Tägliches Cincinnatier Volksblatt (Cincinnati [Ohio])
July 22, 1910
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74. Jahrgang. Wetterbericht. O i o I n i a n a I i n o i s u n baS westliche Pennsylvania: Theil tüife trübe* und mäßig warme» Wet ter am Freitag und Samstag. Süd östliche Winde. Ausland Telegraph Sr. jjniiiftq 4 ttri|i|ifl Ist der franzöftschen Poli zei vorläufig entkomme«. Er soll in Puigcerda, Spame» gesehen worden sein. Etjet Cfite Cenref scheikl i» Surges im 13. 3ift Seflflmorö legal» get z» Haien. Die Identität der 2el6stmffi*frts »och nicht definitiv festgestellt. Die englisch en Aktionäre der Pills t»rtz'W«ihbnrv Fleet SitiS Ca. in Aufregung. Die Kompagnie soll $4,000,000 Wfr iere» haben. Eg nflfr ff*4 einer Untersnch»»G ge droht. Die Schulden österreichischer Lfsiziere sollen regnlin werden. Die Türkei soll die Abficht habe», sich dem Dreibund «nzuschliehen. i e a n z ö s i s e o i z e e i e n a a u e n e s e n V e n e e s a i n S Frank reich. 21. Juli. Tie französische Po Iifti ist dem Dr. Hawley H. Crippen hart auf den Fersen. Denn es unter» liegt nicht dem geringsten Zweifel mehr, baß der Mann, der vom Samftag Abend bis Montag Morgen in einem Wftaen Hotel Iogirte und sich Henry: Zoroot nannte, mit Dr. Crippen iden tisch ist. Alle Leute, die He von der! enaliscken Polizei geschickten Photogra phien gegeben haben und die auch mit fihtri) Torbot in dem Hotel in Be-1 rubrung gek rnmen waten, stimmen darin über ein, daß Crippen und Tor 60t ein und dieselbe Person sind. Man glaubt, d^ß sich Erippen noch, tu Frankreich befindet und versuchen wird, auf geheimen Wegen über die 1 Pyrenäen nach Spanien zu gelangen aber auch die spanische Polizei ist jetzt alorrnirt worden und hält scharf an der Grenze Wache. Die Thatfache,. daß er nach Mont Louis tclegraphirt I hatte, daß dort eine Kutsche baeiz ge halten we.den solle, die ibn nach Pu.g cerda. Spanien, bringen sollte, war ein Mlauer Streich, mit dem tl gelang, für kurze Zeit die Polizei anzuführen. Am Donnerstaa wurde ein Haftbe »um iotto bttannt, ausstfteUt. lie] XtettiD6, sit tifdljttn b-r.ten. ag' auejefmit. Die Polizei nimmt das größte In tereffe an dem Fall und sie ist über- mir {n cfordert worben, Tag unb Nacht auf Flüchtling zu fahnden. a i s 2 1 u i i e igen Polizeibehörden find der Ansicht, baß Dr. Crippen versuchen Serbe, die kleine, fast vergessene Re fublit Andorra zu erreichen, die mit •Ihren 8000 Einwohnern, hauptsächlich Dchaf- und^ie^enhirtkn. in den Vor gebirgen der Pyrenäen liegt. Wenn .OS ihm möglich ist, dorthin zu getan« |,n. dürfte es schwer Halten, ja Diel* w o e n e i n a i s 2 1 u i i e i e- 1 S a i k a e a n a e n o e e i stge Polizei zweifelt daran, daß inen von ^tacheldrahtverschanzungen die Selbstmörderin von Bourges mit Blockhäusern in bestimmten Ent Frl. Leneve ist. Sie weist darauf hin.! fernungen. Tie Gefammtlänge dieser daß der von der Selbstmörderin hin- Linien beträgt bis jetzt W7 Meilen, terlassene Brief in französischer Spra- Nach den kürzlich stattgesundenen hes che geschrieben ist. während Frl. Le-^tigen Kämpfen haben die Japaner neve, obgleich von franzosiscker Ab-! auch Gebirgsgeschütze, neben den kunft, dieser Sprache nicht mächtig sein Schnellfeuergeschützen, an die Front oll. Außerdem sollen die Züge der gebracht und die moralisch« Wirkung, lobten einen slaoischen Typus tragen.) die das Geschützfeuer ausübt, ist so Die Polizei glaubt, daß sie eine Nihi-^ groß, daß sich schon viele Gruppen der liftin war. kriegerischen Eingeborenen den Japa- In BourgeZ von der Selbstmorde^ nern ergeben haben. tin angefertigte Photographien find Tie Kämpfe finden hauptsächlich in aber noch nicht mit den Photographien dichten Wäldern in einer Höhe von von Frl. Leneve verglichen worden und 3000 bis 4000 Fuß über dem Meeres die Ansichten der hiesigen Polizei sind, spiegel statt und die Verwendung von daher nur Muthmaßungea. Arterie ist hier sehr schwieria. o i n S a n i e n e s e e n a a n e i n e n i e e s z e ben besseren Ständen. Nach be sie im Fremdenbuch den Namen „Jeanne Maze" eingetragen hatte, begab sie nch sofort auf das ihr angewiesene Zim mer. Eine Stunde später ertönten drei Revolverschüsse. Sie kamen of* fenbar auä dem Zimmer der Tarne und Hotelai'gestellte eilten dorthin. Tie Thüre. die von Innen verschlos nan auf dem ÄÄ'K ais«w bem Mm«.. N »6i,t\a.le. »atibn bort eine Rut[*e| ''"Stile!. «rbKlo.jenlen B«:e ,nl. ft.'Odtien solle, hatten an die fixiniidic Polizei jenseits der Grenze Phirt. auf ben Mann Acht zu geben Der Mann kam aber nicht in Mont Louis an und es stellte sich später her ans, daß er ben Zug an einer zwischen Lernet Les Bains und Mont Louis gelegenen Station verlassen bvitte. Als die Bcbörben erfuhren, baß sich ber Mann in aller Wahrscheinlichkeit noch fi» Frankreich befinbe, stellten sie Haft* befehle aus und bie Polizei längs der Eisenbahnlinie, bie er benutzt hatte, wurde angewiesen, nichts unversucht zu fassen, um seiner habhaft zu werden. .'^N. \-nfn r,n Si# fnnnifffse fu: «Mt fett aus der richtigen Tour Behörden auch nicht die geringste Xi, BeHorben aller ««niorlei »der thr Httlommen .nld-ck n »intr ,,n iu?n ^esch^ibuna konnten, bis endlich am Donnerstag *"en S" worbrn unb! durch 9nl»,tf« b.r Ph°'°-r'°hien °°n dlkS |i Grenzwachen im Besonderen, die i it allen Pfaden, die über die Grenze Dhren, genau bekannt sind sind auf* Deicht unmöglich sein, feine Ausliefe rung durchzusetzen. Anborra welches iiänbdhen nominell unter der Cberherr- Ickaft des Präsidenten der franMscken i me der Ureinwohner von Formosa Republik und des spanischen Bischof«! unterwirft, hat der hier angekommene |nit Urael steht hat schon mehr nls i Tamofer ^Äwa !Öiaru überbracht. Einmal Verbrechern erfolgreich alt Zu-«Diesem Berichte zufolge errichten btt Bon gangen hat tj wabrfchcinlid) ^lemand^^ Hfl n 1 a It anders als Ethel Clare Leneve, dte Stenographistin des Tr. Errppen, die mit diesem am 9. Juli heimlich Lon don verlassen hat. Ter Selbstmord war ein sehr ge heimnißvoller. Obgleich die Tarnt sich als Franzönn ausgegeben hatte, war doch zu erkennen, daß fic nicht in Frankreich geboren war. Alle Ver* suche, die Identität der Leiche fest zu die Selbstmörderin herkam, waren ver geblich. Tie Tame war jung, unge fähr 25 Jabre alt. etwas schmächtig und recht hübsch. Als man nichts über die Tobte er fahren konnte, ließ man die Angele genheit fallen das Interesse an der selben wurde aber aufs Neue geweckt, als am Donnerstag die Börden von i Scotland ?)ard in London Pbotogra I phien von Frl. Leneve crbielten. Den» I jenigen, die die Leiche gesehen hatten, I fiel sofort deren Ähnlichkeit mit den Jch bitte darum, baß man mich ruhig in meinem Grabe ruhen läßt. Ich bin i eine Ausländerin. Ich hinterlasse 100' Francs zur Deckung meiner Begrab nißkosten." Am Schluß standen die Worte:, „Da» Leben hat mir nur wenig Gutes gebracht.^ Die junge Dame hatte die Vorsicht gebraucht, aus ihren Kleidern jede Marke herauszuschneiden, die zu ihrer Jdentifizirung hätte führen können. Und sie war darin so erfolgreich, daß Scotland Ylarb, wie es scheint. Licht in da» Dunkel gebracht wurde. i a n i e o i z e i a I a i t. a i Spanien, 21. Juli. keine Spur von Tr. Crippen gefunden, giebi aber scharf Acht. Tie ganze spa nische Polizei ist cufgeforbert worden, nach bem Mann zu suchen unb fein Signalement ift namentlich nach allen Grenzorten geschickt worben. e E i v i i s i u n v o n o o s a u a a n rfnb be, gerade lensutS de? Grenze» gesehen $^^nuRq hatten. In der That wußten gegangenen Verpflich'. ^ac6 Tie auf die Berggipfel, von wo aus sie Festen der Eingeborenen beschießen. In den Kämpfen, die bei Tag statt- a s 22. Juli. Dem .Matin" wird aus Verriet Les Bains telegra-1 erleiden die Eingeborenen! Regierung, welche offen!befürchtet, phirt, baß einer dort eingetroffenen fur(^tfoare Verluste, denn wenn sie die i baß das Zusammenge!?n Rußlands Telephon-Botschaft zufolge, ein Mann,: Japaner aus nächster Röhe angreifen, und Japans nur der Vorläufer weite nuf den die Be?ctre:bung des 2X' stürzen sie sich immer in die Bajone!te. i ^er Uebergrtffe in der D^ndschurei und Crippm paßt, in Migrerda, ^pamen, die Eingeborenen bisher nicht. was worden sei. E e a e e n e v e w a r s e i n i e i n e S e s ö e i n 8 o u 8 e I, Frankreich, 21. Juli. ^LiUH,9Pn^ai?^Mlt V,1!i ten" Verluste erleiden die Japaner wäh-!Millc. Co." wurden die ^hresberickte etnem hiesigen Ho^l Selbstmord be tf nxnn jn fh^I Ii I iiT# 5N5NO nlf i 1 _, stellen, oder auch nur zu erfahren, wo: Fjr.cftnfttin und Hans Werner v. Qui- Bajonette waren und die Gefangenen drückten Verwunderung aus, daß man «.risiliff «nK, a u S i e w e e a u s e e n o n n a Die meisten Eingeborenen sind mit London. 21. J«U einer Sitz schlechten Wafsen versehen. Tie groß-!nng der „^ifläbuoi-lLVrhburn Ftour kriechenden Eingeborenen plötzlich über fallen werben a s Urtheil gtge» dli ®Ott«et Borusse» Hb» s i e n. 21. Juli. Das NeiFe gericht in Leipzig hat die Revision im Falle de? zwei Mitglieder des Bonner Korps „Borussia", Graf Find von Photographien aus und 'te tbeuten der. faire erregte seinerzeit großes Aufsehen: ^aren, bezahlt i ..:Den. Die Müblen Polizei mit, daß Frl. Leneve und bte i und Selbstmörderin wahrscheinlich iden- feudalen Korps, zu dessen „alten Staaten gegrünt'^ Gesellschaft mit tisch feien. Die weitere Untersuchung Herren" Kaiser Wilhelm gebort. Bo- $2 000000 ftepit:! verpachtet bestärkte diese Tbeorie und die biengen ^ssen und Einjährige der Königshu^1 Behörden telegrafierten ihre ^nide^ Bonn waren Nachts in der ctung nach Paris und London. dritten Stunde in die Wohnung bei Tie mysteriöse junge Tame stieg am Unteroffiziers Feith eingedrungen unv Abend des 13. Juli im Hotel de France h^ten ibn mißbandelt. Der Grund ab. Sie war elegant gekleidet und mar machte den Eindruck einer Dame aus' verweigert hatte. Ter Fall war auch im Parlament zum Gegenstand der Debatte gemacht worben. e u i n e n k e u z e z .Mainz" schwer be s i Es bandelt sich um den Fall deS: organisirte sich dir Meilkbaft, indem Studenten urfb Einjährig FreiwM:- Schulden im $8etr::r cjn gen Unteroffiziers Feith. Tie As ^ie nicht hnpotbek ::fch sicher aeitellt Wie aus Kiel gemeldet wird, ist der carum, t-a« -I'.UN und wird deshalb an beren im nächsten leleara-" keinen Versuch macht, meine Identität Monat beginnenden Uedunge» nicht fcftuuteflen. Ter Grund zu demtheilnebmen tonnen. Selbstmord ist nur mir allein bekannt.^ ie Türkei will sich dem e i u n a n s i e e n W i e n 2 1 u i A u e o e n liches Interesse wird der anscheinend aus verläßlicher Quelle stammenden Meldung entgegengebracht, baß bie Die Pöfhef von Barcelona hat fowett Pekinger Regierung ihre Zufrieden heit darüber aus. daß Japan und Ruß land an ben Bestimmungen des Ports* mouther Vertrags festhalten unb ben Victoria. B. C., 21. Juli. Weitere Nachrichten darüber, wie Ja pan sich allmählich bie wilden Stäm- Serausaeaebeu von der Cincinnati Volksblatt Compagnie. 637 Vinc Ztraßc, zwischen ü. und 7. Bta&c, neben der öfientL tnblioiicl. Cincinnati. Frcttaq, den 2t Anli 1910. nischen Truppen okkuyirt oder kontrol lirt werden, mit Ausnahme des oben erwähnten Gebiets, bet erüufmen Ver waltung Chinas vollständig wieder zu I unterstellen. Die Regierung Rußlands erklärt, keine territorialen Rechte over ausschließliche Äonzeffionen, welche Chinas Souveränität octr das Prin zip der Gleichberechtiguni beeinträchti gen, in der Mandschurei zu besitzen. China sagt in feiner Antwort, daß es in llebertinftimmun i mit dem Portsmouther Vertrag vvz dem Über einkommen mit Japan torn Jahre 1905, welches den Port-n'.?uther Ver trag bestätigt und die lommerziellen und Eisenbahn Jnteresi-n in der Mandschurei regulirt, fur Dein werde und zwar in der Absicht besten In teressen aller Betheiligt?n u fördern. Kopien dieses Schris:s:.ckes wurden allen Gesandtschaften ur.v der Presse gleichzeitig übersandt. Tie chinesische bfTcn Gefährlichkeit sie bisher keine Mongolei bildet, sucht früher ein- 5 -hre Lager von i und Ausweise nach ttntr ,ehr stürm:- ^usch und Wald lautlos heran-l schen Verhandlung angenommen. R.H. bot den Anlaß zur Su-pendirung! ^c. würben bann :n eine in ben Ver. angeblich, daß Feith Satisfaktion Türkei einen engeren Anschluß an den x6ee Dreibund beabsichtige unb bereits mit' gesprochen Hat. ben Vorbereitungen bazu beschäftigt' sei. In hiesigen diplomatischen Kreisen wirb ber Nachricht allgemein Glauben geschenkt. Bestätigt sie sich, so würde bie Bedeutung bes Ereignisses, nach der vorherrschenben Anficht, fehr hoch einzuschätzen sein. i e A n w o i n a S e k i n 2 1 u i E i n a s A n wort auf die neulich erfolgte Ankündi gung ber russisch japanischen Konven tion wurde am Tonnerstag den Ge^ sandtschasten ber beiden Vertragsmäch te eingehanbigt. Wie erwartet, drückte Status quo sowie das Prinzip ber of fenen Thür in ber Manbfchurei auf recht erhalten wollen. China legt ganz besonderen Nachdruck auf Artikel 3 bes Portsmouther Vertrags, welcher fol geitbermaßen lautet: Japan und Rußland verpflichten sich: 1. vollständig unb zur nämlichen Zeit bie Mandschurei zu räumen mit Ausnahme des Gebiets, das durch die Pachtung der Halbinsel Liao Tung be rührt wird und 2. alle Theile der \*ptam mt,' BH* tzm" Stit«i tojSlaiidfchiwi, wiche jt|t wdt* Iji»» hau .^.aen beider Mächie die glitte SBttL rrtung zu ge in r* «t It Glnnn, Vorsitzer ums, der in der 8?: Vorsitz führte, wies au? te angegebenen enorm? $4/XX)/KX), der theii Ungehorsam, tHeils Tirektori- .Tirnlunq den ?n im Berich Verlust von durch groben ich irreguläre lÄeschäftsmethoden verursacht worden sei. Das Parlaments.^'tglieb John MacDonald erklärt«, d:n er da- Geld für eine gründliche Un::?5uchun^ aus seiner eigenen Tasche auslegen werde, um einen der größjkn Skandale der Neuzeit blosjulegen. storp. welche zu je einer Woche Gesäng niß verurtheilt wurden, verworfen. Die beiden Mufensöhne waren in der zwei ten Aprilwoche vom Schösfenaericht in Bonn wegen gemeinschaftlichen Hausfriedenscruck» mit vierzehn Ta gen Gefänzniß bestraft worden, in der, waltern über. C. S. llsbury. A. (I. BerusungS Verhandlung aber mit Coring und A. C. tferb wurden vom je acht Tagen Gefängniß vavongekom- Bundesdistriktsgericku als Massever men. waiter ernannt. Jr ^abte 1909 re- Die Pillsburv'W 'bburn Flour MillS Co." von Minr? Dol! ging auf Antrag gewisser Attic::are am 8. Au gust 1908 in die Harr von Masiever- i e S u e n ö s e e i t s e O i z i e e w e e n rt u H11. W i e n 2 1 u i e e e i n s a e Krieg? Minister FZM. Freiherr von Schönaich hat den '-Scrfchlug des Pri vat Komminees -ed.lligt, loe'ches kürz lich zu bem Zw?ci? gebildet wurde. Mittel unb Weoe j.i fin ben. um der steüenweife beben!':ch zunehmenden Verschulbuna ber L'sizierkorp- imRei che abzuhelsen. tut welche schon gar kleine Turbinen Kreuzer .Mainz" mancher tücknge nzier zum Auf^e von einer Fahrt, schwer Havarirt, nach ben der Karriere odt: Schlimmeren ge- jenem Hafen zurückgekehrt. Tie Tur binen Einrichtung bedarf der Repa ratur, welche Monate in Anspruch neh men wirb. Tie „lUfainz" gehört zu ben Aufklärungsschifsen ber Hochseeflotte zwungen wurde. Der Vorschlag, mit welchem der Mi nister sich einver'den erklärte, geht bahin, einen Bet., von fünfzig Mil lionen Kronen cu Fonbß und Stif tungen aufzubrin-e unb mit folch er klecklichen Mitteln ne burchgreifenbe Regulirnng der Schulden durchzufüh ten. Der Plan ist in '"einen Einzelheiten ebenfalls so gut tri bereits festgestellt unb ist als eine rulbigung für den Kaiser Franz Jcü^H zu seinem acht zigsten Geburtstag :.m lb. August ge dacht, nachdem der .Monarch sich ber qeaenüter JnfrtnDßelcgrapl) Mörderische (£ipfofton in Zori Monroe a s Verschsnßüückeines ligen äiijicnßcfd)üuc5 her auSgeblasen. Elf Artilleristen getödtet nnd zwei gefährlich verlest. Andere fernen mit leichteren Berlet«' ungen davon. Die Chicagoer Polizei davon über zeugt, Daß der Eisenbahn-Präsideut Ira G. Rawn Selbstmord begangen hat. Die ersten drei Rettungoslationea werden in den Minendistrikten etablirt. Sensationelle Rachrichten ans Rieara giia. Todte: sympathisch aus- E i s e n a n i e i i e i e v o s e e n s i S 2 1 5 u i A A e n Ter Premier -P Präfett Lep ne un Barthou hatten a: Unterrebum mit den Betriebsleitern ber Eisenbahnen, die die Regierung ersucht haben feflenn, tm Falle eines Streiks Truppen für den Eisenbahn dienst a&zufotnma: tirm. S e i e e e i -E v s i e n w a y o n O 2 1 u i I n e i nem ©chneiberladen in hiesiger Stabt fanb am Tonnerstag Abend eine Er plosion statt, die den Tod von Htnro Es scheint baß Gasolin, mit bem I Kleider gereinigt wurden, die Expla Sergeant Harry G. Heß. Korporale Cbarles O. Adkins und Albert Bradford. Gemeine Roy Dubben, Jno. W. Chadwick. C. W. King. Alfred W. Smitd. And:, I. Sullivan, James H. Turner und H. Adey. Wahrscheinlich töbtlich verletzt: Write Adeu unb Jubd E. Hog:.:i. Leicht oerlegt: Zweiter Leutnant Geo. L. Van Teu. sen: Gemeine O. T. Rainey. Ells- worth Hoffman, Charles und Wm. (5. Sulzberger Tie Zahl der Todten Ware wahr scheinlich noch größer gewesen, wenn nicht die Offiziere und Mannschaften der Batterie den größten Heldenmuth bewiesen hätten. Tie Verwundeten ver gaßen ihre Schmerzen und halfen den Unverletzten das auszutreten, das in denen die Ladung fü rden nächsten Schuß herangebracht worden war. Tie Erpbfion fand in der Batterie No. 1 befand sich unter dem Kommando Leutnant Hawes war von dem Ver schlußstück vorwärts gegangen, um ei nen anderen Tdeil des Mechanismus zu inspiziren, als die Erplosion statt fand. Er wurde zu Boden gesch ieudert und momentan betäubt, sonst aber nicht erheblich verletzt. waren hier (Berück:? im Umlaufe baß'gebracht worben war erplobiren konn ber schon Kit tmuen Tagen ange drohte Eisenbabivrretk am Freitag proklamirt wer:en Ackt Mann würben auf ber Stelle getödtet.- Kapt Prentice und Leutnant Hawes, die befürchteten, daß au^fc die andere Ladung, die inzwischen he-ran- te .machten sich sofort daran, das noch brennende Pulver zu zertreten. Kapt. Prentice war der Erste, der durch den tnd, der Polizei- Rauch und die Funken durchdrang und der Justizminister i einen Sack Puloer beraue brachte. Leut. Abend eine lanae! Hawes stand ihm dann bei und bte bei den Offiziere verhinderte« eime zweite Erplosion. Während dieser Zeit lag bvr Leut. Van Teufen besinnungslos unter dem Geschütz. Ein Bein war ihm an zwei Stellen gebrochen. Col. C.P. TownSley, der Komman deur des Forts, ordnete sofort eine Un- terfuckjung an. Seine Ansicht gebt da hin, daß die Erploston stattfand, als das Schlußstück in bas Geschütz einge führt wurde, aber ehe es umaebreht und festoerschlossen worden war. An W'lkining zü'rFo'lae hatte, während ber! den großen Geschützen nnd Sicderheits Eigenthümer des Etablissements Frank Arrangements angebracht, die eine sol ©aete in sterbendem Zustand ins Ho- che Explosion unmöglich machen sollen, spital gebracht würbe. Die ganze Fa«.ade des Gebäudes würbe zerstört. Wie es kam, daß sie nicht wirkte, wird wohl nie aufgeklärt werben, da ebes Mitglied der Mannschaft, bie vielleicht »i etre Erklärung hätte gtben töttfcwi, [gtiöjm «tud«. .rXT'"S*T Das Unglück ereignete sich bei den Schießübungen na* schwimmenden Scheiben, die im Verhältniß zu den Größen von Linienschiffen gebaut woi den waren. Das Feuern erfolgte so nahe wie möglich den wirklichen Ge fechtsverhälwiffen und in größerem Maßstab, als bieg je vorher geschehen war. Leutnant George L. Van Deusen, der in Fort Monroe verwundet wurde, war vor kaum einer Woche zur Artil lerie ernannt worden. Er war früher ein Offizier des 18. Infanterie-Regi ments, hatte resignirt und war dann wieder ernannt worden. Da kein offizieller Bericht von einer Unterfuchungs-Behörde vorliegt, so können die Offiziere der Küsten-Artille Schlimme Waldbrände imNordwesten.: »erflücfstigen. Tie Sorncfetung am Verscklu^üuck, welche das Robr auto- e Sieben Reger von einem .^»ilfssheriff! ihre Arbeit begonnen in Mifiisiippi erschaffen. ö v e i s e E o s i o n o o n o e o o n o e a 2 1 u i Während ber heutigen Uebungen der Küstenartillerie wurde durch eine zu frühzeitige Explosion einer Schutzla bung das Verschlußstück aus einem 12 zölligen Geschütz herausgeschleudert unb es kamen dabei elf Artilleristen ums Leben und mehrere andere, darun ter zwei Offiziere, wurden schwer ver letzt, einer wahrscheinlich töütli*. i n Die Ursache der Explonon ist noch nicht genau festgestellt worden, obgleich auf Befehl von Washington soffort mit einer Untersuchung begonnen würbe. Die Getöbteten und Verletzten find: i matilch reinigt, war an den Geschützen in Fort Monroe noch nicht angebracht. Eine Untersuchung* Kommission, welche sofort ernannt wurde, Hat jetzt a a w n a S e n i o e a n e n roi'b $if Ibicagon P-U^i ten. Trotz dieser Stellungnahme der Ehicagoer Polizei fahren aber die von der Rawn'schen Familie eng-agirten Privatdetektivs mit tbrer Untersuchung fort und sie bestehen darauf, daß Raten b0 de Rutin, aus drei zwo!fzöll:gen Ge- -Prophezeihung! schützen bestehend, statt. Ta^ Geschük H^ld eine wichtige Verhaftung vorneh mcn bee Kapt. James Prentice, bei dem sich macht, bie Leutnants George P. Hawes ir. Tie Anwälte und George L. Van Teufen befinden. würden, JSSU-«*- Ä-—.i—. Preis 2 Cents. Ns. 171. werden.sobald die Pläne ausgearbeitet und die geeigneten Lokalitäten auSge wählt worden sind. Jede Station wird unter der Aufsicht eines erfahre nen Bergmannes stehen, dessen Auf gäbe es iern wird, die Bergleute der Umgebung in den Rettungsarbeiten zu unterrichten und jede Station wird mit acht Oxygen Helmen ausgerüstet sein, die es damit vertrauten Man nern möglich inatfien, selbst in den gif tigsten Gasen zwei Stunden lang un- tet der Erde zu bleiben. S i e e n N e e e s ö s s e rie die Explosion nur mit ähnlichen Un- g(n Vergebens verbauen wollte, fällen in der Marine vergleichen, die Caulen und zwei seiner Assisten meisten sind indessen der Ansicht, daß ffn sich oem Felde näherte, in dem die ein leicht entzündbares Gas, Neger beschäftigt waren, ließen die Letz sich in dem Laufe großer Kanonen kiU roe wollte einen Schnellfeuer-Reiord schaffen und scheint die Ladung so schnell wieder ins Geschütz geschoben zu haben, daß die Gase von dem vorherge henden Schusse keie Zeit hatten, sich zu E i o i s s 2 1 u i n Neger wurden amTienstag getödtet mt: zwei andere töbilich verwundet, als die sieben einen Angriff auf den Hilfs sheriff Sid. Eauley machten, der sie tot (leren bet und bei Schnellfeuer sehr gefährlich: gabeln und andere Farmgcräthe und wird, die Erplosion verursachte. Die auf den Hilss'herifs zu. Eauley Bedienungsmannschaft im Fort Mon- 1 "zTselbstmatb 26«otk ist durch!' Tie jr*n SchneioemüHen ber $ti tri, Untersuchung beä Coroner- Pet-r bemann number twIdK t»tal ab Hoffman beHärtt toorben. Mt ist fest: brannten, stellten gestellt worden, daß von den Nachbarn ber Rawes nur ein Schuß gehört wurde. Aus dem Revolver Rawns war Parks ein 2chuß abaefeuert worden und au in'bern Körper Rawes wurde keine gen des Herrn H. H. Hemernenn ge Ke S i» oeS öa.,i gesunden.! rettet, ber ohne (Waubnii, ber «afe. fleisch in der Räiie der Wundern Bord und nach Gleawn schaffte, verbrannt, was andeutet, daß der! Winnipeg. Man., 21. Jult. brennende Pulver aus allernächster Nähe abge-1 Berichte aus Sandon, im Coutenan die Säcke bedrohte. ^„t worden sein muß. und der! Distrikt, melden, daß sich der Crt w Mann nicht durch einen Schuß von der großer Gefahr befindet, von den Wald- der Illinois Central befindliche Untersuchung den Zweck hatte nachzuweisen, daß Herr Rawn in erster Linie für die Vergebung der betrügerischen Kontrakte für Car-Re paraturen verantwortlich war, durch welche die Illinois Central Bahn in ben letzten paar Jahren um viele Hun derttausende 05n Dollar» gebracht worben ist. e 1 1 u n ^re Arbeit liegen, ergriffen Heu- eröffnete bann mit einem Revolver bay Feuer. Er stellte sich ben Behörben, würbe aber gegen eigene Bürgschaft freigelassen. Vor ein paar Tagen wurde schon ein Versuch gemacht, bie Neger zu ver 1 haften, ber Beamte zog sich aber zurück, als sie ihn. gerade wie dies heute schal), anzugreifen versuchten. V e e e e n e W a n e W a u s a n Wis.. 21. Juli. Jede Stunde bringt Berichte übet neue Ver beerungen, welche die Waldbrand? nördlich und östlich von hier anrichten. Tie Brände, welche sich über einen gro ßen Theil des nördlichen Wisconsin ftch'nicht Decken, nehmen imner gtÖRWn Um Leiter mit bem T°de von Jr° ö.: 'ä Rawn. bem Präsioenten ber Chicago. Ton. welches bem grtra^ia Indianapolis unö £oui?oi[!e l?iien. y.tm. n t°i I d°hn (Bonort «oute) beschäsiM,.! un° B!°om°tlle bes.nben ,tck Ter itetoertretmbe PoIi,e,chef Her- großer Ge.ahr. Tie Bewohner men Schüttler sagte wahrend beä twmemarai» bennden ,,ch IN Gleawn. Safe er übe yuqt daoon sei. daß w"den -der per »fenbate «tcher Äawn lelbstmorb beganzen habe. Er, W' 9«bta*t werbtn f,.Bten l.e F!°m I Huntington,r "ttioä bitte, bie bie Tragödie in Win- i in ber Nahe .HeDe| bil „tt, untersucht toben. Uno biete bet einen^rofeett Sßerlu« fur Den Staat ieisitio» stimmen Sarin Übereilt, bat -V0"', ri v. alle Theorien aus Selbstmorb hinbeu-! wu»be. Der ^tiiUit soll sich Eisenbahn gaben während des Tage* nen bet Rußland Eenter stehen Ge zu. das', die seit einiger Zeit im Gange fahr und Kenora, Cttt., kann sich kau» S s a i e n i n e n K o e n i st i 11«. W a s i n o n 2 1 u Tie ersten drei Rettungsstationen, die in den Kohlenregionen des Landes an gelegt werden, um bei Unglücks fällen in Minen bessere und schnellere jptlfe bringen zu können, werben in Birmingham, Alabama, Huntington, W. Va. und Wilkesbarre, Pa., etablirt werden. Dies wurde während des Tages von George Ctis Smith, bem temporären Direktor der neuen Minen flbtbeilung im Departement des Jnne ren angekündigt. Es werden im Ganze« neun solcher Stationen angelegt werben. Von ben ersten drei wird diejenige in Birming ham die Kohlenfelder in Alabama, im südöstlichen Tennessee und nordwest lichen Georgia decken, während die Station in Huntington für die Kob lendistrikie im südlichen Ohio, dem westlichen West Virainien und im nordöstlichen Kentuctv bestimmt ist. Uder etil? halbe Million Dollars bewertben. TaS Städtchen Aniwa brannte glücklicher Weise nicht nieder, doch ging eine in der Nähe gelegene große Schneidemühle in Rauch auf. Donnerstag Mittag fiel ein leichter von einem Einbrecher getöbtet i «'S™- der aber ba» Umsichgreifen ber Flammen nicht aufmelt. einen Werth von $200,000 dar und dürften nicht wieder aufgebaut werden. Die Bewohner HeinemannS wurden nur durch die energischen Anstrengun aefellfebaft mit einem Zuge von St. such/w^nttt.'Auch ist d?'Mündung Paul aus zur Unglürfsftätte abdampfte d-- Revolvers mit Blut bedeckt und und mtt personlicher Lebensgefahr alle Treppe au- getödtet worden fein kann, branden vernichtet zu werden. Frau« Tie Privatdetektivs haben ihre und Kinder wurden am Totinerstflg vom Mittwoch, daß sie Morgen aus Zügen in Sicherheit gfr bracht. Three Forts ist gan vom Feuer soweit nicht wahr ge- umgeben, aber immer noch in Eristenz, während Whitewater und McGuigan vollständig zerstört wurden. Tie Mi« der Flammen erwehren. Eine Fcuet* brigade ist seit 36 Stunden ununter brochen im Dienst. Viele Farmhäuftt würben eingeäschert. e s a e n o e v e r c6 ti g. e Station in Wilkesbarre wird die men an feinet Nomination für canze Antbtacit -Region dedeit. Tie! ^htttfUamt febiten. Verhaftuaßt« ^anderen Stationen «erden ttefeiirt wurden teint vavunommen. N e w A o k 2 1 u i W i i a Northrop, ein Schiffbauer von State» Island, aß am Mittwoch Morgen zum Frühstück eine Schale mit gekochten Pflaumen unb gleich darauf erkrankte er in heftiger Weife. Er würbe ins Hospital gebracht, wo die Aerzte eine Strnckninvergistung feststellten unb nur wenig Hosnung auf Erhaltung feine« Lebens gaben. Auf die Aussa gen hin. die er der Polizei gegenüber machte, wurden noch währenb des Ta ges Frau Northrop und John Cueft, ein Freund bes Northrop'schen paars, verhaftet. E i n e o n s e i n -D e s i e i e z e s ö N a k v i e e n n 2 1 I n s Aus Anniston, Ala., wirb berichtet, daß Ver. 2t. Steuerbeamte von Cle burne County zurückgekehrt sind, nach dem sie bie größte Mond icheinbrenne rei zerstört, bie feit Jahren entbeckt worben. Die Brennerei befand sich in dem Wohnhaus von Charles PesneU. einem der prominentesten Bürger des Countvs, dem bei den im Mai stattge fundenenPrimärwühlen nur 20 Stim- das
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i i N W S N v? Covington Cfftce fir des ion nil iSulfebintt" bcfinbci sich im ifbnubc der Covington Coal Eanl io., No. 509—511 Madison Avenue, lnzeigen. Mitthkilnngen und Destel» Inttflrn trftnibiucidirr Art werden biS 10 Uhr Abends bniclbft entaegenge vommcn. 2 eleu baa Soutb 24 LH). Chesckxine. die erst später einge tragen wurden: George W. Short, 31, und Vlnha L. Wahltab, 21, beide von Danton. C. John Hopkins. 42, von Decomsen, Ky., und Rasadina Facke, 82, von Botdin. Znv. Georg Schwenlein wurde im Countnaerichte .nun Vormund über Mary Roberts und Alice C. Ro berts in Hamilton Countn ernannt. Chas. Skiba. der auf einem Zug« ver C. u. O. Eisenbahn im betrunkenen Zustande angetroffen und vom Spe zialpolizisten GuS. Klein verhaftet wur de, erbielt im tfountngcricbte $10 und Kosten und 10 Tage Arbeitshaus. Die U. M. C. Association geht mit dem Gedanken um, ein neues Ge bäude an lxr Pike und Madison Ave. zu errichten. Tasselbe soll $150/X0 kosten. Herr Spall Hahn von Southside. Ctlanget, wird sich im August mit Frl. Mamie Reigler von Crlanger verehe lichen. 500 Petionen werden in Umlauf gesetzt, um Unterschriften zu sammeln, ob die Siad! durch Kommissäre verwal tet werden foil oder mcht. Wm. A. Beaty. der vom Polizei leutnant Riemeyer wegen Vagabundi eensverhastet wurde,wurde nachGeorge town, Ky., gebracht, wo man ihn we gen eines Pergehens verlangt. Henriette (Summing», die von Cincinnati hierherkam, um einen Mann teamen* Fitzgerald zu erschienen, be tanme sich de» unordentlichen Beneh mens schuldig und erhielt in Stadtge richt: $10 und Kosten. Charles Meeker, der wegen Biga mie schuldig befunden wurde, wird heu if von Sheriff John Boske nach dem (?daetHÜe, Kr,.. Zuchthaus gebracht. Seine Strafe ist von 3 bis 9 Iahren. Alvoy Sparks. Henrv und Jessie Wilhait, die von Frau Bernhardine Treiling ein Federbett und eine Häkel Maschine stahlen und angeblich dem Lumpensammler Coyne verkauften, wurden verhaftet. Tie erste National Bank verklagte Thomas Burk auf $200 nebst Zinsen vom 18. Juli 1910 und $400 nebst Ziwen vom 20. Juli 1910, fällig auf Noten. Clara Gasaway reichte im Coun° tygerichte eine Vaterschaftsklage gegen James Davis ein. Ida May SchaeMl reichte im (Hrcintgerichte eine Klage gegen Joseph Stone und Andere für $1450 nebst Zinsen vom 25. Dezember 1909 ein und erlangte ein Lien auf ein in der Klage angegebenes Grundstück. Addie Roesing erlangte einen Verhaftsbefehl gegen Rickard Roesing wegen Vernachlässigung seiner Kinder und unordentlichen Benehmens. Winnie Brown erlangte einen Vethaftsbefehl gegen (larl Taylor. Sallie und Biddie fungier, Floyd •Cverftteet und Gusse Coeritreet, die ihr eine Anzahl Kleidungsstücke und son stige Gegenstände entwendet haben sol len. John A. Bardan. ein Schrift setzer, der in Ludlow, Ky.. Sägen und anderes Handwerkszeug stahl und ver fauft-?, wurde vom Polizeirichter W. B. Rankins unter $50'.» Bürgschaft den Großgeschworenen überwiesen. Arthur Harris. Rector Rice, Louis Ford und Clarence Etiler, die in Austinburg dem Crapspiel oblagen und dabei erwisch: wurden, wurden dem Jugendrichter Cleary vorgeführt und erhielten ihre Fälle auf Montag verschoben. Ehescheine. Johann Woodford, 46, von Chicago, III., und Nellie Hennessey, 21, von Springfield, Mass. Andrew O. Gels, 38f und Carrie Brinkmann, 24, beide von Cincinnati, O. William Sidles. 21, und Bessie Casey, 19, beide von hier. Stadt-Ingenieur Meiner und M. Allen. Chef-Jngenieur der C. C. Eisenbahn, sind mit den Arbeiten der Gradirung der Eisenbahn-Kreuzungen beschäftigt. C. W. Lawrence verklagte die E. Sc C. Eisenbahn auf $5238 Scha denersatz wegen erlittener Verletzungen. Tie C. R. C. Straßenbahn Co. besprenkelt gegenwärtig die Bahn strafet von hier nach Ludlow mit Cel. Mit dem Neubau des Colonial Theaters wurde gestern begonnen. Frau Mary Goß UND Sohn von Louisville befinden sich in West-Cov ington auf Besuch bei Herrn Thomas Sil ms. Die Geschworenen-Kommissäre James Thompson, Herman Herzog, W. A. Kaipet und Fred. Huzenberg find mit der Auszeichnung der 1000 Namen für den Geschworenendienst beschäftigt. Im Rathe der Albermänner pas firte gestern Abend die Oroinanz. einen Bau-Inspektor zum Salär von $1500 per Jahr anzustellen. Tie Resolution fur die Neubelegung der Madison Ave., von der 7. zur 11. strafte, mitAsphalt, passirte. Tie Straßenbahn Co. soll die Straßen innerhalb der Geleise und #o beiden Seiten mit Backsteinen pfla- stein. Tic Aifccuiiäuiier I und Krützkamp stimmten dagegen, daß je ein Mann für das Feuer- und Po lizeidepanement angestellt werden soll, um während der Vakanz eines Polizi iten oder Feuermann, dessen Stelle zu I vertreten. Sonst wurden nur Rou tinegeschäfte erledigt. Frank Koch. 81 Jahre alt, ist ge stern im St. Elisabeth Hospital gestor den. Die Leiche wurde nach dem Hause von Frank Koch. No. 127 Cst 13. Straße, gebracht. Mary Ober ist gestern im Alter von 72 Jahren in ihrer Wohnung, No. 1140 Lee Straße, an Altersschwäche gestorben. Die Bürgschaft des Col. W. H. H. Bowen, des neuen Postmeisters von hier, wurde in Washington, T. C., ak zeptirt und tritt er am 1. August sein Amt an. Die Molkereibesttzer don Kenton Co. beioerkstelligten, daß der Stadtrath die sog. „Tuberculin? test" Oroinanz rciederrief, da sie glauben, daß diese dem Vieh schade. Gesundheitsbeamter Dr. I. T. Wallingsord arbeitet im Stillen mit dem County- und Staats Gesundheitsrath und hatte dieses zur Folge, daß der Staats-Veterinär^ Arzt Tr. F. T. Eisemann ohne alle Anmeldung hier eintraf, um die Unter suchung vorzunehmen. Er behauptet, daß der Staats Gesundheitsrath über dem Siadtrath stehe und daß er die Un tersuchung vornehmen werde. Jedes einzelne Stuck Vieb in Kenton County wird untersucht und wird die Untersu chung auch auf Campbell und Boone County ausgedehnt, denn die Counties liefern Milch nach hiesiger Sradt. Dr. Eisemann und Dr. Geisler unternah men eine Jnsvektionstour nach denMol kereien von Duüng. Rattermann und Summer, die verlangten, daß die Mol kereibesitzer erst eine Versammlung ab halten sollten. Tie Inspektoren warte ten gestern Abend bis 8.30 Uhr. aber Niemand erschein. Es ist dieses ein Zeichen, daß sie den Gesundheiisrath gerichtlich an den Inspektionen verhin dern wollen. N e w o Tie Newport Office für daS „Gin rtiitatirr SBiilfeblett" befindet sich i» No. 331 5?ol? Straße, gegenüber de« (£o. rtlianse, wjfelbfi Wcuirjrilcu, A» zeigen f. 13. bis 10 Ilhr 45 Minute» Abends cnkgeg.'nqenommeo werde» Ssutd 2401. St Einen Eheschein erhielten 6has. Haney. von Covington, und Nellie Maines, von Alerandria. Ky. Besitztitelveränderungen: Henry Baßmann an Edw. L. Rais beck. Lot No. 192 in der Williamson's Addition in BeUevue. an der Nordwestecke der Washington Avenue und Walnut otr., $1 etc. Julius Bach an John WJRuiö Murrefl in Tenia. O. E. L. Coff, W. H. Hutchinson und E. K. Watts, alle von Hinton, W. 23a., die in Clifton Heights verhaftet wurden, erhielten ihre Fälle von bem Friedensrichter Gleafon auf heute ver schoben. Tic Anklage lautet auf Va gaboitdirert. In ber kommenden November toohl müssen 7 Stabträthe unb 3 Mit glieber des Rathes der Albermänner erwählt werden.Bis jetzt hat weder das demokratische noch das republikanische Erekutio-Kornmittee etwas verlauten lassen, ob Primärwablen oder Konven tionen abgehalten werden sollen. Die Termine der drei demokratischenAlder männer 39errn, Kraus und Tenent und der Tladtrathsmitglieder Newell, Kellcher, McMurrer.Gauftng undBar ter. Demokraten und Kaufmann, Re publikaner, laufen ab. Der Termin des Stabtrathsrnitglikves Baker, der an Stelle von Marshall Doyle ernannte wurde, läuft ebenfalls ab. In Mike Geis' Wirtschaft, an der 4. unb Dor! Str.. erplodirte ge stetn ein automatischer Cigartenanziin der, ohne jedoch nennenswerthe» Hcha den angerichtet zu haben. Tie Klage von Frank Ulm gegen Regiment in Ft. Thomas würbe vom G. W. Platt würbe im Circuitgerichte auf Kosten des Klägers verworfen. Eine Firma von Btittan, Okla homa. sandte dem Stadtclerk Davis ein Schreiben, in dem sie um Auskunft, über Newpo.t, Eisenbahngelegenhei ten etc. betreffend, nachsucht. Tie Fir ma, die 100 bis 150 Mann beschäftigt, will sich hier etablirtn. Alfred GowlinH, Ex-Exglted Ruler der Newport Elks, wurde von dem Grand Era Heb Ruler G. Herr mann zum Distrikt Teputh des östli chen Kentucky Tistrikts ernannt. Tie Robert Bums Loge No. 163 F. A. M.. ertheilte gestern Abend den Meistergrab an ein e Anzahl Mitglieder. Zahlreiche Freimaurer von Cincinnati nahmen an der Feier theil. —Architekt L. H. Wilson hat gestern den Courthaus-Kommissaren die Plä ne und Spezifikationen für den inne ren Umbau des Gerichtsgebäubes un terbreitet. Tie Anlage vor bem Ge richtsgebäude soll ebenfalls Berände rungen erhalten. Vt-n dein vermißten t^batles Da niels ist bis jetzt noch keine Spur ge funden worden. Stadtschatzmeister Wm. F. Loh stroh ist gestern nach French Lick Springs. Ind., gereist. Stadlclerk C. Davit ist gestern von seiner Ferienreise nach Detroit, Mich., zurückgekehrt. Die Leiche deS Peter Hehl, der am (Sonntag im Lickingfluß ertrank, ist bis jetzt noch nicht gefunden worden Stadtrathssstzung. Stadtrath Kelleher stellte gestern im Stadtrath die Frage, warum die Saläre der Polizei undFeuet Kommissäre nicht ausbezahlt werden, da doch eine Ordinanz passirte, das dieselbe mit Ausnahme der des Polizeichef Liefert und der Sergeanten Cottingham und Flynn, genehmigt. Der Stadlclerk wurde aufgefordert, die Liste bis zur nächsten Versammlung fertig zu haben. Infolge der Zwistes zwischen Mayor Krieger und der Poli ci und Feuer Kommissare wurden die passirten Ordinateen nicht ausgeführt. Mitglied Kelleher will haben, daß der Mayor Krieget aufgefordert werde, darauf zu dringen, daß die Lokomoti ven der L. N. Bahn Rauchverzehrer anbringen müssen. Die Ordinanz pas sirte und soll die Polizei darauf bedacht sein, daß dieselbe befolgt wird. $500, die demPolizeifond zugewiesen wurden, um für Pferde für den Patrolldienst zu zahlen, sollen für Zahlung der Aschen Wagen verwendet werden. Rechnun gen im Betrage von $18,037 wurden erlaubt. Der Newport Busineß MenlClub hielt gestern Abend eine Versammlung ab und wurde beschlossen, die Petitio nen für eine Wahl, die Leitung der Stadt durchKommissäre betreffend, erst später dem Countyricbter einzureichen. Die Petition habe genug Unterschriften, um die Frage den Stimmgebern in der Novemberwabl vorzulegen. Die hiesi gen Bürger scheinen im Allgemeinen mit dem Wechsel einverstanden zu fer Der Frauenverein der Ev. Pt... St. Johannes-Kircke veranstaltet am Mittwoch, den 27. Juli, Nachmittags und Abends, im Schullokale besagter Gemeinde ein Kaffeekränzchen. Als Aufwärterinnen werden fungirtn: Li na Gehring. Caroline Haller. Kattie Hengelbrock, Margarethe Haack, Elisa Ix'ih Hahn. Mary Höfler, Elisa Haal, Anna Heitmeier. Johanna Hertz. Wil belmina Hall. Louisa Hosmeier. Mag Galena Henn, Anna Lahn. Margarethe Ballet. Anna Hief^iger, Elisa Huber. Clara Haas. Lina Heimer. Eiiza Hart mann, Lina Herrmann, Lizzie Hcppe. Therese Hanlieb, LucnHunbinger, Eva Höfler, Elisabeth Hiebet unb Maria Heinlein. 2traus, Lot No. 87 in ber Jngalls Tas Paar, das als Nachbarn immer Part Unterabtheilung. $1 etc. F. Wjmit einander verkehrte, liebte sich. Tie Schniet an Maro M. Adams, Lot No. Elietn ber Braut erhoben Einwand 30 in Block „M" der Harris' Erben und entfernte sich Hughes vor Jahren Addition, an der Westseite der O'Fal-l und ging nach California. Unlängst Ion Avenue in Bellevue, Kv., $1 etc. I H«t Rad Hughes, ew in hiesi get Stadt wohlbekannter Diamanten setzet, würbe im (9ebtimen mit Frl. getraut. kam er auf Bducb zurück und besuchte Einen Bauerlaubnißscbein erhielt -kine alte Liebe. Tas Paar wurde ei Samuel Meibbowsfn, für ein zwei-, £lfn vermiß: unb kam bann als stockiges Backsteinhaus an der Neunten! Mann und Frau zum großen Erstau Strrße, zwischen der Lowell und Inen ^^trn ^et ^^aut zurück. Brighton Straße, $3000. Tas Programm für das 2. Inf. Ktiegsdepanement in Washington da bin geändert, daß die beiden Bataillone während bes Mona IS August in Camp Perm mit Schießübungen beschäftigt werben und dann den Heimmarsch an treten müssen. Tie Soldaten werden erst im September zurückkommen. Ftau Boehm berichtete in der Po lizeistation. daß zwei Knaben, die Flie genpapier verkaufen, aus ihrer Woh nung. No. 430 Elm Straße, eine Geld' börse stahlen. Frank Nun« von Cincinnati, C., unb Delia Blantan von Dayton, Ky., erlangten aeftern Abend einenEheschein. Bellevue und Tayton. Frl. Blanche Raemelmeyer von der Äan öaaft Avenue. Bellevue. ist auf Besuch nach dem Osten gereift. Frau Marti Werner von Min neapolis. Minn., ist hier auf Befuch bei Frau M. Spitzelberger an der Clav Straße. Bellevue. Tas Joe Hooker fernen Relief Corps versammelt sich am Freitag Nachmittag in der Wohnung der Frau Winston an der 5. Avenue, Tayton. Frau C. Schapelle von der Day ton Pite, eine ber ältesten Bewohnerin nen Dayton's, liegt bebenklich erkrankt darnieder. Die Dame ist SU Jahre alt. Dal Leichenbegängniß bet Toch ter des Stabtratbsrnitgliebes Georg Bardelmann von Bellevue fanc gestern Vorm'ttag von der Heil. Herz Jesu Kirche aus statt. In Otto Wahle's Halle in Bel levue findet am 7., 8. unb 9. August die 13. Jahreesitzung des Jung Män net Institutes statt. Prof. M. P. King, früher in Bel levue angestellt, ist nach Mamille, Ky., gereist. John McGraw, 'der in Bellevue Frl. Edna Quitter dor dem Tode d?s Ertrinkens bewahrte, erhielt von der jungen Dame einen prachtvollen Ring mit der Inschrift: „Von Edna an John, Juli 10., 1910" auf ber In nenseite und „I. Mc 6V auf äu ßeren Seite dei Ringet, aglicheS eiMcimmtiet Volksblatt, ftreitag, *8. 3*111910. In ber oeifnr VINnh abgeh/üt? nett Sitzung des StadtrathA von Bellevue wurden die Angebote fiir die Pflasterung der Fairfield Avenue ge öffnet. Die Kontraktoren Daniel Trapp, Thomas P. Stark, M. Sulli van SonS, Ebwatb I. Knepfle und Jos. C. Herrman reichten Ange bote ein. SullivansAngebot war $1.50 per Kubikyard für Asphalt und $1.40 für Backstein, sowie $1.40 für Pflaste rung mit „Combination" Packstein. Edward I. Knepsle hatte das niedrig ste Angebot fiir BacksteinpflasteruNg mit $1.05 pro Kubikyard eingereicht. Da „Curbing*. Concrete. Autgrabun gen etc. in die Angebote eingeschlossen sind, muß der Ingenieur bestimmen, wer das niedrigste Angebot eingereicht hat. SämmtUche Angebote wurden an das .Kommitter für Verbesserungen und den Ingenieur verwiesen. Tie Angebote für den Bau des TaNlor Creek Culvert wurden geöffnet uhb hatten solche Jos. G. .Hertmann, Thös. P. Stark, I. T. Lille, John B. Mc La tu und Frön? ^enke eingereicht. Die Angebote murd-n bis nächsten Don nerstag zurückgeht. Gegen Errichtung von 7 Wassel Plugs wurde pro testirt. John Stahl erhielt den Kon traft für die Verbesserung der Pl«g?r Alley für $324. In einer genern Abend abgehal tenen Versammlung des Tayton Stadtrates teurDe die Telephon Ordi Nanz passitt. Ter Stadtclerk wurde beauftragt, Angebote für die Gerecht fame auezufchreiVfn. Mayor Ouinby belegte die beiden Crdinanzen für 'den Bau von Abzugskanälen an der Ter race Avenue und Avenue mit seinem Veto. i O Umrfarn, Sefef-Ustiifli ttib 9?nti(tfritfn nnd ob,«gebe» dift Irr 4. «nd Fhorles Straße. Uasrt Slgrrt fiir Hamilton wohnt No. 301 Nord Front Etr. Televliu« (Home) Ho. 378 K. Telephon eniere* Äertf toondrntra.* Ho vir No. 6 Frau Che'-: Rotdivell, von No. 3.3 Main Straße defchenkte ibrenGat ten mit einem iwittichen und machte bodurch Mahor Abe Rothwell Großpapa. Tie St. Antonius Kirche giedt beute Abend ein Rasenfest und Kon zert auf dem Sch.»!hof, Ecke de, IL und Walnut Sir che. Dora Pater wurde geftlrn von Manor Rothwell im $5 unb Kosten be straft unb wurde 'bäter nach bem Cin cinnatiet Arbeits hau» gebracht. lUildrcd, t3« fi Monite alte Töchtetchen von Joseph Ulrich, von No. 1318 John Straße, starb an der Brustfellentzündung. Manor Rothwell war gestern Nachmittag zun: Besuch in Cincinnati. Anna Maller bat die Victor Foundtn Co. und den Masseverwalter C. C. .Uiafon verllagt eine At'chätzung des Geschäfts. Louis BippoS, 38 Jahre. Middle würben von getraut. Cadh I. auf Alimente 20. Juli 1?«1 Proba:r:ck)ttr Hartkoff bewilligte der Ebna W aters die Scheidung von Reilet) Winters, euf Grund von Ver nachlässigung. Edna Eoleman starb vorletzte Nacht in ihrer Wohnung. No. 741 Buckeve Strafe, om Schlagfluß. Sie ftanb im 29. Ve&enäjahte, war uu» Cincinnati gebürtig und die Tochter von Daniel Coleman. tolvn. und Bertha Weaver .i3, HamiI«| z»eute. während Hague nichts übrig IM. trlangttn ,.n«n bli.d, all m,l I.imm ^rfdunbentn "im 9Jicnat 3uni gingen an, 6kfid?i zur Polizei zu gehen unb den Grund- und Ptrfonalfteuern in diesem County $521,»0 ein. Enoch Johnson. 24, und Bessie TOaupm. 15 deide Bon biet, wurde y, ?h' !L P"bal--,r,-d e,n „mm Sie von James ^.one abzuhalten. Willia::'. Hill vermacht seiner Gattin, Mar:. Hill, seinen ganzenStach laß. feine Kinder. Et ytrlan^f den Vesttz des EigenthumL. Der Stadtrath hat dal Äehalt des Humanitätsbeamten John B. Kerrigan von $4W auf $600 per Jahr erhöht. Das städtische GaS-Departement berichtete dem Stadtrath einen Verlust von $4000 seit dem Monat Februar. S. I. Griffin, ein 75 Jahre al ter Greis, von 811 Cleveland Avenue, wurde gestern vom Schlagfluß befal len und ist in einem kritischen Zustand. Frl. Anna Sullivan hat als Ge hilfin des Stabtcierke Grevey tesignirt. Wüste Prügelei. fcreiS Nu 7'J im Btaiitz«tt«m handelt. Mehrere Kellner, die den jungen Clark für einen Zechpreller hielten, sprangen ohne Weiteres auf ihn zu und bearbeiteten ihn. ohne ihm Gele genbeit zu geben, den Sachverhalt auf »«klären, mit ihren Fäusten. Der alte Herr sprang trotz feiner grauen Haar« unverzüglich seinem Sohne bei und die Folge war. daß auch er blutrünstig gr schlagen wurde, worauf bann Vater I unb Sohn von den inzwischen herbei' gerufenen Polizisten Brabanq un3 jöurran wegen ungebührlichen Beira* pens verhaftet unb r.acb der Central station gebracht wurden. 8sstc Beute. fcrbtfter Shra^rarenbrr lehm dem Wfrth J-h« Haqve $135 sl. Gute Beute machte ein farbiger Strolch, der gestern Morgen gegen ein llbr den Schankwitth John Hague von der Boymiller und Hathaway Straß? beraubte. Hague befand sich in der obigen Stunde auf dem Heim weg von 'einet Wirthschaft und hatte $135 bei fich, ha er gestern Morgen verschiedene Rechnungen zu bezahleil hatte. Plötzlich sah er sich einem I baumlangen Neger gegenüber, der ihm einen Revolver vor das Gesicht hielt v-rlanot! ""b ihn aufforderte, seine Barschaft hHfti I hkrauszurücken. Hague setzte sich zur Wehr, aber er war bem Rauber nicht gewachsen unb dieser entkam mit der Vorfall zur Meldung zu dringen. Vielen'» Pavillon. H'"Uh«'ch-n '"8" iua.nti,*,n,6,m ffiielali*,« LUabliffmem durch dee Alters der Paar befehlet um sich bcr: zu ver heirat den. wohnten früher i« Kentucky. «I* «tntuda zu mftn. fii Laurettz Kennedy Brook hat George Broot auf Alimente verklagt. Das Paar deirathete am 18. Mai, 1910. Der Mann soll feine Frau miß-! handelt und 18. Juli verlassen Intermezzo ..Mapannee den. Ter Be?'-gte wurde burch einen i „Andante Religioso" Thörne Pinholtsbefe:: behindert, seinen Lohn Potpourri aus ^Walzertraum" in der Cst ate Oatl CXtj, 22. H°miII°n. rntb -»'«rt W-ck« Detonica Kr':, 21. Hamilton, erlang ten gestern e.rtn Heiratheschein unb Paftvr H. Dickmann r,f Lakes hat Cufh Lake» rtrtlagt, weil et sie am im Stiche gelassen hot. nachdem et verspielt hatte. Tas Paar heirathete vor 22 Jahren in Kentucky unb hat 6 Kinder. James Na»ning starb vorletzte Nackt in seiner Wohnung. No. 510 Süd 3. Straße, im Alter von 71 Jah ren, an Sck^che. Er stand Iahte lang als -vächter in Diensten der C. H. unb T. .bahn. »A »iß- £t. Charles F. Clark, eht 72 Jahre älter Arzt aus Norrrocb, und sein 28 Jahre alter Sohn Ernst Clark würben gestern Abenb im Manhattan Restau rant von einer Anzahl Kellnet blutig geschlagen und dann von den Polizi sten Brahann und Curran wegen un gebührlichen Betragens rerbastet. Wie Dr. Clark nach feiner Verhaf tung erklärte, hatten sein Sohn und er im Manhattan Restaurant gegessen und wahrend sein Sobn langsam das Restaurant verließ, ging er nach der Kasse, um die Zeche zu bezahlen. 3u(ammtngefl ,n„, 4 «L.» in Csberaer'sche Orchester zur „tun(1 T„ Mu',»,nner wie auch der Liebhaber populärer Weifen wer-! Iben gleichzeitig auf ihre Kosten tonu Frau Boone retchte eiu Ge-j men unb da auch die Verwaltung der such im Prei sgerichte ein. um einejHerren Gebrüder Pierle bem Publikum: Untersuchung .Mt den Geisteszustand nur das Ausgezeichnetste aus Küche I fenfabrik oder das Gelb I Strauß in der Time Savings Bank zu ziehen, „Bolo Rag- Gurnble und Keller bietet, so durften sich die Abendstunden in bem stadtbekannten Pavillon für die Besucher in jeder Be ziehung genußreich gestalten. Folgende Mufiknummttn gelangen zu Gebor: Marsch- „DU Löwenbraut". Price Walzer—„Jöraun unb Blond" Waldieusel Williams i Potpourri aus „Faust" Gounob Ouvetture „Morgen, Mittag unb Abend" Supp, „Lieb an die Seele" Breil Potpourri aus „Madame SHerrn" o s n a „Garde» of Dream»* Kummer Cuarteti „3tigoIetfoe Vetbi Walzer lieb „Senora" Nathan Melodien aus „Algeria*^. Herbert Finale—„Hurrah, Boys^ Lacalle Die Tem»erat»r. Wr dieset Blatt wurden gester« do« den Optikern S. Klei«
o., 435 Race Straße, folgende Tem peratur Unterschiede registrirt: Cm. Grad Nrn. Grad 7 Uhr 66 1 Uhr 86 8 Uhr 71 Uhr 8t v U h» 77 S UÄr 8t» 10 Übt. 82 4 Uhr 85 Ii Uhr 85 6 Uhr 8o 12 Uhr 86 Oliver Snider hat Ida Snider aus Grund von Uetlassens und Um gang mit einem anbeten Manne auf Scheibung verklagt. Das Paar heira- der seit vorgestern verschwunden ist. thete um 12. ^extember 1M5 und hat Beine Tochter Frau A. Gunn meldete 6 Uhr Ge«rße Hmley verschwunden. In großer Besorgniß sind die An«e hörigen deS 69 Jahre alten George Hurley von No. 713 Freeman Avenue. gestern Abend das Verschwinden ihr*-: ÄaterS in der Ctntralstation unb be richtete. baß Der Vermißte zuletzt vor gestern in Gesellschaft eines gewissen George Crowley, der an der Richmond Straße wohnen soll, gesehen wurde Da Hurley etwa $75 bei sich hatte, als er seine Wohnung verließ, besütch ten feine Angehörigen, daß er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. tvermjftt. Ter *e|« ritte* Palizifte« »erfchw»« de«. PsNzift Edmund V. Westerkamp. von No. 749 Morgan Straße sah sich gestern genöthigt. die Hilf? des Poli zeidepartement» in Anspruch zu neh men, um daß geheimnißvolle Ver schwinden seines 20 Iahte alten Soh nes. bei Maschinisten Ebmund I. Wfstertamm aufzuklären. Ter junge Mann, dem von seinen Eltern bas denkbar beste Zeugniß ausgestellt wird, ist seit Montag verschwunden und die Angehörigen befürchten, daß tr entweder von einem Unfall betroffen worden, oder bas Opfer eine? Ver brechen« geworden ist. Ter 5Cet febwunbene zog sich am Montag Abend seinen besten Anzug an und oerließ 'dann, augenscheinlich um einen Spa- iauß iergang zu machen, das elterliche unb ist nicht wieder zurückge kehrt. Taß el ni*t feine Absicht war. seine Eltern zu verlassen, scheint da tcu§ hervorzugehen, daß et weder sei nen Arbeitslohn einkassirte, noch fein Guthaben, das er in einer hiesigen Bank beiltzt, abhob. Als vermißt wurde ebenfalls der 11 Iahte alte Andrew Siefen von No. 2018 Mohawk Place gemeldet. (ftm davongekommen. 9m Glück kann der Trofdhttntut« scher George Clark, von No. 317 Lau* rel Straße, sagen. Al» Clart gestern Morgen zu früher Stunde mit seinem Gefpann die Fünfte Straße entlang subr, scheute das Pferd plötzlich vor ei nein Automobil, das bie Main Str. kreuzte und ging durch. Bei dieser Durchbrennet kollidirte das Clark f(bt Fuhrwerk mit einemEiewagen und einem Straßenbahnwagen. wodeiClark im weiten Bosen von feinem Sitz auf das Straßenpflastet geschleudert wur de. Der Verletzte wurde nach bem städtischen Hospital gebracht, wo eS sich herausstellte, daß et mit einigen unbe* beutenden Schrammen davonaekommen war. Dahingegen würbe bas Cab bei ber Durchdrennerei derart tamponirt. daß an eine Reparatur nicht zu benken ist unb Clart sich ei» neue» Gefährt taufen muß. .1 '«U- jj Heldculod eineo cahara« kämpfers. Die Bestrebungen der französischen Staatsmänner, ein großes afrikanv sches Kolonialreich zu schaffen, daS un ter Cinbeziebung Marokkos von Tri polis bis an den Atlantischen Ozean, vom Mittelmeer bis zum Busen von Guinea reick! geben den französischen Truppenabtbeilungen auf ihren ent bebrungsreicben Zügen in den Sahara» gebieten Gelegenheit zu mancher denk würdigen He'dentdat. In einem kürz lieb erschienenen Buche „A ttavets VAfngue" des Lieutenant-Colonel Ba rotier, ber an bet Seite des Colonels Matchanv gegen die Tuategs kämpfte, findet sich ein packender Bericht übet den Heldentod! dee Leutnants de Che vi gm'*, der unter erschütternden Um standen fein Leben für die ihm unter stellte Soldatenabtheilung opferte. Cin zweites Mal so heißt es in dieser Tckildetung—ertönte der furcht bare Ruf: ..Zur Attacke?" An der Spitze des Pelotons stürmt de Cbevignf« vorwärts und zersprengt die beulende Menge der kriegserprobten Wüstenbewohner. Seine hohe Gestalt überragt das Kampfesgewühl. Durch den unwiderstehlichen Stoß entsteht ei ne Lücke in der Reibe der Tuaregreiter, bie bereits durch die erste Attacke er schüttelt war. Aber neue Hilfstruppen erscheinen auf ihrer Seite. Sie sprin gen von den Kameelen und stürzen sich auf die Spahis. Es ist nicht mehr ein Kampf von zehn gegen einen, sondern von zwanzig $egen einen, den die Fran zosen zu bestehen haben. Wuthaeschtei übertönt das Röcheln der Verwundeten, bie heiseren Klagen der sterbenden Krie get. Tie Säbel triefen von Blut und blitzen durch die Luft mit schaurigem Roth. Die detwüntiel am Boden liegenden Tuareg- richten sich auf und zerschnei« den. den Dolch in der Faust cie Fes sein der Pferde sie klammern sich an die Beine der Reiter, ziehen sich an ih nen hoch .um sie zu treffen. Sich über schlagend, durchbohrt, zerfetzt, gerathen die Spahls in- Wanken, die Ueber,ahl erdrückt sie. Eine Lanze durchbohr: de Cbevign^. Er wankt. Mit letzter An strengung klammern sich seine Knie an den Sattel, aber feine Augen verdun keln sich er parirt unb theilt Hiebe aul, versinkend in einem Chaos wü then der Gestalten von dämonischem Aussehen eine Erscheinung aus der anderen Welt, in die et niedersteigen soll. Zum dritten Male erschallt es: „Zur Attacke!" Ein Ruf der Verzweiflung! Ein Ruf des Todes! Er gilt den acht SpahiS, die mit dem Feldwebel de Li bran zur Rettung ihres Offiziers vor .wart» gehen. Fünf fallen aber der in''»*' Mil rort Ihnen geschaffene Raum erlaubt dem Leutnant, sich frei zu machen, öit liebe treffe der beiden Peloton# zu sam meln unb einen Rückzug, eine Flucht au versuchen. Wie ein Eber mit letzter Kraft bll ihn betretende Meute abschüttelt, ent rinnen die Ueberlebenben mit üb#« menschlicher Kraft der wilden Hotle. Es sinb im ganzen nur noch vierzehn. Ohne Sekunde der Uebetlegung hat den Kamps unterbrochen, es mag eine Ge sunde ber Bewunberung gewesen sein, denn die Tuategs sinb Krieget. Auf dem Kampfplatz traben scheugewordem Pferde, mit zerfetzten Leibern, sie ft#« pern über Leichen. Hier liegt ein SvA hi, die Brust durchbohrt, die Arme ge kreuzt, der Blick ist zum Himmel ge richtet: dort liegt ein brauner Sohn der Wüste, mit gespaltenem Schädel, dal Gesicht mit dem blutgetränkten Burnus bedeckt. Die feindlichen Reiter haben sich wie der geordnet. Sie Verlagen sich den Angriff auf die, die sie ihrer tbnabe preisgegeben glauben sie folgen im Galopp, rufen hinter ihnen her, um zinaeln die Häuflein unb werfen aul der Entfernung ihre Wurfspieße. Um die Ueberreste seiner beiden lotons zu retten, trotzt de Cfeevign^ dem Tobe. Zwei Lanzen treffen ihn VON neuem, ein Mann füllt an seiner Seite» balb ein anbetet drei sind verwundet. Te Libran, am Kopfe verwundet, ist durch den Blutstrom geblendet. (If fitch nur noch zwölf. Völlig erschöpft blickt de ChetngM, -vom Brigadier Amabi Beg ha gestützt, nach Rotbeti. Die Abtheilung ver Tuategs. bie zu Beginn de» Kampfes ein llmgrhunglmanÖDtr nach dieser Richtung bin macht, ist verschwunden wahrscheinlich sind ste während bei Handgemenges zur Hauptmasse gesto ßen. Räch Timbuktu zu ist der Mg frei die Tirailleurs, der Stützpunkt der Patrouille sinb weniger als einen Tagesmarsch entfernt. Tort winkt die Rettung. Ter Chef ist es. der den Marsch ttt Franzofen verzögert. Für ihn opfern sich die letzten der Tapferen. Sti?e Pflicbt ist. sie zu retten. Völlig erschöpft stößt er die Worte hervor: „Feldwebel, ich gebe euch den Befehl zur Flucht. Mein LoS ist der Tod. Laßt mich hier. Ihr anderen alle: Galopp!" Der Feldwebel machte eineLeweguvg der Ablehnung. «Wenn ich fähig wäre, Sie zu ver lassen, Herr Leutnant, die da Witt dm sich weigern." Und er weist auf den Gpahi Bat« Mareko hin. der kämpft, um einen eben gefallenen Kameraden aufzuheben und mitzunehmen. Ein Säbelhieb trifft die Schulter des Spahi unb legt den Kno chen bloß btei Lanzen richten sich auf ihn. aber et verläßt ben Kameraden nur, als dieser mit durchbohrte: Brust den letzten Athemzug shut! Ee sind nur noch elf. Leutnants Cbevign»- erkennt, baß, solange er lebt, kein einziger dieser Braven ihn verlas sen wird. „Feldwebel, wenn ich tobt bin, wer det ihr fliehen! DaS ist mein stritt»? Befehl!" Und ohne die Antwort abzuwarte», rafft er feine Kraft zusammen, zieht den Revolver und schießt sich in die Schlafes. H. Salter. A u e S u e n a e n Schätzen der Armada. Die Arbeiten zur Wiederauffindung des großen Goldschatzes, der im Jahre 1588 mit dem Untergang der „Flo rencia" von der spanischen Armada in die Tiefen des Meeres versunken ist. fino in diesen Tagen in der 2obtt mory-Bai wieder aufgenommen wir» den. Das neue Unternehmen geht von einem Londoner Svndikat aus. das stch im September vergangenen Jahres von dem Herzog von Argyll einen Erlaub nißschein verschafft hatte. Leut.-CÄ» nel K. Mackenzie Foß. der bei den Taucherarbeiten bei Cevlon große Er fabrungen gesammelt hat, leitet die Arbeit. Der Schlamm, in 'dem dai Wrack des untergegangenen Schiffes verborgen liegt, wirb von erprobten Tauchern angebohrt sobald das eet« funltne Fahrzeug aufgefunden tst, werden Perlenfischer aus Ceylon die weiteren Taucherarbeiten übernehmen. Tieiet neue Betsuch, bie berühmten Schätze wieder zu erlangen, ist mit großer Sorgfalt vorbereitet worden: zwei Jahre lang sind in Spanien und Italien wie auch in England eingt* hen de historische Studien oorgenom men worden, um die genauen geschicht lichen Einzelheiten der Katastrophe festzustellen. Tie Forschungen haben dazu geführt, die voraussichtliche Lage des Wracks mit großer Wahrschein lichkeit festzulegen es handelt sich in ter That nur um eine Fläche von etwa 4U Quadratmeter, die auf dem Mee resqrunb durchsucht und bur.fgraben werden muß. Nach den Feststellungen des Colonel Foß war die „FbKncla" genau 120 Fuß lang und mit 52 Ka nonen ausgerüstet. Der Schatz bestand zum größten Theil aui Münzen und «ha! Dame (die durchaus krank sei» tolff): „Weltes Bad können Hie «ir also nennen?" Arzt: „Hm, da Eie Ihre Krankheit mir so genau detailliren. so werden Sie auch wohl schon über daS Bad mit sich einig fei*, in tas ich 6ie (chUfes fear '-F
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.-i w FW. V1 Lokal-Bericht Oerfo«al'N»ttze»« Herr Caspar Metz wurde am Mittwoch Morgen in einem Alte? von rauerhause. No. 1626 Race Straße.' iuÄ zur letzten Ruhestätte geleiten, wo lauf um 8 Uhr in der St. Johannes Äirdbe an der Green und Bremen Giraße ein feierliches Requiem tele* Drirt werden wird. Herr und Frau (T. TV I tz, vom Writany Gebäude, werden heute eine Huf bit Dauer mehrerer Wochen Webnete Erholungsreise Ave. auf Price Hill aus statt, jporauf in ber Hl. Dreifaltigkeits Kirche ein feierliches Requiem abgehal ten wird. Der gefammte Vorstand der GotteSacker-Gesellschaft wird dem ver Blicfxnen Kollegen das letzte Geleit ge btü* DieS und D«S. «US Deutschland,' Paul Miehl. 22, *M8 Ungarn Tomenico Speda. 21. aai Italien Michael Bender, 30, aus Ungarn Frank Zeh, 30. aus Ungarn Hovman Glickman. 34. aus Rußland yiul Jest. 30. aus Ungarn. nichts von gestern im Bundesgericdt um vie Wobl tbaten des Bankerottgesetzes nachsuchte. Seine Erfindungen, die keine Anerfen eeee Sa? zuverlässiger Quelle wurde ge ften» Abend in Erfahrung gebracht, daß die No^dwest-Ecke von Eourt und IKaceStraße für circa $2:i.()(i) oertaust worde« sein soll. Die Einzelheiten der Transaktion waren nicht er ha It lich. Sie soll eine der letzten Handlun gen des Grundnückeigenthümers, des Herrn George Mendigs von ber Ren digS-Lothmann Eo.. gewesen fein, be vor er den Zug nach bem Csten bestieg, wo er seine einmonatlichen Ferien zu verleben gedenkt. Herr Rendigs soll tfn Verkaufsangebot für sein Grund stück gehab! haben, und soviel aus siche rer authentischer Quelle zu erfahren ift. soll er eine Vereinbarung unterzeichnet haben, nach ber er jeden Fuß auf der Frontseite der Court Straße mit $7fA bezahlt bekommt. Die Grundfläche be trägt 30 bei 93 Fuß und dieBaulichtei. ten darauf bestehen aus einem vier pockige« Backsteirchaus. Man nimmt an, daß der Käufer umfassende Aende rungen an dem Gebäude oorzunehmen gedenkt, um es zu einte aslage umzugestalten. -Herr Architekt Philip Pfeiffer hat Pläne zu einer Reinigung-und Farbe fabrit fur Herrn Louis Block ausge arbeitet, die an der Providence Straße, zwischen Findlay und Liberty Straße, errichtet werden soll. Ein dreistöckiges GebLude wird die Reinigungsanstalt «üb die verwaltungsräume umschlie ßen. während die übrigen Anlagen in besonderen, hiervon getrennten werde» sollen« 'ir* ILv-i 'p 1 v 3m hohen Alter von 86 I'.hren der« ftarb gestern Frau Agathe Wen ning, geb. Süßet, die Wittwe dt8 ihr bereits im Tode vorangegangenen ber Bibliothek .Zufliegen.' ausschnitt. Wenning. Tie Dahingeschiedene beschloß ihr Leben in dem Hause ihrer lochitt, der Frau B. Ed. ttruthaup. No. 1259 Da! Avenue. Price Hill, von wo aus auch die Beerdigung statt finden wird. Tag und Stunde der selben werden noch später bekannt ge hebert. CO fahren den Semen durch den Tod, nach dem städtischen Hospital geschafft entrisse*. Am Samstag Morgen um irrten mußte, wo die Aerzte eine Pto 7^ Uhr werden die Hinterbliebenen mainvergiftung konstatirten «N! di, ,°hl«ick«n di- sich cin3W- rvi r%r\s\ Kruudeigenthum u. Aauteu. Ddtifchen Bauamte tourben SUeiite Polizeinachrichten. Albert Kuhlke.von No. 506 Broad wan, wurde gestern auf Beran lassung des in der öffentlichen Biblis thek stntionirten Spezialpolizisten An dree in der (Sentraiftatmn unter der Anklage der Sachbeschädigung ringe fperrt. Kühlte wurde dabei erwischt, wie er Artikel aus Leitungen, di- in Auf den Anlagen der Millcree? -Pallet) Starch Go., No. 4640 Spring throve Avenue, wurden gestern Jaucht zwei Gußformen, bit je 90 Pfund wie gen, gestohlen. Leonard Winter von No. 1413 3»hn Straße genehmigte gestern in ei ner Wirthschast an der Beekmcm Straße einen .Oyster Cocktail", ^r ihm jedoch so schlecht bekam, daß er ai, s^Tflorbrnt burift fetnt terooxxa. qj0r!lei ber Ig I-dtt -lt- John Slaoc {tr.Den mtnf*[!»(n 8rami4afie ju. „tmtlbel, b(t fein eiKtnbauä am 11 rwtbtn roujjtt, :.if iroij» HLll. »om, j„i ottmiß, routbe gchnn ttr lmb r,ilCfm ptvehen worden ist. a^er f'nfn ntreten. Ihr See. Tie Herrschaften gedenken An fing September wieder zurückzukehren. Die Beerdigung des Herrn A o v f. u 6 Räber findet am Samstag Bälgen vom Trauerhaufe, 945 En Light anbettn a Ufttm Schwab hatte gestkM^ne Neu Strelitz besitzt ein Gymnasium, längere Konferenz mit den Doktoren eine Realschule, eine Höhere Töchter Ackler. Cameron und Walker von der fchule und eine Bürgerschule, sie alle stadtischen Gesunddeitsbehörde. bezüg-1 unterstehen ber Hoheit des Großher lich des städtischen Budgets und der 5°$-- der so will es nun einmal die für das Gesundheitsamt zu machenden mecklenburgische Verfassungslosigkeit— Bewilligungen. sie erhält, und der auch die Schulgelder nicht wird« D«rch deutsche Residenzen. i derholt umsteigen. Wie ein liebes, I feit ift. Äft«5 Reifeziel ist die Metropole des i Ulnsteigen. Wie ein liebes, eilen#, wo eine mehrwöchige Station ten gestern Vaul Wib 28 tabre alt ^ut' S'ebt und thut er im Wege 5er! Schwellen der Brun und die Neigung, «et »e«tf6ian» BmI m'ieM Xi« bit durch««. «öMitUnna d.» jto» ^pdU^iZli, nt- ^etn die folgenden Bauerlaubnißschei ne erwirkt: Henry For, zweistöckiges Flatgebäubt an der Florida unb Co foTflin Avenue, $3500 M. Y. Cooper, 2MtÖckigeä Wohnhaus an ber Montieth Avenue, nahe der Ziegler Avenire. $4.» 500 Fred. H. Lingener. zweistöckiges WohnhauS auf dem Grundstück V2o. 346 Michigan Avenue, Ahr Rost Eo.. zweistöckiger Anbau an das gegenwärtige Fabrikgebäude No. 1556 --45tie Gest Straße, |4U0Ö. Mit dem Licht Hapert'S. Die Laker. nen werden erst nach eingetretener Dunkelheit angezündet. In den Zim mern der ersten Hotels brennen noch die Talgkerzen, und im Speisezimmer stehen noch vie auten, alten Ledersofas aus ber Großväter Zeit. Rur ein ein ziger Bau ist elektrisch beleuchtet, das Schloß und das mit ihm zusammen hängende Hostheater. Von dem gro ßen Mittelbau des Schlosses zweigen sich zwei ebenso lange Seitenflügel ab, das Rokoko bildet die Hauptmotiv? dieses Schlosses, und das Rokoko stimmt zu diesem Residenzchen, da-, trotzem ihm eine gewisse Eleganz sehlt. doch so zierlich ist. Unb in dem außen so wenig schönen, innen aber so b:hag lichen Z^ater, das außer dem Parkett nur einen Rang und einen fast unfitbh baren CItmip aufweist, lebt noch das Rokoko. Die ersten zwei Parkettreihen, i deren Sessel mit rothem Plüsch drapitt sind, gehören dem Hof. Das Theater, das nur Schau und Lustspiel sowie Operette und Posse pflegt. ist leidlich b? letzt. Der Hof erscheint, das Publi tum erhebt sich. Die Größter,zogin^ Wittwe. die Großherzogin, der Groß herzog nehmen in der ersten Parkett reihe, sechs Hofdamen und ein Kam merherr in der zweiten Platz. Der Großher og sitzt im Hintergrund« sei ner Loge. Das Spiel beginnt. Eine tiefe Bübne, eine überraschend ge schmackvolle Jnszenirung, wenig her vorragende Darsteller, sehr begabte Schauspielerinnen. Man gibt D'An- Vom Stettiner Bahnhof in Berlin aber, wenn sie von ihm felbit stammt, fahrt man direkt nach Neu-Strelitz. E ift beshc!) erftärlich, baß iniier wenn man von Schwerin, der Xaffin ununterbrochen durch neue Er be- in wenigen Minuten in den Wald. Ein, wohliger Friede ruht auf diesem Crte, I llj U Jll£\ ll» v uuv VI i UUUj V it wUlUi^tliyCt vn»w»n Ihr rf(f§ Burgerpavter erwirk- ••j! temperamentvolle Vertreterin der Ti telrolle, Frau Rochelle Müller, und die poetische Sirenetta eines Fräulein Traufe fallen auf. Die Großherzogin Wittwe hält mit der einen Hand das Hörrohr, mit der anderen das Lorgnon. Sie verfolgt mit lebhaftem Interesse die Borstellung, sie fragt ganz laut, wenn ihr etwas nicht klar ist was da oben auf der Bühne gesagt wurde, und wenn sie etwas verstanden hat. dann fonstatirt sie freudig: „Das habe ich gehört" Das Stammpublikum von Neu-Strelitz nimmt dieses Frage und Antwvrtfpiel als eine liebe Gewohnheit hin. Ein patriarch3!ifcf e§ Verhältnis zwischen Fürst und Volk. Die Mit gliev-r des Herrscherhauses bewegen sich zwanglos in den Straßen, besor gen hin und wieder persönlich ihre Ein käufe in der Stadt. Der Großherzog ist für jeden seiner Untertbanen an zwei Tagen in der Woche zu Hause, er empfängt seine Neu-Streützer. ohne daß diese sich erst bei einem Hofmar schallamt melden müssen. gelangen will. muH man wie-! ,'iabl der Erfinder mächtig am Wach- ge?n^cht wird und dann geht es an die ^eu ^trelitz. Wohin man sich auch Eriindung gleichgültig, es mag ein Kriegsgerichtsverwaltu- sen für die wendet, überall blickt man in den automati'dber Zuppenlönel ober ein letzten ^4 Ialire zu stu iren, und seine Wald Hinein, und die acht Hauptstra- Mittel gegen Anigeblaienbeit fein, bie Angaben berühren dar nicht die feen, die breit und sauber von seinem •V»am,tfad,.e tft, baß die Erfindung ge Marktplatz ausgehen, führen fämmtlich madtt wird ein Fnebe, der selbst dem scheuen Wild fie nicht yatetimhig find unb besbclJ nur unter der ^irma Reichsgefevmu iter ober fo äbnllch die staatliche Weihe empfangen können. die Furcht nimmt. In dem mit dem Städtchen in Verbindung stehenden Thiergarten, an dem sich die Thiergar tenftraße. die Villenstraße desResidenz leins, hinzieht, machen fich's Rehe und Hirsche bequem, die Angst ist ihnen fremd, sie haben Vertrauen zu den Menschen, denen sie aus der Hand fressen. Und was der Fürst giebt und I Er bemerkt an nch ein deutliches UUfl UlC ViCUITCIlKCl ?l® 't IIÜV Uli. Liil: .Ä.V Wnljatt aufngttn. Ruh., nur 9htfc I «ach bmt j«uch de» bunUmfieti Schulden gestürzt. Die Gläubiger ha den ihre Forderungen eingeklagt und jetzt soll das Bundesgcricht helfend eingreife«. ist ihnen aus alter Gewohnheit bie erste Bürgerpflicht. Die Beamten unb die Offiziere spie len bie Hauptrolle. Die Offiziere ha ben in dieser Residenz, deren Einwoh nerzahl die 13,OOO nicht überschreitet, ihr eigenes, stattliches KasinohauS. Aber der Bürger fühlt sich ganz wohl, und wenn et feine Stadt verschönern will, dann findet et den Beistand sei nes Landessursten. denn noch heute herrscht hier die angenehme Sitte, daß der Großbenog jedem Einwohner, ber einen zweistöckigen Bau aufführen will, aus feiner Privatschatulle, in oie ja auch die Steuern fließen, eine Bei hilfe gewährt. Und fo bemerkt man in Neu Strelitz nur wenige niedrige Häuschen. Diese in ihrem Umfange so zierliche Residenz ist auch architet tonifch zierlich. A e o z o k Tie Roth der Erfinder» J^er Mensch hält etwas von dem Werth einer guten vbee, am meisten mecklenburgischen Residenz zur 'indungeu verklär: wird, und bat bie ^^d.nches Städtchen im Walde grüßt Im allgemeinen ift ber Werth einer I legenfcett, die amtlicher Berichte der Es ist eine Hervorrangende Eigen frfjatt ber meinen Erfinbungeit, baß Eine vornehme Eigenschaft aber befitzen biefe R. G. M.. fie kosten Gelb, io zwischen 50 und 80 Mark, je nach ber Tüchtigkeit bes Vermittlers. Tu rür besitzt man in ihnen aber auch ein Kapital, für das man eine ganz er hebliche Rente zu bezahlen hat. Ter Inhaber eines N. G. M. hat zunäcknt das Vergnügen, feinen Ha inen in kalligraphischer Vollendung auf einem Tofuinent bewundern zu dürfen, bas ihn durch ZigiU unb Un terfthrift zu einem Ernnber stempelt. VIC ill v teiv «vvt'i vi v -nvv* weltfremder Ruhe dahinleben, wissen ses von einem Menschen zu unterschei nicht, ob sie sich über eine Verfassung 1 den, der noch nicht mit einem Erfin freuen sollen ober nicht, aber darüber! derdokiiment belastet tit. haben sie sich unbändig gefreut, daß Wenn es nun dem Erfinder gelun der Großherzog die gegen die Berfas-^ fung kämpfende Ritterschaft zum letz-Nnden. dann macht er Versuche, feme gen ist. auf diese Weise sich selbst zu nen das Wahlrecht zum Landtag nicht! net erscheinen, und gewöhnt sich zu zugesteht. Allein es ware falsch zu be-Diesem Zweck eine möglichst herablas- durch den Genuß von zu oie! Flütiig Haupten, daß die Reu Ttrelitzer sich sende Haltung ein. Fabrikanten gewöhnt er sich biete her ablassende Haltung wieder ab. fühlt fid) erleichtert bei dem Gedanken, baf ein großes Vermögen eine Cuelle un. bändigerGorgon sent müsse, und iiber« giebt das Dokument einem auswär tigen Bureau, das von feiner ruhm reichen Erfindung Kenntniß erhalten hat. ihm seine Vertretung anbietet und goldene Berge verspricht. Bontrtheile. Was eine Lizenz ^u be beuten bot, erfahrt man menkens auch, aber obnc sich einen Begriff über den praktischen Werth dieser Ein richtung inachen zu können. In diesem Stadium spricht ber Er finder gern von werthvollen Ideen, die nicht ausgenutzt werden, von ber Ruchlosigkeit des Kapitales unb von der Inferiorität der Fabrikanten, bi? eine gute Bache nicht zu fasten vermö gen. Er lüftf jich von Freunden uns Bekannten, bie er früher durch Reich thümer direkt überraschen trollte, als vefcheidene *röße feiern und fonbirl ohne Herablassende Haltung, aber recht vorsichtig, nach Interessenten für seine 3ache. Wenn bie Erfinder in biesem vor gerückten Zustande einem groben Mann in bie Hände fallen, bann kön nen fünf vom Hundert zum Bewußt, fein kommen, daß fie am Po tent kotier erkrankt sind und geheilt werden. Bier davon aber werden sicher wie ber rückfällig, unö nur einer, ber lein Dokument nebst den bezahlten Rech nungen eingerahmt über tetne.t Schreibtisch hängt, wirb gesund blei ben. Energische Erftnber, bie genügend Kredit haben, fabrizimi ihre Neuhei ten gleich selber. Ist an ber Reubeit ein gutes Haar, Verklagt er die Imitatoren, bann weisen sie mich, baß ihr Modell an ir gendeiner Stelle eine Schraube trägt, die '.war feinen tecfimnfvn ,meif hat. aber als nuMenthdv Verbesserung be* im, #«ff(#fl (Tlrrlneetfer *'»If#M«M, Rrtltitfl, ^chuvaiiwruchev geimrcht wurden ift. Fahrizirenbe (frmtier .deren Neu heit überhaupt werthlos tit. verbmv ften entweder ganz ober tfieilweife. ^d habe einen gekannt, der fein Waareii» lagcr zertrümmert und sich fetbft tue» gen Sachbeschädigung anzeigt bat. s a a o e Ausländische Stachrichten. N a u a i s a i o n i n reich. Die jüngsten i e a e n bL 7 e. Don einem sonderbaren Instrument, mit dem man früher vermeinte, die Gesundheit wie der herstellen zu können, erzählen die Chronisten. Es ift d'e Magen bürste, die noch zu Begin- de- 18. J.?hrdun- war. dann ging sich den Magen war nicht sehr an gen ment wurde buret in Gebrauch und wurde auch bann erfahren sie tn furzer ,^ett, baß einet Sänfte zum Theater gebracht, ber gleiche lhegennanb Ickion fiebemech- die nur von edlen unb reichen Damen zigmal geiduit't war. ober daß eint f.* ber Stadt getragen wurde. Die Dutzend heller tör e sich ohne 9ttief, ficht auf feinen 2chufcanüruch mit ber Herstellung der gleichen Sache beschäf tigen. 4 t~ ti n a n 1- statistischen Ver öffentlichungen über denBeoolterungs stand in Frankreich, die durch ihre Ge burtszifkern jenseits der Voosen so lebhafte Besorgniß erregt haben, ge währen einen interessanten Einblick in den Zuwachs der französischen Unter tHanert durch die wachsende Zahl der Fremden, die sich in Frankreich natu Staatsbürger werden, ^m vergange nen Jahre sind insgesa nmt 5920 Per sonen, .'J477 Männer und 244!) Frau en. französische Staat:- maehörige ge worden. In den letztem 2u Jahren hat Frankreich durch die '-Naturalisation von Ausländern eine Äeoölkerungszu »ahme von mehr als emer Äiertelmil lion zu verzeichnen waren genau 2G] ,.%43 Personen, die in den franzo sischen Staatsverband eintraten. i i n i u n e n i n Zahlen. In der jurist"chen Zeitschrift „Prawc" veröffentlich: der Rechtsan walt Grusenberg internante Angaben über die Anwendung er Todesstrafe in Rußland. Der Ver affer hatte Ge- ralisiren lassen und damtt französische! ein. und um ein Haar wäre auch ein daß des Magens diesen von den Unreinig ketten Zu befreien und ibm seine Ge sundheit wiederzugeben. imentlich in den heißen 2ag#n, renn die Mengten fragt, er selbst kenne ihn aber nicht. feiten, von Cbi :nb dergleichen nch Eindruck, daß fettt Magen überfüllt Öartok und lieat 4320 Auf diese Weife macht man die, werthvolle Erfahrung, daß Annoncen führt und so Io und Vertreter $elb kosten, ber Ruhm dreht, bis Erbrechen erfolgte. Lange ter erreichen. Die fünfthöchste Stadt eine foftUuelige Sache, der Hapitalm Seit war die Magntdürste dasGeheim- der Welt ist das berühmte L'b~isa, die aber bockbeinig ist und die Gelt voller niß der Mönche, yt namentlich im Haupt ft a Dt der Tibetaner und Residenz Sommer unzähliae Renschen und vor bes Dalai-Lama sie befinbet sich auf allen Dingen Ktn^r damit beHandel-, einem durchschnittlich W00 Meter bo ten. Später, als rmt ein deuh'cherMi-ben Plateau. Die Stadt Eu-co in nister auf feiner Jtalienteife erkrankte Peru liegt «3467. Leb in Kaschmir und von den Mönchen eines Klosters 3430, Tfchambo in Tibet 33K(i Meter durch die Anwendung der Magenbürfte: bock). Er folgen die peruanifche Stadt geheilt wurde, kam sie mehr und mebr Eajamarca, 'das bolivianische 2u:ce, IN Deutschland eingeführt. Noch im Jahre 1711 hantirteri die Aerzte von sJiit sensummen für die Primabonnen unb^jnem Anwesen Tenore aufwandten, wie der Z Heater betrieb von heu»e: die Begeisterung »var nicht geringer, und mit berühm ten Sängern wurde ein Kultus ge trieben, der die moderne Tenoroer götterung, wenn auch nicht in Zahlen, so doch in ber Form übertrifft. Eini ge bezeichnende Beispiele aus dem ita liennchen Musikleben des 17. und 18. Jahrhunderts werden in einem Aus satz der „Ztalia Moderna" zusammen gestellt. Ein Tenor vomFarnesio-Thea ter in Parma zum Beispiel wurde in kunstbegeisterten Frauen von Carma kämpften wie l'öminen um die Ehre, den Heiben des hohen auf ihren Schultern schleppen zu dürfen. In Bo logna entftant' ein heißer Kampf um das Hemd einer Primadonna. Jeder wollte das kostbare Souvenir fein ei^ gen nennen, aber den Sieg trug schließ lich ein gütergeteaneter Musikverehrer *»*+yW«K JO mit den Bürgern wetteiferten die Für sten. Um Domentco Eecchi, der sich nach seiner Vaterstadt Cortona nann te, entbrannte ein heißer Stampf zwi schen Ferdinand von Mantua und Georg III. von Sachsen. Georg von Sachsen hotte den Herzog von Mode na bereits um dessen beste Sängerin. Margberita Sabicola. beraubt, der! F'-ü trug ihm eine Herausforderung 5krieg ausgebrochen. e e e e I u w e N c.nlthr.t, stellt der Pariser Polizei wie der em. schwere Aufgabe. Ein welier des Faubourg Saint vor ungefähr vierzeh •:en 9'fuch eines fiocfcaercachfeti s?s, '..er fefir elegant und sicher ct.f t:.i! y.'fc einiae Schiruckstü^: braiite, art ienen mehrere Veränderungen .inr aenommen werven sollten. Tie Sache eile aber nicht. In dem Laden be wunderte run der Besucher ein ptücfv tiges Perlenhalsband und erklärte, er kenne eine reiche Amerikanerin, die er zum Kaufe dieses Kleinods bestimmen werde, das 100,000 Kronen kosten sollte. Dieser Tage trat find. dieser um 10 bereitwilliger ibai, als oer Hälfe schaffen. Auch die Zerren ruS verschwunden^ als der junge Juweli'r angestellte, enzlich deS Warten- müde dertS eine gro^ ^olle spielte. Sie soll- angebellte, enzlich veS Martens ^müde te dazu Dienen, bei der Verdorbenheit f*'n beunruhigt, stch um Auskünfte an den Hausmeister wandte, der nur er klären konnte, der Herr habe nach ei nem im Hcu'*e wohnenden Notar ge- den Mieten venorom hatten, trat die lungen von ber Größe, daß sie Städte aussagen. Magenbürste inTbä:igkeit. Sie bestand genannt iiu werben verdienen, liefen! f$ i A n n aus einer eirunden, drei bis vier Zoll? in einer Hohe von über 2000 Metern langen Bürste, dte an einem doppelt übet dem Meer. Unter ihnen sind sechs. England zu Ende. R* schl-chl unb fc::. btt fitibtnbt °.N Statt Mt 0»ft ift in 2hi6eh fit teif.t!»-..»«-»«» emiebt« am linv I 'Ti,t.r Gebirgskämmen. die beinahe 4'xX) Me- das kolumbische Boaota. sodann Anco ber in Aetbiopien, Batang in China und noch andere, die alle zwischen 3000 E i n s e s a e s e i s e n he i m. Aus dem Badikchen Hanauer» land wird der „2:raßb. Post" g-schrie bent Eine merkwürdig? Wohnung vwi. V'iuc ^jüuiniuuy W^HMchMi. iV °G mit Rosen. Und' zv wohnen. nun der Tdätigkeit der Feldger' *rte. sowie der vornehme Greis sehr «ilig in den La Strarerpeditionen, for:ern nur diesen, entschuldigte nch. den Juwelier Anwendung der Tode?-"träfe durch die' stören, er müsse das aber thun, da Bezirksgerichte. Seit 1 sT5 bis 1908j seine amerikanische Freundin das von einschließlich n dieser Gerichte fönen hingerichtet litär- und 2410 Ziv-:verfontn. Am! Zu fragen und erhielt einen sehr be- Ge'ch.-vorencniimmer. Tie Inquisi schlimmsten ging ei irr Jahre 1908! kannten genannt, der ihm volles Ver- toren vernahmen die Geschichte, wie zu. In diesem Jahr, in bem auf i trauen einflößte. Er fchickte also einen eine Gesellschaft mit 15 Millionen Ka Grund der Ausnahm' ^stände 7016! langen Mann mit dem Perlenhals-? pital. die Vertreterin der arößten Pa Zivilpersonen den Kr" berichten ver- band in Begleitung des vorr'eh.-ren cker-Jndustrien des Landes, sich die fielen, sind 1340 hin:-richtet worden.' Herrn fort und nun wurde nach Len Kontrolle über ein? unabhängige Kor anderthalbmal soviel während ber berühmten Mustern gearbeitet. Vorlpcratiort mit beschränkten Mitteln er ganzen Revolutionise-:, und mehr alsi einem prächtigen Hotel des Boulevards schlich und die Konkurrenz zunichte in den vorangegangene-- 33 Jahren, Courcelles hielt das Automobil, machte. Fabrikgebäudes an der Lewis und Jr Zur Ergänzung sei )ugefügt. der Galgen im Jahre Xt lange nicht Mann bot Dem Juwelicrladen «rirarH (Tiit und Savannah sagten heute eben-1 SSrpeT mehr so emsig wie irr Vorjahre gear- tet hatte, der Grets bat seinen Beglei- falls vor der Grandjury aus undent- beitct hat. daß ih» jtüod) immerhin! ter. ibm das Halsband anzuvertrauen bullten ?ie Methoden mif denen bie ^?ed. ein Wächter. 630 Menschen zu« Cpfer gefallen und einige Minuten zu warten, was: Großpacker sich iede .4onkumm hnm hatte sich in Auenbeitn ein Meisenpär-1 Donnerstag wurde hier die ..General chen gewählt. Dort befinden sich an! Liabilitn Eompann" von Cincinnati sogenannte IVTrägK als Gartentbürpsosten. von denen 'je Zwei mit der offener, Seite gegenein ander gestellt sind, so daß ein vier eckiger aufrechter Raum entsteht. In dieser künstlichen Höhle, etwa 40 Zen timeter über ?e:n Boden und 1,50 Me ter von der oberen Lichtösfnung ent fernt, hat ein Meisenpärchen genistet uns eine ganze Nachtomm-nschaft er zogen und nun in die Freiheit geführt. Einen besseren Schutz gegen Feinde. aller Art als dieses selbstg'ewählte Ge fangnijj gab es kaum. 'Steine Katze konnte die oft belauerte Familie in ik.rem eisernen Ber ließ räuberisch über fallen. Freilich, wenn es regnete, war die Lage der Vögel mißlich, da der Raum oben offen ist. Indessen bat die Vogelfamilie alle Verhältnisse glücklich überstanden. Rätselhaft, erbeben konnten, um in- Freie zu ge lengen. Besonders die Jungen müs sen die Unbeguemlichkeit der Fluzver suche empfunden haben. Man kann iiiii-1 Uni iätiaidü bleibt es nur. wie die Zbter chen sich in Ministerium den Ver. Staaten gegen dem engen und hohen Schacht senkrecht über eine friedliche Stellung einneh. WW«MMWGW«W?M'MWWWWWV MWW^ 5l.^«W»Wlt»»M« gen eine koplet fingirichtete herrlt- nur annehmen, daß die durch oie Wit che Utnbmüa erwarb. Als Bald^ssa- terungSeinflusse entftanDenen Uneben re (fern von Perugia nach Florenz Helten, wie Rost usw.. an den ^nnen ram zogen tfint tue Florentiner über wänden Hilfsmittel zur Aufwärts^ ItnubTge Landstraßen drei Meilen weit z wegung der Vögel boten, so daß sie enteren. In der Stadt wurden an i durch Flattern und Klettern oie Höhe allen Straßenecken Porträts und !)JRe» erklimmen konnten. ^esenfalls war farbeifis!ltft^HT Erinnerung ait 5 eine mühsame Ernährung der Bo-' FTnan'amintft« arftnrt,,Ä den Besuch des Sangers. In Bolog- gelkinder und ein gewagtes Unterne^ Medtna. na ubtrTtöüitele man brn SBoqtn Tfet' men, unlet so schwinigm Vnhaltnissin u°l MouDEcfcßntpf) Großpacker sich jede Konkurrenz vom Fremde fehr ver:raut mit dem herbei-! Jersey Eitn sc a ten unter Protest" l"" unbekannter Knabe, dem erlaubt eilenden Hausmenter zu sprechen schien i aus. Wie es beißt besteht zwischen den um natürlich den Spitzbuben n'cht Agenten des Bees-Trust imd den'i'og Lu erbringen, gleichfafl sein Cpfer Der wieverzusehei'. Dieser war aus dem ^Unabhängigen" eine sttllschweiaenoe ZeuerSbrunst wurde. Mehrere hundert anderen ^Ausgange des Hauses längst Vereinbarung. Bewohner der anstoßenden 2enemetu fT zusammengedrehten und mit Seide die mehr als 3'KX) unb zwei Die über I e w E a st e, Enaland 21. Juni I ^„ni iqii ««tiJtH rnLRonia!n u w u n e n e n I a i n e a n 4 0 0 0 e e o i e e n i e ö s e e S e i k v o n 1 2 0 0 0 e s e e n e I e i n n V i 1 e 11 *4 tvtl fiw iniuc nen in England ist, war vorauszusehen, daß derStreik einFehlschlag sein würde. i e e v ö k e u n v o n o e I s a n W a s i n o n 2 1 u Berlin bei Magenverstimmungen auf'und 2000* Metern hoch liegen. Die I Dem neuen Census zufolge hat Rhode i pel „Oscar IV nach Kopenhagen das Eitrigste mit uer Bürste und ein i hri/+ift^ ?ms* (?itrnnis txf/inn*s»^ i Island ieftt eine Seoöfferimii nun ..Calabria" narih Unm«/**»»#*** das Eitrigste mit der Bunte und em höchste Stadt Europas ist bekanntlich pfählen sie als „tut sehr »ohlthahges, 'Mont^ouis, in Frankreich, das 1570 ein hohes Alter beförderndes Heilmit I iL^eter über dem Meere liegt. tfl". Biel fach wird behauptet, baß die Magenbürfte ber eigentliche Borläuser der Magenpumpe gewesen fein soll. j£ä ngetkultus in alter Zeit. Wenn auch die Bürger vergan gener Jahrhunderte nicht solche mit $3,000,0 »0 Kapital inkorporirt. Tie Inkorporatoren find W. S. Diggs, H. P. Cornelius. Z. S. Spen cer. Joel E. Clore und Otto Armle der. Die Kompagnie will sich ausschließ lick mit der Versicherung gegen Krank heit. Unfälle, etc. befassen. E i n n e u e s K a i n e i n i a a u a e i e Minister bee Inneren Morales' Hilfsfekrerar unter Zelaya. U n e s u u n e s u s s v i a o 2 1 u i N a e nen „Rew York Butchers Tressed Meat Association", sich geweigert hatte, vor der Bunves-Grandjury seine Aussagen zu machen und Den Regierunas-An- %T Jar aDT.!?t Moses H. Joseph von New $orf, der Ier ^.roa^ über die westliche HälHe frühere ^etretär der zur Bekämpfung i i°n Nicaragua, und Kommandeur btS des Packer-Trusts in's Leben gerufe- "anoneit^nnf#,ai walten Trotz geboten hatte, brach et' Partement benachrichtigt, baß der neue beute schließlich zufammen und machte I Kriegsminister ein unversöhnlicher Unabhängigen" verschaffte. ten und bit amerikanischen Interessen Joseph sagte „unter Protest" aus. i Allgemeinen in irüthenber Weis? Drei 5 tun Den stand er im Feuer eines! Angegriffen wurden. Diese Artikel sind unerbittlichen Kreuzverhörs. Anfangs I Regierungsvresse von Manaaui im U hPrnffiinMi*^ uv,„-v weigerte er sich, die ihm von W. K. Kenvon, dem Assistenten des General anwalts Wickersham, und dem Spe zial-Distriktsanwalt James H. Wil kerson vorgelegten Fragen zu beant Worten, aber schließlich bequemte er n unl roorbcn In 5aoanna6 bilden b« «qotten 'jjf 17, Pani,:ltl,ä« btr aticajo« Pack« tin Karl.ll unb i 5 O s e n S e e e e u s s i e w e i i n i a o u e u e z e s ö w o e n e e i Welt. Etwa vterundzwanzig Ansied- und wird ebenfall» vor der Grandiury lust beläuft sich auf $125 000 i n iibpr h?m iftao Abend ebenso n(öt»nrf» s,» it»*, i ..,*rai: Marion Mano von Augu Arbeit. Der Zusammenbruch des Streiks folgte sehr bald der Ankündigung, daß die Amalgamate Gesellschaft von Ei senbahnangestellten sich geweigert habe den Streik anzuerkennen und finanziell feueeft. worauf er von der langen zu unterstützen. Da diese Gesellschaft ®rüde ins Wasser sprang, in dem er eine der stärksten Arbeiter-Orgcmisatio-1 versank und ertrank. Island jetzt eine Bevölkerung von «Calabria ."42.674 gegen 428,3^ im'Iabre' 190 und Die Stadt Providence eine solche von 224,326 gegen 175.597 vor zehn Iahren. I n k o o i v l» u s. O.. 21. Juli.—«rn mT HU* W a s i n o n 2 1 u i Der Ber. St. Konsul Olivares in Managua hat das Staatsdepartement per Kabel davon unterrichtet, Daß ein neues K a bin et in Nicaragua gebildet worden ist. das mit einer einzigen Ausnahme aus Anhängern und ehe maligen Beamten des früheren Präfi beuten Zelava besteht. Olivares beutet' ^Britain" von Liverpool. vurj vu5 llcu, in starker Weise an, daß das neue men würde. Die Zusammensetzung des Ministeriums, das nach der Ne fignation des Generalministers Chi o Baca gebildet wurde, tft wie folgt: HM V'fur .ms des Innerm Minister des Aeußeren und des Un terrichts, Francisco Pabißa, ein ehe. mahget Finanzminister, aber nicht un. ter Zelaya. im unt» veröffentlicht worden. Dr.^ Louis Earea. der Repräfentan Madrtz Washington, ist in Mana gua angekommen, wie der Konsul be richtet. fich^doch Rede unb Antwort zu stehen.! Wilmas, die Kommissäre Nicaraguas ^oteoh enthüllte die Rolle, die et: die angeblich mit Frieöensvort'f Iäien und ^ein Vater, Fredertck Jo^ph, bei «tcherunet der .Kontrolle seitens sollten am Dienstag hier ein^reffe-t v" Packer-Gesellschaften über! bis zum Abend hatten sie sich aber ge V das den Fremden und den jungen! Wbolesale-Fleischböndler von Derlen Straße, nahe der Williams Modesto Barrios unb Sebastian nach Washington geschickt mürben Au dien-, ,.e in der gleichen Weise empfangen werden, wie in letzterer Zeit die Repräsentanten sowohl der Eitraoa wie :ti Mabru Faktion empfangen worden sind. e u e s u n New York, 21. Juli. Die drei oberen Geschosse eines siebenstöckigen 58rude fonnte n wurden am Donnerstaa Öurd) eine ^euersbrunst zer Flammen nicht entrmnen flammen nicht entrinnen verbrannte. Man vermittlet, daß roar' bif Nacht auf dem Dache etr-6r' drängten eine unabbäna ae Packet-Ge fcUfchaft aus dem Geschärt. Telegraphische Nstizeu. Charles Edward Russell, der New porker Magazin Schriftsteller, der -Die Anlage der Damascus Brake kurzlich eine Artikel-Serie über den Beam Company in Sharon. Pci.. ist In London, England, wurde am Donnerstag formell und mit großem Zeremoniell angekündigt, baß die Krö nung des Königs und der Königin im mKv 0.. 2aS. I i 'l chl-»- unö tpäfer fein persönlicher Repräfen» tont in Paris. Minister für öffentliche Werke, LegU 2Irgon, Bürgermeister von Managt?« unter Zelaya. S Kriegsminifter. Benjamin Zeledon Geschäftsträger Nicaraguas in Guate i Ea# "nter Zelaya und neuerdinsG ßekretar von Julian Jrias. Kommk^ i u -T w i n i i Regierung mit absola» Kanonenöootes „Venus'. Die Ernennung Zeledons scheint br? bedeutungsvollste in einem Kabine* öon AnHangern Zelaya's zu sein. Der Konful Llwares hat das Staaks'de U fin.ttfmben imte. i sie wabrenb ber Nacht über Bord ge sprangen ist. In Baltimore hat am Donners tag Nachmittag ein Neger seine Kleü der mit Petroleum getränkt, in Brand Tchiffsnachrichte«. N e w o 2 1 u i A e .La Lorraine" nach Havre „Bremen" nach Bremen „Madonna" nach Nec nach Neapel „teampania* nach Rotterdam. i a u A n e New Aork. i e Pbilabclphia. a n e s e A e Estonia" von Anget.: „Columbia" von w 6 e i a n noch Boston. Angek.: „SBostotiian" von Boston. a v e A n e k i e n i a n v o n Montreal. o n o n A n e k a k e i i gan" von Montreal. e n u a A n e k a i o v o n N e w Nork und Philadelphia. Neapel. ^Abgeg.t „Romanic^ nach Boston „San Giorgio" nach New ?)ork „Hamburg" nach New Kork. Angel.: ..Königin Luise" von New Nork „Catpathia" von New Dort. u e e n s o w n A e e rion" von Liverpool nach Philadelphia. „Teutonic" von Southampton nach New York. i a a A n e k o e von New j?)orf nach Neapel und Genua. Quebec. Angek.: „Empreß of i v e o o A n e warf" von Montreal „Cymric" von Boston. Abgeg.: „Lake Champlain" nach Montreal. y o u A n e k e o e WaiHu^n" von gjesl na$9t*«i men.
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*K Tügliches Ii •tiefe an bal .«oNSbwt»' Itaft «e atatfltrts: •tWWtittiAXtSB, VOLKSBULTT*'. BoxS*. Ol—lnn»U, Ohio. E l- e HO. 637 VINE STRASSE. CIMC1NKATI. O tcloH»« S«Ml *084 •«MM«« Xf CT «Ml 804S «Mta*»«. ecdtl 6h-., tri. Cratt ?^o fNükatt. SM Bert 6tr„ *fl «Mi» 34«» Arcitng, den 22. ^itlt ÜUU. e V e s u e A n i S a loon Liga, die Brauer zu verdächti gen, welche die Spelunken ausheben lassen, ist karakterisiisch für die 2cm. perenzler. Wenn sie dix Förderer der Moral wären, für lvelche sie sich aus geben, würden sie mit den Brauern Hand in Hand arbeiten, statt desien Ilgen sie ihnen Hindernisse in den Weg. UND Die Natioisten in Chicago i führt, hat Las Volk leinen Grund zur sind über den Schulzensus verstimmt. Beschwerde. Wie so es kam, daß der Dieser gibt die Geiammlzadl der 1 als der Kongreß wieder zur regelmä fugen Sitzung zusammentrat. Tie Standpatter dachten nicht im Entfern testen daran, die Macht der Eisenbah nen im iter zu beschränken und die Räuber aus der öffentlichen Domäne herauszuhalten. Dieses Mal wurden fte aber eines Besseren belehrt. Der Präsident nahm feine Wolle als Führer Der Partei aus. wie seinerzeit Roose velt uns die Stanopatter gehorchten, sa sie einsahen. daß der Präsident tief» nickt davor scheuen würde, den Kon greß zu einer Extra-Sitzung einzube rufen, falls er keine befriedigende Ar beit leiste. Damit wäre aber sie Par lei noch nicht im sicheren Hafen, denn es verbleibt noch immer der Tarif, der das Volk noch immer irritirt. Aber auch in diesem Falle sind die besten Aussichten auf eine Aussöhnung zwi schen dem Präsidenten und dem Volke vorhanden. Der Präsident hält, wie berichtet wird, längere Konferenzen mit der Taris Expcrten-Kommission betreffs einer Umarbeitung des Tarifs. Die Kommission bat nämlich schon seit längerer Zeit umfangreiche Studien im Inland und Ausland aemacht und ist jetzt bereit, eine die anstößigsten Para graphen des Tarifs betreffende Revi sion vorzulegen. Diesen Bericht wird der Präsident im Herbst dem Volke un terbreiten und sich sowohl, wie den E s a e n A n s e i n a s w e n n Vit amerikanischen Papiere wieder ei nett bereitwilligen Markt in London! Kongreß auf die Annahme dieser Re fanden. Man hat Dort erkannt, daß vision verpflichten Das wird ohne ftt im Innern g-fund sins, da sie von Deisel das Volk frieden stellen, einem aroßen verbrauchssabigen Lande denn wau Dieics verlangt, tit nicht eine gestützt werden dadurch Kapital I sofortige und völlige Umgestaltung des und Zinsen gesichert sind. Was jetzt Tanss. .sondern die ZuucKrung, daß noch Käufen in großem Maßstabe im! dcr Tarif Nicht to bleiben wird, wie er Wege steht, sind die New Yorker Bör-! fenmanöoer. Die Ansicht wird ausge-1 ^vßen Fehler damit, daß et den Jrt fprochen, daß wenn es möglich wäre.i f*ern erweckte, als ware der jetzige die New Yorker Börse au? ein paar! r»f vollkommen und nicht verbesw Jahre zu 'schließen, der Kredit Ämeri-! ruhebedürftig. Damit war das Volk fas in Europa unbegrenzt sein würde, absolut ntch^einverstaaden. Jetzt aber, da vcr Prandent eine andere «prache fönen unlet 21 Zähren auf tun» 814,- lnt- g-nuq,u wtltebtn. th aing ihm 000 an. Tie Zahl der Minorennen, -«"°u so, ICK allen leinen SSotgangttn. tie ametüamteen'eitern entsprossen i Gr ftunb Mt T-r.'staq- «rmmNiifc. sind, beläuft sich auf 256,000, so daß die Kinder der auswärtigen Eltern mit 558,000 bei Weitem überwiegen. Da ferner in amerikanischen Familien ein starker Rückgang der Geburten wahr nehmbar ist, wäbrens sie sich bei den Ausländern in aufsteigender Linie be wegen, so ist es nur eine Frage der Zeit, wann das sogenannte Amerika nerthum unter der ausländischen Be völkerung gänzlich verschwinden wird. Für die Deutschen ift die Wahrneh mung ebenso befriedigend, wie wichtig, daß sie mit i:-2,)00 Minorennen an der Spitze der sremdgeborenen Elemen te der Stadt stehen. Das gewährt der Hoffnung Raum, daß in naher Zeit das Deutfchtbum die erste Stelle in Chicago einnehmen wird. Das kann aber nur der Fall fein, wenn der Nach wuchs in deutschem Geist und Sinn er zogen wird, und darauf sollten die Be mühungen gerichtet werden. n N e w e s e y e w i s i Repräsentant Fowler um das Mandat eines Bundes Senators und es ist ihm der beste Erfolg zu wünschen. In ver schiedener Hinsicht war er einer der wichtigsten Diener des Volkes im Kon greß. Er ist der grimmigste Feind Cannons und feiner Methoden und hat besonders viel dazu beigetragen, daß Cannon seiner Macht entkleidet und die Methoden geändert trurten. Besonders wünschenwerrh erscheint feine Berufung in den Bundes Senat mit Rücksicht auf die Finanz-Reform, die nicht mehr aufgeschoben werden kann. Die großkapitalistischen Sena toren werden für die Aldricht'cke Zen tralbank eintreten. Fowler, der un streitig Der bette Kenner der amerikani schen Finanzen im Kongreß ist, bat entschieden Stellung gegen Aldrichs Plan genommen und befürwortet ein System, welches dem Lande die nötbi gen Umlaus-mittel sichern würde, ohne dent Großkapital alle Geldmittel der Nation zur Verfügung zu stellen, toi? das im AlDrichschen Plane liegt. Als Reformer und Volksmaitn hat er von Seiten der Standpatter die sckänd lichste Behandlung erfahren. Cannon warf ihn aus dem Kommittee für Ban ken und Ilmlaufsmittel hinaus und die Finanzgewaltigen in Dem großkapita listischen Nero Jersey setzen alle Hebel in Bewegung, um ihn aus dem Senat herauszuhalten. Wenn das Volt ein richtiges Verständnis? für feinen Werth derWelt schaffen ließen. Aber auch diese hat, wird es darauf sehen, daß Fowler in den Senat gelangt. e i e e n e s e i e w i v die Anficht ausgesprochen, daß die Aussichten der republikanischen Partei das aggressive Vorgehen der Sklaven auf Erfolg bei den Wahlen in den besitz«, die nicht blos die Sklaverei letzten Monaten sich bedeutend gebessert dort, wo sie schon bestand, beibehalten. haben. Wir sind geneigt, dieser An siebt beizupflichten und zwar Haupt fächlich aus dem Grunde, daß das Vertrauen zum Präsidenten Taft be deutend gestiegen ist. In den ersten Anfängen seiner Administration ließ Präsident Taft die Standpatter ruhig! tal, kann man weder eine solche Hals schalten, weil er glaubte, daß es dem ftarrigkeit nachsagen, noch befindet er Präsidenten nicht zustehe, bie Politik sich im Beuge der physischen Macht, der Partei zu oiktiren, speziell hielt er um das Aeußerfte wagen zu können, ßch nicht berechtigt, dem Kongreß Vor» Er weicht wohl langsam und unwillig schriften zu machen. Das nützten die Standpatter aus, um den Tarif nach ihren Wünschen zu gestalten. Das öffnete dem Präsidenten die Aucen. Er sah ein, daß, wenn er die Stand patter nicht am Zügel nehme, die Park tet auf den Strand gerathen würde, fttad er handelte dieser Einsicht gemäß, lst Der Praudent beging emen $raiilent bK|tn Athlet beging, ift los gegenüber. Jetzt, wo er sie einem gründlichen Studium unterzogen hat und von den unparteiischen Männern I der Taris-Ko^miiston berat hen wird, hat er die vielen Schwachen des Tariss erfaßt und ist bereit, sie zu korri giren. Freilich wollen wir kein end giftiges Urtheil über die Bekehrung des Präsidenten fällen, aber wenn es mit den Mitteilungen betreffe feiner Vorschläge zur Aenöerung des Tarifs seine Richtigkeit bat, dann ist er 411 der Unterstützung aller Bürger berechtigt. Eine dritte Partei. Letzterer Zeit ist viel von der Noth wendigkeit einer dritten Partei ge schrieben und gesprochen worden. Als Grund wird angegeben, Daß die beiden jetzigen Hauptpaneien den Anforde rungen der Zeit nicht genügen. Dieser Wunsch wird von zwei entzegengesetz ten Seiten zum Ausdruck gebracht: von Den Erz- Konservativen und Erz Radikalen. Zu den Ersteren gehören I die großkapitalistischen Elemente. I Diese behaupten, daß in beiden Haup: Parteien eine gegen das Kapital gertdr tete Strömung bestehe, welche abschreck- i end auf den Kapitalismus wirke und dadurch das Land der Verarmung ent gegenführe. Aus diesem Grunde wird I ein Zusammenschluß der kapitalisti i schen Elemente in beiden Parteien be fürroortet. Dieser Wunsch ist that I sächlich schon erfüllt. Schon seit län I gerer Zeit ist wahrnehmbar, daß die großkapitalistischen Republikaner und I Demokraten in der Politik HanD in 1 Hand arbeiten. Zum Glück ist diese Koalition nicht stark genug, um zur Herrschaft zu gelangen. Das allge meine Stimmrecht erweist feine segens reiche Wirkung Dadurch, daß es eine direkt volksfeindliche Partei nickt auf kommen läßt. Zu den radikalen Elemente», die eine dritte Partei gründen wollen, ge hören Diejenigen, denen das Tempo, in welchem die Volksrechte sich ent wickeln, zu langsam ist. Ihnen schwebt eine kräftige Strömung wie im Jahre 1881 vor. als die leibliche Sklaverei mit einem Schlage ausgehoben wurde. Sie sind der Ansicht, daß Durch Zu sammenfassung aller voltsthüml'.cben Elemente die unbefriedigenden Ver hältnisse, welche der Groß Kapitalis mus hervorruft, sich über Nacht aus Bewegung wird zu keiner größeren Bedeutung sich emporschwingen kön nen, weil sie durch Die Lage der Dinge nicht berechtigt ist. Die Sklaverei erlitt (ihren plötzlichen Zusammenbruch durch sondern sie auck noch weiter ausdehnen wollten und sich im Besitz der phy fifcheit Machtmittel wähnten, um ihren Wiüen gewaltsam durchsetzen zu tön nen. Dem jetzigen Feinde, dem Großkapi- zurück, aber er verliert beständig an Boden. Es ist ein großer Unterschieb nachweisbar zwischen den Verhältnis^ fen von 1901, als Roosevelt seine Ad ministration antrat UND bar hielt. Am deutlichsten äußert sich das an den Eisenbahnen, welche die größte konzentrirte Kapitalsmacht in diesem Lande darstellen, da sie sich auf nicht weniger als 20 Milliarden beläuft UND ihre Geldmacht bei den Wahlen auszunutzen verstand, indem die beiden Häufer des Kongresses speziell Der Senat, mit Geschöpfen des Großkapitalismus angefüllt waren. Niemand wird bestreiten können, daß Roosevelt diese Macht wesentlich ge schwächt bat und daß auch Taft hierin lverthvolle Erfolge aufzuweisen hat. für 2a- mehr entstehen. Die Tage der Harr. mans sinD gezählt. Angesichts solcher Errungenschaften liegt doch keine Notwendigkeit für eine dritte Parin vor. um Den Kapitalismus in sein: gebührenden Grenzen zu verweisen. 11UU4 au utiutuvtti ituiuui., ergießt. Plan. fcer ahm***. dann dämmt man die Quelle der bffubmt« ab, aber schüttet sie nickt zu. Bis jetzt |5" zu Ein Grund zur Unzufriedenheit ver bleibt thatfächlich nur noch am Tarif. Aber Niemand wird behaupten wollen, daß der Tarif in feiner jetzigen Fas. sung noch lange verbleiben wird. In dieser Hinsicht wirkt die demokratische Partei segensreich, indem sie 'u Tarif« reformen drängt unb dadurch einen starken Druck auf die republikanische Partei ausübt. Sollte es sich aber er» weisen, daß der Präsident und feine Partei diesem Druck nicht nachgeben, dann wird die Herrschaft an die demo kratische Partei übergehen, weil das Volk mit dem gesunden Instinkt, der bislang die Volksmassen ausgezeichnet hat. es verstanden bat, beide Parteien zur Beachtung der Voüs-Jnteretfen zu zwingen, und das ist jetzt rnebr der Fall, als je zuvor. Demokraten haben McKinley und Roosevelt gewählt. Wie weit geringer das Vertrauen zu Taft war. ift aus dem geringeren Votum er sichtlich. das ihm zugefallen ift. Sollte daher Taft durch eine falsche Stellung zum Tarif noch mehr das Vertrauen der Massen in beiden Parteien einbü ßen, so wird sein Nachfolger ein De mokrat sein, der Tartfreforrn zum Lo sungswort des Wahlkampfes macht. Die jetzige Methode, gemäß welcher das Volk durch den Wechsel zwischen den bestehenden Parteien feint Rechte sichert, ist bei Weitem einer dritten Partei vorzuziehen, die lediglich einen Zusammenschluß und Sieg der kapita listischen Elemente in beiden Parteien bewirken könnte. Die Gefahr denjenigen, Die jetzt obwalten. Die Kapitalsgewalt hat Verkürzungen erfahren, die man vor Roofevelts Termin für unerreicht Aus Paris wird geschrieben: Al« der siebente „Zeppelin" auf den Bäu men des Teutoburger Waldes hing, lie ßen sich die französischen Flugkünstler Über die Lehren dieses Unfalls inter viewen. Sie erblickten in ihm eine er neute Vrurtheilung dr Lenkballons und jedes Systems ..leichter als die Luft". Lauter als je verkündeten sie ihr Dog ma, daß nur das „plus Iourb que Fair" im Reiche der Lüfte selbstherrlich regieren konnte. „Gebt uns die Geld mittel, große Apparate für zehn Perso nen zu bauen", sagte Bleriot, „und ihr werdet sehen, was wir leisten." Der Virtuos l'rtd Propagandist des Einde ckers ist leider rasch Lügen gestraft tiAllA« SMmrtltt 0«ltWI«H, *8. Juli lOlO.- Machen die Vefiirworter einer dritten eingreisen können, hämit das Schicksal Partei geltend Daß sie eine schnellere des Fliegens ton seiner Geistesgegen. Entwicklung herbeiführen wollen, so wart, seiner augenblicklichen Entschluß ist das ein'betontere triftiger Grund, traft ab. Die kann keine Wissenschaft sie nicht aufkommen zu lassen, denn so lehren, dazu gehört ein ^besonderes Ta nothwendig auch ein weiterer Fort schritt ist. muß dieser schrittweise er folgen und nickt überstürzt werden. Wer von dem Grundsatz ausgeht, daß dem Kapital eine wichtige Rolle im ökonomischen Prozeß zusteht, und das wird Jeder bestätigen der auf dem 99o den der bürgerlichen Gesellschaftsord nung zu verbleiben rrünfdbt, der wird 1 ivorden. Der 2oDe»shit,t Wächters in Reims hat bewiesen, daß die Flugnnr schtne so wenig vor meteorologischen Ueberraschungen gesichert ist wie bet Lenkballon starren oder unstarren Sy^ I Händen, daß die Kraft, welche die bis herigen Fortschritte gebracht, stch et schöpft hat, so ließe eine neue Partei, die der ins Stocken geratenen Bewe gung einen neuen Impuls verleiht, ftch rechtfertigen, aber sicherlich hat Nie mand ein solches Stocken trabt gen cm men. In den volkstümlichen Elemen ten beider Parteien ist der Entschluß wahrnehmbar, den ökonomischen Fort' schritt weiter zu fördern und ihn von den Fesseln, welche der Großkapitals mus ihm noch auferlegt, zu befreien. Das Programm des Präsidenten Tan ist tm fortschrittlichen Geiste gehalten und aus den Kundgebungen der beiden Parteien ist ersichtlich, daß sie die In teressen des Volkes wahrnehmen. Zu einer Zeit schien es, als könne nicht» die Eisenbahnen Daran verhin dern. das mittlere uns kleinere Kapital durch Begünstigung des Großkapitals in Frachtraten und Transport Faci litäten aufzureiben. Diese Gefahr :st jetzt geschwunden. Die Möglichkeit. das Eisenbahn Kapital auf Kosten des Volkes durch willkürlicheErböhung der Frachtraten zu mästen, ist ebenfalls geschwunden. Die Monopolisirung der der mit jedem Sinn und mit jedem Naturschätze, speziell so weit sie zur Gliede angespannt arbeitet. Es gehört Holland flammen die daumumpflanz öffentlichenDomäne gehören, die früher! sogar ein sechster Sinn da u. der! ten Grachten und die vom Soldaten selbstverständlich galt, ist ebenfalls Gleichgewichtssinn, oder doch eine Ber tönig für die Garnison erbauten ro ein Ding der Vergangenheit. Aus dic seinerung des Gesühlsinnes. ähnlich der. then Häuschen, aus Rußlanv die von fem Bosen werden keine Rockefellers Verfeinerung des Ortssinnes derBrief dem dritten Friedrich Wilhelm für tauben. Gelingt es. das Gleichgewicht seine russischen Sänger errichteten selbstthätig herzustellen, dann wird die i Blockhäuser. England bat das Vor ein rein mechanische? Fahren wird da mit kaum erreich: teilt. Solange die tückischen Luftströmungen urplötzlich r!f i". Maschinen fein, hie stems. Noch sind die Ursachen des Utv ge moderner Läden sich ausgetban ba glucks nicht genau ermittelt. Hat Wach- den. mag auch rings um die alte Stadt ter den Motor zu früh oder zu spät ab- ein Kranz von neuen Vorstädten ent gestellt. ist er in einen Wirbel oder ei* standen sein, mag auch über der Dach nen senkrechten Luftstrom gerathen. hrtie der alten, ehrwürdigen, tieinen, war der Stoff des wiederholt durch« stillen, mit den Emblemen der Zopf näßten und getrockneten Apparates zeit geschmückten Häuschen sich ein bar brüchig geworden? Der Unfall scheint barischer, schreiender, seelenloser vier jedenfalls der lehrreichste von allen zu stöckiger Neubau erbeben, und mögen fein, welche die Füegetunst bisher zu auch gelbe, roihe und grüne Straßen verzeicdnen hat. Vielleicht fördert die tahnwagen an diesen Häuschen vor eingeleitete Untersuchung Lebren für! überdonnern es ist noch immer daS die Zukunft zutage. Vorläufig sieht es aus, als ob das Fliegen mit Aeropla nen eine individuelle Kunst bleiben soll. Ein Lenkballon mag sich allein bewe gen. wenn seine Schrauben zu wirbeln beginnen. Ein Fiua.ipparat bedarf der helfenden Geschicklichkeit des Lenkers. Aufgabe bei Lenkers erleichtert. Aber 5 bild zu Neubabelsberg und wohl auch lent wie zum Malen oder zum Krieg- ein Preußen daraus wuchs so ist auch führen. Dieser persönliche Vint heil am Potsdam erst durch feine fremdlandi Fliegen muß jedenfalls erheblich ver mindert werden, wenn die Flugmafchi 11 e ein allgemein zugängliches Fahrzeug werden soll. Und dieser technische Fort schritt darf auch nickt mehr lange auf^0 sich warten lassen Denn bis jet»,t bat! ^burger Vorstadt, wie der Nauener auch zugestehen, daß vorsichtige Ermä- gefordert als txis lenkbare Luftschift. reckten Havelufer die alte Stadt gung am Platze ist, um eine rriebtige immer noch ein Grunb, i umschließen, einen ziemlichen Umfang Quelle des Wohlstandes, welche das ,,'chwerer als bit Luft nicht so rasch z angenommen namentlich verspricht Kapital bildet, nicht zuzuschütten, denn ..e" die Berliner Borstadl wegen ihrer fcko sonst kann auch die andere Quelle des ™ch bat sich 0t:tcn aegenuber dem Wohlstandes, die Arbeit nicht gedeihen, i technischen J.ttarLetter einet großen ftn gegenüberliegendem Ufer bas Die Arbeit liefert den Boden dee amerikanischen -:?:tf..,rtft über ben Mpfelmeer des „Neuen Gartens" sich Wohlstandes, das Kapital die nöthige beutigen Flugm^'cktnentnpui ausfit-: hinzieht, und als bevorzugte* Quartier Beriefelung. Wenn zu viel Wasser uck sprachen. %luamctchtnen so au- Bis jetzt 3" und zu ent-, wickelt. Ich bin uber tugt, baß sie be wir dem. Der n 9t„j heute btrcun von deute ist eine SrtntiN ja» der '4int "nbju »tl«r fmb. Neue deutsche Städtebllder. von Heinrich Lee. ten, die er geu ben Hat, Potsdam, wo es sich von der nach Wannsee zu gele genen Wasfersnte aus prasent-.rt, an fünfter Stelle. Potsdams Schönheit überall fühlt man. aus »ixicUun einzigartigen Boden man in dieser Stadt steht. Mögen auch in den bei den Hauptverkehrsadern, der Nauener und Brandenburger Straße, eine Men- alte, dal in Wahrheit UND in jedem Sinne „königliche" Preußen, was in dieser Stadt sich wiederspiegelk. Was einem anfänglich in einem merkwür^ digen Widerspruch zu diesem Eindruck zu stehen scheint, dal ist das Interna tional .'lektrische an Potsdam. Aus Frankreich stammt Sanssouci. aus für den „Neuen Garten" gegeben, unb bie Matrosenstation am Iung^ernsee führt den norwegischen Namen Kongs tiats und ist aus norwegischen Holz häusern errichtet von dem döh mischen Nowawes nicht zu «Den. Aber wie der märkische Sand erst bes fremden Samens bedurfte, damit Preußens Spiegel. Was das moderne Potsdam betrifft, bat Aeroplan viel :nebr Menschenleben! und Berliner Borstabt. die alle drei auf k 4letcht Vwr4 (B wäre i stimmt sind, unsere Verkehrsmittel völ und er Hat sich gut bewährt, «i» .uu^ _. daber tbörick:. von dem bisherigen Ug umzuwandel» un.- ich glaube auch, 1 ift nach bitfem Plane arbanöelt iwtttn w'«'N.- 3* Ih° ntbtnW au*darin da«! V S5« örunb z btr »imitine cor- ?uf k-»rv«tii u „i*cibbttlir.riia" root. Auch bit das wird nicht jene Form von Flug öffentlichen Gebäude Potsdams baben eine fchätzenewerthe Vermehrung er- ,uAervpl ^fahren, so durch die prächtigen n«. T«i ^lu, zu ji«t fmb oud) »en löniql. öätt.n tu,* heute üblichen Maschinen nach einem falschen Prinzip gebaut Sie tön nen 'ich nicht ftlbft erheben. Man ist ae nöthigt, sie so lange über ben Ervbo ben rollen zu lassen, bis der Wider^ stand des Windes gegen ihre Flachen groß genug ist. um die Maschine em por steigen zu lassen. Aber ich bin der Ansicht, daß ir einigen Iabren ein Aeroplan gebaut werden wird, ber oh ne weitere Umstände sich von selbst ent porhebt und be: allen Witterunqlver Hältnissen sein Ziel erreicht." Potsdam. Die herrliche Umgebung denutzung der kaiserlichen Familie be in „2. »Knüffen *»niei«fie«mr Wmmt« un» baium b.m »ublllum Z i auch nicht zugänglichen Neuanlaaen Fremdlardische Entlehnu gen. Garten des Neuen Palais noch Das modern? Potsdam. Der an-1 bie Spielbeete ber kaiserlichen Kinder. I ftvkratische (I harokter der Stadt. eine Hinderniß- und Eskalatiierbabii Tie Popularität der Kronprinzen- für militärifcbeS Turnen und ein nieo- schen Entlehnungen das geworden, was Kosten wurden dadurch noch böher. ee ist, und also auch in Dieser Hinsicht Aebnliche Schwierigkeiten ergeben sich sowohl die Bebauung der Bran ncn am &fr u t?r'tnb" 8 „Heiligen See", an des jfjCn Leute noch eine starke Ent Wickelung. Das Interesse, baß ber an viestm Stadttdeil nimmt. Kaiser an diesem Stadttdeil er dafür einen anderen Bebauungsplan bfn ihm voraeleglen verlangte, weil I ihn nach f,inm «aibrad un6 b„Barock £tma, unb iutlt tjt 2"'nut""-' attt bo. «.mn Im*. X« 5 u3ma_ fla„li(iK mäMxn qtro.rb.idmU, m, sich 5,r 6tfoi.l*r«n ft "b" ?'n,ch °°n ^ch.chm. «m. ll „ut1ue „lrtu. auf b„ 6urd5 1 mad,,( ion. d3i)I di. !S.nich.r..n,.n bi. jutheil geworben sind so baS mäch tige Thor vor dem Haupteingang von Sanssouci, im Crangeriehaus bie astronomischen Instrumente von der Sternwarte in Peking, die Berscknnel« jung der Orangerieanlagen mit dem Belvedere, vor dem Belvedere die An pflanzung der durch den Kaiser vom Libanon mitgebrachten jungen Zedern, die mächtigen, fanbebbertraaenden Sandsteingruppen vor dem Neuen Pa laii, in den Laubengängen dieses Schlosses die von dem Monarchen aus Italien mitgebrachten Büsten der romi schen Kaiser und vor dem japanischen Hause das schöne, im ostasiatischen Stil hergestellte RundaiNer. Einige weniger in die Augen fallenden, für die Primat I liebes Häuschen, das für die damals I noch kleine Prinzessin Viktoria Luise „ffte »drob-fl ggf #«W Sät |"n"'*• «in yi.ianbft o. Humbold! die sroeittj1" ^r,. preußische fthniaertfitun* genannt, ^.ftn ^pkklplatzen der laiserlicken euch alt eine „Slab! con P-Iii»«ii'» «m o.tfiorbt ist t. tiin.l roorben. uns eetj"« M«t" et»""«« Maler unb Ärllreis.ndk Hiloklrandl! aufßtsi.lll ein lliottü tti -Srtftt nennt unter den schönsten Landschaf Zungen von Helgoland. braucht hier nicht noch einmal gepriesen ^ta^t bleibt. Ein solcher zu werden. Cb man feine großen i Emfluß auT Gärten durchwandert ob man vor fmronten steht in ben alten historischen feinen alten Schlöffern. /Palästen, Tdnlen ^er Stadt^uch der iUoneju Thürmen, Kircten, Kuppeln und Bild fauler, steht ob man von seinen grü nen Usern den Blick über die wettm. blauen, söhrer umrahmten HaoeUeen schickt oder träumend an seinen stillm. braunen, von Baum reihen eingehegten Kanälen sitz ob einen die in preu ßischer Diszipl'.n, Regelmäßigkeit und Sauberkeit auegerichteten breiten ^l len Straßen mit den kleinen Häusern, die selbst durch die Sparsamkeit ibrel Schmuckes einen Zug preußischen We sens darstellen, umfangen oder die in verschwenderischen Dimensionen ange legten Plätze, in die man sich des Sri datenkönigs exerzirende lange Kerls hineinzudenken hat ob man vom Pfingstberg da« herrliche Iandfchast» liche Panorama genießt, od auf der SanSfouci'Terrasie von Friedrichs Marten sich umschauern läßt ob man dem Sprudel der Fontänen lauscht, ob eineln fernen ^crnji^rial Vortheilhaft kommt in den jüngsten Neubauten der bevorzugten Stadtgegenden der Be schluß der Stadtverwaltung zum Aus Druck, dah dabei der geschichtliche Stil die Gestaltung der Häu- das berühmte „Fasiavenrecht". Wie sehr auch in Kleinigkeiten alles Neue der kaiserlichen Genehmigung unter liegt, davon ist Beweis ein neues klei nes Denkmal in der Neuen König straße. das einen verdienstvollen ver storbenen Mitbürger Namens Eisen hart vorstellt. Das Postament dazu war ursprunglich als Felsen gedacht, mußte aber auf Befehl de» Kai'ers Prozent. Den Vorzug. Residenz zu fein, und nicht bloß den» Namen nach wohnt doch die kaiserliche Fa milie fast das ganze Jahr in Pot» dam hat die Stadt eben mit man chen Rücksichten und Opfern zu bezah len. „Was meine Stadt Potsdam braucht, soll sie haben," lautete ein Ausspruch des Kaifers, der in Pots dam zum geflügelten Wort geworden ist, ber sich aber nicht immer Geltung hat verschaffen können. Ein noch in frischester Erinnerung befindlicher $8e weis dafür sind die ungeheuren Schwierigkeiten, die sich beim Bau der elektrischen Straßenbahn ergaben. Als es hieß, daß sie über die dem Stadt schloß gegenüberliegende „Lange Brii de" gelegt werben sollte, legte der Hof sein Veto dagegen ein mit der ästbe thisch gewiß plausiblen Begründung, daß die Drähte dem Schloß nicht ge tabe zur Verschönerung dienen wür den die Stadt sollte deshalb an an derer Stelle eine Brücke für die Bahn errichten. Dieses Projekt hätte der Stadt einschließlich des Preises für bie dabei anzukaufenden und abzubrechen den Häufet zehn bis fünfzehn MiUio nett gekostet, und sie lehnte es ab. End Iich gab der Hof die Brücke frei, aber mit der Bedingung, daß wenigstens die Masten für die Leitung eine be sonders schöne Form erhalten sollten. Nach einer Zeichnung Herrn v. Ihnes wurden die Masten nun in einem Ei fenmerte befonbers angefertigt, unb zwar zu einem dreifach so hohen Prei fe, als btn sie sonst gekostet hätten. Damit aber nicht genug, benn als sie glücklich aufgepflanzt waren, kam die Polizei, fand sie zu breit, sie mußten nochmals umgeändert werden, und die jetzt bei der geplanten Verlängerung der Straßenbahn bis Wildpark und bis Glienicke, die. weil sie dem Verkehr der kaiserlichen Wagen hinderlich wer den könnte, ebenfalls vom Hofmar schallamt beanstandet wird. Auch die den meisten Berlinern wohl schon be kannte neugebaute Glienicker Brücke, bis zu welcher nun die Bahn geführt wird, gebort zu Potsdams Scbmfr genslindern. Der nüchterne, an bt/tn Enben mit großen Sar.Dsteinftguren abschließende Eisenbau, der allerdings in das poetische Landschaftsbild einen recht prosaischen Ton hineinbringt, hat sich aus diesem Grunde sehr leiden- mU(,eI| den Rätter Tausenden liegen jetzt unterhalb der :n einen ordentlich gemeißelten Sockel um gewandelt werden „totil Feisea nicht in einer Straße stehen." Iflf und °I» 8»Stt möcki'n gern wissen, warum statt dieses Misch masches von Stein und kahlem Eilen gtrinc nicht ein ganzer schöner stei nerner Bogen hingesetzt worden ist. Der hatte aber, so führen die Vertei diger der Brücke an, abgesehen von Gründen rein konstruktiverNatur, dem Kronprinzen in Babelsberg die Aus sicht verdorben, unb bas wollte man bock? nicht. Am interessantesten an dem Brückenbau sind die Erdmassen, die dabei freigelegt worden sind und die ganz aus Muschelkalk bestehen, auf dem ja Potsdam ruht. Zu unzähligen Brücke am Seeufer die Muscheln noch herum und werden erst wieder ver schwinden, trenn die Ufer mit den ge* planten großen Rasenanlagen bedeckt sein werden. .In Potsdam fängt der Mensch erst bei der Eizellen, an' da» pflegt ein dortiger Gymnasiallehrer sogar seinen Schülern vorzuprebigen. Kein Wunder, daß der demokratische Berti* ner seine Sehnsucht nach Potsdam vollständig befriedigt fühlt, wenn er hin und wieder einmal eine Tante, die bei ihm zu Besuch eingetroffen ift, bort herumzuführen hat, ober wenn ihn die Schönheiten der Havel in Potsdams Nabe locken. Einmal im Le ben sieht er sich das Schloß von Sans fouri, allenfalls auch die Ftie bensfirche an. weil Kaiser Friedrich dort begraben liegt damit 2dilufo. Seine Viebe ist Pots dam nicht, dazu ist es ihm zu l/.remt und aristokratisch. Allerdings scheint nach allem, was man hört, der jetzige Oberbürgermei ster Voßberg einen modernen Zug tu das stei'leinene We'en zu bringen. Sein Werk ist auch die elektrische rtrastenbeicuckitunfl und die eleftri* sche Strastenbobii nach Nomamev. Auch ein neues Rathhaus wird durch ihn geplant, nur bat mau noch et neu geeigneten Platz dazu .und die ,rcundicbaftbmtl jenes gründe, tüöchsene Eiland ,über das die „Lange Brücke" führt foü sogar mit einer ^estbaüe bebaut werden, damit Poto dam auch als Kongreßstadt funsttg Beiiditung rindet. Em bevorstehen des Berkehroprojett ist noch ber Buc hau einer breiten und bequemen Auto mobilstrafoe vom Vieuen Palais nach der Döbrritzer Heerstraße, die. den schon vorhandenen Stmßenzügen fol geitd, östlich am Bornstedts ,lelb ent lang gehen und ee de,i kaiserlichen Äutos ermöglichen ioll, den Weg vom Neuen Palais biv zum Berliner Schloß in einer halben Stunde zurück julegen. Damit dürfte die Eifeubuhn zwiichen Berlin unb Potsdam für die kaiserliche (lamilie Trotz der räumlichen Vergrößerung ist Potsdam in der Zunahme der Be völkerung gegen andere Städte, na mentlich bie Bororte Berlins, doch ganz erheblich zurückgeblieben. Gehör te Potsdam doch schon vor hundert Jahren zu den vier einzigen preußi schen Städten, die damals über 2U,0ü0 Einwohner zählten. Die Vermehrung beträft feit dem Iatzre läTu nur etwa Preußen huiwegmunichen. «ftrijt auf alle Zeiten ausgeschaltet fein, und tie wird itch an bieten Schienenstrang nur noch er innern, wie un die selige Postkutsche. Wer nock, Sinn für den Ebaratter einer Stadt bot.der wird sich trotzdem niemals den konservativ altpreußi sehen Zug. der Pott-bunt wie keine an dere Stadt durchweht, und der äußer iich am brasmdisteit in ber ^uichrin des Kaiser Friedrich-Deiitmate her vortritt (Köllig Friedrich III. von )t u'ÄeÖ'*1«»' -ft* jiy d- i.' Sei'.' iruv bei imngeti Beriihniiig, aus bau patriarchalischen Vcrlmltiufe dervor, dn? dir Bevölkerung mit der foiferli* then Familie unterhalt. Ilm dies Vcrbaltmi) ganz ',u würdigen, mufj man in die Potobamer Bürgerhäuser treten, wo. selbst wenn dao ^ainUien oberdaupt zur schnöden volitischc.» Linken gehört, an den Wänden doch mir feiten das Bild des Xiaiiers fehlt. Wenn aber erst ein Blick in die mit Bildern der .«Uniterm, der „fletnea Priiizefiin". die nun auch schon eine junge laute geworden ist, der Krön prinjeiiin und der kleinen drei Prut» zen vollgestopften Potsdamer Mäd dien vnmtvr vergönnt ist, wo selbst die lei verwinden damit austapeziert sind' vd) glaube, daß die.vabettzol lern auf dieie heimlichen, zierlichen Tempel vreiißi'chcr McnigMreue ftol zer feilt können, als nu* die Nubmeö stalle int Berliner Henghaus. Nicht alle Mitglieder der kaiserlichen Fa milie um saßt das Potsdamer Unter ha neu herz mit der gleichen Smnpa thie ee giebt auch welche, die Oliv gute« (Gründen entschieden unpopulär sind. Die allermeiste Beliebtheit ge itief?ctt „Urotivrintetis.". Wie der trcnprun einmal im Lustgarten im ter hei ibut imchl au »rubelt 2 frästen jugend ein Wettrennen hernnitailete. wobei er dem Sieger und der Siege riit ein hmkelnngehtciie* Fiiivmarf itutf aiic-hänbigte wie er einige an here Male dieselbe junge *eielUchnft in feinem Auto tparieren fahren lief: wie er einmal die ganze Äeitzsch? Konditorei auskaufte und ihren Inhal: vertheilte und mal dieser Geschichten noch mehr sind, das erzählt ganz Portsdam mit Lust. Wie soll man aber erst die Liebe schildern, deren sich die Drei kleinen Prinzen von feiten der Potsdamer Backsische erfreuen? Man mufj das selbst mit ansehen, wenn an schonen 2agen die jüngsten Hodenzol len: im „Neuen Garten" spielen und das ganze weibliche junge Potsdam mit heißer Zärtlichkeit, ja mit Augen, die ein förmliches Mutterglück auiftrah len, sich um die Kleinen herum grvy Pitt. Ein unvergeßliches Ereignis habe ich noch aus einer mir wohl bekannten Potsdamer Familie zu mth den. In dieser Familie gibt es eine Köchin, beten Bräutigam Sergeant in der Leibeskabron der Äarvedu-Corps ist. Da war Regimentsball auch Auguste, die Küchenfee, war dazu feiet: lich geladen. Am anderen Morgen war sie vor Aufregung tu keiner Arbeit f\ k^ig. Ein halbes Tugend Teller fiel ihr aus der Hand, statt Salz warf sie Fucker in die Suppe und als sie in die fem Zustand sogar noch ibrt Ballblufe von aestetn aufzuplätten den Versuch machte, da brannte sie mit dem zu bei» sten Eisen ein grofee« irreparables Loch hinein. Was war mit dem sonst gant vernünftigen Mädchen geschehen? Auf tem Ball gestern hatte der Kronprinz mit ihr getanzt und mit ihrem Bräutigam die Kronprinzessin! Fokal-Berichl BSser Anfang. Uiftifi Bei der Probefahrt eise! nttuu Ä»tos deö Bergungscorps. Das neue Automobil des BergungS corps hat sich gestern sehr fehl echt em« geführt. Während einer Probefahrt, welche ein Theil ber Mannschaft mit der Maschine machte, wurde an der ^Kreuzung der Neunten und Sycamore Straße der 69 Jahre alte Thomas Bar dwell niedergerannt und übersah» ten. Der Verunglückte wurve unoer züglich in dem Automobil nach dem städitschen Hospital geschafft, wo ein Bruch des rechten Arme, eine tiefe Wunde im Gesicht unb innere Verletz» ungen tonftatin wurden. VterblichkeitSb ericht. Alva Thomas, 3V, 1911 BaMiller Straße Schwache. Richard L. Wellma», 1 Monat, 2i)8 Burnet Avenue Unierleibicni* zundung. Apoline Schmidt. 50. 717 Ridge. toob Avenue: Inguest in Schwebe. Frederick Kubach. 75, 1 *34 Harnet Straße Lungenentzündung. Ruth Alberta Miller, Ement) Si«gl«. 1, 1862 Oft 3. Straße Schwäch«. Jesie young, hö, 3316 Hackbary Straße Nierenleiden. Carl .Harrt) Hughes, 6 Tag«, 1687 Tremont Straße Schwäche. Frau Elsie Kieffer, 36,1306 Hoppl« Straße Darmleiden. 29 J«qu«st in bet Schwebe. Burn len Taylor, 49, 1211 Jsh» Straße: Nieten leiben. Robert Herbett Sovereign, 9 Mo nate 1229 Chapel Straß« Hirnhaut. entpiTdung. Clioer Paul Buhlet, 2 Monate, 510 Lock Straße Unterleid»«ntzundunß. Maty Gr ewe f4. 1029 Eortlandt Straße Luftrodrenentzündung. Frank A. Broker, W. 4"b Findlatz Straße: Inquest in Schwebe. Minnie Chambers, 4«, 1226 Wal nut Straße Herzleiden. Arthur Brown, 5, 1668 Hamet Straße Inquest in Schwebe. Lucy Berry. 59, 247u West d. Sit. Unter leidsentzündunH. Phoebe «oiling 70, 1466 »allen Avenues Schwäche. Ift
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euillekon. Die Erbin. Ei» Roma». (Fortsetzung.) Er machte eine kleine Pause, faßte fein Glas mit zwei Fingern, sah nach beiden Seiten, neigte sich lächelnd ge gen das schweigsame Festkind an seiner fechten und fuhr bann fort: „Wir be gehen das Geburts:est unserer theu ten Verwanden gewiß mit vielen schönen, i^Heimen, ahnungsvollen Em pfindungen. Edel und hochgebildet, zart und schicklich, wie wir sie kennen, tarnt, was in unseren Herzen lebt, nur ein freudiges Verlangen sein, sie, die mit so vielen Reizen geschmückt ist, immer uns nahe, immer mit uns Der* bunixn, immer mit uns vereinigt zu sehen, lieber die Gegenwart hinaus auf die Zukunft richten sich somit un sere Blicke: nicht was sie im reichen Maße besitzt, wünschen wir ihr, sen dem das, was ihr noch fehlt, um das dochne irdische Glück zu finden. Ver einigen Sie sich mit mir zu dem Ge lammt Ausdruck unserer Gefühle: Möge es mir vergönnt sein, möge es uns Allen vergönnt sein, unsere ge liebte Freundin und Verwandte die schönsten Feste des Lebens feiern *u sehen möge ihr edles Haupt sich bald mit dem glückseligsten Ätanzt schmäl ten, den es tragen kann, und möge die liebende Hand dann Blumen auf ibren Weg streuen. Blumen, die n'e mal« welken, Blumen, deren Farben nie verbleichen? Darauf lassen Sie uns anstoßen, darauf unser Glas lee ten!" wie herrlich, wie aus meiner Seele hat der Onkel gesprochen!" tief Frau von Scbellbach. „Ausgezeichnt! Unübertrefflich!" sagte ihr Gemahl. „Liebste Johanna, nimm es Dir zu Herzen und Die gnädige Hrau winkte ihm zu, und Julie Zupfte ihn leise. „Und was sagen Sie?" fragte Jo Banna mit ihrer starken Stimme, als sie bemerkte, daß der Baron den Blumenstrauß, der neben ihr lag. auf nahm und feurige, lächelnde Blicke in ihr Gesicht warf. „Blumen sprechen, wo Lippen schweigen müssen", antwortete «r, sich zu ibr beugend. „Im Orient", antwortete sie. „Ich verstehe die Blumensprach: nicht." „Vielleicht gibt es einen Schluss:! dazu", fuhr er fort, indem er auf das Halboersteckte Papier deutet?. Sie zog es heraus, schlug es auf, las. und ihre Mienen wurden heiter, „öerte, febr schöne Verse, ein sinni ges. liebliches Gedicht", saate sie. „Ich danke Ihnen" ihre dunklen Augen ich lugen sich auf und strahlten über ihn hin „ich danke Ihnen für so viel schönes Empfinden." „Nur Wahrheit, auf mein SBort! bezaubernde Wahrheit!" antwortete Baron Hermann, ihre Hand an feine Lippen ziehend. „Wafirbeit und Dichtung/ „Ich schwöre", rief er. „ich habe diel zu wenig gesagt! Auf mein Wort, viel zu wenig!" „Wir müssen die Verse hören", sagte Frau von Schellbach. „Und werden dann 'den richterlichen Spruch fällen", fügte der Minister hinzu. „Lies es uns vor?" forderte Schell bach. „Ein Dichter liest seine Werke immer so. daß sie zum Herzen gehen." „Darf ich es thun?" fragte Laxfeld lächelnd. „Nein, nicht Sie, Sie fmti Partei", antwortete Fräulein Johanna in ihrer entschiedenen Weise. ..Nehmen Sie das Gedicht, Herr Doctor Jachtmann, und tragen Sie es vor, ich bitte da rum." Sie reichte dem Hauslehrer das rosenfarbige Papier, das er zögernd nabm, während er zu der gnädigen Frau biniibmah. die ihm mit den Lippen zuckend winkte. Da es meiner Schwägerin Wunsch und Wille ist", sagte sie, innerlich be lustigt von seiner Ängstlichkeit und dem Verhängnis?. Jo lesen Sie doch, wir bitten Alle Darum." „Jobanna will nicht bestochen sein. Hermann", lachte Schellbach, „sie will uns nicht von dem Zauber Deiner dick i tri üben Stimme bestecken lassen. Es lebe die Unparteilichkeit! Fangen Sie an, lieber Doktor." Ter Minister schlürfte mit einem gnädigen, ermunternden Kopfneigen gegen Den Kandidaten sein Glas aus, «her Rudolf zögerte noch immer. Er war sichtlich verlegen und starrte auf das Papier, um sich zu sammeln. „Ich bin ein sehr schlechter Vorleser", sagte er demütbig, „und würde daher imterihärtigit bitten Er hielt feiner Nachbarin, Frau von Stern, das Blatt hin. allein Baron Her mann'ä Gebot unterbrach ihn. „Dagegen Protestire ick?" rief dieser. „Ein Damen- Vortrag paßt nicht für dieses Gedicht. Sie haben den Auf trag empfangen, Herr Doctor, führen Sie ihn aus, so gut Sie können." To gedrängt, blieb dem Hauslehrer Nichts übrig, als zu gehorchen. Seine Stimme zitterte ein wenig bei den ersten Worten, aber mit jeder Zeile wurde sie fester, und da sie itefflingend ßutd wohllautend w«, so hörte Jeder in it ^vnucthiiuiM u. i v e e ten leicht und ausdrucksvoll von sei neu Lippen, am Schluß aber hob sich der Ton so warm und bedeutungsvoll, •daß der Minister seinen Neffen mit einer Miene ansah, in welcher deutlich zu lesen war: Ter Erfolg ist gesichert. Alle schienen dieses Gefühl zti theilen. Sie horchten, lächelten, beobachteten lind rechneten. Heber das Blatt fort richtete Rudolf bei dem letzten Laute seine Blicke auf die festlich Geehrte, lmt) er sah in iure dunklen Augen wie in ein Fcuer, tfssen Flamme über ihn zusammenschlug. Der Beifall war allgemein doch mitten unter den frohen Betheuerun gen und vielen Glückwünschen ließ sich. Crnil's belle Stimme vernehmen, der lustig in seine kleinen Hände schlug und aus voller Kehle schrie: „Er hat es gemacht, gestern Abend schon habe ich es gehört! Eber als ibr Alle habe ich es gehört! Als ich im Bette lag, hat er es gelesen, gerade so wie jetzt, nur noch viel schö ner." Eil« plötzliche Stille folgte. „Wer hat es gemacht?" fragte Jo Hanna. „Er er der Doctor o web!" schrie der erschrockene Knabe, denn Frau von Stern faßte ihn beim Arme. Das Fräulein warf einen schnellen, fragenden Blick auf Rudolf, der, be stürzt wie et war. weder Ja noch Nein sagte. Dann warf sie das Blatt, das sie aufgenommen, zu den Blumen auf den Tisch und rief mit ihrem harten Tone: „Wozu lassen die Ritter der Wahrheit sich nicht benutzen!" „Hebe. Possen, albernes Zeug!" lachte ibr Bruder. „Fett mit dem unnützen Buben und seinem Geschwätz!" sagte Frau von Schellbach zu gleicher Zeit, und einer i ihrer bestimmten Winke bedeuteten dem Hauslehrer, daß er sich zu entfernen babe. Er nahm den betrübten, wei nenden Emil daher bei der Hand und führte ihn hinaus mit ihm zugleich stand auch Frau von Stern auf, half den Knaben transportiren und warf' sich in dem Nebenzimmer heftig la chend, aber das Tuch vor dem Munde in den nächsten Stuhl. ..Du Bösewicht! was bast Du ange richtet?" rief sie dem. kleinen Sünder nach. „Bleiben Sie in der Näbe. Herr Ritter der Wahrheit, und denken Sie daran, sich vor Schaden zu behüten." Rudolf setzte seinen Weg fort er war von Allem, was geschehen war, so erregt, daß er unmöglich j:tzt Frau von Stern Rede stehen konnte. Kaum aber war er aus dem Zimmer, als Julie leise aufstand, zur Thür des Speisesaales eilte und ihr Auge an's Schlüsselloch brachte, während sie mit gespannter Aufmerksamkeit auf das Gespräch beichte, das nach und nach immer deutlicher und lauter drinnen geführt wurde. Tie fünf zurückgeblie denen Personen befanden sich allein an dem Tisch, die Bedienten waren schon vorher entfernt worden die Er k!ärung n konnten ungestört stattfin den. iFortsetzung folgt.) pie gekeimnihvolle Sängerin. (Fortsetzung.) Raoul begleitete mich nach meinem Hotel, weil er noch etwas Luft schöpfen wollte, wie er sagte. Ich that, als ob ich an diesen Vorwand glaubte wie wir jedoch auf die Piazza traten, fragte ich unbefangen: „Wollen wir nicht lieber gleich nach dem Vicolo dclle Grazie abbiegen? Ich bin ebenfalls neugierig, zu wiyen, ob fte wirklich nicht mebr singen wird. Vielleicht war das Addio nicht ernst gemeint." Mein Freund behauptete zwar, et ginge bloß mir zu Gefallen mit er, für sein Tbeil, rorlle die Sirene, die ihn am Narrenfeil gesükrt. weder hören noch sehen, nichtsdestoweniger ver fiel er in Geschwindschritt, sobald wir in der Nähe des spaccio di vino anka men, der am Eingang der Gasse lag und aus dem uns von Weitem die Rufe der Morraspieler entgegenschallten. Bald standen wir vor dem düsteren Gebäude. nirgends ein Lichtschim mer. Das Fenster, das sonst matt er leuchtet und Halb geöffnet gewesen, dunkel und geschlossen. Kein Laut unterbrach die tiefe Stille, ein finste res, schweigendes RätHsel stand vor uns. Ljie einzige Gaslaterne, die das Municipio dem Vicolo gegönnt hatte, warf ihren Schein kaum bis an das grimmige Eisenthor. Eine Katze es konnte auch ein Kater sein huschte vorbei, eine dünne, klagende Glocke klang von einem fernen Kloster her über, ein Wasserstrahl floß leise mur melnd in ein verwirrtes, geborstenes Steinbecken. „Eine ausgezeichnete Gegend, um geplündert oder erdolcht zu werden," sagte ich. um mich schauend, so weit es die egpptische Finsterniß gestattete „ein wahres Glück, da4 die Polizei jetzt kräftiger gehandhabt wird, unter bem beiiigen governo papale hätte ich mich näckulings nicht herwagen mögen, we niqstens nicht ohne einen niedlichen sechsläufigen Revolver." „Also doch Addio!" murmelteRaoul, sich zum Gehen wendend. „Kein Gesang, kein Blumengruß! Dein römisches Abenteuer ist w lettre zu Ende. Es war hohe Zeit, denn Du hattest gerade noch genug Petiten" ^ch l!ni. um demertn, daß Du nahe daran warst, ihn zu ver lierert," lachte ich. Er zwang sich zu einem Lächeln, und nach schweigender Uebereintunft wurde des Vicolo und der Sängerin nicht mehr zwischen uns erwähnt. Acht bis zehn Tage waren vergan gen. Eckartsberg hatte noch immer keine Nachricht von seiner Frau ein Brief ihrer Mutter war eingelaufen, aus dem herborging. daß diese ihre Tochter in Rom öermutfcete und keine Ahnung von ibter Abreise hatte. Raoul fing an, ernstlich besorgt zu werden was seine Lage am unbehaglichsten machte, war, daß er absolut nicht wußte, wie sich Gewißheit über den Aufenthalt Vincentens zu verschaffen, da er ihre Adresse nicht hatte. Sie mußte längst in der Schweiz eingetrof fen sein warum aber zeigte sie il'tn nicht ihre Ankunft an? Sie mußte sich doch denken, daß er ihretwegen un ruhig war. Dieses Warten auf einen Brief, eine Tcpesche fesselte ihn art Rom, daß er sonst gern verlassen hätte er vermied den Verkehr mit Menschen, weil er stets Fragen nach feiner Frau zu Hören bekam, die er mit nichtssagen den Redensarten beantworten mußte. Unterdessen ordnete er feine Angelegen heiten, machte die notwendigsten Ab schiedsbesuche, um jeden Augenblick ziir Abreise fertig zu fein. Ich hatte ihm zugeredet, mit mir nach Neapel zu gehen, er bedurste der Zerstreuung, die sottwährende Spannung und Unruhe griffen ihn an. er sah übel aus und ich wünschte lebhaft eine Lustverände rung für ihn. Et war indessen nicht zu bewegen, mich zu begleiten so gab auch ich meinen Vlan auf und wir ka men überein, gemeinschaftlich die Heimreise anzutreten. Vier Tage wollten wir noch warten, kam binnen dieser Zeit keine Nachricht von V'n ante, so wollte @ch:btt£ dirt!: zu ihren Eltern reisen, um sich da wenig stens Aufklärung zu holen. Drei von diesen vier Tagen waren vorüber, wir sollten morgen Abend mit dem Nachtzuge abfahren. Ter Hausstand war ausgelöst, die Diener schaft bis auf den würdigen Frances 0 entlassen, Koffer und Kisten gepackt und dem Spediteur übirg ben Raoul hatte nur noch mit der Padrona abzu rechnen, die von den abwesenden Be sitzern mit der Verwaltung des Pala stes an der Piazza S. Apcstoli betraut war. Sianora Falconi war eine kor pulente Dame, deren Gesicht Spuren großer Schönheit zeigte auf der Straße und zur Messe erschienen sie und ihre niedliche Tochter in Toilett'N von Sammet und Seide, nach neueüejn pariser Geschmack gepufft und gerätst die Alte befand sich fo-ar im Besitz ei nes echten türkischen Shawls, der ab lein genügte, sie in eint vornehme D5« me su verwandeln. Innerhalb der Mauern des Palastes trugen sie sich iedock äußerst salopp iostümirt. e:n icblumnoer, dunkler Rock und ein Nachijäckchen bildeten ihren Hausan zug. und es genirte sie keineswegs, sich vor uns in demselben zu zeigen. £b die Signora und das junge Mädchen lesen und schreiben konnten, blieb ein unerfindliches Gebeimniß: wir Hatten gegründeten Anlaß, daran zu zwei fein, obgleich sie mit vieler Geschicklich keit vermieden, sich in die'er Beziehung eine Blöße zu geben. Bald war e- ihre Kunsichtigkeit, bald die fremde Hand schrift oder die deutschen Lettern, lvenn sie eine Adresse oder Rechnung nicht iisen körnten eine Entschuldigung hatten sie stets bei der Hand. Raoul hatte die sebr hohe Miethe der Signora eingehändigt und sie dar über mit einem mystischen Schnörkel auittirt sie mußte noch etwas auf dem Herzen taten, denn sie ging nicht. „Trust Eccellenza," sing sie an, „dero Noblesse ist außerordentlich, und ich bin nicht mit allen fremden Herr schaften so gut fertig geworden, doch bleibt noch ein kleiner Konto zu ber'ch tigen. Die gnädige Baronessa hat wahrscheinlich vergessen, daß das Zim mer im dritten Konile nicht in der Miethe mit inbegriffen war. Aber ich sagte ausdrücklich Eccellenza brauchen die Frau Gemahlin nur zu fragen daß das Zimmer besonders bezahlt werden müßte. Nicht, weil es so kostbar ist," fuhr sie mit anschwel lender Geläufigkeit fort, „nein, ich be lüge die Herrschaften nicht, es ist sogar recht vernachlässigt, wie der ganze 2heil des Palastes, der niemals ver ethet werden konnte, weil die fore stieri nicht lieben, nach einem engen, finsteren Vicolo hinaus tu wohnen aus Rücksicht für die Gesundheit, Ec cellenza. denn die Räume sind groß und hoch, und mit ein paar hundert Franken ließe sich ein prächtiges appar temento herstellen kostbar also ist das Zimmer nicht, und ich würde es wahrhastig nicht in Anschien gebracht haben, hätte ich nicht die Verbindung wieder einrichten lassen müssen, die frt vielen Jahren unbenutzt war. Die Herren stellen sich nicht vor, wie groß artig dieser Palazzo ursprünglich ge wesen ist, mehrere Höse und Nebcnze bäude gehörten dazu jetzt ist Alles verbaut, zu kleinen Wohnungen umae schaffen, die langen Korridore, die nach dem ältesten Tbeile führen, sind ver mauert oder durch eiserne Thüren ab gesperrt, und so mußte ich. damit die anädige Baronessa nicht den Umweg über die Straße zu machen brauchte, eine Wand und eine Thür herausneh men lassen. Dann mußten Korridor und Treppen gereinigt werden, das hat Geld aekoftet, denn die Leute thun be kanntlich nichts umsonst und die Hand werker am wenigsten." SrepTf#*# tFtimrwemrt VemmTn«, RreMeg, z«u 1010. .)d) verstehe 2it nicht. 3ninora, von welchem Zimmer sprechen Sie?" fragte Eckartsberg, die redselige Dame verwundert anblickend. ..Von dem. in das die Baronessa ihr Pmno aufstellen ließ, um ungestört musiztren zu können. „Liebe Signora Falconi," sagte sie zu mit, „mein Mann hat sehr empfindliche Nerven und der Arzt hat ihm streng verboten. Musik zu hören da er aber ausneh mend gut und rücksichtsvoll gegen mich ist. würde er lieber seine Gesundheit gefährden. als mit eine Freude oei fagen. Er darf deshalb gar nicht er fuhren, daß ich spiele und singe, sonst würde er gleich darauf bestehen, das Piano in den Salon zu transportiren. £niben Sie nicht ein Zimmer, das so weit abliegt, daß mein Mann unmög lich gestört werden kann?" Ich dachte nach und erwiderte dann, ich glaubte ibr dienen zu können, !venn es ihr nicht zu unbequem wäre, treppauf und treppab und durch finstere Korridore zu gehen: der Theil des Palastes, von dem ich spräche, sei 00.. dem Hauptge bäude durch ein Straßenviertel ge trennt, fremde Leute wüßten gar nicht, daß da noch eine Kommunikation be stände. „Das ist gerade, was ich brau che," tief die Gnädiae, vor Vergnügen in die Hände klatschend, „lassen Sie Alles sofort in Stand setzen, Tie kön nen dafür verlangen, was Sie wol Im!" So drückte sich die Baronessa aus. und nach zwei Tagen konnte das Instrument aufgestellt werden. O, wie ssf fang! Ich und meine Tochter, wir schlichen uns manchmal in's Neben zimmer, um ibr zu tu boren, und wir mußten oft Beide weinen, weil die Stimme so süß und rührend klang, sie ging Einem bis in's Hetz. Ja. ja, eine solche Stimme könnte das Glück eines armen Mädchens wie meiner Elelia machen, eine vornehme Dame hat sie gar nicht nötbia." (Fortsetzung folgt.) Gr»deige»ih»»s Uedertraz»ße» i n i n n a i 2 1 u i Noble C. Butler, Spezialmaster, an Carl Bernrnington und Gilbert Gan non. alle Rechte und Freibriefe bekannt als die Chicago. Cincinnati Louis ville Railroad Co.. $5,200,000. Carl Benningham und GilbenGannon.Tru stees. an Chesapeake A: Chio Ry. Co.. das selb: Eigentbum. $1 etc. Norma L. Hewitt an Mart) E. Van Cleef, Lot 31. 130 und Theil von Lots 76 und 135 in Walnut Hills Land Associations 1. Unterabteilung, $690. EInora Reardon .n Martin I. Reardon u. A.. 15( "uß entlang der C., H. 2. Eisettahn in (ÜLcndale, $1. Louis L. Raah en Alexander Cr ton und Frau, 83 bei 138 Fuß an Drake Avenue in Hyde Part, $1. Julia Bokrnann an Lilleh A. Jen kins, 41 bei 101 Fuß an der Südfeite der Hopkins St:.. 155 Fuß östUch von Jobn Trraße, $1. William Hatml an George Heis, Lot 19 in Herman Graebe'S Unterabt Hei lung in Mt. Harrifon, $1. Patrick Hocitr. Ecekutot. an Emma Ftp. Üots 15. 1€ und 17 in Elijah Campbell's Um?uütheilung in Camp Washington. Thomas Öcüaahet an Emma Fry, dieselben Lots. $1. I. I. Delebanty an Margaret Dele banifi, Lot 92 in Elsrnere StmdifaiUn« terabtheilung in Norwood, $1. Henry D. i'emctt an I. P. Weide mener, Lots 10 und 11 in Jacob F. Lemon's Unterabtheilung in Newtown. $1, George Matherl an Henry I. $im lick, Lot 199 in der 2. Unterabtheilung von Norwood Park, $1. Angeline M.Steele an Richard San ders, Lots 33 i:nö 34 in Block ,.D" in C. M. Steele's Unterabteilung inCol lege Hill. $1. The Suburban!Real Estate do. an Alexander Erben, Lot 70 in Peter R. Neffe Unterabteilung an Glenway Avenue. $250. William C. Straehley u. A. an Liz zie E. Bradshaw. fcoi 30 in Peter Oes pels Unterabtheilung. $1. Jame« U. Slack u, A. an Herman H. Wilken, 20 bei 97 Fuß an der Süd seite der Finrhy Str., zwischen Free man und Western Ave., $3050. Charles Le:tert an Catherine E. Ktoeger, 35 bn 137 Fuß an der Süd seite der Foren Ave.. 134 Fuß östlich von Carthage Pite, $1. Jennie E. Clet'an Albert Ftchcro, 5 Jahre Pacht auf das Eigenthum be kannt als 21 und £3 West Court Str. monatliche Miethe $100. Louis Tu ferne an Leo. C. Nelson. 3 Iahte Pacht auf einen Tchei! des Ei genthums an der Südost-Ecke der 7. und Linn 2t:. monatliche Miethe $50. S. Bacharach «n Isaac Isaacs, 3 Jahre Pacht auf das Eigenthum be kannt als 522 El« Straße monatliche Miethe $70. Spencer ha res an Robert A Bowl by. Lot 32 in Harrison Homestead B. A. Untetabtleilung, $750. Magdalene Ohle an John Äiley. 1 Lot an Hudson Ave., $1 etc. Thos. C. Taoii an Sam. D. Coo per, f'ot 11 in Te Wade'sEstate. $1 etc. t) H. Tbato an I. Cameron. 1 Lot an Queen City Ave., $1 etc I. A. Cameron on John B. Toepfer 1 Lot tin bio.. $1 etc. Alfred Vogeler an Leo. Stern, 1 Lot an McMillan Str., nahe Kemper Lane. $6500. Robert Schsize's Erben art Geo. E. Hcholze, 1 Ls! an Nordost-Ecke Wovd- i.uirn unr* Terkr Aue., Vote S und 105 in C. L. Hewitt's Unterabtei lung, Lots 109, 92, 38 in WalnutHillS L. A. 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Ernst, $2500 e i e y o e k e n Edwin Wilke in Miami Township B. u. L. Co.. $650. Lilley A. Jenkins an C. Petty, $4084. Catherine Mason on John D. Ma son. $1200. Dieselbe on Minnie M. Beckett, $1100 Dieselbe an David K Moson. $300. John A. Bockhorst an Citizen's Dank of St. Bernard. $3500. Agnes R. Teetor an New Founda tion L. u. B. Co.. $500 Mary E. Snyder on Fanny Mc Donald, $1630. Anna Harjj an Irish B. u. Co.. $9800. Ed. A. Tepe an West 5!orwood B. u. L. Co.. $1000. Anna I. Chancy an East End L. A. Co.. $1250. Mary E. Snyder an Southern Ohio L. u. T. Co.. $2500. Victoria Dieckmann «8 Citizens Gist B. u. Co.. $2500. Esther I of fee an Citizens Gift B. u. L. Co.. $2800. John M. Solan on W. M. Amp!.. $2of,). 6has. F. Lötz an C. $3500. I. McDiarmid, Im Calvados. In der Normandie. Das mittelal trige Caen. Eine echte Provin zialstadt. Die Leckerbissen der Notmandle. e o u 4 Durch die üppigen Gefitlde derNor mfindie rast der D-Zug. Vor den Fen stern des Speifewagens.in dem man bei Mokka und Zigaretten so komsor talel aufgehoben ist wie in einem Pa riser Boulevardcafe, dehnen sich end lose Weiden, eingefaßt von sanft an steigenden Hügeln. Braune Kühe, fett, glatt und vollkommen, die den be rühmten normannischen Cidre geben werden. UebeT der ganzen Landschaft liegt jener zarte, silbergruue Schimmer, den man in den Niederungen Südeng lands wiederfindet, und der den Ge mälden der Barbizon-Schule. zumal den Bildern Corots. ihre vornehme Lieblichkeit giebt. Dann tommenftanv felder, über und über getupft Und weiter keucht die fiofortPtibe, dem Westen, dem Lzean, zu. Durch die Felder schreitet einsam ein schwarzer Pfarrer, das Gebetbuch in der Hand. Man glaubt seine Lippen mutmein zu hören: einen Segen für dies friedliche, reiche Land. Wir Verlasien die Eisen bahn in Caen, der Hauptstadt des De partements Calvados: einer französi fcheri Provinzstadt, wie sie sein soll: schön, winklig, etwas verschlafen und voll von Sehnsucht nacb Paris. Hier sind wir nur zwei Meilen von der Kü s e e s a v a o s e n e n u n e i n K a nal, der mit dem braunen Moorwasser des Flüßckens Ctnt gespeist wird, ver bindet Caen mit dem Meer. In den Hafenbaffine liegen englische Dampfer neben Segelschiffen, die von Le Havre kommen. Caen ist. in kleinem Maß ft a be, ein französisches Nürnberg. Ut fcetall hat sieb die Architektur des 15. und 10. Jahrhunderts erhalten, und in den engen Hauptstraßen giebt «s dunk le. vorn übergebeugte Haufergiebel mit prunkvollem Nenaissance Schnitzwerk. Daneben steht, grell und bunt, ein sun die Peterskirche mit ihrem spitzen, go ihilchen Thurm, von dem ein Kunst Historiker gesagt hat: .Dieser Thurm zeigt die ganze Reinheit und Größe der katboIifAen Eingebung, zeigt deren strenges, rührendes Jreal es ist die vollendetste Verwirklichung des christ lichen Gedankens in der Architektur." An dieser Kirche kann man ein gutes Stück französischer Stilgeschichte ftu diren: ein paar Pfeiler deuten noch die uralten, romanischen Anfänge an. dann kommt die demütbige Mpstik der pothifchen Zeit, die wieder in den tsboraewclven und den Kapellen des Seitenschiff! all der prachtliebenden Weltlichkeit der Renaissance weichen muß. Im Innern der Kirche ist es jetzt still nur eine Bettlerin schleppt ihr tflend zu dieser Statte des Trostes, und ein junges Burgermadchen kniet im Beicktnuhl. (m b.ßchen herrscht beute, innerhalb dieser freignstigen Re publik, in allen französischen Kirchen eine Stimmung des Berfolgtseins. des Le:de.nS. Aber auch an die gefährlichen Novellen des Barbey d'Aurevilly fühlt man sich erinnert, in denen aus der Aber unwiderstehlich erfüllt uns. je länger wir hier weilen, das halb auf reizende« halb einschläfernde Provinz partum diefer guten und freundlichen Stadt. In den Cafvs räkeln sich ein paar junge Herren, träufeln Ciswafser über den Zucker, der auf dem Silkxr plattchen des Adsynthglafes liegt, und denken an Paris, wo um dieselbe Nachmittagsstunde das lockende Leben fiutbtt und rauscht, ällan begreift, wie Jünglinge von geistiger Beweglichkeit in dieser Atmosphäre ungeduldig und irritirt werden müssen, und wie sie es nach Paris treibt, wo sie dann als ..Entwurzelte" irgendwie zufammene» brechen: das typische Schicksal in den modernen französischen Entwicklungs romanen. Und man begreift auch, daß gerade avs Caen eine ungeduldige und gereizte Aristokratin nach Paris kom- Schlag gegen die Revolution zu füh ren: Charlotte Corday. das junge Coelftäultm, das den Volksmann Matal ermordete, wie er gerade in der Badewanne saß und ein Journa list in jedem Augenblick die Druck bogen feines neuesten Artitels korri gute. Noch heute zeigt man sich das Haus 148 Rue Saint Jean in dem Fräulein Corday bei ihrer Tante Frau von Bretteville. wohnte: ein ftil» !es Provinzmädchen, von dem noch nie rnant) ahnte, daß es dereinst als eine der berühmtesten politischen Mörderin 6onJntn «nd mit demBeinamen rrviye ^^r^pwfwgn»* 1 a 15mtt Haut Bewegsag «ob vefvW dert ihre »atürliche» flbfonbenurge«, vMt$ dMtch kostspielige türkische Büde?» sondern mit Hand» Sapolto, die einzige Eeife» welche die Thüttgkeiß der Pore« fördert ohne chemische Einwirknvg. 84* brennend rothen Mohnblüthen: das helle Sommerkleid einer schönen, ex-. zentrischen Frau. In der Stadt Li fieux. um deren mittelalterliches In nere sich neuerdings ein moderner Ring industrieller Anlagen gelegt hat, hält, der Rapid Zug.' er entläßt einen plau I dernden Schwärm koketter, kleiner Pariserinnen, die hier umsteigen, um in die Badeorte der Gegend von Trou Pille zu gelangen. Man sieht es ihren blitzenden Augen an, daß sie bunten tl ben teuern entgegenzugehen wün schen kelnaaelneuee WaatenbauS. Wie schön lung deS Begriffs .Käfe", wundervoll, erbebt fitfc. an der Place Saint Pierre.' wenn man ihn mit Erdbeeren- oder Johannisdeet Kornett zusammen mengt) die geratenen Fische aui der heiligen Dämmerung solcher pothifchen LiliencronS Dichtungen so oft bottom Bogengänge oft sehr böse, finstcreÄer fühtunaSgeichichten sich entwickeln Die Stadt Caen ist beherrscht von weißen Hauben blicken kluge alte einem stolzen, altersgrauen Schloß, grauen hervor, voller Güte und Ser bas die kriegerische Vergangenheit die- schlaaenheii im verrunzelten Gesicht, set Normannenstadt zurückruft. Es und oft mit einem kräftigen Anflug wurde von Wilhelm dem Eroberer an-' von Bart auf bet Oberlippe. Sie bie cflcgt und hatte einen sehr festen, run-' ten, in fast holländisch s.iuberen Häu den Thurm, der erst auf Befehl des Re-. fern, dem Fremdling nahrhafte Spei volutions Konvents geschleift wurde.: fe, ein liebenswürdiges Wort und Diese Rundihiirme Heifeen .donjon". I im ländlichen Zimmer, baft, über Blu sind eine Spezialität der Normandie, mengärten hinweg, auf die weite See und in einem von ihnen zu Rouen war die Jungfrau von Orleans ein gesperrt. Heute dient daS Schloß von Caen als Kaserne und sieht entzückend cue mit den Fällen und seinem Burg graben, in dem Akazien wachsen und der Iffeu wuchernd sich rankt MM» Mrs. B. Yaeger, hit »rrttitttti« tliiiljrfaflcrin Dieles 3eilo(lers. Echon n der »UeNen S#U ea» t* flfWf»e ®*rie«irn. Me durch bte ?chSp'»Nst |ä|et waren, ue» ffi Iirfll »ein Simrtft! bot. Mg nii® bfiilyitüat Srfctien erifllt#n. M» 5:rch em* iinbefcrnif ttraft im Ttande Hub. t'ieleS «u Idun und eotau#ufoan. »aS fttr finfefr« erstaunlich «1t und bleibt J!fit UolcheV du die «iatur t'f# birfe Tarnt blonder« heiünfttgl. ste bat ibr die seltene (%aSt Buch genau am Baun« ift brttlleben, »o# l'fNn ihrer MitmensSen inie ein ouae'chla»' «u leen. vergebt nicht, etil ftc in ihrer riaenen Ätfibem on Heekin fclffeee wobnl. 9Mnt bte cfl inb Cor BUhch BM »«ftn Avenue, bann cefct birfeib« hinaus ftt# 3t Mt tolnt ÄrUdmi t»n gree S. erreicht. £au4 Ifi «uc Imtta Hand es» b*t Kerne: Mnt.B. Yaeger, früher Fr«« Bechwltz HeeN« Hwms', flufeeeti. 01*thi«i*H .Mtl. Unltot-rlen $tU.i uni barltb«*. Mordes", in alle Konversationslexika kommen würde. Heutzutage merkt man von pollki scher Leidenschaft im Calvados nicht mehr üü^uviel. Dafür sind die Bewoh net dieses Departements auszefuedte Feinschmecker, und eine große Menge von Spezialitäten kommen gerade aus diesem gesegneten Bezirk. Da stob: die Hiibncben von (5revecoeur die 5trabben von Honfleur ldiesem ^i? schetbafen. den die Maler in ihr Her) geschlossen haben) trie Äuftern von Coutseuilles der Apfelwein aus dem Auge Thal die Hammelkeulen von Vlunat) die Butter von Bire bet Cre me von Jftant) idie zarteste Berede- Urne die Flmchwütste von Vit?' die Käfeforten aus den Orten Pont rifv*qut, Livarot. Camembert und Üifitur, und endlich: die berühmten ^Dripes a Ig mode de Caen". ein in ganz Frankreich beliebtes Gericht. daS freilich nicht für jedermanns Geschmack ist und etwa im .Königsberger 3fkd" einen Verwandten hat. Man sieht, in der Normnnbie geht man körperlich nicht so leicht zugrunde. Die Bewohner sind gastlich und von einer Freigebigkeit, die etwas Ritte? licbes ha! und gar nicht mehr in die »aoistische Gegenwart hineinzupassen scheint. Und sie sind ebrlt*. wetterfest und schwerfällig. Auch^in'der Sprache führt man hier nichts von der Pcrri fer Zungenfertigkeit, der „volubilttv parifienne". die dem Auslander so große Schwierigkeiten bereitet. Vieles in der Notmandif erinnert an die norddeutschen Küstenlande. Das Land ift von Busch- urfd Dornen Hecken durchzogen, die ganz ben ^nick" in Schleswig Holstein gleichen, wie fte in men. Dicke, bthäbiat Bauern schreiten wuchtig über die Marschen, und unter fieht ein französisch breites Bett. e i n a n a e k o men mußte, um einen entscheidenden suchen wollte, sich nicht erst zu bemühen, da er nur noch wenige Minuten zu le* ben habe. Cr starb, während ihm eine e ö e i s e N e tropfen. Daß ein Regentropfen den Tod eines Menschen »erutsacht, dürfte trotz Ben Akiba'ü noch nicht da gewesen sein. Die sonderbare That fache wird in der Pariser Taaesckronik verzeichnet. Das Lpser ist ein dekann trr Arzt. Dt. Duchast-let, ein Freund des verstorbenen Dichters Francois Coppee. Dt. DucKastelet hatte Ad ends ein Gartenlokal in den Champs Clh sees besucht und wollte mit seinem elek trischen Automobil nach Hause fahren. Cr pflegte seinen Wagen selbst zu len» ken und zündete, bevor et einstieg, die Laternen an. Plötzlich setzte sich die Maschine ohne sichtbaren Anlaß in 8t« wegung, urtt) der Wagen drängte den Doktor mit großer Gewalt gegen ein anderes Automobil. Mit einem Schnittzensruf brach der Verunglückte zusammen. Cr wurde nach dem Spi tal Beaujon gebracht. Dort bat er mit leiier Stimme den Arzt, der ihn unter« C-nsptitzung gemacht rmirte, an einer inneren Blutung. Die Ursache mar nach der Annahme der Sachverständig gen ein Regentropfen, der in die Ma schine fiel und einen Kurzschluß verur sachte. Alle Batterien sollen dadurch zu gleicher Zeit in Betrieb gesetzt wor den sein. Der Wagen hatte eme Brems vorrichtung. die nur vom Sitz HM Chauffeurs aus zu regutiren war.D^ o W U S e a o i s Dingel ^Barkeepers FtienS". -4 x'x
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•r** V o u u a e n e A i a Bbaab Aesthetiker. Man will sich emüftrcn. Ueppige Vegetation.— Vornehmes Badepublikum. ft ein Strand. er A a z i a i Z u i B« ^de» Caf^ Quarnero stehen eine Menge Leute und starren über die steinerne Brüstung angelegentlich ins Meer hinunter. Sie sehen den Baden, den zu. Das ist ihre Hauptbeschäf tigung. Sie kommen schon um 9 Uhr früh, haben ihre Stammplätze und werden rabiat, wenn ihnen ein Fremder zuvorkommen will. Scharfe Kritik üben sie an den Badenden, be sonders an "denen weidlichen Ge schlechts, und sind aufs höchste indig nid, wenn sich einmal jemand zeigt, der nichts oder zu viel zu zeigen hat. Gegen Männ:r sind diese Strand Aesthetiker etwas nacknch tiger, wehe aber dem armen Weiblein, dem eine diskrete Straßentoilitte besser passen würde als so ein indiskreter Schwimmanzug! Da hageln die schlechten Witze auf die Unglückliche herunter, die sich nur durch schleunige Flucht ins Meer retten kann. Eine schöne Erscheinung dagegen wird mit lauten Ahs, mit triumphiren den Blicken begrüßt. Anerkannte Sec iöniginnen feiern ihre Triumphe. Las sen nch bulvigen. Lassen die Begeistc rungsausbrüche der auf der Brüstung versammelten Jury über sich ergehen. Sie sind es gewöhnt, daß ihnen die Bewunderung nachläuft wie ein gut dresiines Schooßbündcken. Scheinbar sehen, merten, hören sie nichts. Sie plaudern mit einer Freundin, betrach ten angelegentlich den Horizont itnc pätschein mit lässiaer Grazie in dem wohlig warmen Waffer. als seien sie allein an dem Gestade der Vergessenheit und nicht im San Angiolina Bad in Abbazia. Hier und da nur huscht ein kleiner Blick hinauf so ein ganz kleiner, blitzschneller. Dann ent steht oben eine gefährliche Drängelei und Schieberei will jeder der sein, dem der Blick gegolten. Seebadmoral! Die ist internatio nal uns hat ihre eigenen Gesetze. Ist in Ostende und Trouville so wie in Abbczia, nur hier österreichisch gemüth licher. distinguirter. Badetosiüme. Hunderte von Frank kosten, bekommt man fiier nicht zu sehen, auch nicht I= che. tir eigentlich keine mehr sind. Man treibt keinen Luxus, kein sinnkitzelndeZ Raffinement. Man badet, vielleicht nicht immer gerade um zu baden aber die Hauptsache ist und bleibt, man will -ich arnüuren. Dieser wundersame Fleck Erde ist ja w i e e s a e n a z u a a n n a u durch Steinmauern, durch Winv^ fange das bißchen Humus schützen muß, mit dem er den widerwilligen Kalkstein sich gefügig macht. Und laum hunoert, zweihundert Meter tie fer grünt der Lorbeer, blüht die Palme. Drachenbäume. Uucca. Granaten, alle diese zarten Kinder einer heißen Zone gedeihen hier, frei, von selbst. Brau chen kein Fürsten, Grafen aus aller Herren Lönder, fast der halbe Gotha, sind in den Kurlisten vertreten. Und bleiben vertreten. Denn wer einmal in Ab bazia gewesen. Der kommt wieder. Und wo die Ganzgroßen und A '-*-^Ak- Frauen, und am Tisch rechts sitzen ]chonc, elegante Frauen. Und sie la chen leise melodisches Lachen. Ein unfaßbarer, schmeichelnder Hauch von Parfüm schwebt über den Köpfen, ver mischt sich mit dem Duft der Palmen blüthen. Macht die würzige Luft bei nahe weich und hüllt diese behenden, sorglosen Menschen in eine wunder same Atmosphäre von wohliger Da seinswonne. Und über das leise Summen und Klirren und Klingen schweben die Töne eines Straußwal^ zers. den die Kurkapelle spielt. Denn ohne Strauß wäre diese Mosaik nicht vollständig. Es gibt Leute in Abbazia. Hab' ich mir erzählen lassen, die gerade so wie die Badekiebitze tagtäglich auf ihrem Stammplatz im Quarnero ihre Zeit absitzen und sich dabei glänzend unter halten. Bon denen ist sicher keiner noch auf den Monte ^!agqiore hinauf' geklettert. Cder, um ganz bescheiden zu sein, euch nur am Strand entlang nach Lovrana oder nach Aolosca "e wandert. Sie werden so faul, die Menschen, wenn sie nach dem Schönen nicht einmal die Hand auszustrecken brauchen. Wenn es ihnen die Natur oder die Kunst auf einem Präsentier teller fast ins Zimmer bringt. Tie Kunst ist n Abbazia sogar sehr fleißig. Sie legt nicht den Schoß und wartet, daß die Gäste von selber kommen. Sie weiß ganz sind, kann die findigste Kurverwal tunq nichts anfangen. Also baut die Tüdbahn. der Abba zia geh'ort, schöne, moderne Hotels, ihm amiinrt. Wollte einer Hier Tri'o- i uno ftunft haben nachgeholfen, sal blasen, beginge er eine Blasphemie i haben über diesen Mangel sogar Hin an der Schönheit der Natur, die sich tt^gg^H0^60. hier wie ein übermiirhiges Kind $ana.n!in nimmt. Von der rauhen, fahlen uiu i ^T3|5. .e Beinahe unwirthlichen Nordlandshöhe ständigen Ga'ie. —er hat ja Cri^ ae des Karstes stürzt sie stch mit einem nu9 chen hinauf auf diese Kalkberge, uns \lIc^eJl*r man sieht, wie der Mer^sch dem Boten ?at Treibhaus, keinen Schutz to™-b?r??erl4en Caf? üuaTTtero, dem Herzen A5 bazias, schlürft fein Eis uno freut slch des Lebens. Im vollsten Sinne des Wortes. Denn wo das Auge sich hinwendet, überall sieht es Schönes, nur Schönes,. Sieht auf diesen febenen Fiumaner Golf, über den weiße Se geljachten mit den Sonnenstrahlen um die Wett? laufen. Schweift über o:e starren Spitzen der Berginseln Cherso »nd Veglia. Irrt hinauf auf trotzigen Karstfelsen, die den Golf umsäumen. Unb ftbrt befriedigt wie der aum Nächsten zurück, oenn da am 4W ft««i schö«, ,^r ^nJ- 11 lecken Zallo mortale mitten hinein in anscheinen lassen, kann sich auefauitn® tropisch üppiges Klima. Ein Stück- i ?en D^ncr."l im Winter. Es waren schon sehr gelehrte Häu fe* hier, die sich über diese Laune der Mtur gewundert und gefreut haben. Virchow. Sennen, Billroth, Baron Mundy, der berühmte Gründer der Wiener freiwilligen Rettungsgefell schuft. Auch sie wußten keine anCere Erklärung dafür, als daß sie sagten: eine Laune der Natur. Sie sagten das v i e e i e i n k e i n w e n i e e e u n ihr Wort lockte Die Menschen hierher. Die Fürsten kamen zuerst der unglück liche^Kronprinz war der ersten einer, der sich in die Schönheiten Abbazia! verliebte. Die Königin von Griechen land und Rumamen gaben sich hier Rendezvous. Der verstorbene Groß-. Herzog von Luxemburg feierte 1901 in der Villa Amalia seine goldene Hoch zeit. Sieben Jahre vorher beherbergte diese Villa Die deutsche ftaiierfamilie. .'.»--^4 44 4 i...
(r euch von ber^rnne «chroimmhcic anzu- CT (lf rCn u er mühselig die paar Prooukte abiinan I ?ö !e die unterichicfchchen muß, Die er zum Leben braucht. SEbr Neuntens, Korsos. Regatten. ^tc^t ^aS er Stille. Ruhe, Beschaulichkeit, s? kann er auf den schönen, schattige'' Strandwegen, die sie ibm direkt auf die Klippen hinausgebaut haben, nach Volosca spazieren. Cder nach Lovra na. Er kann nach Cherso hinüber gondeln unv dort die Ueberreste längst versunkener Venezianerherrlichkeit be staunen. Er kann sich ans Ufer setzen, und Den Fischern zusehen, wie sie mit ihren Dreizacken nach Fischen stoßen. Wenn er es nicht vorzieht, Stamm kiebitz am Angiolinabad zu werden. Er kann stch auch ein gleichgestimmtes Wesen des anderen Geschlechts suchen und mit ihm in der Einsamkeit zu zweien Natur trinken. Kurz, er kann thun, was er will. Sogar verlebt:', kann er sich. Das soll sehr oft in Abbazia vor kommen. Denn an diesem Wunvercrt zählt sogar daS Vergnügungen. und Amulette. In dem letzter schienen Heft der „Annales du Service des Antiques de I'Egypte" veröffent licht Paul Casanova Notizen über ara bische Papyri des ägyptischen Mu scums, unter denen einer aus dem 7. bis 8. Jahrhundert deswegen von be sonderem Interesse ist, weil er einen Zauber enthält, der noch Heutzutage von arabischen Weibern gebraucht wird. Hier handelt es sich übrigens nicht um einen Papyrus, sondern um einen be- w -"-wr die Großen schriebenen .Hammeltnochen. Der Zau hmgehen, da stellen stch auch die Klei- ber wird wirksam, wenn man den Kno° ISfSIL «^0nr in reichische Behaglichkelt die Sirthichaft noch heute von ihren (Ehegatten verlas Mhrt Da sitzt man am Nachmittag vor Graberde steckt, und das thun sene oder verstoßene Mobammedane rinnen mit fast denselben Worten, wie sie der alte Hammeltnochen bietet. Des sen Intantation wendet sich gegen einen gewissen Mohammed, der, wie es scheint, feine Hrau hat sitzen lassen sie ruft die Rache des Himmels und der Dämonen auf ihn herab und wünscht ihm Armuth, alle möglichen Prüfungen und—Ohnmacht, schreckliche Impotenz, auf den Hals. Merkwürdig ist, daß unter magischen Zeichen auf dieser ara die bischen vjluchtafel oegenerirte griechische Chcirattere aus gnottifeben Amuletten erscheinen, und daß zwei Dämonen, mil u. cn «legaziii [mal «igmifiR, «*f »tm Knochm dem Namen Ko hen und Kolihak, bret* «tia^ahoM^yanf key in 3«, mo HU zeichnet sind. Gnostische Einflüsse zei gen sich auch noch in Schmuckstücken aus byzantinischen Zeit, die Jean Ma spero in demselben Heft der Annales veröffentlicht. Es sind ungefähr acht an verschiedenen Stellen gefundene Amulette, die zu Schmuckgegenständen verarbeitet sind. Das wichtigste Stück befindet sich im Besitze des bekannten Docteur Fouquei in Kairo, dessen Bronzesammlung jetzt von dem ausge zeichneten französischen Archäologen Paul Perdrizet katalogisirt worden ist. Abgesehen von dem Beginn deS 90. Psalms, der auf diesen in das 6. und 7. Jahrhundert zu datirenden Amulet ten mehrfach zu lesen ist. besteben die Armspangen aus einer Anzahl von Medaillons, die Szenen aus dem Leben Christi und andere biblische Ereignisse darstellen: die Verkündigung, die Ge burt, eine Dreieinigkeit, Taufe, Kreu zigung, Auferstehung. Himmelfahrt und ähnliches. Merkwürdig ist sowohl auf dem Fouquetschen wie auf einem der anderen Schmuck^Amuletts eine Darstellung eines einen Dämon nieder stechenden Reiters. Maspero bezeichnet ihn als heiligen Georg diese Bezeich nur.g muß aber zweifellos zurückgewie sen werden. Man hat bis jetzt ange nommen. daß der reitende Georg als Drachentödter vor dem 12. Jahrbun- die Hände in dert nicht nachweisbar ist doch wurden in der „Revue archt'-clogiquc" (1908) byzantinische Fresken aus unterirdi- genau, daß die Menschen sehr g?rn i schen Kapellen in j^pado^ien veröf die Natur bewundern, daß sie aber da-1 fentlicht. auf denen der heiligt Georg mit nicht zufrieden sind. Die Poesie al§ reitender Drachentödter schon um läuft ja bei den meisten Menschen i 985 n. Chr. erscheint. Der ägyptische durch den Magen. Sie wollen gut! Drachentödter erscheint in der Gestalt essen, wollen bequem schlafen, wollen anderer Heiligen, namentlich in der des sich zerstreuen. Wollen das Dabeim heiligen Theodoras, auch der eines sonst und seinen Lurus nicht entbehren. Tie! unbekannten heiligen Philotheos. Die Adria kann noch so blau fein, wenn! acht verschiedenen von Maspero heran das lassen schlecht ist. geht die ganze gezogenen Amulette stammen aue En Stimmung in die Brücke. Na, und, rien und aus Aegroten, zweifellos mit Kurgästen, die nicht in Stimmung wurden sie in allen 2heilen des byzaiv tinischen Reiches hergestellt, und zwar möglicherweise nach einem älteren ge meinsamen Zvpus. der nachgeahmt wurde. Der Amulettenschmuck ägvp- elegante Villen, veranstaltet Regattm,: tifcher Provenienz trägt ade? gnostische Lawn Tennis Turniere. Reunions Beizeichen, während die syrischen davon und Blumenfnte. Sie muß sich so ins frei sind, (rs bleibt also die Hrage, ob Zeug legen, denn Abbazia hat ein:n Aegypten die gnostischen Zeichen zuge- schweren Fehler es hat keinen fügt oder Syrien sie entfernt bat. Aber Stran). Mühsam hat man dem Fei-1 nach allem dem. was wir über die gno sengestade drei, vier Badeplätze abg?- fttfcfjen Einflüsse in Aegypten wissen, rungen. In den lZand kann man stch i febeint uns. trenn überhaupt ein ge hier nicht eingraben, kann ntcht stun-! meinsamer Typ vorbanden war. dieser denlang aus dem Rücken liegen und philosophische Betrachtungen übers Faulenden anstellen. Am Quarnero gibt's nicht Das hübsche Bild mit den Hunderten von Zelten und Karren. Keine hockoeschür^ten, barfüßigen Kin der strampeln ins Meer hinaus ode? bauen kühne Burgen im Tande. Das Ttrandleven fehlt in Abbazia. der gnostisch-ägyptische gewesen zu sein, der bann an Anzeigen für 5ach5erufe. E N Y A E Advokat und Notar, i A-. t- k i -h. i A i. 4S4». tmmlornt-tckm Seelieier i 1 V»»ne fiianut 403. Verloben vster die E n s K e i a y i s e Z a u e 4:15 anderen Städten Verän derungen erlitt. eigentlich mi. auJr^1, a S A 1! o e 0 a II e n. Richter: „Aus welche Weise haben Sie denn in der Nacht das gestohlene aber Fahrrad rortgeschemt V Angeklagten ..Ich habe mich ein fach hinausgesetzt und bin über das ött an5e .ur Feld davongefahren!" Richter: „€£ne die Laterne anzu« zünden Angeklagter: Acttvohl!" Richter (entie^t#: ..Aber Mensch, da hatten Sie ja Hals und Leine bre chen können.'" mmä Mm •.«•ph i.t sr.si 7t4. UStiel 72. 9tr »em. e.189U-X WM. 11. SCHWEI KLÜT. A1 TÜRM V- 4 b», CtftrBüictiff «resibrnt «cat«cMabc. eirtnttr «tr«*'. A E S E Patent Anwalt, 718-721 flbttt L^Bi^r.aibonZ-UitliuUt^lUKlesetl. Tel Mam 3V7«. PD»«e ties«! 351». Krank 12t. Gusweiler. e s a n w a SM UemmrTciel Zr1dunt-G«b«»be. 12b Zualnui L:r«ßr. Z«i*ftcne*-Cff(cf: Sanol 3377. Wohnung: ISHS-P. A. V. ROfcSSLER, virch» Lüirali fni! rt bietet. Hcrbefi-tftfr brt Ueeri unb tveleui Strebe. O W E I S 1 E U U K K I I 1 n Auwalte und gcienliche Nathczeber. Canal Slmmtr 907 -fHib «reotbrnt Vsaf-QfeMmb«. €üfiofl"ü(fe i. Liib il'mt Str. 'v 'c PHone. ticita! '»t 'litem ft. L'W2 HEN KV ti. IIA UCK, S i o n w o 45—40 Bfornlitr-üitbeube, 514 M«i« ettefe. Norddeutscher Jlfayd LONDON rnmiR BMimt* Wesetmi^iRf fc®tfu»tm»tei letes ttreeeg. „SionsriHi »in Urcüif„Seifet «tthtlm k9 ÖWftit „Br»tumiit iviibrim". „«ieHtr itUbrt« brt tore^e". Wtertm6*inf Vefibamprrtsbtt (rtet? Tteett^ uiU orwm le»pUi**ou»en-Teinp#rrn 170'•• Sont.eiiyefcü Tu' ,'tuf. ier.a ".•
Sriebtirt) u8 rinna'TMR nt»uM Sieiftildtt $Anrt!eem»fti |ekc«i e»«tlin" (iteu), ..^eibarüHo". „»»Biete 1 SX A^OtzG.. ftntB nneb kurzem »iNwwiA»^ W»«| tägliches Eincin««tier Vol?Sblatt, ^retiag. SA. g«I| 1910« 9SH it'rvtuti, 5 -l IV. ?u!i tvlO, W»! l'Vjtii?, Henrietta. Charlotte (Cutis* geb. '1 e t. OelieM* Gatlti, bon SVUitam Zbet#, tn ihr« 2b0Öuriö, No im fttivtrium im «Iter ünii ,ü Satiren unit 23 Inacn. Ta-' Kinchenl'e« Mngnik futbei iatt am .xrviiag, 2.' ,Xult. um 1 Ubr 3iudmittag* K"m Iroitcrhauif ui». jtwauf um Uhr in hvr deutschen ynaeftanh» •(ten Kirche art Hoffner Bttafee ein Trauergul. tcehtenfi abtirbnUfit wird, hc'Nich'l cinflt-labfn ftnt. zu welchem vreynec Sie ift nickt mebt, t«ii» treue 2«lr, vidi, unf'n er Hl nicht Wr mehr. füblen, was mit tf-r uns feblet. Und l'Iickcn twbtautberru umber Äoll. Me baft Xi: r:,A betrübt Tu her do» wnt uik vrUtit hebt Tic Uand ,n» bfl in ?Jn,Vt '-•'••Den unter mnig'l gcltebtec tvau«, il ub«x Echwager, Iistzsius Haber, im Hftrr tw r.i Iahrr? V.'benüf ^rur fill, au Xvctfoltiftrctt tt'rcbe um k'DitutfS St'irnirm ccU ivvinbtr. 2". Juli 1910, um 10 iro&iettfetesi mu 'Etcrb nm ü''ntwcch Übt l" i'JttnuUi! ä|rr: VetL itrtbffaliatnmter. («lpor Med, tm Alter beit '.n Ctabr gen. Dte Benbipuru baut« au« o !ti28 IF bei 2-i null um IV fi (:jt: Uhr tri 5er €t Io»o" ::nb -."reinen trotte ei oebalten wtrb, wo« hotttchft imgelaben find vom Trauer» rtrafst t.ai Snniiicfl l'it-agfa# iverout ::tn un der »rrcr '••z'.'Ati :f»auinn vib- recnbtt nitb Freunde It tit tteerrntro ^WnMitlan Mang Vreve» arlifUe Gattin b»e I ton €4 ^atjr'n. S%ti gen utn Ute vom fanbt ~trjV. ciut. BrntiTsSri- f-cij tr: .-'•itn (Srtirf im Vlitrt p.a nnt -irmllag •bu..'«e, tos. livti (tea. air, Übt tn bet "?zutem-Hvchomt crie» .:nbe »er Ramlhf ttnb %tc 2t eir Lttrt werben »etrb. ttersi: Öflt^'t rttieeL: 21.22 HtL, ttlrnning, W'.Mve ton «ed. 11 r, tut WUer I*tir Jobren unb nuag ^retrnv No. 1 bnn u Aeti ber Beer»»« ^V': To mna! 1t ^rikdrich K. Lossk'hsch. Tie ^f'.chen'e eriicht^tt geilt Uli U t*: b«t etttbbcf» 1t ::t. JjumlhiTg ilmcrik U( euSrraoi tÄatf'nauo i*ic i Vi uet u.'ittT. »DrS».»!»coUi..: tfh#»ttn!ten •oa-, .i carte tteftautatrt. Itiar.bL:! btrrtt. *9ttn. H««b»r-. Äerrlfs 8hiic. Barnim in Cir.' .nnott i'WItctn »ernten Panl. (irftr bzw «Jot U*ai:T, Btla* .Uet -naWhanf iäoinul 6Ro1k: CRrtman »tiMten #«mcn 2,'ttill. am Ion uad Co.«.am #be. ICE». P. SCHWEITZER, ^olUjsblnit JOB ROOMS 637 Vine Str. Drucksachen tnb «alt, rMieatihör IM —INftlall|l| oteiL ,,«fornf i«r:n4 &U» ntlut"", „protzet „$r rbttcb btt «i*. fr", ,,©t «lim", „Vriir.t# Alice". „©tt*b«r»(fl", ,Cremes", *e*rttnÄ*i|e PKfivonivlit jebew Iteneertieg »Ädetti". ..i'iBtB", Par »öl»", 1 1 e 9 o imeW je", »**ntg «Ibtrt", Prieztfttn Jreee „9!etfct", •eeaüal. -r unh 3~»benbe unafcbänaige 2outen um He Weit „Xffltwlfr* S&erf" gflltia ßbet bte gort*« OlLRWM A CO.. S 9rrm*wmy. ft. dknerol»Äijr!itert Agent» '!Ik [Sm J—'.r rnttt- n S w i e 1 uii«.' uMiiiiii Strj($f, iZfce':rtn ^etinan P-stDaewNchtM-hrt Baltimore nach Bremen, —-bt«B but# Mf HM »iWilf IM 7400 Hi IM06 KU «reift« N i V A I 1 "IICHAB". "C4SIKL", «MCI« K*M ITS" •••RAUlIfBOM*, -«««I.« «V&UKrCKI*,, HHAbJIVTlSM Zweite ftcjitr BALTIMOltE «°ch BBEMEH von 955.00 Ott. tr *tc(e Zraftr |s»«e Mi eta* fl •UIU, bU 8eittt miN MtritMt ML tie otteen lärmet flub 'LennMch jirn-Äimet« V. *i»r ml Käufer zu verkaufe«. Auf Auktion, Montag, ?65. 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Wbenb» .r-t Uhr Minuten wob!derl?ben mit b«n Ii Stfrlf'afrajr.enirn Hilden Clarence Mayer A btn c$ti und 11 Zo» 3i2rcT: ÄabbCt b«* Sri ing ttrotw S a u i e i e o e I 4 u i e 7. sftäM# 2 ti 11 äb tut vtubaibeii tm -u iooti unb «ejiiirtitniu#. 143b "»tac» Irr 0 u n 1 1 o i e i SMpfttor^ .difrfcfit# (£i«tt»tseew SdKtWtK rtc.j ^embeii. (tT«e«e trabm luh ttMnrr-'a 13 «ugutt I fH et.. 1 .(tue n Ade ä*aitrut Hill». ,tz -rrach, nu •HKWfUlcute frrr.Ht etc. IU6cc1«tiin««s M» Ms auf fcfunf* brf««t vam^n täSenut, v lt i für cUsemeine *auSorbet!: !rta Rothen 130# ßemt: €si Balnul Htäs. ck e nlloeaeine HaubarbeU r^i Juli, 2:30 R»ch«.. SB Erl »üb «WH». 5slat (Gebäude WALMT HILLS, |6 Xie (ltH.1 vlif reu ati bui» n Kermiethrt z» $Sti.(JO. Wird separat verkauft. Alle ^lato find moder«. ausgestattet mit fiOm ^cquemlichteite«. Cff« s*t Skutbtinung HKRBKHT H. 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Cberoäixt itu.. Äc. 647 (tboe* ItTalv l* 3 7 I u i e i 4 e n i e a n n i U 3 Ua&tn in tn iöeibetn Piano »tu @i:brri Alt* ftrbei om tfamlaa. 'Nor- Dtr.ut 2 i* &9i 1 i: 111 Zeichnet für »rtbttfftuPö:i«il ftaSiiih*irv: in der lt ÜJi u n um (ui leinen ifv^en flattntaldber »u matten gut« Vofcn. 141Z Uzet tt. tn ein« flrtnen ^owtite. Ecke tarnet unb Northern Nve Hbcabole. W a k a u o 2 6 1 6 e o n A a a e n o e S o u o u o e V Glrordlein. 4713 Hamilton Rot. (leOeee HtU. !?Zatn Vier. ST. e v. tör E-oti»atbetL 2M8 Gtanton a n n a e n a n S e e n o u e o 1 1 0 »Ihn 2tr v ck n für gewöhnlich« SEeiitfchen SR e Elraj Hau»«»«« tr EUenbetm en für Ättchenatbetl. No. 1410 Bttu flb n und für leiebtr vautii: be'.t tetn 8*2» fchen. 34': Mohair Klee aeenbült. u e s o n -i e e n e a u o e tr. einet fleiner ,tcmille Wetetenjen. 673 Hulchws »Be tteenbale S e e n o e rarbtit: S&orbotMf-tfe 14 und Bremen ett SB 6 r. für ^aubarbetl. 204 Cfi 4. Strafe* 3 e i n e o i 1 1 n w u s V e ei:rtfl, um ist b#e Uti rauart unb tttictchten«. eeiee» b**6e!ich tlf« weitet» Vffsten: «uf llefht!** irelr iMbiuna tn alle» 1Mb»**. IUib(unft «chetle» b*e »e» A. SCHUMACHER A CO.. We. bt., BBlUaaarc, MM. 9Ut beten St« tretet tu ijaianfc«: te 4t •Beftrrn 6^ Oanl Eck» 4 mit Eiütnut itiero.' o« 4t* Atla» 3$eh« Bll VHrte der förlfMan Moeelef» i eint !rou »Ür Rti» i muB etwas vom fluchen tet!e(er $ttfrs-6*fit4e. Haute «u ort bell ett. So. S12 Embial 2itofee. 'il—'t'-i* 4Z1 Davt» lt: o v i e O e u e e a n i e O unb 3utei- nur in der Clavl. vi. IIS C# tieutl 2:i 2 Stotf k e u A e i a e i e o e w e e i N N en Brod unb KollS. UVL4 Hentdllw Sve. i i n a e a n n v o n 1 6 a e n n i a yädreiaffchdft su ertemen. M. D.. iSirt# Qlao BiraUe 2.-at tuet, arbetbamer Deutlcher mit guten Attiflnit-cn, sucht Stcßiina. ft. 46 Welt Court 'Str. u e I o e u n e W a n n s u e U09 Sffifft ttonroo Ett. A«ter?att»ng»-A«zeige». 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E U Z I E E N e U v o 7 6 z s Z o VERKAUFT/A aU£A GESCHAEFTl\ VON AUFWAERTS Vv't INGARTEN BROS.hihrikanft/n,Bmadv*«iv I N n e n w i z A n a s a s i a i s i n berftücbe deschäftiqt. Spriä,wörtlich in The.uertreisen ist der Noihdehelf per sonenarmer Theatergesellschasten: feh- lenbe Darsteller für ikoüen durch Brie fe zu ersetzen. Eine neue Horm für eine fehlende ftigur fand kürzlich, wie in der ^Deutschen Theater Zeitschrift" zu lesen iff, die Direktion der Berliner Voltsoper, die sich in ihrer Schauspiel faison manche denkwürdige Praktik ge leistet hat. Dort hatte man die tomische Alie für das Eröffnungsstück. St Iura Slüttwene „Heimkehr", aus Sparsam« feilsriidficbten nur auf Honorar enqa» girt, so das ihre Thätiqkeit mit der nächsten Bonität deendet war. Die siel aber durch unb über Nacht wurde „Heimkehr" wieder auf den Spielplan gesetzt. Tie Mitglieder versammeln sich zu VorsteUungsansang auf der Bühne, der Regisseur zählt die Häupter seiner Lieben und entdeckt, daß Die komische sie zehn Minuten nach 9i§tM Sil 8wfhwtt§ fmtmf n* ti F6irefliw •aaUwi fit 3—Uto—inia4 Mb Mrbw tat hm mv4**a®m Vaake». «msgeges'cn von großen 3t äb e«• Preise Western German 12. aab ä5iuc Straße, Ei»cinnatt, C. V«vke». Welt- vei: «usn.:: [.tieifcf heu». Atlas National Bank nrben der Settel lue an WALNUT 1 träfet. Brauertie». Um Ihre Aesuvdheit fcerooljmt, trinke» Sie THE JOHN KAUFFMAN BREWING CO Jl eines l'agrr jTafHrnfiier oiler ^erenfes Jliofj-tftlraM. Telepho» (5a«al 1872. (yiqnrrcn. PRUDENCIA Xir beste für Cealttit. PETER IBOLD, Ol? Main St. Pf«»leiHn. am? enuTT, PsMeiha, 81 EechKe Eir^ e«5f ISCIMSATL O. Co« ref!ii»**-!b5«6rt*. ßlSSINGER'S /lwMche 3aln»iiiot 4M ®rf» cmcMJruT,. OHIO. Rvgs'Fabrikaat m. ms TeHpich Rei»,«e«» 8- B- UenS, St*f. ub ««r. THE THAYER CO., "•w*" RUGS" let 'Teppiche». Teppich- und Tapiten-Riinlier M*. 2209-17 ««ftrra «tont. »Nil» 409-??t nicht erschienen ist. fallt einem Mitglied ein. duß sie auch schwerlich noch zu die ser Vorstellung herbeigeschafft tverde» tonne, sie war nämlich nach Freibeyß ins Sommer-Engagement gefahre«. liegen die DarsleUung durch dtl Souffleuse protestieren einige Mitglis« der, die nicht auf ten Kastengeist txt» zichten wollen. Endlich fragt man die Direktion telephonisch um Rathi.M.M streiche die ^igur." lautet deren loki»» nischer Bescheid. Sie wird gestrichen. Man veraißt jedoch, die Worte der at* deren Personen zu streichen, die HOB ihr zu reden da den, so daß da 8 Stich wort gebracht wird, auf b:.s Anauasja auf der Bühne erscheinen muh. tiV1 ÜWoh blickt nach der Thür, unb herein trtÜ das Hausmädchen mit den improvisir« ten Worten: ^Anastasia läßt sich ent* schuldigen, sie ist in der Ltüche beschäf» tigt." Die Direktion fand diese Ent fchtilbtgimg so alänzenv. daß s.e für aßt mhiun MMrunZen d«,bMl :V''kfc^L ßi