Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
June 15, 1912
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Die Wische-Miste Il xg Die T-——;—Cnchc ———ll l« I! kais Presse kno- masl ABBE LGBSI IRS Wo Pressa fast Ist-s sksYkätuÆtsauZikM m II erscheiuääeoezsst Zutun-Ich I is 00 ask 0«H Jgehk L2 00 sur CO- Jshk tl Tägliche Ausgabe. San Antoniu, Sonnabend den 15. Juni 1912. Nummer 9219. f- ——f l A f———« Jahrgang 48. MInland. Valltattausbtucv stichtet mehr unheil im al emtattgs geglaubt Schlimmet Stteili Mit-ot- Ins-nos- iibek ttie Mann-than tie- ..Moltlie". Kein Tralthiekem Paasmsttanalittill ttem Senat empfohlen. Aus Seward in Alaska mel man: Der hier angekominene Mpdampfer ,,Priuter«, mit Leutnant Searles vom Zollkutter ,,Mannina« an Bord, bringt Nach richt, daß die Jnsel Godiak durch den Ausbrnch des Kattnai Vulkans beinahe vollständig verioiistet worden ist Schleuniger Beistand ist nötig Die auf der Jnsel vorhandenen Lebensmittel reichen fiir die 500 Bewohner derselben nur noch für 15 Tage, die Ernte ist vernichtet und viele Millionen Fische sind durch den in das Wasser fallenden glühenden Sand- und Ascheregen getötet. Die ..-»Quellen sind durch Asche verstopft, ---T««Bi«e Gewässer der Jnsel durch «san lende Fische verseucht. Ein Bürger ausschuß hat sofort die Hülfsaktion in die Wege geleitet und die Ma yorg aller Städte ersucht, Hijlsd fonds zu senden Gouverneur Clark ist dringend ersucht worden, alle Zollkutter, in den Gewässern von Alaska nach Kodiak zu senden. Ko diak, welches unter Asche verschüts tet liegt, ist der alte Ort St. Paul, der unter russischer Herrschaft die Hauptstadt von Alaska war. Es hat nach der neuesten Statistik 438 Einwohner; während Wood Island 168 Einwohner zählt. Kodiak hat eine katholische Kirche und mehrere Geschäftsgebäude Innerhalb eines Umkreises von 60 Meilen den dem Vulkan sind 50 Dörfer gelegen, die von 20 bis 200 Einwohner zäh len. Jn »Nhak, innerhalb der von dem Ausdruch des Vulkan-Z betroffe nen Zone, befindet sich eine große WkonsewensFabrit J Jn Perth Anton, It J, ist ein allgemeiner Streit im Gange und die Streiter sind·sehr aufgeregt Sie haben einen Angrisf auf dis Perke der ,,American Smelting and "Resining Eompany« gemacht, der aber zurückgeschlagen wurde. M Sheriss hat 350 Deputies er W, welche weitere Ausschreituns Im verhindern und das Fabrikei· Keim-m in der Stadt schützen sollen. is Aus New York meldet man: Von dem glänzenden Luncheon des tfdmirals von RebeursPafchtoitz an Bord des Kreuzers »Moltke« nach der City Ball zurückgekehrt fand sich Poon Goynor mit der liebens Mdiqsten Zuvorkommenheit bei M," einem Berichterstatter Rede Obst-part zu stehen auf dessen .swsen nach dem Eindruck, welchen et von den Offizieren sowie Mann-" schssten des Befuchs Geschwaders empfangen hat. Nach einigen Wor ten der Bewunderung über das an Ovid Gesehene suhr Herr Goynor thi: »Jo, ich bin jetzt mit allen Oft-innen des deutschen Geschwu ders in Berührung gekommen- eben so auch mit den Manns-haften Der Admiral ist,- wie nicht anders zu ek "tvarten, ein tleman vom Schei tel bis zur le und ein Meister in seinem Beruf. Und das Gleiche gilt von den Kapitänen und den übrigen Osiizieren Ader Sie wün schen vor Allem meine Ansicht über die Mannschasten zu hören, Sie sind die stattlichsten Leute, die ich ic gese hen hobe. Ein Jeder von ihnen macht,den Eindruck, als wäre er zä He wie Fischbein, ja zähe wie Stahl Sie sind geradezu Knochen und Muster-r und hierbei möchte ich ec tönen, daß ein Jeder-von ihnen ein Deutscher ist. Sie sind nicht ans Angehörigen verschiedener Nationa litäten zusammengesetzt Ein jeder von ihnen ist ein Deutscher nnd beseelt von dem Stolz, für sein Vaterland kämpfen zu können, wenn dies notwendig wird. Das giebt «sihiieszltch doch den Ausschlag« Die Supreme Court des Staates Washington hat die in Ta coina erlassene Okdinanz gegen das Battieren für rechts-beständig er klärt und zwar, indem sie eine Entscheidung bestätigte, durch welche ein Schenkwirt verurteilt wurde, welcher zwes Personen Getränke seivieiti, fiir die der eine von ih nen bezahlt hatte Der Gerichtshof vermochte in denc Verbot des Trak tieienss eine Verletzung der peisön lichen Rechte des Einzelnen nicht zu erblicken I Der Senatsausschluß fiii in teroceanische Kaniile berichtete im empfehlenden Sinne über die Bill des Repräsentantenhauses bezüglich der Eröffnung, der Beschützung nnd des Betriebes des Panamakanals und der Verwaltung der Kanalzone Jn der Bill ist die Bestimmung des Hauses beibehalten, wodurch die Küstenfahrzeuge von der Entrich tung der Kanalzölle befreit werden, s und es ist ihr ein Amendement ein i gefiigt, welches genaue Bestimmun gen bezüglich der Schiffe trift, welche sich im Besitz von Eisenbah ;nen befinden Nach den Bestim mungen des Amendements darf kein ’Schiss, welches einer Eisenbahngei sellschaft gehört, oder von einer sol »chen gechartert, betrieben oder kon trolliert wird, oder an welchem ei "ne Eisenbahn als Besitzgesellschaft, Aktioniirin oder als Mitglied eines Direktoriums oder in anderer Wei se ein Jnteresse hat, in den Kanal einlausen oder ihn passieren, wenn es sich mit der Vermittlung des Kiistenvexkehrs zwischen Häfen der Vereinigten Staaten besaßt. Dage gen ist allen Schiffen, welche in .Amerika registriert sind, oder welche sich im Vesitz von Amerikanern oder unter ihrer Kontrolle befin den, gestattet, den Kanal im trans oeeanischen Verkeht zwischen Län dern des Ostens und Europas zu benutzen und auf der Fahrt den Küstenverkehr zwischen Höfen der Ver-— Staaten u d ausländischen Zwischenhäfen zu betreiben. Dieses Vorrecht wird jedoch Schiffen, wel che ganz oder teilweise im Besitz oder unter der Kontrolle von Ei senbahnen stehen, versagt, falls sie Isnicht transoceanischen Handels-ver jkehr treiben. Der Küstenperkehr, zswelcher solchen Fahrzengen gestattet ist, wird strenge auf den Verkehr zwischen transoceanischen Häsen be schränkt nnd. darf sich nicht auf Häer Canadas, Mexikos oder Cen tral- und Süd-amerikas erstrecken Zum Schuß für den Kästenverkehr hat der Ausschuß noch eine weitere sVefchriinkung eingefügt, wonach die Ladung eines Schiffes-, welches ei· ner Eisenbahn gehört, um den Ka Jnal passieren zu dürfen, minde stens zu 50 Prozent nach einem tieansoceanischen Hafen bestimmt fein muß. s Roosevelt hat allerdings vor facht Tagen erklärt, daß nichts in j der Welt ihm ferner liege, als nach der Nationalkonvention in Chiar go zu gehen, trohdem ist er aber jetzt doch mit großem Gefolge dorthin s gereist, um persönlich für seine Nomination eintreten zu können ZNachgerade muß man annehm n, daß der streitbare Oberst immer da Gegenteil von dem tut, was er vorher feierlich als seine Absicht be-I kannt gemacht hat· —O.O-— Rippen gebrochen dar-b sonsten Nach einem heftigen Hustenansall südltesein Mann in Neenah, Wisc» schreckliche Schmerzen in »seiner Sei -te und sein Arzt sand, daß zwei Rippen gebrochen waren. Diese Pein würde ihm Dr. King’s Nein Discovery erspart haben. Ein paar kleine Dosen ·vektreiben s· einen ge wöhnlichen Husten, regelmäßiger Gebrauch den hartnäckigsten Husten und die schlimmste Erkältung und heilen schwache, angegrisfcne Lun gen. :«Jch halte es für »ein Geschenk des Himmels für die Menschheit«, schreibt Mrs· Essie Morton, Colum bia, Mo., »denn ich hätte heute die Schwindsucht, wenn ich dieses groß artige Mittel nicht genommen hät te.« Es ist garantiert. Probeslasche frei. 50c und 81 Flaschen in allen Apotheken. Hof-— Jn einer Sonder Botschaft ersuchte Präsident Tast den Kongreß um« Bewilligung von 8100,000, »welche dem Bundes Zollkutterdienst zur Verpslegung der vom Erdbeben und Vulkanausbruch in Alaska be« trossenen Opjer zur Verfügan ge stellt werden sollen. Gebieten Sie Krankheiten Einhalt durch den zeiti Ien Gebt uch von-Ttttt'g Pillen, ein altes und eliebtes Mittel von stets zu nehmender Popularitåt Kuritt immer Kopfschmcrzen, Magensäutr. Malatia, Unverdaulich« leit, trockene Lebet, Hattleibigteit und biliöie Leiden Tink- Lobok Pitlom Ausland. magnatentafel Des ungakiscvenkeiehstagz in sitznng. Moses Reue. Ruhestörung-en in des- dstmic tikouwakciim Wald um Berlin. cxplosion in Munitionsfabrilc ein Verbrechen. Das Magnatenhaus des un garischen Reichstags ist heute zu sammengetreten, um über die Wehr borlagen und die Militärstrafpres zeßordnung zu« beraten. Bisher schien das Magnatenhaus sich mit ider Erledigung der Wehrvorlagen nicht sonderlich beeilen zu wollen, nachdem sie im Abgeordnetenhaus durch Tisza’s ,,eiserne Hand« durch gedriickt worden waren. Man hat te die Absicht, zu warten, bis das österreichische Parlament über die Borlagen schlüssig geworden fei, und das Rekrutengesetz fiir Ungarn zu riickzustellen. Diese Wicht ist nim mehr angesichts der Dringlichkeit »der Lage fallen gelassen worden. Das Befinden des Abgeord neten Kovacs, welcher drei Kugeln auf den Grafen Tisza abfeuerte, oh s ne zu treffen, und sich dann selbst zweimal schoß, hat sich gebessert Er ikonnte sogar vernommen werden« i Kovocs hat übrigens erst vor Jah i resfrist einen Nainenswechsel vollzo gen. Bis dahin hatte er Straßex ge heißen. Während der Vernehmung hat Kavacs seine Freude darüber i ausgedrückt, daß Graf Tisza unver Iletzt geblieben. Zugleich erbot er Verzeihung wegen seiner uniiberleg ten Tat· i —-Jn der ungarischen Stadt i Großwardein haben sich, nach telek graphischek Meldung, nächtlicher Weile ernste Unruhen abgespielt Eine größere Volksmenge hat sich um das dort befindliche Haus des Grafen Stephan Tiszä geschaart und es mit Steinen beworsen. Die illnfugstister wurden von der Poli l zei angegriffen, aber diese vermoch te allein der Situation nicht Herr zu werden. Es wurde Militär herbeige rufen, welches dabei half, den Volks hausen zu zerstreuen. Eine fiir die Entwicklung Von Groß-Berlin überaus wichtige Kon ferenz hat Kaiser Wilhelm soeben mit einer großen Anzahl von hohen .Beamten gehath Den Gegenstand der Erörterungen bildeten umSchaf xfung eines Waldgürtels um Groß JBerlim sowie der Verkauf des zGrunewalds und anderer Forsten. T An der Konserenz mit dem Manar chen nahmen Teil: der Direktor des Zweckverbands Groß-Berlin, Dr. Steiniger, der Oberbürgermeister ;Dr. Kirschner, Finanzminister Dr. YLentze Landwirtschaft-s Mi ister Dr. Freiherr v. Schorleiner, säuer der Oberpräsident der Provinz .Bandenburg, Wirkl. Geh. Rat von IConrad welcher zugleich Oberpräsii dent des Stadtkreises Berlin ist, sowie die Dezementen der verschie denen Ministerien u. a. m. Die Be sprechungen waren. sehr eingehen der Natur, doch führten sie noch zu keinem endgültigen Ergebnis. Zu nächst wurde eine Grundlage zu weiteren Verhandlungen erzielt, welche ehestens vor sich gehen sollen. Der Kaiser verlieh dem wärmsten Wunsch Ausdruck, daß ein solcher Waldgürtelv geschaffen werden möge, der für das Gedeihen und die Ge sundheit der stetig wachsenden Bei völkerung Groß-Banns von unend licher Wichtigkeit sei. Pemuchsten gindruck macyn das Ergebnis der behördlichen Un tersuchung über die Explosionen durch welche am 7. Juni Magazin 48 der Munitionsfabrik Möllers dors in Vierter-Neustadt zerstört und vierzehn Menschen getötet wur den, während über einkmndert ver letzt wurden.« Es hat sich in Wahr heit um ein Attentat gehandelt Denn bei den Nachforschungen an Ort und Stelle hat sich eine Sünd schnur gefunden. Die Polizei entfal tet eine fieberhaste Tätigkeit, um den Beriibern aus die Spur zu kommen. Die frühere Kronprinzessiu Luise von Sachsen die mit ihren Eskapaden die HösD Europas und die Oeffentlichkeit seit einem Jahr zehnt alle Augenblicke in Aufre gung versetzte-, hat Einkehr in sich] selbst gehalten und will den Rest ihres Lebens nun in stiller, welt frenider Zurückgezogenheit verbrin gen. Sie ist vollständig verändert und tief niedergeschlagen, seit sie in ihrem Prozeß, mit dem sie ih rem jetzigen Gatten, den italieni schen Pianisten Enrico Toselli, ihr jiingstes Kind entreißen wollte eine Niederlage erlitt. Jhren Schei dungsprozeß wird sie nicht weiter betreiben und sie hat sich wieder nach ihrer Villo bei Florenz bege ben, um in der Nähe ihres Kindes zu sein. Nahrungssorgen wird sie keine hoben, denn durch die Ver mittlung des früheren deutschen Botschafters in London, des Gra sen WolffsMetternich zur Eracht ist ihr vom sächsischen Hofe die-Jah resrente zurückgegeben worden, die ihr entzogen wurde, als sie ihre Memoiren veröffentlichte Auch hat sie von ihren Verlegern ein hübsches Sümmchen in der Gestalt von Tan tiemen erhalten« Neunundfiinszig Feldarbeiter sind in einer Scheune in der Nähe von Tambow, Cen·tral-Rußland verbrannt. Die Arbeiter, Leute des Grafen Orlow Davidoff, schliefen in der Scheune des Gutes, als der Brand ausbrach, und sind zum Teil, ohne auszumachen, in dem Qualm und den Flammen erstickt. Die Ursache des Brandes ist unbe kannt. Der Charlottenburger Bürger meister Matting ist zum Bürgermei ster der Stadt Breslau erkoren wor den« Die Wahl erfolgte einstim mig. Matting hat seit dem Jahre 1895 in Charlottenburg amtiert. Er war damals auf zwölf Jahre gewählt worden und wurde im Jah res 1907 wieder-gewählt Endet Jagd nach reichem Mädchen Oefters hört die Jagd imch einer reichen Frau auf-, wenn ein Mann mit» einem Mädchen bekannt wird, das Electric Bitters einnimmt. Ih rc starken Nerven zeigen sich im klaren Kopf und ruhigen Tempera— ment. Gesichtsfarbe wie Pfirsichblii ten und rosige Libyen deuten auf ihr reines Blut; ihre hellen Augen auf gesunden Schlaf; ihr elastischer Schritt auf kräftige Muskeln; alles zeigt die Gesundheit und Kraft, die Electric Bitters Frauen giebt, sund das Verschontsein von Verdauungss beschwerden, Kopf- und Rücken schmerzen und Ohnmachtsansälle. Ueberall ist er der Frauen Lieb lingsmitteL Wenn schwach u. krank, xo versucht ihn. 50c in allen Apothe en. Texts-. Eine Entscheidung des Hülfss Generalanwalts Walthall erklärt, daß es bei einer Abstimmung Tiber Schulbonds nur einer einfachen Majorität der abgegebenen Stim men bedarf, um die Vorlage zur Annahme zu bringen, keiner-Zwei Drittel-Majorität Die Oelmühlenbesitzer, die die-« fes Jahr ihre Konvention in Mem phis, Tennessee, abgehalten haben, haben zwei Texaner zu ihren Be amten erwählt: G. T. Parkhousc von Kyle zum Präsidenten und H· T. Wilfon von Wharton zum Sekte tär und Schatzmeistet Die nächste Konvention findet in Little Rock. Ark., statt. In der Gegend von Paris ist durch Sturm und Blißschlag Scha den angerichtet worden. Das Haus eines gewissen John Seli, der un gefähr fiinf Meilen von Paris ent fernt wohnt, wurde vocn Blitz ge troffen. Die ganze Familie wurde durch den Schlag betäubt nnd drei der Kinder waren mehrere Stun den bewußtlos. Jn Paris selbst seis te ein Blitzstrahl das Haus des Capt. Sam Wright in Brand und das Haus wurde vollständig zer stört. Auf den Feldern und in· den Gärten ist durch Sturm und teil weise auch durch Hagel Schaden angerichtet s-— Die M. K. Fr T. Bahn baut neue Werkstätten in Waco, auch ha ben dort die Arbeiten fiir die elektrische Bahn nach Dallas begon nen. Jn dem Puncpenhauä der Wasserwerke zu Temple ist eine neu-! Puntve aufgestellt worden, die täg lich fünf Millionen Gallonen Wai ser pumpt Rheiimdtifuiui Ein paar kräftige Einreibungen mit Dr. Richter-Z PainsExpellek werden alle Schmerzen und Steifheit der Glieder benehmen. Leidet nicht unnöthig. 25 und 50c in Apotheken und von P. Ad- Richter ä Co. ums Rat-matt, Lucia-no 215 Post-l sei-ost. Nov York-. Eisenbahn Fahrplan. J. F- G. N. Bahn. Ankunft No. 3—-Bom Norden. .6.30 abends No. 7kran Norden .6 40 abend-Z No.Dai1y Expreß Spezial, Süden» .55 morg No. 9— Local von Paleftine.. .10.45 abends No. 4—Von Mexiko ..150 nachm No.12—Lacal von Latedo (c(15e:ötifcht). Abfahrt No. 4— Was dem Norden. .1 55 nachm No. S- Na dem Norden. .8. 00 abends No. 8—Loca nach Palestine. ..7 30 morg No 10——-Daily Expreß Spezisah Norden morg. 20 morg No.ö—NaexichM ko....«..7.00 morg No. 11——Local nach Laredo (ogemist olal l S. A. E A· P. Bahn Ankunft No. 1-—Houston u. d. Küste 7.00 abends No. 3—«Houston und der Küste ..7 15 vorm No. 5—.Küstenstädte 1.15 nachm No. 44——Von Kerrville, nur an Wochen x tagen 9:85 vorm iNo.-t12-—Von Kerrville, nur Sonn ags ..8:00 na 1 No. 46—Bon Kerrville, chn nur an Wo chentaaen.. .6.40 nachm Abfabrt No 2—Houston und der Küste !No. No No No No. No. No. No No. No No. 7——Vom O 8:30 vorm 4—·—H·ouston und der Küste Los abends 6—-Küste«nstädte.. .·..2:10 nachm 43—Nach Kerrville, nur an Wo chenta en 4.45 nachm kal— ach Kerrville,» nur Sonn agz .8:40 vorm 45——Nach Kerrville, nur an Wo chentagen.. ..7:25 vorm MG.,st.E:.«ö’c S. A. (Haupt-Linie.·) 9—Vom Ostenn 7 30 vorm 6:30 10—El Paso un Westen. 9. 30 nachm 8—Von El Waso« .10.1s vorm Mk Ett No. 9——Nacb El Paso und Westoen« civa 10—Nach d. Osten. ..10 830 abends 8—Nach dem Osten» .:11 15 vorm Victoria Division, G. Os. Co Ankunft s— Mitbri No No 7-—Nach El Paso nnd8 Westen» abends S.A No 801——Cuero, Viktoria. ..8 15 abends 7.45 morg No. 303s313-—Cuero, Viktoria 5abends O No. No. Agkunft No. 302—Cuero, Vietoria. .:7 30 vorn-i 304-814-—Cuero, Victdria 11:30 abent M. K. TIT. Bahn. s 241——Von Houfton .7 20 vorm 7—Von Dallaö und Fort Werth 7. 65 vorm Los-Von Kansas City und Lo oisu 8.10 vorm No. 15—Lokal vom Norden. ..340nachm No. 9—-Von Kansas City. St. åo Chicago aends Absahrt 16—Nach Norden via Austin und Smithville 0 vorm No. 10—Nach: St. Louis, Kansas City 9.00 vorm No. 8—Nach Fort Wortb sund Dallas 0abends No. 206—·Nach St Louis sund Kansas City 9.00 abends No. 242——Nach Houfton .10.15 abends AG. THE-— S F (J E- G. N sahns-D No. 7—Vom Norden 9. 55 vorm No. 9—Vom Norden» ..10 46 abends Absabrt No8—Na dem Norden. .7.30 vorm No 6—Na dein Notden..8.0L abends Die Grandjury von Duval bounty hat Frank Robinson, C.has ,K. Gravis, den früheren Sherisf ,von Duval County, und Dr. S. A. Roberts angeklagt, in Verbindung mit der Erschießung des County Clerks Eznal, des Antonio Auguias Ino und des Candelario Saenz zu ste then. Jeder der drei Angeklagten wurde gegen Stellung einer Bürg schast von 81),000 in Freiheit ge setzt i Jn der Nähe von McKinneU istiirzte ein Automobil, welches C, V. Brooks gehörte und in dem der Besitzer mit seiner Frau, seiner Tochter-, seiner Nichte nnd einem Manne Namens Robert Proctor fuhr, in den East Fork Creek. Die Maschine tat einen Fall von unge fähr dreißig Fuß, glücklicher Weise wurde aber von den Jnsassen Nie uiand verletzt Aus Columbus wird gemel det, man habe in der dortigen Ge gend einen Versuch mit Hoper anpflanzungen gemacht der sehr gut gelungen zu sein scheine Der Koper soll fiir die Herstellring von Hefe benutzt werden. Nach einer Angabe, die vonl Ch. Harris, dem Direktor des-z »State Free Employment Bureau«; von Kansas, veröffentlicht. werdens ist, find vom 20. Juni an, aber» nicht kkühek, 25,000 bis 36,000 Arbeiter für das Einheimfen der Ernte in Kansas erforderlich. Jn der.Bekanntmachung werden zugleich die Orte angegeben, wo man der selben bedarf. Haa- Øx ØWMM Z MAY-WH« JOHN-WHA t WM JØJMW WMMJMØÆW M MAY-ZWE HJWMÆMM- fkilllilJlJEllTsctlEli Will sEGSL-TASS: IVIIIPIM samen--salvcsioa soliuaii its Salve-ich Schnitt-M qcHan«tiover Mai 30. .1912 Juni 20. .1912 Juni 29. .1912 iBreslau Juni 27. .1912 Juli 18. .1912 Juli M. .1912 indem-over Juli -25. .1912 Aug. 15. .1912 Ausf—24.'.1912 fBreslan Aug. 22. .1912 Sept. 12. .1912 Sept. 21· .1912« Mittekind Sept. 4. .1912 Sept. 25. .1912 Okt. S. Jle wannover Sept. 19. .1912 Okt. 10. .1912 Okt· 19. .1912 Æhemnitz Okt. 17. .1912 Nov. 7. .1912 Nod. 16. JSIZ qunnovet Nov 14. .191«..’ Dez. 5. 1912 Dez.14..1912 «Galveston——Bremen, via Hat-ana, (Cuba) Vigo Und Coruna (Spanien). fBremen-—Galveston via Philadelphia Passe-ge III-IIcu—6«1.vtsfoss—Voransbez-th. weite Winter Rate,bis m I. Augu 1912 .M.W weite Sommer-Rate, nach sduemLA is 14. Okt. ’12.. ITÆ weite Kinder von 1 bis 12 JahreAug .die Hälfte obiger W weite Kinder unter einem Jahr Kinder 1—12 Jahre, P age s18. 25 Kop euer 4.,00 Total VALE Kinder unter 1 Jahr, P age s 2. 50, Kop «uer ZMT Total I TM Passägct CALVSSTCI nach III-III weite Ka üte, Winter Rate, bis zum 30. April 1912 JOHN eite Kaiite, Sommer- Rate, vom 80 April bis zum 30· Juni AMIC Zwifchendeck: Erwachsene, P age 336 60, KopxkierZ s4·00, Totat W weite Ka üte, Kinder von 1 bis 12 Jahre, .die Hälfte obiger Rates weite KaIiite, Kinder unter 1 Jahr TM endeck, Erwachsene 36.00 Inn endeck, Kinder von 1 bis 12 Jahre 18.00 endeck, Kinder unterl Jahr 2.50 Wegen sonstiger Information wende man sich an Alls-d stock- Oes neralsAgent, Galvestoiy Texts-, oder an die na ebenden Schlag-niese F. Rennert, WurV Dielmann, G. McClnna an, HM Bynunn Sau Ins-» tonio, Tzaså Clemens s: Faust und Knoke Eil-and, Texas; S,tahl Gonzales, Texas, und Bahn Brothers, AUGU- W ssfvvvvvvvvvvvvsp I. Moses-, P. S. Its-s set-, Its. III-in I-, Präsident Vice- Präsident Sek. u M JW MlllNlll MIHlNE X sllW 60 (Abkürzung: s. A. M. s. Co Größtcs u. reithhaltigftcs Lager m Maschinesx pampfs und Masse-work- -Y1tensilkpn. Z Anfertigung aller Arten von Maschinen. «(j
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Jndessen kön nen im Hintergrund doch auch ern stere Dinge gelauert haben und noch lauern. Darum sei die Oefs sentlichkeit wenigstens auf das auf merksam.gemacht, was hinter den Kulissen erzählt und kombiniert wurde, und zwar auch von Leuten, die man sonst ernst nehmen muß. und deren Beziehungen zur Materie wie zu den diesbezüglichen Persön lichkeiten notorisch sind. Da ist zunächst zu bemerken, daß verschiedentlich (mit Bestimmtheit angenommen wird, die Worte des Kaisers von der Einverleibung El saßsLothringeng in Preußen seien nicht so sehr das Resultat einer Lau ne, als vielmehr die direkte Erinne rung an Vorbesprechungen gewesen, die kurz vor dem Straßburger Bes such in Berlin über-das künftige Schicksal des Reichslandes zwischen den masgebendenStellen des Bun desrats .vertrauljch «.s,tattgefunden hätten. Daß Preußen dem Gedan ken einer Einvexleibung nicht abge neigt wäre", braucht keiner weiteren Versicherung Aber die-andern Bun desstaaten, Baden, usw.? Baden hätte die Einverleibung so wird uns versichert, schon nach dem Krieg leicht zugegeben, Bayern erhob damals Anspruch aus kleine re angrenzendesGebiete im Unter Elsaß. Als im Nachbarkreis Ha genau«-kund.wurde, daß man nur zwischen-Preußen und Bayern wäh len könne, dptierten die befragten Jnstanzen auch sämmtlich .fii-r Bayern. ".Dem Umstande mußte Rechnung getragen werden, ein ver siiimmelteö Land wollte man nicht« GewichtigeksStimmen aus Preußen, darunter» T« tige-,,.Parlamentarier entschiedenes si Mfür-- dad-Kompromisz: »Wir- machen es- preußisch nnd nen nen es ReichslrrndP Heute glaubt man dessen sicher zu sein,- daß auch War-ern ohne kweitereg seine antimmung zur Eint-erlei bung gäbe, wenn ihm, zuäesichert würde, daß. es z. B2 zu den Kosten der Universität nicht Mehr beitra gen müßte, und-dase- eä..;ieine- Trup pen .aus dem sLande zurückziehen könnte. Das müßte vauch Baden; --Württeniberg -uiid";SCchsen zuge standen z--werden,-.sdie»:-siir- ihre Trupss pen im äeigenen »Minde- Verwendung hätten. Von seiten des Bundesrats hält man also einen Widerstand ans-Grund von Sondierungen sitr nasses-blossem f L I Die-vertraulichen Besprechungen sollen sich aber noch auf weitere Kreise erstreckt haben· Man mun kelte, manchet Abgeordnete wisse davon mehr; als er izurzeit zu sagen H für gut hielt; man nannte sogar .«sbestimmte Namen. Wie war oder s wie ist nun aber die Sache im J Eis-seinen gedacht? ElsaßsthIrins gen würden preußische Provinzen mit je.einem Oberpxäsidenten an der »Spiße, und iiber dem Ganzen der Statthalter. Das-heutige Perso nal würde also, zum Teil mit an deren Namen, »beihehalten, der Oberichulrat würde sbeäpielswseise in zwei Pravinzialschulkallegien gei teilt. Das, Parlament «xbestände aus zwei durch das allgemeine Stimmrecht-;ngten Provinziali landtagew wusch ten Mitte, d. h. durch indirekte ahl, 30 Abgeord nete in den (pkyßis,chen xLandtag zu delegieren wären; so wäre die Klippe des preußischen Stimmrechts in etwas umgangen Auch sonst wurden die Einzelhei ten einer künfägen Verwaltung mitgeteilt und gelegentlich die« An sicht geäußert, ·in gwei Jahren könnte man so weit fein. A titre de. renseigneinent glaubte ich diese Kulissengespräche mittei lenzumiissem und ergänzend« bei fügen, was gelegentlich des Kon flikt wegen des Gnadenfonds hier erzählt wurde-s Die einen sagten: »Rosen die Elsäjser jetzt eine neue Regierung, dann brauchen sie nur fest zu bleiben, und sie haben eine innerhalb sechs Wochenl« Die an-; dern dagegen: »Wenn es zum Krach· kommt, ist Elsaß Lothringen mor gcn schon preußische Provinz.« ..0.- ter Seite verhatet baß die von der. neugegründeten Schiffahrts Ge-., fcllschaft ,-,Deutsche.theberei« nach-; gefuchte Konzession für eine Aus-E wanderer Linie Gulden-New York von den ausgehenden Faktoren ver weigert worden ist. Die Nachricht bedarf noch der Bestätigung. Vpn sonst gumatekkichwJ Jamesons Abgang ans Siidafrika. Aus Kapstadt wird geschrieben: »Sollte die holländische Partei sie gen, so würden der gute Dr. Jim nnd verschiedene andere britische Pa trioten Staub Siidafrikas von ih ren Füßen schtteln, um in einem Lande zu leben, wo Jdeale des zwanzigsten Jahrhunderts herr schen.« Dieser Satz findet sich in einem Briefe, den im Jahre 1903 der berühmte englische Journalist W. T. Sitead jeßt das am mei sten und bestbeklagte Opfer von der unglückseligen »Titanic« an die südafrikanische Patriotin, Frau Koopmanns de Wet, gerichtet hatte. Jn wehmiitiger Erinnerung an die tragische Abberufung Steads aus einem wirkensreichen Leben veröf fentlicht heute die »Volkstem« den ganzen Brief. Stead gibt darin von seinem bureufreundlichen Standpunkt aus eine Darstellung der politischen Ziele Dr. Jainefon’s im Jahre 1903, also gerade dem Jahre, wo der Mann, auf dessen Schultern der Mantel Cecil Rhodes’ gefallen war, kraft des Vertrauens seiner Wählerschaftswieder in das Leben eintrat. Eine siebenjährige Pause lag zwischen dem Putsch von 1896 und dieser Weudung, iwo Dr. Jameson die parlamentarische Streitaxt wieder aufnahm, um fiir die «Jdeale des 20. Jahrhunderts« den Strauß gegen die Reaktionäre des ,,17. Jahrhunderts-« auszufechi ten. Erstere wären, so berichtet Stead nach einer Unterhaltung mit Jameson, in der britischen iPartei vertreten, letztere in der Afrikan derpartei, für die, wie Jameson da mals dachte, die britische Flagge immer nur einen Schein bedeuten würde. Bei dein Haß und Mis trauen, die in dem zweirassigen Lande auf beiden Seiten so scharf wie möglich zugespitzt waren; konn te man noch«1903·eine Katastrophe voraussagen; in dem Aufbau des Dramas wurden aber alle Berech nungen umgestoßen, und es trat eine Klärung der Gesinnungen im Volke wie bei den Führern ein eine glückbringende Erscheinung Seither wurde ununterbrochen gear beitet. Jn der neunjährigen Zeit spanne haben Briten und Afrikan der, der einzelne wie das Ganze, es fertig gebracht, die Vergangenheit wie die englische Phrafe heißt, hin-« -abzuleben, ,,to live down the pas Sie haben sich alle geirrt und gebessert. Wer 1903 es unternom men hätte, vorauszusagen, was am 10. April 1912 von den Lippen des Afrikander Premierminister Louis Bptha fiel, der würde sicherlich als Kandidat fiir Quartier im süd afrikanischen Dalldorf, genannt Valkenberg, angesehen worden sein Es kommt nicht oft im Parteiles ben der Völker vor, daß ein Führer sich »aus einer anscheinend gänzlich ver-fehlten Laufbahn trotz leiden schaftlicher Gegnerschaft fast des halben Landes auf den Gipfel ver faffungsrechtlicher und politischer Macht emporschwingt, wieder heu tige. Sir Leander Starr Jameson, der von 1904——1908 Premietz der zKapkolonie war. Noch seltener jaber ist es, wenn ein Mann wie er, dem die große Mehrheit der Afrikander und ihrer Führer mit .Rechtsmistraute, und den sie be fehdete, sich nach wenigen Jahren dank innerer Läuterung u. uneigen uütziger Versöhnlichkeit eine öffent liche uneingeschränkte Anerkennung seiner politischen Gesinnung und Tätigkeit bei der ganzen-« Afrikan -der.-Nation erringt. Wer wirkliche-z Verdienst- ehrt, der ehrt außer dem, den er preist, sich selbst. Daraus, ergiebt sich der Wert der Worte, die im Parlamente des Bandes der Premier Botha dem scheidenden Führer der Unionisten mit tiefbe-, wogte-r Stimme widmete: ,,Seine vornehm gemäßigte Haltung, seine stete, Bereitwilligkeit mitzuarbeiten für das «Wol und den Fort schritt Südasrikas, haben ihn iüber die-Partei Politik gestellt« Genau dasselbe hätte Jameson von Both-a kgen dürfen. Und wenn man-viel icht mit Recht bestreitet, daß Jameson oder Botha ebenbürtige Nachfolger des einzigen Cecil Rhodes seien, so liegt doch gerade in der provisorischen Mäßigung und der vo Parteirückfichten freien Nachgjebigkeit, bald des einen, bald des anderen, die zweckmäßige und erfolgreiche Fortsetzung des großen von Cecil Rhodes begonnenen Wer kes. Das Ziel ist in der Hauptsa che erreicht, doch sind noch« einige recht heikle Hindernisse aus der sonst geebneten Bahn zu entfernen. Wie es der Wunsch Botha’s ist WHVW Nerven schwäche. WITH bi as M LIJ fasse- Msnsiltdm --)U-»i«’ T ,».I. «i.«,-«. VII-II »Was-« Mk wer-»F- ssässk ALT- E cisfmdusctäm vonv IS cmts la s M VIII-ät. Ost-so IN Inst Ihstq III!CII.I«T. TIEIWZFÆMFIUM fiir Texts-C Yund der aller vernünftigen Politi ker und Freunde Südafrikns, darf keine Lücke in der Zusammenarbeit beider großer Parteien zum Wole Südafrikas durch den Verlust einer Persönlichkeit wie der Janieson’s entstehen. Es ist bis jetzt im Bun de ohne Jameson im Sinne Innre-i son’ss und Bothcks weitergearbeitet worden. Dieses Zeugnis kann man beiden Parteien, ihren Führern und im besonderen Sir Thomas Smartt, dem Nachfolger Juwe son’s als Parteiführer, aus-stellen. Bedauerlich ist, daß einzelne Afri kander Organe trotz einer gerech ten Würdigung Jameson’s sich nicht enthalten konnten, seinen Rücktritt als Führer der Unionisk sten als nicht ganz freiwillig hn zustellen. Er sei den Hitzköpfen seiner Partei zu gemäßigt gewesen. Dies ist Unsinn. Ganz abgesehen von der beispiellosen Verehrung, die Sir Starr, wie er heute heißt, innerhalb seiner Partei genießt, ist es für jeden, der ihn im Parla ment seit geraumer Zeit beobachtet hatte, wie er sich mit Mühe hielt und den Vorgängen folgte, klar gewesen, daß er diesen Anstrengun gen und Verpflichtungen keinen Tag länger gewachsen war. Der Tag des ,,Jmperator«. Regen über Hamburg, just in den Stunden, als-· das größte Schiff der Welt, der Riesendampser »Jmpera tor«, die schützenden Helgen verlas fen.sollte. Trotz der frühen Morgenstun den ein gesteigerter Verkehr, ein freudiges Hasten auf den Zufahrt-» sttaßen nach der St. Paulichin dungsbriicke des Hafens, die wie ge-· drungene, feste Ausfnlltore, die fteineren Kiefer weit aufgeriffen," die dunklen Menschenmasfen hungrig-. verschlingen. Flaggen wehen übers-T Hamburg, und über die Toppen ge flaggt haben alle Schiffe im Ha fen Leben, Bewegung überall, freudige Erregung unterden Tau senden, denn der Tag eines seltenen Triumphes für den deutschen Schiffs bau ist gekommen -Wer die herbe und einzigartige Poesie voll empfinden will, die über der Arbeit des Handels liegt, der muß sich von jenem eigentümli chen Weltenodem anhuuchen lassen, der nirgend so deutlich zu spüren ist, wie.an Wochentagen im Ham bukger Hafen· Die unsichtbaren aber unzerstörbaren Stahltroffen, handelnder Gedanken und En schläf se, die den deutschen Hande mit den entlegensten Teilen des Erdbal les verbinden, sie scheinen von hier ihren Ausgangspunkt zuv haben. Al le Zonen sind uns-, greifbar fast, na he gerückt. »Wer, und sei es noch fo oberflächlich erkennt, Was kauf männische Arbeit und Schaffen be deutet, der spürt es rasch, daß die freie Stadt Hamburg mitten im monarchifchen Staatenverbande Deutschlands der unbestrittene Sitz. ist der siegreichften Großmacht der Welt, der Großmacht des königli chen Kaufmanns. Trotz der ungeheuren Menschen-. fxacht, die auf der Landungsbrücke zur Dampferfahrt nach der Vulkan werft jverstaut wird, wickelt sich al les ohne einen einzigen Schutz mannsgrisf rasch und friedlich ab. Ueber dem Hafen jener Wasser und Kohlendunst, der mit hinein gehört als Farbmischung in das gewaltige Bild. Die quirlende Flut sich jagender, schier unerschöpflicher Eindrucke wei tet sund fügt sich während der Was ser-fahrt zu einem selbstverständli chen Ganzen. Scheinbare Regellofig keit wandelt fich zu deutlich sicht barer, strenger Ordnung. Jn lan gen Reihen bilden breite Gassen zahllose, wolvertraut hintereinander liegende Schiffe; so weit des suchen den Auges Schärfe reichen mag. ist ihr Ende nicht abzusehen, soweit die Ferne des Wassers auch rückt, nichts als Schiffsrümpfe und ihachgereckte Maften, über ihren fSpihen aber die zuckenden Wind swimpel und über den Toppen in flachendek Vuutheit die Flaggen ialler Nationen zu Ehren deg Hoch Jtags deutscher, schaffender Arbeit. Es scheint, als ob das Auf und HAb der rasch atmenden Wasser wie ieine bewußt wirkende, treibende JKraft ihr atmendes Leben allem imitteilh was es halten und tragen muß. Ueberall auf dem breit aus ·gewuchteten Strom gleitet es hin auf und hinunter in unaufhörlicher Bewegung; Schuten und Leichter Ilegen bei den großen Dampfern an. ;um zu löschen oder neue Fracht Izu bringen, schwer beladen drän Igen sich die Schiffe in hastendem jzielsicheren Hin und Her. Schlepp dampfer wühlen in harter Arbeit tief die schlagende Schraube in’s zifchende Wasser, die zerrende Trosse schier zum Zerreißen straff ge spannt, Barkassen schießen in flitzens der Beweglichkeit vorüber. Ein Klingen, Surren, Krachen, Hämmern, Zischen zittert in sonder barem Gemisch von den Werften herüber, aus den endlosen Kais und den riesigen Speichern. Das Heulen der Schiffsfirenen klingt wie ein wild auffallender Schrei da zwischen, der hastige, kurze Warn .rus der Pfeife eines Motorbootes ·zerreißt die Luft mit schneidend shellem Laut, und voll und dunkel, mit solch machtvoll schwerem Dröh nen, daß man die erzeugten Schall wellen körperlich fühlbar nachschwinz gen spürt, erhebt ein scheidender Wegen 6eichäftsaufgabe. Um einen schnellen Verkauf des vorhandenen Lager-is von Weinsortcn, Whiskies Und Mineral Wasser zu ermöglichen, osfcrieren wir die unten genannten Standa1«d-:l)iarken an Hotelbesitzer und Konsumenten zu weniger als unserem Kostenpreise, mie ans den Preisnotiernngen ersichtlich Ist Wir lenken ebenfalls die Aufmerksamkeit auf die kalifornischen Weine und Whiskies, die wir seit den letzten 25 Jahren m großen Vorräten hielten und zu weniger als dem Kostenpreise verkaufe11,» »Das ganze vorhandene Lager musz bis vor dem 1. Juli abgefaßt werden, da wir uns an diesem Tage fositiv Vom Ge schaft zuruckziehen. Prompte und freie Ablieferung. Bestellung-en von answärts sind gewün chi. Wir offerieren die folgenden Marken Rhein- und Mose"l-Weine zu einem Diskonto von 29 Prozent thPn gen unten angegebenen Preisen, und einem weiteren Diskonto Von HELW per Kiste in ,«P1Uks«, NUV ur ant. ED. sAAIIlIAcll Rheinweine. 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Aufgeregt drängen jeyt die Men schenmassen an unserem Dampfer nach Steuerbord, so daß von all der ungleich verteilten Menschen fracht das Boot in starke Schrägla ge kommt denn vor uns liegt der ,,Jmperator« in dem gewalti gen Helgem in wuchtiger, fast er drückender Größe, atemnehmender Ruhe. Sprungbereit neigt er die eherne Flanke wasserwärts, wie ein schönes Ungeheuer-. Brütendes Schweigen in ihm. Rasch füllen sich die Tribünen, Erwartung läßt all diese Menschen massen in unaufhörlicher unruhiger Bewegung bleiben. Unter dem Schiffsbauch, dich am Balkengeschiebe, woraus der Urge waltige noch lastet, hocken die Ar-« heiter wie rußgeschwärzte Gesellen aus Alberich-Z .,düsterem Nislheim, Aexte und Hammer in den breiten Fäusten, bereit, auf das lösende Zeichen die haltenden Keile her auszubauen und noch zu tappen, was not tut. Mit starkem Wurf zerfchellt der Kaiser die Flasche Schaumwein am Bug, der Taufakt ist vorüber· Nach kurzer Zeit geht die Kaiserftandars te am gegenüberliegenden Ellerns holzhöft empor, wo die Anlaufkant zel errichtet ist« Und— im gleichen Augenblick ein schrilles Glockenzei chen. Das Publikum springt auf die Tribünenbiinke, die Arbeiter stei gen an ihre Plätze. Scharfe, kurze Pfeifentöne, ein hattes, heftiges,s ficbriges Hämmerm knappe Kom mandolaute. Die Menge verharrt -wortlos, mit angehaltenem Atem Da plötzlich ein auffahrender Schrei: er läuft, er läuft! Wie ein leichtes Schütteln geht es durch die ehernen Glieder des be freiten Riesen, ganz langsam regt er fich, als wolle er seiner Kräfte urweltlicher Gewalt sich erst gewiß werden. Dann aber wuchtet er vorwärts, in fausender Fahrt, die gewaltigen Balken unter ihm splittern und bersten auseinander gleich Streich hölzern, wie eine Rauchwolke stäubt es hinter ihm empor, der Helgen um ihn erzittert, und nun taucht er ins-« Wasser» Eine unerhörte gro ße, meerhohe Welle peitscht der Ko loß gegen die Ufer, und treibt dann in ruhevollem Bewußtkein seiner Kraft langsam im Elbstrom Ueber dem Wasserdunst des Ha fens aber wallt der Atemzug aller Kontinente, braust wie ein Orkan das trutzige Kampflied der Welten, jene ,,Jnternationale«, der sich der Höchste gerne und freudig beugt, das überwältigende Tongefüge der Arbeit. Und das größte Schiff der Welt, was deutsche Arbeit und deutsches Denken erzeugt, ruht wet terstark und erwartungsvoll in den Fluten. Und neue Taten harren auf feinen Wegen, ausgeriistt mit aller Gewalt, und warten der im mer neuen Pfade, die ihnen bereitet werden durch kühne Schaffungsgei danken deisscheiz bandelnder Män« nek. Dec Schmerz zerstört, dhs Leid meißelt und formt. Ackdtuo s- tun- Issscok se Telegkspb C Tale-hohe co. cis The «soutbwestckn Telephone Betten Form Ufe »I- U s. com-u sure-u Respekt-. «No sinqu ist-tot hu. III-ad so Stett s km i- the angibt-stic of the conckitiosn of like ca th ksms of the United ststes u hu Us- teleplsoac." Äke you receiving the bqaeiits of Rosåkl Lin- sen-ace« If not, mätd t yi The sonnt-weitem s. VIII-h fett DR. sc A; Lobi-AND. l Geschick Istsccuuss I Ehruchitl in Männer Krankheiten Praxis auf Krankheiten beschränkt die andere Aerzte nicht kurieren können, wie Messen-, Blasen-, Ettenheim-, Blut- uns nennen-Krankhei ten von männekm Konsultqtiom Untersuchung nnd Rat in der Office over brieftich frei. DR. E.A.HOU.AND zip-cas- zoszofathck Ins-. san Akt-konso, fu«-. ’VVUVVVv-v WIUN MEAT STIMME liintlileisclis mal schwimiiIisclis Pack-sc sei-mais iiaifiaokie mai compouati Miin situion Stock Yaras D: gshisssukosll Ost-It csH Braucht das Zestei stritt Pol-s kl. P. 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Mo kt B r ersicht. Baumwolle. f Sau Antoniu, Tex» 12. Juni. Or dmary 7Hß Ets.; Good Middling 713J16 Cts.; Low Middling 813X16 Erz-; Middling 99X16 Cts.; Good Middling 9 15X16 Cent5. Galveston, Tex» 12. Juni. Ordi narh 99X16 Cts.; Low Middling 1015-16 Cts.; Middling 11 9x16 Cis-; «Good Middling 11 13X16 Cts.; Mtddlmg Fair 12 1X16 Cents. "San Antoniu, 1.2· Juni» 1912 Hühner» ..82.00 u. s4.50 per Dtzd. Tuceys 14c per Pfd. Eier, frisch 14 Ets. per Dtzd. Butter 15 Ets. per Pfd. Weizen ....81.06-—81.26 per Busche! Korn s1.05 per Vuschel Hafer 58 Ets. per Tonne He 81400 per Tonne u ig.per fund« ..9SX Pfd END per Bank-» ....4 Cr Bkcb Mitkt Sau Antonio, 12. Juni. 1912 OckYeen s4·00 bis 8425 Per 100 Pfd. Kü 8285 bis s4.25. -Bllilen 32.75 bis 83.75. ;.nälbersss«50 bis se.00. Schaf- saoo bis 83.50. -82.25 bis— 82.50. St. Louis, 12. Juni 1912. Rind v. ,«-Te -Bieh, 85.50 bis s7.75. Werk 85.00 bis ss.10. Gemüte Kartoffeln, Caäiforniem 33.00; Neue ALLE und 82 7 EIW ln, Neue Ernte, Bermudu sj.00; vweiße Chrysth sz sl.25. -’-Tomaten, Texas, s2.00-per Crate von STIM. Der-mische 4 Körbe 875c u. -I Kohl, 8226 und 82.50. s fXII Texas, soc und 35c per UT Buscheb okuem runde grüne, 85c u. 40c. Direc, 8250 per BuscheL Grüner Pfeffer, 8125 per Ernte. ;—39c und söc per Us BuscheL eln, Teva ums, 5225 »-S rie, 2.00 und s .25. ««Filmnnapthl« sssåosö B schr en, per u e. sop elect, öde. «Roafting Gars«, 20 u. 25c per Dtzd. W, 8350 und s4.00 pez» Buschec Felle. Unsere-i en, er fd 10 Ets. spr IMM« p bechwgtmås EI Mr. ......·20 Et ne, klein......:.«16 Cis ne. not ...80 cte Wut-. vom Schlachter 17 cis m nistet 15 Tts so m Ist-sue Themhlyusue ot« the"Pamk III-III- tcksm PM« has po sitivelythe lautest oiroaletion of all German paper-s pablished its-the state ok Texas- lt IS Mal to 450 postae-s. end s Beneventlecl ohoulation in stloo inthelndiau Tenitosrm Ins-l in Oklahoma lt eitel-lutes ikom Galveston to Mai-. from Mut-shall to Ell Psso optl ok course mainly m the thiiolllyxpopnlated oeutral Ists vom-Westen parts ot the UND-s also in Mexico. «ho txva men and our W-MVS"-loosl-sg0nts are eou tlmwåsly Titlth new Soh· Dommeln-non ok these keets :tho »Im Miss- ion Time-» W to he the beet Alver zwmecllum m the state oi Iosssksshen It te the ohseot to mä the German read-us po Won. Un das Publikum Die«Iteie Presse für Texas« wird im über 450 Postossicen verfmIdt, M hat eine große Verbreitmiq in set Mar- sRepublit Mexcko, im Jn ji«-nee- Tetritortum und Oklahoma M cüWeMet in Texas W sich von« Calveston bis hinaus mä Deniion,«wm äußersten Osten Umtb El Pein im fernsten Weitem «"«W selbstverständlich TM be« sizw zahlreichen Lesern M dichis We Mittel-Texas und den Süd seiten ein. such iu Mexito hatfie eine große Beebkeittmc J-« M Ieise-se sind beständig M jahrau- im Interesse des --.»IW unterwegs und führen dem Jst-en im Verein mit unseren rühris Im Lokal-Nimmt fortwährend neue Ieise sue »Ist sub-tacht dieser Wachen ist sie-Freie Presse für Text-ON wo es dqmm W die deutsche Be M zu errM m beste Un .--seise-Iteiim im Stute Treu. sit-verlaufe, Flöhe, Mites, sites-as nd deren Brut sofort ge Tönt mit H F- H. Freie Proben. Bendet Euch an uns Haeckee Mfg. c- Alies Tel. 3602, neues 1549. 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Lokaler Sonntagsb·etrnchtnnchi. Eine alte Visitenkarte, die ich vor einigen Tagen fand, bat mich auf das Thema ,,Theaternarren« ge bracht. Ein etwas heikles Thema für Jemand, dem, wie mir selber, die Theaterleidenschaft »in Fleisch und Blut übergegangen ist. Aber es giebt da doch eine Grenze. Zur Narrheit wird diese Leidenschaft erst, wenn sie so vollständig von dem Sinnen und Trachten des betreffen den Menschen Besitz genommen hat daß er nicht mehr im Stande ist, zu «unterscheiden, was Schein und was Wirklichkeit ist, nicht mehr mit kla rem Blick die alltäglichen Verhält nisse beurteilen kann und nun in seiner Leidenschaft Dinge begeht, die ihn selbst, und auch andere viel leicht, itka Elend bringen. Und die se Grenze habe ich stets genau er kannt» vund nie überschritten Die alte Visitenkarte, die mich auf das Thema gebracht hat, trägt einen sehr gewöhnlichen unendlich oft Vor-kommenden Namen, mit der Unterschrift: »Garderobier am X’ schen Theater in Berlin«. Der Trä ger dieses gewöhnlichen Namens nnd dieses stolzen Titels war ein Damenschneider in meiner Vater -stadt, bei dem meine Mutter ihre Kleider machen ließ und mit dem ich als Junge in Folge dessen sehr häufig in Berührung kam Eine elegante man möchte sagen, vorneh rne Erscheinung mit rvohlfrisiertem grauen Haar und einem zierlich zugestutzten Bärtchen Ein ungemein geschickter Mann in iseinem Fach und dabei ein äußerst unterhal tender Erzählen Man behauptete, daß er seine Kundschast nicht nur den geschmackvollen Erzeugnissen seiner Hand, sondern auch seiner großartigen Unterhaltungsgabe zu verdanken habe. Als Schneider war er ein Genie, der nicht nur geniale Gedanken, oft von staunenerregen der Kühnheit hatte, sondern sich auch nicht scheute, sie in die Wirklich keit umzusetzen Hatte er da einmal einer Dame eine Gesellschaftsrobe aus dunkelgrünem Stoff gemacht. Beim Ausbiigeln brennt eine unges schickte Arbeiterin gerade in den Rücken des Kleides ein großes Loch. Herr X. ist zuerst außer sich, er macht sogar einen Versuch, sichs in seine künstlerisch geordnete Fri ««snr hineinzufahren, aber er besinnt sich noch zur echten Zeit, ein genia ler Gedanke durchzuckt sein Gehirn, er nimmt eiteln andern grünen Stoff, etwas heller als den ur spxünglichm, fertigt aus ihm ein grsßes Kleeblatt an und setzt es geschickt aus das Brandloch Seiner Kundin aber weiß er klar zu ma chen, daß gerade dieses auf den EIN-ten hingepslasterte Kleeblatt erst den höchsten Chick der Toilette aus mische Und sie hat’s geglaubt und getragen und zahlreiche andere mit ihr, sdenn das Kleeblatt aus dem iMcken wurde Mode. I Der geniale Mann fand Gesal .-Ie;n an mit und ich durfte ihn oft in. seinem ,,Atelier« besuchen. Mich, Jden zehnjährigen Jungen, interes sieite allerdings nicht der Schneider, mochte er so genial sein, mich »Mutte? es anderes; der ge sWe Schneider war einer der "JAkZßten Theaterenthusiastem den ich je kennen gelernt habe Als jun get Mensch war er auf die Wander T- Jchast gegangen, war da mit Schau m Berührung gekommen, Hase schne. entschlossen Nadel und Akte-TM beiseite geworer und war rgeworden. Als solcher hatte er jahrelang die Welt durch lässt-I- ohne je über die ersten An Hänge des Schauspielertums hin nasse-kommen Denn trotz seiner Visiten Erscheinung tron seiner .Wigkeit, trotz seines Erzählers Ostens soll er ein erbärmlicher «"Schauspieler gewesen sein. Und so »wer er denn ei Tages, arm und M, in meine aterstadt gekom Mund hatte dort zu seinem Glück »Wer zu Nadel und Scheere ge OW Idee eins hatte er sich erworben, essen wunderbaren Anekdotenschatz Seine Glanzzeit war in St· Pe sWrg gewesen. Er war dort -Mre Zeit am Deutschen Hostheas Zier »engagiert« gewesen, als was, weiß-ich nicht, jedenfalls nicht als erster Held und Liebhaber, wie er’ Laubka ließ. Aber pkächtig M et von jener Zeit zu erzählen! Dom Kaiser Nicolaus und der schö nen Kaiserin Charlotte, von Groß W und Großsürstinnen, von Mustletn und Gelehrten und vor M von Schauspielenc. Besonders von einer, einer Madame Esther. Jszkkkmuß dies einer jener schönen «Tmseliiknen gewesen sein, die kalt fLiiitig Leben und Seele vernichten Bauen Eines Tages hatte sie die »Man-ite- Onen armen Arbeiter zu rein Gefiel-ten zu machen. Einen noch dazu. Sie redete VIII ver, daß sie ihn frei machen nnd heiraten wolle. Und der ar me Teufel glaubte es, bis er nach einigen Wochen sah, daß sie ihn nur sum Narren gehabt hatte-·- Da ging cr hin und schoß sich vor der Tür ihres Hauses tot. Mein Freund hatte ein schönes W, wie es bei seiner Genialii tät nicht anders-l zu erwarten war abernlles was er erwarb, wurde sckier Leidenschaft dem Theater, geopfert Jeder Schauspieler und jede Schauspielerin hatte bei ihm unbegrenzten Kredit. Dem einen lieh er Geld und der andern machte er die köstlichsten Kleider, bis er selbst nichts mehr hatte und sein schönes Geschäft zusammenbrach. Da ließ er Frau und Kinder in Stich und ging wieder an’s Theater als Garderobier und Requisiteur. Als solcher bat er jahrelang herum vegetiert. Aber wenn er einmal ,,uach Hause« kam, um sich nach sei ner immer kranken Frau umzuse heu, dann war er noch immer der alte Poseur. Der Rock sah zwar et was schäbig aus, aber er war noch immer von elegantem Schnitt, in der kunstvoll geschlungenen Krawat te steckte zwar kein Diamant mehr, aber ein böhmischer Kristall, das Haar war noch immer elegant fri siert und die Suade war die selbe wie sriiher. So spielte er sich durchs Leben. Ein armer, alter Narr, aber ich glaube, er war glück lich, glücklicher als früher. Noch eines andern Theaternarren erinnere ich mich aus «meiner Kin derzeit-. ,Es war ein alter Friseur. Schon eine originelle Erscheinung klein, gebiickt mit einem riesigen Kopf, den eine ungeheure Masse grau-weißen Haars umgab. Er hat te eine kleine Barbierstube, die so altmodisch war, daß schließlich Niemand mehr hingehen wollte. Aber er kehrte sich an nichts, erhats te nur für eins Interesse für’s Theater. Jch ließ mir damals mit Enthusiasmus meine Haare schneis den, dem der Alte wußte auch wundervoll zu erzählen und alle seine Geschichten drehten sich um’s Theater. Was für köstliche Thea tergeschichten habe ich in der klei nen dumpfen Barbierstube gehört. Während die Scheere ihr einför miges Klippklapp machte, erzählte der Alte mit seiner leisen, weichen Stimme von längst vergessenen Schauspielern und längst vergesse nen Theaterstiicken· Vor ein paar Jahren lernte ich in New Orleans einen alten Sänger Namens Krebs kennen auch ein Original —der in den vierziger Jahre an dem Theater meiner Vaterstadt engagiert gewesen war und ich konnte ihm so viel von seinen damaligen Kol legen erzählen, daß sich die Begrif se bei ihm ganz verwirrten und er immer zu mir sprach, als hätte ich jene Zeiten selbst mit erlebt. Und die Gefchichten stammten doch alle aus der kleinen Barbierstube des alten Friseurs. Auch bei ihm nahm die Theater narrheit ein schlimmes Ende, ein tragisches, könnte man sagen. Nicht daß sein Geschäft zurückging, das hätte er schon ertragen können denn er hatte sich in den guten Zei ten ein kleines Vermögen zurück gelegt usd er selbst war völlig be diirsnislos. Aber alle seiner Kinder hatten die Theaterleidenschaft ge erbt und der Alte bestärkte sie förmlich darin. Sie sind alle zum Theater gegangen, einer nach dem andern, und aus keinem- ist etwas geworden. Alle sind sie verdorben und gestorben. Jn meiner Kinderzeit hörte ich noch viel von dem großen ;Theater narren, dem Grasen HahnENeuhaus erzählen. Jch habe thn nicht mehr gekannt, denn er ist schon« Ende der fünfziger Jahre gestorben, aber ich habe unendlich viel von ihm gelesen und viele Le e, die ihn persönlich gekannt aben,·«’haben mir von ihm erzählt. Vor allem mein Vormund, der in nahen Be ziehungen zu der Familie Hahn stand. »Er stellte ihn knik stets als warnendes Beispiel auf, wenn er gegen meinen allzu-häusigen Thea terbesuch Einwand, erhob. «Denk nur. einmal«, sagte er dann und eine Welt von Verachtung tögite aus seiner Stimme, »eine Erlaucht, Erhsflstschåll des Großherzogtums MecklenburgiSchwerim Kammerherr zSeiner königlichen Hoheit, Besiher von ein paar Dußend Gütern und ein Theaternarr, der als- Land streicher gestorben is Dabei nahm ser aus seiner großen goldenen Do se eine Verachtungsprise, schaute mich starr an nnd nickte bedeu tungsvoll rnit- dem weißen Kopf. Als Landstreicher ist Hahn nun allerdings nicht gestoräem aber er hat es schlimm genug getrie ben. Er hat alles, seine hervorra gende Stellung, sein sürstliches Vermögen, sein Ansehn der Ich terleibenschast geopfert nnd ni damit erreicht. Denn es fehlte ihm durchaus an der Fähigkeit, »der Kunst zu nützen. Sein Interesse an der Bühne war ein rein äußer liches und beschränkte sich daraus, schöne Kostume für seine Schauspie ler zu kaufen, Stücke, oft die uns sinnigsten, mit allem möglichen Pomp guszustattem seine Schauspie ler und Schauspielerinnen zu schminken und seltene Reauisiten herbeizuschaffen Wie gespielt wur de, war«ibm gleichsiiltig Seine Fa milie stellte ihn unter Kuratel und setzte ihm ein Jahrgehalt von 7500 Talern aus, aber das Geld zerfloß ihm in den Händen. Er hat oftmals gehungert. Und die Welt kennt ihn nur als den größ ten Theaternarren aller Zeiten. Walter Arnald-, ein Milch höndler, hat um Bankerotterklärung nnd-gesucht Die Passiva belaufen sich auf 83764.34, die Aktiva decken die Schulden-nasse nur teilweise. A l l e t l e i. Freitag abend hielt der Col qnitt-Club eine Versammlung in der Turnhalle ab. Präsident Mar tin Arnold machte bekannt, dasz Gouvernenr Colqnitt leider nicht am 26. hier sein könne, wie geplant sei, daß er aber versuchen werde, vor der Priniörmahl am 27. Juli noch einmal herznkonnnen nnd hier eine Rede zu halten. R. H. Ward nnd Hülfsdistriktanwalt Carl hiel ten Ansprachen, in denen sie da rauf aufmerksam machten, daß die ColanittsLeute in Bexar Conntn fleißig agitieren müßten, denn ihre Gegner, die Anhänger Rainsey’s, entwickelten eine fieberhafte Tätig keit im Interesse ihres Kandidaten, wenn sie auch nicht viel Lärm da von 1nachten. Beide Redner beton ten, daß es s·ch auch in diesem Wahlkamps, tr tz aller Vehauptuns gen vom Gegenteil, in erster Linie inn- die Prohibition handle, nnd daß nur die Nomination und die Wahl Colauitt’s, dessen Stellung« hiahme in dieser Frage wolbekannl sei, uns gegen iProhibition schützen konne. Ein beklagenswertes Vor kommnis passierte am Freitag abend gegen zehn Uhr in dem Sa loon von Charles Walz an der La vacca Straße, schräg gegenüber von der Feuerwehrstation. Jacob Tolle, ein junger Mann von ungefähr neunundzwanzig Jahren, empfing in dem Saloon eine schwere Stirb wunde in die Seite. Man brachte ihn nach der Feuerwehrstation, von wo aus sofort nach einem Arzt te lepljoniert wurde. Der Arzt ordnete die Ueberführung des Verwundrtin nach einem Hospital an, aber bevor man dorthin kam, war der Mann schon verschieden. Chris. Walz,«der Besitzer des Saloons, wurde untei der Anklage verhaftet, dem jungen Manne den tötlichen Stich beige bracht zu haben. Wie es scheint. sind die beiden Männer über die Bezah lung von Getränken, die Tolle be stellt hatte, in Streit geraten Der Streit artete bald in eine Prügeler aus und Tolle wurde gestochen. Der Stich wurde mit einem Kösenceffcr gemacht Walz behauptet, in Selbst tscrteidigung gehandelt zu hiben Tolle war Maler von Profession Seine Eltern wohnen an der Gar ten Straße Die Familie lebt schon seit vielen Jahren in unserer Stadt. Nach der furchtbaren Ezplos sion in den Yords der Southern Pacific Bahn wurde ein Fonds von 82000 gesammelt, der dazu( verwandt werden sollte, um die au genblickliche Notlage der von dem Unglück Betroffenen zu mildern. Man hat sich auch nach Kräften be müht dies zu tun, aber die Southern Pacisic Bahn griff gleich ein und übernahm die Fürsorge für die Verwundeten und die Hinterbliebe nen Jener, die bei dem Unglück mirs Leben gekommen waren. Es ist in Folge defsen nicht viel von dem Geld ausgegeben worden. Die »Chamber of Comnterce« hat noch über tausend Dollars und die ,,A so ciated Charitie3« haben 8256 5. Man will jetzt dies Geld in einer Bank deponieren, um es zu benutzen wenn die Stadt wieder einmal von einem Unglücksfall heimgesucht wird und schnelle Hülfe nottut. Die-«Grandjury des 37. Di stiiktgerichtd hat dreißig Anklagen erhoben. Die schwersten find zwei ans Mordangriff lautende Anklagen gegen Frank Querry. Der Angeklag te soll zwei Männer Namens Lopez und Flores schwer verwundet haben; beide befinden sich jedoch ans dem Wege der Besserung Die andern Anklagen lauten auf Raub, Ein bruch,» Diebstahl nnd Fälfchung. Freitag abend fanden in der Beethoven-Halle die Schlußfeierlichs leiten der St. Jofephss Akademie statt. Diplome erhielten im littera rischen Kursus Hilda Hummert und Maria Schneider, im Musik-Kur sus Berta Weiß, Cleo Grona und Lester Weinier. Vater Fnhrwerk hielt die Anfprache an die Zoglinge der Akademie und von letzteren selbst wurden hübsche musikalische und deklamatorische Vorträge ge halten. Herr Robert Penniger, Her-" ausgeber des «Friedrichsburger Wo chenblatt«, stattete uns am» Freitag einen Besuch ab· Er befand sich ausder Reise nach Chicago, wo er als Delegat an der terms-Mani schen Nationalkonvention teilnehmen wird. Herr Penniger ist ein "enthusiasii··cher Befürworter der No mination Roosevelt’s. Das Wohuhaus ven Nathan Green an der Eleauor Aveuuewur de Freitag morgen naher vom Feuer zerstört Das Feuer ent stand durch eine Latupeuexplosion und breitete sich mit großer Schnelligkeit aug. Der Schaden wird aus 81500 geschätzt, ist aber durch Versicherung gedeckt. Eine neben dem Hause stehende Cottage, die auch Herrn Green gehörte, wurde zum Betrage von ungefähr 8200 beschädigt Geht auseinander! sagt ein Polizist zu einem Voll-sauf lauf und schlägt mit dem Knüppel drein, wenn nötig. Ebenso sagen die großen, groben Mincralpillen bei Magenstörungen und nur Elend folgt. Dr. King’s New Life Pills verletzen die Eingeweide nicht. Sie bringen sie nur gelind-: in Tätig keit und Gesundheit folgt danach. 25c in allen Apothelm Was aie Schwalbe sang. Roman von Friedrich Spiel hagen (Fortsetzung.) 12. Es war am Nachmittag des Sonnabends-; Brandow war schon am Morgen ausgeritten und hatte Gotthold gesagt, daß er vor Abend nicht heimkehren werde. Es mußte wol etwas sehr Dringendes sein, was an einem solchen Tage den Herrn von seiner Wirtschaft rief. Brandow war mit dem Einfahren seines Roggens unverhältnismäßig weit zurück. Dazu kam, daß er« nicht einmal einen Jnspektor hielt und wiederholt gegen Gotthold über den alten stampfen Statthalter Mölt ler geklagt hatte, auf den er sich gar nicht verlassen könne; die vielen Leute also, die heute auf dem Felde und in den Scheunen beschäftigt waren sich selbst überlassen blieben. Gotthold hatte sich angeboten, wenn Vrandow doch einmal fort müsse, die Aufsicht zu übernehmen; aber Vrandow, obwol er wußte, dass Gotthold wirklich ausreichend von der Sache verstand, die Leute ihn auch sehr gern mochten und ihm gewiß willig gefolgt wären, hatte es auf das Besiimmteste abgelhnt Es ist schon schlimm genug, daß ich die Unhöflichkeit begehen muß, dich einen ganzen Tag allein zu lassen; aber mehr darfst du mir auch nicht zumuten. So lange eine Menschenmöglichkeit ist, weißt du pslege ich meine Freunde nicht zn inkommodieren. Damit war er fortgexitien und Gotthold hatte seine Malgerätschas ten genommen, einen Verwand zu haben, ebenfalls das Haus verlas sen und in-den Wäldern und agf der Haide umherschweisen zu können zwecklos, ruhelos-, bis er gegen iMittag vor der glühenden Sonnen hitze in der Schmiede Schutz suchte, um im Schatten der alten Eiche mit Vater Prebow nnd Clas Prebow, Jochens älterem Bruder, das einfa che Mahl zu teilen und hundert mal durchsprochene Geschichten noch einmal durchzusprechen Dann be sann er sich darauf, von dem alten Fischer Karl Peters aus Raloto ge hört zu haben, daß Vetter Boslas heute Abend von seiner Fahrt nach Sundin zurückkommen werde. Karl Peters mußte es wissen; denn ihm hatte der Alte die Schlüssel zum Strandhause anvertraut, damit er am Abend die Lampe anzünde nnd des Nachts Wache halte; auch war es Karl Peters Sohn, der Vetter Voslaf auf der Fahrt begleitete. So war er denn bis zum Strand hause gegangen nnd hatte sich aus die Uferhöhle in den Schatten der Buchen gesehn um zu warten: aber das Meer rauschte so melancholisch einsörmig an den Strand, die son nigen Stunden waren so bleiern langsam hingeschlichen, und wenn er ihr sagen wollte, daß er, anstatt Montag, schon morgen Dollan Zu verlassen beschlossenshabe so war jetzt die rechte Zeit. Die Frau ist mit Gretchen im" Garten, sagte die hübsche Rike; Sie kennen ja wol ihren Platz, und heu te ist Mina nicht da. Gotthold blickte da Mädchen ruhig an, das schnell as Gesicht abwandte. Die lehten Bemerkungen waren mindestens überflüssig, denn der Garten war nicht so groß, dass man jemand, den man suchte, nicht gar leicht gesunden hätte; und ob Mine, ein gutes, noch ganz junges Dienstmädchen, das mit Gretchen szn spielen pflegte, heute zugegen war oder nicht, konnte ihn schwer lich interessieren. Aber Rike hatte es auch noch in ein-exi- Tone gesagt. der Gottholds Ohr widerwärtig be rührte. Es war ihm wiederl)o·lt aufgefallen, daß die grauen lüster nen Augen der Dirne mit einem spähenden Ausdruck von ihm zu Cäcilie, von Cäcilie zu ihm schweis ten, und daß sie ein paarmal sehr schnell in das Zimmer gekommen oder sonst herangetreten war jedes mal. mit der Frage, ob man sie nicht gerufen habe. Er hatte sich da lsei Cäciliens Aeußerung am ersten Abend erinnert: .,sie erzählt alles wieder«, und bei sich hinzugefügt: nur daß sie eben nichts zu erzählen hat. Und ihr Vergnügen morgen zu" Ende ist, dachte er jetzt, während er langsam den Heckengang hinauf schritt nach einem kleinen, ebenfalls von Hecken umgebenen und mit Blumenbeeten ausgelegten Platz. ,»Gretchen kam ihm, sobald sie-sei Fier ansichtig wurde, entgegengelau en» Wo bist du gewesen, Onked Gott hold? Was hast du mir mitge bracht? Er pflegte dem Kinde stets von seinen Streifereien eine seltenere Blume, wunderlich geformte Strandsteine oder irgend eine ande re Merkwürdigkeit mitzubringen: heute hatte er zum erstenmal nicht daran gedacht. Gretchen empfand es sehr übel. Ich habe dich auch gar nicht mehr lieb, sagte sie, indem sie wieder zu ihrer Mutter lief: und Mama soll dich gar, gar nicht mehr lieb haben! rief sie, ihr Köpfchen ans dem Schoße der Mutter aus richtend Gotthold hatte, nachdem er Cä rilie begrüßt, sich in einer geringen Entfernung von ihr auf eine zwei te Bank gesetzt, wie er stets tat, wenn sie ihn nicht neben ihr Platz zu nehmen einlud. Sie hatte es heute nicht getan, und als sie ihm stumm die Hand gab, kaum von ih rer Arbeit ausgeschnitt. Es hatte ihn gerade jetzt schmerzlich berührt; aber während er sie still beobachtete, glaubte er zu bemerken, daß ihre Augenlider getötet waren. Hatte sie vor ihm die Spuren frifchgewein ter Tränen verbergen wollen? ver bergen wollen, daß sie noch weinen konnte? daß der starre leere Blick« mit den sie jetzt an ihm vorüber noch dem Kinde »zu sehen schien, welches in der Tiefe des Gartens spielte, nicht der einzige Ausdruck sei, dessen die einst von sanftem Feuer so schön belebten Augen noch fähig waren? Jch ertrage es nicht länger, sprach der junge Mann bei sich. Er war aufgestanden und zu Cä cilie hinübergegangen, die, als er herantrat, ihr Kleid zusammenstrich, trotzdem auch sonst noch Platz genug auf der großen Bank war. (Fortsehnng folgt-) Beängstigt die ganze Nation. Die schreckliche Lifte der Unfälle an einem 4. Juli setzt die Welt in Erstaunen. Ebenso erstaunlich ist die wunderbare Heilung durch Bucklen’s Arnica Salbe von Tausenden, die sich Brand-, Schnitt-, Quetschs und Kugelwunden zuzogen oder bei Explosionen verletzt wurden. Sie heilt schnell alle Geschwüre, Aus schlag, aufgefprungene Lippen oder Hämorrhoiden. 25c in allen Apothe ken. Der neueste Verftoß gegen das Nahrungsmittelgefetz, welchem das chemische Bureau der Bundesregiis rang auf die Spur gekommen ist besteht in dem Versandt und Ver kauf von Whiskey, welcher in Pro-« hibitions Staaten in Flaschen un zter der Bezeichnung als eine Art? IMalzgetränk feilgehalten wird.. Wie weit dieser Schwindel um fich ge griffen hat, hat das But-an vorläu fig noch nicht feststellen können, aber außerhalb der Prohibitions Staa ten ist das Produkt "nur in der Fabrik entdeckt worden. vie oqu neu-ich cmuitcheul Stamm-Ohms empfohle llcll RCIICICCIRL i Bandes Senat-in k J. F. weiter-. Gauner-neun O. B. sehnt-It Biee-Gouverucut: wiley M. meoden. Schatzmeisten w. c. Umriss-. Campis-allen Bob Karten Gutach-molk Jamei p. Walthalb Ackerqu Kauf-nimm c. R. Reue. Eisenbahn Kommissän Johu c. worihäny Richter des Sud-emp-Getichts: J. B. pibrell, neue-i Aktiqu KrimiualappellatisuS-Mchter: J. c. Muse. (Anzeige.) waht Auzeigem Für convey Steuer-Uellekeor. Die »Freie Presse« ist autvrisiert, Herrn s. Ins-It Gall-klits als Kandidat für das Amt des Steuer Kollektots von Bexar County bei der bevorstehenden demokratischen Prämie wahl anzukündiqen Für countksAssessun Die «,,Freie Presse« ist autorisiert, Herrn Ist-» syst-ass als Kandidat ür das Amt des Steuer Assessors von— xar Coynty bei der be vor tehenden demoktaii chen Primär wa l am 27. Juli anzu "ndigen. fin- Smtvsliosslmk Fuss-In Die »Freie Presse« ist autorisierk, den-u Icar- syn alö"Kandidat für das Amt des Countyks Kommissäy Precinkt No. 4, in der be vorstehenden Pkimätwahl im Juli-m zuzeiqu Der alte Gauner an seinen Sohn. Ueh’ immer Stets nndqRedlichleit Mein Sohn, das bringt nichts ein; Doch schwind’le sleißis jederzeit, So hast hu immer Schwein. Dann kannst du stolz itu Auto sahr’n, Und giltst als seiner Mann, Dann heuan sich vor dir die Narr’n, Und schauen schen dich an. Dann kannst du hlihsche Mädel irei’n, Und in’s Theater aeh’n; Dann kannst du trinken edlen Wein, Und halten Rosse schhn. Dann kannst du dir Paläste hau’n, Oluö Marmor und Granitz Fortuna wird hann aus dich schau’n,, Und segnen deine Schritt. Dem Ehrenmann wird alles schwer-, Ihm sehlt gar ost das Boot Meist’ ist ihm Küch’ und Kasse leer Quillt er sich auch zu Tot-. So lehrt der Gauner seinen Sohn, Folgt Ihr nicht seiner Lehr’; Sprecht Treu und Redlichkeit nicht Hohn, lind haltet hoch die Ehr’. Reist auch kein Wein euch am Spalier, Jn heißer Sonnenglut; Setzt euch nur hin heim Lo ne Star Bier Und trinlet frohgemut Wer stolz die Ehre nennt noch sein« llnd Redlichkeit hiilt wert, Der laun heim Lone Star Bier sich sreu’n, Ali wiir’ ihm Wein hescheert. Uur Gültigkeit bis zum Zi. Oktober.v Prämien-Offert«e. Ein Vorschlag an unsere Freunde. durch Reisende bearbeiten zu lassen, mußten wir auf andere Mittel zur im mer größeren Verbreitung unseres Blattcs sinnen und wir sind zu dem Entschluß gekommen, annehmbare Prämien für neue Abonnenten, die uns eingeschickt werden, auszusctzem Wir planen nicht die Veranstaltung eines sogenannten Kontestes,wis, er bei englischen Zeitungen üblich ist, sondern wir wollen durch Auszahlung einer liberalen Kommission Freiwillige anwerben, die ohne besondere Mii he und Anstrengung sich eine Nebeneinnahme zu verschaffen wünschen. Zu diesem Zwecke offerieren wir für jeden Jahresabonnenteu eine JKommissiou von 81., einem Dollar.. Das Wochenblatt der ,,F-reie ’Presse für Texas« kostet 82 per Jahr-. Gegen Einsendung von sl.00 wer- zden wir also das Blatt an irgend eine uns aufgegebene Adresse schicken. HFär 10 Abauuenten eine Extra Prämie mm 82.50 ia Bann JFär 15 Abanuentea eine Extra Prämie uan 83.75 ia Baar. JFär 20 Abouuruteu eine Extra-- Prämie mm 85.00 ia Baar. jFär 25 Abaauentea eine -».Extra Prämie aan 86.25 iu Baar. »Für mehr als 25 Abanaentrn eine Extra-Prämie mm 88 in Varr. Für mehr ala 50 Abauneatea eine Extraarämie non 816 ia Baar. Der Vorschlag ist einfach und- verständlich genug. Wer einen neuen Abonnenten der zur Zeit nicht Leser der ,,Freie Presse« ist, ge winnt, kollektiert 852.00, erhält, resp. behält davon einen Dollar und schickt den anderen Dollar mit der genauen Adresse des Bestellers ein. Außerdem steht aberauch noch eine Extra Prämie in Aussicht, falls die Zahl von zehn Abonnentea oder darüber erreicht wird. Diese Extra-Prämie seu den wir den dazu Berechtigten von unserer Office aus direkt» Die hier gemachte Offerte ist fiir Jeden im weiten Gebiete des Staa tes offen. Jeder kann sich daran beteiligen. Wir bieten nur Baarpreise an, weil Geld immer seinen Wert hat und Jeder dafür anschaffen und kau fen kann, was er gerade braucht. Alle, die von dieser Ofsexzte Gebrauch machen und unter den oben gestellten Bedingungen Abonnenten für die ,,Freie Presse für Texas« sam- meln wollen, sind gebeten, sich mit uns unverzüglich iu Verbindung zu setzen, damit wir ihnen etwaige gewünschte ausführlichen Auskunft ertei len können. Die Quittung geht den- Bestellern direkt von unsererOfs fiee zu. Diese Offerte hat nur Gültigkeit bis zum 31. Oktober. ,,Freie Presse fiir Texas-F Da es uns unmöglich ist, alle Distrikte nnd Counties des Staates s Alt- nnd verläßlich ist das Geschäft von crjtzer Bros., «l)ie ältesten Inwelsere der staut-b Größte Auswahl von Gold- und Silbersachen jeder Art, Schmucksachen, Kunstfachen, alle möglichen Gegenstände, die sich zu Geschenken eignen. 804 WEsT-COM M ERO«E-sT«R»-s Spezial Bilder Verkauf-» Danert 30 Tage. 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