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„Hör auf zu weinen“: Warum uns Kindertränen überfordern

· 22 min

Episode „Hör auf zu weinen“: Warum uns Kindertränen überfordern

0:00 21:39

Gefühle begleiten, ohne jede Grenze aufzugeben – und den eigenen Handlungsdruck besser verstehen.

Wenn Kinder weinen, müssen wir nicht jede Träne erklären oder sofort eine Lösung finden. In dieser Folge geht es darum, genauer hinzuschauen: Was braucht mein Kind gerade – und was löst sein Weinen in mir aus?

Darüber sprechen Melanie und Julia: - Warum Sätze wie „Ist doch nicht so schlimm“ Gefühle aus Erwachsenensicht bewerten. - Wie eigene Kindheitserfahrungen und die Sorge vor fremden Blicken unseren Umgang mit Tränen prägen. - Warum Verständnis für Enttäuschung nicht bedeutet, eine gesetzte Grenze aufzugeben. - Was Raumhalten im Alltag heißen kann: da sein, Sicherheit vermitteln und auf das Bedürfnis nach Nähe oder Ruhe achten. - Wie eine schwierige Kita-Verabschiedung zum Anlass wird, nach dem Bedürfnis hinter den Tränen zu fragen.

Ruhig zu bleiben braucht Übung und gelingt nicht immer. Der Impuls dieser Folge: Gefühle dürfen da sein, ohne dass Eltern sie sofort wegmachen müssen.

Welche Fragen beschäftigen euch im Familienalltag? Melanie und Julia freuen sich über eure Themen und Fragen für weitere Folgen.

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