Hermanner Volksblatt (Hermann, Mo.)
April 1, 1875
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(ZZi 05 fft IIa sC! (Tfl- ''vVo- Vilv4 t f nAMAAAuVAAAA nC A nCY Vi T' II n i vi t I n I I KM .Ayuwwu V J Frau Gras 6 Comp., Hernsgeber. Jahrgang .1. Preis: 82.00 per Jahr. Office Ecke der Vierten Schiller Straße. Nnnttner 1 Hermann, Mo., Donnerstag, den 1. April 1875. 7 M im I 1 I Uubolpl) Hirzcl, Advokat össcntl. Notar, HERMANN, MO. Pra!ki;irt in (15a?con.itt und angrenzenden l.uniicö und tesorat alle ihm sn?ertraukctt (Le schifte gut und xünkNich. Xj. O. ITIEDER NccbtöaMralt, HERMANN, MISSOURI Pakk'jirt tu allen 6kriittiH;fr:t tu Waiccn a'k uüt ,t!ijZrrjkiidrn iScitntitS. 1 JOSEr3. KE3SLER, CciTcutliilicf i'totar. iianbot-icnt u. (5ol K-ctor. '"f rfcrti.it Tret? und ?.','ork.z,i,r' OiMitr.iftf :r. Tffcrat "i;rr. 5 waten iewi Heller, Pa ift!t uud Briefs von mit? nach Teuischland und Irr Schnei;. cieirtert ?lufmtrf"amfcit wird im 4olltftirr.t gewidmet. tan Bclcl), Necl,tSan lte, JKFi'KR.'ON ClTV, MO. z?ir rr,ikti;irkn ti acotsttf, Gole, (W.irc.t'), ffamden. ei'Ut, manfltn, Warir?, Will fr, c- nitfslit, Stteroan und PettiJ GountifS, forrie in tfr SttprkMf (Jmtrt, tu ?er enten tutrirt (Aourt und in tfr i'rr. Staaten fourt für ttit treulichen Zu strikt ton Missouri. H'l X)L lirfilXTEÜ Vcr. Staaten Aichcr, U. S. tJAUOEKJ, tfj Zweite,, DisiriktA vvnMissvnri. Office in .yernrnn.i, Mo. HclveNa Valle, (f rül)ci Aibciterhalle) Wirr- rnul Snstk.nzS, !(lt Job I. Bircber. M3 filMiclic Vierte Straße, irnlic dem siiU-incTi'VHU, sr. i.ouis, Mi). ms jmivAi k Klempnev, 0 ttit tr.t 3t itr:nurit iojillrr ane 'y:t::ni.Cia II1;IIMANN. V.'K ?!ilc i:t nn'iit vacb iniitilaacnrc Arbeiten lrer drn rrfmi't u t? billt.r lni?r;it. rad-rnnun wer ten auf i:fif'.luit;i aitgkbiacht. Wcip u. Bicr Saloon i ii JOHN PFUTsiC, V .--cv. ..x-fii l-.V. 3-yz:-?
ea-?i-i. x'Jif V ?jC-""fj ;rvrr: k?. 5'.' 0 0) Ct. vomier a-erbier, Weine, iquöre, nd Tigarren bkstrr Qualität und nifinf 'aftr .rrder. stctS ktnr zitvorkommendf kdtcntt'ia sin dr. John P sank scd. 8!-. (.'HARLI'.S HALL Wine IlecrSalooii! V. Schniidktt, Ciitjcitthitnifr. St. Lvuiscr Lagerbier, '-!iZci:'c, Vlquvrc, garrcu :c. ttw drr dkikkn r.italität stfki? an Hand, (rinn '.i:f:t kdtknuna lrivc dfiondrrf 5litfnttrfsanfrit gkichrnkk. Ifdfi, Mrtgf.l um ü Uhr ird ein gukkr Viiua) ufgktischt. 42 MWOK'K v ancv ci l Sicr-Silloon. c5 u Ein gutes GlaS Bier l allgemeine Heiterkeit, echten Schweizer und Limburgcr Käse Gesundheits Bier urid russischen Caviar, nebst NAIiiciII'N LUNCH, ükls zu haben bei C. KROPP" WMMN" und Für immer Als wie ein zlühling mich entzückte Dein erster Grujz, als ich bi? Lust Von allen Himinel" an mich drückte, Und Jauchzen in meiner Brust Da rief ich .neines Glückes voll. (5mpor rief ich'ö zum Sternenschimmer: (in Herz, ein Herz ist mein und soll Daö meine bleiben auch für immer, Für immer, ja für immer AI ich den Abgrund dann erkannte, Der zwischen uuscr'n Seelen lag, lind als ich mich von dir verbannte, An jenem soirn.-nloscn Tag Mit sinst'rcm Muth schlug' ich'ö entzwei Oas bol)le Glück, und warf's in Trünimer Und fest fpraci ick zu mir: Vorbei Verloren ist )ie dir für immer. ür immer, ja für immer Ind dieser Vorsah steht gegründet Erhaben über Leid und Weh cr VIlk der tu der (5 tue zündet. Wirft in den Hochgebirgen Schnee. ?er holde Winnernusd) erblich Wirf weg mein Herz all eitlen Flimmer, Gewöhn' an ten Gedanten dich tratst gcichieden, und für immer,! cyur immer, ja für immer Wmlia Tedesea. H st o r i s ch e N o v e ll e. (Forfenng IV. Ein Monat war verflog en die Ge- fangenen noch immer wohlverwahrt in einem festen Thurme deö Gebietes, wäh rend Namberto mit seiner jungen, lieb reizenden Gemahlin unbestritten über Rimini gebot. In Ramberto's Brust klangen die Vor- würfe deö Gewissenö leiser und immer leiser sie erstickten im Geräusche und Gepränge der Herrschaft. Auch Giuletta gewöhnte sich in den Glanz des fürstlichen Namens hinein ja er begann ihr etwaö werth zu werden und etwas aufmerksamer lauschte sie den täglichen Deinoustrationen ihres hochzu friedenen Vaters, wie sehr errantino durch schlechte Negieruugswirthschaft sei neu Sturz verschuldet habe. Giaeo mina'ö Tod aber sei ein uuscliger Zufall oder vielmehr eigentlich auch ihre eigene Schuld, weil sie gethan, was dem Weibe nicht zukommt. Dock auf einmal begann der Horizont sich zu tri'bcu. Csiii Vetter Ierrantino'S, den Matteo zu seinen, großen Lcidives-n nicht hatte mit einsangen können, rüstete für die ge fangenen Fürsteu, und in wenigen Ta gen stand er vor den Mauern der Stadt. In den Straßen selbst brachte ihm der w.ttcrwendische Pöbel bereits einige Svviva'ö, Namberto beschloß, da5 dro hende Ungewitter mit einem rasch gcführ ten kühnen Streiche abzuwenden. In der Morgenfrühe trat er vollständig gerüstet an GiulicttcnS Lager und weckte sie mit einem langen, beißen Kusse. ES ward ihm weh und fchwer dabei, aber er ließ sich nichts merken. Du willst Malatesta angreifen? fragte sie, angstvoll seine Hand ergreifend. Ja, liebeS Kind, erwiderteer, der Va ter bleibt bei Dir, ich aber will diesem kecken Vetter das Vergnügen, unsere el der mitten im schönen Maimond zu ver wüsten, verderben 5s gibt einen raschen Ausfall an der Spike meiner Getreuen Ach, Bcrtino klagte Giuletta, Ber tino, VZe.tino wann Tu nicht wieder kämst Ich will eilen, entgegnete er. sich rasch ermannend, um Dir das Gegentheil zu beweisen. Noch eine lange Umarmung, und die jungen Gatten trennte i sich, er eilte in's fteld hinaus, und bei ihr trat der Vater ein, um ihre Besorgnisse zu zerstreuen. Da? gelang ihm auch ziemlich gut, be sonderö da immer in kurzen Z.vischenräu men gute Nachrichten vom Kampfplatze anlangten Giulietta konnte selbst lächeln, trotz der Spannung auf den Aüögang, sie scherzte mit dem nun jeder genesenen muntern Söhnchen Giacomina's. Doch ach auf einmal blieben die nuten Nachrichten auö, ti kamen auch keine schlechten, eS kamen gar keine mehr. Der SreiS erhob sich, von Giulietta getrieben er wollte selbst nach dem Stande der Dinge ausschauen er ging und kam nicht wieder. Angstvoll harrte Giulictta eine Weile endlich konnte sie es nicht mehr aushalten, sie lief auS dem Zimmer die Stiegen hin auf auf das flache Dach umsonst, Staub' wölken verbargen den Anblick der Kämp fenden Bebend wankte sie wieder herab Die nerinnen kamen, aber sie wußten noch nichts; endlich flog die Saalthüre auf und rie treue Z'fe stürzte händeringend her ein. O, Signora rief sie jammernd. AllcZ, Alles ist verloren O Sott o Gott wenn Ngunio in der ?!ähe wäre lind sie hatte w.'.hr geredet. Namberto hatte tapfer gefochten, aber der schlaue Feind hatte ihm eine Falle aeitcllt, die er in u-gellunier uaensu,uc i nicht bemerkte. Erqericth in?cinenHinterhalt, wrd um- zingelt, eS gelang ihm. sich durchzuschla- gen, aber von der Stadt war er abgc- schnitten. Schon brachen Malatestas Schaarcn rachgierig in die Stadt ein. und ein Haufe, geführt von Ugunio, drang gerade auf den Palast los. Eben war sie im Begriff einzudringen, da zeigten die wil den Söldner ihrem Führer eine durch ein Ceitenpförtchen entfliehende Gestalt. Ugunio lachte köhnisch. Laßt üe laufen, schrie er eS ist mir reckt lieb wenn sie mir aus ven uaen geht ich suche ein edleres Wild. MnrHn umM, ,5 n Ki? Tbüre des Paläste,. Treue Diener hat- I k: m-.,!t Ar.nJ nh.m i l II VkllUIIUIIliii vv. f,v v I Stockwerke winkte eine Hand, sie zu öff ffiirmf, here er rannte nen. iiMlIV I- j I ,iinn firnnf mihrtrslh st ii f hi t Ull 4li-l-lt V l j I 4,.'. x.r St..-.rsti,i -ii (siftn tonn VAirniuju ui (tiiin "x srn,;t er ene ifilirTt G'lt in fürstlichem Schmucke, die ihn ruhig zu U V'll VI-HVV V v.v I erwarten schien. Ah, Giulictta rief der Unhold, eS ist recht, daßZhr nicht von mir flieht, kommt, kommt, in meinen Armen seid Ihr sicher Ugunio sagte Lise eine klagende. wohlbekannte Stimme, aber Giulictten'ö Stimme nur es nicht. Teufel fluchte Uaunio wüthend, bist ist Deitte Gebieterin? DaS arme Mädchen wagte nicht zu antworten Entflohen? schrie der Wütberich, dem der Zusammenhang plötzlich klar wurde. 1 O i fflsliSni ii f fl nfi it Ipiii V 11 LCl.llll fflUiVlUI K lli vyvi-j ..vttvw und Tu zogst die? Fürstengewand an, um mich zu täuschen. Die Unglückliche neigte nur lcise daS Haupt. So folge ihr rief Ugunio rasend, und daS arme Mädchen gewaltsam packend, schleppte er sie an den Balkon, um sie auf daS Pflaster hinabzustürzen Doch zwei kräftige Arme hielten ihn noch im rechten Augenblicke zurück eö warder malate stische Prinz selbst, der die Unthat ver hinderte. Schäme Dich, Ugunio rief er dem schäumenden Böscwicht zu, nicht den Tod verdient dieses treue Mädchen, sondern den höchsten Lohn verdient sie für ihre Aufopferung Hast Du einen Wunsch, mein Kind, sehte er gütig hinzu, als daS erschöpfte Mädchen zu alledcm still schwieg, so sprich ihn nur auS. Gabriclla versuchte noch einmal, sich emporzuraffen. Laßt mich meiner Herrin folgen, flehte sie leise. So weißt Du sie? rief Ugunio mi flammendem Blick, Du weiht Ihren Weg, Gabriella Nein stammelte sie, ich weiß ihn nicht, ich wollte sie suchen aber eS geht nicht ...r, ;a n.u i meyr ia ueroe eie reoeie wayr. -l-cyrccien unv Ä .1 Schmerz hatten die zaeten Kammern ihreö cr.ens ge orenai ne oaiie l rur ole i f! r..n: r c- geliebte unglückliche Gebieterin geopfert
Noch einmal schlug sie die Augen auf, sie suchte mit brechendem Blick ihren Mörder. Ugunio lispelte sie, Gott weiß eS wie sehr ich einst Dich liebte I DaS waren ihre testen Worte, ein bebende Zucken, ein krampfhaftes Hin greifen nach dem Herzen, daS die kalte Hand des TodeS schon gefaßt hatte dann war AlleS vorüber. Sie hatte jede Pflicht erfüllt gegen Ugunio, dem sie einst, alZ er sie noch liebte, eidlich hatte versprechen müssen, nie ein Geheimniß, keinen seiner Pläne jemals zu verrathen, und gegen ibre Herrin, für die sie gestorben war. Am Abende dieses wcchi'elvcllen TageS saß Ugunio noch spät in einer Schenke, mit dem Weinbecher kämpfte er die An Wandlungen von Neue und Gewissens- bissen nieder. Sie ist todt murmelte er. was kann ich dafür, daß die Närrin mich immer liebte? Sie ist todt aber die Andere lebt Sie ist fort aber Ngunio wird sie zu finden wissen ie Fenster oeS vauies lagen dem Schlosse gegenüber, dieses war fes lich er leuchtet, bereits war Ferrantino wieder eingezogen, und das wettcrirendifche Volk, oaö vor einigen .agcn leine Vertreibung f..:..r.,(i. .1.4. r 01 r. 1 vciuvctle, latinizie nun uocr icine viua kehr, und gleichsam als hätte es die Ge- stalt des alten urstn noch nie gesehen, riefen auch zeht wieder stets erneuerte Evuias die rcstltuirte Familie auf den großen Balkon hinaus. Als sich die Menge endlich verlaufen hatte, saßen die Malatestcn nocy lange zusammen, um sich über die nächsten Maß regeln zu berathen, Namberto machte keine Sorge mehr, ti war fluchtig und man erwartete nicht, daß er einen Versuch machen werde, das Ver. lorene wieder zu gewinnen. Den Alten aber, oer ebenfalls entkam men war, fürchtete man mehr, doch konnte auch er o?,ne die reichen Schätze, die nun verloren waren, wenig beginnen. Bei allen diesen Erwägungen, die von 1 rriinhnö iirh fpinftit Wetter, dem tslb U 1 fern Befreier MUatesta, lebhaft geführt wurden, sekwie.i der finstere Malatesta w I I) I I (ti ?Spri Psirfif nur 5)islsli necien Nlim 1 W y ;i firrfn wenen 3 crsufr-S fptnr slfliebtcn O lA,n.Ziltn. AK,r Ut Stimme seif.es '---7---- I jüngern. unversebrt wiedergefundenen Kindes weckte ihn aus der tiefen Versun kenhcit in den düstersten Gedanken. Vater! sagte der kleine Guido, eS ist nicht gut, daß Ihr die Mutter fortgejagt habt Guido hatte sie sö lieb Deine Mutter, Kind? fragte Malaie stino schmerzlich, sie ist todt, Guido, todt; sie kommt ,'iemals wieder! 2a. aber die andere Mutter Mutter Lictta kommt sie auch nickt wieder Malatestino lachte bitter; er vcrgaß. daß eö ein dreijähriges Kind war. das diesen Messerstich in sein Herz führte Ich weiß eS nicht, ob sie wiederkommt, sagte er mehr zu sich selbst, als zu dem Knaben, aber ich möchte es ihr kaum ra thcn. Genua? rief vier Wr nlf, stiirir e.- heute ist des Handeln und Berathen? genug geschehen; kommt Testino. Tinello. Guido und Malatesta, laßt unS zum er sten Mal noch dreißig Tagen die Wonne genießen, das müde Haupt sanft und weich zur Ruhe zu betten. Wo mag wohl Giulictta heute daS ihrige betten? sprach Malatesta aufsteh' end, und leerte noch, bedächtig den lehten Becher des edlen GetränkeS, daS derKel- lcr des PalasteS zur Feier seines SiegeS hatte hergeben müssen. Wieder ist eö Nacht, ein: wunderschöne, warme, mondhelle Mainacht, die Nach:, die dem dritten Tage nach Namberto's Sturze gefalzt ist Silberweiße Wölkchen irren wie ver lorene Schäfchen, die die Heerde nicht ge funden, über den klaren Himmel; fie neckten gleichsam die Sterne, die heute ein Aeuglein zuthun dürfen und rar schlaf rig ausschauen, denn der Mond verwahrt für sie alle daS Gez chaft. n den svarlicken Gebuicken. welche die weiten Fluren zwischen Nimini und
Ravenna hin nnd wieder bedecken klaat I h e matht innir be ,rn. $rt.,,rt. I w jmjw V V (V W MHilUI V UV ii nd den klaren, freundlichen Bäcken ibr stille Liebeöleid, sonst ist eS schweigsam ringsum. Nur eine einsam Wandernde schleicht still und stumm durch die Fluren einher. 'doch manchmal seufzt sie schwer und j schmerzlich und greift mit der Hand nach den Augen, als ob sie ihr wehe .thäten, und dann bleibt sie auch wohl stehen und beut die bleiche Wange dem leisen Wind hauche, der von Osten, von der Meeres 'küste herüberkommt. Llrmeö 5 ind sie muß ach diesem Hauche sich richten, damit sie den Weg nicht verliert, denn für sie steht der Mond nicht mehr leuchtend am Himmel die Sterne scheinen vergebens für sie, denn ihre eigenen sind erloschen, das arme Mädchen ist blind. Aber sie scheint kaum daran zu denken, nur ein Gedanke lebt in ihr, und in diesem Gedanken strebt sie unaufhaltsam vorwärts. Jetzt läßt in der Nahe ein Hahn sich vernehmen die Arme zuckt freudig zu sammen, der Tag und Menschen sind nahe, und wenn ihr auch das Tageslicht nichts hilft, sie kann dock die Menschen, die es aufwecken wird, fragen, sie kann forschen, ob denn Niemand ist. der i h n gesehen. Wen? Horch in diesem Au gcnblickc spricht ihr Seufzer eS aus, wer es l,t. ccn nc sucht. or 5 1 1 amverro cuszl eine
klagende Stimme. Ja, sie istes: daSarme, schöne, blinde Kind ist Giulictta Tcdccca Wie sie blind geworden, wie es kommt. daß sie im fremden Lande einsam, tröst los, verloren und einen geliebten Vcrlc rencn suchend, nmherrzleht, das sagt ein einziger schrecklicher Name: Ugunio DaS Ungeheuer hatte sich Wort gchal ten AIS der Betrunkene von seinem Rausche auswachte, war er sofort mit seiner u.l tergebencn Schaar Malatesta hatte ihn zu einem seiner Hauptleute gemacht ausgezogen, angeblich, um Namberto, in der That aber, um Giulietta aufzu ,uaien. I r?r Itnf( hftSL Irin k'inS mann
X V t V 9 MAMWAM V 1 i- .u.u I lvuv mu jcnct flicn II unedlen Gluth, welche, wenn sie alle V"""" Ö"HC" VaV umschlagt, während edle Liebe dann nur M, t r. Ct. lnuer' ergevetier irtiUCr fähig Ist
Er suchte Giallktta al,o, und ach es I f C"f -1 Y ö"ang .yin e auj ,rer angiiouen, em- samen Flucht zu finden. Und was jetzt folgte, die ganze Stufen leiker unlauterer Gefühle, ahnen wir schon. Giulictta wieS fcn, Unhold zurück. seine glänzenden Anerbietungen, seine Schwüre und Verheißungen verschmähte sie mit der Würde der keuschen, deutschen Gattin Namberto zu suchen, mit ihm und dem Vater, wenn sie Beide gefunden mit Freuden in Nicdrikeit und Armuth ausz'iharren, diesen Entschluß erklärte sie dem Bösewicht mit kühnem, stolzem Blicke vor dem er den seiniaen, selbst darüber erstaunt, senken mußte. Aber llgunio rächte sich. So suche ihn, sprach er teuflisch lachend aber ich will dafür sorgen, daß Du nicht sehr dafür erschrickst, wenn Dn ihn in dem elenden Aufzuge findest, worin der Verrathcr sich jeht befinden wird DaS Ungeheuer wiukte den Werkzeu- l, bic mit Muhe für feine höllische Rache gefunden hatte. Cie Rxa tcx Unglücklichen brach zu sammen. alS sie erkannte, waS Ugunio'ö Vorhaben fei sie fiel vor dem Tyraunen nieder, sie weinte, flehcte, sie umfaßte '"ne nlee (Schluß folgt.) Fabrikant von German'ö berühmten Prämien Tranben Muhlee die besten, welche je im Gebrauch waren. Ebenso Patentinhcbcr u. Fabrikant der ECLIPSE Blltter Maschine Die Aufmerksamkeit der Farmer wird auf diese selben über andere besteht darin, daß sie wie eine werthvolle rflndung gelenkt. Xte Borzuge der Wiege arbeitet und deßhalb mit, weniger Arbeit als irgend sin er anders Maickinf Butter berge stellt irb. Si fünfiähriiti Hin fjn dan.it I I ir-T O-- Ottern Preis S-Z. Bestellungen werden prompt "IHIrt r.ifh! Vfc"wai Henry German, Hermann; Mo. G. W. II senritter, jr bietet hiermit dem Publikum seine selbst fabrizirtcn Särge, aller Großen, (Nußbaum und Eammt) an. Um daS Jmportiren, welches dem County die Mittel entzieht, zu verhindern gebe ich dieselben, zumal an Bedürftige, zu Holzwerth Preisen ab. Möbeln Anstreichen, Varnischen und P o lsterarbei te n erden gut besorgt. Shop 3. Straße nahe Pfautfch's S.'.loon. Otto Mciuliardt Uhrmachers Jnwelien EL Schiller Straße, zwischen 2. nd Z. HERMANN, 3HÖ. Eins qroße Auswahl von Taschen uud Wand uhrfit SrbmuckfachfN, Brillen u. s. w. stets al Hand. Reparaturen wfrdfn prompt und bikig bfsorgt. Er kam, sah und kaufte! WML E&ILIEE, Fabrikaut von und Händlfr mit iT. n J iugendl.che,,MZlne,rlevei,,. I X r Markiftraßf, HERMANN, MO; Hält stet j an Hand die großtf, teste und billig e Auswahl von Tchuhwfrk allfrArt in Hrrma.n und Umgfgend. Käufer sollten bei mir vorsprf chen fhe sie anderöwo kaufen. Reparatur n von mir gekauften Waarfn werden uneutgfldlich bfsorat. 37,1 Möbel Scirgc Lumber Casper Schubert. Fünfte Straße, zw. Markt und Mozrt zeigt dem geehrtfn Publiku'mvon S'tadtund Vani htfrmtt frgebenft an, daß fr ttti m obtl aller Art vorrathig hat. DfSgleichen Särge vo allen Großen von Holz und Meiall und in jedem tI. Auf? gut und VtUtg. Auch bade ich stets auieS trockentS 5!ufe b o 1 1 und anderes Baumaterial, das ich zu den niedrigsten St. Louis Preisen, auSschließ- der ijracvk, verlause. Auch bin ich Agent kur. die St. e u i Stoneware d o rn van v und verkaufe deieu gabrikate sGlasirte irdene Vastn u. Blumentöpse von Terre Eotta ze.), etnschlifßlichder Fracht, zu st. Louis Preisen. 29 E. Schubert. Marnwr-Werkstättc von Henry Schuch, Ecks der Vicrtcn und' Marktstraße, Hermann, Mo. Ich cmpfe le luick dem Publikum o Hermanil und Umgegend zur Anfertign, von Grabsteinen, Mouumcntdtt Tischplatten, Kaminauffähcn, nnd kikrhaupt jede Bildhauerarbeit. Da ich gre-S lfrrakruua in meinem Fache deiZse so ga rar iit ch für die beste, auch künstlerischste Arbeit uui r illigen Preisn. 32,1 8 MILLS (öcorgc A. Klingcr, Fabrikant von Mchl, Klcie, Shipstuff, ü. s. w. Für alle Torten wetreidr. als Weizen, Noagcn, Korn- u. w. Mrd d:r hcZte ?v.arktprktS baa' Vf iS'jj&n sr.tn rs
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Kauft Cure Kleiber-Waaren, Hute und Kappen. Stiefel nnb Scbnhe ?c. :c. bei G. A. Ls O. T, MSB. ?ElTg I Hermilnncr ?euolpk .Hirzel Redakteur. Hermann, Mo., 1. April 1873. Die beiden großen politischen Parteien leiden an dkr Auszehrung, und fristen ihr Üthen nur durch starke künstliclie Mittel. Die republikanische Partei, dercn7.Kern im Volk jejjt noch gesund ist. ist von ihren "ihrern .beinahe zu Tode manipulirt worden und die demokratische Partei hat eine solche Dvsiö Narcotin im Leibe, daß sie nur hie und da aufmacht u:n nach Office zu schnappen. Ja Acintcr, viele unv fekte. sind die ganzen Parteispcku latiancu der leitenden Beistr, und ds Holt steht erstaunt zn, waö noch auS der vei'chichtc werden seil. Seitdem die Lklav-ercifrage, die so gar viel lot, um daS Volk dafür und be geilen in Aufregung zu bringen, abge macht ist. scheint beiden Parteien der Athem ausgegangen. Wenn man jejjt inen Demokraten vo der Doktri., 'IeffersonS, oder einen Republikaner über Oamilon sprechen hö:t, so wird's ei: nn .wehmüthig um's Herz. Keine der leitenden Parteien wagt lS 'eine feste entschiedene Doktrinc über die Zoll oder Finanzfrage aufzustellen da durch könnten ja Stimmen und Aemter verloren gehen; keine hat sich jetzt auch nur für eine einzige bedeutsame Staats wirthschastliche Irage entschieden. Manchem ehrlichen Republikaner bat hat treiben der leitenden Geister längst nicht gefallen, aber waZ soll er thun Seine Partei verladen und zu den Demokraten übergehen Da kommt er vom Regen in die Traufe. Und den ehrlichen Demokraten geht's nicht besser. Die Parteien selbst sind sich bloS einig, wenn's an's Aemterschnappen geht, in allen großen politischcu Fragen sind sie uuter sich selbst getheilt. Es wäre, bald an der Zeit, daß eine Partei sich bestimmt über große VolS und Staatswirthschiftliche Fragen auS spräche, und dem Volke zeigte daß eö noch viele wichtige Fragen im Lande zu erledig gen giebt. m Die Kreisrichter-Wabl. A. 3. Seay ist als Richter dcö neunt-n lSe.richtsbezirks in der iKZahl am 5i3. März gewählt worden. Wir gratu lirrn dem Bolk? unsere Bezirkes zu die sein Resultat, de'nn eS werden ihm jeju große Kosten und Unannehmlichkeiten er spart bleiben. Herr Halligan der daö Amt nicht suchte hat sich von seinen Freunden vo.'schwahen lassen, er brauche blos zn pfe,ife.l, und der ganzt Bezirk würde tanzen. Unter den bestehenden Verhältnissen var Herr Hallig, ge wiß nicht der Pas--sende Mann, und cS freut unS daß oas -Volk seinen freien WiO.cn kndgctlzai'. Hoffentlich wird das Rcsu lta t auch dem Herrn Senator von Cole Co unty und seinen activen Freunden die ehe geben, daß wir unsere Wahlen selbst b csorgcn .können, ohne 'daß sich die großen .dichter auS der Ferne mit ihren Intriguen darein mischen Außerordentliche Sitznng unse rer LegiAlatnr.! Gouverneur Hardin hat uns Lcg'Sla tur. die dem von ihr gefaßtem Beschlusse gemäß gestern Morgen uin l l Uhr ihre ordentliche Sitzung beendigte, sofort wie der zu außerordeiNlicher Siung zusam kneuberufen und zwar noch auf drusclbcn Tag, 2 Uhr Nachmittag. Obschon die Legislatur bis zu Ende voriger Woche nicht weniger als LZö Gesehe, und LZ sog. gnncänschaftliche Beschlüsse erlassen hatte, so rrar dennoch eine Anzahl Maßregeln, eren Erledigung dringend nöthig ist, im Rückstände und daher eine außcrordeut liche Sitzung unvermeidlich. Zu der toom Vouverneur au die LcgiS'atur gerichteten Botschaft finden sich dieselben wie folgt aufgezählt: ein Gesrtz über Verwaltung deö Zuchthausesund Auödchnnng dessel den durch Einrichtung einer Zweig An ftalt der Vergrößerung des bestehenden, nebst Geldmittcl-'Attweisungen zu dem Behuf; eiue Geldmittel Anweisung für den Unterhalt der Erziehungsanstalt für Waisen und arme Kinder von Missouri uf die nächsten zwei Jahre, desal. für den Unterhalt der Bergbau Schule zu Rolla, dcögl. für die Veröffentlichung der Entscheidungen des ObcrgcrichteS, dekgl für Ncbcn-Auögaben des Supcrin tendcnten der öffentlichen Schulen; deögl. für passende Vertretung des Staate Missouri bei der IubilläumsFeier zu Philadelphia, eine Abänderung der Ge setze über Umlegen Und Einziehe,, von Steuern auf Eisenbahnen und persön liches Eigenthum; endlich Festsetzung der Vergütung Sätze für Dienstleistungen im Bureau des General.Adjutanten und dcö vcneral -Zahlmeisters. Nach den bisherigen Erfahrungen zu urtheilen, werden diese Maßregeln, wenn sie nicht übcr's Knie gebrochen werden sollen, die Legislatur noch ein p.iar Wo chcn lang beschäftiaen Es ist nament lich die Zu5,thausBilI, die unsren Ge gebern nicbarade zum gordischen Knoten geworden ist. Das Civil-Rechts-Gesetz. Der Bundes Richter EmmonS von Tenncssee bat in betreff dcö Civil Rechts Gesetzes ein Gutachten abaegebcn, wonach dieses alS uneonstitutioncll zn betrachten ist. Sein Argument summirt sich in ssürzc darin zusammen, doft dem Bunde keine Strafrechtspsicge in Bezug aus an dere Vergehen, als solche die gegen die dem Bunde überwiesenen Gerechtsame begangen werden znsteht. Er hat nichts zu thun mit Verbrechen gegen Lebeu und Eigentbum, oder gegen das Lcbcnöbe Hagen der Bürger. Vielmehr gehört du Bestimmung und Bestrafung aller solcher Vergehen zum Zuständigkeitsbereich der Ein;elstaaten. Der Zulaß zu Theatern. Gasthäusern :c. ist eine Sache, über welche ausschließlich die Gesetzgebung und Ver waltung oer Staaten, nicht du des Bun dcö, zu verfügen hat. Der Bund kann seine Bürger nur in denjenigen' Rechten schützen, welche sie alö Bundesbürger ha l'e, und solcher Rechte sind sehr wenige. Es gehört dazu daö Recht der Freizügig' keit von Staat zu Staat und der An spruch auf Bundesschutz im Auslande, oder unter amerikanischer Flagge auf See. Aber noch nicht einmal das Wahl, recht, welches Sache der (5inzelstaatcn ist, geschweige denn daö Recht, im Wider spruch mit Gesetzen d:r Einzelstaaten. Zulaß zu öffentliche-, Anstalten zu sor oern. Die Abschaffnng der Sklaverei durch den Bund hat die früheren Sklaven einfach auf gleiche Stufe mit den Negern in denjenigen Staaten gestellt, in welchen die Sklaverei niemals bestanden bat. In solchen Staaten ist Negern durch Ver fassungen, Gesetze und gerichtliche Ent scheidungen das Wahlrecht abgesprochen worden, ohne daß daran gedacht worden wäre, vom Bunde Abhülfe dagegen zu verlangen, oder zu erwarten. Auch ist in solchen Staaten von den Gerichten das Recht von Theater-, oder Dampfschiffbe ützern, Negern den Zulaß zu verwehren, bestätigt worden Wenn nun der Bund keine Befuaniß hatte, gegen solche Aus Übung der Staatssouveränetät zu Gunsten von Negern einzuschreiten, welche niemals Sklaven gewesen waren, 10 kann er sie auch nicht durch die Abschaffung der Sklaverei in Beug auf die früheren Sklaven erlangt kaben In ihren Rech ten als Bundesbürger kann der Bund sie beschützen, aber ihre Rechte als Staats bürger gehen ihn nichts an. Zum Beweise dieser Aufstellung be ieht sich der Richter Cmmonr auf zwei wichtige Entscheidungen lc3 ObnbundeS grrichts, bei denen es sich nicht um die Rassenfrage handelt. Die eine erfolgte auf ei ie Beschwerde der Metzger in New Orleans gegen ein Gesetz, welches sie zwang, das Schlachten von Thieren in einem großen Schlachthause besorgen zu lassen; die andere auf die Klage einer Frau in JllinoiS. welcher die Zulassung znr Advokatur verweig rt worden war. In beiden Fällen entschied das oberste Bundesgericht, daß solche Streitfragen außerhalb seiner Zuständigkeit lägen, weil weder das Recht, welches die Metzger r'on New Orleans beanspruchten, noch d,?s Recht, die Advokatur vor Staats ge richten auszuüben, au dem Bundes bürgerrecht erflösse. Und doch handelte ich 's in dem Klagefalle der Neu Orlean ser Metzger um nichts Geringeres, als uln as Recht eines Bürgers auf Ausüb ung seiner Gewerbslhätigkeit und um den Sch utz seine Eigenthums gegen rin Stal.'tsgesetz, welches ihm beiee ver kümm er'e. Da in verschiedenen Theilen da Lan des Klagen unter den Bestinimunen dieses Gesetzes anhängig gemae! t worden sind wird wahrscheinlich das Ober-Bun-desgerichit in Bälde über die eonstikuti onalität dieses Gesetzes seine Entscheid ung abzugeben haben und wird wahr scheinlich in demselben Sinne ausfallen wie die deö Richter EmmonS. Letzten Montag unterzeichnete der Gouverneur die Bill zur Einsetzung einer Eisenbahn C ommission, welche die Passa giere und Frachtraten auf den Sisenbah n.'N unseres Staates controlliren sollen, und ernannte die folgende Herren alS Eonurisfare: Walker von Howard, goung von Svringfield und Spaur.horst von St. Louis. Don Carlos hat einen Befehl er lassen, worin gesagt wird, daß Jeder der die Proklamation des zu den Alfonsisten übergegangenen Generals Eabrera lese erschossen werden sollen. Er wird wenn dies ausgeführt wird wenig Leute übrig behalten. (Cerresxondenz des Hermanner Volkobl.itt.") Aus der Staats-Hanptstadt. ?esserfon Eity. 27 März IL7S. Herr Redakteur Beiliegend sinden Sie einen S100 Schein (eine sogenannte Älis?uri cte tenco dilU, welche sich in den Händen dr Redakteurs bcsindct) welcher Sie jeden falls lebhaft an die Administration dcö Gov. Jackson erinnern wird. Eine Un masse dieser Scheine wurde während Jack soi's Administration unterzeichnet und in Eirculat.on gesetzt; dieselben galten in den Südstaaten während dcS Krieges alS sehr gutes Geld, und jetzt lie"?n sie tau sendeweis in den Gewölben des EavitolS. Nur noch einen Tag und wir sind an dein Zeitpunkte angekommen, der für die Pertagung festgesetzt ist und wcdcr die Bondfrage nsch dieZuchthaus-Angelegen-hcit sind erledigt. Der Senat passirte eine Vorlage zur Fundirung der Schule welche vom Hauke. verworfen wurde, und im Hause wurde ein Substitut angcnom me n, welches wahrscheinlich die Zusage des Senats nicht erhalten wird. Im Hause wurde ebenfalls eine Bill zur Errichtung eincö ZwcigZuchtl;aliscs angenommen, welche im Senat ungünstig auf enommcn wurde, und jetzt ist mai. allgemein der Ansicht, daß wir bis zum Vertagungs-Termine nicht alles so crlc di.zt haben werden wie cö sein sollte. Wenn die Bond- und Zuchthausfrage nicht in irgend einer annehmbaren Form abgemacht wird, so haben wir zu erwar ten, daß wir am Montag zu einer Extra Sitzung einberufen werden. Ich hoffe jedoch daß dies nicht geschehen wird. (Wie die Leser aus einem Artikel in ei ncr ankern Spalte erschcn werden, hat der Gouverneur die Legislatur am Mon tag zu einer Extra Sitzung einberufen, uud wird dieselbe wohl noch eine Woche in Sitzung bleiben ehe alle von ihm ein pfohlen.'n Schritte gethan worden Die Haus-Bill zur Widerrufung der Hannibal St. Joseph Bond Gesetzes von 1874 passirte denSenat nicht, ivakl scheinlich weil der Sitzung Saal mit Ei senbahn Lobbyisten angefüllt war. Diese wichtigen Angelegenheiten hätten schon längst erledigt sein sollen und wäre dies wahrscheinlich geschehen, wenn die Vorsitzer der verschiedenen Comites, an welche dieselben verwiesen wehren, es nicht vorgezogen hätten ihre Lokal'Bills jiierst einzuberichten, und da kciiiGcsctz vorhan den ist, um die Vorsitzer der Comites zu zwingen die Bills zurückzuberichten, wa ren wir natürlicherwrise gezwungen zu wzrt'n bis es ihnen passend schien diesel ben einziibei'chf?. R. (Für das Hkrm.,ii:icr ?e!keblatt.") Herr Redakteur Aufgefordert von mehreren Leser' des ,,Hcrmanncr Voltobatt" um Dasjenige näher zu beweisen, was ich in genannter Zeitung vom 11 Märj sagte, erkläre ich hie, mit. dtß nach der alten jüdischen Sprache jeder Weise oder Schriftgelchrte Sohn Gottes genannt w'irde desgleichen auch Jesuö aber nicht .,lö Gott und Mensch zugleich in einer unzcrtrennten Person, sondern als. Mensch und Lehrer. Wir h.itten in jedem Jahrhundert erha den: Lehrer weiche Jesus an Weisheit und Verstand ebenbürtig waren, unter anoe ren sinden wir einen Sokratcs und Huß. es waren Männer die eine Lehre dcö Glaubens, der Liebe und der reinen Sit tlichkeit verkündeten, so eindringlich und glaubwürdig daß eö die Welt bisher nie wieder so vernommen und was war ihr Lohn? Daß sie der Nnv'lstand gemor dct hat und Luther hätte dasselbe Schick sal ereilt wenn er nicht mächtige Be schiitzer geh ibt hätte, als ihn der Chur üi)t von Sachsen auf dir Wartburg füh ren ließ haben ihn die geweihten Henker uinsclimärnit wie die la,?,i-r ihre G-rne und um jeden Peeis hätten sie ihn ermordet zur Ehre Gottes und der hcili gen Kirche. JcsuS hatte als Lehrer denselben ge fährlichen Standpunkt cingenoniinen wie Sokrat-s und Hß, auf der einen Seite ah ci einen Pricsterhaufen ganz in ihre rabinische Weisheit gehallt, die mit ihrer erheuchelten Dogmatic alles neue und wahre mit Argwohn und Mißtrauen be obachreten, und selbst die Patrioten des Volkes in den Tempeln zwischen den Al tären mordeten, auf der andern Seite sah er ein Volk das von den Heiden ge .'rückt u von ihren Priestern bcstohlen wurde, daö keinen offenen Sinn für die Wahr heit hatte, das in kalter Dummheit seine Opferstiere in den Tempel trieb und sich schwachsinnig freute, daß sie Gott oder die Götter die sie als zornige Wesen be trachtet haben mit dem Blut der Osfer thicre veriöhncn wollten, und diese L'hre war Icsuk ein Abscheu er wollte eine wahre gottgefällige Lehic verkünden und eine solche Lehre konnten die Juden nicht ertragen deßhalb haben sii ihn gekreuzigt, er ist gestorben für die Wahrheit seiner Lehre, er ist als Opfer gefallen seiner verblendeten Feinde. George N S gelin. (Für das "Hena -ner Vo!kj?blatt.") Freischnle und Staatsrecht. Nach der Behauptung des Herrn N. C. S. wäre es eine Hauptaufgabe des Staates, gute Bürger heranzubilden, und zu diesem Zwecke mukte er sur die Zseizule sorgen. Dem ist jedoch nicht so Denn wenn der Staat die Pflicht hat, für die geistige Ausbildung des Kindes zu sorgen, so vertritt er Vaterstelle, und dann hat er auch diePflicht,für den lciblichenUnter h.?lt desselben zu sorgen. So wenig nun der Staat dies thut, noch ein Recht hierzu hat. so wenig hat er das Recht, für den Unterricht zu sorgen. Und ich frage WaS würden die Ungläubigen sagen, wenn sie gezwungen würden, zu einer re ligiösen Schule zuzahlen? Nun, eben so ungerecht wie dies wäre, eben s unrecht ist eS, den christlichen Bürger für die reli gionölosc Schule, die Frcischulc zu bcsteu ern. Der Christ, der nach seinem Gcwis sen seine Kinder nicht kann in der Frei schule ausbilden lassen, muß auf diese Werfe doppelt bezahlen. Ist das recht? Ist das nicht eine Verletzuns der Frei heit, die uns die Constitution dieses freien Landes garantirt Indem R. C. S. sich auf den Bo.en der Wohlfahrtö-Theorie stellt, so behaup tet er, der Staat müsse das Wohl der größten Menge befördern die Minder heit aber 'önne froh sein, wenn sie gcdul' det werde. Er meint also, der Staat habe das Recht, Schulen zu erhalten, weil dadurch daö allgen-cine Wohl befördert werde. Ich aber sage Wenn der Staat Sckzulen unterhalten darf, auS dem Grunde, weil das allgemeine Wohl da durch gefördert wird, so braucht man blos zu beweisen, daß eine Eisenbahn, oder eine Telegraphenstange ein Beitrag zur allgemeinen Wohlfahrt ist. um dem taat die Vollmacht zu geben, Wege zu bauen, die Industrie zn heben :e. Ferner Wenn der Staat das größte Wohl der größten Menge befördern muß, dann muß erSup penanstaltcn gründen, um Suppe ivhole salo zu kochen u nd billig zu verabreichen dann muß er Handwerker ausbilden, nm tünftigc Meister zu erkalten duiui muß er ein gewisses Gleichgewicht zwischen Arm und Reich hc.zustellen suchen dann muß er die Faulen ineckicuburgisch abstra fen, damit sie ni-t in Llderlichkeit ver lumpen. Ich frage: Sind nicht Kunst. Wissenschaft und Religion drei Hauptfak toren icr größten Wohlfahrt dcö Volkes Sollte nun der Staat etwa auch Ober mal-r, Obcrmusikcr, Oberlehrer, Ober priester sein -Diese logischen Conie quenzcn beweisen die Haltlosigkeit des Prinzips. dem sie entspringen, deo Nützlichkcitsprinzivs sie zeigen, wie es sich mit der Wohlfahits-Tkeorie ve.hält Worin besteht die Aufgabe des Staa tes Ausschließlich in dem Rechtsschutz?. Er hat duö Leben des Bürgers sowie daS Mein und Dein" zu schützen ferner schützt er als unparteiischer Wächter Xie sittliche Ordnung. Weiter darf der Staat nicht c.ehcn, sonst wird er zur unum schränkten Macht, wie wir oben gesehen haben. Jedem vernünftig Deokenden muß es daher einleuchten, daß das Freischulen System dem Staatsrcchte zuwiderlauft, und daher von keinem Recktsliebenden gelilligt werden kann. Sch. (Eingesandt Herr Redakteur Mit Schrecken sind? ich, daß Sch. sagt, wir wollten die Religion ausrotten. Wir sind nicht so wahnsinnig. Unmögliches zu wollen. Wir wollen nur nicht, daß sie Sraat und Staatsfchule beherrsche, sondern Privatsache bleibe. Wer Streit beginnt, muß die Conscqiicnzcn nehmen, auch wenn sie ihm nich: passen. Staats schule und Staat sind moralische Anstal ten, und Religion hat er selbst herbcigc zogen, also muß er sich auch gefallen las' sen, da,) man sie und ihre Th itcn sich bei Lichte bcjehn. Logisch? Wir arbeiten für's Gemeinwohl (rcpublicu). B e. Letzten Montag kam es im SitznngS faale deS Staats-Senats zwischen dem Zuchthaus-Pächter Sol. Kitchen und dem Senator Brich zu einer Prügelei. Belch weigerte sich, g.'wisse im Senate gemachte Angaben über das Zuchthaus zu .oiderru fen, worauf Kitchen mit seinem Stocke auf Belch einbauen wollte, jedoch ivurd. drr Schlag durch einen der Umstehenden abgehalten, welches sich Belch zu Nutzen nachte und Kitcben ein paar Faustschläge ins Gesicht versetzte Die Kämpfenden mußten von Umstehenden zur Ruhe ge bracht werden. Senator Stiotber stellte letzt ten Montag nachdem sich der Senat zur außerordentlichen Versammlung oraani sirr Karte den Antrag, daß während der spccial Session den Mitgliedern ,.eder diäten noch Mcilengelder zu bewilligen seien. Der Antrag wurde im Senat an-, genommen und auch im Hause passirte derselbe nach heftiger Debatte. In der Samstag Nacht fand im Hause eine so stürmische Scene statt, wie sie seit den Zeiten des Krieges nicht mehr vorgekommen ist. Die Hauptactcurc waren die Herren Frank I. Bowmann und der Sprecher Boone. ES handelte sich um die Aussage deö Herrn Bowman daß er (Bowman) Beweise in Händen habe, daß ein Mitglied der Legislatur bestochen worden sei, um gegen eine ge' wisse Bill zu arbeiten. Die Debatten waren von der heftigsten Art und die Ausdrück, die nicht immer gewählttsten. DaS Haus blieb die ganze Nacht in Sitz ung LS.Man braucht nicht mehr die g-oßen, widerlichen kneipend und drastisch wi'ken den, ekelhaften Pillen einzunehmen, die aus rohen und dickcn Bestan'ildeiten zu sammengeictzt und in billige Holz-oder Pappdcckd-Schachteln gepackt sind, wenn man durch eine sorgfältige Anwendung der Ehemie alle die abführenden und an deren mediciniscken Kiä'te aus den wertli vollsten Wurzeln und Kräutern ziehen und sie in ein ganz kleines Körnchen, fiiiim größ'-r als ein Senfkorn, conccut riren kann, welches Personen, deren Magen am empfindlichsten und deren Geschmack am ekelsten, schnell verschlucken können. Jed- von Dr. Piere's ange nehmen Avfuhr Küge.'ckien (Plensant Purgativo Pellets) enthält in coitcen trirkesier Form so viel Absührungskraft wie irgend eine der in Apotheken zu Kabenden großen Pillen. AuS der im Verhältniß zu ihrer Grös-e wunderbaren AbfüIirungSkraft, könnten Leute, die sie noch nicht versucht haben, leicht schlißen. d'.ß ihre Wirkung rauh und drastisch sei; aber das ist durchan nicht der Fall, fern dern die verschiedenen medizinischen Elemente, aus denen sie zusammengesetzt ttiid. sind do egei? einander abgewogen, daß sie ein höchst eindringliches und gründ lich aber mild und gelind wirkendes Ab sührmittel bilden. Man kann sie in deutschen Umschlagen mit deutschen Ge-brauchsa.iweisunZer- kekommen. Ein 'eichtigeS SauitätSmaxim. Ordnung ist drS HimmkkS erstkö Zksrp. Dirses große Marim :rifft brsonderS tci der Erfüll nnq IrdknSwlchti'gcr nnkiionen zu. Krankheit tritt bei Unrkiklinißi'gkkl't drS KörperS unanSweichll'cb ein, so qkwiß wie Manael an Ordnuna uud Pünktlichkeit in drn Angrlrqenl'kltk'i deS Gebens Unalück im Gkfolge bat. ?;&:r wäbrend rS nab-zn u:?möqlich iit. kingkwurzrltk geistige Gewohnbcitk der Unordnung zu überwinden, kann man den ge wohnte i Unrrgrlmä igkkitrn drS KörrerS iriebr adbklfrn. TiSlipl'iikre die ungeregelten Organe durch weises und frühzeitiges Medizini,en. und die Gesundheit wird auf einer dauernden Grund la ze bergrstriit werden. Oowotil rt viele Mittel gilt, die fi.r diesen Zweck ve, ordnet werde,, so ist dock keines darunter, welches üch an direkte und schleuniger Wirkung mit HostottcrS Maqen bitteren, messen könnte. Für ,'ereS die Ge därme, Leber und Magen rerül'rende Leiden und für iie zahlreiche,, symvathe'ischen Ner?enleiden, welche ane) töru 'gen der NabrunaSoraane ent. stehen, ist daSBittere ein höchst zuverlasskaeS Ei geninittel. eine wunderbare Wirksamkeit wird der Thatsache zuaeschriebe, daß eS zunächst die Ursache solcher Leiden, die Unre -elmä'iakeit be. seitigt und tan durch seine stärkende Wirkung den dürck rankbeit b?r?orgebrachten Verlust an Körpersubstanz reparirt. Berstopfkbeit. Gallkakeit. VerdaiiungSleiden. Sodbrennen, chlaflong keit. Wechselfieber, RbenmatiSmu und Nersenzittern weichen stets tr Wirkung dieser sichern und mäch, tiaen Medicin. Negelmäßiger Stublaang, guter Appetit, gesunder 5ck!af mid leichte Verdauung geboren zu den Segnungen, welche sein Gebrauch verleibt ES kräftigt, lindert die Bkdriicktbeit drS Geitte?. und indem es den vollkommenen Stoff wechsel befördert, trägt e? wesentlich dazu bei, die Winkel und eingefallenen Stellen eines abgema gerten, eing schrnmvfken Körpers mit festem ge. funden Fleische zu füllen. iv Herabgesetzte Fahrpreise Die Verwaltung der M i s s o u r P a c i f i c E i f e n b a h n. zu jederZeit für die Interessen ibrcr (öiincr bedaedt. iat innerhalb der letzten paar Monate die Fahrpreise zwischen !en Hanpt oder Endpunkten von 1 0 20 Prozent herab gesetzt, und hat den Verkauf von Tickets zwischen Wegstationen so eingerichtet. daß da? Publikum mit fast so wenig AnSla "en reisen kann, als wenn eS zn Hanse bleibt. Um die Vortheile der um f"'nf zehn Prozent herabgesetzten Fahrpreise zn aenietzen, braucht man sich, wenn min nur kur:e Strecken zn reuen gedenkt (100 Meile-? oder weniger) ni'r an irarnd einen Ticket Agenten der Missour'i Paci sie Eisenbahn zu wenden und ein Villet für hin und her (Kernnd Trip Ticket) :u verlang',,, welches den Passa aier in den Stand setzt die Reise zu ver naitiüßmanig aeringen Kosten zu machen. Die Agenten an den größeren Station sind mit Durch- oder Eoupon-TicketS nuch all-n Hauptstädten des Landes versehen, nd ,'nstruirt dieselben zu den niedriasten Raten zn verkaufen. irgendwelche Auskunft in Bezug auf Preise und Neise Routen wird bereit willigst ertheilt von E. A Ford. Gen. Passagier Agent. St Louiö. Mo. Einfache, klare Thatsachen Eine Abhandlung über die Ursachen, die Geschickte, die ieilun,, ,,d tii hütung der Hämorrlwiden. Veröffent licht van V. Xenstaedter Co., 46 AVal kor Street New York. Nach ffmptang einer Vost Marke mied hiririh allen Theilen der Vereinigten Staaten ucnuncr. Geschästs-Veränderung Meinen .irtbrtrn Oiikk. -i.(. i uiiv ki in vtllllm im Allgemeinen zeige ich hiermit ergebenst an. daß ,ch mein. ganzen Vorrath von Schulbüchern und chulutennlken beute dem Herrn Dr. August ?iasse ausverkauft babe nd bitte das mir bisher geschenkte Zutrauen ans meinen Nachf,kaer ,u ubertlagen. j Ächtungssoll Wm. Wedepokl, Hermann Mo., 15. Februar 1875. Gerichtliche Alueiaen l'l&niiüisfn-vf irti.s '1H nw Hiermit sei eS bekannt gemacht, daß mir fcmj ,krai.ns.Pap.ere c t. u. die Nachlassen?, sen oltknsmezer betreffend utir UnS. V 1875 ton der Eut, ,Ucurt ten öaCcS Count, tewilligt wu.de. 9Tf! Wmii. w. i cn 1, 'Vui". .lys 0? errungen gegen blhn, Nachlasseuichzn e müsse dielben sr e L Jahre von, Datun besagter Papiere mt Auerk nunt mir vw.?i. C.Z..-L ...1 ;;;fr; zi"zul k "mfa "-i'v vcii.cn oroeruog? y l zwei Jadren mch, einzcretcht sind, tsni l acim duSaciAli-iien. 1 V V i T II rtrieder ck? NoltenSmever Nachlaß.Lerroa'terin, o.t.,. Anordnung zur Veröffentlichung Staat Missouri, GaSronade Tount, ej. Nudolxh Hirzel. Administrator deS Nachlasses i tmrHnrymn: t.i.l. W C IV1 III II O' WIÖ. Anordnung zur Bekanntmachung. Nudolpb Skrzel der Verwalter des ?kaZ,!ass.. hrdL i Ttrir tir.ti i"ih..rr.;,-h. k r. 11 I t J vr'.i. Mviiiiikyn in Wl?ai( fl Gesuch, worin er um die Erlaubniß bitt, s von dem Nachlaß deS Bcrstrbenen verkanfeg J tiiirfptt aL4 htttf.ii'fifft.K fein w ?r l lim iviii, uiii Kit sECyUlCti! die noch auf demselben lasten und wegen unatai gendeii Einnahmen nicht gedeckt erden tonntt bezaklen ;n können, dem Gesuch beigelegt twyJ ric jiriviiiinarii unc ?iuoivei,e. wie es ras (StriA r..w ai.xi "ii ri,üiiuu. jiatvcrrn cir,fioeii aeprust artj wurde angeordnet, daß Alle in beiagkxm NachlsZ interessirien davon in Kenntniß gesrvt werden, dz j. k 1 wiiuiy riH(jrmwH uno rag wenn Mg vor dem ersten Tage des nächsten Teimkns diese, j w 4 All. M .m 1 .vtruBirtf, ern it. a-tai naaigewieien wikß warum ries nicot geclet,ea iclUe, d,'S Gesuch gk staktet und der Befehl für den BerkaufdeS besagie,' Eigenthums gegeben erde. Es wird auch fern,, angeordnet, daß diese Notiz in einer Zeitung i: diesem taite, wen gstenS vier Wochen vor drr nacvtten ermu, d,e,e.' i r chkeS publ zirt wett,. Wm. v,. oc,iig Clerk hiermit ri e& hrf.irtnt Aßm.yt KA OT jtiitHif p VftkUlltJI strationS.Papere betreffend den Nachlaß t iriilliim iVflim! m iCl .v. r i.yiii vvm witii ki l2MVtPIIUVC U liciirt am 9. Mär. btr illk.1t tnurn ffn Forderungen an beugten Nachlaß zu mache In, muß ieielben innerbald eines abres der terzeichnctin volege. Sosephine M. Nebmert. Nachlaßverwalters, Hiermit sei eS bekannt armacht, daß Testamem Äolljlrectcr Pap,er dctreffend den Nachlaß ,1 .rnr? o.nann vom uierr der 'aseonade Court am v März bewilligt wurden. tt ordrrunaen an beiaaten Nachl,,L ,u met,,n muß dieselben innerhalb eineA Jal)r der Unte.! zctcynkkm vorlegen. Dirdrlch Homann Nachlaßverwalter Hiermit sei eö bekannt gemacht, deßlestament Vollstrecker.Paviere betreffend den Nachlaß Zohi, Henry Meyer, vom Elerk dee Äa.-t,n.k Co. Court am 8 März bewilligt w.irden. SJkr Forderungen an beagten Nach! zu machen im muß dieselben innerhalb emeS Jahres de.i Mm terzkichneten vorlegen. A". Si. 35. Meyer &3obn S Mever. Nachlaßverwsitt'. Ein Geseh ur Amendirui'g der Sektion 37 eine? Ges.'l'eS gebilligt am 26. März'I87i. betitel .Ei Gesei) zur Neorganisirun und llnierhaltuna der ossentlichen Schu lcn, uud zur Rcvidiruna und Amendi rung der darauf bezüglichen Gesetze un zur Wldcrrukung verichiedcner vieled und Theilen von Gesehen gebilligt d. VJ. Marz ib70." Sei es verordnet von ver Gesehgebu.igl von 'jjiieuti, wie solgr Sektion l. Daß Sektion 37 It o?enien!in ten Giirkes dahin amendirt werde, daß sie latiik wie f?Igt: Skkn'oi, .'i7. ES wird hiermit ka Amt eines Coiinty.Zommiü'irS ?er öffentliche!, schulen geschaffen. Es soll i je.,,,, EountD kti üiiut-tf (in vipuiuy ui-öciiinTiuur ien. vr, cber zu wählki, ist durch tie qualisizilt.n Elimm grb'r deS CountyS bei der jäbrlicben 5chnla! am erste DirnStag im April l&7 und alle t raunolgenden zwi Jabre, nd in allen speria Schuldistrikten, in Städten. TownS und Dörfer organisirt unter special oder allaemeinen Schul absetzen, in welchen die jäbrlik e ch ,ladlt nicht an beiagt.m ersten lenstaq ,m April jrtm Wahres abgebalten werden, soll eö hiermit Pflicht des Swulrat!es gemacht werden am Maaten erte TienSlag im April 175 und jelk rarauffoli-enren zwei Jahre eine s, lche Zj?adl an zuordnen. Notiz hiervon soll weniglenS zehi. .age vor der !tt.ahl gegeden werden, entmelt, mittelst aeichriebener oder aedruckter Anicklaaikt tel, welche an we-'igstenS s'chs der nequenteit. öffentliche,, Plage im L'strikt aniuschlaa-n ßn oder cur,k eine in allen regelmäßig im Distrik: erscheinenden -Zeitunaen während der betreffende Zeit veröffentliche Bekanntmachung. Alle Berichte über die in diesem Vesepe abgehaltene Wähle sind an den Clerk der Count? Conrt eines jek ijounty za übersenden, dessen Pflicht eS sein soll die avgegebeiien stimmen zusa -menzuzablen unl deritnigen Perion, welche die meljten kimmt erhalten hat ein Wabl.Certincat auSuistellen für er fünfziq Cents erhalten soll zu bezahlen von dem Empfänger des Certifieates. Bestritten, Wahlen unter dieser ektion sind durch die ckountx Court zu entscheiden. Vesagter Counly.Tommis sär der öffentlichen Schulen soll sein Amt zwei Jahre bekleiden uid bis iein Nachfolger gewählt und aualisizirt ist. Er soll die Kenntnisse sine guten rehrerö der öffentlichen Schulen beiigen, ei stimmberechtigter Bürger sein und einen gute moralischen Charakter aufluweisen hak,. Sektion 2. Dieses Gesefr soll vom Tage seiner eneymlaung an in rast treten. Gebilligt am 1. Mär, 1H7S. Bcknttntmachuttg Net' wird hiermit gegeben, daß in Gemäßbtil mit einem YZeseße, betitelt ein Geieg zur Amendi rung der Sektion 37 eines Beseses gebilligt dei 2H. Mär, 1874" am ersten Tienstaq ,m April i Schuldistrikt No. i, Township 4, Range 5 eie Wahl für Erwahlung eines Count? chul.il, missärS abgehalten werden wird. Im Auftrage des SchulratbeS Nud olph Hirzel, Lekr. X. v. Die W"hlrichter werden am besagte Tage die Stimmen im Markthau zu Hcrman ,n umpsanz nehmen. Der neue Schulrermin unserer Stadnchule vk ginnt m April. Alle Diejenigen, welche Ki' der zur schule sch'cken wollen, müssen dieses spätestens am S. April schicken. Anmeldunge von Auswärtigen werden vom 'b. Marz bis ja 5. April angenommen. Alle die nicht an tW vor dem o. April kommen, sind ausgeschloilk. Gemäß Verordnung der T)krektorrn. R n d. Hirzel, Sckr. Hiermit sei eS bekannt gemacht, M Administrationö Papiere betreffend de Nachlast von Wm. Wissmann, vom Clerk der GaSconade Co. Court am 19. Febr. bewilligt wurden. Wer Jorderunzen besagten Nachlaß zu machen hat, muk dieselben innerhalb eineö Jähret der Ua terzichnetin vorlegen. Hanna W i s s m a n n, ??achlahv:rmalterin.
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N-v! 1 Haust Eure Kleider Waaren, Hute und Kappet?, Stiesel und Scknbe tc. tc. lei C A, O. MBRTgyTS ZSöchentlickcr Marf Bericht. Getreidemark t. 45en Mittwoch corrigirk 0011 Der "H..r mann Star M;Ua i" m JVCl mann ßtii.2. Qualität 4. Btn. ia .-4. VI g," fasst SfÄLPtrSaS. 3. I SSÄm! Äteit Ehirituff okstUciuc;kcitcn. Cna'.itJi III rn 8'.) 70 1 00 (5 0 5 50 4 M) 6 25 2 00 Üö p r o d u k t e n n ä r k t. Sorriairt von ADOLPH J. l'KUDüT, (StüCCr. Sitt Lttks (fitedrttte tlfsffl yfirncl'f fftbt.'.dJtfif 54wtinc Zirmsk'ciinkc Eriken Echuücn Schmalz IU 5enia v tubner, IcbtutUf, fr l;mb aHiHlV'" Am nächsten Dienstag finden un se.e städtischen Wahlen statt. ES sollen Trustees der 3 1 a 1 1 Hermann sowie Tru lOOftccS der deutschen Schule, und ein chul commissär für SaSconade County erwählt werden. Bei der Wahl der StadttrusteeS sollten unsere Bürger solche Leute im Auge ha bv, die sparsam mit dem ihnen ander trauten Gute umgehen, zugleich aber auch wo cS die Nothwendigkeit erfordert die nöthigen Verbefserun.jen an Straßen und 1 OC i dergleichen machen lassen. Zu Schultrustees sollten nur Mcnner genommen werden, die lebhaftes Interesse an unserer Schule nehmen, und zugleich auch ein Verständniß für Schulsachen ha den. Da Herr Hundhausen und Herr Teih'l sich zurückziehen wollen, und eine Wiederwahl positiv ablehnen, so hoffen wir daß tüchtige Männer an ihre Stelle gewählt werden. I" i: u n S 78 101-2 1011 78 12 j:r Traut) per n$cnb ttf Truibuhnkr (Öinft MkN förunt Aerkl yif!icuro.icV Jftfri rllk Äartofft! pcbitrn Erbsen S a a m e n flirr, V-rr Duihel limoihcy Haut e, frlint Irccfrne arsaUrnr grüne arial;riit Eld.isicllk. vtr 2ti:cf tirichfrllr. w Pfand 1 i r n-iiictbär, rrr -stiuf 'lins, Ctttr, IVridnti'r.ittr,,. CvseiTuin Ekuttk. ,uchS, 1520 1 ."0 -2 50 '1 1-02 25 1012 4 90 00 2 00 75100 25 4050 jo r 1 10 1 ö i (,()--2 50 00 7 75 3 00 l'i i:i 251 25 3510 o(iro 501 51. 1 0-5 00 515 515 2575 25--75 Wir wären beinahe in Versuchung gerathen einen Artikel über Schule und Staat" vom Stapel zu lassen, aber da unsere Correspondenten dies noch so reich lieh besorgen, so müssen wir da? auf Weiteres verlegen. Die XontiOlxrfe ist ganz gut, und hat Manches zum Vor sch.'in gebracht, muü aber, wie wir an ei n er andern Stelle bemerken, bald geschlos scn werden, da sich Viele unserer Leser doch nicht so gewaltig für die Sache inte ccssiren wie Manche der Herren Corre spondcnten. S&r Herr John Pf autsch erhielt gestern Nachmittag von einem zwilcken hier und Morrison mahnenden Farmer einen e gcns'and der nach genauer Betrachtung von mehreren Sachverständigen für einen Löwenzahn erklärt urde. Derselbe wurde vor einiger Zeit an der Seite dcö Geleises gefunden. Wie er dahin gekommen, ist biS jetzt noch ein Räthsel auch muß er längere Zeit dort gelegen haben, da er sich bereits dunkelgrün gefärbt haZte. Der Zahn hat eine Länge von vier Zoll und ist so spitz wie eine Nudel am hinten n Ende M derselbe einen Durchmesser von einem Zoll, während tie innere Seite des Zahnes mit mehreren widcrhakcnartlgen Einschnitten versehen ist, wahricheinlla, um das Loslassen irgend eines Gegenstan des in welches derselbe eingedrückt worden ist, zu verhindern. Wie wir hören wird Herr Pfautsch den Zahn schon morgen cir. das Museum in St. Louis senden, um ihn dort noch einmal von Sachverständi gen prüfen j,u lassen. Vielleicht erfahren wir dann auch wie alt derselbe etwa ,n,i kann 8 Alkohol wird bald aus der j Liste der Heilmittel verbannt nnd nur als ein Gift bekannt sein D r. I. Wal ker's CalifornisckcSVinegar Gitters, gänzlich aus gesunden Pflanzcn'Sztracten und Säften zusam mengesetzt, verdrängt überall die hitzigen Reizmittel, welche uoch Niemand ringe nommen hat. ohne sene Leichtgläubigkeit bitter zu bereuen. ES giebt keine hitzige oder chronische Krankheit in der daS reue Stärkungsmittel nicht mit woilihit ..er Wrk.nig angewendet werden kann. w2u Herr Geo. H. King, welcher letzt Woche in St Louis war, um die Arbei an srii.es Landkarte von Gasconade Co in beschleunigen theilte uns mit, daß ei wahlscheinlich noch sechs Wochen dauern wird, ehe die Karten hier ankommen. MN'L Anselgeu. S. Wir mi'-nen alle Herren die sich an der Streitfrage über Schule und Staat. Moral und Religion :c beteiligten, er suchen ihre etwaigen Artikel für die beiden nächsten Nummern dieses Blattes cin;u senden, da wir später, für eine Zeit lang, kcii.e mehr, speziell darauf bezüglich, aus nehmen werden. Die Redaktion. John Wuattbt, jr. Händler in Bauholz, Schindeln, Latten, Dielen, Thür und Fensterrahmeu, :c. zc. Ecke der' 4. und Markt Straße, Hermann, Mo Bestellungen auf St. Louis werden stets prompt und billig besorgt Mchtung Die Zeiten bessern sich S oeber, von St. Louis Zurückgekehrt kann ich meinen verehrten Aunden in Hermann und Umgegend die freudig? Kunde mittheilr, daß ich im Stande bin, da ich meine Waare egen Baar eingekauft, diese den unter dtselben Bedingungen billiger verkaufen kann, alö eö t möglich ar. raß ich ttetS nur gute Waaren halte, ist Jedem bekannt, der bei mir gekauft. Bitte UM geneigten Zuspruch. Ergkl?ent. Hermann chlender. inn- lal:,.t it ca? lichtn t, re, wk! IIMM ilwal'l le d fpecul jrfer. schul- radle! I jrde iif u im lk id ,kkk ibl an- ifbn itweder )UciV- kNlkst, Mt sind istnkt ffriiden Bericht, !?able 'S iese ,'kin soll im und kiinmkn len ,!en von strittenk äount. lommis mt trci gewählt t eine iyen. kl n gute baten. ge stinke IA 1f ifmafjbnt Amkndi' illigt dti Äpril i ,qe 5 eine julko' 5kkr. besagte Hermann schule de elche Ai i dikst'd. neldunzk i diö zuw it an dkr gkschloslk. 1, Tekk cht. daß -end den ym Clerk 9. Febr. unzen ,at, muik berUri' i a nn, walterin. CfiijicUcr Wegweiser. k,qreß.cLrasrnta.U VI. v- oianc, ve?ane:i. Eiantk'knalor unc Halli'.au. Union. JKfjra'ifntan Hknr? :ir.id, li.in.iau. Alk.Snch, r tan. C. als, Zashingtsn. (S'tMinti) Bc-imte. f eur.h-Nitbtf r Heinrich rrchminn, ,ncs:tad I,r, i. B. Hcnc!ca Traf:. yrcbatiriAUtr und iurst" der (Icnntv-dcurt Sl'm. 5'crarr, Ttalf. 9.x iMtnchtJutrciter X Huntb.iuint. Hermarn feunt ust6yreb.itr-Wcritsfiter: 4im. i. i'cing. Hcimann, Vu'. i'stBnift er: N. li. 2rct'!f!'trr, rtrrnanit. tttütclfr: Cb iftian Aubn, Hermann. ?tfn'rT ibfe. herauf. Hermann. L fpu!r ?k!,j. T. Svniltina, wrn'iNk. eunt9-tnnalt: ?J.:t.icb Hir;k. Hrrm.mn. f.rrnri Tr. tittmiillfr, Hermann. Ui'TcMcr l. Henry Oientne r. -Weidmesser: flt. 'Vcfer, T,onHll. refftntiicjjfr Nachlaßverrca'.ker Jbcelf iw,tf, teuv Hill 6buf:iecritttctcnt: Q5ee H. stm.i, Hermann CSy In Douglas Prairie ist bereits AuSgangs letzter Woche Haser gesäet worden. Das scheint uns sehr früh nach der Witterung, aber jeht da endlich der Frühling richtig gekommen regt eö sich in Berg und Thal und Farmer und Winzer nnd gar emsig beschäftigt das nachzuho len, was sie der schlechten Witterung hal der biö jetzt liegen lassen mußten. Die Gebrüder Kropp versandten heute Morgen eine Partie ihres Sesund heitsbieres in halben Barrels (die je von Hermann versandt wurde) an ihren St. Louiser Ägent, Herrn S. Klaus. t&g- Wir müssen unsere Leser wegen eines in lehter Nummer verübten Satz fehleis um Entschuldigung bitten. In der Notiz betreffs der Berloosnng der Cigarren durch Herrn Zipf sollte eö heißen 'i,if.?.'soben ist nickt aufaekoben" und ti 1 1 i nicht wie unser Druckerteufel eö haben wollte Aufgehoben t nicht ausgeiazo den." v. M&tlet Händler ist Drh Goods, Groceries, Elak- n.Pcrellan-WaareÄ, Kleiölrn, Hüten und Kappctt, Schulzen und Stictcln, sowie aller Arten Ackerbnu Mmsilien rifcher KalV l bei Bushel oder Faß stets zu haben bei Henry Sohns. Ganz besonders knkn wir die Aufmerksamkeit der Farmer aus die berichmt VD, Die Schulprüfung im Schulhaus in der Nähe von Hermann 5keuper und Christian Danuser, im Distrikt No I, Tow-.iship 45. Ra,?ge 4 in Gasionade Mo welche am Samstag den 20. März abgehalten wurde, ist zur Zufriedenheit meist Ulcr "Anwesenden ausgefallen, urd zeigte das; der Lehrer t?eo W. Taintcr si.-h mit Eifer und Ernst in verflossencncn Schult-rmin seiner "Aufgabe widmete. Dir Besuch während der Prüfung war sebr gut und zeigte ein reges Interesse ?erichts-?crmine. I a? Trf i crirtt beginnt seine ?innnaen in fvftnt Monlaz i:n Tlü unv 3Ievtniber j e teilhat? tie Trebae-Cfrnrt (aisen.terid't) versammelt dieser warmer Schulfreunde, fcd j dcn tristen Weittag im Tvctniar, Äai, Vlit-1 u, uuv vi ovr.ni'rr. tie tieuiitg-deuil versammelt sich jeden vierte ,nt.'z m Jkdruar. Ma i. August i.vd crer.-der xtei Das Zi. Louis vlksblatk" das riiiiie deutsche Äbendblait inStLouiS (X ilnint j'ltt in tfolio Format d, h. vier ;-itt!i anstatt wie früher in Quaito Seiten) im? glauben wir, dau dies nicht mir für die L.ser bequemer sondern auch in Ve;'.ig auf die Zusammcnstellung des Inhalte? voithcilhafter sein wird Da? J6S Nächsten Samstag ist Prüfung in der Irene E-ekk Schule. Jedermann ist eingeladen derselben beizrwohnen. W. Die beiden lchtcn Montag Nacht abgehaltenen Bälle waren sehr g it besucht und aniüsiitcn sich die Theilnehmer bi? zum frühen Morgen. Der Dampfer St. Luke nahm I liitii iimis.1,1 eine lehr nirtli lulsl 5,1 Blatt steht wie bekannt unter der fähigen! wtust, i' H 1 1 H 1(11 lll 4 1 1 f. V l l ik v v selbe bestand aus etwa 120 Bushel Wei zcn und circa 000 Gallonen Wein. Veitiin :i dc? Herrn Dr. Mals und hat sichtlich, wenn so wie bisher ausgestattet, eine glänzende Zukunft v'.'r siel). Das er,!.,t der SonntagS "Ausgabe Belle wsmchc Blätter" wird dac-sclbe ble.ben Wie tisljfr. Herr Dr. August R..sse ist Agent für Hermann und Umgegend. Große Neuigkeit! ')e'.r Wm. .lee hat dieser Tage eine f.reße und prächtige Äi.swahl von Herren Da''en und Kinderschuhen erhalten, wrlilzc er zu den niediigsten Preisen er kaust, sprecht bei ihm vor ei.e ihr r?n 3- Hftr Ihn H. Fisse, der Assignee kk'.swo hingeht und für schlechtere Waare! der Ppie'S Savings Iustitntion in St. Wir lenken die Aufmeiksamkeit unserer Leser auf die neue Anzeige des Herrn John Quandt, jr. Dcisetbe ist bereits die ganze Woche thätig mit dem Einrichten scincö .cucn Holzhofs und wild cinc.agenladurig nach der anderen in demselben abgeladen. So viel steht fest daß eö in 'Bezug auf Auewahl und Ooiite des Materials keinem derartigen Geschäft nachstehen wird. Nachstehend geben wir eine Liste der fleiniasten Schulbesucker d-r oberen lasse während des letzten Schultermins Die gegenüber dem Namen stehend- Zahl zeigt wie viele Tage die betr. Schüler den Schulbesuch versäumten. Namen Tage Lina Qnr.ndt. 1$ 'Ame Nessler, 1i Ainalia Pceschel, li 2lnto-.ii a Cramer, 1 j Ca vline Schneider, 1 Csjrijrepb i em per, j 2II?in Poeschel, 0 2llbert l'Mler, li Chane-? Manwiring, 2 Henry Kessler, 1 Eoward Mauöhund, 0 Außer obigen sind noch Viele die nicht mehr als 2 1 J2 bis 3 Tage versäumten. Arpfrl- n. Pfirsich-Bäiime, b e 't e Sorten. In einigen Wochen aller ?lrt Gemüse PfZanzeu. Süßkartoffel Pflanze bis TlnfangS Mai bei F. Hilker, feu. S2Ol bieten wir irgend Jemand der eine Nlä li m a s ch i 'u e ausweisen kann welche bessere Arbeit liefert als die M 0 M 1E. Sie ist einfach, solid u. dauerhaft und wird ron keiner anderen übertreffen. Wir behaupten die beste Famttiett Mähmaschine im Markte zu haben und unsere Bedinguugen sind rie liberalst'- Jede Person welche vea uns eine Maschine Würzlinge. Norton'S Virqinia Ro. Delaqare. Hartford. Concord, Ruländer, Rogkre, Göthe No. i, Herbemont und Eatawba, bei Elisabeth Honig, an der Long Branch. ZZn verkaufen Ausgezeichnete Eatawba und Dclaware, gute Eoncord u. Taylor Würzlinge. ferner Martha Schnittlinge $5 per 1000 bei W m. Obenhaus, First Ercek. Frieberich Kaiser em stehlt sich den Hermanne? Stimmberechtigten bei der nächsten 'Ltadtbeamten Wahl, für das Cokektor ?lmt. W ülv A. 00 d S ru: t jm w m 1 r-fc- Ms Mäh- und Erntemaschine, sowie die lifflro Säemaschine. S&" Der höchste Marktpreis wird stets für alle Landprodukte bezahlt. Hermann Schlcnder, Gngett Massen Händler in Oefcn nnd Vlech-Waaren, IILliXl. MO. zeigt dem Publikum vgn Hermann und Umgegend erge?enn an, van er ,eine iore mil einem cv geulknden Vorratd ron kauft, erbalt eine Untcr2lgentur und kann auf diese Weise seme eigene Maschine in wenigen Wochen bezahlt macven. Wir vern?cien aus das urtftell des seientinu American (ves besten technischen Journals der Vereinigten Staaten) über die Home Nähmaschine zu lesen in der Nummer vom li. 'August 1866, wie folgt Diese Erfindung bezieht sich auf eine neue Schiffchen Nänmasckin. und bestedt in der Ver blndun, einer 5iugel'krunizapfen Beweng für daS Schiffchen, einer doppelten Krumzapfen Bewegung für den F.ltterer und einer grschlizten TMatie für die 2luf- und Slb?ew?auna der Nadel, so daß in einer Maschine, die Haurtvorkheile mehrerer verschiedenen Forcen Nä'bmaschinen, so verbanden sind, da dieselben eine vollständige und zusried nstellenre Operat-Hn. sowie auch große intachyclk der uenilrullion vrzmrarn. Piobirt die neue ZE3I O 3wdl !Hj und Ihr werdet keine andere brauchen wollen. N. H. Hascnrittcr, General Agent sär die neue Home Nähmaschine Herr Dr. August Nasse wird hiermit aufgefordert als Candidat für Schuld trustee aufzutreten. Viele B urqer. Ecke von'Zweitcr SchillerStraße Messer und Gabeln. .p uno -gccincm, KaffeeMühlen, Mehl und Cornmehl-Sieben Weiu Vier-und LiquörSlsern Lampen, Laternen uno K 0 h I e n 0 l. Zrdeue Waaren. lTöpferwaarenZ Koch Töpfe Pitcher Blumentöpfe Milch und EtnmachTopse :c. 1 jtt billigeren Preisen denn jemals. Meine geringen Auslagen und zunehmen M. t w m.Lf.i.. 1 RY Gv8, ee'ehen bat, die er zu den billigsten Preisen esse rirt. Meine GrocericS sind von der besten Qualiiät und werden Jeder man befriedigen, der ron mir kauft. Stet6 oor räthiq, gute frische Härinqc, Limbnrger Käse, u.s.w. -1 r n.n V. 1 hiiuh -"an komme und urerzkU'.k ,lcy ,civ,i roll ff.sg,.f. machen es mir mdalich dem Publikum t crr. 1 r i eine Auswayl von Lvaaren vsseriren z 101"' (Viiht und Billigkeit meiner Waaren. 1d a. ermann r uirnsti. ?W Herr O Bieter, während des l'kten il.tcr? Lehrer an der-chule n.?hc Dnike reiste lejzten Dienstag nach seiner Heimath in Nölfoik, Virginia ab Der selbe war in seiner Stellung als Lehrer s.chr beliebt und sahen ihn seine freunde ungern scheiden. Derselbe wird sich in seiner Heimath des Studiums der Rechte befleißigen und hoffen wir, daß er in sei ncm Streben erfolgreich sein wird. Zu verkaufen. Der Unterzeichnete wünscht seine an der O? 2. Straße aeleaenen lwei Lots, mit gutemFrame Haus, Stallung zc. billig und unt'r günstigen Bedingungen zu verkaufen. Nachzufragen bei dem Eigenthumer cter Dilthcy. oder in der Ofsict'dieseS Blattes. ZSÄrzliuge Concord, Herbemont, Btrainia Seevllng, Catawba und SLthe Würzlinge sind billig bei dem Unterzeichneten zu haben. 52'6mt C h a s. R e i f st e ck (5oleS Creek. Concord und Catawba F ct"bei düS doppelte bezahlt. 17 kB" (51)0$ W Schwerte! u. (5omp.. Agenten für ?l. G. Jaust'S berühmte Baltiniore Austern, cffcrircn di: folgen dcn beliebten Sorten für dcn Familien Gebrauch 50 (Jens? per Kanne 60 75 Diameiid Ausgesucht n it Vein Atlantisch'n bi? zum Stil ttn Ocean verbreitet sich der Ruhm des able Ccrew Wire Echuhwerks. Es Nicht, wird nicht une-icht und fällt 's auseinander. Zcriucht es- Achtet APentstcmpel. Alles andere ist ttiAiV?' kervorguckende Zehe sieht iXv-b,J s und wird nie bemerkt, ne rv ,nbcr Silber Tip-Schuhe tra. Ei,!'cn ersparen Euch die Hälfte rcrchuhrechnung. allen Lchuhhändlern zu haben. Louis, welche in Folge d-s Durchbreii' ncns ihres Eassicrs ihre Zahlungen ein gestellt hat. fordert Alle welche Forderun gen an besagte Bank haben dieselben am Donnerstag den 15. April zwischen 9 Uhr Vvrmittags und 5 Uhr Nachmittags in der Ofsiee der People's Savings Jnsti tution bei ihm vorzubringen. Und jeht kommt die gestrige St. Louiser Amerika" und kündigt ihren Lesern an, daß am 23. April in unserem Bczirk ein KreiSrichter gewählt werden soll. Sie cmpfllthlt ihren vielen(?) Lesern Herrn Halligan. und glaubt daß er ganz sicher erwählt werden wird wenn nur die Bürger am Wahltage ihre Schuldigkeit thun werden 2t bereits geschehen Fr.m Vase, die Bürger haben ih.e Schuldigkeit gethan und den Geciner des Hrn. Halligan verrn A. 2 Seay als Nichter gewählt. 3m Uebrigen Hätte der Airtkcl Dar einem Monat erscheinen sollen um etwas zu niihen. Wir schlagen vor, daß Steve Joncs die Notiz nicht bezahlt, da ihn die Wahl jetzt schon so irnl ackastt n? er doch nicht Senator werden rann. Verloostttt.j Tic Ziehung meiner ?erloosung findet Sonn tag den 4. April um 2 Ubr Nachmittag? bei B. A. N'kboff statt. TickctsJnhaber sollen sich dabei einsinken. Charles K 1 m m e I. die in Bezug auf Qualität und Preis ihr u gleichen ln diejem iount? orer anvers? haben. Man komme, prüfe und übe, zeuge sich Zu verSaufen. 25 Fuß Front an Schillerstraße bei 60 Fuß Tiefe Lot No. 8 Ost Front Straße, frky Herrn N. C. Schlender Aehör'nd. Preis ZahIungSdedittgungen gun stig für den Käufer, beste Lage für ein Store oder anderes Geschäft. Näheres bei Otto Monniz oder PH. Weber, Hermann av. Banr. Zu verSattfen: Die Unterzeichneten ünscheu ihre att der zwei ten und Markisttraße gelegene Lot, 120 bei 60 mit FramehauS. enthaltend 4 Zimmer, billig zu verkaufen. Näheres zu erfahren in der Office d. 10 Würzlinge z verkaufen b:i Jakob Huck. .m.. Am nmwKivn Herr Daniel Haid, der wohlbc kannte Wirth an Vcrgcr Station wurde legten Sonntag Nacht von Einbrechern heimgesucht, welche das in dcc Schublade besindliche Cash und mehrer? Kisten Ci garrcn mitgehen liehen. Herr Haid's Verlust beträgt etwa .$12.00. 5S Heft 7 deS illustrirten katholischen Familienblattes Alte und Neue Welt" liegt uns vor, und möchten wir darauf aufmerksam machen, d.ß dasselbe blos 20 Cents per Heft kostet und nickt wie früher irrthümlich berichtet 25 Cent. Privat Schule. Mehrseitig geäußerten Wünschen entsprechend, habe ich 11 entschlossen, vom 1. April dieses Jahres ab eine Prtvatschule für Kinder von 12 Iah en zu eröffnen und darin an vier Wochenta gen in der Zeit von 5- 6 Uhr Nachmittags Unterricht in deutser Sprache mit te soliderer Berücksichtigung des schriftlichen Aufsatzes. Geschichte. Geograph,-, Natur lehre und in dcn complicirtcrenNecknungs arten zu ertheilen. Da ich mein Vorha den nur bei einer Betheiligung von min-d-stens 20 Schüler auszuführen gedenke. so erbitte ich mir Anmetdungen bis spate stenS Ende dieses Monats. Charles Durand. tg Meine Familie sollte ohne Dr. A u g König's H a m b u r g e B r nji th ee sein, er heilt alle Erkältungen der Brust und Kehle. Berichtigung. Unterzeichneter widerruft hiermit seine Aussage daß H,rr I.Jordan eine falsche Note ausstehen hrce "als unbegründet, und bekenne daß ich Penr Jordan keiner unrechten Handluna schuldig weiß. Joseph Jäß. Aropp's bcrükmtes schwarzes Köstriher GcsundhcitSbicr Empfahlen von Tt. Carl Bock in Leirzia, und ie andern vrominenien AerUen Deut cblandS, alt aanz vorzügliäieS LiräfkigungSmitlel für Iit.-vul!,nti,. ,chmächlicde und blutarme fcrsonen und hiuvtsächlich ganz u-übertrefflich für inder näbrcnde Müller. -Einzig und allein in ren Ver. t..aten ;u beziehen d rch X. F. Kropp'S 2fch .e. (5arl Hurro .ropp, Hrrmain, Mo. Auf Bestellung in Pint und Quart Flaschen in'S HanS geliefert. Agl-nien vcilangt in allen Städten der Union. ST. LOUIS HOTEL, Eine große NuSmahl von den besten z erhl. tenden Garten- und Blumensämereien. Ueber 150 verschiedene Sorten ausgesuchten Vl mensaamen. Fernrr Klee, Timothy-, Hirse.. Nngari'chen. Garten- und Blau. Gras Saamen d:i V0l.rri J. PRÜDOT ITSTIElBS Die Unterzeichneten haben von jetzt a wieder stets frische Austern an Hand, welche sie bei der Kanne sowohl wie bei der Portion, auf jede Art und Weise zu bereitet, verabreichen, ferner allerhand Backwerk und Zuckerwaaren fiett frisch und gt an Haxd. 60 SchwertzelCo. l7ÄÄMF67Ä Wcin- und' Bier -Saloon. JOllX FJSUIIER, Eigenthümer. Ubrig'S bestes St. Louiser Bier. Wein und ?iquöre sowie Cigarren erster Qualität stetö an Hand. Confccte, Nüsse und sonstige Erfrischun gen stets an Hand. Krant'S mexikanisches Wein-und Bier Saloon Sciftnpflanzen Pulver ist das beste und billigste für die Zubereitung von Schmierseife. Zu haben bei M. Jordan. Front zw. Schiller u Gutkenberg Straße Die besten Getränke und die feinsten Cigarren stere aHand. E,st cssel. Zu verknnfen! Ein nocd sehr gute IFIG-IEOlSr HOLE. Nachzufragen bei John Fischer, Leime? -rtrl Saloo. Achtung Frühlings-Waarcn in großer Auswahl und zu billigen Preisen bei M. Jordan. Franz und Jacob Bar. 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Die Dampfer der Adler Linie" sind sämmtlich neu und mit allen Verbesserungen ausgestattet in Bezug auf Sicherheit, Bequemllchfeit und Schnel ligkeit. Die erste Cajüte ist auf das eleganteste eing? richtet die zweite Eaiütk l?ietet den großen Ver theil, sich ebknfaüs auf dem F auptdecke zu besin den. wo die erste gelegen ist. Das Zwischendeck bat Abtheilungen on 6-20 Personen, ist mit Fenstern und Eßsälen versehen und nimmt denje nigen Theil der Schiffe ein, in welchem sich auf den meisten Dampfern die zweite Easüte befindet. Packete, die uns zugeschickt werden, befördern wir mir diese-, Schiffen nach allen TheilenDeutsch landö. Man wende sich wegen Passage an KSATJTH, NACIIOD KUEHNE, 113 Broadway. New Bork, General-Agentett' r i l v, l'i il i i b W v I I i !Ü i?i 1 5 "t st? 1
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.U Humoristisch cö. In cincrZcituii.i stand folgendes 2n ferat: Für einen älteren Herrn wird eine -Haushälterin gesucht sie kann, wenn sie uui anschlägt, für immer dableiben, oder, wenn cS ihr beliebt, noch länger. Vater auf der Straße im Handwer kcrkleidc) Du Rosi, gib auf's Kleid Acht und komm' bald Huus. Tochter (im Ausgangputz, verlegen) Aber sein's ruhiz, sonst könnten die Leu! gruben, daß ich Ihre Tochter bin iZine Missourierin suchte um eine Stelle als Iukrmännin bei einer Stra ben-Eisenbahn nach. Als sie nun gefragt wurde, ob sie denn auch mit Maulthieren umgehen könne, entgcgnete sie entrüstet Natürlich kavn ich l denn ich habe schcn zwei Männer gehabt Professor: Sehen Sie, Herr Direk tor, hier habe ich eine Rechenmaschine er funden, mit welcher der dümmste Esel aus der Welt addiren, subtrahiren, multipli ziren und dividiren kann. Wollen Sie eö un einmal versuchen, Herr Collega?" Nichter Mau beschuldigt Sie, den Kutscher Roßkopf auf offener Straße mit der Peitsche so lange mißhandelt zu ha den, bis er ohnmächtig wurde. Was ha den Sie zn Ihrer Vertheidigung zu sa gen Angeklagter Ja, i bitt', er hat mich g'sch-'mpft." Richter: Da kennten Sie ja die In tervention der Polizei veranlassen." Angeklagter: Ja wissen S', Herr Richter, i hab' kein Aufsehen machen woll'n." S t a m m g a st zum Jungen (auf die Dose schlagend): Da sonnn her, Knirps, und schnupf' einmal, das vuht den Kopf auö und macht ei cn hellen Ver stand. I u 11 1 c (schnupft langsam mit Ken, uermien V?n dem schnupfen sie auch noch nicht lang Barone "s e:V3d) habe zwar noch nie mit einem Bürgerlichen getanzt, aber bei Ihnen will ich eine Ausnahme rna chen Herr: Daß Sie seither nicht mit einem Bürgerlichen getanzt haben, finde sehr begreiflich, denn soviel ich weiß, .-erden die Damen von den Herren cngagirt l" Zweifel. (5m schlichter Bürger Tji'ilt einen offenen Brief in der Hand und spricht voll Verlegenheit: Da schreibt mir mein Xaverl, der Lali, i soll ihm a eig'n kaffa, schreibt mcr aber nct, was für oane. Und i hob Kennet schon öfter 'hört, daß an crschte und a zwoata Violin gibt." (i i u n g a r n i s ch c rM a g n a t der zum ersten Male sein einfaches Ma varen-Castcl verließ, um in der Wiener Hofburg zu erscheinen, glaubte dem üblichen Handkuß noch eine besondere Huldigung beifügen zu müssen. Er streichelte der jungen Kaiserin die Hand mit den Worten aiferin, allcrgnädigstcs, hab'n ftell ein sehr zartcS." Ja," sagte die Kaiserin, wenn der Herr Graf immer wasil.cdernc Handschuh tragen, kann er auch eiiu feine Hand be komm.." Ezensate, MajcstaS," (entschuldigen Majestät) antwortete der Magnat, trag Hosen hirschlcdcrne jetzt schon Jahre zwanzig, aber Beine wie Reibeisen." 3 ii einem Landrichter kam ein Bauer und sagte Herr Landrichter, es ist nun Zeit, daß ich meineBase beerbe, da mir Alles von ihr gehört. Landrich ter Sobald Ihr mir einen Todtcnschcin V07i Euerem Pfarrer bringt, da will ich die Sache bald so ordnen, daß Ihr die Erbschaft antreten könnt." Der Bauer ging fort und kam nach ein Paar Tagen wieder vor's Gericht und sagte: Herr Landrichter, unser Herr Pfarrer ist ein gar sonderbarer Herr, er gibt mir keinen Todtenschein." Land richter Warum denn nicht Ja, er fagt, weil meine Base noch lebt." Der bekannte Komiker Bcck mann war ein leidenschaftlicher Sonn tagöjäger, hatte aber auf dem Jagdrevier weniger Glück als auf der Bühne. Ein mal nach beendigtemIagdvergnügen wurde ein IagdfchmauS abgehalten, bei welchem der Bühnendichter Kayser in Wien auf Beckmann folgende Grabrede improv-. sirte: Wandrer, ziehe deine Mühe, Hier liegt ein Komiker und Schütze In diesem kalten, feuchten Loch: Die Witze, die er sagte, Die Hafen, die er jagte, ic leben alle noch. Wie in an den Anschauungs Unter richt in Ungarn treibt, zeigt folgende Mit theilung: Der Napuagyer Cchullchrer Franz Györqy hatte von der Gemeinde einen Eimer Wein verlangt, weil er nur aus diese, Weise ;:iit den erhaltenen Me ter Mustermaßen der Schuljugend das Verhältniß der neuen zu den alten Hohl mästen veranschaulichen und begreiflich machen könne. Als sein Verlangen er' füllt worden, maß und maß er so lange vor, bis Lehrer sowohl als Schüler sich einen ölausch angetrunken hatten und die außer Rand und Band gerathenen ?un- gen über den Besoffenen, aufeiner Bank liegenden Magister herfielen und ihm eine Tracht Prügel aufmaßen. Die Sache ist bei dem Tornallyacr Stuhlnchler in Un tersuchung. Eine l u st i g e c s p e n st e r g c schichte wird aus Hold-Mezö-Vasar hely berichtet. Ein junger Mann hatte mit einem (sefahrten gewettet, dc:ß er um 12 llhr Nachts auf den Friedhofgehe und auS dem dortigen Beinhauö einen Schädcl nach Hause bringe. Zeh. (Sirner Weiu betrug die Wette. Unser Held machte sich auf den 5eg, der Andcre eilte ihm aber voraus und versteckte sich im Beinhause. Bald laugte auch sein Gefährte an und mit kühner Hand griff er nach einem Schä dcl. Berühre nichts mein Haupt er tönte plötzlich eine hohle Stimme aus einem Winkel. Der junge Mann siel nicht ohnmächtig zusammen und lief auch nicht davon: er setzte hcw Schädel ruhig auf die ißrcc und nahm einen anderen zur Hand. Und wieder klang es mit hohler Stimme: Berühre nicht mein Haupt Aber entschuldige doch, lieber Geist," rief der junge :?ann, Du kannst ooch.'nicht zwei Köpfe haben Erforschte der Geisterstimme nach und hatte die zehn Eimer Wein gewonnen. Der L a d e st o ck ohne Ende. bcril: Wer ist Er Soldat Gottfried Leidckrum, Herr Oberst Gemeiner bei der 4. Compagnie. Oberst: Gut. was feblt Soldat: A G'schwulst am Hals, Herr Oberst! und so a Gicht in de Oberst: Schon gut Aber zum Kukuk, waS liegt er denn so krumm da? Auf recht Donnerwetter Auch im Bett muß der Soldat seine militärische Haltung bewahren l Merk' er sich's? Ferdinand, der frühere Kaiser von Oesterreich, war bekanntlich kein großem Genie, öinst legte ihm der Finanzmini ster Kübeck in Gegenwart deS Staats rathö ein sehr schwieriges finanzielles Problem vor, über welches sich die Mini ster nicht hatten einigen können. Der Kaiser nohm daö Aktenheft in die Hand, öffnete es und blickte längere Zeit mit seiner bekannten Ctumpfsinnigkeit hin ein. Plötzlich fing er das Heft öfter zuzuschlagen, cS dann langsam wieder ;i öffnen, längere Zeit mit gespannterAuf mcrksamkcit darauf zu sehen und dann dasselbe Manöver von vorn wieder anzu fangen. Die Minister verharrten in acht ungsvollem stillschweigen, bis der Kaiser das Heft plövlich mit aller Kraft zuschlug fund triumphirend auSricf I hab'e I hab's Haben cS Eure Majestät?" fragte Kübeck erstaunt, da er keine solche (5a pacität von dem kaiserlichen Tölpel gar nicht erwarten konnte. Ja schauen'S," erwiederte der Kaiser, daö Heft öffnend und ihm hinhaltend, die verdammte Flieg'n Sechsmal i's mir 's auSg'rutscht, aber jetzt hab' i'S doch end lich d'erwischt." Stürzel (zu seinem Nachbar, der ein SchoppenglaS leert)., Tausend sakii. Das ist a schöner Zug von Ihna." Kürzel: Ja, dös ist ach ua Schnellzug. Thatsachen sprechen! Es ist feststehende Thatsache daß man bei R. H. .Hasenritter, seit Anf.ing siinkö Geschäftes datier Möbel in f. w., noch immer von 10 20 Prozent billiger kaufte, als in irgend einem andern lcschäft in der Nähe, und daß er entschlossen ist, immer so billig, und wenn moalick noch billiger zu verkaufen und zugleich die besten Wäa tcn im Markt zu liefern. Daß Maschinenarbeit (d. i. gute die Handar beit in vieler Beziebung übernim, dafür aden die unzähligen Maschinen für fast jekes ewerbe genügend Zeugniß. Er bezahlt keine Agenten um sein Geschäft zu empfehlen, sondern, wenn dies Jemand thut es aus seiner eigenen Ueberzeugung geschieht. Ii. II. HASENRITTER, kann oben Gesagtes beweisen und jeden von der Wahrecit desselben überzeugen. Daher ist eö Iedermauü'S Interesse bei Ihm vorzusprechen und sih nicht verleiten zu laßen, geringe Waaren theuer yt kaufen, wenn man besser thun kann. Tit Preise und die Qualität der Waaren sollte ein Geschäft empfehlen. DeSsalb geht und kauft Eure Möbel, Matratzen, Vorhenge, Bilder rahmen, Teppiche, Särge ic, billig für ?ar bei R. H. H a s e n r i t t e r. Ulc von Dr. Zanne's Familien Arzeneien sind zu haben bei Wz?) n G siEinyrisrisr, :m:o.. Händler in rogueriim m,d Mezeneie C h e m i sch c n Produkten, Parfüniericn Seifen Kämmen und Bürsten Bruchbändern, Bandagen und Schultcrbändern. öuz-us- und Toilette-Artikeln, Büchern unh Schreibmaterialien. Glas, Fenstcrkitt, Oclfarbcn, Oelen, Firniß, Färbcstoffen, Patcnt-Arzeneien, :c. Zlcrztliche Rezepte sorgsam präparirt u- alle Aufträge genau ausgeführt J Die Waaren sind auf'ö sorgfältigste gewählt und werden garantirt. j Ferner Agent f ü r alle in Zickels Verlag crscheinendenWerkc u. Zeitschriften auch ?git für die Wcsllichi Plsi" ud den St, S'ouis Kourier". 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F:st täglich hört man fragen Was ist Die llv',achc ooJ unvergleichlichen 5rsolgeS des B incgar BittcrS? Taraut antworten wir: W.il die jirankhcitöiirsache entfernt und dem Patienten die Gesundheit iv'ledrvcrichk.fst. Noch zuvor, so langcdic Äclt stcht, ist cine vtedi ui ;.:ja:il.ncnzese!5t worden, welche die cncv li i icii3.v:nl)Cii (rigcr.ic.:cistcit d i3 i u c fl st r BitterS zum Heilen der Patiei.teu von jede? tzra ilheit, die der Menichl,eik 5rl theil i it, desiyt. 'L-ziit cbe.!Zo:vohl cin mildeS Pür.unnittel wie ci:i St.irknugkmitZel, indem c6 Blutauliänfur. oder Eittziinoilug der S.bcr i:i;i Eingeweide in G a äenkra ulh eiteu ly iwtzxi. Aie AciKlrfisif t 'u Tv. ?Sak5.er's gar Wilters sind Lssnender, schweisztrcibender, lösender, unhrender, abführender, lln'4 treibe ter, beruhigender, Neiznug inildcrudcr, ?ös:e vcrbcfscrud.r, u::d (öallizkcl't beseitigender Ärt. Dankbare bansende preisen Sibiqui i t t c r S r.l? rc3 wunderbarste räfligung nitt:!, tiv3j: tr.iJ stnlendc Cfstcut unterstützt
per l iefe; ?ii!crs gcir.ii j Verordnung ciu r.tiur.it, istim nicht lange uuivehk bleiben, rcr-cngeie!.-,t, das; sei:.: iinochrii nicht durch minc r ;lijch,8 Ol.t oder cnöck Büttel zersliZrt-.ind die V.bencorzar: o) wicderhesteLui.gefälig si::d. ',a?lre, reuzilllrendc und ??cSserf,cöer, di:ri den irhälcni d.r s.rojzeu GtrBuic i:i den Vreinizte.' Staaten, r.cinentlic!) i.l denen deZ silc.s'lsstppi, Ohio. Missour', !llinoi?,Tenncffee, Eunib.-rlau), Ar!ansaS,Red, Eolorado. Brazo?, Lci) Eraude, 'c.".l, Älabr.n.a, Mobile, Se.vau nah, ?!aanc:e, Haines und vieler c::oer.t, i.ebst ihren nmsfii;Imii;;i Nebenflüsse.:, im caizeu Land: während des SoinnierZ n::d Herbstes herrsch?!', v.::b keso"drrS i'i Iahr.'zeiten unge wi'.ilrche.- .'itz: nnd D'rre, stnd s .t ro:i wei: g:l)end:-.l Sruuacn d.S Meig n? und d'r Lebc: und anderer U:'.terl.lbrrzane begleitet, 'ci ihrer Belzandlinm ist cin V'iirAirn.ittcT, tr.9 cin mächtigen Cinfinü r.r.f diese t cr)chictc.:t Cr aru: si'n3iibf,n'efent:'i''i otljtucrti'. ililr oi';t:i '.vf ri bt c-3 Iei:i ?;C;i::!3n:ir,MnittcIf tc Dr. I. i.3'r.l!cvr3 foincnciv" bittere gleich sonnt;, ta (3 tc'i cunkeifarbigc.l ii'iheu Ctost, m.'t u:h;;rm i'.i Cir.flr;rciie l :!r.fcc.i f.r.d, f.')l:iiij cv.t'crrt, ;n gleicher .:t die 5iiu scheid! noen da- i'eba- c.inci;t r.: h fcwi'Hr.lii'j t:: .:cüi::dc 2t;citirt::i l er 'L'evtr.::::ncio.fjc:ic wt.b.r i.cvstct't. fsiie Ua S.Cxvcr (ccci .ratSilcil durch Reinis 'rg aller seiner Eäsie durch i gar Bitter?. ii:h:e Cplie:.;:: la::.i Ci i eri:fcic3 Cl.stcn: c.-rci'c::. ynspcjstc eder tlnt.rrdr.nsisOneU. 5!opf Jchtnei;, Schmerz i i den Schulter:-, Huste, Bruf.bk1ein:nng, chwiüdel, far.reo Änisioe auö dem Mäzen, i.blcr (?'e'chuiaek im stunde, ..Uleranfälle, Herzllop'c:?, nngenentziindung, Lchmerz in da rherciigegeio und hundert anderes chincrzhastc Sl)inpko!-.e hoben in der ThSPepsie ihren l'.rimni'.. Liu Flasche vcll wi'.d sich als eine bessere Garantie seiner Bor 5I:qc erweisen, denn eine langstylige Unjcige. .kroptZckn, oder Trilsengeschwülst. weij;e An schwellungen, 0'eschwiire, Nothlaui.gejchivollener Hals, Äropf, skrophule,je Entzündungen, träqe Üulzülidnnzen, Mercuriallcider, c.l:e UiZudeü, Hautaujchläge, wunde Äugen u. s. w. u. s. w. In diesen wie in allen andern coustitutionellen jlrautticitcn I;nt W a l ke r' c Ä i ne g a r A i t lerö seine groszen Heilkräfte in den hartnäckigsten urd anderer Behandlung widerstehenden Fälle gczcigt. Aür rhenmalisr5e (Zntzündnngen nnd chronischen Rhcumaticmni?, (icht, gallige, re niittirei'.de lind andere Z-.ebe-.-, Bln.', Leber--,-Äieren- und Blasenkrankheiten ht diese bit ter nicht seines Gleichen. Terartiq: .raukheiten werden durch i:nreincö Blut verursacht. iranliyeilcn ans ,nechanischcn Arsache. Personen, welche ir.it Farben und Mineralien Handthieren, t.J3. Bleiarbeitr, Seher, Bold schläger u.:d Bergleute, sind im weiteren Ln laufe ihres Lebens einer Paralqsis der Einge weide :ntcrworfen. Ilm sich gegen dieseili: schützen, nehme man geleqentlich eine Tosik Walter'S L i u c g a r Bitter?. attl5ran5Lettcu, wie: AuS'chlage, I,eel ton, alifluft, fstimcit, Fleete, Bläschen', Bciilcr, CAii)U ive,Htvliattfi)!, cingn'nrni, Vrindlop'. wniide Anaen. Notblanf. irätk. Hantenl- färbnngen. ',l'l:,nmc ench'igkeiten und Krank Kcitcn der '.'.uk. gleichviel ive'.elieö Namens und welet er 'Zu, werden in kurzer Zeit durch den Gebrauch dieses Btiern bnchftl''.bli.si h:ranze grc.ben ni-.d ane dem 5!crper entfernt. 5-adei,., ?.?and und andere ?Sürmer, di: im Körper sö rieler Tausende schleichen, weri e rl'llii zerstert und 1 krauSgechasst. Keiuc Medicin, keinerlei Wurmvertribnngsiniitel i'.ir)deni!rper i bon Äiirrnern befreien wie dieses Bitter?. A-ür wclvsläZe Heiden bei jungen und alten, rerheirathetcil rder unverkeiretbktrn. in der Blüthe der Weiblichkeit besindlichc oder an der Grenze der Fruchtbarkeit angelangten Tamcn, zeigt dieses starkende BitterS einen so ent'chicocne Einfluß, daß die Besserung bald bemerkbar wnd Aklnkact i?,r tttrii?.rfirttA e,,t trrnn Ihr findet, daß die Unreinheiten durch die Havt hervorbrechen. clS Mitesser, ÄuSschläge oder Schwären; reinigt es, wenn Ihr findet, daß es träge in den Adern fließt; reinigt es, rvene verdorben ist, Euer Gefühl wird Euch sagen Ä.ii rf. orw r k.. iDanii. .pairti tu Jöiui rcin uno die eejuni heil Eures Systems wird die Folge sein. R. H. MkTonald Hpolcrrrsnb CSfnfrafofltnitn i an TancHeo.dci-t an an fcci Ecke Don Washington und EharUn Ca., Rem York. firi etttn fipetittnn fi&nittrn $ttes