Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
May 25, 1908

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Ist-I- Ic- T

Die Neues-e Die-Weimarische freie Presse tust Texas erscheint mit Ausnahme des l Sonntags und kostet 88.00 fin du Jahr over käm-J sitt s Monat-. M w- R H v Nr Hi VIII M Freie Presse suec Iexas Z erscheint jeden Donnerstag sk· ' nnd kostet 82.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. Jahrgang 44 Sau Autouio, Montag den 25. Mai 1908. Nummer 7935« Inland. Lastschiff verunglückt furchtbare liatastrophe in Deckeln-. caliiornien. pkiester ermorden straeeenbahn Kollisionen in Wilaiielpvia mal Sau ist-uneins Stand der com-r staune-Denkmal in clevelancl eins-May Am Samstag wollte A. C. Worrill, der Erfinder des nach ihm benannten Lastschifer, ,in Betkeley, Californien, in Gegenwart einer nach Tausenden zählendeks Menschenmenge, einen Aufstieg unternehmen. Das Schiff, in dem sich außer dem Erfin der noch fünfzehn andere Personen, Ingenieure, Zoitungsleute und ein australischer Lnftfchiffer, befanden, erhob sich bis zu einer Höhe.von 300 Fuß. Plötzlich hörte man ein pfeier des Geräusch wie von ausströmendem Gas und das Schiff senkte sich auf die Erde nieder. Der Ballon war geplatzt Alle sechszehn Personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Das Schiff war das größte I T. Lastschiff, das je gebaut wurde. Es wurde durch fünf Gasolin-Maschinen getrieben. Sonntag morgen wurde in der St. Jofephs Kirche zu Salisbury, Missouri, der Priester Joseph F. Lubeley, als er nach beendigter Messe die Kirche verlassen wollte, von ei nem Manne namens Joseph Schuette zwei Mal mit einem Taschenmesser gestochen und schwer verwundet Schuette ist ein Farmer aus der Um gegend von ·Salisbury, ein guter Katholik und eifriges Mitglied der St. Joseph s Gemeinde Man hat keine andere Erklärung für den Vor X san, als daß« der Mann plötzlich wahnsinnig geworden iftx Er geber dete sich auch wie ei .Wilder und konnte nur mit ühe überwältigt werden. Der verwundete Priester ist ein junger Mann von ungefähr 33 Juhtkn Am Sonntag fand an der Ger mantown Avenue in Phikadelphia nahe dem Vorort Chestnut Hill,e1n Zufammenftoß zwischen zwei dicht be sesten Straßenbahnwagen statt. Drei Personen wurden sofort getötet, fünf tötlich verlent und fiinfundzwanzig erlitten schwere Verlegungen Das Ungliick wurde dadurch ·beigefiihrt, daß der· eine Wagen entg ste, eine eile Anhöhe hinunter-rollte und un n quer Tiber einem andern Gekeife iiegen blieb, wo dann der zweite Wagen in ihn hineinfuhr Von den Toten wurde die eine Person sofort erkannt, es war dies eine Frau agner aus Cornwall in Pennsyl nanien, die Persönlichkeiten der an dern beiden Toten, einer älteren Frau undeines Mannes von 45 Jah ren, sind noch nicht festgestellt —Jn San Francisco rannten am Sonntag zwei Straßenbahnwagen zu sammen. Ein Passagier, ein Ge schäftsreisender Namens Hean Baer wurde getötet und zwanzig Personen wurde-I verletzt Der »Er-m ciul appear yar seinen ersten Beri über den Stand der Baumwolle in den Südstaaten veröffentlicht Danach ist das Areal um 1.6 Prozent größer als im letz ten Jahr. Die Pflanzen sind im all gemeinen etwas weiter fortgeschrit-v ten, als letztes Jahr um diese Zeit; isie sind gesund und kräftig, wenn auch nicht besonders groß. Jn vie len Gegenden ist man mit der Bestelk lung noch nicht fertig. Da das Frühjahr naß und kühl war nur im Südwesten war es trocken sind warme Tage dringend nötig. Samstag nachmittag wurde in Cleveland, Ohio, das Denkmal des Verstorbenen Bundessenator Hanna enthüllt Als dritter «Au,stausch-Profes sor« wird im kommenden Winterse mester Dr. Felix Adler, welcher an der Columbia-Universität in New ork den Lehrstuhl für politische und ziale Ethik innehat, an der Berliner Friedrich-WilhelmsUniversität lesen 4 Nachstehende nahezu unglaub liche Mitteilung kommt aus New York: Jnspekteur Miles O’Reilly hat alle Schüler Oder öffentlichen Schule No. 72 in Ost New York zu Polizei sergeanten ernannt. Er hat sie auf gefordert, »aus die Patrolleute aufzu pcllen und jedes Vergehen ihrerseits zu berichten· Kürzlich betrat der Jn spekteur die Schule und erklärte sei nen Plan. »Ihr Kinder solltet mi1 helfen,« sagte er, »die Disziplin niei ner Leute zu heben.« Wenn die Kin der sehen« daß ein Polizist eine Wirt schaft oder einen Laden betritt oder verläßt, sollen sie seine Nummer auf schreiben und eine Beschreibung deI Umstände liefern. Der Bericht soll an den Jnspekteur gesandt werden. W Berthold Schwarz, der Freiburger ranciskaner-Mönch, er fand das Schie pulver, d urch welches Tausende etötet und unfägliches Elend in der We t angerichtet wurde. Die St. Bastard-Brüder aber erfanden die herr liche Egille die ihren Namen trägt. Bis an’s nde der Tage danken die Gebell ten, welche an Krankheiten des Magens der Leber-, Nieren und Verdauun siOn gane litten, keine Hülfe finden onnter und durch die St. Bastard-Kräuter ille eheilt wurden, den St. Bernard- ört en für die außerordentliche Erfindung Jn allenszApotheken zu haben. -——O-0.·-.———— Texas. Beim Fischen im Brazos er tranken in der Nähe von Mineral Wells der sechszehnjährige Ernst Ste teler und der siebenzehnjährige Wsadc Owens. Repräsentank Sheppard hat das Kriegsministerium um Hülfe für die notleidenden Bewohner der Orte Linden und Ben Franklin ersucht, die kürzlich von einem Cyklon verwüstet wurden. Jn Honston hat die Jahreskon vention der Sunshine Society, einer Gesellschaft, die sich die Pflege opti mistischer Lebensanschaujng men schenfreundlich-r smälimnen nnd heiteren Lebensgenusses bei sittlicher Lebensführung zur Ausgabe macht, ihr Ende erreicht. Die nächste Ver sammlung wird in New York stattfin den. Das Gebäude der Western iDrug Company in Abilene ist ausge brannt. Der Schadeih wird auf 360, 000 abgeschätzt Die Ca sino- Gesellschaft in La Grange hat ihre »Fair« abgehalten; dieselbe ist sehr erfolgreich gewesen. Jn Fort Worth ist Jke C Knight, der am 12 April Edwin C. Larmon erschoß, zum Tode verurteilt worden. Die Farmers’ Union von Wil liamson County hat beschlossen, in Taylor eine große Cotton- -Platforn1 zu bauen. Aus der Gegend von Dilley ist ein kleines, drei und halbjähriges Mädchen, die Tochter von C. C. Ros san, verschwunden Die ganze männ liche Bevölkerung der Gegend hat sich -·auf die Suche nach der Kleinen ge macht. Aus Washington wird gemel det-« Senator Vailey müsse sich einer Kehlkopfi Operations unterziehen und könne deshalb der demokratischen Staatskonveiition in Fart Worth nicht beiwohnen Jii Honston hat sich ein junger JMann namens A B McEachin vor der Tür des Hauses, in dem seine Braut wohnt, erschossen Der junge Mann war erst neunzehn Jahre alt er war der Sohn eines angesehenen Advokaten in Houstan und arbeitete als Buchhalter fiir die Hauston Pack ing Conipany Er war gesund, kräf tig und allgemein beliebt, stand auch mit seiner Braut in bestem Einver nehmen; Niemand weiß was ihn in den Tod getrieben hat. Jn der Gegend von Krum, Denton County, zerstörte ein Cyklan das Haus von John Redmon. Die Bewohner des Hauses sahen den Cyklan aber schon von Weitem sich nähern und hatten Zeit» in den Sturmkeller zu flüchten, so daß Nie mand von ihnen verletzt wurde. Es c-- -.-t----I c.. -..5- .JD k««-.- s-... put- Uusuugsv st- uuiss u-« tut-u u »I-« Cyklon direkt durch das Städtchen Krum gehen würde und in Folge dessen herrschte dort große Aufregung Nachdem er sich dem Ort aber bis-»auf eine gewisse Entfernung genähert hat te, bog er seitibärts als und gmg, ohne ihn zu berühren, vorüber Bewilligungen für Texas. Nachstehende Bewilligungen wer den in der soeben vom Kongreß an genommenen Bewilligungsbill für ös sentliche Gebäude in Texas gemacht: Bonhom, 850,000; McKinney, 860,0()0; Cleburne, 870,000; Weas therford, s7500; Corpus Christi 870,000; Del Nio, 890,000; Mine ral Wells, s(50,00()s San Angelv, 820,0()0; Port Arthur, 8125, 000; Marshall, 81(),000; Nacogdoches 85000; Sulphur Springs, 85(),()0(); Clarksville, 85000x Texarkana, 820, 000; TerrelL s50,00(s); Tyler, 815, 000; Victoria, 895,0()0; Cuero, 87500; Waxachachie, is560,000; Häls boro, 860000; Wichita Falls- PHO 000; Corsicana, si- 0,;000 Palestimy »870, 0()0; San Marcos3, Böo, 00(); Brenham,« P10,000; Austin, s40,000; Temple, s7(),000; Marlin, 87500; Navasota, 85000; San Antonio, 8100,000; Neu-Braunfels, 875()(); Browmvood, 87500; zusmmnen Pl, 377,500. STIMME La Guayra ist clem Verlieh-· wieder er öffnet. Hat-den gewinnt. nähn-es iibeis die Zusammen lcuntt in Bevol. cdppee gestorben. ueberraschemle Genesung im molitorsprozess. Präsident Castro i von Venezuela hat Befehl erlassen, daß der Schiffs verkehr zwischen den Häer am Golf von Paria und der Jnsel Trinidad völlige-unterbrochen werde. Dagegen hat er den Verkehr mit La Guayra wieler freigegeben. Jn dem letzteren Orte soll fät acht Tagen kein neuer Pestfall vorgekommen sein. ——Das Reichsgericht in Leipzig hat "das Urteil der unteren Jnstanz in dem Moltke Horden-Prozeß, in dem Har den bekanntlich der Beleidigung des Grafen Moltkyschuldig befunden wur de, umgestoßen und die Wiederauf nahme des Verfahrens angeordnet. —Die Zusammenkunft zwischen König Edward von England und dem Kaiser Nikolaus von Rußland wird am »9. Juni in Reval imfinis schen Meerbusen stattfinden König Edward wird am 29. Mai sich ins Portsmouth an Bord der königlichen; Yacht ,,Victoria und Albert« ein schiffen. Die Königsyacht wird von Zwei Kreuzern begleitet sein. Die diplomatischen Kreise bekunden gro ßesh Jnteresse an dieser Monarchen Entrevue, die, wie erwartet wird, die Beziehungen zwischen Großorilannien und Rußland, welche durch Abschluß der britisch-ru schen Verständigung über die persi e Interessen-Sphäre bedeutend gebessert wurden, weiter festigen wird. ,Es heißt, die Zusam menknnst zwischen König Edward nnd Kaiser Nikolaus würde sich schon frü her ereignet haben, wenn nicht der russisch-japanische Krieg nnd die in neren Wirken Rußlands dazwischen gekommen wären. Der berühmte französische Dich ter und Schriftsteller Francois Cop pee ist gestorben. Unter den Deutschen ist von seinen Dichtnngen«» das viel vorgetragene Deklamationsstück »Der Streik der Schmiede« am bekannte sten. Eine unerwartete Wendung nahm vor der vierten Strafkammer in Karlsruhe der Prozeß, den Fräu lein Olga Molitor, Schwägerin des wegen Ermordung ihrer Mutter ver urteilten Karl Hau, gegen zwei Re dakteure angestrengt hatte, welche die Klägerin verdächtigten, selbst die Untat begangen zu haben. Auf Grund der Ergebnisse der Verhand lungen hat sich der Redakteur des in Ettlingen erscheinenden ,,Vadischen Landesmannes«, Alsred Graf, mit der Klägerin verglichen. Er hat Olgn Mglitor Abbitte geleistet und den Von ihm in seinem Blatte geäußerten Verdacht als haltlos, srivol und nn begriindet bezeichnet. Die Klage wur d- Maß-im san-m anfassen Dnaeaen wurde das Verfahren gegen; den Chef redakteur der ,,Badischen Presse«, Al bert Herzog, fortgesetzt. Die Plai doyers seiner Verteidiger liefen da rauf hinaus, den Nachweis zu erbrin gen, daß die Beweisakte gegen Hau nicht geschlossen sei und seine Schuld, in Anbetracht des angeblichen inti men Verhältnisses zu Olga Molitor, berechtigteni Zweifel unterliege. Dies ist nicht gelungen und das Gericht ver urteilte Herzog, dem Antrag des Staatsanwalts gemäß, zu einem Jahr Gefängnis und den Kosten dest- Ver fahrens. Der Staatsanwalt hatte in seinem Schlußplaidoyer erklärt, daß der Versuch der Verteidigung Ve weismateriaL das die Wiederaufnah me des Hau-Falleg- erheische, zu be schaffen, sein völliges Fiasko gewesen sei und die jetzigen Verhandlungen nur die Gerechtigkeit von Hals-:- Ver-« urteilung bestätigten. Der AdvokatQuittner, über des sen Flucht ans Wien gemeldet wurde, ist in Konstantinopel verhaftet wor den« Die Annahme der Behörden daß er sich nach Amerika gefliiehtet habe, beruht demnach auf einem Irr tum. Quittner, welcher mindestens 8()(),()00 Kronen unterschlageu haben soll, war sofort steckbrieflich net-folgt worden. Die Rasngliste der Preußischen Armee und des Xlll. (Wiirtembergi schen) Armeekorps fiir 1908 ist er lWhere to in summer? Persons seelcing Recken tion, Health ans Rest, Find it in North Michigan. Book of 200 views Free Advance Sleeping Cars verlassen St Louis 12.45 P. M; Dienstags und Frei tags im Juni über Pennsylvania-Cl R. III Linien für Potosky und Mackinaw 1 y. Der »Northland Limited« mit Schlaf jvagen für Mackinac Little Traverse Bay und Grand Traverse Bai Resorte, wird im Juni in Dienst gestellt, Abfahrt 12.45 nachmittags täglich Wegen Einzelheiten über Passagier dient und Touristen-Raten nach Nord Mi Jigan Resorten, illustrierter Beschrei bung etc.6."i«schreibt an C. A. Baird, 122 IAlamo Plaza, Sau Antoniu, Texas. schienen Aufmerksamkeit erregt der Vermerk, daß Prinz Friedrich Hein rich, der älteste Sohn des verstorbe-. non Prinzregenten Albrecht von Braunschxpeig aus dem Heere entfernt worden ist. —Der »Leuchtturm« in Bremen, das Organ des ,,Nordd. Lloyds«, weist zahlenmäßig nach, daß die Ge schwindigkeit des mit Turbinen aus «gestatteten Euuard Dampfers «Lusi tania« diejenige des Nordd. Lloyd m«mkc«-O Ri«..-«c.»:»--".cc1« sk--LfL-« Syssor.lexzs «-)«,vnp«»-usos-Hsu- who-su nur um durchschnittlich einen Viertel knoten die Stunde übertroffen habe, trotz der größeren Maschinenstärke des ersteren Schiffes. Somit sei die Ue berlegenheit der Turbinen gegen die Kolbenmaschikcen nicht bewiesetk Das amerikanische Automobil, Welches die Wettsahrt zwischen New York und Paris mitmacht, ist am Freitag von Wladiwostock abgesal)ren. Jn dem mexikanischen Hafenort Manzanillo soll eine allgemeine Koh lenstation eingerichtet werden, in dem Schiffe aller Nationen Kohlen ein nehmen können. Die mexikanische Regierung hat Edgar K. Smoot, den Erbauer der Galvestoner Jetties, die Konzession erteilt, ein solche Kohlen depot einzurichten und zu eiten. Ein elektrischer Leichenwagen fuhr in der Hauptstadt Mexiko in ein Automobil hinein, das dem zwei ten Sekretär der deutschen Gesandt schaft gehörte. Niemand wurde Ver letzt aber das Automobil wurde de moliertf Jn St. Petersburg wurden acht Revolutionäre, darunter vier Frauen prozessiert. Vier wurden zum Tode verurteilt, sechs zu länge ren Freiheitsstrafen und einer wurde c--J-»sci-n»»c»us keppvptsyk»-,,«« W liakrisflik counceeicbter Wohlbekanntcr Advokat, früher Sena -«tgr, erlaubt, daß sein Name vor die demokratischen Primåt mahlen gebracht wird. l Theodore Hart-is hat sich soeben entschlossen, daß sein Name als der eines der Kandidaten füzr das Amt des Counthrichters den demokrati schen Stimmgebern von Bexar Conn th vorgelegt werde. Zu diesem Ent schluß ist er erst gekommen, nachdem viele seiner Freunde ihn gebeten ha ben, als Kandidat aufzutreten. Herr Harris sagt, daß die Annahme des Amtes ihn zwingen wird, einen gro ßen Teil seines Privatgeschäfts zu opfern, aber er sieht ein, daß er sich unter den bestehenden Verhältnissen nicht iveigern darf als Kandidat auf zutreten. Herr Harris hat viele Jahre in Bexar County gewohnt. Er hat die sen senatoriellen Distrikt in der Staatsilegislatur vertreten und ist verschiedentlich als geeignete Persön lichkeit fiir die Stelle eines Kongreß kliepräsentanten oder irgend ein an deres hohes Amt genannt worden. Er hat sich als Mitglied des Schul ratI Von San Antonio ausgezeichnet und ist sein Lehenlang ein Freund der Volkssc-1««3ielniiig gewesen. Seine Erfolge itn Gerichts-faul zeigen seine Befähigung als- Advokat nnd dass An sehen, daLJ er in der Stadt genießt spricht fiir seinen Karakter alsJ Mann nnd Bürger-. Er ist fortschrittlich, keimt die Ver hiitnisse genau und weiß, was not tut. Er hat sich mit allem, was in der täglichen Vlintsführung des Conn tnriihters von Ltiichtigkeit ist, völlig vertraut gemacht nnd seine Freundin die ihn zu dieser Kandidatnr drängen, halten ihn fiir äußerst geeignet fiir dieses Ami, sowohl wegen seiner ju ristischen Kenntnisse als auch wegen feiner Verirantheit mit allen Oblie genheiten nnd allen Eigentümlichkei ten deszi Amte-Z. SBBO Nach Salvaston u. zumal-le Zum Verkauf nur am Samstag. Die Züge fahren ab: 7.45 mor aens und«7.30 abends. LJIHCZ.II. Darchfahrende »Es-ask CatS«. ianjifflsam Jeden Sonntag. KUIDFAURT 50 GENTS minneennpmi Beide Telephone 425. Wahl -—Anz«eigen. Für Sheriff. Die ,,Freie Presse für Texa-« ist auto risiert, anzuzeigen, daß B. D. Lin d s e y Kandidat für das Amt eines Sheriffs von Bexar County ist und sich der Ent schddäng der demokratischen Primär wahle unterwirft. z Die »Freie Presse für Texas ist auto risiert, anzuzeigen, daß J a m e s M c C l o s k e y Kandidat für das Amt des Sheriffs von Bexar County ist und sich den demokratischen Primärwahlen im Juli nnterwirft. Die »Freie Presse für Texas« ist autorisieet, anzuzeigen, daß Wm. J. G o f o r t h Kandidat für das Amt ei nes Sheriffs Von Beäar County ist und sich der Entscheidung er demokratischen Primärwahlen unterwirft. Die ,,Freie Presse« ist autorisiert, George Surkey als Kandidat für das Amt des S h e r iffs von Bexar Count3,e abhängig von den im Juli zu halten n demokratischen Wrimärwahleu, anzukündigen Die «,,Freie Presse für Texas ist autorisiert, anzuzeigen, daß C h a s. E. S t e v en s Kandidat für das Amt ei snes Sheriffs Von Bexar County ist und zsich der Entscheidung der demokratischen Primakwclylcn UiltchlrsL Für Constabler, Precinkt No. 1. T Die »Freie Presse für Texas« ist au s torisiert, aner eigen, a, J R e e v e s Kandi at für das Amt des HConstablers in Precinkt No. 1 ist und ich der Entscheidung der demokratischen rimärwahlen unterwirft. Die ,,Freie Presse für Texas« ist au torisiert, anzu eigen, daß E d. Wil ke ns Kandi at für a mt des Con stabler Precinkt No. 1-i und ich der Entscheidung der demokratischen rimär mahlen nuterwirft. Die »Freie Presse für Texas« ist au torisiert, anzuzeigen, daß John s T r a i n e r Kandidat für das Amt des Conftabler Precinkt No. 1 ist und sich der Entscheidung der demokratischen Pri märwahlen Unterwirft. Für Cursum-Eint Die »Freie Presse für Te as« ist au torisiert, anzuzei en; daß Hirian E. H a m i l t o n sandidat für das Amt des Count -Clerks von Bexar County ist und si den demokratischen Primär wahlen im Juli unterwirft. Die ,,Freie Presse für Texas« ist au torifiert, an u eigen daß Mike F. C a m p b e l ’andid«at für das Amt des County-Clerks vo«n Bexar County ist und sich den demokratischen Primärwahlen im Juli unterwirft. Die »Freie Presse« ist autorifiert Frank Newton als Kandidat ur das Amt«des Eountn -.Clerk von Vexar Countyk abhängig von den am Lö. Juli azuhaltknden demokratischen Primartvahlen, anzü ündcgen. Für Sonach-Richter. Die ,,Freie Presse für Texas« ist autori-· siert, anzuzeigen, daß Herr T b e o d o r e Harris Kandidat für das Amt eines Countyrichters von Bexar County ist und si der Entscheidung der demokrati schen rimärtvahl imterwirft Für Caurus-Anwalt »Die »Freie Presse für Texas« ist au torisiert, Herrn G e or sie H u n t r e ß als Kandidaten für das mt des CountrF Anwalts abhängig von den demokrati schen Primärwahlen, mizukiindigen. Distrikt-Richter. »Die »Freie' Presse für Texas« ist au torisxert anzuse« en, daß M. E. Bu ck-« le y Kandtdat ür das Amt des Richters des 57. Distriktgerichts ist und sich der Entscheidung der demokratischen Primär toahl am 25. Juli unterwirft. Distrikt-Clerl. Die »Freie Presse für Texas-" ist au torisiert, Herrn M a x F. B e ck e r als Kandidaten für das Amt des Ast-ritt Clerks von Bexar County, abhängig von den, demokratischen Primärwahlen im Juli« an ukündiqen. Die »Ist-de Presse giir Texas-« ist au-; tor1siert, Herrn A n r e a s C o V ir. I als Kandidaten für das Amt des Distrikt--’ Clerks von Berar Countts, abhänin von. den« demokratischen Primärwahken imi Juli, anzukündkgen. s i Für Rrevräsentant. Die »Freie Presse für Texas-' ist au torisiert, Herrn C l) e st e r H. T e r rell als Repräsentant für den dritten Platz in Berar Countt1, abhängig von den demokratischen Primiirwablen, anzu kündigen -——0.0—— Das beste Klima der Welt ist nicht frei von Krankheiten, Fieber in höheren, Malaria in niederen Ge genden mag herrschen. Anna-Ein fliisse zu überwinden, Malaria, Gelb sncht, Fieber nnd Schwäche, ist Elec tric Bitters das beste Mittel, das Ge genmittel jeder Form von Schwäche, nnd Nervosität· Unter Garantie Ver kauft bei Adolph Dreiß nnd A. Sohn ed Co. 50 Ets Y V cstlll cU Direkt mit den Dann-fern des tionicieutsohen oncis Die nächsten Seneltaae Find wie Pol-zu Lamvstiki. Tonnen. Berlüßixbxsemem Verläßt Gelt-san XFranksurt 7500 3-J. April 1908 30. Mai 1908. Ueber vavana, Cuba und Coruna, Spanien. Hannober» 7500 25. Juni 1908 27 Juli 1908. Köln 7500 23. Juli 1908 Dis-August 1908· Frankfurt» .7500 20. August 1908 21. Septenk.1908. Hanuover.. .7500 i7. Sept. 1908 19. Oktober 1908 Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die sahrpiamniißige Ab fahrzeit der Dampser zu verlegen oder ganz zu sistieren. PASSAOEs PRElsss Bremen—Galveston zweite Kajüte, Winter-Rate bis 14. Juli 1908 Wö. M Bremen—— Galveston zweite Kajüte, Sommers nach 14. Juli 1908 Mist Ins-nen— onLvssfos—(Vo«raquezal-lte Zwischendetbsiamth Bassogr. Kopfsteuer.— Teich Erwachsene ...830 00. MJU XVI-ca Kinder von 1-—12 Jahren 15 00.4.00.19.00. Säuglinge 1.00. 4 00. knoc Golveston——Brem-n zweite Kajüte, Winter-Rate nach 31 Aug 1908, M Galveston—Bremen zweite Kajüte, Sommer nach 31. März IM, 880 Salveston—Vremen Zwischend eck. Ist Kinderl— 128ahre. »mus Kmder unter 1 Jahr 8 2. Wegen sonstiger Information wende man sich an: H ALFIISD Idol-L General-Agent calveslosh TIT oder an Rennert-Millette Co» Wm. V. Dielmann, E. MeclnnnaMJ. W. Taler-, Sau Antonio. Texas. ClemensäFanst und Knokeäsiband New Braunfelg, Tean VI TGraham und Henrh Theid. Boerne, Tex. S. Stahl, Gonzales Texas Bohn Bros» Anstän, Texas. Nach New York via MAMIW sTlEAMSlllP cll Eine herrliche 0cean- fahrt Billigtzte unel beste Reise Villette von und nach allen Teilen Deutschlands. Wegen Preise und nähern Einzelheiten wende man sich an irgend einen Eisenbahn-Ticket-Ageuten, oder II ED. sAclsls. Agentz gegenüber Mengev Hoteh Sau Autodid J. S. IMMde General-Unent, 2322 Strand, Mitreise-- A inss Essuhiz isi iiit giisii Achtet darauf,- s daß Ihr das richtige und den vollen Wert sür Euer Geld bekommt. Wir machen Euch aus den Unterschied aufmerksam Pein-on siuii laws-i co» Beide Telephon-e 3030. Saume-nnd Cheftnulsstraßa K FSCCCECHECCCCCH CCCCCH CCCHCCCCCCCECCCCCHEEHSECCCCCCEEECCCCCCCCCCW M Maolnnoeiisuoniyco Windmühlen, Bewäfferungsanlagen, DamkfmaschiuewKefs fel, Röhren und alles iuchfchiueufache mit Zu ehiir. 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Ein Mann, der ei nen Brief Don dem deutschen Konsul Lüderitz an den Befehlshaber einer französischen Truppenabteilung zu überbringen hatte, war von franzö sischen Soldaten angehalten worden; man hatte ihn mißhandelt, hatte ihm den Brief fortgenommen, ans diesen gespuckt und sonstigen Unng ange stellt. i Konsul Lüderitz hatte sich so fort bei der Gesandtschaft in Tanger beschwert und diese hatte das Aus wärtige Amt in Berlin von dem Vor gefallenen in Kenntnis gesetzt Ein unangenehmer Vorfall je denfalls. Und die Ueberraschung, die diese Nachricht hervorrief, wurde noch unbehaglicher gemacht durch die gleichzeitige Mitteilung, der Reichs kanzler sei nach Wiesbaden gereist und habe mit dem Kaiser eine ein stündige Unterredung gehabt und sin Folge dessen habe der Kaiser sogar .einer Einladuna zu einem Gabel frühstück in Frankfurt am Main, die Fürst von der Leyen, Fürst Hohen lobe-Bartenstein, Fürst Stolberg Roßla, Fürst Salm-Horstmar und andere Vertreter des deutschen Hoch Adels an ihn erlassen hatten, nicht Folge geleistet. Natürlich solgerte man daraus, daß dieLage eine ernste sei und daß schlimme Verwirk lungen bevorständen. Spätere Nach richten schwächten diese Auffassung allerdings stark ab. Es wurde be kannt gemacht, daß die Audienz Bü low’s nichts mit dieser Marokko-Ge schichte zu tun gehabt habe, auch wur de weder in Berlin noch Paris Lärm geschlagen; vielmehr wurde die Sa che in beiden Orten sehr ruhig be handelt. Gefahr für schlimme Ver wicklungen scheint also nicht vorhan den zu sein, wenn nicht von irgend einer Seite Dummheiten gemacht wer den« Aber unangenehm bleibt der Vorfall doch. Auch ist es nicht zu leugnen, daß in Berlin allmählig ein entschiedenes Mißtraueu bezüglich des Vorgehens der Franzosen in Marokko um sich zu greifen beginnt. Die deutschen Zei tungen sprechen dies ganz offen aus, wie z. V. die Köln. Zeitung, und wenn man sich offiziell auch noch zu rückhält, sd ist es doch deutlich zu er kennen, daß man verstimmt ist und daß man auch im auswärtigen Amt dem «Freunde« jenseits der Voge sen nicht mehr recht traut.» Jm Uebrigen hat sich, wie hier gleich gesagt sein soll, die Lage be züglich Marokko’s seit der vergange nen Woche wenig verändert· Die Ge sandten Mulai Hafid’s waren auch in Paris, sind dort von Herodes zu Pilatus gelaufen, wurden aber nir gends angenommen. Allen Vertre tern fremder Mächte haben sie Briese an ihre respektiven Staatsoberhäups ter übermitteln lassen. Die Briefe werden natürlich absolut keine Wir kung habene Uebrigens wird aus Marokka ge meldet, die Nachrichten von der gänz lichen Vernichtung Mulai. Hafid’s seien erlogen gewesen. Mulai Ha fid habe gerade während der letzten ZeitJlänsze Erfolge errungen. Es Lbkwink als wann dies tat-Hinblick sit-b rtig sei. Jetzt soll- auch der jüngste Sohn des verstorbenen PrinzsRegenten von Braunschweig, Prinz Friedrich Wil helm von Preußen, seinen Herzensw man haben. Er hat sich, wie es heißt, in die junge Gräsin Paula von Lehndorff, die Tochter des vor einigen Jahren verstorbenen Gene rals der Kavallerie, verliebt und die feste Absicht gehabt, die Dame zu hei raten. Aber der Kaiser hat seine Zustimmung verweigert und die Mutter der jungen Gräsin hat seine Bewerbung abgewiesen. Der Prinz wird sich jetzt mit seinem Herzensweh nach Schkesien flüchten, wo er die Verwaltung der dort gelegenen Gü ter seiner Familie übernehmen wird. Der Kaiser hat dies so arrangiert auch will er den Prinzen im Staats dienst unterbringen. Wahrscheinlich hofft er, daß dem jungen Mann bei der Arbeit die Liebesgedanken verge hen sollen. Die Reden, welche die beiden Kai ser bei dem Fürstenempfang in Wien gehalten haben, liegen jetzt im Wort laut vor. Die Rede des deutschen Kaisers ist ohne jegliche Bedeutung, sie ist nichts weiter als ein über schwänglicher Lobeshymnus aus den altenFraaneseph. Des LetzternWorte hatten schon ein klein wenig mehr Be deutung, wenn sie auch keineswegs bedeutungsvoll waren. Er nahm doch wenigstens Bezug auf die politi sche Seite des Empfanges. »Die Tat sache, das es mir heute vergönnt ist«, sagte er am Schluß seiner Rede, eine so große Anzahl deutscher Fürsten um mich versammelt zu sehen, ist die aus drucksvollste Bestätigung des zwi schen uns seit beinahe 30 Jahren be stehenden engen und unerschütterlichen «Bundesve1«hält11isses. Dieser Tag be stärkt mich in der frohen Erwartung, daß diese-I- nnr friedliche Ziele verfol gende Bündniß, dem gleiche Bestreben der anderen Mächte wirksam zur Seite stehen, seine Aufgabe bis in die sernste Zukunft voll erfüllen werde·« Vor her hatte er schon von der »Kundge-» bung des monarchischen Prinzips« ge- sprocheu, die in dem Gratulationsakti liege« kurz, er suchte in das Ganze doch etwas mehr politische Bedeutung hin einzulegen und es nicht als eine ein fache Handlung persönlicher Freund schaft hinzustellen Aber, wie gesagt, bedeutungsvoll war seine Rede auch nicht.— Während der letzten Woche sind in Oesterreich allerlei Studentenkravolle vorgekommen Jn Graz, in Wien, in Jnnsbruck und anderswo hat es Ruhestörungen gegeben, die besonders in Graz einen recht bedenklichen Ka rakter annahmeu. Veranlassung da zu scheinen -überall konfessionelle Streitigkeiten gewesen zu sein· Der ganzen Bewegung lag die Wahn-umw Asfiire zu Grunde Das Vorgehen des Vatikan’s in dieser Angelegen heit erschien den nicht klerikal gesinn ten Studenten mit Recht als ein Eingriff in die Lehrfreiheit der Uni versitäten und da die Regierung eine zum mindesten zweifelhafte Stellung einnahm, die für die Zukunft das Schlimmste befürchten ließ, so suchten sie durch Demonstrationen einen Ein fluß auszuüben und die· Gefahr zu beseitigen. Die Mittel, die sie dabei anwandten, waren wol nicht immer die richtigen, Tatsache ist aber, daß sie Erfolg hatten. Die Regierung gab nach. Wahrmund, der bereits so gut wie gemaßregelt war, wurde gestattet, Vorl sungen zu halten und somit war der rieden wieder hergestellt. Aber nun ging es unter den Studenten selbst los. Die Klerikalen, die mit der Wie dereinsetzuna Wabrmu11d’s nicht ein i verstanden waren, machten gegen die anderen Front und so entstanden die Krawalle, wie sie sich in Graz, Jnnss bruck und anderen Orten abgespielt haben. Allmählich scheinen sich die Gemüter aber jetzt wieder zu beruhi gen. Einige der Universitäten sind guf mehrere Tage geschlossen wor en. Leider hat sich die Wirkung der Wahrmnnd Affäre nicht auf die Studenten und Uni Versitätskreise beschränkt Die Ge meinschaft der deutschen Parteien die erst kürzlich mit vieler Mühe zu Stande gebracht war, ist durch die Affäre und die Ereignisse, die sie im Gefolge gehabt hat, wieder gesprengt. Die deutschnationalen Gruppen haben das Bündnis gebrochen, indem sie er Härten- daß ein Zusammengehen mit den Christlich- Sozialen unmöglich sei. Die Christlich- Sozialen haben darauf in einer öffentlichen Kundgebung geantwortet, daß die ganze Be wegung eine jüdische Hetze gegen die katholische Kirche sei. Sie verirrteilen die Beleidigung des österreichischen Bauernstandes aus dessen Reihen den katholischen Studenten Hülfe geleistet worden war, durch die Rektoren der Universitäten Wien und Graz. Die christlichsozialen Wortfiihrer fügen hinzu, daß die zu ihrer "Partei im Reichsrat gehörenden Abgeordneten gegen das Kultus Budget stimmen werden, falls die Regierung Genug tuung für den dem Bauernstand an getanen Schimpf verweigere Auch die Verhandlungen Im Abge ordnetenhause des Reichsrats stehen augenblicklich durchaus unter dem Druck der obwaltenden Hochschulwir ren, und eine Explosion folgt auf die andere. Wüste Scenen ereignen sich, welche an die schlimmsten Tage des Rasde Parlaments erinnern Die verschiedenen Parteien regalieren sich wechselseitig mit den ärastenSchimvfe teien, und an eine regelrechte Erledi gung der Tagesordnung ist nicht zu denken. s Drei deutsche Mitglieder des Kabi netts, der Eisenbahnminister Dr. Derschatta, der Kultusminister Dr. Marchet und der deutsche Landsmann Minister Prade wohnten einer zweiten Sitzung der deutschfreiheitlichen Par teien bei, in welcher die gegenwärtige prekäre Situation eingehend bespro chen wurde. Die Teilnehmer faßten den Beschluß, daß sie das Vertrauen zu Marchet hätten, er würde die Frei heit der Wissenschaft schützen und dem Gesetz Achtung verschaffen. Zugleich belebten sie die Rektoren und Profes soren wegen ihrer würdevollen Hal tung. Nicht genug mit diesen konfessionel len Streitigkeiten ist der Nationali tätenstreit in Böhmen wieder in vol lem Gange. Von dem Angriff der Tschexhen auf das deutsche Theater in Prag haben wir schon gemeldet, jetzt kommt aus-der böhmischen Hauptstadt die Kunde, daß die deutschfeindlichen Demonstrationen sortdauern und man jeden Augenblick aus Ruhestörungen größeren Umfangs gefaßt ist. Uebrigens kamen die Ausschreitun gen in Prag, auch im Reichsrat zur Besprechung, was dort einen furchtba ren Tumult veranlaßt hat. Zwei sozialdemokratische Abgeordnete grif fen den Tschechenführer Klofac an, der zu seiner Verteidigung ein Mes ser zog und wild um sich stach. Es wurde jedoch niemand verletzt. Der Vorfall erzeugte ein wahres Pandes monium im Hause. Kaiser Franz Joseph ist wieder et was erkältet nnd hat deshalb die öf fentlichen Audienzen aussetzen müs sen. Nur der große Empfang der 8(),()()() Wiener Schulkinder, der ans letzten Donnerstag angesetzt war, ist abgehalten worden« Tast- Vefinden des alten Herrn hat sich übrigen-Z wieder merklich gebessert-— Jn Parisist das sranzösische Par I« .«1 lament zusammengetreten Die Re gierung hat wie wir neulich schon ge- meldet haben, in den letzten Munizi palwahlen bedeutende Erfolge erzielt und steht somit, allen Prophezeihun gen klerikaler Blätter zum Trotz, stär ker da, als je zuvor. Der »Bloc« hält noch immer zusammen und wird auch künftig zusammenhalten Wäh rend des Sommers wird sich das Parlament besonders mit der Ein kommensteuer und dem Anlan der Westbahn befassen-— Eine interessante Nachricht kam die ser Tage aus London. König Ed wird im nächsten Monat mit seiner Frau nach Russland reisen. König Edward hat bekanntlich eben erst ei nen Besuch an den skandinavischen Höfen gemacht. Die Depeschen haben sehr wenig von dieser Reise gebracht, Tatsache ist aber, daß der König über all mit großem Enthusiasmus aufge nommen worden ist und daß ihm ge radezu Ovationen dargebracht worlen sind. Um das recht zu würdigen muß man wissen, daß im dänischen Volke kürzlich wieder eine entschieden deutsch-feindliche Stimmung um sich gegriffen hat und daß man inNorwe gen Angst vor Rußland hegt und-die Annäherung Rußlands an Deutsch land mit Mißtrauen betrachtet. Nun kommt diese Reise nach Rußland, die anscheinend erst seit Kurzem beschlos sen ist, seit, sagen wir, der Erfolg der Besuche in Christiania und Kopenha gen sich als ein so großartiger gezeigt hat. Dann erinnere man sich des Artikels des Lord Esher, üsber den wir an anderer Stelle berichteten und in dem ausdrücklich gesagt wird, daß der Schwerpunkt der internationalen Be-. deutung nicht mehr im Mittelmeer lie- ge, sondern in der Nordsee. Und wenn man alles das in Betracht gezogen hat, dann wird man sich sagen müs· sen, daß diese Reisen des englischen« Königs von größter Wichtigkeit sindl und daß besonders Deutschland alreul Grund hat, ihnen seine Aufmerksam-F keit zuzuwenden i Ocllcllccll callll Uclllc Illclccl lllccllccl durch locale Applikationen, da- sie den Sitz der Krankheit nicht erreichen können. Katarr ist eine Blut- oderCon stitntions-Krank eit und um sie zu hei len, müßt Jhr innerliche Heilmittel neh men. Hall’s Katarrh-Kur wird einge nommen und wirkt direkt«auf das Blut nnd die schleimige Oberfläche Hall’s Katarrh-Knr ist keine Ouacksalber-Medi in. Sie wurde seit Jahren von einem er besten Aerzte dieses Landes verordnet und ist ein regelmäßiges Recept. Sie besteht aus den besten bekannten Tonica, verbunden mit den bestenBlutreinigungs mitteln, die direkt auf die Schleimober läche wirken. Die vollkommene Verbin ung der Zwei Bestandteile ist es, was solch’ wun ervolle Resultate bei der Hei lun von Katarrh ervorbringt. Laßt F. J. Cheney F- Co., Ei ent., To-. ledo, Q Verkauft von allen pothekern, Hall’s Familien-Pillen sind die besten. —-—O-.O—— schen Distrikt, den bisher Sir Henry Campbell-Bannerman, derverstorbenel trat, ist Arthur Ponsonby, der Sekte- tär des verstorbenen Ministers, ge-» viel größeren Majorität, als Sirt Hean seinerzeit erhalten hatte. i Mr. E. Humphrey, Kaufmann von l Omega, O» und Präsident der dorti- Dr. King’s Neuer Entdeckung: »Sie z rettete mein Leben, sie fand den rich- ' stens als alles Andere fehlschlug.« Dr. King’s Neue Entdeckung erreicht Z den wehen und schwachen Punkt der; tiert zu heilen bei Adolph Dreiß und: R. Cohn 85 Co» Apotheker· 50 Cts.-, W— s Jn einer .Zuckerfabrik zu Paris zwei Personen getötet und zweiund-! vierzig verletzt wurden. Es arbeite-« Fabrik, meistens Frauen, nnd dies Explosion rief eine Panik hervor, die. Eu Zeugnisse umsonst geben· Preis 75c. Bei der Wahl in dem schottiik Premierminister, im Parlament ver wählt worden und zwar mit einer Ging ans den richtigen Fleck. gen Telephongesellschaften, sagt von; tigen Fleck den Sitz meines Hu-« nicht nur den Hustensitz, sie heilt auch i Kehle, Lungen und Brust. Garan-. und 81.00. Probeflasche frei. I fand eine Explosion statt, bei der! ten zur Zeit 3400 Personen in der zu furchtbaren Scenen führte. Für 63.00;nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen I werden im alten Vaterland mit gross ßem Interesse gelesen, weil sie ficht-. frei aussprechen und häufig von drü- z ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten Z bringen, als die deutschen Zeitungenj selbst. Die ,,Freie Presse für Texas« z ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie anI Diejenigen, welche das Blatt an ihres Verwandten schicken, hervorgeht. 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