Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
May 27, 1908

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li» Die Täaliche fcsis Presse iusk Ist-J Mit-DE TO BE erscheint mit Ausnahme des II Sonntags und kostet 8800 für des Jahr Die Wöcheutliche odersstsütsswu te. XII-L Reis Pressa iuor Texas erscheint jeden Donnerstag I und los et "sz—s f 82. 00 für das Jahr. Täglich-: Ausgabe. c-...k.»..»·. Sau Antoniö, Mittwoch däii 27. Mai 1908. Nummer 7937. 41 Buntes Allerlei aus Deut-Island Jn Bensberg bei Köln war im Jahre 1902 ein Mann ermordet und die Leiche im Walde verscharrt wor den, ohne daß es gelang, den Mör der ausfindig zu machen. Nunmehr hat ein Untersuchungsgefangener in Celle das Geständnis abgelegt, daß er mit zwei andern Personen ,a«ls er beim Diebstahl überrascht wurde, den Mann erschlagen und die Leiche ver graben habe. Ein schwerer Unglücksfall, dem drei Menschenleben zum Opfer gefal len sind, hat sich in der Gastwirt schast von Angreß in Botzanowitz, Kreis Rosenberg, Schlesien, ereignet. Bei einem Nachts dort in einem Zimmer ausgebrochenen Feuer ver brannte das siebenjährige Dienstmäd chen Wiezorek; die zu Besuch wei lende dreißigjährige Nichte des Gast wirts sowie deren siebenjährige Toch ter, die in demselben Zimmer schlie fen, erstickten im Rauch. Ein sonderbarer Heiliger stand kürzlich vor dem Kriegsgericht der 2. Marinedivision in Wilhelmshaven. YEnde vergangenen Jahres wurden in Wilhelmshaven der Polizei mehrfach Fälle gemeldet, wonach ein fremder Mann in die Schlafzimmer der Dienstmädchen eingedrungen war, die Mädchen durch Berühren der Füße oder des Gesichts aus dem Schlafe ge fchreckt hatte und dann plötzlich ver schwunden war. Es waren ungefähr «40« Fälle zur Anzeige gebracht wor den, als es einem nachts heimkeh renden Kaufmann gelang, den Ver über des groben Unfugs festzustellen. Es war der Obermaschinistenmaat Behrendt von »der 2. Werstdivision. Der seltsame Mensch hatte sich nachts öfter von Bord entfernt und war mit tels eines Doppeldietrichs in die Häu ser und in die Dachkammern, wo die Dienstmädchen schliefen, einge drungenIt Es war ihm dabei haupt sächlichfdarum zu tun, die Mädchen zu erschrecken; Unsittlichkeiten oder Diebstähle hat er sich nicht zu schulden kommen lassen. Behrendt stand be reits iin März vor dem Kriegsgerichtz er war damals im- wesentlichenges ständig, bestritt jedoch, ist zden Mäch ten, in denen er diensskxkhkatstrd zu tun hatte, seine heWxVesuche in den Mädchenkammernks asssgesührt zu haben. Bei der diesmaligen Ver handlung,wurden ihm 11 derartige Fälle nachgewiesen Der »Kammer revisor«, wie ihn der Volksmund getauft hat, wurde wegen Entfernung von Bord, Haussriedensbruchs und groben Unfugs zuv 3 Monaten Ge sängnis verurteilt, unter Anrechnung gorftt 80 Tagen aus die Untersuchungs a N- Ein angesehener Hamburger Bürger erhielt dieser Tage von dem Erbschastsamte eines der kleinen Dud dezstaaten insMitteldeutschland die Nachricht, daß dort im Krankenhaus-e Pin Tränan vorsiorbtsn wor. anderen W I Nachlas er mit seinen zwei Brüdern zur Hälfte beteiligt fei. Zur Deckung der Kosten sei aber die Einsendung eines Vorschusses von 3,10 Mark er Hsorderlich Der Herr schrieb nun zu »»rück, der Nachlas könne nicht so be deutend gewesen sein, um die Kosten und unnötigen Laufereien und Sche rereien zu tragen; er verzichte also auf die Erbschaft. Hieran erhielt er den Bescheid, nach Paragraph so nndswiel des Gesetzes von dem und dem des Jahres 1858 wäre das nicht zulässig; er möchte doch, um Weite rungen und Unannehmlichkeiten zu vermeiden, die 3,10 Mark einsendens Der Herr tat also und erhielt jetzt folgendes Schreiben: ,,Erlös des Nachlafses von Fräulein X. Y. Z. 6 Mark, abzüglich Unkosten 5 Mark, sind Rest 1 Mark. Hiervon ab 10 Pfg. Porto, bleibt als Gesammterbs schaft 90 Pfg.; die Hälfte davon, 45 Pfg-, abzüglich 10 Pfg» ergibt einen Effektivbestand der Erbschaft von --3.-3 «--«---——--Pfg,,. Ne..jn«Freimarkeit dem Schrei ben beigelegt Mrrnxdex Bitte diese Summe gewissenhaft nmt seinen Miterbem von denen einer, PGLAF-Pl gesagt, in Argentinien wohn-haft M zu teilen. s Mit einer interessantes Klug-O wird sich demnächst ein rhecmsches W zu beschäftigen haben» Der einer großen Seidetifabktk hatte die Bekanntschaft einer jungen talentvollen Schauspielerin gemacht lkmgere Zeit-mit ihr gesellschaftlich verkehrt und schließlich einmal in FA nem lustigen Kreise von ihr das VIII sprechen erhalten, daß sie ihn küska würde, ,«salls er seinen Schnurrbeixt abnehmen ließe. Der Fabrikant brach te dieses Opfer nach einiger Zeit, diC junge Dame weigerte sich aber, ihijk Vetfpwchen zu halten, angeblich weil sie sich inzwischen verlobt hatte. Der um seinen Schnurrbart gekommene Herr klagte, nun, das Gericht möge dahin erkennensv daß ihn die Künstle rin lüsse und daß sie, falls sie nach ihrer Berurteilung sich weigerte durch Geldstran bis« zum Gesammt betragse von 1500 Mark oder durch L- Haft dazu angehalten werde. Ob der gegnerische Anwalt mit seiner Ein rede, daß der Vertrag gegen die gu ten Sitten Verstosze, durchdringt, steht dahin. Eine Ehrenertlärung, die Hand und Fuß hat, Veröffentlichte der Mau rermeister Hoffmann in den »Roda cher Nachrichten« (SachsenkCoburg). Es lautet dieselbe: »Die beleidigen den Aeußermigen, welche ich gegen Herrn M. Hohnbaum getan, erkläre ich hiermit öffentlich als eine infame Büberei meinerseits, wie man sich eine solche nicht gemeiner und nie derträchtiger denken kann und nehme dieselbe hiermit renevoll und mit Ausdruck tiefsten Bedauerns— zurück. Außerdem büße ich das Geschehene durch Zahlung von 200 Mark an die städtische Krankenkasse.« Herr Hohn baum dürfte entwaffnet sein. sie stets auf der Stelle. Sie öffnete das Fenster. Jn Berchtesgaden ist dort das jedem Sommergast bekannte Origi nal, die alte ,,Kaserer Theresei« (Theres Angerer), im Alter von 76 Jahren gestorben. Sie nannte mit vielem Stolz den verstorbenen König Ludwig II. und den jetzigen König Otto» ihre ,,K-ühbuam« aus jener Zeit -her,, da sie noch Königsbacher Sennerin war. Dem Prinz-Regenten entbot sie bei dessen Ausfahrten zu den Jagden und nach Königs-see von ihrem Häuschen an der Straße aus stets ein herzliches ,,Griiaß Di Gott, Herr Prinz Regent, i wünsch Dir recht viel Glückzum Gainseischiaßn!« und der Regent, der keinen Jäger Aberglauben hegt, schaute auch im mer schon von weitem nach dem Ka sererhaus aus, um das »Thresei, die liebe alte Mutter«« zu sehen und freundlichst den Gruß zu erwidern. Prosessor Ernst Herter, der das Kaiserin Elisabeth-Standbild für das Achilleion schaffen soll, teilt seinem Biographen interessante Daten über» das Diisseldorser Heim-Denkmal mit: Als die» Kaiserin der Stadt Düsselk dorf das Denkmal. anbot, das eine stiirmische Gegenagitation entfesselte, erklärte das Ministerium, daß es ge gen einen Brunnen nichts einzuwen den hätte Dann erneuerte sich die Agitation. Aus die Zusendung einer anonymen Denkschrist von Seiten ei nes Düsseldorfer Stadtverordneten beschäftigte sich auch Bismarck mit der Angelegenheit Ueber die Stellung des Kanzlers teilt Herter einiges mit: Der Fürst beauftragte den Chef der Reichskanzlei, ihm Vortrag über die Denkschrist zu halten. Dabei kam zur Sprache, daß man den Dichter anklagte er hätte geäußert, man müßte dem Hohenzollernaar die Nä gel beschneiden, da er so viel zusam mengerafft habe. Der Fürst meinte: ,,Hat dennHeine so unrecht gehabt? Können wir leugnen, daß der Rechts Titel Friedrichs des sGroßen aus Schlesien nicht einwandfrei war? Heine hat Napoleon verherrlicht, ich kann es ihm nicht verargen, ich hätte, wenn ich an seiner Stelle gewesen wä re, kaum anders gehandelt. Hätte es mir, wenn ich wie Heine als Jude ge t boren wäre, gefallen können, daß man um 8 Uhr Abends die Tore der« Ju denstadt abgesper:t, überhaupfdie Juden unter die schärfsten Ausnahms gesetze gestellt hat? Ein Heine mußte nnfnknomiiß in fix-m Mann-I der dic französische Gesetzgebung in die Rhein lande brachte, die Ausnahmsgesetze aufhob, einen Erlöser von einem mar tervollen Druck preisen.« Am Schluß des Vortragsbemerkte der Fürst: »Nun, vergessen dieHerren denn ganz, daß Heine ein Liederdichter ist, neben dem nur noch Goethe genannt werden darf, und daß das Lied gerade eine» spezifisch deutsche Dichtungsform ist?«l Die aus New York gekomme-j nen Meldungen über die Ausdeckung von Bilderfälschnngen in großem Stil» haben in Deutschland beträchtlichesj Aufsehen erregt, da ähnliche Dinge auch die dortigen Behörden beschäfti gen. Besonders in München soll das Geschätt deg- Bildersälschers flo rieren nnd Kenner der Sachlage er klären, daß Von dort aus gesälschte Bilder zum Werte von annähernd einer Million Mark nach England nnd Amerika verkauft worden sind. Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Sa che, doch ist die Voruntersuchnng noch nicht zum Abschluß gebracht wor den« Als ein besonders krafer Vei spiel der Fälschnngen wird angeführt, dafz ein falscher Spitzweg, für Wel chen der Verfertigter die kolossale Bezahlung von zehn Mark erhielt, nachher einem naiven »Knnstkenner« siir 3000 Mark ansgehängt wurde. M sscllkkklv or IOUIV Isol. w aus Lean- BY All-Ul- or AT am ot IWlilllliks kamen same-s ngkåkkessl Mk- NR b Mk Its-Stamm Wtiw May Tot- it. T N AUTONIO Cornet- Alamo Plnza at III-i crooketi dtre t. gi l Jn der belebten Niedernstraße in Bielefeld promenierte unliingst zwischen 8 und 9 Uhr Abends vor ei nem Warenhause in voller Uniform ein Reserveoffizier, dessen Gattin in dem Geschäft Einkäufe machte. Meh reren Passanten fiel die etwas un moderne Form, der Mütze des Offi ziers auf, Und sofort wurden Rufe laut: »Das scheint auch ein »Haupt mann von Cöpenick« zu sein! Diese unbedachte Aeuszerung hatte einen ge waltigen Auflan zur Folge, Hun derte von Menschen sammelten sich im Nu an. Schließlich erschien ein Kriminalbeamter auf der Bildfläche, der den in die peinlichste Lage gera tenen Offizier bat, mit ihm zum Re vier zu gehen, um so dem unangeneh men Zwischenfall ein Ende zu bereis ten. Auf dem Wege zur Wache stan te sich namentlich vor dem alten Markt die immer mehr angeschwol lene Menge. Der Kriminalbeamte teilte schließlich den Neugierigen mit, der «Verdächtige« sei wirklich ein Of ’fizier nnd habe das Rathaus in zwischen durch einen andern Ausgang ;verlassen. Daraufhin zerstreute sich »die Menge. Der Bei-haftete war der Direktor des Gymnasiums in Gü tersloh, der in Bielefeld einem Lie besmahle der Reserveoffiziere beige »wohnt hatte. Im Kreise Biedenkopf, dem ehemaligen hessischen Hinterland, ha ben die Lehrer die alten Volkslieder, die einst dort im Munde des Volkes lebten und teilweise heute noch gesun gen werden, nach Text und Melodie gesammelt. Die Sammlung, die manche Perle des alten Volks-gesan ges und manche bis jetzt noch unge druckte Lieder enthält, ist dem Kultus minister zur weiteren Veranlassung über-reicht worden und wird sicherlich bald der Oeffentlichkeit übergeben werden. Schon vor mehr als einem Jahrhundert hat der Seminarmusik lehret Wolfram in Dillenburg eine« Sammlung nassanischer Volkslieder,. die er selbst im Volke gesammelt oderi durch die Seminaristen hat sammeln lassen, herausgegeben Diese Samm lung, die von Kennern des Volkslie des als durchaus vorzüglich und den besten Sammlungen auf diesem Ge-! biete ebenbürtig bezeichnet wird, ist leider der breiten Masse nicht bekannt geworden. Nur in den nassauischen Schulbibliotheken und in den Hän den eines engen Kreises von Kennern und Freunden des Volksliedes ist sie zu finden. Diese Sammlungen sind durchaus schön und löblich, ob aber ihr eigentlicher Zweckj Belebung des echten Volksgesanges und Verdrän gung der schmutzigen Lieder und Gas senhauer-, erreicht wird, ist sehr zu bezweifeln Ebenso-wie es mit den alten Volkssitten und Bräuchen ist, die fast vollständig geschwunden und zum letzten Teil im Schwinden begrif fen sind, so ist es auch mit dem al ten Bolksgesang, man kann ihn nicht einimpfen, nicht künstlich fortpflan zen. Wenn er nicht aus dem Volke selbst heraus geboren wird, sich nicht fortpflanzt von Geschlecht zu Ge schlecht, dann helfen alle andern Mit tel nichts mehr, um ihn lebensfähig zu machen. unsere Zeit nnt ihren gewaltigen Verkehrsmitte1n, die auch das kleinste und entlegenste Fleckchen hineinziehen in den brausenden Welt verkehr, bietet für das alte Volkslied keinen Nährboden. Daslonnte nur gedeihen in der Stille, in den patri archalischen Verhältnissen früherer Jahrhunderte, in einer Zeit, da die Menschen von der Natur mehr ab hängig waren als jetzt, da sie in ih rer Abgeschiedenheitimehr Muße hat ten, über das zu sinnen, das des Menschen Herz erfüllt u bewegt. Während ein S ornsteinfeger sich im Jnnern einer Bäckerei-Esse in Markneukirchen in Sachsen aushielt, um diese zu reinigen, zündeten zwei Bäckerlehrlinge am Boden der Eise einStrohseuer an und. klingten die Zugangstür zur Esse ein. Der Schornsteinfeger mußte, dem Ersti cken nahe, sich nach unten einen Ans gang suchen und die verschlossene Tiir durch Entgegenstemmen ausbrechen um aus Rauch und Gluth in’—«is Freie zu gelangen. Dabei zog er sich schwe re Brandwunden am llnterkörper zu. Die beiden Lehrlinge wurden in Haft genommen,lk um sich demnächst wegen sschwerer Körperverletznng gerichtlich zu verantworten Das beste Klima der Welt ist nicht frei von Krankheiten, Fieber in höheren, Malaria in niederen Ge genden mag herrschen. Wirtin-Ein sliisse zu überwinden, Malaria, Gelb sncht, Fieber und Schwäche, ist Elec irie Bitters das beste Mittel, das-Nie genmittel jeder Form von Schwache, nnd Nervositöt Unter Garantie ver kauft bei Adolph Dreisz nnd A. thn 85 Co. 50 Ets· W Jn Cartago, Costa Rim, ist das centrnl-amerikansche Schiedsge richt niit großen Feierlichkeiten er öffnet· s 41 Mit» einer sehr interessanten Duellgeschichte hatte sich die Straf kamtner in Hirschberg in Schlesien zu lbeschiiftigen Anat-klagt war der l64 Jahre alte Geheime Regierungs rat und Rittergntsbesitzer Robert SchultzNiborn aus Leipa, Kreis Rothenburg O.-L., dem Beleidigung des Bezirksoffiziers Hauptmann Deg ner in Muskau und des Haupt manns Klebs in Bitsch zur Last gelegt wurde Hauptmann Klebs,« der mit dem alten Herrn in Differenzen ge 1aten war, hatte an diesen einen Brief geschrieben, daß er innerhalb 24 Stunden eine Erklärung und Ab bitte erwarte, andernfalls er die Angelegenheit dem Ehrenrat seines Regiments unterbreiten würde. Der Ehrenrat hatte hierauf den Angeklag ten aufgefordert, dem Hauptmann innerhalb 24 Stunden eine Ehrener klärung zu geben. Als der Auge-. klagte diese Briefe nicht beantwortete, erhielt er am 7 November 1906 durch den Hauptmann Degner in lMuskau brieflich von dem Haupt mann Klebs eine Forderung auf Pi stolen mit dem Ersuchen, innerhalb 24 Stunden seine Sekundanten be kannt zu geben. Auf diese Forde-— rung sandte der Angeklagte an den1 Hauptmann Degner einen Brief, in"· welchem er sich über das Duell lustig machte. Er sprach Von einer verbo-» tenen Spielerei und sagte, man hätte mit dieser Forderung früher kommen müssen, als Primaner oder Student hätte er vielleicht die Jugendeselei mitgemacht Die -.-snstitution des Ehrenrats sei der Gipfel des Lacher lichen nnd nmgebe nur fiir Narren die Forderungen mit einem Nilnbus. Er als alter Mann habe nur ein mit leidiges Lächeln für derartige Ju gendpossen und alle diejenigen, die daran teilnehmen. Die Forderung sei wieder ein Beweis von dem beim Militär herrschenden perversen Ehr und Rechtsbegriffe Die beiden Hauptleute Klebs und Degner stellten wegeni dieses Briefes Str"afantrag, und die Görlitzer Strafkammer, die sich früher mit der Angelegenheit be schäftigt hatte, hat den Angeklagten zu 400 Mark Geldstrafe verurteilt. Auf die Revision des Angeklagten hat das Reichsgericht das Urteil aufge hoben und die Sache an die Stras kammer in Hirschberg verwiesen. Jn der Verhandlung führte der An geklagte aus: Gegenüber der Forde rung habe er die einzig richtige Form gewählt, die Sache in’s Lächerliche zu ziehen. Es sei ja bekannt, daß nach Ablehnung einer Forderung »der Betreffende gesellschaftlich geächtet nnd boyrottiert wird und diesem habe er durch Klarstellnng und Herabzies hen der Sache iies Lächerliche vor beugen wollen. Der Gerichtshof er kannte auf 100 Mark Geldstrafe, da aus den einzelnen Stellen des Brie fes die Absicht der Beleidigung her vorgehe. Glücklicher Calisornicr. »Der glücklichste Tag meines Le bens war, als ich eine Schachtel Buck len’s Arnica Salbe kaufte,« schreibt Chas. F. Budahn von Trach, Califor nien. sZwei 25 Cents Schachteln ku rierten mich von juckenden Hörner rhoiden, sie mich jahrelang trubelten, ohne andere Mittel.« Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R. Cohn 8: Co. W Aitch im Staate Nord-Carolina ist Prohibition mit großer Majorität angenommen worden« -—s Das größte amerikanische Kriegsschiff das Sclilachtfchiff »Bis chigan« ist soeben in Camden, N. J» vom Stapel gelaufen. W Am Dienstag nachmittag hat die demokratische Staatskonvention in Fort Warth ihre Sitzung begon nen. Sie wird völlig von den An hängern Bailey’s beherrschtf Man weiß jetzt bestimmt, daß in Dallas mindestens sechs Personen ertrunken sind. Der dort angerichtete Schaden beliinft sich ans eine Mil lion. Der Fluß steigt wieder. Der Brazosbei Waco ist gefallen. Der Colorado steigt schnell. Bei Weimar ist er über die Ufer getreten. ——s Jn Houston halten die ,,Red Men« ihre Konvention ab. W. E. McConnell, Vertreter von Palo Piuto Connty in der Legisi latqu wurde in Mineral Wellss von sx T. sp Pearson erschaffen ——O..-— Verthold Schwarz, der Freibuxger Franciskaner-Mönch, er sand das Seines-»milden d urch welches Tausende getötet und unsä liches Elend iu der Welt angerichtet wur e. Die St. VernardiBriider aber ersanden die herr liche Ville, die ihren Namen trägt. Bis au’·J Ende der Tage danken die Gebell teu, welche an Krankheiten des Magens-, der Leber, Nieren und Verdanun s-Or gane litten, keine Hülfe finden ounten und durch die Si. Bertiard-Kräiiterpille geheilt wurden, den St. Bastard-Mön cheu fiir die außerordentliche Erfindung. In allen Apotheken zu haben. W Im englischen Parlament ist eine »Heute Rule«-Vill fiir Schott land eingereicht worden. Nach salveston u. zum-ich Zum Verkauf nur mit Samstag. Die Züge fahren ab: 7--15 mor aenö und 7.30 abends. l- Zkksc2. 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Oktober 1908 Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die iahrplqnmäßige Ub fahrzeit der Dampfer zu verlegen oder ganz zu fislieren. .PA88ACE-PRSISS« Bremen—quveston zweite Kajüte. Winter-Rate, bis 14. Juli 1908 RUN- Bremen—Galveston zweite Kajüte, Sommer- nach 14. Juli 1908 sslloo T such-Iten-c-Lvssfog—(Vo-ausvezahlte Zwischendeck-Rateu). Bassage Kopssteuer. Tolac Erwachsene 830 00. M. 00 834.00. Kinder von l-—12 Jahren« .15 00. 4. 00. 19 00. Süuglinge 1 00 4. 00. 5 00. Golveston—Bremen zweite Kakiith Winter-Rate nach Zl Aug 1908 Rö. 00 Galvefton—-Vremen zweiteKajute, Sommer nach31.Märzl908, 880 00 Galveston—- Bremen Zwischendeck. Ist-do Kinder l— 12 Jahre 815 50. Kinder unter 1 Jahr 8 2.00. Wegen sonstiger Information wende manJich an: ALFRSD III-L General-lispeln Galveztoth Tot vdcr an Rennert-Millette Co» Win. V. Dielmann, E. McClannahan, J. W. Poles-, San Antoniu. Terag. Clemens O Faust und Knote F- Eisnnd, New Braunfels, Texas. H. J. Graham und Henry Theis Bonn-, Tex. 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Wenn ein junges Talent die Mög lichkeit gewinnt, dieses auszuführen, so werden alte Schulden bezahlt und neue gemacht. Einige Zeit wird in Paris und Rom gelebt, wobei sich gewöhnlich herausstellt, daß bei nä herer Bekanntschaft dasjenige, was von weitem wie Gold erschien, nur Blei ist; dann kehrt der junge Mann nach Hause zurück, wo die Gesell schaft ihn mit Begeisteruug empfängt, sich angelegentlich nach den von ihm empfangenen Eindrücken erkundigt, und in der Voraussetzung, daß ei nem Künstler die Luft Roms ebenso nützlich ist wie das Klima von Men tone einem Schwindsüchtigen, erwar tet sie mits Spannung fein nächstes Werk. Alexander Wassiljewitsch brachte auch wirtncy met neue eindrucke mit, fand einen guten Verleger und An erkennung in der ausländischen Pres se, worauf auch die einheimische nicht ermangelte, ihm Lob zu spenden. Die einheimischen Poeten teilen näm lich zuweilen das Schicksal ihrer »hei matlichen Produkte, welche im Preise -steigen, wenn sie einen fremdländis schen Stempel tragen. Der Tag ging Zu Ende. Alexan der Wassiljewitsch Wolkow saß ein sam in seinem geräumigen, ge schmackvoll eingerichteten Gemache. Die Strahlen der Abendsonne bra chen sich durch die Blattpflanzen am Fenster Bahn, leuchteten in tausend Farben in den Prismen des kleinen Kronleuchters auf und glühten in warmem Scheine an dem roten Leder bezuge det eleganten Möbel. «Der junge Mann war im Leibrocke. Er war soeben von einer Beerdigung zu rückgekehrt. Das trauliche Zimmer hatte vor ganz kurzem einen vollständig ande ren Anblick gewährt; es hatte einer Kranken zum Aufenthalte gedient. Hierher hatte man das Bett mit ei ner blassen Frau gebracht, da das Zimmer groß und lustig war, und diese Frau liebte Alexander Wasfilje witjch über alles In der Welt. Es war seine Mutter. Mehrere Wochen hatte sie hier ge legen, und »er hatte seine Zeit zwi schen dem Platze an ihrem Bette und an seinem Schreibtifche geteilt. Dann war das Schreckliche eingetroffen: er hatte sie verloren. Nun kam er von der Beerdigung. Alles war vorüber. Die Leid-tragenden hatten ihm die Hand gedrückt und waren ihren An gelegenheiten nachgegangen; auch die wenigen Verwandten hatten Ab schied tvon ihm genommen, nun war er allein. Unsägliche Trauer erfüllte sein Herz, zentnerschwer lag es ihm auf der Brust, und keine erleichternde —c?«ws-v-»- «»cc;«f sw» fu«-u» --.«s-.- M«-·. u- s ql IH »k- uuqsvhu »Ist-« Da wuide leise und schüchtern an der Haustür geklingelt Alexander Wassiljewitsch beachtete es nicht. Er hörte das Dienstmädchen die Tür öff nen. Nach einigen Minuten er schien dasselbe auf der Schwelle. ,,Eine alte Frau wünscht Sie zu sprechen«, meldete sie. »Ich kann heute niemand sehen.« »Das habe ich ihr schon gesagt, doch Lie bittet so sehr, vorgelasfen zu wer en »Wahrscheinlich eine BettlerinZ« »Das glaube ich nicht«-, meinte das Dienstmädchen, ,,sie sieht so an ständig aus.« »Dann lassen Sie sie herein.« Gleich daran erschien eine kleine, hagereGestalt mit grauen Haaren und einem sonsten Gesicht, in ei nein alten schwarzseidenen Kleide. Jn der Hand hielt sie ein kleines-, sorgfältig in Papier gewickeltes Bäck chen. Sie blieb unschliissig an der Tür stehen und grüßte ehrerbietig Offenbar brachte die Eleganz der Einrichtung einen tiefen Eindruck auf sie hervor. Alexander Wassiljewitsch erhob sich, rückte einen Stuhl näher und forderte die Frau auf, Platz zu neh men. »Wohnen Sie hier, Herr?« sagte sie. »Jo« Alexander Wassiljewitsch spielte nn geduldig mit der Kette an seiner Uhr. ,,Entschuldigen Sie«, sagte er, »Sie wünschten durchaus-, mich zu sprechen?« »O bitte,nehmen Sie es mir nicht iibelf ich bin bereits ganz erschreckt über meine Kühnheit«, sagte die alte Frau. »Ich dachte durchaus-, ein Poet müsse in einem kleinen Zimmer chen wohnen, von Rauchmolken um geben und in einen Schlafrock gehüllt sein« Er lächelte schwach is« s- J »So war es vielleicht früher, jetzt ist es anders. »Aber Sie sind doch Poet?« »Ja, ich bin Schriftsteller P« »Schreiben Sie auch Verse?« »Jawohl, auch Verse.« »Ich meine Verse zur Einsegnung, zur Hochzeit und zu jeder Gelegen heit?« »Es kommt alles Vor. Sie brauchen als o Verse?« »Ja, Verse zu einer silbernen Hoch zeit, doch teuer dürfen Sie nicht sein, dazu habe ich keine Mittel. Was erhalten Sie gewöhnlich für Jhre Verse? Verzeihen Sie, daß ich so ge rade heraus frage.« »Gewöhnlich verlange ich fünfzig Rubel oder Die Alte fuhr zusammen, als hätte die vergoldete Schlange auf der Rück lehne des Stuhles sie gebissen. »Verzeihen Sie«, sagte sie, »daß ich Sie aufgehalten habe, daran ist aber die Pavtow schuld, die sich wohl einen Scherz mit mir erlaubt hat.« »Wer ist die Pavtow?« »Eine Frau die das Zimmer im Armenhause mit mir teilt· Sie meinte, daß man fijr drei Rubel schon Verse haben könne, und für fünf Ru bel müßten sie schon sehr lang sein. Doch gleich beim Eingange hier wur de ich stutzig Und sah ich ein, daß ich einem so vornehmen Herrn nicht fiinf Rubel bieten kannn.« Das gute, faltige Gesicht der alten Frau drückte eine so große Nieder geschlagenheit und Täuschung aus, daß Alexander Wassiljewitschs Teil nahme geweckt wurde. »Ich habe«, führ die Alte fort, »in IF Zeitung so herrliche VerseL Ic-» —-f "UUII- okjllcsl Ull ulcsckcsl dspulsscc chc7" sen, deshalb bin ich auch zu Jhnen gekommen; doch zwischen dem Kaiser und mir alten Frau liegt eben ein himmelweiter Unterschied Sie drück te das kleine Päckchen fest an sich und wollte sich erheben. »Für wen sollen denn die Verse sein?« fragte Alexander Wafsilje-. witsch freundlich. »Für meinen Sohn; es ist das Teuerste, was eine Mutter auf der Erde besitzt« Er seufzte tief auf. »Ich weiß es«, sagte er. »Sie haben gewiß auch eine Mut ter, die Sie Vergöttert?« »Heute habe ich sie begraben«, sag te er leise. »Mein Gott! »Und ich hindere Sie, Jhren Kummer auszuweinenl Gott helfe Ihnen, leben Sie wohll« ,,Warten Sie ein wenig, ich werde Jhnen die Verse machen-« »Das geht nicht, ich bin arm.« »Sie ließen mich vorhin nicht aus reden. Jch wollte nämlich sagen, daß ich fünfzig Rubel nehme oder sie umsonst mache.f' »Doran kann ich nicht hoffen, Sie kennen mich ja gar nicht« ,,Doch, jetzt kenne ich Sie. Er zählen Sie mir von Jhrem Sohne. Was ist er?« »Er ist Buchdrucker und gibt in ei nem kleinen Städtchen eine Zeitung heraus. Nun trifft es sich, daß seine Silberhochzeit mit seinem Dienstjubis läum zusammentrifft, und daher wünsche ich zu diesem Tage, daß Ver se« in seiner Zeitung erscheinen. Das würde ihm große Freude machen.« »Wie alt sist er?« »Gegen fünfzig, und ich bin bald siebzig. Jch habe früh geheiratet und bin früh Witwe geworden.« »Was war denn Jhr Mann?« »Er war Lehrer, ein sanfter, stil ler Mensch. Mein Sohn war zwölf Jahre alt, als fein Vater starb, und als Witwe erhielt ich meinen Sohn und mich durch Handarbeit, bis er selbstständig wurde und ein gutes Auskommen hatte.« »Seitdem unterstützt er Sie?« v »Das wohl nicht: er hat geheiras s "tet, Und Sie wissen, Wenn die eigene Familie zu versorgen ist »Dann überläßt man die Mutter sich selbst.« »Ach, ich brauche so wenig. Jm Armenhause kostet mir die Wohnung nichts, und zum Glück bin ich so ge sund, daß ich durch Stricken und Nä hen etwas verdienen kann. Mit ver ständiger Berechnung geht es ganz gut.« »Lassen Sie uns nun von den Ver sen sprechen«, sagte Alexander Was siljewitsch. »Ja, sehen Sie, ich wünsche, daß bei dieser Gelegenheit mein Sohn sich seiner Mutter nicht zu schämen braucht, und deshalb habe ich ein schönes entsprechendes Geschenk ge k.«aust Vorsichtig wickelte sie einen Gegen stand aus vielen Papierumhiilliui gen heraus und stellte ihn aus den Tisch· Es war eine kleine Milchkan ne aus dünnem Silber, inwendig leicht vergoldet. Glücklich lächelnd fragte diÆrant »Nicht wahr, wie schön?« »Seht schön«, erwiderte freundlich der-junge Mann. »Es hat auch viel gekostet«, siigte sie mit Stolz hinzu. »Das will ich glauben« »Sie sind so freundlich gegen mich, lieber Herr«, sagte die Fran, »daß ich Jhnen sagen kann, auf welche Weise ich zu dem vielen Gelde ge kommen bin. Sehen Sie: wir armen Leute leben beinah ans-schließlich von Kaffee und Brot. Nun überlegte ich dasz es Menschen gibt, die ihn ohne Zucker nnd Milch genießen; wes halb sollte ich nicht dasselbe tnn?« »Im Süden«, meinte Alexander Wassiljewitsch, ,,trinkt man den Kas fee gewöhnlich schwarz.« »Nun, sehen Sie.« s »Sie trinken ihn also schwarzs« »Ja, über ein Jahr, und die Er sparnisse haben mir die Möglichfeit l Sie fand Erleichterung l Eardui Haus-Kur Sie würden doch sicherlich eine Kur im eigenen Hause jeder anderen Methode vorstehen, ni t wahr? Ein solcher Wuns ist leicht begreiflich, und ihm verdankt wohl auch das Heilmittel Wine of Cardui zum Theil seinen ungeheuren Erfolg, den er seit 60 Jahren unter der leidenden Frauenwelt errungen hat. Die prompte Beseitigung periodischer Schmerzen wird nur noch über troxfen durch·die absolute Sicherheit, mit der Cardui auch die Schwächen tm Krankheiten aller weiblichen Organe hebt und heilt. Dabei ist das Mittel vollkommen harmlos und frei von mineralischen und berauschen den Bestandt eilen. Wir er alten Briefe von Tausenden von Frauen, die ersolgreich diese wunderbare auskur an sich selbst erprobt haben. Einer dieser riefe, von Frau Frank Lee aus Reesebille, Wis» ge schrieben, hat allgemeines Interesse erregt. Derselbe lautet fol gendermaßen »Frül)er litt ich schrecklich an verschiedenen Frauen krankheiten. Meine- Gesundheit war ganz erbärmlich schlecht. Jch hatte jeden Monat unerträgli e Schmer zen, Kopfweh, Schmerzen in der Seite, S windelw fälle, und litt unbeschreiblich. Die herbeigerufencn Aerzte konnten mir nicht helfen, so bjelgann ig denn auf Ihren Rath die Cardui-Hauskur. eine e und eit at sich seitdem bedeutend gebessert, und i fü le, daß diese Besserung noch tagtäglich zunimmt. Cardui ist fürwahr das beste Mittel bei allen Frauenkrcmb J heiten.« Cardui wird von allen besseren ändlcm s auf Lager gehalten, in Flafchcn zu s1, ZU chließlich Frau tout Lee, e F vollständiger Gebrauchsanweisung. Versu n Sie es. Mem-me- Wis. Schreiben Sie heute noch und vertan en Sie das werthvoll Tatkrer rgueäy F Sekten satt «äxustrat;onte«n. åsengtcgg r en a rau en, o een tose un te m o Jketes Buch LegrwLeitdetäs unds syst Alter Jst-uns tboik tAnengnckJ nfen härtre n oc n ge oenem ouer one u tu allen· sur Damen Adre e: Ladieg’ Advtsory Dept., The Chattanooga Medicme Co» hattanooga, Tenn We Oder gegeben, dieses reizeude Geschenk zu— kaufen und noch fünf Rubel für die Verse übrig zu behalten« Der junge Mann stand rasch auf und ging auf seinen Schreibtisch zu, auf welchen einige Tränen fielen. »Wollen Sie nicht hier etwas le sen? Jch versuche in der Zeit, die Verse zu machen«, wandte er sich an die Alte. ,,Vielen Dank. Wie gut Sie sind!« rief diese entzückt. Er hörte sie nicht mehr. Rasch flog seine Feder hin, wie Perlen reihten seine Worte sich aneinander und gestalteten sich zu schönen, ge fiihlvollen Versen. Er schrieb im Na men einer Mutter an ihren Sohn; jedes Wort atmete die reine, selbst lose Liebe eine s mütterlichen Her zens-, welches alles duldet, alles gibt, alles opfert und nichts für sich ver langt nnd nichts erwartet. Er wußte kaum, wie auf Grundlage der kleinen Milchkanne ein Gedicht entstanden war, voll der reinsten Poesie, volli des wärmsten Gefühls Der liebe volle Blick des mütterlichen Auges, welcher sich in der billigen Vergel dung abspiegelte, drückte selbst der kleinen Milchkanne den Stempel der Poesie aus« Alexander Wassiljewitsch las die« Verse laut.vor. i Diesalte Frau saß still mit gefalle-i ten Händen da, Tränen rollten an s ihren runzeligen Wangen hinab, ihr: Gesicht strahlte vor Glück. »Sie müssen eine gute Mutter ge habt haben«,- sagte sie mit bebenders Stimme, »du Sie so verstehen, ei ner Mutter Herz zu schildern Sie erhob sich und ergriff seine Hand. »Nehmen Sie zum Dank für die schönen Verse das Bewußtsein hin, ei ne alte, arme Frau so glücklich ge-» macht zu hiiben, wie sie es lange, lange nicht gewesen if Mit ihren mageren Händen erfaßte sie seinen Kopf und drückte einen Kuß auf seine Stirn. »Gott schenke Jhnen eine glückliche Zukunft und belohne Jhnen Jhr gutes Herz. Oben im Himmel betet Jhre Mutter für Sie, hier auf Erden werde ich für sie beten!« Sie wickelte die kleine Milchkanne wieder sorgfältig ein und ging mit kleinen Schritten hinaus-. Als der- junge Mensch allein war, ließ er sich auf einen Stuhl nieder bedeckte sein Gesicht mit den Händen und weinte, und diese Tränen brach ten ihm Erleichterung Die Schwere ans-seiner Brust schwand, und er qtmete freier. Eine schöne Empfin dung erfüllte sein Herz. Bis heute hatte er Verse und Prosa geschrieben; heute aber hatte er zum ersten Male geschaffen: er fühlte, daß er Poet sei nnd daß die schöne Gabe, die er be saß, einen göttlichen Ursprung hatte. —--O.s.---— Katarrh kanns nicht kuriert werden durch Iocale Ap likationen, da sie den Sitz der Krarck eit nicht erreichen können. Katarr ist eine Blut- oderCon stitutions-Krank eit und um sie zu hei len, müht Ihr innerliche Heilmittel neh mein Its-aus- suuuuworur suuu einge nommen und wirkt direkt au das Blut und die schleimige Oberflä e. 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Zanchvapt für Schwummsischerki. see stets-net eines katholischen General Usarc und feine Aussühnmm Die Fortschritte der Unterseeboot technik haben den Gedanken reifen las sen, das Tauchboot auch in,den Dienst der Schwammsischerei zu stellen. Der Generalvikar der Diözese von Kar thago in Nordafrita, Abbe Raoul, hat nun im Vereine mit einem gewissen Rousset ein Unterseeboot entworfen, das von den Eisenwerken in La Seyne bei Toulon erbaut wurde und beson ders Zu dem oben angeführten Zwecke ausgerüstet ist. Das Fahrzeug hat cylindrische Form mit abgerundeten Enden; ein kleiner Kommandothurm in der Mitte bildet die Eingangspsorte in das Innere, in dem zwei Räume mit tomprimirter Luft und drei Ballastableistungen ent tten sind, durch die das Sinken und Feder-z des Bootes bewirkt wird. Unter dem Rumpf des Fahrzeuges gewahrt man ein Bleigewicht von 15 Centnern; im Nothsall kann dies Gewicht durch einen mechanischen Handdruck fallen ge lassen werden, worauf das Boot auch beim Versa en der Stenerung sofort an die Wa eroberfläche emporgleitet. Eine 50 Pfund s were Lothleine kann vom Innern aus edient werden« Die Schwammfischerei wird durch bestimmt Unterseevoot für Schwammsischerei. geformte Zangen oder Gabeln bewirkt, ie ebenfalls vorn nnern des Bootes M zu handhaben d. hinter einer gro Glaslnke, unmittelbar tiber den nngen angebracht, durch die die en in’s Wayer ragen, befindet sich e mächtiger ele trischer Scheinwerfer, der die Umgebung und den Meeres grund erhellt. Ein Telephon und ein Sprachrohr ermbglichen es der Bewan mmg des Tauchbooteö, sich mit dem Von das iiber Wasser den Fischzug geleitet, zu verständigen. Das Fahr eng taucht bis zu einer Tiefe von 50 den und eigt vollan befriedigende anbvrirfäsigteiten Hart-n S. Urm. M stiftend- des sehnt-Mammon Natio nactomttes emd Ieise soll-. Eine besonders wichtige Rolle fällt tn den Jahren der Präsidentenlyahlen den Vorsitzenden der Nationalkomites der beiden großen Parteien zu. Von ihrer Ihiitigteit hängt zum großen Theile der Verlan der Kampagne ab. M ein äußerst geschickter Poliiiter, der nicht nur einen weiten Blick bekun det, sondern dessen Sorgfalt sich auch ki- in die kleinsten Details erstreckt, ist Kapitän Harrh S. New, der- Vor sitende des republitanischen National ipinttez bekannt. Schon seit vielen M nimmt New, der 1858 zu Jn olisdas Licht der Welt erblickte, an der Politik seines heimathsiaates iana sowohl, als an dernaiionalen litit den regsten Untheib Er fun 1396 als einer der Delegaten Jn bei der republitanischen Natio nathion und gehörte von 1896 Dis 1900 dem Senate des »t« Psier« staates an. käm lestgknanntekJahre Wurde New Jn ianas epriisentant tm Mittan chen Nationaltvrnite und leich lied des E etutivaus Ein es. M end der Wa ltampagne ahre 1904 hatte er die Aufsicht c Its has It Hart-V S· New. die westlichen Hauptquartiere TM wurde dann Vizevorsitzender des Wtsianifchen Nationalkomiteg und M beim Rücktritte Correlyous Bor M. Seinen milttärischen Titel«hat vom spanifch amerikanischen We, in welchem er als Kapitän der Eisen dem Stabe des Generals zügetheill war-. ERew ist ein Sohn ohn c. Revis welcher unter Ptä beut staut Schaßamtssekretär und unter i harrt pn Generalsonsul in on war r empfing seine Aug Wns an Schulen in Paris und Matt sowie an der Butlm -Uni Jud» und übernahm von sei rmn Vater die Herausgabe des »Ju dianapokis Journal Werts-all wie Gold. B. G. Stewart, ein Kaufmann von Cedar Pieto, Wisc» sagt: »Ich sage meinen Kunden, welche eine Schachtel Neue Lebenspillen kaufen, daß sie den Wert des Preises in Gold erhalten, Tfinsls sie mit Magenleiden oder Mala i. gekbgt d. Unter Garantie ver s sanft von A osth Dreiß und R Sohn "«-"«««"ä To» Apotheker· 25 Cents. 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Ballen und »Was-G s1.-50 bis 82.25. Jährlin e szoo bis 82.50 Kälber 2.25 bis 83.00. Schaf-s 8325 bis 84.50. siegen 82.25 bis 82.50. chweine 33.50 bis 85 75. St. Laute, 27.Mai1988 mir-vom- Natives 84 75 bis 87.15. Texas-Vieh Os. 00 bis 36 50. Schweine 83 50 bis 85 45. F e l l e. Ungern-Ziegen per äPkd 8 Cts seicht dgt....,..4 Wildschweine, Fraß .20 10 Wolf und Fuchs .....10 Wilde Kaden 10 Motiven-.- 2 O a a t e. Schwere vom Lande 12 Ets Letchte unter 16 Pfd.·.... 8 Schwere qeialzeue by, be IchüdiqL .3 Z G e m v f c. Kartqsselm Col-nahm Il. 75 und 81 85 per Centner Neue Tean 81.50 u. 81.75 per Zentner-. Zwiebeln. neue texanische, 8175 u. 82 00 per 100 Pfund. Tomntety Texas, 75 Ctt u. El 00 per 4 Korb Cratr. Kohl suo per 100 Pfund Bahnen, rüne Texas, 25 Cts per Kiste IRnnde Wo s 25 Ets. per Kiste j Grimm 60 Ets. per Kiste. 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Ihr CirknlationsiGebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinauf nachfDenisom vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mutes-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung. Zwei Neifeiide sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühri gen Lokal-Renten fortwährend neue Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die ",,Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zrigeiMedinm im Staate Texas. Die Freie Presse für TexasPnblishiug Tomvanv. Iohu H Boltou, öffentlicher No tar. Grundeigentum Agent für Pensionsansprüche- Zimmer 9, St Juwe- Hoteh Ostouston Straße. Beide Telephone sw. GeschäftMalendkc Apothekem h »Louc Star«-Apothckc. 315 Alamo Plaza. E. C. Jus-Sind 617 Oft Houston Straße. P. G. 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Ahonnements-Preis sle pro Jahr. filt- 6 monate Sl.00 in Vorausbezabluw Jn Folge der großen Cirtulation des-Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die ,,Freie Presse« das beste Anzeige Medium, wenn es sich darum handelt, die deutsch-fprechende Bevölkerung zu erreichen. lJio Mklli Misle fus[ IEXW ist gediegen- teichhaltig nnd zuverlässig Nach nennst-Island poctoimi 33. Nat-II Mexico szsz Hanf-W M galvanisikt ums gemalt. s. 7. s. 9.1oum112 Fuss lang. Mholesale ums Beteil. Pranger Hat-Mu- co. 322——3 24 OsticommetkesStr. IOTTO REISE, Kaki-folget von Im. dienen tolobensssstamt uns Ums-sammt Gelevhon 341. 221 OstiCommercesStraßr. Gan Antonio (St. Ieicht-W dalleJ TAG ums NAOHT OFFEN. PREDc. GROOS euer Versicherung w e z c el W o n h ä u i e r. Neurüientiert deutsch-, englische und amerikanisch( Kompagnie-L Zimmer 109,- Alamo sank Mast-us Beide Telephon 1988. 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Lokales. Tin- ciie Miche Zubercitung von Pastctcn oder «Pies«. Der Teig zu den in Ame rika so sehr beliebten Pies wird in einfacher Weise hergestellt. Die Haupt sache dabei ist, daß die Bestandteile recht kalt sind und daß sie möglichst schnell verarbeitet werden. Zuerst werden sie nur mit dem Messer von allen Seiten durchgemacht, dann mit den-Händen leicht verarbeitet zu ei nem Teig, der dünn ausgerollt auf Blech-Pieteller gelegt und nach deren Form abgeschnitten wird· Ueber die Fülle legt man meistens einen Deckel desselben Teiges, der am Rande mit dem nnteren Stück zusammengedrückt wird, und macht einige Einschnitte oder Stiche mit der Gabel, so daß der Dampf entweichen kann. PiesTeig mit Backpulchu 1 Quart Mehl-ist hinreichend für 4 große Pies; dies- wird mit einem großen Teelossel vou Baaputver durchsiebt, dann mit 14 Pfund But ter oder Schmalz durchgerieben, dann gibt man 1 kleine Tasse kaltes-, am besten Eiswasser dazu, formt es rasch mit den Händen zu Teig und rollt diesen sogleich aus zum Backen aus Pietellern von Blech. PiesTeig. Reichlich 1 Pfund Mehl, IXz Pfund Butter, Izz Pfund Fett. Man arbeite Butter und Fett mit einem Messer durch das Mehl, welches gesiebt sein muß, und gieße so viel recht kaltes Wasser (am besten Eiswckssey hinzu, daß es sich leicht ausrollen läßt« Pilz-Teig einfacher Art. 1 Tasse Butter, 1 Tasse Fett und zu 1 Pfund Mehl so viel Wasser, daß es ein leichter Teig wird. Oder: 1 Pfund Mehl, 1X2 Pfund Schmalz, 1 Tasse Wasser, etwas Salz. Frucht-Pastetc. (Fruit Pie.) Zu diesem nehme man eine Blech- oder Steinlchüsseh die 2 Quart hält und unten fast so weit wie oben ist. Dann mache man einen guten Pie-Teig; nachdem man ihn diiiin ausgerollt, bedecke man den Boden der Schüssel damit, doch nicht am· Rande, dann lege man eine Lage sein geschnittener Aepfel, 2 Zoll dick, darauf eine Lage gehackter Rosinen, streue Zucker darüber, lege kleine Stückchen But ter darauf, bestreue ihn mit beliebi gem Gewürz, gestoßenen Nelken, Muskatnußs oder Zimmet. Dann kommt wieder eine Schicht Teig und Frucht usw., bis die Schüssel voll ist; iedoch muß Teia den Schluß bilden. P 2 Stunden langsam backen. Wenn fertig, stürzt man ihn auf, einen Tel ler, bestreut ihn mit Zucker und Zimmet und gibt ihn warm zur Ta fel. Er ist aufgewärmt fast so gut wie frisch gebacken. (Zu dieser Por tion gehört 1 Pfund Rosinen, 10——12 große Aepfel und 2 Tassen Zucker.) ZitroneusPir. Jn eine tiefe Schüssel reibt man die Schalen von 2 Zitronen und fügt diesen bei: 172 Tasse weißen Zucker, 2 gehäufte Eß löffel ungesiebtes Mehl oder 1 Löf fel Maisstärke Wenn dies gut durch einander gerührt ist, gibt man 3 gut gefchlagene Eigelb dazu, schlägt Alles nochmalsguh dann kommt» der Saft der Zitronen, 2 Tassen Wasser und 1 wallnußgroßes Stück Butter hin ein. Die Schüssel kommt nun in ei nen Topf mit kochendem Wasser; man rühre die Masse bis sie dick wird und am Löffel kleben bleibt, wie kal ter Honig. Wenn fertig gekocht und vollständig erkaltet, wird die Füllung über einen Teigboden ausgebreitet mit welcher-L ein blecherner Pieteller ausgelegt wutdr. und dies wird gar gebacken Das zu Schaum geschla gene Weiße von 3 Eiern, versükszt mit 3 Eßlöffel Zucker, wird dann darüber gestrichen, das Ganze noch mais in den- Ofen gesetzt und leicht braun gebacken. Dies gibt einen ss hohen, großen und ausgezeichneten Pre. RhabatbersPastete. (Pieplant Pie.) Man zieht die Stengel ab, schnei det sie recht klein, brüht sie einige Minuten mit kochendem Wasser, läßt sie auf einem Durchschlag ablaufen und drückt sie mit den Händen noch etwas aus, dann·bestäubt man den dünn ausgerollten und auf einen dcztk bestimmten Teller gelegten Teig mit Mehl, legt den kleingeschnittenen Nod-Eos Miso-if ffmsbk ofmns Mosis darüber, bestr ihn gut mit Zucker und W rauner Zucker ist am «besten), legt ein Oberblatt mit eini gen Einschnitten versehen darüber drückt den Rand ringsum mit einer Gabel fest an und backt ihn bei ziem lich starker Hitze gar. Kirschen, Jo hannisbeers und StachelbeeriPie kann man ebenso machen, doch nicht brühen, und nach Belieben mit Gitter oder Deckel versehen WW.—Gute saure Aepfel Werden geichält, gewaschen und in Putz dünne Scheibchen geschnitten, aus Mdazu bereiteten Pie gelegt, mit Zucker und Zimmet bestreut, Stückchen Butter darauf gelegt, mit wenig Mehl bestäubt, der Rand mit s Wasser angeseuchtet, und wenn die Msel nicht sehr saftig sind, etwas Wasser daran gegossen, etwa 3——4 Eßlösfel voll. Dann rollt man ein ,Oberblatt davon aus, macht einige Einschnitte hinein und«legt es aus den Pie, schneidet ihn ringsum mit ei nemkMesser ab, drückt den Teig mit eine-fle an, was gleich eine Ver -zierung bildet, und backt ihn bei gu ter Hiye gar. Enstatd (Eierrahm-Füllung) sur Pier 3 Eigelb werden schäumig ge schämen, 1 Eßlössel Mehl wird gut mit 3 Eßlöfsel Zucker vermischt, da mit. das Mehl vollständig zerteilt ———-I wird und keine Knoten sentsteheir Nun kommt das Mehl zum Eigelb, etwas Squ dazu, 1 Teelöffel Va nilla-Extrakt und ein wenig gerie bene Muskatnuß, das steifgeschlageiie Eiweiß und zuletzt 1 Pint erhitzte, aber ja nicht gekochte Milch, die erst wieder kalt gestellt wird, Die Mi schung geschieht allmählich, dann kommt Alles in ein tiefes Pieblech, mit Blätterteig oder gewöhnlichem Teig ausgelegt, und wird 25 30 Minuten gebacken, Meistentsils wird diese Fülle ohne Mehl-gemacht; doch verhütet dieser Löffel Mehl das Mol kigwerden oder Brechen beim Schnei den des Gebäcks. W A l l e r l c i. H. J. Vowdoin in Baltimore hat im 45. Distriktsgericht um Er nennung eines Receivers für die Aransas Paß Harbor Company nach gesucht. Die Elks wollen anfangs Juni ihr neues Heim mit einem großen Fest einweihen. Jn der Nähe des Endpunkts der Süd-Flores Straßenbahnlinie wurde Rudolph Pursch als Leiche ge funden. Ein Herzschlag hatte seinefn Leben ein Ende gemacht. Während der letzten« zwölf Mo nate sind 16,640 Grundeigentums übertragungen in unserer Stadt ge macht worden. W Ging auf den richtigen Fleck. xMr. E. Humphreh, Kaufmann von Omega, O» und Präsident der dorti gen Telephongesellschaften, sagt von Dr. King’s Neuer Entdeckung: »Sie rettete mein Leben, sie fand den rich tigen Fleck den Sitz meines Hu -stens als alles Andere fehlschlug.« Dr. King’s Neue Entdeckung erreicht nicht nur den Huftensitz, sie heilt auch den wehen und schwachen Punkt der Kehle, Lungen und Brust. Garan tiert zu heilen bei Adolph Dreiß und R. Cohn 8x Co., Apotheker. 50 Ets. und Z1·00. Probeflasche frei ——.-0.Os.—— Genick-eigentansuebertragnngem «Hillyer-Deutsch-Jarratt Company an Denn J. Cobb, Grundstück ander Ave. B; 81750. Reagan Hauston, Assignee für Sam Maverick, an E. H. Stem, Grundstücke in den neuen City-Bluts 1511,,1216, 2850, 2723· und 2099z 8500. Annie alm hn J. B. Halt, Grund stück an er Westfall Avenue, South Hetghtsz 81250· Edwards Realty Company an rau A. W.» ser, Grundstück in pr’s ea con Hill ddition; 8165. Sarah und Emma SchwarEz an Carola Slchwarz Grundstück an der lmira Str.; ·A«ugu t. F. Staacke und Frau an Frau Lom e irchhvffer, Grund tück an der Sole ad Straße und ain Avenue; sl u· A. Ella Felder an F. Coreth, 800 Acker Land; s 400. Reuje M. und G. W. Gwveg an k-« E. Waldem Grundstück in Block 7, City Lpt 18· 81 u. A. F. Ä Callahan an L. Stein, Grund stü in der Lynwood Addition« 8150. Gumecindo Sancedo an rank J. Bo hart-t- 86·3 Acker Land; 8907.50. sael Garsa und Frau an Frank J. B t, 16 Llcker Land; 387.50. M eng-. Schutz und C. T. incham ernandez, Grundstü an der Sau Fernando Straße; 8120. W. B. Hamilton und Frau an Anna und Robert Schuetze, Grundstück an der Woodlief Stk.; 8625. Catrina F. Lieck u· A» an Theresa Hungbeckev Grundstücke an der Eow Hunge, der River Avenue und der Neu- munng Avenuez 81000. Hemmn« ue und Frau an Max Toni perwein, em Streifen Land, 600 Yards lang und 60 uß breit; 8125· James eininger und Frau an Ed. Carnal un Frau, Grundstück im neuen City-Block 3120z 81500. Aug Scharp an J. T. Cox, Grundstück an der Cincinnati Aveuuez El u. A. J. T. Cox an Aug. Scham Grundstück an der Cincinnati Avenue; Pl u. A. Hohn D. Sipplc und Frau an Matilda Seide-mann, Grundstück an der Avemce B; 851250 H. Warrach jr. an Earl EHamiton und Frau, Grundstück an der Ecke der Delmar und Mittman Straße, South Hei htsz 8450 F. Warrach jr. an Frau Tom E Njgtzh Grundstück in South Hcightsz Cappie und W. W. Burnet an George B. Bergen Grundstück an der Ecke der Main Aveoue und Giraud Str.; 83900 Der Vackfischkastm Eine fröhliche Sommergcschichtc von FedorvonZo-beltitk. CFortsetzungJ »Der Papa« hat recht, Annchen hat ganz recht. Jch—ich bin recht dumm. Jch sollte klüger sein. Was nicht geht, gehtnicht. Wir müssen uns alle fügen.« »Ich will aber nicht«-, schluchzte Anna, »ich bin doch keinKind mehr-« ,,Jawol,« schrie der General-er begann heftig zu werden; ,,jawol bist du noch ein Kind! Jch werde dich Mores lernen. Jch werde dich in eine Pension stecken Jn den Backfischka sten in Biitzow——hast du verstande1121 —Das fehlte mir gerade, daß mein eigenes Kind rebellisch wird. Zum ersten April kommst du nach Bützow —abgemacht und nun kein Wort wei ter!. Er stiirmte weiter mit großen Schritten auf und ab. Er war auch auf Bertha ärgerlich. Sie merkte das und trat begütigend neben ihn, ihre Hand auf seinen Arm legend »Nicht so böse, Fritzchen,« sagte sie »Es wird sich ja alles zum Guten --wenden. Wir beide sind einverstan kmns kms iff dik- Snnhifmsbo Ost-Inn f soll noch auf ein Jahr in den Backfisch kasten. Das ist Verständig. Jn einem Jahre kann sich manches verändern Jn einem Jahre-du lieber Gott!. Komm her Anna und gib dem Papa einen Kuß. Sei ein liebes und gehor sames Mädchen. Komm her, mein Kind. Anna gehorchte· Sie umarmte ih ren Vater Der Alte küßte sie ab. Das Herz wurde ihm weich. Er hät te seiner Einzigen ja aus tiefster Seele alles Glück der Welt gegönnt. Aber diese Ehe-das ging nicht. Das wäre mit sehenan Augen ein Hineintap pen in das Verderben gewesen. Das ging nicht. ,,Väterchen,« sagte Anna; soll denn das wirklich gemacht werden —mit dem BacksischkasienF Jch bitte dich, Päterchen, unter lauterBabies« —,,Es sind auch Erwachsene da—« »Aber, Väterchen, ich noch in eine Pension! Des morgens gibt es Schrip pen und Mehlpamps——« ,,Wird dir sehr gesund sein-—« »Und jeden Nachmittag wird man aus die Promenade"gefiihrt——wie ein wildes Tier-« »Habe noch nie gehört, daß wilde Bestien ans die Promenade geführt werden—« »Und so streng ist es ,,Soll streng sein. Gut so. Soll streng sein, mein Kind-« »Nicht einmal Stirnlöckchen darf ar man trugen-— uuu Vikiuye oytic gw sä·tze——alles ist uniformirt——geradeo so wie im Kadetteaikorps—— ,,-.lnna, mache mir den Kopf nicht warm. Die Pension Schröter ist die beste weit und breit. Prinzessinnen kommen dort hin. Keine Stirnlöch then-so käinme dir das Haar aus dem Gesicht heraus-! Die Ponyfran sen sind mir sowieso ein Greuel. Der Kopf ist kein Roßhaarkissen und keine Teppichbürste. Und ohne Stöckelsclni he wirst du auch schon gehen lernen. -Das ist wieder bloß Getue Jch ver lange nicht, daß du dich noch einmal auf die Schulbank setzest. Für die äl teren Mädchen giebt es nur Literatur unterricht und Musik und Sprachen Die Musik schenke ich dir. Du bast keine Veranlagung dazu. Dein Sin gen kann die Spatzen verjagen Aber anständig Französisch und Euglifch sprechen sollst du lernen. Tante Nik chen sagt, vom »Subjouctif« hättest du keine blasse Ahnung-UT »Tai-sie Rikchen auch nicht! Sie bat mich neulich einmal ausfrageu mol leu. Gar nichts weiß sie-« »Sei stillt Tante Rikcheu ist eine alte Dame und hat dasv Recht dazu-« und l)at—also jedenfalls- ist sie eine Respektwersoth und ich verbitte mir, daß du so nichtachteud iibei sie urteilst Jch wünscht-, daß du dich in den-b Epim chen noch mehr vervollkounnnest Auch in der Literatur Sogm cqon lacht dich aus. Und vor allem sollst du den Haushalt führen lernen-« »Sehr richtig,« fiel Berta ein »Und gerade darauf wird im Backfisch kasth sehr viel gegeben. DieMädchen müssen selber abstauben—« »O Gott!« stöhnte Anna· Der General fuhr ärgerlich auf. »Was ist das für ein Geklöhne! Sei froh, wenn dir einmal im Leben nichts Schlimmeres zustößt als Staub wi schen zu müssen Als ich beim Regi ment eintrat, hatte ich,. täglich mein Pferd zu putzen, eigenhändig, und blieb doch der Junker von Lehn. Nun selal Du weißt jetzt Bescheid Liebe Berta, ich möchte dich bitten, mich einmal in den Weinkeller zu be gleiten. Wir müssen den Weinbe stand aufnehmen, Um ihn Finck über geben zu können.« Er ging voran. Anna blieb einen Augeisiblick allein im Zimmer. Aber ihr war nicht so bitter und zugleich so wehmütig zu Mut, als vorhin dem armen Otto. Sie zog die Unterlippe zwischen die Zähne und zuckte trotzig mit den Achseln. ,,Sperrt mich nur in den Backfischkasten», dachte sie; »da· werde ich einen Spektakel machen, daß man es bis Riegnitz hört. Da schrei’ ich und tob’ ich, daß die Leute Lzusarnmenlaufen sollen. Da sollt ihr Unal seyen. uno wenn Ich ern une der heraus bin heirat’ ich den Otto gerade! »in-i gerade! Ein leises Klopfen an das Parteis refenster unterbrach sie in den löbli chen Vorsätzen ihres Selbstgespräch-Z Das lachende Gesicht des Kadetten wurde hinter den Scheiben sichtbar. Paul war« am Weinspalier heraufge klettert und hielt sich hier fest. ,,Mach mal auf, Annal« rief er. Bei solchen Gelegenheiten gehorchte »Junge, swas machst dubloßl Wenn das Papa sieht-« ft »Er siehks nicht. Was habt ihr denn für geheimnisvolle KonferenzenTZ Erst Otto nnd der Onkel, dann du und der Onkel-« »Das geht dich nichts anl« ,,Soll mir auch wurst sein« Du Anneken, bring mir mal ein Wasser glas ’raus, ein großes. Jch habe einen Frosch gefangen und möchte ei nen Barometer aus ihm machenkj lFottletzUUg folgt-) W Eine Prohibitions-Predigt. Der Pastor steht auf der Kanzel, Predigt für Prohibition, Donnert auch in Kraftaecorden Auf die sünd7gen Wirte schon »Ja, verloren sind sie Alle, Die da trinken Bier nnd Wein Alle kommen ohne Gnade Jn die Hölle einst hinein. »Wie verdorben ist die Menschheit, Ins-mei- zyie ja täglich set-In L Ast VJU Esset-Ul, Icc sllllz llsscll Hm m die Saloone geh’n. ,,Drum, meine frommen Schafe, Geht in euer Kämmerleim Denn ich weiß, ihr wollt dort beten, Aber heimkich und allein.« Wie die Kirche war geschlossen Ging der Pastor auch nach Hans, Suchte sich zu muntrer Andacht Dort ’nen stillen Winkel aus. Unter Büchern wohl verborgen, Findet Flasche er und Glas, Und er stillt das walbediichtig Mit ’nem gelblich-braunen Naß. Doch es sieht von gegenüber Lächelnd ihm sein Nachbar zu, Und der Nachbar ist ein »Anti«, Und den Pastor flieht die Rnl)’. Wehe, wehe-— wehe, wehe! Dies giebt sicherlich Skandal, Wenn ein solcher frommt Heuchler Wird ertappt mit einem Mal. Ficscs hints er nicht zu fürchte-« Wenn er, öffentlich wie wir, Ohne Furcht und ohne Tadel, Labte sich am »Lone Star Bier.« Solchen Heuchler-n wird die Hölle Einst zum Lohne ganz gewiß; Während wir beim ,,Lone Star« ühlen Uns ja schon im Paradies. -———-..O———— Gefucht.——Guter deutscher Junge fiir Küchenarbeit gesucht, einer der etwas vom Kuchen versteht, vorgezo -1. A. Lammjnge1·, Constantine Siesthorpus Christi. Box 50.1. F l Bei der Reparatnr des Einbans des des im Jahre 1582 begonnenen alten Protokollbnches der Schmiede von Nenniiinster-, die in diesem Win ter vorgenommen wurde, fanden sich unter der äußeren Hülle zahlreiche alte Pergamentftiicke mit etwa ans der Mitte des 13. Jahrhunderts stammenden Handschriften, die sich größtenteils auf das Vicelinsklofter beziehen, das, als die alte Vicelins kirche 1579 den Lutheranern überge ben wurde, nach Vordesholm ver legt wurde. Eines« der Pergamente enthält ein Bierrezept für den Bru der Kiichemneister, in dem es heißt: »Weil aber die Brüder aus dem Lan de der Franken die rauhe Luft hier und den Meth nicht vertragen kön nen und dahinsiechen, hat der Kon vent von Bamberg den Frater Hila rins das Kloster für zwei Monate ge liehen, damit er ans Gerfte ein Ge tränk bereiten lehre, welches zwar ,,Cerevisita« heißt, aber viel dicker nnd kräftiger ist wie das gewöhnliche Bier, das die Bauern und Bürger bereiten. Es ist nicht in zwei Tagen fertig, sondern die Bereitung dauert fast zwei Monde, weil es im kalten Keller ganz langsam ausgährt. Es schmeckt süß und ist den Kranken ein Labsal.« Daran folgt die genaue Vorschrift zur Herstellung des lieb lichen Traiikes, an die sich eine Ver wünschung derjenigen schließt, die dem Kloster das Rezept etwa entwen den würden. Wahl Anzeigen. FütSherifL Die ,,Freie Presse für Texas« ist auto risiert, anzuzeigen, daß B. D. Lin d s e y Kandidat für das Amt eines Sheriffs von Bexar County ist und sich der Ent scheidung der demokratischen Primär wahlen unterwirft. Die ,,Freie Presse für Teva ist auto risiert, anzuzeigen, daß J a m e s M c C l o s k e y Kandidat für das Amt des Sheriffs von Bexar County ist und Ich den demokratischen Primärtvahlen im Juli unterwirft. Die »Freie Presse für Texas« ist autorisiert, anznzeigem daß Wm. J. G o f o rth III-andidat für das Amt ei nes Sheriffs von Be ar County ist nnd ich der Entscheidung er demokratischen rimärwahlen unterwirft. Die ,,Freie Presse« ist autorisiert, G e o r g e S u r k e I) als Kandidat für das Amt des S h e r i sss von Bexar Connty, abhängig von den im Juli zu haltenden demokratischen Wrimärtvahlen, anzukündigen Die «»Freie Presse für Texas ist autorisiert, anzuzeigem daß C h a s. E. S t e v e n s Kandi at für das Amt ei nes Sheriffs von Bexar Eounty ist und sich der Entscheidung der demokratischen Primärwahlen unterwirft. JO Für Constablcr·. Prccinkt No. I. Die »Freie Presse für Texas« ist au torisiert, anzu eigen, daß E. .Reeves Kandi at für das Amt des Constablers in Precinkt No. 1 ist und sich der Entscheidung der demokratischen Primärwahlen unterwirft. Die «Freie Presse für Texas« ist au torisiert, anzu eigen, daß Ed. Wil kens Kandi at für das mt des Con stabler Precinkt No. 1 ist und sich der Entscheidung der demokratischen Primär wahlen unterwirft. Die »Freie Presse für Texas« ist au torisiert, an uzeigen, daß John E. Trainer andidat für das Amt des Conftabler Precinkt No. 1 ist und sich der Entscheiduan der demokratischen Pri märioahlen unterwirft. Für Cursum-Etext Die »Freie Presse für Te as"»ist au torisiert,'anzuzei en, dass ivian E. Hamilton andidat für das Amt des Coun -Clerks von Bexar County ist und si den demokratischen Primäik wahlenJm Juli unterwirft. Die «Freie Presse für Texas« ists au torisiert, anzuzeigen, daß ike »s. C a m p b e l l Kandidat für das Amt des County-Clerks von Bexar County ist nnd sich den demokratischen Primärioahlen im Juli unterwirft· Die »Freie Presse« ist autorisiert Fr a n R. N e w t o n als Kandidat ur das Amt des Eountv Clerk von Bexar County, abhängig Von den um« 25. Juli azuhaltenden demokratischen Primärwahlen, anzukündigen. Für Gaum-Richter. Die Freie Presse für Texas« ist antori siert, anzuzeigen, daß Herr T h e o d o r e H a r r i s Kandidat für das Amt eines Countyrichters von Bexar Counth ist nnd sich der Entscheidung der demoJrati ichs-n Vrimiirtvabl nntertvirft. Für Gaum-Anwalt »Die ,,Freie Presse für Texas« ist au torisiert, Herrn G e o r ae p un r e ß als Kandidaten für das tnt oessountty Anwalts, abhän ig von den demokrati schen Primärwa len, anzukjndigen Die »Freie Presse fur Texas« ist au torisiert, To m J. N e w to n als Kan didat für Wiederxvahl für das Amt des Countyanwalies von Bexar Connty, abhängig von den am 25.. Jnlt stattfindenden demokratischen Brannt wahlen, anzukündigen. DistriktMichtetn Die ,,Freie resse für Texas« ist au torisiert anzuzåZ en, dasleK E. Puck le y Kandidat ür das mt des Richters des 57. Distriktgerichts ist und sich derl Entscheidung der demokratischen PrimärO wahl am 25. Juli unterwirft. l District-Eint Die »F ie Presse für Texas« ist au torisiert, errn M a x F. e ck e r als Kandidaten für das Amt des Distrikt Clerks von Bexar Connty, abhängig von den demokratischen Primärwahlen im Juli, anzukiindi en. Dje «Freie resse xiir Texas« ist au toristert, Herrn An reas Col jr. als Kandidaten für das Amt des Distrikt Clerks von Bexar Eonnty, abhängig von den demokratischen Primiirwahlen im Juli, anznkiindcgen Für Friedensrichier Precinkt l. Die «Frcie Presse für Texas« ist au tormert, H a r r n H e r tz be rg als Randidat für das Amt des F r i e d e it s rvichters, Precinkt No. 1, Platz Z, (1ctzt von Ben. S. Fisk besetzt) abhängig von den demokratischen Primärwahlen anzukiindigen. Die »Freie Presse fiic Texas-« ist an torisiert, B en S. F i »Ist als smndidat fiir Wieder-wohl fiir dass Amt desss F- r i e den o r i ch t er c-, Precinit l, Platz Z, abhängig von den demokratischen Pri mänvadlen, mtznijindigen Für chpräsentant. Die ,,Frcie Presse fiir Terms« ist an torisieri, Herrn E l) e ft e r LI. T e r rell als kiieprijsentant für den dritten Platz in Ver-at Connty, abhängig von den denioiratifiilen Primänvahlen, anzu kündigen nnnnnln nnnnnnnn n ln I nnlnn nnnnn Wir haben uns stets bu1iiiht, unseren Kunden die beste Qualität fiir die billigsten Preise zu geben und daher unser Erfng Für die Saison sind wir besonders vorbereitet Wir haben Schuhe in den modernen Farben in allen Faeons, ansgeschnveift, gerade-, mit brei tem Schnabel etc von 83. 50 bis zu 85. 00 Wir haben die niedrigen Congreßzschuhe, mit breitem Schnabel, im höchsten Grade komfortabel zu 83.50. Gesellschaftsschuhe m allen Lederarten n allen Fagons 83 50 bis 85. Canvas Oxf fords für Männer, weiß, tan, dunkelgrau von 81 25 aufw vinnnnnlla snnnlns sinn, 207 Ammo PlaHm acgenüber dem Menger Hom 1

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