Tägliches Cincinnatier Volksblatt (Cincinnati [Ohio])
January 22, 1910
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VI 74. 3,tTiradtin Wetterbericht. Für Ohio und bai westlich« 'lyennfylvanien: Schnee am Samstag. ir»(m Sottri-ig th?iln*tie trübes Weiter, or^tcr ft 11 che Winde. Muöland-Telegraph. Kardinal Lncon 1£ritt in Nhentts als eigener Vertheidiger I» dem flfflte ihn anhängig ge« machten Prozeß ans. Der Jktattfc Lriaad anteerlrt ihm i* de» Kammer, Aap«« **b Nnkiland ftslSfn We awert* faniichea Vorschlage 3*r Ne»tralisir»nq der «aadschnn sche« (fifewbobuftt znröckgewiesrn« Echlim«e UrbrrfAwmminfte* e» sttl tvorden sei und fügte hinzu: .Der einzige Zweck war der. dit ka tholischen Eltern vor der Gefahr zn warnen, die dem Glauben oder der Moral ihrer Kinder durch den ©t brauch der in den öffentlichen Schulen eingeführten Lehrbücher droht. i „Die Behauptung, daß die öffev.tü* den Schulen Werkzeuge zur Unterdrü ckung des CTbriftentbumè seien, kann nicht als-ein Angriff auf das polnische Regime in Frankreich angesehen den." Der Kardinal stellte auch in Abrede. daß die Bischöfe, die das Run^lchrei den unterzeichnet haben. Feinde ver Lehrer seien. Zum Schluß drückte cr die Ansicht aus. daß das Gericht das Rech: o?r Kirche anerkennen würde, den dacht die Zöglinge aufgereizt habe, zu revoltiren. und daß sie armen Leuten den Schulen zu entfernen, fterr Brians facte fernst. Herausgkgtbttt von i» Frniifrrid». Ei» ieiftHfeeitr Prozeß i* l»«he» englische» Kreise«. ttmftifaeifdKr Tchwmdler Berlin binflfni gemacht. in e o z e e e n e n K a dinal Luc on. e i s a n k e i k 2 1 a n Kardinal Vucon, ver Etzbischof von Rheims, erschien am Freitag in bem Prozeß, den Die Association der Volks ichullehrer gegen ibn anhängig gemacht hat. als fein teener iÜertUiDiafr. Der Kardinal verlas eine irrtlä-1 bet fttuiw der mandschurischen Eisenbah* Den wurde am Freitag dem Botschafter O'Brim zugestellt. Die Vorschläge werden dann in höflicher Weise zu rückgewiesen. Dem Annehmen nach tafirt die Ablehnung auf die folgen den Hauptpunkte: Ter amerikanische Plan würde Ja pan nicht die geringsten Vortheile die .ten. (St mürbe auch für China ohne Bsr theil sew Er würde keine MttVbtritnq in die Handelslage in der Mcmschurei brin gen. .oo Japan sein Versprechen einer offenen Thür und gleicher Gelegenheit für Alle strengstens einhalte. In der Antwort werden die guten Absichten der Ver. Staaten dankend Nnerkcinnt, sie enthalt aber keine Argu tnenie und es werden auch feine detail* Irrten Gründe für die Schlußfolgerun gen angegeben. S e e s u 2 1 a n Auch die Antwort Rußlands aus die amerikanischen Vorschläge zur Neutra lisirung der manDnbnrifcfxn Eisen bahnen wurde am Freitag dem Ver. St. Botschafter Rocthill zugestellt, und wie von Japan, so werden auch die Vorschläge von 3h sen. tußland zurückgewie- Mii Bezug auf das Ptoieki. das? sich Rußland an dem internationalen Syn dikat fetbeiligen solle we'ches die Chin chow Aigun Eisenbahn bauen will, er klärt die Regierung, das», sie ihm im Prinzip zustimme, die Regierung aber erst eine definitive Antwort geben Vor ne, nachdem sie roeotn der großen stra tegischen und politischen Wichtigkeit OK- Unternehmens und seiner nahen Verbindung mit der ostchinesischen Ei senbahn nähere Informationen gesam melt babe. U e e s w e n n e n i a n k e i n 21. Jan. Im östlichen und mittleren Frankreich rung, in der er zuerst sagte, daß er rie ftrujrte _ubrcav überschwemmt und Besprechung der Fragen wegen seiner mehreren stellen und die Fundn gesetzlichen Verantwortlichkeit MR.EN Ucberscttvemmungen ungeheuren Scka^! den an. 31- Paris in der neu ton- i mfnt( oon Ädvokaten uderlasst, seine getft.iche jj^an befürchtet daß der Boule Verantwortlichkeit betreffend sagt? oaid '3t. Germain, unter dem der oder, daß et nur dem Oberhaupt efr 3ubreat» hinläuft, einsinken wird. Kirche verantwortlich sei Erstelltem! Die Rhone. Seine, Ardi-che utrtM Abrede, Daß der Hirtenbrief der Vi- sind alle au- den Ufern geirrten fckjefe aus politischen Gründen etr f-jm{b -xn ,n ^ltltden zerstört TOOT- ercn Glauben zu per.beldiaen. wenn er of-. ^^le tin Prozeß ^ur Verband fentllch angegnrten rwrben fotLt. unG| ^fr sensationelle Enthül- Der Premier Briand mischte sich um Iungen unt) Freilag in die Debatte über die Schul-1 Gesellschaftskreise anbelangt, die be frage in der Kammer ein und erntet rühmtesten Edelcheidunas Prozesse I dabei reichlichen Beifall. (*r machte, ID# der Kitck e Vorwurfe, weil sie die Agv Kläger in dem Prozeß, der auf eine tatton aufs Neue begonnen babe, oI§ i^oche vertagt wurde, ist ArthurCohi'. feie Angelegenbett einer friedlichen und e iMtniilistigen Üösung nait mcr. 1« üabi, njli(6?Ibcin. beten Otottt fi* lür= 'flrerniet ja«« aiu». »i. Ii» mit Hj.«. ftinei lEr denke vorläufig noch nicht daran, i brennen nach Deinen Küssen. Wann Iben Schulunterricht in Frankreich w fefye ichDicb wieder? Colette d'Augnn." |,!:onopoIistren, da dies nur einen Letzteres ist der Name einer bekannten neuen Kamrf heraufbeschwören würd?. .Tänzerin, die Cohn iaDtiltn in allen die Aolk-schullebrer. bie in so fdbarfer i Ehren nur vom Parket! im Theater (senden haben sich die Furchtbare (?isenbahn-Ka HMftrophe in 0a»ad». Ei« 3*11 der kanadischen Pacific«Ei senbahn entgleist. Ei» Waft«-« mit allen Passagieren t« Spanish River versunken. Und ei« anderer mit seinen Passagie ren verbrannt. Die Zahl der TMen wird auf 20 bis 40 abgeschätzt. !Urait aber «och großer sei«. N o S a n O n a i o 2 1 a n Wenigstens 20 und vielleicht doppelt so viele Personen kamen am Donnerstag Nachmittag auf entsetzliche Weise ums Leben als vier Waggons eines Passa gierzuge- der kanadischen Pactfi(6 ihn an der See Linie vom Geleise tpran» gen, eine hohe Böschung ßln^broGten und durch die eisbetxdte Cberflache in den Spanish River fielen. Einige der Leute ertranken andere wurden yr brückt und andere die in einer zerstör ten i^ar eingeklemmt waren verbrann ten lebendigen Leibes. Ter telearapbifcbe Verkehr mit dem Schauplatz de? Unglücks ist noch nicht wieoerdergestellt und bis zu später Vbcbtitunre war die genaue Zahl der loöL'N und Verletzten noch nicht be kannt oen Aussagen von Ueberleben (den aber die spät am Abend nach Sudbury gebracht wurden, ist die Ka tanropbe eine der schlimmsten in bet Geschichte der kanadischen Pacific (£v senbahn. Bewohner auf die Hügel geflüchtet. o e n o o s e v e s S u n. o n o n 2 1 o e e e z o und die Herzogin von Eonnaught sind vordere Theil des Zuges gelangte übe am Nachmittag, von ihrem Sohn und ibret Tochter. Prinz Artbur und Prinzessin Patricia, begleitet, nach Lst afrika abgereist wo sie zu jagen beab sichtigen. Jbt Hauptguartier wird sich in Nairobi befinden uno sie werden in einen Theil der Gegend jage», die Eol. Aooi'evelt durchzogen hat. E i n s e n s a i o n e e o z e ß. o n o n 2 1 a n U n e e n schlicht?n Ausruf .Cohen gegen Michel ham" kam hier cor Richter Ridlen tum Interesse für die höchsten jn Debatten stellen dürste.' jn Aktienmakler. Anaeüaatei, 8 nachdem sie den Rath zur Mäßigung Rögens die PairSwiirde zu verschaffen 'jungen. von vielen Bischöfen, Ökisilichtn uns Tie büblche Lady weit jün- i ^bald die Nachricht von dem Un einer Majorität der Katholiken zurück- ?tl a gewiesen einen fcehtgen Krieg gegen i^obn der häufig in d^m Hause ver- i wud'burn cuö nach dem Schauplatz die Öffentlichen Schulen in Frankreich fe^,'. ^eser indessen Uicb hannloS ides Unglücks abgeschickt und von North begonnen habt, indem sie mit Vorbe-1 unb un 5f nber rr großen Schaden zugefügt, '.ndem ut besuchte, wo sie sich vorüberge« dieselben gezwungen, ihre Kinder äu» bend aufhielten, empfing man ihn mit Wuth und Entrüstung unb hielt ihm daß Vie.fin an seine Adresse eingetroffene* Te- Weile von den Bischöfen verdammt «aus gesehen hatte. Sie, die übet das worden ftkfl, würde» aber beschützt, gefälschte Telegramm ebenso entrüstet werden. war. mußte Cohn als Zeugin heran- Ter Premier lobte die öffentlichen i ziehen, um sich vor seiner Familie von Schulen, von.denen er sagte, daß sie aller Schuld reinzuwaschen. allein tähiq seien, die Kinder für da^ iftr.ce fühlten sich beleidigt durch die wirkliche Sieben vorzubereiten, während i Botschaft, die Lady Michel harn in der et den Eltern überlassen sei. zu Haufe gibfichi, Cohn seiner Familie zu ent* für die religiöse «Erziehung zu sorgen, ftemdtn und sich selbst zuzuführen, nb in den Kirchei'.schulen aber nichts u?1!gesandt Hatte. Vor Allem kochte Cohn'§ lehrt würde, was dem Kind httfen Schwiegermutter tet 'Wuth. DieTän könne, in der Seh fortzukommen, da ztrin ttagte als Erste auf Schadenrr die Religion Alles überschatt!» say, ließ sich indessen von Lady Michel a a n u n u a n i Ham mit $2fjüü abfinden uno zog die nen ab. é o k i o 2 1 a n i e A n w o Ist japanischen Regier»»? auf die Vor. 6tt spanischen Regierung out ote -vor. i«*«' schlägt teJBii. Sieatm i« XntatiU j* 'âchen. !Klage zurück. Nicht so Cohn, den sei- e Familie dazu drängte, die ihr zu ge igte Pein durch BtossteÜung dtttiadr nc füg Der verunglückte Zug it\u donMon treal noch Saul: Ste. Marie u. Min- rr neapolis unUnneajS, u. einer offiziellen fn zufolg« soll da» Unglück zerbrochene Schiene verur- sacht toorbeit fein DieLokomotrve. der Gepäck-Expreß« Klasse blieben an der Böschung hängen und der Passagierwaggon gerietb in Brand. Das Unglück ereignete sich ungefähr 37 Mrltn westlich von Südbuty. Der ziemlich aewiß. daß nicht einer davon S b" s«j 5'"'1 r.9«bcu«» t""*"- ««,em» f8 Gatte. verliebte sich in Mck hier eintraf, wurden Aerzte von abgeneigt, zumal er selbst Frau Ba» viese nun eineé TageS in aui f' liiuumiuti !Lolksblatt Compagnie, G37 $iiic ctraje. Mijcheii ü. iiiii) 7. Cincinnati. Samftaq, den T? Aanuar 1910. Bergezug abge -m5rb in Vergezug abge sandt. Von Soulte St. Marie wurde ein Taucher an Ort und Stelle ge bracht. um die Leichen aus der im Fluß versunkenen Car herauszuholen. W e e n S w i n e v e a f e V e i n 2 1 a n U n A n klage. auf betrügerischem Wege Schul den in Höhe einer Halben Million Mark gemacht zu haben, erfolgte hier die Verhaftung des Konserven-Fabri kanten Binz, der seinerzeit in Canada eine eigene Großschlachterei besaß. Zur Verwerthung von Fltifcbabfällen prünbfte tr später in Oldesloe bei II Inland-Telegraph. vn LiUsll Wm bot Mdj- (löjl Ast ichiicir ,}u etiler natio nalen Vewegttltg ange wachsen. Der Z^leischtrust svll gedroht ha ben, daß das Publikum schließlich den Schaden hoch be^iile» müsse, Isl» Hrchschttchler d«rch Im Ksy. cotl trffihpt (Sine Processirnng des Fleischtrnsts Bo« der BnadeSeegiernng geplant. Die Geschäftslage des La«des. Explosion bei Fisl»kikl Landing. 15 Ma»»er getödtet nud fünf tödtlich »eriei«. Thsma» Taggart auf de? Jagd f^lim« verwandet. und der Postaaggon blieben auf dem Porterhouse Geleilt, wahren zwei 'Passagierwag gone, d?e Speisecar und ein Schlaf waggow die Bö'^ung hinâollten. Ein Waggon erster Äfeffe und der Speisewagen fielen in den Fluß. Der zurück. Schlafwagen und etn Waggon zweiter^ Aiii Denver wird berichtet, daß die m,n er tat M' i zu 10 Eents »äs Pf und uno andere Proposition, den Fleischverkauf einzu schränken. am 'H. Januar in einer Versammlung der Hotel Mens Ptotec tioe Association zur Sprache gebracht timore. den Bruch. Ter erste Waggon der ent-1 phiz. Pittiburg und anderen Städten gleiste war ein Passagierwagaon. Ter i berichten übet vas starte Anwachsen Zug fuhr zur Zeit mit einer Geschwin-! &et Beivegung. Digieti von Meilen in der Stunde, In Cleveland von wo die Lewe- i und der Waggon wurde mit furchtba-! gung ausging, baden sich bereits ÜO.OOO ztx Wucht bie Böschung hinabaeschleu- Familien verpflichtet, bii auf Weiteres dert. ES befanden sich ungefähr 25' kein Fleisch zu even, und in Kansas Passagiere in dem Waggon und el ist
1 mit WSrt«. Mwm?clemoen «an. |Wfe Hamburg eine Cornebbeef Fabrik nach gern ernannt wurx um eine Unterfu amerikanischem Muster, zu deren Er richtung er gewaltige Geldsummen entlieh, unter der Vorspiegelung, des-, es -sich um ein reelles Unternehmen bandele. Zu den Geprellten zäl)I:e auch der Hamburger Senator Brany, der sich mit 95.000 Mark an dem 11 n» ternehmeu betheiligte. Im Jahre 1900 erfolgte der Krach, indem die Staats* anwaltfchaft unter 'der Anklage der Nahrungsmittel Verfälschung einen! Mittel zur Bekäi"?fung dieser Halsab Steckbrief hinter Binz erlieh, dem es fchneidereien wird empfohlen, daß die indessen damals gelang, nach Amerika! Farmer direkt an die Konsumenten zu entkommen, bis er heute hier fernem I verkaufen sollen unb daß auch Koope 4 rotib«6toea ttabliti amfren. ^Schicksal w die HiindeML. e. Mm.«» staler»«, nur no* b«./!», an» V »j, .„einem 2«nnel to dem neuen 2but uKt bem «aüerw»«, sè.P. lagen. roe!*er nfluS b.e «eW Woffei »en bat. Die Car ztoeuet Klasse wurde gung auf ihr We'±aft Hat. Kit'tin- n„a q?»m ginr* führen gegen die Mauer eine» Wasserdurch.! $si jeder Leinen Stadt in Ohio Cat.kw. nach New ®u fuhren lauss geschleudert und wie eine Eier-, hat die Bewegung festen Fuß gefaßt. schale zerdrückt. Loraine. New Philadelphia und^Belle- Einige der Passagiere wurden auf iontame schlossen nch ihr am Freitag der Stelle qetöMet andere aber wurden an. in den Trümmern eingeklemmt, die fast I In Canton fa: :e E. E. Beard, em augenblicklich in Bran5 gerietben. und Metzger, daß die Repräsentanten von sie verbrannten zu Tode, ehe ihnen Hilfe1 vier Gropschlächtern die .Retainers gebroeb: »erben Innn.e. .«eni^n cbWi* »«rben °-r. am preise lm-ta'!--! warben, bie ttoder mmja wmm, »utbe bet In Cleveland haben sich auch 10,030 Familien verpflichtet, keine Eier mehr zu kaufen, bis rer Preis von 4S auf 25 Cents zurückgegangen ist. Metzger t" e S a n e e s e N e w Y 0 2 1 a n u n Co.'s dieswöchentliche Uebersicht über den Stand der Geschäfte in den Ver. Staaten lautet wie solat: Tie Störungen in Wall Street üben anscheinend nicht den geringsten Ein fluß auf Handel und Industrie au8, die sich in einem durchaus befriedigen den Zustand befinden. Die Nachfrage nach Roheisen nimmt in einigen Cen tren zu. In einigen Distrikten sind die Bestellungen noch schwach, im Gan zen ist aber eine Besserung überall zu verzeichnen. Besonders nach ..Basic" uno ..Bessemer" ist die Nachfrage ziem lich stark. Die Eisenbahnen halten augenscheinlich mit ihren Bestellungen zurück, wenngleich im Westen ziemlich bedeutende Bestellungen von Fracht waagons gemacht worden sind. In den letzten Tagen sind 40,000 Tonnen Schienen vertäust worden und Bestellungen für 18,000 Tonnen Strutturcifen sind plazirt worden. Schnittwaaren haben einen ziemlich lebhaften Markt, die Preise haben aber keine Aenderung erfahren. Baum wollene Decken und andere Stapel waaren find guter Nachfrage und die Vorrätbe sind so ziemlich erschöpft. Tie AusfuhrnachsraFe ist sehr schwach. Strumpfwaren und Uniertleiöer sind in stärkerem Begehr, dasselbe gilt von Klei per stoffen, ote etwas höhere Preise bringen. Nachbestellungen von Frühjahrs waaren laufen bei den Scbuhfabrttan ten in Neu England in guter Zahl ein und die Fabrikanten halten die Aus sichten für vielversprechend. Leder hat Te r'ttitif* lâoticott einen flauen Warft. Käufer halten in «HI 8%, Erwartung niedrigerer Preise zurück. Chicago. ML. -1. Ian. ob r'Ä Ti- Au-mdr °°n 'Sâitn aus t»n si» °m F. ,-z I-dâ- roä je syorräthe nicht groß sind. „„nC 12:V97,7:',0 in der korrespondiren 5" 'Uhlroaul« ofT«t::tn i»,, .'Mstn z^.«. Vntectaxf« to.' Sulom eUat, 2i, btHef -idl So(t elf deu:una erlangt. GU ch -?U'g mtt Den •n j&nâ,«» ain di- .•iuäMbnunj Wt Bu. d°r eintm Zâ Bewegung kam Die Nnstiebt aus Mil mautee und Eleoelauo daß Dort die Fleischpreise herabges--^ worden seien. .677,185 Bu. in letzter Woche ^..'F6.219 Bu. vor einem Und in Den am 20. Januar beendeten 29 Wocken auf 95,62^,162 Bu.. gegen vjlai5aU6fubr Mtim «1,841 Bu. gegen 1 ,f//2,86f in letzter Woche ,-»d 74WV7H im .Vb« Un» in i-f'L5" *??r" \ti£ ,11 w. lest«. N »odben I2.M.M7 Su„ Titti* um l.i ^jfunö i«„ im l.tot.n ihr gegen 14,249^586 Bu. im letzten Jahr. Tie Zahl der Bankerotte belies sich während der Woche in den Ver. Staa ten auf 275, gegen 291 in voriger Woche und y/)7 der korrespondiren den Woche de» vorigen Jahres. Und werden würde urD Depefdxn auSBal 'n Eanada beliefen nench ^uf 44. ge« flanfai l-ity. Cmaba. M-m W-ck- und 40 Mt fcrreiponbtrenden Woche des vorigen Un sollen gar ".000 Personen die Verpflichtung unterzeichnet haben. Die JadreS. n z e n n n e e i e i nei Nitroglycerin Ex o s i o n e ö e i a n i n N 21. Januar. Fünfzehn Männer, dar unter preiAmeritaner, kamen am Frei tag Abend in Folge einer vorzeitigen 6?pto Irin Xleito'ce): na* Cfiio schicken Tunnel mckl de«i»d,q,. anb nach zwe. leüreen. bis die Pteife «lieber ttbbbi [tunMger 'JlrkU warben bie Leichen würden und die 3 tabt dann den Ver- herausgebracht. waren alle so lust decken müsse, den die Firmen durch den Boycott erleben. Die Fleischrreis? sind schon herab gesetzt worden, iDeiterts Herabaehen wird aber dadurch verhindert, daß die Farmer aufgehört Haben, ihr Bich in die Stadt zu schicken. waren schon gezwungen. Angestellte zu entlassen und einigt haben sich bis auf Weitere» ganz vom Gtschast zurückge zogen. i e Z w i s e n n e s i n s u S a a k e i y U a 2 1 Jan. Da» Kcrrmittee. has neulich in einer Mafsenoer ammlun-g von Bür- chung über tie Lebensmittel Theue rung zu führen, ist zu der Anficht ge kommen. baß die aanze Schuld an den Zwischenhändlern liegt. Es wurde festgestellt, da», :te Farmer 35 Cents für etnen Bu. irtoffeln erhalten, die von den Händ:n zu 70 Cents ver kauft werden, unb 15 Cents das Pfund für Hühner, die zu 25 Cents das Pfund txrfr.uft werden. AIS 1 Éte'K*s~: Ms -,on ums Seien. soll. Es scheint, daß einer der Arbeiter, der eine Fackel trug, stolperte uno hin fiel und mit der Fackel einen Zünder anbrannte, der mehrere Nitroglycerin ladungen zum Erplobiren brachte. Fünf Männer wurden in furchtbarer Weis? verletzt. Da das Nitroglycerin herausgebracht. stt wartn furchtbar verstümmelt, daß eine Iden tifizirung unmöglich war. a n e s o s s e n S o u i e a s s 2 1 a n Die Southbridge Saving» Bank ist am Freitag auf Befehl der Behörden bis auf Weiteres geschlossen worden, nach dem ein Defizit in den Büchern des Schatzmeisters John A. Hall entdeckt worden ist. Hall ist seit Donnerstag nicht mehr gefetien worden. Tie Tepo- belaufen sich auf fiten der Bant $2.368.799. V e i e a e a u K a n s a s i y o 2 1 a n Zwei unbekannte Männer brachten am Freitag Morgen zu früher Stunde W. S. Cash in einem Taricab nach jpaiij'e unb übergaben ihn seiner Fami lie, nachdem sie den Mann vorbei ver giftet und ihn um seine Uhr unb $150 in Baar beraubt hatten. Erst nach fünf Stunden begriffen die ande ren Bewohner des Hauses, daß sich der Mann in einem gefährlichen Zustand befand und sie holten dann einen Arzt, 5er feststellte, daß Cash an einer Ar senikvergistung litt. Als er wieder zur Besinnung tarn, sagte et, daß er die beiden Männer in einer Wirthschaft kennen gelernt und sie später nach ei nem Restaurant begleitet habe. Nach« bem er gegessen, sei er erkrankt und er habe dann die Besinnung verloren. Der Mann wird mu dem Ltbcn da* l^onto gann» tr., nebe it der incittl. Bibliothek. Eisenbahn -Uebersak Ei« Zng der Missouri-Pacifie senbahn Wie groß die Beute der Banditen ist, noch nicht bekannt. S o u i s MD. 2 1 o n Z u No. 8 der Missouri Pacific Eisenbahn von Kansas City, der um 10.40 Nachts hier sättig ist. wurde am Abend um Viertel vor zehn Uhr zwischen Glencoe und Eureka. 30 Meilen von hier ent fernt, von vier maskirten Männern überfallen. Die vier Mtoer bestiegen die Loko motive und nachdem sie den Lokomotiv führer UND Heizer gebunden Hatten, kuppelten sie den Post- und Erpreß waggon los. Der Lokomotivführer, der sich balD freimachte, fuhr mit größ ter Geschwindigkeit hierher, um oie Behörden zu alarmiren. Die Pafsa gierwaggonS sind an dem Schauplatz des Ueberfalls gestrandet und man weiß noch nicht, was aus den anderen Waggons geworden ist. Der Erpreß waggon soll ein paar Taufend Dollars in Papiergeld enthalten. Die nach dem Westen bestimmten Züge werden zurückgehalten, bis man weiß, wo sich die fehlenden Waggons befinden. Man glaubt, baß der Geldschrank in bem Erpreßwaggon an einer einsamen Stelle gesprengt wurde unv die Räuber entflohen sind. Die drei Passagierwaggons standen bis nach Mitternacht auf der Haupt linie. wann ein Spezialzug von hier mit Hilfssheriffs ankam. Die Passa giere wurden nn hierher gebracht. Der Kondukteur E. H. Butts stieg vom Zug. als rr anhielt, um nachzu feheu, was es gebe, die Räuber gaben aber sofort eine Anzahl Schürfe auf ihn ab. Nachdem die Lokomotive ver schwunden war. begab sich oer Konduk teur nach einem Farnthaus, von wo aus er nach St. Louis telephonirte. S e n a e Preis 2 Cents. No. 19. Ei 30 Meile« von St. L-«iS entfernt überfalle«. In der Nahe von Eureka Haben schon mehrere Eitenbahntaubeteien stattge funden. In einer Derselben erbeutete.j Committees. Marion HedgepeiH. der kürzlich in Chicago bei einem Einbruch en*offen Präs. Lewiswieder gewählt wurde, mit seiner Bande auf einem Zug der .Frisco" Bahn $20.000. Ans der Bundeshauptstadt Der 61. Kongreß e s e n a n e n a u s W a s i n o n 2 1 a n Das Haus beschäftigte sich am Freitag zum großen Theil mit Hrivatansprü chen. Unter Anderem wurde die Sc natsvorlage angenommen, derzufolge William Boldenweek. der Hilfsschatz meiste? der Ver. Staaten in Chicago, von der Verantwortlichkeit für $173, fXj befreit wird, die vor einem Jahr ans dem Unterfchatzamt in Chicago gestohlen wurden. Der Sprecher Cannon kündigte in der Sitzung auch an, daß der Repr. Lloyd. Mo., ein vollkommenes Recht berte, als Mitglied des Ballinger-Pin ebot Untersuchung^ Committees zu nesigniren. Herr Lloyd hatte vorher seine Resignation eingereicht. Tie Va kanz im Kommittee wird wahrschein lich besetzt werden, wann das Haus sich am nächsten Montag wieder vers am melt. s i e n a i a e e Der Präsident ließ am Freitag die Senatoren Penrose, Pa., Crane. Mass., und Carter, Mont., zu sich kommen und verlangte zu wissen, wa rum der Senat die Zeit todtschlage und nicht anfange, sich mit einigen der von ihm in Vorschlag gebrachten Maß regeln zu beschäftigen, namentlich mit der Postsparbank Vorlage. Einige der Senatoren sagten ihm.'daß sie, und ^barâ in Cincinnati'am genau genommen chre Staaten, die ste Tepräfcntiren, Massachusetts und Pennsylvanien, die zahlreiche Spar danken haben, im Prinzip gegen die Postsparhanken seien. Der Präsident erklärte ihnen aber, daß Massachusetts und Pennsylvania nicht die Ver. Staaten seien unv daß die nationale Platform die Etablirung von Post fpartajir*jyfvrcchen habe, und dieses Vcrfprechfverüöt werden müsse. Der Präsident soll den Senatoren auch ge sagt haben, daß sie sich um das Hau» keine Sorge zu machen brauchten. Die Senatoren erklärten dann, daß sie für die Annahme der Postsparbank Vor läge Sorge tragen würden. Der Prä sident bestand aber auch darauf, daß feinen Empfehlungen betreffs der Ab änderung des zwischenstaatlichen Han delsgesetzes und betreff» des Zurück* ziehend von Länbereitn, die Wasser kräfte, Kohlen- und Phosphat-Lager enthalten, sofort die nöthige Auf jjmtttfOBiUit geschenkt werd« sollt«. SSiSSSBBBBSBSS E i n e V e o u n e s e i s n s s e a s i i Die Nationale Regierung wird ge richtlich gegen den sogenanntenFleisch trust vorgehen. Das Justiz-Depane ment ist der Ansicht, daß die Existenz dieses Trusts hauptsächlich für die Fleischpreise verantwortlich ist. Spezialagenten des Departements waren seit mehreren Monaten mit der Untersuchung des Trusts beschäftigt. Der Anfang wird wahrscheinlich schon in nächster Woche vor der Grand Jurtz in Chicago gemacht werden und eS werden in aller Wahrscheinlichkeit nicht nur Civil-, sondern auch Kriimnvltla gen erhoben werden. Die Firmen, um die es sich haupt sächlich bandeln wird, sind: Morris Company, Swift Co. und die Ar* rnour Company, die alle an der Na-1 tional Packing Company intereffirt fein sollen und die sie für ihren ge meinschaftlichen Vortheil tontrolliren sollen. Der Regierung war ei bei der Un tersuchung hauptsächlich darum zu thun, festzustellen, in welchen Bezie hungen die Firmen individuell unter einander UND zu der National Packing Company im Allgemeinen stehen, unb ob sie den Preis von frischem Fleisch, der immer mehr in die Höhe geht, Ion trodireu. Au» ver Thatsache, daß die Regierung beschlossen hat. gerichtlich! vorzugehen, ist anzunehmen, daß genii-« gendes into vollwichtiges Beweismate rial gesammelt worden ist. Als Die Entscheidung des Justiz De« partements in dieser Angelegenheit tie* kannt wurde, reiste der diesige Vertre ter von Armour fc Company, Alfred R. Urion, in aller Eile nach Chicago ab. Urion befand sich seit mehr all einer Woche in Washington und er soll hier mehrere Konferenzen mxt dt® Generalanwalt und Dem Justiz-Depar» tement gehabt haben. E i n N a o e A e a i n e y e w 1fr demokratische Kautus erwählte am Freitag Abens den Repräsentanten James M. Graham, von Illinois, zum Nachfolger Ramey'S aid Mitglied des Ballinger Pinchot Untersuchung?- I n i a n a o i s I n 2 1 Jan. Thomas L. Lewis von Ohio wurde abermals zum Präsidenten der United Mine Workers von Amerika erwählt. Er hatte eine Majorität von 23,597 Stimmen über seinen Gegenkandidaten Will ram Green. Tvrank I. Hanes von Illinois wurde Vizepräsidenten erwählt und Ed« win I. Perry zum SekretLr «flfc Schatzmeister. e o z e e e n i e S w a z e a n o e o O 2 1 a n I n e Prozeß gegen die 14 Mitglieder der Schwarzen Hand, die der Verschwö rung zur Erpressung von Geld ange klagt sind, wurden am Freitag schwer wiegende Aussagen gegen die Äitge* klagten gemacht. D. C. Mahon. der Postmeister von Denniion, erklärte, wie er auf Anwei sung des Postinspektors Oldfield 25 Zwei cent Marten mit einem kleinen Tupfen rother Tinte in dem Buchsta ben „O" in dem Won markirt habe, die er nur an Augustino Marbifi und die beiden Vicarios verkaufen durfte. Der Zeuge identinzirte eine der Mar ken auf einem Drohbrief, der an Mateo mini in Cleveland geschickt worden war. Fabiane Cbincola von Cincinnati sagte aus, baß er in Folge einer Drohung, daß einige seiner zehn Kin der entführt werden würden, der Bande $1500 ausbezahlt habe. Die Van be hatte $3000 verlangt, er war aber nicht im Stande, eine solche Summe aufzubringen. Cdincola sagte, daß et das Geld in einem Zimmer über der Wirthschaft von Francesco 18. Ol* tober 1908 an Spebara selbst und Sa loa tore Arriga ausbezahlt habe. Francesco Canet vop Cincinnati sagte, daß er nach Pittsburg gereist sei und dort an ihm unbekannte Männer $400 ausbezahlt habe. o a s a a a u s e a v e w u n e Natchez, Miss.. 21. Jan. Tho mas Taggart. Mitglied des demokra tischen National Kommittees für In diana. wurde am Freitag Nachmittag, als er sich mit feinem Privat-Sekretär Harry Horton bei Tarette in Jefferson Countn auf der Jagd befand, zufällig geschossen und so schwer verwundet, daß er wahrscheinlich ein Auge verlie ren wird. Nicht weniger als 46 Schrotkörner Vogelschrot dran» aen Herrn Taggart ins Geficht, die rechte Schaltet und in die Brust ein. Der Verwundete wurde am Abend in einem Extrazug nach Louifctiiüt, Kh., geschiM,.
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9 Aerzte werden Ihnen rathen, eine reine Eetse zu gebrauchen. Keine Seife wurde so stetig und so oft em pfohleil als— W* W» Dieselben feinten ih ren Werth bei allen Haut Krankheiten, beim Verbinden von Wunden etc., und sie seltnen auch die Ge fahr des Gebrauchs »nreiner Seife. 3n i!m meiden äiiolijekeiL JflPs flaar. im!) Serffftrfa.Wet, schwarz und brau», 50 Cent». E o v i n o n Die Covington Cfficc für bad ^Cin tintittfi Bolksblatt" befindet sich im (tiebriube der Covington Cva! Sand Co., No. 509—511 Madison Avenue. Anzeigen, Mittheilungen und Befrei» langen irgendwelcher Art werden bid 10 ithr Abends daselbst entaegcnge» itommen. Telephon Soiitli 2400. Ein neues Theater. Herr John I. Ryan hat gestern ba# Gebäude Oer Ersten National Bank an der Madison Avenue käuflich übernom men. Er wird bedeutende Verdesserun gen am Gebäude vornehmen. Eine Lobby an der Madison Avenue soll er richtet werden un-d das Tbeatet soll allen Anforderungen entsprechen. Am verflossenen Donnerstag feierte der Hochw. Herr Bernard Hille brand auf Villa Madonna im Kreise seiner vielen Freunde sein Wiegen fest. (sine Anzahl schöner Geschenke wurden ihm von mehreren Mitgliedern feiner früheren Gemeinde, die den alten Herrn sebr hoch schätzen, überreicht. Möge der hochw. Herr, der sich einer sehr guten Gesundheit erfreut, noch viele Jahre auf Villa Madonna mit seinen Freunden das Wiegenfest feiern. Henry Miller übertrug gestern an Wm. Jos. Miller eine Lot an der 17. Straße, 65 bei 108 Fuß, für $950. Der Fall von R. K. Dulaney ge* gen die Cincinnati, New Orleans und Texas Pacific Eisenbahn wurde vom Quartalsgericht an das Kreisgericht verwiesen. Das Klage ist für $195 Schodenersatz. Im Falle von Samuel B. Luns ford gegen die Hatfield Coal Co. wurde im Kreisgericht von den Gesctuvorenen ein Urtheil zu Gunsten der verklagten Gefellschaft abgegeben. M. H. Levi hielt gestern Abend in der Versammlung der Weft Covington Loge der Pnthiasritter eine Rede über „Da5 Ehescheidungsübel oder bessere Geseke für Erlangung eines Trau scheins". Die Versammlung nzar eint sehr gut besuchte. Im Falle von A. Kaufmann ge gen Julia und Lawrence Arnold gaben die Geschworenen im Countygericht ein Urtheil auf $39.50 ab. Anwalt Fred. Schmitz wird den Fall weiter verfolgen, da man glaubt, daß die Note von $233 für geliehenes Geld auf Mobiliar an geblich erhöht wurde. Frau Dulanen von Erlanger, Ky., die fines plötzlichen Todes starb, .wurde gestern bestattet. Heute Vormittag finüwttxiS Lei chenbegängnitz des Fred. Drees von der St. Josephé Kirche aus statt. Im Falle von Andrew Weber ge AM Johstvn, William und Jerry Shot- hxU tut $lüUV Schadcnttjaft wurde ein Vergleich im Kreisgericht abge schlossen. Im Rathe der Alvermänner wur de Stadt-Solicitor Shepard infttuitt, Das Banklick Turnpike Eigenthum für $10,003 zu kaufen. Die Kenton County firmer hal ten am ersten Sonntag im Februar eine Versammlung ab. Tie Hundesteuer, gegen die Beschwerde erhoben wird, und Sonstiges kommt zur Erledigung. E.n Versuch wird gemacht, einen „Corn Growing Contest" im Hevbst zu ver« anstalten. Der Gesundheitsrath von Lud low. Ky.. erwählte Dr. Dell Edwards Mm Öjefunfcbeitsbeamten. Sie ist die einzige Dame in Kentucky, die die sem Posten ernannt wurde. George Kiley, 80 Jährt alt. von der Front und Russell 'ètraße, wurde im Polizeigericht wegen Trunkenheit und unordentlichen Betragens auf 30 Tage nach dem Gefängniß gesandt. 'Setmiare Strauß, ein Farmer von Gordonsoille, ctt)., der sich dem Polizisten Gierfon widersetzte, erhielt $5 und die Kosten zudiktirt. Charles Candy mutz fich am Montag im Polizeigericht wegen inv ordentlichen Benehmens verantworten. Sollten sich keine Schwierigkeiten für Erlangung des Wegerechts einstel len. so wird die Covington und Big Bone Traction Co. in Bälde mit der Erbauung der Linie beginnen. Die Wasserwerks-Kommissäre der beiden Zweige der Stadtverwal tung hielten gestern mit dem Vertreter der Penton Water Co., Herrn Shelley D. Rouse, eine Versammlung ab. Die Gesellschaft lieferte Wasser nach Lato nia. Die Stadt wird wahrscheinlich die Anlage kaufen. Die Leiche von Fred. Raum, der in Cincinnati plötzlich starb, wurde ge stern nach der Wohnung seines Sohnes George Raum, No. 22 Prague Avenue, gebracht. Das Kornmittee für Mittel und Wege des Stadtraths hielt ge* stern Abend eine Versammlung ab und erlaubte dem Tckulrath 35 Cents pro $100 Besteuerung. N e w o Die Revport Office für da» cinnntier Volkoblatt" befindet sich in No. 331 5)ort Strufje, gegenüber dem Courthouse, woselbst Neuigkeiten, An» zriaett u. s. tu. bis 10 Uhr 45 Minute* Abends eutgcgeogcnomwca werde» Telephoo South 2401. flt a u 3 c: a lt. Der Fall des Herrn Mauget, der an geklagt ist, seine Gattin angeblich ge tobtet haben, ist immer noch in Sckuvebe. Dr. Back. Frau Carver und Dr. Gerling waren die Zeugen. Dr. Back bezeugte, daß Frau Mauget sich die Fingerabdrucke am Halse womöglich selbst beigebracht bat. Sie litt an Athmungsbeschwerden und hat sich vielleicht in einem Anfall die Wunden selbst beigebracht. Zwei Schüsse, die hintereinander an Iber 5. und Park Avenue abgefeuert wurden, erregten große Aufregung in dieser Nachbarschaft. Er-Stadtraths mitglied W. A. Andrew» erschoß einen Hund, der ihn in seiner Nachtruhe störte. Frank F. Gebhardt, 58, starb gestern in feiner Wohnung an der 6. und Brighton Avenue. Das Feuerwehrdepartement wur de gestern Nachmittag nach der Wob nung des Harry 5andere, No. 501 Chestnut Straße, gerufen. Schaden $50. Herr Emil S. Gerhardt. Sekre tär des Scbuiraths. bat seine Office im Hochschulgebäude angewiesen be kommen. Die Nachricht, daß Herr Theo. Marz als Vorsitzer des republikani feben Exekutiv-Kommittees refignirte, ist verfrüht. Herr Marz wird sich d:r Entscheidung des Kommittees unter* werfen. Die gegen ihn anhängig ge machten Klagen kommen am 29. Jan. in Louisville, Kb., zur Untersuchung. Eine mit Blut bedeckte Speiche wurde gestern in der Wohnung der Frau Flora Baker an der Hotk Straße gefunden, Man glaubt, daß dieses Stück Holz gebraucht wurde, als Frl. Baker niedergeschlagen wurde. Aus dem neuen Gebäude No. 112 Cst 5. Straße und dem Hause der Frau Mary L. Andrews an der 6. und Park Avenue wurden die Wasserröhren aeüohlen. Die Polizei wurde in beiden fällen benachrichtigt. Herr De Pew von St. Louis wurde mit Frl. Jessie Water? getraut. Der Ebeichein wurde am letzten Mon tag ausgestellt. Uayton, Kh. Der Damen Verein ber St. Francis Gemeinde veranstaltet am kommenden Dienstag in Osterhage's Halle einen „Euchre" zum Besten der n«ten St. Bernards Gemeinde. Petroleumspuren wurden im Gebäude des Col. Jones. No. 1118 Zweite Straße gefunden. Das Gebäu de wurde am Donnerstag durch Feuer beschäftigt. Feuerwarden Folly ist der Entdecker. Die Dahton Bant hält heute einen Empfang im neuen Gebäude Das Arrangement it tec besteht aus den Herren: W. H. McUormitf, Ftar.Z Vogelbach. John Kruchten, W. A. young und R. R. McDwrty. a i o n Hamilton Anzeigen, Lokal-R»tize» ttnb Neuigkeiten find abzugeben Ecke der 4. und Charles Stiaßr. Unser Agent für Hamilton wohnt No. 301 Nord Front Str. Telephon (Home) No 1212. Telephon »nsires ftonrr* fUonbmtcnr Ho«e Ro. 626. Qr N u n i st'è o d. fBxilel.ttptf*« »H .ttiutnneti« Be tri Wett«. I Ha.nilton, 21. Januar. Die Polizei sabttdet gegenwärtig auf den 20 Jabre alten Charles Rose, der mit seiner Mutter an der John Str. und Cst Avenue wohnte, jedoch seit zehn Tagen spurlos verschwunden ist. Rose wird unter der Anklage des Mor des gesucht, bettn er soll dèn Tod von JkeBuntz aus dem Gewissen haben, der beute Morgen um fünf Uhr im Mercy Hospital an den Folgen eines Schädel bruchs starb. Am Abend de» vierten Januar waren Buntz und Rose mit anderen jungen Leuten zusammen in der Wohnung von John Sapp an der und Jobn Strafte, als Rose und Buntz in einen Wortwechsel geriet hen. Dtr Streit wurde vor txm iaute erholte fortjeWjt tinb entele Damit, tufcttofei $if Sretloitn for @r«nn»ob ftnen flmiml «»tiff und mit .nräblttn «-st-rn selben Buntz zu Boden streckte. Hier bei trug Buntz einen Schädelbruch ba ten ltitD fand Ausnahme im Mercy Hospital, wo er heute an der Rose starb. -y- «Einbreck^r rissen vorletzte Nacht drei Bretter aus der Hinterthür der Hinterthür der Fabrik der Empire Machine Co.. Ecke der Walnut Str. und der C. H. und D. Bahn und wur den verscheucht,, ehe sie Beute machen konnten. Irene Christine Huber, die sechs Jahre alte Tochter der Familie Cd. Huder. von 153 Washington Strohe, troleurndehalter aefchleudert und a start gestern Morgen an den Folgen der Masern. Die Grabsteine füt die Gräber bort IG verstorbenen Veteranen des Bürgerkriegs und hier, von der Regie rung gestiftet, angekommen. Frau Mary Dezner. von 1003 High Straße, fand vorgestern Abend Aufnahme im Mercy Hospital. Louis Kallum wurde vorgestern Abend verhaftet, weil dem Charles Ay'en jüngst ein Metzgerstahl zum Messersch.'enen ausführte. D-as Kalium wurde gestern Morgen im Po lizeigericht mit einem Verweis entlas sen. Die Bewohner von Cst Hamil ton hielten eine Versammlung in der Haver Halle und gründeten einen neu en Unternützungsverein und erwähl ten als temporäre Beamte Herren: Georg Ctt, Präsident: Henrn 2. Haver, Schatzmeister: Henry Herr lein, Sekretär. Eine zweite Versamm lung ist füt nächsten Dienstag anbe raumt. John L. Walker, Loui» Batscher und Louis B. Sdhaifb wurden imPro batgericht ernannt, um t.i» (Geschäft von John P. Henn, welcher bankrott machte, abzuschätzen. am Daiiksagungs-Adend 1899 sich ver beirathete, hat seine Gattin in Cincin nati auf Scheidung verklagt. Er giebt $apH#«8 IfJtttfBtteJkt VolKblatt, Samstag. 28 Januar 1016. Strafet beschenkte ihren ökuUn mit ei nem Söhnchen. Fräuleins Catherine O'Neil. Anna Schroer, Mary Clynch und Frances Homingford haben das Exa men als Krankenwärtern»«». im Mercy Hospital bestanden. Mary Jefferson hat James Ief terfon, welcher in der Irrenanstalt zu Dayton, angestellt ist, auf Grund von Mißhandlung aus Scheidung ver klagt. Das Paar heiratbete hier am 20. Juni 1893. Gertrude Newell hat William Newell, jr., im Preisgericht auf Das Paar hrita 13. Januar am Scheidung verklagt thete in Wyoming 1900. Peter Bisdorf. -tvelcker in seiner Wohnung durch Krankheit ans Bett gefesselt war, befindet sich auf der Bes serung. Der achtjöhetzt Walter Berg* mann von Ktf Süd K Straße wurde gestern Nachmittag um Al Uhr in der Nähe des C. H. D. Bahnhofs vom Poftfubrroert niedergerannt und am Kopf sowie am linken Bein von den Husen des Pfetdes verletzt. Der Knabe, der sich auf dem Wege zur Schule be funden hatte, fand Aufnahme im Mercy Hospital, wo er sich bald wieder Charles Söhngen zum Präsidenten Georg A. Car Heart zum Vizepräsiden ten Charles E. Heiser zum Sckatzmei stet und Sam. D. Fitton, Jr., zum Clerk. Jörn. C. Goshorn wurde wieder zum Superintendenten des Friedhofe ernannt. Die zweite Sektion des Güter zugs No. 91 der C. C. L. Eisenbahn rannte gestern Morgen gegen 3.15 zwi schen Miami und Bridgetown in die Kabüfe der ersten Sektion, welche bei einer Kurve stecken geblieben war. Die Kabüse wurde auf einen großen Pe rjttb in Brand, £*r Kondukteur Ken ney und der Bremser Smntbe waren tn der Kabüse und wurden schlimm ver letzt. Sie wurden nc* ihrem Heim in Cincinnati gebracht. AUe Züge muß ten über die C. H. D. Bahn fahren, bis die Trümmer von den Geleisen der C. C. L. Ei send a dn weggeräumt wartn. John Kriege? besuchte vorgestern Abend die Butcher'sche Wirthschaft in Cokeotlo mit einer Flinte, mit welcher er Harvey Muchmore zu erschießen 'leifftahl hatte einen Werth von $5. i drohte. Charles Vuicher entwaffnete! Krieger, welcher spater verhaftet und vom Friedensrichter Odell zur Zah lung von $5 und Kosten verurtheilt wurde. Drei Landstreicher. Thomas Smith, Wm Carney und Wm. Cor. welche vorletzte Nacht trxgen Trunken heit und Stravenbettels verhaftet wurden, wurden gestern Morgen vom Manor Rochwell aus der Stadt ver wiesen. I»« Frank Engelbart, welcher hier als Grund an, daß sie ihn mißvanbelte! sieb noch Zugang zu dem Keller des W. und schließlich im Stich ließ, iväbxtnb er an Rheumatismus im Bette lag. Frank Binkley tourtx vorgestern Abend hier als Manaaer der hiesigen Hamilton Home Telephone Co. ge wählt. Der trübere Manager W. G. Thompson refignirte kürzlich. —Die Scheidungsklage der Anna White gegen Crawford White wurde dem Gericht entzogen. Das Paar hat sich versöhnt. David Bowman, 22, Middle, town, und Lizzie Fisley, 21, Middle town, erlangten einen Heirathsschein und wurden von dem Friedensrichter Murphy getraut. A. F. Kaufman. Manager der Butler Loan Trust Co., hat eine Klage im Hiesigen (Bericht eingereicht, um den Friedensrichter Murphii und jfcit, vaß wir jedem, der uns etwas den County Schatzmeister John G.! überbringt, ein freundliches Gesicht zei Sommers zu verhindern, rückständige! 9cn» Die Gattin von Tr. G. A. Her mann, welche seit drei Wochen bedenk lich trank war, befindet sich auf dem Wege zur Genesung. Dttnaree LodsdiM und Cflie Cor wurde ein Heirathsschein im Pro* batgericht veriveigert. «weil der Bräuti gam das gesetzliche Alter noch nicht er reicht hat. Frau Joseph Zimmermann von der Walnut Straße befdeitfie ihren Gatten mit einem Töchterchen. Frau ignuicii mu yiuu ju/uj11 Wm^ E. Bender Hon No. 38 Norb lO. [sehnsüchtig fein monatliches Taschen rto ood ei ner Einbrecherteilbe u n s i e e a M?7e Räuberbande macht feit riirtgrr Zeit Norwood unsicher. Im Laufe der Donnerstag Nacht wurden drei Ein brüche verübt, nachdem eine bleiche An zahl in der Mittwoch Nacht stattge- folgende funden batten. In der Donnerstag Nacht wurde zunächst der Wohnung des Joseph E. Eckert, No. 224.5 Monroe Avenue, ein Besuch abgestattet. Die Einbrechet verzehrten in aller Ge mütheruhe die Speisen, die sie in der Vorratskammer vorfanden und ent fernten sich unter Mitnahme eines Ue ber.ziebers, 19 silbernen Lbffelr, und ei ner silbernen Übt nebst Kette. Sodann brachen dte Kerle in die Wohnung des Joseph M. Allen, No. 441? Ashland Avenue, ein, wurden jedoch durch das laute Bellen des Hofhundes verscheucht. chließfi* verschafften die Einbrechet T. Creßler, on Ashland und Monroe Avenue, wo sie jedoch nut eine Büchse Gelee erbeuteten. Auf Grund einer Untersuchung, wiche sich in 1907 auf 158 Städte des Landes erstreckte, verkündet das Bundes Zensusamt, daß Hierzulande' I jährlich von je 10,000 Bewobnern! 5*2 Hflftströfc erleiden. Die Ursache der Verhaftung soll in 35 Prozent al* ler Fälle Trunkenheit sein. Ter M«füret. Plauderei aus dem Geschäfts leben von Franz Ziller (Berlin). ST ist eine alte psychologische Mehr unö ^m' Dfr ftro35 Steuern im Betrage von $41.08 für, sere drummtge Seite vorkehren. Auch das Jahr 1908 einzutreiben. Er führt! der Vorurteilsloseste verwechselt, an. daß das Bethör in dieser Angele- jtIxnn es sich um Geben und Nehmen gen he it auf den 20. Januar, 1.30Njch« hßn^e^r gar zu leicht den fJlotin mit mittags angesetzt war, daß der Kläger' snnem Amte. Mit wnem Brieftra aber nicht erschien. Die Verhandlung 18tr sand jedoch statt und der Verklagte i Geldbriefirager zu fem und dem wünscht jetzt einen Einhaltsbefehl. um die Beschlagnahme settles Eigenthums zu verhindern. holen will. un ^s braucht nicht einmal der Zeiiungeträget wechselt et einen freundlichen Gruß, und der Stephans jünger kann des klingenden Dankes für seinen Neujahrsglückwunsch gewiß sein, während man den anklopfenden Steuererhebet zum Teufel wünscht. Nur auf diese Weife wird es auch er klärlich .daß der Kassirer in einem Ge schäfte sich einer allgemeinen durch seine Perfon oder sein Wesen aber nicht immer zu rechtfertigenden Beliebtheit erfreut. Jedermann begrüßt ihn mit ausgesuchter Zuvorkommenheit, und man braucht darum noch nicht in den Verdacht regelmäßiger Salairoot schusse zu kommen. Der „Stift", der eld erwartet und hinterrücks aus den rillenafftn schimpft, der ihn durch feine Pedanterie quält, der Buchhalter, mit dem der Kassirer schon von Be rufswegen doch eigentlich auf einem et was gespannten Fuße steht, die Steno, typistin ,die er immer mit langweiligen Diktaten peinigt, und dte den trockenen poesielosen Zahlenmenschen im Grunde ihres fühlenden Hetzen«? verachtet, ja der allgewaltige Cbef selber, dann die Hausdiener und Packer, die Lausbut fchen und Packmädchen .und draußen der Briefträger und Depeschen bote, die Kassendiener der Kundschaft und Lie feranten .die Lieferanten selber, und vor allen auch nicht zu vergessen! Die Reisenden und ganz besonders die Provisionsreisenden, der Kenner weiß schon warum sie alle tonnen den Kassirer zwar nickt ausstehen, las sen ihn aber doch mehr instinktiv als aus Berechnung für einen netten Men fchen gelten, mit dem man es nicht ver derben darf und möchte. Dem Manne kann soviel Freund lichkeit unmöglich gelten. Er besitzt al leè andere eher als die Gabe, sich vor Göttern und Menschen angenehm zu machen, und wenn et auch nicht ohne jede Gegenliebe um die Gunst der einen oder anderen Muse geworden bat, er gilt für einen tiicktigen Geiger und rouiinirten Üuarteitfmeler, der vor keiner Partitur zurückschreckt die Grazien sind feiner Wiege leider fern geblieben. Der Kassirer ist die konser vativste Person des ganzen Geschäftes. Der moderne Buchhalter wäre an sei nem Kollegen, der vor dreißig, vierzig Jahren den gleichen Posten inne batte, nickt wieder zu erkennen, er ist ein vollendeter Weltmann und Kavalier geworden. Der Kassirer aber macht noch beute wie anno dazumal im Hause T. C. Schröter in „Soll und Haben" früh Morgens auf den ZabUisch mit der Kreide den Punkt, auf dem dieses unentbehrliche Requisit und Wahrzeichen des echten Kassiters den Tag übet zu liegen hat. Dabei haben dock die letzten Jahre gewaltig an sei ner wohlerfessenen Herrschaft gerüttelt. Wo sind die Seiten bin, in denen er den Tag über die fünfzig, hundert Mal an seinen Zadlnsch herantrat und mit unnachtibmli(t)frGewandtbtit und Gra zie. die einzige, die ihm verliehen, die Gold und Silbermünzen zu schön ge ordneten Reihen aus seinen Fingern leiten ließ! Das verlockende helle limpern der Goldstücke, der dumpfere Klang der schweren Scheidemünze rr*td immer seltener gebort, und wo früber beim Abzählen der Papiergeldbündel die blauen Bildet der Hundertmal scheine in kinematogtaphiscker Eile aus- und niedergingen, da wirst der Kassirer von beute einen einzigen Wisch Parier bin, von dem heutzutage der letzte Gevatter Schneider und Hand schuhmacher ebenso träumt wie früher von Tausendmatkscheinen, den alles vermögenden Scheck. Selbst diese Thä tigkeit hat ihm in manchen Fällen der Buchhalter abgenommen, der an den monatlichen Zahltagen die Ueberwei sungen durch die Bank vornehmen läßt. Die Kasse ist verödet: bet kleinste Handwerker bat heute schon sein Bank konto. wie ja heutzutage auch der welt fremde Gelehrte den Scheck besser kennt, als zur Zeit unserer Großväter der Kaufmann. Nur die kleinen Beträfe an altmodische Leute, die das Geld be sich oder bei ihren Gläubigern besser aufgehoben wissen als auf der Bank ober dem Postscheckamt kommen noch zur Kasse. Die Kreide liegt den gern» zen Tag über unberührt auf ihrem Punkte und der Schwamm trocknet ein. Jedermann im Geschäft weiß, daß der Kassirer nicht viel zu sagen hat, und bet Kassirer selbst weiß es am aller besten. Wenn ihm nach einer etwas zu lebhaften Auseinandersetzung im Chef bureau einmal die Galle übergebt, so nennt er sich wohl mit grimmiger Ironie den ersten Kassendiener des Ge schäfte. Trotzdem ist et von einem ge heimnißvollen Nimbus umgeben. Be weise dafür bat man nicht, und so recht glaubt auch Niemand daran, aber es soll von ihm ein rätselhafter Ein fluß auf die Höbe der Gehaltszulagen ausgeben. Waë seine so treu gehütete Kasse angeht, so ist es ein offenes Ge heimniß, daß er darüber gar nicht zu bestimmen bat. Die Dispositionen hierüber trifft der Kassenbote. Dieser bestimmt, ohne einen Widerspruch auf kommen zu lassen, wie viel Baargeld in der Kasse zu halten ist, wie viel an Gold. Silber und Scheinen, welche Schecks zur Bank zu geben sind, und welche einzukassieren, welche Zahlungen Vor- uno welche Nachmittags geleistet werden, und ob das Reichsbant Giro buch vorzulegen ist ober nicht. Si par va comvonere licet magnis so ist das Verhältniß des Kassiters zum Kasienboten ähnlich wie das des welt berühmten Chirurgen zu seinem ersten Lperationsdiener. Für den Herrn Geheimrath giebt es zur Noth noch ei nen Ersatz in seinen Assistenten, wenn aber der Cprrationsditner einmal schlechter Laune oder gar verhindert ist. so läuft alles kopflos herum. Auch der Kassirer, ja selbst der Chef könnte ohne weiteres vertreten werden, tvenn aber unser Kassenbote einmal ein paar Stunden außerhalb des Bankganges fernbleibt, etwa weil er einen Kamera den aus dem Kriegertxrein beerdigen hilft, so fährt der Geschäftskarren un weigerlich aue dem Geleise. Für den Kassirer ist das Salz des Lebens der Aetger et braucht davon eint ziemliche Menge und bei allen nur möglichen Gelegenheiten. Wie sein Äoöege der Buchhalter iß et mit einer abergläubischen Furcht vor den Dämo nen des Zahlenteufels behaftet, und da die Kobolde des dezimalen Zahlen-Sv stems, die ihn an der Nase herumfüh ren wollen, nicht wie in der Buchhalte rn nachträglich durch eine einfachern buchung auf ihre vernünftigen Füsi? gestellt werden können, sondern ein set nen Ruf der Unfehlbarkeit gefährden des Kassenmanko hervorrufen würden, so hat er sich eine Rbinoceroshaut an geschafft, aus der er nicht so leicht her auszubringen ist. Sein Arbeitstempo ist da bet immer das gleiche, mögen die flinken Reisenden und gewandten Kor respondents auch noch sa viel darüber spotten. Was wissen sie auch von einer stimmenden Kasse? Mußte ihn einmal einer der sich so erhaben dünkenden Korrespondenten aus ein paar Tage vertreten, sofort zeigte sich ein Kassen überschuß. der sich endlich durch das Nachspülen des Kassirers in ein Kas sen Manko verwandelte. Denn ein wirkliches Kassenplus giebt es über haupt nicht. Um so drohender steht immer und ewig das Gespenst desKas fenminus vor dem Kassirer. Deswe gen sieht er auch trotz Diesjähriger Ge wohnheit und trotz seiner Rhinozeros Haut der abendlichen Aufnahme des Kassenbestandes stets mit gleich ge spanntet Erwartung entgegen und schließt erst derubtgt sein Tagewerk, wenn er wieder wie jedesmal beim 3e gem:herstellen der Saldozahl aus dem Kassenbuche mit der Summe des Kas senstandes stolz aussprechen kann: .ES stimmt auf den Pfennig." Ein Held Der Wissenschast. General .Jim" Smith, der kalifor nische Advokat und Publizist, einer der populärsten Männer des fernen We stenè, dessen Ansichten nicht genügend mit denjenigen des Präsidenten Taft harmonirten. um sein wetteresV?rbIei ben aus dem Posten des Generolgou Verneurs der Philippinen und »if V Wünschens werth erscheinen zu lassen, erzähltejjor einiger Zeit im Preßklub zu San Francisco eine Geschichte von Helden mutb und Todesverachtung, wie man sie nicht alle Tage zu boren bekommt. Ein junger (belehrter. Dr. WilltamJo nei, war imAuftrag des Kolumbifcben Museums von Chicago nach der Phi lippineninfelM'.ndanao gekommen, um dort unter den Jlongoten anthropolo gische und ethnographische Studien zu machen. Zur âtvollftändigung ferner Arbeit fehlte ibm noch die Beobachtung der beim Tode eines Häuptlings übli eben Letchenfeiet, aber die Frist seines Aufenthaltes war abgelaufen, und Dt Jones rüstete sich bereits zutHeimteise, als ganz unerwartet der Vorsteher de» Jlongotendorses amCagayanflusse, wo der Gelehrte mitten unter den Einge borenen mehrere Monate gelebt hatte, starb. Fremde sind von. derartigen Todtenfeiern streng ausgeschlossen, in des Jones begab sich nach der Hütte, wo dieZeremonie stattfand, und wohn te ihr bei, ohne daß man ihn daran be hindert hätte. Nur die finsteren Mie nen der Teilnehmet verriethen den Groll über das unberufene Eindringen des Amerikaners. Nachdem Jones sich wieder entfernt hatte, hielten die Jlon goten eine Berathung ab, bei der sie alle darin übereinstimmten, 'daß die Seele des Verstorbenen durch die That des Fremden in ihrer Reife nach dem Jenseits gestört worden sei. und sie beschlossen als einzigen Ausweg den Tod des Eindringlings. In Erkennt iß der Gtfabt hatte Hones bereits fei nern Diener, einem aufgeweckten, ihm treu ergebenen jungen Eingeborenen, $kifuna gegebenen, fein Gepäck nach dem Boot zu schaffen, in dem er das Dorf verlassen wollte, und er war eben auf dem Weg zum Flußufer, als ihn die Schaar der Räuber entdeckte. Der Angriff erfolgte sofort. Dr. Jones wurde in der Höhe der Hüfte von ei nem Speer durchbohrt, und als er sei nen Revolver zog. trennte ein Voloh'.eb feine rechte Hand beinahe gänzlich von feinem Arm, so daß die Waffe zu Bo den fiel. Ein zweiter Streich des furiitbcrenMeiTeré verursachte ibm ei ne schwere Kopfwunde. An Rettung war nicht mehr zu denken. Aber fein Diener, der sofort herbeigeeilt war. hatte den Revolver ausgehoben, und es gelang dem treuen Burschen, die An greifer in Schach zu halten, den Ge le htten ins Boot zu ziehen und vom Ufer abzustoßen. Dr. Jones hatte, trotz der tbdtiidherv Verletzungen, das Bewußtfein nicht verloren. Vollkom men ruhig entnahm er mit der unver letzten Hand seinem Patronengürtd immer neue Munition und reichte sie dem Burschen, bis auch der letzte Ein geborene. die durch Schwimmen ihr èpser zu erreichen suchten, vor dem ununterbrochenenFeuer zurückgewichen war. Und während nun das Fahr zeug mittftroms den Cugayan hinun ter trieb. gab der Gelehrte feinem Be gleiter genaue Anweisung, wie er fei ne Sammlungen Aufzeichnungen an vie richtige Adresse gelangen lassen sollte, und setzte in kurzen Zügen sein Testament auf. Noch einmal raffte er feine KrafUzusammen und schrieb im ungelenken Zug der Linken einen Ab schieb3grufj an die Braut im fernen Virginien. Dann fans er langsam vornüber In txt friedlichen Stille tropischer Vegetationspracht, gewiegt von schwankem Boote, träumte ein Held den letzten Traum von Ehre und Glück. N»? tin u i but ist Meietist CuUlnt. #äblrt auf dt» nfi ben In der aan*ea Stemm «um» *ssäUitii^ui VUt? I'i »SM Untres (tili t»u «mm SANTAL-MIDY I ÖmfefeUicntmsyit.Deinertiiw*tt*. I err, I etil M« lir*«-CM Sttet« *t! i'chi» .vu xiyunt'j®*'' ei e ton*, «j»»»'••*** Stnfprttti!'f tn vfc Uti «ort allen I V 61•: i'" ri U' n" pb:r. «oniat'WiMi t't tri *«Mn ms tu?: Iis n fctt 9iarr.t gtlifciteliee -f flrt Mint 6t öM I» mu* it»*!»«!«. 0 Tchiffonachrichten. New 2 o 21. Jan. Angekom« men .Präsident Lincoln- von HaW» bürg, .Ziethen" von Bremen. 2 i a tu Anget.: »Russia* vâ New Kork. Neapel. Abgea.: .Duca Di Ge noa" nach New Non. u e e n s o w n A e 9 rion" -nach Philadelphia. E i n o e v 6 a i e i n o n K y 2 1 a n Nach dreiwöchentlichem Suchen ist «G Freitag Frank Crabtree in Somersßt, Ky. auf die Anklage bin verhaftet worden. Andrew Ramsen ermoroei in haben, dessen halbverbrannte Leiche tn einer Hütte gefunden wurde, in de? Ramsey im Geheimen eine Wirthschaft betrieben hatte Es handelte sich hilf um einen Raubmord. Frank PerkinS. eine Frau und ein Knabe befinden sich in Verbindung mit dem Verbreche» be reits in Haft. a s W a a e n a u S a 1 s e z u s u e e N a o menfchaft. Kurz nach dem We nachtèfeft traf ich. so erzählt ein liefer der Tagt. Rundschau, einen Bekann ten, der sehr viel von feinem ..moder nen" Denken bält. Auf meine Frage, ob seine Kinderchen mit dem Weih nachtsmann zufrieden seien, antwortete er mir: „Ach was. diese alten Matchen vom Weibnachtsmann und auch vom iUapperstorch erzähle ich meinen Kin dern nicht." „So? Na, was habt« Sie denn da bei der Geburt Ihres SöhnchenS im letzten Sommer Ihrem Töchterchen (das damals 2j Jahar alt war) gesagt, woher da- BrüdercbM gekommen sei?" „Ich babe", so er widerte et, „meiner Kleinen gefajt, das Brüderchen sei von „Wertheim" gebracht worden. Das war ihr sehr einleuchtend, da Wertheim sehr viel zu uns bringt." i e A u s u n e n e u e englischen Südpol Expjt dition ist durch die Zusage elntf Regierungszuschusses von 20,000 Pfd. St. über das Sabium des Zweifels hinausgehoben. Wie Kapitän Scott, dem die Leitung des Unternehmen! zufällt, neuerdings mitgetheilt hat, sind vom Gefammtkoftenanfchlage von 40,MX) Pf. St. nunmehr 31,000 Pf. St. fest zugesagt. Der Ausruf zur Beisteuer für Deckung des Restes soll nach Abschluß der Wahlen erlassen werden. Mittlerweile aber wird mit Ausbietung aller Anstrengungen an den Vorbereitungen gearbeitet, da mit den eingegangenen und versprochene» Mitteln bereits der für kommende» Juli festgesetzte Abgang der neuen Ex pedition gesichert ist. Die nöthige» Bestellungen zur Ausrüstung mit Kleidern und Lebensmitteln sind oft* troffen und.Herr C. H. Meares begibt sich in acht Tagen nach Wladiwostok, um in £smbirien die nöthigen Pferde und Hundt fiit das Unternehmen an zukaufen. Sie werden alsdann übet Japan und Australien nach Christ« church in Neuseeland befördert, wofür bereits die nöthigen Abschlüsse gemacht sind. Auch sind die Bestellungen 'It das Futter der mitgesührten Thiene schon gemacht. Christchurch in Neu seeland wird die Basis der neuen Ex pedition sein. Ein Krastschlitten ist gegenwärtig im Bau begriffen, (fr wird im Februar fertig sein, und Ka pitän Scott beabsichtigt, bei den bt Norwegen zu veranstaltenden Probt« fahrten mit diesem Fahrzeug zugegf» zu sein, um auf Grund bet Ergebnisse feinen Entschluß bezüglich weiterer Bestellungen zu fassen. In Norrrxaen sind auch Bestellungen für sonstige Schlitten und Kleider ausgegeben, die Kapitän Scott vor der Uebernahme persönlich besichtigen wird. Ueber öle Zusammensetzung des Personals der Erpedition ist im Einzelnen noch nicht vollständig entschieden, doch sotten ausschließlich Engländer daran theil» ne Innen. Bei allen Teilnehmern hon« belt es sich neben ihrer Fachbesäbigusg vor allem um körperliche Tüchtigkeit und Widerstandsfähigkeit. Auch Hei der Auswahl der wissenschaftlichen In» ftrumenit und nicht zuletzt der phot»« graphischen Apparate wird die größte Sorgfalt obwalten. Kapitän Scott rechnet darauf, die noch fehlend« 9000 Pf. St. in England aufzutrei ben, und verläßt sich für dos llebrioe auf die Kolonien. Der wirkliche Auf bruch der Expedition von CHrijtchuqch in Neuseeland aus ist für kommen in* Dezember in Aussicht genommen. a S v e s e i e e u schiss. Aus Kiel wird geschrieben: Zn einer hiesigen Zeitung giebt Gerichts vollzieher Thomas bekannt, daß er Hl einer Zwangsversteigerung neben an deren nützlichen Gegenständen. nrieSef« tiko, Sopba. Wurstsprtye. auch et» Luftschiff öffentlich an ben Meistbie tenden gegen Barzahlung versteigern werde. Woraus zu ersehen ist. wel cher Popularität sich die Luftschiffahrt erfreut! Nächstens wird man im Leih haus anfragen müssen, wenn man ei nen .Zeppelin" laufen will. Herr .lg} weit haben wir ei doch gebracht»
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''*V 7 ^r^v^Vv? ivii iuuW,t (•:m- J- N fohl-Wridjl Tymphonie- Konzert. Sergei Rachmaninoff feiert als Ala »iervirtnose und ttompvnift Triumphe. Daß «striae Symphoniekonzert brachte rieben einem sehr interestanten als Tonsdböpfet burefa eine Reihe seiner maninoff. und et stierte wohlverdien» ttrmaßen sowohl als ausübender Künstler wie auch als Komponist glän zende Erfolge, Herr Rachmaninoff hatte sich zu sei nem Vortrag« ein eigenes Wer! auSge wählt, sein Moll Konzert, eine au ßerordentlich interessante Kompontion von eckt slavischem 2npu5. ein Werk, baé von der tom'cbcpferifcfaen Bega bung des Künstlers glänzendes Zeug niß ablegt und ihn auch als Meister Der Jnstrumentirung steigt. Tie Wie Vergabe war eine künstlerisch vollendete. denn Jpttr Rachmaninoff ist ein Vir tuofe in des Wortes wahrster Bedeu-1 tung. Mit einer glänzenden lecfcntt verbindet er einen seelenvollen Vortrag, Haben. In Columbu? ist die A. Loße Sons' Co. mit einem Kapital von, $10,000 von Josephine E. Letzt, Frit da A. Lotze. Helene I. Lotze. Otto I. Winkelmann und Morris L. Buchwal-j tet rnkorporut werben. Die Firma wirb Oefen fabr'.ziren. Ebrocrb M. toper hatte gestern eine Unterredung mit dem Mayor, um ihn für die Erbauung einer Con crete Brücke über den Mill-.reek am Fuße der Dane Straße zu interessiten. Räch Ansicht des Arbeits Direktors würbe eine solche Brücke $25,6/» kosten. Mayor Schwab begünstigt Herrn Eloper's Plan. Die Union Ga? Electric To ersuchte gestern Arbensdirektor Dund- Polizeichef Millikw entdeckte gestern ein Loch tm Asphakk an der Vierten unb Walnut Straße. 6 Zofl tief und anderthalb Fuß lang. Er fetzte Arbeitsdirektor Sundmater von feinem Fund in Kenntniß. Do 8 Straßenverbesserungs Departement wird für Abhilfe sorgen. Am Dienstag Nachmittag wird Me erste Sitzung ber Hospital-Korn mifföre in ber Mayors Office fiat:-1 firtden. Die von dem früheren Ar beitetath angenommenen Pläne wer» ken Cberfchenkel. den geprüft werden und die Kommif sion wird sich organifiren munizipalen Herbergen für Obdachlose in anderen Städten ernannt wurden, werden am nächsten Dienstag ihre Reise antreten unb zuerst zu btefem Hvecke nach New ?)érf unto pon T1 .-Mv-':.'V. .'.V "n -'."V v S.H J'*" r- ^V",, ba nach Chicago fahre». W.è«! 'Ms. W. I. Ebelburne Eonntag Nachmittag den Vespergot leibtenft in der K)oung Womens Cchri ftian Association leiten. Als Solist »uU Herr F. Ä. ÄeUing mit 1 W nkiâ. I Frecher Straßenrand. 3s«wc tarne in der Thüre ihre Wohnhauses iibrrfnllrn. f|rt Tillie Brogger von No. 1314 Broadway wurde gestern Abend kurz nach 5 Uhr das Opfer eines äußerst berwegenen uns frechen Straßenräu Oers. In dem Augenblicke als sie. von einem Ausgang H:na!cbtenD, tn das Hau6 treten wollte, sprang ein unbe kannter etwa :V) Jahre alter weiß:r orchestralen Programm als Solisten ^"dtafche. ^Ehe UrbnfWnt sich I ^schleudert. (vm^itrßüüc^tn brach, einen Künstler. der hier soweit nur iI)r(r Wor br fre(t)f Kompositionen bekannt war, ben ruf1j Dunkelheit verschwunden. In bet I fischen Klaviervirtuosen Sergei Räch- {^anbtafd)e befanden sich ein Tiamant-! Et. A'avier College. Sou ben Etadentea wnrde daS L«st» spie! „The Teau's Tisasters"«oster gültig aufflffülln- I i der den Zuhörer wie mit elementarer Gewalt packt und im Banne der Kom position hält. Tos OrMter, dem inJ diesem Konzert eine außetorDentljd) dankbare Aufgabe geworben, zeigt! sich i derselben unter oer genialen Leitung von Herrn Stokovski vollauf gewach sen unb der vom Publikum am Schluß gezollte Beifall galt in nicht geringem Maße den Herren an den Pulten sowie dem Dirigenten Hm Rachmaninoff dankte durch eine seht hübsche Zugade für die ihm gebrachten Ovationen. fiel im* Das. Vundesdistnktanw2lt üRcPhrr son machte gestern im Bundesgericht «inem großen unb reiflichen ll)ren li u^"rroQ^ The Xean S Xifasters gewählt iv ^fni)fn zoUt wurde, ift geria^nber -üe^e.s ba war dem Schauspiele selbst würdig, und die jungen Studenten vermehrten ben wohlverdienten Ruf. den sie sich durch ihre bisherige Vorstellungen in deutscher uifb englischer Sprache, er worben baden. Die Mitwirkenden waren: Aloysius B. -Steltenpohl. Eugene A. Eichler. Frederick F. Mackentepe, James W. O'Hara. Horace I. McReynolds. Al bert C. Geringer. Walter Dyer. Jo seph F. Rielag. Edward A. McCarthy. Leo F. Clark. Robert A. Gellenbeck. Paul I. Sweeney. Eugene O'Shaugh nenn, Edwin S. Schmitt. Besonders hervorgehoben zu wer- Versahren gegen die Frank Tea and darum auch stets in jede:Be»iehuag Lsu ecicr eompam, und e« Heelin Spiee un° e«.(fe hr »oaen «ontxm« cnbäniiifl. »eise »itmen. wm-ân^ierv^e w-ch.ubrln. werden befdm.ti««. -n. Mn.»â! ..»Ä.tÄVerLtr.ro »««•dflfl.lN* und Aaut.« versetztes Terpentin als absolut reines Orcfeottrs d-s KoUeamms Erwähnung vr Terpentin in den Markt gebracht zu gethan, das zum ersten Mal unter der Leitung seines neuen Dirigenten Frie ben* Meyer spielte, den Leistungen desselben wurde mit großem Inter esse entgegen gesehen und auch die höchsten Erwartungen wurden zufrie den gestellt. meter um Ausstellung von 20 Roth. C'Hara, Elizabeth Gerling. Julms falls Erlaubnißschkinen. bamit ihre i Uihlfin. James A. Sebastiam. John Borleute bei unvo len. wie z. B. Lecken bat Pflaster sofort aufreißen können., Morgenthaler. Thomms F. Oeo.cheqan. ohne bazu erst eine len zu müssen. Derartig nen durch Frost leicht entstehen und her. Francis I. Spicker. Frederick schließen immer Gefahr in sich. Direk-: ^en. Charles F. Ehielè. tor Sundmaker stellte die verlangten Scheine aul. Folgende Damen erklärten sich freundlichst bereit, durch ihr Interesse und Ermunterung das Unternehmen zu unterstützen und fun giriert als Pa tronessen: Peter C'Sbau-gbntssn, John! F. Äriffm. Mart) Poland, Jo'epb. Ltrkamp, CharUI F. Williams. WÜ-1 liam I. Donahue. W. W. Brown, i Edward Metz. John Lednard Lincoln., Frederick A Schmidt. Clara I. Heth. John Detterer. John T. Brody. R. H. Mitchell. Geo. H. Huschart. Fred. IE. Mackentepe, Bernard Brockman. A. Foß. I. I. Migan, Thomas I rr, i 2fpimi* erartige Lecke tön- man Thomas P.^-cott. Thomas Ma- '.AM T' *.i V\ F. «eo.Thegan,. Erlaubniß, einho- Bernard H. Thoman. Henry H.Rieckel- Schottenfels, ber die Unterwnblungen'! Mountel, William H. Holters. Eliza beth M. Albers. U n e •w. Der 66 Jahre alte Iochn Robb. von N». 1924 Linn Str.. fiel gestern aus dem Seitenwege vor seiner Woh nung nieder und zog sich eine Verren kung des linken Elstogens zu. Patrick H. Collins. 52 Jahre alt, wohlthust No. 1348 Scott Str., glitt gestern Abend an der Pearl und But ler Straße aus und brach sich den ttn» estern von einem herrenlosen Hunde n das Bein gebissen, (fr ließ sich die Wunden im Hospital ausbrennen. James Kelly. 31 Jahre alt. von No. 7)4 West Front Str.. stellte sich ebenfalls im Hospital ein. um sich Bißwunden ausätzen zu lassen, welche ihm von einem Hunde beigebracht wur den. Ter 44 Jahre olje obdachloseAr beiter Äm. Horrig.IN lvurve gestern ftbcnD beim llebetschreiteii b?r Geleise in der Mill Straße nen einer Rang'r lrtcniotipe getroffen und aus die Seite Ueberrascklmg erholen sonn I !e,Mn S)0^ir Bursche bereits in ring im Werthe von $60 mit der In schrift „Ted to Mildred" ein Dia mantring im Werthe von $18 ein 3fnnuekftii(f (Sunburst) mit Diaman ten im Werthe von ein Amethyst ring im Werthe von $5 ein Ring mit Türkisen im Werthe von $5 und drei Photographien der Beraubten. Frl. Brogzer war im Stande, der Polizei eine gute Beschreibung des Liebes zu geben. tat. wo es sich herausstellte, daß H^rri gan einen Bruch des linken Beines und eikvn Bruch ceö ^ußgtleufë erlitten hatte. Co er auch innerlich versetzt wurde, ließ sich noch nicht fon^taiiren. Aayenfcher Ilännerchor. Ter aroße Preismastesball dieses be« liebten 5er.'UlS heute Ad nd iit der «eutrol Turnhalle. Beifall spendenden ^blikum veran- Prinz sich besonders gerne bei den dn Zeit jedoch sprach Herr Blyi'tone stalteten gestern ^oeirb bte jjiuguewr bietereri bajuwarischen sängern auf-! die Ueberzeugung aus. daß wenn leine der Phtwpeuau (feiernchjtt des ^lt. denn er weiß aus Erfahrung, daß schweren Reaennieverschlage oberhalb Zaoier Eoüeglumt ro e w-, haben iit, würbe für ben Abeno enga- unb fur. San man «uf j" bunltoftumittm m,n« zum iri61i*tn M. üttUt w «fiwi «Hin*n lagen. X« *M«aI .ullt. Xte Xori.tUna. !*|on6M m, w -f jf| mj( ,affinirl(m ^schmaii eraiflen 6er lebt fümeriicii („j',, Gesellschaft befindet und dessen Feste s Äii der Nordotteck? von Bine Straße uiib dem Kanal wird tm Wolken kratzer erstehen. Tie Unterhandlungen für den Ankauf der in Frage kommenden Grundstücke sinb bereits soweit gedieben, daß ver schiedenen der Geschäftsleute, deren Räumlichkeiten sich in Den unmittelbar die Ecke angrenzenden i^bauben befinden, bereits gekündigt worden ist, und sie gehalten sind, binnen drei Mo naten ihre Lokalitäten zu räumen. Wer ber Käufer dieses sich bis zum Hause iMo. 1108 Vine Straße er streckenben Grundeigenthumskompleies ist. kann vorläufig noch nicht mit Be (V m-f* /r ni. luuii wnuiinq iiuu/ Iiiut um rhergesehenen Fäl- Clart^John Râg, i%ina Bifl, Eu= ftsx^steLt werden, ba die! der Gasleitungen. ^nt ^un'.oan, Jo ph interessirten Persönlichkeiten, in erster aufreißen können,, MorgenthaUr, n f3nxit 56nJti3 ta*ia,n l^eorg Creed. 17 Iahte alt, von West Court Straße, fiel in ber nach bem Hospital gebracht, wo es sich herausstellte, daß Creeo schlimme Kon tusionen an ben Hüften erlitten hatte. Der 17 Jahre alte Joel Wel- teC,n jâcTTffrS ttTfi tfttiffiltfr iSoTTSMitff, Smnstaa. SS. Jannar TOW. Zwei Aufzüge werden von der Ro bertson Realty Co. in ihrem Gebäude an der Norvwesteck der 7. und Race Straße installirt. die $5900 kosten Wersen. Retocomb ^tnimè errichte« «i» zweistöckiges Wohnhaus an der West seite von ^lora Place, südlich von der Edge Cliff Avenue D« Bautosten betragen $3000. ^f. C. H. Manns läßt an der Nord feite von St. Leger Place westlich der Woodburn Avenue ein anderthalb stöckiges WobnhauS für $5000 bauen. Me Ansche Polen Gemeinde ver fauste acffern durch ^e Vermittlung des (^rundeigenthums natters Jakob Schottenselä das Haus Ro. 1029 Elm Straße, das ihr biëher alë Synagoge gedient hatte, an F. L. (Ammert und Andere, die dort ein Fünf Cent Theater errichten wollen. Ter Zlntz Wird hotte jedenfalls einen Waffe?« stand von 47 erreichen. Der heutige Tag bringt un$ ein (5reigniß der Saison, dem alle Freunve gesunden Humors und froher Gefelligkei: mit berechtigter Spannung entgegensehen, bem Maskenball bei a n e s e n n n e o s Heute Abend wirb die Zentral Tum-1 Der Vorsteher des hiesigen Weiter halle von fröhlichem Treiben erfüllt! bureaus Herr Blyston* erklärte gestern, sein, toelches Prinz Karneval durch'baß der ^luß im Lause des lxutigen sein Machtwort herbeigezaubert hat. Es Tages jedenfalls einen Wasserstand ist eine bekannte Thatsache, daß der lu- pon 47 ^uß erreichen n?ird. Zu glei- Äei«e »«mittelbare Hochwassergefahr za befürchte». et bei ihnen das richtige Verständniß Eincinnatis stattfinden, dieser Wasser- dramatnchen lbend zum Betten ^hun sinbet. Aber ber Man- i stand nicht überschritten werden wird. üUfgtumsbiJjothtk. ?ur '1 nercfior hat seinerseits auch nichts un= Tsuße de» BroaD:cat) wurden ge V Z-M» 1«,,! terlassen. um batest zu einem so glän-! stern 44 Fuß Wasserhose reqistrirt und den. Xus Ä.uck fpint der i» ge rührige Ballkommittee hat tveder Zeit weitere Dreizehntel Fur, gestiegen. iwrt und wira curch letne niv noch ^fjübe gespart, um den Sßallgästen Oberhalb Parkersdurg war ber ««fcfiotmnlli* qliidli» INI ««4! iui'Ä1'1" T.0t i8rhU i^^m'™n'nlime3iun«n u M'fttafffi. Xit, ^luj, geftttn im SaOe* .bwriffm. »«.«-dl en »«on.-v-»chn«.mm-m w tku.ee ffltl» w-d«.» »n bort b.« tm des gestrigen Konzerts. Als Haupt nummer wurde Schubert's unvergleich lich schöne (5 I-ut Svmptwnie zur Auf führung gebracht urö dieses lerrliche Meisterwerk far.b eine in jeder Hinsicht würDtge Wieber gäbe. In ber Ruan cirung bot bas Orchester großartige Leistungen, wennschon Herr Stokovski stellenweise vie Gegensätze ein klein we nig zu sckarf herausbringt. Ferner brachte bis Konzert noch eine abfohlt mustergültige Durchführung ber botfr poeinchen Ouvertüre zu „Ter sliegenbe Holländer". Das Programm wirb 'v'e üblich am heutigen Abènb zur Wieber holung gelangen. rd ihre schönsten Weisen der mrttn un6 roilt( möglich zu gestalten. Das dis Mitternacht VOGV der Fluß um r,* al3 5z°ch- bürg des Prinzen Karneval würdig ausnehmen. Richt weniger als sechs Preise sind für bie schönsten Masken ausgesucht worden, und für zwei Vereine, die am stärksten vertreten fein werden, giebt noch Ertra-Preise. Vereinen hat man vor Wochen beschlossen, sich in Corpore I an dem Balle zu beteiligen, sicherlich I einZeichen für die Beliebtheit des Ver eins, bei dem man sich immer in guter im bort langsames Steigen konttatirt wurde. Vfcfdxirtsleute am Flußufer sind be reit? in Erwartung einer etivaigen Überschwemmung damit beschäftigt, ihre Waaren au» den Kellern, ErDflt In den beutschen chen ober gestört wurde. an bem Balle des! i i 1 1 1 beliebten Bayerischen Männerdbots im» i mer da« arößte Interesse genommen.! und bie Siebtjabl derselben H-» beieiis „rte it Highl,,»» Schmie ei»gi»eiw. Die Highlands Stfrate an der Eastern Avenue rrurbe gestern offiziell mit einer eindrucksvollen Feier einge weiht. Diese Festlichkeit kam aller dings etwas verspätet, denn thatsächlich ist die Schule bereits seit Jahresfrist in Es beißt daß eine der bekanntesten Firmen ber '2?aM, die bereits ein Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft besitzt» cm de? Transaktion interefTirt ist. Außer' den Grundstücken an ber Vine Straße ist auch bereite das Grundstück No. 8 12 Ost Canal Straße gesichert, auf welchem die Bil lardfabrit von H. Guntlach Sc Sons steht. Um die Transaktion zum defi nitiven Abschluß zu bringen, muß nur noch ber Kaufvertrag für das Eck grundstuck abgeschlossen werden, das dem Emery'fdxn Nachlaß gehört. Diesbezügliche Unterhandlungen sind bereits seit einiger Zeit in bet Schwebe genheit äußern wollte. den, von Lowry Ave.. Avottdale, fiel. Hochschule errichten lasen, die $3100 gestern in Murphy's Garage. No. 809 Elm Straße, aus einem Automobil und brach sich mehrere Rippen. Au ßerdem befürchten die Aerzte, daß er innerliche Verletzungen erlitt. Der Verunglückte befindet sich ttn Hospital. Der 10 Iahte alte Bitney Weil. von No. 17 West Elser Str...wuH«.
kosten werden. Gebrauch, aber trotzdem war die Einweihung in jeder Hinsicht ein Er- Die Mitglieder bei Schulraths hat ten sich nahezu vollzählig eingefunden und trot! der überaus ungünstigen An ber Nordost Ecke von Vine Witterung was Das Publikum gleich Straße unb dem Kanal wird in ab- fall sehr zahl ret 5 erschienen. Unter fefcbater Zeit ein Wolkenkratzer er» den Rednern des Abends befanben sich stehen, bem bie gegenwärtig bort fte* I der Scbulmperintenbent F. B. Drier, henden Häuser Platz machen müssen. Rev. Charles F. Goß, Prinzipal Jesse Dunn unb der Schulrakhspräsident Dr. S. B. Marrttt, der mit herzlichen Worten die Schlüsse! der Schule dem Trustee, Richter John Schwaab. übet gab, der iemer'e-.ts kurz und herzlich dankte. Außerdem gelangte noch ein 1 beiaentbum^itofler ,ieitet 6at# ftd) in hübsches Mustk?rogramm zur Durch führung. Euer Spiegel wird Euch, fall-:? Euer körperliches Unbehagen das noch nicht thut, gar bald von Eurem schlechten Blut?, der Folge einer Magen- ober Lebertrans- \ten mallen oh% ieboch dem Körper, ber mit giftigen Stoffen iiberlagden ist, schnell zu 1t unb dürften in den nächsten Tagen zu anzukaufen, da dasselbe entschieden Ende geführt werden, wennschon sich Der Schulrath wird zwei elektrische Personen Aufzüge in ber Hughes s Die Crane Breed Mfg. Co. et» richtet ans ihrem Platze an ber SLd feite der Achten »träfet zwischen Har. riet unb McLean Avenue einen Ele voiat für 12550^ -tâ e' e^e no* Wtmmer und 'eine.Heilung langwieriger wird. Hül*e findet Jbr aber auf jeden Fall durch die berühmten St. Bernarb ^krauterpillen. Steine ätzenbenM'etaüe. ion bent nur P'Ian zensiere bann. 25 Cents. Apotheken. B.Ä. Tie Conmy KomnnffSre. Den Coutn .ftcmmissätm würbe in ihrer gestrigen Satzung von Anwalt A. A. Ferris der Vorschlag gemacht, für das zu erbviuer.be neue ttountngefänig niß das Grundstück an der Südost-Ecke der Sycamore Straße und dem Kanal weit billiget zu haben sei, als das pro jektirte Grundeigenthum an der Main Straße. Das Schreiben wird Er weaung gezogen werden. Die Resignation von Herrn Walter Schönle, der als Spezialanwalt für den County Auditor in dem Prozeß engagirt worden war. in welchem es sich um die Beitreibung von Steuern auf Werft Eigenthum handelte, wurde angenommen. Bekanntlich ist Herr Schönle zum Hilfz-Stadtanwalt er nannt worden. Für die projektive Verbesserung der Congreß Avenue in Glendale waren insgesammt sieben Angebote eingelau fen und W. P. Fionn bat ctu gen schein» 'â D'I I lidj ^oS niebrijfte ttngebot gemacht. è 1 ,'â' Arthur Goebel, Mitinhaber der Firma i'otorlt (^ot* bel, ist gestern in Phoenix, Ariz., gestorben. Einer gestern Abend aus Phoenix, Ariz., eingetroffenen Nachricht zufolge ist Herr Arthur ßioebel, Mitinhaber ber Firma Lowry Goebel und jüng ster Bruder des ermordeten Gouver neurs von Kentucky. William Goebel. I daselbst gestorben. Tas Abscheiden des i allgemein beliebten und tüchtigen Ge schäftsmannes und hervorragenben Bürgers hat, obschon dessen Freunde wußten, daß sein Gesundheitszustand ein sehr bedenklicher war, btnnoch all gemeine Bestürzung hervorgerufen. Arthur Goebel wurde in Caröon dale. Penn., am 22. März 1863 ge boren, verlebte aber seine Kindheit in Covington. Kn., wohin seine Eltern, William un'o Augusta Go?bel. zogen, als der Knabe noch im frühesten Alter stand. Bald nach ihrer Uebersiedelung nach Covington verlor 6ie Familie ihren Ernährer und bic drei Söhne William, Justus und später auch Ar thur mußten in frühester Jugend für den Unterhalt der Familie sorgen. Dies haben bie btti Bruber redlich ge than, nicht nur, daß sie in echter Soh »esliebe für die Mutter sorgten, sie brachten es auch bald dahin, daß diese von angenehmem Wohlstand umgeben ben Rest ihrer Tage verleben konnte. Nachdem Arthur Goebel die Hughes Hochschule in Cincinnati absoloirt hat I tf, beschloß er, ebenso wie seine älteren I Bruder dies vor ihm gethan hatten, sich I dem Studium der Rechte zu widmen. I Er bezog die Pale Universität und de i reitet« sich auf der Washington und Lee Universität für seinen Beruf als JuriP vor. I Das Schicksal wollte es aber anders. I denn als er nach seiner Heimath Cov ington zurückkehrte, fand er seinen Bruder Justus, der damals schon, wie ibeute, Senior-Chef der Firma Lowry !._• Goebel war, in so geschwächter Ge sundhei: vor. daß er beschloß, in dessen Geschäft, bie bekannte Teppich Firma, einzutreten. Die Brüder Goebel waren immer bekannt für den Eifer, mit dem schoksen unb unteren Stockwerken in sie sich einer Sache Hingaben, und als Sicherheit zu bringen. An Herzogs Corner am Fuße oer Main Straße steht der Seitenweg bereits unter Wasser, jeboch ist dieses bis jetzt die einzige Stelle am Flußufer, an wel cher Der Fußgängerverkehr unterbro* Arthur Goebel sab, baß er die Juriste rei an den Nagel hängen mußte, so konzentrirte er sein ganzes eminentes Können auf die Leitung der Firma, welcher er nunmehr als Chef mit an gehörte. Wie werthvoll Arthur Goe del's Dienste der Firma waren, davon teugt die Blüthe in der sich das ange sehene Handelsbaus beute, beim Tode seines eigentlichen Leiters befindet. Aber der Verstorbene war nicht nur allein ein tüchtiger Kaufmann, dem Zahlen feine ganze Welt bedeuten, in feinem Innern saß ein edler Kern unb nie bat es einen treueren Bruder gege ben ,als wie gerase ihn. Die Bande Des Blutes, die ihn an seinen Bruder William knüpften, wa ren so unzertrennbare, daß noch Jahre nach dem gewaltsamen Ende dieses Kenmckier Staatsmannes. Arthur den Manen des Ermorbeten Befriedigung Durch die Bestrafung feiner angeblichen Mörder zu verschaffen suchte. Wer Arthur Goebel kannte, der wußte, Daß nicht niedrige Rachsucht ihn zur Ver folgung ber Mörder trieb, es war das Blut des ermordeten Bruders, das nach Vergeltung ichrie, es war der ihm angeborene Gerechtigkeitssinn, der es nicht zugeben konnte, daß jener Meuchelmord ungesühnt bleiben sollte. Und ehe Caleb Powers und James Howard vom Gouverneur Willson von Kentucky begnadigt wurden, da etile Artbur Goebel. damals schon ein sie cher Mann, nach Frankfort und hielt qegen die Begnadigung der beiden Männer seine Rede, die im ganzen ^ande ob ihrer meisterhaften Rhetorik gerechtes Aussehen erregte. Es war dies die letzte Liebespflicht, die er sei nem todt«P Bruder erweisen konnte. Die Geschicke der Firma Lowry Goebel werden, trie bereits seit achtzehn erzählen. Die lief umränber ten, matten tiuien, bie bläulichen Monaten, von Herrn Chas. Dessauer. seit letztem Oktober in Anerten seiner Tüchtigkeit zu einem Mit gliede der Firma gemacht wurde, in uuien, ote oiaiuiaicn -ton wrdlasen Ltppen imb bie wachs-' der s (Mxétzyrbe trugen mcht. jnung Zukunft allein geleitet werden. Herr Dessauer ist ein bewährter Ge schäftsmann. in dessen Händen die In teressen der Firma wohlverwahrt sind. Persona 1*92 otize«. Zum zweiten Male binnen wenigen Tagen hat der Todesengel die Familie Boß heimgesucht. Nach kurzem Leiden ist gestern Herr a o i o im Al ter von nur 41 Jahren in die Ewigkeit binübergefchlumrant. Ter Dahinge schiedene war der jüngste Sohn des vor Jahresfrist verstorbenen Herrn Christian Boß. dem Gründer undPrä ubeuten der Gambrinus Stock Co. Herr Davi'dBoß batte ursprünglich die Rechtswissenschaft studirt und die Ein cinnati Law School absoloirt, war je doch nie als Rechtsanwalt tbätig ge wesen. Die Beerdigung findet vom Trauer hause, der Residenz seinerMut ter Frau C. Boß, No. 2401 Jngleside Plate, Avondale, am Montag Mor gen um zehn Uhr statt. Ein namentlich inSänger- unÄVer einskreisen bekannter deutscher Bür e i s e s e n i n e n a e s Meier, bem langjährigen Präsiden ten des Goodsellow Sängerchors, in feiner Wohnung, No. 2157 Rice Str.. aus dem Leben geschieden. Der Ent schlafene, der an ver Schwelle beS 60. Lebensjahres stand, war schon seit ge raumer Zeit leidend und Hatte sich bor etlichen Monaten der Amputation ei nes Beines unterziehen müssen, weil man gehofft hatte, dadurch derKrank heit, an ber er litt, der Zweier rühr, Einhalt gebieten zu können. Diese Hoffnung erwies sich jedoch leider als, vergebens und gestern that dieser wa ckere deutsche Matt it den letzten Athem zug. Tag und Stunde der Beerdigung sind soweit noch nicht onbercumt wor den. In Arlington Heights. ist nach kurzem Leiden eine hochangesehene e u s e a o n e a u E I i a e Völker, geb. Haehl, aus dem Leben geschieden, innig betrauert nicht nur von ihren Angehörigen, sondern auch von vielen Freunden, die sie sich im Laufe der Jahre durch ihre Herzens gute zu erwerben gewußt hatte. Die Beerdigung findet am Montag Nach mittag um 2 Uhr von der Kapelle des Deutschen Prot. Friedhofs an derCar thage Pike, Avonbale, statt. Mit aufrichtiger Trauet wird na mentlich von der älteren Generation des Deutschthums die Kunde von dem gestern erfolgten Ableben des Herrn Otto Rauchfuß fr. vernommen werden. Der Dahingeschiedene war mit der Nestor bec hiefteen deutschen Apotheker und seit nahezu einem halben Jahrhundert hier ansässig. Herr Rauchfuß, der ein Alter von 68 Jahcen erreicht, war aus Ostpreußen ge bürtig und tarn, nachdem er in der alten Heimath eine gründliche prak tisch? wie auch theoretische Ausbildung als Apotheker genossen, im Jahre 1807 nach Cincinnati. Er sanv hier an fänglich in der Mühlberg'schen Apo theke. die sich damals an der Central Ave. und Wade Straße befand. Be schäftigung. machte sich jedoch sehr bald selbstständig und gründete eine Apo theke an der 14. und Vine Str. Spä ter war er an verschiedenen CHenrika lienfirmen en gros. Rauchfuß, Naglo Co., Rauchfuß. Egner Co.. uno an der Standard Drug Co. betheiligt, um schließlich die Apotheke an Der Gil bert Ave. und Hewitt Ave. zu überneb men, der er bis vor Jahresfrist vorge standen hat, worauf er das Geschäft seinem Sohne übertrug: Durch sein kerndeutsches Wesen uno feine persön liebe Liebenswürdigkeit hat HerrRauch fuß es verstanden, sich zahlreiche Freunde zu erwerben uno die gramge beugten Hinterbliebenen dürfen bei der schweren Heimsuchung, die sie be troffen, der innigsten Theilnahme ver sichert sein. An näheren Hinterbliebe nen hinterläßt der Verewigte die schmerzgebeugte Gattin sowie einen Sohn und fünf Töchter, von denen eine in Verlin weilt. Die sterbliche Hülle des Entschlafenen wird seinem Wun scke entsprechend am Sonntag Nach mittag um drei Ubr im Krematorium in Asche verwandelt. Zcott Thocmater Verschwindet zum Lcidtoae* Bürgen ans Newport. seines Scott Shoemaker, der frühere Fi nanzclerk in der Postoffice von New port. welcher bekanntlich von County richte? s/)ungblut des Bestechungsver- suchs beschuldigt wird und unter die ser Anklage unter $1500 Bürgschaft grsteOt wurde, ist aus Newport ver schwunden und fein gegenwärtiger Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Bürgschaft wurde von Herrn John Melier, dem früheren Postmeister von "Newport geleistet, und dieser befindet sich selbstverständlich in Folge des plötzlichen Ber schwinden s Shoemakers in nicht gerade angenehmer Stim mung. 5 e lie«» In der Wohnung der Frau Rose Surf, im zweiten Stockwerk des Hau ses No. 957 Ost 3. Straße, fielen ge stern Wäschestücke, welche zum Trocknen aufgehängt waren, von der Leine auf den Ofen hinab und fingen Feuer. Frau Burk versuchte die Flammen zu löschen und zog sich leichte Brandwun den an den Händen zu, weigerte sich je doch, in das Hospital zu gehen. Ein Alarm vom Melder 517 brachte die Feuerwehr zur Stelle, welche die Ge fahr in kurzer Zeit beseitigte. Meine Polizetnachrichte». Harry Caplin von No. 627 West Court Straße meldete gestern im Poli zriHauptquartier, daß er von Wm. Blume, einem seiner Anzestellten, um $6o bestohlen worden sei. Das Geld befand sich in einer Schublade und ver schwand gleichzeitig mit Blume. Während John Dudley von No. 126 SHill to Place feiner Arbeit nach ging, schlich sich ein unbekannter Spitz bube in fein Zimmer und entwendete einen Anzug sowie mehrere Pfand scheine. Die Geheimpolizisten Hüftlein und Pflug verhafteten gestern Nachmit tag an der 5. und Elm Straße den 25 Jahre alten Shcrley Montgomery von No. 904 Elm Straße und sperrten den selben als verdächtig ein. Im Laufe des gestrigen Tages und während der AbuxfenHeit der Bewohnerin verschaffte sich ein unbe kannter Freibeuter mitteilt eines Nach schlüssels Zugang zu der Wo.hnung der Frau Emma Hefte, No. 329 Oft 8. rtraße, und entwendete eine silberne Butterdose, ein halbes Dützens silberne Wt^è zu gehen. n Eßlöffel,ein halbes Dutzenv fuoer« Messer und Gabeln. In der Donnerstag Nackt stieg ein unbekannter Dieb in die Wohnung •des Dr. E. Landy, an der M'itcheS Avenue, ein. Seine ganze Beute be stand in einem Hut des Arztes. Eymphoniekonzert in Tayw». O Das hiesige Symphonie Orchester wird am kommenden Freitag in de? Memorial Halle in Dayton, O., ein Konzert geten. Für dieses Konzert hat Herr Leopold Stokovski das suC* gende Programm zusammengestellt: Ouverture zu „Der Freischütz" C. M. von WebeW Kaukasische Skizzen o i v w I w a n o Leonoren-Ouverture No. 3..Beetbootn Symphonie Pathetiaue....TschaitowsH Angeschossen. Howard Mmrreq, 11 Jahre alt, von No. 640 West 9. Straße und Mo ses Price, 10 Jahre alt, wohnhaft No« 06 Richmond Straße, spielten ge stern Nachmittag um 4 Uhr vor der Sherman Schule Indianer. Mowretz hatte ein Flobengewehr, welches sich plötzlich entlud. Price wurde von der Kugel in die Lippe getroffen. Ein be nachbarter Arzt extraHirte die Die Temperatur. Für dieses Blatt wurden gestern von bem Optiker A. Hirschler, No. 144 Ost 4. Straße, folgende Temperatur Unterschiede rcgiftriit: «m. Nm .36 8 9 ,.35 .35 .34 ..33 ..32 10 11 12 .32 2 32 31 •5 »30 MTV« .29 •j ......2S Fnnf-(5ent Theater. Louis Foster ,ein früherer Makler» wird an der Rockdale Avenue, nahe bet Reading Road, in ber Nähe der Avon dale Schule, ein Cenis Theater eröff nen. Er sprach gestern bei Mayor Schwab vor und bat ihn. Jemanden zu beauftragen, vie Distanz zwischen fei» nein geplanten Theater der ©chute â» zumessen. Zustizflüchtliag. Deieftib Burkholz begab sich gestern nach Columbus, 0., um Ausliefe* rungspapiere für den in Indianapolis, Ind.. inhaftirten Nicholas Marcy. al. Christo, zu erwirten. Marcy wird be* schuldigt .vor etwa sechs Wochen mit einem Genossen in die Konserven-Fa brik von W. M. Spencer eons, No. 324 Zweite Straße, eingebrochen z» haben. Inland. »•—-Telegraph. Kennt die Mörder Htra« Hedges. a i s e K y 2 1 a n B. Talley. der kürzlich von Sharps» burg hierher iiberficbclte, sagte wäh rend des Tages, baß er bem Gouver neur Willson die Namen der Nadbtrrt» ter geschickt habe, die an ber Ermor dung des Nicholas County Farmers Hiram Hedges, im März 1908 bethei* Iigt waren. Talley sagte, daß et dem Gouverneur genug Beweismaterial liefern kann, atm die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen zu sonnen. Hedge- war von einem Haufen boR ungefähr 200 Nachtreitern vor die Thür seines HaufeS gelockt und nie dergeschossen worden, obgleich er um sein Leben bat und erklärte, feine %0* bakbeete zerstören zu wollen. W i w e e n o v e o Z e s i t. o s A n e e s a 2 0 a n Al. Hardt), der einer prominente Jn bianaer Familie angeboren und Bru der eines Bankiers von Indianapolis sein soll, ist wegen der Ermordung von William Moore dem Prozeß überwie sen worden. Die Vertheidigung wird sich darauf stützen, daß Hardy im De zember, zur Zeit als er den Mord be ging, stark getrunken habt, seiner S'N ne nicht mächtig gewesen sei unb nicht tie geringste drumming an den Wor fall habe. u n e haben keine Recht«. S t. a u I, Minn., 21. Jan. Das Supremegericht vonMinnesota hat am Freitag entschieden, daß ein in den Straßen von St. Paul umherlaufen» der Hund keine Rechte habe, die ein Straßenbahn Moiornier zu respekti ren habe. Tie Entscheidung wurde dem Falle von W.J. Henry vs. die St. Paul Citn Railway Co. abgegeben. Henry hatte einen werthvollenHund, der mitten auf einem Straßenbavnge Ieise mit einem anderen Hund in Streit gerieth. Die beiden Viecher waren in ihrem Kampf so erbittert, daß sie das Herankommen einer Cor nicht beachteten. Der Motornier setzte sein Alarm in Bewegung, aber auch dies störte die kämpfenden Thiere nicht und der Hund Henry's wurde übersah ren und gelobtet. Henry klagte und das Gericht niederer Instanz sprach ihm Schadenersatz zu, das Supreme gericht stieß aber diese Entscheidung um. Der Richter entschied: daß anzu nehmen sei. daß ein Hund einem Straßenbahnwagen aus dem Weg ge ben würde und rn Mo tern ter nicht ge halten sei, seine Car anzuhalten, wenn ein Hund leine Miene macht,, aal de»
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'*"v -r\-' I Si- Yr -'""V Tägliches CiiciiaWoMatt I das .SoiUL-latt" ft A n e S a a s S e k e w i f&tofrttâ davon überrascht "ein. daß Japan und Rußland feinen Vorschlag, die mandschurischen Eisenbahnen zu mitralifttcn, abgelehnt haben. Es war tmti§3ufehett, daß sie das In schüret beherrschen, nicht aus Händen «geben wurden. Sein Vorschlag war nur ausführbar, wenn die übrigen Mächte ihn unterstützten, resp, sich ver pflichteten, die Neutrnlinrung der Bahnen durch Hwang herbeizuführen. Aber das war ebenfalls nicht zu erwar ten. Es wird bereitwilligst anerkannt. daß Nußland und Japan durch ihr Schalten in der Mandschurei die In- teressen anderer Nationen schädigen, tiber man Hält diese Interessen nicht für so wichtig, daß sie einen Krieg rechtfertigen würden, eine Auffassung, der auch unser Staatssekretär beipflich ten dürfte. Trotzdem war der von ihm agitirte Vorschlag nicht ohne Werth, da Rußland und Japan hier durch belehrt worden sind, daß man nas nickn weiter gehen dürfen, ohne auf ernstlichen f*'tf Tile»»»« Hcbr.ftlon XrlrM« Widerstand zu C"« V. rid e V zu ofctefflte*: C1NMATISB VOLKSBLATT", Box »8, CiaolnoAU, Obi«. tt I s SO. 637 VINE STRASSE CINCINNATI. O. •trf*ift*-Tt»*itMEMtt (Fanal «OB* (fenel *045 3 i t»., 4w ®t»«t etr., iif. e«a stoßen. A u S v e s i e e n e n ö s e n Krisen der letzteren Zeit, speziell aus dem sensationellen Hasardspiel mit Rock Island Aktien ami) bem Krach in Hocking Eoal Iron ist man berech tigt zu schließen, daß der Werth der Papiere, die an der Börse gebändelt meiden, gcr keine Rolle spielt, sondern daß es lediglich daraus ankommt, ob sie künstlich in die Höhe getrieben werden. Die so vie! belachte und als ein beson ders eklatantes Beispiel von Spieler' wuth angeführte Spekulation mit Tul J?nzrr»iebeln *ift an der 'New Yorker 5äörj"c erne ständige Einrichtung, denn v «J rll n moo KfW»ett, 331 D»rf Str.. Til. Best» 2401 Samstag» ben 22. Mannar 1010. i e o z ö I n e a e n Versammlung abgehalten und reierltdb beschlossen, bâß es Verrath sei. Vlcttbe tunken an dem Tarif vorzunehmen, weil durch die Agitation die Geschäfte gestört werden. Daß ein unmäßig ho der Tarif die Geschäfte zu Grunde richtet. Theuerungen verursacht und das Volk zur Verzweiflnng treibt, iit ihnen unbekannt. Allein die Thatsa then sind mächtiger als die Hochzöllner. Die Agitation wird nicht her rufcn, als bis die Zölle auf das richtige Miß herabgesetzt worden sind. ihnen scharf auf die Finger sieht und Presse in den Ver. Staaten 'widerlegt daß sie in der Vergewaltigung Chi- jroirb. Aus dem gelegentlichen Ein-ehén •genau betrachtet sind die genannten fer Hinsicht einen untrüalichen Be Papiere, die zu solch sensationellem Ha fardfpiel benutzt wurden, ntd^t viel mehr werth, als TulpenknoÜen. Das widerspricht allen Begriffen unb allen Pflichten einer Börse. Es wird ange nommen, daß die Börse bis zu einem gewissen Grabe sich für den Werth der Papiere, die zu ihrem Register zuge lassen werden, verbürgt. Geschieht ba« ober nickt, dann sollte ein Institut, das solchen Schwindel duldet und dadurch zu einer Spielhölle herabsinkt, in der nicht blos wild, sondern auch falsch ge spielt wird, behördlich geschloffen wer den. O e n a i s i V o k e i e A n ficht vorherrschend, daß Roosevelt in die politische Arena zurückgeführt wer den sollte. Bekannt ist. daß nicht We nige ihn wieber zum Präsibenten ma chen möchten. Das ist aber ausge schlossen, da Rsöfetxlt sich nicht als Kandidaten gegen Test hergeben wirb, i Hätte et das gewollt, so würde er hierzu bit beste Gelegenheit gehabt ha ben. als Taft nominirt wurde. Dhat- Bundes Senator »wünsche. Dieses C5rlebigung durch eine balböffent-! gebärden sich aber überall, wo es an liche Erklärung Rvoievelts. daß ba' den nöthigen Einrichtungen fehlt, wie tm Senat feine Stimme nicht mehr die Herren und zwar sehr tyrannische Zählt, als die eines Anbeten, er bort1 Herren, bie allen Vorhaltungen über nicht viel ausrichten könne. Jetzt schlechten Dienst offenen Hohn entge laufn man aber eine bessere Verwen- gen stellen. Xieie Frechheit der Kor ung für ihn gefunden zu haben. Man porationen unb gleichzeitig die Hils Wiü ihn in das Repräsentantenhaus losizkeit bes Volkes entspringt Ursa schicken unb alS^Nachfolger Cannons chen, bie unseren politischen Einrich- «nrvenöen konnte unb bie Taftfchen bte Behörden. 3o oft daher ein Kon Mit Roosevelt an diesem Posten könnte Albrich nicht mehr die unheilvolle Nolle spielen, d» er bei der Verböse rung beS Tarifs innegehabt hat. Es tzväre daher ein großer Gewinn für die Station, wenn Roosevelt bewogen wer ben könnte, den ihm zugedachten Pos- n begonnene Albeit Fleisch Boycott wird den Unionen bi Toledo und Cleveland entschieden mißbilligt. Sie behaupten, der Boncott fei von Arbeitgebern ver anlaßt worden, welche die Arbeitet zu einer schlechten Lebenshaltung veran lassen wollen, um niedrigere Löhne zahlen zu können. Die richtige Abhilfe gegen hohe Fleischpreise sei eine Lohn erhöhung. Die Ansicht, daß wenn Ar beiler sich zu einer schlechteren Lebens Haltung verstehen, sie auch schlechtere Lohne erhalten würden, ist nicht un richtig. Allein es liegt nicht die Ab sicht vor, dem Fleisch dauernd zu ent sagen. Es handelt sich nur darum, den Rom- und Fleisch Wucherern den Beweis zu liefern, daß das Volt gegen ihre Bedrückungen nicht absolut wehr schi-ht das. so muß wieder eine Lohn erböhung stattfinden, um die Preiser höhung auszugleichen. Daraus müssen sich zuletzt unmögliche und unerträgliche Verhältnisse ergeben. Offenbar liegt die Nothwendigkeit vor. das Uebel an der Wurzel anzugreifen. Es muß fest gestellt werden, warum die Preise so hoch sind, und es muß alle* beseitigt werden, was zu einer unberechtigten Preissteigerung führt. Zeigt es sich. st nimmt, tnntelst dessen sie die Mand-! große Goldausbeute verteuernd wirft, allgemeinen Publikum in geschäftlicher 4 0 I W W einer deutschen Zeitung zu schließen, daß die Taae der deutschen Presse in den Ver. Staaten gezählt sind, ist ebenso irrig, als wenn man aus d?m gelegentlichen 'Einaehen einer englischen Zeitunq einen gleichen Schluß auf bis englische Presse ziehen wollte. Mit dem deutschen Zeitungssach verhält es sich wie mit allen anderen geschäftlichen Unternehmungen. Uebertrieber.v Kon kurrenz ober schlechte Geschäftefüh rung. ober auch editorielle Unfähig keit bewirken, daß hie unb da Zeitun aen eingehen, aber deswegen ist ber Boden, in welchem das deutsche Zei tungvwefen dieses Landes bei Weitem nicht erschöpft. Die er wähnte 'èeattler Zeitung bietet in die- weis. Als Wochenblatt geschäftlich und i ebitorieß gut geleitet, war der Ueber aang zu einer täglichen Zeitung von selbst gegeben und aus der ersten Num mer ist ersichtlich, daß auch das neue Tageblatt feste und breite Wurzeln I schlagen wirb. Der Neuigkeitetheil kann ben Vergleich mit ben besten eng Inchen Zeitunam aushalten und aus 1 ben edrtoriellen Spalten ist ersichtlich, daß es geistig der englischen Presse I überlegen ist, da es gute beutfebe Prin zipien vertritt, die bem malischen Z? tungswesen gänzlich fern stehen. Wir begrüßen baher den neuen beutfchen Kollegen an ber westlichen Küste als einen werthvollen und aller Voraus- N u dann besteht die Abhilfe in einer Fi' nanzreform, bit auf neuer ÖtutâHtoge gestaltet wird. sicht zufolg: erfolgreichen Mitkämpfer potation besitzen bars. in der Sache beS Deutschtum» in Aus dem (besagten ist âarperatienen in Ohis. sächlich erhielt dieser die Nomination, rung ber öffentlichen Korporationen ist ber Ansicht bafc wenn fte bem Vub steil Roosevelt sie ablehnte. Zu einer zu passwn. Die Nothwendigkeit einer ukum eine solch werihvolle Einrich Zeit hieß es, Sprecher besäße Roosevelt eine große porationen großen Einfluß auf die Co-! Sie haben zu gewärtigen, baß ein nicht l/facht, bie er zum Nutzen bee Volkes Inlpclitik ausüben und damit euch auf geringer Theil ihres unehrlichen Ge- e I n hchen Korporationen Hai sich auch in von I Anderer Hinsicht höchst nachtheilig er wiesen und den Ver. «taaten^ Heb, daß eine Einrichtung beabsichtigt Zwird, welche dem Publikum ehrliche Äe atontrollTUUf) ber Ostentllchcv tienung zu angemessenen Preisen lie fert und gleichzeitig bet Korruption entgegenwirkt, welche Die republikanische Partei von Ohio den ist. hat beschlossen, ein Gesetz zur Regitft»! Die republikanische Partei von Ohio Vor cklag bat Vieles fur sich. Als Geheimniß, baß alle öffentlichen .Kor bitten, nm bas Gesetz umzubringen.! unserem Dampfer vertaut waren, so StoofencIt ihnen feine Unterstützung Behörden zu häufig die Neigung, nicht. sind, denn ein nicht geringer Theil ihres Serbt, was ja selbstverständlich wäre, i bem Volke beizustehen, sondern den Prosits besteht eben darin, daß sie ihr Korporationen. Individuelle Sesbst. Kontraktlichen Verpflichtungen nickt Hilfe ist so gut 'ivie ausgeschlossen, ba sie nur durch die Gerichte erfolgen kann. Der Bürger hat in folci^m I Falle so viel Aussicht iu- 5^66 auf -Erfolg, wie Einer, der mit einer Kinderpistole ge 1 «en ein Mafchinengeschütz ankämpft* èUAeUoje zwar hauptsächlich durch die Aktienverwässerung. Damit wird nicht blos ein großer Betrug am Volke im Allgemeinen verübt, sondern es ist auch die Hauptursache der städtischen Korruption. Um die Zinsen auf das verwässerte Kapital aufzubringen, sind die Korporationen gezwungen, einen höchst unbefriedigenden Tienst Aus den Einzelheiten der daß der hohe Tarif monopolistisch Bürgern wirksame Hilfe zu gewähren wirkt, so müssen die Zölle herabgesetzt oder so weit es sich um Nahrungsmittel bandelt, völlig abgeschafft werden. Ist es wahr, wie behauptet wird, daß die O i w i e S a S e a e a e i n bemerkenswert des Ereigniß zu verzeich nen. Es ist das die erste Nummer der täglichen Washingtoner Staatszeitung. Behörde verpflichtet ist, alle Bescher Sie ist aus dem Wochenblatt hervor-1 *n über ungebührlich hohe Forderun gegangen, das unter de? tüchtigen Lei gen dieser Korporationen oder übet tung des Herrn Jacob Scbaefer, der. unbefriediaenoe Dienstleistung entge früher am Volksblatt thätig roar, zu gen zu nehmen und wenn als bearün einetn Tageblatt emporgewachsen ist. jdet erachtet, abzustellen. Diese Befehle Es ist hierzu nicht blos dem Deutsch der Kommission treten fefort in Kraft zu liefern und die Behörden werben bér I stochert, irrn die Beschwerden des Pi»' I bUkurns zurückzuweisen. Der rief igt I Prosit, den eine Verwährung der i Aktien gewährt, bewirkt auch die gröb ste Korruption bei der Ertheilung des Freibriefs. Allin los ist. Mit Lohnerhöhungen allein Einführung einer Staatsbehörde zur läßt sich das Uebel, unter welchem die Ueberirachung der öffentlichen Korpo i Arbeiter leiden, nicht heben. ES dürfte rattonen ein Ende machen. Die Vor sogar nachweisbar fein, daß hierdurch läge ist der Öffentlichkeit übergeben die Sachlage verschlimmert wird. Wird worden und lehnt sich in ihrem In der Lohn erhöht, so ist das eine Recht- halt an die. Gesetze an. die sich in New fertigung, die Preise zu erhöhen. Ge ?)ork und in Wisconsin so vorzüglich diesen Uebelständen will die republikanische Partei von Ohio durch bewährt haben. In verschiedenen Flächen weißen Sandes erheben sich Punkten ist die Ohioer Vorlage sogar besser, da sie den städtischen Behörden die Macht, 'die sie jetzt schon zur Kon troliruna der Korporationen besitzen, nicht entzieht, aber dafür Sorge trägt. E s e n s a s u i k u i e feine Beschwerden -an eine unpolitische Behörde, denn diese Hestedt i e n s daß^die Korporationen alles thun, wo- je ich an Wracks seetüchtiger Seaelfahr zu iie sich dem Publikum gegenüber kontraktlich verpflichten. Vorlage' Verbindung stehen. Es gehören dazu Eisenbahn. Straßenbahn-, Be'euch tunas-, Erpreß-, Telephon-, Telegra phen Schlafwagen Gesellschaften u. f. w. Der Schutz deè ist ersichtlich, rote sie geeignet ist. den nicht mehr fest stellen. Das waren 19 erster Reihe wird dem Begriffe der Öffentlichen Korporation die weiteste Ausdehnung gegeben, so daß sie alle Korporationen umfaßt, welche mit dem ^ttMikuml liegt besonders in der Vorschrift, daß die thum von Seattle, sondern auch dem und bleiben bestehen, bis die Gerichte t* Hvfenmulde auf deren äußerstem Deutfebthum der gesammten Der. anderweitig verfügen. Staaten zu gratuliren. weil hierdurch Es in der Mühe werth, diese die in weiten Kreisen verbreitete An- fchristen genau zu prüfen, um daraus siebt von dem Niederrang der deutschen fhren bân Werth zu ermessen und zwar folgenden Bor- Punkten: cj§ drei Personen, die der Gouverneur ernennt, von denen eine bet demokratischen Par tei entnommen werben muß. Also die Beschwerden der Bürger gehen nicht an bie Lokalbebörden. bie mebr öder minder von den öffentlichen Korpora» tienen beeinflußt werden, sonbern an eine außerhalb des lokalen Einflusses stehende Behörde. Z w e i e n s i e A i e w e e die Behörde gewahrt, tritt sofort in Kraft: sie kaun alio nickt durch Abvo katen-Knifse auf bie Ewigkeit Hinaus- wurzelt. geschoben werden Mühen bes Prozesses werden nicht ben Bürgern getraaen. sonbern von vom taate, ber allein dieMittet besitzt, um I geoen bie Finanzmacht der Korporativ nen aufzukommen. Der weitere wichtige Paragraph be trifft das Verbot aegen Verwährun gen. Für alle Aktien einer öffentlichen Korporation muß ein voller Gegen werth nachweisbar fein. Die Behörde entscheidet 'barüber, ob werth vorhanden dieser Gegen- ist. leubniß der Behörbe ausgegeben wer ben. und werthlos. Um einer monopo Ii,'tischen Verschmelzung entgegenzu wirken, ist vorgesehen, baß keine Kor poration ohne Zustimmung der Be hörde Aktien von einet anbeten Vor also für Jedermann, daß das Selbstm:?? esse es gebietet, der Partei, welch? dem Volke einen solch großen Dienst leistet, bie kräftigste winns verloren gebt, wenn sie gezwun erfüllen. Dieser heftige Ansturm ver Korporationen wird nur abgeschlagen werden können, wenn bie republikani schen Mitglieder der Gesetzgebung bie Gewißheit haben, baß ihnen Waltty setz ist von solch unendlicher Dichtigkeit! Zöschen unserem Dampfer unb der Unterstützung zu gewäh- v v y Bon Leixves bis 1 tanu geschehen, indem bürgerliche Ber eine Resolutionen pass: ten, in welchen sie die Vorlage gutheißen und sich ver pflichten, ihre politische Unterstützung allen Denen angebetbcn zu lassen, wel che für die Vorlage stimmen und gleich zeitig mit der Entziehung ihrer Unter stutzung alle Diejenigen bedrohen, wel che gegen die Vorlaae stimmen. Das besetz ist von solch großer Wichtigkeit, daß Jeder es sich zur Aufgabe machen sollte, dessen Pafsirung nach Kräften zu fördern. ncligc Felsmassen, die sich oft bis weit ins Meer hinaus verfolgen lasten, in* dem sie sich theilt als flache Klippen, theils als spitze Stet!reisen aus dem Wasser heben. Auf I das Aufschlagen auf bie Zteinmassen leck gesprungen und das Wasser steht bei Fluth bereits im Zwischendeck, Die Mannschaften beider 22TiTfe haben sick zu retten vermocht, denn nachbem die Leute vom „Gas.an" auf den Jlt« ftor" geklettert :r: ren, gelang es die fern, eine Verbind, ng mit dem Fest lanbe burdb Taue herzustellen. Arg erging es dem norwegischen Dampfer „Suloia", der in 3anbmaffen ganz begraben zu fein fdbeint, und dem beut fchen Dampfer 'f'jC^"1 *S*SIA«» 0MCiMHHI(f eeirwi#«, U«mW«g. z««« 19f# v.- z«r Ds»ro. Mündung. O o o 2 a n u a Der Weg von Ceirots bis zur Dou ro Mündung hat ttira die Länge von zwei englischen Meile::. Dieser Weg führt beinahe ganz am Meeresstrange entlang, und nur ein oder zweimal schneidet er kleine Landzungen ab und führt alsdann querfeldein. Tie Küste •'iliixlt sehr der Norweaen« zwischen diesem Wege zähl zeuge drei Briggs, aä't Barken, sechs choner, und an zweien ließ sich lve- fehlender 7atele,ce der £*iffsitm große Fahrzeuge dazu kamen noch zwei See schleppe? und ungefähr 22 Leicr.ter und Schleppkähne. Dieser Küstenstrich war alio buchstäblich be* sät mit Schifsëriimpsfn und Trum mern, dazwischen und t^rum lagen die I verschiedensten Kauf:nannsgü:er anS I aller Herren Länder. Einige dieser I Fahrzeuge waren von der Fluthwelle direkt auf die Landstraße ceroorfen worden und versperrten somit arg den Verkehr. Ein großes 2egelf±iff saß| aus einem spitzen Felsen aufgespießt, etwa wie ein Käser in der Sammlung eines Naturforschers, andere lagen flach am Strande und boben und senk ten sich nur leise, tvenn die Wellen über sie hingingen. Die Miinbtma bes Tourt? übertraf aQfg ma6 bisher grüben hone Auf Ende ber Leuchttharrn steht, lagen ein mütbig ber deutscht Dampfer „Nestor" und ber englische „Gascon" neben ein ander. Beide Fabr-euge fmd durch „rintra", Aktien oder ^acks lagen daher'zum'Theil auf der Schulbderichre?bui?gen. die ohne Er-1 Hafenftraße. Ein riesiger Dreimaster ersicht- bisher öffentlichen Korporationen von den geübt toot- gleiche i ren. EZ wird aber keine leichte Ausgabe so stark ankamen und der Fluß so sein, das Gesetz zur Annahme zu brin- 1 gen. Die Korporationen werden Al- z Verankerung der'Leichter unaenüaenb ^haften. Es ist ein offenes les, was in ihren Kräften steht, auf-1 war. unb ba bi'efe" fleinen Schiffe an ber sein Schicksal ungefähr theilt. Tie Barre, I die bisher bie Einr'aHrt vom X^uro beschwerte, ist gan unb gar von t?r I Biibflädbe versckwunben, unb Tie jetzt I noch reißende Strömung gebt birekt Die Kosten unb i Meet. Es war eine Sanbmasse von mindestens bis 40 Meter Lan ge, 18 Meter Breite und selbst Lei Fluth von einer Höhe von beinahe zwei Meter. Von ber Douro-Mündung flußauf wärts gewahrt man zunächst vier bis fünf große Segelschiffe, unter anderen auch da» portugiesische Schulschiff „Estepbania", qanz oder theilioeife zer schmettert. Theile ber Haftnmauet waren in ben Fluß gesunken unb bie lag guer über die Straße, und man hatte, um den Verkehr wiederherzustel len, den Weg mitten burch d?n Sckifferumpf gehauen. Auch auf die i fem Theile der Strafte lagen große Haufen Güter aller Art, die von Schutzleuten be vackt würben. Ich lasse an dieser Stelle ben Be richt eines ScbiffbnXgen ber „Cin tra" folgen, der sich mit vieler Müs« burch Schwimmen rettete. „Wir waren." so erzählt er, „an der Hafen mauer des Ze llgebäubes gehörig vertäut, und wir bekamen am Nach mittag wegen der starken Anschwellung des Flusses «es war nämlich vom Oberlauf ein weiterei Steiaen von vier Meter gemeldet worden) ben Be- Jläbre mit Baumwolle. auch das Volk -u halten wird. Diese Zusicherung der öffmi-jsollte lynen dal Volk ertheilen. .Daspes et» LtilleS Plätzchen zu finden. Al» i plötzlich stieg, zeigte es sich, baß vie rissen sie ihn mit sich fort, indem jebes. das dickste Pta!el, da6 zum Lande n Meilen per Stunde erreicht unb es ge lang ber „(fintra" r.ach vieler Müh-, inbem sie beède inker auf 150 Faden ausfchleppen ließ und mit Ihren neun Knoten gegen ben Strom anar beitete, auf der linken Seite des Flirf 'chien, daß jetzt alles glatt ablaufen würde, als von ungefähr zwei große Schleppkähne von der Größe unserer Lderkähne auf unser Schiff zugetrie ben kamen. Sie sprengten beide An terketten, als ob es gar nichts wäre, und die „(fintra" war wieder ihrem Schicksal überlassen. Unser Kurs ging direkt auf das Schulschiff „Estepbania" los, das mit einem lauten Krach aus einanoerbrach, und nachdem wir noch einen Fischvampfer auf Den Sand ge setzt hatten (die Mannschaften beider Schisse waren vorher an Lanb gegan gen), trieben wir wieder in ber Mitte des Stromes, wo wir auf eintm2tein wall, der ehemal? zur Korrektion der föarre gehört hatte, uns dauernd nie derließen. Die Nacht, die uns inzmi ftfcen überfallen hatte, war stockfinster, unsere Raketensignale wurden vom Lande nicht beantwortet, trotzdem wir kaum 180 Meter entfernt waren, und auseinander. Schließlich ließ der Ka Pitän ein Boot zu Wasser, um eine Verbindung mit dem Lande herzustel len. Sieben Mann und ber Kapitän bestiegen das Boot, das jedoch nach we nigen Augenblicken kenterte. Es ge lang mir und einem anderen Matro sen, zwei Ruder zu ergreifen, und an diese geklammert, trieben wir wieLeip ifiget Lerchen am wahrend ich wieder auf die Mündung zusteuerte. Ich war bis auf das Aeußerste ermattet, unb nach vie ler Mühe gelang es mir, auf bieStein al Schmuggler auf die nächste Wache, wo mir meine wenigen Werthsachen abgenommen würben unb wo ick dar auf die Bennnung verlor." Ein ähnliches Schicksal, toi* vorste hend hatte sein Kollege, der weiter nördlich angetrieben war. Wäre triebt ein biet ansässiger deutscher Kausmonn dem Zollbeamten in ben Weg getreten, er hatte ihn thatsächlich auch als Schmuggler fortgeführt. Die Zoll wache war überall, doch konnte sie nickt verhindern, beß bie angetriebenen Lei chen gänzlich ausgeplündert wurden: ja nicht allem ausgeraubt batten Diebe die Verunglückten, sondern sie hatten alle Arten von Gewaltmitteln angewandt, um sich der Ringe zu be mächtigen, die sie nicht ebne weiteres von ben Fingern ziehen konnten. Als ick rot zirka 10 Jahren eine ähnliche Sturmfluih in Galveston lTexas) mit machte, würben, wie es ja in jedem zi vilinrten Lande üblich ist, alle Leitiben• fckänber, ob Sckwarz ober Weiß, rück ficht£-1 es nieberaeknaflt. Hier hatte je doch kein Zollwächter auch nur einen Finger gerührt: da sie in jeber Weise versuchten, das Publikum zurückzuhal bietet Staatslvackter. Allgemein getadelt apparat in um wird dal sie von Schmuckes und aus Uniformen Spieß ins offene Meer hinaus. Nachdem wir eine zu no fiTe mauer zu klettern. Keine helfende nahm, der zufällig nicht dem Militär Hand streckte 'ich mir entgegen, im Ge gentbeil, o Ironie des Schicksals, ein Zollbeamter faßte mich und führte mich Ret tungs.vesen der portugiesischen Regie rung. Ein junger 'jJiar.n von 2T» Jak ren |öQ durch Protektion der Ehef bet Station gewesen fein. Ein Raketen war vorhandeu, funttionirre aber nicht. Keine Pechfackel war vor Handen. Die Ufer zu erleuchten. Einige bet Schiffbrüchigen behaupten, baß sämmtliche Insassen bes Rrttungsboo tes hatten gerettet werden können, hatte am Lande nur Jemand gestonben und ihnen ein Tau zugeworfen. Einstimmig ist man hier Per Mei ming, daß baè Unglück sangst nicht sol che Dimensionen angenommen hätte, I wenn in Porto ein Torpedoboot sta~ tionirt gewesen wäre, das mit 20—2s* Meilen Fahrgeschwindigkeit de.n i Strome hätte Trutz bieten könne» in dessen hierzulande sind derart viele Neuerungen und neue Einrichtungen erforderlich, daß man, weil sie dock nicht fertig gebracht werben können, lieber erst gai nicht damit anfängt. a n N a k e P«ris zur Zeit des LsssulateS. Bon Hans (Wildshut bei Salzburg.) Im Jahre 1799 glich Frankreich ei-1 nem Chaos. Die Revolution Steinmauer laaen wei Leichter, die Regierung, ber Hof, bie Gesellschaft! Konsuls oeworden icartn unb baß mit Baumwolle und Zucker beladen maßten aufs neue aufgebaut werden.! man so viel Mühe daran wendete, die Zvaten. und aus ber Wasserseite zwei Neue Menschen waren an die Ober- längst abae'hanen Bräuche vergangener nun die Wassermaffen auch in Oporto ten ber früher herrschenben Klaffen arbeitete Napoleon unablässig an der vollkommen fremd waren. Ausgestaltung seiner Hofetiketle, die n ei dem die Niedrigkeit nur ISÄ ?r,b" f* «f. ««Wi. ba. 'M.s i i w i ,--~~-~X-.'?-•'"•%?'*"",• "X\ maßig und war in ihren Liebschaften wenig wählerisch. Sie hatte Lakaien ihrem Vorzimmer, aber und willen, bus bjt I eines Mestizen Die Liebesverhaltnisse zur Zeit de ölten Königthums waren wohl leicht fettig und frivol, zur Zeit des Konsu lats aber waren sie gewaltthätig und roh. Wie einer feindlichen Festung 1 näherten sich diese Soldaten ber Frau, die ihre Begierden ernxckt hatte: sie nahmen sie im Sturme, genossen ben ten, wirft biefes Vorkommnis eher ein S$em ^de! war, benahm sich bei jeber sehr schiefes Licht auf die Redlichkeit Gelegenheit reckt flegelhaft. Auf einem Augenblick unb kümmerten sich weder um Vergangenheit noch um Zukunft. Der Ton. der in diesen Kteilen herrsch te, war gemein und jeder Rücksicht bar. Angetan, der Marschall. Herzog und der Gatte einer jungen Frau von al Bolle, ben ber russische Botschafter gab. langweilte et steh sehr, rief bes halb fei ne Frau, We eben tanzte, mil lauten Worten zu sich, warf ihr ben Ueber wurf über die Schultern unb verließ mit ihr. ohne sich von irgend wem zu oerabschieben, bas Fest. Auch Napo Iron besaß allerlei Unarten: so merberren unablässig zur Eile ge brangt werden mußten. Erst nachbem er zum Konsul auf Lebensdauer ge-j wählt worden war, beschloß er, einen Hof zu grünten, wie ihn andere euro zpäische Herrscher hatten, aber bie AuS führunq dieses Vorhabens verursachte ihm fast mehr Schitwerigkeiten, als das sich W e e o w ter hatte nichts als Trümmer hinterlassen die lassen? Lakaien Rathgcber des ersten nUwng. fläche gekommen, denen Takt und 3:!«! Zeiten nachzuahmen. Aber trotzdem ihrer feiten verbergen. Da führte, glatt durchgerissen wurde. Die bis Tochter eines Provianilieferanten. i ben, unb hatte damals zum erstenmal !daß sie in kurzer Zeit zweimal gegen hatte, irgend einen wenig getmssenbaf- 'ten Hofes Zu beobachten. Die Anmuth O bie Mauer stieß, wobei sämmtliche i ten ÜBürbenträoer und spielte nun in Leichter zerschellten. Der Strom hatte inzwischen eine Geschwindigkeit von 18 i den besseren Gesellschaftskreisen eine Rolle. Aber ber bewegliche Geist, ber feine Geschmack, die liebenswürdige Anmr.th, bie txn Frauen bei alten Rr* gime eigen wer, fehlten ihr gänzlich. Sie betrat den Salon mit plumpem, schwerem Tritt und ihre Sprache klang rauh wie bas Kommando eines Unteroffizier». Sie flucht trank un- trotz- die heirat bete Amalie Auguste von Bayern ftattfan- -j W auch sie liebte nur unter ihren Vorfahren und Vernxindten. Ihr Leben entbehrte jedes geistigen In halts, das Vergnügen ben LuxuS und um des Geldes sie hierzu benöthiate, war sie bereit, jede Niebrigkeit zu begehen. Sie verbrachte den größten Theil des Tages damit, Toilette zu machen ber und bann ihre Freundinnen zu besuchen, Ueber legen he it ihres ihres Kleides zu über- zeugen. Wenn sie sich aus der Straße zeigte, folgten ihr zwei Lakaien in weißer Livree und ein Negerknabe in bunter auffälliger Tracht. Sie ging häufig und blieb Haufe, nur dann wenn es zu galt, den Freunden ihres Gatten im Hasardspiel Geld ab zugeroinnkn. Tie Mannet waren zumeist nur aus beständig brach die „Eintra" weiter äußere Erfolge bedacht. S e schlugen!Adresse V ,t n.mnK»rirfv w:. CO i,_i ...{t '••V* II V gewöhnlich die Beamtenlaufb.ihn ein, denn fit bot ihnen die Möglichkeit, hohe Gehalte zu beziehen unb glänzende zurück tragen. in ($3 Paris von Würdenträgern und in den grellsten Farben, bis ESkaiPins des Tanzmeifieri Stunde so aeschwommen hatten, setzte die Fluth ein und trieb uns wieder dem ac* mack losen Kleidern gingen die Of Lande zu. An einer Felsenklippe wur- fM'«« französischen Heeres durch de ich von meinen Leidensgefährten ge straften von Pans, nur hatten sie trennt er wurde nördlich angespült, i Be- Waffe b« sick, beten sie sich, ihre eigenen Landsleute bedienten. Ue berau wollten sie an erster Stelle sein und wenn eine Frau einen Geliebten verbände angehörte, fühlten sie sich auf das Tiefste beleidigt und zurückgesetzt. Ihre Eroberungen verdankten sie nicht so sehr ihrer männlichen Schönheit, als ibrer grellen Kleidung, die auf die ba maligen Pariserinnen eine ganz merk würdige Wirkung ausgeübt zu haben febeint. Der 3cbweger des Kaisers. Joachim Murat, König von Neapel, der all einer ber schönsten Männer Frankreichs galt, verdankte, wenn wir der Herzogin von Abrantes Glauben schenken sollen, bie vielen Erfolge, die er bei den Frauen hatte, feinen ebenso prunkvollen als geschmacklosen ftlei bungèstücken. .Er selbst hatte das Ge siebt eines Affen, ober doch wenigstens st Im tie er die Gewohnheit, sich'auf ben Füßen hin unb herzuwiegen unb bei Festlich keiten einen so raschen Gang ein,zu schlagen, baß man ihm nur schwer nachfolgen konnte unb die Hofbamen, bie,ihm voranschritten, von den Kam I Lenken ber Schlechten und die Verwal I tung des Staates. Niemand in feiner Umgebung w:.r mit den Vorschriften mer aus dem Wasser zogen, konnteH ber Hofetikette vertraut und so blieb bie Inschr-ft lesen: „Paris, Deß nichts übrig, all sich bei Personen "mber 18^)4. Salbung des Kaiserfe hatten da sich Persönlichkeiten begnüaen. was zu Krone verloren, was allgemein all Mißverständnissen und Lächerlichkeiten! 'wlâs Vorzeichen aufgefaßt würbe. führte. Die Jakobiner spotteten bar- über, baß brest hafte Höfling unb ent-' w er feinen Angehört« gen in Deutschland eine Freude beref» ten will, der sende ihnen ein (Exemplar unser«O hübsch ansgeftattetrn Kalenders. RiirÜ5 (fentö senden ww denselben «e trgendei«« zu lenken. Er wimmelte Völker, schnüren amten. die Sammt- uns Atlaskleider führte er Hüte ßen Federbüschen und mit Hermelin zif i verbrämte Mäntel trugen, aber auch Opernbälle wieder ein. Die Abende die Seidenstrümpfe des Lakaien und des )ahres nicht verschmähten. In ebenso bunten und! Vergnügungen, und niemals wurde f» viel getanzt wie zur ^jeit des Kons» tateë. Dann aber waren die Balle am schönsten unb am zahlreichsten desucht, wenn der Neger Julien, ein begabt« Dourö'! wenn sie nicht im Felde standen', gegen Musiker, den man fürstlich bezahlte, na aeworden waren unb bass! Verhaftung eines fluch. a:nerikanisä)en ijrnim »nb »«n»«'.. «â bo P-mpft. Kleid mu ber hohen, bis an bte Achseln Nach der Schlacht von Austerlitz weilte! tetliefe. ytrhaftet worden. reichenden Taille unb sah darin schlank irr in München bei den Feierlichkeiten. I das K?nsu!atsgesangniß über«' und anmuthig aus, konnte aber aus Anlaß der BermählungEugens i führt und ficht seinem Herkunst von Beanharnais mit ber Prinzessin vi* Hntert'ud/urmsbaft nach ^kntfhi unb bie Tiefe ber Verbeugungen ge fielen ihm so sehr daß bie Hjfbamen in Paris, die sich hierin äußerst nach« lässig erwiesen, auf seinen Befehl in bet Kunst, sich richtig zu verbeugen, un tertoirfert werdrrt mußten. Aber nicht nur das Hofleben, auch das Pariser Volksleben suchte Napoleon nach uvb nach in bie früheren, &smt>olufoxäten Bahnen wuht«, daß die sich langweilen, am regieren Pnb. und die f» von der Revolution u«» mit crc- terbrüeften Festlichkeiten, wie das Neu- jabréfest, die Faschingsumzuge. bk bildeten ein« fast ununter* brodbene Kette von Gastgelaqen u«d bas Orchester leitete. In den Raffet» Heusern, deren es damals in Parti 3(/w) ergeben Haben soll, unb von de nen viele mit reichem Prunke eingerich, tet waren, gab es Konzerte, Taiizu» terbaltungen, Belustigungen, manch mal der absonderlichsten Art. So spielte in einem Kaffeehause ein aal Blinden zufammenaeseytes Orchester, in einem anderen ober sah man de* früheren Kutscher Robes pier res. de», als Wilder verkleidet, die große Trow» mel schlug und sich geberdete, als wol» te er alle Zuschauer erschlagen. Sehr belieht waren die Sommer- gärten, insbesondere Tivoli, der vor nehmste unter ihnen. Hier gab ländliche Feste, Bälle. FeuernxrÉt, Seiltänzer, hier aber stiegen auch vo» einer zahllosen Menge angestaunt, dhe noch äußerst primitiven Luftschiffe jp» ner Zeit auf. Die drei Luftschiffs hießen: Testu Brissv. Blancharb ur® Garnerin. Blanchard. ber bedeutend ste unter ihnen, starb im Elend, Gut nerin aber brachte es zu großem AB. sehen und zu Reichthümern. Als Al» gesandter des Konvents bei der Noth? armee war er in österreichische Gefai#"* genschaft gerathen und hatte bort afferbinas nicht als erster um flif» ben zu können, einen Fallschirm koch ruiert Die Flucht gelang, der in btt befangen schlaft konstruierte FallsckitM wurde fein Glück und fein Rutnn. führte ihn im Iahte 17i9 dem ^Wteri-* burger Hofe vor. wofür ibm vom Zsjf Paul I. bet Titel des „Ersten AerG» nauten des Nordens" verliehen wurbjt Ali aber die Koiferkrönung Napch» leoni 1. gefeiert wurde, sollte er einen Luftballon aufsteigen lassen, wie i!M die Welt noch niemals gesehen hatt«. Am Abend bes Iti. Dezember 18J4, vierzehn luge nach der Maiferktönun^ ertufo sich über bem Dome von Notrtz» Dame ein Luftballon von riefenlwfteijl Umfange. Er trug eine große Krontz die von buntfarbigen Glaser» mauifcb umleuchtet war. unb außti^ bem warfen iUt.Wt %Utten ihren sprühenden Funkenregen über daß Luftschiff, bas majestätisch in detHöhe schwebte. Eine .zeitlang leuchtete unM glühte es über der Kaiserstadt, dann entfernte sich ber immer matt# roerdenbe Glanz, bis er endlich ir* I gendwo in den Fernen gänzlich erlosch. Am nächsten Tage zeigte sich der Bal lon über der Kuppel des Sankt Peter Domes in Rom. bog bann nach Nord» I Westen ab und sank in den See vo» Btacciano. Die Fischet, die dieTrüm, Rath zu holen, die den Hof Ludwig des! Napoleon durch Se. Heiligkeit Paptz Sechzehnten gekannt i Pius N II." jedoch die Familien bes alten Adels vie römi'ditEampaana war der «allof, noch immer fern hielten, mußte man an das Grabdenkmal ves Kaisers NerD mit beniKatbfdilägen untergtordne- h**'*°feen und bntte Während des Fluge« übel dort einen Tbftl, ngen Jahren, unter de« urmf!l rem 81tt8 i e n e s a n s a s s e k e s e Prtbatfekretär der amerikanischen Ge» sandtfduiit in Peking Fowler, der von ber Gesandtschaft steck» brieflich verfolgt würbe, ist, als er in Er wurdf Transport iq ent geant, iiiiai K u e o n e n halten immer eine Flasche Dr Richters Pain-Expe) 1er Im Hau^. Eta zuverlässiges Ein» reibt mittel bei allen rijeumatifchctt Schmelze», CrfäUunge.,. chlnigen ustv 2f» unb trn Nur ein mit tinker. JP. Al». ICH If rf u MU! Serfiaw in «nk-rftaM, tW*taw« •IS •"«arl ktr««i, Mwm ieirt|| S: iKUÂ
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A«S den Gerichtshöfen. De L. ft. 9hf. will Signrttz»» für tfrrro Biadvkt foult ernni rett. B|rfd)ribmig# niÖe. Mriminol- A acht». Nach!«ß-A»gelege«hei fca. Verschied««». Im ^qes horde bei der IbemnotmnS'Rlaae an. um da» nötbize Grimdeigenthum für ihren Viadutt über die öffentliche Landung zu tu langen. Als Verklagte werden die &tabt Cincinnati, die Covington Sc Cincinnati Bridge Co.. die Erden De5 Israel Ludlow/ Mathias Denman,, schuldig bekannten, wurden Samuel Freeman und Edward Wblte, die urfprünglieben Eigenthümer der öffentlichen Landung, genannt. Der proponirte SßtabuU soll tt leise rer L. èc 11. Ry. Go., welche jetzt dk Butler Straß« kreuzen, mit dem u erratenden reuen Frachtvahnhof an der Front 3traße, zwischen Line und Plum Straß«, verbinden. Du rdr einen technische« e e e e i Wegen NichtVersorgung und druta ler Behandlung wurde Ida Maure? Bon Geo. Maurer geschieden. Der Letztere ist ein Wirth und die Beiden Heiratbeten im Januar lhyi». Auf Grund fortgesetzter brutaler Behandlung hat Alice E. Gates eine Scheidungsklage gegen Walter Gates «ngeftreng!. in# ffnrhm ^rrrrt Gatte IbW. I 9«r hervorging Meta Smith, die sich am 25. 'einer letzten Krankheit verpflegt ihm auch Geld vorgeschossen hat. K i i n a S a e n acht anderer Milchleuie. welche vor tu Uber Zeit von dem Mayor von Addy- lauf einer der Linien der Interurban ften fctaen Verletzuna der Verbandluna hatte, nachzu.'veisen. daß das Vergeben hl Hamilton ffounty begangen wordm ist. Uebrigen hält er die Lrdinanz fili gkseygültig und erklärt, daß die Urtheile bestätigt worden wären, wenn der technische Aehier nicht eisg! scklicken hätte. E e s e i u n Z 3 7 In der Klage der Katie Hirschmann gegen Geo. Hirschmar.n, welche ron Ixm Letzteren mit einer Gegenklage de antworte! worden war. wurde dem Gatten eine Scheidung bewilligt, weil die Klägerin nicht erschienen war und er nachweisen konnte, daß sjt sich der PMch:vernachlässigung sckukdig ge »ach: hatte. Auf Grund von NichtVersorgung Wurde Anna Ewin von dem Straßen bahn Kondukteur Geo. W. Ewin ge^ schieden. Die Beiden heiratheten im Tezember 1885. Geo. Meoer». dessen titotiin F!o trme Mevers itm vor drei Iahren der ßtß, erlangte ebenfalls tine Scheidung %i6 Paar beirathete in 1900. sogenannten Railway geschah jedoch nur aus ech» ^worden. Derselbe besteht zum größten es versäumt .'4 Otto- Her 1908 mit dem städtischen Feuer Wehrmann Eugene Smith verheiraihe ße. bat gestern aus Grund brutaler 'Ze-1 fajidlung und wegen Nichtoersorgung 1 «ine Scheidung beantragt. Die K'^ge der Emma F. Wehw?r Hegen den städtischen Chemiker Paul F. Wöehmer wurde gestern zuruckge^ozen. In der McG'^shen'schen Schei bungetlage wurde gestern da» Zeuc-en Verl 'ör zu Ende geführt und Richter jßjrner wird Heute feine Entscheidunz abgeben. u e n e i k s- S a e Aus Betrekben des P?Sb^tionS-v^' omteit Weir wurde ein Hv.ftlxfebl ge pen den Billarohallen Bester J»hn lyroßbeim. Freeman Avenue und Hop Sins Straße, erlassen, weil er minder' jjähricitn Knaben erlaubt haben soll, sein Lokal zu srequeniiren und daselbst ^Poo'." zu spielen hem Jugendgericht Mitche'lung machte. Äon dem Letzteren wurde der tëte IdiaftFührer de- Theaterz von der 'Tha^ache in ftrnrnrtiß geletzt und er versprach, den Knoden in Zu. fünft den i» der Bühne zu oeitveigtrru 1 a i i i e e i e e s a e n e Henry Sander vermacht sein Ver nagen an feint äküitn Katherme SaNver. A. H. Crowder vermacht fem Ver mögen ob ff reu Lou Ällautt USb Ge ren edtm «llie VlTlnurt. Adam Hoffman, der sich am 13. IOktober 1008 von ferner Gattin Mary Ulrich ttföffman trennte und damals sew vrmckeiaestyum unter der Bedin mf fc »rrtnii «f fthi ua, daß sie keinen Personal Eigen, da» Letzte« an und Wm. Chan, de? Beraubung te5 Clinton Gossett um $8.r,0 angeklagt, plaidirte gestern des Diebstahls schul dig und wurde zu 30 Tage» Jail ttttb in die Kosten verurtheilt. Wm. Davis alias Wm. Wbiie war des Einbruchs das bewohnte Haus des Ben. Miller, sowie de« Ciroßdieb stähle angeklagt. Auf die erste An kla.^e hin hatte er, wenn überführt. I dem tAesetze zufolge eine lebenslängliche ei«.«» »ia- Zuchthausstrafe erhalten muffen. Aus diesen: Grunde plaidirte er mit Ein 1 willigiinq des Staatsanwalts des SIg«Ii 1 Hunt für u k v e a n Mt 9. N Rv. Co strengt* Großdiebstahls schuldig und kam da stern im Insolvenzgericht eine Kon- durch mit 5 Iahren Zuchthaus davon. Einbruchs wurde Die Anklage de» niedergeschlagen. Frank Johnson, bei Einbruch« überführt, erhielt zwei Jâbre Zucket haus Wm. Brown und Ihn*. Ae.i gan, welche sich des Raudve?such6 zu zwei verur- i resp, drei Jahren Zuchtbaus theilt. a a S a e Alexander Landesco ist Nacklaßver Walter von Iwan Mezin Personalien $350. Oliver M. Dock ist Nachlaßverwal ter von W. Kiefer Grundeigenthum |2000. Annie M. CStisii ist Testaments DoUitttdtrin »on Marli» V. CBritn Terminal Eo. erheblich Werthe von $13,5». V e s i e e n e s Mary S. Alexander klagt« «if Grund angeblicher Eigentkumsscha digung eine Forderung ütxr $600 ge igen du Stadt Eincmnan ein. Die V. F. Goodrich Co. klagte eint !Forderung üfrr $1633.34 gegen Ar thur E. joneë ein. Unerwarteter Widerstand. Zred. Wright schlagt eine« »it einem Re»ol»er bewannele» UéBber in die Flucht. Herr Fred. Wright. Manage^ eineS Krogerschen LadenS an der 8. ^iraße uno Stute Avenue, hatte .wie erst ge stern bekannt wurde, in der i Abend auf dem Heimwege v-i 1 A«S dem Polizeigericht. John Moore und Walter Lilld. Aussage seiner besseren Etxbäim zu j$nxi Abklinge der Guilford Schule. Vor dem Polizeirichter hatten sich ßtstern eine Anzahl Ehemänner zu ver crriivotten, tveldbc angeblich nicht in ausreichender '.Seist für ihre Familien gesorg: resp, sich der Mißhandlung ihrer Frauen schuldig gemach^ hoben sollen. Thomas HineS pflegte sich nach (teirinten welche feit einigen Taqen im .'Smeri- ^j^nd Friedrich Wilhelm Schultze ccn" Dbeater antzhalfen. werden dies arme Frau nach allen Regeln vicA med? thun können, weil der Wim Aipa! Heizer ücn der_ ti_uÜTotb Gchfiile und in diesem Zustande wie bei Äun(t durchzuprügel«. Er konnte ni(^»ä Ju ^imr Entschuldigung vor •bringen. iveShalb Richter Bode ihn kurzer Hand auf 20 Tage in'i Ar- beushaus sandte. Frau Hollen bach beschall dig te ihren Gatten Adam, nicht in der gehörigen Weise für sie zu sorgen. Sie erklärte, daß ihr Mann, während er als Kohlen, fuhr mann einen guten Verdienst hatte, i^r nur gerade so viel ober so wenig Geld gegeben habe, daß sie nicht zu t*rbilligern brauchte. Seit langer Zeit arbeitet derselbe überhaupt nicht mehr und infolge dessen befinde sie sich in der größten Nothlage. Her? Bode hielt de:n pilichtvngtfifT.fn Ehemann eine Standrede. die üA gewaschen hatte und verschob schließlich den ^all auf zw?i Wochen, indem er zu gleicher Zeit dem Angeklagten einen längeren Termin im ArbeitShauS in Aussicht stellte, falls er vis dahin feine Arbeit gefuâv Der Fall gegen den der Mißhans Innc} seiner Frau angeklagten Grooer Herkenhine wurde auf das offene Do cket gefetzt, nachdem festgestellt worden war. daß die Fr»u ihren Mann schwer gereizt hatte. James Smith und Albert Meyer hatten sich wegen unordentlichen Beneh mens auf einem Straßenbahnwagen zu verantworten. Die BeweiSaufnahne ergab, daß beide Angeklagte zur Zeit Der Fall gegen den der Trunkenheit angeklagten Henry W. Williams, einen alten Mann von Sprinanelo. wur de auf das offene Dockst gefetzt, nach dem der Angeklagte versvrochen hatte, sofort nach seiner Heimatbstadt zurück zukehren. .«nti Slcv Feed" Ordinanz zu je^j^rletzten Äeo. Raupe wurde ermack uvd Kosten verurteilt worden sind, je* i tigt. von der Gesellschaft $500 tn1 l.r ^»ch Berufung an daS Common Pleas, levigung al^r Ansprüche ßen Knaben erstach, und 48endt erhoben betten, hat 9tif tft -r prionl^âlaß des o. 1 giniatit Abenden an der 7. und Syca-1 gemein geichatzte Chara.:er?p:eler Herr O^Evnnell gestern die Urtheile umgesto- Mack ist auf $«b.lU( ..^0 abgeschätzt C. P. Vanterè hat ein« Forderung W. Fearn über $1270.00 gegen Edith W. Fearn ley eingeklagt. I Milton Freshwater klagte eine For lderun über $781.30 gegen Geo. M. Francisco ein. Ehci. A. Hmft), Trust«, hat eine I Forderung über $1143.63 gegen Jal, C. Greason eingeklagt. Die W. S. Tvlor Co. klagte eine Forderung über $66150 gegen Walter Kammann ein. Die Big Four Stone Co. erlangte ein Verdikt über $262.19 gegen Jo seph Espel. Der Zieger Walter Jackson wurde! liegen ErTangenS von Geld unter fal scheu Vorspiegelungen zu 30 Tagen IhK» qrlältottr, 5Wi $10.50 |t*fd»mMn. Kaum mar bit e u n e S a morf Straße als verdächtig roorlyn mXi zuwandten, ten Ztockwerk empor des in stellten Georg ger Ar- beit den Hof hinter feiner Wobnung. 5Jc. Listen Avenue, betrat, sprang plöylich ein ne^iaer Kerl aus ihn zu, richtete einen Revolver auf ihn und be fahl ihm .die Hände hoch zu halten. Statt dem Befehle nachzukommen, ver geivalti und der Räuber ergriff das Ha^enpa nier verfolgt von Wrigdt. welcher vem Fliehenden noch einige kräftige Fuß* tritte applizirte. bevor derselbe t* der Dunkelheit verschwand. __ toaren die im zweiten Stockwerk schla abfolgte Wrrght deurWeaelagerer einen fnt)(n ^it4liber Emilie, sowie stcivaltuien Faustschlag unter das Kmn _,hr,r, T^n «Radien cus dem Schla Tägliches 5inci»matier Vottsblatt, Tamftag, 22. Zanua? HMO. Ä5Tle waren durch einKüchenfeâer elngestie i KN, und lväbrend zwe: von ihnen ihre! ».werik-ml.!. «-M «it« Zttimnt .z»«"" 3«'nn,a„»n Mir. ibr likum »ri! ",n la "3J"uin'?t,!1 Limmer des dem Haushalt i wurde durch daS ^rausch Deutsches Theater. i' ,"v Krtf» r,* aus dem Gebiete der Buhnenkunn sat angetrunken waren und daß es stch bn W.Z 1.„m .in, ii.mi A tfireit lit. XslB er meyr a.s epuR ma dem Unfug außerdem um eine ziemlich harmlose Affaire bändelte. Aus diesen Gründen kamen Smith und Melier mit Hinterlegung der Kosten davon. Wm Ellison wurde wegen Herum" lungerns mit einer Geldstrafe von $5 und Kosten belegt. Tos Wolfsftiitf ,,Tci verlöre»?2ohn" zum Benefiz für Viktor Miller gtbritiSS. Ueber vierzig Jahre huldigt Herr Müller-Fabricius bereits der Thalia, ohne den anderen Musen unhold zu sein. Seine Erfolge beweisen, daß er ange.! i Seilten Georg Wentbrup. Letzterer aufgeweckt und rief den Eindringling an, um chcn kann, oavon will er uns am nach sten Sonntag in der Rolle des „Le brecht", eine knorrig angelegte Charak terfigur in dem brillanten VolkSstuck „Der verlorene Sohn" einen erneuten Betveis ablegen. „Der verlorene Sobn" ist eins jener sympathischen Lolksstücke. in denen echter sonniger Humor mit dem natürlichen Ernst des Lebens auf das Ansprechendste verbunden und ein prächtiges Pendant zu L'ArrongeS „Mein Leopold" ist. Außer der stück^ tragenden Rolle, die vom Benefizianten gespielt wird, enthält das Uiolksftücf noch viele große und bant bare Aufga ben für die Darsteller, so daß nahezu Arb-ilsdaus muttfcffl Mt- «-'«NM- enftmWe auftritt ^rau l'udit, bit .VtslIi T}urnituif So. mititlit I „t8'' 5 unt Tlt Scittn txS "JJIortm Atriofl tinb 5 (Biunßtiyni^um $1000. i .rwtrft. in tr h.nf.lh.n Sr. ^tnotn baè lügt X'coctl. bit Der Vormund des bei einem Unfall ,Eh'e" inne hat. Frl. ^oüint wird S o i 6 i icorbtn, als dir Apolhtltr S. Urait! Jj, ,'S rn, HO. Eft fi. 66 in »er I s-m ^rl. «m-nèm-l« Wi$«i!|ttibtklft» Cffic« tiâtlllt! ,u. «°v»d uâ^s° ickntll erwirkte, in welchem er denselben be schuldigt, mittelst tfhtè gefälschten, 6bdt $7.50 Mt Um «tonet 6akn. Lnzma- Mu» v.oA mnt Atlas Otlfort. bet to»«,e ?„t ."tueittn «chla«.t °I. (Sktengi. fcht. rvt'dxt vor ttkva eintm Jabrt I ^^âgtn zu tÄthor t^matn. wa« rcbtr während tintr 561ägtrti tintn roti wurde gestern nikchen Gründen weil die StaaLsbe-1 TKU aué Munizipal Bonds. lvÄte ^^.t von der Anklaae des 5erum -«herer schaffen, wie eine Glanzleistung Nachmittag im Grand Opera House sich in Ausübung seines Berufes an der 7. und Sycamore Straße aufge halten zu haben. Drei (Einbrecher ffrirfflrfjrn ^mnfltqp Üiifrp(]ii| an tëfteu auö /örrell Äof Ve»er?sttllizte« ihre Flucht «achver zveiseltem Kampfe «it Ungtslclltkii. )n dem Wohnhause des Herrn Hör rt) E. Langdon, an -Eben und Forrest 9hx„ Avon dale, spielten sich gestern in früher Morgenstund« aufredende Szenen ab und die ganzeNachbarfchaft murt't alarmirt durch die Entdeckung. daß drei Einbrecher dem Hau^e einen Besuch abgestattet hatten. Lerder qe lang es den Einbrechern zu entkörn-1 men, obgleich Prralpolizist Tboinasj Hennessey einem derselben mehrere Re-! vvlverkugeln nachsandte. Die in Waffe mrt sich sühne, an den Kopf geschleudert zu er halten Trotzdem sprang Wenchrup aus dem Bette u. stürzte sich auf den unwillkommenen Besucher. Es ent^ spann sich ein verz Zoe lie Iter Kampf, welcher 'Düniii endete, daß beide die Trevtx hinunterrollten. Mittlerweile mehrere D»enstmäSchen aus dem Schla e u u e n e k w o i n u n i e e n a u s den Fen'iern laut um Hülse. In dem Augenblick, als der Einbrecher aus der Küchenthure in'» Freie eilte, erschien der Privatpolizist $eorg Hennessey auf der Bilds lache und feuerte mehrere CchütTf auf den Fliehenden ad. Der Todcöstur 4 r1 ^fratt Anna Busam, ei« 72 Jchre olie Wiiwe. von Ro. 1^20 StuteÄve.. stürzte gesteni Morgen in ihrer Woh nung infolge eines Fehltritts die Trep pe hinunter und wurde spater bewußt los am Fuße derselben liegend von Angehörigen aufgefunden. Dr. Lewit wurde sofort Herdeigerufen, jedoch er l^ die Greisin nach kurzer Zeit den de! dem Unfall erlittenen Verletzungen, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Der Coroner wurde denach riâtigt. o i rt jT®. Mewl Polish' 4f* ...u.S» !L "c. !i- DtIIc,t!!ie fin welcher vor verbautet'?'^er-Ächten imPolizei Aktien der 1. Natio«! B«ß im lungerns freigesprochen. Der Kerl be «von Herrn Fredi Amorogio als der Herr Edward Amderst 'l btlitbt gtroorbtnt ©oubm« Rrl. 8nnt 'r:on fur Vorstellung zu bezeichnen n't. Der all- wird znxi^elloS als bauptetf einPrioatdetektiv zu sein und i Bentzer einer Tanzschule erwartet wird.! Thema „Die Geschichte einer Stadt* Herr Ullrich Haupt gieb: einen lebens frohen jungen Anwalt „Fritz". Fräu* lein Iesi,e Müller al- ein vorlauter Lehrbub' wird ohne Ft age Furore ma chen. (Mangâ'Einlagtn dringen außer Fräulein Eollini noch Herr HonfiFcrst ner und Herr Ullrich Haupt, so daß ein äußerst genußreicher bevorsteht. Wer einen guten S'.tz bnben will, feilte denselben im Äoroerkaus an der RafTe tober in der Buchhandiunz von Gustav Mühtet, 1328—133* i'iamStraße, umgehend reservireu. ben» die Nach froo, war eine recht rege. früherer Jockey Wege» Firbens Von Gliickispiele« gefacht. VL ine mit Etinaer-1 Polizitten mit dem Auftrag, auf echet* welche der Räuber rcr 3U fahnden. i Realer "liièbäube 'ÜHiiäet. 'Schwer! Klangt. 3»r Empfangnahme pflegt in hiesigen ge lungen soaenannte ?Lt).^r:_!If2.1 für PserdereN' u" und betrat das i ses UmftandeS wurde der yanbefedl .ru". erwirkt. Außerdem wurde auf Antrag befeti gegen Scherrer ertasten. Sterblichkeitsbericht. May Pierso«, 21. 631 Broadway, Schwindsucht. Grvoer E. Wbiiemore. 22, Christ Hospual, Lungenentzündung. Laura Ludwig, 4 Monate. 2011 Mohawt Place, Lungenentzündung. Eutlj. Fc.il), r4. 941 Paradrome •Straße, Herzleiden. Rachel Karp. ö7, 2K)9 Stanley Ave., Herzleiden. Josephine Stoib, 62, 1639 Cooper Straße, Schlagfluß. Fred. Raun. 55, Covington, In quest in Schwede. IDabl 4, 412 und sche und (iemli) Sngl. Alten- i e u i a n 7 8 Beamte batte keine Ahnung davon, daß I^eim. G?hirnblu:ung. sich noch zwei (genossen des Einbrechers Luzerne Löffler, 1 1167 Gilbert in dem Haufe befanden und richtete Ave., Magenkrämpfe. daher sein Hauptaugenmerk aus diesen, Eath. Mülheim, 67, 10Q9 Cutter Die beiden anderen Eindbrecher rvaren-Straße. Lungenentzundvng. mdesten in den Keller geeilt und ent kamen durch eine nach dem Hofe füh rende Tbiite. Bald darauf traf der berittene Polizist Alf. durch die«Schüsse herbeigelockt, ein und durchsuchte die ganze Nachbarschaft, ohne jedoch eine Spur der 'Ritter oom Stemmeisen fin den zu können. Eine Untersuchung ergab, daß die Einbrecher sämmtliche Räume des ersten Stockwerks durch sucht, jedoch nur eine Kindersparbuch se mit Inhalt und ernt Schach tri Candy erbeutet hatten. IuliUt Sayman. 2, Stadthospital, St Hd. BeverSdor^er. 71, 540 West Liberty Straße, tirebl. Thom. I. Sbcrkea, 46. Longvmw Hospital, Schwind'ucht. BONDS :'e'T i Vi i8» vroznitiger ftädti- BONDS VeslerDCermagBaÉ Urft 12. uud ^tttc Etrayi. •201),(MM) fur Wasserwerke. Arbeitsdirektor Sundmaker wird am nächsten Mittwoch den Council um eine Bondaus gäbe im Betrag von $2* für Verbesserungen der Wasserwerke angeben. Der Generalsuperintendent der Wasserwerke. Herr Laidlaw, hält thig. Er sagt, daß im Stadtschatzamt $35,106.45 sich für Verbesserungen der Wasserwerke befänden und b:^ diese Summe nöthig wäre zur Bestreitung kontraktlicher Arbeiten. Während der letzten Jahre seien die Arbeiten für den Hydranten Ueberwachungsdienst und die Kosten der Hunt Strafe IRepara tur-Wei kstätte aus der Bondausgabe für Verbcsserungen bezahlt worden. Diese Arbeiten könnten aber nicht fort gesetzt werden, wenn nicht eine weitere Bondausgabe autorisirt wurde. Auch andere nothwendige Arbeiten könnten ohne die verlangte BondauSgabe nicht in Angriff genommen werden. Kollision. Lokomotive rennt in der Nähe Te»t i» einen Frachtzug. WD Etwa eine Meile von Dent. Ohio, entfernt fand gestern Morgen gegen halb 4 Uhr ein Zusammenstoß zwischen Lokomotive 92o. 218 und einem Güter zuge der (5., C. und L. Eisenbahn statt. Die Lokomotive rannte mit voller Fahrgeschwindigkeit gegen das Ende des Güterzuges und demolirte die Ka buse und einen leeren Oeltankwaggon. Kondukteur Albert Tennen erlitt dabei schwere Verletzungen und sein Zustand gilt für bedenklich, während der Brem ser Geori Moore sich einen Bruch deS SchlünelbemS und andere ungefähr liche Verletzungen zuzog. Der Loko motivführer sowie der Heizer der Lo komotive 218 kamen unverletzt davon. Unity (Slitb. Mayor Schwab und andere Ehren gâ|t za de» Vortrag am So«»ta§ eingeladen. »Mumme!" einen noturettreuen Wu- Zu dem Bortrag, den am Sonntag Ott Uder dae halten wird, sind eine Reihe von Eh rengästen, Damen und Herren, d?e sick für munizipale Fragen interesiiren, eingeladen worden. Unter diesen Gä sten befinden sich Mayor Dr. L. Schwab. Frau George B. Rerptr, die Vorsitzende des ftommittees für städti sche Angelegenheiten im WomanS Elub. Herr W. Eulkins von den Asso ciated Organizations und andere mehr. Herr Ott gilt als eine der dervorra gendsten Autoritäten des Landes übet Munizipalfragen und sein Vortrag wird ohne Frage außerordentlich in teressant und lehrreich sein. Herr Ott trifft übrvgens schon beute Vormittag hier ein und wirb heute Vtachgatiag vor dem Civic Club sprechen. •terfSeineclt Hunt fWWf GO ee stern im Polizei^.uptquartier ein und erwirkte einen Hcrrbrthl unter der An klage deS Fördern- von Glucksspielen gegen Jos. Scderrer. «inen früheren, dessen Crtjce sich im Lvric! .P'a?:dent Lincoln New York an Thierseitdung für de» Z»o. Eine außerordentlich reichhaltige Tbierkollektion. die für den hiesigen Zoo logn chen Garten bestimmt ist und von Ha gen beck aus Hamburg kommt, ist aenern an Bord des Dcmpfers der phan in der Metropole des Osten und unter feiner Leitung werden die Neu ankömmlinge hierher verfrachtet wer den. Unter den eingetroffenen Thieren befinden sich ein Riwferd. zwei Giraf fen. sechs Jaguare, sech- Llamas, acht Zebras, sechs Elephoanten, acht Ka metle und zwei Warzenschweine. L'Brien's Brod Lrdinanz. Hilfsstadtanwalt Goldsmith übergab gestern Eouncilmann L'Brien eine Ko pie der Brodordinanz. derentwegen der genannte Eouncilmann verschiedene Konferenzen mit den Bäckermeistern der Stadt gehabt hatte. Die Ordinanz sieht vor daß daS Standardgewicht ei nes Laibes Brod ein Pfund betragen soll, daß aber auch Laide von i. 2, Ii, 4,5 und 6 Pfund verkauft werden könnten. DeS Weiteren sieht die Ordinanz vor, daß auf $edem Brod der Name des Fa drikanten und das Gewicht ersichtlich fem muß. Die Trdinanz verlangt auch, daß jedem Laden, in dem Brod ver tauft wird, ssch eine Waage befinde, auf der die Waare auf Verlangen des Käu fers gewogen werden muß. Die Ordi nanz bestimmt endlich, daß ein Inspek tor zur Ueberwachung der Vorschriften der Ordinanz angestellt rverde und daß Uebertretungen derselben mit Geldstre fen bis zu $l00 geahndet werden sollen. Eheerlaubuißscheme. (Herbert Deininger, «6, College Hill. (Blanche Graham. 30, Apjones Str. Wm. H. Lameier. 20, State Ave. Marie Zwick. 19. Neave Str. jRussell Hamrick. 20. Long Glade, Co. Sadie Stover. 20, Cincinnati. Peter Biangardi, 22, Walnut Str. Elizabetb Seji, 19, Whit sie ld Ave. OMhifrftttiftt. V7aU«r»n». «t»uu«n, «er»». #rrtt iUtit, eatfitnsr rtc. t: 1 i Sty. 3::3 Weft Lechp» Der S»ntryUrst|. Der aus dem Manor und den Direk toren Small und Sundmaker bestehen 6e5hmtroörath dielt gestern eine Sitz ung ab. In derselben wurden die Kon trakte für die Ausstattung des Pavillon für ansteckende Krankheiten im neuen Hospital wie folgt verge ben: Die Beattie Electric Eompany $8005 Tbe M. H. Crane Estate 542. 740: Tbe Tudor Boiler Manufacture ing Co. $10.746 und die L. Eid Con (.ulrSteei Cv« -'.V 1 «f "'.i (Sitte Wisconslner Mutter, K plalMliße Vogelscheiie» Hesâvp. Morze» ist Köniqsball i» bet Ariei terhalle. Der heurige Konigsball dieses gro ßen Schuyenvereins wird am heutigen Abend in der Arbeiter balle statt finden. Der Lorstand, welcher die Vorbereitungen dafür in die Hand ge nommen hat, wird nichts ungeschehen lassen, um diese Festlichkeit zu eine? der glänzendsten und erfolgreichsten der Saison zu gestalten. Der König mit seiner Gemahlin, den Adjutanten, Ad jutantinnen und dem ganzen Hosstaaie werden Abends 9 Uhr ihren feierlichen Einzug in die Festhalle halten, und vom Vorsitzer Herrn Albert Kühl mann und einer Ehrengarde in Empfang genommen und zum Throne geleitet werden. Nach dem Der Beherrscher des Plattdeu' scheu Schützenreichs seinen Unterthan'.'.: vorgestellt worden und mit seiner E mahlin den Thron eingenommen he: findet ein großer Hofball statt, an dr sämmtliche Gäste sich betheiligen we ben. Die Mitglieder aller hiessg Tckützenvereine und das deutide Publikum im Allgemeinen sind zu 1 Feier freundlichst eingeladen mit der Zusicherung, daß sie einen urgemüthli chen Abend verleben werde». Kirchliches. Prediger Isdn E. Braun wn der Ersten Deutschen Biichöfl. Methodisten Kirche an der Race Straße, zwischen der 13. und 14. Straße, wird Sonn tag Morgen über: „Der Zweck desLay men'e Missionary Movement in Ein cinnati" und Abends übet: „Goitei Weise Absichten mit den Menschen" pre digen. Jedermann ist zu den Gottes diensten eingeladen und willkommen. In der Evangelischen Zions Kir che. 15. und Bremen Straße, wird am Sonntag Morgen 10.1 Uhr Herr Pa stor E. Tchmidt aus Buffalo, N. U.. reden. Heu Pastor Sckmidt ist Mis sionssekretär der „Deutschen Evangel. Synode von Nordamerika, ist felbtt im Missionsdienst gewesen und reist gegen- immer Pe-ru-na in ihrem Hause bereit halt. „3ti bin jetzt im Stands« meine Hau »orbfit wieder 31I ü)uii und habe jciebcr ^uten Ap5 pent. Ich bllbe dreizehn ^wscden Pei'iMa und eine 4 las dir iDiana^ lin gebraucht. Mein Gatte iinfl die Binder sind auch gesund. Wil tiaiffn stets Perunn im Hause« Icti danke .^bnen tausendmal füe ^bren Rath." Flau Alvinc» Piamann, 1914 Walnut Ittltvaukee, Wis. /~6,$ aâutâ u...insert n Ii ^cmuitv Iii ",4kUl Baby ist, wen würde er naturgemäß fragen? Jemand, der ntc Perunar gebrauchte? jemand, der ein Porurtheil gegen Peruna hat? Jemand, der au» selbstsüchtigen Motiven der Nowrietät halder Peruna ovponirt? Würde eine vernünftige Person, die thatsächlich, ettras von $cruit8 ctfahtcil möchte, solche Leute fragen? Natürlich nicht. Wen wurden sie fragen? Die Mütter, die Kinder rmszoaen Und Herum« unzählige Male ihren Babies gaben. Sie würden die Eltern fragen, die xbxé ^anüitcn lieben, und wehv von Peruna wisien, Pl3 alle berufsmäßiger, Schriftsteller der Welt. üben geben wir da? Bild und das Zeugnis einer der Mütter, die Perun» gebrauchten und gesunde und zufriedene Babies aufzogen^ Wir haben vieß wehr solcher Mütter in jedem Staate der Union. Diese Mutter geben ihO ftcuflniB vollständig ungesucht, ohne Bezahlung und ohne Erwartung trnt* solchen. Ihr einziger Wunsch ist. andere Mütter auf eine nützliche und ocx^ läßliche Familienmedizm ausmerlsam zu machen. Fragen Sie Ihren Apotheker nach einem freien Reruns Malender fuer 1910. iritf, ob Peruncr auf für baS (s'iit neuer SchnellMA nach Tayton 1 v Jiachiii., llli.iüjsl (fiitriiinöl. UUSlj ^OtlltlUtjS. âtttuiiill Uualun b:53 Lach«. Hat tUttrtf* brltumtrtr IS»««»«» M» fttUr (test «sk»Olnoi*« U esrtr «rt js ?,m Clf ice, 2racticii®#66ii6e, Stiff1' und äviilnut Depo» Kitnf»e unt Baiunill». Drei gute. ^nßaluirlier. Hoftttfii Mid Pflaumen (int niesend gut Hvbig s faeruhnt te PieS." «ementbauseè an der Dritten Straße, J»o vor einigen Wochen während eines Branden sieben Personen umkamen, 411 gestatten. Herr Kubi mann begründete seine Handlungsweise damit, daß er sagte, die Mauern des Hauses wä?e» zwar gut. aber RuSkin weigere sich, fei« nen sonstigen Bauvorschriften itachgu* kommen. Beamtenwahl der,4«riiie«tt." Auf heute Abend ist die Jahresver sammlung des Lehrerinnen VcremG „Harmonie" anberaumt morden usrd nebst anderen wichtigen Geschäften steht auch die Wahl der Beamten für das lautende Ja In auf der Tagesordnung. Angesichts dieser Thatsache, is: die Ätt* Wesenheit sämmtlicher Miijjiüâtt Ätin» gend erwünscht. 11 wärt ig im Interesse der Laien Mis Bayerischer UnterH serem« sionsbemegung, deren Konvention diese* De? Bayerische Urneri:utzungSverâ Woche in der Stadt tagen wird. Am n?i?v laut Pereinsbeichiuß am heutige» Abend predigt der Qrtspastor A. E. Hbeifd vollzählig dem Ball des Baytti Biebe über das Thema: ..Fongerung«,. sMn Mannerchors in der Zentral durchdrungen bis zum lein od hin." Turnhalle deiwohnen unb d,e MitgUe 7 è e v e s a e n s i u a 8 U e i B-uerla«dmfi,^,n verweigert. ^errn Joseph Fisch an der Green und Baukommi^nr Kühl mann weigerte Straße, von wo aus sie gemein sich gestern, Moses Ruskin die Erlaub- schcutlich nach der Central TurnhßAe ,rliß ^um Umbau des ihm gehörigen Te-^marschirm werden. in.
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WW |i TAtib v WWW WiMHWtzMVGMWWWPff ft IeuiKeton. jjoRlrnr Sdjmiiip. Roman60« Rudolf Elch0. (Fortsetzung.) Neinhold hatte so energisch kurz »tib grollend gesprochen, daß Hedwig sich fast vor ihm fürchtete, sie floh aus dem Stollen und kehrte athemlos zu Vlanka zurück. Jene sah voll Ver wunderung die Arbeiter mit gesenkten Köpfen und Verwünschungen auf den Lippen an sich vorübergehen, gleich darauf kam Reinhold, bot ihr stumm den Arm und führte sie weiter. Mas ist hier vorgegangen V fragte Ibie Baronin nach einer Weile. ..Ich hieß jene Burschen die Arbeit einstellen, »veil sie unsere Vorschriften mißachteten." .Welche Strafe trifft sie?" .Die der Entlassung." .Das wäre eine harte Strafe für ein geringes Vergeben," warf Hedwig in gereiztem Tone ein. „Ich werde den Direktor des Bergwerks bitten, daß er das Rauchen milder bestrafe." Reinbold that, als überhöre er Hed wig'« Bemerkung, und machte die Ba ronin auf einige Versteinerungen, auf merksam. Eine Viertelstunde später fuhr die kleine Gesellschaft mit der Förderma schine zu Tage. Als Blanka im Käfig emporgehoben wurde, war ihr nicht an ders zu Muthe, als entsteige sie dem Todtenreiche und kehre ins Leben zu rück. Vtoch vernahm ihr Ohr das Rauschen der Wasser, das Rollen der Wagen, noch gähnte unter ihr der Ab grund, noch überrieselte sie ein Schauer de: dem Gedanken, sie könne von un sichtbaren Gewalten in die Tiefe hin abgezogen werden, da erfolgte ein Ruck, der Käfig hielt an, und vor ihr stans der Direktor von Hedwigs Glück und sprach ihr sein tiefstes Bedauern aus, daß er erst vor einer Minute über die Anwesenheit Des ..hohen Besuchs" un terrichte: worden fei. „Run, so erweisen Sie mit jetzt die Wohlthat, mir aus dem Käfig heraus zuhelfen, ich bin noch ganz betäubt." Nach Blanko, tauchte Hedwig aus dem Schacht auf, bann kamen Back und Lern. Als sich die Tdeiinehmer der Erpedition umgekleidet hatten und wieder ins Freie traten, jagten graue Schornsteinen lagerte. Vor dem H^hne es doch gerade nicht, wenn die Leuie rauchen. Es wäre doch grausam, wenn man sie deshalb um ihr Brod brächte. Nicht wahr. Ihr versprecht es, nie wieder gegen die Vorschrift zu sündi gen, Bergleute?" Jene blickten ganz verdutzt zu der schönen Bittstellerin auf, dann aber wuchs ihnen der Muth und sie riefen unisono mit treuherziger Miene: „Ja, das versprechen wir Ihnen, Fräulein Kranlitz." Der Direktor schielte verlegen von Hedwig zum Inspektor hinüber, wel cher kein!7ßort verlor, sondern ernst und fast tvritleibig auf Hedwig sah. „Sie toben mich so oft Patronin bei Zeche genannt," fuhr Jene bittend fort, „lassen Sie es mich diesmal in Wahrheit sein, lieber Direktor. Ich bitte für diese Leute unb verbürge mich für ihr WoHIoerbalr-m. Bitte vergeben Sie den armen Leuten?" „Ja, ich weiß doch nicht, wenn *3t Direktor befand sich augenschein- in großer Verlegenheit. Es ge lüstete ihn, dem Inspektor entgegenzu treten, dessen Einmischung ihm zuwei len lästig geworden, und doch wagte er es kaum in diesem Fall, der von prinzipieller Bedeutung war. Hedwig aber schau« ihn so flehend an. „Du solltest Dich doch nicht in An gelegenheiten mischen, von Denen Du nichts verstehst," flüsterte Blanka Hed wig zu. Jene aber wiederholte ihre Bitte und es gelang ihr wirklich. Rein bold eine Niederlage zu bereiten. Der Direktor schimpfte die Burschen noch* mall weidlich aus, erklärte sie des Ar beitstages für verlustig, gestattete ihnen aber, am nächsten Tage die Arbeit wie der aufzunehmen. „Die Verantwortung fällt auf Ihre Schultern," sagte Reivchold ruhig zu Idem Direktor. ..Ich werde den Taugenichsen scharf auf den Dienst passen." antwortete Je iter TU schwankendem Tone. Hedwig's Augen aber leuchteten auf und ihre Mienen verriethen, daß sie sich des ge wonnenen Sieges freue. Die Begna* digten dankten ihr und liefen johlend jin's Dorf hinab. Als die kleine Ge -fellschaft später am „Grubenlicht" vor beikam, saßen die vier Burschen unter der Linde vor der Schenke, erhoben ihre Bieraläser und riefen: „Die Pa. iron/in foÖ leben dreimal Höcht Juch. A*-" I wig das Blut in's Gesicht verwirr: schaute sie zur Erde und lief hastig die Schlucht hinab. Auch Blanka und ihre Begleiter beschleunigten ihre Schritte, denn über ihren Köpfen grollte der Donner und Blitze zuckten durch die qualmige Atmosphäre. „Das Gewitter wird in wenigen Minuten losbrechen," tiemertte Rein bold, „und wir erreichen den Wagen nicht mehr. Bitte, treten Sie in das Häuschen droben auf dem Bühel, bort finden Sie Schutz vor dem Regen und eine Erfrischung." „Sie wohnen doch nicht in dem Bauernhäuschen. Herr Inspektor?" fragte Blanka und betrachtete über rascht das einstöckige, mit Stroh ge deckte Haus, vor dessen Thür ein Nuß bäum im Winde tauschte. „Freilich, mit meiner Mutter zu sammen" antwortete Reinhold, „bitte warten Sie dort das Gewitter ab." Heowig sträubte sich, die Einladung anzunehmen, Blanka jedoch fühlte ein halb aus Neugierde, bald aus Sympa thic entsprungenes Interesse für den Techniker, und sie erklärte, daß sie ei nen brennenden Durst verspüre. Ein Schauer dicker Regentropfen, welcher plötzlich niederfiel, machte deinSchwan ken ein Ende. Von einem nachfolgen den Wirbelwind halb getragen, eilten die vier Menschen den Berg hinan und erreichten noch rechtzeitig daS schützende Asyl. S e s e s K a i e Wolken Ubers Thai und ein Wind*: ^rnsicht." fügte Reinhold hin stofs zerriß die Rauchichicht, lvelche über gU janil H» der Flur des Häuschens, welches die Fliehenden Zeuchenv und lachend erreichten, stand eine Matrone mit sil berweißem Haar und treublickenden blauen Augen. „Ich bringe Dir Gäste, Mutter." sagte Reinhold und küßte die Stirn der Frau. „Sie sind willkommen," entgegnete Frau Back einfach unb bot jebeiu Gast lächelnd die Hand zura Gruß. Die Stube, welche die kleine Gesell schast ausnahm, machte einen überaus freundlichen Eindruck. Blumen und Epbeu umrahmten die Fenster, ein muntere- Finkenpaar flatterte frei im Zimmer umher, an der Wand erhob sich ein breiter Bücherschrank, auf dem ein ausgebälgter Habicht die Flügel weit ausspreizte, unb vor einem der beiden Fenster stand ein Zeichentisch. Beim Kachelofen breitete ein alter Großvaterstuhl die Arme aus lutd eine Schwarzwälder Uhr ließ ihr Tiktak boren. Blanka schaute sich mit Wohl gefallen um und bemerkte: „Hier ist's recht wohnlich." „Wic haben vom Fenster aus eine an feCen auf den Vor dem Direktor standen die vier Bergleute, frfn^ verdunkelt das Gewitter die schöne Landschaft. Aha, nun bricht16 welche Reinhol) Schicht machen ließ. Der Letztere meldete, was er gesehen. Der Direktor gerieth in Zorn und hielt zunächst in ^oltemder Weise eine Strafpredigt. „Das ist recht, schelten Sie die Leichtsinnigen tüchtig aus, lieber Di rektor," versetzte Hedwig in schmei. cbelnötm Tone, „aber dann verzeihen Sie ihnen wieder. Ein Verbrechen ist ^ur gr2)( Tagen die Ihrer Villa jehen. Jetzt los!" Ein Donnerschlag fiel krachend nie der, der Nußbaum vor der Thii' rauschte aus und die Aeste schluatr. ge gen eins der Fenster. Das Fi.iken Pärchen flatterte scheu und ängstlich zwitschernd dem offenen Vogelbauer zu. Jetzt prasselte eilt Hagelschauer n-jejjeT Blanka nahm in dem alien Lehr stuhl Platz und lächelte glücklich. Sie fühlte sich, während der Sturm daZ Haus umbraufte, so wohl und geborcen in der traulieben Stube. Reinhild stellte Stühle zum Tisch hin und holte Teller und Gläser aus einem altvate rischen Schrank hervor, während seine Mutter in der Küche für Erfrischung gen sorgte. (Fortsetzung folgt.) Am Schauplatz des Ferörechens. 4 GW Roman mil dem amerikanischen e e n v o n A e S e z n e (Fortsetzung.) feiner Abreise 'hatte Severin dem Besitzer des Hotels, in dem er noch immer wohnte, ermächtigt, alle Briefe oder Telegramme Herrn Heibel auszu liefern. Der Detektiv war hoch er freut, als ihm ein aus Hamburg an Severin gerichtetes Schreiben überge ben umritt dasselbe kam son dem Ab vokaten Dr. Steeger und lautete: „Geehrter Herr! In aller Eile mache ich Ihnen die Mittheilung, daß Toby B. vor drei Tagen hier eingetroffen und schon morgen mit der „Silesia" wieder nach New 2)ork abreist und zwar im Besitz der fraglichen Dokumente. Da ich nun «diesen Brief über England sende, so erbalten Sie ihn mehrere Tage frü her, als der Dampfer eintrifft Sie können daher die nöthigen 'Schritte thun, um ioes Räubers habhaft zu werden. 'Noch ]*ät am Abettd besuchte mich gestern Christian St. und sagte mir, daß er graft* an demselben Tage erst die so lange vermißten Dokumente in einem Versteck entdeckt urfb an Sie hätte absenden wollen, als ein .Herr sich 'bei ihm einstellte, der sich ihm schon aus New Uvrk mrter dem Namen „Harris" avisirt hatte. „Harris" behauptet«, in JhvemAuf frag* gekommen zu sein, und bot eine bedeutende Summe. Als er die Doku mente eingesteckt, hätte er aber ohne Zahlung nttt 'vorgehaltenem Revolver das Weite gesucht und fei im Straßen gewirr entkommen. „Harris" wohnte sich vor Verfolgung sicher, da Christian ééi :vr•• er irrte sich aber, denn der Mann suchte mich sofort «auf und konnte mir auch dadurch den wahren Namen des Gauners mittheilen, da er eine Karte mit Toby Black, New Aork, im Haus flur gefunden, die dem Flüchtigen ent fallen sein mußte. Daß ein Mann mit Neimen Tody Black auf der „Silesia" Passage genommen, konnte ich mit Leichtigkeit auf dem Bureau der S cfciffx ae se llschaft fe st stellen. Die Dokumente, die Toby bei sich führt, sind ein Trauschein von Ste phen Wildenom und Eharlotte Beb ringer. ein 'Geburts-Attksi von Robert Wildenow: er erhielt von Christian fer ner zwei amvrtisirte amerikanische Banknoten, eine Brocke und ein Arm band. Klaus' Testament lag den auf gefundenenDokumenten angeblich nicht bei, was selbstverständlich eine Lüge ist. Ihr Vater beißt also Stephen Wildenow, Ihre Mutter hieß bar lot te Behringer. Mit dem Wunsche, daß dieseMittheilungen dazu beitragen mö gen. 'das geheimnißoolle Dunkel zu lichten, Ihnen Ihren wahren Namen A» Hchen. zeichne ich mit aller Hochachtung Dr. Steeger, Rechtsanwalt." Heute sollte die „Silesia" im New Aorker Hafen eintreffen. Heibel hat te sich in eine Droschke geworfen, den iZBirtb desHotels am MadisonSquare, in welchem der Erwartete gewohnt, ab geholt und sich sodann nach Ho boten begeben. Auf dem Dock, an welchem das Dampfschiff landet, angekommen, übergab der Detektiv dem Hotelwirth ein Zeitungsblatt, in welchem zwei Stellen roth angestrichen waren, unb ertheilte diesem Herrn seine Instruk tionen. Langsam näherte sich der Dampfer der Anlegestelle. Jetzt flogen die Taue von büden urfd drüben, und dasTchiff legte ächzend und knarrend «am Pier an. Wie im Fluge wurden die Kisten und Köster der Passagiere ausgeladen und in der geräumigen Halle derart niedergesetzt, daß alle Reisenden schnell hinzukommen konnten. Die Kajüten-Passagiere stiegen die Schifsstreppe Ur.untrr, um sich nach ihren Koffern umzusehen unb dieZoll revision vornehmen zu lassen. Heide! musterte jedev Einzelnen blitzschnell, mußte sich indessen, da er •Tobn kaum von Ansehen kannte, zur Rccognoerirung desselben mehr auf seinen Begleiter, den Hotelwirth ver lassen. Jetzt stieß dieser ibn leise an und ging einem schmächtigen, auf's Eleganteste grlleisten Herrn nach, der, eine Ledertasch« in der Rechten, soeben auf einen nur kleinen Lcbertoffer in der Halle zuschritt u den Zollbeam ten, mit dem Heide! bereits Rückspra che genommen hatte und der zufällig in der Nähe stand, mit einem hochfahren den Worte heranrief. Der T*tek:iv liieli sich unbemerkt im Hintergründe und sah. wie die beiden Herren sich beiderseits begrüßte:!, und wie derHo ttlrrirth, nachdem er seinem Gaste mit größter ZuoorZommenheit, um ihm die Zollrevision zu erleichtern. kleine Schlüssel abgenommen, ihm das Zfiiunaéblatt überreichte und mn dem Zeigefinger dabei auf bit angestriche nen Stellen tupfte. Diese Stellen be trafen den Giftmord in der -Bleeder Street und James' Tod. sowie die festnähme des Juan Ruiz und seiner Spießgesellen. Heide! sab. wie 'Tobn, der von dem Scheitern aller femer Hoffnungen of fenbar noch keine Ahnung hatte, die Druckzeilen überflog, wie er zusam menzuckte. wie das Zeitungsblatt in feiner Hand zitterte, trie Todtenblässe mehr und mehr fein Antlitz überzog und die Augen ihm vuS dem Kopfe quollen. Und jetzt war es für ihn an derZeit, einzuschrenen. Fest legte er dem jäh Erschrockenen die Hand an den Kra gen. »väbrend er ihm mit der Rechten den schon bereit gehaltenen Haftbefehl unter die Nase hielt. „Im Uta men de Gesetzes, Mr. Black," sagte er gelassen. „Sie sind mein Verhafteter! Sie wis sen, weshalb Sie verhaftet werden, und ich hoffe. Sie werden hier keinen Lärm machen es wäre unnütz!" Ehe der Festgenommene sich aus sei ner aretuenlofen Bestürzung erholte, Satte .Seidel ihm mit außerordentlicher Gewandtheit zierliche, aber stablfefte Handschellen angelegt und zog diesel ben so nahe zusammen, daß die beiden Arme deS Gefesselte« sich dicht berühr ten. Da schrie der Ueberrumpelte Plötz Itch wie ein Rasender aus und hob die Arme, als ober damit auf seinen Geg ner dreinscklagen wollte. Heide! aber, der soeben den Koffer und die Handtasche seines Passagiers amtlich mit Beschlag belegt hatte, kern ihm £trvor. ^Halunke!" donnerte er ihn an, ihn mit einem Faustgrifs in ""^V* 5 i IAqlick es inci»smiitt VvlkSblatt, Tamftaq, 22. Januar 1010* verabschiedet, einen dritten Polizisten heran, den er beauftragte, einen Wa gen herbeizurufen. In diesem holte er Toby ab und fuhr mit dem jetzt ganz gebrochen Dreinschauenden nach New ?)on. Eine halbe Stunde spä ter nahm eine Zelle in den Tombs den Gefangenen ans hier war er sicher aufgehoben. (Fortsetzung folgt.) GriindeigentHums llebcrtrogungeii im è i n i n n a i 2 1 a n Mary L. Davidson anPHilemon B. Stanberry. Theil von Lots 10 und 11 in Cordes Erthouse's Unterabthei lung. $1. Thomas Lewis, durch den Sheriff, an Lydia M. Doyle. 20 bei 97 Fuß an der Südseite der Ost fi Straße. lor. Thomas Becker an Richard A. Becker u. And.. Lots ltiß, Vi~ und 368 in A. H. Ernst's Unterabtbeilung. $1. Elleworth Han'kins an James Hugle und Luc» Hugle. 36/300 Acker in der Vermessung (ioö von Anderson Township. $2" Ö. Thomas Murray an Carrie Mur ray. Lot 8 in Joseph McDowell's Un terabteilung an der High Straße. $1. Mary B. Stor.e an Die C. Moerlein Brewing Eo., fünf Jahre Pacht auf das Eigenthum an der Nordwest-Ecke von 0. und Plurr, Straße. Monatliche Miethe $ir7..rA Edith B. Pomeroy an dieselbe, fünf The Ansche Polen Eongreßation an ^red. L. Emmen, eine Lot an der Elm Straße. $475«). Iabre Pacht auf dasselbe Eiaenthum.! frau ««bolb und die .jährige Wittwe ^357 per Monat. Piaseta. Arthur P. Pfdzgraf an Pearl Hill, 2 Lots an Idaho Avenue. $1. Lillie S. Harras an Harriet A. Mc Allister, 80 Fuf. an der Elision Ave. $rooa Mary A. Dirr an Valentin Nicho las, Lot 289 in Joshua A. BateS' Na laß. $2150. Anna E. Hoffman an Kate Gusiett. 1 Lot an der Central Avenue, nche Li berty Straße. $1. Noebling ReaUy Co. an ^red. I. fsreoelate. eine ^Dt an der Trenton Avenue. Delhi 1:k $1. Geo. W. Bat-5 att Selma Söuls man, eine Lot an der el*a Avenue. $1. GttUldeigeMhumS Hypotheken. i n i n n a i 21. Jan. N e u e n o e k e n Catherine Dellernun an Oatley Im proved B. und L. Eo. G. Kitchin cn John M. Wait, Vor mund. $2' 0. Bessie G. T^vlor an Ohio State Life Insurance Co. $350. Csi P. Hill an Lick Run B. und L. Co. John Mulatte an Albert W. Nul sen. $15(x Ehris. AIÉ-. Story an Jos. Holz tvart. $750. Fred. I. Fredelake cn Allemama L. zwe' I und B. A. !)iO. 2. $2600. e i e y o e k e n A. Fortmail an Louii I. Dolle. $3000. Elisabeth Piep« a» Odeon v. A. Co. $lu0i. Charles Temsey«n Monarch B. und L. A. (So. $1500. Bessie G. Taylor an C. F. Ml liams. $irv. Bertha Sandow an Harry W. Mo reton. $25/». Frank Strauka«p an Findlay L. und B. Co. {Jlo. 3. $1000. Ida E. ?.'eimez an Enterprise B. und L. A. Eo. $20. L. G. Heck an K. Beck. $1000. Ansche Prien CongreMtion an Ist* dor Klein. $3000. A. Fort man an Loui» I. Dolle. $r,r,r,n. Ansläudische Nachrichte». e a e n e u s K o z i o v o e S k w e richt. Vor dem Schwurgericht in Lissa beginnen demnächst die Verhandlungen gegen den Tisch lergesellen Valentin Koziol. dessen grauenhafte Verbrechen im vorigen Sommer Pci'en und die benachbarten Proüin^en in uugeheureAuiregung ver setzt bitten, dis die Festnahme des lange vergeblich Gesuchten gelang. Ko ziol scheint e:ne geborene Verbrecherna tur der schrecklichsten Art zu sein. Be reits im Jahre 1880 wurde er wegen Nothzucht an zwei Mädchen von 12 bis 14 Jahren zu Jahren Zuchthaus verurtheilt. Im Jahre 1892 beging et zwei lletertälle aus Frauen, die in ihrer Scheußlichkeit an die zuletzt von ihm begangenen Lustmorde erinnern. Er schlug die Frauen mit Steinen nie- die Kniee drückend, „ich lasse Dich auf ber, mgeivaliigie sie und brachte ihnen ber Stelle knebeln unb binden, wenn Schnitte am linterleib bei. Hierfür Du Dich zurâhr setzen willst. Heda!" erdielt er 15. Jahre Zuchthaus, die er rief er zwei Polizisten zu, die soeben in der »tretanstatt Striegau verbüß unter dem Menschenauflauf, der sich te. Im Herbst 1907 wurde er entlas entfaltete, herbeieilten. „Nehmt den sen und nahm Gelegenheitsarbeit an. Kerl in Eure Mitte und bringt ihn in Seit September 1908 war er in Bra- die D-ockwache ich komme sogleich nach." Während der Widerspenstige, der vor Wuth schäumte, abgeführt wurde, untersuchte Heibel unter den Augen des Zollbeamten zuerst Toby's Hand tasche und fand hier schon zu feiner Genugthuung, was er suchte, die von dem Hamburger Advokaten näher bezeichneten Dokumente. Er ließ sich von dem Hoielwirth die beiden Schlüs aushandiaen uttd tief, nachdem et [ei aushandlae £ch ewtfcticfe life« »it fafcm Dast^vpjtt lin im it reife Groß Wartenberg be schäftigt. Er stand natürlich unter Polizeiaufsicht. Ohne jeden erkennba ren Grund verließ et seinen Arbeitge ber, der ihn übrigens als fleißig und nüchtern schildert, unb blieb seitdem verschwunden. Da ereigneten sich in dem kurzen Zeitraum von fünf Tagen Ende Juli v. I. nicht weniger als drei Lustmorde an älteren Frauen, und zwar lag ber Thalort jedesmal im süd lichen Theile vet Provinz Posen. Die mm mum Mt «S Vt i 1 ir tfé 'musste^ Wtt- we mental, die '»."jährige Arbeiter- An allen if *9T JP '*•••.'.-A V'-'y 5 -i r-J^-y ,V 4,. ,vV -L^. ,^V ^*S\ 5 jL «5C0 BT PE-PLB TVX« ALI. OTHER ME TAT. P°U5HE CflBlNE G.W. of-FMÄfl drei Frauen war t*r Mord in derselben scheußlichen Wei'e vetiibt werben. Die Leichen wiesen Stiche in ber Brustgegend auf unb zeigten am Unterleib die sürLust morde charakteristischen furchtbaren Verstümmelungen. Nach dem Auffin den der drei Leichen, bis der Mörder in CWetreidefelbetn verborgen hatte. eine Belohnung von :?niO Mark aus gesetzt. vie zum größten 2heil dem ehemaligen Arbeitgeber des 5toziol zu- fallen bürste. Lassen schon die Luft morde an den dtriFrauen keinen Zwei fel darüber, baß man es mit einem feruell perversen Menschen zu thun bat, so wird diese Annahme noch be stärkt Durch die Thatsache, daß der Verbrecher auch nach der Richtung des E i n e 9 i o a a i e i n Paris. Eine (Miftmorbaffaire, deren Ursprung bereits ,wei Monate zurück liegt, ist nach umfassenden Nackforsch unaen der Pariser Polizei aufgedeckt worden. Am 22 Oktober starb in fsffinet bei Paris der Sänger Godart, ein Mitglied der Großen Cper. Go dart verbrachte mit feiner Gemahlin tbig, ferner mitzuwirken, wenn den Sonntag bei einer befreundeten vorher die Auszahlung erfolge ober in der Nacht fcie Nopfsckmerz:n sich verstärkten, nahm tr eine Dosis des Antipyrin. Vier Stunden nachher wur de er von heftinen Schmerzen befallen. Der herbeigerufene Arzt, den man über dn Vorgang nicht genau in Kenntniß setzte, konstatirie eine Vergiftung. Go ein y *r s -t' V e i s e k ö n a u e W e a u s s e u n i n i a o n I 9 3 1 Wird stets gebraucht, wen» ewmal Herjucht! TT? AM® ITtenm® ILM HAItUFACTURE IADIAMAP0LT5 T/1D iOR SALE BYJ)8U66I3I5.^JBEALEß5 pher n:At (cr ordnete die Kriminalpolizei eineFahn« Standpunkt stellte sich aber die Straf dung auf alle Sittlichkeitsverbrecher kammer in Stargard. Sie sprach den ähnlichen Genres an. Als sick dabei Angeklagten frei mit der salomonischen tierauëstellte, daß jRoziol von feinet Begründung, baß der Nachtwächter Ärbeiisttelle verfcbwunben roar, fiel so- nicht in seinerAuhe gestört werben ton fort Der Verdacht auf ibn. Er wurde ne. Daß über ^nbew Personen den schließlich in einer Cbstbub in Sten- Ge-sang als Nukeftorung empfunden jcbtiDo ermittelt, wo et Sächterbienste hätten, fei nicht erwiesen. tbat. Die Staatsanwaltschaft hatte Sit Die Alten sun gen... aus die Ergreifung des Verbrechers Jn der letzten Zeit war mehrfach übet j. *natn Paragraph 175 ves Strafgesetzbuches gtnb scheint Kiel zu bestgen, in dessen noch in zartem Kindesalter flehende anormal veranlagt ist. find zu der Verhandlung über 2» Zeugen ge laben, so daß für die Verhandlung acht Tage in Aussicht genommen sind. war dieser Anficht. Godart zögerte. Als sogar immer Abzüge durch v^tadtrath Blutungen sinb v% $f.»' 1 ff 1 Ctadtthealer sich am Donnerstag bei Mädchen war dem alten Sultan Ad der Wiederholung eines Äeidnachts- du! Hamid und feiner Umgebung fei* märchens sich eine regelrechte Streik- Preis ju hoch. Diese Leidenschaft szene abgespielt bat. Die kleinsten wußte ein Heer von Äaen:en auszu* Miiwirfenben nämlich, ungefähr nutzen, die ständig im Interesse del 51 in Der, die seit Anfang Dezember in Sultans uns der türkischen Großen ollen Aufführungen des Märchens als auf Reifen waten, jetzt ober durch den Statisten unb Tänzer beschäftigt find, Erlaß Mohammeds ihrer reichen hân bisher aus unerklärlichen Grün- Sinnahmen beraubt worden find. den trotz wiederholter Bitten ihr ver dientes Spielbonorar noch nicht erbat« ten und weigerten sich plötzlich etnmü nicht Nach Familie Doiidieur. Während eines bekanntem Muster benutzten bie Kinder Spazierganges wurde Godart von zur Erreichung ihrer Forberung den Unwohlsein befallen. Dieser Umstand für sie günstigsten Moment, in dem veranlaßte Frau Doubieur, das Ehe- durch ihre Weigerung bie Anstellung paar einzuladen, die Nacht bei ihnen in Frage gestellt würbe. Der für die zuzubringen. Der Vorschlag wurde an- Honorarbewilligung zuständige Stadt cenommen. Frau Doudieux erinnerte rath M. Möller wurde schleunigst an« sich daran, daß sie einmal eine Dose telephonirt unb versprach auch, die Ho kntirmrin erhalten habe. Näheres über Notare bis Freitag auszuzahlen. Doch die Zusenduna wußte sie nicht. Als sie dieses Mittel Half ntebt viel, denn die das Pulver brachte, rieth Herr Dou- Kinder erklärten einmütbia, derartig? dieujr ab, davon ^u nehmen. Auch die *krf 9 rechnn gen wären ihnen schon oft bj( Thränenbrüfen Blutungen erfah föemahlin des Sängers Frau Godart gemacht worden und statt dessen waren Möller erfolgt. Zu Weihnachten hät ten sie bestimmt auf ihren sauer erwor benen kleinen Ver&ienfi gerechnet, um dafür allerhand Einkäufe machen zu können, und sie wären immer wieder vertröstet worden. Erst als von ver schiedenen Seiten durch eindringliches dort starb am Morgen. Das Ehepaar Zureden auf die Kiemen gewirkt und aussenden. Das Blut fließt durch die Doudieux ahnte, daß dieser Todesfall auf sie Wirkung des Antipprins zu rückzuführen fei. Man erinnerte sich, daß kurz nacheinander von einem un de kannten Absender eine Schachtel Schokolade und ein Korb mit Muscheln gesandt wurden. Beide Sendungen wa ren vergiftet. Herr Doubieur brachte ihnen für do?- Ankleiden zur Vorstel lung Schokolabe versprochen wurde, tonnte die Mißstimmung einstweilen beseitigt und die Aufführung ermög licht werden. i e A s a u n e S a v e n a n e i n e k e i Wie dem Petit Journal auf Konstan- damit den Inhalt der imifteriöfenAnti- tinopel geschrieben wird, ist vor weni pnrim'endung in Zusammenhang und gen Tagen durch einen Erlaß des genwinkel Zusammen und verrnenot sich erstattete die Anzeige. Inzwischen ist Sultans Mohammed Y. in der euro- mil ben Thränen. Aber auch eine über« die Polizei durch eine Weiler? Mitthei- fäifchen und asiatischen Türkei der mäßiae Erweiterung der Gefäße *r lung des Herrn Doudieur dem Betbre- Sklavenhanvel unter Androhung du Bindehaut ruft Blutungen hervor, die chen auf den Grund gekommen. Die fEversten Strafen verboten worden, die Umgebung glauben machen, daß schrecklick'e That hat ein junges Mäf- Dieser Erlaß des Sultans wurde nur 6en Namens Maria Bourei verübt, in der Stille verbreitet unb nicht of eine Angestellt? im Louvre-Magazin. ffntlich bekannt gegeben, da ber SÜa Herr Doubieur, der zu diesem Mädchen venhandel in der Türkei offiziell längst in Beziehung stand, erzählte ihr den eis abgeschafft gilt. Aber trotz der mysteriösen Vorfall und wurde durch strengen Wachsamkeit der europäischen Frl. Marjorie Gould, die schöne 2och» ihr sonderbares Benehmen so über- Großmächte im Rothen Meer lieferte ter von George I. Gould, hat eine# rascht. daß er feinen Verbackt dem Po- Arabien dem Sultan und den vorneh. Amerikaner den Prinzen, Fürsten, lizeitbrf mittheilte. Eine Hausdurch- men Türken unausgesetzt Odalisk-n Graben und anderen blau blutigen fmtiing bei dem Mädchen förderte eine und Eunuchen, bie zumeist an der Ost- Freiern vorgezogen, die sich um ihre croße Dosis Arsenik zutage und eine kufte Afrikas etngelwnbelt und über Hand unb ihre Millionen bewarben. Phiole, bfe eine Flüssigkeit enthält, de- Arabien nach Konstantinopel und in Bei einem im New Korket Palais ihrer ren Prüfung noch nickt durchgeführt sie übrigen Städte des osmanischen Eltern, 857 Fünfte Avenue, veranstal wurde. Das Mädchen wurde verhaftet. Reiches verbracht wurden. Aus Furcht, teten Balle wurve ihre Vermählung K a n n a n e i n e n N a t- a i e e u o i s e n e i e W a h- i A n o n y I v o n i Wächter in feiner Ruhe stören? Die famkeit steigern und den Menfchenban- ladelphia angekündigt. Ihr Auèer« wichtige Frage, ob man einen Nacht- del schließlich ganz unterbinden tönn- wähltet ist gleich ihr der Erbe von wachtet ungestraft in feiner Ruhe stö- ten, hatte der jetzt entthronte Sultan vielen Millionen und durch die Hei« ren darf hat das Schöffengericht in Abdul Hamid auf der Hobe von Orta- rath werden zwei der größten löermS* Falkenburg beschäftigt. Auf der An- Kenn ein vollständiges, scharf über- gen verschmolzen. Tie Hochzeit bei klagebant saß Arbeiter, der in ei- wachtes Neerdars angelegt. daS ihm glücklichen jungen Paare», dal vo» r-er* schönen Frübliinisnacbt ein gefubl- jährlich eine bestimmte Zahl Eunu- den anwesenden 250 Gästen mit Slilck volles Liebeslled aus der Straße ge- chen liefern mußte. Weit schioung. wünschen überschütte: rvurde, wird erst (uMUlX haL mush* Hh»f- tn fMium i voller «flrfi fill h*t (tunnffegnhanVr im nMäUbtt huHiinbm. jwfilyPWp 'ZWWU S K t.T"' j,f$r s4 y, V 1 'sMât' &i ' A ,ld -m J. 1 Mrs. Yaeger, fünstlerifchen Empfinden bald arg ge stört. Der Hüter der Wacht tauchte plötzlich auf unb verbot ihm das .Gröhlen". La der Mann aber trotz dem weiterfang, erhielt er ein Straf ||ifll|rfflflfrin f.lfJfS JfufiflfTii mandat über drei Mark wegen nächh lieber Ruhestörung. Damit beruhigte H» f.* -Mt IrrttTffUt- h,,«. I Nu# W« «»»»hin« Wfc« d,gâ un& ü.ftICfclIiu3f (7U!icbfibllüfl, büß auch bfiilaiitcae n#* ftifftrrn, W« Schöffengericht le stützte aber den Strafbefehl. Aus einen anderen u i e n e n i e el die wirklich? Die Dichter lassen ihre Heldinnen reichlich blutige Thränen vergießen, und ber Aulbruck findet sich bereits in ber Antike Doch dürfte es kaum einen Menschen geben, der ei nen anderen im Uebermaße des Schmerzes blutige Thränen hat oergie ßen sehen. Der stanzösncke Arzt Dr. de Micas hat nun, wie La Nature,be* richtet, genaue Untersuchungen Übet die „blutigen Thränen" angestellt und ist zu dem Ergebniß getommen, daß sie nicht unbeöingt ins Reich ber Fabel zu verweisen sind. Die Medizin keimt übrigens sehr seltene Fälle, in denen rfn 1' •f in i' hrat fr:a Ritt.«,! b*. tat tut* eine urbefonnf* ßtafl Im Staub# â# ILiin unb »etoij#tufagrn, loa# fßf «rr&m erftüu.iMi» ist ur6 biftbt. Für bflt d« Statur bitfe ®atrt bdoftbft* b#»£itiftlsl, bfan sie tat tbr U» fflfme Gabe bfriifft'n Mi ihr« Mi« ein »u'g^chI«O» ne* SR*® eeniit ia Iff'n. Bfr. r%| nicht Be In 16trr eigene« *eftfc«ij on Heesin Ave««« jrctmt Äebnt He CF-ot* (in* ««t Müs® 6t# Heek Avenue, harr 2beaterftrei!é zu berichten, die vom tulisüerischen ober technischen ^rsonal der betreffenden Büb :en zur Durchse tzung materieller Forderungen veran- war bet Handel mit Cbalisken: in be* staltet worden waren. Da darf man greiflicher Scheu wurden sie nicht meljf sich denn nicht wundern, baß das Bei wie in früheren Zeiten auf öffentlichen spiel der Großen von den Kleinen be Märkten feilgeboten und verkauft, folgt wirb und nun auch 5iinder im fonbern durch private Vermittlung Streik mehr al* ein Unterhaltungen für den Großherrn und die reichen spiel sehen. Solch ganz moderne Ju- Türken erworben. Für schöne, oft jffti biefelbc B'.seirf W# rtbt ble fécrtr Sf'ibrsn ben 5%to* fteee« «irricht. $as Ocu* ist w linlee (nuU MB em 3oun itt ber Rame: Mr*. If. laeger, fritter$r«l SfAflfe Oerfln Stein*. tlmwMt. (T1*flmief!, C|!* Wri'HiS# iisnoiir: $1 une cn.tiibe« die die Thränen färben. Tiefe Den plötzlichen Ekchh» mofen iBlutergießungen ins Zellenge wede) verwandt, die man bei schwer Nervösen, bei Hysterikern beobachtet unb die Blutschweiß hervorrufen. Bis weilen kommt es cor, baß als eine Folgeerscheinung schnxrer Nasenblu tungen die Tbränenleitungen Blut Nafenkanäle und bahnt sich einen'ilül« weg, genau wie die Thränen selbst ih ren natürlichen Abfluß finben. Doch auch dies ereiant sich nur feiten in den meisten Fallen gehen medizinisch beobachtete „blutige Thränen" aufBltf* hingen zurück, die in schwereren Fâl len von Bindehaut-Entzündungen ent stehen I das Blut fließt dann im 2Cu der Leidtragende blutige Thräne» toti« ne. a o i e o u w A e i k a n e z u S a e fc- fr 1 *»1 Vvy -V 4 fd-Â' :d V %Ji ââ V 5 4 jâ 1- 5 v S
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Leuker« vtliMi'M .r iiuä{t&. 17#V. I...UI9 e e iu.ai» 'i i' 4 WttrtM 44^ *i» (iinN fVtf jh»ri Ripptftjtilea iOl^~l"J4^ fberi Nor» ériitn 10'4 lit, extra short »eilen lO'i—llc, tUif4 11^—14»*« pet •y J»», Iff I unb Getreide. IX (HL Neue« 'hhrt!« Settel «.so, Bietet svee«» ii-iauc Komiiq $4.»»—5.1 tf'*« S4.is —4.4», erötftdrt« $1.7» 4.1 Eprie«, fottst |5.10 6.0", bo. fontt) ts.'io to. f^OMiilb $4.so—4.7s, SeggtiimtHl rtiatl |4Jtv—4.4^ grailfchUO |4. A—-4.V8 per £bl. 'S »11 e n. Siorft tabid und fest. No.! 3 rotber »inter Ifl—117c, Ho. I 11»—12»«, I No. 4 rother too lilt per Bll. Verfoefi, wurden vors No. rather 3Binf?t »a lJ7c und 1 l^ar ?io. 4 bo. zu 117c oaf dem Gelcife. 11 4) n —Markt rnbig an» vft. Ho.tnnifl »tilt! 41 ,~C»r, No. weites 18-, 1 S t. No.4 wk!»e« 41 'j-17 Ho. 2 gtlVtl to —48 V.j(, lie. I gtlbtl «7 J—«it, Ne. 4 do. «e 67t, Ne. gemnchtee 11—Ifc %c, Na. be. 17 j-OSc, No. 4 to. —471, »ttfct« Kol. fctnferelfe— «Sc, gtlbté be. l»—70t, gmUch« til be. «M—lue ptr Versaust wurden I 1 i'" "X No. s Qflbfl zu 1-r, 1 ti «t No. 3 at mi chlet 1.B tile und 1 Car No. 4 bo. z« l7t auf dem Geleite. a 11 r. Wirft ruhig eel fell. No 1 weiter 51),—IZc.Slaad^rd we'herll —5!^c, fee. I »flier lot,—lit, No. 1 Wfifcer 4 s —lot, No. 9 gemischter »1 Al i^{, He. I Gkmilchter 10—ile. No. 1 bo. bit pfi ?u. Vtr?au". luurbtn: I ttarl No. weiße, Sic. 1 Sat No. 4 do.»« I 'i, auf frm Helene. He age n.~ Warft flefig. No. 3 81—17«, No. I IS—44e, No. 4 14 tic tt Vftshel. Wot t. —^tä&jai)rl.®erfl*, Ne. S 14—11«, crbinort 14 tr ?u'?el. Bt *g 11«-fj 5?- *f*r«',5?.?rfif« mit be*» tjaigie em gleiche» tage bei oetigea Zedrts Sl. Ion. 1610. SI. Ja». 1»0». RfUfii, Ho. reibet 188e lilt Wt!'^ fern,*te. pemtschkes 411 aUr, No.i gemn'chler matt 61 Al Hoggin, Kl. 8 Htatr 04)^: ill Bbi tt i. tti Rarst war Rttig. Bettieft üetbee 1174 etil, tiUCtr'l ^intfheb 9*MI le/»et •efilooa tl.S5 Dt: JiiiA*. tectr.il. ÄsfflCr—$Uth rehig. Preise stetig. Rio. *r^-e ioTit n ^tt Gifttos. N',t ll'-it' 30%»^ lei.t! lOlgt 11 5 n% 43 V'iffct* 4lt( ii" iilKi n 7# (mI 9ÜÄ'.. t«T iei firfifl f» -'-i|l arts..,. e-fft «tu V« »W WS mt 4M »W ,S"' •as, :S Ü8 sie» Parser Bond- Qaoiirunge». e« 4t SA*., tin «k W *'.*iiea 41. I 1* ff A tu 4t. b*U 1» i •'IS K «Al 4i(. MV «:U- l'.c C- 1 4t 04'. IM *1 t'."'1 4r fci 1. »tf 4 Ol» 41 WS 1' Vtii 4t(. ttV frV.'l«. A Ct!'» bt' b' 5 8*t Oi AC tä Ii i lr» «I f» »i! .!i t: V A ft ie.4t.tuv. Ifnl •te'S'e W t#i^ Vet' ft W (te 4, ft 4vi:*' Sc A«-« t» 4t fcu fi sl gm 6c P, »i{ 4t 1» A Vi 4»t. *«S Si. tu 3t 7XU A Cb'» V »H t' l»f «t »tw 1 I A Ti S«rn !|t 1916# K!»é I» AC 4t t"vs S»i. 101 4*t geeeft ]IM 4èt *er ti?» S 3, e »f» 4t fi«». 4*. u IV AL 4t. 4c w#C 1 A6: V t" V A I» t, 4, l«D tlJAI« 4- e« A „t. Kw 8 5 A le- St ."«S I V HS .1, 7 1 Jl A Ii" -'l 4t. tl et V e eel' 4t. 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New Crfeift« Cito« fftttitS»—41c, tentritatat 18—16 ptr •aU loitt. terpbum IX—.'iO ptr •all. Nt! s. —fterf! v-t'n!:* sebhaN usb tiKg. teai^eeo. fta-trs Heib 1 l^e. prima 4 ,—AVjt, er»iiiirtt l'4—4j^t, 5apaa 4vi —*Xt per Vfuab. Diirq.Prove fit. Sett ir. 1Sarf*n:Ltj ttR*i stetig. Una. mem jtra ti ^t, treimertz firsts 11 ^c, set# on»l 3»i,t, «nci totrq ITc, No. 1 24 —S4}jc per Pfanb. â?f. —Markt stetig. Chie Hat lt— l«'»e/ Nor?»fft((dhet 17t, Re» Port 17t, chwtizet lit, ttmleiget 16c, ltt lie ptt S'eab. tt. titerft ftst.r infolge bei sotten iit::t-1. i'tiifiu fr if lit Hühnereier 61c, firsts S4c, onftttt S.'c, ftonbl .'It ptt Dtzh, je ftich Laal'.tât. Petlcf! ab. eilugti. sparst »e«t. Hrei'e nnöttOn dtiU ^uBjt Hahfttr 15—lie ptt Pf» Huh. ate llk.t, Hahne »12c, ?talbubuer lv t, 6uUs 1st, junge i*n:tn 15—17t, alte fntee 17t, Ganse 1—ISt ptt Psaah. Hoie ft—Mark', fester. $1.00—1,11 pet Dotzeed. 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S be. $1*1.76 Owe, No. 1 $18.00, No. $17.i per toe. A 4t... •tihifa'tt »r ist fest. ffteti $14.60 —s»m, VtibbEiag grobe $16.00—»« 00, bo. fti*t«$s«.»0— S7.10, gtaufchtei Inttet$16.60 —lojio ptt teaftt ia Galt eel $1.00 ei$i akl.Sâiea aas »te •tUu«. BttfOjifOeaes. eil. —Warft rahig ttib tt§. ffoieAl «chos Ht, gettstiti 1st pet GeSoeo te Pet. Nn 00a 1—4 »bi- •gttl thinin Cot letbtil s*e pee Geloee. Sollee Vet «tztO 11—4*4, w|faÉW »4— M« H* Gl »i4i% Stqwstt» «é% fun« TSgli»»» Ei«ew»«tter Voltsblatt. Samstag. SS. Januar 1010* lew»!, M'ec iea ll^r, Ci i, fteniuif» r.at SnbtflRO. per •alien», troien •ejeluw 18c, ^.Iphlii r.'f ptr •all»»«. af|. Warft tfl vabig, Ohio River 90 Michigan $1. 4 per *U, wen SIC W'inl. Akren Srelctat iS. 4 j.tt Cltdtlieb »nb H0t ttr lbs. bea lit- $f. till iß fltti*, Prive tit» 7t, bo. tea «Irl 8 '4—67^ »r unt, Kehi,«. Martt rub g. »»ughiegHeetz Hl. .'5 Z.Ki, It a I aitb Slats gs.oo—2.-'6 Kanawha •tirffeblta $S..'5—8 .o, Nuß an» Slack per tenae abgeliefert. üaaAle't •tu#!»blt*t* latHtltUt tz?.?A per »ntu a gtlitftct. teil kosten 11—ISc per tu. ebgt'vf f. r. X* 1« n.—Mark! tvi.ftUef«ai*ea •6.00—8.10 auf btm •tifift unb I '.Ol ».•0 per 8a. hem •tort, tu ietbn $l.io I.»» euf btm •fUKt eil» ll.lC—1.»0 »tt Ca tew Filets, ^ud wetzen $1.00, Klachssai. wt«*i. «e per fciu Auswärtige Märkte. We» e »i\ si. Joa. Vtoft. —ifefelt SO,»" Serfanot l'C.402 Ibll. Mars! RfV). NuJ.. raie abrr gcrirt^. Biete tf atentl $.40—i», »e. Straight! |5. i—6.46, öintetSlttn |4.S0—l.»o, gt« tingtrr fitnttr erttn $4.40 fat«ntl|i. si, IHtaatfata eta Battel $4.A0 ,4* VV.* a ffati'fli «•.toiCh,I M.r ,1,ew r».'5. Ite ge n mtb. #t ste getr b'.i gatel 14.75—4.4 choice bis faac* $4.44—4.-.u. aab gtlbtl $14»—1.10, grebtl $1 41—l.tu, Äiln »t f» In so. Roggen ist tahi^ Ii» fort. »tf. 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W»u 'ti ist »ei. fte» OtUeel Opee fftttlt, fttttc bis che lt, 1—42c 5a",e. mix*', ftttig R:e Ne. 1 II9C, •ante! Ne. i l34r, toibeoa 1—12^c. Saftr. Rohtr aenuntil. Tiulcaptibo 11 7 ft s.ist, tenttifugfll, 11 st St, Meli'» tlzafn ht# ft I ".Sc. Ita'fiatttti rtttig. Ne. 4 4.61c, Ne. 7 4.60s, Ne. 1 4.46c, He. 4.40c, No. 10 4.15c, No. 114.1k, Ne. 11 4.26s. Ne. 11 4.J Ne. 14 4.20c, tenfec. hentts „1" 4.1V, Vtr-itb „1* 6.60c Set tea« 6.VAC, tr:i'# l.Slc, Po»00t0l 121«, •taaulete»l.l. tuet! 6.40. Shi eego 21. Zan. MiG^ch»» Dot Markt »er stetig. Bieter iüitiril'.'i-H S ratghtl $1.00—6.60, r'ngSa:t itllt.4j -.»6, Guoightl ,4 10 './mi. Ba'trl $6 1» —6.40. Betten. Kur «Hei 10»$t—110?4c, «1: SdJiab 110*4c 'ur uli Ivo—10l5,e, on ftit i 101 v»c tat 2tpiefttbet 97 •714e, e?v Sélut igt. Btlichketn. sie Mei 11'^—«IJgt, ck« Schluß «44t, ftir 3uli 177,—ll\c, 0« *chi.ili Ib^: fut Tepleetdet 67*4—4lgt, iui Schiaß Sek er. Fut 'Rai 41 41 %e, «te e*lab 4H e set 3ell 44^—44\c, e» 6 ui 44 *4ii fit Erpteetfcet «1—li.^t, sm €Slu| 4 2«. Hegge n. —Ne. 71' v t. test:. Sa tza ltrgetste galt bis choitt Maltjtl?» |y—74c* |l e chl a e in A. fto. 1 G. B. 307t, Ne. IN. B. 717c ti at: ii e e at ft. $4.05—4.10»ei Vitip et'. $11.50—81.02)^ per Pbl. éat 3eeeet ff1.?« tl4u, IM Gchlnh fur VliI $21.17)^ 21.16, a» e il» $!!.7SS- 'ut Juli 1SI.72-S1.IS!, am Schluß $51.7» Swell. —$13 45—11.4?:.. per 100 P'd. nur Daauor $12.4u 11.47Kt/ am Schlnh $'?.4.r. 'ut yiai $11^1—1 .«7*, ew i Iui $U.»7^ tu[3uli|11.87i—12.02*i, i». Schlaft $11.17',. •hott Jti 1 I I t' n. tefe $11.80 lt."» ptt 109 P'b. 91t Zoftuer $11.7» 1 S.Of), im $4jlui $12. Ov fitr SR ei $11.471^ 11.6V, um Schluß $11.4" snt Dv.li 111.47V^~H.40, a« tdiluß $11.50. chill: 4. Mt! 1 it Situ«, Mt« packt. $12.1 Ji.j—12.16. laut:. 'Backt wills Cweeute lie, to r« Sl—10c In Merkt stetig GNschi 14—17c per £*|ta». ffo t. Vtirtt steliA. Stee» IOC—17t Wer »mob. lviehmârkteo inci easts, tl. 9t«. |arulr unb Per'aii»: »ihrtc'e bet berffef» itftta 14 •tu.ibtii. verglicht« mit le« Portz«» |t|tnbta 4 egtii, »artn »tt folgt Zuifthr. Rinddieii. WHweiftt. Schift. Jon. 17 S17 14,5 S12 nn. IS 101 SO 1 106 Zan. 11 lOH» IIIS 776 3e» 2# Ill Sue» III a«. 21! 4IS 1611 300 Ctrttrfeu»t betraf 4e hefftlbtft Sslfc 3OB. 17 38 14»» 3aii. IG Ill 1491 3«n. Ii...... 19 714 5an. SS 101 »10 114 ^OO. SI».4m«4i W iw t, V s- N ii 6 v b, if ',vf!«hr i n Sti'rtn war heute nur niaiiig und Mt besseren Klei» schtrsorten stetig, loabrenb dl» ordinären tehr flau waren. 9Jli!rfifu()» kamen nur wenig in ten Diarft und sind stetig. Die Nachfrage ttiiir #',if au!e. Gchwete •tiete II.4C—I.SA, Och'e« $2.86 I —».25, Kltischtr'orttit. tjtra $6.76-:.,8», gute biliitItrie tat $4.76—s.6l, »r»ntiXi't «il gttte $I.J5—4.«5 yeiferl, tjtra $*.15—1 35, ,at« I Iii ««»erlesene $4.uO—5.00, et»i*art »tl g«te $7.76 -1.3» Äuhe, extra $4.75—5 0®, gute bis aaltrleftne —t.l'», erbia.ice bis gute St.ta—S.S5 Ciitnerl $2.00—1.0«, •teilt« lab »et» I $S.6'i—.SS. u i ii. tie 3»fuhr war nur mäßig und der Markt 'ttlisi dl« stark. Magere unb Ittiiitt $».',0—4.01, Bologna $4.10—4.86, extra $4.10—5.00, fette Sutten $4.66—6.00. Kä Iber. Anfangs war der Markt stetig, »Puter aber kielen die Preise um 6Ce $1.00 fei 100 il'ti nr. Otbinire a i» leelt $?.I0—«.SS, fett III IUtf leicht» $*.*•—8. ertri $1.60—».00. JTalbcrui den ftjüiiiuf'iené ^duftm. mm |anc| 8 '„t, ptir.ti bis au*ctl(|eae 7l4,—8'4t, etbiaort 4—lc. Sä we ne. Lie Zufuhr von Eckwei ntn war heule bedeutend großer und diePreise I fielen um l't per 100 Pfund, t^egen Schluß 'orten waren Miioadi unb um murt,f 6rc yia,?! i,bbdfter* ^lf(l abfr bl,fb„ fietia. 1 ft !e I« fr». Hit«.« Mlrt I t».to-e.«o. Stfc I Beftri I91c tt ste nominell. lReI|getste1l—I7tt i.f. ane Btae lettergerste 1»--7o 4c c.U{.Nt» erlesene schwer? fette *aut $1.$.'»—°.ll, Cftio 16 8,„", E agl $5.26—7.26, leichte Der« fen»verttn $1.15 8.66, Merkel »Oft 110 Pfua» aab wtniger $1.26—S.,'5. Gcha't.—f jtro I6.H»—1.00, gut« bis »es» eeltlene $5.6»—5.•.»!, etiittict bil gute $1.00 —6.26, ?z!,rl'Ni.t $6.00 1.5c. V ant met —Cjtro $8.76-8. %5, gut« bis ins trltttat 19..'5 C.I5, ordinäre bis inte $1.00—I 00. I ft» er ist 'est. fleib ?1—l»c. Bl eilt ist ftftiv Fit te K-41C Peri n't ruhig. Ram y $14.00 21.61, |e:t (leir $S.1.00 i'.V). ?itb $23.60. *ttf ist stetig, tzomi! 1 $11.00 11.60, i Mtb $n.sr—v.'. tec schtnken $14 00 00, Verbockt $1S^H —IS.60 tityextro 111610 l«t| $il.O0—Z6.0 i tet Welti 'tub fithj, Peplfelte PeU ifl 18 I: bo. Scheitere Chiceg 0, Ii. 3a«, ltle%St*%. Or^iftittt btl belt •tiete Ireétft $5.0) 8.41. fubt $3.50—6.50, ti'ttl $3.40 1.0 I. lullen $-3. j0 .'.16, ffesltr $3.00 9Jö. *t»sferl ua» &tt»tr» $1.75—6.60. Warft ni«br:. fr. ch .»t 11 MuitrUftitt fHußkt» Vetfinbt. (ertf 1 $8.70 8.*f, Flftf*trrertta $8.11 —8.75, leichlt gtiiuichtt $8.40 6.60, ans» erltitet tfchtt $1.60 8.40, Derpackeng». lorten $8.56 y.70, jtrttl $7.7') 8.35. Wirft 10t niedriger. 5a'-. $6.'j)—6.30, tSmetef 17.00 —6.75, Zohtliag» $4.15—1.21. Morst stetig. Zufnht. —Rindvieh 4,500, Gch»ties 31,» 000, Gchofe 8/00. UlctttU ttHavtt. neb Kupfer tia'flv'A 'L^s'e/js mb'.fl zu Ii.17—4.72', und »e. €*m?tn 114—U:. Gchme. it stetig. T^ibblt Htl $1?.10 l- »6. RflfiiiirteO tst stetig teatmcet 111.40, 5. A. $14.26, 6o'.u$nn '.5 10'^4 10'.c. toll i| ML StU STeX «OA Stz atr't» Ne» erf $7.10, Vf!i5ve!zhlft eel Baitiwett $7.»u 5e. suit $4.40. at» ist tt! 9. Ä:rci«tb, gt»ihalichts bil cutes $4.S4. etue a 11 e 1st rnhtg gs IS—42^'c. Spelter ichwach ju $i5.10—4 i*i'cit roar unötr indert. No. 1 Äounbrtj fijrlhtrn tu $18.75—1».26, ?to. 2 d» »U $|M 59 Ho 1 Gonther I 19.00. N 'O»! V.: »l' Eoutlzera unb 10—1».«. Awßbericht. i n o i 11. 3«S. I hatte geiltFU üben» bet bititger 2tu6t einen tJ.vierten» ban 46.2 An|. Bi4 zum Abend i wird er »odl 47 *nß überstiegen haben. Die folgenden Cfpe'ffitn gestrigen leitl hier fi.igetron'en P111 4 buta. ü«. D?r *!u Hot einen tBa"ritenb von 11.4 %nß unb 'alL Wheeling, 14. Po. set A'.ith hit rt» ntn ÜJ'ter'tanö vo.i 24.» ^u| u ib fallt. farfetlbutg, W. Ba. Der Asuß |»t eiatn Sa^triloab oo 14.1 Aeß u ib sttizt. st 0 N who Falls Der K! .iß hol einen Qe'ieitanb »an 1 0 Fuß und fail:. a st e n, S. ^a. ttr ^let hot ti» Uta !Sai*ttteab Den 8 4 Huß un) fällt. 9t. Sita ant, tS. J?a. Der yli» hot tiatn $5S.iffetftanb voa 17.0 Faß unb steigt. a 111 4 u sttj. ver ^lu'i hot einen tBa'frrüaab oon 40.^ ^ei un» steigt. o s o u 0 er *lai bet einen tBa^rrftond beul 42.1 Faß nib 'irijjt. l'o I 4 1111, tii. Der Fluß hat tiete Wasserstand von 18.1 )u| u ib fallt. fOiintotUe. Inb. Dtr Fluh hat ii» ntn YBafftcftand den S7.8 Fuß und steigt. V o, Ii. Ter bat einen Bef» fttla.ul von 34.6 Fuß und steigt. Vi e .it 0 I 4 Ten i. £tr qlnß hit einte Be*tt#ftuii von 2I.J Deß u:iD 4tigt. Die Memviren dee Barons Betsera. In den ersten Novembenagen deè vorigen Jahres starb, wie gemelvet, in Eolombo der Baron Louis Vetsera, dessen Tod dem Ministerium des Kai serlichen Hauses in Wien durch ein Kadeltelegramm mitgetheilt wurde, Die Jdentilät des Todten wurde be I hurMteh festgeftellt und dessen Popiere be^chlaanahmt. Baren Vetsera hatte i ief'vi'. ,i P..!I! Kronprinz txm Bruder der Baronesse mit. Er sagte gleich, daß er sich die großen Schwierigkeiten nicht verhehlen könne, die seinem Wunsche im Wege stehen könnten. Der Verkehr des Kronprinzen mit Marie Vetsera wuroe bald Tagesgespräch der Wiener Gesell schaft. Die Gemahlin des Kronprm zen schickte eine Hosoame zur alten Baronin Vetsera, und dieser wurden heftige Vorstellungen gemacht. Die Fa milie der Baronesse beschwor den Kronprinzen, von seinem Plane abzu lassen. Er blieb aber bei seinem Ent schlüsse. Ueber die Kataftroptz bei Meyerling berichten die Briefe: „Wir fuhren am 28. Januar 3889 zur Jagd nach Meyerling. Seine Kaiserliche Hoheit, Bombelles, Graf Hoyos und ich, Szö gienyi war eingeladen, aber die Einla dung gelangte zu spät an ihn. Die Jagd war sehr schlecht. Anr29. Januar saßen wir alle in der Bauernstube, als Ver'andl. Marie ankam wir drei zogen uns von den anderen zurück, und Seine Kaiser- Hulertfene (rt'were «erianbtfotieii $s.^0—I liche Hoheit sagte, daß er jCDt Hofs 8.»o, gute bis aaieriesene ^erpackungi. ae», ^ung ausgeben müsse, denn er werde seine ^iebe nicht durchsetzen sönnen. Er Vtr» Z chafe und l' a n in 11. Die Zufehr tear heute nur mäßig, die Nachfragt eine ziem« Itch gute unb die Preise sttttg. dürfe weder dem 5wisyr, noch der Rai serin etwas abtrotze». Marie sprach kein Wort, und ais Seine kaiserliche Hoheit sie aufforderte, ^bcch etwas zu fagm ,schwieg sie anfangs. Dann aber antwortete sie ganz leise: „Mir bleibt nur der Tod übrig!", Ter Kronprinz ließ sich noch von der Kapelle viel vor spielen und zog sich gegen Mitternacht in lein Schlafzimmer zurück. Er batte befohlen, ihn um 6 Uhr früh zu wecken. Einige Minuten nach 7 Uhr entstand im Schlößchen Lärm. Wir erhoben uns alle. Loschek, der im Vorzimmer des Kronprinzen schlief, erzählte, daß Seine Kaiserliche Hoheit um 6 Uhr früh in das Vorzimmer getreten sei und ihm gesagt habt, er wolle noch eine Stunde schlafen. Um 7 Uhr habe er. Losckek, geklopft, habe dann die Thür öffnen wollen und bemerkte, daß sie verriegelt fei. Er war Dann zu Born* belles geeilt, und dieser rief dann Ho Dos und mich. Wir beschlossen, die Tbür gewaltsam zu 'össnen und wir Drückten sie auch ein. Die Rouleaux wa ren tief herabgelassen. Vier Kerzen NeO »er*. 2i. ?al. brannten sie waren fast abgebrannt. Sie* »et honie fdueadt ,e $i2.io—32.40! Der Kronprinz lag im Bett toot. Seine willig isetc j« $11.75 r-chte Hand hing aus dem Bett hervor. Like ju $11.75 ij.sin/T 1 Blei war' aber schon vorher einiae Auszeichnun- gen an emen Freund gesandt, der diese! das Ergebn^ der Unter,uchung Papiere einer österreichischen Zeitschrift z ds RegierungS Kommissar» Gilard? zur Verfügung stellte. Baron iöetftra ^n_^a*a1Pia,.ier ^1'" hat die Verfügung getroffen, daß diese sk^r Viscuio wegen Uiiierschleifs und Aufzeichnungen erst nach seinem Tobe i ^hcbung vor (Hertcbt ^bracht hf'• veröffentlicht lverden sollten, liiach ben I ^^rfuebung erhob in erster Li oeröffenUichten Papisten lernte Äron i ülc rechte Schlafe des Kronprinzen wies eine kleine Wunde auf. Baronesse Ma rie sahen wir anfangs nicht. Eine weiße Decke bullte sie vollkommen vom Kops bis zu den Trüßfn ein. Auf ih rem 3lachtkästchen stand ein Glas mit silbernem Löffel. Sie hatte sich der giftet. Unter dem Leuchter lagen vier gefchlossene Briefe und ein offener. Um f'On fj ffi»burg bis herunter nach Cairo ist der |iuß ,ni Steigen begriffen und der'elbe Ubf früh fubr Graf Bombelles Nach rTn5 wihrtnJ bei Wien: er jagte zwei Pferde zu Tdde. Ich verständigte das Stift Hciügtreuz. Baronesse Maries Leiche wurde in ei^ nen einfachen Holzsarg gebettet und dieser wurde durch den Wald nach dem Friedhof zu Heiligkreuz getragen. Nur Mama und ich gaben ibr das letzte Ge leite. Mama und wurden dann er sucht. dâ Land zu Deraafitn.'' Gizilianische Marodeure. Ei» Epilog zur -Jteffinattagobie, Ein Jahr ist jetzt seit dem mtsetzl?. chen E'dbeben de^f.-'sen. und da ist eZ wohl an der Zeit, einen Blick auf die italienischen Hilfsaktionen und die Verwendung der für die Geschävigten eingegangenen Gelder zu werfen. Ueber Den Sammlungen für die durch da» Erdbeben geschädigten Ita liener hat von jeher ein seltsamer Un stern geschwebt. Bal) waren die Gel der ungerecht vertheilt, bald gelangten sie nur spärlich an die Ung'.ücksftätten und wurden durch bureaufratiseben Eigensinn aufgehalten oder durch un treue Menschen gestohlen. Dieses Schauspiel erlebte die Welt nach dem Erdbeben von Ischia und nach den Verheerungen von Kalabrien. JmIah re 1907 gab der Ministerpräsident Giolitti unumwunden in der Kamm-r zu, daß mit den Hilssaeldern von Ka labrien an vielen Stellen unredlich ge wirthschaftet worden war. Daß auch in Sizilien im letzten Jahre nicht über all die Hänse rein geblieben sind, be fine Prinz Äudolf bi? Schwester des Ba-! überaus lässige StadtvefTraltung, fci( roné, die Baronesse Marie Vetsera, in that, um die Schuldigen zu sa Wien am Turf tmiien. Baron Vet^ jen- ^uch dann nicht, als bereits die fera nennt seine Schwester das febon* offentlidx Meinung offen von den Un sie und sittsamste Mädcken. das je-! reqelmäßigkenen sprach, die bei de: mals lebte, durchaus nicht aroß, son- i Vertheilung der Hiif»mütel nur o:e dern klein und zierlich. Dr Kronprinz Parteifreunde berücksichtigte, und Cn» erfuhr, daß die Baronesse bei Gräfin i nicht der regierenden Partei an Larn'ch verkchre. Von dieser Zeit an, gehörten, einfach in ihrer Noth stecket, erschien der Kronprinz zur größten ^ieß. Ueberraschunq der Gräfin bei ihren! Von den 160,000 Lire welche die gesellschaftlichen Abenden, bis er die Stadtverwaltung für die Geschaoiat?!: Baronesse einmal traf. Auf diese votirt hatte, zahlte sie in Wirklichkeit Weise wurde die Bekanntschaft zwi-i nur 20,(Mju Lire, verlangte aber nach sehen dem Kronprinzen und der Baro- drücklich die Auszahlung der (Sunv liesse eingeleitet. Gräfin Larisch fuhr i men. welche von dem Minister des In mit der Baronesse sehr häufig nt den nern und dem Generalh'lfsiommit.ec Prater, wo der Kronprinz zu Pferde bereitgest-llt woren. und ei klärte die'» bitifam. Ter Kronprinz meinte, wie!Hilfen immer für un e-v'igenb, aiti) die Baronesie ihrem Bruder -und ihrer legte sie nie Rânschaf. ut^r die Ver Mutter erzählte, es sehr ernsi: er bade Wendung der (Beider ab Als d^rBilr. ihr bis Absicht kundgegeben, sich schei- germeister au» Fam I..'n?!'ckslchlen d?e den zu lassen, um dann mit Baronesse! schone um Aetna erlassen mvf,' ^ulle von Anklagen gegen die ^Marie ewe mo^anatische She «wzu-j^te, schatteten die jtödti^cn Affeffonn. hergestellt. Stufe land und Snnjs, npn i.n iabiin$ht tittiti^ Nervenschwäche. i-"t)io!?c i »fje n, auviü':„ -.JPH enden tliivflitften, Urii't ducken und «ups# fthmfr.icri \i«U'uiiefuti Wliniibm« Oy« Wfbttrl uns »laiiurb, :Viaaeiioriictnt 2hUiltter« fiupfimfl '.»iiiMflfett. ^rrt'tbfn {'Her!' vi'^tlo* ps. ii. t'rn'it".rurmiumu. yivim, :.(ii!«,i: •nto iifll» sl,!» rr'i hp n „Iuqeiidireunb', wie einfach,schnell und billig alle utinatitr« lichen Verluste nnd andere JVolflcit js« «^endlicher Vcrirruitgeit gründlich heilt und volle (Atn'iuibheit und ^ruho sin ii tuicbrrerhingt werden können (iiii tt neuro Heilverfahre«, ^cder seuß tiftenrr Arzt. Ills'1- in:h'torhpnt!i«É iitlerfftontf rtiflk Privat-Älinit, l8l—0. Äve»»e, SEW tORK, 1, l'. S'.'iUi! ernjiüiri'' !u ttuii'i:i: at'. iJ* wie ste wollten. Alle, ohne Unterschied, zeichneten die Bons für Wohnunfl, Lebensmittel, Kleidungen und andere Nothwendigkeiten. Die Berschleude« rung Der gesammelten Gelder durch re* gellose Ausstellung von Duplikaten kümmerte diese großen Herren nicht» Sie wußten sich jeder Kontrolle buf$ ihre schöne Geste zu entziehen. Der einzige, der die Hand auf dem Säckel hielt, war der Präsekt Ferri, der von den Staatsgeldern nur gab, wenn es durchaus nothwendig war. Er wurde deswegen von dem Deputirteir Defelice in der Kammer auf das leb hafteste angegriffen, aber, wie man ficht, hatte der trockene, steife Bureau-» krat recht, sehr vorsichtig zu sein. kannte seine Katanefen. ^us Dem Teppich lag der Revolver. Die da eigentlich geschehen war. Eine besondere Freude müssen deut Regierungs Kommissär die Abrech nungen des Kommandanten der Stadt- Polizei bereitet haben, die ein wüstes Durcheinander von ausradirten, ge* striche nen und verbesserten Zahlen dar» stellten, Abrechnungen, die mehr als familiär herqerichtei waren. Seltsam ist, daß die im Rathhau? deponinen Ballen mit Hilfsmitteln al ler Art erbrochen worden sind. Das wurde in Gegenwart des Deputaten Defelice und der Assessoren festgestellt, ohne baß einet dieser städtischen Be amten den inneren Zwang gefühlt hät te, einmal untersuchen zu lassen, wad Jti unb JoOre j'iicb 2-eutW «uftofie woIckwS von oinia lind AN, MtlNli »nv *ruu, nclt'fftl werde» (»Ute. tmm steuert is-mfenbunn von 25 Cent^ in Briefmarken versiege:! beruften roerbeiS von ver Dieselben Herren gaben sich auch nicht die gering-« sle Müde, den Gerückten, die über die Unehrlichkeit in der Verwaltung stch rapid verbreitet hatten, entgegenzutre ten. Die Verkeilung der Bons für bis Lebensmittel fand nicht etwa im Naihaus statt, sondern im Haus de? Volkspanei und geschah durch ti* nett gewissen Gottani, der weder Ma« qiftrâtsassessor noch Magistratsrath noch Kommunalbeamter war. sondern Mitglied der 'Volkspartei. Dieser gab die köstlichen Bons nicht etwa an die armen, nothleidenden Messwesen, die sich in ihrem Unglück in die Nachbar» siadtEatania geflüchtet hatten und auf deren Großmukb Häufer zu bauen ge dachten, sondern es lag ihm naher, sie seinen Landsleuten aus Catania zu überreichen, und zwar denen, welche sich als Mitglieder der Volkspartei ausweisen können. Diese braven Ge- nossen verdienten die schönen Bons viel eher als die Messinefen, und man ge« wann der Partei dadurch ungezählte Anhänger. Vom 4. bis 14. Februar wurden 67,45o Rationen an sie ver theilt. macht 67,450 An bänger der Volkspartei. Die Messinefen mußten in derselben Zeit mit der Hälfte zufrie den fein. Uevrigens barf man in der Beur theilung der Verhältnisse nicht urtfe' recht verfahren. Einzelne Messinefen hatten das -Glück, freunde in Eat am a zu haben. Diese Spezies thaten al les für fte, was sie konnten, und brach* ten sie. auf allgemeine Unkosten na türlich, in 'den ersten Hotels und Pen sionen unter, wobei für manche S4krfo-» nen bil zu 50 Lire pro Tag berechnet wurden. Der Held des Tages aber bleibt der oben erwähnte Assessor Biso cuso, der zweiMonate die ^amilieMa* rangclo bei sich aufgenommen hatte. Diese bestand aus fünf Personen. In den Liquidationslisten figurierten 17 Personen mit Namen Marangolo. unb derAssessor strich für die Pension 4800 Lire ein. Die Außenwelt täuscht sich also, wenn sie glaubt, Catania hätte den unglücklichen Messinefen aus gu tem .Herzen und Großmuth Unterkunft gewährt. Auch hier wollten die fchlauenNachkommen von'Griechen und Sikulern angenehm auf ihre Kosten tommen urfb noch etwas darüber ha« den. Man amg in (Tatania so weif, ba$ auch die Apotheken ihre Mediana lim unb Verbandstoffe über den normalen Preis an die Verwalter txs Hilfs fonds verkauften. Catania ist natüt* üch fein Sodom und Gomorra. Des« wegen steht es noch fest am Fuße bei Aetna. In Utah soll eine vom Pittslei*' ger Carnegie Museum au-gesanbte Erpedition von Forschern die Knochen Gerüste von drei Monstre Dinoiauren gesunden haben, eines vorsintsluth lichen Riesenthieres, welches einer noch früheren Periode entstammt und noch größer gewesen fein soll, als der im Abdiio im Carnegie Museum aufge stellte berühmte .Diplodotus". Repli k:s de« Letzteren !Verden im Auftrag« ^arnegif'l z. Zt. fur den Kaiser von
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w fa bfc GERMAN N A I O N A A N K ^türblUfc]ii*«6 "A* üWi) &Uèi. «adital $500,000 ttrtcrfdiuf? $600,000 BONDS, stabilste ijnö Cnimlt). gesaust und verlauft. Pasiagescheine »ich allen vanb'i n. K e i i e e XVeöüsel e s e n u n e n nach dem Ausland. grPfifiaffsvrikDmiiV'it I DM., und ^'ollü!.lchten. Safe Depoait-GewoBlbe* Todes-Kmeige». €:arb am ten 1H. Januar 1910 Nack itiags 2.I",Mittwoch llbr, toithlvtritben mit den betL:r,fn terMafrauicnten. uitiere inrngftge litbtf 'lÄuttct, *®it'6Ciniulni Gli Lmulier ui:e Urgiefemut'.tt, fnbmiafl fampprrt, (•fi). X" I des verstorbenen Vincenz Öamtwrt. in I. vebeneiubrc. Tie Beerdigung findet ntaa, 5en M. ^mutitr V.'lu. L'\rtaciiv Pit I we brcm em 3èi» Uor vun der Jvobnn.n'.a ibrvv Sdnmeai'i •ebne», ëmtl Naegcle. Jio. *541 Cut*tier r"to«b. Äi cf .Kit!!, an wotuuf »M V Uhr in bcr 6Vninmtura tt cto* via trbitirte* Reauictn uti apbi'tifii itn-rhett mire unb find .freunde bier jit stars' am Tnnnerftufl. den 20. Januar 1910, Morgans 10 Uhi rcoblben'eben mit den bent, gpn^ Zterbelâamemeti. mein tiiiugUgeliebtn John G. g. Brink, tri WlWm r: vt-i-v:!.-...:Drf. I BmMfuna stales am :»ivutuu. deii vUniuur IhJu. Mor- fadd 'fiv U! nom Xruucrimuii' %v. lL'nO Strafte, mi* Hütt, woraus um y Ubr in Der ~Bt YVntDiiiiic- jHrdbe ei» felerliaies fli'ijuifm ei .11 W i starb am 11 Übt. Geo. Ahlen, ,clie?)t'r Galle von Surbia Bhlcrü, gel» QadfteeM, i:a Rilri bvn dä Labien und ilitenaitii. Lie Be« (ibiflung tinder Samtig, den l"J. jauuot l^lv, 1 Ubr. uriii lrauecdauie. (fasern MtD unt XbujuuS tstuge, tiotunfibin, flg uns *ta:i. set Zambergkr, au' ä»cin:it Ht^s ai:£-, am sonntaa. den i feinet Bei1:: 3 um, 8Beii:i.t 'de SJtetwié ^Uuert und H«»Ut Äde- Otto Rauchfaß, Sr., t|t Alter btm 'i» fahret:. Dte i^eerbigung fin Jet statt am Sonntag, ccti z?,. Januar, am 3 S&r i'tachmuia^. im £temaicnum von i£in» um n Ubir Caroline Theobald, to. Alter von 7V. 'Vthren, in ihrer Wohnung, l.iiu Bond Sn uize Swrü an Xie s,ea br beerbt» Ding wird später bekannt gemacht. lr He trauern*rtt AititetbUrbrneti, 2167 Rice Strafe rtfr g. LerVater und ül oya:er, '.leitet üiaUt, Rthwie- Charles Meier, tt: *v INg J. e i i ar 010, pCtllil «oü, im Alter von 41 Jahren. Tie Beerdigung sin Wet statt von der Liodnung feiner a'attter, Frau ^Kirfftion Boß. No. l'4U1 ,ngiefib Place, aus fli'Tft JOS Anmeldung ciiMC. cRernnTiof» co n 13 (rtuiadifent iiü.ou iitidicnticft ntter öitig-Stal! URO UM94.&Qra ItiHl SiLOEHâUS. tatodeHüUer, 1511 Viae Str* .JÂMÉhâikèjmÜMj, Verloren: Monogramm g, M. X!. cuf einer S'ite und S. 6. K. i« um» fine drille und ekwaS Geld. Minder tan» das Geld fik sich betonten, wolle jedoch Me Frille und einen SdiiiiiiVl abgeven in der Of,iru Zivâ Cincinnati ^nlf-M'I.itt. It Ctbtnoni, Oer ovefammtlnftcn bi«r besagten ^erbrKenma Obflüglidi brr tieften fur .«m-iuiilisten mnrrleqt film die frütvr flnlael,eisten wurden unb je^t werden 'olieit im ti'eitiallmfe au den Portliei len ire«*libc habutcti er.-,it'll wit den müßen auf nOc Loto unb Litnbe leien, an^ren^end und uitftvfccnb an bemate S'crbef ernnti Irlich belaßte t'ct-ü desonbere 9er« theile haben btinfc besagte Oicrbcfferuna: und »ie Helten der be'auten ^icrbe'fciur.t) tollen b't Au?giiben 'Sir voiberaehrnbe unb nnbere ä'Ieffun« «in und für areuieub i «b-u 'fiacr .tnliug, t:i 15. 1»1(#, .uai toniffl £jti|, gel". -V u„ WrNwe von lâlwrie» .oe.v, ui fWmrr 10. LevenS« ibre. Tie jkerbtauiig findet sum vom 1 tauet» ou3„ i'iü. j2o 2'isO*reaar illbenuv. um imftog, den 22. Januar, um l** Ubr Nach- a ler /rau Clisslbrti) VoelKer, geb. a e i, 4m Alter von 76 Jahren unb 4 Monaten, Be «dtgutig am £Viontag ^ia&mittafl um VVertue, üöfllnut Lanuar 1910. um 2 Uhr von ^Cr Rareöc de? Teutschen prot. ^Zrredhofes an a:z Donnerstag, den 20. er -u Don. Morgen/, Sektion 7. XiiB Oer Xtieclur oi Publik hierdurch ermächtigt und ungetoie en werde, etilen lijutiiilt auszufertigen und au?«ufubten file N» gtt Äcrl)e1Iecung mit dem medrigUen und be^ v.-,! bietet nail der VerofeiitUchung y nfntr.miiüg m't dem i",t'rte. 2 111 2lese vrbmiiani toll in Kraft tre ten und '.iSiiliiglvU haben von und nach dem fefc» festen vom lÄefeet erlaubten Heitvimtt« an. iiui'itt cot lu. juiiuur V«'. I Äcfteitcerar.tchlag detrag: bit Summt von |17 rtiO.'. *p «Iter von 4, fahren xt? •Arrrbtgimg fiir* $rflien Isfj der Ttrekt-r fur orten!lichtn 5?i V vok? der 5rave^.e des QuZifjtvn Ariedho- hierdurch aiuorißrt in. tie Koken vvn de- »g»rr $ufctfferurg au» dtn th-mehmtn a,:4 Mm Verkauf von ibenrs. wtlch« fiir btfagttn Zweck auf jegitbtn werden uns btlor.nt sein sollen eis .htitii 'vn rt al., Avcr.uel Eetver ($enftru:ticit ßonb«, lu btiobles. Paffirt 10. Januar A 1S10. o n e I 8 Präsident des Stadtrath, littest: Sfctrfn Hen»«rs«it, Clerk. 15.22 f&int Crbi«««i, N«. 1,639 jur Nergräc« rung der (iurbltnie am norbtrefüitf.r idt von ftijblar« Avenue unb üBtdRillin Streit Sei »S vtiordnet oen dem Etadtrsth der Sin-: Cincinnati, Btaa: Cbte: Eeknon 1. Tat die Ifurbi'.nit an der nerfcrer: lichen irtf« von Higdiano Av.iiae ur.i Tic'DlUl Mtrahe. in besagter Stadt verändert u: bâfe Me ffurlilinie wit feiet htrgefir'.': tuerbt: Büfsngend an btr McAiillan Strafe an einem Punkte ,tools 112i Rufe totftiich von brr Äreuiitng bet cetebe (Tittblinien an P«. lio^cfette »e:i 'ilc« VtiCaii trabe und der Weft!e!:t von Higblaob Vi venu«, und sich Dann nerdroorti ouCejnenb an «i »r Biegung mit tinrot Wab us ren j»e:f ('2* Rtié j:t etilem Plinkte, an welchein hti'agtt ('urblinie bit ycroBt dmbllmt an Per Westseite im Avenue trifft, welcher Punkt sich jivoif i*ui nütblidj von btr Artu)ii:ig t»r gtmrt:: CntDl'iiiiit an der Nordi'eiie von McMillan Etrofsc und der ajeftitit« vor. highland Avenut btfinbe:, veiiüiegert Utbereinftitninuiig mit der detxâ?ten lc.4ii:an?. Crtttrii •lieft CrDtnanj soll tu Rtct tre.en uns («uingktit haben vom imb nach best frührst«it vom titesetz erlaubten ^jeirpunkre an Rafflet ant 10. Ianua A 2 Ü'IO 1 1 o 3 e n n e PrSsibent pro :«.n, bes Eiaduath». fittest: Edwin Headers» Clerk. 15,22 E auf btr andere» (Seite. Uljrraif Belodnung ubjugebnt im ftatlin Ht'iel. it. xcng. 1* Verloren: Sin SantmcMäfchdbcn, cut« haltend sine kleine l»c!bbor» 9to. 1.637 Sk-ftimmctib fornit= mis der luhmi sPerbe,ctiimi hon Stxa Gurnet Ävenue bi:• Highland Yidc» tpiiUC Vnit iure, «et e» verordnet von Stadt Cincinnati ©taut aller dazu erwählten 1V1 menb): dem Etabtratb der Cbio ibrci «'iertel ilflliccet itbereiitfttuv Cefticn 1. Dah ?5 hierdurch beschlossen wur de forUiifabten mit der 'Serbtfn una von i'in n 'flluvc Him Burnet Avenue bi5 viablnrb »tvrniif, burm («rubiriiittT. ?excii tum Wi anil-vJurb-i, juaitprn bei (Soffen in it ^ritnil'I'IOk':-, bet" Ittibtrvrrtrr« mit .siiflelftfiivn inib jftontttiifiuMi der nöthigen Zrainirimqvn. ^ntct^ unb Zkuy mauern in tSemäfthcit einer Wcfiilution, hnffirl am l'"I. Cftpbvr nnb in (*ein«i',i)ctt brrllii nc unb SpiMtfifiitiontn, yioranfdiiiiacn nnb iw filen die iritbvi yni.irlicciiu'n nnirbvn vitb kv' dtifltfunt bet £f?icr des Dcpaiteemcnt of Public Sfruirv. èert. l'. Iah fünfnndzwcmzia t2M Prc'u"! Intimi unb V-röf'enllichuiig von Nötigen, We'rluticnen nnb erfordernden Crbi» nan.ttn für bie Blbürfenino von besagten ''l»« liiert, bie Rüsten bet ini.irtruttioii forcic die Zinsen auf t'.e j'onb^, treUC« vor der Kollektion son hinaüS'iefAobfjiH! ^ahlunacn von '.'«"eh* irmtl au»'.eaev«S werden, unb nnbcren noth« rriTibitien i'iüSaahm vi f.* fi*!tthcn. Sektion 'V dit'fo auferlegten x'lfftftntfnf» ment* ,ed« ein) iyhltchcn Zahlungen bctabtt treuen sollen mtt ..:nfem ^u vier 4) Tro. i zent ver aus tue hinauf1'!j denen Hafiliutum txt (fiaenibfimcr irgtnbmef» chfii besteuerten Pidrirtiuzniif t.inn aber aach. it nacbbcm w,e et» t* milufdit, solche? Uif^nient i bear bezahle:: innerertt» zwan,«i» 2t.O lasten vnn und nach' der y Virunn der def:euern!en Crbiiwn^. tn luflsfiem ^aiie btfßsjlc# 'Piiur.S'lfielt» «rent nicht die Sinsen auf nie ^onbs tit stich f*'tef?e soll, die bnr der ÄoNekttoit der 6inau ge'tSuher.en Affefjment«Zahlungen üuSßcaeben werden. e'Tti.m 4 Tast SJonbS der Elcbt TincinnaN auäflef.thvn werben sollen vor der Kollektion von Wffch!:.er.t*lifll^cfciiitnien, unb ,wa« u einem Cftraa, der ben'rlbeit gleich kommt £ctr.j 2af der Xeu Ci-r i$efc:nmtkoften Von hv'iiijtn: iPerbe^erimfl. welche n:J»t fpejtieU sto'tcn C,?T besteuert wurde etn'chltektl'.ch der Kotten von- v«. rtrcu-unnen nebst den «rtten von irgendwelchem dent Pariwe'll, nebst ben^ arNaelo^enen -.in'-'N. (frunbttiJentbuni oder Untere!'? darin gekauft apviopriirt, und die Zlo'ten und Uusjzaben irgendwelchen ApproprialtonS-Versadren« dafür und die SSabenerfaye. iselche irgendeinem !5e Uver von angrenzenden 2C:!bereicn vder ,lnte» lessen bur in zugesprochen, unb die ftoitfu und «umgaben Tür irgendeinen solchen Vtrff!net, von dec Stadt Cincinnati au? rem rlv» de» Ver lau't bon ?'oiid§ befahlt werben sollen, die von besagter Stadt für solche ^tuecfe unb tn der 8'tietic iUt*8tgehen weid«» sol.»», ivie rt baâ (*ei ev vorfehielbt. kUtioii 1 Takt alle Lots und Otrundfttid?, und onstoftmd an beide Seilen der zwischen vL'uinet Woetme und vmb' iijür iUUtiiue, beiteiier neiden 'ollen für et fugte i''.erbevruiig. wie oben beschlossen, v u 0 !l (H 0 11. Präsident deß U'.adtrathtz. fc «Ubersee, liUrt. 1 «tieft: CUtn /£i ntC i n a n Ii o für osfenilichen dienst it Ho. 1.tilts—Tea Siteftpc fiir osfenilichen Xifr.ft auivriiirres mit an rofiittti fBtt|ufabren ni: der ii'ertxWftitnj bur* KtiraUtirumi fiir oen Ullisiu% dt5 CkufUichfrnwrm oi-Ii Harrison Avenue, jwiichsn ii)ixr s luKpioek ichtr viinc unb der ftorpucuttuniluiie itr Siudi, Urroiltr Slventit. ti n t^arri'^n «venu» bis Ltatbea, Avenue, Siathetn Ävenue, von Urmiler floenut bis ttrpiar (iouti. und 'tiuplar Geur von @tai!m its nut bit Platence Aoenue. Wcftwoov. Sei ts tttcrbnti von otm Ltadtrath btt Ctslt Cincinnati. 6tcat Ct'c irrei üiiertd aller daj» errochiten Mitglieder ubrreinftnr.menb/: Sektion 1. last der Tirtkter iur dffenelichen riti-.ft hierdurch cmionfut uns angeik.efea ttt, irrt« uiabvtn mit Oer Siorbn'ftrung durch Äanattfutw» •„t den «dfltifc CfS CLirrflachtnicafieri von fcartitu« .art!ut, jttnÖKi jVi'bft'c iioiDiutnlichcr fiiiir tret der Äotpfrottonslinit der Sua: UlN'iler Avenu von fcatiiic: tkvenue bis Butbrm yrnvie teil*in Avenue von Utmtltr Avenue Iii -Vsplar ttyurt, Pessar Court, von S'aiben Avenue i i rettet Avenue, Wcntvosb :n Uedereinftimmunz .nit einem dem Siadtratb übermittelten Wieirbcr» an'âilage uns icftgefett tu einer «e'oiuiien die. fev Käthes, betitelt: ..6ine 55e'?!:ttion, welche es ^r r.ttbtrer.tig erklär: ja ttrbelern. nur fur Cts.» .ichcttoa''« die Harrison «de»tie. i»iicbti: t|tiber'i ".rdmeftlicher X:int und der ftarretaf.tnt-lir.te per itadt: Urroiler Ävenue vou y union Avenue bi* Statbem tirtnur Stathetn Avenu» oc Uew.ter Avenue bii l'utiar (ouvi uno Povlar Uvuti, »o» Btffthem Aveinie bi» (ilatente Avenue. Üsiefttoetb," ytfftrt Bern Etaotreth am Ii). August 191.»!' besagter /Bi «t* bi n e tt I 51 e. L640 8nr Sir pre« ptitrung dor. (fIgtntbum jtvttf? t"tnticheit 5. braud)5 fur CttofetnjttKdt sent North tioeiuit uch. Sei e? verordnet vom Stobtratb der Stadt Ginrnnari. Slant Csiio '^rcei 2r:!te! aller dazu erwödllen SJiitglteber übereinstimmend): Sektion 1. Tafi in Uebereinfi:siniurtfl mit einer frü&er vom Stabtrntb vaff'rten .'Resolution liierdurch ieffen Absicht erklär! wird Aiir t'ldvro. Iniirung de» nach'.'e&ettd deschr:ebenen Utgeti» lhilms. und wird bai'r'bf hierdurch oprrofrfirl h»btifi o'ffeüilichen Gebrauchs sü» Strafcen» necke, nämlid): flriüngtnt tin einem Pti:ik:e in der südliche» i'l» ven SRortb Avenue, besagter Punkt biiwt die ir irbofvUëtff lien Vot *7 b»r Galbteetl Urtersbtfiei» »g, eingetragen in Puch 13. Seite tz (f. iM. nit fübtodrtj an den östlichen irtnier. von S:nt•:• und 77 inflvRve der (taifiineB llntfTabtbhhing ju einem Punkte in Der %i.Tbhri• v?n einer lev besagter Punkt bildet vie Südost.ifdt ecu 77 eon besagter Untetabtheilong: dann tot', 3rt6 an der SÜbÜnit von briagter tot 77 eine v o n I i s u z e o e e e n i a n n n o -.rt« paraüel j« «üb 10 fiui tn:f rnt Mit bet ei't icbrifbttitn tiinir bit Silbltntt von *6: leiiut. Dann ostwärts an besagter Siiblini» ii, iB mehr coer »»ttiftr, d-.è jut:'. Bn'-tn??s!a?,e t£-n SB.'cn vef'einen i'i bier-.u be gefüat.) Sektion 2. Tah der Stadls Solicitor Hierom ch foiimächtiflt uns angewiesen werde sich n:i «t Gericht von kompetenter Jurisdiktion ,u nbett und eint urg einsehen ju lasser., -Iche tint ilnttrfuchnng an ji:stellen hit 'ib.r Abschätzung imb Vergütung, die für besag kiiienihuin befahlt nerven 'oll Sektion 3 Tcih die fto'teti und Ausgab befugte Avprovriuttoii von der Stadl tft mati bezahlt werden sollen aus dem tirmfo: rii vo» dem Berkauf der von der besagt« :act für solche 3treffe ausgegebenen YonS*. I Sektion 4 Tiefe Crbinan-, soll in «rast tre* und Gültigkeit tm&fn vo» und nach dem i ideften vom Mefv.e erlaubten He!ijmnkie an. i ieffitt eui 10 jsiiuav A 2 1 ':0 o e n n e i i .1 i 'fi e 1 11 V"': v»tfp d'f Hu«flnbe von BondS im Betrage von $L'n bebiifu i'Vnsiha'fiina eines iumdè für ben S'lnfaiif ober Monbemiiitunfl de6 nothwen dig on Laubes für HeriieUnna einer Polizei Tfa^ tie it tit dem zweiten %*oHvi'Ttftrift und leider: u feuv eint libnli.t btiitrltr i riittiii V paffiN c. t?). Scjtntbtr 1W9 und uitmwiir: 1 .V', (rei e« verordnet vom Stadtriitti der Stnbt Cincinnati, Staat Cljto ^tvci Tnttel der da vi crii'üiJltcit '.?Utalieber üfcfreirftmtmenbi: Sektion 1. Ziift e4 nach dem Ermessen t'* Stahl Iii tbv der Sinbt l^itn wtitnti nolbwendia üt. 9tpnh? der befaßten Stobt niiâjtiu eveii und $it verlaufen n bei Zumirie 'o"n $.m nin .nn iiebv' Vlnfd'nffima etnee» onbS f:r ben Vlirfaiif oder bie ,»ondeinniru!?a des nothwendigen k.'andev fur hie veiftetlun« einet Polizei-Station im oweiien Vilveibtltriit. Sfttii'ii 2. Taft die ^phM )»«i besagten Statt niivtieavbeu incrdeii sollen in her Hobe von *tonv,tittiHifei!t Zoliiirn |20,nno W) «iir Me Vortu'iiiiiiuien .'i.'ecke, Tie le'agien Voiib'- sollen mi-s-argeben werden in ?c nciminrtintt von s.mmi hu oder mehr davon, je nach Otmeifi'it dec- Stadt Auditor?, und Zin'en itcotii -,iiv iKofc veil Bier Predni per ,"iabr, »ed!!'«r l)iilb|iihi iiA tilth erfi*liiti oiirch daran befindli che Itpiiven.v ^fiojit i^riin» iclifii heul 1. lagt IM rtrbriifii bflitti nnfc jablbar 51,1 vierzig ^iiftre nach dein Toliint in der ?lme ri:an ^r»«iige Slanenal Pank. ?!ew ^ierk Pi:», e w S o i i i i e n e n e i e n n '.Viuhpv und Slndttor der Stadt Cincinnati nnler zeichnet sein, und soll ans t*?ft Voiivon? bie 11 n tetfitrift de? Auditors gedruckt, lilhogravbirt oder ucabii't fein. Settfnn Ter Wnhitor der lelaaten Efubt soll viftft besagte Bond? luttt Parlwerih nr^ft aufaelaufenen y.insen ben Trustees bre- Tilanna^ fScmb« osferiren. mid. twin besagte Trustee» enüveeer alle oder eine» Tittii b-r bfücten ihe.iol nehmen, dürfen tut oder tvbrm 'Wanuffritl-^crbl fiir die so gmemmenrn ft'ijit, a"è?e«,den werden, die 'Riitahl bleib! Sem fliiiisuntm der genannte* Irufipf? iitcrlofffit beires, ffatiial (oioichl wie S'.r/en daraus find AOhlvar in der Office des Sitanmeifirre der Stadt Uinrinnnti: trenn aber e Trustees de« Tilauna-'foiid? sich weiger irgend einen rbet alle drr bfsajfer ?c«d? To u V aufgelaufenen Zitt'cit *u iiefjinen bann U len nüe oder solcher 7b.'-l dec besagten 'J'ond tvclcfse die besagten ?rustee-? n nehmen sich geweigert haben dein ?oe-rd rf Com« mif'ioners de» Tilgungsfonds des Scbul. titrifi? Eon 5ineiniiâi jn Pa»'. unb den cnfjeicu» •füfit viinier. offeritt werden und ebne stenfurrrtu« Any.'bot, und wenn der bejahst froiB es lrenimiff!onevk fifle oder irgend et reo 'fbeil der befahlen 5*vnd« iietmen feilt-, dann können ein inrhrur Manu'kript-7vitd» für die über» nomnintfii iPeiit) ausgeg'bru werden, die tlrtahl blf.bt dem ffliürtinttn t'i geu.-nnken ^eotB es iT.'r.ini'fffpnerl übfriofer, teiteè, ffaritcl foireb! tele fliiiffn darauf, find |ch!bar in der Cffite bei der £riM Kineiiti:ati, wenn aber bet (ivnarnie Board es Peinn-tfiicner* sich leeigrtt, !r# gensteinen oder alle yunbS tu $tari und aufgelau fenen Linien end ebne ltvnkurre!ij?lnzed«! ,u Über» nedm-'n. drnn soll der 'ähiritcr die rifbige-iemmerftt. deiaalen Bandt de.iS-n iaflrii tn r»t Weift und ^orm. tote MTßftctrtebf'i vorn O'.vfr'v und b!efei Crbm-mi und avin öffenlitdier Verkauf an ei sen UND Verlaufen in der 9(viit, itit t:m fltf» fet'.e t'or^rf»!iebfit. aber nicht au weniger ul Bftiicn 4 Ter durch den Cetfauf Messt 9*pub« einteile betrag, onsgenoinnicn die Trâ« inien und a»ioe!„iei'èn M'n'ei', fei! h»rr Sdbnli» ineifter der Stadt Qineinnnti überwiesen urt rein .Police i rparhtttut ^nturufcoitnt iurt' i!t?t (a,rieben treOen mid. ivvii die' nicht vom •Wesen andenpcMio voraefcdrfben. ben dem Sctavmfiftfr auf Nnwe sung de» Ssubitor» ans Befehl de» SitablfabrtMmktor.* ouwablt und ft'il vom besagten itfktcr fiti die in Sektion bu'ei- rbiimiij fyeiifi jirten .iroetke verwandt werben Sekt len Xafc rbinani We. 1 beliie!! .ßi.if Crbinani, brftimmenb die Stuegebt von ifenM int thtiretif von IrJu.'JO'.V» zum Zwecke der fun e ne» Fon»! tut e'n 'Aükäul t»rr dit ficr. »rmiiinitig ten fcan». weiches f#r die fttemin« eixei #üli}!i £tatic(i im itwitf« Potizei ^ifri!!! bfr.tabigt tetr»-, pasiin am lejembn l'v, hteibiirch tDibtrnifrt ist Set:,sn Ii tifie Crbfftani fefi in jRtaf: tte» in"Ü«öft» I ten und Gültigkeil bubrit von und nach dem friibellen vom «^efct erlaubten P.eitDuntle an. chalfilt Hm J't. ia,iuar i'^Hi 3 e n n e Präsident Pii- lern, det Stabtraibl, Attest: 6 6 i n Henverfoti, Clerk fforddeutschsrJZloi/4 Rew f)or! und Bremen. 6kelej|f!i#f Sfti.iftlbnm#fer jeden „lireiiprlnxetilB Vecllle«^ i „Keitt-r niltivlm 11 „Üruapriai Williel „Kabvr «l*r Ur»«4g/* W«(]r(ia(iiiiyf Po«ev,«»»» a!,M Ittit neuen Xi)bbrllifiraitlir:rtinV'rr i. IS.1M8 Tonnen«5bet!k rr/* Ion« W Bet* ,|Frln* rta-driili Wllhr ^,1'rlIiM Citri Fri*«irlch'*t „(»ruiarr Ii ursüfal", „l'rif^rich *»r OrMf." „BaebaruHu,*4 Hzeraea** lbßr!«j%igcVoi'tbiiii|»fe» jefcrn I »ueerH*|*# „KfaHa," „Maln", „Luetiaw", i I e a I fiCealüTC Z *b«übern*frr jede» G»»f««g l.ulae." Hlibnlg Marseille Otemuo »ie eapei bt itmaut OH 'J' 'e 'L s t-2 a t» (w*ft«n«--(.ienfi«inti*6»ei fl«t«ftrta L'IBS C3„ Smdtif, I. T, wwi| w»6i*wej| 8Tttt«..Sgi Agenten für Cincinnati: an faJtimel Bank: ir'i ntoruil 4. und Walnu: Straft' Öeftern German N a i o n- a n k $tr.: S .«hzhn ék Pncl'ton »err.an liiieèiUiiWVÉi •w^gpv Albarf „PrlaaMtla Irene"« .,\e«haru •erin«::dit 8imibtungtn in Castth a H»|ichen»» N o e u s e o y 3 S e i i i i Marseille ?,e»è«i »ler«mbr!«. Ben tf es t--üR 111 e i e r—L coast*» Ii 1 v. »an». Mit e i u Son», if—39 Cft Wtrtt Str. turnt, Vvenu eck. 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Re» Ötr.a •Sümenta 12. .in- »Pig'. *tv lfe:tnurba ....18 3#bi i t*'l'i«:!t»a 1a **rte Ittumnl l^euibutg difctt. »Kiihrt a(cht sa* SHewH. „Itactiurè' 5heS» cu»*tneUt touriiteii l-'Vt fiir fahrten n^iu wohin. HiU»durq.«aitr,ta.iciUie, 45 »teabteee, A. M. geliern Oetiao* eaal 'wi'te aitv.ta »e,ant. Httl Viert« »»ich#. Iß Ha# «tri' jp^ewwtfcJ^eäSM&' "'f '"WtyV', X' ::zi ti'icfjciÉHttHcr Phone Elm 231, Phonc Elm 594, NORWOOD, OHIO. Bänke». Reserve 'W .sson,noo.oo .$176,625.73 QUEEN GUT SWINGS BANK THUST CO» {fünfte esb CI« Etraft«. SÄhrtre wrf ew*mt»s. Awfee ras 5ei,^te»»«wa gdaktt li rtt «urf Otts!. MK, MCfB» flmches a it fr». The Market National Bank. FlMULCHKtHSN PMOHITMTU tech» »rozenitge i V AMTItH. UnKfieiurMr ta Chi». Tiefe Aktien find unfrttr «nf.cht nach ebensogut c:* tie de'ten Induftr-e-Mtien. bie o'ferirl wenden. isiäUtit Wuelunft a-' The Market National Buk, Vierte uwb Olu« st ratze. V»»ds» Aktien. Bonds. Aktien. CHAS. F. 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