Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 14, 1908

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Die Täglich mio Presse tust Texas erscheint njit Ausnahme des Sonntags und kostet I ss.00 für das Jahr over Alma für s Monat-. Die Wöeheutllche ierig Presse tust Texas T erscheint jeden Donnerstag O H und kostet s 82.00 für das Jahr. Tägliche AusgabeS Jahrgang 43’- Sau Arno-mo- Sonnabend iiekix 14, März 1908 Nummer«7875sz. Inland. Unsere Horte Wirst eine Reise um clie Welt machen. Japans Einladung. beut-ehe ottizieke von unserer Regierung geehrt. l)ie’ verehrt-eiteln Pennsylvania-- Kapitel-schwache schuldig bete-steten sk Das Motive-Ministerium hat offiziell die Erklärung abgegeben, daß unsere Flotte die Rückfahrt nach New York durch den Stillen und den Jn dischen Ozean, das Rote Meer, die Straße von Suez, das Mittelländi sche Meer und den Atlantischen Ozean nehmen, also. eine vollständige Fahrt um die Welt machen würde. Auf dieser Fahrt wird es Hawaii, Samoa, Melbourne, Shdney und die Philip pinen besuchen. Die Flotte wird bis zum 22. Mai in San Francisco blei ben. Ob die TorpedosFlottille die Fahrt mindre Welt mitmachen wird ist noch nicht bestimmt. Baron Saito, der jspanische Marineminister, hat nochmals den Wunsch ausgesprochen, unsere Flotte möchte auf ihrer Reise um die Welt einen japanischen Hafen besuchen. Wie eine Depesche aus Tokio meldet, ist man im japanischen Auswärtigen Amt Der Ansicht, der Entschluß unse rer Regierung, die Flotte über Suez zurückkehren zu lassen, müsse alle Kriegsgerüchte zum Schweigen brin gen-. Sie sei tatsächlich eine Garantie des Friedens. Die Regierung der Ver. Staa ten hat dem deutschen Leutnant z. S. v. Abendrot und dem ähnrich z. S. Ancker die silbeer R ngsmedaille verliehen. Die Auszeichnung ist für die von den Beiden im vorigen Jahre im Hafen von New Orleans ausge führte Rettungstat erfolgt. Der Leut nmif kni- dms Nikmrikb aebören dem Schulschiff »Stein« an, welches szt. der Crescent City einen Besuch ab stattete. Bei großem Andrang von Besugeån waren mehrere dieser von der gplanke in den Mississippi gestürzt, und sie wären unfehlbar er trunken, wenn nicht Abendrot und Ancket mit Gefahr des eigenen Le bens ihnen zu Hülfe gekommen wä ren und sie geborgen hätten. Es ist das erstemal, daß deutsche Seeoffiziere derartig ausgezeichnet worden sind· Der Kampf der Nachtreiter in Kentucky gegen die unabhängigen Ta bakpslanzer, die sich nicht der trust ,s«feindlichen Vereinigung anschließen wollen, nimmt immer schlimmere Formen an. Neulich Nachts hat man einem dieser unabhängigen Former die Träge, aus denen er sein Vieh füttert, voll Pariser Grün gestreut. Er bemerkte es erst, als bereits meh rere Ochsen und Kühe aus den Trö gen gefressen hatten. Jm Ganzen hat er neun Kon verloren. Die Herren Nacht-Leiter haben also ihren bisheri gen «Waffen«, der Brandfackel, det Peitsche und der Pistole, eine vierte hinzugefügt das Gift. Dami1 können sie allerdings ungeahnte Er folge erzielen. i Der Prozeß gegen die vier Per sonen, die der Unterschlagung unt des Betruges in Verbindung mit den Bau des Kapitals in der pennsylvai nischen Hauptstadt Harrisburg ange slagt Garenå hatsr mit der-Schuldig --17--L«-- «««»s-L III-Maus ch Ustsusussku u sssssss B find dies der Kontraktor John H Sande-few der frühere General-Au sditeur Wm. P,Snyder, der früher· Stantsfchatzmeifter W. L. Mathues u der frühere Superintendent der öf fentlichen Gebäude und Plähe Jofepl M Shumaker. Die Vier sollen der Staat um dreizehn Millionen Dol lars betrogen haben. Die Verurtei lung ist noch nicht erfolgt. John R. Walsch- der früher Präfident der Chicago NationalBank lft wegen ungefetzlicher Verwendung der Bankgelder zu fünf Jahren Zucht haus veruxteilt worden. —DerVerwaltungsrat desSwart more College in Philadelphia hat ab gelehnt, die Kohlen- und anderer Ländereien anzunehmen, welche Frm Anna; T. Jemies dem Colleg unter der Bedingung! vermacht hat daß die Studenten an keinen ath lefischen Sports und Spielen meh! teilnehmen, welche unter den Collegex abgehalten werden. Sehr viel zu det Entfchejdung der College-Behörde1 mag vielleicht die Entdeckung beige tragen haben, daß die betreffende1 Liegenfchaften nicht 81,000,000 wer find, sondern bedeutend wenigen Izuak-Izier!W Bock-Zion der besteBrau dieser Art, Von vortrefflichem Wohlgeschmack ist in allen Wirtschaften an Zupf. san Antonio Browing Association. Aus Washington wird gemel det: Wenn das Repräsentantenhaus und der Senat im Sinne des Haus komites für Einwanderung und Na turalisation handeln, welches beschlos sen hat, die Burnett-Bill günstig ein zuberichten, so werden, vom 1. Juli 1908 an, Ausländer für ihre Natura lisation 810 anstatt wie jetzt 85, zu entrichten habe. Das Naturalisations geschäft hat in Städten wie New York, Boston, Philadelphia und Chicago ei nen so gewaltigen Umfang angenom men, daß die jetzigen gesetzlichen Ge bühren nicht ausreichen, um die fak tischen Kosten der damit verbundenen Clerkarbeit zu decken. Einige Ge richte haben infolgedessen abgelehnt, fernerhin irgend etwas mit dem Na turalisationsgeschäst zu tun zu haben. W Eine Glücksmünze ist der Vierteldollar, den Jhr für eine Schachtel NeueLebenspillen aus-gebt Sie bringen Euch die Gesundheit, die wertvoller ist als Juwelen. Versucht sie für Kopfweh, Unverdaulichkeit und Malaria· Garantiert zu helfen, oder das Geld zurück bei Ad. Dreiß und R. Cohn F- Co.«, Apotheker. —-0..—-— Texas. Vom Dienstag bis zum Freitag hat in Dallas eine Konvention der AntisSalodnsLiga getagt, an der Delegaten aus Texas, Louisiana, Ar kansas-, Oklahoma und Neu-Mexiko teilgenoxntnen haben. Die meisten Uchcc Oexcgutru Mut-ca nun-iuqu «Reverends«, Methodisten- und Pap tisten-Prediger. Sie waren auch die Hauptredner und was sie sich an Blödsinn, tollen Behauptungen, Ent stellungen und direkten Unwahrheiten leisteten, übertraf irgend etwas, das man bisher gehört hat. So zeigte ein gewisser ,,Reverend«"Taylor aus Boston eine Quantität Alkohol vor,k von der er behauptete, er habe sie aus einer Pintslasche Bier heraus gezogen. Dann kochte er mit dem Alkohol ein Ei und erklärte, die Ner ven und das Gehirn des Menschen bestünden aus derselben Substanz wie das Weiße des Eis und ebenso, wie er das Ei mit dem Alkohol gekocht habe, so würden Gehirn und Nerven eines Menschen gekocht, wenn er alko holhaltige Getränke genieße. Schließ lich ließ er den Rest des Alkohols brennen und er brannte noch acht Minuten. Und solch’ ei nem haarsträubenden Unsinn, solche handgreiflichen Unwahrheiten lassen M Leute erzählen, hören sie ru hig an und glauben sie« sogar. Jn der Konvention wurden übrigens die Pläne für Jie Prohibitionskampagne in Texas genau festgelegt. Die Gegner Bailey’s haben aus den 28. März eine Staats-konven ction nach Fort Wortl) einberufen. s.«.--t"«-xjc-c·« Uckuusuth soll-u Uns onus-stautqu Staatskomite am 21. März eine E Sitzung abhalten, um zu bestimmen, in welcher Weise die Delegaten at large zur demokratischen National konvention ausgewählt werden sol len, vor allem ab die Kandidaten in den Primärwahlen nominiert wer den« sollen oder nicht« Die Anti-Bai leysKonvention am 28. März soll nun deswegen zusammentreten um geeignete Maßregeln bezüglich des sen, was das Staatskomite in seiner Sitzung getan haben wird, zu trgjs sen. Nur solche, die sich verpflichten, die Nominierten der demokratischen Partei zu unterstützen, können an der Konvention teilnehmen Die Verfas ser der Einladung zur Konvention; betouen ausdrücklich, daß es nicht die Absicht ist, Bailey als Senator zu bekämpfen; man wolle nur verhin dern, daß er als Delegat at large zur National-Konventiun gesandt werde. Jn einer enthusiastischen Pai ley-Versammlung in Honston wur den Joe S. Rice, Robert J. Kleberg und Richter Brooks als die geeigne ten Persönlichkeiten genannt, die mit i Bailey zusammen als Delegaten at large zur demokratischen National konvention geschickt werden könnten. Alle unsere texanischen Kon greßrepräsentanten haben erklärt, daß sie nicht als Delegaten at large zur demokratischen Nationalkonven tion nominiert oder gewählt zu wer den wünschten. Wie eine Depesche aus Wash ington meldet, wird das Hauptquar tier des Postinspektion-Dienstes für Texas, das bis jetzt in New Orleans gewesen ist, demnächst nach Austin verlegt werden. Jn der Nähe von San Angeln empfing ein mexikanischer Schafhirt, der bei seinem Campseuer eingeschla fen und im Schlaf dem Feuer zu nah gekommen war, so schwere Brand wunden, daß er starb. Jn der Nähe von Trent, un weit Abilene fand man neulich einen Mann neben dem Bahngeleise lie gen, der eine furchtbare Halswunde hatte. Der Mann liegt meistens in Fieber-Delirien, weigert sich aber, während seiner lichten Augenblicke, entschieden zu sagen, wer er ist. Während er phcmtasiert, spricht er immer von ein paar Leuten, die ihn aus Fort Wsorth vertrieben hätten und ihn lynchen wollten. Er muß Passagier auf einem Bahnzuge gewe sen sein, denn an seinem Hut steckt ein Eisenbahnticket. Er ist ungefähr fünfzig Fahre alt. Durch die Geistesgegenwart des Kondukteurs Garrett wurde am Freitag nachmittag ein schweres Ei senbahnunglück verhindert Der von El Paso nach Fort Worty fahrenoe Passagierzug der Teva 8z Pacific Bahn, der dicht mit Passagieren be setzt war, die alle nach Fort Worth wollten, um sich die Viehausstellung anzusehen, hatte das Unglück, daß an dem einen Wagen ein Rad brach· Unzweifelhaft wäre eine Entgleisung des ganzen Zuges erfolgt, wenn nicht der Lmedgkteur die leichte Er schütterung, dies-das Brechen des Rades verursacht, sofort bemerkt, gleich die Bremsen in Tätigkeit ge setzt und den- Zug zum Stehen ge bracht hätte. Es kamen allerdings vier Wagen von dem Geleise, doch wurde nur eine Person, ein vier zehnjähriger Junge aus Fort Worth namens A. B. Philipps, verletzt. Der Landbriefträger Sam Ja cobs wurde neulich in der Nähe von Temple von einem tollen Hunde an gefallen. Er selbst entkom, in Folge seiner hohen- schweren Stiefel, ohne Verletzungen, sein Pferd wurde aber mehrmals gebissen Aus Temple wird gemeldet, daß in der letzten Zeit dort unge mein viele Einbrüche und Diebstähle vorgekommen seien und daß höchst .«--«.t1«:«c:.s· 0...«-.,... Arn-w ems suuyxswcuunq Quark-» neun bis vierzehn Jahren sie verübt hätten. Die städtischen Behörden sind entschlossen, mit aller Energie ge gen diese jugendlichen Uebeltäter vor zugehen. Jn einer Pasture nahe Bradd wurden neulich zwei Hirsche, Sieb zehn-Ender, gefunden, die sich mit ih ren Geweihen so in einander ver rannt hatten, daß sie nicht loskom men konnten. Der eine war schon tot, der andere sehr schwach. Die Leute, die sie fanden, befreiten den Lebenden nnd ließen ihn laufen. Ein eigenartiger Diebstahl wurde in Denison begangen. Ein Dieb stahl aus der Office des Zahn arzts Gilmer Goldfüllungen im Wer te von achtzig Dollars. Generalanwalt Davidson wird in diesen Tagen gegen hundertnnd fünfzig Korporationen Klagen ein bringen, weil sie ihre »Gros3 Re ceipts«-Stener nicht bezahlt haben. Unser Staat hat den Prozes um den Besitz der Quarantäne-Sta tion in Galveston, den die Bundes regierung gegen ihn führte, gewon nen. Das Ober-Bundesgerieht hin lzu seinem Gunsten entschieden Ausland. l)eI· vreussiscbe Landtag Mira Mitte April geschlossen wes-klein Svdocv im Reichstag bes- etentsclte Volkstag in läge abgehalten. Eins-Mem sozialistisehe lckawalle in Bu eins-est. Der Schluß des preußischen Landtags ist für Anfang April in Aussicht genommen. Die Neuwahlen zum Abgeordnetenhause sollen Mitte Juni stattfinden und digVerufung des neuen Landtags ist für« Mitte Ok tober geplant. Hiermit wird auch in Preußen die Erledigung der Vorla gen zur Erhöhung-der Beancitengehäb Lct ULV zultl Yes-usi- ucxsujuuuk Staatssekretär Sydow, der neue Leiter des deutschen Reichsschatzamts, machte im Reichstag sein Debut und erzielte mit seinen Ausführungen Bei fall. Sydow erklärte in Entgegnung Lauf eine Jnterpellation, daß eine Er höhung der Beamtengehälter unnenn bar sei von-der Lösung der Deckungs frage. Eine umfassende, durchgrei fende Finanzreform sei unabweisbar aber vor dem Herbst unmöglich. Jn Eger, Böhmen, hat unter starker Beteiligung der Deutsche Volkstag stattgefunden Jn den bei der Gelegenheit gehaltenen Reden wurde gegen den tschechischen Vorstoß wider die deutscheAmtssprache ener gischer. Protest erhoben. Zugleich wurde entschiedenste Abwehr beschlos sen und den deutschen Abgeordneten Per engste Zusammenschluß empfoh en. Die seit Tagen im Umlauf ge wesenen Gerüchte, daß Kaiser Wil helm demnächst den portugiesischen Hof besuchen und die Verlobung sei ner einzigen Tochter, Prinzessin Vik toria Luise,· mit dem König Manuel vollziehen werde, werden von maßge bender Seite direkt als Unsinn be zeichnet. (Wir haben von vorneherein Pehfupteh daß die Nachricht Unsinn ei. Eine Demonstration, welche die Sozialisten in Budapest zu Gunsten des allgemeinen Wahlrecht-s machten, entwickelte sich schließlich zu einem direkten Straßenkamps mit der Po jlizei. in dem auf beiden Seiten viele "verwundet wurden. Funszig Perso nen wurden verhaftet. Die bayerische Regierung hat mehrere Mormonen-Missionare aus gewiesen, weil sie die öffentliche Ord nung gefährdet-en Die Mormonen haben injiingster Zeit eine rührige Werbetätigkeit entfaltet, der durch jene Maßregel wirksame Schranken gezogenswerden sollen. Die Handelskammer in Han nover hat eine Resolution gefaßt, welche gegen die »Standard Oil Co.« gerichtet ist. Jn dem Beschluß wird gefordert, die Regierung solle gegen das Monopol der Standard Oil Co. durch Abschaffung der Bahnfracht Vergünstigungen einschreiten. Vom zuständigen Gericht in Essen ist der Angestellte der Firma Krupp, namens Engel, dessen Ver haftung vor eini er Zeit gemeldet wurde, zu sechs anaten Gefängnis verurteilt worden« Engel wurde schul dig befunden, Geschäftsgeheimnisse der Krupps an die Firma Schneier in- der französischen Stadt Creuzot verraten zu haben. Laut Bericht aus Brand im Kö nigreich Sachsen, ist die Mörderin Grete Beier für geistig gesund erklärt worden· Jhre Prozessierung wird deshalb demnächst vor sich gehen. Grete Veier hatte -am 14. Mai vori gen Jahres ihren Bräutigam, Dbers Jngenieur Preßler, erschossen, um in den Besitz seines Vermögens zu kom men. Sie hatte sich zwecks Beobach tung ihres Geisteszustandes geraume Zeit in der Jrrenanstalt befunden, aus welcher sie nunmehr in das Ge fängnis zurückgebracht worden ist. Das Carl Schnltze-Theater in Hamburg ist teilweise niedergeht-rinnt Dank der heroischen Anstrengungen der Feuerwehr konnte es verhindert werden, daß das ganze Bühnenhaus in Flammen ausging. Immerhin ist der Verlust ein bedeutender. Direk tor des Theaters ist Wilhelm Ben diner. Vom Wiener zuständigen Ge «richt ist Boris Nnrok wegen Hoch stapeleien zu einem Jahr Kerker ver-« urteilt worden. Er ist ein Schivager s des ehemaligen russischen Minister priisidenten Grasen W tte. Durchfahrcndc chlis cAsis W ZLEZPEHZ I zf fort Wonnw Mas. war-O sk. Lin-Es, ngs M. Hauptstadt Mexikv und zurück 826.60· Jetzt zum Verkauf. J. W.Daley,P. ski- A W office 122 Alzmn PM. Beide Telephouc 425 Das norwegische Ministeriun hat beschlossen zu resignieren, da es« der Coalitionspartei, auf die es sick im Parlament stützen muß, nicht meh1 sicher ist« X Durch eine Lawine sind in Dukharminszistrikt von Sibiriei -achtzehn Personen getötet worden Die Schueemasse riß zwei Häuse1 fort, in denen sich die Leute besandet und kein einziger kam mit dem Leber davon. Die Stadt Bahia in Brasilier ist von einem schweren Schadenseuei heimgesucht worden. 33 Gebäud( wurden zerstört. Der Schaden be läuft sich auf 81,000,000. Aus der Hauptstadt Nåexikc IVIW gemeiner, ouh Ureueucu kunn boa, der jetzige Vertreter Mexiko’s in Central Amerika, demnächst als Nach folger des verstorbenen Jose Algorc zum Unterstaatssekretär im Auswär tigen Amt ernannt werden wird. Durch eine Gasolin-Explosion im Hause von Arthur F. Acres in Torreon wurden Acres’ Schwägerin, ein Fräulein Jve.s, und ein mexikanj scher Arbeiter schwer verletzt. W Taubheit kann nicht geheilt werden durch lokale Applikationen, weil sie den kranken Teil des Ohres nicht erreichen können. Es giebt nur einen Weg, die Taubheit zu kurieren, und der ift durch konstitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch einen entzündeten 7Zustand der schleimigen Auskleidung der ujstachischen Röhre verurlacht Wenn die e Röhre ich entzünde habt Jhr einen rat-weltk elrz Ton rfider unvolkåråæxienest Gefhkä u wenn ie anz ge en i er o Taubheit, urs wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen Zustand Versetzt werden kann, wird das Gehör für immer erstört werden« neun älle unter ehn sin durch Katarrh verura t, wel er nichts als ein entzündeter ustand der schleimigen Oberfläche ist. Wir wollen ein undert Dollars fix-: je den, durch Katarr verursachten Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch ein nehmen von »Hall’s Katarrh-Kur« eilen können. Laßt Euch umsonst Zir lare kommen. F. J. Cheney E- Co., Toledo, O. Verkauft von allen Apothekern, 75c. Halks Familien-Willen find die besten W Aus San Marcos wird ge meldet, es seien fünfhundert »von den "Assessments vei dem Qourtyau5 Brand vernichtet worden und der Assessor müsse ebenso viele neue Ausnahmen machen. Was den Wie deraufbau des Eourthauses betreffe, so werde man wahrscheinlich die ste hen gebliebenen Mauern niederreißen und von Grund auf neu bauen. Jn einem Saloou zu Fort Werth wurde Edward Albertson, der Sekretär der dortigen Bricklayers’ Union geschossen und schwer verwun det. Der Saloonbesitzer Leiter Brauch wurde unter der Anklage verl)aftet, ihn geschossen zu haben Auto Tickets. Eärt Wood F- Coal Co. W Die Lane McGinnsis Baum wollspinnerei in New Orleans hat ihren Betrieb temporär eingestellt Ueber 1500« Arbeiter sind dadurch brodlos geworden. -—0.0-—— Seit über 60 Jahren schon wurde Mrs. Winsloiv’s Sooth ing-Syrup von Millionen von Müt tern beim Zahnen der Kinder ange wendet. 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Wegen weiterer Information nnd Pampislete wende man sich an LIWIU WMLIJ,S.P.A.. .I.I.sTMs-8 l.P-Ä., lusxtco ITY. 301 Alamo Anza, S ntvnia, Des-s Von Galvefton mich Riemen lianicleutsoimn onci Die nächsten segeliiaae Egid wie folgt: Oamvfichis.- kennen. Verläßt Bremen.« Verläßt Salve-on zkFrankfurt....7500 5. März 1908 6. April 1908. :Hamwver.. .7500 2. April 19118 4. Mai 1908. Köln 7500 ZLL April 1908 30. Mai 1998. Frankfurt. .7500 28. Mai 1908 29. Juni IM dkHeim-mer« ...7500 25. Juni 1908 Juli 1908 jiKöln 7500 23. Juli 1908 24 August 1908. H- via Baltimore. T via New YsrkJ Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die iahrplanmüßjge sb fahrzeit der Dampfe-: zu verlegen oder ganz zu fistieren. PASSAOS-PRSis-s vBremen—Galvefttm zweite Kajüte, Winter-Rate, bis 16. Juli Mle 865410 Bremen—0alveston zweite Kajüte, Sommer- nach 16. Juli 1908 880.00· IISMSI— GALVESTOI— —(Voraasbezahlte ZwischesdecksRmu). Passagr. Keil-Neuen Totai. Erwachsene. 827 50. 84.00. 831.511. 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Winseln-te Zolllinien facilitätm Da die Kompagnie eine große An zahl direkter Circuits zwischen den wichtigsten Städten in Teva und in Arkansas in Betrieb gesetzt hat, sc ist sie in der Lage, ihren Kunden ei nen prompteren und wirksameren Dienst auf weite Entfernungen zu bieten, wie bisher. Keine Zwischen stationen auf diesen Circuits, deshalb keine Unterbrechung. Eine neue Linie ist soeben zwischen Bowie und Ringold etabliert worden« die Anschluß hat an die Pionier Tele phon Kompagnie, wodurch erstklassi ger Dienst nach Oklahoma City, Guthrie »und westlichen Punkten in Oklahoma hergestellt wird. Mk ZUMIMZIEII TU- tlncl lEL M HOTEEZ. pas-immer faksiivtiiuvek in Ns ngkk Spott-way Gent-set Hotel Ecke der Dritten-Straße ist Herzen der Stadt New York Besondere Aufmerksamkeit Damen, die ohne Herren reifen, gewidmet Ipsezials sRateu für sen Sommer Insan ist die Graundlage unseres riesigen Geschäft fLs Mitlin Plan von 82. 50 au W Ila I tm- 81.00 an. die o e arbe Karte und U rer MMIU ader Art-o steif-stumm Fh WUY MIAVNSD still-eh Issch c. III-· III-, We von Eh stott- 0. C Dts cis-he sieh Ist tet Im amerika Msess klan. Missis- Preise. IIIIWMI Essen. Gute Bedienung. As WMRE H0l18k stu- Imm nnd 18. Str» use dem Union Samm, New York. f Misselios Hatt-I erst-is klasso, JOHN l.. Sclslsliz Eigent Sutopäischer Plau sloiayte Zimmer-Einrichtung Feine steh-. Beste importierte nnd einheimis W Mc nnd Viere sSXAKs HOTSL uno San. Mit allen modernen Bequem lidiseiteth Nach dem amerik ais-then oder euronüischen Sy exz Mo und mehr« ask-In eist vorzüglich d a curre. WI IIIle Eigentümer. 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Herausgegeben von nie presse In Was Punlismn co. «n. umso-ins Präsident. Sonnabend den 14. März 1908. gnisexed at the Post Oküce at san Anto L mo Texas. as( second dass matten Die »Frcie Presse für Texas« hat von allen denkschstexauifchm Zeitungen die größte Ihonnmteueaht «Dte einzige tauglich erschei reuse deutscheZewma its-Texas. Zwanzig Jahre. Dieser Tage waren es zwanzig Jahre, seit Kaiser Wilhelm der Erste gestorben ist« Am 9. März 1888 schloß er, der nahezu 91jährige, die rnijden Augen. Eine erregte Zeit damals. Der neue Kaiser ein schwer kranker, dem Tode geweihter Mann, feine Frau unpopulär, fein ältester Sohn die Hoffnung des Landes. Die Wenigsteu haben damals mit ihren Wünschen und Erwartungen an Kai fer Friedrich angeknüpft, er war für die Meisten schon abgetan und ver trauensvoll richteten fie ihre Augen auf den jungen Kronprinzen Wil helm. Von ihm erwartete man die Erfüllung alles dessen, was sein Va ter nicht mehr erfüllen konnte, er war klug, energisch, kraftvoll, deutsch patriotifchmnd er war der unbedingte n- vo- CL-ALs— s— Allyullch Urv HLuchu sengt-unser nes, mit dessen Namen der Ruhm und die Größe Deutschlands unauf löslich verknüpft sind. Kronprinzen find gewöhnlich populär, aber selten ist ein Kronprinz so populär gewesen, wie der jetzige Kaiser. Hundert Tage dauerte Friedrichs Regierung, dann sank er in’s Grab und Wilhelm wurde Kaiser. Auch dieser Tag, der 15. Juni, jährt sich bald zum zwanzigsten Mal. Hat Kaiser Wilhelm nun in dieser zwan zigjährigen Regierung gehalten, was er damals versprach, sind die Hoff nungen erfüllt worden, die man auf ihn setzte? Man kann das wohl bejahen, wenn auch manches geschehen ist, mit dem man nicht übereinstimmen mag. Aber unzweifelhaft hat er sich als ein tüch tiger, pflichttreuer, gewissenhafter Mann bewiesen, der es ernst mit sei ner Stellung genommen und zu för dern gesucht hat, was er für das Wohl des Reiches als das richtige erkannte Er ist ein Fürst gewesen, der den Forderungen der Zeit ein of fenes Verständnis entgegenbrachte, wenn er sich auch einzelnen dieser Forderungen feindlich gegenüber( stellte, weil er sie für falsch hielt und weil sie ihm unsympathisch wa ren. Seine Regierung war eine Zeit großen materiellen und geistigen Aufschwungs und wenn er auch nicht, wie moderne Byzantiner es ihm so gerne nachrühmen, die alleinige Ur-, sache dieses Aufschwungs gewesen ist, so hat er doch dazu beigetragen, daß jener Aufschwung möglich wurde, in dem er dem Lande den Frieden er hielt, der zu seinem Gedeihen nötig war, indem er das Operationsfeld für die Tätigkeit des Volks erweiterte und Schranken niederriß, die diese Tätigkeit einengten. Des Kaisers Per sönlichkeit mit ihren allzu scharf zum Ausdrquv gebrachtenshmpathien u. k istsuwuujccm um urt- qoxuyuwxcu wun- Entschlüsse, ihren schnell wechselnden Stimmungen und ihrem stark ausge prägten Herrscherbewußtsein mag manchem nicht sympathisch sein, aber das müssen selbst seine Gegner zuge stehen, daß seine Regierung als eine der bedeutendsten Epochen der deut schen Geschichte angesehen werden muß, daß er selbst eine der hervorra gendsten Erscheinungen unserer Zeit ist. Und nun der Vergleich mit dem Heute und Damals. Jst Deutschland in diesen zwanzig Jahren zurückge gangen oder vorwärts gekommen? Die Tatsache, daß ein so gewaltigen materieller und geistiger Aufschwung stattgefunden hat, verneint schon von vorneherein das erste. Das Deutsch land von heute steht nicht hinter dem Deutschland vor zwanzig Jahren zu rück. Das Bild des neuen Deutsch land mag Züge aufweisen, die uns nicht so sympathisch berühren, wie das des alten Deutschland, aber es ist ein reicheres, edleres, stärkeres Bild als jenes war, stärker in seinen Schwächen, aber auch stärker in seinen Vorzügen, abstoßender vielleicht in einzelnen Partien, aber als Ganzes unendlich viel anziehender. Aber seine politische Machtstellung, wird hier der eine oder der andere wohl einwerfen. Jst es nicht die Tatsache, daß sie zurückgegangen ist? Wir möchten das nicht so ohne Weiteres als Tatsache anerkennen. Bei dem Vergleich der poiitischen Machtstels lung, die Deutschland im Jahre 1888 einnahm und die es heute einnimmtz J I ke Flote. muß man vor auem veoenten, aus« es damals eine Ausnahmestellung in nehatte; denn es besaß einen Staats mann, wie ihn die Welt seit Riches lieu’s Zeiten nicht gesehen und wie sie ihn auch in ein paar Jahrhunder-, ten vielleicht nicht wieder sehen wird. Das Prestige des Namens Bismarcks wirkte so gewaltig, daß es Deutsch land über alle andern Lnäder empor heb. Nehmen wir aber die wirkliche Macht Deutschlands im Jahre 1888 und vergleichen wir sie mit der heuti gen, so werden wir finden, daß sie nicht abgenommen hat. Deutschland ist heute ebenso stark, wie damals nnd ebenso gut, wie damals kann es seinen Worten Nachdrnck verleihen. Ja, vielleicht noch besser, denn es be sitzt heute ein Machtmittel, das es damals nicht hatte eine große star Aber die Politik wird nicht so gut geführt, wie damals, wird man ein werfen. Wir sagten schon oben, ein Bismarck fehlt, das ist gewiß. Aber’ ob Bismarck im Stande gewesen wäre, alles zu vermeiden, das wir; heute seinen Nachfolgern als Fehler-« anrechnen, ob er im Staude gewesenl wäre, das Entstehen des Zweibuudes zu verhindern, die Isolierung Frank reichs durchzuführen, Spanien an Deutschland zu fesseln, den Dreibuud in alter Kraft zu erhalten, ist auch noch fraglich Vielleicht würde auch er den Gang der Verhältnisse nicht haben aufhalten können. Tatsache ist jedenfalls, daß Deutschland heute ebenso mächtig dasteht, wie früher; daß, wenn es am Mittelmeer verlo ren, an der Ost-See und an der Nord-See gewonnen hat; daß es heu te größeren Einfluß auf Rußland be sitzt, als damals, daß auch in der Türkei sein Einfluß größer geworden ist und, last not leastj daß sich ein freundschaftliches Verhältnis mit Frankreich anbahnt. Vielleicht wäre unter Bismarck alles noch anders ge kommen, aber schließlich wäre auch Bismarck heute schon zehn Jahre tot. Fassen wir alles zusammen, so kann Deutschland mit diesen zwanzig Jah ren schon zufrieden lassein. Und wennU eS auch oas Unoenten an oIe gcokze Vergangenheit und ihre großen Men schen hochhält, so hat es doch keinen Grund zur Klage, wenn es sie mit der Gegenwart vergleicht. Die Zeit ist nicht klein geworden und die Men schen in ihr auch nicht. -—.0-.-0-.— Nur ein »Bist-wo Quinine« Das ist Laxative Bromo Quinkne. Seht die Unterschrift E. W Grpve. Jm Welt e rauch Ekrältung in einem Tag zu geilen. Preis 25 Cent s ——-Q0.0.— Keine Verschwörung. Der Italiener, der den Franziska ner Pater Leo Heinrichs in der Elisa bethkirche zu Denver erschoß, während jener seine priesterlichen Funktionen ausübte, ist nach kurzem Prozeß zum Tode verurteilt worden. Das hat jeder erwartet und jeder hofft auch wohl, daß der Mann die Todesstrafe erleiden wird. Aber was nicht jeder erwartet hat, das ist, daß der Prozeß des Mörders so ganz ohne irgend eine Sensation verlaufen würde; mußte man doch nach den Zeitungsphan tastereien glauben, daß es in ihm zur Ausdeckung einer ungeheuren anarchi stischen Verschwörung kommen werde. Gleich nach der Tat hob das Ge schrei an. Daß der Mörder ein Anor chist sei, war von vorneherein ausge macht, es wurde aber auch behauptet, er stehe mit anderen Anarchisten in engster Verbindung; es existiere eine anarchisiische Verschwörung, die sich über das ganze Land ausbreite und deren nächster Zweck sei, alle Priester zu ermorden. So positiv wurde dies behauptet daß verschiedene besondersL ängstliche Vertreter des Priesterstan-F des sich bereits als Opfer der Atten täter sahen und die Polizei um Hülfe ansprachen. Und daß in Ehicago ein armer Judenjunge so verdreht ge macht wurde, daß er ein Attentat auf den Polizeichef beging oder der Po lizeiehef so verrückt gemacht wurde, daß er aus lauter Anarchistenangst den Jungen niederknallte, ehe er über haupt wußte, was er von ihm wollte. Genau weiß man das ja noch nicht. Für alle diese phantastischen Be hauptungen hat der Prozeß des Mör ders in Denver auch nicht die Spur eines Beweises heigebracht. Weder für die große Anarchisten-Verschwö rnng noch für irgend etwas anderes. Nicht einmal dafür, daß der Mörder ein Anarchist ist. Das große Phan iegebäude genialer Zeitungsbericht er4·tatter ist wieder einmal völlig zu sammengestürzt. Ob die Anarchistenhetze jetzt auf hören wirdZ Wer weiß. Ein gutes Zeichen ist, daß man auch von Chi cago während der letzten Tage nichts mehr gehört hat. Man scheint auch da ein Haar in der Suppe gefunden zu haben. Hoffen wir das Beste. Ps D Rezept No. 2851 GimetåAmenU kuriert nicht alle Beschwerden, aber es wird Rheumatismus kurieren. Jn allen Hypotheken Die ältesten Zeitungen. Wie Begründung einer Hemmn thek, d. h. einer Bibliothek, die nur aus Zeitungen und Zeitschriften be steht, wird in Paris seit einiger Zeit geplant, ein Zeichen der immer stär ker» werdenden Erkenntnis von der minemchaxrnchen Bedeutung und und Wichtigkeit der Tagesblätter, in denen doch ein gut Teil der Kultur ihrer Zeit ausgespeichert ist. Jm rö mischen-Kaiserreich hatte-: ja das Zei tungswesen schon eine gewisse Aus breitung erlangt, und wenn uns eini ge Nummern dieses offiziellen Tage blattes, das Cäsar von Tausenden von Schreibern vervielfältigen ließ und über den ganzen gebildeten Erd kteis versandte, erhalten geblieben wären, würden wir heute besser un terrichtet sein über Leben und Trei ben jener Tage. Die »Acta diurna publica« gaben Berichte über die vrunkvollen öffentlichen Feste, über Feldziige und Siege, über gesellschaft liche und literarische Ereignisse, auch über pikante Abenteuer. Ein Jour nalist, der sich durch besonderen Witz aus-zeichnete Chrestus, ein Zeitge nosse Ciceros, ist berühmt geblieben. Was wir sonst von dieser ältesten Zei tung der Welt wissen, stellt sie unge fähr mit den Fliegenden Blättern des Mittelalters aus eine Stufe. Nebeni wichtigen Schilderungen brachte siel auch Kuriositäten, wie die, daß es ins einigen Gegenden Blut, vermischt mit Milch, geregnet habe, daß im Haufe eines gewissen Galerius ein Hahn ges-i sprachen, dasz 52 große Steine vom Schwere Lexden sind das Loos aller Frauen, welche verfehlen, den Eigenrhiimlichkciten ihrer weiblichen Konstitution gerecht zu werden und den körperlichen Or ganismus in voller Gesundheit zu halten. Es liegt keine Veranlassung zu dieser Nachlässigkeit vor, und doch passirt sie fortwährend Wine of Cardui ist das Heilmittel gegen alle Frauenleiden. Schaden kann dies Mitte nie anrichten, aber wo Gelegenheit da ist« ist es bestimmt von großem·Nutzen. Natürlich lassen sich gewisse- Frauen leiden lei ter kuriren wie andere. Aber die Wohlthat des Mittels wird in allen anlheitsfällen empfunden werden« und Sie selbst, oder jede Frau, die an einer ihrem Geschlechte eigenthümlichen Krankheit leidet, zollte ohne Verzug diese Medizin anwenden und ihre wohlthätige Wir ung beobachten. Es schreibt zum Beispiel Frau Sallie H. Blair aus Jnhnson City Tenn., wie folgt: »Ich hatte durch 16 lange Monate an einer Frauen krankheit zu leiden, ehe ich zum Gebrauche Ihrer großartigen Medizin (Cardui) veranlaßt wurde. »Ich hatte zu Zeiten vier Aerzte, aber sie vermochten nichts für mich zu thun, Jch litt enorm, bis ich schließlich Wine of Eckrdut nahm. Nach dem Gebrauch der ersten beiden Flaichen merkte ich bereits eine außerordentliche Erleichterung. »Ich denke, daß ich gegenwärtig fo gut wie geheilt bin, nachdem ich im Ganzen acht zylaschen gebraucht habe Jch kann die Wirksamkeit und Heilkraft Der Medizin gardntScht geirkczig lobtemfh Verfächen bSie das Mittel; es wir ie n t ent äu k en. u ha m in allen besse- ren Apotheken. ZFIJFIÆYWPKIÆ Schreiben Sie heute noch und verlangen Sie das werthvolls Buch» für Frauen, 64 Seiten mit Jllustrntionm Wenn Sie Jtctes Auch ärztlichen Rath brauchen, so geben Sie uns die Stmptome des Leidens und Fhr Alter an, und wir werden J nen die sur Damen Antwort in ges lossenem Coubert ohne Ausdruck zusendem Adresse: Bewies Advifory Deut-, The Chattanoogn Medicine Eo» Chattunvoga, Tenn. ane of carduj Himmel gefallen seien usw.; die Mel dung, daß ein Gladiator von dem allzustarken Beisallsjubel seiner Zu-, schauer taub geworden sei, ist immer- hin schon ein hübscher Beitrag zur Virtuosenreklame. ,Die älteste aller noch heute be stehenden Zeitungen, ja die erste ge druckte Zeitung der Welt, ist das chi nesische Blatt ,,King-Pao«, d. h. An zeigen der Hauptstadt Es soll im Jahre 911 nach Christi gegründet worden sein, erschien aber erst vonl 1351 ab regelmäßig im Druck. Vier Jahrhunderte-lang erschien es halb monatlich, seit 1800 täglich. Heute erscheint es dreimal täglich und seine drei Ausgaben sind auf verschiedenem Papier gedruckt, das Morgenblatt auf gelbem, das Mittagsblatt auf weißem und das Abendblatt auf grau em Papier, um jede Verwirrung zu vermeiden. Die Anfänge der ersten europäischen Zeitungen sind, wie Sa lomon in seiner Geschichte des Zei tungswesens ausführt, in Dunkel ge hüllt. Gewisse Zentren bildeten sich allmählig heraus-, in denen wichtige Nachrichten gesammelt und von denen miä fis horbroifot tmikdpns sn in Deutschland das Fuggersche Handels kontor in Augsburg, das in«seinen Schreibstuben alle wichtigen Nachrich ten zusammenstellen und gegen eine jährliche Vergütung versenden ließ. Außer diesen Fuggerschen geschriebe nen »Zeitungen« verfaßten ,,viel wissende« Männer Zeitungsbriefe, z. B. Melanchthon. Kaiser Rudolf II. zahlte einem Manne in Köan der ihm regelmäßig Meldungen über die Vor gänge in Frankreich und den Nieder landen machte, jährlich 200 Goldgul den« Aus diesen geschriebenen Zei tungsbriefen hat sich dann die ge druckte Zeitung um die Wende des 16. und 17. Jahrhunderts entwickelt. Als Begründer des modernen deut schen Zeitungswesens darf der Oester reicher Michael von Aignitz gelten, der 1583 auf der Frankfurter Messe ein besonderes Quartheft über die «Kölnischen Händel« zwischen dem Papst und dem Kurfürsten Gebhard verkaufen ließ, die seit 1588 alle po litischen Vorgänge m den Kreis ihrer Betrachtungen zogen. Da Es immer zur Zeit der Frankfurter esse er schienen, wurden sie MeßsRelationen genannt und erlangten große Beliebt heit, fanden bald vielfache Nachah mung. Diesen Relationen müssen s bald die ersten deutschen Zeitungen gefolgt sein, doch lassen sich die ältesten Jahrgänge nicht nachweisen, sondern wir besitzen als älteste auf uns ge kommene Zeitungen zwei Jahrgänge von 1609 aus Straßburg und Angs burg. Der Titel der Straßburger Zeitung lautet: »Relation: Aller Fürnemmen und gedenckwürdigen Hi storien, so sich hin und wider in Hoch und Nieder Deutschland, auch in Frankreich, Italien, Schott- und En gelland, Hispanien, Hungerm Polen, Siebenbiirgen, Wallachey, Moldaw, Türkey u. s. w Jnn diesem 1609. Jahr verlaufer und zutragen möch ten. Alles auff das trewlichst wie ich solche bekommen und zu wegen brin «gen mag, in Truck verfertigen will.« Die älteste englische Zeitung ist erst im Jahre 1622 erschienen, während die Berichte des »Englischen Merkur« aus dem Jahre 1588 sich als Fäl schungen erwiesen haben. Auch son stige gedruckte Kriegsberichte, wie sie in Frankreich schon früher erschienen sind, können nicht als Zeitungen gel ten. Die erste französische Zeitung begründete der Arzt Theophraste Renaudot, der auch das erste Arbeits auskunstsbureau geschaffen hat. Die Zeitung hieß »La Gazette«, so ge nannt nach der kleinen venetianifchen Scheidemünze Gazetta, für die man sich früher schriftliche Mitteilungen auf dem Rialto gekauft hatte; sie er schien zum ersten Mal am 30. Mai 1631 in einem Umfang von vier Sei ten. Seit 1762 heißt sie »Gazette de France« und besteht noch heute. Die Hemerothek müßte auch merkwürdige Zeitungen umfassen, wie z. B. »Au thtle Standard«, das kleinste Blatt der Welt, das 75 Millimeter hoch nnd 69 Millimeter breit ist. Nur eine Zeitung wird man beim besten Willen nicht aufnehmen können, das ist die ,,Gesprochene Zeitung-, die vor etwa 20 Jahren in Athen in’s Leben ge rufen wurde und in einem Vortrag iiber die Ereignisse des Tages bestand. W AxitosTickets. Carr Wood Fz Ceal Co. lllll lll Will ll. Doppelschrauben Expreßs und Post-Dampfer-Dieust. 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h l Humans-two es Sich fo— S i e: ,,Haben Sie Kinder gern?« Er: »O ja, wenn sie erwachsen steil-X Wetter Gascheudiebew »Nix freut mich so, als die Luftbal- hast« ,,Weshalb denn2« »Weil hu die Leut« immer in die Höh’ schaun-N War Gericht »Nicht weniger denn sechzehn Win Wehat der Angekla te gestohlen!« »Der Winter war Falk auch sehr lang, here Präsideni!« Meinig. Dienstmädchen (als derk M var Kuchens-ums zerschlagrk enb): »Ein wahres Glück;i III-te es heute geputzt werdeni M rigm Hochmuts und O R i chi e r tien Sie Miihelfer dem Ginbrn i« ,Nein, Herr ist« eit zwei Jahren arbeite ich a selbst udig.« Wer der Wand. Willenn »Mensch, wat haste W da für-n feinet Poriemonnaie? Wo haste denn der here-« —E de »Faschendieb »Ja, weeßie, det habe ck so ,unter r Hand’-erworben!« pas Unglüchs -I-.s E-,

.'7 E z« fix aben Sie schon gehört, rau en? Der leisU hackbei hat et fabnlgUWä heue um Liebeshmit Hüte-» »Ach, Gott, tst dag ein Un lück1« Eise denken Sie malt Nu’ teght das aus-M da mit der nassen che1« M obs M. d Sie denn aus dem chu ausgetrean— »Ach, wäre mit ein Verein; das ganze W Mr einmal eine BE oder einen seien Herren STTLMHWI Mesotghrim nhelf e i d tun Hätt-ASCII- etner An denn jext We die entcht me r Mwenn Fett wieder MS ent« Mtsebxz;: ct v Je Mt mithen r letch mit gen von weit nnd re T« spITatIsznget Pkpfs ts I k c bit Enk urkchtndtznskn erleben wir III XII MMI «yuquusc,· daß EIN Guid-an von Nu und ndmeuteu um d e seiner Arbeit betrogen wird. meiner eigenen Er n watesncchtau s:ichgeöre auch su deuten Dessen- denen es ebenso ergangen wie mitt« In GoMm MW chenbittet den Deren othJi Ochm In Gedanken noch geht des-Je s RIEMme Fssjkr iTibermt RAE-Hi orda M::)ueme:l wä, Tommyj fhafi Duiä Wanst ched’s. »Hast Du so bis 00 ählem amtidu Dich Tit er's« »sch: z aber der an gete Junge at ge während ich zählte« Bitt-Me Det beste Heile-,- det Welt. Rev. F Starbid von Eaft Ray mond, Maine, sagt: »Ich gebrauchte Amen-Salbe mehrere Jahre an meiner Soldatenwunde und anderen Gefchwüren und fand sie als den be sten Heiler der Welt. Erfolgreich wende ich sie auch als Tierarzt an. Preis 25c bei Adolf-h Dreiß und N. Sohn se Co» Apothekee Markt Bericht San Antonio.11. März 1908 Hühner..........83.50—84.25 per Dtzd. Lgndbutter...... 15Ctö. per Ph Eter.frisch 13 Ets. per Dtzd Korn 70 Ets. per Dust-. Tulkeys 12 Cts per Vfd. Dafer 60 Ets. der BusheL Heu 815 00 per Ton Weizen El 15 Cis per Basl hunig per »Ist 9--luZ· tm Tals 4 Baamwoin Sau Simonis- Tex., Il. Mier Ordinary ZX Centsz Gvod Ordinam 7Z Team Low Middling EDX Cis Middling IOZ Centgx Good Middling los-g Cts Mtddlinq Fqix 1214 Ets. Galveston, Tex» Il. März —Ordwatx 7X Cts.: Govd Ordinary SZ Etö Low Middlinq IOZ Centh Mtddlinc IlZ Ct5.; Good Middlsug UZ Ets« Middling Fair IZZ Centih New Orient-G La» U. März Goød Ordinary 9 3116 Cis-— an Mit-d link 10 5516 Centsc Middling UZ Tentg Gwd Midbliixg UZ THE-: Mide Fast IZZ Centä Baumwolliameu nnd dessenProdum Prinm Baumwollsamer Mehr p» mTontne ZU 50 H-· on sk lcllulcllvsususucsssssu sug, --.c« Prima Baumwolliamen muten c-( Tonne M.50. Vieh Akt-txt So a Antoniu, 11 März wus Ochfen 83 00 bis Os. 50 per 100 »Bit Kübe 82 25 bis 8300 Ballen und »Stags«, M 00 b s 23 ob gäbrlinge 82. 25 bis 83.00 X ülber E2 50 bis RGO Schafe 83 50 bis M 00 Ziegen 82 25 bis 82. 50. chweine sä. 50 bis 85. Ob St. Louis, 11.Mürzl908—ciimdmehs Ratives 85 655 bis 86.10. Texas- Vieh ds. 25 bis B5·4 .Schweine 845 00 bis 84. 80. if e l l e. Ungarn-Ziegen per Wid. 8 Ci «e-b schüd igt 4 Wilsichweiur. aus«-m Es Pol und u m Milbe Kahsnk 10 Ovossums.». S ci u i e. Schwere vom Lande 10 Its Leichte unter 16 Bib« 8 Schwere qefqlzenr. Lefchädigt .Z. G e m ii I e. Kartoffeln, Col-kams- HI1.55 und sLbo per Tentam wiebeln gelbeu.rote,83.50v.100-B b. omatety CMexiko u. 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Aal-as Pyblitum Die ,,Freie Presse für Texas« wird en über 450 Postofficen versandt nnd hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Newka Mexiko, im Jn· dianer Territorium und Urlayoma Ihr CirlulatidnssGebiet in Texa erstreckt sich von Galveston bis hinau1 nach Denison, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be lsonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sit eine große Verbreitung. Zwei Reisende sind beständig jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühri gen Lokal-Agenten fortwährend neu Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen is die »Freie Presse für Texas-C wo eå sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zeige-Medium im Staat-« Texas. Die Freie Presse für Texas Publishinx Tomptltcv. -—-—..O-——— Günstige Kapitalanlage. 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OTTO RTEBE, Nahm-er von sm. cicatr Lolclsensscsiamc ums Einhalsamitok thu ZEI. 221 OstsCommerceiStraße. Sau Antonio Gi. Joseths Heiles Juc- usus tue-IT oFFEN III-» f ——s Bukt E. klinkte-y Leicheubcftatter n. Etubalsamicrer Ecke von Sycamote- und Bassiana-Str Beide Telephoue 3153. Johu R. Chor-h T. T. Baader Voeven W X Wbl Wle Advokateu. cssice 226 Ochsen-neue Straße, Sol sutouith Texas. Bratttzteren vor sämmtlichen Gerichtöhö sen des Staates und der Ver. Staate-« Achtzows lincsmcsislotml Ecke Süd-Maiw- uud Süd-Straße Steis bestes Faß- u. Flaschenbier Whiiteys, Liqueure, Weine u. Tjgarrm soqrdiuqhaus MIin- preist Das Mochenblatt der »Freie Presse für Texas-« ist 16 Seiten stark. Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Leseftoff, der gediegene Leitartikel über Begeben heiten des Jn- nnd Anstandes, eine europäische nnd amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, enropäische Postnachtichtem Texanisches, land wirthschaftliche Artikel, Wissenschaftliches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fenilleton, Skizzen, Erzäh lungen, Humoristisches etc» umfaßt. Abonnements-Preis szllll pro Jahr. fiik 6 monace Sl.00 in Vorausbezabluisg. Jn Folge der großen Cirknlation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse« das beste Anzeige Medium, wenn es sich darumhandelt, die deutsch-fprechende Bevölkerung zu erreichen. nieka missk mer TM ift gediegen, reikhhaltig nnd zuverlässig. Nach Egoist-Manch nottoicoi 33. Moll Mexico sz Hauf-no M galvdnisirt und gemalt. s, 7. S, 9. 10 uml12 fass lang. Mholesale uncl Beteil. Pranger klanlwaco co. 322—324 OstsCommmsStr. 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««-l Sonntagsbetrachtnngen. Die »Carnegie Hero Fund Com mission« hat soeben ihren ersten Be richt veröffentlicht Die Kommission wurde im Jahre 1904 von Andretr Carnegie gestiftet. Carnegie setzte damals eine Summe von fünf Mil lionen Dollars aus, deren Zinsen dazu verwandt werden sollten, hel denhafte und heldenmütige Taten zu belohnen. Was er unter solchen Ta ten verstanden wissen wollte, setztc Carnegie in der Uebertragungsur kunde selbst auseinander. Er wollt( nicht den Heldenmut im Krieg, nicht die Taten der sagen wir pro erssionellen Helden belohnen, denr diesen gestehe der Staat schon eine Belohnung zu, sondern die vieler Betätigungen von Heldenmut, die irr gewöhnlichen Leben begangen wür den und au die gewöhnlich teil Mensch mehr denke, nachdem eir paar Tage verstrichen seien, höch stens daß eine Zeitung eine freund liche Erwähnung des Vorganges bringe. Den Vollbringern solchei heldenhaften Taten wollte er ein Auszeichnung verleihen und zu die sem· Zwecke machte er jene Stiftung von fünf Millionen. Die Auszeich nung sollte in einer Medaille beste heu, die dem Helden selbst oder wenn er bei der Tat um’s Leben ge kommen, seinen Hinterbliebenenver liehen werden sollte. Ferner sollt die Kommission auch Geldbewilligun gen machen, sowohl einmalige als auch regelmäßig sich wiederholende und zwar sollten solche Geldbewillii gungen in erster Linie- dort gemacht werden, wo der HeldNumss Leber aekommen sei und eine Familie ir dürftiger Lage hinterlassen habe. Ue bberschüsse die sich ergeben würden sollten unter Umständen auch der Hinterbliebenen von Verunglückter zuGute kommen, die keine Heldenta ten verrichtet hatten. Carnegie sal den Zeitpunkt kommen, s in dem de1 Staat auch hier bei uns eine Unfall Versicherung einrichten werde, wi· sie in Deutschland und andern euro päischen Ländern existiert, und dank sollten diese Gelder dazu dienen den Staat in seiner Fürsorge fiir di Bediirstigen zu unterstützen IDie Kommission hat sich an di( Ausführung ihrer Jnstruktionen ge macht und-hat jetzt in ihrem Berich1 Zeugnis von ihrer bisherigen Tätig keit abgelegt. Jm Ganzen hat sit 126spHeldentaten belohnt. Die meister Helden haben Medaillen bekommen »aus Bronze, aus Silber und einig wenige auch aus Gold. Außerden i sind in vielen Fällen Geldsummen be willigt, von 8200 bis zu 86500 Teilweise haben Witwen oder sonstig Hinterbliebene der »Helden« dies Gelder bekommen, teilweise die ,,Hel den« selbst» So sind mehreren jun gen Burschen und jungen Mädchet Gelder für ihre Erziehung ausgesetzt worden, für ältere Leuten ist das Gelk als ein Hülfssonds ausgesetzt war den, auf den sie zurückgreifen kön nen, wenn sie bedürftig wer den. Bei andern hat man drückend( Schulden bezahlt, Hypotheken abge löst und dergleichen. Auch regel mäßige Pensionen sind ausgesetzt, Er ziehungsgelder für Waisen, kurz man —hat»versucht, die Prämien sc kutbringend wie möglich zu verwer Was- nun die Heldentaten anbe tkifft, so sind die meisten von ihnet Rettmigen vom dee des Ertrinkens andere sind Lebensrettungen bei Mi anällem bei Eisenbahnkatastro pheky bei Feuersbrünsten, bei Schiff Wen Eine besonders shervorra MÆ ward Ityiie grtfettung ge agrere un er e atzung ei TWS »Cherokee«, die währeni eineskj furchtbaren Sturmes in de ---W»kvon· Atlgntir CtisptyC von den W eines istscgerecgryounerv uu ,W-Mm·k Casto mit sechs Fischen en tt wurde. Cafto erhiel seine goldene Medaille uni W jeder der sechs Fischer ein silbeI Medaille und 8500. Ein ähnl« kühne Tat wurde von Capt sehn-—W. Smith, dem Führer de: YSchvonerO ,,Elsie«, mit Hülfe vo1 sieben Fischern ausgeführt. Sie sret teten —acht«Passagiere von dem schifs Wer «Larchmont« nah der te,von Rhode Jsland —Di igen befanden fich mit sie ben Fndern Personen auf einen s- Fldszjnnd Smith fuhr mit seinem klei nen Fahrzeug, während eines starke1 Statius und bei einer Temperatu nxpei Grad über Null fünf Mei len w- die See hinaus, um die Leut zu retten. Sieben der Schiffbrüchi zgen waren erfroren, die Uebrigei brachte er glücklich an's Land. E rrhielt dafür eine goldene Medaill nnd Jst-M, seine Leute, von denei zwei seine Brüder »und drei sein Söhne waren, erhielten ebenfalls gol dene Medaillen; einer bekam außer dem 34000, zwei je 81000, drei j 82000 und einer 86000 Eine un gemein kühne Tat war auch diejenig des Counthfchulsuperintendenten Hed ger in Pierceville, Kansas-, der eiuei gewissen Joseph H. King vor dem Er stickungstode rettete. King war bein Brunnengraben verschüttet worden Seine Mitarbeiter weigerten sich, ih: herauszuholem da sie einen weitere Einsiurz befürchteten. Hedger lie sich in das 32 Fuß tiefe Loch hinun ter und brachte den Ver-schütteten auc glücklich heraus. Er erhielt eine gol dene Medaille und eine Belohnun von 83600. Es würde zu weit führen, auf di vielen Beweise von Mut, Selbstvet leugnung und Opferwilligkeit nähe einzugehen die in den kurzen Be schrei ngeu dieser 126 heldcnlmfte1 l— W ZTaten hervortreten. Liest man diese heiten größere Beiträge zu allgemei nen Hülfsfonds gegeben. Am 20. eine Kesselexplosion statt, bei der acht l, Liste durch, daun wundert man sich beinahe darüber-, daß es in unserer Zeit des Materialismns und des Egoismns noch so viele Menschen giebt, die ideal genug veranlagt sind, ihr Leben ohne Bedenken für andere, oft genug für Menschen, die ihnen nicht niiher stehen, ja, die sie nicht einmal kennen, in die Schan ze zn schlagen. Und wenn wir dann bedenken, daß mit diesen 126 Fällen die Liste solcher Taten doch ganz gewiß noch nicht erschöpft ist, daß noch gar manches vorkommt, von dem die CarnWie-Kommission nichts erfährt, dann zieht ein frohes, erhe bendes, stärkendes Gefühl in unser Herz, dann fühlen wir, daß unser Geschlecht noch nicht untergehen wird im materialistischen Getriebe-, daß das Wort »Held«, trotz des Mißbrauch-T der mit’il)m getrieben wird, auch für unsere Zeit noch seine volle Bedeu tung hat. Daß übrigens auch gar manches als Heldentnm ausgeschrieen wird, was diesen Namen nicht verdient, das beweist die Tatsache, daß die Kom mission in 1191 Fällen, die ihr zur Kenntnis gebracht wurden, eine Aus zeichnung oder Belohnung verwei gert hat. Augenblicklich liegen ihr noch 621 Fälle vor, über die sie zu entscheiden hat. Außer diesen Auszeichnungen und Belohnungen an Einzelne hat die Kommission noch bei zwei Gelegen Mai 1905 fand in der Grover’schen Fabrik zu Vrockton, Massachusetts, undfünfzig Menschen um’s Leben ka men und hundertundfünszig verletzt wurden; die Kommission steuerte zu dem Hülfsfonds 810,000 bei. Fer ner gab sie zu dem Fonds, der nach, dem Erdbeben in San Kiyo-»dann fiif kif- SPnfledpndM Und die-Hinterbliebenen der Verunglück ten gesammelt wurde, die Summe J von 854,426. Jn beiden Fällen war diese Beisteuer wohl berechtigt. Jm Ganzen hat die Kommission bis jetzt an Unterstützungsgeldern und Prä mien s91,142.26 ausgegeben Da das Kapital von fünf Millionen zu fünf Prozent verzinst ist, so steht der Kom mission also schon jetzt ein ziemlicher bedentender lieberfchuß zur Verfü gung. Man hat diese »Heldenstiftung« Carnegie’s sehr verschieden beurteilt. Während einige ihr begeistert zuge jubelt, haben andere über sie gelacht und die meisten ihr wohl skeptisch gegenüber gestanden. Die ganze Sache war so neu, so ungewohnt. Hel z den belohnen! Es klang so geziert. Daß man in andern Ländern längst J Aehnliches getan hat, nur daß dort der Staat die Belohnung giebt und man nicht so weit—geht, wie Carnegie es mit seiner Stiftung tun will, das bedachten die Wenigsten. Auch un wahre Effekthascherei hat man Car negie vor-geworfen Und gesagt, er wolle Helden züchten und dergleichen. Daß- Carnegie’s Motive bei dieser Stiftung durchaus edle gewesen sind, ist selbstverständlich; aus—dem, was er selbst über sie sagt, geht aber auch klar hervor, daß er keinerlei utopi sche Gedanken oder weltferne Spe kulationen im Kopf gehabt hat, als er sie in’s Leben rief. »Ich erwarte nicht«, sagte er, »mit diesem Fonds Jemanden zum Heldentum anzusta cheln, ein Heldentum zu schaffen; denn ich weiß sehr wohl, daß alles Heldentum impulsiv ist; aber ich bin der Ansicht, daß, wenn der Held bei dem kühnen Versuche, seinen Mitmen sichenzulhelsemSlchaden erleidet, Fe r er noch olejecugech uce nun ihm abhängig sind, in Not geraten soll ten.« Jn erster Linie sollte also seine Stiftung einejoziale Bedeutung ha ben, sie sollte die Not lindern. Die Jdee einer Belohnung durch ein äuße res Ehrenzeichen steht bei ihm- erst an zweiter Stelle, obgleich er diese auch nicht vernachlässigt haben wollte. Aber Hauptsache ist für ihn doch im mer die soziale Seite. Deswegen trifft er auch die Bestimmung, daß von diesem Gelde zu staatlichen Fonds, welche die Bürger gegen Un fälle versicheru, beigesteuert ·werden kann. Er will nicht nur eine äußere Ehrnng verleihen, er will dem Be treffenden auch helfen, wenn er in Not ist und nur wenn er solcher Hülfe nicht bedarf, dann soll die äußere Ehrung die einzige Belohnung sein die er empfängt Sympathisch berührt bei« dieser Sache auch. daß Carnegie sen mora lisierenden Ton nicht so stark an schlägt, wie er es sonst wohl schon ge tan hat. Er verlangt nicht, daß die »Helden« und ,,Heldinnen« weiß ge waschene Unfchuldsengel sein sollen. Er sagt ausdrücklich: »Gebt ihnen ,,fair trial«, unbekümmert was ihre Anteeedentien gewesen sein mögen.« Nur will er sich keine Lumpen als Pensionäre aushalsen lassen und das kann man ihm schließlich auch nicht verdenken Carnegie ist eine eigentümliche, nicht leicht zu beurteilende Erschei nung. Auch bei ihm hindert uns noch so manche persönliche Voreiugenom menheit oder Sympathie-, zu einem klaren Urteil zu gelangen. Man merkt’5, wenn man hört, was der« eine oder andere von ihm denkt. Hier 1 preist man ihn als größten Wohltä ’z ter der Menschheit, der je gelebt hat« dort nennt man ihn einen Narren, der sich in eine fix-e Jdee verranntx habe. Hier spricht man von seinem edlen, großen Herzen, dort sagt man, er sei ein schlauer Fuchs, der dadurch, daß er Stablaktien an wohltätige Institute verschenke, diesen selbst eine Respektabilität verleihe, die sie sonst nicht besäßen. Und da zwischen erhebt dann noch wieder eine ione siar BOCK BlER in allen Wirtschaftets zu h«.ben· Labt Euch daran; inne siar moving co. Mr große Menge den Ruf, bei diesen Mil liardären dürfe man philanthropi schen Handlungen überhaupt keine Bedeutung beilegen, man müsse im mer bedenken, wie sie ihr Geld er worben hätten. Unserer Meinung nach muß man bei der Beurteilung eines Mannes wie Carnegie diese letztere Jdee ga z und gar aus-»schul ten. Carnegie it stets ein tiichtiger Geschäftsmann gewesen, auch wohl ein rücksichtsloser Geschäftsmann, der gewisse Verhältnisse ausnutzte, zvie es heute nicht mehr möglich ist; Nie mand kann ihm aber nachsagen, daß er ein Schwindler war, Niemand, daß er Land und Volk betrug, Wie mand, daß andere unter seiner Ge schäftsführung zu leiden hatten und Niemand bor- allem, daß er ein schlechter Mensch war, wie jener un heimliche Jay Gould, der ein diaboli sches Vergnügen daran fand, Existen zen zu vernichten. Lassen wir also die Feschästliche Vergangenheit Corne gies ganz bei Seite und betrachten wir ihn nur von der Zeit an, da er »so-. Nbisnntbmv hervoraetreten ist und Hrocul negotiis das angenehme Leben eines begüterten Privatman nes führt. Seit dieser Zeit ist Carne gie’s Wirken undSchafsen ein un gemein sympathisches Es ist nicht so sehr, was er giebt, als die Art, wie er giebt, die so sympathisch be rührt. Man hat ihm vorgeworfen, er sei in· seinen Wohltätigkeitsbeftre bungen einseitig und es ist auch rich tig, er hat reichlich viel Bibliotheken gegründet und den Wert dieser Gründungen offenbar überschätztx aber was uns mit aller Einseitigkeit versöhnt, das ist der starke ideale Zug der durch all sein Wohltun geht. Die ser behäbige Schotte, der im ameri kanischen Geschäftsleben alt und grau geworden ist, hat sich einen starken Jdealismus bewahrt und dieser Jdealismus wärmt und erregt ihn, er treibt ihn an, immer und immer wieder seine reichen Geldspenden un ter die Menschheit auszustreuen. Von diesem Standpunkt aus müssen wir beurteilen was er getan, erst dann können wir zu einem richtigen Ur teil über diesen Mann gelangen. Und auch erst zu einer richtigen Schätzung dieses Tuns. Denn erst wenn wir den starken Jdealismus, der seine Handlungen erfüllt, erken nen, erst dann verstehen wir, daß diese Handlungen noch eine andere Wir kung haben, als diejenige, die sie ihrem Zweck nach haben sollen. Dann erst begreifen wir, von welcher Be deutung der Philanthrop Carnegie ist, der in unserer kraß materialisti schen Zeit das Banner des Idealis mus hochhält. Und von diesem Standpunkt aus müssen wir auch die Beurteilung xdie ser ,,Heldenstiftung« unternehmen Und wenn wir das tun, dann erken nen wir, daß auch sie eine starke Mövknkns msäiikgn wird vorm-Ano setzt, daß andere nicht verpsuschen, was Carnegie gut begonnen hat. —-.o.-o.—— Nicht nötig zu sterben. »Ich habe gefunden, daß man nicht nötig hat, an Lungenleiden zu ster ben, so lange man Dr. Kings Neue Entdeckung erhalten kann,« sagt Frau J. P. White von Rushboro, Pa., »ich wäre sonst tot, sie beschwichtigt den Huften und kuriert sog. hoffnungs lose Lungenleiden.« Dieses zuverläs sige Mittel gegen Hustem Erkältung, Grippe, Asthma, Bronchitis und Hei serkeit wird verkauft unter Garantie von Ad. Dreisz und R. Cohn 85 Co. 50c und sL Probeslasche frei. Grundeigentnmss suebertraguusem Jon P Campbell an G. F. Ling, Gran nstück an der But-nett Str 8600 Max- Converse an Albin SeideL ck an der Roger-s Str. 3450 GJoe Mergl e und Frau an Hermann Wintelmann, 9 Acker Land; 82 25 S. Koch an Philippina Kempf, gifgndstück an der Montereh Straße; THE Howerton und Frau an rau Ray tie el, Grundstück an der est Chåreß traßezs 82750 nnieM Mund N D. Jnscho an W. E Perlitz, Grundstück an der Howard nnd Mulberrh Straße; 8200 0 Marcella Sembtich. Wir machen hiermit nochmals ans das Erscheinen der berühmten M a r cella Sembrich ani Freitag Abend in der Beethoven Halle anf merksam. Die Dame ist eine so eini nente Gesangskünstlerim daß s die Kritik ihr gegenüber schon längst ver stummt ist. Sie gehört zu haben bleibt eine schöne Erinnerung für Lebenszeit Sie besitzt eine über raschende Schulung nnd Fertigkeit und setzt durch die Leichtigkeit mit Iwelcher sie die schwierigsten Koloxa Jturen ans-führt in Erstaunen. Sie ist unstreitig die bedeutendste Sänge rin und sie sollte in San Antonio von »Einem übervollen Hause lnsgriiszt mer en. Ante -Tickets. Eorr Wood at- Cont Co. -.-.--V -T Sachsenschådel. s Roman von Walthet Schatte vom Brühl. (Fortsetz1ma-) Brüggemann hielt inne in seiner Wanderung, blickte seiner Schwester groß in die Angen, griff dann einen der schweren Eichenstiihle und stieß ihn gegen den Boden. »Na, wenn du das meinst, Dearn, dann sollst du recht behalten. Na, dann sett’ Jnk man en Bittken dal.« Sein Zorn war niedergerungen, war verflogen. »Schön is die Sache ja nicht,« meinte er, »aber hund8 mäßig schlecht wär sie erst, wenn wir dem Schulten und seiner Eheliebften den Gefallen täten und sagten; »Na denn, dann ist das nichts mit der Freierei.« kee, so billig soll dein Oller doch nich zu seinem Willen kom men, nu erst recht nich. Was meinste, Henrichl« »Ich hab’ Von Anfang an nichts anders gemeint,« brummte der junge Bauer-. »Was der Henrich will, das will er, nnd einstweilen will er mal gar nix anders, als die wohlehrfame Jungfrau Katarina Brüggemann. Wie meinst du, Trina?« »Ich mein’, ich hätte meinen ver sprochenen Bräutigam, den wohlehr samen Junggesellen und Landwirt Johann Henrich SchulteHaidhof auch nich so leicht freigegeben, ob nun der alte Schulte, oder mein sakrament scher Bruder, sich auch der Sache wi dersetzt l)ätten.« »Na, dann wären wir also vor läufig mal wieder einig, wir drei Dann können wir darauf ja mal ein Köppken Koffie trinken und ein Stück chen Kuchen essen,« meinte der Bauer nun« gemütlicher. Und während Tran hinausging, das Erforderliche zu besorgen, und er seinem künftigen Schwager den Tabakskasten und die Mospr »Mme wie auch FeuerstahL Stein und Schwamm, sagte er: »Du bist ’n Hitzkopf, Henrich Jch glaub’, du könnst noch mal so werden wie dein Oller, wild wie ein Stier und hartköpfig wie ein Pferd· Da sieh nun mal mich an. Jm ersten Augen blick, da möcht ich auch vor lauter Fuchtigkeit alles kurzxund klein schlä gen, aber nachher, dann kommt dann gleich die Ruhe und die Klugheit Und da ist’t nun auch. Also du sollst meine Schwester heiraten, und wenn ihr noch fünfzig Jahre warten müß tet.« Mach mal kein Pferd scheu!« rief lHenrich erschrocken· »Wir müssen We ge finden, wie wir schon eher zu die sem Vergnügen kommen. Was meinst du, Trina?« wandte er sich an das wieder eintretende Mädchen. »Natürlich, je eher, je besset,« er klärte sie. »Na, dann wollen wir mal so tun als wäre alles in bester Ordnung,« entschied Dirk. »Man braucht ja den Schulten nich gerade herauszufordern, aber man braucht sich auch nich vor seinem Angesicht zu verstecken. Be stimmt, aber mit ’ne kleine Portion von Freundlichkeit muß ihm qur ge macht werden: ,,D in Henrich läßt nich von seiner Br ut und die Brüg gemanns sind genau ebenso sest.« Nur dem Ollen nich’ aus’n Wege gehen.« »Tran und ich wollten nachher zu Tennemäkers Wirtschaft gehen. Es wird heut unter der Linde getanzt,« sagte Henrich »Aber vorhin bei’s Essen war die Red’ davon, daß die beiden, nämlich Vatter und Mutter, auch ein bischen was hinaus wollen, ’n Glas Bier zu trinken. Da wärs doch wohl besser, wir gingen heut nich hin, jetzt, da ich kaum den Krach ge habt hab.« »Nu grade- gehen wir hinl« be stimmte das Mädchen. »Na gerade. Wir sind versprochen miteinander und wir wollen es aller Welt zeigen. Und recht fein werd’ ich mich machen, Hen rich, recht fein, daß sie alle gucken sollen.« »,,Ja, ja,’g«el)t nur hin-. zu Tenne: Milch lllrlluc uuuj un sonach »Du-J werd’ noch meinen Sonntags-Sange über die Felder tun. Vielleicht komm ich dann nachher auch ein bischen hin und schau mal zu, ob ihr auch beim Tanzen recht zu einander paßt. Und den Schulten möchte ich mir denn doch auch einmal was ankieken, so’n spaßi gen Kearl, der ’ne Brüggemann’sche Hoftochter nich aus seinem Hof ha ben will. Ja, ja, den muß ich mir doch mal anschauen, aber mit aller Gemütlichkeit Un en bittken küren will i vielleichte auck mit eam, wenn’3 sick grad san mäkt.« »Ich hab’ schon daran gedacht, ob ich nich mal nach Baukium geh und dem ollen Doktor Kortum unsere Sa che vortragen«ssoll«, äußerte Henrich »Er ist ja ein Euhme meinem Stief mutter, aber er ist immer besonders freundlich mit mir gewesen« Er hat mich gern, ich weiß es ganz gewiß. Und auf die Mutter hat er Einfluß. Sie ist stolz aus ihn, weil er doch ein Doktor ist und ein berühmter Dichter da3u.« »Aber auch ein Franzosenfreund Dein Vater wird gewiß nich viel Freud an diesem Onkel Doktor ba ben«, brummte Brüggemann. »Er läuft uns übrigens nich weg und man kann das später noch überlegen. Vorläufig Geduld, und ’nen kühlen Kann behalten. Adjiis einstweilen. Vielleicht sehen wir uns nachher noch in Tennemäkerg Wirtschaft.« Damit erhob er sich und verließ die Stube-. Auch dac- Brantpaar stand vom Fiesfeetisch auf. »Also deine Eltern wollen mich nich«, sagte dass Mäd chen und reckte sich. »Aber du hast doch trotzdem immer noch ein klein bißchen mass übrig fiir mich, Hen rich'.-« fragte sie neckisch Da riß er Isie an sich und kiiszte ihr die Lippen i fast wund. »So ist-I recht, Henriel)«, fliisterte sie. »Wir halten minnnnein ganz, An leidende Frauen-. Ein kleiner guter Rat wird manchem Leidendcn in Sau Antonio gut tun. Keine Frau kann gesund und wol sein, wenn die zkiereu krank sind. Giftstoffe, die mit dein Schleim fort gehen, wenn die Nieren gesund sind, bleiben im Körper zurück, wenn die Nieren krank sind. Nieren und Blase werden entzündet und schwellen an, bedrängen die daneben liegenden de likaten weiblichen Organe nnd ver schieben sie womöglich. Dies ist die wirkliche Ursache vieler niederdriicken der Schmerzen, Lahmheit, Rücken schmerz, Seitenschmerz etc. Urinver giftung führt ebenfalls Kopfweh, Schwindelanfälle, Müdigkeit, Nervo Lität nnd rheumatische Schmerzen her et. Wenn Jhr so leidet, versucht Doans Nieren-Pillen, das Mittel, das kranke Nieren kuriert. Jndem die Nieren besser werden, wird sich Eurer Zu stand bessern und die Gesundheit kehrt zurück, wenn die Nieren gesund ge worden sind. Frau S. R. Rice, 601 Wyoming Avenue, San Antoniu, Texas, sagt: »Ich kann in den Worten des höchsten Lobes von Doan’s Nieren-Pillen spre chen, und es ist ein Vergnügen, sie dem Publikum zu empfehlen. Sie heilten Beide, meinen Mann und mei ne Tochter, von schweren Fällen von Nierenkrankheit. Beide hatten vorher andere Mittel versucht, aber sie fan den keine Erleichterung, bis sie sich Doans Nieren-Pillen verschafften und sie gebrauchten. Dies war vor meh reren Jahren und feitdemhaben wir sie alle beständig empfohlen. Zum Verkauf bei allen Händlern Preis 50 Cents. Foster-Milburn Co., Buffalo, New York, alleinige Agenten für die Ver. Staaten. s«o m«m-u-.D Wbcslllccls OMUJ »L« Uhu ssssss Doan und nehmt keine anderen. ganz fest und lassen nich voneinander-. Und nun geh’ mal mit mir in die Kammer. Jch will dir mal was von Leinenzeug zeigen, das ich dir mit bring’. Das meiste ist noch von mei ner Mutter selig. Aber vieles hab’ ich auch selber gesponnen. Und dann die Federbettenl ’ne ganzen Berg. Ertrinken kann man drin, ge radezu ertrinken.«" Sie nahm seine Hand, kicherte leise-und zog ihn hinter sich her. »Wohl hundert Gänse haben die Federn geliefert. Henrich, hundert Gänse, alles nur schneeweiße, und ist keine graue Feder darnnter.« »Du machst mich aber ordentlich neugierig auf die Federbetten, Dearn ken!« sagte der junge Bauer, um schlang sie und sie gingen miteinan der in die Kammer. (Fortsetzung folgt.) W Gut für Jedermann. Mr. N. R. Coulter·, ein prominen ter Architekt im Delbert Building in San Francisco, sagt: »Ich erkenne Alles an, was Von Electric Bitters als Tonikmedizin gesagt wird. Er ist für Jedermann gut· Er korri giert Magen-, Leber- und Nieren stöntngen und baut das System auf-« Die beste Frühjahrsmedizin und Blutreiniger. 50c bei Ad. Dreiß und R. Cohn 8z Co» Apotheker. W A l l e r l e i. Die Kandidaten für County Aem er kommen nur langsam zum Vorschein. Es scheint, daß die alten sämmtlich im Amte bleiben und ihre Ankündigung und Munition bis zum letzten Augenblick verschieben und auf heben wollen. Allem Anscheine nach hat der Winter vön uns Abschied genom men. Große Kälte ist jedenfalls kaum noch zu erwarten. Die Frage ist aufgeworfen wor den: Kann die neue Schulbehörde den Beschluß der —alten, die Schulfteuer um 15 Cents zu erhöhen, in Wieder erwägung ziehen? Auf das Amt des»·Schulsuper intendenten wird wohlnun Sturm gelaufen werden. Denn daß Wolfe nicht bleibt, scheint ausgemacht Einigen der nmherziehenden ,,Musikkapellen« sollte doch das Hand werk verboten werden. Die Menschen machen keine Musik, sondern sie ver üben einen gräßlichen, ohrenbeleidi genden Spektakel. Ame Dicht-. Carr Won F- Coal Co. Endlich scheint die M. K. 82 T. Bahn Anstalten zu treffen, hier eines eigene Einsahrt und ein eigenes De pot zu erhalten. Jetzt laufen ihre Züge vom Governement Hügel aus; auf den Geleisen der Südlichen Pa cific Bahn ein nnd sie benützt das Depot dieser Bahn. Die M. K. 8x T. Bahn hat einen so lebhaften Passa-; gier- und Frachtverkehr, daß sie sich wohl selbständig machen kann· W Begniigt Euch nicht damit, Hämorrhoi- I den temporär zu unterdrücken, wie es Einreibnngen, WaschmitteL Latwerge und Einspritzun en oft tun, da eine zwan gigjährige Erfahrung mit den verschie enartigsten Fällen, die von Aerzten al ler Schulen scharf beobachtet worden sind, ohne Zweifel bewiesen hat, daß Anakesis das einzige vernünftige un nverlässige Radikalmittel gegen dieses schreckliche Leiden ist. Es lindert den Schmerz sofort, drückt die Geschwulst zu rück, entfernt die Ursachen und verhütet ihre Wiederkehr Eine Probe von Ana kesis wird von P. Neustädter E Eo» Vka 2416, New York, frei Versandt. W Nach den Windeln-richten sollen die Franenhiite in diesem Jahre flei ner werden. Die ’?1·eise werden aber wohl die bisherige Größe behalten. —-——.0.0-.-——-—· Gesncht ein deutsche-J Llliiidiheih welche bei der Hangsarlnsit nnd in der Küche helfen soll. Frau Herntann Sel)nchard, 221 Giinther Straf-Je III-IMM Land fär Farmer. Wir haben 60,00 Acker in Wharton. Jackson und Victoria County, die wir in Parzellen einteilen nah Wunsch des Käufers zu 81600 bis 82500 pex Acker. Wir haben 3(),00() Acker in Maverick und Kinney Co» im besten Cotton- und Biey-Distrikt im Staate, zu 88 bis 815 per Acker. Alle unsere Ländereien sind schwarzer Boden unb- nahe der Eisenbahn. Schreibt um illustrierte Pamphlete Mk AlllsllN RchlEY Will co 518 Moore Gebäude. Sau Antonio, Texas. Die neuen Waren Sinci angekommen fiir die fruehlings- untl sommec- saisosr Zwar ist der Winter noch nicht vorüber, aber trotzdem Haben wir uns auf die bevorstehenden Saisons vorbereitet und ein Lager von Herren- Damens uncl Kinder-Schuhen eingelegt, wie wir es früher nie gehabt haben Wir bitten unsere Kunden und das Publikum, uns zu besuchen und den Vorrat in durchaus MODERNEIVL ELEGANTEM ScHUHZSUG zu inspizieren Jeder wird feine Freude daran haben i f cintlorolla sont-II stun 207 Alamp Plazkcp åcgcusicr pcm Mcllscr Hota ZWE- J ff I sk. vi-. ss Gutes Brot« ist cl Jede Familie sollte datan sehen das beste Brot im Hause zu haben, das cg giebt. Wir verwenden das beste Mehl, unsere Einrichtungist modernster Art und wir können Eure Wünsche befriedigen. s-«-.· chIIM s WMIJFMUIGM 427 Larer Straße. Neues Tel. 67. Altes Tel. 1886. täglich bei Euch vor. Werdet Kunden und der Waan fährt Bleij III-ALLE ij"l(2?1lk«z-;Fl;3-L-’L’9Fksjch k I Bond s Delikatessen.. Alles Tel.119. 235"llsI-IIWZIM-81Msssi. set-es lal. M. Zweiggeschäft, 135 Garten, Ecke Narrn-Straße. Dirett importierte und einheixnische Delikatessem Fancnuud Stapels Groceries, Geflügel, Gemüte, verschiedenes Obst. Braten, Salate, geräucher te Zunge, Sandwiches, HotRolls, Biscuctg, Zusch, Fische und Austern erje Ablieferung des-« WARSN in all-h TElLEN det- STADTk I aller Art und in verschiedenen Fancy· Artikeln Isaqu wo lbss clie grösste flusumbl habt. Ein Besuch unseres Ladens wird Euch überzeugen, daß wir die größte Auswahl haben in Juwelen. Gold- und silbekwaken unsere Ware wird garautceet Preise find mäßiq. chTZER BROSlqf Die leitenden Juweliere der Stadt. f e In der Fastenzeit. Vorüber ist der Kamevah ;Vorbei ist Lust nnd Schemen Gefallen sind die Masken all, 1 Und ernst gestimmt die Herzen.— Wer gestern als Vajazzo frisch Die lithnsten Sprünge machte, TSteht heute hinterm Ladentisch lDeS Morgens nm halb achte. s «Wer gestern noch als Ritter sein Geprunlt in Sammt nnd Seide, Macht heute wohl die Flecken rein »An seinem Alltagskleidr. Die stolze Königin der Nacht, Die alles stellt in Schatten, war-s Frei-sank heute selbst sum-chi, i Für sich nnd ihren Gatten. I Prinz Kamevah der hocherfreut z Schwang beim Kemmers den Hammer, sDer sitzt beim sanren Hiirina hent s Und bat den X- Katzenjammerl I So geht es immer in der Welt, sAns Sonnenschein folgt Regen, s IDer frohen Lanne oftmals stellt Sich Mißgeschick entgegen. IDes Lebens Aschermittwoch tritt jZn uns, eb’ wirs erwarten, s Und nimmt nnz all die Blumen mit Aus unserm Lebensgartem Doch klagt darüber nnr nicht mehr Es wird schon wieder besser! Und trat es trocken noch so sehr Es wird schon wieder nässer. Es blieb ja immer uns noch hier, Ich sag’ es euch im Stiller Das ganz famose Lone Star Bier Und das vertreibt die Grillen. s Jst auch vorbei der Karnevah Wir woll’n das Glas doch beben Und rufen froh, mit lautem Schall: »Das Lone Star Bier soll leben! Wahl Anzeigen. Für Sherifs. »Die »Freie Presse für Texas« ist auto xisiert, anzuzeigem da B. D. Lin«d» s e l) Kandikat für das mt eines Shertfss non· char Eounty ist und sich der«Ent schmdung der demokratischen Barmit mahlen untenvirft. »Die »Freie Presse für Texas« ist auto rjnert anzuzeigen, das-, Ja mes M c O losken Kandidat siir dag· Amt des Shcriffs von Bexar County ist und sich den demokratischen Prinnjrwablenun Juli unter-wirft —-——O-..-——-—— Der silntsch ist nur (1lliIIiiil)tig, "nm nmn mtf ihn hört. kahle Bauch unf7 Magtaucly Trag-i Das feinste Stück Land in Betxofr County. Jst arzelliert worden und r verkaufen m arzellen von 100 Acker von u 330 bis 850 per Acker. Es ·ebt·kem e eres Land in der Welt. Holz au dem Lande bezahlt nkehr denn das Ab olzen und Einzäunen Ungefähr 4000 Acker ind· in kleinen Parzellen an wirk liche nstedler verkauft worden, wovon die meisten der besten Klasse von deut schen Fannern ange en. Wenn eisi Heim oder eine apitalanlage u t, so lohnt es sich, dieses Land zu be gen. Es beginnt innerhalb einer ile von den Grenzen der Stadt San Animus mit einer Einwohnerzahl von 95,000 nnd reicht zehn Meilen weit bis zu einervnia cadamisierten Straße. Es ist das billig ste Land in Texas. Feinster uMarkt un Staate. Bietet dem imstattensuther mehr Vorteile, wie irge we es andere Land im Staate Te as. Es at non 4 bis 6 uß tieer A wird-Boden mit so lider ehmun erlage. Wenn «Jhr Land zu kauer wünscht, besi ti t dies, ehe es zu spä wird. Wir si tets bereit, es zu zeigen. J AK BLUPTM Beide Telephonc. 102 W. Honstonstr. Billiges Holz. Die Cord für sechs Dollar. Mit dem Preis von sieben Dollars für eine Cord Holz ist es auE Die »Full Eord Wood Compa n eine neue Ggellsclafn deren Holzho »an dem ,,Sap«- eleife lie t, hat den ubertrie benen Preisen, die isher von dem Wand Tru«t berechnet wurden, ein Ende ge In a t. Wir haben in unserem Hof und auf unserem Land 80,000 Cord erstklassiges Post-OaI-Holz. Wir liefern eine volle Evrd Holz in einein unter Jnspektion der Stadt stehenden Wagen, der garantiert ist, 128 smlsitfniz Raum zu enthalten, f:«· 86.00. Fuu uns-o would vom-W Beide Pbone FULL Gute Getränke und famoser Lnnch stets in Vurgstaller’s Saloon nnd Restmirant, Vilita Straße neben der Halle der Hernimmssöhne