Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
April 22, 1908

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Die Tsiqllche kcsis Pcssso tust Texas erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet 88.00 für das Jahr oder IIOC ist s Monat-. Diiii iiiii ii iiiii Dir Wöcheutliche freie Pressa tust mas erscheint jeden Donnerstag und kostet 82.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. Jahwg 43« A Sau Amom, Mittwoch dexi 22. April 1908 Nummer 7997« 1 Buntes Allerlei aus Deutschland Jm Kunstwakt schreibt R Bat ka: Jm Januar v. J. gab der Sän ger George Walther in Berlin ein Konzert mit Werken Bachs und sei r Söhne«, dessen »Clou« ein Lied von Wilhelm Friedemann Bach bil dete: kein »Hälmlein wächst auf Erden«. Alles war begeistert da von, und viele Berichterstatter konn ten sich’s nicht versagen, den ganzen Wortlaut des Gedichte5,- das auch von Friedemann sein sollte, abzu drucken. Schon als ich das Gedicht in den Zeitungen las-, kam es mir als ein Erzeugnis des 18. Jahrhun derts sehr verdächtig vor. Wer da gedichtet hatte: »Wenn du auch tief beklommen Jn Waldesnacht al lein. muß seinen Eichendorfs gut gekannt haben, und wer da sang: »O griiß den Abendstern. er weckt den Argwohn, einmal im Tannhäuser gewesen zu sein. Zudem deutet der Karakter der Musik weit eher auf einen Epigonen der Men delssohnsZeit, als auf einen Organi sten der Bach’schen Schule. Jch ging also der Sache nach und fand zu nächst, daß das Lied in norddeutschen Landstädtenceineswegsunbekanntwar daß es in verschiedenen neuen Aus gaben (Rühlez Schlesinger) vorhan den war und daß die drei letzten, mir als modern verdächtigensStrophen von dem noch lebenden Berliner Superintendenten Wilhelm Wegener herrühren. Aber die drei ersten? Jch konnte-sie bis auf BrachvogePs einst vielgelesenen Roman ,,Friede demann Bach-U der zuerst ldod er schien, zurückverfolgen Jn diesem Roman spielt das Lied eine gewisse Rolle Der Held versöhnt damit sei nen Vater, den er durch seine zügel lose Lebensführung bekümmert hat, und gewinnt damit den Glauben an seinen Genius wieder. Das Gedicht ist also allem Anscheine nach eine Erfindung des Romanschreibers. Be zeichnenderweife wird die Melodie nicht mitgeteilt. Um diesem Mangel abzuhelfen, hat ein deutscher Musi -kus, etwa um 1860, die schlichte, zu Herzen gehende Weise komponiert, wie sie nach seiner, von keinen musik gefchichtlichen Kenntnissen beirrtcn Meinung etwa Friedemann selbst komponiert hätte, und er war, sa gen wir, bescheiden«genug, sie unter dem Namen Friedeinann’s in die Musikliteratur einzuschmuggeln Dic ses früher nur hafldschriftlich ver breitete Lied, das im Norden vielfach volkstümlich geworden ist, konnte al fo in Berlin, wo es verlegt wurde, wo der Dichter seiner Zufatzstrophen lebte, nicht nur als eine neue, schier fenfationelle Sache hingenommen, sondern ohne Widerspruch um mehr als hundert Jahre früher datiert du«-ON -fD «D OAUJLLTIL «-xcx—«h aus«-»ou- uwv p« sussuwsuq sent-Auso Jn unerhörter Weise ist in Kiel gegen einen Oberleutnant der Marine ein Erpreffungs-Manbver verübt worden. Der Oberleutnant unterhielt vor einiger Zeit mit einem jungen Mädchen ein Verhältnis-, dem nach Angaben des Mädchens ein Zwillingspaar entsprossen sein sollte. Der Offizier trug, soviel ihm mög lich war, zum Unterhalt der Kinder bei, und das Mädchen verheiratete sich schließlich mit einem Kaufmann, während die Kinder angeblich aus wärts untergebracht wurden. Nach der Verheiratung trat die Frau im mer dringender an den Oberleutnant heran, die Kinder doch durch ein Hamburger Ehepaar adoptieren zu lassen und die hierfür nötige Summe von 15,000 Mark zu beschaffen. Da der Offizier aber kein Geld besaß und in geschäftlichen Dingen über haupt sehr unerfahren war, fo über nahm die Frau die Herbeifchaffung des Geldes. Sie brachte den Ober leutnant mit einem Bureauvorstehet zusammen, der als Geldmann einen wegen Fahnenflucht bestraften frühe ren Matrofen hinter sich hatte. Dei Oberleutnant stellte nun einen Wech sel über 8500 Mark aus-. Er erhielt aver nur dbuu Mart, da der Ber mittler 3000 Mark für sich behielt Die erhaltenen 5500 Mark übergak der Oberleutnant seiner früheren Ge liebten. Er trat noch mit andern Geldvermittlern in Verbindung, di sich von dem Oberleutnant Wechsel ausstellen und hohe Vermittlergebiih ten zahlen ließen, oft ohne nur einer Pfennig Geld herbeizuschaffen Als der Offizier einsah, daß er mehr Ver pflichtungen eingegangen war, als erfüllen konnte, iattete er selbsi seiner vorgesen ehörde Anzeig( und quittierte den Dienst Bei des nunmehr eingeleiteten Untersuchun gen stellte sich die überraschende Tat sqche heraus, daß die frühere Ge li«-«»bte niemals ein Kind, geschweig( denn Zwillinge geboren hatte, di ganze Geschichte also aus eine Er pressung hinaus-lies. Mit der Frais und ihren sauberen Helfershelfern wird sich dahek demnächst der Stras richtet bricht-strom Am s. März 1908 ist in Bres lau bei Gelegenheit des badeärztlichen Kongresses Dr. Hermann Brehmer (geb. 1826, gest. 1889) ein Denkmal gesetzt worden. Brehmer war ein hervorragender Arzt, der in der Mit te der siebziger Jahre zuerst ans wis senschaftlicher Grundlage die Behand lung der Lungenschwindsncht durch Höhenklima eingeführt hat. Die von ihm in Görbersdorf gegründete An stalt hat einen Weltrnf erlangt und ist das Muster aller seitdem überall gegründeten ähnlichen Heilanstalten geworden. Als eine epochemachende Erscheinung auf dem Gebiete der. praktischen Heilkunde wird BrehrnerI heute in allen Kreisen der Bevölke rung Anerkennung und Huldigung zuteil werden. Ein Leser in der Psalz erzählt der «Frankf. Ztg.« folgendes niedli che Geschichtchen: Jn irgend einem kleinen stillen Nest war ein katholi scher Lehrer. Der hatte Freude an der Musik und spielte des Sonntags in der Kirche die Orgel, daß manch mal die alten Weiber das Schnupf tiichlein an die Augen hielten und manchmal die Fenster zitterten. Nun bat ihn eines Freitags sein Kollege vom benachbarten Pfarrdors, er möge ihn am nächsten Sonntag im Kirchen dienst doch vertreten. Unser Schul meister war ein guter Kerl, er sagte zu. Und weil er ein Freund der Musik war, wollte er den Leuten in dem Nachbardors doch einmal zei gen, was Musik sei. Er wußte nun, daß die Bauern dieses Dorfes, was Gesang anlangt, insofern besonders konservativ waren, als sie von dem« Standpunkt nicht abweichen wollten, den ihre Vorfahren zur Zeit des gro ßen Karl eingenommen hatten. »Al Ill, Ullcljlc ec, »New cu) mu. ucu Schulgepflichtigen die Kirchenlieder gehörig üben!« Und noch am sel ben Freitag ging es auf das Nachbar dorf. Da aber der alte Kollege eben der, den er zu vertreten hatte eine Geige hatte, die sehr schlecht instand war, so ließ er sich die Vio line des protestantischen Kollegen ge ben, der gerade nebenan wohnte. Er übte, und am Sonntag gings ganz gut. Jetzt aber merke man auf: Vierzehn Tage nachher empfing dieses unser Schulmeisterlein ein sSchreiben von seinem hochwürdigen Herrn Distrikts-Schulinfpektor, wo rin er aufgefordert wurde, sich schleu nigst zu rechtfertigen, weil er katho lischen Kircheulieder mit einer prote stantischen Geige eingeübt habe! Man glaube ja nicht, daß dieses Ge schichtchen erfunden sei. Der Lehrer, dem sie passiert ist, hat sie mir er zählt. Und ich glaube sie; denn er ist im katholischen Lehrerverein. Der Bezirksausschluß zu Düf seldorf beschäftigte sich Unlängst mit der Klage der Düsseldorfer Provin zialverwaltung gegen den praktischen Arzt Dr. Weisbrodt, der durch Er pressungsversuche den freiwilligen Tod des Amtsrichters Dr. Heimuth aus Bialla in Ostpreußen verursacht hatte, auf Entziehung der Approba tion als praktischer Arzt. Die Straf kammer verurteilte seinerzeit Dr. Weisbrodt wegen seiner schamlosen J Erkressungsversuche zu einem Jahr chuugum uuu qui Vuyrcu est-euce luft. Weisbrodt hatte im Namen feiner Frau von Dr. Heimut für eine Heiratsvermitteluug bei der er eine sehr zweifelhafte Rolle gespielt hatte, eine Gebühr von 10,000 Mark ver langt· Dr. Heimuth bezahlte am 29. Oktober vorigen Jahres, nachdem die Heirat zustande gekommen war, an den Arzt 6000 Mark. Weisbrodts unterschrieb hierauf einen Revers, in! dem er auf seinen Anspruch an Dr." Heimuth verzichtete. Weisbrodt soll te nun diesen Revers an Dr. Heimuth senden, tat dies jedoch unter Aus-» flüchten nicht, sondern verlangte bald darauf noch 4000 Mark und au-» ßerdem 2000 Mark für feine Frau. als Geschenk, widrigenfalls er droh te, die Angelegenheit an die Oeffent lichkeit zu bringen und außerdem den. Amtsrichter zu verklagen Dieser ver weigerte die Zahlung und übergab die Angelegenheit einem Rechtsan walt, der Weisbrodt wegen Ermes fungsverfuchs anzeigte Am Morgen des Tages-, zu dem der Verhand lungstermin angesetzt war, kam der Amtsrichter nach Düffeldorf, ließ fich jedoch, da er feine Privataffäre nicht öffentlich breitgetreten haben wollte, am gleichen Morgen von ei nem Schnellzug überfahren. Jn der Verhandlung entzog der Bezirk-Hans schusz dem Auge-klagten die Approbai tion als Arzt für die Dauer von fünf Jahren (die Zeit der ihm auferleg ten Ehrverlnststrafe). Ti» qanintnr Ifndfmsrnrdmk ten habest eine Erbschaft im Betrage von über 10(),()()0 Mark abgelehnt Dies Wittwe des Fabrikbesitzers Läuf fer hatte ihr beim Vorort Gnaden heim belegenes Besitztum Willst Garten und Waldstücke der Stadt Mainz vermocht mit der Aussage-, da raus ein Blindenasyl zu machen. Da in Mainz aber nicht so viel Blinde sind, um für solche ein besonderes jAsyl zu errichten, anderseits die Un terhaltung des Anwesengxs Opfer er forderte, da es nach dem Willen der Testatorin zu andern Zwecken nicht verwendet werden darf, entschlossen sich die Stadtverordneten, die Erb schaft auszuschlagen· Die menschen freundliche Absicht der Testatorin, ei ner gebotenen Französin wird also nnausgeführt bleiben. Für eine Blindenanstalt hat die Stadt übri gens schon aus früheren Jahren aus einer Erbschaft ein Kapital, das setzt nahezu 200,000 Mark beträgt. Man glaubt, diesen Zweck jetzt beim Hos pitalneubau verwirklichen zu können. Durch die Verhaftung einer weitverzweigten Einbrecher- nnd Heh lerbande hat die Berliner Kriminal polizei überraschende Entdeckungen gemacht. Vor Kurzem war bei dem Juwelier Halle in der Wienerstrasze 14 ein nächtlicher Einbruchsdieb stahl verübt worden, wobei den Tä tern Uhren und Goldsachen im Werte von mehr-»als 10,000 Mark in die Hände fielen. Halle ist durch den Einbruchsdiebstahl vollständig rni niertwordem da er nur teilweise ver san m-»- Qäks Gvömh4ksfknfsync lsujkpo u-« richtete den Verdacht der Mittäter schaft auf den «Maler« Welzer aus der Romintenstr. 26. Die Polizei ermittelte als weitere Täter zwei Schlächtergesellen, deren Väter wohl habende und angesehene Engl-os fchlächter sind. Die beiden jungen Leute, der 18jährige Felix Dodder und der 24jährige Georg Murrow, die bisher unbestraft sind, waren in schlechte Gesellschaft geraten. U. a. kamen sie auch mit dem Schneider meister Gwiszez aus der Frankfurter Chaussee 137 in Berührung G. erhielt von der Beute des ersten Ein bruchsdiebstahls 30 seidene Blusen und hierfür hatte er die beiden Schlächtergesellen und deren Kompli zen mit Einbruchswerkzeugen auszu rüsten und ihnen im Eiubrechen Unterricht- zu erteilen. G. kam auch dieser Aufforderung mit Eifer nach, und bald hatten sich seine Schüler zu ganz gefährlichen Burschen herausge bildet. Die Kriminalpolizei hat jetzt das ganze Konsortium, Einbrecher, Hehler und Helfershelfer verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert. Die 1-7jährige Tochter eines reichen und· angesehenen Fabrikhe sitzers in Barmen hatte Beziehungen zu einem jungen Chinesen ange knüpft, dek allabendlich im dortigen Cirkus aufs-at. Sie entwich aus dem Elternhause unter Mitnahme er heblicher Geldmittel und überredete den Sohn des Reiches der Mitte zur gemeinsamen Flucht. Von oen Ut tern des jungen Mädchens wurde die Polizei aufgeboten, der es dann auch gelang, das Pärchen in dem Augen blick «abzufassen, als es im Begriffe war, den Zug nach Köln zu bestei gen. —Den Wiener Philharmonikern ist ein bedeutender Grundbesitz als Erbschaft zugefallen. Es ist dies das Haus an der Fasa- und Kölbgasse im 3. Bezirk. Kiirzlich starb der im Z. Bezirk, Löwengasse No. 4 wohnhaft gewesene Rechnungsrevident im Han delsministerium a. D· Rudolph Sritz. Tags darauf erschien Herr Grotten bach, der ein langjähriger Freund der Philharmoniker ist und deren-Kon zerte schon seit Jahren besucht beim Vorstandsmitgliede Professor Markl, dem er die Mitteilung machte, daß sein Verwandter, Herr Satz, den Philharmonikern ein Haus in der Fa sangasse testirt habe. Eine ofsizielle Bestätigung dieser Nachricht ist den Philharmonikern bisher noch Ieicht zu gekommen, doch enthält ein Brief, mit tels melchem der Verstorbene seinen gab, obige Verfü on demWerte, den harmoniker, denen zum ersten Male eine Erbschaft zufällt, hiervon um so angenehmer berührt, als keinesv ihrer Mitglieder den Verstorbenen kannte und die Schenkung also als reine Würdigung der Leistungen der Ver einigung aufzufassen ist. Dar- Haus-, das den Philharmonikern zugefallen Jist, ist einftöckig, nimmt aber einen sehr bedeutenden Grundkomplex ein, so daß der Wert desselben mit 1l3(), s()()() Kronen beziffert werden kann Außer den Phillmrtnonikern sind ini Testamente des Verblirhenen noch die Eousiue des Erblcisser,g, ein Fräulein iniallingem und einige langjiihrige Vedienstete Init kleinen Legaten be i dacht· Das aroßmiitiae Vor-neben desJ Verstorbenen findet darin feine Mo tiviruug, daß er aus einer sehr kunst ’freundlichen Familie stmmnte, auch selbst ein großer Musikliebbaber war. Er war längere Zeit Mitglied des-s Wiener Mämtergesangvereins und be saß auch die Medaille für Verdienste auf dem Gebiet der Kunst. Zu den Alarmnachrichten über die Gefährdung des- Straßburger "Münsters kommen aus Straßburg folgende, anf authentischen Jnforma tionen beruhende Mitteilungen: Ein( direkte Gefahr fiir das alte Bandenk mal besteht gottlob nicht, aber Stadt und Land werden aller Voraussich1 nach tief in die Tasche greifen müs sen, Inn die baulichen Vorkehrungen zu treffen, die zur endgültigen Be seitigung der tatsächlich festgestellten überaus schweren Bauschäden erfor derlich sind. Schon vor längerer Zeit wurde festgestellt, daß sich an dem linken ersten Pfeiler des Qanghauses ein recht erheblicher Riß bemerkbar machte, der nach sorgfältigen Be obachtungen langsam zunahm. Neuer dings haben nun die angestellten Nachforschungen ergeben, daß dieser Riß auf einen ungeheueren Druck zu riickgeht, der von dem benachbarten Turinpfeiler auf den Langhauspfei ler ausgeübt wird, und durch Nach grabungen ist festgestellt worden, daß es mit dem Fundamente des Turm pfeilers äußerst schlimm aussieht.» Es ist hier nicht der Ort, des näheren auf die technischen Einzelheiten ein-zu gehen· Wir beschränken uns daher ans die kurze Mitteilung, daß das Fundanient des zweifegos schwer überlasteten Thurmpfeilers im 18. Jahrhundert leichtsinnig behandelt wurde; zwischen dein eigentlich tra genden Baugrund und dem Pfeiler selbst befindet sich ein Zwi schenraum von etwa zwanzig Zenti meter Höhe, der lediglich mit Schutt angefüllt ist. Daher die Senkungen, die äußerlich in Rissen-zutage traten. Dazu konimtnoch eine interessante Tat sache. Zum Dichten des Bodens ist seinerzeit snnter den Pfeilern des-Mün sters eine Anzahl von Pfählen einge rammt worden. Inzwischen hat sich durch die Kanalisation das Grund wasser gesenkt, die Pfähle sind trocken gelegt worden und, was früher durch das Wasser verhindert wurde, ver fault. Wenn man nun bedenkt, daß der erwähnte Thurmpfeiler etwa die zehnfache Last zu tragen hat gegen über deni, was die moderne Statik als äußerst zulässige Belastung annimmt so kann man sich ohne weiteres vor stellen, welch’ große Aufgabe mit der Wiederherstellung eines absolut zu verlässigen Fundaments zu lösen ist« Das Richtige erhalten »Vor 9 Jahren schien es, als hätte meine Stunde geschlagen,« sagt Mr. C. Farthing von Mill Creek, Jud. Terr. »Mein Leben hing nur noch an einem Faden. Mein Apotheker empfahl mir Electric Bitters. So kaufte ich eine Flasche und erhielt was ich brauchte Kraft. Einen Fuß schon im Grabe, brachte mich Electric Bitters wieder auf den Damm.« Un ter Garantie verkauft von Ad. Dreiß und R. Cohn 85 Co, Apotheker. 50 Cents. Das- englische Königs-paar ist in Kopenhagen eingetroffen Auf den Präsidenten Cabrera von Guatemala wurde, als er sich auf dem Wege zu dem amerikanischen Gesandten befand, von einigen Stu denten geschossen, er wurde an der Hand erwundet. Die Attentäter wurden verhaftet. X

Das Haus hat Sprecher Can non’s Antrag, durch eine Kommission eine Untersuchung bezüglich des Pa piertrusts vorzunehmen, angenom men Die Streik-11nrul)en in Pen sacola sind aufs Neue ausgebrochen Jn Oklahoma hat man eine Anzahl Zeitungen verklagt, weil sie Anzeigen von Brauereien und Spiri tuosen-Hiindlern publizierten Wahl Anzeigen. Fär Sherifb Die »Freie resse für Teva' it auto risiert, ansu essen, di? B. D. ind s e t) Kund a fur das mt eines SherifstI von Bexar County ist und Ich der Cyt scheidung der demokratrs en Primar wahlen unterwirft. Die »Freie Presse für Teva' ist auto risiert, anzusagen, daß «ames Mc CloskeP Kandidat r dak Amt des Sheri fs von. Bexar Connty ist und geh den demokratischen Pumarwab enim sult unter-wirft Die «Freie Presse für Texas« ist antorisiert, anznzcigen, daf; Wm. J. G o f o r t b Kandidat für das Amt ei nes Shcriffs von Bexar County ist nnd sich der Entscheidung der demokratischen Princärivahlen unterwirft. Für Gaum-Etext Die ,,Freie Presse für Texas« ist an torisiert, anzuzeigcu, dass ivian E. O a m i l t o n Kandidat für das Amt des Connty-Clerks von Bexar Eonnty ist und sich den demokratischen Primär mahlen im Juli mitertvirst. s-os.ss und guuucsu us It III-I JRTWWWY mä- HAW FP Mcllcll Wsllkss J 28 Volls- 111 Iss ks sllwsss muukmkso vy nosmnss HEN. 70 occ Kuh-um Est- liwrstum erto May for it sAN ANT0N10,001-ness Älamo Platzes and Stocke-ti- Misset Nach Auftin und zurück 83.10. Zum Verkauf am 26. u. 27 Api il. Land-PS M. Jeden Sonntag. RUNDFAU RT 50 Ost-US Die Züge fahren um 7 Uhr 45 Minuten morgens und um 2 Uhr nachmittags ab. J. W. Daley, P. ö- T. A. Bin office 122 Alamo PM. Beide Telephone 425. Eisenbahn-Faycplan. S. A. Cz A. P. Bahn. ,,Daby Erocket«-Zug nach Hauftom Galveston, Beaumont und Orange. Abfahrt 8 Uhr abends, Ankunft 7.55 morgens Nach Ketteville, Abfahrt,8.30 morgens, An kunft dort 11.30. Abfabtt von Kerrville 4 Uhr nachmittagg, Ankunft in San Antonio 7.50 abends. 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Mit dumpfem Rollen fährt um die neunte Stunde eine Equjpage vor, die vier Pferde graben mit ungeduldigem an Löcher in den Sand. Am Geschirr klingeln leise Silberschellen. Jm Speisesanl zerht und spielt Graf Altan mit seinen Freunden ru hig weiter. Die Nacht rückt vor. Der Kutscher fährt im Kreise um her. Vorn Turm schlägt es ein Vier tel auf elf, als der Schloßherr end lich, gefolgt von seinen Gästen, her vorkommL Lustige Abschiedsworte, Häudeschüttelu, Segenswünsche, Wet terprqphezeiimgem und der Wagen MUI UUUUU Graf Altan versucht vergebens, ei ne bequeme Lage in der Kalesche ein zunehmen. Er ist schläfrig und miß gestimmt Er verwünscht seine Saum seligkeit. Eigentlich hat er schon Um sieben Uhr aufbrechen wollen und sich dann doch beim Spielen Verweilt. Die zwei Stunden kosten ihn baare zweitausend Gulden. Er verwünscht die Kongregationssitzung, die ihn zwingt, morgen früh in Essegg zu sein und schilt wütend auf sein Pech im Spiel, auf die Dunkelheit und alle Einrichtungen des Staates-. Jmmer dickere Wolken ballen sich zusammen. Jm Westen wetterleuchtet es. Es ist dunkel wie in einem Sack. Auf einmal ein blauer Blitz und der erste Donnerschlag ,,Jano"sch, siehst Du den Weg?« ,,Jawohl, Euer Gnadenl« »Wo sind wir denn?« «Hinter Selischtje, Euer Gna deu!« »Schon so weit vom Hause. Jch muß eine Stunde verschlafen haben.« Ein zweiter Wetterschlag läßt ihn verstummen. »Janosch, gib acht, die Pferde gehen Dir durchl« —»Jch geb schon acht, Euer Gnaden,l aber. Da hat der Blitz einen absonder lich gebildeten Baum beleuchtet; das Schmißpserd parirt in panischem Schrecken, die Stangenpferde prellen vor und im nächsten Augenblick rast das Gespann durch die schwarze Nach; feldein. ,,Janosch, hältst Du sie noch 2« ruft Altan und richtete sich auf Beim Scheine eines Blitzes sieht er, wie der Kutscher an den Zügeln vom Bock gerissen wird· Mit einem Saß »Es-J- kssck «»c sä« Its-»S« Ic- ccäkst vus »n- vssuusq vk los-« hin und hört den Wagen im Gra ben zusammenkrachen. Vorsichtig er hebt er sich er ist heil. Einige Schritte weit stößt er mit Janosch zusammen. Sie suchen in der Finster ns den Wagen nnd nehmen die eine Laterne heraus, um den Weg in’s iächste Dorf zu finden. Der Graf nnß sie tragen. Denn Janosch hatte Den linken Arm verstaucht und muß sich rechts auf einen Stock stützen, veil ihn der rechte Fuß schmerzt. Ein vahrer Welkenbruch über-schüttet sie. Das Wasser läuft an Altan’s Gum mimantel herab. Eiskalte Tropfen, die ihm zwischen Kapuze und Hals durcheieselm machen ihn schauern. Das Gewitter hat sich verzogen, ehe iie das Dorf ereichen. Beinahe alle Fenster sind erleuchtet. An der er "ten Haustür klopft der Graf an. Nach langem Fragen und Zögern vird aufgetan, und die beiden treten Tcn die niedrige Stube. Jn der Ecke lauert die alte Bäuerin, den Kopf in Iin großes Tuch gehüllt, und mur melt Beschwörungssprüche gegen Wet ter und Blitz. Am Tische sitzt der Hausherr, ein zitternder Greis mit aschfarbenem Gesicht, die Pfeife im zahnlosen, schiefverzogenen Mund Die Tochter hat ihnen geöffnet. Al tan kennt sie. Auf dem letzten Jahr markt hat ihm jemand die schöne Llnitza gezeigt. Der Graf legt feinen nassen Hut und Mantel auf die Bank und er zählt fein Unglück. Der alte Mann miegt den Kopf. »O, o, ein neuer, schöner Wagen! sagt er bedauernd, »und die Pferde, o, oh!« Anitza hat einen Stuhl für Altan herange rückt. »Ich muß morgen früh in Es segg sein. Wenn der Regen aufhört, suche ich mir einen Wagen.« Aer Alte fchmunzelt und wendet sich bald nach seinem Weib um. »O, o, den Weg könnt’ der Jmo mit den Brau nen machen.« »Der on fchlast »So weckt ihn!« «Geben Sie zehn Gulden, Euer Gnaden, nnd fah ren wird er wie ein EeuseL Her den on, Anitza!« Die Frauen gehen hinaus. Der Re gen hat beinahe aufgehört, das Was ser rinnt über den Hos. Jin Stall machen sie Licht. Dort schnarcht ein großer Bengel im Hen. Anitza ver sucht ihn auszuriitteln »Mutter, er hat sich wieder betrunken!« »Achl Gott, wenn das der Alte hört!« Ratlos stehen sie sich qegenüber i ,,Sein Kutscher könnte vielleicht» sagt endlich die Alte. »Woher denn, der ist ja ganz )Iagen. s Aber weißt Du was? Jch will esi tun! Jch ziehe dem th seine Klei der an nnd fahre ih11.« »Eh, da! Aber! Die Tochter ist schon verschwunden Eine Viertelstunde später steht der Bauernwagen vor der Tür. Graf Altan nimmt neben dem Kutscher ans einer Schütte Stroh Platz. Er zün-; det sich eine Cigarre an und will auch i dem Kutscher eine geben. ——,,Jch ran- che nicht!« ntnrinelte der. Das Gefährt holpert iiber Stock; nnd Stein. Die Wolken verzieh-Ins sich, es wird ein wenig heller. Graf f Altan betrachtet seinen schweigsamen Nachbar. Den Hut hat er tief in’—:s Gesicht gerückt, den rauhhaarig-In Bauernmantel hoch hinanfgezogen. Das Streifchen Gesicht, das Altan se hen kann, kommt ihm bekannt vor. »Du siehst Deiner Schwester ähnlich, on.« »Hm-« »Sie ist ein schönes Mädel!« Der Kutscher rührt sich nicht. Da sieht Altan, wie sich unter ihrem Hute ein lau ger, dicker Zopf hervorringelt nnd schwer über den nassen Mantel hängt; »Was ist das?« ruft Altan und legt ihr das Haar nach vorn. Erschrocken greift sie danach, und der Mantel fällt von den Schultern. Sie fängt vor Angst an zu weinen. Graf Al tan hält nun die harten, alten Zü «nY ZU Hun- OZUPUU III-I works-n ftp-f nv -»---,-s um die Schultern de; MädchensI ge legt und versucht sie zu trösten Un ter dem groben Hemd fühlt er ihre Schultern zucken, ein seltsame-Z Fie ber durchglüht ihn. »Meine nicht, liebe, schöne Anitza.« Er zieht sie enger an sich, der runde Hut fällt rückwärts. Sie lehnt an seiner Schul ter. Jm ersten Dämmerlicht langen sie in Essegg an. Der Graf geht in’s HoteL in’.8 eleganteste Zimmer des ersten Stock werkes, der Bursche stellt die Pferde ein. Kaum sind aber die Pferde an gebunden, da schleicht er die große Treppe hinauf, denselben Weg, den vorhin der Graf gegangen. Leise wie eiiie Katze. Die großen Stiefel trägt er in der Hand. Die Sitzungen sind vorüber, Graf Altan fährt heim in einer schönen Equipage. Und doch ist die Fahrt nach Essegg ungleich schöner gewesen. Die ist wie im Fluge vergangen heute aber dehnt sich der Weg scher endlos. Abendkühle streicht über Wiese und Feld. Eine Stille, die das Herz groß und weit macht. Blas se, wunschlose Gedanken kreisen hin ter--Altan’s Stirne, unfaßbare, gren zenlos, verschwommen, wie die Nähe und Ferne, die sich vor ihm dehnt. Der Turm von Raftowatz taucht auf· Altan ruft seinen Kutscher an. »Halt! Steig’ ab und geh’ zu Fuß nach Haus, vermeide die Straße. Vor dem Portal stellst Du Dich auf Wache, bis ich komme. Verftanden?« ,,Jawohl, Euer Gnadenl« —Der Mann klettert vom Bock und ver schwindet mit verdutztem Gesicht im Getreide Altan fährt im Schritt weiter. Als ser im Dorfe anlangt, ist’s dunkel. Vor dem letzten Haufe pariert er. Eine Gestalt löst sich aus dem Schat ten des Gartenzaunes. Altan hilft ihr auf den Warten und drückt fip nn sich. ,,Rasch- eilen wirt« flüstert sie und streift die kleinen dunklen Fen ster mit einem furchtsamen Blick. Dem Haushund, der sich nachdrängh droht Altan mit der Peitsche unter das Tor zurück. Dann birgt er mit gutmütigem Lächeln das kleine Ränz chen, das Anitza an Kleidern und Wäsche mit herausgebracht Vor wärts geht es, daß die Funken stie ben· Jn einer Stunde erreicht er das Schloß, wirft dem Stallknecht die Zügel zu, empfängt das schöne Mäd chen und trägt es über die Schwelle seines Hauses-. Von da an ändert sich das Leben auf dem Schloß. Keine Zechbriider mehr, kein Singen und Lärmen. Ein Mädchen in weiten weißen Bauern röcken flattert durch den Park und die langen Korridore. Manchmal lugt das braune Gesicht ans den Fenstern, oder Graf Altan liegt auf dem Sofa, und die zwei lachen mit einander. Am Abend hört man bis in die fernen Küchenräume lustige Weisen spielen. Der Diener, der bei Tische aufwartet, erzählt. Er geigt, und sie tanzt, daß ihr die Absätze klap pern. »Der Satan!« brummt die alte Haushälterim »der ihrer Herr lichkeit Ende erleb’ ich noch. Winter ist’s geworden. Schneeh sten beugen die Baumkronen im Parl· Schnee macht die breiten Alleen un wegsam. Das Blätterwerk desJ Re benganges ist verschwunden, die kah len Ruten liegen, sorgsam in Stroh verpackt, längs des Spaliers auf der Erde. Graf Altan lehnt in einem Korbstnhl und sichtet alte Briefe. Wenn er heiraten soll, macht ein vor nehmer Mann gern Ordnnng Lang sam erlischt draußen dass Licht, er kann keinen Buchstaben mehr erken nen. Da läßt er das Lesen sein und blickt hüten-s- Ein zufriedener Zug li t« afuf seinem Gesicht. Er ist ein b tdenswerter Mensch. Gerade als ihifif sein Junggeselle-trieben zu sad wird, geruht Komtesse Gabriele ihm J Ihre Hand zu gewahren Heute vor Mitternacht wird er ihr Gotte sein. Ueber den Hof fliegt ein Schein. Die Fenster der Domestikeustube sind erleuchtet worden. Da sitzen sie alle beim Festmahl zu Ehren des Tage-Z. Dampsende Schüsseln voll Schinken und Wildpret und Zupsteig und ge sülltem Kraut, bauchige Flasche-n mit .Schillerwein. Die Beschließerin sitzt obenan. «Kinder, ich sag’ Euch,« nnd sie hat den Mund voll Fleisch, »al les schmeckt mir doppelt so gut, seit »das schmutzige Ding nicht mehr da Hist!« ,,Die Armel« sagt ein mit leidiges KüchenmädeL »O jeh, Jwarum nicht gar!« höhnt Frau Babi kiir Damen Damen, die an einer der ihrem Geschlecht eigenthümlichen Krank heiten leiden, werden in Wine of Cardui ein Heilmittel finden, das, wie die Erfahrung von über einer Million Frauen beweist, eine gute Medizin für alle Frauenkrankheiten ist. Wine of Cardui beseitigt unnöthigen Schmerz, glättet die Kummer falten, die Krankheit in die Stirn gegraben, regulirt die gestörten orga-: nischen Funktionen und gewährt der mildem überanstrengten Haus-, La den- und Fabrikarbeiterin Ruhe und Erleichterung. Cardui hat dies erreicht, und erreicht es weiter, durch die große Heilkraft seiner Bestandtheile, welche lediglich reiner, medizinischer und vegetabilischer Natur sind. 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Einmal dann ist sie davon gelausenl« »Uebern Hof ist sie ge gangen, die Schürze hat sie vor dem Gesicht gehabt.« ,,Das arme Ding!« »Ja die alte Geschichte: was sich auf der Straße finden läßt, wird wieder auf die Straße ge worfen-" Ein Lächeln gleitet über die Gesichter· Weiland der alte Graf hat Frau Babi, die Beschließerin, äuslt auch nicht aus einm Salon ge o t. Anitze aber, die man iiber alle Berge glaubt, sitzt im Stall, wo Ferko, der.Kutscher, die Pferde ange schirrt. Sie sitzt auf dem Streif baum und schaukelt sich. Sie ist ma ger und blaß geworden, ihre Augen glühen. ,,Traurig ist’s auf der Welt, Ferkel« —,,Freilich! Traurig für Dicht« »Auch für Dich! Was hat man vom Lebens Na trmten wir eins!« Sie reicht ihm eine Flasche Er tut einen tiefen Schluck. »Der ist gut!« »Willst noch?«—— »Es wird eine scharfe Nachtluft geben« Eine Stunde später liegt er da und schnarcht, als schnitte er Eichen pfosten. Bei den Pferden steht ein Bursch in seiner Livree. Ein scharfer Pfiff vom Schlosse her. Anitza spannt die Pferde vor den Schlitten. Jhr Herz schlägt angstvoll, als der Diener die war men Hüllen fest um Altan legt. Ob der Graf den Diener mitbefehlen wird? Er winkt aber ab. Sie fah ren allein. Wunderbare Schlitten bahn. Ein feiner Schneeregen sprüht ihr in’s Gesicht, sie spürt es nicht. Die Glocken klingeln lustig, nnd die muti gen Pferde schnauben. Die Straße hebt sich langsam. Der Graben lin ker Hand vertieft sich zu einer steilen Schlucht. Unten hört man die Seka unter der dünnen Eisdecke quirlen. Der Weg ist verschneit. Das Gespann kommt mühsam vorwärts. ,,Ferko, fahr zu, die Herrschaften warten! Die fünf Eichenbäume, die jetzt kmnnien,« sagt Altan nnd steht halb anf, ,,miis sen uns zurLinken blieben, sonst fährst Du sehl.«—-Ein Schiittelfrost durch bebt die auf dem Kutschenbock. Hor chend neigt sie das Ohr nach links, wo das Wasser gurgelt. Die Eichenbäu me kommen näher. Der Schlitten geht um keine Linie nach rechts. »Fer ko—acht- geben! rechts-—rechts!«— Sie wendet sich um und zeigt ihm ihr Antlitz, das furcht los ist und kalt wie der Tod. »Altan, komm’ mit mir!« Ein fester Ruck, ein unbarmerziger Peitschenschlag EinSchrei. Eine dunkle unentwirrbare Masse über schlägt die Schlucht hinab. ' Am nächsten Tage fand man sie. Zermatinh mng geschlagen, zerrissen und unkenntlich. Anitzcks Kopf ruhte dicht neben Altan. Jhr Gesicht war wie durch ein Wunder unverletzt ge blieben· -—.0.0.-——— staat Ohio, Tote-Io, Luca- Tsanth, st. staut J. Eben-h dem-Ich das er der ältere Meiner dee Hin-ca s. J. Thenev und Co. ist, welche Geschäfte in dee Stadt Zureden in obengenanntem bountv und Staate. thut, und das belaste Firma Ue Same von einpnndert Donati- für jeden Fall von Katareb bezahlen wies-, oee durch den Gebrauch von hall- Aatacrbsäu r nicht geheilt werden sann. staat s. Odenw Bekchwoeen von mir und unter schrieben in meiner Gegenwart am 6. September A D. BI Siegel, A. W· Gleaf on, öffentlicher Notar. Halks March-Kur wird innerlich genom men und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Dberfläcken des Systems. Laßt Euch Zeugnier frei sulchlcken. F. J. chenev nnd TM Toten-, O. Beetauit von allen Apotheke-tm 75e. Balkö Familien-Willen lind die besten. W Wer den Erfolg erjagt lmt. vergmt dann meist völlig an die, die als Treiber dienten! W Henry C. Rips, Transport von NPHBVYU Inn-IX liinldfssirsnknn Oft-L nigen von Teppiche11.804 Ost-Seite Alamo Palaza Beide Telephone. Prompte Bedienung Gebt uns Eure Aufträge. Zufriedenheit garantiert i

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leich eine ganze Reihe ernst chmiinner die Wünschelruthe erfinderin teinestve B in’s il der is- l verweist, p br ngt ihr eine große ehrheit der Eis en einen gewissen Skeptizis Fis- senigegen Jn ganz anderer Weise nnn von vorneherein auch der Laie an e Erfindung herantreten, die, nach her-langer mükevoller Arbeit, dem s- Yorker Al red Vischer gelungen die Bestimmun vorhandenen Tref g durch M ung seiner Radtum wnlklnng »5 i eine unbestrittene Thatsache, t« diele Wasserläufe in beträchtlicher e die Erde durchzie n. Mit Vor iebe fließen diese in tbegrenzten Ka und nur in sandigem oder po "·m Boden laufen sie gelegentlich womit man namentlich in Groß Iidten bei Gebäudesundamentirun en nd Iiesbanarbetien unliebsame r ndeungän gemacht hat« Viele dieser er ·ufe ergießen sich mit großer r ex-Kraft- zlkmeist in bedeuten r Cnt ernung von der Küste, in den und verrathen sich dort durch s ie eigenthiitnliche Färbung des Meer wasser-B dem kundigen Auge des See Isayew ach eingehenden Untersuchungen an den Universitiiien zu Hat-vord, St. Louis, Leipzig, Gießen, Illfted Miche- mIt feinem Apparat --t nnd anderen absorbiren die« rs n ge Radiumgkzek die it Wa er kiiv machen. Wo armer ch Tasche Ikexiwa et befinden, strahlt sige menergie auf dem kür WITH TIT- MWK Fisch e o mnen r Ikema oder em Maße. M diesen T tsachen fußend, hat einen Apparat konstruikt, der Mächt, die von einem keßenden assee ausgehende ttahlnng Ihrem Austritt an die Erdobev aufzufangen undsu messen. Der M-- und rockenbatterien eie Apparat, dessen genaue s menschung einstweilen das Ge des Erfinders bleibt,« ist in kleinen gandkvsser sinke-ge s« der an e em Dreifuß aufge wird. r tegkstrirbjgbsld die dnng mit dein Erdboden her e ist, sowohl die Tiefe als auch ie s i der eveutnell vorhandenen i« Apparat oft-net mit gleich-: Mir mitten in der Stadt wie im WITH-ZWEITER WH- W s--k.t- --«I d chen Ströme ag? em Weg wo oben desW Widders in oetxxig Groß-New York et ausgefiihti wurden. lXeetdoetagendite Leistung dar weinahe Unmensc im gedet W gema enin ersliBe MYiödntlznseaf von Vischet angegebene einen reicht text-Hügels eien Aug te Msi fe Mwa Mist-hin ag n e etga in nii Nähe davon eine gros? früherer Bohtnngin ohne Rein geblieben waren e zweite Boh in derselben Umgebun E, oon wel die stilistischen Auge st ten beson Gefolg erwarte en nnd welche im Voraus als aussichtslos be i hatte wurde bis u einer Tiefe ß nforigefii ri, ohne auf die Bischtg ichs Erfindung ss e Frage Wa erst-erfor nichinnrdetGroP die, on offenbar auch vie er Oedliin ,eine Ldsung etf en, non der s- bisher weder Dyg klet, noch s- schier oder Mfudlet träumen O- Freilich wird der Grgzecder den sf mit den in den alten ethoden es Jnierejjen nicht gerade leicht Ilsted Bis-her stammt aus Rabens sing in Wi stietnbetg Er steht im O-I--sI--I-- »Ob« fu«-C IV hnss DOW 1060 ern etT als Kauvfmmn in New n bergela en, nachdem et zuvor Jahre cscf ee, zuletzt als erster in Diensten der Hamburg Imetika-Linie, gefahren »Zwanzig Jahre ist es gerade her, seitdem ich durch Bucklens Arnica Salbe dm ernd von blutenden Hämorrhoiden gekeilt wur de,« schreibt O. G. Woolever von Le Bayöville, N. Y. Buckleus Axnica Salbe heilt die schlimmsten Hautwun den- Gefchwüre, Brand- und andere Wunden in kürzester Zeit. 25 Ets. bei Adolph Dreiß und R. Cohn Fx Co, Apotheker. L To nie ist-sind The weekly issue of the« THE-m Hans-An was TEXAKY has po sitively the largest oiroulation of all German paper-s published in the state of Texas. It is mailed to 450 post-oEices, and has an extended citculation in Mexico in the lndian Territorv, and in Oklahoma. lt cjroulates trom Galveston to Denison. from Mal-shall to El Paso and of course mainly In the thjokly populated central and southwestern part-s ot the state. as also in Mexico. Two txavenng men and our very active local agents are con tinuously adding new sub seribers to the liste. ln oonsuieratlon ok these faots the »Er-DIE Pnnssliz kann Taus« elaims to he the best adver tising medium m the state ot« Texas, when it is the objeot to reach the German reachng po pulat10n. An das Publikum Die ,,Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma. Jhr Cirltclations-Gebiet in Tean erstreckt sich von Galveston bis hinan nach Denifon, vom äußersten Osten bis nach El Pafo im fernsten Westen; es schließt .felbstverständlich mit be sonders-« zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat« sie eine große Vgl-reihan Zwei Reiseude sind beständig jahrein, jahraus im Jnteresse des Vlattes unterwegs und führen dem selben un Verein mit unseren rühri gen Lokal- Agenten fortwährend neue Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die ,,"Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bes völkerüng zu erreichen, das beste Au zeiqesMediunt im Staate Texas. Für 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sichff frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wies aus zahlreichen Briefen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine kFreude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas-C Das Interesse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die «Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von ss.00sversenden wir portoi frei unser reichhaltigeg Wochenblau auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande Die Freie Presse für Teva Publishiug Tomvanlh s Billiges Holz. Die Coev für sechs Dollae Mit dem Preis von siebeLDollmts für eine Cord Holz ist es an. Die« Fu ll Cord Wood Tom an eine neue Gezållfgkgftüe deren lzho an dem »S gnä« Preis en, die egkisherd von dem Wood erechnet würden, ein Ende ge ir haben ino unserem Hof und auf unserem Lands Catt- exftklassiges xn Das-th. oWirP liefern eine volle b hol in einem unter Inspeäwn der Stadt åotende Xen, der garcmtiert ifst,12 Hung aumzu enthalten, All-l- Will Wall SMPAIY. l Beide Ebene 1107. IdsTexassFatmsLändetciew 200,000 Acker billiges, reiches Farmland im artesischen Gürtel von Süd-Texas, in Nueces, Cameron und Duval Eounties. Alles Land ist tiefe, schwarze, rollende, Mesquite Prairie und tiefer, schwarzer, sandiger Lehm. Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe. 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Es bringt durchs fchnittlich 72 Spalten Lesestosf, der gediegene Leitartikel über Begeben heiten des Jn- und Anstandes, eine enropiiische und amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, enropäifche Postnachrichtem Texanisches, land wirthichaftliche Artikel, Wissenschaftliches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fettilletom Skizzem Erzäh lungen, Humoristisches etc» umfaßt Abonnements-Preis 82110 pro Jahr für 6 monate sl.00 in Vorausbezablung. Jn Fuge der großen Eirkulation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse-« das beste Anzeige Medium- J wenn es sich darnmhandelt, die dentsch-sprechende Bevölkerung zn erreichen lJie Wklk PREssE fuor TIEXA8" ift gediegen, reiihhaltig nnd zuverlässig. Nach Unutscnlamh poctofrai 33. M- Wictk 32.» nunme «M galvanisikt mai gemalt. s. 7. s. 9.10,un(112 fass lang. Ulbolksale ums Retaii. Frau-get Hamwato cis-« I322-—3 24 Ofl-commeree-S,tr. 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«I Lokales O. I sur clse liitclw Verbesserung tui fzrate n e r S a ne e u. Auch einer qu« kochendeu Hausfrau kann einmal eint Braten- oder kalte Sauee mißraten und meist wird dies Mißraten in ei ner zu dicken oder zu dünnen Befchaf fenheit der Saucen zn suchen sein Zu bündige Saucen sind mit kochen der passender Flüssigkeit, sei es unt Wasser, Wein oder Fleischbriihe leicht zu verbessern, anders ift es mi« zu dünn gerateuen Samen Das einfache Anrühren von Maismeh fgibt zwar Bindung, aber einer diin nen Bratensauce auch einen fade1 Geschmack. Nach vier-jähriger praf tischer Erfahrung hat sich-zur Ver besserung zu dünner Saneen nun das folgende Verfahren empfehlengwerj erwiesen. Man sollte in jedem Hans halt stets- brauugelu«a11ntes, somit tpeißgesehwitzteg Buttermehl Vorriitir IJUVPIL Hullocll LI. slcy unt uruutu Bratensoucen, so nimmt man brau— nes Butterniel)1, verkocht dies rascl mit einer großen Messer-spitze Fleisch extrokt, zwei Eszlöffeln Rotioein odei saurer Sohne die Zutaten richtet sich nach der Art des Braten-By des sen Sauce verbessert werden soll und verkocht dies mit der fertigen Sauce, deren Geschmack nun tadellos sein wird. Für alle Sauee ist helles Buttermehl und saure Sohne zu nehmen, wo die letztere nicht zu be schaffen ist, kann man sie durch fol gende Mischung ersetzen: Man ver quirlt in etwas Milch einen halben Teelöffel Mehl und gibt zehn Tropfen guten Weinefsig unter beständigem Schlagen in die Milch, worauf man noch ein wenig zerlassene Butter zu letzt und diese Mischung an Stelle der Sohne gebraucht. Zu dünn geratene sRemouladensaucen verbes sert man am besten mit einem har ten mit Essig zerriebenen Eigelb, bei Mayonnaise aber schlägt man ein ro hes Ei mit Oel im Wasserbade ganz steif, träufelt die zu dünn gerate-ne Moyonnaise unter Schlagen hinein und rührt sie, bis sie die rechte Ve schoffenheit hat. Dann muß- man mit Rühren fortfahren, bis die Sance kalt ist. ,«Ri«nd"erschmorbroten mit S a the n sau c e. Drei bis drei einhalb Pfund Top Round werden strt geklopft, mit Salz und Pfeffer emgeriehem mit Bindfaden umbun den« Um es. saftig «zu erhalten, in Butter mit Gemüse und Gewürz auf dem Feuer auf allen Seiten gut an gebraten, mit Fleischbrühe und Wein des öfteren übergossen und im Ofen langsam im eigenen Saft weich ge schmort. Ein Pint saure Sohne, mit etwas Mehl verrührt, wird zu dem beirkoh fertigen Fleisch gegossen und dieses in der Sauce glosiert, wenn-· «es weich ist, in schöne Scheiben ge sben geschnitten, in Butter ange schnitten und, mitder Saht nfauce· übergossen, serviert. Gratinierte Z wiebel fup pe. Drei bis vier Zwiebeln werden in Ringe geschnitten und diese in Fett gebacken, währenddessen wer den acht bis zehn Zwiebeln in Schei diimpft, mit etwas Mehl bestäubt und wenn a ezogen, mit anderthalb Quart Fleif brühe zu einer Suppe gekocht. Diese wird sodann durch ein Sieb getrieben, abgeschmeckt, mit ei nigen Eigelb legiert und in eine Sub Mariae eingefiillvtz oben mit den CZbaFXenen,Ri-ng·zwiebeln sowie sehr M mit geriebenem Parmesankäse und Reibbrot bestreut, mit zerbisse ner Butter begossen, auf ein Blech mitetwas Salz gestellt und im heißen Oer etwa zehn Minuten gratiniert. Gebrannter Reisbreimit A ep fe l n. 10 geschälteAepfeln werden halbirt, das Kernhaus wird entfernt und die Aepfel als Kompott fertig gekocht; der Saft wird dick ein gekocht. Die Aepfel werden nun in einer tiefen Schüssel angerichtet, der dicke Shtup darüber gegossen und das Ganze kalt gestellt. V- Pfd Reis wird, wenn gewaschen und blau chiert, in 1 Quart Milch etwa 45 Minuten weich gekocht, 14 Pfund Zucker dazugemischt, die Masse wird efkaltet über die Aepfel gegossen und von allen Seiten glatt gestrichen, mit Zucker bestreut und mit einem glü henden Schäufelchen glasiert. Erdbeeren Schnitten.—— Man taucht Zwieback in zerklopfte Eier und legt auf jede Schnitte ei nen Löffel voll gezuckerte Erdbeeren und darüber einen Löffel Eisschnee backt dann die Schnitten, ohne sie zu ke ren, unten gelb und übergießt dic neeseite" mit der heißen Backbut ter, DieseSchnitten nehmen sich sehr eh aus« sind bald fertig und sehr »d- ckend. r beeren-Creme.—1-3 Quart Rotwein wird mit nötigem Zucker und etwas Zitronenschale 10 Minuten gekocht, mit einem kleinen halben Löffel in etwas kaltem Was ser ausgelösten Kartoffelmehl ber dickt An dkpi mit horklnhfto Ein-Illi gegossen, nach völligem Erkalten der Schnee der drei Eiweiß mit einem Pfund Erdbeeren darunter gemeugt. T; Erdbeer Kuchen. (,,Straw bekry Short Cate«.) Ein Quart Mehl mit 2 gehäuften Teelöf feln Backpulver voll weißem Zucker mischt man gut durcheinander; 3 Eß löffel voll Butter und genug süße Milch fügt man hinzu, um einen wei chen Teig herzustellen. Hiervon rollt man 2 Kuchen von gleicher Größe mis, legt sie aufeinander, nachdem man den unteren mit etwas Butter bestrichen hat« Nachdem sie fertig ge backen und etwas abgekühlt sind, Energie bedeutet gutgenährte Muskeln plus gutgeuåhrter Nerven. Unsoeda Sisouit ist der größte Energie-Erzeuger von allen Weizen-Nahrungsmitteln. e In staubfreien, gegen s Fenthtigteit geichiitzten Wette Nicht verkauft in grossen Mem-tm NATlONÄL BlchlT cOMPANY Hx nimmt man sie auseinander, breitet eine Lage Erdbeeren, mit weißen Zucker reichlich bestreut, auf den un teren Kuchen aus und legt nun der oberen wieder darauf. Man bestreut das Ganze mit Zucker und gibt bei Tische süßen Rahm dazu. Orangen Fiillung füi Schichtkuchen. Man kocht 1 Tasse Zucker mit etwa 1 Eßlöffel "Wasser und gibt dazu den Saft, die geriebene Schale und das ebenfalls geriebene Jnnere von 3 Orangen (ohne die Kerne), nebst 2 Teelösfel voll in Wasser aufgelöste Kornstärke Dies stellt man zurück auf den Ofen und rührt 3 Eidotter dazu, woraus man esibei ständigem Rühren wie der aufkochen läßt. Zuletzt gibt man das zu Schaum geschlagen-: Wei ße der 3 Eier dazu und rührt das Ganze, bis es abgekühlt ist. —-OO.O.-—— Die Königin aller Pillen ist die St. Bernard-Kräuter Pille, wel e seit Jahr hunderten mit größter Sor alt von den ehrwürdigen St. Bernard- Adern-berei tet worden ist. Aus den heilkräftigen Al penträutern, welche die frommen Mön che mit kundigem Sinn smnmelten, ex zeugten sie das überaus wertvolle Heil mittel, welches sich bei Verswpfung, Le berleiden, Verdauungsschwäche und allen Störu en .der Unterleibs-Organe ans das Glanzendste bewährt. Leidende war den es nicht bereuen, dem alten und- be währten deuts en Heilmittel u ver trauen, ehe sie ich zu ihrem Na teil von den gleißnerischen Anpreisungen werthv ser und schädlicher Mixturen, Pillen und anderer Präparate verleiten lassen.

Bei einer Spazierfahrt, die der Feuerwehrmasnn Scruggs und der Polizist Gran-machten, ging das Pferd vor dem Vuggy’durch. Beide wurden aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Am 29. April giebt das Sid ney Johnson Camp ein ,,Confederate Entertainment« im Grund Opera Houss. Der Schulrat wird künftig in der Sullivan Bank seine Gelder de ponieren. —-—.«.0.—— 7 Während er am Bettisoxn Pier in Galveston angelte, wurde Dr. Wal lace Rouse, einer der Professoren am medizinischen College dort, vom Blitz erschlagen· Während des Monats Juli soll in Bryan der FarmeriKongreß statt finden. s Der Leon Rinee hat in der Ge gend Von Temple eine Anzahl Far men unter Wasser gesetzt. —Auf den Zwiebelfeldern bei La redo haben Sturm und Regen viel Schaden »Da-wiska .Tod aus den Fersen hatte Jesse V. Morris von Stippers, Va.,, im Frühjahr 1906. Er sagt: «me Pneumonia-Anfall hinterließ bei; mir solche Schwäche und solchen Husten, daß meine Freunde erklärten, die Schwindsucht hätte mich; der Tod war-auf meine Fersen. Nun wurde mir Dr. King’s Neue Entdeckung zu nehmen geraten. Sie half sofort, zweieinhalb Flaschen k rierten mich und ich fand, daß sie das beste Mittel der Welt ist für Husten und Lungen leiden.« Garantiert zu haben bei Adolph Dreiß und R. Gehn 85 Co. 50 Ets. und «sl. Probeslasche frei. W Koffee mit Andacht Eine Dame hielt sich» zwei Tage in einem Damenhafpiz auf. Am er sten Morgen nahm sie an der üblichen Andacht teil, am andern Tage ver säumte sie die Adacht. -«.«-3um Schluß erhielt sie selikende Rechnung: Zimmer» .4,00 Mk. 1 Kafsee mit Andacht ().25 Mk. 1 Kasse-c ohne 0,5() —-—.0.0.——— Es ist gut. E. M. Jsohnson in Louisville, Ky» schreibt: »Ich habe Jhr Hunts Eure gebraucht und es ist gut.« Wir haben viele ähnliche Briefe. Hunts Cure ist ein strikt garantiertes Heil mittel für eine Menge verschiedener Hautkrankheiten Es macht dem Jucken sofort ein Ende. Die«Ersahmng lehrt, daß die meisten nichts von ihr lernen. Kürzlich war der zweijährige Sohn des Tischlergehilfen Hladecek in Wien mit dem Ausschneiden von Bilderbogen beschäftigt. Dabei fuhr er sich mit der Scheere in’s Auge. Der Arzt erklärte der Mutter, daß das Auge entfernt werden müsse, um das zweite äu retten. Mit ruhiger Fassung nahm die Mutter diese Mit teilung entgegen. sDann machte sie die Wohnung peinlich sauber, wusch die Wäsche und plättete sie· Sie wusch auch das kranke Kind, ihren Lieblingssohn, und legte ihm sein be stes Kleid an. »Dann schlang sie ei nen Riemen um seinen Hals und er hängte das Kind an der inneren Türklinke des Zimmer-T Darauf erhängte sich die Frau selbst an dem Querbalken des Oberlichtes der Kü chentür. Als unmittelbar hinterein ander der Gatte und die älteste Toch ter heimkehrten, wurde ihnen nicht geöffnet. Man sprengte die Tür auf und fand Mutter und Kind erhängt vor. Viel Trubel stoird verursacht durch Leber- und Magen-Untätigkeit. Dieses loszu werden, sowie Kopfweh, Billiosität und Giftftoffe, die Gelbsucht verursa chen, nehmt Dr. King’s Neue Lebens pillen, die zuverlässigen Reiniger, welche angenehm wirken. 25 Cts bei Adolph Dreiß und R. Cohn 8x Co L Ostern. Ostern, Fest der Auferstehung, Wo die Erde sich erneut, Wo der Blumenschmnck der Felder Jedes Herz nnd Ang’ erfreut. Wo des Winters Mißbehaaen Jn der Brust uns wird gestillt, Wo mit lauen Frühlingstagen Neue Hoffnung uns erfüllt. In dem Frühling, singt der Dichter. L PGLAF III-»Ja -:«.-s I-«,« Zieht die Liebe in das Herz, JedesTosende Geflüstet Wird so leicht zum Liebesscherz. Jede Sorge, jedes Kamme-, Trägt sich no einmal so leicht, ji Wenn des Z hyrs sanftes Fächeln I Durch die Blütenzweige schweift. Z» 1 i Alles Gute, alles Schöne z Jit der Welt soll ausersteh’n J Und das Schlechte und Gemeine Z Mit dem Winter untergehn T xx Nicht mehr in dem dumpfen Zimmer Z Sucht man fürder seine Luft, K Unter Gottes freiem Himmel F Schwillt die Spannkraft nns7rer Brust an der hliih’nden Rosenlaiihe s Sitzt der frohen Zecher Schaut-, Bringt dem Gott der Frühlinassrende s Ihre Trankesopier dar. s X z Welcher Trank wär’ wohl der beste Z Zu· dem Frühlingsfeste hier? Wie kannst Du nur so was fragen, Selbstverständlich-E o n e S t a r B i e r. sLoneStarBieydasunsimWinter Hat erwarmet nnd genährt Klith uns Ietzt die heißen Pulse Und ist um so mehr begehrt. Darum trinkt mit vollen Zügen i In der milden Frühlinasnacht Llo n e St a i: B i er, dasHeil nndSegen Jnimerdar uns hat. gebracht. Denker gesucht fiir die New Weedy-Schule mit Cati fikat 1. oder 2. Klasse. Muß deutsch und englisch unterrichten können. 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Pdn Kapital und Arbeit wird Jam meisten geredet, wenn es an bei sden am meisten fehlt-« i Sachsenschådeb Romqu von Wand-r Schurke vom Bknhr (Fortsetzung«) »Es sieht wahrhaftig so ’n bißchen was wie eine Vergeltung aus,« sagte Henrich nachsinnend »Aber auch einem großen Mann kann mal ein Unglück wiedersahren. Da heißt es denn für jeden rechten Kerl, den Mann nicht zu verlassen. So denk’ ich »Na ja, nu ja, man täte ja auch noch mit, wär’ nicht für uns alle, vom Marschall bis zum letzten Trainknecht herab, die große Retraite angeblasen. Junge, Junge, wenn wir doch noch mal so weit kämen, um gemütlich bei einem Kruge Bier am warmen Ofen sagen könnten: Wir waren auch mit dabei, bei der großen Retirad aus Rußland, und haben dabei kennen ge lernt, was so ein Menschenkind doch aushalten kann.« »Paß op!« rief Henrich denn plötz lich stolperte der Gaul. Aber die Mahnung kam zu spät, das Tierstürz cis-.:4«. cum-.- LJDMZ sä» Ihm-b co- ouk »was-, Uhu-«- suusnv s-- sel und lag röchelnd mitten aus der Straße. Hannes hatte sich rechtzeitig herabgeschwungenSUUd beeilte sich unn, dem Tiere zu helfen,. aber es wollte ihm nicht gelingen, es wieder auf die Beine zu bringen« Jn dem Augenblick nahten sich von Waldrande her die SergeantenBourgogne und Pikart. »Vielleicht kommen wir zu unserer Pfeife Tabak und auch zu einem Bra ten,« meinte der Gardift. »Das Vieh ist vor Elend zusammengebrochen und für diebeiden doch nicht weiter ver-I wendbar.—-Kann man hier kameradJ schaftlich Hilfe leisten fragte er Hannes, als sie bei dem gestürzten Pferde angelangt waren. Hannes betrachtete sie mißtrauisch »Wie die Sachen stehen, hilft sich hier jeder selber am beften allein fort »Sauve qui peut«l steht jetzt auf den französischen Fahnen.« »Aber ihr habt dabei noch einen Gaul zu Hilfe,« meinte Bourgogne. »Deswegen könnte Euch jetzt mancher General beneiden.« »Daß wir ihn haben, das hat ei nem Kosacken das Leben gekostet,« brummte Hannes »Und ich konnte das Vieh gut gebrauchen, denn mein Sergeant kommt mit seinen erfrore nen Füßen und einer Verwundung sonst gar nicht von der Stelle.« g »Ja«, ließ sich Henrich vernehmen, »der brave Kerl hat seinem Freund nnd Seraeanten das Pferd zur rechten Zeit erbeutet. »Aber nun hat die Herrlichkeit ein Ende, Kamerad fagte Pikart, sich an dem Pferde zu schaffen machend. »Mir scheint, das Tier hat ein Bein gebrochen. Und wäre es noch brauch bar, so würde man es Euch doch bald abnehmen, und es würde für Euch verloren sein, denn der Kaiser hat be fohlen, daß jeder Gaul zum Trans port der Kanonen oder für Fortfchaf fung ,der Verwundetengebraucht wer den soll-« Hannes wetterte nnd fluchte, denn er entdeckte nun auch, daß das Tier nicht weiter konnte. »Verloren, was heißfverloreih Ka meraden,« brummte Pikart. »Habt Jhr schon einmal eine gebratene Pfer deniere gegessen oder eine kräftige Pferdefuppe »Seit zehn Tagen hungern wir da nach, aber was wir an toten Gäulen am Wege fanden, das war stinkendes Aas, oder aber es waren nur noch Gerippe Hungrige Menschen, Füchse nnd Wölfe hatten nichts- Tmran für uns übrig gelassen,« äußerte Bom gogne. »Und dieses gute Tier hat schmer zen, Kamerad, wandte sich Pikait gegen Hannes und betrachtete das ab gemagerte Pferd mit gierigen Blicken. ,,Wenn das so ist, Hannes3, dann geb ihm denn Gnadenschuß,« befahl Senrich Gleich daranfknallte eg- nnd das durch den Kon geschossene Tier zuckte verendend auf dein festgetrete nen Schnee des Fahrdamiries. »Jetzt heißt-Z fiir einige Tage Vor-« ' sorge treffen,« rief Pikart. »Ja der Nacht friert das Fleisch zu Stein nnd wir können ein paar, ordentliche Por tionen im Tornister mitnehmen. Und eine schöne Blutsuppe können wir auch brauen. Jch habe gestern in einem leeren Getreidespeicher mit dem Ta schenmesser ein paar Hände voll Mehl aus den Ritzen hervorgekmth Die werden uns dabei von N utzen sein« Er waI schon dabei, mit dem Bajo nett den Leib der Pferdeleiche aufzu schlitzen nnd die Rippen bloszzulegea Wie ein Rauch ging es von dem Fleisch aus. Henrich hnmpelte mit seinen ge schwollenen, verwickeltenFiiszen heran, und jeder der vier Soldaten beteiligte sich so gut er konnte an der Arbeit des Zerlegens mit einem fast sieberi schen Eifer Da blickte Bomgogne lziifällig die Straße entlang und rief: »Jetzt schnell, Kameraden. Dort hin ten kommt ein Trupp, der mittun will Er strengte seine Augen an i und blickte den Kommenten entgegen »C s sind welche von den nnsern«, be )inertte er, »denn nur wenige sind be ritten und es scheinen die verschieden sten Arten von lluisortnen vertreten zu sein. Merkwiirdig und das mar schirt geschlossen nnd iu bester Ord nung.« Die Soldaten hielten inne in ihrem blutigen Werk und schauten anf. »Und das kommt so ruhig daher, als wären es Geister,« sagte Haunes. ,,.cm Ende tote Soldaten, die zum Appel ziehen, meinte Henrich lä chelnd, aber allen flog ein Schauer durch den Leib. Sie starrten noch immer aus deni näher kommenden, seltsammen ZugJ Da ging plötzlich eine Bewegung durch i die Gestalt Bourgogness ,,Kamera d·en«. rief er, es Eist keine Visionl Diese Kolone ist die heilige Legion. Kameraden der Kaismsskknmmtkk »Dann angefaßt, die Straße frei gemacht!« schrie Pikart. Und alle vier machten sich mit stürmischem Ei fer daran, den Pferdekadaver auf die Seite zu ziehen, bei ihren erschöpften Kräften ein schwierig Stück Arbeit. Kaum waren sie damit fertig, da nah te die Spitze der Kolone. Jn unheim lichem Schweigen kauun der Zug he ran. Zuerst einige Generijle, teils zu Fuß, wenige auf halbverhunger ten Pferden. Gleich hinter ihnen die traurigen Reste der sogenannten hei ligen Legion, in einer Esskadron und einem Bataillon- vor wenigen Tagen aus höheren Offizieren gebil det, doch jetzt nur noch ein kümmerli cher Rest. Mühselig schleppten sich die Unberittenen, die Füße mit Lati pen umwickelt, zerlumpt und hung rig, an Stöcken, die am Wege geschnit ten waren, dahin. Hinter ihnen die Trümmer der stolzen Garde-Kavalle rie. Und nun-die vier Soldaten zur Seite der Straße stellten sich stranun und regungslos wie Bildsäu len-kam der Kaiser zu Fuß, einen Stecken in der Hand, in einem polni scheu Starostenpelz, auf dein Haupte eine rote, mit schwarzem Fuchs besetz te Sammetmütze, neben und hinter ihm der König Murgt, der Vicekönig jvon Jtalien und eine Anzahl von sMarschälleu nnd Generälen, dern Korps so gut wie vernichtet waren· s Das düstere Auge des Kaisers traf »die vier Bildsäulen am Wege. Er blieb stehen, schaute den Sergeanteu Bourgogne und Pikart flüchtig in’s Gesicht und sagte: »Ich kenne Euch. Jch habe Euch in ruhmvollen Tagen gesehen. Jetzt sind es schlechte Zeiten, meine Freunde-« Fortsetzung folgt) CCECCCCCCCCCCHCCCCCCCE f. WILLle Galveftom Gram-. Passagier-linnabme NothäiIEEHEIM von Galveston direkt nach Breinen und für die Dampf-r der MLLURY Ule von Galveftots nach New York, an schließend an vie Schnell- Dampfe-« von New —Yotk nach Bremcn. Freikarten JhdddddddddddddDDD)))9))F CCCSCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCQGCCCCECCCQCCCCCCCCQJZ dBddzdDdddddDddddddddddddddddddddddddpddddddsø Goldbironctn .-«k--L»t,) bis Wölle Porzellan-«wucu JOHN bisJ Abs-Im (ssold-Fsüllm1g. d« tm aufwärts Plcjtittsln1-Füll1cis.kk. JUN Cement-Fülltmg. »Im Gent-J Amalgam-’,F-"1"cllung. Im Cum-I Jänner-Fluch Bluxszicmssk ..")U Gent-J Untersuchung und Xwnsulmliun frei. 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