Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 23, 1908

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DiesWöcheutltche PMB Pkssss Mk Islss Die Tägliche freie Presse suec Taan f erscheint mit Ausnahme des l’ Sonntags und kostet 88.00 für 0 s Jahr oder 82.00 täk Z Monate. M P"-—' erscheint jeden Donnerstag und kostet 82.00 für das Jahr. Tägliche Axt-gabe. Jahrgang 43« S Sau Antoniu, Montag den 23. März 1908 Nummer 7881. k Inland. Zungessenatot Brvan ist in Washington am Typhus gestorben Tillman krank. het- Senat von sientueliv ver toitit ttie Linn-Vorlage lieu- Mexilio filt- Tait. Blicks Hinrichtung aui clen l2. Juli festgesetzt. William James Bryan, der neu etnannte Bundessenator Von Florida, der als Nachfolger des im Dezember verstorbenen Senator Mal lory vor einigen Monaten seinen Sitz einnahm, ist m Washington ei nem schlimmen Anfall Von Typhus sieber erlegen. Bryan war der jüng ste Bundessenator, er war noch nicht zweiunddreißig Jahre alt. Er ist der siebente Bundessenator, der im Laufe eines- Jahres gestorben ist Eine Depesche aus Columbia in Süd-Carolina meldet, daß Bun dessenator Tillman schwer erkrankt spi Er snil an bocbamdiaer Nervo l sität leiden. Das Oberhans der Kentucky er Legislatur hat vor der endgültigen Vertagung noch ein vHrdienstliches Werk getan, indem es die sogenannte «County Unit«-Bill verworfen hat· Die Vorlage war eine höchst anstößi ge Temperenz- Maßregel Obgleich bis auf drei Counties der ganze Staat Kentucky nun »trocken« ist, blieb Loeal Option in Wahrheit aus die Landdistrikte beschränkt, und die Städte, sogar die kleineren Orte merkten nichts von der temperenzleri schen Hochflut Die »Um "-Bill sollte Wandel schaffen, sie besti mte, daß wenn in einem County die ein fache Majorität der abgegebenen Stimmen für Loeal Option war, da mit das ganze Counth ,,troeken« wer de Die Bill wurde vom Hause mit großer Majorität angenommen im Senat aber uuf Empfehlung des Komites verworfen —Die republikanische Konvention des Territoriums New Mexiko hat ihre Delegaten zup Nationalkonveni tion instrniert für Taft zu stimmen Die Hinrichtung des Italie ners AIW Franziskaner- Pa ter Leo Heinrichs in Denver ermor dete, ist auf den 12 Juli festgesetzt Alia ist von dem Gefängnis in Den ver nach dem Staatszuchthaus in Canhon City gebracht worden. Er wird dort bis zu seiner Hinrichtung bleiben. Die streitenden Brauerei-At beiter in St; Louis haben vierund zwanzig der dortigen Brauereien aus die ,,unfair list« gesetzt nnd Boykott gegen sie erklärt. Die demokratische Staats-ton vention von Rhode Island hat sich geweigert, einen Beschluß anzuneh men,’der sich zu Gunsten Bryanisii als Präsidentschastskandidaten aus sprach.» Die Delegaten zur"National konvention erhielten keine Instruk tionen in Bezug auf die Nornination Als eines der schönsten Ge bäude in den Ver Staaten gilt die Kongreß- Bibliothek in Washington Der Architekt, der die Pläne siir den Bau entworfen hat, John L. Smithmeyer, ein Oesterreicher, der als Knabe nach Amerika kam, :st Ende voriger Woche in der Bundes hauptstadt nach längerer Krankheit im Alter von 76 Jahren im Hofm tal aestorben Weder er noch sein Geschäftsteilhaber, Paul J. Peltz, ha ben jemals vom Kongresz die ihnen vzukc)m1m-.1iden Gebühren für die Ansi arbeitung der Pläne jenes Pracht baus erhalten. Die Presse unsres Landes nahm vom Ableben dieses Mannes nur ausnahmsweise Notiz. Wir erfuhren davon erst ans einer New Yorker Zeitung· Ja, wenn der Mann irgend einmal Dreck am Stecken gehabt hätte dann hätten die »Weltblätter« aucl)»st-iii Bild ge bracht, dann wäre der Mann ja aüch interessant gewesen« Aus Lowell in Uliassachusettki wird berichtet: Fräulein Wilhelman Crawsord, 29 Jahre alt, hat hier im SuperioPGericht den 46jährii gen James"«Biitler als ihren Sohn akzeptiert Das wohlhabende Fräu lein Crawsord sagt, daß Butler’s El tern gestorben seien, als er noch ein Knabe gewesen sei und ihre El tern ihn erzogen hätten. Jm Laufe der Zeit hätte sich bei ihr gegen den Mann ein solches mütterliche-I Ge gähl entwickelt daß sie beschlossen abe, ihn als ihren Sohn zu adop tieren. T e x a Das demokratische Staats-ko mite ist am Samstag in FortWorth zusammengetreten und hat nach lan ger Beratung beschlossen, dem allge meinen Wunsche zu entsprechen und Primärwablen anzuordnen, in de nen die Delegation at Iarge zur de-» mokratischen Nationalkonvention no miniert werden sollen. Diese Pri märwahlenv sollen am Samstag, dem 2. Mai, stattfinden. Dass- Konnte erwählte zwei neue 9J2itgliedcsr,W. J. Crawford aus Beaumout und W. J. Albert aus Childreß Courity. Ersterer gilt für einen Gegner Bat ley’s. Seine Wahl erregte Aufsehen und wurde, bei der starken Majori tät, welche die Bailey-Leute im Ko mite haben, auch nicht möglich gewe sen sein, wenn nicht mehrere Freunde Vailey’s mit seinen Gegnern ge stimmt hätten s ——k Die Freunde Bauerst- hohen für Samstag, d. 28. d. M., eine große Staatsfonvention der Ballen Faktion nach Fort Wortl) einberufen, in der Kandidaten fiir Delegatens at large zur Nationalkonvention auf gestellt werden sollen. Jn Folge des sen haben sich überall Bailey-Clubs gebildet, in denen Delegationen für Tiefe Staatskanpention ausgewählt ind. Ju der Nähe von El Paso, im alten Bett des Rio Grande, hat man die Leichen»der beiden Zoll-Jnspek toren Charles E. Jenes und Charles R. Logan gefunden. Beide waren ersehnsan Man vermutet, daß ife von Schmuaalern überfallen wur den, während sie Abendbrod as3e11, möglich ist es aber auch, daß sie sich gegenseitig erschossen haben, weil fie sich in der Dunkelheit fiir Schmngg ler hielten. Jedenfalls- mnß eine Art Kanin stattgefunden haben, denn mehrere Kammern ihrer Pisto len sind geleert· Jenes wohnte zfrüher hier in Sau Antonio. Er war mehrere Jahre Konduktenr auf der Southern Pacific Bahn. Nach de« neuesten Version wa ren die Männer erbitterste Feinde und haben absichtlich auf einander geschossen Ein jungkr Mann namens Elmer Johnson in Fort Werth wur Ide als Leiche in seiner Badewanne liegend gefunden. Er hatte am Abend stark gegessen und dann anscheinend gleich nachher ein Bad genommen. Erst sein Zimmergenosse, der wäh irend der Nacht arbeitet, fand ihn, Hals er am Morgen nach Hause kam. Beim Bau eines ,,Storm "Se·wers« in Fort Werth stürzte die Decke des Kanals ein und begrub drei Arbeiter. Einer wurde getötet kni? die andern beiden schwer ver etz. —Es heißt; dasz eine regelmäßige Dampfschiffsverbindnng zwischen Corpus Christi und Galveston, resp. New Orleans hergestellt werden soll. Jn Dallas ist das Unglaubli Iche passiert, daß eine Gefangene in iFreiheit gesetzt wurde. weil sie schul ldig befunden war. Es war eine ge wisse Mattie Rawsou und sie war des Gebrauchs ungehöriger Sprache und der Friedensstörung angeklagt Die Jury hatte sie beider Vorgehen schuldig befunden, der Richter Nelms ist sein Name erklärte aber, dadurch, das; die Gefangeue zwei Mal schuldig befunden, werdet die eine Schnldinsprechung von der andern aufgehoben Es bleibe ihm somit nichts anderes übrig, als- die Angeklagte in Freiheit zu setzen. So etwas nennt man in unserm Staate Rechtspflege Sonntag morgen, vor Tages anvruey, entstand In dem Yiuoitorium Skating Rink zu Gainesvikle «ein Feuer, das sich schnell ausbreitete und außer dem genannten die Ge bäude zerstörte, in denen «sich der Royal Velvet Saloon, die Wseitzen hofer Distilling Cotnpaiih, der Leib stall von Cheaney· Bros» die Okla homa Liquor Eompany, das Dewey Beardinghans nnd die Clubzimmer .der Elks befanden. CI War das schlimmste Feuer, dass Gainesville je mals heimgesucht hat. Der Schaden beläust sich aus 8125,000. Der kleine Ottomar Guenther,I der Sohn von Charles Gnenther in Taylorf wurde beim Spielen von ei nem andern kleinen Jungen geschos sen und am Bein verwundet Jin Hause ihrer ToclJter,F1-au Philin Psiester zu Hext starb-Frau Augusta FosteL eine alte deutsche Bewohnerin unseres Staates. Sie wohnte viele Jahre in Mason Jn Laredo hat man vier ele gant gekleidete Männer dabei abge fas3t, wie sie die Taschen der auf einem Zuge you Meriko kommenden Passagieren pliinderten. Alle vier Taschendiehe wurden nach dem Ge fängnis geht-acht nnd nach kurzem Verhör unterViirgichast von ji«-Pilqu gestellt Jn der Nähe von Camewn ist ein älterer Mann namens Teqa eit schossen worden. Sein Schwieger sohn, Ostsear Adams, ist unter der Anklage verhaftet worden« die Tat ausgeführt zu haben. Ausland. Keins-Gefahr fiir fremde in Port-au-l)rince ocler anderen dazwischen Städte-L Kugversuch Deutsche kiirsten szum Labi ' lau-n nach Wien. Rassische flnleilienif Preussische Eisenbahnvorlage clem Landtag vorgelegt Der Präsident von Hayti hat in einem Jnterbiem erklärt, daß er nichts gegen die Anwesenheit der fremden Kriegsschiffe einzuwenden habe, daß sie aber vollständig über flüssig sei, da den in Port-au-Prince und andern Orten der Republik wohnenden Fremden keine Gefahr drohe· Jn der Nähe von Paris hat Henry Farman, der Erfinder der neuen Flugmaschine, des »New plc1ne«, zwei sehr erfolgreiche Flug Ver-suche gemacht. Die Maschinestrich nicht nur mit großer Schnelligkeit über den Boden hin, sondern erhob sich auch mit Leichtigkeit in die Luft und machte dort ihre Bewegungen Der zweite Versuch wurde mit dem Aeroplane eines andern Luftschif fert, Leon Delagrange, gemacht, wo bei Delagrange und Farinan beide in der Maschine saßen Es war dieh das- erste Mal, daß ein Aeroplane mit zwei Personen einen Aufstieg ge macht hat. Aus Wien wird gemeldet: Es verlautet abermals-, daß Kaiser Wil helm und die größeren deutschen Bundesfiirsten im nächstenHerbit dein Kaiser Franz Joseph zu seinem sech zigjährigen Regierungs-Jubilämn persönlich gratulieren werden. Die .iachricht kommt von sonst vortreff lich unterrichteter Seit und tritt mit ziemlicher Bestimmtheit auf. Sie kann nach allgemeinem Dafürhalten nicht mehr als unwahrscheinlich gel ten, nachdem der greise Herrscher ja auch zur Abhaltung des Jubilä11m5 Festzuges, von der er ursprünglich nichts wissen wollte, endlich seine i n stimmung gegeben hat« Der russische FinanzministeB hat dem Budgetkomite der Duma mitgeteilt, daß größere Anleihenun vermeidlich seien. Man müsse sich für eine Reihe Von Jahren auf eine Mehrausgabe von 75 Millionen Dollars jährlich gefaßt machen; denn die Amurbahn müsse gebaut wer den, die sibirische Bahn müsse dop pelte Geleise haben und große Sum men seien für Verteidigungszroerke und für Linde-klang der Notlage nn ter der Landbevölkerung notwendig Jm preußischen Abgeordneten ,hause ist die bereits angekiindigte Ci senbahnvorlage eingereicht. Jn der selben verlangt die Regierung PUB 750,()00 zum Ausbau ihrer Staats bahnen. Hiervon entfallen 83:3,()()0,. 000 aus den Bau neuer Linien und das Betriebsmaterial fiir dieselben, n4- ins-nner CPLU,UUV,UVU duul chcll oluclkkc gilt-V dritter Geleise für bereits existierende Linien, ss,000,000 zur Fertigstel lung bereits begonnener Linien, Pä 000,000·für die Verlängerung der selben, 856,000,000 zur Anschaffung von Wagen für die Staatsbahnen, «87,500,000 zur Vermehrung des Reservefonds und 81,250,000 zum Bau vgl Lokalbahnen. ährend eines »Feuerdrillss« in einer Schule in der schlesischen Stadt Kattowitz kam es zu einem sol chen Gedränge, daß zehn Schulkin der zu Boden getrampelt und mehr oder wenigelk schwer verletzt wurden Das Unglück ereignete sich, weil eine der Türen verschlossen war. Als die 6. Klasse aus dem Gebäude mar schieren wollte, fand sie die Tür ver schlossen und’es fand eine Staunna statt, da die nachfolgenden Kinder stets vorwärts dpäingten Passnnten, welche dag- Hiilssgeschrei der Kinder hörten und herbeieilten, gelang es schlieszlich die Türe zu öffnen. Das Liebesgliick der TViadame Toselli, der einstigen Kronprinzessin von Sachsen und späteren Gräsin Montianoso, lsat nicht lange ge dauert, denn eg- verlantet, das; sie sich von Toselli scheiden lassen will. C: wird behauptet, dasz er der be deutend älteren Fran bereits iniide geworden sei, was übrigean schon beim Eheschluß diese-J ungleichen Paares prophezeit worden war. Laut Meldung ausI Dresden haben sich Konservative und Natio nalliberale in der zweiten Kammer der sächsischen Ständeversannnlunix auf ein reines Plural-Wahlsysteni geeinigt, ohne Konnnunal-Vertre tnng, aber rnit drei Zuschlagstinnnen für Alter- Einkommen und Selbst stiindigkeit Unter diesen Umständen gilt die Stellung des Ministers des Innern Grafen V. HohenthaL der ursprünglich erklärte-, daß die Regie rung anf ihren ursprünglichen For derungen bestehe. und sich auf keiner lei Kompromiß einlassen werde, für erschüttert --s In Köln ist der deutsch-spani· sehe Schriftsteller Johannes Fasten rnth aan dem Leben geschieden Er war der Begründer der ,,Blumen fpiele«, welche stets das Jnteressc weitester Kreise in Anspruch nehmen-. Die Blätter widmen dem Verstorbe nen nnd seiner literarischen Tätigkeit rühmende Nachrufe General Firmin, der Führer der letzten Revolution in Hayti. nnd die andern Revolutionära die sich in das französische Konsulat zu Gn naives geflüchtet hatten, sind mit dem französischen Kreuzer ,,d’ Esstrees« nach St. Thomas gefahren. »Der höchste Gerichtshof von Venezuela hat die Konzessionen der Manoa Company und der Orinoco Compoan zweier amerikanischer Ge sellschaften für verfallen erklärt. Nie Depeschen aus Guayaquil in der südanrerikanischen Republik Ernador melden, breitet sich die hnrJI 8.«4. L«(-.- c,.’c«.-ss «-«c sscst uuxt Hy- kspkyuku aus-. Präsident Danila von Sendu iras hat dem früheren Präsidenten lVanilla, der seinerzeit durch Zelana Idee-trieben wurde, die Rückkehr in die jseimat gestattet I ——.O.0-.-——— I Eine keine Riesia unter den Piaeu sift die St BernardiKräutevPillr. Sie hat sich durch ihre außerordentliche Heil kraft einen wohlverdienten Weltrus er worben. Bei Verstopsung, Unverdaulich keit Mangel des Avpetits, Blähungen. schlecht-m Geschmack im Munde und allen Störiinaen der UnterleibssOrgane über ragt sie alle PatentsMedizinem die in den EZettnngem Kalendern. an Bannen und i sogar an Felsen ausposauntwerdem Hal i tet Euch an das alte und ehrliche deutsche Kräuter-Mittel und Ihr werdet es nicht bereuen. Die St. BernardiKrsuter Pil len sind in allen upotdeken zu haben. W I Aus Herinosillo im Staate So Enora wird gemeldet, die Yaqui-Jn Idiakker hätten einen Amerikaner na Emens W. N. Baker ermordet nnd sseine Frau und sieben Kinder, dar unter zwei Jungen im Alter von sied zehn nnd neunzehn Jahren, in die Gefangenschaft geschleppt Aus Torreou wird gemeldet, Unternehmer and Oklahoma beab sichtigten dort eine große Brauerei zu bauen. Auch in der Hauptstadt Mexiko soll eine neue Brauerei ge baut werden. Unternehmer EistChaå Jsbell ans Atron in Ohio. ———.0-.0.—«— Unsere Flotte wird am it. April in San Diego eintreffen und dort bis zum 18. bleiben. ——-——O-.O—-—— Eine Glücksmünze ist der Vierteldollar, den Jhr für eine Schachtel Neue Lebenspillen ausgeht Sie bringen Euch die Gesundheit, die wertvoller ist als Juwelen. Versucht sie für Kopfweh, Unverdaulichkeit und Malaria. Garantiert zu helfen, oder das Geld zurück bei Ad. Dreiß und R. Cohn Fz Eo., Apotheker. Tns Gnindeigentuinsneschäst sm« Flog-fu« »in-JUN-. I1«·l(’1.«t JHTLUUQ —-——o-o.o.——— SüdsTkxassFarmsLändcrcicn. 200,000 Acker billiges-, keiches Farmland im artesischen Gürtel von Süd-Texas, in Nueces, Cameron und Duval Counties. Alles Land ist« tiefe, schwarze, rollende, ,Mesquite Praikie und tiefer, schwarzer, sandiger Lehm. Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe. Aeußerst gesiiude Ge gend Das Land ist ausgezeichnet für Baumwolle Corn, Alsalfa, Wein trauben, Orangen, Zitronen etc. und liegt an der Eisenbahn. 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Brownsville, Rio Grunde, City, Goliad, Beeville, Wbartom Palacios und Honston .7 00 morgens Ankunft ..880 abends Der »Sam Hauston« nach Cum-, Viktoria Wbartonsund Haustom til-falsch 755 abends Ankunft ..700 morgens Nach Brownsville Der Zug der Sunset Viktoria Division, Ab fahrt 7.05 morgens-, macht in Placedo Verbin dung mit der Gulf Caast Line für CAqu Christi, Ankunft dort 4·55 nachmittags, Ankunft in Brownsville 9.25 abends. M. K. G T. Bahn. A b f a I r t Nach Vaco, Fort Worth. Dallas, Kansas City, St Louizz und Chtcago, täglich (Sunlet Dem-U 9.00 abends Latalzug via Smithville. ..7 so von-Mund Alamo Speztal nach Smilbville, Houftom Gal vefton .10 25 abends Unmut-. Von Cbtcago, St. Muts, Kansas City, Dallaz. C-« tin-»o- -».h ums-.- Mkslssfi csnnfot ----7 Lokalzng via Smitdville Eos abends Manto Svesnu von Standbild-. 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Hausen-eh Präsident Moutag den 23 März 1908. niered ai- the Post Oktice at san Aar-o nio Texas. as second elass matten Die »Ja-it Presse für Texas« hat von slleu deutsch-texaaischin Zeitungen die größte sinnst-nimmst Dic einzige tqsglich erschei tende deutschezjeitnuq ist-Texas. Ausländische Wochcnrnudschan. Die Differenzen iiber das- neue Vei«einggesetz, welches dein deutschen Reichstag vorliegt, scheinen jetzt bei gelegt zii sein. Vor acht Tagen be richteten wir, die Regierung habe in einem Artikel der ,,Kölnischen Zei tung« erklärt, sie werde sich ans keinen Konipromiß bezüglich des Sprachen-Paragraphen einlassen und das ganze Gesetz lieber zurücklegen als nachgeben. Die Sache sah damals ziemlich kritisch aus. Von verschie denen Seiten wurde wieder einmal behauptet, der »Bock« werde ausein ander-fallen und mass dergleichen schlimme Dinge mehr waren. Jetzt scheint sich aber alles wieder zurecht gezogen zu haben. Fürst Biilow hat wieder einmal eingegriffen, hat die Führer der Liberalen zum Diner ein geladen nnd da bat man sich, zwi srlmn Junius nnd Erisi- sn llnkb Und nach geeinigt Nach diesem Kontpromiß wird al lerdings daran festgehalten, daß Deutsch die Verhandlungssprache in allen Versammlungen sein soll, mit Ausnahme von internationalen Kon gressen und Wahlverfammlungen, die kurz var der Wahl abgehalten wer den. Auf die Dauer von zwanzig Jahren soll in Landes-teilen welche über sechzig Prozent alteingesessener nichtdeutscher Bevölkerung enthalten, der Mitgebrauch einer fremdenSprai che in Versammlungen nach dreitä giger vorheriger Anmeldung gestat tet sein.— Diese zwanzig Jahre sind als Uebergangszeit gedacht Auch ein Kompromiß in Sachen derWörsenreform-Vorlage, die von der Kommission ebenfalls abgelehnt worden war, ist jetzt sicher. Die Kon servativen beider Gruppen, welche ursprünglich mit dem Centrum ge gen die Regieriings-Fassung stimm ten, geben nach. Die Regierung hat erfolgreich die Notwendigkeit dar gelegt, daß eine bessere finan zielle Rüstung für eventuelle Fälle beschafft werden müsse, wozu es ei ner gründlichen Abänderung des be stehenden Börsengesetzes bedürfe» Jm Reichstag hat während der« letzten Tage die Debatte über das Kolonialbudget stattgefunden Bei; dieser» Gelegenheit hat der. Kolonial-« minister Dernburg eine, wie es; scheint, vortreffliche Rede gehalten-· in der er mitteilte, daß künftig be--J sonders geschulte Leute als Beamtet nach denKolonien geschickt werdens würden, die mit der Sprache ders Eingeborenen und auch mit den lo-( kalen Verhältnissen vertraut wäret-n auf diese Weise hoffe man-nicht nur-s eine bessere Verwaltung zu bekam-l men, sondern auch das Vertrauens der Eingeborenen in höherem Maßes zu erlangen als bisher. Man wer-s de auch« diejenigen unter den Beamsi ten und, wenn es angehe, auch unteri Ilden Ansiedlern fortschaffen, welches die Eingeborenen brutal behandeln; man werde versuchen-, sdie Eingehe renen zu erziehen, und in ih nen das Gefühl wachzurusen, daß sie Bürger des Landes seien und nicht Angehörige einer unterdrückten ;und eroberten Rasse. Auch werde man Eisenbahnen bauen, neue An zsiedlungsversüche machen, kurz alles Mögliche zur Entwicklungcher Kob nien tun. «Seine Redesoll einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Während diefer Kolonialdevatte passierte im Reichstag ein sehr unan genehmer Vorfall· Der Centrum-Z abgeordnete Erzberger hielt eine ;Nede, in cder er dem Kolonialminiiter Demburg seine Anerkennung aus sprach, dann aber über die schlechte Behandlung der Eingeborenen her zog. Seine Bemerkungen gipfelten in dem mit großem Pathos vorge brachten Satz: »Auch der Neger hat eine unsterbliche Seele.« Jn der Weise, wie dieser Satz vor gebracht wurde und bei dem ungeheu ren Nachdruck, den der Redner auf die Worte legte, mochte er wohl auf Manchen im Haufe komisch wirken und so kam es denn, daß in die Kunstpause, die Erzberger nach die fem, seinem Kernfchuß machte, ein herzliches Lachen hineinfcholl. Das Lachenkam von der Gallerie und zwar, wie es schien, von der für die Presse reservierten Abteilung Das Centrum geriet über das Lachen in große Aufregung Sämmtliche Ab geordnete erhoben sich und Groeber, einer der Führer des Centrums, rief nach der JournalistensTribune das Wort »Schweine« oder »Schweine fWunde« hinauf. Nun gaka einen furchtbaren Stan dal. Der Präsident lautete Sturm aber es war vergeblich, Ordnung her zustellen und erst, als er drohte, die Gallerien räumen zu lassen, trat wieder Ruhe ein« Inzwischen hatten diesournalisten eine Versammlung abgehalten und einen Protestbefchlusz angenonimM der von dem Abgeordneten Dr. Mül ler dem Reichstag Vorgelegt wurde. Graf Stolberg, der Präsident gab jdaraufhin eine Erklärung ab, doch swurde diese- von den Journaliften Hiicht für genügend erachtet. Sie .traten nochmals zusammen und be schlossen zu ftreiken. Keine Be i i richte sollen geliefert werden, bevor nicht öffentlich und feierlich Alsbitte geleistet. Diesen Beschluß scheinen Lie auch bis jetzt durchgeführt zu ha en. Der 1.8. März, der Tag dei« Ver liner Barrikadenkampfes im Jahre 18—18, ist auch in diesem Jahre Von den Sozialdemokraten durch die üb liche Schniückung der Gräber im Friedrichshain, in denen die Gesal lenen jenes milden Tages ruhen, ge feiert worden« Die Sozialdemokra ten hatten, wie es scheint, grokze Straßendemonstrationen zu Gunsten der Wahlreform geplant, gaben sie aber auf, als, in Folge einer Inter pellation im Abgeordnetenhaus, die Regierung erklärte, sie habe weitge hende Maßregeln getroffen, nm alle Nubestömngen im Keim zu ersticken. Gegen abend sammelte sich beim Hal 1e’schen Tor eine größere Menschen menge an und zog die Friedrich-Z straße l)innnter.1nn nach dem Schloß zu gelangen, wurde aber von den Schutzleuten leicht auseinander ge trieben. Seit Jahren wird über die Be stimmung geklagt, daß Deutsche, die sich zehn Jahre im Auslande aufhal ten und sich während dieser Zeit nicht indie Konsnlatsmatrikel ein fsoomo fassen-I ihfp dplltikkip Stnllts angehörigkeit verlieren und daß ess ihnen nachher sehr schwierig gemacht( ist« diese Staatsangehörigkeit wieder zu gewinnen Die Nationalliberaer haben nun während der lentkn Tage im Reichstag eine Aenderuug diese-ji Gesetzes beantragt und es ist nicht unmöglich, daß sie mit ihrem Vor schlag durchdringen Es ist jeden falls interessant, daß man sich in Deutschland über diesen Verlust der Staatsangehijrigkeit seitens der Ausgewanderien beklagt, während wir hier in Amerika erst gerade jetzt ein Geses ifngenomnien haben, das eine solche Begrenzung der Staate angehörigkeit für die Aus-gewander teneinsiihrt. Hier bei uns liegen die Verhältnisse eben ganz anders wie in Deutschland Der kroatische Landtag ist, wie seinerzeit schon vorausgesagt, rich tig ausgelöst worden. Jn der Eröff nungssitzsnng herrschte bereits ein surchtbarer Radaus und in der Schluß Jsitzung steigerte sich der Skandal zu. seinem wahren Höllenlärnt, als die HAuflösungsordre verlesen wurde· :Man johlte, zischte, pfiff und schrie. »Ein Teil der Abgeordneten stürmte dieTribune und suchte dem Vorsitzen den daZ Schreiben des Königs zu entreißen· Da es eine absolute Unmöglichkeit war, die Ordnung wiederherzustellen wurde die Sitzung Iunter nngeheuerem Tumult geschlos ?sen. Auf der Straße wurde der Lärm fortgesetzt und in kurzer Zeit hatten sich stürmische Demonstratio nen in der ganzen Stadt entwickelt Die Abgeordneten wurden von der Bevölkerung von der Straße und von den Fenstern aus init Blumen überschüttet. Man scheint sie also für wirkliche Helden zu halten. Die Regierung hat in Folge der Krawalle Versammlungsfreiheit und Preßfrei heit in Agram, der HauptstadtKroæ Hans bisher-hinkt Auch in Budapest haben wieder lRuhestörungen stattgefunden. Scha ’ren von Sozialdemokraten durchzo gen die Stadt und führten überall erregte Seenen herbei. Es währte nicht lange, daß es zum Zusammen stoß mit der Polizei kam. Die De monstranten nahmen eine derart drohende Haltung an, daß die«Poli zei sich genötigt sah, von der blan ken Waffe Gebrauch zu machen. Es fanden erditterte Kämpfe statt. Zahl reiche Personen trugen mehr oder minder schwere Verletzungen davon. Erst nachdem viele Berhastungen vor genommen waren, konnte die Polizei des Anfruhrs Herr werden. Aus Wien kam vor einigen Ta gen die Nachricht, der alte Kaiser habe sich erkältet und müsse das Zimmer hüten. Jetzt soll es ihm wieder besser gehen. Hoffentlich stirbt er nicht noch vor feinem Jubi läum. Jn St. Petersburg hat sich der vorläufig letztes-Akt des Stoessel-Dra mas abgespielt. Der Kaiser hat sich geweigert, den General zu begnadi gen, er hat die Umwandlung des Todesurteils in zehnjährige Fe stungshast bestätigt nnd Stoessel hat seine Strafe in der Peter-Bankk Festung zu St. Petersburg angene ten. Inzwischen hat sein Mitangei klagier Fock ein Duell mit dem Gene ral«Smirnotv, der die Hauptankla gen erhoben hatte, gehabt und ihn schwer verwundet Andere Duelle sollen noch folgen und so wird diese unglückliche Affäre vorläufig wohl noch Munde der Leute bleiben. Wir onnen uns natürlich in dieser Sache gar kein Urteil herausnehmen, »aber wir haben immer das Gefühl, als wenn Stoesfel bitter Unrecht ge schehen sei. Premierminister Stolypin hat neulich vor der Diana eine brillante Rede gehalten und sie dringend ans -gefordert. dem Plan der Regierung für den Wiedergnfbau der Flotte zuzustimmen. Er erklärte es für nn bedingt notwendig, daß man noch in diesem Jahr mit dem Bau der Schiffes beginne· Das Kabinet sei von dieser Notwendigkeit auch über zeugt, wolle sich aber dem Beschluß der Duma unterwerfen Er betonte ausdrücklich, daß die Ablehnung seitens der Duma keinen Konflikt mit der Regierung herausbeschwören wer de. Eine Depesche aus St. Peter-I burg erklärt es für sicher, das; die Duma dem Flottenplan der Regie rung, allerdings mit gewissen Modi fikationen, zustimmen werde. Der »Gaulois« berichtet, daß die französische Regierung beschlossen habe, den Vertrag von Algecirag zu kündigen nnd die Mächte aufzu fordern, entweder eine Koiiferenz zur Beratung der niarokkanischen Frage einzuberufen, oder dieselbe zur Erledigung an das Hunger Tri bnnal zu verweisen. Ministerpräsi dent Clemenceau ist der Ansicht, daßl die pacificierende Mission Franks reichs in Marokko beendet sei und« daß eg- an der Zeit sei, daß Franks reich entweder seine Truppen vons dort zurückziehe oder von den Mäch ten entweder Schadloshaltung oderz neue Rechte fordere, wenn sie im ihr Mandat noch ferner anqu vertrauen wünschen Z Die Nachricht des ,,Gauloi5« hats sich bis jetzt noch nicht bestätigt, aber es ist nicht unmöglich, daß dies ge schehen wird. Das Abenteuer in Mdrokko hat der französischen Re publik bereits 150 Millionen Franesi gekostet. W i Dann-en kam- nicht geheilt werdet-! durch rokaIe Appiiiatiouen, wen sie den«l kranken Teil des Ohres nicht erreichen können-. Es giebt nur einen Weg, die Taubheit zu kurieren, und der ist durch! konstitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch einen entzündeten Zustand der schleimigen Auskleidung der usstachischen Röhre verurlacht Wenn» die e Röhre Lich cntziinde habt. r emen ruinpelm en Ton oder unt-o ommenes Gehör; und wenn sie anz geschlossen ist, erfolgt Taubheit, u wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ,ihren gehörigen Zu tand versetzt werden kann, wird das Gehör für immer erstört werden; neun älle unter ehn sin durch Katarrh verura t, wel )er nichts als ein entzündeter ustand der schleimigen Oberfläche ist. Wir wollen eitihundertDpllarZsiF je den, durch Kalatry Vekllclcl lett Sau est-u Taubheit geben, den wir ni t durch un j nehmen von »Hall’ö Katarth-Kur« eilen können. Laßt Euch umsonst Zir ulare kommen. F. J. Ebenen F- Eo., Toledo, O s Verlang von allen Apotheke-M 75c. HalPs minnen-Villers lind die besten W Schnettigkrit der schmausen Interessente- seesuq ne passenden-g der Thiere alt Ists-rein Versuche, die Mehl- und Rauch schwalbe, sowie die größern Mauersegi ler, die am Abend mit lautem Getretsch durch die Straßen schießen, an Stelle von Brieftauben als Postboten zu ver wenden, sind in Europa schon öfter ge macht worden, allerdings meift mit ge ringem Erfolg. Um die Frage genauer zu ftudiren, hatte ein Antwerpener Taubenzückäter seinen nach Compiegne gesandten auben eine in Antwerpen gefangene Schwalbe mitgegeben. Sie wurde rnit den Brieftauben Morgens früh in Compiegne ausgelassen, und es wurde berichtet, daß dte Schwalbe als weitaus erste mit gewaltigem Bot-sprunge, nämlich schon nach 68 Minuten, wieder in der heimath ein getroffen sei. Danach hätte ihre mitt lere Flugges totndi leit, da beide Städte in der uftli e M Kilometer (1 Kilometer gleich 1000 Meter gleich —0.62 englische Meilen von einander entfernt sind, rund Meter in der Selunde betragen, trog des nicht-ge rade günstigen Windes, der an jenem Tage wehte. Die Gefchwtndtgieit der Brieftauben betrug damals nur 16 Meter in jeder Selunde. Schon seither war die genannte Schnelligkeit jener Schwalbe angezwei felt worden; weitere Untersuchungen lhat Forstmeister Loog in Ltboch ange stellt. Nach seiner Meinung ist damals in Antwerpen den Beobachtern offenbar insofern ein ·Jrrthurn unterlaufen, als eine fremde Schwalbe an Stelle der ausgelassenen am Neste erschien und als rücklehrende angesehen wurde, eine Möglichkeit, die nicht von der Hand zu weisen ist, wenn man bedenkt, daß oft eine fremde Schwalbe sich eines verlas senen Restes annimmt. Loos’ Ver suche, die "er mit feftgenoenmenen Schwalben anstellte, Peigtem daß die in Antwerpen wohl fii schlich beobachtete Geschwindigkeit niemals auch nur an nähernd erreicht wird. Auch bezweifelt er die Richtigkeit der Angabe, daß die in Compiegne aufgelafsene Schwalbe sofort und ohne weitere Drientiruna die Richtung nach Antwerpen einge schlagen habe. Aber die gerin e Größe des Thieres und ihr rascher klug er schweren eine derartige Be- ng ehr; selbst gut eingeslogene Brieftaus ben müssen est noch langev über der Auflafsun Bstelle kreisen, or sie die richtigen nbaltgpunkte entdecken, die ihnen den Weg sur deimaih weisen. Jrnmerpin glaubt Loos den Schwal ben au Grund seiner Beobachtungen und aus Grund von Ver leichen rnii Eisenbahnzügen eine Ge chwindi ieit von 25 Metern in der Sekunde zu Pre chen zu müssen, eine Geschwindigkeit, die immerhin der eines 90 Kilometer in der Stunde zurücklegenden Schnell zuges gleich ist· Gut für Jedermann. Mr. N. R. 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Foumorisiigehes Gutes Wen-Immer. »Der Graf ist mir eine Erklärung schuldig.« »Wenn sonst nichts-, dann können Sie beruhigt sein« Der Verräther. »Kann Dein Vater gar nichts spre vrhercY«-—Mteljunge:»Nein, aber schimper thut er, wenn S’ ihm J nix geben!« Manch »Die junge Doktorin soll ja ihren ersten Patienten heirathen!« »Aller dings der ist ein Opfer ihres Be rufes geworden.« Yaokfrschhlagh »Ach Gott, nun ist der Kurt wieder in der Klasse sitzen geblieben, da müs sen wir nun wieder ein Jahr länger mit dem Heirathen warten.« Die Wächstbetheiligtew »Der verschuldete Graf ist ja von Räubern gefangen genommen wor den?« »Ja, aber seine Gläubiger haben ihn bereits wieder ausgelös Wut-privatem He r r »Johann, vorgestern mass Cigarrenkistchen noch voll, heut’ ist’s halb leer!« D i e n e r: »Wenn Jhnten das nur nicht schadet, Herr Ba ron.« Unsere Windes-. .s»-Fis-;s;x:issi«sxssxsssIII-Ell- s stillt-III M-« "-L—-«--’.i« Eil-« T« ci- s L hats Else, die mit dem kleinen Max »Baier und Mutter« spielt): »Else, es ist Zeit, heimzugehen.«—D e r lle i n e M ax: »Ach, nur noch fünf Minu ten...wir lassen uns ja sowieso gleich scheidenl« T Inder-s gemeint. H a u s f rxa u (einen Soldaten in der Küche erblickend): »Jette, was soll denn das sein«-« K d· ch i n ,,Gnä dige Frau kennen wohl die Truppe noch nicht, das ist nämlich ein Jäger zu Pserde.« per anerbesserticho. Dienstmädchen (zumheim kegrenden Professor): »Herr Professor, J re Frau Gemahlin ist immer noch nicht zurück, und es geht doch schon stark auf zehn Uhr!« P r o s e s s o r (erschrocken): »Mein Gott, wo hol-; ich denn die nur gleich stehen las en Begrekflkcth A d v o k a t: »...Wie, nach drei Jahren wollen Sie den Müller Toni erst verklagen, weil er Sie ein Rhino zeros genannt at?...Warum haben Sie denn das nicht gleich geihani« Lippenbauer: »Weili«« erst gestern in der Menagerie so a’ Vieh gsseryn hab-i« s Barte Zuspietung. I el d w e b e l (zum Rekruten): »Sie Poitke, wo sind Sie gleich her?« R e i r u t »Aus Pommern, Herr Feldwebel!« —Feld we bel: »Ach richtig, deti is ja woll die Jegend, wo die fetten Jänse herkommenW R e k r u i »Hu Be ehl, Herr Feldwebel.« s »Na, wir werden ja sehn.« Getötet-time Probe. ,,«.'..Dn»hast also Deinen schönen; Platz schon wieder verlassen?« »Ja! Denke Dir eine solche Unver schiimiheit von dieser Herrschastt Le gen sie mir ein Zwanzigmarkstück aus en Zimmerboden, um mich aus die Probe zu stellen!« »Und dieser Fweisel an Deiner Ehrlichkeit hat Dich o gekränkt, daß Du auf der Stelle da von bist?«——,,Ach was aus den Leim hin ich gegangen!« Adam-My- Mermis »Der Wastlbauer thut st« hart mit ’w Briefschreiben aber pfiffi’ is er! Der schreibt ’s Datum immer hinten hin, na’ weiß niemand, warm er an g’sangen hai!« Zu- der Hei-Mk »Wie viele Weise kennst Du?« .Els!« »Und die wären?« »Die sieben Weisen Griechenlands-, die drei Weisen aus dem Morgenlande, und Sie, Herr Lehreri« Der beste Heiler der Welt. Rev. F. Starbid von East Ray mond, Maine, sagt: »Ich gebrauchte AmicaiSatbe mehrere Jahre an meiner Soldatenwunde und anderen s Eeschwüren und fand sie als den be sten Heiler der Welt. Erfolgreich wende ich sie auch als Tierarzt an.« Preis 25c bei Adolph Dreiß und R thn ä Co» Apotheker· Marktxkerichtf Sau Antonio.18.März 1908 Hühner. 83.50—s4·25 per Dtzd Lgndbutter 15Cts. per Pfd E1ek, frisch 13 Ets. per Dtzd Korn 78 Ets. per Bund Tutkeys. 12 Cts per Vfd. Hafer. 67 Ets. der Bushel Heu 514 50 per Ton Weizen äsl 15 Cts ver anb Honig per Af: 9—lu,si, Cr Tala 4 Bzx ugss »He Sau Anmut-» Tex« I8 März. 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Ungern Ziegenb ver Psd 8 Oc beschüdigt 4 Iildschweine, groß Es Wolf und Fuchgl.m. 10 Wilde Katzen« 10 Dvossums 5 H ci u I Z Schwere vom Lande 10 im Leichte unter 16 Pfd 8 Schwere gesalzene 4 beschädiaL .3.Z Genuss-. hactosselm Coloradtx r1.55 und 81.60 per Tentam Zion-beim gelb-u. rote, 83.00v 100Vfd. Tomaten Mexiko u. Cuba 82 75u Is per 6 Korb Crate Kobl Zl 25 und sl 50 ver 100 Pfd Pfeffer, 82. 50 und Sk2. 75 per Crate von vier Körbem ZSüße Kartoffeln, per 10(« Vsd sl.75 und hinweist-Ihr sioo ve: Erste. W M JLE Millc The weekly issue ot« the ann Pan-sen wen Texas-« has po eitive1y, the lex-gest eiroulation of all German paper-s published in the state of Texas. It is mailed to M ,,x)ost-oikees, end has an extendedsoiroulatiou in Mexico in the Indianfkerritorm end in 0klähoma. lt eueuletes Irom Galveston to Denjson. from Mai-shall to El Paso and of com-se mainjy m the thiokly populated eentral and eonthwestew parte ot the state. as also in Mexico. Two tiavenng men and our very active looal agents are con tinuously adding new sub seribers to the liste. In eonsIdemtIon ok these kaots the »Es-Im Pan-sen roten Tnns" claim-s to be the Last Alver tising medium m the Stete oi Texas, when it is the ohjeet to reach the German reading po "pnlatton. An das Publiltin Die ,,Freie Presse für Texas« twird an über 450 Postofficen versandt und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Jhr CirlulationsiGebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinau1 nach Denison, vorn äußersten Osten bis nach El sPaso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Südi westen ein. Auch in Mexiko hat sit eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig Jjahreiw jahraus im Interesse des s Planes unterwegs uno suyren Dem selben im Verein mit unseren rühri gen Lokal-Agenten fortwährend neu Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen is die »Freie Presse für Texas-", wo ej sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste Au zeige-Medium im Staat-· Texts-. Die Freie Presse für TexasPublishim TompllulL Stellegesuch. Ich bin ein äitlicher Mann, sprech deutsch, englisch und spanisch, such Stellung als Aufseher ans einer Form oder in irgend einem anderen Geschäft wo Aufsicht nötig ist; habe Erfahrun. in diesem Joche. Adresfiekex J. Her ber, 410 East Marshall Straße, Sa: Antonio, Texas. Geschäft-ART- lendct Apotheken. ,,Loue Star« Apotheke. 315 Musik«-Blum E."C. Juugkind, 517 Ost Honston Straße. P. G. Lukas-, 717 Süd-Manto Straße Leder- und Sehnt-geschafft H« Rillinq, 197 West-Commerce Straße l Leib-Stall. Palace Livery Stahle. 122 Blum Straße. Tel. 693. l Pnikmacherin u. Putzwareji Miß P. Schneider 214 Oft Commerce Straße. Saitlm E. Thuet, 502 Oft-Commerce Straße. Sättel und Pferde efchitre. 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Jn Folge der großen Cirtulation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse« das beste Anzeiges Medkuny wenn es sich darum h andelt, die dentfch-fprechende Bevölkerfmg zu erreichen. nie Mitk- Pncssk mer few ist gedi«gcn, reichhaltig nnd zuverlässig. iiacli llouisolilantl nocioirai ski. Nat-is Mexico sz Wonne M galvanisikt uncl gemalt; 6, 7. s, 9. 10 um112 fass lang. Mholesalk uncl RetaiL Pranger Naniwa-o co. 322——324 Oft-Commeree-Str. Ek(Sesseeeeeeiieieeeeieqk KCCCCCCCCCGCECCCCCCCC EHCCCSCCHHHEEHCECHHCHCI Wenn Ihr ein Zscw oder einen-— uooak zu taufen aman und zwar etwas, das ganz gut ist und von Leuten von Ruf geran- tirt wird, lo wendet Euch an die Roacli sc- Bamos Eg» Its West-Commcue-ctraße« Sau Unumw- Texas-. 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Lokacess Staats-politisches Die Anti-Bdiley-Bewegung war durch die große Legislaturuntersns ehung nicht abgeschlossen; sie ruhte nur« Jetzt ist sie wieder erwacht und swar in stärker-ein« zielbeioußterem aße wie zuvor. Sie zeigte sich, sobald Bailey den Wunsch zu erken nen gab, als Delegat at large zur demokratischen National-Konvention geschickt zu werden. Das war der Opposition zu viel. Vailey hatte das Spiel vor der Legislatur, zur größten Erbitterung seiner Feinde leicht gewonnen. Man vermochte seine Stellung als Senator nicht zu erschüttern; der Plan, durch die Wähler bestimmen zu lassen, ob rr aus dem Bundesseuat auszuschei den habe, schlug fehl undBailey don nette nun in heftigen Tiraden sei ne Gegner nieder, wodurch er na türlich nur Oel ins Feuer goß. Die Anti-Bailey-Bewegung ist also wieder stark im Gange nnd wie vor einigen Tagen eine Washingtoner ·Depesche meldete, ist Bailey entschlos sen. nach Teva zu kommen, und sei nen Feinden persönlich gegenüber zu treten-. v v Die Frage entsteht nun: Welchen Einfluß wird diese Bailey-Assäre aus« die demokratische Partei aus üben; wie wird sie die Partei spal ten und wird dabei roas sehr leicht der Fall fein kann die Pro Hibitionsfrage in Betracht kommen? Bailey hat sich hier in Sau An tonio als Anti-Prohibitionist zu er kennen gegeben; wird ihm dies nun ebenfalls in Anrechnung gebracht werden«-? Fast scheint es so, denn starke Leuchten der Prohibitions spart-ei sind in das ihm seindliche La ger übergeganng Und jwenn»Gou svctneuk Campis-eu, ver jlcy Dis-yet in der BaileysAssiire ausgeschwiegen hat« gezwungen werden sollte, Stel lung zu nehmen man munkelt, daß er ein AntisBailey Mann ist würde nicht dann, da er auch gleich zeitig prohibitionistisch veranlagt ist, die Prohibitionsfrage in den Vor dergrund gedrängt werden können? Keine Frage, daß Bailey Alles aufbieten wird und muß, um Ter rain und Freunde zn gewinnen nnd daß sich seine Gegner in ganz derselben Lage befinden. Es ist da her nicht ausgeschlossen daß eine neuestsue in die Bailey-Affäre hin eingezogen werden mag und das würde nur Staats-Prahibition sein. Und wenn das geschehen sollte, wird dann die Sache der Antiprohibii tionisten gestärkt werdens Wir glau ben, diese Frage bejahen zu kön nen. Die Aufregung gegen Bailey ist eine mehr künstliche, wie wirk lich begründete: es ist ihm ein Ver gehen, «ein Verstoß gegen die Pflicht seines Amtes nicht nachgewie s e n w o r« d e n und das rehabilitiert ihn nicht nur in den Augen Vieles, die gegen ihn waren, sondern spricht ' ihn auch beider großen Menge frei die über den Freigesprochenen nicht ttwch einmal —zu Gericht sitzen« will. Jedenfalls wird die nächste Ent wickelung unserer Staatöpolitik viele interessante Punkte aufweisen. W W Istis sp- sterbe-. »Ich habe gesunden, daß man nicht M hat, an Lungenleiden zu ster -Ien, so lange man Dr. Kingg Neue W erhalten kann,« sagt Frcm J. P. Mc von Rushdoro, Pa., »ich wäre sonst tot, sie beschwichtigi den ssT Dust-In und kuriert sog. hoffmingöi lese enleiden.« Dieses zuverläs Hst gegen Susten- Etkäxtunm Mys- Asthmm Bronchitis und Hei W wird verkauft unter Garantie Du Id. Dreiß und R. Sohn se To. he und Ol, Prodeslasche stei. W Eine Unmöglichkeit W, B. Turm-, Vier-Präsident und Nanager der Traetion Kompagnie M den Mayor Bryan Callaghan be -nachrichtigt, daß das Verlangen, die Leitungsdrähte der Straßenbahn un der-irdisch zu legen. unmöglich zu er füllen ist und zwar aus verschiedenen Gründen Ein Kapital von 83,000,000 w"r L- --t-..S-..v:z. k—-.- -p er i sp» OZCI Ist-Obst W soc II III- su- g- v W umzuöndem eine Auslese die nie rentieren wird. Das Lei Wie-n der Straßenbahn muß ober- oder unterirdisch sein, M jedes verschiedene Einrichtungen uns Cat- beansprucht Man kann nicht in der Heuston Straße Cars mit unterirdischer und in allen an dem Teilen der Stadt Cars niit ober ikdiWr Leitung laufen lassen. Um die unterirdische Leitung anzulegen, M alle Geleiie in der Stadt Instanan und ein wosserdichter ernentschacht müßte unter jedem ußYes» Geleises von fünfzig Mei erbaut werden MDog unterirdische Leitungssyftem sich als unt-taktisch erwiesen das oderirdische ist in allen gro Siiidten odoptiert worden Aus diesen Gründen ist die An seinqung eines unterirdischen Lei ssyftems in der Honston Str. Mem oder im Geschäftsteil der Stadt eine Unmöglichkeit W i« sHsiiesticetO Satt Sud c- Esek Ce. W Und wieder einmal taucht das W oder vielmehr schon der Plan sus- daß Sen Antonio ein neues äoßakiiges Hotel erhalten wird etmal soll es entweder auf einem Grundstück in der Ost-Commerce Straße oder in der Avenue C auf rt werden und mindestens 750,000 kosten. Sobald 8150,000 in Aktien unterschrieben sind, wird sit dem Bau begonnen Nur nicht like Geduld verlieren! A l l e r l e i. Der Besuch des Konzerte-, wel ches der Beethoven Männerchor am Samstag abend gab, wurde leider durch das schlechte Wetter stark be einträchtigt, was um so mehr zu bes dauern war, als man ein vorzügli ches Programm zusammengestellt hatte und es auch sehr gut durch sührte Der »Veethoven« sang »Heini von Steier«, »Die Kapelle« von Kreutzer und die Cantate »Dein Genius der -.Töne« von Mohr; die iletzteren beiden wurden ganz vorzüg lich gesungen. Das Solo in der Cantate hatte Frau C. A. Goeth übernommen und trug es bkillantz vor. Von den übrigen Nummerns gefiel uns am Besten die von dem« Streichauintett gespielte ,,Elegie« von Tschaikotvski; als tüchtige Vio linspielerin zeigte sich Frl. Frances Johnson und als Bassist von bedeu tenden Mitteln und vorzüglichem Vortrag Herr Howard K. Brown Frl. Lucille Müller und Frl. Hilda Heilig hatten die Klavierbegleitung übernommen Durch die Explqsion von Ven zin, das ein Neger in Ed« C. Jung-. kinds Apotheke abmessen sollte, ent stand am Sonntag vormittag 9 Uhr ein Feuer, welches die Löschmannss schaften wohl auf den Entstehungs herd beschränken konnten, aber erst, nachdem es am Warenlager einen Schaden von 83000 und am Ge bäude einen solchen von 8500 anat richtet hatte. Der Neger tauchte na türlich eine Cigarette, während ei das Benzin umfülltes Zwischen den Blättern eines Buches verborgen haben die Wäch ter im Countygefängnis zwei kleine feine Sägen gefunden, die vermutlich den Gefangenen, die ausbrechen woll ten, als Werkzeug dienten. Ein« so regenreiches, fruchtba res Wetter wie in diefem Winter und Frühjahr haben wir selten gehabt Iin Alter voiLHtanahren stakb Auf merkwürdige Weise wur de die 54 Jahre alte Mexikanerin Vietoriann Zapata durch einen Schuß gefährlich verwundet, als sie am Samstag abend beim Markthanse die Straße überschritt. Zur selben Zeit fuhr ein Expreßwagen zum Eisenbahndepot, auf welchem auf ei ner eisernen Geldkiste mit dem Rücken gegen den Kutscher, der Ex; preßbote J. W. Hassett saß, der ein Gewehr im Arm hatte Als der Wa gen etwa 50 Yards von der Frau entfernt war, ging das Gewehr los und die Frau stürzte zu Boden. Der Polizist J D. Morrison, der dens Schuß sah, aber die verwundete Frau nicht bemerkte, folgte dem Wa gen und nahm Hassett am Bahnhos fest. Mittlerweile hatte sich die Frau erhoben, jammerte fürchterlich und wurde in eme Apotheke gebracht, wo ein Arzt die Wunde behandelt-e Hassett behauptet, daß er nicht wußte, daß das Gewehr geladen war und sich knicht erk« ren kann, »wic der Schuß sich ent b si ttm Acker-. cm Wut cul Ho. Die Konvention der Viel-züchten Die Konvention der Biehzüchter, die hier während der letzten Woche abgehalten wurde, soll eine der best besuchten und ersolgreichsten gewesen sein, die je im Staate abgehalten wurden. Die Reden und Vorträge waren vorzüglich und die Verhand lungen verlieer glatt und ohne Störung. Zum nächsten Versammlungsort wurde Fort Worth bestimmt und die alten Beamten wurden alle wieder gewählt. Es sind dies Jke T. Pryor von hier, Präsident; Richard Walfhe, Palo Duto,1 VicesPriisident: J H P Davis, Richmond, 2 Vice Präsident; S. B. Burnett, Fort Worth, Schanmeisten u H. E.-Crow; len, Sekretär Eine lange Reihe von Beschlussen Sachsenschiidel. Roman von Walthet Schult- vsia stähl. I vaktseBUUSJ Am Eichelbäumchen, wo ein rot ausgeschlagenes Zelt über dem die Trikolore wehte aufgeschlagen wa? Und wo die dorthin geschafften Schulbänke den Honorationen ein kümmerliches Sitzen gewährten, harrten die Behörden und die Geist lichkeit nicht minder ungeduldig der Ankunft des Korsen, wie das Volk Der Tag war warm und die Sonne brannte mitleidlos herab; aber schlimmer hatte der Maire Baukums, der brave Herr Jack, von seiner in nerlichen Hitze zu leiden, denn das Angstgesühl heizte ihm gründlich ein. Jn seiner flohfarbenen Uniform, ,,couleur de pure« war die technische iBezeichnung der Farbe, schritt er auf Egeregt aus und ab. Die doppelten Goldlitzen auf Kragen, Taschen und Aufschlägen funkelten mit der Bronze Hseines Degengriffs um die Wette, Hund die blau-weiß-rote Schärpe bau jmelte verhängnißischwer an feiner Seite. Der arme Mann hatte die Begrüßungsanfprache an den gewal tigften Herrn des Erdballs zu rIteih und das westphälische Platt war ihm geläufiger als die Sprache Molieres. Ein freundlicher Herr aus Dort mund hatte ihm die Ansprache im schönsten Französisch ausgesetzt und er hatte sie mit heißem Bemühen aus wendig gelernt. Aber er fühlte sich seiner Sache noch nicht ganz sicher und lief nun, im Stillen memorie tend, aus nnd nieder. Und dann die Sorge, daß der Kaiser vielleicht gar ein Gespräch mit ihm anfangen wür de. Die französischen Erlasse und Zuschristen der Oberbehörden konnte er ja zur Not mit Gottes Hilfe und einem zerschlifsenen Dirtionnaire ver stehen, aber eine Conversation zu führen, noch dazu mit einem Manne, wie der Vonaparte, das- erschien ihm in diesem Auaenblick furchtbar. als OTUU JOHN-l IOUJL Jst-c Orts-)- suutuc nach Ottine, dem früheren Wohnort der Verstorbenen, gebracht. Der Fall von Elise H. Hugo gegen die Nachlassenschaft von EiniL Elmendvrf ist zu Gunsten der ver klagten Partei entschieden Werden-. Es handelte sich darum, ob ein Trusts sond von 810,000 voll an die Elmendors’schen Erben ausbezahlt werden, oder ob Edwin Routledge, der gewisse Ansprüche und Forderun gen gegen die Nachlassenschaft hat, den vierten Teil davon serhaltensoll Die »Expres3« fragt, ob der Ballen-Krieg zu— einem Familien streit in« solchem Umsange führen soll, daß die Rinde-demokratische Majorität "in Tisan verschwindet? Das könnte vielleicht der Fall sein, wenn die republikanische Partei or ganisiert wäre nnd wenn sie einen tüchtigen Führer hätt. Ader von dem für seine Stellui total unfähi gen Lhon ist nichts zu erwarten Auto-Tickets. Carr Wood C Coal C-. Tom Dennh, H J. Maddox und Julius Schwartz haben den er folglosen Versuch gemacht, aus dem Counthgefängnis zu entfliehen, in dem sie »die stählernen Pfähle ihrer Zellen an· verschiedenen Stellen durchsägten. Sie wurden von einem Mitgefangenen in einer benachbarten Zelle verraten. i Martin Schmidt, früher in Honston wohnhait, wo er ein Eisen wareniGeschäft betrieb, dann in Velasco nnd seit acht Jahren in San Antonio, hat der deutsch-evangelischen Shnode von Nord-Amerika 80 Acker Land in der unmittelbaren Nähe des Jrkenasyls nnd 120 Acker an der Friedrichsburger Landstraße ge schenkt, zur Etablierung eines Alten heims, Hospitals und Krankenhauses fiir Schiviiidsijchtige. Die Schenkung repräsentiert mit einigen von Herrn Schmidt ausgeführten Gebäuden 810,000. Die Smiode wird unter Aufsicht des Rev. J. L. Haack von der deutsch-evangelischen Friedens kirche die Pläne des Herrn Schmidt ausführen nnd ersucht um weitere Gaben und Schenkungen, damit dies so schnell wie möglich geschehen kann. Ant- Acker-. Cur-r sub t- Cut co. IUULUIF UllgclIUllllllsclL Olc CsUllUclc-(l tioti sprach sich in ihnen zu Gunstens der von Senator Culberson und Repräsentant Smith eingebrachtenl Bills aus« durch welche die Eisenbah nen gezwungen werden, die ihnenl übergebene Fracht protnpt zu beför dern und die den Frachtversendern das Recht geben, von den Eisenbah nen Schadenersay zu verlangen, wenn keine prompte Beförderung stattfinden Ferner erklärte sich die Konvention für eine Bewilligung von mindestens 3300,000 zns Aus rottung der »Tick für die Autori sierung des P afidenten, Reziprozis tätsverträge abzuschließen und so fremde Märkte dem texanischen Vieh handel zu eröffnen; für eine Revi sion der Viehzuchtsgesetze unseres Staates, die vollständig veraltet sind; für eine schärfere Kontrollies tung der-Eisenbahnen durch die Bun desregierung und für den Erlaß ge eigneter Gesetze, durch die es den Viehzüchtern möglich gemacht wird, Ländereien in New Mexico, Colo rado und andern Staaten zu pachten. Die Fleisch-Jnspektion und die Tä tigkeit des ,,Sanitary Born-d« wurde gutgeheifzen, die Ranger gelobt nnd der Landwirtschafts- und Gewerbe fchule zu Bryan die Anerkennung der Konvention ausgesprochen Unter den Reden waren besonders die des Dr. Wilson, des Vorsitzenden der ,,Sanitart) Commission«, und des Advokaten Cowan, des Rechts-Thei standes der ViehzuchtersVerbindnng beachtenswert. Ersterer sprach sich über den Wert des ,,Djpping« aus u· empfahl folgende Lösung: 10 Pfd. Arsenik, 24 Pfd. Sal Soda. l Gal lone Pine Tar und 40 Gallonen Wasser. Er wies nach, wie sehr die »Ticks« den Wert unseres Viehs beeinträchtigen, gab seiner Ueberzeui gung Ausdruck, daß sie ausgerottet werden können und empfahl nach drücklichfte nnd energische Bekäm pfung. Cowan griff die Eisenbah nen scharf an, wie man es bei ihm dem alten Feinde Jan Gould’s, ja gewohnt ist, und sprach sich zu Gun sten von Reziprozitiitsverträgen aus. Seine Ideen wurden später in« den Beschlusses verkörpert hätte er mit seinem ungewohntem zierlichen Amtsdegen einem few-: ipeienden Drachen zu Leibe gehen sollen. Er stieß schnaubend die Lust von sich und tätschelte mit seinem rotieidenen Schnupftuche den Angst schweiß von seiner Stirn. »Wenn dat man gnat geil)t, wenn’t man guat geiht, leiw Herr Doktor«, wandte er sich an den grau haarigen Jobsiadendichter Doktor Kortum, der, aus dein glattrasierten breiten Gesicht ein Lächeln philoso phischen Behagen-Es während er zu andern Zeiten mit Glück den Erns gram u. Krakehler spielte, im blauen Frack mit vergoldeten Knöpfen zwi schen den andern Honorationen da her stolzierte »Mir Eourage, Courage. Jack«, munterte ihn der Dichter auf, der sich offenbai an der Faslungslosigkeit des Stadtoberhauptes erbaute »Wenn die Vorabels nich langen, so brntt se nur tau malen: Qui, oni, nich anners as es Swein, un dann an »Sire'« antauhangen·« »Für faule Witze häw’k düer Au genblick gor kein Verständnis-"- ver sicherte der Maire, und der Doktor legte alsbald sein Gesicht in ernste Falten und entgegnete: »Na, dann seggtz Mais oui, votre Majestät. Dat is ihm auch verständlich Oder seggt: Ast uio beliewt, Miinheer, dat versteiht he ank, wenn he hollän disch studiert hät. Na, dann man tau! Wenn bei die Janitschareninus sil, die ick iausanimenbragt heww,! nur nich öwel nimmt.« s Weiter abseits im Felde standeni die reanirierten Bauernpferde, et wa 100 an der Zahl, mit ihren Be gleitet-n aufgestellt Einige Besitzer der Tiere machten sich dort zu tun und erteilten, so weit sie nicht sel ber den Kutscher spielen wollten, den Knechten noch Weisunaen. wie die Gäule am besten zu schonen seien. Auch Henrich nachdem er feine Braut bei einer Schaar anderer an gesehener Bauerntöchter unterge bracht hatte, sah sich nach dem Gaul vom Haidhofe um, streichelte das durch das Busammensein mit fo vie L Ien Genossen nusgeregte Tier und f«p1ach mit dem Knechte Da- schöne Yattelzeug nnd die bunten Decken d r ancierj von dem Hainm’schen Negimeni. die weiter links an der Straße hielten, um die fernere Bedeckung dess- Kaisersjs zu übernehmen, ftiichen den Tieren in’-I Auge, meinte er. Sie ärgerten sich gewiß, schlichte Bauerngäule sszu ssin und ahnten etwas non höheren Da seinszwecken Die Muckeu wurden ihnen aber g. wiß schon eher vergangen sein ehe sie beim nächsten Relais angekommen wären, äußerte der Knecht. Und nachher würden sie wieder froh sein, auf dem Hofe beguemeren Dienst tun zu können, als großen Herren zu dienen und sich die Puste aus dem Leibe jagen zu lassen. Die Ungeduld unter der harrenden Menge wurde inzwischen immer gro ßer. Einige Burschen suchten sie zu verscheuchen, indem sie allerlei Al lotria trieben und Unordnung in die Reihen brachten, bis ein Gen darm mit ein paar französischen Flü chen dazwischen fuhr und in gebroche-» nein Deutsch mit Stockhieben und -Gefängni-J drohte. Endlich sah man fern auf der Straße vonHerdecke her langeStaub wolken aufwirbeln Buntes, Gli tserndes löste sich daraus, nnd dann jagten auf fchäumenden Pferden et liche Spitzenreiter heran, parierten ihre Pferde vor dem Zelt, wo neben Maire Mnnizipalitäteu und andern besseren Beamten auch Offiziere der Lnnriers harrten. nnd meldeten. dat; der Train des- Ksaisers in wenigen Minuten eintreffen werde. Eine nn geheure Spannung bemächtigte sich aller. Die Offiziere eilten zu ihren Leuten, die Behörden nahmen ihre Aufstellung, der Maire Jack tätschel te wieder mit dein Seidentuch auf seiner Stirn herum und bewegte sinnloci die- Lippen, nnd das Spa lier bildende Publikum wurde schweigsam nnd reckte die Hälse. Näher kam die Wolke, Pferdegetrap pel, knirschende Räder. Dann hielt der Zug am Relais. Getümmel, Kommandornfe, und aus einem gro ßen, glänzenden Reisewagen, dessen »Schlag von einem reichbetreßten Die ner ausgerissen wurde, stieg der klei ne Korporal in seinem einfachen grü nen Frack, in seinen weißen Beim-lei dern und Gamaschen, und griff grü ßend san sein Hütchen, als die Kaval lerie seines Gefolges herbeieilte Mit Tschingdera setzte die Janitscharen musik neben dem Pavillon ein, das Publikum lüftete die Hüte, schwang die Eichenzweige nnd schrie ,,Vivat, Vivatl« Brausend setzte sich dies Ruer fort bis in die Stadt hinein, und in das Vivat mischte sich- öfter ein ,,Vive liempereurN Es war ein tolles Wirren und Spektukel, aber die schaumbedeckten Pferde des Zu ges, die nun eiligst abgespeinnt wur den, waren zu abgehetzt, als daß sie an dem Geschrei nnd Zweige schwenken noch ein Aergerniß hätten nehmen können. Der Maire Jack war inzwischen in tiefster Devotion dem Kaiser genaht. Napoleon aber schenkte ihm nur einen flüchtigen Blick und sagte: »Ah, Monsieur le Mairel Je suis enchcmte, de vous voir.« Damit wollte er zu dem Ziele schreiten, wo ein anfet, besetzt mit vortrefflichen Leckerbissen und edlen Weinen, aufgestellt war. Aber der Bürger-meisten tief durchdrungen von dem Bewußtsein, seine Ansprache halten zu müssen, ftotterte halb sinn los die ersten Sätze her, worauf der Kaiser eine abwehrende Handbewe gnng machte und ungeduldig sagte: ,,C’est bien, c’est bien, Monsieurl« cFottsetzung folgt-) Frühlings-Anfang gaåtrüietzth rasch, ast iiber Nacht hlmg ange anqek Und überall in Blüteuptacht Die Psirsichbäume prangen. Bald zeigt sich auch schen die Prairie Im Blumenschmutk, dem hold en, Am Chinabaum erscheinen die Mk Duft gefüllten Dolden. Nun weiß man freilich, kein Verlaß Jst ans das Texas Wetter! Wenn es to wär. to wäre das Entschieden sehr viel netter. Es kann ja plötzlich, unverhofft, Ein böser Norder kommen, Der uns anf Obst die Aussicht oft Ganz radikal genommen. Doch wollen hoffen wit, dass et Uns dieses Mal verschone, Ein solcher Spätfrost ach das war’ Doch unter der Kanone. Es sitzt anch der Texaner nicht Gern· bei verschloss’nen Türen, Er liebt das helle Sonnenlicht Selbst beim Herumspazierea. Die schöne warme Frühlingslust, Erweitert unsere Herzen, Man wandelt unter Blütendust Mit Fröhlichkeit und Scherzen. Scheint auch die Sonne etwas heiß So dars uns das nicht kränken, Und kommt man dabei auch in Schweiß Muß man an Kühlung denken. Dann winkt uns wohl ein volles Glas Bon Lone Star Bier, dem kühlen; Dabei kann man, ihr glaubt mir das, Sich ganz gemütlich fühlen. Das Lone Star Bier, das ift der Trank Für alle Jahreszeiten, Drum sei dem Braner vieler Dank, Daß er’s uns tut bereiten. Wahl Anzeigen. Für Shetiss. Die »New Presse für Texas-« i t auto ristert, angu eigen, daiz B. D. ind s e y Kandi a fur das Amt eines Sheriffs von Bexar County ist und ich der Ent scheidung der demokratis en Primär mahlen unterwirft. Die »Freie Presse für Texas« ist auto risiert, anzuzeigen,- daß J a m e s M c C l o s k e n Kandidat für dal- Amt des Sheriffs von· Bexar County ist undj gez- den dempkrattschen Primärwablen im li unter-wirft »O weh« O, mein Rücken Es ist wunderbar wie rasch der Schmerz und die Steisigkeit ver schwindet nach dem Gebrauch von St Karat-g Oel Dieses alte, viel erprobte Heilmittel erfüllt stets sein Versprechen. Besiegt Schmerzen Preis, 25c. und 50c. ZlJio Naigtm ngzunTFZIIF ist niemals größer, als jetzt im Frühjahr. lias Baunolz sialn auf klein niedrigsten Mist-. Wenn Jhr Eure Pläne fertig habt, besteht darauf, daß der Kontraktor sich mitunsinVekbindungsetzt Wir haben dieVor- riite in Holz und Bau- Materialien Piraten Zion Lungen co« Beide Telephone 3030. Lamar-mid ChefiuutiStraße. k. 4. O. Land fur Farmer. 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April 20 bis 25 Niedrige Raten auf allen Bahnen. JAS. II. MORLIN JOS A. SCHLOSS. Stillst ALTE-Eck. Präsident Vice Präs.uudnas1rkr Sekketär Mkle- SZUNTHER M. Dampf-Y)caschiuen, Kessei,P1unpen, Windmühlen, Brunnen bohr-Maschinen und Maschinesie und Zubehijr aller Akt. UJedrrmamt ist zur Bxsichtignng unserer Etscnqieszerci and Werkstatt eingeladen Dr. Kretschmeyer’s neue Ozonating" ssehancllung fast Krankheiten tief Nase Ies Halses, des Magens und M Lunge-. sz Jede Familie iollte darauf sehen das beste Brot im Hause zu haben. s« das es giebt Wir verwinden das beste Mehl, unsere Einrichtung ist modernfter Art und wir können Eure Wünsche befriedigen Richter s lJampi- Baaoliorei E 427 Lande-Straße. Neues Tel. 67. Altes Tcl 1886 Wert-et Kundkn Und der Itaan fährt täglich bei Euch vor· STASIJRT 1872. Hugo, schmeltzer Z co (lNcORPOIlIT)· WULESME MADE-As IMPMTEWE Wo UOllMs HAEIMM HAN ANTON-o. TEXAS