Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 26, 1912
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—Die Lärm-se —1l lfcsis Presse tust stas I Mich-in miuntmtssabme des I Svnn ta aq- und kostet ss.00 für das thr l Mut-stopfte sonst seh J f Tagliche Ausgabe. Jahrgang 48· Sau Antoniu, Montag den 26. August l912. M Die Abs-entstehe lfw Wo Pressa fast TM cremsch mumi- stMittwoch I M W MW 82. 00 für das Jahr Nummer SMIL Inland. Roosevelt Wollte vor nein senatslcomite erscheinen. Keine Sitzung; ck wirst einen offenen III-leis schreiben. Unnalvill vom-zeichnet ,Mhe cle- Bahnungliielcs bei cokning. Roosevelt hat verlangt, ben te vor dem Untersuchungskumite des Senats erscheinen zu dürfet-, um die. Beschuldigungen des Seiiator Penrase und des Herrn Archbold widerlegen zu können. Das Komite bat ihm jedoch mitgeteilt, es sei un möglich, in diesem Augenblick eine Sitzung zu arrangieren, Vor End-: September werde es schwerlich im »Staat«-e sein, ihn varzulassen Nonse »t2e·lt hat sich daraufhin entshiossem seine Antwort auf die Erklärungen Peinen-fes und Archbold’-:i in einen Vrief niederzulegen, den er andas Komitxc schreiben und gleichzeitig veröffentlichen will. Priisident Taft hat die Kaval bill unterzeichnet Gleichzeitig sandte er dein Kongreß eine Zuschrift in der ex empfiehlt einen Beschluß an zunehmen in dem erklärt wird, daß der Kongreß die Bestimmungen der Bill nicht als eine Verletzung desi HahiPauncesote -Vertrages ansehe. —«Als Ursache des Zusammensto Les, der sich am 4. Juli bei East Geruhig-, N. Y» aus der Delaware, Msana F- Western Bahn ereignet hat nnd bei dem 39 Passagiere ih Dis Tod fanden und 38 Passagiere Und zwei Angestellte verletzt wurden, Mc ofsiziell die Nichtbeachtung qu Nichtbefolgung der Block-Sig W durch den Lokomotivführer erklärt. Zu die- I few Besunde gelangte der Chefin WH. W· Belknap in seinem der Im staattichen Verkehrskommii mission erstatteten Berichte Als ci ne Rebenursache der verhangnisool len Katastrophe bezeichnet er die Tatsache, daß ein Signalwärtek Na mens Lane bei-fehlte, Torpedos als Mgssignal zu gebrauchen. Der Bericht konstatiert ferner, daß die Block-Signal Apparate vorschrifts mäßig funktionerten und die Kata strophe hätte vermieden werden kön nen, wenn die Signale befolgt wor den wären. Jm Uebrigen empfiehlt der Bericht den Gebrauch von stäh lernen Baums-. generat Postmen ster Hirn cock hat eine Million Dollars mi gewiesen zur Promotion non Post« clerks und Brieftriigern in Postos ficm erster und zweiter Klasse Jetzt wissen wir’s. Der Ge iränkehandel ist die Ursache der ho hen Lebensmittelpreise Eugene Ehapiih der Präsidentschastsknndis dat der Prohibitionisten, hat es ge sagt und der muß es ja wissen. Al Ip, fort mit dem Soloon und das Nindfleisch wird auf siinf exentss her Wachen! es- Während eines starken Gewit S wurden am Sonntag in St Lunis eine Frau Elisabeth Saus dörf end, ein fünfjähriger Junae Dämons Oklie Meadows vom Blis erschlagen Ein gewisser Eos-Daruin Mies ein erwachsener Maus-, dcr neben dein kleinen Meadsous It«nd, wurde schwer verletzt. Jn der Nähe von De Sato, Mo» wurden ein gewisser Jefserion Ruhlo, seine Frau und seine beides Töchtet vom Blitz erschlagen. Der Einzigr. der von der Familie mit dem Leben davon kam, war ein es Wetter Sohn. Die Leute wohn tenznsomnen in einem zielt Präsident Tast hat ein aus Regiekimgsbeamten bestehendes Ko mite ernannt, welches dir General Zollabfchätzungsbehörde der Verei nisten Staaten, die ihr Hauptquari tier in der Stadt New York hat 'untersuchcn soll, um festzustellen ob säh Mitglieder der Behörde der Pflichtvcrnachlässigung und von Ver Men« im Amte schifjdig gemacht ha ssen oder unfähig sind. Das- Un jersuchungå Komite setzt sich zu Isanimen "«aus: Chandler P. Ander son, Anwalt des Staatsdepartei ÆÆebd 1r., Zollkollektor m un W T. Dennisdn, W Generalanwalt der Verei nigten Staaten. Dennison hat s. Z. die Verfolgung der Zuckerzoll De fraudanten geleitet. Die Untersu chung, die sich auch auf-andere Hä fen als New York erstrecken dürfte hängt mit dem allgemeinen Plane des Schatzamts, den ganzen Zoll dienst zu reorganisieren, zusammen Die Regierung erhielt inosfi ziell Kenntnis davon, daß der öster reichisch ungarische Botschafter, Baron Hingelmüller von Hegevar, von seiner demnächst beabsichtigten Reise nach Europa nicht mehr zu rückkehren wird Der Baron ist seit achtezhn Jahren Botschafter in Washington und ist der Senior des diplomatischen Korps in diesem Lande. Der infolge Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand tre tende Diplomat wird dem Präsiden ten Taft von seiner Abreise einen leschiedebesuch im Weißen Hause abstatten, wird aber diii offizielle Benachrichtjgung des Präsidenten von seinem Rücktritte und die Ueber reiichung des Merufunigsschreibens seinem Nachfolger überlassen. Stimmgeber von Los Ange les, Cal» werden in der nächsten allgemeinen Wahl über die Wieder einführung.- des Freilnnch in den Wirtsch’aften abzustimmen haben. Der Stadtrat hat sich geweigert, die Verordnung, wodurch Freilunch ver boten wnrde, rückgängig zu machen. Befürworter des Freilunch haben eine mit 27,000 Unterschriften ver-. sehene Petition um ein-Referendum Votum über die Frage eingereicht. Unter den Unterzeichnern der Peti tion befinden sich 9000 Frauen —-O.O--— Texts-. Senator Bailey hat erklärt daß er entschlossen, sich nach Ablani seines Amtstermins aus der Politik T zurückzuziehen und nicht daran den ke, sich in zwei Jahren um das Amt des Gouverneurs zu bewerben. Joseph L. Welch, ein Jnsasse des Konföderirtens Heims in Au stin, wurde am Samstag von einem andern Jnsassen des Heims Namens M. B. Tyler erschaffen. Vor ein paar «Monaten soll der Erschossene Tyler von den Türstufen eines der Ge bäude des Heims heruntergestoßen haben und seitdem herrschte bitter-e Feindschaft zwischen den beiden Män nern. Samstag trafen sie in der Wäscherei der Anstalt zusammen und dart fand, ohne daß ein Streit vor angegangen sei, die Schießerei statt. Tyler wurde verhaftet.- man glaubt daß er geistig gestört ist Welch war achtzig und Tyler ist siebzig Jahre Gouvekneur Colauitt ist nach Austin zurückgekehrt Er beabsichtist demnächst eine Reise nach den Pari ficsStaaten zu machen. Bei einem CampsMeeting im Skillman Grove nahe Marsa wurde Frau Claud Matthews, während si nachts in einem Zelt schlies, von einer Stinkkate gebissen, Ihr Schwa get erschoß das Tier zund der M desselben wurde nach Auitin ERK wo man im PasteursJustitut fes U ti-, daß das Tier toU gewesen fei. Frau Matthews hat sich daraufhin auch in die Behandlug des Insti tuts gegeben. Jm City Park zu Temple fand am Samstag eine Massmvers inmmlung statt, in der gegen Au nahme der Prohibition für Bett Connty protestiett wurde Jn Bell County findet Samstag eine Local Option Abstimmung statt. Jn Hauston wird, während der Zeit vom Il· bis zum 16. Novem ber der Not-such Karneval abge halten« Jn Yorktown starb Christian Sauermilch im Alter von 69 Jahren. Er stammte aus Dessau, kam schon im Jahre 1856 nach Texas und hat seitdem in der Gegend von York town gewohnt. Bei einem Unfallj in eine-: Gin zu Perry, achtzehn Meilen von Waco, wurden Wm. Morrowski ge tötet und Wm. Luedke schwer ver letzt. Jn der Gegend von Taylor soli durch Wind und Regen oiel Scha den an Cottonfeldeen angerichtet sein. Ein klarer Kopr km Verdauung und ein ofes Mist nd einige der Resultate a ol e des ebrauchs san Tun-« Leber-Pf en. Este wirkliche that-sehn Eine ablolnte Deiluag für stopft-binn sem Maine-tm Ma enfaure, Mitlei dtaiect,»Dh-Zpepsia, iliositåt und ahn- l licht Leiden. links lebet All-EI. """—åuztand. I Peinen-se sei seiner Mittelschi- grosse-nie empfangen Heronlan-s·l’nknieke. Fiktion-ehe Kerle cses sozial erniosnsnten o-. Vollan Aufregung in Sei-bien. Yuan seht ltai ancl san Yat sen verständigen sieh. Der Premierminister Neumond Poincare ist als er, von seiner er folgreichen Mission in Rußland zu rückgekehrt, von dem französischen Kreuzer ,,Conde« in Dünkirchen an Bord ging, wie ein siegreicher Ge neral willkommen geheißen worden« Die Stadt hatte Flaggenschmuck an gelegt und die Bewohner strömten herbei, dem Premier ihre jubelnden Grüße zu bringen. Bei einem vom Maire im Stadthaus gegebenen Frühstück hielt Herr Poincare als Ehrengast eine kurze Ansprache, in der er erklärte, sein Besuch in Nuß land habe zu einem vollständigen Einvernehmen über die gemeinsame Stellungnahme Frankreichs und Rußlands gegenüber allen Eventua litäten geführt, die sich etwa F europäischen Komplikationen in O genwart und Zukunft ergeben könn ten. Dieses Zusammenhalten habe eine ungeheure Stärkung durch die Unterstützung erfahren, die Groß Britannien den russischen Zielen an gedeihen lasse. Nach viertägiger Dauer ist in Goth das Deutsche AeroplamTurnier zu Ende gegangen, das eine Men ge Vorführungen interessantester Art gebracht hat. Besonders fesselnde Uebungen waren von Aeroplanen in Gemeinschaft mit Luftschisfen vom Zeppelin Typ vorgenommen wor den. Die Flugzeuge manövrirten mit und gegen Lastschiffe, und das Ergebnis war der Beweis-, daß die Flugzeuge in vieler Hinsicht bei der Verwendung im Heeresdienst den Zeppelinen ganz wesentlich überle gen find. Wenn die Lehren des Scheinlampfs auf den Ernstfall an gewendet werden, so ergiebt fich, daß die Lastschiffe durch die weit behen dercn und schwerer ungreifbaren Aetoplane zerstört worden wären. Bei den -Uebungen beteiligten sich Acroplane der verschiedensten deut schen Konstruktionen, geführt von den besten Flieget-n Deutschlands. Bei der französischen Stadt St. Moos hat das erste Weroplaw M angefangen. Es beteili M sich Lustschiffer aller Nationen an dem Rennen. Patriotische Worte hat in der Kammer der Abgeordneten zu Mün chen der bekannte sozialdemokrati sche Führer Georg Heinrich von Bollrnar, welcher feit Jahrzehnten Mitglied des deutschen Reichstags und des bayerischen Landtags ist, ge sprachen. Die Worte fielen gelegent lich« der Debatte über den Militär Etat. Der Kriegsminister, General d. Kav. Freiherr Kreß von Kressen stein, hatte sich zunächst mit Ent schiedenheit gegen jede Kürzung der Dienstzeit geäußert, wie sie nament lich von sozialdemokratischer Seite dringend besürwortet wird. Damach ergriff der Abgeordnete v. Vollmar das Wort. Nachdem er sich über den Gegenstand der Tagesordnung er gangen, holte er weiter aus. Er be rührte insonderheit die Rolle, wel sche die Sozialdemokraten bei dem eventuellen Ausbruch von Feindse ligkeiten mit einer fremden Macht spielen würden. Jrn wesentlichen sag te der Redner: die Sozialdemokraten würden Alles daran setzen, nm den Frieden zu erhalten« Wenn das aber nicht gelänge, io würden sie Alles hinter des Vaterlande-Z Not zurück-— treten lassen. Mit Nachdruck betont-. der Redner, die Sozialdemokraten würden nicht die schlechtesten Vertei diger des Vaterland-IS sein« Aus der set-bischen Hauptstadt Vecgrad wird gemeldet, daß die Tür ken nahe der serbischen Grenze eine große Anzahl Christen ermordet hät ten. Sie sollen die Stadt Sinitz.1 überfallen und viele ihrer Einwoh ner getötet haben. Die Nachricht hat große Aufregung in der serlnschen Hauptstadt hervorgerufen. Eine Massenversammlung wurde abgehal ten und nach derselben zogen 5000 Person«-n vor das Palrss des Kö nigs Jud verlangten, daß Krng gegen die Türkei erklärt werde. Es heißt, daß der marokfuiis sche Piätendent El Habi, der die Stadt Marakesch besetzt hat, nachdem die Franzosen sie geräumt hatten dort neun Franzosen gefunden hat, die er jetzt als Geiseln kält. Die Nachricht, daß Montem gro seine Armee mobil gemacht, hat sich nicht bestätigt und wird jetzt be stritten. Präsident Yuan Schi Kai nno Dr. Sun Yat Sen haben in Pe king zusammen diniert und später eine lange Unterredung mit einan der gehabt. Sie erklärten später, daß sie in allen wichtigen Fragen einig seien. Dr. Sun Yat Sen soll ge sagt l«-aben, Yuan Schi Kai sei sir den Präsidenten- Posten außeror dentlich geeignet. Er sei ein großer Manu, den man nach Kräften un terstützen müsse. Dei« deutsche Kaiser leidet am Rheumatismus und wird mehrere Tage zu Bett liegen müssen. Die Sache ist aber nicht gefährlich Jm Seebade Glücksburg,wel ches im Kreise Flensburg des preu ßischen Regierungsbezirks Schleswsix gelegen ist, brannte das Strandhotel nieder. Trotzdem das Haus mit Gästen gefüllt war und die Flam men, bei dem vorherrschenden hefti gen Winde, rasch um sich griffen, konnten Alle rechtzeitig geborgen werden. Bei den Löschverfuchen zeich nete sich ein Marine Kommunism irelches unter Führung des Leut nants z. S Prsizen Friedrich zu Schleswig Holstein Sonderburg Glücksburg, eines Bruders der Vrinzessin August Wilhelm, stand, hervorragend aus. Verschiedene Uns stände ließen darauf schließen, daß das Feuer angelegt war Alsbald wurde denn auch ein Kellner unter dem Verdacht der Brandstiftung ver haftet Eine verhängnisvolle Gruben kataftrophe- welcher fünf Menschen leben zum Opfer gefallen sind. wird aus Ober-hausen im Rheinlands ge meldet. Jn der Zeche Neumiihl er eignete sich eine Kohlenstanb Ex plosion. Fünf Bergleute wurden auf der Stelle getötet. Mehrere tru gen schwere Verletzungen davon. Wieder ist ein Anschlag aus ein Pulver Magazin versucht wor den, diesmal«in Karlsruhe, wie von dort drahtlich berichtet wird. Drei Personen wollten nächtlicher Weile in das Magazin der badischen Hauptstadt einbrechen, als der Wachtposten ihrer gewahr wurde.Da aus seinen Anruf kein Bescheid er folgte, schoß der Posten. Das Trio ergriff dann schleunigst die Flucht. Obwol die Verfolgung sofort aufge nommen wurde. blieb sie doch erfolg los. Bei der herrschenden Dunkel heit war jede Jdeitifizierung der Attentäter unmöglich. Eine erschütternde Tat einer geistesgestörten Mutter wird aus der Ortsgemeinde Veldes, in Krain, Be zirkshauptmannschaft Radinannss dors, gemeldet. Die Hausbesitzerin Bevya hat in einem Wahnsinnsan fall ihre vier Kinder umgebracht und ihrem eigenen Leben ein Ende bereitet. Das eigenartige Benehmen der Frau war den Ortsbewohnern schon längere Zeit aufgefallen, doch erschien sie völlig harmlos, bis der Wahnsinn auf so fürchterliche Weise zum Ausbruch kam, als Niemand in der Nähe war, der die Tat ver hindern konnte. Durch ein Feuer im Hauptteleij graphen Amt zu London wurde am Samstag die gesammte telegra phische Verbindung der englischen Hauptstadt mit der Anßenwelt nn terbrochen. ———-.0.———· Jndiauet ans einem Geleise getötet. Nahe Nochelle, Jll., legte sich ein Jndianer auf einem Eisenbahngeleise zum Schlaer nieder und wurde vom Schnellzug ""tberfahren. Seine Sokglosigleit kostete ihm das Leben Ebenso geht es Leuten, die Husteu und Erkältungen nicht beachten, an statt mit Dr. King’s New Discovery alle weiteren Folgen zu vermeiden »Sie kurierte mich schnell von einem schlimmen Husten, den die Grippe bei mir hinterließ und gab mir 15 Pfd. an verlorene-m Gewicht zurück,« schreibt J. R. Wetts, Floydada, Tex. Schnell, sicher, zuverlässig und garantiert. 50c und 81.00. Probe flasche frei in allen Apotheken. Auf dem Dampfer »Progre so«, der uns dem Nimragun See fährt und den die Regierung in Be sitz genommen hatten, bat die Mann schaft gemeutert, die stiziere über wältigt und den Dampfer der Re gierung wieder zugestellt. W VaniErlaubnisscheinr. Edwin Wenn, Anbau, South Hack bekry Str.; 8350 International å Great Northcrns Ny. Co. l
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Okt. ’12. 80.00 weite Ka;üte, Kinder von I bi- 12 Jahre, die Hälfte obiger Roten weite Kajüte, Kinder unter einem Jahr Zwischendeck: Erwachsene, P age 841.00, Kinder 1—12 Jahre, P age 820.50, 84.00, Total 4.50 Kinder unter 1 Jahr, P ages 2.50, s4.00, Total 6.50 Passage: GALVSSTON nach III-Its s4.0.o., .Tot.a.l..s4soo weite Winter Rate, bis zum 30. April 1912 JCTCO weite Sommer Rate, vom 30. April bis zum 30. Juni 80.00 waeite Kinder von 1 bis 12 Jahre, die Hälfte obiger Reiten Zweite Kinder unter I Jahr TM Zwigendech Erwachsene 86.00 wi endeck, Kinder von 1 bis 12 Jahre law tvi chendeck, Kinder unter 1 Jahr TM Wegen sonstiger Information wende man sich an Abs-Its Ist-f- Ie neralsAgent, Gatveftoty Tem, oder an die naYtehenden L F. Rennert, Wm. V. Dielmcmn, E. McClanahan, M. Bynmm Sau Ut tonio, TegaD Clemens se Faust und Knoke Fx Eiband Ren —Texas; Stahl, Gonzales, Texas, und Bahn Bruder-. M M L wksrmn Mptknkm am- WW co. Agentcn für Iohn Decke Fabrikate von lmplements. 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Deutschland, England, Ita lien, Rußland und Frankreich bri »bcn sihre »Zustimmung. gegeben. Deutschland hat dabei genau festge istellt wie die Ausführung des Vor Hschlageszu handhaben sei. Es soll skein Eingreifen stattfinden, auch kei ne Konferenz abgehalten werden, man will nur Vorschläge machen, Ohne dabei irgend einen Zwang auf dies Türkei ..auszuüben. So recht) wird .es»«einem nach den bisherigen Mitteilungen nicht klar, wie die Sa che eigentlich angefaßt werden soll und-es sift nicht unmöglich, daß deni Herrschaften in Europa die Such-: agkch noch nicht ganz.klar ist; jedens falls-. geht saber aus diesen Mittei-! lungen hervor, daß man sehr Vor-i jichtiabargehen und alle Konsiiktei vermeiden wird. Das ist unzweifel-J haft beruhigendx »Aber ,ob man-aufs diese Weise viel ausrichten wird, das ist« eine anderaj Frage. Der deutsche Kaiser soll dem Berihihoid’scheii Porsehlage besonders freundlich- gegenüberstehen, wie er zdcm österreichischen Botschafter in Berlin bei einem Besuche in Wil hecmåihöhe ausdrücklich versichert lia ben soll. Bei dem Diner, das er am Geburtstag des Kaisers von Oester reich gab, erwähnte er in seiner Re deallevdings dieses· Berchthold’ schen Votsehlages nicht, aber er betonte in seinem Toast mit solcher Wärme die Vundestreue Deutschlands gegen .ül;e«r«s Qesterreich, daßmian sehr wol daraus verstehen konnte, er wolle an--eisten, daß Oesterreich auch in dieser großen, von ihm angeregtcu Vavegiing seinen deutschen Bundes genossen zur Seite haben werde. Ueher den Besuch des französi schen Minister-Z Poincare in St. Pe tersburg ist eine offisielle Mitteisj lang erschienen, die mit einer ge-» wissen- Verwunderung aufgenommen -.ist Jn, der Mitteilung heißt es, der Besuch Peinen-es habe gezeigt daß ·-die sreundschatslichsen Besiehuns gen zwischens· Russland und Frank. reiiix niemals besser gewesen seien M gerade jetzt und daß diese Tatsa ehe die Erhaltung des curios-Zischen Friedens garantiere, aber es wird nichte- von neuen Abmachungen und seiner Erweiterung des bisherigen Verhältnisses Leiagts und gerade das hatte man aufs Bestimmteste erwars tei. Wenn das Ergebnis der St. Peieksbukger Verhandlungen nicht-Z weiter gewesen ist, als was in disk Mitteilunge esagt wird, dann ist die Lage Werändert und all dei: Linne- den man von dein Besu ehe Besuches gen-acht hat, war jibciililssig."—— Malt-life Jm Geime zu jener( MReilnng hat aber Poineare bei semer Ankunft m Dünkirchen gesagt, durch die Verhandlungen in Si. Petersburg sei die Stellungnahme Siqu und Frankreichs allen Fragen dir ,gizxssstn Politik ge senkt-er festgestellt und damit das Winan vor allen Fährlichkeiten, die auftauchen möchten gesichert. Da nach scheinen doch weitergehende Ab uiachungen getroffen zu sein als die bisherigen sziaiser Wilhelm-War neulich in Fwnkfurt a. M» um der Einwei hung des neuen Osthafens beizuon den Er nun-de geoßartig empfan geii und bei seiner Fahrt durch die M det; Dafeneiiiweihung fand ein Siraßen mit Begeisterung begrüßi Galadiner statts im Ungarn ist noch immer kein Friede in Aussicht Der Minister president von Lukacs hat neulich seinen Wen qegeniiber »Rechen schast« iibek die Vorgange im Par abgeth und dabei alle Schuld an diesen Vorgängen der Opposition zngefchoben, die schließ lich ja auch die Hauptschuld trägt. Er hat dabei angedeutet, daß die Regierung ein neues Wahlrecht vorschlagen werde« daß auf dein Bi dungscensus basiert sei (eine sehr; schwierige und höchst wahrscheinlich wenig befriedigende Sache) und durch das die siädtischen Wahlkreise Vermehrt werden würden. Die pr Llitionsführek Andtassw Kossuth und sKarolyi haben jth erklärt, daß sie mit diesen Aeußerungen des Mini xlich nicht zufrieden seien und dal; »sich auf Grund derselben keine Ver ständigung anbahnen lasse. Also lwird der Krieg weiter fortgesetzt Zwisckien der Türkei und Jtalien finden unzweifelhaft Friedens-v r haiidlungen stati, aber Niemand »weiß, was die Grundlage dieser Verhandlungen bildet, ja man weisz i J nicht einmal, wo sie stattfinden. Es i heißt in der Schweiz. Und es· heißt s auch, die Türkei wolle Frieden schlie i s-en, wenn man ihr das Hinterland von Tripolis lasse und einen Zu gang zum Meer Es fehlt aber bis jetzt irgend welch-e Bestätigung dis ser Geriichte Von der Balkanlnilbinsel selbst ist viel Widersprechendes berichtet worden. So hieß es vor einigen Ta gen, Montenegro mache mobil und jetzt wird die Nachricht widerrufen. Von dem Zug der Albanier nach Saloniki hat man während der letz ten Tage überhaupt nichts mehr gehört. Jn Bezug auf das Blutbao in Kotschana, über das sich die Vul garen so aufgeregt haben, wird jetzt gemeldet, daß es tatsächlich durch die bulgorischen Revolutionäre pro voziert sci. Jetzt soll an der serbi schen Grenze auch eine solche Metze Iei stattgefunden haben und in Fol ge dessen verlangen die Serben jetzt auch, daß ihre Regierung der Tür kei den Krieg erkläre. Wenn alle-Z so käme, wie die Heißsporne es wol len, dann würde die Türkei bin nen Kurzem Kriege mit Bulgarien, Serbien nnd Montenegro zu führen, den Ausstand in Albanien zu be kämpfen und womöglich noch eine Meuterei im Heer, vielleicht sogar einen Biirgerkrieg zu unterdrücken haben Aber es wird schon nicht so schlimm werden Vorläufig ist vou all« diesen bösen Ereignissen, die wir schon seit Wochen erwarten, keines eingetreten und das ist je denfalls ein gutes Zeichen. Auch in« China scheinen sich die sehr bedenklichen Zwisti keiten zwi schen dem Süden und gem Norden in einer weniger schlimmen Weise entwickeln zu wollen als man bsek fürchtete. Dr. Sun Yat Sen, der ehemalige provisorische Präsident iund Führer des Südens, ist nach Peking gereist und konseriert jetzt mit Yuan Schi Kai. Er soll entzückt von dem Präsidenten sein undwenn die Depeschen die Wahrheit reden. wird er als glühender Verehrer des selben nach dem Süden zurückkeh ren· Dadurch würde die Lage total verändert und die Gefahr einei flikts höchst wahrscheinlich beseitigt werden In veicaragua sieht es- ossenvar schlecht aus. Unsere Regierung hat sich da in eine Sache hineingesteckt, die schlimmer ist als sie geahnt hat. Jetzt will sie sogar 2000 Mann hinschicken. Und es ist eine große Frage, ob das genug sein wird. Bisher hat sie anscheinend gar nichts ausrichten können und da durch unserm Ansehn unzweifelhaft geschadet. Denn wenn man in be sehlendem Tone spricht, muß man auch seinen Befehlen Nachdruck ver-; leihen können. Auch aus Mexiko lauten die Nach- i richten nicht gut. Vor einigen Ta gen hieß es, Orozco sei vollständig umstellt und könne nicht mehr ent kommen, jetzt heißt es wieder, er habe sichmit Salazar vereinigt und ziehe aus Ojanaja zu. Wo er ist, scheint keiner mit Bestimmtheit sa gen zu können. Bei Toluca haben sich die Zapatistas festgesetzt und tatsächlich alle Ortschaften und Ha ciendas in ihre Gewalt gebracht. Ju Sonora machen Campa, Rojas Heruandez der Regierung zu schaf fen und jetzt sind Argumedo und Murillo, zwei Anhänger Orozco’s. in der Gegend von Tvrreon aufge .taucht und treiben dort ihr Unwe sen. Es sieht augenblicklich gar nicht gut aus. Vielleicht wird die Ein führung des Kriegsrechts, die jetzt überall stattgefunden hat und die der Regierung ein energischer-es Vor gehen ermöglicht, eine gute Wir Fkuug ausüben. Jn diesem Augen i blick befindet sich die Regierung je Fgänsallg in einer sehr schwierigen ge Luftfthiffer fallen Magen-, Leder und Nierenkrankheis ten zumOpfer gerade wie andere Leute nnd fie leiden ebenso an Appe tttlofigkeit, Rückenfchmerz,Nervofität, i Kopfweh und allgemeiner Schwäche Aber es ift unnötig, in folchem;Zu ftande zu fein, wie T. D. Peebles in Henrth Tenn» beweist. Er schreibt: »Seit-Z Flaschen Electrie Bitters ga ben nnr mehr Kraft und gutenAppei t1t alsnlle andere-Medizin vorher-" So hilft der Ritters Jedem. Es ist töricht, zu leiden, wenndieses große Mittel fchon nach der ersten Dofis hilft. Ver-facht ihn. Nur 50c in allen Apotheleth W Die nenkfte Mode. Eine Neuigkeit, die in der Da menwelt große Senfation hervorge rufen dürfte, verkündet Klement Bautel im ,,Matin«: Die Schneider wollen den Bauch rehabilitierenl »Jaon, gnädige Frau!« »schreibt der witzige Plauderer des Boule vardblattcs. »Die Raben, die die Kiesdcrkönigk gegenwärtig »kreie ren«, laser dem armen Bauch, der feit fo vielen Jahren als Paria be« fljandeit wurde, endlich wieder Ge f rechtigkeit angedeihen Man munkelt, daß bei den großen Schneidern die I ,,Ma1mequinö« bereits in der neuen Robe austreten und den vornehmen Kundinnen zeige, wie man fortan Er Säuen Mikr-Pinkiu AM- MAY-I MI Ziff-Its »am- WILL-r os- I Wckto..p.o-soxwo Revis-« wird gehen müssen. Bis jetzt mußte eine Frau, wenn sie für schick gelten wollte, gewissermaßen eine geschweis te Haltung annehmen: die Büste nach vorn und die Hüften sozusagen nach«hinten geworfen; von nun an wird sie-wenn sie modern sein will, genau das Gegenteil tun müssen: der llnterleib, der sich schamliast ver steckte, wird zeigen, daß er auch noch da ist« »Aber das wird ja scheußlich sein!« jammern Sie, mei ne Damen. Was wissen Sie davon? Die schönsten Venusbilder des Al tertums haben Bauch; die moderne Sylphide wäre wahrscheinlich einein Phidias und einem Praxitiles sehr häßlich erschienen, und diese Herren hatten doch eine gewisse Kompetenz in puneto Franenschönheit. Jin übrigen ist Schönheit ja wol Mode sache, ganz wie die Roben! Die neue Mode kann in nationaler Hin sicht wichtige Folgen haben. Aus wird es sein mit der kleinen, dünnen Frau, die, um nicht ihre kostbare Linie zu verlieren, keine Kinder ha ben oder wenigstens keine säugen wollte. Die die neue Schönheit sich an Rubens’ und Jordaeiis’ Frauen ein Beispiel nehmen soll, wird bei der-Sache wahrscheinlich auch die Wiederbevölkerung Frankreichs ihre Rechnung finden. Wie dem aber auch sein mag, ich bin überzequ daß viele unserer Zeitgenossinnem die sich jetzt als Märtyerinneu des Kor seitzwanges fühlen, durchaus nicht böse sein werden, wenn sie sich wie-s der ein bischen aufschniiren kön nen. Heilte feine Fran. ,,Vor drei Jah ren«, schreibt Herr Frank Gierer von Spottville N» Y» »erhielt meine Frau etwas von dem Alpenkräuter Und«- gebrauchte ihn gegen ,ihren Rheuniatismus, und die Folge war, daß sie »vollständig geheilt wurde. Jetzt bin ich mit demselben Leiden geplagt, und bedarf ihn selbst. Tei Iin Sie mir bitte mit, wo ich ihn er halten kann.« Nach Plätzen, wo sich bis jetzt noch kein Agent für den Alpenkriinter be findet, wird derselbe direkt geliefert von dem Laboratorium der Herstel ler, Dr. Peter Fahrney F- Sons Co., 19—25 So. Hoyne Ave., Chi rago, Jll. 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Sprechstundem 11 bis 12 r morg. 2 bis 4 Uhr nachmiktggå na- s, unw. chitopathitche weihe-sein 304 Conrvy Gebäude.« Heilung von chronischen Krankheiten Shsjke neue Methode, ohne Arznei Zu et n. Its-WIIINSMAMIEB Miedvsihilche Herste. Spezlalifteu für spanische Krankheiten. Anwendu der neuesten wissenschaft :lichen Heilme oben. "206-8 Guuters Gebäude, Sau Aar-ais ’oa. a. t. Umsatz« Osteopathifchcr Arzt und Wnudarzt. Frühe-: Mitglied der akultät des Still College of OsteopathyF Office 536——539 Moore Gebäude. Its. san kranocs Ist-nimmt csftcssflh Sirt-bitte Grads-late. Gras-stunden 9——12 vorm» 1——5 nachm. Behandelt erfolgreich alle Krankheiten. 501s502 Gibt-Gebäude, Sau Stumm-. Office-Telephon: Alt 1984; Neu 1466. M. fskllkllch l. AM other-m Office Telep on: Altes 1585 Wohnungs elephom Altes 8285. Officn 204 205 Miss- Gebäude Sau Nat-nis- Tend. —Dr. Chas Cum-bell, Bakteriolo ge, Mikroskopiker Spezialität: Ty phus- und MalariasFieber. Office über Dreiß’ Apotheke-. Fiktion-dop- CQCCKCCHCCHcieiicicciceike ecccee CCCECCECCQQEQCQQCCCCOI Wenn Ihr ein Skwoki ——oder einen-— KODAK su taufen wünscht, und zwar et was, dcs ganz sent ist und von Leuten von tg arantirt wird, Inn-endet us an die WM Es All 218 sMicomneescttsih SI- Imouim Texas. Hättst-er in schle WWZ und Sportkslrtikelm ddddddddddddddddddddd R OMODDDDDPMDIDDDDOHDDDDIDDDDDDDDDDDVDDDD HWsth Isolie- Isstsl sich-. 0ss0 M WMMM 60. reichen-hemmt- u. Stube-limited Apio-Amhulaace-ps·otsst. I—foen Tag und Macht Beide Telephon 341. 921 Ost- Commerce-Str., Scm Antonio (St. Jofepkks del-J l l(ll-1.vs- Gouv-Ist no CUKS Tut Usllcs M lik. Eingä Isw Iiscmcy M cng s OELT Hof-n III AU- TIIKOAT AND LUIC MADE-. 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Reise-Miet. XI. Absahtt von Colu. —Wiesbaden und feine herrliche Umgebung. Der neue Wein von 1911. Tcures Obst. o Tlarüber, wohin ich mich von Col-i aus wenden würde, konnte ich, da ich in den letzten Wochen viel «gereifc war, und mal wieder ausruhen woll te, nicht in Zweifel sein. Die Wahl mußte auf Wiesbaden fallen. Denn ich habe in ganz Deutschland immer noch keine Stadt zu entdecken ver mocht. wo man so gemächlich auss spannen kann und doch auch alles so hübsch beisammen findet, was man zum Leben und zur Unterhal tung nötig hat: Natur und Kunst Berg und Tal, Wald und Wasser Konzert und Theater, wie hier. Die herrlichen Rheinfahrten allein bil den ja eine Hauptanziehung; wo ließe fich ähnliches finden. Und die Schönheiten, die der Taunus birgt können auch kaum übertroffen wer den. Dabei ist alles so nahe bei einander! Jn wenigen Minuten ifi man im Walde, in einer halbes-. Stunde im Gebirge oder am Rhein und nun bedenke man die Masse du« sich bietenden Ausflugsorte, die je— der ihren eigenen Reiz haben· Jch stieg natürlich wieder im Hotel «Minetva ab, wo ich mich wie zuhaus fe fühle. Die Kurtax Angele genheit war schnell erledigt und da mit war ich eingeschriebener und rollberechtigter Gast der Stadt Wiesbaden und des Kurhauses· Nack dem die Asphaltierung der Wil vhelmftraße im vergangenen Jahr-c vollendet wurde, ist Wiesbaden eine fertige Stadt, d. h. nirgendwo jsi das Straßenpflaster ausgerissen und C nirgendwo wird gebaut. Es herrscht demnach, trotz der Anwesenheit der fsausenden von Fremden, keinerlei Mich; auf der Promenade nnd im Kurgartem wie im Kurhausiini terhält man sich, einer auf den an dern Rücksicht nehmend, im Flüster ton und Straßenlärm giebt ess iiicht, da man bei der vorzüglichen Beschaffenheit des Geleises und der Bauart derEars dieStraßenbahiuvas gen kaum kommen und gehen hört; W vernimmt man hin und wieder das Wde Töfss Töff des Au to’s. Biesbaden bildet sich imn er mehr zum Weltbad aus. Die Besu chekzahl über-stieg vergangenes Jahr 200,000 bei weitem. Und am 1. Jn li dieer Jahres waren bereits 8000 Gäste mehr hier gewesen, als im Jahres vorher. Der Verkehr ist vollständig international, da Besu cher aus allen Weltgegenden ein treffen und Xdas machdsdas Leben hier so interessant, daß man täglich andere Menschen sieht und die man nigfachsten Beobachtungen anstellen kann. Alles ist echt kosmopolitijch untereinander gemischt und die Men schen unterscheiden sich nur, wenn ihre Namen mit Beifügung des ho »hei! Ranges u. Titels neben den rein ·-«biirgerlichen in der Kurliste stehen; k« »auf der Promenade fieht man es an, ob er Prinz, Herzog W, Excellenz oder sonst etwas ist Hat man doch nicht einmal den Kö nig pon Dänemark der in Ham zin der Nähe seines Hotels aus H tot umfieL zu identifizie s-"—- t. Obgleich die Sai gegenwärtig nicht aus der Höhe wird das der Fall sein, W um Kochbrimnen und im Warten doch ein starkes Leben Menfchenschaai Gi- is dsß fast jeder Stuhl besetz« ist- M wie der neue, durch feine in viel zu klein gewor Menge zu fassen, wenn bei ungünstigem Wetter m met-innrer und regelmäßig nn Wer hier abgehalten werden, so M ouch die Ruumverhältnisse PMB in noher Zukunft kaum sein· Anstatt das 50. Wschleßen in Frankfurt I wo sich am Sonntag des den dreiundeinhalbe Stun um einen gegebenen zu passieren, rund 100,000 eingefunden hatten mochte einen Ausflug in den Tounus sveriuchte zwar, nachFrankfurt zn Wen, ich fand jedoch die Billetk schaltet auf dem Wiesbndener Bahn hof je umlogert daß es mir als eine MMlichkeit erschien, in den einer Fohrkorte zu kommen M ich änderte demgemäß meinen Mon. Zu bereuen hatte ich das denn ich hörte später, daß das e in Frankfurt wahrhaft M gewesen fein soll. Es schon feine Schwierigkeiten M aus dem Bahnhof hinaus Ists den Vorplatz zu treten und Wstaute sich ein undurchdringli Qk MmschenknäueL in dem man W vorwärts noch rückwärts konn te. Zudem sparen die Straßen, M welche sich der Festzug beweg te,obsespetrt und nur wer dort M um frühen Morgen Posto ge W oder ein Fenster gemietet hat III M den Zug, der allerdings M hübsch und mocerisch ausgeitati Ist wor. sehen. Jch fuhr also statt desfen in den Bald, in die Ein iMsih auf der Strecke nach Lan-I bis zur ,,eifern-!n M, stieg hier aus und lustwan vbäte nun auf dein neuen Kaiser Wilhelm Weg durch den duftigen Buchen- und Tannenwald zum Kai-; ser Wilhelm-Turm und über die Oberförsterei nach Schlangenbad ein Spaziergang von beinahe drei Stunden. Der Tag war recht geeig net für einen solchen Ausflug in die herrliche Natur; etwas bewölkter Himmel mit gelegentlichem Durch bruch der Sonne, gerade genug, um die zauberhafte Schattierung des Waldes hervortreten zu lassen; lin de, milde, nicht allzu warme Luft. Na, und die Belohnung in Schlan »a,enbad! Wie mundete das Mittags imahl und erst der gute Wein. Das list auch etwas schönes in Deutsch land, daß man überall zu jeder Ta geszeit zu essen und zu trinken ha ben kann; nicht wie in Amerika nur zu den Essensstundeu. So was, wie ,,tl)e meal is over«, ,,the kitchen is clofed«, oder ,,the cook is gone« giebt es hier nicht. Hier ist Tag und Nacht voller Betrieb. Schon öfters war es meine Ab sicht, mal etwas über dens so viel gerühmten Wein des vergangenen! Jahres zu schreiben, allein ich woll- i te erst noch mehr Erfahrung s·am meln, ehe ich ein abschließendes Ur- s teil abgebe. Daß 1911 ein hervor-: ragendes Weinjahr war, ist ja all gemein bekannt, ein Jahr wie es seit hundert Jahren nicht dagewesen. Der Wein ist-, weil jung, noch nicht überall im Markte Jch trank davon zuerst in Hamburg am Stammtisch, dann in Berlin im ,,Trarbach« und jetzt wieder in Wiesbaden im Kur haus Alle die drei genossenen Sor-» ten sind übereinstimmend vorzüg lich. Der Wein ist so blumig und fruchtig, als ob er mit den feinsten Psirsichen angesetzt wäre. Er hat ein« lout duftendes Aroma, liegt prickelndi auf der Zunge und ist von ciJ nem unbeschreiblicher Wolge· schmack. Selbstverständlich sehr be kömmlich. Beim Schlürer dieses köstlichen Göttertrankes kam mir erst der Sinn des früher häufig gesun genen Liedes aus den kleinen dicken iRegensburger Liederbüchern zum Verständnis-: »Setze mir nicht du Grobian Mir das Glas so dicht vor die Nase -—-——-.————.—I— Sonst trübt sich der Elfer im Gla 1e« Das war also der berühmte ,.1811r«, der jetzt eine Wiederauer stehung erlebt und das Lied wie der zeitgemäß gemacht hat. Uebri gens sind die Aussichten auch heuer wieder außerordentlich günstig und ermutigend. Der Wein hat seh: gut angesetzt und die Stöcke sind vol ler Trauben. Es ist eine Wonne durch die Weinberge zu schrei en, wie )ich es unlängst tun konnte, als ich einen Ausflug nach B·ingen, auf den’ sRochusberg von dort nach Aß )mannsha·usen und über das Hinter waldsDenkmal nach Rüdesheim un ternahm. Die Erdbeeren-Saisot: Hist vorüber; es giebt nur noch Wald fErdbeeren für eine Bowle; dagegen ist die Psirsichzeit gekommen und Wein und Champagner werden mit Pfirsich angesetzt Auf» dem Markt und in den Läden zahlt man für ei nen Pfirsich von mittlerer Größe Rheingauer Frucht 30 Pfen nige; im Kurhaus einen Mark. Die Annahme, daß Obst hier billig sei, ist durchaus irrig. Alles Obst wird nach dem Gewicht Verkaust. Kirschen kosteten 40—-60 Pfennige das Pfd., Aepfel sind noch teurer. Und das Resultat: Obst wird als Delikatesse angesehen und verhältnismäßig we wenig gegessen. Auffällig ist es Juch, wie wenig Gemüse hier auf den Tisch gebracht wird. Die Deutschen sind eine Fleisch essende Nation geworden und eine ganz bedeutende Rolle spielt das Roastbeef, das man fast-— zu meinem Schrecken weil es mei stens säh und ungenießbar ist auf jeder Speisoikarte findet. R. H. Il l l e r l e i. Groszattige Vorbereitungen find fsür die Feier des Arbeiterng am Montag getroffen. Die Feier wird auf den »Fair Grounds« stattfin den. Rennen, Kinderspiele« und andere Unterhaltungen sind vorbei reitet. Verschiedene Redner werden sprechen, unter ihnen B. A. Gray nnd Wachs Davis. U die Ehre,3 Festkönigin zu werden, Zewerben sich folgende junge Damen: Fri. Befsie Collins, Frl. Jda Bowden, Fri. Glade Charpentier, Frl. Rosa Sem-. melmanm FrL Liota TeeL Frl. Ed na Col-ts, FrL Ada Geißler, FrL Kate Gilbert, Frau John Applebeas und Fel. Frances Cuney. Die Konvention des vierten Gerichts Distrikts, die Samstag nachmittag im hiesigen Courtöaus abgehalten wurde, erklärte An ton N. Monrsund zum demokrati schen Kandidaten für das Amt des .beifitzenden Richters am vierten Ap Tpelationsgericht und W. S. Fly zum Ormdidaten für das Amt des vor siyenden Richters an demselben Ge richtshof Es wurden Beschlüsse an genommen, die Reformen im Ge richts-verfahren empfehlen Dr· Louis J. Snowball, ein angebliche-: Vasquistm der vor eini gen Wochen unter der Anklage, die Neutralitätsgesetze verletzt zu haben rerhastet worden war, ist gegen Stellung einer Bürgschaft von 81500 in Freiheit gesetzt worden. Dagegen mußte Dr. P. Rueda, auch ein Vasauiftm in’s Gefängnis wan dern, da seine Biirgen sich von ski ner Bürgschaft zurückzogen Ernest Wolfs, der in verschiede nen hiesigen Restaurants als »Was s ter« gearbeitet hatte, wurde in East Varnard tot auf dein Dach ei ner ,,Box Car« gefunden. Natiirlii che Ursachen scheinen seinen Tod herbeigeführt zu haben. Wolff kam von Houston und wollte hierher. Er hatte seinen Koffer per Expreß naih seiner hiesigen Wohnung an der Süd-Alamo Straße geschickt. Die republikanische Kotigresz konvention, die am Samstag hier ab gehalten wurde, hat Senator Real als Kongreßkandidaten ausgestellt Senator Real hat am selben Abend noch erklärt, daß er die Nomination nicht annehmen würde. Samstag abend fand ein Kon zert im Beethoven Garten statt, bei dem die dritte Artillerie-Kapelle spielte und in der ein sehr hübsches Programm zur Ausführung kam. Es war dies das letzte Konzert ei ner Saisom die eine Reihe sehr hübscher Konzerte und anderer Unj terhaltungen gebracht hat. Das Ver gnügungskomite des Vereins hat sein Bein-Z getan, um den Mitglie dern so viel wie möglich zu bieten und auch so vielseitiges wie möglich. Mit manchen Neuerungen hat es keinen Erfolg gehabt, aber es lag meistens nicht an ihm, äußere Umstände traten hinzu, nm den Erfolg zu verhindern, Und es hat innnerhin Anregungen gegeben, die künftig weiter verfolgt werden kön nen. Wir wollen dem Beethoven Männerchor wünschen, daß es stets ein so tiichtiges und pflichteifriges Vergnügungskomite hat, wie das Jetzige ist. CL- heiszt, der Bau einer Land-— straße von hier nach Laredo sei ge sichert, nachdem dort eine enthusch stische ,,-Good Roads Meeting« statt gefunden habe. Das ist sehr erfreu lich und wir wollen nur hoffen daß sich die frohe Nachricht verwirk licht. Bis jetzt hat die ganze ,,Good Roads« Bewegung, die doch nun schon eine geraume Zeit dauert, mit all« ihren Automobilsahrten, ih ren stets »erfolgrgeichen« Zu m menkiinften und ihren enthusiafti schen Zeitungsartikeln noch keine einzige Landstraße zu Stande ge Hlsracht Sonntag abend zwischen acht nnd neun Uhr wurde das Haus, West Houston Straße No. 1715, das Frau F. C. Michaelis gehört und ron N. D. Stewart bewohnt wird, durch Feuer leicht beschädigt Tast Feuer war dadurch entstanden, daß Knaben einen Cedarpfoston bei dem Hause- in Brand gesteckt bat-ten und die Flammen dann auf das Haus übergesprungen waren. Samstag machen die Aktiven des Beethoven Männerchors einen cuf zwei Tage berechneten Ausflug nach Cerpus Christi. Am Sonntag abend werden sie in Eorpus Christi ein-Konzert geben. Am 28· und 29. August hält die »Southern Teva Truck Growers Association« hier eine Versamm lung ab. An der Süd-Saum Rosa Straße hat die Polizei am Sonntag einen »Hamburger Stand« ausge hobeth der-der in Wirklichkeit eine Flüsterkneipe war, in der Bier und Whiskey verkauft wurde. Türkifche Bädet, 505 Ost-Honftonstr. Die ,,Home Builders of Texas-»F haben sich inkorporieren lassen. Dass Kapital beträgt 81000 Jnkorporas toten sind: M. S. Blackburn, A. C Levelle, James C. Falcott jr., R. F. Townsend und R. G. Thomas-. Cäsarten-Bargsin5.—Naucht die be sten und erspart Geld. Montag: Beste 5c Cigarre, 7 für 25r; Dienstag: Beste 3 für 25c Cigarren, 5c per Stück; Mitt woch: Beste 10c Cigarre, 7 für 50c; Donnerstag: Be 2 für 25c Cigatren, 10c per Stück; reitag: Beste 5c Eigen re, 7 für 25c; .:Samstag 10c Cigarre, 4 jfür Löc; Sonntag: 25c Cigarre,15c per Stück Bull Durham, Little Joker, Gold Crumbs 6 Packete für 25c l l l 111 Süd Alam- Straße. —.--Ho.o.-—-—-· Texas-. Jn dem Schulhause zu Plea sant Ridge, ungefähr acht Meilen östlich von Bowie gelegen, wurde ain letzien Sonntag Gottesdienst abge« halten, an dem Leute aus der Ge gend von Pleasant Ridge und von Spearncy teilnehmen. Diese beiden Ansiedlungen liegen dicht bei einan der, aber es herrscht keine sehr nachbarliche Gesinnung unter ihren Bewohnern. Hauptsächlich sind die jungen Leute einander feind. Als nnn am Sonntag der Gottesdsienst zu Ende war, war auch im Umsehen die schönste Rauferei im Gange. Bei dieser Rauserei wurde der 16jähri ge Broon Overstreet aus Pleosant Ridge von dem siebzehnjiihrigenRos bert Cook aus Spearney erschossen Cook hat sich selbst den Behörden ge stellt. Jn Telsener geriet ein junger-s Mann Namens Jakob Scherer mit» seiner linken Hand zwischen die Sä Pgen einer Gin und wurde so schwer verletzt, daß die Hand abgenommen werden mußte OIIIIUIIIIIIIII I Ivvvvav Unretdnnlichkeit, Betst-»Uns Blutandrang IIIIIIIUIIII «IIIJI·I" Der Name l Uc- icdysllyuckti O stets Zscs alle Apotheke-i AWIIIIIIQIQ Jn Stockdale ist durch ein Feuer-, cas am Sonntag morgen vor Tagesanbruch dort auskam, ein Schaden von 860,000 angerichtet Drei Personen, John Wheeler, M. T. Pearson und Rev. J. A. Moore wurden verletzt Die Ursache des Feuers ist unbekannt. Cs entstand in dem Gebäude der Mitchell Mer cantile CornpamJ und breitete sich schnell aus-. Auch die Gebäude, in denen sich der Schnittwaarenladen von D. H. Palm, die Barbierstnbe von J. K. Hayes, das Restaurant von C. Walter 83 Co. und der La den von G. Wheeler 8z Co. befan den, wurden zerstört oder beschädigt Am 1. September wird in Aransas Paß der erste große Frachtdampfer eintreffen, um Cotton für Liverpool einzunehmen. Dieses Ereignis bedeutet gewissermaßen die Eröffnung des Hasens für den Verkehr großer Ueberseeschiffe und die Leute dort beabsichtigen es in großartiger Weise zu feiern. Die Feier wird vom 7. bis zum 12. Sep tember dauern. Jn der Nähe von Elgin wurde die Scheune des norwegischen Far mers Claus Johnson in Brand gr setzt. Das Gebäude wurde mit sei nem gesammten Jnhalt cm Rank der Flammen. W 1 Liegen immer im Streite. Zwei Sachen befinden sich in be ständigem Streite, Wolbefinden und Hiimorrhoiden. Aber Bucklen’s Ami ca Salbe vertreibt Hämorrhoiden in jeder Form. Sie beseitigt bald Jucken, Entziindnng und Schwellung. Sie giebt Kotnfort und Wolbefinden. Das größte Heilmittel bei Brand-, Briihs und Schnittwunden, Eczencn, und allen Hautkrankheiten Nur 25c in allen Apotheken. Was clie Schwalbe sang. Roman von Friedrich Spiel hagen Gortiennnw Hinrich war stehen geblieben; aber es gab keine Möglichkeit des Entkom mens. Jochen Prebrows schwere Hand lag auf seiner Schulter; der andere hatte vorhin schon die Pistole ge spannt, und der lange Laus dersel ben blinkte jetzt in dem Lichte des ersten Feuerbake, welcher sie sich be reits bis auf eine kurze Entfernung genähert hatten. Ein Ruf mußte den Wächter herbewiehem Wenn er ess auf’s äußerst-.- ankommen lassen woll te. Jih bin in Ihrer Gewalt, Herr, sagte er, und ich bin es auch nicht Sie und kein Mensch sollen mich zwingen, vor Gericht zu wiederho len, was ich Ihnen eben erzählt. Jch kann Jhnen ja ein Märchen aufge bunden haben. Die Aus-rede würde Euch nicht viel helfen, Hinrich! wir haben die Beweise, Laß das Geld nicht verlo ren, sondern geraubt und in Eures Herrn Hände gekommen ist. uno er gao mir wenigen Worten den Jnhalt von Wollnows Brief, fügte auch hizu, was er erst jetzt vom alten Voslaf erfahren, daß sie lzei dem Suchen auf dem Moor z r Igrößten Verwunderung der Männer die Spuren eines flüchtigen Pfer jdes Hunderte von Schritten ver folgt hätten; und wie. Hinrichs Leugnen, gegenüber diesen und den andern bereits feststehenden Tatsa chen, wenig versangen würde Hinrich hatte aufmerksam zuge hört. Jch denke imeinr nach, Jhr laßt das Gericht beiseite, Herr-, sagte er, es ist eine böse Geschichte, und je weniger davon gesprochen wird, de sto besser it es für für alle, die es angeht; aber, wenn es sein muß, nun, Herr, wir armen Menschen ha ben’s ja nie viel besser als die Hun de, und diese letzten Tage hab ichs noch schlechter gehabt mir ist an ein paar Jahren Zuchthaus oder so nichts gelegen, wenn er nur neben nnir zu sitzen kommt. Es war zu dunkel, als daß Gott hold das grausame Lächeln hätt-. sehen können, welches bei diesen letz« ten Worten um die breiten Lippen des Mannes spielte. Jch denke, ich kann Euch das Zuchthaus ersparen, erwiderte er, wenn Jhr mir versprechen wollt keinen Fluchtversnch zu machen unt Euch allen meinen Befehlen unbe dingt zu fügen. Jch werde Euch nichts Unbillincsz ansinnen. Jch weiß es, Herr, sagte Hinrich, nnd da habt ersz meine Hand. Es war eine cisenharte Hand, di-. sich in GottholdJ Hand legte; aber er glaubte an dem nervigen Druck zu fühlen, dasz der Mann halten werde, was er versprach. So kommt denn, sagte er, und du, Jochen, führe uns einen Weg auf dem wir, womöglich von nie mand gesehen, in dein Haus gelan gen. :3:-i. s Mein armer lieber Freund! daiz ans auch dies noch treffen mußte; es ist wirklich hart. Aber nur nicht ver zagen! Gretchen wird wieder gesund und alles gut werden« So sprach Ottilie Wollnow in oem Vorgemach ihrer Sundincr Wohnung leise zu Gottbold, mit dein sie soeben aus dem Zimmer getre ten war, in welchem Cäcilie nnd der alte Boslaf den Fiel-erschuf Gretchens bewachten Alles-. wiederholte Ottilie, als sie .«emerlte, daß die tiefe Trauer auf j Gottholds ausdruckvollem Geiiilzt sich nicht erhellen wollte. Sie glauben ja selbst nicht daran, erwiderte er, Ottiliens Hände dank bar drückend; Wenn das Kind stirbt, so wird Cäcilie, fürchte ich, es njeI rerwindem wie sehr, wie ganz auch die Schuld den Elenden trifft; je denfalls wird es eine jener trauer uud qualvollen Erinnerungen mehr sein, die sie, nach ihrer eigenen Als-Z sage Jhnen gegenüber, auf immer von mir trennen. Herr Wollnosr trat aus einem Jeilengemuche, zum Fortgehen be reit, Ottilie begleitete die beiden Freunde bis auf den Hausflun Jch wollte, ich könnte mit euch gehen sagte sie. Und das wäre so übel nicht, sag te Wollnow, als die beiden Freund-« durch die abendlichen Gassen, in welchen heute ein ungewöhnlich re ges Leben herrschte, dahinschrittenx haben die Frauen doch, was ir« solchen Lagen über Berge hilft: die sonveräne Leidenschaft, die wir Männer uns glücklich wegräsoniert haben, ohne uns dafür die souverss ne Ruhe zu gewinnen, mit welcher heute der wunderbare alte Man-s dem Brandow gegenübergetretsssn ist Jch wollte vorhin in Gegenwart der Frauen nicht davon sprechen. Bran dow hat mit« dem Scharfsi11n, den ihm ja sein Feind-lassen mus-« von« ersten Augenblick geschlossen, das-, Eäcilie sich über kurz oder lang ans ihrer Flucht hierher wenden müs se, falls sie es nicht sofort getan. Er ist deshalb auf der Stelle umge kehrt und was die Pserde laufen wollten, hierher gefahren; er ntniz Ihnen noch vor Prora bxgegnet sein. Seitdem hat er hier ver meiner Wohnung und vor der Jhiigen aus der Lauer gelegen; ich bewundere die Zähigkeit, mit der er an seiner einmal gefaßten Annahme festgehal ten, und die Stirn, mit der er aller Welt erzählt hat, seine zyrau sei fin ein paar Tage auf-J Besuch riech, ich weiß nicht wohin, gefahr· n, und die Komödie die Vetter Bejlaf mit den Leuten gespielt sei ein Schel menstiick, siir das er den schändlichen Akten, mit dem er längst verfein det, zur Rechenschaft ziehen werde. Jm Jnneren mag er freilich eine Hölle von Angst und Sorge gehabt haben, denn seine Feinde und er ;hat deren nicht wenige, die Herren Redebas und von Plüggen voran—-i sließen es sich eifrigst angelegen sein die schlimmen und schlimmsten Ge ;riichte in lebhaftesten Kurs zu setzen, und man stand im Rennkomite be-» reits auf dem Punkte, offiziell eine Erklärung von Brandow zu for dern, als er gestern Abend im Klub erzählen konnte, seine Frau sei vor einer halben Stunde angekommen und bei uns abgestiegen Auch Sel liens hätten sich um die Ehre be worben; aber der Assessor sei noch immer nicht ganz wie-der hergestellt, und so habe er uns den Vorzug ge geben. Um seinen Aus-sagen das nötige Gewicht zu geben, oder —ich weiß nicht, von welchem Teufel der Frechheit getrieben hatte er, so bald er gestern Abend ich vernu te durch Alma Sellien, die unglück licherweise gerade bei meiner Frau war Cäciliens Ankunft erfahren, bei uns geklingelt und sich bei mei ner Frau melden lassen. Nun, Ot tilie hätte ihn ohne Zweifel gern empfangen, und ihrem Herzen end lich Luft gemacht: aber der alte Herr ist in s Zimmer getreten und hat meine Frau mit jener vorneh men Höflichkeit, die wir seit zwei Generationen verlernt haben, gebe ten. ihn auf eine Minute mit Bran dow allein zu lassen· Es hat in der Tat noch keine Minute gewährt, da ist der alte Herr so ruhig wies im mer zu den Damen in’s Zimmer ge treten: und der andere ist die Trep pe hinabgestüth und Cäcilie, die keine Ahnung von dem Attentat ge habt. ist erschrocken gewesen über die Hestigkeit, mit der jemand die Haus tür zugeworfen. Hier sind wir vor der des »Goldenen Löwen« Jch bit te, lassen Sie mich hineinziehen Er darf, falls wir ihn ja heute Abend nicht finden sollten, auch nicht er fahren, daß Sie zurück sind. Vorliean solUU W Sommerleiden- und Freuden. Jn den heissen Sommertagen, Hat das Leben seine Plagen, Ganz besonders in der S adt. Wer dort bei des Tages chtvlile, Wird geschoben im Gewühle, Jst am Abend todesmiide. Wem der Mammon nicht tut mangeln, Gebt deshalb aufs Land zum Angeln, Ireut sich dort im frei7n Revier. Merkt euch nun, wenn ihr geht fischen, Und dabei ench wollt ersrischen, Nicht vergeßt das ,,L o n e S t a r« Bier. Wenn die Fisch’ nicht beißen wollen, Holt hervor belegte Stollen, Und entlorkt 7ne ,,Alamo«. Setzt euch hin ans grünen Matten Jn der Bäume lithlem Schatten, Eßt und trinkt und scherzt froh. Daß euch dann nicht »Redb ugs« plagen, Will ich euch ein Mittel sagen, Gegen diese Weiter-, frech: Schweineschmalz und Schweselblilte, Gibt lne Salbe erster Güte, Hält die Viehchet von euch weg. Unbeliistigt, ungebunden, Dann genießt man schöne Stunden, Frei von jeglichem Gezier. Freier fühlt man sich im Freien, Wenn bei fröhlichen Schallmeien, Wird lredenzt das ..Lon e Sta e« Bier. va Die Gelegenheit ist günstig. ,,Otto, heute kannst du ’n Ding drehen, der Polixcthmd hat ’n Schnuppen!« Eiter Gültigkeit bis zum 510 Oktober. Prämien-Offerte. Ein Vorschlag an unsere Freunde. Du es uns unmöglich ist, alle Distrikte und Counties des Staates durch Reisende b arbeiten zu lassen, mußten wir ans andere Mittel zur im mer größeren Verbreitung unseres Blattes sinnen nnd wir sind zu— dem Entschluß gekommen, annehmbar-e Prämien für neue Abonnenten, die uns eingeschickt werden, ausznsetzem Wir planen nicht die Veranstaltung eines sogenannten Konteste3,wir er bei englischen Zeitungen üblich ist, sondern wir wollen durch Anszahlnng einer liberalen Kommission Freiroillige anwerben, die ohne besondere Mii he nnd Anstrengung sich eine Nebeneinnahme zu verschaffen wünschen. Zu diesem Zwecke ofserieren wir für jeden Jahresabonnenten eine Kommission von 81, einem Dollar Das Wochenblatt der »Ja-de Presse für Texas-« kostet 82 per Jahr Gegen Einseudung von 81.00 wet den wir also das Blatt an irgend eine uns ausgegebene Adresse schicken Für 10 Abruneutea eine Extra Prämie rrn 82.50 in Baar. Für 15 Abonueutrn eine Extra Prämie m 83.75 in Baar. Für 20 Abrnnrnten eine Extra Prämie rru 85410 ir Ban. Für 25 Atauuruten eine Extra Prümit man 86.25 ir Bur. Für mehr als 25 Abrunenteu riue Extra-Prämie rru 88 in Bur. Für mehr als ZEAbanarntcn eine Extraprümie ran 816 ir Bur. Der Vorschlag ist einfach nnd verständlich genng. Wer einen neuen Abonnenten der zur Zeit nicht Leser der »Freie Presse« ist, ge winnt, kollektierk 82.00, erhält, resp— behält davon einen Dollar nnd schickt den anderen Doltar mit der genauen Adresse des Bestellers ein. Außerdem steht aber anch noch eine Extra 7 Prämie in Aussicht, falls die Zahl von zehn Abonnenten oder darüber erreicht wird. Diese Extra-Prämie sen den wir den dazu Berechtigten von unserer Offiee ans direkt. Die hier gemachte Osferte ist für Jeden im weiten Gebiete des Stank tes offen. Jeder kann fich daran beteiligen. Wir bieten nur Baarpreise an, weil Geld immer feinen Wert hat nnd Jeder dafür anschaffen nnd knu fen kann, was er gerade braucht. Alle, die von dieser Offerte Gebrauch tnachen nnd nnter den oben gestellten Bedingungen Abonnenten für die ,,Freie Presse für Texas« sam meln wollen, find gebeten, sich mit uns unverzüglich in Verbindung zn .setzen, damit wir ihnen etwaige gewünschte ausführlichere Auskunft ertei lcn können. Die Qnittnng geht den Bestellern direkt von nnserer’Os fice zu. Diese Ofserte hat nur Gültigkeit bis zum 31. Oktober. ,,Fxcie Presse für Texas-av Jn der Sommerzeit Giebt es nichts Angenehmeres nnd Erfrischendetes als eine Fahrt auf unserer Straßenbahm Wer sich kei ne Reise in die Sommer-frische erlan lsen kann, mache jeden Tag eine Reise ans unserer Snaßenbnhm Es wird das eine Erholung für ihn sein. Un ser System ist bis in die entsetntesten Gegenden der Stadt ausgedehnt Unsere Wagen sind bequem nnd kühl. Sau Hutouio traction Zo. critzer Brothens Sind nicht nur die ältesten Juweliere der Stadt, sondern haben auch heute noch das größte Lager von Schmucksqchen aller Art, da neben eine mit feinstem Geschmack aus-gewählte Sammlung von Kunstsachen und Bijouterien Jeder Käufer wird dort reell und gut bedient 504 West-Eommevce-Straße. Braucht das Beste. ""«"'«'.TL-LT«LLH"M lsl.-P. P. forth Ismjsclxto Farbe-h J. C. DIE-LIABI Hündleris Baumqtekialien aller Urt, Farben, Firniß und ihm-Dem 306 Ost-summte- Mp su- W, Tent. Sei-Um 410.
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