Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 18, 1908

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Sonntags und kostet 88 00 für dgs Jahr oder nmo iiit s Most ate.

M 1 Ists-—- Die Tägliche O v O O v« Z E Die Wöcheutliche We Presse tust Texas i Freie Presse tust mas erscheint mit Ausnahme des I L erscheintäägeiioätznnerstag O 82.00 für das Jahr. Tagliche Ausgabe. Jahrgang 43. Sau Antoniu, Dienstag den 18. Februar l908. Nummer 7855 Inland. finanzsfmge das liauptissue clek Präsiden Wilh-nimmst hie Uebersebwemmung Deutscher Arzt in cincinnati ermorden Segen k«lZlaclc Han(1". VewsYorlcek Bankiers gegen clie Antrieb-Bild Die republikanischen Mitglieder des Hauskomites für Bank- und Geld wesen haben mit ihren Beratungen über eine Finanzbill, welche dem Haufe vorzulegen sei, begonnen. Die Herren sind der Ansicht, daß die Fi nanzfrage die Hauptrolle in dem kommenden Präsidentenwahlfeldzug spielen wird und daß deshalb die Finanzbill, die der Kon greß annimmt, so geformt sein muß, daß der Präsidentschaftskandidat sie als Hauptissue seiner Kampagne be nutzen kann. Aus Pittsburg kommt die Nach richt, daß das Hochwasser zu fallen beginne und das rShchlirnmste vorüber s.s.. ej- szz »»z du Ictu Its-Jena« «uv»v-» dem südlichen Jndiana gemeldet, daß sich die Ueberschwemmung immer weiter ausdehne und daß bereits Tausende von Ackern Weizenlände reien unter Wasser ständen. Eine Depesche aus Cincinnati meldet: Dr. Leo Danziger, der Bru der von Henry Danziger, dem Chefre dakteur des »Cincinnatier Volks blatt«, ist durch die Hand eines Mör ders gefallen. Derselbe, Robert Gott iaus Princeton, W. Va., kam vor ei nigen Tagen mit Frau und Nichte nach Cincinnati, um für die letztere ärztliche Hülfe in Anspruch zu neh men. Er wurde an Dr. Danziger ver wiesen, der die Nichte in Behandlung nahm. Gott, der sich beständig mehr oder weniger unter dem Einfluß von Spirituosen befand, war mit der ein geschlagenen Behandlung nicht einver standen. Bereits am Montag suchte er den Arzt in dessen Sprechzimmer auf und es kam daselbst zu einem Wortwechsel Obgleich Gott sich da mals zu Drohungen verstiegen hatte, ließ Dr. Danziger sich bewegen, ei nem Ruf zu der Kranken Folge zu leisten. Dem Onkel paßte die Medi zin jedoch nicht, welche Dr. Danzis ger verschrieb, und auf die Bemerkung des Arztes, er wolle nicht gestört sein, zog Gott ohne ein Wort der Warnung seinen Revolver und schoß den Arzt hinterrücks nieder, ihn auf der Stelle tötend. Gott wurde alsbald in Haft genomen und verfiel gleich in Raserei Jm Staate Pennsylvanien hat man während der letzten Wochen 27 Jtaliener unter der Anklage verhaf tet, an den »Black Hand«-Erpressuni gen und sonstigen Schandtaten betei ligt gewesen zu sein. Die Vereinigung der Bankiers des Staates New York hat sich ein stimmig gegen die von Senator Ald rich eingebrachte Finanzbill aus-ge sprechen s-— HülfsiGeneralpostmeister Hitchi cock hat jetzt seine Resignation einge reicht; der Präsident hat sie mit an erkennenden Worten für seine Tätig keit angenommen Achtundzwanzig Minenarbeitet wurden in der MidsBalley Kohlen —ö..- km; NUMBle No hofft-Mittels doch hofft man sie alle wieder lebend herauszubringen Die Kommission für den zwi schenstaatlichen Handelsverkehr hat ein Gesuch der Georgia Southern F Florida Eisenbahn, daß die Durch führung des sogenannten Neunstun deniGeseses vorläufig noch aufgescho ben werde, zurückgewiesen Das Neun stundensGeseh bestimmt, daß die bei« den Eisenbahnen angestellten Tele graphisten nicht länger als neun Stunden per Tag arbeiten dürfen Die Bill, welche die Bewilligun gen für die Führung der verschiede nen Departement-Z unserer Bundes regierung macht, ist vorn Repräsen tantenhause unseres Kotigresses an genommen worden. Sie bewilliqt 382,336.573. Senator Brown von Nebraska Will ein Amendement zur AldrichiFi nauzdill einbringen, durch das ein Garantie-Fonds für die Depofiten in den Nationalbanken geschaffen wird Es geschehen noch Zeichen nach Wundern Aus Nochester in New York kommt die Nachricht, daß die dortige Vereinigung der protestantifchen Pa storen den Stadtrat ersucht habe, während des Sommers an Sonnta l gen in den öffentlichen Parks Kon zerte zu veranstalten. Gegen den Vice-Gouverneur von Oklahoma ift die Anklage erho ben worden; die Delegaten in der demokratischen Countykonvention zu Reno mit einer Pistole bedroht zu haben. Wie das da oben nlleszi so hübsch zu einander paßt. Karl Rapp, der wegen angeb licher Brandstiftung in Roßweg, Deutschland, seit zehn Jahren von Ge heimpoliziften über die ganze Welt verfolgt worden ist und schließlich in Rochefter, Pa., verhaftet wurde, wur de in seiner Zelle im Gefängnis tot aufgefunden. Er hatte Selbstmord begangen, indem er sich mit einem aus dem Bettzeug verfertigten Strick erhängte. Texas. Hülfs-Generalanwalt Hawkins hat der Staatsregierung den Rat ge geben, die Vorschläge der »Metropo litan Life Jnsurance Company« vor läufig nicht anzunehmen Diese Vor schläge gingen darauf hin, gewisse Be stimmungen des neuen Versicherungs gesetzes außer Kraft zu setzen und der Metropolitan-Gesellschaft dann wie der zu gestatten, in unserem Staate Geschäfte zu betreiben. Hawkins er klärt in seinem Gutachten das Ver sicherungsgesetz für vollständig legal und empfiehlt es in allen seinen Tei len aufrecht zu erhalten« Höchstwahrs fcheinlich wird die Metropolitan-Ge sellschaft jetzt versuchen, mit Hülfe der Gerichte eine Aufhebung des Gesetzes zu erlangen. Der Streit an der Ackerbau und Gewerbeschule scheint vorüber zu sein· Die Eltern der Zöglinge, we nigstens die Meisten,--find, wie man es erwarten konnte, vernünftig genug gewesen, ihre Söhne in ihrem unsin nigen Beginnen nicht zu unterstützen sondern ihnen klar zu machen, daß fie wieder zur Schule zurückzugeben our-» Au c.·..s. h«».,. «;»s» Ums-IRS 7uucu. V» I« zurückgekehrt und andere werden ih nen im Laufe der Woche folgen. Der Unterricht hat am Montag schon wie der begonnen. anwischen haben die Direktoren der Schule eine Erklärung über die Ursache des ganzen Streits veröffentlicht, aus- der man aber auch nicht klug wird. Sie haben auch die! Gründe angegeben, wegen derer die gen Leute gestrikt haben; sie sind ge radezu albern und man kann nicht? verstehen, wie irgend jemand, ders diese ·angeblichen Gründe« hört, den Jungen nur einen Augenblick Recht geben kann. Aber es werden wohl» noch andere Sachen dahinter stecken Klatschereien und dergleichen. Eins ist übrigens sicher: Unsere englischen Zeitungen haben die ,,Forderungen« der jungen Leute viel zu ernsthaft behandelt; sie hätten sich von vorne herein auf den Standpunkt stellen müssen- daß die Forderungetfselbst und die Art, wie sie vorgebracht wur den, durchaus ungehörig seien und daß ein derartiges Vorgehen unter keinen Umständen geduldet werden dürfe. Jn einem Prozeß, der in; Johnson City verhandelt wurde, kam; nachstehender merkwürdiger Vorfall an’s Licht. Es handelte sich in dem» Prozeß um gewisse wichtige Papieres Diese Papiere waren von einer ders Parteien zusammen mit einer Anzahl; m«rht.r».:«,. EIN-'qu wähn kaqsupckuh u- s-. wahrt worden. Es wurde nun sestsi gestellt, daß Mäuse in den Kasten ge-i kommen waren und daß sie nicht nur das Papiergeld vollständig zerfressen, sondern auch die Dokumente angenagt hatten Jn Gonzales sind die Ge schäftshäufer von J· F. Newman und Forgetson 85 De Berry abgebrannt. Der Schaden wird auf 320,000 ab geschätzt, ist aber zum größten Teil durch Versicherung gedeckt. Jm Alter Von 72 Jahren starb in Yoakum Frau Theresa Gaertmann Der Landkommissär und der Generalanwalt haben gegen verschie dene Landbesitzer in Brewster County, die’ sich unrechtmäßig in den Besitz von Staatsländereien gesetzt haben, Klagen auf Herausgabe des Landes eingereicht. Es handelt sich im Gan zen um ungefähr 17,040 Acker. Am Sonntag lief bei der StaatsiEisenbahnkommission eine Klage von Passagieren eines Rock Js land Zuges- ein, der in Gran County, im Panhandle, im Schnee steckte und nicht weiter konnte. Die Passagiere heschmerteu sich darüber, daß die Wagen iiberfiillt seien, daß man nichts tue, inn den Zug weiter zu bringen und daf; man jetzt auch noch die Lokomotive fortnehmen wolle, so daß die Wagen nicht geheizt wer den könnten Die Eisenbahnkommifs sion wies sofort dru Betriebsleiter der Bahn in Fort Worth an- alles mög liche zu tun, unt Abhiilfe zu schaffen und den Wünschen der Passagiere aeii recht zu werden. Die Erste Staatsbauk iu Bron son, Sabine Couuty, ist vom Bank Superintendenteu geschlossen worden« Ausland. Dank an l)iaz. f i i 4 Vertreter cter zentralsaniekih. Staaten Sprechen ihn aus« lntekessante freund sehait. hie Reise clek deutschen liais setianiilie nach sie-iu. I Slciläuier verschüttet Illhekne Behauptung einer Int banisehen Zeitum. Die Delegaten zu der kürzlich in der Hauptstadt Mexiko abgehalte nen Friedenskonferenz haben eine Audienz beim Präsidenten Diaz ge habt und ihm offiziell den Dank der Konferenz und der von ihr vertrete nen Länder für seine Bemühungen im kut- Minkwkbofffpsslinn Und Zunf rechterhaltung des Friedens ausge sprochen. Eine Depesche aus Eairo mel det: Der älteste Sohn des Herzogs Ernst August von Cumberland, der siebenundzwanzigjährige Prinz Georg Wilhelm, und der älteste Sohn des Admirals Prinzen Heinrich von Preußen, der fast nuenzehnjährige Waldemar, haben sich inAegypten ge troffen. Die beiden Prinzen, deren Gesundheitszustand vieles zu wün schen übrig läßt, unternehmen ge meinschaftlich Ausflüge und behan deln- einander recht kameradschaftlich Die Kunde von dem freundschaftlichen Verkehr der Prinzen erregt, mit Rück sicht auf die halsstarrige Stellungnah me des Herzog-Z gegenüber der Neu ordnung der Dinge seit dem Jahre 1866, nicht geringes Aufsehen. Das deutsche Kaiserpaar, be gleitet von der einzigen Tochter, Prinzessin Viktoria Luise, tritt die längst geplante Mittelmeerreise in Bälde von Venedig aus an. Die kai serliche Yacht ,,Hohenzollern« wird am sechsundzwanzigsten Februar von Kiel nach dem italienischen Hasen in See gehen, um Kaiser, Kaiserin und Prinzessin nebst großem Gefolge an Bord zu nehmen und nach Korfu zu bringen, wo zum ersten Mal die vom Monarchen gekauste und seiner Gemahlin zum Geschenk gemachte Villa Achilleion bezogen werden wird. Die Villa ist völlig neu in Stand ge setzt. Vor einiger Zeit kam das Mo biliar in 556 Kisten in Korfu an. Es ist im Empirestil in Weiß und Gold gehalten. Da die Villa, außer den Gemächern für die Prinzessin Vik toria Luise, nur fünfzehn Zimmer und Säle enthält, ist für das Gefolge des Kaiserpaares ein besonderes Gar tenhaus gebaut worden, welches zwanzig Personen zu beherbergen Ver mag. ' Unweit der PrtsgemeindesFusch M Ocuszrg lvucoeu neun Ort-unser durch eine Lateine verschüttet Fünf der Unglücklichen erlitten auf der Stelle den Tad. Dank des sofort eingeleiteten Hülfswerks konnten vier gerettet werden. Die Katastrophe hat mehrere Familien des Ortes in tiefe Trauer versetzt Eine ganz alberne und gemeine; Behauptung macht die Zeitung »Di-; ario Espagnol« in Havana bei Gele genheit des Jahrestages der Maine Explosion. Sie sagt, die »Maine« sei» unter Wissen und auf Befehl derf amerikanischen Bundesregierung ins die Luft gefprengt worden, um einen Kriegsgrund zu 'fchaffen. Einen sol chen blödsinnigen und bösartigen Un sinn haben wir denn doch noch nicht in Verbindung mit der Maine-Kata sirovhe gehört. Aus Paris wird gemeldet: Prinz Eitel Friedrichs Besuch in Pa ris, bildet noch immer das Tages gespräch, zumal diejenigen, welche mit ihm in Berührung kamen, darunter mehrere Offiziere, voll des Lobes iiber den jungen Hohenzollern sind. Friedliebende und solche, die Zeit nnd Umständen Rechnung tragen, sprechen offen die Hoffnung aus-, einst Kaier Wilhelm selbst in Paris begrüßen zu dürfen. Die im letztvergangenen Ilio vember aufgeschobene Hinrichtung des bereits zweimal zum Tode denn-teil ten Bergmanns Kurfchnß, der feiner Zeit den Betriebsführer Hahne wegen Lohndifferenzen erschossen hatte, ist nunmehr vom Landgericin Dortmnnd angeordnet worden. Der Berliner Magistrat hat die Summe von 750,l)00 Mark fiir Not slandgsArbeiten bewilligt, Inn der Arbeitslosigkeit und dem damit per bnndeneu Elend .in stenern Alle Von Niedergeschlagenheit ver-i bannt. Anstatt Trübsinn ist Glückseligkeit in manches Hans in Sau Antonio eingezogen. Ein schmerzender Rücken verursacht Niedergeschlagenheit Man kann nicht glücklich sein mit einem beständig schmerzenden Rücken. Die Schmerzen des Rückens rühren meistens von kranken Nieren her. Doan’s Nierenpillen heilen kranke Nieren. Sie haben in manches Haus inSan Antonio Glückseligkeit gebracht. Leset, was ein dankbar-er Bürger sagt: Frau C. E. N e i d e r t, 722 Sher man -Straße, San Antonio, sagt: »Ich denke, schwere Arbeit war die Ursache meiner Nierenkrankheit. Jch litt sehr viel an stärkerem Kopfweh, ich hatte Schüttelfrost und mir wurde oft schwindlich. Mein Rücken tat mir so weh, daß ich mich im Bette kaum umdrehen konnte. Die Aktion der Nieren war so unkontrollierbar, daß ich zuweilen zwanzigmal pro Tag ge hen mußte. Mein Zustand war sehr schlimm, als ich mir im Bexar Drug Store eine Schachtel von Doans Nie ren-Pillen verschaffte. Jch bin mit dem Resultat sehr zufrieden, da ich mich gesundheitlich besser befinde, wie seit langer Zeit. Mein Zustand bes serte sich sofort. Jch habe keine Kopf schmerzen mehr, die Rückenschmerzen haben aufgehört, die Aktion der Nie ren ist regelmäßig und ich bin viel kräftiger.« Zu verkaufen bei allen Händlern Preis 50 Cents. FostersMilburn Co» Buffalo, New York, alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens Doan’s und nehmt keine anderen. der städtischen Vertretung bereits be schlossenen Bauten werden schleunigst in Angrifs genommen werden, um so vielen Beschäftigungslosen wie irgend möglich Arbeit und Verdienst zu ge währen. Jn München haben Demonstra tionen der Studenten gegen Professor O. Bardenhewer von der theologischen Fakultät der dortigen Universität stattgefunden. Prof. Bardenhewer hatte den jüngst vom Vatikan wegen seines Angriffs auf die Encyklika ge gen den Modernismus exkommuni zierten Professor Joseph Schnitzer be schimpft- I Erzbischof Dr. v. Abert in Bam berg hat dem seinerzeit vielerwähnten Pfarrer Grandinger, liberalem Mit glied der Kammer der Abgeordneten des bayerischen Landtags, verboten mit den Liberalen in der Schulfrage -zusammenzugehen. Der Erzbischof verwies aus den kanonischen Gehor sam und untersagte dem Pfarrer gleichfalls-, einen bereits angekündig ten Vortrag im Nürnberger Jungli beralen Verein zu halten. Der Zustand der Kriegsgefan genschaft, in welcher sich die einst re bellischen Hereros in Deutsch-Süd westafrika befanden, ist nunmehr auf gehoben worden. Dieser Schritt wird allgemein dahin aufgefaßt, daß die Pazifizierung des Schutzgebiets als vollendete Tatsache betrachtet und mit der Möglichkeit neuer Wirken auf absehbare Zeit nicht gerechnet wird. W Die Haltestelle. »Ich war in der Gewalt der Schwindsucht und hatte beinahe die Haltestelle erreicht, als mir Dr. Kings Neue Entdeckung empfohlen wurde. Sie rettete mich. Die erste Flasche gab mir Besserung· Ein Dutzend Flaschen machte einen gesunden glücklichen Mann aus mir,« sagt Geo Meere von Hritnesland N. C. Als meiner Iur Yusmh sajwuwe Zunge-« um Pneumonia vorzubeugen, steht diese Medizin unübertroffen, 50c und 81 bei Adolph Dreiß nnd R. Cohn 8r Co. Probeslasche frei. Während sich der jljährige Lloyd Simpson in Llano mit seinem kleineren Bruder um eine geladene Flinte balgte, entlud sich das- Gewehr nnd er wurde schwer verletzt, Jn Elodine wurde ein gewisser Ed, Thomas ans Houston erschossen. Er war dorthin lzur Jagd gefahren nnd soll wegen eines Hundes, den er zufällig erschossen hatte, mit mehre ren Personen in Streit geraten sein. Vier junge Männer wurden vertmstet und nach Ricknnond ins Gefängnis gebracht Im Alter von 67 Jahren starb in Sonston Frau M. D. Hilge W— Wahl Anzeige. Für Stier-ist «·Die »Er-ne Presse für Texas« ist auto rincrt, anzuzetgeth daiz B. D. Lind s e n smndidat sur das Amt eines Sherisfs von Berar Connth Ist und sich der Ent scheidung der demokratischen Vrimär mahlen nnterwirft. liumlcaisa Meis Zum Verlauf am 20., 21. und 22. Jebkr ar LAKEDO S2.50. MONTEIKEV 85.50. g» z- Q. N. chucllste Linie nach Fort Worth, Dallas, Nord -Te-!as. J. thssex P. s» T. A. W office 122 Alamo PM. Beide Telephone 425. MIW Eisenbajjijahkplam S. A. F- A. P. Bahn. ,,Davy Crocket«-Zug nach Haustom Galveftom Beaumont und Orange. Abfahrt 8 Uhr abends, Aniunft 7.55 morgens Nach Ketreville, Ahfahrt 8.30 morgens, An kunft dort 11.30. Abfahrt von Kertville 4 Uhr nachmittugs, Ankunft in San Antonio 7.50 abends-. Nur Samstags nach Kern-illa 4 Uhr nachmitmgö. Rücksahrt von darf Montags b. morgens. Ankunft in San Antonio s.30 mor genä. Nach Cum-, Yoalum, Honstoxy Galvesto1, Giddings, Rockdale, Cameron und Wom, Ab sahrt 8·45 vormittags, Ankunft 7 Uhr morgens. Nach Beeville, Cowuö Christi, Alice Nie-this Aransas Paß, Rockvort, Abfahrt 1.50 nach m..cacs und 8 Uhr ahead-T Aniunfi 7.55 morgen-s und 1.50 nachmittagg. Nach Falfurtag, Abfahrt 8 Uhr abends-, An ker-sit 7.55 morgens I. G G. N. Bahn. I s f a h r t. Nach allen Nord-Texaö-Punlten 4 Uhr und 8« vormitta s. Nach Sk. Louis, Memvhis und dem D en .1.25 Uhr nachm. nnd 7 45 abends Nach Mexiio 10.20 Uhr vormittags A n t n n f t. Von It. Louig u dem Osten, 8.30 morg Von St. Louis u. dem Osten. 9.50 morg. Von Laredo und Mexiko 1.06 nachm Von St. L..uis,- Kansas City 845 tide Si.«Louis F- San Franeisko sahn. Adfuhtb Nach Fort Smith, Springflut-, St. Louis, Kan sas City, Chicago (J. F- G. N. Dei-ot) 8.80 abends Iphiqu n-..1- «--e-- itzu- m«-«1 This-san got-u »I-· »oui«-, a»««-·.s -.»-7, T--.-, 10.1o morgens Sonthern Pacific Bahn. so s a II r t. Nach New Orkan-, Houston und Gall-einn, täglich 11.40 mutaqs und 11.80 abends Nach Eaale Paß, El Waso, Talifornien und Mexico 8.00 vormittags u. s.30 abends Aus-stut Von New Ort-ans, Houston und Gall-Mon tüglich 7.35 morgens und two nachmittagö Von El Pafo, Califocnien und Mexico 11.1o vormittags und S.00 abends Bittan Division-. G. H. ö- S. A. Gnlf SboteJ It o o r e. Nach Euer-o, Viktoria, Port Labora, Cowns Christi, Brownsville, Mo Grandtz Tity, Goliad, Beeville, Wbartom Palactos nnd Honston ..700 morgens Ankunft ..880 abends Der «Sa1n Honston« nach Euno, Viktoria, Wbarton nnd Honstom sitnbtt.......,.....7.55 abends A n t u n 7.00 morgens Nach Browngvillr. Der Zug der Sunset Viktoria Divtsson, Ub fahrt 7. 06 morgens, macht in Placedo Verbin dung mit der Gall Coaft Line für Evrvns Christi, Ankunft dort 4. 55 nachmittags, Ankunft in Brownsville 9·25 abends. M. K. F- T. Bahn. sbiaptt Nach Baco, Fort Worth, Dallas, Kansas City St. Louis und Ebicago, täglich (Sunset DevotJ .0.00 abends Lokalzug via Smttbvtlle. 7. so vormittags Alamo Spezial nach Smilbvtlle, Houstom Gal veston 10 25 abends Ankunft. Von Cbicago, St. Louis, Kansas Tut-, Dallas. Fort Wortb und Anto, täglich (Sunfet Devoo 7.Zo morgens Lokalzug bta Smitbville. 905 abends Alamo Speztat von Smttbvtllr. Bonttom Gal veston 6.25 morgens ,«,-7«!4 III-.- LIA G-c. -'-. 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April i9 8 4 Mai 1908 NKöln 7500 23. April 1908 25. Mai 1908. dkFrankfurt-..760:3 H. Mai .-908 15- Juni 1908. Xhauuover..«7500 11. Juni 1908 13 Juli 1908. IMqu 7500 2. Juli 1908 3 August 1908. Fraukfutt«..7500 23. Juli 1908 24. August 1908. is- via Baitimore. i via New YorkJ Die Gefellfchaft behält sich das Recht vor, die fabrvlanmößige Ih fahrzeit der Dampjer zu verlegen oder ganz zu siftieren. PASSACSsPREIsS. Bremen—Gaiveston zweite Kajüte, Winter-Rath bis 16. Juli 1908 RGO Bremen—Galvefion zweite Kajüte, Sommers nach 16. Juli 1908 875 00 III-mes—c-«.v-«s«ko«—(Vomsdvezahtte Zwischeadeck-Rates). Passe-ge. Kopfsttller. Tote-L Erwachsene 827 50. 84.0·0. BIL.50. Kinder von l-—1.« Jahren 13.75. 4.UU. J-- Såuglinge MIC- 4.00. 5«00. Goiveitvn—-Bremeii zicextk Imme, Winter-Rate bis 31 März 1908, WWV I Summen-Brauen zweit-7Kajüte, Sommer nach ZL März 1908, 87500 Gaivefion——Br-men Zwische:ideck, s28 M Kindes 1—12 Jahre zum. Kurs-r unter l Jahr s 200. Wegen sonstiger Information wende man sich un( ALFKED Sol-T, General-ASSM, sah-festem Tod-. oder an FieiinertsMillette Co» Wm. V. Dieimams. E. McCiannaham J. W. Daley, Sau Antoniu, Stern-. Clemens s- Faust und Knoke so Eihaut-, New Beamtan Texas. O. J. Grab-m und Henry Thais Beet-tm Tex S. Stahl, Gan-nies, Tean Bahn Bros» Auftin, Texas. Nach New York via Will-VII sTlEAMsHlP co Eine herrlidbefoctefan fahrt. Biiligste ums beste Reise Billette von Und nach allen Teig en Deutschlands-. Weg-In Preise und nähern .-inzelheiten wende man sich an irgend einen Eisenbahn T-. ckets Agenten, oder tm ID. sAckls Ugent, gegenüber Menger Hoteh Sau Ante-Iso. I. s. DSMSOII. General-Unent, 2322 Strand, Galvestou Band-s Delikatessen. mo- nt. m. 235 UsHLIUsIoNsSWssL usags rei. m. Zweiggeschiifi, 135 Gatten- Ecke Duera-Stracks Dirett importiette und einheimiTche Telikatessenx Farren und Stapeli Groceries, Geflügel, Gemi«1-e, rc-sr7-iedcnes Obst. Braten, Samtk, geräucher te Zunge. Sandwiched, Hot Rolls. 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-.·s— c yet-mehrte Million-IT facilitätem Da die Kompagnie eine große An zahl direkter Circuits zwischen den wichtigsten Städten in Texas und in Ark Pisa-s in Betrieb gesetzt hat, so ist sie in der Lage, ihren Kunden ei nen pro teren und wirksameren Dienst au weite Entfernungen zu bieten, wie bisher. Keine Zwischen stationen auf diesen Circuits, deshalb keine Unterbrechung Eine neue Linie ist soeben zwischen Bowie und Ringold etabliert worden, die Anschluß hat an die Pionier Tele phon Kompagnie, wodurch erstklassi ger Dienst nach Oklahoma City, Guthrie und westlichen Punkten in Oklahoma hergestellt wird. Mk TWTIIWESIEII lkL M Nil-. sti. IIOTELS Hauptquokiiec tut-Südländer in R- wYotl Sroatlwsy Central Hotel Ecke der Dritten-Straß it Herzen der Stadt New York. Besondere Aufmerksamkeit Damen die ohne Herren reisen gewidmet Ipezials sRaten itir den Sommer Wer Essen ist die Freundin-ge unseres steigen Geschäfts smkitnischee Plan von Os. 50 en Metallisc- Plas von 81 .00 au. 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Arsenal at the Post Oktiae at sent Anto mo Texas. as Sooond olerss matten Die reje Presse für Te as« hat von elle- veü chsteäanifcheu sein-gen die größte thun-stetem Die einzige taiglich erschei seuve deutschesektnnainTerad. Jnländische Wochenrundschau. Der Kongreß hat jetzt die Maßre gel endgültig angenommen, welche es zu einem strafbaren Vergehen macht, wenn irgend Jemand etwas vor der Zeit über die statistischen Ern teberichte der Regierung verlauten läßt oder über das der Regierung zu gegangene Material Mitteilungen macht. Die Maßregel ist in die so genannte Codifizierungsbill einge fügt worden und auf diese Weise durch beide Häuser gegangen Das Hauskomite für MilitärsAns gelegenheiten hat dieBeratungen über die Bewilligungsbill für die Armee beendet und ist bereit, die Bill dem Hause vorzulegen Die Bill macht Bewilligungen von 885,255,066, um naher neun und halbe Million we niger als die Vöranschläge waren. Dabei hat das Komite noch die Löhne der Soldaten erhöht Die gewöhnli chen Soldaten sollen jetzt statt drei zehn fünfzehn Dollars bekommen und in gleicher Weise sind die Gehälter den sämmtlichen unteren Chargen ver größert Auch ist die Bestimmung getroffen, daß ehrenhaft entlassene Soldaten ein gewisses fortlaufendes Gehalt beziehen sollen, wenn sie sich innerhalb dreier Monate wieder an werben lassen. Einer der beachtenswertesten Vor gänge im Kongreß war die Einbrins gung neuer Vorlagen, durch welche die Korporationen für Schaden haft bar gernachtfwerdep den ihre Ange freuten m ihren Diensten erieioeir. Ein derartiges Gesetz existierte be reits, wurde aber durch die Entschei dung des ObersBundesgerichts außer Kraft gesetzt. Bekanntlich gab das dem Präsidenten Anlaß zu seiner letz ten Botschaft, die so viel Aussehen er regt hat. Die neue Bill wurde von La Follette im Senat und Sterlin im Hause eingebracht. s Die Anti-Prohibitionisten haben während der letzten Tage einen Er folg zu verzeichnen gehabt. Man wollte im Senat bei der Kodifizie rungsbill eine Maßregel mit ein-« schmuggeln, durch die der Versandt alkoholhaltiger Getränke nach Probi bitionsgegenden verboten wurde· Der Versuch mißglückte aber und die al ten Bestimmungen blieben unverän dert bestehen. Damit sind natürlich die den Komites noch immer vorlie genden Bills, von Littefield, Tillman und andern nicht erledigt, es wer den noch immer Verhöre in Bezug auf sie vorgenommen und es scheint, als wenn noch ein ziemlich scharfer Kampf zu bestehen ist. Wenigstens im Senatskomite. Jm Hauskomite hat, wie eine Depefche aus der Bun deshauptftadt meldet, wederdieLittles field noch irgend eine andere Prohibii tionsbill Aussicht auf Erfolg. Hof fentlich ist das richtig. Unsere Flotte hat die nicht ganz ungesährliche Fahrt durch die Magels haens Straße vollendet und fährt jetzt im Stillen Meer an der West küste Süd-Amerika’s hinauf. Beim Passieren Valparaiso’s wurden ihr al lerlei Ovationen dargebracht, auch nahm dort die chilenische Flotte, die sie von dem Augenblick an, da sie in chilenifche Gewässer gekommen war, eskortiert hatte, von ihr Abschied. Jn Balparaiso hat» die Flotte nicht ange halten, sie wird aber in Callao, Peru, einen Aufenthalt machen. Man trifft dort schon großartige Vorbereitungen für ihren Empfang Jn Verbindung mit diesen Mittei lungen über die Flotte ist es interes sant, einer soeben in Washington er schienenen osfiziellen Veröffentlichung zu gedenken. Es ist der von dem Ad miral Converse verfaßte Bericht über die Schlagfertigkeit unserer Kriegs schiffe. Converse tritt den absprechen den Kritiken, die während der letz ten Zeit laut aeworden sind, aufs Entfchiedenste entgegen. Er sagt, un sere Schiffe stünden in keiner Weise hinter den Schiffen anderer Nationen zurück, nur in der Zahl seien andere Flotten der unserigen überlegen Hoffentlich ist bei diesem Bericht der Wunsch nicht allzu sehr Vater des Gedankens gewesen. Neulich sprachen wir über die von Williams im Repräsentantenhause eingebrachte demokratische Finanzbill. Die Bill lag damals nur in einem dürftigen Auszug vor und wir konn ten uns über sie noch kein Urteil er lauben. Jetzt finden wir in einer demokratischen Zeitung, derChicagoer ,,Abendpos eine sehr interessante Besprechung der Bill: »Die vom de mokratischen Führer des Hauses John Sharp Williams ausgearbeitete, von den übrigen demokratischen Mitglie dern des zuständigen Ausschusses gutgeheißene ,,Bill«, heißt es da, ist ein so verzwicktes, von unpraktifchen Wunderlichkeiten wimmelndes Machs wert, daß man staunend sich fragt, wag in aller Welt eigentlich dadurch erreicht oder gebessert werden soll Vor allem wendet sich der Artikel gegen die Williams’sche Idee, die Reserven so viel wie möglich festznle gen. Eine Reserve sei dazu da, um in Notfall angegriffen zu werden, nicht, um als totes Kapital festzulies gen. Auch die Bestimmung, daß die Hälfte der Bankreserven in Gold oder f pl .Goldzerti ·katen gehalten werden müsse, ge ällt dem Verfasser des Isr tikels nicht; er meint, das müsse das andere Geld in der Schätzung des Publikums heruntersetzen »Noch verwunderlicher,·« fährt er dann fort, ,,ist der nächste Abschnitt der Bill, handelnd von der zweiten Hälfte der Reserve Diese zweite Hälfte soll gehalten werden dürfen, statt in barem Gelde, in Bonds der Ver. Staaten und der verschiedenen Einzelstaaten und Munizipalitäten des Landes. Und wenn einmal Not an Mann kommt nnd die Bank mehr Geldmittel braucht, als sie hat, dann kann sie die Bonds in’s nächste Bun desschatzanit tragen und dort dafür ei nen entsprechenden Betrag von »Not stands-Schatzamtsnoten« erhalten. Jn dieser Klausel, heißt es, stecke die Elastizitätsfeder der Bill, durch die in Zeiten der Not außerordentlichen Bedarfs eine Vermehrung der Um laufsmittel bewirkt wird »Aber es muß Einer mehr können als Adam Riese, um herauszurechnen, wo die Vermehrung hereinkommt. Jede Bankreserve ist zunächst aus ba rem Gelde bestehend. Will die Bank Bands als Reserve halten, so muß sie einen entsprechenden Betrag ihres baren Geldes weggeben im An kauf der Bonds. Das heißt, sie touscht ihr bares Geld um gegen Bonds, und erhält dadurch das Recht, im Notfalle für die Bands wieder bares Geld einzutaufchen. Keiner Brille be darf es zur Erkenntnis, daß zur Abhilfe des Notstands die Bank ge nau ebenso Viel Geld-haben würde, wenn sie von vornherein ihre Barke serve behalten und das absonderliche Bondgeschäft nicht gemacht hätte. ,,Fast könnte man auf den Verdacht kommen, daß dies Bondgeschäft ei nen ganz andern Zweck habe als den angegebenen. Den nämlich, einen Markt zu schaffen für die Bonds von allerhand pumplustigen Counties, Städten usw« die sonst keinen Markt finden könnten. Zwar ist vorgeschrie ben. daß nicht alle Bonds angenom men werden dürfen. Nur wenn ein Geineinwesen seine ausstehenendeii Bonds sechs Jahre lang nicht unter Pari gehalten hat, und niemals ge genüber einer verbrieften Schuld ihre Zahlungspflicht übersäumt hat usw« sollen ihre Bonds als annehmbar gel ten. Doch liegt darin geringe Bürg schast für die Sicherheit der Bonds.« Unserer Meinung nach ist diese demokratische Kritik, die an jener de mokratischen Bill geübt wird, durch aus berechtigt W— Zum Andenko an Wilhelm Busch. Folgenden poetischen Nachruf für den verstorbenen und doch unsterbli chen Humoristen nnd Zeichner Wil helm Busch hat die Berliner Illu strierte Zeitung veröffentlichte Gestorben ist der alte Meister, Der des umdres gute Geister Mit sich eruintruggsuckepack n seinem weiten andersack. hn liebte iiiit Begeisterung Deutschen Reiche Alt und Jung. um ersten war er hoch ergötzlich um weiten wurde etnt er lö lich, och chlug er in ein s» erz aFt leid Der elten Kleinli keit un Leid Und schilderte er se t, was aulich, So tat er’s immer ho erbauliI Und so»ers ·en’s uns angenehm Teils diee lb, teils außerdem. um vie en, fün en und zum sechsten ns keine Verse ets behexten, Die nder lernten Ssie mit Lut Und wurden»ihres inns bewu t, Erst wenn sie reife Menschen waren, Teils nach dem Geist, teils nach den Jahren So schaart sich denn, mit Recht nnd Fug Um seinen eiii Totenzua All der unsterb ichen Gestalten, Die Leben einst durch ihn erhalten Man sieht den Fettwant Tobias Knovps, Den Vater und das· Sö nchen sahe-, Die lebenstluge Witwe Bolte, lene, die den Tor sich holte, rrn Bä m, eld im Vers edrechsel, en Onle Fritz, en Maler lecksel, Den Lehrer LämpeL Schneider Böck, Und M nnd Moritz, frech und keck. Sie und "e übrigen Gescgwister Sie fchaaren triste sich un trister Eise-in ersten Male ohne ArgS s ihres Vaters frischen ar Der sie einst chuf mit flotteii ügen. Teils sich, tei s anderen zum ergniigen Und jetzt als kostbares Vermöchtnis Sie hinter-läßt sich zum Gedächtnis Ost mit-s- annst-i- tntpk Ntmiii Der Infre Heferi schlug im Bann, mckt Der zne am en hat gekt Sei uber’n Tod hinaus bedanktl Du hqst für un er ganzes Leben Uns einen steudenborn gegeben, Der uns er abt und uns erquickt, Wenn uns des Alltags Kummer drückt DetnS eiden füllt uns tief mit Schmerz Und ist o recht« uns weh mirs er Ver uchen wir das Leid, hus Zusch, Und sen was von Wilhelm Bu ch! Al o ge t alles u Ende allhier: FeLer Einte, Täbak und auch wir. Zum letzten Mal wird eingetunkr ann kommt der große schwarze Ratschl Man ieht den Vor a zit. Ra, jetzt hat es seine Ruh-h ng W Etlälttmg scheut in einem Tage. Nehmt Laxative Bromo Chinin Tab lets.· Druggisten geben Geld zurück, wenn es nkcht he1 t. E. W. Gent-US Unterschrift auf jeder Schachtel. Preis 25 Seins W Ein teures Antogrnmm. Als der berühmte Geiger Au gust Wilhelmj vor einigen Jahren in Wiesbaden weilte, wohnte er in einem HoteL das ein früherer Schnlkurnerad von ihm bewirtschaftete. Der letztere nennen wir ihn Jäckel war zwar feiner ganzen körperlichen und, geistigen Anlage nach durchaus durch aus amusiich veranlagt-, indeß von dem großen Violonisten hatte er fchon als guter Wiesbadener einige Kenntnis Die Freunde Wilhelij saßen eines Efcaclnnittngii ini Gott-l Restanmnt mit ihm minnnknsn, um von dem wieder nnch London zurück kehrenden Künstler Abschied zn neh men. Wilhelmj erzählte Init dein ihm eigenen Zauber von alten Zeiten, .von Berlioz, von Vom-enth, non Ade lina Patti usw. Da nähert sich der Hotelbesitzer und iibergiebt Wilhele eigenhändig er wollte sich wohl diese Ehre nicht nehmen lassen die Zimmerrechnung; der Künstler-;- be sieht erst die Rechnung, dann den Ue berbringer init seinen großen Augen. Der Hotelier wird ganz kleinlaut und sagt, um die stockeude Unterhaltung wieder in Gang zu bringen: »Herr Professor, Sie werden mir doch zum Andenken wohl ein Autograinm zu rücklassen?« Wilhelmj nimmt, ohne ein Wort zu sagen, die noch nicht quit tierte Rechnung und schreibt dort, we der Name des Empfänger-s stehen sollte, mit ellenlangen Buchstaben: ,,August.Wilheli-nj seinem lieben Phi lipp Jäckel zur freundlichen Erin nerung.« ——.o.0sk— Nachtreitcr und Briefschrcibcr. Der »LouisvillerAnzeiger« schreibt: Dem Unfug der Nachtreiterei wird in Kentucky sehr bald gesteuert-wer den, wenn einem gewissen sonstseht gutmütigen Jemand endlich die Ge duld reißt und er den Entschluß faßt, sich zum Herrn der Situation zu ma chen. Dieser Mann, den zwar die sprichwörtliche Gutmütigkeit des Durchschnitts-Onkels ziert, der- frei gebig und geduldsam ist und sich recht viel gefallen läßt, in grimmigem Zorne aber unter die ungeratenen Neffenscharr fährt und ihr eine nie zu vergessene Lektion erteilt, dieser On kel scheint sich ernstlich mit dein Plane zu befassen, einen der Ungebärdigen in’s Gebet zu nehmen. Onkel Sam bereitet sich aus eine ganz gehörige Tracht Prügel vor, die er dem- Staate L Kentucky verabfolaen will. Und Ken tucky hat sie ehrlich Verdient. Die Nachtreiterei ist eine Schmach und Schande für ein gefittetes Gemeinwe sen. Die Gerichte scheinen machtlos zu sein, dem Unwesen zu fteuern, denn sonst würden die Verbrecher ihre Tätigkeit nicht mit erneutem Eifer und täglich sich steigender Frechheit fortsetzen Gouverneur Wilson hat sich der Sache ernstlich angenommen und getan was er konnte. Allein er ist nicht im Stande, auf die öffentli chen Organe, die ihre Existenz der Wählerschaft des betreffenden Bezir kes verdanken, einen amtlichen Druck auszuüben und sie zu zwingen, ihre Pflicht zu tun. Die meisten Gerichts beamten und Leute, die zum Geschwo renendienst herangezogen werden könnten, sympathisieren im Geheimen (häufig auch offenkundig) mit den nächtlichen Brandstiftern, deren poli tischen Einfluß sie benötigen, und es ist daher erklärlicherweise nicht mög lich, ein mit irgend welchen Aussichten auf Erfolg verknüpftes Strafversch ren gegen die Complgtteure einzulei ten, "die auf alle VersuchejMeiibk hördlicherseits beizukommen, ein lau tes Hohngelächter anstimmen Der Gouverneur machte die Staatsmiliz mobil und ließ diese Wachtdienste tun. Hals alles nichts, wenn nicht hier, so schwangen die Nachtreiter die Brandfackel anderswo. Sie schienen ihrer-Sache recht sicher zu sein, denn vor mehreren Wochen nahmen sie ei nen neuen Anlauf anwischen aber bekam der Gouverneur das Reisefie ber. Es drängte ihn nach Washing ton, wo er mit feinem Freunde Nonse velt die Aussichten des umfangreichen Kriegssekretärs auf die Präsident fchaftsiNomination s besprechen und dann dem Justizdepartement. einen Besuch abstatten wollte. Auch wollte er beim General-Postkneister verspre chen. Das mag harmlos klingen, steht aber ohne Zweifel im Zusam menhang mit der infamen Nachtreite rei und denMitteln, deren man sich bedienen muß, sich ihrer zu erwehren. Jedenfalls scheint der Entschluß ge reift zu sein, sich eines heroischen Mit tels zu bedienen und mit dem Unfugg, welcher den kaum rehabilitierten Ruf des ganzen Staates so schwer schädigt, gründlich aufzuräumen, ihn mit Stumpf und Stiel auszurotten. Die Handhabe haben die Nachtreiter fel ber gegeben durch den Brauch, Droh briefe durch die Post an ihnen unbe queme Tabakspflanzer zu schicken. Sie drohen ihnen mit Anziindung von Haus und Hof, mit Mord und Tot schlag, kurz es sind Episteln, wie sie hnn dsn Wissifckwn Tor-fortfan nicht brutaler abgefaßt sein können, wenn diese einem Manne sein sogenanntes Todesurteil mitteilen· Die Aufgabe derartiger Briefe bei der Post wird in Amerika aber mit schweren Strafen geahndet und der Schuldige kann sich auf mehrere Jahre Zuchthaus gefaßt machen, falls man ihn erwischt. Eine Anzahl Geheimagenten im Dienste der Postdirektion sucht jetzt die Urheber und Bförderer dieser Drohbriefe zu ermitteln und wenn ihnen das ge lingt, haben diese Herren die besten Aussichten, mehrere Jahre lang in Sträslingsgewändern einherzuspazie ren, denn auf die Bundesgerichte er streckt sich der unheilvolle Einfluß der Zerstörer glücklicherweise nicht. Es wäre außerdem nicht unmöglich, daß die bedrohten Distrikte von Bundes militär bewacht würden, deren Tätig keit derartigen Vorgängen gegenüber doch eine weit wirksamere ist, als die der Mili«3, die bekanntlich mit gro ßer Vorsicht zu Werke geht, mitunter sogar mit zu großer Vorsicht. Jeden falls steht eine Wenduna in Sachen der didachtreiterei bevor.

Gostsreies Haus. Jeder ist uns willkommen- WCW wir wohlauf sind; das sind wir nur, wenn die Verdauungsorgane in Ord nung sind. Dr. Kings Neue Leben-Z pillen requlieren die Tätigkeit des Magens, der Leber und Eingeweide so Vollkommen, daß dabei sich jeder «wohlfühlen muß· 25 Cents bei den jApothekern Adolph Dreifz und R. ’Cohn Fr- Co. I isj Ums-»Ist- q, kam-ps- 1--.-.:: ges-M ansskis made-: VIII-risk meds «Pofi-’Tsskamvfcr-Dieuft. bis-m Leb-Ess- iias Pävsuimczx Issv Essai-osng auch Hamburg .2«.) Felss 7 Mäs. «Vr:nz Um (1.rt Zi. Mnxz ,Penis-!Ilvanm« N Mä z· M for-( nach Este-IMM, her-Dei J Les-»Ja ,,Buigiikia««..... ...21 Februar-. -B t me 7 März ,-Hambur-.1« "31. März. »Da-o. a« X-. April. Die neuen Riesenngsmhiet neune-cit- und »Ob«-Lin Agnus-c Viktoria-s Bisc- ist«-g Tonnen, 42, tun-Brutto Tgrmen, resp. 2.),1,00Reg Tonnen, 45.000 Brutto-Tonnen haben au ßxr den luxuriösen Einrichtungen als Neuigkeiten en- Resiauscaut å to Carte Miit Zigeuner-Kapelle), Passagiecsssufzug, TurnhaIIQ ekeks txiiche Fittich Bücher- Wd Bla mensLadcn, L, 2 unt-H. kraft-t utid Zwischendeck ic. m III-akkurat Akt-wette act-its versank-h Nähere Låxxgkgikzst erteilt: ANDRE-HEXEN WIL. 901 have-· Stro- Sts Laut-s Mc qunten in Sau Antoniu E. UchAIWM Im also-o Plan. f. ZEIIEBL Mist-Me- Seh-case. kkxkpkk-kkk-.« -.«.«.««-«««.««.·.«-4 TURREY st. Ell —Agenteu der GERMW kle MRW W 0- NEW Vol-Isc. Wir vestteten vie JZittern Gesellschaften der z e Aktiva 880,000,000. Wil- Ecke ask Waso. wo H- okncnockipsmssh stiepfkopfte Pecanbäame Obstbüume, Rosen und Jmmesgrüu MAX WsjsEHlEs« 201 St. Muth-Str. Altes Tel. 288. Wiss fristla Engjlnauih Nachfolgerin von Wir-. Chai. Debits. WIIES MM WEIBER ——-1mp— Inbrikantin von Zöper und Perris-km Datum-treu Manicure nnd Gesichtsw sage. Tollwut-Artikel aller Art in reich i,altiger Auswahl. Wo. 212 Ave-tue D. R.Tel.1003 E- I-. I· HLIIUUIZ. III-sub LIEBERMTHEHQ Plumbing und lieizelnriclvtuag. 207 N. presst-Straße, neben Alauw National Bank. Alle NeparatnrsArbetten prompt aus geführt und garnntierh Wir richten irgenfwo aus dem Brun aen für irgend ein Zimmer heiße und kalte Wasserlettung ein. Jeder kamt Wasserleitung und ein Badezimmer ba ben. Fragt um Auskunft und laßt Euch atostenanschlåge matt-en EBWEckp Mit-Mit Hemle m fakbem 0elen. fimissens PleELN, GLAS und TAPBTEN Unstretchs und Tapczier Arbeiten werden promvt und gut besorgt. Werkstätte Ecke Oft-Comment- nnd Losoya Straße. sklcl Iz thvdlslq Ro. 1014 IdotdsChetrqutraßeJ Schildermaur, Unstreicher und Tat-Vieren Alle Auktröge werden prompt und sorg fålhg ausgeführt —-x:--»M H Für feine Juwelen meman Mk BELL ILIJELM GO. M Weiz-Cotnii:erce-Htiais-. WWDMV EusstIfb EssinkseV Leichenbcftattcr n. Embalfamicrer Ecke von 7Cyrus-rote- undx cimannsStr Beide Telkphouc 3153 —«--«x-. s-» Miso-— Gcld zu verleihen Cmerson F Eo, 321 West- commerce Straße Pfandleiher und Juweliere Bar Inins in verfallenen Pfändem Isllia Tracimn Kompagnie r-W "«·"l-I.id.k1’ DIE-Uva F ogsknvesisgssiggw wieder eingestellt. Die Gar geht vor cler Possoffice kam J »O vormit tags ums um2 30 Mcdmittagzs keck-n nfag ab i und kehrt dorthin um Iz. 30 Ewig 5 30 zukiiclc J Preis 50 cents auf clea- car zu bezahlen. I Die Fahrt deckt eine Strecke vugs Z- Kreci en m. d aUe hzzx xxtfächiichen l Punkte der Stadt we den b rührt. Im wichtrgen i unkten kurzer Aufenthalt Ein Führe-c k- uf der ««-.’«-a; giebt Auskumt über Alles »-jir Fremde ist dies d .e vcfte Gewande t, dieS todt zu ve sichtigen und kennen zu lernen. Für Bewohner iftO es eine schö ne Gelegenheit, Freunde zu nateryalfcu. WITH-EINIka :es.

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Foumorisiischeg Wider-legt. Wenn jedem Narren seine Kappe ge le, würden nicht so viele Hüte umge auscht werden. selbstbewußt O n i e l: »Das ist Johannisber get-on 1898.« B a ck f i s ch »Alle chtnng von dem Jahrgang bin ich nämlich auch!« Bitten-g Gild. »Wie ist denn die finanzielle Lage des Bankiers Gründinger?« »Ach, ich biti’ Sie, der steht schon mit einem Fuß in Amerika!« per prosaische Onkel. L R i ch i e n »Wir möchten Dir, lie ber Onkel, zum Geburtstage eine darbeit machen!...Was wünschst Dir denn?« O n l e l »Leber Inst-elf Barmittel. Junggeselle: »DasKnei Heu eben hab’ ich jeyi gründlich satt.« E h e m a n n: »Heirathen Sie nut, dann werden Sieg bald wieder lieb gewinnenl« Die höhere Gochter. T o ch i e r (zur Mama): »Hast Du es schon bemerkt, im Gartenhaus Welt der ganze Verputz los; da werden wir wohl einen Maurer kon suliiren müssen.« wenn's dem- Esel O n l e l: »Was hat denn Deine Man-ca gesagt, als sie von meinem Un ffall aus dem Eise erfuhr?« K a r l ch e n »Nun, das kannst Du Dir doch. denken, lieber Onkel!« Beim sbfchied M a m a: »Nun, Gretchen, thut’s Dir denn nicht leid, daß Tante weg ht, nnd meinst Du nicht?«—G r ei en: »Es thut mir sehr leid, aber i hab’ schon gestern geweint.« Gier Misverständniß. ZXYXZ tin-« l- V» ff FIE B a u e r: s"h’2:ter?«—·Bertäuferin: i ·nfzig!« B a u e r: ,,Wat, nich? Denn eben Sie mich man s viere for ’ne ark.« Zue- dal Redakteur: ,,Wirsindnicht sabgäeigh Jhre Gedichte zu prüfen g Sie vielleicht Proben da?« i ch t e r (an den Korridor rufend): «Dienstmann, vorläufig eine Kiste!« Vor-, Gärtner-Ists K a r lch e n »Ich lerne recht flei FY damit ich reich werde Und dann irf ich mir ein Automobil!« V a i e r »Nun, und Du, Hans?« a n ö: »Karl läßt mich schon mit ahren!« Immer der gleich-. G a tt i n »Um Gottes willen, das Laboratorium ist mit Deinem Afsiften ten in die Luft geflogen!« P r o es s o k »Der alte Jammer mit die eu jungen Leuten immer diese RIGHT-P speise-s von Ferruimmus. »Ach, lieber Kindermann, dir Gärt naei ist« äh, sehr hübsch. Was smv denn »das da für, äh, Pflanzens« «Das hier ist Kopfsalat, Durchlaucht, mid das andere Endiviensalat.« »Ich äh, lieber Kinderwann, Kopf mtd Endiviensalat. Und wo ist denn der, äh, so delikate, äh, äh, Ochsen Mulsant-W sprang-nehmer Zusatz. «Dienstmädchen (Nachts wölf Uhr in die Stammkneipe ihres kommend): »Hier schickt Jhnet die gnädige Frau den Hausschlüssel weil wir zu Bett gehen wollen, und das andere wer-de sich morgen früh finden -—O0.0.-·—— Schmerzlos und billig. E, S· Loper von Marilla, N. J sagt: »Ich bin ein Zimmermann un heilte viele böse Schnittwunden mi Bucklens Arnica Salbe, schmerzlo und billig; die beste Salbe-, die ic« kenne.« Sie heilt Brundwundcn, Ge ichwure, Eczema und Hämorrhoiden 25 Cents bist Adolph Dreiß und N Ephn se CO» Ipotheker. i- reach the German reading po An das Publikum. Die ,,Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Jhr Cirkulations-Gebiet in Texas erstreckt sich Von Galveston bis hinaus nach Denisom vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung· Zwei Reiscude sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren riihri gen Lokal- Agenten fortwährend neue Leser z.u In zAnbetracht dieser Tatsachen ist die »Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zeigesMedium im Staat-· Texas. W M THE PWUIL The weekly issue ok the« WEIBE Pnnssn rann Texas has po sitively the tax-gest eireulation of all German paper-S published in the state of Texas-. It is mailed to 450 post-otiiees, and has an extended eireulation in Mexico in the lndjan Terrjtorv. and in Oklahoma. lt exrenlates Irom Galveston to Denison. from Max-shall to El Paso and of course mainjy m the thjekly populated eentral and sonthwestern parte ot the State. as also in Mexico. Two tiavenng men and our very active-legal agents are con tinnously adding new sub seribers to the list-s. ln eons1derat10n of these kaets the «F«Kam Pnnesn kenn Taus» elaims to be the best adver-·« tising medIum m the state ot Texas-. when it is the objeet to pkzicitjmr ————··0.-0.-————— su» »in-no sh, «.I,I-..g Zur Don-u unu- Yeuqanuurk s Z Deutsch- samerikanische Zeitungen -werden im alten Vaterland mit gro Zßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast lund kann sich rühmen, Anerkennung Zund Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Vriefen an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein 2willkommenes Geschenk machen will Zderbestelle für sie die ,,Freie Presse -sür Texas«. Das Jnteresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ,ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Be schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von ski. 00 versenden wir porto Zfrei unser reichhaltiges Wochenblatt auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande. 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I Tot-eiles. Stadtrats Verhandlungen Jn der Stadtratssitzung am Mon tag nachmittag brachte Alderman Braden eine neue Ordinanz ein, wel che das Aufstellen von Telegraphen und Telephonpfosten und die Anbrin gung von elektrischen Drähten in dem Teil der Stadt, in dem die Drähte nicht nnterirdisch liegen müs-l sen, regelt, Die Ordinanz soll an; die Stelle einer andern Ordinanz tre ten, die schon vor längerer Zeit ein «gebracht wurde und schon zwei Mal im Stadtrat gelesen ist. Sie scheint nicht so scharf zu sein als jene war. Jhre Bestimmungen sind im Wesent lichen folgende: Eine und dieselbe Gesellschaft darf nicht zwei Reihen Pfosten an der derselben Seite der Straße setzen, ausgenommen, der Stadtrat giebt ausdrücklich seine Erlaubnis dazu. An den Drähten müssen gute wetterfeste Jsolatoren an gebracht werden. Bricht in einer Ge gend ein Feuer aus, so müssen alle elektrischen Ströme nach dort hin un terbrochen werden, damit die Feuer wehrleute gegen Gefahren geschützt sind. Der Stadtrat muß seine Erlaub- nis zum Aufrichten von Pfosten und? der Anbringung von Drähten geben, doch hat der städtische Elektriker das Recht, bis zu einer gewissen Grenzei solche Erlaubnis zu erteilen. Wenn» DREI-te drei Monate lang nicht mehr gebraucht sind, müssen sie entfernt werden. Pfosten aus Cypressenholz dürfen in einem Umkreis non einer Meile um die Kathedrale nicht be-. nutt werden. Jeder Draht muß min destens 25 Fuß über dem Boden an gebracht sein. Der Stadt-Elektriker soll das Recht der Ober-Aufsicht über Fllk elektrischen Drähte und Pfosten dir-« s-« Jst-tx- s::-c«.. Ins-» Ihn ·Wix-HTTW-sexxgs Tixzz Wllclh Nu »Du- psusupu »aus-«- Anzeigen angebracht werden. Ueber tretungen der Ordinanz werden mit 810 bis 8200 bestraft. Die Ordi-» nanz wurde dem betreffenden Komites überwiesen Die Droschkenbesitzer reichten eine Petition- ein und baten um den Er lasz einer Ordinanz, die es ihnen er möglicht, höhere Preise als jetzt zu berechnen. Die Angelegenheit wurde dem Bewilligungskomite überwiesen Ein Streifen Land an der West Zouston Straße, zwischen der Santa osa Avenue und der Laredo Straße,; der Tom-B. Johnson gehört, wurdei kondemnietr. Das Land ist zur Ver breiterung der Straße notwendig. Auch wurde beschlossen Ernily W. Btacken einen »Quit Claim Deed« fiir ein Grundstück am Fluß zu ge ben und L. C. Houck 897.65 irrtüm-. kich bezahlter Steuern zurück- zu zah ven. Es wurden dann noch einige Rou tine-Geschäfte erledigt, worauf sich die Versammlung vertagte. Mutsensttahlen und Die Nöntgenstrahlen enthüllen dasEim dringen emder Stoffe von außen. Sol t e, welche sich im Innern des Zwe« rs selbst bilden und die gefährliche ten find, weil sie den Kö er vergiften, Wen sich unserem Ge ' l an durch» W keih S erzen im Nü-; "r·he, limmern vor den Au ' es M in den Kinn-er dringen, aber ni Mit Strahlen, andern mit St. Bet Ktäuterpillem em einzigen Mittel, des-hilft- Nar vegetabilis ein Queck Men Jn Apotheke-i zu aben. Korrespondenz-C o n t e n t, E o l-o. co» den 16. Feb. 1908. Der S für Tausch-»und Vw cinktsAemter in Colorado Caunty nimmt dieses Jahr seinen Anfang et was frü er, wie sonst. Die dafür einleiten en Schritte wurden letzten «»Motitag, den 10· Februar von dem Exekutivsskomite der ,,White Mens Path« in Eolumbuägetatz Es·wur de beschlossen, vie Pritnarwayi oec «Bhite Mens Party« im County am, ersten Sonnabende im Mai dieses ««es abzuhalten, welches der 2te at ist« Ferner kam der Beschluß zur Annahme, von jedem Kandidaten sitt ein CountysAmt 85 und von je dem für ein Ptecinkt-Amt Kandidie renden 8250 zu kollektieren, um die bei der Wahl erwachsenden Ausgaben zu bestreiten Derjenige Kandidat aber-, welcher bis zum 20. April sei nen Beitrag nicht entrichtet hat, dessen Name soll aus dem Wahlzettel nicht erscheinen. Ein Antrag, welcher be sagt, daß ein Kandidat, der in zwei auseinander folgenden Terminen am tiert hat, solle von der Bewegung aus geschlossen werden, fand keine Gegen liebe. Es haben sich bis soweit, außer den bereits im Amt befindlichen, je ein neuer Bewerber gemeldet, und alle scheinen es sehr ernstlich zu neb MM. TO Jn dem jetzt in Columbus tagen den Kreisgericht ist der Klagesall, die Angelegenheit der Neu Bielau Con dentKirchengemeinde betreffend, zu Gunsten der verklagten Partei ent schieden worden. Wie früher einmal berichtet resultierte bekanntlich diese Ungelegenheit in einer von dem der zeitigen Geistlichen eingeleiteten Maß regel, welcher die Mehrzahl der Mit giffder opponierten, so daß infolge en eine Spaltung in der Gemeinde eintrat, deren Endresultat die Ab secung des Geistlichen war. Dieser wurde, von seinem kleineren Anhang andersw, gegen die andere Partei klagbar. Der Prozeß hat jetzt den oben angegebenen Ausgang gehabt-— Jm Alter von 75 Jahren starb kürzlich in Weimar einer der ältesten Ansiedler dieser Gegend, Wilhelm Mienberger. Aus Langenbielau, .Schlesien, mit seinen Eltern und Ge schwistern 1853 hier eingewandert, lebte die Familie etliche Jahre in »Wie Eounw, siedelte dann aber B»in diese Gegend, Eolorado County, s über und gründete die jetzt unter dem j Namen Neu Vielau bekannte Ansied s lung. Die Alten sind längst tot, auck J seine beiden Brüder und eine Schwe ster gingen ihm in den Tod voraus: und da auch ihm der Lebensabend winkte, beschloß er letzten Herbst nack» der Stadt zu ziehen, um dort mit sei ner Lebensgefährtin den Rest des Le bens in Ruhe zu verbringen; der Tod ereilte ihn aber früher als erwartet Als Ehrenmitglied der Neu Bielau Loge der Hermannssöhne, ward ihm unter Beteiligung der Weimar Logc nach dem Ritus des Ordens die Be stattung zuteil. Pastor Piepenbrod vollzog im Hause und am Grabe die Begräbnisfeier in erbaulicher Weise Außer der betagten Witwe betrauern »fünf Töchter und zwei Söhne sein JScheidem alle bis auf einen Sohn .verheiratet und in guten Verhält nissen. Diese halbwinterliche Witterung übt einen iehr nachteiligen Einfluß lauf den Gesundheitszustand aus: j Masern grassieren bedenklich unter ;den Kindern und Halberwachsenen, auch die Grippe macht wieder ihren IRundgangx die Aerzte sind daher xziemlich beschäftigt, erfreulichkkweise ksind bis jetzt keine weiteren Todes fälle vorgekommen E. H. Nach vierzig Iahreu! Ein höchst seltsamer Prozeß spielt gegenwärtig vor dem Pariser Kassa ;tionshof es gilt, über einen am »27. Mai 1867 erfolgten Mordveri such zu urteilen, in Abwesenheit des Verbrechers, der inzwischen längst ver sstorben ist. Die Umstände klingen :romanhaft. Jn Sidisbel-Abbes, in Oran, saßen Herr und Frau Segura beim Abendbrot, als zwei Männer eindrangen, den Hut tief in der Stirn um angeblich Kohlen zu verkaufen. Der eine der Eindringlinge warf Se gura eine Schlinge um den Hals und suchte ihn zu erwürgen, der andere warf »die Frau zu Boden und trat sie smit den Füßen; die grellen Hülferuse s der Frau veran aßten die Räuber zur Nr r« mc-----. s««-.5»- -»«»Js ULUUJL UUY vkjwuuk tout-»k- you-»s tet. Daraufhin behauptete die Frau, sie habe in einem der Eindringlinge den Spanier Gonzales, einen Besen händler, erkannt. Gonzales wurde verhaftet und auf die Aussage der Frau hinam 10. Juli 1867 zu 15 Jahren Galeere verurteilt; er hat seit dem nicht aufgehört, seine Unschuld »zu beteuern. Jm November 1875 -meldete er plötzlich, ein Mitgefange ner, Ximenes, habe ihm eingestanden daß er das Attentat aus das Ehepaar Segura begangen habe. Beim Ver hör des Ximenes ergaben sich Wider sprüche7 die Untersuchung zog sich hin aus, bis Gonzales starb. Der Kas sationshof beschloß die Wiederaufnah me des Verfahrens-. Endlich jetzt vierzig Jahre nach der Tat, wurder die Akten verlesen. Ximenes hat in zwischen seine Aussagen geändert unt behauptet, er habe Gonzales einer Gefallen tun wollen, um ihm zu1 Freiheit zu verhelfen und später vor ihm den gleichen Dienst zu erlangen Wann sprach Ximenes die Wahrheit? Seine Geschichte klingt gut, aber könn te er nicht die Taktik blos gewechseb haben, um sich nicht eine neue Las1 aufzuerlegen, jetzt, wo er damit Goni zales nicht mehr nützen kann und wt erselbst nach so langer Galeerestrast auf Gnade rechnen dars? Das Ge richt wird wahrscheinlich die Fort setzung des Verfahrens beschließen Nachbarschaft-Liebling Frau E. D. Eharles von Harbor Maine, meint damit Electric Bitters Er verdient der Liebling allerwärtk zu sein, denn er beseitigt sofort Dys pepsie, Leber und Nierenleiden, Net vosität und Schwäche Seine Wirkung auf das Blut macht ihn zur guter Frühjaheredizin Dieser große Al terativsTonik wird untevi Garantit verkauft von Adolph Dreiß und R thn se Co. 50c. Ein Volk von Dieben· Einen interessanten Aufsatz über di· Maghaja Doms, den ,,Stamm dei indischen Diebe«, veröffentlicht en langjähriger britischer Beamter n Indien, Mr. Kennedy, in dem neuer »Bengal Gazetteer«. »Von frühe ster Kindheit auf wird der Maghajc systemaiisch zum Diebstahl herangebil det. Kein Schutzdach ist sein Eigen tum, von Siedelung zu Siedelunx schleicht er, v»on der Polizei gehett von der Bevölkerung verfolgt. Ein kühner Diebstahl, das ist sein höchste1 Stolz, sein größter Ehrgeiz, und eii gelungener Raub wird als Heldenta gefeiert. Das Gefängnis birgt ihn keine Schrecken: s ist nur eine Folg von Stiimperscha t und zeigt, daß des Verurteilte feine Kunst schlecht ver standen Sir Hean war der erste der dem Treiben dieser Gesellen Ein Einhalt zu gebieten suchte. Die mei sten ,,Domg« wurden verhaftet, sü1 jeden Angehörigen des Diebesstam mes, der sich im Bereich der Polize herumtreib, wurden die Sicherheits beamten zur Verantwortung gezogei und die Doms unter Bedeckung ii entlegene Gegenden verbracht. Mai gründete landwirtschaftliche Nieder lassungen für sie; aber alle erzieheri schen Versuche gleiten ab an der stand haften Zähigkeit dieses seltsamet Volksstammes, der seiner Moral tret bleibt. Jn den Häusern der Ansied lungen findet man noch heute nui Frauen und kleine Kinder, die Män ner und Burschen besuchen nur sel. ten diese Heimstätten, ihr Leben sint nach wie vor ihre Diebeszüge, ihn »Kunst«, und die Frauen helfen ih nen, soviel sie es vermögen, ali Spionr und Hehler.« W Dr. J. W. Herstell, der Krebs Spezialist, ist nach Rockport verzogen A l l e r l e i Montag Abend acgen k) lIEJn passierte auf dem Simset Valinbm ein nnangenehmer Vorfall, der leicht sehr schlimme Folgen hätte haben können. Der nach Norden gehender Passagier zng der M. K 8: T. Bain stand zur Absalth bereit nnd die Passagiere saßen bereit-J in den Maggioan als der GepäcksWagen. der von einer Loko motive nach dem Zug hingeschoben wurde, sich loslöste und mit voller Kraft iu einen der Passagier-Wagen hineinfnhr Einer der Passagiere, O. E. Engelbert non hier-. wurde durch den Stoß vorniiber geworer und am Rücken verletzt; einem ande ren Passagier, D. S. Cobbs ans Key stotte, Oklahoma, wurde die Hand durch Glassplitter zerschnitten und der Brakeman Thomas Polley, der ans dem Perron neben dem Wagen stand, wurde durch Glassplitter im Gesicht nnd an den Augen verletzt. Die beiden Wagen wurden arg be schädng Am Sonntag, den l. März, wird in der Missions-Garteuhalle die silberne Hochzeit von Christian Lutz Und seiner Gattin gefeiert Herzlichen Dank für die freundliche Einladung Freitag Abend giebt der Beet hoven-Männerchor eine humoristische Abendunterhaltung, bei der vom Ver ein mehrere Lieder gesungen werden und ein großartiges Ritter-Schauspiel mit Musik Und Gesang zur Ausfüh rung kommt. Zu vorsitzenden Wahlbeamten pri d» nächsten Wabl sind folgende Herren ernannt worden: Charles Sheiner, T. A. Eldridge, A. A. Kit tinger, Joe Morin, J. D. Schodts, Albert Kronkosky, W. W. Sloan, Charles Wernette, C. J Sturgeon, Bascom Bell, Chefter Terell, Charles Schrainer, W. R. Parker, G. R. Gil lette, R. D. Jucho, Joe Rubiola, J. V· Upson, R. F. Newmann, Albert Horath, Louis Ecknarf, B. J. Long, Charles Huhndorf, J. J. Sweeneh, A. W. Bitter, Jacob Klaus, Frank Zizik, Lee Kilgore, Geo Bell, T. M. Dechman, J. M. Crook, C. K. Brette man, H. E. Vernor, Edward Lyons, M. Herrera, F. P. O’Brien, F. T. Walsh, Frank Afhby, Edward Se guin, Julian Gallardo, A. S. Mussy, Eugenio Ruiz, W. R. Carruthers, C. W. Wsatts, V. D. Kirby, Emil Loeffler, P. O. Winkler, H· W. Rod gers, Sam Galm, G. W. Monarch, H. W· Toepperwein, Hean Linn, H. A. Moncken, Adolph Toepperwein, R. M. Morris, F. V. Ackerman, Charles Lux, E. E. Jenes, Louis Pape, W. Q Coffey, W. A. King, Dr. William Meien Alex Sinclair, M. Gillett, J. A. Pirie, Jeff Beck, Ed. Beck, John Achterberg, George Kieffer, Hener Loeffler, V. M. West. Die Studenten der Ackerbou und Gewerbeschule aus Sau Antoniu, Hondo, Comsort und Neu Braunfels haben nach einer längeren Zusam menkunft mit früheren Schülern der Anstalt, in denen die Letzteren ent schieden zum Frieden rieten, beschlos sen, ncich dem College zurückzukehren Die Versammlung richtete gleichzeitig an die Direktion der Anstalt die Bitte, eine offene und eingehende Untersu chung der ganzen Angelegenheit vor zunehmen. i Die Sutherland Springs De velopement Company, deren Zweck es ist, Verfchönerungen an und bei den Southerland Springs vorzunehmen, ist um einen Charter eingekorrmen. Das Kapital beträgt s70,000. Als Jnkorporatoren sind genannt: G. M. Magill, der Präsident der Gesellschaft; H. A. Speer, T. C. Worthington und Semp Roß von San Antonio; Hart-) Rugely von Bay City, und Oarry ..Ridan von Honston if Wie die Mitglieder des demo tratifchen Staatskomites, die der Sitz ung in Dallas beigewohnt und unsere daß die große demokratische Staat-S s für die weitgehende Vorbereitungen bieten wird, als der letztjährige T W. A. Herring Percy Hoenny, A. C. Joachim, Fred Ku lmann, M. Kafpar, M. O. Ktueger, Fred P Stadt während der letzten Tage pas siert haben, sagen, ist es ganz sicher, konvention hier abgehalten werden wird. Während des Karnevals wird eine großartige Pferde-Ansstellung, eine »Horfe-Show«, hier stattfinden, getroffen worden sind. Auch in Bezug auf die übrigen Unterhaltungen ift man fleißig an der Arbeit und man kann wohl sagen, daß der diesjährige Kameval den Befuchern viel mehr Am 16· März wird die Jnfpek tion der verschiedenen Milizkompag nien des Staates durch reguläre Of fiziere beginnen. Obetftleutnant But ler und Major Ayer find zu Jnfpeki toren ernannt. Am 19. und 20. Februar wer den hier CivildienftsExaminationen von Zeichern und Malern für den Bundesdienft abgehalten. Zur Zeit findet hier die Kon vention der Tean Bottlers Associa tion statt. W pries-Aste. errenz A. W. Bock, John A· B ernan, Jas. Beriram (2), Joe Berg men. Geo Elias. Jac. Eagner, John Gärtchen F. E. Greigingeer,n·C. Sorg n m Lehr, A· A. Lenhart, Rudolf MickeL Al-« fred Muth-, A. Stock-Im F. J. Scho mer, Paul Stulken, Willie Stuckler, E. V. Stortz, Fred TaffeL W. W. Womdei. Damen: Jas. Beckel, Julza H. Baß, elene Bauer, Emma Ditniar, ranz rie Albert Jakobs, Befer Lon off, Lena amer, Martha Leib, izzic Leonhard, Byra Meyers, B. H. ener, Mach Niedt, H. T. Paull, Gus. Rau, elen Niede, Emmie Staffel, E. R. ulfnrkm Maggie Stahl Marn L. Vo h sucht-: Chas. Boßhammer, C. S. Bodenheimec, Has. Basler-. John Hagel i !2l. Alfted K Hei-, Leopold Wolff. RWW Gemeinsam sich ärgern macht schnell pertra11t, M HAL IJJZUskenspiet des Lebens. Roman bon August N i e m a n n. (Fortfetzuna.) Jrnia hatte ihren Entschluß ge faßt nnd empfing den Prinzen, als er seinen Qlkittagsbesuch machte, in dem von ihr allein bewohnten Zimmer. Er pflegte mit einem Sträußchcn zu erscheinen und dann mit der Familie im Matschakerhof zu speisen. Auch heute brachte er seinen Blumentribut nnd begann mit unbefangener Miene ein heiteres Geplauder. Auf einein niedrigen Puff sitzend, richtete er seine hellen Augen zu eras Gesicht em por, hatte ihre Fingerspitzen ergriffen und tändelte damit, spitzte die Lippen küßte scherzend in die Luft und wollte ihren Kopf zu sich herab ziehen, als er bemerkte, daß sie ihn ungewöhnlich ernsthaft ansah »Was hast du?« fragte er »Mir war es schon, als ich hereinkam, so, als wärest du präokkupiert Was trübt den fröhlichen Schein meiner allerge liebteften Gnadensonne?« »Ich denke mit Betrübnis an die Zeit, wo wir uns nicht mehr sehen werden,« entgegnete era festen und traurigen Tones. »Ah! bah! Voila ce qui n’a pas le sens commun!« »Du hast dieser Tage angefangen öfters französisch mit mir zu sprechen. Warum das? Verstehen wir uns nicht mehr auf deutsch2« Eine flüchtige Röte erschien auf seinen Wangen und er war für einen Augenblick mehr verwirrt, als der ge ringfügige Anlaß erklärlich machte. »Und du stimmst seit Kurzem so melancholifche Töne an,« sagte er. ,,Laß das, mein Liebchen, die guten Stunden sind schon zu kurz.« »Das ist wahr. Aber sage mir Arthur, ist es nichtjiessen dafür zu sorgen, daß die guten Stunden länger dauern, als daß man so in den Tag hinein lebt?« »Du sprachst von einer Zeit, wo wir uns nicht mehr sehen würden· Daran antwortete ich dir.« »Ja, nnd ich sprach im Ernst.« »Und ich spreche auch im Enst nnd sage: die Zeit wird niemals kommen, so lange ich lebe und im Besitze meiner geistigen Fähigkeiten bin.« ,,Liegt das allein in deiner Hand?« »Du redest wie die Sibylle von Cumä.« ,,Arthur! Sei ernsthaft! Jch will für dich mit vernünftig sein. Jch will deiner Zukunft ein Opfer bringen« So sind wir also doch beim Opfer feste. Wo- ist der Altar meiner Si bylle?« »Der Altar steht hier und das Opferlainni. Jch will nach Hause reisen, Arthur. Jch will dich frei geben« »Das ist eine höfliche Umschreibung für das Anerbieten, mir den Dolch ins Herz zu stoßen.« »Kannst du nicht ernsthaft sein? Es ist besser, wir trennen uns.« »Zum Vereinigen gehören zwei und zum Trennen auch. Du weißt; daß ich dich niemals lassen werde.« »Und liebst du mich denn wirklich fragte sie nach einer Pause mit inni gem seuchtem Blick. »Pardieu ah pardon, es ist ja verboten, französifch zu sprechen: Al so: das ist eineFrage, woran ich schon gar nicht mehr antwortete.« ,,Arthur, wir müssen scheiden! Laß uns ohne Reue auf eine glückliche Zeit zurückblicken Jch will gehen du sollst deine Freiheit wieder haben.« »Du liebst also jetzt einen Andern! Hoffentlich hast du dich nicht in Phi lipp Grafen von Brenkenheim ver liebt, sondern bedacht, daß er schon ein Weib hat« nut- ::.-S.,. x:..c...- Halm-« Håskk IRR »Das stuub »Ist-ou was-so uns-» nud nicht am Platze,« sagte sie mit einer B onung, die ihn endlich ernst haft ma te. »Liebe era,« sagte er, »du for derst zu Scherzen heraus, wenn du sa eigentümliche Sachen vorbringst, die gar nicht zu unserem Programm» passen.« I »Und welches ist unser Pro gramm?« »Eine schöne Fragel Wir sind ver lobt, ja mehr als das: wir lieben uns, und wir sind entschlossen, immer zu sammenzubleiben.« »Ja, wie denkst du dir denn das? Wie stellst du dir denn das nur vor? Wie· können wir zusammenbleiben, wenn nicht ein legitimes Band uns vereinigt?« »Das legitimste Band ist immer die Liebe. Doch weißt du, daß ich auch zu jeder Zeremonie bereit bin·« «Zeremonie! Arthur, meinst du es ehrlich und aufrichtig mit mir »Daß du nur immer auf denselben Punkt zurückkommen mußt. Habe ich dir nicht genügende Beweise meiner Ehrlichkeit, wie du es nennst, gege ben?« »Du willst mich nicht verstehen.« »O ja, ich verstehe dich recht gut. Du dringst auf Heirat, Mein Engel ich begreife dich recht gut. Du soll test aber wissen, wie sehr ich selbst mich danach sehne, und daß nur äu ßerliche Umstände bis jetzt im Wege stehen-« era sprung aus »Laß uns scheiden,« rief sie. »Laß mich dir keine Fessel sein« »Du liebst mich nicht« ,,Arthur, das sagst du mir. Wenn du mußtest wie ich dich liebe! Aber es ist besser, wir trennen uns. Diese äußerlichen Umstände-, von denen du sprichst, müssen wohl sehr gewichtig sein, daß du sie noch immer nicht aus dem Wege zu räumen verniagst.« »Ich will tnn, was ich kann-« sagte; er, ebenfalls aufsteht-nd »Hier in; Wien bin ich zu sehr beobachtet undl gehindert um unsere Heirat ziH Stande zu bringen. Geh mit miH l-,-» l nach Venedig, wohin wir doch schon friiher zu reisen beabsichtigten, und dort wird es möglich 311 machen sein, s daß wir uns ohne Aufsehen heiraten-« I Jrina stieß einen leisen Schrei aus nnd blickte ihn entrüstet an. »Das tue ich nicht,« sagte sie be stimmt. Er znckte die Achseln. i »Jmme1, wenn ich mit einem prak- tischen Vorschlage komme, hast du Ein-s swendungenA sagte er kühl, »und s dann beklagst du dich, ich sei nicht ehri! lich. Jst darin wohl eine Logik i »O Arthur, ich habe dich so ge-v liebt, aber es scheint, du legst es da- j raus an, dies Gefühl mit der Wur zel aus meinem Herzen zn reißen.« Er blickte sie an. Sie erschien ihm so schön mit ihrem blossen leiden schaftlichen Gesicht. Er trat auf sie zu nnd wollte sie unter Schmeichelre- den umfangen doch sie stieß ihn hef tig zurück. Verdrossen blieb er stehen »Was willst du nur?« fragte er. l «,,Du treibst dein Spiel mit mir-s quälst mich mit deiner Koketterie Du s machst mich unglücklich, du treibst mich zur Verzweiflung-« Sie seitete die Hände und blickte-s in stummer Verzweiflung empor. »Auf Schloß Breukeuheim stelltetZ ihr mir ein Ultimatum, und ich habe mich treugehorsam gefügt. Jetzt, j meine beste era, stelle ich dir ein Ultimatum." Du erklärst dich, ob du? mir nach Venedig folgen willst, mir i allein, ohne Begleitung von Brenken- I heims. Willst du das, so schwöre ich dir, daß in Venedig unsere Trauung stattfinden soll. Wenn du das aber. nicht willst, so s »So willst du mich verlassen-« fügte sie, als er innehielt, mit unna stürlicher Ruhe hinzu. s s ,iDu sagst es ich habe es nicht ge ag s »Aber es ist deine Absicht und du« J hattest nur nicht den Mutes auszu sprechean »Auch das noch,« sagte er mit er zwungenem Lächeln. »Doch du kannst mich nicht beleidigen, era, ich liebe dich zu sehr, als daß das Gefühl des Zorns gegen dich bei mir Eingang finden könnte. Jch sehe dich nur im innern Kampfe zwischen einer berech nenden Klugheit, die vermutlich nicht ganz aus deinem eigenen Kopfe stammt, und deiner Liebe, Jn die sem innern Zwiespalt beleidigst du, deinen einzigen wahren Freund. Und J gerade deshalb halte ich zu deinem ei genen Heil mein Ultimatum aufrecht. Höre auf mich und verbanne deine Skrupel. Gehe mit mir: wir werden die glücklichsten Menschen sein. Meine süße Jrnm, höre auf keine an dere Stimme als diedeiner Liebe.« Fortsetzung folgt.) W- L Wie ist vicex s Wir bieten einhundert Dollars Beloh nung für ·eden Fall von Katarr der. nicht durch1 Einnehrnen von Halls Kur-Z taub-Kur geheilt werden kann.· F. J. Cheney ör- Co., Eigenth. I W. d. Ut ich TsledoöahQ F J ir, ie ner ei ne en, en Cheney seit den etzten 15 Jahren ge kannt und halten ihn für vollkommen eh renhaft in allen Geschäftsverhandlungen und finanziell befähigt, alle von seiners« Firma eingegangenen Verbindlichkeiten sitz erfüllen est ö- Truax, Großhandels-Dw guiften, Toledo, D JWaldin Kinnan öz Mart-ichs Großha els-Droguisten, Toledo,«O. Hall«s Katarrh-Kur wird innerlich M nommen und wirkt direkt auff das B und die schleimigen Ober lächen des Systems. Zeugnisse frei versandt. Preisl 75 Cents per Flasche. Verkauft von allen Apothekern. i Halks Familien-Willen find die besten. Z Hundertxährige Hochzeitsfeier OesterreichiUngarn scheint ein« sehr gesundes Klima zu haben, denn dort; dürfte sich das älteste Ehepaar der· Welt befinden. Jn einem ungarisf schen Dörfchen, namens ,Jsonbolgi,l feierten kürzlich Herr und Frau Szathmani den hundertsten Jahres tag ihrer Eheschließung Der Ehe mann ist 126 Jahre alt, während seine Frau 116 Jahre zählt. Bis auf das bereits sehr geschwundene Augenlicht sind die beiden Leutchen für ihr hohes Alter noch körperlich» ...-x »He-- .:,....s;-k. JUN- d.-« Am uuu Use-us via-sus- u, pøpsv Dorfe selbst haben die beiden nicht weniger als 712 direkte Nachkom men, und diese tragen redlich dazu bei, die UrsUrsUrahnen, welche in ziemlich kümmerlichen Verhältnissen leben, vor Not zu schützen Der Kai ser Franz Joses hat sich eingehend über das seltene Jubelpaar Bericht erstatten lassen, und es dürfte dem selben von dieser Seite aus noch eine i »klingende« Gratulation zu der sel tenen Jubelseier zugehen Bei dieser tGelegenheit sei noch daran erinnert, daß im Jahre 1741 in Temesvar ein Ehepaar kurz hintereinander starb, nachdem es in körperlicher und geisti iger Rüstigkeit den 148. Jahrestaq seiner Verheiratung gefeiert hatte. »Der Mann, namens Rubin, zählte bei seinem Tode 172 Jahre, während die Frau 164 Jahre alt geworden swar. Sie hinterließen einen Sohn, Ider ebenfalls ein seltenes Alter er :reichte; er starb,116 Jahre alt. Rheumatismus schmerzhafter in siesem Klima, als irgend ein ande .es Leiden kuriert durch das Recht jin. 2851 (Eimcr C- Amcnd). Jn al «-:n Apotheke-n Menschen die stechen, sticheln nicht. s schme ok non-v gen. I PLL Wes dun- are-konso ZLHBFHYLSM a aou Don-T o by Zusmtcss KENM ach Muts fsttlltsraM Wki txt-W sA d« AN "lu.N10 (’-(n nu- Alamo Pla: and Cmcsketi direct-, l— l)ie neuen Waren Sinkt angekommen iiir die fcughlings- cis-Ei Zimmer- saisosh Zwar ist der W .ntex o s, nikfiz riiber, aber ir-: tzdcm haben wir uns ai- f di: bevorftchcnd n Snisc n vorbereitet und csin Lager von Herren-. Damens umt Kinder-schaben eingelegt, wie wir es f über nie gehabt haben ski. ir bitten unsere Kunden und das Publikum, uns zu befuch n und den Vorrat in durchaus RODERNEIVL EUEGANTEM SCHUHZEUG zu infpizieren Jeder wird vIcinc Wende daran haben. cintlomlssak sgnggs Time 207 Manto Mach a gen Eier d m Mex: ger Bote-L IIIIIIIIIIII I ISIHII IIII Hm. 4000 zwei Jahre alte Bogens-Ecke zum Pflan zen diese Saison. I Schreibt um Katalog nnd Presse. I III I IIin II 8IIIISIIIIIIIIIII 1220 Osfs cMMEchs sllssh MMMNRRMMIMMMMWMM Ein familiew Getränk im main-en Sinne ift das vorzügliche, reine und wolbekömmliche SchqbkrkBien B schont-r los 80 Braning vo. FMUWWWMWÆÆÆHWKXHÆEÆWWÆÆWW Wwwwwwwwwwapsvssvwast nichts-PS IJampf-Baocl(aroi 427 Larcdo Straße. Neues Tet. 67. Altes Tel. 1886. Hat sich durchchr vorzügliches-, reiths, qefundes Brot uncl Hackwaren aller Art einen Ruf erworben Werdet Kunden nnd der Wagen fährt täglich bei Euch vor. M l)es· San Jlntonio friiblings cakneval nnd die...... Große Blumenschlacht. Besser nnd reithhaltiger. denn je zuvor, Beginnt am Al. April und atmet am 25. April. Niedrigste Eisenbahn-Roten. Sill LElW ZIWsh Pcaesltlent sit-is UEUTscllMII, sollt-tun Warum wollt Ihr leiden, wenn Ihr geheilt werden könnt? Wendet Euch-m Dr. V. E. De SRO0K, S ezinliit in Fällen von Muskelschwäche, Lähmung nnd allen, anderen chroni chen Schwächefdllem No. 218 ost- com-news- strsssc. oberhalb der Freien Presse«. Zur Fashingszeit. Ein wenig Narrheit dann und wann Gezieth auch dem weisen Mann, Wer nicht zuweilen närrisch ist, Der ist es meist zu jeder Frist. Drum ist ja auch die Faschingszeit Beliebt lsei M weit und breit; Man lacht und tollt voll Uebermut Und findet Alles schön und gut. Und faminert dann der Pessimift Wie so oerderlst die Welt heut ist, s So sei ihm dies als Trost geschenkt: S’iii nichts so schlimm, wie man ost denkt. Der Mittker will, daß jede Freud’ Verhannt iei von der Erde hent’ Und wandelt gern, voll Not und Qual, Die Erde mn zum Jammertal. So mancher denkt auf dieser Welt An nichts, wie an Geschäft und Geld, Und hat erV dis zum Ziel gebracht So kommt der Dod und Gnte Nacht! Der weise Mann tnt seine Pflicht, Berschtniiht jedoch die Freude nicht, Wo immer sie sich nur ihm heut Genießt er sie voll Dankbarkeit. Beim Fqschiuq musi- wik, groß und neiul Drum recht iidele Narren sein, Und wer uns drum will scheel anseh’n, Der kann uns ans dem Wege qeh’n. Wenn bei der Narrensitzung wir Dann trinken unserLoneStarBier Und dabei sind wir ohne Fehl Klug-närrisch und auch irenzfidel. Der weise Mann trinkt Lonc Star Bier! So seft wie: »Zweimal zwei ist vier« Steht dieser Satz, drnm herrschet auch In nns’rem Kreis der gute Brauch. Ein »Bei-ent« dem Muckertnm, Das nicht versteht des ..LoneStars«Ruhm Das nicht kennt wahre Mäßigkeit, Nur Heuchelei zu jeder Zeit. 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