Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
September 8, 1908
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Die Aquas- I L kais Pressa fast Taan erscheint mit Ausnahme des I Sonntags und kostet 88.00 für das Jahr vier n.oo sitt s Monat-. O O Die Wische-nasse Hain Pressa Mr Was I erfcheintujägeiioägnnerstagc I .l i 82.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. Jahrgang 44. SUU AUWMUL DielekaF dele 8i September l908. ——N1meer 8026. Inland. llnakchisten In eine-· Versammlung in new York verhaften Mist-Sack« Ingehllche Verschwskung ge gen Tint. 0pium-ll0niekenz. Eine Probe mit gekäuschlosen Sohle-zweiten xlnt Arbeitertag wurde n-. Nein York von Arbeitslosen und solchen, die sich dafür ausgaben, eine Te monstration veranstaltet, an der aber nur feine verhältnis-mäßig lleine Anzahl, Vielleicht tausend Personen, teilnahm Man zog durch mehrere Straßen nach der Cooper Union Halle, wo eine Versammlung abge halten werden sollte. Dort versuchten nun Alexander Berkman, Dr. Ben Reitman und andere, aus der Ver sammlung ein AnarchistensMeeting zu machen und da eine Anzahl der Anwesenden damit nicht einverstanden war, so kam es zu einem wüsten Lärm, der der Polizei-Gelegenheit zum Einschreiten gab. Berkntan wur de —-verhastet, ebenso ein junges Mädchen »namens May Smilh, die IYUC hu Uns-sc LUUUUTU IUUulc usu) sich dabei wie toll geberdete Ein ma Goldmann, die natürlich auch anwesend war, wurde bedeutet, sie möge die Halle verlassen, welchem sreundschaftlichen Wink sie auch so fort nachkam. Einen Augenblick sah es aus, als wenn es zu einem allgemeinen Krawall kommen wolle und als wenn der Versuch gemacht werden würde, die Verhafteten den Polizisten zu entreißen, Berimatk benahm sich aber sehr vernünftig und tat nichts, um die Menge aufzurei zen; so gelang es denn, ihn und die Smith aus dem Saal zu schaffen. Später löste sich »die Versammlung aus« Aus Duluth in Minnesota wird gemeldet, der Waldbrand sei aufs Neue mit größerer Gewalt ausgebro chen und habe die kleine Stadt Smwball vollständig zerstört. Auch Aurora und Noshwauk wurden von den Flammen bedroht. Taft hat einen anonymen Brief empfangen, der am 27. August in Topcka, Kansas, geschrieben nnd auf die Post gegeben ist und in dem er vor «einer angeblichen Verschwö rung wider sein Leben gen-arm wird. Der Schreiber will mehrere Männer belauscht haben, oie sich darüber berieten, Tast zu ermorden und die Sache, wenn möglich so leiten, daß Neger in sie hinein ges-o gen worden und als die eigenl.ichcn Täter erschienen. Wahrscheinlich hat sich. der Briefschreiber die ganze Ver schwörungsgeschichte eingebildei, mög lich ist es auch, daß es sich vier nur um einen schlechten Witz han delt. Taft hat den Brief der Polizei in Topeka übersandt und diese hat ihn veröffentlichen lassen. Sekretär Root hat nun auch die Türkei, Rußland nnd Persien eingeladen, an der internationalen OpimwKonIerenz teilzunehmen, die im kommenden Januar in Shanghai eröffnet werden soll. Deutschland, Frankreich, die Ber. Staaten, Chi na, Japan, Portugal und Großbris tanien haben nicht nur ihre Teil nahme zugesagt, sondern auch schon Delegaten siir die Konserenz ernannt. Der OpiumsHandel in allen seinen Phasen soll gründlich erörtert wer den. Man wird sowohl die ökonomi sche, wie wissenschaftliche und mora lische Seite des Handels und der Produzierung von Opiurn in Be tracht ziehen und hofft, eine voll ständiges Kontrolle resp. Regulierung des Opiumhandels herbeiführen zu ·können. Aus Springsietd in Massachu setts meldet man: Die Versuche mit Maxim’s Apparat, Schüsse unhörbar zu machen, zeigen daß der Erfinder nicht zu viel versprochen hat, indem aus eine Entfernung von 300 Yardsj man nicht genau festzustellen ver mochte, aus welcher Richtung die Kugel kam. Der Apparat »Silen cer« wurde an einer sogenannten «Standard length« Flinte ange bracht. Die lange anhaltende Dürre im westlichen Pennsylvanien unt West-Virginien nimmt ernste Dimen sionen an, und verschiedene Judastrier haben bereits den Betrieb einstel len müssen. Jn Greensbnrg, Pa» sind die Anlagen der H. C Frirk Coke Co. geschlossen worden Die Far tner miissen ihr Wasser tneilenweit herbeiholen. Jn Johnstoion, Pa» sind die beiden großen Reservoir-s trocken, und nur noch eins mit Was ser versehen. Viele Haushaltungen sind heute ohne das kostbare Naß. In Morgantowir W Va» ist die Anlage der Ameriean Sheet 8z Tin Pl ate Eo. wegen der aDürre geschlossen wor den Aehnlich steht es mit zahlrei chen andern Fabriken Bei· einem Feuer in Broollyn holte ein gewisser John Tuck ein kleines Kind aus dem brennenden Hause heraus, stürzte aber gleich da rauf zu Boden und starb. Vorher hatte er auch die Mutter des Kindes aus dem Feuer gerettet. —Henry M. Nevins ans Redbank in New Jersey ist in der Konvention zu Toledo, Ohio, zum Ober-Befehle haber der »Grand Army of the Re public« erwählt worden. ——·-o.-o-.-—-— Texas. Am t2. Oktober findet in Houston eine Konvention der Anti Prohibitionisten statt. Auf Veranlas sung Jonathan Lane’s wurde im Te laware Hotel zu Fort Worth eine Versammlung abgehalten, in welcher beschlossen wurde, einen Aufruf zu erlassen und alle Anti-Prol)ibitioni sten und Gegner der StaatHProlnbis tion zu einer Konvention einzuladen, die am 12 Oktober morgens 11 iUhr, in Houston zusanunentreten soll. jDer Aufruf ist unterzeichnet von C. K. Bell, James Shelton, Jonathan Lane, T. D. Cobbs, John L. Wortham, V. A. Riesner, C. von Boeckmann, N. M. Stafford, J g. Wolters, James A. Radford, John A. Hulen, R. S. Dillworth, J. V. DibrelL Monta J. Moore und W. A. Hunger. Nähere Auskunft erteilt J F Wolters in Hauston, der Vor isitzer des Arrangementsbniites ist. Es ist dringend notwendig, daß alles was anti-prohibitionistisch gesinnt ist, sich bemühe, diese Konvention zu ei ner äußerst erfolgreichen zu gestal ten und daß aus allen Gegenden Te legaten am 12 Oktober nach Houston geschickt werden Aus Hillsboro kommt die Nach richt, daß Frl Ethel Ed fall, die von ihrem Vetter, dem Dr. Watson, neulich schwer verwundet wurde, jetzt auch gestorben ist. So sind denn jetzt alle drei Personen tot, die an jenem beklagenswerten Vorkommnis betei ligt waren. Jn der Gegend von Vorarbei chie ist durch Wind, Hagel und Re gen großer Schaden angerichtet wor den. .Das Unwetter beschränkte sich aus ein kleines Gebiet, hat aber dort furchtbar gewütet. Mehrere Häuser wurden demoliert und die Felder wurden vollständig verwüstet. Auch aus Lainpasas Wird ge meldet, daß die Pekanernte dort dies Jahr ein vollständiger Fehlschlag sei. B. Mikulenka, ein junger böhs mischer Geschäftsmann aus Bartlctt, hat sich bereit erklärt, die republi kanische Nomination zum Laudkoin missär anzunehmen. Die Republikaner haben W. W. Vogel in Shafter, der viele Jahre Countyrrichter von Presidio County war, als Legislaturkandidaten aufge stellt s Henry W. leson, der älteste Bewohner von Vee County, ist in Beeville, im Alter von naher neun zig Jahren gestorben· Er stannnte ans Sonthampton in England und kam im Jahre 1848, während des Goldsiebers, nach Californien. Jn Bee County lebte er seit dem Jahre 1871. Frank Rhein, der Sohn von Louis Rhein, in der Gegend von TDunlatx Medan County, wohnhaft, wurde vor einigen Tagen von einer wütenden Kuh angegriffen nnd schwer verletzt. Der Woman’s Club von Kerk ville hat beschlossen, bei der kontinui den Legislatur auf die Annahme ci nes Gesetzes hinzuarbeiten, das die Einrichtung eines Tuberkuloscisanis tariums für Tean anordnet. Bei der Local OptionsAbstitn mung in Wallis haben die Prohibi tionisten gesiegt. Walter Wallis, ein junger Mann von neunzehn Jahren, ertrant beim Baden im Lake Como bei Fort Worth. Auf seiner Farin, in der Nähe von Seguin, starb lHenrn Brodt, ei ner der ältesten deutschenFartner vor Guadaioupe Countt). Er war seit dem Jahre 1848 ein Bewohner dessel ben. Das Direktorium der «Rctait Liauor Dealers’ Association o» Texas« wird am Donnerstag ein Versammlung in Honston abhalten Jn Victoria starb Ed· Sittertc sen» ein bekannter deutscher Bür ger jener Stadt. Ausland. l)ie Makolclc0-7raae Giebt Ilnlass zu zahlreichen ministeblioniekenzem Des- cleatsxlxåeiehstaa lceine Seclanieiek in Heidelberg abgehalten-. liegen die Judenhetze-L Abschieasstiesach cles österr llcliekbauministeks av gelehnt. Eine Depesche aus Berlin mel det: Bei dem allgemeinen Interesse das augenblicklich die Marolko-Fra ge einnimmt, wird der Verlauf wöhnlicher Spannung der Verlan der Entrevuen verschiedener Staats lsluusch UTUULZL, Ulc UI ULLIIJI FOU gen stattfinden. Jn Salzburg sind der östereichische-ungarische Minister des Aeußern, Freiherrn V. Aehrenthal, und der italienische Minister des Aeußern Tittoni zusaminengekouimen. Sie haben, neben Besprechung der Balkaufrage, zugestandenermaßen die Entwicklung der Dinge in Marokko und Deutschlands darauf bezügliche-is Vorgehen eingehend erörtert. Cinige Tage später hat Freiherr v. Aehrens thal den deutschen Staatsselretär des Aeußern v. Schoen in Berchtesgaden besucht. Gleichzeitig ist der deutsche Botschafter in Wien, Herr von Tschirschky, beim Reichskanzler Für sten v. Bülow aus der Jnsel Norden ney gewesen Und hat mit Ihm eine längere Konserenz gehabt. Jn allen diesen Unterredungen ist jedenfalls die Marokko-Frage behandelt worden. Der deutsche Reichstag wird am zweiten November von neuem zu sammentreten· Der frühe Wiederbe ginn der Sitzungen ist mit Rücksicht darauf beschlossen worden, daß das Problem der Neichsfinanzreform dringend Lösung heischt und die ein schlägigen Steuervorlagen so rasch wie irgend möglich erledigt werden sollen. Optimisten erwarten die Er ledigung der Steuermaßregeln noch vor den Weihnachtsferien. Aus Berlin wird gemeldet: Großes Aussehen eregt das Bekannt werden der Tatsache daß in Heidel berg diesmal die Sedanfeier ausge sallen ist. Die Veranlassung zu dem behördlichen Beschluß, von einer fes lichen Begehung des zweiten Sep tember Abstand zu nehmen, bildete die Rücksicht auf die dort als Gäste weilenden französischen Professoren, welche an dem in der »Stadt an Eh ren reich« stattfindenden dritten in ternationalen Kongreß für Philoso phie teilnehmen. Diese für übertrie bou orklskko Niisffitsßinnknso mif dis Empfindlichkeit der Franzosen begeg net vielsach scharfem Tadel. Der ,,Vund der Wahren Rus sen«, die reaktionäre Organisation von Odessa, gedenkt nach sechsmonat licher Ruhe ihre Judenhetzen wieder auszunehmen, doch ist der jetzige Ge neralgouverneur der Stadt, General Tolnatscheff, entschlossen, dies zu hin tertreiben. Er will augenscheinlich in dieser Richtung mit größerer Energie vorgehen, als alle seine Vorgänger, Der General hat soeben eine Versu gung erlassen, in der er dem Bunde mitteilt, er werde unter keinen Uni ständen das Bestehen seiner Kampf Abteilung-« dulden und strenge Maß regeln zu deren Unterdrückung tref sen, Das Demissions-Gesuch des österreichischen AckerbaniMinisterSTu Alfons Ebenhoch ist vom Kaiser Franz Joseph abgelehnt worden. Der Kaiser- hat dem Minister zugleich in den schmeichelhaftesten Worten seine Anerkennung siir dessen Amtssiihrnng ausgesprochen Ebenhoch hatte die Flinte in’s Korn werfen wollen, weil der Widerstand der deutschen nnd tschechischsagrarischen Abgeordneten gegen das sofortige Jnkrastsetzen des Handels-Vertrags zwischen Oestcrs reich-Ungarn und Serbien ihn ver drossen hatte. Der sranzösische Oberst Alluz der mit 5000 Mann dem von den Eingeborenen hart bedrängten Posten Boudenib, an derGrenze von Maroklo gelegen, zu Hülfe gezogen war, bot, wie eine Depesche meldet, einen glänzendn Sieg errungen Er soll die seindlichen Berberstänune voll ständig versprengt und ihr Lager er obert haben. Der ehemalige Gouverneur von Ein guter Grund. Sau Aatonier Bürger können Euch sagen, warum es so ist. Doan’s Nieren-Pillen kurieren die Ursache der Krankheit und deshalb ist es, daß die Kuren stets anhalten. Dieses Heilmittel stärkt und belebt die Nieren, es hilft ihnenfdie flüssigen Gifte aus dem Körper zu treiben, die Kopfweh, Rückenschmerz und die schrecklichen Nierenleiden und Urinie rungsbeschwerden verursachen. Be wohner von San Antonio geben Zeugnis am für permanente Kuren. Mrs. Marie Roßmann, 615 Mon tana Straße, San Antonio, sagt: »Ich gebrauchte Doan’s Nieren Pil len vor etwa drei Jahren und da mals erkannte ich ihren großen Wert. Sie taten mir außerordentlich viel Gutes und seitdem habe ich nur we nig oder keine Schwierigkeiten mit meinen Nieren gehabt. Eine meiner Freundinnen beklagte sich über Nie srenleiden und ich riet ihr, Doun·s zNieren Pillen zu versuchen. Sie skaufte eine Schachtel in der Bexar Drug Co. und nachdem sie sie genom men, war sie prompt geh-eilt Jch shabe volles Vertrauen zu diesem sprächtigen Heilmittel und zögere Inicht, ihm meine Anerkennung zu zol .len und es weiter zu empfehlen« i s Zum Verkauf bei allen Händlern JPreis 50 Cents FostersMilburn Co., Buffalo, New York, alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens lDoan und nehmt keine anderen. Kamerun, Jesko v. Puttkamer, des sen Affären vor Jahr und Tag Presse und Publikum, sowie die Diszipli nar-Jnstanzen beschäftigten, ist nun mehr mit Pension unter Beibehands lung von Rang und Titel verabschie det worden Puttkamer hatte schon vor drei Monaten sein Ab schiedscze such eingereicht, nachdem er vom Reichskanzler Fürsten v Bülow em pfangen worden war-. Es herrschte seitdem kein Zweifel darüber, daß er einen ehrenvollen Abschied erhalten werde. Eine Depesche aus Budapest meldet: Größtes Aufsehen erregt die Kunde von der Verhaftung der Ba ronin Banffy. Sie hatte ihren Bru der, der Postmeister in Tövis ist, be sucht und bei der Gelegenheit einen Geldbrief gestohlen. Die Festnnhine erfolgte in Radnot. Unter entsprechenden Feierlich keiten ist in Lauterberg am Harz das Denkmal für den am 15, Juni 1905 infolge eines Jagdunfalls in Liezen, Steiermark, gestorbenen ehemaligen Gouverneur von Deutsch-Ostafrila, Hertnann von Wißmann, enthüllt worden. Das Monument, eine Sta tue, ist eine Schöpfung des Bild hauersProf Johannes Götz in Ber lin-Friedenau. Das Standbild zeigt den hervorragenden »Afrikaner« auf einem schlanken Felsenpostament, das ans dem breit gelagerteth felsigen Un terbau hervorwächst Der brasilianische Kriegsmini ster, Marschall Rodriguez da Fortse ca, und die Generale der südameris kanischen Republik, welche, wie ge meldet, der Herbstparade auf dem Tempelhofer Felde beiwohnten und Zeugen der Kaisermonöver in Elsas-, Lothringen sein werden, besuchten die Haupt-Kadetten-Anstalt in Groß- Lich terfelde, welche sie eingehend be c:-f-U-J--- Æ-8«-« c«·- c« J .Iu,«,s-Hkpu. »von-q- opnuuku In- las-; nach der Telefunkenstation in Nonen Der brasilianische Kriegsminister er kannte die großartigen Leistungen der Station mit warmen Worten an. Jm Leipziger Stadtrat kam die Bewilligung einer ZeppelinsSpende aufs Tapet. Nach längeren Bera tungen gelangte man zu dem Ent scheid, den darauf bezüglichen An trag vorläufig abzulehnen. Dagegen hat der Berliner Stadtrat dein »Na tionalen Luftschifsbaufonds für Gras Zeppelin« die Summe von dreißig tausend Mark zugewandt Auch be willigte er fiir die durch die riesige Feuersbrunst in Donaueschingen Heimgesuchten den Betrag von zehn tausend Mark. W John H. Bolton, öffentlicher No tar. Grundeigentum Agent für Pensionsansprüche Zimmer 9, St. James HoteL Ost-Hauston Straße, Beide Telephone 650. ———...s—— Gesucht eine Köchin oder ein Mädchen zur Besorgung der Hausarbeit bei einer aus drei Personen bestehenden Fa milie. Zu erfragen in der Office der »Freie Presse«.
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Die »Ftcie Presse für Texas« hat vojn allen deutsch-tcxanisehen Zeitungen die größte Abonncntcnzahi. Die einzige täglich erschei nendedeutichcscitung in Texas. JnländisaieMWochcnrundschan. Der A rbeitertag hat Gelegenheit zu eifrigen politischen Redeübnngen ge geben. Jn Chicago hielt Brhan eine große Rede, in Sandnsky, Ohio, sprach Tast, in Rock Island, Illinois, redeten Thomas L. Dis-gen der Prä sidentschafrskandidat der Unabhängi geu und Win. R. Hearst, der Grün der und das eigentliche Haupt der Partei. Eine besonders eifrige Tä tigkeit entwickelten an diesem Tage die Demokraten, die ja die äusjeciten Anstrengungen machen, die organi-j sierte Arbeiterschaft In sich her-übers zu ziehen. Bryan war am Montag nicht blos-s des Arbeitertages wegen nach Chicagol gekommen, er wollte dort auch»eine’ Konserenz mit dem demokratischen Nationalkomite, dessen Campagne Organisation jetzt vollständig ist, ab halten. Diese Konserenz fand auch» statt. Bryan verließ gleich nach ih-: rer Beendigung Chicago, um nach? dem Osten zu gehen, wo er sich meh rere Wochen aufhalten und in vie len Orten sprechen wird. Der Höhe punkt dieser Reise wird ein großes Meeting in New York, am t7. Sep tember, sein. Auch Taft scheint seine ursprünas liche Jdee, sich während der ganzen Campagne in Cincinnati aufzuhal ten, ausgegeben zu haben, er wird, wie jetzt gemeldet wird, im Oktober eine Reise machen und die verschie denen Staaten besuchen, in denen die Campagnefiihrer seine Anwesenheit fiir notwendig erachten. Jn Ohio wird eine ungemein eifrige Cam pagne von Seiten der Republilaner geführt werden. Diese Eampagne wurde vor wenigen Tagen in Youngstown, Ohio, durch Senalor Beveridge von Indiana und Gouver neur Hughes von New York eröffnet und wird, wie gesagt, mit aller Enerk gie betrieben werden. Foraker’s Hal tung ist noch immer etwas zweifel haft, er selbst behauptet allerdings, daß man sich vollständig auf ihn ver lassen könne. Er ist neulich in To ledo, bei Gelegenheit der Grand Army Konvention mit Tast zusam Inengetroffen und es soll dort zu einer Aussprache gekommen sein« Wie bereits gemeldet, hat während der vergangenen Woche die Wahl in Vermont stattgefunden Diese Wahl in Vermont wird immer als eine Art Barometer für die politi sche Stimmung im Volke angesehen. Daß die Republikaner in Vermont immer siegen, ist ja gewiß, aber die Größe ihrer Majorität soll andeu ten, ob die Republikaner oder die Demokraten in der Nationalwahl sieg reich sein. werden. Man hat sich da eine bestimmte Formel gebildet und sagt: Beträgt die republilanische Majorität in Vermont weniger als 25,000 Stimmen, dann siegen die Demokraten in der Nationalwahl, beträgt sie mehr, so siegen die Re publikaner. IDies Mal hat sie nun nahe an 30,000 Stimmen betragen und somit würden die Republikaner aus einen Sieg im November rech nen können. Leider stimmen Rechen exempel und Formel nicht immer Eine ähnliche Barometer- Eigen schaft schreibt man bekanntlich der Wahl Im Staate Maine zu, die nächste Woche stattfindet. Die Republikaner tun daher auch ihr Besteå um eine starke Majorität herauszubringen Natürlich beruht auch dort die Sache nur auf einer bloßen Annahme; fest verlassen kann man sich aus die Barometer-Eigenschaft der Wahl in Maine ebenso wenig wie ans die der Wahl in Vermont. Jn New York finden diese Woche Primarwahten statt; Die Republika ner werden wahrscheinlich Gouver neur Hughes nominieren, fiir den Präsident Roosevelt mit allein Nach drnck eintritt nnd unter dem die Ne publikaner auch mehr ans Sieg rech nen, als unter irgend einem andern Kandidatem Aus Washington wurde dieser Tage gemeldet, der japanische Bot schafter sei beiin Präsidenten Roosei velt gewesen nnd habe Aufklärung darüber verlangt, ob das Gerücht wahr sei, daß die Ver. Staaten ein Bündnis mit China abschließen woll ten« Auch sollte er verlangt haben, Präsident Roosevelt solle sich, wenn kein solches Bündnis beabsichtigt wer de, öffentlicht gegen dasselbe erklä ren. Ferner sollte er dem Präsiden -ten gesagt haben, die Anwesenheit zweier amerikanischer Flotten ins Stillen Ozean habe in Tokiu Misset len erregt nnd wenn nicht eine Cis klärnng erfolge« wie er sie verlangt habe, dann werde es geraten sein« von dem geplanten Besuch der unter dem Befehl des Admiral Sperrn ste henden Flotte in den japanischen Ge wässern Abstand zu nehmen Die Nachricht klingt in 1niglanlsliit)« dass man wohl dreist annehmen lann, sie sei nicht wahr. islllerdingis ist noch kein visizielless Temenii er folgt, aber die Idee eines Bündnis e see zwischen den Ver-. Staaten nnk I J China ist so unsinnig, das; die japani- sche Negierinig ein bloßes Gerücht; iiber sie schwerlich zum Gegenstand« eineks derartigen heran-istrdernden Interpellation gemacht haben wiere Fluch ist es sehr nnwalirscheinjich, das; Präsident Roosevelt sich ein sol ches Auftreten des Gesandten hätte gefallen lassen. Wir glauben daher, das; die Nachricht, wenigsten-k- in der tin-is oorliegenden Form, nicht-J wei ter ist als eine der beliebten setz naclsrichten gegen Japan. Mit dieser Annahme miirde auch die oor eini gen Tagen eingetroffene Mittei lung ans Tokio iibe1«ei11sti111nien, daß Inan in Yokohama die weitge hendsten Vorbereitungen treffe, um die amerikanische Flotte in nsiirdiger Weise zn empfangen Nach einer Reihe glänzender Fest tage ist unsere Flotte am Samstag wieder von Melbourne abgesabren Jhr nächstes Ziel ist Albany in West Australien Dort wird sie acht Tage bleiben, um Kohlen einznnelnnenz die Mannschaften werden dort also wohl keine Zeit finden, so viele Fest lichkeiten mitzumachen, wie in Mel bonrne nnd Sydney. Sichere Hülfe J. C· Goodwin von Reidsville, N. C» sagt: »Bucklen’s Arnica Sal be ist sichere Hülfe für eiternde Ge schwüre; ein solches an meinem Beine heilte diese wundertätige Salbe schnell, ohne eine Narbe zurückzulas sen.« Garantiert für Hämorrhoiden, Wunden, Brandwunden etc. 25 Ets. bei Ad. Dreiß und R. Cohn 8z Co., Apotheker. W Hinter den Balkan-Kulisscu. Unter den Unruhestifteru ain Bal kan stehen in erster Reihe die ierbi scheu Phantasten, die in oerblendetein Größenwahn von eine-m großen ser bischen Reich träumen und prahlen. Auch diesen, wie vielen anderen Träu mern, haben die jüngsten Geschehnisse in der Türkei ein urmngeuehmes Er wachen bereitet Die freiheitliche Bewegung im osmanischen Reich ist zugleich eine nationale. Sie hat die Jntegrität der Türkei am Vulkan .proklamirt und damit"nicht nur den Jntriguen und Aspiratioueu der ;Groszmächte, sondern auch den Um -trieben der kleineren Völker am Val kan selbst einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Die serbischen Pläne haben sich nicht nur auf die Einverleibuug tür fischen Gehiets in das allumfassende Königreich beschränkt« Auch gegen Oesterreich-Un«garn sind sie gerichtet Es besteht ein Südslawisches revolu :tionäres Komitee Eine sinstere Ver schwörung wurde angezettelt. Alles, was ferbisch ist, sollte unter einen Hut vereinigt werden. Bosnien und Kroa tien sollten von Oesterreich-1Ingarn gelöst und dem großserbischen König reich der Zukunft einverleibt werden. Selten haben vernkummte Männer eine lächerlichere Posse ausgeführt, als diese Revolutionsmänner des Süd slawischen revolutionären Koniinittcss. Die überwältigende Mehrzahl der Bewohner Bosniens und Kroatiens wird wohl gegen die Ehre, unter die Herrschaft der Serben von Belgrad und Umgegend zu gelangen, prote stieren. Denn nirgend am Balkan herrschen so traurige Veirhältuisse, in politischer, wie in wirtschaftlicher Beziehung, als unter den Fittichen der Belgrader Regierung." Was sich so Regierung nennt in einem Lande, in welchem nicht nur die Minister, sondern auch die Staatsoberhäupter wechseln, wie man sonstwo ein Hemd wechselt. -Man hat in Oesterreich Ungarn bis-her denn auch den Stand punkt vertreten, daß derartige Ver schwörungen nicht durch die politische Brille zu betrachten, sondern Angele genheiten der Polizei seien. Wenn heute die Umtriebe trot; der AGREE-. losigkeit aus Erfolg ernster genommen werden« ihnen auch seitens der öfter-s reichischen Presse größere Beachtungj geschenkt wird, so liegt die-Z in ders gllgemeinen Lage am Balkan begriinTj et. Diese kann nur unter Erwägung der Vorgänge in der Türkei richtig eingeschätzt werden. Tie Großmächte haben sich der Türkei gegenüber zu der Politik des Abwartens entschlos sen. Sie wollen abwarten, ob es der neuen Regierung in Konstantin-) pel gelingen wird, am Vulkan Ruhe zu schaffen, was den Mächten bekannt lich nicht gelungen ist, Es ist ihnen nicht gelungen weil die Unruhen ihnen die Handhabe zur Verfolgung eigen nütziger Pläne, die Möglichkeit einer Einmischung, welche als schließlichen Zweck die Aufteilung der europäischen Türkei i11’s Auge gefaßt, geschaffen haben. Sie verlieren diese Handhabe, wenn es der Türkei gelingt, geord nete Zustände am Balkan herzustellen Eine dauernde Regelung der 1naze donischen Frage liegt aber durchaus nicht im Interesse verschiedener eu ropäischer Großmächte Trotz alles britischen Humanitätsgefasels nnd al ler russischen Verbriiderungskoinödie ist den Mächten die mazedonische Fra ge doch nur das Sprungbrett fiir die Erreichung rein egoistisch politischer Ambitionen gewesen Und dass foll wenn es nach ihnen geht. so auch blei ben. Jedes kleine Feuerchen hilft. den Brand zu schiiren Auch die Ver schwöruugssposse dec- »Siidslamischen revolutionären Kounnitteess«. Ta rum tut Oesterreithlngarn gut da ran, diesen Unttrieben scharf auf die Hände zu passen. Die Führung die kser Hände dürfte ganz wo anders W suchen sein, als in Belgrad s J Tor-r führt der Karageorgelvitsch non Königsmards Gnaden ein armse lige-I Leben. Auch er ist nur eine Puppe, deren Glieder bewegt wer den an Strippen hinter den Kolissen des Balka11s. von denen, welche ein JUtOszse daran haben, daß es am Valfan nicht ruhia wird. N. Y. St. ——·-0.0.-——— Das Seeheld-. Das richtig get-tauchte Seel-ad und sahn uervenstärtende Witten-m Mehr und mehr lockt Letzt den Groß- I ftädter das Meer. De Vorstellung; von zauberhafter rische und verdeu ftärtender Lebens raft verknüpft sichk mit dem Aufenthalt an der See und dem Bade in ihren kühlen Wogen. Das erste Bad soll man nicht fckgon am Ankunftstage nehmen. Jst er Kdr er ziemlich ausgeruht und etwas allltmattsirt, so soll man o ne langes Strandluftbad sofort auf em sanft abfallenden Ufer allmälig in’s tiefere Wasser hineingehen Und untertauchen; die Wellen nur mit dem Rücken, nicht z vorn oder von der Seite auffangen. S wächliche, sehr junge und alte Leute so en nur wenige Minuten, robusiere, namentlich wenn sie schwimmen können, dürfen 5——10 Minuten im Wasser blei ben. Doch auch hier gilt keine Schab lone; maßgebend für die Dauer des Bades sind die Empfindungen nach dem Bade; es war richtig, wenn ein beha liches Gefühl den ganzen Körper dur fluthet, wohlige und gehobene Stimmung sich e nstellt; ist aber der Fuls beschleunigt oder gar unregelmä ig, Abgeschl enheii, Kopfschmerz, Schwindelgefüh Ohrensaufen vorhan den, so sollen diese Warnungszeichen beachtet werden das kalte Bad abge kürzt, nicht täglich wiederholt oder aanz aufgegeben werden; zweimal täglich zu a en ist jedem s ädlich Verläßt man das Wasser, so i der Badeanzug, der von Leinwand, ntemals von Wolle sein soll, schnell abzustreifen, der Kör per zu srottiren und dann bei sonnigem Wetter 5—10 Minuten lang ein Licht Lustbad zu nehmen. Bei allgemeiner Nervosität, Hautschwäche, Neigung zu katarrhalischen und rheumatischen Er trantungen hat gerade lenteres glän zende Heilerfolge, salls dtese nicht von Krastsanatikern dur Uebertreibung in Frage gestellt wer en. Na dem Anziehen noch eine halbsttmdi e Strandpromenade, die von Schwätz lichen durch Ruhe im Liegestuhl oder Strandkorb zu ersetzen ist. Jetzt ist ein kleiner meiß an e-; bracht, aber keine größere Mahlzeit, a s diese das Blut aus der Haut nach den inneren Verdauun sor anen zieht und I damit den Effekt es ades vereitelt. Die Zahl der Seebäder kann nicht vom Hausarzt vorher bestimmt werden, da dies von allen möglichen Umständen san Ort und Stelle abhängt, sie wird am besten dem Badearzt überlassen, oft sind 10—12 in vorsichtiger, richtiger Anordnung genommene Seebäder wirk samer als 24——30 schablonenhaste. Die Kleidung am Meeresstrande sei besonders in den ersten Ta en eine warme, und auch wenn die aut sich mehr und mehr den neuen Verhältnis sen angepaßt hat, soll auf Spazier än gen und m den Abendstunden ein P aid, ein Jäckchen oder ein-lei ter Ueberzteher nie vergessen werden. tne gro e Un tte tn einigen Luxusbädern st das achtleben, das die entnervenden Ge wohnheiten des Groß adtlebens auch Pierher überträgt und o eine Erholung iir Körper und Gei t unmöglich ma t; gerade im Seebade ollte die weise e gel: früh nieder un tih au verlän gert den Lebenslauf, eherztg werden. Wer als Binnenländer an die See kommt, hat sich letchsant erst zu attli matistren, eine färbte Erre ung, Un ruhe und Schla lostgkeit ma t sich gel tend, nach den ersten Bädern bildet sich auf der Hautoberfläck eine juckende Röthe, das sogenannte aderiesel, ober slächliche Katarrhe stellen sich ein aber nach wenigen Tagen verschwinden alle diese Erscheinungen spurlos, aller dings nur, wenn die obigen Gesund heitsregeln benutzt und durch eführt werden. Sonst tann es leider ge chehen. daß der mit so freudigen Hoffnungen an die See Gefahrene geschwächt, abge magert, appetit- und fchlafloz heim kehrt und behauptet: die See bekommt mir nicht. Jn sol n Fällen hat der unerfahrene Kurga ein alfcheö Bad j gewählt oder er hat es feil ch bemißt. Hütet Euch not Sachen gegen Katarrh die Quecksilber enthalten, da Qneckfilber icher den Sinn des Geruchs se töten nnd as ganze S idem völlig· se en mirs-, wenn es dur e chlemij en Oberfla cheg eindrfi Sol e A gueil olleik nie au er au ewrdnmig eru ener Aerzte gebraucht werden, da der Schaden, den Lie anrichten, zehn Mal so groß ist als as Gute, das Jbr davon erzielen tönntet. all’g Katarrh-Kur, fabriziert vpn J. eney se Co» Tvledo, O» ent hält ein Quecksilber und wird jnnerlikb genommen und wirkt direkt auf die lei Mlgetl O ächen des Systems.« enn Jbt Halks atarr -Kut kauft,»seid«sich·er, daß» ht die echte ekommt. Sie wird in nerli enommen und in Toledo, Ohio, von Ebenen F- Co. einricht. Verkauft von allen Apo bekem Preis 75 Geists die las-ge Hall s Fami ien- illen sind die besten. W Merkwürdig, daß die Freunde eines im öffentlichen Leben Stehen dCU stets alles Böse, das über ibn ge druckt wird, entdecken, während sie al les Gute übersehen Hanshåltcrin gesucht Eine Haushalterin in mittleren Jahren auf eine der schönft einge richtetm Farmen in Comal Co» bei einem nlleinftehenden Manne. Man ndressiere N. N. cXO Freie Presse für Teras«. -——.0.0.———— Verlangt wird ein Mädchen, das kochen Und Handarbeit besorgen kann, in einer kleinen Familie von zwei Personen. Gitter Lohn. Nachzufragen bei F J. S end d e r, 124 Anbren Straße Altes Telephon 2838 F— WWII lllll IM- lllsll Il. Doppelschraubeu Exzeßs und PostiDampfer-Dienft. Von New York via Plsmonth mik Cberlsourq nach paart-usw »Blücher« 10. Sept. ,Pe13n1qlva11ia« 1«Z. Sept. .,Ka1skrin Auguste Victoria (neu) 17 Sept. -Pajr1cia« 19. Sept. Isw York sieh sibrslish Isspel n. Genus .Hambura« 15 Sei-t. ,,Bulgatia« 09 September .Moltke« s, Okt. ,Hamdutg« 29. Okt. .Moltke« 14. Nov. 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r AI j Die genunme DI- Uuterwetsu tin-er hätiptliage unter die de e Ober-hohen Eine entscheidende Bedeutung be sitzen die Abmachungen, welche der Hauptmann Franke von der Schutz iruppe in Deutsch-Südw2stafrika mit sämmtlichen Häuptlingen des Omme !andes getroffen hat, die, durch Franke veranlaßt, sich der deutschen Oberhoheit unterwarfen Der Häuptling ist bei den Ovambos Unumschtänkter Herr seines Landes. Er versügt über Leben und Eigenthum yseiner Unterthanen vollkommen nach Tseinem Gutdünlen. Aber wie es diesen niemals einfällt, die absolute Autorität zihres Herrschers anzutasten, so achten sie anderseits streng darauf, daß der gänptling sich in gewissen Fragen der radition nicht die mindeste Abwei chung gestattet. Unoerbrüchlich wird vor allem an der grausamen Sitte fest gehalten, die den Tod eines Regenten aus Gründen der »Staatsraison« sor deri, sobald der junge Häuptling, für f i Odambwßram »den er die Regierung bisher führte, her an ewachsen st. e Ovarnboö sind chololadebrann, meist edrungen und nicht sehr muster Wt hr ovaleö Gesicht mit der nied rigen Stirn, den herumstehenden Bak »!enknoehen und dem spärlichen Bart wuchs hat etwas Abschreckendes. Die Dvambos betreiben hauptsächlich Acker ihre ursprünglichen Waffen, die eiserne Lan e, Wurfleule, Bogen und Mgisiete P eile, sind jesi meist durch vVettern-kiffen verdrängt Der unsym zrthische Bursche ans unserein Bilde dient sich noch der alten Mordwerb enge. Die Kleidung der Ovamboö ist ehe rimitiv. Die Männer tragen einen reiten, mehrfach um den Leib ge schlungenen Ledergüttel, in dem sie das Dokchmefser und kleinere Gebrauchgge e unterbringen. Das empi ngsftiick der Frauen it ein ists-then aus zahlreichen Ringen oder Schätzchen von Straußeneierschalen, VII-the in Krieger-erseht bestapwy geschmäckt mit Eisenperi Da ntptmnen die Arm-, hand stnb Fußspangen aus Eisenperlen und Wert-recht Besonders charakteri stischzisi ihre Frisur. Von dem mit einer pechartigen Schicht beklebten Kopf hängen 20 bis 30 oft lz Meter lange Strcknge aus Palmblattfasern herab, dte direkt an die Haare geflochten smd. Seltsamrr Bienengartm M von stem- Iseieseeusifchet Lehrer se Iqsseue sehend-Arbeiten Einen originellen Bienen-Garten hat der all Jmker in weitesten Kreisen be kannte Lehrer Eduard Zielke in Appel «tvetdet, Westpreuszen, angelegt. Es ist eine bekannte Thatsa e, daß E die Bienen bei ihrem-Rück lu in Wen ock nach gewi en Mer ma len des Brettenhauses Echte-U selbst Sie reinigen. »Ich gebrauche Dr. Kings’ Neue Lebenspillen seit Jahren mit zuneh mender Zufriedenheit Sie nehmen Anhängsel aus Leber, Magen und Dünnen ohne alle Unannehmlichkei ten«, sagt N. H. Brown von Pins "sield, Pt. Zufriedenheit garautierl, bei Adolph Dreiß und R. Cohn »K ,c«e., Apotheken 25 Ctg. J hie Farbe um das Ausflugloch sol ihnen ein Wegweiser sein, daher ver wendet man dort die verschiedenltet Farben. Lehrer Zielke ist noch we te1 gegangen und hat für seine vielen Bie nenvölker im äußeren unterschiedlich( Päufer errichtet, die dem fremden Be ucher des Gartens ein interessantes Bild geben. Da sehen wir einen Riesen-Bären der hoch aufgerichtet unter seiner rechten Vordertatze einen Bienenkorb trägt Bienenharts aus einem Elephanten. Bei der bekannten Vorliebe der Bären gir Honig wirkt diese Placirung des tenenhauses ungemein lustig. Wind mühlen und kleine Prachtschlösser ret hen sich an, sowie ein Riesen-Elephant, aus dessen Rücken in zierlichem Häus chen wiederum ein Völkchen unterge bracht ist. Eine hervorragende Lei stun ist die Kolonie der kleinen Wohn häu er, die in ihrem Aeu eren alles aufweisen, was zu einem ohnhause gehört, Gatdinen, Schornstetne. Der Besitzer des Bienengartens hat sowohl die Entwurfe wie die Ausfüh rung dieses originellen Gartens selbst vollführt, und man darf dem ganzen Arrangement eine große Kunst und eine noch größere Originalität, die den Bienengarten zu einer vielbesuchten und vielberounderten Sehenswiirdigkeit machen, nicht absprechen. An das Publikum Die ,,Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma. Jhr CirkulationssGebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Denison, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Teva nnd den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Agenten fortwährend neue Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die —,,Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutschp Be völkerung zu erreichen, das beste Au striae-Medium im Staate Texas. M Illk Pllllllc. Tin- wookly issne ok tho"an1n Pnnssn kann Tnus" has po sitivoly the lau-gest aironlation ot« all German paper-s pablished in the state of Texas. lt is msiled to 450 post-oEioos. and has an extended aironlation in Mexico in the Indian Torritorv. and in Oklahoma-. lt ojronlatos from Gatveston to Denison. from Max-shall to El Paso and of course mainly In the thiko populatod osntral and sontnwoswrn parte ot the state-. as also in Mexico. Wo travoune man nnd our very active Ioanl agents are con tinnoust ndding now sub scklbsks W the Usks. In eonerderetron of these keete the »Ein-ne Pnneensmn Tuns» eleixns te he the beet anver tising medium m the state of Texas, when it is the objeet to ten-eh the German reading po Dotation Dentschi amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« Jift drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast Jund kann sich rühmen, Anerkennung ;und Würdigung zu finden, wie aus szahlreichen Briefen an uns, sowie an IDiejenigety welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht Wer I daher seinen Verwandten und Freun iden eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will sder bestelle für sie die »Freie Presse für Texas«. Das Jnteresse für Texas-, wie überhaupt für den Staat und die s Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es Fist unmöglich, in Privatbriefen eine J so gründliche Aufklärung und Be j schreibung des fremden Landes zu ge »ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von 83.00 versenden wir portoi frei unser reichhaltiges Wochenblan auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande F EeschäftsKalendet Apotheken. »Lone Star«-Apotheke. 315 Alamo Plaza. E. C. Jan-Händ 519 Ost Houston Straße. P. G. Licens, 717 Süd-Alam) Straße. YLeder- und Sehuhgefehäft H Rilliuq, 107 West-Commeree Straße Palace Liverh Stahle. 122 Blum Straße. Tel. 693. Photographen. Novclty Photograph Gallery 216 East Commerce Str. Puhmaeherin u. Puhwareu Miß P. Schneider 214 Ost Commeree Straße Sattler. c. This-, 502 5030stiCommeree Straße. lSättel und Pferd-Eschim.» Nepqtatutes i sw Y Transport Gesellschaften. Caritr-2)Jiullaly Transfer Co. Familien- Kutschen und Ort-schlen- Be «sorgt Umziehen und Möbel- hLagerung Baggage Treu-sen T e l evb o n 123 Gold Kronen. ..s4. 00 bis sä. 00 or ellan- -.Kronen. .83. 00 bis sä. 00 ol -Füllung 81.00 aufwärts Platinum- llung 81.00 Cement-F" ung. ..50 Cents Amalg am- Füllung 50 Cents Schmerzloses Ausziehen. .50 Cents I Untersuchung und Konsultation frei. IM. SEUHBE c. WBZBAM Gradnierter zahuärztlicher Spezialist. 2071A Alamo lLkzlcg a, oberhalb des Cin dere åchuk -.Store IS'-Of ce- -Stunden von 8 Uhr vorm. bis 7 U r Abends. Sonntags von 9·—1. Ul. c. E. 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Abonnomentss Preis sz 00 pro Jahr. fiir S monate Sl. 00 in Vorausbezabluisg. i X In Folge der großen Cirknlation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse-« das beste Anzeige Medium, wenn es sichdarnmhandelt, diedentschssprechende Bevölkerung zu erreichen. nie THE-E misssk squ few ift gediegen, reichhaltig nnd zuverlässig. Nach llautsclilanth annoicoj sä. Nach Mexico sz non-sma- M galvimisikt ancl gemalt. s 6.7.Z,9.10unu12 Fuss lang Adolesale ancl Wall. Pranger Naniwa-o co. 1322—324 OstsCommetkesStr. owo REISE, Kot-folget von sm. dienen Lachen-sannst untl Eindalsamikm Telephon Its-I. 221 OstszmmercesStraßr. Gan Antonio (St. Ieicht-B halt-J TAG und NAOHT OFFEN. PREDCGROOS euer Versicherung w e z et W o n h ü u f e r. Revxäsentxert deutsche, englische und amertkqmscht Komm-Amen. Zimmer los. Alamo sank Ssdacws Beide Telephon 1988. Für feine Juwelen F bemme man THE ZEU lEWEUIY co. 227 West-Commerce-Stmßk. 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«·—l Lokalee Allcrlei. Am Sonntag feierte Herr; John Wickeland seinen lis) Geburt-; tag und zu dieser Feier hatten sich,I außer andern Freunden dei» Oel tut-: tagskindes3, auch dieI aktiven Mit glieder des »Veetl)oven illimitier chorz«, dessen Direktor Herr Wirke land seit Jahren ist, eingefunden Wie immer in dein gastfreundlichen Wickeland’schen Hause wurden die Besucher in der liebenswürdigsten Weise empfangen nnd bewirtei und alle verlebten einen nngemein genun lichen nnd frohen Abend. Reden innr «den gehalten, Tonste ausgebracln Lieder gesungen, sogar ein Nundge sang angestimmt nnd den meisten iaiu die Abschiedsstunde wohl viel 3n sriib Aber da diauszen in Prospekt Oiil muß man ani die Stiaszenbabn Rück sicht nehmen nnd so mußte man sich denn gerade im Augenblicke trennen, Hals das Vergnügen seinen Höhepunkt thatte. Der prächtige Abend ird allen Anwesenden noch lange im« Gedächtnis haften bleiben. Am Arbeiter-taki wuchs das Votum für Frau Paul Stefflcr als-Hi Königin auf lö, 587 Stimmen an. Eine Veränderung des Wet ters Werden wir nur dann zu erwar ten haben, wenn Regen eintritt. Herr A l e x J o s k e kein-le am Samstag von seiner Europareise1 zurück. Am Samstag feierte Herr Con rad Flaig, einer unserer bekanntesten deutschen Kontraktoren, niit seiner Gattin das Fest der silbernen Hoch-» zeit. Außer den Familien-Mitglie dern hatten sich zahlreiche Freunde des Jubelpaares eingestellt Der Verein »Jägerlus«, dessen treues Mitglied Herr Flaig ist, war in cor pore erschienen, um seine Glückwiin sche darzubringen Herr Gustav Min tel hielt eine längere Ansprache an sdas Silberpaar und brachte einen Toast auf dasselbe aus« Die ganze Feier verlies in der heitersten und gemiiitlichsten Weise. Herr Flaig kam Aufsian der nekitziner Fabre hierbei s
i und Verheiratete sich bald darauf mit seiner jetzigen Gattin, einem früheren Frl. Otto. Der Ehe entsprangen neun Kinder, von denen acht anl Leben sind· Laut Ankündigung des Gene mlsPostrneisters trifft vom t. Okto ber an im brieflichen Verkehr mit Großbritannien die reduzierte Rate von nur zwei Cents pro Unze in Kraft. Ein gleiches, dem Handel und Verkehr zweifellos höchst förder liches Abkommen zwischen den Ver-. Staaten und Deutschland läßt leider noch immer auf sich warten. Nach amtlichen Ausweisungen sind im letzten Rechnungsjahr nahezu neuntausend Wirtschaften dein Probi bitionswahn zum Opfer gefallen. Soviel ehrliche Existenzen sind zer stört worden, um ein paar arbeits scheuen Moralfatzken zu einer Faulctk zerexistenz zu verhelfen! Herr Chasin meint, ein Proku bitionisl brauche kein Abstinenzler zu -sein. Das ist er in der Regel ja auch garnicht Wie man kräftig wird. P. J. Daly, 1247 West Congreß Str» Chicago, sagt hierüber: »Meine« alte schwächliche Mutter gewinnt durch Electric Bitterz so viel Kraft und Gewicht, daß ich verpflichtet bin, dies allen Schwachen kund zu tun, die f.·eine«cks’- Toniks bedürfen.« Electric Bit ters kuriert schnell Magen, Leber MerewBeschwerden. Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R Cohn F- To. 50 Eents Texaa Bei einer Fischpartie in der Sau Jacinto Bay fiel der Bau- Un temehmer Charles McCoy aus Hon ston über Bord und ertrank. Ein Dallaser Arbeitersührer na mens Bob Means geriet, als er am sur-« ecweueuug vom Unsiteuungsplatz nach der Stadt fahren wollte, unter eine elektrische »Car« und wurde s Y schwer verletzt. Der rechte Fuß wur de ihm vollständig abgefahreu nnd an dem linken wurde ihm die Ferse Wärst »Am San Gabriel, in der Nähe von Taylor, wurde eine Gesellschaft tvon Herren und Damen aus Gran ger, die in einem Automobil cine Mondscheinfahrtgemacht halte, Von zwei Räubern überfallen, weiche den Herren ihr Geld und den Damen ihre Schmucksachen abnahmen und sich v dann davon machten s-— Der Arbeitertag ist überall in unserm Staate festlich begangen wur den« In allen größeren Städtcn fan s den Festziige und Picnics statt. Jn der Nähe von Joalutn ex plodierte eine Lokomotive, die einen thachtzug der Aransas Paß Bahn «ng nnd sich auf dem Wege nach Division befand. Gus. Ryan, der Hei zer, und Joe Man, der erste ,,Vrake man« des Zuges, wurden schwer ver lestz May starb einige Stunden spa -tet und auch Ryan wird nächst wahrscheinlich sterben. H. Harrington, der bit-nenne »Präsident der Acker-hat« und Gewer s beschule in Bryan, ist von den Direk toten der Schule, wie schon früher »angekündigt, zum Direktor der Init IdemJnstitut in Verbindung stehenden Versuchsstationen ernannt nun-den« Hast du dir etwas eingclncnlt. strecken dir hundert Schadensrehe ei: neu Löffel hin. s l Präsident Noosevelt als Tsipluinai. Jn St. Peterslnirg hat Prosest hinwelewsksky soeben einige Mannes ans der geheimen Geschichte der japa nisch-rnssischen Friedens«-lesnserenz von Portsnionth preisgegelw, Tale Mitteilungen sind lwchinteressant, da wir ansis ihnen enlnelnnen ·linnien, das; Präsident Roosenelt eine weit wichtigere Rolle ani diesem vFrieden-T Kongresse spielte, alszs bisher ange nonuneu oder durch die cVerhand lungsberichte verraten wurde· Nonse Velt gewahrte nicht ohne ein Gefühl der Veängstignng daß die Unter handlungen in’-Ts Stocke-n geraten wa ren nnd das; snI w-.i«hrscln«inlics) völlig scheitern würden an der Weigernng Rußla1ids, die geforderte Krieg-Ernt sihädignng an Japan zu zahlen. flinszlands Benollniächtigie wollten es ans eine Fortsetzung des Krieges ankommen lassen, da sie sehr richtig verninteten, das-; die finanziellen Hülfksanellen Japans erschöpft seien, es somit gefügiger werden würde, wenn es sich in die Lage versetzt sähe, noch weitere Geldopfer bringen zu Imüssen Die Unterhandlungen wa ren so gut wie abgebrochen, die ge fürchtete Krisis war eingetreten, was würde der nächste Schritt sein? Jn diesni Augenblick erscheint der Prä dent der Ver. Staaten, Theodore Roosevelt, auf der Schanblihne nnd macht dem ganzen diplonialiscljen Ge rede ein Ende. Er läßt sich aus keine Unterhandlungen mit den Bevoll mächtigten der beiden Regierungen ein, dic sich vergebens bemühten, am grünen Tische die wichtigsten Proble me- zu lösen, welche der Krieg ge zeitigt." Der Präsident wendet sich direkt an die Person des Ezaren, der voll ängstlicher Spannung in St. Petersbnrg den Lauf der Dinge in Portsmouth verfolgt Er dringt in ihn, die Entschädigungsbedingungen zu acceptieren, da das unter den ge fgenwärtigen Verhältnissen siir Ruf-; ’land weit günstiger sei, als es auf eine Fortsetzung des Krieges ankom men zu lassen, der wahrscheinlich zu einer Welt-Katastrophe führen würde. lDer Präsident wendet sich nicht einmal, sondern wiederholt an den unschliifsigen Kaiser, der trotz seiner «-.4--.I--—1-Lc«l».0 EL-Vf«.-.A L-:: 01.ttls... UUCVDLIACLJPVLOI VTLUIIOIZJ UUTJ Wust-VOL teil mehr gefürchtet haben wird, als die Leistung einer bedeutenden Kriegsentschädigung nämlich den Geldverluft. Ader Herr Roosevelt wird immer dringender: die Wucht feiner Beweisführung wird immer unwiderstehlicl)er, weil jie immer überzeugender wird: er bedient sich obwohl er den Kaiser anredei, kei ner unnötigen Höflichkeitsformeh in einfachen und schlichten Worten sucht ’er ihn von der Richtigkeit seiner An sicht zu überzeugen und ihn zu über reden, den Vorschlag zu billigen. Eine ähnliche Rolle hat noch nie ein Prä sident der Ver-. Staaten gespielt, erst mehrere Jahre nachher erfährt man, daß die beiden Mächte es recht eigentlich Herrn Roofevelt zu ver danken haben, daß die Konserenz ih ren Zweck erreichte Ohne ihn wür !den die Verhandlungen wahrscheinlich nicht zu einem günstigen Resultate geführt worden sein. Oder richtiger iohne seine Mahnworte an den Cza »ren wäre es nicht zum Frieden ge lkommen denn der Kaiser von Nuß land wird sich wohl verzweifelt wenig uni die Ansichten der Bevollmächtigten gekümniert zu haben, dagegen scheinen die Telegramme des Präsidenten ei nen großen Eindruck auf ihn gemacht zu haben. Sie riihrten von einem Manne her, der durchaus wohimeine n de Absichten hatte und der sich auch nicht scheute, dem Kaiser frei und unumwunden seine Meinung mitzu teilen. Immerhin hat das Auftreten des Präsidenten Roofevelt im kriti schen Aug nblicke einen dramatischen Beigeschmack, dessen fesselndei Wir kung man sich nicht entziehen kann. W Musiker-s Anekdoten Jn Leipzig erschien vor kurzem im Verlage der Gebriider Reinecke eine Nskfnmmsnnn mssfspon Pfun- M i-- »W» Anekdoten, betitelt »Die Ulktrompes te« (M. 1. Aus der Fülle ge sunden Humors aus dein Leben be rühmter Musiker bringen wir mit Er kaubnis der Verlagshandlung nach stehende Proben «zum Abdruck, die sur das unterhaltende Bäikdchen spreche-u mögen. Als Richard Wagner Hos kapellmeister in Dresden war, lebte auch Robert Schumann dort, und spä ter zog auch Ferdinand Hiller nach der sächsischen Hauptstadt Dieser besuchte seinen Freund Schumann und fragte ihn gelegentlich ob er die Be kanntschaft von Wagner gemacht hätte. Schumann bejahte und fügte hinzu: ,,er ist ein bedeutender Mann; aber verkehren kann man nicht ncit ihm, er spricht ja unaufhörlich« Als- Hil ler kurze Zeit daraus mit Wagner zu sammentraf, kamen sie begreiflichcr weise ans Schumann zu sprechen und Wagner sagte: »Der Schumann hat ein schönes-Talent aber umgehen kann man nicht mit ihm: der Mensch spricht ja kein Wort« s— Felix Mendcissohw Barthoidy nun-daan demNiederrheins schen Musikseste, das er leitete nnd aus dein Himan »Schövfnng« zur Auf führung kam, von einer zndringlicheih alten, dicken Engländerin belästigt, die ihn aus Schritt und Tritt tnit ih rem Album verfolgte Als sie ihn endlich vollständig in die Enge getrie ben hatte, nahm er ihr das Albmn ab und schrieb hinein: »Und Gott schuf grosse Walfischc.« Johann Sebastian Bach wurde einst gefragt mai- er von dem Altenbnrger Kantor Ludwia Krebs halte Bach, der Krebs zn fei: nen Lieblingssiiiiilern zählte nnd ihn s I atsxi vorzüglichen Orgetspieler sowie auch ali- anIgezeichneten Komponisten schätzte, antwortete: »Ich habe nnr einen Krebs- in meinem Bache gefun den.«—-—C«inx- junge, schöne Dame bat Nubinsteiih ihm porspielen zu diirfeni nnd ihr alsdann Rat zn erteilen, olH sie weiter studieren sollte oder nicht.I Iltachdem sie ihm sehr uiittelmiiszigi oorgespiett hatte, fragte sie ihn schüch- t tern: »Nun, wasJ soll ich tun, Herrl kli11binstein?« »Heiraten,« sagte Ru binstein.-—Li«:szt spielte in Peteråsburg bei Hofe Als der Kaiser während seineiis Spieles mit seinem Nachbarn laut sprach, hielt Liszt plötzlich inne. Der Kaiser rief ihm zu: »Spiele» Sie nnr immer weiter, es geniert -1nicl) nicht« »Aber mich, !Vkajestät,« zsagte Liszt; zwölf Stunden darauf ;hatte er Petersisburg berlassen.s—-Cbo spin war zu einein Souper geladen und wurde nach demselben von der Dame des Hauses zum Spielen aus gefordert. Cl)opin, der es durchaus nicht leiden konnte, wenn der Künstler in solcher Weise ausgenutzt wurde, setzte sich an den Flügel und spielte No. 7 seiner Präludien Op. 28, das kleinste Stück, das er komponirt hat, da es nur sechzehn Takte enthält Als er sich danach wieder erhob, sagte die Wirtin ganz betroffen zu ihm: »Aber-, lieber Her Chopin, nur ein so kleines Stück?« »Gnädige Frau,« reptizirte Chopin, »ich habe wirklich auch nur sehr wenig gegessen.«——Als in H eine neue Oper ihre Erstaufführung erle ben sollte, betrat Bülow kurz vor Be ginn die Bühne, angetan mit einem Trauerflor und mit einer Zitrone in der Hand. Als man in bestürzt frag te, ob irgend etwas Schlimmes pas sirt sei, sagte er. trocken: »Zu Leichen begängnissen pflege ich immer so zu erscheinen.« Es bezahlt sich. Man John.White, 38 Highland Ave» Houlton, Maine, sagt: »Im Winter und Frühjahr war ich stets mit Huften geplagt Jch versuchte Alles; aber nachdem ich eine 50c Flasche Dr. King’s Neue Entdeckung halb verbraucht, war mein Hüften ganz verschwunden; dasselbe Resultat letzten Winter. Von der Güte dieser s -Hals- und Lunaenmedizinen bin ichs tfest überzeugt Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R. Cohn 85 Co. 50 Ets. und Pl. Probeflasche frei. Vorbereitung zur Fair. Laßt jetzt einmal die Waffen tuh’n Im Kampf um fiir und wider, Es follen für ein friedlich Tun Heut tönen unf’re Lieder. i l Nur wenig Wochen noch vergeh-n» Dann öffnen fich die Dorn Dann werden unf’re Facr wir feh’n Im allerfchönften Flore. i Was aus des Texasbodens Kraft Des Farmers Fleiß errungen Das wird uns hier herbeigefchafft Und zeigt, wie es gelungen. Von vielen Counties, fern und nah, Die Namen sind zu schaue-n Sind die Erzeugnisse jetzt da, Das wir uns d’ran erbauen. Auch von der Texas-Industrie, Die ftetig vorwärts schreitet, Seh’n auf der Fair wir, daß was fie Vor unferm-Aug’ ausbreiten Auch fiir die Kunst bereitet man, Ein freundlich, trautes Eiland, Wenn es auch nicht viel bieten kann, Wie Rom, Paris und Mailand. Auch Mexiko, das Nachbarland, Wird allerlei uns senden, Was es mit tunftgetibter Hand Vermag der Welt zu spenden. Und draußen auf dem weiten Plan, Ist allerlei zu sehen Ich weiß, daß Jeder-, Weib wie Mann, Wird auf den Midway geben. Und wenn, dom Schauen müde, wir Auf eine Ban! hinsinken, So können zur Erholung hier Wir ein Glas L o n e S t a r trinken. Das Lone Star Bieridas ist der Sa Der gibt den Mut uns wieiiey D’ruut fing7n wcr auch, mit voller Kraft Dem Lo n e S t a r unf7re Lieder. W Vom Freunde hingerichtet. was remporare Kriegsgericht in Kiew, Rußland, hatte zwei junge Leute, Trojanow und Sarubin, zum Tode durch den Strang verurtheilt. Tro janow war bereits nach Sibirien zu Zwangsarbeit deportirt worden« aber wieder entflohen und lebte von Raub. Für einen bewaffneten Raubiibersall war er auch verurtheilt worden. Er erwartete kaltbliitig sein Schicksal im Gefängniß. Als in der Nacht der Hin richtung der Priester bei ihm erschien, nahm er ruhig das Abendmahl, und er betrat ohne die geringste Erregung den Gesängnißhof, wo der Galgen errichtet war. Die zum Tode Verurtheilten wa ren von einer starken militärischen Be wachung umgeben. Der Priester mit dem Kreuz in der Hand ging dem Zuge voraus-. Vor dem Galgen blieb Trojanow plötzlich entsetzt stehen. Er hatte den Zenker erkannt; es war einer seiner e emaligen besten Freunde, der mit ihm zusammen im Gefängniß gesessen und in Sibirien zusammen gelebt hatte. ,Du bist Henker geworden?« rief ihm Trojanow zu und liesz einen derben Fluch folgen· Hieraus bat er den Ge ängnißchef, ihm zu gestatten, sich selbst die Schlinge um den Hals legen zu dürfen, was ihm jedoch nicht gewährt werden konnte. Die bei der Hinrich tung anwesenden Beamten wurden von dieser Szene ties ergriffen. Der Se lretär, der das Todesurtheil verlesen sollte (der Beamte hierzu wird in Nuß land durch das Loos bestimmt), fiel in Ohnmacht; auch der Polizeichef konnte die Vollstreckung des Urttzeils an Tro janow durch seinen ehemaligen Freund nicht mit ansehen; er wandte sich ab Der Schlaf ist der Wassenstillf stand im simnpse mnkzs Dasein Yas Glück in F readentth Berliner Vorurtroman von W al th e r Schultevom Brühl. Fortsetzung-) »Wenn Sie je aufrichtigen und saclnniiimischen Rates bedürfen soll ten, können Sie jederzeit nnf mich rechnen, mein Fi·iinlein,« sagte er leise, nnd sie blickte ihn dankbar an. Da trat der Freiherr hinzu, einige Cigarrenkisten tragend. Er stellte sie aus den Tisch und meinte fröhlich: »Wenn wir denn einmal statt dieser köstlichen Frühlingslust Sigm-ren damps einatimen wollen, so solt er wenigstens an Aroma nichts zu wünschen übrig lassen. Hier, Herr Architekt, eine etwas kräftige Henrh Clah nnd hier eine etwas mildere Beck. Tout a votre gont!« Die drei ließen sich in den beque men Korbsefseln am Tisch nieder, und der Diener servierte den Kas see. Mit innigstem Behagen zündete der Freiherr seine Cigarre an, sah den Rauchwölkchen nach und schlürfte von dem dnfligen Trank. »Sehen Sie, mein werter Gast, das nenne ich nun einmal einen rechten schönen Sonntagsnachmittag«, sagte er. »Zuerst balge ich mich da in der Frühe wieder mit so ’nem Paar die ser Projekteninacher herum, die mich hetzen wie einen Hirsch dann kom men Sie mit dein Herrn na wie heißt er doch gleich ah so, Halberschlag und bringen mir Gutes, Erniutigendes. Und nun dies wonnige Ausruhen nach Geschäft und Atznng Und der Frühling, und da drunten, der See, mein See nnd das alte Dörfchen daran, nnd zwi schen Dorf und Schloß die Villens kolonie, meine Kolonie, mein Sorgen kind. Ja, ja, ohne Sorgen geht so was nicht ab.« Er senfzte und blies nachdenklich den Rauch vor sich hin. Aber dann blickte er wieder über die geneigte Ra senfläche vor dem Schloß und über das Ziergehölz, zwischen dem sich einige mächtige blühende Fliederbii sche empordrängten, auf die malen sche Häusergruppe der Kolouie bin ab; seine Augen zeigten einen freudi gen Schimmer, und er ries: »Na, meinethalben nehme ich das Doppelte an Sorgen in den Kauf um der Freu de willen, so etwas aus dem Nichts entstehen zu lassen, braven Mitmen schen schöne Wohnbedingungen schaf fen nnd Gutes zu wirken. Vor Jah ren, da war das da unten nichts als sumpfige Wiesen. Und jetzt schöne, baumbepflanzte Straßen, nette Vil len, schmucke Gärten daran und wer dendes Leben. Ach, es wird schon noch schön werden da unten. Jetzt l)ab’ ich gar schon fiir den Sommer die Bühne im Gesellschaftshause an eine Anstalt für dramatischen Unter richt verpachtet, die dort mit ihren vorgeschrittenen Schülern schon veri table Ausführungen veranstaltet-i will. Das wird lustig werden, wird Ab wechslung in die Sache bringen. Und nun soll also auf der Laudzunge eine dominierende Villa entstehen Nur feste heran, Herr Architekt, daß sie bis zum Herbste unter Dach steht. Sie wird ein Wahrzeichen für nn ser Freudental werden« »Ich werde das Meine dazu tun,« sagte Grünwald, sich innerlich über das Feuer des Freiherrn freuend. »Ja, ein Wahrzeichen,« fuhr Al lenstein fort· Dieser Neubau soll das Glück, soll das Aufblühen von Freu dental besiegeln. Und zum Zeichen dessen werde ich die höchste Föhre aus meinen Waldungen schlagen las sen und sie als Mast neben Ihren Neubau pflanzen, und die Reichsfahs ne soll lustig an ihrer Spitze wehen und über der Kolonie flattern.« »Das ist ein hübscher Gedanke,« stimmte Griinwald zu. Mein Bau »herr wird sich zweifellos herzlich Jdariiber freuen; in seinem Namen :nehn1e ich die Stiftung dankend an.« t ,,Möchte es jedem hier in meiner IKolonie nur recht gefallen,« sagte der jFreiherr. Das wäre mir mehr Jwert als das Bewußtsein. durch die sse Gründung mein Vermögen zu ver smehrenA ,,Hoffentlich kommt es auch dazu inoch einmal, Papachen, nach all Dei lnen Sorgen und Mühen,« meinte das iMädchen während sich der Architekt i in Schweigen hüllte und nachdenklich shinter den Wölkchen seiner Eigarre i dreinblickte. »Na, selbst nnd wenn ich bei der Geschichte zusetzen sollte, es würde mich nicht reuen,« bemerkte Allen stein. ,,Vielleicht ist der Vergleich etwas kühn, aber er riecht vielleicht gar nach Eitelkeit, aber manchmal, wenn ich hier von dieser Veranda aus das da unten so auf mein Ge heiß emporwachsen sah, fühlte ich et was in mir wie das, das der alternde Faust empfand, als er dem Meere Platz für glückliche Menschen abge wann.« Jn dem Augenblick hörte man das Parktor in’S Schloß fallen, und der Kollie, der sich auf dem Rasen den Pelz von der Sonne bescheinen ließ, schlug an Der Freiherr blickte den breiten Weg hinab, dann streifte er etwais tier vöss die Asche von feiner Cigarre nnd sagte scheinbar gleichgüliblk »Du kommt ja wohl Besuch Wer IWn sich denn heute hierher Verirren.« ,,Verirren wird sie sich wohl nicht-« meinte Cornelia, offenbar ein wenig verstiimnt.« CI ist Deine nenesle Mie Eterin diese politische oder nngarische Oder böhtnische Madame Schnseila Ich illuube sie weis-, selber noch nicht, Wicher Nation sie angehört« F— ,,Jedenfall—3 ist sie eine Dame von Bildung und eine tüchtige siiinstlerin nnd gehört überdies als Einwohne rin der Villenfolonie Freudental zu meinen Schnhbefohlenen O: ist nicht mehr als höflich, wenn ich ihr ein paar Schritte entgegengehe Sie entschuldigen mich einen Augenblick, Herr(8"51·iiiiwald,« wandte sich der Freiherr an den Architekten und schritt dann elastisch die Serandatreps pe hinab nnd der Kommenden, wohl« noch hundert Schritt Entfernten ent-« gegen. H »Sie erhalten Besuch; das wäreY für mich der rechte Moment auszu-; :brechen,« meinte Griinmald, aliert das Mädchen entgegnete eifrig:; Nein, nein, ich möchte Sie sehr bit-! ten, jetzt nicht fortzugehen Die Dei-Z me ist ja wohl auch sehr iiiicrej«saiit·2 Sie würden vielleicht etwas heischt-I men. Sie hat die kleine einstöckige·-l Villa dort am Waldrande gemietet und nimmt öfter einmal die Gelegen heit wahr, ihren Mietsherrn auszuw chen und ihm ihre Wünsche vorzutra gen« »Das ist sehr natürlich,« sagte Grünwald lachend. »Und die Damen sind als Mietssartei ja immer sehr wmischreich·« l (Forti'etzung folgt) i l F i i W— Die Rückkehr zur Natur. ist eine zweifache. Sie besteht einmal in einem den Geboten der Natur entspre chenden Leben, wie wir es in unserm ha«tenden Zeitalter leider nicht immer fü ren können. Deshalb ist es auch eine Rückkehr zur Natur, die Von größerers Wichti leit, wetin wir bei dem Anzeichen eines eidens, das uns in diesem Kampfe T um’s Dasein befallen hat, uns nicht aqu Quecksilber nnd sonstige ätzende Stoffes einlassen, sondern die Heilmittel deri Natur anwenden: die wundertätigen Pflanzenstofse, wie sie sich uns in der; besten Form nnd Zubereitung in den« St. Bernard Kräuterpillen darbieten. Jn Apothekeu zu haben. Reuer japanischcr Daischaflen Au den deutschen Kaiserhos Wenn-i und au Aphis-at Miron Baron Sutemy Chinda, der neue ja panische Botschafter am deutschen Kai sfrhofq ist im Jahre 1856 geboren und ammt aus einer alten Samutaisami lie des nördlichen Japans. Mit 19 Jahren trat er in das auswärtiqe Amt in Tokio ein und rückte infolge seiner Begabung schnell vor. Zuerst sandte man ihn als Konsul nach San Fran etgeo, dann war er eine Zeitlang Gene ralkonsnl in Schanghai, daraus japa Baron Sutemy Ehinda. nischer Ministerresident in Rio de Ja neiro und im Haag7 er wirkte dann als Gefandter in Si. Petersburg für die Interessen seines Vaterlandes und wurde 1801 zurückberufen, um den Po sten des Vizeminifterg im Auswärtigen Amte in Tokio zu übernehmen. Jeht hat er etne weitere Beförderung durch die Ernennung zum Botschafter erfah ren. Jn allen feinen verantwortungs vollen Stellungen hat sich Baron Su temy Chtnda als ein äußerst gewandter uud umsichtiger Beamter erwiesen. Amerilanische Litera t u r. Für die städtische Biblioåkei in Frant a. M. sind unter den ufpi sien e neö Komites, dem der amerika nif e Generalionsul Richard Günther, fow e Henry Seli man und ameg Speyer aus New ork zur Sei e ste hen, n t weniger als 3500 Bände über Ge chichte, Berfassun und Na tionalökonomie der Ver. iaaten er worben worden. Es ift die Absicht des Komites, die Sammlung sobald als möglich beträchtlich zu vermehren. Ftir den öffentlichen Lefefaal sind auch 84 amerikanische Zeitschriften abonnirt worden. Gebet statt Hilfe. John Boales, ein Grieche, welcher nahe Ce dar Rapids, Ja., für die Rock Island Bahn arbeitete, ertrank daselbst beim Baden. Seine 24 Kameraden standen am Flußufer und fingen an, für ihn zu beten, statt ihm zur Hilfe zu eilen. Eine vorteilhafte Mel-te 3 Das billigfte Land im Markte. 30 Sektionen Land 16 zusam menhängend, 10 zusammenhängend nnd 4 separat in El Paso Connty, nahe bei der Stadt Vanhorn nnd in geringer Entfernung von der Eisen bahn sind zum Preise von 82 per Acker zu verkaufen oder werden gegen eingerichteke Farm oder Stadteigens tum umgetauscht. Gute Viehgegend; gute Silbermii nen in dei- Nähe. Nachznftagen in der Ossike der Freien Presse für Texas. s-- A W INTEKNATIONALE ZAUZSTEUWE stian 26 bis oci.11. Pier-is Rennen. 600 iliorougliiirscis Zvoouaciekiiorsos J e d e n T a g. z Hutos Rennen iecien Sonntag Messe Preise JWIJWIWWHW GWWAHZZIEUUM Gr wesz AusstennunagLdw"rthschft1«chest duckt ansaue neeGg enend des Staa WIJMJIEIMUE VlEH- Allssfkllllficå Ein eDln nam aeff von-Un erhaltu «Wll.ll WEST TIUWM BAR lWIMs Allfn III Punk I6 Tage: texts-set Nietlslusle EIsknWlmsRmen, me le gegeben Men. TM MMMIL THAT. für Herren, Damen und Kindes-. Zur leichten Gewandung gehören auch leichte Seht-gez Jst der Fuß f möglichst kühl bei dieser Hitze, so empfindet der ganze per Comfort« Wir haben eine große Auswahl von leichtem Schuhwerk sür Herren, Da ' men und Kinder in allen Facons und Ledersortem Wir führen auch die beliebten Zeugschnhe. Unsere Preise sind mäßig. Wir kaufen in großen Quantitäten von z den ersten Fabriken des Landes. sinkt-»ein sc· nu- Her 207 Als-no Plain- gegen s» H s-—. A »He-«- sur-?- »H« XIV 224— 230 suED-AI-AMO-s1-R. 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