Tägliches Cincinnatier Volksblatt (Cincinnati [Ohio])
August 8, 1910

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E ..$T -F »er Rf»$t. 170 art* t»nKt*|l. blat! i 74. Jahrgang Wetterberichts O i o e e n a 1 o lag trübes Wetter am Dienstag mit leichtem 9Zotbtoeftwtnb. Ausland-Telegraph Schon wieder Wird tjott England ans wegen der Liberia ^rage gegen Deutschland geheG. J)fjnp jed? ernfle 'Störung gelinge Sonntag in San Sebafluni. Auch I* be* spanische« Provinze» herrschte allgemein die größte Ruhe und Ordnung. Her Vatikan augenscheinlich von ver söhnlicher Stimmung beseelt. Kaiser Franz Joseph über Don Jaime, den spanischen Kronprätendenten, sehr ungehalten. Der Wiener .Akademische Gesang verein" hat seine Amcritafahrt angetreten. In Deutschland macht sich der Mangel BN Arbeitskräften in der Land« wirthschaft sehr fühlbar» A u i e e u s e n e i e i n 7. August. Trotzdem die deutsche Regierung durch ihre Organe in der deutlichsten Weise zu verstehen gegeben hat, daß sie mit dem Plane der Über. Staaten, die Negerrepublik Libe ria durch Ausbringung einer interna tionalen Syndikats Anleihe vor dem Ruin und der schließlichen Verschlin gung durch England und Frankreich zu «bewahren, vollständig einverstanden ist, beginnen die Hetzereien wieder von Neuem. Aus Konferenzen, die der deutsche Geschäftsträger in Paris in den lt|!en Tagen mit dem französischen Minister des Auswärtigen hatte, ziehen die Londoner Blätter kühn den Schluß. Deutschland versuche Frank reich zu einer Stellungnahme gegen das Projekt der Ver. Staaten zu bewegen und eine Entente der Mächte herbeizu führen, die verhindern soll, daß die Amerikaner in Afrika jemals festenFutz fassen. An dieser Geschichte ist natür lich kein wahres Wort. V e e a n e n -T a e e o n n e n Aus den Schlachtfeldern der Reichs lande Hat jetzt die von den Veteranen Deutschlands veranstaltete große Ge dächtnisfeier des blutigen Ringens mit Frankreich begonnen, das sich vor vier zig Iahren auf diesem blutgetränkten Boden abspielte. Der „Landes"-Krie gerverband von Elsaß Lothringen" veranstaltete im Beisein von Tausenden von einstigen Kämpfern und des als Vertreter des Kaisers erschienenen Ge neral Feldmarschalls Graf Haeseler Am nächsten Samstag hält der Kai ser auf Schloß Wilhelmshöhe bei Kas sel, wo N/poleon der Dritte als Ge fangener weilte, den ApM über die aus allen Theilen des Reiches zusam menströmenden Veteranen ab und nach der großen Revue begeben sich die allen Krieger nach den Schlachtfeldern von Metz, Gravelotte. St. Privat etc. 2 5 0 0 0 0 A e i e i r i t. Infolge der großen industriellenPro sperität, deren sich das Reich erfreut, macht sich heuer der schon seit Jahren chronische Mangel an Landarbeitern drückender fühlbar, als je vorher. Da der Zug nach der Stadt und den In dustriezentren stetig zunimmt, sind in vielen ländlichen Distrikten Tagelöhner selbst zu den höchsten Löhnen nicht zu haben und die großen Gutsbesitzer fra gen sich rathlos. wie sie die Ernte unter Dach und Fach bringen sollen. Die Zahl der sogenannten., Tachsengän jjtt". die alljährlich während der Som merzeit aus Russisch Polen und Gali zien nach den östlichen deutschen Pro vinzen kommen, genügt in diesem Jah re bei Weitem nicht. 04 sind daher von Agenten aus Oesterreich und Polen weitere 250,000 Personen importirt worden, aber selbst dadurch wird dem Mangel an Erntearbeitern auch nicht annähernd abgeholfen. In Suddeutsch land sehen sich die Gutsbesitzer und Hauern gezwungen. Italiener anzustel len, wenn ste die dritte nicht auf den fiiifdiiliiL LiSiji toflGöL "Mi i e u s a n a S V o i Der englische Arbeiterführer und Parlaments-Abgeordnete George Bar nes, der kürzlich Deutschland bereiste, hat einen von hiesigen Blättern imAus zug wiedergegebenen Bericht über seine Beobachtung veröffentlicht, in welchem er dem deutschenReich und seinem wun derbaren Aufschwung fast begeisterte Anerkennung zollt. Der Brite schreibt ju. A.: „Tie Deuischenfurchi und der Deut schenhaß, die bei uns beinahe zu: natio nalen Krankheit geworden sind, haben ihren Grund einzig und allein in dem wunderbaren Fortschritt Deutschlands. Statt neidisch oder ängstlich zu sein, sollten wir uns bestreben, die Methoden 'nachzuahmen, denen das deutsche Reich seine erstaunlichen Erfolge verdankt. Alles, was der deutsche Kapitalist und der deutsche Arbeiter thun. geschieht mit reiflicher Ueberlegung, mit einem Blicke in die Zukunft. Das ganze nationale Leben Deutschlands ist in einer Weise organisirt, von der wir Engländer keine Ahnung haben, und die deutschen Ge werkschaften sind den unserigen weit überlegen. Sie bilden eine Macht im Lande. Dazu kommt, daß die Gelbst regierung der Städte und Gemeinden gefördert wird, und nicht erwürgt, wie bei uns. Die Municipal und Staats besitz Idee bat in Deutschland ihre bis herige höchste Entwicklung erreicht und das gereicht dem ganzen Volke zum Se gen. Die Lage der englischen Eisen bahn-Angestellten hält gar keinen Ver gleich mit derjenigen der deutschen aus." Z a e w i e e e n e n i sch e I i n o S. Durch einen soeben veröffentlichten Prinz Heinrich XXXIf. von Reuß f. L. hat in Deutsch-Qstafrika 1000 Unter der Schuljugend in Köln ist eine Haarschwund-Epidemie ausgebro chen, die in beängstigender Weise um Es sind greift. eine imposante Gedächtmßmer auf den ^un^ert Kinder von der angeblich aus Schlachtfeldern von Spichern undWei- ^ottland eingeschleppten Seuche be ßenburg, und weitere Festakte folgten am Kaiser Friedrich- und dem Bayern Denkmal in Wörth. Außerdem veran stalten die Kriegervereine des Bezirks Saarbrücken Festlichkeiten, die sich auf drei Tage erstrecken und am Montag ihren Abschluß finden. S a a v o n K V 7 W Herausgegtdett bou dcrCiucinuatiVolksblatt Compagitie.6^7 Line bereits über sechs fallen worden. a n n o v e U n i o e k e u e n K a i s e 3u Ehren des Kaiserpaares, da» zum Besuch in Hannover eingetroffen ist. rückte daS dortige Ulanen-Regimen A a e u fchfu!" Der Aufdringliche wurde ver haftet, aber auf Wunsch des Kaisers alsbald wieder in Freiheit gesetzt. Für ein paar Minuten verursachte der Bor fall ungeheure Aufregung, denn es ver breitete sich wie ein Lauffeuer das Ge rücht. daß ein Attentat aus den Kaiser versucht worden sei. e u e W e S k a n a i n K i e Auf dk? Kaiserlichen ?3rrft ht Kiel find, wie bekannt geworden ist. neue große Unterschleife entdeckt wor den. Zahlreiche Verhaftungen stehen bevor und es ist allem Anschein nach ein Skandal zu erwarten, der den kaum überwundenen in den Schatten stellen dürfte. Vorläufig werden jedoch alle Einzelheiten über die gemachten Ent deckungen sorgfältig geheim gehalten. S u z S a u s i e e Die von de? „Deutschen Vühnen-Ge nosienlchaf!" über das Treiben des Di idiflti rAidti uftfcanö«et Xheateileiltt b'* y h'l wäht^Sr gemachten Enthüllungen haben Früchte getragen. Das Ministerium des In nern hat das Polizeipräsidium ange wiesen, vor der Konzessionirung eines Theaters oder einer Theater-Agentur genaue Erkundigunzen über die leiten den Persönlichkeiten einzuziehen. Da durch soll der Ausbeutung der Schau spieler gesteuert und besonders verhü tet werden, daß Theater Direktoren ihre Macht dem weiblichen Personal gegen über mißbrauchen, wie £tcUi frfeti ge» than hat. e i s e i s e s e i e n e n o Infolge des Zusammenwirkens ver schiedener Umstände steigen die Fleisch preise in der letzten Zeit wieder enorm. Daä hofft der amerikanische Fleisch Trust sich zu Nutze machen zu können. Er hat mehrere Agenten hierher ge sandt. um die Situation zu studiren und scheint einen neuen Versuch zur Niederreißung der gegen seine Produkte und das amerikanische Schlachtvieh er richteten Schranken vorzubereiten. a n k u e o i z e i s i e n o s i e n e A s a e Aufsehen erregt ein abschlägiger Be scheid, lvelcher dem Polizei-Präsidenten Scherenberg in Frankfurt a. M. zu theil geworden ist. Dieser hatte unter Hinweis auf den in der zweiten Au gusthälfte zu erwartenden Besuch des Zaren Nikolaus und der Zarenfamilie am großherzoglichen Hof von Darm stadt an die Leitung des Kunstsalons das Ersuchen gerichtet, die Ausstellung des den maßgebenden Gewalten Nuß lands anstößigen Gemäldes „Kiewer »«•iSn »uU" TS YS, »VhnW Pogrom" für die Dauer jener Visite statistischen Bench! wird die Behaup- tung der britischenIingos, daßTeutsch land durch seine Rüstungen zur See England zwinge, alle seine Hilfsmittel aufzubieten, um nicht überflügelt zu werden, in drastischer Weise widerlegt. Nach dem Bericht betrug der Gesammt Tonnengehalt der gefechtstüchtigen eng lischen Kriegsschiffe im Jahre 1880 »44..'^8,und derjenige der deutschen 145.50* Im Jahre 1890 war das Verhältnis England 1,119,095, Deutschland 165,064, und im letzten Jahre: England 2,040,126, Deutsch land 544,073. Die englische Flotte war daher vor drei Jahrzehnten vier mal so groß als die deutsche, und das ist sie heule noch. i n z w i a n a e n e sitze?. zu unterbrechen. Es ist dies das jüngst vom Frankfurter Salon angekaufte Bild des polnischen MalerS Fabianski. Es war aus dem Münchener Glas« palast entfernt worden, nachdem die u s s i s e e i e u n e i a y e n o liche Beschwerde erhoben hatte. Das Bild zeigt da-Pogrom in der genann ten russischen Stadt unter dem dieVer fassung verkündenden Manifest. Hektar Ländereien gekauft. Er bead- Joseph ist. wie von sonst gutunterr.ch sichtigt, auf der großen Besitzung eine teter Seite verlautet, auf das unange Kautschuk-Plantage anzulegen und die- nehmste berührt von der Geschäftigkeit selbe selbst zu bewirtschaften. Der den des in Frohsdors bei Wien wohnenden Titel eines Doktors der Philosophie und den Rang eines Oberleutnants zur Tee besitzende, 'M Jahre alte Prinz be suchte al- erster deutscher Fürstensohn die Handelshochschule inKöln und wird nun der erste sürstlichePlantagenbefitzer in Afrika. n a s w u n -E i e i n K ö n Das Ersuchen des Polizei Präsiden ten ist nun von der Leitung des Frank furter Kunstfalons mit Entschiedenheit abgelehnt worden. Cb sich der Beamte bei dieser Ablage beruhigen wird, steht dahin. Das Gemälde ist seit mehreren Tagen in Frankfurt a. M. ausgestellt. Don Jaime dürste aus O e s e e i a u s e w i e s e n w e e n W i e n 7. August. Kaiser Franz Don Jaime, des spanischen Kronpra tendenten, gegenüber ten gegenivärtig in Spanien herrschenden Wirren. Dem Kaiser ist von den jüngsten Schritten des Bourbonen-PrinzenMit tHeilung gemacht worden, insonderheit von den Pronunciamentos. welch« der Don an die Earlisten in Spanien erlas sen hat. Die Folge ist angeblich gewesen, daß der Kaiser dem Prinzen eine Warnung! hat zugeben lassen, die diesen zur Vor sicht mahnen dürfte, wenn ihm an der Dauer seines Domizils auf Österreichs schem Boden gelegen ist. Indeß bedarf die Meldung noch der Bestätigung von amtlicher Seite. V o e e i u n e n s A u ö s u n e s e i s a s In den hiesigen Blättern wird in lebhafter Weise die Möglichkeit einer yu^g unt. in alten hannoverischen Uniformen ^j^graths erörtert. Thatsache ist. aus. Der Kail er war darüber Kocher-. ^e3 Abgeordnetenhauses des l)et freut und ritt an der ^spltze des Regi-1 y0It,trcitungen für eine solche Eo-n ntciüs nach dem Paradeseid. „Auf dem Lua^t^t treffen, damit sie für die Vor Wege dorthin wurde er von einer -P o o a e n ro Als jedoch einer der „Knipser" si»! plötzliche Absage des Polen-Klubs an gar zu aufdringlich vordrängte, rief der Regierung hak die Situation so Kaiser einigen in der Nähe befindlichen ^^piizirt gestaltet, daß guter Rath Schutzleuten zu: ..Nehmen -^ie den ^euer ist. In bestinformirten Kreisen Mann weg: er macht mir mein Pferd „.^:ei. daß das Kabinett Bie nen sich mit den Obmännern der op positionellen Parteien für absehbare i--,.'% a.- y-' j. |cf^6trien Parteien schon ih- nQcme Don Reuwahlen gerüstet sind. 1 e n i e i n i 9 umringt und et ließ sich eine Zeit lang ^^^higkeit des jetzigen Parlaments lachend von allen Seiten abkonterfeien.. Cincinnati. Montag, den 8. August 1910. nut e z i o e i e a i e A r- ,Eert,er5tsteQt werden kann. Die Zeit nicht in Unterhandlungen einlassen wird. e e z o e A K e n u n E k i n s a i S 7 A u u s E i n e S e zialdepesche der ..Petite Republiaue aus Rom besagt, daß die königliche Familie ihren Widerstand gegen die Vermählung des Herzogs der Vit* ruzzen mit Frl. Katheriue Elkins end lich ausgegeben hat und die Verlo bung der Beiden binnen turzent om ziell bekannt gegeben wird. Frl. El fitiv twill seit mehreren Monaten mit ihrer Mutter in Europa und zwar halten sie itch seit geraumer Zeit in Tob lach iti Oesterreich auf. wo einem Gerückt zufolge der Herzog, der ge. genwartig der Generaldirektor des Ärienals in Venedig ist, Frl. Elkins des Lederen per AutomobU besucht haben soll. "V 1 i r/JZk, k« t1 vtiL Ttraße. a i S 7 A u u s e s a nische Botschafter in Frankreich, Se nor Perez (SabaÖcrr, erklärte, daß die im „Eroir" verm'mtlichte Nach rieht, König Alphon) zeige in der letzten Zeit Spuren von GeisteS fchäche, weiter nichts als eine böswil lige Ernndung der f! rifalert Presse fei, Marquis de Cjfba, der von sei nein Posten im Vati: an abberufene spanische Botschafter, ist hier einge troffen. Nach seimn Angaben iit Marquis de Gonzalri, derLegations rath an der spanische-: Botschaft beim Vatikan angewiesen norden, dem An niversarium des Pap es am Dienstag beizuwohnen. S a n i e n s V e e e a i 7 A u i e s a n i s e Regierung hat den An lleriehauptmann Jose Perogordo Combo zu ihrem of fiziellen Vertreter bei dem Esperanti sten-Kongreß ernannt, der am 14. Au gust in Washington n Sitzung tritt, während der Profess:: der spanischen xiitteratur Antonio Sanchez Moguel Spanien auf dem Amerikanischen Kon greß in der Stadt Mexico, der am 8. September beginnt, vertreten wird. Dr. Crippen in der Ge s a n n i K i e u e e 7 Aug. Unter der Obhut von zwei bewaffneten Gefäng nißwärtern wohnte a:u Sonntag Mor gen Dr. Crippen den katholischen Kapelle des hiesigen Ge fängnisses bei. Frl. Geneve Hatte sich geweigert, dem Gottes )ienst in der pro testantischen Kapell- »eizuwohnen und verbrachte den Tag i::it Lesen in dem sehr bequem und Icnfortabtl einge richteten Zimmer, ba* ihr zum Aufent halt dient und daS ii feinem Zusam menhang mit den Z- llen der übrigen weiblichen Gefangen?: steht. Die Ge fängnißregel schreibt :or. daß alle Ge fangenen. sofern sie nickt krank sind, dem Gottesdienst be-vohnen müssen, ccker Frl. Leneve pr neftitte so ener gisch. daß ihr schließ ich gestattet nrot» de, in ihrer Zelle zu bleiben. e u s s -i e -S o London, 7. Au tust. Ein junger und steuerte frischen Muthes auf den KrystaU-Palast in London los. Die Lichter dir Stcd:e längs feiner Route dienten ihn zur Crier.tirung. In der Nähe des Krn^aüpalaste- gab sein Pe troleum aus und er sah sich gezwun gen, um 5 Ubr beute Morgen beiLee, einer Vorstadt Lcndon's. zu landen. Er legt? 160 LteUen zurück, was in Großbritannien einen Ballo»flug-Ne kord bedeutet. a 8,7. August. Acht Aviatiker traten heute be- Tagesanbruch tou Issy Les Moulireux auS den großen 782 Kilometer 185 Meilen) langen Wettflug an und bis Abend hatten ti von ihnen die erste Etappe nachTroyes, oder 135 Kilometer (83 Meilen) zu rückgelegt. Kein Sportereizniß hak seit dem Grand Prir für Automobilrennen sol In dem anderen in d'- Luft und schwebten in der Richtung iyon Troyes davon, Aubrun war der erste, -welcher den Wettflua antrat und ihm folgte l'e Blanc. Beide kamen nur mit wenigen Minuten Unterschied in Troyes an. Le Vlauc brauchte dazu 1 Stunde 33 Miiiuten un? 2" Sekunden und Au brnn 1 Stunde :^7 Minuten und 28 Sekunden. Des vebligenWetters wegeil tu it fete man nach dem Kompaß steuern. Mamet verlor be:t Weg, gelangte aber schließlich ans Ziel, nachdem er 250 Kilometer zurückgelegt hatte. Linvhain ker, "der Amerikaner Wayman und der Franzose Le Öegneut. alle kamen ivohlbehalten in Troyes an. mußten aber unterwegs mehrere Male halten. Wuymau landet?, um einen Paffag'er aufzunehmen, ixr ihn als Führer die nen sollte, derselbe beklagte sich aber über Uebelkeit. fo daß der Luftschiffe? ihn bald wieder absetzen mußte. Bregi und Dnsso.i beendeten ihre Tour nicht. Die Maschine des letzteren wurde de molitt, als er in einem Kornfelde lan dete. Le Blanc und Mae! gebrauchte» Eindecker. Lindpcnnter. Wavman und Le Gagneur Zweidecker. Mehrere Ar mee Offiziere. welche offiziell an den Flügen nickt :hei!nehmen konnten,flog» ten den Aviatikern bis Troyes. Sie er klären, bis zum Schluß an dem Renn flug theilnehmen zu wollen. Hubert Latham, der gestern von Chalons Sur Marne nach Paris flog, konnte wegen Unwohlseins nicht an dem Flug sich betheiliaen. Der Kreisflug, an welchem bte Kontestanten theUmhmen, beginnt in zwischen 6. und 7. e u i S s w i e u n Straße, Paris und umfaßt die Strecken Tro hes, Nancy, MeriereS, Charlevoie. Douai, AmienS und endet wieder in Paris. Die Preise betragen im Gan zen $32,400, wozu noch $20,000 kom men, welche von einer Pariser Zeitung ausgesetzt sind. i e a e i n S a n i e n S a n Se a st i a n. 7. August. Das energische Vorgehen der Regie rung und Die Thatsache, daß von feiten der Klerikalen die für Sonntag ge plante Demonstration abgesagt worden war, sicherten der Stadt einen ver hältnißmäßig ruhigen Sonntag und das Hauptereigniß des Tages bildete ein Stierkampf, der sich eines sehr »ahlreichen Besuchs erfreute. Von Ta gesanbruch an patrouillirten Abthei lungen von Kavallerie, Infanterie und Gendarmerie die Straßen, während ein großes Trupenaufgebot in dem Miramar Palast in den Kasernen be reitgehalten wurde. In dem Palast weilen zur Zeit die Königin Mutter und die königlichen Prinzen. Das ernsteste Ereigniß spielte sich am Samstag Adend-b. als «i««,®™M« i nach Tausenden zählende entrüstete Men schenmenge stürzte sich auf die Demon flrirenden und es wäre ihnen schlecht ergangen, wenn nicht der Gouverneur persönlich an der Spitze einer Abtei lung Polizei weitere Ruhestörungen fcoäwmt in dn ?"in "f'f 6?"« Personen wurden tn Haft genommen. ES kam zu zahlreichen Vorfällen, die der Komik nickt entbehrten. Prie ster. die an der Spitze von Bauern trupps einmarschirten. ergriffen sofort die Flucht, als sie sahen, daß die Stadt von Truppen besetzt war. Die Bauern, die ohneFührer absolut muth los waren, wurden ohne Schwierigkeit zur Rückkehr in ihre Heimath bewo gen. Verschiedentlich theilten die Sol daten ihre Rationen mit den Leuten, die na chder Stadt gekommen waren, um geaen die Regierung zu demonstri ren. Die diesigen Behörden sind der festen Ueberzeugung. daß es sich bei dieser klerikalen Demonstration um einen Anschlag der Kar listen handelte. Die Karlisten sind ob des energischen Waliser, NamenS Üüilloroi, hat eine Vorgehens der Reaierung verwegene näcbtlitfe ^ihrt mit einem lich entrüstet. Tenor i kleinen lenkbaren tLitfchiff eigener I Hauptoraanisqtor der Konstruktion, welkes einen britischen, sicherte am Sonntag, daß die Demon-! revolutionären oder an» bynaltWn lOiotor besaß, zurückgelegt. Er suhr um firation eine absolut friedliche sein i Anstrtd) erhalten konnte, ^der geg 8 Uhr Samstaa Abend von Cardiff ab1 sollte. Reden sollten nicht gehalten wartlgen Kontrovers abiolut au schlossen sein soll. werden und alle Tbeilnehmer pären i0»1"1'"1 aj5 klerikalen Politik der Reaierung oppo- chen Enthusia-mus hervorgerufen Zwischenräumen von je 5 Minutm er- 2ic Behörden befürchteten, baß es der spanischen Regierung in der tier: hoben sich die Aeronauten einer nach 1 einige Minuten uoer der Si.idl und Manifestanten sich in der Ttadt befan flogen dann mit roller Geschwindigkeit un das gesammte spannche Volk der am:-1 Sonntag in Sabadell Katalomen nire. „Ja sogar die Königin Mutter sprengt. Gendarmen stellten^ die Ord jst gegen diese Politik", bemerkte er. Von Seiten der Reaierung wird be hauptet, daß die I'!önche sehr rübrig waren, um die Bewegung zu schiir-.i und zu fördern und sie sollen auch Wafftn unter das Volk vertheilt ha ben. r-* gelegentlich des Stierkampfs zu Unru ben kommen würde, da Taufende von derselben dem Stierg'- recht beiwohnten. Alles verlief jedoch in bester Ordnung. Ein Gewitter, das gegen Ende des Ttieraefeckts losbrach, jagte die Menschenmenge nach ihren Heimstätten und säuberte die Straßen binnen wenigen Minuten. Thatsache ist, daß das Gros der Auswärtigen, die am Sonntag hier weilten, herge kommen waren, um dem Ttiergefewt beizuwohnen und auch von der Neugier getrieben waren, jedoch keineswegs die Abiickt hatten, sich an irgend wel chen Demonstrationen zu beteiligen. Im Laufe des Tages kam es zu ver schiedenen unbedeutenden Ztraßenprü geleien. während welcher Ruse wie „Wieder mit Spanien" ertönten, ober das Aufreaendfte waren die bann fol genden Verhaftungen. Am Abend herrschte hier vollkommene Ruhe. Wie amtliche Nackrichten besagen, herrichte in den baskischen Provinzen durchweg die größte Ruhe. Tie Verhafteten werden, mit nur ganz wenigen Aus nahmen. am Montag wieder in Frei heit gesetzt werden. a i 7 A u e i e i neben der öfientl.Bibliothek. Preis 2 Cents. liberale und republikanisch Presse for dert den Premierminister auf, den er rungenen Vortheil vollauf auszunützen. Das „Universo". ein Organ der Kle rikalen, behauptet, daß die Regierung durch ihr Verhalten Furcht bewiesen habe. Wie eine Depesche aus Ceuta besagt, hat ein dortiger Priester in der Kirche die Regierung mit dem Bannfluch belegt, worauf General Muranoa, General Zeuvia und andere Offiziere, die dem Gottesdienst bei wohnten, ostentativ die Kirche verlie ßen. Wie der „Liberal" behauptet, war tet der Vatikan erst das Resultat der Vorgänge in San Sebastian ab, :he definitiv bezüglich der Abberufung von Msgr. Vico. dem päpstlichen Nuntius in Madrid, Beschlüsse gefaßt werden. a i s 7 A u i e n s i e n Nachrichten aus Spanien hatten auf den König Alphons eine beruhigende Wirkung. Wie es heißt, hat der Kö nig ein Hanoichreiben des Papstes be züglich des klerikalen Streits erhalten. Die Reisepläne des Königs haben absolut keine Aenderung erfahren. Er wird sich am Mitwoch mit ver Königin $ittotie arbeiter haben heute beschlossen, den Ausstand fortzusetzen, bis ihre Forde rungen bewilligt worden sind. o 7 A u I V a i k a n herrschte Sonntag eine sehr optimisti sche Stimmung. Man hofft, daß sehr bald eine Verständigung mit der spani schen Regierung erzielt werden wird. Es wird darauf hingewiesen, daß der Premierminister Canalejas dem Va tikan sehr dankbar dafür sein kann. Ein weiterer Grund für die ver fähnliche Stimmung des Vatikans ist ,tl 1 jedoch hin,u. daß die Absicht vorläge, nannt worden, weil ych kürzlich tn unbewaffnet mitrnarfchirt. aber die i Eine halbofriztefle Erklärung, bte. -6 Millionen Pfund in Regierung, sagte er, habe sich geberdet. am Tonntag im Vatikan abgegeben 1 als ob es sich um einen Bürgerkrieg wurde, belogt, das Sethaltmfe zu Millionen Pfund in handle. Unter diesen Umständen habe Portugal ein cbioiut normales ist. ^stiegen Rohmaterialien er die Demonstration abgesagt, um Ein neuer portugie,i,cher Getaner im Blutveraießen zu vermeiden. Er fugte beim Vatikan ist darum noch mchi er-. "1907 sich an friedfertigen Demonstrationen Portugal ein Kabinetwechiel vollzogen. Importwerts auf $426,000,= in Pamplona in der Provinz Navarra hat. 000 und im Jahre 1910 auf $531,» foroit in iT?iort3 in uIIdü iu lÖctrctlonQ, 7. Juouft. (5iTif ff0 00() 2)er YBertb btT (5infutir qii ligen, um den Beweis zu liefern, daß i DDn Anti-Klerikalen auseinander ge- nung wieder her. Eine Person wurde bei dem Krawall verwundet. a i 7 A u u s i e o respondence" behauptet, daß König Georg von England ein Schreiben an den britischen Botschafter in Madrid gesandt babe, in welchem er den von kalen Frage eingenommenen Stand punkt für völlig korrekt erklärt, wäh rend er hinzufügt, daß er sich in diese in Sinne auch dem König Alphons gegen über geäußert habe. a i s 7 A u u s e K o respondent des „Echo de Paris" in San Sebastian berichtet, daß in Regie rungskreisen man zu der Anficht hin neigt, daß die Unterhandlungen mit dem Vatikan eine neue und günstige Wendung nehmen werden. a e n i e A e i k a s a a n e e e n W i e n 7 A u I n s S s e Stimmung hat der hiesige „Akademi sche Gesangverein" seine seit Monaten vorbereitete Amerika-Fahrt angetreten. Die Betheiligung an derselben über trifft alle Erwartungen, denn die Rei segesellschaft besteht aus 350 Herren und Damen. Unter den Teilnehmern befinden sich Professor Dt. Swoboda, I der „Rector magnisicus". und viele an dere Professoren der Universität. Mit I freudiger Spannung sehen die Akade miker und die sie begleitenden Nicht sänger ihrem Empfang in New York entgegen, und besonders dem am 27. Au au st stattfindenden in Boston, wo nister Canalejas giebi Bekannt, daß es der Präsident Taft )it willkommen hei seine Absicht ist, vor dem Parlament die im nördlichen Spanien gegen vie Regierung angezettelte Verschwörung aufzudecken. Hier herrscht allgemein die An'icht. daß die Regierung einen glänzenden Sieg errungen het, indem es ihr gelang, die geplante Demonstra tion in San Sebastian zu verhindern, da dieselbe ohne Frage Blutvergießen zur Folgt gehabt haben würde. Die ßtn wird. Trotz der frühen Morgenstunde wur den den Sängern von einer nach Tau senden zählenden Menschenmenge Ova tionen bereitet, als sie nach dem West bad n hos marschirten. um dort den Sonderzug zu besteigen, der sie nach Genua trug, wo der sie über das Meer bringende „Hapag"-Dampfer „Moltte" ihrer harrt«. No. 18«. 3nffl!iÖ£cfi'flraj)lj Zugenommen Hat die Einfuhr der RohftoA seit Inkrafttreten des Paynek» scheu Tarifgesetzes. Tie BevölkerungÄ-Ttatistik tofeb vom (ensusamt erft im Okto ber bekannt gegeben werde« Das 31. Konfcfiioe her Tempelritter na^rnqpfiprn in Chicago feinen Anfang. Die nach @ton Hall toqtbm, too Miliztruppen verlassen nach vnb nach Columbus, O. Die Streikunruhen scheinen tort vor« über zu fein. Furchtbarer Fahrunfall bd Birmingham, Ala. Die Zustände in den Mnendistrikte» im westlichen Pennsylvania». Z u n a e n i n e E n u v o n o a e i a i e n W a s i n o n 7 A u Während der ersten elf Monate feit dem Inkrafttreten des Payneschen Ta rifaefitzes. vom 1. August 1909 bis zum 30. Juni 1910 hat die Emfuhr von Rohmaterial zu Fabrikations- daß tx seine Anhänger im Zaum gehal-1 zwecken in quantitativer Htnftdht btc ten hat, da andernfalls die Unruhen fehr leicht in einen Bürgerkrieg hätten ausarten können. Der Vatikan und Kardinal Merry Del Val. der päpst liche Staatssekretär, ließen allen Bi schöfen und prominenten Persönlichkei ten in Spanien die Weisung zugehen, sie sollten Demonstrationen und Un ruhen verhindern, da man darzuthun wünsche, daß der hl. Stuhl^ für Auf rechterhaltung des Friedens ist. Einfuhr während früherer Zeitläufte von gleicher Länge bei weitem übertrof fen. wie aus einem Bericht hervorgeht, der vom statistischen Bureau zusam mengestellt worden ist. An Eisenerz wurden während des genannten Zeit raums nahezu fünf Billionen Pfund eingeführt, gegen 21.76 Millionen Pfd. während des gleichen Zeitraums im vorhergegangenen Jahr und gegen 2288 Millionen Pfund im Jahre 1907, was bisher als Rekord galt. Die Zunahme in Holzbrei war von 451 Die Einfuhr von Kupfererz stieg 596 Millionen Pfund in 1907 auf 746 Millionen Pfund in 1909 und auf 890 Millionen Pfund in diesem Jabr. Der 'VU ^mvort von Rohkupfer und Kupferbar 2Q9 fi im monstration der Klerikalen wurde am .-„^aaestellten Swnen be- im A Millionen Pfund in im ^the von $448,000,- ^ai)r, belief ^a6te ^,7 $252.000,000. im Jahre 1909 $209,000,000 und im Jahre 1910 $266,000,000. In vier Klassen, Wolle. Baumwolle. Seide und Faserstoffen, war die Einfuhr etwas geringer als im vorigen Jahre. Der Grund hierfür ist in der Thatfacke zu suchen, daß im vorigen Jahre außer gewöhnliche große Ouantitäten dieser Materialien eingeführt wurden, da die Preise ganz besonders niedrig waren. e Z e n s u s e V e S a a e n. W a s i n o n 6 7 A u Es wird voraussichtlich bis Mitte Ok tober wahren, ehe das Zensusamt die Zahl der Bewohner der Ver. Staaten festgestellt haben wird. Diese Zahl dürfte, wie auch von den Zenfus Beamten angenommen wird. 90 Mil lionen betragen. Von den etwas über 1800 Clerks befassen sich etwa 300 nut mit dem Zusammenaddiren der Bevölkerung, während andere mit an deren Statistiken beschäftigt sind. Ent gegen der allgemeinen Annahme wird ias Zusammenzählen mit der Hand besorgt, und nur bei der Klassifizirung nach Rasse, Geschlecht, etc. werden Maschinen gebraucht. Während der nächsten zwei Monate werden ^Ein wohnerzahlen von Städten und Staa ten bekannt gegeben weroen. während soziologische und industrielle Daten später kommen. In zwei Städten sind betrügerische Bevölkerungs Aufnah men entdeckt worden und in einer. Great Falls. Moni., ist das Strafver fahren bereits änaeleitet worden. Di« rektor Durand beabsichtigt zuerst die Bevö:kerm:^zahl der großen Städte und.daraus der Staaten zu vet öffent lichen. W i e i n e n e i der Ve lohn u n g. K a n s a i y o 7. Aug. Wrau Cora Munea. die Putzmackerw aus Hume, Mo., der Joseph Wendling her muthmaßliche Mörder der kleine» Alma Kellner, einen HeirathiantraG (Fortsetzung auf ber S. Mfc).

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v. .-V 0 I i 11 0 H« Die k?vvingliM Cfftcc für MS ?ebiiubc^olt'vblntt" t0fa* flitnati befindet sich im bet (itititngton Coal Saw! o., Nu. 500—511 Madison 'Avenue. Steinen, Mittbeilnngcll und Beste! Sltngcn irgendwelcher XMrt werden bis iö llhr Abendö daselbst entgegenge lammen. Telephon Saittli 24UÜ. Heirathe scheine: Cdaries Dhits. 60, und Anna Styean, 55, i.'eide von ?resc?ni Springs. Frant Vurnside. $11, von Troy, O., und Julia Penney, 81, von Brootville, O. Samuel Syd- ?or, 22, von (Sinnt, Ky.. und Laura ong. 20, von fiier GeorgeT. Bovard. 84, und Jet Doln. 21, beide von Rich #tond, 5tv.: Victor Variscoyk, 21, und Lillian Gordon. 21, beide von Dayton, William Craig, 37, und CIct Ar rasmith, 80, beide von Warsaw, Ky. Ralph Wilson, 21, von Delaware, O., nd Blanche Corbin. 18, von Waldo, Hoioard W. Hale, 2t3, und stelle ft. Granger. 25. beide von Zanesville, O. MotieG. Burroughs, 30, von New taftl», Jnb.. und Ida M. Hans. 32, von Logausport, Ind. Carl F. Leh mam., 21, und Susie S. Samuels. 18, b?id«"vcn Cincinnati. C. Verton Etovt, 22, und Myrtle M. Drum, 22, Heid-? von Springsield. O. John Ca ret), 24, und Lulu Pulley, 18, beide von Marion. Ind. langte er Haftbefehle gegen Frau Z-W-ister anvdmund 6- Watsjtttt., I. Cilers an Johannes Ha lue lagt, Lot an ber Covington unb LexingtonT irn pite, Kl. John Dietz von WilliamStown. Ky.. würbe von bem Polizisten Brink wegen Vernachlässigung seiner Familie verhaftet. Frl. A. I. Muller, angeblich von Cincinnati, wurde gestern zur frühen Morgenstunde von dem St. Elisabeth Hospital nach dem Gefängniß gebracht, da sie absolut unkontrollirbar würbe. Sie soll auf ihren Geisteszustand un tersucht werben. William unb Charles Jone», bei de fyfcig, bie nicht Auskunft geben konnten, wo sie herkommen, wurden wegen Vagabondirens von Detektiv Booth verhaftet. Man ift der Ansicht, daß sie irgendwo wegen eines Verge hens verlangt werben. Da mehrere Interessent« im Falle von George Gordon nicht im Countygerickt erschienen waren, mußte die Untersuchung des Geisteszustandes des Genannten verschoben werden. Wilhelm I. Koenig, von ber Montague Straße, bis jetzt mit ber Q. unb C. Bahn, wirb nach Atlanta, Ga., reisen, um eine Stelle an der A. B. und A. Eisenbahn zu übernehmen. haben. James Rilti), 70 Jahre dt, wur de tin Countygerichte für irrsinnig er klärt und sein? Ueberführung nach jßatelanb angeordnet. —Mayor Craig wird heute entschei den, ob er die Ordinanz, welche die Vorführung der Wandelbilder des Jeffries-Johnson Faustkampfes ver bietet, unterzeichnet oder nicht. —Als die Polizisten Halen und Da Gies ben Farbigen Thomas Pierce von Cincinnati verhafteten und untersuch ten. fanden sie, daß er genug Cocaine Siit sich führte, um die halbe farbige Wevölkerung von Covington damit zu Versehen. linier Wn Auspizien der State Agricultural Commtjnoii findet heute und morgen eine Versammlung des Kenton County Institute in Inde pendence, Ky., statt. G. H. Hoobs erhielt einen Bau erlaubnißschein für ein sechs Zimmer enthaltendes Backsteinhaus. an der Ea stern Ave., bewilligt $2500. Trotz des miserablen Wetters, das gestern herrschte, fand das San gerkest des Turner Männerchors in Regenthals Park aus Amsterdams Hö den statt und war sehr gut besucht. Die Sangesbrüder scheuen kein Wet ter, wenn es sick um Vergnügen han- Das Ed. Scales, tin Farbiger. heute noch am Leben ist, verdankt er] unter Leitung des Prof. Cndrest meh nur feiner dicken Schädeldecke, denn der rcre Gelänge mit arofjer Präzision vor furch:dl,re Schlag, den fein Nassegenos-! was viel zur Verschönerung bce Festes sz Abe Bine ih'm gestern 3ur frühen beitrug. Wie gesagt, trotz ves schlech Moraensmi'de mit einem Backstein ver- ten Wetters amüsirten sich die Sänger fetjrc* hätte ein Pferd ^etödtet. Die und ihre Freunde aufs Bcfte. Ae'dcn waren in Gesellschaft von Sam A. B. Closson. Präsident der Jobr son. Harry Robinson und Harvey, A. B. Closson Company. Kunsthänd 'Sv3:$ und geriethen an der Pike und Madison Avenne mit einander in Streit, im Verlaufe dessen Bine dem Scales den betreffen den Schlag oer setzte. Der Va^stein prallte an dem dicken Neaerschädel ab. machte Scales jedoch auf einige Minuten bewußtlos. Vine wurde von den Polizisten Haley And Davis verhastet. Die anderen Be IheiUgten entflohen. Der Gesundheiisbeamte Dr llaRC-vl1v Ur' ßafifctfttil 3rff. un» Ca« Wallingforv berichtete folgende To- von 77 Jahren. Das Leichenbegän?. icefäüe |ür Die versloffene Woche: Hy. niß finvet am Mittwoch von der St. Puck-bam, 79: Alice King. 4 Monate Josephs Kirche aus statt. 00 rts, wegen unordentlichen Benehmens. Die Polizisten Havrey und Walker vollzogen die Verhastung. „Es kann der Beste nicht in $tte tzen lebet?, wenn es dem bösen Nach Sarr. nicht gefällt". Dieses scheint H. •t. Mich-els/ No. 3212 Lee Straße, ausgesunden zu haben, denn gestern ex töaüer Cornel tu», 24, Marcella Do- Herr H. H. Albers von der Ar- Ratb ber Aldermänner erließ, daß et «avan, 2 Hoopte Leiermann, ^et tf,a[(€( .1 Im Amertcan Wandelbtlder-, »rag. Bertha ^anftn er.angte 11 entf,an) a(ffern in qilttt Huntsmann und Tockter Flora von! Feueroepartement löschte die Flam Ger iee unb SBatktns otraße, Frau. mcn lan„„ nicht sehlte. Der Superintendent des Deut- (Vglnm'soatb*'uo 1 Crbnuna. Das unb ist der Schaden unbedeutend. "Nd Tochter ?dn°. -°u W. «s-mw-ti-, d,r Arplitan ten fiir das Amt eines Bauimpektors findet am Mittwoch Abend in der Os ficc des Gesundheitsamts statt. D.'r |#tt f).}r hriS Qfmf (o. 1214 Lee Str.. Frau Hillina. von Her 5)0lman Straße, und (Same Btfiis, von der Bremen Straße, to«icu unordentlichen Betragens. Pölten bringt Slow etn. Die Appl' --Mnttl-nandnuuMn E»».«,!» N e w o Uiiamie beiwohnen. Thocny mat üoer 50 Jahre Todtengräber. Die Bestattung bei verstorbenen Mike Purcell findet heute Vormittag von der Unbefleckten Empfängnitzkirche aus statt. Die Bahrtuchträger sind: John Shannon. Joseph Betz. Al. Mendt, Andy Livingston. Jam«* Ma» her und John I. Waters. Die Newport Loge der Elks hielt gestern an der Bahre des Mite Purcell. im Hause des Polizeileutnants John Lecchen, ihre Trauer-Zeremonien ab. Es wird gegenwärtig viel bar* über kritisirt. baß bic Countvkomnns- delt, denn sie sind ein luftig Volk. Je fjjK oder der„Fiscal Court" $5X)0 für mehr der Himmel seine Schleusen ösk-1 öjf nete. desto lustiger erschallten ihr-^ verausgaben will. Die Äeaner sagen. Lieder hinaus in Gottes freie Natur. daß die Road nur 4 McUen lang und Die verschiedenen Gesangs Piecen, .Juhcissa. mei Diandl" nebst den Zu-i Lickinafluf, im Theile De, Country gaben wurden von Mitgliedern oppoiiirt. da der Bau der Brücke sti Turner Männerchor unter Leitung i viel Geschäft nach Kenton County des tüchtigen Dirigenten Prof. Albert! tittnge, obwohl der größere Tkeil der Geyer vorgetragen und beteiligten Kosten auf Campbell County siele, sich auch Mitglieder anderer Gesang- Friedensrichter Hutchinson, der gegen vereine an den Vorträgen. Der Arior.: i)Cn ®au ift, behauptet, daß die New Dlännerchor von Newport war star! porter Ge'chäst-Icute durch ben Bau vertreten. Der diesige Mendelssohn i dieser Brückt leiden würden. 6tf«ngwttin kafl in SIbwftnWt Gtiu^h-il-b^m„r Tr. R6m »"f- Edw-rd «ttaW 11A tr, a SeiKn Alter Don „i Sobr n. öst Mtag^nborg tind ^ch.er bna oon Die Examination der Applikan-' Ctreit fortgesetzt und artete in jnern beendet sich Pros. Dt. Adolph .ipiutng, vwNt 0in0i, fmb: z. sm6aitt,% WMn.- t,iel- z. a. eotifätr. Harn, Stot», .^D 3 No. und 4 an der k^orres. Äve^, Miller, Frank Böse. John Rees, i Verletzte sank fofort bewußtlos nieder? Ludlow. Ky.. unb LoH No. 11 unb! Anwalt John L. R. Best von Dalton. Ky., reichte im Cimüigencht eine Klage für Dir Bur let) Tobacco Co. gegen A. Gr. Pettv von Indepen dence. Kv.. ein. Letzterer soll gezwun gen werden, feinen Tabak von 1909 an bie Kläger abzuliefern, da er sich kontraktlich verpflichtet hatte. Ein temporärer Cinhaltsbefehl wurde ge- gen den Verklagten erlassen, ihn daran' nats Die Newport Office für da* „Cm (ininuicr Voitcblort" befindet sich in %o. ^)ort rrrnsie, gigrnübrr dem ^uurtljnittc, tuosclbü Nriiigfcirfn, An* ^ifinru tt. s. m. bio 10 Uhr 4." Minuten Bbcndo cntßcßeitru-uimumi üjcxljc^ ?n Prot. Waisenhauses berichtete,! schiebene Mitglieder den Zwcck der Pa Knaben mehrere Fenster einge- z^ Coroner Dr. ^tgvH erhielt ein storius Sammlung nicht verstehen, eine worsen und einen Zaun niedergerissen Schreiben von den Anwälten Parsons j^rze Lebensbeschreibung von Daniel und das Gebäude sonst noch beschädigt! und Fitzgerald von Cleveland, die den österreichischen Konsul vertreten, tn dem um Auskunft über die Tödwng von Joseph Obermann ersucht wird.1 Obermann wurde am 21. April von einem Zuge der L. und Eisenbahn. 961061 Meshbowsky für ein einstöckiges Back steinhnus an ber 10. Straße, $1000.— A. Vossinger für ein zweistöckiges Back ftemhaus an der Linden Avenue, nahe der 6. Straße. $3000, Das Leichen begängniß des ver storben.en Elias Thoenn findet foute Vormittag von der Kapelle oes St. Stephanus Friebhofe* aas statt. Der Pionier herein unb die Mitglieder der Stephanus-Gemeine werden dem Tbd- Herstellung der Wasserwerks Road nur wie Martin Luthers Lied „Der Wein von $r/H» sei zu viel. In titnion erfreut des Menschen .rz". ..Beim: County könne man Liebchen zu Haue", ..In einem kühlen für $200 herstellen. Grunde", „Lützows wilde Jagb". Campbell Countn^ Cbenfo wird star? „Feinsliebchen", „Am Rbein- und iß breit fei. Die Summe afafn Pcn 6,ti(6!„e un5 Tod Ä. H. Beinker's zur Felge haben kann. G. H. Beinker 44 Jahre alt, nxftnbei W 1t in der »utltr Sfto't «1- trani:^* 2-h» L- --tun,!. und wurdt na* btm «otaW „ifdit Ätlilöt ««««iffim ba mit tn io an Der -outer v-irai:e, 1, ^tani, gebracht, wo an ihm sofort rpertri höchst tntifcher. T-m statt. Bau einer Brücke über den zod,.,«ii. für ek verflossene Woche: Säuglina Scduck. 6 Tage Arthur Stnles. 32 Jsa«« Morgan, 55 Wm. Gisford, 39 !o 1 Hann Karlin. 45 Catbanne Lfbtamp. 75: Harry Schneider. 2 Monate: Mu I chael Purcell, 52: Jame» Flynn, t8 Matbew Sckwalbeck. 49 ler von No. Iis. ukft 4. Straße. ^cute Abend wahrscheinlich hitzig ememnott. ftarb prm™ in fnn«, ffletnung on Ott Glofion sn5 ««met Jt| $mto!.Bdfi«rett«.»»nraiill«*. *'«6«.. Ludl-w. Äti na« lumm Im Rathe der AldermLnner wird (ftfn $i Mrfiicbtmn w ocn i„tän ,in. ber Clxrahcn erholen. i werks-Ra:h die Behauptung auf, daß Anton Huelmann, ein alter Pio-, H. ^igain im Schreiben feine person, nier, starb gestern in feiner Wobnung.. lieben Änaelegenheiten naen Suoerin No. 164 Cft 12. Straße, im Alte tendent Glasier niederlegte. Ferner StTidik 'mQtl(,r ,mannt w».. tabnl tmmen Boctm eutbt ttoi «n 8em ^g, „un SuminttnKr.t fflla* amputtrt und tonn tr n* n.ch! ton, Blut cetutla« und Stfllin5 ccm Saff,t, behauptet Präsident Rekling, daß der Genannte angeblich ein so fcaarigei -w Schreiben gegen Präsident Berrv vom gegenwärtig in Eu- nicht pudlikatwnsiäbig ift. Tie Ange- n,Ct ropa weilt, wirb am W. Avgust die, legenbeit kommt im Stadtratb unb ol ^da stamper. 4v Charles Retd.j Hx^reise antreten. 1 im Rath der Albermänner zum Aui« faules Ke:np. L.^retti Spindel. 2.' W Theater No. 709 Madison Avenue! Steck« ff aire in Dayton, Ky. Jn nach Davwn. Ky., sand gestern Abend eine S:t*affairt statt, die womöglich den Abens Jut, Uhr ein Feuer, indem ..Films" erplo birttn, wodurch das Tbeater in weni« ffen Minuten mit Rauch angefüllt war. Der Operateur hatte genug (Veistes gegenwart. die Thüren des Zimmers, Da5 Asbestoswände hat, zu schließen. Die Anwesenden kamen mit dem blo ßen Schrecken davon und verließen das 3 A u s a n e i i etn Anstreicher, an der ?1!cKennen! au-allen Theilen der Äelt wurde hier Straße wohnhaft, traf gestern Abend der „Wcltkonqreß fur liberales Chri» in Huder's Lokal den Tapezierer Daoe stenthum. Religion und Fortschritt" er Jones. 48 Jahre alt. von der G. und öffnet. Tie Ver. Staa:r sind aus dem Danton Avenue, und aerictb mit ibm selben durch 180 Den .-ten vertreten, über eine heikle Sacke, Familienanqe- Die Cro'fnungsanspr. che hielt Rev. lecenbeiten betreffend, in einen Wort- i William Mndke von fton. nnd un- ...v.. v.. w^wvv» Wechsel. Auf der Straße wurde der ter den f.r morgen angekündigten Red- ntnuintnrHnrs lichkeiten aus. Jones zog ein Messer i Harnack. der berühmte freisinnige Theo. und versetzte Beinker mehrere Stich in löge. St r*tnatftfichtSforf&<r und Ge die linke Magengegend. die dir Cinge*1 neraId rettor her Kgl. Bibl.otdek. Na weide trafen, sowie einen Schnitt übet hezu zwei Drittel der zu bem Kongreß bas Hanvgelenk und Stich« in ver-!erschienenen Delegaten sind Frauen, s i e e n a n e e K ö e e i e e a a n u A e o a n e ,x w or I die europäisch'n Patente der Gebrüder wur-i. eitttam t*r Bellevue und Dayton. Farm hinter Rosedale ibr Jahreszeit Sekretär auf seinem Platze. Na* Ver- jMottl, besten t'bewirren seilJahren die ab, an Dem sich trotz des schlechten lesung des Protokolls der letzten Ver- C^fentltchkei* beschäftigen, ist seiner Wetters alle Mitglieder und zahlreiche i fammlung. das abgenommen wurde. Fesseln endlich ledig. Seine Che mit Freunde beteiligten. Glückliche Stun-1 wurde Herr Henrv Lange jr. an Stelleder großherzoglich badischen und der e n v e e e n i e e i n e e e i u e s e n e i n i i e s e i n a s U n sit. Gesang. Tanz unb einem guten, ierhaltunastommittee erwählt. Das Imbiß, bei dem das Bayerische Vier Letztere berichtete, daß es bis jetzt noch keinen definitiven Beschluß zur Ab ha'. tung einer Festlichkeit getroffen habe lung beiwohnte, wurde ersucht, da ver Es wurde ein Beschluß gefaßt, den Deutsch Amerikanischen Nakionalbund- t,jdm 1911 Staaiffonoention, bie menbereuMu oraamftreit, da e,n so chcr fpenel. jeß. ta bte «taaiskonvention Damen kein Vergnügen. Am kommenden Mittwoch Abend findet in Bellevue eine Versammlung t.M'i 4 »Sftliche« vinri»»gt«rr Volköblatt, Montag, 8. »,,g,,st Iv l«^ Ein Gasolinos?n ervkodirte in der 2. und Vine Straß«, ^Danton, und erlitt Stt eller schwer,bafte Brandwun den im Gesicht un: an den Händen, als eine Meile Road tr den Ofen in ben Hof warf. Scha Waruin nickt in 1 /rfiretifliSTtr Kill AmM i i n u i i i e s o s i e s haben mtttmclir i« Berlin ihre« Ansang geuomme«. Tic japanische Nicgicrung hat Tevnchland Aeropla«e des Wright'schc?, Zu ff cm# getauft. Die Qtaeitwärtta hier weilenbe japa- 5ufrt|,Bri W loI UmMiajra km*, T" Zuft--nd »einte« ist «n Gestern Nachmittag fand tn Ostechage's total in Dayton bie Mo Versammlung des borkigen!auf dem Mtl'tar-Sl verhmbetnö, feinen Tabak zu veräu-1 Deutsch-Amerikanischen Stadiverdan- Hauptmann (?ngedarbt und dem Lust ßern. bt£ statt, bit sehr gut besucht war. fcfc^ftr Keidel instruirt. I Die Bavarian Schüben frielten Prä si vent W. C. Beckmann führte den e I i 111 geschieden, gestern auf ber Wm. Riedlinschen Vorsitz unb Herr Vrörmann war all Der Gemr.'.l Munkbirektor Felis ,lt i a jb| Dcn ,t„bm «ts.m«aft wn fiit it »ieftrun^ i«r .1(roplün,n obqticlloffen. zoglich kobur u'chen Kammersängerin Henriette Stc: :thortner wurde vom München?? /.nbgericht 1 gelöst. Zur Anstrengung Des nun beendigten Pro zesses entschloß sich der berühmte Wag wnv es erhielt aus vielem Grunde noch I ner Dirigent und Komponist erst nach einen Monat Zeit. Cin Schreiben langem Zögern. Als er selbst verklagt des Staatsse!retärs Alban Wolff bt- wurde, reichte er eine Gegenklage ein. Hufs Ernennung eines Spezialkommit- 'in welcher er .ii*führte, daß feine Frau tees für das Sammeln von Geldern ^ihn durch idre--laßloseVerschivendungS rür das Pastvrius Denltnal wurde auf fu*t gtfeüjch.:f::ich und finanziell rut einen weiteren Monat zurückgelegt, nire und ibn feiner fürstitchenEin Herr Robert Sörgel. der der Verfamm-! fünfte tief ir Schmiden gebracht habe. e e n e v o s e e n e e s A a e Aus Darmiiabt tommt die Melbuno. -rv i «s s den in der abreiten Hälfte dieses Mo- post", daß Kaiser NitoiauS auch den Präsident Dr. Heranter zur Kon- nctä tJ.jj (Ckanti kinzul^aden^ Herr ,udwia ist bekanntlich ein Bru' senden Blattes, avf der Heimreife des Bauerlaubnchfchet«. Srmon, Eorgel ersuchte dann noch *n Verein,! be, ,,T Z^in 1 rbm bet der Gründung eines Deutsch- (guientbalt der raff if chen kaiserlichen Amerikanischen Stadtoerbandes w! Verwandten werden die umfassendsten SSeüevue behtlffick) zu fein, und tenter Sicherl^eitsm-.^regeln getroffen. ersuchte er den Vernn, hter einen Da- X,ese eine nier stattfinden soll, fur den 4krem jnech^ 8letzt cm vierten November 1903 von großem Werte? sei Denn ohne Wiesbaden, hat bei der Gelegenheit eine Zusammenkunft zwischen dem Za- Tag. -.n Darmstadt haben aber nxttergehnibe Bedeutung als die e{ner Famiiienreunicn. Fast jedesmal ren unb dem deutschen K a if er stattge funden. Dot soll auch diesmal geschk i Xr V fcer Bellevue We! tC Affociation statt, j^tn, unb ^war, wie es beißt, in Ersül zu der alle Bürge eingeladen sind. I Die Angelegenheit der Verausgabung! wie in Berlin gehegten Wunsches, der Kontrakte für die Pflasterung der Dieser in Ausickit stehenden Cntrevue Fairfield Avenue und des Taylor Mill Culverts komme?', zur Besprechung. Der Stadtrath gab den Kontrakt rn eine Firma, bte $L 700 höher war als E. I. Knepfle's Angebot. -—Die Konvention Ui Doling,. Men's Institute .vurbt gestern in lm Gefolgt der Monar. Bellevue unter entfvredfcenbcn Feier- werden. lichkeiten eröffnet. .Heute beginnt die 5mar bereits von der Möglichkeit Geschaitsoerfammiung und am Abend z einer Zusammenkunft zwischen den bei findet in Wahle'» Halle ein Bankett den Kaisern am Schlaft der kürzlicken der Wobnunq von Jacob Scheller an eine solche schon durch di? späte Zurück- i« Dffizine we?ve» Hl Ver- Iii i» der Acrono*til nBtmuttjca. ömmHmtififbirr fi er Äaltl hat die Tcheiduvg von seiner Gatti« erlangt. ÄM*ftfihin8f« fiir den bedarftehe« de» Z^esnch de .^arenpaariS is Darmstadt. De? fyrt birftt bei diese? (Gelegenheit mit dem dent'che« Kaiser nnd Kaiser Fran', Josef gnfemntrairrfnu Das nnqarische Parlament hat nnn mehr ism Arbeitspesza» er ledigt. A u e e u s e n e i e i n 7 A u u s U n e A n Don ungf^rr 7J Delegaten 1 1 lung eines sowohl in St. Petersburg wird große politische Bedeutung beige legt. Cine um so größere. bisherigen Vernehmen nach deutsche Staatssekretär des von Kiderlen-Wächter, und dessen ruf sifcher Kollege, Herr von Jswolski. sich rchM befinden Kreuzfahrt der Zarenfamilie im balti schen Meere die Rcde gewesen, doch war sehr Kaiser Willelms von seiner dies jahrigen Nordlandfahrt unmöglich ge worden. Auch We Fahrt der russischen Ka'ser» familif nach D.irmftatt hatte bis zum legten Augenblick in Zweifel gestanden. Tie Ausführung ding von dem gesund» lkitlichen Bcfinbert der Zarin ab. Dah der Besuch ermöglicht ist, läßt barauf schließen, daß die S«fahrt der Kaise rin g'sundbkiilich ubr genützt hat. Das letzte Mal baben ssch Zar unb Kaiser im Juli vorigen Jahres bei Frederick shaven tu den mischen Schä ren getrogen. 8 e i e S e i K a i s e Wie bereits gemelbet. wirb der Name be« früheren beutlchen OknerallonfuU' in New Aort. jetzigen Gefanbten Meriko, Karl Bünz. in Verbinbung mit einer mutbmaßü* geplanten Cr weiterung bt* Ko!onial?.mts genannt. Run bat Herr Bün eine längere All' dienz bei Kaiser Wilhelm gehabt. Wenn auch über den Gegenstand der Konferenz des Gesandten mit dem Kai ser bis jetzt nichts Bestimmtes tetlau» tet, fo wird doch durch den Besuch beim Kaiser die Annahme bestärkt, daß Herr Bünz thatlächltch für das Amt Des ^Klatsch" bezeichneten Gerüchte von ei net bevorstehenden Versöhnung Kaiser Wilhelms mit dem Herzog Crnst Au» gust von Cumberland werben heute hier in aller Form dementirt. Von offiziöser Seite wird dem De menti noch hinzugefügt, baß an der be« stehenden Situation auch nicht bat ge ringste geändert wurde, selbst wenn solch' ein persönlicher Ausgleich statt fände. Die einzige Möglichkeit, der Spannung ein Ende zu machen, sei ein völliger Verzicht bei CurnttrlättberS auf Hannover. i n z u w i e e n a e e u n e S o V e e i n e In der bayerischen Kammer der Reichsräthe, dem Herrenhaus. ist von einigen aristokratischen Mitglie dem der Antrag gestellt worden, die obervayerischen Berge für bie Spott Bereine abzusperren, mit bem Begrün den, daß besonder« die Ski-Fahrer, die das Gebiet als Tummelplatz benutzen. den Wildstand schädigten und das Wild beunruhigten. Zur Ausbildung in der Lenkung der ffluamaschint'i werben vier japanische Hauptleute und 21 Leutnants nach Deutschland kommen. Sieben der Of fiziere befinden sich bereits hier unb mal gelegentlich- Schaden geschehen fei. werden mit Crlaubniß der Regierung! sei es nicht recht, die Allgemeinheit bü* Finainmnnfter von Pfaff und der Sobn des Prinzregenten. Prinz Lud wig. erhoben ihre Stimme mit allem als bem besprochen wurde, das die Balkanfrage auch der Aeußern. 8 I Nachbruck gegen die empfohlene Maßre-1 gel. Sie wiesen darauf bin, daß die Folge solch' eines rigorosen Vorgehens machen würde. Weil hie und da ein' Mi:'.tär--FIuafelb von dem ^(n jU Jossen. Cs sei vielmehr ange- bracht, bit Touristen zu belehren, wildreichen Gebenden sich mit Vorsicht zu benehmen und das Wild nicht zu stören. Die Touristen seien sicher guter Lehre zugänglich und bte Absperrung würde nicht nothwendig werden. A n e i e e n e i Die bayerische Kammer der Abge ordneten hat in langausgebehnter Etat Debatte das Budget bewilligt und die Ausnahme einer sich als nothwendig enveisenden Anleihe von 1.J1 Millionen Marl aenedmigt. Von der Summe sollen 85 Millionen \üi Mtkkchnen verwendet werden. Z u s a e n k u n z w i s e n e Z a e n u n K a i s e a n z o s e W i e n 7 A u u s A n e n e v o stehenden Besuch der russischen Zaren fcmilit am Dnrmftäbter großkrzog lieben Hofe knüpften sich allerlei polt tische Erwartungen. Daß in Ver bin- ^rrn Hindern zum Besuch am Kaiser Franz Joses treffen »verde.Dies großherzcglichen Hof Großherzog! soll sich, nach der Meldung bei bet res die hiesige aber meldet ndra wet Nikolaus unl Maifcrin Ale eintreffen. Für den Zarenpaares ereignen. In den an der W rf i r- 4M& Angeleaenleit interessirten diplomati schen Kreisen, so heißt es weiter, fän den eingebende Verhandlungen statt. Auch interessire sich jtaifer Wilhelm nuf das lebhafteste bafür. daß die Be gegnung zu Stande käme. Eine amtliche Bestätigung dieser Meldung ist soweit noch nicht erhält lich. Im Oktober 1903, einen Monat vor der Zusammenkunft desZaren mit dem 1 Deutschen Kutjci in Wiköbaden. iDuii-. der Zar u.ld .Maifer Franz Joseph in Mürzsteg zusammengekommen,bei we! cher Gelegenheit das nach diesem C:l in ber Steiermark genannte Abkommen An den nächsten Taqe« wird hier das if infreffen einer italienischen Mili tärkommission erwartet, die seitens der italienischen Regierung im Hinblick auf die immer wieder austretenden Grenz verletzungen im Alpengeviet ciUscnbct wirb. Derartige Grenzverlehungen haben sich in neuerer Zeit in dem schwierigen Terrain auf beiden Seiten öfters wie verholt, zuweilen ist ihr Verlauf ein blutiaer ge'vefen, und oft war es nicht fjjun möglich, mit Sicherheit sestzu stellen, auf weichet Seite Recht oder Unrecht wer. Die Kommission wird mit den hie stgenVehörden atmdnfam arbeiten, um folche Zwischenfälle durch Regulirung der Grenze für die Zukunft zu ver hüten. O i z i e S e s o Große Sensation hat der Stfbfhncrd eines Offiziers erregt, den Schulden in den Tod aetrieben haben. Leutnant aultite! K°Idschmi°t von dtm in »re*», btr neu zu (»offer.btn iri.tMfaitIt4tn Ungarn gorn.fomr tn 2 iui attnrtj.. «bibtilunq in Au.si« gtncmmtn iftj™n'v ««»»olb ^nnj tw« e u e n N nach rtefiaen Ver. V e s o n u n s e u e Austen auf ber Nenn bahn erfchossen.Der e n i t. Selbstmord bildet ein? krasse J'.lustra» IM# ioeGern von Wien a*• «ls I tion zu der in neuester Zeit auch in ung dee neu erwählten Parlaments vorgelegt? Pensum ber Gesetzesarbeit erledigt. Die Abreßdebatte ist ohne nennenSwetihe Zwischenfälle vor sich gegangen, bie von der Regierung nach gefuchte Indemnität betreff* ber Er ledigung bei Staat?bn:-Wlts im er lex Zuftanb unb die Anleihe bewilligt, sowie die Rekruten Vorlage angenom men worden. Der Reichstag geht nunmehr in bie Ferien. Cr nimmt da» Bewußtsein mit sich, in ber kurzen Spanne Zeit wirk lich wieber etwa» positives aeleistet zu haben. Die neue Arbeite tu rtti bat sich rn Zuversichtlichsten ,n b,e Zukunft eine allgemeine Volleentrüstung jetn Anerkennung nicht versagen, daß sie sich w u e e n e n u s u n a i e w e i e i k »a«™« «.NIM din-u« r.b »elltiib! U 9tNH »iwH Fremde 3täbte. V i "i s /»-»'.'Z--". i v, r-» ..-»m -i v .•'.x' 1 Das schon lange ange.ünbigte neue Unbfrr «ftflunll* tfl «r.b BtelM. Für ColckOA Jnstmterie-Cirerzier-Reglement ist ver«, tot d» ?.,nur birf# tim» t.efynb#r» Bf«an?v,iit öffentlich* worden. Der Erzherzog- tat i»t w« Mt™« «ad, e«tkb*n t«# Thronfolger Franz Ferdinand ist der. m« «ffjua*. „.„la W„„ Inspirator desReglernents. welches vor der Ctnzuhung der neuen Rekruten ,«:^„n, gleichzeitig für die alten Mannschaften in Kraft. Z a V e e i u n v n e n z z w i s e n a e n Ofsizierskreisen immer lauter geworbe nen Klage darüber, baß die Verschul dung unter den jüngeren Offizieren in erschreckender Weise um sich greift. u n a i s e a a e n a e i s i u a e s 7 A u u s N u n a v e o e n e Z a u e i e u n s i e auch die Magnatentafel des uiaari fremde Stadt umfängt, ist gebannt, fe« fchen Reichstags bas der ersten Sitz-jdald wir in schon durchschritten? Stra- bewahrt, und der Ministerpräsident Erinnerung freundlich bewahrt. Graf Kbuen Hederoary kann mit cnbe-- haus mit Tintenfässern bembardirt: rourt und auf diesen pö^lhaften An griff mit der Auslösung des Reichstags antwortete. Man darf auch de» Opposition die fetzt bat. Aber bie wirklich großen Fra gen warten noch auf Erledigung. Die nationalen Fragen, welche in den letz ten Jahrzehnten Ungarn bis in bie Von Dt. StnstFta»C Fremde Städte, die wir zum ersten Male betreten, üben einen seltsamen Zauber auf uns aus. Jenes aus gott gewollten Abhängigkeiten zusammen gesetzte Etwas, das sich im Zahlengc tiimmtl und Ztiäxnaewimmel des Kursbuches fnmbolifirt, bestimmt uns einen mehrstündigen Aufenthalt auf dem Bahnhofe eines Orte«, dessen Name uns stets nur ein Wort war oder überhaupt nie an unser Cht gelangte. Unser Zug dampft weiter in unbe unb der menschenleere eigensinnig lang- tritt „ich: Bli-f in ben Wartesaal belehrt uns, baß hier außer ben matten Anregungen einer halbst leienen Journalistenlitrratur nichts ja hoffen ift: die Luft riecht schlecht, die Stühle sind unbecuem, und das Fräu» It in am Büfett scheint noch mit ber letz ten Postkutsche aus Biedermeiers Zeit angelangt ju sein. „Was gibt's denn hier am Cite zu sehen?" Kirche Amtsgericht Kriegerdenkmal: der königlich preußische Stationsvorsteher sucht eifrig die Ehre des Städtchens zu netten. „Der Schwanenwirtd hat einen samofen Ncrdhäufer." Na ul fo? Suchen wir daher auf eiqen? Fatn't dos Mertivürbige, das Wunderbar?' Mit dem usten Stritt, den mir, S%' I I v Mrs. B. Yaeger, —-*tr frrSbMtrt»-— Iflfirfflßrriii iiirjpH Sfilafiert reguliren sollte unb welches seitbem e6en i» bn artrftm geti »a» grtetli burch die Geschehnisse weit überholt ift. e#T,cmftt dm« oi» €e»»fun« wi« uwM I leetm, und r* Ilfat !#in 8 JÜ (1 neue Znsanterl t*\» e t- eu6 hkulzuta»? n#6 $rrlenm ftifffren, vt» zier Reglement. »»kit ein« tuitvranntt «rafi im Stande fltiB, w tU»(e4 zu ibun und borauSiwfaaot. wa» fit met VI d«G 1#* t'uib genau ,u tfffn. VrtarSl d«G in (br„ ,t6,nfn *tnbtnH allem besonders auf straffe Dtsztplm wodn» gitbmt bt« «oft End tax »uu» b« Nachdruck legt. I Hwnv«. bann dteteilx binatif tchG Das Realement tritt im Oktober mit w« f»««* an e«nn «wnfct Q, ettfi*!. tu« HauS ift |«t Itnlrn Ha»d »M mamt. Mrs B. aeger, früher ftrie 8e*l§B Hnfniif, £lnw»ob, (Tletimieti. CH*. fc'i.t'fidbt flniicottcn 91 uu uu» d.lüder. der Laune halb und halb von bunte», bewegten Bildern geleitet, in die bele», teste Straße tbun," umfangt un« Oft Zcuber der frember Stadt. Cin reines frohes Gefühl der M tradbtung begleitet uns auf unserer Wanderung furch Straßen und Gä|* chen. über Märkte UND unter dunklW Thoren hinburdh. Nichts ist hier, ira# mit unserm Lieben unb Hassen ver knüpft wäre, unsere Sehnfucht rie^, alten Zwiss weckte. NirgenbS begegne» un- hie Schatten unserer Erlebnis, kein Ziel erwartet nne. unter 2Jienid,Mt und Häusern grüßt uns kein vertrau* tes Antlitz. Die Straßen und Plätze haben oft so sonderbare fernbermnn« dernde Namen, oft noch fo f?rnfi4ft beziehungSreicke. in denen ein ganzes Kapitel Ortschronik steckt unb bte von der Patina reichen bürgerlichen Er« lebens uberzogen scheinen. Und weiht wir bie Cinwohner betrachten, die ^n uns vor überhasten over, kleinstädt» feber unb eingeborenenhafter, an uns vorüdertrotten. so kommen wir uns ihnen überlegen, fast wie verkappt? Götter, vor.' Al» ob der Duft ferner Länder noch in unfern Kleidern Hirt$e und ter verlorene Klang sremdsprack« licher Worte, während durch unser« Geist die wunderbaren Gesichte hu« fchen, die et jenseitt bet Betge ge* schaut hat. Aus der Verzauberung löst unl bei Wissen. Cine schöne exotische Pflanze, die uns benannt, klassifizirt und aim« tomitlrt. geographisch unb biologisch erklärt würbe, hat ihren Uiörcbenbnft ßen wieber einmünden, das Amtsße richt besichtigt unb den Norbhäustr des Sc! wanenwirtbes gekostet haben. Mt finden die Stirdbe interessant «der lang weilig. das Kriegerbenkmal apart ofcfr trivial, untere Neigungen unb Abnei gungen erwachen, unsere Wert hurt heile sormuliren sich: die fremde Stadt ist uns nicht mehr fremd, aber je näher wir fte kennen lernen, beflo entzauberter blickt sie uns an. Das Wunder ist ba# Kinb tx»' Abnungelosiakeit. Aber mal wir fiir den Verlust des Wunders ein* tauschen, ist euch etn Gewinn. An bte Stelle eines ästhetischen Eindrucks, den nur rfin rung blicken, al« ber Tag erlaubte, an „if, tiefer Stadt. Hat sich unftr Aug« (bem er -m vergangenen Abgeorbneten-j butd? Uf6unfl s,offliche Bereiche­ unserer Kenntnisse um die Kenn», ^schärft und wissen wir im Lckalblattchen und in kleinen Wirtschaften, im Rath der Gemeinde und auf dem Tanzboden, auf dem Ge müi'emarkt. in den Schaufenstern unb aus bem Friedhof den Geist der frem den Stadt zu finden, so merken wir 9" ,Mt"' imm" iwrbtn. »ditn tt« wird ßch «i*n. 15 «Ü," .!2! wie weit ber Einfluß der beutiaen roßen zahlen gem äßen Mehrheit ber egierung recht und dieMinderheit sich zur Zurückhaltung bequemt. ,in bißche» anders ist als seine Brüser und daß jede Stadt nicht nur ihr eigenes Ge sicht, sondern im kommunalen und et» werblichen, im Geiste« und Vergnü gung-leben ihre fehr indivibuelle. durch sick) bem Fremdling, fobalo et zum Kenner geworden ist. zu neuem Zauhet die Seek der entzauberten freaUM Stadt. Dr. 3. Sil ber bat das Problem grloff eines der größten Leiden ber ©icu'chbeit, nämlich Häntorrbotbe«, zu beilen. Analysis bftßt do* vortrefflich? Mittel, welche» sich he reite biHen tausend, selbst den tuirtnätfiflften Fällen vollständig be» »«iitjrt hat. P. '^ieuftoebter l£«t# ^or 1210, yZnu ?Jorf, ichulett einem ^fbeti. der es verlangt. Muster und Gebrauchsanweisung o ft e n »i rueb nUeit Tbellen der Vereinigten Staati'n. Zu haben in allen renom mir ten Aratßeken. Hütet euch vor Nnchal'mungen. Achtet daraus, datz die Unterschrift von S. Silebce. U. T.. sich auf jeder Seite der Schacktel br findet. A.W. E i n e i e s e s i Bauer (die Einladungen für del Vaters Begräbniß schreibend): .Den Laisl tonnen wir aber unmöglich 0t Leich «inlabcn! „Warum denn nicht?" „Den wenn ich an schaff, |nu| ich immer lachen!" S i e k e i Schwiegersohn (zur Schwiegermvf» ter): „Mein innigster Ökburtstcal« wünsch für Sie, tHeute Mama, ist: itf Himmel möge Sie „erhalten"!* Dante bestens vorläu/ig möchte noch »esiwnlM^ 'n blichen auf Erden 4 r#t '1^1 ^»•3# l^JF TJ 'Mt.• H- *4$' «.Iit&'*r j.MiL «.lirxt -4

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OnfnnÖ tEcCcflinpfj (Fortsetzung von der Seite.) machte und die dann die Polizei auf feine Spur brachte, trat am Sonntag von Kansas City aus zusammen mit Wendling und den ihn estornrenden Polizeibeamtcn die Reise nach Louis bitte an. Sie wird bort lö Zeugin gegen Wendling auftreten. 9tlä der Utas eifersüchtig zu machen, in der Hoffnung, daß sie unter diesen Um standen zu belastenden Angaben geg^n Wendling veranlaßt werben kann. Frau Munea traf mit Wendling in Houston. Ter., zusammen, wo sie eine Tante besuchte. Der Franzose, der Hch dort Henry Jacquemin nannte, «achte ihr bei der vierten Zusammen fur.ft einen Heirathsantrag, den sie je doch nicht annahm, obscho,. Wendling ihr von seinen vermeintlichen Besitzun fltn in Frankreich viel vorgeflunkert hotte. Die Frau lehrte nach Hume. Mo., zurück und erhielt dann dort eine Postkarte von Wendling aus Vallejo, Eal.. die sie dem Jn'pektor Carney fibtraob und diese Fährte führte schließlich zu der Verhaftung Wend RngS. S t. o u 16 Mo.. 7. August. Jo seph Wendling, der angebliche Mörder der kleinen Alma Kellner, traf unter Polizeilicher Bedeckung auf seiner Rück reise nach Louisville am Sonntag Äbend hier ein und wurde für die Nacht im hiesigen städtischen Gesängniß einge sperrt. Am Montag Morgen wird er Ne Reis« nach Louisville fortsetzen. Es »urde den Zeitungsvertretern nicht ge .Tattet mit Wendling zu sprechen. Der ftfnedene Photoaraphen machten den Versuch ihn zu photographiren. als er ht den Patrolwagen stieg, aber er rief Ifcnen lackend zu „Sie können mein Kild nicht haben" und verschwand tng hnell im Innern des Wagens. Wend schien sehr gut aufgelegt zu sein »nd rauchte mit augenscheinlichem 6k* itzfe eine mächtige Ci garte. a s e u s a u s e S s i e n e n a y e n i e e e a n n e a w a e O 7 A u u s a s ?n welchem der verstorbene ehe Saliae Präsident der VereiniatenStaa ten Nutherford B. Hayes hier im Jah re 1822 geboren wurde, brannte Sonn tag nieder. Das Feuer war durch einen fehlerhaften Ramin verursacht worden. e i n e n a i o n a e Gch rift setze a n i n n e a o i s 7 A u A Montag beginnt hier die 56. Jahres versammlung der International To tegraphical Union, die sechs Tage wahren wird. Präsident James Lunch von Syracuse. N. U., weilt hier schon seit Wochenfrist. In der Er öffnungssitzung am Montag Morgen fm den die Delegaten vom Gouverneur l^txtfcarbt und dem Mayor Hints be grüßt werden. Um die nächste Kon vention bewerben sich San Francisco. Salt Lake City und Houston. Tex. e a e e a e e st ox 5 k in o e. 7. Aug. CöT. Har den 29. Scott, der Redakteur des „Portland Oregonian" von Portlanv, Cie., und Mitglied des Direktoriums der Associirlen Presse, starb am Sonn tag im Johns Hopkins Hospital an den Folgen einer Operation, der er sich am Samstag unterzogen hatte. Er jbefanö sich bereits seit einigen Tagen im Hospital und bereitete sich auf bit Operation vor. Als Todesursache ßvird Herzschlag angegeben. Col. Scott wurde im Jahre 1838 in her Nähe von Peoria. III., geboren und -ßam im Jahre 1852 mit seinem Vater, Omem Farmer, nach Oregon. In sei ^i-r Jugend war der Verstorbene als Arbeiter auf der Farm seines Vaters ,.:^hattg und nachdem er dann das Paci- College 4» vregoa absotoixt hatte, 1 trat er im Jahre 1867 in die Redaktion des „Üregonian" ein. Im Jahre 1873 wurde er zum Bundes Zolleinnehmer von Portland ernannt und hatte dieses Amt bis zum Jahre 1877 inne, worauf er mit Henry Pittock, dem damaligen alleinigen Eigentümer des „Orego man" «ine Teilhaberschaft abschloß. u a e s a u n k i i n a A a 7 A u Durch die Kollision einer Lokomotive mit einein -Automobil wurden am Aua. auf dein Wendling sich befand., Sonntag Nachmittag bei West Lake, hier eintraf, war Frau Munea tint dem hiesigen Polizeichef Griffin und dem Inspektor Boyle auf dem Bahn höf, um mitv Inspektor barney von Louisville, durch besten Bemühungen die Verhaftung Wendlings gelang, zu fonfetiren. Frau Munea wollte nämlich wissen, wieviel sie von der für Wendling'^ Verhaftung ausgesetzten Belohnung in der Gesammthöhe von $8000 zu erwarten hat. „Ich will den lächelnden Franzosen nicht sehen", sagte sie zu Inspektor Boyle. „halten Sie mir den Mensck/en gefälligst au Her Gesichtsweite. Seine liebenswür digen Redensarten mögen mir seiner Zeit wohl angenehm gewesen sein, jetzt bin ich jedoch nicht im Geringsten romantisch angelegt und bin nur ge« schäftlich hier." Sie wurde in den Pulman Wagen geführt, in welchem der Verhaftete saß und sie streifte ihn nur mit einem kurzen Blick, um dann ee der entgegengesetzten Seite des Waggons Platz zu nehmen. Frau Mu lt#a setzte daraufhin dem Inspektor Carney von Louisville den Zweck ihres Kommens auseinander und er machte ihr den Vorschlag, dock nach Louisville mitzureisen, wo die Ang? legen he it sich weit besser erledigen ließe und wo sie möglicherweise den Behör den in dem Prozeß von Nutzen sein könnte. Tie Frau erklärte sich schließe lich einverstanden und reiste sofort «it. Aller Wahrscheinlichkeit nach be zweckt die Polizei die Gattin Wend ling'?, die soweit zu ihrem Manne $6ft, durch die Anwesenheit Frau Mu unterhalbe Bessemet's. zwei Personen auf der Stelle getödtet und fünf an bete lebensgefährlich verletzt. Die Getödteten sind: I. H. Roden, der Chauffeur des Automobils, und Frl. Augusta Riser, ein lfijähriges Mäd chen. Die Verletzten ftitb: Frl. Mary Fihpatrick. LI Jahre alt. Schädelbruch und innerliche Verletzungen Frl. Ma mie Crenshaw. 15 Iahte alt, Schädel bruch' Robert Black. Schädelbruch und sonstige lebensgefährliche Verletzungen Frl. Eva Lou Crenshaw, Bruch der Hüfte und innerliche Verletzungen Vernon Lee. Arm- und Hüftenbruch sowie innerliche Verletzungen G. C. Dobbs. Bruch der Hand und sonstige Verletzungen. Zwei Brüder Parren, 10 resp. 12 Jahre alt, und der lOjäH» rige W. H. Bennett trugen Schürfun gen am ganzen Körper davon. G. 0. Garner. der einzige Insasse des Au tos. welcher mit beiler Hau! davon kam, sprang gerade vor der Kollision ab. Das verunglückte Automobil ver sieht die Passagier-Beförderung zwi sehen Bessemer und West Lake und hatte 11 Passagiere an Bord. An ei ner gefährlichen Kreuzstelle gerade au ßerhalb West Lake's sauste ein Schnell zug der Südbahn in das Gefährt hin ein. es völlig zertrümmernd. Ambu« lanzen und Aerzte wurden von Besse mer rasch zur Unglücksstätte abgesandt. a s 3 1 K o n k a v e e e e i 111 x. i a o I I I 7 A u u s i e a go hat fein Festgewand angelegt: seine Straßen sind aufs schönste geschmückt und mit Gästen gefüllt, welche das 31. Konklave der Tempelritter, das die ganze Woche dauern wird, nach hier ge lockt hat. Die erste offizielle Funktion des Konklave war der Gottesdienst, der in der Orchestra Hall stattfand. Ueber 1000 imiformirte Ritter nahmen an demselben tbeil. Obgleich das eigentliche Gro5 der Tempelritter-Armee nicht vor Montag eintreffen wird, langten heute bereits ganze Wagenladungen hier an, wel che unter rauschender Musik durch die Straßen zogen. Der Carl of Custon und eine An« zahl adliger Gäste aus England, wel che das Grand Priorat von England und WaleS repräsentiren, werden hier Montag erwartet. Das Kastell an Michigan Avenue, welches einer mittelaltrigen Burg mit Thürmen und Bastei nachgebildet ist, dürfte ben Neuangekommenen sofort in die Augen fallen. Auf den Thürmen werden Heralde mit Trompeten statio- Regiment wird Montag und vielleicht noch am Dienstag hier verbleiben. Man erwartet, daß sämmtliche Truppen Mittwoch, wenn nicht früher, abberu fen werden. Tie Stadt- und Militär Beborden sind der Ansicht, daß die Streikunruhen vorüber sinb, sollten sie indessen wieder ausbrechen, dann wer den auch wieder Truppen nach hier be ordert werden. Tie Friedens Unter handlungen haben foroeit kein Resultat Angestellten hat den Gouverneur Har mon schriftlich benachrichtigt, daß sie damit einverstanden fei. wenn die An gelegenheit dem Staats Arbitrations Rath zur Schlichtung unterbreitet werbe Das Schreiben ist der Colum bus Railway Light Co. zugestellt worden, diese sagt indessen, ba§ sie ihr letztes Wort gesagt habe. E s o s e i n e n V e e i a o I I I 7 A u u s E i St. Preer wurde am Sonntag von sei nem Vetter, dem Polizisten JerryMal lett, erschossen, als der Beamte einer Prügelei ein Ende zu machen versuchte, in welche St. Preer verwickelt war. Außerdem wurde der Polizist Michael Mergen durch einen Revolverschuß. ber von einem der 2heilnehmet an ber Prügelei abgegeben wurde, lebensge fährlich verwundet. Dune St. Preer, ein IBruber des Erschossenen, ber sich wegen Theilnahme an ber Prügelei in Haft befindet, hat bem Polizisten Mal» lett blutige Rache geschworen. Die bei den Polizisten wurden herbeigerufen, um der Prügelei ein Ende zu machen, in welche die Brüder St. Preer unb zwei unbekannte Männer verwickelt waren. Einer der Leute zog einen Re volver unb gab einen Schuß ab, von dem der PoIiziftMergcn getrdssen tout Flucht und Polizist Mallett sandte ih nen eine Kugel nach, die Emil St. Preer tobt zu Boden streckte. Erst als Mallett der Leiche ansichtig wurde, ent deckte er zu seinem Entsetzen, daß er seinen eigenen Vetter erschossen hatte. Die I n i a n e t-B e st e ch u n s ge schichte. erzielt. Die Union der Straßenbahn- ^ufer läßt sehr viel zu wünschen A e s e O k a 7 A u u s Unter den Senatoren,Kongreßabgeord neten und sonstigen Regierungsbeam ten, die jetzt hier versammelt sind, herrscht allgemein die Ansicht, daß als Folge der von Senator Gore erHobe nen Beschuldigungen über angebliche Bestechungsversuche in Verbindung mit dem beabsichtigten Verkauf der India nerländereien und die vom Kongreß angeordnete Untersuchung für die In dianer eine neue Aera wohlthätiger nud nutzbringender Gesetzgebung an brechen wird. Das vom Repräsentan tenhaus des Kongresses ernannte Kom mittee zur Untersuchung der von Se nator Gore erhobenen Beschuldigungen ist am Sonntag hier eingetroffen und wird Montag hier mit seinen Verneh mungen beginnen. McAlester ist das Heim des Anwaltes I. P- MccMut ray, der mit anderen zusammen die be treffenden Kontrakte mü den Choctaw und Chickasaw-Jndianern besitzt und der angeblich die den Indianern gehö rigen werthvollen Kohlen- und As pfjaltlänbereien für die Summe^von $35,000,000 an ein New Uorker Syn bikat verkaufen und hierfür zehn Pro zent der Kaufsumme als Anwaltsge bühren einstreichen wollte. Einer der hier anwesenden Regie rungsbeamten erklärte: ..Es ist drin gend nothwendig, daß die Regierung sich ganz eingehenb mit ber Jndianer frage beschäftigt. Die Indianer sind die Mündel der Regierung, aber trotz dem werden sie von Anwälten auf das Schamloseste gerupft. Ein eklatantes Beispiel ist hierfür die Thatsache. daß ein Anwalt, der angeblich einen In dianerstamm vertritt, jedoch in New Uork ansässig ist. jährlich $12/XX) für feine angeblichen Dienste erhielt. Nur in Fällen, wo zwischen den Indianern und der Regierung Meinungsoersckiie den Hei ten herrschten, sollten Anwälte engagirt werden. Soweit der Landver faiit in Betracht kommt, Hat die Regie rung sich durch Vertrag verpflichtet, das Land zu verkaufen und den Erlös unter die Indianer zu vertheilen. Die Th-atfachen, die soweit durch die Un tersuchung zu Tage gefördert worden sind, werden es dem Kongreß klar ma chen, waS in der Sache gethan werden muß." K o n e e E s e a n i s e n Washington. D. 7. Aug. Shakespeare in der Efperanto-Sprache wird die Hauptnummer des sechsten in* bilden, der hier während der kommen den Woche in Sitzung fein wird. Werk, das in der (v 3u mrt wttben reeI4» bo« Äommen bet „„6 roerxn Ii* Betitelet Mn übet 30 großen Parade am Dienstag ankünden werden. Längs der Ostseite von Michigan Avenue und mehrere Häusergevierte be deckend, ist eine große Tribüne errich tet worden, welche angeblich 100,000 Sitzplätze enthalten soll. Am anderen Ende der Marschlinie ist ein Bogen er richte:, auf bem Ritterstatuen, auf Scklachtrossen mit gezücktem Schwert bar^estellt, angebracht sinb. e S a e n a n S e i k i n o u u i o u u 3, O.. 7. August. DaS 8. Ohioer Milizregiment wird Montag nach zehntägiger Anwesenheit Columbus wieder verlaffen. Das .1. U* Hinaus «griff das Quartett bUlin Srubenwertm gearbeitet. Diese» Süht^e^n. unb Aus- Wochen^ keine ^buung von d^ Jpt* f,rau^n jebof) ir anderer Hinsicht ranto-Sprache hatten. 1 b"n 3an,ih,'4 Dresden Goethe's ta9t/'r ranto-Sprache zur Aufführung. i e Z u s n e i n e n i e a i i e n v o n W e e n n s y v a n i e n (Mben Mn w •fmaxuibmiiigtiom. mission fertiggestellter Bericht.^ Die Kommission, deren Vorsitzer Senator Dillingham oon Vermont ist, hat an öie iüc «fWiteeillf* VoNsSlK» Montag V«gnst 1W1«:. Umstände sowie ihrer Unkenniniß der englischen Sprache sind nach der An sieht der Kommission tu erster Linie die vielen Unglücksfälle zuzuschreiben. Für das bürgerlich LeSen zeigen bit Leute, wie es in dem Bericht heißt, herzlich wenig Interesse Nachdem sie etwa zehn Jahre hier an'ässig gewesen sinv, hatten erst ungefähr 22 Prozent der Leute Schritte geth.in, um vas Bürgerrecht zu erwerben. y n e e i v e i n e E v e e e n A a 7 A u Z u früher Morgenstunde sind sich heute vor dem hiesigen Gefärmiß ein Mob ein, der Albert John' n und John Manuel, zwei Farbige, -oelche an der Ermordung eines alten Farmers Na mens Jesse Baldwin beteiligt gewe sen sein sollen, zu Innren versuchte. Der Sheriff hatte inDr'ien die Vor sichtsmaßregel getroffen, um den Bei stand der Miliz zu eruichen. Beim Erscheinen der Truppen stob der Pö bel auseinander. e e i n o n u a s N e w O e a n s a 7 A u Eine Abtheilung von 4«,') Mann un ter Anführung des Generals Lee Christmas eines Anfcär lets von Ge-, net«! B°„i!la, ^*-6onbumä, ®"rou"0',m roatf am Xienft.g 2" .mann R.gi.- rungstruppen unter General Diaz bet Pedro Pentado zurück. Das Gefecht war kurz und e§ ®u::en nur wenig Leute getödtet oder zündet. Der einzige Todte auf Sei:-" der Jnsur genten war der älteste bn des Ober sten Moncada, eines ^^..rers der Re volutionären. Siebßv der Regierungs truppen sielen. E s o s e i W e n u e A a n y a 7 A u u s v e y Land erschoß beute lur nach Mitter nacht feinen Bruder Luintis, den tr für einen Einbrecher ihn auf der Stelle tödtend, S e st w 5 o. i s i e s s 7 A u u s Der 32jäT)rtge Jok« Haff, ein Sohn des verstorbenen Plazenten der Mas sachusetts Mutual Ins. Comp., beging Sonntag bt einem diesigen Hotel Selbstmord» irrem er sich mit einem Rasirmesser /Hie Kehle durch schnitt. Hall litt4 er. einem unheil baren Uebel. i e u n e -a e e ©a hingt o«, I. C.. 7. Aug. Generalmajor Leon::? Wood, der Stabschef bat die 2?ärtt der Armee auf tunb 'Ituwe» »u ben unb um dieses I iu erreichen, ist t: auf Tauris in der VsjX iii» W a s i n o n 7 A u m" untersucht. Laut bem Bericht sind etwa 75 Prozent ber Grubenarbeiter Ausländer und viele von ihnen sind Analphabeten und kaum die Hälfte ist im Stande, sich der englischen Sprache zu bedienen. Sie leben fast ausnahmslos in Häu sern, die Eigentbum der Grubenbesitzer und nicht käuflich sind, fodaß von einer Seßhaftigkeit der Arbeiter keine Reve sein ta.m. Die Beschaffenheit ver der betreffeuven Grubengesellschaft! eine riesige Mena von^ Staub verut gehören und der Kaufpreis wird dann am Lohn abgezogen. Es giedt Fälle, wo bie Arbeiter nicht gezwungen sinb, in solchen Geschäften zu kaufen, aber bie Untersuchung ergab, daß bei etroat gen theiliverfen Betriebseinstellungen diejenigen Arbeiter, die in den Ge scbäften der Gesellschaft taufen, bessere Aussicht haben, ihre Stellungen zu be halten, als solche Arbeiter, die an derswo ihre Einkäufe besorge». Das Jahreseinkommen eines Fami lienoberhaupts beziffert sich im Durch schnitt auf nicht mehr als $431. Die« fes Einkommen wird häutig dadurch erhöht. Daß die betreff ennde Familie Schlafburschen in's Haus nimmt. waS natürlich eine Uebetfüllunng der be schränkten Wohnräume zur Folge hat und nicht zur Hebung des Familien lebens beiträgt. Ein großer Prozentsatz der AuS landet stammt aus dem südlichen und dem östlichen Europa und von diesen Leuten haben nur sehr wenige früher V "',4 k immer noch der ^-ficht, daß Rice, der ein febr aggressive-Großkapitalist aus Rache ermorde wurde. ö e i s e E o s i o n Nachmittag um 5 ^dr übrig unb in vielen Fällen sind die zxvel Personen aui :er Stelle tobt, wäh Häufer in solchem Zustanb, baß sie! tend sieben weitere Berfonen mehr ober kaum als menschliche Wohnunngen bt» nttnber schwer verletzt wurden. Die zeichnet werden können. Fast Alles, Tobten sindiJohn Calo von Granite roa8 die Arbeiter zum Leben bedürfen.! City und ein foireit unibentifizirter muß in Geschäften gekauft werden, bie I Mann. Die Er: i of ion würbe dutch Gönner sorgten bann bcifur, baß er tm sacht. ber sich in dem Stockwerk ange sammelt hatte, las ganze Stockwerk wurde natürlich d^niolirt. Ausland Telegraph. u n s e i n e u n z u o z a a u s S a z u 7 A u U n e großartigen und eindrucksvollen ?eier lichkeiten hat die Regung des Grunb stetns für bai Mo^arthaus, welches bas Anbeuten an ben genialen Komponi sten in seiner Heiuiathsstabt verherrli chen soll, stattgefunben. Der Zeremo nie wohnten zahlreiche hervorragende Persönlichkeiten bei, mit ihnen na mentlich alle Kunstfreunde, welch? aus den verschiedensten Ländern hierher ge- kommen sind, um an der Mozart-Feier teilzunehmen. Zu Ehren des Akts der Grundstein legungen wurde Festgottesdienst im Dom abgehalten. Zu Gchör tarn Mo- zarts Credo-Messe, die in vollendeter Weise gegeben wurde. Lilli Lehmann sang das Halleluja. U n u e n i n e i e n e e a n 7 A u i e k a s am Sonntag zu Unruhen, Ne Blutver gießen zur Folge Hatten. Die Regie rung hatte eine Proklamation erlas sen, in welcher die Nationalisten ange wiesen wurden, binnen 48 Stunven die Waffen niederzulegen. Ties? Proklamation wuroe von den Natio nalisten absolut nicht beachtet und die Regierung entschloß sich daraufhin zu energischem Vorgehen. Der deutsche Gesandte versuchte vergeblich, die Na tionalisten, die sich im nördlichen The'tl der Stadt unter der Führung von Satar Khan und Bakir Khan ver schanzt hatten, umzustimmen und schließlich erwlgte ein Angriff durch Regierungstruppen auf die Nationali sten. Der Kampf währte den ganzen Nachmittag hindurch und gegen neun Uhr Abends gelang es den Truppen, die Nationalisten aus ihrer Stellung zu vertreiben nuj,t h':r:. f'««'?1"" Die beiden Brüder waren durch 'Geräusch in der worden unb beide Otri ven das Haus, ohne daß der eine 6c: 'e Vorhaben des anderen etwas iüIvel, sah, wie Quintis aus einen: Fenster sprang und gab sofort Feuer ro,rtl,n' e K a a u o o a V i o i a 7 A u W i e am Sonntag aus China hier einge trosfene Nachrichten besagen, dauert der Kampf auf Formosa noch immer fort und für die japanischen Trusen wird allgemein gesammelt. Japanische Zangen nehmen Beiträge von fünf Berg eingenommen werden konnte, wurden Die 87,000 Mann fest?-ie?t und diese! Queen stow». Lngek.: .Ära rü stun gen im vo^eii Umfange aufju- Japaner zweimal zurückge­ schlagen. Das eine Mal wurden die „„a -Ir.r Japaner in Falle und die Nachbarichaf. aui be- schlaf geroedt: ^tmofant^eine ^gelockt bie im 6(n @raf steckt lagen, ließen die Japaner bis auf zebn Fuß herankommen, um dann ein mörderisches Atuer zu eröffnen. Den nächsten Angriff machten bie Japaner während eines Unwetters, vor welchem die Eingeborenen Schutz gesucht und daher ihre Stellungen geräumt hatten. Es gelang den Japanern bei dieser G- legenheil, verschiedene wichtige Positio nen zu erobern. Die Japaner haben feit Beginn der Feindseligkeiten an Tobten 300 Mann verloren. Der Ver lust der Eingeborenen ist noch weit be deutender. Echiffsnachrichte«. i a e i a 7 A u A n gekommen: „Freesland" von Liverpool. i v e o o A e e a n tic" nach Montreal. --Tx I jL/lu 1111 I" jjl 1*1* V Wli|* y jfil, iClvi vv 14 ivUl Vi 41 ivv i* We mn ,«r1 Pläne General ?l :cbs baben die Bil-! bic" von New ?)ork, nach Liverpool be- I5ftiqt jedoch drangen ine S if* (t,!*! ligung des Pras enten Taft erhalten.! stimmt. Abgeg.: „Lufttania" nach Wirthfchaft ein unb na v grfpatnj(te ,u 4en. lern" neuen oon iüero ®ott. etobädS in 8inie «rlAielenen Nationen voll -uigetü »I-S S."6 New Aork „(Icbric" naä New Uork. S o u a o n A n e k i labelphia" von New ?)ork. Glasgow. Angek.: „Calebonta" Adgeg.: „Hesperia" batanlno* monlteat. o v e A i A naii Tif.T ?)ork. aewillt, in anderer Hinsicht Zugestän^ iffe zu machen. Zur Ermordung e w a S i e i n e v e a n e v e a n d, D., 7. August. Es heißt, daß die er'teSpuren zur Aus- Ein ziemlich ttaunqeS Bilb üdet -«Deckung bes ged-^nibb-llen Zustänbe unlet den ö tub e n a e i e n I e a e e n e i i o n e e a u I n o i w ben fioblenarubenbifttitten be* Wm. 12. ihzet »um CMet wl.i»i z |mb geftern aus Oer »ommet* weMi-ben Pennsoloanien entrcitft ein «nts»rft trutbe ^•.-oatbeteit.oä, iwtoe, hi :u* outbrn entseif. daraus, baß Rtce Hühnerdtebe über- a i cb Der tour:*:. rafebte, sie zu verd 'ten suchte unb ba gg ^cl)rcn x„eichte. Der Versterbe bei erschossen Die Polizei ist nc stattfand, blieben .Kroonland' fokttl-Beridjl Personal-Notize». f*, die sie in Michigan beliebt *k btn jurücfflelefjrt. ten ganz in der V.äfr der Stelle,^wo deutschen Altenheim ist qestern Herr Rtce trmor: wurde, einen ^-ack i s e s o e n n e n S i e o e n i e injige Insasse, der kein Deutscher o a s w e n n i e N i o a das ^n Dalmatiner ruf war. Ferner gehörte der Entschlafene feit langen Jahren dem Deutschen All gemein Protestantischen Waisenoeretn an und war auch Er-Meister der Teu tonia Loge No. 177 des Oddfellow Ordens. Einen treuen Freund ver liert in Herrn Rewwer auch das „Voltsblatt", zu dessen ältesten Abon nenten er zählte. An näheren Ange hörigen hinterläßt der Verewigte oie gramgebeugte Gattin sowie vier Söhne. Die Beerdigung findet am Dienstag Vormittaq um zehn Uhr von der Dritten Deutschen Protestantischen Kirche an der Walnut Straße aus statt. Lirdcrtrauz im Wriincu. Der Liederkranz muß sich mit Ju piter Pluvius entschieden auf besseren Fuß stellen. Dieser grollt augenschetn (ich den Sängern, denn sobald diese ein Picnic ansagen, öffnet er die Schleu sen des Himmels und läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte. Gestern hatte sich der Liederkranz aber trotz Re- «trounbtl, to56«nl Balir Hflan mi« wdl»« J-II 'm «-un-n ,u b-q-h-n. Bielen feiner «»bänger gefangen ge= 3«1 »jit tet frmboM I roo nommen rource. Tie Zahl oerlocien »ht Motzens die 3=memf«me r»x „j, i Abfahrt nnoetreten murde. Abgesehen ,"m,t f«"«* Abfahrt angetreten wurde. von der starken Feuchtigkeit mit hnn hohe Alter von nahe- und von Be- Musiker, früher in New Orleans max, an|öffigi siedelte er vor etwa 12 Jah­ ren hierher über und verbiente sich bann mühefam den Lebensunterhalt, GraniteC'. ty. III., 7. August, inbem er mit feiner'Flöte in ben Vor- j,stifte die Mncbmerfmale aurweift. Bei einer Explosion im sechsten Stock-! ftäbten auf der Straße musizirte. Na-1 mährend ein Viertel aus den Großva werk des Cornh ufeS der Corn Pro-1 mentlich in Avondale war sein Wir-^^r. ein Vieilcl au? die Großmutter ducts Refining die am Sonntag' tut Grei­ btrlieb war, gemgefehene Dem wässerigen Beigeschmack war das Fest in jeder Beziehung ein Erfolg. Die Teilnehmer amusirten sich und mehr kann man von einem Ausslug gewiß nicht erwarten. Die Liederkränzler werden im Laufe des Winters eine Lde an den Sonnenschein einstudiren, den sie nächsten Sommer durch die Macht be§ Cents an. Am 28. Juli gelang es den fanaeT1 hoffen. Japanern, den Berg SHinarck zu be fetzen, von wo aus ver Feind mit Ar tillerie beschossen werden soll. Ehe d?.t Gesanaes zu ihrem Walvfest einzu Ausdauer führt zum Ziel. Drei Stunden lang wurde gestern Morgen das an der Ecke der 4. und Vine Straße, befindliche Cat« von der Polizei bewacht, bis es schließ lick um ö.: o Uhr gelang, den Eigen thümer desselben. Ed. Schubert, unter der Anklage der Uebertretung des Mitternachts Gesetzes festzunehmen. Kurz nach zwei Uhr waren zwei ange sehene hiesige Geschäftsleute in dem Lokal in Streit und schließlich, angeö Sam Corbin und Detektiv Joe Hörster, welche zufällig die Ecke passirten, ge hört. Die Beamten bemühten sich ver geblich, sick Zugang zu der Wirtschaft zu verschaffen. Tie legten sich 'chließ lich auf die Lauer, in der Erwartung, ^cvauer uno «ennaq tv!' o" hl" ^lAWf Patentschrift einem niedrigen, ver Das Kampfgetofe wurde von Nachtckef fest. Der Gefangene murdc^ ipatcr rban Johnson, No. 510 West £e. unb entwendete eine Handtasche mit Jf.balt. Ausländische Nachrichten. E i n V o k a s i e e n e e e o i e e w e i s }»r Mendelschen Vererbungstheone (die von A. Mendel vor vierzig Jahren aufgestellt und erst in neuerer tfeit wissenschaftlich gewürdigt wur de» macht R. B. Townsend im „Man chester Guardian" einige interessant? Mittheilungen. i Kräfte ließen jedoch schließlich derart! Nachfolger mi: Mausen, von de nach, daß er seinem Beruf nicht mehr Die Beerbigung findet am Dienstag Morgen um acht Uhr vom Deutschen Altenheim aus statt. Ein hochangesehener und in weiten Streifen bekannter beutffcher Bürger ist e s e n i n e n e a n n Rewwer im Alter vou Tti Jahren in bie Ewigkeit biniiberge*chlummeri. cicfat Pertonen auf den Seitenweg :ra- materielleEriolge zu veriprecken scheint, ten. Dieselben wurden wetter ntcht be- ^arj]5er folgendermaßen geäu ^tamicn ^erj: kenne und zähle die Leute, ^ldmen sen ^cten Mansch es ist, ihre Angehörigen Eigentümer beneiden. Ed. &$ui*ti, bie gemischten Merkmale der Ellern ^eigt, die zweite «Don diesen Hybri- j^en gezüchtete) igskteis und dort war der würdige! zurückgeben und daß dieses ^ahjen eis, der ganz außerordentlich km- verhällniß sich in dert folgenden Ge nerationen wiederholt. Mendel machte na( gegen Bürgschaft auf freitn üuB ge- ^or^aj,fn absieben, da sie entweder die fetzt. großen Beschwerden, die mit derTraNs "j." prrtirung ein oft nicht nahe gelegt« meine oli^einachrichttU. ne 7 7. scheuten, oder nicht über die entsprechen Ein Einbrecher weg der ben Samstag Nacht durcd ein oTfcrigelaste' j^D^en becken zu können. Dies brachte res Fenster in Das j^Tnmer bes^sste- ^en Gedanken, eine ..Selbst» Mendel* Xlworie Generation nur zur feine Erperimonte mit Erbfen. nen mmt Deutschen Abenheim Unterkunft fand. Ttotzbem er nur englisch und franzö sisch 'vrach, freundete et sich mit den übrigen alten Herren sehr bald an und erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. ,1^ wenn fic im übrigen möglich sechs Generahonen in einem nachgeben konnte und wohlhabende ^hr züchten foitnie. Bei dem für che zu Hau'e diese Forschungen wichtigsten und in terefsantesi.il Gegenstand, dem Men schen, fehlten jedoch zuverlässige An gaben und waren auch schwer zu ma den, weil ersten^ enunr:fche Nefultate waren, erst in ungefähr zweihundert Iahren die Mäusegenerationen eines einzigen Jahre* erreichen würden, und zweitens, weil das vorhandene Material von Mischrassen gewöhnlich bestrebt ift, feine Abstammung von ber niederen Nasse zu verwischen und nur die Tradition der höheren Rasse innig betrauert nicht nur von feinen aufrechtzuerhalten, trie z. V. die aus Angehörigen, sondern auch von den! Weißen und farbigen hervorgegan vielenFrcunben, bie er sich imLaufe ber genen Mulatten, Griguas usw. ^Nuu Jahre durch sein kerndeutsches Wesen ~Urf zu erwerben gewußt hatte. Der Da hingeschiedene war aus Eikern Hannover gebürtig und kam vor nun mehr 60 Jahren nach Amerika und hatte 40 Iahte lang ein Mineral wasser gefcha ft. Ein treues, lanajäh riges Mitglied verliert in Herrn New wer die Dritte Deutsche Protestantische Gemeinde, in der er 20 Jahre lang Superintendent Ut SouqtagSschuih gibt es im Stillen Ozean einen Fleck, auf dem biete Rcrsseumischung und folgende Inzucht feit fünf (^neraiio neti in vollständiger Mgeschieden heit von fremden Einfliiffeu stattge runden hat. (S3 ist erne kleine Insel, Pitcairn im südlichen Stillen Lzeau. Ein Meutererschiff langte dort be kanntlich um 17S9 an, mit einigen polomüicbcn Frauen, die es von Ta hiti NUGMSMmen hatte. die BtWlitgnihme. t* Kampf, Trunfsucht und ffrarrfhetl rafften die acht oder neun Mammut hin bis auf vtmt, der sich durch das xiefert einer Bibel bekehrte und hier auf seine ^nsel zu einem geordneten, christlichen Staatswesen machte. Als er 1 Hl4 entdeckt wurde, erlieh man ihm seine Strafe und er erreichte auf ber Insel ein hohes Alter. (Tie Ge schichte dieser „3taatGründung" ist durch eine viel gelesene Erzähluug für die reifere Jugend, betitelt „Die Meuterer auf Pitcairrt", sehr bekannt geworden. D. Red.) Tie anglo tahi tische Bevölkerung von Pitcnirn, die von ihm und seinen Kameraden ab stammt, zählt jetzt ungefähr HOO Stopfe. Stein neue* polynesisches Blut ist hinzuget'ommen und sehr wenig neues weißes. Alle Stammbäume sind sorgfältig erhalten worden. Dia britischen Seeoffiziere, die die ersten Generationen sahen, sprachen von ih rem prächtigen «Siörverbau mit Be geisterung. Diese Eingeborenen hat ten alle, mit einer Ausnahme, dunk les Haar, dunkle Augen und olive» farbette Haut. In der zweiten Gene ralion mürben sie „rezessiv", einge so hellfarbig wie Europäer, andere so dunkel wie Vollblut Tahitier. Ge genwärtig erscheinen die zwei Arten nebeneinander in derselben Familie. Die Insel, die jetzt von der australi schen Regierung vermaltet wird, kann nicht allzulange mehr „rasserein" bleiben. Hoffentlich aber noch lange genug, um ber Forschung Gelegen heit zu gehen, diese seltene Verknü pfung von Umständen wissenschaftlich auszubeuten. V e e n n e i z u a u e Im englischen Patentamt ist eine Er findung angemeldet worden, die im Zeitalter der Feuerbestattung von gröfz» tcr Bedeutung werden wird. Mit bot Aufforderung, welche diese ErsindutW trägt, sollen natürlich nicht neue Anre gungen zu Selbstmorden gegeben sein, fonbern es handelt sich um eine regu läre Leichenverbrennung, die nur den Vortheil hat, daß sie wesentlich billiger ist und bedeutend bequemer als die bis her üblichen Verbrennungen in ftrenia torien. DerVerbrennungapparat gleicht nach den Angaben der eingereichte» ,iaber ,n TlTmpn 1inr) hr hältnismäßig langen unv breiten Gaß» ofen, auf den ein zweckentsprechender eiserner Aufbau gestellt wird, der dm eigentlichen Sarg enthält. Die Ver brennung erfordert nur wenige Sekua den. Obwohl der Apparat so geschiM konliruir: ist, daß keinerlei übelriecheu- um die Gaste hmauszulaffen. ch vorsichtigerweise ein eigenes Abtei* etwa etner stunde ivurden tungsrohr angesetzt, welches, wenn z.B. Leutnant SQkitfon und den die Verbrennung in einem Zimmer ^challer und Kenneth abgelost. -Dtt) n rf binaus«- 111TT1 ftattfint)tIl warteten gedulbig bis ..Z0 Uhr. als werden kann. Der Eiunbet sieb die Tbure des Cas^s offnere un v,cr Fenster hinausze- Don nem Patent große ^,em jode zu verbrennen. Aber mu j^CIt vielen Fällen von ihrem Krematorium verbunden waren, Beträge verfügten, um die hohen ^nhnfon No. 510 West 7. Verbrennungsmaschine" zu konstruiren, deren Verwendung in der Praxis ich mir sehr einfach vorstelle: Eine kapital kräftige Gesellschaft läßt sich eine genL gende Anzahl derartiger Maschinen bauen, deren Anschaffungspreis sich kaum höher als 20M Mt. stellen wird, um sie dann cm Private zu verleihen. Ein einfacher telethon if cher Aufruf ge nügt. um die Gesellschaft zu veranlas sen, den „Leickenverbrenner" nebst fach« kundigen, technisch geschulten Hilsskräf ten in das beiteffenbe Trauerbaus z» senden. Sollte die in Betracht kom mende Ortschaft abgelegen sein, so kann i¥1 v mar kurz gefaßt die, daß bei einer leicht eine Beorderung des Avparates. Nasfenkreuzung die erite Generation der nicht mehr als 800 Kilogramm wiegt, mittelst Eisenbahnwagen erfol qenf Ich schätzt, daß die Verbrennung im eigenen Haufe Private auf 40 Mt. ,u stehen kommen werben. Bei „gün stigem Geschäftsgang" könnten ia bann noch billigere, fast kostenlose Leichen Verbrennungen für Arme eingeführt werben, bei denen die Gefellschaft nur die ganz minimalen ihr felbst erwach senden Spesen einfordert." Die Eng lander scheinen wirklich sehr vrakiifche unb beaueme Leute zu sein. Auf ,.Ko- Bade zu Haufe". ..Wa- sche z Hause", folgt jetzt „Verbreast dich zu Hause" Busineß-Geschäft! Gouverneur Patterson von Ten nessee wurde auf de: Fahrt zur County Fair in Winchester in denkbar enthu siastischer Weise begrüßt Ein dünen- haftet Bergbewohner ga-d seine Freude über das Erscheinen des Gouverneur? durch eine so stürmische Umarmung Ausdruck, daß dem armen Gouverneur die Knochen im Leibe knackten und er nachher so schtvach war, baß er zur Er öffnung der Fair nur wenige Worte reden konnte. Post marken bost Labrador, fettes Nenmvenh sich inegtfammt auf nahezu $1,000,000 beziffert, find von den ka nadischen Postbedörben beschlagnahmt worden. Die Marten waren vor eini gen Jahren bei einem Lithogravden in Montreal bestell:, ihre Annahme war Dann aber verweigert worden, weil sie nicht rechtzeitig geliefert wurden. Zu sammen mit anbeten Sachen waren sie schließlich in die Hände eines Auttio nators gelangt und in dessen Lofexl et«

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Tägliches Brttte a* be* „SeRMlatt" ft»d aMtfftm: "OUteLNNATlEM VOLK33LATI*"» JB ax OtiH4Bn*li, Ohl«. HO. 637 VINE STRASSE. CINCINNATI, O. •KNflS.*eHttme»i. teieHee 9094 ..SritHni ami SM)4* S W e -C Swfentw. IN, WW Brett 9tr„ Trt «rafft 2*00 *n»«»rt. 381 »erf Ctr., Irl. «rat» 3401 yjtnntag. ben s. Vlurunt tiHO. Der Führer der deutschen Na tional-Liberalen. Bassermann, ist wie der Greis, der ftcb nicht zu Helsen weiß.j Mit den Konservativen will er nicht zusammengehen, mit dem Zentrum, au* nickt und am allerwenigsten mit: den Sozialisten. In ^olge dessen fürchtet er. daß die Reaktionären die Oberhand behalten werden. Darin mag er sich aber irren. Es ist nach dem jetzigen Ausblick nicht ausgeschlos sen, daß die Sozialdemokraten eine 'bominirenDe einehmen und 7 Stellung im Reichstag ftal 6nn Z') nickt annehmen wollen, weil sie sich zu mehr berechtigt halten, steht ihnen da? Recht offen, ihre Forderung vor Ge richt zu vertreten, wie auch Arbeiter nicht gezwungen sein sollen, die Pen sion zu bezahlen. Werden aber Letztere verklagt, dann werden ihnen die bisherigen Vertheidi gungs Mittel abgeschnitten, welche tf ""I" I"6 hat der Arbeitgeber für die Dauer von: Frau Harper kommt sick in ihrer Um vier Jahren eine wöchentliche Pension, aebung, die übet zehnfach fo große die 50 Prozent des bezogenen Lohnes Einkünfte verfüat. bettelarm vor. beträgt, zu bezahlen. Bei zeitweiliger Wenn solche Menfchen schließlich über^ Erwerbsunfähigkeit ift eine Pension schnappen, fo hätte das nickt viel auf von Prozent des Lohnes bis zur sich: das Unglück ift aber, daß biefe Wiederherstellung der Gesundheit zui Kreife die ganze Volksseele vergiften, bezahlen. Wenn Arbeiter die Pension Jeder versuckt, den Lurus. der in den D,,e 6tr,luyU6rlL kann. Die Notwendigkeit wird eben falls nicht zu erweisen sein, da die Net to-Einnahmen in dem mit dem 30. Juni beendeten Rechnungsjahre dieje nigen des Vorjahrs um nicht weniger als 94 Millionen Dollars übersteigen. Bei wachsendem Rein-Prosit einen Aufschlag zu fordern, scheint uns eine etwas sehr starke Zumuthung. Jedoch um Ausreden niemal sverlegen, beru fen sich die Bahnen auf die wachsenden Betriebvtosten, die sie durch große, mit Zahlen vollgeschriebene Bogen bewei sen. Früher hätte das imponirt. Jetzt nicht mehr, seitdem die Regierungs-Ex perten gelernt haben, sich in diesen Sta tistiken zurecht zu finden, speziell seit dem die Regierung nicht mebr alles un besehen hinnimmt, was die Bahnen ihr vorlegen. Die Experten haben I n New o k lebt eine Frau Bell? Harper 5mghes, die gerichtlich be antragt hat, ihren Mann ins Irren- National-Liberalen, die schon eine An-! einbildet, daß et mit einem Einkommen können. zahl Mandate an die Sozialisten ab gegeben haben. Das Richtige wäre demnach, daß die National-Liberalen im Reiche sick nach dem badisck'n Muster den Sozialisten In solchem Falle würden nicht ]ie, sondern Die reaktionären Parteien ge schwächt. Aber Bassermann ist keine Mannsseele, wie überhaupt dieser Ar tikel in der nationalliberalen Partei äußerst rar geworden ist und er wird ssck ins Privatleben zurückziehen. Dafür verdient er eine gewisse Uner kennung. daß er einem stärkeren Ka rakter Platz machen will. rend. ernde Erwerbsunfähigkeit nicht genügt, der Aldrich un. JT i e E i s e n a n a n a ten haben für die Verkehrs-Kommif sion einen Bluff in Bereitschaft. Sie f!2fQ Ederen Punkten ist das Speisekarte des Babnzuas, in welchem vorgeschlagene ^nftem auf da» Drm- der Präsident fuhr, einer Prüfung un gendste zu empfehlen. der Frachtraten bewilligt werde, dann 1*%! £*1' bie B-chnen 6er Megierra^ju" übnlaf® i »"'zehn. '«"6 di- $i»« fen, benn fie (Bnnta fcf S Einnahmen den Betrieb ^ahrun^.mt..eln, weiche tn die Klasse nicht weiter führen. Die Drohung ist nicht so fürchterlich wie sie aussieht. In den Panikjahren von 1892 bis 1896 aingen eine ganze Anzahl Eisenbahn-Linien, speziell die Northern Pacific Bahn, in die Hände der Regierung über, d'. h. sie gerieten in Konkurs und wurden von der Regierung verwaltet, bis eine Reorganisation zu Stande kam. welche barin bestand, daß die verwässerten Kapitalien reduzirt wurden, worauf die Bahnen wieder an die Aktionäre über gingen und glänzende Geschäfte mack ten, big die Aktien wieder verwässert Wurden, und zwar schlimmer als zuvor. Wenn es nothwendig sein sollte, .die ja «betmo gegeben aber bai ,st, Xmrail Ütcht ersichtlich, wie sie außer in gewis sen Ausnahmefällen, einen Frachtauf fchlag bewilligen könnte, da die Fracht toten jetzt schon für Stapelartikel 'fo find, als der Hanbel vertragen zwar auf Kossen der, Haus zu stecken. Warum? Weil er sich bätten in Anwendung gebracht werden von $18,000 das Jahr ein reicher Mann ist. Mancher wird vielleicht darauf antworten, daß nicht der Mann, sondern die Frau in den Rar- anschließen, tcnthurm birein gehöre, aber es wird unmöglich sein, solchem Antrage Folge i zu geben, da man dann nicht genug Irrenhäuser bauen könnte, um all:' Da» von Gouv. Deneen «tt-? Civilisation in Enaland" dargelegt,! beiteht. wie in Zucker. Dt? fudamen-^ Kern der toorfent Vrbeiter-Entschädigung5-Ge-^ daß jeder weitverbreiteten Erscheinung! kanifchen Raffinerien beben ihre Be setz für Illinois würde, wenn artge- bestimmte Ursachen und ?war ökono- triebe fchließen muffen, weil sie bei nommen, einen bedeutenden Fortschritt i mischer Art zu Grunde liegen. Wir dem Weltmarkt Preis für Zucker un cegen den jetzigen Zustand der Reckt- glauben, daß es nicht schwer fall'n lohnend sind. In den Ver. Staaten losigkeit, in welchem die Arbeiter sick würde, die Richtiakeit dieser Theorie! wird ein Preis gefordert, der den des befinden, bedeuten. Es sieht vor, im vorliegenden Falle nachzuweisen, Weltmarktes umJOO daß. wo ein Unglücksfall tödtlich ver-' läuft, der Arbeitgeber an die Hinter bliebenen eine Entschädigung von $1500 bis $3000 zu zahlen bat. Für durch einen Unfall im Betriebe entste hende dauernde Erwerbsunfähigkeit Durch unsere ökonomischen auf Aus beutung der Massen berechneten Ein richtungen fließen einem gewissen Kreise solch große Reicktbiimer zu, daß ein Einkommen von $18,000 das Jadr als geringfügig erachtet wird. Die oberen Klassen getrieben wird, nachzu ahmen und das verwirrt den Sinn des ganzen Volkes. Wie Kardinal Gibbons etil geftern richtig bemerkt I bat. in der Lurus zu einer nationalen Gefahr geworden. Er fetzt jedoch feine Hoffnung darauf, daß die Erweckung eines kräftigeren religiösen Gefühls! i" ^r^e.'te.r. '.^15!? und Ohne Frage ist ein wabrbaft religiöser unser Fleisch Trust feine Waaren in der NichtHaftbarkeit für Unfälle, welche durch das Verschulden eines Mitarbei ters hervorgingen, besteben. Auch di? Verteidigung der Mitschuld am Un fall wird in der Weise modifizirt, daß, wenn das Verschulden des Arbeitge bers größer ift, als dasjenige des Ar beiters, dem Letzteren ein entsprechen- die Quelle des der Schadenersatz zu bewilligen ist. Die Penf-on jedoch und die Unfalls Versicherung wird auf alle Fälle be zahlt. gleichviel ob das Unglück durch den Arbeiter verschuldet war oder nicht, nußer es bändelt sich um eine grobe Fabrläfsigkeit. Einwand maa daaeaen erhoben werden, daß eine Pen sionirung auf vier Jahre für dau- Mensch nicht beffärtia und nicht übet mütbig, aber die Miasmen, die aul ei nem Sumpfe emporsteigen, werden am besten beseitigt, indem man den Sumpf trocken legt. Durch eine ökonomische Reform, welche unberechtiaten Reich. Ibum nicht aufkommen läßt, würde übertriebenen Lurus In erster Linie ist es eine bekannte Thatsacbe, die selbst der eingefleifchteste Standpatter nicht zu bestreiten wagt, daß die Tarifsätze von Zeit zu Zeit den veränderten Verhältnissen ange paßt werden müssen. Man erhöht fie, toenn man findet, daß durch eine Aen- Ptetie zu legen derung in den Verhältnissen die Zölle I "ich, mcftr ben nötfiigen Schutz gemäb- e.4t ,iu etroorten. ba b,e emnbifmen, i abgcTeet werben, roenn «rsichttich ist "'!r6O bit Zolle 666,r f.nb, als zum in bedranzler Lage befmben. «Bai i Schutze ber tetreffenben Probultions- B-^-hr--K°mm,ffion betrifft, i/t! zweige n°,hwenb!g smb. Nach biefet s Die Speisekarte und ver Tarif. Monopole wirken eben nicht blos öko* Xie Herren Standpatter werden aber nomisch, sondern auch sittlich veihee- [ehr bald die Wahrnehmuna machen. wie gewaltig sie sich irren Was sie für Die Tarif-Gelehrten von der Sorte Cannon haben die terzogen, in wie weit der Tarif die Preise beeinflußt beben könnte und das Resultat dem Präsidenten unter breitet. Auf der Karte standen 90 sagen, daß wenn ihnen keine Erhöhung Nahrungsmittel. Von __ ovmuari« icnvcn „r mu6 Buit) b„ ^oa 6,r.. ^°tm, die uns unanfechtbar scheint, hätten die Zölle für Nahrungsmittel herabgefetzt werden müssen. Es ist mehr als zweifelhaft, ob Zölle auf NahruNgsMtel itamli ei« Berechts j^be». Diesen Thatfachen stellen die 2tano* patter Angaben entgegen, welche das Blut in die Galle treiben, weil ihnen *#nn*ee «f BoiwWott, gung hatten. Aber sie entwickelten sich zu einer drückenden Last durch Aende rungen in den Verbrauchs- und Ver taufs Verhältnissen. Tie bedeutende Zunahmt in der Bevölkerung brachte es mit sich, daß Lebensmittel theurer wurden. Das hätte schon eine Herab setzung der Zölle veranlassen müssen, um eine Uebertbeuerung zu verhüten. Aber noch verteuernder wirkten t*ie Geschäftsmethoden. Da durch die ho- nun die Entdeckung gemacht, daß in den let legen Obst. Gemüse, Geflügel und kale Interesse hinaus erhält die Kol letzten zehn Monaten die Betriebskosten sonstige Nahrungsmittel in KiifjUpei-' martt Auseinandersetzung zwischen ins Riesenhafte gestiegen sind. Das! chet, bis sie einen wucherischen Prosit Demokraten unD Klerikalen, die vom konnten sie nicht verstehen, kamen aber! bringen. Also hätte der Tarif herab-j Haß bis zum Biindnist alle Phasen dem Sachverhalt dald aus die Spur.: aesetzt werden müssen, um dieser un-1 durchmacht, eine symptomatische Be Sie entdeckten nämlich, daß permanente Verantwortlichen Ausbeuten" des ame-1 deutung für das ganze Lanb, deffenZu Verbesserungen. wie neue Brücken, als! titanischen Volkes eine Grenze zu fünft in der Hand dieser beiden Par Betrieb-Unkosten gebucht wurden. Na-^ktzen. Es ist daher die denkbar gröbste feien liegt. Mit feinen 4ü,txx) Ein türlich wird man solche Buchführung Unwahrheit, behaupten zu wollen, daß i wohnern besitzt et einen Aortheil, den nicht anerkennen. Bei den Nahrungsmitteln, ivelcke eine Zollreduliion erfahren baden, ist der Versuch, das Volk hinters Licht zu führen, noch empörender. Man hat die Zölle, die läckerlick hock waren, fo wenig herabgesetzt, daß nck hieraus Menschen, die geldtoll geworden sind.! Ermäßigung bei Raffinerie',olles den i der Organismus auf. den zu übersehen in Gewahrsam zu nehmen. Es Handel! Preis für feine Waaren n:cbt herabge- fo viel intime Freude gibt, denn über sich um eine geistige Verirrung. die na- i'etzt, fondent fogar noch erbebt. Letz-. fehen ist beherrschen und befriedigt wie türlich nur bei den sogenannten ob?- teres konnte dock nur möglich sein, weil ein Erfolg, den man persönlich davon ten Schichten verherrfcht. Der Ge- der Zoll jetzt noch vielen hoch ist. Tie^trägt. fchick:?philosoph Buckle vertrat die! "och verbliebene unmäßige Höhe ist Wie deutlich setzt sich dies Kolmar An'ickt und bat sie auch in seinem daraus zu ermessen daß in keiner^,-och zusammen. Rock immer bilden großartigen Werke ..Die Geschichte der, ^are eine solch große Weltkonkurren, wie vor ZahrhAnderten die Gärtner steigt. offenbar die Anficht zu Grunde liegt. zugeschüttet und damit auch ein aelun- daß das amerikanische Volk zu dumm! clättet mit Brettchen, die unter die derer pustend gel*arten. Trusts und bJ-e bleib? ihnen nichts anderes iibria. als r.:.« 5__ v_rr^°.^ i £5/1, verhinderten, daß aber dfe C^errcis der .vüael, die Cktcberfrucht, der Lurusartikel gehören, wurde eine Kollerhöhung nachgewiesen. Damit der Tarif, wie er jetzt besteht, die Schuld an den hohen Kosten der Lebensmittel trage, aufs Ueberzeu gendste widerlegt worden sein. Es ift nicht denkbar, daß der Präsident dieser Schlußfolgerung beiqeftimmt bat, denn das würde ihm' ein fchlechtes Zeugniß als Tarif-Verständiger ausstellen. be? des alten Tattts der aus- stadt ist. und nicht nur dem Namen wattige Markt abgesperrt wurde, so nach. Sttaßbura. Aber Kolmar ist wurde das zum großen Schaden detjeinc politische Stadt es ist voll Reg samkeit oder Unruhe, wie man will, und trotz unserer Einschränkung soll ihm sein besonderer, ja sein singulcirer amerikanischen Bevölkerung kapitali stisch ausgebeutet. Tie Farmer halten. vermöge der finanziellen Hilst, welche (ti ,lllMUtul.tl die Banken ihnen gewähren, das Ge-j Ehar akier'n icht'geViu b"t 'werden "^Die treibe aus dem Markt, bis es ihnen Stadt Blumenthals und Weiteres einen hohen Prei» bringt. Die Hand-, macht von sich reden, und über das lo- der Tarif, da er nickt erhöbt worden Straßburg schon zu verlieren beginnt: fei, keine Tbeueruna verursacht haben den der Uebersichtli.l leit. der Ruhe und könnte, wenn offenkundig iit, daß ohne i der reizvollen Gliederung. Man wird den Tarif die jetzt geübten Methoden.nicht wie in der (Breidt in die Strö zur Aushungerung des Volkes nicht mung gerissen, die c? verwehrt. keine verwohlseilende Wirkung ergeben an Gaste das Viertel, und so baut sich konnte. Der Zuckertrust *»at trotz der vor dem lebenden Gefünl das Ganze,' u"^ej b" wird. Bei uns ift der Zoll nock im mer so hoch, möalick ist. mit der Zeit die Hciluna bringen wird. oder richtiger Empörendste ift, daß daß eine Zufuhr nickt Und das Amüsanteste England zu den dortigen niedrigen Preifen verkauft, in diesem Lande aber einen Preis fordert, der ti zu einem Luxusartikel für die Atmen macht. iffr um dieUnwahrheit zu durchschauen. Füße geschnallt sind, den Boden wel» hin« rtf rt# rN:. r. •_ I mer eben die eaat empfanden bat. Dummheit halten, ist weiter nichts als von aller Vernunft verlassen, wenn es seine Zustimmung ertheilte. daß die Steuerung nicht aufhörte, denn daraus müssen sich unerträgliche Zustände er geben. ES muß sich daraus ergeben, baß achtzig Prozent der Lohnarbeiter in diefem Lande, vie nicht orqanifirt sind, weil die Art ihrer Befchäftigunq Trusts bezahlen müssen, keinen Profit mehr erzielen können unb bas ganze Land von dem Kohlenöl Syndikat beherrscht wird, das mit seinem Kapi tal alle Zweige des Handels und der Industrie fontrolirt und sogar sich noch der Börse bedient, um die Hunger Pteise noch weiter in bit Höhe zu trei- au.mutb.flf Ölrtulb. gib '-n İ! i ei„ „„ten, »üb enttoll, sich an auf Erden, das sich so viel gefallen-der westlichen Peripherie der Stadt aßt, rote d:e amerikanische Ration.! Hier säumen nicht Wälder die Land Ä^er es weiß auch, wann es genug i fcfcaft in der Ferne ein. sondern die ho hat und wenn der Zorn erwacht ift, fee Mauer der Vogesen, die am Einaang macht es kur^n Prozeß. Auf der on-j des Münster:ba!s einen kurzen Ciutr deren i^ite jedoch ist es Vernunft- stock hervorjchicken und die Ebene von gründen leichter zugänglich, als jedes der Flanke umklammern, im übrigen ander« Volk. Wenn geiagt würde, aber sich nordwärts verziehen bis zur daß der Tarif ntckt befriedigend ift (fernen, gekrönten Hohkönigsbutg. Und und nicht befriedigend recidirt werden von ihren Vorhügeln senden sie bis in keine Organisation gestattet, bald nicht: wird atarmirt un5 schleunigst jeder genua «"».em nxtDen. um bit btin= «effel »nzebeizl. bomil ber Theerrauch genditen Bedürfnisse des Dafeins zu z mit bestreiten, daß die kleinen und mitt-- «Issssischc «tÖMtfc Kolmar. Eine Gärtnerstavt. Wechselvolle» Landschaftsbild. Patrizierfamilien. Bartholdi's Statuen. Kloster Unterlinden. Ma« hat Kolmar die Hauptstadt des Elsc-ft genannt. Das ist zuviel gesagt, denn die politische Haupt- 4" schlendern und zu leciachten. nein, diesen Mittelstädten darf man noch auf die Jagd nach den Einzelheiten ausge^ den, in einen Thor wall treten, durch die Fenster spähen, Bau um Bau ab schätzen: man gibt sich der eigentüm lichen Witterung jedes Hauses bin: Haue an Haus'eraidt vie Gasse: Gasse tfyätiqtn Bevölkerung. Langsam fließt die Lauch durch die Ebene der Stadt zu. tie eine Stunde vom Gebirge entfernt im flachen Lande liegt. Wiesen, fo wie kleine Prä rien, und dichte ©älter, die fit beglev ,t I tet haben, machen in ebrerbietiqet Entfernung von der Stadt plötzlich nehmen ihren bis dicht an die Mer, und es fieb: aus, als sei der Fluß mit seinen vielen Kähnen nur zu den ermätoung ee* bei, „n8 «,müfn,är:m ntbm« !?.^b '»j»-': Pw» ein. Sie «un rrifen 61 biete, -.eit inlan.:]^tn M^rlt hi. lifer, unb if f-.hr nne zu monopolisiren. Ein anderer Zoll, der ermäßigt toot^ arceleat, um einen Zuaana den, ift der Flerfchzoll. Jeder weiß. daß Fleisch nicht billiaer geworden ist. sondern im letzten Winter so theuer war daß daraus ein allgemeiner mit großen Fleisch Boycott entstand. In Eng land, das nicht ein Viertel so viel Fleisch produzitt wie wir. weil das wegen der räumlickenVetbältnisfe nicht möglich ist. wird Fleisch billiger ver kauft, wie bei uns, natürlich nur de5 wegen, weil, da kein FleUckzoll in England erhoben wird, diefe Waare aus allen Welttdeilen dorthin aeschickt von Krauttöpfen, von Salat, von Spargeln, von Körben voll Kirschen. Johnnie beeren, Mirabeuen. wie c» die Docken und Monate bringen. Tas Bild am Fluß ist im^ er Wechsel« öoG. Xort hat sich ein K.ibn bis in das Sckilf am Rande vorgeschoben, und die Jauche wird in den Tragbot tick auf dem Rücken eines Burschen ge schüttet hier füll: des Gärtners Kind aus den Wassergraben, die sich vom Flusse abzweigen, feine Gief-'anne un) sucN ual?ich ein paar Stitlinae, die uneufbörlidb hin und der f(hießen, mitzufanaen anderSwo wieder hat eine Frau ihre wollenen Röcke über die stämmigen Waden geschützt unb So ist das aanjie Land, tv.5 sich ost wärts bis zu den Waldern der Illeben? erstreckt, parzellirt. betpässett, befruch ^^^ältnisse im Kon- Z die erften Straßen Kolmar- hinein das Absicht vorliege, eine baldige und! den Wein. Ee ist ungewöhnlich, da* gründliche Revifion zu reranftalt^n. auf fo weite Entfernung vom Gebirge bann wurde das Volk sich dabei beruht* völlig in ber Ebene Rebenfelder gezo gen. Aber gegen die Behauptung, daß gen werden. Und da die Ebene den gut fcU ute Behaup.ung, vaß der Tarif dagegen muß es energisch Stellung wäbrt als die geschützten Ziagen des ei nehmen, denn aljbann wirb keine R?- gentlicken Reb?nc?e!andes so müssen ttfion stattfinden unb alles so tHeuer auch besondere Vl^sicht-maßreaeln at e i e n w i e e s e z i s a s V o k w e aabliefen Beeten mit der schwarzen Erde zu erlangen. Die Käbne sind lang und schwer, un: der Gärtner muß I Stockwerk trat. Fast zu üppig und tanger in den schlammi- zu bunte! im Schatten dieser Bäume gen Grund 'wßen ur: fein gnnzeS Ge- zog fich diefe Wallpromenade bis zum wicht anfter inen^um fie fortzuberoe'! t'txeum hin. dem alten gelben Jesui gen. Sie mmeit etr' der Stadt mit tenklofter, wahrend sie am Anfang auf Jaucketonneu beladen, sie kebten zur den großen Edamp de Mars, den typi« Stadt zurück mit einer hoben Ladung! scken Platz französischer Öarnifoni* ot» ist'! Nachtuen ungehin^rtVrn Zutritt ge- in troffen werden. Ter Theer spielt eine große Rolle. Ueberall in den Wegen, die im Herbst ber „Bannwart" sperrt, stößt man auf die erstarrten schwarzen Lackspuren, und bald hier, bald da steht an einer Kreuzung ein bauchiger Keife'. Wenn in den kritischen Wächten des Frühjahrs die Wachen daS 2her mometer sich der Null nähern sehen. in If"1!, f^,enr,n i können, die Stöcke einhüllt und bor! man gerührt an das Grab Walters der hohen Pretfe, welche sie an die Kälte schützt. Länast ist die Stadt ja i von der Voaelweide. auf dem sich auch zu groß geworden, als baß sie noch wie bie kleinen Vögel netzten. vielleicht einst allgemein an biesen an nächtlichen Auszügen theilnehmen ober sie nur bemerken konnte, audi warnen heute bie Thermometer bereits mecha nisch aber früher, als wir noch zur Schule gingen, ba war ba» ein aufre^ genbes und mitreißende» Nachtbild, |lDemi Alarm gebtofen wirbe mit lenjiRe|t al» tin Unbekanntes mm tem französischen Claironstgnalen. die auch bei einem Brande durch alle Gassen schmetterten, und wenn sich dann die ganze, von rauchenden Fackeln beleuch tete Szenerie einer austückendenMann schaft in dem Nordwestviettel ent wickelte. Als Kolmar französisch geworden war. erhielt ei den Obersten Gerichts hof des Landes, au» dem nach der Re volution einer der zwölf Kassation« Hofe Frankreich! wurde. So entstand neben der Gättnetstadt und der Acker biirgerstabt ein drittes Kolmar. ein gelehrt würdevolles, ein vornehm kultivirtes. und das Patriziat ging im wesentlichen an die neuen Richterfami- i lien über, in denen ein außerordentlich I sorgsamer und felbftbemnf»lcr Leben stil gepflegt wurde. Eü'ässn'cker Bür-1 gersinn, in der deutschen Zeit einst! auf! glücklichste gediehen, fand so in der richterlichen Unabhängigkeit seine erste Bliithe, bevor et in der industriell len Energie Müblhauset Familien ztui« schert 1750 und 1 sv) die ziwite er lebte. Die richterliche Seßhaftigkeit aber hatte zur Folge, daß im Laufe der Generationen Kolmar eine richtige Rentnerstadt wurde, in der sich neben den Juristen auch alte Beamte und Offiziere niederließen. Selbst nach der Option und ihrer starken Abwände rung besaß Kolmar diesen ouflgefpto« chenen Ebarster. Da übrigens die deutsche Regierung der Stadt ihre richterliche Vorherrfchaft kließ und das OberlandeSgericht des ReichSlan» des ebenfalls hierher legte, so ftirbt er nickt ganz aus, und die Villen und Gärten haben sich nur vermehrt. Da mals aber, als nock feine Straßenbahn fuhr. als.nock nickt die Billigen Wah ren häuf er die Fronten der einfachen Häufet zerrissen hatten und anderseits doch die deutsche Verwaltung für die Tanirung und Sauberkeit fo viel ae tban fjette, damals in den letzten Jahr zehnten des 19. Jahrhunderts befaß 5tolrnat vielleicht seinen größten Rei,. Der Kern der mittelalterlichen Stadt um Martinsmünster und Kaufhaus Motiv. Daneln hatte die französische Zeit ein ungewöhnlich reizendes üuar* tier geschaffen, das sich jenseits der al ten Befestigungen erstreckte. Aus den Wällen waren Promenaden geworden, die Mauern waren tbeilweife sieben ge blieben und zu Blumenterrassen umge formt, auf sie man aus dem ersten Fast orte, schauten. Heute ift ein MarS« felb daraus geworden, und in der Mitte des weiten Raumes fteht die Ko* Icffalifatue des tapfern Rapp. des na poleonischen Paladins, ein pathetisches und dock fo wirkungsvolles Jugend werk des palmarer Bartholdi. der nicht nur ein leidenschaftlicher Ftan zofe blieb, sondern auch ein starkes Bildhauertemperament war der Löwe von Belfert und die Freiheitsstatue im Hafen von Rem port stammen von ihn. In den Anlagen neben dem Marsfeld betrachte man übrigens ein anderes Werk Bartboldis, bat Denk mal des Admirals Brube, ber etnft di Cperetteninfeln der Königin Pomare unter französischen Schutz stellte. Die Gestalt des Admirals ist prachtvoll in ihrer gelassenen Ruhe, und die vier legenden Fi euren Der Welttheile, der ?.'eger und bit nackten Freuen, find bei aller UeberlebenSgröße voll beherrschter Bändigung. Aber ihr Schönste» birgt bie Siadt doch au6 alter Zeit. Kloster Unterlin den. Eine klare quadratische Anlage umschließt einen kleinen offenen Hof Svitzbogenfenftern. die bis tum Boden reichen und durch ein schlankes Tätli chen halbirt werden. Welch ein tiefet, inniger Eindruck, in diesem kühlen Kreuzgang herumgehen und über dem offener. Viereck den Hauen Himmel ei ne- Sommertages leuchten sehen. Das ten im grasbewachsenen Hofe fteht ein kleines Denkmal Martin Schönau ers. Die Künftlerschast Bartholdis verräth war unverfälscht, malerisch, gewunden J)fr Pa11amentsfajfon und roll der Häuser, die wie überall im m«% «U»M4 »Hb unb anrrnf)«l9( f"!1, Wik (6 ^iirarl)äuft: orbört: unb hier rrartit fi» für *1*®- 1*'"" na wie anbei.™ bir $6*1. br Urbfr, h«" ?al Jr""1/-" ban:,, bie Zbcttom rin Ol« ba6 Wir «ab fur ft.n Um den Hof läuft ein Kreuzgana mit i U alledem noch Zeit finden, nach In- Leven draußen ist abgesperrt und doch« sich nicht am wenigsten badurch. daß er, ber Liebhabet kolossalen Bron zegustes. Hier ben sansten Sanbstein ewählt hat und ber zarten, feinen feinen dicken Schwaben, die nicht Regen in bas Postament aewafchen hat. Oktober zieht bann die königliche Fa, bie feuchte schwere Luft aufsteigen einen Wassertropfen nippen, denkt 'mtlie zum Pinienwalb San Ross»?, Da» Kloster ift eine Schatzkammer. ES birgt bie berühmte Sammlung alt deutscher Meister, darunter den Ifen heimer Altar mit den prachtvollen Holzfiguten de» unbekannten Meisters und den Gemäldetafeln MathiaS GrünewaldS. Auch er ist nicht viel terlafen, Air left Bains, Baden Baden und Luzern zu reifen, so muß man schon sagen, daß es ihnen an Gelegen heilen zur Zerstreuung nicht fehlt. Außer der Luxusorten mit oder ohne Heilquellen zählt Italien auch LuxuS Höhenkurorte, die man aufzusuchen u:n bleibt eine letz.e, seine Verbindung mit. diplomatische Äel: bevorzugt dabei thrn durch dtefe warmen Ausfchnttte.! hauptsächlich Valleindrosa. das ivaldige Es fehlt die Feindschaft gegen baS fie" njen$ un£ schritten, sondern ein Frauentloster«r her,n Arnotal liegt. In Lberitalien voll eines Hauches füßer Mystik Mit- ff^{fn )tmenvonen dtefes Figurchens fäht^:« im Juli nach Schloß Rattonigi in war. Wenn übet das Dach hinweg! Piemont. dessen Park fo groß ist'daß ft6 die Sperlinge in den Hof schwin- sein Besitzer fern von der Neugier ein gen und aus den Vertiefungen, die der! zwanglofes Leben führen kann. Im V wir nur den Namen wissen, und der so beunruhigend ist, weil sich in ihm wie in keinem zweiten die tiefsten Kräfte der Zeit mischen: eine ungeheure In brunst des Gefühls mit einem unge heuerlichen Naturalismus Seelenbaf tigkeit mit Bewußtseinssckärfe, Stim mung mit Charakteristik, südliche Leuchtkraft der Farbe mit nordischer Kraft der Idee. War er demüthig, warmer ein Luthertemperament? Mar tin Schongauer hat einen schweren Stand neben ihm. und so sehr man zunächst immer wieder bedauern mag. daß seine ..Madonna im Rosen bag" nicht hier, sondern in einer ziemlich Zickzackreisen der feinen Gesellschaft. -Die Luxusbäder. Des Königs Sommerfrische. Die Provinzia len. Pseudoviklegimur. An der dunkeln Sakristei des Münsters hangt, Berge bei Biterbo, das übrigens auch so gewinnt der fromme Meister dock) heiße Bäder hat, oder der Abruzzen. nur durch den Wechsel der Certlichkeit. I Da» kleine Volk von Rom. daS die Das Unterlinbenklofter ist der geistige z Stadt nickt verlassen kann, hält sich Mittelpunkt Kolmars. In ihm tagt. durch sonntägliche karnevalistifcke auch die gelehrte Gesellschaft derStadt.! Kremser Ausflüge nack FtaScati, Al dis ihre Bliithe ganz dem eigenen Bür- bano undGcnzano schadlos oder nimmt I gerstolze verdankte. Diefe Gefellschaf ten. beten Bedeutung weit über den lokalen Rahmen hinausreicht, sind et was sehr Elsäsnsches. Wenn wit Mill-- Hausen besichtigen, weroai wir noch von ihnen sprechen. Die Billegiatura i« Italic». Adria. -Die Wallfahrten der Land» arbeitet. z o i u i Italien gilt bekanntlich nach dem in Mitteleuropa landläufigen Urtheil als ein armes Land. Taß dem aber keines wegs fo ift, wird sofort jeder zugeben, der di« vom 1. Juli bis Ende Novem ber dauernde Villeggiatur der reichen Italiener kennt und diese auf ihren alljährlich sich gleich bleibenden Wart Verzügen zu den Bade-Etavlissements begleuet. Zunächst wartet die vornehme Lf. ^fn,om= Ivlanntee Leiden empfohlen wurde unb in zebn Jahren wohl ein Weltbad er sten Ranges sein wird. Bei Beginn der Parlamentsferiren ziehen dann Zehn taufende nach Bagni Montecatini, bem tialienifchen Karlsbad, bei Pistoja, ei nem Bade. daS Klein-PariS genannt wird oder auch, wegen der LuruSent '.ltung« Klein Monaco. Das Leben geht da dem Befucher fo lieblich ein, daß. wer einmal dort war. alljährlich wiederkommt. Zugleich vertheilt sich die elegante Welt in die nahe Monteca tini gelegenen iödber, Bagni bi Lucca und Monfummano. Im August will die Mobe, baß alles, was zum „monbt" gehört, an die See zieht. Wer jemals in Vi.-reggio bet Pifa, am Lido von Ve nedig, in Nimini war dieS sind die drei fnfhionabelften See bau der wird zugeben müssen, daß et von der angeb lichen Armuth Italiens nichts merkt, ytimini ift übrigens in den letzten Jah ren auch das ungarische Seebad par excellence geworden. Im September, wo der Scirocco sich an der See zu unangenehm bemerkbar macht, wird die Reise nach Salfomaggiore bei Parma oder S. Pellegrino bei Bergamo ange treten, leides Luruc-bädtr, deren Besuch de rigueur ift, umfemehr, als sich dort auch die Aristokratie Englands. Frank reichS unb Rußlands ein Rendezvous giebt. Tausende pilgern daneben nach Portofino Eulm bei Sa. Matgherita in Ligurien. baS auch schon im Früh ihr ein Wallfahrtsort bet Touristen ift. Mitte Cftober begeben sich die Bor nebmften auf ihre Landgüter und Schlcler in den ^er?en, und erst En de Äoveml-er tauchen sie wieder inRom, Neapel, Bologna. Mailand. Genua u. s. w. auf. Bedenkt man, daß viele ber mit Glückgütern gesegneten Italiener der ersten Hitze zu entfliehen, wbuen*retiro" .n' öfbfimntß. E» jboJi, ba» von einem Kranz von Kasta kein Kloster, durch das Jnaumtoren bei Florenz, unb Eamal- lannenforften umgeben, im Leute, bie es dazu haben, in bas Aostatal, wo auch bie Königin Margherita (bei Greifoney) weilt, oder in die Gegend des Monte Rosa. Der König ist seßhafterer Natur. Nachbem er im Mai und Ansang Juli einige Zeit in seinem tömifcken Jagdschlosse Eastel Porziano bei Ostia zuarbracht hat, reift zum Pinienwalb San Rossore bei Pifa, der auch dadurch berühmt ist, daß er unter feiner Fauna fogar Ka mele aufweist. Neben den oberen Zehn tausend will sich aber keinesfalls das Büraerthum lumpen lassen. Ihm ist bie Sommerreise auch beshalb willkom« men, weil es sich bem von Heinrich Mann freilich übertrieben geschilderten engen Leben der heimathlichen Pro dinzstabt entziehen kann, in der man au» Furcht vor bem Eteue ragenf v «nb K "•»W4 f* 9 V.V S.: dem Neid der lieben Mitbürger nichts springen läßt, wohingegen die (3onv merfrische gefahrloseres Geldausgeben und „Protzen" gestattet. Tie siziliani. schen Groftbürgen zogen früher nach Messina, dessen Sommerleben eines der lustigsten in Italien »vor. Tie Apulier und Kalabrier, sowie die Neapolitaner reifen nach Eastellamare di 2tabia an Golf von Sorrent oder an denPosilipp. wo Luxus Movegefetz ist. Wirklich Kranke fluchten nach den Schlammbä dern von Jschia. Das mittlere und kleinere Bütaenhum Mittelitaliens be völkert die Städtchen Alkaner- und und Tötfer des •abinerget'irges. der sonntägliche Meerbäbet in Ossia.Anzio. Labiöpoli. Santa Marinella. Ein gro ßer Theil der Burgerguiriten und die Bewohner der Abruzzen unb Marten siedeln sich an der Adria an, beten Stranb eine Kette von Babeorten bil det. Am bevorzugtesten sind von Süden angefangen Castellamare Adriatico, Grottamare. S. 8k- nedetto del Tronto, Porto Re canati. Falconata. Fano, Ric cior.e bei Rimini. Die Florentiner und Bologneser Bürger sind mehr für den Damaufenth-alt im tvskanifchen Apennin oder in ben Landhäusern ber nächsten Umgebung ihrer Slabt. Das bleiche gilt von dem Büraerthum der öftlichen oberitalienifeben Städte. Nach einem kunen Besuch der Seen zerstreu en sie sich in die Bergne''ter Cadore's oder gegen den Herbst in die Lanbhäu ser ber Ebene. Selbstverständlich fehlt eS auch nicht an denPfeubo Bourgeois, die ihre Badereife nur deshalb unter nehmen. um ihren Kredit zu heben oder um ihre Nachbarfchaft zu ärgern, die sich das Sornmervergnügen nicht leiften kann. Freilich ift ihr Vergnügen eige net Art. Sie miethen manchmal acht bi» zehn Köpfe start im nächst gelegenen „Badeort" in einem kleinen Häuschen zwei bis drei Zimmer und lassen ver Achfe bie nothwendigsten Möbelstücke unb Lebensmittel, oft fogar Salz borthin schaffen. Man kann sich vorstellen, wie Wirthe unb LebenSmittellieferanten ber also be glückten Badeorte ob biefeS Zuwachses erbaut sind. Aber ihre Zornesausbrüche und Flüche kümmern die „Badezäste" dieser Art nicht, diefe trotzen demGeld mangel und der gräßlichen Langeweile mit dem fieahaften Bewußtsein, baß sie im Winter im Kreise der noch ät meren Freunde prahlen können, „an* io eto villeggiante". Wo alle» sommer frischelt. will auch der Bauer und ber Landarbeiter mitthun. Wozu hätte er denn feine Erntefentri? Der Bauer geht in bie wirklichen Lujrusbader, die doch auch bescheidene Unterkunft haben, unb protzt für acht bis zehn Tage zur größten Frtube ber Kinematographien luden besitzet unb ber ambulanten Händler, von benen die sogenannten orabifchen Teppiche unb Straußenfe derhiusltet am meisten Zulauf haben. Ter Landarbeiter aber macht seine fromme, oft vierzehn Tage dauernde. Karrenfahrt nach den berühmten Wall« fahrtsotten, zum Michaelisheiligthum auf dem Monte Gargano, zum Kloster Moiitevergufe bei Avellino, nach Aalle di Pcrnpei, nach Spanazzano, wo eine Konkurrenz ber Madonna von Loreto verehrt wird, nach Loreto selbst, wo sich in der ersten Septemberwoche die Hit ten und Ackerknechte ApulienS, der Abrufen, der Marken und Dafma» tiene zu Zehntausenden einfinbtn, ober zur Mutlergof.e-? von Oropa bei Biella -in den piemontesischen Alpen, und zum heiligen Antonius von Padua. Die Landbevölkerung be* westlichen Tos kana jedoch befriedigt ihre Ferienlust mehr tnefüich in Siena. wo im Juli und Au tu ft bie bekannten historischen Pferderennen (boi Polio von Siena) stattfinden. A a a u i i e n e e G" Iii u fl i e. Nöan schreibt: Zum .'t'ähen von Wunden wird bekanntlich V" at gut, ein Faden aus Sdiafs darmen. verwendet, der vor der frü her gebräuchlichen Seide den Vorzug hat, sich organisch mit dem Fleisch zu verbinden. Wer je auf Mensur ge standen bat, dem ist daS Präparat mohl bekannt und er bat etz schätzen gelernt. Ein französischer Arzt. Dr. Ebüfteni't de QW*rt) in Nantes hält nun da? Catgut, eben weil e« au5 nicht leicht zu reinigenden Türmen bergestellt wird, fiir infektionsgefähr» Ii* und stellt feine Fäden aus Aal baut ber. Tiefe werben gleichfalls in der Wunde ausgewgen und sollen leicht fviinfrei gvmadit werden kön nen. vn Tculjchlaud hat matt hitzher von Infektionen durch Catgut nicht» gekört. S e e i 4 Dv mußt nicht so in Hummer WeM men, Dam) wird nicht» Deinen Schlummer hemmen. Bei Grtält«ttge« tfiBe nmn und Sryfi, «mch Fußsohltti mit Tr. Richter» Pain-Expelle» ein. IPirW sofort lindernd und h«§, lend. 25 und 50c in Apocheken. Nut echt mit Infer. r. AD. RICHTE« ft CO**/ RiMtM, CMiin«!«) *»4»eS, *e* lud

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sie Sb FoKal-Bericht Base-BaN. Häuptling Griffith auf der Suche nach neuen Kräften. ßobtrt'i Rückkehr in den Kampf erwartet. Stre nuöfe Woche für die ..Reds" beginnt heute. Geschickte der vielen Feh ler unserer Retruten. Fortsetzung bei Tourniers der »Red»" in Brooklyn. HLuptling Griffith wohnte aestern Itachmittaq einem Spiele in Zersey feils) bei. wo der Buffalo Klub Oestl. Liga) gastirte. um unter den Spielern nach Material zur Verstärkung der ,.Reds" im inneren Felde Umschau zu falten. Der Reit feinet Spieler ver lnackte den Ruhetag in wehmüthiger Erinnerung an die Niederlagen der legten Woche. Griffith erwartet in den nächsten Tagen die Rückkehr des jetzt vollständig genesenen Feldtapiiäne und Basenhü ters Hans Lodert, welcher Downey auf tet. der dritten Base ablösen wird, um die sem Gelegenheit zu geben, auf seinen Posten als Abfänger zurückzukehren UND McMillan zu ersetzen. Aus diese Weise hofft Griffith dem „Slump" am und feine Anwesenheit im Spiele wird feine Kollegen unzweifelhaft kräftigen. Unsere Rothstrümpse stehen beute an der Schwelle einet strenuösen Woche mit Bret weiteren Spielen in Brooklyn und drei in New Uork. Auf der letz ten Tour im Cften hatten sie die Brooklyner .Superbas" durch ihr über ligene» Spiel einfach überwältigt. Heut« ziehen die Letzteren nach fünf hintereinander folgenden Siegen als keineswegs minderwerthiger Klub in den Kampf. Die .Revs" miifitn den „Slump" abschütteln und vom Glück begünstigt werden, falls sie mit (55r:n vus dem Tournier in der Kirchenstavt bervvraeken wollen. Was «uszudknken. Worunter die Rekruten unseres diei Jäbriaen Klubs leiden und was als Haupturfache ihrer vielen Dehler im Kampfe zu betrachten ist. scheint das sogenannte Lampenfieber zu sein. Diese jungen und in ihrem Tjci&t tüchtigen Athleten hatten, ehe sie in die große t'iaa eintraten, in minderwerthigen Kluds isogenannten Busch Ligas) ihre Ausbildung erholten und vor minder gablreidhem Publikum, das ikmen per fsnüd) bekannt und zugethan war. ihre Meinungen kundgegeben. Von unseren „Scouti" entdeckt, die von diesen Lei itungen entzückt, waren sie der Klub verwaltung als passende Kandidaten für Anwerbung empfohlen worden, doch fehlte den meisten von ihnen die zur Reife nöthiae (Erfahrung. Statt Dafür ren einfach Deserteur ZoU Set «it tfrte# blanche Harris durchgebrannte Soldat fem. Surbe gestern von Detektiv flkemasa verhaftet. Harold Barnes alias Brennan. der angebliche Bundessoldat, welcher kürz lich mit der 30 Jahre alten Frau Blanche Harris von Hamilton. O., tmrcfcbrannte und nach Cincinnati kam. wo er mit seiner Begleiterin meh rere Tage im Palace Hotel wohnte, wurde gestern Nachmittag von dem Geheimpolizisten Gramann an der Ecke der 8. und Vine Straße verhaftet und unter der Anklage der Zechprelle tti eingesperrt. Das Paar war. ohne feine Rechnung beglichen haben, aus dem Palace Hotel verschwunden und der Manager des Letzteren et wirkte om Samstag Haftbefehle unter der erwähnten Anklage gegen Beide. Frau Harris wurde bereits vorgestern in einer Wirtschaft an Cutter und Clinton »M. W fie Ol# 8a. ein tZnde zu machen. Robert ist ^5°"' i tebnn.lid, ein zuoerlasfiger @tläget «erfohmng. te« glKMoeel_ enttde. Hunderte von Zuschauern, wie bisher, Geliebten Tho-. Hurd. einem 25 )ahre sungssünde gerügt wurde, und wurden i beibrachte. )n der Aufregung von Taufenden von Fäusten mit den entsetzlichsten Heimsuchungen 'bedroht. Ihr momentan ihre Geistesgegenwart und machten Hehler über Fehler, die von den gegnerischen Veteranen zu de ren Aortheil ausgebeutet wurden. In solchen Momenten wußten sie zu Fuß unmöglich, zu entscheiden. wobin und mit welcher Straft sie den Ball werfen sollten und db das Ziel ihres Laufes» nach rechts oder links lie ge. Diese Schwäche der unerfahrenen Spieler kann erst im Laufe der Zeit be seitigt werben, und stellt sich oftmals sogar im Lause der Jahre wieder bei Veteranen ein. Diei ist die Gefchkfcte der Fehler mehrerer unserer Rekruten. welche uns schon eine Anzahl dem Nie betlagen gebracht haben. Noch immer stehen die Cincinnati« Paskert, Bescher und Lobert an der Spttze de? Basendiebe in d« National. Liga S e u n u n s e e E e e e o S S&IfuSerc?. Gew. Verl. Proz. 3 Rvwan 9 1 2 Äaöpnr«•••••••• 10 Burrvi 7 Fromme 2 Bee be 4 ie erklärte nach ihrer Festnahme, nie wieder zu ihrem Manne zurück keh ren zu wollen, da derselbe sie fortgesetzt mißhandelt habe. Gestern Nachmittag stellte der Mann sich in der Detektiv Cffice ein und hatte eine Unterredung welche mit einer Me New Wer be bureau in New Pork zugetheilt. Pott,,"*«,-«, unseren Jana««"-n.dun «-d wer?.,, nagen wir einteilen ,jq,!'»»,«»'» Ham.lt.» Bit S}^v.iU tfc SS Iabre alte Negert« Mary D. Tanlor. ein Dienstmädchen von No. 27,2 Ridgwan Avenue. Avondale. wurde gestern Nachmittag, wäbrend ste eine befreundete Familie an Hazel Straße und iMtern Avenue besuchte. fanden sie in den Spielen der National-! alten Eii'enarbeiter, niedergeschossen Während des Krönungsakte» der iLiga Taufende, von denen jeder Ein- und schlimm verletzt. Der Mordbude fäumte Herr Witte nicht, den Verdien .zelne scharse Kritik auszuüben pflegt gab zmei Schüsse auf sie ab. welche bisherigen HerrscherpaarS, Kö -statt der beifälligen Kundgebung ihrer beide trafen. Eine der Kugeln zer ^ig Heinrich (Cfthohhoff) und der Kö beimifchen freunde, brauste ihnen wil- schmetterte dem Mädchen das rechte ntatn, gebührende Anerkennung zu des und ohrenbetäubendes Gebeul ent- Handgelenk, während die zwe:te ihm pollen. In schwunghafter Rede wies er gegen, womit ihre geringste Unterlas eine Streifwunde an es Nervensystem war dieser Feuerprobe nicht gewachsen, sie dem Hurd. verlo­ sie nicht, ob oder beritten ihnen waren es war lis wurde 750 S 7 rm r/*) 8 11 2$ Heute Nachmittag zweites Spiel des Zourniers zwischen ..Reds" und „Su perbaS" in Brooklyn. Suggs und Mc^ Lean werden voraussichtlich das Ge schütz für uns bedienen. Ja ben Nacken gestochen. Der Zi Jahre alte Harry Lit »mann. ettt Fuhrmann von No. 'i2f Cst 13. Straße, gerieth in der Samstag Nacht an 13. Straße und Broadway mit ei nent Mannt Namens Wm. Barnes In einen Wortwechsel, welcher damit en dete daß fein Gegner il.m eine Stich \a wunde am Nacken beibrachte. Ter Verwundete wurde räch dem Hospital gebracht, während Barnes unter der Z Anklage bei Stechens mit der^. Absicht! |ii tödten eingesperrt wuidP Schützenfest in Highland (Orotic. Was ein nicht, Den Festen «-»IN dieses (illu,r,gn6,uj, lj|b ,t 0Qi ^"deit zu h°b-^ (^r Sah: fem^Unrecht, «undschaft./ -usjulchicken 1 in jeder Weise gebesiert. Harry warf mit Bibelzitaten um sich und mach:? auf seine ^rau einen derartigen (fiiv druck, daß sie ihm schließlich laut wei nend um den Hals fiel und verfprack», zu ihm zurückkehren zu motten. Harold Barnes, dessen richtiger Name Brennun sein soll, gehörte früher der Bundesarmee an und war dem Brennan weigerte sich nach feiner Ver Haftung, die an ihn gerichteten Fragen zu beantworten. Eifersucht. Nester schiebt friwe frühere Geliebte nieder. un, v?n ihrem Ravegenofsen und früheren' y(r J^rau Lina SdbmitS und Frau i der linken schlafe gelang seine Flucht zu bewerk- stelligtn. bevor die Polizei den Schau pl.itz des Verbrechens erreichte. Mary lanlor wurde schleunigst im Palrol wagen No. na* dem Hospital ge bracht. wo ibre Wurden für ungefähr lich befunden wurden. Sie war erst kürzlich von Indianapolis, Ind.. nach Einciimaii gekommen, um sich den Nachstellungen und Verfolgungen des Hurd zu entziehen. Letzterer war ihr aber gefolgt und beide trafen sich ge stern zufallig an ixr Haze! Straße und Eastern Avenue. Nach einem kurzen Wortweckfel zog Hurd seinen Revol ver und knallte seine srühere Geliebte nieder. Die Polizei von Indianapo- ersucht, auf den Buri-uen ju Der 24 Jahre alte Neger Killis Bla feien von No. 519 Carlisle Avenue wurde gestern Nachmittag während ei nes Streites vor Frank Newell. No. 1521 Pleasant Straße, in den Kopf und den Nacken gestochen. Der Ver wundete wuroe von einem PatteInxtgen nach dem städtischen Hospital gebracht. Auf SZeroeü wird gefahndet. (Hfsdimarfofache. WM. E. Bell von Georgewvm, Süd Carolina, meldete gest'rn im Poli zeihauptquartier. daß er von farbigen Prostituirten um seine Baarschaft im Betrage von $21 bestohlen worden sei. Wi? ber Diebstahl stattfand, tonnte er nicht angeben, da et sich nach feiner ei genen Angabe mit den Frauenzimmern in verschiedenen 2Heitel btt Stadt herumgetrieben hat. Tarnfahrt derschsbe«. "''Wer Regen, der gestern so Diele? ff« Waffer gemacht, trug die Schuld, daß die am gestrigen Tage geplant gewesen ne Turnfahrt nach den verschiedenen öffentlichen Spielplätzen unterblieb. Es hatten sich zwar eine Anzahl Turner und Freunde der Bewegung in der Nord Cincinnati Turnhalle eingestellt, doch war natürlich an eine Durchfiib rung del Programms nicht zu den fen. Di« Tyrnfahrt wurde Ovar auf« geschoben, aber nicht aufgehoben. Der! fivele Lustspiel,,Die lustigenWeiber von T.ag wird jedoch erj^ noch bestimmt Windsor", das geftemViachmittag aus fallen mußte. Nach der Vorstellung fin werden. Herr Her««»» SchmitS erschießt sich die Könisiswiirde und lierricht nuu in der deutschen Schutze»« Gesellschaft. rechter Schütze ist. der fürch­ tet sich auch nicht vor Dem hatten gestern Regen. Das Die tresfsicbern Mannen der Deutschen Stfiiifcen--Gesellschaft be wiesen. sie trotz strömenden Regens hinausgezogen waren nach Highland Grove zum alljährlichen Königsschie ßen. Aber ganz frei von den Einflüs sen des Wetters war das Fest doch denn so Mancher hatte vorgezo gen, in Anbetracht des strömenden Dauerregens Daheim zu bleiben, fodaß der Besuch nicht so groß war, wie es bei kerndeutschen Ber­ 1™ «»«y~r bfr'M zu hin »fx,». Xtt (rflt |pal-r iiibmioä on et 'iwetett™ roor ziemlich s-bwach it., «der. nrie jefajt. »em froren Zreib-N «rtit-.irrf,.,,, i Icnnie der qcringere Besuch leinen Äb- -w bruch .bun und 0» «Smzi» Marz-.«, vom.lt«. teieetreien und tobe 1'*! tbJ fJbtc&itteit» genau 111 Uhr 0!« Zeichen, daß das Königsschießen begon nen, den ersten Schuß abgab, erscholl lauter Jubel. Schuß auf Schuß wurde von nun ab auf den Adler abgegeben und mancher Kernscbuß war darunter. Aber der auf hoher Stange errichtete Adler t^ltie ein zähes „Leben" und erst nach Verlauf mehrerer Stunden gelang es Herrn Hermann Schmus von der Uiace uno Green Straße, dem Vogel den Garaus zu machen, d. h.. den letzten Rest von der Stanze zu holen. Durch diesen Meisterschuß hatte er sich die laut, ivelcber ihn aus Mitleid in sein jnaus aufnahm. Einiae Zage später, brannte er mit der Gattin s-jn-s «°"M°ur°e »rungen und dem neuen Wcdltbö.ers durch. Barne« oder i rour huldigt Herr Wilbekm Sitte, der all beliebte Prasioent der Deutschen Schüyen-Ge sellichaft, vollzog nunmehr die Krö nung. indem er dem neuen Herrscher die Krone aufs Haupt setzte und ihn mit dem Reichsszepter belehnte. Der neue Herrscher tri als Hermann II. in die Weltgeschichte einaetreten. Den Thron wird er mit ^rau Marie Schroer thei len. die er sich zur Königin erkor und die ihn in dem schweren Amt des Re gierens unterstützen wird. Veroollstän digt wurde der Hofstaat durch die Er« nennung der Herren August Schroer Ignatz Rolfes zu Adjutanten und gRoh'tS zu Adjutantinnen. darauf hin. ivie milde und liberal da? Regiment gewesen und daß das Schützenreich unter der weisen Regie rung zu hohem Ansehen nach Innen und nach Außen gekommen und sich ei nes kräftigen Wachsthums zu erfreuen gehabt hätte. SchmiNieS Kapelle spielte a'.edann da- ..Heil Dir im Sieges kranz" und die Hudepohl Combination verschönte die Zeremonie durch den tr,#nn fahnden, da derselbe wahrscheinlich nachgeholt werden. Das Fest nahm ei-j Strahe Lungci' windsucht. nach genannter Stadt zurückkehren wird. Sonntag im Vortrag verschiedener Lieder. Außer, gon Str. Lähmung. dem genannten Gesangverein waren Thelma Nord nan, 1, 706 Carr ,'ellschait! Straße: Darm ?•!den. 608 CCittefititniler VokkSblaii, Moniaq, 8. August 101i.' del das übliche Konzen statt. Außer dem finden heute zwei Vorstellungen im Hunde- und Affenzirkus statt. Jdentifizwt. Sarns miethete am Mittwoch Mar« gen tili Buggy vou Gooömau. Der 27 Jahre alle Walter E. Kami «e,ch-ft.g«»g I ,a6n b,, ^e Zuz. der Mittag« hk .imr b« ktttn Saunst, mlche begab derlelbe ,1* nach^ahne des Grull.-Verem«, I Weise regnete es in Highland Grove Buggy vor dem Geseifte vor und i *l sast gar nicht, während doch in der nahm die Aufmerksamkeit des Clerks Stadt tinS Mann in dem Sugar zu glaubte, wird heute nrt dem Gefange nen tonfrontirt werden. Geburten. Charles und Mary Schrot der, 1292 Harrvon Ave. Modctea. Fred, und Kate 'Stuart:, 1914 Montrose Ave. Änate. Jacob und Eine Ruehl. 1707 Queen City Ave. Knabe. George und Bettie Dscherwitz. 2185 Amor Place Möbcher. William und Em: Wirme!, 1629 Wen wood Ave. 5fcna Anthony und Matt :ta Van de Ryt, 2230 Amor Place D. .dchen. Clement und Josephine Thomas. 2182 Amor Place .dchen. David und Anna Haghes. 1587Tre mont Str. Knabe. John und Sallie üorherr. 3938 CoÜin» Ave. Knabe Joseph und Alma ukndellen, 1717 Pleasant Str. Knal Charles und Em: a Ritt«, 1118 Sei on Ave. Knabe. James und Mar.) Icntgan, 1126 Grand Ave.: Knabe August und Mar-.e JlmluNfl, 2533 Colerain Ave. Manchen. Ernst und Fbieme Koste, 2418 Kenilworth Ave. Knabe. Lorence und Sophie Reichardt, 143 Goethe Str. Madchen. Harry und Eoeiim Hopper, 29 Mit» chell Ave. Mädchen. Philip und Elsie Peil. 529 Garmalt Straße Knabe. Sterblichkeitsbericht. Lucy P. trifft. 49, Cteae, Ind. KredS. Thelma Dorotbea Echerttt, 2 Mo nate. 1025 Linn Str. Schwäche. deten Vereine waren Gegenstand ver-i Katderine Jos^ dine Danker, 4 Mo dienter Ehrungen und Aufmerksamkei- nate. ^12 Conrap itr. Darmleiden. ten. Vom Preisschießen hatte man I Herman Goti lz, 49. 2322Miami Abstand genommen, doch soll dasselbe i Canal, Lungens^-^r'.udsucht. nen reifenden Verlauf unb zufrieden I mit den Erlebnissen des Tages kehrten die Schützen mit ihren Familien Abends zu den heimischen Penaten zu rück. Louis Schaefer. ^239 Stark Str. Hirnschlag. Benjamin Bnn'd, 58. 936 Hatch Straße Jnque': in ©thrctbe. Mary Miltre: C'Netl, 5, 819 West 4. Straße Nierer '.eiden. Peter Theobald ^iddy, 64, 324 Ore- jagend möglich im Spätsommer! Stella (iolerr, .v 2f 9o2 ÄeH 6. 3*o. Der Regen, der am gestrigen Tag von Morgen» bis Abends hernieder ging, hatte zur Folge, daß im Foolo gischen Garten das Nachmittags^Pro gremm ausfallen mußte. Es mar kein! und die Publikum vorhanden unb erst A e n s Darstfllung gelangte fas Schauspiel „Ter Sturm". Tiefes herrliche Mär chendrama wird am Donnerstag und Samstag dieser Woche wiederholt und dann werden die Schönheiten der Dar stellung bofientlicb nicht durch die Wit terung beeinträchtigt. Nach der Vor stellung konzertirte das Cincinnati Abends Vorstellung statt. Heute wird vom Cincinnati Orche ster ein volles Nachmntags»Programm zurDurchführung gebracht, da imFrei» licht-Theater keine Vorstellung stattfin bei Die AbenvvorWllua^Frwgt dal Conti) Island. Cvnet! Jslan: :rar gestern zitmlich verwaist, was Lei dem unaufhörlichen ^»ses, sow« oe- Tanzpavtllons Hki nackdem der Regen aufgehört batte.^ fr 'chen Menge belebt. stellten ssch die Besucher ein. Im Frei- i Das Veranuguil^ Programm ttt Co- iiebttbeater fand eine Vorstellung statt, land ist i'.a Woche ganz beton- Ausstellung im Ganzen ein nt'cg doch ließ die Feuchtigkeit der Luft unb **rd II1!ttegaiU, des Grund und Bodeiis die Zuschauer I ^kden kann, was gestern versäumt nicht recht zum (Henuß kommen. Zur ^d^en v K^en-gefahrliche Berletznagea. Von einem schweren Unfall wurde gestern Abend kurz vor 9 11 bt der 48] %ibre alte Arbt.ter Calvin Woods von Winchester. betroffen. Der Mann 1 wagen No. 4 nach dem Hospital ge bracht, wo sein Zustand fiU äußerst be denklich befunden wurde. (6r,',6ifif)ofj1itilTermIlralfif|fflnö lieber den Aufenthalt des Herrn Grzbischofs Dr. Heinrich Möller in Deutschland wird uns von befreunde ter Seite aus Köln geschrieben: von 309 West Liberty Straße, welcher,1 Dr. Heinrich Möller, welcher im April wie gestern berichtet, am Samstag! dieses Jahres mit seinem Bruder Ber Abend von den ©eheunpoliRisten Hill i nard, dem Pfarrer der dortigen Ma UND Harnold im Zusammenhang mit i lienkirche eine ausgedehnte Reife nach der Beraubung des Juweliers John Palästina und den Grävern der Apostel Bertling. No. 1115 V-ae Straße, oer-! in Rom angetreten, weilt seit End bähet wurde. ist gester i mit mehreren Juni in Deutschland. Nachdem der Änceftellten des Leibnallbesitzers N.: selbe am Pfingstfeste auf dem Berge Goodman von No. 332 'tieft 7. Straße' Sion zu Jerusalem pontisizirt in der tonfrontirt und von denselben mit al-! Kirche, welche von deutschen Katholi- K ö n den 28. Juli. Der Herr Erzbischof von Cincinnati W-lnu, Strafte qefrnC'n. SWaento*' T-U,sckl°nds Mch-N«. durch d« Weihe U Earthage Aair Verspricht Heuer grovartiger b«, denn je zuvor. wer» fünf otrichiedene Klassen tmgetheilt werden und für jede dieser Klassen sind besondere, werthvolle Preise aus gesetzt worden. Picaic bes D. II. A. IRSnacrchflf#. Ter Deutsch-Ungarische Arbeiter Männerchor, der zu den beliebtesten Vereinen der Stadt zählt, veranstaltet am 21. August in Lohmann's Park in Ca'len sein zweites diesjähriges Som merfell, das sich zweifelsobne zu einem ganz prächtigen Erfolge gestalten wird, denn das rührige Kommittee. an dessen Spiye die Herren Peter Kampf und "\ouDb Staub stehen, wird nichts un- vor, an Bord zu ^.eiben, als un.ter den, (en und auch für leibliche Genüsse wird! aus den rührigsten Mitgliedern des tropfenden Bäumen zu lustwandeln. gorge getragen und zwar in erster Li- Vereins besieht, ist mit den Vorberei Das Picnic der Katholischen '.Hitter njf einen echt ungarischen „@u- wurde unter Dach unb Fach abgehalten 1^$". dem die Festgäste ohne Frage! nichts ungethan lassen, um den Vereinsmitglicdern und Freunden des LereinS genußreiche Stunden zu be reiten. Lhiothal Ausstellung. Das Bestreben des Direktoriums, 4| letchl nachgeholt ^ffaüiges Aeußere zu geben, hat die tbeiüveise Ausführung eines Pla- vcn blickt Herranna den de RangirLokomo i chenden Eindruck. Auch die Räume des tive. Dem bebauernsmertbtn Manne! Restaurants werden in schönsten Blu wurde der linke Fuß glatt vom Seine menzierden. Guirlanden und hängen geticnnt. Außerdem erlitt et innere den Arrangements prangen, und so Verletzung«, ft würbe tig Patrol- j.werden bit satten. HUtbtr Floras b«S Auge des Besuchers an allen Ecken u: Enden des Ausstellungstettmns freuen. 1 d-'M «tunWtütf oom iwtttfdben «aisn mann derselbe,,»» «NM», besond««» unDvt Geistlichkeit Kölns vor. Der Erzbi fchof pontisizirte während seines Auf enthahs in Köln im bohen Tom am Treikönigenoltar und der Martyrerkir che der Hl. Ursula und deren Gesell schast. Von Köln aus unternahm derselbe mit seinem Bruder und Msgr. Windtborst Ausflüge nach Aachen. Blnerhaide. Kempen und Mühlhausen, in welchen Orten die Mutterhäuser der religiösen Genossenschaften sich besin^ den. welche auch in der Erzdiöcese Ein cinnati Niederlassungen haben. Erz bischos Möller besuchte unter anderen Cr ten auch das Grab he» verstorbenen Pfarrers Stehle und die Geburtsorte seiner Eltern in Selm und Ostbevern Has ilrr 8lßuieijkr. Von Nah und Hern betheiligen sich Eidgenossen an der Fah «ruweihe des «faütlt ®er» eins. Ein schönes Bild des Zusammen hol tens und der Einigkeit bieten die Schweizer auf ihren Festen, besonders wenn ein solches Fest mit betr. Datum der Unabhängigkeit- Erklärung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ?.u- der Welt. Am Tage der Unabhängig keit schlägt jedes Schweizer Herz höher und unsere hiesige Schweizerkolonie stellt sich ein ehrendes Zeugniß ihres Patriotismus aus, baß sie diesen Feiertag alljährlich begeht. Heuer ge- Mt neuen der der ^estgeber wir. Das Doppelsest wurde in Loh mann'» Park in Lakley gefeiert. Der unaufhörliche Regen hatte Veranstalter und Gäste von ihrem Entschluß nicht abbringen können und mit Weib und nach Oakley dem ssüaeben- zer Turnverein erschienen und die Landsleule von Louisville, von Hamil ton, von Lima, vonEolumbuS und von anderen Städten bekundeten ihre Zu sammengebörigkeit, indem sie starkeDe legationen zum Fest entsandt batten. Die Vereine hatten ihre Fahnen und Banner mitgebracht und es gewährte einen prächtigen Anblick, als die Fah nentröger sich um die GrütIi-Fahne gruppinen und der Akt der Weihe vor genommen wurde. Herr John Benz trug die alte Fahne, unter der der Grütli Verein sich so machtvoll entfal tet hat, und Herr Edward Ritschard trug das neue Banner, prächtig in Seide gestickt, mit dem rothen Kreuz «n Westfalen. In Münster machte im weißen Felde und entsprechender Msgr. WinrtHorst ihn auch bekannt mit Inschrift. Tie Weihe der Fahne bil dem Schwiegersohn des verstorbenen dete natürlich den Mittelpunkt ber Christ. Sandheaer aus Cincinnati, des- Feier und es war ein erhebender Mo sen Gastfreundschaft die drei Herren nient für alle Anwesenden, als Herr zwei Tage in Anspruch nahmen unb (Sbarles Kuenzi das herrliche Banner tiöchst angenehme Fahrten in dessen s dem Verein mit einigen passenoenWor fürstlich ausgestatteten Automobil und i ten unterbreitete. Die eigentliche Fest Karossen unternahmen. Ende August denkt der Erzbischos über New lOork und Montreal in Cincinnati etnzuttef fen. rede hielt Herr Ctio Anner, ber in schwungvollen Worten von der Hei mathliebc ber Schweizer sprach. Reicher Seifall lohnte den Redner. Auch die Herren Fritz Heller. Charle 'Äuenzi und Edward Lodder ließen sich Die diesjährige Carthage Fair, die ttt den Tagen vom 17. bis 2\ August Neuter zu meifterhasted Vortrag ge stattfindet, verspricht großarüaer iu langten. werden, denn je zuvor. Das Pro. i TaS Fahnen^ommitttt bestand aus ^g,„i^ou wolini No. 301 aramm wird in diesem Jahre weit um-! den Herren Heller, ^^arle® fangreicher und reichhaltiger sein als in Kuenzt. ^oieph M. Kaelm Edward .j~S rriey(,on unferce Slorre» früheren Iabren und auch die Zahl der Fuerer. John Benz. Emtl Kubn und! rgg«». f»ome ß'6 "ri bedeutend Friedlin Gleisen, denen die herzlich- ausgnetzten Prämien ist vergrößert worden. Sekretär Simp- sten Glückwünsche und anerkennende son ist bereits seit geraumer Zeit mit Worte zutbeil wurden. Der Damen ver den Vorbereitungen beschäftigt unb etn hatte ebenfalls fein Beste? zum Ge wird natürlich dafür Sorge tragen.! lmgen des Ganzen beigetragen und daß am Eröffnungstage alles in bester Frau Fuerer. Frau Kuenzi. Frau Lack- Schlafzimmer des Ordnung ift mann. Frau Benz. Frau Kaelm und oteuens eindrangen Die jährliche .Babyshow' ist auf Krau Biedermann batten tyre Ärvens-1 lajanen in^c«. Ein golpene» Arm den 20. Auauft erhraumt worden und! kratt selbstlos der Allgemeinheit zur wnd wird ebenfalls ^rm^t. Tte Far die ausgestellten Rabies werden in Verfügung gestellt. Kein Mißton trübte das schöne Fest. Machte auch der Die jährliche .Babvshow' ist auf Krau Biedermann fatten ibre Arbeits- faaften stahlen. E Himmel ein grämliche» Gesicht. inLoh mann's Park waren nur glücklich: Menschenkinder anzutreffen. Al» dann Abends ber Weg zu den heimischen Pe naten angetreten wurde, geschah es im Bewußtfein eines schönen verlebten Tages. Picnic bee Hannoveraner U. B. No. 1. Am kommenden Sonntag, dem 14. August, veranstaltet der Hannoveraner Unterstützung* Verein No. 1 in Lob mann's Part in Oakley sein diesjähri ges Picnic. Die Festlichkeiten dieses mit Reckt allgemein beliebten Vereins haben sich stets durch echldeutsche Ge- (tynnen nes gezeitigt, dessen völlige Vollendung tigt, daß ein Mann in der Wirth nack) der Ausstellung vielleicht von der i schaft No. 304 Ost 3. Straße in selbst Stadt in die 5^and genommen werden mörderischer Absicht Karbolsäure ge wird nämlick'die Umwandlung ber! nommen habe. Als der Patrolwagen 3» im bttbol vu varlameiii in beifällig aufgenommenen Worten! erbalten jede gewünschte Information über den Zweck und die Bedeutung des Tages aus. Tie anwesenden Schweizer Sänger verschönten die eindrucksvolle Ceremonie durch einige patriotische^ der. die unter Leitung des Herrn E. C. für das Picnic beschäftigt und Au geblich er Eclbstmordversnch. Die Polizei des z.veitcu Tistrikts wurde gestern Nachmittag benachrich- hatte sich auf dein Perron an der 8. uferstittfen des Ausstellungsgeländes 3. Straße wurde in anscheinend! Firma H^man^tor Co. und der Straße und B. und O. Eisenbahn- find in Grassläcken und prächtiae Blu- schwerkrankem Zustand vor dem Hause Fund des Gelbe» wurde bet Psiize« angetroffen und schleunigst nach dem gtmelbet. gebracht, wo die Magen- Tas Picnic der Adler Loge auf sofort in Anwendung kam. dem Country Fanplatz am Samstag telbar vor eine n: demselben Augen von wildem Wein einen äusttrst anspre- z Ter Empfangsarzt war nicht im Nachmittag und Abend verlief in Gebäuden nicht bedeckten Plätze und, macher Wm. Zimmer von No. 307 Ost 1 $35 jnöait ver Kleider ban dl ung der Stande, eine Spur von Karbolsäure oder andere Symptome einet Vergif tung zu finden und Zimmer wurde später in dem Patrolwagen wieder nach feiner Wohnung gebraut. uum tvm«n unttc ht'm Range eine# Baron». Pi« zu rtfen Heute ist es anders, jeber ifet soviel Mes trie r$ i&nr dkiiebt. Tie fjuir «sensit unir jiu» Gc'mütb lim'etv-s i'olfeS tft ber uun 'S«-» 3Mjuf*tr!vvi ®t-' „Httbig s Pies" und ieier. 2ie glucfn*. -BS John Harmon Uutet der Anklage des Msrbe» der« haftet. fammenfällt. Die freie Schweiz kann! von dem berittenen Polizisten Staad auf ein s19jährige- Bestehen zurück-j jn seiner Wohnung oerhaftet und uu* blicken und sie ist die älteste Republik! ter der Anklage des Mordes tinge* John Harmon von Deal Road uttb Weft Fork Creek wurde gestern Abend Der Gefangene itt als Ma­ sperrt. schinist bei der Smith Milliug C6. Township Straße und Spring Grove Avenue, angestellt und war am 22. Juli mit seinem Mitarbeiter DallaS Dundasson, 27 Jahre alt. von Erie Avenue, Mt. Auburn, in einen Streit aerathen, in dessen Verlaus er seine« Gegner mit einer Eisenstange einen so wuchtigen Hieb an den Kops versetzt haben «oll. daß Dundasson einen Schädelbruch erlitt. Ter Verletzte starb am Samstag im Betts Straße Hospiwl. PlöWcherTod. Der 37 Jahre alte Edward So«f, wohnhaft an Andrews Avenue, St« Bernard, wurde gestern Abend von sei- net Schwester todt im Bette liegend aufgefunden. Der Coroner wurde be nachrichtigt und konstatirte, daß Long an der Fallsucht litt und daß ^ein Tod auf natürliche Ursachen zurückzufüh ren ist. ö. K ef C. fienit verschon. Das Picnic der Mitglieder des Crdcne der katholischen Ritter vs« Chio. das für deit gestrigen Tag in i£ouer) Island anberaumt geroefe» roar, mußte natürlich der ungünsti gen Witterting tvegen ausfallen. Laut den forurt von Seiten des Arrange mentokommittees gelroifenen Vor fchruiigcn, wird das Picnic am Sonntag den I. September in Jc-laiib stattfinden. Banvereiuc Picmc. Tas diesjährige Sommerfesi töntet den Auspizien der Bauvereins Liga von Hamilton County findet am Samstag. 18. August, im Chester Park statt. Das Arrangements Kcmmit* tee besteht aus den Herren Wm. Q'Keese. Tbomas L. Pogue. Henry S. Rosenthal. John T. Bunke und Fred. Ctten. Bauvereinsmitalieder sind zu diesem Feste eingeladen und^pe den Lokalen der resp. Vereine. i o n Hamilton Anzeigen, Lokal-N-tiz» und Neu!gkei'ten sind abzugeben Elke ber 4. und (vliarlr« Stravr. linier wii jiiiv Worb ,1# ^ront Str. Telephon (Home), Zwei /jfuringe, Will unb James Smith, wurden von der Poli zei verhaftet, weil sie im Maxwell'i'chen Hotel, an der Wood Straße, in das Farbigen John und Rasirgeräth- bigen stammen aus Middletown. Josevh Duvald und Cbatlci Proud wurden vorletzte Nacbt vor dem Wartesaal der Ohio Electric Babn wegen Fnedensbruchs in Gewahrsam genommen. Sie schlugen einen gewis* stn Edward Zellner. welcher auf einen Karren saß. ohne Grund ins Gesicht. Beide Gefangene wohnen in Coteotto. Christ. Reese, ein Landstreicher»., wurde gestern schlafend auf der Treppe zum Gerichtsgebäude gefunden und von der Polizei nach de? Polizeistation geführt, um dort sein Schiäschen zu beendigen. Er wurde hierauf von der Polizei auf eine Traction Ear gesetzt, und erhielt den Befehl, die Stadt z» verlassen. Helen Hetterich, die älteste Toch« ter des Detektivs Peter Hetterich, von No. 11U Benninghofen Avenue, war vorletzte Nacht ernstlich krank und der Vater, welcher im Dienst war, wurde auf Verlange» ferner Gattin hei»be« rufen. Ter nördlich fahrende C. H. unÜ D. Güterzug No. U8 entgleiste vorletz ten Abend nabe Miamisburg und fünf Guterwagen wurden zertrümmert und rissen die Bahnstrecke und Geleise auf. Alle Züge mußten bis gestern Morgen über die Zweigbahn, und D. Ei' senbahn, von und nach Daytmt fah« ren. Niemand wurde verletzt. Ein Kunde, dessen Namen unk» Wohnort unbekannt ist. verlor vorge* Portemonnaie mit schönster Weise. Tas Feuerwerk beS Abends war wunderschön. ol7t IRetal Polish* unb ^varkeeper» FrwO*.

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jp-lp "HPV*' k* Keuilteton. Die Erbin. Ein Roman. Fortsetzung.) 12. Die Frau Zoll Jnspektorin stand 116er den Tisch gebeugt, auf welchem die Lampe wieder brannte, und neben ihr fielen die langen, blonden Locken von Lottchen's Kopfe und schaukelten hin und her. Sie betrachteten Beide ein blaues Papier, in welchem zierlich gefaltetes Leinenzeug lag, das einer genauen Prüfung unterzogen wurde. Me alte Dam« hatte sich dazu die Hornbrille unter die Backenhaube ge schoben, ihr ganzes Gesicht leuchte« poll Seligkeit. „Mein Gott, Lottchen, wie Sie das Ulles gemacht haben! Kind, 'das kann 3$nn Keine nachmachen, nein, Keine!" Tief sie stoßweise. „Es ist eine Sauber feit darin, eine Accuratesse! Da kann man lange suchen, ja, lange suchen kann man!" „Liebste Frau Zoll Jnspektorin". antwortete Lottchen sanft, „es ist doch eicht Alle! so, wie es sein sollte. e „Und wenn Eine aus Paris fame!" rief die Wittwe. die den Kopf mit der Hornbrille energisch aufhob und den Arm in die Seite stemmte, „es könnte Steint es besser machen. Sie sind zu Bescheiden. Lottchen. viel zu beschei Sen!" Fräulein Lottchen tackelte gerühmt und drückte die Hand ihrer Freundin. „Wenn es Ihnen nur gefällt", lispelte sie, „und wenn „Nun, was denn... wenn. Kind?" fragte die alte Frau. „Wenn wenn er Rudolf... wenn er nur damit zufrieden ist." Die Wittwe schlug in die Hände und lachte selig auf. „Zufrieden sein!" rief sie, „außer sich wird er sein, glück selig und voller Wonne: denn wovon ist dies ein Beweis, Lottchen? Was ttbäli er dadurch für eine innerste Ueberzeugung.die ihm mitten durch sein Herz gehen wird!" „Nein, nein!" sagte Lottcken ängst lich, „er darf es nicht wissen, Sie müssen ihm sagen, es wäre Etwas für ihn gekommen, Sie wüßten nicht wo- her: es wäre abgegeben worden." „Als ob er das nickt auf der Stelle merken sollte!" fuhr die alte Frau jubelnd fort. „Kind, bei solchen Gele genheiten wissen die Männer sogleich. woran sie sind, und wer könnte ihm denn auch ein solches Geschenk ma chen? Das tbut Keine, die nicht ihre besonderen Absichten bat." „Frau Zoll Jnspektorin!* rief Lottchen. die Hände vor ihr Gesicht haltend. „Herzenskind!" sagte die Mutter. ihr die Hände fortziehend, „es muß doch mit Euch zu Ende kommen, ja, zu Ende kommen muß es, und mein ganzes Herz tbut sich auf, daß Er Dich baben soll, was immer mein liebster, Wunsch gewesen ist. Ich muß Dich Tochter nennen, Lottchen, so muß ich Dich endlich nennen, und das Wort muß gesprochen werden, je eher, desto lieber, damit mein armer Knabe auch Zur Ruhe kommt: denn es drückt ihn und drängt ihn. er sah ganz blaß und verstört aestern aus. und 5o siebt man aus, so lange nicht Alles in Richtigkeit ist. Wenn's heraus ist. da kommt erst die wahre Seligkeit. Ich weiß ja. wie es mir ging ich konnte nicht schlafen, nicht essen, nickt trinken, that Alles verkehrt und antwortete verkehrt, bis der da an der Wand endlich den Mund auf that und fragte, ob ich ihn baben wolle. Es kam mir glühend vom Herzen herauf, wie ich ihm aber in die Augen blickte, so schrie ich auf: Ja. ja! und ich hatte ihn um den Hals gefaßt, und da war es aus. rein aus! ®?fte Mutter!" rief Lottcken. die still lächelnd in den Armen der alten Frau Zugehört hatte, „das könnte ich nicht!" „Du wirst es fchon können", ant» Und fo sollst Du es auch machen, Kind", fuhr sie. ihr herzliches Lachen unterbrechend, fort, „so accurat sollst Eindruck ist oft falsch. Wir müssen je* pju es machen, hier auf der Stelle. denfalls zunächst in Wien reeforchiren So wie er kommt, soll es losgehen." i lassen." "Um des Himmels willen, beste, „Wollen Sie nicht selbst hinreisen?" 5e:t der Erfahrung. „Das können wir nau bezeichneten Menschen unauffällig „16 Jflft.tolzefte tote Die Wir wollen bosc tbi n, wellen schnu'I len, wollen uns bitten lassen, und es ist dann, als müßte es so sein. Je länger es aber dauert, um so weicher wird es da drinnen, und zuletzt tön nen wir die Zeit nicht erwarten, wo der liebste Mann wieder mit uns lachen und sprechen soll." „Da kennen Sie mich nicht", er wieherte Lottchen. „Nein! man muß sich Nichts vergeben und den Männern zeigen, daß man auch einen Willen hat. Ich wäre ganz gewiß nicht g? tommtn, aber ich sage es im tiefsten Vertrauen, beste Mutter der Cnf:I hat mich darum gebeten und auch der Medicinalrath!" „Was, der?" fragte die Frau Zoll Jnspektorin. „2öas will denn der?" „Er hat mit Rudolf gesprochen, und er ist ihm, wie er sagt, sehr aufgeregt, verstimmt und übel gelaunt vorgekom men. Sic wissen dock, daß Fräulein Sckellbach ihn jetzt plötzlich mit ihrem Vertrauen beehrt." „Du darfst nicht eifersüchtig sein, liebes Loschen, ganz gewiß nicht", be ruhigte die Mutter. „Eifersüchtig? lieber Himmel, nein, ich bin auch gar nicht eifersüchtig. Wie Glück: Sie wissen gar nicht, beste Mutter, wie gut er es meint. Alles liegt jetzt an Rudolf, er kann fordern, was er will, und der Onkel sagt, wenn er zehntausend Tbaler haben wollte, so könnte er sie bekommen." „Ist es möalich!" rief die Frau Zoll Jnspektorin mit starr stehen den Augen. „Ah. Lottchen, das ist ja Alles Spaß!" setzte sie dann voller Zweifel hinzu. „Ernst ist es, voller Ernst", sagte Lottcken eifrig, „er muß nur fordern, dreist fordern und es sich verschreiben lassen. Das schiefe Johannchen ist reich genug: der Onkel hat einen Ver mögens Auszug gemacht und meint, sie hätte mehr, als er selbst geglaubt, und der iunae Baron Larfeld, der ge rau wüßte, wie es stände, wäre ein Mann von Ehre, großmüthig und dankbar. Sehen Sie, liebste Mutter, darum bin ich gekommen, weil Onkel und der Medicinalrath meinten, ich möchte es thun, selbst mit ihm svre chen. ihm rathen, und um meinetwil len" Lottchen senkte lächelnd ver sckämt die Auaen „um meinetwillen würde er Muth bekommen, für unser Glück zu sorgen." „Freilich wird er! o. ganz gewiß wird er!" rief die Wittwe. Aber in ihren Blicken und in ihrer Stimme lag doch etwas NackdenUickes und Schwankendes, was früher nickt darin gewesen war. „Ich glaube, da kommt er", fuhr sie fort, als auf dem Ganae von der Treppe her Schritte sich hören ließen. „Das muß er sein!" Lottcken scklürfte schnell in den Aer beck Micken Ofen und Wand. „Stille, nille!" flüsterte sie, „er soll mich suchen." (Fortsetzung folgt.) Jlvinf Üoljaun. Detektid-Rornan von Ferdin a«d u n k e (Fortsetzung.) könnte ich denn eifersüchtig sein? es tft schon mit der Wahrheit hervortreten und Ihre Verzeihung und Ihren vä terlicken Segen erbitten." „Warum hatten sie sich aber der borgen?" ..Das ist der einzige Punkt, der mir noch nicht klar ist. Aber darüber kann vielleicht die Wittwe Koch Auskunft ja kein Gegenstand danach. Ich muß wirklich lachen, daß Sie glauben könn ten, ich wäre eifersüchtig." „Aber der böse Mann, der Medici nnlrath, hat es dahin bringen wollen", sagte die alte Frau. „Nein, nein!" antwortete Lottchen. „Und wollen Sie nicht nach dem Fenfterreiniger reefaerchiren, denn 8 scheint mir doch, daß dieser mit mei nem Schwiegersohn und meiner Toch ter in Verbindung steht." „Das glaube ich noch lange nicht so' unbedingt, ich suche den Helfershelfer in Jbrem eigenen Haufe, der Fenster reiniger ist nur ein Mittel gewesen, den Verdacht von innen nach außen zu „Nein, ich halte meine Anwesenheit in Berlin für unumgänglich nöthia. Ein Telegramm an die Wiener Poli zei genügt vollkommen. Denn es ist wartete die Matrone mit der Sicher-! durchaus keine große That, einen ge- v Alle, und Allerfurcfitfcmre kann es und thut es,! ganzen Affäre ist in Berlin zu sucken wenn nutzer Rechte kommt, ja, wenn und 3,war glaube ich, daß wir den Tbä nur der Rechte kommt!" Sie fah Lottchen fo fiegesaewiß an, und Lott chen lächelte fo süß und verschämt, daß sie in ein neues Lacken ausbrach und behauptete, sie sähe schon ganz so aus, wie eine Braut aussehen müsse. »Ach, wenn er nur nicht heme fame!" lispelte das große Mädchen, einen Blick nach der Thür werfend „ich fürchte rnick, liebe Frau Zoll-Jn spekwrin, ich fürchte mich wirklich!" .Mutter sollst Du sagen, Kind", antwortete die Wittwe, „und alle Dein? Furckt wird zu Ende fein, wenn er nur erst hier ist. Worte. Du Sckelm!" fuhr sie dann lustig fort, „sage die auf. richtige Wahrheit. Bist Du nicht selbst gekommen, weil das Herz Dich trieb?" „Nein, wahrhaftig! nein wirklich!" betheuerte Lottchen. „Ich wäre nicht hier, ich hatte es mir fest üomenom* men. er sollte zuerst abbitten, aber. „Aber eSjing nicht", lackte die alte Qrtau.— I u verfolgen. Der Schlüssel zu der sprana hinzu und half feiner ter noch enger einkreisen können, wenn wir Ihr Haus schars beobachten." .Ach, Sie täuschen *ch. Wem sollte sich meine Tochter anvertrauen? Und es betritt Niemand als Klose mein Arbeitszimmer." »Iii diese Thür offen?" fragte Lip pi. indem er auf den Zugang zum Kon tot beutete. »Nein, die öffne ich jeden Morgen selbst. Klose kommt über den Kvrri bor meinet Wohnung." »Dann hat Klose den Brief bincie- legt und die Sckeiben durchschnitten."! sckon draußen unv 'hatt'e"den Brief ,Ach, wo denken Sie hin, Klose ist seinem Geheimsekretär gegeben, um ihn treu wie Gold »Einerlei, wen» Niemand anders das Zimmer betritt, als er „Und der Fensterreiniger? de» ver gessen Sie ganz und gar." „Ich sagte Ihnen doch schon, daß ick den ledialich für eine Atrappe halte. Glauben Sie. daß ein Fenster mit einem Diamant durch schneiden kann, ohne von den Voruber gehenden bemerkt zu werden? Ich glaube das nicht. Es mag noch so unwahrsckeinlich klingen. Klose ist der Vertrauensmann Ihrer Tochter und ich will Ihnen auch sagen wie so. Klo ses Sohn wurde vor neun Jahren aus dem Haus gejagt, tveil er eine Liebelei mit Ihrem Fräulein Tochter angeban delt hatte, nicht wahr ST „Jawohl!" „Nun, Sie haben den damals acht zehnjährigen Primaner kaum gesehen, würden ihn also Heute unter keinen Umständen wiedererkennen." „Das ist richtig." „Ahnen Sie nun den Zusammen hang?" *2)er junge Klose und der Prinz.." sind ein und dieselbe Person." „Warum diese Komödie, etwa um meine Tochter zu täuschen?" „Ihre Tochter neb men Sie mir das harte Wort nicht übel ist mit im Komplott. Sie spielt die Gattin des Prinzen ganz vortrefflich und zwar nur. um Sie zur Herqabe eines an ständigen Heiratbsgu'eL zu bewegen. Nackdem sie dieses erlanat, wird sie und will urtfet qeben, die Sckwester Ihres Kassenbo ten. ich babe sie noch nickt verhört, um sie erst bei einer Dummheit zu ertap pen. die sie zweifellos bei der War nung des Pärckens begehen wird. Bis jetzt ist sie ausfallend klug zu Werke gegangen, meine Späber bad^i nichts bemerkt. Wenn sie erst sickerer aewor den ist. wird sie mehr aus sich heraus treten." „Und Sie ilauBe«, ban Wittwe Koch den Aufenthalt atemer Tochter kennt?" „Entweder sie oder Jbr JtafTenbie« ner Klose. Alr' lassen Sie sick um Gotteswillen nickts n er'.en. Dil könnte uns den Verwst :et Partie bringen. Alle Beteiligten müssen vollkommen ahnungslos sein. Ich wiü jetzt weiter forschen, bandeln S-e inzwischen ar nau nack der Vorlckrift des Briefes und beobachten Sie Klos im Stillen."! Der Kommissar nmg i:n) Geiern! setzte sick zur Arbeit. Er ei ledigte zunächst seine laufenden ©eickärte, dann schrieb er envn zärtlichen Brief an seine Tochter, dem er einen Ybeck I über hunderttausend Mark beifügte. 1 Er steckte beide Schriftstücke in ein Konvert, das er mit der Adresse der Gräfin Lau^enburg verfah und legte den Brief zur Seite auf den Schreib tisch, um ihn später mitzunehmen. Als er seine Bormi.'tagsarbeiten beendet hatte, gab er das Zeicken zum Eintritt etwaiger ©efcbäfisbefudbt. Da kamen sie nach der Reihe herein. Der eine fuckte um Finanzirung eines großen Svortunternebmens nach, der andere bat um Unterstützung für ein wissenschaftliches Institut, ein dritter efferine sich, volkswirtbickaftlich« Ar tikel zum Lobe des Bankhauses Gel dem in die Zeitungen zu lancirer, und andere mehr. Der Kommerzienrath fertigte jeden mit gewandter Liebens Würdigkeit ab. ohne auch nur das ge ringste Zeichen zu geben, ob er der vor getragenen Sacke sympathisch oder Nicht gegenüberstehe. Aber auf dem Papier, wo er sich die Adre^e ange merkt, stand schon, ehe der Besuck da8 elegante Arbeitszimmer verlassen hatte, die Antwort in wenigen Schlagworten. -Geldems Geheimsekretär ließ oenau drei Tage verstreichen, dann beantroor* tete er die Gesuche nach den Notizen sei, nes Chefs. Als der Kommerzienrath eben den letzten Petenten freundlich hinaulkom* plimentirt blatte, trat der Staffendienet mit einem Arbeiter ins Zimmer. „Nun. was gieb: es, Klose?" „Ach. Herr Kommerzienrath, Sie lenken fo scheint es mit. Aber ich! entschuldigen, der Mann von der (Sief will zur Zeit nichts sagen, der erste trizitätsgesellschaft will einmal nach dem Licht sehen, ick babe ihn bestellt, weil es unten im Gewölbe wieder gar nicht brennen will und da die Hsupt leitung bier durchgeht..." „Na ja. er soll nachsehen." Die beiden Männer mußten den Schreibtisch wegrücken, um an die Drähte zu gelangen. Geldern wollte zur Börse gehen und w ,vvt„ griff nach seinem Paletot. Klose 1 einem Chef. Dienstfertig nahm et auch den Hut vom Riegel, den Geldern aufsetzte. Nock einmal trat der Bankier zum Schreibtisch, um zu sehen, ob er nichts vergessen hatte, und er bemerkte den Brief. Aber ba hatte der ungeschickte Klose beim Abrücken des Schreibtisches mit seinen fettigen Pfoten das Kouvert derartig besckmutzt, daß Geldern ein neues schreiben mußte. Aergerlich warf er das alte in den Papierkorb und schalt Klose ein Ferkel. Der Kassendiener entschuldigte sich vielmals, es solle nicht wieder vorkorn men. aber der Kommerzienrath war zu frankiren. »Nein, geben Sie nur her,- sagte Geldern, als der Beamte den Brief in den Postkotb werfen wollte, „ich werde ihn selbst besorgen." Der Kommerzienrath ging auf der Börfe ruhig seinen Geschäften nach, er ^?ubc" ?aß Morgens zwischen war gerade babei, ein ««gwerflpapier Di-IIeiit a« CH, ob ich dal nicht kenne, jacht und neun Uhr Jemand von außen [gu schwinbelnder Höhe zu treibt», alS^schulvig?!" «'."A' v aöi'V GliicliiiteHer »elTOHiM, Montag, Lippe ihm legte. „Nun, was aiebts?" „Mein verehrter Herr Äwttntfjlttt* rath, ich will doch lieber selbst nach Wien fahren und ich hoffe. Ihnen in drei Tagen Ihre Tochter zuführe» zu können." Geldern fuhr auf. er vergaß pl'dtj lich alle Papiere und die gante Börse. Er zog den Polizisten ins Nestauraut und fragte in höchster Aufregung: «Wie haben Sic firfi so schnell ent schlossen?" „Es tonnten uns doch Überraschun gen erwarten," meinte Lippe, „denen die Wiener Beamten nicht gewachsen sind. Und ich möchte Sie fragen, wa6 Sie anwenden woll-n. um Ihre Toch ter wiederzubekommen?" „Das fragen Sie noch? Mein hal bes Vermögen.* „Gut. fo geben ie mir zwei Alan ko-CHecks, die ich nach Belieben vetwen den kann, um die Kosten tu bestreiten?" „0 nein, um Ihren Schwiegersohn zu veranlassen, aus seinem Inkognito herauszutreten. Ich brauche für mich ein paar Kundert Matt, die Sie der Bebörde zu vergüten bätten." „Das will ich nickt, sparen Sie fein hatte, reichte et sie dem Polizeibeamten hin und sagte: „Hier haben Sie die verlangten Blanko-Ebecks. die Sie nach Belieben ausfüllen können, damit Sie unter kei nen Umstände» in Verlegenheit kom» men." Lippe steckte Me Papiere ei« «ad verabschiedete sich von dem Finanz manne. Dieser rief ihm noch nach: „Viel Glück, und telegrafieren Sie mir baldmöglichst." (Fortsetz "a folgt.) i n n Beeck wood Avenue in Rose Hiü Unter abtbr.Iuna. $1. Htr.rc Baet an Pauline M. Tenni son, r,.f i n 178 Fuß C- der Nordseite der Grandin Road. $1. Frank C. Suite an Ierrv und Mary Charles I. Pink an Heary F. Finte, eine Lot der Sudseite der Lvon Straße, zwischen Moerlein Av. $L Albert Reichert an West End B. u. T. Co. $1000. Mart) E. Mecklenburg an Western Hills B. S. u. L. Co. $1000. First Presbaterian Church of Cum« minsoille an Isuther» Ohio E. B. do. $80«X). Frank I Kuhlmann an Southern Ohio L. u. T. Co. $1400. Kate Reben an Harm M. Ernst an Ninggold B. u. L. Co. $3000. e i e y o e k e Cliz. Tlornai u. And. an E. Williams. Irustee. $900. Caroline Co ort an Sycamore Str. B. A. $35 0. Eunice M. Poroers an Silverto» L. u. B. Co. $750. John Ablenstrof an Lenox B. L. Co. $2150. T. NobinsyN an W 7. Ward L. u. B. Co. $ß50. Chas. Schmidt an Central Fair mont B. u. L. Co, $500. Laura Boyer A. M. (Bentrup. $425. Imf-fj ,y i •1 f/* H. rtu»* o Vi Hab und Gut auss Spiel nicht um sick 2«'«»mmMjimat» ,o? fttn ,iatnniieiOT ,u rt. If I 1'" tana»«". rn um im entnahm. Nachdem er unterschrieben n a i, 6. Aug. John Rassenfoß an Fred Uoung. 10"' bei 277 Fuß n der Sudseite de: Äardell Avenue. l. William H. Sn der an Margaret Doran. 25 Fuß er. der Südseite von Sedam Str. in Ri erside. __ ffarrie O. ©in-jn u. A. an Esther! Handel? Die Tinge lieaen nickt 'so ein Frtedman, 25 hi 112 Fuß an ber fact? in kurzem verhält es sich damit Nordseite der Ria mond Straße. 184jjedoch folgendermaßen: I"««* d" Um Straf,«. $1 »!°m« H-im..:! u S an 81««It,, Horwarth. 20 de 130 Fuß an d.'t Südseite der Oliver Straße, zwischen eat?tng,6 Bank anj Straße 51.-der Jn_ t,te-„^n^on ^.rust Co., Tru tee. i Cttc Frombolj an Frank Schuer- meinderätbe. sick gleickfalls unge'etzli mann, fünf J^bve Packi von 5C Fuß chrweise eine weitere Ergänzunasent» cn der NotDfe:te der Warsaw Pike, 80 schädigung in ber Hohe von 3CM*)Ftanl Fuß dülick der Corrsidine Avenue mo* feibft zu bewilligen. Und er duldete, natlicke Miet5e daß diese unaefetzlichen Spötteln. Ge Ohio und Sraebeigenkhme# Hypothek«. N e u e y o e k e n Charles H. Gumley an Central Fairmount B. u. L. Co. $1000. Lquisa C. $vboIt an Central Fair« mount B. u. L. Co. $1000. Eunice M. Powers an Wright Fitzwater, Erekutor. $300. Hyde Park B. iL L. Co. $1750. Esther Fried»«» an Bertha Mayer. $2300., Pauline M. Rennistm an Henry Ban. $500. Julius Carfteut an Burnet Woods B. u. S. Co. $3000. e e e E n s u n Student ("tu einem itm miebflfrüTt auf ber Straße anhaltenden Glaubt- i las fatale Siegel ci.tr): „Sie impertinenier Menfck! Las- hers angelegt. Daraus antwortete sen Sie midi jetzt enblich einmal in L'Hermitte mit einet Wiberklage gegen Rube: glauben Sie denn eigentlich den Seinepräfekten be Selves, ben ^V*"""""*^' 13WV' v *VW- w 1 August 1910. die Hand auf frit Schulter (5in moderner Michael Äohlhaaö ich Ware Ihnen allein Steuererheber 2-i-t unb den Gerichts I rrjcvtr etc uno v€i\ 1 vollziehet Chamault auf H^unv Ui u Unser dutch Gesetze, Hobe Magistrate, Polizei und OktichtevolltitHer Ivo hire# gulirtcs Zeitalter ist nicht dazu atme* than. Helden zu gebären. Knechtische Gesinnung im Herzen, trägt es der Bürgersmann mit Ergebung, wenn die Organ« des Fiskus den qefeljlichenTri but von ihm heischen, und.ahlt. selbst wenn er von der Ungerechtigkeit der fiskalischen Zumutungen iicftnnerlick überzeugt ist oder Grund zur Annahme hat. daß das Unaeheuer Fißkus seilte Polvper.arme nicht unparteilich glei chermaßen nach dem Geldsäckel aller Steucttüblet ausstreckt. Um so weni ger darf der Chronist an den seltenen Beispielen achtlos vorübergehen, wo entschlossener Burgmnuth unter Auf opferung des Letzten gegen den gieri gen Oger zu streiten wagt, dem wir alle verfallen sind, auf Gnade und Un gnade. Hoch klingt das Lied vom bra Den Mann L'Hermitie heißt er und ist Rechtsanwalt beim Pariser Bar reau. Seit zehn Jahren liegt dieser Anwalt und Sucker des Rechts in mv erbittlicher Febde mit den Mächtigen des Pariser Gemeinderathes und setzt Die Walsen in diesem Streite, dem erst jetzt, vor der Entfckeidung. ^ie ver diente Aufmerksamkeit beim Publikum zutbeil wird, sind keineswegs gut und! gleich wie in einem honotiaen Zwei* kämpf. Einet yeqen viele, kämpft V'4»'"- -Ji* V' 1 V« 5-.' s a i s 2 1 u i x' der schwergeprüften Pariser Steuer zahler eine Prinzipiensacke zum Aus» trag zu brinaen und die Stadtgewalti gen zumZugeständniß zu nöthigen. daß sie seit Jahr und Tag sick wissentlich! unrechtmäßiaer Einkünfte erfreuen. Frk. erreichen und schon vor zebn Jahren durch Enti'ckeid des obersten Recknungsboses wie des Staatsratbes. als zu Unrecht im Bud get figurierend, annullirt worden wa ten. Der Seinepräfekt hatte die Pflicht gehabt, sich diesen unrechtmäßigen Be e s n tigev e hart daran, zu unterliegen, bis er jetzt einen wirksamen Sekundanten beim Gerichte fand. Denn trotz Rockette skandal und Liauidatorenaffare es giebt noch Rickter. nickt nur in Ber lin. sondern auch in Paris. Ein Rich' terfprnch bat foeben den ersten zebn jäbrigen Waffengang zugunsten des Advokaten L'Hermitte ent'ckieden. G. fconq. Lot 22 in Hannah A. Suites zjjgen zu widersetzen. Er unterließ das ber E da maul: bat keine Zeit, auf den: ™w» |Ui «»t.«, «mW»., f0ä« bi?«,. S».sch.i- Anwalt L'Hermitte nabm es ernst mit seinem Berufe, und so beschloß et, um seinem Protest gegen die Handlung» weise der Stadtgewaltigen den rechten Nachdruck zu verleihen, die städtischen Steuern einfach zu verweigern. Denn wie kommt der Steuerzahler dazu, den föemeinberälben schwere Gebühren, auf die sie kein Recht haben, aus feinet Tasche zu bezahlen? Und wenn es auf den Kopf auch jährlich nicht mehr als 70 bis 80 Centimes ausmachte hier handelte es sich um ein Prinzip! Mit einem 6teuerverweigeret fackelt des Fiskus bekanntlich nicht lange. Zweimalige Zahlungsaufforderung auf temvelrapier dann Drohung mit dem Gerichtsvollzieher und der steigerung des Hausraths. Das dem gewöhnlickenSterblichen so gründ lich in- Gebein, daß er allen weiteren Widerstand gegen die höhere Gewalt aufgibt und zu Kreuze kriecht. Nicht so Herr L'Hermitte! Der wackere Anwalt forcht' sich nit, ging Schritt für Schritt, grast so toelft zähe Rechtsanwalt unerschrocken wider seine in guter Deckung liegenden Fein- cbon d,e Annahme der Ringe aegen den de, und fckon war er mehrere Male! Worum dreht fick eigentlick der ganze $e fl3tt ,nl„id[it,R.chi««.sühl jungt„, Vortaten H». ö V mitte empörte sick darübet, daß die Ge meinderäthe von Paris, an ihrer Spitze Seinepräfekt Herr de Selves, sich I selbst jährlich gewiffe Entschädigung^ summen bei 180 syuß an der Cftfexte der betrag zubilligen, die ten Gelammt- von 4H Senators und Mitglied» im Rathe der Ehrenlegion. Inzwischen verlauft eine neue Sfeu erfrift, und acketmals stellt sich der Ein nebmet mit der Drobung der aerickt lichen Belchiaanabm: bei dem stand Prasekten Selves. Warum nun rote* der? Der Präfekt ist gleizeitig Sena tor ihn deckt, solange das Hohe Hau? der Alten tagt, die parlamentarische Immunität vor sederBelästigung durch die Ekritbtf. ^rst nachdem der Senat sein« Sommerferien angetreten bat, kann fein Ankläger endlich feine Klage an den Mann bringen. Doch ehe sie zur Annahme gelangt, spitzt sick für L'Hermitte die Situation dramatisch zu. Des gebetzte Wild scheint seinen Verfolgern zu erliegen. Am 19. Juli in der Frühe erscheint Herr Ehamault als Vollstrecker fiskalischer Gewalt. Heftige Auseinandersetzung. Ter Ver« folget weigert die Herausgabe der ge pfändeten Möbel, die heute im Hotel Drouot versteigert werden sollen droht mit Gewalt: erreicht dutch ei Itge Schritte bei Getickt einen Äus fckub der Erekution und Vorladung der Parteien auf Nachmittags 5 Uhr vor den Gerichtspräsidenten Titte kebrt sodann aufgeregt und erschöpft zugleich gegen .1 Uhr in seine Behausung zu rück. Vor der Haustbür f:?bt karrend ein Möbelwaaen der Gericdtsoollzie« warten. Die Möbel müssen aus dem Hause: und damit jeder Mderstand unmöglich wird, ist das Organ des Fiskus von einem Polizeikommissar nebft zwei Bütteln begleitet. Der ge­ woraus Herr Chamault etbleichenb von ge, von der die Wettervetfolgung des e n u n e z e u n e a s e n i- n e e A n w a i n e v o E ö u n E i n e i n e e s s a n e a i t!n in? Budget eingestellt wurden. Der i kaum Worte. Sein leidenschaftlicher lie. Der erste jüdische Abgeordnete von seines Wege» rungsplakat in tausenb Fetzen, zahlt Der erste Ziehleute unb Büttel aus und entfernt Schritt war. baß er gegen den zu-!sick schnaubend. „Triumph!" jublt ber dringlichen Steuereinnehmer formelle' Anwalt und betritt tags darauf leich Beschwerde wegen Nichtbeachtung ber! ten Herzens bas Zimmer des Unter- gesetzlichenEinspruchssristen erhob. Der fuckungsrichtcrS Larcher. um feine Wi-' Sprachentalent und seine hinreißende zweite, daß er den Seinepräfekten und die Gemeinderäihe durch eingeschriebe nen Brief auf die Rechts- oder vielmehr Unrechtslage aufmerksam machte, in die sie sich brächten, falls sie fortfahren foll' ten, ihn zu verfolgen. Da dieferSchritt ohneWirkung blieb, las Advoiat L'Her mitte dem Bollzugsbeamten des Fis kus. Herrn Chamault, als der ihm die erste Bisiite abstattete, bie Entfcheibung bes Staatsraths unb ben Wort laut des Gesetzes über die Un- entgeltlichkeit ber gemeinberäthlichen 1 meindeoätet großmüthig selbst zubillig. I kurzem erschienen feine Memoire», in Amtsthätigkeit sowie einen Paragra-! ten, kennen mußten. Unb warum et- welchen er seine bewegte Vergangenheit pben bes Strafgesetzbuches über das! folgte benn sonst die Auszahlung dieser eingehend schildert. Der brine Bruder. Verbrechen ber Erhebung ungesetzlicher Beträge unter fiktiven Titeln?— Gustav Bauer, wanderte nach Spar.i'i Gebühren burch Staatsbeamte bor, Mit ber Zulanuna feiner EitxrHa- dannen ging. Gl.^ckwobl .«rurde mit der geaen ihn gericktcten fiskalischen glichen Adgeorbneten Spaniens. Drohung der Beicklagnabme Ernst ge- Zwangsverfahrens abhängig ist. hat a e u n a n i e ö e e s A v o k a e n e a e e S e i e e s v i e k i s e n e r des GerichtsvolUi«-1 fttn Waffenaaitg, redlich nach hartem y,V v' a n a 0 i i Gebrauch Hütt die Häude irge«d ßchSf- Voweiuevt Mmie«re behandelt würde». ES ist taZW Adat der ,,freund zarter Arauea." hatten ^teueroerweigeter ein: zugleich^Ä il vetweiaet auch der Präsident Fori- Selves ,ch mochte nicht in ihrer mit dem Großkreuz der Protest schüchtert zwar den Gegner et-?Spanien, der Bankier Gustav Bauer, was ein er läßt den Möbelwagen! ber vor kurzem in die Madrider Volks« weiter warten. Aber et will von keiner, Vertretung gewählt wurde, entstamm^' Gerichtsvorladung wissen. Das Gericht tiner interessanten Familie. Die Hei bat. so erklärt et, sich nickt in fiskali-. math der Familie ist in Ungarn. sche Prozeduren einzumischen. Gleich-'den vierziger Iahten des vorigen Sä« wobl bequemt et sich schließlich, mit kulums wanderten drei Brüder, Moritz, fHumihe um 5 Uhr vor dem Kadi Ludwig und Gustav Bauer, aus ihrer zu erscheinen. Bot dem Hause des An-! Geburtsstadt Budapest in die weite waits bleibt jedoch der Möbelwagen!Welt, um ihr Glück zu vetsucken.Motitz wartend stehen. jBauer sand in Wien als Lehrling bei Der Kadi— Präsiden! DMe dem'^m Geldwechsler eine Anstellung, ber hitzige Meister Chamault jede Später kam er als einfacher Beamtet Kompetenz bestreitet, leat sorgsam *um Wiener Bantverein, wo ihn seine Reck und Unrecht auf bit Wage. Die Schale neigt ssck zugunsten bei An walts. Die fiskalische Verfolgung wirb Vet- bis zum Enlsckeib bes ersten Zivilge fährt I ricktchofes übet L'Hermitte» Ein spruch gegen bit Pfändung ver tagt. Wuthentbrannt verfügt sich der um seine Beute geprellte Gerichtsvoll-. zieher zu seinem Möbelwagen, zerreißt i reichlichen seine Borlabung und das Betsteige- derklage gegen den Seinepräfekten zu Nidnetaabe machten ihn bald berühmt, begründen benn nunmehr hatiÄerichte- ^am Kampfe, gewonnen. Dankbaren Her» Jens blicken die kleinen Steuerzahler, die gleich dem atmen Crainguebillej nac^ V Sy ,4^^.' r$z.imW'yA 1 Bertheidigung setzen, als sie ihre! Klienten eigenes Eheweib ift. Sie kämpft also nicht nur für dos Reckt Ml sich, sondern für ihre eigenen Möbel. Und sagt nicht Schiller bei ähnliebem EhTskteglon geschmückten Haut stecke»! ^om präsibent Forichon der Anklage gegen später nach Spanien, wo er als Ju de Selves sowie den Steuereinnehmer den stamm l,ng zum Titatardischos VOM S«-e und den Gerichtsvollzieher Cba-^ Madrid emporstieg. Et folgte der mault nichts mehr in ben Weg gelegt Fürstin Montijo als Beichtvater in bas Hermitte muß nur die „mala fides* Kaiserschloß von Paris, wo er biß zum der Beklagten überzeugend erweisen unb bas erscheint ihm nicht schwer, da bie Angeklagten den Entscheid des Staatsrathes übet bit Ungesetzlichkeit der Entschädigungen, die sich die Ge- N" t'- €tet*ftettget alS obste fprflpflftrnft der willkürlichen Behandlung durch die ^vollstreckenden Organe der Verwaltung genannten Paragraphen im Strafko der. Man denke sich: Em kleiner An walt wagt, den gewaltigen Seineprä-! und det Justiznot'h zu leiden haben, zi fetten. Mitglied der Akademie. Sena-^ dem tapferen Verfechter des gleichen tot und Inhaber des Großkreuzes der Rechte für alle auf. der ti gewagt hat, Ehrenlegion, wegen Amtsmißbrauchs von einem Inhaber des Groß,kreuze! gerichtlich zur Verantwortung zu gie-: ber Ehrenlegion, einem Senator. Aka hen! In was für respektlosen Zeiten !e« brmiter und Seinepräfekten dieselch den wir? Der Seinepräjett schmunzelte! Achtung vor dem Gesetze zu fordern w«. verächtlick. Die Klage gegen ihn wirdvon gewöhnlichen Bürgern. Freilich— vom Gericht zuriickaewiesen. denn L'Hermitte hat den Sieg noch nicht einzig daS Apvellationsgericht ist tiir' ganz erstritten. Der letzte entscheidende Klagen gegen Inhaber des Großkreu-i Gang vor demAppellationsaerickte steÄ zes der Ebrenlegion zuständig. Für j'nocb bevor, doch ist diesmal die breitesp die gewöhnliche, niedere Justiz ist Herr Oeffenüichkeit zum Zeugen geladen de Selves ein noli me tangere! Der. die Waffen beider Kämpe* sind nicht gehetzte Advokat, an dessen Haustbür-so ungleich wie bisher. bereits die bevorstehende gerichtliche So vertraut der Kämpe L'Hermitte Versteigerung durch ein angeklebtes voll Zuversicht au den Ausgang befgn# Amtspavier angekündigt ist. läßt nickt ten Sack«. Als Sekundanten hat et locker, legt Berufung ein, und die Set» die Rechtsanwältin Maria Vvrone, et# steigerung wird verschoben. Gleick^eitig «e der vordesten Streiterinnen in bit fast legt er eine neue Klage gegen den französischen Frauenbewegung, gewoe» Seinepräfekten in die Hand des Appels nen. Sie. die in det schwarzen Robe lationsgerichts Präsidenten Sorickon. z schon manchen Ttuwpf erfochten hat, wird um fo mehr ibr Höchstes an diese Dr. Emil Schultz. e k ö n i i e u n k o Der stolzeste Mann in der kulinarische» Welt des Britenreiches ist heute Mt. H. Eedard. der zum Kückenchef bei Königs ernannt wurde. Mr. Cedard hat somit wohl die hockste Stellung er langt, die et überhaupt in seinem Be rufe überhaupt erreichen konnte. Mr. Cedard. der gegenwärtig im Militärla ger von Aldershot weilt, empfing von überall in der ÜÜe't von Künstlern sei nes Faches Gratulationen. Mt. Qe« dard be gründete seinen Ruf als Meister seines F-ackes, als er an der Spitze des Kuchendepartement» im Bute House stand. Hier lagen die Arrangements für viele königliche Diners in feiner Hand. Seine erste königliche Anstellung erhielt Eedard, als ihm die Stelle eines Küchenchefs beim Herzog tan Con« nauabt während dessen indischer Tour angeboten wurde. Nach feiner Rück« Uhr von dieser Reise kam et in daS Kückendepartement im Haushalt bei jetzigen Königs. Mr. Eedard ist im Liaer von Aldershot febr populär. in, der Soldaten und hat viel dazu beige« tragen, diese, soweit es im militärischett •Kähmen möglich ist. auf etat höher» St use zu bringen. hervorragende finanzielle Befähigung bald aus dem Dunkel hervorhob. Er machte rasch Karriere, führte einige glänzende Finanzoperationen durch und ward Direktor und später General direkter dieses großen Institutes. Der Kaiser zeichnete ihn wiederholt für sei ne großen Dienste aus. die er dem öfter« f^nntet Btaat geleistet. Noch intet* die Laufbahn des zweiten ,1t Bruders Ludwig Bauer. Dieser machte den ungarischen Freibei^tampf mit, flüchtete nach der Waifenstreckung bei Bilagos nach Italien und wurde katho lischer Geistlicher. Sein verblüffendes an aud Mt 0 \t Vi. _C. den Vatikan und Debacle bes JahreS 1870 verblieb. Dann sprang er aus der Kutte, heira thete und verließ bie sranzösischeHaupt stadt. wohin er erst nach Ptokiainirung ber Republik zurückkehrte. Erst vor '^riin„bftf von Anatole France unter der erbat.'muß »ttiftn*, tzSMjt megit Rtatt myngstcjen Hatte des FlSkut, unter jt»" lannl^^ in Madrid ein Bant i?I *'fr Baler des erste» jü» .Itnir Helfender.« Freund (zu einem Kaufmann»? „Schern wieder auf einet Geschäfts« tout?" Ja, toal bleibt mit übrig? Ich Z e «U

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iWf, ?net««» i4 ir-A: i^-festA.. Bom Geldmärkte» Samstag, 6. b% Pefchäftspapiere wurden |U 6% bistontirt. Im offenen Markte wurden Tarlehen ,.on c«ö" )u 4Y% 6jt «j *tt 6 6X* placln. «echk «*f Ne» 0*af »«reu stetig und wurden |U Pari zwischen Banken verkauft. Dt« 4ottiÜertUe beträgt 60c Prämie per ilOOO. •»«•Id uf IwiM »«ten stetig. Heut« sind dl« felgenben CHiettrungen zu berichten? London. 3 Tage Sicht, $4.86^ per w Tage Sicht, $4.83.v per jl. Pari« 8 Lage Sicht. 514V,'—20 Francs per $100 SV »age Sicht. 517 v 51«" Franc« per $100 für Teutschland, 4 Tage Eicht, 4 Wert WW,c, ko. 60 Tag« Sicht, i»4 ,e. Tocu.nentary *tU« auf London wurden $4.Kj, cuf Gla«st0Ä zu $4.a4Ji und •»f Beifuß su $4.«4 »erlaufI. V«»dk».c »Jlaerte** «ufcia uns stetig. Die Banken q*otlrsa wie Ak- 4% «lonb«, IMS, Sem. 8% Iponb«, 191S 101% i% ftonbt, iy.ü ioo5 77Q.&*), fleq» n ft2'?,944,ftUu in der korre- fponbirenten jüoche be# vorigen Jahre». MfcMMkrhMi». ler l'ijikt in VokalfefurUäten ift 1« den letzten laqen etwa» lebhafter ao t»iben und die Preise sind feft. inc. Hoe Eirctric und Columbia Ha4 (ziectric Qo. Aktien stiegen um ctroa 1 Point und letztere sind in Namsraje. Die nachstehende» Verkaufe sind Mtertchte» Be set (ML Oett. tZiU«'»! nrrfti b*r et« ?v:r. i. jf awune» ««»tische 9MM. T'fr! ___ 9t i a*r:r.'3j WS..! »5* tee 4t jiäi.j... toi eew4t wi.'.... w' e e n 4t v«5*. l»4, e 2 '.--r Wf« SV» i:'U ÜIÜ4 «et rat ,v %$t ly.-e.. 6«4 %}t ly.-e. s w ff £yvi 3«c.-.t 37.,«... B» 0 S»ü* 6* tff 4t...... Ke* ii 4r..»^« Ce» 4t ?,S f»e W tä 4*...].. ff»» *V» it 501 101 101 101 ...4.... 9»»e!i •flipwrt *J T.. Bs e 4t 14. i.. ft v 4t 16 ff V 4t id a 45 *14=14. 6«&r I.UM. 6 f« 4r nns. 6 4T 1«54. Urw 4t *lb *1» 4t tw W "fi tei i"i S«»t '4?. 4t !'M». e#V eo '.'i 115 i«l it* '»I

ion if» «y» ,Z' 1 Mfb't 1e*! io xf..., Rll!l ti Äl'-! «le t.i- Ivb e. Hit! pi... e 11 «el A r' 97 Ww.xev.n»«» A» Vevf-f«- I* "»••-a:: *tf.«1» e»t e*. ClH »4, Cn e* »f. •t* a «1 »f.. 19« 1« lis !«S it» tse Gk«ck Pe ?f aB tfüt ?ld te» ItuH ie'J f. IM im IM 4"»' S•IU!*! t»tw ft 'furf $t|f *«tien.il. "M ft »Kit# 1Jti»r«l62 r,t»ftec n.it -J». /«4 Ih'tir let l?U ',|fH Hol ,ll3' August 1910. 5bU Geschäfte waren in ken hiesigen B«n Rm keineswegs lebhaf! in nennen unD Geid 4ft etwas rotlli^er, wenn auch die «ttnäreten noch unverändert geblieben sind, gfür I U|en ,,cn call" wurden (kfotan Hai.. At» «tlds Kat I berechnet uitb «rld. Vatibf und flfritn 1* WA—lol. iDepositenvorgcichricbcnen erkauf. 115% einfouf. 101 Panama .....lOvAj •«UM »»»s« ttafstc. Ter ttiu'ay iui tm Clearinghaus be lies sich heute au' t'U 41,200. Tie ttmfS^e fcet ©errtafienen iVochv beliehen sich auf *41.» faitaiiian 'iiu f:c IWi STl'fH $tf!« ?ia!'.o!.zlbank ö fttuf. »c» «itcim «t fiaVi'^eiihe Xabr'Ie von im hiesigen Mrkt dt 'ndlichen Bonds und Aktien giebt die osftßikUen Quotirurxgen an: CltülJ Uniled jLeioetiiire l1 icfaroanna Tfi-iro.ue k Hudson Tuiuth A S. S lulutb Sc 5. »rrf. I en vet Rio *tanb« X« rön KIS «taiiix Pres. lnt Sr.» 1. pre? Erie 2. pies SHtfut Jittl^rtn Pres (Strut Northern Cie. •es. «erL r*4Ö I 86U Vv» VaLV'V turf. I W---! »H I e* SW« 4t '4»i. wv swie tr .hey ir "f. it •if"It« jt :ix.. jt 45.. «IV j'! 4t *43.. VM'. 4t 4fi.. 7«? '.t '41... 'r

ff ?i fo 4t N 4t 9 €t S 4t '36.. 104 4? I €fte 4r iter» 4t tf 4r 37.... i- V 4r.... k SUiiSt ?!v fi Hjt. €t 4t ?löS0.l kiflltlat Äoroa ticitlTiil fttf ri::Ifthotc :'"rt Jntnlvrr. pres. ftau'uj ti ttj Eo K :r' i? City €r. U?'. 4 Na?hv!V« '.cxit:in Central C. T. :uitbai!a:i 1*4 103't it •'Si 5 s& fTZ. '.A t«3 tei ,161 an: O'iba: V 4r... W'ie'rt W 4r.. bi 6t tP 4t_. 6r*»r It 23.. e ate 103 .*»H t«3

1»4« VcTttutflu mm »mm. i I I I i .1 üa' M» «m :.t 6C... i'i« .1 Venn V 4jr.. üa' VJ-.r Sc IM Ätnton Ps i'ft U* U V i« 4t. .'.M e«t er 4t W Ölet V .'.M 1« 9* tN St... 1 Im e«t er 4t W Ölet V i W i a» 8*... ft M4 t*4 =193 tot »h'ifc't Tiftv Pert (Eentr.il rt.ir'n St BeftWl ,t i»«n:,ft!ba:tiii «Rp.t :f .*=lanb pre? "'•jhiria •»nölttfl 1. pre? WH «1*5 .Ä4

-n tltanrt5r0 trt* -1 Mou16 «milb Wellern Vti.M* k ^I' :tt) &ch "J'ld'ic -?ouib?tn iienftt pref. ftnrlfcrrn Wti *Ji. preß. it -iianfic ?bird Avenue To!. *t W ft. r. ttef. timer Vi' ht ttnie.-! Pacific, pres. ?9. bafTt 7" •M,! fref j.... l«i «»IM ..S ®9Xt. tr..iM frMi(»n( i«ktt Writ*. ir".#c?nrin Wu?!i».tr 7?» V-i.r (M. I I) 4€::i. Hw I vs... (H 6p. 2. if... «if'-'ib. (Mt. 6s'^t 7. 19. pf.. -*v 1J c... It ilt Ifwttk »f.. 3» I 77 T? 9* ef... «lTIf *T (r'l.i I *tM' t1 ....ail jiit 2 r*—L llT*^ ft» 't tern Vre»n3 W Tifra »f.... 0 let fl »MlK »f.. V -ft pk fc 1 N v ri $t n* i (If *Sl r. 4«t». *1«.. It i e*« f» w* i# *.I 4 SI....! Ok II •kB*'»" r»..J... tw* I* t-f... jIM i» it» IM 4» 1* IM i» O P. iM «Si ^w/f K Hb pf ff ?«li« Pf-... III ii e v i Oift '/•en! fjüf «Hirt Ti-t 16# IS* 4S xtKtiM Cti k St.. Ül» 101^ k c» w A e st st* in v Mtut Wft 4 .Z i 3 lk... 1* «•&...Jt ff rtltSc.... i 1 SU IRwhi: it (4! v v. Mt 4t« •101 4 4 ff v 3 Cü'A« 4t I A A I ila e... ic A L.... •WlMlt» ffftrfraf gtaftmln Centra? pre? L. e. V») ,l|-i4 IW 17 'Sir V *1 •*«1 TS 9k »I It« 1» »4 lein»!)' um mt-e fiet. Hirt im IM ft m\4 I I» io» itr tm tw* iw ii« 7» «1*1 ntiftrirtt «flies. Tsjw f. ifit6 «Zu- Ilm:? €ou WW 11 «äs fit «SB Cm ir-uk Utitf-.. kr Her ?»p. IM lirt N tteiet st 1.1.Im IU IM t'-Ut »B »f. «M 4» ff «IM *5m V »f....' Pi)t if V. i. V. H. s'iö 1 ef .14*»^

1- €6tQi:c W n: P. »1 :s» 'I«- V A- •Vs N 3tibaftti«.|EWes. Al"er. Tel. A Tel •1W) I V) im tao UkT», i5 lot pf.., P.tt Ml ch'-. ling ft P* IS»" mi 1' W3 fib 6 9f... !tit MTH ßy 9 -2Viimr1 pf t! tt il.y If!. ffur, Tf!. pf... 7'l. »f.. H.. «WH, »'Iis li !'e i II V See... t» «5z! «h e» »f..IM •lfmbMH'Sftim. 3 m« N In I ''I irnia... Jk« .:r in 3 üii'A4 Cr itM 6 4t !M A 1 IB 7t.ill« I..... 4 Jl it x«L 4 1«4t« 194Ü £S Sit. »i^ «tu ,4 4. K* a i-wto ti 2 »f.. 91 I W SB Vi 1 •c A *0 73" Mitten PO* ®frtiAfrnug#-0*«(etlltf«tttii. •••tff« 1*0 ffrtr c#. 4t Iff •fli.uf«! Sat... h- "in: K«rm. .'716 h( isi... iK" i. «98.. Wft 'K (tee— tM Bt....... ,t» m' fUm 8«rt. Geld „on call" war willig |U 1—1% Prima «eichäfttpapiere wurden zu 6X~ 6% biSkontirt. S e i n E a n e i s e s e Eicht in 14 und 60 Tag« Licht |U I4.H.1 Bundes O^liqationenw aren ste» tig und wurden rote folat quotirt: «er. Staaten Refundin? 4% 'i% 100% gev., rezistrirte (1925) 114%—Jl ft, 6oa« VON« 114^—11ÄX. regmrirte lül^— ICU, louponl 10U* 103, Panama Gou. pons 2 Ter bi4roofl)pnt(td#e Su§Wti4 der Rsiü Yorker sanken lautete wie folgt: Zunahme in der ReserHe ,W) ,'iiiniomf in den Darlehen .Zunahme an Spezie $ö,6öh/jo Abnahme an „tegal Tenders".. Himagine in den Xepoftten 122,^7-).« Abnahme in der Zirkulation *»*'/,7i: 7er UebersckuK in der Reserve tiber die eftfeltch '45 Prozent dr bcläuft sich jetzt auf 14^,041,100. SI It W« mar lt. —Ter Markt war beute feft, besondere die SijenbtU,n-r»ft«. welch fnft durchweg Heute (3«,mime auf uw«l'«n hatten. Nachstehende Kurse wurden von derFirma Zrwtn. OaUman to., Ro. ISd—übi SüaU out etrafce, berichtet: etffnSebM'Wltf«. siugatt Wkbifro «Ich, Heu, oi: Sttianlic ftvvf. St. i'jiluruie t'ia ti. 5t ii., T. flau, die Preise aber waren tm Mgemetntn Schultern 14—14%c, fttalfaft Ifta. 14—14%'f, New CAUftfntft ii. £*t» Wi. it Ü., t'ji. A Zt. H6?. ""M IV? 1«*i 224 et. Paul PtiUi. plks. »hica«o Oireat Bejtnn uvlnraou feoutljftn ^ulvturo 1. Pres. «eietjt o 54. pres. ir.)i •iit «S. .tSIH IM IS .mx »Vi Mt I»'.« tr ii'i w: pres. it':.. A. 4 T. :v o 4 I. pres... ÜTiiMoun Pa".'!» N. p. C. A- *t. 8. ™tcrtb«n Pact' Wi 1 t«i .'.V.V..V..V.....I its li.. «infrtctin «sogar. U ilüta-Vbaimfr# Sni^übaiiretS. SlnifTlcnn Can fli.ifTlcan 'n. Mef American r. «»54 KS rtouahfl) 31 Trier!cort vir A Aoundtd H*f. titaer'tau ?ce ttniericjn ?ccttnu'ttbe met can Vo, »mvttbt, ptes ?7v.'^r »?»j WJ» ?itpnican vctiivi Cil »is'frlftJn *ttior Shf. eimrrtcan "r' ltM e k i e yiiHrricQTt ??9stfn American 5."Jole:?, pref. ffnjcanta cu!t Uiifl »!ve 77- Centrai t.'e«tb»r *96 (tfirtlfi! ?e.,!her 9Tff tfcl. ?nfi A ?to« «rn S*ratmt 1* (TenfvhCaleb Ka4 Ti'üüf? Rfbti a! 'trel Ledetal ?ire! pref. (Hrnera! l-etrir Mb# 67% HU««!!* 27!» A Vtit*n Marine, pref. Äail Vaver k 1*aa .'?r Biist. ttef. Vtvti!/ W#i4 (FoJl »mifcsitq ff or.!, »tff. 31 135't 1*', Ciiftr A IVjtfter. öt*f. f'ptf'-t 7t A tr.t 'P.tvr pref j?ead t*ret •j:vtfb uerlcan ?t#n?bfHite A Miitkoh "ij ie' Ift "trr, Worin* Uh ..«v Hüklv! "tu'lir..:- ~ptmi* Slmbtia yiSrrin««. Pees WrVubVc ?tee? «#mrf'iir Tteei h*f. Slubber SUik-W'tetb Zenne«e? Qet?rt UfW ~I.:tf.*- ifllTOB Un'UZ» State* W#. ütjt* vx-rver U »trbiictlyn U. lf'I U. 'iee pref. Ii ?1 titifmircl u tt! Ih'niral. prßff. fae'fer«. tint«« t8eft»i6tc»,e 1*1 M^, .StKtj 6 le.,.^ A 6 i .mm •ms««»— Mm«, fu iüf t«4 u ?»i A I.... ftnt A t.... It Al »f.... Cli» eil. l«7t, W'i •'4 W'i litt 'il lA« 4»i 4 *.....1 jU t»u A Vif... «o k 14 TU Zvtieit t.....1 »i I c-«»f....iS»U l« '1 W St TA Ü:t «31. ii-. ir\ #'2 ss' 57'4 New?)orftr Aond-Qsstirsuge« Aichig» 2 A S II«. 4t r«. rjH Alt, 1. 4f. *H |R äf It a»«. 4» «R .Vi, «ichii»» ts 4i.. *tUin 6 V 1 4t.. ln «,-H a t«ät 4k tn.it A ctjt« 4t *fl! *5 »f «itr 4jt rs% •7-, r- «tu. flit... I 3» iH if. »It 4t fr »alt»« lt 4t. i« O.A 6 1 ir,„, jt «frt* e Mb '*#£r# 4t 87 Vesibet 5t... «754 A r». 4t.. Uli n »i ct.Ft »t S 3 4«. StlJM .likltii. Ueriju 4r... *M»a» Cl'e *4 lei't P».?k :tt... et'» A Ctel» &t 1 e t!»a 4t si.t A ch 2». *'i CO- Sit iltfi «b A Cl »t. IKS', Pen,- n. 4t Ch A Stf. 4k. vi •'oti'.j fti: 4t .Mi A.A 15 if" "4- •tit ft 0. f» 4» 7#'.4 i ii "t it«,- »1 4t.. €s v A A. e 1 A Pat t» .St..Et A 6 W. 4*. 4 7 tf 9 It V$- 4t. p^'St y. $s e»te *t tT' V::t? 4t... «-"4 Een") S# 't I 4t.. :6#«tb P«.-. e 4t... '*%i yiitw^wb P-isc 1 tff 4,.t d'4» a*(f «Man» 4r A« 4 frjl-4$t. t»l. i i" Tens Olt. 4t.. A# a» «».6«.. -fctlltl 'V jiisr il«« 4t.... gtn 4t HHe»W»4ejM»»-P«» I 14 €-1 :'tc.i Het'wce Stto'"« lu% £»mb He etr, sirit? 60 j» €ttf(2. r,r....S07% ®'n. «(rtttu c». 6r..l:« hß-rg. 'vir. vhem. 5t. *2 ?IT fffttr. 1 tff. 4r.. Wibnfi, I. Z»Itrborouilb-Mkt 4. TZ^iKVibiiih 1. 4 fjs. 4t.. Snl TOftr. Wat. 4jt V) M». TSglicher mattt Bericht. Eincinn at i. 8. A?tgust, 1911. Die «»«bälgenden Quotirunqen beziehen sich nur auf EngroS» Trantaktionen« Bei kleineren Geschäften »erden et»»» höhere Preije berechnet.

to» if o ne». Ter Warft »ar ruhig und dt« Preis« ste tig. S chmal,.—Prima Steam 111.»0-1 ILO, Family i 14.0'J—14.25 f. o. b. lrockengefa lzene« fleisch. Rar ft ftdiix. Short clare Seiten 13%- KJ^e.thort Rippenseiten Vi—13%c, Seiten 13—13 ÜB 11 n. Warft ruhtq und ue:iq. No 8 rother Wint«r l'K) 10*4», No. 3 5*3 gw —ti-t. No. 4 rother '»'H per Büchel. W\ Verkauft wurden I Car No. '4 rother Win ter *.u lfX):, 2^ata do. zu 100%:, 3 ^ars do. tu lolt, 1 Car do. tu 101%\ 1 Car t'l I •«•'S ««S kh\ ein p«t i MI 1Wi Y/.'wi I üü I f«5IS »I «4 17 V^i st% Wo. 8 do. zu 97%c. 2 (fars do. -u 97c, 1 Got do. iu W%c, 1 6xir fco. »u IWc 11 no 1 Car rotber Winter nach robe zu 100t auf dem ("Sclev'r. Welschk orn.—Mark rubiq und sietiq. No. 8 weißes 67—67%t, Ns. 3 »et|H 6fl%—67t, No. 4 weißes *i—Wc, f!e. 2 ito. US eibes 66—J6%t, *o. 8 4 selbes »3 S1 6. Aug. 1»I0. *89-1909. Seil««, No. 1 to that 101t 107c kel'chkorn, No 4 gemischtes 67%: 7t fiQ'tr, ?to 2 gemi'chterneuec W%e 88t Roggen, Wo. 2 neuer. ,90c 76c Heu, No. 1 Timothy .$19.52 17.00 hisk,. De? Markt war 'teti,. 1 9*r*«nM Prima 10% 11V Guter lOJ^t ll%t Wair. 10it 11c Urv 81 iK itair 10t 10%t Good rroinarf......—.9%« 10% Crbmary tl^t lO^t Sero rdinar» 10Wc «irntl, «ZvodTom»»» f%t »S Good tommon..... 9%c 9%c Sommon ..fWt V^.c ?ava. O. Mc Butter. Warft ruhig. Preis bober. Nancy Cream«,y -v•%t, irea.nerj ftrsts 29c. da. seconds 27t, far.cy Xairp 21c, No 1 *"%c per P^und. ßä Mar ft ftetig. Chi« lat 17c, NordwrfUicher 17 17%r, N«» Kork 18r, Schweizer MJ $1«, Aimbutger 17«, Brick 16% per P*unb. I iter. v.n.'.eMrtä§er, Markt chwa'. 6?\ Prima irische Hühnereier lh%c. strsts I5%t, ii« andere 3c, '«conds 11c pet Dtzd je nach C.ualit&t. G«klügel. Markt rubig. preise ichwach. ,2p N! Thickens von 2 Pfund und dar. I fiber l'c, unter 2 P'und 16c, Hthner Vt, Hihn« truthih*«« U iUt' ^,t Birne BarileitSS 4*.. ?4 «7 t4if«4r.... -.Urt-in let. «r....«» w. b7 II X'Si- and rtf. 4r 1 ,!lbia gilt IL A.iilki f- 1 w 'f-!""»•v.pr v L* extra short elear 4 c, Schulternli'^—ll^c, Bellies loJi—16%c lsje und i'c mehr ver packt. Bacon. Markt stetig. Short klare Seiten 11% 14%'c, furu Äippen'eiten 14% 14%c, extra fbort clear Seiten 14 v--14%.c Schultern 11%—14%'c und «rdit« 18%'— 16%'t lose und %'r per Pfund mehr verpackt. Siik'ar 'urvi 1 ei ch,— Markt stetig bei guter Nachfrage. Schinken 1 ten 44 23c, Schultern Pork Gut Schultern 14 V«»^'G^inken 1*4—18%e. -14et, trocken« Sü s«p ökelts leisch.—Markt «t». tig Schinken 1^ 17t, Picnic Schulter* 12%—13t, vellies IS—lr»Xt, Schultern Mt .SO— 13.00«, New Kork 6ut Schultern li.S''— i 0)c. friste« 5le i s ch. —Schinken 14',— lß%t. Picnic Schultern 1')% —11t, Schul U?w l!)%—11%(, ihort JJippenUtten 12%— 75 121 je, 'Hort klare Seiten 14%—14%:, extra i short Seiten 13£—12%t, BeOiei IS—18%t 'j" i per Pfund. Mehl und v«r «id eh l. —Neue, Winter Patent *4.7«— 5.05, fS'tnUr antp $4.30—4.50, Winter Family $S.4'»--3jy), Extrz $1.76—3.'»), ordinäres $1.^) 2.70. Spring Patent $6.70 —ö.y, dz. 'ancg $4.:) --5.4t, dz. fremtlg $4.5 4.H5, Hogqenwehl r«i««s $4 M—4.75,k«mischt«s |4A» per Bbl. 65%—W:, 65t, No. 2 gemischtes 6ti—66%f, Ro. 3 do. 6'»%--f^ic. No. 4 do 68—66t, weißes Xolbenkorn 66—h7t, gelbes de. 66 V7t, gemischtes do. 65 67c ver flu. Verkauft wurden: 3 Car» No. 2 gelbe« ju 2 Car--, aelbes Äolbentorn 4U 66c, 6 Cars iio. 3 weißes zu 6ti%c und 1 Car weißes Soldenkorn zu ttSc a«f dem Gcleie. Hak« r. Harftm|ig und ?eHi. N«. 2 weißer vi% ii%:, Standard weißer 38%^, 9to. ö weietr 37-3? x,c, Ns. 4 do.36 —27c. No. 2 gemischter 3»i 46%t, N« 3 bo. .'WW—•»(, Ho. 4 do S4—35t pet flu. Verkauft wurden Cars '•Ho. 2 w-'ifter zu 36%c. 1 Car to ui 37%c uno I tiat Bland» ard :?eis-,er u 3-iv ui' vem HeieHe. Nogg en.—Markt ftettg. No. 2 75—77«, No. 8 72 74t per Bu Werfte.—Frühiahrs »Gerfte, No. 2 no minell. No. 3 7 —75.. No. 66—70 per Bu'del. Berg leich der Aetreide.Preis« mit den» je*igen am gleichen tage des vorigen Zah« KsftkiBeS Hfnefimgiiitt WslkObl«tt, Monteg^ Nvgnst into* e,!'« it Japan 4t W/i IBfhüigl). fi. et». St.. I6U 3o6an 4ir W'i t9i$ etnttei 4r S1 Sen* 4t «ans «ft» 19t.. n I e. dkd. 4f (1931) *'J Bu. Warf» »ar» den 602 Blls. Tiftiller's fliitt'he» Goods auf der Basis von $1.5) per Gaila ii. Groceries. «ff««. —Harft ruhig. Preis« Rettg. Rio. Canto$. Vk «otla 93 ttc Zu cker.—Preise tetq. Na'Smrtef tut l»af d.55t, powdered A.*5, lubes 6. XI«, granulated 5.75t, enfertieners 6.65t, Ost 6.46^—ft.'/):, weißer extra ,,T" S.l*—5.20c. extra 5.t»—6.u6t, ordtnd« rtr 5f!6tr 4.v«0—4.'-«6t. ftp it ftetia- Ne» Orleans Dp«* fttitu 28—«c. Centrifugal IS—26c pat GaSvne. ?e tl. -Markt ziemlich lebhaft und stetig. Senxtan«. ^an tzeav 6—6%c, pr.asa 4^% —4%t, ordinärer3%—4%c, IapG» 4c pee Pfund airp Prod ukt«. a W a s s e e o n e n 1 5 0 2 2 0 0 e 100 auf dem Geleise. K a o e n s i s v i e 2 0 0 1 0 (Jauern iljore #4.00 2.46, einheimische $2.00 4.10 per «dl. Kraut. Markt st«tig. Einheimisches 50— Hi Je vtr Pvl. Rm iebeln.---»Einheimische $1.40—1.66, gel"e? 1.4"—1.50 per Bbl. lern ate«*.— Einheimische 40—50? per «u. ut e «.—Einheimische $1.00-1.25 per Ätfte. Rüben. —15—30c per Dutzend Bündel. n e o n e E i n e i i s e 6 0 75c pet 8 Vushel. kand-?r«dn?i Feinen. Utiirtt stet*}. Prima Aar» w»?ott .15, gesiebte una bet Hand ge pflückte «Rm* $2.Vi »er 8u. e u.-Marktruhig No. 1 limsthy 19/X) —19.5". No. 4 do $17.."»i. Wo. 8 do. $15 50-16 gemischt» 9io. 1 :V) —17.110, N» 2 »0. $16.',u lti.(X) Jtle«, No. 1 Slt.M 12.00, No. 2 $10.50 11.'«0 per Ton. Alfal'a sl'..l)0 per Tc». Jteue'5 )to, 1 Trvnotbr/ ?1" 5' i—is.fX). Wühlenfutter ist «letit Kleie $17.50 —i't.'io, Phbblinq groSeft/ "0—* V*), do. feines $25.— 45.^», gemachtes Futter $2=i. i—44.fX) per Ton« in Bulk und $1.00 mehr auf dem Aeleii«. verschiedene». Qaft»'—Warft raöif wn^ stetig, geinli rohes ?X) gekochtes ^»!c per Ballone fn Par» ti«n von 1—4 08$. ®jtra ®omt::«r Test LardSl We »et Gallone, fcetton Seed Cet rohes 5,S—60c, ta s.nirt«l 63—64* Gallon«. Terpentin 73c, Petroleum. Per« section lr»c, Ohio, Rentufj uno Insian» 9%c per Gallon«, •rouu Gasolin lbc, Naphta 13c per Gallone. S al Der Warft r«hig. Ohio Ni»«r V5e, Mtchi und Wfton Hit per Bdl.von 2Hf) Pfd lala i# stetig. Prim- Mt« 1%—7%t, be. teuntra 6%'—7%c »er C-'unh. K o e n a k n a u z i o n $$.15, Nuß und Slack fi:n 2.26, Kan iwda $tüffjbUrt fi trj. Nuß und «lack II —2.26 »er X.)-*« «bgelie'ert. Nauchlo'e StAckf.)h'.«a Imhracite $7.26 per Tonne abgeli«-»:'. Gok« kosten 11—12c »er B*. adgelie'en Sä merei en Mark: "»tig. Kl««'aa« weit $7.~) eu* de« und $7 50 per ^u'hrf »orn Store. Timothy $1.40— 1.66 auk den Geleile enb $1 6' —2/f) per Bu »om Store. Vuchnz' »»n 90c. Alachs« saamen $2.25 per Bu Uitgarvcher BüUft 1.40—1 50, deut 1 i de. ?1 Ji'j— 1.80, ordinsrer do. 11.40-. 50 per Bu. ««SWSrtige Atärkte. New $o:f. ti. Äagttff. »«lt. Buhihr ^,81j ?dls.. verlandt 9,li4 Bbll. Der Markt :r heute ftetia. Spring fUtent$6.»ÜMJ.0f. fjinterStraiqbts $4.4'—4 Winter Pa:?-.:, $4.75—5.10, Spring c'.t-.r« $4 '46 -4.4 TJ-rter Extras i *o 1 $1 7.5—3.'40, Jl». 2 fco. $8.50—3.65, Äar.'a« ^raizhts $4.*|—5 Vi. I N «gge nmeh i tf8 Fair bis gutes $4.10—435, chote« {anep $4.4'J— 4.5 f. u ch »ei ten meßl nominell |u $2/)0 —S. per U) P'unfc. V «ism «hl ist ietlg Feine! weißes »nd itlbel $l.ri'-1.6'j, grate! $1.5)—IM, I Äilnbntb $3.50. o e n i a u S e s e 8^k 1. New Sort. rfte ist rudiq. M^'zgerste ^5 70« i. f. uno neue guttetgtrSt 68—70Mt e.i. f. Dorf. Weizen. —Zu^ub? SiOf) Bn.» Verwandt BuibeU $!erf:: 'est. No. 2 ro.her $1.U7 im üU^äL.. of. Infuaft c.i.f. und f. e. K $a. 1 Northern $1.25% f. o. b. »elichko?, ^.ifitlr 44,150, Ber sandt 4,37^ Bu. riarft »eft. No. 3 73t im Elevator und ne- -fB f. b. 'er OJlhib* V» fler'anbt tü- 5(tuet, c, HAhiie rruthShner 18%e. TuSs i .,l. ^Der wer net,a. Wintn Iu« lui G4?!«T-7t°»et «fu»b Valents,I.60-5..30. Straight« $4.30—5.UU, ,et Vfa"' 6 ft unb ui 111. 4 defers S 75. «ep«el.-5an.y75 41.X,gea»SG»«4e ^02% i «0—T5c Bu. 104c, am Schluß i'»:-«c fir Tez. 105% ttronen. Markt stetig. •aüforoU —IWc, am S chluß !^'%c: für Kai lt«% $8.6^1—flJeifina $H.iO—rt 60 per Jtifke. i—110%c, am rcküunj1W%. rang en.—Markt ruhig und stetig. Wel! cht« rn. 5 Cali'ornia Naot i! $6—4.2 Se«b-in.'... I «%c, am Schluß $4.. .—J.4», za:t iAkjuia 3.75 pet! cm 64 5*»/-8c 'tr Mai Histe. 63 12 %c, ant ».i.U-1' 61 %c. Pfirsich f.—,anc« Siberia $2.25-2.50 r. Für Sep: ruber M%-47

per 15rate von 6 Korben und $K.t5—8.50 awftchlui 37c r#r per jju, am 5ch uß 38%c Tür i3iai 40%—41X» *m .2S—8^0. Gemachter 26 Iis $2 P^und schwer, nj-tü »2, f. Itr 46 ti! 62 Pfund 46 it be'chnttK*«« d». $4 bis 42 Piund schwer 44—50e. H« u ift ".dtt. rima 14.5c, No 1 )36—UfK, So. 12 45c, 8 110: H» p?«n ift ^uh'.^. *tate 1P09, »rdinörer biß choice 20—43«. 1»- ordinärer!i4 choice 15—IHc fnctfU Soaft ISO», i,—16c. 1«J6 IS—Hc. Hgute stnd flau. Central Emerica 30--81c. Begc'.a S 4!%c. Med er tft Metis. "b 24—26«. Wer? ift ft«ti(V ?lamilp $2lu00 26.01, short titer$24 26.Ä V«| $t* Ij. Bee' ift n-:tq. «nl, I! -2' 0, Meß $1*..00—15.5 5«t«f.Schinken $24,00 I—24 f?r» ift $11 ,—12. titp extra 5«di« .00 -IV O. u e e i n -t i e ö k e e lt«4 -18% d«. S Sult«tn 8% öj^c, da. Eck!.ken!6 Schmalz »illij. Middle West prima $11.60 11.70. Aefinirtas '":ettq. tont» nent $14.4», v. $2 3.26, Compound 10 —30%c. Xtl% ift 'est. Pstsi« Sltp 7%t, To untre *t—7%«. I au m»olls aa«e n »Vel ist ie»t.— Prime rehes $7.07, prima Sommer gelbes $9. «i l').'X. I Petr» leumist fteiiß. RafftnirtH Ne» •eck $7.65, l«hüabtLi?bia und Belli«»re fr.'sft, bo. in Bulk$4 v I fco ii e ißt ruaij. toai«slic Fle«:e 3)c. Her, ift i^ig. Stretned, gewöhnliche« bis «Utes $5 Serpentin ist ru i |H VO%c. Di eis ift te?ig. Gi^tzeimischer 2%—«e, Patme 6 —6c. Sü» !eff e« iflHttt!'. Wo» Drteanf Dpa» •«trie, guter bis ch«!.« S2—42t. u fer. lieber ft *n. Nuscaoad« Ten 3.ha, (entrt'ugj 96 left 4 3»*, Mo« laffe*.pucker u LeftH- S Ste'ftntrter Hücker ift 'Sftig. Gut to«' 6, Trushed fc.HSt, Mould „X" 6JVk. üubes 5.4= Pom» bereb 5.46c. «ranu'.i a 6.16c. Tiamonb „«"5.15, fenfectuitr« 4.»5t ü«. 1 4.K), No 2 4 S5c. ?ic. 3 4.80, No.4 4.75c, Nv. 5 4.70c. No. 6 4.65:. N». 7 4.60c. No. 8 4.55c. No. tf 4.50c, "Ja. 10 4.45c, Ne. 11 4.40c, i* 4UAÜ, 14 4.80c. I t' "«30, OpnngPet.nts -fit 7.s, Straight«$5.25 U Zucker Sci 4 %c. $3.f/—3.60, tnion $3.50—4.00, Älapp Reg en -No. 2 7%—«x. Favorite 5.3 50—4.«« per Bbl. G« ft?. Gute uv.tt|erfte 4- A5e, Heidelbeeren—tzl.00 pet «rate pen $slf bi« choice IRiliger'te t—bti c. 32 c.t9. Fia chstaame.i. -Si«. I S.U. 285%«. i I a OT e n. |Ü5 pt: 1 $2.(JO-2.60, Nevada 2.50—3 50 per Lra-e. lee a am n —U pat' Indiana Ro. 1 7üc—$1 Qj, No. 2 50c per September *'l .e fur Te»ember «i 2M'%c. 5rate von 24 Q«. »i«ethp, aamen. ^»W.0A-4.7A »a» Z u k e e o n e n N o a o i n a S a i i e s e i 9 erL" i.. "Z,'fV' «1 ,eLFr e ttfir ftf TttfWlbfT$21 1 t'l'—jtl .3-S tn fichilu 1 1 v $21.10 für Januar $18.10 18.20, um Schluß 18.10. Schmal $11.47% per 100 Pfund. Fur September $11.47—11. .7, am Schluß $1 .47, fur Cltober 811.37%—11.44%, 011t Schluß 1.87% für November $11.10 —ll.l.o, am Schluß $11.4'j für Junuar •*10.25—10.:'.5, am Schluß $10.35. Short 3t ip ii 1 v 11 e it. Soft $11.12% —11.64% per 100 Pfund, ^ur September $11.45 11.55, am Schluß $11.47% für Cltober $10.S5 11.07%, am Schluß »11.00 für )anuar §9.30—^.35, am Schluß •59.35. Schultern. —?hort klare Seiten, ver» packt, $11.75—14.00. Butter. —Markt fest. Creamery 23%— Z"c, Dairy 23—26c. Gier. Markt stetig. Frische 16 17%c per Dutzenb. tAf«. Kartt stetiz. tr«»« Kit per Pfund. MetaN-'Markt" New Jork, 6. August. Rbtn war heute williq zu $3.3.00—33.50 und Kupfer willig Lake zu 12.75 12.87%, Elettrolythic zu 14.50 12.6i und Taftiny »u $14.46—12.37%. Blei war teiig iu $4.40—l.frj und Spelter ivlUig zu $5.45 5.4 Eisen war uiiucraiiDert. No. I Foundry Northern tu $16.45 —16.50, No.4 do. »a |l5.7r,-li.0). No. 1 Southern $l'i.00—16.25 und No. 1 Southern soft |u 115.75—16.26. ViehmSrkte. Cincinnati, 6. August. Zufuhr und Versandt während der ver« floffenen Woche, verglichen mit den zwei vorhergehenden Wochen, waren mit folgt: Zufuhr. Rindvieh. Schwein?. Schafe. Juli 23 6788 14/553 1805'i Zuli 80 4714 i486) 24976 Äug. 6 ......5517 mOti 19515 Ter Versandt betrag in derselben Zeit: Juli 48 20:V) 8720 155*95 Zuli 3(J 1431 6204 2'J4r)6 Äug. 6 1640 6452 15181 Rindvieh. —Die Nachfrage war eine Reinlich gute und die Preise waren stetisi. Etockerz und Feeders waren eden'U^ls in Äachfr jfie. toere Stiere brachte.i $fl.O)—6.75, extra 7.00, C4(en $2.'X) 4.76, ältlicher litte, extra $6.X)—G.50, gute bis auserlesene $-5. n— ö.H-j, i* ordinäre bis gute $.j.i5—4.75 Hemers, extra $6.2.5--",.6 gute bis auserlesen: (1.25—5.10, ordinäre bis gute $4.V—1.10 Xuh». extri $4.^5— $4.75, ancy gute bi« auSerle'ene $b.75—4..50, ordinäre bi! gute $2.0 —3.50 €anner4 $2.00—8.00, Stocket« uns Feeder« $2.76—6.26. u ».—Ter iBarft war deute ichwach u'.v btf Xiret'i.* nehe.". um 10—15c per 100 iSninb rueoriger als i or einer üiloche. Magere und leichte $2.75—3.85, Bologna $1.00 4.50, extra $4.60, fette Bullen $4..'.0—5.00. i k e e 2 a w a u i und die t!rei1'f stetio. Extra $*5 (j —67.50, fancy gute bis auserlesene $4^/»—62.50, ordinäre bis gute $I5.'X)—40.0«) per Stück. a e e a k i a e u e s a k u n i e greife rote folgt: C't3tn*reund qroße 14.4")—6.75, fair bis gute leichte $T.Oj—H.75, extra $y/X). Älibet in den Roiu:aMftoaS»£lu$«til. West« hS^c, prima bis auserlesen« 8 S)^c. ordinäre 5—6c. ichwetiic. Tie Zufuhr war heute ziemlich aroß und die Preise für Tileticber 'orten n len um Sc. Ter Markt schloß ichtedch Schwere Schweire brachten $45—8.45, (tut« bis assetletene Petvatfynal» und Hler'cher^zrten $8.70—8.80, geaiikchte Ver »acku'igl'orlen |8 65—^.8'), crb'.nlr« bis aa4«r «'fnt schwer» 'etle Stu« $5.50 7 O.i titra Stags $4.7.5 6.iJ0, »«'.cht« Per'anbtforten f^Ot—9.15, Merkel son Il't Bfb. und «eniz»r —9.15. S a e u n S i e i e e waren t?cu:e ft etil für chafe, Lämmer aber fielen um 45c. Zie i'iali'raq« ivar nur utw bete u:e :in. Scha«e.—Gxtra$4.15—4.25, gute bis aus ttU'tnt $3.:i5 4.10. otbinite bis flute $1.76—3 45. -Wuu?r4i't*$4.00—1.75, extra ^afirlinse $4.:J —5,'0. UAwmet. trrtra $7 10, gute bis auserlesene $6.X—7.00, orbtabt bu! gute $4^5—5.75. Chicago, 6. Äug. Bee»«s $4.M 8.30, ^5 »eftl-.ch« Stiere Äiudeli I. Tejes Eitere SS 5 $4.'»—f, 74. €tcf«r4 und Heeder« $4. 0— »•j.25, Ät|« a:ij (leverl $2.7o—6.6'J, ft.1 Iber $6/11—n .50. Markt ftvtvi. Schweine. Leichte |.30—A.90, ge» »ischte $7.70 8.7), !ch»«r« $7.40—8.26, rauh« $7 4J— 7.tX), gute 6t« auserlesene $7.V)—h 45, Hertel $«.45 8.90. Markt l' 15e nittrifler. SA a' e und äm« er. Schafe: Oinhet«i!ch« $4 61J—4.00, westlich« $2.75 —4.6m, IthrlinßU $4.5 •—-5.76. —Gin»«'.Ni. che $4 5l)-7.15, w«ßt. liche 14 75 —7.15. «arft Netig. Zu'ubt. Ittuditet) 4,')!), Schwein« 12,WJ, Schaf« und Cammer 4, Hu* bm ferner Cbcrlet». Das Unglück an ver Jungfrau vom 8. Juli. internationale Kunstaus stellung in Jkterwkm. lie Rie senbahn. A s e a k e n 18. i Im grünen Rahmen der Bergwände steht im ÄbknZschimmer, mit leidii^n ^lorroöüdjcn behängt, blausildern qlitzernb, festlich und rein die Jung frau. Auf dem Höbeweq in Inter 1 Ilten spazieren die Fremden bin unb her, schauen zu dem wettzen Wur.der hinauf und halten ihre abendliche Bergandacht. Im Jnterlakener epi* tul aber dämmert langsam einer von den Männern, die von der Unglücks latotnt am Berg'i in die Tiefe geschla gen wurden, wieder dem Xltben entge gen. Mir aber ist es. als ob der ftrah tent-t Berg, der wie ein Altar der Hoch« geöirgsderrlichteit in der Tiefe des Tdales aufgeridhiet ist, mit Blutflecken dedeckt wäre. Ick erinnere mich da ran, wieviele Menschen an diesen Eis wänden zu Grunde gegangen find und frage mich ernstlich, ob es nicht bester wäre, ihn mit einer uniilxriteigbaren Mauer zu umziehen, damit keiner mehr auf dem Iunqfrau-Mönch-Masstv das Leben verliere. Tie Katc:ftrovbe vom 8. Juli, ber die Deutschen Riibn und Bar'bold t« ^l6§6» jps, ife gcö^te und schwerste. seit man die Geschichte ber Jungfrau besteigungen aufzeichnet. Im Juli 1887 waren es sechs Menschen, füh rerlose schweizerische Touristen. Dies mal waren es siebe-!. Und unter den sieben Männern sind fünf Führer, sind fünf Männer, die mit einem sicheren Wissen über die Fährniß von Eis und Schnee und über die Tücken und Lau nen der Witterung ausgerüstet water Einer von diesen ^ülircrit, ber Wrir bdtoalZmvr i^ekr ^iiäbuit, hat bi Reise wotil viele tsunbcrtntal gemach Er galt als einer der bei on nennet ruhigsten und sichersien. Ein anderei der jermotter AleranderBurgener, i einer ber berühmten AiUirergeiierol ber Walliser Alpen gewesen. Mit Bui gener ging ber eigene Sohn in be.. Tod, mit vinäbitu der tiefte. Ter fünfte in ber Reihe ist ber Hütten wart Bohren von der Hontorbiahiitte gewesen, auch einer, dem bic gefährliche Bahn, die Stürme und die Lawinen nicht fremd waren. Durch einen bös artigen Zufall war die Karawane, die von ber StationEiSmcer ausrückte, auf so viele Mem'chen angewachsen. Aus Sorge für die Wegsicherheit hatten bie deutschen Touristen die Zahl ihrer Füh rer von zwei auf vier erhöht. Andere Führer und Träger, die Mundvorrat nach der Bergli- und Konkorbiahütte bringen sollten, befanden sich auf dem selben Weg, den die fremden Touristen einschlugen. Es war eine Tour, die unter günstigen Witterungsverhältnis sen als ein Ausflug, nicht als ein selbstmörderisches Unterfangen gilt, es war eine Strecke, bie in guten Zeiten von der Station Eismeer aus auch von schwackbegabten Touristen mit Führern ohne Zaudern in Angriff genommen und bewältigt wird. Man muh sich diele Tbatsache vor Augen halten, ehe man über die Führer und über die deutschen Touristen den Stab bricht. Daß man dort freilich, wenn Neuschnee gefallen ist unb die Masten locker und brüchig hängen, nicht weniger unsicher bahinfehreitet, als wenn man auf hoh len Eiern und auf dünnen gipsernen Tüchern ginge, ift allen Wanderern, bie über die P.OÖOm-Orenge hinausstreben, bekannt. Toch erzählt einer der Ueber lebenden, Christian Bohren, der sich in der ersten Kolonne befand, daß man am Abend des 8. Juli gut vorwärts gekommen sei. Auf der Berglihütie, die den Touristen auf der Strecke stets vor Augen ist, schickte sich der Hütten wart schon an, für die errcartetenFrtnv den einen warmen Trunk zu rüsten. Bon der Hütte her bahnte der Vater Christian Bohrens, der vornedran war. ber. Weg, damit die Touristen ein leich tes Zusteigen hätten. Da löste sich ober halb derTouristenkarawane der Schnee, spaltete sich an einem Felsen in zwei Löwinnen, fegte gerade über die bei den Karawanen weg und riß sie über die Felsenhänge. Die Trägerkolonne kam mit dem Leben davon. Dickt not einer liefen Spalte geriet sie ins Feste. Die Touristen und ihre Begleiter wir belten 200m tief bergabwärts. Als man sie mit zerschmetterten Gliedern fand, lebten noch der junge Rudolf Jnäbnit, der Grindelwaldener Bra loand unb der Zermatter Burgener, ebenfalls ein Sehn des bekannten Zer matter Führers. Rudolf Jnäbnit ver schied, noch ehe die Staiion Eismeer erreicht war. Burgener, der bei dem Unglück den Vater und einen Bruder verloren hat, undBrawand wurden nach Int erladen ins Spital geschafft. Beide sind für ihr Leben zu Krüppeln gewor^ den. Es ist ein Massenunglück, wie sich wahrscheinlich in den Bergen noch leins begab, eine grauenhafte Einleitung der Lergsteigerzeit. So viel erzählt dieses Unglück von sich, baß alle Betrach:un gen. die man darüber anstellen möchte, überflüssig scheinen. Und doch glaube ich nicht, daß es stark genug wirkt, um weiteres Unheil zu verhüten. Schneller als man zu glauben ver möchte. pflegt der warnende Schreckest feine Kraft zuoerlieren. Wiederum wird der Berg locken, und wiederum wirb es Tote geben. Und das wird vielleicht so lange dauern, bis man end [ich die vielen Cpfer der Jungfrau auf einem einzigen Friedhof inGrindelwald ober in Jnterlaken beerdigt, bis man eine düstere und schmerzliche Sehens irürtigtrit schafft, die allen am Wege liegt und alle Augen mit der Mordver gangenbeit von Jungfrau. Eiger unb Mönch erfüllt. s e jnterlaken bat in oiefen Tagen iciiie zweite internationale ktunslmis iteUuttci eröffnet. Man hat schon nn letzten vahrc einen höchü verheißungs vollen Versuch gesehen. Sdum damals war es heuUich, baß es sich liier fei uLöwegH um ein wenig ernst zu neb» inendes JüurortumcrnfHnu'ti, sonbern um ein sehr rechtschancnbes Beginnen handelte. Tic Rubrer ber tiemchmei -cnschon Malerei stehen an ber Zpttze dieser Ausstellungen, der einzigen in ternationalen, die auf dem Gebiete ber Malerei zurzeit in der Schweiz reran* fülltet werden. Emen Begriff von dem Bestes, was gegenwärtig in den eiv ropänchen alländern geschaffen wird, vermag nun zwar, wie die letzt jährige, auch diese Ausstellung mdbt tu geben. Toch sinb in erster t'tnie die Zduuvizcr, die begreiflicherweise ben breiniten Raunc einnehmen, und in zmener bie Franzosen fast durchweg mit sorgsmn ausgewählten Werken zur Stelle, wogegen vorläufig offen bar nicht mit demselben Eifer nir eine ausreichende Vertretung ber deutschen Malerei pviorgt ist. Wenn man die Namen Tcübncr, X!iebermann^ Bolt- WEIL, OK!) ROTH BONDS CO., 4* IMfl«».«. etwerfen* iHfPvk OHIO 9I5-SI7 MAIN ST.. I n e i i e z a i i fiiftrr »der irittftf«*«. mann, Mar ^elbbaucr und Julius Erter aufzählt, ift bie Reihe be.s Au genfälligen und Nennenswerthon er fchötm. Biedermanns BäuinenbePfer» be, eine virtuose Wiebergabe von Licht unb Bewegung, vermögen sich aller bings selbst neben den hervorragen ben Aeußerungen eines Ebuard Ti riefj, eines Maurice Ten is, der mit dem Strand von Poulbu (1 Htf'J) er schienen ist, eines Claube Mvnet, Re noir, Rysselberghe und Signac zu be haupten Unter ben 5*mei.zcrn be. herrschen Ferdinand Hobler, der dies mal mit kleinen Formaten kam. Max Burt. der kräftigste Stilist und ^igu remtmlec des Hodlerkreises und ber farbigste aus biefeit Reihen, Stuno Amiek, den Plan. Eine lleberrafdh ui'.g bietet die plastische Abtbeilung. Ta ist vor allem ein weiblicher Torfo Ailgusto Rodiiis, ist weiter eine Bac chantin von ber Hanb eines in Paris lebenden Berner Künstlers Namens Roda von 9Zieberbäuierit, ein Werk bee letzten und lebertdigsteit plastiWu Ausdrucks, bas wir klick internniio nale Aufmerksamkeit verbient. Terjel be Biibhauer er ist in Paris mit ber Ausführung des Denkmals für Paul Verlaine betraut werben zeigt sich in einer wunbervoll burchge bildeten überlebensgroßen Porträt« büste einer alten Jvcan als strenget* Tbatnicbenficsttilier. Man wirb ficli feinet! Xiamen als einen neuen Be weis bafür inerten müssen, daß der Landboben des Kantons Bern der neuesten Wunst bie stärksten Begabun gen geliefert hat. Tiefe Erkenntnis trägt man von einem Befuch ber feto und gut geordneten und abgestimm ten voiteriofener Ausstellung, für bii1 im kommenben vabr ein bemnberec Bau errichtet werben soll, als Wepler tung zur Benrtbeiluiig des Bertter Volkes bavon. vit bie (beschickte der Babnensreu bigkeit bieses Kantons gehört es. daß in diesen Tagen wieder eine neue Bergbaim dem Perkehr übergeben wurde. Auf ben Niesen, einen von je her viel besuchten Ausiichtsberg be: Vaitbes, führt feit bein 15. Juli von ber Station Mületien der Spie- Erlittgenbabti eine elektrische Trabt feilbabn. die eine Höbe von rund 1000 Meter ersteigt. Wie alle bevor zugten Aussichtsberge der Schtvei', hat auch ber Niesen den Bortheil, baß er bent eigentlichen Hochgebirge etwas entrückt ist unb wie eine Warte vor der großen Bergkette steht. Man schaut auf das Rund der Berner Al oen und auf das tiefere Lanb im Hor ben, steht gerade so vor den Bergen, daß ste wie eine große Einheit, zu fainmengewgt und aneinander enlwt ekelt vor uns liegen. Nicht als ein ma lerisches. sondern als ein ungebenreo plastifches Bild von tiefen unb schwe ren Aoririen, als ein Eindrnck, der mr" ber Leinwanb tiickt wieberzugeb^, in und iidi auch berWortborstellung nicht fügt. Wie alle großen Bera'chanstücke. wie das Matterborn, ber Monte Rola und die ^lmatrau, ou? ber ich nun für lange Zeit bie Schatten von dem Juli°Ungliick liegen sehe. I s e i n e n i e n n e n e i a e e u e e i Der Biehtommissär G. in Köln war angeklagt, mit einer Eigarre bie SchweineverkLufshalle betreten zu t)a ben. Bekanntlich besteht auf Grund ei ner Polizeioerordnung das Berbet, in allen Räumen, wo sich Stroh oderFut ter befindet, weder zu rauchen, noch brennende Eigarren oder Eigaretten im der Hand zu halten. Sowohl dal Schöffengericht als auch die Strafkam mer verurteilten G. zu einer Geld strafe. Diese Entscheidung focht G durch Revilion beimKaminergericht an, mit der iviederbolien Begründung, daß eine nichtbrennende Eigarre doch un möglich feuergefährlich fem könne, uns eine solche i*atte er nur in ber Hani gehabt. Das Kainmergericht hob auch die Vorentscheidung auf und sprich den Angeklagten frei, indem es ausführte: Mögen auch Polizeiverordnungen gül tig sein, welche verbieten, den er toähntcit Räumen Etgarren in deiHand zu hallen, welche brennen oder ange brannt haben, das Tragen von Cigar ren, die noch nicht gebrannt, könne fr doch zweifellos in Räumen mit feuerge fährlichem Inhalt nicht verboten wer» den. Das Schöffengericht sowie di$ Strafkammer hatten alio durch die BenmHeilung des G. zugestanden, der Meinung zu sein, nichtbrennende Ci garren seien feuergefährlich! Wir leben in einem aufgeklärten Schaltet! e a v o i Soldat aus Uikmb: .Beim Feldwe bel bin ich aus der ganzer, Kampa ante am besten angeschrieben. Die anderen schimpft er immer Rhinozeros. 2tarn, pelchier. Wen |ti mit hat er noch niemals anders gesagt al» Affi"

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In Ungarn. Kvdapest. tine neue Weltstadt.—Wun derbares Wachsthum.—Das ungari sche Parlamentsgebäude.—Die Kö nigsburg.—Denkmäler und Erinne rungvsäulen. Die ungarische Küche.—Die Pester National-Gal- lerie. Die Stadt ist überfüllt. Die Be Mkerung macht eine Flugwoche durch. Es ist nen hen. sick die lästig, eine Stadt, die man ken­ lernen will, in einem Tumult zu se- Sie gleicht einem Menschen, der ungebärdig und aufgeregt benimmt. Glücklicherweise liegt der Flugplatz weit außerhalb der Stadt, und ich um ich entgehe auf meinen Wanderungen der dickten geschwätzigen Menschenfluth und dem aufdringlichen Getöse. Wohl zwanzig^ mal muß ich tagtäglich versichern, daß der Stadt willen und nicht der Flieger halber in Pest bin. ..Wir be kommen so wenig Besuch. Die Euro- paer. den gen die zum Vergnügen reisen, blei- fast alle in Wien." Und bei dieser Versicherung huscht immer ein Zug von leiser Lerarämtheit, von verhaltenem Groll über die Züge des Sprechers. Seit ich in Pest spaziere, verstehe ich den ungarischen Aerger über die landläufi­ Lorstellungen von Ungarn. Gewiß, Kutur, die hier zu dem Fremden spricht, ist nicht mit einer großen Ge schichte gesegnet. Sie kam wie eine plosion, wie eine Entladung, nach der Geschlechter um Geschlechter geschmach­ tet hatten. Aber sie kam. Zuerst hal­ fen fremde Hände: Die Kettenbrücke zum Beispiel, von der te ten ich in das lebhaf­ Schiffsgewimmel der Donau hinein sehe, hat der Engländer Clark erdacht, so deutlich und verschwenderisch über das Meer der Straßen erbebt, so weiß ich, daß es Architekien aus den Län dern jenseits der March waren, die daran geschaffen und gezimmert haben. Später wuchs eine einheimische Schar von Künstlern heran. Sie und die Ausländer, die man ir.s Land ri?t, wa ren am Wert, als man die Städte Pest, Ofen. Alt-Osen und Steinbruch. Städte, die von den Iabrhunderten arg zerzaust waren, in wenigen Jahrzebn- zu einer Weltstadt zusammenfaßte und steigerte. Erinnerungen an die hastigen und geschäftigen Hände, die im letzten Viertel txs vergangenen Jabr hunderts Neu-Berlin errichtet haben, steigen mir auf. wäbrend ich auf der Kettenbrücke nach einer Auslegung für Aas Stadtbild suche. Hier wie dort ging ei in einem eil­ fertigen Gründertempo. Tie Neigung zum großen Umfang und zur national redseligen Ausstattung bestimmte den Stil. Hier wie dort fiel die Entwick­ v unüberlegte Zeit. Pest ist noch bem mungsloser und schneller emporgeblübt als die Stadt an der Spree. Es galt, •ine Landeshauptstadt erstehen zu las sen, die wie ein unwiderlegbarer Be- n^°"a*c Tüchtigkeit die Augen springen soll te. Keine ^rage, daß dieses Ziel er reicht ist. Wenn es irgendeine Haupt stadt gibt, in der das Lob der Geschick te, der Männer und Tbaten des Landes w. v einzige laute und tönende Verherrli chung des Madjarenthums. Ob man will oder nicht: Man wird hier genö thigt, sich ungarische Geschickte und un yariiche Namen zu merken, wird auf Schritt und Tritt IJ in Reichstag zu halten habe, war ein Ge bäude. neben dem der Mailänder Dom einfach und sachlich aussieht, gerade gut genug. pch das iunat Ünaarn -in für alle mal Jxis Gegensiück zum Parlamentsgebäu a u i e u n e E s i s i e K ö *Ja e, :iDirb Die Zahl der Denkmäler und Erm nerungssäulen zur Reckten und Lin ken des Stromes ist unübersehrbar. Man schreitet unaufhörlich an un- rischer Historie und ungarischer Poe vorbei. Inmitten des Verkehrs. Itt 5« AzzLönMymm, des Sein Lied, in dem er das Volk er mahnt, dem Schicksal zu stehen und aus dem Boden auszuharren, der ergrei fendste Ausdruck für das vielhundert jährige Nationalleid, ist auf dem Denk^ mal Gestalt geworden. Vörösmarty ist sitzend dargestellt, wie ein Müder und Schmerzlicher. Der andere große Nationaldichter. Alexander Petösi, steht aufrecht und hoch wie eine emporschla gende Flamme der Volksbegeisterung auf seinem Postament am Donauufer. Das neue Ungarn hat keiner von beiden erlebt. Moritz Jokai, der internationale Mann unter der ungarischen Poeten schaar, ist nicht in der Nähe dieser hel dischen Dichter zu finden. Seine Bü'te steht in einer kleinen Gartenanlage am Schwabenberge, nicht weit von jenem Villenviertel/ wo die Geschäftsleute und die Advokaten aus der Rakoczi straße und der Andrassystraße ihre Häuser haben. Und diese Welt ist wie der ein Ding für sich, ist ein besonderer Eindruck. Nur die madjarische Namensetzung an den Ladenfchildern dieser erwähnten Straßen erinnert an Ungarn. Alles andere .die lauten Auslagen, die Re klamen, die Kaffeehäuser, die in rege! mäßigen Abfänden zwischen den Kaufläden stehen, ja selbst die Fami liennamen, die über den Thüren an geschrieben sind, erinnern an die Ge schäftsstraßen von europäischen Groß städten aller Art. Hier glaube ich ein Stuckchen Fnednchstraße zu entdecken, ^«ffael. und unter ten Spaniern fin nur etwas farbiger und greller aehaMbft ten und em blichen lns Amerikannche und was txn Uebersluß an Kirchen und Endchen Via Venezia von Mailand in stgndia und lückenlos vorführen' babe öffentlichen Gebäuden betrifft, der sich V at ln Sinn. Auf der Andrassnstraße ist das Getriebe etwas abgetönt und ins Vornehmere gedampft. Tie Unterbal tungen in den Kaffeehäusern fließen nicht gar so im fortissimo, die Aus lagen sind weniger schreiend gehalten. Aber wenn ich versonnen dahinmar schire, ertappe ich mich immer in der Vorstellung, in einer tiefsüdlichen ro manischen Stadt zu sein. Im übrigen kann man sich als Wtt Stentormmine gepredigt wir., so i Verleumdung jener vielseitigen und impend in einem langen Marsch nach der ijV i! .'p011^' '^u Geschmack so unendlich schattirten Ge-^ Kaserne in Cfen zurücklehne. Und Seitender ^onau. Sie ist eme ri^tte ^{c politische An- ii™ s.«, i man bcr mn f6 hnm 111.' bcm h.»ro"fc,s. rt.:, I Suft --w仫. M-n mW. ©an- i kngoi, Dieses Gebäude ist das unaarifchc' "l611'. failamentioeböuM, ein ««retenftüi .^n,^ ?t™l"'5tunb neuaot&ifier B-uIunst. -ine Orgie mlmttoafl b,s üI§ 06 unt" «et der q-fammitn Seit -Ii leiftungS-1 i"1««» Mkgie«., der unganschen Ebene erzählt, »on den fiibig ttrotiftn wollte. Trüben. »Ssn! Ja| b'N und w,-°,r .,n.r pfl.chim°3iz! Z'chbrunnen d» das W-si.r ««I der endeten Ufer, von d.r ?.swng fcf.aut! "aitDn?T? R»I?«n i »"tf'nen E.d. ,°ug-n von den Berg de, ffittenfHM »«rL. um mm «-»uumi legt-Js, it. niasbu-a has fSeim v.g Unn-rnfiir-!" lich bereitwilligst in die Ver-i so groß wie Kirschen wachsen, von den «en das'nicht tkimr imb frfimH-fiHnJr i ^enheit zu Mischen und den Dolmetsch Dörfern im Banat. in denen Bulgaren, werden solltt als dieBura inWi-n 4 l' f." '*äm war her ßtriinh mnritm m^n hna «h", 'I,c^ Deutsche bei den jüngeren und! von denen das eine bunter schimmert Schlos- auf ein I jüngsten Generationen unterhalb des und liefet im Erdboden steckt als das mÄ fl m,r I Mittelstandes zu Hause, was die Ver. andere. Alles das möchte ich sehen, roväischer ^f-rsch^?s^?^^^ss^ ständigung mit Kutschern. Tramschaff- Auch die Lieder möchte ich dort unten K« *ter! 7*™ I nern mirff-ü# r^ne i samten icht immer erleichtert. In den 5r£,nln -D1? Ö°n fi Mattbiaskirche und der rubiaen ??eier- auf dem Giselaplatz, treffe ich auf ein sten Ländern Europas als Selbstzweck Werk von prachtvoller Rundung: Eine getrieben, hier glüht jeder in einem Gruppe von erschütterten, sehnsüchtigen Menschen drängt sich um einen Mann, der wie ein gütiger Christus unter den Leidtragenden thront. Der Mann irttf den slither* Züaen ist der dichter Michael Vörosmarty. ver Dich« #8ttifsyjiw,]jchen mn und dreisiböflich. Man speist in Gast-Aschen herunterglitzert, die sich unter dem toirthfdbaften mit der besten Küchen-! waldigen Gründach zur Ruhe legen, kultur und trinkt im Stadtwäldchen.! Und im kühlen Tbale. wo das Landle im Rahmen prachtvoller alter Bäume den in die Stadt fluthet und die sckwä bei dem Konditor Kugler Kaffee, der, bifcken Bauern, die Weiber im Kops« gefaltetem Rock, den ungarischen Staat von Prehburg ganz wie im Württembergischen, den bis Orsova erfüllt. Reichtbum von den Gärten und Feldern Eigenkraft und bem Nubm feiner kleinen Kuchen tuch und schwerem Eine kleine Feststellung: WaS tm auf ihren Leiterwagen nach der Stadt Westen unter dem Namen Gulasch ver-1 bringen, habe ich an einem Abend «in abreicht wird, ist nur eine erbärmliche i Landwehr-Regiment gesehen, dal fm- und untergeordneten Eisenbahn. romanischen Postanstalten hat man si.ch bei denAuf- ««im? J" a 1" r151^1 schritten in zweiter Linie zum Franzö nauufer hinab, die Fiicherbastei. ge-" krönt von der scharfen Umrißlinie der bag ^es Denkmals^tephan des Heiligen. dengestellt, wogegen die nur zum aller Am Fuße der Treppe wieder ein Denk mal: Der ebernt Türkenschläger Jo hann Hunpadi. kleinsten 2heile aus Arpads Stamm kommende Geschäftswelt das Deutsche ganz bestimmten politischen Glauben, hier sind Frauen. Mädchen und Jun gen imstande, politische Leitartikel zu reden, hier wird zu allen Jahreszeiten irgendein politisches Schauspiel gege ben, bei Dem das Land von dem Klat- tw5 Pfeifen fimmijchttKHhüWh im Ungarlande unter' unter den HonvedS, die so tapfer und derselben Bezichnung verspeist. Was ^stramm dabinstapften wie unsere deut vollends jenes rothglübende und färb-,schen Soldaten, sah ich kernige Geüal satteste aller Gewürze anlangt, das wir: ten von einem guten und kräftigen Mitteleuropäer alsPaprika kennen und' Schlag. Erscheinungen, die so in gar fürchten, fo bin ich der Meinung, daß keiner Weise an die Zufalllfiauttn er- Tinn dieser Frucht bis jetzt nur innerten. die auf den Boulevards von Volke geläufig ist. das in der alei- i Pest zu finden sind. Wos die Leute bat derlehrer der Küche aus Ungarn über, schwächlich« Tudelmusik der gelblichen Europa bindenden, um die Wahrheit i Musikanlen in den Tingeltangels und über Gulasch und Paprika zu ver- Kaiseebäusern und verhieß einen guten und offenen Sinn. 4 hallt. Und immer wieder wechselt die Szene, wechseln die Darsteller und wechselt die Stimmung im Publikum, immer wieder wird eine „neue Lage" heraufgefördert, eine neue Lösung, die das Gesetz ihrer Kurzlebigkeit von An sang an in sich trägt. Pest aber brennt in einer tropischen Sonne, und nur die Nächte sind kühl und thauig. Ich werde mich wieder an das äußere Ende der Andrasiystraße begeben, dorthin, wo die hohe Säule des Milleniumsdenkmals mit dem sieg haften Engel Gabriel an der Spitze dic Freude über die tausendjährige Grün dung des Ungarreiches verkündet. In der Ruhmeshalle, die das Denkmal in einem schön geschwungenen Halbrund umgibt, werde ich wieder die ungari schen Fürsten und Könige grüßen und dann zur Linken in der Pester Natio nalgalerie verschwinden. Und hier wer de ich nachhaltende Stunden der An dacht verbringen. Denn diese Bilder sammlung ist eine europäische und kei ne ungarische Angelegenheit. Sie allein lohnt eine Reise von 2a gen. Hier ist das kleine Bildniß Gior gione da Eastelfrancos, der schwermü tige Jüngling mit demMädchenaencht, dem das Haar in ein Netz gefaßt vom Haupte fällt. Es gibt nichts Innigeres und Tieferes in der Bildnißkunst dieses weitsten und empfindsamsten aller ita lienischen Meister als dieses schattige melancholische Werk. Im Saal neben an hängt in ihrer noch florentiniscken Anmuth die Esterhazn-Madonna von wundervolle Bilder von Goja. bitfe gesteigert, ort stoße ich auf ein l^nv- ^ert alte und neue, die den Pestern die chen elp^iger straße. L'.swe:len c$$cfdud?te der Kunst vom Alterthum bis kommt mir die Manatulser Straße Don iau^ „nfCI( 2age, wie es nur wenige Wien und denn und wann selbst europäische Museen tburi können, voll- (5delwerke und noch viele an- ich an einem beißen Junitag in der Gesellschaft der liedreizenden Rocsika aus Kecskemet, die sich durchaus nicht im Bilderverzeichniß zurechtfinden konnte, kennen gelernt und bewundert. Wir gingen solange und emng durch die unermeßliche Flucht der Säle, bis der Galeriediener, ein Mann von den Tla nieren eines Gentleman und der stolzen Höflichkeit eines Magnaten, das Haus schloß. Seit ich die ungarische Natio nalgalerie geseben babe, n?eißich,warum Fremder unbehelligter als im Süden Europas in den Straßen ergeben. Es die Madiaren in eine dumpfe Aerger (liebt so gut wie gar keine Industrie,! lichkeit geratben, wenn man an Pest die mit tausend Fangarmen wie an-!nur die Stätten der heimlichen Unter derswo nach den reisenden Ausländern haltsamkeit rühmt greift und man bat das höchst angeneh- Ich muß e« hier bemtrfest, haß die me Gefühl, daß man betrachten und liebreizende Rocfika aus dem Herzen schauen kann, ohne fortwährend lüster-! Ungarns, die ich im vorletzten Satz ei ne Geldbeutelaugen auf sich gerichtet zu wähnt habe, die erste wirkliche Madja sehen. Harmlose Bemogeleien der rin war, mit der ich in Pesi ins Ge Fremden, wie sie in allen Fremdenstäd-1 sprach kam. Ihr danke ich die Siunden ten an der Tagesordnung sind, werden im kühlen Thale und am Schwaben von der Presse breit und streng erör- berg. in der grünen Umgebung der fT,u,rn tert. Die „Hausmeister" und Fiaker- Stadt, in der die Eichen und Buchen '0 "w.V führer sind viel erträglicher als in dich: und üppia über die Hänae steiaen, tun? meine und °nh-t,.ch Wien, die «.-NN mnian -erlraulich. daß (ein Senner,fttaljl auf die Äen- (lang flonj anbtts ett fit Ich weiß nun. daß ich D-Uischspeechen- b-be 'ch lange verweilen werde. Marmor in Blanik in aDlbener^unb IciniQe ^ro6cn ^sammelt. Es scheint Thal hat mein« Sehnsucht nach dem farbiaer ^.utbat »ine'Rnftthat mH herimtr f°' deutsche Antworten nur ungarischen Land geweckt. Rocsika hat 3~ne Unienntnch »er- mir Don den T°n .Untergängen in iciaro mti iontrtu, 3 Übt gtoAmiiiavS, nicht Das mehr fühle I lealeetn. IN denen da« F-Nitt-U gendein Zweisprachiger in der Nähe, so mannehoch wuchert und die Erdbeeren bünnften Farnkraut "ffensicht-! Walachen und Zigeuner wohnen und hören, die sie mir sang. 01« waren alle in die langgedehnte und süß schmerzliche Wehmuth und Schwer muth und Nachdenklichkeit des Largos fischen geflüchtet. Mit der Thatsache.! der Rhapsodie getaucht, besangen die daß auf Ladenschildern deutsche Be -j blühenden Rosen, die zwitschernden Zeichnungen peinlich vermieden sind.! Schwalben, das Heimweh nach dem uationale Empfinden zufrie- i Liebsten, die Einsamkeit auf demFelde und den unendlichen Zug der Wolken und verschwammen in eine sanfte und zärtliche melodische Frage. Es muß im Innern derLäden trefflich beherrscht schön sein, wenn sich diese mit zierlicher und spricht. Das Verhältniß der un-! Kleinkunst umrankten Weisen mit dem garischen Leute zum Deutschthum, zur «Wind der wallenden Felder mischen. Politik und zum Staat ist für den Leb wohl, liebe Rocsika! Noch heute Durchreisenden unergründlich. Eines sieht man mit aller Bestimmtheit: Hier wird die Politik mehr als in den mei- Nacht werde ich geradewegs in das un garische Land hineinfahren, und wenn der Morgen graut, will ich dort halten, wo der Balkan an Ungarn streift. Ich bin stadtmüde geworden und habe die Straßenluft satt. Auf der Donau, die heute so mattdunstig und grau unter den Brücken durchschleicht, werde ich an Serbien vorbeigleiten und so lange auf Deck bleiben, bis sie cuä Ungarn hjnausfließt, und mit kräftigen unga« «eue reugebai Mchea Sit mit «ichtt«. 5- »SftNcheS G"tttr(it*««et «»lkSblatt. OTlmtfitfV Ft. Mn#ntt MHO. V»be»'Z» eiße». jeine Dölmes Muiiiimiifl,, fjrnmmM g. Nmvtr, im 7fi. Lebensjahre Tie ßtiAcnfrUrlidbfett fuibet statt am Dte:i!na. den S. «u«u|l, mftlaac um 10 Uhr. iu der 3. XcutlilKlUutc 1inntii*vn »Urche an ba Walnut und u. Elrotzl üiiuuinali. flrierid) Kvvtpfer, afltcdter (Hatte von Xuu. Dar' Vcifljcnh Zlfirftfla. hm Julius fiablft Tu Itt Ptflt &iiuhx Z u k e u n I n s e k e n st i ch e. Gegen J«sektensnche wird zumeiit eine ealmiafic ung empiah ten. Das Mittel ist gm. ober nicht immer zur Hand. In de: Regel let ter zu erlcmflcr. ist gewcbnlich? Wo'ck seife, die also nicht parfünnN ist. Man lvendtt die Seite ebeme an wie den Salmiak. Man reibt die h'uiit ange feuchtete Seife auf die Stichwunde, über die sich fetmell eine den Schmerz beteiligende Seifenschichl bildet. Ein anoereS IVinet, das merkwürdiger weise nur wenig bekannt zu sein scheint, und da* zugleich da» einfachste ist, wird der .Magdeburg. Reitling" mitgetheilf. ein Stückchen Zucker, leicht ongereiut)tet, wenn nichts ande res vorbanden ist, mit bem eigenen Speichel, kräftig auf der Stelle des Mückenstiche» imb feiner näheren Um gebung eingerieben, so baß cute dün ne Uicf er fruit» ent'tebt. beiet igt mit einer fast tinti bibaren Sicherheit in nerhalb einer Viertelstunde nicht nur das lästige Jucken, sondern auch die Anschwellung, so daß man binnen kur zem die 2teile des Stiches nicht mehr aufzufinden vermag. Im Intereiie der vielen von ^türfenftichen geplagten Sommerirnchl.'r fei hiermit auf die ses einfuchüc aller Mittel aufmerfiani gemacht, dessen allgemeines Bekannt werden recht zu wünschen wäre. Im Anschluß an diese Mitteilung dürfte es mobl von nicht geringerem In teri'iie fein, zu erfahren, büß sich ge» wohnlicher Se iienickauni auch als ausgezeichnete! Mücken- und fliegen fänger bewährt Hat. Wie der Medical Chemist inittHeilt, saß ein schottischer Gelehrter vor einiger Zeit Abends in feinem Arbeit Limmer, als er durch die von einem nahen (Hewafser herein» fliegende» Mucken mehr als sonst be lästig: wurde. Um sich dieser zudring lichen Im'eften zu erwehren, machte er aus gewöhnlicher Waschseife einen dicken Schaum, den er auf seinem Ar« beitstiiche ausbreitete und mit dem er zugleich den Brenner und den Ixus feiner Lampe bestrich. Ter Erfolg die fes einfachen Mittels roar überra schend. Wie geblendet von der weißen il'iafse stürzten sich Mücken und ?sl:s gen in den Seifenschaum, der sie zwar nicht tediete, in dem sie sich aber der art verfingen, daß sie mit leichter Mühe enNernt und vernichtet werden konnten. Besonders bemerkenswert!} iit. baß der Schaum auch auf kleine Nachtschmetteriinge seine AnzieHungs frah ausübte, fo daß auch sie, von der eife feftgehalttn, in ihe.zu ÖrunJii "rfrl wm t#-- ,^.4 r,v*f Tie treumibc* Ht«tr?»ltebe»ki». seilte Ti'inc Blumen. il minAvtlle. Jahren. 2 '«iMrtfii# i -.s Um im »iter to* 81 'ii'iialirn u::r 1'• ifiisen, n a Armrffet, get i:ih füldet ÜUtt til liaitmiitje® 2 Übt. im Alter von gobrn:. 10 Monaten und 29 2nfltn Tie beerbte .no hnlxt Ituti am XUtv Uhr l'totfltn*. vom flan, den SSuaiift, Vürr-ffir- Etarb an ZonMag. tt:t 8 Uhr M«gene, !?ange. und dem br.1 Tit Zeit ^•I F##rd' zu verkaufen. in 111 1 1 I fcrfiftorfi^'i tPaiUfif ®»tauN. mit a. i IM Ö'mmft«. »atltiie t« rut Varrel v-al, »Ixt 'v« Hkbati Mex«.. führte» ctrelirc tt UUififcUttCMitt ",8* |«lr KapitafanfafC. rriBcui Al«!» |U e a u e bfiita. 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'i 6 1 i e a tiilü*«. mtt ollen modernen uijjifragen ?ic. lTu« i w apt. bb o6»uftflein 214 8to6« im ebenen Land wie Renner dahini' Pässe un: Berge rcn. es mir herrlich, in Idäler zu kommen, wo keine Hotels zu fir.den sind und bin froh, wenn w'.ch die Reise tüchtig jchm telt. Anterhattun gs-Anzetge«. U N Y w v 1 ZOO LAGOON fhr Im XfUlfil)'- Vbcim, Bifflios Itüfid), «d»a VU^mere IM rtiieiide S6cH «»gust 1110, Uta Gtße /rederich, ..•Isen $i'ii'.v Frederich ictii water bekannt «*fR /Norddeutscher JZloyd LONOON rnnmim 'C 5 i WeWrlraifclef 91 n r:: frwSe*. „ÄtoEjftm* Fl« ..««tier »meint in 8»rtie". i-iibriw, „Heller Wu»ei« brr CHreN". e«et«»Hi»e Vett«nt»'tr«e6rt jeve« 1 'e»»«ß mt» nur# e»»iMd»rert6re-Z«m»«rte. 11W-J j.': U'.r.i 'M'.y. örftt Et «f tetfliw ,eiin hr^fbr Mt» lfl*"", ,.VrD*fr Onrhirtf. nriibrtA bei (Fr»» I»", Wtrtn rft Slttr", „®«tr»oi»«a yrrnn", Wt«rf mitige WeUbnireir« (fferm T«nrtrr«fe# JNeriT Lue«»« U 1 MR \IAPH Di P. SCHWEI! w JOB ROOMS, 837 Vme Str. Druck: fachen («Mt Sri in Nulf*T und «eatt, »rr fti* Sdb6hvUuM bes «sap- 8«em« tu. tUb#iluneni mu» Anzeigen für AaÄöeruf«. I E N Y A E Advokat und Notar, in i I i.i 1 I—Ort-Ut» iMtofw «m( Vtmm Btr* Ti ejiiti T'4. Gtz»»e (lenel 72. Tti.KtVO-x WM. 11. S4 II EIKLKT, MWTUmHrV-ATlMW, CcfltBiliiSft Steacr 408. «ivvterni va»k 9r9Mt. Eit»ra«t «*b fctitt e«s*«. A. F. HERBSLEB, Patent Anwalt, T1Ä"721 ®t»t Xeileeel*eul.i »et Mo. a S/T4. «Ms« tisnel 311». Irank W. Imsweiler. e s a n w a Wt Uemiiiftcifli IrUiuue-Wt««**. Z£b 6iie|c. Cfftc»: 5anal 3377. fitobttuna: S. lvca»#. A. B. ROESSLER, !*C£lH»eiininir '"t -.1!t 7-b—v t*at it,,ü''»«NJüef. »et (teert Mt 6el»ei Stt«|r. rowri.i.A SMILEY U K i u A»u»aUe uiib geseylicve Uiachgeber. u!lUi 'jj'j'j. Pr»v'beni webt»»«. 7. und jm Sit. Cf1'ce Phone. Canal S310. Residenz Phon« W. ?Vi#2'X HENliV Ii. HAL CK, e s a n w a 4fr~46 614 Warn tttTtft. Zierlangt: Weiblich. Lperators, Trimmers, ^iuifherS, Leiter* #*b 'j)iä»inn tttnrn 't -i- i z$f- v4 t. y e n i i e a n 3 Dumitrescu-Truppe. i Tanip'rr Vom Rufe deS U'i uaeirat» um V.:0, 1 Viitt I ..II 1 fi II) v.,11! 7 wb Ticket« 2'x i\ Cirau», 5. und Walnut. Zamt:t auf dem $nmptre. ?L\tn Hreet Truppe. in Hht'-r 'iVnf kI!i«»ch, u Id TamAag. Äcnift't um 55 2:1'» lo»*.' Wb'nfrt »ew tdjffifr. ()un»f= und UHrnOttfctBtiHitn «W »bfHM. 7—1$ e t! 3fWMl »»refc wm Die Den ^nnfiüQ«. ewfltr Mttrbfsrfc". Vi.ti.-. lUu Aufruf. e e e 1 1 i v i v v 1 W i 1 8 5 |f »Wfaiii ßif* ttiiib'! u Uh. 1,**) Vmiilo lrih'7 n-ch Cincinnati fciD. ler-bpfcaft gmxitn. Kinder $ut und £mm* gfbirrn sjtf. 1861 de»» tu d:i igftildftg. e i i o i I i I 7,8 i (I 111, C. u U« *ra»[«tf tfir.fCi^oit r-'t Ufcri: «Am:»" „IvfitNr»««' Iff »tat* ««ich, k". ,R6*ts W&rrf Ihnjfii (It-v-fthiPC Oc'fiw Phftf*#nNd une'ifcirp 7mirep cm Mr Belt. eXtdwirr# 3tr-?* of-t u M* ettne* 1SMI. BtuiiGM* s oo.. a aw»üM». HL r. 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