Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 27, 1908
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DI- Wiss-entneh llnd so Presse fast MS X »ich-. «t;;3d;«stM-ttwsch si ON szoostikdssssaha l -«—M——— Die Täqliche Preis Presse suec Tean T erscheint mit Ausnahme des z l? EVEN I E Sonntags und kostet 88.00 für d-- Jahr over Axt-o für s Monate. Tagltche Ausgabe. Jahrgang 44. Sau Antoicio Dienstag den 27 Oktober 1908 Nummer 8053 iiasiiopuiiliiiaaisciii staats- iickoi Präsidentscliaits Eieictoken N V. Dittlingcr, R. Es Hannay, f. Singlctou jr. Knrth, Waidrip, Johnfon, Conney A. Pape, W. Bnrkitt, ..A Matthnei, HB Bat-dem HC Bartholomew, HH Baker, »F Featherstone, »F Baader Stnckcu, J. C. Scott, Scott Whith T. A. Baker-. OMYØJ LZMGGISHODOMX. staats Zimme Gouvernem: Iohn N. Simpfon. ViceiGouverneur Chas. W. Ogdcn. General-Anwalt: Willst-m H. Atwell. Comptrollerx B. C. Enge. Kommissär General Landoffice: Staats-Schatzmeister: Thomas S. Bngbee. Eisenbahn-Kommissär Mike C. Hut-Im Staats Schul-Superintendent: Sinn T. Swinford. Ackexbau-Kommissär William A.Harboth. Richter des KriminaliAppellationsges richts (voller Termin): Iohu Walter Cocke. Richter des KriminalsAppellatiousw richts (unvollendeter Termin): G. N. Harrison. Beisisender Richter des Obergerichts: Chas. W. Starling. AnzeigeJ f Esscllbllhll-Jllhcpllln. I. ec- XIV-hin Ankunft-— No. 3—Vom Norden 10:20 nachm No. 5—Vom Norden 9:15 vorm No. 7—-—Lok g v. entne. .1:00 nakgxg No. 9——Loca zu v« aylvr. .6:40«na No. Hort extko......1:05 nachm No. 12—Localzug v. Laredo. .6.00 vorm Abreise— Ro. 7——Na Norden 1:25 nachm Ro. 6—Na Norden 7:30 nachxn No. 8—Localzu n. earne. .7:45 vorm Ro. 10-—E räs n. lor. .4:00 vorm T-» FNKF exiko 10:20 vorm !1—Loralsug n. Laredo 9:00 nach-m S. A. E A. P. Bahn. Ankunft-— Ro. 1—— ouston u. d. Küste .7:20 nachm No. Z— ston u. d. —K-üste.7:00 vorm No· sit-Von Kerrville. .ß. .9:30 vorm No. 52-——Kerwille, Sonntag 8:00 nachm Ro. 88—-Nach Kerrville ...7:00 nachm Absicht-— No. 2—— ouiston vU. d. Küste .8:30 vorm No. 4— ou ton u. d.·Küstc .9:00 nach-n No. 53—Nach Kerrvtllr. .4:30 nachm No. öl—Kerrvrlle, Sonntag 8:80 vorm Ro. s7-—Nach Kerrvslle 7:05 vorm G» H· F- S. A. (Haupt-Liuie). Ankunft-— No. 9—-Vom Osten 7:35 vorm No. 7——Vom Osten 6:00 nachm Ro. 10——El Pa o u. Westen 8:00 nachm Absolut-— No. 9—«El Paso u. Westen ·9:00 vorm No. 10——Nach dem Osten. .10:30 nachm No. 8-—Nach dem Osten. .11:40 vorm Bietoria Division, G. H. E S. A. Ankunft-— Nov. 302——Cuero, Viktorie-. 7:30 Imer Abfabrt— No. 301—5uew, Viktoria, .8:30 vorm M. K. F- T. Bahn. Ankunft-— Ro. 3—Vom Norden 9:715 nachm «Flyer«——Vom Norden 3 0 vorm No. 241——Houston etc 6: 30 ooun Abfahrt—— Ro. 4—Nach dem Norden. .7· 30 vorm »Flyer« —-Nach dem Norden. 9: 00 nachm Nu 244——Houston etc 10:15 nachm W Gcld gesucht Wir haben verschiedene Anleihen Auf Grundeigentum in San Antonio zu vermitteln, im Betrage von 8500 bis 82500 Acht Prozent Zinsen. Erst kkqssige Sicherheit Conuefk Realty Co. Inland. Brvan unci Taft sprechen am selben Tage in Grosssliew York. Peinen-fall Prozess gegen aie Unehtreiter begonnen Bankraab. Brief eles liaisers von Japan im eien Präsidenten Montag abend sprach Wm. J Bryan im Madison Square Garben zu New York zu einer ungeheuren Menschenmenge. Er wurde mit gro ßem Enthusiasmus aufgenommen und bei seinem Erscheinen wurde ihm eine Ovation dargebracht, die zehn Minuten dauerte-. Man kann dieses Auftreten im Madison Square Garben wohl als den Höhepunkt seiner Campagne bezeichnen Außer ihm waren Gouverneur Hofe Smith von Georgia, der frühere Gouver neur Francis von Missouri, Gouver neur Ansell von Süd-Carolina und andere hervorragende Demokraten anwesend. Francis und Hoke Smith hielten begeisterte Reden, in denen sie Vryan’s Erwählung voraussag ten. Am selben Abend hielt Taft mehrere Reden in Brooklyn und nahm an einem ihm zu Ehren ver Lknffnltmfms Ohm- (!n,...«-...k irr-J« iteil i Der russische Flüchtling Pau, ren, dessen Auslieferung von Nuß land verlangt wird unddessen Pro zeß in New York großes Aufsehen erregt hat, wurde am Montag, aus die Weigerung der Vundesregierung hin, einen Auslieferungsbesehl ans zustellen, in Freiheit gesetzt. Eine Minute später wurde er jedoch auf einen Befehl des Distriktrichter Holt hin wieder« verhaftet. Der Haftbes fehl war auf Verlangen des Vertre ters der russischen Regierung erlas sen. Man hat in der Gegend am Reelfoot See in Temmessee jetzt über sechszig Personen unter dem Ver dacht festgenommen, an den Nachtrei tersSchandtaten teilgenommen zu ha ben. Jetzt da die Behörden ener gisch eingreifen und die Schuldigen zur Strafe zu bringen suchen, wer den unter der Bevölkerung mehr und mehr Stimmen laut, die ihre Freude darüber ausdrücken, daß dem Nacht reiter-Treiben ein Ende gemacht wer den soll. Es scheint, als wenn die Nachtreiter die ganze Gegend ter rorisiert und die Leute unter Todes androhungen gezwungen haben, ih nen beizustehen Das Distriktgericht in Union City, Tennessee, bat die Untersuchung bezüglich der Ermor dung des Advokaten Rankin und an derer Schandtaten, welche die Nacht reiter in der Gegend am Reelfoot See begangen haben sollen, begon nen. Aus Morgantown in Ken tucky, wird gemeldet, daß Nacht reiter dort in das Haus einer Frau Sprague gedrungen sind, diese selbst durchgeprügelt und ihren Schwie gersohn Perry Emer geschossen ha ben. Am nächsten Morgen ging Embry nach dem Courthause, um gegen verschiedene Personen, «e er erkannt hatte, Klage zu erheben. Er wurde dort in der Office des Ghe risfs von einem gewissen« Jnhn Meyers, der auch einer der Nachtm ter gewesen sein soll, überfallen nnd dirkkbnothkfskf ----·-,o--,----.-, Aus dem Geldschrank der First State Bank in Fallis, Oklahoma, wurden Samstag nacht 83500 gestoh len. Der Dieb sprengte aber den Schrank nicht, sondern öffnete das Schloß, ein sogenanntes »time lock«. Als die Beamten der Bank am Sonn tag morgen in das Geschäftslokal kamen, fanden sie die Türen des Geldschranks offen stehen, das Geld verschwunden, aber den Schrank selbst und das Schloß unbeschä digt. Was die Sache besonders mysteriös macht, ist der Umstand, daß nur der Kassierer nnd der Buchhal ter die Kombination des Schlosses kannten; der Vnchhalter ist als nec dächtia verliaftet worden« Der Kaiser non Japan hat durch seinen Gesandten in Washing ton dem Präsidenten einen Brief überreichen lassen, in dem er ihm für die durch den Admiral Sperry übersandte Botschaft dankt nnd seine Freude über den Besuch der Flotte in Yokohama ausspricht Der von Sherman nach Santa Rosa in Calisornien gebrachte Hat field scheint nicht der gesuchte Mör der Dnnham zu sein. Verschiedene Personen, die ihn im Cdsesängnis zu Santa Rosa besuchten, behaupten po; sitiv, daß er es nicht sei, wenn sie auch zugeben, daß eine gewisse Aehn lichkeit zwischen deu beiden Män nern existiere. Heute ist Präsident diiaoieznslt fünfzig Jahre alt geworden. Die Chicago 8r dicorthwestern läßt in Chicago einen Bahnhof banen, der zwanzig Millionen Dollars kosten wird. Bis zum 18. Oktober waren in unserm Lande 6,283,780 Ballen Baumwolle geginnt. Texas-. John F. Hudson, der Geschäfts fiihrer der Dixie Loan and Trnst Company in Honston, wurde in sei ner Office mit eingeschlagenem Scha del gesunden. Er wurde nach dem Hospital gebracht und starb dort-, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. sMan hat einen Neger und eine Negerin unter dem Ver dacht verhaftet, die Tat ausgeführt zu haben. Der kleine, zehn Monate alte Junge des in der Gegend von Wei mar wohnenden Farmers William Ebel riß einen Topf mit kochendein Wasser um, so daß das Wasser über ihn floß· Er wurde furchtbar der sbrüht und starb bald darauf. Jn der Nähe von Raisin, iVictoria County, starb Frau Caroline Kobitz im Alter on 61 Jahren. Aus dem County-Gesängnis in Wichita Falls sind sechs Gesan gene entsprungen. Sie fielen über den Sheriff her, als er abends das Gefängnis inspizieren wollte, würgten ihn, bis er bewußtlos war, nahmen ihm dann seine Schlüssel ab und machten sich davon. Wie aus St. Joseph in Mökcmwx ««...,.fs..x k.:..5. -.4 8:·. N« suec-» kl- use uns Rio Grunde, 70 Meilen südlich von El Paso liegende Tootle Rauch, wel che 136, 000 Acker Land enthält, ver kauft worden und soll sie in kleinere Stücke eingeteilt und so auf den Markt gebracht werden. Aus Seguin wird gemel deH es werde dort ziemlich viel Baum-’ wolle von den Former-n zurückgehall ten. Jn El Paso ist am Montag ein leichter Schnee gefallen Dabney White,de1 Sekretärs und Geschäftsführer der ,,Ginners Mutual Underwriters Association«, hat geschrieben, in dem er sich mit gro ßer Besorgnis über die Nachtreiter Bewegung ausspricht und dringend das Ergreier geeigneter Maßregeln empfiehlt. Er bietet eine Beloh nung von 81000 für die Ergreifung und Ueberfiihrung irgend eines Men schen, der eine in der »Minder«-U Mutual« versicherte Gin in Brand gesteckt habe. Wie aus Austin gemeldet wird, werden die Prohibitionisten nn mittelbar nach der Wahl mit ihrer Campagne für Staats-prohibition be ginnen. Jn einer Oelmiihle zu Jack sonville wurde ein junger Mann na mens Harvard Goodman von dem Räderwerk erfaßt und getötet. -—O..--—-— Bei den soeben in Canada abgehaltenen Parlamentswahlen hat, den bisher vorliegenden Berichten nach zu urteilen, die jetzt herrschende Partei wieder gesiegt. Auf den im Atlantischkn Ozean gelegenen Bermudaanseln» die be kanntlich eine englische Kolonie sind, will man das ZOOjährige Judi läum der Entdeckung der Jnselgrup pe feiern. Man will den Prinzen von Wales, den Präsidenten Roose velttund andere hervorragende Her sonuchreaen zu oer Feier einiaoen Es heißt, daß Präsident Diaz bei Gelegenheit der Eröffnung des Manzanillo Zweiges der mexikanis schen Centralbahn die Stadt Grunda lajara besuchen wird. Eine über London kommende Depesche aus Rom behauptet, der Papst beabsichtige, mehrere Ameri kaner zu Kardinälen zu-. ernennen, so bald die Umwandlung Amerika··v« ans einem Missionsgebiek in eine reguläre Kirchenprovinz vollzogen sei. Form nnd »Dairy« zum Verkauf. Holman Jersey Farm uxnd 40 feine Kühe zum Verkauf. Eine Meile von Weimar. Schönes Land und gute Einrichtungen Dampf-.Separator« nnd »Churn«. Die Küche bringen: jetzt 8250 per Monat. Formen wenns Jhr ein Geschäft haben wollt, das oiel besser als Cotton und Ball Weevils ist, das seine Kosten jede-n Tag bezahlt schreibt oder kommt gleich zu mir. B. Halm-ni Weimar, Texasku —O.o John H. Boltoth öffentlicher No tar. Grundeigentum Agent für Pensionsansprüche Zimmer 9 St. James Hoteh Oft-Honstan Sirasze,j Beide Telephone 650.. Ausland Deutschlands Stellung Zur ltonferenz- frage bekannt gegeben. J g I s Warnung an Sei-bien. ,l)es- Serblselte llkonvrinz reist naelt St. Pein-sung castr0’8 llntcvotm llek »Vorwärts« veröffentlicht Steuergesetz-Entwurf. Eine angeblich offizielle Mit-— teilung aus Berlin meldet, die Ver handlungen des russischen Mini sters szolsky mit dem Reichskanz ler und dem Minister von Schoen hätten die Situation in folgender Weise festgestellt: Deutschland hat im Prinzip nichts gegen das Abhalten einer europäischen Konferenz zur Regelung der Balkanfragen einzu wenden Die deutsche und die rus sische Regierung stimmen darin über ein, daß eine solche Konserenz nur dann ersolgreich sein kann, wenn man in Bezug darauf, wie weit sich die Watungen ausdehnen sollen, zu einem vollkommenen Einver ständnis gekommen ist. Die deutsche Regierung kann sich auf keine Vor schläge einlassen, gegen die Oestet« reich-Ungarn Einspruch erhebt. Ueber diese Punkte wird man, wie jene Mitteilung sagt, noch weiter be raten» Ueber andere Punkte des rusfisch-engliseh-französischen Pro gramm-Entwuer soll eine vollkom mene Einigung erzielt sein. Aus Berlin wird gemeldet: Der Staatssekretär des Aeußern v. Scher hat mehrfach mit dem zur Zeit hier weilenden serbifchen Mini ster Milanowitsch konferiert und kei nen Zweifel darüber bestehen lassen, daß Deutschland den Kriegsfpektatel in Serbien entschieden mißbilligt Herr v. Schoen warnte eindringlich vor jeder Störung des Friedens und machte auf die Gefahren aufmerksam, welche für den Bestand des kleinen Valkanstaates selbst heraufbefchwo ren würden, denn dort die chauVini stische Stimmung die Oberhand ge wänne. Außerdem erklärte der Staatssekretär dem serbischen Be vollmächtigten, es fei den maßge benden deutschen Stellen völlig un begreiflich, woher die plötzlich gel tend gemachten Ansprüche Serbiens auf Bosnien und die Herzegowina stammten. Die beiden Provinzen hätten längst Oesterreich-Ungarn ge hört, da die durch den Berliner Vertrag bestätigte Okkupation nur die Vorbereitung für den dauernden Besitz hätte sein sollen und eine an dere Auffassung jeglicher Grundlage entbehre. Der Kronprinz von Serbien ist nach St. Petersburg gereist. Die Bevölkerung brachte ihm bei seiner Abreise von Belgrad eine großartige Ovation dar. Der Zweck feiner Rei se ist angeblich seine Verlobung mit seiner Cousine, der Prinzessin Ma rina, Tochter des Großsürsten Nico laus und einer Prinzefsin von Mon tenegro. Präsident Castro hat der hol ländischen Regierung auf ihre zweite Note geantwortet Er weigert sich positiv, das Dekret vom U. Mai zu widerrufen, welches der Kolonie Curacao so großen Schaden zugefügt hat. sEr ersucht die holländische Re gierung, einen Vertreter nach Cara cas zu schicken, um durch freund schaftliche Verhandlung die Streitig keiten zwischen den beiden Regierun gen beizulegen Aus Cararagy der Hauptstadt Venezuela’-3, wird ge meldet, daß La Guanra. die Hafen stadt von Caracas, jetzt in Verieidi gungszustand gesetzt sei, man könne also einer etwaigen holländischen Denwnstration mit Ruhe entgegense hen. Der Gesundheitszustand des Präsidenten Castro sei noch immer ein schlechter nnd seine Freunde seien sehr besorgt um ihn. Der Berliner »Vorwärts«, das leitende Organ der sozialdemo kratischen Partei, veröffentlicht einen Gesetzentmurf, welcher einen Bestand teil der dein Reichstage demnächst zn nnterbreitenden Finanzreform Maßregeln bildet und die Besteue rung von Gass« und Elektrizität be trifft. Die ,,Norddentsche Allgemeine 3eitnng«, das offizielle Mundstiick der Regierung, stellt fest, daß es sich bei der Veröffentlichung mn eine Jndigskretion handelt. Der Vorfall erregt nicht geringe Aufmerksam ikeit. Es ist nicht das erste Mal, daß dem »Vorwärts« wichtige Aktenstiicke LWI Kurza, schnelle Hause naelIs FOKT WOKTH DALLAS. s«I". LOUIS, RANSAS clTY Taeglioher vonpels UIeIIst nat-II alleII Wen. 4 Züge nach Auftin täglich J..W llalsyJDFoLh City Offiee 122 Alamo Plazm BEIDE TEL 425 EFCHCCCHGCGCCEQkäccskssk scllcllcssllcfclsplllk Jeden Dienstag und Freitag abend und Sonntag nachmittag u abend A
onossks IIoIIZEIII ausgeführt von der S. A. Militärs S
M A A Kapelle Alle anderen Abende der Woche Konzert der Diaz Sifters Feine Küche, site Getränke fremwliche edtemmw Yddzzdddddddddddddzzdzdsf CCCHCCCECCCCCCQSCHHC der Regierung in die Hände gespielt worden sind. Zu der Heirat des Prinzen August Wilhelm wird noch nachträg lich aus Berlin gemeldet: Nachdein der Kaiser sich Von dem jungen Paar am Stettiner Vahnhof verab schiedet hatte, von wo es die Reise nach Hubertusstock antrat, über-fuhr das AutoniobiL in welchem der Mo narch und drei seiner Söhne, Prin zeu Eitel Friedrich, Adalbert und Oskar, nach dem Schloß zurückkehr ten, eine Frau. Die Prinzen spran gen heraus und halfen der Ver letzte-n in einen anderen Kraftwa gen. Sie wurdki nach einem Hospital gebracht, wo ej sich herausstellte, daß sie eine -Gehirnerschütteruug erlitten hatte. Der österreichische Ministerprä sident Freiherr v. Beck hat den An trag des Prager Stadtrats, daß er den studentischen Couleurbummel ;verbieteu möge, abgelehnt. Der Pre mier erklärte, es sei das ein durchaus ;unprovokatorischer und historisch be rechtigter Brauch, an dem nicht zu riitteln sei. Der Couleurbummel deutscher Studenten in Prag hatte unlängst zu den Ausschreitungen des dortigen tschechischen Pöbels Anlas; gegeben, bei denen es zu Blutvergies ßen kam und welche das Einschreiten des Militärs nötig machte. Allgemeine Verurteilung sin det in Stuttaart ein von der Poli zei erlassener Befehl, welcher dem schweizerischen Professor Forel ver bietet, seinen angekündigteu Vortrag über Rassenentartung und Rassenhe bung zu halten. Der gleiche Vor trag war in Berlin anstandslos an genommen worden. Jn Stuttgart wurde er dagegen aus Sittlichkeits griinden untersagt Der behördliche Schritt wird überall als Schildbür gerstreich ersten Rangs gekennzeich net. Wie aus Plauen im Vogt land gemeldet wird, haben dort fort gesetzte Erderschiitterungen stattge funden. Es wird zugleich konsta tiert, daß sich die Erdbeben, die von donnerähnlichem Getöse begleitet sind, bis nach Nordböhmen erstrecken. Der Bevölkerung hat sich zum Teil punischer Schrecken bemächtigt Jn Plaueu wurden nicht weniger nlis dreißig Erdstöße registriert. ——O.-.-— Keine Regel ohne Ausnahme Die oberste Regel für die ,eschäftige Welt lä t sich in dem einen S orte zu smnmenassen: dortschritt Stillstand bedeutet Rückschri t. Aber auch diese Re gel hat ihre Ausnahme, weil alles menschliche Wesen seine Grenzen nat. Es wird dein Menschen niemals gelin gen, in die Werkstätte der Natur so weit vorzudringen, das; er die heilsamen Stoffe, welche deren Pflan enreich uns bietet, nur nachalsmen, geschweige denn übertreffen kann. Es wird niemals ei lvas Besseres für einen kranken Magen geben, als diese vegetabilischen Stoffe, die in den St. Bernard Kräuterviilen enthalten sind. Zu Llpotheken zu haben.
Der ObersDeckoffizier Rase l)orn, welcher, wie gemeldet, in Kiel unter der Anklage des Landes-ver ratg verlmftet wurde-, ist aus dem Gewalirsmn bereits wieder entlassen worden. Es hat sich heraus-gestellt das; die erstattete Anzeige der Rache akt einer ehemaligen Geliebten Nu febornsz war. Wahl-Anzeigen. Wir sind autorisiert, Herrn s u lius Real als Kandidat für den Staatsfenat im 24. senatoriellen Distin gzif dem republikanischen Ticket anzukun p IgefL Wir sind autorisicrt, J. F. O niou, als Kandidat für den Staatssenat von diesem Lenatoriellen Distr1·tt. tzuf dem de mokrati chen Ticket, anznkundrgen Galvesou nach Bremeu. Direkt mit den Dann-serv des Norddeutsohen Hosti pie nächsten Seaeltaae san wie folgt camvsschis. Tonnen. Jerlüßthemem Verläßt Gelt-esse TKölu 7500 I- Okt. 1908 2. Nov-ruhet 1908. TChemmtz 7500 29. Okt. 1908 30. November 190S. THquaover»-.7500 26. Nov. 1908 28. Dezember 1908. T Vm Baltimore. Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die sahrplanmdßige Ah sahrzeit der Dampser zu verlegen oder ganz zu sistieren. PAssAos-Pnzssx. Bremen—Galveston zweite Kaiüte, Winter-Rath bis 14. Juli 1908 UND Bremen——Galveston zweite Kajüte, Sommers nach I4. Juli 1908 wa Ist-uAst-caLVSSTOI—(Vorm-sbezahlte Zwischeaveckssiateu). Vassagr. Kopssteuer. Totab Erwachsene 830 00. GEM- 834-00. Kinder von l——12 Jahren 13.00. 4.00. 19 00. Säuglmge l.00. 4.00. 5.00 Hemmnis-Brauen zweite Kajüte, Winzer-Rate nach Zl Aug 1908, 865.00 Galveston—Bremen zweite Kajüte, Sommer nach 31. März 1908, Rom Galvefton—-Bremen Zwischendeck, BUIJ Kinder 1—12 Jahre Bis-äc. Kinder unter 1 Jahr s Zw. Wegen sonstiger Information wende man sich an: Aus-So non-. General-agent. esse-sicu. fes-« oder an Rennert-Millette Co» Wien B. Diamant-, E. Meclsmnabam J. W. Daley, Sau Antoniu. Texas. Clemens s- Faust und Kuoke F- Eil-aud, New Braunsels, Texas-. H. J. Graham und Henry Theis. Backm. Tex. S. Stahl, Ganzales. Teva Bohn Brod» Austin, Texas. WW Das älteste exelnsibe Schuh Geschaeft ist für das Derbsti und Winter-Geschüft in einer Weise vorbereitet. wie nie zuvor. unsers sum-ne tun Mai-mer Rai-on untl liimisc kommen von den ersten Fabriken des Landes« mit denen wir seit Jahren in Verbindung stehen. Keine bessere Waare zu so niedrigem Preise in der Stadt Wir führen noch immer die berühmten Ilired Pulse-s Iilzithtie m Sühne-A die besten Dausschube für Geiunde Und Kranic, namentxich für Gichtleidende. die es giebt. Wir verkaufen noch immer »Ich-i Meiers be rühmte Corn-Cure-Schube« mit Schnüren oder Gummizug, ohne Fins. clNDERELLA scKUH-PALAST Alamp Pia-n Ditelt gegenüber vom Meiner dom. ALLES, WAS lHK fln Eurem eigenen Hause tut. ist für Euch selbst. Jst die Wahrheit dieser Worte Euch Mietern nicht einleuchtend? und Jhr wohnt tm eigenen Heim Sprem vor und vereinigt Eiuzelyeiten. thue 3030. West Enil tut« Die Erbauer von tlesmstatten. ;x. Cabokss Creosote Shingle Stain, Cabots Watexproof Cement Stam, Square Teal and Keystonis Woven Wite Fern-e, Noxall Paint, P Sherwin Williamsks Varnisl)ec3, Rubber Roofing IT« FME an. ich M- mai smoo Maasse ew- CQHQCCCH(CCCCCCCHCH(CCQQCGQQQQCCCCCCQCCCCGQQCQC Allt WEUER M Wosl- commocce- TM YUefferstaren nnd Yarbievxltensiliew z
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HANSCMCQ Präsident Dienst-Is, den 27- Oktober 1908. stored at the Post Okäoe at san Anto niu, Texas. as Seoond class matten Die »Ftcie Presse für Texas« hat vo·n allen deutsch-texanischen Zeitungen die größte Abounentenzalpi. Die einzige täglich erschei aendedeutfchcscitung in Texas. Äasliiniiifche Wochenriitiitsaut Wenige Tage trennen uns nur noch von der Wahl und beide Par teien machen zu guter letzt noch ge waltigp Tilnftrengungeti Besonders im Staate New York. Taft wird die ganze Woche bis zur Wahl dort blei ben und Bryan wird dort nnd in Ohio arbeiten nnd gedenkt dann sei ne Campagne am Samstag in Chi cago zu schließen. Auch die Kunde daten für die·Vice-Präsidentschaft sind fleißig an der Arbeit, Sherman im Staate New York und Kern im Staate Indiana Ebenso wollen! mehrere Mitglieder des Raosevelth schen Kabinetgs, mie der Staatssekre tär Rent, der General-Postmeistcr Meneiy der Kriegsminister Wtsighh der Flottenmjnister Metcalf, der Ge neralanwalt Bonaparte, der Schatz amtsfekretär Eortelyou und der Mi ,zreie Presse für Texas«. nister des Innern Garfjeld diesel Woche auch noch »aus den Stump ge hen«. Handelsminister Straus be findet sich bekanntlich schon seit meh reren Wochen in eifriger agitatori scher Tätigkeit. Auch der Präsident hat diese Wo che wieder einmal in den Wahl kampf eingegriffen. Er hat sich ei ner sehr gefährdeten Position Tafth angenommen, seiner Stellung in den Arbeiterkreisen Gonipersy der Prä sident der ,,:llmeriean Federation of Labor«, ist bekanntlich mit Pauker und Trompeten in’s demokratische Lager übergegangen und sucht nun den Arbeitern zu beweisen, daß sie unbedingt für Bryan stimmen müss ten, wenn sie sich und ihrer Sache nützen wollten. Er erklärt gerade aus, er sei erst bei den Republikauern gewesen und habe diese gefragt, ob sie auf seine Ansichten bezüglich der Arbeiter-gesetzgebung vor allem in Bezug auf die Jnjunktionsbefehle, eingehen wollten, sei von ihnen aber abgewiesen worden; darauf sei er zu den Demokraten gegangen und diese hätten seine Forderungen an genommen Nun ist aber die betrei fende Jnjunktionsklausel der demo kratischen Nationalplatform ein ganz unbestimmtes, haltloses Geschwüls wie wir seinerzeit schon, gleich nach Bekanntwerden der Platform, nach gewiesen haben, und angesichts die ser Tatsache muß man zu der Ansicht kommen, daß Gompers entweder ins Blaue hineinschwätzt nnd sein-« Leute durch Behauptungen für die er tatsächlich nicht einstehen kaun, in’s demokratische Lager zu ziehen sucht oder daß Bryan und die an dern Führer der Partei ihm geheime Zusagen gemacht haben, die sie nicht nerlauten lassen. Diesen Standpunkt nimmt auch oer Prasioenr m seinen verschiedenen ,,Briefen« ein, die er während der letzten Tage veröffent licht hat. Er weist nach, daß die Jnjunktionsplanke der demokratische-I Platform gar nichts besagt und daß sich kein Mensch durch sie zu irgend welchen Parteinahmen veranlaßt se hen könne. Aber das Auftreten Gompers lasse vermuten, daß ihm geheime Zugeständnisse gemacht seien, wahrscheinlich habe man ihm ver sichert, man werde seinen früher irn Kongreß eingebrachten Gesetzentwurf zur Annahme bringen« Dieser nn ter dem Titel »Hausbill 74« bekann te Entwurf bestimmte Folgendes: Erstens soll kein Bundesrichter in einem Streit zwischen Kapital und Arbeit einen Einhaltsbesehl aussteli len, es sei denn, daß es gilt, nicht wieder gut zu machenden Schaden an Besitz oder Vesitzrecht zu verhü ten. Die Bill sagt aber ausdrück lich, daß das Recht, eine gewisses Geschäft an einem bestimmten Platze zu betreiben oder weiter zu führen, nicht als Besitzrecht angesehen wer den soll. Zweitens soll in einein Streit zwischen Kapital und Arbeit ein Einverständnis zwischen zwei oder mehr Parteien nur dann als Verschwörung gelten, wenn es sich um etwas handelt, was auch dann ungesetzlich wäre-, wenn ein einzelnes Individuum es täte. Der Präsident weist nun einerseits dass Verderbliche dieser Vorschläge nach nnd andererseits das Unmög liche ihrer Durchführung Er rich tet sich dann an Bryan und fordert ihn auf, offenherauiszusagen, ob er tatsächlich dieseGomper’scheVorschläae zu verwirklichen gedenke Vryan hat hierauf nicht geantwortet, was wir ihm auch nicht verdenkeu kön nen, aber Gompers hat eine lange Entgegnnna erassen, die jedoch im Wesentlichen unr besagt, das-; der Präsident sriiher ihn- persönlich sehr .-»vq».--» «m--»s«» nvvxsvaUI Yjpsvsifbsl spl, III ULsc OIIIJstJI Dingen mit ihm übereingestinnnt nnd auch seinen Ansichten, mit denen er nicht übereinstiminte, nie für ge fährlich erklärt habe· Uebrigens ist der Präsient der Ansicht, daß die Ge richte ein derartiges Gesetz fiir nn konstitutionell erklären würde. Jn einem andern Schreiben weist der Präsident nach, daß Taft sich in feinen Entscheidungen immer als Freund der Arbeiter gezeigt lmbe Er führt mehrere Fälle an, z, V. den Fall der Jron Moulders Union gegen die Allis-Chalmers Compann, in denen Taft aufs Entschiedenste dem Mißbrauch, der mit dem Jn junktiongheiehl getrieben werde, ent gegen getreten sei. Alles in Allem genommen sind diese Vriese Roose oelt’s:- wohl dass Bedentendste, dag er in dieser Campagne noch Veröf fentlicht hat. Auch Hearst ist wieder mit Ent hüllungen hervorgetreten Er hat wieder eine Anzahl Briese des Standard Oil Magnaten Archhold verlesen, ans denen hervorgeht, daß sich dieser in die Besetznng von Rich terstellen im Staate Pennsylvanien eingemiskht und zwar im Jahre 1899, 1900 nnd 1901 durch den damaligen Generalanwalt nnd Gou verneur. Von beiden Seiten sind be reit-J entschiedene Dementisjs erfolgt. Wenn man die politische Situation jetzt, acht Tage oor der Wahl, nn partensch betrachtet, dann mus; man erkennen, daß sich die Verhältnisse noch viel günstiger fiir dic Nepnbli kaner zeigen als vor acht Tagen. Zwar stößt der demokratische Cam pagneleiter ebenso ins Siege-Ahorn wie der republikanische, aber wer ge nau auf die Zeichen achtet, der merkt doch, daß die Siegesgewii3 heit im demokratischen Lager schwä cher wirkt. Man beansprucht nicht mehr mit solcher Entschiedenheit zwei felhafte oder angeblich zweifelhafte Staaten, wie vor einigen Tagen So enthält die ,,())alveston News« coeziakxepefchen ans auen Leuen des Landes, in denen nicht nur Jn diana, Ohio, Californien und andere Staaten, die man beansprucht hat te, den Republikanern, wenn auch mit verminderten Majoritäten zuge sprochen werden, sondern in denen auch der Siegespreis New York ih nen zugestanden wird. Damit haben die Demokraten eigentlich schon anf den Erfolg verzichtet Und der New Yorker »Herald« veröffentlicht eine Aufstellung, nach der Taft von den 483 Elektoralstimrnen, schon 280 sicher hat und nach der er im Staate New York eine Maporitiit von 8(), 500 Stimmen erhalten wird. Wol len hoffen, daß alles so tommt. Außer der Wahl haben die N acht reiter- Frevel während der letzten Woche die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In Tennessee ha ben die Nachtreiter einen angesehene-n Advokaten ermordet und dies-Z hat allgemeine Aufregung hervorgerufen. So lange die maskierten Herrschaf ten sich damit begniigten, einfache Former durchzupeitschen oder nie derzuknallen oder ihnen das Haus über den Kopf anzustecken, so lange regte man sich nicht so sehr darüber auf, aber jetzt ist mit einein Mal die ganze Staatsmaschinerie argen die Frevler mobil gemacht Nun, wir wollen nicht darüber spötte1n, die Hauptsache ist, daß mobil gemacht wird, Was dazu geführt hat, soll uns schließlich gleichgültig sein. Der Besuch unserer Flotte in Yo kohama ist äußerst erfolgreich ver laufen. Kein Miszton bat die Fest lichkeiten, die in einem ungeheuren Fackelzug am Donnerstag ihren Höhe punkt fanden, getrübt Ob all’ die So »n- IHAl Un ».-..7.-».t·-L«,-» sp. ....-,.,»3....«,.»» Eindruck hinterlassen hat, bleibt al lerdings abzuwarten W Erkiiltung geheilt in einem Tag. Nehmt Laxative Bromo Chiuin-Tab leis. Druggig giebt Geld zuruck, nie-un kein Erfolg. W. Grabes Unterschrift auf jeder Schachtel 25 Ets. Die kalte Lappen Jn der Schlacht bei Jnkerman, die im Krimkrieg 1854 zwischen Russen und Engländern stattfand, und in wel cher die letzteren einen glänzenden Sieg erfochten, that sich ein englischer Feld tvebel so hervor, daß er noch auf dem Schlachtfelde zum Offizier ernannt wurde. Einige Tage später wurde ihm zu Ehren ein Gastmahl in der Offi iersmesse angesetzt, zu dem das ge sammte Offizierkorps seines Regiments eingeladen wurde. Den Vorsitz an der Tafel übernahm Lord Raglan, der Oberbefehlshaber der englischen Ar mee, dem dieser Sieg die Beförderung Zum Feldmarschall gebracht hatte, und en Ehrenplatz zwischen Lord Raglan und dem Obersten seines Regiments mußte der Held des Tages, der frühere Feldwebel, einnehmen. Dieser war ein sehr tüchtiger, aber einfacher Mann aus dem Volke, und die jungen Leutnants freuten sich schon im Voraus über die Verstöße gegen die Etikette, die der neugebackene Offizier aus seinem Platz zwischen seinem hohen und höchsten Vorgesetzten machen würde. Die-Tafel wurde vom Feldmarschall mit einem Hoch auf die Königin eröff net, und dann wurde servirt. Ein Diener brachte die Sappe, und gleich darauf erschien ein anderer mit einer Schale voll Eisstiickchen um den Wein zu kühlen. Unglücklicherweise reichte er zuerst dem neubeförderten Offizier das Eis dar, und da dieser sich absolut nicht zu erklären wußte, wozu das Eis die nen sollte, er aber doch glaubte, von dem, was ihm gereicht wurde, nehmen zu müssen, nahm er ein Stück Eis und warf es kurzer Hand in seine Suppe. Unter den jungen Offizieren, die ihn alle scharf beobachteten, brach darob ein fmsm isni»h75;p«-2 Ihn-um su syst-Ost Ost-I, »U jedoch sofort verstummte, als Lord Raglan sich ebenfalls einen Klumpen Eis nahm und ihn ruhig, als ob dies die natürlichste Sache von der Welt wäre, in seine Suppe legte. Der Oberst folgte feinem Beispiel, und alle anderen Offiziere mußten es wohl oder übel nachmachen. Man aß an diesem Tage also die Suppe kalt; aber auf diese ebenso feine als originelle Art erflssarje Lord Raglan dem tapferen Soldaten an seiner Seite eine Kränkung, die die sen hätte tief verwunden können. Hündischer als ein Hund kann der Mensch sein, wenn er einen Do ben zum Herrn gefunden. Sontiendikufl. Von Jsolde Kurz Durch Nacht nnd Graus und starres Berg revier Das steilste Gipfelhaupt erklommen wir, Und aus der Höhe, wo der Frühtvind weht, Ermatten wir der Sonne Majestiit. Doch schläft die Schöpfung. Uebermensch lich Bild, Wie Thäler aug nnd ein der Nebel quillt. Jrn grauen Dampf, der steigt und wogt nnd Wa Sieht inselhaft der Berge Hochgestalt. Doch weicht die Nacht, und Stern um Stern verglimmt, Und nur derMond als kalte Leiche schwimmt Jm Wolkenmeer, das grau und aufgestört Sich gegen die Geburt des Lichts empört-. Schau, wie der Oxten sich mit No en schmückt, Die Städte, Dör er sind deni or entrückt, Die Erde hält, das Meer sein festeg Theil, Der Dunst Her-fließt und leuchtend naht das Heil. Die Sonne kommt. O sprecht kein eitles Wort! Das Thor ist offen, seht den Schimmer dort. Wie vor dem König, der vom Lager steigt, Die Edlen harrend stehn, so harrt nnd schweigt! Sie naht, und vor ihm flammt die Purpur a n, Sie zeigt sich, Feuerspieße ziehn voran, Sie tritt hervor, es loht ihr Angesicht, Nun schließt euch, Augen, ihr ertragt sie nicht. O Sonnenmutterz halb, hitveggewandt, Doch nef von einer yemgen Muth ent brannt, Mit Augen, die gesenkt dein Auge sehn, Verehren wir dein glorreich Auferstehu. Sei du mit uns, ma unsre Sinne hell, Die Herzen weit, d e Glieder leicht und schnell, Jn unsern Werken sei du Starke stark, Gib ihnen Mark Von deinem Feuermatk. O Mutter, all den Schläfern dort im Thal, Dem Vogel, der sich wiegt in deinem Strahl, Der Blume, die ihr Antlitz zu dir hebt, Sei allem, allem gnädig, was da lebt. Allmutter Sonne, die du leidlvs bist, Vergib, wenn einer dein im Leid vergißt, Und die im Staube kriechend dich nicht sehn, Laß über sie dein Aug »erwärmend gehn. Wir aber ,dic dein Blick am ersten traf, Die bei dir find, weil noch die Welt im Schlaf Uns lafz die Nächsten deiner Liebe sein, Wie dn uns segnest, find wir stark und dein-. Und nun hinab, bevor das Thal erwacht, Auf reines Mahl und lautres Thun bedacht Die Sinne frei und fcft des Herzens Schlag« Von dir geküßt, beginnen wir den Tag. Wie ist die-! H Wir bieten einhundert Dollars Beloh nung für ·eden Fall von Katatrh, der nicht durch1 Einnehmen von Hall's Ka tarthKqu Egeilt wertxanann.· th i. eney o., igen. Toledo, O Wir, die Unter eichneten, haben F. J. Cheney seit den etzten 15 Jahren ge kannt und halten ihn lBis-r vollkommen eh- renhat in allen Ges äftsverhandlnngeni und ·ncmziell befähigt, alle von keiner-! Firma eingegangenen Verbindlich eiteni zu erfüllen l» West s- Trnax, Großhandels-Dro guisten, Toledo, D. Walding, Kinnan F- Marv1n, GroßhandelssDroauistem Toledo, O. Halte Katarrthur wird innerlich ge nommen und wirkt direkt an das Blut und die schleimigen Obe lächen des Systems. Zeu isse frei versandt. Preis 75- Cents per lasche. Ver-sauft von allen Apothekenr. Will's Familien-Willen sind die besten. W Immer im Geschäft Reisend er: ,,...Nehmen Sie die Beleidigung zurück, die Sie gegen mich aus-gestoßen haben?« K n u f m a n n »Ich nehme prinzipiell nichts zurück-aber nmtauschen will ich sie!« W Ein knnvvcs Entkommen. Mi-s, Ada L. Erooni, Eigentii1m1 rin des bekannten Croom Hotels, Vanghn, Miss., sagt: ,,Monate lang ;hatte ich einen schweren Husten, die ISchwindsucht schien zu folgen, als mir Dr. King’s Neue Entdeckung empfoh Ilen wurde, wovon drei Flaschen mich Vollständig kurierten.« Die ganze IWelt kennt die Wirkung diesen Hu sten-, Lungen- und Halsheilmittels. Verkanft bei Adolph Dreiß und R. Cohn 8z Co. 50 Cis. und 8100 Pro beflasche frei. i i i Jst’5 nicht sonderbar? Die Menschen schämen sich weit öfter, Ge fühle zu zeigen, als Gefühle zu heucheln. Notiz an Steuerzahler. Mayor’s Ossice, San Antonio, Texas. 1908. Es wird hiermit angekündigt, daß der «Board of Equalisas tion« am Montag den 2. November in der Ofsice des Stadt-Assessors, Zimmer 18 der Stadthalle, zusam mentritt, utn über die Appellationen gegen die Entscheidung des Stadt Assessors und über alle vom Assessor gemachte Assessments (angegebene und nicht angegebene) für Eigentum für das am 31. Mai 1908 endeude Fis kaljahr zu verhandeln. Die Behörde bleibt täglich von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmits tags (Sountag und Feiertag ausge schlossen) in Sitzung und beendet ih re Arbeiten innerhalb sechzig Tagen Nachdem sich die EqualisationsiBes hörde vertagt hat, werden weder der Stadtrat, noch das AssessmentsKos mite Petitionen bezüglich der Assesss ments berücksichtigen BryanCallaghan, Attestiert: Mayor. F r e d. F r i e s, Stadt-Clerk. --——.0 UinzugssNotiz. Wir haben unsern Blumenladens und unsereTheatergarderobe von der« Alamo Plaza nach der O st C o m inerce Straße No. 212, Jos-, Les Stute gegenüber, verlegt und laden unsere Kunden höflichst ein, uns an unserm neuen Geschäftsplatz zu besuchen Southern Nurscry. IWWUNW Am lll M U. Doppelschrauben Expreßs nnd Post-Dampfer-Dienft. Von Nen- Yott via Plutus-att- sind Eberhourq nach damit-irg. -Ptctorja« T Nov. Kaiserin Augustr Viktoria unu) 12. Nov. »Blücher« 1 L Nov. ,Pråsident Lincow (nk"u Ist N.-v. ·Rur nah Hamburg Ilsw Vorl( nach Gibt-link seines u. 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K—-—« Der l Parskvnllmllon ll. I-—· M Ueber den Unfall, von welchem vor Kurzem der -Parfeval’fche Ballon Il. bei Berlin betroffen wurde, machte fein Erbauer, Major v. Parfeval, vor dem 80. Deutschen Naturforscher- und Aerztetag in Köln einige interessante Mittheilungen. Der Ballon follte aus seiner Halle nach dem Bornftedter Felde fahren, wo der Kaiser ihn besichtigen wollte. Es herrschte ein Wind von 9.2 Metern in der Sekunde, trotz der böigen Wider stände lief der Ballon 15.5 Meter in der Sekundr. Das Luftfchiff befand fich über der Villentolonie Grunewald in einer Höhe von 200 Meter, als der Ballon deformirt wurde. Eine beftige Böe hatte den Holzrahmen zerbrochen und die Trümmer in den Ballon ge schleudert, aus dem das Gas entwich. Schließlich feines Traggafes völlig be raubt, knickte der Ballon in der Mitte ein, und der Aetonaut sauste mit gro ßer Vehemenz zur Erde. Eg gelang ge rade noch, über die Grunewaldbahn bintiberzukommen, und alsdann prallte die Gondel auf die Bäume unmittelbar neben einer Villa. Lediglich dem Um stande, daß die Zweige der Bäume und J Major v. ParfevaL die Baumstämme selbst die Wucht des Aufpralles milder-ten, war es zu dan ken, daß keine Unfälle sich ereigneten. Das Gestänge der Gondel streifte einen erkerartigen Vorsprung der Vrlla und wurde total zertrümmert Der Motor war bis auf einige unwesentliche Ver letzungen intakt geblieben und der Schaden an dem Gestänge nicht schwer zu reparirm Die Hülle wies verschie dene Löcher auf, die aber auch leicht wieder geflickt werden konnten. Der Parseoal’sche Ballon 11. ver zichtet, im Gegensatz zu Zeppelins Bal lon, gänzlich auf ein Ber-teifuugsge rippr. Er wird nur durch Aufblasen W erhalten. Die Form des Luft fes ist fischförmig, mit stumpfem Iton und spin auslaufendem Heck. Dies ermäglicht den stabilsten und ra fcheften Flug. Zwei große Luftsiicle in den Enden gestatten das Aufblasen, und dieSteignng der Ballonachse wird dadurch geregelt, daß je nach Bedarf der eine oder andere Luftfack mehr oder weniger gefüllt wird. Die Gondel ist so aufgehängt, daß sie in paralleler Stellung zum Ballon vor- und rück wärts schwingen kann. Hierdurch wer den die stampfenden Bewegungen des Schiffes vermindert. Das Lastschiff Hat nur eine Schraube, die zwischen der Gondel und dem Ballon liegt. Das Parsevaksche Lastschiff I. mit einem Volum von 2800 Kubitmetern erreichte mit einem Daimler-Motor von 85 Pferdestiirten 122 Meter Geschwindig deit in der Sekunde. das Luftschiff 11. mit einem Volum von 3400 Aal-time terrc und einem Motor von 100 Pferde stärien etwas iiber 18 Meter Geschwin digkeit. ur Zeit ist ein neues Parie dalsLuft chiff in Bau mit einem Vo tum von 5600 Kubitmetern und zwei Motoren von je 100 Pferdeftärken, bei dein eine Höchstgeschwindigteit von 16 Metern erwartet wird. Dieses Schiff Der Parsevalballon im Flug. wird die Frage entscheiden, ob es mög 1 ist, Parseval-Luftschiffe in großen D ensionen zu bauen. Das Parseval «Luftschiff hat den großen VottheiL es bei einer unfreiwilligen Lan dung fern seiner Halle leicht entleert und auf Wagen zurückttankpoktiri werben kann. Eine gesunde Fami!ie. »Unsere ganze Familie ist gesund seit wir vok drei Jahren mit TI: Since Neuen Lebenspillen began mitz« sagt L. A. Bartlet, Nur. R, 1 GYtlsord, Maine· Sie reinigen un kksftlgen das ganze System in eine milden Weise, die guttut. 25 Cent be! Advlph Dreiß nnd R· Cohn ö Co» Auotheket Major v. Parseval stammt aus einer alten französischen Emigrantensamilie. Obwubl er sich von Jugend auf ganz besonders- fiir die Technik interessirte und hervorragende umtbematische Ve gabung zeigte, wurde er, den Traditio nen seiner Familie folgend, doch Offizier und trat nach Absolöirung der Münchener Pagerie in das Z. Baye rische Jnfanterieregiment ein. Wäh rend seiner militärischen Laufbahn blieb er seinen technischen Neigungen tren und beschäftigte sich besonders mit der Lösung des Flugproblems. Sein in früher Jugend verfaßtes Wert über Der Pariersalballon uach dem Abstnrz. die Mechanik des Vogelsluges kann in seiner Art geradezu ilassisch genannt werden. Zufällig lernte er Ende der achtziger Jahre in seiner Garnison Augsburg den Hauptmann Sigsseld kennen, der der Lustschissfahrt im Jahre 1902 durch einen jähen Tod im Beruf entrissen wurde, und der damals bereits praktische Flugversuche mit Mo dellen anstellte. Aus der nun folgenden jahrelangen Zusammenarbeit dieser beiden Männer entstand zunächst der in allen Kulturstaaten eingeführte Dra chensesselballon Parseval-Sigsseld. Ne benher wurde bereits damals das Pro jekt eines lenkbaren Luftschifses in Er wägung gezogen. »Aus Mangel an Mitteln hat Parseval lange Jahre mit der Ausführung des Projeltes gewar tet. Endlich konnte er dem preußischen Kriegsministerium eine Denkschrift über sein Problem vorlegen. Man stand ihm sympathisch gegenüber, so daß bald der Bau des Ballonkörpers und der Gondel in Angriss genommen werden konnte· Nachdem mancherlei Schwierigkeiten den endlichen Beginn der praktischen Fahrten mehrere Jahre hinausgeschoben hatten, konnte Parie val im Jahre 1906 endlich eine Se rie von wohlgelungenen Aufstiegen vollführen, die schließlich zum Ankaus des Parseval I. seitens der Motorluft schiffstudiengesellschast führte, die ihn und seinen Ballonsührer Hauptmann v. Krogh gteichzeitig engagirte. Unter der Aegide dieser Gesellschaft, deren er ster technischer Leiter und Berather Parseval ist, hat er den erwähnten weiten Ballon gebaut, dem, wie ge sagt, in Bälde ein dritter folgen wird All das Publikum. Die ,,Freie Presse für Texas-' wird an über 450 Postofsicen versandt, und hat eine große Verbreitung in der NachbarsRepublik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Jhr CirkulationsiGebiet in Tean erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Denison, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbswerstiindlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein« Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Agenten fortwährend neue Leser qu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die ,,Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zeigcsMedinm im Staat- Tem. Für 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Briesen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher feinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas«. Das Jnteresse für Teva wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die ,,Freie Presse« all wöchentlich tut. 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Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Leseftoff, der gediegene Leitartikei über Begeben heiten des Jn- und Anstandes, eine europäiscye nnd amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, enropäische Postnachrichtem Texaniiches, land wirtyichaftliche Artikel, Wissenschaftliches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fenilleton, Skizzen, Erzäh lungen, Humoristifches etc» umfaßt. I Abonnements-Preis sUIU pro Jahr. fiir 6 monine Sl.00 in Vorausbezablung. In Folge der großen Cirkulation des Blattes, die sich über deu, gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse« das beste Anzeige Medium« wenn es sich darumhandelt, die deutsch-sprechende Bevölkerung zu erreichet-. Die «ERElE PREssE files EEM8" ist gediegen, reichhaltig nnd zuverlässig. Nach Egoist-Mann noctoikoi sä. 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Ljokaiee A l l c r l c i. Die Verhandlung der Fäll« gegen E. W. ane, der-. arn ti. Juli Walter Evers erschoß nnd geain Arthur Großöhmichen wegen An griffsv auf Martha.Real ist wegen Abwesenheit von wichtigen Jenaer verschoben worden« Jni 45 Distriktgericht wird über die Schadenersatzklaqe von sehr-. Ashton gegen die Stadt verhandelt Ashton stolperte arn 22 April 19()l:, während de: Straszerikarrreoalz, über einen eisernen Bolzen der aus dem Main Plaza eingetriehen mar den war, rnn ein Zelttnch skn halten, nnd brach das rechte Bein. Frau Thomas Rrrbirx 102s15 Dmango Straße wohnhaft lies; ihr vierjährige-J Söhnchen allein im Zimmer ihre-:- Wohnhanses znriii.. wo ein Kessel mit brennenden Holz kohlen stand. Als sie wiederkam stan den die Kleider des Kindes in Flammen und es war derart mit Brandwunden bedeckt, daß es starb. s Der Zimmermann Heinrich Schönert hatte am Montag das Ilin glück, ein Angr- zn verlieren Er war an einein Ban, Ecke von Srib Alamo und Nneva Str» beschäftigt nnd wollte einen Nagel eintreihen der absprang und ihn irri- Auge traf. Man geht hier mit dem Plane unijein Kinder-Hospital zn errich ten. Es soll in den Kirchen nnd unt-us dem Nisismirn dnfiir aufnintiiclf werden ——-Die Louise Schütze Schwestern Loge des Ordens der Herniannssöhne feierte Sonntag abend ihr Stif tungsfest durch ein Bankett in der Logenhalle. Am Sonntag den Lö. Oktober feierten Herr Georg Krause und Frau, nahe Wetmore wohn haft, das Fest der goldenen Hochzeit im Kreise ihrer Kinder und Kindes finden Theodor und Louis Krunse wohnen bei Wetmore, Otto in San Antoniu; die Töchter sind verheira tet an Louis Unger, Fred Carolns und David Menk von hier und Wil helm Kranz in St. Louis. Das Ju belpaar befindet sich in bester Ge sundheit und das Fest Verlies in fröh lichster Heiterkeit Am 25. November wird in der Beethoven-Halle unter den Anspi -zien des Beethoven-Männerchor, ei ne Operette aufgeführt, zu der be reits seit längerer Zeit die Proben im Gange sind. Der Titel der Ope rette ist ,,Prinzeß Chrysanthemnm« und der Komponist heißt King E. Proctor. Die Musik ist ungemein melodiös und ansprechend, in dir Handlung die in Japan spielt, sind reizende Tänze und Märsche einge fügt Ein Chor von über sechszig Personen wirkt mit und die Solo partien liegen in den Händen tüch tiger Sänger und Schauspieler Das Stück wird brillant ausgestattet wer den. Ani Sonntag gab der San Antonio Deutscher Männerchor in der MissionsgartensHalle ein Konzert, bei dem» ein treffliches« Programm zur Ausführung kam. Stadium Verhandlungen. Die Petition von Bürgern, die in der Duffield und Nord-Roms Straße wohnen, um Herstellung ci ner Fußbrücke über den San Pedro Creek im Lot 12, Block 1917, und um gleichzeitige Eröffnung der West Evergreen Straße-, wird gewährt Eine »von mehreren hundert Bür gern der 7. Ward unterzeichnete Petition um Bildung eines Verbesse rungsdistrikts und Ausgabe von Bands im Betrage von 880,000 für Straßenpflasterung, kam zur Verle sung. Der Distrikt beginnt an der Commerce- und Walnut Straße und schließt die Teile zwischen Monu mental-, Dakota-, Pine-, Nevada und Hackberry Straße ein. Die Pe tition von J. K. Powell, der einen Teil von Paso Hondo Straße ab sperren will, wird verweigert. Die von Mauermann, Vorsitzer dei- Fi nanz-Komites, vorgelegte Ordinanz, für die Anschaffung und Jnstalla tion von zwanzig neuen Feueralartm Kisten 85500311 bewilligen, wird angenommen Wickeland teilt mit, daß die La France Company den Matt die neuen Spritzen und Ap parate für 818500 zn liefern, an genommen hat« Wo Kugeln flogen. David Parker, Fayette, N. Y» diein Beter-an des Bürgerkrieges, der bei Gettysburg verwundet wurde, «sagt: »Was dieser gute Electric Bit ters für mich getan hat, dafür würde ich keine 8500 nehmen, da ich schon viel vergeblich gedoktert hatte wegen meines Magenleidens. Er kurierte mich und ich nehme ihn noch als To nk, der mich kräftig und frisch er höli." 50 Cis. bei Adolph Treiß und R. Cohn sc Co. Damit-Scheine. Alsted Lafayette White und Rcllie Gtace Sei-Magen isg Geruch e Kot r und Mut Wes .zo orton und abel Unger. A. M. ar und Hilda Bremer. ed. Ewert und Emma Vezel Feubner und Alwina Nappmund. L Aseolp Dukatz und Frau Catharina no Ame-B·Graves Santleben und Vertkn Ackermann. Krish und Edna Larde ones ick und Nuth Hill, tto Griebsch und Max-n L. bun eisen. Paul G. Ums-scholl nnd Lcun Scheuer-« MATR M. L. Thompson und Elsic Uhlim ———O..—— Bekanntes Toiletteupwblentt »Wie bringt man seine äußeren Vor «-züge zur Geltung, wenn man keine hatgsi Zur Scnatorwalpl Es find nur noch Wenige Tage biii zur Wahl. Dass k)ieal-Kainpagnes Konnte bat die Leser der »Ist-ei Presse« auf einige Teile desJ Ri cordgs Von Mr. Onidn anfnierkfc Ein gemacht. llnd wir können Lillezb e weisen, nJa« mir gesagt haben Wir haben aber nicht Alle-J iiber ihn fa gen können nnd haben ibn gewisser ncaßen geschaut Wir hatten erwartet, dass Mr. Onion den Versuch machen würde, seinen Record zu erklären oder dad masz mir uon ibm gesagt haben, zu wider-rufen aber biszs zum heutigen Tage bat er auch noch nicht eine Zeile zu seiner Rechtfertigung ver öffentlicht oder eine zufriedenstellende Erklärung abgegeben. Sein Schweigen kann nur dahin gedeutet werden, daß er entweder nichts- zu seiner Verteidigung vorzu bringen bat, oder daß er den Stimm gebem feines- Distrikts gegenüber so indifferent ist, daß er est- nicht der Mühe Wertbält, seine Stellung zu erklären. Da Mr. Onion bis jetzt kein Statement abgegeben und auch noch kein Wort iiber seinen Gegenkandi daten Mr Neal gesagt hat, so kdn nen die Tlltteu iilser ilni geschlossen werden« Sollte er sich aber den noch unterfangen irgend etwa-ji iiber Mr. Real zu sagen, jetzt, zu einer Zeit, wo es zu spät ist, seine Behaup« tungen in den wöchentlichen Zeitun gen zu widerlegen so würde er ge rades so handeln, wie Einer, der einen Mann angreift, wenn er ihm den Rücken zudreht. Dem Verfasser dieses Artikeliö ist mitgeteilt worden, daß Mr. Onion über Mr. Real mehrere unrichtige Angaben machen wird, untern An derm, daß die Prahibitionisten zum Kampagnefond des Mr. Real beige tragen haben. Diese Behauptung, wenn sie aufgestellt werden sollt:, ist absolut falsch. Die Prohibitioni sten« haben auch nicht einen Cent zum Kompagnie-Fund des Mr. Neai beigesteuert Sie geben Alles der demokratischen Partei, an deren Spitze Gouverneur Canrpbell steht. Die Frage liegt jetzt den Wälslern vor. Wir sind gewiß, daß wenn die Stimmen gezählt werden, es sich er geben wird, daß Jhr Euch unseres Rates erinnert habt: Streicht Onion, stimmt fiit Real! (Anzeige.) Grundeigeutumssuebertragnuch Al red C. Worthy und Frau. an Hau nah lum, Grundstück an der East Quincy Straße und Trenton Avenuez 2500. -.The Realty Jnvestment Company« an Wm. B. Rassy, Grundstück an der Vitra Avenuc; 82400 Vivian E. Hamilton an Dr B. E. Bisses Grundstück an der Flor-Ida Str.; Charles Gracbner und Alfred Duer ler an S. S. Haught, Grundstück an der Flores Str.; 3650. Jo Theta und Ednah Fuller an Zahn A. Be ler, Grundstück an der Camden Str.; 900. Dr. E. R. Knolle an Vivian E. Ha milton. Grundstück an der Florida Stsråßq Aki 10baoh s ex urz a und Frau an Jo epi) und Wm Friesenhan, 76 4-5 Acker nnd 35.61 Acker Land; 86500. Robert Kahlert und Frau an Otto C. Vruening, Grundstück m der Keystone Park Subdivision; 8950 Nannie «»uffaker u. A. an Henrn Hen zeL Grund tück in der East End Addi tionn; 8100 Angelan Harrison u. A. an Sau An tonio Machine and Supply Compant), Grundstück an der Eenter Straße; 83000 ilmar L. Guenther an Cha5. A. il er, Grundstück an der Guemher tr.; s1000. Alicc H. Meislahn an J. M. Ca sanova, Grundstück in der Florida Zeiögohts Subdivmon, Prospekt Hül; Joe Priesr an D. P. Risener, Grund stück in der illrest Addition; s406.50. Wm. F. S utz und C. T. Fincham tm Leocadia T. de Davila, Grundstück an der Sau keernando Str.: 8230 Clarence N· Barbe an Frau Mart) F Lubu Grundstück an der Adams »trasze; 818,500. Martin J. Arnald an Frank Castislonsz Grundstück an der Leal Str.«; 841 Juba-? E. .Mu ge an Eos-me Lovez, Flrztöjdstuck m a Van Guadal1tpe; Loui e und John Aniol an G. A. Heu-H Grund tück an der Callaghau Aventin; 82100 Ed. Wolff und Frau an Pabla Cru 100 Acker Land; 82450 arles S einer u. A. an Leon Lc Compte, 22 cker Land; s7000. F. L. McCarty und- Frau an Marion Mue enber er, Grundstück an der Guent r ttaßes 8300 'Loms Molwosky und Frau an Al bert Dudek, 112 11-15 Acker Land; 81323.24. Eharles Kruger und Frau-an Edtvard( Formann, Grundstück an der Wilming ton Ayenuc; 8800 Loms Lutzenberger und Frau MAS ce7n7ci»on —Barrera, 51.7 cker Land; U Aguest feuffer an Frau S. A. Clack, Grundstu an der Ma on Str.; 8400. Charlks A, Bibl an U. F. Shirar, Grundftuck m den neuen City-Blocks 2186, 2187 und 21t)7; 8800 Reinhold Wohlfahrt und Frau ans Adolph Klar, Grundstück an der Letgh Straße; 81(I25. Waul Wohlfahrt an Reinhold Wohl fahrt, dasselbe Grundstück; 81000 H. C- Heilbron und Clive Shook an O. L. Later, Grundstück an der Espiasse Avenue und Lafayette Straße-, Stumm Park Addition· 850 ames Nel on und Frau an A. E« Halbton und Clive Shook, Grundstück an der Espiassc Aveuue und Lafanc te Straße. Sylvan Takt Addition; 8100. Sau Antonio rctviug Association an H T. Koch, Grundstück an der El Paso etwqu -250. Elcas dmonds und Frau an Frde C. Groos Grundstück an der Kiug Wu liam Stra"e; PZOOCL A. J. reiner an Gertrudc st. En maun, Grundstück in Alamo Heiqhti3: Most B. W. Poor un Frau Vir ie Dopp, Grundstück in der T iverside Uar! Addi tion; 8400 W. F. Nafotb an O. H. Baldmin, Grundstück an der Mitchell Str.; Most Frank Allen an M. Ucovich, Grund stück an der Frasch Str» Gaenzlen Sub division; slsfsttt Otto Krueger u. A. an Zahn Mickcsclt 10 Acker Land: EIN-. Von lokalem Interesse. Leutc, die wir kennen und deren Er ifalsrung uns von Nutzen sein kann. Die-:- ist ein rein lakalei1 Ereigu:-:i. Cz ereignete sich in Sau Auto1iin. Nicht in Buffaln oder in New York. Ihr seid gebeten eLs ,in untersuchen Ihr werdet dem Wort eines Mit bürgeer Glauben schenken Jhr werdet das Zeugnis eines Mitbiirgerss bestätigen Irgend ein Artikel, der in der ei genen Heimat indorsiert wird Verdieut Iuehr Vertrauen, Denn einer, non dein Jbr nicht-: wißt, Oder der von unbekannten Perso nen iudorsiert wird. F. G. Sudeu, 1122 Oft-Conunercr Straße, Sau Antonia sagt: Mein-r erste Erfahrung hatte ich mit Doauks Nieren Pilleu in Jeffersou Ciia Missouri Jch hatte eine lange Zeit an chro 11isrher Lähmung im Rücken gelitten, die alle Heilmethodeu abwies und allen Mitteln zur Abhülfe Wider stand leistete Doan’.-Z Nieren Pil len halfen meinen Leiden prmupt ali und ich hatte feine Ursacle zur Klage, liisJ wieder vor Kurz-zur Dann fing mein Rücken wieder an zu schmerzen und ich Verschaffte mir natürlich prompt wieder eine Schach tel Danks Nieren Pillen im Store der Bexar Drug Co. Wie es frü her geschehen, entfernten sie die Schmerzen prompt und halfen eben-· falls einer leichten Nieren-Störung ab, die sich eingestellt hatte. Jch bin jetzt frei von Nieren-Leiden nnd Störungen und schreibe dies dem Ge brauch vonDoan’s Nieren Pilleu zu.« Zum Verkauf bei allen Händlern. Preis 50 Cents. FosterMilbnru Co» Buffalo, New York, alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens Doans und nehmt keine anderen. Cltzabety C. Kullack an Frau Anna M. Bin on, Grundstück an der Mhrtle Str.; s 250. A. J. Greiner und Charles Ermo an P. F. Wagner, Grundstück in der Lawndale Addition; 8300 Paul Kutschenreuter an Fa n. Faust, girömdstück in der Kenwood Addition; 0 William Dobrowolski und C. A. Stieren an George Martinez und Frau, Grundstück an der Kerr Str.; 82·50. E. H. Storm an Otto Keller, Grund stück an der Ecke der MeCulloch und Lucr lve·, Denverside Addition; 8135. Rinerjide Land and Jmprovement Co. an W. Jae er Grundstück in der Ri Verside iöark 5)ddition; 8425. Joseph Juenger und Frau an Frau Emma Kunkel, Grundstück an der Gar den Str.· 82800 Lena «etn"eoltmanns an H. A. Ram Ltetten Grun stück an der Magnolia .lvemte, Laurel Heights; 8275(). H. A. Ramstetter an B. E. Witte, Grundstück an der Magnolia Anenne, Laurel Heights; 88000. W— Laßt nicht alle Hoffnung fahren. Ueber der Eingangspforte zu Daniejs Hölle steht geschrieben: »»Laßt alle Hofs nun ahren, die Jhr hier eintretet.« Schlimmer seht es den Unglücklichen, welche den »orturen enes Inferno nn tertvorfen sind, aber och nicht, als den bedauernswerten Patienten, welche an Hämorrhoiden leiden. Dafür haben die se Patienten aber den einen gro en Vor teil, daß sie nicht auf jede Hof nnng Zu ver ichten brauchen, sondern sogar der Er ösung von ihren Qualen sicher sein können. Allerdings nur unter der einen Bedingung, daß sie Anakesis gebrauche-L das einzige Mittel, das eine Heilung ge währleistet Eine Probe wird von P. Neustadter se Co., Box 1216, New York, kostenfrei versandt. W Brief-Lille Herren: C. C. Boell)auwe, R. L. Dullnig, G. F. Ernst, J. F. Friedrich, J. W. geizen V. G.He1m, A. HalbedL H. B. ·ei1nan, Abe Jacobson, T. A. KimmeL Wm. Lüders, T. G. Locke, Chas. Rosenberger, Pastorilla Schnur-, Georg Schweden A. B. Thomas. Damen: Alfred Braden, Clara Dreimann, Carrie L. Fries-, C. Franke, Anna GimbeL Elara (S)rabotvskt), Jose phine Huth, Lizzie Suchtet-, Marh Fioe:;i, Gus. J. Meyers, Sophie Obst. S. W. Stgmid Mrs. L. Schult, Eva Smelser. lusland: Frank Heintze, Katha rine Stark, Wm D. Vogel, Aug. Wer now .-Was man liebt. Jeder Mensch in dieser Welt, Sesis im Nord, Süd’, Osten, Westen-, Hat etwas, was ihm gefällt, Was er liebt am allerbesten. Jch mein’ jene Liebe nicht, Von ·der uns die Dichter singen, Und m Schauspiel und Gedicht Immer-dar vor Augen bringen. Die ich meine, nun, die ist, Mehr materiell gehalten, Doch sie tritt zu jeder Frist Auf bei Jungen, wie bei Alten. Mancher schwärmt von Heldentnm, !Doch es fehlt ihm die Caurus-» Und es wird ihm statt des Ruhms I Oft zu Teil nur die Blamage. T Mancher möcht’ als Schöngeist gern, .Wohl in der Gesellschaft glanzen, .Doch es will’ fein Unglücksfterm »Daß sein Geist hat enge Grenzen. hMancher liebt das Kartenspiel, Mancher liebt galante Frauen, ÄDoch man darf nicht allzuviel Auf die beiden Dinge bauen. Feine Weine, Leckerei, Liebt zum Mahl der reiche Prasser Und der Mucker liigt, ed sei Sein Getränl das reine Wasser. Doch ich weiß ein Ding, das hier Alte braven Leute lieben, ’Sist das gute Loue Star Bier! Keiner fand VI sei übertrieben Wo ein froher Kreis vereint Seine Luft mit guten Sitten, Dort als Labetrzuik erscheint L one S t a r B i e r in ihren Mitten. Nur der Mutter grollt ihm sehr, Weil es feine falschen Lehren Wieder-way nnd immer mehr Hilft, zur Einsicht zu bekehren.
Gute Getränke und famnser Lunch stets in BurgstalleNHSaloon nnd Reftanrant, Villita Straße nehm der Halle der Hertnannsfohne Das Glück in Jrkudeutha1. Berliner Vorurttoncan von Wunder-Schalle vom Brühl. (Fortsetzung.) Er machte seinen schönsten ge schäftsmännischen Bückling nnd ent fernte sich mit dem Arcl)itekten. Cornelia blickte ihnen nach. llnd ali- die Gestalt Grünwalds zwischen de« Gediischen am Eingang des Par keszs Verschwunden war, dn stöhnte sie, stiitzte den Arm ans den Gartentisch nnd bedeckte ihre Augen mit der Hand. »Ja, ja, den anmel durften wir nicht auslassen Wir sind et den ollen Herrn aufs Schloß schuldigs det wir ihn nich von die einjebore-J nen Kannibalen mit Haut und Haar ausfressen lassen, weil er ihnen det Plaisiervcriniigen mit die Strand promenade verekelt hat,« meinte Hal berschlag, als er mit Griinwald in die Versannnlnng eintrat, in die Protestversannnlmig der Freudentl)a ler gegen die See- und Parksperre deg- Freiherrn Sie wurde wie zum Hohn in dem von Allenstein erbau ten nnd nerpachteten Gesellschaft-U lmuse abgehalten, nnd der Wirt fand geradezu ein Vergnügen daran, die Mißvergnügten im Kasino zu Worte kommen zn lassen, weil er selber an Mißvergnüglichkeit hinter keinem zuriickstand Ists Als Halberschlag nnd sein Archi tekt den Kasinosaal betraten, waren die Verhandlungen schon seit einer halben Stunde im Gange und eben im besten Zuge. Der blendend weiß gestrichene Saal mit seinen geschmack vollen, diskreten Goldornamenten, welche Cornelia ausgewählt hatte, war viel zu groß für die Schaar der ergrimmten Bauern. Es waren ih rer zusammt einigen Villenmietern und Besitzern, die auch ihr. Wört chen reden wollten, kaum fünfzig. Der bessere Rock derer aus der Vil lenkolonie Verschwand gegen die der beren Joppen und Bratenröcke der Leute aus dem Dorfe, deren breit schulterige Gestalten, deren eckige, unfeine und rötliche Gesichter ebenso ihre Herknnst verrieten wie ihre Kleidung Das waren die Freudenthaler, die vor einem Jahrzehnt noch mühselig um ihr bescheidenes Auskommen kämper mußten, die aber durch die Kolonie nach. nnd nach zu Klein biirgern oder gar zu bescheidenen Rentiers geworden waren. iSe alle sahen sich durch das Vorgehen des Freiherrn schwer geschädigt, und so hatten sie sich denn hier zusammen gefunden, um zu raisonieren, zu skandalieren und zu protestieren. Manch einer, der kein spezielles Jn teresse an der Grundursache hatte, war lediglich erschienen, weil er ei nen unterhaltenden Radau witterte. Auf dem Podium präsidierte der Ortsschulze Bullrich in eigener Per son. Er war kaum weniger auf den Freiherrn geladen, als seine Schutz befohlenen, aber es war ihm doch darum zu tun, daß alles in den Grenzen des Anstandes blieb, und so hatte er sich denn dazu herbeige lassen, die erregte Versammlung sel bot-« szn foiiun q)oksn »Im Inf) als Protokollführer der Schulmeisternnd an der andern Seite der Major Hartwig, der die Verpflichtung in sich fühlte, sich sür genossene gut-. Tröpschen Wein auf dem Schlosse hier durch ein Eintreten für den Freiherrn zu revanchieren, wenn es die Umstände erfordern sollten· Es waren keine redegewandten Männer, welche zu Worte kamen. Das »Hüh!« und »Hott!« mit dem sie ihre Gäule antrieben, war für sie keine Schule des mündlichen Aus drucks gewesen. Holperig und stot kend war ihre Rede und dieser Um stand scheuchte die Vesorgnis, daß sich der eine oder andere als Dauer reduer auftun könnte. Aber jeder mußte etwas anderes zu klagen. Der Kasinowirt Schulze lamentierte darüber-, daß wegen der See- und Parksperre, welche der Freiherr boshafterweise noch dazu in einige-! Blättern bekannt gemacht habe, am Sonntag die Ausslügler fortgeblie— ben, und daß ihm daher die Kote lettes und Beefsteaks liegen geblie ben seien« Wofür bezahlte er denn seine hohe Pacht? Von dem spärli chen Verkehr der Villenbewohner kön ne er nicht fett werden. Der Ortseingesessene Schmitthals schlug eine noch schärfere Tonart Ju. Er beschuldigte geradezu den Freiherrn der Absicht, die Kolonie zu Grunde zu richten, sein eigenes Kind umzubringen aus purer ,,Jalusie«, veil nicht alles nach seiner Pfeife tanze. Nur die schöne Lage am See habe dazu angelockt, sich hier -1ieder3ulassen. »Hier ist gut Hüt ten bauen«, habe jeder Terrainkäa fer gedacht. Ja, Prostemahlzeitt Damit sei es nun Essig. Jedem Ne flektanten wiirde jetzt, wo ihm der Genuß der Naturherrlichkeiten so schmählich abgeschnitten, die Lust ver sehen, sich hier anzukaufen Es sähe auch noch andere hübsche Fled hen in der Nähe von Berlin. Reine Fratze würde sich mehr nach Freudenthal Verlauer orakelte auch Mi- Ortasrlmiw in fcsimsm tiefe-n Nah der einen belleren Klang annahm, als der Rednkr in Erregung geriet Schließlich kollerte das Oberhaupt der Gemeinde geradezu wie ein Pu terhnhn Seine Absicht, die Ord nung und Würde der Versammlung zu wahren, ging nun bei ihm selber unt ersten in die Briiche Er sprach non gemeiner Rochsucl)t, aber der Freiherr miirde schon noch an seinem eigenen Leibe verspüren, was es heiße, so dem Allgemeinwohl mit seiner adeligen Neitpeitsehp in’-3 Ge sicht zu schlagen l H Seine Worte zündeten in den mut geschwellten Herzen Allgemeine Rufe, wie »Gemeinerei!«, ,,Voshaf tigkeit!«, »So’11 (Tjros;kotzel« erschol len. Inzwischen schrie der Tlliajor nn augaesetzti »Ich bitte umkj Wort!« Ich ersnche dringend mn’—:s Wo1·t!««« Endlich hatte esJ ihm der Schulze znteil werden lassen, indem er mehr mals in das Getümmel schrie: »8ilenzinni fiir den Herrn Major lSZartwig llnd der Major ließ sich in ah geharkter, auf einen harten Kont mandoton gestimmten Sprechweise vernehmen: »Ich mnß ans das aller lebhafteste den heftigen Ton bekla gen, den einzelne Redner ich nenne keine Namen s angeschlagen haben. Ich glaube, daß mein ver-— ehrter Freund, der Freiherr v. Al lenftein, wohl Anspruch darauf hät te, nicht so nernnglimpft zu werden, wie es- hier geschieht. Ich will mich einer Kritik seiner Handlung-Zwei se enthalten, möchte aber doch be merken, daß er durch den See rechtsprozeß der Gemeinde gegen ihn und durch andere Vorkommnisse das Recht erworben hat, schwer ver bittert zu sein. Seine gereizte Stirn mung mögen gewisse Männer ich nenne keine Namen, nenne nie mals Namen die in letzter Zeit Einfluß auf ihn gewonnen haben, be nutzt haben, ihn-zu den Maßregeln zu drängen, die jeder beklagen muß.« Fortsetzung folgtJ W Würde eine Hypothek aufnehmeu. Ein Former an der Rural Route 2, Empire, Ga» namens W. A. Flohd, sagt: ,,Bucklen’s Arnica Salbe heilte die schlimmsten Geschwüre, die ich je sah, nämlich an meiner Hand und meinem Bein. Diese Salbe ist so wertvoll, daß ich eine ,,Mortgage« auf meine Farm aufnehmen würde, falls ich sie- nicht anders erhalten könnte.« Nur 25 Cents bei Adolprn Dreiß nnd R. Cohn 85 Co kamolljs UkUkk Gollllkkllkllk. cin promiuemcr Politiker mw sein-infici uigcr Mann-Holzgeschäft. Von allen im Herbste in der Union erwählten neuen Staatsgouverneurm genießt der von Vermont die Auszeich nung, am frühesten in sein Amt einge Gcorge H. Prouty. führt zu werden. Jm Gegensatze zu dem Gebrauche in den anderen Bun desstaaten, beginnt in Vermont dasl legislative Jahr im Oktober, und int· gleichen Monat erfolgt auch die Jn auguration des erwählten neuen Chef Exekutivbeamten. George H. Prouth, der heuer als Nachfolger Fletcher D. Proctors zum Gouverneur des ,,Green Mountain« Staates erkoren ward, hat, obwohl er noch ein junger Mann ist, bereits seit einer Anzahl von Jahren in der Politik Vermont-Z eine Prominente Rolle ge spielt. Prouty gehörte dem Unterhause der Staatskegislatur an, war Staat senator und seit 1906 Leutnant-Gou verneur. Jn seinem Heimathsorte Newport hat et sich in hervorragendem Maße gemeinsmnig bethätigt. So war er unter anderem einer der Komman danten der dortian Feuerwehr. Prouty besitzt ausgedehnte Interessen im Holz geschäst und ist Eigenthümer von meh reren Sägemijhlen in Newport und den.Nachbarorten. Der Termin des· Gouverneurs von Vermont ist zweijäh rig; die Stelle ist mit einem Jahres gehalt von nur 81500 dotirt. W Eine vorteilhafte Werte. Das billigste Land tm Markte-. 30 Scktionen Land 16 zufam menhiingend, 10 zufammenhängend nnd 4 separat in El Pan County, nahe bei der Stadt Banhorn und in geringer Entfernung von der Eisen bahn sind zum Preife von 82 per Acker zu verkaufen oder werden gegen cingcrichtete Farm oder Stadtcigens tum umgetauscht Gute Viehgcgcnd; gute Silber-mi nen in der Nähe. Nachznfragcn in der Offiee der Freien Presse für Trva W—— Verlangt ein Lehrer, um an der DhanisSchule zu 1mterrichteu. Gehalt S-15. Man« wende sich an Win. Finger, Dl)anis, Medinu Ein-um Texqu Stinnnt fjjt Col A Jack-· fon al-. C v u n t U A ss e s.s«9r und sichert Cum tin richtige-I T’ls10!11110:it. KWWWW E Gerade das richtige Wetter, E tun mit der elektcis schen Straßenhahn eine Rnndfahkt zu machen nnd die vcrfchicdcnen Vergnügnngs- nnd Erholnngs- Plätze zn besuchen Frische, reine Luft; kein Stoßen l und Schaume-; freie Aussicht l Nehmt clie ganze jfamilie mil! Z MWM W H-( -H-l-ZZ(FY-t«- «-J- y--Y- HAEHYZWYZEFA Y- H LVJ IMMMWKWMÄMWWMMKMKWN HMMW »D: JJXAUM M YÅ «k PM lllllll flls Umllally IT Ecke Sommers-e- und Yavarrwgttrasøa TIE- AVOGNOIWEZKLMMMQMEINsww DREI CL, Z W WkAPlfAl 3200 000 w HEFT CFKWWKKXYKMKFDWIMM III-XX JE k; 4 Prozentsqu llopositen auf laengers Zeit-sit Prozent NR W THE-Z Feuerfefte Aufbewaänungskasten zu vermieten. Depositen entgegen s-; genommen gegen Checl GrundeigentumssDepartement. Steuern wer· z den bezahlt Feuerverftcherungzs Policen erneuert sc Lyä W 334 W Einen Enoiskasr us »in gesonnen VII-? Iz-« Il,-- II f-- vaxxsvwxvs w-V«, v-; Wal- v Iw v svsvw vi-—v IV QV svykks IV Jst-Mk- »Mei; p- w E-; KMC ÆZH NAMKMs-WM »H H LOUIZ KUNKSL, Etabliekt 7874.126 Mein Ave-me, Sau Autonith thbllkj 1874. Jllle einbeimische uml imupktiekte Delikatessen in reicher Auswahl. Die feinsten californischen Tisch- und Süßweine. Alte Whiskies uml« seine Liqusko. 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