Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 18, 1908

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Die klägliche frsis Presse suec Texas erscheint mit Ausnahme des i Sonntags und kostet 88.00 für ds- Jahr oder Ohno für-C Monate. s v l I v l It l i

O Dies Wöcheutliche erscheint jeden Donnerstag und kostet freie Presse suec Texas l 82.00 für das Jahr. X Jahrgang 43.. Sau Amoicio, Mittwoch deasp18. März 1908» Nummer 7877. VIth Allcrlci aus Deutschland Ein großer Bierstreik ist in der Psalz ausgebrochen. Jn Mittel bexbach, Kübelberg, Bechhofen und anderen Orten sind große Versamm lungen abgehalten worden, kdseren Teilnehmer sich durch Unterschrift verpflichtet haben, kein Bier mehr zu genießen, bis der alte Preis oder ein noch niedrigerer wieder erreicht wäre. Eine Anzahl Vereine haben den Beschluß gefaßt, ihre Festlichkei ten abzubestellen, auch die Geburts tagsfeier des Prinzregenten ist an vielen Orten nur durch Kirchgang und Schulseier begangen worden. Jn den Wirtschasten wird» nur Wein, Apfel wein und Mineralwasser getrunken. Ein ergösliches Stückchen aus einem kleinen Westerwaldort berich tet die Zeitung »Der Westerwälder« wie folgt: Der Lehrer an einer Bürgerschule unseres Landkreises h dieser Tage seinen Schülern die Au gabe gestellt, Geschäftsbriefe, Be schwerdebriese an Behörden, Mahn-; briefe, aber auch Todesnachrichten ·u. s. w. abzufassen, zu kuvertieren und mit entsprechender Adresse (an Ver wandte, Bekannte u. s. w·) zu«Verse ben. Das geschah; jeder Schüler» brachte seine Arbeit sein säuberlichj mit. Die fertigen Briefe nahm der! Lehrer -zum Zwecke der Korrektur mit. nach Hause. Er legte sie auf den’ Schreibtisch und beschloß sein Tag-« werk bei dem gewohnten Abend-» schoppen. Seine Wirtin betrat dies Arbeitsstube, um nach dem Rechteni zu sehen; dabei erblickte sie auf dem Tisch die große Korrespondenz. Da ihr die Besorgung von Brieer wie immer als eine Hauptpflicht erschien, so trug sie alle miteinander schleunigst zur Postagentur.« Hier machte siedet Beamte darauf aufmerksam-daß die Briefschaften mit »frei« bezeichnet seien. Ohne weitere Bedenken legte die diensteisrige Wirtin das Porto aus. Am andern Tage kyirte sich der verhängnißvolle Jrrtum auf, aber die Stilproben hatten schon die Reise in die weite Welt eingetreten Eine sehr« bemerkenswerte Epi sode, die das Verhältnis des Bauern königs Ludwig zu Richard Wagner und seiner Familie schildert, ein Vorgang, der wohl kaum je in wei ten Kreisen bekannt geworden ist, wird von den »Hamb. Nachr.« anläßlichI des Todestages Richard Wagners ins Erinnerung gebracht. Man weiß,s mit- welchem Schmerz auch Königs Ludwig den Tod des Meisters auf-( nahm, weiß von seinen Ehrungen ans des Meisters Grabe. Aber dann schiens es, als ob die persönlichen Beziehun-l gen zwischen dem bayerischen Königs- i hause und der Villa Wahnfried abge-l brochen wären. Da geschah ess war am Z. März 1883 etwas Un-! ertvartetes. Um die elste Nachtstunde’ fuhr ein königlicher Wagen vor der Villa Wahnfried vor; ihr exitstieg der» König, der Frau Cosima zum erstens Male nach dem Tode ihres-Gatten! einen Besuch abstattete. Zwei Stirn-s den lang verweilte König Ludwig bei’ der Gattin des verstorbenen Freun des. Von »der Unterredung zwischen den beiden, die- der Schmerz in jene-n Moment so nahe brachte, verlautets wenig. Eines nur weiß man aus dem Munde der-Frau Cosima, daß er ihr nämlich den Vorschlag machteHJ den damals vierzehnjährigen Sieg-« frivd in Miit-eben »Tiean zu lassen was jedoch Frau Wagner dankend ab lehnte. Fast täglich wurde übrigens in jener Zeit auch das wissesi wohl nur wenige das Grab mit einem prächtigen Kranz geschmückt; es war das der einzige Blumenschniuck, den Wrau Cosima auf der Ruhestätte ih res Gatten duldete. Schrecklich zugerichtet haben sich dieser Tage zwei junge Näherinnen, die in einem Atelier in der Tauben straße in Berlin beschäftigt sind. Zwi schen der 21jährigen Näherin Helene Rohn und der gleichaltrigen Marie Heinau kam es wegen Liebesgeschichi ten zu einem erregten Streit, in des sen Verlauf jede dersbeiden Gegnerin gen ein großes Weißbierglas ergriff Griqu damit wütend·auf die andere losschlug. Blutiiberströmt brachen schließlich beide zusammen. Sie wur den nach der nächsten Unfallstation gebracht, wo die Aerzte bei beiden am Kopfe zahlreiche stark blutende Wunden seststellten. Der eine Stunde von Bern burg gelegene, dem Fiskus gelsörige Aderstedter Weinberg, früher das Wanderziel vieler Ausfliigler, hat im vorigen Jahre nur einen gerin gen, in diesem Herbst aber gar keinen Ertrag gebracht Die Pacht, die früher-mehr als 700 Mark für das Jahr betrug, sank nach und nach bis unter 100 Mark, weil die Pächter bei der Behandlung, die der Wein berg ersorderte, und bei den gefteigccs ten Arbeitslöhnen selten auf ihre Rechnung kamen. Die Verpachtung erfolgte Anfangs auf IR, später auf «12 Jahre und zuletzt nur auf ein Jahr-. Von einigen Pächtern nicht re gelrecht behandelt, ging der Weinberg in seinem Ertrage immer mehr zu riick und ist jetzt völlig vernachlässigt. Dem Vernehmen der ,,Magd. Ztg.« nach, will man nunmehr das um fangreiche Terrain mit Kirsch-, Pflan men und«andern Bäumen bepflanzen und den Weinberg als solchen ganz eingehen lassen. Er soll 1412 ange legt worden sein und noch in der Mit te des vorigen Jahrhunderts über 20,000 Stöcke enthalten haben. Nachrichten aus Zell am See melden Von einem großen -Lawinen Unglück, sein vier Personen zum Opfer gefallen sind. Fünf andere konnten gerettet werden. Unter den dem Tode.Entrissenen befindet sich. auch eine Wienerin, Fräulein Marie "Huber, die ganz unversehrt geblieben ist. Das Unglück ereignete sich aus »der sogenannten Holzineisteralpe Eine Gesellschaft, bestehend aus dem Obmann der Alpenvereinssektion Fusch, Oberjäger Michael Schukart, den Bergfiihrern Georg Alpenhuber, Alois Voithoser, Georg Lechner, Jo sef und Anton Burgsteiner, den Kna ben Holzer und Waltchick nnd Fräu lein Marie Huber, unternahm von Bad Fusch aus eine Skitour. Etwa 21X2 Stunden über Fusch stießen die Touristen auf Schneewächten, deren Betreten in der jetzigen Jahreszeit, wo die Schneeschmelze beginnt oderT wenigstens die Schneemassen sehr klobig werden, überaus gefährlich ist. Statt umzukehren, schritten sie-s ben Teilnehmer, die einen Vor-« sprung vor den andern gehabt zu haben scheinen, vorwärts. Diese Un besonnenheit sollte sich an ihnen furchtbar rächen. Kaum hatten die stehen Personen dengFusz ans eine t- -·..-,JJ. Asc- 8;«-c UtcscL Wujllbuuuuyxcu HHLGH ur- »u» unter der Last der Skier nachgab, in’s Rollen kam, die Tom-isten mit sich reißend nnd vekschüttend Unter ungeheuren Schwierigkeiten wurden die Rettungsarbeiten durchgeführt Das Resultat war ein sehr trauri ges: vier Personen waren tot: Ober jäger Schukart, Bergfiihrer Alpenhu ber und die beiden Knaben Holzeri und Waltschiek. Die Führer Jofef und Anton Burgsteiner wurden le- bend geborgen; ersterer hat einen» Armerli erlitten, die Verletzungen! des letzteren sind unbedeutend Die übrigen Teilnehmer an der Tour blie ben unverletzt Die weiteren Ret tungs-, beziehungsweise Bergunask ai- beiteirwurden eingeleitet. i Jn Karlsbad wurde vor Kurzem eine neue heilkraftige Quelle erschlossen. Sehr stark und heiß ent springt siedem Boden. Noch ist es» schwer möglich, die Bedeutung des! neuen Fundes richtig einzuschätzen,; um so mehr, als man jetzt noch nicht den Einfluß beurteilen kann, den dass Auftauchen der neuen Quelle auf die ärke der alten ausüben wird, und nicht voraussehen kann, ob das Her- vorströmen des neuen Sprudels nichts eine Verminderung des Ertrages des alten hervorbringt Die Entdeckung der neuen Quelle erfolgte bei den Ar-; beitesn für die Quellenverbesserungen, die die Stadtgenieinde Karlsbad vor-; nehmen läßt, da schon Zeit längerer Zeit eine Zunahme es Wasserbe-; darfs, gleichzeitig aber auch eine’ Abnahme der Ergiebigkeit der Quel len sich bemerkbar gemacht hat. Bei. der Neusassung des Miihlbrunnensi stieß man auf die nene Quelle. Durch( sie wurde die Zahl der Karl-: bader Therinen von 19 auf 20 erhöht. I Vor der Straskanuner in Mainz hatte sich der 63 Jahre alte Sanitäts-» rat Dr.1ned Adam Rolly in Ostho Ien wegen Weinfälschnng und Ur L-. chs1. U3k««- t« tustucusuquxuug Der Angeklagte 1(Rheinl)essen) neben seiner bedeuten »den ärztlichen Praxis einen Wein bergsbefitz von acht Morgen und im zbenachbarten Pechtolsheim 14 Mor -gen Weinberg. Seine Weine hatte er lseit Jahren mit wässriger Zuckerauf jlösung überstreckt und mit Tresterwei uptunuuukskah obesitzt in Osthofen nen verschnitten Diesen verfälschtenx Wein verkaufte er und übernahm die Garantie für deren «Reinheit«. Als im vorigen Herbste von dem bessiskhen Weinkontrolleur Proben in seinem Keller entnommen wurden, hatte er die beanstandeten bersiegelten Wein slaschen, die an das chemische Unter suchungsmnt gingen, heimlich geöff net, den beanstandeten gefälschten Wein aus den Flaschen gegossen und guten Wein in die Flaschen qeschüttet Er versiegelte dann die Floscben wie der. Diese Sienelverletznnq stellt die Urkundenfälschiniq dor. Der Ange klagte.bestreitet, selbst die Sie-gelber letzung.-. die vom Chemiker entdeckt wurde vorgenommen zn haben, mer es getan bat, will er nicbt wissen. Dass Gericht nolnn an, das; er selbst die Urkundenfälschimn verübt Inn sich da mit einen Vermögenäsoorteil zu oer schaffen, Inn die Kontrolle nnd den Chemiker zu täuschen Ebenso wurde er der fortgesetzten Lftkeinsiilsrlnnm siir schuldig erkannt Der klingt-klagte wurde zu einein Monat (J85esängan und 1500 Mark Geldstrafe verirrteilt )Zwölf Stück besclslcnnmlnnter Weine werden eingezogen-, Fluch wurde Ur teilspnbliskation verfügt. t Auf einem karnevaliftischen Her renabend Von Beamten in Würzburg erschienen sämmtliche Teilnehmer ver abrednngsgemäsz in Kostiiin Unter andern kam auch ein jiingerer Asses for in Frack und weißer Binde, da gegen mit ganz schäbigen, zu kurzen Hosen und zerrissenen Stiefeln Auf die Frage eines höheren Amt-Mor standes, was denn dieser Aufzug Vor stelle, erwiderte der Assessor: »Ich bin das neue Gehaltsregulativ; oben fein, aber Unten hat’s nicht mehr ne langt.« Eine köstliche Satire. Aus Dresden wird vom 21. Februar gemeldet: Ein unheimlicher Eisenbahnzug, ein Sonderzug mit Wahnsinnigen, traf, von Waldheiin kommend, in Vautzen ein. Mit dein Zuchthause in Waldheirn ist eine Isr renabteilung sür geisteskranke Verbre cher verbunden, die aber dermaßen überfüllt ist, daß eine Trennung stattfinden und eine Anzahl jener Kranken der an der Landesstmfans stalt Bautzen errichteten Hilfszsanstalt für Geistesfranke zugeführt werden mußte. De Ueberführrmg der"JI-r sinnigen geschah unter besonderenVoi« sichtsmaßxegeln Der ng der Wahnsinnigen« bestand aus einer Lo komotive, einem Gepäckwagenspund zwei Wagen 4. Klasse mit Sitzeinrich tungen. Ein Oberarzt, ein Ober-pfle ger, vier Wärter und drei Pfleaer begleiteten nnd beaufsichtigten die Unglücklichen. Vier geschlossene Om nibusse nahmen die Wahnsinnigen bei ihrer Ankunft inIBautzen auf. grupp weise, teils geführt, teils allein oder gar Arm in Arm mit den Wärtern wurden die Geistes-kranken nach den Omnibussen gebracht Es waren fast durchwegs ältere, ja sogar dem Muße ren nach alte Mannen hie und oa freundlich die Mütze schwenkend, grü ßend oder auch den Blick starr vor sich hin gerichtet Jn Walldorf in Baden wurde während der Nachtzeit im Rathause ein dreister Einbruchsdiebstahl ver übt. Die Täter drangen durch das Fenster zunächst in den Biirgersaal und von dort in den Sparkassenrauni ein, wo sie den Geldschrauk zu erbrech en versuchten Als hier ihre Ve miihungen scheiterten, begaben jich die Diebe in das Amtszimmer des Bürgermeisters und durchstöberten dort alle Schränke und Behälter Unter Mitnahtne der Axutskette des Stadtoberhauptes nebst der dazu ge hörigen Medaille, sowie einiger Jung fachen Uhren, Geld und der gleichen suchten die Einbrecher sodann das Weite. Ueber eine zeitweilige Sper rung des Binger Lochs wird aus Bin ger berichtet. Das Schiff »Genins« aus Jnkel verließ mit einem kleinen Schleppdampfer den Hafen, um tol wärts zu fahren. In der Nahe der Nahemiindung geriet der Kahn in die hochgehenden Eisschollen der Ruhe und-kam so in’s Schwanken, daß ein Schiffer über Bord fiel und er krank. Das Schiff riß sich los und trieb in das Fahrwasser des Binger Lochs, so daß dieses gesperrt und der Verkehr gehemmt wurde. Das »Binger Loch« wird die für die Rheinschissahrt gefährliche Stronienge unterhuib der Stadt Bingen genannt, die durch die Felsen im Strome her vorgeruer wird, auf denen der be rühmte »Mäuseturm« steht· Jm vorigen Jahre wurde, wie damals gemeldet, bei einem nächt lichen Einbruch der Wirth Stat mann in Bremen bei Werk, West phalen, durch einen Schuß in das Herz von dem Einbrecher getötet. Der Mörder ist jetzt durch Verrat eines im Zuchthause zu Werden sitzenden Verbrechers, wo auch der bisher unbekannte Mörder des Wir teJCStratshmann .eine Freiheits strafe verbüßt, verraten worden. Aus der Strafaustalt schrieb der be tre sende Jnsasse an einem Kriminal be Iten einen Brief, in dem er den in der benachbarten Zelle sit-enden Austreicher Schulte als den Mörder Strathmann’s bezeichnete Die An gaben waren so bestimmt, daß an der Schuld kein Zweifel sein konnte. Schulte hatte seinem Zelleninichhar durch verschiedene Kassiher die Tat uiustiinde in der Illiordnacht initae ’teilt, während der andere feine Ei »lelmisse auf gleiche «Weise dein HSchu te kundgah Auf Grund der Hohe-liegenden Beweise hat Schnlte ldem Uutersuchungsrichter in Dort flnnnd ein offenes Geständnis; ahne legt Die Belohnung in Höhe von tausend Mark, die seitean der Ztaatsanwaltschaft auf die Eriuitte lnua des Aliordhuben ansaeseht war. sdiirfte nun dein Zellennachlnir des »Schuld« zufallen, der dein seiilner Beamten Mitteilung nnichte. J Eines Doppeluiordes an ihren Jsiiudern lieschuldigt sich die atn 22 Oktober 1881 zu Voinst nehm-eins Ar beiterfran Elisaheth Leutz, aeh."L!!ol leck, die jetzt in Berlin wohnt. Eie kam znin dienstlnilnsnden striIninals jsiouunissiir nach dein Poliusiuriisidinni s und erklärte, daß sie in der Zeit zwi licht-n 1902 und ist«-L weil ihrklliann sie in aroszer Not zuriickgelnsfen in Bomst ihre beiden Knaben, Albert nnd Karl, erdroselt habe. Sie sei vor Kurzem bei der Heilsarmee eingetre ten nun lasse ihr Gewissen ihr keine Ruhe mehr, sie müsse die Tat zur Anzeige bringen. Da die Frau ei nen geistig gesunden Eindruck machte, wurde sie in Haft genommen und dem Untersuchungsrichter später vor-· geführt. Ein Gauner in Uniform hat die Umgegend von Greiz längere Zeit unsicher gemacht nnd in raffinierter Weise seine Schwindeleien ausgeführt E-: handelt sich um Einen stellungslo sen Dienstknecht, der sich in der llniforn eines Obermaaten der Mu rine, geschmückt mit der China-Mc daille in der dortigen Ge gend herumtrieb und in allen Wirtshänsern eine bekannte Persön lichkeit wurde. Er saß mit Fabrikan ten, kliechtsnnwältem Etiven Militär personen zusammen, räsonierte über die Ueberbiirdung des Unteroffizier standes, schimpfte über die Unfähig keit der heutigen Einjährigen, die er jetzt eben auszubilden habe und von denen besonders die Studierten azn meisten Schwierigkeiten machten, und hatte überall das- große Wort. Da er merkte, daß die Sache sich gut an lies3, hielt er öffentliche Vorträge über seine chinesischen Kriegsabenteuer, ob wohl er China nie gesehen hatte, sclnyiudelte bei Kaisers-Geburtstags feiern ganze Festversmnmlungen an, ließ sich Leuten vorstellen, deren Söhne irgendwo bei der Marine dien ten, erzählte ihnen; daß mcha beim Militär immer Geld gebrauchen könnte, weshalb er gern bereit war, fiir die Söhne Gelder mitzunehmen und steckte dabei Beträge bis zur Höhe von 20 Mark ein. Verschiedentlich lmt mnn ilm zin- Nnrbt dmnblpibmr wofür er sich durch Geld- und Uhren diebstähle erkenntlich zeigte. Endlich wurde man aber dochan allerlei Wi dersprüche aufmerksam, und fo ereiltei ihn in Greiz sein Schicksal. Auf of- s fener Straße wurde der Herr Ober-« maat verhaftet. Wie jetzt festgestellt ·ist, war er wohl Soldat, wurde aber i wegen seiner vielen Bestrafungen aus t dem Heere auf-gestoßen W iwant für Jedermann. Mr. N. R. Coulter, ein prominen ter Architekt im DelbertBuilding in San Francisco, sagt: »Ich erkenne Alles an, was von Electric Vitters als Tonikmedizin gesagt wird. Er ist für Jedermann gut. Er korri giert Magen-, Leber- und Nieren ftörungen und baut das System qui-« Die beste Frühjahrsmedizin nnd Vlutreiniger. 5 c bei Ad. Dreiß und R. Cohn 85 Co.,.Apotheker. W Die haytische Regierung hat er laubt, daß die politischen Flüchtlinge in den Konsnlaten sich aus die fremden Kriegsschiffe begeben. Jn Port-an-Prince ist alles ruhig. Der deutsche Kreuzer »Bremen« nnd der englischeKreuzer ,,Jndefatigable« sind dort eingetroffen. Der Czar hat sich geweigert, General Stoessel zn begnadigen nnd das Urteil bestätigt. Reue-Admiral Graus-, der Ve fehlshaber der in der Magdalenen Vay liegenden Flotte, wird auf sei nen eigenen Wunsch nach Ankunft der Flotte in San Frauciseo in den Ruhestaud versetzt werden« Rear-Admiral Sperry wird nn sere Flotte ans ihrer Fahrt nur die Welt lieselzligen Das Finanzkomite des Senat-Z hat die Aldrich-Bill dahin amendiert, dasz keine Eisenbahnbonds als Si cherheit fiir Banknoten dienen kön nen nnd daß die jetzige Bestim mung, welche die Einziehung von mehr als 89,000,000 Bat-known per Monat verbietet, bestehen bleibt. Rufs-Bischof Nonrel von New Orleans ist gestorben. Bnndedsenatar Whnte non Mathlaud ist gestorben s-- Bei einer Explosion in der Pulverniiihle zu Coal Illionut Jn diana, nun-Ren drei Personen getötet nnd siinfzeni verletzt llnter den Vranerei—-:)l1·l)eitern in Et. Lunis ist ein Streit iin Gange ————.O-.s0.-—— Neues Leben, uene straft eine wohltätige Anregung der Tätigkeit des Magens, der Leber, der Nieren Und sämmtliche-r Unterleibs-Or aaue bewirken die alt berühmten St. Bastard-siträuter-Pillen. Das größte deutsche Heilmittel, welches aus dein rei nen Saft der heilkräftigsten Pflan en von den ein-würdigen St. Bernard- riidern erfunden wurde, ist bei Zronischer Ver neufnna 1nid«1lnverdauli keit die Köni gin aller Fllkedizineir Als s liitreinignu s Mittel in es 111111bertresflich. Die st. VernardsMmutet-Willen sind in allen Aluotlieien zu haben. ——-OO-.0.———i— In Friedrichsburg starb Frau Peter klliofel im Alter von 72 Jahren Anc- TallaLJ wird der Tod non Tr. J. W. Neus-» früher in Euere nniluihint, aeuieldet: er ist M Jahre alt aeworden .-.————...O—.—-.— Heute ntoraen wird die Vieh niclitersKonvention hier eröffnet Durchfahrcndc chMARs und sLEkPEETs l. ZQN Fort WoIflI Mas, Waso. st. Logik Kanszs W. Hauptstadt Mexiko und zurück 826.60. 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Nach Euere-, Bitt ta, Port Lavaca, Cocvug sChristi, Brod-neune Nie Grund-, Ein-. Guttat-, Beeville, Wbarton, Palactoö nnd Honston...·.........Adams-ans Ankunft S.so abend Der »Sam Honston« nach Euere, Viktoria, Wharton und Honstom Aisahr 7.55 abends Antnnf .......7.00 morgens Notl- Breit-nehme Der Zug der Snnlet Victorta Division, Ab sahrt 7.05 morgens, macht in Placedo Verbin d ng mit der Guls Const Line für Coryn eristi. Ankunft dort 4.55 nachmittags, Anlnnft in Brownsvklle 9.25 abends. M. K. ö- T. Bahn. 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Juni 1908. aauover. 7500 25. Juni 1908 27 Juli Mos öln 7500 23. Juli 1908 24. August 1908. i-« via Baltimore. T via New YorkJ PASSACE- FREESE Bremen—Gu-lveston zweite Kajüte, Winter-Rath bis 16. Juli 1908 865110 Bremen— Galveston zweite Kajüte,Sommer- nach 16. Juli 1908 880.00 f sac«k:u—c«.v-·S·rou— —(Vomi:svczahue Zwischendseck-Rateui. Aussage Kopssieuen TotaL Erwachsene 827 50 84. 00. 831e50. Kinder von l-—12 Jahren. 13.7 4 W.17.75. Süuglinge 1.00. 4 00. 5.00. Galveston—Bre1m-n zweite Kaiüte, Winter-Rate bissl März 1968, Ost-um Galveston—Bremen zweiteKa ajüte, Sommer nach 31. März 1908, 880 00 Galveston—- Bremen Zwischend eck Mc .00 Kinder l— 12 Jahre 814 lloe Kinder unter l Jahr s 2.0i1 Wegen sonstiger Information wende man sich an: k« ALFKSD blos-L General-ASSM, caivestoth fes-. oder an Rennert-Millette Co. Wm V Dielmann, E. McClannahan, Z. W Daley, Sau Antoniu. Texas. Clemens Faust und Knoke se Eil-aus« New Braunfels, Teva H. J-. Goal-am und Henry Theig. Voerne, Tex. S. 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s— Vermehkte Zoliinnen muntere-L Da die Kompagnie eine große An sichs direkter Circuits zwischen den wichtigsten Städten in Teva und in Arkansas in. Betrieb gesetzt hat so ist sie in der Lage, ihren Kunden ei neu prompteren nnd wirksamen en Dienst auf weite Cntsemnngen zu Sie-ten, wie bis hei. Keine Zwischen stationen auf diesen Ciicixits, deshalb keine Unterbrechung Eine neue Linie ist soeben zwischen .Bowie und Ringol d etabliert worden, die Anschluß hat an die Pionier Tele Phon Keinpagnie wodurch erstklassi ger Dienst nach Oklahoma City, Guthrie und westlichen Punkten in Oklahoma hergestellt wird. Weg-Westen nzi M Tei. so »N- u .-1 QTZYN V Z"·"« c w Hauptqnqttier furSiiEsiäjnver in N strk WWO ku. .--s.,»--s i II Eli-E E i EBLQLIIIIIILES; III-II IIII unuk Etsöadway denn-as Hofes Cke disk T: Litera- Etrusc im Herzen der Stadt New York Befou etc Aufncxtsamk sit Damen die thue Herr-m rcijcxh Arm-dum- I pezialsRatcn für den Sommer Itan Efer ist dir Ermmdlage unsccm Ukstgkn Geschäfts. Imllauifcher Plan- von 82.50 an Mspäiicher Ptaa von sum an. txcvch die Bin-Je fatbsqe Karte und Führer TTIUÆ ew York Freck kommen Wiss-V csps Besitzer II Nr c Wsssz Myr Wer von Charlestom S. C. THE-M se New York bot-l mit amerika len Mägde-c Preu Ausgezeichmtetz Efer Gute Bedienung

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März 1908. l,j ndtzreii at the Posk Ofücsse at« san Eint-: s- mo Texas. as second alssss matt-es w Schnkiäigikejt der Schwachen Interesse-mer Vers-me zur Verwendung der Thiere als Postbotcw Versuche, die -Mehl- und Rauch ,,sc"?hwa"lbe, sowie die größern quicxsew ler, die am Abend mit lautem Gekreifch durch die Straßen schießen, an Stelle van Brieftauben als Postboien zu ver wenden, sind in Europafchon öfter ge macht worden, allerdings meisi mit ge ringem Erfolg. Um die Frage ginauei zu studire1i, hatte ein Antwerpener ,Taubenziichter seinen nach- Compiegnc gesandten Tauben eine in Antwerpcn gefangene Schwalbe mitgegeben. Sie wurde mit— den Brieftauben Morgens früh in Compiegne ausgelassen, unsd es wurde berichtet, daß die Schwalbe III fweitaus Frstevmpit gewaltigem in n Ollcspluuglz kunnle set-tun Haus«- U-) Minuten, wieder in der Heimath ein getroffen sei. Danach hätte ihre mitt lere Fluggeschwindigkeit, da beide Städte inkder Luftlinie 236 Kilometer (1 Kilometer gleich 1000 Mieter gleich 0.62 englische Meilen) von einander entfernt find, rund 58 Meter in der Sekunde betragen, trotz des nicht ge rade günstigen Windes, der an jenem Tag-c wehte Die Geschwindigkeit es Brieftauben betrug damals nur 16 Meter in jeder Sekunde. Schon früher war die genannte Schnelligkeit jener Schwale angezwei felt worden; weitere Untersuchungen hat Forftmeister Loos in Liboch ange stellt.- Nach feiner Meinung ist damals in Antwerpen den Beobachtern offenbar insofern ein« Jrrthum unterlausfem als eine fremde Schwalbe an Stelle der aufgelassenen am Neste erschien und als rückkehrende angesehen wurde, eine Möglichkeit, die nicht von der Hand zu weisen ist, wenn man bedenkt, daß oft eine fremde Schwalbe sich eines verlas senen Restes annimmt Loos’ Ver suche, die er mit festgenommenen Schwalben-anstellte, zeigten, daß die in Antwerpen wohl fälschlich beobachtete Geschwindigkeit niemals auch nur an nähernd erreicht wird. Auch bezweifelt er die Richtigkeit der Angabe, daß dies in Compiegne aufgelassene Schimle sofort und ohne weitere Orientirung die Richtung nach Antwerpen einge schlagen habe. Aber die geringe Größe des Thieres Und ihr rascher Flug er schweren eine derartige Beobachtung sehr; selbst gut eingeflogene Brieftau ben müssen oft noch lange über der Auflaffungsftelle kreisen, bevor sie die richtigen Anhaltspunkte-entdecken dies ihnen den Weg zur Heimath weisen. Immerhin glauthoos den Schwal ben auf Grund seiner Beobachtungen und auf Grund von Vergleichen mit Eisenbahnziigen eine Geschwindigkeit von 25 Metern in der Sekunde zuspre Psh ou kronan sind Msfrktminhipsksik o- of s« «-sp »sp die immerhin der eines 90 Kiloiiiveier in der Stunde zurücklegenden Schnell zuges gleich ist. Bock zum Gärtner gesetzt. Jm nördlichen Theile der preußi schen Monarchie wurden nachgemachte Fünfmark- Stücke in Umlauf gebracht Die von den Behörden angestellten Un iersuchnngen führten schließlich zu dem Ergebniß, daß die Ausgabe des fal schen Geldes in einer Anzahl von Fäl len-in Rendsburg Schleswig- Holstein, zu suchen sei, und die Polizei brachte dann in Erfahrung, daß es von Per sonen, die mit dem dortigen Gefäng niß in Verbindung standen, in Umlauf gebracht werde. Um das Geheimniß aufzuklären, be gab sich Jnspektor Schneder von der Geheimpolizei in der Rolle eines Sträflings in’s Gefängniß, ließ sich in einer Zelle einschließen und machte nach einem oder zwei Tagen die Beobach tung, daß von einer abgelegenen Zelle, die einem Falschmünzer zur Ver biißung eines langen Straftermins als Aufenthaltsort diente, ein schwaches Hämmern ausging. Schneder machte von seiner Beobachtung einigen Wär tetn Mittheilung, und in einer Nacht überraschten sie den Falschmünzer bei der Arbeit in seiner Zelle. Sie fanden eine verttable Falschmünzer- Werk stätte, in welcher der Sträfling »die Fjinfmarb Stücke prägte. Es scheint, daß der Siräfling, nach dein er in s Gefängniß gebracht wor den war, dem Gesängniszinspektor mit getheilt hat, wo seine Falschmünzer werkzeuge «oerborgen seien Dieser Nachts Ue ms wqcmgmkz uno nazrne es so ein, daz- der Sträfling in der Nacht sehne needrecherischen Arbeit nachsehenkonnth deren Früchte fo dann von-dem Jnspektor »und seiner Familie in Maxan gebracht wurden. Der chcingnißinspettoy seine Frau und Schwiegermutter wurden in Haft genommen. Steuerfiskus als Wort s ch ö p f e r. Vom Bureaukratius, so schreibt das ,,Ber1iner Tageblatt,« ist man an manche ergötzliche Sprach schöpfung und viele bandwurmartige Wortmonstra gewöhnt Einen neuen Beitrag zu diesem Kapitel liefert uns ein Freund «unseres Blattes. Ei schreibt: »Von der Steuervermnltung bin ich wegen Landesstempelsteuers otdnungswidrigkeit zu drei Mark Strafe verurtheilt worden, weil die Mkethsderträge einen Tag zu spät ge stenxpelt waren.« Für den Wärm fchcth der deutschen Sprache ist dieses Ichöne Wort sicher eine Bereicherung Der Austernkonsnm auf WWHHM k TM kc c W III-A l -J v g L Links «E":Ziii11ieii Lisixkiz1. Julcressauteei Gute-hiesi- Ein einzige-e Fast in ver Geschichte. Bei dem Mordanlchlag auf die tö nigliche Familie in Lissaboii ward-e König Carlos sofort iödtlichgeiroffen, während der Kronprinz Luiz Filippe noch wenige Minuten am Leben blieb, wenn er auch nicht mehr das chouictz sein erlangte. Es fragt sich nun,f ob der Kroupirinz Luiz Filippe in jenen wenigen Etscinutew die er seinen Vater Uhu-lebte König Von Portugal gewe sen ist oder nicht. Ein einwandfreies Urtheil über diese Frage gab der her vorragende Staatsrechtslehrer an der; Leipziger Universität, Geheimraihk Binding, ab. Der Gelehrte erklärte, es könne gar kein Zweifel bestehen, daß Luiz Filippe die letzten Minuten seines Lebens König von Portugal ge wesen sei. Denn das Staatsrecht, auch in Portugal, bestimmt, daß der zur.. Thronfolge Berechtigte vom Augenblick der Erledigung des Thrones an König ist. Es bedarf dazu keiner Annahme erklärung oder Proklamation, wie dies vielfach vermuthet wurde. Von dem T Augenblick an, wo König Carlos seinen f letzten Athemzug gethan hatte; war Luiz l i Filippe König von «Portugal. Die .Tragik im Geschick des-jugendlichen Peinzen,".der—fiie fein-. künftiges Amt erzogen worden zwar und nachxtnetisch isxiekpx ermessen- Essxeieii sog-pi- eisig l Faylgleklen nn uec ersten Orrue »in ucn jDienst seines Volkes zu stellen, wird noch. gesteigert, da er zwar König ge worden ist, aber durch einen furchts baren Menchelmord und ohne ancd nur einen Augenblick im Bewußtsein seines Königthnnxs gelebt zu haben. So steht sein Geschick im ernsten Kontrast zu dem seines Bruders ManueL der sei nerseits nach menschlichem Ermessen keine Aussicht hatte, zur Thronsolge zu gelangen. Bei den Berichten über die Beisetzungsfeierlichkeiten in Lissabon hätte es also genau heißen müssen: Die Beisetzung der beiden Könige von Por —-tugal. Es steht der Fall in der Ge schichte einzig da, daß zwei auseinan der folgende Regenten desselben Landes zu gleicher Zeit bestattet worden sind. Chincfifche Leckerbissen. Von den Genüssen der chinesischen Kochkunst wissen sranzösische Blätter eine amiisante kleine Geschichte zu er zählen. M. de Montigny rwar da smals der Gesandte Frankreichs im Himmlischen Reich. Eines Tages wurde er von einem einflußreichen Mandari- s nen zum Mahl geladen. Der Gast geber hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Gesandten die exquisitesten Lecker bissen der chinesischen Küche vorzu setzen M. de Montigny hatte einen vorschriftsmäßigen Appetit- mitge bracht, aber das Menn sättigte ihn schonbeider Lektiire vollständig Denn da gab es pikante Pferdenieren, Fle «dermäuse, köstlich inuspetig geröstete Spinnen ursdkunstvoll gebratene weiße kMäufe Der Gesandte rührte keines der Gesichte an;v schließlich meinte der Wirth jnit sliebenswiirdigem Lächeln: »Excellenz, beim nächsten Gericht wer den Sie sich schadlos halten können.« Die Hoffnung des Gesandten lebte nen auf, aber nur fiir einen Moment; denn anmuthig auf -Krebsen arrangirt prangte sein gebratener Hund. Der Gast konnte tro? aller Diplomatie in seinen Mienen as aufzuckende Ent setzen« nicht gkmz »verpergcn» »O-« Mclnlc Ucc szkccljllolch LUCUUUULUL »wenn Sie auch dieses Gericht vorüber gehen lassen, werden Sie mich wirk lich kränken; denn ich bin überzeugt, Excellenz gontiren den Hund »Ich, ich sollte» »Aber gewiß, der Hund ist doch der Freund des Men schen.« Restgnirt fügte sich der Diplo mat und nahm sich einen Krebs Trauergeliiutr. Das Ableben des Fürsten von Er bach- Schönberg hat in den hessischen Herrschaften Schönberg und Brauberg ,die Anordnung eines 14tiigigen Ehren geläutes zur Folge gehabt Weltliche Lustbarkeiten sind in den Tagen des Tranergeläutes untersagt. Die An ordnung gründet sich aus ein Gesetz von 1858. Dieses Ehrengeläute ist ein in »die Gegenwart geretteter Rest früherer Landeshoheit der ehemals reichsunmib telbaren standeshetrlichen Familie-m Von 1848 bis 1858 war das Recht anfgehobentzs Die Standesherren riefen jedoch den Deutschen Bund an, der ihnen dieses Hoheitsrecht 1815 zuge sprochen hatte, und der hessische Land tag-war·gezwungen, es durch Gesetz von 1858 wieder zuzulasfen. Vor Freude gestorben Ein Holzkfandler und Veteran aus dem Bürgerkriege, Namens Romeo Burnå fiel in seinem Heim in Sylvania in der Nähe von Toledo, O» todt nieder, als die Aerzie ihn benachrichiigien, daß sein Sohn, welcher bei einem Bahn unfall schwere Verletzungen erlitten hatte, außer Gefahr sei und ich bald erholen erde Der Vater atte sich über das chicksal seines Sohnes- große Sorgen gemacht, und die Freude Tiber die willkommene Nachricht überwäliigte ihn so, daß er einen Herzschlag erlitt. D e u S a n c y, Den veruymten Diamanten des Herzogs Karl von Burgund, lasen die Schweizer nach der verlorenen Schlacht von Gronson (1476) im Lager Karls aus. Der Hirt, der ihn sand, kannte seinen Werth so wenig, daß er ihn als ein geschsiffenes Stück Glas ansah und um einen Thaler weiter verhandelte W— Eine Glücksmünzc ist der Vietteldollm, den Jhr für eine Schachtel Neue Lebensspsillen ausgeht Sie bringen Euch die Gesundheit, dieJ wertvoller ist ais Juwelen Versucht sie sür Kopfweh, Unverdemlichkeit und Malaria. Gar-Meint zu helfen, oder das Geld zuxäck bei Ad. Dreiß und R JKakus Be Co» Apotheker T Yas- glardui gekeisrei Beet Weis Car«dui für Sie zn thun im Siande ist, können Sie nach dem beurtheilem was er für Andere geleistet hak. Er wurde »Linderung fiir ,«x-rn::en«-ke1mnnt wegen seiner wunder baren, dem IPublikum durch thatsäclziil clje Eifnbrung in 50 Jahren of fenbarten Macht, über alle Schmerzen, Jammer und Elend, an denen Frauen nun einmal zu leid en haben Während dieser Zeit Haben über eine Million kranker Frauen von Cardui Erlösung erwartet und erhalten Wir führen hier als speziellen Fall den der Frau Emma Carrier aus Emmett, Texas, an Sie schreibt darüber wie folgt: »Bitte Of Cardui hat mehr fiir mich gethan, als alle vier Doktoren zusam men, welche meinen Fall behandelt haben. Jeh habe mehrere Operns tionen gegen Frauenkxankheiten durchgemacht, aber mein Zustand wurde s.«"1 Halte diese-Z fjir die der Welt und Ich «er scmc Wirkmmkeit Wirt-II für Frauen min Von Schmerzen wiss he Störungen 1x1x111c. Cr wird ZU L Damm mchx Frau Entsan Carl-spr Emmett, Tenn. ---ie he ute noch und verlanan Sie das weckt-wolle 04 Seiten mit Jllxtstrationen. Wenn Sie ,-s: gcbm Zic uns die Synwtome des Leidens i r .!:s, und mit werden ahnen die Antwort in s Couvcxt ohne Ausdruck zusendcn· Adresse. sgry Devt., The Chattauooga Medic-me Co, Chai Lissaboncr Viordkngelm Ein Individuum scheinbar portu giesis chen Ursprungs, hatte sich von Lissabon an einen englischen Lord mit f der Anfrage gewandt, ol) er gesonnen i sei, eine Flintenkugel zu kaufen, die bei dem Lissaboner Attentat abgeschossen worden war,.und bot als Belege Be- stäiigungen von Lissaboner Bürgern an, die Zeugen gewesen sind, daß er die plaitgeschlagenen Geschosse kurz nach der That aus den umliegenden Mauern, in die sie eingeschlagen wa ren, selbst entfernt hatte. Alle Unter schriften waren notariell beglaubigt g» Als Preis jeder Kugel waren 500()E Franc-Es angegeben. Eine ielegraphische z Anfeage nach Lissabon ergab, daß die angeblichen Zeugen ersundene Personen seien und daß auch die noiariellen Be glaubigungen Resultaie einer geschick ten Fälschung sind. Auf Grund der J Personenbeschreibung, die der Lord machte, konnte man des Gauners hab haft werden Er gestand seinen Betrug ein nnd erzählte daß er schon 800 Ku geln verkauft hätte, was mit der Wahr heit so ziemlich übereinstimmen wird, denn man fand bei ihm etwa 800, 000 Francs vor. Nach und nach meldeten sich zahlreiche Geschädigte. Es sind viele i i Oclallllxe BIHUDDHCT OCIMMLCT Darun ter, auch Museen, Schaxxlmdenkesitxcr etc. Es ist charakteristisch, daß sich der größte Theil ans Ersgkändcrn reimtixsi deren-Samme11r-uid ja spdjchwörilich ist.f i J n L D r- d n n kommst eisiger-if iider auf 22700 Einnmkzitex ———-—.0-.0.—-—-—-— Taubheit kann nicht geheth werdens durch lokale Applikatiouen. weil sie deni kranken Teil des Ohres nicht erreichen können- Es giebt nur einen Weg, die J Taubheit zu kurieren, und der ist durch konstitutionelle Heilmittel Taubheit wird durch einen entzündeten IZustcmd der schleimigen Auskkeidung der Enistcrchtschensv Röhre verursacht Wenn die e Röhres Zieh entzündet,·habt Jhr einen rumpeln-j en Ton oder unvollkommenes Gehör-H und wenn sie anz« geschlossen ist, er olgts Taubheit, un wenn die Entzün ing; nicht gehoben und diese Röhre wieder in";— ihren gehörigen Zustand versetzt werde-n: kann, wird das Gehör für immer gerstört E werdens neun Fälle unter ehn sin durch j Katarrh verurschr weiser nichts als ein entzündeter Uustand der schleimigen Oberfläche ist. Wir wollen einhundert Dollars für .je- den, durch Katarrh verursachten Fall von Z Taubheit geben, den wir nicht durch kin- nehmen von »Hall’s Katarrh-Kur« heilen i L können. Laßt Euch umsonst Zirkulare kommen. F. J. Cheney F- Co., Dolcin-, O. Verkauftsvon allen Apothekern, 75e. Hall’s Familien-Willen sind die Zbesten i W Merkwürdine Straßen; n a In e n. Jn St«s«:s3L-1.Irz; btgesnet man noch den sokgenijien alt-In Stra- E s ßen-, esse-nehm- u:-..d Pkiixz azxxenx Blauwolkengasse, Treiweckenzäkjchemz Finkenweixirkadgasse,- Gntjeutgsfßchzn, i Fünfzehnerxvtirti;mc,k,. chhindcrghiszsi I them Höllenfcgergåißchcm Kinder-spin gäßchen, Kechliiffclgäszchkm Reideisew gasse, Mistgiiszchen -Ohmnac:«;ks;äraße, Finkmattstaden, Sckkurlnrhgassc, Ver brannter Hof, inx klein«-se Frankreichs Jm Brand im Herd, Wo der Fuchs dcn s H Enten Predigt eins Genetzt-, so be- Hnnt nnd einer Tnth auf der dieses LUCDUD UUFIZOUPU UUU Ulc llic clllcllf Port gelegenen after-. Haufe angebracht .st. "V»evö"lkserungsve«rmeh txnd g.· JmsAllge Zins-n erfolgt die Bekmehpnnthex vaksxkerung durch den« UeHexschnß der GeboreneUCTWOrJ die Gefiokbenen Denkst-Hand- indeß »ver Banktkinxden letzieix Jahrzehnten das Anwachsen-»seiner PMB-skeng weniger bersVeemehrnng"-de«c Gesurietj als der Verminderung der Stekkefälle Seit dem Jahr-e I»875 ksi in Sdntschland die Zahl-. der Geburt-in von 423 für je 1000 Einwohner guf 38.0, aber auch die Zahl dir Sterbefälle Von 28.1 auf ZU. zuriizksegangein ««Die Kaiserin Eugenie hatte ein besonders prachtvolles Dia dem. Im November 1871, aTZ das Kaiser-reich in Frankreich gestürzt und das Diadem verauktionirt war, trug es die Paiva, eine bekannte Halbwelt lernt, bei ihrer Hochzeit W Rhenmntismus schmerzhafter in Diesem Kämen als irgend ein ande Jes Leiden kuriert durch das Rezept sto. 2851 Eimer C- Amcnd).. Jn al en- Apotheken. W is- Die Konvention der Viehzjjchtms Jgt viele Freundi- knsrlnsigebrncht II ZW E s f

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Duttdessenaior Innnthzm Baume F Der Haüpibefürworter eine-I zweiten Wahl termins Iiooscuciu. Bundeåsenaior Jonoihan Bonmc ijun» der «auptbefürworter eines drit Jcken Admknistraiions- bezw. zweiten Wahltermins Roosevelis, ist von Ore Fgon das erste Mitglied des nationalen Oberhauses, das durch den bei ten rimärwahlen ausgedrückten Volks noillen von der Legislatur des ,,BEL·e-:" aates« die Toga empfing. Bonrnes Termin als Bundcssenntnr begann am staMätz 1907 und endigt am gleichen ge des Jahres 1918. Ionaihan Bonrne jem. erblickte Ll855—zu New Bedford, Mass., als ohn des Großindustrie-Heu Jonathan urife sen» eines Millionärs, das Licht der Welt. Er wurde in Privat -—Fschnlen jener Stadt erzogen undlbezog kl878 die Harvard-Univers1tät, an der Her bis zur Beendigung seines »Ju sk ;sn»ipr«-Jahres verblieb, worauf er eine fkäljkeise um sdiejWelt aus-führte Nach zder Beendigung derselben ließ sich Jo snaihan Baume jun. 1878 in Poti Eltmdz Ore» nieder, wo er die Rechte Hftudirie nnd 1881 zur Barre von Orc vgtm Zugelassen wurde. Die Anwaltsk I spraxiä übte Bourne jedoch nur ein Jahr aus, worauf er sich geschäftlichen kunternehinungem wie Bergbau, Indu kftrie, Grundeigenthums- Und Holzhau del, widmete. Er ist gegenwärtig Prä sident verschiedenerl Korporationen in Jonathan Bvurue jun. Oregon, sowie der Baume-Baum wollefabriken in Fall Ritzen Mass. jSein Vermögen zählt nach Millionen von Dollars. Bourne war in den Jahren 1885, 1886 und 1887 Mitglied der Legiss gatur des ,,Btber-Staates«; er fun irte als Delegat für die repnblikani pschen Raiionalkonvente in den Jahren 21888 nnd 1892 und war von 1888 bis II892 Oregons Mitglied für das republikantsche Nationalkomite. Wegen -«zsemeB «kvrdia1en, demokratischen We fjsenzi und seiner Freigebigkeit erfreut »sich Baume in Oregon allgemeiner Be liebtheit. Stufe-nie Arbeit-streicht Verwundrung der Ins-der Frauen-Yes der Arbeit im Dreien-, Auf der zu Dänemark gehörigen, in wenig Stunden von Hamburg aus er j-,te« baten Insel Fanö, die sich seit z s ahren eines wohlverdienten Ruer als Seebad erfreut, kann man, neben an "«zderen Eigenthümlichkeiten, eine ganz »zseltsame Vermummung der im Freien »Arbeiter-when Frauen beobachten. Außer einem um den Kon gewundenen kar ««s;tirien Tuch, das in zwei Zipfel ge thtxnden wird, ähnlich wie die Elsässer Pause, trägt dort die Golde Weiblich seit auch die in Des Wortes ans-rich spt er- Bedeutung holde vielfach es arze Tuchmasken, deren Zweck dem runden sehr bald klar wird, wenn er i scharfem Lustzug mit dem Treib Zank-ein Hei dqu Arbeit. PMB her Wanderdiinen Bekanntschaft imachi. Thatsächlichsi sind die Fanöerinnen sehr zart von Teint. Sie haben Wan fgen wie Milch und Blut, und es- muß Knabe kein überbesorgtes, Mägdlein geweer fein, das sein Lätvlein zuerst Mit ieser Maske bedeckt hat, denn sie hat allgemein Nachqhmerinnen gefun «77deu,-und in der Praxis hat sich der un -ji« Wiche Gestchisschutz bewährt. the letzte große Auf ksson von Krondiamanken in Frank I Teich send 1882 statt. W Der beste Heller der Welt. Rev. F. Starbid von East Ray j MUP-«Mhine, sagt: »Ich gebraucht( Armen-Salbe mehret-es Jahre ar ,meine-r»Soldatenwunde-. Imd anderer siGefchquen und fand sie als den be steesskxlers der Welt. Erfolgreick Mc Ich fix »auch als Tierarzt um« J Webefi Adoxkph Dreif; nnd N VII-us St ER- Awkhekep Ejjark Bericht l i i Sau Antonio.18.März 1908 ;Hühner-m»....83.50——84.25 per Dtzd iLandbutter.. 15Ctg. per Pfd I I 13 Cts. per Dtzd 78 Cts. per Busb. 12 Cts. per Pfö. i Oasen 67 Ets. der Vushek s.14.50 per Ton E Wetzen 3115 Ets. per Bule «Honig, ver Ich-« 9—1054. tim Tala 4 BRUNO-se Sau Anmut-h Tex» 18 März Ordinaty 6 3316 Centöx Good Ordinmc 7 11116 CentBJ Low Middljng 9 3516 Eli-. I Middtiug .1o 3116 Centsz Good Middting s 10 9116F Cts.; Middlinq Fqir 12 3516 Ets. Galveftpm Tex» 18. März-Ordinar: 73116 Ctö.: Gvod Ort-know 8 11s16 Cts I Low Middting 10 3516 Team Middlmg l II 3j16 Ists-; Govd Middlinq 119316 Ef- Middling Fair 12 Bj 16 Cents. Neu-« Oman La» 18. März I Gvod Ordinarttz 9 Trutz-. Low Mit-d linq IOZ Centsz Middling 111116 Eentg Gvod Middling 11 9416 CtsJ Middlirc Fast 12 1x16 Cent F ä 1 i Baumwollsameu and dpssqurodntn. Prima Baumwollfamen Mehl vn Tonne 822 .50. »Baumwo1llamen-Oe1,roh. 29 Cis Vrimu Baumwollsamen Kuchen ou »Zum-e III-ZU k-— Vieh Wiarkt So n Ante-nich 18 März list-IT Ochsen STIM- bis 83.75 vers 100 TUT Kübe 82.25 bis 83 25, Null-n und »Ste( s«, 5200 bis 53 00 Jährlinge 82.25 b s 83.25 Kälber 8275 bis 83.50. Schafe 83.50 bks s4.00 iegen 82.25 bis 82.50. Schweine 8350 bis 84.75. Si. Louis, 18.März19c8 leiindoied Rotivcs 85 50 bis ALTE-J- Ekexas Vieh 93 50 bis 85.50 Schweine SkZ 75 bis 84«75. kf e l l e. Jason-Ziegen per Pfd..... 8 Ec beschädigt....... 4 Wildschweine. großm- ...20 ein............10 Wolf und Fuchs 10 Wilde Katzen .....10 -Ovvssumz».«»..»». f H ii u i e. Schwere vom Lande« Leichte unter 16 Psd.. Schwere qefalzene·............. befchüdiat G c m s s. anivsseltz Colorado. v-l.5f) und PLW per Cenmetn Zwist-eingele u. rote. 83410 v. Nicht-. Tomaten. Mexiko u· Cuba 82 75 u. M. per 6 Korb-Ernte Kohl. 81226 und Slbo per 100 Vfd. Pfeffer, 82.50 und E2.75 per Crate von vier Körben. Süße Kartoffeln, per Mi- Pfd sUö Und 82 W Lxlumenkobh 83.00 ve: Erste.

lll Mk PUBLIC Mk- weekly issuo ot· the« Tini-m Etkasssrc mir-Z Taus« has po sitively the largsst oiroulation pk all Gäxsman papöks published m Uns VIII-IS 01 THIS-S· 1b US mailed to 450 post-otkices, and has an extendeä citoujation in Mexico in the Indien Territonz and in Oklahoma-. lt ojreulates from Galveston to Denison from Marshall to El Paso and of course mainjy m the thiokly populated oentral and sonthwestern parte ot the state. as alsojn Mexieoj ' Two tmveung men and our very active local agents are eoni tinuously aädjng new sub setibers to the liste In oonsxderataon of these kaets the «anm Pan-sek- runn Tsus" claims to be the- best advers tising medmm m the state of Texas, when it is the objeet to reach the German reading po pnlat10n. An das Publikum. Die »Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Jhr CirkulationssGebiet in Teva erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Dexiisom vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Leser-n das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein« Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen-dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Renten fortwährend neue Leser zu. Ju Anbetracht dieser Tatsachen ist die ,,Freie Presse fin Texas-»s-, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste Au zcigcsMcdium im Staate Texas. Die Freie Presse für TexasPublishing Tompkmsh Stelleugcsuch. Ein erfuhr-euer Seh r i f t s etz e r s— Satz und Anzeigen der auch das AufmaGen der Formen versteht, sucht Stellung. Die besten Empfeh lungen stehen ihm zur Seite. App likatåinen mit Lohnangabe zu richten an H. W. eure of ,,.Freie Presse für Texas-c Gäfchii its- Käsgcudci Z Apotheken »Lone Stat« Apotheke-. 315 Alamv Maha E. C. Jungkind 517 Ost Honston Straß P. G. Lucae, 717 Süd-Manto Straße. Leder- und Schuhgefchast H Rilliuxp 107 West-Commercc Straße. M Leib-Stall. Palace Livery Stahle 122 Blum Straße. Tel. 693. III-II Putzmacherin u. Patzwaren Miß P. Schneider 214 Ost- sCommerce Straße Samen E Thucts 502 Ost-Commerce Straße. Sättel und Pferde eichittr. Repqmtkim und Po stetarbciten. M« SchtoffersArveitem jun-so san-: a- Look co. 507 W. Commerce Straße. N. Tel. 6(38. WMIIZ Is: Trausport- Gesellsdkastexk Carter-Mullaly Transfer Co. Familien-Kutschen und Drofchkcn. Be sorgt Umziehen und sMöbel Lagenmg BaggageeTransker. T e F e vh u n 121 LI. 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Kadiottultun Ae Mitwirkung see verichiedeuetksichmtten auf Thiere und Pflanzen. Fu dem letzten Jahrzehnt hat die Wi enschaft viele Untersuchungen dar über angestellt, wie die verschiedenen Arten des Lichtes auf Thier und Pflanzen wirken. Neue Ergebnisse auf diesem Gebiet hat das Observatorium von Judish gezeitigt, in dein unter lamrnarions Leitung die Radiokultur so nennt man jene neue Wissenschaft) in großem Maßstabe betrieben wird. Eine Reihe von Pflanzen wird in vier verschiedenen Häusern, die mit ro then, grünen, blauen und durchsich tigen Glasscheiben ausgestattet sind, angebaut. Sehr merkwürdige Ergeb nisse hat man an den Blättern des Ge raniums beobachtet. Sie verlieren un ter der Einwirkung der rothen, blauen und grünen Strahlen ihren rothen Kranz, werden«- viel zarter und blaß gtiin im rothen Licht und nehmen im blauen Licht ein sehr tiefes Grün an. Grünes Licht läßt sie sehr klein bleiben und macht ihre Farbe sehr hell. Auch an Früchten sieht man Veränderungen eintreten. Besonders stark entwickelt sich der Duft von Erdbeeren, wenn sie im rothen Licht reifen. Die Blumen der Crassula haben, wenn sie im Freien wachsen, einen sehr schwachen Geruch; farbiges Licht dagegen verändert sie vollkommen. Der Geruch wird sehr stark und ähnelt dem der Bananen. Das Wachsthum wird ebenfalls ver xchiedenartig beeinflußt. Die »Mimosa enfitiva,« von der vier Probeaussaa ten in dtn verschiedenen Häusern am gleichen Tag gemacht wurden, wuchs in blauem Licht innerhalb von drei Mo naten nur um einen Millimeter; sie hatte eine Höhe von 27 Millimetern erreicht, während die Pflanze, die unter gewöhnlichen Bedingungen gewachsen war, 100 Millimeter hoch geworden Fran— Yasgrüne Licht dagegen hatte ICD Wllchplyuuc vksuyrcuulgy uuu use-g stiirier hatte das rothe Licht gewirkt, denn die diesem Licht ausgefetzte Pflanze hatte eine Höhe von 423 Millimetern erreicht. Die entsprechen den Versuche mit Thieren haben ge zeigt, daß sie für die Praxis verwend bat sind, und zwar auf einem sehr w tigen Gebiet: die Seidenraupe ent wi elt sich im rothen Licht viel schnel ler, der Cocon ist schwerer, die Anzahl der Weibchen und-die Zahl der von ihnen gelegten Eier nimmt zu. Cististik der Morde in Italien. In Italien ist die Todesstrafe schon seit langem gesetzlich abgeschafft wor den, aber es herrscht-dort durchaus ·leine völlige Einigkeit in dem Urtheil, ob diese Maßnahme als zweckmäßig zu bezeichnen ist oder nicht. Jn dem letz ten Jahre sind in Italien im ganzen 3106 Morde nnd 98,368 Körperver lesnngen verübt worden. Diese if fern ergeben ein Verhältniss von e toa 10 Morden auf je 100,000 Einwohner. In Deutschland treffen 1.88 Morde auf100,000 Einwohner-, in England nur 0.42, in ,Schottland nur 0.37. zSogar Spanier das in der Rückstan -dig eit der Civilisation gewöhnlich Hinter Italien gestellt wird, hat nur 531 Morde auf 100,000 Einwohner zu verzeichnen. Der bedeutendste Kriminalstatistiler Italiens, Baron Garofalo, führt die Häufi lett der Morde in seinem Va-: Entlajnede hautåtgälchlich dåräaFf zurijiqcäzs rin aienein e erbeit« Tät, und in der That werden Drei diertel aller Ve rechen mit tödtlichem Ausgang durch diese Waffe bewirkt.’ Mr Verbote gegen das Tragen von l Msscrn von gewisser Größe und Form s heben sich bisher als nußlos erwiesen Iferdeitälle ans Schnee. Vieiwaden nåulich in derbtiiiåhel von nie-, orwegen, a ge a tene Eiern Winter Detachementsübuiä m Ists uns-so- usskss siantpsFisst Mos »Es-- »aus »Is-» -"--s-----«-s---- ssss uche mit Pferdeställen aus Schnee im cnsvergelände angestellt. Dieses Mlle waren ganz stattliche Bauten, viereckig, mit einer innern Grundflächh von 25 bei 8 Meiernz ihre Wände hat-i ten unten am Boden eine Dicke von 150 Meter und verliefen etwas schma ler nach oben hin. Das Dach wurde durch Sparren gebildet, die mit Tan nenteisig nnd Persenning eingedeckt waren. Jn jeder der beiden Quer wände» waren Thüreinschnitte ange bracht, die mittelst Perfenningen zuge hsngt wurden. Die Siälle hatten eine «be von etwa 2.50 Meter und boten las für je 66 Pferde. Mitten im We brannte ein offenes Holzfeuen durch brachte man es bei »vollem auf eine Durchschnittstempera tur von 12 Grad, während es drau M s Grad war. Gegen Kälte, Zug, Niederschläge und Nässe boten diese Ställe guten Schutz. Im Moor versunken nnd gerettet. DenGefahren des Moors entging neulich ein Schläch tetgeselle aus Westpreußen mit tnapper Noth. Der Geselle wollte nach Däm -m-at! einwandern becnä abn- die beim Uebel-schreiten det«ernze nachzuwei Mden 20 Kronen nicht. Bei dem Ver uche nun, auf Umwegen von Hoidding aus an die Grenze zu gelangen, brach et durch das dünne, dag Moor Björn tagt bedeckende Eis und versank in dem stügerischen Moorboden Jm letztenz Augenblick, als er schon zu ersticken? drohte, gelang es zwei auf die Hilfe T rufe herbeigeeilten Bahnangestellten, ihn unter eigener Lebensgefahr dem sicheren Tode zu entreißen. ---—-..s.—-— Naiv-THAT Carr Wood öl- Coal Co· Womit-D ok souifhwk Poslt IOIS BY W IWSIWZ PIAZIIUL Illslskss tu U statt-. II cat- sum-M W N. 70 ooo EMNWRS v MUFZMM Wriwtoasyzoki O sAN ANTONlO Cornet- Alamo tha and Gmel-on dir-iet H liche Satyre iiher das preußische Drei "klassen-Wahlsystein: Jn einem Wath bezirk ist ein reicher, protziger Empor kömmlinq dei einziae Wähler in der ersten Klasse. Wahl- Vorstehei: Wen wählen-« Sie? Wähler: Jch wähle mir selber. V·: Da Sie in dieser Klasse der einzige Wähler sind, ist die Wahl handlunq hiermit geschlossen. Jch frage Sie, eh Sie die Wahl anneh men. W.: Nein. V.: Es ist somit eine nene Wahl nötig. Wen wählen Sie jetzt? W.: Jch wähle mir selber. BUT Zehnten Sie die Wahl an? W.: N ein, ich lehne ihr ab V.: Wir schreiten zum dritten Male zur Wahl. Wen wählen Sie? W.: Jch wähle mir selber. V.: Und nun frage ich Sie noch einmal: NehmenSie die Wahl an? W.: Da ich zum dritten Male ge ;Hwählt worden bin, io ist das for mir sein Ilequifalenh daß ich das Ver trauen meiner Mitbürger in ausge zeichnetein Maße beLitze Jch nehme die Wahl an. ————-O..— Nicht nötig zu sterben. »»»«Jch4 habe gefunden, daß man nicht Jn deutschen Zeitungen zirku liert augenblicklich nachstehende köst-» nvtcg yat, an Eungenletden zu net-» ben, so lange man Dr. Kings Neue Entdeckung erhalten kann,« sagt Frau TJ. P. White von Rushboro, Pa »ich wäre sonst tot, sie beschwichtigt den Huften und kuriert sog. hoffnungs lose Lungenleiden·« Dieses zuverläs sige Mittel gegen Huftem Erkältung, Grippe, Asthma, Bronchitis und Hei-« serkeit wird verkauft unter Garantie von Ad. Dreiß und R. Cohn Fa Co· 50c und st. Probeflasche frei. W Brief-Liste. Herren: E. A. Biockmann Gilbert Elaus, Thus Etchner, Otto Jahrenhald, Ed.Gc-ldschmidt, Elias Lacher, C. S Lack ös Sons, F. A. Mem-, Carlos Med delin, by. Maibaum, T C. Rose, Otto Roschick C. M Seiner-,B Au ust Sommer lake. Alired Schubert, Steg-r, L. U. Galig. J.O SeideL ofrank Schwei tzendobeLA F. Willens-. E. C Iaeger. Damen: hariet Tohem Amanda Iehr mann, Risia Groß. Ed na Gestaden-h Edna Grauen JM Bettler, Mrs Mau er, A.S. L Michael, T. Schülle, Berna Uhi, V Walterfcheid, Louije Wien-ts Auzlandc Jakob Kozaay, V. Kazaki. T. W. Wagner

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Sie gehört zu haben bleibt eine schöne Erinnerung für Lebenszeit Sie besitzt eine über raschende Schulung und Fertigkeit und setzt durch die Leichtigkeit, mit welcher sie die fchwierigsten Koloras turen aus-führt, in Erstaunen. Sie ist unstreitig die bedeutendste Sänge rin nnd sie sollte in Sau Antonio von einem iibervollen Hause begrüßt wer den. W Iohn H. Bvlto öffentlicher No tar. Grundeigen m. Agent für Pensionsansprüche- Zimmer 9, St. James Hoteh Ostouston Straße. Beide Telephone 650. "g.;;i,"sc;";3-jiisxik Roman von Walther Schnlie vom Brühl. (Fortsetzung.) »Ach mat, wat geiht mi dat anl« brummte Henrich und drängte sich mit seiner Braut weiter-. Nun stan den sie an dein Tisch, wo der Schulte und seine Frau mit anderen saßen. Neben der Schultin war Platz ans der Bank, und ohne Scheu ließ sich Velkatrin dort» nieder und sagte: ,,Kiek, Henrich, das trifft sich aber mal gut: hier ist grad noch Platz neben deinen Eltern. ’s ist doch erlaubt, Frau Schulte-Haidhof?« fragte sie höflich. i »Der Platz ist siir jeden frei, der unseres Standes ist, also auch fiirf eine Brüggeniamische,« sprach der Schulte mit ablehnender Wurde. »Na, dann bin ich so frei« antwor tete das Mädchen und setzte sich. »Und weiui’s nur wäre, um den Eltern Von meinem Bräutigam zu zeigen-daß ich nich beiß’ un nich kratz’ und ein ganz ordentliches Mädchen bin. Was hat man denn eigentlich gegen mich, daß man von mir als Schwiegertoch ter nix wissen will fragte sie plötz lich. »Hab’ ich ’nen Buckel, Schulte, und denkt er, er kriegte mal krüppe lige Enkelskäm Der Schulte veränderte in nichts seine würdevolle Haltung. Er blickte aber, seine Pfeife rauchend, ein we nig aus den Augenwinkeln zu ihr hinüber und brummte: »Büßt jo ’ne recht stattliche Team Alles was recht is. Und wie du da eben den ver fluchten Parlewuh haft fliegen lassen, dnä fini- mir snnnk ipbr nosnllon Nur-b gegen deine Familie und das, was du mitkriegst, ist nix einzuwenden Aber wat helpt t, ick will nn mal nich. »Nee, wir wollen nun mal nicht« echote die Bäurin. »Sie würde den Eltern eine gnte Tochter werdenjdafür kann ich ste hen,« fiel Heu-ich ein »Und ich denk’ gar nich daran, Sie oerdrängen zu wollen, Frau Schnlte,« sagte das Mädchen wieder. »Es ist doch Platz genug auf dem Schnltenhof für uns alle beide. »Der Schulte will nu mal nich und ich will auch nich. Un wenn wir nich wollen, dann wollen wir nich. Und überhaupt, was sind das für Manie ren, hier vor allen Leuten von socv Ha rnilienfachen zu snaken, sagte die Schultin spitz. »Das find gar keine Manierens, das sind schlechte Manie rens. Belkatrin warf den Kopf ein wenig In den Nacken und blickte frei auf Den Schulten imsVeldt, der neben dem andern saß und schon imit ihm Jekommen war. »Es ist doch keine deimlichkeit dabei, sagte sie Das ist« 1a nich als wenn zwei hinter dein Rücken der Kinder was über eine Hei cat abmachen. Nee, dies ist ein offe wes Verhältnis, und ich nehme ek Jnch nich als ’ne Schande, daß die iEltern von meinem Bräutigam nir Jon mir wissen wollen. Jch nehin"—3 stur als ’ne dnselige Dickköpfigkeit. DZit der Zeit werden wir uns dannL eyon verlragen." »Da kannste lange warten, knien Dearn,« knurrte der Bauer; Die weitere Unterhaltung wurde Jon einer seltsamen Gestalt unter brachen, die an den Tisch trat Es var ein Mann in den Fiinszigern, vnit sclnualem Gesicht, verknisfetfen, listig aus engem Spalt schauenden Oleugleim einem grauen Stoppelbart nnd langem gescheitelten Haar-, dass bis auf den blauen Leinenkittel nie derhing, den der Mann trug Jn der Rechten führte er eine Schäseisclnippe, die oben mit einem Stiäußchen Seide kraut geschmückt war. »Der gute Hirtel« ginq es von! Mund zu Mund Einige schauten den Mann fast mit einer gewissen Eln l surcht an, andere, und zumal dass jüngere Volk, schienen sich einen Spaß von seinem Erscheinen zu verspre chen Da stellte sich der Ankömmling :n Positur-, den Kopf in den Nacken le gend und die Schäferschiipve in dek Linken steif Von sich haltend, während er mit der Rechten eine erhabene Be wegung machte. llnd nun hnb er an mit einem pa storalen Pathos-: .»Jch bin der gute Hirte! Ja, ihr Törichten und Un gerechten, der gute Hirte bin ich, nnd ich segne euch, meine Scha«fe!« Er machte die Bewegung des-« Segens nnd alle schwiegen. Nur ans dem Hintergrund tönte lachend die Stim me eines Bnrschent ,,Kottebnsch, ick häw noch nir van den Segen afkre geni« »Still,-still!« erscholl es ringsum, und der Mann im Leinenkittel fuhr fort: ,C«s giebt ihrer, die werden sitzen, wo He Spötter sitzen und dann werden sie sprechen: O ich Narr nnd SiindenliinnneL daß ich den Auserwählten verlachte. Aber ich werde sagen: Herr, gehe nicht mit ih nen in’s Gericht, denn ich bin ein guter Hirte. Ein guter Hirte lässet fein Leben für seine Schafe. Doch be vor es so weit kommt, sucht er sie zu warnen, zu warnen vor Jrrnzegeky zu warnen auch vor dem Wolfe, der sich nahet in Schafskleidern O, ihr To ren und Unmiindige, seid ihr im stande, aus eigener Weisheit den Wolf zu erkennen in seiner verkapp ten Gestalt? Seit ihr imstande, das Wolfgeheul zn vernehmen aus seinen schmeichelnden Reden? Wölfe zer sleischten meine Lämmer, nachdem sie ihnen gepredigt von Freiheit, Gleich heit nnd Briiderlichk«eit, Wölfe holen das Korn und das Heu, das sür meine Lämmer gewachsen ist. Wölfe predigen euch: Häßlichkeit und ver nsunsflirb ist nohmrfmn rnnä ans-on NR tern heilig und schön ers ien. From me Lieder, daran sich ·e Gemeinde erbaut sEit den Tagen, da in Wit tenberg ein gewaltiger Hirte erstand, sie sollen neumodischen Gesängen wei chen. die keine Kraft un kein Salz haben. Sie sind wie die azzen der Kinder Jsraels gegen den Pumper nickel unseres Landes-, sie sind wie ein Wassersiippchen gegen einen Piäpers hast. Habe ich recht, ihr Schafe2« ,,Jool)! Jool)!« »Die-I hat Recht!« ,,Praust, guter «Hirt!« scholl es durch einander. Und viele klatschten Beifall oder tranken dem seltsamen Prediger zu. Da nahm der Mann seinen Hut Vom Kopfe, hielt ihn bittend vor sich hin und wimmerte kläglich: »Der aute Hirte hat Durst. Der gute Hirte ist so schwach im Magen und so krank, so wirr in seinem Kopf," wenn der Geist nicht iiber ihn kommt. Erbarmt euch des armen guten Hirten!« Da flog mancher Heller in seinen Hut. Viele aber auch lachten ihn aus und warfen ihm einen Kiesel oder ein Kliimpchen Erde in die Kopbe deckung, woraus er in Wut geriet und ein Wörtlein von-Otterngezücht und Vaalspriestern verlautbaren ließ, was natürlich große Heiterkeit erweckte. Nachdem der Mann seine Ernte ge halten, stellte er sich wieder an seinen alten Platz, dicht neben Henrich nnd erhob auf's neue seine Stimme und sprach: »Es giebt ihrer viele unter euch, die da sagen: Es ist »;,·fs4 wiss-(- ZU Ins-»m- chsmchchknu Jn- Oberstiibchen des gizten Hirten. Der Herr vergebe ihnen ihre Missetasl Aber wenn der Geist über ihn kommt, dann ist es wie mit den feurigen Zun gen, die sich ans die Jünger des Herrn, ans die schlichten Fischer, hin absenkten. Und sie redeten Wahrheit nnd Weisheit, denn der Höchste sprach ans ihnen. Darum mißachtet nicht die Warte. die ans meinem Munde neben: Höret nicht auf die falschen Propheten, bötet nicht auf die, so ver tilgen tiiöchten, was euren Vätern bei lig wnr nnd mais- Gott gefällig. Seid start in der Abwehr und einig AC aen die Neuerer, denn euer ist die Macht nnd dem Feinde nur die Am list nnd die Kunst der Ueberredmm. Oiitet endi, liiitet endi! So spricht der ante Hirtt« Fortsetzung folgt.) -—-O.O-——— Geld zu verleihen Enierson 8x Co., 321 West-Eommeree Straße Psandleiher und Jinveliere. Var aains in verfallenen Pföndekn. Aus Miihlhcinsen ini Elsasz wird berichtet: Während einer S-t1af kuni1ner-Ji131un1 cun Laudgericht Miihlhanfen i. Els. vergnügten sich drei junge Leute namens VritzeLRoth nnd Schwartz ini Zuschauerrcinm beim Skntfpiel. Da die Verhandlung durch das wohl einzig daftehende Treiben gestört winde, ließ sich der Vorsitzende die drei Skutfpieler verführen und diktierte ihnen wegen Ungebühr Vor Gericht je drei Tage Haft zu, zu de ren Veriibung die Stutfpieler sofort, in das Gefängnis nbgesiihrt wurdean sn einer kleineren nor-ddeut scl en Residenz findet eine Hoffestlich feit statt Unter den Geladenen ist auch ein angesehener Serr, Ritter mehrerer Orden, deni nur das Kom turkreuz zur höchsten Auszeichnung fehlt. Dieser wünscht fich fiir einei Augenblick zurückzuziehen und es ge lingt ihm auch, eine der den Gästen zur Verfügung stehenden Toiletteu ausfindig zu machen. Der Eintritt wird ihni jedoch Von dem dort po stierten Lakai höflich, aber bestimmt velinehrt Init den Wor:ten »Bitte-, hier nur für Komture!« Jn Harrasjs in Thüringen fehlt die Heirntgslust; da hat nun der Stan desbemute im Gerneindeivirtshnus fol genden Vers angeschlagen: Frauen sind des Lebens Zier, Juchheidi, Juchheida. HastO «u keine, nimm sie Dir, Juchheidi, Juchheidn. Juuaaesellen ollesamrnt Jnchheidi. Jnchheida, Marsch sofort lzum Stande-Samt Der Standes-bannte von Harras legt in diesen Versen jedenfalls einen anerkennensiswerten Pslirhteifer an den Tag. Für «83.00 nach Deutschland Deutsch-danierikanifche Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas-« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht Wer daher feinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkonitnenes Geschenk machen will, der bestelle fiir sie die »Freie Presse für Texas«. Das Interesse für Texas-, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten»wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von 83.00 versenden wir portu frei unser reichhaltiges Wochenblaiu auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande O Musik eine- Heimxtiitte in Tom Green County, da sie noch billig ist. 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Die «Frcie Presse für Texas-« ist auto- risiert, anzuzeigcn, daß J a m e s M c C l o ske n Kandidat für dag Amt des Sheriffs von Vexnr· Counw ist und» sich den demokratischen Prnnärwablen im Juli unter-wirft Gute Getränke nnd famoser Lunch stets in Bttrgftallcr’s Saloou und Restaurant, Vilita Straße neben der Halle der Hennannssöbne ————O.O-—-——— Ante Tickcw Cnrr Won G Coql Co. wiss-Am OUOIZ to WILL middl Die Folge einer Schlimmen Erfüllung ist gewöhnlich ein Böser Hnsten und die Folge einer Anwendung von Dr. August Könixfs Hamburger JBrusttbee ist eine prompte Heilung beider und vollständige Befreiung J» von diesen Leiden. Nat la Original Pselcstem Preis 259 ll Die neuen Waren sincl angekommen fäir die Fruelilings- uml Jammer- saisost Zwar ift der Winter noch nicht vorüber, aber trotzdem haben wir uns auf die bevorstehenden Saisons vorbereitet und ein Lager von Herren-. 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Bald zeigt sich auch schon die Prairie Im Blumenschmuck, dem holden, lm Chinabaum erscheinen die llit Duft gefüllten Dolden. iun weiss man freilich, kein Verlaß ist aus das Tean Wetter! Lenn es lo wär. so wäre das Entschieden sehr oiel nettes-. Es kann ja plötzlich, unverhofft, Eiu böser Norder kommen, der uns auf Obst die Aussicht ost öanz radikal genommen Doch wollen hoffen wir, daß er ins dieses Mal verschone, un solcher Spätfrost ach das wär’ Joch unter der Kanone· Es sitzt auch der Texaner nicht leru bei verschloss7nen Türen, Er liebt das helle Sonnenlicht Selbst beim Herumspazierem die schöne warme Frühlingslusi, Trweitert unsere Herzen, Ilan wandelt unter Blüteudust litt Fröhlichkeit und Stint-zeu Echeint auch die Sonne etwas heiß Eo darf uns das nicht kränken, lud kommt tnan dabei auch in Schwein I Itusz man an Kühlung denken. i Dann winkt uns wohl ein volles Glas H Ion Loue Star Bier, dem kühlen;s dabei kann man, ihr glaubt mir das, Sich ganz gemütlich siihlcu. i Das Lone Star Bier, das ist der Trank ssiir alle Jahreszeiten, Itnm sei dem Brunet- vieler Dank, «an erUs uns tnt bereiten. Bilsiges Holz-. Die Cord für sechs Douai-. Mit dem- Preis von sieben Dollctrs für eine Cord Holz ist es au«7. Die »Full Cord Wood Compa n eine neue Ge ells aft, deren Holzhotk an dem «Sap«- elei e lie hat den übertrie benen Preisen, die her von dem Wen-d Trut berechnet wurden, ein Ende ge ma Wir hab-n in unserem Hof und auf unserem Land 80,000 Cotd erscklmsiges. Post-OaX-Holz. Wir liefern eme volle Card Holz in einem unter Jnspektion »der Stadt ziehenden Wagen. der garanttert Est, S16200Kubikfuß Raum zu enthalten, 1’-’ kuu non-non vom-W Beide Phone 1107. EisUEis!" Fabriziert von reinem, destickfrtem ar tesischem Wasser unter hygien schen Be dingunqem Die ganze Fabrik rennt-irrt Eure Austsäae gewünscht. von kleiner Quantität an bis zu Carl-bangem Prompte Ablieferung. TELSPHOIIE 146. soutlnm los vo Ferd. Staffel, Samen Handlung. Häudler in Heu und Gärtein en silien für Mil wirtschaften Gegu Isar mcn u11d"z leisk)er. Teukss Tel. 7 g tes Tel. 91. l ring. 319 Oft-Com merke-Straße Giinstigc Kapitalanlage. 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