Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
April 16, 1912

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Die Wiss-much MDU II«110-=L;l, Wo Mn W WJl Reis Pressa fast Tom emgåitlitugksutässbaæ e: du s erfcheintxe den Mittwoch I 88000 Es OID III-II und ksto stet 82. 00 für das —Jahv l Tagltche Ausgabe. Jahrgang 47« Sau Antoniu, Dienstag an 16. April l912. Nummer Mz Inland. Mord-Befehl III-Wes fett wlettet Angestellte Ithnen Petitionen heim sten Ikeu elnrelelteih itebemnwennnunn M. Meist-stet- Besteigung sieht senliiclir. —.Prösident Taft hat durch Exe «k:itivdekret die sogenannte »Manl kotb« Vorschrift modifiziert, mo dnrch cs Angestellten des Civildicw ..tes verboten war, Petitionen au en Kostgreß zu richten, ausgenom men unter scharfen Beschränkun gen. Durch das letzte Dekret, wo durch zwei frühere aufgehoben wer den-; ein von Präsident Roosevelt Hund ein von Präsident Tast erlasse Ies, wird solchen Angestellten ge stattet Petitionen an den Kongreß nder irgend ein Kongreßkvmite durch die Ehefs ihrer betreffendee Departements zu richten Bis-her konnten dieselben nur mit Gesteh-H Wein ihrer Departementschefs pc titioniekem ktinstighin aber wer den die- Departementgchefs gezwun gen sein, sokche Petitionen zu be fördern, welckze sie jedoch mit ir send einem ihnen passend erschei Wen Kommentar versehen kön IM Ausle Orleans wird ges z steckt-· M fast alle dreizehn nord- naschen Spuk-ais des Staates teil-i weise übe-Minut« seien. Die Berwiistnngen seien noch bei keiner Yeserschwemniung so schlimm ge wesen· Tausend seien obdachlesmcd Istsiinden sich in furchtbarer Not lage. Die von der Fairbanks ,,titnes·« veranstaltete Mount Mc Kmley Expebition, welche am .-3. Februar auszog, ist nach Afhcioft, B. E» nnverrichteter Sache zurii gekehrt Es gelang der Gefellfchaf1, ans der Nordseite des Bergrieseu östkich vorn Peter Gletscher bis zu einer Höhe von 10, 000 Fuß vor zubringen, ein weiterer Vormarsjz wurde ihr aber durch einen stei Heu Felsadhung unmöglich gemacht Du es an Vorräten fehlte nnd di. Jahreszeit auch schon weit vorge riid war, mußte auch der Ver auf einer-. andern Route das el erreichen, aufgegeben werden Gesellschaft halt die Ersteigung des Gipfels für möglich, aber nicht ans dem von ihr gewählten Wege den Höhenpunkt Von der "n, an deren Spitze Prof Parker von der Columbia tät und Belrnore Brown aus stehen nnd welche gleij) tatst Februar von Seward auszog, säh man nichts Ins Bau-Traum Judicium sit-TM man: Wegen Ballspielen auf Der Strezhe waren 11 Studenten »du Valpckaiso Universität ver kaftet worden. Darüber große Ent rliitnns unter den 3000 Kontde tonm- die in Massen nach dem Ge Wle der Stadt marschier ten, Fenster einwarfen, Revolvet tzltfenerten ttnd Polizei und Feuer wehr, die Ordnung herzustellen ver fochteu, in die Flucht jagten. VE— Bei Tuba in Colorado ent i-? tin Passagierzug der Rocky Bahn. Neunzehn Pec wurden verleht einige darun xistkrecht schwer. Es if- ein Unrecht, Hir Knaben nicht immer eine Schach tel War's Arnim Salbechereit In W. Seine öfteren Beklemm qsh Wre und Betrenkungen Hei-W dies und er hat ein W darauf. Haltet sie bereit für halten« auch für Mädchen. Die Sal be heilt alles, was zu heilen ift und Unübertrefflich für Hö- Methoden Nur 25c bei allen Apo- thckern Die verfchwnndene Loine Ell tn Sau Mai-cos, von der mm te, daß sie fich ertränkt Ins ist im Haufe eines Fakmers C. W. Gkoonis, der sechs-T M von San Markt-s entfernt Des-It gefunden worden. Sie fotl dort am Sonntag nachmittag an gka fein und gebeten habe-· fte aufzunehmen und ihr Arbeit su geben· I———«——I Eine eigentümliche politische Konstel lntion. Die «Jll· Staatszeitnng« schreibt: Mit dem entfeidenden Sieg Roosevelts in unserm Staate hat die nationale Wahlkampagne un fraglich bedeutend an Interesse gr wonnen. Sie ist aus- der Einseitig keit, in welcher sie sich bis dahin, als Taft als der einzig logische Kan didat galt, befand, herausgetreten Roosevelt hat die Schwierigkeiten die sich ihm in seiner Kandidatni entgegenstellten: seine Ankündignng für den für unmöglich gehaltenen dritten Termin; sein .radikales, uni stiirzlerifches Programm; die Be kämpfung senes persönlichen, von ihm selbst als Nachfolger aufs nachdriickliichfte empfohlenen Trenn des, zumteil überwunden Seine Aussichten haben sich gebessert, aber es fehlt noch sehr viel,. dieselben als günstig erscheinen zu lassen. Er mag mit einer starken Delegaten zahl hinter sich in die Nationalkons fvention eintreten, aber doch nicht genug Stimmen auf sich vereinigen können, um die Nomination zu er. langen. Es wird nun ganz darauf ankommen, welchen Einfluß Nonse velt in der Konvention entwickelt und ob derselbe stark genug ist, die HNomination efines Gegner-s Takt zu verhindern, um einen ganzneuen TMann an die Oberfläche zu brin 7 gen. Das wird aller Wahrscheinlich Ikeit nach das Bestreben und die Aufgabe Roosevelts sein, daß Tafts Name zurückgezogen wird, wenn Roosevelt nicht nominiert werden kann Hat doch Roosevelt es mr mehreren Wochen schon ausgefpre chen, daß er wieder Kandidnt sein wird, wenn er diesmal nicht durch dringt, und daß er alles daran setzen wrdk um Taft aus dem Wege zu räumen kund unmöglich zu machen, das ist bei der Rücksichslosigkeit, mit welcher Noosevelt vorgeht, br stimmt zu erwarten. Allerdings wiirde es ihm leichter sein, in visr Jahren die Nomination zu erl. n gen; aber er wird alles, was in sei nen Kräften steht, daran fetzn, um Taft jetzt zu schlagen Es ist daher vorauszusehen nnJ zu erwarten, daß es in der im Juni hier abzuhaltenden National konvention überaus lebhaft zuge hen wird; es sei denn, die Tast Delegaten befinden sich von vornher ein in absoluter Majorität, die ihnen die Kontrolle der Konven tion sichert. Muß Taft erst-noch nach Stimmen suchen, um die No mination zu erhalten, so steht ein erbitterter Kampf bevor, und der Friede unter den streitenden Fak tionen wird durch einen Komprw mißkandidaten geschlossen werden müssen. Roosevelt kennt keine Nach giebigkeit; sein Wahlwort ist ,,bie gen oder brechen«, und er wird eher einem dritten Kandidaten sei ne Unterstüvung zuteil werden las sen, wenn er auch nicht auf der von« ihm erwarteten Höhe steht, sogar nisinderwettsig sstznur umz Duft um den zweiten Termin zu bringen. Die politische Konstellation ist offen bar eine ganz eigenartige HE. ttt. Saaszg Die Gefahr nach der Grippe kommt meistens von dem geschwäch ten System. Schwäche,« Nervositiits rind-,Energielosigkeit mit Leber- und Nieren Störungen folgen oft die ser Krankheit. Nötig ist dann ,,Electric Bittens-'s der berühmte To nik, Blutreiniger und Regulator für Magen, Leber und Nieren. Tausende haben erfahren, wie er die Nerven stärkt, k« das System aufbaui, Ge sundheit und Lebhaftigkeit nach eis nem GrippesAnfall bringt. Versucht ihn. Nur 50c. Verkaust und geran tiert von allen Apothekern. W Jn den Trümmern des ob qebrannten courthauses zu Cle burne fand man die- Leiche des Hülfs Stodtmarschalls Bledioe. der seinerieit mit einer Anzale Feuerwehrlente in das brennende Gebäude gedrungen war. Er hielt noch das Ende des Schluscckps in; der Hand. Er wgr der einzige-. der von dem einftiirzenden Gcbiiude s begraben wurde. Die andern ka men alle glücklich aus dem brennen dm Gebäude wieder herauss. W Bei einem Anioniobilnnfall in der Nähe-von Taylor wurden der Beptiftenprediger Held, der mit seiner Familie eine Spazier fuhrt machte, und seine Frau ver letzt. Die Verletzungen der letzt-s ren sollen schwerer Art fein. IJ IDW N I Its-scann- TMcR a M heut-M es IEIMM esse-M ges-Eises JOUN l. Mich sw, satte-« Its-. Ausland Schilf-unglück. her Jllhne Stin« Dampfe-· ..’l«itanic" gesunken l.324 Personen snnl wahrscheinlich mitilnn untergangen 866 gerettet. Viele bekannte Persönlich lceiten am sont Ein furchtbares Schiffs-unglij ist in der Nähe von Neu-Fundlansi« halbwegs zwischen Sable Island nnd Cape Race, passiert. Jn der Nacht von Sonntag aus Montag ist dort der neue »White Star«-Dam pscr ,,Titanic« untergegangen. Das Unglück wurde höchst wahrscheinlch dadurch herbeigeführt, daß der Dampfer mit einem Eisberg zu snnmienstieß und leck geschlagen wurde. Der »Titanic« war esn ganz neues Schiff, es war die erst-.l Reise, die er machte. Er kam von Liverpool und wollte nach New Yorks ,Der Führer des Schiffes war Capt. E. J. Smith, derselbe, der den ,,White Star«-Dampfer «Olympic«, das Schwesterschiff des ,,Titanic« kommandierte, als- der britIische Kreuzer »Hawk« ihn· letz tes Jahr in der Nähe von Cowes anrannte und arg beschädigte. Der ,,Titanic« hatte ungefähr 2190 -Personen an Bord-» 330 Passagie ;re und 860 Mann. esatzung Von diesen sind, so viel man bis jetzt weiß, 866 gerettet, von den Uebri gen hat man noch nichts gehört und man befürchtet,·dasz sie alle cr trunken sind. Die Geretteten sind zum größten Teil Frauen und Kin der, werden also in ihrer weitaus größten Mehrzahl wol Passagiere sein. Der »Cunard«-Dampfer ,,Carpathia« hat· sie an Bord und bringt« sie nach New York. Dir Kollision mit dem Eisberg,x wenn eine solche ’überhaupt das zllnglück herbeigeführt hat, passierte am Sonntag abend um 10 Uhr 25 Mis nuten, der Dampfer sank aber erst gegen Morgen um«2 Uhr 20 Mc nuten, also ungefähr uni vier Stunden später. Während diessr Zeit- war das Schiff noch eine Strecke weiter nach Süden gefahren Sosort, nach der Katastrophe, wur den von dem ..Titanic« drabtlofe Depefchen auggefandt, die um Hisli’ fe baten. Es kamen auch Schiffe herbei, wie der ,,Carpathia« und der ,,Virginian« und ihrer Hüle scheint es denn auch in erster Linie zu danken zu fein, daß noch so vie le Leute gerettet find. Unter den Passagiere-n befanden fich viele be kannte Perfönlichkeitem darunter merkwürdig viele Angehörige tur Geldariftokratie des Osten-s. Jobn J. Aftor war mit feiner jungen Frau auf dem Schiff, das junge Paar kam von feiner Hochzeits reife zurück. Auch einer der Söhne von Meyer Guggenheitn, Benjamiu, befand sich unter den Passagiersm ferner Geo. D. Widener aus Philo delphia, indor Straus, der bekam-. te New Yorker Kaufmann, der na)" ebenso wie seine Brüder durch sein: Woltätigkeitsbestrebungen einen act gemein geachteten Namen erworben hat; J. Bruce Jsmay, der Präsi dent der International Mercantile Marine Company; Washington Roebling, der Sohn des großen Jngenieurs John A. Roebling, der die von seinem Vater begonnene Vrooklyner Brücke fertig baute; J. P. Tiner der Vice Präsident der Pennsylvania Bahn; Eharl i M. Hans, der Präsident der kanadE schen Grund Trunk Pacisic Bahn. Win. T. Stead, der berühmte Jour nalist; Jaques Futrelle, ein be kannter Schriftsteller, und andere Wer gerettet ist, weiß man noch nicht genau. Die bisher veröffent lichtcn Listen sind unvollständig unk ungeniigend· Endet schlechte Gewohnheit Wer niedergeschlagen ist, sieht Al les düster an. Fast immer ist eine träge Leber«die Ursache, die das Sy stem mit biliösen Giften entfällt, welche aber von Dr. King’s Neuen Lebenspillen ausgeschieden werden können. Ver-sucht sie. Laßt Lebens-l sreude die Düfterheit vertreiben Das Beste für Magen, Leber und Riesens 25c in allen Apothekern. Edwardo J. Martinez, einer der Führer der mexikanischen Revo lutionäre, hat sich heimlich in Mon terey hin-eingewagt. Die Behörden bekamen-jedoch Wind von der Sa che und er wurde prompt verh1f tei. Aus Monterey wird gemeldet daß auch von dort eine allgemeire Auswanderung der dort wohnenden Amerikaner stattfinde. ·-·.s0.0.— T e x n s. Der Bundessenat hat jetzt die im Hause bereits passierte Bill, welche einen neuen Bandes-Justiz-. Distrikt für unsern Staat schaffts angenommen Das neue Gerichts wird seinen Sitz in Corpus ChriViii haben. Am Montag bor acht Tagen wurde in der Casino Halle zti Comsort »Mein Leopold« von dor tigen Dilettanten ausgeführt Es wurde sehr gut gespielt, doch wars der Besuch wegen does schlechtenl Wetters kein sehr guter, in Folge dessen soll das Stück am 27. d. M. wiederholt werden. Es wirkten in dem Stück mit: Otto Holekamp. Frau Tan Holekamp, Frl. Clara Moehring, Frl. Ella States-, Frau Edgar Holekamp, R. A. Doerfflcr, Frau Louis Wiedenfeld,· Robert Stahmann, FrL Ellie Fellbaum, Louis Wiedenfeld, Win. Fellbau1-1, Tom Spenrath, Gpstav Doerssler Eddy Ransleben, Edgar Wiedenfeld, Albert Faltin, Otto Flach, Waltesr Stahmann und Chester Steves. Die jungen Herren und Da men vom Austiner Studenten-Ver ein »Germania« bringen zur Zei: das prächtige Lustspiel »Die Anna Lise« zur Ausführung. Sie haben überall, wo sie gespielt haben, gra szen Erfolg errungen. Samstag nachmittag fand un ter dem Vorsitz des Präsidenten Hefheinz eine Versammlung des Comal County iLokalverbandes des Deutsch amerikanischen National lnmdes statt. Nachstehende Herr-sit wurden zu Delegaten zu der am -2«). April in San Antonio abzuhalten den Staatskonvention erwählt: J. Marbach, B. Holekamp, L. Hake kamp, E. Völker, Aug. Engel, E. Heini-n, B. H. Adams, Gus. Reinecke, F. Meyer, J. Schaeser und P. Weilbacher. Die »Teva Welfare Com mission« hält zur Zeit in Honstou eine Sitzung ab. L Was bedeutet es? Es ist durch tat siichliches Nachziihlen erwiesen nwrs den, daß neunszehntel der Leute, deren Gesundheit durch den Ge brauch von Fariii’s Alpenkräntec wieder hergestellt wurde, bezeugen, daß sie vor dein Febrauch dieses al lten Kräuter eilmittels Aerzte und Medizinen .vergeblich versucht hatten; der Alpenkräuter war il·. re letzte Zuflucht gewesen. Was be deutet das? Es bedeutet einfach. daß diese einfache Hausmedizin Heilungen vollbringt und Leiden aufhebt, wo andere Medizinea scheinbar versagen. Er ist heute anerkannt, selbst vau der medizini schen Profession, als die beste je entdeckte Medizin. Er hat seine Nachahmungen, aber keinen Stell vertreter. Er entfernt nicht nur den verdorbenen und überflüssig-n Stoff aus dein System, sondern schafft reines-, reiches, rotes Blut und gutes, solides, gesundes Fleisch. Ausschließlich durch seine eigenen Verdienste hat er sich den Weg zur allgemeinen Beliebtheit er obert. Er reinigt das Blut; er for .dert die Verdauung: er regt die; Leber au; er reguliert die Eis-. geweide; er wirkt auf die Nie-! ren; er beruhigt dass Nervensy-! stein; er nährt, stärkt und belebt;; er öffnet die Hautporen und er zeugt gesunden Schweiß. I Kurz, er ist eine Familien Me dizin im besten Sinne des Wor tes, nnd sollte in jedem Haus-’ halte gefunden werden. Er ist ani genehnt zu nehmen, und enthält« nichts-, was dem System nicht gut tEi te. Er ist nicht in Apotheken zu haben, sondern wird dem Publi« kum direkt’geliesert durch Spezial Agenten, die von den Eigentümern ernannt sind. Personen, welche an Plätzen web nen, wo sich noch kein Agent fur Alpenkränter befindet, nnd welche mit diesem berühmten Kräuter Heilmittel einen Versuch zu machen wünschen, sollten Gebrauch ma chen von unserer Spezial-Offerte einer Probekiste unseres Heiltnit tels, ein Dutzend Ase Flaschen ent haltend, zu dem Spezialpkeise von 82.00. Man schreibe stets an die alleinigen Eigentümer, Dr. Peter Fahrney s- Sons Co., 19—25 Sei Hoyne Ave., Ebicags- T i IMII lNIEIINATloNAl sc IMIEAT MITIIEIIN KAILWAY co. Schucastc Fahrt mich sI IOIII8, IIIIIIIIIIIIIIII IJIIIWO IIIIIIIIIIIIWIIS IIIIIIIIIIII8, IOIII3IIIII6, IIIIIIIIIII IIIZW YIIIII staclt ciclæt oinns 401 c. tlollsMN st. seine cel. us. Eisenbahn Fahkplan. J. if- G N. Bahn Inkunft— No. 3—-Vom Norden. .6.30 abends No. 5——Vom Norden 6.46 abends No. 7——Dnily Expreß Spezial, Süden» 9.56 morg No. 9—Local von Palestine.. ..10.4s noends No. 4—Von Mexiko 1.65 nach-n No.1 12-——Loeal von Lqredo (geinifcht).. ..6.00 more No.-ZE— Nach dein Norden. ..1 65 nachm No. C— No dem Norden. ..800 abends No. 8——Loca nach Palestine. .7. 30 morq No 10-Dnily Expreß Spezial, Norden 3.20 morg No. s Jenes Me exiko 7.00 aka No. 11—Local nach Laredo oJFemiscllkå 0abet S. A E A. P. Bahn. Ankunlft— H sto d Küst ou n u. e 7.00 abends No. 3—Houston und der Küste ..7 15 vorm No. 5—Küftenftädte 1 16 nnchm No. 44—-—Von Kekrville, nur an Wochen tagen sts vorm No. 42——Von Kerrville, nur0 osSonn t onachm No 46—Von Kerrvillef nur.4 0an Wo chentagen M 0nachm» Abfahtt z .2—Houston nnd der Miste S:30 vorm No» 4—Houston und der Küste 9.05 abends No.6 6—Küftenstädte.. .:2 10 nachg No. 43—Nach Kerrville, nut:4 5an Wo chenta en 44. önachm No. 41— ach Kerrville, nur Sonn Z. 8:40 vorm tag No. bis-Nach Kerrville, nur an Wo chentaqen·. ..7:25 vorm G» H. F- S. A. Gaum-Linie) No. 9—Vom n 7 :15 v "gep. 7:VMDFEM so om No. 10—El Paso u Westens1 D. 30 nagm iNofa IFV on l.Paso. ·.1 0.15 vorm HNa 9———Nach El Paso und Weste-n Ovv vrm No. 7-—-Nach El Paso nnd RWnds No. 10—Nach d. Osten. .10. 30 abends ;No. 8—Nach dem Osten« .:11 15 vorm Bictokca Division, G. H. E S A. Ankunf »No. 301——Cuero, Viktoria. .8700 abends 7·45 morg No. Bos- 313——Cuero, Viktoria sabends Naht-— No. 302—Cuero, Bictoria. .7:80 vorm No. 304-814-—-Cuero, Vietorias ....11:30 abends M K. G T. Bahn. Ankunft No. 241— Von Haustom .7 so vorm No 7—Von Dallas und Fort Worth 7. 55 vorm No. Los-Von Kansas City und St. Louis. 8.10 vorm JNo. 15—Lokal vom Norden ..340 nachrn No. 9—-B.on Kansas City, St. Louis nnd Chicago s. 30 abends Abfa hrt TNo. 16—Nach Norden via Austin und Smithville 8.00 vorm »No. 10—Nach St. Louis, Kansas City und Chicag o 9.0 00 vorm No. 8—Nach Fort Worth und Dallas 8.30 abends No. Los-Nach St. Louis Tand Kansas City 90. 0abends jNo. 242—Nach Houston ..10 15 abends G. C cks S F. (I. E G. N. Bahnbov Ankunft No 7——Vom Norden 10 00 vorm No 9——Vom Norden ..10 45 abends Abfahrt No. 8—Nach dem Norden. .7. 30 vorm No 6——Nnch dem Norden. ..800 abends W Von jetzt an werden täglich Spezialzüge von Lareda fahren die Zmäebeln nach dem Norden und dem Osten bringen« W Sonderbnr, dasz der volte Beu tel nicht so schwer drin-It, wie der Geer-! III-E W III-II Los MSIEUES mul zurücke. Zum Verkauf vom 27ften April bis zum sten Mai. ll.·c. V. RIEWIM in MASSI, SA. "319.70Rlllltlmiss. Zum Verkauf vom 5 bis zum s. Mai. Verlängerung bis zum5. Juni.

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Damit ist esun zweifelhaft dargetan, daß viele ihn als republikanischen Präsident thaftskandidaten haben wollen, wo mit dann eben auch die Berechti« gung seines Auftretens festgestellt ist« Daß aber das ganze Volk ode: sagen wir lieber, die größte Zahl der Republikaner unter dem Vol ke ihn Haben wolle, wie er selbst und seine Anhänger behaupten, ist damit noch« nicht bewiesen. Dr Verhältnisse sind nicht in allen Teilen unseres Landes die glei chen. -Unter den texanischen RI publikanern z. B. hat die Rome vclt Vegeisterung stark abgenom men nnd zwar in erster Linie in Folge der Miswirtschaft, die sein Jntimus Cecil A· Lyon hier führt Sie- sehen in Folge dieser Mis wirtschaft die Zahl der Republika ner immer mehr- zusammen schrumpfen und ihre Stellung im mer bedeutungsloser werden. Das ärgert nnd quält sie und weckt ci nen gewissen Groll gegen Roose. oelt in ihnen. Sie können nicht lscs greifen, daß ein Mann wie er sich durch die Katzbuckeleien und die Schmeicheleien Lyon’s so täuschen lassen kann, daß er nicht einsieht» nselchen Schaden der Mann hier anrichtet. Und das macht sie wie der mistrauisch gegen Roosevelt. Es giebt hier in Texas wol keinen Republikaner, der die Bedeutung Roosevelt’s nicht anerkennte nn) der nicht auch einmal ein begei-. sterrer Anhanger Rooievetrs gewesi sen wäre, aber jetzt gerade möch ten die Meisten ihn nicht wieder als Präsidenten haben. So, scheint es wenigstens-. und es scheint noch mehr so, seitRoosevelt sein radika leg Programm entwickelt hat. Anderswo wird’s aber wol vielfach ähnlich so aussehen und -deshalb; dar-f man auch die Ereignisse ins Illinois und Pennsylvanien, so wenig man sie nnterschätzen kann überschätzen Die« Erklärungen für To denen sich vergangene Woche no diejenigen von Kentucky und Michigan, wo es in der republikani schen Staatskonpention einen Heis" oensznaoan gegeoen hat, ymzusugs ten, sind nicht alle blos das Werk der Maschinenntache, sondern sind auch getragen von der Volks-stim Jnung und dem Volkswillen. Tast wird unzweifelhaft einen festen und starken Halt in der Konvention haben und es wird sehr fraglich sein, ob. Roosevelt diesen Halt über kommen kann. Leicht möglich ist es allerdings-, dasz er im Stande —sein wird, Taft’s Namination zu verhindern, aber damit ist er selbst noch nicht nominiert. Auch im demokratischen Lager ha ben die Primärwahlen in Illinois Aufregung .und Ueberraschung hervorgerufen. Sprecher Clark hat mit einer Majorität gesiegt, die Nie mand geahnt hat und damit auch die Berechtigung seiner Kandidai tur klar und deutlich bewiesen. Irgend wie klärend hat die Wahl in Illinois aber nicht- auf die Sinn tion im demokratischen Lager ge wirkt. Harmon, Clark und Wis son sind noch immer die drei Haupt kandidaten, von denen Niemand sagen kann, wer der Stärkere ist nnd Underwood steht im Hinter-s grund, bereit in jedem Augenblick vorzutreten Bezeichnend für das Unklare.der Lage ist, daß die de mokratische Staatskonvention Oon New York ihre Delegaten zur N: tionalkvnvention siik keine bestimm ten Kandidaten instruiert, sondern sie nur angewiesen hat, als Einheit zu stimmen, so daß ein Teil der Stimmen der Delegaten nicht ais diesen, ein anderer Teil auf ri nen andern Kandidaten fallen kann. Staatssekretär Knox hat seine Rundreise ibei den lateinisch-am..s tikaniichen Republiken beendet. Ue ber das Ergebnis ist man sich vorläu fig noch nicht ganz klar. da dic Berichte über die einzelnen Besu che widersprechend sind. Man geht aber wol nicht fehl, wenn man annimmt, daß es kein sehr beden tendes sein wird. Wenn man die Berichte, selbst die begeistert-Im liest, so bekommt man unwillkürlich den Eindruck, als habe man in den einzelnen Ländern nicht recht gewußt, was man mit dem Besuch anfangen solle und wer die ganze Sache vorurteilslos betrachtet der kommt zu der Idee-, dass Knox selbst nicht recht gewußt habe, was er mit der Reise wolle. Ox die Fabritbesitzer in den uaclisieu 12 Aufnahme scheint ja überall eine liebenswürdige gewesen zusei.1 aber eine wirkliche Herzlichkeit hat sich, abgesehen von Panama anscheinend nur in Venezuela ge zeigt. Jn Nicaragua und Cuba soll man sogar sehr kühl gewesen sein. Der Deutsch i amerikanische Nas tienalbund will eine lebhafte Agita ii.n gpgen Prehilsilien j-- Kansas in Szene setzen nnd will zu diese Zweck das Deutschtum dort vereini gen. Sekretiir Timm macht zur Zeit eine Reise durch den Staat und hält überall Versanunlunaen ab. Am Sonntag fand eine groß-J Versammlung in Kansas City statt, in der mehrere Städte vertreten naren· Trotz vieler Bewilligungen non Lohnerhöhungen in den Spinne rtikn von Neu-England, welche siir .I."-konaten mit einer Mehr-auswei ran tisizLUOOEjOO verbunden sein werden, sind doch noch Streit-I in nahezu cinem Dutzend Fabriwrten im Gange oder werden erkliirt werden, wenn nicht auch dort Lohnerhöhungen bewilligt werden. Doch sind diese Streits unbeden tend «im Vergleich mit dem ·in LowelL wo 15,000 Spinner ain Streik sind. Man giebt sich indes sen der Erwartung hin, daß der-« Streik in Lowell in dieser Woche beigelegt werden ·wird, indem suk die Spinnereibesitzer noch zu einer zehnprozentigen Lohnerhbhung ver stehen, anstatt einer von nur sie ben oder acht Prozent, die sie ver sprochen haben. Die »Jndustrial Workers of the World« erschweren die Beilegung von«Difserenzen und ihr Führer, W. E. Trautmann, hat in einer zu Lawrence gehaltenen Rede erklärt, während der Streikin Lowell seinen Fortgang nehme-, wlirden andere Streiks vorbereitet Fast ein Wunder-. Nach der Erklärung von W. B. Holsclaw, in Clarendon, Tex., trat bei seinem Bruder eine erstaunliche Veränderung ein. Ersterer schreibt: »Er hatte solch’ schrecklichen« Huften, daß wir alle ein Uebergehen zur Schwindsucht befiirchteten. Er ver suchte nun »Dr. King’s New Disco very« und-zehn Flaschen davon ku rierten ihn vollständig Jetzt ist er kemgesund und wiegt 218 Pfund. 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Eine heitere Geschichte von F r i lz B r e n t a n o. Nun war der alte Kapellbauer schon fast drei Jahre tot und Mani ka, die junge Bäuerin, war noch im mer Wittwe Klein Mensch konnt’s begreifen. Die Monika kam als blutjunges Ding auf den Kapellhof, seit urdenks lichen Zeiten so g'heißen, von we gen einer alten, halbverfallenen Ka pelle, die aus dem Grundstück des Bauern stand, und längst nicht mehr-· im Gebrauch war. Sie war die Waise einer -arnien« Dirn. Unter Kummer und Sorgen hatte die arme Mutter ihr Kind, die Monika, auf gezogen und als dieses achtzehn Jah re alt und eine gar hübsche nnd bra ve Magd auf dem Hofe des Quant ner geworden war, da hatte die alte Zenzi, ihre Mutter-, sich hingelegt und war gestorben, nachdem sie noch dem Kapellbauer wenige Minuten vor ihrem Ende gar herzbrechend ihr armes Waiserl empfohlen u. ihn be «:-chworen hatte, darüber zu wachen daß es der Dirn nit schlecht ergehe-. Der Alte hatte das fest verspro ·chen, allein bald herausgefunden daß es nicht so leicht sei, eine lebfrische Dirn zu behüten, wie etwa eine Lieb lingskuh Denn die Buben im Ort waren hinter der Monika her-, wie narrisch. Und als er an einem Kir tage wieder einmal von seinem Tifch in der Ecke des Wirtshaussaales aus dem Tanz der Jungen und Alten zu schaute und sah, wie die Burschen, znm Aerger der übrigen Weil-few sich nur um die Monika drängten und iefe aus einem Arm in den an dern flog, da überkam ihn ein Ge danke so plötzlich und so siedig heiß daß er unwillkurlich sein rotkarier tes Schnupftüchel herauslangte uno sich damit seinen schon stark kahl ge wordenen Schädel wischte. i »Ja, sal« murmette er vor nas y1n, s »wenn das ginget, das wär’ scho’s a’scheitstel So wär i all meiner Sor ge los um die Dirn. Freili wer den’s lachen im ganzen Ort imd mi an alten Narren hoaszen, aber dös scheert mi nir. J bin mein eig’ner Herr, hab nit Kind, nit Kegel, und wenn nur die Monila mi nimmt, dann kann mir die ganze andere G’ söllschast den Buckel runter kut schen.« Und die Monika nahm ihn wirk lich. Denn sie war ein g’scheidtes nnd praktischeg Dirndl, und als sie am anderen Morgen nach dem Kir meötag der Bauer in seine Stube rief und sie ohne lange Vorrede fragte, ob sie seine Frau werden wollte, da war sie freilich zuerst mächtig erschrocken. Als der alt-» Matthias ihr aber in seiner gutmü tigen Weise auseinandersetzte wie er so ganz allein in der Welt dastehe, ih- rek sterbenden Mutter versprochen« habe, über sie zu wachen Und glaube-, solches nit besser tun zu können, als wenn er sie heirate und sie zu seiner Erbin mache, da hatte sie sich gar nit lang b’sannen, hatte ihm die Hand gereicht und geantwortet: »No, wann’s mi moagst, woll’n mer’s miteinander versuchen.« Und es war ganz gut aegangen. Anfangs hatte man im Dorf aller dings über das ungleiche Paar viel geredet und gespottet, allein da be kanntlich alles ein Ende nimmt, so auch das stete Gerede Die Monika bildete sich rasch zu einer tüchtigen Bäuerin heran, hielt Haus und Hof in Ordnung und war ihrem alten Matthias ein braves Weib, sodaß es diesen noch einmal wie Herbstsonnens glanz überkani; von dem er früher absolut nichts verspürt hatte. Lange freilich sollte er sich seines Glückes nit erfreuen nur fünf kur ze Jahre, während. welcher Zeit sie friedlich und gemütlich mitsammen gelebt hatten, ohne daß sich eine be sondere Liebesleidenschast zwischen ihnen bemerkbar gemacht hätte. Der lei zu verlangen war der Alte viel zu kluger wußte, daß junges Blut sich zu seinesgleichen gesellen muß und so hatte er denn auch noch im Sterben der Monika, die weinend an seinem Lager saß, geraten, sich, wenn erst die übliche Trauerzeit vorüber sei, wieder einen braven Mann, aber ja keinen zu nehmen, den sie nicht so recht zum Fressen lieb habe. »Es ist Zeit, daß d’ auch mal was für’s Herz kriagst, armes Hafcherl,« meinte er, ,,hast dich so lang mit mir altem Hallodri rumplagt.« Und dann schlief er, während die Monika seine erstarrende Hand hielt, ruhig sein und ließ die einstige Ta gelöhnersdirn als reiche Bäuerin zurück. Ein Jahr lang hat sich die Moni «ka, soweit ihr dies ihre Wirtschaft ers laubte, in einer gewissen stillen Zu rückgezogenheit auf ihrem Hof gehal ten undnur selten sah man sie in dem etwas abseits liegenden Dorf. Aber die rechte Ruh hat’s deshalb doch nit gefunden, denn noch waren keine sechs Wochen über dem Be gräbnis ihres alten Matthias hinge gangen, da stellten sich schon jene rüh rigen Männlein und Weiblein bei ihr ein, denen keine Trauer, und sei sie noch so echt, ernst ist die Hei ratsvermittler und Vermittlerinnen die die junge Kapellbiiuerin als ei nen absonderlich fetten Bissen erach-· -teten, den sie gar gern verschluckt hätten. Erst vereinzelt und zaghaft. dann dutzendweise und zudringlich hatten sie sich eingefunden und der Wittwe alle möglichen und unmögli chen Kandidaten vorgeschlagen. Al lein Monika ging nicht auf den Leim ihrer honigsüßen Worte. Und wenn sie sich auch sagte, daß sie auf dem Hof aus die Dauer nicht. allein hau sen, sondern einen Mann zur Seite haben müsse, so sollte diesen dioch kein Anderer( für sie aussuchen, am wenigsten so adalketer Lakel oder a Weibsperson, die sie um Perzente verhandeln wollten. Selbst wollte sie sich ihren künftigen Jhrigten aus suchen, für’s Herz wollte sie was ha ben, wie ihr Mann ganz richtig be merkt hatte, und dauerte lange, bis i dieses Herz sich endlich in die Sache mischte und zwar zugunsten einest Bitt-schen der just der letzte gewesen wäre, den ihr die Eheschacherer vor geschlagen hätten. s So um die Mitte ihres dritten Wittwenjahres war der Franzcl Gungler als Oberknecht auf den Ka pellhof gekommen. Ein stattlicher Bursche mit ehrlichen, blauen An gen, gab er sich im persönlichen Um gang mit ihr so a bissel schüchtern und redfauL während er im Dienst gar energisch war und selbst den pro yigen Ochsenknecht, mit dem noch kei ner fertig geworden war, binnen ei ner Woche klein gekriegt hatte, sodaß er ihm förmlich aus der Hand fraß. Und je mehr die junge Kapellbäne rin auf den Franzel achtete, desto besser gefiel ihr das ruhige, fleißige KnechtL dessen ganzes Wesen danach angetan war, daß es mal einen rich tigen Hofbauer und Ehemann ab geben könne. Zuerst wies sie frei lich diesen Gedanken weit von sich, denn wenn sie auch just nit hochmütig war, so war ihr doch das Geld schon a tbissel zu Kopf gestiegen und erst; nachher-, als sie sich regelrecht in den Franzel verliebt hatte, fiel ihr niiti einmal ein, daß-sie selbst so ein blut akmes Hascherl war. Aber was half ihr diese Erkenntnis? Der Franzel tat zwar seine Pflicht und Schuldigi keit so ganz nach ihrem Sinn, daß er ihr jeden Wunsch an den, Augen ab soh und Tag und Nacht zu ihrem Dienst bereit war, wie keiner vorhe im übrigen aber hatte er so gar nichts von den Mannsleuten an sich die ihr wenigstens doch mal ein freundliches Wort sagten und ihr zu verstehen gaben, dasz sie ihnen wol gefiel. Aber wenn die Bäuerin glaubte daß der Franzel sich nit um sie käm-« 1nere, soweit es nicht seinen Diensi anging, dann war sie aus dem Holz weg. Der war nicht weniger verliebt in sie, wie sie in ihn,, aber als recht schaffener Bursch sagte er sich, daß es sich fiir einen armen Knecht nicht zie me, solches seiner seiner reichen Hof sran gegenüber merken zu lassen. Eine merkte es doch die alte Kreszen«s, die Oberinagd, die schon seit Olims Zeit ans dem Kapellhof war und die Monika schon kannte. als sie deren arme Mutter noch im (Fortsehnng aus der 4. Seite.) Schnitt voraus! Sorgt für die Zukunft und Ihr werdet selten mit Reue zuriickdcnken. Macht ein Bank Dcpositnm cs ift cinc Reserve für unvorhcrgcschenen Trube(. Encr bei uns dcponiertes Geld arbeitet für Euch Tag und Nacht trägt 41Xz Prozent Zinsen, zahl bnr zwei Mal jährlich, im Januar und Juli. Laßt ans hier darüber sprechen. ckNllW TRllsl 00. Mkka MUWLUU 201 West Commerce Straße, Sau Antonio, Texas. J f. ZMA 81 Ell Salvestom den« direkt am Bahnhofe. 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Sämmtliche Größen zu halten tu Sau Inst-usw I ALAMO IZON woRKs i schlk IlillsksMMIWPQ Mk E OIFICS ists as kAsRlchc J Ic lpsflds sfsssskr Stskäs segenüher vom Sanft t Dem-t. EfIIIIIiI fIII TIIIIIII fIIIIIIIII BaIII III sIIIIII EIIIIIIIIIIIIIII f Tat Most se WM III »Was-»»»:.«;2;g:::::;k;kssssp«s·s s« Ae W vordem-W ist-Musik den note-use- Uns-text Das Falkenberg Mineral weisserv l l ist« ein positives Heilmittel für Rheumatismus, Gi t, Nieren-« und Bla epi- I leiden. Nach 10jähxigem, äusserst schmerbaftem, r umati-gichtischem den« bin ich selbst durch dieses Wasser geheilt worden. Es übertrifft bei l Weitem alle s enqnnten »Springs« und Bäder, da es die Hatnsäure und l harnsauren ka kigen Ablagerungen auslöst und dieselben auf natürlichem l Wege aus dem Körper entfernt. 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Winter Stadtratevethaudlnugcm Der Stadtrat hat in sein let-, ·ten Sitzung, auf Veranlassung von Alderman Steves, begonnen, die neue Seiteiiweg«- Ordinanz zur Durchführung zu bringen, und den .Stadtclerk Fries angewiesen, ei ne Anzahl Grundeigentümer in der inneren Stadt zu benachrichtigen daß sie innerhalb dreißig Tage neue Seitenwege legen oder dik bereits vorhandenen augbesfern müßten. Bezüglich der Erweiterung der Soledad Straße wurde noch nichts Endgültiges getan, die betreffende Ordinanz, die 85621 für diesen Zweck bewilligt, wurde nicht zur vWill-stimmng gebracht. Schließlich einigte man sich auf einen Vor schlag Alderman Mauermann’E·-s, vorläufig nur 8250 für Erweite« rungsarbeiten zu bewilligen Al derman Mauermann wird eiixc diesbezügliche Ordinanz in der niichsten Sitzung einbringen A. H. Shaser erhielt die Er laubnis, das Asphaltpflaster an verschiedenen Stellen aufzureißen 8215 wurden für den Ankan ei nes Pserdes für die Feuerwehi bewilligt. Den Negern wurde die Erlaubnis gegeben; den Sau Pedro Park am 19. Juni zur Feier ihres« Emanzipationsfestes zu be nutzen. Die Einladung der Fiesta Gesellschaft sich an verschiedenen Festzügen zu beteiligen, wurde an genommen Alderman Richter, der den Vor sih führte, machte daran aufmerk sam, daß mit der Cauntyverwal-s. tung genau abgemacht werden müsse- wie viel sie zur Erhaltung der im Stadthospital befindlichen .nii"ttelosen Patienten beizutragen --l)abe· Tatsächlich solle das Countsz von Rechtswegeu den größten Teil der Erhaltungskosten bezahlen. Alexander Potter, der von drs Stadt angestellte Sachverständigsej für Wasserwerke, berichtete, daß er dem Stadtrat bis zum 1. Juni seinen Bericht verlegen werde, aus den hin die Stadt den neuen ’Mrakt" mit den Wasserwerken s til-schließen will. Er machte gleich T—zeiti·g auf eine sehr ernste Sache unwirksam-. Der Wasserverbrauclk unserer Stadt ist, wie er sagt, so stoß, daß das Reservoir, das die :-»artesischen Brunnen unserer Was Tssferwerke jpeist, in absehbarer Zeit Wst sein wird. Er wird in Mem Bericht «niiher’« auf diese W bedenkliche Entdeckung ein W i· A—- Allerlei Montag nachmittag gegeis fünf- III-: wurde die Polizei er sucht- einen Polizisten nach du« Hause Creöby Straße No. 332 zn Der berittene Polizist Betaut ritt sofort hin und als ei dort ankam, erklärte ihm die dort wohnende Frau Chavez, sie habe Streit mit -«ihrem Manne gehabt nnd fürchte sich vor ihm, er trage eine Pistole bei sich und der Poli zist möge ihn verhaften. Vernoi untersuchte den Mann, fand aber keine Waffe bei ihm und sagte III-r Frau, wenn sie ihren Gatten verhaften lassen wolle, niüsse s e Einen Hastbesehl auf-stellen lassen Dazu erklärte Frau Chavez sich auch bereit. Sie bat den Polizisten ci neu Augenblick ans der Gallerie zsx bleiben, sie werde sich umziehm und dann mit ihm nach der Poll Wen gehen. Vernor ging ans die We hinaus, er war jedoch erst wenige Augenblicke dort, als e-: im Hause einen Schuß fallen hör stez dein schnell andere folgten. Cr ils-sie ins M zurück, fand die ÆM nber verschlossen und trat MAX-I M ein Es war zu WHFIZU sSchiisse waren abae W und aus fünf Schüsse hatte-i die Frau getroffen, zwei Kugeln Esel-en ihr in die Stirn und drei Hin die rechte Schulter gedrung- n Z-.Sie war bereits tot Hervor ver-L ENan cyuvez m Mr 28 Jahre alt und ivor in einer Biillakdhalle angs-: Seine Frau war älter. Sie wire M eine gebotene Schoslley und W schon einmal mit einem Man m Namens Moussier verheiratet m dem sie geschieden wurde Montag abend wurde die Iiefta durch die ,,Automobilepas Heerde« eröffnet. Es beteiligte sich eine ziemlich große Anzahl von LWbilen an ihr und einige warens-echt hübsch detoriert Tie IMeiehten Preise wurden folgen den Teilnehmern an dem Zuge z. Zerlanntt chester Basfe 8100; Hei M G Staacke, Frau F. W sucsck Ralph Robinson und Frau Ist A. McGowan je 825 Die Stadt ist Yiibsch dekoriert nnd beson M ist die Beleuchtung am Abend lehr schön, nur die Alamo mit der riesigen amerikanischen Flagge Mt sich nicht gut, die früheren "Yelpkatipnen waren hübscher Ei ni skke Geschäftshäuser sehen präch«» Ek aus und die farbgen elektrischen Ist-lerne Sie über dem Fluß beii den Brücken migebracht sind ge-! sen dem Ganzen ein eigenartiges Gepräge Es scheinen auch schen viele Fremde in der Stadt zu sein, die Straßen sind außerordentlich W besonders am Abend Mon esyst-end war eine riesige Men We anf der Straße Heute abend um 8 Uhr kommt der «King Zeus-« beim Southern Pacific Bahnhos an. Es ne halbe Stunde später beginnt die ,,Jire and Light Parade«. Die Herren Julius Kellecssp berger aus Fort Worth, Geo. Haeuss ler aus Rutersville und J. A. Fei gele aus Seguin weilen augenblks lich in der Stadt. Die Herren bil den das Groß Finanstomite des Ordens der Hermannssöhne s—— Es ist noch immer nicht fest gestellt, ob wir dies Jahr eine Fair haben werden oder nicht. End gültig soll hierüber in einer Ver sammlung am nächsten Dienstag ent sihieden werden« Jm Alter von 76 Jahren starb Frau Margarethe Schusler im Hause ihrer Schwester, Frau Hean Wilke, an der Heiman Straße. Die Verstorbene hat seit 21 Jahren in unserer Stadt gewohnt. Sie hinter läßt, außer zwei Schwestern und einem Bruder, eine Tochter, Frau Jda Clark, die zur Zeit in Kluns dike, Alaska, wohnt. «ie republikanische Distril1 konvention soll am 16. Mai in Burnet stattfinden, so hat das Exe kutivkomite des Distrikts in se ner Versammlung am Montag be schlossen. Das Komite sprach sich für die Kandidatur Taft’s aus. Herr Reinhold Becker hier in der Stadt hat ebenfalls einens Brief ·der spanischen Schatzschwindlerä bekommen. Er.hat denselben Wori laut und ist auch von derselben Hand geschrieben, wie der Brief, ten Herr Sueltenfuß in Boerne be kommen hat. Samstag morgen um 10 Uhr tritt die Konvention des Texas Staatsverbandes zusammen. A se sDelegaten sollten pünktlich d-« em. Vier hervorragende Mitglie der der- Nevolutionspartei soll-est unsere Stadt auf dem Wege nach Washington passiert-haben Sie sind dorthin geschickt, uin unserer Re; gierung Erklärungen über den Tod ges Amerikaners Fountain zu gr «esl. s Die -San Antonio, Rio Gran de 85 Tampico Bahngesellschaft, die vor ungefähr zwei Jahren gegrii i der wurde, aber nie zur Ausfüh rung ihrer Baupläne kam« hat sich wieder aufgelöst Die Streiter von der South ern Pacifie Bahn haben beim Bun .desgericht für denswestlichen Di strikt unseres Staates das Gesuch eingereicht, das Verlangen dei Bahngesellschaft noch einem Ein haltsbesehl gegen die Streiter zu: rückzuweisen Die zur Zeit hier tagende la therische Synode hat Pastor Felger vrn der hiesigen englischen lutheri schen Kirche und Dr. Liudahl als Delegaten zu der gemeinsamen Sis ungder Synode von Ohio und ais-s der-n Staaten, die im August isk Dayton, Ohio, zusammentritt, er· nannt· Immer nur Lone Star. Heute war ich schlechter Laune! Und kein Essen schmeckte mit-, Weil mit fehlte heut, das banne Schsne, .ktäft’se L o n e S t a t Bier. Denn ich ließ mich jüngst verleiten, Hase mir mal Wein bestellt; Doch, das wer-N ich fürder meiden, Zins-, das L o n e S t n r mit gefällt Denn es ist an Frost und Güte, Keins, an Wolqeichmnck ihm gleich Hieines Mal- nnd Hopfenbliity Wachen es is start unt reich. Und es Innn den Geist beleben Dafgi man froh sich fühlt nnd leicht; Alle Grillen rasch entichiveben,- s Aller Trübsinn rasch entweicht. Und darinn, sei es beschlossen, Daß von- nnn an, ich hinflie; Stets nnr xnnie unverdrossen Jmner nur das L o n e S t n r Dier. —--O-.O-— wohl Dutzeng Für cost-its Steuerslkollestor. Die »Freie Presse« ist autorisiert, Herrn s. Its-sie Stils-ists als Midat für das Amt des Steuer Kollektors von Bexar County bei ·dcr bevorstehenden demokratischen Primitw wahl anzukündiqen

W s— Reingt das Blut und bringt das System für den Somm er in Ordnung, indem Jhr jetzt-Brich ly Ash Bitteks nehmt. Er ist der Haupt-Blutreiniger der Welt. Altmodifche Möbel kanft E. Bekkey 113 Süd-Altona Straße. Oie städtische Sanitätsbehökde hat «alle Grundeigentümer angewie sen, ihre Plätze von Unkraut zu ret mgen. g Man erwähne die« -Freie Preis-I Nr Texas Der Schatzgräbcr. Fortsetzung von der 2. Seite-) Grastuch auf’m Buckel trug. Die Kreszens war eine gute, aber auch eine gewitzte Person· Sie legte an Winterabenden den Hofleuten die Karten und sagte wahr aus dem Kaffeesatz, und der ganze Hof schwur auf ihre Sprüchel und nannte sie ei ne alte Hexe freilich nur in gutem j Sinne. Die Kreszens nun hatte längst ge merkt, wie es um die zweie stand und da sie dem braven Oberknecht gut war, so hätte sie’s nicht schlecht gefreut; wenn die Monika ihn zum Hofbauer gemacht hätte. Und wie sie eines Morgens ganz allein mit der Bäuerin in der Kuchel war, da brach te sie fo schlau die Red auf den Fran zel und lobte ihn derart über den Schellenkünig, daß der verliebten Monika das Herz auf und der Mund überging und sie sich der Alten, die immer gewissermaßen wie eine Mut ter zu ihr gewesen war, an den Hals T warf und ihr halb lachend, halb wei nend erzählte, wie gut sie dein Fran j sen-. zel sei und wie gern- sie ihn zum Mann möcht, wenn der Hallodri mu im geringsten danach tät. »Na, i glaub-scho, daß ’r möcht, aber er traut si’ nöti« meinte Kress »Du glaubst?« rief erfreut die Bäuerin. »Ja, warum traut ’r sich denn nöt? Mei Gott, die Manns-s leut san doch sunst nöt so zugl« »Der Franzel is aber nöt sowie die anderen,« antwortete die Mes sen»5, »und da mußt halt du scho a’ Wörtl mit ’n reden.« i »Ach, du moanft wol, ich soll mich; dem Buaben anbieten,« rief diei Bäuerin. »J na, sowas giebt’s nöt,i Kreszens, un wann i mein Lebtagt koan Mann mehr kriaget!« Einen Augenblick schwieg die Alte dann sagte sie: »Na, woanst ’n wirin gern host, Bäuerin, dann will i mit ’n reden. Na, nu, du brauchst nöt glei zu er schrecken. Er soll nöt erfahren, daß ou um die G’schicht woast, verlaß di drauf. Aber anshorchen will i den Franzel un dann sollst erfahren, wie ’s mit ’n steht« und damit trennten ne fich. Am Abend desselben Tages, die anderen waren schon zu Bett, saßen noch spät der Franzel und die Kress zens in der Wohnstube Der Bur sche tauchte seine Pfeife und schaute melancholisch in das Feuer des gro ßen Kaminz", die Oberdirn legte sich die Kartenund blinzte von Zeit zu Zeit nach ihrem Gefährten hinüber. »Schau- fchau,« rief sie plötzlich so laut daß der Franzel erschrocken auffuhr und fragte: »Na, woas ha« ’n Alte?« -;-,A Liebespaa".«»is im Haus« ant wortete die Kreszeiis, auf ihre Karten deutend. »Sell glaub i scho«, sprach la chend der Bursche, zu der Ober dirn tretend und neugierig die Kar ten betrachtend. »Es können auch ihrer zwoa oder drei san, bei die Menge G’sind.« »Aber die zwoa, do in die Kar ten, san a ganz aparteg Paar«, cr widerte ernsthaft die Kreszen«3. ,,-Jl ijedes hat den andern gern und kon ner traut sich's Zu sagen. Ja un was fiech i denn do? Die«Oone is ja unsere Bäuerin, die Monika!« Der Franzel wurde plötzlich ganz blaß. ,,Woas woas,«. fragte er ei regt, »die Bäuerin hat oan Lieb sten?« »Sie hat scho oan«, antwortete die Alte, »aber der Lakel traut sich ja nöt z’reden. Vielleicht moant er,j sie soll ihm z’erst«skiminen.« »Dös scho nöt«, entgegnete eifrigj der Bursche. »Aber vielleicht is ’r; so zag, weil 'r niedrig is un arm. Schau, Kreszens, unser aaner hat auch sein Ehrg'fiihl un nöt um die möcht i zu der Monika hinteren un sagen: J hob di liab, willst mi zum Moan.« »Ach, du Hallodrt'«, sprach meaer die Oberdirn, ,,du also bist der Liabs ste, der nöt redeti mag?« »Na freili bin i’s«, entgegnete traurig der FranzeL «J hab sie ja so vie! liab, schon so lang, Messen-T aber schau, wo soll a armer Knecht die Traut herkriaaen, um die Ka pellbäuetin z’ freie-U Ach i hab scho« so oft g’lese,n wie so aan armer Bua aan Schatz g'sunden hat viel Gold und Sil« ber siggst, do solltest mi schon reden hören bei der Monika aber an unser aanen kimmt so was nie nöt.« Die Oberdirn schaute den Bur schen, der sich wieder aus die Ofen bank niedergelassen hatte, von der Seite an, dann meinte sie listig: »Am Schah willst finden? Ja, mei Liaber, da mußt ’n doch z'erst suchen. J wisset scho aanen, wannt mi nöt beraten willst un den Mut hast, ihn z·heben«.« Der Bursche war ausgesprungeu »Mut hab i scho«, rief er, »aber du srozzelst mi doch nur gelt?« »Na, na«, antwortete die Kreis zens, ,,i red in Ernst, hör nur zu.« Und nun erzählte sie dem erregt aushörenden Franzel eine gar schauerliche G’schicht von einem gross mächtigen Schatz, der in der alten Kapelle im Guts-has begraben liege-. Alle drei Jahre in der Mitter nachtsstunde der Silvesternacht, un just in diesem Jahr, steige der Schatz aus der Erde, bewacht von einem schwarzen Hund mit feurigen Augen« Und wer es wage, um diese Stunde das Gebäude zu betreten und den Hund mit einem Spaten zu erschlagen, dem fiele der Schatz zu und er könne damit schalten und tun nach Gefallen »Na, übermorgen is Silvester hättst scho die Kuraschi, dich mit den Hund einz’lassen?«, fragte die Al te, als sie ihre wunderliche G’schikut zulni besten gegein hatte, den Fran ze Dieser aber antwortete: »Mit jedem, wenn’s gilt, die Monika z’ kriagenl J dank dir, Kreszens, um dein Schaden soll-; nöt san, woan i den Schatz heb.« Damit stürzte er hinaus, die Oberdirn aber lachte ihm verschmitzt nach und dann schlupste sie in die Schlafstube der Bäuerin mit der ’s noch ’ne lange Zwiesprach hielt. Der Schnee fiel in dichten Flot ken, als in der Silbesternachh kuiz vor 12 Uhr, der Franzel über den Hof huschte, mit Beil und Spaten bewaffnet, um sein Schatzgräber abenteuer zu bestehen. Freilich war ihm nicht absonderlich wol zu Mut bei dem Gedanken, den Kampf mit dem schwarzen Hund mit den Feueraugen ausz’nehmen,- aber es galt ja die Herzallerliebste zu ge winnen also Vorwärtsl Als aus der Dunkelheit das verfallene Ge bäude auftauchte, das jahraus, jahr ein kein Mensch betrat, stutzte er, denn aus dem Fenster blinkte ein Lichtstrahl Vor Aufregung zit ternd, trat der Bursche näher nnd tastete nach der Tür, die er zu er «brechen gedachte. Doch, was war das-? Sie war nur angelehnt und als er sie entschlossen ausstieß warf fuhr er betroffen zurück, denn statt des gespenstischen Ungeheuer-T das-er erwartete, stand da, mit schä mig niedergeschlagenen Augen, die Bäuerin und hinter ihr «die alte Kreszens, die beim Anblick des verblüfften Franzel laut auslachte und ihm entgegen rief: »Na, du dalketer Bua, wie g’sällt dir der Schap? Gelt, du schaust? Und der Hund mit die feurigen An gen bin i aber i möcht’ ’mer schon ausbitten, daß d’ mi nöt der schlsgst!« Was aber jetzt nachkam, mag sich a jeder selbst ausdenken Nur noch soviel,- daß, als die Dorfuhr «den Anbruch des neuen Jahres ankün digte, es keine glücklicheren Men schen gab als die Monika und ihr Jranzel Senior uncl Ianiok. Roman von san-us v Zo beltitz (Forlsesznng.) Auf der Treppeq zum Kontor stand ein halbes Dutzend Arbeiter. »Warum seid Jhr nicht bei der Arbeit«, fragte Max im Vorüber schreiten einen der älteren Leute. »Wir sind herbestellt!« antworte Ite statt des einen drei zu gleicher Zeit. Jm Hauptkontor drängten sich die jungen-Leute an einem dei Fenster zusammen Nur zwei der drei saßen an ihren Pulten; die iib rigen waren augenscheinlich durch ein besonderes Ereignis der Arbeit abspenstig geworden Vielleirl t fehlte auch die strenge Disziplm des alten Sturm. Aber bei den« Anblick des Chefs fuhren die Kon toristen doch herum .und machte-i sich möglichst schnell wieder an ih ren Pulten zu tun. Max ließ sich die Morgenpost vor legen. Er hatte aber die Briefe noch nicht eröffnet, als sein Vater erschien-. Der alte-Herr sah schlecht aus. Seine Gesichtssarbe hatte eine gelb liche Färbung; das Weiße im Am ge schimmerte rötlich, der Blick war trübe, die Stimme klang gedrückt, als er dem Sohne einen guten Mor gen bot. Jn Eile berichtete Max über den Erfolg seiner Reise. Der Vater hörte gxißnerksam zu, aber dann schüttelte er den Kopr »Ich weiß wol, Max Du hast das alles ver hältnismäßig glücklich applaniert, aber was nützt es, wenn wir bier den Streik vor der Tür haben?« Er«stöhnte schmerzlich »Daß mir auf meine alten Tage auch alles ver quer geht! Zeit meines Lebens ha be ich mit den Arbeitern in Frie den gelebt und nun, gerade jetzt bricht der Krawall los-! Die Zeit ist zu schwer wahrhaftig am liebsten machte ich die ganze BU de zul« Er sagte das letzte mit ei nem Anklang von Scherz, aber der Sohn fühlte doch, daß ein ernster Kern hinter den Worten steckte. »Wir wollen Vor allem die Leu te hören, Papa! Jch denke immer noch, daß sie verständig sein wei den,« meinte er. Der Vater tat ihm in tiefster Seele leid. Wie mußten die letzten Tage ans den willens starken Mann eingewirkt haben geistig nnd körperlich, wenn er so sprechen konnte, wie er sprach! »Laß sie rufen, Max-« sagte der alte Herr matt. ,,Nur eins vorher, Papa: wir sind doch der gleichen Meinung, das; wir eine Veränderung Unserer Fabrikordnung nicht abzwingen lus fen diirsen?« »Nein, nein! Aber Tn wirst se lfen, der Streit ist dann nnvertneid lich.« »So müssen mir uns mit den! Unvermeidlichen absinden, so gnt ess geht, Papa!« Der Kommerzienrat hatte sich an 4 sein Pult gesetzt und stützte die Stirn auf die Hand. Einen Au genblick sah er stumm vor sich hin dann schaute er wieder auf und sprach matt: »Du bist ja merkwürdig zuver sichtlich heute siegesgewiß, Max. Der Sohn eilte auf den Vater zu faßte beide Hände des Greises und drückte sie herzlich: »Nicht siegesges wiß, guter Papa! Aber kampfesmus tig!« entgegnete er kurz. Dann winkte er Bogumil Ferno, wel cher der halbgeöffneten Tür« zunächst saß, den Arbeiterausschuß hereinzu führen. »Erlaubst Du, daß ich mit den Leuten-spreche, Papa?« Der Kommerzienrat nickte schwei gend Mit abgezogenen Mützen traten die sechs Arbeiter ein und stellten sich neben der Tür auf. Max »mu sterte ihre Züge. Er kannte sie alle persönlich einige waren schon seit Jahren in der Fabrik beschäftigt keiner von den Leuten hatte je Ari laß zur Unzufriedenheit gegeben. Wenn die Arbeiterschaft gerade diese Männer als Deputation ge wählt hatten, so war doch wol Hof-· nung auf einen friedlichen Aus gleich. «Lassen Sie die Tür zum Kon tor offen, Vuland!« begann der junge Chef als der letzte sich hinein geschoben hatte »Was ich Jhnen zu sagen habe, können die Herren auch hören.« Er schöpfte tief Atem und sprach dann ruhig: »Sie haben gestern um Aufhebung des Paragraphen acht unserer Fabrikordnnng gebeten, rich— tiger, Sie haben ihn gefordert. Jch möchte zunächst wissen, ob Sie aus« s3er diesem Punkt noch weitere An liegen vorzubringen haben? Wer von Euch ist Sprecher? Siz. Schmitterle gut, so reden Sie!'· Der Elsässer drehte ein Weilchen an seiner Mütze. »Wir haben nur den einen Wunsch ausgesprochen Herrl« meinte er dann in leichter Vesangenheit. »Das ist eine ausweichende Ani wort, Schmitterle. Jch möchte eine klare und bestimmte haben.« »Nun, Herr Baumgart, man hat T ja halt so seine Wünsche natur lich hat man die der Mann sah sich nach seinen Genossen um und als der eine und der andere nickten, fuhr er fort: »Jawol, as lerdings, wir sollten auch eine Lohn erhöhung, zehn Prozent mehr fikr die Ueberstunden verlangen« Max nickte »Gut, Schmitterle. Was zunächst die Abänderung dxr Fabrikordnung anbetrifft, so kann von dieser keine Rede sein. Die Fabrikordnung ist, Punkt für Punk«. mit dem früheren Arbeiterausschuß selbst vereinbart-worden Mehr war nicht möglich. So gut jeder von Euch Herr in seinen vier Pfählen sein will, «so gut wollen wir dies auch bei uns sein. Wir drängen unseren Arbeitern nicht unsere po litische Ueberzeugung aus, wir kön nen aber auch nicht dulden, daß po litische Agitation in der Fabrik ge "trieben werde· Ordnung muß sein Wollten wir in diesem Punkte nack geben, so würde der Unfrieden in die ganze Arbeiterschaft getragen Dagegen können wir ——' Er kam nicht weiter Der alte Buland drängte sich nach vorn; sein. hageres Gesicht hattesich getötet eine Strähne weißen Haares fiel ihm weit iiber die Stirn, so heftig! hatte er den Kopf zurückgeworfen:. »Wozu weiter reden, Herr Bann gart!« rief er überlaut. »Wir wis sen ja nun, woran wir sind (Foriseynng solgt.) Für Heim nach Deutschland Deutsch amerikanische Zeitungen werden ini alten Vaterland mit gra ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen, als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas-« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Aner kennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an und sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Ver wandten und Freunden eine Freude erweisen, ihnen ein willkommnes Geschenk machen will, der bestelle für sie die «Freie Presse für Texas«. Das Interesse für Texas-, wie über haupt für den Staat und die Ge gend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriesen eine so gründliche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben, wie dies die »Freie Presse« allwöchentlich tut. Für den gerin gen Preis von 83.00 versenden wir portofrei unser reichhaltiges Wo chenblatt auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande Juckende Hämorthoidm »Ich wünsche Ihnen zu sagen, wie Jhr ,,Hunt's Eure« mir geholfen hat Jch litt fünfzecjn Jahre lang an jnk« kenden Hänorrhoiden Als ich durch Texas reiste, empfahl man mir dort Jhr »Hunt’s Cure«. Jch kaufte eine 50c-Schachtelund wurde damit ku riert. John Bradley, Caney, Kansas Der Patriotismus besteht nicht in dem Hasse gegen andere Völ ker, sondern in der Liebe zum eige nen. s Prämien-Offerte. Ein vorschlag an unsere Freunde. Da es uns unmöglich ist, alle Distrikte und Connties des Staates durch Neifende benrbciten zn lassen, mußten wir ans andere Mittel zur im mer größeren Verbreitung unseres Vlattes sinnen und wir sind zu dem Entschluß gekommen, nnnchmbare Prämien für nene Abonuenten, die uns« eingeschickt werden, ansznsetzern Wir planen nicht die Veranstaltung eines sogenannten Konteftes,wir er bei englischen Zeitungen üblich ist, sondern wir wollen durch Auszahlung einer liberalen Kommission Freiwillige anwerben, die ohne besondere Müss hc Und Austreuaung sich eine Nebeneinnahme zu verschaffen wünschen. Zu diesem Zwecke offerieren wir für jeden Jahresabonnenten eine Kommission von 81., einem Dotl ar. Das Wochenblatt der ,,Fr«eie· Presse für Texas« kostet 82 per Jahr-. Gegen Einsendung von sl.00 wer-z den wir also das Blatt an irgend eine uns aufgegebene Adresse schicken. Fär 10 Abnnuenten eine Extra Prämie neu 82.50 in Biere Fär 15 Abrnurntea eine Extra Prämie ran 83.75 iu· Bear. Fär 20 Abauuenteu eine Extra Prämie non 85.00 in Bur. Fär 25 Abauuenteu eine Extra Prämie non 86.25 in Bear. Fär mehr als 25 Abanneaten eine Extra-Prämie rrn 88 in Patr. Für mehr als 50 Abouuenten eine Extrarräncir ran 816 in Perr. Der Vorschlag ist einfach nnd verständlich-genug Wer einen neuen Abonnenten der zur Zeit nicht Leser der ,,Freie Presse« ist, ge winnt, kollektiert 82.00, erhält, resp. behält davon einen Dollar und schickt den anderen Dollnr mit der genauen Adresse des Bestellers ein. Außerdem steht aber auch noch eine Extra Prämie in Aussicht, falls die Zahl von zehn Abonnenten oder darüber erreicht wird. Diese Extra-Prämieer den wir den dazu Berechtigten von unserer Ofsiee aus direkt. Die hier gemachte Ofserte ist für Jeden im weiten Gebiete des Stein« Ites offen. Jeder kann sich daran beteiligen Wir bieten nur Baatpreise an, weil Geld immer seinen Wert hat und Jeder dafür anschaffen und kau sen kann, was er gerade braucht Alle, die von dieser Offerte Gebrauch machen -und.unter:deu Erben gestellten Bedingungen Abonnenten für die »Freie Presse für Texas-« sam meln wollen; sind gebeten, sich mit uns unverzüglich in Verbindung zu setzen, damit wir ihnen etwaige gewünschte ausführlichen Auskunft ertei len können. Die Quittung geht den Bestellern direkt non unserer Pf siee zu. »Fra: Preise für Texas«« T Rezimsl sich- ein stilil ehrlich esiihsies Schuh gen-ist Wir glauben es 'und dieses ist die Methode diese-Z Geschäfts und wird es sein. Keine doppelten Prei se, keine Schwindelofferten oder Neben Vorschläge, für die Ihr schließlichsdoch bezahlt. Keine Schwindel-« Reduktionen, um Euch zu täuschen, trotz Eurem bes seren Urteil. Exatninierc all’ jene an· Preisen reduzierten Schuhe dann kommt hierher und prüft unsere. 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