Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
September 7, 1908

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si- tiqlise FIIII Pcssss Mk Islss as eint mit Ausnahme des I onntass und kostet II 00 für das Jahr Ums-possession te. MDMQ Messe M MXZFW Die Wöcheutllche Reis Presse fast Texas erscheint jeden Donnerstas und kostet 82.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. San Antoniu, Montag den 7. September 1908. Nummer 8025. Inland. Wald-krönen zerstören eine Staat in min nesota. 6eokgia’s Socken-Ernte Vergesmrung clek stehenden ils-mee. furchtbastntbiillang bei- makathowsiegek auf clek Wesens-Zähne Aus Duluth in Minnesota wird gemeldet, daß in der Gegend dort Waldbrände wüten und bereits einen ungeheuren Schaden angerich tet haben. Der kleine Ort Chisholm ist vollständig zerstört, andere wie Douglas, Reneshaw und Hibbing sind entweder zum Teil zerstört oder doch arg beschädigt. Jn Bayfield, Wis consin, sind die Docks und Holzhöfe abgebrannt Viele Formen sind zer stiftt Der angerichtete Schaden geht in die Millionen. Tausende von Men schen sind obdachlos Glücklicher Wei sescheint Niemand um’s Leben gekom men zu sein. Eine spätere Nach richt meldet, daß einem weiteren Bordringen des Feuers ein Ziel ge setzt sei. Nach dem Bericht des Acker baukommissärs des Staates Georgia hat das Hochwasser die CottonsErnte des Staates um eine-halbe Million Ballen geschädigt. Aus Washington wird gemel det, Präsident Roosevelt werde iu« seiner Schlußbotschaft an den Kon gresz empfehlen, die Präsenzstärke des stehenden Heere-J von 60,000 auf 100,000 Mann zu erhöhen. Es sei nicht möglich, mit 60,000 Mann die sämmtlichen Garnisonsplätze mit den ihnen zukommenden Garnisonen zu versehen, besonders, da einzelne Orte wie Pearl Harbor auf den Hawaii Inseln künftig eine starke Garuison verlangten Ein fünfzehnjähriger Junge namens Alonzo Kelleh hat eingestan den, daß er, zusammen mit einem gewissen John Sprouse, einem älteren Mann, das Haus von Charles Con per in Eherokee, Kentucky, in Brand gesteckt habe, und zwar habe Sprouse ihn zu der Tat veranlaßt Bei dem Brande kamen zwei Kinder Cooper’s um s Leben, er selbst wur de tötlich verletzt und seine Frau und sein drittes Kind empfingen so schwe re Wunden, daß sie zeitlebens ent sÆ sein werden. Die Bevölkerung der Gegend ist durch die Enthüllun gen in große Aufregung versetzt. Man hat Sprouse seiner Sicherheit wegen aus dem County geschafft. Aus New York wird gemeldet: John J. Hohes, der Sieger beim Ma rathonlauf, der weltberühmte Olym pier, wird jetzt nach berühmten Mu stern seine Berühmtheit ausschlachten. Er hat sich von einer hiesigen Van devillesGesellschuft für eine 30iwöchi ge Uebetlandtourengagiren lassen, die kommenden Montag beginnt. Er wird dabei die Geschichte des jüngsten Marathonlaufs erzählen und eine Probe feines Könnens geben, wobei er sich einer Tretmühle bedienen wird. —Eine deutliche Warnung für Bandes-angestellte die es sich einsalleu lassen sollten, Tit resignieren, um sich IIOI WUIIIIIIOI SIUIIIIPHIICII ou UCIIILI· gen, in der Hoffnung, eventuell wie der miterkriechen zu können, enthält eine soeben ausgegebene Erklärung der TivildienstsKommissiom Jn dür ren Worten besagt die Erklärung daß derartige »Streber« sich um Got teswillen nicht einbilden sollten, selbst W ihre Partei siegreich sein sollte, Tal Wiederanstellung rechnen zu dür en. Ein gewisser Ambrosy Landm, der eine Farm in Jberia Parile Lou. isiana, besaß, hat sich aus Verzweif lung über die Verwüstungen, die dir BowWeevil in seinem Cottouseld an« gerichtet hatten, erschaffen. Aus Seattle in Washingtor meldet man: Professor J.J.George« son, Vorsteher der Landwirtschasili then ExperimmtsStation, welcher an s. September von Name hier anlang te. teilte mit, daß er dort am 18 August Wassermelonen gegessen habe welche in Manley, Hat Springs, in Summa-Tale auf offenem Felde ge wachsen waren. Aus Formen an Tanana und Yukon sah er reiser Weizen, Gerste, Hafer und Roggen Samstag Mittag, etwas uacl 12 Uhr wurden in San Juan, Vorm-! rico, mehrere Erdstöße gespürt, dochl richteten sie keinen Schaden nn. s Jn Pittsburg, Pa» sind zweit Bankgefchäste auf Befehl der Juli-i desbehörden geschlossen worden, die Cosmopolitan National Bank undj die Mount Washington Sabings di Trust Company. Letztere war nur ein kleines Geschäft. Es ist durch die Schließung der beiden Banken kei ne Aufregung in der Stadt hervor geruer worden. Die Beamten der Banken behaupten, daß alle Forde-, rungen bezahlt werden können. Charles R. Parieh der »Fore man« in der ,,Arkansas Pipe and Pump Company« in Little Rock, er schoß den Geschäftsleiter Leon S. Ehrenberg Er behauptet, in Selbst verteidigung gehandelt zu haben. Parsel und Ehrenberg waren früher Geschäftsteilhaber. Bei dem Zusammenstoß eines Passagierzuges und eines Frachtzu ges der Northern Pacific Bahn in der Nähe von Paradise, Montana, wurden vier Angestellte der Wahn und ein Tramp getötet. Die Leiche des Einwanderungs kommissär Sargent ist auf den Wunsch des Verstorbenen in New York verbrannt worden. Die Asche wurde in einen silbernen Kasten ge legt und nach Philadelphia gesandt, wo eine feierliche Beisetzuug statt fand. Jn einem Boardinghaus zu Shawnee, Okla» erschoß ein gewis ser Edward Lichliter seine Frau und sich selbst. Er hatte während der letz ten Zeit von seiner Frau getrennt gelebt. Vor einigen Tagen mietete er in demselben Boardinghaus, in dem sie wohnte, heimlich ein Zim mer neben dem Ihrigen. Jn der Nacht drang er dann in ihr Zimmer ein und erschoß sie und sich selbst. Hütet Euch vor Stil-en gegen satt-Uh die Quecksilber ent lten, da Quecksilber icher den »Es eruchszerlkören und as tin-nä- Slss III-Io- -o«I-H·I n fass-d 1 wenn« es durcs Hie chleinn nnien Oberflä chen eindrinFm Sol e A el ollen nie außer-cui ew rdnung rufener Gaste g ebrancht werden, da der ’dente anrichten, zehn Mal so groß ist, al- as Gute, das Jhr davon e Ielen MS alkg abcåziert tin-IF eng Co» Tales-o,f O ent hält ein Quecksilber und wird innerlich mig- IF sinnig-h Ergäka IM n e en enn Bisher kauft, seid sicher. daßl die echte ekommt Sie wird in nerl i rinnen und in Toledo, Ohio, Äms Ehenev cks Er. macht. Be sanftdi veon allen Apo hekem Preis Hall Z MS en- illen sind die besten. W Texas 75C Auf einer Fischpartie in der Galveftoner Bay ertranken John Goggan und John L. Moore, zwei angesehene Bürger Galvestonå John Goggan war der älteste der Gebrüder Goggan, die in Galvefton und hier in San Antonio große Musikalienlzandlungen besitzen. Er war sechszig Jahre alt und lebte seit 42 Jahren in Galvefton. John L. Moore war ein junger Mann von 33 Jahren. Er stammle aus«-v New Orleans und war Mitglied der WholesalesGrocery Firma Moore. Brothers. Goggan und Moore besi fanden sich mit drei andern Herren in einem Boot, das Boot kenterte und alle fielen in's Wasser. Die an. dern drei wurden gerettet. W Vorbereitung zur Fair. Mtejespfeinmaflüdie Zassön rnh7n a mn r n w et Es ssueu für eis- skiednch Tini Heut tönen nnstre Lieder Nnr wenig Wochen noch vergeh-n. Dann sssnen sich die Tere. Dana werden nakre Fair wir sehnt Ins alle-Minnen Flore. Was ans des Texasiadens Kraft Des Farmers Fleiß errungen, Das wird ans hier herbeigefchasst Und zeigt, wie es gelungen. Von vielen Conniie5, fern und nah, Die Namen sind zn schauen, Sind die Erzeugnisse jetzt da, Das wir uns d’ran erbauen. Auch van der Texas-Industrie, Die stetig vorwärts schreitet, Sehnt auf der Fair wir, daß was sie Bat unserm Any ausbreitet such für die sinnst bereitet man, Ein freundlich, trautes Eiland, Wenn es auch nicht viel bieten kann, Wie Ren-, Paris nnd Mailand. Auch Pieris-, das Nachbarcand, Wird allerlei uns senden, Was es mit kunstaeiiiier Hand Vermag der Welt zn spenden. Und draußen auf dem weiten Plan, Jst allerlei zu sehen, Ich weiß, daß Jeder, Weib wie Mann, Wird ans den Widan gehen. s Und wenn, vom Schauen müde, wir Auf eine Bank hinsinken, So können zur Erbat-ins hier «WireinGlaBLvneStaru-inten. tDasLoneStarBieydasin der Sait, Der aidt den Mut ans wieder, D7rnm fina’n wir auch, mit voller Kraft Dem La n e S t a r unf’re Lieder. Ausland. Offiziöse Erklärung Deutschlancks iiber clie ma rolclcostlngelegenheih sit-M in Masgom has ils-teil iiber am mörder Potoclci’s aufgehoben lieine militärsvorlaw Rossi-ehe uonstitutionsciemos lernten in unganle Der Spezialkorrespondent der N. Y. Staatszeitung« in Berlin meldet: Zum Stande der Max-allo Frage werden mir von einer der Re gierung nahestehenden Persönlichkeit nachstehende bemerkenswerte Mittei lungen gemacht. Die deutsche Regie rung, sagte mein Gewährsmann, verstehe nicht die scharfe Kritik fran zösischer und englischer Blätter an ihrer Anregung der baldigen Aner kennung Mulai Hafids als Sultan von Marokko und der Entsendung des deutschen Konsuls in Tanger, Dr. Vassel, nach Fes. Mulai Hasid habe schon lange erklärt, daß er bereit sek, die AlgecirassAkte und die daraus resultierenden Folgen anzuerkennen Die Zustände im nordasrikanischen Scherisint seien unsicher nnd die Regelung sei im allgemeinen Han delsinteresse notwendig. Die deut schen Interessen hätten viele Schädi gungen erlitten. Der Schritt, wel chen Deutschland mit jener Anregung getan, fuhr der Gewährsmann fort, habe jeder Signatarmacht zugestan den. Uebrigens sei die deutsche Re gierung entschlossen, in vollster Einig keit mit den übrigen Mächten zu handeln und aus das strengste den Geist und den Wortlaut der Algeci ras-Akte zu beachten. Auf dem dritten internationa len Kongreß für Philosophie, der zur Zeit in Heidelberg abgehalten wird, hat der Pariser Professor Leou Xavier einen von hoher Begeisterung getragenen Vortrag üxber Fichte ge halten. Der französische Gelehrte feierte Fichte als deutschen Geistes-hel den und Freiheitskämpfer und ver weilte des längeren bei dessen »Re den an die deutsche Nation«. Fichte, so erklärte Prof. Xavier, gehöre der ganzen Menschheit an und verdiene als solcher ein Denkmal. Der Vor trag macht nicht geringes Aufsehen, um so mehr, gls er in eine Zeit fällt, da die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sich an läßlich der Marokko-Frage wieder ein mal dem Punkt der Gespanntheit zu nähern scheinen. Eine Depesche aus Wien mel det: Das Obergericht hat die Verm teilung des ruthenischen Studenten Sieczinski, welcher am zwölften April den Statthalter von Galizien, Gra sen Potocki, in dessen Amtszimmer er schossen hatte, aufgehoben. Die Entscheidung gründet sich daraus, daß das Schwurgericht in Lemberg sei nerzeit die Prüfung der erblichen Ve lnstung des Angeklagten abgelehnt hat. Sieczinski wurde am dreißig jstenJuni zum Tode verurteilt. Nicht Ynur das Gericht, sondern selbst die Wittwe des getöteten Statthalter-s hat den Kaiser um Begnadigung des Mörders gebeten. Jn einem amtlichen Artikel de mentiert die ,,Norddeutsche Allgemei ue Deckung in oer energiichnen Weise die wiederholtkMung daß eine neue große MilitärsVorlde be vorstehe. Die gleiche Nachricht war schon Mitte Juli verbreitet worden und hatte damals ebenfalls ein ent schiedenes Dementi erfahren. Die Partei der Konstitutious Demokraten in Rußland, ist, wie eine Depesche aus St. Petersburg be hauptet, bei der Regierung völlig in Ungnade gefallen. Die Lehrer und Professoren in allen Schulen und Universitäten Ruszlands haben von dem Unterrichtsminister ein Zir kular erhalten, in welchem ihnen an befohlen wird, sich von der Partei der Konstitutioiis-Demokraten abzu wenden, falls sie derselben angehö ren sollten, oder ihre Resignation ein zureichen Dies ist ein schwerer Schlag für die KonstitutionsiDeinos traten, deren Mitglieder zum größ ten Teil dem Lehrstule angehören Jn sieben Dörfern an derGren ze von Tyrol und der Schweiz haben Lawinenstürze und Ueberschweniniun gen furchtbare Verherungen angerich tet. Jnfolge eines plötzlichen einge tretenen Tauwetters gingen gewaltige Schnee- und Erdmassen von den Ber gen nieder. Die Wildbäche schwollen zu reißenden Strömmen an und weite Talstrecken wurden unter Wasser ge setzt Nähere Einzelheiten fehlen noch, doch sollen zwischen dreißig und vier zig Menschenleben verloren gegangen sein. Eine aus acht Personen beste hende englische Tortristengesellschast Wird vermißt Ein Polizeisergeant und sechs Beamte des Gefängnisse-s in Dorpat wurden kürzlich zu einem Jahr Ge fängnis verurteilt, weil sie eine Reihe politischer Gefangener gemartert hat ten, um ihnen Geständnisse zu er spressen Vier der Gefangenen star sben unter den Händen ihrer Peini ger Aus Berlin meldet man: Frei .frau v. Sternburg wird als Wittwe »eines Diplomaten eine Pension in Höhe von 83,750 per Jahr von der deutschen Regierung erhalten. Da Freiherr v. Sternburg auch etwas Vermögen hinterlassen hat und sein Vater der Wittwe ein Jahresgeld aussetzen wird, so ist für ihre Zu kunft gesorgt. Eine Bande Terroriften über fiel den Zahlmeister der Bahn in der rufjifchen Stadt Kharkow, dcr sich auf dem Wege von der Bank nach der Bahnstation befand und den monatlichen Gehalt für die Angestell ten der Bahn geholt hatte. Die Banditen erbeuteten 45,000 Rubel. Polizei und Soldaten machten sich auf die Verfolgung Bei dem sich entfpinnenden Kampfe wurden zwei Soldaten und ein Terrorift getö tet, seine Gefährten entkamen indes sen mit ihrem Raube. Die Ernennung des Freiherrn Zorn v. Bulach, bis bisherigen Un terstaaatssekretärs in der elsaß lothringifchen Ministerial· Abteilung fiir Landwirtschaft und öffentliche Ar sbeiten zum Staatsfekretär des IReichslands als Nachfolger des zu Erückgetretenen Herrn v Köller wird von der elsaß- lothringischen Presse durchweg beifällig begrüßt. Soweit die Blätterstimmen vorliegen, sehen sie die getroffene Wahl als Ab schlagszahlung auf die längst ersehn te Verfassungsreform an, welche der Ausnahmestellung des Reichslands ein Ende machen soll. Wie aus München gemeldet wird, schreibt die bayerische Regie rung öffentlich Entwiirse zur Gewin nung der Wasserkriiste des Walchen sees aus. Laut Meldung aus Stuttgart steht die Verlobung von Fräulein Olga Molitor mit einem Arzt in Lauterbach, Hessen, Dr. Goethjes, be vor· Die junge Dame ist als Schwä gerin des wegen Ermordung ihrer Mutter zum Tode verurteilten, aber zu lebenslänglichem Zuchthaus be gnadigten Karl Hau seit Jahr und Tag oft genannt worden, wie sie denn »auch selbst in von ihr angestrengten "Beleidigungs-Prozessen wiederholt vor Gericht figuriert hat Die holländische Regierung soll eine zweite Note nach Venezuela ge schickt haben, in der sie erklärt, sie be fabsichtige durchaus nicht, einer fried lichen Regelung des Streits Hinder nisse in den Weg zu legen Jn Glasgow versuchte eine aus Arbeitslosen bestehende Volksnienge den Wagen des Prinzen Arthur von Connaught, des Bruders des Königs-, anzugreifen, wurde aber von der Polizei zurückgetrieben Es waren während der letzten Tage in Glas gow verschiedene Ruhestörungen vorgekommen, große Volksmengen hatten sich auf den Plätzen ange sammelt und eine drohende Haltung angenommen und die Behörden hat ten befürchtet, daß es zu einer Wie derholung der Brodkrawalle kommen werde-MEDIUM die Po lizei außerordentlich verstärkt. Der Herzog von Connaught war nach der Stadt gekommen, um eine Truppen revue vorzunehmen Die einzige direkte Forderung, die Holland in seiner neuen Note an Venezuela stellt, ist die, daß Prä sident Castro das Dekret vom 14. Mai, durch das dem Handel von Curacao schwerer Schaden zugefügt wird, widerrufee Diese Forderung wird aber auch in einer sehr höfli chen Weise gestellt, so daß sie nichts Verletzendes enthält. Am 9. September tritt in Lon don der internationale eucharistische Kongreß der römisch-katholischon Kir che zusammen. Sichere Hülfe J. C. Goodwln von Reibsvillc, N. E» sagt: »Bucklen’s Arnica Sal be ist sichere Hülfe für eiternde Ge schwüre; ein solches an meinem Beine heilte diese wundertätige Sale schnell, ohne eine Narbe zurückzubri sen.« Garantiert für Hämorrhoiden Wunden, Brandwunden etc. 25 Ets. bei Ad· Dreiß und R· Cohn Fr Co., Apotheker. Elllksii W K0l0l1llelllfclicls nach sen Franck«-m cslifcssnion und den an der Strecke liegenden Orten ABC-Co Jetzt zum Verkauf. 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Von Nein Orkan-T Houston und Salve ston, täglich 7.35 mor ens d .6.00 nachmi ags un Von El Paso, Californien und We s Mk Bictoria Division, G. H. E S. A. Utica-litt- Nach Cuero, Victoria, Brot-i Lavaca, Cor pus Christi, Brownssville, Rio Grunde City, Goliad, Beeville, Wharton, Pa lacios und Houston 8.30 morg Nach Btownsville. Der u der Sunset Victoria Divi sion, Ab agrt 8.30 abends, ma t in Pla cedo Verbindung mit der ulf Coast Line für Corpus Christi und Brownsville M. K. E T. Bahn. Abfabrr. Nach Waco, Fort Worth, Dallaö, Kan sas City, t. Louis und Chicago, t« lich (Sunfet Depot) .7.30 abe s Lokalzu via Smithville .9 vormittags Alamo pezial nach Smithville, Hauston. Galvefton 10.15 abends A n k u n f t. 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TBia Balttm Die Gesellschaft behält sich das Re sahrplanmüßiqe sb fahrzeit der Dampier zu verlegen oder ganz zu bitterem PASSACx-PRSls-e Bremen—Galveston zweite Kajüte, Winter-Rath bis 14. Juli 1908 RGO Bremen—Galveston zweite Kajüte, Sommer- nach 14. Juli 1908 MO such-I Izu-caLVSSTOII—(Voraaöl-ezahlte Zwiicheadecksscateu). Passagr. Kopfsteuer. Tot-L Erwachsene. 830 00. stoc. MED. Kinder von l-—12 Jahren..................... 15.00. 4.00. 1900. Säuqlinge 1.00. 4·00. Zoll Galveston—Brem-n zweite Kajüte, Wider-Rate nach 31 Aug l908, Its-M Galveston—Bremen zweite Kajüte, Sommer nach 31. März 19«08, M R Galvefton—Bremen Zwtschendeck, Osl Kinder 1——12 Jahre Räso Ktnder unter l Jahr s 2.00. Wegen sonstiger Information wende man sich an ALIKSD Hoch General-Aqent, Calvestom Tou oder an Rennert—Millette Eo» Wm. V. Dielmann, E. Mcclannaham s. W. Daley, Sau Antoniu, Texas. Clemens G Faust und Kasse ä- Eil-aud, New Braun ele, Texas. H. J. Graham und senry Thew sperrte, Tes. S. Stahl, onzales, Teva Bahn Bros» Anstän, Texas. v s v Wo ff H« ff »k« Konfultirt uns 0 und wir zeigen Euch, wie Ihr zu einem neuen Hause kommen, oder das alte umbauen könnt Wir naht-a nur vollstaemlig trat-kanns Holz auf Lagsr. Wollt Jhr uns sprechen, benutzt Telephon 3030, alt oder neu. Es altem keine MW Baue-L me jem. leotriolp Saus tumvar co. Yards Ecke Lamen- und Chestrmt Straße. colllllssSWHlElI co. Wir haben Wett- Texas Bruuuetkvowaafchteueu und Gesottn Mafchieueu auf Lager und können dieselben sofort verichinem Schreibt oder televhoniekt um Preise. Office und Bertanfsräume Ecke Center- und WalnntsStmßr. Beide Tetephone No 400. l l l l l l l l l l l l l l l l l l l s----H-IIJIIIII’(I Bexar couijlsy rann-lernen Wir eignen über 12,000 Acker Farin- und Rauch Land in diesem Coun1y, davon 14 eingerichtefe Formen von 100 Acker aufwärts. Ferner teilen wir die Ranchen in kleine Parzellen, wie Einer kaufen will, ein. 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Gainesville ist der Sitz der Verwaltun Es ist eine hübsche Stadt von ungefähr l·5,000 Einwohnern und wächst sehe sehnt Jch habe eine große Menge von Lündereien zum Verkan m allen Teilen des coun th. Schreibt an mich wegen naherer Einzelheiten JAs. li. BELL StifiksVliiEJEXC N M Miete-n Rrsssdtnk IIIfo Isskssssjd U— Er Efst v"S"t"e"s- ED, deästäsideu E i ife ff vLI III i Ztö Zi: ITPWM Alamo National Bank, REPLA Kapital nnd Ueberschuß 8600-000. 00. D’ ektoren :.SG e er, Geists-CI han, MS Ihm TIE· Gibt-DE .A. C. ale Mai-un sich-y, owa Emka Dis-ON MW

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AuslöndischTWochenrnndschaw Durch das Vorgehen Deutschlands ist mit einem Schlage das »Bischen Marokko« wieder in den Vodergrund des Interesses gebracht worden. Noch Vor Kurzem schien es, als wenn es, trotzder Staatsumwälzung, die sich dort abspielte, das allgemeine Jn teresse doch nur wenig beschäftigen werde. Es war auch offenbar das Bemühen Frankreichs, das Interesse an Marokko niederzuhalten. Dieses Bemühen war jedenfalls wohlmei nendster Absicht entsprungen, man wollte die so wie sie durch die Er eignisse in der Türkei und anderswo aufgeregten Gemüter nicht noch wei ter beunrubiaen, aber leider bat man in Deutschland für die wohlmeinen dtzn Abstchtendes westlichen Nachbarn nicht immer das richtige Verständ nis. So hat man denn »auch dies mal alle die feinen Kreise Frank reich’s mit brutaler Rücksichtslosigs keit gestört, indem man an die sämmtlichen Mächte ein Schreiben richtete und erklärte, es werde das Beste sein, man werde Mulai Hafid so schnell wie möglich anerkennen. Frankreich ist im höchsten Grade indigniert über diese Rücksichtslosig keit Deutschlands, aber in Deutsch land zuckt man über die Jndignation Frankreichs ruhig die Achseln und bleibt sehr gelassen dabei. Man sagt, Frankreich brauche sich nicht aufzure gen, denn Deutschland habe dasselbe Recht, Vorschläge zu machen, wie Frankreich, wenn Letzteres auch Mandatar der Algeciras-Konserenz sei. Jm Uebrigen läßt man deutlich merken, daß man der seinen Diplo matie Frankreichs ein entschiedenes Mißtrauen entgegenbringe· Wir haben an anderer Stelle den Marokko-Fall eingehend besprochen, können uns hier also daraus be schränken, nur den Tatbestand zu konstatieren Deutschland also hat die Note an die Mächte geschickt, in der es die Anerkennung Mulai Ha sid’s vorschlägt, daraufhin hat Frank reich geanttwrteh daß es zusammen mit Spanien eine Anzahl Forde rungen ausarbeite und daß die ;Mächte, seiner Meinung nach, auf die Annahme dieser Forderungen dringen sollten« ehe sie Mulai Hasid anerkennten. Weiteres ist noch nicht geschehen, von den andern Mächten liegen noch keine Aeußerungen vor. Am Meisten regt man sich anschei nend- in Frankreich darüber auf," daß der deutsche Kansul Dr. Vasel in Tanger nach Fez, der jetzigen Re sidenz Mulai Hafid’s, gereist ist. Man behauptet, Deutschland wolle vor allen andern Mächten Mulai Ha fid anerkennen, um sich dadurch be sondere Vorteile zu sichern. Nun kommt aber Deutschland mit der Gegenbehauptung, Frankreich habe schon vor einiger Zeit einen gehei men Abgesandten an Mulai Hasid geschickt und es sehe tatsächlich Frankreichs Verfahren viel verdächti ger aus als dasjenige Deutschlands Jedenfalls eine ganz verwickelte Ge schichte Zieht man alles in Betracht, dann kann man es Deutschland nicht übelnehmen wenn es einmal fest zu greist und das immer verdächtiges werdende Gespinnst französischer Diplomatie zerreißt. Daß übrigens dieses Vorgehen Deutschlands nicht et wa einem plötzlichen Einfall des Kaisers zuzuschreiben ist ,geht aus der Tatsache hervor daß Dr. Rosen, der deutsche Gesandte in Maroho kürz lich in Norderney war und eine lan ge Konserenz mit dem Reichskanzler jhatte. Dort wird wohl alles abgemacht em. Großes Aufsehen hat, wie bereits gemeldet, die Rede gemacht, die der Kaiser gelegentlich seines Auf enthalts in Straßburg gehalten hat. Wie jetzt genauer berichtet«wird, lau tete der Hauptpassus der Rede sol gendermaßem »Ich freue mich, in der Lage zu sein, ihnen meine vollste Ueberzeugung, daß der Friede Euro pas nickt maksksz In »wes-»Nun W zu können. Er ruht auf zu festem Grunde, als daß er durch Heizexeien und Verleumdungen von Seiten nei discher und hämiseher Einzelner leicht in’s Schwanken gebracht werden könnte. «Fefte Sicherheit ist in erster Linie in dem Gewissen der Fürsten und Staatsmänner Europas vorhanden, welche wissen und fühlen, daß sie Gott für Leben und Wohlfahrt der ihrer Führung anvertrauten Mller ver antwortlich sind. Andererseits ist es Wunsch und Wille der Völker selbst, sich nützlich zu bettäigen durch ruhige Weiterverfolgung der Entwicklung der großartigen Errungenschaften ei« ner fortschreitenden Civilisation, und ihre Kräfte in friedlichem Wettbewerl zu messen. »Schlieszlich ist der Friede gesichert und gewährleistet durch unsere Macht zu Lande und zur See durch das deutsche Volk in Waffen. Stolz am die Mannes-sucht und die Ehrliebe fei ner bewasfneten Macht ist Deutsch land entschlossen, diese aus ihrem ho hen Standpunkt zu halten nnd so zu entwickeln wie es seine eigenen Inter essen verlangen, Keinem zu Lieb’ und Keinem zu Leide.« Feste Ueberzeugung von der giinsti EIN Gestaltung der internationalen Verhältnisse spricht aus diesen Wor ten, aber auch zugleich ein uner schiitterliches Vertrauen zu der eige nen Kraft unddie Ueberzeugung, daß diese eigene Kraft und Stärke sehr viel, wenn nicht das Meiste, zu je ner günstigen Gestaltung der Lage beigetragen habe. Die Zeitungen m Deutschland haben recht, wenn sie sa gen, die Rede habe klärend gewirkt; vor allem muß sie all dem Gefasele ein Ende gemacht haben, daß der Friede eigentlich nur in Folge des Mitleids und des Wohlwollens-, das? andere Mächte für Deutschland gess fühlt, erhalten sei. Auch auf die Vess urteilung der Marokko-Angelege11heit wirkt diese Rede klärend; sie zeigt uns ganz deutlich, daß trotz des Ge schreis in Frankreich die Vorgänge in Bezug aus Marokko zu keiner ernsten internationalen Verwicklung fuhren werden. Das Kaiserpaar ist übrigens in Straßburg großartig aufgenommen worden. Man hofft dort nämlich, der Besuch solle Anlaß zu einer Verfas sungsänderung geben und den Reichs IMDM die lange ersehnte Selbst ständigkeit im Reichsberbande brin gen. Deshalb suchte man einen so gu Lcll WLULULUU lUlc Hul- UUJZOJUJ ou All-U chen und war noch etwas mehr entbu fiastisch als gewöhnlich Aus Wien kommt die Nachricht von einer Ministerkrisis, die dort ganz Plötzlich und unerwartet eingetreten ist. Der Ackerbau-Minister Dr. Al fred Ebenhoch hat seine Demission eingereicht. Den Anstoß zu seinem Entschluß haben die Angrifse der deutschen wie der tschechisch-agrari schen Abgeordneten gegeben, welche verlangkth daß der Handelsvertrag zwischen OefterreichsUngarn und Ser bien erst nach seiner Genehmigung durch das Parlaemnt in Kraft ge setzt werden solle. Nachdem der Ver trag trotzdem auf Grund des Er mächtigungs-Gesetzes, wie es die ge meinsame Regierung beschlossen, in Wirksamkeit getreten, ist Tr. sten hoch die Zielscheibe maßlofer Aus fälle seitens der Agrarier genesen, welche ihm seinen Posten verleidct ha ben Des Ferneren ist die Stellung des Handelsministers Dr. Fiedler er schüttert Der Prager Eisenindustriellp Kestranek hat, wie schon gemeldet den Minister öffentlich beschuldigt, an der Prager Korruptions-Affäre be teiligt gewesen zu sein. Den bestimm tenAngaben Kestraneks gegenüber soll te nach allgemeinem Dafürharten ei ne Crllärung Fiedlers nicht länger auf sich warten lassen. Endlich hat noch der Minister fkir Kultus und Unterricht, Dr. G. Mar chet, seine Entlassung erbeten. Die ser Schritt steht im Zusammenhang mit dem vielerörterten Wahrmund Fall, durch dessen verschiedene Plin sen die Stellung des Ministers zn den Rektoren und Professoren der Hochschulen, wie der freisinnigen Studentenschaft eine sehr schwierige geworden ist. Uebrigens ist der Lehrftuhi für Kirchenrecht an der Universität eduns bruck, welcher durch die Versetzung des Professors Wahrmund vakant ge worden, wieder besetzt worden. Pro fessor Hörmann ist zum Nachfolger Wahrmunds ernannt. Aus der Türkei ist auch dies Mal nichts Besonderes zu melden, dafür ist aber mit der Post das Programir des neuen Ministeriums gekommen, wie es in den türkischen Blättern veröffentlicht ist. Das interessante Schriftstück lautet im Wesentlichen: ZIII-as Ministerium hegt in gerechter roukroigung oer ourey oie Wiederher stellung der Verfassung gewährten kaiserlichen Gunst die feste Absicht, die Staatsgeschäste unter voller Wah rung der souveränen Rechte des Sultans-, der Rechte des Minister rats und des Parlament-s sowie der allgemeinen Rechte des Volkes zu lei ten. Um die Verwirklichung dieses Zieles zu erreichen, wurde beschlos sen, alle Verordnungen und Instruk tionen, die zwar die Form von Ge setzen habenz jedoch den Verfügungen der Verfassung, dem Buchstaben und dem Geiste nach-nicht entsprechen, als null und nichtig zu« betrachten, um die Staatsgeschäfte unbeeinslußt von den früheren Ministerien weiterzufüh ren. Es ist natürlich, daß unsere AufmerksamkeitjyestMeinige be Wgendew gelenkt wurde, So leiden die Finanzen seit einiger Zeit unter so Vielen Män geln, daß wir es als dringend er kannt haben, ohne Zeit zu verlieren, der gegenwärtigen finanziellen Notla ge bis zu einem gewissen ·Gra de abzuhelfen. Es wurde daher in Erwägung gezogen, die große Zahl der Beamten in entsprechendem Maße zu beschränken und ihre unverhältniß mäßig hohen Gehälter herabzusetzen Um einigen dringlichen Ausgaben nachzukommen, werden wir uns be mühen, eine kleine Anleihe aufzuneh men und nach Möglichkeit Erspar nisse zu machen. s Auch in dem Militärdeparteinent werden Ersparnisse gemacht werden müssen, doch darf nicht vergessen wer den, daß die Türkei zur Aufrechter haltung ihrer Würde als Großniacht, zur Wahrung ihrer Stellung unter den Mächten und zur Steigerung ih rer Kraft einer tüchtian Armee und Flotte bedarf Man wird daher alle durch den Patriotismus gebotenen Mittel zur Vervollkommnung der Ili F» 1 mee und Flotte prüfen und der Kammer verlegen. »Da die Staatseinnahmen iin Vei fhältnis zur Ausdehnung und Bevöl ’kerung des Reiches ungenügend sind, twurde es als notwendig erkannt, für die Vermehrung der Staatseinkiinfte Jzu sorgen einerseits, ohne daß neue sSteucrn geschaffen werden, durch die Reform der gegenwärtigen Steuern, durch Verbesserung des Systems der Steuererhebung und durch Erneue rung der Handelsverträge, anderer, seits durch Auffuchen von Maßnah men zur wirtschaftlichen Hebung des Landes-. »Das Ministerium wird weiter die Frage der Durchführung der öffentli chen Arbeiten auf anderer Grundlage sowie Maßnahmen zur Sicherung des Fortschritts der Landwirtschaft prü fen und dem Parlament vorlegen, so wie die Verbesserung des öffentlichen Unterrichts, die Heranziehung sämmt licher Bevölkerungsklassen zum Milk tärdienft und die Zulassung der nichtmohammedanifchen Kinder in die Militärfchulen vorbereiten. Da die Justiz reorganifationsbedürftig ist, werden Aenderungen der betref fenden Gesetze vorbereitet und die Gerichte so ausgestaltet werden, daß sie Vertrauen einflößen. Das Mi nisterium wird seine Aufmerksamkeit auf die Aufrechterhaltung der öffent lichen Ordnung richten. »Da die Türkei mit allen Mächten gute Beziehungen aufrechterhalten will, da sie keinerlei geheime Ab sicht gegen irgend jemand nährt und keinen andern Wunsch nach außen cui-»C- osk hass- smofnsnuss III-«- mqkkp zeit, ihrer Souveränität und ihrer durch Verträge gewährleisteten Rechte unter Achtung der Würde nnd Ehre der Nation, so werden die auswärti gen Beziehungen auf dieser Grund lage geregelt werden. Es wird da hin getrachtet werden, daß mit Zu stimmung der interessierten Staaten die außerordentlichen Bestimmungen, die über die allgemeinen Normen des Völkerrechts hinaus auf Grund ge wisser alter Verträge und Ueberliese rungen sowie veralteter Gepflogenhei ten sijr die in der Türkei lebenden Untertanen einiger fremden Staaten gelten, aufgehoben werden, und die Bemühungen der Regierung werden darauf gerichtet sein, im Allgemeinen eine Lage zu schaffen, die Jedermann Vertrauen einflößt und selbst den Fremden die Uebersliissigkeit ihrer Privilegien begreiflich macht.« Zum Schlusse versichert die Regie rung in ihrem Programm auf's Neue, daß sie die Leitung der Staatsge schäfte gemäß dem Willen des Sul tans durch die Verfassung sicherstel len und in den Wilajetten Reformen einführen wird, die diesem Zwecke dienen. Die Regierung hofft, daß in der gegenwärtigen schwierigen La ge ihre Absichten richtig verstanden werden und ihr Werk durch die Un terstützung der öffentlichen Meinung befestigt werden wird. Auch in Bezug auf den Streit zwischen Venezuela und Holland sind keine wichtigen Vorkommnisse zu mel den. Die holländische Regierung hat angeblich eine Note an Castro geschickt die jedoch, wenn ihr Inhalt richtig wiedergegeben wurde, sehr zahm gehalten ist Es werden in ihr zwar die Veschuldigungen Castros widerlegt, es wird auch darauf hin gewiesen, daß das Vorgehen des ve nezolanischen Präsidenten in der An gelegenheit des Gesandten de Renß ganz und gar ungehörig war, daß der Präsident sich an die holländische Regierung hätte wenden und die Rück berusung des Gesandten hätte verlan gen müssen, anstatt daß er ihn selbst nach Hause schickte, aber Von irgend einem scharfen Auftreten Holland'5, von irgend einer Drohung oder dein Verlangen nach Genugtuung ist in der Note nichts zu finden. Es sieht ganz danach aus, als wenn Holland in dieser Sache sich so ganz sachte rückwärts konzentrieren möchte Sei ne Versuche, ein internationales Vor gehen zu Stande zu bringen, schei nen nicht geglückt zu sein und allein wiss see RAE msk d» m«c.«r.;-·«» scheinend nicht befassen. Becndet sind die internationalen Verwicklungen Ve nezuelcks damit übrigens noch nicht, T es steigt schon wieder neues Gewölk« am Himmel auf. s Aus der chinesischen Hauptstadt Pe-; king kamen dieser Tage interessante Nachrichten über die Fortschritte, die man in China mit der Bildung und Einführung der Verfassung mgchx. Es ist dpr eine-Verfügung erlassen worden, in der die einzel nen Stadien ausgeführt werden, dies in jkdcm Jahr in der Umanderuug der chinesischen Regierung nach aus läudifchem Ehsteni erreicht tun-dort sollen Dem Volke wird im Hunnen des Kaisers nach Ablauf von neun Jahr-m eine Verfassung zugesichert Eine Verfügung vom vorigen Jahre hatte die Verfassung innerhalb einer Dekade versprochen Neuerdings hat in den Provinzen eine gewaltige Strömung fur Errini gUUg einer Verfassung eingesetzt. Pro Vinsteputationen die zum Zwecke von Erkundigungen hierüber nach Peking kamen, find von den Mit gliedern des Staatsrats mit großer Hochachtung behandelt worden. Die Deputationen erhielten auch vom Großkanzler Yuan-Shi-Kai, der auch dem Ministerium des Aeußern ange hört- Zusicherungen, daß die Verfas sung- wie versprochen gewährt wer den würde. Auf diese chinesische Ver «f(1ss1mg wird man wirklich gespannt HSEU können. Hoffentlich erleben wir Iihke Einführung noch lllll M M ll. 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Emzikk m rauschte-n NO sieh-be Loh-us del den neun-rulwa Experiment-u tu satt III-yet. Der Kavallerieoffizier Frant P. Lahm, welcher im Auster-R der Bun deöregierung die in Fort eyer, Va» deranstalteten aeronautischen Experi mente der· lenkbaren Ballonö dirtgtrt und beaufsichtigt, ist trotz seiner send bereits ein etfahrener Luftschizer und der Welt als Sie er in dem Inter nationalen Ballon- ettfahrten-Kon teste um den Jamez Gordon Bennett Becher tm Jahre 1906 bekannt. Frant P. Lahm wurde 1877 zu Canton, O» als Sohn Frank S. Lohnes geboren-welcher ebenfalls Vero nant ist undals Vertreter einer Part er Schreibmaschinenfirma einen gro en Theil des Jahres in der französi chen hauptstadt derbringi. Frant P. hmsgtaduirte 1901 an der Militär akademie zu West Point und wurde als Zweiter Leutnant dem S. Bandes-Ka vallerieregtment zugethetlt; 1905 er folgte seine Beförderung zum Ersten Leutnant.« Lahms Interesse für die Luftfchifffahrt erhielt einen starken Impuls in rantretch, wohin er 1904 als Ver-. trauten-Vertreter an die französische Kavallertefchule zu Sau Frank P. Lahm. nur entsandt worden war. Er unter nahm damals mit dem Franzosen Levee tisammen feinen ersten Aufstieg im litärlager zu Chalons. Seitdem galt sich Lahm vielmal im Ballon den fien anvertraut; 1906 vollführte er allein 12 Aufstiegr. Bei dem Kontefte um den Bennett-Polal legte er mit fei nem Ballon »United States« in 23 Stunden 415 Meilen zurück. Amerikanifcher Instauschprofeslor. Ists hu snltn sber sie stuner der ser. Unten Zofe-. Als Vertreter des namhaften Berli ner Geographen Professor Albrecht Pens, der im Augtansch nach der Co lumbia Universität in New York geht, wird imzniichsten Semester der Profes sor-der Geologie William Moms Da pit von Haevard ali Austaufchprofep Tor in- Berlin dozirm und zwar über dieEGeogtaphie der Ver. Staaten. Professor Bat-is, der 1850in Phi ladelphiageboren Mode, erwarb 1869 an der Lawrenee Scientific School (die ne Hawardsllniversität gehört) den SEND-E of Science und bestand ein r später das Jngenieur-Examen. dein er drei Jahre in Argentinien all ftexci an der Landes-Stern- warte n Cordova "tig gewesen war, tehttejer 1876 nach rvard zurück, wo er Ufsiftefik für Geo fe wurde; 1878 wurde er zum Lehrer fiir Geologie, 1885 zim außerordentlichen und M« zum ordentlichen Professor der NUM Prof. s. M. Devis. tauschen Geographie ernannt m Lehre 1898 wurde ihm die ständ ge turgis Vesper-Professur für Gesto gie übertragen Diese rofessur, die vor Mihrn Per or Josia D. Whitney innehatte, kste ene der ältesten Profes m Amerika znm Zwecke wissen Les-Moder Tiers-h Uns Jahre 1908 nahm Professor Mit an einer wi ens frlichen Expe W nnch Turke gn kl, nnd zwei espäter unter er eine or steife not-I Die Un unaccrei swamE uernennn ihn 1906 Sie reinigen »Ich Ell-tauche Dr. Rings- Neu· Lebengpi en feit Jahren mit zuneh mender Zufriedenheit Sie nehmet Unhöngfel aus Leber, Magen uni Dämen ohne alle Unannehmlichkei tm« fllgkR H. Brown Von Pitts Held, Vi· Zufriedenheit garantiert bei Udolph Dreiß nnd R. Cohn 8 co» Apotheker. 25 Ets. Markt Bericht S an Anton-C 2. Sept.1908. kühner 82.00—84.00 ver Dtzd gndbutxer 17 Ets. per Pfd. Eier, frisch 20 Ctg. per Dutzd Korn 80 Ets. ver Bufhs Sofer» 55 Erz-. der Bufhen eu... 810 00 per Ton Weizen 81 11 Ets. per Buckel hurtig per Pfi. ....9-—102 Et Talq 4 Baumwolle. Sau Anton-ich Tex» 2. Sept. 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Jhr CirkulationsiGebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Denison, Vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht -besiedelte Mittel-Teva und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Namen fortwährend neue Leser au. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ists die »Freie Presse für Teras«, wo es; sich darum handelt, die deutsche BeI völkerung zu erreichen, das beste Au zrigeiMedimn im— Staat-« Texts-. M Mk Will-III The weokly jssue ok the« Tann PIIIIII Irr-s- Msssus" has nn sitively the tax-gest ejrenlation ok all German papers pablished in the state ok Texas. lt is mailed to 450 postvfljeez and has an extended eirenlation in Mexico in the lndian Territorh and in Oklahoma It eikenlates irojn Salveston to Denjeon. ktmn Max-shall to El Peso and ok eonkee Inawa 1n the thickly populated eentral and sonthwestern parte et the state. as also in Mexico. Wo ttavennik men and onk very active loeal agents are con tinnonsly adding new Sub seribere w the liste. ln eonsxderetwn et these keets the "M Pnnsen nvsn T2m" eleitne to be the beet advers tjsing mechum m the state of Texas, when it is the objeet to reach the German reading po pulatjon Minnen Wirkens. Gott-id- und Intterstoffe in Gar-Ladung2n. s» Ossike u Lunis-s salut- n. speiset-Str Bestellmtqen erbeten-Wir bezahlen für alle Deo-schen und Telephon-Ausrufe Geschäfts-Kalendet Apothekem »Lva Star«-Apothekc. 315 Alamo Plazæ E. C. 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Lokales Der Arbeitertag ist längst in Sau Antouio zu einem Festtag für die gesammte Arbeiter schaft geworden und auch heute wurde der Tag in großartiger Weise gefeiert Am Vormittag fand bei schönstem Wetter, wie es nicht besser gewünscht werden konnte, der große Umzug statt, in welchem alle Gewerke und Arbeiter Unionen vertreten waren. Kleidsmne Uniformen zechneten die verschiedenen Berufe aus und in der Prozession be fanden sich viele geschmackvoll dekorir te Schmuckwagen und Kutschen Den Zug eröffneten eine Abteilung berittener Polizisten und die Sau An tonio Militär-Kapelle. Auf stolzem Roß folgten der Groß- Marschall G. II Reuter mit seeinenAssistent u, dann in Kutschen der Mayor und die AIder men,der County-Richter und dieKomk missöre, der Tradescouncil; dann zu Fuß, die Lederarbeiter, Küfer, Plum Hers, Zimmerleute, Mühleuarbeiter, Barbiere, Elektriker, Anstreicher und Tapezierer, Lokomotivführer-, Eisen gießer, Granitarbeiter, Eisenbahn Kondukteure, Tagearbeiter, Gipser, Lehrer, Kutscher Weichensteller, Dru cker und Schriftsetzer, Buchbinder, Brauerei Arbeiter, Flaschensüller, Barkeeper, Kleidermacher, Maurer Maschinisten, Bäcker, Heizer und Lo komotivenarbeiter. Der Umzug war nicht nur von be ,xxächtlicher Länge, sondern er war auch sehr imposant und erregte überall Be wunderung Die eigentliche Feier fand am Nachmittag auf dem Aus stellungsplatz statt. Wie man kräftig wird. P.«3 sp. Daly, 1247 West Congreß VO-» seyn-aste, lust- »u-s-4-cuc4,« »Ak(-euc alte schwächliche Mutter gewinnt durch Electric Bitters so viel Kraft und Gewicht, daß ich verpflichtet bin, dies allen Schwachen kund zu tun, die eines Toniks bedürfen« Electric Bit ters kuriert schnell Magen, Leber Nieren-Beschwerden. Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R. Cohn F- Co. 50 Cents W National Farwers’ Union. Während der vergangenen Woche hat die National Farmers’ Union ihre vierte Jahresversammlung in Fort Worth abgehalten. Natürlich hinter verschlossenen Türen. Das große Publikum hat wenig erfahren von dem, was in der Konvention verhandelt wurde. und das Wenige war ungenau. Der Hauptstreit in der Versamm lung scheint sich von Anfang an um zwei Fragen gedreht zu haben: wie die Baumwolle auf den Markt zu bringen fei und ob man wieder, wie im vorigen Jahr, einen bestiuuns ten Preis annehmen und dem Far mer raten solle, seine Baumwolle nicht unter diesem Preis zu verkau fen. Was beschlossen ist, weiß man nicht ganz genau, die Berichte darüber lauten widersprechend. Jn Bezug auf die erste Frage scheint man den Plan des »Cotton Handling«-Komite angenommen zu haben. Jn Bezug auf die Festsetzung des Preises wird von einer Seite behauptet, es wäre nichts Bestimmtes beschlossen wor den; sondern man hätte es dem be-, treffenden Komite überlassen, spä ter, wenn die Ernte erst weiter vor geschritten sei, diesbezügliche Bestim mungen zu treffen· Von der andern Seite wird dagegen behauptet-, man habe sich auf einen Preis geeinigt, wolle denselben aber jetzt noch nicht bekannt machen. Die meisten Berich te stimmen darin überein, daß dieser Preis zwölf Eents betrage, einige Haupten allerdings auch, er sei hö Unfere Leser kennen unsere Ansicht .iiber diese Preisfixierung. Wir halten die Festsetzung irgend eines bestimmten Preises für falsch. Er ist ein willkürliches Greifen mit ver bundenen Augen, weiter nichts Greift man das Richtige gut, greift man das Falsche, so richtet man viel Unheil an, wie wir letztes und vorletztes Jahr gesehen haben. Und die Chancen sind mehr dafür-, M man falsch ais daß man richtig S Samuel Gompersz der Präsident oer·,,Umerican Federation of La bor« war während mehrerer Tage an wesend Er konserierte eifrig mit den Delegaten und hielt eine An sprache in der Versammlung Er schien sehr befriedigt, als er abkeiste Ueber den eigentlichen Zweck seines ·,Besuches wurde nichts bekannt gege ben. Später jedoch erfuhr man, daß er sich mit der Konvention über eine resuläre Allianz zwischen der Far mers’ Union und der ,,American Fe detation of Labor« geeinigt habe. Die Versammlung wählte folgen de Nationalbeamtem Präsident, Chasles S. Barrett von Georgia; Pia-Präsident J. E. Montgoniery s svon Tennessesz Sekretär und Schatz meister, R. H. McCulloch von Vec bee, Ark» HülfssSekretör und Schatz meister, Alex Davis von Bee, Ark. Direktoren: W. A. Morris von Alabama, T· M. Jesfords von Okla homa, S. L. Wilson von Mississippi, J. N. McColister von Louisiana, W. T. Loudermilk von Texas-. Gesncht bis Mitte September eine deutsche Köchin in gesetztem Alter. Empfeh Iimgen werden verlangt. Stellensns Mde werden ersucht sich von 2 bis 4 Uhr Nachmittags in No 202 Ave C zu melden. Nahrung sur Denkkraft Nahrung für Arbeit Nahrung fu« Gehirn Uneeda Biscuit Das nahrhafteste aller Weizen-Nahrungsmittel. c Ja staubfrejen, gegen 5 Feuchtigkcit geschützteu Parteien Ihr'« NATIONAL BlScUlT cOMPANY Die ,,Fair« in Friedrichsburg s Die ,,Fair« in Friedrichsburg gilt immer für eines der Hauptereignisse dieser Art in unserer Gegend und’ wird meistens von allen Seiten hers fleißig besucht. Das war auch dies Mal der Fall. Als Distriktrichter Martin die Ausstellung eröffnete, war schon eine riesige Menschen-l menge auf dem Platze und diese vergrößerte sich noch an den beiden folgenden Tagen, so daß am letzten Tage über zehntausend Menschen die ,,Fair« besucht habenmögen Die Ausstellung war im höchsten Grade sehenswert Die landwirt- schaftliche Abteilung war sehr gut be schickt Ebenso reichhaltig war dies Abteilung für Vieh und Pferde und recht interessant war auch die Ma schinen-Ansstellung. Eine Ansstel lung von bearbeitetem Granit zeig te den Besuchern, daß Gillespie Cami ty auch Mineralschätze besitzt. Die Hauptattraktion der Ausstellung bil dete aber, wie gewöhnlich das Da .men-Departement, die hier ausgestell ten Handarbeitem Blumen und son stigen Gegenstände wurden allgemein bewundert, auch das geschmaclvolle Arrangement fand volle Anerken nung. Dieses Departement stand unter der Leitung von Frau A. E. Schmidt und Frl, Clara Evers, die von nachstehenden Damen hülfreich unterstützt wurden: Frau Alma Glid don, Frl. Olga Hagen und Frl. Mil lie Foerster. l Pferderennen sund andere Vergnü sgungen fanden jeden Tag statt, auch sein Elephantenrennen, so unglaublich es klingt. Die Leute, die dieses Elephantenrennen gesehen haben, wa ren übrigens sehr enttäuscht. Die hiibscheste Unterhaltung bildeten je doch unbedingt die schönen Konzerte, die Prof. Klaerner s Kapelle jeden Tag gab. Präsident der Ausstellung war diesmal Wilhelm Bierschwale, Vice Präf ent Charles Nimitz jun. und Sekre är Henry Hirsch. A l l e r l e i. Bei der Wahl für die Königin des Arbeitertages erhielten: Frau Paul Steffler 14,181 Stimmen; Miß Lilly Zimmermann 12,094, Mrs. C. B. Harris 8,523; Mrs· A. H. Han sen 5,644; Miß Charpentier 2,802, Miß Dora Hageman 2,602, Mrs. Alma Sievers 2476 und Mrs. E. D Taylor 1629 Stimmen. Die zur Union gehörenden Mu siker haben abermals dagegen Pro test erhoben, daß die Militärkapelle ihnen Konkurrenz macht. Es verlau tet nämlich, daß sie bei dem Fest der Mexikaner im San Peer Park spie len soll. Die Republikaner haben ein JHauptquartier siir Neger in dem Hause 108 Süd-Saum Rosa Avenue etabliert und eines siir Mexikaner in 705 Dolorosa Straße. Herr Max Krüger, Präsi dent der ,,San Antonio Machine 82 Supply Company«, hat die Fabrik Und Maschinenwerkstiitte der Eollins Gunther Kompagnie angekauft, um sie in Verbindung mit seiner großen Anlage zu operieren. Herr Krüger ist einer unserer unternehmendstcn und sicher einer der erfolgreichsten Industriellen nicht nur unserer Stadt, sondern des ganzen Staates-. Aus kleinen Anfängen hat er in verhält nißmäßig kurzer Zeit ein Geschäft und eine Fabrik aufgebaut, die der Stolz einer viel größeren Stadt wie San Antonio sein könnten. Die Zweigbahn von Artesia, an der International Bahn nach Carrizo Springs ist im Bau begrif fen und wird bald fertiggesteilt sein. Chas. Van Riper hat als Mid tischer Geheimpolizist resigniert, um die Stelle als Spezial-Agent der Gal veston, Harrisburg und San Antonio Bahn anzunehmen Am Sonntag war die Stadt voll von Excursionisten, dieI von al len Gegenden durch die niedrigen Ei senbahnraten hierher gebracht mur den Unter den Lehrern der öffent lichen Schulen befinden sich die fol genden Deutschen: C. Pessels, B. Mackensen, M. L. Arnald, Lillie Gab mert, Emma Gutzeit, Elisabeth Heb gen, Otto A. Pfeiffer, F. M. Halbedl, Minnie Blumberg, Ella Felder, C. A. Arnold, Minnie Rie der, Emilie Gohmert, Eda Levy, Bessie Weibling, Frances Donocker, Lindwa Eickel, Lydia Pagel, Maniie Stein, Delia Voight, Emilie Grot haus, Mamie HalbedL Lizzie Loeß berg, Kate Schenck, Clara Böttler, Leonore Hummel, Mary Huppertz, Mary Bohn, Jda M. Welker, Grace Heck, Emma Schweppe, Helene Hall mann, Lan Diegel, Anna Wolters dors, Herinan Hirsch, Emma Frey, Lora Riesenecker, Clara Moritz, Erni Iie Hertzberg Die Republikaner haben das Direktorium der Ausstellungsgesell schaft ersucht, Samstag den Z. Okto ber als ,,republikanischen Tag« anzu setzen. Verschiedene republikanische Kandidaten für Staatsamter werden im großen Ausstellungsbäude Reden halten. Um zu vermeiden, daß Hon ston Straße während der Ansstel lung unpassierbar gemacht wird, wer den die Pflasterungsarbeiten in je ner Straße abermals hinausgescho ben werden, Jn der Wohnung seine-Z Freun des John Loustenau erlag am Sonn tag nachmittag P a ul B e r g e r o n, allgemein bekannt unter seinem Vor namen Paul, einem zweitenSchlagan fall. Er war am 21. Februar 1849 in Frankreich geboren und kam 1867 mit seinem Freunde Loustenau nach New Orleans,· wo Beide ein Gro cery-Gesthj-ibetrieben. Wenige Jah re nachher siedelten sie nach San An tonio über nnd hier waren sie sieb zehn Jahre lang die Besitzer des Elite Hotel Bergeron stand der Bis-Jus us ji«-» Ach-U c« c-.«f i--.« »u- vksu Vkoqpsuus ovk uuu brachte das Hotel in Folge seiner Kochkunst und seiner liebenswürdigen Behandlung der Gäste zu hoher Blu te. Er war in der Tat ein Hotelier komme il faut. Vor zehn Jahren erlitt er den ersten Schlaganfall und mußte sich in’s Privatleben zu rückziehen. Der zweite Schlag war eine Erlösung für ihn. Bergeron war ein guter Bürger und ein vor trefflicher Mensch- der nur Freunde hatte, die sein Ableben aufrichtig be dauern. Friede seiner Asche! Durch einen Familienstreit ist die Person entdeckt worden, die vor drei Jahren um Mitternacht Miß» Jou Palmer vor die Türe ries, sie» mit einem Beil attackierte und ihr einen Schlag gegen die Stirn ver setzte, woran sie wochenlang schwer krank lag. Miß Palmer war aber unfähig eine Beschreibung ihres At tentäters zu geben. Am vergangcnen Sonntag nun ließ eine Negerin ih-; ren Mann verhaften, weil er betrun-s ken war und sie geschlagen hatte. Auf der Polizeistation wurde der Mann ärgerlich und sagte in seiner Wut:s Jch habe auch eine Anklage gegen! die Frau zu erheben. Sie ist die Pers-( son, die vor drei Jahren den Angrisz aus Miß Palmer machte. Es wars die Absicht der Negerin, der Dame dicj Schmucksachen zu stehlen; sie lonutei aber ihren Plan nicht ausführen, da noch Jemand im Hause war und soi lief sie nach dem Attentat davor-. Jm Alter von 63 Jahren starb l Frau Alberta Sommers-. Sie war in Deutschland geboren, kam aber als einjähriges Kind mit ihren Eltern hierher und hat seitdem ununter brochen hier gewohnt. Sie hinter liißt cier Söhne nnd drei Töchter Die Beerdigung fand vom Trauerhause, No. 409 Zehnte Straße ans, unter großem Geleite statt. Dr. B. E. Witte lehrt ants 1(). vom Norden zurück und wirds dann seine Praxis wieder anfinlsmcni W- Die amerikanischen Schlacht schiffe »Maine« und ,,Alabanm'«, die Vorläufer der großen Flotte sind in Suez angekommen Yes Glück in g rennenthal Berliner Bordrtroman von W al th e r Schatte vom Brühl. (Fortsetzung.) »Das wolle der liebe Gott,« seufzte das alte Fräulen. «Ueberhaupt wäre es vielleicht besser gewesen, wenn man die Hände von dieser Sache gelassen hätte. Solche Spekulationen find nichts für uns.« «Davon verstehst du nun einmal nichts, Toni,« brummte der Freiherr-. »Der Spekulation wegen habe ich dies große Unternehmen erst in letzter Li nie begonnen. »Es war mehr eine ideale Angele genheit für Papa,« sagte Cornelia ein wenig kleinlaut. »Er wollte eben auch einmal etwas anderes beginnen, als auf den pommerschen Gütern Schweine mästen und Branntwein brennen. Jch verstehe Papa vollkom men.« »Und dann, Berlin ist doch am Ende auch noch ein bischen was ’ne interessantere Nachbarschaft als die Herren von Palkow und von Medizin undder olle Graf Strittsitz und die gewaltige Kreisstadt Baselow,« warf der Tertianer ein »Ich denke mir das noch ein wenig anders,« sagte Grünwald »Jn gei stig interessirten Leuten von Phantasie steckt ein schöpferischer Drang, der nach einer Betätigung sucht. Vom Naheliegendsten, vom Gewöhnlichen wendet er sich gern höheren Zielen zu. lUnd so in einer landschaftlichen Ein ssamkeit eine hübsche Stätte für Men schen entstehen zu lassen, das ist doch ein Ziel, das jede schaffende, jede in ihrem Grundwesen künstlerische Na stur reizen muß. Schließlich ist es idas Gleiche, das mich selber trieb, s unter großen Schwierigkeiten einBau ikünstler zu werden« s »Sie haben das ganz richtig erfaßt,« jstitnmte der Freiherr lebhaft ein. »Es I--u.4- MLQ «.-c-·IJ.:- L-- z »Hu »nu- uupuujug, uup tun unk- st-" gut verstehen. Sehen Sie, so aus dem Vollen heraus etwas Schönes, etwas Niirgliches zu schaffen, das ist ’für mich Leben, ist Dafeinsfreude, ist s ein künstlerisches Sichgenügen.« »Nun, ich habe einmal irgendwo gelesen, das Priestertum eines Künst lers sei zugleich ein Märtyrertnui. Da darfst Du Dich denn auch nicht wundern, weil Du nun auch dein Teil abkriegst,« bemerkte das Fräu lein spitz. »Wer beklagt sich denn?« wehrt der Freiherr ärgerlich ab. »Nun ja, man sieht vielleicht zu Anfang alles ein wenig zu rosig, und die Wirklich keit wirkt vielfach enttänschend, aber dann heißt es eben, die Flinte nicht gleich insKgrn werfen, sondern aus harren. Jch bin keiner von denen, die sich gleich ducken lassen. Es soll mir ein gutes Omen für meine Ko lonie sein, Herr Architekt, dass Sie ohne jedes Zutun meinerseits den Weg nach Freudenthal gefunden ha ben und auf meine Halbinsel als statt lichen Votsposten der Weltftadt eine vornehme Villa hinpflanzen wollen. Stoßen wir einmal an aus fröhliches Gedeihen.« Die Gläser klangen zusammen nnd es schien, als wären die Geister leiser Sorge die sich bei dem Gesprächstema über die freiherrliche Villenkolonie heimlich in das Speisezimmer einge schlichev hatten, nun gebannt. Nachher bestimmte der Freiherr, daß der Kassee ans der Terrasse nach dem Park hin eingenommen wer-. den sollte. Das alte Fräulein empfahl sich nach dem Essen. Es sei gewohnt, dann eine Stunde zu ruhen, und Kasse-e mache ihm Herzklopfen »Ich hoffe, daß ich Sie nicht zum letzten Male hier gesehen l)abe,« fsgjk VII DU zu Griinwald »Dann aber weiß man vielleicht vorher Bescheid nnd kann sich ein wenig richten.« »Es wundert mich, daß sie Ihnen nicht gesagt hat, daß Sie Tischgäste sehr gerne im Smoking sähe.« sagte l der Tertianer, als sie sich empfohlen hatte. »Bei ihr fängt der anständige Mensch erst bei den Lackschuhen an,j" und ich glaube, sie wird einen Ohn-· inachtsanfall kriegen, wenn sie Sie zum erstenmal In kalkbespritztenp Wtulp stiefeln sehen wird, wie sie aus der Baustelle Anweisungen geben« »Alte Damen haben mitunter ihre Eigenheiten, so gut, wie sehr junge Herren, bemerkte Grünwald lä chelnd, und diese kleine Zurechtweisl sung an den Sohn des Hauses schien sowohl seinem Vater als seiner Schwe- I ster Vergnügen zu bereiten I l

Arnulf machte eine etwas hochmü tige Miene und meinte: »Der sehr junge Herr darf sich jetzt wohl entfer nen Er hätte wohl noch einmal in seine Schulaufgaben hineinzuschaue11.« j »Kokettire nur nicht mit deiner Ge wiss enhaftigkeit, mein Sohn, sagte der Freiherr. »Jns richtige Deutsch« übersetzt heißt das wohl, daß Du jetzt, nachdem Du gespeist hast, die Zeit für g deine Allotria für gekommen hälst. I Also mach nur daß Du weiter kommst, und hüte Dich vor neuen’ Dummheiten Du weißt, die Geschich te mit dem unglücklichen Tesching schuß ist noch keineswegs verwunden.« Arnulf drückte sich mit einer spötti- 7 schen Verbeugung, und Allenstein be fahl seiner Tochter, den Gast einst weilen schon zur Terrasse zu begleiten indes er sich in seinem Arbeitszimmer nach einer anständigen Eigarre um sehen wolle »Ich mache mir ordentlich Vorwür fe, daß ich so sans gene der freundli chen Einladung folgte und als Frem der gar am Ende ein sonntägliches Familienidyll gestört habe,« sagte der Architekt an Cornelia nlä si-) mif dok Terrafse angelangt waren. Aber sie beruhigte ihn schnell: »Ich freue mich für Papa, daß Sie so freundlich waren, uns Jhre Gesellschaft zu schenken. Es sind nicht immer die angenehmsten Elemente, die infolge dieser Villengeschichte bei uns einfal len. Aber Sie haben uns Gutes ge bracht. Sie verzeihen, daß ich Sie und den alten Herrn, der mit Jhnen war, zuerst mit einigem Misztrauen betrachtete.« »Jst denn dies Mistrauen nun auch gänzlich geschwunden, mein gnädiges Fräulein,« fragte er lächelnd. Sie blickte ihn voll an mit ihren dunklen Augen. »Ich halte Sie für einen wirklichen Künstler, Herr Grün wald,« sagte sie einfach, und er erwi derte ebenso: »Ich danke Jhnetsc mehr brauche ich nicht« »Ich wünschte wohl, daß Papa öfter Gelegenheit gefunden hätte, während der Ausführung feiner Pläne mit Sachverständigen, die an unserer Sa che nicht interesfirt sind, zu sprechen. Jch glaube, Papa ist zu optimistisch veranlagt und darin von manchen Menschen, die nur an ihren Vortel dachten, bestärkt worden. Sagen Sie einmal ehrlich, Herr Architekt: Glau ben Sie an eine günstige Zukunft un seres Unternehmens?« »Wer kann das so ohne weiteres sagen. Jch kenne. zu wenig von den Grundbedingungen, auf denen es sich aufbaut,« wich er aus. Ein Schatten flog über ihr ruhiges, ernstes Gesicht. »Sie vermeiden die klare Antwort,« seufzte sie. »Sehen Sie, eines-teils freue ich mich, daß Papa in seinem Alter noch die Frische für dieses Unternehmen fand. Jch bewundere ihn darob, aber in letzter Zeit überfallen mich oft die Sorgen, ob wohl alles zum guten Ende kommt und Papa nicht Tausende von Miß helligkeiten aus feinen guten Absichten erwachsen. Was wir bis jetzt davon schon erlebten, ist eigentlich mehr als genug, wenigstens für mich. Jch muß gestehen, daß ich ein wenig schwarz seherisch veranlagt bin. Papa ist, wie gesagt, glücklicher daran. Seine Phantasie ist spannkräftig und sieht immer zuerst die guten Seiten· Doch eben kommt er. Er darf von meinen Sorgen nichts wissen.« CFortsetzung folgU --—...s— Hölle und Himmel. EI. t: den, und warqsowohl räumlich alsI auch zeitlich. n den großen Städten haust namentlich oft die dürtigfte Armut ne ben dem Millionenrecchtum Anderer seits ist es keine Seltenheit, daß Men schen, welche in jeder Weise vom Un glück verfolgt waren, auf einmal vom Glück begünstigt werden« Das schlagend ste Beispiel liefern die Patienten, welche von den Hämorrhoiden gemartert wur den, um sodann Anakesis gegen ihr Lei den anzutvenden. Die vorherige Hölle verwandelt sich für sie bald in den Him mel auf Erden. Eine Probe von diesem unfehlbaren Heilmittel wird von Neustädter Z- Co., Box 1216, New York, frei ver-sandt.

Die Negerin Jane Williams ist im Alter von 102 Jahren gestor ben. Sie kam 1820 als Sklavin nach Texas. Jn den letzten Jahren hatte Frau Emma Thiilemeyer, Ur enkelin von Wm. Brookfield, für sie gesorgt. Brookfield kaufte sie im Jahre 1822 für 81000 von Thomas G. Elder nnd seitdem blieb die Rege rin in der Familie-. —--—..O--— Es bezahlt sich. Mir. John White, 38 Highland Ave-, Houlton, Maine, sagt: »Im Winter und Frühjahr war ich stets mit Husten geplagt. Jch versuchte Alles-; aber nachdem ich eine 50c Flasche Dr. Ki11g’s Neue Entdeckung halb verbraucht, war mein Husten ganz verschwunden; dasselbe Resultat letzten Winter. Von der Güte dieser Hals-s nnd Lungenmedizinen bin ich fest überzeugt« Garantie-it zu haben bei Adolpb Dreiß und R. Colm 8r Co. 50 Ets. und st. Probeflasche frei. ——-—.-o-.0-.—— Befser absiiirzen als einsinken. INTEKNATIONALE AUZSTEUWR sollt 26 bis M 11. ROHR-REMle soll TIlUMllgIIhcclIs, Zoll ollänsmccscs O J e d e n T a g. Bald-Rennen ieclen Sonntag. Grosse Preise Große Ausstelltmg Landwirthschaftlicher Produkte ans auen Gegenden des Staates. 9 WWMWHM "(30less-MSSWIW. Z WWUEMUE VlEH -Allss«1El.l-lch. Eine Unmasfc von Unterhaltungen. «Wll.ll WEsT sklllW«. RAE RUWS AUE UEI PLAIZL ls Tage! l6 Tage! Nie Illl Hsl ASCle lIll Rosen Mc IS US llc lan III-liest TM ANTUWL TEXAs. OOOOO OOOOOOOOOO fiir Herren, Damen ancl Kindes-. Zur leichten Gewandung gehören auch leichte Schuhe. Jst der Fuß möglichst küh: bei dieser Hitze, so empfindet der ganze Körper Comsort. Wir haben eine große Auswahl von leichtem Schnhwerk für Herren, Da men und Kinder in allen Facons und Ledersorten. Wir führen auch die beliebten Zeugschuhe. Unsere Preise sind müßig. Wir kaufen in großen Quantitüten von den ersten Fabriken des Landes. eingesen- "sc"hu«n-stom,« 207 Amme Platz-» gegenüber dem Menger-Hotel. -----·s- s- f

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