Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
April 20, 1908
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X DicZWöcheutlichej freie Presse mer mas erscheint jeden Donnerstag und kostet Die Täcciche freie Presse fast Texas erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet 88.00 stir- dsks Jahr oder Ahoo sitt s Monate. s2.00 für das Jahr. Tägliche Ausgabe. Jahrgang 43» Sau Antoniu, Montag ded 20. April 1908. Nummer 7905. L Inland. liegen Rennwetten findet in Brooklvn eine l)e monstkation statt. friedenssnission Ausdehnung Cle- 1.aniibkieitrn- s get-Dienstes qui PacMQ Pensacola ruhig. Schauen-liebe Schiessekei in Wartensbatg. Mo. Jn Brooklyn fand am Sonn tag eine gegen das Wetten auf den Rennplätzen gerichtete Versammlung statt, in der Gouverneur Hughes ei ne Rede hielt und die sich zu einer großartigen Demonstration gestaltete. Schade nur, daß man nicht vermied, ihr jenen frömmelnden Karakter zu geben, den leider hierzulande die meisten Reformbewegungen tragen Die Versammlung fand unter den Auspizien der Young Men'sChristia11 Association statt u. verschiedene Pre diaer. darunter aerade solcher strikte ster Observanz, führten neben dem Gouverneur das Wort. Das ist sehr zu bedauern.- Durch das über-mäßige Hervortreten dieser Elemente wird das liberale Publikum von vorneher ein abgeschreckt un in Folge dessen verläuft in New rk und andern großen Städten anche Reformbe wegung erfolglos, die, ebenso wie diese gegen die Rennwetten gerichtete-, vollen Erfolg verdiente. Die Leute haben eben zu viel Angst nor dir Muckerberrschaftz sie wissen, was die bedeutet. Aus Washington wird gemel det, der Kreuzer ,,Albany« werde nicht deshalb ieder nach Central Amerika gefchi weil die Zustände dort seine A wesenheit verlangten» sondern weil er die Herren Buchanan und Creel dorthin bringen solle, dies von unserer Regierung und der mexi-! kanifchen als spezielle Friedensge sanan nach Central-Amerika ge schickt werden. Der General-Postmeifter em pfiehlt, daß künftig nicht blos Briefe, sondern auch Packete von den Land briefträgern ausgetragen werden. Er ist der Ansicht, daß dadurch dem Defizit in der Postverwaltung ein Ende gemacht werden würde, auch wurde ·«diese- Ausdehnung Mdes Land vrietrragerwiemres aus Paaexe ou i großem Wert sür die Farmer und dia- Retail-Kaufleute sein. Jn Pensacola, Florida, wo der» Straßenbahnstreik während der ver gangenen Woche zu zahlreichen Ruhe störungen geführt hatte, scheint die Ordnung wieder hergestellt zu sein. Der Verkehr ist wieder im Gange und die Wagen laufen ohne Velästis gung. Der Gouverneur hat die Mi lizen sortgeschickt. F. O. Halm-H ein junger Mann von ungefähr 22 Jahren, des sen Vater in der Nähe von Wartenss barg, Missouri, eine Farm besitzt, be nahm sich Sonntag abend auf einem Zuge der Missouri Pacifie Bahn mit einem Male so seltsam, daß die Passa giere besürchteten, er sei plötzlich verrückt geworden· Sie benachrichi ten die Behörden in Warrensburg und als der Zug dort ankam, war teten der Stadtmarschall Ryan und zwei Polizisten aus dem Bahnhos, um den jungen Hawes sestzrmehmen. Kaum erkannte dieser jedoch, was sie wollten, als er seine Pistole zog nnd zu schießen begann. Stadtmar scholl Ryan wurde sofort getötet, ein zweiter Schuß streckte den Polizisten Basbahan tot nieder und ein drittter brachte dem andern Polizisten, einen Mann namens Pollock, eine tcktliche Wunde bei. Hawes lief dann fort, wurde aber von einem farbigen Ho telsPorter verfolgt und erschossen. Das Supreme- Gericht des EIN-such Spuk-sung que- uu way-»ko dung des Distriktgerichts umgestoßen und das Primiirwahlgesetz des Staa tes für konstitutionell erklärt. Samstag nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr ist die Flotte in San Pedro, dem Hafen von Los Angeles in Californiem angekommen Sie wird dort eine ganze Woche bleiben Die Republikaner von Arizona haben sich auf ihrer Konvention in zwei Faktionen gespalten; die eine Faktion hat sich für Taft, die an dere für Foraker erklärt, doch hat keine der beiden Faktionen ihre De quation direkt für einen Kandidaten Wert —Eaucn; Bekanntcr Brurhbiindcr-Expcrt hier. Seelen, der dem russischcn Kaiser ein Bruchband lieferte, nach San An tonio berufen. H. Seelen ans Chicago und Phän de hin, der bekannte Bruchbänder-Ex vert, ist im Menger Hotel und wird die ganze Woche in der Stadt bleiben. Herrn Sceley’s Etablisscment mußte vor eini- gen Jahren dem russischen Kaiser ein Bruchband liefern. Der ,,Spccmatik Shicld Tanz-« wird »das Weitergehen irgend eines Bruchs so- ·fort aufhalten und die Oeffnung gewöhn lich in zehn Tagen schließen. Wenn Leute, die sich für die Sache in tekessierem Herrn Seeleh während sei- nes hiesigen Aufenthaltes besuchen, so wird ihnen das Bruchband gezeigt und, wenn sie es wollen, anvrobiert werden, ohne daß es etwas kostet. Texas. Der Regen der letzten Tage hat sich über den ganzen Staat ausge- z breitet. Er reichte bis zur Küste hinunter. Am Schwersten war er in Nord-Texas Auch zwischen hier und Yoakum, an der Aransas Paß Bahn entlang, hat es seit Langem nicht so schwer geregnet. Jn vielen Gegen skvs hie-»- va Mann-« sen-R hinkamen-n in andern hat er jedoch Schaden an gerichtet. Alle Ströme sind gestie gen und viele über ihre Ufer getre ten. Besonders gefahrdrohend ist die Lage am Trinity und am Brazos entlang Aus Fort Worth meldet man, daß überall in Nord- Texas der Ei senbahn-Verkehr in Folge des Hochwassers unterbrochen sei. Alle Bahnen haben Schaden an ihren Geleisen und Dämmen erlitten, am Schlimmsten die Teva 8x Pacific Bahn, deren Bahnbett zwischen Fort Worth und Baird, eine Strecke von 140 Meilen, an vierzehn verschiede nen Stellen so beschädigt ist, daß der Verkehr aufhören mußte. Jn Fort Worth selbst wurden Verschie dene Teile überschwemmt Jn derNie derung zwischen Fort Worth und Nord Fort Worth, wo die Schlacht hiiuser liegen, stand das Wasser sie ben Fuß hoch und alle Leute, die dort wohnen, mußten ihre Häuser verlassen. Ungefähr 3000 Leute wurden in der Stadt und der un mittelbaren Umgebung obdachlos, ungefähr tausend von ihnen wurden aus städtische Kosten verpflegt. Der angerichtete Schaden ist jedoch nicht sehr groß, das Schlimmste ist, daß Flußwafser in die WasserleimnNe kommen ist und daß dadurch mögli cher Weise Krankheiten verursacht ’tverden. Auf dem Lande sollen viele Felder verwüstet sein, so daß neu ge- E i pflanzt werden muß. s Aus Dallas wird gemeldet, daß die Niederungen am Trinity unter Wasser stehen. Die Landstra ßen nach West-Pallas und Oak Clifs kstnd überschwemmt, in viele Häu Jser ist das Wasser gedrungen und J die Bewohner haben flüchten müs sen. Man schätzt den angerichteten Schaden auf 8100 000. Weitere Nachrichten über den iWolkenbruch der sich Freitag abend lüber Cleburne und Umgegend ent laden hat, melden, daß am East Busfalo Creek, zwei Meilen östlich von der Stadt, zwei Menschen ertrun ken sind. Es waren dies zwei Ange stellte der Santa Fe Bahn, der Lo komotivführer Lang und der Heizer l Allsup. Sie befanden sich aus dem Passagierzuge der Santa Fe Bahn, der in der genannten Gegend teil weise entgleiste. Ein umgestürzter Gepäckwagen hinderte rigens, daß der ganze Zug in’s sser ging, und rettete auf diese Weise vielen Leuten das Leben. Denn die meisten Passagiere auf dem Zuge wären wohl ertrunken. Bei Waco war der Brazosam Sonntag höher als während der letz ten dreiundzwanzig Jahre Er stand am Sonntag nachmittag gegen drei Uhr auf 34.3 Fuß, eine Höhe, die er seit dem Mai des Jahres 1885 nicht erreicht hat· Am Meisten hat East Waco gelitten; die Levee brach dort morgens gegen 9 Uhr und setzte Eeleise Aiuid Bahnhof denTexass seener ann uno viele Hauser un ter Wasser. Jn den Straßen von East Waco mußte der Verkehr durch Boote besorgt werden. Auch auf der Westseite der Stadt mußten Leu te, die in der Nähe von Creeks woh nen-Ehre Häuser Verlassen. Auch der Bosque und andere Ströme in der Gegend von Waco sind angeschwol len und teilweise über ihre Ufer ge treten. Aus Austin wird gemeldet, daß das »Disharment«-Verfal)ren, das ,-;:(egen den hiesigen Advokaten Mason Williams eingeleitet war und das Anlaß zu der Schieszerei im Driss kill Hotell gegeben hat, auf Befehl des Richter Calhoun niedergeschlage ist. Temple wurde am Sonntag norgen von einem sta ken Sturm, verbunden mit schwerem egen heim gesucht. Auch in jener Gegend ist Jiel Land überschwemmt worden und Ier Eisenbahnverkehr ist teilweise un :erbrochen. Aus Brownwood wird gemel )et, daß die Eisenbahnverbindung iach Osten und nach Norden hin in Folge des Hochwassers eine Zeitlang Jnterbrochen war. Pecan Bayou war iber die Ufer getreten, großer Scha Ien wurde auf den Feldern angerich tet und viel Vieh ist ertrunken. Die 3eute, die in den Niederungen vohnen, mußten ihre Häuser ver fassen, einige waren gezwungen, sich n die Bäume zu flüchten und dort zu bleiben, bis Boote kamen, um sie 1bzuholen. Jn Hortontown starb Gustav Bensch, einer der bekanntesten Be vohner der Gegend. Er ist 83 Jah re alt geworden. Richter Stephens, einer der ieisitzenden Richter des Civil-Appella ionsgerichts in Fort Werth ist von einem Amt zurückgetreten uäP der Gouverneur hat J. M. Pre er von Tomanche County zu seinem Nachfol 1er ernannt. Preßler ist ein ent chiedener Anhänger Bailevss. Aus Friedrichsburg wird ge neldet, es sei dort eine Bewegung m Gange, eine Eisenbahngesellschaft ins einheimischen Leuten zu bilden ind»d9nn«eeine Lokalbahnszu bauen, ess,.k, lllcuj Ucc GLIBULUYVUULU Rusujtup U« m die Aransas Paß Bahn bekommt. Jn Marshall sind die Werk Ier Texas 8r PacifieBahn bis zum l. Mai geschlossen. Eine Depeseche aus Friedrichs iurg meldet, der Schaden, den der Dagelschlag in der Gegend dort an Jerichtet habe, sei nur gering. Herbert Knox Smith, der Kor Jorationskommissär der Bunde-ske 1ierung, wird nach unserm Staate "ommen, um Untersuchungen bezüg ich des angeblichen «Lumbe1: Trusts« cnzustellen ' Jn Flatonia ist die neue »Crea nery« soeben in Betrieb gesetzt wor den. Am ersten Tage wurden «265 Bjund Butter hergestellt. s— Sonntag morgen vor Tages mbruch brach in den Geschäftsräumen )er Texas Telephone Company zu Vaco ein Feuer aus, das sich schnell iber das ganze Gebäude verbreitete Z. M. Goode, einer der Angestellten, Iam den jungen Telephon-Mädchen iu Hülfe und half ihnen aus dem irennenden Haus heraus. Dabei vurde er selbst vom Rauch über nannt und erstickte. Eines der Mädchen, ein Frl. Gordon, verrenkte ich beim Herunterspringen den Fuß. Die andern entkamen alle unver "etzt. A· S. Dyer, ein Versicher kungsagent in Houston,swnrde von einem, ihm unbekannten Manne, in einer Osfice überfallen. Der Mann satte eine AccidenziVersicherung ha zen wollen; während Dyer das For nular ausschrieb, versetzte ihm der Fremde mit einem Stück Bleirohr einen Schlag über den Kopf, der ihn bewußtlos machte. Sein Angreiser Entfloh dann. Niemand weiß, wer Ier Mann war und was ihn zu dem Ungriff bewog. Jn der Nähe von Atlanta hat nan einen jungen Neger an einem Baum hängend gefunden, dessen Hände und Füße gebunden waren, der also offenbar gelyncht worden war. Es heißt, er sei angeklagt gewesen, Einen verbrecherischen Angriff aus ein-kleines Negermädchen gemacht zu haben. Als die Beamten ihn verhaf ten wolltenIN konnten sie ihn nicht finden; später entdeckten sie seine Leiche s Wahl Anzeigen. Für Speriss. Die eie e r Te ask-' it auto Fiesierhatg Fr Wes-Ziff fü QxD ind r dersqu eines Sheri s von Bexar Couniy ist und ich der En eidung der demokratis en Primär mahlen unterwier Die »Freie Presse für Texas-' ist auto risiekt. einst-zeigen daß ames Me Teloske Kandidat r dal. Amt Sheri fö von Bexar County ist und åch den demokratischen Primärwab en im uli un terwitft Die ,,Fteie Presse für Texas-« isi antorisieri, an uzeigen, dass W m. J. G o f o r th andidat sür daJ Amt ei nes Sherisfs von Bexjar Emmtv ist nnd sich der Entscheidung der demokratischen Primärtvahlen unterwirst. Für County- UElerk Die »Freie Presse siir Tcxas" ist mi torisiert tanzuze icgen daß V i v i cm E Hamil andidat fiir das Amt des Countttp Clerkz von Verm- Ein-um ist und sich den dcmokmlischcn jin-när mahlen im Juli nuterwirfL W—»— Hei-kais Scheine-. Geo P. Reh-n und Max-s »wir-s Braden Witwe ln1i11a2)icc1) Ausland. italiens 7l0tte macht eine bemonstration in tiirliischen 6ewässekn. lithi ruhig Besitzergreiinng des chhilleions clurch Kaiser Wilhelm. Lucbeni wahnsinnig dei- päpstliche liuntius in Wien abberuten Aus Rom wird gemeldet, eine italienische Flotte werde nach den klein-asiatischen Gewässern fahren und dort, eine Demonstratiom ma chen. Die italienische Regierung will dadurch Genugtuung für Unbilden, »die ihre Staatsangehörigen von Sei ten tiirkischer Behörden erlitten ha sben, erzwingen Aus Port- au- Prinz in Hayti wird gemeldet, die Verhaftungen po litisch Verdächtiger dauerten fort. HTäglich würde eine Anzahl Gefange ner eingebracht. Präsident Nord be Jhaupte allerdings, es fänden keine ».Sinrick1tunaen mebr statt« aber man glaube es ihm nicht. Jn der Haupt xstadt sei durch das tyrannische Vor igehen der Regierung die Ruhe aber itatsächlich hergestellt und die Frem jken hätten nichts mehr zu befürch en. Kaiser Wilhelm hat nach sei zner Ankunft im Achilleion auf der Jnsel Korfu herzliche Depeschen mit »dem Kaiser Franz Joseph gewechselt. Der deutsche Kaiser empfing die Glückwiinsche des· greifen Herrschers der Doppelmonarchie zur Besitznahme des Schlosses-, das, wie es in dem -Telegramm heißt, seine unvergeßliche !Gemahlin, Kaiserin Elisabeth, er baute. Franz Joseph versichert,ss es »erfiille ihn mit besonderer Genug ;tuung, daß der Lieblingssitz Elisa jbeths beim Kaiser so pietätvoll auf sgehoben sei. Der Anarchist Lucheni, welcher sam zehntenIf September 1898 die Kaiserin Elisabeth in Genf mit- einem Dolch ermordete, ist angeblich wahn sinnig geworden. Sein baldiges Ab leben wird erwartet. Fürst Granito di Belmonte Piguatelli, welcher seit dem—24. März 1904 den Postenn des päpstlichen YculULUV lle ZDUUI Ucttclucy III beurlaubt wokden und hat eine Reise nach Rom angetreten· Wie von zu verlässiger Seite verlautet, wird der Nuntius nicht in seine Stellung zus rückkehren. Der Nuntius hat be kanntlich in der Wahrmund-Affäre eine wenig riihmenswerte Rolle ge-» spielt Der Mörder des fünfzehn Jah re alten ungarischen, jüdischenSchneis derlehrlings Hermann Blechert, def sen zerstückelte Leiche letzte Woche im Berliner Tiergarten aufgefunden wurde, ist bereits in Haft genom men worden. Es ist der Couleur diener Heiden ein fünfundvierzig Jahre alter Mann, der sich auf die Anklage zu verantworten haben wird, einen Lustmord begangen zn haben. Ueber Quito in Ecuador kommt die Nachricht, daß die Regie rung der siid- amerikanischen Republik FColumbia weitere Truppenssiachsp Ou rado sende, um den Ort dauernd zu besetzen Jurado ist das auf der Grenze von Columbia und Panama gelegene Städtchen,,das bisher im Besitz der letzteren Republik gewesen ist und das die Columbianer vor Kurzem unter dem Vorgehen, es ge höre zu ihrem Gebiete, besetzt tm ben. Jn Gimynqnil, in der süd amerikonischen Repnblik Ecuador sind während der ersten April-Wo chen 123 Personen an der Pest er krankt nnd 55 Personen gestorben Erzberzog Joseph Ferdinnnd, Oberst und Koinmandenr des Ost Mährischen Jnfanterieregimentss in Ol!niitz, ist auf secle Monate bene lmsht morden. nnd Imm- unter Ver rzicht cinf«fcine Staat-. Es- Dei-lautet von sonst mitmitorrichtetcr Seite, daß der Erzlierzog nach Ablauf des halb jährigen Urlaan aus der Armee Onsschridun wird, Weil ihn die Initi tärifchc Carriore nicht befriedigt nnd cr, wass- die Hauptsache sein diirftr, beim letzten Tilvcmceinent nicht Briga dicr wurde. s Tor deutsche- Kronprinz Wil tnslnc hat die Wiirdis des-« Rectur mun (11ificcxitijsititii-3 der Universität Mii niqsslnsm angewmmcn Er ist da nzxt insr Tradition diss- Hmiicsks Hohe-n zollen-n si»—»1»z DU-« Nach Auftin und zurück s3.10. Zum Verkauf am 26. u 27 April. 1- »Ha- kakkjt Jeden Sonntag. 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Jn der mexikanischen Stadt Mazatlan hat angeblich eine schlim me Soldaten- Meuterei stattgefunden Die Meuterer sollen mehrere Perso nen ermordet haben. —-————-·-o-.o.———s— Das Richtige erhalten. »Vor 9 Jahren schien es, als hätte meine Stunde geschlagen,« sagt Mr. C. Farthing von Mill Creek, Jud. Terr. »Mein Leben hing nur noch an einem Faden. Mein Apotheker empfahl mir Electric Bitters. So kaufte ich eine Flasche und erhielt was ich brauchte —fKraft· Einen Fuß schon im Grabe, brachte mich Electric Bitters wieder auf den Damm.« Un ter Garantie verkauft von Ad. Dreiß und R. Cohn 8r Co, Apotheker. 50 Cents. W Aus New York wird gemeldet: Da sie zu der Ueberzeugmig gekom men waren, daß William Jaynes, welcher im letzten Herbst In Hempsted, L. o. starb, ein bedeutendes Vermö gcll chukj, uutujsuujtcu uic Oqtus mentsvollstrecker sein Eigentum und beschlossen endlich, die Hütte abzu reißen, worin er gewohnt hatte. Nach dem ein Teil der Mauer abgetragen war, fanden die Arbeiter zwei Säcke mit Geld, wovon einer 85000 in Gold, der andere 86000 in Bank noten enthielt. GleichXdarauf san den sie Vankbücher, 4woraus hervor ging, daß Jaynes ein Vermögen von 850,000 besaß. i W Seit üper 60 Just-en schon wurde Mrs. Winslow’s Sooths ingsSyrup von Millionen von Müt tern beim Zahnen der Kinder ange wendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes gestört, das im Zahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von »Mrs. Winslotv’s SootkH ingiSyrup« holen. Sein Wert ists unbezahlbar. Es wird dem kleinen« Leidenden sofort Linderung verschaf fen. Verlaßt euch darauf, Mütter-. es ist kein Zweifel darüber. 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Juli 1908 24 August 1908· li« via Baltimore· T via New YortJ Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die iahrplanmüßige Ab fahrzeit der Dampser zu verlegen over ganz zu sistieren. PASSAGEsPRSISSs Bkemen—Galveston zweite Kajüte, Winter-Rath bis 14. Juli 1908 MQO Bremen—Galvesion zweite Kajüte, Sommers nach 14. Juli 1908 880.00 III-MAll-C-Lvssfon—(Vorausbezal-lte Zwifchendetkslatenx s Passage. Kopfsteuer. Tot-Il. Erwachsene .830 00. M.00. MML Kinder von l--12 Jahren 15.00. 4.00. 19.00. »F Sänglinge 1.00. 4.00. 5.00. sp« Galvefton—Bre-tmn zweite Kajüte, Winter-Rate nach 31 Any 1908, Ists-w Wahnsinn-Brauen zweite Kajüte, Sommer nach 31. März 1908, 8801102 Galveston—Bremen Zwischendeck. OZUM Kinder 1—12 Jahre 815.50. Kinder unter l Jahr s 2.00. Wegen sonstiger Information wende man sich an: Aus-Ket- IsIoL·k. General-eigene can-stach n-» oder an Rennert-Millette Co» Wm. V. Dielmann, E. McClannahau,. sc W. Dom-, San Antonio, Texas. ClemensOFaust und .nokerEihand- New Braunselz, Texas. H. I. Graham und Henry Th s. Boten-. Tet. S. Stahl, Gonzale5, Teva Bohn Bros» Austin, Texas. v’v v- v« v v s v v v fr-.k U ff ff ff n« v« i «T—E »I Rach New York via Wom- sTEAMsHIII co Eine herrliche Nenn-fahrt Billigste und cbeste Reise Billet»te von und nach allen Teilen Deutschlands. Wegen Preise und näherte Einzelheiten wende man sich an irgend einen EifenbahmTicketiAgeutem oder us ED. sAclsls. Use-eh gegenüber Menger Hoteh Sau Anteniw J. s. DSIISOIM General-Unent. 2522 Strand, Gottva sällll sällll Kein Cur-tin DFIJS Kein Gase Zähne werden absolut schmerzlos gezogen-. Eine gänzlich neue Methode Keine Gebühr für ich m e r z l o s e B A u sz i e h en, wenn andere Arbeit bestellt wird· Gebiß 85.00, bestes Gebiß (20. Jakkhundeto 88·00, Goldkronen und Brückenakizeit 85.00 per Bisse Schmerzlofcs Ausz ehen 50c. Alle Arbeit auf zehn Jahre gutannett. Free-»He ne. WHM make-emine- Wege-» os zzz san into-no s Brossok liamaval vom 20. bis zum 25. April. 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Der Kaiser in Korfu, der Reichskanzler« in Rom nnd der Reichstag in den Ferien, was soll da auch viel passieren! Die Festzeit ist dem Deutschen überdies viel zu lieb, da läßt er das häßliche Getriebe der Politik gerne ruhen, ebenso wie er auch eine kleine Pause im Gei schästsbetrieb macht. Denn in Deutsch land,. da werden die Feste noch im mer hiibsch merkbar gefeiert und zu Ostern da läßt man sich seine drei ganze Festtage, Charfreitag, Oster sonntag und Osterinontag, und sei nen halben Festtag, Grün-Donners tag, nicht nehmen. Vom Kaiser aus Korfu wird ge Lmeldet, daß er sich gut amusiert uno Vom Kanzler aus munt, uusz er isleißig Konserenzen abhalt. Fürst Bülow hat neulich ein recht interes santes Jnterview veröffentlichen las sen, in dem er besonders über die Lage in Mazedonien sprach und eine baldige Lösung in Aussicht stellte. Man scheint so eine Art Kommu mis zwischen dem englischen und dein russischen Reformvorschlag zu Stan de bringen zu wollen,’ bei dem man den Hauptng des russischen Vor schlags, die Verwaltung Mazedo nien’s mehr zu einer internation len Angelegenheit zu machen, als dies bisher geschehen ist, beizubehal ten sucht. Der russische Minister des Auswärtigen hat dieser Tage auch in der Duma über die Lage in Maze donien gesprochen und sie als sehr befriedigend bezeichnet. Wie er sag te, haben alle interessierten Mächte tnit Ausnahme England’s die russi schen Vorschläge angenommen und auch England hat sich wenigstens zum Teil mit ihnen einverstanden er klärt. Fürst Bülow hat die gewünsch te Audienz beim Papst gehabt. Aus Rom wird über sie folgendes berich tet: Papst Pius empfing den Für sten v. Bülow und dessen-Gemahlin in Privataudienz. Er war hocher freut, daß er sich mit seinen Besu Lshst je italienischer- Skxache Urte Fyuueu ruucue uuu ucuute ule spon nung aus, daß des Reichskanzlers Konferenz mit Kardinal del Val, dem päpstlichen Staatssekretär, ein Einverständnis bezüglich aller katho lischen Fragen in Deutschland herbei führen werde. Die Audienz dauerte über eine Stunde und es wurden viele Dinge, welche sowohl Deutsch land, wie den Vatikan berühren, eingehend erörtert. Später sprach der Fürst bei dem Staatssekretär vor und konserierte mit diesem eine wei tere Stunde. Jn einer halbamtli chen Erklärung über die Konferenz zwischen dem Fürsten v. Bülow und dem Papst wird. bekannt gegeben, daß die polnische Frage unberührt blieb. Das Verhältnis der Regie rung zur Centrumspartei wurde zwar besprochen, doch erbat sich der Reichskanzler keine Hilfe von Seiten des Papste-s, da es sich um eine rein interne Angelegenheit handelt. Der Papst drückte sein Bedauern aus über die Angrifse einiger katholischer Zeitungen aus den Fürsten Bülow, denn diese Angriffe seien unberech tigt, da der Fürst nie eine feindse lige Haltung gegen den Katholizis mus eingenommen habe. Der Vorstand des Deutschen Flot tenvereins hat in Berlin eine Sitzung abgehalten und hat sich, im Gegen satz zn den Anschauungen seines früheren ViceiPräsidenten Keim, der bei der letzten Reichstagswahl den Verein gegen das Centrum mobil zu machen suchte und dadurch einen gro ßen Krawall herausbeschwor, noch mals feierlich zu dem Grundsatz be kannt, daß der Flottenverein na tional sei und sich daher auch nicht in Parteipolitik mischen dürfe. Das bisherige Präsidium hat abgedankt und ein Komite ist ernannt worden, um ein neues Präsidium zu nomi nieren. Die Wahl desselben soll dann in der Versammlung zu Danzig ucc4««scåsshns« III-»Ist svsss snkkf »s- svspv u-»·,« Tdiese Keim- -Affäre, die uns lange genug gelangweilt hat, beendet em. Aus Wien wurde während der letzten Tage gemeldet, daß die per sönliche Beglückwünschnng des alten Kaisers durch eine größere Anzahl deutscher Fürsten nun endgültig be schlossen sei. Sechszehn deutsche Für sten wollen sich, wie es heißt, in Wien einfinden und am 7. Mai, un ter Führug des deutschen Kaisers dem alten Herrn in der Hofbnrg ihre Aufwartung machen. Große Fest lichkeiten werden nicht abgehalten, dazu ist die Gesundheit Franz Jo seph’s doch nicht gefestigt genug, nur eine Art Familien-Diver, bei dem die Fürsten unter sich sind, soll statt finden. Die deutschen Vundesfürstem mit dem Kaiser Wilhelm an der( Spitze, werden übrigens nicht die einzigen regierenden Persönlichkeiten sein, welche dem Kaiser Franz Ja seph·Gliichwiinsche zum sechzigjähri gen Regierungs-Jubiläum darbrin gen werden. Während des Sommer ansenthalts Franz Josephs in Jschl werden noch mehrere fremde Staats oberhäupter znr Grntulation erschei nen. König Edward von England und König Friedrich Von Dänemark werden mit Bestimmtheit erwartet. Auch gilt es als sicher, daß der Prä sident der französischen Republik, Herr Fallieresy gelegentlich seiner geplanten Tour in’s Ausland nach dem oberösterreichischen Badeorte rei sen wird, uni dem Kaiser seine Ehr erbietung zu erweisen. Die Wahrmund-Qlffäre scheint in ein neues Stadium der Entwicklung getreten zu sein. Jetzt heißt es, Ba ron AehrenthaL der österreichische Minister des Auswärtigen, wolle den päpstlichen Nuntius, der sich bekannt lich unberufener Weise in die Sache hineingewischt hat, zum Rücktritt zwingen und habe es deswegen ab gelehnt, geschäftlich mit ihm zu ver kehren; jedenfalls ein durchaus rich tiger Standpunkt Es heißt auch, daß vom Reichsrat aus eine Inter pellation in der Angelegenheit er folgen solL Mehrere Abgeordnete haben schon über eine solche Inter pellation verhandelt Der deutsch-böhmische Volkstag, über den wir letzte Woche noch nicht berichten konnten, hat einen graßarti gen Verlauf genommen. Nicht nur waren alle deutsch-böhmischen Abge ordneten des Reichsrats und des böle mischen Landtags erschienen, auch die Beteiligung von Deutschen aus allen Gauen Böhmens war über Erwarten stark, so daß die Versammlung sich zu einer imposanten Demonstration für die Wahrung der Rechte des deut schen Volkstums und gegen die Ue bergriffe des Tschechentums gestattete Den Glanzpunkt des Volkstages bil dete eine zündene Rede des alldeut schen Abgeordneten Karl Hermann Wolf, welcher schärfste Kritik an der Sprachen-Politik des Ministerpräsi denten Freiherrn-v- Beck übte und den derzeitigen Stand der Sprachen frage beleuchtete, die in Folge des erneuten Ansturms der Tschechen ei nen festen Zusammenschluß der Deut schen gebieterisch erheische. Nach wei teren packenden Reden, die tausend stimmigen Beifall fanden, gelangten Resolutionen zur Annahme, in wel chen den deutschen Richtern Böhmens, die wegen des Gebrauchs der deut schen Amtssprache von den Tschechen Verfolgt und geschmäht werden; voll ster Schutz versprochen wird. Die Ermordung oes Grasen spo tocki in Lemberg hat in ganz Gali zien große Aufregung hervorgerufen, die in einigen Orten zu direkten Un ruhen geführt hat. Die Mehrzahl der Ruthenen scheint Partei siir den Mörder zu nehmen. Die Jung Ruthenen im österreichischen Reichs rat erklären ganz offen, daß solche Verbrechen zur nationalen Notwen digkeit geworden seien, da sonst die Unterdrückung von Seiten der Polen immer größere Dimensionen annehmen würde. Jn Lemberg ver anstalteten die Polen neulich eine große anti-ruthenische Demonstration, zogen vor die ruthenischen Klubs und warfen dort die Fenster ein. Von ruhig gesinnten Leuten werden alle diese leidenschaftlichen Demonstra tionen und Parteinahmen als un klug und unzweckmäßig ver-urteilt Der König von England ist wie der nach London zurückgekehrt und das neue Ministerium hat seine Regierungstätigkeit aufgenommen Trotzdem nur zwei neue Mitglieder eingetreten sind, scheint durch ihren Eintritt und durch die Verschiebun gen unter den alten Ministern der Karakter des Kabinets doch verändert zu sein. Das hat neulich wenigstens John Redmond, der bekannte Führer der Jrländer, behauptet. Er prote stiert hauptsächlich gegen den Eintritt Spencer Churchill’s in das Kabinet und warnt seine Landsleute vor, der Politik der Regierung Es sieht das beinahe so aus als wenn die be tsvv sucujxete Oeweuurxuug urv uuceuxcu Blocks schon beginnen solle· Von der russischspersischen Grenze wird wieder vpn einem bedenklichen Zwischenfall gemeldet. Russische Sol daten sind auf persisches Gebiet über getreten und haben dort mehrere Dörfer verbrannt. Sie behaupten allerdings-, dies nur getan zu haben, weil sie von räuberischen Kurden an gegriffen seien und weil sie diese BI beu bestrafen wollen, immerhin a fr scheint der Vorfall ein ziemlich be denklicher zu sein. Man muß wei te re Nachrichten abwarten, vor allem darüber, wie die Sache in Persien und bei anderen Mächten aufgenom men wird, sehe man sich ein Urteil über sie erlauben kann Jm belgischen Abgeordnetenhause hat die Beratung über die Annektie rung des Kongosiaates begonnen und es ist dabei zu heftigen Angriffen aus den-König Leopold von Seiten der Sozial-Deniokraten gekommen. Es ist aber doch anzunehmen, daß das Abgeordnetenhaus die vorgeschlagene Annektieruug gntheiszen wird. Gleich zeitig mit dem Beginn der Beratung hat die Regierung des Kongostaates eine Erklärung veröffentlicht, in der sie sagt, dnsz die Behauptung des eng lischen Weißbuches bezüglich der Miß wirtschast im Kongostaate falsch sei nnd gleichzeitig hat der Sekretär der englischen Kongo-Resorm-Gesellscl)aft E. D. Morel, der in sehr engen Ve ziebuugeu zur englischen Regierung stehen soll, die Erklärung abgegeben, wenn Belgien den Kongostaat nicht bis zum Juni au11ektiere,« werde Eng land in Verbindung mit der amerika nischeu Regierung eingreiseu und den grauenhasten Zuständen ein Ende machen. Der Kongostaat wird Ils während der nächsten Monate voraus- l sichtlich im Vordergrund des allge- l meinen Interesses stehen. Jn Korea scheint der Ausstand wie der im vollen Gange zu sein. Wie Privatnachrichten aus Soeul und Tokio melden, kontrollieren rebelli-i sche Koreaner den größten Teil des; siidöstlichen Korea. Die meisten ja panischen Ansiedler sind aus der Gegend vertrieben worden und dieje- l nigen, welche noch geblieben sind, schweben in der größten Gefahr. Es wird berichtet, daß mehrere Kolch-l nien vollständig vertilgt wurden. Die japanischeRegierung ist ersucht, Trup-. penverftärkungen nach Korea zujl senden. Aus Sud Afrkka wird gemeldet, l UUV lutcucL cluc Uhrupvuukz out- »He-- einigung der englischen Kolonien nnd zur Bildung eines autonomen Staa-" ten-Bandes unter englischer Oberha heit nach dem Muster der australischen Föderation im Gange sei. Der Ur heber ist diesmal der Premierminister der Cap-Kolonie, Merriman. Vor läufig kann man noch nicht deutlich erkennen, wie sich die Masse des Vol kes zu dem Projekt verhalt, man kann auch noch nicht sagen, ob Aus sicht auf seine Verwirklichung vorhan den ist oder nicht« —-—-.-0-.-0-.-—— Staat ohn, «To1evo, »Lucag Genau-, ös. Iranr J. Ebened beschwer das er der ältere Partner der Firma F. J. Eh en ed und Co. ist, welche Geschäfte in der Stadt Toledo, in obengenanntem uounw and Staate, thut, und daß belaste Firma die Summe don elnbundert Dollars für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird, der durch den Gebrauch don Halle- Katarrhssu r nicht geheilt werden kann. Franr J- Ebenen Besidtvoren don mir und unter schrielien in meiner Gegenwart am S. September A D. »Is· s Siegel, T A· W· Oleaiom öffentlicher Rom-. s Hawö Satans-Kur wird Unter-lich qenoms" men und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen See-stachen de- Svstemr. Laßt Euch Zeugnier frei rvlchicken F. J. Ebenen und c»., Fonds-, O. Verkautt von allen Adotbeterm 75c. Oawg Familien-Villers sind die besten. W Auch eine Entscheidung Nach der Entscheidung eines News Yorker Richters macht sich ein Ehe-« mann einer strafbaren Handlung schuldig, wenn er seiner Frau etwas wegnimmt, das sie als ihr persönli-« ches Eigentum beansprucht. Jn die- sem Falle handelte es sich um eine« goldene Uhr. Die Frau ließ dem Gatten wegen Diebstahl-s den Prozeß machen, und der Gatte wurde verur- teilt. Die Entscheidung ist um so merk würdiger, als in Fällen, die ähn lich, aber umgekehrt lagen, die Klage z des Gatten regelmäßig abgewiesen worden ist. Es ist wiederholt vorge- I kommen, daß Männer die Gerichte; h gegen ihre Gattinnemgngerusen ha- Z Ven, Um sie Von Oel-· UULEII Gciuoljlpf heit zu heilen, nächtlicherweilse ihre4 Taschen nach kleiner und großerj Münze zu durchsuchen. i Freilich wird behauptet, diese Ge-; wohnheit sei unter den Frauen sol weit verbreitet und sei so lange ge- übt worden, daß sie zum Recht ge worden sei. Aber der Richter darsl mit derartigen subjektiven Anschau- ungen nicht rechnen Wenn die Gü tergemeinschast in der modernen Ehe einmal verneint wird, dann mußl dem Manne das gleiche Anrecht auf l persönlichen Besitz zugesprochen wer- I den, das die Frau für sich in An-! spruch nimmt. Wenn die Wegnahme I einer goldenen Uhr oder eines ande ren Wertgegenstandes seitens einesj der Gatten ein strasbares Vergehen ist, dann kann das nächtliche Plünsi dern der Taschen des Mannes seitens des andern Teiles unmöglich ein er laubtes Vergnügen sein. Nach streng juristischer Auffassung würde das Vergehen der letzteren Art sogar noch strafwürdiger sein, als das der ersteren; denn in dem einen Falle handelt es sich um einen ein-« fachen Schleichdiebstahl, in dem ande ren um einen nächtlichen Einbruch Aber die Wege unserer Gesetzgebung sind nun einmal wunderbar, und nachdem die Entscheidung jenes New Yorker Richters ergangen ist, kann den Mannern nur angeraten werden, von dem, was die Frauen als ihr s Eigentum beanspruchen, die Finger zu lassen. Die Zeiten, da es ein Vergnügen war- die Herren der Schöpfung zu spielen, sind Jür immer dahin. Vor dreißig Jahren noch durfte der höchste Gerichtshof eines unserer Staaten es wagen, dem Gatten das Recht zuzusprechen, seine Gattin zu züchtigen, vorausgesetzt, daß er sich eines Stockes von nicht mehr als Daumendicke bediene. Aber das war damals-. Heute würde kein Gericht eine derartige Entscheidung abgeben; wohl aber würde es der Frau ohne Bedenken das Recht zusprechen, en Gatten zu züchtigen, vorausgesetzt, daß sie sich eines gewöhnlichen Besen stiels bediene. Mit diesem Wandel der Zeiten müssen die Männer sich abfinden, nnd je bereitwillig-er und bedingungs loser sie es tun, desto schneller wer den sie über die alten Erinnerungen hinwegkommen und sich an die neuen Zustände gewöhnen. Wenn sie es ernstlich versuchen, werden sie es gar nicht so schwer finden. Viel Trabel wird verursacht durch Leber- und Magen-Untätigkeit. Dieses loszu werden, sowie Kopfweh, Billiosität und Giftstosfe, die Gelbsucht verursa chen, nehmt Dr. King’s Neue Lebens- pillen, die zuverlässigen Reiniger, welche angenehm wirken. 25 Cts. bei lildolili Dreis; und R. Cohn Fr Eo.
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Zputem In Rechiösa en soll man nicht sei- l neu esunden enschenverstand fra- gen, ondern Juristen· See-streut aurant etwas not ten will): »Ruhe W Wer soll denn bei diesem Lärm den tönnenW Zwangson R i ch t e t »Sie haben den Kläger IMF beim ersten Wort so verprllgeli.« ngetla ter: »Ja, weili’ Istosessor ersichineinen EINTWUM ha toFs ee sag’n hatl i Erkannt Æäsåokm Jng Schurkåtxäollfxe entm«f ·tetmre Hm Ei atten!« »Na, der sollte doch such w en, daß Sie gar nicht rauchen, Ihm Inspekto:!« Ya, nat W: ",,Gegen rothe Nasen weiß ich xsu gutes Mittel; sie mü en aber vom Trinken kommen!« »Hm, die minige ist nun zwar erfroren. »aber sagen Sie wiss doch malt« Bache M küs. «Redakteut: »Warumlassen Sie in Ihren Novellen die Paare nie kriegen?« A e l i U ch e S riftstellerin (wüthe»nd): was, Ich krieg’ auch keinen!« Z Wo ist der Herr General? i Faust-um« a. äu er: Sie, »Is ier et, wie Mes- Sfeet denn existirem wenn Sie alles zum «s stenpteise ern?« Kö Abend e r g e t: Wie haißts Kauf i unterm Sewjikostenpreiö ein.« IM· Rechtsanwast Gut-erwe We jin e n Ath: »Mit unbegreif M wie ie- Dank-Tuns fünf Akte wie-ins tMtä-åc; Itzt :A,kk), das e a en wir des LYD dzch in einen Prozeß ger Im Mo. D a m e (zur Freundin): »Rech Ieitt Kokettiti da den gan n Abend ein Der-» der am Resentif sitzt, mit Ink, und als ich ihn mir endlich ge nauer auseide i es mein geschiede uet, ehema t« Isso Wo T a n e es: »dies» nschen, habe ich Mein-as Gutes m geben Mach’ Mal den llädund agf und sä; 5Liluxszn »Ist-—- ns en rem: M III-, nein; so hat er Zahn ntst neulich auch seiest« Gier Wägen-· tt L Schdaat is ’n B anget, un »denn tck an mein liedet Wet denke un In meine atmen, n Ihren, denn M tck heulen vor t na, laß nett man nach Hause kommen, die hucke san ick die Bande voll.« Moden-no Hutte-d Armee Reisender Hin einem vornehmen Dem e »So, das t schönsten ant; wenn ich vielleicht einen hübschen Spruch I Fremdenbuch schreiben dürftes« »Im-Ieis- Jahre ist es gerade her, seitdem ich durch Bucklens Arnica Salbe dauernd von blutenden Hämorrhoiden geheilt wur de-« schreibt O. G. Woolever von Le Bassmlltz N. Y. Bucklens Arnica k- Salbe hellt die schlimmsten Hautwuns den, Gefchwüre, Brand- und andere Wen in kürzester Zeit. 25 Cis-. M Wplph Dreiß und R. Cohn 85 To, Apotheke-. X Märkt chcht San Antuniu.15. April 1908. bühner s4.25—85.00 ver Dizu Ztzndbutter 13Ctz. per Pfu. Zier, frisch IZZ Cts. per Dtzu Korn 78 CtQ per Bule Turkeys 12 Ets. per Pfu. dafer» 60 Ets. der Busheh öeu 814 00 per Tun Weizen 81.13 Ctz- ver Bass dunig per ka 9—1084. Cts cala 4 Bau-1nwolle. Sau Antoniu, Tex., 15. April Ordinary 5 1516 Centsk Gouv Ordinaky 3 9116 Centsz Luw Middliag 8 3416 Ets. Miudling 95516 Gent-; Guud Middling 11116 Cts.; Middling Fuir 11 5516 Cts. Gall-estim- Tcx., 15. April-Ordina1y 3 1516 Ctzz Guud Ordinary 7 9516 Ets. fsum Middling 9 3516 Leim-J Middliug 10 5516 Ets; Gouv Middling 10 1U16 Ctt Middling Fai! ll 5116 Terms. Rer pries-ask La» 15. April Buud Ordmary 8 Zle Ets.«. 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Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen denk selben tm Verein mit unseren rühris gen Lokal- Agenten fortwährend neue Leserzu Jn ZAnbetracht dieser Tatsachen ist die »Freie Presse für Texa ,wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zeigesMedium im Staat- Texas. Fiir SZ.00 nach Deutschland Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen; weil sie fich frei aussprechen und häufig von drü-; ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas"" ist drüben iiberalL wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Briefen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkommen-es Geschenk machen will, der bestelle für sie die «-Freie Presse für Texas«. Das Jnteresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, Hist in Deutschland sehr lebhaft und es Hist unmöglich, in Privatbriefen eine sso gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ’ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von SZ.00 versenden wir portw frei unser reichhaltiges Wochenblasn auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande. Hean C. Rips, Transport von Möbeln, Pianos, Geldschränken, Nei nigen Von Teppichen. 304 Ost-Seite Alarno Palaza. Beide Telephone. Prompte Bedienung. Gebt un Aufträge Zufriedenheit -M4N Geschäfts-Kalender Apotheke-u ,,Loue Star« Apotheke. 316 Ulamo Plain-. E. C. Jus-Sind 517 Ost Haufton Straße P. G. Lucad, 717 Süd-Alam) Straße Leder- und Schuhgeschäst. H. 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Lokales. Forderungen der »Jeder-minnt of Labor«. Während der vergangenen Woche hat-die,»Federation of Labor«, d· h. der texatiifche Zweig derselben in Fort sWorth eine Konvention abgehalten Jn dieser Konvention wurde eine Reihe von Beschlüssen angenommen, in denen sich die «Federation« für folgende Einrichtungen und Maßre geln erklärt: Einführung des Franeustinmi rechts; Abschaffnng von Sträflingsksi arbeit, wo dieselbe irgend wie in Konkurrenz mit der ,,freien« Arbeit tritt; deutliche Bezeichnung von al len Waren, die Sträflinne hergestellt haben nnd die in den Handel gebracht werden; Einführung der Initiative und degsiieferendnniz Jlnkmome eis nes Gesetzes- durch unsere Legikslas tur, durch das- eLi unsern texcniischen Bahnen verboten wärt-, Wnaen zin Reparatur nach andern Staaten zu senden; Annahme eines Gesetzes, das dem Staat Verbietet Schnlbiicher aus xvärts zu kaufen und den Staat« V Manne-IF Jurlsusuje Ouujrt zu nur-cu, die auswärts gedruckt sind; Ernen nung eines Minen-Jnspekteurs; Ausdehung des Gesetzes, das die ’«Prüfung von Barbieren verlangt, auf alle Orte; scharfe Bestrafung jeg licher Plumber-Arbeit, die mit den Sanitätsvorschriften im Widerspruch st; strenge Durchführung der soge nannten ,,Fire Escape«-Ordinanzen in den Städten; Annahme eines Ge setzes, welches den Gebrauch besserer ,,Ties« bei Cottonballen anordnet und mehr Sorgfalt bei der Erneue rang derselben befiehlt; Einführung des Schulzwanges; Veränderung des jetzigen »Poll Tax«-Ges,etzes dahin. daß Niemand dadurch am Stimmen gehindert werden kann, wenn er« die »Pol! Tax« nicht bezahlt; Ver tretung der Arbeiter-Vereinigungen in acen Staatsbehörden für Schul und Unterrichtswefen und für die Zuchthausverwaltung. Der wichtigste Beschluß war jedoch derjenige, der die nachstehende Erklä rung gegen Staatsprohibition er hielt und den die hiesigen Delegaten eingebracht hatten: Jn Erwägung, daß Tausende von gesetzliebendem innerhalb und außer halb der Brauereien beschäftigten Bürger, Ingenieure, Heizer, Maschi nisten, Kesselmacher, Eisengießer, Ku pfer-schmiede, Plumbers, Röhrenma eher, Kutschen- und Wagenmacher, Schilder- und Hausanftreichen Huf Pfr schmiede, Maler, Barkeeper, Aufwär ter, Köche, Glas-bläer Küfer, Eigen renmacher und Männer, die in nahe ·zu jeder Industrie, die mit der ,,Ame rican Federation of Labor« und th ten konstituierenden Organisationent verbunden find, außer Ordnung und ArM geworfen werden würden, des hu Sei es beschlossen, daß die »Teva ziehen, nicht erfüllt. Auch für Ini Jederation os Lavor ihre ganze mo ralische Unterstützung der Opposi tion der Staats-prohibition angedei hen lassen wird. Ein recht buntes Bouket von Wün schen und Forderungen Vieles ist gut und berechtigt, vieles unsinnig Der Himmel bewahre Teva vor dem allgemeinen Frauenstimmrecht, siir das sich unsere Arbeiter-Organi sationen begeistern, Niemand würde schlimmer unter ihm zu leiden haben als unsere Arbeiter selbst. Die Idee, den Bahnen zu verbieten, Re paraturiArbeiten außerhalb des Staates machen zu lassen, ist, unse rer Meinung nach, undurchführbar und ganz unsinnig, ja geradezu un verständlich ist die Forderung bezüg lich der Schulbücher und der juristi schen Bücher. Das Gesetz bezüglich der ,,Cotton Tief-« soll notwendig sein, es heißt, daß viele Leute in Fol ge von schlechten »Ties« verletzt wer den« Unverständlich ist uns aber «wied r die verlangte Veränderung des oll Tax«-Gesetzes; wenn die Aufhebung des Gesetzes verlangt würde, so wiirden wir das verste hen, denn das Gesetz paßt entschieden nicht in unsere Verhältnisse hinein, aber die Steuer bestehen zu lassen und die Bestimmung aufzuheben, daß von ihrer Bezahlung das Recht zu stimmen abhängig gemacht wird, das ist einfach lächerlich; denn dann wird gerade der Zweck der »Poll Tax«, Leute, die sonst keine Steuer bezahlen, zur Besteuerung heranzu tiative und Referendum schwärmen wir nicht, wie wir schon oft ausein andergeseßt haben. Die übrigen Forderungen dieses legislativen Programms erscheinen uns gut und beachtenswert. Aber eins vermissen wir: eine Erklärung gegen Prohibition; und gerade si hätte auf dem Programm oben an stehen müssen. Denn Niemand wird mehr durch die Einführung der Staatsprohibition geschädigt als der Arbeiter· W Den Tod auf den Fersen hatte Jesse B. Morris von Skippers, Va» im Frühjahr 1906. Er fagt: »Ein PneumoniaiAnfall hinterließ bei mir solche Schwäche und solchen Susten, daß meine Freunde erklärten, die Schwindsucht hätte mich; der Tod war auf meine Fersen. Nün wurde mir Dr. King’s Neue Entdeckung zu nehmen geraten. Sie half sofort, zweiesnhalb Flaschen kurierten mich und ich fand, daß sie das beste Mittel »der Welt ist für Huften nnd Lungen W« Garantiert zu haben bei Abolph Dreiß und R. Cohn Fe Co. 50 Ets. und si. Probeflasche frei. A Die Beschaffenheit unserer Straßen Mit der Beschaffenheit unserer Straßen dürfen wir keine Prahlerei treiben. Sie ist erträglich bei trocke nem Wetter, aber schlimm, wenn es regnet! Und in Bezug auf Rein lichkeit machen dann auch die asphal tierten Straßen keine Ausnahme weil es kein System der Reinhal tung giebt. Man fegt wohl und sammelt den Schmutz, aber nur oben hin, es geschieht nichts gründlich Wie wenig System aber im Straßen departement herrscht, das zeigen die neuen Straßen in der siebenten Ward, die langsam, aber sicher dem Verfall anheimgegeben werden. Es stellt sich immer mehr heraus, daß die Art und Weise, wie die Straßen bearbeitet werden, durch aus unpraktisch ist· Jn den meisten Fällen ist die verwendete Mühe und Arbeit und damit das Geld fortge worfen. Das muß Jeder erkennen, der beobachtet, wie die Reparaturen vorgenommen werden Der richtige PTML etwas ordent liches und auch danerhastes zu schaf fen, wäre der, die Zahl der Arbeiter auf die perschiedenen Wards in Rücksicht auf ihre Ausdehnung natürlich zu verteilen und sie un ter der Aussicht des Wardalderman arbeiten zu lassen. Nur wenn in jeder Ward beständig eine Arbeiter foree gehalten wird, die sofort ein greift, wenn eine Stelle schadhast und eine Reparatur erforderlich ist, kann man gründliche Arbeit er warten. Mit dem Helximziehen der Arbeiterschaaren von ei er Ward in die andere ist nichts getan. Neue Straßen und begonnene Arbeiten werden vernachlässigt und die Repa raturen sind meistens unnützes Flick wert. Das System, wonach unser Straßendepartement arbeitet, muß vollständig umgekrempelt werden, wenn wir für das schwere Geld, das für Straßen ausgegeben wird, etwas haben und bessere Resultate erzielen sollen. Die Königin aller Pillen ist die St. Bernard-Kräuter Pille, wel e seit Jahr hunderten mit größter Sor alt von den ehrwürdigen St. Bernard- rüdern berei tet worden ist. Aus den heilkräftigen Al penkräutern, wel e die frommen Mön che mit kundigem inn sammelten, er zezEten sie das überaus wertvolle Heil mi e·l, welches sich bei Verstopfung, Le berleiden, Verdauungsschwäche und allen Störu en der Unterleibs-Organe auf das Gl nzendste bewährt. Leidende wer den es nicht bereuen dem alten und be währten deutschen Heilmittel n ver trauen,· ehe«x1es1ch uihrem Na teil von den gletßnexi then npreisungen werthv ser und chgdlicher Mixturen,-Pillen und anderer raparate verleiten lassen. Dr. J. H. Terrill der berühmte Spezialist für Män ner- und Frauen-Krankheiten hat im »Conroy Gebäude, dicht am Alamo Plaza, eine Office etabliert, die in der moderusten Weise mit allen neuen Apparaten, namentlich elektrischen, eingerichtet und ausgestattet ist. Dr. Terrill erfreut sich als Spezialist ei nss beneidenswerten Rufes und er hat Kuren vollzogen, die kaum siir möglich gehalten wurden. .Dr. Ter rill untersucht frei, auch mit Röm genstrahleu und stellt gleich daran xsesh ob er einen Fall übernehmen und heilen kann. Wer eine-Z Spezia listen bedarf, der suche Dr. Terrill auf. Sein Buch No. 14 über Män nerkrankheiten ix eines der besten die geschrieben wurden. Es wird Allen frei zum-schickt die s Eents für Porto einsenden. W Gute Getränke und samoser Lunch stets in Burgstaller’s Saloon und Rcstanrant, Vilita Straße neben der Halle der Herrnannssöhne STCUEED ol- IOIIY Isc Posrnous Lear- BY MI« or HAT oaoo bMonss PIMIML MSIIEIZ äcoo is IISM II eure-www INDOBS BVSIMSS U 70 ccc Ins-at- IIZ linkska Wut-o Mr for it sAN ANTON10 Cornet- Alamo Pluza and Gmel-est dran-t A l l c r l e i. Die mit so vielem Geräusch an gekündigten ,,Reinigungstage« sind spurlos an Sau Antonio vorüberge gangen. Es sollte nicht nur an ge wissen Tagen im Jahre gereinigt werden, sondern täglich und gründ lich. Alles andere ist Spielerei Eine Zeitung hat das Recht, ihren Raum zu irgend einem Preise zu verkaufen. Die Anzeiger ermit teln sehr bald, wo es sich lohnt, ihre Anzeigen zu plazieren. Freilich gegen schäbige Konkurrenz kann keine anständige Zeitung akkämpfen. Tie Arbeiten am neuen Inter national Bahnhof schreiten rüstig voran und das Gebäude mag schon vor dem 1. Juli dem Verkehr über geben werden können. Die Geleise sind so arrangiert, daß die Züge für den Fernverkehr durchfahren, die Lokalzüge aber in einer Kopfstation landen und von ihr aus-fahren Der tüchtige Pädagoge, Prof. W. B r i n g h u r st erscheint uns der geeignete Nachfolger des Herrn Chas. J. Lukin als Prinzipal der Hochschule zu sein. Was Sau Antonio noch fehlt, Zum Anwartschaft-' auf die Bezeich i snung »Großstadt« zu haben, das sind mehrere größere Hotels. Wir haben sechs Eisenbahnen, einen riesigen Fremden- und Straßenverkehr, die Stadt zählt gegen 90,000 Einwoh ner, aber mit der HotelsAccomodæ tion hat es noch immer gehapert· LWenn wir nun mit einem Schlage .zwei sieben oder-, achtstöckige Hotels bekommen, dann ist uns geholfen. Jn der Staatskonvention der texanischen Holzhändler wurde Ernst Steves von hier wieder zum Präsi denten der Vereinigung erwählt. Der Gold- und Juwelenarbei ter Otto Jourdan starb hier im Al ter on 27 Jahren. Er wohnte seit 4 H hren in der Stadt. Der Ostersonntag ist ,,schön« verregnet. Das augenblickliche Ver gnügen wurde gestört, um die besten Hoffnungen sür die Zukunft zu er wecken. Jm Alter von 108 Jahren starb Mrs. Dilaria Garcia. Sie war in Mexiko geboren und kam vor 15 Jahren hierher, um bei ih ren Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln zu wohnen Die Association der Eisenwa renhändler hat in ihrer hier abge haltenen Staatskunvention beschlos sen, das Gesetz der 30. Legislatur, welches den Verkauf von Revolvern etc. in Texas faktisch aufhebt, zu prü fen und anzufechten. Fünfnndzwanzig Republikaner haben am Samstag abend den ,,Bexnr,Connt1) Central Club« ge gründet nnd die folgenden Beamten erwählt: Präsident, J. E. Elgin; 1. Vice-Präfident, Dr. B. F. Kingsley; 2. Vice-Präsident, Nat. Sulzbacher; 3· Vice-Präsident, Cis-S. Broadbent; 4. Vice-Präsident, G. A. Duerler; Sekretär, Charles A· Sauer; As sistent-Sekretii"re. Clmrles Runae und J. H. Ezell, Schatzmeister, William Dobrowolgki. Jm Grundeigentumsgeschäft wurden Vergangene Woche 898, 070 umgesetzt. Die »S A Retail Liquor and Malt Dealers Associatiou« hat die folgenden Delegaten nach Galvefton erwählt: August Briam jr, Frank Sommers, A. A Gittingeh Charles E. Boßhardt, G Zellweger, Rudolle Krisch, August Limburger, Sidney Wells, James nggey Edward Kil day, Frank Bilk)artz, Chester Basse, H. J. Lamm, Carlos Munoz, Ray Lambert, J J. Flaherty, William Große-Wachen Jsidore Wolff- Wal ter Keudalh L. S. Tast, Stephen Butter- Frank Grimsinger, Otto Se vein, Jakob Klaus-, Charles Klaus-, Lunis EIpinosm John W· Mneller, Joseph LI?argozewi1»-;,NenTJton Ent son, Vrown Magnurs, W Salch Richard VIuemeL o Eine ««etitian ist i mllnclanf, wodurch der Stadtrat angegangen werden soll, alle Milchereien aus dem Weichbild der Stadt zu verbanneu. A Sachsenschiich Roman von Walther Schatte vom Brühl. (Fortfetz1xng—) Da tauchte in den Septembertagen der Schulzhammers Wilm, ein Klein bauersohn aus Mentrup, der mit gen Rußland gezogen war, wieder in der Gegend auf. Seit vielen Wochen war er auf der Wanderung in die Heimat, nachdem er durch eine Ver wundung zum Kriegsdienste unt-ing lich geworden war. Bei einem Ge fechte tief im Polnischen hatte ihm ein Kosackensäbel an der rechten Hand Schaden getan. Angeblich nur mit einem «traurigen Stummel, von dem er behauptete, daß ihm wäre, als sä ßen die Finger noch daran und als schmcrzten sie zu Zeiten, kehrte er heim und setzte sich dadurch in Nahrung, daß er in der Gegend umherzog und allen Leuten, die Anverwandte bei der großen Armee hatten, Grüße von den Teueren brachte. Jn Wirklichkeit hatte er die wenigsten von Angesicht erblickt. Das kümmerte ihn aber we nig, und er stattete den sorgsamsten Bericht über Aussehen und Befinden ab, wußte jede der tausend besorgten Fragen, die an ihn gerichtet wurden, aufs beste zu beantworten und schwur, wo sich ihm ein Mißtrauen zeigte, bei sein r »ehrlich verstümmelten Hand«, daß es sich so und nicht anders ver hielte. Aus die Art gelangte er aufs bequemste zu reichlichen Traktamen ten und zu kostbaren-Geschenken Sein Väuchlein rundete sich ordentlich und seine Nase bekam einen Stich in’sVio- lette, Weil Die Nachrichten doch Ok dentlich mit Münsterländer begossen H werden mußten. Auch auf dem Schultenhofe war War der Schulzhammers Wilm ge wesen und hatte vor den erstaunten Sprößlingen, und derziemlich gleich gültigen Schultin und dem innerlich iheftig erregten Schulten seine Grüße von dem Henrich angebracht und dann in glühenden Farben erzählt, daß der junge Schulte nach demselben Gefecht mit den Tausigen Kosacken, wo ser der Wilm, seine Hand eingebüßt habe, zum Sergeant befördert worden isei. Seinen Rittmeister habe der Tapfere aus einem Dutzend von den gottverdammten Kerlen, die den be liebten Offizier mit ihren Lanzen wie ein Sieb hätten durchlöchern wollen herausgehauen ,,’t is en höllischen Kähh de Henrich, ’n ganz höllischen Kähl,« sagte der Berichterstatter. Aber die Bäuerin schrie: ,,Un du bist büst en ollen Windhund un Bedreiger. Su’n Dickkopp, as de Henrich is, de let sine Stefmauder nich grüßen. Und so wäre wohl auch die Sergeant geschichte erlogen. Der Bauer sorgte, daß der Mann trotz des Geizes der Schultin zu einer I tüchtigen Atzung kam, und als sich der Wilm verabschiedete, folgte er ihm ein Stückchen bis auf die Straße, hielt ihn dann am Kamifolknopf fest und meinte, die Grüße und die .Sergeant geschiehte das sei doch gewiß alles ISchwindeL er könne nicht daran glau ben, und er möge ihm nur ehrlich die iWahrheit sagen und nicht seinen Ulk smit einem alten Manne treiben. Er wolle ihm dann die Lügerei nicht wei ter verübeln und kein Wort davon verlanten lassen. Da bekannte denn der Invalide, daß er den Henrich überhaupt nicht -»sc«s».« c-!». Ost-.- 8:« Æ—«L-. —:A Vkppsjsu Hast-« Aus-s- usc Inn-I- uns dem herausgehauenen Rittmeister, die habe er von einem Landsmanne erzählenhören, und nach allem, was er darüber erfahren, zweifle er gar nicht, daß der Henrich wirklich Ser geant geworden sei, weil er die große Heldentat besorgt habe Die Augen des Bauern blitzten in stählernem Glanze. »Dat dei verfluchte Junge im Stanne is, so Wat to daun, dat weit ik selwers ganz genau,« sagte er. »Und so kann diese Geschichte und die mit dem Sergeant woll goat möglik sien.« »Möglik, nee, so ist würklich, do rop mogikswören un noch bei bettete F l Zeichens swören, as diise olle ihrlich Jerstiimmelte Hand,«sprach Wilm sei-l Irlich nnd mit wirklicher Ueberzen gnug. Da drückte ihm der Vanerei neu Taler in die gesnnde Hand und sagte: »Da, olle Illenspiegel,- der ist Jor die Ehrlichkeit·« Schnell ließ der Jnvalide das Geld in seine Hosentasche verschwinden, hielt dann die Hand wieder hin nnd meinte lachend: »Für so einen gran ten Schnlten is de Jhrlichkeit auch voll twei Dalers wert.« »Oewer nich mehr, keinen Stüber nehr,« sagte der Bauer nnd klanbte noch einen Thaler ans seiner Westen iasche »Dann gingen sie auseinander. Ylber plötzlich wandte sich der Schulte noch einmal nm nnd rief den anderen zurück. Ganz wie zufällig könnte der Wilm, so meinte er, auch in Liittgenschiedeck nal auf Brüggemanns Hof vorspre chen und dort der Belkatrin die Ge schichte von dem heransgehaneuen Jiitttneister nnd der Beförderung Henrichs erzählen, weil sich das Mäd chen gewiß fiir die Sachen interessi ren täte. Aber er solle keine Liigerei In mit nnterschliipfen lassen nnd nnd Um keinen Preis etwas davon verra ten, daß er, der Schulte diese Anre gung zu dem Besuche gegeben habe. »Siis kriagste nix und wierst rutsme ten von Briiggemanns Hof,« schloß er mit großer Ueberzengung und«·der Jnvalide machte sich munter davon. (Fortsetzung folgt.) W- L Grundeigentumssuebertragungem Joseph Faust u. A. an C. A. Schen, 105.66 Acker Land; 85283. Martin J. Arnold an William A. alvet), Grundstück an der Van Nesz Otras3e; 8625. Mary Schurhle an Sarah R. French, GrYndstück an der Delaware Straße; O Sarah R. French an Emil T. Roth m5ann, Grundstück an der Delaware Str.; 20. Adolph Weichold an Bexar County, ein Streifen Land; s19.25. Wenzel F. Klaus an Emilie S. Klaus, Grundstück an der Laredo und an der Menchaca Straße; 85 u· A Frau Fannie Rouvant an S. Rabe, Grundstücke ander Ecke der Gevers und Jowa Straße, im Original-Lot 215 und an der Delgado und der Sau Marcos Straße; 8300 u. A. Minna und Jacob Herman an Fritz Bachler, Grundstück an der Josephine Straße; 81900. Chilton George an Ed. Rohde, Grund Eilig in der Fieystone Park Subdivisionz ;5· John D. Sipple und Frau an Frau Lela E. Sin leton, Grundstück an der Avenue B; 1200. Minna und Jakob Herman an F. Otto Bernhardt, Grundstück an der Josephine Straße; 1100. John D. Drzymalla und Frau an Futzd und Rosa Rappmund, N.1 Acker an 82721. Anna K. Wilkens u. A. an J· M Watson, Grundstück an der Presa Str.;" 58000. Felix, Stapper an Fcrdinand Wehel, Zärxöldstück im Original City-ON Z, o W Ostern. Ostern, Fest der Auferstehung, Wo die Erde sich erneut, Wo der Blumenschmuck der Felder Jedes Herz nnd Aug’ erfreut. I Wo des Winters Mißhehagen In der Brust uns wird gestillt, Wo mit lauen Frühlingstagen lieue Hoffnung uns erfüllt. In dem Frühling, singt der Dichter, Sieht die Liebe in das Herz, Jedes kosende Gesliister Wird so leicht zum Liebesscherz. Jede Sorge, jeder Kummer, Trägt sich noch einmal so leicht, Wenn des Zephyrs sanftes Fächeln durch die Blütenzweiqe schweift. Illles Gute, alles Schöne In der Welt soll anscrsteh’n Ind das Schlechte und Gemeine Mit dem Winter untergeh’n. flicht mehr in dem dumpfen Zimmer Zucht man fürder s eine Lust, Inter Gottes freiem Himmel Schwillt die Spannkraft uns’rer Brust. In der hliih’nden Rosenlauhe Zin der frohen Zecher Schnar, Bringt dem Gott der Frühlingssrendc Ihre Trankesovser dar. Welcher Trank wår’ wohl der beste zu dem Frühlingsfeste hier? Wie kannst Du nur so Was fragen, 5elbstoerständlich——L o n e S t a r B i e r. 3oneStarBier,das unsimWinter Hat erwärmet und genährt Fühlt uns Ietzt die heißen Pulse Ind ist um so mehr begehrt. Darum trinkt mit vollen Zügen In der milden Frühlingsnacht So n e S t a r B i e r, dasHeil undSegcn km erdar uns hat gebracht. 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W b ite e l l e, Vice: Präside Natia al Bank, Sau Nakamu Fiist National Bank, Corsicana J of e pkz a u ft, Xtüside tFitst Ra ’A.D .Milkoy, Cotton Buer Dallas. tional Bank unf els Gen W Ltttl l,efield Präsident Theo. Buhle-Ah list-la S. F Alls-UN, American Nat. Bank Aufritt tional Bank, BietorimF 1119 Pathe-« of Texas". FH ancock, von Whidden s- hancpch New York. Ein solides Texas Institut tw- Assctg sind, Vanikerpkobt, us erst r Hypothek Liens auf verliess-MS Text-s Grundeigentum, wert mehr als das Do velt des darauf geliehenen Betragez angelegt IS- 200 wende texanttche Aasuteu tu den deutschen sustedlnmseu sein-hu U l scholl-i lass- iiiiil llasoliiiip lliili erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Fragt darnach in jeder Wirtschaft. lls lamlliiixgeliäili uillgilielllliili an lleliiliiil iiiiil lllllil X soliollai lce so viewing Sil. lliolileisllamplllaeolieiei IEF 427 Larevo Straße. Neues Tel. 67. Altes Tel. 1886. 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