Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 20, 1908

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Die Töqllche 82.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. IJahrgang 44· Sau Antoniu, Dienstag den«-Zo. Oktober l908. Nimm-er Rom l F Preis Pressa fast Texas IN- MWW sks szzzzzizsuuusziszzz »s- lfrsss Presse fast Texas Mo HEXE-f- W .l MOMLZFIIHYWE liasliapuhlikanisclia staats-linked Präsidentschafts Elelccocen N. V. Dittlinger, R. E. Hannay, W. E. Singleton jr., I. H. Kurth, S D Waldrip, F Jvhufon ..S Conncr, HA Pope, .W Burkitt, Matthaei, .B. Bat-dem .C. Bartholontew, HH Baker, Featherftoac, »F- Baader Stucken, ..C Senkt, cott Whitc, HA Baker YMQSZSHGO .A F RGO-VII Staats Beamte Gouverneur Johu N. Simpforr. VicesGouverneun Chas. W. Ogden. General-Anwalt: William H. Atwell. Comptroller B. C. Enge. Kommissär General Landoffice: Staats-Schatzmeister: Thomas S. Bngbee. Eisenbahn-Kommissär: Mike C. Hurley. Staats Schul-Superintendent: Sam T. Swiufotd. Ackerbau-Kommissär William AHarboth Richter des KriminaliAppellationsgse richts (voller Termin): John Walter Cocke. Richter des KriminabAppellationsges richts (unvollendeter Termin): G. N. Hartifom Beisißender Richter des ObergerichtpR Chais. W. Stark-O Anseige.) Texak Diebe haben den Geldschrank der Knight Dry Goods Co. in Fort Werth gesprengt und 312,000 in Checks und barem Gelde gestohlen· Vor Kurzem wurde in El Paso eine Fabrik eingerichtet, in der Al kohol und Faseru aus Kaktus herge stellt werden sollten. Die Fabrik scheint sich aber nicht bezahlt zu ha ben, denn, wie gemeldet wird, hat man bereits einen Masseverwalter für sie ernannt. Wiihrend der Zeit vom 21. bis zum 24. Oktober wird in Lockhart iZiene ,,Street Fair« abgehalten wers n. Jn der Nähe von Frankstou, sechszehn Meilen nördlich von Jack sonville, haben Nachtreiter die Gins von Perry Fr Baron und Will Poles in Brand gesteckt; erstere ist völlig zerstört worden. Aus Palestine wird gemeldet, der· dort wohnende Barney Bearls stone, der eine Gin in Bussalo, Leon County, besitzt, habe die Nachtrichi bekommen, man habe den Betrieb der Gin eingestellt, da man befürch te, die Nachtreiter würden sie sonst in Brand stecken. Andere Gins hät ten das Gleiche getan. Trotz dringender Ausforderpms gen von verschiedenen Seiten, darun ter auch von dem Präsidenten der Farmers’ Union, hat unser Gouver neur nichts getan, um dem Treiben der Nachtreiter ein Ziel zu setzen und die Schuldigen zur Bestrafung zu bringen. Wahl-Anzeigeu. Wir ind autorisiert,Het1-.n Ju lius eal als Kandidat für der Mienat im 24. senatoriellen Distrik auf dem republikanischen Ticket anzufan Wir sind autprisiert, FF Onio n als Kandi r den taatssenat not Mk tatiLettatotrie en Distrikt, auf dem de ratichen Ticket, anzukündigen. W Hanshälteriu gesucht von einem äl teren alleinftehenden deutschen Mann Gutes Heim Zu erfragen m der Of fice der »Freien Presse-« w Gute Getränke und famose1 LIMch stets in Burgstaller’s Saloot Restes-rauh Villita Straße nebei der Halle der Herrnannssöhne Inland. li. clav Piessee Wird an unsern Staat ausge liefert werden. Unglückställe. Eine liiistenslianal lieuventioIF berufen. Kriegsschifte zukiielc Präsielent Roosevelt als lie eialitemn Hean Clay Pierce, das Ober haupt der Waters-Pierce Oil Com pany, hat den Kampf, den er gegen seine Auslieferung nach Texas kämpfte, verloren. Das Ober-Bun desgericht hat sein Gesuch um Wie deraufnahme des Verfahrens abge wiesen und angeordnet, daß Pierce der Obhut des Polizei-Chefs von St. Louis übergeben werde. Pierce steht unter einer Bürgschaft von s40,000. Bei der Klage unseres Staates ge gen Pierce, deren Verhandlungen er durch seine Nichtauslieferung ngch Texas zu verhindern suchte, han; delt es sich vor allem um die von ihm seinerzeit gemachte Aussage, daß die Waters-Pierce Oil Company in keiner engeren Verbindung mit der Standard Oil Company stehe. Diese Erklärung erscheint im Lichte der neueren Euthüllungen als falsch nnd Pierce wird jetzt beschuldigt, wis fentlich falsche Aussagen gemacht und beschworen zu haben. Die Strafe für ein derartiges Verbrechen beträgt zwei bis fünf Jahre Zuchthaus. Pierce befindet sich zur Zeit in Pride’s Point, Massachusetts, seine Anwälte sind der Ansicht, daß ers freiwillig nach Texas kommen wird. Bei einem Feuer in Paintss ville; Kentucky, verbrannte ein ge-j wisser Geo. Stafford mit seinen drei Kindern. Seine Frau versuchte sich durch einen Sprung aus dem Fen ster zu retten, kam dabei aber eben falls um’s Leben. Jn der Nähe von BraddoiL Kansas, rannten ein Passagierng und ein —·Frachtzug der Sante Fe Bahn zusammen. Der Lokomotiv führer David Rogers wurde getötet und 22 Passagiere wurden verletzt. An der Dreizehnten Straße und der Frost Avenue in Kansas City rannten mehrere Straßenbahn-s wagen zusammen. Ein Mann, eins gewisser R. L. Smith aus Nevada in Missouri, wurde getötet und fünf zehn andere Passagiere wurden ver-; letzt. s W wankend eines surchtda reni Sturms wurde in der Nähe von Cheyenne, Wyoming, die Kabouse ei. 4 nes Arbeitszuges der Union Pacific Bahn vom Geleise geworfen und ins eine tiefe Schlucht geschleudert. Acht! Männer wurden getötet und einige zwanzig verletzt. I Am 4. und 5. Dezember soll in New Orleans eine Versammlung von Leuten aus unserm Staat und aus Louisiana stattfinden, die an dem Bau eines Küsten-Kanals vom Mississippi nach dem Rio Grunde interessiert sind. Es sollen in dieser Versammlung die Pläne siir den Kanal angenommen werden« Die se Pläne wird man dann der Fluß und Hasen-Konvention die am 9·, 10. und 11. Dezember in Washing ton zusammentritt, vorlegen. Das Schlachtschisf ,,Maine« ist als erstes der Weltumseglungsslotte wieder im Hasen von Paris-month New Hampshire, eingetroffen. Ein paar Stunden später kam das Schlachtschiff »Alabama« in New York an. Aus New York wird gemeldet Präsident Noosevelt habe einen Kon trakt mit den Besitzern der Monats schrift ,,Outlook« abgeschlossen, durch den er sich verpflichte, nach seinem Rücktritt vom Präsidentenamt als ei. ner der Redakteure der Monats .schrift zu fungieren H Dr. Walther Meyer, der deut sche Generalkonsul in Chicago, wird diesen Posten in Bälde verlassen, da er in gleicher Eigenschaft nach Cav Town versetzt wurde. Washington A. Roebling, der Enkel des Mannes, der die Brooks lyner Brücke erbaute, hat die Wege seiner Vorfahren verlassen und sich der Konstruktion von Automobilen zugewandt Mit dem Erfolg, daß er jetzt einen Wagen fertiggestellt hat. den er für den schnellsten Neumon r gen, der je konstruiert wurde, er klärt. Bei einer Versuchs-fahrt er i reichte der Wagen mit Leichtigkeit ei ne Geschwindigkeit von 90 Meilen in der Stunde und Roebling behauptet, daß, wenn der Motor erst einmal ein gefahren ist, Gefchwindigkeiten bis zu 140 Meilen ereicht werden kön nen. Die gegen den Levee-Kontrar tor Williamfon von drei Texanern er hobenen Anklagen, in denen er be schuldigt wurde, sie in seinem Ar beitslager in Sklaverei gehalten zu haben, wurden vom Bundeskommissiir in New Orleans nach kurzem Ver hör abgewiesen Eine Depesche aus Berlin sagt: Eine neuerdings verbreitete Mel dung, daß Dr. Freiherr Mumm v. Schwarzenstein, der jetzige deutsche Botschafter in Tokio, als Nachfolger des kürzlich verstorbenen deutsche-it Botschasters in Washington, Frei herrn Speck von Sternburg, auser sehen sei, findet vou beftunterrichteter Seite keine Bestätigung. Die Situa tion ist durchaus unverändert Aus Washington wird in derselben Ange legenheit berichtet: Die Beschlüsse des Kaisers in Bezug auf den zhiesigen Botschafter-Posten dürften ;im Laufe des nächsten Monats be lkannt gegeben werden. Gerüchtweise sind vornehmlich zwei Namen ge nannt worden: derjenige des jetzigen deutschen Gesandten in Rio de Ja :neiro, Herrn v. Reichenau, und Graf Adolf Goetzem gegenwärtig preußi-? fcher Gesandter in Hamburg s Bei elnem TCIIIIUODO, Dek chs Gegend von Clayton in New Mexiko’ heimsuchte, wurden vier Personen getötet und über zwanzig verletzt· Bei dem Sturm, der ams HSamstag im Staate Colorado tobte, sollen sechs Personen um’s Leben gekommen sein. Außerdem sind in Folge des Sturms sieben Personen schwer verletzt worden. Der demokratische Vice-Präsi dentschaftskandidat Kern hielt die ’ser Tage eine Rede in Utica, dem Wohnort des republikanischen Vice Präsidentschaftskandidaten Sherman. Als er die Bühne betrat, wurde ihm eine Depesche Sherman’s überreicht, in der ihn dieser in seiner Heimat willkommen hieß Die Staatsbeamten von Loui siana und Mississigki konferieren über ein gemeinsames ergehen gegen die Nachtreiter Unsere Staatsregierung hat bisher noch keine Hand gerührt, um dem Unng ein Ende zu machen. Wo Kugeln flogen. David Parker, Fayette, N. Y, ein Veteran des Vürgerkrieges, der bei Gettysburg verwundet wurde, sagt: »Was dieser gute Electric Bit ters für mich getan hat, dafür würde ich keine 8500 nehmen, da ich schon viel vergeblich gedoktert hatte wegen meines Magenleidens. Er kurierte mich und ich nehme ihn noch als To nik, der mich kräftig und frisch er hält.« 50 Ets. bei Adolph Dreiß und R. Cohn 8r Co. T e a s. Am Sonntag abend haben die Deutkchen von Galveston in der Hannony·Halle den Deutschen Tag gefeiert. Marcellus C. Kleberg hielt die deutsche und John F. Wheeler die englische Festrede. Gouverneur Haskell von Oks lahoma hat in Gainesville, Dallas und Fort Worth Reden gehalten, er ist überall sehr freundlich aufge nommen. Die Hauptrede hielt er iu Dallas, wo er auf dem Ansstel lungsplatze vor einer großen Zuhörer. Menge sprach Die TuberkulosesAusstellung sist augenblicklich in Dallas, von dort swird sie nach Houston gebracht wer iden und von Houston wahrschein lich hierher. Das ObersBundesgericht hat eine Wiederaufnahme des Prozesse-s, »bei dem es sich um Gültigkeit der nach dem ,,Groß Receipt Tax«-Ge setz ausgeschriebenen Steuer handelt, verweigert. Damit bleibt die Steuer für ungültig erklärt. Die Ackerbau- und Gewerbe-» fchule in Vryan will zwei neue GeJ bäude errichten und wird die nächsteJ Legislatur wahrscheinlich um eine? Bewilligung von 8100,000 ersuchen Jm Alter von 82 Jahren starb in Neu-Braunfels George Hogrefe, einer der ältesten Bewohner der Stadt. Während eines Anfalls tem porärer Geistesstörung hat Frau Ferdinand Luckenbach in Friedrichs burg ihrem Leben ein Ende gemacht· Aus Uvalde County wird ge meldet, es sei dort durch große Scharen von Tauben viel Schaden an der Ernte angerichtet worden. Jn der Nähe von Mexia starb die Frau des Farmers Eharles Btokenwitz in Folge eines Herzschla ges, während der Mann im Felde arbeitete. Als er von der Arbeit nach Hause kam, fand er seine Frau tot im Zimmer liegen. Jn El Paso ist Sonntag nacht die Temperatur von 85 auf 40 Grad gefallen. «·"«IIIZ.-Jtäi;d. Ballmnfragen sollen durch private Jlbmaebs ungen geregelt werden. »0esterr. mintherlrrisis. her bös-mische Mutes musste vertqgt werdet-. Sperrv beim milcaclo. französischer marinemirrister resigniert. Eine Depesche aus London meldet, die verschiedenen Vulkan Probleme würden alle durch private Unterhandlungen der einzelnen Län der unter einander und mit der türkischen Regierung geregelt wer den, fo daß die europäifche Konferenz dann nichts weiter zu tun habe, als die auf diese Weise zu Stande gekom menen Abmachungen anzuerkennen Die Depefche setzt hinzu, daß derar tige Verhandlungen bereits zwischen Oesterreich und der Türkei und eben fo auch zwischen Bulgarien und der Türkei eröffnet seien. Der bulgari sche Geschäftsträger in London hat dem englischen Minister des Auswär tigen offiziell mitgeteilt, seine Re gierung habe dies getan, um- einen Krieg mit der Türkei zu vermeiden. König Georg von Griechen land, der zu Vorübergehendem Auf enthalt in Berlin war, um mit den dortigen maßgebenden Gewalten die jüngsten Umwälzungen in der Bal kanzone zu erötern, ist jetzt in Wien, um dort den gleichen Zweck zu er füllen. Der König wird mit Frei herrn v. Aehrenthal, dem Leiter der auswärtigen Politik Oesterreich-Un garns, konserieren. Aus Berlin meldet eine De pesche: Die in London und Paris ver öffentlichten Cöinmuniaues,· welche auf die geplante internationale Bei legung der Vulkan-Schwierigkeiten Bezug haben« stellen kein Programm für eine Konferenz dar, sondern sol len nur die Grundlage zur Ver handlungen aller Mächte bilden, um die Vereinbarung eines Programms herbeizuführen Die deutsche Regie rung wartet die Mitteilungen des rusfifchen Ministers des Aeußern Js wolsky, welcher in einer Woche hier eintrefer wird, sowie die Stellung nahme Oesterreichsuwgarns und der Türkei ab. Die Zustimmung dieser beiden Länder zur Konferenz ist ab solut nötig welegenuich der MunizipaL mahlen in der portugiesischen Stadt Azambuja kam es zwischen den Mo narchisten und Repnblikanern zu ei nem blutigen Krawall· Dreiundzwan zig Tote und vierzig Verwundete blieben auf dem Platze. H Eine Depesche aus Wien mel det: Das Kabinett Beck steht vor dem Zufammenbruch Der tschechische Handelsminifter Dr. Fiedler und der tschechifche Landsmann-Minister Pra schek haben ihre Demission ringt-ge ben. Der Schritt der beiden Minister ist die unmittelbare Folge der vom Ministerpräsidenten Freiherrn v. Beck verfügten Vertagung des böhmifchen Landtags auf unbestimmte Zeit« Die Zustände im Landtag waren unhalt bar geworden. Die deutschen Abge ordneten aller Parteien haben wäh rend der letzten Tage, dem vereinbar ten Programm gemäß, die Obstruk tion mit allen Chikanen fortgesetzt Die dem Erlaß des Vertagungs Dekrets vorangegangene Sitzung überbot an Radauszenen so ziemlich alles-, was bisher zu registrieren ge wesen. Von wechselseitigen Be ichimpfungen kam es zu Prügeleien der widerwärtigsten Art. Jede Spur von Ordnung rvar nexschtoiiiidznz und uet ucu soun qutcnue Ullccsls Landmarschall Fürst v. Lobkowitz war dem tnmultuarischen Treiben gegen über völlig ohnmächtig Unter den obwaltenden Umständen erschien den maßgebenden Gewalten die Verta gung des Landtags als der einzige Ausweg, da eine Auflösung die Vornahme von Neuwahlen bedingt haben würde« die vermieden wer den sollen, so lange die Feier des sechzigjährigen sRegierungs Judi s läums des Kaisers Franz Joseph noch Hiicht offiziell beendet ist. s Heute morgen ist Admiral sSpemx der ObersBefehlshaber un serer Flotte, im Palast zu Tokio vom Kaiser von Japan in Audienz em pfangen worden. Er war von den Kapitänen der von ihm besehligten Flotte begleitet. Der Admiral über reichte dem Kaiser einen Brief des Präsidenten Roosevelt, der Versiche Iaoli llallas ums zurusck Zum Verkauf täglich. s. des-m Die Züge fahren um 7 Uhr 45 m. morgens und um 7 Uhr 30 Minuten abends ab scMEUsTE TASIZElsL ..2Stunden schneller als alle andern 84.so nach Dullag und zurück, sum Ver kauf nur am Bl. Oktober-. J. w. nam. I-. z T; A. City Office 122 Alamo Plazm BEIDE fes-. 425. ECCCCCCCCCCCGQEQCCCCCGC CCCCCCHCCCCCCCCCCCCC ZTIWMWWIC Jeden Dienstag und Freitag abend und Sonntag nachmittag u. abend Sssllsslis KUIZERT ausgeführt von der S. U. Mitwir Kapelle. Alle anderen Abende der Woche Konzert der Diaz Gift-ts W Feine Küche, nte Getränke, freundliche ediennng. sddd ddddddddddddddddddd dddddddzddddddddsf dedd rungen der Freundschaft enthielt und in dem der Wunsch ausgesprochen wurde daß sich die Beziehungen zwi schen den beiden Ländern immer günstiger gestalten möchten. Admi ral Sperry und seinen Offizieren wurden aus dem Wege Von Yokoha ma nach Tokio und bei der Ankunft in der Hauptstadt große Ovationen dargebracht. Der französische Marine-Mini ster Thompson ist von seinem Amt zurückgetreten. Er wurde hierzu durch einen Beschluß der Deputirten kammer veranlaßt, der sein Departe ment in Verbindung mit der Jena Affäre und anderen Unfällen, die während der letzten Zeit französischen Kriegsschiffen zugestoßen sind, der Nachlässigkeit beschuldigt. Das sSchlachtschiff »Jena« wurde am 12. s März 1907 durch eine Explosion zer Tstört, wobei hundert Menschen unrs Leben kamen. Das Tadelsvotum der Kammer wurde durch. eine scharfe Rede Delcasse’s, der den Angriff auf Thompson leitete, herbeigeführt Der deutsche Ballon »Herge sell«, der letzte der vermißten Bal lons von der kürzlichen Wettfahrt in Schmargendorf, wurde in der Nord see treibend aufgefunden. Von den Jnäassen hat man jedoch keine Spur, un man befürchtet, daß sie ihr Grab in den Wellen fanden. Heinrich XIV» regierender Fürst Reuß Jiingerer Linie, hat die Regentschaft des Fürstentums Neuß Aelterer Linie, welche er für den wegen Geistesumnachtung an der fAusübung der Regierung dauernd T behinderten Fürsten Heinrich XXIV. sam 19. April 1902 übernommen hat -te, niedergelegt Der Schritt ist durch das hohe Alter des Fürsten Heinrich XIV. wurde am 28. Mai 1832 geboren veranlaßt worden. INachsolger in der Regentschaft wird ssein Sohn, Erbprinz Heinrich XXVII» welcher auch schon seit lan ger Zeit dauernd mit der Vertretung in der Regierung des Fiirstentumsl Reuß Jüngerer Linie beauftragt wor i on III-II- s-» -vq· Ein Eisenbahmtnfall, der au genscheinlich ans einen verbrecheri schen Anschlag zurückzuführen ist, wird aus Düsseldorf gemeldet. Der Schnellng Düsseldorszöln ist bei der Station Küpperbusch entgleist, nnd mehrere Personen haben Ver letzungen davongetragen, glücklicher weise nur leichter Natur. Die Kata strophe wurde dadurch verursacht, daß Eisenbahnschwellen quer über die Schienen gelegt worden waren, so daß eine Entgleisnng des Zuges er folgen mußte. Von den Behörden ist sofort eine nmfassende Untersu chung eingeleitet worden, um den Verübern des Unheils auf die Spur an kommen Nach einer Depefche aus Wash-1 ington haben sich alle europäischen Mächte darüber geeinigt, Mulai Ha fid als Sultan von Marokko anzu keniien, wenn er die Bestimmungen der Algeciras Akte durchzuführen sich verpflichte. Die Depesche sagt, daß auch unsere Regierung diese Stel lungl einnehme. Die Anerkennung könne aber noch nicht erfolgen, da zuerst noch einige nebensächliche An gelegenheiten geregelt werden müss ten. Frankreich und Spanien hät ten den Mächten eine Note gingt-reicht in denen sie die Bedingungen ge nau feststellten, unter denen die An erkennung Mulai anidkz erfolgen könne Der Revenue-Kollektor für die Provinz Havana auf Knba ist unter der Anklage verhaftet, 8195,000 nn terschlagen zu haben. stimmen-DE i lsodsosfch 25. oofossa IN c. P. VlAZ Wlkll 32 lJlE BUMJWML Spezialzug fährt um 8 uhk morgens ab. W Mo- sUE-»»Houskdn sit-. CHOR-o SICIL s s s i o 74 f- ’4 A R U b I- N f, sp, remen. H Von Ga veston nach B Dirett mit den Dantpr des Ioniooutsolion ontl." Die nächsten Seneltaae sind wie folgt OomMchjs. kennen. setlokt Damen. setlüii SIIW TKIIU 7500 l. Okt. 1908 2. Novsmber 1908. sichean 7500 29. Okt. 1908 Zo. November 190S. THnmtover»..7500 26. Nov. 1908 28. Dezember 1908. T Via Baum-cre Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die fahrplnnmäßige Ih fahrzeit der Dampfer zu verlegen oder ganz zu sistieren. PASSASSOPRZISZs ' Bremen—G-lveston zweite Kajüte. Winter-Rate. bis 14. 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Texas. as second elass matten que »Frcie Presse für Texas« hat von allen deutsch-texanischen Zeitungen die größte Abonnentenzabb Die einzige täglich erschei nendedentfcheseituna in Texas Inländische Wochcnrundschau. Die veigangene Woche ist für nn-» ser Land eine ziemlich ereignißloses gewesen, selbst der Wahlkampf hats nur eine einzige Aufsehen erregendes Episode gehabt: die Ueberreichung der Klageschrift des Gouverneur Haskell an William Randolph Hearst Has kell hatte Hearst nämlich wegen Belei digung und aller möglichen anderen Schandtaten verklagt und ließ ihm sdie Klageschrift zustellen, als jener vsich auf seiner Campagnetour gerade in Omaha, Nebraska, aufhielt· Die se Zustellung konnte nur unter gro sßen Schwierigkeiten stattfinden. Hearst hatte sich nämli im Eisen bahnwagen versteckt und seine Frau erklärte, er sei nicht dort und woll te die Beamten-nicht in den Wa gen hereinlassen. Die Beamten er zwangen sich aber den Zutritt und als sie drohten, die Tür des ver schlossenen Toilettenraums einzuschm gen, kam Herr Hearst aus-seinem Versteck hervor und nahm die Schrift entgegen. Sehr heroisch hat er sich bei dem Vorfall gerade nicht benom men. Den Mut, den Folgen seiner Handlungen die Stirn zu bieten, be sitzt er offenbar nicht. Jm Uebrigen hat sich der Wahl kampf ruhig abgespielt, d. h. ohne sensationelle Vorgänge. Ruhig war er keineswegs, im Gegenteil, es ist mit großem Eifer gearbeitet worden Die Wahl rückt näher und da strengt man sich noch gewaltig an. Taft ist doch noch nach dem Süden ge gangen und hat Kentucky und Ten nessee bereist, wo er sehr freundlich aufgenommen ist. Am Sonntag war er in Washington und hat den ganzen Tag im Weißen Hause beini Präsidenten zugebracht Er geht diese Woche nach New Jersey und von da nach Ohio und Indiana Bryan hat auch fleißig gearbeitet; er will diese Woche mehrere Staa ten besuchen und am Sonntag in New York sein. Ebenso sind dies Vice-Präsidentschaftskandidaten und andere Führer in eifrigster Tätig keit gewesen« Diese energische Cam-( pagnesührung wird bis zum letzten Augenblick fortgesetzt werden, es scheint in einer Reihe von Staaten dringend notwendig zu« sein, den Kampf bis unmittelbar vor der Wahl im Gange zu halten Jn verschiedenen Staaten ist die Lage eine völlig unklare und so gar in einigen Staaten, in denen» man cm Unklarheit gar nicht ge-; dacht hatte; trotz alledem scheints die große Masse der ruhig Beobachsj tenden der Ansicht zu sein, daß TastI gewählt werden wird. Taft selbst spricht sich natürlich sehr hoffnungs freudig aus; einer AnzahliRepdrs ter, die er neulich bei seinem Be such im Wissen Hausk- Fxnpfipa sag e cr. »Hu-) cuuuuc ucsuuuuh Nilus Präsidenten erwählt zu werden« und auch andere Aeußerungen von ihml sind bekannt geworden, aus denen allen eine große Hoffnungsfreudig- keit spricht, die sich allerdings sehr! ruhig, aber auch sehr entschieden; Zinsert. Das würde nun freilich nicht viel bedeuten, denn jeder Kan- s didat ist optimistisch gesinnt oder muß sich wenigstens so anstellen, aber seine Ansicht wird, wie gesagt, von allen ruhig denkenden Leuten bestätigt -Und- somit wird’s denn auch wohl wahr sein. Wir halten im Allgemeinen nicht viel von Wahl Prophezeiungen und geben uns nicht damit ab, in diesem Falle aber glau ben wir uns auch die Vorausfagung; leistgn— zu können, daß Taft siegen swir Die Untersuchungen bezüglich der angeblichen Durchstechereien beim Panama-Kanal-Bau ist fortgesetzt worden, es bekommt aber immers mehr den Anschein, als wenn es sich hier nur um einen Racheakt handelt der von Leuten in Scene gesetzt wurde, die gewisse Lieferungen nicht erhalten konnten .und die anschei nend selbst Beste-hangen gemacht ha ben-. Es wäre zu wünschen, daß die Verwaltung des Kanalbaus in glänzender Weise gerechtfertigt wür de; durchroarc Waloollmoe yavem vergangene Woche- in Michigan ge-( wütet Mehrere Städte sind zer stört und viele Leute obdachlos ge macht worden. Es herrscht große Not und der Gouverneur von Mi-( chigan hat um Unterstützung derI Obdachlosen gebeten. Ueber eine furchtbare Katastrophe, die in Ver bindung mit diesen Waldbränden stattgefunden hat und der dreiund zwanzig Menschen zum Opfer gesal fen sind, haben wir bereits an nn derer Stelle berichtet Atn Sonntag morgen ist unsere "Schlachtschiff- Flotte vor der japani schen Hafenstadt Yokohama angekom men und m der Bah von Tokio vor Anker gegangen Der Empfang war, nach den Depeschen zu usteilen, ein ungemein großartigen Unsers Schif fe wurden von ebenso vielen japa nischen Kriegsschifer in die Bah ge leitet, unzählige Fahrzeuge kannst ihnen zur Begrüßung entgegen ge-! fahren und halb Yokohama war ans den Beinen, um die Ankunft l- J der Schiffe zu sehen. Nachdem sich die amerikanischen und japanischen Marine-Offiziere gegenseitig Besuche abgestattet hatten, fuhren die ameri: kanischen Osfiziere an Land, nin ei nem Gartenfest beizuwohnen und abends fand ein Diner im Hause des Bürgermeisters statt, bei dein Did miral Sperry, der Befehl-ishaber der Flotte, eine Rede hielt nnd iu ihr die friedliche Mission dieser Flotteni fahrt betonte Am nächsten Tage fuhr Sperry mit seinen Offizieren nach Tokio und heute wurden sie dort vom Kaiser empfangen. Es reibt sich dann Fest an Fest bis zum Samstag, an dem die Flotte wieder abfährt. Hoffentlich wird der Be such in keiner Weise eine Störung erleiden und dazu beitragen, das Verhältnis zwischen den Ver. Stan ten und Japan, das während der letzten Jahre, in Folge unsinniger Hetzerei und unbedachten Geschwätze43, nicht so gewesen ist, wie es hätte sein sollen, zu verbessern. i W Ein knappcs Entkommcn. Mrs. Ada L. Croom, Eigentüme rin des bekannten Croom Hote·ls, Baughn, Miss., sagt: »Monate lang hatte ich einen schweren Husten, die Schwindsucht schien zu folgen, als mir Dr. King’s Neue Entdeckung empfoh len wurde, wovon drei Flaschen mich vollständig kurierten.« Die ganze Welt kennt die Wirkung diesen Hu sten-, Lungen- und Halsheilmittels. Verkaust bei Adolph Dreiß und R Cohn 83 Co. 50 Ets. und 81.00 Pro beslasche frei Warum riner nicht eMinister wurde. Wie alle Vourbonen, war auch Kö nig Ludwig lelL von Frankreich ein gewaltiger Esset, aber als Mann von( Geist auch ein Feinschmecker. Eines Tages lud er einen Abgeordneten zur Tafel, welcher in der Kammer eine Rede von wirklich staatsmännischer Be deutung gehalten hatte und der ganz das Zeug zu einem guten Minister zu haben schien. Bei Tafel verhielt sich dieser Gast des Königs sehr zurückhal tend und schien ganz in Gedanken an ernste Staatsgeschäfte vertiesi. Plötz lich——man hatte gerade ein Leibgericht des Königs aufgetragen-wandte sich dieser an seinen Gast mit der Fra e: »Was sagen Sie zu dieser SchüsFeL mein Herr?« Der Deputirte, der M Mk das ihm winkende Portefeuille dachte und sich als -Mann zeigen wollte, für den mate rielle Genüsse keinen Reiz haben, beging die Dummheit, dem getrönten Gom s mand zu antworten: »Sire, ich beküm enftferle mich niemals darum, was ich i e.« I »Da haben Sie unrecht, mein Herr,« erwiderte der König, ,,man muß immer auf zwei Dinge acht geben: auf das, koaj man ißt, nnd auf dag, was man ag Jn den Tuilerien aber speiste der un bedachtsame Kostveriichter, der natürlich nicht Minister wurde, nach jenem Tage nicht wieder. s Seelrnwandernng Bei— einer heiterm Mittagsgesew ft, bei welcher auch der bekannte Ge J mraih Doktor Heim anwesend war, swandie sich die Unterhaltung auf die "Seelenwanderung. Ein hochgestellier HStaatsbeamtet meinte, wenn seine Seele dereinst in den Leib eines Thieres s ren sollte, so möchte er eine, Alpen Hn wählen, wobei er den herrlichen E Sommeraufenihalt, die blumigen, wür Hgigen Weiden in der reinen Bergluft, i as friedliche, sorglose Dasein jener Thiere umständlich und mit lebhaften Farbens ’lderte. im ehauptete dagegen, wenn es ngn thierisches Behagen ankomme, so g e nichts über die Natur eines weines. Dieses bleibe bis um Mo mente des allen terblichen esen un ldermeidlichen To s von den Quäle reien der Menschen am meisten ver schont, werde sorgsam gepflegt und gebe bei allen seinen Genüssen die vollste und dauerndfte Befriedigung zu erkennen. Beim Augeinandergehen nahm jener Staatsmann das Gespräch wieder auf und äußerte gegen Heim: »Es bleibt also dabei, lieber Heim; wenn unsere Seelen wandern, so fahren Sie in ein s Sehn-ein« s »Das könnte meinetwegen geschehen,« antwortete Heim. »Ich freue mich schon daraus-Eurer Exrellenz als Rindvieh zu begegnen.«

Wahl-Prophezeiungen. s Obwohl das Prophezeien ein ziem lich unsicheres Handwerk und wenig LGverlässig ist, versuchen auch heuei:", iwie bei jeder großen politischen Kam !pagne, große englische Tagesblätter durch sogenannte Probgabstimmnng «,,den Puls des Volkes zu fühle-us nnd aus« solchen Probeabstimmun :gen basierend, veröffentlichten die »World« und der »Herald« Voran -schläge,- die, wenn sie auch durchaus nicht als sichere Anzeichen für den IVerlauf der kommenden Wahlen zu betrachten sind, doch ais Sticnnni1igB-. bild des Augettblicks- Wert haben. sDie ,,World«, die in den meisten iJahren mit ihren Prophezeiunaen lnicht allzuweit geschossen hat, sandte 35,0()0 Postkarten an Stimmgeber ab, und von diesen kamen 8913 mit Andeutnngen bezüglich der Prä sidentenwahl zurück, während 8654 zder Antwortenden auch ihre Absichten Ibezüglich der Gouvernenrswahl ikund gaben. Bei prozentualer Bess srechnung dieses Votum-S findet die i,,World«, daß natürlich in due Voraussetzung daß die einaelannks nen Probestimmen die norncaleDnrch schnittsstimmuna ergeben Last im Staate New York 15,(J()() nahe Stimmen bekommen werde als« Bronn, dasz aber Chanler mit MS L ,(J))U() Stiinmemnehrheit über Hnghes zum Gouverneur erwählt werden würde. Die Probeabstiinmung des »Je rald« läßt erkennen, daß von den 488 Elektoralstimmen des Landes mit Verhältnißmiißiger Sicherheit den Republikaner 183 und den Demokra ten 166 zuzuerkennen sind, daß von den 129 zweifelhaften Elektoralstim men 65 von Staaten kommen, die den Republikanern zuneigen, 19 von solchen, die den Demokraten zwei gen, und daß 45 Elektoralstimmen vorläufig als absolut in der Schine be zu betrachten sind. Der »Herald« lzählt bei dieser Uebersicht New Jer sey zu den republikanischen Staa ten, New York zu denen, die den Republikanern zuneigen, Indiana und Ohio zu den absolut zweifelhaf ten. Zum Siege im Elektoralvo tnm sind 242 Stimmen nötig. ——-.0.0-.—— Tini dreißig Thalern Zur Zeit Friedrichs des Großen dienten im ersten Bataillon des erster Garderegiments zwei Brüder Namens Traugott und Heinrich Rhode. Beide waren sehr brave Soldaten, und dar um war die ganze Kompagnie nicht wenig verwundert, als eines Morgens beim Appell verkündigt wurde, der Traugott Rhode sei desertirt, und wer den Deserteur wiederbringe, der erhalte eine Belohnung von dreißig Thalern. Das war so üblich damals-. Die Ka meraden sagten untereinander ,,Drei ßig Thaler sind ein schönes Geld! Aber der Deserteur muß sechsmal durch die Gasse laufen, sechsmal, daß der rothe Schweiß in Strömen fließt und das lebendige Fleisch in Fetzen fliegt. Wer Lust hat, die dreißig Thaler zu verdie nen, der mög’s thun; wir verdienen sie nicht!« Aber unter den Kameraden ist doch einer gewesen, der hat nicht gedacht wie die anderen, der ist zum Hauptmann gegangen, hat den Deserteur verrathen und die dreißig Thaler eingesteckt. Und dieser eine Kamerad, das ist der Hein rich Rhode gewesen, der seinen Bruder Traugott um schnödes Geld verrathen hat. Am anderen Morgen tönte die Trommel gar hohl und sonderbar, die Gasse stand, und der Unteroffizier trieb denarmen Traugott vor sich her in die fürchterliche Gasse. Aber als Traugott zum vierten Male in die Gasse treten sollte, da stand plötzlich der Heinrich Rhode vor dem Hauptmann, todten blaß, und sein Gesicht war, als hätte er drei Jahre im Grabe gelegen. »Mit Erlaubniß, Herr Hauptmann!« keuchte er mühsam. »Packt Dich’s endlich, Kerls« brummte der Hauptmann. »Herr Hauptmann, um Gottes wil len, laßt mich die drei letzten Male laufen für meinen Bruder!« rief Hein rich Rhode. »Es muß heraus, sonst zerspringt mir das Herz!'« »Warum?" sagte der Hauptmann und befahl, mit der Exekution inne zu halten« »Herr Vanptrnann," stohnte Heinrich Rhode, »wir zwei Brüder, der Trau gott und ich, wir haben einen alten Vater daheim, und der hat uns einen Brief geschrieben, wie ihn ein schlimmer Gläubiger dränge um eine Schuld von dreißig Thalern; und wie er ihn nicht befriedigen könne, und wie er sein An wesen mit dem Rücken ansehen, und nun noch auf seine alten Tage mit grauem Haar als Bettler wandern müsse. Herr Hauptmann, als wir den Brief gelesen, da ist es uns ganz bange geworden vor Leid und Gram um un seren armen alten Vater, und wir ha ben zueinander gesprochen, wir müßten dem Vater helfen, und wenn einer von uns durch die Gasse wandern müsse. Und wir machten Loose, ein weißes für den, der durch die Gasse wandern sollte, ein schwarzes für den Verräther. Jch habe das schwarze Loos gezogen— das andere wissen der Herr Haupt mann, aber ich konnte es nicht länger ansehen, da Traugott doch mein lieber Bruder ist. Haben der Herr Haupt mann die Barmherzigkeit und lassen mich die letzten drei Mal laufen für meinen armen Brudert« Der Hauptmann machte ein gar selt sames Gesicht, aber er durfte sich nichts merken lassen vor der Kompagnie; des halb sagte er noch viel barscher als sonst: ,,Dreiszig Thaler Dir, sechsmal Gassenlaufen ihm! so lautet der Befehl,- und daran ändert selbst der Teufel nichts, mein Sohn! Da es in dessen ein ganz besonderer Fall ist, so bleibtdie Exetution ausgesetzt, und es wird an Seine Majestät berichtet!« So ist es auch geschehen, und es lam aus dem Hauptquartier der Befehl zu rück, die Exekution sei auszusetzen. Da die Gebritder Rhode soviel gethan für ihren Vater, so versähen sich Seine Majestiit von ihnen, daß sie als treue Soldaten nicht weniger thun würden für ihr Vaterland, und wollten Seine Majestöt die Schulden des Vaters be zahlen, und wären die Rhoden sofort zu entlassen aus dem Arrest und für ehrliche Kerle anzusehen überall. Wie ist die-! Wir dreien etnyundert Dollars Beloh nunkz für ·eden Fall von Kataan, der nich urclj1 Einnehmen von Halls Ka tarrHJkKuz Fkilt werlxanamäi th eney o» gen Toledo, O. Wir, die Unter eichnetem haben F. J. 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LI Hugo Zutun Dulnclx alsdsckhtiu end künftiger Staatsseiretür ei Irdeinsesessenetn Als die wichtigste Frucht der elsaß lothtingischen Kaisertage ist die mit Sicherheit zu erwartende Ernennung des bisherigen Unterstaatssekretiirs der Reichslande, Du o Zorn v. Bulach, sum Nachfolger es mit Ende dieses ahres in den Ruhestand tretenden taatssekretärs v. Köller anzusehen. Die Wahl wird von allen Parteien Elsaß-Lothringens willkommen gehei ßen, hauptsächlich wohl schon aus dem Grunde, weil damit zum erstenmal der Sproß eines erbeingesessenen Geschlech tes an den zweithöchsten Beamtenposten des elsässischen Ministeriums berufen wird, der zudem durch seine bisherige politische Thätigkeit in denkbar engster Weise mit den vitalsten Interessen der Reichskande verknüpft ist und sich rüh men darf, in seiner langjährigen Stel lung als Unterstaatssekretär für Land wirthschaft und öffentliche Arbeiten reichen produktiven Nutzen gestiftet zu haben. Die elsaß-lothringische Presse insonderheit erblickt in der Wahl Zorn v. Bulachs eine Ab chlagszahlung auf die längst ersehnte erfassungsreform. Hu o Zorn o. Bulach wurde 1851 als åohn des Landesausjchußabge ordneten Franz Zorn v. Bulach geboren und hat im Kolleg der Jesuiten seine Erziehung genossen. Schon 1878 war er als Mitglied des Bezirkstags von Untetelsasz politisch thätig. Als 1879 P »F I Hugo Zorn v. Bulach. her bete-wende Landesausschuß in eines qesetqehende Körperschaft ausgemau delt wurde, vertrat er den Kreis Er-! stein. Jm Jahre 1888 wurde er sum Vo den des Landwirihschaftsra theö r El aß-Lothringen, 1894 zum Unterstaats ektetär ernannt. Schon 1.881 war er in den Reichstag gewählt worden, wo er der Frattion der Elsäp ser angehörte Nachdem er 1890 zum! Zweitenmal ein Reichstagömandat an Inommen hatte, trat er als Dospitant r konservativen Frattion bei und legte sein Mandat beim Eintritt in die» Negierun nieder. Der Bruder Franz des yui ftigen Staatsseireiärs ist Weihbischof von Straßburg. Der Statthalter in Elsaß-Lothrin gen ist nach dem ei mark en reichxlätp ischen Staatsre? sürft tcher Reprä sentant des tat etlichen Reichsoberi hauptes und der dem Reichskanzler ver antwortliche Minister ugleich. Er ist leichsam siellvertreten Kaiser und mler in Elsaßssothrin en nnd der lebende Minister. Der titnl rte Staats gvetiir des Innern im Ministerium Elsas-Miitng und seine Rolle gäy die Unter atssmtäte nnd Ehesä anderen-— taaisdepartementp un terstehen ihm, wie die Staatzsetretiire irn Reich dem Reichskanzler. Ein Dresden-Er Wen MOUIEWWW verset Ieeeuedehe Die alte Dresdener Unsnstushrticke, die schon im Jahre 1843 ans Stein s at war, wird augenblicklich einein mbau unter en, der wohl M Jahre wahren t e- Auswka FL .l Die Dresdener Augustusbkückr. Vermittelt eine eiserne Brücke den Ver seht zwischen Neu- und Anstqu Die BrLicke führt ihren Namen nach dem Kursütsien August dem Starken (te rte von 1694 iö 1735), der sie entlich verschönetn ließ. Eine gesunde Familie. »Unsere ganze Familie ist gesund, seit wir vor drei Jahren mit Dr. King’s Neuen Lebenspillen began nen-« sagt L. A. Varilet, Nur. N· l, Guilford, Maine. Sie reinigen und kräftigen das ganze System in einer milden Weise, die guttut. 25 Cents bei Adolka Dreiß und R. Cohn se Co., Auotheker. E 1 f Ein inniyiges Rebhuhnf I Ein oberbayerischer Gutsbesitzer ging in der Absicht, seine Saat auf ihre Schnittreife zu untersuchen, in’s Feld gnauä Es war ein warmer heller ommertag. Hoch befriedigt über den IStand seiner hossnungsreichen Ernte hatte er den Heimweg angetreten. Um lden Weg zu kürzen, suckkte er einen Feldweg zu gewinnen, un zu diesem Zwecke schritt er in einer urche, die Zwei Roggenäcker trennte, da in, so daß ie hochgewachsenen Halme ihn ganz verdeckten. Beinahe zu dem Feldwege hingekommen, hemmten die Lockrufe einer Rebhenne seine Schritte, auch ver nahm er ganz deutlich das eisrige Pie pen der Küchlein Er stand einen Au I genblick still, horchte und orientirte sich genau, wo die Töne herkamen, dann schlich er oorsi tig dem Orte zu, um diese scheue H hnerfamilie in ihrem freien Thun zu beobachten. Das Glück begünstigte ihn. Fünfzehn kleine, un gemein bewegliche und allerliebste Küch ein ums warmten und nmtummelten die alte enne, die gerade eifrig be schäftigt war, einen kleinen Ameisen Taufem wie man sie häufig in Roggen eldern trifft, auseinander Zu scharren, wobei ihre Kleinen die loßgelegten Eier oder Pu pen der Ameisen freudig piepend ausla en und oerschlangen." Plötzlich stußte die Alte einen Mo ment eeckte sie den Hals un öugte nach oben, dann rief sie mit dem kurzen, aber energisch ausgestoßenen Parnztngsrxfe ihre Immer zusammen. wer uue ide obachter duckte sich« bli schnell nieder, denn er dachte, die alte e habe seine Nähe gewittert; allein dein war nicht so, denn in demselben Augenblicke stürzte ein Sperber aus der Luft und fu r wie der Blitz unter die so giiickli g hnerfamilie, die sich zu einem Häu n usammengedrängi tie. D e Wirkung dieses eberfalls war entschlich Schreien und Piepen, Flat tern und Flügelilatschen, alles wild und wirr durcheinander; die Küchlein wie Spreu im Wind auseinandergesiw ben, und iiber dem Ameisenhäufchen die alte Henne, die sich gegen den Räuber wüthend zur Wehre setzte. Mit einem Muth, den man ihr nicht zugetraut hätte, flog die Henne so wuchtig gegen den Räuber an, daß beide in einem Augenblicke einen sich mehrmals über schlagenden Knäuel bildeten. Jetzt springt der Beobachter hinzu, der Habicht ergreift die Flucht, verfolgt von der Henne, die ihm mit Schnabel hieben und Flügelschlägen scharf zu setzt; der Räuber will sich wehren, da fällt etwas zur Erde, der Beobachter hebt es auf, es ist ein Küchlein, das in den Klauen des Räubers verendet war. Bei näherer Besichiigung der Kampf ftelle findet der Gutsbesitzer noch zwei Küchlein auf dem Rücken liegen; er denkt, sie seien von Flügelfchlägen be täubt und will sie mit nach Hause neh men, doch als er sie noch einmal unter sucht, findet er, daß auch sie todt sind. Jn der Ferne hört er die lauten Lock rufe der besorgten Mutter, womit sie die zerftreute Familie zusammenrqu aber drei ihrer Kinder kehren nichi wie der zu ihr zurück. III IIIE Will-Ic The weekly issue ok the« Tan Pan-est rann Tnus’" has po sitively the largest eirenlation of all German papers published in the state ok Texas. lt is mhilecl to 450 post-otkees, and has en extended eirenletion in Mexico in the Indien Territorv. end in Oklahoma-. lt ejrenlates krom Gnlveston to Denison. from Max-shall to El Peso and ok course mainly m the thiokly popnleteä eentral end sonthwestern pnrts ot the i stete. as also in Mexico. l Two ttaveung men end our very actxve loeal agents are con tinnously eädjng new sub seribers to the liste. ln eonstderetlon ok these kaets the »Mu- Pnnesn rot-n Treus» eleims to be the hast anver tising medium m the state of Texas-. when 1t is the obIeet to ten-oh the German reading po pulatjon. Für 83.00 nach Deutschland. Deutfchs amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als diedeutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse fiir Texas-T ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, »der bestelle für sie die »Freie Presse 7 für Texas-O Das Interesse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine »so gründliche Aufklärung und Be i schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die ,,Freie Presse« all swöchrntlich tut. 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Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Lesestoss, der gediegene Leätartikel über Begeben-v heiten des Jn- und Anstandes, eine enropäische und amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, enropäische Postnachrichtem Texnnisches, land wirthschastliche Artikel, Wissenschastiiches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fenilleton, Skizzen, Erzäh lungen, Humoriftifches etc» umfaßt Abonnementssreis szllll pro Jahr. fiir S- monate Sl.00 in Vorausbezablutsg. In Folge der großen Cirkulation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse« das beste Unzeige Ucejdimwz wenn es sich darum handelt, die deutsch-sprechende Bevölkerung zu erreichet-; nie We Pnkssk iuok W-- ist gediegen, reichhaltig nnd zuverlässig. Nach Mist-Manch nonotkai sä. Nach Mit-o sAsz EGCQCCCCCCCCCCCCQCLCCQCI ECCCCCCCCCQCCCCEM Wenn Ihr ein BlcYcUE —oder einen MW in sanken »Mot, und zwar etwa-, das san qnt Fast-d von Leuten von Ruf amp M so wendet cuc en d Roaoli ä samt-s co» su- VesicantienUUtn sa- snttwiv. Sein-. Häupter is IMMle Kollle und Sport-Artikeln. ddddddddddddddddddddpd IIddddddddDdDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDÄ nanme mon, ss galvanisin ums gemdh 6,7.8.9.10lm012 fass lang mholesale uncl Beteil. ils-angs- Iacilwaco co. wes-Zu Riemann-sw ES Samson Windmühlen weine vener- im Yes-Um 's« fragt Eaeku nachher-h um er von seiner Mimäsädle sie-Im Wenn es eine «Samsoa-Windmüh·le«1 Lß wird er anheim-stänqu daß dieselbe mehr Wasser pumpt, als irgen eine andere Wind-M Ie Sämmtliche Größen zu haben in can Unions-· CZ; ALAMO IRON woRKS s sonqu sags. Wanst- co Offlcc ga- kssslk IcJ Ic losscssflssssh Schräg gegenüber vom Suufet Dem-t favsik fiis Tiisea few Bank M sung Einsicht-Im e lalitün An evts un kvou Nobel-. Osmia-Im ssun en. 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I Lokales. Stadtrats Verhandlungen Der regulären Stadtratssitzung am Montag nachmittag ging eine Sitzung der Mitglieder als Plenarkomite voraus, in der das Finanzkoinite und das Feuerwehrkoniite über den Ankan der neuen SpritzeiilJaiis-Eiii.. richtungen berichteten. Die Konnte-J empfohlen, hochmoderne Einrichtun gen, bestehend aus Spritze, Schlauch wagen und Leiterwagen, Von der La France Coinpany in Elinim New York, für den Preis von Pis 550 zu kaufen. Das Angebot der La France Conipany war nicht das niedrigste, aber es war das einzige, welches sich auf die vollständige Ein richtung bezog, die andern waren int mer nur fiir einzelne Teile derselben, und die beiden Komites hielten es für richtiger, die ganzen Ausrüstungen Von einer und dersel ben Gesellschaft zu beziehen, als die einzelnen Teile von verschiedenen Ge sellschaften zu kaufen. Das Plenar komite war der gleichen Ansicht und beschloß den Ankauf, wie ihn die beiden Komites vorgeschlagen bat ten. Der Mayor beauftragte sofort den Stadtanwalt eine Ordinanz be züglich dieses Ankaufs zu entwerfe-in worauf die Sitzung des Plenarkotni tes geschlossen und die eigentliche Sitzung des Stadtrats eröffnet wur de. Jn dieser reichte der Stadtw walt sofort die gewünschte Ordi nanz ein und der Stadtrat nahm sie prompt unter Suspension der Regeln an," Damit ist der Ankan der beiden Spritzenhaus-Einrichtun gen von der La France Company be schlpsjm Die neuen Einrichtungen smo mo derner und leistungsfähiger als die jenigen, die wir bis jetzt haben. Die Spritze liefert 800 Gallonen Wasser per Minute, während unsere besten Spritzen jetzt nur 600 Gal lonen liefern. Auch die neuen Lei tern reichen höher als die alten. Man will deshalb auch die neuen Einrich tungen im Geschäftsteil der Stadt, wo die größten Anforderungen an die FeuerwehrsApparate gestellt wer den, verwenden und die beiden neuen Spritzenhäuser in den Vorstädten mit älteren Apparaten versehen, die den dort an sie gestellten Anforderungen völlig genügen können. Das wichtigste Geschäft außer die set Feuerwehr-Angelegenheit, das i mStadtrat vorkam, war ein Be richt des Stadtingenieurs über un ser SewersSystem Mayor Callag han hatte diesen Bericht eingespr derte Nach ihm arbeitet der grosse Kanal bei seinem Ausfluß auf der Gewehme noch lange nicht bis Jur vollen Leistungsfähigkeit und die se Leistungsfähigkeit wird auch durch die Neubauten, die auf Fort Sam Honston und Prospect Hill geplant sind, noch lange nicht erreicht. Der Jngenieur empfahl den ,,«Outfall Seine-« grürndlich zu reinigen, da durch würde der Abfluß des Wassers leichter bewerkstelligt werden. Außer diesen beiden Angelegenhei ten wurden nur noch Routine-Ge schäfte erledigt. Der Mayor hielt heute Morgen mit den Aldermen Wassermann und Wickeland eine Wenz über die neuen Spritzens «"-.:jj»iuser,bden Ankan von Pferden u. wä. A l l e r l e i. Sonntag abend findet in der Beethoven-Halle eine Benefistor stellung fiiik die vortreffliche Künst lerin, FrausMargarethe Stolte, statt. Zur Aufführung kommt das wir kungsvolle Preis-Lustspiel von Knei sel »Die Tochter der Hölle«, in dem Frau Stolte die prächtige Rolle der »Man Wallfri spielt Auch die übrigen Rollen sind gut besetzt, so daß eine vorzügliche Ausführung er wartet werben kann. Am Montag hat man mit dem Legen des KonkretiPslasters an der Houston Straße bei der Kreuznng der Santa Rosa Avenue begonnen. Dr. B u r g, unser Stadtarzt, ist von seiner Reise nach Washing ton, tvo er dem Tuberkulose-Kon greß beigewohnt hat, zurückgekehrt Jm Conntygericht wurde ein gewisser MW Meier als geistess gestört vorgesiihrt Man will ver suchen, ihn nach Deutschland zurück zuschicken, da er dort vor seiner Auswanderung schon in einem Jr renhaus gewesen sein soll. Von der ,,Jnternational Nean -Company« in New York erhielten wir ,,Gartenlaube« H. 40. Nach den neuesten Jnstruktionen des General-Postmeisters in Washing ton sollen die Postmeister die öf fentlichen Schulen besuchen und die Kinder über den Betrieb der Post Offieen unterrichten Auch sollen die Lehrer sich über den Postbetrieb insormieren. Wir sind gespannt da rauf, was man noch alles in unsern Schulunterricht hineinbringen wird. Unsere Ausstelluiigs-Gesell schaft hat ihr Grundkapital von 8125,000 aus 8150,000 erhöht. Distriktrichter Camp hat sieb zehn Personen, die zum Zum-Dienst aufgefordert waren und sich nicht im Gerichtssaal eingefunden hatten, mit einer Strafe von je zehn Dollars belegt. m·-. Tot-jag: Herr scle Hei-many oder Je mand der dessen Adresse kennt, ist freundlichst ersucht, mir diefelbe per P arte mitzuteilen. Man adressire: ert Schüsse, 109 E Oleander Str» Fort Worth, Texas-. W Die bekannten Viertelstündchen find im allgemeinen viel länger als die Viertelstundem 7 Fragt Euren Nachbar. Hunderte von Bewohnern von Sau Antonio können Euch Alles darüber erzählen. Das heimische Zeugnis, die öffent liche Erklärung non Sau Antonier Bürger-, sollte Beweis ohne Wider rede für jeden Leser in Sau Antonio sein. Sicherlich ist auf die mit Ve reitwilligkeit kundgegebene Erfah rung Von Freunden und Nach barn mehr Gewicht zulegen, wie auf die Aeuszerungen Von Fremden, die in entfernten Plätzen wohnen. Leset das Nachstehende. Mrus J J. Rilling, 413 Nord Straße, Sau Antoniu, sagt: »Wir haben eine sehr hohe Meinung non Doan’s Nieren Pillen. Mein Mann gebraucht sie und sie waren das ein zige Mittel, das- die Lahmheit ini Rücken wirkungsvoll entfernte. Mein im Alter von achtzehn Jahren ste henden Sohn Verrenkte seinen Rücken als er eine schwere Last hob nnd ein beständiger Schmerz war die Fol ge. Er hatte auch häufig Kopfweh und fühlte sich im Allgemeinen sehr. schlecht. Doan’s Nieren Pillen er-« wiesen sich als- wirkungsvoll in sei-. nem Falle und hefreiten ihn bald von seinen Leiden. Wir erlangten diese-»Es ausgezeichnete Mittel von der Bexar Drug Co. Zum Verkauf bei allen Händlern. Preis 50 Cents. Foster-Milburn. Co» Buffalo, New York, alleinigei Agenten für die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens Doans und nehmt keine anderen. s Gruudcigeutumss Uebertraguugeuk James A. Worley an Rudolph Krisch, Grundstück an der Main Ave.; 39000 s J. H Kirkpatrick an P. E. TrippeJ Grundstück an Marcia Place, Madelienes Terrace; 8900 s Frau Emilie Westerbosf an Louis Hil- s lock, Grundstück an der Nejvton Str.; 81400. T N. Givens an Johana und Felix Wahrmund, Grundstück an der Pierson Ave; s400. A. E. Devine und Frau an Simon Esth, Grundstück an der Nixon Str.; erman Schmidt an Prairie Summiis S5 ool- Distrikt No 32 zwei Acker Land;s öJ H. Kirkpatrick an Frau M. Jiette Grundstück in Madeliene Terrace, Ala mo Heights; 81250 H Kirkpatrick an Frau M Reite, Grundstück in Madeliene Terrace, Ala mo FHeightså s16 d A H f te un Frsau an ug. aecer, zwei FriFIckLer Land; Johann Drzymalle Dund rau an Wil-s liam Harlos und 0Rugust aecker zwcii Stücke Land 3500 Williatn F. Schutz und Charles T. Fluch-Im an Estainslado Lopez, Grund ck an der Torreon Str; 810.0 Frank Moeller und Frau an William Sharp und George Ritters-, Grundstück an der Ecke der Nord Neu- Braunfels Avenue und Wilson Str.; 87000 Marion und rnt Muenzenberger an HV Olfers, GE stück2 5ano der Hunstock verme, South Part; Porfirio P. Garcias 2ano oÄlfred San ner, Grundstück an der Ecke der Pine und Dakota Str.; 83050 San Antonio Brewing Association ans au.J .Ev.ans, Grundstück im City-! lock 999z 32300 Thomas L. Enderle an William A. Enderle, Grundstück an der Monumente-l Str.; 8750. James Davis an Ferdiand Math, Zitundstück in der Gast End Addition; F. und E· Blum an F.A Pipc cr, Grund tück an der 7 Straße; 84000 E. Goodman und au an F. A. Pibery Grundstück an er7 Straße, zwischen Avenues B und C; 83000 s-—.-.-.-—-—— Der Kon des Weisen gceeitet sich nicht mit dem Ma en über Frage, welcher von die en beiden Körperteilen der wichtigere ist. Er weiß ganz genau,»daß wenn der Magen nicht ehori arbeitet, es um alle seine Weis eit le t bestellt it. Darum achtet. auch er kugeMenx stets darauf, daß dem Magen nichts ehlt oder, wenn iPm einmal etwas zustößt, gleich« geh-pl en wird: mit St. Betnard Krauterpillesr. Der klugde Mensch weiß ja auch pon Tau senden, enen diese wundertcitigen Pil len geholer aben, daß sie das einzig! uverläsxige ittel für einen kranken( Magen ind. Jn Apotheken zu haben W ones-eine I Herren: T. L. Arnald, Robert F. Arnald, O. Albert, elix Brunn, Ju lian Gonnseler, Josep Hafner, F· M. acker, A. Hain, A. J. Hufen, H Kuntz, eorge Kamp, Hean Kirch, John Lutterloh, G. B. Linzgje Bill Ley den, Augu·t Ludwi Henry aschs Wm. Nack, Her ert C. rothro, Albert Pan lig, Walter Pleiset, »J. E. Remting, Geor e Reuter, P. Ring, Wm. Schmal koch, EB. C. Vogler, ulius Werner, Hu. lWahnnund, N. N. ebber, Jessie Zuei er. Damen: Miß Mart) Acker, Ball Ballan, Amt) Bismarcke, E. J.. Druc bert, Ida Daniel, Emily Erler, Adelc Erler, Ebele, Viola J. Felder, F Krischmeyeiz Annie .,echens, Ammida ’1"erum, ose h Kriet Violet Maa etm, H. euman, O. P. P eil, auly, Clara Runge, Cathryn S ra der, A. SchubeL Annie Schutz, Gertrune Schum, H. Sch Gertte Solomon, Zenry Schoener, T. StaufeL Ellan agen chein, Jo ephine Wiese, Amy Westfa August Weinert. A uslan d: Hans Bauer, Anwnio Braun,A. M. Max, Willy Schiffer, Bru no Schwenke, Berta Stadtma- Augusta Schulze, Ida Weigdt. Vetters-Schand Ernst Js. Womack und Florence A· Tal-lot Ossidisre Goodman und Jennie Rhein. T. J· States und Peal Belle Ritter. Quintin P. Roger und Olga C. Koch-L W Fckrm nnd ,,Dairy« zum Verkauf. Holman Jersey Form und 40 feine Kühe zum Verkauf. Eine Meile von Weimar. Schönes Land und gute Einrichtungen Dampf-,,Separator« und »Churn«. Die Kühe bringen jetzt 3250 per Monat. Former, wenn Jhr ein Geschäft haben wollt, das oiel besser als Cotton und Voll Weevils ist, das seine Kosten jeden Tag bezahlt, schreibt oder kommt gleich zu mir· I. B. Holmau, Weimar, Texas· Auch unter den Menschen gibt gibt es Schlinggewächse, die sich nur an andern empormnken können. LDas Glück in Jrkndenthat Berliner Vorarttoman von Wunder-Schatte vom Brühl. (Fortsetzung.) Beim dlliittagstabl war e::4 wie beim Frühstück. Wieder nnr wurden gleichgültige Dinge besprochen, nnd sehr bald begab sich Allenstein zurück in sein Zimmer, sich mit einem schweren Seufzer erneut an die Durchsicht und Ordnung seiner Pa piere mach-end. Erst gegen Abend Verließ er das Schloß, schlenderte um den See her in’s Dorf nnd suchte den Tüzncher Hedemann aus, dem er ein Schild für das Parktor bestellte mit der Ausschrift: »Der Zutritt zum Park ist streng verboten«. Und dann noch einige andere Tafeln mit der Schrift: »Privatweg. Die Be-» nutzung ist unzulässig«. Sie sollten an der Promenade längs des Seesi angebracht werden, die er iiberdiesj durch Lattenzäune sperren lassen well-H te. Er lächelte bitter vor sich hin, als er den verließ, und rief sich spöttelnd selber zu: »Landgraf werde hart s Und während er bald darauf, nach; dem Abendessen, wieder beim Schei-i ne der Lampe an seiner Arbeit saß, wurde an denDorfwirttischen schon die bedenkliche Sache erörtert und mit mancher Verwünschung eingeleitet, da der Freiherr Park und See sper ren wolle, und daß die Gemeinde da durch auf das empfindlichste geschä digt werden würde. O««s«:c·x«sp. L vosoovslujptts ULOULILU Ucls LILUL Schlo se ein weiterer Tag in der gleichen Weise wie der vorhergehende Allenftein verschloß sich in seinem Kummer und ließ seine Tochter den ihrigen und ihre Sorgen allein tra gen. Wie tief es sie schwerste dasz er ihr kein Vertrauen bewies, daß ers jeder Aussprache mit ihr aus dein Wege ging, er ahnte es nicht. i Dann aber brach-ein neuer Mor gen an, so schön und so strahlend wie die Tage zuvor, aber nun schien er auch dem Schlosse endlich Sonnen schein mitzubringen, denn der Frei-i herr war wie umgewandelt Alle’ Müdigkeit, alle Sorge schien von ihm gewichen. Zwarwar sein Ant litz ernster wie früher, aber wie ge festigt von Entschlüssen. Liebe nndi Güte leuchteten aus seinen Angex:,i als er Cornelia seinen Morgengruszi bot. Sie blickte ihn an und ern pfand sogleich die Wandlung, die in ihm vorgegangen Und plötzlich im impulsiven Ausbruch ihrer zurück gedämmteu Empfindungen für den leidenden, kämpfenden Mann, stürz te sie an seine Brust, umschlang fei nen Hals und fchluchzte: »Mein lie ber, lieber Papa!« Es schimmerte feucht in seinen An gen, als er sie leise auf das Haar küßtes »Mein Mädel Du, Du ver stehst mich, wie mich keine andere je verstehen könnte,« flüsterte er. zålnd Du, Du hast gelitten, wie l »Ja, Papa, Deinetwegen,« sagte sie einfach und blickte zu ihm anf. »Aber nun ist ja alles wieder gut. Und nun wollen wir fest zusammen ftehen gegen alles, was fendlich is »Ja, Kind, das wollen wir, und wir wollen nicht kleinmütig sein,« antwortete er fest. Später weilte sie wieder bei ihm in seinem Zimmer, half ihm, wie vordem, beim Ordnen der Rechnun gen, schrieb die Briefe, die er ihr diktierte, und achtete nicht des schö nen Sommertage-T der durch die hohen Fenster lockte. Endlich über wand sich nun auch der Freiherr-, das Gespräch auf.seine schwierige La ge zu bringen. Er gestand es zu daß er den Geschäften nicht gewach sen sei. Schwer genug wäre ihm die Erkenntnis geworden, und bitte rer noch sei es für ihn gewesen, sich in den Gedanken zu finden, die Kolonie in andere Hände übergehen zu lassen, was doch unausbleiblich wäre, wenn er etwas retten wolle. Jn diesen schweren Tagen-habe er die Notwendigkeit klar erkannt. Aber mit einem Seufzer schlon er: »Wenn mir nur auch diese Hoffnung nicht fehlschlägt, wenn ich wage es .kaum auszudenken, sich keine Ban gesellschaft, kein Geldgeberkonsortiuni findet, die meine Sache übernehmen: was dann, was dann?« »Herr Halberschlag hält doch so große Stücke auf Herrn Grünwald. Er meinte doch, der würde alles in das rechte Geleise bringen« suchte sie ihn zu ermutigen. Er zuckte die Achseln. »Ach, ein junger, noch unbekannter Architekt Mit Talent zum Häuserbauen ist es da nicht allein getan. Dazu gehören Verbindungen mit Großkapitalisten, Konnexionen.—. »Nun, er soll doch schon gute Be "ziehungen mit großen Firmen ha ben.« «Unmöglich ist es ja nicht, dasz er helfen, daß er Rat schaffen kann,« bemerkte der Freiherr. »Aber am meisten rechne ich auf sein Interesse-, sich aus meiner faulen Situation für sich selber eine ordentliche Posi tion Zu schaffen-« scnvnnfin ovkskuiu has- »du-Hin »s Unmut über diese Worte. »Ich glaube,« meinte sie, »daß er nicht zu jenen Menschen gehört, deren Handlungen nur vom Eigennutz be stimmt werden« »Menschenkennerin,« spöttete er. »Ich fange an, ein starkes tlliißtraneu gegen Leute ·zn entwickeln, die unin teressiert scheinen oder scheinen mol len.« ,,Friil)er dachtest Du ganz anderes-, Papa, dachtest Dn besser,« sngtc sie vorwurfsvoll. »Früher, ja früher. Halm, wohin bin ich mit meinem Vertrauen denn geraten?« Er schwieg eine Weile-, dann fuhr er fort: »Du weißt, ich habe etwas übrig gehabt für diese-« Griinwald Doch, nun ein ernste-S Wort, Kind. Deine Schwester hat mir da so etwas wie einen Floh in’s Ohr gesetzt. Sie meinte sie will beobachtet haben, nun, daß Du ein ganz besonderes-» ein ihr auffälliges Interesse an dem Architekten näh mest.« Eine Vlntivelle schoß ihr in das feine, bleiche Gesicht. Dann fsgte sie verächtlich: »Minnie, Minniei Was die nicht alles erspäht und vermutet.« »Mit den so oft richtigen Instink ten der Fran,« verteidigte er seine Liebli1igstocl)ter. »Ja, auch von Griinwald argwöhnte sie, daß sein Interesse von den Geschäften des Vaters merklich zur Person der Toch ter hiniibergleite.'« «Minnie vermag in ihrer genü gend erkannten Selbstsucht keine edle Selbstlosigkeit anzuerkennen,« ent gegnete sie scharf. »Lassen wir das,« entschied er. »Ich möchte nur noch den Wunsch aussprechen, daß jede über das rein Geschäftliche hinausreichende Ver traulichkeit zwischen Dir und dem jungen Manne vermieden würde. Al lerdings-, ich Wünsche mir Gränwald warm zn halten. Vielleicht, daß« er dach der geeignete Mann für meine Sache ist. Aber deshalb wäre es mir sehr angenehm, Wenn sich sein Jn teresse lediglich auf den geschäftlichen Erfolg konzentrierte. Es versteht sich von selbst, daß ich ihm eine sehr an ständige Provision bezahlen werde. Und nun wollen wir dies Thema nicht mehr berühren.« Fortsetzung folgtJ Würde cinc Hypothek aufnebmcn. Ein Farmer an der Rural Route 2, Empire, Ga., namens W. A. Floyd, sagt: »Bucklen’s Arnica Salbe heilte die schlimmsten Geschwüre, die ich je sah, nämlich an meiner Hand und meinem Bein. Diese Salbe ist so wertvoll, daß ich eine ,,Mortgage« aus meine Farm aufnehmen würde, falls ich sie nicht anders erhalten könnte.« Nur 25 Cents bei Adolpm Dreiß und R· Cohn 85 Co. An Stelle des soeben gestorbe nen Bürgermeisters von Lübeck, Dr. Schön, ist Senator Eschenburg ge wählt worden· Dem »neuen Manne« steht eine reiche amtliche Erfahrung im Dieste der Hansestadt zu Gebote. Die Berliner Lehrbrauerei, welche gegenwärtig das silberne Ju biläum ihres Bestehens feiert, hat einen wichtigen Schritt getan, um das Ereignis besonders denkwürdig zu gestalten. Die Eigentümer der Brauerei haben eine internationale Abteilung gegründet, welche die Be deutung des Alkohols für die Er nährung untersuchen soll. Die Er eignisse sollen in zweckentsprechender Weise bekannt gemacht werden. Delegaten der Jung-Türken ha ben dem bulgarifchen Premier-Mini ster in Sofia eine Denkschrift über reicht, die sich für die Erhaltung des Friedens ausspricht und die Re gierungen auffordert, Vertreter zu ernennen und sie über die Streitfra gen verhandeln zu lassen. Die Füh rer der bulgarischen Parteien haben sich mit den in der Denkfchrift aus gesprochenen Jdeen einverstanden er klärt. Rier R. Morrison, ein alter anierikanischer Naturforscher, der al lein in einem Hause zu Guadala jara wohnte, ist ermordet worden. Offenbar handelt es sich um einen Raub-nord. Man hat ein paar Leute verhaftet, die allerlei Arbeiten für ihn verrichtet haben. Ein beklagenswertes Unglück wird aus Krefeld gemeldet. Jn der dortigen Eissabrik von Schroers er eignete sich eine BenzinsExplofion mit so furchtbarer Gewalt, daß vier Arbeiter getötet wurden und elf mehr oder minder schwere Verletzungen er litten. Der JudianeriSommet. Der Jndianerfommer ist Die schönste Zeit im Jahr; Der Ausspruch ist zu jeder Frist Unwiderruflich wahr. Des Sommers Hitze ist dahin, Die Luft ist frisch und kühl, Es zieht uns wieder in den Sinn Ein menschliches Gefühl. Es rinnt von uns’rer Stirn der Schweif Nccht mehr ohn’ Unterlass, Und wird es auch noch einmal heiss, Fügt man sich auch in das. Erauickender der Schlaf jetzt ist, Der Fächer wird verbannt, Auch wird zum Trinken, wie ihr wißt, Viel wen’get Eis verwandt. Doch lobte man in früh7rer Zeit Ihn nicht so sehr, wie wir, Es macht’ sich dann zum Kampf bereit Der tapf’re Pionier. Der rote Feind zog dann heran Jn heller Vollmondnacht Es waren alle, Mann für Mann, Auf Rauh und Mord bedacht. Das waren Zeiten schwerster Not, W«ie heute keine sind. Sie brachten oft den Schreckenstod Für Mann und Frau und Kind. Gottloh, daß diese Zeit vorbei! In Frieden sitzen wir Und trinken, wenn es immer sei Das edle Loiic Star Bier. Halb fas fis-s Inn-Fassu- Nsanssv In Essai Fets"k"eiiääpt,«"" Und werdeibminLoneStarBter Ein donnernd Hoch gebracht Wir ernten jetzt, was et gewi Ek schuf dies Land uns hier-, D’kum sei sein Ruhm auch nicht verwehr, Darauf ein Lonc Star Bier. W Verlangt ein Lehrer-, um an der Dhanis-Schule zu 1mterrichten. Gehalt s45. Man wende sich an Win. Finger, Dhanis, Medan County, Texas-· l Eisenbahn-Fahtplanf J. F- G. N. Bahn. Ankunft-— No. Z--—Vom Norden 10:2() nachm No. 5—- Vom Norden 9:15 vorm No. 7—Lokalzug 1v1. Geome. .1:00 nachm No. 94—Localzu v. Taylor .(5: 40 naclm1 No. Von s extko 1: 05 nach-u i No..14«-)—Localzng v Laredo. U 00 vorm L Abreise-—- No. 7—Nacl) Norden 1:25 nachrn No. 6——Nach Norden 7:30 nacan No. 8—Localzug n Hearne. 7:45 vorm No. 10— Ex reß n. Taylor. 4: 00 vorm No. 5——Nacs Mexiko 10:»2«0 vorm No. 11——Localzug n. Laredo 9:W nachm I S. A. F- A. P. Bahn. E Ankunft-— Xo 81—sdouston U. d. Küste. 7 :20 naclnn o. n No. 54—Von Kerrvillc. ..f5 .9: 30 vorm No. 52——Kcrrville, Sonntag s: 00 nacbm INo Eis-Nach Kerrville ..7 00 nochm DIE-fahrt ..o 2—Houston u. d Küste 80 Vorm No. 4——Houston u d. Küste .8:9 00 nachm sNo 53—Nach Kerrville 4: 30 nachm 51—Kerrville, Sonntag 8: 30 vorm No 78———Nach Kerrville 7: 05 vorm G., H. F: S. A. (Haupt-Linie). No. 7—Vom Osten 6: 00 nachm No.10—El Paso n. Westen 8: 00 unchm Abfabrt— No 9— El Paso u. Westen .9:00 vorm No 10——Nach dem Osten. .10:30 nachn No 8—Nach dem Osten« .11:40 vorm Vietoria Division, G. H. ic- S. A. Ankunft— ·Noo. 302—Cuero, Viktoria, 7:30 nachm Abfahrt-— No. 301—Cuero-, Victoria, .8: 30 vorm L 3 i No 9—Vom Osten 7 :35 vorms

I M K. ök- -2-. Bahn. Ankunft-— No 3—Vom Norden 9:15 nachm «Flyer»—Vom Norden 7 :80 vorm No 241—Houston etc. .:6 30 Vorm Abfahrt— No 4—Nach dem Norden. 7:80 vorm »Flher«—«Nach dem Norden. 9: 00 nachniz 244——Houston etc 10:15 naclnn W Minister und Buchbinder. Das Wiener Fremdenblatt bringt aus Anlaß des ersten österreichischen Buchbinder-Tages der dieser Tage dort abgehalten wurde, eine Plaude rei über Einbände, in der u. A. auch Von einem österreichischen Minister er zählt wird, welcher der Buchbinderei die größte Hochachtung und Vereh rung entgegenbrachte, der sogar in seinen Mußestunden Buchbinder war, Buchbinder mit Leib und Seele, der alle seine Bücher selbst einband, die von ihm verfaßten Werke und die Werke seinetr ..stattlichen Bibliothek. Es war der jetzt verstorbene Finanz minister a. D. und spätere Präsident des obersten Kassationshofes Etnil Steinbach. Das war wirklich eine ganz originelle Neigung: Ein Staats mann eilt nach des Tages Mühe in seine stilleBehausung, stürmt das Sanktuarium, die Buchbinder- Werk stätte, und bindet zu seiner Erholun) und zu seiner Zerstreuung ein, was ihm eben in die Hände kommt. Da bei kein Dilettant, vielmehr ein ge lernter Buchbindermeister! Nichts ging ihm über- das Vergnügen, seine eigenen Schriften einzubinden. Sei nen Bekannten pflegte er scherzend zu sagen, an seinen Werken ,,Treu u. Glauben imVerkehr« oder »Erwerb u. Beruf« oder »Die Moral als Schran ke des Rechtserwerbes und der Rechts ausübung« freue ihn der schöne, höchst eigenhändig sabrizirte Einband mehr fast als der Inhalt.v Dann erzählte er, wie schon im Gymnasium die Vor liebe für Buchbinderei über ihn ge kommen sei, wie er zunächst die Kri stall-Modelle für die Mineralogiestun de selbst verfertigt, dann einen Kur sus in der Buchbinder-ei absolvirt nnd diese Vorliebe, die selbstverständlich mit dem Respekt vor den Büchern in Zusammenhang stand, auch in das reife Leben mitgenommen habe. »Das ist doch übrigens für einen Minister ein süßer Trost: es kann mir nichts geschehen,« sagte er ein anderes Mal »Schlimmsten Falles eröffnet man ein Buchbindergeschäst. Ein sinniger Aberglaube. Früher war es in der Schweiz und vielen Gegenden Deutschlands allge i mein auf dem Lande Sitte, daß, wenn i der Hausvater starb, dies den Bienen völkern mitgetheilt werden mußte. Der i älteste Sohn ging zu den Stöcken, hob Jjeden Korb ein wenig auf und sprach dazu: »Behiit uns Gott,« oder »walt’s Gott, der Vater ist gestorben!« Wurde pdas unterlassen, dann starben die Bie nen. Das ist nicht bloßer poetischer Aber glaube, denn sast überall war der Haus vater auch der Bienenvater, und mit einem Tode waren die Stöcke ver wai Die Jmterpflicht vererbte sich auf den Sohn, und da sollte ihn dieser hübsche Brauch daran erinnern, daß von nun an die Stöcke seiner Pflege bedurf ten, ohne welche sie freilich leicht hätten zu Grunde gehen können. Gedankensplitter. Man sammelt im Leben mehr Erfahrun gen, als man verwerthen kann Die meiste Unruhe macht vielen der Ruhe stand. Klug sein heißt: das Wesentliche vom Un wesentlichen unterscheiden zu können Die Frauen schimpfen auf den Mann so lange sie keinen haben. Geld gefnchk. Wir haben verschiedene Anleihen auf Grundeigentum in San Antouio zu permitteln, im Betrage von 8500 bis 82500 Acht Prozent Zinsen. 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