Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 13, 1909
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Die Wöchentlichc Wie Presse tust Texas HEFT-EITHE Tagltche Ausgabe. SMWM f W— Nummer 8176. l Die Tätillche O frslo Pressa tust Texas G EQQ erscheint mit Ausnahme des l Sonntags uns kostet Is. 00 für d i Jahr omnmäoosütssdou te Jahrgang 44. Sau Antouio Sonnabend des 13. März 1909 Inland. libgebkochen sinkt nie diplomatische-I Be ziehungen zu Mein-agai. lutekvention möglich. Ein neues montgeheimnis in hin-ton. liege-· gest-acht Ein «Pkominentek" als Ein bkeclms abgelegt Unsere Regierung hat die diplomatischen Beziehungen mit der« centralsameritanischen Republik Ni caragua abgebrochen Der dortige Gesandte ist zurückbewer und die Führung der Geschäfte ist dem Kon sul in Managua übertragen wor den, der keinen diplomatischen Ka rakter besitzt und daher auch nicht direkt mit der Regierung verkehren kann. Die fortwährenden Unrnljen in Central-Amerika, die alle von dem Präsidenten Relatm von Nimm gua auszugehen scheinen Hund die Uuwilligkeit der Regierung bon Nico raguaz die sogenannten Einem-Au spriiche in Ordnung zu bringen, ha ben offenbar den Anlaß zu diesem Vorgehen seitens unserer Regierung gegeben. Wie in der Depesche aus Washington, welche die Nachricht bringt, behäuptet wird, hat sich nn sere Regierung vorher vollständig mit· derjenigen Mexiko’-:- Verstän digt »und beabsichtigen die beiden Regierungen energisch einzugreifen und Ruhe und Ordnung in Mittel Amerika wieder herzustellen Eis handelt sich hauptsächlich um den Streit zwischen Nicaragua und Sau Salvador· Beide Länder sollen un mittelbar vor dem Kriege stehen und es steht zu befrüchten, daß Hon duras und Guatemala mit in den Fonflikt hineingezogen werden wür en. Aus Dayton, Ohio, wird schon wieder von einem Mordgeheiinnis gemeldet Jn dem Kanal unterhalb der Apple Str. Brücke, hatman die halb verweste Leiche einer gut get-lei deten Frau gesunden, die ungefähr dreißig Jahre alt war. Der Körper muß mindestens einen Monat im Wasser gelegen haben. Jn der Gegend von Eises-» Miss» hat man einen Neger gelyiccht, der einen Pflanzer namens Smith geschossen und so schwer verwundet hatte, daß er wahrscheinlich ster ben wird, jedenfalls aber, wenn er wirklich wieder hergestellt werden sollte, blind werden wird. Jn Galena, Kansas-, wurde ein dort wohnender Kaufmann namens Harry Devis, der früher einer der angesehensten Bürger der Stadt war und dessen Familie sehr wolhabcnd ist, dabei abgefaßt, wie er den Geld schrank in der Miners’ State Bank aussprengte Der türksiche Generalkonsui in New York, Mundji Bey, wehrt sich energisch gegen die Graftanklagen, welche verschiedene Tausende Von tür kischen Untertanen gegen ihn beim Botschaster ihres Landes in Washing ton« vorbrachten. Er erklärt, daß die Petition mit den Anklagen von einigen Persönlichen Feinden ons-L Ums-, usw sent ways-ev Moll illl Uck ganzen Sache sei. Er kenne die Na men von fünf oder sechs dieser Fein de, und werde dieselben dem Bot schafter oder seinem Vertreter mit teilen, sowie von dieser Seite ir gend ein Schritt geschehen sei. Falls der Botschafter von den gegen ihn erhabenen Anklagen keine Notiz neh me, werde er sich an die Behörden in Konstantinopel wenden. Es sei eine Lüge, zu behaupten, daß im Konsulat zu hohe Gebhüren für Pin se erhoben werden, außerdem sei gar keine Gelegenheit für irgendwel chen Gruft, durch den Griechen, So rier und Armenier auf dem .3.’o«-1 sulbureau her-eingelegt werden könn ten. —-Aus Pittsburg in Pennsylva nien meldet man: Das Exekutiv Konnte des nationalen Kegler-Ksan gresses nominierte die gegenwärtigen Beamten für das nächste Jahr. Der Ort, an dem der nächste Kongreß stattfinden soll, ist noch nicht bestimmt worden. Es werden im Ganzen 562 Preise zum Gesammtwert von 821,831 zur Verteilung gelangen Die 5 Mann-Teams sollen 76 Prei se erhaltenx der erste beläust sich auf 8700, die übrigen rangieren von 8250 bis 311825 Die 2 Mai-n Teams werden 160 Preise erhalten, der höchste 8430, der niedriqfte sitt Für Einzel-Ziegeln sind 309 Preiss ausgesetzt Der höchste erhält 8200, der niedrigste sä· Außerdem ist noch ein Preis von 8840 für den Gewin ner in allen »Events« ausgesetzt Die beiden Riesen-Schlacht schiffe, deren Bau der Kongreß soeben angeordnet hat, sollen die Namen Arkansas nnd Wyoming erhalten. Bei einem Feuer in Spannu burg, S C» wurden fünf Feuer-— wehrleute und ein Student verletzt. W Es rettetc ilnn sein Bein. »Alle dachten, ich würde mein Bein verlieren«, schreibt »J. A. Swensou in Watertown, Wis. »Zehn Jahre Eczema, das 15 Aerzte nicht heilen konnten, hatten mich bettlägerig ge macht. Dann heilte mich Bucklenss Arnica Salbe dauernd und gründ lich.« Unfehlbar für Haut-Ans schlag, Eczerna, Salzfluß, Geschwüre, Fieber, Brandwunden, Verbrühuip gen, Schnittwunden und Hiimorrhoii den. 25c bei allen Apothekern. T c x a s« Die Kommissäre von Caldwell County haben auf den 24. April eine Abstimmung darüber angesetzt, ob das County Bunds zum Betrage von 850,000 ausgeben soll oder nicht. Für das Geld sollen Landstraßen ge baut werden. W. F. Eaknes in San Mar cos wurde, als» er vor der Funk ni. sujeu ecpuujcre stunk-, uutu Dujulgc getroffen. Er brach zusammen und starb nach wenigen Minuten. Als Walter Grisfin in Center Point in eine Zisterne hinabgelasfen wurde, riß der Strick und der Mann stürzte hinunter. Er wurde so schwer verletzt; daß er zwei Stutt oen später starb. Ueberall im Staate scheint es geregnet zu haben. Jn einigen Ge genden ist der Regen nur leicht gewe sen, es ist aber gute Aussicht auf mehr vorhanden Hier in Sau Au touio sind mehrere schöne Schauer gefallen. Der Regen war überall hoch willkommen Jm Mantis-Gefängnis zu Gal uestou hat sich ein gewisser Joseph JE· McMasters, der bis vor Kurzem noch Superiutendeut des Galvestoncr Redemption Home war, mit eine-u Rasirmesser eine Wunde am Halse beiaebracht und auch die Pul-»I s adern an udeu Handgelenk«-n geöffnet wund sustu ucll OuylklctuctIUUUUKIUI noch rechtzeitig genug, um erfolgreich ärztliche Hülfe anwenden zu können, wahrscheinlich wird er leben bleiben McMasters war auf die Anklage ei nes jungen Mädchens, einer Infol sen des-. Redemption Home, verbastet worden. s-— F. S. Caldwell, ein »Bmkei man« der Aransas Paß Bahn, der in Yoaknm wohnhaft ist, fiel in Shi ner von einem Bahnwagen zwischen die Räder und wurde sofort getötet Bis jetzt ist es nicht gerun gen, eine Spur des Angreifers zu finden, der neulich in der Nähe von McKinney die Lehrerin Minnie Tur ner .überfallen und niedergeschlagen hat. Man ist nach sorgfältiger Un tersuchung von der Jdee abgekoms men, daß es sich um einen durcb Neger verübten Raubansall handelt, sondern glaubt jetzt, dasz man es hier mit einem Racheakt zu tun hat« Frl. Turner hat nämlich kürzlich ein paar Schüler durchgeprügelt, wo rüber sich einige Gemeindeglieder sehr entrüstet haben und es wäre sehr wol möglich, daß diese Entrü ftung zu jenem lieberfall geführt Hätte-. Daß von den Schulkindern ir gend Jemand daran beteiligt gewe sen wäre, scheint ausgeschlossen zu sein. W Agenten gesucht Jn sechs Monaten s- h; J N mit-»O n- ,»,-4 L Eisftikiifs IIIfeXZJEoßTFFESYLFfT »Tai-· ZEIT letten-Komibuation. Verdient Jht eben so viel? Werdet ein Davis-Agent. Ar beitet echs Stunden per Tag und Ihr könnt 200 per Monat verdienen. Keine Erfahrung notwendi? Schreibt heute. Davis Soap Worts, 85 Carroll Avenue, Chikago, Jll. —--—0.0-— Dass Wetter weist, wie eine Depesche aus Deutschland meldet, fortgesetzt abnorme Erscheinungen auf. Jn den Ostsee-Gebieten sind durch Eisstauungen die Küsten blut kiekt. Der Verkehr mit Skandinavien hat infoer dessen eingestellt werden müssen. Wie in Tirol und Stein mark, ist auch im Harz und Erz-, gebirge durch Lawinen manches Un heil angerichtet worden Neue ac waltige Schneefälle habte vielfaka al le AkksebiiidIIIIxi unterbrochen Ein starker Sehnt-. Schützen Sie den Körper gegen Krank heit durch Tutt’S-Pillen, ein absolutes Fellmittel für Kopfschmerzen, Tyipep Ia, Malatia, Hattleibigkeit und ähnli che Leiden zDas Triebe-ad des Lebend-« De. Tutt: Jhre Leber Pillen sind das Triebrad des Lebens-. Jch werde stets dem Zufall dankbar fein, welcher mir dieselben zu meiner Kenntniß brachte. J.-«Faik1eigh, Platte Ccumm Cor. eures Leber eng-me gsiusland W Ein Gefecht Zwischen schifer lpieakaguas ums san Salvacloks. Stolz-via krank. franenstimmreeht in Mine male Verluste cles Blocks. Bewilligungen füt- ciie engl. 7lotte. Aus der Hauptstadt Mexiko kommt die Nachricht, es habe zwi schen den- Schiffen Nicaragucks und Sau Salvador’s ein Zusammenftosz stattgefunden. Drei Kanonenboote Nicaragua’s hätten ein Kanonenboot Sau Salvador’s angegriffen, letzte rem sei es aber gelungen, das eine der gegnerischen Boote kampfunfähig zu machen und zu entkommen. ni--«m escuv Or. spuerbourg wlro ge meldet, der Premierminifter Stola pin sei an der Jnfluenza erkrankt und sein Zustand errege große Be sorg11is. Jn Dänemark haben zum er sten Mal Stadtwahlen stattgefun den, an denen Frauen aktiven Anteil genommen haben, fowol als Kandi daten wie auch als Stimmgeber. Ue ber das Resultat liegen zur Zeit nach keine näheren Mitteilungen vor. Die Reichstags-Stichwahl im sechsten hannoverifchen Wahlkreise Hahn-Verde» hat den Sieg des wel fischen Kandidaten v. Dannenberg über den Nationalliberalen Dr· Hei ligenftadt, Präsidenten der preußi schen Central-Genossenfchaftskaffe, er geben. Das Resultat wird auf dass lebhaftefte besprochen Es ist der zweite Verlust, welchen der Bloct innerhalb zwei Wochen erlitten hat· Der welfische Erfolg wurde nur da durch möglich, daß die Freisinnian für Dannenberg stimmten. Diese übten Rache für die kürzliche Nieder lage ihres Kandidaten Korell im ach ten hefsifchen Wahlkreise Augen-Al zey, wo der Centrumsmann Uebel mit Hülfe der Nationalliberalen ge wählt wurde. Die englische Regierung ver langt für dies Jahr fünf Millionen Dollars mehr für die Flotte als letz fpä ank III-Sm- don hin-« Mir-fan Schlachtschissen, deren Bau schon be schlossen ist, will die Regierung auch noch die Erlaubnis zum Bau von vier großen Panzerkreuzern haben. Auch sollen Versuche mit lenkbaren Luftfchiffen gemacht werden. Die Tage für das nächste Kai serwettsingen in Frankfurt a. M. sind nunmhr endgültig festgesetzt. Der Kaiser hat das ihm vorgelegte Pro gramm genehmigt. Am neunzehnten Mai wird das Begrüszuiigs-Konzert stattfinden. Die drei folgenden Tage wird dann das Wettsingen vor sich gehen, das dritte Kaiserwettsingen, welchem allgemein das lebhafteste Jn teresfe entgegengebracht wird. Nicht weniger als sechsunddreißig Vereine mit 7500 Sängern werden sich daran beteiligen. Jn dem ungarischen Städtchen Totradac war der Gastwirt gestor ben. Zur Trauerfeier hatten sich 50 Freunde des Verblichenen eingefun den, die, während sie in treuer Er innerung desselben gedachten, nach und nach zwei Fässer Schnaps aus leerten. Dies scheint aber über die, Fassungskraft der Leidtragenden ac aanaen m sein, dmm 17 hin-spitzen die Wittwe eingeschlossen, legten sich zum Schlummer nieder, um nie wie der aufzustehen, und die Uebrigen befinden sich in einem kritischen Zu stande. Endlich hat die Berliner Aka demie der Künste Richard Stransz. den Komponisten von ,,Salome« und »Elektra«, zu ihrem Mitgliede ge macht. Bekanntlich stand Strauß schon seit Jahren aus der Vorschlag-Is liste für die Akademie, aber Joseph Joachim, der im Senate der Akade mie einen großen Einfluss ausübt-z wußte die Aufnahme von Stransz zn verhindern Nach Joachitti’—:« To de bat dann die gegnerische, von Humperdinck gefiibrte Partei gesiegt Strauß ist Kapellmeister am König lichen Opernhaus in Berlin nnd bat vom König von Preußen den Titu eines Geiieralskllinsikdirektorsrs erhal— ten. Zwei dem Generalstab der deutschen Armee anaeliörende Offi ziere, Oberstlentimnt Valck nnd lHauptmann Anbert, sind vom türki schen Kriegszministerirnn engagiert morden nnd haben die Erlaubnis er halten« in die Dienste desj- Osmia-ti Der Älatnzweirige Weg. Wird täglich weniger langweilig und ermüdcnd fiir viele Bewohner von San Antoniu. Mit einem Rücken, der den zausen Tag hindurch schmerzt, Mit der beständig gestörten Nacht ruhe, Ouälenden Urinier-Schmerzen, Jst es in der Tat ein langweiliger, ermüdender Weg, Aber Doan’s Nieren Pillen machen allem Diesen ein Ende. Sie werden von den Bürgern in San Antonio endorsiert. Mrs· M. A. Woodgate, 106 Na than Straße, San Antonio, Texas-, sagt: Jch habe zwei Schachteln von Doan’S Nieren Pillen gebraucht, die ich mir von der Bexar Drug Com panl verschaffte und es macht mir Vergnügen, zu bestätigen, daß sie sich für tnich als eine große Woltat er wiesen. Sie entfernten den beständi gen Rückenschmerz, woran ich litt, ver bannten den Kopfschmerz und for rigierten alle Störungen der Nieren. ch yaoe eine feyr yoye Meinung von Doan’s Nieren Pillen und bin ihnen; dankbar für den großen Nutzen und! die Woltat die sie mir gebracht ba ben. Zum Verkauf bei allen Händlern. Preis 50 Cents Foster- Milburn Co, Vuffalo, New York, alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens Doans und nehmt keine anderen. schen Reichs zu treten. Zwanzig jün gere Offiziere werden ihnen folgen Generaloberst Freiherr v. der Goltz (Goltz- Pascha), General-Jnspektar der sechsten Armeeinspektion nnd einstmaliger Reorganisator des tür kischen Heeres, trifft in Gemeinschaft mit hoben türkischen Militärs die Auswahl. W Sehr zu bedauern. Der Gebund-Ausschuß der »Anm rican Federation of Labor« hält es gegenwärtig nicht für angebracht nnd ratsam, offen gegen »Local Option« und Prohibition aufzutreten· Das ist, schreibt der »Baltimore Cor respondent«, sehr zu bedauern. Ein Verband Von etwa zwei Millionen organisierter Arbeiter könnte durch seine Stellungnahme gegen Prohibis tion einen starken Dämpfer auf die Prol)ibitions- Bewegung setzen. Ter Exekutiv- Ansschuß ist der MAnsicht, FULL-L gegen »Local-Option« nnd Prohibi tion nicht der allgemeinen Stimmung unter den organisierten Arbei tern entsprechen würde. Mag sein; allein wo gäbe eLJ Maßnahmen und Beschlüsse, welche die einhellige Zustimmung ·von zwei sMillionen Menschen finden? Und die Prol)1!-i— tionssrage ist eine solche, die gerade für die Arbeiter hochwichtig ist, denn viele Tausend Arbeiter sind in den Brauereien und Brennereien, in den Geschäften, die mit diesen Gewerven z utun haben, Kiifereien, Flaschen fabriken nnd wie sie alle heissen, beschäftigt Und die gehören doch auch zur »Federation of Labor.« Der Arbeiter hat am schwersten nn ter den Zwangsgesetzen der Probi bitionisten zu leiden. Darum ist es unbegreiflich, daß es Herr Gompers und seine Freunde im Ausschuß nicht für ratsam halten, jetzt offen gegen Prohibitjon aufzutreten sSoll es erst dann ratsam sein, wenn Staat über Staat der Probibition verfallen ist? Wenn im Kampfe qup Uns Utcxuxuug Ullu Xlgluluull IPositionen einmal verloren sind· su. lassen sie sich schwer wieder— zurück-J erobern. Herr Gompers und seine Kollegen im Ausschuß waren schlecht beraten, »als sie erklärten, das es yzurzeit nicht ratsam sei, gegen die LProhibition aufzutreten· s CI würde mehr reiche Men Jschen geben, wenn es ebenso schwer Jwäre, Geld Auszuqebexk als ec- zu verdienen. Monate-ein« Its Nervenschwäche s C wa e nett-d e Personen, la t v n ass nnnäsloggfeit uns schlechten Zäunsemoers Up aden us lüssen, Brust-, Rücken- und Ko s s Omeezesh aaeaussalL Alma me des Oe rI und Gesicht-, Kamer Magen rücken, tub er opfung, Müdigkeit, Errdten stteen, Fee klap n, Brustbetlemmung, Arno lchtelt Un Früh nn ersahrea aus dem sanfte-usw« w e elnfach schnell uns isllls alle unuutii chen Verluste nnd andere elsen usenis jllshee Berti-tun en Heilule seh lt uns »Alle Gesunih t und Frei-sinkt wiedeeq celcmst werden kcmmu Ganz neues E Heilnetssikem Jeder sein elsner Itzt s Dieses etord tut Interesse-ne und lehr reiche du L Sze- uslaqe Umw, wel es ihou jun Im at, mm Und stun, gel ' werden sollte, ten essen Ilnsenduus von I Fentsd in Briesma en verstecklt bezogen werden on et Y Privat-Minis, Ists-T Avenue Iew satt-. It. I j Man erwähne die Freie Presse s. Texas.
NAcH —-----s—— Fort Wann uns zum-Hok an kark1111f«x1o111 12. bis IT. März mehr-ich I I l I M s Die Züge fahrt-n um ’1".20 mor gens und 7"".45 nachmittags ab. Hchlakwagon nnd GhairsØarg. J. W. Mey, P. Zs T. A Eisenbahn-zahtpkan. J. E G. N. Bahn. Ankunft-— No. 3—Vom Norden 1():30 nachm No. 5—Vom Norden. .7:00 Vorm No. 7—(Lokalzug V.Hearue. ."1(.):05 vorm No. 9—-Lokalzug v. Tnylor. .(3:«15 nachm No. 4—.Von Mexiko. .1:00 nasfnn No· 12—Lokalzug v. Laredo .6:80 vorm Abreise No. H——Nach Norden. .1 :05 naclnxi No. 6———Nach Norden 7:45 nawm No. 8——Lokalzug u. Heu-no .«7:40 vorm No. 10—-—Expres3 n. Tnylor. .4:00 vorm No. 5——Nach Mexiko 10:10 vorm No. 11 -—Lom’lzus n. Laredo 9:00 nach-m S. A. F- A. KBahik Ynkuziftk H» sw- 1-—.Vquxuu u. U. Music ist-U UMUM No. Z— ouston u. d. Küste.7:00 vorm No. 5——Küsteuftädtc. .1:35 nachin No. gis-Von .si’errville.. ..9:40 vorm No. 44——-Kcrroille, Sonntag 8:0() nachm No. 44——Nac«h errrville. .6:40 nacht-u Abfahrt-—— No. 2—-Houston u. d. Küste. 8:45 Vorm No. 4—Houston u. d. Küste. .9:10 nachm No. 6—Küstenstädte. .-2:15 nachm No. 45——Nach sscrrvillc. .4:80 nachm No. 48—-Kerrville, Sonntag. .8:30 vorm No. 43-—-Nach Kerrville.. ..7:25 vorm G» H. 63 S. A. (Haupt-Linie). Ankunft No. 9—Vom Osten 7:85 vorm No. 7——Vom Osten 6:00 nach-n No. 10——El Pa o u. Westen. .7:80 nachm Absolut-— No. 10—ElPaso U. Westen. .7:30 nach-U No. 10—Nach dem Osten. .10:80 nachm No. 8——Nach dem Osten. .11:40 vorm Victoria Division, G. H. F- S. A. Ankunft-— Nov. 302—-Cuero, Victoria, 7:80 nachm Abfahrt— No. 301—Cuero, Victorin, ..8:30 vorm M. K. 62 T. Bahn. Ankunft-— No. 3—-Vom Norden 9:15 nachm «Flyer»—Vom Norden 7:30 Vorm No. 241—Houston ekc 6:30 oorm Abfahrt-—— No. 4——Nach dem Norden· .7:30 vor-m »Flyer«——Nach dem Norden.9:00 nachm No. 244—.L)ouiton etc. .10:15 naclsm W In der Fastzznzeit Der Kameval ist jetzt vorbes, Die Zeit der lust’gen Schwänke. Und Manchem scheint daher, als sei Die Zeit ans dem Gelenke. Und dennoch spricht ein weiser Mann: »Man muß nicht immer schmausen, Es«i«ft»gefiinder, dann und wann chchccllcncc zu lMUIcU.« D’rum fafte nur, wer fafteu foll, ED wird ihm gar nicht schaden, Man full nicht immerdar wie toll Den Magen überladen. Ob er es um die Kirche tut, Ob aus Gesundheitsgründem Das ift mir gleich, ein Jeder hat Sich damit abzufinden. Auch ist ein solcher Fastentisch Mitimter gar nicht übel. Und ganz vortrefflich schmeckt ein Fisch Mit Butterfaue’ nnd Zwiebel. So läßt sich auch die Fasteuzeit Gunz wunderschön ertragen Sie fei als Ruhepunkt, geweiht Dem angeftrenqtcn Magen Jn allen Dingen Mäfzigkeit Jst immer zu empfehlen, Dann wird uns auch zu jeder Zeit Nicht die Gesundheit fehlen. Doch treibt man es darin zu weih Und will die Kraft uns finkeu, So seid in diesem Fall bereit »A! a m e V i e r« zu trinken. Ein Fläschchen »A l a m o«, das ist Von qllen guten Sachen, Das beste wol zu jeder Frist Uns frischen Mut zu machen. um trinkt nur immer ,,A l n m o«, Ob Fastenzcit, ob keine-; Dann werdet .it)r des Lebens froh! Ihr with schon, wie ich’s meine-. Frkd. Staffel, :319 Ost-Co11snnerce Straße Frifchs Sämcsrcicsn für Gar ten und Feld. Hm, Hafer-, Korn th. Medizin fiir Pferde, Kühe nnd Hühner. Juknlmtorcsn und Brutma scl)inen. ——-—-—·O.o.--———-— Dr."S. F. Herdmam Oftrowth. Alle sixmnttwiten erfolgreich behan delt. 808 Süd-PMB Etr. Alte-J Tel, 1981 --—-.-0—-O-- s----——- Gute Gctiänke nnd smrrmtc Lunch stets in Burgstallct’s Safoon und Rcftnurant, Villita Straße neben der Halle der Herinmmssöhnc. f »f- th. f-- j— Js« ss ØYZZ Æ2JØÆ JØMÄ -J.-,jz« -WF WAMÆ »Es- WAwa EN KLEMM-WA- M Meiww JMW MZNMHJZMØÆWX MMW Z ø MAX-»H (-JWM MAY-M XWW -AA-k-k--« UT OWNER-Äx« Von Galveston nach Bremcn. Dirckt mit den Dampferu des Wortldeutschen Uml. Die nächsten Segeltage sind wie folgte Tumpffchiff. Tonnen. Ver-Läßt Brcmen. Ankunft Galveston. Verläßt Gewesen Ufasset 75«:«0 18. Febr. 1909 14. März 1909. 22. März 1909. XKHIU 7500 18. März 1909 Il. April 1909. 19. April 1909. Via Baltimvre. Die Gesellschaft behält sich das Rechx vor, die fabrplanmüßige sb fahrzeit der Dampfer zu verlegen over ganz zu fistieren. g Z Z Bremeu—Gc-lvefton zweite Kajüte, Winter-Rath bis 14. Juki 1909 865.60 Bretnen—Galveston zweite Kajüte, Sommers nach 14. Juli 1909 MU sne m Euse-gewissods-—(Voraadvezahtte Zwischeadeck-Rateu). Aussage Kopfsteuer. Tot-Il Erwachsene 836 än. 84.00. 840.50. Kinder von !-—12 Juhren.........«..........18.25. 4.00. 2225. Säuglinge 1.00. 4.00. 5 00. Golvefton—Breme-n zweite Kaum-, Winzer-Rate nach 31 Aug 1909, 865410 Galveston——Bremen zweite Kajüte, Sommer nach 31. März 1909, M.00 Galvefton—Bremen chschendeck. BILM Kinder 1—12 Jahre Bläsc Kmder unter I Jahr "...8 2.00· Wegen sonstiger Information wende man sich an: ALFKSD HOLL General-ASSM. calvestcm fes-. oder an Rennert—Millette Co« Wut. B. Dienste-um E. Mccclauuahum s W. Dom-, Sau Arm-nis- Texas. Clemens F- Faust und Knoke ä Eil-aus« New Brauttfele, Texas. H. J. Grabs-m und Henry Apis- Boekne, Tet S. Stuhl, Gvndalce, Texas Hohn Bros» Aufritt-, Texas. Salveston lmmigrnnten Heim. s Empfiehlt sich allen Ein- nnd Auswanderern bestens. Unsere Aufgabe ist bin Jmmigranten init Rat Und« Tat behülflich zu sein« Perfmml und chäck wird vom Landungs Platz nach dem Heim nnd zum Bahndof f ei befördert Information betreffs Fahrkav ten, Ankunft nnd Abfahrt von Dampfe-in und Eifenhnhnzügea find frei. Mahlzeiten für Erwachsene 20 Cents. Kinder von 5 bis 12 Jahren zahlen 10 Cents. Für Nachtlager 15 Centä 7. BriiclclyslHIfHeZITszitsfii·ln·es·.Ä Ecke 21. Str. nnd Strand, Galveftom Texas. 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Die einzige täglich erschei nendc deutsche Zeitung in Texas Recht nnd Unrecht Bei dem in Naihville, Tennessee, verhandelte-n Prozeß gegen die bei den Cooper’s, die der Ermordung des früheren Vundesfenators Car mack angeklagt sind, kommen merk mürdige Ansichten zum Ausdruck. Da hat z. V· der eine Verteidiger neulich eine ganz seltsame Rede ge halten. Eine Rede, in der er ge wissermaßen nnäfiibrfe nnd zu bei-nei sen suchte, daß man einen Mann nicht schuldig finden könne, wenn er einen Zeitnngsschreiber totschläge oder erschösse, der ihn in seiner Zei tung angegriffen und heruntergeris sen habe. Ein »ungeschriebenes Ge setz« sichere seine Schuldlosigkeit, das selbe nngeschriebene Gesetz, das in den Sensationsprozessen der letzten Jahre eine so große und unheilvolle Rolle gespielt hat· Unsere Leser wissen, um was es sich bei diesem Prozeß in Nashville handelt Senator Carmack war ein bissiger Mensch, ein Mensch, dem das Angreifen ein Vergnügen machte und der seine Angriffe mit der ganzen Riicksichtslosigkeit einer leidenschaftli chen Natur ausführte Er hatte den älteren Cooper maßlos angegriffen, ein schlimmes Verhältnis war in Fol ge dessen zwischen den beiden Män nern entstanden und daraus ent wickelte sich jene Schießerei. Wir haben seinerzeit, als das häßliche Vorkommnis passierte, verschiedent lich gesagt, daß Carmack in vieler Hinsicht selbst Schuld an seinem tra gischen Ende sei und daß wir uns nicht wundern würden, wenn sein Verhalten die Geschworenen veranlas sen wiirde, das NichtsSrhuldig über die Cooper’s auszusprechen Aber die Freisprechung dieser Leute auf Grund eines ,,ungeschriebenen Gesetzes«, ge wissermaßen als ein »Recht«, zu ver langen, das stellt denn doch die gan zen Verhältnisse auf den Kopf und vermischt jede Entscheidungslinie zwi schen Recht und Unrecht. Wenn ich etwas entschuldbar und erklärlich finde, so ist das damit noch immer nicht berechtigt und vom Rechtsstand punkt aus als berechtigt aufzufassen Und doch war in der Rede dieses iVerteidigers wieder manch vernünf itiges Wort» Was er über den Miß brauch der Preßfreiheit sagte, möch ten wir Wort fiir Wort unterschrei ben. »Ihr redet immer Von der Preßfreiheit«, sagte er. »Meine Her ren, es giebt keinen Menschen aus der Welt, der fester an die Freiheit der Presse glaubt als ich, aber wenn ein Mann in seiner Stellung als Zeitungsscbreiber diese Freiheit der JPresse in Zügellosigkeit umwandelt, wenn er Sie und Jhre Familie ver leumdet nnd beschimpft, was wollen Sie dann machen? Die Staatsan waltschaft wird Ihnen sagen, daß Sie Jhre Zuflucht zu den Gerichten nehmen können. Gut, tun Sie das dann bekommen Sie ein «Judge ment« von 825,000 gegen einen Mann, der nicht so viel besitzt, wie ein Stück Tobak wert ist. Jst das Genugtuung Es liegt, wie gesagt, etwas Wah res in diesen Worten, viel Wahres sogar-, aber trotz alledem dürfen wir aus ihnen nicht die Folgerung zie hen, daß der Beleidigte nun ein fach hingehen und den Beleidiger nie derknallen dürfe· Wir mögen ein solches Vorgehen erklärlich und ent schuldbar finden, aber wir dürfen es nie als ein R e cht hinstellen, wie wir es überhaupt nie als ein Recht J hinstellen dürfen, daß irgend Jemand isich selbst zum Richter und Scharf richter über seinen Nebenmenschen machen. Aber was soll man in solchem Fall Ituue Es ist nicht Ieicht daraus ei ;ne Antwort zu geben. Drüben, in l den europäischen Ländern, tritt in einem solchen Falle das Duell in seine lYechctsetund mag man »gegen Ldas sucus sugcly qup tut-us toll-heb Ist Uclu räubermäßigen Niederschießen, wie es hier zu Lande geübt wird, doch im mer noch vorzuziehen Aber auch dem Duell wollen wir nicht das Wort reden. Seine Einführung würde un gefähr dem Versuche gleichkommen, den Teufel mit Beelzebub vertreiben zu wollen« Jn einem Lande, wie dem unsrigen, sollen und müssen Mit tel und Wege gefunden werden, uins aus andere Weise eine Lösung zu; schaffen. Diese Mittel können aber nur aus dein Boden des Rechts und Gesetzes gesunden werden und zwar des wirklichen Gesetzes-, nicht des phantastischen, ungeschriebenen, wel ches die Verteidiger konstruieren, um ihrenKlienten aus demSchlainassel zu helfen. Und um sie dort finden zu können, müssen die Gesetze so um gewandelt werden, daß sie uns auch solche Mittel bieten können· Wie haben jetzt teilweise ganz tolle Press aeseße, von einer Strenge, daß einein die Haare zu Berge stehen können. Aber von einer unsinnigen Strenge. Es ist gegen das Gesetz, einen Men schen, der einen andern umgebracht bat oder der beim Diebstahl abae1 faßt wird. einen Mörder oder einen Dieb zu nennen Aber es ist sein Vergehen einen anständigen Men schen ang« politischen Gründen her unter zu reißen und schlecht zu ma rhen, so daß kein Hund ein Stiicki Brod von ihm nehmen müsste Eine Revision unserer Preßgesetze tut überall not. Auch die Bestrafung ist eine unsinnige Gewisse Preszverge-— hen sollten unbedingt zu Kriininais verbrechen gemacht werden. Aber die Revision müßte eine vernunftgemnße sein, die Freiheit der Presse miiszxte gewährleistet bleiben, nur der Miß brauch dieser Freiheit, der mit bös-— williger Absicht betrieben wird, der sollte bestraft werden Aber dann auch scharf. Und vor allem muß das große Publikum immer mehr dahin gebracht werden, daß es an diesen Schimpf-»Es reien kein Gefallen mehr findet. Eine Erziehung der Massen sollt auch in dieser Hinsicht stattfinden Es ist schon viel besser geworden in den letzten 25 Jahren. Unsere Presse ist schon ein tüchtiges Stück aus dein Hinterwäldertum heraus-geführt wor den, aber es bleibt doch noch viel zu tun· Ein Mensch, wie Carmack hät te eigentlich in unserer Zeit eine Unmöglichkeit sein sollen. So giebt uns dieser Pozeß in Nashville manch’ Rätsel auf, giebt uns manchen Stoff zum Nachdenlcu Möge sich ein Jeder bemühen, eint lich und unbefangen eine Lösung zu finden, dann werden auch jene un glücklichen Vorkommnisse der Allge meinheit zum Nutzen gereichen» —-O-.O-—-— Nabe dem Tode in Big Band »Jahrelang hat mir ein schweres Lungenleiden große Schmerzen ver ursacht«, schreibt Frau Jda Soperiu Vig Pond, Pa» »und mehrere Ma le bin ich dem Tode nahe gewesen. Die Aerzte erklärten, ich sei unheil bar. Dr· King’s New Discovery brachte mir schnell Erleichterung und dauernde Heilung« Es verrichte Wunder bei Husten und Erkält111m, kranken Lungen, Blutsturz, Grippe, Asihma, Croup, Keuchhusten und al len Halsleiden. 50c und 81.00. Ver-— suchsflaschen frei. Garantiert von al len Apothekern. ——--.0.0.-—— Wirtschaftliche Annähcrung zwischen Deutschland und Frankreich Eine wirtschaftliche Annäherung Frankreichs an Deutschland sieht »Der Reichsbote« durch das Mai-ot kosAbkommen angebahnt Er schreibt: »Manches Anzeichen deutet darauf hin, daß sich auch im Orient eine Aera der wirtschaftlichen deutsch französischen Kooperation anbahnt. Ueber die Bagdadbahn in dieser Verbindung zu sprechen, ist noch zu früh, da in dieser Angelegenheit Paris gewisse Rücksichten auf Lon don und Petersburg nimmt. Wenn es gelingt, sich zwischen Berlin und London zu verständigen so wird mzn Zy- NDJD III-I Zu Natimsåknsixs einverstanden sein. Paris wartet auf eine solche Verständigung Die direkten handelspolitischen Be ziehungen beider Länder treten eben falls in den Gesichtskreis Die Re form des Zolltarifs steht auf dem Plan, und der Moret’sche Kommis fionsbericht läßt erkennen, daß in vielen Fällen die Bestrebungen auf Erhöhung der Einfuhrzölle gerichtet sind.- Dem widersetzen sich andere. Von einigen Erhöhungsvorschlägen würde die englische Ausfuhr nach Frankreich stark betroffen werden worüber sich in England schon Be unruhigung zeigt. Der deutsche Han del mit Frankreich entwickelt sich kräf tig, ist aber auf beiden Seiten noch der Ausdehnung fähig. Mit den Wegen zu diesem Ziele besassen sich die im letzten Jahre in Berlin und Paris geschaffenen wirtschaftlichen Komites. Von der Reform des Zoll tarifs hat der deutsche Aus-fuhr handel nach Frankreich um dessem willen nichts zu besorgen, weil bei der Reform jedenfalls auf die Vele bung der deutsch- französischen Han delsdbeziehungen Rücksicht genommen wir Ein anderes wichtiges Kapitel der wirtschaftlichen Annäherung bezieht sich auf die Anlage französischer Ka pitalien in Deutschland undan die Zulassung deutscher Wertpapiere in Frankreich. Man weiß aus den Zei tungen der letzten.Jahre, daß durch die Vermittelung der Berliner und Pariser Banken, die dabei vortreff liche Geschäfte gemacht haben, enor "me französische Kapitalien in Deutsch land vorübergehende Anlagen san den zeitweise bis zu anderthalb Milliarden Mark und daß zahl reiche deutsche Industrie-werte in Frankreich stark gekauft werden. Vor anderthalb Jahren wurde über die Ausdehnung der in Frankreich ge handelten Kategorien und über die Zulafsung deutscher Fonds an der Pariser Börse verhandelt Gewisse Erwägungen und politische Differen zen haben damals den Weg zum Er fnln verschlossen Seitdem ist mir-in san der Forträumung der Hinder jnisse gearbeitet worden. Die Theorie hat Verteidiger gefunden, wonach der französische Kapitalist und Sparer unter Umständen wol daran tut, sein Geld in deutschen Werten anzulegen·« Es giebt natürlich auch französi-l sche Stimmen, die von einer allmälisj lichen Annähernng Frankreich-Z an Deutschland nichts wissen wollen Während beim Abschluß des Ma J rokkosAbkommens fast die gesainmte französische Presse Deutschland gegen-» über herzliche Töne angeschlagen nnd sich taktvoll und freundschaftlich benommen bat, zeigte der ,,Fiaaro« den Pferdefuß. Jn diesem Blatt begrüßte nämlich Gaston Vellmette das- Abkonimen mit einein ArtiteL der folgendermaßen schloß: Wofer wir, dass die anderen Schwierigkeiten sich wie diese nach Und nach in Vernunft und Frieden zerstreuen lassen werden, bis 1sur »Folgtc meinem Rathe-« »Meine junge Schwester folgte meinem Rathe«, «fchreibt Frau Mary Hub-sum aus Eastman, Miss., »welcher war: nimm Cardni. Sie war bei mir zum Besuche und ging zur Schule, und litt in je nem Sommer ganz fürchterlich; so, eines Mot gens, veranlaßte ich sic, einige Dosen Catdui ein zunehmen, und das half ihr sofort. »Im VETWEIEUEU druhiahr war ich von FräTsITTTIJZässT"" Schmerzen gesoltert, und Ach ich war so schwach, ich wer so krank. Es war mir als würde ich sterben. Der Doktor half mir nicht, so gab ich den Doktor aus, und fing an Cardui zu nehmen. Jch glaube, die erste Dosis half mir. Jetzt erfreue ich mich besserer Gesundheit als wie seit meiner Heirath, drei Jahre zurück.« Jedes Mädchen, jede Frau braucht Cardui, um die unnatürlichen. Verhältnisse des modernen Lebens zu über-kommen, welche Unregelmä ßigkeit, Schmerz, niederziehende Gefühle,Kopfweh,Rückenschmerz und ähnliche Frauenleiden zur Folge haben. Cardui ist unschädlich, zuver lässig von wissenschaftlichem Werthe. Hat 50 Jahre Erfolg hinter sich. Ueberall zu haben I J Ordnung der furchtlmren Frage, dje,; neh, niemand vergessen kann und nnj die uns die Toten selbst erinnernI würden.« Dazu bemerer die »Verl. Neu-est Nachtt« »Es ist bezeichnend, das; dieser Res vanchernf an derselben Stelle erho ben wurde, von mo in den letzten Monaten ans den deutschen Reichs-i kanzler eine Reihe der verfidestenj Angriffe gerichtet worden ist. Last Bild der systematiscan Heiznrbejt deiis ,,Figaro« gegen den deutschen Nach bar wird damit vervollständigt.« W- Taubheit kaiin nicht vgl-eilt werden durch lokale Applikntioncn, weil sie den kranken Teil des Ohres nicht erreichen können. Es giebt nur einen Weg, die· Taubheit zu kurieren, und der ist durch konstitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch einen entzündeten nstand der! schleimigen Auskleidung der ustachiichcn s Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich entzündet, habt Jhr einen rumvektx den Ton oder unvollkommenes Gehör; und wenn sie anz geschlossen ist. erfolgt Taubheit, un wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen Zustand versetzt werden kann, wird das Gehör für immer erstört werden; neun Fälle unter ehn sin durch Katarrh verursacht, tvel er nichts als ein entzündeter Zustand der schleimigen Oberfläche ist Wir wollen einhundert Dollars für je den, durch Katarrh verursachten Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch in nehmen von »Hall’s Katarrh-Kur" heilen können. Laßt Euch umsonst Zirknlare kommen. F. J. Cheney ä- Co., Toledo. Q. Verkauft von allen Avotbekern. 75k, Hall? Familien-Willen find die besten ——-O.-—-— Neues Strafgesetzbuch Jn den Schlußtagen des 60. Kon gresses ist ein Stück Arbeit zur Fer tigstellung gelangt, an dem mehr rsls zwölf Jahre gebaut worden ist, des sen Vollendung aber noch vor weni gen Tagen ebenso weit zu liegen schien, wie kurz nach Beginn der Ar beiten. Es ist das neue Strafgesetz buch, das am 1 Januar 1910 in Kraft treten soll, wenn es inzwi schen nicht noch von dem neuen Kon gresz gewissen Aenderungen unterzo gen wird. Es handelt sich hier uin eine Kodifizierung der Strafgesetze im Bunde, wobei Unzulänglichkeiten möglichst ergänzt nnd Ungehöriakei ten möglichst ausgeschieden wurden Die Schwierigkeit hierbei war nor allem, die Gesetze so zu Vereinlseit lichem daß sie in allen Staaten wirksam sein konnten. Als der Hauptvorzug des neuen Kodex wird gerühmt, daß er die Jurisdiktion ker Bundesreaierung in bestimmter V ei se kennzeichnet nnd dadurch dem yän figen Konflikte zwischen Staats- nnd Bundes-Gerichtsbarkeit wirksam vor beugt. Es wird ferner als ein Var ma hervorgehoberk daß die Gesetzes bestimmungen so erweitertsind das-, sie den-veränderten Reit- nnd Per kehrs- und Wirtscbaftsverhiiltnissen Rechnung traaen Wirklich nene GI fetzgebnng ist darin wenig zu finden »Die einzigen Neuerungen find nie-l leicht beeiiqlich der Neanliernnq des Versnndts von alkoliolbaltiaen Bie triinken und die beziialichGebeisns baltnng von Daten, wie sie von swn nationalen statistischen Vnrean iiber den Saaten- nnd Erntestand erlanatl werden. Das Verbot iiber den Ver sandt von Alkoliolaetriinken iit non den Gemiern der Proliiliition entschie den bekämpft niordeir nseil damit der Einfnlir solcher Getränke in Probibitionsftaaten in allen Fällen ein Ende aeniaclit wes-den kann ler es sich nicht inn einen Bona- ,x-ideV er knuf nnd q« eiimidt das kieith nni einen Nersmidt nnf Grnnd ein« S iniik lichen Anstran nnd nm einen wirkli- s klam- Cvnstnssm Inn-idan I »-I»--..- —-—-—-·-«s.s.-———-— O, solche Pein! Nur guten jMujesJ Leitung« von die-; fem entfevlichcn Uebel der Hamen-yet ·den, die einen Augenblick Ruhe lassen« .und sich nicht durch das Messex ·des« Chirurgen. die Quexichkctte des Heime hüler oder die gtmgexk Salbey des. Quacksalbers vertreihen lkefzemf nt doch! noch möglich. Ess- gkcbt cm MItteL Pgss in dieser Hölle-wem 1k31febsbar MIEJ ohne den aemarierxsn sitzt-per noch welch u entkriiftenx ern Patmnelles MittelJ as Zebntmisetjdexh seme unfel1llu1rex1nd. fchmerzlofe Hetlnnriung» bewiesen hat« Tieer Misteb ,,Az1(3k(mi:;«, jmrd sur Probe von P. NeIFsmdter K Co» Bin; ZEIT New York Eim, an Jedermann kostenfrci uermndt. ——————..O-—-—— John H. Beltmy öffentlicher No tar. Grundejqentum Agent für Pemionsansprüche Zimmer 9, »St. »Es-eines Hatt-L Ost-Haufton Strafge, Beide Telepbsne 650. qsqqiqiqiasquqqqq ----IID77»,-s-7 --q—- s Um lls Will Il. m Tossoclscyraubeu Expreßi und PostiDamvfevTieuft Von New York via Minimall- und Eber-hours umä Hamburg. .Tcuischlann« 11. März «.Vt-s«s snlmnia« H. März Kaiserin Auguste Vic1.« (neu) ..2«. Msjtz Etwas k« alberne .27. Mde Mut najv Hamburg åew Imä nach Eil-Miit Inn-l u. Seins-. ,H.«.mbutu« .23. März ,,Vntavia« 13. äprsll ,’J.!cv.tks.-'.«....... ...........«’Z7. pki ·Hambutg« 11 Mai Die neuen RicfensDampfer »Amt rika« und »inserin Auguste« Bitt-tim« 22,500 Reg.Tonnen, 42,00() Brut to-Tokmen, resp. 25,000 Reg. Ton nen, 45,000 Brutto-Tonnen, ha be1s außer den luxuriöien Einrich tungen als Neuigkeiten ein Re staurant a Ia Carte (mit Zigeu ner-Kapelle), Passagier-Aufzug, Turnhalle, elektris e Bis-den Bü cher- und Blumen- l’aden, 1., 2. utnd k. Kajüte und Zwischendeck e c. e c. Hähere Auskunft erteilte MWWSsAMERlM LIM, 902 Olive Sic-, St- Louis- Its. Mteit tu Sau Umonst-: E. Icawwwov o. sog-m si I f. REMRL Music-— Amen-h W 44444 «-«««-««WWW«4-4«444s-44 «-.«.-««.4..4 .-«-.4 W CEHEEHEEHSEECCCHCHHCHEHEEEEEEEEECCHCCCHCHHHE HCHCCEHECHHCECCHC Esqu f. Unsis Galveston, Texas filialo von F. Mission Bisman. 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Jwie Ksinili Meint-cis Merm, Blasen tmd Rhemnatiss must-wende können freie Behandlung haben. Cis-reibt an untensteheude Adresse Cz ist wichtig sür den Kranken, zu wisset-, daß, wenn einige unter ihnen Opser von Esel-entrinns mus, Blasenenszündung, Nrerenteiden u. s, sind, eine sreie Behand lung hiergegen zu ha ben m, indem man an Dr, Lhnott in Cdicago schreibt, welcher die Metode einer freien Klinik anwenden indem er sostenlos Medtzin ge gen diese Beschwerden verabreicht. Es ist nie zu wüt, turiert zu wer- den auch in Ihrem eige- ngn Hält-se Andern mog e mi ingen, aber Dr. Dr· T« Fkapr mens Lynott m bekannt als erfolgreich, selbst, wo andere ehlschlagen. Ei nige der Beschwerden sind: I. Rückenschmerzen. U. Herzllopsen oder 2. Zu häufiges Verlan- Schmerzen unter gen zu urimeren. dem Herzen Z. Brennen oder Hem- 12. Schmerzen in den mutig des 11r1ns. Hüllen 4. Schmerzen od. Wund- is. Schmerzen itn Ge heit jn der Blase. ntck und Kopf. s. Vorsteherdrüsen- 14. Schmerzen oder entzündung. Wunddect in den s. Eos oder Schmerzen Nieren sm Magen. 15. Schmerzen oder 7. Allgemeine Erschlas- Geschwulst m den sung, Schwäche, Gelensen. i Schwindel. 16. Schmerzen oder C. Swmerz und Wund· Geschwulst m den dett unter den rech- Mustelw ten Rinden. 17. Schmerzen oder s. Gesszsvusst in irgend Wundheit in den einem Teile des Nerven. Mitvers- 18. Atuter oder chro 10. Verstodsung oder ntscher Rhein-ka Leberlesdetr. tiZmuLL Füllen Sie untenstehenden Coupon aug, die Nummer Ihrer Beschwerden angehend oder Drei-den einen Brief, been Fall erklärend, unter schretbt Namen und drelse recht deutlich, und endet es an Dr. Lhnott, B. 50 Ocekdental Bldg., Chikagm Jll« und Sie werden eine freie Be handlung, äkztliche Ratschläge und ein die-les illustriertes Doctorbuch ganz umsonst erhalten Tour-u ksr Ue freie Behandlung-. dr. t. staut Leu-eh B. so Oeewentat Abg-, Chicago, Jll SMVM Sie mit gest. eine freie Behand lung. Meine Beschwerden nnd Nummer-. Die Behandlung vist fis-· FREESE «ä3·eis«k·pi·k, dessen Alten Jahre ist RIIII )o"·oT«-sf«-Hsn«-»««---»»--»»« ZW. fresse-fress-«»-.·«--»««·» oft Irr-Wortsi--»«»«»·--.» SM saftrcssssrs -«»»-»---«-»s ZU Pi til k W 75 rat-u un un er o Schickt kein Geld. Wir verschiffen an die fo enden Waaren nach· Eurer Sta t, mit er Bereck igung, dieselben -an usehen und dem genten «87.58 zu za len, und wenn Sie nicht m jeder Ve iehung so sind, wie angegeben und weg äfkür Jhr Eurem Kaufmgnn 12.86 besan len müßt, könnt Jhr sie au unsere Ko sten zurücksenden. Frucht bezahlt, komm die volle Summe der Bestellung einge sandt wird. Kaufmanns- Unser d Preis. Basis. wpsd bester granulirnr Zucker 8180 .75 2 An. Soda oderunser etgcxxcc .20 10 2 Kern kürte, beste Qualität-. .20 10 1 emathsesferjn Blechbüchscn .40 20 1 Zi t en .39 C Unzen Vamlle Extrast, kein. .60 .35 4 Eimneu«E-trakt, sein 50 30 10 Sängen »Wie n l 00 w Bisnflklädnxskt)isxk·sl:wlsk sA I 1 Sbevps bkste Cyrus-naß .40 .19 5 Aassee reiner Jana u. 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Es ist augenblickijche Lip dmmgs wo alle anderen Motichlagem Bedenkt. Ich brauche keine Seiden, keine Maschine-den- leine Lügen Jchfende pupn Versuch. um zu help-sind daß was ichs-Ich wahr ist. Ihr seid der Richter und nachdem Ihr das Buch ejehen undjelesen habt. werdet »Ihr ebenso mtdusiasltich sei-, wte handem meiner Patien te-, deren euqmß Ihr gelesen üllt den unten eheuden u yaus undicksckti n heute ab. Es wohl Eure ett wett, ob Jhr meine Entdeckung beugte oder am. Freie- Jufokuthous Cum-u c. E. stock-, M Brot-is Bldg»M Wams-stich Cendeu Sie ver Post in einsachem Use-schlag Information über Ihre neue Entdeckum für same III-»K Frei. Gute Farben LIE- FIIM IMIM HERR-III M INCI- Futbena diesen Brei en ve f t w- uns die acht nach ismendreasth MM»"?· Eåääkk BMZZVMW I m e- e e a I. O s cum-. 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Middling 91X16 Cts.; Gott-I Middling 9 7X16 Cts.; Middling Fair 915X16 q»Cents: Galvcston, T.cx, 10. März Ordi 11a1n515l16 Ctåz Good Ordinary J i 1X16 Ets. Lojv Middlinq 8 Wis) :Ct—":s;. Liciddlinq 99X16 Cts.; Iood Middliuq 91)X16 Ets. Middling Fair 10 7X16 Cents New O,rleans La» 10. März. Good erinary 7-.-« Cts.; Low Mit-d ling 8 13X16 Cts.21)kiddling 91741 ETHJ Good Middliug 9 15X16 Cts.; Middlinq Fair 10 )-1(3 Ccuts Bimmwollsamen nnd dcsscn Produkte Prima Baumwollsamen-Mebl per Ton ne 82350 und 328.75. BaumwollfamewOeL roh, s4.54 und» s4.54. 1 Prima Vammvollsameu-Kuck1eu. non Tonne 824.00. Sau Antoniu, 10. März 1909 Hühuer 82.25—s4.50 per Dtzd Puter.. ..14 u. 16 Cts. per Psd Landbutter· .14 Ctsx per Pfd Eier, frisch. 14 Cts per Dtzd Korn. 75 Cts. per Buxhei Zafer.. 70 Cis per Vu lse eu .810. 00 per Ton-te Weizen. ...81 40 per Bufhrel Honig, per Pfd.. ..9——E’-4t-: algperPfd-. 4Eis Vieh-Markt Sau Antonio 10. März 1909 Ochsen PL. 75 bis 84 00 per 100 Pfd. Kühe 82 25 bis 83 .5 Ballen Und ,,Stags« 801 75 bis Ps. W. xzkwucugc upon-V uw spo.-u. milder 8275 bis 83·75. Schafe 83.00 bis s4.25. RIegen 8225 bis 82.50. Schweine s4.00 bis se.00. St. Louis 10. März 1909. Rind vieb, Texas-sieh 83.50 bis s4.50. Schweine STI4.75 bis 86.85. Frllc. Angora-Ziegen per Präd» 8 Cis be ädigt. 4 Wildschweine, groß 20 Wildskinvejna klenk 10 Wolf und Fuchs-» ....10 Wilde Katzen 10 Opossnn1s. 4 Häuten Schwere vom Lande. .1U Cis Leichte, vom Schlachter 13 Schwere Befalzenc 834 Leichte g salzene. He Gemüfc. Kartoffeln, Colorado, 8210 u. 82.:25; Tean neue 8250 per Centner. Zwiebelm ellow Donner, 82.50. Tomaten, exiko und Florida, stim und 8325 ver 6 Korb-Ernte Kohl, 83.00 per 100 Pfund. Okra 83.00 für 6 Korb-Ernte Blumenkth Texas, 253110 und DIE-U ver Crate. W Tll THE Pllsllld Thi- weokly issue ok the« Tat-m Rassen Ums III-Jus has po sitivele the list-gest oiroulation ok all German paper-s published in the state of Texas. llt is mailed to 450 post-01ktoos. and has ans extended cdculation in Mexico in the Indien Ton-in. end in Oklahoma. lt enseulates irom Galveston to Denison. from Max-shall to El Paso end ok eourse mainly m the thickly popnleted eentral end southwestern parte et the State. es also in Mexico Two tmvenhg men and our very eotxve local agents are con binaoust wichtig« new sub Seribers to the liste ln eonsIderetIon ok these keets the «Mm PLEASE weg Teue« alajms to be the hast sever tising mechum In the state ot Texas, when 1t is the obseet to reach the German reading Po puletmu An das Publikum. Die »Freie Presse für Texas-« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der NachbariRepublik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma. Ihr CirlulationsiGebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinaus nach Denjson, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Leserndas dicht vesieoette Mittel-Iean uno den Sud-' westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren Its-ihri gen Lokal-Agenten fortwährend neue Leser zu Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die »Freie Presse Für Texas-'s wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste Au zeigesMedium im Staat-· Texas. W Nicht gerade so gut, es ist das Beste. Eine Schachtel Druck-s Cnre heilt unter voller Garantie unfehlbar, un wiederruslich und absolut irgend eine Art von Hautkrankheit Sie ist auch besonders gut, irgend ein schmerzen des Jucken, ganz gleich welchen Na mens und welcher Art, prompt zu erleichtern und permanent zu heilen Eczema, Ringwurm, Flechten und alle derartige Erscheinungen werden nach einmaligem Gebrauch gehoben, mit einer Schachtel vollständig geheilt. QGcschäftsRa sc n disk I Apotheke-L i »L.one Star«-Apotheke. 315 Alamo Plain E. C· Janqkind, 519 Ost Honston Strase. P. G. Licens, »7l7 Süd-Manto Straße. W Leder- und Schuf-geschaf H Willst-M 107 WesteCommuce Straßt 4MM Putzmacherm u Putzwareti Wiss P. Schneider 214 Ost Coma«erce Straße Up Saum-. E. Thau 502 Ost-Commerce Straße. Sönel nnd kirrvkgefchinr. sieht-kamm uad Volmtatbeitem Transporv Gesellschafter-. Caktet-Mullalv Transfet Eo. Familien-Kutschen und Droschken. Bei I sorgt Umziehea und Möbel- Lager-Ins BagqaqesTransfer. T e l e v b o n 123 Dr. S. 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WIWAM Zseltes stock-ein Als-no Mk seh-onst Uebernimmt die Regelung eurovüischet Erbschaftsangeleaenheiten. wessacoETIL Rechts-Auwälte, Sau Amome Geld zu verleihen qeqen Land-Si cherheit in Sau But-mis- uno Beter Co CSO. HUITKSss, Rechts Zuwalh kin- .II-. »Ur-: wapgckswkllussvkk Mlllll Illlzso Altes Tel. NOT-Neues Tel. 922. Prüft Titel und reicht Teitamente ein. Besinne-e liemverg 84 Becken. Rechts Amen-älte 301—-305Washer-Gchäude,MainPlIza. Beide Telephone. PREDCGROOS euer Wanderung pv e z c et W o n hü u f e r. Reveäientim neu-wie englische und amerikanische Komm-gutem zimmec los, Aleme see- Seheeeee Beide Telephon 1988. Aemzelwe come- sehe-h Ecke Süd-Manto und South Straße. stets bestes fees- u. flache-seien Wbtgkies, Liqusrh Weine u. Ciqarken. IUARIIISMUS. Illusle Psilsh I ist its-s einzige 1 äg g I i c b erscheine-nie deutsche Zeitung im» Suden. Abonnemeciisstis Moll am jahr. h«-- -»-x.««.--W«WM» Das Mochenblatt der »Freie Presse für Texas-« ist 16 Seiten stark. 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FAMka Sonntagsbctrachtungcn. Augenblicklich geht ein Artikel durch die deutschen Zeitungen, der darauf aufmerksam macht, daf; es jetzt gerade 300 Jahre her ist, seit in Deutschland dce erste wirkliche Zeitung erschien. Es war dies eine Wochenschrift, die in Straßburg herausgegeben wurde und die den Titel führte: Relationz Aller Für nemmen und gedenkwürdigeu Hinu rien, so sich hin und wieder in Hoch und Nieder-Teutschland, auch in Frankreich, Italien, Schottland und England, Hifpanien, Hungern, Po len, Siebenbürgen, Wallachey, Mol daw, Türken u. s. w. Jun diejexn 1609 Jahr verlaufen und zutragen möcht. Alles auff das trewlichst, wie ich solche bekommen und zu wegen bringen mag, in Truck verfertigen will.« Die Zeitschrift erschien regel mäßig und hat wol eine Reihe von Jahren existiert. Jedenfalls war damit die regelmäßig erscheinend-c Zeitung in Deutschland eingeführt und wir können also in diesem Jahr neben den vielen andern Ju biläen auch das Jubiläum der deut »fchen Zeitung feiern. Diese Straßburger ,,Relationen« waren übrigens eine der ersten, wenn nicht die erste regelmäßig er scheinende Zeitung der neueren Zeit. Die Anfänge des Zeitungswesens liegen ja im Altertum. Jm kaiser lichen Rom wurden täglich die »New Diurna« Tägliche Geschehnisse, Tageblatt, wie wir sie nennen könn ten herausgegeben, die alle öf fentlichen Bekanntmachungen ent hielten und auch Mitteilungen übe-« interessante Ereignisse brachten. Ob diese »Acta Diurna«, die natürlich geschrieben, nicht gedruckt waren auch Privatpersonen ins Haus ge liefert wurden, wie es heute ge: schieht, kann ich im Augenblick nicht sagen, jedenfalls aber wurde seoe Nummer öffentlich angeschlagen, so daß jeder sie lesen konnte. Aelter noch als die »Acta Diurna« der Rö mer ist die ,,King- Pau« Haupt stadt-Zeitung der Cl)inesen, die nun seit zweitausend Jahren er scheint, die ähnlich, so wie jene amt liche Bekanntmachungen enthält, öf fentlich angeschlagen, aber auch durch Abschriften und Druck Verbreitet wird Das sind die ältesten Zeitungen, die wir kennen, aber sie haben keine Wirkungen auf das moderne Zei tungswesen ausgeübt Die erstere nicht, weil mit dem Zusammenbiuch des römischen Reichs und dem da ran folgenden Völker-Durcheinander auch das Gedächtnis an sie verloren ging, die zweite nicht, weil der ber eut-Shika HEROLD-se THE-»di- e«.» Z-» übrigen Welt jegliche Wirkung in die Ferne unmöglich machte. Das moderne Zeitungswesen hat sich selbst ständig entwickelt und zwar aus der Flugschriften über wichtige Ereignisse Und allgemein bewegende Frager-» die seit dem 15. Jahrhundert ihr Er scheinen machten, aus dem Kalender wesen, das sich besonders im sechs zehnten Jahrhundert zu großer Blute erhob« und schließlich aus den schriftlichen Mitteilungen und Berich sten, welche die Regierungen einan H der« zukommen ließen, welche die Gesandten an ihre Regierungen und hervorragende Persönlichkeiten schickten nnd die auch wol Geschäfts »Unser an ihre Handelsfreunde ver sandten. Diese Publikationen haben j den Gedanken an eine in regelmäßi ger Zeiträumen erscheinende Zeitung «I·» entstehen lassen. Zuerst ist dieser Gedanke wol in England verwirk licht worden, mit der im Jahre 1606 zuerst in London erschienenen -s-«,,Weeklh News«, aber die ersten Jahr .;gänge dieser Zeitung erschienen nicht regelmäßig, «erft mit dem Jah spfre 1609 begann die regelmäßige Ausgabe Und in demselben Jahr machten die Straßburger »Relatio nen« ihr Erscheinen Also kann man es wol in Zweifel lassen, ob die Engländet oder die Deutschen die Ehre in Anspruch nehmen können. die erste regelmäßig erscheinende Zei tung erausgegeben zu haben. Die J ».ekste anzösische Zeitung, die »Ga zeite«, erschien s1631, die erste ameri s-,kanifche, der ,,Boston New-Z Letter«, im Jahre 1705. Von den Straßburger ,,Relatio nen« ist wunderbarer Weise der er ste Jahrgang erhalten, er befindet in der Heidelberger Universi tätsbibliothek Der Herausgebei war der Buchhandler Johann Caro lus. Der gute Mann eröffnete sei-! Unternehmen mit folgendem »Wortc san die Leser«, wie wir heute sagen twiirdem Großgünstiger Leser usw. Mian Kur-II Dis-c« N- -m..§«. -rs,...r.::.c.«·..« s---, sp-- Unyvp »p« uusksjyuqlsku suc abermals ein neues Jahr antrcn und sich in außfertigung der Ordi unt-ja avisa, wie nun etlich Jahr be fchehen (fo gewiß ich die haben und ommen mag) zu continuiren ver mittels Göttlichek gnaden bedacht. Wann aber bisweilen Ermta und Ungleichheiten, die so wol wegen der unbekannten Ort, als auch der Per sehnen Namen, deren authoritet Erd ämpter oder der gleichen Singiilcs riteten und Proprieteten fürfallcm, so mit unwissenbeit nicht recht ge schrieben in der Correktur auch an geregtet urfachen halben nicht zu ändern möglich. Als wolle der groß günstige Leser solche-, wir auch was in der Eyl übersehen, seinem vernünf tigen wissen, nach, unbeschwert selb sten Corrigireth Endern und Ver besseru. Angeregtex Ursach halben auch Und das bey der Nacht mit-nd gefertigtwerden muß zum besten vier sstehm aufs und mitkommen Hie mit von dem Allmächtigen Gott ein iia l-.Wi- frendenreichei Gliickseliges Nenci:i Jahr, bestiindige Gesundheit und al le WolfaluL den großgünstigen Ve ser, nach jede-:- authoritet unver dienstlich dienst: nnd Freundlich wün schend, Johann Carolu-3. lMirzlich find Proben aus dem Jn-« halt dieser ersten Zeitung mitgeteilt worden. Dag- Blatt befaßte sich mit dem Bericht Von allen möglichen Sa chen. Die erste Nachricht kommt aus Köln und lautet: »Zeituug aus Cöln, vom s. Jenner Anno 1609. Die Spanische Besatzung den Rhein hinab und der orten schreyn stark nach Gelt und wollen einmal bezahlt sein, weil sie vernommen, daß die Flotte in Spania reich einkommen und fordern die Teufchen allin ST Thonnen Gold für ihren außstand man besorgt aber, sie werden schwer lich dritthalb davon bekommen. Das würde wider ein newen aufstand ver ursachen, wie sich dann schon etlich dazu vermercken lassen und weil der anstand inner Z. tag auß und man nichts gewiß von weiterm hört, wird das Brandschätzen und Plündern wi der angehen.« Der Nachrichtendienst war anschei nend recht gut organisiert, denn aus der Zeitung ergiebt sich, daß der Herausgeber aus den Weltftädten schon regelmäßige Wochenberichte erhielt. So ist die nächste Meldung aus Köln in der zweiten Nummer der ,,Relation« vom 15. Januar da tiert. Die Zeitung war vermutlich für protestantische Leser zusammen gestellt, wie aus verschiedenen Mel dungen, in denen Siege der Evan gelischen mitgeteilt werden, hervor geht. Für die Kultur Jtalien’s in jener Zeit ist ein Teil der Nachrich ten wertvoll. So ist z. B. in Nr. 37 ans Venedig zu lesen, daß ein Kämmerer Namens Colana aus ei nem Schreibtisch seiner Herrschaft 6000 Dukaten gestohlen hat und da rauf geflohen ist. Demjenigen, der den Flüchtling einliefert, werden 2000 Kronen und wenn er auch wie der die Dukaten herbeischafft, 4000« Pfund versprochen; auch soll er »ei gen Banditen zu erlösen macht ha en·« Auch die Unfallchronik fehlte in die ser Zeitung vor 300 Jahren schon nicht ganz. Aus Erfurt wird unterm 7. Februar berichtet: Heute nach-— mittag um 3 Uhr hat sich in der Stadt Erfurt ein unerhörtes überaus großes Unglück ereignet, »was mit Augen nicht kann genug beweioet werden.« Dort hat ein Paar seine Hochzeit gehalten. Als die erbetenen Gäste fröhlich versammelt waren feien die beiden Stuben eingefallen. Dadurch warn von der Hochzeit »22 personae jämmerlich erschlagen und also bald tot, Ueberlebende ansonsten am leib zerklitsch und gschädigt. War ein jämmerlich spektakel Unter den Todten sind auch etliche Rathsherrn gewesen« Man habe die ganze Nacht gearbeitet, um alle hervorzu bringen. Der Bericht schlieszt mit der Bitte« daß der treubarmherzige Gottnns Menschen von solchen jäm merlichen Unfällen väterlich behütet« wollexx Unter all. den Nachrichten ragt aber seine ganz besonders hervor, das ist die erste Meldung von der Erfin dung des Fernrohrs durch Galilei. Diese Notiz findet sich in No. 37 und ist unterm 4. September aus Vene dig datiert. Sie lautet: »Hiesige Herrschaft hat dem Sig nor Gallileo von Florenz Professoren in der Mathematica zu Padua ein stattliche verehrung getan, »auch seine Provision um 100 Cronen jährlich gebessert, weil er durch sein embsi ges studiren ein Regel und Augen maß erfunden, durch welche man ei nerseits auff 30 Meter entlegene orte sehen kan, als were solches in der nebe, anderseits aber erschinn die an wesende noch so viel größer, als sie vor Augen sein, welche«kunst er dann Zu gemeiner Statt nützen präsentirt at.« Jene erste Zeitung hat, wie ge sagt, jahrelang existiert, wie lange, weiß ich nicht, scheint auch nicht fest gestellt zu sein. Es giebt aber noch spätere Jahrgänge von ihr, die be weisen, daß sie ein recht prosperies rendes Dasein geführt haben muß. Sechs Jahre nach dem ersten Erschei nen der Straßburger »Nelationen« begann der Buchhänder Egenolpb Emmer in Frankäirt a· M· die Her ausgabe des ,,Frankfurter Journal«, das noch heute als Tageszeitig exi stiert, 1616 erschien, ebenfalls in Frankfurt, das damals der Mittel vunkt des deutschen Bnchdrucks und Buchhandels war, die ,,Ober-Past Amtssseitungjs die iiber 150 Jah ce oenanoen yar uno dann folgten" sehr schnell andere Orte. Die »Köl nische Zeitung« muß bereits um die kwanziger Jahre des siebzehnten Jahrhunderts entstanden sein, ebenso gab es sehr früh Zeitungen in Wien, Hildesheim, Nürnberg, Augsburg, München, Hamburg und andern Or ten. Auch tägliche Zeitungen gab es schon im siebzehnten Jahrhundert in Deutschland. wenigstens erschien die »Leivziger Zeitung-' schon fünf Mal in der Woche Allmählig wurden aus den Blättern mit einfacher Neuigkeiten, auch solche, welche die Ereignisse editoriell besprachen, doch waren diese bis zum Ende des is Jahrhunderts sehr spärlich gesät-L Die politische Zerrissenheit Deutsch lands-. in dem alle paar Meilen ein anderer Despot herrschte, ließ sie nicht aufgenommen Immerhin sei der oriainellen Monatsschrist »Das graue Ungeheuer-« Von Wilh. Ludw. Weckherlin und der »Deutschen Chro nik« von Schulmrt gedacht: beide Männer haben schwer dafür biiszen müssen, daß sie unter die »Naiio« neurs« gegangen waren. Unter der Kleinstaaterei litt das deutsche Zeitungswesen unendlich« Schon der Vertrieb wurde dadurchj erschwert. Wenn man das- regelmäsziil ge Postporto oder die regelmäßige Fracht hätte bezahlen wollen, so wäre ein Versandt ja überhaupt nicht unsa lich gewesen, so mußte man dann zusehen, Privilegien zu bekommen, die freien Postbetrieb über bestimmte Gebiete und Aehnliches sicherten. Außerdem wurde die Herausgabe der Zeitung von einer Erlaubnis der Obrigkeit abhängig gemacht und da wurden die armen Zeitungsmenschen noch Noten geschuriegelt· Konzessio nen wurden vorenthalten oder ent zogen, Postbesörderungen verweigert, Geldstraer und Freiheitsstrafen er teilt, kurz ein Vergnügen war’s nicht, im Heiligen Römischen Reich deut scher Nation ein Zeitnngsherausgeber zu sein. Nur auf dem litterarischen nnd wissenschaftlichen Gebiete wurde schon im achtzehnten Jahrhundert Beden tendes geleistet. Die von Bodnier und Breitinger heraus-gegebenen »»Di-"3 cnurse der Mahler«, die ,,Brenier Veit1·äge«, die Nicolai’schen »Litte ratursBriefe« und Allgemeine Vibliothek«, der Wieland’sche »Dein scher Merkur«, der von dem Frank furter Kreise Goethes herausgege bene ,,Rheinifche Most«, die Schillei’ schen ...Soren« und ander- feist-ihm Vorziigliches und haben heftimmend auf den Gang der deutschen Littera tur gewirkt. Aber in politicis sah’s nur schwach aus« Da saßen die Hochniögenden, Hochgewaltigen, Gestrengen und son stigen Herren und paßten den Zei tungsschreibern auf die Finger, nnd wehe, wenn etwas in’s Blatt kam, das ihnen nicht behagte. Ein Mann wie der große Friedrich, der das Wort sprach ,,Gazetten dürfen nicht genirt werden« stand in dieser Hinsicht auch einzig unter seinen Standesgenossen da. Besser wurde is dann, wie gesagt, nach der franzö sischen Revolution und während der Jahre 1800 bis 1820 hob sich die deutsche politische Journalistik zur höchsten Höhe. Aber dann kam die Reaktion und es begann wieder eine Zeit schwerer Unterdrückung, bis die große Umwälzung in den sechszi ger Jahren auch hier Aenderung schaffte. Und trotz aller dieser Leiden nnd Nöten, trotz aller Unterdriickungen und Chikanen, trotz aller Hindernisse und Beschränkungen, hat sich daz deutsche Zeitungswesen in großartig ster Weise entwickelt und steht, was Promptheit, Gediegenheit und Vei-vv läßlichkeit anbetrifft, an erster Stelle Unsere amerikanischen Zeitungen mögen die deutschen an Reichhaltig keit des Stoffes übertreffen, aber sie sind lange nicht so gut redigiert, nicht« so gut arrangiert und get-sen dem Leser keine so gute Ueberiichi über die Ereignisse des Tages wie die deutschen in ihrer Beschrän kung. Und wo in der Welt hat die deutsche Zeitung nicht ein Heini ge fanden? Welche Unmasse von deut schen Zeitunan erscheint nicht him in den Ver. Staaten! Zahlreiche deutsche Zeitungen giebt’s in Cana da, in Australien, in Süd-Afrika. Mexiko, Brasilien, Argentinien, Chi le und andere südsamerikanische Staa ten haben ihre deutschen Zeitungen, in Ost-Listen erscheinen mehrere, in St. Petersburg, Moskau und Odessu existieren deutsche Zeitungen, selbst in Marokko wird seit einiger Zeit ei ne solche herausgegeben. Und das erste zarte Reis, aus dem sich dieser mächtige weitästige Baum entwickelt hat, das waren die ,,Relationen«, des Straßburger Buchhändlers Caro lus, die gerade vor dreihundert Jahren erschienen sind. Es ist doch ganz interessant, dann und wann seinen Blick zurückzuset ken auf den Anfang der Dinge und von dort ihre Entwicklung zu verfol gen. Bis jetzt können wir mit die sem Entwicklungsgang der- deutschen Presse zufrieden sein. Wie’s wol noch hundert Jahren im deutschen »Zei tungswald aussehen wird? W Tötete den Anqteiscr. Ein unerbittlicher Mörder ist AP pendicitis bei vielen Kranken. Aber Dr. King’s New Life Plls töten ihn, indem sie ihm zuvorkmmen. Sie re gen in milder Weise den Magen, die Leber und die Eingeweide mi, verhindern jene Ansamnilungen, die Appendicitis herbeiführen und heilen Verstopfung, Billiosität, Fieber, Ma laria, Kopfschmerzen und Unverdau lichkeit 25c bei allen Apotheke-In ————O..—— A l l e r l c i. Lonnie Hall, der seinerzeit sei nen Stiesvater Anderson in einem Saloon an der Nord-kares Straße --c.I--ks c -4 usw«-Heu »nur uuu ueHru Iptuzcus während der» letzten Tage stattfand. ist von der Anklage des Mordeii freigesprochen worden. Seine Ver teidigung stützte sich darauf, daß Acc derson seine Mutter schlecht behan delt und sie schließlich verlassen habe. Aus Austin wird gemeldet, Gouverneur Campbell wolle die neue Schulbill erst nächste Woche unter zeichnen. Die Lone Star Pirkle Mann facturing Company ist um Jnkorpo rierung eingekammen. Jnkorporato ren sind Hermann Brecker, Joseph Faas und A. A« Gittinger. Die International Jan-Gesell schaft von San Antonio hat einen Kontrakt für 25 Spellmans Schau stellungen unterzeichnet Dieselben sollen von besserer Qualität sein, wie sie bisher in San Antonio gezeigt wurden Perry J. Lewis ist zum Prä sidenten des Direktoren-Anssclmsie-h der südwestlichen Jrrenanstalt für die nächsten zwei Jahre nnd Dr J. N. Nichols Superintendent sijr Den selben Termin. Der neue Ausschuß,. x bestehend aus Perry J. Leniisry W E. Ring-bit Dr. L. L. Shropsl)ire. C. A, Goeth und N. O. Greisn ver sammelten sich in Lewis Office und bewertstelligte dikl Neu-Oran-Iisa tion. Jn Bezug mcf Anstellunan wirdDr. Nirholsfi freie Hand behut ten, um alle LKonflikte zu Vermeiden Uolizeichef Van Niper nnd die städtischen Detektivss bemühen sich den KriminabRetord desJ toten Beru stein und seines Begleiterss festzustel len. Sie sind überzeugt dasz der Verwundete Jinnny Mack und sicher daß der Tote Cddie Klepper ist. Jhre Pläne betreffs der drei, im Hause an der Siid-Presa Straße Verhafteteu Männer sind dadurch v·ereitelt, das; Advokaten im Korporatioils-Gericht erschienen Iiud sofortige Verhandknna forderten Man konnte dieselben nur der Vanabundnge anklaqen Man fand sie schuldig und verurteilte sie zu sö Strafe, mit dem Verspre chen, daß sie die Stadt sogleich ver lassen würden. s- dllm Freitag Morgen entdeckte Herr W, G. Scholz beim Oefer sei nes Saloons, 109 Losoya Straße-, daß in der Nacht bei ihm eingebro chen und ein Sack mit 370 in ban rem Gelde gestohlen war. Der Dieb hatte ein Loch in die Wand ge bohrt, groß aenua Inn einen Knaben oder kleinen Mann durchzulassen W—— glitt den Wooen des Lebens kann ein leckes Schifflein dem Unteraam ge nicht entgehen. Heftiae Stiirnie bleiben nicht lanae aus nnd nur der Körper kann sie überdauern, der mit rei nem Blut, voller Gesundheit dagegen ne feit ist. Vertreibt die schlimmen Isol aen dex Verdam«masstörunoen, die Ma den-, neuer- nna Unerenleidem schon nn Keime, reiniat Ener Blni Vnn Zeit ztt Zeit nnd verschafft dem Körper mit den berühmten St. Manard-Kräuter villen die nötiae Gesundheit Sie helfen stets nnd schaden dnrsi dabei nie, denn sie enthalten nnr beiltriiftige Pflanzensäb te und keine metallisrben Aehmittel inie Quecksilber oder Antimon 25 Gent-Z. Alle Apotheken Um’s Heim. Erzähluna von E r n st C lau s e n. (Fortset3ung.) Pfarrer Liebetrau und feine Frau Helene, Doras Schwester, hatten viel hin und her geredet über Liihrsen und Lilli, wie denn das Dorf seit ge stern davon sprach. CI war ein Er eignis und mußte notwendig klar besprochen werden. Ob sie nun blei ben würde oder nicht? Was das wol fiir eine wäre, nnd nun könne die Dora Plattner ja gar nicht in Hallig bostel bleiben. Auch die Geschicht-: Von der Tasse Thee im Vett, von-. seidenen llnterrock nnd vom Sammet kleid ging im Dorfe non Mund zn Mund. denn Frau Tannert hatte alles derBoteujrau erzählt, die die frischen Semrneln von Viitfeld anstrug Ans der einen Tasse Thee waren zwei Tassen Schokolade geworden, nnd aus halb neun Uhr halbzwölf Ulan und aus dem seidenen Unterrock wa ren zwei geworden, und wenn das so weiter ging, würde man morgen nur noch von einem halben Dutzend Un terröcken schwatzen. Dänhardt hatte sich Doras Ani trag an deren Schwester kurz erledigt Frau Liebetrau gab ihrer Schwester recht. Es sei unter solchen Umstän den ganz nnmöglich, daß sie in Hanni-l bostel länger bleibe, wie es denn über-; haupt unpassend gewesen sei, dass Dora die Stellung angenommen hät-? te. Das Unpassende hatte sich der Pa-! storin jetzt erst enthüllt, nnd sie ver-s gasz ganz und gar, daß sie vor vier Jahren ihrer Schwester zugeredet hatte, die Stellung in Halligbenell anzunehmen Jhr Mann stimmte ihr darin nicht zu. Er dachte über-— haupt recht frei über manche Dinge. »Ich habe den Roman von Lilli Lührsen gelesen, und es ist ein guter Roman, sagte er, »sie« hat das heran-J, die Menschen in der Großstadt richtig zu zeich.nen Eine kluge Frau muß sie doch sein, und du hätttest den Ro man lesen sollen, Helene!« »Ach, ich mag. die Frau nicht lei den« nnd deshalb will ich das lieber lassen. Jch bin danndoch Ungerecht«, meinte sie,« ,,deine Geschichten sind mir lieber!« Da lachte er iiber seine Frau, dis nie vom Persönlichen los konnte Er war ein Thüringer Bauernson aus den Werrathale, und es hatte lange gedauert, ehe er sich hier einge lebt und das Volk kennen gelernt hatte, das so ganz anders war als das in seiner Heimat, so viel ernster schweigsamer nnd schwersälliger, s» viel wortkarger, aber auch wolhalien der nnd selbstbewußter Als er das aber verstehen gelernt hatte, begann er Dorsgeschichten zn schreiben aus Viitfeld und Umgegend, nnd er fand seine Leser in Zeitungen nnd Zeit schriften, ohne das; er dabei nervöe oder Nenrasthenifer mnrde Er hatte es; innnr rikkirnn können ein Vnrb herauszugeben, das viel gelesen mur de, besonders weil Liebetran, der unter dem Namen Probst schrieb, Hu mor besaß. Kurz und mit, er konnte es nicht helfen, aber er hätte doch gar zu gern Frau Lilli Lührsen ken nen gelernt; sie gehörte ja auch zur großen Briiderschaft nun der Feder und er nun- neneigh sie in Schutz zu nehmen Er sah nach der Uhr, die zwischen den Fenstern der Wohnstube stand. Jn wenigen Minuten mußte er fort in’s Scluilhnus, wo er im Winter fiir die Bauern Ase-Abends eingerichtet hatte. Er lns nor, mass er für passend hielt, Gedichte nnd Geschichten, echte, nnte Vnnernnedirh te. die ein Bauer verstehen konnte-, nnd Vallnden von einem Will-m Dreesen, der der oft-friefisrhen til ten Geschichte seine Stoffe entnnhn Die Bjitfelder Bauern hatten sich Viel schneller nn ihren Pustor ne W -niö«l)nt als er an sie, wie der Süd dentsche Ieicht als einzelner Zusprnch nnd Wolwollen findet im Norden, weil er gerade das besitzt, was die Norddeutschen nicht haben, nämlich eine leichte Fröhlichkeit Beweglich keit nnd Bek)aglic"l)keit, die leben will nnd leben läßt, ohne jedes Ding gleich allzu ernst zu nehmen« Ja, er war ein allzeit froher, gesunder Männc, der nicht allzusehr von der Kanzel schimpfte, sondern auch die" Freiheit des Daseins in einem muti- i gen Herzen lehrte. Er ging anchx wol hier nnd da hinüber nach Maakås Gasthof, wo Samstags Abends die Bauern einen Grog tranken, und im Sommer schob er auch wol mitsamnit Liibrsen nnd Dänhardt und einigen größeren Bauern Kegel. Er hatte, das weg, von rechts in die Gasse eine Drehkugel zu schieben, daß alle· Nenne. nur so rasselten. I Seine Frau fand das Kegeln im« Grunde nicht passend, aber er berief« sich lachend ans seinen Landsmann klicartin Luther, der keine Kovfbiin-: ger leiden konnte Weshalb einj Piediger nicht ereUde an gesunderi Qiiipeiiibung haben solle 11nd.!10 da geschrieben stände in Schrift nnd i Menschenherzen2 Und weil Paslot Liebetian so war, hatten ihn die Leute gern und gaben ihm den Eh- ientitel »Unser Pastor ist en ganz gemeiner Mensch!«, was so viel hei ßen sollte wie: er ist zugänglich und leutselig Deshalb stand er sogar-i mit dem Gemeinderat auf gnteth Fuße Aber Konflikte liebte er img ganzen nicht sehr, und deshalb war l ihm die Geschichte da drüben in Hal ligbostel unangenehm s »Ja, Helene, es ist doch eigentlichj merkwürdig daß dieser Lührsen nie; etwas liest, was seine Frau geschrie-l l 1 l beu hat« »Im Gegenteil, das- verstehe ich vollkommeu«, meinte zFrau Liebe tran, »aber ich hoffe nur, sie geht bald wieder oder bleibt nun ganz indern die Gatten sich versöhnen Denke di1 mal, zwei Menschen, die Mann nnd Frau sind, unter demsel i be en Dach und doch nicht mehr Mann« Eind Fran, das ist einfach fürchtet ich.« Das fand der Pastor auch, aber noch mehr fand er es höchst interes-« fant ein guter Stoff für eine feine Novelle. Das war eigentlich eine unerhörte Anschauung der Dinge bei einem -Ptediger, und er begab sich damit in die Gesellschaft Von Spökenina die das auch nur interessant sand Liebetran hatte sehr viel Respekt vor Liihrsen, aber er liebte ihn ge rade nicht allzusehr, während seine dran m Worten einen Mann saht den man gleichhinter ihren Mann rangieren konnte so dasz der Geist liche sie oft damit neckte. Wenn nicht die schönen Jahre gewesen wären, die Jahre ihrer Ehe, in denen sie sich immer lieb hatten, nnd während deren die vier Jungens angekom men waren, von denen keiner durch den Storch gebracht wurde, so wäre »Liebetran vielleicht eifersüchtig ge iwordetr Sie war eine stattliche Frau, noch blonder und noch hö «l:er gewachsen als Dorn, und sie hätte sich eher den Finger abge schnitten, als daß sie- ihrem Mann ein zärtliche-s Wort in Gegenwart anderer gesagt hätte, aber auch gern gesehen hätte, wenn er dies getan haben würde« Aber Abends, wenn die Fensterläden zu waren und wenn sie mit Liebetrau in die Kammer ging, wo die Jungens schliefen, ei ner dicker, strammser und rosiger als der andere, dann fielen alle Sperz ren in ihrer Natur, und ihr Mann wußte, wie diese blonden, so kühl scheinenden Frauen lieben können, die so unnahbar sind. lFortsetznng folgt.) Der unheimliche Todesglanz zeigte sich in dem geröteten Gesicht und dem Körper des kleinen Sohnes von H. M. Adams in Henrietta, Psa. Seine furchtbaren Ansälle von Erze n1a, fünf Jahre lang, spotteten aller Heilmittel Die besten Aerzte erklär ten, nichts können ihn mehr retten. »Aber«, schreibt seine Mutter, »sie beu Flaschen Electric Bitters haben ihn vollständig geheilt.« Gegen Anss schlag, Eczema, Salz-Fluß, Wunden, alle Blut-Krankheiten nnd Rheinw tismus ist Electric Vitters das beste DeunntteL Nur Duc, Garantien von allen Apothekern WW— Jllusionen sind die Seifenbla sen mit denen die erwachsenen Kin der spielen.
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