Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 24, 1908
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Die Täqtiche mir Pressa fuar Texasg j erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet jj 8800 für das Jahr s over drum für s Mono te e. Die Wbchelltllcht Freie Pressa fast Isrzzz erscheint jeden Donnerstag und kostet L 82.00 für das Jahr-. Tagliche Ausgabe. Nummer 7859. Jahrgang 43. Sau Antoniu, Montag derr 24 Februar 1908 —szj In land. W Deutscher Priester ln einer liirelie zu Denk-er er morden furchtbarer unialL lieine her-wehenden Getränke in elen Pullmansulagen Oklahoma iiir Brvan Repräsentant Bartholelt unel cler liebes-Mk Eine ganz abscheuliche Mordtat ist in Denver, Colorado, begangen worden. Am Sonntag Morgen wur dein der Kirche der heiligen Elisabeth im der Ecke der elften und der Curtis Straße, der Priester Vater Leo von einem Italiener, dem er gerade das Abendmahl erteilt hatte, etschossen. Der Mörder: kniete zwischen zwei Ucuucll UUL ucuc Unter-» uto ou spuk fter sich zu ihm niederbeugte- setzte er ihm eine Pistole auf die Brust und drückte ab. Der Priester stürzte mit demAufschrei »Mein Gott, mein Gott« zusammen und starb gleich darauf. Der Mörder suchte zu entfliehen, doch wurde er festgenommen und nach dem Gefängnis gebracht. Dort gab er sei nen als Giuseppe Guarnacio an und erklärte, er habe Vater Lea nnr er schossen, weil er alie Priester hasse und sie vertilgt zn sehen wünscht-. Per sönlich habe er nichts- gegen den Er mordeten gehabt. Unzweifelbaft ist er ein Anarchist, doch bestreitet er, in irgend welcher Verbindung mit den amerikanische-n Anarchiften zu stehen. ·Vater-.Leo war ein Deutscher, er stammte aus Köln, wo er 1867 ge boren war· Er wohnte früher in New York, Paterson und anderen Or ten und«kam vor drei Jahren nach Dem-er Eine Anzahl junger Leute aus Spring·Balley, N. Y» mrshten am Samstag mit einen Wagen einen Aus slug nach dem nahe gelegenen Nyack, um dort einem Basket-Ballspiel bei zuwohnen Als die Gesellschaft am Samstag Morgen vor Tagesanbruch zurückkehrte, fuhr in West-Nyack, wr die Straße das Bahngeleise kreuzt ein Bahffzug in den Wagen hinein Sechs von den Jnsasfen des Wagens drei junge Männer und drei fung Mädchen, wurden sofort getötet unt drei— wurden schwer verwundet· Es scheint, als wenn die Pferde mit dem Muhm- dnwbninnon nnd daduer das Unglück herbeigeführt sei. Jnsolge der immer stärker wer denden Prohibitionss und LocalsOps tioniGesesgebungchat die Pullmans Gesellschaft beschlossen, den Verkauf berauschender Getränke in ihren Bus setsCarZ aufzugeben Die demokratische Staatskons vention von Oklahoma hat ihre Dele: gaten zur Nationaikonvention instru iert, für Bryan als Präsidentschaftsi kandidaten zu stimmen. Die amerikanische Gruppe de1 interparlamentarischen Union, welchi aus Mitgliedern des Bundessenati Und des Repräsentantenhauses be steht, wählte einstimmig Richard Bart holdt aus St. Louis, Mo» zum Kan didaten für den nächsten Nobelschei Friedens-preis, mit welchem ein Baar betrug von 840,000 verbunden ist. Rev. Levont Martougessian, de1 armenische Priester, der angeblich ai der Spitze der Hunchakist-Gesellschaf steht, wird sich in New York wegei Raubes nnd Erpressung vor Gerich verantworten müssen. Es verlaute ferner-, daß, wenn dieser Fall erledig ist, der Priester wegen Teilnahme a1 der Ermordung des reichen armeni schen Teppichhändlers H. S. Taws hanjian angeklagt wird. Bedro» Hampartzoumiam der Mörder-, ver büßt jetzt seine Strafe im Gefängnis Dieser Mann soll als Zeuge gegei den Priester austreten. Er war nu ein Werkzeug in den Händen der an geblichen Erpresseix die seinen Patrio tismus und den-Namen der Hnncha Ast-Gesellschaft benutzte-n, nnt reich Armenier zu schrövfen Mehrere m« menische Kaufleute werden als- Zen gen gegen den Priester vernonnnei werden, und Anwalt Jeronte ist sicher daß er eine Sclnildigspreclsnnq erziele! wird. Frau Paul L. Run, eine nnte dem Namen Glaxia Calla bekannt Opernsiingeriin nat lsei den Gehör-des m Portsinont1), R. H» die Alnfiag gegen ihren Gatten erhoben, mn Blei Jannar ihren Bruder Neorne A Carkinsz erschossen zn lmlsen Ma« hatte bisher angenommen, Hat-tin habe Selbstmord begannen Wie eine Depesche ans New York meldet, ist bei dein Eoinmander Brauneisrentheu unter dessen Befehl die MarineAVkagazine auf der sona Jnsel stehen, ein nIit ,,Black Ham« unterzeichneter Brief eingelanfen, in dem gedroht wird, die Magazine in die List zu sprengen, wenn nicht alle Verheirateten Leute, die seit dem 1. Januar aus dem Dienst auf der Jnsel entlassen seien, wieder angestellt wür den. Jnfolge dieses Brieer ist auf der Jnsel ein striktes Bewachungs fystem eingeführt worden. Ein reicher italienischer-»Mein händler in New York, namens Gerolano Cella, ist mit einge schlagenem Schädel in seinem Lager haus aufgefunden worden. Man glaubt, daß der Mann ermordet wur de, trotzdem sich ein Brief vorfand, in dem er Abschied von seiner Familie nahm. Sein Bruder und sein Schwie gersohn sind als verdächtig verhaftet worden. Der Episkopal-Biskhof Sattel lee in Washington, einer der bekann testen Episkopalprediger des Landes ist gestorben. Charles J. Romadka in Mil waukee hat eine Klage auf Scheidung von seiner Gattin Evelyn Caink Ro madka, deren fensationelles Treiben Vor einigen Monaten die Gerichte be schäftigte und die schließlich weqisn Einbruchs· und verschiedener Dieb stähle zu einer Zuchthausstrafe in ,Joliet verurteilt wurde, eingereicht. WO Texas Das Staatskomite der »reor ganisierten«,, d. h. Lyon-feindlichen Repnblikaner hat in Ware eine Ver sammlung abgehalten und beschlossen, die Staatskonvention ihrer Partei oder Parteifaktion in Waco zusam mentreten zu lassen. Jn der Sitzung herrschte eine Anti-Roosevelt- und Anti Taft Stimmung, der Auser wählte des Komites ist offenbar Fair banks-. ,Man schwärnite von der Ver einigung der sämmtlichen Administra tionsgegner unter den texanischen Re publikanern, Entsendung einer Fair banks-Delegation zur Nationalkon vention und Bekämpfung der Tast Delegation, die offenbar von dem re gulären« Flügel der Partei hinge schickt werden wird. Auch diesem «reorganisierten« Flügel gegenüber können wir unsern Lesern nur dieselbe Haltung empfehlen, die wir ihnen den »regulären« Republikanern gegen über empfohlen haben. —·Jn Galveston starb H. E. Meyer im Alter von 69 Jahren. Samstag Abend fand in der Halle des Sängerbund zu Houston "eine Schurz-Feier, zum Gedächtnis an Karl Schürz, statt. M. Tiling, V. Jünger nnd Prof. Mundt hielten An sprachen und der Verein sang ver schiedene Lieder. Aus Gonzales hat man neulich eine Wagenladung Pater-Federn nach Cincinnati geschickt. Es ist das erste Mal, daß ein solcher Versandt von dort aus stattgefunden hat· Die Grandjury von Gillespie County hat in ihrem letzten Bericht erklärt, daß das neue Lizensgesetz im County stritt durchgeführt werde, daß alle Saloonleute ihr Bestes täten, es durchzuführen und daß es daher auch unrecht sein würde, wenn man gegen irgend jemand wegen einer etwaigen unbeabsichtigten Verletzung des Ge setzes Anklage erheben wollte. Die Grandjury richtete an alle Gegner des Gesetzes die Bitte, sich demselben zu. fügen und für seine strikte Beachtung Sorge zu tragen Der 16jährige Walter Meldel swurde in Thorndale von seinem UPferde abgeworfen und durch den Sturz sofort getötet« Am 29. Februar soll eine große Versammlung prohibitionistischer e mokraten in Fort Worth abgeha ten werden, in der man sich über die Mit tel zur Eroberung der demokratischen Primärwahlen einig werden will Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß die Versammlung beschließen wird, daraus hinzuarbeiten, daß in den de mokratischen Primiirtvahlen den Bür gern eine Erklärung für Staatswo hibitiou zur Abstimmung vorgelegt werde. Am 28. Februar soll in der Stadthalle zu Waeo eine Anti-Bailey Versammlung abgehalten und ein Anti-Vailey-Club gegründet werden. Die Bürger von Corpus Christi haben eine Massenversannnlimg abge halten nnd sich fiir die Annahme eines Gesetzes, daz- die Auszalflnng einer Prämie fiir das Töten von wilden Tieren wieder einführt, ans-gespro che.n Aus dein Friedhof in La Oranae ist ein abscheulicher Frevel veriitit worden: Inan lsat dort Gralnnäler de ncaliert nnd uinqewurfen nnd sonsti nen Unfug ausgeführt Stadt-nar fchal Loessin lmt ietzt einen Mann verhaften einen friitieren Angestellten dei M li. C T Bahn der den Frevel beaanaen haben soll Wie es heißt, liat er bereitg ein Geständnis aliae legt. wem-tand. Streit beigelegt Zwischen Russland mal Oe stekreieln Sturm in England. Die Eisenbahaoekstaatlievung in Japan. Paul Thamann tot. Anarew caknegie mal clie Hoch-Stiftung. Eine Depesche aus Wien meldet: Es ver-lautet von sonst gut unterrich teter Seite, daß der russische Minister des Aeuszem szolski. mit dem Bot schafter Oesterreicl)-Ungarns, Grasen Berchthold, befriedigendeErklärungen austanschte, welche das Fortbestehen der Balkan-Entente zwischen Rußland und der Doppelmonarchie sichern. Oesterreich-Ungarn ist angeblich be reit, eventuell das Projekt der Donau Adria-Bahn zu unterstützen Eine Erderschütterung von zwei Sekunden Dauer ereignete sich in Wien. Es wird kein Schaden gemel det, aber der Stoß war so stark, dasz die Registrierstiste der seismographi schen Station versteut wurden. wie Station in Laibach registrierte Erd stöße von vier Minuten Dauer-. Jn Bremen ist Theodor Gruner, der ehemalige Präsident der Bürger schaft, ans dem Leben geschieden. Die Blätter widnien ihm ehrende Nach ruse und heben sein gemeinnütziges Wirken ehrend hervor. Gruner war auch in früheren Jahren Präsident der Bremer Handelskammer und des Ver eins zur Rettung Schiffbrüchiger. Jn Berlin ist Paul Thumann, der namhafte Geschichts- und Gent-e Maler, Professor der Berliner Kunst Akademie an der Lungenentzündnng gestorben. Das königliche Opernhaus in Berlin studiert Paul Taglionis Ballet »Sardanapal« ein, welches sich an Vyrons gleichnamige Tragödie an schließt. Der Kaiser nimmt das leb hafteste Interesse an den Vorbereitun gen und hat die hervorragendstcn Assyriologen, unterFührnng des Pro fessors Friedrich Delitzsch, herangezo gen, um dem alten Ballet ein wissen schaftliches nnd historisches Relief zu verleihen. Von offiziöser Seite wird die Meldung, daß Deutschland die Er werbung der Farsan-Jnseln, der Gruppe kleiner Eilande im siidlichen Teil des Roten Meeres, beabsichtige-, fiir erfunden erklärt. Die Nachricht läuft it Jahren gelegentlich durch die Te enzpresse und ist allemal nachdrücklich dementiert worden. Aus Kumb- einer der Farsan-Jnseln, be findet sich schon seit geraumer Zeit ein deutsche-s Kohlendepot. Andrew Carnegie hat für die Robert Koch-Stiftung zur Bekäm pfung der Tuberkulose die Summe von 500,000 Mark geschenkt. Das bringt den Fonds auf eine ansehnliche Höhe· Die Stiftung, welche aus An laß des fünsundztvanzigjährigen Ge denktages der Robert Koch’schen Ent deckung des Tuberkelbazillus errichtet worden und somit der Erinnerung an die grundlegende Beobachtung für die Erforschung der gesammten mensch lichen Jnfektionskrankheiten gewidmet ist, stellt sich, abgesehen von der Eh mm« Zofe Inkfkbarä dia Auf-Trillo Ewissenschaftliche Arbeiten nnd dami1 Hauch praktische Bestrebungen zur Be kämpfung der Tuberkulose ans ihren Mitteln zu unterstützen Bei der gro ßen Zahl von Opfern, welche di( Tuberkulose noch immer fordert, wird das Werk allgemein als höchst dau kenswert anerkannt Es verlautet von sonst gut un terrichteter Seite, daß Papst Pius das Gesuch des Fürsten Ferdinani von Bulgarien, sich mit der Prinzeslii Eleonore von Reusstöstritz deninächs katholisch trauen lassen zu diirseu, ctb gewiesen habe. Dies sei geschehen weil der Fürst exkommuniziert mor den sei, nachdem er seinen ältestes Sohn, den Prinzeu Berti-, orthodoi habe taufen lassen- ES heißt alie1 weiter-, der Papst habe stillschweigeni gedulde-t, daß der bulaarische Erz bischos die katholische Trauung erlaub te unter der Bedingung, daß die et nmigen Kinder der neu zu schließendei Ehe int katholischen Glauben erzoget würden. Jn der siidanierikanischen Re publik llrnqnay ist ein großer Eisen liahnstreik im Gange. Aus Fe.3 in Marokko komm die Nachricht, der Gegensnltan Mula Hasid habe ein allgemeines Ellkassakre aller Ungliinbigen, also aller Fremden befohlen· Die Nachricht ist höchst wabrscheinlich erlagen. Aus der japanischen Hauptstadt Tokio wird gemeldetjdafi die Durch führung der C·isenbal)n-Verstaatli chnng, zu der sich das jetzige Ministe rium Ver-pflichtet habe, mit großen Schwierigkeiten vor sich nebe nnd bis jetzt nicht dazu beigetragen habe, den« Dienst auf den Bahnen zu verbesser1-1.J Der Nordwesten Englands und; der Norden Jrlandsz wurden am; Samstag Nachmittag von einenil furchtbaren Sturmwetter, verbundeni mit schwerem Hagelschlag, heimge sucht, der viel Schaden anrichtete, be-t sonders unter den Schiffen. Auch sol-] len dem Unwetter mehrere Menschen leben zum Opfer gefallen sein. Die Teilnehnier an der letzten! Revolution in Havti. die sich in die französischen Konsulate zu Gonaives und St. Marc gefliichtet hatten, wer den denBehördeu oonHayti nicht aus- geliefert werden, da die französischent Konsnlate der Ansicht sind, daß ihnen kein gerechter Prozeß zuteil werdent wird. Die Regierung von Hayti ist( sehr entrüstet darüber, wird sich aber wohl fügen müssen, denn die franzö sische Regierung steht in dieser Sache vollkommen auf Seiten ihrer Konsuln. Man macht von Paris ans darauf aufmerksam, daß man bei den Revo lutionen in Hayti stets so gehandelt habe und erinnert den jetzigen Prä sidenten, General Nord, daran, daß er selbst seinerzeit den Schutz der fran zösischen Konsuln genossen habe. Juan B. Cantu, ein angesehe ner Kaufmann in Moiiterey, ist unter der Anklage Verhaftet worden, das Haupt einerSchmugglerbande zu sein, die ein systematisches Einschmuggeln von Waren betrieb. Jn seinem Hause soll man mehrere Wagenladnngeu eingeschmuggelter Waren gefunden haben. Cantu behauptet allerdings-, die Waren seien verzollt worden, er hat aber die Zollquittungen nicht bei «gebracht. W Wie ist die-! l» Wir bieten einhundert Dollars Beloh- j nun für ’eden Fall von Katarr der» nich durdht Einnehmen von Halls Ka tarrhäKuZ gälzeilt werixananB th eney o., igen Toledo, O. Wir, die Unter eichneten, haben F. J. Cheney seit den etzten 15 Jahren ge-. kannt und halten kgn fisir vollkommen eh- renhat in allen eichastsverhandlungens und inanziell befähigt, alle von seinerj Firma eingegangenen Verbindlichkeiten; W erfüllen est se Trnax, Großhandels-Dro guisten, Tale-da D. Waldin Kinnan z- Mart-im Groshan cis-Droguisten, Toledo, O. Hall s KatarrhiKur wird innerlich Ye nommen und wirkt direkt auf das B ut und die schleimigen Oberflächen des Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis äö Ists per Flasche. Verkauft von allen po ern. HallZ Familien-Willen sind die besten Eine Depesche aus New York meldet: Durch den Fund einer grauenhaft zerstückelten Mannegleiche wurde die Brooklyner Polizei vor die Lösung eines Mordgeveimnisses ge stellt, welches- den Guldensuppe-Fall, der vor einer Reihe von Jahren die New Yorker Nolizei für lange Zeit in Bewegung hielt, in lebhafteste Er innerung bringt. Jn zwei Windeln die, gerade wie damals, mit Wachs tuch umhüllt waren, wurden die zer fchnittenen Körper-teile eines munt deten Mannes, allem Anscheine nach eines Italieners, auf einem leer stehenden Grundstücke unweit Ost 52. Straße und Rutland Read, in der Rugby Sektion von Flatbusl), liegend gefunden» Seit der Ermordung des Grocer Cattania, dessen Leiche in eH nem Sacke an der Shorr Road ges-l funden wurde, war kein annähernd so brutaler Mord zu verzeichnen ge wesen, wie der, dessen Opfer man jetzt fand. Offenbar war der Ungliickliche das Opfer eines Racheaktsz geworden? Denn die Tatsache, daß man Geld,s Uhr und Ring an der Leiche fand,; ckkisucsii di» Thmrin »in-Ir- Ennnlnnmschai p-,«»u. aus-. Das Staats-Obergericht von Jl linoiH hat die Entscheidung des Chi-» cagoer Gerichts, wonach Henn. Villek wegen Vergiftnng eines Mitgliedes der Familie Vzral ver-urteilt worden war, bestätigt. Herni, Billek, ein s Sollst-help hatte über die Frau Vzral einen· großen Einfluß gewonnen, nnd es wird behauptet, daß die Beiden den Mann der VzraL Martin VzraL nnd später vier Kinder derselben durch Arsenik aan der Welt geschafft hätten, Inn die Versichernngsgelder zn erlan gen. Ale- Fran Vzral erfuhr, das3 sie verbaitet werden solle, lseaiim sie Selbsiniord Wahl Anzeigh Für Sherifs. Die »Ist-riet Presse für Texas« ist anko risieri, an nzeigeu, daiz B. D. Lind se n Kandt at sur das-· Amt eines Sherist von Bexar Connin nt nnd sich der Ent scheidung der« demokratischen Primit lnahlen nnterwirst. Nord und Ost. «s·l". LOUls, cchAcO Einen Tag oder eine Nach nach allen Orten erwart. nimm-MS und Umsan J. w. ozikgsh s- T. A. W office 122 Alamo Plan Beide Telephone 425. -.-—-.—s«-—-.-—-«.-. q— Eifenbnlzkjjahwlan S. A. öx A. P. Bahn. »Das-V Erocket«-Zug nach Houftom Galvefton, Beaumont und Orange lefahrt s Uhr abends-, Ankunft 7.55 morgens-. Nach Kerreville, Abfahrt 8.30 morgens, An kunft dort 11.30. Abfahrt von Kenvklle 4 Uhr nachmittags, Ankunft in San Antonio 7.50 abends-. Nur Samftags nach Kern-Me- 4 Uhr nachmittags. Rüccfahrt von hart Montags b. 1 morgens, Ankunft in San Antonio s.30 mor gens-. Nach Euero, Bontuny Houftoch Galvefto«1, Giddings, Rockdale, Cameron und Wom, Ab fabrt 8.45 vormittags-, Ankunft 7 Uhr morgens Nach Beeville, Corpus Christi, Alice, Mattig, Arkansas Paß, Auswer Abfahrt 1.50 nach m..tapö und s Uhr abends. Ankunft 7.55 morgens und LEO nachmittagä. Nach Falfuriaö, Abfahrt 8 Uhr abends-, An kunft 7.55 morgens J. G G. N. Bahn. A s f a h r t. Nach allen Nord-Texas-Punlten 4 Uhr und 8 vormitta s. Nach St. Louis, Memvhis und dem Of en .l.25 Uhr nachm. und 7.45 abends Nach Mexilo 10.20 Uhr vormittags A n k n n f t. Von St. Louis u. dem Osten, 8.30 morg Von St. Louis u. dem Osten, 9.50 morg Von Laredo und Mexiko .1.05 nachm Von St. Louis, Kansas City 8 45 abdg. St. Lunis C- San Franks-to sahn A s f u h t t. Nach Fort Smith Springfield, St. Louis, Kan sas City, Chicago (J. sc G. N. Dem-O 8.30 abends A n u nf t. Von St. Louis, Kansas Cjtl), Paris-, Chicago 10.10 morgens Sonthern Pacific Bahn. sinnst-. Nach New Orleans, Honston und Galvefton, täglich 11.40 mittagå und 11.30 abends Nach Eugle Paß, El Pass, Californien und Mexito 8.00 vormittags u. 6·30 abends Ruhm-h Von New Orkan-T Haufton und Galveston, täglich 7.35 morgens und 6.00 nachmjttagå Von El Poch Californien und Mexito 11.10 vormittags und 8.00 abends Viktoria Division, G. H. ö- S. Ol. Oulf Spore-) Jota-ex Nach Euere, Victoria, Port Lavacm Corvuö Christi, Brod-nähme Mo Grunde, City, Guttat-, Beeville, Wbarton, Palaciog nnd Houston Ists morgens Ankunft .....8.sO abends Der »So-m Honston« nach Euere-, Bindi-im Wharlon und Houstom Absat·t...» 7.55 abend Auknuft Tod-morgens Nach Braun-hine Der Zug der Sunset Vicforia Division, Ab fabrt 7.05 morgen-, macht in Placedo Verbin dung mit der Gulf Coast Liae für Corpus Christi, Ankunft dort 4.55 nachmittags, Ankunft in Vrownsville 9.25 abends M. K. c- T. Bahn. U i f s b f i. Nach Paro, Fort Worth, Dallas, Kansas City Sx. Louis und Chicago, täglich (Sunset Depot). 9.00 abends Lolalsaq via Smithville .7. so vormittags Alamo Spezlal nach Smtibville, sonsten, Cal- veston 10. 25 abends Uskusfb Von Chlcagcy St. Louis, Kansas Etw, Pallas Fort Werth und Wart-, täglich Gaum Devot). 7.s() morgens Lokalsug bis Smlthville »Das abends Alamo Spezial von Smitbvjlle, hausten, Gal Seit über 60 Jahren schon wurde Mes. 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E M Tiger ist ilen Zugs Eine Tagiahrt its-; st. louis unci Kansas Miy Ein stiller leimt-illa Jeder Reisende wird den ge wünschten Comfort finden. s i v v v v f v s v v a «-a J- Ja a p« s« ls« Ty, Y, p, y, p, p, k Von Galveston nach Bremm Tieckt mit den Dumpseru des Norddeuisoiien lloyti Die nächsten Segeitage sind wie folge bsmdssediN Tonnen. Verläßt Breinekk Verläßt Gnldecotr fKöln 7500 lö. Feb· IVJZ 18. März 1908. H Frankfurt .7500 5 März 1908 6. April 1908. Hinwva .7590 2. April 19i18 4. Mai 1908 E KZIU 7500 EB. April 1908 25. Mai 1908 X Fraukfurt«..750i1 U. Mai 1908 15. Juni IM X aunpver....7500 11. Juni 1908 13 Juli 1908. X ölu 7500 2. Juli 1908 3 August 1908. zk8«’et«ankftu:t....75l)l1 23. Juli 1908 24. August IM. is via Baltimore. T via New YertJ Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die sabrplqnmößige Ili fahrzeit der Dampfer zu verlegen oder ganz zu ststieren. PASSAGSslIRTISSs Bremen—Gali-eston zweite Kajüte, Winter-Rate, bis 16. Juli 1908 Ist-US Bremen—ldalvesion zweite Kajüte, Sommer- nach 16. Juli 1908 88000 III-MEss—caLvisfodl—(erakidbezthte Zwischeudeck-Rsteu). Aussage. Kopfsteuer. Triui. Erwachsene 827 50. M.00. 831.5i1. Kinder von l——12 Jahren 13.75. 4.00. 17.75. Süuglinge 1.l)li. 4700. 5.00. Mammon-Brauen zweite Kaiüte, Winter-Rate bis Zl März 1908, s65.00 Galveston—Bremen zweite Kujüte, Sommer nach Zi. März 1908, 880.00 Galveston—Bremen Zwischendecl, 828 w Kinder 1—12 Jahre.................... sl4.00. Kinder unter l Jahr O 2.00. Wegen sonstiger Information wende man sichs-n- ALFKSD Kot-L General-Agent, calvosiosh fou. oder an Rennert—Millette Eo» Win. B. Dieben-um E. LIJicCluuuschmil Z. W· Dotter-, Sen Bluts-nich Texas. Clemens OFaust und Knoke se Gib-en New Braun eis, Texas. H. J. Graham und Hean Bibel-. Brei-ne- Tex. S. Stuhl, onzaleö, Teva Bolzn Bros» Austin, Texas. Rach New York via mätoni sie-instin- co. Tine herrliche 0eean fahrt. 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Februar 1908. kniete-d at the Post Oktieo at san Anto mo Texas. as second olass matten Die km Preise sitt Texts-« hat von allen beut Ostens-Mich Zeitungen die größte Muneuteniast Ansländischc Wochcnrundschan. Die irrefiihrenden Berichte über die Lage auf der Balkanhalbinsel nnd die Stellung, die Deutschland zu den dor tigen Vorkommnissen eingenommen, haben die ,,Kölnische Zeitung« ver anlaßt, mit Entschiedenheit den fal schen Schilderungen entgegen zu tre ten u11d Deutschlands Stellungnahme genau zu definieren. ,,Dentschland, hieß es in diesem Artikel, ,,trägt nicht die Schuld an der Unfruchtbarkeit des Vorgehens der Botschaster in Kon stantinopel und an dem Widerstand der Pforte gegen Reformen in Mate donien. Deutschland ist von deren Notwendigkeit in gleichem Maße durchdrungen, wie andere Mächte-, und wünscht von Herzen deren Durch führung im Jnteresse des Friedens und der Ruhe. Allerdings hatte es seine eigene Ansicht, die sich mit der jenigen einiger Botschafter nicht deck te: ob die Vorschläge in allen Punkten und Einzelheiten das beste und wirk samste Mittel seien, Ruhe und Frie den in Macedonien herzustellen Wenn der deutsche Botschafter das voraus sah und auf die möglichen Folgen hinwies, so bewies er die richtige Vor aussicht. »Trotz seiner Bedenken schloß sich Deutschland loyal allen Schritten der Botschafter an, weil die Einigkeit Eu ropas von größter Wichtigkeit ist. Wie in der Vergangenheit wird Deutschland auch in der Zukunft zu Nan sum-it sein. um einen Bruch des europäischen Einvernehmens zu verhüten. Daher ist der Vorwurf daß Deutschland die Schuld an dem Widerstand der Türkei trage, unver ständlich, und es liegt ein starker Grad von Böswilligkeit vor. »Wenn das Reformbegehren auf dem toten Strang angelangt ist, so liegt der Grund nicht in deutschen Ränken, sondern darin, daß die An gelegenheit am unrichtigen Ende an faßt ist« Mehrere Botschafter in Kon stantinopel haben alle Noten unter fchrieben, trotz des Glaubens, daß der Sultan, der als Kalif die Stimmung der mohammedanischen Untertanen kennt, ein Nachgeben für unmöglich halte. »Das kann Deutschland nicht än dern. Gleich falsch ist die Behaup tung, Deutschland habe die Eisenbahn Pläne als BeunruhigungssMaschine ausgeklügelt. Diese sind aus selb ständigen Erwägungen Oesterreich Ungarns hervorgegangen Deutsch land wurden sie erst kurz vor der Ver öffentlichung bekannt. Wenn es früher geschehen wäre, würde Deutsch land aber sicherlich nicht der Interes sen-Politik seines Verbündeten ent gegen gearbeitet haben. »Wir können andere nicht hindern, mit OesterreichsPolitik oder dem Scheitern der Reformpläne unzufrie den zu sein, Deutschland verwahrt sich dagegen, daß ihm das Entstehen von Verstimmungen in die Schuhe gescho ben wird und es als Sündenbock be nutzt wird. Es ist Deutschlands drin gender Wunsch, die europäische Ver ständigung zu erhalten und die Quelle der Unruhe zu verstoper. Es hat heine Nebenabsichten und verfolgt kei ne Nebenziele.« Der Artikel ist ruhig, würdig, aber zugleich so entschieden gehalten, daß jetzt wohl niemand, der sich nicht ab sichtlich der Erkenntnis verschließt, die Stellung Deutschlands falsch beurtei len kann. Aber trotzdem wird die Ge schichte von der FriedensstörersRolle, sdie Deutschland in dieser Afsaire ge spielt hat, noch lange in den englischen Zeitungen herumspuken. Ein neuer Staatssekretär des Reichsschatzamtes ist nach langem Su chen endlich gefunden. An die Stelle des Freiherrn v. Stengel, welcher un längst gegenüber den unlösbar schei nenden Reichsfinanzwirren die Flinte ins Korn warf, wird der bisherige Unterstaatssekretär des Reichsposti contes-, Wirkl. Geh. Rat Sydow, tre ten. Gleichzeitig ist Herr Sydow zum Mitglied des preußischen Staatsmi nisteriums ernannt worden. Es ist dies eine wichtige Neuerung, die nach dem Dafürhalten Bestunterrichteter 4 die Wirkung haven wird, oen Einiqu des Reichsschatzsekretärs gegen die Uebermacht des preußischen Finanz ministers zu stärken. Fürst Bülow, welcher diese Aus wahl mit Zustimmung des Kaisers traf, konseriert gegenwärtig auf das Eifrigste mit den sämmführenden Mitgliedern des Bundesrats in der Hoffnung, nunmehr iiber ein festes Finanzprogramm zu einer Verein barung zu gelangen. Herr Sydow gehörte dein Reichs postdienst seit fiinsundzwanzig Jahren an, nachdem er ursprünglich die rich terliche Karriere eingeschlagen hatte. Er war Präsident der Internationa len Funkentelegraphischen Ko11ferenz, welche im Jahre 1906 in Berlin statt fand, und war als deutscher Haupt Delegierter zur Jnternationalen Te legraphenkonferenz erkoren worden« welche im April in Lissabon stattfin det. Dem neuen Staatssekretiir des Reichsschatzamtes wird in weitesten Kreisen ein günstigesPrognostikon ge stellt. Er gilt als einer der fähigsten Verwaltungsbeamten im Reichsdienst und ist ein anerkannt porziialicher Parlamentarier. Die gegen den Modernismus ge richtete Encyklika des Papstes hat auch in Deutschland große Aufregung verursacht. Der Münchener Professor ’Schnitzer, der die Encnklika kritisiert nnd vernrteilt hatte, ist erkonununi ziert worden, was starke Protestbewe gungen hervorgeruer hat, die Prof. Schnitzer veranlaßt haben, München zu verlassen und sich nach Tirol zu begeben. Von überall her kommen Kundgebmigen, welche das Arn-tief gehen des Vatikans auf einen Staud pnnkt, den man unter der Herrschaft des großziigigen, weitblickenden Leo glücklich überwunden zu haben glaub te, verurteilen oder bedauern· Der Vatikan seinerseits läßt durch sein Vorgehen keinen Zweifel darüber ob walten, daß er nicht gewillt ist,« auch nur ein Titelchen nachzugeben und daß er unbedingt Gehorsam verlangt. Schnitzer ist sexkommnniziert, dem Straßburger Professor Ehrl)ardt, der zu den Hausprälaten des Papstes ge hörte, ist der Prälatentitel entzogen, und so wird jeder scharf bestraft wer den, der anders zu denken wagt, als wie es die Encyklika will. Es braucht sich daher niemand Jllusioneu zu ma chen, daß der Vatikan sich auf Kom promisse einlassen werde. Er hat sich mit Entschiedenheit wieder auf den alten Standpunkt gestellt» daß die freie Forschung eine Gefahr für den Glauben ist und daß der Papst des halb das Recht habe, den Forschern ein Halt zuzurufen und er wird diese Stellung nicht aufgeben. Vom kirch lichen oder sagen wir lieber vom hierarchischen Gesichtspunkt aus ist diese Lehre ebenso unanfechtbar, wie das Unfehlbarkeitsdogma, vom allge mein menschlichen Standpunkte aus ist die Stellungnahme des Papstes aufs Entschiedenste zu bedauern. Und auch vom wissenschaftlichen Wie viele tüchtige Kräfte werden durch sie nicht der unbefangenen Forschung, die für die Wissenschaft schließlich doch nur allein von wirklichem Wert ist, entzogen! Denn wir zweifeln keinen Augenblick daran, daß man sich im Allgemeinen der neuen Encyklika »zum-. ..»x«-e««-c«» knsvh Sanft im usv sssssssssss l-» kritisch veranlagten Deutschlanr Die Ostmarken-Kommission des Preußischen Herrenhauses hat die Ostmarken-Vorlage der Regierung in zweiter Lesung mit vierzehn gegen elf Stimmen mit den durch die Be schlüsse der ersten Lesung vorgenom menen Aenderungen angenommen Nach diesen Beschlüssen werden von der Enteignung ausgeschlossen: Alle Gebäude und Grundstücke, die Eigen tum von Kirchen oder Religionsgek nossenschaften sind und alle Besitzw gen, die zu legal bestätigtem Fami lien-Fideikommiß gehören. Ererbter Landbesitz istdamit in weitem Maße vor der Enteignung geschützt Die Kommission faßte ferner eine Reso lution, in der sie die Staatsregie rung ersucht, so bald wie möglich eine organische Reorganisation der Ansiedlungskommission selbst in West preußen und Posen in die Wege zu leiten. Die Beratung der Vorlage im Ple num des Herrenhauses beginnt am 26. dieses Monats Nach den ver schiedenen Wandlungen, durch die die ursprüngliche Fassung des Regie rungskEntwurfs fast bis zur Un kenntlichkeit entstellt ist, ist nun sicher, daß dieVorlage an das Abgeordneten haus zurückgeht. Höchst wahrschein lich ist, daß das Abgeordnetenhaus die Annahme in der Fassung des Her renhauses ablehnen wird. Was das endliche Schicksal der Vorlage sein wird, ist vorläufig unabsehbar. Das trotz der Angriffe in den öster reichischen Delegationen die Beziehun gen zwischen der deutschen Und der österreichischen Regierung die denkbar besten sind, unterliegt nicht dem min desten Zweifel, wie ja auch das Ver hältnis zwischen den Häusern von Hohenzollern und Habsburg stetig enger geworden ist Daraus ist wohl auch die Meldung entstanden, daß Kaiser Wilhelm an der Spitze sämmt licher deutscher Bundessürsten nach Wien reisen und mit ihnen dem Kai ser Franz Joseph zum 60jährigen Regierungs Jubiläum gratulieren werde. Diese Nachricht entbehrt je doch der Begründung Die Ausfüh rung eines derartigen Planes wäre fast unmöglich. Denn Kaiser Franz Nase-ab wäre außer Stande, die un vermeidlichen Strapazen, welche der Empfang so zahlreicher Fürsten mit sich bringen würde, zu ertragen. Fort während ersucht ja der greife Herr fcher selbst darum, alle Festlichkeiten gelegentlich des Ereignisses zu unter lassen. Kaisers Wilhelm wird jeden falls gratulieren. Die besondere Form aber, in welcher das geschehen wird, ob der Kaiser Persönlich seinen Glückwunsch in Wien überbringt, wird von den Umständen abhängig sein. Vielleicht kommen noch der Kö nig Friedrich August von Sachsen und ein Mitglied des bayerischen Hauses nach der Kaiserstadt an der Donau. Große Volks-feste werden nicht stattfinden, das ist setzt sicher-. Das ungarische Abgeordnetenhans hat sein Unrecht wieder gut gemacht, aus Anlaß des Premier-Ministers Wekerle wurde beschlossen, sein Bei leid zu der Ermordung des Königs und des Kronprinzen von Portugal auszusprechen Vor vierzehn Tagen hatte es bekanntlich die Absendung einer BeileidssAdresse an die portu giesische Königssamilie abgelehnt Statt dessen stimmte damals die Mehrheit des Hauses nachstehender Erklärung zu: »Die Ansichten des ungarischen Parlaments über Frei heit sind derartige-, daß das Hans kei nen Nachruf einem Könige widnien kann, der die konstitutionelle Regie rung abschasfte nnd eine Tiktatnr einsetzte« Doch hatte das Magnaten hans einen Antrag migenoininen, die Teilnahme Ungarn-Z durch Vermitt lung des Ministerpräsidenten Tr. Wekerle der portugiesischen Regierung aussprechen lassen, um das Vorgehen des Abgeordnetenhauses zu neutrali sieren· Jetzt ist es auch in letzterem ;zn einem vernünftigen, ja man kann wohl sagen, anständigen Beschluß ge kommen. s General« Stoessel«, der Verteidiger von Port Arthnr, ist zum Tode ver urteilt worden. Wir haben es er wartet, die ganze Stimmung in Nuß land ließ ein solches Ende des Pro zesfes voraussehen Ob dem Manne Recht oder Unrecht geschehen ist, kann unsereiner nicht beurteilen. Wir ha ben Stimmen fiir und wider ihn ge hört, die beide gleich glaubwiirdig klangen. Jedenfalls war seine Hal tung während des Prozesses eine vor ziigliche Ueber die Verschwörnug, die man vor einigen Tagen in St. Peter-Murg entdeckt hat, liegen jetzt direkte offi zielle Mitteilungen der rnffifchen Re gierung vor. Nach diesen ist die Ver schwörung von den Sozial-Revolutio nären ausgegangen, die ihre Mord und Brandtätigkeit seit einiger Zeit wieder aufgenommen haben nnd de nen auch die Ermordung der Gene räle Paplow, von der Lannitz nnd Anderer zuzuschreiben ist. Die Ver schwörung richtete sich gegen den Großfiirsten Nikolaus und den Justiz minister. Eroßfürst Nikolaus gilt fiir einen der Hauptbefiirworter re aktionärer Maßregeln und man glaubt von ihm, daß er einen unheil vgllen Einfluß auf den Kaiser aus ü t. Jn Finland ist richtig der treffliche Gouverneur von Gerhard abgesetzt und der rückschrittliche General von Beckmann zn seinem Nachfolger er nannt worden. Gerhard wurde bei »seiner Abreise die großartigsten Ova tionen dargebracht. Den ganzen Tag über strömen Telegramme aus allen O---s-DL-.Ls«.- lu«s-J» ZLI Zins rinssyfsvsh Nitstuxxwouk »von-» »e» »s» sten Dank für seine liberale Verwal tung und das aufrichtigste Bedauern über seinen Rücktritt ausdrückten. Hunderte von prächtigen Blumen spenden wurden nach seinem Hause geschickt. Am Abend versammelte sich dort eine ungeheure Volksmenge, die Nationallieder einstimmte, welche der Finische Gefangner-ein dem Scheiden den als Abschiedsgruß"'sang.— Aus Lissabon melden die Depeschen jetzt plötzlich wieder, daß es dort sehr gefährlich aussehe, daß die Regierung revolutionäre Ausbrüche irgend wel cher Art befürchte und daher weit gehende Vorsichtsmaßregeln ergreife. Der Herzog von Oporto, der Bruder des ermordeten Königs, nehme fleißig Jnspektionen in den Kasernen «vor und alle öffentlichen Gebäude, ein schließlich das der Bank von Portu gal, seien militärisch besetzt. Der ge schäftliche Verkehr in Lissabon liege infolge dieser Zustände völlig darnie der. Ob die Schilderung richtig ist, weiß man natürlich nicht, doch klingt sie, im Grunde genommen, wahr scheinlicher als die allzu optimistifchen Depeschen, die bisher eingetroffen sind. W Die Haltestelle. »Ich war in der Gewalt der Schwindsucht und hatte beinahe die Haltestelle erreicht, als mir Dr.’Kings Neue Entdeckung empfohlen wurde. Sie rettete mich. Die erste Flasche gab mir Besserung. Ein Dutzend Flaschen machte einen gesunden, glücklichen Mann aus mir,« sagt Geo Moore von Grimesland, N. C. Als Mittel für Hustem schwache Lungen, um Pneumonia vorzubeugen, steht diese Medizin unübertroffen, 50c und Pl bei Adolph Dreiß und R. Cohn F-. Co. Probeslasche krei. Gekrönte Industrielle. l Ueber dieses Thema plaudert der-i lPariser »Matin« und weist eingangss auf die Thomvaarenfabrik in Cadi-: neu hin, deren Besitzer Kaiser Wilhelan ist und deren Betrieb er selbst über-l wacht nnd leitet. Der deutsche K-aiser,i so schreibt das erwähnte Blatt, wählti selbst das Personal, das pensions-J berechtigt ist, inspiziert auch die Or-j namente einzelner Vasen, und läßt die Beamtenschaft an dem Nutzen des« Betriebes partizipieren, der jährlich 200,000 Mark übersteigen soll. Auch Von anderen oeulscyen Jurflen Inuun der »Matin« Mitteilung, die dem Bei spiele Kaiser Wilhelm gefolgt find und sich in kaufmännischen Unterneh mungen betätigen So der König von Württemberg, der Inhaber zwei er Hotels ist, die einen durchschnittli chen Jahresgewinn von 160,00() Mk. abwerfen. Der König von Sachsen arbeitet in der königl. sächsischen Por zellanmanufaktur, und der Fürst von Lippe-Detmold leitet eine Muster wirtschaft, die den Verkauf von Milch und Eiern betreibt· Am bedeutend sten aber sind die kommerziellen Un ternehmungen König Leopolds von Belgien im Kongostaat.. Das in die sen investierte Kapital beträgt 125 Millionen Franks und verzinst sich zu 20 Prozent, so daß Leopold daraus bileJer ein jährliches Einkommen von 25 Millionen Francs bezog. König Peter von Serbien besitzt angeblich gar drei Geschäfte ans einmal: einen Frisenrladen, eine Apotheke nnd eine Antoniobilvertretung. Auch die Kö nigin von Portugal ist die Inhaberin einer Apotheke in Lissabun, die sie selbst leitet; nnr ist dies kein kauf niiinnisches Unternelnnen, sondern ein Wol)ltätigkeitsinftitnt, das die Me dikainente an Arme völlig kostenlos abgiebt. Das beste für Rheumatisnnis (Eimer F- Amend) Rezept No.2851. Berühnit wegen seiner Vorzüge bei erfolgreichen Heilungen Jn allen Apotheke-n WW lllll lll M ll. Doppelfchremben Expreßs und Post-qupfer-Dienft. Von New York via Plvmouth nnd The-bouer nack- Hamburg. »Am r ka« (11en) 7 Mäiz ,Pr«1nzADatb-cf. 21 Män ,Vennmlvnnia« 08 März .Patricia«..» .April. sen Vork nack- sibraliar. Heapel u- cis-sus «Bulgaria« OL Februar. ·B-tpvia« ..7 März ,Hambum« ·31.März. »Du-m a« April. 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Dem-i Watte-un des sachsplsee Joseph Joachimö ein gebe rener franzosen Der als Nachfolger des verstorbenen Altmeifters Joachim zum Violinlehrer an der Königlichen Akademischen Hoch schule für Musik in Charlottenburg er nannte Virtuose Henri Marteau ist sicherlich einer der hervorragendsten Geiger, ein Techniker ersten Ranges und ein auch produktiv veranlagter Musiker. Die Anziehungskraft, die er für Schüler besitzt, und eine mehr als siebenjiihtige Wirkfnmkeit am Genfer Konservatorium sprechen außerdem fiir seine pädagogische Begabung. Nicht unwichtig ist schließlich siir vie Diog nose seines künftigen Wirkens die Thaisache, daß Marteau bei aller Ver Iung der Klassiker mit seinem Ur il und Empfinden durchaus auf nwdernem Boden steht, so daß man gen der Zusiihruüg dieses frischewa kes in den Lehrkdrper der berühmten Hochschule nur Gutes erwarten darf. Uebrigens hat ihn Joachim selber noch vorgeschlagen. Henri Martean wurde 1874 zu Reims als der Sohn eines französi schen Offiziers geboren. Seine Mut ter war eine Deutsche Auf Veranlas sung Sivorijs begann er seine Studien schon mit fünf Jahren und konzertirte bereits als elfjähriger Knabe in Frank Ptofess or H. Äarieau reich und Deutschland mit großem Er xilg. Später besuchte er zur weiteren ldung das Pariser Konservato thun, von em er 1892, mit dem ersten Wteis gekrönt, seinen Welterobe wagszug antrai Auch in den Ver Staaten legte er wiederholt Proben sei uee Kunst ab. Reichsbsnkprästdent Davknstkim sehe M- Uäusteie im die scheut-eng fes-er jeysm stellten-. Rudolf havenftein der Rachfolgex .des MARTHE hochserdienten Prass ntfchen Rächsbanh Dr. and einher als Wut der Lan chcu Seehandumg wem se vor. Er hat das this erschtitten. Nach Abs-pel Rubalf havenstetn gdes juristischen Vorbereitun s lfawar et mehrere Jahre als essar thii nnd wurde als TUB preuß« cht ZEIT-Ist Mkrusem wo er Kassen- unt legenhetten zu bearbeitet Dotte. iet uerregte er, ebenso wie ve1 E v. Rheinbaben ARE am Butchuquett Yes n ngen er t Heu Mitarbeiter Athle erwu g ein« Mag- Heeunds st, und als 1901 als ve en Nachgääer at pisedec preu Qen an et Serfolgte fast zug grchet Zeit i nung avensteins zum See lungsprä deuten. Durch sein» e wurde der geschäftliche Geis alten Staatsin ituts ein moder nee. Die ungün e Lage des An Markies verstand er durch geschickt nttonen, wenn nöthig un gro Stile, Zu mildern. densalsz ist mit Haven ein an di Wer Reichsbant ein ann vm chet sinanzieller Erfahrung ge ,nnv wenn es wahr ist, daß heut IM die Welt geschichte zum gute Wirtg kchaftsgeschichte ist, van Fdn PriYi dent der Reichsbank un e Kollegen von der Bank von Eng and und der Bank von Frankreich m m Steuerrade der Weltgeschichte. W-— Schmerzlos nnd billig. E S. Loper von Marilla, N. J sagt »Ich bin ein Zimmermann un heilte viele böse Schnittwunden mi Bucklens Arnica Salbe-, schmerzlo und billig; die beste Salbe, die it kenne.« Sie heilt Brandwunden, G s Unre, Eczema und Hämorrhoidei 2 centö bei Adolph Dreiß und A Gehn Ae CO» cpothekcn An das Publikum. I Die ,,Freie Presse für Texas« wird san über 450 Postofficen versandt sund hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn "dianer Territorium und Oklahoma Jhr Cirlulations-Gebiet in Texas erstreckt sich Von Galveston bis hinaus nach Tenison, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be isonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung Zwei Reiscude sind beständig jahrein, jahraus im Jnteresse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühri gen Lokal-ngeinen fortwährend neue Leser zu Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die »Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste Au zeigeiMedinm im. Staate Texas. .-——-.0.0.—-—— lll llllE Will-lo The weekly issne ok the« Tmm Pnnssn wnn Texas has po sitively the lex-gest ejroulation ok all German paper-s published in the state of Texas. It is mailed to 450 post-otklees, and has an extended aireulation in Mexico in the Indien Terrjtorv. end in Oklahoma-. lt enseulates Irom Galveston to Denison. from Max-shall to El Paso and of course median m the thiko populated eentmj and sonthwestern parte ot the state. as also in Mexico. Two tlavenng men and om very active loeal agents are eons tinuonsly addjng new sub serihers to· the lists. In eonsnleratxon ok these kaeti the »Dir-In Penssn Isan Tede« olaixns to be the hast adverT tising medium m the state ol Texas, when it is the objeet tc ten-eh the German reading po .Vulat10n. W Für 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werdsn im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die «Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Vriefen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihrs Verwandten schicken, hervorgeht. Wes daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen eir willkommenes Geschenk machen will. der bestelle für sie die »Freie Press( für Texas«. Das Interesse für Texas wie überhaupt für den Staat und dit Gegend, wo die Verwandten wohnen ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen ein( so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringer Preis von 83.00 versenden wir porta frei unser reichhaltiges Wochenblar auf ein Jahr an irgend eine Adress« im Auslande. Die Freie Presse für Texas Publishinx Ist-Maul ——0.0-— Süd-Texerarm-Läudereien. 200,000 Acker billiges, reiche! Famrland im artesischen Gürtel vor Süd-Texas, in Nueces, Cameron unt Duval Eounties Alles Land ist tiefe schwarze, rollende, Mesauite Prairii T und tiefer, schwarzer, sandiger Lehm Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe. Aeußerst gesunde Ge I gend Das Land ist ausgezeichnet fü Baumwolle, Corn, Alfalsa, Wein trauben, Orangen, Zitronen etc. uni s liegt an der Eisenbahn. Wir verkau sen in Parzellen von gewünschte Grösse. 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D pYokaleL Die Versammlung der »Sonthern Cotton Association-C Jn Dallas hat während der ver gangenen Woche die Jahresversannn lung der »Southern Cotton Associa -ti0n« stattgefunden, jener großen Ver einigung von Farniern und Kaufleu ten, die sich über den ganzen Süden erstreckt. Der Besuch war nicht sc gut, wie nmn erwartet hatte, doch wat immerhin eine stattliche Anzahl von Delegaten ans allen Teilen des Lan des anwesend. Viele Reden wurden gehalten ,in den meisten wurde daE sogenannte ,,Future« Geschäft de1 Baumwollbörsen aufs Schärfste ange griffen und das Treiben an den Bör .sen überhaupt verurteilt. Besonders schlimm kamen die Börsen in Nen Orleans und New York weg· Schar Präsident Jordan schlug diesen Ton in seinem Jahresbericht an nnd di( anderen Redner machten es ihm nach, nur waren manche von ihnen nack« viel schärfer als er. Ein Versuch, zn Gunsten der Börsen ein gutes Wort einzulegen mißglückte völlig· Spätex wurden dann noch Beschlüsse ange nommen. die ebenfalls das»Gambling "in Cotton Fntures« aufs Schärsste verdammten Andere Punkte, die in den Reden besonders betont wurden, waren die Notwendigkeit eines engeren Zusam menschlusses und eine weiter ausge dehnte gründliche« industrielle Er ziehung der heranwachsenden Jugend Beide Forderungen kamen dann auch noch in den Beschlüssen zum Ausdruck. Die Berichte über die Versammlung sind nicht sehr genau und gehen vor allem nicht ins Detail ein. Es scheint aber manch vernünftige Ansicht aus IT gesprochen zu sein, daneben aber auch manch ungereimtes, überspanntes Zeug. Der Cotton Association scheint es mit ihren Reformplänen ähnlich so zu gehen, wie es heutzutage mit den meisten Resormbewegungen geht: die Urheber klammern sich an die an und für sich richtigen Theorien und verschließen ihre Augen den bestehen den Verhältnissen Sollen dann nach her die Theorien zur praktischen Durchführung gebracht werden, dann zeigt es sich entweder, daß dies nicht möglich ist oder es wird mehr Unheil durch die Reform angerichtet, als durch die alten Zustände jemals an gerichtet war. An diesem Zwiespalt zwischen Theorie und Praxis, zwi schen Phantasie und Wirklichkeit, sind leider die meisten von den Former Vereinigungen ausgegangeneu Re formbewegungen zu Grunde gegan gen, nicht an den angeblichen »Ver schwörungen", von denen die Leiter solcher mißgliickten Bewegungen spä ter meistens geschwatzt haben. Präsident Jordan erklärte in seiner Botschaft, er werde nicht wieder als Kandidat austreten; später wurde er aber einstimmig wiedergewählt und hat die Wahl dann auch angenommen. Als Präsident der-texanischen Abtei lung wurde R. R. Claridge von Pa lestine wiedergewiihlt. Esstfreies Hans. Jeder ift uns willkommen, wenn F km wohn-us sind; das sind wir nur, W die Verdauungsorgane in Ord W sind. Dr. Rings Neue Lebens regulieren die Tätigkeit des spsnsens der Leber und Eingeweide so vollkommen, daß dabei sich jeder J len muß. 25 Cents bei den ---3·Wem Adeph Dreiß und R. Maskenbällr. Am Samstag fand in der Beet f»We der große Maskenball der verschiedenen Herinannssöhne Logen statt, Wie immer war er ausgezeich net besucht, ja es waren in diesem Jahr wohl noch mehr Menschen da als in früheren. Eine große Zahl von interessanten und schönen Masken be wegte sich im Saal und die Zuschauer site an den Wänden und auf der Gal lerie waren ebenfalls dicht besetzt. Das Fest verlies durchaus befriedigend und W scheint sich prächtig amüsiekt zu Folgende Damen und Herren er hi Preise für ihre Masken: Alma Grimm, Hulda Draeger, Rosa Kühne, Wg Geisleh Frieda Bartholes maxi, Edna Schmidt, Lina O’Keefe, Odinuie Schuch, H. Bachmann, Frau spPesteL Marie Seel, Frau Rast, G. III-Mag und Frau, Minna Friedrich nnd Anna Hermanty Julia Brün, au Ebnen Müller-, Louise Rebberg, ertha Besser, Herr Geisler, Arthur M, Gust. Schmidt, Joe Varga, E. Wollen Fräulein Nelson, Max Schall-e Max Grimm, H. F. Bern hard E. W. Siler, A. F. Bipert, F. C Totreand, Julia Ellman, H. Due ting, Ed. Grimsinger, E. Dietzmann, F. Deininger, Gus. Mintel, H. Wesp und F. Wesen Der Turnverein gab am Samstag Abend ebenfalls einen Maskenball, nach fünf Jahren der erste Masken ball für Erwachsene-, den der Turn vetein veranstaltet hat. Er verlies äußerst erfolgreich. Ungefähr fünfzig Baute waren in den verschiedensten, teilweise sehr hübschen Maskenkostüs wen anwesend und vielleicht ebenso M unmaskierte Personen schauten dein lustigen Treiben zu. Die Stim mung war eine nngemein animierte und der Ball dauerte bis zum frühen Morgen. Nach der Demaskierung Fand ein allgemeines Abendessen statt. Auch die guten Einfälle haben ihr MADE wenn wir sie nämlich nicht selbst·haben. W Hei-Its Scheine. FW III-set M Lizzie Hunden All e r l e i. Jetzt sind die genauen Ergeb nisse der »Poll-Tax«-Zahlungen fest gestellt. Danach beträgt die Zahl der jenigen Personen in unserem County, welche die »Poll-Tax« bezahlt haben, und derjenigen in unserer Stadt, wel che die Steuer nicht zu bezahlen brau chen und »Exemption-Certificates« er halten haben, 12,170. Dazu kommen noch ungefähr 500 Personen, die im County, aber nicht in der Stadt woh nen, zum Stimmen berechtigt sind und nicht nötig haben, die ,,Poll Tax« zu bezahlen, aber keine ,,Exemption Cectificate« gebrauchen, so daß die Gesammtzahl der stimmberechtigten Bürger unseres County ungefähr 12, 670 beragen wird. Die Zahl der stimmberechtigten Bürger in der Stadt San Antonio allein beträgt 10,362. Letztes Jahr betrug die Zahl der stimmberechtigten Bürger im County 10,000 und in der Stadt 8300. M. B. Pullman, ein wohlhaben der Viehzüchter unseres Staates, der gerade von einer Reise nach Mexiko zurückgekehrt ist, behauptet, daß ihm im Zollhause zu Laredo sechzig Dol lars aus der Tasche gestohlen sind. Jn seiner Predigt am Sonntag erklärte Rev. C. K. Woodson, der Pastor der TrinityMethodistenkirche, es gebe keinen Vernünftigen Grund dafür, warum Menschen berauschende Getränke tränken, warum Menschen ihr Geld verspielten und warum Frauen einen unsittlichen Lebenswan del führten. Die einzige Erklärung jük ihr Tun sei dieLdaß sie bom Teule A besessen sclelL Co ceujx urc uuuns alterliche Standpunkt! Wenn man damals zu dumm war, etwas zu be greifen oder zu wenig Menschenkennts nis besaß, um sich gewisse aus der menschlichen Natur mit Notwendig keit ergebenden Vorkommnisse zu er klären, dann gab man dem Teufel die Schuld und sagte, die betreffenden Personen seien vom Teufel besessen. Jm Mittelalter versuchte man auch den Teufel auszutreiben, und wenn das nicht ging, dann verbrannte oder erhängte oder ersäufte man die Be sessenen. Nun, vielleicht kommen wir unter Leitung unserer Prohibitionss pfaffen auch noch so weit. Schade üb rigens-, daß dieser Rev. Woodson nicht so ein 400 Jährchen früher gelebt hat, er würde einen prächtigen Hexenkuch ter abgegeben haben. Den dazu nöti gen Verstand besitzt er offenbar Wir machen unsere Leser auf den Bankausweis der Frost National Bank aufmerksam, der an anderer Stelle publiziert ist. Wie immer, ist er sehr günstig und zeigt durch die große Depositen -Masse 81,664, 955.53 daß die Bank sich nach wie vor des ungeschmälerten Vertrauens L- s AS. m--.. ·ocs Puutuuuw ersrruc. «cc »nur vorräte beliesen sich bei Abschluß des Ausweises auf 8557,792. Sonntag starb Frau Anna Raempke, Gattin von A. J. Roempke, im Alter von 38 Jahren. Die Ver storbene siedelte vor ungefähr drei! Jahren mit ihrem Gatten, der Teil-s haber der Firma Sartor 8c Roetnpke ist, von Galveston nach hier über. Z Unsere CountysKommiisäre sind zu dem Entschluß gekommen, die Pro- zessierung des Konstablers Stevensz wegen Mißachtung ihrer Befehle sal len zu lassen. Dieser Entschluß hat: keinen Einfluß auf die Führung der Prozesse-, die von den Kommissären einerseits und dein Konxtabler ander seits in dieser Telephon-.lngelegenheit anhängig gemacht sind. Jm Januar hat unser Connty Kollektor 829397821 an Steuern kollektiert, mehr als jemals im Ja nuar tollektiert worden ist. Beim Vusineß Mens Elub sind Briese von Senator Baileh und Se nator Culberson eingetroffen, in de nen sich die genannten Herren bereit erklären, eine Bewilligung von Bläu 000 für Vergrößerung des hiesigen Bundesgebäudes zu besät-warten Die jetzige Bewilligung beträgt s45,00(). Mayor Callaghan hat Angebote für das Pflastern der Haustonstrasze eingesordert· Man glaubt, daß die Arbeit ungefähr s81,000 kosten wird. Wie wir schon früher meldeten, machte sich vor einiger Zeit ein ge wisser Olaf Vertweit in C«hicago, des sen Sohn bei dem hier stationierten Ersten Kavallerie-Regiinent dient nnd demnächst mit seinem Regiment nach den Philippineu geht, anf, um seinen Sohn vor seiner Abreise noch einmal zu besuchen. Da es ihm an den nöti gen Mitteln zur Bestreitung derReise kosten fehlte, so beschloß er, den Weg zu Fuß zurückzulegen Der Alte ist nun hier angekommen, unterwegs sind ihm genügend Geldmittel zugeflossen, um die Eisenbahnsahrt zu ermögli chen, er hat aber doch die Hälfte des Weges, 612 Meilen, marschiert ——-0.0—-— Roosevelts Erfolg. Kein Mensch, und sei er noch so be gabt, könnte einen solchen Erfolg, wie er der eitige Präsident der Ver. Sttaten au ei en, würde er von einem schmerz ha en Leiden eplagt, das an den Kräf ten zehrt, die rbeitslust lähmt und die Lebensfreude raubt. Zu diesen quälen den Krank eiten gehören vor allem die Hämorrhoi en, die viele Patienten noch verschlimmern, indem sie Lich Quackfalbern anvertranen Es giebt agegen nur ein zuverlässige-Z Mittel: »Anakesis«. Laßt uch eine Probe kommen von P. Neu gädter F- Co.,« Bot 1216, New York City. er kostenfreie Versuch wird Euch bald Von der Wahrheit überzeugen W su ps Ocajlllcclcslcllktk Wie ehemals ein Tulpen- und vor einem Jahrzehnt ein Chrysanthemum fieber, herrscht jetzt in der ento päischen Blumenwelt ein wahres Or chideensieber Der Brüsseler Ge richtshof befaßte sich kürzlich mit ei nem Prozeß, der sich um eine Orchidee handelte. Herr Linden, der Sohn des bekannten belgischen Blumen freundes, hatte die Blume einem Eng länder, Herrn-Leman, fiir dreißig tausend Francs verkauft. Beim Ab schluß des Kaufes war die Blume noch nicht zur Blüte gelangt, Herr Leman hatte jedoch eine genaue Abbildung dieser merkwürdigen Pflanze erhal ten. Als sie indes, in England an gelangt, eines Tages die erste große Blüte entwickelte, zeigte es sich, daß sie weder in Form noch Farbe dem nach England gesandten Aauarell ent sprach. Herr Leman klagte, und der Blumenzüchter wurde zur Rückzah lung der Kaufsumme und obendrein zu 5000 Franks Schadenersatz an den in seinen Hoffnungen getäuschten Engländer vernrteilt. s W Grundeigentums Ucberttaguugem E.« Storm an Alfred "aubold, Grund tück im City Block 238; s 0 u. A. Alfred Haubold an E. H. Storm, Grundstücke in den City Blocks 2439 und 2441; 10 U. A. M. Oppenheimer an M. Ucovich, Grundstück an der Ecke der Milam- und Hackberry-Straße; 88000 R. M. White an E. C. Schoelhorn, Grundstück an der Crofton Ave. 82000 Hen? W. und Mar J. Breitling an rau da Mannix, rundstück an der rook n Ave. und Camden Str; 81200 Ef. Sudejt und Frau an H. Claude Hi Grundstuck m der East End Ad dition- 8320. L. J. Gembker a« Wm. Kleid, Grund stück an der Garben und Gembler Str.; sboa J. P. Hesse an Ella Hesse, Grundstück an der Corpus Christi Landstraße; 8125 W. H. Honston an Frau C. R. Schußl ler, Grundstück an der Mchme und El mira Straße; 8285. Albert W. Albrecht an Vexar Conut1), ein Streifen Land, 20 Fuß breit und 1150 Fuß lang; 818.45. Wm. Schertz an Hermann Schuwirtl); 100 Acker Land; 85250. Henry Hehs und Frau an Zog-. Schn 1virtl), 137 Acker Land; MZSSLOILL Commomvealth Land and Jtnprove ment Company an Frau B. E. Muenster. Grundstück an der Hood Straße; 885 E. C. Schoclhorn an Albert Steves ir» Grundstück an der Crofton Ave» KOCH-. V. E. Witte an H. W. Tkucm Grund-J ftück an der Garden Straße; 8250». George D. Bibl an P. J. Secdenzgnth Grundstück an der West-Commcrre ctr.; 81200. 4 o san-v sag-. Poslflous MÆY Eins or AT one it IMMle Mlchcll sllsllkss 28 coll i Stute-. II est-X sum-eint Osmia-THE Fylsvsmtcss HEXE-» 70 ooo Indem-s kacklltontmwi Wriwwsdsy oktr sAN ANTONlO Cornek Almnn IIan Ind Cmckett Izu-ew Maskenspiel des Lebens Roman von August N i e m a n n. (Fortsetzung.) Als der Major noch über Herrn Glatschling schalt, dem er vor allem das Steigen der Lauraaktien nicht verzeihen konnte, trat Herr Spracker selbst herein und setzte sich mit freund lichem Gruße zur Familie »Nun, Kinder, alles wohl, alles munter?« fragte er. ,,Freut mich zu hören. Wissen Sie, lieber Major, wie Shakespeare sagt: »Ich seh’, Ver stand der Menschen ist ein Teil von ihrem Glück.« Habe oft daran denken müssen, wissen Sie. Jst nach beiden Seiten hin richtig, nicht wahr, denn wo sich Verstand findet, da ist das ein Glück für die Menschen, nnd wieder um, wo das Glück uns begleitet, da sind wir allemal klug und wissen leicht das Richtige zu treffen.« »Ja, ja, Onkel Spracker,« entgeg nete der Major. »Nun möchte ich nur, daß ich wüßte, wie ich es mit Jhrem Schwiegersohn richtig träfe. Ofer gestanden, der Mensch ist mir wider wärtig, und Sie werden mir das nicht verdenken. Als er mit Gabriele hier war, habe ich mich nicht sehen lassen. Hoffentlich stoße ich nicht bei Jhnen damit an, wenn ich «Reden Sie weiter, lieber Major reden Sie nur weiter!« »Also mir widersteht es, ihn zur Hochzeit zu laden. und doch ist er Ihr Schwiegersohn. Was soll- ich da tun »Sehr gut, lieber Major, sehr gut. Wissen Sie, Ihre Gefühle sind mir nicht neu Und ich begreife sie. Eben deshalb komme ich heute. Wegen Glatschling und meiner Gabriele komme ich. Denn, wissen Sie, aus der Verbindung wird nichts.« »Wird nichts?« »Nein, Glatschling ist nicht mein Mann. Wenn er gedacht hat, eine Erbin zu heiraten, so irrt er sich.« Die Frau Majorin nnd Hedwig brachen in Rufe des Schreckens ans, nnd der Major machte sein snrkasti sches Gesicht »Wie ist denn das zu verstehen, Onkel Spracker?« fragte er. »Da-Z will ich Ihnen sagen, wissen Sie. Ich habe zuerst nichts dazu ge sagt, als Gabriele sich verlobte, ob wohl mir die Sache nicht recht war. Gabriele, nicht wahr, ist die einzige, die noch mit meiner Frau fertig wird. Vor Gabriele fürchtet sie sich, die übt einen heilsamen Druck aus-. Ging Gabriele ans dem Hause, so wurde die Sache für mich noch schwieriger· Aber das Glück meiner Tochter zuerst, so sagte ich mir. Aber Glatschking, mißt ihr, gefiel mir immer weniger-, ie näher ich ihn kennen lernte. Er gehört zu den Leuten, nicht wahr, die, menn sie hunderttausend Thaler ha ben, fiir eine Million Spektakel ma chen. Jch kann die Leute nicht leiden, dis- sn feine helle mentten trrmen Er geht ans die Jagd, das ist seine einzige Beschäftigung Das paßt mir nicht. Jch habe ihm gesagt, er möchte wieder ein Geschäft anfangen, habe ihm angeboten, in meinen Geschäften mitzuarbeiten, aber er hat mir er widert, das paßte ihm nicht. Vor gestern kommt er an und hat sich eine Eauipage gekauft Wie ich ihn frage was er damit will, sagt er, daß er mit Gabriele darin spazieren fahren wolle. Darauf habe ich ihm gesagt: »Fahren Sie so viel Sie wollen, mein Freund, aber nicht von meinem Gelde, wissen Sie. Gabriele kriegt non mir nichts mit, wissen Sie.« Das hat er iibelgenommen, und das sollte er auch übelnehmen, es- war meine Absicht Er ist mir grob gekommen, nnd da habe ich ihm ganz ruhig die Meinung gesagt. Also ans eurer Liste könnt ihr nnn seinen Namen misstreichen.« »Und was sagt Gabriele?« »Ich weiß nicht, was sie sagt. Seit dem die Verlobung zurückgegangen ist, bin ich nur sehr wenig zn Hause gewesen, Geschäfte-, wißt ihr, viel Ge schäfte-. Gesten-n war ich in Orbiss heim. Morgen will ich nach Berlin· Es ist meine Absicht, wohltätige An stalten zu gründenz keine Kranken c ST AI häufen denn ich denke, daß die mei sten Krankheiten aus der Faulheit stammen, sondern Anstalten, um ver wahrloste Menschen zu niiblichen Ar beitern zu erziehen. Jch werde mich darüber mit zy«iicl)111ii1111erki bespr·echen Mein Geld soll dem allgemeinen Be sten dienen seh werde alt,1md mein bester Trost ist, den Armen nnd Elen den helfen «n klinnen.« Herr Sp «arlrr sprach mit einem bei ihm nngenmhnten Tone, nnd aus dem runzligen Gesichte leuchtete ein Strahl von Menschenliebe hervor- der die An wesenden im Herzen ergriff. Sie fühlten deutlicher, als sie jemals ge fühlt hatten, welcher Art die Natur dieses- Maiines-111AI«, der so viel, und oft nicht mit Unrecht, von ihnen ver lacht nnd geschmäht worden war. Der Masor siihlte sich für einige Minuten klein gegenüber dem Ellianne, der so viel vor sich gebracht hatte, aber nie mals fiir sich selbst eine Annehmlich keit verlangte und bei allem Reich tum doch siir seine Person ebenso arm blieb, wie er hart gegen sich war. Er redete hierüber, als Spracker gegangen war, gegen seine Frau Und Tochter. »Man weiß doch wahrhaftig nicht, was man vom Onkel Spracker denken sol sagte er. »Man könnte ihn siir einen Narren halten, wenn nicht noch etwas Besonderes in ihm steckte. Meiner Meinung nach besitzt ein Mensch sein Geld immer erst in dem Augenblicke, wo er es ausgiebt, an sich aber hat es gar keinen Wert. Das weiß doch Spracker so gut wie ich. Wenn ich aber so lebe wie er, kann es mir gleichgültig fein, ob ich zwan zig Millionen besitze oder nur eine Majorspension habe. Warum arbei tet der Mann denn nur und mckBt immer mehr Geld? Er hat mir selbst gesagt, daß er jährlich durchschnittlich anderthalb Millionen zurücklege. Mir »st IUU UUUJ lcllch Bucht-»Ich cl- Uuch Uull jeher absichtlich für milde Stiftungen gearbeitet oder arbeite jetzt absichtlich dafür. Es liegt eine heimliche Sphinx darin. Ueberhaupt ist das Leben eine Sphinx, das merkt man immer mehr je älter man wird, und daher mag das Wort kommen: je älter, je dümmer. Jn der Jugend aber greifen wir mit glücklichem Justinkte zu, und das ists, was mich immer wieder tröstet, wenn ich an thna denke.« (Fortsetzung folgt.) ————.o-.O.-——— Nachbarschaft-Liebling Frau E. D· Charles von Hart-oh Maine, meint damit Electric Bitters. Er verdient der Liebling allerwärts zu sein, denn er beseitigt sofort Dyss pepsie, Leber und Nierenleiden, Ner vositiit und Schwäche. Seine Wirkung auf das Blut macht ihn zur« guten Frühjahrsmedizin Dieser große Al teratiV-Tonik wird unter Garantie verkauft von Adolph Dreiß und R. Cohn 8Z Co. 50c. --—-.0-.-0.---— Wie Napoccon dramatischen Unter richt gab. Vor Kurzem wurde erzählt, wie Napoleon Bonaparte als junger Ar-, tillerielientenant bei dem Schauspie ler Talma um Freibillets für die »Comedie francaise« bettelte. Die in Turin erscheinende Gazetta del Pape lo« erinnert nun daran, daß sich Na poleons Leidenschaft für die dramati fche Kunst auch darin kundgab, daß er selbst gern ,,fchauspielerte« und sich Schauspielern von Beruf gegenüber nicht selten als Meister der Vortrags kunst aufspielte Darunter hatte ganz besonders eben jener Talma zu leiden, und Tissot erzählt in seinen Talma Erinnerungen, wie der Kaiser eines Tages zu dem großen Künstler sagte: »Sie kommen oft am frühen Morgen zu mir nnd finden hier Prinzessinnen, denen der Geliebte genommen wurde, Könige, denen man ihren Staat ge raubt hat, XViarfchiille, die ihre Hand nach einer Krone ausstreckem Sie finden also in meiner Nähe Ehrgeiz nnd Enttäuschung wilde Nivalität, unter-drückten Schmerz, Leid und Kummer, die gewaltsam zum Aus brnch kommen; ich selbst bin vielleicht die tragische Figur unter den Men schen meiner Zeit. Nun wohl: sehen Sie uns jemals mit den Armen in der Luft l)erumsuchteln, mit einstu dierten Bewegungen agieren, 1najestä tisch Posen einnehmen? ÄHtören »Sie J uns jemals Ichreivent Mem. Dem sprechen natürlich-wenn auch warm und herzlich, wir reden genau,so, wie alle Menschen in solchenLagen reden-« Ein andermal sagte er zu demselben Talma, den er kurz vorher als Cäsar gesehen hatte: Sie machen zu viel Gesten; wer einein Volk gebietet, weiß, daß eine Geste ein Befehl ist, daß ein Blick manchmal eine Verurteilung scheinen oder sein kann, und da er das weiß, hat er sozusagen seine Be wegungen in seiner Gewalt nnd sucht in allem Maß zu halten« Fast im mer schlosz der Kaiser dann seine Be lehrungen Init den Worten: »Wer ken Sie sich das uud denken Sie dar an, lieber Talma!« Abstrakte. Tie Sau Antonio Abstract Company berichtet-, daß ihr Geschäft außerordent lich gut geht und sie wiin cht ihren Freun den für ihre liberale Unterstützung zu danken. Genauigkeit in der Arbeit und Höflichkeit den Kunden gegenüber haben ihr das Vertrauen und Bohlwollen der Leute erwarben, welche Abstrakte von Ti teln zu haben wünschen. Denkt darau, Jhr braucht nur an uns zu telegraphie ren. Wir tun dann das Uebrige. Wir kommen nach Ihrer Lffice, um den al ten Abstrakt zu holen und liefern auch den neuen dort wieder ab. Wir geben Ihnen Spezial-Raten, wenn nichts weiter als Fiapieren gewünscht wird. Wir find in den Necords zu Hause, unsere Office ist dicht beim Courthaiis, gerade iiber die Straße, Tivher Ave. No. 114. Unser Telephon ist 168. Verfneht ek- einmal mit uus bei dem nächsten Austrag, den Jhr habt. J E. Wclls, Manager. RGO-— Leute, die uns loben, können unmöglich ganz dumm sein. re Die Folge einer Schlimmen Erkältmtg ist gewöhnlich ein Böser Husten und die Folge einer Anwendung von is ...g,-7;9 fxxbgs Dr. August König’s Hamburger Y» Brusttbee is ist eine prompte Heilung beider und vollständige Befreiung Von diesen Leiden Nat- ltI original kacken-a- Pkelt Is l)ie neuen Waren sind angekommen fiir clie fruelilings- untl Jammer- sann-i Zwar ist der Winter noch nicht vorüber, aber trotzdem haben wir und auf die bevorstehenden Saisons vorbereitet und ein Zeiger von Herren- Damen- uncl Kinder-Schuhen eingelegt, wie wir es früher nie gehabt haben. Wir bitten unsere Kunden und das Publikum, uns zu besuchen und den Vorrat in durchaus MODSRN Eli-L ELEGANTEM Sclssl UHZSUG zu inspizierem Jeder wird seine Freude daran haben. cintlonlla solan- Zion 207 stamo Plaza. qegenner dem Menser Hom. ziscMMMRMMWNMMWMAMMMM Ein familiensiietränk im wahren Sinneä ift das vorzügliche, reine und wolbekömuiliche Schaber- Bier. Gleick zuträglich für Gefunke, Kranke und Genesende. lisnninr leamni Bat-okan 427 LatedosStraße. Neues Tel. 67 ActesTel.1886. Hatfichdurchihrvorzügiiches reines, acsundes Brot und Sackwaren aller Art einen Ruf erworben. Werdet Kunden und der Wagen fährt täglich bei Euch vor. her San fluconio Frühlings carneval nnd die....·. Große Blumenschlacht.- Besser nnd teitlshaitiger. denn je zuvor, Beginnt am Zu. nniil nnn nntini am 25. April. Nicdrigstc Eisenbahn- Raten SEU tkiw IWI Pransinknn sEUs likiiisciiinniiii. sannst-on Warum wollt Jhr leiden, wenn Ihr geheilt werden könnt? Fxxdxä Dr. V. E. De SKOOIC Spezialist in Fällen von Muskelschwüche, Lähmung und allen anderen chronischen Schwächefüllem No. 216 Ost-commokCI-Stkssso, oberhalb der ,,Fkkiclck Pkcssc«. vW Zur Faschiugszeit Ein wenig Narrheit dann und wann Geziemet auch dem weisen Manu, Wer nicht zuweilen närrisch ist, Der ist es meist zu Ieder Frist. Drum ist ja auch die «Faschingszeit seliebt bei Allen, weit nnd breit; Man lacht nnd tollt voll Uebermnt Und findet Alles schön und gut. und jammert dann der Pessimist Wie so verderbt die Welt heut ist, So sei·ihm dies als Trost geschenkt: 57ist nichts se schlimm, wie man oft denkt. Der Mucker will, dass jede Frend’ sei-bannt iei von der Erde heut’ lind wandelt gern, voll Not und Qual, Die Erde um zum Jammertal Zu mancher denkt aus dieser Welt Un nichts, wie an Geschäft und Geld, Und hat et’s bis zum Ziel gebracht Zo kommt der Tod und Gute Nacht! Der weise Mann tut seine Pflicht, serschmitht jedoch die Freude nicht, Wo immer sie sich nur ihm beut Benieszt er sie voll Dankbarkeit Beim Fasching woll’n wir, groß nnd klein Drum recht sidele Narren sein, lnd wer uns drum will scheel ansthn Der kann uns aus dem Wege geh’n. Wenn bei der Narrensitzung wir Dann trinken unser L one S t a r B i e r znd dabei sind wir ohne Fehl Klug-närrisch und auch kreuzsideL Der weise Mann trinkt Lone Star Bier! So sest wie: »Zweimal zwei ist vier« Zieht dieser Satz, drum herrschet auch Zn uns’rem Kreis der gute Brauch. Lin »Bei-ein« dem Muckertuni, Das nicht versteht des Losie·Stnr§««RitlJ-11 das nicht kennt wahre Maß-akut, liur Heuchelei zu jeder Zeit.
John H. Ballen-, öffentlicer No «m-. Grundeigentnni. Agent für Beusionsanspriiche Zimmer 9, Si. Zorne-J Hatt-L OstiHouston Straße. Beide Telephone 650. Kaufe indes cablelianoli Ihr bekommt dann das Beste. Schwarzes »hogtvallotv" Land mit Lehm-Unterlage,· macadmnisietie Land ftraske Wasser m geringex Tigä auch arteisches. Das Land wird s ell an wirkliche Ansiedler verkauft. Ihr musset es Euch ansehen, um seinen Wert zu· er kennen. Es Ist bei weitem das billi ste Land, das in dieser Entfernung pon er Stadt zu finden ist. Beachtet die Isr teile. DasSschönste Land m der Nahe der besten tadt des Staates. Wenn Jhr eine Heimstätte haben oder Geld vor teilhaft anlegen wollt, kauft in der Table Rauch, Ueber 2800 Acker sind schon· an wirkliche Ansiedler verkangt Wir zeigen es Ench. Kommt oder s reibt. J. A. MPTM 102 West-Honston Straße-. Billiges Holz. Die Cis-ed für sechs Dvllar. Mit dem Preis- von sieben Dollars für eine Col-d Holz ist e-.·s(1113. Die ,,Full E o r d W o u d C o In v n n l)«, eine nene (83esellselmft, deren Holzhof an dem »Enp«:0,5eleifc liegt. bat den übertrie tsenen Preisen, die vix-her Von dem Wood Trnsr l!e1«eitmer wurden, ein Ende ge nmchi Wir lmlsen in unserem Hof und auf unserem Land VII-W Cord crstklassiges Posi-Lnt"-.Lw1;. Wir liefern eine volle Herd Holi in einem unter Jnspektion der Znidt stehenden Wagen, der garantiert ist, Un Mnbikfnix Raum zn enthalten, sur Sti.i)0. kuu onna-MS vom-W Beide Pbonc 1107.