Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 12, 1908

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s Ente Im Wem co. 227 West-commerce-Straßk. »Eure Presse für Texas-« vermisgcgcben von Elekc Plcssb IllBl MS MMME W n. »An-Scan Präsident. Montag den 12. Oktober 1908. nie-soc at the Post Okfjce at san Anto ni0. Texas. as second class matten ODie »Ist-die Presse für Texas-« hat von allen deutsch-tcxanischcn Zeitungen die grösste Abonncntcnzale Die einzige täglich erschei nendedeutikbc Zeitung in Texas. Auleiindische Wochenrnudschnu. In unserer lehtwiichentlichen Rund schau konnten wir Von der Unabhän gigkeitsertliirnng Bnlgariensis alsti ei nein Ereigniss- sprechen das- viel fach erwartet werde, dessen Eintreten aber noch nicht gewiß sei. Alles war Ellkntinasznng nnd Gerücht Jetzt ist nicht nnr die-:- Creigniss bereits einge treten, auch die Ilnnerion Bosnieiiii; nnd der Herzegowina ist vollzogen,’ anf Kreta ist eine Volkserhebung ans5ge1n«ocl)e11 und die Vereinigung der Insel mit Griechenland, dass Eehnsnchtsziel der christlichen Kasten ser seit deni griechischen Freiheit-J kaum-A ist urotlatnirt Die ganze La ge in Europa hat sich plötzlich Hierin-: dert nnd alle-I- blickt einmal wieder; mit der gespanntesteu Auftne1«ksan«-’ keit nach der Balkanhalbinsel. j Wir haben an anderer Stelle schon eingehend die Ursachen besprochens die zu diesen Ereignissen geführt ha-« ben. Der Umschwung in der Türkei und das damit verbundene starke Ausslammen des Patriotismus ma ren wohl die Hauptursache Man he fürchtete-, daß Inan später nicht niehr durchsehen-könne was jetzt noch durch setzbar sei und so erklärte sich denn Bulgarien für unabhängig und Oe sterreich annektirte die beiden otknpir ten Provinzen. Für Letzteres ist auch wohl die Wiihlerei der Sei-den nnd Qlkontenegriner maßgebend gewesen».; die aus die Gründung eines groß-i serbischen nnd groß-montenegrischenl Reiches, zu dem auch Bosnien undi die Herzegowina gehören sollten, hin arbeiteten. Während der ersten Tage nach die-i sen beiden Ereignissen war die Lage auf der Balkanhalbinsel natürlich eine ungemein verworrene. Jn Kon-» stantinopel herrschte Kriegsstimtnungt und es schien fast, als wenn ein Krieg zwischen der Türkei und Bulgarieni unvermeidlich fei. Ebenso war manl in Serbien höchst entrüstet über das-» Vorgehen Oefterreichs, das alleni Träumen von einein Groß-Serbieni ein Ende machte, und gewisse Volks-s kreise verlangten stürmisch eineKriegs-s erklärung an Oesterreich Es scheint« aber-« jetzt, als wenn kühlere Ueber-« legung doch die Oberhand gewinne» Wenigstens in Konstantinopel Dortl hat das Kriegsgeschrei schon aufge hört, statt dessen hat man die Mächte, welche den Berliner Vertrag im Jah re 1878 unterzeichnest haben, ausge fordert, gegen die Verletzng und Mißachtung desselben einzuschreiten Der Berliner Vertrag wurde anf dem Berliner Kongreß abgeschlossen, der, nach dem letzten russisch-türkiscl)en Kriege die Verhältnisse auf der Val kanhalbinsel kegelte, angarien als ei nenVasallenstaat derTürkei schuf-Bos nien nnd die- Herzegowina Oesterreich in Verwaltung gab, Griechenland vergrößerte nnd Serbien, Rutnänien nnd Montenegro unabhängig machte Die- sechs Großmiichte haben den Ver trag nnterzeicl)net, sind also als Sig natarmächte fiitr die Aufrechterhal tung seiner Bestimmungen verant wortlich Ob man in Belgrad ebenso ver nünftig ist wie in Konstantinopel und den Gedanken an einen Krieg fahren läßt, kannnoch Niemand sagen, die Serben sind unberechenbar, es scheint aber, als wenn auch dort das Kriegs geschrei leiser wird. Jn Montenegro hat mansich damit begniigt, eine ziemlich unverschämte Proklaination zu veröffentlichen nnd schlau, wie man dort ist, sich der Kontrolle, die Oesiers reich durch den« Berliner Vertrag iiber das Fürstentnm zugestanden war, zu entziehen. Unzweifelhaft ist der Berliner Ver-I trag durch das Vorgehen OesterreichH und Bulgariens verletzt worden nndl man-wird jedenfalls eine enropiiifche Konserenz einberufen, Inn die Ver-i hältnisse neu zu regeln. Diese Kon serenz wird liöchstwahrscheinlich die» Tatsachen anerkennen nnd das Vor-s gekommene, soweit es Bnlgarien nnd! «»Oesterreich anbetrisft sanktionirens Ob esJ auch Kreta an Griechenlandj neben wird, erscheint jedoch sehr fragt lich. Wird dieser Konnreß nicht zni Stande-»k0111111e11 nnd wird man sich ans ian nicht einigen dann scheint ein allgemeiner Krieg allerdings nn: vermeidlich Jn Bezug auf die Gruppiernnsz der Großmächte zu diesen Ereignis ien kann man noch nicht klar sehen» England nnd Frankreich scheinen den Vorgängen unfreundlich gegenüber zustehen Deutschland steht natür lich auf der Seite Oesierreichs nnd ist auch allem Anschein nach für diel Andrkennnng Biilgariens. Italien neigt sich anscheinend auch mein-( seinen Bundesgenossen zn als Eins-—-f land und Frankreich: jedenfalls ists es- fiir die Abhaltung eines KonnrefJ fes-, denn es hofft, durch einen solche-H Albanien zu bekommen Rnszland fninpathisii«t, wie es heißt, entschiedens mit Bnlgarien, welche Stellung esl der Einverleibnnq Vogniens nnd der« Herzegowinn gegenüber einninniiI. iitl nicht ganz klar. Jedenfalls- ist eI Tatsache, das; der rnfsiiche Tlliinisier szolskn sowohl nliJ Her italienische Minister Tittoni neinnszt haben, ums-« passieren werde nnd dnsz von keiner-« Seite ein Ein spruch erfolgt ist Al-l lein Anscheine nach ist die Konstella-; toin, so weit inan sie jetzt iiberblicken t·ann, dein Frieden giinftig szolk kn ist übrigean jetzt in London nnd konserirt dort niit Sir Edioard (X5ne1), dein englischen Minister des Flur-mar tigen Nach den neuesten II achiichten ans Ronstantinopel baben sich England mankieich Italien nnd di inßlaud be IeitJ zu Gunsten einer enropiiischen Konserenz ausgesprochen Jnteressant ist die Protlannition· Franz schepr durch welche die Ein Verleihung Bosniensd nnd der Her zegowina vollzogen ist« Wir haben das Schriftstiiek bis-bei- noch nicht Pu blizirt Es lautet: »Als vor einein Ilskenschenalter unsere Truppen die Grenzen Eurer Länder überschritten da wurde Euch die Versicherung gege ben, dasz sie nicht alk- Feinde, sondern alsJ Freunde kämen, init dein festen Entschluß den Uebeln, an denen Euer Vaterland so viele Jahre so schwer krankte, Halt zu gebieten Diese-IT Versprechen war in einein feierlichen Augenblick gegeben und wacker geb-al ten worden. Es war das beständig-e Bestreben unserer Regierung, in fried licher Beobachtung des Rechtes nnd in kräftigem Bemühen, dass Land zu einer gliirklicheren Zukunft zu siil)ren. »Hu unserer großen Freude können mir sagen, daß die Saat, die damals in die Furchen des gepfliigten Bodens geftrent wurde, reiche Frucht getragen hat. Jhr selbst müßt die Wohlfahrt einer Situation empfinden, in welcher Ordnung und Sicherheit an die Stel le von Gewalt und Unterdrückung ge treten sind. Handel und Verkehr deh nen sich weiter aus, der civilisireude Einfluß besserer Erziehung hat sich geltend gemacht, und jedermann kann die Früchte seiner Arbeit unter dem Schutze einer geordneten Regierung neniesteii »Wir halten es für unsere feierlichF fte Pflicht, auf diesem Wege fortzu fchreiten, und find mit dem Ziele im Auge der Meinung, daß die Zeit ge kommen fei, den Bewohnern beider Länder einen neuen Beweis unsere-J Vertrauens zu ihrer politischen Reife zu geben« Gleichzeitig Jhat der Kaiser ein Re skript an den Minister v. Aehrentlml gerichtet, in dem er sagt: »Durch drungen von der unveränderlichen Ueberzeugung, daß dic großziigigen civiifatorischen nnd politischen Ziele," um derentwillen die österreich-m1ga rifche Monarchie die Befetzung und Regierung Bosniens und der Herze gowina übernahm, und daß die Re sultate, die diese Regierung bereits mit schweren Opfern erzielt hat, dau ernd nur durch die Gewährung konsti tutioneller, den Bedürfnissen entspre chender Institutionen, gesichert wer fden können,——Jnftitutionen, für deren Fassung die Bildung einer klaren un "zweidentigen legalen Stellung lfür die zwei Provinzen eine unerläßliche Bedingung ist, dehne ich meine Son Veränität iiber Vosnien und die Her zegowina ans nnd führe gleichzeitig die in meinem Haufe geltenden Thron folgeregeln auch für diese Provinz-en cIk IT »Zum Beweise der friedlichen Ali-r sichten, die mich bei diesem unabän derlichen Erlaß geleitet, besehle ich gleichzeitig die Räumung desSauds chaks von N ovibazak von meinem dort stationirten Truppeu.«—— Vor den Ereignissen auf der Bal kan-Halbinsel ist natürlich alles nn dere zuriickgetreten Von dein deut schen-frmizösischen Zwischensall in En sablauea, von dem letzte Woche so viel zu berichten war, hat man nichts mehr gehört und es scheint, als wenn die Sache ruhig nnd friedlich geregelt werden wird. Aus Deutschland ist überhaupt nichts von Bedeutung ge meldet worden und in Oesterreich hat nur der Rassenknnips in Böhmen ein gewisses Vnteresse beansprucht Meli rere Minister sind nach Böhmen ge-« reist, um zu vermitteln und der Kni ser hat dein Preniierininister Beck er weiterte Vollmachten erteilt, um den Konslickt zu beendigen Die Deutschen sind aber entschlossen bei ihrer Obo struktionspolitik zu verharren. Tnss spanische Königs-Paar ist aus seiner Besiichsreise jetzt in Dresden angelangt, nachdem es vorher in Bu dapest gewesen war, Die Herrschaften machen jetzt, wie es; scheint, die »Vet ternreise« bei den kleinen deutschen Hösen Wie ist die-! Wir bieten einhundert Dollars Beloh nung für eden F ll von Katarrh, der nicht urchl Ginncsmen von Halle Ka taub-Kur II lt werden kann eney se Co» Eigenth W die unt chTtlxdööaF F J it, er ei ne en, en seit den Festen Jahren ge kannt unfd haltengn ietzte llkommen eh renhat in allenlga äftsverhandlungen und nanziell befä t, alle von einer Firma rfülleeingegmigenen Berbindlich eiten Zeite F- Truax, Großhandels-Dro guisten, Toledo, D. Waldin nnan öeMarvin, GwßhmigelssDroauiitenks Toledo,O Halks Mund-Kur wird innerlich nommen und wirkt direkt an das B ut und die schleimigen Obe ächen des Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75 Cents per Flasche. Verkauft von allen Apot bek ern. Oalls Familien-Willen find die besten. W Die magi- der Entfendnnki deutscher Kiieqsschisse ins Mittel meer zur Vegiiifznnq del nineriknni schen Pncific Flotte, wenn diese nnf ihrer Fnlnt nin die Welt dort nn lnnqt ist nninneln entschieden nun den. Dag- dentsclie kiieid)«:s-«.Vinri1n-mnt bat soeben die Anordnung getrof fen, dnsz die großen geschiiinen Kreuzer »Gewinn« nnd VBietorin Lonise« fiir diese Mission vernwndet werden sollen. Beide Schiffe nlei clien einander vollkommen Sie lin biin duc- nämliche Duplucenient, die selbi- Pnnxennni und Anniermn1. l— Wie Erfindungen benannt werden l Als- zu Anfang der achtziger Jah 1 re des Vorigen Jahrhunderts die Erfindung, die zwei von einander l entfernten Menschen ermöglichte, fiel, miteinander zu unterhalten, in Ber lin durch ein städtisches Amt in die. Praris eingeführt worden war, dsii mußte man auch für diese Ersinii duan einen Namen finden, der sich leicht einbiirgern konnte- Zuerst ne- I brauchte man das Wort, das de deutsche Lehrer Philipp Reis, der schon 15 Jahre vor Bell den Apparat zur elektrischen Uebertragung der Sprache erfunden hatte, bei der Mik teiluua seiner 1.lntersnchungeu ver wandte: Telephon; möglich, daß er diesen Namen, vielleicht auch eini ne: Don der Erfindung, dem Flur-: zosen Jose Bourseul entlehnt hatte Da aber der G-eneralposttneister. Stephan für die Anwendung deut scher Namen eingenommen war, so« mußte der Fremdname aus dem amt lichen sLserkehr weichen Franz Neu leaux schlug damals in dein richtigen Gefühl, daß ein solcher Name ein einfaches, kurzes Wort sein 1niisse, aus dem sich auch Zeitwort, Eigen sckiastsiriort und dergleichen ableiten lasse, nor, das alte deutsche Wort ,,hifen«, das in die Ferne rufen be deutet und noch in ,,Hifthorn« vor kommt, wieder aufleben zu lassen; aber er drang hiermit nicht durch- vielmehr wurde das laugweilige Wort ,,Fernsprecher« eingeführti Wenn manaber glaubte damit ein funkelnagelneues Wort gefunden zu haben, so irrte man sich gewaltig. Z Denn es findet sich schon im Jahrej 1795; freilich wurde damals mit ihm ein anderer Sinn verbunden. Da-! mals schlug der Professor Wolke vor, seinem optischen Telegraphen dieseuk Namen zu geben. Von Reis Er findung gibt die erste Mitteilung der Jahresbericht des Physikalifchens Vereins in Frankfurt a M. von 1861; seine Originalapparate befin- i den sich im Berliner Reichspostmuss feum. Von dem optischen Telegraphen:j kommen wir zu dem elektromagnetH schen, der in der Zeit zwischen 1820—1840, vielleicht ohne daß die Erfinder von einander wußten, von; amerikanischer, russischer, englischerj und deutscher Seite erfunden word-a ist. Die deutsche Erfindung ging von den Göttinger Physikern Gausz und Weber aus; 1838 hatten sie die Sternwarte mit dem Physikalischen Kabinett durch zwei Drähte verbun den, am Ostermontag begann der Dienst, und mit dem ersten Tele gramm »Michelmann kommt« wurde die Ankunft des Jnstitutsdieners ge meldet. Zur Uebertragung dieser zwei Wörter waren damals 43 Be wegungen nötig, die zwei Minuten Zeit erfordert-ein Erst 19 Jal)1e, nachdem diese telegraphische Mel dung gegeben worden war, kam der uns gelänsige Name ,,Telegramn:« auf. Er stammt aus Amerika und war vom »Albany Evening Journal«" am 6. April 1852 vorgeschlagen wor den. Die nicht gerade sehr glückli chen Verdeutschungen ,,Drahtbericht«, ,,Drahtung« sind kaum in den allge meinen Sprachgebrauch ausgenom men worden und haben bei der Er weiterung der drahtlosen Telegra phie in Zukunft noch weniger Auss sicht auf Erfolg Ueber den Namen des wichtigsten Apparates der Funkentelegraphie entnehmen wir Franz M. Feldhaud die folgenden Mitteilungen. Die elek trische Verstärkungsflasche lernt man im Physikunterricht noch immer als Leidener Flasche kennen. Der Name rührt daher, daß der Apparat von Leiden aus in einem Briefe an den berühmten französischen Physiker Nollet bekannt gemacht wurde. Es ist nicht eben verwunderlich, dasz die ser dannv von der Leidener Flasche sprach. Aber schon am 9. März 1745 entschuldigt er sich wegen dieser Ve zeichnung Allein auch heute noch ist der von einem höchst nebensächlichen Umstande abgeleitete Name gang nnd gäbe, während der Erfinder den meisten Menschen unbekannt ist; es war übrigens ein Deutscher, Ewald Jürgen v. Kleist zu Cammin in Pommern, und man täte daher recht, statt von der Leidener, von der Kleist’ schen Flasche zu reden· ——--..0--— WoKugcln flogen. David Parker, Fayette, N. Y» eiu Veteran des Bürgerkrieges, der bei Gettysburg verwundet wurde, ngtl »Was dieser gute Electric Bit ters für mich getan hat, dafür würde ich keine 8500 nehmen, da ich schon viel vergeblich gedoktert hatte we en meines Magenleidenskx Er kuri.v te niich nnd ich nehme ihn noch als To nik, der mich kräftig sund frisch er hält« 50 Cts. bei Adolph Dreiß und R. Cobn 85 Co. W Großsürstin Jelissaweta von Rußlcmd, die Wittwe des am 14. Februar 1905 mittels einer Bomde ermordeten Großfiirsten Sergiiis, ei nes Onkel-I deLJ Zaren, hat sich in ein Kloster zurückgezoqen nnd wird viel leicht den Schleier nehmen. Die ver- wittwete Groszfürstin ist die zweite« Schwester des Großherzogs Ernst Lndioin von Hessen und wurde mu l. November 1864 geboren. Die Prin zessin Loniss non Battenlierg, diePrin- zessiu Heinrich von Preußen nnd Rai seriu Tillisruiidrn von Ruszlaud sind ilire Schwestern Großfiirstin Eli- ialietli lmt keine Kinder-. I W Vei Schevingen kollidirteu mälis i reud eine-J dichten Nebelwetters die deutschen Dampfe-r »Pretoria« nnd-! »Nipponiass«. Dreizehn Mann vou der Vesatznng des- Letzteren, einschließ, i lich des Kaiiitijcis. sind ertrnnken lllll W Will U. Doppelschrauben Expreßs und Post-Dampfer-Dienfi. Von Ren- Yort via Blumen-h nun Ebers-sum nach beruhte-g ,,Kaiferin Aumkste Virtukia (ncu) lö. Okt. »Ptüsident Gram« (ne:1) 17 Okt. .Deutschland« :2. Okt. »Pennlvlvania« 94 Okt. «Ruk nnd Hamburg. sev- York each Eil-kalten Insel u. set-us -«bambuka««....................3. Nov. »Präfidcnt Lincoln· (11cu) 19. Nov. »Bulgaria« 26 November. »Vatavia« s. Dezember. -Moltke« »O 8. Dez. Die neuen RiesensDampfer »Am rika« und »Kaiferin Auguste« Victoriam 22,500 Reg.Tonnen, 42,000 Brut to-Tonnen, resp. 25,000 Reg. Ton nen, 45,000 Brutto-Tonnen, ha ben außer den luxuriösen Einrich tungen als Neuigkeiten ein Re staurant a la Carte (mit Zigeu ner-Kapelle), Passagier-Aufä;1g, Turnhalle, elektrische Bäder, ü cher- und Blumen-Laden, 1., 2. utnd k. Kajüte und Zwischendeck e c. e c. Nähere Auskunft mem UAWWBsMEMM WlE. 901 Olivc Stkq St- Louis- Mo Uqcuten in Sau Amome E. IcclAIIAIM 301 Als-Im Hm f. REIIEIIL chansloks Seh-euce ««««.4 4 Ins-« ««-W«« -««.4«.«.4««««t-«.«l««-« Reellt Jsclmeilt Akpjgnw Wegen Fahrkarien nnd Geldwer wfisungen nach und von Europa wende man sich an F. Miß"ler, Galveston, Texas. OTTO RIEM, Nachfolger von Im. dienen Leichen-sammt uns Einbzilsamiteh Telephon 54 I 221 Ost·Cpmmerce-Straße. Sai- Arm-nis (St. Zum-Mo such TAG udel NAcIsIT 0FFEN. FREDQGROOS Feuer Vorn-heraus Ipoztet W o h n h ä u s e r. Revrüsentiert oeuttche, enqtische und amerikanische Kann-namen. zimmst M, Als-no sank Seh-onus Beide Televhpne 1988. John R. Shnoh T. T. Bandeepoeven sllWH WMI HWL Advotaten Visite 223 West-Commem Straße, Sau Autontth Texas. Prakttzteren vor sämmtlichen Gerichtbhöss sen des Staates und M: Ber- Staaten. Frank J. Bosshardt, Deutscher Rechts-Anwalt, KampmaunGrväude. Sau Amt-nich Praktiziert vor sämmtlichen Gerichts höfen des Staates und der Ver. Staaten Besorgt das Ausleihen von Geldern und übernimmt die Regelung von Nat-blas senschaften. W. A. WIZZBActls Rechts Anwalt. zweites stocken-. 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Hosen Korn, Cotton. alle Arten von Semcieund Obst, auch gedeiht Alfalia dort prächtig Ich habe Ländekeien zum Beobaka die letztes Jahr sieben Schnitt Alfalfa proouiiett haben und das ohne Bewässetung. Wir bewässern hier nicht« aber ziehen mehr Alfalfa per Acker als mein in« New Mexiko over Colorado mit Bewasserung zieht. Wenn Sie Alfalfa und Schweine ziehen wollen, dann sollten Sie an mich wegen näherer Auskunft über Cooke County schreiben. Cooke County ist ein sehr gesundes County und gut den-Mut Es giebt kein besseres County im Staat. Gainesville ist der Sitz der Verwaltun Es ist eine hübsche Stadt von ungefähr 15,000 Einwohnern und wächst sehr schrie kh habe eine grosse Menge von Ländereien zum Verkauf in allen teilen des Conn th. Schreibt an mich wegen nähere-: Einzelheiten M. R. BELL BAINESWLLLTEXAL JKCGGHGGCGOZCSSLLL LLCLLLLLL«-----t.-ALLLGLIAZCQCSSSCL F f’"""’"««"’«""""’«««««"’""- T »sp- —D s1s. 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Nin-es Die Stellung der Repnblikaner in der Staatsmile Es wäre falsch, wenn mir den Rat fiir das-s republikanische Staatstietet zu stimmen, den mir unsern Leser-i gegeben haben, einzig und allein da mit begründen wollten, das; sich die republikanische Platforni nnd der re publikanische Gouvernenrstandidai gegen Staatsproliibition ans-gespro chen haben« Die Probibitionssraae ist, wie wir neulich schon gesagt haben, eine Frage oon alter-größter Wichtigkeit, aber sie ist, vorläufig ,Ive11igsteiis, noch keine Partei-Frage Der Kampf nin die Prohibition ncnsz auf pcirsteilosern Gebiete ansaekiinipft werden, auf dein sich keine andern Parteien gegenüberstehen ali- Pro hibitionisten nnd Anti-Prohibitioni-. sten. Eine Partei-Frage dürfen niir aus der Prohibitionefrage nicht ina chen, sondern nur eine Personen frage. Bei der Besetzung wichtigere Aemter, deren Jnhaber bei Erled gung dieser Prohibitionsangelegen heit bestimmend eingreifen fiinneir, müssen wir Uns nicht an die politi sche Parteifarbe des Fiandidaten ken ren, sondern dürfen nur fragen: ist der Mann in dieser Prohibitionsi angelegenheit oertrauenswiirdig nnd was siir einen Nutzen oder Schaden kann er uns tun. Deshalb war ejks auch vollständig korrekt, daß wir un sern Lesern als Anti-Prohibitionisten den Rat gaben, für den republika nischen GouverneurskandidatenSimp son zu stimmen. Denn Simpson ist gegen Staatsprohibition und sein Gegner Eampbell dafür; von Simp son wissen wir, daß er ein Probi bitionsgesetz, wenn die Legislatnr ein solches annehmen sollte, mit seinem Veto belegen würde, Von Campbell wissen wir es nicht. Oder viel mehr, wir wissen ganz genan, daß er es nicht tun, sondern ein solches Gesetz so schnell, wie möglich mit sei-: ner Unterschrift versehen und in. Kraft treten lassen würde. Ost-.- r.J«-. vix-» t Die ersten Studentinnen a:i der Berliner Friedrich- Wilhelnisk s Uni versitiit wurden durch den Nektor irn inatriknlirt Dass Ereignis ooltzoa sich unterdesonderen Feierlichfejteci iwelche sich sehr eindrucksvoll gestalte ten. Der Rektor hielt nach dein Jlkt der Jnnnatriknlation eine An sprache an die Studentinnen, in welcher er sie, die bisher nur als Gii stc an den Vor lesungen teilgeiiominen, nunmehr als Tijchter der »Alma Mater« begriiszie ie wahre Bedeutunq der Neuerung, sagte er, welche die Zulassung der- Frauen zum Universitätsstndinin mit sich gebracht habe, müsse erst die Zn—? kunft lehren Als erste Studentin wurde zzsränlein starreij Harnack im- inatriknlirt, eine Tochter desJ nanihaf s ten Theologen der Berliner 11nirnrsi-«« tät, Professor Adolph Harnacks i Vor der Berliner Strafkaninier hat die Verhandlung in der vielbespro- chenenDiebstahlsaffaire, der raffinii«-; ten Entwendnna eine-:- kostliaren Per- lenschnuicks der Gräfin Wartenslelieii durch deren Kammersran Anna Sie-s ger, stattgefunden Die Verhandlung zu achtzehn Monaten Gefängnis. I ——O..—-— EinEllkenschenkeiineit Klein-Verwir: »Deine Mania rief dich eben znin zweiten Male.« Klein-OTTO (eisrig beim Spiel,r: »Ich weiß ja.« Klein-Berth-a: ,,Paß auf du bekommst Schläge, wenn du nicht folgst Klein-Os-: kar: »Nein heute nicht, wir haben Gesellschaft Da sagt Mama: Der arme kleine Kerl, sein Gehör hatl von den Masern wirklich etwas ge-! litten z endete mit Vernrteilung der Sieger iieeeie iee eiehiige Weiter, E nm mit der elektrischen Straßcnbahn eine Rnndfahrt zu machen und dieverichiedeueu Verguügmtgs- nnd Erhaltungs- Plätze zu besuchen Frische, reine Luft; kein Stoßen und Schaukelnz freie Aussicht. E Neimi tiie ganze keiniiie miii «-.-u. tust Ojuucu unsre-» xtjct tisujt blos aufgefordert sür den 1«ep11·l«»lä kanischen Gouvernenrkjkandidateu Simpson zu stimmen, sondern fürs das ganze republikanische Staats ticket und es wäre, wie gesagt, saisch wenn wir dies einzig nnd allein mit der Stellungnahme der republikanis schen Partei zur Prohibitionsfrage begründen wollten. Die gesammtk Stellungnahme der republikanischen Partei ist eine solche, daß sie, einige wenige Ausnahmen abgerechnet, völ lig mit der unsern übereinstime völlig mit dem übereinstimmt, was wir seit Jahr und Tag an dieser Stelle ausgesprochen haben. Und des wegen würden wir das Staatsiicket der republikanischeu Partei unter stützen und würden auch jedem Leser unserer Zeitung raten, es zu unter stützen, selbst wenn heute die Prohibi tionsfrage gar keine Bedeutung für uns hier in Texas hätte und über haupt nicht angeregt wäre. Wir sind stets dafür gewesen, daß Eisenbahn-Gesellschaften und andere große Korporationen unter scharfer Kontrolle gehalten werden, aber wir haben es stets bekämpft, daß man sie i—..Jan-’s Messer bekriege Und wie einen fFeind aus. dem Lande zu treiben suche. Wir haben aus die Gefahr, die in der Uebermacht des Reichtums liegt, stets hingewiesen, aber gleich zeitig haben wir auch immer davor gewarnt, sich meine blinde Ver solgungswut gegen das Kapital hin ein zu arbeiten. Wir sind stets für eine gleichmäßige und den Verhält nissen angemessene Besteuerung gewe sen in der ,,Full rendition Lam« Frage stimmen wir z. B. nicht mit der republikanischen Stellungnahme überein k— aber ebenso haben wir auch stets einer übertriebeneu Be steuerung in der sich eine förmliche Steuerwut ausspricht, opponiert Wir haben aufs Schärfste das Versiche rungsgesetz getadelt, durch das «eine große Anzahl Versicherungsgede schaften aus dem Staate getrieben sind. Wir haben das »Gros3 Receipt Ta «-Gesetz und das »Jntangible Assetsz«-Gesetz für bedenklich erklärt, haben uns gegen die Schniiffel Praxis des Revenue- —Agenten ans-ge sprochen, haben die Veränderung mit den Schulbüchern getadelt nnd haben es für unwürdig erklärt, wenn die ganze ,,Trust«-Gesetzgebung nur den Zweck haben solle, ein paar tausend Dollars aus« den Trusts her auszupressen Und in allen diesen Fragen nimmt die republikanische Partei genau denselben Standpunkt ein wie wir. Auch sie erklärt sich gegen eine Gesetzgebung aus der prinzipielle Kapitalseindschaft spricht! und aåih sie erklärt sich gegen Illi beralitäk auf handels nnd geweile politischem Gebiete Wir verweisen unsere Leser aufi die Platiorm der republiikcmischeIr4 kPartei und wir Verweisen sie aber- Mosis aus das großartige Annahme- ihreiben des republikmiischen Gen- verneurskandidaten Simpson. Mih den entschiedensten Worten wird sich dmkt gegen eine Gesetzgebung und ein Vergehen ausgesprochen, Jas- prin; k piell kapitalfeindlich ist, unbekümmert darum sob diese Feindschaft berech tigt ist oder nicht. Simpson zählt sp ausdrücklich in seinem Schreiben die Gesetze auf» die er für falsch biilt Und die, seiner Meinung nach, wid I ruer werden sollten; e: sind: dast Versicherungsgesetz, dass »(i3:os3 Sie »Eipt-Tax«- und ,Jnimiqible Asietci Tex« -Geietz; die Gesetze-, welche übe -mäßige »Frm1chiie Tores-« und »Eur Horation Fees« Ansicht-ein das Schuf Bücher-Gesetz das »Full Rendition LÆ« Lüber das wir, wie gesagt, im derer Meinung sind, als Simpsoni M 0die Gesetze, welche die Aentter des Tax «Co1n1nissioner, des Revenue Agenten nnd des- »Tar Board« ge schaffen haben. Es nicht nnzuneljnienjdaß, selbst wenn das ganze repnblifmiische Skaatsticket erwählt werden sollte die Aufhebung dieser Gesetze durch geführt werden könnte, denn eine repnblikanische Leaislatnr kann nicht gewählt werden, aber wenn wir für Sintpson und dass republifanische Ticket unsere Stimme abgeben, so le »gen mir Protest gegen diese Art der Gesetzgebung ein und desto stärker dieser Protest sein wird, desto wirksa ’mer wird er sein« Deshalb wieders holeu wir nochmals: nicht nur ihrer Stellung in der Prohibitionssraae wegen, sondern auch wegen ihrer Stellung in andern politischen Fra gen raten wir unsern Lesern für Simpson nnd das repnblikanische Staatsticket zu stimmen. Das Glück in Jkkuventhal Berliner Votorttoutan von Welcher-Schult vom Brühl. (Fortsetzung.) »Du nimmst se,« entschied sie in Fbestinnntem Ton. »Im Du nimmst se, schickst se gleich wieder an Papa zu rück und schreibst in Deinemgewählten iStil einen Brief dazu, nämlich Iso, dasz Du nach genauester Kalkulu stion gefunden hättest, das Du zu den igesandteu 500 Em noch weitere thun-f tdert hinzufügen könntest Deshalb. fschicktest Du sie ihm, weil es- Dir da-j frum zu tun sei, daß er keine schlechte iMeinung Von Dir behielte« l l »Die Jdee ist nicht schlecht,« be-; fstätigtc er, »aber das Geld nelnn’i »ich nicht zurück. EEJ gehört Dir!« »Du nimmst ess—oder soll ich Längs chen zu Dir sagen?« fragte si(l dro hend. Da nahm er seufzend den blauen Schein entgegen· i »Wenn er das Geld und den Brief kriegt, freut er sich am Ende gar so, »daß er mir die hundert Marter mie jder schmettert; dann fangen wir die Geschichte von vorn an, und so wirst Du am Ende gar Deine Schulen los, ohne daß Dir ein Zahn wehe tut,«l meinte sie. i geklebt, auf dem geschrieben stand: ,,Villenkolonie Freudenthal. »Na, Herr Revisor, wie weit sind Sie mit der Revision? Heute sollte ick doch den Ueberschlag haben«, sagte der Rentier. »Und hier ist die Zusammenstel lung, wertester Herr-« sagte das Männchen mit seiner piepsigen Stim me. »Glauben Sie mir, man kann von zarter Körperkonstitution sein und doch eine Herkulesarbeit leisten können. Jch schmeichle mir, so ci was ähnliches seit den acht Tagen seitdem man mir diesen Wust von Rechnungen, Notizen Plänen, Brie fen und weiß ich sonst noch alles zum Qrdnen und zur Aufrechnnng über qab, besorgt zu haben ,,A la bonhenr!« rief Halbin schlag qnerkennend »Und der Be fnnd der Sache?« »3unächst nicht-Z als Kraut nnd Rüben. Nicht die Spur einer geregel ten Eintragung Böse Sache für den Herrn, wenn die Geschichte bankerott gehen sollte.« A l l c I· l c i. Am Sonntag ist unsere Ans stellnng zu Ende gekommen. Bis znni letzten Augenblick war sie Von dem besten Wetter begünstigt und in Fol« ge dessen war der Besuch auch ein sehr zufriedeustellender. Der letzte Tag war einer der glänzendsten Nach einer Krankheit von ine nigen Stunden, den Folgen einer Operation, starb am Samstag abend im Santa Rosa Hospital Frau Ma ria Louise Grasso, Gattin non Adolph Grasso, dem Sekretär der »Retail Merchanfs Association«. Die Verstorbene stand im Alter von 28 Jahren und war seit dem Frühjahr 1906 mit ihrem Gatten Verheiratet. Sie war eine Tochter von L. A. Bro dowsky. s—— Am Samstag soll hier ein gro-« ßes demokratisches ,,Ra·lly« abgehal ten werden, bei dein Rudolph Kle her-g und J. Fu Weiter-I die Haupt redner sein werden. Auch am ;31. Oktober soll hier noch eine große de mokratische Versammung stattfinden; in ihr werden F. C. Weinert nnd cFongreßrepriisentant Burgeß spre en. Gouverneur Campbell hat ei nen Sachverständigen des ComptroL let-Departements hierher geschickt, der eine Untersuchung der Bücher der hiesigen Irren-Anstalt vornehmen» soll. Es sollen Gelder in der Kasse fehlen und man will jetzt feststellen ob es sich bei diesem Defizit um einen Jrrtuni in der Buchführung oder um etwas Schlimmeres handelt. Die bevorzugte Kampagneblus me ist augenscheinlich die Klatschrose. »:»cachen Sie nur die Pferde nicht scheu!« brummte der Rentieix Das eben soll verhindert werden Datum wollten die Sanirungsräte zunächst mal einen Einblick haben Ita, und wie steht also die Jeschichte?« »Alle(:i hier verzeichnet. Soviel ich bis jetzt« heraus-rechnen konnte, kostet den Herrn sein Villenariiu— dringsverniögeir natürlich zuzüglich des Miets- und Zinsverlust an den noch unbewohnten Villen, fast das Doppelte dessen, was er sich einbil det »Autschl So wat tut weht« rief« Halberschlag und steckte das Papier rj ein, dass ihm der Kleine gereicht hatte ,,Det kann een schmerzlicher Jene sungsprozeß weiden. Na, wir wer den sehen, wat da zu niachesi is Also spielen Sie man weiter den Herkules,s Heu Wiinschelniann, und legen Sie mal- regelrechte Bücher an. Un wenns et Jhnen uni nen Vorschuß auf dies Arbeit zu tun is. »Bitte-, bitte, bitte« wehrte das-. Männchen. »Ich hab’ immer in mei nem bescheidenen Dasein darauf ge halten, das alles hübsch zu einem gro ßen Haufen zusammenkommt Alsos lassen wir das bis zur entgiiltigens Feitigstelluna meiner Arbeit »Na, och en oedanke stimmtes Herr Halberschlag bei und empfahls sich, uni die Elektrische zu besteigens und bis in die Nähe seiner Stallnnqs zu fahren. Dort schwang er sich ans seinen Gaul; bald hatte er das Häu sernieer der Stadt im Rücken und tiabte auf der Straße durch Wald und Haide dahin, dem fernen Freu denthal zu s Fortsetzung folgt.) Er zog sie leise an sich und küßt-. sie. »Du bist doch eine geniale Kni te, Dela,« sagte er bewundernd »Wenn wir zwei,nicht zusammen Pas sen, dann möcht« ich wissen, wer überhaupt zusammen passen könnte.« »Jetzt sei artig, Stanis, nnd guck Dir die Bilder an,« mahnte sie, nnd sie brachten ihre Augen den Euck löchern nahe. »Weißt Du,« sagte sie, »die Ge gend ist ja sehr schön. Das wim melt ja nur so von Palmen nnd solchen Zimmerpflanzen Aber es würde Inir noch inein- impo nieren, wenn wir dahin mal unsere Hochzeitsreise machen könnten. Was meinste zu dem Gedanken »Schweig still,« flüsterte er. »Um mir warm zu machen, brauchst Du kricht mit mir in die Tropen zu ge )en.« »Pink!« machte das Klingelsignal »und ein anderes Bild folgte. ,,Paß’ auf, gleich kommen ein paar Krokodile, die sich am Ufer son nen,« machte sie ihn anfmerksmn. «,Weißt Du, ich bin doch froh, daß wir so was nur im Zoologischen haben. Herr Gott, wenn sich so was in der Spree oder der Haoel mausig machen täte. Da sind mir doch unsere Waf serraten schon lieber.« »,,Pink« machte das KlingsignaL «"»Nee,« sagte sie, »Jetzt fängt die Sache an, in Nnditäten auszuarten Jetzt kiek Dir doch gleich mal das Volk an, Staiiislaus, diese Bot-aku den. ska weißt Du, wenn Du so ans sehen tätesf, da könntest Du zehnmal ein polnischer Graf sein, zwischen uns wars aus.« ,,Pink!« machte das Signal, und er bestätigte ihr: »Na ja, die Ge chichte ist fast aenierlich Da muß man noch froh sein, daß es anstän dige Schneider bei uns gibt.« ,,Werde nur nicht anzüglich,« ki cherte sie. »Papa hat die Sache als Kaufmann betrieben nnd kann sich selber keinen Knopf annahm Ein Marchand-Taillenr nnd ’ne Schnei derseele das ist ein höllischer Unter sX-;..s Grundeigeutumssuebertragnngens D..P und Sarah A. Risencr an Fred. und Duke Carver, Grundstück an der Espiansa Ave, Sylvan Part; 8125 Emmg Joseph an Grace eru, Grundsttåg an der Walnut Stroh-; Alfred Breclzcr und Frau an Albert Fåtzckzr und Frau 2)0 Acker Laudz Nachlas von A. B. Frauk an Gent-ge gilt-do Grundstück im City- Block Moti; i Sadie L Solander an George W. sälkecz Grundstuck in South Oriqu Georc Hartison an F. Stnfch Grundssück an der Süd-Eda Straße; s650. PL F.Rol1echatu und Frau an Lillfc Wall ner Mam1,Grundstt·1ck an der Nolan nasse-»Es 81400 Joseph und Jdn Faust an Axt-Jur lSh heln und Use A. Herttandez, Grund stück ander elgado Strq 515275 B Callahan an Eh AlbrrthaL Rundstück in der Lmuvood Addition; PS Venm Schoenfeld und Frau an Ehka M.V cchocufcld Grundstück an der Hun stock Ave-nie, South Hcial)t5; 327 In ertgc m und Ocrmine F. Stamka an W. A Palmen Grundstück im neuen City- -Block i!)15-;82650 skearuey Mafou und Fsrau an wbe TrefH,Gtu11dstiick im ucukn City Oblurk :»0.«;.-3; 814 Zu L --——.(.O.-———-« Hei-ais Stbeum Darm Zimmermann und Tom Zim mermann F« W Geifc und -idonic Brust-must f i Natürliche Foltertn s Den Henkersknechten des Mittelalicrs« ist von einer humanen Folge eit dass grausame Handwerk gelegt wor en. Lei-; er ist der Fortschritt der Neuzeit nicht sg weit gediehen, daß auch all' den» nas turlichen Foltern, welchen unser Körpers unterworer werden mag, ein Ende ins-T reitet worden sei. Nur In gewissen al-» len gelang es Wohltätern der Mens hcit der natürlichen Grausamkeit Halt zu ge-« bieten, und gehört zu diesen Menschen-» freunden im besten Sinne des «Wortesj Dr. Silsbee, der mit Anakesis ein nn-! fehlbares Mittel ge en die Flter deri Humor-: oiden erfan Eine robe wird; von P. eustädter s: Co» Bvx 1216, New« York, frei versandt. s —-—-0-.0————-— Ortes-Liste. He tren: A. B. Alten, S. V. Be-? din.er, John Bergen J. Berlin, Zohn L. auman, LNsoseph Bog s, M. Bock-: leme, M. L. crn«tein, A. Behring« K Cruse, Anno ripc. A. FriedlanI, M. A. Gew, Ed. Hoeckck, F. Hidde, Au ust Keim-, August Krause, T. :)l. Iimmeh H. T. LaLnnne, Paul Mai-ig, L. Mergelc, G. P. Mann, Hunmp Mem-r, H. Markus, Walter Minns, W T. Meine-L W. Fa Mulletz Philip· s:-. Roland, Jolm Otten, soc Otten len,s Ltto A. Pisicop, Fred Radaker, Casvar Reicddu, FRan Schaumlesfle, A. C. Sel lenbacl, Dr. Ztonn, C. E. Sesse, M. Eine-L J. Wagner, Franl Wisener. Damen: J. Berlin« Stelln Dein-c man, Ilnmnda Flicrnm, Leim stuhik A. Kupan Elsie Kohlen W« O· Lcmke, Lllice Wink Josie Nietna11,"Minnie Neninatns, Er Pfeffer, Elma Rainer, B. Wenz, Bet ta Wilhelm, Lamm Wetts, Lilian Zin mermnnn 7 A 11 l a n d: Rasael Grosse. Mka Mann Jakobs, Otto Mnllcn Wem Zchlmndt, Gustav Sauerteig s"1·8»· It »Aber ans Pump arbeiten miissen »sie beide,« meinte er. H Indes sie sich so im skaiserpanxk Traum unterhielten, hatte Vater Hal s net-schlag, gestieselt nnd gespenst, sein lHaus Verlassen. Er dnrchschritt ei niae Straßen nnd verschwand dann in einein anständig gehaltenen Hin terbanse, wo er, nicht ohne einiges i Geiichze, vier Treppen cinporstieg nnd ian einer Tür klinaelte, an der ange schrieben stand: Christian Wische-l ncann, Biichen«evisor.« i Herr Wsischelmann, ein kleine-J alt liches Männchen, öffnete selber nnd ssiihrte ihn in sein lusscheidenegi »Ein Hemi. Auf einein langen TisclkI lag seine arosze Anzahl Bücher nnd dick lianchiger Mappen ausgestapelt, nnd anf jeder war ein Schildchen anf Magenkmnke Fort mit der Patent- Medizin! Gegen 2 Cent Stamv geka ich mild Auskunft iilm das beste deutsche Maus-n Hin-u nun-: besser und billiger alJ alle Pan-sit Medizin sov. Johannes Maasse-, sonst-ach 0.. llspi. M. Eisenbahtkzithkplan. S. A. F- A. P. Bahn. ,,Davy Crockett«-Zug nach Houstoty Galveston, Beaumont und Orange. Ab fahrt 9 Uhr abends, Ankunft 7.30 mor gens. Nach Kerrville, Abfahrt 4.30 nachm Abfahrt von Kerrville 9.30 Uhr vormit tags-. 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