Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 9, 1912
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Mit-s —-..-...E,. »s— Die Mach- ji« jl H ,—f szbteuuiqf J fasle Press: Mr TM k BGB GXRI l ists-is Pressa fast Ism« ;:-:.:.k;g««.f;«k»skxx i scschsmzssskg USE-W It usw HHYZFM li; i Hi 82 00 m M Dis-; .—U—————— u a Es Tagltche Ausgabe. Jahrgang 47. s« Sau Arno-usw Sonkcaheud des 9. März l912. Nummkk 9135 s? THE-sc Zolltokit Hin Ilswissiipue des Mahl- "-Mpies. sz szäsilbölzen drei chieasoek Mombubeny wes-urteilt Picnesfs Ernennung. Zehn Mitehell weise-c sich edit-dickem Aus Washington wird gemel det: Aus,Vriesen, welche im hiesi-« gen HarmonsHaupxqugrtiep einge troffen sind, geht hervor, daß bei Weitem der größte Prozentsatz der demokratischen Wähler sich der An sicht zuneigt, der. Tarif solle und werde das Hauptissue in der kom menden Kampagne bilden. Von 338 Brieer, welche eingetxoffen sind, erklärten mehr als ZW, oajz me Wähler in den respektiven Lokalitä ten der Schreiber mehr daran in teressiert seien, daß der Tarif ehr lich revidiert werde, als an irgend einer anderen Frage-, und das Verlangen wird ausgesprochen daß der Kandidat. welcher in Baltimore nominiert würde, in herzlicher Sympathie mit den jetzt ausdema kratischer Seite im Gange befindli chen Bemühungen sein müsse. —:Durch eine vom Haus Komi te für Mittel und Wege günstig ein berichtete Bill wird der Fabrikation von- Zündhölzern mit weißem Phas iphor wahrscheinlich ein Ende ge ’m"acht--werdeu. Nachher Bill soll eine hohe Steuer aus solche Zündil hölzer gelegt und der Jmport und Export solcher nach dem Jahre 1913 verboten werden. Es wird be hauptet, daß die Sterblichkeit unter Arbeitern, welche solche Ziindhölzer her-stellen, eine sehr große ist· Es handelt sich hierbei.um die »Esch«-— Phospher Vorlage zu deren Guns step der Deutsch-amerikanische Na tionalverein eingetreten ist. Aus chicago meldet man: Die Mörder von Frau Hattie Kaufman wurden von den Geschworenen in Richter Kerstens Gerichtshof schul« dig erklärt. Der 21 Jahre alte Geome- (,,Towhead) Nebenau, der den Michen Schuß abfeuerte, soll den Rest seines Lebens im Zucht l·-«hnuse zu Jociet zu bringen, John Staren und William Rollie Chan »nell, 23 und «18 Jahre alt, sind zu je 25 Jahren Zuchthaus ver-urteilt -wokden. Frei-. Boneham, der vier te der Mordbuben, hatte sich be kanntlich vor Beginn des Prozes sos schuldig bekannt Man mutmasth das-lichter Kersten, der ihm das Urteil sprechen wird, bei Festsetzung des Strafmaßes das über Channell und Staren gefällte Urteil sich zur Richtschnur nehmen wird. Die Er ,nm·dung der Frau Kaufman· war ein durchaus brutales Verbrechen bei dessen Beurteilung auch kein einziger mildernder Umstand in Ve tracht gezogen werden konnte. Man timszv sich wundern, daßvdie Vorüber der-Tat so gut weggekommen sind. Es scheint da ein ganz unangedrachtes Mitleid gewaltet zuhaden J JsxDee Bundesth hat in einei ccckutidsikung am Freitag die Be g der Ernennung Mahlen Muttfs zum Richter des Ober Hundessekichts die er bereits voll- I zogen hatte, wieder zurückgehaltene da verschiedene schwer wiegende Ein wände gegen die Ernennung Pi ney’s gemacht wurden. Die Einwäni de kamen von Senator Culberson und begründeten sich auf gewissen chungem die Pitney äu «SUeiksällM abgegeben hat« Der Se .na,t beschloß die Sache genauer zu untersuchen Jøhn Mitchell, Vicc Präsi dent derFedemtiou os Labor, cr hielt vom Bundesoberrichter Wright die Aufforderung, sich betreffs der von ihm begangene-i Handlungen im Zusammenhang mit dem Buckdzi Stube F- Nauge Couipany Falle, »Hu entsckzuldigeih wobei der Richter dttrchbkickeu Ließ, daß ihm bei weite ren Verhandlungen Straffreiheit in Aussicht stehe. Mitchell wies- in kurzer, höflicher und entschiedener Weise das Ansiuuen zurück, indem eij sagte« daß er im Bewußtsein der JMektheit seines Tuns lieber ver ’M werden wolle, als seiue Frei szixechnng durch Umwege zu erlan M« -der 18 Jahre im Lande gewesen ist. Aus Omaha, Nebraska, wird gemeldet Eine Handvoll ungesIsp jer Diamanten im Werte von etwa 810,000 liegt irgendwo aus den Straßen Otnaha’s unter einer zwei Faß hohen Schneedecke begraben. Gi ue hohe Belohnung winkt dem ehr lichen Finder, wenn er sie dem Verlieren Narbert Hoffmann, dem Vertreters der Eichberg Jtnporting Company von New York wieder liringt. Hoffmann hatte die Steine verloren, als er mit seiner Blu stertasche Kunden besuchte. Sobald er den Verlust bemerkte, machte er sich mit einer Anzahl vertrauens wlirdiger Männer auf die Suche, doch vergebens; damals fiel reichlin Schnee und seither jeden Tag noch mehr. Hoffmann hielt die Sack-e erst geheim, aber jetzt gab er öf sentlich von dem Verlust Kunde. Ein aus den Kongreßrepisäs sentanten Garner, Bartholdt und Sharp bestehendes Subkomite des Komites fiir Beziehungen zum Aus lande hat dem Hülfsstaatssekretär Wilson einen Besuch abgestattet und ihm mitgeteilt, das genannte Komite beabsichtige, die Angelegen beit bezüglich der Ansprüche, welche die auf dieser Seite des Rio Gran de wohnenden amerikanischem Bür ger wegen des Schadens, die sie in der letzten mexikanischen Revolu tion erlitten, erhoben haben, im Hause zur Sprache zu bringen, wenn das Staatssekretariat sich nicht be eile, möglichst schnell eine Untersu chung vorzunehmen Die Herren sollen die Versicherung erhalten ha ben, daß das Staatsdepartement sich der Sache annehmen werde Wieder einmal war ein Mann. ohne Vurger zu werden« und mit seiner Gattin von einer Besuch-steife nach Deutschland zurückgekehrt ist mehrere Tage auf Ellis Island de j tiniert, bis er seine Freiheit erlang te. Mit dem Dampfer »Amerika« war der in Omaha, Neb» ansässige, Former Ernst ··Nieper mit seiner Gattin angekommen, um sich nach seinenistiindigen Wohnort zu bege ven. Er wurde von den netzten zur Beobachtung in’s Hospital ge schickt, wo er einige Tage verblied Schließlich gelangte er vor die Jn quisition, die ihm und seiner Gat« tin die Landung gestattete. Aus Milmaukee meldet man: Hans Boessl nnd Michael Scheren-, zwei Makler, welche von der deut schen Regierung wegen angeblicher Jrregularitäten inWechselsachen ver folgt werden, wurden auf Weisung des Bundesdistrikts Richters A. L. Sanborn auf freien Fuß gesetzt. eJJer Richter entschied, daß Bundes Kommissär Francis Bloodgood nicht befugt gewesen sei, ihre Ausliefe rung zu verfügen. Die Republikaner von Loui siana, die seit Jahr und Tag in unheilbarer Uneinigkeit leben, wer den zwei Delegationen nach der Na tionalkonvention schicken. Eine wird für Taft und eine für Roosevelt in dossiert sein« Bei einem Eifenbahnzusams menstosz an der Georgia Bahn in der Nähe von Social Circle sind vier Personen, alles Neger. getötet und neun verletzt worden. John C. Speaks, der Ober wildhiiter von Ohio, beantragte vor dem Ackerbaukomite des Hauses, daß Frauen, welche Reiherfedern tragen, mit Zuchihaussirase belegt werden sollen. W Neunzehn Meilen per Sekundk ohne Konflikt, Ruck oder Störung, ist die gewaltige Bewegungsschnels ligkeit unserer Erde durch den Wel tenraum. Wir staunen über das Uhrwerk der Natur-, gerade wie Die jenigen, welche Dr. King’s Neue Le benspillen nehmen. Kein Leibweh kein Unbehagen, genau von der Wir kung, welche Gesundheit und Wolbes finden bringt. 25c bei allen Apo; thekeru. Er: »Was tun die Frauen in dei )nem Klub?« Sie: »Sie reden von den Fehle-n der Männer. Was tut ihr denn ja dem deinigen?« Er: »Wir versuchen, die Fehlcx von euch Frauen zu vergessen.« ple vm Ums-es sie-use Seit dreißig Jahren hab n Tasse Pjllm als ein Segen Eines-Eis le erwiesen. Sie sind wahriich des Kranken Freund· Eine dem-m that-gehe It Wiese Kopfscherzem Dygzeevssin. agensäuke, Malo-Ja haufisivigken Und ähnliche Leåden sind Tutt’s Leder Pälian j ei- nem-me Heu-may Ausland Jlnumclsen Ist es clek clen Siicspol erreicht hat« mexilianiscbee. its-of uhuenslieclekoaw will zurücktreten flottenvoklage lieschstaqspkäsirienc Icaempt wieder gewählt Die Frage, wer der Entdecker des Südpols sei, ist gelöst. Der norwegische Polforscher Amundsen, der Erforscher der Nordwestlichen Durchfahrt, ist der Glückliche, der den Pol zuerst erreicht hat.Sein m Christiania wohnender Bruder Leun nnd die dort erscheinenden Zeis tungen haben Depeschen von Amundi sen erhalten, in denen er ihm-n mitteilt, daß er den Pol am 14. Des zember erreicht habe. Die Dei-e schen sind in Hobart auf der austra lischen Jnsel Tasmcmia aufgegeben wo Amundsen soeben mit seinem Schiff, dem berühmten »Fram«, den Nansen für seine große Nord polfahrt bauen ließ, angekommen ist« Die Depesche an seinen Bruder lautet: »Po! erreicht 14.—17. De «zenkber.« Ainurrdfert’s Bruderv brachte die Depesche sofort dem König, der gerade in Sandviken bei den Manövern war. Der König sandte nachstehende Depesche an Amundsen: »Ich danke Jhnen für Jhre Mitteilung Die Königin und »ich erlauben uns, Jhnen und allen an Bord der »Fram« die herzlich sten Glückwünsche zu ihrem Erfol-· ge, der fiir uns alle eine große Ge nugtuung ist, Fu senden.« Aehnli che Glüchtvunsch Depeschen wurden vvon vielen hervorragenden Persön lichkeiten nach Hobart geschickt. Pros. Mohn, der berühmte notwe gische Meteorologe, macht in einem Jnterview aus die wissenschaftliche Bedeutung der Amundsen’schen Er rungenschaft aufmerksam, vor allem legt er —«großes Gewicht darauf daß Anmndsen sich anscheinend» mehrere Hage am Pol aufgehalten und in Folge dessen Zeit genug ge habt- hat, wissenschaftliche Beobach tungen und Messungen zu machen« Die norwegische Bevölkerung vors allem diejenige der Hauptstadt,. nimmt großen Anteil an dem Vor kommnis und überall herrscht Freude und Genugtuung darüber, daß ein Norweger der erste geroc fen ist, der den Pol erreicht hat Im Storthing, dem norwegischen Parlament, wurde die Angelegen heit ebenfalls zur Sprache gebracht. Vor Beginn der Geschäftsverhand lunaen in der Sitzung am Freitag hielt Präsident Konow folgende An sprache: »Wir können unsere Ta gesarbeit nicht beginnen, ohne den Gefühlen der dankbaren Freude, der Bewunderung und des- Stolzes Ausdruck zu geben, mit denen uns die Nachricht erfüllt hat, daß Capt. Amundsen und feine Kameraden den Südpol erreicht unddie nor-we gisrhe Flagge dort aufgepflanzt ha ben. Wir sind stolz darauf, daß diese Männer unsere Landsleutesind und daß sie wieder einmal den Namen Norwegens mit Ruhm be deckt haben.« Das Storthing sand te dann ebenfalls Glückwünsche an Capr. Amundsen. Wie sich die Nachricht hat verbreiten können, daß Capt. Scott, der englische Süd polfahrer, den Pol erreicht habe weiss man nicht. Daß, wie es an fangs« hieß, Amundsen dies tele— graphiert habe, ist falsch, Amundsen bat in seinen Depeschen kein Wort vou Scott gesagt, Es bleibt also nur übrig anzunehmen, daß die Londoner Nachmittagszeitung, durch welche die Nachricht zuerst in UnH lauf gesetzt wurde, etwas von dems Erfolg Amundfen gehört und die-s sen Erfolg in patriotischer Begeiss sterung sofort dein englischen Land-?- s mann zugeschrieben hat. I Francisco de la Barm, der nach dem Rücktritt des Präsidentens Diaz die Regierung der mexikanis schen Republik übernahm, hat, wie aus Paris gemeldet wird, in einer llnterredung mit einem Berichteri statter erklärt, er beabsichtige sofort nach Mexiko zurückzukehren um die streitenden Parteien zu versöhnen. Jhn treibe kein persönlicher Ehrgeiz ksondern nur die Liebe zu seinem fBaterlande Er sei nicht zurückberie sen, halte es aber für die Pflicht ei nes jeden wahren Mexikaners, jetzt zurückzukehren und zur Lösung der Vermittlung beizutragen, die augen blicklich in Mexiko herrsche. General Salas, der bisherige mexikanische Kriegsminister, der vom Ministerium zurückgetreten ist, um die Leitung des Kampfe-I ge gen die Ansständischen in der Ge gend von T reon zu übernehmen, hat die Hau a t«« mit einem Its-Zuge verlassen, der Maschinen-Geschütze, Gewehre und Munition mit sich führte-. Abraham Gonza«leö, der Gouverneur von Chihuahua, hat sei-— nen Sitz in Ciudad Guerrero, 85 Meilen westlich von Chihuahua ge nommen, wohin er mit Oberst Villa nnd den der Regierung treu geblie benen Truppen gegangen ist. s-— Aus Chihuahna wird gemel det, die Vorhut der RebellensArmee sei am Freitag in zwei Zügen nach; dem Süden til-gefahren Damit hat-el der Zug der Rebellen gegen die» Hauptstadt begonnen. Der ungarucye zueinmerpransi deut, Graf KhueniHederVary, ist in Begleitung des nngarischen Mini-' sters für Landesverteidigung F. M. ,L. Hazay, in Wien eingetroffen und hat dem Kaiser-König Franz Insele seine Demission angeboten. Der Kaiser hat sievorlänfig abge wie-sen Die »Köln. Volkszeitung« v:r öffentlicht den angeblichen Text der Flottenvorlage Danach würde die Regierung den Bau von drei Schlachtschiffen und zwei Pausen krenzern verlangen. Johannes Kaempf, der Fort schrittler, ist wieder zum Präsiden ten des Reichstags erwählt worden. Aus Brüx in Böhmen kommen bedenkliche Nachrichten iiber drohen de Arbeitern-irren Die organi sierten Bergleute des ganzen nord westlichen Böhmen-Z verlangen eine Erhöhung der Löhne um nicht we niger als sünfundzwanzig Prozent Da keine Aussicht vorhanden zu sein scheint, daß die Besitzer der Kah lengrnben aus eine derartige Forde rung eingehen werden, so ist die sGesahr eines StreikiAusbruchs in unmittelbare Nähe gerückt. AustLondon meldetmam Die »Niederlage, welche Sie A. A. Ha worth bei der Wahl eines Parla ncentsmitgliedes für SädsManches ster erlitten hat und welche für die Unionisten zum sechsten Mal seit den letzten allgemeinen Wahlen ei nen in der Stichwahl errungenen Sieg bedeutet, ist der größte Schlag, der die Regierung bisher getroffen hat. Die Niederlage Haworth's wird großenteils auf die Unzufties denheit mit der Versicherungsgesetz vorlage und die amtlicheBehandluna der Kohlenkrisis zurückgesührt Die Stärke des bei der Wahl zu Tage getretenen Umschwuiigs, welcher ei ne Majorität der Radikalen von 2452 in einesMajorität der Unionis sten von 579 Stimmen verwandelte, ist für Jedermann überraschend ge kommen und wird als eine schlimme Vorbedeutung für die Regierung an gesehen. L Bei der Verlegung der Armee Voranschläge im englischen Unter haus hat Oberstleutnant John Ed ward Bernard Seely, der Unter ftaatssekretär im Kriegsan mitge teilt, daß die Fliegerschule, die auf dem großen englischen Manöverseld Salisbury Plain errichtet werden soll, für die Ausbildung von Sol daten, Seeleuten und Civilpersonen bestimmt ist. 180 Offiziere sollen im Jahre die Schule durchmachen Erst sollen sie auf ihre eigenen Kosten fliean lernen und, wenn sie dann ihr Pilotenzeugnis vorweisen, 8375 für die entstandenen Auslagen Ver gütet erhalten. Die Regierung, sag te der Redner, habe 131 Aeroplaae gekauft. .——-,Pariser Zeitungen enthalten die Meldung, daß ein Abbruch der Marokko Verhandlungen zwischen Frankreich nnd Spanien dicht bevor steht, falls Spanien nicht eine ver iölmlichere Haltung zeigt. Es iit dies die zweite Stockung der Ves handlnnaen zwischen Spanien und Frankreich Vor ungefähr Monats seist wurde durch Vermittelung Etmlands ein Ausweg aus den da-» uials sich auftiirmenden Schwierig keiten gefunden. Auch diesmal hof sen die Franzosen auf englische Hülfe Kluge raueu halten immer eine- lascheDr.Richters PainsExpeller im Hause. Ein zuverlässiges Ein reibemittel bei allen rheumatischen Schmerzen, Erkältungeu, Verstan chungen usw. 25 und 50c in Apo theken Nur echt mit Anker. P. Ad· Richtsc- C Go und Rad-Mast, Pflug-W l 215 Post-l Streut. Nov York. new-most Mir-. Alles in modernfter Weise ein sgerichtet. Oelbrennende Loko motiven. 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R. sahnbsss Ankunft No. 7—Vom Norden 10.00«vorm No. 9—-—Vom Norden. .10.45 abends Abfabrt No,. 8——Nach dem Norden. .7·30 vorm No. 6——Nach dem Norden..8.00 abends —-—s Das Programm für den Be such des Kaisers Wilhelm in der Schweiz ist nunmehr endgültig fest gesetzt Der Kaiser wird am dritten nnd vierten September den Manös vern des dritten schweizerischen Ar nieekorps, welches aus der fünften und sechsten Division besteht, zins schen Sankt Grillen und Wil beiwoh nen und in Zürich iibernachten Dann wird in Bern ein Bankett im Berner Hof stattfinden Hierauf wird sich der Kaiser nach Jnterlas ken begeben, um das Oberlcmd zu besuchen Die Riickfahrt ist für den siebenten September in Aussicht ge nonnnen. Bei dem Zusammenstoß eines Passagierzuges der kanadischen Pa cific Bahn mit einem Frachtzugc, zwischen Ottawa und Hull im Staa te Ontorio, sind fünf Personen ge tötet und elf verleht worden. Jäg- ØXZKWM s. MAX-W F «.ZW W Wy- WJXZW M zÆÄZØZHHJØz JWM MAX-ZW M killlilJlJEllTscliER Win sEGEL-TASS: Vespfekx Bist-sur Galassia-I Anliunii m Mission Stiman fIttmksutt März 7. .1912 März 28. .1912 April 6. .1912 Mittekknd April 4. .1912 April 25. .191. Mai 4. .1912 ins-unnat- Mai 2. .1912 Mai 23..1912 30..1912s. fChemnih Mai 30. .1912 Juni 20. .1912iM Juni 29. .1912 iFrenksnrt Juni 27. .1912 Juli 18. 1912 Juli 27. UND-»F sind-innerer Juli 25. .1912 Aug. 15. .1912 Ang. 24. Ists-; fFrapksnki IAug 22. .191—2 Sept. 12. .i912 Seines 21.·191"I fWiftekind Sept. 4. .1912 Sept. 25. .1912 Okt. 5...191Js««,. wann-ver Sept. 19..1912 Okt. 10..1912 Okt. 19..191I,23 sBremen-Galveston via Philadelphia. Besiege: Ist-Ists—cALVcsToI-erensbezehlnns. weite Winter Rate, bis zum 1. Au uåust 1912 867 sc weite Sommer Rate, nach dem 1. ugust 1912 ACW lvei e Kinder von 1 bis 12 Jahre, .die Hälfte obiger M weite Kinder unter einem Jahr TO wischendeckx Erwachsene, Zoäages 836. 50, Kopssteuer 84 00, Tote-l ZEIT Epan Kinder 1-—12 Jahre, age 818 Zö, Kopfsteuer 84. 00, Total 822 WH Kinder unter 1 Jahr, Pa ages n50, Kopfsteuer 84 00, Toial s CHOfo Passagr. cALVSSTcI mich. BIENEN Ka üte, Winter Rate, bis zum 30 April 1912 HIRSCH Ka üte, Sommer Rate, vom 30. April bis zum 30 Juni .00js": Ka üte, Kinder von 1 bis 12 Jahre, die Hälfte obiger M-; Kaiüte, Kinder unter 1 Jahr Zwi endeck, Erwachsene ALLE-, endeck, Kinder von 1 bis 12 Jahre LIM ndeck, Kinder unter lsghr 2.50.,; Wegen sonstiger Information wende man sich an MI- soc-l'- Geiz mail-Unent, Galvestriy Texas, oder an die nachstehende-I F. Rennert, Win. V. Dielm ann, E. McClanahanG M.,Byninn Sen Ali-; tonio, TgaN Clemens ö- Faust und Knoke s- Giband, Neu I Texas; Stahl, Gouzales, Texas, und Bohn Brothers, Instin, M .f stracks-, P. c. Its-sogen U. A- III-II Präsident Vier- nPråsident Seh n EEE EEEEEIE EEEEEE E EEEEEE EE (Abkürzung: s. A. M. s. Co’ Grdßtes u. reithhaltigftcs Lager von Mai-hinkt Dampf- und Mann-works- Anstalt-m Anfertigung aller Arten von Maschinen( Malchknetp Bsparaturem q"." Maloge out Antrage u skielliche Aufträge werden prompt ausgeführt u «O »O O. .O »O »O «O »O »O «O O .O -O 044044044044044044044LQ4M Der Frühling naht. Leichtekes Schuhzeng wird bald nötig sein. Alle Bedürfnisse an Schuhzeug, leichterem und schwerem, allen Jahreszeiten «und Witterungs Verhältnissen angemessen, können am Ve. sten befriedigt werden im cINDEnELLÄZ 207 ALAMO PLAZA. soc-. one-emsig usw- e.as-isssasi. W komd-asia, w. L M; Präsident l. Bin-Präs. 2. BieesPräs. Seh-. M. 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W Unser Bundessenat hat die mjt die Regierungen von England und Frankreich vereinbarten Arbitra tionsverträge bestätigt Bis zum letzten Augenblick hing ihr Schick sal noch in der Schwebe und die Be stätigung ist auch nur erfolgt, nach dem der Senat an den Verträgen weitgehende Veränderungen vorge nommen hat. Die Regierung hatte allerdings frühe-r erklärt, sie würde "solche’— Veränderungen nicht anneh menv und« die Verträge lieber zu rückziehen, als sich eine derartige Unwandlung gefallen lassen, aber sie hat sich doch eines Besseren bes sonnen und gegen das Vorgehen des Senats keinen Protest erhoben. Ob sich aber die eninsche und dick frankösische Regiersmg mit diesen Veränderungen zufrieden geben und die Verträge in der neuen Form steif-nehmen- toerden, ist noch frag i Die vorgenommenen Veränderun gen sind tief eingreifender Art. Jn erster Linie hat man die Bestim mung gestrichen, daß eine aus An gehörigen beider Vertragsmächte be— stehende hohe Kommission darüber zu entscheiden habe, ob ein Streit fall sich zur Arbitration eigne oder nicht. Statt dessen entscheidet flir uns der Senat diese Frage, und für England resp. Frankreich auch eine zur Regierung gehörende Kör perschaft oder Person. Die Frage der Arbitration unterliegt also ebenso wie jetzt einer vollständig einseitigen Entscheidung Wenn eine der Vertragsmächte einen Fall nicht zur Aribitration bringen will, so ist die andere Macht nicht im Stande, sie dazu zu zwingen oder irgend einen Druck auf sie auszu üben, um sie zu einer Aenderung ihrer Ansicht zu bewegen. Ferner hat man den Verträgen eine Be stimmung beigefügt, durch die ver-. jchiedene Streitfälle von vornehers ein als nicht arbitrationsfähig be zeichnet werden. Erstens soll die Einwanderungsftage nichts in den Bereich der Arbitration fallen. Wen-F die« Ver. Staaten englischen oder französischen Staatsangehörigen der Zutritt »Hu ihrem Lande verweigert-, so -.sollen- England oder Frankreich kein Recht haben, sdie Sache dem Arbitrationsgericht zu üben-eisen. Ebenso soll dies nicht der Fall sein-, wenn die einzelnen Staatsbehörden in unserm Lande Angehörigen der genannten Nationen nicht gestat ten wollen, die öffentlich-en Schu »len««und Erziehungsanstalten zu be-, suchen. Diese Bestimmungen sind jenen die Staatsangehörikgen Eng lands und Frankreichs nicht kaute-. sischer Rasse gerichtet, besonders ge gen die Indien Zweitens sollenFras- gen, bei denen es sich um Territos riaibesis handelt Und um angebli che Geldforderungen an die Einzel staaten oder den Bund, nicht einem Arbitrationstribunal überwiesen svekden Die letztere Bestimmung« bezieht sich auf Schulden, weichc gewisse Südstaaten gemacht und nachher nicht bezahlt haben und es ist eigentlich nicht sehr anständig, »diese Gaunerei durch die Aufnah me einer derartigen Bestimmung in den Vertrag decken zu wollen. Schließlich sollen auch noch alle «·«Streitfragen, die aus der Verfol gung unserer Monrae Doktrin Politik entstanden, nicht zur Arbi tration gebracht werden. «Es sind also tatsächlich beinahe alle Fälle von der Arbitration ausgeschlossen, in denen es wirklich zu einem Meinsttj zwischen Tuns nnd, den sVer tragsmächten kommen könnte. Jn. diesem Augenblick wenigstens ist« kein Streitfall, außer den hier genann-« ten nnd von der Arbitrotion auss geschlossenen, denkbar, der zu ei nen solchen Konfliktsiihren ,könnte.. Die ganze mit Pauken und Trom peten angekiindete Arbitrationspos liiik ist also richtig zu einer Farre geworden, wie einsichtige Leute non vorneherein erwartet haben. Nur mußte man befürchten man würde dies in den Verträgen selbst nicht zum Ausdruck bringen, diese vielmehr in der alten, ernst zu neb menden Form bestehen lassen und sie dann später einfach misachtcn oder umgehen Denn durchgeführt kann eine solche Arbitrationspolitik aus die Dauer nicht werden, es müßte denn zwischen den beiden ver tragschließenden Mächten ein fesses enges politisches nnd kommerziels les Bündnis bestehen. Man kann sich also nur freuen, daß der Se nat die Verträge unschädlich ge macht hat, denn hätte man sie in der alten Form bestehen lassen, so hätten sie bei der Unmöglichkeit, sie durchzuführen viel Unheil nn richten können· Jetzt sind sie un gefährlich Jhre Wirkung beschränkt sich jetzt aus eine gewisse freund schaftliche Annäherung an England nnd Frnnkreich und eine osfene Be stätigung der guten Beziehungen zwischen uns und jenen Mächten. Diese letzte Wirkung üben sie ans, daran ist nicht zu zweifeln, wie sie ein jeder derartiger Vertrag, sei er noch so wesenlos, ausüben muß Deshalb weil sie eine solche Wir kung ausübe und weil ihnen jede Macht, gefährlich zu werden, genom men ist, müssen wir Deutsch Amerikaner auch darauf hin arbei ten, daß jetzt ein solcher Vertrag auch mit Deutschland zu Stande komme. Denn wir dürfen nicht dulden, daß man unser Verhältnis zu Deutschland für weniger gut hal te, als daß zu England und Frank reich ————-..0·«———-——« Die Eieruot nnd die hohen Preise Da klagt das ganze Land über die teuren Zeiten und einer macht den andern dafiir Verantwortlich: der Farmer deutet auf den Zwi schenhändler, der Zinischenhändler auf den Former, der Großhändler auf den Kleinhändler und umge kehrt, und der Kunde deutet aus alle zusammen, bis man sich aus dem Durcheinander gar nicht mehr her-· aus-winden kann und dann» kommt das Schätzungsamt, so mans auch Censusanct nennt, nnd wartetj uns mit einigen iiberraschenden Zahlen aus dem Welthandel auf, daß uns die Augen aufs und über gehen. Es heißt, wir haben nicht Eier genug im iLande, daher kommt der ungewöhnlich hohe Preis. Schuld ist niemand, höchstens die Hühner-! Jawoll Die Eieransfuhr ans den Vereinigten Staaten überstieg im letzten Jahre alle bisher dagewese nen Höchstleistungen Dreizehn und einviertel Millionen Dutzend Eier im Werte von zweiunddreiviertel Millionen Dollar Wanderten im Jahre 1911 in’s Ausland Das geht ganz bedeutend über die lith herige Höchstgrenze die im Jahre 1907 erreicht wurde mit achtundeins viertel Millionen Dutzend im Wert-. von einunddreiviertel -Millioneu Dollars. Außerdem wurden noch nach Hawaii und Portorico etwa 1-50,000 Dahend geschickt. Da gin gen sie hin ung wir mußten hier unerschwingliche reife zahlen und jdielfach auf dieses gesunde Nah rungsmittel verzichten. Denn de EEinfuhr war weit davon entfernt, den Ausfall auch nur annähernd zu decken. Nicht einmal eine einzige ganze Million Dutzend kamen herein im Werte von 8130,000. Ange sichts dieser klotzigen Zahlen klingt doch die« Behauptung der Groß hiindler, die geringe Zahl der Eier sei schuld an den hohen Preisen, wie ein Hohn. Und das ist es auch, ja es ist mehr als das, es ist eine ice che Beleidigung des ganzen Vol kes. Jetzt wissen wir, wo die Eier hinkam-um« ·und nun ergreife man Maseegeln dagegen und verschone uns mitdem weiteren Untersu chunngin Früher lag die Sache umgekehrt: die Einst-he über-stieg die Anssnhr um ein- deträchtlichess und das hielt die Preise in vernünftigen Gren sen. fanden achtziger Jahren be trug die Einsuhr 15 bis- 16 Mil ."Iionen Duhend während die Anss —«fuhr- es nicht« höher Ehrachte als seine Viertelmillion Dutzend. Dein Inkrafttreten des Zollgefetzes von 1890 folgte auf dem Fuße der Rückschlag Jn 1890 stand die««Eins «snhrs noch »auf 15 Millionen Du« Lend, zwei Jahre später wies sie nur .4 Millionen Dutzend anf. Und. dann ging's adwärts;- 1334 in 1894, knapp 1 Million in 1896, eine ·-Viettelmillion in 1899, und in der Gegend blieb es bis 1910, wo schon detT"T·«Eiermangel einsetzte und die Einsicht sauf 800,000 stieg, aber in 1911 doch nicht eine volle Million set-reichte Die Aus-fuhr machte den umge -kehrten Weg von 80,000 Dutzend Ein 1880 auf ,380,000 Dutzend in 1890, 114 -Million in »1897, sechs Millionen Dutend in .1900, 7 Mil lionen in 1907, bis wir es im lee ten Jahre glücklich auf 1314 Millio nen Dutzend im Werte von sQ-, 700,000 gebracht haben. Großartig ist dabei die Entschuldigung die für diese hohe sAusfuhr" angesichts der Not im· eigenen Lande vorgebracht! wird. Essai-as eiu Zeichen dafükJ daß auchin andern Ländern grosI sze Eier-not herrsche und infolgedcs i sen hohe Preise zu erzielen Mem-« So? Und wo bleiben wir? W Ru- ein Vrmsicbiuim das ist-das aistihtende Bremescbtniins seht aus die Unterschrift von R. W« Grabe. n der gan en Welt ehe-main um Erkä tunc iu 1 aq sit hei en. Löc. j W Sammlung der Geschäfts-Ins tetefsein Präsident Tast hat den Anstoß gegeben zur Bildung einer alle Ge schäft-s Interessen des Landes ver tretenden Zusammenschließung der im Lande tätigen Handels- und Ge werbe Verbände, der zahlreichen Handels- und Gewerbekanunern, welche seit Jahren existieren und in ihrem Wirkungskreise Handel und Gewerbe Tätigkeit gefördert ha ben. Die Tätigkeit des ältesten die ser Verbände, der Handelskakns mer des Staates New York, welche in ihren Anfängen noch in die Ko lonialzeit zurückceicht, wird von je dem New Yorker anerkannt Aber es fehlte bisher an einem hat-me nischen Zusammenwirken dieser Kör pekschastein welche sicherlich m An betracht der bedeutenden Interessen welche sie vertreten auf die Bun I FVV jlcleTräumej Reroöse sfrauen gesund gemacht »Ich war so schwach und nervös, ich konnte kaum auf meinen Füßen stehn,« schreibt Frau Dora Stauffer, Wilh, Va» »noch das Lärmen mei ner eigenen Kinder ertragen. So manche Nacht lag ich schlaslos oder hatte solch wilde Träume. Jch nahm stark ab und wurde sehr schwach. Innerhalb einer Woche, nachdem ich angefangen hatte, Cardni zu ge brauchen, waren meine Schmerzen geringer, und nach drei Wochen fühlte ich mich wie eine andere Frau. Jch halte es für meine Pflicht, allen lei denden Frauen Cardui zu empfehlen.« Cardui ist eine reine Kräuter-Medizin, hat wirkliche Heilkraft und, J ob Sie alt oder jung, kann Jhnen nicht schaden. Es hat sich herausgestellt, daß Cardui schwachen, nervösen Frauen neue Kraft verleiht und ihnen zu bliihender Gesundheit ver-hilft Cardui kaum-wird auch Jhnen helfen. Jn den 50 Jahren seines Gebrauches haben Tausende von Frauen uns von den durch ihn empfangenen Wuhlthaten berichtet. Die Beliebt heit und der Verkauf keiner Medizin kann sich so steigern wie die Car dui’s, wenn die Medizin nichtwirklich gut ist. Zweifeln Sie, daß Cardui Jhnen helfen kann? Machen Sie einen Versuch. Ein Versuch kann nichts schaden, und mag Sie gesund machen. Kaufen Sie eine Flasche noch heute in der nächsten Apothekel Nimm Cardui des Gesetzgebung und Regelung des Geschäfts bedeutenden Einfluß ausüben könnten. Der Kongreß setzt sich zu drei Fünftel aus Anwälten zufammen, d. h. aus Leuten, wel chen in der Regel für die Bedürf nisse des Handels und der Gew.-r be Tätigkeit das erforderliche Sech nerständnis abgeht. Auf der ande ren Seite lassen es diese großen Verbände an Rührigkeit fehlen, wenn große wirtschaftliche Fragen von lebeuswichtiger Bedeutung für die Allgemeinheit vor dem Kongreß schweben, um ihre Ansichten zur Geltung zu bringen Nur wenn, wiealle vier Jahre, mn Tarif her umgeflickt wird, suchen sich diese Körperschaften Gehör zu verschaffen, bringen aber zuweist dnur örtliche Sonderrücksichten zur Geltung, oder aber sie vertreten die Interessen ganz bestimmter Handels-s oder Ge merbezmeige, welche Von TarifiGei setzgebung oder anderen Regie rungs Masiiahnien betroffen wer den könnten. Präsident Tast, der bisher so zal he an der Weisheit seiner Tarif Kommission festgehalten, ist darüber im Stillen wol anderer Ansicht ge worden, denn die Ansichten, welche seine Kommission Vertritt, stimmen keineswegs überein mit den An schauungen der zahlreichen Handels nnd Gewerbeverbände, welche in ihrer Gesammtheit das Mass- von praktischer Erfahrung besitzen, wel ches Theoretikern vom Schlage der Tarif Kommissar-e abzugeben pflegt. Es sind ini Lande etwa Tan send Handels- und Gewerbe-Kain mern tätig und an diese hat Präsi dent Taft Einladungeu ergehen lassen zur Beschickung eines Kon deuts, welcher am 15. April in Washington unter den Auspizien des Handels Departements zufammen treten und über die Bildung einer nationalen Handels- und Gewerbe Kammer beraten soll Jn anderen zivilisierten Ländern bestehen solche nationale Körpersrhaften schon seit Jahren und genießen sogar gewis fe amtliche Befugnisse Jn Verschie denen europäischen Ländern ist so gar in jüngerer Zeit der Abstoß ge geben worden zur Begründung in ternationaler Berbände, und auf ei nem Gebiete, dein der Ernte-s Sta tistik, ist sogar auf Anregung des Königs von Italien vor etlicheni Jahren schon ein internationalesi Institut geschaffen worden, in wel chem auch die Ver Staaten vertre ten sind. Wichtige Frage-n des in Itcrnationalen Handelsverkehrs, wie zum Beispiel die des Rechtsstatus O-.-«.- «--Fs This-I III-sung Hu- mit ksslsqsqks k-- »bl- Dass-b« UOOU II treide und Baumwolle, welche seit Jahren Anlaß zu Verdruß und’Rei bangen im internationalen Verkehre gegeben haben, ließensich mit Leich tigkeit und auf gerechter Grundla ge regeln, wenn in den Ver. Staa ten eine nationale Handels-Kam mer bestehen würde. Der sittliche feinfluß einer derartigen von der IsRegierung der Ver. Staaten aner !"kannten Organisation wäre ein so lsiavker. daß der Kvngreß dessen Vorschläge jederzeit beachten müß te. Der Präsident war ausnahms weise gut beraten, als er die Jnis tiative zur Gründung einer derarti-i gen Organisation ergriff und es. sollte kaum ein Zweifel daran ben schen, daß er in der Durchführung dieses- Planes die Unterstützung als iler Handels- und Gewerbe-Verban-; H de bei diesem löblichen Vorsaize isfindet, damit endlich bei dem Erlasse Jneuer Gesetze auch das Geschäftsle-( sben zu Wort kommt. f N. Y. Staatszta. ————-——-OO.-.-———s——— Eine gute Nachricht kommt von Dr. J. T. Eurtiß,« Dwight, Kau. Er schreibt: »Ich habe schlimme Fälle von Eczema bei meinen Patienten und auch an mir selbst mit Electric Bitters kuriert, der dafür besonders wirksam ist« Objgss zeigt- Was auch tausend An dere erfahren haben, daß Electric Bitters ein wirksamer Blutreiniger, ein gutes Mittel für Eczema, Aus-. schlag- Flechten und alle Gefchwiire ist. Er ftimuliert Leber, Nieren und Eingeweide, scheidet Gifte aus, be fördert Verdauung, erzeugt Kraft." Preis 50c.. Zufriedenheit garantiert von allen Apothekem Sprecht deutsch schreibt deutsch bleibt deutsch! Es ist eine leider nicht zu wider legende Tatsache, daß wir Deutsche nur zu sehr geneigt sind, andern Nationen Zugeständnisse zu machen, wenn es sich darum handelt, in größeren Massen, als Vereine etc» in die Oeffentlichkeits zu treten. Das erste, was dann entweder ganz oder teilweise geopfert wird, ist unsere deutsche Sprache. Man wendet ein, daß Einladungen und Program iue in englischer Sprache gedruckt werden müssen, weil die Mitglieder amerikanischer Abkunft, und wenn es auch nur eine Handvoll wäre, deutsch nicht lesen können; und es kommt nicht selten vor, daß aus Rücksicht auf einen kleinen Prozent satz von Mitgliedern, die der deut schen Sprache nicht mächtig sind, englische Redner auf's Programm gesetzt werden. Wird es irgend einer andern Nation auch nur im Traume ein sallen, etwas ähnliches zu tun? Wenn ein Engländer, Amerikaner Franzose oder Jtaliener sich einer deutschen Vereinigung anfchließt, so weiß er ganz genau, was er zu er warten hqt, daß nämlich in ihr deutsch gesprochen wird, und daß er keinen Anspruch darauf erheben dars, dass aus seine spezielle Spra che Rücksicht genommen wird. Er ist mit guter Absicht und Ueber-le gung Mitglied eines deutschen Vereins geworden, und er kann nur seiner Verwunderung Ausdruck ver leihen, daß er sich geirrt hat, wenn man seinetwegen den Gebrauch der deutschen Sprache einschränkt oder gänzlich einstellt Noch viel mehr zu rügen ist es aber, wenns eine rein deutsche Vereinigung, die wenige oder gar keine anderssprachige Mitglieder zählt, ihre Einladungen in engli scher Sprache erläßt, die vielleicht nicht einmal von allen verstanden wird. Jst es nun vornehmer, wenn die Einladung in englischer Spra che geschieht? Oder ist es nur Ge dankeulosigkeit, Wenn die englische für die deutsche Sprache substituiert wird? Eines ist sicher, wenn wir unsere deutsche Sprache wahren und sie uns erhalten wollen, so wird doch von uns in allererster Linie Ver langt, daß wir ihr treu bleiben, sie iiberall, wo es angeht, gebrauchen und in den Vordergrund stellen. Wer sich selbst achtet, der Wird auch gerichtet werden deshnlb sprecht deutsch schreibt deutsch Wbleibt deutsch! Jll. Staatsztg Wenn das Geld ausgeht blei ben die Sorgen zu Haus-. cle IRUsI c0. von san Ante-alo, TM West-commncesstk» liefert auf Verlangen gern alle Information und Einzelheiten über Geld Anlagen, die sie garantiert und die dem Känfer einen Reingewinn von sechs Prozent Zinsen per Jahr einbringen, die hell-jährlich zahlbar sind. Fragt für Cirknlat No. U. 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Lolcales. WM Sonntagsbetrachtnngkn. Wie unsere Leser ans einem Arti kel, den mir abgedruckt haben, wis sen, hat der Schriftsteller Cunliffe Qwen im »Metropolitan Magazine-' einen Artikel veröffentlicht in s dein er die absonderliche Behaup ;—tung aufstellt, der Beweis-amerika nische Nationalbund habe nur den Zweck, dein deutschen Kaiser eine E Beeinflussung der amerikanischen szPolitik zn ermöglichen Durch den Dentsckxgamevikanischen National bund und andere deutsch amerika nische Vereine beherrsche er das deutsch amerikanische Votum und dieses deutsch amerikanische Votum mache sich dann in der amerikani fchen Politik geltend Das« trsstx vor allem klar hervor, bei den feindlichen Plänen des Kaisers ge gen England Und bei seinen Ma chenschaften, Territorium in Süd Amerika zu erwerben Auch der Na Äonalbund sei englandsseindlicl), er Ists-Gen B. mit aller Macht gegen den Abschluß eines Arbitratioti"3 Vertrages der Ver. Staaten mit H .England; der Nationalbund werde fernet vollständig von den Alldeut schen deherrscht, die bekanntlich die feisrigsten Förderer der brajiliank schen Profette oeg Deuncyen nun-pp feiern Der Präsident des National bundes, Dr. Hexanier, sei ein be geisterter Alldeutscher. Beweis für alle diese Behauptungen sei erstens eine Aeußerung, die Prinz Heink rich, der Bruder des Kaisers-, bei seinem Aufenthalt in unserm Lande gemacht habe und dann die vielen »j- Ehrungem die der Kaiser Deutsch Amerikanerngu Teil werden lasse. Wie denn ja auch Dr. Hexainer is-» spdurch einen ,,hohen« deutschen Or den ausgezeichnet und auch bei ei nein Besuche in Deutschland vom Kaiser empfangen sei. Meine Leser kennen den Unsinn ja schon aus dem oben erwähnten Artikel, in dem die ganze Sache humoristisch behandelt und lächerlich gemacht wurde. Diese Art der Be handlung ist meiner Ansicht nach Hauch die richtige und ich würde hier an dieser Stelle gewiß nicht wie der auf die Sache zurückgekom Einen sein, wenn ich nicht kürzlich von befreundeter Seite darauf auf inerksam gemacht wäre, daß der Ar tikel ,ini ,,Metropolitan Maga zitte« auch in den Köpfen mancher iMschsAnferikaner Verwirrung an .sgerichtet habe und von ihrer Sei ie zur Agitation gegen den Natio nacbund unter den Deutschen benutzt berde Ich hätte das kaum für WITH spigehalteir Freilich die -«Deutsch. Ame-Frauen die auf diese konsusen Behauptungen des Herrn WisfesOwjen hereinfallen, lesen iuvk keine deutsch amerikanische-n Zeitungen, stehen auch wol mit den -,Deiitsch-Amerikanern und ihren Ver «einen, vor allein mit dein Deutsch «--anierikanischen Nationalbund, in kei Zier Verbindung, denn sonst müß ":steitzsi«e in der Sache besser unter W sein, als daß sie derartigen Muldigungen auch nur einen Au ck Glauben schenken könnten. len, um auch jeder Möglich Mk. einer falschen Auffassung in uns ".Leserkreise vorzubeugen, will Ich hier nach einmal aus den Arti kel des ,,Metropolitan Magazine« dannen und seinen lächerli chen Behauptungen eine ruhige ern s« fte Widerlegung zu Teil werden IiIafsewdie sie in Wirklichkeit gar JtW verdienen, -Wee das Wesen und den Zweck deutschen Nationaledes kennt M seine Tätigkeit während der seines Bestehens überblicken J uniß sich selbst sagen, daß M töricht ist, in ihm ein ge es Werkzeug der deutschen s g sehen zu wollen, das kei kk andern Zweck Ohaben soll, als ««Fördernug ihrer Pläne zu die Ies- Der deutfche Nationalbund ist einzig «und allein gegründet war und Verfolgt einzig und allein Mach die deutschen Bewohner W Staaten zu vereinigen Uihnen leichter zu machen, ih Z zu fordern und zu ".Diese Interessen sind W der deutschen Sprache »den Deutschen dieses Lan die Erhaltung deutscher Art EWI Sitte unter ihnen Miste Erhaltung deutscher Lebens nnd deutscher Lebensge Weitm Dies sucht dek Natio .—dadukch zu erreichen, daß kutschen und nicht-deutschen Ve dieses Landes den kultu Beet solcher Erhaltung be-. smatht daß er die deut "-Mhnek über ihre Mission psde Lande aus-klärt daß er II- ihnen zum Bewußtsein bringt M welchem Wert es ist« wie sie Mänan sein müssen, von einer Kulturnation wie der deut —.abzustanimen. Und daß er ih durch ihre Vereinigung die W verschafft alles mit Aussicht aus Erfolg als zu bekämpfen, was jene Er auf sozialem und politi Gebiet zu erschweren sucht M die Deutichislmerikmter in ih M Bemühungen zur Erhaltung ils ek- Sptache ihrer Art, ihrer Sit j;ilster Lebensanscheuungen und Weiten hindern und diejesiaie und politische Stei Ue M Deutschtum seine nu Wh seiner materiellen und kulturellen Bedeutung noch be anspruchen kann, nicht zur Gel tung kommen lassen will. Nur unser eigenes Interesse, nur das Interes se der Deutsch Amerikaner will der deutsche Nationalbund fördern und da dieses Interesse nach unserer Auffassung und nach der Ueberzeu gung, die wir durch die Entwicklung der Ereignisse erhalten haben, gleich bedeutend ist mit dem Jn teresse des Landes und seine-: Gefam1ntbevölkerung, so steht der Deutsch-leerikanisthe Nationalbund mit seiner Tätigkeit auf vollstän dig atnerikanisch-patxiotischem Bo den u. wir fordern einen Jeden her aus, uns das Gegenteil hiervon zu beweisen. Selbst der geriebenste Dialektiker, selbst der grimmigste Deutschenhasser wird das nicht fer tig bringen, wenn er bei der Wahr heit bleibt. Es ist richtig, der Deutsch-ameri kanische Nationalbund ist stets fiir ein gutes Einvernehmen zwischen Deutschland und den Ver. Staa ten eingetreten, er hat die Ver hetzungen und Verleumdungen be kämpft, die dieses gute Einverneh men- stören oder verhindern woll ten, er hat auch auf politischem Gebiete Masregeln und Bewegun gen bekämpft, die Deutschland und die Ver. Staaten von einander ent fernen oder -verfeinden könnten. Der. Deutsch-amerikanische National bund hat dies nur getan im Jn teresse des amerikanischen Deutsch se- A«« lum, incyl Im Unter-cu- «cuquz-1 lands, denn unsere Stellung lei- s det daru11«ter, wenn Deutschland i» und die Ver. Staaten mit einanss der ver««.indet sind, unseres k Bestrebungc.i und Bemühun- i» igen zur Erhaltung des Deutsch-l tums, zur Durchführung der großen Kulturmission, welche die Deutschen in diesem Lande haben. können nicht zur vollen Geltung kommen, wenn sich die beiden Län E der feindlich gegenüberstehen und Twenn gar die Ver. Staaten mit andern Deutschland feindlich gesinn ten Ländern darauf hinarbeiten sollten, die Machtsiellung des deut schen Reiches zu vernichten. Denn sdie Vernichtung dieser Mochtstel klung würde auch auf unsere Bei i strebungen einen starken nie derdrückenden und hemmenden Rück schlag ausüben. Und da sollten wir ruhig die Hände in den Schosz le gen und zusehen, wie man une in unsern größten Jnteressen schä digtI Das-« würde eine jämmerliche Waschlappigkeit seit-Nur eins könnte uns von diesem eingeschlagenen We ge abbringcnz wenn sich in Deutsch land, selbst eine böswillig feindseli ge Stimmung gegen Amerika be merkbar nvachte, wenn Deutsch land eine Politik« verfolgte, die dem Jntetesse unseres Landes ent- gegenstehe und die es aus eine T Vernichtung unserer Machtstellung abgesehen habe. Der Deutsch-ameri kanische Nationalbund märde sich auch dann bemühen, durch seinen· Einfluß aus die Stimmung in Deutschland und den Gang seiner Politik einzuwirken, aber hätte er damit keinen Erfolg, nie und nim: nier- würde eitszsseine Hand zu seinem Verrat an den« Ver. Staaten bieten, sondern mit seiner ganzen Gefolg schaft würde er auf» der Seite der Ver. Staaten stehen. Aber solches wird hoffentlich nie geschehen, jetzt ist wenigstens nichts von der Gefahr einer solchen Verwicklung zu bemer ken. Aufrichtig und ehrlich ist man in Deutschland bemüht, mit den Ver· Staaten iu gutem Ein vernehmen zu leben nnd man er kennt hier wie dort, daßein solches gutes Einvernehmen sowol im Jn teresse Amerik’s als auch Deutsch landss liegt, Und daß man dies stets erkenne, das ist das Bemühen des Nationalbundes. Kann man es uns unter solchen Umständen verdenken, wenn wir austreten gegen Verleuindnngen und Verhetzungen Deutschland’s, kann man· es uns zum Vorwurf mei chen, wenn wir einer Politik wie dieser Schiedsgerichtspsolitik ov iponierem die möglicher Weise die Ver. Staaten in das Lager der Fein de Deutschlands hinüber ziehen könnte, ohne Grund und Zweck und zu ihrem eigenen Nachteils Kann man- es ringsum Vorwurf machen wenn wir verlangen, daß auch mit Deutschland ein solcher Vertrag ab geschlossen werde, damit das Gleich gewicht wieder hergestellt sei? Wer uns» diesen Vorwusr machen, wer »aus unserm Vorgehen eine hochver räterische Absicht heraus-lesen will der kennt uns nicht und spricht oberflächlich oder er kennt uns und spricht mit böswilliger seindseliger Absicht. Die Tatsache-, daß hervorragende DeutschAmerikaner Orden und an dere Auszeichnungen vom deutschen Kaiser angenommen haben, will man als einen Beweis solcher hoch verriiterischen Absicht ansehen wie albern! Zahllose Franzosen, zahl lose Engländer, zahllose Spanier in diesem Lande haben Orden von der französischen, der englischen,der spanischen Regierung angenommen kein Mensch hat etwas Bedenklicheö darin gesehen. Nur bei den Deut schen will man es bedenklich fin den. Gewiß, auch in Deutschland freut man sich, daß hier eine Eini gnng der Deutschen stattfindet, denn man weiß, daß sie dann besser ihr Deutschtum erhalten, das geistige Band zwischen Deutschland und den Ausgewanderten sester knüpfen kör nen. Soll das nicht gestattet sein«-Z eUnd soll es nicht gestattet sein, wenn der deutsche Kaiser als Oberhaupt der deutschen Nation seiner Freude durch eine Auszeich nung der Führer dieser Bewegung Ausdruck giebt? Das- wäre doch der HÆepunkt lächerlicher Angst meiserei. Daß man die Deutschen in Amerika weder durch Ordenszei chen noch durch irgend letwa-I- an deres politisch mit Deutschland ver binden kann, das weiß man drü ben so gut wie wir es hier wissen. Wir sind Amerikaner und bleiben es und als solche betrachtet man uns auch in Deutschland Und das Gesasele vom Alldeutsch tum. Jmmer die falsche Auffassung "als wenn der Kaiser der Vertre ter der Alldeutschen, der Ausführei ihrer Pläne wäre. Der Kaiser hat sich oft genug in Gegensatz zu den Alldeutschen gebracht und gera de jetzt, mit seiner Stellung in der Marokko Angelegenheit-, ist er ih nen direkt entgegengetreten und hat ihre maslosen Angrisse aus halten miissen. Der deutsche Kai ser hat weder Absichten .an Süd Amerika noch aus Klein-Asien, wer die geschichtlichen Ereignisse der letz Jten Jahre kennt, muß auch die gänzliche Haltlosigkeit dieser Be hauptungen-kennen Ob Dr. Hera iner mit den Alldeutschen sympathi siert oder nicht, weiß ich nicht, aber daß er nie, auch nur im Ents ferntesten, versucht hat, den Deutsch amerikanischen Nationakbund izur Vertretung alldeutscher Tendenzen zu bewegen, das weiß ich und das weiß ein Jeder, der auch nur eine Ahnung von der Tätigkeit des Deutsch amerikanischen National bundes hat. Was sich in dem Artikel des »Eure tropolitan Magazine-« a11·sspricl)t, ist nichts weiter als der alte Deut schenhaß in neuer Form der Hals gegen das geeinigte Deutschland. u. der-Haß gegen die Deutschameriksz ner, die einig werden wollen, um ihre Stellung besser behaupten zu kön nen. Und nicht besser können wir diesen Haß bekämpfen, als durch unentwegtes Festhalten an diesem Einigungsmittel an dem Deutsch amerikanischen Nationalbund W Verlangt Männer um das Bar biergeschäft zu lernen. Eine Armee uns serer Ansgebildeten hat ihren eigenen Barbierladen und diese erwarten wieder Gehülfen von uns, da sie sonst nicht zu bekommen sind. Schreibt sogleich. Mo ler Barber Collese, 320 West-Com merce Str· W A l l e r l e i. »f- Eine sehr ruhige und vernünf tige Aeußerung unseres Kongreßre präsentanten Slayden über die niexikanischen Verhältnisse veröffent licht der »New York American«. z Slayden erklärt darin, daß, be dauernswert und traurig, wie die Zustände in Mexiko seien, weder einzelne Amerikaner noch der Kon greß etwa-s zu ihrer Abhülfe tun könnten. Wenn die Regierung dem hysterischen 1und verständnislosen Geschrei mich Jntervention folgen werde, so werde sie unser Land nur in einen Krieg mit Mexiko verwil keln, Nur aus Selbstsucht-, Furcht und Unkenntnis werde dieses Ge schrei nach Jntervention erhoben, die weitaus größte Mehrzahl der in Mexiko wohnenden Anierikaner sei aufs Entschiedenste gegen solche Jn tervention, welche sofort alle Mexi kaner vereinigen und die in Mein ko wohnenden Amerikaner in Gefahr bringen würde Bis jetzt hätten dies Fremden in Mexiko auch noch verhältnismäßig wenig zu leiden ge habt nnd den Schaden, den sie er litten, werde die mexikonische Regie rung bezahlen müssen Jm Uebri gen müßten wir immer bedenken daß mir durch unsere Nachlässig keit in«der Durchführung der Neu tralitätsgesetze und die Unzuläng lichkeit dieser Gesetze-, selbst viel Schuld an den Zuständen in Mexi ko trügen. Der Gedanke, sagt er zum Schluß, uns Mexiko angliedern zu wollen· selbst nur zeitweise, sei unsinnig. Eine solche Angliederung werde-ein großes Unglück für uns sein» Die Direktoren des »A. ej- M. College haben alle Angel-etc siir den Bau der »Meß Hall« znriickaewics sen, zsie werden Mittwoch hier in Sen Antonio sein und neue Ange bote entgegeiinehmen Die Negeriu Clara V. Patteri son, die Frau von dem Barbier Walter Patterson wurde vou ihrem Manne tot in ihrem Hause aufge funden. Sie lag auf dem Fußbo den mit einer Schußwunde in der Brust. Ein Revolvee lag neben ihr. Norbert Weigand, der Besitzer des ,,Alamo Meat Market« an der Süd-Name Straße, ist unt Bankei rott Erklärung eingekomsnen. Sei ne Passiva betragen 8498361 und seine Aktiva 85521.65
Texas. Die Revolutionäre in Chihua hua haben unsern Bundesbehörden ein Schreiben zugesandt, in dem sie behaupten, ein Bruder des Präsi denten Madero halte sich heimlich in unserm Staate auf und werbe hier Mannschasten fiir die mexikanische Regierung an. Sie protestieren ge gen eine solche Tätigkeit der Mode tistas und verlangen daß unsere Bundesbehörden ihr ein Ende ina chen Die Mitteilung ist von Gene ral Salazar unterzeichnet., Die Ve hörden haben die Botschaft sofort nach Washington gesandt. Aus Brownsville meidet eine SpezialsDepesche, der Mexikaner Garcia, der mit dem Mexikaner Margain zusammen neulich von mexikanischen Beamten aus der Brücke über den Rio Grunde ver-— haftet, nach Mexiko gebracht, später aber freigelassen wurde, habe eine beschworene Aussage gemacht, das; er und Margain sich- diesseits der Grenzlinie, also auf texanischem Ge biet, befunden hätten, als sie fest genommen wurden. Man hat die beschworene Aussage dein Gouver neur zugestellt, damit er weitere Schritte Veranlassen könne, Wir möchten uns aus diese Aussage, trotz dem sie beschworen ist, nicht allzu fest verlassen. Man irrt sich in sol chen Fällen zuweilen. Der Vaters O. B Coiiipton’s. der wegen Ermordung des Juwe liers Levytansky in Laredo zum Tode verurteilt ist, hat sich an den Gouverneur und die Begiiadigungs behörde gewandt nnd sie unter-Trä nen gebeten, die Todesstrase in Zuchthausstrase umzuwandeln Sein Sohn sei von Herzen gut, nur durch schlechte Gesellschaft verführt. Sq sehr man den alten Mann bedauern kann, so sollten sich doch die Ves gnadigungsbehörde und der Gou verneur weder durch seine Tränen noch durch sein Gerede von der Gutherzigkeit seines Sohnes zu ei ner unangebmchten Nachgiebigkeit bewegen lassen. Compton hat ein abscheuliches brutales Verbrechenbei gangen, es ist kein ersichtlicher Grund vorhanden, warum manMils de gegen ihn walten. lassen solle. Jn Friedrichsbnrg starb Frau Arthur Striegler, seit vielen Jah ren eine Vewohnerin jener Stadt. -·———-——..O Au Mütter nnd Jedermann. Jhr könnt Brtcklen’s Arnica Salbe anwenden, Um Kinder von Eczema, Ausschlag, Schiirfnngen und Schwä ren zu heilen, sowie die häufigen Verletzungen——-Schnitt- und Brand wunden, Quetschungen etc., mit per sekter Sicherheit Nichts heilt so schnell. Für alle Geschwüre und Wunden giebt es nichts Besseres. 25c bei allen Apothekern. Senior uncl sinnen sRoman Von Hanns v- Zo beltitz. tFoitsetznngJ »Ganz recht sprechen wir nicht mehr davont« Beide kehrten darauf zu ihren Pulten zurück. Der alte Herr zog eins der Schubfächer nach dem an deren auf, er krarnte in ihnen her um, probierte ein halbes Dutzend Federn und schimpfte auf die Un ordnung, die Schäfer in den Kon torutensilien einreißen lasse. Max konstruierte aus seinem Löschblatt Kreise; und wenn er dann den ei nen Schenkel des Zirkels in den Mittelpunkt setzte und den anderen auf der Periperie entlanglaufen ließ, dann dachte er immer nur dass eine: das ist wie die Schlange, die in den Schwanz beißt. Es hat kei nen Anfang nnd kein Ende, wozu sich wieder abmühen mit Rede und Widerrede, es ist doch zwecklos ganz zwecklosz Das, was du jedem anderen gegenüber sagen könntest, das muß dem Vater gegenüber. ja unausgesprochen bleiben! Und selbst wenn du es aussprechen wolltest, auf die Gesahhr eines vollkommenen Bruch-Z hin, es würde auch nichts ändern. Plötzlich hob der alte Herr den weißen Kopf. »Ich sagte dir gestern schon. daß ich eine recht erfreuliche Nachricht für dich hätte, mein Junge«, be gann er mit einem neuen Versuch des Eiiilenkeiis. »Wirklicht« klang es von der an dern Seite des Pultes bitter zurück. Den Vater verdroß der Ton wol aber er überwand sich. »Jamol,so gar eine sehr erfreuliche Nachricht«, wiederholte er. »Ich habe in dei ner Abwesenheit einen bedeutenden Auftrag vonseiten der Warmen-kr iualtnng erhalten s— ein großes Objekt, das uns fiir ein paar Mo nate Beschäftigung gibt.« Er er wähnte einige ausfidhrliche Details nnd schloß dann: »Du siehst, mein lieber sangen man darf die Flinte nicht in s Korn werfen Unser altes gutes Nenomrnce hat uns auch dies mal zum Sieg in der Konkurrenz verhelfen, trotzdem verschiedene un ter den Mitbewerbei n billigere Prei se gestellt hatten. Es ist eben ansb nicht immer mit den billigen Arbei ten allein getan!« Wie hätte sich Max noch yeute morgen, vor feiner Unterredung mit dem Vater, iibcr den Auftrag ge freut, der nach allem, was diefcr sagte, wirklich ungemein gewinn bringend zu werden versprach?! Jetzt hatte er um« ein trübes Lächeln und matt klang auch feine Entge,; nung: »Das ist ja fehr schön, Papa. Jch gratuliere Dir!« Der Kommerzienrat verbreitete sich noch weiter über den Auftrag und über die geschäftliche Lage im allgemeinen Der Sohn hörte nnr mit halbem Ohr zu. Als der alte Herr dann gegen elf Uhr fich erhob, um seinen gewohnten Rundgang durch die Fabrik zu« machen, griff auch er zum Hut »Kommft Du mit?« fragte disk Vater. f »Bitte, entfchnldige mich heute IPCWC Jch werde wol auch Nach mittag nicht auf's Kontor kommen. EB gibt zu Haus doch noch manches zu tun.« T ,,Selbstverständlich, Max! Jch bin; ju da, bleib ruhig bei Deinem Frau chen. Das heißt, um sechs essen wir da kommt Jhr doch?« »Ju, Papa!« Sie schüttelten sich die Hände, und dann ging Max noch vor dem Va ter. Der sah ihm nach und lächel te: »Er brummt! Hätte ich wahr scheinlich auch getan. Na, das- wird auch Vorübergehen, wenn er erst ein sieht, daß der Alte doch recht hobe!« Draußen im Hauptkontor aber schlug Bogumil Ferne die Angens gen Himmel und flüsterte seinem; Nebenmann zu: »So also sieht ein« junger Ehemann aus-, der gestern von der Hochzeitsreise zurückgekom men ist? Die Welt wird schlechter mit jedem Tag v Da hatte Stettin schon mit seinen Luchsaugen erspäht, daß sein jun ger Freund wieder einmal nicht bei der Sache war, und rief hinüber: ,,Wann sind Sie denn endlich mi: dem Brief an C. F. Gauting fer tig, Ferno?« »Gleich, Herr Sturm!« antworte te Vogumil laut, und leise nur er gänzte er den melancholischen Satz: wer weiß, wie das noch werden magi« v s-- k zucux Ouuuigucr qur husug use Treppe hinunter geeilt. Unten ver langsamte sich fein Schritt. Jn ihm arbeiteten die Erfahrungen der letz ten Stunden nach, und immer wieder fragte er sich:- »Was soll nun werden? Was soll nun werden?« ohne doch eine Antwort zu finden Es regnete leicht, und die Inst war schwer nnd trübe. Auf der Straße lag tiefer Schmutz, unter je dem Baum ein zusammengekehrter Haufen von abgefallenen Blättern. Gran in Grau flossen in der neblis gen Ferne die Hänferzeilen in ein ander. «Herbftwetterl« Max zog den Ha velick fester umdie Schultern. Es fröstelte ihn wieder wie schon ob«n« im Kontor. Das also ist die Heimatl« Und es überkam ihn der Gedanke-. »Wenn Du Dich doch mit Deinem Frauchen gleich wieder auf die Bahn setzen könntest! Wozu sich denn hier ärgern und abmühen? Unten in JtaLien war’s so schön und so fonnig in unseren Herzen! Und hier hier Als er die teppichbelegten Stu fen zu seiner Wohnung hinaufge stiegen war und die Entreetür auf geschlossen hatte, hörte e·r zuerst die Stimme der Mutter. Also Mama war in aller Frühe schon hinüber gekommen? »Nein, Kindchen, da laß mich nur sorgen. Siehst -Dn, so hat das Max immer gern gehabt; hierdass Schreibzeug Und da die Schwefel hölzer· Das kleine Pult für seine Mappen und Zeiclnnncgen, das muß hier, neben dein Schreibtisch, zur Hand stehen. So nicht wahr?« Und nun hörte er einen herzlichen, schallenden Kuß. Er fand beide Frauen drinnen in seinem Arbeitszimmer vor dem Schreibtisch Sie hatten sich zärt lich umfaßt und bemerkten sein Ein treten zuerst gar nicht. Aber als er sich dann mit einem: »Verzeiht, ich bin auch dal« räusperte, flog Mag da aus ihn zu, und als er sie an sich driickte, vergaß er auf einen An genblick all’ die trüben Gedanken. Das war doch die rechte Heimat hier! Und über diese Schwelle soll-; ten ihm die Sorgen und aller ge schäftlicher Aerger nicht kommeni i CFortsevnng soan s Art-griff aufs Leben zutiicknewiesen. »Vor fünf Jahren erklärten zwei Aerzte, ich hätte nur noch zwei Jahre zu leben.« So erzählte Stillman Green, Malchite, Col. »Sie behaup teten, ich würde an Schwindsuclst sterben. Jch mußte also ein gutes Mittel haben und versuchte Dr. Mag-s New Discovery. Jch tat gut daran, denn ich akbeite heute und das Mittel hat dem Grab ein Opfer entrissen.« EZ ist unsinnig, an Hu sten, Erkältungen, Hals- und Luni genkrankheiten zu leiden, Macht die sicherste Kur. Preis 50c und st.00. Probeflafche frei in allen Apotheke-n Das Dracheuwappen. Schwiegermutter: »Haben Sie während Jhres Aufenthaltes in Chi na zuweilen anli an mich gedacht?« Schwiegersohn: «Jedes1nal, wenn ich das chinesische Wappen erblickte.«« W ,,Lone Star« als Medizin. Freund, Du darfst dlrnm nicht verzagen! Weil jetzt etwas schwach dein Kind! Komm-, laß Dir ein Mittel sagen, Das solch’ Leiden heilt geschwind. Sieh, wie stand in erster Blüte, Unser einziges Töchterlein; War sie zart, doch ninnnermiide, Recht des Hauses Sonnenschein. Rpsig, waren ihre Wangen; Leicht nnd fröhlich stets ihr Sinn; Doch auf einmal, sah mit Bangen, Ich den Frohsinn schwinden hin. Mutter wurden ihre Angen Und der Wangen-Rot erblich; Ja, was sollt man da gebrauche-il So befragt ich ernstlich mich. Kann ein Arzt sie wol kurieren? Dachse ich, —Daeh da kanns mir: Nein, ich henle wir probieren, Erst einmal das L o n e S ta r B i er. lind des edlen Trankes Kräfte, Stäkiend halb ihr Blut durchziehen Die ersrischten roten Säfte, Ließen bald sie nen erbliihen. Nun, mein Freund, ietzt sei beflissen Ohne Z’aern steif von hier Laß De a Töchterlein nicht missen Eiinaee mehr das Lsne Star Dies-.l i Ja alten Apotheke-m 25 Ets. und 50 cis. b Schmerzen Im Maßen Das ist Lendenweh. Schmerzhaft aber nicht gefährlich. Reif-f Euch ein paar Mal ein mit diesem et probtem altbekaunten Hausmitte1. St. Jakobs Oel Schmerzen Verschwindet-U Es thut Euch leid, es nicht schon früher versucht zu haben Es besiegt Schmerzen. Eine öoc Flasche enthält 3 Mal IV vieI als eine 25c Flasch e. PFTÄNZER Der neue No. 105 John Deet Pflanzer auf hohen Rädern beide Räder treiben das Werk, wo früher nur ein Rad den Pflanzer trieb. Mit diesem Pflanzer kann man nach links oder rechts wendet-. Zu be sichtigen bei der WITH IMPMW X MWRE Mwa 202 Süd-Flores-Strafze, Sau Ante-sie- Texa-. Junsere Strassenhahn Ili wiecier erweitert uns rnqn kann inir ihr ieizi nie entiernrelten Gegenden rier Staili erreichen. III-entp ier vienlt mul kurze zwilchenrämne lzwilchen sen »Mir-« lelhli auf sen wenig helahrenen Linien. Reine hellere uns billigere 6elegenheii, ilie Miit kennen zu lernen als rnit eler Straßen Zahn. Traniferi auf allen Linien. San Hutonio craetion Zorns-any CIHETokMUEHquT coung j Einbezahltes Kapital MADE Aktionäre haltbar sitt weitere W,000. Betrein die Geschäfte emet Mast-Kompagnie andelt als Exekwior, Vor mund, Vertrauensmann oder Ma end-walten l If Bezahlt 42 Proz. auf Deponten J. O. Terrelh Präsident-; Nest-wer —oske, Charles Seht-einen Otto Koth ler und B. G. Bemes, ·ce-Pr Identenz W. P. Rote, Scheut-. Andere Direktoren sind: Albert Siehe-T sen» John Fest, John I Sieben-, Dr. Adolph Herzs, Ed Rand, Atlees Arzte-, Himme, Jolm W. Warnen, Vg; D. Oppen eimer, R. W. T Wink-m Alfred Duerler, M. W. Terrell, Sem- C.· Ven, M» Baumblatt. Adolph Wagne Gr ößtes Lage ruva- Tapeteu ITapeten »s« W Beste Dekorateure in der Statt E Lowe Brothers Farben EREIJ IIWMERT cMTZTTTJ-( LWW s "-F-F-i :J.»N. Brustk, Präsident Otto Mecrfcheidt, Kassierer. Ernst Steveö, Pia-Präsident Erneft L. Brown, Ass’t. Miete-. EAlamo National Bank, sAN ANTONIO, TEXA8. Kapital und Ueberfchnß 8600,000.00. Direktoren: J. N. Brolvn, G. E. Vaughon, E. Steves, J. B. Martindale, C. C. Gibbö, G. A. C. Halss, J. Courand, Otto Meerscheidt, Wm. Green, Shinet, Tex. E Fasse-Leibes und Nshunterxicht i Wir lehren Alles und Jedes, was zum Geschäft gehört. Macht Eure ei ,gcnen Kleider während des Unterrichts -443 Oft-Commerce Straße. W L Altmodifche Möbel kaqu E. Vetter-, 113 Süd-Atome Strasse. 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