Tägliche Omaha Tribüne (Omaha, Nebr.)
October 31, 1912

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t O vy Du'y Gvman Ptp t ii NiSfa'a. C- k cctt xs?rr Die Omaha Tribun hat drn Drvkschexvlkliit 0er .United il w w W 30. Oa QiiiM) tlmalja, Jicör., Donnerstag. 31. slsiloöcr 1!)12 Seilen Jto. 199 :tt. (zrJ 0T v)A"0'' -vjj A 1 m W m t 1.

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i' D iDrinnopfl ist Milk! ie Hauxtarince ber Türken er leidet c.ue vrrnichtkuöe Niederlage. Wien, 31. Oktober. Nach drei täjistcrv blutigen .klmpsen ist die Hailstarmee d.r Tunen, welche sich 40 Steilen südöstlich von Adriano fei konMtrirt hatte, von den Bul arcn, gcjchlagm werden. So lautet rine hier von Sofia eingetroffen Depesche. Die Türken befinden sich lil Mder Flucht. Die turklichen Tnlppen sind vollständig demorali sirt, jedoch crmartet man, daß sie einen lehtrn Stand vor Konstan' tinopel machen werden. Adrianopel 1i gefallen kein, jedoch bedarf diese Nachricht noch der offiziellen Bestätigung. Militärsachvcrständige Kalten dieses aber für möglich. Dir Türken hatten 200.000 Mann im CMedjt. Die Griechen dringen auf Salo niki vor und stoben auf geringen widerstand. Die Angriffe der Griechen auf Skutari sind von den Türken abgcschlagen worden Zivei, bulgarische Flieger wurden, als sie über Adrianopel hinwegflo gen von den Schrapnells der Bcla seriell gctödtct. London. 81. Oktober. Nuszland's Haltung gegenüber dem Balkan! kltcge verursacht nachgerade in allen mtlichen Kreisen auswärts Beun ruhigung, und das Mißtrauen ge gen die Neutralität der' Moskowiter wird von Tag zu Tag stärker. Heute wurde auch bekannt, daß Zar Ni Ulauä ein Glückwunschschreiben an den König von Serbien gesandt hat. Ü-Jean wußte schon vorher, daß Ruß land den Montenegrinern zwölf Mtrailleusen zur Verwendung ge gen die Türkei geschenkt hatte. Auch t'erlautetc schon seit einiger Zeit, ß Rußland geheime Machenschaft ten mit Bulgarien betreibe, Es kommt noch eine anders Be iittkuhigende, Kunde aus Rußland: Das Stärkerwcrden der alten ixrn slavischen Bewegung, die auch 1877 gegen, die Türkei und für die Bal tnnstaaten wirkte. Eine ganze Menge' russischer Offiziere. Frei williger, und VerwundetenPflegeriN' nun find nachBulgarien abgereist un icr forvvährenden begeisterten Auf tritten und Verherrlichungen der cllilavischm Brüderlichkeit. Sogar russiscl Pricher (Popen) sollen Zxreiwilliqcnschaaren zum Kanrpfc gegen die Türkei organisircn. Roosevett spricht in Ntto York. New g)orf, 31. Oktober. Gestern klbend hielt Col. Roosevclt im Ma dison Square (Garden eine ändert halbstündige Rede, die erste seit' vrm auf ihn am 14. Oktober aus geführten Attentat. In dem Au genblick, als Roosevclt zu sprechen begann, erhob sich unter den An Nvsmdcn ein betäubender Länn, j welcher volle 42 Minuten währte.' Als die Ruhe hergestellt war, hielt -der Coloncl eine sorgfältig ausge! irbeitete Rede. Gleich nach Been' iigung derselben fuhr er nach Oy' in Ban Zurück. Jviir seine versön Ml?e Sicherheit waren umfassende I-orkehrungen getrosscn worden. J fT' C) T: Cu' -U.r0 I'OsUN;. t"'k a.jf U'm Farm.'iurinw'l vom 7. biZ 11. November in New Or l:2Z einen Vortrag halten wird. .A jt .jN Vw. '141 ,j.ir; rk

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sj 'V,; r Entlilillungk erwartet Bei Prozeß des Wiener Pürgermei sters gegrn sozialistischen Abgeord neten. if.jherjjst erhalt wie der J.'ang und Namen. Wege Berlkirnon zur Ausmandernng derurtheilt. Teutsche Offinere vnter dem Halbmond. Wegen Veröffentlichung von Briefen Frentags protestiren die Kinder. -5$, 31. Okt. Der Wiener Olvrivürgermei'tcr Dr. Neumaner ist mit einem sozialijtischen Abieordne ten und Gnncinderathömitglicd in ine Fehde geraten, die deinnächst die Gerichte beschäftign wird. Abge ordnctcr Schuhmeier, welcher durch die Schärfe seiner Ausdrucksweise Aa litknUXl i ittfni nrYaitn U)vu n.'ii-utli;i.'il iiui.ivii itiiii! hat dem Oberhaupt der Stadt in einer rnoinderathLsiung zugeru sm, er bilde einen Schandfleck in der Wiener Ttadtvenvaltung. Neu maycr hat diese Beschimpfung nickst .ruhig hingenommen, sondern hat gegen den Abgeordneten Klage cm geleitet. Es ist ein Prozek zu er warten, der unangenehme Enthüllun gen über verschiedene Vorgänge in der Wiener Stadwerwalrung zu bringen droht. Wie hier als bereits feststehende Thatsache bekannt wird, ist die Nc, habilitirung des Erzherzogs Fcrdi nand Karl, eines Neffen des 5kai fers und Briü)ers des Erzherzog Thronfolgers Franz Ferdinand, demnächst zu erwarten, der seine Standesvorrechte aufgeben mußte, als er sich mit einem Fräulein Bertha Czuber, der Tochter eines Profestors, verheirathete. Die Be denken des Kaisers gegen die nicht standesgemäße Ehe sind beseitigt, und die Gattin des Erzherzogs, der den einfachen Namen Burg ange nommen hatte, wird wahrscheinlich Rang und Namen einer rastn Burg von Rottenstein erhalten. Budapest, 31. Okt. Der im April hier verhaftete angebliche Professor von der landivirthjchaftlichen Hoch schule in Oregon, Lolgar Lcssing, der mit richtigein Namen Ludwig Schlcssinger heißt, ist wegen Vcr leitung zur Auswanderung in der Berustmgsinstanz zu zwei Jahren schweren Kerker und einer hohen Geldstrafe verurtheilt worden. ..Prof. Lcssing". hatte in Budapest und vorher in verschiedene!: Orten der beiden Rcichshalften als Wan dcrredncr Vorträge über amenkani sche Verhältnisse gehalten, und auch sonstige Schritte gethan, in denen die Regierung die Verleitung zur Auswanderung erblickte. Seine Ver Haftung war auf Grund eines von Wim aus erlassenen Steckbriefs er folgt. Gegen seine erstmalige 23er urtheilung hatte er Bcruftmg einge legt. Berlin, 31. Okt. Eine Anzahl von den, der türkischen Armee atta chirten deutschen Offizieren und Mi litärlehrcr hat um ihre Entlassung aus dem deutschen Militärverhält niß ersucht, um an dem Fcldzua qe gm die Balkanstaaten thcilnchmen zu können, da ihnen die Betheili gimg von deutscher Seite cmö unter keinen anderen Bdingungen gestattet wird. Die Obersten 5iamlah und Stockhausen erhalten in der türki schen Armee dm Generalsrang und die Führung je einer Brigade unter dem Halbmond. Vier Stabsoffi ziere, zwei Hauptleute, neun Ober leutnants werden mit dem Patent ibres bisherigen Dienstgrads in das türkische Heer eingestellt. Der bereits als bevorstehend ge meldete Gegenbesuch des italienishen Ministers des Acußcrn Marquis di San Giuliano in Berlin wird am 4. November stattfinden. Die kommenden Besprechungen zwischen dem deutlichen Reichskanzler v. Bethmann Hollwoz und dem Lei ter der französischen Auslandspoli tit, die sich an die des österreirl?isch ungr tW.i ni''e:'s des Avisieren Grafen i-'ld mit dem Marquis U San ausglichen, nennt die Nordde,'?!che Allgemeine J?i tung" ein Seitenstück zu der in vollster Harmen'e verlaufenen Bc sprechung in Vi'a". Die Sch"i?i'l,,'llerin Gertrud? Strakolch. Toätr des durch .seine PortrzstZurl'n in der ganzen Welt l-rkanrten ?ftot rs ?k!era-?der Strek -r-fr, frf ein ?'!,ch ..I'sw

niT ;,;n!, n-ft:n :i,-vt s.ritvt cl 17 .ist. jii-cr ge-n-;'i. cj'C" w. i ''Ict' rordc-n l!üt. aber qruy gaiüufcvj.m" Hct tti4?!i un!z bor aU'm dio,??a.hü'M' nifii deZ Dichtes y lebhaftem Wi kwrfpruch veranlak' as Buch ent- I,At neben eim',j süßlicher Sentimalitatj, willks," Theil CC'" "k. J 'rl&'' -TV "vs ßy.'.

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f A s V I i Trj -f X. I v X x 1 .ÄV uV v,. vj t;v ms- ..Mt' r Z'-;- f. t j' t $y, ii 4V-.f V&4'wfS, Xx. ss, vhV sitKh) V it; nt' v. V- X 5" I" 5 i tiä.ffcÄ'ii.. V t- WTO .MMMMi ".s' 1 j ,7,, iiTTi n 2.. M 3 ÜfMES SSHERW-N fi.a J. Jj eovinaH-r f.y Hfctnn r irwiwev ,.l Xtt verstorbene Vick'Präsident Victor Nosemater kciu Kandidat. Er wird die Nominativ für das Bicc'Präsidcntcnamt nicht annehmen. Im ganzen Lande ist die Nach richt verbreitet, daß unser Mitbür ger Herr Victor Roscwater, Redak tcur .der ,,Bce", dazu auSersehen tvorden ist, an Stelle des Verstor benen Vice.Präsidentcn Slzerman zu dessen Amt auf dem republikanischen Ticket nominirt zu werden. Herr Rosewatcr hat heute Nachmittag die Erklärung abgegeben, daß er kein Kandidat für daö Amt sei. Das Befinden des Kronprinzen. Danzig, 31. Oktber.-Jn dem Befinden des deutschen Kronprin, öen. der. auf der Jagd verunglück te, ist eine Wendung, zum Bessern eingetreten. Sem Gesicht ist arg ÄU W CC mC,t trl0rett' Vom HerMla betroffen om .vcrz,a,iag vcrrotsen. ZS' iLStt ter Moms, Geschäftsführer des (Ban Rena Hotel fiel, als er von dem Ableben des Bice-Präsidenten Sherman horte, in Ohnmacht, aus welcher er nicht wieder erwachte. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Mördcrpaar verhaftet. Lima, O., 31. Oktober. 5has. Eonwaq nebst Frau, welche unter dein Verdacht stehen, Frl. Sophie Singer von, Baltimore in einem f. (Xrtir rtvnSnf i sirt- ayiiuuuti qjuu. umuiut w raubt Zu haben, sind hier heute der hattet worden. Man fand die bei den in der Wohnung von Eomvay s Mutter, Frau Joseph Eramcr. Ncbraöka'ö Bibliotheken. cx ctaai viccrasta NIMM! un ter den Staaten der Union die dritte Stelle ein, was die Zahl und Ausstattung öffentlicher Bibliotl)eken anbetrifft. Diese Erklärung wurde durch Frl. Charlotte Templeton. Sekretärin der NebraSka Library, Commission, die in Lincoln tagt, abgegeben. Es befinden sich im Staate 39 Carnegicbibliotheken; zn r i I dielen kommen eine qro,je zai)i von Bibliotheken, die bislang kein festes Mrn liabcn. Die Förderung des Bibliothekwesens wurde durch Gesetz letzten Stiatsleiislatur be! slossen. Aus dem Vortrage ging hervor, wieviel d,e Bibliotheken für die Volksbildung thun. Um 65 Cents beraubt. Einein Angestellten der Trum ,n?nd Auto Comvany. T. R. BateS. 2.124 Farnam Straße, starrten ge stern Morgen vlo!,iiZ', aiä er rei oer ?5?eit war. die "tofo"? von wei d ten ent'e'k'n. Zum Glück :t- T Mir-' n'ir ',51 Kr'-ts ,n T -Hic. !""lbe ihm die Räuber mev

Pcwe A Wagnett nr wi!?i"iMilt .'n'i',sie, j 1 poNtischr Indiskretionen. Die Kin der Freytags haben gegen die Ge scknnacklosigkeit dieser, Verosfentli chung einen scharfen Protest erhoben. S l if V v 1 u James Schoolcrllft Shcrman. AntiSaloon'Liga gegen Sheriff. cm f t c i 2' Mnch u ge or ert, ihn seines Amts zn entsetze Lincoln. Neb., 31. Oktober. rtt nrr. rs, Gouverneur Aldnch r,t von H. F. Carson, Superintendent der Anti Saloon-Liga schnftlich aufgefordert worden. Sheriff Mne -lm es zu entsetzen. Er bc mHt,em ;mf m ÄWne als

''fs'fui Herr Philip Andres. Redakteur v. vi jrt 1- rr..f der ..Frere Prciw in Council. uffs. hatte Msttwach Akmd. kurz nrtmnirnt or ncr Si-mrth. 'jrtFwitirt nt- en Besuch bgestattet das Unglück l ff 7rZ S Ä rir. ..vv.,fc tl ,0. Straße kreuzen wollte, von m Zweirade eines .eitunas unaen übergeworfen zu norden Herr Z" SS fWftf" AS LS Qn8e Znde über dem lmken Auge K 8 goren. Sein Vater war f -5 Redakteur einer Landzeitung und ,i ärztliche Hülfe gewahrt. In j der ersten Ansiedler des mit. SiÄ enerösen Art neth Srt lW Ä Herr Andres von einer Bestrafung nlnrf (ir; des jugendlichen Uebelthäte s, dem L ÄemJL 1 SS se nen Fall verdankte, ab. K, WffiJW" Herr Andres ist den Teiitschen VJJZuto bekannt, als daß wir Näher es über "r 5 JÜ seine Person sagen brauchten. Er SpÄ ist ein echter, biederer Deutscher vom ,2 JE luTlSlrdZ alten Schlage imd 'wir wünscheii ihm von Herzen baldige Herstellung. Süd'Omaha. John Murphy und Flovd Boise. die am Samstag Dcll Neville um d"7 t r i i. q ueruuuiL'ii, lumutu nuiy mmn Verhör vor dem Polizeirichter dem Disiriktsgericht überwiesen. Die beiden Burschen sollen auch die Au. tomobilln!as,en im uttuer Pan de- raubt haben. Die Judl,che Tmenhulfsgescll. waii gqr -uvriiv IM ,IVI torirnn den achten jährlichen Ball zrim Besten der (Gesellschaft ab Der demokratische Gouverneurskandidat John H. Morehead wurde im Lau- h des Abends eingeführt. Die Go schäftsleute der Stadt hatten ein Festessen arrangirt. Der Erfolg des diesjährigen Balles soll alle box iahngen llbertreffen. 't o äi. stislpr n i v- 1 V m, s r C I C c .i vt.iv. Bestes Bier. Femcr Freilunch. Deutscher Besuch willkommen.

Personalnotlzen. Herr August Bohlmann hat hen te aus Deutschland angenehmen Be such erhalten. Denn sein Schwager Herr Hy. Funk nebst Frau sowie die Herren Rud. Treppelhof und Hy. Uhlcnbrock sind hier einqetrof., fen. mn ihren dauernden Aufent halt in Omaha zu nehmen. Will-, kommen I Fall No. 10.000. Unser bekannter und bewährter ?ZriedenSrick,ter William Altstadt bat am 28. Oktober den 1.000sten Fall Äbernonlmen, der seiner richterlichen Fchlituna seit dein Beginn seiner' amtlichen Thätigkeit .am 4. Januar 1900 übertragen worden ist. Je denfalls ist durch diese große Zahl von Streitfällen erwiesen, daß Herr Altstadt der rechte Mann fu. das Amt :isr. Vick-PrSsliiciit Shemm todt! Er ist gestern Na't ach lan gem Siechthum einem Nieren leiden erlegen. Uti-a, N. I.. 31. Oktober. ?'ach langer Krankheit starb gestern Abend um 9 Uhr 42 Minuten Viccpr",sidciü Janies Schoolcraft Shcrman an Blutvergiftung, ver ursacht durch Bright'ö Nierenkrank heit. Die Todcsschattcn umgaben ihn schon seit dem frühen Morgen, und der Tod tvurde jederzeit erwartet. Um 7 !!hr Abends schien eine leick te Besserung bemerkbar, aber sie war nur scheinbar, und um 9 Uhr stieg die Körpertemperatur auf 106. Der Patient verfiel in einen apati schen Zustand, aus welchem er in die Ewigkeit hinüberging. Alle Mitglieder der Familie wa len am Sterbebette versammelt, als der Tod eintrat, die drei Söhne, Shcrill, Richard U. und Thomas M. Sherman, öercn Frauen, die Schwestern des Entschlafenen und andere Verwandte. Die Nachricht vom Tode des Vice Präsidenten wurde in der Stadt mit allgenreinstcr Theilnahme aufgö' nommen und zwar ohne Unterschied der politischen Meinung. Der Mayor der Stadt erließ eine offt cielle Beileidskundgclnmg, und die vnu.ivviuitA'Hi-uiiiiu, uiiv u it ge Glocke des Rathhauses sowie die vieler Kirchen wurden in ge dämpftem Tone geläutet. Nicht nur (ujuviuuiii uaa diuiii'll'uitu. tBr 7,, y-JtiL tm J die republuamschen Kandidaten. Gouverneur Johnson der hier svreckm wollte haben den' Taa ibrer SMiM Entschlafenen verlegt. Als Zeichen der Rücksicht werden die Demokraten Parteibanner, welches über .eine oer lölragen geipannl war, entfer "Sein stets freundliches und zu tL sfi 'or... L o- wuuuuiiciurc uti in uuru c r.s L .s gTATSS

".mtiih m" Prmnrhott Titpsflm ,?nny Am erworoen. feiern c?l Temperament. verbundn TXVn SJt JlAS l in lc 1' erfolg" Politiker An fast allen Geschaftsunternehmungen der Stadt war er bctheiligt. Er war .Zn Xinmnmr, nrlett ftniM.a Vtit Nepräsentantcnhause saß er 'viele r 1 Qtjrc und that sich so hervor, daß verschiedentlich für das Amt de Sprechers genannt wurde. Er ge r rjrtc wie Eannon und Baime den unersten Rcckiten der rcvublikam tA.m Partei an. er war ein Sock- llncr und Standpatter" vonl reinsten Wasser. Seine größte Po üHfcfjc Niederlage war, als er als Kandidat für Vorsitzenden der re publikaniscken Staatskonveiition don Wtt0 ork im Jahre 1910 durch Roosevclt geschlagen wurde. Vorsitzender Hilles des republi fanischen Nationalkomitcs hat be zgnt gemacht, daß er eine Ver sammlung des Nationalkomites auf

f.cn 12. November einberufen habe. um c-mn Nachfologer für den ver storbenen James S. Sherman als Kandidat für Vizepräsident zu er tvöhlen. Die. Erklärung lautet in freier Uebcrsedung: Die Nationalkonvention in Ehi rago giebt dem Nattonalkomite Er insicktiauna. Vakanzen aus dem na tionalen Ticket zu füllen. Der Tod des Herrn Sherman macht es liö tig. daß daö Nationalkomite einen Kandidaten an seiner Stelle er nenne. Es ist jedoch nicht möglich, die Nomination vor der Wahl, am nach kien Dienstaa zu machen. Solch eine Nomination kann nur nach riwtlger und deutlicher nnkennlms setzung aller Mitglieder deS Komi tes gemacht werden. Und solche Bekanntmachung kann mgt in wenv ger als sechs Tagen ausgegeben wer den. Dakxr ist die Abhaltung einer solchen Versammlung vor der Wahl unmöglich.' Mittlerweile entstehen den Stimmgebern bei der Wahl am Heroische Nonne. Seiten ihr Leben für ihre SJjuL befohlene ein. San Antonio. Ter.. 31. Okt. AuS den Einzelheiten über den Brand deS St. John's Waisenhau. ses in St. Antonio, ist ersichtlich, mit welcher wahrhaft christlichen Selbstverleugnung die Schwestern, denen die Obhut, der Waisen anver traut war. ihr Leben einsetzten und opferten. Die Flammen griffen mit so rasender Eile um sich, daß den Kindern der Ausgang nach den Fenstern und RcttungSleltcrn abge schnitten war. In wilder Todes, angst drängten die Kinder nach den Ausgangen, um dem furchtbaren Element zu entjliehen. Die Schme stern. das eigene Leben gänzlich un beachtet lassend, setzten sich dem schlimmsten Fcucrtode aus, um das Leben ihrer Schutzbefohlenen zu ret tcn. Es fanden fünf Schwestern bei diesem heldcnmuthlgcn Bemu hen ihren Tod. Ihre Namen sind: Mutter Mary of tl Croß, (bur gerl. Name Katherine Nossiter), öl Jahre alt, aus Dublin. Irland ge bürtig; Mutter Mary Francis Pa stcur (Sylvia Siinpasteur). L! Iah re alt, geboren in Lyon, Frankreich: Schwester Mary Leacadia (Cathcrll ne Sievrin), 29 Jahre alt, gebo ren in Dublin; Schwester Mary Monica (Martha Menter). 60 Iah, rc alt, geboren in Chihuahua, Me riko: Schwester Mary Kostka (Far rell) geboren in Kildare, Irland, Rücken gebrochen, wird vielleicht ster ben. Es fanden die Waisenknaben George Forke, 12 Jahre alt, und Francis O'Brien, 2 Jahre alt, den Tod. Das Waisenhaus stand unter der Leitung von neun Sisters of Charity of the Jncarnate Word. Sieben, undachtzig Kinder befanden sich in dem Institut. Die meisten Kinder schliefen, als, das Feuer ausbrach. Die Schwestern erweckten die Kinder sofort, c?ber die Betten standen fast schon in Flammen. Sie trieben die Kinder furchtlos m 0 Kapelle, wo Mutter Mary -ihre Morgmandacht hielt. Eine schnelle Zahlung zeigte, daß der 2 Jahre alte Franäs O'Brien fehlte, und die Mutter Oberin ging zurück die Treppe hin, auf und hatte fast die Feuerwehr leiter erreicht, als sie zurück in die Flammen fiel. Mit gleichem .Tel denmuth opferten die anderen Sche stern ihr Leben. Aus Lincoln. Countyanwalt James P. Eng lisch hat den Gouverneur um Aus licferungsorder für Cal Wrothe von Council Bluffs ersucht. Der Bur sche geHort zu einer Einbrecherbande, die rn Omaha große Einbrüche ver übt hat. Die Ralston Motor Company hat beim Staatssekretär ihre Korpora tion eingereicht. Das Betriebskapi tal beträgt $150,000. Die St. Matthäi cvang.lutheri. sche Kirche hat sich gleichfalls inkor poriren lassen. Sie befindet fitfi an der Südwestecke von 19. md Castellar Straße. Die Trustces sind H. M. Snyder, Thomas I. Eayers, O. Ebbersen. W. R. Shep. pard und Otto Bahnke. Zur Eröffnungsfeier der Staats Universität sind eingeladen worden der Rektor emenws der Harvard Universität Charles Elliot und Oberbundesnchter Hughes. Dnffy Johnston. Leichenbestatter, 1750 Leavenworth Str. Tyler 167. Dienstag weder Schwierigkeiten noch Unbequemlichkeiten, weil die abzu gebenden Stimmen für Elektorcn und nicht für Präsident oder Vice Präsident abgegeben werden. Der Tod des Herrn Sherman berührt daher nicht die Gültigkeit der Er wählung der Elektoren. Ich habe eine Versammlung des Nationalkomites auf den zwölf ten Tag des November in der Stadt Chicago um 12 Uhr Mittags im Auditoriumhotel einberufen., einen Nachfolger für den entschlafenen James S. Sherman als Kandidat der republikanischeir Partei für Vicepräsident der Vereinigten Staa ten zu erwählen." Washington. D. C., 31. Oktober. Präsident Taft hat heute eine Proklamation erlassen, in welcher die Nation auf den Tod des Vice Präsidenten Sherman aufmerksam gemacht wird. Auch hat er Befehl ertheilt, daß die Flaggen auf den öffentlichen Gebäuden und auf den amerikanischen Kriegsschiffen auf Halbmast gehißt werden. Sher man's Beerdigung findet an: Sam stag Nachmittas statt. vkrbrcchcll vcrcitklt! Banditen dkisuchen, eine ganze Stadt auszurauben. ?1atcS Center, Kas.. 31. Oktober. Zwei Banditen machten gestern Abend den Versuch, hier einen Mas. icnrauo auszusuyren. u? Pra liminaricn dazu waren ihnen be rcits gelungen. Denn der Inge pieur der elektrischen Lichtanlage war von ihnen geknebelt und gefes seit worden, und die Banditen hat ten es in ihrer Macht, die Stadt in Dunkel zu hüllen, um dann ihr verbrecherisches Hairdmerk auszu iV.v.-.M ..tx!.. iu411.11. o" V'IUU CllUjUII tui rn i-- r.t.rprt t. zruoer ocs wreneiien au? oer Scene, welcher ihn befreite. Die Burgerschaft des Städtchens wurde akarmirt. Die Verbrecker aber bat ten die Flucht ergriffen. Achtung. Sänger! Heilte Abend findet in der Sän geryatie eine 'canenprooe oer, Ber einigten Sänger statt. Morgen, .reliag) veno, uvt oer Gemiians Chor. Worauf hiermit freundlichst aufmerksam gemacht wird. ftirfl'iihi'iiH.fl' Eine große Zahl dem Mummen schanz ergebener Tänzer und Tön zerinnen hatte sich zu dem Mittwoch Abend von dem Damengesangverein Concordia" im Deutschen Hause -veranstalteten anzkränzchen einge funden. Furore machte der Geister tanz, welcher von den grotesk geklei deten Geistern ausgeführt wurde. Jeder Thellnchmer an dem Tanz kränzchen mußte sich sagen, daß bis Mitglieder der Concordia" es ver stehen. Feste zu arrcmgiren. Hochzeitsglocken. Eine selten schöne Hochzeitsfeier wurde am Dienstag Abend in Oma' ha gefeiert. 'Die liebreizende Toch ter von Herrn und Frau Gottlieb Strt.-' aT. Ormii'e Wrtrt lfnri hat den Bund fürs Leben mit Herrn Ctof Lody von Berlin geschlossen. Im Salon des Storz'schen Wohn Hauses, welcher aus Anlaß der Feier mit Blumen und Guirlanden präch tig ausgeschmückt war, wurde' die Trauung durch Pastor T. I. Mackay vollzogen. Fräulein Olga fungirte als Brautjungfer, und als Mngträgcrin die kleine Dorothy Higgins. Nichte der Braut. Ter Trauceremonie folgte ein Hochzeits mahl in dem prachtvoll dekorirten Speisesaal, an welchem die zahlreich erschienenen Gäste teilnahmen. Das junge Paar hat eine größere Hoch zeitsreise angetreten und wird bei der Rückkehr sein Heim im ,.CIa rinda" aufschlagen. Den zahlreichen Glückivünschen für das junge Paar schließt sich auch die Omaha Tribüne anfrickz tigst an. Wetterbericht. Für Omaha,' Council Bluffs und Uingegend: Unbestimmte Witterung.. Schnecfall und kälter heute Abend; Freitag schön und anhaltend kalt. Für Nebraska: Unbestimmte Wit. tcnmg heute Abend: kalter und' Schnee im östlichen Theil; Freitag schön, steigende Temperatur. Richter Wakcley's Zustand. Richter Eleazor Wakcley ist nach immer ein kranker Mann. Er lci dct an Vertigo. George A. Magney für Staatsantvalt. Anzei ge.

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V s Allifon McFarland. welcher unter der Anklage des Miir des freigesprochen wilrde, ist gleich darauf wegen Falschmünzerei vcr t)aM worden, Nv 1 z V r J m 'V

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Herbltsshrt isS Kebirze. Boa A. T r i n i u s. tbollentt, lang ersehnter Wander t.r,! fj'te lanae h.it doch das dkutiche itaMD nach der Zcmne biennal aus pdcLmt, in dem fliehenden odcr la s!i'' WttuüJf verMich nach einigen lteuntben Lichtgarbeil gespäht, Zow wnzTÜtyn an die trauernde, deutsche Nüiur! Und nun wölbt sich strafileird fLsr der blaue Himmel über Gebirge ,mö ilan alle Tiefen der '.zndsäzaj! leinUten wie trunken in daö unge wohnte Licht. W?l,l sind wir in die se trüben, langen Wochen unver i..uli auS dein 2am;ncr in den Herbst liini.dergeqlitk'tt. Heute aber itf deut'! Perqessen Seimen und Trüb ist. Die Sonne, die Sonne! Nun ttalle deinen Feiertag, wanderlustiges .rz! Ter Hochwald, inzwischen bunt gesprenkelt da und dort, soll seinen dur.enden Mantel um dich schlagen. AuS dem herrlichen Waldthale, durch das die Odra hinaus in das i'ifen? Land rauscht, an schmucken Cicdelungen und klappernden Müh. Int vorbei, in ihrem gewundenelau fe von swlzen Bergm begrübt, steige ick nun seitlich die elÄvand enN'or. Allmählich versinkt das Leben des Thales hinter und unter mir. Wal te-weben ringJ umber. Ueber letzte Heidekraut, über Skabiosen und klei Ine blaue Glockenblumen schwingen (sich Schmetterlinge, als wollten sie 'noch rasch nachholen, was ihnen der Sommer vorenthielt. Hoch über mir zieht mit mächtigen Kreisen ein Bus. sard. um plötzlich in die Dickung ein -zufallen. Vielleicht gilt's einem HäZ. chen, vielleicht auch nur einer vor itmtzigm MauZ. Ich lausche dem Rat 'tern eines schwer bekadenen Holzwa ccnS im Thale drunten und freue mich. alS dann die weite Stille von 'dem Hall einer Holzart unterbrochen wird. Teun bis auf das vereinzelte Jirpm einer Meise, dem Knittern duschender Kreuzschnäbel ist alles Waldleien verstummt. (Zinmal zögere ich in meinem Gan sie, Hast lockt eS mich, mich zur Linken in die Tiefe zu werfen, bis der List sckegrund mich mit all seinen dunklen Schauern umfängt. Geröllhalden und ZelÄlöcke' aus den nahen .uralten ZZrmvinkler Steinbrüchen. Zahmen ihn eng und geheimnißvoll ein. Dazmi scheu sucht der Wildbach seinen Weg über Steinklippen: Farrenwedel und Gebüsch beschauen sich in den blinken den Wellen, bis er aus Dämmerlicht iinaus in eine dicht vom Hochwalde eingeklemmte Wiese tritt. Hier lag bis bor fünf Jahrzehnten daS gothat sche Törfleitt Lütsche. Steinbrecher bausten hier, von denen ein jeder im Geheimen die Büchse nächtens sicher führte. Da hat die Regierung endlich das Wildernest aufgehoben. Da und dort hinzog man, manche trieb es so gar über das Meer. Ter greise Schult, fociß aber blieb im nackcharlichen Grä' senroda zurück. Eines Sonntagmor gens, während bereits die Glocken in den Thälern sangen, endete ein Top pelschuß des Forftkommandos das Le ben des Alten hoch in den Bergen. Ueber den erlegten Hirsch zusammen brechend, beschloß er mit seinem eige neu Blut die Geschichte seines über cttc geliebten Dörfchens. Oft habe ich dann zwischen den letzten Ueberbleib. sein des eingegangenen Ortes in stil len Sommertagen gesessen und habe mir vom Wald und Wasser sonder bare Mären erzählen lassen. Wer konnt von der neuen Generation noch die Geschichte dieser eigenartigen Stätte? Und noch ein paar Jahr zehnte, ich alles ist ausgelöscht. Weiter schreite ich die Hochwald strafet. Da winkt bereits die sogenannt: Wegscheide. Forst, und GasthauZ in eins. ES scht sich gar traulich an war wen Tagen hier. Des Waldes Verkehr pulst hier vorüber. DaS junge Paar, daS einst hier hauste, ist nun auch alt genzvrden und fortgezogen. Und der braL'.tgelockte Junge, der aufjubelte, wenn deS Landes Herzog Ernst II. ja gend durch den Forst strich, er ist in zwischen ein Mann geworden, ein echter Griinrock fern im Hessenlande. Vor über, vorüber! Heute liegt die schmucke Hochwald Ztraße still vor mir. Nur einmal eilt ein Sprung Rehwild hastig quer über i hin, und als em Stück weiter eine rei abfallende Rodung sich mir öffnet, ehe ich soeben einen stattlichen Hirsch zu Holze ziehen. Einsam, wie ts dem König der deutschen Wälder in diesen Tagen he: tzen LuoesmühenS ziemt. Denn noch vor einbrechender Dämmen rung wird sein heiserer Schrei.die Verge uflauschen machen, und von al len Seiten werden sich auf seinen heroi schen Ruf die Stimmen, mehren in schauerlicher Herbstpoesie. Da lichtet es sich vor mir. Noch eine Wendung, und mein Blick schweift über die Landhäu ser von Oberhof. Paläste mischen sich drein. Karawansereien moderner Som mergäste. Rieselt aber erst der Schnee vom grauen Himmel, dann ersteht für Oberhof, den höchst gelegenen gothai fchen Waldort, och erhöhte Leben. Dann hU Ut Winirrsbori an, die ei- eeniüch Glanzzeit des Ortes, deren L?i:unrt er für Thüringen gewor den ist. Wie armselig will unS heute t"Z t'.Ätu. schikferbeschlaaene Kirchlein C.l.r.!n, seitdem man in Oberhof Kfl'i kU schindekgcdeckte Hütte ein. te Erinnerung an das einstige ;:iarf zu löschen! Gleich hinter dem söge ps eine Reihe de. prächtigsten KebirgksirsKen sich freu zn, da kommt' er au Dickicht und Hochmoor hervo'kgeschliäM. Thiirin. genS alkheiliger Hchenpsad. und setzt sich nun freier und von den wunder samsten Ausblic!, nach Westen und Süden begleitet fort am höchsten Punkt fkinei Laufe und det gesammten Thu ringer Walde bis zum GasthZuS Schmücke. Eine vergfahrt. geschaffen, der Seele Flügel zu leitxn, alt ging' in den Himm'l hi,in. Ab und zu ragt am Wege. h,lb in M00 und Beeren aebüsch versunken, ein alter, grauer Grenzstein hervor. Und schreite ich vorüber, dann ist'S mir immer. alS blickten ein paar alte, gute Augen mich auS dem runzligen ihesicht des Grenz. M.I.-. X. wacyierI an. er irnnn mmj uur, die ehrwürdigen Herren droben auf dem heiligen 'BergzinnenPfadt. Dankbar bin ich ühnen seit meiner ersten Bergjahrt zwischen Hörsel und Saale, da ich im Ja yre 1889 auzog. mit einem lieben Wandergenossen un- feren" Nennftieg w'eter in semer gan zen Länge zu gehe!,, um ihn dann mit meinem Wander hub wieder der wanderlustigen Mitwelt näher zu hin gen. Da wieS kein Schild kein Arm uns den halb vergessenen Pfad. Da hieß ks Spürsinn und Geduld oft dran fetzen. Aber jeder steinerne Werte! am Wege ward mir damals hier droben gut Freund. Ich babe sie. die wappen. geschmückten alten rerrde, gar manch, mal heimlich gestreichelt, habe in ihrem Schutze mich in Gras und Mooj ge werfen, den Rucksack unter dem Kopf, habe mit offenen und auch geschlossenm Augen neben ihnen geträumt, während die Tannen über mir Sornmermärchen rauschten und wt, wert ,n der Tiefe die ruhelose Welt sich dehnte. Unver geßlich, WandersLunden in jenem Iah' re! Und als wir diese Strecke bis zur Schmücke schritten,, stand bereits der volle Mond über dem Gebirge. Stro me SilberlichteS Wer die schlafenden Gründe und horchenden Wälder gie ßcnd. Manchmal vernahmen wir lei seS Gluckern von Quellen oder, der Ruf eines KäuzchenS schrMde durch die helle Nacht. Heute aber lacht vo ller Sonnenschein des Herbstes über den Pfad. Trüben blaue Berge der Rhön und des Iran kenlandes. Ueber Matten in der Tiefe klettern saubere Hütten der Waldnester empor, und wo die graublauen Dampf schleier wehen, da schmiedet daS lustige Suhl, die einstiae .Rüstkammer Deutschlands". Waffen, da bergen sich Zella und MehliS die beide heute gleichfalls der Waffeninduftrie sich reg fam angeschlossen haben. Immer wie, der bleibe ich stehen und trinke Her Freiheit Hauch, lasst trunken die Augen über die Bergkamme schweifen, .suche die Thaler auf, und eine Fluth der raufchter Geschehnisse wird wieder wach. Gestalten ziehen' cm mir vor. über und schauen mich mit großen, ftil len Augen an. Da und dort leuchten zu meinen Fü. ßcn rothgefärbte Porphyrtrümmer. Eine Art MooS hat sie in .diefer Hö, henluft überzogen, und ob ihreS süßen Duftes heißt daS Volk sie Veilchen steine. Ein weiter Halbrundblick lohnt den Weg. Dicht dabei thürmt sich der Schneekopf. Thüringens oberste Spitze. Wenn Pfingsten die Renner" über den Höhenpfad in sechs Tagm stürmen, dann machen sie Halt hier. Dann er klingt das Rennstieglied aus frischen Kehlen, das ich allen Rennstiegpilgern widmete, darinnen es heißt: Will nun fröhlich dich erwandern, Die du grün voran mir fließt, Die du, trennst Spract und Gejayde, Märumwob'ne Volkerscheide, Stiller Rennstieg, sei gegrüßt! Ich sitze einsam am Rande des sei ftneingefaßten Halbrundes nieder und summe leise die Strophen meines eige nen Liedes. Wer den Rennstieg kennt, der kommt von seinem Zauber nicht wieder loS. DaS öltest Kulturdenk mal Thüringens, da Volksüberliefe rung bis in die Tage Karls deS Gro ßen zurückversetzt, ist von so tiefdeutU gen Sagen und Wären umschauert, von solch echt deutscher Bergwaldpoesie umsponnen, daß jeder neue Gang über die weit nach Franken und Thüringen blickenden Bergzinnen neue Geheim nisse, neue Wonnen offenbart. Langsam sen?t sich nun der Renn stieg wieder, bis die beiden Bauten der Schmücke plötzlich vor mir aufmuchcn. Eine sehr schmucke Rast, und Gaststätte heute, vom Benzin der Kraftwagen sommerlang umdüftet, von vorüber rollenden Wagen und nahenden Wan dertrupps belebt. Einst aber, da dies Schmückenhaus nur ein schlichtes Ob dach bot, hervorgegangen aus einer Sennerei, da wob noch die Poesie über das niedrige Dach. Da schaltete hier der dicke Joel", dessen Bild unS drin nen noch grüßt, daS auch in zahlreichen thüringer Häusern und Herzen heute noch zu finden ist. Denn mit seinen Schnurren und Schnaken könnte man Bände füllen, und sein gutes Herz hat mancher Bruder Studio kennen gk' lernt. Das waren die klassischen Tage der Schmücke, die nie mehr wiederkeh ren können. Ehe ich ins Hauö trete. Mich nach langer Bergfahrt zu erqui cken. trete ich erst an den Rand der Matte, die sich in einen köstlichen Hoch wald niedersenkt. Kreuzschnäbel hu schen durch die Zweige der Ebereschen, die den Weg einfassen. Ich aber grüße d?siben nach langer Trennung wieder GoetheS Bergwelt. Stumm ragt dort das Haupt to Kickelhahnt empor. deS Dichters .erhabener Bera". von seiner Liebe zu Frau von Stein verklart, vonnen die Urania in diesem Jcchrtz ih seinen süßeste Liedern für immer es' weiht. Ich seht daS Thal zwischen Ttlitzerbach und Manebach herauf, blauen, den Jlmgrund. der dem eige l.en Herzen so theuer ward. Nähe, heran sieigen in ernster Memeinschnft herauf: Tacksenstein. SpielmsnnOl. te. Zistunerkopf. Rosenkopf. alle, Na wen. die Saiten sahrenrer Sänger zu rühren. Weit über eine Stunde habe ich drin nen gerastet. Das Feuer im Ofen knatterte und im Spiel seiner zünge! den Flammen ließ ich BergangeneS heraufsteigen und versinken. Asch dem Serzen. Nur von der Srinnerung flüchtig zum Leben erweckt. Nachmit tag .ist hereingebrochen. Tief steht schon die Sonne hinter mir. Ich trinke in tfea Zügen den herben Würzehauch der Wälder. Ist dleS heut ein köstlich Wandern! In den tiefen Thalgrün den beginnt bereits der Abend aus den Schatten der Baume zu treten. JÄ aber wandele noch im feurigen Lichte des scheidenden Ta!zeSgcstirnS. daS wie segnend seine Hände scheint über den Bergwald zu legen. Mir istS. als pin ge leise ein Klingen durch die dunklen Kronen de nahen Sachsenstein. um dessen Kuppe der Weg sich windet. Ich denke einer wilden Sturmeinacht. da ich hier einsam entlang durch dräuende Düsterniß zog. Eine Frau im weißen Kleide schritt neben mir. und das Licht ihrer Augen schien mir den Weg zu hellen. Regengüsse umwetterten unS. Aber wir achteten ihrer nicht. Ab unv zu blieben wir stehen und schüttelten unS lachend die Waffermengen ab und, Hand in Hand, flogen die Augen hin llber in die schaurige Bergwelt der Teufelskreise, wo seit Jahrhunderten der Gottseibeiuns sein tolleS Wesen treibt. Wenn da drüben ein Blitz nie derzllngelte. da meinten wir. sewe Ge stalt zu schauen. Er schien die Hand tiach unS auszurecken, aber wir waren gefeit. Wir lachten ihm regentriefend WS Gesicht, während Donner und Blitze die Berge schüttern machten. Ein paar Stunden später langten wir im Mönchhofe an. Und jetzt sehe ich vor mir den lieben, trauten Bau auf steigen. .Erinnerung hat mir den Weg gekürzt. Da nickt schon mein älter Mönchstein. den wir im September 1906 am Waldrande wieder ausrichte ten. dem ich damals mein Lied widme te daS jeder fahrende Mnn drinnen in unserer .Manebacher Ecke' lesen kann. Wiener Brief. Politische Spannungen. Vom Durz. theatcr. Birinski. Premieren. Wien, 7. Oktober. Darf man in diesen Tage der dum psen. hochgespannten Erwartungen von etwas anderem reden, o8 von vem un serer Aller harrenden Schicksal? Hef tiger als sonst hat diesmal die Wiener Bevölkerung auf die ersten Balkan Nachrichten reagtit. Wir waren im Jahre 1909 der Mobilffirunq viel na her. Truppentransporte passirten die Stadt; thatsächlich hing der Friede durch 24 Stunden nur an einem Haar und doch hatt die Erregung nur uns. die Leute vom Bau", gepackt, die wir in Ministerien. Botschaften. Redaktio nen ängstlich auf die Depeschen warte ten und von Stunde zu Stunde die Möglichkeiten abwogen. DaS Publi kum selbst erfuhr die Größe der Ge fahr erst, als sie längst vorüber war. DieSmal setzte die Bewegung gleich von vornherein mit einer Börsenpanik ein, die Hunderte von Ezistenzen schwer betroffen haben mag und das, Wort aufflattern ließ: Wenn den Balkan staatsmannern auch gar nichts gelin gen tvird, der Einbruch in die Börsen ist ihnen schon gelungen DaS Pub. likum wußte eigentlich garnichtS oder genau soviel wie wir, die wir auch nur auf Kombinationen angewiesen waren, aber eS hatte ein dumpfes Gefühl deS Unbehagens, wie angeblich gewisse Thiere vor einem großen Erdbeben: .Der Balkankrieg. daS ist der Welt krieg." so hieß eS Und den würde Oesterreich-Ungarn. mitten drin im Erddebenzentrum. ganz anders spüren, alö da bißchen Reinemachen in Ser dien, daS im Jahre 1909 gedroht hatte. Da ginge eS an den letzten Mann, an den letzten Heller, und so war der Schauder wohl berechtigt, mit dem auch nur an. diese Möglichkeit gedacht wur de. Zum Glück hält der Mensch allzu große Spannungen nicht lange auS. Kaum- war das Zauberwort von der Lokalisiruna" gefallen, als sich die Gemüther schon in wenig beruhigt und mancher Held, der kaum verzitter ten Panik schon spottete. Ja Witze wurden wieder gerissen. Zwei Lokal poeten seien zum Grafen Berchthold berufen worden, erzählt der Eine. .Wozu?" sagt der Andere erstaunt. Den Balkankrieg zu lokalisiren! lau tete die Antwort. Ernst gesprochen: DaS Publikum lebt schon wieder leichtsinnig in den Tag hinein und lacht der Sorgen, mit denen die Diplomaten noch lange nicht fertig sind, zumal jetzt Montenegro ja den Krieg erklärt hat. Die Alltags Physiognomie des Menschen ist wieder gekehrt. Die schönen, nur etwas fro jtigen Herbsttage, werden genossen und die ZeitungSplauderer schildern den melancholisch eiz fallender Blätter, der rothglühenden Farben in den Parks der Stadt und auf den Hügeln an ihrem Rand. Auf den Jour ergeht sich der Efprit in der,A'wgl'.mg der bevorstehenden Braut!!", mit de- r Xltltftt Oh XtttElf. Programm ausgestattet Hit. und in den ZlMterkzffhäskkN werden die Kandidaten für die Nachfolge Berger zewogett und geschätzt. Wird Thimig dksiiiitis oder kommt e'ne Ukberrafck. ung? Die Mehrheit einigt sich auf da Wort, daß in Oesterreich nicht! länger daure. alt ein Provisorium und gibt Herr,'. Zhimig. dem provisorischen Ti rektor de Burgthesterk. noch eine lange Lebensdauer. Die Schauspieler selbst wollen'S nicht fr!Ur haben. Ih Chancen vergrößern sich, wenn einer von ihnen den Marschallstab im Tor nister findet und auZpacken darf. Ob auch die deS Theater? Helfen kann unsere Erachten Niemand den beiden Hofbühnen, kein Schriftsteller und kein Schauspieler. Wa sie braucken ist ein neue Hau mit höchsten, G00 Pratzen, in dem die intime Kunst wieder ge pflegt werden kann. Die ungeheuren Prunkräume, in denen heute Oper und Burg agiren. zwingen zur Vergr'öße rung und Verzröberung oller Maße. Wort. Geberd und 2n müssen den Riesendimensionen angepaßt werden, nicht minder da Repertoire und die Stimmung, die in den kleine Theater, chen nistete, wie der Ton im alten Holze einer Guarneri, ist langst flöten gegangen vor den Bataillonen weißer Hemdbrüste im Parkett. Sorgenvoll fragen die Direktoren: wie wird die Saison? Die ersten gro ßen Kanonenschläge sind schon gelöst, BolkSopfer. Neue Wiener Bühne und Teutsches Volktheatcr haben ihre Trümpfe ausgespielt. In der Volk, oper hieß er .Der Schmuck der Ma donna" von Wols.Ferrari. deutscher Text von Hang Liebstöckl. Der Pre mierenersolg war stark und kundige Thebanek sagen eine Serie von Auf führungen voraus, die noch die det .Kuhreigens", .des Schlagers dom Vorjahr, überholen werde. Möglich, aber wir glauben nicht recht daran. Der .Kuhreigen- hatte feine unfehlba ren populären Wirkungen. .Der Schmuck der Madonna glänzt zwar auch in grellen, dem feinen Musiker Wolf-Ferrari aar nicht zu Gesicht ste henden Vulgärfarben. aber in unseren Zonen verfangen die bloßen Bildwun der nicht. Dauerwirkungen sind nur auS dem .Gemüth" zu ziehen, und dem sagt die aufgeregte Geschichte aus dem neapolitanischen Kamorristcn Milieu nichts. Direktor Ramer Simons hat jedenfalls das Semige gethan und vom veritablen Bauchtanz bis zur feier lichen Prozession nicht gespart, waS Auge und Ohr erquicken konnte wir vermuthen, der simple .rührende Kuh reizen wird bald das dröhnende Ge prange auS dem Repertoir schieben, bis ein anderer .Schlager" gefunden ist. Die .Neu Wiener Buhne' hat eS mit Leo BiirnSki'z .Narrentanz' der sucht und alS besondere Attraktion für die Rolle des Gouverneurs den Ko miker Alezander aus Berlin kommen lassen. Im Parkett und in den Logen saßen die Freunde des jungen Au tors, dessen Persönlichkeit hier mehr interessiren muß. alS anderwärts, wo man seine bescheidenen Anfänge als Gehilfe in einem kleinen Buchhand lungsantiquariat und seinen Aufstieg an der fürsorglichen Hand von Josef Kainz nicht kennt, der den kaum deZ Deutschen kundigen polnischen Ghetto, knaben heranzog und dann seinem weiten Vcrehrerkreise wie ein Ver machtniß empfahl. Von dieser Em psehlung ist für unseren Geschmack et mal zu reichlich Gebrauch gemacht werden, aber die Verlegerreklamen soll man schließlich nt einem Autor an rechnen. WaS ünS und nicht unS allein an dem witzig erfundenen und mit Theatertalent gemachten Stück abstieß, war die skrupellose Auöschrotung einer so ernsten Sache, wie die noch unbeendete, von tausend blutenden im Kerker schmachtenden Opfern getragene, russische Revolu tion, nicht zu dichterischen, sondern Theatergeschäftszwecken. Dafür aber konnte unS auch die urdrollige Szene nick: entschäigen, in der der jüdische Schankwirth dem angeworbenen christ lichen Bauernknaben das Evanaelium vorjüdelt. Das haben wir im Buda pesier Orpheum doch noch drastischer und echter. UebrigenZ vielleicht er bolt Birinsli sich auch seelisch noch von seiner merkantilenVergangenheit. DaZ .Deutsche VolkStheater" hat mit gro ßen Hoffnungen Henri Bernstein'S .L'assaut' herausgebracht. Der zweite Akt mit der großen Szene zwischen dem edlen Sünder und seinem schür kischen Rivalen versagte natürlich nicht (wie könnte auch eine so virtuos borbereitete und hingesetzte Ueberfüh rungssene versagen!), aber so schwach hat uns doch noch kein Bernstein ange muthet. wie dieser sogar aus einem persönlichen Erlebnis hervorgegangene Argriff". Hat denAutor dieSErlebniß sentimental gemacht statt löwenstark und vernichtend? Wozu dieS rührende Familienmilieu, der triefende Edel muth, wo eS einer Abrechnung galt mit rbarmunqslofen Feinden und Verfolgern? Eine grimmige Satire, ein Stoß inö Herz hätte uns männ licher ongemuthet. Diesen Angriff werden die Herren Nationalisten lächelnd überstehen. Die Hofoper hatte mehr Glück mit einer Neuinfzenirung von Puccini' .Boheme" mit dem glänzenden Tenor Piecaver. einem künftigen Rivalen Caruso'S, und Frau Selma Kurz. Die Hofoper hat über Haupt Glück, trotzdem Bruno Walter sie verläßt, um einen größeren Wir kun,???eiz in Müchen zu finden. Die Kassenrapporte sprechen für Ti reltor Gregor und die sprechen ein ge wichtiges Wort. Den zur Führung einer große Oper, wie zu Ut tm Krieg, den un der Himmel ersparen möge, gehört Geld. Geld. Geld. HerrschaZten. ti Berlin. Anfang Oktober. Deutsche Monarchen, die vor einer bluttriefenden Revolution durih die Lothen und ihre Helfershelfer zittern, möcht ich zur Beruhigung ihrer Ge müther empfehlen, einmal zwei Stun den lang ia Berlin oder einer anderen deutschen Großstadt Wohnungen zu su chen. ES könnt überhaupt nicht scha den. wenn die Könige sich selbst ihre Wohnungen suchten, sie würden bei dieser Gelegenheit so viel von den St ten und Gewohnheiten ihrer Untertla. nen lernen, wie sonst wahrscheinlich niemals. Wer beim Wohnungsuchen in Berlin den Unfug bemerkt, der mit dem Worte .herrschaftlich' und .Herr, schaften' getrieben wird, der wird sehr bald finden, daß diese angeblich so re spektlose Stadt jedes wahren Frei heitisinne unfähig ist. da sie ja nie mal den Menschen, mmer nur die .Herrschaft' respektirt. Berlin ist .herrschaftSsüchtig', so wie ein mannstolleS Frauenzimmer hinter dem Standesamt her ist. In diesen Tagen, zu Ansang Oktober, wo der Umzug alle Lande frommer Scheu lost, und Myriaderr heimathloserGroß städter gesenkten Haupt? hinter ihren Möbelwagen her über den Asphalt zie hen. merkt man überall in Berlin in allen Straßen westlich dom Potsdamer Platz den Unterschied zwischen den .Herrschaftlichen' und den .Nichtberr schaftlichen'. .Nur für Herrschaften' flammt inem ia vergoldeten Glaklet tern vor den prunkvollen Marmortrep. pen der Miethhäuser in der Tauenzien Straße und der Kaiser-Allee entgegen, und wehe dem gut und reinlich angez. genen Tapezierer- oder Maurermeister, der sich auf diese Treppe wagen wollte! Er ist eben keine Herrschaft. Wie ein Cherub mit dem flammenden Schwert würde ihn der .herrschaftliche' Portier in seiner Marmorloge zurückweisen. Selbst diese Kulturblüthe ,st r.ch einer Steigerung sähig, daS ist der hoch herrschaftliche' Portier. Der Unter schied zwischen beiden besteht darin, daß der erstere in Hemdsärmeln auf der untersten Stufe seiner Marmor Herrlichkeit stehen darf, während der zweite sich dieser dolksthümlichen Un gezwungenheit gänzlich fern hält und in seiner Haltung mehr etwa? von ei ncm römischen Tribunen bewahrt, auf dem eine ungeheure Verantwortlichkeit lastet. Er zeigt auch selten etwa ein dringenden miethelustigen Fremden die freien Wohnungen, sondern überläßt dies Sorge feiner Frau oder anderen untergeordneten Persönlichkeiten. Der herrschaftliche Portier ist etwas leichter zugänglich, er denkt cn die schweren Sorgen, die Hausbesitzer heute in Ber lin haben, und bemüht sich durch An preisung der Herrlichkeiten seines Pa lastes den zögernden Wobnungsucher rasch zum Entschluß zu bringen. Be sondern Werth legt er dabei auf einen Ort. der sich nirgendwo in der Welt durch architektonischen Glanz auszu- zeichnen pflegt in Berlin gerade am allerwenigsten! der aoer regel mäßig in Berlin WW (wie man jetzt sagt) mit einem solchen Stolze gezeigt wird, daß wir merken, hier liegt der eigentliche Prüfstein dS .Herrschaft lichen'. Und noch ein zweiter Punkt: d Loaaia! Bei den meisten Kultur Wohnungen im Berliner Westen befin- det sich an der Außen? ver Woynun aen anaebrackt eine Art steinernes Ge- laß. schmutzig und vom Regen auZge waschen, da sruyer woyl an ailon eine bescheidene Rolle gespielt hätte. ES wurde strackS zur .Loggia' (sprich Lohscha) erhoben und bildet heute ein Prunkstück für die Wohnung deS bes sern Zeitgenossen. Wichria ist ebenfalls die elektrische Nachtbeleuchtung' des Korridors, ebenfalls alS umericheioenöes mnn zeichen 'deS Herrschaftlichen. Offen bar ist die Nachtbummelei Privileg dieser Oberklasse deS Volkes, so daß eine elektrisch beleuchtete Heimkehr unerläßlich erschein. Der biedere Ar bester auk Berlin-Nord hat daS nicht nöthig; er wankt mit sechs Henkel töppchen" besckftvert über feine nicht elektrisch beleuchtete Treppe und zün det sich höchsten ein Streichholz an. Da sieht man doch, was Kultur ist. Wenn nur die Kultur der Herr schaftZwohnungen in Berlin WW aus andern Gebieten vollkommen wäre! Tie Gelasse für die Dienstmädchen sind aber meist so klein und niedrig, daß philanthropisches Mitleid hier sehr rege wird. Dabei entdeckt man zuweilen auch ein merkwürdiges Ge mach, hoch oben unrer der Decke. eS sieht auS wie eine Schubladenkom mode ohne Vordenvand: das ist der herrschaftliche Hängeboden", auf dem man früher oft die Dienstboten schla. sen ließ, bis die Polizei sich erfteu licherweise mit einem Verbot in Mittel legte: Doch die Wohnungeil zwischen der Tauenzienstraße und dem Ltaiser dämm sind in .erster Linie auf den herrschaftlichen Glanz hergerichtet, und das Schicksal minderer Sterbli chcr geht sie nichts an. Sie sollen nicht nur beauem sein, sondern gleichsam eine neu MenschiM'rdung hervor rufen; jeder, der hier haust, wird .Herrschaft", auch wenn er vorher in einem unwürdigen Borstadium verharrte. Daö erstreckt sich bis, auf die Lieferanten unb bis Umgrbuna. Auf rini'M benachbarten Thürschild empfiehlt sich eine .herrsch stliche Wäscherin' und bat neugegrundeke Waarenhauß an der Ecke bietet uns herrschaftliche' Teppiche und Ve leucktungSgeräthe. Da Streben irnch dieser Auszeichnung geht bis zu der Ttundenfrau in den Zeitungeaiizei zen, die ebenfalls durch die Beruh ning mit der heißersehnten Ober klasse ihrnn sorgenvollen Dasein Glan, zu verleihen wünscht. Bis wie tvelt erstreckt sich nun ei gemlich der Begriff und die AuSdeh nun der .Herrschaft'? Da ist nicht so ganz leicht zu sagen: mit der Te sinitation deS .zahlenden Arbeiters" ist er nicht gnn; gn'au umgrenzt, er stellt mebr eine unbestimmte Ober klasse dar. kvlche sich durch gute Kleider. Zahlungsfähigkeit und bis nvilen durch Rang und Titel auS gezeichnet, die in ihrem Personen stand wechseln kann, die aber jeden sallS das ist Volkßinstinkt dii sein muß. Vor 50 Jahren war eine .Herrschast' derjenige, der sich eine? gut bürgerlichen und adligen Stam nies, eines akademischen GradeS oder eines Titels erfreute, heute ist der begriff viel weiter, aber .Herrschaft' muß da sein, daß ist berlinerische VolkSanschauling und steckt der Rasse tief i,n Blute. Und sollten die Rothen sö auf dem kaiserlichen Schloß ihre Fahne aufpflanzen und in Berlin da unterste p oberst kehren, sa wird daS erste sein, was sie thun, ich schwöre darauf, daß sie aller Theo, rie zuwider sich eintheilen in hoch herrsckastlickx, Izerrschaftliche und ge. meine Rotde, Dem Ausländer ist die. ser Begriff der deutsch-berlinischen Herrschaft' völlig unbekannt. We der der französische eitoyen oder bourgeoiZ. noch der englische gentle man sind irgendwie damit verwandt, höchstens da französische Wort pa tron. daS aber eine deutliche käme radschaftliche Beimischung hat. die dem leisen fttidalen Untertan deS Wertes Herrfchaft fern liegt. Deutsche Mnarchen. schlaft ruhig Solange ihr noch ein Volk mit so fein ausge bildeten Rang, und Kastenbedürfnis' sen habt, wird kein Jünger von Marx oder Bebel euch im Vaterlande zu ersehen können, und sicherer als an Kasernmmauern werden die Wo gen der Revolution zerschellen an den .herrschaftlichen" Bedürfnissen der deutschen Seele. An der tSrkischmontenegril schen Grenze. Montenegro'S Landeshauptstadt Cetinje ist. seitdem die schöne Kunst stroße von Cattaro dorthin führt, von vielen Reisenden besucht und geschil dert worden. Wenig Reisende aber gibt es, die ihre Ausflüge in Monte negro weiter ausdehnen und jene montenegrinisch türkischen Grenz, lande aufsuchen, auf denen jetzt die Blicke von ganz Europa gespannt ru hen. Ter nächste Weg. um in diese Grenzbezirke zu gelangen, der Weg. den jetzt die bewaffneten Söhne des Landes einschlagen, um den Kriegs schauplatz zu erreichen, führt von Ee tinje zunächst nach Montenegros zweitgrößter Stadt. Njeka. Ter Weg" so sagten wir, allein die mit diesem Worte sich verbindende Vorstellung trifft nur unvollkommen zu. denn eS ist ein gar beschwerlicher Pfad, der von Cetinje nach Rjeka führt. Erst muß man dreiviertel Stunden auf rauhem Ielspfade hin auftlettern, dann erfolgt etwa drei Stunden lang ein kaum minder be schwerlicher Abstieg, der an die 1300 Meter tiefer führt. Bei diesem Ab stiege kann man beobachten, wie die Natur des Landes allmählich einen anderen Charakter annimmt. In die starre Felöwirste schiebt sich nach und nach MaiS und Kartoffellaird. tiefer noch lyebt bet Weinbau an, vrnb nahe der Thalsohle, an sanfteren Hängen, in Mulden und kleinen Thälern trifft man, wie Kurt Ludewig in einer hüb sckM Reiseschilderung berichtet, all überall eine reiche Vegetation von Weinreben, Maulbeerbaumen. Fei, genbäumen mit reifen, braunen Früchten, Eßkastanien, Oliven und üppigen Tabaköfeldern die alleS durchleuchtet von den rothen Blüthen der Granatbäume. Ein Bild höchster Vegetation, das reine Paradies, darüber der blaue südliche Himmel. Aber dieser Schönheit der Natur entspricht die Stadt Rjeka selbst in keiner Weise. Sie ist. kurz gesagt, ein elendes schmutziges Nest, wo der Reisende' selbst auf einigermaßen menschliche Unterkunft nicht rechnen kann. Von Rjeka kann man nach der nahen türkischen Grenze zwei verschiedene Wege inschlagen: der eine führt süd wärts hinabHum Se von Skutari, dr andere östlich nach dem Grenzstadtchen Podgoritza. dem jetzigen Hauptquartier der montenegrinischen Streitkräfte. Zum Skutari-See nimmt man den Weg den Rieka-Fluß abwärts: schon ein Viertelstunde außerhalb der Stadt wird der Fluß zu einem breiten, ste henden Wasser; durch einen dichten Gürtel von weißen und gelben Wasser rosen führt ein offene Fahrrinne. Zwei Stunden dauert diese stille idvl lisch Bootsfahrt, bis sich die weite blau Fläche det?kutari-SI eroff net. Die tftV w Hrtntt ist bereit erreicht, bt. AV ..kelseninsel de, See WV-htbn kr türkisch? I i-il Vl.lil. IHM A Hort, da mit feinen Kanonen leichk die Durchfahrt zu beiden Ceite dek Insel verhindern kann. wenn nckm lich hinkn den Schießscharte wirklich Kanonen stehen. Am ai, deren End, de See erreicht man dann die regt alte Hauptstadt von Nordalbanien. Skutari. da gegenwärtig ein wichtige! Zentrum der türkischen Militärmacht bildet. Schlägt man den Weg von Njka nach Podgorltz, ein. so kann man gleichfalls zunächst die Fahrrinne dek Rjtka.Jlusse benutzen, um dan dem Laufe der Moracia zu folgen, die nördlich auf Podgoritza zuführt. Pod goritzs ist. ein Seltenheit im Lande der Schwarzen Berge, eine Stadt der ahmt Ans Ki hi K,ik, Sonne dieser one giuizeno yeraoiirayii. sind hier angelegt worden, auch befizs det sich der Dienst der Tabaksmonopol Verwaltung in Podgoritza, und diese, von Italienern errichteten modernen Gebäude geben dem Orte, wenn man ihn betritt, ein gewisse moderne uni jedenfalls ein stattlichere Aussehen. alS man es Rjeka nachrühmen kann. ES gikbt da eine Hauptstraße und inen Stadtplatz, aber kaum hat man sie überschritten, so hat man auch die or thcdore und montenegrinische Stadt bereit! hinter sich. Da ist da Ufer der RImnitza. vo schönen Platanen beschattet, und aul dem grünen Dunkel dieser Baumscha! ten blicken die Umrisse von zwei oder drei stillen Minaretten hervor, die die mohammedanisch aldanesisch Stadt verrathen. So bildet die kleine Rimnitza. die sich ihren Weg durch die mAT. IaI fc.A AJftMlfl 4 JWbl WLUfr if VlrVilfl Städte, zweier Rassen, zweier Religio nen, Diesseits der Platanen gek mäßige, breite und verhältniSweis saubere Straßen mit niedrigen, beleb ten Häuschen: auf der anderen Seite die unförmliche Masse mohammedani scher Häuser mit ihren stummen, sen sterlosenSteinfassaden, krumme, wink liae Gassen, kurz daS ganze Zube hör des Orients. Die Brücke über die Rimnika ist. möcht man sagen, ine Völkerbrücke. Langsame Montenezri ner und lebhafte Albancsen wandern herüber und hinüber. Die Albanesen dringen mit ihren kleinen Industrien und mit ihrem Handel in die Monte mgrinerstadt vor und siegen durch ihre thätige Schlauheit über die montene grinische Trägheit.' Sie kommen und gehen, mit dem rothen Fez. viele ganz fin.it ..lf.!L.l. 11 in 'lig griiriori; yiuuiu uw pafsiren die Brücke nicht, sie bleiben drüben, verweilen im Schatten dek Mauern oder verlieren sich in dunklen Thoren. So nahe aber auch die bei den Völker. Rassen und Religionen sich hier berühren, so ist doch nie ein stum mr, oder heißer Haß zwischen ihnen rlns'n, R,id wukten von Zeber. daß sie miteinander früher oder spät wieder zu bekämpfen haben werden. Und nun scheint die Stund geschlagen zu haben Wie König"Georg bei der indischen Krönung über, s h e n w u r d e. Bei der indischen Krönung König GeorgZ hat die Laune dej Schicksals sich einen kleinen ironi schen Scherz geleistet; erst jetzt wird daS verrathen, und zwar von dem Bibliothekar von Windsor, von dem Hune John Fortescue, der im Gefolge des KnöigS dem Durbar beiwohnte. Im prächtigsten Aufzuge zog der Kö nig inmitten einer prunkvollen Prs zession von Würdenträgern durch die Straßen von Delhi, und wurde über sehen, wurde von dem schaulustigen Volke Überhaupt nicht erkannt. Ja di: Menge war sogar unzufrieden und empört, als d Prozession vorüber war, denn man glaubte, der Kaiser von Indien sei aar nickt dabei gewe sen. .Man muß die Wahrheit beken nen'.so verrärb jetzt der Bibliothekar von Windsor in einem Buche, .der König wurde vom Volke nicht rkannt. Er allein trug zwar die Uniform eines FeldmarfchallZ. aber in den Augen der Eingeborenen unterscheidet sich die kaum von der eines Generals oder ei nes Stabsoffiziers. Und daS Band des Sterns von Indien, daS er ange legt hatte, schmückte sehr viele der an .'senden Generale und Beamten auch. Die Reitknecht hörten, alS sie vorbei ritten, wie das Volk murmelte und knurrte, der König sei nicht da. Die Königin erkannte man dann an dem prunkvollen großen Fächer und dem Sonnenschirm; aber, die Eingeborenen bemerkten, daß sie allein faß, und nahmen an, der König wäre nicht da. In der Situation liegt eine gewisse Ironie, denn der König hatte aus drücklich statt deS Elephanten ein Pferd zum Reitthier gewählt.' Lord Curzon war 1902 in der That auf ei nem Elephanten eingezogen; König Georg aber wollte dem Volke Gelegen heit geben, ihn besser zu sehen, und entschied sich auS diesem Grunde für ein Pftrd. Mit ernster Eindrücklich, keit fordert' der Bibliothekar vo Windsor nun auf, au diesem be dauerlichen Irrthum zu lernen. In ZuZunft müsse man die Person de König! und KaFeri auffälliger her, vorheben, müsse ihn mit indischen Di nern umgeben, und einen Baldachin vor ihm hertragen. Denn sonst könnt, S wieder passiren. daß der König in seinem KrönungSzuge überseh wird Ein Schlimm?. Weinwirth: .WaS sagen Sie zu der neuen Ausstattung meines Lokales? Da ist doch Kunst nicht wabr?" Stammgast: Wird sich für Ihre iWeia wohl auq o geboren! v Z. J m is V einer Fcmm. V

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Xafllirf)? Cmafiii trlfi. Tonertg, Oktober 1012.' frhJSr"' Das grüne Auto. CpionsgeRoman t t-,-, (12, Fortsetzung). Maria di Castellmari empfing den Earo mit einem entzückenden Lächeln und tuiuU ihttdDater. der eben I einer Sitzung berufe worde war. .Meiner Schwester gebt e Kider fit gestern Abend auch wieder schkcb itt, so müssen die Herrn mit mir Lern dorlieb nehmen." Doktor Marien kam sich die nach

tertelflunde recht llberslüslia vor da junge Mädchen widmete kick fr. auschltkltch Baron Spkor. Me Blicke de.KommiffarI van derten etwa gelangweilt über die ffa milienporträt an den Marmorwan den. Neben dem Bild de Senator vor ein leerer Piaz. ober man er kannte, daß dort vor kurzer Zeit och ein Bild gebangen haben mußte. Da hing wohl da Bild Ihre Oruder.' fragte Dostor Märten da Mädchen unvermittelt. Maria blickte erschrocken auf und antwortete: -'.Lllerdtvas, wie kommen Sie auf tu Vermuthung s" .Ich dachte nur so. Nachdem alle mönnlichen Familienmitglieder ver treten sind und gerade da eine Bild frhlt. lag die Frage nahe: Warum ift denn da Bild weggegeben worden? .Papa hat ei wegschaffen lassen. DamaU al mein Bruder sie pH .sich in diese nietn Sott! in diese Person vom Bariete war sie verliebte. Seither durfte cht einmal sein Name genannt wer den. E war eine schrecklich, trau ige Zeit dama! Maria wandte sich wieder dem Ba ron zu. Augenscheinlich war ihr da Gespräch nicht angenehm. Doktor Marten überlegte, wie er ratet den gegebenen Verhaltnisse epertvea sollte, al die Thür aufging und der Senator eintrat. Er degrübte die Herren, speziell Oaroa Sphor, mit großer Lieben Würdigkeit. Doktor Marten erbat sich sofort ei kurze Unterredung. Etwa verwundert und sehr reser dtrt, forderte ihn der Senator auf. ihm in' Amtszimmer zu folgen. Dort Zeß sich der Senator vor sei nem Schreibtisch nieder und lud Dok tot Marten ein, in dem gegenüber liegende Fauteuil Platz zu nehmen. 3$ möchte Sie um emige Aufkla Nmge ersuchen. Herr von Eaftell an," begann der Kommissar. .Ich siehe gern zu Ihren Diensten, mein Herr, wenn e mir möglich ist. .Bitte, waren Sie vor vier Jahren l in Marcone?' .Ja.' Laut und hart klang die Antwort. t Gn dem unbeweglichen Antlitz war i nicht herauszulesen. Erinnern Sie sich noch ine .Manne Namen Bartolomäo Eiar ifcini? i t- Bei Nennung dieses NamenZ flo n leise Zittern über die düsteren 425flat des alten Manne. i Ja,' antwortete er in demselben Tne wu vorher. w .Können Sie mir über den Mann etwa Nähere mittheilen?" I .Er war Mechaniker und arbeitete damals, glaube ich, einigemal in der von mir bewohnten Lilla. Mehr weih I ich, nicht.', v... i .Verzeihen Sie. aber Ihre Tochter. j Baronin Sterndurg, könnte vielleicht 1 Shere Auskunft geben?' JUtix unbekannt, 'ceine oqier thut und läßt, was sie will. Bitte. I sich an sie zu wenden.' .Dann hab ich nur ine Frage an S zu richten, Herr Senator. s Der nommlflar grifs in, du Taiche und zog die Photographie Strebin ger hervor. .Ist da Bartolomäo Eiardini?' I Der Senator starrt mit Lberaro ßen Augen aus da Bild, da ihm V. i i. ...k.? i Horror 'ncariens enigegrnyirli, preizie WiAi Livven aufeinander und sckwiea. Plötzlich richtete er sich ftolz in sei 7 ganzen impor.irenden Höhe auf tTino xragiei I Zu welchem Zweck und mit welchem 'Necht richten Sie diese Frage an mich?" Luch Doktor MartcnS war aufge standen. Er sah ein. er mußt sich egitimiren. Mit einer Verbeugung V tmtwortete .Ich bin Volkzeikommissar de Cien Sicherheitöbureau 1 .So Polizist. Und wa führt Cie in mein Hau?' andtll stch um die Autkia rung eines Verbrechen. Ich hab, ich an Sie in der Voraussetzung ge k wendet, daß mir der erste Mann Oenedka leine Mist nickt Ukrtaa towd, wen sich darum handelt. ven Mörder ,enc Mannes zu finveu. Ut seinem Hause nahestand.' I Da Antlitz de Senator verfin Vstertesich. Qie eine Drohung klang die Fra J&tt sagt Ihnen, daß dieser 7!ann meinem Hause nahestand?' ,,C würde zu weit führen, Herr enator. wollt ich Ihnen alle Be :'U hierfür jetzt aufzählen. Zeugen nSäiten- d? Ihre Tochter von August Weißk. y. .nti:jfTff -t f -iri-'w- den Mann ausaesucht bat. daß er an Ihrem Tisch in Mareone gesessen hat, daß ihr ältesie Tochter in Beziehun gen zu Ihm st"nd.' Der Senator wandte sich ab und starrt einige Minuten tn die Lag, nen Hinaul. Al er sich wieder um wandte, war er bkatz. .Diese Bild ift da, de, Glardinl. Er war der Sohn eine Jugendfreun de ein Jugendaespiele meiner Ll teren Tochter. Ich hätte nicht da gegen gehabt, wenn au ihnen damalt in Mareone in Paar geworden wäre. Wollen Sie sonst noch etwa wis sen?' .Nein. Ich danke, aber e wun dert mich, daß Sie nicht ach dem eiteren Zusammenhang der Dinge fragen. Bartolomäo Giardini wur am siebenten Januar in Wien er mordet. Au dem Äntlitz de Senator war der letzte Blutstropfen gewichen. .Schweigen Sie', stieß er mit hei sei Stimme hervor, .ich weiß alle, wa Sie erzählen wollen. Ich möchte da Schauerliche nicht noch einmal hören. Bartolomäo Giardini stand den Herzen meiner Tochter nahe, und auch ich habe ihn geliebt. Wühlen Sie nicht in den Wunden, die noch nicht verheilt sind'! .Herr Senator', entschuldigte sich Doktor Marten. ,e gehört leider zu meinen Amtspflichten, über Dinge zu sprechen, die anderen unangenehm sind. Ich möchte Sie nur noch bit ten, mir baldigst eine Unterredung mit Ihrer Tochter' zu erwirken'. .Meta ist schwer lebend. Jede Aufregung kann für sie verhangniß voll werden. Sobald meine Tochter in der Verfassung ift, Sie empfangen zu können, werde ich Sie verständi gen'. .Herr Senator', ergriff der Kom missar nochmalz da Wort, seien St LberMgt, meine Bemühungen gelten lediglich dem Zweck,' Licht in oie dunkle Angelegenheit zu bringen. Jetzt, da die Person de Opfer un zweifelhaft feststeht, gilt eö nur, den Mörder zu finden'. .Wenn ich Ihnen dabei helfen kann, soll mit Freuden geschehen'. Al Marien in den Salon zurück kehrte, saßen die beiden jungen Leute in einer Ecke und wisperten und zwit scherten und lachten und kicherten. daß e eine Freude war, sie anzu schauen. Beide schienen von oer Slo rung nicht sonderlich erbaut zu sein. Jaron Sphor warf Doktor Mariens 'inen vorwurfsvollen Blick zu. Die beiden Herren verabschiedete?, sich vom Senator, der seine Fassung völlig wiedererlangt hatte, und zwar etwa steif und frostig, aber dock nicht unliebenSwürdig Doktor Mar ten die Hand reichte. Baron Sphor drückte der alte Edelmann herzlich die Hand. Die beiden jungen Menschen schie den mit einem zärtlichen: .Auf Wie dersehen heute Abend auf dem Mar kuSplatze!' Als Doktor Marten mit Baron Sphor Nachmittag auf dem Mar kukplatze erschien, war er nicht wenig erstaunt, daß ihn Senator Castell mari mit den Worten empfing: .Meine Tochter bittet Sie, wenn ei Ihnen möglich ist, gleich zu ihr zu kommen'. v Doktor Mariens verabschiedete sich sofort von der Gesellschaft. Eine Gondel brachte ihn zum Palazzo del AngHo, wo man ihn bereits erwar tete. .Sind der gnädige Herr der Wie ner Doktor, den die gnädige Frau Baronin empfangen will?' fragte der Bediente. Der Kommissar bejahte und wurde durch eine Flucht von Zimmern in einen kleinen, intimen, vornehm au gestatteten Raum gekettet, in welchem Baronin Sternburg in- ungewissen Licht der mit Spitzen verhängten Stehlampe saß Ein einfaches, dunkles, englische Kleid umschloß ihre schlanke Gestalt. Da röthlich schimmernde Eoldhaar war lose aufgebunden und umgab in breiten Wellen den kleinen an tik geformten Kopf. In ihrer Hal tung lag eine lässige Grazie, in id ren Augen aber ein unbestimmter forschender Ausdruck, alö sie zu Doktor Marten aufblickten. Herr Doktor, bitt, nehmen Sie Platz. Ich hörte.' Sie wollen mich sprechen Eme feine, weiße Hand reckte iick. ihm entgegen und nöthigte ihn in ei nen Fauteuil. AI der Doktor saß. fiel da Lickt der Lampe voll auf ihn. In den Zügen der Baronin malte sich Schreck. Unwillkürlich trat sie einen Schritt zurück. Aber sie be zwang sich. Al sie ihren Platz wie der einnahm und sozusagen im Däm mtx versank, hatte sie wieder eine konventionelle Miene auf" ;V Der Kommissar über" Mcfi V1C jUUUllVIl. JOllft aU sofort herbestellt, sac. tiiA T L W 2125 e mit einem Weis' "ilMn unserem Stationsvorftkb'? anae W''5ch.ch willkon hatte. SlC """öl""""., I welche ihn tfitt scharfen Llchl cul I egte. wayreno im Haibdunin I. BCiyK auco. va ci eine strau i t rr 11, von fliBtt Schllluykii oot liaj ai. Ihr plötzliche rscbreckn war ihm icht entgangen. Sie hatte in ihm offenbar ihren Retter vom Wi alto erkannt. Ahnte sie. wa ihn herführte? Hatte sie vielleicht schon in diesem Augenblick seine Anwesen heit am Nialto mit seiner AmtSstel lung in Verbindung gebracht. üxntt stand fest: sie war keine leichte Beute. Ihre Lebenksttllung. ihr tadelloser Lebenswandel einer seit, andererseits die Intelligenz und Entschlossenheit, die au ihren Augen sprachen, mußten jede Vorgehen er schweren. .Mein Vater hat mir mitgetheilt, daß Sie einige Fragen an mich zu richten wünschen. Da ich an der Sache, die Sie nach Venedig führt, begreiflichen Antheil nehme, so war ich sofort bereit, Sie zu empfangen. Ich bitt, stellen Sie yanz ungeniert Ihre Fragen. Wa ich weiß, will ich gern sagen?' .Baronin, ich setze vorau. daß Sie über den Zweck meine Ausent halte in Venedig vollständig ivfor mirt sind?' .Mein Vater hat mir davon er zählt. In Wien wurde ein Mord verübt. In dem Ermordete ist mein früherer Bräutigam Bartolo mäo Äiardini agnozirt worden. Ist e so?' .Ja. Da heißt, ich suche jen Person, die da Verbrechen begangen hat". .Ich habe Sie za verstanden, ich sagte ja auch den Morder!' .Pardon, e könnt doch auch eine Frau den Mord verübt haben de, merkte der Kommissar, wobei er da Wort .Frau' betonte, Die Baronin richtete ihre großen Augen mit fragendem Staunen auf den Kommissar, .Haben Sie denn Anhaltspunkte für diese Vermuthung? .Verzeihen Sie, Baronin, aber da muß vorläufig mein Behelmnig biei den'. .E wäre fa sehr interessant ein Weib flüsterte die Baronin vor sich hin. Dann sagte sie wieder laut, indem sie ihre Blicke, fest auf den Kommissar richtete: .Also bitte, wa wünschen Sie von mir zu erfahren? .Zunächst, was Sie mir über Giardini erzählen können'. .DaS ist nicht viel. Erinnerungen aus glücklicher Kinderzeit' ihr Stimme wurde weich und leise .Träume einer schönen Zukunft. Spiele in herber FrUHIingSluft. Märchenerzählungen in dämmeriger Kinderstube und dann später Gondel fahren in den mondbeschienen La aunen und Spaziergänge unter den alten Platann de Parke in Mar cone. Mit all dem wiro Ionen nicv: zedient sein.' Ihre Stimme wurde nieder entschlossener: .Er war mein Jugendgespiele, und wir liebten unS ftch hatte die Absicht, ihn zu heira. then. Da brach jene Katastrophe herein, u:d wir mußten auSeinaw vergehen'. .Sie meinen die Derhaftung Giar dinis unter dein Andacht der Spt onaxe?' a'. .War Elardini tatsächlich er Spion in italienischen Diensten? Die Baronin hob stolz den edlen. kleinen Kopf und ein vornehm abwel, sender Blick traf den Kommissar. .Da weiß ich nicht. Und wenn ich auch wußte, würde ich auf dies Frage keine Antwort g.eben. Der Arme ist todt. Lassen wir ihn in Frieden ruhen. E ist ja auch gegen standlo. in welcher Weise er vor Jahren seinem Vaterlande gedient hatte'. .Vergebe Sie, ich hatte dies rage nicht, an Sie gerichtet, wen nicht von Belang wäre. Wir ha ben Beweis, daß di Ermordung dieses Mannes mit einem anderen Verbrechen in Verbindung sieht, mit einem Verbrechen, bei dem ein Spion betheiligt ist'. Die Baronin blickte unwillig auf. In eisigem Ton kam e von ihren Lippen: .Sie werden doch nicht behaupten wollen, daß die Papiere au dem Schreibtisch de Feldmarfchall Leutnant Holmhorst von Giardini entwendet wurden? Bartolomäo Ei ardini ist bestimmt nicht der Dieb.. .Merkwürdig, wie gut Sie orie tirt sind'. .Exzellenz Holmhorst ist mein On kel. Ich hörte oft von dieser Sache sprechen. Aber ich wiederhole: Gi ardini steht mit der Entwendung der Papiere in keinem Zusammenhange'. .Sie sagen da in einem so de stimmten Ton .Ich kannte Giardini genau', fuhr di Baronin heftig fort, .er war ein glühender Patriot, aber er war ein ehrenfester Mann, der sich nie und nimmer zu einem Diebstahl ent schlössen hätte'. (Fsrtjttzung folgt.) Erklärlich. A.: .Freund Kurt ist ganz betrübt, da wundert vrich. er hat um die Hand der Tochter llen und L. einfallend): verbat ihn absabren lassen Itt Ctim er Ssliti. Con smB Lilikner. qualmt im war mta Stalle. Da, HSngclZmpchk,, -wo i An dem bebaaliäi ficfi mti Hübe fiib "u, ?e. 1 3rcr an' llt ""Ze roll,. itn Träuvikii von wunderbarem TLngk diihl'N. Der ,unge pfeift auf Iner schnalle Hosen Trm Vriiderchen ein Virb m'! Zartg? fiiüsen. lind Knaben, flüfje, Hühner lassen alle rrost den Ltrom kr'Welt vorüber spulen. 2U LkrlobungSkllhk. Skizze von Kurt Liebig. Nachtübung! Wie verschieden sind doch die Gefühle, die dieser Begrif! in den militärischen Mensche hervor ruft! Der Laie, besondert aber da schöne Geschlecht, wird bei diesem Worte in Schrecken versetzt. Schon glauben sie nächtliche Gespenster vor sich auftauchen zu sehen, da söge nannte Gruseln tritt bei ihnen ein Bei anderen taaeqen. die Nacht Übungen mitgemacht haben oder noch mitmachen müssen, steigt bei diesem Beqriff da schreckliche Wor .Stumpfsinn' auf. So dachte auch Han v. Rochlitz. Wie oft hatt er so etwa schon mitirmacht und immer an derselben Stell vieselb Uebung Wenigsten nach seiner Ansicht. Bei der heutigen Uebung aber hatte er sich die Sache ander zurechtgelegt. Da Unglück hatte e gewollt, daß sein Freund und Kampfgenosse sein Gea ner war. Da sollte aber kein Hin derungSgrund sem, sich ein Rendez vou inmitten der kampfenden Krie ger zu geben. Er verabredete daher mit dem Leutnant Franzenberg, sich um 11 Uhr denn dann kam der tote Punkt an der ausfallend drei ten Eiche, unweit deS Bahnwärter häuSchen, zu treffen. Alle Borberei tungen waren dann für den Morgen angriff getroffen, man hatte sich ein gebuddelt und konnte ruhig zwei Stunden lang Kasino machen. Wie gesagt, so geschah eö auch. Die Kompagnie des HauptmannS Räder lag am linken Flügel. Den linken Flügelzug befehligte Rochlitz, Nur in einer Hinsicht stimmte der ge sirenge Herr Kapitän mit seinem Leutnant Lbernn. Die Folge war daher, daß die braven Krieaer heute mit Hilf zahlreicher Batterien kost licher Getränke ordentlich eingeheizt hatten. Kurz eS kam trotz des üblichen Stumpfsinns eine flotte Stimmung in Fluß, und beinahe hätte HanS die Verabredung vergessen. Man vernahm von der fernen Stadt die Turmuhr: Es schlug elf. Jetzt nur rasch zur Eiche! Aufrecht, nicht des Feindes achtend, so schritt er todesmutig dem Treffpunkte zu. So mußte e ungefähr im Kriege sein. Nur hier war der Mut noch erforder licher. Hier konnte eS dem jungen Offizier bei der Kritik in die Bude regnen. Aber vorwärts! Da leuch!ete der Scheinwerfer deZ Feindes auf. Verfl so dachte Rochlitz für sich Er warf sich nieder. Doch man weiß nie, wozu so manches gut ist Jetzt konnte er die Eiche beobachten Lag dort nicht ein Offizier? Der graue Mantel ließ dies genau erken nen. Dort in der Ferne schritt ein anderer weg. .Hurra!' Am liebsten wäre HanS jetzt mit: Sprung auf, marsch marsch, marsch!' vorgesprungen doch er zog es vor. unter dem Scheine des LeuchtkörperS langsam vorzukrechen So erreichte er den Baum. Dort lag er schon de? arme Franzenberg. 20 Minuten kam Rochlitz zu spät. Hallo!" Alles blieb aus der andt' ren Seite stumm. Marien, alteZ Huhn, bist einak' schnappt, daß ich zu spät komme, ja?' Hm!" Dies war die einzige Ant wort. .Macht nichts. alter-Junge. Aber feine Sache bei mir da drüben. Alles tipp topp zum Angriff fertig, oder greift ihr an? Doch dieö ist Neben fache. Höre zu: Hier unter der deut- en Eiche, dem Baume der alten Germanen, will ich dir ein Geständnis machen. Der gute Tropfen meines Kapitäns hat meine Zunge gelöst, und ich will jetzt dir alles offenbaren, dann schnappst du hoffentlich wieder aus! Die hastige Redeweise verriet, daß Hans schon ordentlich in die Flasche hineingeschaut haben mußte. Der an dere Offizier blieb ruhig. .Aha!" Das waren von .eit üu Zeit seine Zwischenreden. .Also jetzt zur Sache. Die Uebung st doch einfach glänzend. Es fehlt bloß noch, daß unser lieber Herr Oberst hierher kommt und unö über rascht. Na. dann haben wir uns ein ach informiert. ES ist ,a nicht viel mit ihm los, ober eins ist doch viel wert an ihm sein Töchterchen.' Hm!" Wer andere schien ein Lächeln zu verbergen. Die dunkle Nacht lieft aber Nochllk das Ge.icbt nicht erkennen. Ich werde nun morgen auf drei Tage Urlaub 'nehmen .und meinen alten Herrn fragen, ob ich wohl bei Oberstens um' die Hand anhalten ann. Der weiß es sicher, ist ia auck so eiwas gewesen. Dann komme ich zurück .ind Firste..,- Aber -feste. Hurr hurr Dies Ausrufe mußlea tccchl die der lHiitje weilenden Patrouille!, auf aeschnckt Haber. Schlisse ertönten. man schien jetzt zum Angriff vorM. gehen. Lebhafter schlichen die Pa trouillen hin und her. .Also, lebe wohl, yranzenberg. Schweige über da Gesagte. Ich muß zurück in Gefecht hinein. Lebe wohl, und wenn du mir scheinbar die Hand nicht reichen willst, so sterbe ich ohne diesen AbschiedSgruh.' Pn Vif ht &tH ttf&4 ttftjtM vor sich hersummend, schlich Rochli davon. tfiUlltl llfc VI lyUHW MtV9 Die Uebung verlief ordnungsmäßig, E klappte alle. Der andere Tag wir der Ruhe geweiht. Diese Zeit benutzte Han dazu, zum Obersten zu pilgern, um ihn um llr laub zu bitten Der Oberst von BreLkow empfing ihn lächelnd. Eine gut Vorbedeu, tung. Alfa jetzt nicht schüchtern. Lieber zwei Tage mehr nehmen, ge strichen wurde vom .Bitte, stehen Sie bequem, Herr Leutnant! Wohlwollend klangen diese Worte. .Gestatten Herr Oberst, daß ich mi Genehmigung meiner Herren Borge setzten ganz gehorsamst um fünf Tage Urlaub bitte!" Aber wozu, mein lieber Rochlitz? Haben Sie besondere Grunde .Jawohl. Herr Oberst, habe ine dringende Aussprache mit meinem Vater.' .Dazu brauchen Sie doch keine fün Tage, genügen nickt dr:Z Tage?' .Jawohl. Her? Oberst!" .Brauchen Sie denn wirklich den Urlaub?" Was war dies? So dachte Han für ich, Kieht man dir denn an, was du willst? Der Oberst ift doch nicht etwa ein Hellsever! .Wenn Sie wirklich fahren vollen so will ich Sie nicht hindern', fuhr der Oberst fort, vielleicht ist el sehr wichtig. Hoffentlich keine Schul den?' .Nein. Herr Oberst, nur Familien anaelegenhciten.' Ein kurzer ruft, dann war er hu aus. Drei Taqe Urlaub, daS war Herr lich. Schön war der Neid der onde ren. Doch eigentlich lag ihm mehr daran, bald wieder zurück zu sen und Klarheit su oaben. Was wollte nur der alte Breskow von ihm. hatte er nicht seine letzten Worte wiederholt .Nur Familienanaeleaenheiten!' Aber wozu darüber loch grübeln. Addio, Kommiß, m drei Tagen auf W'eder, sehen!' Groß war der Schreck des Leut nants v. Rochlitz. als er am nächsten Taat zu Hause daS Telegramm vom Regiment erhielt: .Sofort zurück- kehren!" Was war geschehen? Der Mut schwand, und der Bater schien ihm inter diesen Umständen auch nicht zu- zureden. .Nur, wenn du sicher bist, dann 'iihre deinen Plan aus.' so sagte er hm beim Abschied. Und danach rollte Hans handeln, Sofort nach der Muckkehr m die Garnison meldete er sich beim Ober- ten. .Na, mein lieber Rochlitz, Famk ienangelegenheiten erledigt?" .Jawohl. Herr Oberst!' .Sehen Sie, es ging auch in der urzcn Zeit. Ich wußte eS. Erst wollten Sie nur drei Tage nehmen aber Sie dachten in der Zeit Mut zu schöpfen. Bin aber überzeugt, daß der bei Ihnen schon vorhanden 11. aaen Sie mal, sind Sie großer Na- turschwärmer und schätzen Sie wichen?' Das war zu diel. Bei diesen Wor- en errötete Noqil fa t wie ein Fähnrich. Er termochte darauf nichts zu antworten. Hatte Franzenberg denn geredet? Da dämmerte es ihm. Er glaubte in die Erde zu versinken. Dort stand der vor ihm, dem er neu lich unter der Eiche alles offenbart hatte. Und als der Oberst sagte- Aha! da wurde ihm alleS klar. Aber jetzt nur mutig vorwärts! Gestatten, Herr Oberst, daß ich ge horsamst frage, ob Herr Oberst heute in der Wohnung für mich zu sprechen Mo? Hell lachte der Oberst auf. .Ich wußte alles, mein lieber Roch- itz: denn ich war neulich nacht der Leutnant Franzenberg. Ihre Offtn heit, dem Freunde gegenüber, gefiel mir. Offenheit verlange ich von einem Offizier, der in meinem Regiment eht und der mein Tochtcrchen haben will. An mir foll es nicht liegen. Kommen Sie nachher mit mir nach HauS. In zehn Minuten bin ich so weit.' .Danke gehorsamst, Herr Oberst!' Wie eine Erlösung kamen diese Worte aus der Brust des jungen Offiziers, dem der Antrag nun so leicht gemacht worden war. Und freu dig ließ div (sonne oo des so gluck- ichen Ab chiunes ihre Strahlen ,n das sonst so düstere Regimentszimmer allen. Am Nachmittag "aber fuhr ein Krllmperwagen zur Eiche hinaus. Unter dem Jubel der Anwesenden knallte ein Sektpfropfen in die Höhe, hinein in die Eiche. die unbewußt Zeugin der Werbung, von Hans von Rochlitz' gewesen war. VerlobungS eiche' so hieß sie fortan, im Negi mcnt.' nch ritte B!,kkrMk. Gegen die Unnatur in der Frauen tracht geht in sehr humorvollkräftiaer Weise ein deutscher Kolonist vor, der einem Neger au Zentralasrik feine Eindrucke über deutsche Sitten und Zustande wiedergeben läßt. Der Ne, ger Lukanaa. der Kleidung überhaupt al ein Schmach emvfindet. beklagt sich, daß er sich kein Urteil über dl Gestalt der deutsche Frauen bilden I Ttntttf lM(f I mlvttm ms4lm tVIlllt, L'tlft JiUII IU lllLgCMU llUUt Frauen sehe .weder auf den Straßen. noch bei der Feldarbeit', schreibt tn seinen König Ruoma von itara: Nur abend, wenn die Wafunzu gemeinsam essen und tanzen, sind die Madcken so gut w nackt, und nur tn Teil be Körper ift mit Klet dung bedeckt. Sie dürfe ei nicht wagen, ganz ohne Kleidung zu kom men. weil ihr Leib au zwei Teilen besteht, die nur lose miteinander er bunden sind nd durch ein äußere, starres Gerüst zusammengehalten werden. Die Gerüst nun verdecke sie auch abends durch ein wenig Kl, dung. Aber natürlich nicht mehr lk unbedingt notwendig ist. Hätten die Frauen das Gerüst icht. so würden sie zusammenklappen und konnten nickt aufrecht gehen. DaS Gerüst ist wahrscheinlich ine uralte Erfindung der Männer. Sie haben e. um tro Trägheit und schleckten LebenZaewobnheiten an Ausdauer und Ksmidbit überleaen r.i k. ,VKÖ 7': 9 V-! gerichtet, daß die Frau Nicht vollstan dig atmen kann. Der Leib wird an der Stelle, wo er sich ausdehnen soll fest znfammengehalten. und ein Teil der Lunge fault innen und stirbt, nxu et grqinocri idiio. zu icdcn. s fehlt ihr nämlich' de, tiefe Atem. Infolgedessen kann die Frau nicht laufen und kein Bewegung ausfüh ren. Deshalb verkümmert daS Fleisch unter dem Gerüst, u. der Körper wird oben und unten furchtbar dick. waS di Wafungu schön findet. Sckon im jungfräulichen Mer wird der Leib der Mädcken eingeschnürt weil man fürcktet, sie könnten z lange n uu'M tu, wit i4tiiwi ftnfc f;;;; KrAtr, (HIV fcUlfVIMlJ ilUU Ulll l HIUU j und mit einer wissen Sckadenfret'de sprechen die Männer dann von dem .sckwacken Geschlecht" Die Frauen bewegen sich in ibren Le'baeriisten wie aufrecht gehende Schildkröten. Du kannst eS dir aar nick't vorstellen, wie eZ aussiebt. wnn ein Frau auf der Straße geht und die Beine unter dem fte'fen Gervst bewegt. Und wenn sie erst ine bewe gungslose Masse ihres LeibeS auf ei nen Sitz schiebt, wenn di Gli'der hinunterbanaen und der Kopf hilflos hm und her belegt wird, dann em vf'ndet ein gebildeter Neger etwas wie Mitleid mit solch mißhandeltem Geschöpf. Ick denke oft an die biea samen Gestalt der Mädchen vn Kitara, wie sie sich über die F'ld- frückte neigen, wie sie mit bauckivn Tcnkrüaen auf dem Kopf einberge ben. und wie ihr Leib die unrubiae Last deS wogenden Wasser im Geh n zur Ruhe bringt. Eine wirkliche 7ame. Ei englisches. Frauenblatt hat eine Enquete veranstaltet, um die Anschauung seiner Leser über die Ei genschaften zu erfahren, die zu einer wirklichen Dame (Lady) notwendig sind. Unter den unendlich dielen Ant- Worten, die eingegangen sino, seien tm t. hier einige wiedergegeben: Eine altere Dame aus den ersten Kreisen meint, daß es zu einer wirk- lichen Dame m erster Linie erforder lich ist. daß sie eine edle Frau ist. die in ihren Worten und Handlungen Milde und Wurde mit einem an nehmen Wesen vereint. Eine solche Frau mutz auch ein gutes, treues Herz haben uno stets zur Htife ihrer Mit- menschen bereit sein. Sie darf nicht r t.... v e. tw t .r v -1 c r I inorn, oaB atoeu iajani uno muy hre Untergebenen mit Höflichkeit und Freundlichkeit behandeln. P& !nl Atijv. rr n..i W C I viiiic uiiiAu uiuiu, uuqi eine wirkliche Lady eine Frau sein muß. die weder in Wort. Blick noch miwiuiia tuicu uuwiiui ,ci,,c I beleidigen kann Dabei muß sie höf Xirf inrlic(iifi itnn rttt!rfiK, fa! I ftVtlHA M AttAVAM OmrM. I uz, uui.iB n-nu Takt muß sie in hohem Grade be- chen. Auch muß sie andere Menschen UV TOiu.uHnuumu,ii iuj lwmer bonArer besten Seite zeigen, Ihre stille Wurde muß ihr die Ach z..:r,..kr. vn n. ung ihrer Mitmenschen erwerben, S muß ihrer Dienerschaft gegenüber itnitrlirfi F1lnlti lln n(M ZT p7 iff,. m &,S?JZlFJ8fä. k nken 1 a Ein Herr schreibt dem Blatt, daß

un rniin. um ibre Umaekiinn nl rf. r f. I.-. j:t:max zzm weißem 6 n di7 hinnehmen, die ihr beschieden wer k fri.f,K ti si. r i r.fi u)iivn"( wo I lllKI IU I icm eniraineiren aaii oeuven 5. i,nf8M. m r.rUnt.ht r.,. ,,8 .v.,,, fc.t Ul4, osigleU zu begehen. r o j t t. muituiii. nuinnuiiiai kbie die Greisin von dem im Laufe der Jahre mühsam gesammelten f ittuii. vrU4a"4v i Unsere Schilillmchr-Gsskri: I 9359, I Eine Tttttt Kr6tifSf40.ru' eme Frau kann zu' viel ton Uefm praktischen ArbeitSsch'ürz,, die daZ Kleid bedecken, haben. Der gewöhnliche Tchürzenstoff wie Percale. Linnen. ""gyam ooer iamvr zur Hersrel PK. Lk $?g&&& ös" stnd mnner schön- Das Musttr tomrni in s Mögen, klein, mirtelgro 1 oft. Nm gebraucht. SA flards S6.Aölligea Stoff für die mittlere Wrogr. PiS de Muster 10 Cents. BefteSngS'A,veisge: Diese Muster werden rni imtnb tfat air'-ffe oram lkiki?, ni Preise, s5ickt. Man aebe Nummer ur.d Grcke und die volle Adresse deut nch n und kchicke den Coupon nebst l dem oben erwähnten Pret an te 441s I Vl. 'e Lesbarkeit farbiger Buchstaben. n.T m m Plaraie, rragenicyliver unv anoere Gcgennanoe. oet Denen es tn Ivesonoerem Grade aus Lesbarkeit in weitem Abstände ankommt, sind die mannigsauigflen versuche mit der schiedenen Fcrben der Buchstaben und deS Untergrundes gemacht worden. E steht dafür eine Unzahl von Kom binationen zur Verfügung, und man kann kaum sagen, daß bisher eine hin reichend vollständige und gründliche Untersuchung angestellt worden war. V m. um oie Frage nacy oer veften Farben auswabl üu entscheiden. Diese Knr. derung hat eine große englifchePlakat kl V r tiuiu xu riillllr orriuclll jüxi ifln ordnung der Versuche war derart, daß auf einem Z?elde von brnreMonW M .ttL Ävsoeynung an einem Ende eine großeHolztafel aufgestellt wurde. Arf L!.r 4 rn.. oici routoen Papiere von verichie ener Farbe und mit verschiedenst, em Druck der Reibe ffoftw ix, 7W Alls vieses Blatt waren zwei Wort ihen gedruckt, von denen die erst einfache, die aweite sckwer erkenn. w, Ri,stk, ifti. wurde die Lesbarkeit der 'einzelnen i ANiqiage Durch genaue Beobacht mehrere Personen geprüft. ES Mit sich heraus, daß, die.. laron Ä?euki,se,s nrnr av.. 7.7 m?.: r ,v" I UUI UVIUMII IJUUlCr CT1IP I i iucHc.ii Papier, roter Druck auf weißem Ba. weißer Druck auf blauem 5? iol8T fn liche schwarz Druck auf weißem fla- tuirr. urm nim mrrimiirniaFm nnv t.! i ..w! weiße Druck auf blauem Vcpier bei. .-.ö..-Mi ,vl m. kt.. e.' TeZ raffr UU vyuiuuij, i)UJ UU 01, Zütlft ans Grün. Wein mik ßAtnvi tont "L r 'jt flut mein, run stur mm im vf a Rot auf Grün. Ei Bbvsiala, nun weiterbin den Krünk. km; .tv.. .v .r unirr caok naazwri 1 a es 2

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V- il 1 FÜR CONGRESS Stimmt für und erwählt wieder äT f 1 1 u. LooecK Dem.kratischer Kandidat Wahl 5' Nov., 1912 KRUG THEATER 3h(iim DtU t:3U KIXER'S MRICANS Ecfcte Burlestjaj Ttmb 10 WatiB sSr s. tllK tu(. 491 ftxtecvßAxm Mm tijllci 2:15 Abends 8:15 preis?: Gallette 10c, ieste Sitze 25c uä auf Eimiiag und Sonnig And: 1c. 25c.' 50c. 75c. UM Welpton Co. ZaTerläite Versicherung ilr Art !5ll Dcdgt St, Püona Doig. 188 OMAHA TRIBUNE TRIBÜNE PUBLISHING Ca VAL. j. PETER. Prek 1311 Howani Str. Omaha, Nebr. tuet ttcmul-rlni Matter. Matt I. 1912 at Omaha, tiebratlta, unaar tM "Cunur, Marxh, 3., lts.3. Preis des Tageblatts: Turck Träaer. der Wocke... .10 Durch die Post, per Jahr....Z4.lX) PreiS des Wocheubiau: Bei strikter Vorausbezahlung, per Jahr $1.50 Wochenblatt erscheint Donnerstags. iwygLm New York Office, The German Nrwrp- per Allianc, 45 Wert 34tb S. Omaha, Ncbraska, 31. Okt. 1912. 810.000 für entfremdeten Gatten. Frau ate Singer hat ,yre Scbmieaereltern. Sarru und Dora Smger auf $10,000 verklagt, toetl sie ibr den Mann lkrcr WabI an- aeblick naii einen: kuneit Wonne mono entsremlet hatten. Tas Paar keiratkete vorraes akr in Broor Irrn, N. I., und kam bald darauf nach Omaya. cach einigen Wo Sien redeten die Eltern ihrem So ne ein, er könnte leicht eine anöcre und bessere Frau kommen. ee dkiche Keife Htk-e KUn. f3 RBl Qst UStttt. v ScfciarseHat Fabrik lnäß oltn( Ct. TT k BRUCH Zrglichtt tt fitritt ttt knigk laarn ohne eckmerzkn und Zei luft. eine Zahlung an xknomme, dit der tient Bfbtilt ist. Schrridt otir sprecht soi. Fidelity Fa;tjre Curi Rta. a. s. pnt. oyic DR. F. WRAY toteftii. Cm Nachtrichten ans Ncbraöla City n Nmgegcno. Amos I. Harding. der am Don. Nerstag Morgen in Evanston, Jll derschicd, nr ein früherer lang jähriger Einwohner von Nebraska City. Seinem Neffen. Willard S. Hardmg von hier, ging die Nach ncht dom Tode seines Onicts zu, Lerr Sardina war 74 Jahre alt und stammte aus einer der ältesten Neu önaland ami im. Seine Bor sabrm tarnen im 5akre 1623 von England nach der neuen Kolonie. Sack Nebraska kam er rm Avru 1857 mit 5I40 m der Tasche. Aus dersckiedenste Weise scklua er sich durch's Leben und brachte er durch Fleiß und Ausdauer zum angese. bencn Mann. .sin uraerirleg focbt er auf Seiten des Nordens im Erltvn Nebraska Reaimcnt. Drei Sohne und eine Tochter uverteven ihn. TaS Begrabnin sand am am fco in Evanston. JH.. statt. Einem Seiner der Umon Pansic wurde sein Rock gestohlen, als er Ab?nds in der Stadt ein k cn einnahm. Polizist Joseph Milla fand den Rock in den Händen eines Mannes. Namens W. Myo nachdem das Zugpersonal abgesah rm war. rau Selen Schminke Meyers it-rm lckwere Erkrankung in St Lauis aemeldet tmrde, ist ihrer lankhcit erlegen. Ihre Leiche traf am Donnerstag Morgen m Ne krnöka Eitn ein. Tas Lcichenbe gangms crfolzte am Freitag Nach mittag. Die Trauerfeicr leitete Pastor A. E. Perrq und dre Bel spkim fand in Wntka statt. Die St. Mary's Fair ist ein dmchschlagendcr Erfolg, ffur thaltiing aller Art ist bestens gc sorgt. Das Lcickenbeiiänanis von Eolo nel William Lemis Wilson. der 40 Jahre lang bei der, Ncbraska City National Bank angestellt wr. rour. de am Sonntag Nachmittag von der Aohnluig. 11. Straße und 2. Ave., au statt. Tie Tochter von Serrn D. W. Schminke, Irau Hrlen Schminke. Meyerö. die in Kansaö Eitr, ver hciratlirt ist, wurde kürzlich bei ei er asolinexplosiml schlimm ver ,t,t. err Scliminke war cven von ansaS City zurückgekehrt, als er von dem veriaillmmerien uuano suner Tochter benachriatigr wuroe, Er trat sofort wieder die Reise nach 9ansaS City an. (sine der ältesten deut men An- siedlennnen von Otoe Cauntq, Irau -araretlie BueU. larb am 0NN tag Morgen im Heim ihre ohne. CsliriS Buek. leckS Mcilen lud- mpftli von ?.'ebraöka viitn. vue Mrei in t an VI icrt troattie flept ten. Obwohl sehr I-iMH. kam tijr Tod dennoch unerwartet. Irau BueK war am 25. MLrz 1829 in ?t. ulia. Bauern, geboren. Im ?tabre 1855 wanderte sie nach Amerika aus. Jnr erner 'ounc war Tubuaue. 0a.. wo sie sich mi nkn Bu?K verbciratliete. Von dcrt zog daS Paar nach St. LouiS, wo sie einige Jahre lebten, um 'lwklick ber Voot nach Nebraska Eitn überzusiedeln. Vis zum Jahre 1878 lebten sie hier und dann kauf ten sie eine ffarm südwestlich von der Stadt. Ihr Mann starb vor I Jahren. Frau Burb war eine der bekanntesten Frauen. Wahren!' der langen Jahre hatten Hunderte in pcuti-n sie kennen aelernt, Jlire intime Kenntnis der Pionierzcit gab ihr häufig Gelegenheit zu an rcaendem Gewräck. Frau Vuek lmtte ackt inder. von d'ncn aber nur noch zwei am Leben sind. Das Begräbnis fand am Mnlag 'Jfa mittag statt. Pastor I. F. Lang horst von der Vcthcl evangelischen Kircke leitete die Trauerfeicr. XVrr Wet vi. Lavlane und iri. Pbilamena Scna wurden am Mitt nvch getraut. Beide junge Leute 'ii. 21 Aabre alt. Tcr ,unge Mme ist der Sohn von Franäs Lavigne und he Braut die älteste Tochter von George Heng, einem wohlha entet warmer von ANWLU vaul Ein dem warmer Louis Xvti- mann von Wnomma aehoriaer xna gen wurde am Samstag Nachmit taa von einem Automoou ange rannt. Dreckmann s vohn wuroe berabacickleudert und brach den Aen el. Der Wagen Nano aus oer i v t 'zt. .tv:..ä .v. s ciraRC. roancviii xiwuiuu .'in Sobn Bretter abludm. Herr Dirckmann bat der Polizei die Nummer de? Automobils Mitge tkeilt. in Bei der reaularcn lstadtraiys sitzuna am Montag Abend hatte Kommissär Rickardson den Vorsitz. da Manor Soulton abwemro war. Der Schadenersatz von Henry Olson. ur anaebllcki vor einem Nadre oeim Feuer des Watfon Haukes !sa,aoen erlitt, wurde l?esprocken. aber man kam zu keiner Entscheidung. Milch do Omaha. Tit Mild von Cnislljsl, welche aus der International Tairq Show in Ailwauk auSgeitcUt war. vor naa, ?tdtmil!t,ittsol,-ktor claude F.Possic allgeineinste Anerkennung gefunden. Marktbericht. Siid- Omaha, 21. Oktolvr. Nindviey Zufuhr 2272: Markt fest biS stark. Kute bis beste P.25?u,.,,. Mittelmäkige bis gute $7.25 58?5. öhnliche Ci3 mlllclmamg? $5.75 $7.25. übe und 0ei erö. fest bis stark, Gute bis beste HeifcrS $5.80 ?6.40. G,!t: biS beste Zluhe $5.00 56,20. Mittclm"kiae bis gute Kühe 54.::0 55.20. Gewöhnliche biS mittelmäßige, $3.00 $4.20. Ttockr und FccdcrS, lx'ste stark andere fest. Gute biS beste $6.23 $7.R5 MittclmKize bis gute, $5.75 $6.25. Gewöhnlicl'e biL mittclmZki.?e e,i 50 5 25. Stock Heiscr5?1 00 55.50. Nälbcr $4.7.5 $.75. Pilsen S4.40 $5.40. Scl'w? ne uwbr 4850: Markt i bis 10c höher. TurckischnittsvreiS $7,s,07.C5. Höchster Preis $7.70 Schafe Zufuhr 20,500; Markt fist bis höher. Mutterschafe, gute bis bete. $2.25 $2.85. Widder, gute bis beste. 3.85 $4.20. Jährlinge, gute bis beste, $4.25 $5.10. Lämmer $6.60150.00. Needers: Mutterschafe $2.19 bik $2.45; Widders $2.40 4.25; Jähr linge $2.755.00: Lämmer $5.25 0.25. 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