Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 1, 1912
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————-.».--—A v q f O O Die« Bösewicht f WITH-: OELI Die Tägliche Wo Presse tust stas ersclzkint mit Itzt laue des I sonntags sah »Ist sage sti- du Jahr Ida Ohno sil- s Rom-. J Tägliche Ausgabe. Jahrgang 48. Sau Antoniu, Donnerstag den 1. August l912. NWU 9259« Inland. Vereinigung pes- stanten even ganz time-isten Ernteakbeicer gesucht hie Vollendung des Pan-ma sinnst-. liinaesmokC liebes-einkommen iibek eile Anstellung wilder Tiere Aus Washington meldetmam Eine feit längerer Zeit insgeheim vorbereitete Bewegung, welche die Bande zwischen den Staaten der westlichen Halbkugel fester zu schlin gen verspricht, beginnt jetzt greif bare Formen anzunehmen Es soll in der nächsten Zukunft eine pau Mrikanische Konferenz einberufen werden, wahrscheinlich in Washing ton, aber möglicherweise auch in einer andern as;.erikanischen Haupt Kadt Die Leiter der Bewegung be Wägen die Schaffung einer pau amerikanischen Konferenz, zu welches-· .je fünf internationale Anwälte je der Republik gehören sollen, welche von den lokalen oder nationalen und internationalen Anwaltskammern t werden sollen Eine im «l d. Js. in Washington mit Mfchluß der Oeffentlichkeit abge e Versammlung hat die Mit r der ersten Konserenz ge v welche die Legitimation der jpäte ·»von den derschiedenen Län Vcin ewählten zu prüfen haben werden Auch Statuten und ein Reglement wurden ausgearbeitet nnd unter die Jena-dritten Mit glieder zur Begutachtung verteilt. Die erste Konserenz soll im Jahre 1913 stattfinden 7 Mit-dein Herannahen der Ern tezeit macht sich im amerikanischen Nordwesten wieder ein schwerer Mangel an Arbeitern fühlbar Viele tausend Leute sind nötig, um den reichen Erntesegen unter Dach zu bkisjem auch die Bahnliuien bran .chen Arbeitskräfte Hohe Löhne und freie Bahnfahrt werden angeboten, aber nur wenige Leute lassen sich unwert-en Jm Tale des Red Ritter und im westlichen Canada sind 50,000 Arbeiter fiir die Erntezeit notwendig. Die Arbeits Bnreaux in Duluth nnd anderen Plätzen nördlich von Chicago haben sich vergebens bemüht, die verlangten Arbeitskräfte zu beschaffen. Priisident Taft und Kriegsmii nistet Stimsou sind der Ansicht, daß, wenn der Kongreß in dieser Sitzung keine Bestimmungen für den Betrieb xdes Panamakanals trifft nnd nicht die nötigen Bewilligungen macht, dei; Kanal nicht zu der festgesetzten eröffnet werden könne. Die Aussichten daß der Kongreß die ihm vorliegende Panamakanal Bill noch in dieser Sitzung annehme, sol lensehr gering sein Die Leiche eines achtjährigen STOW s, welches von seinen El tern mehrere Tage vermißt wurde, ward am Fuße der Degraw Straße in Broollyn aus dem East River gezogen. Alle Umstände deuten da rauf hin,’daß die Kleine einein Lustmorde zum Opfer gefallen ist, nnd die Polizei ist in fieberhaster Tätigkeit, um das Verbrechen, des sen nähere Umstände noch vollstän Dig im Dunkel liegen aufzuklären »Die Leiche war in einen Zuckersack gebunden, der allem Anschein nach atit einem Gewicht beschwert gewe sen war. Jn dem Halse des Kindes fand man ein’ blutgetränktes Ta scheniuclh welches dem Kinde so tief in den chlund gestopft worden war, daß er Tod durch Ersticken nnd Blutsturz herbeigeführt lvgxden war. Das ermordete Kind ist die Wjährige Mary Barbuto, ein s, und fiir ihr Alter ziem stark entwickelte-s Mädchen- die Mist des vor knapp zwei Jahren mit seiner Famiie aus Italien ein s Iewanderten Hafenarbeiters Ast-J Mit- Barbuto Senator Catron von New Mo hat eine Vorlage entworfen, die bestimmt daß die Ver Staaten sich mit Mexiko zur Ausrottung ge ssåufchädlicher wilder Tiere in den eten vereinigen sollten Be sonders ist hierbei die Ausrottum Des-. Mlse ins Auge gefaßt. ng Wyeville in Wisconsin wird gemeldet: Brignde General W vom Departement der Seen stellt die Berichte entschieden in Aberede, daß-im Cap Douglas, wo die Manöver der Staatsmiliz statt finden, die Soldaten wüste Orgien gefeiert Kiten Er hat eine stren ge Untersuchung angestellt und ge funden, daß das Betragen dersMis lizsoldaten von Illinois und Wis consin, wie auch das der Soldaten der regnliiren Armee-, ein in jeder Beziehung mustergültiges war. Die Gen-lichte daß Frauen insultiert worden seien, entbehren jeder Be griiudung. MM Versuche eines Reise-idem »Ich bin ein Geschiiftsreisender«, schreibt E. E. Yduiigs, E. Berkshire, Vt., »und litt viel an Unverdaulich keit bis ich anfing, Dr. King’5 New Life Pills zu nehmen, die ich als ein vorzügliches Mittel gesunden habe« Für alle Magen-, Leber- nnd Nie renkrankheiten sind sie unvergleich lich. Nin- 25c in allen Apotheken. Texas-. Richter Ramsey hat an Gou verneur Colquitt ein Schreiben ge-« richtet, in dem er ihm seine persönJ lichen Glückwünsche zu seiner Norm-. nation ausspricht Er erklärt, daßi er kein Uebelwollen gegen ihn hege und daß er alles-, was der Gouver neur zum Besten des Staates tue, nach- Kräften unterstützen werde. Colqnitt hat in ähnlichem Sinne ge antwortet, er kann sich aber doch nicht versagen, seinem Gegner, der ihn wahrlich schlecht genug behan delt hat, einen kleinen Wischer zu versetzen. Er sagt: »Ich bin sro sagen zu können, daß ich in der eben beendeten, sowie in meiner frü heren Kampagne nur an das gesun de Urteil und das Gewissen meiner Mitbürger appelliert und nicht ver sucht habe, den guten Riff und den Karakter meiner Gegner herunter zu setzen« Jm Uebkigen ist auch er vollan bereit, mit seinen bisherigen Gegnern zum Besten des Staates Hand in Hand zu gehen. Ramsey hat außerdem noch eine Proklamation an die Demokraten von Tean erlassen, in der er von seiner Nie derlage in sehr ruhiger und vernünf tiger Weise spricht, am Schluß aber sagt: »Ich trat mit meiner Kandidatur für eine große Sache ein und wenn sich die Gelegenheit dazu wieder finden sollte, so würde ich keinen Augenblicks zögern, mein Be hagen und meine Zeit fürldas Be ste meines Landes zu opfern, ob gleich ich hoffe, daß sich eine» solche f Gelegenheit nie wieder bieten wer de.,« Also werden wir Richter Ram sseh in zwei Jahren wol wieder als Gouverneurskandidaten bekäm pfen können. Marine Leutnant Nimitz, ein sgeborener Friedrichsburger, ist vom Marine Minister offiziell belobt worden, wegen seines 'Mus Yes, den er ’bei der Errettung eines hHetizerss vom Ertrinken bewiesen a. Der Stadtrat von Corpus Christi hat neun Saloonbesitzern in der Stadt die Erneuerung ihrer Lizens verweigert Sechs von ihnen werden beschuldigt, das Sonntags gesetz übertreten zu haben und drei sollen den Bestinimungen des Ge sehes über Erwerbung der Lizensen nicht uachgekommen sein« Während des vergangenen Monats haben die Einnahmen des Staates aus den Vetkiiufen und Verpachtungeu öffentlicher Lände reien 884,867.79 betragen. Der Katalog siir die »Foir« in Friedrichsburg, die ain 25., 26. und 27. September stattfindet.ist ausge geben. Jn Giddings ertrank Frau Dorothy Christian eine alte Frau non 93 Jahren in einem kleinen Teich, der kaum anderthalb Fuss Wasser enthielt. Jn1«Alter von 82 Jahreih starb in Galveston Frau Therese( Aschosf eine alte deutsche Bewohne riu der Golfstodt. met-u i·u D ZEIT-»M- mmi e a EinspndxknqnecksxneLö Jesus in skacml htt siegen zekianht von dar Isklvato Cllntop 137 But 27- st» In- Totk, I. Y. M Erwähnt die »Freie Presse für Ferne-« Ausland Ilek Solln-I llliinielit cla- lleeht. eile llammer aulzulösen Jlallökung nahe. sk Yoihllilto Mit ille liegleinng an. lliiknbesz Sänger-est llle dem-ehe llaimln mal die. mitnehmen-ils lenke-. Die türkische Regierung hat in der Kammer eine Vorlage ein gebracht, durch die dem Sultan das Recht gegeben wird, die Kammer auch ol)ne",8ustimniung des Senats aufzulösen, vorausgesetzt, er ruft sie gleichzeitig innerhalb sechs Monate wieder ein Nach langen Beratungen hat das türkische Kabinet beschlossen, das Parlament auf gesetzliche-n We ge aufzulösen Zia Pascha, der bei, der Bildung des neuen Kabinets erst zum Finanzminister ernannt war, hat das.Portefeuille des Jn nern angenommen, das Ferid Pa scha abgelehnt hatte. Das Parte feuille der. Finanzen übernimmt Ab durrahman Pascha, während Ferid Pafcha zum Senatspriisidenteu er nannt worden ist. Dek neue Kaiser von Japan, Yoshiljito, hat ofsiziell seine Thron besteigung bekannt gemacht Er verlas eine diesbezügliche Erklä rung vor einer großen Versamm lung höherer Beamten, auch teilte er den Befehlshabern des Heeres und der Flotte seine Thronbesteiss gung persönlich-»wir Mit der feierlichen Begrüßuna der aus allen Teilen des Deutschen Reiches, aus Oesterreich und denc Ausland herbeigesirömten Sänger schaaren hat in Nürnberg das gol dene Jubiläunis S"ngerfest des vor einem halben Ja rhundert in der Stadt der Meistersinger. ge gründeten Deutschen Sängen-blindes begonnen. Das Fest wird an Grö ße und Pracht die sieben ihm vor aus gegangenen weit übertreffen innd alle bis jetzt dageiuesenen Ver anstaltungen dieser Art in den Schatten stellen. Aus dem Ausland sind nicht wenigerals neunzehn Ver eine eingetroffen. Die deutsche Kaiserin hat in Liiilhelnrshöhe bei Cassel die deutsch amerikanischen Lehrer, die augen blicklich eine Reise durch Deutschland machen, empfangen. s- Aus Wien meidet man: Ober leutnant von Blaschle, der unter dem Namen Czakai. dem Namen seiner Braut, sich aus dem Fernflug Ber lin-Wien und auf anderen Flügeu hervorragend ausgezeichnet hat, hat seitens des Kaisers Franz Joseph eine Anerkennüiig gefunden, wie sie noch keinem Flieger zuteil geworden ist. Der Kaiser hat den Oberleuts nant in Andienz empfangen, sich lange und eingehend mit ihm un terhalten und ihm als Ehrengabe die Heiratskaution gewährt Der Monarch bezweckte damit nicht Inn-, es dem Ofsizier zu ermöglichen, den Herzensbund zu schließen denn v. Blafchke’s pekuniäre Verhältnisse haben sich durch seine Flugleistuip gen schon ziemlich günstig gestaltet sondern vor allem die tüchtige Kraft dem Offizierskorps zu erhal ten, da dem vorzüglichen Flieget be reits« eine Anzahl verlockender in dusirieller Angebote zugegangen sind. Aus der norwegischen Haupt stadt Christiania meldet man: Ka pitiin Ejnar Mikkelsen und sein Ju genieur Jverseuk die nach zwei jährigem Aufenthalt im eisigen Norden am 17. Juli an der Küste von Grönkand durch ein norwegi sches Fischerfahrzeug gerettet wur den, haben, als sie von den Nettern gefunden wurden, wie wilde Tier-. ausgesehen. Sie hatten den vorher gegangenen Winter auf Baß Rock Island, nicht, wie zuerst berichtet, aus Shamrock Island, zugebracht und dort sind die Norweger in einer Hütte, die die Beiden sich gebaut hatten, auf sie gestoßen. Das erste Zeichen von der Anwesenheit mensch licher Wesen in der Gegend war eine als Signal aufgestellte Holz stange, in die die Jahreszahl 1912 bineingeschnitten war, und die den norwegischen Fischern zufällig zu Gesicht lam. Sie suchten und fanden dann die Hütte. Die Fischer klopf ten an die Tür-, und Miklelsen und Jversen stürzten halbnackt heraus die Büchsen in der Hand, in der Annahme, das Klopfen rühre von Raubtieren her, die nach Beute such ten. Mikkelsen war auf dem langen Weg nach Baß Rock Jsland schwer krank geworden, und Jversen hatte ihn gegen hundert Meilen weit auf einem Schlitten ziehen müssen. Zum Glück hatten sie genug Munition, um sich jederzeit Nahrung verschaf fen zu können. Der preußische Kriegsminister hat die Bildung eines, Freiwillis gen Fliegerkorps genehmigt, das ähnlich wie das kürzlich geschaffene Freiwillige Automobilkorps auch Zivilflieger und -Flugzeuge umfas sen nnd nach dein Muster des Au tomobilkorps organisiert werden soll. Die Mitglieder des Freiwilligen Fliegerkorps erhalten eine besondere Uniform und werden nach den all gemeinen Grundsätzen der deutschen Armee einexerziert und disziplis niert. Das Korps soll im Mand verdienst wie auch Kriegsfall ver wendet werden. Die im vorigen Monat er folgte Wahl des bisherigen Char Iottenburger Bürgermeisters Mat sting zum Bürgermeister von Bres lau hat die kaiserliche Genehmi gung erhalten. Herr Matting ist seit 1895 Bürgermeister in Char lottenburg, wo er zuerst auf zwölf Jahre gewählt und dann im Jahre 1907 wiedergewählt worden ist« Seine Wahl für Vreslan ist ein stimmig gewesen« Der in London verhaftete ante rikanische Faustkämpfer Not-man Selby (»Kid« McCoy) wird sein« Freiheit wieder erhalten, denn die lselgische Polizei ist jetzt überzeugt dass er Nichts mit dem in Ostende in den Gemächern der FürstinAlber von Thurn und Taxis verübten Jn nielenraub zu tun hatte. Die Unter suchung hat ergeben, daß die Diebe ihn nach dem Seebad lockten, um im Falle ihrer Festnahme die Schuld an ihn abwälzen zu können. General Sanjines hat das erste Zusammentreffen mit den Re lsellen bei Ostes, westlich von Casas Grandes gelegen, gehabt. Das Treffen ist für die Regierungs trnppen günstig verlaufen. Die Ne bellen wurden zuriickgeschlagen und die« Jlegierungsstriippen arbeiiteten mehrere Kanonen. Jn der Nähe von Cananea, Sonora, sollen die mexiknwischen Nebellen zwei Amerikaner gehängt haben. Wer die beiden Ermordeten waren, weiß man noch nicht. Der ehemalige Burengeneral Viljoen ist zum mexikanischen Kon fnl in Breslan ernannt worden Viljoen schloß sich seinerzeit Mäde ro an und fungierte als dessen mi litärischer Natgeber. Jn Guadalajara haben die Erdbeben, die dort während der letz ten Zeit schon so viel Unheil an gerichtet haben, sich erneuert. Kardinal Fischer, der Erzbi schof von Köln, ist gestorben. Indiuucr ans eine-n Geleite getötet. Nahe Rochelle, Jll., legte sich ein Jndianer auf einem Eisenbahngeleise zum Schlasen nieder und wurdk vom Schnellzug überfahren Sein-e Sokglosigkeit kostete ihm das Leben Ebenso geht es antem die Husten und Erkiiltungen nicht beachten, an statt mit Dr. Kincfs New Discovery alle weiteren Folgen zu vermeiden »Sie kurierte mich schnell von einem schlimmen Husten, den die Grippe bei mir hinterließ und gab mir 15 Pfd. an verlorenem Gewicht zurück,« schreibt J. R. Watts, Floydada, Tex. Schnell, sicher, zuverlässig und garantiert. 50c und sl.00. Probe siasche frei in allen Apotheken. -——s«—--.0-0.——-«- s Mist-erstanden »Was hast du während der acht Tage, wo du in München warst, ge macht?« ,,Tägl"ich t)nb’ ich zehn Maß Bier getrunken.« »Das ist alles?« »Jo- Mehk ht1b7 ich nicht vertragen können!« Liegcn immer im Streite. Zwei Sachen befinden sich in be ftändigem Streite, Wolbefinden und Hämorrhoiden Aber Vucklen’s Ami ra Salbe vertreibt Hömorrhoiden in jeder Form. Sie beseitigt bald Jucken, Entzündnng und Schniellnng. Sie giebt Komfort und Wolbcfinden. Das größte Heilmittel bei Brand-, Brüh- und Schnittwunden, Erst-inn und allen Hautkrankheiten. Nur 25c in allen Apothekeu. ——O-O—-—— Ermunterung. Onkel (dem dichtenden Neffen fei ne Sparkassenbücher zeigend): ,.Siehst Du Junge, das sind meine gesammelten Werke!« »Sieh doch mal einen Band her ans!« Eisenbahn Fampr J. di G. N. Bahn. Ankunft-— «s Ro. 3——Vom Norden. .6.30 abends No. 5——Vom Norden 6.40 morg No. 7——-Daily Expreß Spezial, Süden. 9.55 morg No. 9——-Local von Palestine. ..10.45 abend-» No. 4—Von Mexiko 1.50 nachm No. 12—Loeal von Latedo (gemifcht) ..6.00 morgl Abfakrt No. 4——-Na dem Norden. .1.55 nachm1 No. s— Na dem Norden. .8.00 abends No. 8—Loca nach Palestine.«.7.30 morg No. 10—Daily Expreß Spesz Norden 3.20 morg No. 5 —Nach Mexiko 7.00 txt-Irg. No. 11—Local nach Laredo Wams .9·00 aben s -o o· p· os-- S. A. E A. P. Bahn. Ankunft .No. I—Houston u. d. Küste .7:15 abends No. 3—-Houston nnd der Küste-. 7.10 vorm No. 5-—Küstenstädte 1.30 nachm No. 44—Von Kerrville, nur an Wochen tagen 9:35 vorm No. 42-—Von Kerrvillh nur Sonn tags 8:00 abends No. 46——Von Kerrville, nur an Wo chentagen.. ..6.40 nachm Abfaler No. 2—Houston und her Küste 8:40 vorm No. 4—Houston und der Küste 9:15 abends No. 6——.K"üften5tädte 2:20 nachm No. 33—-Nach Kerrville, nur an Wo chentagen 4·45 nachm No. 47—-Nach Kenville, nur Sonn tags 8:50 vorm No. 45-Nach Kerrville, nur an Wo chentagen 7»:35 vorm G» H. F- S. A. (Haupt-Linie) ünkun nst— No 9—Vom Osten 7 30 vorm No 7—Vom Osten s: 30 m No. 10—El Paso u. Westen 9. 30 na m No. 8—Von St Paso.. .10 15 vorm No. 10—Nach d. Osten. .10. 30 oabends No. 8—Na dem Osten. .:10 30 vorm Ro. 7——Na El Paso und Westen» 8: 30 abends Bictoria Division, G. H. E S. A. Ankunf- No. 301—Cuero, Viktoria. ..s8 15 abends Ell-sah bri No. 302—Cuero, Vietoria..7:30 vorm M.·Ft. E T. Bahn. Ankunft No. 241—Von Fouston..»7: .55 von-i a No 7—Von D as und Forst Werth 80: vorm No. 205-—Von Kansas City nnd5 St Louis s. 30 vorm No. 15—Lokal vom Norden. .:3 30 nachm No. 9——Von Kansas City, St. Loouisund Chicago Abfa hrt No. Its-Nach Norden via Unstin und Smithville 70« vorm No 10—Nach St. Louis, Kansas City und Wcago 00 vorm No. 8-—Nach Fort Worth sund Dallad No. 206—— a t ouis u3 ana Ei ty .ck.) 9.00 abends No. 242——Nach Houston 10: 20 abends AGREE-— S. F (I F- G. R. sahns-» No. 7—Vom Norden 955 vorm No. 9—Bom Nordess ..10 45 abends Absahrt No. 8—Nach dem Norden. .7. 80 vorm No 6——Nach dem Norden. ..800 abends Am fSnn Antoniu. Strömt herbei ihr Bdllecfchaftem An den Sau Antonio. Wo gebraut feit vielen Jahren Wirb das ech e ,,Alamo«. Wollt ihr en des Lebens freuen? Die Gelegenheit ift biet: Um die Sorgen zu zerstreuen, Trinlet fleißig ,,Lone Stat« Bier. Mag der stolze Mexikaner, Preisen«"feines Meslaks Glut, Der bigotte Puritnncr, Schlürfen ans der trüben Flut: Männer, die in Mußeftnndety Gerne heisses-, frei nnd froh, Haben Labung ftets gefunden, Ftir den Dnrft in »Ah-m o«. Wenn ihr weilt im Zerbetlteife, Bis der jnnge Morgen tagt; Trinlt nach echter, deutscher Weife, Müßig, aber unverzagt Laßt die Gläser hell erklingen, Seid zn frohem Scherz bereit; Denn, es foll vor allen Dingen, Herrschen die Gemütlichkeit Mögen auch die Waffernqrrem Zeter schran nnd Mut-bin Kehrt euch nicht an ihre Sparren Wenn ihr sitzt beim »Alåmo«. ObÄ auch Mucker giftig schimpfen, Und uns gönnen kein Vläsiet, Gang borniett die Nasen kämpfen, Trinket ruhig «L o n e S t a r« Bier. Weintrauben gekauft Gute rei fe texanifche Weintrauben, von schwarzer Art, werden gekauft in be liebigen Quantitäten zum Weinmas chen von V. Butgstaller, 116 Jones Ave-, neben der Lone Star Braue rei. Die besten Marktpreife werden bezahlt. 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Präsideth ntered at the Post Office at- Sag Antonio Tex., as 2nd class mai-ter· Dtinuetftam den 1 August 1912. Die »Freie Pre je für Texas« hat von Ellen deutsch tex nischen Zeitungen die zrbßte Abonnentemabl s l A Die einzig tagltch erfcheinende d e u t i ch e Zeituuq in Teras. Bedcukfiche Erweiterung der Mon tue-Doktrin Senator Lodge hat dem Senat einen Beschluß eingereicht, durch den der Monroe Doktrin wieder eine erweiterte Auslegung gegeben wird. Dieser- Beschlusz erklärt näm» lich, die Ver. Staateniönnten es nicht ohne ernstliche Beunruhigung mit ansehen, daß ein Haer oder ein anderer Vorteil gewährender Punkt auf der westlichen Halbkugel von ei ner fremden Regierung oder einer fremden "Körperschast--die-s in engen Beziehungen zu einer sremdenRiegie rimg stehe; in Besitz genommen wer de, wenn eine solcheBesitzergreisung den Handel oder die Sicherheit-? der Ver Staaten bedrohen werde-. Dieser Beschluß enthält eine zwei fache, im höchsten Grade bedenkliche Erweiterung der Monroei Doktrin, die schon durch frühere Bemühun gen in einer Weise erweitert wor den ist, daß ihr Urheber selbst se nicht wieder erkennen würde Die erste Erweiterung ist die, daß die Ver. Staaten das Recht zur Einst-ra chefiir sich beanspruchen auchin Fällen, -in—denensnirht die R mie rung »eines fremden Landes son dern eine prisv Este- Körper schaft, die nur in Beziehungen zu der» Regierung steht, Land sin« Ameri ka erwirbt. Die zweite Erweiterung ist die, daß das« Recht, Einspruch zu- erheben, nicht wie bisher auf die politische Gefährdung der Ver. Staaten beschränkt bleibt, sondern auch aus dies FGefiihrdung ihres Handels ausgedehnt wird. Diese Erweiterungen sind, wie gesagt, höchst-bedenklich,·" weil sie auf alles Mögliche angewandt werden können. Mit ihrer Hülfe könnten dies Ver. Staaten beinahe gegen die Erwer bung amerikanischen Grundbesitzee durch irgens ein größeres fremdes Unternehmen Einst-rathe erheben, denn es wird gar nicht so schwer: sein, bei den meisten derartigenz Unternehmungen Beziehungen zin« Regierung herauszusinden Und der. Handel der Ver. Staaten wird jchkießznch durch jedes ansinnen-; unternehmen- bedroht- »Es ist aller dings in dein Beschluß gesagt, »der Handel oder die Eis-Weit der Ver. Staaten«, aber dieser beschränkende Zusatz wird wol wenig in Bett-acht gesogen weiden, wenn dieser Be schluß zu einemsGrundsan der äuße ren Pvlitik der Ver Staaten erho ben- weidete wird Durch die Annahme dieses Be schlusses bringen wir kund in- die Ge« fuhr endloser Scheeereiew die unter Umständen, wenn man aus beiden Seiten unvernünftig ist, zu schlim men Konflikten Uhren können. Denn es ist kaum anzunehmen daß sich irgend eine der großen Handels-i möchte diesert Erweiterung der Mond irae-Doktrin ruhig fügen wied. Es lwürde viel vernünftiger sein, sich «mits dem Beschluß nicht zu befassen. Kommen wirklich Fälle vor, wie die Crwerbung der mexikanischen Mag daleiiensBay durch ein der japani schen Regierung angeblich naheste heuden Syndikat, durch die man sich in Washington gefährdet glaubt, so kdnnen die Per Staaten in sol chen Fällen schon einen Protest an bringen, ohne daß sie eine Erklä rung wie die vorliegende zu ihrem unabänderle, auf-Mich in An wendung kommenden Grundsatz ge macht haben. Fraukieiilse Volkssoigein Vor sechzig Jahren hatte das Ge biet, dass- M- TdaN keusche Reich ais-macht: drjggwdnei ai«ÆklipneU Einwohner- M Vierunddrei ßcg Millionen W ist Versich land mit seiner-OWNng Induk teich stetig-,vowncgeem, Iangsam zyersd dann mit Riesenschkitten an Jahre 1872 hatte Deutschland 4:)« Millionen Einst-ahnen Frankreich 36 Millionen 1890 waren es in »Dentschland« 49, in Frankreich 38 PM, sisllxkin Der-tschide s56, In .Frimkkeich 38·9, slstlzs in Deutschland-s 64.9, in Frankreich Its-As Millionen und die Zeit ist nicht mehr-« few, da Deutschland doppelt so viel Einwohner haben wird wie sein salder Widersacher Frankreich. Wie ist es gekommen, so fragt man, daß das schöne-, heitere, frucht bares französische Land solcher Ent wickelung verfallen- kotmte2 Blicken wir zu diesem Zweck enan in die Geschichte zurück, soweit sich mit ge nügender Si rheit Zahlencmaabeu über französi» es,Volkstum schaf fen lassen. an bedenkt-, dasz Frankreich die Verbesserungen er spart werdens-find- die der dreißig jährige Krieg auf deutschem Bo den angerichtet hat: neun Zehntel der Bevölkerung wurden damals vom Krieg und dessen Begleiter scheinungen dahingekusst Das fran zösische Ball war zur Zeit der Höhe der Macht Frankreichs, also unter Ludwig dem Viel-zehnten bis zmn Beginn des Spanischen Erlifolges krieges, imstande-, Hunderttausend-: von Kolonisten nach Nordamerika und nach dem afrikanischen Kap lande zu entsenden. Durch Vertret bung der Hngenotten hat der Son nenkönig das französische Volkstum um Zehntausende der besten Fami lien beraubt, die auf fremden Bo den eine neue Heimat gefmtden«ha ben. Ludwig der Vier-zehnte und der Fiinszehnte haben sast dauernd Krieg zu Land und zur See ges führt« Es ist aber eine Uralte Erz fahrung, daß die Liirken,-die Kriege-, Hungersnot Senchen in die Völker gerissen haben, nach zwei bis drei Geschlechtern wieder ausgeglichen werden, solange der- Sturm kräftig nnd entwicklungsfähig— bleibt. Das beweist Deutschland z. B. zsd weit erholt, daß es bei Aus "bru.ch der Revolution tatsächlich das-H nach den Opfern des dreißigjähri gen Krieges-. Auch Frankreich hat te sich nach Ludwigs des Vierzehn ten und des Fünfzehnten Zeitalter volkreichste Land Europas war. Da-! mals zählte es 25 Millionen Ein wohner und hatte im Abschnitt 1779 bis 1789 eine Zunahme von« Iffiinf vom Hundert gehabt, die als eine sehr kräftige zu bezeichnen ist« Dann folgten freilich die schweren Blutopser der Revolution Von 1792 bis 1794 wurden ganze Fami lien ansaerottet weite Gebiete na hezu entvölkert Hieran schloß sich die Zeit der Revolutionskämpfe und der Kriege des Kaisereiches," die nach ungefährer Schätzung einein viertel Millionen Menschen gekostet haben. Gleichwol setzt die ganz auffällige Verminderung der fran zösischen Bevölkerungszunahme erst gegen die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ein, während bis da hin noch immer eine Zunahme von 4i.5 bis 5 vom Hundert im Jahr zehnt festgestellt werden- konnte Von 1901 bis 1910 betrug die Zunahme nur noch rund 500,000 Köpfe, also im Jahre etwa 50,000, der eine deutsche Zunahme von fast z neun Millionen in einem Jahrzehnt gegenübersteht Sehr deutlich dräckt sich der Rück gang dadurch aus, daß die Gebur «tenziffer« seit 1861 sin dauernder Verminderung sich befindet. Sie wird angegeben: 1861 1,005,000, 1872 966,00(P, 1881 937,000, 1891 866,000, 1901 858,000, 1906 807,000, 1910 801,000· Wenn trotz dieses steten Herabgew vges eine schwache Vermehrung der .Volkszahl eingetreten ist, so s geht diese Erscheinung aus zwei Grün den hervor: aus der Abnahme der Sterblichkeit und der verhältnis mäßig starken Einwanderung Wo .-.rnn liegt nun der so empfindliche Nsiickgang der natürlichen Volksver mehrung in Frankreich? Napoleon der Dritte hat es 1867 als eine Zukunftsfrage des französischen Volkes bezeichnet, daß durch Blut .ausfr—ischung der französischen Ras se neue Lebenskraft zugeführt wer den müsse. Deshalb hat er es als Ziel seiner Politik hingestellt, Lau deåteile mit ganz- oder halbfran zösjscher Bevölkerung an Frankreich anzugliedern. Luxemburg sollte den Jlnsang machen, Belgien wäre viel leicht gefolgt, wenn Napolednss fStädtskiinst eine glückliche gerochen wäre. Die Nassenentartitiig, idie jetztso häufig als Grund des Zer sp sakles des .französischen Volkstums Tangesehetkwird ist übrigens nicht »die«Ursaches des Rückganges. Die reinfranzösische Bevölkerung Bel giens nnd der Schweiz ist lebens srisch im Hinblick auf die natürli che Vermehrung, ebenso zeigt das sranzösische Eement in Nordamerika eine unverrniiiderte Zunahme Es sind Gründe anderer Art, dirl für das liebsl verantwortlich ge macht werden. Durch allgemeine Annahme des Zweikindersystems seitens der besitzendenKlassen ist die Fruchtbarkeit der Ehe-i erheb lich zurückgegangen Hierzu treten andere Rücksichten die sich im Zu sammenhang mit dem Streben nach geringer Kinderzahl fühlbar machen: Degeneration durch ansteckende Krankheiten Landflucht, Niedergang der Sittlichkeit in den Großstiid ten. Paris ziihlt zur Zeit neun vciln Hundert der Bevölkerung 7Frank reichs-, die Verorte mitgerechnet Die sittlichen Verhältnisse in Parissind wol die schlimmsten unter den Mil lwnenstädten Europas nament lich ffseblens Hier ganz« im besonderen die Bedingungen uin die Bevölke rungszunahme zu fördern. Man hat sich natürlich sehr ernst mit der Frage beschäftigt wie dem Uebel In steuern ist,· das unter den Völkern Europas einzig dasteht. Die Theo rie, daß die französische Bevölke rung jeder Zeit in der Lage sei, das gegenwärtige Misverhältnis wieder zu beseitigen, ist ein Trugschlusz· ebenso wie Steuerbeskeinngen und sonstige Bevorzungen für kinderq reiche Familien ein Uebel nicht banJ neu können, das schon allzu tiesj feine Wurzeln geschlagen hat Frankreich steht hier vor der Lö sung einer schtveren Frage, an der das alte Hellas nnd das alte Rom zu Grunde gegangen sind. Nur völlige Umkehr ans einem falschen Wege könnte helfen ob es hier Zn «noch Zeit ist, ist sehr fraglich. FJedenfallS bedroht der Nieder·’ gang der Volkgzahl die Großmacht stellnng Frankreichs in gefährlicher Weise. Wie will es sein gewaltiges Kalpnialreich beherrschen, wie will es Landbeer und Flotte auf der Höhe halten« wie will es mit dem volks staFFFY deiztschen Nachbar in Wett Inaternal versiegt? Die Franzosen stehen vor einem harten Problem. Der Trost, daß die Araber, Verlier und Neger des siebenunddreißig Millionen zählenden afrikanischen Kolonialbesitzes einen erwünschten Zuwachs an kriegstüchtigen Käm pfern liefern und Schulter an Schulter mit der heimatlichen Ar mee den Zukunftskrieg schlagen wer den, ist ein recht hinfälliger. War nicht Roxn dem Untergange ge weiht, als es seine Kriege den ger manischen« numidifchen, illyrischen Hilfsvölkern überließ? Nur die( nreigenste nationae Kraft entschei-; det das lehrt uns die Geschichte J jbewerb treten, wenn das Menschen Lastschiffe-: fallen Magen-, Leber und Nierenkrankl)ei-» ten zum Opfer gerade wie andere Leute und sie leiden ebenso un Appe titlosigkeit, Riickenschnierz,Icervosität, Kopfweh und allgemeiner Schwäche Aber es ist unnötig, in solchem Zu stande zu sein, wie T. D. Peebles in Henry, Tenn., beweist. Er schreibt: »Sechs Flaschen Electric Bitters ga ben mir mehr Kraft und gutenAppes tit als alle andere Medizin vorher.« So hilft der Bitteks Jedem. Es ist töricht, zu leiden, wenn dieses gIoße Mittel schon nach der ersten Dosis hilft. Versucht ihn. Nur 50c in allen Apothekcn, Der günstige Stand der deutschen Reichsfinanzen. Der durch Chnrchill’s Rede im sieitischen Unterhause entfesselte Spektakel über das Wettrüsten Eng lands nnd Deutschlands hat natür gemäß auch die Frage wieder in den Vordergrund gebracht, wie die Budgets der beiden Nationen auf die Dauer mit den gesteigerten Rüstungsanforderungen in Einklang gebracht werden sollen, ohne dasz früher oder später ein Kladderas datsch eintritt. Wie weit das aus England zutreffen mag, soll hier nicht untersucht werden. Bei der Be urteilung der Finanzkraft des Deutschen Reiches und der Feststel lung des Standes der ihm aus absehbare Zeit zur Verfügung ste henden Mittel sind jedoch in vielen anglonmerikanischen Blättern so viele schiefe Ansichten zutage geför dert worden, daß eine Konstatierung der tatsächlichen Verhältnisse am Platze erscheint. ,Das Deutsche Reich befindet sich zur Zeit in durchaus gesunden Fi— nanzumstiinden. Es hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten selten weniger Sorge um die Beschaffung der für seine Etatdeckung benötig ten Fonds zu machen brauchen als grade im gegenwärtigen Augenblick Fiir das abgelaufene Rechnungs jahr ist ein Ueberschuß von rund 250 Millionen Mark zu verzeichnen, ein Ergebnis, das selbst die kühn sten Erwartungen geaichter Optimii sten übertroffen hat. Die Voran schläge betreffs der Haupteinnahs inequellen waren überaus konserva tiv gehalten, eine weise Vorsichts masregel, welche das wirkliche Re fsultat nunmehr um so eindrucks xvoller hervortreten list Die trü jben Voraussagungen, welche an die jletzte Reichsfinanzreforin von den fGegnern geknüpft wurden, haben zsich sin7 keiner Weise erfüllt. Von; den- für-den Notfall in Aussicht ge«f snomtnenen Anleihen ist nicht eins Pfennig ausgenommen worden; Diell gesetzlich verfügte Schuldentilgung ist eingehalten. Mit-der Misere der ungedeckten Matrikularbeiträge ist gänzlich ansgeräumt. Zuschuß ·An leihen nnd Defizitwirtschaft geho ren der Vergangenheit an. Nun ist aber die Reichsfinanzrei form noch nicht abgeschlossen Jnc Hinblick daraus, daß durch die im lebten Frühjahr angenommenen Wehrgesetze für Heer und Marine jährliche Mehrausgaben von über einhundert Millionen Mark erwach sen sind, ist vom Reichstag tIr Toresschluß die-Auferlegung einer Besitzsteuer im Prinzip« beschlossen worden. Dieser Beschluß soll im nächsten Jahre zur Ausführung gelangen. Welcher Art diese Steuer sein wird,« ist zur Zeit Vermutungss suche. Die Meinung überwiegt in dessen; daß eine große Mehrheit des Plenum5, wenn es zum Klappen kommt, sich für die Erhebung ei ner Erbschaftssteuer entscheiden wird, die schon so lange a us Vieler Wunschzettel gestanden hat· Heuer sind eigentlich nur noch die Kon servativen gegen eine solche Steuer während das Gros des Centrums mit der gesammten Linken dafür eintritt. Diese Steuer, die um so gerechter ist, als sie nicht die schwa chen Schultern trifft, wird die jedts noch vorhandene Lücke in der FH nanzresorm ausfüllen und alleri Voraus-ficht nach Erträge abwerfenJ welche das Reich endgültig auf eine »seste Basis stellen, so daß eineWiedersj lehr des alten Finanzelends unss möglich ist. Jedenfalls kann sichs sdas Reich den zielbewußten Ausbau» Hseiner Wehrkrast auch zur See ge sstatten, ohne daß es aus die alte Anleihewirtschast früherer Jahre zurückkehren muß. Das weiß man nirgends besser als an den masges ebnden Stellen in London, und da »her ist das-. erneute Angstgeschrei ’an der Themse sehr wol begreiflich zumal die eigenen Sorgen in jüng ster Zeit haushoch gewachsen sind. N. Y. Staats-sta.
Eine Frau verzeiht alles, nur nicht, dafz du ihr etwas zu verzei hen hast. Was bedeutet es? Es ist durch tat sächliches Nachziihlen erwiesen wor den, daß neunszehntel der Leut-e, deren Gesundheit durch den- Eis-H brauch von Fornicss Alpenkränteri wieder hergestellt wurde, bezeugen-s daß sie vor dein Gebrauch dieses al-: lten Kräuter Heilmittels AerzteJ und Medizinen vergeblich versuchtj hatten; der Alpenkräuter war ils-s re letzte Zuflucht gewesen. Was be-« deutet das-? Es bedeutet einfach» daß diese einfache Hausmedijin Heilungen vollbringt und Leiden cufhebt, wo andere Medizinesr scheinbar versagen. Er ist heute anerkannt, selbst von der medizini schen Profession, als die beste je entdeckte Medizin. Er hat seine Nachahmungen, aber keinen Stell vertreter. Er- entfernt nicht nur den verdorbenen und- überflüssig-In Stoff aus dem System, sondern schafft reines, reiches, rotes Blut Hund-gutes, solides, gesundes Fleisch sAusschließlich durch seine eigenen JVerdienste hat er sich den Weg Lzur allgemeinen Beliebtheit er sobert i Er reinigt das Blut; er för dert die Verdauung-; er regt die Leber an; er»reguliert die Ein geweide; er wirkt auf die Nie« ren; er beruhigt das Nerveniry stem; er nährt, stärkt und belebt; er öffnet die Hautporen und er zeugt gesunden Schweiß. Kurz, er ist eine Familien Me dizin im besten Sinne des Wor tes, und sollte in jedem Hans halte gefunden werden. Er ist ans genehm zu nehmen, und enthält nichts, was dem System nicht gut tä te. Er ist nicht »in Apotheken zu haben, sondern wird dem Publi kum direkt geliefert«durch Spezial Agenten, die von den Eigentümern ernannt sind. 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Tsuäf Text-ON bfchäw s EIT· jin IILO Et klein Is Eis eine, groß so cis Stzanke ci se vom MW WITH 15 Ets. fahenesp ....8 cis Leichiesoealwte ......6Tts m Isk pas-Mr Thi- wookly Issue ot the-·-'E’Zstk PIISIIJ Uti- PM« has po ILMF the lag-gest oikeulation et all German paper-s published m the state ok Texas. lt IS giesse to 450 postOflieos. end hss In extende eitenlation in M in the lndiait Partikel-A Ists ih Oklahoma-. lt erkenlstos from Salve-steh to Der-icon. »Er-Im Mel-shall to M km end ol com-so mivly m the thjekly Fopuleted contra-l sue sovthwostern perts ot the stete. es also in Mexico. Wo ttevouug man end our W set-we lot-et mats ers oon Money Dieses new sub set-there te the list-. In Weste-nett ot thesi-staats the "knts Poss- M hat« M to be the beet sever tief-I medium m the state ei M. when It u the objeet to reich the Some-n weil-es po Wer-. Ist-.- txss Wiesen« Die Greis MS füt M« wird eckübets 450 vPtdstossiceu f verfandt sub bei eine große Verbrechan in der W- swlik M, tm JW W W nnd W It W in M W sich von Cato-stos- Isi- hinaus III Dskklvth W Wien W UMHPMMfWMIMI I W TWM mit be W gebler Lelem da- dicht IMedelte Mittel-Texas nnd den Süd W em. TuchinMexiko batsie M M Verbreitung M Teils-It lind beständig, M jahraus km Interesse des W unterwegs und führen dem W im Verein mit unseren rührt In Mel-Olqu fortwäher neue seist sm. ueZu Tal-Macht dieier Tatsachen ist Ist-Freie Pull- lüt Der-PS wo es I W handelt, die deutsche Ve M zu erreichen- tu beste In seist-seiten hu Stute Text-. M sie In scheut-Immu leiden, M schreiben Sie mit nnd werde Ihnen unentgelilich ein eines einfachen Mittels senden welches-nich und hunderte heilte, da M WPersonen im Alter von über List-heut Man adressierex A. Smith, 2717 Smith Bldg. ee, M. Die neue Partei. 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Anna-time VllL Abreise von Berlin. Leipzig. Gassely Nach vierzehntägtgem Aufenthalt in Berlin erfaßte mich das Reise sieber wieder-. Jch wandte mich zu nächst nach Leipzig. Kaum ange kommen, war ich auch schon auf der Straße und befand mich sehr bald, den Promenadering überschreiten-d auf dem Rathausplatze mit dem gro ßen Siegesdenkmal von Rud. Sie mering. Es ist von hohen alter tümlichen Häusern umrahmt, von des nen es sich in seiner reichen Glis-! derung wirksam abhebt. An der Vor derseite des Hauptsockels thront im vollen Schmucke der Kaiserwürdm das Haupt lorbeerumkränzt, dies Heldengestalt Kaiser Wilhelm I. Aus den vier Ecken stehen auf auslau I senden Postamenten die Neiterstand bider Kaisers Friedrich, des Königs Albert von Sachsen, BismarcPS und M"oltke’s. Auf der untersten Stuka des Unterbaues stehen volkstümliche Kriegergestalteu. Das Denkmal macht einen großartigen Eindruck. Rechts hinter dem Denkmal an der Ecke der Katharinenftraße befindet sich die im Jahre 1555 erbaute alte Wage, in der alle zur Messe nach Leipzin geschickten Waaren erst gewogen wer den mußten, ehe sie zum Verkauf geöffnet werden durften. Das vor mehrerets Jahren einem Umbau un terworfenen Rathaus bestand schon »vor 350 Jahren und es ist somit er klärlich, daß es einstmals als eines der sieben Weltwunder angeführt wurde Ueber der Uhr ist eine Ku gel, die die Veränderung des Mon des darftellt: bei Neumond ist die schwarze, bei Vollmond die vergolde te Hälfte sichtbar. Auf dem Platz-; sind noch das im 16. Jahrhundert er baute Königs-haus, ng1698 Peter der Große, 1760 Friedrich der Großi eine Sehenswiirdigkeit Leipzig’-3. Da aber kein Nachmittagskonzert stattfand, begnügte ich mich mit der Besichtignng der herrlichen gärtne Iischen Anlagen, der Treibhänscr etc. und stieß als ich wieder heraus trat, auf eine Car, die nach dem Südfriedhof fuhr, der-am entgegen gesetzten Ende der Stadt liegt. Hier tauchte plötzlich das- Völkerschlacht Denkmal vor mir anf, das sich aus einein durch Asche, Schutt und Sand aufgesiillten Hügel, der fsich vorn zu an zwei Seiten wallartig fortsetzt, dicht am Rande des Fried-! hofs erhebt. Das Denkmal isi ein ischnieren klotziger SteinklumpenJ durch einen Stein im Halbquadrati abgeschlossen Ueber den FundamenL pfeilern wölbt sich die 200 Fuß ho he Ruhmeshalle Jm Jnnern fülnt in einer Höhe von 90 Fuß eine Ga lerie herum und an den Ecken be finden fich vier sitzende allegorische Kolossalfigurem die Tapferkeit, Opferwilligkeit, Vaterlandsliebe und IEinigkeit darstellend Ganz oben jnnter dem Schlußstein unisiehen dee doinartige Wölbung sechzehn Lgleichmäßigen 30 Fuß hohe Figu sren mit langen Bärten, die die sechzehn Landesfürsten darstellen sollen. Viele mögen das Denkmal schön finden; ich vermag mich zu der Ansicht nicht zu- bekennen. Der erst 26 Jahre alke Siidfriedhof hat ein in großartigein Styl angeleg tes Krematorium mit einer breiten Wandelhalle davor. Von hier ans hat man eine volle Uebersicht iiber den Friedhof, der der schönste Leip zig’s sein soll. Zur Stadt zurück gekehrt, besuchte ich aus reiner Pie tät die »gute Quelle« am Brüh!, wo ich zum ersten Male vor fiinf zig Jahren war. Jch fand das Lo kal unverändert. Von anderen be rühmten Gebäuden will ich noch das neue Rathaus, das neue Theater-; das Grassi Museum, das Reichsge richt etc. nennen, die ich mir vom Automobil aus ansah. Für die Jn muß sich vorstellen, daß sich dies alles mitten im Hochwald abspielt, iim den richtigen Eindruck von der Schönheit der eigenartigen Wal serkünste, bei denen aber keine künfti lichen Kräfte mitwirken, denn das Wasser wird oben am Herkulesdenls mal angesammelt nnd arbeitet durch seineneigenen Druck, zu ge winnen· Der Park von Wilhelms höhe ist wahrhaft herrlich nnd es ist nicht zu verwundern, «daß die kaiserliche Familie in dein großen, pompösen von prächtigen Nasenflä chen nnd kunstvollen gärtnerischen Anlagen umgebenen Schloß ini Sommer für mehrere Wochen Auf enthalt nimmt. Eine Wagenfahrt durch die haushohen Alleen der Karlsaue, an deren Eingang das einst von König Jeroine (König siLuisi siik) »betool)nte Orangerie-Schlos3! steht, ist ein Genuss erster Klasse Cassel hat wundeihare Bauten anf zuweifen So das neue Rathaus ein prachtvoller Mmiunientalbauz das neue königliche Hoftheater, von dessen Terrassen inan einen köst lichen Fernblick genießt. Hier ent faltet sich uns ein Bild von wahr haft entzückender Schönheit; ein weites prächtiges durch interessant-. Höhenzügen abgeschlosseness Rundge— mälde, desgleichen wol kaum ir gend eine Stadt anfzuweisen ver mag. Und tief unten mit der ,,Schönen Aussicht« verbunden, liegt die herrliche Karlsaue mit ihrem unvergleichlich üppigen Baunib( stand. Wie eine Erweiterung de-: Hochivaldparkes reiht sich an ihn eis ne idyllische Gegend mit vielen of fenen und halb versteckten Dör fern, zwischen denen sich die Fulda hinwindet. Die Natur hat hier ihr Füllhorn in» verschwenderischer Weise ausgegossen und das Auge bleibt lange gefesselt, um alle diese Schönheiten in sich aufzunehmen Zu den fsehenswextens Bauten ge hören noch die königliche Bilder gallerie, das Friedrich Musenm, Tage sämmtliche Herren- SPtrohhüte gestohlen Der Dieb scheint eine Art Monamanist zu sein, denn er» nahm nichts anderes-. s Jm Monat Juli wurde nur 27 Mal Feueralarm gegeben, und zwar sechs Mal blinder Alarm. Der Gesammtschaden war sehr gering 0-0.--—— Was die schwelbe sang. l Roman von Friedrich Spiel-! hagen. (Fortieizititg.) Nein und ja. Nehmen wir an, daß das Nein auf Jhr Verhältnis mit Brandow geht und das Ja sich auf den As sor bezieht, dessen Gunst sich zu er halten er doch wahrlich die drin gendste Veranlassung hatte. Jch ge stehe, mir ist es unbegreiflich Und dazu in einer solchen Nacht wie König Lear sagt; in Sturm und Regen und Finsternis Sie hin auszutreiben und Jhnen dann ei nen Wagen ohne Laternen zu geben auf einem-so mit Recht verrufene-n Wege! Es ist das alles wahr, sagte Gott hold verlegen; aber die Konstatie rung von Brandows Unfreundlichs keit die er ja übrigens sofort be« reut nnd noch an demselben Abend wieder gut zu machen versucht hat wird uns wol kaum zur Wie dererlangung des Geldes verhelfen Sie sehen, ein wie ungeschickter annisitor ich bin, erwiderte Woll now, sich mit der Hand über die Stirn fahrend. Lassen wir also den Herrn und halten wir uns, ohne Ehrerbietung vor der Sprichwort iveisheit, an den Knecht War es nicht derselbe, der Sie am Morgen gefahren? Derselbe Brandows Bereiter und wie Sie sehen, gelegentlicher Kut scher, auch Verwalter, mit einem Worte: Faktotum Aerzte Verschrssiåken castoria ASTORIA erfreut sich ausgesprochener Gunst seitens der Aerzte, phermsp oeutischer Gesellschaften und medizinisoher Autoritäten.l Aerzte bedienen sich desselben mit dem besten Erfolge Die ausgedehnte Anwendung von Oastoria lässt sich trag-los auf drei Thatsachen zurückführen: Erste«8—1)ie un leugbare Erkenntniss, dass es unschädlich ist; zweitens-Dass es nicht nur Magenschmerzen erleichtert und die Nerven beruhigt, sondern zur verdauuus heiträgt; und Drittens—lst es ein angenehmer und vollkommener Ersatz ist Castor-Oel Es ist vollkommen sicher; Es enthält kein 0pium, kein Morphin oder andere N arootiea, und verdummt nicht. Es ist ungleich Soothing syrups Bateman’s Drops, Godfrey’s GordiaL etc. Es heisst etwas, wenn sich eine medi zinische Zeitschrift so äussert. Indessen erachten wir-es fär unsere Schuldigkeilx auf Gefahren hinzuweisen und auf Mittel Zur Förderung der Gesundheit Die Zeit, da man Kinder aus Gewinnsucht oder Unwissenheit mordete, sollte zu Ende sein. Unseres Wissens ist castoria ein Mittel Zur Herstellung dauernden Wohl belindens, denn es hält die Gonstitution in Ordnung-ohne zu verdummen—und diese Aufklärung sind wir unseren Lesern sohuldig.—IIa-zz«s Jan-M of Les-Mk ALcotIoLsPDR owns. ÄVFgekablePreMionlmäsix .s qumtatingktxekooclanu un j tmgmeskomaclisamlsw of« Ei PromoteslligsszretH ness and Rest-contajnsneitmk Opimu.Morphlae not-Mineral Nosk Nonen-no A erkertReth kotconsilpth noäsour singenle ' Wokmscomalslomkevensit mssqmibossokst Pacde sigmmkc Ck miw«YoRK. Söhaue copje des Lin-schlin Briefe von hervorragenden Aether an chas. l«l. fletcher. Dr. B. Halstead scott in chicago, llls.sagt:«1ch habe in UM Praxis castoria für Kinder oft verschrieben und bin sehr davon bew« Dr. Willinm Belmont m Clevelnnd, Ohio, sag-t:«1hr castetia stehtin seiner Art obenan- lch derk nach dreissigjähriger Praxis wohl sagen, das-. ihm kein anderes Mittel gleichkommt." Dr. J. Il. Takt in Brooklyn, N. Y., sagt: »Ich habe Ihr casioria in meiner Familie und Privatpraxis viele Jahre gebraucht und es stets flir eine treffliche Arznei befunden. Die Formel ist- ausgezeichnet-« Dr. R. J. Hamlen in Detroit, Mich» sagt: »Ich verordne Ihr Gast-ori Kindern sehr häutig, weil es bei Kinderkranlcheitsn nichts Besseres sieht-. Ich weiss, es existiren Nechahmungen davon, ich achte aber darauf, data meine Patienten Fletcher’s erhalten« Dr. J. R. clausen in Philedelphiz Pa., sagt-: »Der Ruf, welchen sich Ihr castoria in zehnten-senden mit Kindern gesegnet-en Familien erworbe hat bedarf keiner Erweiterung durch die Empfehlung des ärztlichen Bewies trotzdem empfehle ich es angelegentliohst daes eine vortreffliche Arzt-ei DER Dr. Wm. J. Mccrann in 0maha, Neb» sagt: «Als Vater von drei-oh Kindern weiss ich sicherlich Bescheid von Ihrer grossen Mei nnd habe, abgesehen von der Erfahrung m meiner Familie, auch in meiner lancenM gefunden, dass Castoria in fast jedem Hause als wirksais Mittel anerkannt wird.« Dr. R. M. Ward m Kansas Sitz-, Mo. schreibt-: Aerste Verordnu- Jo wöhnlich keine PatenvMedizinem aber in dem Falle von castoria bsbe icli mit vielen meiner Kollegen eine Ausnahme machen gelernt. Ich verschreibe Ihr casvokia in meiner Praxis,weil ich in ihm eine! durchaus verlässlicho Arznei bei Kinderkranlcheiten erkenne. Jeder Arzt mit Fsmiliewitdmsiuet Empfehlung von Castoria heistimmen. sonst-s cASTORIA status-i mit der Unterschrift von Its sssts,«IisII1-«Immss cekattt Ialtt Ist In Gebt-auch solt Mons- Alsso Jst-kon IIII csssslls cOIPAIU« ff IUIRAU Ifskklh UM UCII IM OTJ ök I F mode-« GENUqu gks Der um dmvcahuhof in Leipzig. Und IIZIZ Rappe-In gewohnt haben, Este-MS Hof mit Auerbachs Kel ek. 1530 erbaut, bemerkenswept. d rgen-Xbalrinlenftraße gehend au- pötzich dem neuen M gegenüber. Ueber die Di Wen dieses größten Bahn ,»—I.«Europa’s iu Amerika würde Wiegen der Welt hat die Freie Presse« ja bereits in der Num er. —vom 19. Juni Angaben ge richt. Das Gebäude liegt mitten neuen Stadtteil, schräg gegen Hbek von-. der Börse, die Front einem Ipeien Blase zugekehrt der von W allen Straßenbåbnlinien be tht wirds Die größere Hälfte dieses Riesenbaus ist vollendet und für Boksrtsund Fernverkehr in Be Melz Er imponiert durch seine Mssale Ausdehnung; und die über sl herrschende Einfachheit und Wcklefigleit läßt das Ganze noch mächtiger wirken. Wenn was im Jahre 1915 soll werdcn auf den 26 unter den sechs Riesens-ö Mich 225 Personenzüge des hrs eins und ebensoviele abgesehen von den v rten von- Vorortzügen. des Vahnhoses belaufen auf 150 FillioneullMarkE Nerli g esinaen mzes Festen großziigig augelegten Ge machte der Magen, da es 2 Uhr geworden war, sich knur bemerkbar und ich begab mich Ist-» das nahen Börscnkeller. wo ich M regelmäßige Menu zu 1 Mark Pf» bestehend aus Ochsen stipr Pichelsdorferfleisch in allerhand Gemüse gekocht F gut und kräftig Gänsebra unt Salat und Eompot und Iuit Brot und Butter einnahnt wes vorzüglich. Jch war ob its Preises und des Gebotene-i der W erkannt daß ich den »Ob« M M der Wirt bankerott zu gedenke? Ja, antwortete der im echten Söchsifch: Ueber unser wundett sich üben enjeder; th se mei Kutester, der Wirti sie nämlich selbst, in de Kiche und1 sum Nächten. Als ich denseller ieß kam die Elektrische mit der «ft »Pamengarten« angefah Ilfo ginng hinein und bis F charlottenhof, ein ganz reizen Konzertgarten mit einem recht wichtile See um dessen in der veranlerten Musikpavillon M abends die vielen kleinen Ru Wtex mit ihren fröhlichen In en tut-unein- Bon hier aus ich zurück zum Palmengarten. s nenbesichtigung derartigen Baute-is habe ich nur dann Zeit übrig-I wenn ich mich länger in eineyJStadt i aushalte. Das lag aber nicht inl meinem Plane. Ganz erstaunlich! ist das Wachstum Leipzig’s, dass nahezu an 600,000 Einwohner zählt und sich immer mehr ausdehnt Die vierstöckigen Häuser sind schon weit in die Kornselder hinaus gebaut nnd das frühere Ackerland muß Un geheuer im Werte gestiegen sein und hohe Preise bringen« Von Leipzig reiste ich nach Cassel. Cassel ist eine der schönst gelegenen Städte Deutschlands und bietet so wol wegen seiner zahlreichen Se henswiirdigkeiten und Kunstwerke« als auch- wegcn seiner prachtvolle-us Umgebung einen angenehmen Auf-I enthalt. Es giebt wol kaum eine Stadt auf dem Kontinent, die etwas ähnliches wie die Karlsaue, diesen großartigen Hochwaldpark in nu mittelbarem Anschluß an die Stadt oder die waldberiihmte Wilhelmss höhe, anfzuweisen hat. Cassel kam ztvar im nächsten Jahre sein 1000· jähriges Bestehen feiern-Hoch macht die Stadt einen hervorragenden modernen Eindruck. Von dem alten Cassel ist verzweifelt wenig übrig geblieben Cassel hat jetzt 160,00() Bewohner-. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt Die Städte wucher und wachsen nicht nur in Amerika; hier ist das noch viel mehr der Fall. Jch kam am Sonntag in Cassel an als« die Wasserkünste zum letzten Male vor dem Eintreffen der Kaise kin sprangen. Also begab ich mich hinauf auf die Wilhelmshdhe und stieg die Herkulesterrasse hinab, um zuerst von oben den unvergleich« lich schönen Ueberblick »iiber Cassel und die weiteste Umgebung zu genießen und um mir dann das Schauspiel des springendeu Wassers von nnten anzusehen Punkt 3.30 wurden die Schleusen geöffnet und das Wasser begann die Terrassen herabzustürzen; es veriert sich dann vomBassin aus unterirdisch im Wald. Eine schier unübersehbare Menschen menge bevölkerte denbreiten Wald weg, um vor einer zerklüsteten Felspartie Halt zu machen, von wo herab sich das Wasser abermals ergoß; dann folgte immer bei-gab ein Wasserfall mit Viadnlt; von dort aus der etwa 150 Fuß hohe Was serfall aus hochgemanerten Gra ben ganz ähnlich wie die Was serleitungsanlagen der Asteken und endlich auf gleizher Höhe mit dem Schloß die Riesensontäne, Man ’die Laudesbibliothek, die königlich-in Palais, das Marmpkbad in der Karlsaue Und last but not least1disk Billa des LokomotivensFabrikanten HentscKL deren Unterban von dei Stxaße aus allein ein Vermögen gekostet haben muß. Cassel hat mich ungemein interessiert und ge fesselt und ich have mir gesagt, daß es sich hier sehr schön nnd ge iniitlich wohnen lassen muß, zumal man auch im Ratskellcr einen Tropfen verschänkt, der nicht zu verachten ist. Die Wohnverhiiltnisse sind wie ich mir habe sagen las sen, vorzüglich und der Lebensun terhalt nicht teuer. Von Cassil aus lassen sich auch viele Ausfliige unternehmen, so dasz man durchaan nicht ganz und gar auf die Stadt angewiesen ist. Jch möchte Allen raten bei einer Besuchsreise nach Deutschland nicht zu verabsiiuinen, Cassel zu berühren. Niemand wird es bereuen. R. H. A l l er l e t. Detektiv A. H. Miller, der seit mehreren Jahren bei dem hiesi gen Polizeidepartement angestellt war, ist zurückgetreten, weil er, wie er sagt, sür die Einführung des Civildienstes« bei der Polizei und der Feuer-weht ist. x Jn Bulverde hat J. A. Reeve einen gewissen L. C. Wade erschoss sen. Reeve hat sich selbst den Gerich ten gestellt Mittwoch nachmittag wurde Wm. N. Menesee sein Pferd und Buggy von der Monterey Straße, lwo es vor seinem Hause stand, ge stohlen· Er fand den Wagen und das Pferd mehrere Stunden später beim J. Fr G. N. Bahnhof wieder. Ein dreizehnjähriger Junge sasz im Wagen, machte sich aber schleu nigst davon, als er Herrn Menefee erblickte Das Herff’fche Wohnhaus an der Ost-Hawaii Straße ist vom er sten November ab aus zehn Jahren verpachtet Der Pächter will es her unterreiszen lassen und ein Ge schäftshaus an seine Stelle setzen In seiner Werkstätte an der SiidsFlores Straße wurde der Schuhmacher James Henderson am fDienstag in bewußtlosem Zustande sausgefnndesr Man brachte ihn nach idem Kenney Sanatorium, wo er sMittwoch abend starb, ohne das Be Hvußtsein wieder erlangt zu haben sDer Mann ist offenbar der furcht baren Hitze zum Opfer gefallen Aus einem Baardinglmus der« Oft-Nimm Straße wurden dieser« Faktotum, sehr gut, sagte Woll now. Thue-Alles, im Gegensatz von ThuesRecht; nur daß sich dieser Sig nox Time-Alles ebenfalls von nie mand und vor nichts zu scheuen scheint. Wenigstens hat er den Ein drnck auf mich gemacht Was hal ten Sie denn von dem Manne? Daß er ein merkwürdig-er Mensch ist, insofern, als man ihn wol schwerlich wieder vergißt, wenn matt ihn einmal gesehen Jch erinnerte mich seiner von früher her mit vollkommener Deutlichkeit: des vier eckigen, platten Scljiidels mit der kurzen, zurücksliegenden Stirn der großen Raubkatzerr an die auch seine grünen Schielaugen erinnern, wäh rend ihn die breiten Schultern, die stemmige, untersetzte Figur mit den Plumpen, auswärts gekxiiinmten Beinen eher in dass Huiideäeschlecht weisen eine Krenzung von Dachs nnd Bulldogge etwa niit denen er denn auch die Zähigkeit und die Treue gemein hat. Jch glaube, daß er für seinen Herrn durch Feuer nnd Wasser geht. Und Wasser geht, sagte Wollnow: vortrefflich, wie so ein Künstler sieht! wie das alles Hand und Fuß hat! Und da hätten wir denn nun dieses liebenswürdige Ungeheuer-, diesen treuen Kaliban vor Jhnen aus dem Wagen, in die Nacht hineinfah« rend. Wie war denn die FaksktI Ich habe, offen gestanden, bis kurz vor der Katastrophe wenig oder gar nicht auf das geachtet, was um mich her porging. Doch erinnere ich mich jetzt, daß wir, Wahrscheinlich-; weil der Sturm so gegen uns-» drückte. nur mit Mühe den Hügesi hinaufkamen und Hinrich Scheel. grausam wie er ist, auf die armen Pferde heftig losschlug, die ihr Schicksal zu ahnen schienen nnd nicht Von der Stelle wollten, so daß Hinrich zuletzt von dem Wagen her absprang. s Von dem Wagen herabsprang wiederholte Wollnow; sehr gut! sehr a propost denn gleich darauf erfolg te der Sturz? nicht wahr? Er muß in demselben Minent erfolgt sein. Sagen wir ein paar Momente später, sonst hätte doch der treue Ka liban die Partie mitmachen müs sen. Den Sturz haben Sie mir neu lich Abend schon geschilder, so weit Sie sich der einzelnen Momente be wußt waren, und es ist stanneus wert, wie weit die Beobachtung ei nes Künstlers reicht: bis an die Pforte, ja ich möchte sagen, bis aus die Schwelle des Todes. Und wie lange mag dieser schauerliche Au genblick, wo Sie dem Schicksal so nahe waren, gedauert haben? Jch müßte es schwer zu sagen; die Bewußtlosigkeit war über mich ge kommen, ohne Kampf, ja ohne Uebergang, schnell, unmerklich, wie das Lid über das Auge sinkt; und so erwachte ich wieder ohne lieber« gang, und lag da, das Gesicht nach oben, das Auge aus den Mond ge richtet und beobachtend, wie die nelbbraunen Wolken unter ihm dünner und ünner wurden als hätte ich aus der Welt nichts weiter zu tun bis er Ulötzlich in voller Klarlheit aus dem letzten durchsich tigen Ichleier hervor-trat Jn demselben Moment kam ich, und zwar mit einem Schlage, zum vol leln Bewußtsein meiner Situation und wußte, als ob es Inir jemand gesagt hätte, daß ich ungefähr in balber Höhe der Vöschung aus ei nem Vorsprung liegen geblieben war, während alles übrige, die Bö schung hinab bis an den Rand des Moor-es gleitend, dort unten in ei nem schauerlicheu Durcheinander lag, an welchem ich, wie ich mich jetzt nicht ohne Anstrengung aus die Seite drehte, etwas EEinzelnesZ nicht mehr unterscheiden konne. Dann aber uß ich doch wieder nicht in Betsßtlosigkeih aber in ei nen hallueinierenden Zpuastnd ver fallen sein. Jch hatte nämlich die aanz’deut1jche Vision eines Rei ters, der mit einer Schnelligkeit, wie sie eben nur in Visionen vorkommt, von mir fort in der Richtung nach Neuenhof über das Moor ritt. Er hatte sich als richtigerGespensterreiter bei der rasenden Carriere tief anf den langen dünnen Hals des weit ausgreifenden Tieres·gebeugt »und iha e einen hohen Hut anf. Ein Gespenst mit einem hohen Hut, ist das nicht lächerlich? Sehr lächerlich! in der Tat! sag te Wognom Er hatte sich wieder erhoben nnd war an das Fenster getreten, seine Erregung vor Gott hold zn verbergen. Was hatte vor hin der Hausknecht vor der Vor trefflichkeit des Pferdes gesagt, das Vcandow in jener Nacht geritten? nnd in der Richtung nach Neuen hof war der Gespensterreiter ge jagt, nach Neuenhos, über das Brandow gekommen! Brandt-ja der seltsamerweise in jener Nacht einen hohen Hut getragen; und der hohe Hut war mit Schlammwasser be spritzt gewesen! Wollnow wandte sich wieder zu Gotthold. Sie halten es für umba lich, daß jemand, ich meine jemand in Fleisch und Knochen, nnd wäre es mi dem besten, schnellsten Pferde, das Dollaner Moor passieren kann? Gortseuung solgU Steht obenan. Es steht etwas in Verbindung mit Danks Lightning Oil, das- kein an deres ,,Lininient« besitzt. Andere mögen gnt sein, aber dies ist ge wiß das beste. Es verrichtet alles-, iousiir Sie es empfehlen nnd noch mehr. Für Verrenkungen, Schnitt wnnden, Qnetschnngen; Brandwun den, Gliederschmerzen usw. giebt es nichts Besseres in der Welt. Es steht obenan aus meinem Medizin-Brett.« Jhk ergebener T. J Bronwlow, Livinaston, Tenn· 25c nnd 50c Flaschen. Theorie Und Praxis. Staatsanwalt zu seinem Söhnss chen: »Komm’ einmal her, meins Vürfchchem für die Censur sctzt’s jetztI Prügel« Sohn: »Aber-, Papa, Du halt? Dich doch beim letzten Juristenkonsj greß gegen die Priigelstrafe ausges-l fprochen!« Jemand fragt, was schneller vergeht als die Ferien; sehr leicht zu beantworten: das Geld, das man für die Zeit zurückgelegt hat. In der Sommerzeit Giebt es nichts Angenehmeres und Etftifchendercs axs eine Fahrt auf unserer Strnßcnbahn. Wer sich kei ne Reise in die Sommetfrifche erlau lsen kann, mache jeden Tag eine Reise auf unserer Straßeubahn. Es wird das eine Erholung für ihn fein. Un ser System ist bis in die cntferntesten Gegenden der Stadt qusgcdehut. Unsere Wagen sind bequem und kühl. Sau limonia tractiou Zo. 28. cexauilches Sevirgsss Täjtgsnsjtw in der Germania Halle zu Bubede Jreitag uns Samstag, sen 2. uns z. Fugu-c 2. August. Empfang der Sänger von 10 Uhr vormittags bis 12 Uhr rnit tags.—Generalprobe um 1,-;-4 Uhr nachtnittaqs.——Anfang des er sten Konzerts um K9 Uhr abds.—Nach dem Konzert Kommerå 3. August. Tagsatzung. Anfang disss zweiten Konzerts um 3 Uhr nachwir tags.—A,bends großer Ball Für gute Musik ist gesorgt Mle MPLEMENI M HARMRE 00. Agenten für Iohn been-e Fabrikate von lmplemenw Wagen ums Buggies. 202-204-206 sUED FLORES sTRASsE. Wir wünschen Euren Besuch, um mit Euch bekannt zu werden. Es wird Deutsch gesprochen. Altes Tel. 118. Neues Tel. 647. rlässt-. stacksakitlge lmy S. list-man W.ctsamlistlain,sm.1.llsnf Präsident 1.Vice-Präf. 2 Vice- Prüf Sek Atlas. Mo san Antonio toan Z Hast comW OhneBank Privilegien Einbezqiiltec Kapital 8100, 000. Verbindlichkeit der Aktionäre M,000. unter Speis-crust- swktemm bezahlt s. 38 Protest Aste-. xxxxxxxxxxxx