Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
April 27, 1908

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DieE TUTTI-Gemische åsfmie Pressa tust Tms LIE M «"·"sz: OR msls HEFT-LIMITED ji« BGB s wEIIL U XII Mitwwa Tagliche Ausgabe. i 82 00 für das Jahr. Sau Antonius Montag lieu 27. April 1908 Nummer 7911s qumqna 43 quassssa m Inland. 368 Personen Slnei bei elenI Oklcan um’s l.e-« hen gekommen. «l200 verletzt Manns Evens geht wieder zur klette. ,,postsäelce gestohlen. Prodlbitions Entscheidungen in lllinois uncl Indiana. Weitere Nashrichten über das Unxvetter irr-Mississippi, Louisiana MA-. ,-s uull ultucxu qumcu »in-Hages- aus« che der ersten Annahmen und zei gen« daß ein viel größeres Terrain geritten hat undv daß· die Verluste an Menschenleben und Eigentum .·viel größer waren, als man anfangs glaubte. Vor allem erkennt man jeßt, daß man es nicht mit verschie denen, unabhängig von einander auftretenden Tarnados zu tun- hatte, sondern mit einem allgemeinen Sturm, der am Donnerstag abend begann, bis zum Samstag dauerte Kind sich in einigen Gegenden bis zu einem wilden Orkan steigerte. Er er streckte sich von Ost-Texas, Oklahoma zind Arkansas über Louisiana-, Müs sissippi und Alabama bis in Georgia hinein. Am Schlimmsten ist, wie sich heraus-gestellt hat, Mississip pi mitgenommen. Fünfundzwanzig Städte sind teilweise zerstört und ei nige hundert Plant gen sind verwü stet worden. Die ahl der Toten bis läuft sich aus über 150, die der Verwundeten auf über tausend und von diesen sind 650 zum Mindesten schwer verwundet. Die Mehrzahl der Toten und Verwundeten sind Neger, man glaubt nicht, daß mehr als 25 Weiße Links Leben gekommen sind. Rächst Mississippi hat Louisiana am Meisten gelitten. Dort hat der Sturm besonders schlimm in den Parishes Washington, Tangipahoa, Concordia »und Rapides getobt. Die Zahl der Toten wird mit 108 angegeben; auch dort sind die Meisten der Verunglück then Regen "Der in Louisiana in den Stadien, auf den Plantagen undHan denEisenbahnen angerichtetesSchaden wird auf zwei Millionen Dollars ali geschätzt Weniger schlimm sieht es in Alabama und Georgia aus. Jn erste rem Staate sollen 31 Menschen um’s Leben gekommen sein, in letzterem fünfundzwanzig Auch aus Oklaho ma, Arkansas, Tennessee und dem Osten unseres Staates wird von ein -zelnen Verlusten an Menschenleben richtet· (Ueber das Unheil, welches das Unwetter hier bei uns in Texas befondets in den Counties Lamar und Red RiVer, angerichtet hat, ha ben wir ja schon berichtet) Am al lertraurigsten soll es in der kleinen Stadt Purvis in Mississippi ausse hen. Fast der ganze Ortwurde zer stört, die Bewohner sind zum größten Teil geflüchtet, was zurückgeblieben ist« war meistens so verletzt« daß exsnicht fortkommen konnte. Die Not IÆ lehr groß sein Nach den am Sonntag gemach -tm Aufstellungen- beträgt die Zahl der bei dem Orkan der letzten Woche mirs Leben Gekommenen 368 und die Zahl der Verletzten 1200. Meh rere tausend Pergäien sind durch die Zerstörung ihrer "ufer obdachlos ge worden. Am Sonntag hat es wieder in Mississippi, Alabama und Georgia »Mir-at doch soll der Schaden nicht groß gewesen sein, auch sind anschei nend keine Menschen um’s Leben ge kommen. Am Donnerstag wird Admiral Evans wieder das Kommando über die Flotte übernehmen, er ist vvlls ständig hergestellt Zwei Postsäcke aus- London, ei ner für St. Louis, der andere fiik Brooklyn bestimmt sind in New York, aus dem Wege von den Dam pfern dem Postamt, gestohlen worden. er Inhalt der beiden Säcke hatte einen Wert von 8500,000, Aus Jndianapolis wird gemel det: Nachdem er seit sechs Monaten die nötigen Jnformationen gesam melt hat, wird der Generalanwalt James Bingham innerhalb zehn Ta gen Klagen gegen alle Brauereien im Staate anstrengen, die, wie behaup tet wird, Wirtschaften und andere Ge schiiste zum Veckaufe von Spiritus sen betrieben haben. Es sind etwa 20 Beauereien involviert Der Gene« ralanwalt will geltend machen, daß die Brauereien nicht das gest-Stiche Os.« I— 41 i Recht zum Kleinverkauf haben, und das ganze Verfahren zielt aufnichts Geringeres hin, als die Vertreibnng der ,,schuldigen« Brauereien aus dem Staate. Ueber 3500 von den 5000 Wirtschaften im Staate sollen im Besitz der Branereien sein. Laut »einer vom Jllinoiser Staatsobergericht abgegebenen Ent scheidung ist das im letzten Jahre von der Legislatur passierte Lokal Op tion-Gesetz konstitutionell. Von die ser hing das Schicksal dreier Abstim 111ungen über Local Option ab, die in Illinois unter den Bestimmungen des gegenwärtigen Gesetzes abgehal ten wurden. Durch diese Abstim mungen wurden die Wirtschaften in 36 Counties überhaupt beseitigt und in ebensovielen blieben nur in je ei ner oder zwei Ortschaften Wirtschaf ten bestehen. Hätte das Supremege richt das Gesetz für unkonstitutionell erklärt, so wäre in eikfem Teritorium von Illinois-, wo wenigstens andert halb Millionen Menschen wohnen, an Stelle den» Prohibition wieder die of fene Wirtschaft getreten. Es erhellt daraus die weittragende Bedeutung der Entscheidung ———Durch das neue Pensions-gesetz welches am 19. April in Kraft getrten ist, erhalten die 201,051 Soldaten wittwen und andere Pensionärc eine monatliche Zulage von s4. Alle Pen sionäre, welche weniger-als monatlich 812 beziehen, erhalten von dem be zeichneten Tage an diesen Betrag« ohne sich besonders darum bewerben zu müssen, da die Zulage automatisch in Kraft tritt. Abgesehen von dem Zuwachs, welchen die Pensionsbill durch diese Zulage erhält, welchen man auf s9,650,448 schätzt, nimmt man an, daß durch die Geltendma chung von neuen Ansprüchen während des konnnenden Jahres, welche sich auf die Bestimmung desneuen Gese tzes stützen, wonach Wittwen von Of fizieren und Mannschasten, welche mindestens 90 Tage in der Armee oder in der Marine während des Vürgerkrieges gedient haben, eine Erhöhung der Pensionsliste um PL 592,000 eintreten wird. Jm Gan zen werden-in diesem Jahre vom Kongreß über 8162,000,000 oder um sechs Millionen mehr verlangt, als im Jahre 1893 bewilligt wurden, in welchem Jahre die Pensionsliste am höchsten gestiegen war. Den Tod auf den Fersen hatte Jesse B. Morris von Skippers, Va., im Frühjahr 1906. Er sagt: »Ein PneumoniasAnfall hinterließ bei mir solche Schwäche und solchen Susten. dass meine Freunde erklärten. die Schwindsucht hätte mich; der Tod war auf meine Fersen. Nun wurde mir Dr. King’s Neue Entdeckung zu nehmen geraten. Sie half sofort, zweieinhalb Flaschen kurierten m ixh und ich fand, daß sie das beste Mittel der Welt ist für Husten und Lungen »leiden.« Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R. Cohn 85 Co 50 Ets. und St. Probeflasche frei. --——·-0.0-.-——-— Texas-. Aus Yorktown wird der Tod von Louis Mehnert, einem alten deut Lchen Bewohner jener Gegend, gemel et Am 2 3 und 4. Juli findet in Taylor die county Ausstellnng statt-. Freitag morgen brach in dem Lagerhaus der WaterssPierce Oil Company zu Corpus Christi ein Feuer aus, das mehrere große Ve hiilter mit Gasolin zum Explodieren brachte und im Ganzen ungefähr 20,000 Gallonen Gasolin ud Petros leum zerstörte Es war große Ge fahr vorhcmdem daß eine allgemeine Feuersbrunst entstehen werde und tat sächlich war das Feuer auch schon auf die Eisfabrik übergesprungen, doch wurde ein weiteres Ausbreiies ver hindert. m«.««...rx-- ..--l..«:«.-- ...J)« Donnerstag abend hat es wieder in tielen Gegenden des Staates gereg net; teilweise war der Regen sehr schwer. Auch Hagel ist an manchen Orten gefallen, doch nicht genug nm Schaden einzurichten Die kleine Stadt Deport in Lamaf Counttx die unter dem Un wettet- der letzten Tage schwer aelit ten hat, hat einen Hülfe-ruf erlas sen. Sie ist nicht im Stande-, aus eigenen Mitteln der Not abzuhelsen und bittet daher um Unterstützung Dei Staat-- bat die 13,l)()i) Acker Land in Hidalgo Connty, die er in seinem Prozeß gegen D. Sulli van kürzlich gewonnen hat, in Besitz genommen Das Land gehört dein Scljiilfonds. Nach den Aufstellungen der Eisenbahnkomrnission sind die Brutto Einnahmen der texanischen Eisenbah nen in den mit dem l. März schlie ßenden acht Monaten nm 8.72!Pr0 zent kleiner gewesen als während der mit««- dem l. März letzten Jahres schließenden-acht Monate UUIIULDHU V stuu,sssusug ullv i i Zins-land. ministerkrisis. Zwei österreichische ministek wollen zariiclctketem meuterei. Zusammenstoss zwischen ei nem pampfek uncl einem likiegsschifb Schloss abgebrannh französiscve stimmten stockt-z men nach Berlin. Aus Wien wird gemeldet: Der gemeinsame Minister des Aeußern, A- tt- cis-v«»«4t-s ....L s-« IIY LL U- Nclsjbcuskjut, Ich Ukh geichskriegsminifter FZM.F g. Schö naich werden, wie Von maßgebend-Er Seite verlautet, ihre Entlassung neh men, falls die Bemühungen, eine Tagung der Delegationen im Mai durchzufetzen, erfolglos bleiben. Frei herr o. Aehrenthal hat bis jetzt mit feinen persönlichen Anftrengugen in Budapeft kein Glück gehabt. Das un garifkhe Kabinett will nichts davon wissen, die Delegationen im Mai wie der tagen zu lassen, um die Erhö hung der Offiziers-Gagen zur Annah me zu bringen. Nähere Mitteilungen kommen jetzt aus Mazatlan über die dortige Meuterei. Danach hat die in Ma zatlan ftationierte Soldatentruppe bis auf einen Mann gemeutert. Es wFren fünfundzwanzig Mann, der eine, der nicht mit ihnen gehen woll te, urde von ihnen erfchosfen. Sie erf offen außerdem noch einen Poli zisten und verwundeten einen andern Mann. Sie verließen ihre Kaferne, nahmen ihre sämmtlichen Waffen mit, warfen aber ihre Uniformen fort. Dann zogen fie in die umlie genden Wälder und es ist sehr zwei felhaft, ob es gelingen wird, ihrer wieder habhaft «zu werden. —;sn oer Ycaye oer VnIer wcgrjr sind der ,,American«-Dainpfer »St. Paul« und der englische. Kreuzer »Gladiator zusammengerannt. Es tobte zur Zeit ein heftiger Schnee sturm. Der »Gladiator« wurde arg beschädigt und die Besatzung flüchtete sich in die Boote. 28 Mann werden verinißt und man befürchtet, daß die Meisten ertrunken find. Fünf Leichen sind gefunden. Schloß Gutenberg in Wsürttem berg, am Ursprung der Lauter, ist vollständig niedergebrannt. Beiden ungenügenden Löschvorrichtungen war es unmöglich, irgendwelchen Teil des Gebäudes zu retten. Jnfolge des sen ist auch das kostbare Archiv in Flammen aufgegangen, und mit ihm sind zahlreiche wertvolle Kunstwerke vernichtet. Unweit des- Schlosses, das nun einen rauchenden Trümmerhau fen bildet, liegt die bekannte Guten berg Höhle im Lanninger Tal, öst lich von Urach, die im Jahre 1889 entdeckt wurde und außer dem Heb penloch mit fossilen Resten großartige Tropssteinbildungen enthält Jn Berlin sind dreißig franzö sische Studenten eingetroffen, um die Universität zu besuchen. Die Gäste wurden ungemein freundlich empfan gen und in jeder Weife ausgezeich net. Der Reiter der Universität be grüßte sie in feierlicher Weise nnd hielt eine warm empfundene An sprache. Nach den l etzten Nachrichten sind bei dem Zusammenftoß an der Mexikanischen Nationalbahn 32 Per sonen 11m’s Leben txt-komme Jn England hat Freitag nachts und Samstag ein Schneesturm ge-s tobt. Großer Schaden ist an den: Obstgärten im siidlichen Teile des-« Landes angerichtet worden. Die mexiknnische Regierung ist entschlossen, energisch gegen die Yaqui-Jndianer im Staate Sonora vorzugehen. Zwei Bataillone Solda gen sind bereits dorthin geschickt wor en. Der französische Premiennini sster Clemenceau ist nach London ac reist, um die französische Regierung bei der Beerdigung CmnnbellOBmk »nerman’5»zn vertreten. Dos Städtchen Notre Dante de Ballette inKanada ist durch einenErds Frutsch verschüttet worden. 25 Men: schen sollen nm’s:5 Leben getannneti sein. Nachdem er am si. Mai den Schwur auf die Verfassung geleistet ihat, will der junge König von Por tugal eine Reise durch die Provin zen machen. L 1 Jrn Alter von über einundsieb zig Jahren ist Professor Leopold Schrötter o. Kristelli. eine der IKoryphäen der niedizinisch-chirurgi schen Fakultät der Wiener Universi ,tät, plötzlich aus dem Leben geschie sden Der Gelehrte hatte an den: lVerhandlungen des Jnxernationalen Kongresses für Kehlkopfs nnd Nasen heilknnde, der gegenwärtig in Wien tagt noch den lebhaftesten Anteil ge teil genommen Detn deutschen Bundesrat ist eine Gesetz-Vorlage zugegangen, wel che dem ,,Norddeutschen Lloyd« eine jährliche Subvention von einer hal ben Million Mark für die Unterhal tung einer monatlichen DampfersVer bindung zwischen Deutsch-Neu-Guinea einerseits nnd Australien und Japan andererseits bewilligt. Man erwar tet, Daß die Vorlage den Reichstag nach«Abl«an der Osterferien passieren wird. Mit der neuen Linie soll auch die Jnsel Hay, der Endpunkt des deutsch-niederländischen Kabels, re gelmäßig angelaner und hierdurch für eine bessere Verbindung Deutsch lands mit seinen sonstigen Besitzw gen in der Südsee Sorge getragen weroen. s Kaiser Wilhelm hat deni Bild hauer Johnanes Götz den Antrag er teilt, für das Achilleon auf Korsa, wo das Kaiserpaar zur Zeit weilt, eine Kolossal-Statue dess- Achilles herzu stellen. W Jn Millville, Fla» wurden zwei Negervon einer Volksmenge aus dem Gefängnis geholt und an einem Baum aufgehängt. Sie wa ren in einen Store gegangen, hatten auf den Besitzer geschossen und da bei eine weiße Frwu- die sich zufällig in dem Laden befand, schwer verwun det. ——..O—— Der Sommer naht. Der Sommer naht mit raschen Schritten, Vom Himmel alüht die Sonne heiß, Bald ist er wohl in nns’ren Mitten Und von der Stirne rinnt der Schweif-, Man tian nicht mehr an Holz und Koh en An Heiznng oder Ue ertoZL Möcht lieber bald de Eismann holen, Mit seinem kalt-ktyftallnen Block. Bald kann man auch von Picnics trämcn, Theater, Bällc sind vorbei, Dieweil’ in zugeschloss’nen Räumen Es nicht ganz mehr gemütlich sei. Ein überwund’ner Standpunkt lange Sind warmer Kassee oder Tec, Doch wird mit für die Magen bange, Wenn ich zuviel vom Eise-reine seh! Und aus der Apotheke holen Wir Kaniohcr-Kügelchen uns nun, Dieweil die Vorsicht uns befohlen Die Winter-kleidet weg zu tun. Die Türen sind und Fenster offen, Willkommen jeder Luftznd sei, Doch wollen wir dabei auch hoffen Daß bald der Regen sei vorbei. Doch Eines hört man öfter klagen, Der Durst entwickelt sich gar sehr! Und Einer möcht den Andern fragen Wo nehmen wir da Lind’rung her? Nun winkt Euch nicht im vollen Glase Das schöne, klare LoneStarBier? Nichts stillt den Durst in solchem Maße-, Von allen Flüssigkeiten hier. Es ist der Trank für alle Zeiten, Im Winter wärmt ernns das Blut, Jetzt soll es Kühlung uns bereiten, Und seht es ist auch dafür gut. Drum läßt die Gläser uns erheben, Und rnset laut zu Preis und Dank: »Das Lone-Star-Bier laßt hoch es leben, Den sininem kühlen Sommertrank. Wahl-« Anzeigen. Illr Sheriss. Die-, reie re e Te as«itauto risiett, ZEIT ean IF OF D. ind seyaaudi skqu- mteinegSheri g von Bexar Connth ist und Stets der scheidung der demokratis n Vrimärs mahlen unterwirst. Die »Freie Presse für Texas« ist auto riiert, ei n,d ames Mc Csrpskaswniäwidåß Z r das Amt des Sheri s von» Bexar Cognty iste nnd gch den demokratischen Primartvab nun uli unterwirft. Die «Freie Presse für Texas« ist autorisiert, anzuzeigen, daß Wm. G o f o r t h Kandidat für das Amt et nes Sheriffs von char County ist und sich der Entscheidung der demokratischen Primärmahlen unterwirfi. Für Nimm-Eiers Yie »Jreie Presse für Texas-" «ist au tormert, anznzekcgem daß ivtan E. F- f e unssädvsk Ris- kvvä Amt des County-Clerks von Dexax Couuty ist und -sich den demokratische-! Primär mahlen im Juli unterwirft. Tic »Ist-Die Prefo für Texas« ist au torifiert, anzuzcigen, daf; M i c F. C a m p b c l l Flandidat für das Amt des Cuunn)-Clcrfs von Berar Eountv ist und sich den demokratischen Primärmablen im Juli unter-wirft poszskwgz Wurm-m r non-v due-h m L or AT one o ---L-S BY PS I ERST SIMZ passnouvustskss Es Colle-Ins in I sank gucoogs s state-. Is INHHRSEITD by BUSINSSS III Japan z its-deute fssslivorsrurs WritoWsytokic. sAN ANTONIO Comm- Alamn Hugo-: end crookett Unzen Nach Austin und zurück 83.10. Zum Verkaufam 26. u 27. Zipxik IEQN U— sxskkw- »so lanllas M. Jeden O nntag. RUNDFHNHT So GENTS Die Züge fahren um 7 Uhr 45 Minuten morgens und um 2 Uhr nachmittags ab. J. W. Daley,P. äf. A. cin office 122 Alaan Haza. Beide Tclephpue 4259 Where to in samtnen-? Persons seöking Recken tion, Heajth and Rest, find-it in North Michigan. Book oi 200 Vjews Free I w person- plctmins san-met 0uting5. Dcszsribes different rege-M cost and convenience ok goinx over Pennsylvania-Ci. R. ö- l. Throeth Blei-Ding csk Reute, hat«-l kateg. etc. send request to v. Wim, Hasel-as Pssseager mat. 122 Als-no Plan-. san Manto. Texas. Eisenbahn-Fuhrman. S. A. æ A. P. thu, »Das-n Crocketsisuq nach Hättst-im Gan-estim, Beaumont und Orange. Abfahrt 8 Uhr abends Ankunft 7.55 morgens. Nach Qetreville, Absaka 8.30 morgens, An kunft dort 11.30. Abfahrt von Kerrville 4 Uhr nachmittags, Unlunft in Sau Antoaio 7.50 abends. Nur Samstags nach Kern-Me- 4 Uhr nachts-mass Rückt-Ihrr von darf Montags d. s morgens, Ankunft in Sau Antonip two mor genä Nnch Euer-o, chluny hausten, Galvestm, Gibt-Ums Rock-Le- Camerowund Wart-, Ab fabrt 8.45 vormitxagz Anxrnft 7 Uhr morgens. Nach Beeville, Cokpuz Christi, Alice, MCMQ Aranfas Paß. Rockport, Absaer 1.50 nach m.tar5 und s Ubt abends. Ankunft 7.55 morgens und 1.50 nachmittaag. Nach Falfurias, Abfabrt s Uhr abends-, An tmst 7.56 morgens J. D G. N. Bahn. s s y r t. Nach allen Nord-Texag-Puntten .r«z-Uh rund 8 vormi Nach Sti· Louis, Meinpr und dem ten 1.25 Uhr nachm. and 7. 45 abends Nach Mein o 10.20 Uhr vormittags Ankunft. Von St. Levis-»u. dem Osten, 8.30 morg Von St. Louis u· dem Osten, s. 50 morg. Von Laredo und Mexito .1.05 nachm Bon St. L«—uis, Kansas City -845 also-. St. Loui- ös Sau Franck«-o saht-. u v h e i. Ngch Fort Smitb, Springfield, St. Louis, Kan fas- City, Chicago (J s- G. N. Dem) 8 30 abends A n t u t. Von St. Louis, Kansas City- Paris, Ebicago 10.10 morgens Southern Pacisic Bahn. I I f a I e c. Nach Neto Orleang Honston und Galpestom täglich. 11.40 intmias und 11.80 abends Nach anle Paß, El Pala, Californien und Mextto 8.00 vormittags u. 6.30 abends III-sit Von New Orte-tut sonsten und Galvestom täqlt 7.35 morgen undJ.. 6.00 nmämmans Von lPafo, Calcfornien und Mekllo 11.10 Vormittags und S. 00 abends Viktoria klomm-, G. p. L S. A Gu lf Sbotr. (sslsptt. Nach Cuero, Victokich Port Lavaca, Corvus Christi, Btownöbllle, Rio Grunde, City Goltad, Beeville, WbaÄbm Palaclos Und so —--«--s sue-im .·...·.«.«.·.«s".?zo"-ZZTEIZZ· Der »So-n sonsten« nach Cum-, Weima, Matten und Haus«-n katiki 7.55 abends s I k s I 7·00 morgens Nas- strwusville Der Zug der Sunset Mctorta Division, Ab sahrt 7.05 morgen-, macht m Placedo Verbin dung mit ver Gulf Evast Line für Cotvuö Ihriftc, Ankunft dort Uss nachmittagö, Ankunft in Brownövtlle 9.25 abends M. K G T. Bahn. U I s I I r i. Nach Bari-, Fort Worth, Dallaö, Kansas City, St· Laute and Thier-se täglich Gut-set Dei-ot) 9.00 abends Lokal-us via Smtthdtlle 7.80 vormittags Alt-wo Shezial nach Saum-we Doustom Oel veston 10.25 abends U I I u II f t. Von Cbicago« St. Louis, Kansas Ein-, Damig, Fort Werth und Lucca täglich Csunfet Devot) 7.80 nie-send Lokalaus via Statister 9.05 abends Alamo Special von Smithdtlle, douskom Gal Iefton s.25 morgens Direki um den Dampfe-m des Norddeulsolien iloici Die nächsten Beiseite-te sind wie folg-: hemuffchifk kann-kn. Verläßt Bei-usw« WITH-: Auweh-u jiskiiln 7500 Zu. April 1908 Zo. Mai IM :H·an·uover. ..7501) :-5. Juni 1908 27 Juli 1908 Köln 7500 23. Juli 1908 24 August l908. is via Baltimore T via New Vorm Die Gesellschaft behält sich das Recht vor die iahrplonmäßige Ih sahrzeit der Dampser zu verlegen oder ganz zu siitiercm PASSAGSs PRSLISE Bremen-Galvefton zweite Kajiite, Winter-Rate bis 14 Juli 1908 M. 00 Bremen— Oalveston zweite Kajüte," Sommer- nach U. Juli 1908 OR 09 IITMSis—c«LI-s1'oll—(Poi-aushczuhite Ziv Jscheudetksslateui Vassage Kopffleuet Tphl sz Erwachsene 830 00. M .00. W. Kinder von l--12 Jahren v 15 00.4.00-.19-.00.««s Säuqlinqe 1.0il. 4 co. öco- Gatveiton—Brem-u zweite Kaiute, Winter-Rate nach Zl Aug IM, Glis. w Galveston— Bremen zweite Kaiüte, Sommer nachZLMärz1908,M.w Galveston—Bremen Zwischendeck .831. M Kinder l— 12 Jahre s15·50· Kinder unter I Jahr s Zw. Wegen sonstiger Information wende man sich an: v ALFKSD HOUJ General-Aqua. Gasse-ton· Tote-« oder an Rennert—Millette Co» Wm. V. Dielmann, E. McElaunahaeh J. W. Decier-, Sau Antoniu, Texas. Clemens ais-Faust und Knoteä Eil-ans, New Bruttafel-D Tean H J. Graham und Henry Tini-. Boeruh Dei-. S. Stahl Gonzales, Teva Bahn Bros» Austin, Texas. B Nach New York via— MAUIBY sTEAMsHlP l« BU. Eine herrliche Nenn-fahrt Billigste mai =——————:besce Reise— Villet»te von und nach allen Teiien Deutschlands. 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Erbarmequ R l c x C o ki. von Col c. M ltct sc Cati, l F, Jj Ca liter. Pnssidmt Ttiniiss sull g. Cotio I Oil Co. Zell-s A l ex a ng e k von Seliger Brothe15,()5co W. J a l onich Präsident,D-Ilss. Tallas R .Ti n n i n Tit-km san Antoni J. E While Helle Bikc- Präsident Noli mile-c Sau Intuitio Fi st Nation-l Bank, Ccrsicana. J of e ph Faust, tüsidmt its RI A D. Milroy, Cotton Bahn-, Delos-. iional Da nk est-Butsu Gen W. Liitlcfield. Präsident Theo. Buhlapenkassiemsitst Is D«F. AsjsTlN. American Nat Bank Auflin tional Bank. Viktoria Fhs Pathe- of Texas". A.F H an cisp von Whiddeu hancock New York Ein folldes Texas Institut IS- Assels änd, Vanil crpkobl, m erst r Hypothel Li- ns auf verbessert-s Tex s Gwnwenw. wert mehr als das Do velt des darauf gelieheneu Betrages, angelegt. 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Ninu Dtutfches Geschäft IIIE Wiliiki »Mitte- Iieiui eus kann nicht Frage qeste t Indem Bei sonder- Aufmerksamkeit wird cui die Reinigung von seinen Dssseukleivetn verwandt, Was-te smislgi si. 25 E. i. Wilh hol-s tat cis-assi- co. m· spec. sei-e Tat-im Klavier-non Cllsc TI- LUIGS »s- Ic. Ring s Rat Iiscmty Mcskst WILL-K su- WM UIC Most-St MWD IAMIAMZ J Unchholderheeten- Bier. »H- Echt- nnd Reinheit akanttrt s- tatst-schen gefüllt unt-Im haben bei IWII sum-Its um«-M v III-. Dilet- Geschäft-führen seid- Teieshoie Freie Itslieiernaq. f III- sb OW. T. T· Banner voeven ,,Freie Presse für Texas-c herausgegeben von fliili Plisst llltl iillls Plllilisilillll iill It. Hause-ME- Präsident. F Montag den 27. April 1908. Ase-keck at the Post Offioe at san Anto k mo Texas.« as seepnd class matten Die »Er-etc Presse für Texas« hat von sllcn ventich-texauiichen Zeitungen vie stöitt lichnealemahh Die einzige taglich erschei tende deutscheseimuaiuitean. I Ansläudischc Worlscnrnndschan Deutschland hat diesen Frühling nach einen regnliiren Nachwinter ge habt nnd die spriehwörtlichen weißen Ostern sind wieder einmal zur Tat sache geworden. Am Ostern herum hat ein regelrechtecs Winterwetter in Deutschlandgeherrscht Schneegestö l1er. Sturnnnind schlimme Kälte, aus allen Gegenden desjs Landes wird Von ihnen gemeldet Jn Thüringen, im klihöngeliirge in Echlesien und in anderen Höhengegenden hat der Schnee drei Fuß hoch gelegen und an vielen Orten ist dicke-s Eis gefro ren. Natürlich ist dieses Winterliche Nachspiel den Leut-en sehr unbequem gekommen, abgesehen davon, daß es auch wohl Schaden angerichtet hat. Jn der Politik ists diese Zeit über noch- immer sehr still gewesen. Der Reichstag war noch in Sitzung und der Kaiser weilte noch in Korsa. Er wird dort noch bis zum Ende der Woche bleiben und dann erst die Heimreise antreten. Auf dieser wird L- Ist-Lib 011..· L- Ei cL UUL Il. oUlUc Uc« MU- slst VUUHJIHL Jstriens liegenden österreichischen Marinehafen Pola erreichen, wird dort wahrscheinlich an einer Parade der österreichischen Flotte teilnehmen und sich dann per Bahn nach Wien begeben. Am 7. Mai findet in Wien dann die viel besprochene Gratula tion der deutschen Fürsten statt. Bezüglich dieses Besuches in Wien brachte der Telegraph neulich eine kleine. aber interessante Mitteilung Der Herzog von Cumberland, der Sohn des Königs von Hannover, hieß es da, werde Wien verlassen, ehe der Kaiser hinkomme. Natürlich geschieht dies nur, um alles Gerede von ei ner Zusammenkunft zwischen den bei den und einer Beilegug des Strei tes von vorneherein unmöglich zu machen. Es zeigt aber auch, daß j an eine Ausgleichung der Gegensätze noch immer nicht zu denken ist. Mit dem Erfolg des Besuches des Fürsten Biilow in Rom scheint man in Berlin sehr zufrieden zu sein Von Interesse ist in Bezug hierauf ein Leitartikel der »Norddeutschen Allgemeinen Zeitung«, der offiziös den hervorragend günstigen Erfolg der Romreise des deutschen Reichs kanzlers hervorhebt und konstatiert, dass der Besuch Bülows das vollste Einverständnis mit Italien in allen gegenwärtig schwebenden Fragen er zielt habe. Jn erster Linie in der Balkanfrage, sowohl den Bahnpro jekten wie der Reform Mazedoniens gegenüber. Betont wird mit Nach druck die neue Stärkung des Drei-’ bunds 7als Resultat der in Rom ge pflogenen Konferenzen, die auch in Italien mit Freude begrüßt wird. Das offiziöse Organ registriert mit dem Ausdruck der Genugtuung aus führlich sympathische Artikel der ita lienischen Presse über die neuerliche Befestigung der alten Bziehungeu Für den ersten Mai erwartet man in Berlin wieder stürmische Zeiten. Die Sozialdemokraten haben Wahl rechtsDemonstrationen angekündigt und es wäre nicht unmöglich, daßs es oaoei wie oer zu Husa mmenjt onsze mit der Polizei käme Hoffentlichi werden auf- beiden Seiten keine Dummheiten gemacht. ———Auf dem Parteitag der Freisin nigen Vereinigung insFrankfurt a· M. ist es in der stürmischsten Weise zugegangen, Nach scharfen Reden für und gegen den Block wurde von Dr. Theodor Barth und seinen An hängern ein Tadelsantrag gestellt an läßlich der Haltung der Fraktion ge genüber dem Vereinsgesetz, insonder heit dem Sprachen-Paragraphen Die-« ser Antrag wurde mit 315 gegen 98 Stimmen abgelehnt Hierauf er ’,kliirten zwanzig Delegaten ihren Aus tritt aus der FreisinnigenVereinigung unter ihnen Barth und v. Gerlach Damit ist die längst erwartete »rein liche Scheidung« zur Tatsache gewo den. Nachdem der Barth-Flügel sich ans dem Saal zuriickgezogen hatte, wurde ein Antrag, welcher das Verharren der liberalen Fraktionsgemeinschaft bei der bisherigen Politik billigt, mit 371 gegen 33 Stimmen angenom men· Es wurde ferner der Beschluß gefaßt, daß die"Wahlrechts-Reform, die Beseitigung des gegenwärtige-n rückständigen DreiklassensWalJlrechtZ in Preußen, allen Rücksichten, auch derBlock-Politik, voranzustellen sei-( Aus Wien kommt die interessante Nachricht, der alte Kaiser·l)abe- die schon lange angekündigte Reise nach Prag aufgegeben Ob wirklich die Tatsache, daß er sich schonen muß, die Schuld daran trägt oder ob der nen ausgebrochene Streit zwischen den Deutschen nnd den Tschechen die Ur sache ist, weiß man nicht. Offiziell wird die erstere als Grund angege ben, aber ei- tonnnt uns jetzt bei nahe so vor, als wenn man in Wien mit Vorliebe die »schwache Ge sundheit« des Kaiser-J bei jeder Ge legenheit vorschölu-, wenn den Herr schaften irgend etwai- nicht paßt Das Programm fiir den Vesnch des Kaisers Wilhelm nnd der deut schen Vundesfiirsten ist nnn definitiv X III-« IX —x......-« .-H»-—» -l I O Soda Crackers, welche so knusprig find wie gute O Soda Crackers fein sollten I I Uneeda Esset-Ist IX Mit Mahlzeiten Hals Mahlzeiten—zmiichen Mahlzeiten O e Ja jun-freiem gegen s Feuchtiakeit geichütztcn Parteien. H I NATIONAL BlchlT cOMPANY qfertig gestellt. Die deutschen Fürsten werden am Abend des sechsten Mai in Wien eintreffen. Kaiser Wilhelm und Kaiserin Auguste Viktoria wer den mit ihrem jüngsten Sohn, Prin zen Joachim, und der einzigen Toch ter, Prinzessins Viktoria Luise, am Vormittag des siebenten Mai anlan gen. Kaiser Franz Joseph wird in Begleitung der Erzherzöge und der höchsten Würdenträger des Hofes die deutsche Kaiserfamilie am Bahnhof Pensing empfangen und nach Schloß Schönbrunn geleiten. Kaiser Wil helm wird die Gemächer beziehen, welche sein Großvater, Kaiser Wil helm I., im Oktober des Iähres 1873 inne hatte, als er zur Weltausstel lung in Wien weilte. Mittags um zwölf Uhr findet im Schönbrunner Schlosse feierliche Gratulation statt, zu welcher sich die deutschen Bundes fürsten mit dem Kaiser Wilhelm ver einigen werden. Nach dem Diner beim Kaiser Franz Joseph am Abend, an welchem das deutsche Kaiserpaar, die regierenden deutschen Fürsten und die Mitglieder des Kaiserhauses teil nehmen werden, ist noch Galaoper und ein Konzert des Wiener Män nerchors angesetzt· Hierauf erfolgt die Abreise der.Gäste. Während der deutsche Kaiser som- merliche Frühlingstage in Korfu ver lebt, hat sein Onkel Eduard von England, Gegenden ausgesucht, wo es zur Zeit wohl noch recht winterlich aussehen wird. Er ist mit seiner Frau zum Besuch nach Copenhagen, Stockholm und Christiania gereist. Jn Copenhagen ist das englische Königs-paar sehr freundlich aufge- 4 nommen worden, in Stockholm wird der Empfang wohl etwas kühler aus- fallen, dafür wird er aber desto herz- s licher in Christiania sein« Ob auch dieser Reise eine politische Bedeutung unterliegt, bleibt abzuwarten. Allerlei beunruhigende Gerüchte sind über die centralsatnerikanische Republik Guatemala in Umlauf. Prä k:s·«-J- sk-k-«--«--x soff LIA- qusps clsHanisö Its-hou- sahst-sog sv u, l u- upus »so-sonn auf ihn, eine Art Schreckensherrschaft dort eingeführt haben und man be fürchtet, daß sogar die Fremden vor seinen tvrannischen Gewaltmaßregeln nicht sicher fein werden Nun kommt aus der Hauptstadt Mexiko sowohl »als aus Washington die Nachricht, sdie sich« allerdings nur aus ein blos ßes Gerücht stützt, es sei zwischen den Prusidenten Roosevelt 1111d.2» Dinz ein gemeinsames Eingreifen vereinbart s worden. Es. ist nicht recht ersichtlich wie ein solches Eingreifen erfolgen kann, wenn Cabrera sich eben nicht zu Gewalttaten gegen die Fremden shinreißen läßt oder wenn nicht die Zu stände in Guatemala derartige wer «den, dcrß sie die Ruhe und Sicherheit Mexiko’s und der Ver. Staaten ge fährden. Jn jedem andern Falle I würde ein Eingreifen unsererseits s Inicht berechtigt sein. Offiziell will Hman übrigens nichts davon wissen, daß ein derartiges Vorgehen beabsich stigt werde. s Aus Buenos Anreg, der-Haupt-. jstadt der süd-amerikanischen Republik IArgentinien kommen mehrere Nach frichten, die erkennen lassen, daß die Verhältnisse in jenem Lande zur Zeit alles andeie nur nicht befriedigend sind· Jn der Provinnz Corrientes hat die Legislatur den Gouverneur Jdes Verrats angeklagt und in der sProvinz oder, wie wir hier sagen würden, dem Staate Santiago, ist eine Revolution ausgebrochen, die zur Vertreibung des Gouvernean nnd seiner Minister nnd zur Ein setzung einer provisorischen Regierung geführt hat. Der Ausstand mußte durch die Bundestruppen mit Waf fengewalt unterdrückt werden. Ueber die Ursachen dieser Bewegungen ist noch nichts berichtet worden. Viel Trubel wird verursacht durch Leber- und Magen-Untätigkeit. Dieses loszu werden, sowie Kopfweh, Billiosität und Giststoffe, die Gelbsucht verursa chen, nehmt Dr. King’s Neue Lebens pillen, die zuverlässigen Reiniger, welche angenehm wirken 25 Cts bei Adolph Dreiß nnd R.Col1n 85 Co Sachsenschädel. Roman von Walther Schalle vom Brühl. Fortsetzung »So beruhigen Sie sich doch, Herr Lieutenant«, mahnte Henrich und ;vollte den Todkranken sanft auf das Lager zurückdrücken. Da faßte der Lieutenant seine Hand und lachte unheimlich und flüsterte: »Unsere Hände haben liebles getan. -Sie sind schmutzig. Wir wollen sie reine wa schen, Brüderchen. Wir wollen sie in Blut waschen, im Blut der Teufel. Aber für mich ist das nun schon zu spät. Jch muß davon abstehen, Ka nerad Die Händkens fallen mir ab, ja, ja, sie fallen mir ab. Jch schenk sic Dir, Kamerad Es waren gute Mün terländer Händkens. Jch schenk sie dir. Und nun hast du vier Hände, ganze vier. Hai, nu man drop op den Bügenkaiser, nu man drop!« Er sank zurück Sein ganzer Kör Ier zuckte Aber noch einmal hob er das Haupt und röchelte: »Na man drop, westfälische Jungens-i« Dann sag er ganz still. »Er hat eine Kanonenkugel im Leibe, und er hat so große Schmer l»en davon, mein armer Mann. Es ist zu daß er nun schläft«, flüsterte die wahnsinnige Marketendekin »So komm doch nur endlich, Hen ich. Das Brot hat ordentlich Hun Jer auf dich«, ließ sich da Hain-es Stimme aus einer Ecke vernehmen. 4Dem da ist doch nicht mehr zu hel en.« »Nee«, sagte Henrich ernst. »Das st nun aus, aber es ist möglich, daß« Er mir ein bißchen was geholfen hat, Der Landsmann Jch muß mir dar iber noch erst klar werden, ganz Tar. Und war mir in dieser Zeit ost’ iix dran gelegen, ob ich hier mit den» mderen zum s Düwel ging, jetzt müssen. vi»r»iiber .die Grenze, Junge, jetztj uuspcu wir usw tu Qulchjcu Uclllsj sen, uns und unsere Armee· Fürs ne giebt’s wohl was zu tun in derj Welt, Hannes giebt’s was Ordent iches zu tunl« XXIV. Es war ein schlimmes Christsest, Das Deutschland im Jahre 1812 Zeiertex Lange schon hatte die FamaJ )erkündet, daß es nicht zum bestens ins-sehe mit der Armee Napoleons ins Russland Englische Berichte, dies iach Deutschland durchsickerten,s be reiteten auf schreckliche Dinge vor« Dann durcheilte die Kunde von dem Nanifeste des Kaisers-, in dem er )ie Vernichtung seiner großen Armee eingestand, das zitternde Europa. Es war, als breite sich ein Trauer chleier über die Lande. Hunderttau ende, zum Kriegsdienst gepreßt, wür )en nicht wiederkehren-. Kein ehr icher Soldatentod war ihnen beschie den worden; verelendet, vomHunger »eranagt,«von der Kälte erstarrt, wa ren sie am Wege hingesunken, den Wölfen, Füchsen u. Raben zur Speise Dumpse Verzweiflung, mehr stiller ils lauter Schmerz, faßte alle, die einen Angehörigen bei der vernichte ven Armee hatten. Aber auch wilde Drohungen wnrden laut, und finste der Trotz lagerte aus den Gesichtern. Man sliisterte, aber man sprach auch chon laut davon, daß es ein Straf sericht des Himmels sei, das über )en Bonaparte hereingebrochen wäre. Jnd es waren ihrer genug, die be paupteten, jetzt sei auch für die Un erdrückten die Zeit der Abrechnnng cekonnnen Himmlische Zeichen woll e man gesehen haben, und in ganz Pestfalen lauschte ntan auf den ein amen Höer an den dunklen Winter tbenden auf das Stnmmeheul drau ;en. So wie diesmal, so laut nnd abend war der Hacke-Werg der wil Ie Jäger, aus seinem gespenstischen liesse- seit Jahren nicht nmgeritten; o hatte es lange nicht um die Stroh Iiicher und durch die Eichenkronen ge DWUfL so hatten die Eulen hoch im Ihlenloch unter dem Strohdach nie Ieschrien, wie um diese Zeit. Rein inseiseL es ging etwas vor im Lan de, es standen große Dinge in Aug icht, woraus ja anch schon vor Mona ten der grofze Komer hingewiesen hatte. Und aus Schmerz und Ver zweislung der Nation hob sich be freiend das Bewußtsein, daß die Tage der furchtbaren Fremdherrschaft dii Tage erniedrigender Knechtschaft ge zählt seien, und daß die Rachegeister der in Rußlands Wüsteneien von dem Dämon Europas hingeopferten Söh ne des Landes «keine Ruhe halten würden. Besonders schwer hatte die russii schen Unglücksbotschaften der Schult( vom Haidhofe empfunden. Nun ja, dem Jungen hätte ja ein kleinerDenks zettel nichts schaden können, nnd oft süberlegte sich der Bauer. daß eLs das Schicksal vielleicht so fügen würde, daß Henrich ordentlich geduckt heim kehre Dann wollte er, der Schulte, zu ihm sagen: »Siih, mien Siiohn, so geiht ’t, wenn man sinen Kopp opseten will. Na, wenn du di die Höarner orndtlich afstoaten häst, do buten in der Welt bei die sakrament schen Parlewuhs, dann wellt wi kies ken, wie nur tausaman utkommen dauhn.« Ja, so wollte er sich zu der »Sache stellen, und er arbeitete sich i im Geiste schon in die Rolle des Man ines hinein, der den verlorenen !Sohn willkommenshieß. Und dann Iwollte er schon dafür sorgen, daß tkünftig Friede auf dem Hofe herrsche. Das Gut konnte ja etwas tragen, und eine fette Leibzucht nach all den Sor gen und Aergernissen, die wäre ja am Ende auch nicht zu verachten. Hatte er doch empfinden müssen, wie schwer es war, ohne den Henrich den Hof ordentlich im Stand zu hal ten, in- solch einer bösen Zeit, wo die Arbeitskräfte so rar waren und eine Teuerung herrschte. Und nun nach solch freundlichen und versöhnlichen Gedanken die halbe Gewißheit, daß sder Junge, daß sein Aeltester,. daß der Hofeserbe in Nuß land elend zugrunde gegangen sei! Er biß die Zähne zusammen, nnd aus seiner Stirn tronte ein Ausdruck, ock alle zwang, Iljlll UUO Uclll Wege zu gehen. Gurts-sung solaU ——O—-—— Das Richtige erhalten. ,,Vor 9 Jahrewschien es, als hätte meine Stunde geschlagen,« sagt Mr. C. Farthing von Mill Creek, Jnd. Terr. »Mein Leben hing nur noch an einem Faden. Mein Apotheker empfahl mir Electric Bitters. So kaufte ich eine Flasche und erhielt was ich brauchte Kraft. Einen Fuß schon im Grabe, brachte mich Electric Bitters wieder auf den Damm« Un ter Garantie verkauft von Ad. Dreiß und R. Cohn Ase Co, Apotheker. 50 Cents. Es gibt übergenug Leute in der Welt, die nichts finden,-was sie loben können, außer sich selbst. W— Für 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Vriefen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas-". Das Jnteresse für Texas-, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die ,,Freie Presse« all wöchentlich tut Für den geringen Preis von 83 00 versenden wir portos frei unser reichhaltiges Wochenblan auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande l— s-— Laut einer in Budapest einge troffenen Meldung sind Vierzig Gen darmen aus Biala telegraphisch nach Bnrzacz berufen worden. llnter den dortigen rnthenischen Bauern sind Unruhen ausgebrochen, denen die Ortsbehörde nicht gewachsen ist. Die Gährung ist nicht neueren Datum-is und es- wnrden blutige Konflikte be fürchtet, wenn nicht schleunigst mit entschlossener Hand eingerifsen wür de. Die Dienste der Gendnrmen dürs ten fiii geraume Zeit benötiqt sein, damit die Ordnung wieder hergestellt werden kann und die Hitzköpfe zur Ruhe verwiesen werden. Die russische Duma hat von den niohannnedanifchen Frauen der Pro dinz Orenburg eine merkwürdige Pe tition erhalten. Die Frauen verlan gen, daß die mohammedanischen Ver treter in der Duma Schritte tun, um sie von ihren ,,despotischen Männern zu befreien und ihnen ihren Anteil an den Privilegien gewähren, welche durch den Ukas des Czaren dem Volke versprochen worden sind. Bisher ist noch kein Beschluß iiber die Petition gefaßt worden« Laut Meldung aus Posen ha ben Oberpräsident v. Waldow nnd andere Beamte der Provinzialbehör den Drohbriefe erhalten. Jn diesen wird den Empfängern angekiindigt, daß sie demnächst das Schicksal des Grafen Potocki, des kürzlich erschosse nen Statthalters von Galizien zu steilenyaoen wurer. Ue Veoroineu werden infolge dessen von der Polizei sorgsam bewacht. Jm städtischen Museum von Es sen ist ein wertvolles Oelgemälde durch Messerstiche auf das schwerste beschädigt worden. Anscheinend ist ein Gegner der Moden-ten der Täter. ————"0.— Seit über 60 Jahren schon wurde Mrs. Winslow’s Sooths ingsSyrup von Millionen von Müt tern beim Zahnen der Kinder ange wendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes gestört, das im Zahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,,Mrs. Winslow’s Sooth ing-Syrup« holen. Sein Wert ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Lindernng verschaf fen. Verlaßt euch darauf, Mütter, es ist kein Zweifel darüber-. Es heilt Diarrhoe, reguliert den Magen und die Nieren, beseitigt Wind-Kolik, er weicht den Gaumen, verhindert Ent zündung und stärkt das ganze Sy stem. ,,Mrs· Winslow’s Soothing Symp« für zähnende Kinder ist an genehm im Geschmack; das Rezept stammt von einem der.öesten weibli chen Aerzte in den Ver. Staaten. Es ist bei allen Druggisten in der ganzen Welt zu haben. Preis 25 Cents per Flasche. Kauft nichts anderes als »MrZ. Winslow’s Soothing Symp.« Garantiert unter der Food and Drugs Akte, 30. Juni 1906, Serial Nummer 1098. ——«-««.O-——-— Leute, die nichts tun können, glauben, daß sie imstande sind, alles zu tun. Es ärgert viele Leute, daß sie nicht wissen, welche Heime das Ei des Columbus gelegt hat. W Staat Okto, Tot-vo Lueag Tonart-, es. Franr J. Tpenev heimisch das er ver ältere Patznet der Firma F. schen-W i. n n d, s o 00 InsIeIIs OMEM 111 ds- shdt Toledo, .tn obenqu muth und-Staate- I thut, und daß des-rate Firma dle Snmäe von einhundert Dellars für jeden Fall von Karat-h bezahlen wird, ver durch denj Gebrauch von Halb- Aatarrdssn r nicht« geheilt werden kann. scan- s Ebenen NOan von mir unt juntetp schrieben inw mein-v Wert atn s- September U D Siege-, A. W. Gleafory dffentlidet Note-. SUP- WW wied- inuekltch genom men und wirkt dirett auf das slut und die schleimigen Oberflächen des Systems- Last Euch Zeugniiie M Michicken F. J. Ebenen und Cis-, Tot-do, O. Ver-lauft von allen Apotheke-II- Isr. Haw- FamtcieasPillep nnd die better-. W- s So schwer es ist gut zu reden, so schwer ist es, gut zuzuhören- lund gut zu schweigen. Billiges Holz-. Die Cord für sechs Daum Mit dem eis von eben Dollari r eCine CordW Hkxist si Die««Fufül Co r d Wo v lad C o a n eine neue SapGgeellftsaft stderegchden MEW an dein lie benen reisen, diegtis hervon enübectriedem Mod Trut rechnet wurden, ein Sude ge Wir en in un erem o und unaseWrtemhcåband 80, 00f0 Torddeftåtä auf ne cis-Holz Wir liefern Sord tcol m einem unter Jnspettion der igW ME txte n W en, der iSstkad 12 MHOO aum zu enthalten, fAll-i Mo Willi Miit-Mk Beide Blume 1107. Süd-Texas-Fatm-Läudneien. 200,000 Acker billiges-, reiches Farmland im artesischen Gürtel von Süd-Texas, in Nueces, Cameron und Duval Counties. Alles Land ist tiefe, schwarze, rollende, Mesquite Prairie und tiefer, schwarzer, sandiger Lehm. Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe. 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J Fatah »Weißt Du, was Deine Frau ver dient?« ,,Getviß! Prügel! Aber es endet immer damit, daß ich sie kriege!« Macht der Gewohnheit Studiosust «Zu dumm! Heutef spo"t’ ich ’mal in’5 Kolleg und nun P ich in Gedanken wieder zum Früh Opppe n gegangen!« Viel Geschrei und wenig wolle. Ihstiuenkwerrichb L e b r e r: »Die Türken trinken »die weder Wein, noch Bier, noch Als-M. Sie besuchen überhaupt nie Ins ein Wirthshaus. Warum ist das Inkfilrsie?«—Frih: »Weilsie so iele Weiber hamk'« Ichönheitskeltlen «...Dös will i’ Dir glei’ sag’n, i, a’ bißl an großen Mund hat s’, N s i; wenn s’ Bösslarnott ißt, nn’ Mk halt d’ Ohrwafchl a’ wengl voll o W Drohung.. M a m a: «Wenn Du nicht -folgst, dann-nehmen Dich die Zigeuner ’mal VIII-H I ab« chchk Ho «A3" dsi n, a rau e 1 mi ni WIZU wasch-W Mempkmtdew «Zelephvnistin halte ich für den Frauenberuf.« »Wegen damit verbundenen Nervenschädi sing-I« »Nein, aber wegen der eid Verpflichtung zur Verfchwiegens Erklärung. M wundert es, daß der Wein Ipitth» cherl jegt in seiner ehe W thschaft als Gast ver-. W »Ja, den Verbrecher zieht es eben imm- wieder an den Ort seiner M mild-X In Sie-ankern s l «M MY Seschichisptofessiou Mist Bitte,420 P— vor Christi Ge sbn vernäntteger Gedanke »Da ieidn ja alle glücklich wieder M— wohn die Fahrt im am Seensee entlang ist ein Bet von ptickelndein Reizi«-— IRS-Seiten aber ich glaube doch, et man lernt vorher schwim per-meint s e a u A.:F »Statut Tag, Frau Fe a u B. (trant im PMB Guten Ta, liebe hin-ich- daß ic mich Fe a u A.: Poslauthw daß M.Sie gar ni trank etgniis III, daß Sie WLirzlichig trank sind. Or weisi e-. Qee tleine Milli: »Er-iß Inaeum bringt denn nur der die Kinder und nicht auch die i«—Gtoßpapa Erget i «Dmnnier Junge, weil sdie nicht den S abel halten IM- nnd da fallen« die ndet immer siedet in's Masse-I M kanns-nicht lügen. Eine Frau hatte ihrem Manne die ng gegeben, daß sie ihm nie habe und es auch nie wiit Er haetwideritz daß er M el hege, daß dem so sei, aber da etin Zniunft jedesmal eine M in das Klavier schneiden wolle, m et wisse, daß sie ihn beliig e teinen all wirst Du gdas-l'« Mchte sie au. »Ich will mir doch dalanå ze Klavier kuinieen las ennessee Stute Gazette.) »Zw«uzig Jahre ist es gerade her, seitdem ich due-i Bucklens Arnica Salbe dauernd voi blutenden Hämorthoiden geheilt wur de,« schreibt O. G. Woolever von L AGREE Eli-Y. Bucklens Arnic· Salbe heilkdie schlimmsten Hautwun MELschwüth Brand- und under Hemden m kürzester Zeit. 25 Cts Hei Advlph Dreiß und R Eobn L Eos AMcker Markt Bericht Sau Antonio.23.Ac-til l908. Hühner S4.25—85.00 der Dtzd Landbutter lZCts. per Pfd. Eier, frisch 14 Ct5. per DUR Korn 78 Cts. per Bufh. Turkeys 12 Ets. per Vfd. Hafer 60 Cts. der Vushe1. lden 814110 per Ton Weizen 8113 Cts ver Ball-. Honig ver Nr 9—1UA km Tan ' H Baumwolle. Sau Amor-so- Tcx, 22 April Ordincry 4 11116 Ets: Goet- Ordiamy 6 ZM Ttsi va Middling 7 15416 Cis Middling 93516 Muth Gouv Middling 9 9116 Ctg Middling Fast 10 3516 Ets. meaous Mo- 22. Avril-·Okdssksiy 5 516 Ets; Govv Ordinary 73516 Ets. Low Middling 8 läle Leut-J Middlmg 10 3516 Ets: Good Mit-dünn 10 9116 Cfe Mddlinq Foir 11 3I16 Tenn Netv Quean La» 22. April Good Ordinary 8 X Cts.. Lcw Mich lmq 9 Z Centss Middliug 10 Zng Its Good Mtddling 1011116 Cis.: Mitwiin Fast 11 3316 Cents Vanmwolliameu und dessenPtooutu Brim- Baumwollsqmen Mehl on Tonne 823 25 u. 823 50 BaumwolliamensOel· rot-, 34Z u. 35 Cts Prims Baumwvllkumen Kuchen m Tonne MAX Vieh Markt So u satt-nich 22 April wus. Ochsen Bis-O bis 84.00 per 100 Md kühe 82410 bit 83 Zä. Ballen und »Stags«, Moll bis III-W ährliu e 8225 bis 83.25 ålber ;50 bis sZ-50. siegen JLLZ bis!i«2.5«0. Schweine s3.25 bis 85 75. THE-g- zksk Ygszx 1902 Its-Osts aus«-I fu in- tu- ·--·.i-u. «·«u- »u 7350 bis e6.25 Schweine k4.00 bis W 15. H ä u i e. 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Sau-sch. 50 Ets. per Bushel los Tle PUBLIC «1’h.- wedele issue of the’ Imm Pnsssn Ums Erns« has po sit-Wehf the Ist-gest cikoulation of all-German paper-s pablished in the state ok Texas. lt is mailexl to 450 post-otliees, and has an extended airoalation in Mexico in the hade Terrin. end in Oklahoma. lt otrouletee trom Salve-steh to Desjsotk from Mal-shall to Eil Paso and ok com-se meinly m the thiokjy popaleted contra-l end soathvestera parte ot the state. esslso in Mexico. Wetter-enn- men and out very activeloeal mnte are oons tinuoasly edcking new Sah earibers to:» list-. lnoonex ou ok these keots the »Mus- Ptxsesy toten III-g' olaime to be the beet aävers tisihg medium m the state o! jText-ps. when it is the ohjeot tc u· stock-U We Wklllall kCUOUg PO pulntjon Au das Publikum f Die ,,Freie Presse ftir Texas« wirt an über 450 Postofficen versandt und hat eine große Verbreitung it der NachbarsRepublik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Ihr CirkulationB-Gebiet in Terat erstreckt sich von Galveston bis hinan nach Denison, vom äußersten Ostet bis nach El Paso im fernsten Westen es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Teva und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat si eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig jahrein, jahraus im Interesse de Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rührt .gen Lokal-Agenten fortwährend neu Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen is die «erie Presse für Texas«, wo e sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An ' zeige-Medium im Staat- Texas. John H. Boltorn öffentlicher N tar. Grundeigentum Agent sii Pensionsansprüche Zimmer 9, St James spiel, Ostouston Straß· Beide Telephone 660. ·Geschäfts-Kalende1 Apotheken. »so-te Star« Apotheke. 315 Alt-me Mast-. E. C. Juugkind 617 Ost Sauston Straße. P. G. Lucan-, 717 Süd-Alam-) Straße. l Leder- und Schuhgeschäft H. Rillinq, 107 West-Commerce Straße. l Leib-Stall. Palace Livkry Stahle 122 Blum Straße Tel 693. l Putzknacherin n. Putzwarei Miß P. Schneider 214 Oft Commerce Straße. Santer. E. chari 502 Ost-Commerce Straße. Sättel und Pferde efchittr. Rkparqture und Po ern-betten· l SchlossersArveitem ALAW Ists-S s- LOCK co 507 W. Commerce Straße. R. Tel. 668 fI Trausport Gesellschaften Carter-Mnllaly Transfer Co. FamitiensKutschen und Drofchkem Be sorgt Umzielzen und Möbel Lagerunq BangqesTransfer. 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Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Lesestoff, der gediegene Leitartikel über Begeben heiten des Jn- und Anstandes, eine enropäische und amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, enropåische Postnachrichtem Texanisches, lands wirtyichastliche Artikel, Wissenschaftliches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fenilletom Stizzem Erzäh lungen, Hnmeristisches etc» umfaßt Abonnements-Preis 32110 nroxjahrj fiir 6 Monate sl.00 in« Vorausbezablung. In Fotge der großen Circulations des Planes, die my uver den gan zen Staat Texas erstceisky ist die »Freie Presse« das beste Anzeigbeå Medium, wenn es sich darum handelt, die deutsch-sprechende Bevölterimg zu erreichen. Bis «lele PREssE sitt-er TEXA8" Nat-II Iauiscnlamls partoisoi ssx Mii- Moxicol sz Soll-leE M galvanisikt uncl gemalt. s, 7. s. g. 1o ums 12 fllss WIL. Mholesale unrl Beteil. Ptaegos Hanlwaco co 1322—324 OstsCommetkcsStr. FCCCCCCCCCCCCCCCSECEESCR rss is Eis! 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Lohnes Das Musikfcst. Sehr viel interessante-r war dass Konzert am zweiten Abend Alter-; dings wurden auch dies Mal einige; willkürliche Veränderungen am Pro gramm vorgenommen, stnt tder Lend rensOuvertnre von Beethoven wurdel die Onverture »1812« von Ziehen-i kowsky nnd statt der Onverture Doni Dvorak wurden zwei Stücke von Grieg gespielt. Der Tausch war nicht so schlimm wie der am ersten Abend, die Tschaikowskn’sche Queck ture ist ein ungemein. interessantes Werk und die beiden Grieg’scheii Sa «"--chen find wunderl)übsch, aber es ist für den Zuhörer immerhin ein et was niederdriickendes Gefühl, wenn er glaubt, eine Onvertnre von Dvoark gehört zii haben nnd es wird ihm nachher von einem ,,.K«nndiaen« auseinandergesetzt, das Stück, das er gehört, sei gar keine Onvertnre ne wesen, auch keine Komposition des berühmten Böhmen, sondern ein paar liebenswürdige Phantasiestiicke des Norwegers Grieg. Gespielt wurde vom Orchester wie der prachtvoll. Außer deineiden ge nannten Stiicken trng es noch eine Answahj aus dem »Nußknacker« von Tschetikdwskyv vor, eine liebenswür dige, reizende Komposition, ferner ei nen der«Brahms’schen Tänze, den es am Abend vorlier aeivielt hatte, nnd den Sang der Rheintöchter aus dem »Rheingold« von Richard Wagner, letzteres allerdings in einem Arran gement, das Wagner nicht ganz ge recht wurde. Frau Wilsou, die Sopranistin, ge fiel uns am zweiten Abend besser als am ersten. Fiir die Vizet’sche Arie der Michaela reichte ihre Stimme al lerdings nicht völlig aus, sie wußte jedoch vortrefflich mit ihren Mitteln how-zuhalten und wirklich prächtig sang sie die Zugabe. Auch der Bassist, Herr Middleton, konnte der Ausgabe, die-. er sich in der Arie aus der Gou nod’schen ,,Königin von Soba« ge stellt hatte, nicht völlig gerecht wer den, ganz brillant aber war sein Vor trag des zugegebenen Toreador Liedes. Das Publikum beruhigte sich denn auch nicht eher, als bis er die leste Strophe des Liedes wiederholt hatte Der Damenchor sang Trenar’s To tenklage aus dem Fingal von Brahms mit Harer- und Hornhegleitung und gne Haesche’sche Ballade ,-,.Young abele Bride«. Beide Nummern wurden vorzüglich gesungen« haupt sächlich gut gingen die Decrescendo’s und Pianissimo-Z im ersten und die s erregteren Stellen im zweiten Stück. Die Soli in der Ballade hatten die Sopranisfm und die Alkistin des Or chester-s, Frau Wilson und Frau Gan non, übernommen Wir bedauer -ten, daß der letzteren Dame in die sem Konzert keine bessere Gelegenheit gegeben wurde, ihre prächtige Stim me hören zu lassen. Und nun, last not least, die Vor träge des aus dem Beethoven, dem Deutschen Männerchor und dem Lie derkranz gebildeten Massenchors. Es wurde-n die prächtige Baldamus’sche. ijosition »Weihe des Liedes« mit E. H. Mueller als Solisten. und der großartige ,,Friedrich Roth -,bart« von Podbertsky gesungen, bei de init Drchefterbealeituna Die Vor »F träge gingen vorzüglich, nnr war das Größenverhiiltnis zwischen Orche Zier und Sänger nicht ganz richtig. Es trat dies hauptsächlich bei den Fette-Stellen des zweiten Stückes hervor. Die Sänger mußten sich s gewaltig anstrengen, nm das Orche T ster zu til-ertönen Das MatineeiKonzert am Samstag nachmittag haben wir nicht gehört, EIN-U aber sehr gut gewesen sein« Das Programm war ausgezeichnet O F Bei einer der letzten Proben des Ysclzdrs zu den Konzerten hielt Herr Theodor Harris, der sich in hervorra gendem Maße um das Zustandekom men des Unternehmens bemüht hat, eine beachtenswerte Ansprache an die Sänger. Er rühmte die Verdienste, die sich die deutschen Gesangvereine um die Ausbildung des künstleri schen Geschmacks unserer Bevölke rang erworben hätten und erkkcjrtey l dqu Unternehmungen wie dieses x s Iknsikfest als ein direkte-s Resultat ih »;;«.s.., ker Bestrebung-en angesehen werden TI- müßten Er sprach die Hoffnung ans, daß das Musiksest zu einer dauern ««0··-«f den Einrichtung werde und daß man nächstes Jahr im Stande sein möge ein Orchester aus einheimischen Kräf teer, unter Heranziehung einiger-« we s» Istger Fremden, zu bilden. Wir tön; "·nen uns diesen Ausführungen nnd «Blinschen des Herrn Harris nur anschließen se W Alletlei. Senator Bailey hielt heute morgen eine Rede in der Beethoven Halle. ' Es war erwartet worden, er werde eine Erklärung iiber Prohibi tidn abgeben und seine Stellung zur Prohtbitiosfrages genau desinieren Er sagte aber nichts weiter, als daß er bei den einen als Prohibitionist, bei den andern als AntisProhibi tisnist ver-schrieen sei und daß nach seiner Meinung die Prohibitiosfra keine besonders zu entscheidende rage sei, die nicht mit andern politi schen Angelegenheiten vermischt wer den dürfe. »Chos· B. Mullaly, Präsident dei- Businesz Mens Club, hat den Pra sidetten Roosevelt eingeladen, aus sei nen-Meisen, die er nach Niederleguna seines Amtes anzutreten gedenkt, Sau Antonio zu besuchen. (Eingefandt. Bauen« seine Stellung zur Staats prohibition und seine Gegner. 1lm den Lesern der »Freien Presse für Texas« auch einmal zn zeigen, daß sich gewichtige Stimmen unter den» Deutschen fiir Vaisley erklären, erlaube ich mir, der Reduktion nach stehende Aeußernngen einiger deutsch »texanischer Jeitnngen zur Veröffent lichung zu über-senden, ausz- denen nicht nnr klnr nnd deutlich hervor geht, daß die betreffenden Zeitungen von Baile1)’g Gegnerschaft gegen die Staats-Prol)ibition überzeugt sind, sondern auch daß Batlen direkte und nicht iniszzuverstehende Aeuszernngen über seinen Standpunkt gemacht hat. Die in Honston erscheinende »Dritt skhc Zeitung fiir Texas-« schreibt: »Das Honston Chroniele« vom Bl. F Oktober brachte einen Artikel, in dein etwa folgendes gesagt ist: s Indem ich mich der Gefahr aus-i setze, eine Masse Verneinungen und» abstreitende Antworten zn hören wünsche ich doch hier eine allgemeine Klarstellnng unserer gegenwärtigen politischen Lage in Texas zn gebeni Erstens: Daß die Leiter der Bin-s ley-Seite versuchen werden, bei den Primärwahlen im nächsten Juli alle Mitglieder der Legislatur, welche gegen Vailey sind, zu schlagen. Qmpitmiä« anx dilchlbell den VA such machen werden trotzdem es vielleicht bei dein Jersnche bleiben mag eine Kampagne sür Staats prohibition zu erwecken, nni den Bür gern des Staates eine andere soge nannte ,,:.1aramount issue« zu geben und so die Aufmerksamkeit der Wäh ler von der verzweifelten Lage-Pai ley’s und seiner Anhänger zu ziehen. Drittens: Daß dieselben mit aller Kraft gegen die Wiedernomination des General-Anwalts Davidson ar beiten Das »Chronicle« behauptet, daß Bailey, um Rache an seinen Gegnern zu nehmen, vor keinen Maßregeln zu rückschrecke, selbst wenn-Her damit den Staat der Probibition in die Arme werfen müsse Diese Jnsinuationen, die dem Be obachter des jetzt seit langem geführ ten Kampfes als ungeheuerlich nnd unsinnig erscheinen müssen, da sie dem Karakter Bailey’s durchaus nicht entsprechen, veranlaßten den Her ausgeber dieser Zeitung, Herrn Pai ley, der sich zur Zeit in Houston auf-« hielt, in der Rotunda des Meeus tels auszusuchen und um eine offene ZErkliirung seines Standpunktes in dieser Angelegenheit zu bitten Der Herausgeber hielt es für seine«Pslicht zu bemerken, daß er eine Besprechung der Sache nur wünsche, wenn dieselbe Herrn Bailey nicht unangenehm sei. s Jn Gegenwart mehrerer Herren erklärte Herr Bailery jedoch mit größ ter Freimütigkeit, daß er ein Geg ner von Staatsprohibition und daß er der Meinung sei, Local Option genü ge vollkommen, um diese Frage zu lösen. Er»könne nicht einsehen, mit welchem Recht sich z. B. dieL Bürger von Cooke County um die Angelegen heit der Bürger von Harris County kümmerns ten. Local Option giebt einer jeden rtschast selbstständig das Recht, über den Getränkehandeldie nötigen Bestimmungen zu treffen. Er erklärte frei und offen, daß er nicht. nur ein Gegner der Staatsprohibition sei, sondern daß er auch jede dahin zielende Bewegung ans allen Kräften bekämpfen werde Herr Bailey gab die Erklärung in Gegenwart mehrerer Zeugen ab und ermächtigte den Herausgeber diese Zeitung, seinen L·esern den Jnhalt der Unterrednng mitzuteilen Leider ist die demokratische Partei gerade durch die Bailey- Angelegenheit in gewaltiger Gährung begriffen, doch mag man nun der einen oder anderen Faktion angehören, dem einigermaßen Warteiischen Beobachter ist es klar, ß den Zeitungen von der Art des »Chronicle« keine Jnsinuation, kein Seitenhicsb, keine Stichelei zu niedrig ist, wenn Bailey damit Schaden zuge fügt werden kann So war es wohl auch die Jdee de-: »Chxonic"le«, ihm bei den Böhmen nnd Deutschen den größtmöglichsten Schaden zuzufügen ein Versuch, der jedoch an der offenen, mannhaften Erklärung Bailen’s schei tern muß. II Der ,,Taylor Herold«, der in Tan lor, Williamson Cpnnty, das bekannt lich zwei Jahre lang unter der Herr schaft der Prohibitionisten gestanden hat, erscheint, bespricht die Angelegen heit in Mehrere-n Artikeln, wie folgt: Eine der Hauptargumente, das ge gen S iator Bailey in’5" Feld geführt wird, ist« daß Richter Brooks nicht nnr für ihn ist, sondern auch mit Pai Iey als Delegat ,ur demokrati schen National Konvention in Denver ernannt wurde Richter Brooks wird alS ein großer Prohibitionist verschrie en, und namentlich ist ek- ihm sehr übel genommen worden, dasz er vor zwei Jahren, als er fiir dasj- Gottver neursamt lief, sagte: Falls ich erwählt ·n·-crde, so werde ich in Comal Connth die Sonntage-gesetzes gerade so durch führen, wir in anderen Corriiti(-I, und wenn ich die Rangers dorthin schicken Unsere elektr ijchen Straße-Wah nen befördeiten am yreitam dem leh hastesten Tag wühlend der- Entnenai über 7(),()00 Passagiere Der Umsatz im (8'n«nndeigen»j tnmsgeschäst während der vergange- neu Woche bezisferte sich anf BRA, Mr l Inuß. Trotz dieser Bemerkung be haupten wir kiilJn, daß Richter Brooks der beste Freund des liberalen Ele nientes war, und der einzige Mann ist, derTexas im vorigen Sommer vor Staats-prohibition bewahrte, die even tuell auch uur 20 Tage gedauert hät te. Wenn gleichBrookLs als Prohibi tiouist verschrieeu wird, fo bat er sich im vorigen Herbst öffentlich als ein Gegner von Staatsprohibition er klärt. Als iin vorigen Jahre ain 1. August dass neue Baskiu McGregoiE Gesetz in Kraft treten sollte, da trat die Frage auf: können die Saldoan offen bleiben, oder iniissendieselben so lange geschlossen werden, bis die Ei gentümer ihren Erlaulmißfchein boni Quirin-Richter erlangen können, was ungefähr 20 Tage nehmen tniiirde Diese Frage wurde dem General Staats-Anwalt R. V. Davidson, dem wütbendsten Gegner Baileys in Texas, vorgelegt, und derselbe entschied fol gendermaßen: Leutchen, Jhr miith die Saloons so lange zuhalten, bis der Erlaubnißscheiit genehmigt ist! Diese Entscheidung war gleichbedeutend mit Staatsprohibition Als die Entschei dung von Davidson bekannt gemacht wurde, da wurde gegen dieselbe appel lirt——an wen ging die Appellation? An niemand andern als an Richter Brooks, der Von so vielen als ein kleinlicher, nativiftischer Prohibitio nist dargestellt wird. Ohne sich lange zu bedenken, entschied Richter Brooks, daß die Entscheidung von General Staats-Anwalt R. V. Davidson un konstitutioncll sei, denn wenn die Sa loons auch nur auf 20 Tage geschlos sen blieben, so wäre es gleichbedeu tend mit Staatsprohibition. Laut unserer Staatskonstitution kann nur Staatsprohibition hier durch eine di rekte Volkswohl eingeführt werden« Noch nie in der Geschichte des Staa tG Texas ist eine Entscheidung von solch’ großer Wichtigkeit abgegeben worden und gerade von einem Mann, der persönlich für Local Option ist« Durch die Entscheidung hat Richter Brooks sich Tausende und Tausende von Feinden unter den Prohibitioni sten gemacht und er war sich dessen bewußt Aber trotz alledem hat Rich ter Brooks gezeigt, daß er die Constis tution unseres Staates-hoch hält und für das eintritt, was er für Recht hält. Das Urteil eines solchen Mannes ist für uns maßgebend, und, daher glau ben wir, nein wir sind fest davon über zeugt, daß Richter Brooks, der sich so charakterfest in der oben erwähnten Entscheidung ge zeigt hat, nie und nimmermehr für SenatorJ HW Bac ley eintret n würde, wenno er davon über eugt wäre, daß derselbe schuldig der nklagen sei, die gegen ihn auf gebauscht wurden Trotz oben ange führter Tatsachen sehen wir, daß eine große Anzahl des liberalen Ele ments gegen Brooks ist Sie versuchen ihm einen Fußtritt zu ver setzeniund sagen: der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann nun gehen! Es ist nicht unsere Ab sicht, irgend jemanden für oder gegen Bailey zu beeinflußen, aber soviel können wir sagen, wenn jemals das liberale Element Ursache hatte, eine Ehrenschuld abzutragen, so Ist es am 2. Mai der Fall. Eine Niederlage von SenatorBailey und dessen Ticket ist gleichbeeäutend mit der Jus-offi rung der Handlungen des großen Feindes von Senator Bailey, des Ge neral-Staats Anwalts R. V. David son. Zum Schluß wollen wir noch fragen- welcher von den beiden— Män nern ist im Stande ein gesundes Ur teil über Recht »und Unrecht, und über Bailey und AntisVailey abzugeben, Richter Bsrooks oder General-Staats Anwalt R. V. Davids-me NT V. Da vidson ist der einzige Mann, der, so lange der Staat Texas besteht, uns Staatsprohibition aufdräsngen wollte, und dasj noch auf nnkonstitutionelle Weise, wenn auch nur aus 20 Tage. is- si Hätte s. Z. Richter Brooks die Ent scheidung von General Staats-An walt Davidson aufrecht erhalten, daß m· »dem Beginn des neuen Baskin N regor quuorsGesetz die Saloons 2 Tage geschlossen bleiben müssen, da wäre ein Präcedenzfnll geschaffen worden, wie die Prohibitionisten sich nicht besser wünschen könnten, und der die unheilvollstin Folgen auf Jahre nach sich gezogen hätte, nicht nur für Texas, sondern auch fiir alle anderen Staaten. Trotzdem Richter Brooks mit seiner Entscheidung cinc libcritle und gerechte Richtung befolgt hat, se wird er nun von vielen liberalen Ele menten, Bieragenten nnd sogar Sa loonleuten auf das lieftigste bekiiinpstl Jst dass gerecht? J Jst es nicht sonderbar, daß in allen früheren Wahlen die Probibitionisfra ge immer eine großeRolle bei dem li beralen Elemente spielte? Selbst fiir das geringfiigigsse Amt, wie z. V. Nachtwächter siir dest— l: s.uirtl)au-:s, liiess es gleich: ist derselbe in der Proliibi tiongsrage gesund bEI in die Nieren? Deutsche Zeitungen waren es nament s Jni Alter Jan 73 Jahren start der 118 Nicht-Straße wolniende Ro bert Meyer. Er liinterliiszt Frau nnd neun Kinder, Gegenwärtig genießen wir dir wirkliche Sommerfrische selbst wenn wir zu Hause bleiben s J lich, die diese:i Punkt beiiihrten, die- Z selben, die nun bihauptem die Probi ibitionssache hat nichts mit der Wahl am 2 Mai zu tun. Damit betrachten 1 diese Herren die Brohibitionsfragek als siir abgetan, indem sie die allbe-«; kannte Pl)rase, »in, Bauer- das ist ganz was anderes« gcbrauchen Das ist nun denn Schlachtruf, aus dem sie Kapital siir ibre Sache zu schlaan suchen k I H- Y s· E Wenn gleich die Auti-Vailey-Fak- f tion und namentlich deren deutsche Organe die Behauptung aufstellen,! die Prohibitionsfrage habe nichts mit» Bailcy zu tun, so sagt die ,,San Anto nio Daily Expresz« vom Montag: Probibition scheint doch eine Rolle in der Campaugne zu spielen. Unter anderem schreibt genanntes Blatt: Da Bailey sich zu Gunsten von Local OpA tion als dem besten Mittel, um den Getränkehandel zu r·egulieren, aus gesprochen hat, so wird dieses Argu ment unter den Prohibitionisteu ge gen Bailey sürden Rest der Cam pagne benutzt-Mit solchen Elemen ten will nun ein Teil des liberalen Elementes im Staate Gemeinschaft machen. Ja, wahrlich die Politik macht sonderbare Bettgenossenl II P II Jn einer Rede in Smithville sagte Cone Johnson, Anti- Bailey- Kandidat, der direkt gegen SenatorBailey läuft: «I do not want, nor do I expeot the vote ok those people-, wholino up at the bar and länger around m the saloons und plsy dcminoM Aus Deutsch: (Jch wünsche nicht und erwarte auch nicht die Stimmen von solchen Leuten, die sich an der Var aufstellen und Domino spielen.) Die obige Aussage wurde von einer Anzahl glaubwiirdiger Personen ge hört, die es vor einem öffentlichen Notar in Fayette County beschworen haben. Trotz dieser niederträchtigen Bemerkung, soll es immerhin viele, man sage und schreibe viele, Sol-Don lente geben, die siir Cone Jonson sind und tapfer rufen: ,,never mind, Cone Johnson, mer sticke zu Dich any howl Horrä, Horrii, Cone Johnson!« III P Ik L Eine Anzahl unserer Wechselbliitter copirten in der letzten Woche einen Artikel aus dem ,,Belleville Wochen blatt unter Ueberschrift »Die An tis und Joe Vailey«. in diesem Arti kel versucht genanntes Blatt natürlich so viel als möglich Kapital gegen Pai ley zu schlagen nnd tischt seinen Lesern Sachen auf, die daraus hinzielen, die selben so recht hinters Licht zu führen. Unter Anderem schreibt das »Bellville Wochenblatt«: Als Präsidentschafts elektoren (an dem Anti-Bailey-Ticket) finden Wir Ex-Senator Roger Mills, der seines Alters wegen ablehnte, und Esx-Senator Walter Tips von Austin. MNbigetn hat das »Bellville Wo chenblatt« entweder bewiesen, daß es nicht weiß, von Was es schreibt, oder es hat absichtlich Tatsachen entstellt, was wir nicht glauben können. Nicht Walter Tips von Austin ist Präsident schastselektor, sondern A. W. Terrell von Austin. Ein Präsidentschaftse lektor zu sein, ist eine sehr große Ehre, eine Ehre, die dem gesammtenDeutsch tum in Texas schmeichel muß, wenn einer aus ihren Reihen erkoren werde. Wie aber genanntes Blatt Walter Tips, der im ganzen Staate bestens bekannt ist, für diese hohe Stelle anführen kann (natiirlich will er damit Stimmung gegen Bailey machen) ist uns unbegreiflich, da Tips s ja nur für die nichtssagende Stellver treter- Stelle aufgestellt wurde. Wer ist aber A. W. Terr,ell wird Lmanch einer fragen?.- GenannterHerrL s m verannucy oer Unter oes oe erlrucy g- ten TerrelsWahlgesetzes und derselbe Terrell, der im letzten Jahre Himmel nnd Hölle Ln Bewegung setzte, um TAnstin und ganz Travis County in der Connty Local OptionsWahl tro cken zn legen! Hin und wieder mag es wohl zu entschuldigen sein, wenn ein Mann, der in einem County wohnt, das beinahe ganz mit Ameri nern besicdclt ist, für Prohibition einv tritt, denn bekanntlich heißt es: Wenn man unter den Wölfen ist, muß man mit ihnen heulen. Wenn aber ein Mann,s welchkr in einem County, wie Trabis County, sein Leben lang ge wohnt hat, und der bestimmt weiß. daß dasselbe von einer sehr großen An zahl Deutscher bewohnt ist,welche ja gegen alle Zwangsgesetze sind. (und die Wahl hatte es auch bewiesen), und der trotzdem ihnen Prohibition auf dringen will, ist so ein« fanatischer Finsterling ersten Rangeik Weil die Anti-Bailey-Faktion sich gnädigst her abgelassen hat, Walter Tipss für die nichtssagende Stellvertreterstclle aus-— zustellen, da wird nun von den deut schen Stiunngebern in Travis Couutn Verlangt, kräftig siir dac- Bitt-Ballen Ticketeinzntretcn nnd somit znhelfexh damit der Fanatiker Terrell zu weite ren Ehrenstelleu erwählt werde, und damit seine sonstigen Prohibiiiousrsp praktiken zn idossiereu Jst dass nicht zu Viel ver-langt?!

Vietor Hugo, Präsident der Firma Hugo, Echtneltzus sc Co» er litt am Samstag einen Schlagansalb non dem er sich jedoch wieder erholt. Von der ,,Jteruational New-J Contpcnn)« in New York erhielten wir »Gartenlaube« LI. 15. —«l CEECCCCECECEHSHCEEECS IF. MIsskEHs Galvoston, Texas-. Passagiertlnnahme für die Dampfer des Mlllltljlsctlllllllltll von Gulveston direkt nach Bremen und für die ngpfer der MLUIBY UNIE von Galvefton nach New York, an fchließend an die Schnell- Dampfe von New York nach Btemkn. Freikavten Jhdddddddddddddd)d)))d))s, ddddddddddddäddddddddddddzddddddDHDDBZDDBDDDFH CCEECETHISISGGGCGCQQQQCGGGKCQKIKGKIKII TJGTFI N» s Wic unsere Soldaten verpflcgt wer den. Präsident Roos evelt hat als Höchst kommandierender der Armee festge stellt, woraus die Nationen für un fere Soldaten ("Gemeinen) bestehen sollen. Erstens-. Ju der Garnison soll den Truppen geliefert werden: Frisches Rindfleisch Hammelfletsch Büchsen 01 c«·. sxcchD Yuyuch Praka »Ist-u, Vogt-pu, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Pflaumen, Aepfel, Pfirsiche, Reis, Grütze, Kaffee ,Thee, Milch, Butter, Frucht-Extrakte, Gewürze, Syrup nnd andere Standard-Artikel· Zweitens. Für Truppen im.Fel de: Frisches Rindfleisch, Hammel fleisch, Baron, Bohnen, Kartoffeln, Eingemachtes, Reis, Pickles, Thee, Kaffee, Michl frisches Brod. Drittens: Auf dem Marsch, wo der Transport schwierig ist: Baron, Brod Kaffee, Zucker, Butter etc. Viertens: Aus der Reise per Bahn: Rindsleisch, Bohnen, eingemachte To maten, Preserven, Koffer-, Milch, Hale Brod· Ha, welche Lust, Soldat zu sein! Ob Teddwsiich die Speifekarten der Ofsiziers-Casino’s zur Hand ge habt und darauf Streichungen vor genommen hat, ist nicht gesagt. Aber, was nicht ist, kann noch werden! —--s-.(.O.— Allerlci. Herr Adolle Wagner ist mit seiner Gattin von der Reise um die Welt in bester Gesundheit zurückgekehrt Beide sind voll von den schönen Eindrücken, die sie in den verschiedenen Ländern empfingen. C. C. Gibbs läßt auf dem Grundstück Ecke Ost-Houston Straße und Avenue C ein achtstöckiges Of ficegebände errichten. EI- soll das feinste Gebäude südlich von St. Louis werden. —Jn seinem Stuhle sitzend sanft entschlafen ist der 301 Blum-Straße wohnende früher-e Bau Kontraktor Julius Faska. Er kam am Samstag gegen Mittag nach Hause und auf die Aufforderung seiner Frau, das Essen einzunehmen, erwiederte er, daß er sich erst einige Minuten ansruhen’ werde· Als- seineFran sich einige M·nuten später zu ihm in’s Neben zi er»begab, war er für immer ent schlummert. Faska stand im Alter von 68 Jahren. Er hinterläßt Fran zwei Söhne und zwei Töchter-. Jn einem Felde an der nach La vernia führenden Landstraße, an der Grenze von Bexar und WilsonEounty, wurde die halbverkohlte Leiche eines Mannes gefunden. Der Mann, ver mutlich der Hiiner- und Eierhändler, Tom Turner von hier, ist ermordet worden und dann hat man die Leiche mit Gestrüpp bedeckt und dasselbe an gezündet in der Erwartung, daß sie verkohlt. Das Feuer ist aber vorher erloschen. —Hoffentlicl) wird der Carneval ms,-«.« L Os cui nun-Heu Durch uns uoci Fuge- »k schränkt. Man kann nicht die ganze Woche feiern oder sechs Tage jeden Tag Besucher erwarten, wenn nichts aus dem Programm steht. Viele grö Qere Städte wie Sau Antonio haben es noch nicht fertig gebracht, Einhei mische und Fremde eine volle Woche hindurch bei einem Carneval zu un terhalten. W Keine Yankee-Pllle, die meistens Quecksilber und andere schäd liche mineralische Stoffe enthält, sondern ein reines Kräntermittel ist die St. Ver nard-Kriiuter-Pille. Rein nnd unver fälscht, wie sie ans den heilkräftigften Kräutern, die in dem Garten der Natur wa sen, bereitet ist, hat diese-I alte nnd wir same deutsche Heilmittel sich den Dank Tausender erworben, welche an Verdauungs-Beschwerden, Verstopfung und Störungen der Unterleibs-Organe litten und in kurzer Zeit dauernd und gründlich geheilt wurden. Die St. Ber nard-Kräuter-Pillen sind in allen Apo tbeken zu haben. Die Hundertjahrfeier der Ein führung des Kathalizisnniszs in Nein York ist in den, dortigen katholischen Kirchen festlich begangen worden. -——-·-0-.0-.-———— Zu verkaufen oder zu verrentm Ein guter Store und Warenlager, be quenicss Wohiihaiis, s«nter Garten etc-, unmittelbar lsei Schule nnd Kirche gele gen, ans dem Lande 153 Meilen von Tan lor, Texas. Eine gute Gelegenheit flir irgend Jemand, der ein General Mer chandise- Geschäft wünscht; auch ist Schmiede, Eottonlstin nnd Salonn im Städtchen Ilin nähere Plnskstnnft wende man sich an H. 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