Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
July 3, 1912
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Die Midian-—- Il— Die Wöchemllche l fcsis Pressa fast masll B VII XJSQ freie Pressa tust Tons erscheint mit Ausnahme des l« erscheint jeden Mittwoch l Svnatags und kostet und ton et III-. HEFT-»Ihr se. 00 sti- dai Jahr. n Tägliches Ausgabe. thkgaug 48« Sau Autouio, Mittwoch veiT s. Juli 1912. Nummer 9234« Zu einer Preisiiberbietnng wie sie mir auf Auktionen mit Kuan gegenstönden von großem Werte vorkommt, führte in Deutschland ein bisher noch nnansgefochtener Erli schaftsstreit zwischen vier Geschwi-« stern. Vor längerer Zeit starb ein Rittergutsbesitzer aus Volk-grade in Mecklenburg nnd hinterließ ein gro ßes Vermögen Als erbberechtigte Verwandte des Verstorbenen kamen drei Schwestern nnd ein Bruder in I Frage. Alsbald nach dem Tode des j Exblassers wurde von den Hinter-« bliebenen mit großer Energie nach j einem etwa vorhandenen Testament. gesucht; indes alle Nachforfchnnegn" verlieer ergebnislos Ter Bruder war nun der Ansicht, daß nnr ihm allein das Vermögen vermocht sei nnd setzte für die Auffindung des Testaments eine Belohnung von 10,. 000 Mark aus« Die drei Schwes stern dagegen waren anderer Mei nungyund hielten sich für die allein Erbberechtigten. Sie ssagten durch verschiedene Jnserate nnd Bekannt «machungen demjenigen eine Beloh- nung von 20,000 Mark zu, der ih nen zu dem Testament verhelfe. Der Bruder ging indessen noch weite-. nnd hat jetzt die Belohnung fiir die T Herbeischasfung des Testaments ans 30,000 Mark erhöht Aus dem Rheingan schreibt man: Mit einem Gesammteklös von 1,792,610 Mark haben die 26 Weinversteigekungen der Vereinig ten Rheingauer Weingutsbesitzer ab geschlossen Aus-geboten wurden "1902er, 1904er nnd 1908cr bis ,1911er Weine. Die erlöften Preise waren durchweg hoch. Für verschie dene Jahrgänge konnten Höchftpreise erzielt werden. So wurde fiir das Stück 1904er Erbacher Herrenbem ««mit 36,000 Mark ein zweiter Höchstpreis für diesen Jahrgang anf Æ Der bisherige Höchftpreis ,?)40« M. Für das Stück 1909er Steinberger konnte mit 24,7 M gegen 12,040 M. ein Höchstpreiis erlöst werden. Für 1910er Ratten tbaler Herberg Våiken mit 11,840 M. gegen 10,000 M· und fiir das Stück 1911er Markt-brauner mit 36,200 M. wurden ebenfalls Höchst preife aufgestellt An dem Ge-« sammterlös war der 1911er mit 1.« ,472,990 M. beteiligt Ausgeboten wurden Weine, die aus Lagen der Gemarkungen Aßniannshausm Elt. ville, Geifeiiheiim Hallgartem Hat tcnheim Hochheiim Ehrbacl), Kie dtich, Lorch, Rai-enthal, Nüdesheim Mittelheinp Oeftrich, Schloß Johan nisberg, Schloß Vollrads und Win kel stammen Der 1911etsr Wein hat auf der ganzen Versteigerungsi linie den ersten Platz behauptet Wenn man berücksichtigt daß viel fach nur die geringeren 1911er Weine ausgebaten wurden, und daß diese bereits so hohe Preise erzielt en- so kann man mit Recht auf ie Versteigerungen der kommenden Jahre, in denen die Spitzen des letz ten Jahrgangeg ausgeboten werden, und die zu erzielenden Preise ge spannt sein. Bor kurzem kaufte ein auswär tiger Rentner in der Zwangsversteis sekung das am Lungen Markt zu Danzig belegene Hotel »Englifche-3 Haus«. Dieses Hotel ift noch einer her architektonifch fchönsten Bauten dick dem Mittelalter. Das Gebäude war srüherdas Gildehaus der engli- Kaufleute, das für den kHotels b aber nicht recht paßte und daher einem Neubau Platz machen sollte. Um dies zu verhindern und den schönen Bau zu erhalten, wollte die Stadt Danzig jetzt das Haus füt 110,000 Mark ankaufen. Da aber aus städtifchen Mitteln nur 80,000 Mark für» solche Zwecke verfügbar waret-, wurde die fehlende Summe in wenigen Tagen durch Sammlun sen insber Bürgerschaft aufgebracht s-— ein schönes und nachahrnenswers fes Beispiel opferwilligen Bürger sinns. Aus Berlin meldet man: Die unläugst abgehaltene Achte Jahres versammlung der Deutschen Gut tmplec, der bekannten Feinde-rem vekeinignng, die just imHerzen efner dfr deutschen Weingegenden, in Frei IMIQ Baden, stattfinden sollte-, hat etnen so ftürmischen Verlauf genom men, daß die Polizei einschreiten und die Sitzungen geschlossen werden Mien. Nachdem sich mehrere Tenwetenzmännek über die schädli che Wirkung des Alkohols auf die Intelligenz und Moral ausqelassen hstten, ergriff ein Vertreter der ba dischen Weininteressen das Wort und trat mit großer Beredtsamkeft sür -dcn mäßigen Alloholgenuß ein, den er für förderlich-) nicht für schädlich erklärte mit dem Hinweis darauf. daß die Wolsahrt der Stadt Frei HMQ deren Gastfreundschaft die Wler gen-Mem von den um liegenden Weinbergen abhängig sei.s Dem Redner folgte ein zweiter, der in demselben Sinne sprach, nnd des sen Tilussiilnungen non den Gesi1i nnngsgenossen die sich zn der Ta i gnna Zutritt verschafft hatten, miii Beifall begrüßt wurden. Als dann noch ein dritter Redner fiir den Weingennß plaidieren wollte-, wußte sich der Vorsitzende nicht anders zic lJelfen, als durch Schließnng der Sitzung. Aus Agram wird dein »Beste-r Lloyd« geschrieben: Eng verknüpft niit der Geschichte des Agramer Jn santerie Regiments Nr. 53 ist die Errichtung der ältesten österreichi schen Militärmusik durch den ersten Inhaber dieses Regiments, den Ma jor Franz Freiherrn v. d. Trenck Am 27. Mai 1741 debiitierte diese erste Militärkapelle der Welt. Ganz Wien, mit der Kaiserin Maria T e resia an der Spitze, eilte nach Fano riten um dem ungewöhnlichen Schauspiel dem Einzng des neuer richteten »Pandurenkoips«, beizn wohnen Unter den Klängen seiner Musik defilierte Baron Trenck mit seinen Panduren vor der Kaiserin nnd erregte mit den« niartialischen, eigenartig gekleideten Gestalten sei ner Truppe allgemeine Bewunde rung, die sich bei dem hierauf folgen d n Schauexerzieren noch steigerte Mit wildem lärmendeni, doch har monischem Spiele bealeiteie die ,,Pnndurenmusik«, etwa 30 von Trenck selbst ausgebildete Musikan ten, dieses eigenartige wild kriege rische Schauspiel Die Kaiserin drückte Trenck selbst ihre außeror dentliche Zufriedenheit aus und liess jedem Panduren ein Geschenk über reichen. Nach der Revue zog das Pandurenkorps in Wien ein und am nächsten Morgen ging es iiber die Donau« nach Schlesien, dein Fein de entgegen. «Der »Mensch der Trenckpanduren«, unter dessen Klän gen Trenck 1741 den Ein-Zug in Wien hielt, zählt zu den historischeu Märschen der österreichisch nngarii schen Armee und ist heute der Desi lirmarsch Yes Jnfanterie Regi ments Nr. 53. Nachder Rückkehr der Pnnduren in ihr Heimatsland waren die Melodien der Trenck’scheii Militännnsik in Kroatien und Bos nien überall bekannt. Man bezeich nete sie im Volksmunde als Trencks sehe Musik. Dieser Tage erschien vor- dem Standesnmt St. Lorenz in Nürn berg ein Brautbacir zur Ziviltraui ung. Als der Beamte die Braut leute nach dem »freien und unge zwungeuen Willen« fragte, antwor tete der Bräutigam mit einem der Situation würdigen ,,Ja«, die Braut dagegen mit einem verschiimten »Nein«. Der Beamte, der seinen Ohren nicht traute, wiederholte mit einer belehrendens Bemerkung die Frage an die Braut, aber diese blick bei ihrer Antwort, die zum Schrec ken der beiden Zeugen und nicht zu letzt des Bräutigams nun bedeutend bestimmter und standhafter heraus kam. Jn dieser Lage hielten es der Bräutigam und die engen für ge raten, im Borzimmer mit der Braut über die Angelegenheit zu unterhans deln, und es gelang ihren einhelli stündigen Bemühungen, die Braut umzustimmen Nun sagte aber der Standesbeamte ,,Nein«, und schickte das Paar, das, nebenbei bemerct schon ein siebenjähriges Verhältniss hinter sich hat, wieder heim, um sich die Sache .doch noch einmal zu über legen. Beide sind bis heute noch z nicht wieder gekommen ErzherzogiHeinrich Ferdinnnd von Oesterreich erschien kürzlich beim Gendormerie Kommenko in Bur kersdorf und erstattete die Anzeing daß ihm auf der Fahrt in seinem von ihm selbst gelenkten Automobil in Gablitz ein Kutscher, der an ihm vorübersuhr, einen Peits enhieb ins» Gesicht versetzt hat. Di Erhebun-; gen führten zur Anhaltung des Tä ters, des Kutschers Meiringer. Zu seiner Verantwortung führte dieser nn, daß seine Pferde vor dem entge genkommenden Automobil scheuten und er deshalb dem Automobillenker mit der Peitsche ein Zeichen zum langsamen Fuhren geben wollte. Es sei möglich, daß er dabei einen Jus sassen getroffen habe. Meiringer wurde in strafrechtliche Untersuchun III M ckchcs ffmä Seit drei ehren abeu IIqu Pia-n ZEISS Segen sü- Enge te erwiesen. Sie sind wahrlich des Kranken Freund. Ase Wut MMIIQ ür bilisse Kopffcherzem Dyspepsim nfäure, Month Dartleibiqkeit und ähnliche Leiden sind Tutt's todm- Plllou III abfolutoc Heile gen wegen Vergehenå gegen die kör perliche Sicherheit gezogen Ungemeines Aufsehen erregt namentlich in militärischen nnd Avis atiker Kreisen ein überaus gefahr voller Flug, welchen zwei junge Of fiziere der sächsischen Armee soeben glücklich überstanden haben. Jhc Leben hat jedoch viele Stunden lang an einem Faden gehangen. Leut nant Berger vom 104. sächsischen Jnfanterie Regiment in Chemnitz stieg, mit dem Leutnant Bernhardt vom 103. sächsischen Jnfanterie Re giment in Bautzen als Passagier vom Leipziger Flugplatz Lindenthal auf, um in Etappen die Fahrt nach Döberitz, dem großen Truppen Ue bungsplatz des Gardekorps, zurückzu legen. Die zweiFlieger waren noch nicht lange in der Lust, als die Un gunst der Elemente ihnen zu scl asfen machte. Starke Gewitter und hefti-; gesBöen durchkreuzten jede Möglicl)-J lichkeit, eine der geplanten Zwischen-i landungen vorzunehmen So krick-if ben die Beiden dahin, jeden Augen-: blick den Tod vor Augen. Aber sief ließen im Kampf gegen die Elemen-! te nicht nach, wenn auch ihre Lage stetig verzweifelter wurde. Jmmer wieder gelang es ihnen,'die Flugma schine so geschickt zu steuern, daß der dutzendsach drohende jähe Abstnrz in die Tiefe vermieden wurde. Schließ lich lohnte die übermenschlichen An strengungen der Sieg. Als sich die zwei Offiziere dem Döberitzer Ile bungsplatz näh-erteil, hatte sich das-f Unwetter verzogen. Die Landung konnte insgkge dessen leicht und glatt bewerkstelligt werden. Die kiihnen Flieget wurden zu ihrer Rekordlei-« stung von allen Seiten lebhaft be glückwünscht. Während in Deutschland die Fleischpreise eine schwindelnde Höhe erreicht haben und noch immer stei gen, sind sie in Ruszland unglaublich billig, und die preußischen Grenzbe· vwohner haben Vorteile davon. Jn dem preußischen Grenzorte Natt kischken verkaufen russische Fleische: das Pfund Schmeinefleisch für 40 Pfennige und ein Pfund Schweine fiiße für 15 Pfennige Und dabei haben sie Zoll und andere Spesen zu tragen. Jenseits der Grenzpfähle kostet ein Pfund Kalbfleisch 12 Pfennige, ein Pfund Rindsleisch 28 Pfennige, Haimnelsleisch 5 bis s Pfennige« Darf In den geheimen Sitzun gen des Magistrats geraucht nier den? Diese Frage beschäftigt ges genwärtig die Bamberger Bürger schaft und dief ftiidtischen Behör den aufs lebhafteste Die Sozial demokraten sind gegen, die bürgerli chen Parteien wie- der Magistrat für das Rauchen Jetzt giebth nun ,,eine Flucht in die Oeffentlichkeit«, indem der Magistrats Rat Karl Zimmer folgende öffentliche Erklä rung erläßtx »Um irrigen Kombina tionen im pt. Publikum bezüglich meines Fernbleibens von den Magi stratssitzungen vorzubeugen, erkläre ich hiermit, daß ich den Sitzungen erst dann wieder beiwohnen wer de, sobald das clubmößige Raucheu während der geheimen ,Sitzungen, wage-gen ein meinerseits aus Ge sundheitsrücksichten bereits gestellter Antrag leider erfolglos blieb, durch die Herren Vorsitzenden untersagt wird.« Wer wird siegen,«d-ie Rau cher oder die Nichtraucher2 Folgenden ,,erschöpfendrn Be richt« über die Frühjahrsparade gab dieser Tage, wie man setzählt, ein Berliner Junge als Aufsatz ab: »Die Parade war militörisch denn unser Kaiser war auch dabei. Durch die Friedrichstraße kamen die Sol daten ran. Aufs Tempelhoferfeid müssen sie stramm und aufmerksam fein, damit Seine Majestiit sich über nischt zu ärgern braucht« JnAugsburg fand unlängsi unter stetem Himmel wol ein Novum in der deutschen Gewerk schaftsbewegung aus dem kleinen Exerziesnlatz eine Massenversomms lung der Textilarbeitekschaft von Augsburg und Umgegend statt, die von schätzungsweise zehntausend? Personen besucht war. Die drei Tex-? tilarbeiters Verhände (der christliche, s der sozialdemokratische und derl "Hirsch Dunker’sche) protesiierten »durch sechs Redner, die nach engli schem Muster von sechs Tribünenl gleichzeitig sprachen, gegen das Ver -l)alten der Textilindustrielleu, die iin ihrer Antwort vom 23. Mai es abgelehnt haben, mit den Vertre tern der Arbeiterverbände zu ver— handeln- und nur mit den Vertre tern ihrer «eigenen« Arbeiter schaft verhandeln wollen« Die Ver sammlung nahm eine Resolution an, laut der die drei Organisatio nen beauftragt werden, in allen Fabriken Betriebsversammlungen abzuhalten und durch Kommissionen den einzelnen Firmen die Forderun gen nochmals vorzulegen, Die Ver s snmrnlung stellte ausdrücklich fest, daß die Unternehmer in ihren Er klärungen nicht einmal, den Versuch gemacht haben, die Forderungen der Arbeiterschaft als nnberechtigt dar zutun. Aus Berlin schreibt man: Jn aller Stille wurde hier ein neuer öffentlicher Garten eröffnet: der Kleistpark, der an die Stelle des al ten Botanischen Gartens trat. Es war Unrecht, daß dieser neue Gar ten sang- und klanglos zur Eröff nnng gelangte. Kleist hätte es ver-— dient, daß man einen nach ihm be nannten Park nicht so ganz ohne Zetemonie der Oeffentlichkeit über gah.- Dem großen Sohne der Mark Brandenburg, dem das- Leben das Glück versagte, sollte die Nachwelt ganz geben, was ihm die Mitwelt kaum halb gab. Die Stadtväter von Schöneberg, in dessen Gebiet der Kleistpark gehört, haben sich -«da her einer schweren Unterlassnngs siinde schuldig gemacht. Hätten sie wenigstens den Park selbst schöner gestaltet! Die Königskolouadeu vom Alexanderplatz, dieser herrli che Bau ans der Zopfzeit, der dem Ansturm des Waarenhauses Wert heim weichen mußte, sind am Ein gang zum Kleistpark aufgestellt Architektonisch wurden sie mit Sorg samkeit und Fleiß genau in der gleichen Weise aufgerichtet, wie an ihrer alten Stelle Stein fügte sich an Stein, Sänle reihte sich an Säule. Die Putten und Vasen er hielten genau die gleichen Plätze, die sie seit Jahrzehnten eingenom nien hatten. Aber die Kolonnaden wirken in »diese-n niichternen Teil der unteren Potsdamerstraße ohne. jeden Zusammenan mit ihrer Umgebung. Es sind-im vorderen Ranmdes Botanischen Garten alles alten, herrlichen Bäume gefällt. Gut können die Säulenhallen doch nur in Verbindung mit ähnlich wirkenden Bäumen oder umgeben von eineurrauschenden Park nralter Baumriesen wirken. Beides fehlt, und so hat man denn das Gefühl dasz diese versetzte Architektur an dem ersten Pfingsten, das sie in del veränderten Umgebung erlebte-, auch f1««.oi Die Spielpliitze des Kleist parks sind noch unbeloachseu, die Blumeiibeete noch dünn. Nur die we nigen Erinnerungen an den alten sBotanischen Garten stimmen er freulichU Da ist an der Seite ein uralter Kastanienbanm, dessen Blü tqåkxesa gefärbt sind. Das Dach tsich in königlicher Pracht JZDie Besucher des Kleistparks wid men ihm verehrende Huldigungen Inland. Bei der 46. Abstimmung Dienstag nachmiitag, ist Woodroio Wilson zum demokratischen Präsi dentschaftskandidaten aominiert wor den, nachdem et in den vorhergehen den Abstimmungen schon zahlreiche Ueberläusee von Clark erhalten hat te. Seine Nomination wurde dann möglich gemacht durch den Räckteitt Underwoad’s, dessen Stimme ihm übergingen. Die letzte-ein« "«-i deade Abstimmung hatte folgendes Resultat: Clatk 84, Wilsan 990, Hat-man 12. Alle andern Kandidas ten waren ausgeschieden In der Abends-Mag wurde Goavernenr Mai-shall von Indiana als Vice Priifidentschastskanidadt ausgestellt. '- Roosevelt erklärt, daß ek sich ans dem Kampf um das Präsiden tenamt nicht zurückziehen werde. Diei Republikaner von Ohio Haben C. B. Dillion als Gouver neurskandidaten aufgestellt. Auf einer Fahrt in der Nähe »von Atlantic City, N. J., istzDienH C«tag morgen das große lenkbare Lustschiff, das Melin Vaniman ge baut hatte, um mit ihm iiber den Ozean zu fliegen, in Folge einer Explosion verdammt Vaniman, sein jitngerer Bruder Ealvin und Fred Elmer, Walter Gest und Geo. Bont billion, welche die Besatzung des Schisses bildeten, sind dabei uns-? Leben gekommen Gerüchtweise ver-lautet es seien zwei Fälle von Venlenpest in Oavana vorgekonnnen W Schön gesagt. »Der Herr Konmierzienrat soll auch eine erwachsene Tochter baben!« »Ekioachsen? Die ist sogar schon liochgmdig beiraisfähig!« Zahn-, Haft-, Brust-, new-u und alle rheumaiischen Schmerzen wei chen einigen Einreibimgen mit Dr. Rich-. ters PainsExpeller 25 und 50e. in Apotheken. Nur echt mit Anker. R. Ad. Alchtor E co. taaö Rade-Many kontinue-il l Ltö Pest-l sit-mit- Now York. Sommer couristen ticlcm nach clem LX»,-« szs I« Norden O ten Su d Unorihern Mailnmy Co International G Greci North rn Railway Co Osten, Westen und nach Mexiko. zum Verkauf vom 1. Juni bis 50. 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M Sid-!lm-Stt., Sau Untat-. »Mir Presse für Texas.« Herausgegeben von freie Presse facr lex-s MI. co. stoben liamcblm Präsident ntered at the Post Oktice at- san Antouio Tex., as 2nd class wartet-. Mittwoch, den Z. Juli 1912. Jie einzig tagltch erscheinend d eutich e Zeitung in Tend. Die »Er-etc Presse Für Te ap« hat von allen deutsch texani chen ettungen die grsßte Abonnenteniahl Ueber-M Abgrund Skizze vgn Matthias Blank. Der Steinschläger Much galt als der beste Führer im wilden Kaiser gebiet; wenn eine Kletterpartie unternommen werden sollte, viel leicht die Wand des Totenkirchl hin auf, oder wenn die Ueberquerung ir gendeines gefährlichen Gletschers, des Moratschgletschers oder der Schneewiese geplant war, wobei man schließlich über durchbrechendein Schnee in eine unberechenbare Tiefe stürzen konnte, so wurde der Stein schläger Muchi gesucht. Von ihm wurde erzählt, er sei mit elf Jahren einmal aus der Schule fortgelaufen und dabei drei Tage im Hochgebirge obengeblieben, nachts versteckt in einer verlassenen Alm hiitte," tagsüber auf Felsen herum kletternd. Deshalb hatte der Baron von Ro mais fiir seine Partie keinen anderen Führer gewollt als den Mach. Nun standen die Beiden unten nor der überhängenden, vielleicht zwei hundert Meter hohen-, mit bereisten Schneerinnen durchzogenen Wand der Zanderspitze Es war dies die letzte Rast, ehe diese gefährlichste Stelle in Angriff genommen wurde Der Mueh war schilmkund sehnig; seine Haut war trocken nnd braun wie altes Leder, und an seiner Ge stalt waren nur Knochen und Seh nen. Ein schwarzer, langer und bu schigcr Schnauzbart hing iiber die ausgeworfenen Lippen und das spihe mit Baristoppelns ii«her.-siite«v Kinn. Seine schwarzen Augen dlitzten in tiefen Höhlen unter- starken Brauen.. Sein Begleiter war fast zierlich dagegen, hatte ein riesiges Gesicht mit blondem, sorgfältig gepflegtem Schnurrbarte. Die Beiden waren schon anneseilst; Der Much schnallte noch die Steig eisen an und prüste die Knoten des .Seiles. i »Wie lange wird es dauern, bis wir die Wand hinter uns haben i« «Söll kommt.darauf an, wie der gnä’ Herr klettern kann. An zwoa Stunden wer'n scho« nöti sein« »Wir wollen ’tnal sehen!« Der Baron von Romaiö zog die Uhr; dabei war noch etwas szii Vo den gefallen, was er aber— nicht be merkte Der Steinschliiger Mach biickte sich« danach und hob es anf; es war ein einfacher, silberner Ring, der nur sehr geringen We thelitzen mochte« aber doch von sel· amer Form war Er hatte die Gestalt zweier Fische die in dem aufgesperrteii Rachen ein Medaillon festhielten, in dem diirch Glas braune Haare zu sehen waren -—3 Kaum hatte der Miich den Ring» zwischen seinen Fingern gebt-sit das klang seine Stimme ganz schritt, daß« der Baron ihn ganz verblüfft ansah? L.«Der Ring? Was ist denn das fur ein Ring »Ach, der muß mir wol aus der Tasche gefallen sein« Geben Sie nur! Jch habe ihn inal zum Ge schenk bekommen, von irgendeineni Mädel Haben Sie vielleicht schon T änalefo einen ähnlichen Ring gesc-! en Der Mach reichte den Ring zu rück: »Na! Er scheut nur so spaßig aus f Dann wandte der Steinschläger i Mach dem Baron den Rücken zu und begann ohne irgendwelche weitere Erklärung- init dein Emporklettern der Wand» Baron von Ring-te rief ihm noch noch: Geisen-se Aber deier Hatte der Mach nicht mehr gehört. Seine Gedanken was rennnrkei demRi dener anf« den. ersten Mich Hiwmmt atte, denn ee war des-« Witsrmg einer Mer gewesen: Tals Knabe hgtte er ja den Wenigen sing se oft an gestaunt über den die Mutter viele Märchen zu erzählen g ßt hatte Aber tan die Geschichen dachte der Mik. Er hatte nsiterdessen einen Felsen wriprimg erreicht, auf dem er war tete, bis Baron von Romais ihm nochgeklettert war. Mit Meinun dergeknissenen Lippen sah er zu, wie der jnnge Wehe Toukist mit vor Erregung beißen Wgngen em Hat-kletterte während sich die schwe ren Schuhe mit den Steigeifen des Mach gegen den Felsen stemmte und seine harten, braunen Hände das Seil hielten Der Ring seiner Mutter-! Auf dein Totenbette hatte die Mutter den Ring seiner einzigen Schwester, der goldhaakigen Broni übergeben, da mit er deren Hochzeit-Bring werden solle- Der Baron stand neben dem Much. »Es geht doch?« »’s is erseht der Anfang; ’s kommt schlimmen-« Und der Mach stieg wieder voran. Als er die ersten Eisschrunden ek 1«eicht hatte, die wie poliert waren so daß kein Fuß Halt gewinnen konnte, da mußte der Much mit dem Spießeisen erst einige Stufen schla gen. Die Hacke in seiner knochigeu Hand, die leicht behaart war, sauste wie zischend in das Eis, daß die splitternden Stücke fortflogen nnd in die Tiefe hinabstiirzten, in der des-« höhnende Tod auf seine Opfer lau e1«te. Dabei waren seine Gedanken nn ten im Tale, in einem kleinen weißen Häuschen, das in einein Blumen giirtchen stand, in dein eben jetzt die Sonnenblumen ihre goldgesaßten Kronen reckten. Und in dein einen Stäbchen im Bette in weißen Kissen lag jetzt das bleiche Gesicht der Bro ni. Der Arzt hatte seine Schultern t)ochgezogen; er hatte es nicht sagen können, ob das Leben seiner von dem Much abgöttisch geliebten Schwester zu retten war. Er wußte es so, ali wäre es eben geschehen: Aus der« Stadt war die Vroni gekomnien,« bleich und verstört; aber sie war nur heimgekehrt, weil sie sterben wollte weil sie in der Stadt um ihr Glück und ihre Liebe betrogen worden war. lAber dasA hatte der Muth erst ersah ren, als man die Vroni blutend Vorn T Kirchhof heimgetragen hatte, wo sie sich aus dem Grabe ihrer Mutter zu erschießen versucht hatte. Die» Kugel war an der Lunge vorbeige streift· Und nun lag sie unten und rang zwischen Tod-und Leben, sie, die vom Leben nichts mehr-wollte Erst aus ihren Fieberreden hatte e-? der Much entnommen, daß sie den Hochzeitsring der Mutter dem ge geben hatte, an den sie mit all ihrer jungen Liebe geglaubt hatte. Aber der hatte sie betrogen. Und deshalb war sie heimgekehrt, weil sie in. den Bergen und nicht in· der Fremde sterben wollte. Den Namen des Ank deren hatte sie nicht verraten. Aber als der Much in schlafloser Nacht an ihrem Bette gesessen hatte, da hatte er geschworen, er würde diesen An deren trotzdem finden und seine Schwester rächen. Daran dachte er, als er die letzte Stufe geschlagen hatte. Er ha te den Hochzeitsring seiner Mutter. Von irgend einem Mä j del, hatte er gesagt. So hatte hims der Zufall den in die Hände gege ben, nach dem er sonst die Welt ab gesucht hatte. Ausgeliesert, denn in solchen Höhen oben gab es keiJ ne Zeugen. Ueber das Gesicht des Much glitt ein grimmiges Lächeln Wenn er selbst nun in die Tiefe hinuntersprang, dann mußte ihn-. der Andere in den Tod nachfolgen, ob er nun wollte oder nicht. Aber wozu sollte der Much sein eigenes Leben einsetzen? Wenn sich unten in dem kleinen weißen Häus chen mit den Lebkojen vor denFew stern und den grünen Läden die Kranke doch zuni- tLeben durchringen sollte? Dann gehörte der Mach ihr allein. Der Baron hatte ihn erreicht: »Das macht müde. Nun haben »wir wol das Schlimmste- hinter uns-?m »Na! Erscht die überhängende Wand.« »Aber da kann man doch nicht em porklettern 2« »F bring’s fertil Na müafsen S· den gleich'n Weg versuach’n. J zia Enk scho am Saal rauf.« «,,Abek, da hänge ich ja frei in der Luft.« »Ja! Js f o mehr passiert und net gefährli· r mit 'm Stecken «feft. gegen die Wand drücken,f daß Des net z« Karusselfath ofanats.« Baron von Romais, der zwar schon manche Hochtouren gemacht hatte, war doch ein klein wenig da bei erschrocken, während der Mach die überhängende Wand emporklet terte: der wußte genau, daß nun-je der Fehltritt für beide den Tod be deuten mußte. Langsam kam der Much «l)öl)er; es fah aus, als klebte er förmlich an dem Felsen fest: dabei enügte Eihm jede Felsenritze, um sich adurch Jem par-zustehen Als er dann die Höhe der Wand erreicht hatte, atmetexder Mach auf. Er war oben! Und der Andere? Fast gewohnheitsmäßig hatte cr alles zum Hochziehen seines Tanti sten vorbereitet. Den Bergstock hatte er so zwischen die Felsenrinjnen sezxvängt, daß Das Seil an dem glatten Holze niederstreifte und .—sich nicht ans den rissigen Felsen Zusch ,sche,uern kannte. Dann hockte ewsich kauernd nieder, um mit aller Kraft das Seil halten zu können. Seine Stimme rief hinunter »Jen! steigen S’ auf; i halt jeden Schritt; mit die Finger in d’ Riseiy wenn f a himan Schritt um Schritt, den der a ren zu klettern versuchte hielt Mach. Wenn jenex einen Halt ver lor, dann durfte das Seil keinen zu starken Ruck bekommen; es mußte immer in der gleichen Spannung bleiben Baron von Romais war doch ein» vorzuglicher Reimen denn es nnnc4 ihm immer nxoch gelungen, um Fel fiinf Meter-n gliifchte er aus« fsen zu bleiben; erst bei den lehkenT Aber der Mth war vorbereitet;« er hielt fest. Der Baron dachte sofort daran was ihm gesagt worden war; er Ost Bermd Kräuter-Pinni. knien-se Weise-WHAT s Wegs-»M stI M Lazfinnm M«" m acc» p o so- w new-r i drückte den Stock Ifest gegen die Wand, um in keine schaukelnde, dre hende Bewegung zu kommen Der Much aber zog. Und da fiel es ihm ein; wenn er nun mit dem Messer das Seil durchscheuerte, dann zwar Vroni gerächt. Dafür gab es i keine Zeugen, denn er konnte sagen, f das Seil wäre aus dem Felsen auf i gelaufen und von diesem durchgeriss sen worden. Der Baron merkte, daß die Bewe( gnng des Aufwärtsziehens aufhörte i Sollte seinen Führer die Kraft ver lassen haben? Aber dann war er ja verloren. Mehr als sechshnnderi Meter tief war die Schlucht Er schrie in seiner Angst: »Mnch! Muchl« i Der Much aber spürte eisige Schweißtropfen auf seiner Stirn; f das Messer lag ja schon .an dem Fel sen neben ikfm, als hätte er es nur zu diesem Zwecke bereit gelegt. Und er hörte die Stimme dessen, der nun über’m Abgrund hing. Hatte sich der besonnen- als er J Vroni betrogen hatte? Hatte er sich nur einen Gedanken gemacht, das; eben das Mädel daran sterben konn te. wenn er sie betrog? war er nicht Vroni’s Mörder? i Much spürte, daß seine Knie zn s zittern begannen Hatte er es nicht an ihrezn Bette aeschworen2 s Aus der Tiefe heraus klang est »Much, Mach, was istrdenn «los?« Der Mach dachte nnr an das Stäbchen und an das blasse Gesicht s mit den geschlossenen Augen nnd s dem goldenen Haar. An Vronil Wenn sie es wußte, daß nun der An dere in seine Hand gegeben war? s Wenn sie das sehen könnte? l ,,Much!« s Da war eraufgeschreckk das hatt-. wie die zitternde, angsterfüllte Stim me der Vroni geklungen, als erbäte sie von ihm sein Leben. Sie hatte ihn doch geliebt. Und nun hatte sic selbst ihm vom Tale herauf gerufen. s So war es dem Much erschienen Oder hatte er geträumt? Und Baron v. Romais fühlte, wie er wieder höher kam. Als er dann die Platte ereicht hatte, setzte er sich aus einen Felsen und erklärte: »Das war ja grauenvolll So über’m Ab grund schweben. Jch möchte die Fahrt nicht ein zweites Mal ma— chen.« Der Steinfchläger Mach wischte sich den Schweiß von der nassen Stirne und schwieg; er blieb auch so wortkarg, trotzdem der Baron Poch wiederholt ein Gespräch versucht mite. Beim Niedersteigen führte ihn der Mach auf einen gefahrlosen Weg. v Dann blieb der Much stehen: »Oes könnt’s an Weg nimmer ver sehl’n; dort steht scho die erschte Alm. Es is besser, i geh’ jetzt.« »Aber warum denn, Much? Was ist denn aus einmal los 's« »Oes könnt mi’ leicht reu’n, was aus der überhängenden Wand g’sche hen is.« »Ah, deswegen. Jch hab’s ge spürt. Die Kraft hätte Dich bald im Stich gelassen.« »Die Kraft? ,.A»h.na, Hers. Ba ron!« Und« der S» ·»·insch«lägq«. Mach lachte so seltsam-· da den«-thirty von Romais« darüber erschrak-· ,,Krast net. Aber es is besser: Hwir geh’n auseinander. ,Und diis Ringerl, dös S’ in der Tasche ham, heb’n S’I guat auf, daß S’ die überhäugende Wand nia vergefs’n. Dös Ringerl is näm li von meiner Schwester, der Vroni. der Veronika Mooshammerj die haamkommen is, weil s’ sterb’n hat woll’n, denn der, den s’ gern g’habt hat, war nur aLumn Und deswe gen hätk mi d’ Kraft bald im Stich gelassen.« Dann wandte ihm der Muth den s»Riicken und ging schnell nach der ent sgegengesetzten Richtung davon; er blickte nicht mehr zurü Aber er mußte erst lange noch in den Bergen umherirren, ehe er sich ruhig genug wußte, um heimzukeh v ren. Die Vroni sollte nie erfahren, was sich dort oben abgespielt hat-te Der Abend "dämmerte; im Stüh chen, in das der Much eintrat, lag schon die Dunkelheit Aber kaum hatte der Steinschliiger Much die Tür geöffnet, da hörte er schon vom Bette her Bronks Stimme, etwas matt und schwach noch, aber so ver nehmlich daß er erkennen m ßte,« daß nun die Gefahr von ihrem ette gewichen war. ,-MUch! Bist DU’B?« ,,Vroni!« Er war zu ihrem Bette gez-EIN dort lag dann der große icnbebvlfene Mensch auf den Knien und suchtesdie dünnen, bleichen Hände feiner Schwester-. ,.V«roni. Wie hast Du mir nur so erschrecken könne-? Hast koa klein biß’l an mi’ denkt? Aber gelt, jetzt bleibst bei mir?« »Ja, Muchl Da is es do’ um schönsten.« »Und nimmer an on den anderen denken.« Ein fchmerzlichek Zug grub sich in ihrem Gesichte ein; sie schüttelte deu Kopf: »J muaß leicht a wengerl bös träumt hom, Mach. Aber jetzt hab i ja di, der die Vroni guut hiiai’n wird.« i »Jal Und grad aufpass’n wird er, daß d' an koan Stocm stoßen wirst. No wirst a wieder lachen ler na! Gelt, Vroni7« ,,J will’s verfuach’n!« »Na mird’s Glück no mnol an Weg zu Dir finden. Nur Muat .l)am! Mant.« A RiMER A h LINlE-————: Doppelschrauben Exprcis und Post Dampfer Dienst. Von New York via Plymouth und Cherboura nach Hamburg: «Amerika« 11. Juli »President Lincoln« 18 Juli ,,Cleveland« 25. Juli »Patricia« 31. Juli ,,Kaii. Aug. 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M in Oklahoma .lt Mahl-es from Galveswm Gfdenisom from Mel-shall txo lcl1 Peso and ok course medan in the My-« popalsted contra-IF nd meesrem parte ot the-s statt-. as also in Mexico. Wo tin-W men end out? Tet- Oetavs los-at Monds are eon I tinvously editing new sub Imhers to the list-. Kommenden ot these tect tlxe'«P-In Pausen me Tau» M to be the hegt sever Minerva-u m the state of Pest-. Ilion it Is the obseot to noch the Genus-n reading po pglaf-lon MS KOCH DUMUI JM BAUER von zwei Letzt-T en a nen e en Schulen und Kirchen. 40 Ak-« J ist M unter Kultur. 150 Acker land. Die en 600 U the-s aus gutem chwarzen welligen W, für den Pflug Dosen ist vorn beten und vorzüglich -g:sW Korn u. s.cht.tgeeil t causei ein eingert eer las mit Brunnen und Wind-näh len. Wichti Er Mewotrat Vietckzute Wohnhchp auf Werten Ste Das Land ebmSette an den Gaul-a luß ander anderen Seite befin ver Dahinng der G« H. s; S. 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Es bedeutet einfach-. daß diese einfache Hansmedizin Heilungen vollbringt und Leiden eufhebt, wo andere Mediziuen scheinbar versagen. Er ist heute anerkannt, selbst von der medizini schen Profession, als die beste je entdeckte Medizin. Er hat seine Nachahmungen, aber keinen Stell ;vertreter. Er entfernt nicht nur »den verdorbenen und überflüssig-n IStoss aus dem System, sondern schafft reines, reiches, rotes Blut und gutes-, solides, gesundes Fleisch. Ausschließlich durch seine eigenen Verdienste hat er sich den Weg zur allgemeinen Beliebtheit er obert. Er reinigt das Blut; er för Jdert die Verdauung; er regt die Leber an; er reguliert die Ein Jgeweide; er« wirkt ans die Nie ren; er beruhigt das Newenkys stein; er nährt, stärkt und belebt; F— er öffnet die Hautvoren und er zzeugt gesunden Schweiß. Kurz, er ist eine Familien Me« diin Lim besten Sinne des Wor tes, und sollte in jedem Hans ,halte gesunden werden. Er ist ans genehm ...zu nehmen, und enthält nichts, was dem System nicht gut tä te. Er ist nicht in Apotheken zu haben, sondern wird dem Publis kum direkt geliefert durch Spezial Agenten, die von den Eigentümern ernannt sind. Personen, welche an Plätzen woh nen, wo sich noch kein Agent sur Alpenkräuter befindet, und welche mit diesem berühmten Kräuter Heilmittel einen Versuch zu machen wünschen, sollten Gebrauch ma chen von unserer SpezialiOsserte einer Probekiste unseres Heilmit tels, ein Dutzend 35c Flaschen ent baltend, zu dem Spezialpreise von 82.00. Man schreibe« stets an die alleinigen Eigentümer, Dr. Peter Fahrnen Fr Sons Co» 19——25 So. Egoyne Ave» Chicago, Jll. W wem- sn In Mut-Ism leiden, dann schreiben Sie mir und ich werde Ihnen unentgeltlich ein Packet eines ewfacheu Mittel- enden welches mich und hundette h da runter Personen im Alter von über achtzig Jahren. Mem ais-pessim John A. Smith, 2717 Smith Bldg., Milwnukee, Wis· Dies ist fo. 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Der Roman eines Sohne-s Na- poleons I. i Zweimal vor jener Stunde-, da Napoleon I. außer sich vor Glück nnd Freude den König vn Rom in1 seinen Armen empfing, hat er be-; reits das Glück genossen, Vater zn sein. Daß die schöne blande Grii fin Walewskm sie wahre Coenrdas me seiner späteren Zeit, ihm einen Sohn geschenkt hat, das ist in all bekannt, viel weniger hingegen, daß ihm bereits zuvor Elennore Dennege de la Plaiane zmn Vater gemacht hatte. Als Napolean die Nachricht empfing, weilte er in Pultnsk, wo er sechs Tage zuvor die erstt Schlacht gegen die Rassen geliefert hatte, und voller Stolz und Glück rief er ans-: »Ich habe einen Sohn!« Sein Liebesronian mit der schönen Eleonore wiirde in dem Buche seiner Liebesabenteuer nur eine sehr bescheidene Erwäh nung verdienen, nzäre ihm nicht eben dieser Sohn entsprungen Das Schicksal des Menschen, dessen Vate der Herr der Welt war, ist höchst merkwiirdig nnd tragisch gewesen Gertrude Kircheisen hat in fesselnder Weise ein Bild dieses Schicksals entworfen in ihrem ausgezeichneten und von dein Verlage von Geer-g Müller prachtvoll ausgestatteten Buche »Die Frauen uni Napolean«, das in diesen Tagen erschienenen Buch in deutscher Sprache über den bunten, merkwürdigen nnd vielfach wechselnden Frauenkreis bildet, des Zier-Mittelpunkt nacheinander der verhungerte Artillerielentnant ans Ajaeeiej der General Bonaparte, der Erste Kensnl nnd- der Kaiser gewe-; sen Ist- Eleonore Denuelle war von nicht ganz zweifelsfreier Herkunst undJ s s hatte das Unglück gehabt, eine Ehe mit einem gewissenlosen Abenteu-; ter, einem Hauptmann Nebel, zu« schließen Dann· gelang es ihr, die Stellung einer Vorleseriu· bei Napoleons Schwester, Prinzessin Karoline Murat, zu erhalten, und in deren Hause lernte sie Nape leon im April 1806 kennen. Kaum achtzehnjährig, aber mit allen Listen der Koketterie vertraut, wußte Eleos note ihre hohe biegsame Gestalt, ihr schönes dunkelbraunes Haar nnd ihre großen schwarzen Augen aufs Beste zur Geltung zu brin gen und kurz, es währte nicht lange, da war sie Napoleons Gelieb te. Während aber die Neigung des Kaisers zu der Vorleserin sei ner Schwester bald veraucht war-, nahm er an seinem Sohn das leb haijeste Interesse Er setzte ihm ei neRente von 80,000 Franken und der Mutter eine solche von 22,000 Franken aus, und während er von der Mutter gar nichts mehr wis sen wollte, liesz er den kleinen Leon zu sich in die Tuillerien kommen, selbst dann noch, als er mit Marie Louise bereits verheiratet war. Er spielte mit ihm, neckte und küßte ihn und erfreute sich an des Kindes schlagfertigen Antworten fLeon verließ die Tuillerien nie an ders als mit Geschenken und Bon bons, vor Allem aber mit Bankno ten iiberhiiufh die seiner Mutte seht zu Statten kamanle über spnahm Madame Mere und der Kar dinal Fesch die Erziehung des Kin des, das einen herrischen, wilden und unbändigen Karakter hatte, sspDoch liebte ihn Madame Mere sehr," weil ers-Napoleon wies aus den ·T Augen geschnitten ähnlich sah. 1814 fügte Napileon noch 12,000 Frank e «sür Leon hinzu, er machte ihm 1815 als er ihn um letzten Male in diesem Leben Jah, noch ein weiteres Geschenk, und hat seiner auch in seinem Testament gedacht. HLSeine Mutter war inzwischen be reit»s wieder Witwe geworden und Zyte 1814 einen bayerichen Ma rk den Grafen Wirban geheirxy N ;-»J Inzwischen begann Graf Leon Her-Ich zu einem fchlanken tin-d ekcgguten jungen Manne entwickelt whatte und seinem Vater sehr ähn Iich war, das Leben eines Dandys, SW Nichts-wag eines unverdi «s MW Spieles-· Er glaubte sich Ldnrchseine Abkunft zu einer ersten Rolle in der Welt berufen, tat aber M Si dazu, sie zu verdienen. Das Seid warf er mit vollen Händen f XM in einer einzigen Nacht ver Wte er einmal 45,0()0 Frank-, ein andermal 16,000 Frank. Selbst die bäten Summen fchmolzen unter Händen dahin, er belästigte die kaiserliche Familie mit Geldfors ;,dttungen, er prozessierte, 1838 kam -fset sogar auf zwei Jahre ins Schuld Mantiss, und bald war er auch, da get sich aus alle möglichen zweideutis Den Unternehmunng einließ, der sMer Polizei kein Unbekannter Jnesr. Ein Versuch, sich an feinen den späteren Napoleon heranzudrängem den er 1840 W hätte beinahe zu einem Duell III-it diesem geführt, aber als dieser-« Mden Thron Frankreichs hätte-« Me, zahlt-: er Graf Lcosn doch; Vemächtnis Napoleons l. aus, M sich auf ein Kapital von 225 319 Frank- belief, fügte noch aus seine-r Wen Metalle eine Rente von Frank hinzu, bezahlte ihm TM auch noch wiederholt sente« und erntete dafür don Ist Nachschriften und Beleidi 1868 war lLeotUs Mutter, die Æfin Luxburg, gestorben Er Wt Tiberlebte des-n Sturz des zwei Fa Kasse-weiches stiftete, wahr scheinlich doch auf Kosten der Fami lie Rapsoleons Ill» eine Zeitlang in H England sein Leben nnd kehrte 1875 »auch Frankreich zurück. Inzwischen fhatte er sich mit einer Schneiderin verheiratet, die ihm vier Kinder ge s boten hatte. Er lebte in Frankreich jetzt so kümmerlich, daß er nicht ein mal einen Sou zu Tabak hatte und eist sein Taschentnesser veräußern mußte, um in den Besitz des Krautes zu gelangen Die Gräfin Leon. Schwiegertochter des einstigen korsi schen Jmperators. nahm eine Stel lung als Putzfrau an; ihr sehnlich sler Wunsch war, von der Regierung einen Tabakladen zu erhalten« aber sie ist 1899 gestorben, ohne daß die »ser Wunsch in Erfüllung geganäen wäre. Achtzehn Jahre vorher, im Jahre 1881, war Graf Leon selbst dahingegangen. Er hatte bis zuletzt gepumpt, wo und soviel er konnte, aber niemand hatte mehr etwas ge ben wollen, Und als er starb, hinter ließ er den Seinigen nicht genug, um die sechs Bretter für ihn kaufen zu können. Das war das Ende des äl testen Sohnes Napoleon’s l.! W Hciratsfcheiac. Gkbutlm. To desfållr. Heisatsschcinc b Hugo LEMutnme und Zorn Ta or. Ernst Henry Jordan und Adel-: M. Ruhnke. Roy Johnson und Edna Perner. Fred. R. Eichhorn und Emily Frist Charles Wm. Untermeyer und Rose Annie Stuorh K. A. Huth und Bertha Feille. Adolph E. Froehlich und Marie Blanche Goel· CharleH Otto Bourgois nnd Effek ’la G. Mumme. Wm. C. Smith Und E. A. Fi scher. John William Fitch und, Mary Wieder. Jcsse Denty Bennett und- Alma Peters. Louis N. Kausjmann und Marie G de Budrick. s G c b u r t c us Frank Geisherke und Frau, ein Mädchen; G. Semlinger und Frau, Zwillinge, Mädchen und- Knabe; j Chor-des Wieck und Frau, ein Kna be; Ed. Knappick und Frau, ein Knabe; Wolfertz und Frau, ein Knabe; A· C. Kuehn und Frau, ein Knabe; W. H. Mack und Fran, ein Knabe; Max Nodan und Frau, ein Knabe. T o d e Z s ii l l e. Hasel A. Luckenbach, 2 Jahre; Robert. Zenn, «2 Monate; «Ferd. Friedeck, 80 Jahre; Herbert Moeky rig, 6 Monafe; Albert B. Jakobs-, -40 Jahre; Frau Theresa Kempf, 81 Jahre. W f Verlangt Männer, um das Bar biergeschöst Zu erlernen, in ein paar Wochen. Vermehrte Nachfrage nach Bar bieren in dieser Saison. Das beste Hand werk heut uta e. Guter Verdienst. Leich te, reinli e rbeit im Hause. Schreibt um freien Katalog. Mucor Patie- Toll-se, Sau Antonio, Texas-. A l l e t l e i· z Bei dem Versuche, einem Au stomobil aus dem Wege zu gehen, wurde Frl. Fannie Price gestern abend an der Ecke der Hauston Stra ße und Main Avenue von einem .Wagen überfahren. Jhr rechtes Bein wurde gebrochen Eugene Ehlinger hat seine Er klärung, Bürger zu werden, abgege en. Mit zwei Schußwunden in ih »rer Schläfe, die sie sich anscheinend selbst beigebracht bat, wurde gestern abend Frau Otto Schunke im Hot Wells Park gefunden. Sie wurde nach dem nahen Jrrenhaus gebracht und verbunden. Die Wunden sind nicht gefährlich. Der erste Ballen Baumwolle ist in Honston für 8410 verkaizst worden. Er kam aus Harlinam Jn der Nähe von Austin ist Frau Frances Williams aus Okla homa City im Colorado ertrunken. Sie ruderte und ihr Boot schlug Um; Die Staatsvereinigung der Advocaten hält in Galveston ihre Sitzung ab. P Verlor ein Bein durch Juscktenstich Ein Mann in Boston verlor vor zwei Jahren ein Bein durch einen Jnsektenstich Um solche Folgen von Jusektcnsiichen zu vermeiden, ge braucht schnell Bucklen’,tz Arnira Sol be gegen Blutvergistung, Entzün dung, Geschwulst und Schmerz. Sie heilt Brand und Brühwunden, Ge schwüre, Hiimorrhoidem Exzema, Schnitttvunden, Schürsungen Nur 25c in allen Apoll-elen- Ganz vergesslich »Warum »geh’n’s denn schon, Herr Professor, bleib’n's doch bei uns und trinken’s e paar Glas Pilsner.« »Nein mein Lieber mich ruft die Pflicht, ich habe zu Hause noch die Heste meiner Schüler durchzusehen.« Nach einer Viertelstunde kommt der Herr Professor zurück und seht sich wieder zum Stammtisch zu sei nen verwundert dreinschaueudeu Ge nassen WWAZ schon zurüct, Herr Profes sor!« »Ja, beim Aussperken meiner Wohnung habe ich mich daran erin-! uert, dasz meine Frau ja verreist ist« »———-—oo-ok-————-— Weicht jedem aus, der keine Feinde hat. Wie König Friedrich VIII. starb. Zu den mannigfachen Mittei lungen über den Tod des Königs Von Dänemark schreibt Herr Dr. Ludwig Seeligmann in Hamburg, der Arzt, der zuletzt auf den Gän semarkt, mit dem sterbenden König gesprochen: »Auf die mannigfachen durchaus falschen Behauptungen über die Geschehnisse und mein Ver halten bei dem Ableben des Königs Friedrich von Dänetnark gebe ich in folgendem eine Schilderung der Er eignisse, wie sie sich wirklich zuge tragen haben. Als ich am Dienstag, den 14. Mai 1912, nach Schluß desZ Stadttheate1«s, mit meiner Frau über den Gänsemarkt nach dem Jungfernstiegzu ging, bemerkte ich am Hause der Schlächterei Bürck ei nen älteren Herrn vor uns, der schwankte. Jch ging sofort auf den Herrn zu und setzte ihn, da er zu fallen drohte, auf die Steintreps pe des Hauses-, vor dem wir stan den, vorsichtig nieder-. Jch nahm seinen Oberkörper in meine Arme und sagte zu ihm; »Lieber Herr-, Sie sind anscheinend krank gewor den. Wie ist Jhr Name und wo wohnen Sie? Jch will Sie in einer Droschke nach Hause bringen« Der Herr bedankte sich sehr für meine Mühewaltung und erzählte mir, das-. er im Hamburger Hofe wohnte; sei nen Namen sagte ler mir nicht und machte auch keinerlei Bemerkung über feine Persönlichkeit Erkannt habe ich ihn leider nicht. »Er fühle sich, so fuhr er fort, aber wieder besser und könne das nahe Hotel wol zu Fuß erreichen. Jch richtete nun den Herrn auf; er konnte wie der ganz gut stehen, ohne zu schwan ken, Sein Puls war klein, aber regelmäßig Unterdessen hatte sich eine große Anzahl Menschen um uns versammelt, nnd auch ein Schutzmann war hinzugekommen Jch teilte dem Beamten mit, daß der Herr nicht wol gewesen sei; er wohne im Hamburger Hof. Es gin ge ihm wieder besser und er möge ihn in's Hotel geleiten. Der Schutz mann ging nun mit dem Herrn, der auchwieder ganz gut gehen konnte, ihn am Arme führend, in der Richtung des Hotels Hamburger Hof fort· Jch folgte der Gruppe Kaum waren sie etwa 20 Schritte weitergegangen, als ich sah, wie der Herr nach rückwärts zusammen brach. Jch sprang rasch hinzu und fing den Kranken in meinen Ar-" men auf. Nun war das Bild ein anderes geworden. Das Gesicht warI aschsahl, der Puls nicht mehr zni fühlen. Der Körper war völlixjj leblos in sich zusammengebrocheni Jch nahm an, daß ein heftiger’ Bluterguß in’s Gehirn stattgefunden» hatte, der den Tod herbeiführte! Jch rief nun eine Flutemobildroschs’ ke heran, die gera e voriiberfuhr, und brachte den Leblosen mit Hilfe des Schutzmanns und anderer hilfs bereiter Personen in den Wagen, wo ich ihn, so gut es ging, hinleg te. Der Puls, den ich jetzt noch einmal kontrollierte, war nicht mehr vorhanden, und der Herr gab auch sonst kein Lebenszeichen mehr von sich. Der Schutzmann, der im Wa gen Platz nahm, hatte dem Wagen fahrer gesagt, nach dem Hamburger Hof zu fahren. Ein Wachtmeister, der erst dazu gekommen war, rief aber, nach dem Hafenkrankenhaus zu fahren, nachdem ich vorher das Eppendorfer Krankenhaus genannt hatte. Das Hafenkrankenhaus, meinte der Beamte, sei für derarti ge Fälle zuständig. Sosuhr denn der Wagen in’s Hasenkrankenhaus. Erst am andern Morgen wurde mir mitgeteilt, daß der Herr, um den ich mich am Abend vorher bemüht hat te, der König Friedrich VIII. von Tsänemark gewesen war.« Briefttiiger werden fliegen. Wir leben in einer Zeit großer Er findungen. Der Fortschritt benutzt die Lust. Bald werden wir Uncle Sam’s Briefträger nach allen Rich· tungen fliegen sehen, um die Post zu befördern. Die Leute haben ein star kes Interesse an vorteilbringenden Erfindungen Deshalb ist auch Dr. King’s New Diskrivery siir sonsten Erkältnngen und andere Hals- und Lungenkrankheiten die beliebteste Mc dizin in Amerika. »Es kurierte mich von schrecklichem Hitstem als Aerzte und alle Medizin nichts halfen,« schreibt Mrs. J. F. Davis, Sticknen Cornet, Me. Unvergleichlich bei Hu sten, Erkältungen und allen Luströh renleiden. Preis 50c und 81.00. Probeslasche frei bei allen Apothe kern. Die Uebetstuuden. Madame: »Der Anstreicher hat mir zwei Ueberstunden eingeschrie ben; ich erinnere mich aber gar nicht, daß der Geselle Abends 'mal länger hier gewesen ift!« Dienstmädchen: ,,Oo doch, Mada me, das stimmt! Montag Abend work-, da hat er mir ja eine Liebes erklörung gemacht!« seit 50 Jahren das beste Unverdaulichkeiy Berstopfung, Vlniqudtang ·kstsc«s" Der Name W Wes-« auf jede IUHIUIIIII I »O Was ciie Schwalbe sang. Roman von Friedrich Spiel hagen Der Wagen ist noch nicht da, sag te der Assessor, indem er neben sei ner Frau Platz nahm und die Hand derselben, die schlaff über die Sofa lehne hing, an seine Lippen führte: ich komme eigentlich, zu fragen, ob du nicht lieber hier bleiben willst. Jch hier bleiben? sagte Alma sich schnell aus ihrer Ecke aufrichtend. Aber was fällt dir nur ein, Hugo? Du hast deine Migräne, liebes Gortsetzuith Kind, und in hohem Grade; ich ha be es dir vorhin schon angesehen. Dann haftz du ganz falsch gesehen, lieber Hugo; ich befinde mich heute Morgeng ganz ausnahmsweise wol. Und das abscheuliche Wetter, sag te der Assessor mit einem nachdenk T lichen Blicke, durch die offene Bal i kontür; da, es regnet schon wieder; iich begreife nicht, wie die Damen iich so exponieren können. l Er stand auf und machte die Tür zu« Vrandow wird doch jedenfalls ei nen geschlossenen Wagen schicken, sagte Alma. «Urn so schlimmer! rief der Asses· sor. Eine Stunde in einem ge schlossenen Wagen, das hältst du, ar mes Kind, gar nicht aus. Und da zu die greulichen Wege ich kenne das! auf der Dollauer Haide,nach-s dem es die ganze Nacht geregnet hat! das ist geradezu lebensges fährlich. Jch werde dich doch dieser Lebens gefahr nicht allein aussetzen! sagte Alma lächelnd Das ist etwas ganz anderes- lie— bes Kind! Wir Männer müssen folgen, wohin uns die Pslicht ruft. Und die Aussicht aus ein gutes Diner Und mit einem Worte, liebe Al ma, du tätest mir einen Gefallen, wenn du hier bleibest. Jch habe nicht die mindeste iLust dir diesen Gefallen zu tun, lieber Hugo, und nun von was anderm wenn ich bitten darf» Der Assessor war ausgestanden und hatte einen Gang durch das Zimmer gemacht. Nun denn, sagte er, stehen blei bend; du weißt, wie ungern ich dir etwas versage; aber diesmal -kanu ich es dir wirklich nicht erlauben. ssAlnia sah ihren Gatten starr an;« Ottilie, die nicht länger an sich hat-; ten konnte, lachte laut auf unds rief: erlauben ist ein Wort, das sich ein Mann gegenüber seiner Fran! niemals erlauben sollte. i Das Wort ist vielleicht nicht ganz! schicklich, sagte der Asscssok; aber egi ändert schließlich an der Sache nichts. i nnd die Sache ist, daß mir Jhti Gotte soeben gewisse Mitteilungen gemacht hat, die mir Altuas Beglei tung diesmal nicht nur nicht wün schenswert, nein, geradezu unmög lich erscheinen lassen. Auch ist Jhr Gemahl, teure Frau, ganz und gar meiner Ansicht. Aber Einil geht in seiner Aengsti lichkeit auch zu weit, rief Frau Woll naw äregrlich; das hat doch die ar me Cäcilie nicht verdient! Das heißt dach, den Ruf einer Frau preisge ben, nach dazu ganz ohne Not, ganz ohne Grund! Wenn man so streng sein will, so müßte man schließlich allen Umgang abbrechen. Jch verstehe Sie nicht ganz, ver ehrte Frau, sagte der Assessor; zum wenigsten weiß ich nicht, was der Ruf der Frau Brandow mit dieser ganzen leidigen Angelegenheit zu tun hätte· Dann verstehe ich wieder Sie nicht, sagte Ottilie.. Es wird am besten sein, erwider te Sellien, daß ich, ferneren Mis verftändnissen vorzubeugen, den Damen einfach sage, um was es sich handelt. Zwar hat mir Herr Wall now Diskretion zur Pflicht gemacht aber die mir so schmeichelhafte Hart niickigkeit, mit der meine Frau mei ne schüchternen Versuche, sie zum Hierbleiben zu bewegen, zurüchveift, zwingt mich, aus meiner diplama tischen Haltung heraus zu treten. Herr Wallnow hat mir aber soeben anvertraut, daß meine sichere An nahme, Brandow werde die zehn tausend Taler bereit haben«, die ich heute bei ihm in Empfang nehmen wollte, gänzlich illusorisch ist. Bran dow schrieb mir allerdings vor un gefähr vierzehn Tnegn und machte aus seiner Verlegenheit kein Hehl; aber er ist ein so gewandter Mensch und hat sich noch immer geholfen wenn es daraus ankam; jedenfalls hatte er mir aus meinen ermutigenp den Brief nicht geantwortet, nnd ich mußte, wie gesagt, annehmen, daß er mich nicht umsonst kommen las sen werde, im Gegenteil alles in Ordnung sei. Nun aber höre ich von Jhrem verehrten Gemahl, wie die Sache ganz anders und in der Tot ganz verzweifelt steht Bran dows Kredit ist vollständig erschöpft; Herr Wollnow sagt, aus der ganzen Jnsel fände sich niemand, der ihm noch einen Taler leihen würde, seit dem die beiden Pliiggens nnd Re debas, die ihn so lange über Wasser gehalten, noch gestern unten in Herrn Wollnows Eomptoir erklärt haben, mit ihrer Geduld sei es vorbei und von ihnen bekomme er keinen Schillina mehr. Dafür aber bekommen sie von ihm, dast- heißt, sollen in den nächsten Tagen schon eine sehr bedeutende Summe bekom imen Sie haben von sünszehntau send Talern gesprochen; indessen meint Herr «Wollnow, dabei würde wol ein wenig Aufschneiderei mit unterlaufen. Wie dem aber auch sei, und angenommen, daß dies Brandows ganzes Debet wäre was zweifellos nicht« der Fall ist er ist immer ein verlorener Mann. Das Kuratorium rechnet mit Si cherheit darauf, daß Brandow seine ihm bereits vier Jahre lang ge stundete Pacht morgen zahlt. Ge schieht es- nicht, wird es unweiger lich von seinem Rechte Gebrauch ma chen nnd zur Extnission schreiten, und dann ist Brandow so gewiß und gründlich ruiniert, wie man es nur sein kann. Arme Cäciliel arme Cäciliel rief Frau Wollnow, in Tränen ansbres chend. Sie dauert mith, sagte der As sessor, an seinen langen sNägeln spielend. Aber was ist da zu tun? Emil muß helfen! rief Frau Wollnow, das Taschentuch Vom Ge sich nehmend. Seltsam-Ia folgt) ’-f-f—.— Die Wahl eines Gatten ist zu wichtig für ein Mädchen, daß sie sich nicht selbst erlauben kann, durch Schwäche, unreines Blut oder iiblen Atem gehindert zu werden Vermeidet diese Hoffnungslosigkeit durch Einnehinen von Dr. King«s Lebeitspillen Neue Kraft, reiner «Atein, Lebensluft— Dinge, die einen Mann gewinnen —xfolgen dem Ge brauch. Leicht, sicher· 25c in allen Apotheken Hof-— Das Abenteuer eines entthronten Königs. Jn einer seinerzeit berühmten Konditorei Dresdens in der Oster allee, sie existiert schon lange nicht mehr, verkehrte, wie der Ju gendschriftsteller Gustav Nieritz er zählt, s— mehr das höhere Beamten tuni und die Militärs a. D.,· Und hier ereignete sich einmal in der fünfziger Jahren des vorigen Jahr lxuiiderts ein diolliges Geschichtchen. Ein Be uchei welcher dem jungen Mädchen am Busett noch niemals zu Gesicht gekommen war, setzte sich an einen Tisch, der von zwei Minister-u a. D. eingenommen zu wer en pflegte, und griff nach den Zeitun-» gen, die von diesen in der Regel ge lesen wurden und bereits für sie be reit lagen. »Mein Herr«, sagte ganz entsetzt das junge Mädchen, »da! sitzt aber Seine Exzellenz der Herr Minister non Soundso!« Der JFremde machte Platz und setzte sich auf einen andern Stuhl und die Mai-d rief: »Aber d,a sitzt Seiner Exsf zellenz Weiter kam sie nicht »Ach was«, rief der Fremde, »Er zellenzen und Minister. Solche Leu te sind vor mir einst ausgestanden da ich ihnen noch zu befehlen hat te Nach diesen Worten aber nahm ;er ruhig und bescheiden einen an dern Platz ein und achtete nicht auf die Blicke der übrigen Gäste, wel che lächelnd und höhnend auf ihn sahen. Bald verließ der Fremde dann die Konditorej. Doch als eini ge uoer oen Fortgegangenen laut lachten, erhob sich ein anderer Gast und sagte: »Lachen Sie nicht meine Herren, es ist wirklich so, wie er sagte. Der so einfach aussehend-: Mann ist der Oberst Gustavson,. der frühere König von Schweden, der 1809 sein Land verlor und ge trennt von Frau und Kind jetzt als einfacher Bürgersmann lebt.« Hät te jener Gast, der so sprach, in die Zukunft schauen können, so hätte er hinzufügen dürfen: »Seine En kelin wird einst Königin dieer Landes fein!« (Königin Karola war bekanntlich die Tochter seines Soh nes, des letzten Wafa.) wohl Ameisen-. Für GOUWJZJUROUMU Die Freie Presse« ift autorisiekt, Herrn l. knalt Bill-chit als Kandidat für das Amt des Steuer Kolleltors von Bexar County bei der bevorstehenden demokratischen Print-it wahl anzukündiqetr. Für coanyiussesiotn Die «Freie Presse« ist autorifiert, Herrn Ihm-I soc-ass als Kandidat ür das Amt des Steuer Assessors von exar County bei der be vorstehenden demokrati chen Primär wahl am 27. Juli ans ndigen. sin- cmwsliosslltäk Presse-r s. Die «Freie Presse« ist autorifiert, Herrn sie-Ins sey-s alö Kandidat für das Amt des Countty Kommissär, Precinkt No. 4, in der be vorstehenden Primärwahl im Juli an sit-zeigen Lehrer oder Lehrerin gesucht für die Green Hill Schule in Bulverde, Bexar Co» Texas. 9 Mo nate Schule. Gehalt 850.00 per Monat. Muß Deutsch und Englisch unterrichten können. Applikatidnen sind zu richten an die Trustees: Al fred Töpperwein, Fritz RompeL, Otto Voges, Bulverde, Texas. --——0-.-0——— Lehrer-Ersuch. Für die Rogers’ Rauch Schule werden zwei Lehrer gesucht mit er ster und zweiter Klasse-Certifikat, müssen Englisch und Deutsch unter richten können. Termin acht Monate Wegen Näheren wende man sich ge sälligst an H. Thorac, C. Central-S, .(-«s. Bedauern-, Lockhart, Texas «0-0.-«— s-- Jie zuckersüßen Menschen sind w zumeish die einem das Leben ver bittern nur Gültigkeit bis zum Zi. Oktober Prämien-Offerte. Ein vorschlag an unsere Freunde. Da es uns unmöglich ist, alle Distrikte und Connties des Staates durch Reisende bearbeiten zu lassen, mußten wir auf andere Mittel zur im mer größeren Verbreitung unseres Vlattcs sinnen nnd wir sind zu dem Entschluß gekommen, annehmbar-e Prämien fiir neue Abonnenten, die uns eingeschickt werden, auszusetken Wir planen nicht die Veranstaltung eines sogenannten Kontestes,wi«. er bei englischen Zeitungen üblich ist, sondern wir wollen durch Auszahlung einer liberalen Kommission Freiwillige anwerben, die ohne besondere Mii he und Anstrengung sich eine Nebeneinnahmc zu verschaffen wünschen. Zu diesem Zwecke offerieren wir für jeden Jahresabonnenten eine Kommission von s 1., einem Dotlar. Das Wochenblatt der ,,Freie Presse für Texas« kostet 82 per Jahr-. Gegen Einsendung von PLOO wer den rvir also das Blatt an irgend eine uns aufgegebene Adresse schicken. Fir10 Abounentea eine Extra Prämie non 82.-50 in Baar. Für 15 Abauueutea eine Extra Prämie non 83.75 in Baar. Fir 20 Abauneuten eine Extra Prämie non 85.00 in Baar. Fir 25 Abenteuten eine Extra Prämie non TM in Baar. Für mehr als 25 Abrnfkeuten eine Extra-Prämie non 88 in Bur. Fiir mehr alt 50 Abannenten eine Extrairimie non 816 in Bur. Der Vorschlag ist einfach und verständlich genug. Wer einen neuen Abonnenten der zur Zeit nicht Leier der ,,Freie Presse« ist, ge winnt, kollektiert 82. 00, erhält, resp behält davon einen Dollar und schickt den anderen Dollnr mit der genauen Adresse desWestellers ein. Außerdem steht aber auch noch eine Extra Prämie in Aussicht, falls die Zahl von zehn Abonnenten oder darüber erriicht wird. Diese Extra- Prämie sen den wir den dazu Berechtigten von unserer Office aus direkt. Die hier gemachte Offerte ist für Jeden im weiten Gebiete des Sinn res- offen Jeder kann sich daran beteiligen Wir bieten nur Baarpreise an, weil Geld immer seinen Wert hat und Jeder dafiir anschaffen und kan sen kann, was er gerade braucht. Alle, die von dieser Offerte Gebrauch machen und unter den oben gesteilten Bedingungen Abonncnten für die ,,Freie· Presse für Texas« sam meln wollen, sind gebeten, sich mit uns unverzüglich in Verbindung za setzen, damit wir ihnen etwaige gewünschte ausführlichete Auskunft ertei slcn können. Die Quittung geht den Bestellern direkt von unserer Of i ficc zu Diese Offerte hat nur Gültigkeit bis zum 31. Oktober. ,,Freie Presse fiir Texas«. Baut jetzt Eure Kam-schuppe« mit Ellwood Draht und wellblechz wir führen Alles im hat-tschi E«d. Skeves F- Sons. Alt und verläßlich ist das Geschäft von crjtzer Bros., »die ältesten Napel-esse set- Sie-Mc Größte Auswahl von Gold- und Silberfachen jeder Art, Schmucksachen, Kunstsachen, alle möglichen Gegenstände, die sich zu Geschenken eignen. 804 WEsT-COMMERCE-8TR. Die Vierptobe. Im Schaut »Zum frohen Rastcu,« Da kehrten beim Dämmerschein, Befreit vm Tages Lasten, Drei uman Gesellen ein. Sie töten treulich winter Da kam der Kellner herbei: »Was habt ihr Gu« zu trinkend-« Einstimmiq tiefen die drei. Wir haben die besten Weine-, Und guten Whistey tm Hand; Die Erste-en vom Rheine, Der Whiökey von ,,Eietland.« Doch fehlen mit die Worte Zu erheben nach Geführ, Von Vieren eine Sprie Wir halten das ,,Låiie S i it r« c e t. Der Erste, Zweit! nnd Dritte, Die tiefen Ia voll Begier: »Seit dich in uustre Mitte Wit probierm das ,,L York c S t a r« der-« Da setzten in die Runde, Sich um den Tisch alle Vier; Und bis zur Morgenstunde, Probietten sie’8 »L o n e S i a t« B i e k. Als sie dann wußten scheiden, WORK zum Bei-zweifeln fast: Es war so ichwer zu meidet-, Das halb geleeeie Ins-. D7wm riefen die drei Brüder, Als sie waren vor der Tür-: »Wir kommen morgen wieder, Und medic-M pas »O v n e S f a r« B i e t Lehrer gesucht für die Sistcrdale Schule, muß Deutsch und Englisch unterrichthn können. Um nähere Auskunft wende man sich an die Trustees H. W. Schoenewolf, Louis Hang hie vom manch Dem-liche Staamervans empfohle neu Umlaute-. Bandes Senats-: J. F. weiter-. Gouvernem: O. B. Schnitt Vier-Gouvernem wiley M. mepdesy Schaf-meisten J. M. Rinoard-. Comptmllen Bob Bartes-. Generalaanlt: Janus D. walthall. Acker-bin- Kommissär: c. R. Reue. Eisenbahn Kommissäu Ich-c c.·Worthas-. Richter des Summe-Gerichts: J. V. Dis-roch Uclfon philikpi. KkiminalqppellationssRichier: J. c. Muse. LAnzeigeJ Lehrer gesucht Für die Union Valley Schu1e, der Deutsch und Englisch unterrichten kann. Neun Monate Schule. Gehalt 860 per Monat. Berheirateter nicht spusgeschlossm Man addressieret »Chos. Biermnuu, R. R. No. 1, Box FIZ Comfokt, Tri-. —-———-0.0-———-— j anchnesdes nnd Nähuyterzicht Si rt die ku t r t; »F F: W TM »E er ernen. Unser Unterricht ums jede Einzelheit. Wohnung und Ko für Auswärtige. 443 Oft-Commerce fer. L