Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 17, 1908
Historic newspapers carry the language, views and graphic reporting of their time, including racist content. They are shown to teen and adult profiles.
The text was read from the page scans by machine (OCR), so it has mistakes and its columns may run together. See the pages · About this title · At the Library of Congress
Page 1
Die WIMiche freie Pressa last TM erscheint jeden Donnerstag :»-·:—«T und kostet 82.00 für däs JOHN l Die Schliche s HEXEN YWM W. erscheint Mit Ausnahme des l Täg liche Ausgabe. Sonntng und kostet Jahkgang 43. Sau Antoniu, Montag den« 17. Februar 1908» Nummer 7854 88.00 für do- Jahr oder ismo für s Monat-. M Inland. Uebersehwetnmung. Pennsylvania. Ohio nncl West Virginien heimgesucht Talmbira interoenierc l)le nacht-euer in lientuelw ins-handeln Beamte. Wieder ein Banns-insb. Sieben Personen bei einem Strassenbnhnungliieli getötet. i Jm westlichen Pennsylvanien, im östlichen Ohio und in West-Bien nien sind augenblicklich viele Gegen den überschwemmt und da die Flüssej noch immer steigen, so ist anzunehmer daß sich die Ueberschwemmung weiter ausdehnen und vor allem noch Jn diana schwer heimgesucht werden wird. Aus den überschwemmten Ge genden kommen die üblichen trostlosen Berichte, die, wenn sie auch wohl teil weise übertrieben sind, doch erkennen lassen, daß viel Unheil angerichtet ist. Tatsächlich soll es die schlimmste Ueberschwemmung sein, die seit Jah ren vorgekommen ist. Jn der Pitts burger Gegend allein wird der Scha den aus zehn Millionen Dollars ge schäht und 20, 000 Menschen sollen durch das Hochwasser beschäftigungs-’ los geworden sein. Der Eisenbahn-I und Straßenbahnverkehr ist vollstän dig unterbrochen Glücklicherweise scheint Niemand ums Leben gekom-: men zu sein. s ss Baron Takahira, der neueste: japanische Botschafter in Washington» der soeben an seinem Bestimmungs ort eingetroffen ist, ließ sich in New York interviewen. Jn der Unterw dung sprach ersich mit großer Ent schiedenheit gegen die Möglichkeit ei nes Krieges zwischen Japan und den Ver. Staaten aus. Er betonte, daß, troh all dem Zeitungsgeschwätz der letzten Monate, die japanische Regie rung keinen Augenblick die freund schaftliche Haltung aufgegeben habe, die sie stets den Ver. Staaten gegen über eingenommen Dreihundert Nachtreiter über fielen in der Nacht von Samstag aus Sonntag die kleine Stadt Eddgeville in Kentucky holten den Polizeirichter Ruxckeh den früheren Stadtmarschall Woods nnd zwei andere weiße Män ner namens Falak und Nobertson aus ihren Häusern und prügelten sie furchtbar durch. Ebenso wurden auch noch sechs Neger ausgepeitscht Was die Mißhandlungen dieser Leute mit dem sogenannten Tabakskrieg zu tun hat, ist unerfindlich Tobak wurde nicht verbrannt. Die Nachtreiter such ten aber den Countyrichter Crums Samstag nachmittag gegen 6 Uhr drangen drei maskierte Räuber in das Geschäftslokal der Bank zu .Granite Falls-, einem kleinen Orte in Nord-Carolina bemächtigten sich, während einer.von ihnen den Kas sierer mit einer Pistole in Schach hielt: der vorhandenen Geldvorräte itn Betrage von 82700, sperrten den Kassierer dann in dem Schatzgewölbe ein und machten sich mit der Beute davon; ·Nien«iand hatte etwas« von Usla Uccccsllu gclllccll UllU Mk Ulll nächsten Morgen entdeckte man den ein esperrten Kassierer. Er hatte fünzehn Stunden in dem Gewölbe gesteckt und war vollständig erschöpft. Sanistag Abend rannte in West Toledo," einer Vorstadt von Toledo in Ohio, ein Passagierzug der Big Four Bahn in einen elektrischen Straßen bahntvagen hinein. Der Motormann und sechs Passagiere, unter ihnen zwei Kinder, wurden getötet und acht andere Passagiere wurden verletzt, teilweise sehr schwer. Das Unglück soll durch die Unvorsichtigkeit des Mo tormannes, der das Signal des Kon dukteurs, anzuhalten, nicht beachtete, herbeigeführt sein. Wie jest festgestellt ist, sind bei dem Cytlon in Mississippi nur drei Personen ums Leben gekommen, auch beläust sich der angerichtete Schaden aus nicht mehr als 8250,000. Die ersten Berichte waren übertrieben. Jn der Korrektions-Anstalt aus Randalls Jsland brach ein Krawall aus, an welchem sich etwa fünfzig der dort internierten Knaben beteiligten. Als Resultat ist ein Knabe infolge von Messerstichen gestorben nnd drei andere sind schwer verletzt Der Ge tötete ist der siinszelmjäbrige Meyer O’Shanskey. Rafaello Sfonza, ein etwa in demselben Alter stehender Zögling steht unter dem Verdachte, die tötliche Wunde verursacht zu ha ben. Alle Beteiligten waren Jnsassen der Korrektionsanstalt L Die Richter Lacombe, Coxe und Ward vom Bundesappellationsgericht haben die Entscheidung des Kreisge richts in dem Falle des Kapitäns Wm. H. Van Schaik vom Exkursions-Dam pfer ,,General Slocum«, welches aus eine in Sing Sing zu verbüßende Zuchthausstrafe bei schwerer Arbeit wegen verbrecherischer Fahrlässigkeit lautet, bestätigt Der Dampfer »Ge neral Slocum« verbrannte am 15. Juni 1904 auf dem East Niver in der Nähe von Astoria und über 1000 Menschen kamen dabei ums Leben. Wie eine Depesche aus Washin ton meldet, will die Bundesregierung gegen die Southern Pacific Bahn und einige ihrer Beamten vorgehen, weil man gewissen Frachtversendern angeb lich unerlaubtes Rabatte gewährt hat. Der Grundeigentumshändler Booth aus Dallas ist in Epps Station in Mississippi von einem gewissen J· F. Wider, einem Sägemühlenbesitzer, erschossen worden. Jn New Orleans sind mehrere Plumber, die Mitglieder der Muster Plumbers Association sind, der Ver letzung des Sherman’schenAnti-Trust gesetzes angeklagt. Beim Passieren Valparaisos hat Admiral Evans, der Befehlshaber un serer Flotte. eine drahtlose Depesche an Admiral Simpson, den Befehls habet der chilenischen Flotte, und eine andere an unseren Gesandten in Chile gesandtm JntbeidenFepeschen bittet er, ueui Ptuswecueu quu uuu Beine den Dank der Offiziere und Mann schasten der Flotte für die ihnen er wiesenen Ehren und Gefälligkeiten auszusprechen Unsere Torpedoboots Flottille ist in der chilenischen Stadt Talcahuana angekommen Jm Repräsentantenhause des Kongresses hat neulich Repräsentant Simms von Tennessee die Pokizei der Bundeshauptstadt aufs Schärfste an gegriffen. Am Abend vorher war ge rade Vor der englischen Botschaft eine Frau überfallen und beraubt worden und Simms erklärte nun, an dieses Vorkommnis anknüpfend, Diebe und Räuber übten in der Bundeshaupt stadt ein förniliches- Schreckensregi ment aus. Der Ueberfall vor der englischen Botschaft sei das einund ;-zwanzigste derartige Verbrechen gewe isen, das seit dem 1. September in sWashington begangen sei. Natürlich endete seine Rede wieder in einem ,,Prohibitions-Speech«. Der Saloon trage die Schuld an diesen Zuständen nur d Saloon. Höchst wahrschein lich w· den aber diese Verbrechen auch vorkommen, wenn kein einziger Saloon in Washington existiertel Man sollte nur einmal unter den vie len frechen Negern aufräumen, die sich in Washington herumtreiben. dann würden sich die Zustände auch schon bessern. Der New Yorker Finanzmann Moorse, über dessen heimliche Abreise nach Deutschland so viel geschrieben wurde, ist jetzt nach New York zurück gekehrt, wo die Grandjury inzwischen M- LI- -f- Gut-tu cl- sl u u presst-hu du« V US l l l Er fuhr sofort vom Dampfer zum Richter Dowling vom SupremesGe richt und stellte Bürgerschaft zum Be trage von 820, 000. baugh auf und erklärten ihm, e1 könne fich nur dadurch vor ähnlicher Mißhandlungen schützen, wenn er sick fortge etzt der Tabakszüchter Verehin greundfchaftlich erweise Ein it Diensten der TabakszüchtersVereini gung ftehender Abschatzer namens Bradfhaw erhielt von den nächtlicher Befuchern den Befehl, sofort sein« Billardhalle zu schließen. Diefe Her ren Gaudiebe scheinen also auch it «moralischer Reform« zu machen höchst wahrscheinlich sind sie-Sich über zeugungstreue Proyibitioniften W Die Halt-stelle. »Ich war in der Gewalt de1 Schwindsucht und hatte beinahe dii Halteftelle erreicht, als mir Dr· Kingi Neue Entdeckung empfohlen wurde Sie rettete mich. Die erste Flasch» gab mir Besserung Ein Dutzen Flaschen machte einen gefunden glücklichen Mann aus mir, sagt Gei Moore von Grimesland, N. C Ali Mittel für Hustem schwache Lungen um Pneumonia vorzubeugen, steh diese Medizin unübertroffen, 50c uni 81 bei Adolph Dreiß und R. Cohn ö Co. Probeflasche frei. W Jn einem »Moving Picture« Theater zu Monterey explodierte wäh rend eine Vorstellung im Gange war die Maschine und es entstand ei1 Feuer. Es befanden sich zur Hei viele Leute in dem Theater und meh rere von ihnen wurden verletzt is STOUKBD ok ICIIY Iscl Los rnoas BY Ul« ot- AP onst llRAiliillllii’s Pslcllcll sllslskss ks Coll 111 Isv Jst-ist« MIWM sacoos NDOKS 70 cc mal-nis- ts- Uhr-tak- devotosdtyfokl ZAN ANJUNlu come- Als mm Pho and Cnmkett dirs-eh Texas. iftriktrichter Wilcox in George town hat entschieden, daß der County Anwalt von Travis County, in den die Staatshauptftadt Austin liegt zum Empfang von 25 Prozent alle1 Staatsgelder berechtigt ist, die den Staat in den TrustsProzessen zufallen Der Staat hatte ihm nur 10 Prozen zugestehen wollen« Auf der Farm von K. M. Trigx in der Nähe von Bastrop verbranntet 22 Ballen Baumwolle Und 1400 Bu schel Korn, die in einer Scheune la gerten Weder Scheune, noch Jnhal war versichert. Am 17. März werden die Bür get von Ballinger darüber abftimmen ob die Stadt 820,000 Bonds aus geben und für den Ertrag ihre Haupt straßen macadamisieren lassen foll. Auf dem Dampfer ,,Crispon« der soeben von Brasilien in Galvestot kingetroffen ist, befinden sich zwe Gelbfieberkranke. Der Dampfer lieg auf der Rhede und wird scharf be wacht., An irgendwelche Anfteckungs und Lkusbreitungsgefahr ist nicht z: denken Aus Neu Braunfels wird schoi wieder der Tod einer alten Bewohne rin gemeldet, der Frbu Blasienz, di z— C-.«c« »Hm-« FOR-Jus Ist-In Iris uu »Hu-us- sw--,---, I us--s- V Bartels in Clear Spring, gestorbei ist. Die Frau ist neunzig Jahre al geworden. Die Kommissäre von Maveric County haben die Steuerrate um i Cents heruntergesetzt. Das demokratische Staats-Exi kutivkomite hat eine Sitzung in For Werth abgehalten und beschlossen daß die Staatskonvention, welche De legaten zur National-Konvention aus zuwählen hat, in Fort Worth zusam mentreten soll. Die Sitzung verlie ungemein stürmisch. Ein Versuch, di Bailey Angelegenheit hineinzubrin gen, rief ziemliche Aufregung hervor wurde aber vereitelt. Dann kam ei zu einer langen erregten Debatte übe das Recht des Vorsitzenden, Vakanze1 im Komite durch Ernennungen aus zusüllen. Schließlich wurde diese Recht anerkannt und die vom Vor sitzenden gemachten Ernennunge1 wurden bestätigt. R. M. Wynne von Fort Wortl hat sich als Kandidat für das Am des Generalanwalts angekündigt —Man sieht in ihm den Kandidaten de BailevsFaktion
Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollars Beloh nun für «eden Fall von Katarrh, de nich dur Sinne-huren von Halls Ka tatrthur Felkilt werden kann. F. J. eney g ggsp Eigenth v o, Wir, die unte Izu-ten haben F. S Ebenen seit den etzten 15 Jahren ge konnt und halten ihn für volltmnmen eh renhaft in allen Geschäftsverhandlunge und finanziell befähigt, alle von seine Firma» eingegangenen Verbindlichkeite« u erfullen e st F- T r u a x, «Großhandels-Dro guistem Toledo, D. Waldin Kinnan se Mart-it Großh ele-Droguisten, Toledo, O. Hall s Werth-We wird innerlich ge nommen und wirkt direkt au das B u End die Zschleii·sf1sigef211c ObkefangkjenPrde items. e ei ve ei 75y Cents per Flasche Verkaqu von alle Apothekern san-g Familien-Pian sind die bestes us Berlin wird gemeldet Seit Monaten waren in Steglitz zahl Ins-Hin Cis-wesse- Isnd Mädcbst hnkl Pinpr i s insbekoan Unholds Find schamlose Weise belästigt worden. Jetzt ist e der Polizei gelungen, in der Perso« »Fes 26-jährigen Kunstmalers Wild agen den Täter auf frischer Tat z: erwischen. r Arrestant war Me« sterschüler an der Akademie, ist Jn haber goldener Medaillen und macht die Afrikareise des jetzigen Kolonial sektetärs Dernburgmit Eine Aeußerung, welche de französische «Ministerpräsident Cl( menceau gelegentlich der Festrede bt Enthüllung eines Denkmals getar hat in Berliner maßgebenden Kreise angenehm berührt. Der Premie sprach über die Achtung bestehende Verträge und bediente sich dabei de Worte, daß zwischen Frankreich un Deutschland heuer ein gesundes Rez« prozitätsVerhältnis bestehe. Wahl Aigzcigiu Für Sberiss. Die »Freie Presse für Texas« ist anti risiert. an uzeigem das; B. D. Lind s e y Kandi at sur das Amt eines Sherifs von Bexar Countn ist und sich der Ein scheidung der demokratischen Primäi mahlen unterwier W Orangeanume zu verkaufen. Orangenbäume, welche das kal1 Wetter aushalten können nnd nicl durch Frost beschädigt werden, sin zu verkaufen. Schutzes Drugstore, 601 Goliad Straß Altes Tel. 365 GR. Neues Tel.1361 W Begnadige die Schlange nicht sie wird dich mich nicht begnadigen ist-klass macbt nicht mehr mit. I: Deutschland will sich angeb vom Zallianlionzekt zu ziehen. Ebrung Meiss. uslacliwostoclc soll stark be festigt werden. clemenceau’s Heirat. TE Mk IIWWtMuS in cler un gotischen Hauptstadt Das Londoner Auswärtige Amt ist von dem britischen Botschafter in KonstantinopeL Sir O’Conor, in Kenntnis gesetzt worden, daß in einer in Konstantinopel stattgefundener Konferenz der bei der Pforte akkredi tierten Botschafter, die zu dem Zwecke einberufen war, eine an die Pforte ge richtete gemeinschaftlicheNotezuunter schreiben, der dentscheBotschafterFrhr. Marschall Von Bieberstein die Mittei lung machte, daß Deutschland es ab k lehne, die Note zu ynterzeichnenz Fiel donors-.k -n-·0v(-I--«u meyr dasur 1e1,’vaB ole gewinnka liche Note nicht überreicht werde und Z daß dafür der von der türkischen Re gierung gemachte Gegenvorschlag an genommen werde, wonach Türken an statt Europäer als Jnspekteure ange stellt werden« sollen, wofür sich die Pforte verpflichtet, das Mandat für die Ernennung europäischer Gendar merieofsiziere in Macedonien, das im .kommenden März erlischt, zu verlän gern. Der Festkommers zu Ehren des Professors Dr. Robert Koch, welchen die Groß-Berliner Aerzteschaft bei Kroll veranstaltet hatte, wurde zu ei ner imposanten Huldigung für den berühmten Gelehrten, der in Bälde auch die bereits angekiindigte Reise nach New York antreten wird. Die Beteiligung war eine äußerst zahl reiche, und in schwungvollen Reden wurden die hohen Verdienste Robert Kochs begeistert gefeiert. Dem Ko k mite, welches den Festkommers vorbe reitet hatte, gehörten die hervorra gendsten Persönlichkeiten der Berliner Aerztewelt, Vertreter aller ärztlichen Vereine und Gesellschaften, Sanitäts offiziere, beamtete Aerzte, Praktiker etc. an; es seien nur genannt der Ge neralstabsarzt der Armee Professor Schjerning, der Generalstabsarzt der Marine Dr. Schmidt, der Direktor der Medizinalabteilung des Kultus ministeriums Dr. Foerster, die Ge heimräte Kirchner, Abel, Dietrich und Schmidtmann vom Kultusministei rium, die Generalärzte Kern, Scheibe Landgraf und Stechow, die Professo ren Gaffky, Kraus, Kutner. v. Ley den, Orth, Passow, Posner, v. Ren vers, Schwalbe, die Geh. Regierungs räte Mayet, Ohlmüller und Pütter und andere. Auch der Senior der Berliner Aerzte, Geh. Sanitätsrat Dr. Körte, der soeben seinen neunzig sten Geburtstag gefeiert, sigurierte unter den Komitemitgliedern. Das russischeKriegsministerium mskwtht Plan mis. Windiwoftock Mit n u ZU U n Einen Köstenaufwcinde von sechs Mir lionen Dollars in eine Festung er sten Ranges umzuwandeln. Die Fe stungsbauten sollen in drei Jahren vollendet sein, damit Rußland im Notsalle wehrbereit ist und nicht wieder überrascht werden kann wie in Port Arthur bei Auserch des Krieges mit Japan. Aus Paris kommt die Nachricht von der bevorstehenden Vermählung des Premierministers Clemenceau mit Mme. Earon, einer der populärsten und gefeiertsten Schanspielerin der französischen Hauptstadt Der Hungertyphus in Budabest hat biglang vierzig Menschenleben als Opfer gefordert Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot tragen dazu bei, der Seuche Vorschub zu leisten. Die österreichische Regierung kündigt an, daß sie den Beschluß ge faßt habe, eine felbstständige italieni sche Stiechtisfatnttät an der Wiener Uni versität zug künden Dagegen will sie von den dem Vorschlag, in Trient, Tirol, den Jtalienern ein derartiges Zugeständnis zu machen, nichts wis sen Jn dentschen Kreisen Wien’s ist der Entscheid der Regierung, eine italienische Rechtsfakultät an der Wie ner Universität ins Leben zu rufen, göchst nngiinstia anfaenonnnen wor en. Die mexikanische :)"iationaltml)n will eine kürzere Linie zwischen Sal tillo und Laredo bauen lassen, die Vermessnngen sind schon im Gange Rund-also -1ickots. Zum Verkauf am 20., 21. und 22. Febris ar LAKEDCs 82. so MOIITLIEVST sc l.. äs— N chncllstc Linie nach Fort Worth, Dallas, Not-d oft-kas J. W. satt-V P. sof. A. W office 122 Al mo Plaza. Beide T( leplwlle 425 EIseuvowaahtvIam S. A. Fl- A. P. Bahn »Dann Maria«-Zug- nach Houstom Galveston, Beaumont und Orange. Abfahrt 8 Uhr abends, Anlunft 7.55 morgens. Nach Kerreville, Abfahrt 8.so morgens An kunft dort 11.30. Abfahrt von Kerrville 4 Uhr nachmittagå, Anlaan in San Antonio 7.50 abends. Nur Samstags nach Kerrvtlle: 4 Uhr nachmittag5. Rümabrt von dort Mantuas o. s morgens-, Anlunft in Sau Antonto s.so mor genö Nach Cum-, Yoolum, Honstom IGalvestkry Giddings, Rockdale, Cameron und Wom, Ab fabrt 8.45 vormittags, Anstatt 7 Uhr morgens. Nach Beeville, Col-pas Christi, Alice Mut-nd Arunkag Paß, Rock-vort, Abfahrt 1.50 nach m.1ak-5 und 8 Uhr abends. Ankunft 7.55 morgens und 1.50 nachmittags. Nach Falfurias, Abfabrt 8 Uhr abends, An lmft 7.55 morgens. I. G G. N. Bahn. U s s a I r t. Nach allen AMICI-Punkten 4 Uhr und 8 vormitta Es Nach St.Louis,Me1-nvhis und dem O .?5 Uhr nachm. und 7 45 obersde Nach Mexito 0.20 Uht vormittqu Mut-mit Von It. Lnuis u dem Offen, 830 motg Von St. Louis u. dem Osten, 9. 50 morg. Von Laredo und Mexiko. ..1 05 nachm Von St. L nis, Kansas City 845 txde St. Lunis Sau Franck«-o sit-m U d f I d r t. Nach Fort Smith, Springfield, St. Louis, Kan sas City, Chicago (J. s- G. N. Dei-ot) 8.30 abends A n k u u f t. Von St Louis, Kansas City, Paris, Cbicaqo f 10.10 Morgens I Sankt-ern Pacisic Bat-u. ussasry Nach New Orleans, »Da-Wort und Galveston, täglich 11.40 mittagö und 11.30 qbends Nach Engle Paß, El Waso, Californien und Mexilo 8.00 vormittags u. 6.30 abends Aus-m st Von New Orleans, houfton und Gall-Mem täglich 7.35 morgens und 6.oO nach-umga Von El Pack-, Callfornien und Mexito 11.10 vormittags und 8.00 abends Viktoria Division-. G. c. ö- S. A. (Guxf«Share·) IDIY a s r t. Nach Cum-, Viktoria, Per Lamm, Corpus Christi, Brownöville, Rio Grunde Tity Gociad, Dahin-, Whartom Pola-Bd und chuston.............7.00mo’rqenz Ankunft.............8.80adends Der »So-n Honston« nach Cuero, Bitte-tm Wharton und Sonst-m Uifairt............. 7.55 abends Ankunft............7.00morgeng Rath Qrownoville Der Zug der Sunfet Victoria Division, Ab fairt 7.05 morgens, macht in Placedo Verbin dung mit der Gulf Coast Line für Corpuö Christi, Ankunft dort USE nachmittags, Ankunft in Brownsville 9.25 abend-. M. K. 62 T. Bahn. I I f s I t t. Nach Baro, Fort Worth, Dallas, Kansas Cith, St. Lunis und Cbicago, täglich Gut-set Dei-oh 9.00 abends Lokal-us via Smithville s· 7.30 vorm-Maj Alamo Spezlal nach Spmhville, Douitom Gal veston 10.25 hbends A u I it II f t. Von Thieagth St. Louis, Kansas Tity, Dallas. Fort Wortb und ng täglich Gunfet Devov 7.30 morgens Lokal-Lug bis Smiwville 9.05 abends Alamo Spezial von Smithvlllr. Division Gal veston o.25 morgens Seit über 60 Jahren schon wurde Mrs. Winslowcs Sootlk ingsSyrup von Millionen von Müt tern heim Zahnen der Kinder ange wendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes gestört, das im Zahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,,Mrs. Winslow’s Sooths ing-Syrup« holen. Sein Wert ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linderung verschaf fen· Verlaßt euch darauf, Mütter es ist kein Zweifel darüber. Es heilt Diarrhoe, reguliert den Magen und die Nieren, beseitigt Wind-Kolik, er weicht den Gaumen, verhindert Ent zündung und stärkt das ganze Sy steni.»Mrs.Winslo1v’s Soothing Symp« für zähnende Kinder ist an genehm im Geschmack; das Rcept stammt von einem der besten weibli chen Aerzte in den Ver. Staaten. Es ist bei allen Druggisten in der ganzen Welt zu haben. Preis 25 Cents per Flasche. Kaust nichts anderes als »Mrs. Winslow’s Sootbing Syrup.« Garantiert unter der Food and Drugs Akte, 80. Juni 1906, Serial Nummer 1098. W THE Weis ists W W Eine Tagfahrt nach st. Louis uncl Kansas W Jeerd Reise ned wird beuge wünschten CWmfotfidn« MWLWWHIU Von Galvcftonk ch Bkkmks T trete mit den Du. kipskrn des Konnte-also Essen Lloyktsz» Mc nächsten Segettagc s ki; wie folg-; Laus-schif- Tonnen Verma! Yes-.me Beet-Tät G- Evecok Köln 7500 15. Feb 19 8 18. März IRS-, thmskfutt....7 7500 5 Mai-z 19 ss 6 April Ist-s« åkHeut-·vver...."ou) 2. Aprkl 98 4 Mai :Kbln 7500 23. vspm 19 8 :,5. Mai Frankfurt.».750« 14 Mai 9--8; 5 Juni aauover....7500 II. Juni Ist-S 13 Juli IA Egid-u 7500 2. Juli Igns Z August MS «Frautfntt. .7500 23 Juli 19 ei 24 August M. CI Um Baltimorr. f via New York Die Gesellschaft bebst-sich das Recht vor, die fahrptanmäßiqe sahe-seit der Dampier zu v’e legen user ganz zu fiskierem PASSAOSs PRSlsxs Bremeg—G-nlveston zweite Kajüte, Winter-Rate bis 16 Juli 1908 M Brauen-— Gakvefton zweite Kajüte, Sommer nach 16. Juli 1908 M DIEWN—CALVZSTON-(Votaaövezahlte Zwischendecksslåtu). Vassagr. Kopfstenet. Tot-b .827 50 WUM M. Erwachsene Kinder von 1——1« Jahren .13 73. 4 ov. NEW Säuglinge l. tm. 4 00. 5 vo. Summen-Brettern zweite Kajüte. Winter-Rate bis 31 März 1908, M. w Galvefton-——Bremen zweite Kajüte, Sommer nach 31 März 1908, 876 00 Gulvefton——Bremen Zweschendech MO Kinder 1——12 Jahre DU- Us Kmder unter 1 Jahr s zw. Wegen sonstiger Information wende man sich an Ausnco not-T General-Away ausweichen oder an RennerbMillette Co» Wut. B. Dielmawh E. McclaunM, Z W. Decier-, Sau Antoniu. Texas. ElemensäFånft und Kante-E rt New Brannfels, Texas-. QJLI Graham und Henry Its-eis- Opera-,- ex. S. Stahl, Gonzales, Tean hn Bros, Auftim Texas Nach New York via »Aus-w sTEAMsmII cui Eine herrliche 0c""ean-falnc.s BilligznGa sz Æbeste Reise————————-=»z;; Billette von und nach allen Teiten Deutschlands Wegen» Preise mis-v näme Einzelheiten wende man sich an irgend einen Eisenbahn ssctckets spat-usqu II ED. sites-IT Agent, gegenüber Menger Heut, Sau Etsch J. S. DSIIISOI. General-Akkord 2322 Strauiz Ost its Band-s Delikatesseåh Ws ret. im. 235 list-Hist 23810H-SWJSE. neu-is fis-. itzt-. Zweiggefchäft, 135 Garten, Ecke Ifnevaskztrafzr. Direkt imt rticrtk und einheimifche Delitafkssenx Farcn und Sämtl Grocerieg, Gefl gel, Gemisch veifchiedeneö Obst. qutem Saum-, gerüzfchett te Zunge-, Sandwiches, Hot Roll3, Biscuits, Lunch, Fische und Austern-H Freie Ablieferung cis- wAREN in ans-n TEILEN dek- sTABTz c --«-—-««--Nlc. TENGG-— 220 West- Commerce- stk y, Sau Anmut-h Texas lJas altesIIIBIIIIII IIIIIISIIII IIII III Jgscnakt III san AIIIIIIIIII Nimmt Also-neu entd« entgegen s- auf alle eurvpätschea Zeisunaca und Zeitschriften. ss IF DIE-S AECMELZ s EVENng fertigt allerhm d Txuckan eilen an IIIIIIIIIIIHLIIIIIIIIIUKIU IIMLIIIIIIIIII this-Os J.N.Brown,s45ranoe1.u Du o Mc c-, Ernst Steves, Vize- Präsident ErnestQ Brown. ÄssWietep Alamo National Bank, OMW Kapital nnd Uebers-um 8600 000. ,.00 Hi Direktoren: G Schmeltzer, George C Vanghan, Ernst Steves, J AM, C HGibbs G. A. C Halff,Wi11imn Negley, Joseph Comm. Otto-I Maxicheidts LTASLIIT ISTc. III-Q, sGZIcELT ZER Eh CO (mconpoam1s).k WWLEZALE SROGERS WPUATEWE MS WWH MEDIUM sAN ANTONIO. TELXASZ III-= Simon-same« Mehl uncl Huglsåm Zum Verkauf bei klar AUWU OIL Will-W co. Altes Tal-Isol
Page 2
Ver-nehm Zolllinienl sacilicäten Da die Kompagnie eine große An zahl direkter Circuits zwischen den wichtigsten Städten in Texas und in Arkansas in Betrieb gesetzt hat, so ist sie in der Lage, ihren Kunden er nen prompteren und wirksameren Dienst auf weite Entfernungen zu bieten, wie bisher. Keine Zwischen stationen auf diesen Circuits, deshalb keine Unterbrechung Eine neue Linie ist soeben zwischen Bot-vie und Ringold etabliert worden die Anschluß hat an die Pionier Tele phon Kompagnie, wodurch erstklassi ger Dienst nach Oklahoma City, Gutbrie und westlichen Punkten in Oklahoma hergestellt wird. Minos-messen- IEL un m. co. DIESES-S- cui-immer meinte-we- iu gequ R ITTJ stxszs III-i k-I«--·. F stosswsy contra-l Rot-I Ecke der Dritten-Stroh t- hesi-n der Stadt New York Vrsondete Aufmerksamkeit Damen, die ohne Herren reisen, gewidmet- Nin-Rates sitt m Sonn-er WIIA ist die Graundlage unseres W WMCU Ilu san 82.50 an W sta- su II.00 an. die t akb Karte und u m M mässig-II ZU kommen F h Wf IOVIII8- Iesihet ssstc1.-G. III-, III-, W hu charititsm c. C MIO Ists bis-I sit M Mstnr. sitt-IM- Its-M- agen. Gute Den-usw Tlele W steh Ists-e m Is. sit-, sit des Uniou Saum, New York. Muth W erstes Klassi-. c. s. Ists-Inm. Eis-pi. Europäifcher Plan-. semi- 8imikixi-Iiukichtuuq. sein« sek- imyortierte und eins-im Wm si-« s- »i- ISXAK ROTH uoso sm w sie- Mes Bequem I s Nack- dem amerika M oder entppüiichen sy v MsfåitoeothikHYsMab M MI. Eise-stinken Mut Hof-l Cafs, US Iwane D» nahe der Post-office DOMAIN III NUM Osm- sc et.
-.ÆZJOYI.:»I»2:-Zzszssigx« W c HMC III-II Osits Us 10 Usk Ins s Vss seh-, qYøsss deratkt liefert »J. J. JJJJEJJ J- ga. II W M WM Verseßt nicht unseren «llElIIAIIsSElsl« W MIMWI im Markte CZA- per Islloar. The-m JJEJJUIJJJJJJJL W Telephon 2517. W mass-stets pro-Im au Mühn s. gesetzes-im III-eher IFJI Ost-lies Miste-h Cis samt-. set-Its Unser von Juwelen aller Art, M sicher-sann, Uhren etc. III M »Mit Ieisifl in set Stett-, ' ein-erde- unter d Ieise-J Jenae- Eh stüsetaeschlissen Juki-mocqu III Amt su- tunc-s W pr. IiJJg s ssJJ Iiseovscy kslcsu Its seist km .W·c Als Ulss DREI-SI Gute Getränke und famofer a e neben U Halle dek Hennmmsföbne »Freie Presse für Texas«. herausgegeben von Wi- Pllisst Mc MS Whlislllliil SU. "s. Hause-sing Präsident. Montag den U. Februar 19084 hiskaiTsiIkTiFösTdfsdgsx skm zuw vjo Texas. as second elass matten Die reke presse für-Texas« sites-Z stei den chiteäauisthen Zeitungen die größte »statuteng- z Die einzige rasquch suchet-! senve deutsch-Zeitum- nistet-He Ausländischc Wocheurundschau. Wenig Neues ist während der letz ten Woche aus Berlin gemeldet-wor den. Auf innerpolitischem Gebiete scheint es wieder hübsch ruhig zu sein die Aufregung welche die Wahlre form-Agitation und nachher die Po lenvorlage hervorgeruer hatte, ist vorüber oder fängt doch an, abzu flauen. Was die letztere anbetrisft, so hat man sie stark modifiziert und es scheint jetzt, als wenn sie in dieser Form angenommen werden wird. Es ist nicht zu leugnen, daß die Regie rung mit dieser Maßregel nicht ge rade ruhmvoll abgeschnitten hat« Of senbar fühlt sie sich selbst bei der gan zen Geschichte nicht recht behaglich, sie ist unsicher, sucht zu lavieren und zu versöhnen. Bei Gewaltmaßregeln ist das aber gerade das Falsche. Hat man sich einmal zur Gewalt entschlos sen, dann soll man auch mit voller Energie, mit ganz-er Kraft und voll endeter Rücksichtslosigkeit vorgehen. Freilich, ehe man Gewalt anwendet, soll man sich zweierlei Dinge versi cheru: erstens, ob es wirklich kein an deres Mittel als das der Gewalt giebt und zweitens-, ob man stark genug ist sein Gewaltprogramm durchzuführen Die preußische Regierung ift in der letzten Zeit auch dem Arbextsloseni Problem nahegetreten. Sie sucht den Arbeitslosen Arbeit zu verschaffen. Die Behörden sind überall angewiesen worden, durch Ausführung von Neu bauten und von Arbeiten zur Jnstand haltung von Gebäuden, Straßen, Brücken und sonstigen Anlagen die Arbeitsgelegenheit für Arbeitswillige nach Möglichkeit zu vermehren. Die Inangriffnahme von bereits geneh migten Nenbauten jeder Art und die Prüfung nnd Genehmigung von Plä nen sollen möglichst beschleunigt wer den. Die Maßregel wird von dem seßhaften Arbeiter-Element mit be sonderer Freude euch deshalb begrüßt, weil dafür gesorgt ist, daß die neuen Arbeitsgelegenheiten nicht einen seht doppelt lästigen Zuzug nach Arbeits zentren fördern. Es ist spezielle Wei sung gegeben, bei der Einstellung von Arbeitskräften ausschließlich einheimii sche Arbeitslose zu berücksichtigen Während der lehten Woche hat Prinz Eitel Friedrich, der zweite Sohn des deutschen Kaisers, Paris besucht. Er passierte aus der Reise von Lissabon, wo er den Beisetzungss seierlichkeiten beigewohnt hatte, nach Berlin die sranzösische Hauptstadt und hielt sich dort beinahe einen Tag auf. Er besuchte das Armee-Museum und das Grab Napoleons, wurde von französischen Offizieren eskortiert, überhaupt völlig offiziell behandelt. Es ist das erste Mal seit dem deutsch ftanzösischen Kriege, daß ein Mitglied des deutschen Kaiserhauses in einer solchen offiziellen Weise Paris besucht. Auch der viel-besprochene unglückliche Besuch der Kaiserin Friedrich wurde von ihr in halbem Jncognito gemacht. Und trotzdem geriet die französische Presse darüber in eine geradezu hyste rische Aufregung. Es ist bezeichnend für die Veränderung in den Verhalt Hnissem daß der Besuch des Prinzen diesmal gar keine Aufregung hervor gerufen hat, daß die Pariser Zeitun gen genaue Berichte brachten, sich aber jeglichen Kommentars enthielten und daß man keinen Augenblick während der Anwesenheit des jungen Mannes an irgend welche unliebsamen oder unangenehmen Ereignisse dachte In Verbindung hiermit ist die Nachricht von Interesse, daß die Er rikbtmnn ein-r deutschen Sandelskam mer in Paris, die längst auf dem Wunschzettel der maßgebenden ge werblichen und industriellen Körper fchaften gestanden, zur vollendeten Tatsache geworden. Die Kunde, daß das Institut nach Ueberwindnng man cher Schwierigkeiten ins Leben geru fen worden ist, hat in den beteiligten Kreisen die größte Genugtuung her vorgerufen. Die Mittel zur Unter haltung der Handelskammer werden nicht vom Reich, sondern von den ge nannten Körperschasten hingegeben Mich das Entstehen dieser Handels kammer ist ein Beweis dafür, daß die Verhältnisse sich gebessert haben. Die neulich bereits gemeldete An näherung der beiden marokkanischen Sultane an die deutschen Geschäfts träger in Marokko hat zu einer neuen Jnterpellation in der französischen Deputiertenkammer Anlaß gegeben, die jedoch sehr ruhig und ohne irgend welche Sensation verlies. Jaures, der Sozialistenführer, verlangte eine Er klärung seitens der Regierung und der-Minister desAuswärtigem Pichon, setzte darauf sehr ruhig auseinander Deutschland habe auf die Proteste Abdul Asizs und Mulai Hafids gegen die Anwesenheit französischer Trup pen in Marokko erwiedert, Frankreich tue nichts, wag das Abkommen von Algesiras verletzte; die Sultane soll ten sich an alle Signatarmächte wen den, nicht an Deutschland allein. Nach den Erhebungen der französischen Re gierung, sagte der Minister weiter, habe Sultan Abdul Asis mündlich protestiert, und zwar durch das deut sche Konsulat in Rabat; dadurch sei die Bedeutung des Protestes über-— banpt abgeschwächt. Ueberdies habe E i -i die marokkauische Regierung Frank reich mitgeteilt, sie habe sich iiber nichts zu beschweren. Zum Schluß wandte sich Pichon an den Patriotis mus- der Kammer zur Unterstützung der Regierung in der Lösung des-. schwierigen Problems der Paziszie rung von Mitwka Dieser Appell wurde mit lebhaftem Beifall ausge nommen, uud die Juterpellation war erledigt. Jn Berliner Regierungskreisen hat, wie von dorther gemeldet wird, der Verlauf der Jnterpellation sehr be friedigt. Die Marokko-Frage kam übrigens auch in der Budget-Kom mission des Reichstages zur Sprache. Der Staatssekretär des Aeußern von Scher behandelte die einschlägige politische Situation in vertraulicher Form. Seine Auslassungen gipfelten in der Erklärung, fiir Deutschland blieben die bisherigen Gesichtspunkte maßgebend. Auf Befragen erklärte der Staatssekretär, er halte das Er scheinen eines weiteren Weißbuches für möglich, aber es würde keine voll ständige Wiedergabe der gewechselten Aktenstücke enthalten. Das Wichtigste und Beste könne er selbst nicht sagen, da die Verhandlungen durchaus ver traulicher Natur gewesen seien. Was das Buch des Franzosen Andree Tar dieu über die MarokkosFrage anbe lange, in welchem Deutschland ange griffen werde, so enthalte es vielfach falsche«Angaben. Die Bedeutung sei ner Mitteilungen werde außerdem stark überschätzt. Tardieu sei kein ak tiver Beamter, wie behauptet worden sei, sondern habe längst den Staats dienst auittiert. Der Staatssekretär schloß mit der Erklärung, eine weitere Diskussion über die sranzösische Marokko-Politik sei nicht angängig. Frankreichs Süh ne-Aktion im nordafri«kanischen Sche i -rifat sei nur provisoruch uno oeHyaw nicht zu verwehren. Es habe sich ausdrücklich verpflichtet, sich inner halb der Bestimmungen der Algesiras Akte zu halten. Damit wird die Ma rokkosAngelegenheiL die während der letzten Wochen ziemlich eifrig bespro chen worden ist, wohl wieder einmal für eine kleine Weile erledigt sein. Jn einer anderen Sitzung der BudgetsKommission des Reichstags sprach sich Schoen über die jüngst be züglich der Ostsee und der Nordfee getroffenen Abkommen aus« Teil weise behandelt er jedoch den Gegen stand vertraulich.» Der Staatssekre tär bezeichnete die in der auswärtigen Presse vielfach laut gewordene Unter stellung. Deutschland wolle die Oft see zu einem ,,mare clanfutn« machen, als abfmxd» Es handle sich lediglich um die Erhaltung des gegenwärtigen Zustandes. Das NordfeesAbkommen bezwecke das Gleiche. Die beteiligten Mächte hätten einander das feierliche Versprechen gegeben, keinen Versuch zu machen, an dem gegenwärtigen Zu stand,zu rütteln. Herr v. Schoen verlieh zugleich der Hoffnung Aus druck, daß die in Rede stehenden Ab-» kommen zur Beruhigung der öffent lichen Meinung und zur Wahrung des Friedens wesentlich beitragen würden. Jn der gleichen Sitzung der Bud getsKmnmission gab Dr. Kriege, erster vortragender Rat in der Rechtsabteii lung des Auswärtigen Amts und permanentes deutsches Mitglied des Haager Schiedsgerichtshofes, interes sante Ausschlüsse Er erklärte, die deutsche Regierung würde demnächst die Vereinbarung unterzeichnen, welche auf der Haager Friedenskons ferenz im vergangenen Sommer ge troffen worden. Das sei in der Kon ferenz selbslzzxicht geschehen, weil die anderen Großmächte gleichfalls die Unterzeichnung verschoben hätten. Des Ferneren erläuterte Dr. Kriege, weshalb dies deutschen Delegierten der Friedenskanserenz dem obligato rifchen Welt-Schiedsgericht Wider stand entgegengesetzt hätten. Den Hauptgrund bilde die Ueberzeugung, daß ein folches Gericht nur den all gemeinen Schiedsgerichts Gedanken gefährden würde. Jn Uebereinftim mung mit dem Schlußprotokoll der Konserenz habe Deutschland aber be reits Zwangsschiedsgerichts Abt-im men mit mehreren Staaten abge schlossen, und es habe die Ab nxe »J- Mut-.- M«lm mail-m- imstan ist-«- Ispss ssssssss ssssisi -———.-s gehen. Jndeß müsse es eine gewisse Vorsicht beobachten, weil es auf allen Seiten von Nachbarn umgeben und daher größeren Schwierigkeiten aus gesetzt sei als Länder mit wenigen Nachbarn oder solche, die vom Meer umspült seien. Dönemark hatte während der letz ten vierzehn Tage auch eine Finanz krisis durchzumachen Ein paar große Banken in Kopenhagen hatten falliert, es kam zu einer Panit und die Re gierung mußte eingreifen, um eine schlimme Katastrophe zu verhüten. Hoffentlich gelingt es. Bis jetzt scheint es, als wenn das Eingreifen der Ne gierung eine sehr gute Wirkung aus geübt hätte. Die deutschen Blätter in Titel sind empört über die bereits gemeldeten milden Urteile, welche vom Kriegs gericht in Novereto über die JrredenJ tisten, die den Ueberfall ans deutsche Turner begingen, gefällt worden sind-; Nach einer Meldung ans Jnnsbrncks herrsclef in deutschen Kreisen allgemeim der größte Unwille darüber, das-; Vons den 43 Angeklagten nicht weniger als 35 freigesprochen, während nur acht ver-urteilt wurden, aller mit gering sügigen Kerkerstrasen dar-ankamen Der Staatsanwalt hat bereits gegen die Entscheidung des Kreisgerichts ap pelliert. Falls- er von der höheren Instanz abgewiesen wird, haben die iFreigesprochenen noch polizeiliche Strafen zu gewärtigen an Robert-to nnd in Trient haben Hakiliiszlich des ProzesßiAiisgaugeH liiri lmende Temonstratianen der Jtaliener l— l stattgefunden, die Polizei zerstreute die Menschenmengen, ehe es zn Aus schreitungen kommen konnte. Jn der österreichischen Delegation bezw. in deren Ausschuß für auswär tige Angelegenheiten, griffen Tsche then und Polen abermals auf das Heftigste den Dreibund und die preu- ßifche Polenpolitik an. Sie verlang-s ten, daß die österreichische Regierung an der maßgebenden Stelle in Ber lin in der entschiedensten Weise Ver wahrung einlege gegen die Auswei sung von Angehörigen der Doppel Monarchie, sowie gegen die ihnen in der Ostmark drohende Enteignung. Von den Rednern wurde Nach druck darauf gelegt, daß Oesterreich Deutschland wiederholt die wertvoll sten Dienste geleistet habe. Von einen Gegenleistung Deutschlands aber, so meinten sie, sei nichts bekannt gewor den. Jn Kroation gehts nach wie vor wild her. Die Wahlbewegung dort nimmt den denkbar stürmischsten Ver lauf. Tumultuarische Ausschreitun gen werden aus zahlreichen Orten des Landes gemeldet. Jn Udbina gerie ten Kroaten und Serben in eine Prü gelei, die in einen regelmäßigen Kampf ansartete, in welchem von allen möglichen Waffen Gebrauch ge-l macht wurde· Einer blieb tot auf dem Platze, und die Zahl der Verletzten ist sehr bedeutend. Und es ist gar nicht zu sehen, wie bei derVerworrenheit der Verhältnisse wieder ruhige und fried liche Zustände in jenem Lande herge stellt werden könntenx Der kürzlich zwischen Frankreich Großbritannien, Deutschland, Nuß Lsus ssvs mnsmnann »F«asÆrn77t-"o Vertrag, welcher die Unabhängigkeit und territoriale Jntegrität Norwe gens garantiert, ist veröffentlicht wor den. Der Vertrag bestimmt, daß Nor wegen keinen Teil seines Besitzes an eine andere Macht abtreten darf, wäh rend sich die Unterzeichner verpflich ten, die Jntegrität Norwegens anzu erkennen und zu respektieren und mit Norwegen gemeinsame Schritte zu tun, sollte dieses von irgend einer Macht bedroht werden. Die Geltungs dauer dieses Vertrages ist auf zehn Jahre festgesetzt und sie wird eine zweite Dekade fortlaufen, wenn nicht innerhalb von acht Jahren nach Ab schluß eine Kündigung erfolgt. Der Zuriicltritt einer Macht hindert die anderen nicht an einer Erneuerung des Vertrages-. Die russischstürkische Kriegsgefahr ist vorüber. Die türkischen Truppen haben sich von der persifchen Grenze zurückgezogen und auch Von Konstan tinopel aus wird ein versöhnlicher Ton angeschlagen. Infolgedessen wer den die Ruf-sen auch nicht so viel Sol daten nach der Grenze schicken, wie sie beabsichtigt hatten. Es ist sehr gut, daß die Geschichte nicht zum Krach gekommen ist. Jn St· Petersburg scheint man tatsächlich zum Losschla gen bereit gewesen zu sein. Eine Depesche aus St. Petersburg bringt allerlei Geschwätz über den Plan der österreichischen Regierung eine Bahn durch Bosnien nach der türkischen Stadt Novipazar zu bauen, den der österreichische Minister von Aehrenthal neulich in seiner politi schen Uebersicht mitgeteilt hatte. Die Depesche behauptet, diese Mitteilung Aehrenthal’s und die gleichzeitig er folgte Ankündigung der deutschen Re gierung, sie wolle dies Unternehmen finanziell unterstützen von dieser letzteren Ankündigung haben wir bis jetzt nichts gehört hätten in St Petersburg große Aufregung verur sacht. Man betrachte Beides als eine Verletzung-des Abkoiznnens in Bezug aus ore Reformen in zocazeoonxem oas der Czar im Jahre 1903 in Mürsteg bei Wien mit dem Kaiser von Oesters reich abgeschlossen habe und sei der Ansicht, daß dieses Abkomrnen ausge hoben werden solle. Die Depesche fügt dann hinzu, daß man in St. Pe tersburg große Lust zeige, sich mit England zwecks gemeinsamen Vorge hens in Mazedonien zu verbinden. Wir wissen natürlich nicht, in wie fern die Mitteilungen dieser Depesche korrekt sind, müssen aber gestehen, daß sie uns ziemlich verdächtig er scheinen. Die Erwähnung Englands und das Hereinziehen Deutschlands geben der ganzen Geschichte das Aus sehen, als ob es sich hier wieder um einen der berüchtigten Versuche hand le, die beiden Länder gegen einan der zu heben. Es ist natürlich sehr schwer, fast unmöglich, sich über die krausen Verhältnisse aus der Balkans halbinsel klar zu werden, man kann sich daher auch kein entscheidendes Urteil darüber erlauben, ob dieser Bahnbau nach Novipazar wirklich als eine Verletzung des Mürzsteger »Abkommens anzusehen ist, soviel aber ist sicher, Deutschland wird sich nie in die Balkanpolitik hineinziehen las sen, wenn es befürchten muß, dadurch einen Bruch zwischen Oesterreich und Russland herbeizuführen Es hat selbst gar keine Interessen dort und es weiß ganz genau, daß die großen Interessen Oesterreich’s auf der Bal kanhalbinsel nur dann gewahrt wer den könneu, wenn es mit Rußland Hand in Hand vorgeht. Aus Portugal ist während der letz ten Woche wenig Neues gemeldet wor den. Höchst wahrscheinlich wird eine scharfe Zensur an den Depeschen ge übt. Die einzige wichtige Nachricht, die von Lissabou kam, war die Mel dung, daß in einer Sitzung des por tugiesischen Kabinetgsrats der Beschluß gefaßt worden sei, die diktatorischen Dekrete, welche während der letzten Regierungstage des ermordeten Kö nigs Carlos erlassen wurden, nicht zu widerrufeu. Eine Ausnahme soll nur mit solchen Erlassen gemacht werden, welche der Würde des Volke-Z schaden. Dieser unerwartete Beschluß des KA sbiuetis hat im ganzen Lande das größte Erstaunen hervorgerufen. H WWW UM W M ll. Dopdcksäzxsmbexi Exprrßs und Post- Darm-fer- Dienst Von New York via sit-month suo Cherhourq nmä can-berg .Pretnria« 29 Febr. ,,'-.cimria« (neu) 7 März «Prinz Ada bcrt 21. März ,Pennlylvania« 98 März sen York sich sit-alter Ins-et »s. kann-. «Bulgc«ria« 9.1 Februar. .B. t vir- 7. März anhat-N 31.Mstz· cea11a« xApriL Die neue- Rieseastsek gis-criti and »Mutter-in Aon dicturus-. s; 22,.500Reg Tonnen, 42,000Bruttos Tonnen, resp 25,000Reg Tonnen, 45000BruttosTonnem sahen- au ßer den luxuriösen Einrichtungen als Neuigkeiten ern Restaurant å la Carte (mit Zigeuner-Kapelle), Passagier-Aitfzug, Turnhalle, elek trischc Büber, Bücher-· and Blu men-Laden, 1., 2 und3. Kajütk und Zwischendeck ic. l s., «t«-««i« -Ww-MMMW Jus-zuerst Prospekte Statt-I verfault-. Nähere Auskmm erteilt: l HAWMS MEAIKA UME 901 cum-, On» St. sanns- Io. 4«-. Ugemeu iu Sau sur-nis E. IMAIMIAI. 301 Als-Immu k. ZEIIEIL Mut-Ists Sols-tust LLLMWM Toskaan Agenten der GEMle fle HSHWM O NSW YORIc Wir vestreten die ersten Gesellschaften der Welt; Aktiva 880.000,000. ins Ecke via ums-o- wo ch- okncsiocmsmssh cepiropfte Pecanbäume Obnbäume, Rosen xmd Jmmergtüm KMX WASEMEL 201 Ei Mund-Str. Anes Tel. 288. Miss «"fciatla EnVM Nachfolgerin von Mr-. That. MI thks WA SRESSER —unp— Fabrllantin von Zipr und Petrisew Haarwaretk Meut- und Gesicht-W sagr. Triletten-Artilel aller Art in with haltiger Auswahl. Ves. 212 Apenn- D. R. Tel. 1003. S. L. FRAIICOIQ Missis. HERle BlMliMss Plumbing und Hei-einrichtun 207 N. steh-Straße, neben tumm Ratiouat Baut. Alle Repaxafuoslrbetten yronwt ans geführt und garaatiert. Wir richten irgendwq aus dem Brun -ken für irgend eis« Zur-mer heiße und kalte Wasserleitung ein. Jeder pas-a Wasserleitung und ein Badezimmtr ha ben. Fragt um Austunft und laßt Euch -:ostenanschlüge machen II II---, »Im-Im gszkwkw soeben. Oele-I. fis-nimm PlNdeLlN, GLAS und TAPBTEN »Musik«-sch- uud Tapezkct Arbeiten werden promvt und gut besorgt. Werkstätte Ecke Oft-Comment· nnd Losan Straße. FKlTZ HEROLD NO 11114 RordsChcrrysStraße.k Schilde-mater, Unstreicher und Tapezieretu Alle Aufträge werden prompt und sorg fältig ausgeführt W Für feine Juwelen being-c man Mk Eil-I- IEWEMY GA. 327 Weit-Eommcrce-Stmx:e. N sW-M« —Mk Bart E. Rinkseh Letcheubcstatter u. Ecnbatfmnicrer. Ecke von Sycamorei nnd HeimanktiStL l
Beide Teicphoue :-3153« Geld zu verleihen Emerson Es Eo» 821 West Conuuerce StraßeHZ Pfandleiher und Juwcliere. Bak. Jains in verfallenen Pfändem liis Traciion komTagnio »so-»s- H AT DI S—-l UsslsliVAIllliilei wieder eingestellt l)ie cas- gebt vor klei- Postoiiice um 9 30 vormit tags uncl um2. 30 nacbminngs ieclen Tag ab. Uncl lieh-c dorthin um l2 30 umi S. 30 Ins-liess Preis 50 cents qui ciek can- zu bezahlen. Die Fahrt deckt eine Strecke von 35 Meilen nnd alle hauptsächlichen Punkte der Stadt werden berührt. An wichtigen Punkten kurzer Aufenthalt Ein Führer auf der Cur giebt Auskunft über Alles. Für Fremde ist dies dte beste Gelegenheit, die Stadt zu vij stchtigen und kennen zu lernen. Für Bewohner ist es eine seh-i ne Gelegenheit, Freunde zu unterhalten. fix Jixiiszst -7-«« zis; tin Minos-in IN den berühmten Fafzs und Flaschenisieren der W. IF LBMP BEBWIMG GOHH s-r. Louis. Mo. ··«falstaii" uncl ··Extka· Pale« sind die erlesensten Erzeugnisse der Breit-kunst. iiiiin M ssloon Ecke liousion M si. iiian Zinssc neben dem Majestic Theater. T stetem-chine- Zimmer für Familien Was-mer Lnnch wein. von 7 0.—12 Naehm von 4 6 haben seit über 50 zehren die Führung. soliultzo TM F-. Hei-Ma- Satan-M No 105 West- Geometer-Straße Beide Telephon-e Its-. fffvffffffsvvvavvvvvv FRSD HUWIIIIERT 204—208 West- Votum-I———seo-stssssss, Satt satt-alo- Ist-I Erd sstes Lager ciek neuesten Tapeten, die direkt von Europa und nördlichen Märkten bezogen wurden. Un überttossen in Schönheit und Auswahl Materi llten lten Bilder Bilder-Rahmen ben Oel si Fenster-Glasf «F«t «WM Kostenanschlåqe werden gern geliefert. Sprecht vor. OOOOOOOOOO OOOOOO WIW MEAI WPMY O X CAN ANTOIIO· TSRAQ BE F AND PORK PAOKSK8 QcciccCCCCCCQCCCGQCCCCCCCCICCCCQGQQQHE Z
"1. s U Wolesalc Provisions and Dressed Mosis Z u s. Inst-komm no. M J Fi dDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDIDDD A Offlcc Its-I Psssllc ftp-I 10 ldsflossfsstssc« Schräg gegenüber vomäSunfet Dei-ot FaW Mc Taro-» Ist-usw« Baan M stigslinriclitasm »»—;I"f Spezialität: Anfertigung von Möbclchimins mfassungem Jn nere Ausstatttmg von Wohlwqu Die größte derartiges-aer messen-mit den moverusteu Maschin- T -:-J:!- L·":I:s;:.-f«:—--7-se:»--ss:.»:j s-«,.:....-: .7 .7 -I
If I·,f v -V IT s .«E«sgsxs».gkgg!tggs »d z General-Imm- fürivle berühmte-: Satt-no seien anskocdtseksmgsccwch Isshmasclllnon uml Wut-Mag s .s I« «:-’-«s" .—.««:I'--«-U »z» J -«.s- Bau—materialien—Wbolesale ums RetaiL Cement, Kalk. Sand. Dachvapier, Dachblecb, Dacheispm Verpup, Pech, Ast-halt Farben, Barncshes, Oel etc. Agent für Carbolmeum M manni, Valake klar fertig qumifchte Farben. Arme Cement Messin- Rex Eliutkote Rot-sing, Derrinabone Metol Both J. c. DISLMARII, soc Ost-commsssoo-30« sss Ante-im Tut-I- Telosdoss Sid. E-DsddsdddddddZDDDDZDODIDIHDddddddddddsdddsddssm IIIIIIIIIIIICIIIHIIIIII-- Diskoddodmd HGECCCECCGQQCI JCECLCCCCCQEQEQQsee-.-HHHCCHHHEECECEEECCCECCCCCCCCO Hut-C scmjcsz 7. A. sckkch san Aufomo op--siasoe Escan O n Gxxlvanisikte Essen- und Kupfer-XII sei-: ist-, Dach-, Operiichts und Ist-i serabicttungssAnlagem Kupfer-ne ,,«7«-;1r«-Arbe1tcn eine Spezialität. IIe Arbeit unwert-Ecke Oft-Comment- und Stimmen-Stka Tel. ösc. Adddddddddddddddddddddddddddds dddddddddddddddd OKDQOQIC
Page 3
,:1 Gent-ge p. Wrtmorr. sit Ihm- ueuen sechsjährism Terrain in den Indessen-at erwählt. George P. Wetmote von Rhode Js lcud, der für einen neuen Termin im Bundessenate erwählt ward, gehört dieser legislativen Körperschaft bereits seit 1895 an. Er graduirte, 20 Jahre alt, 1867 am Yale College, besuchås ietauf bis 1869 die Rechtsschule des vlumbia-Universität zu New Yotl Georse P. Wenner und wurde sum Barreau zugelassen Von 1885 bis 1887 stand Wetmort als Sonderneur dem Staate Rhode Island vor. Der Gegenkandidat Wet snpres bei der jüngsten Bundessenatm renwabl war Goddard, und die Ab ninng, in welcher Wetmore siegte spat die 85. irn Verlanfe des Kontefteg ptäsidmt pedro Month III sahn des meinst-en seiest-vers bei neuer-en Uhu-. Die Republit Chile, welcher de1 nächste Besuch unserer Panzerflotb gilt, hat seit September 1906 in de1 M des Präsidenten Montt einer an der Spitze, dessen Fähigtei nnd Energie ihn weit über de1 Wchschnittswerth sitt-amerikanische Hinatsoberhänpter erbeben. Jm Jn nern des Landes herrschte unter seinen kuglig er Riese-) politische Anarchie die gesqetgebende Gewalt hatte all III an sich gerissen nnd eine Thä der ausübenden Gewalt fast un lich gemacht. Nicht der Präsident sondern die stets wechselnde Mehrhei« der Meerdnetenlatmner ernannte unt entltes die Mini r und besedte di( --«,-«-»s.» Beamten llen. I- s« »Mutt, der jett Anfang de: hat die am Boden schlei el der Regierung kräftig er ' nnd schon die kurze Zeit seine gleit, namentlich seine ziel ssesannenhett nach er le te1 Whtastrophe, haben das er W, das ihm die chilenischen Pa Wen nnd die gebildeten Fremde brachten, gerechtfertigt Vater Manuel Montt war vo1 M bis 1861 räsident der Republi nnd alsder gründet detnwder f jen zn bezeichnen, das mttdtech bis vor etwa 20 Jahren als das M Hain-ne Pedko Wet. eines Fretstaates in der ganzer lt bekannt und geachtet war. Dani folgte eine Periode innere aus welchen dte Erhebung de Markt gegden den Diktatp M 1891, ie einen Vetwand sts Monm, den Admiral Jotj M, in veu Präsidmtenstuht bracht· l die detannteste ist. o Montt studirte in Santtag in den Bek. Staaten Jurtgptu widmete sich aber bald ganz de sk. Von 1876 bis 1900 gehört U bet Depatirtentamtnet an, dan« de- Senat. Er war mehrere Jahr Nmetptäsident und stand etfolgreit g der Spitze der Ministerien der Ju E, der öffentlichen Arbeiten, des Un der Finanzen und des Jn M Jm Jahre 1891 war er Ge studier tn Washington und trug da W wesentlich zur Beilegung del dnt den Angrisf auf Mattosen de Da tinwre« in Balparaiso entstande nm septschensalles bet. Schmerzlos und billig. E, S. Loper von Marilla, N. J sagt: »Ich bin ein Zimmermann un heilte viele böse Schnittwunden m Werts Amiea Salbe, schmerzlc und billig; die beste Salbe, die is lenne.« Sie heilt Brundwunden, G· schwirre, Eczema und Hämorrhoidm 25 Tents bei Adolph Dreiß und 9 sdhn E TI» Ipotheketx c. An das Publikum. Die ,,Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der NachbarsRepublik Mexiko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma Jhr Cirlulations-Gebiet in Tean erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Denison, vom äußersten Osten bis nach El Paso im fernsten Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung Zwei Reisende sind beständig jahrein, jahraus im Jnteresse des Blattes unterwegs Und führen dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Agenten fortwährend neue Leser zu. Jn Anbetracht dieser Tatsachen ist die »Freie Presse für Texas«, wo es sich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das-beste An zeigesMedinm im Stnatc Texas. W M Mk PWUIL Thi- weekly issue ok the’ Tnnne knnssn wen Denke-« has po sitively the tax-gest eitenlntion ok all German papeks published in the state of Texas. It is mailed to 450 postiolljees, end has an extended eireulation in Mexico in the Indien Terrin. and in Oklahoma-. lt eueulates trom Galveston to Denjson. from Mal-shall to El Paso and ok eonkse mainjy In the thiekly populated eentrel s and southwestern parte ot the state. as also in Mexico. Two tinvenng men end our very netlve loeal agents are con tännonsly adding new sub seribers to the liste. In eonsidemtjon ok these knets the «anu- Pnnssn kenn TIEon claim-s to be the hast aäveri tjsing medium m the state ot Texas, when it is the objeet to reach the German reading po vnlatwu a f ·«Fiir 83.00 nach Deutschland-. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast Lund kann sich rühmen, Anerkennung und- Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt anihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas-L Das Interesse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine so gründliche Aufklärung und Ve schreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. ür den geringen Preis von 83.00 v rfenden wir portos frei unser reichhaltigez Wochenblau auf ein Jahr an« irgend eine Adresse im Auslande Die Freie Presse für Texas Publishing com-unt Süd-Texaka-Läudereien. 200,000 Acker billiges, reiches Farmland im artesischen Gürtel von Süd-Texas in Nueae2, Cameron und Duval Counties. Alles Land ist tiefe, schwarze, rollende, Megauite Prairic und tiefer, schwarzer, fandiger Lean Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe Aeußerst gesunde Ge gend Das Land ist ausgezeichnet für Baumwolle, Corn, Alfalfa, Wein trauben, Orangen, Zitronen etc. and liegt-an der Eisenbahn Wir verkau fen in Parzellen von gewünschter Größe. Für weitere Juformationen schreibe man an die German-Americ» Land Co Alice, Nueces Co» Texas. a n Kasus ask-Iquess v Baume! Straucheu Rosen! Jch mache hiermit bekannt, daß ich dieses Jahr wieder einen großen Vor rat von allen Sorten Bäumen Sträuchern, u. s. w. habe, und zwar solche Sorten, die hier in Teva gut gedeihen. Eine große Auswahl der reichlichstsblühenden Rosen. Jeder, der etwas zu pflanzen wünscht, sollte um meinen großen neuen Katalog schreiben. Adresse: A. W. Steinbriug, Rudern-am Neu-Braunfels, Texas Bändler in Sollt-illa kultgtstoiieo, Zuckenohts nnd Alsälfaseomcm Inftaqen erbeten. Wesnsk wirke-is, l MI Als-us links-haust III Maria« Tun geeichiiftsKateudZ ApotheketU »Beste Stat« Apotheke. Hm Manto Plain-. E( C. Jus-geistv JF Oft« illkeufton Straße. P. G. Lukas-, 717 bübiAlamo Straße.
Leder- und Schuygeschäft· H Rillium 197 West-Commerce Straße M Leib-Stall. Palaee Livery Stahle 122 Blum Straße. Tel. 693.
Pntzmacherin u. Putzwaren Miß P. Schneider 214 Ost Commerces Straße. JW Samen E. schnei, 602 Ost-Commerce Straße. Sättel nnd werde Miit-re- Reh-stumm nnd Po mal-einn Sch-osser-Arveitett. ALAMO SAFS C Lock co· M W.-Cvmmerce Straße. N. sel. 668 Draus-part Gesellschafteip Carter-Mullaly Transfet Co. Familien-Kutschen und Droschken. Bei sorgt Umgehen und Möbel Lagerung Aussage-Transer T e l e v b v n 123 -s NEW Wle UPWMW S. Senkt-. Eises-nimm Möbel Reparasucz Iepvichleqew erste Masse Polsterarbeit. Alle Saiten von Vtapei jen. Staub-Ueber zque für Möbel (slip PoversJ Aufträge werden prpmpt Ussq fahrt 113 sllkll ALAW Mssh Neues Trievhon 873 Altes Telephon 421 Dr. S Burg wesen-- Sizii-III tück- k. l. Etat-( stauen-Arzt u.Opetateur· Ofsica MilitärsPladm über der Apotheki sm- F. Kette-er se Sou Telephon 232. ok. F. F. rinnt-mass Praktisch-er Arzt. essen-stunden Lonc Star Abt-these 315 Alamo Plain idn Robert E. Mosis Stege-ask sagen-, Ohres-, Uafe und Kehle sprech-Stunden 9—12 Uhr vormittags md 2—5 Uhr statt-mitwo Oisieisimmers L. und M» hist-Oe seude Wohnung: 404 W. Makel-Str oa. a. E. wink-1 Deutfcher Magen szsalsst·. dicks Gebäude, Zimmer Z und 4· ti. A. GOETH m. DT Arzt und Chinmy »Z- Avenue c. s Beide Telephon Ut. c. E. Mikle Zahl-Itzt M III-wo Blase-. neben dem Großes Opernhaus Iqu Ists-von IM PRED DER-OR Feuer Versicherung w e si et W v n h å us e e Revrdfentjekt deutsche englische ums amerikanische Kompagnie-I Zimmer MI. Als-Ia Bank Sol-acad Velde Ts levhoue 1988. Zehn R. shoor. T. T. Baader voeven sMH WMBI HMW Abt-akuten Ofstre 228 Befl« comment Strafe, Sat Umonst-« Texas. qukuzteren vor jämmttichen Gerichtshd sen des Staates und Nr Ber. Staates-. sllll Mlllllll WSE WW arm-an St incqu Str. Zwei-kom Ruk etftklassi e Arbeit wird-geltend kmen Probe uftrqo mssd kin- davon »Unmqu KansLYLtzertresslg I U Les-Egge- Dis-W J GpHürsefriichu rens botlanvsThw n. Koffer-Handlun 227 West-Cimmkrke-Stmße. Tel. Fu mEIc PRan Iuac iEins istciiee nzige eca gli eh ekeiseb nencle cleeutseb Zei eitung im Süden. Abonnementss Preis M 00 nro Jahr. Das Mochenblatt der »Freie Presse für Texas-« ist 16 Seiten stark.·"Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Lefestoff, der gediegene Leitartikei über Begeben heiten des Jn- und ils-standes, eine enropäische und amerikanische Rund schau, Tages- Nachrichten, enropäische Postnachricht n, Texanisches, Ist-nd wirtyi chaftliche Artikel, Wissenschaft!iches, soweit es in dem Rahmen s einer Zeitung besprochen werden kann,e ein Ienilleton, Skizzen, Erzäys langen, Hnmokistisches etc» umfaßt. Abonnemonts- Preis sz iiii nro Mr. Tiir 6 monate sl.00 in Vorausbezablung. In Folge der großen Cirkulation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die »Freie Presse-« das beste Anzeige Medium, wenn es sich darum h andelt, die dentichssprechende Bevölkerung zu erreichen. via WilUnEssk fass few ist gediegen, reichhaltig nnd zuverlässig. Nach vautsclilanm nottut-Si sZ. Nat-II Mexico 32.« M galvanisirt ancl gemalt. s. 7. 8.9.10u-ia12 Fllss ME Ulholesale ums Beteil. III-sagst Ist-Mu- co. Ists-ZU OstsCsmntekeesStr. k--.----- Wenn Ihr efiknf f III-WILL oder einen-— IMJM zu Lauten wünscht, und zwar etwa-, das ganz. gut c und von Leuten von Ruf getau t wird, fo wendet Euch an vie Rom-II sc- Bamss Das-. Its DIKtCoamem-cmsk. can Automm Teig-. Händler in slcYcUEG WWS und Sport-Artikeln ZCCCCCCCGCQ(CCCCC(«(CQCHCCCCCECCCCCCCCCCCCCY dddddddddddDDDDDDDDDIDDDDDDDDDDdddddd dddddd S Samson Windmiih leu seine bessere im Markte. fragt Euer-I viel-band was es- oon seiner mincigtiible denkst Wenn es eine ,,Zamson·Wik-dmühte« ist wird er unbedingt knien sc »F As daß dieselbe mehr Wasser numvt, als irgend eine andere Windmcslr. »Ur Sämmtliche Größen zu haben tu Sau Anmut-. v« Iz »s. -s.« e -«.—i»-.- »k- -s.«
TDODIII-,-----------»-- wah Unikre bestt mein W Probirt N Union Die-at Markgr. S. sc» SIISK, Eigentümer kssm Kalb-. Blau-. sonntag- nassen-i flslscth Wurst Bild Austern und Fische-. Butter, Eier Altes Tet. 19. Neues Tel. 77. 210 Süd Manto-Straße, Sau Antoniu. OTTO BILDE, Nachfolger von Wm dienen Lolchcn-Bsstaltec ums Elnvalsamicsc. Tetevhon 341 221 Oft-Commerce Straße. San Antonio ist« Jokevhks HalleJ TAG ums NACHT OFFEN. UCCOCCOQ J ALAMO Johanna-samm. 314 slqmo Max-, Sau Antoniu. neben der historisch-n Ihm IIIIIIII LTIIIIII IIIIII Die einst-u Weine, Aquin-im l
Matten- Stk IS frismk I Vier tm Lapi. tust-an ums kalte- tuned zu jebekkcaqesseir. N Tel. 791. Iomzews commsaloom Ecke Sizii-Alamo- und Süd-Straß« stets bestes Faßt u. Flascheubiet, Whiskeys, Liqucure, Weine u. Linnaei-. Routdiimhaud Wimftc Preise »Wachhdldetbeeren- Bier. Echt- und Reinheit garanttrt Auf Fleisches gefüllt und m haben bei IIIWII hIITIUIIB IIWIWII XII Rückt, Geschäftsführu. sei-e Telephon-e- Fsreke Ablieferun. Matt Eure Hochzeits- und Geburtstägss Geschenke bei den seiten-ca Juweiiereu der Stadt. chTZER BR08., die eine große und ishr schöne «uökw— hl m Juwelen Schmucksqchm que Art, Gold- und Sitberwgtcn us d m imncys sartikeln haben. Ihr wes-riet ihre preise sehr misonabel tinCm. Hosen Js- schulz 00 Itsfslsct Ist Ccc c« CAURICIOCSS Acc) fmportikte umt elnhelmlsche Waren stets agi Use-I 513 os-- Gustav-Straße san Antonio Tem. TIDEUTFHEJPOT scke Osispousious undlLosayasstmfic. Sau Ins-Us- M W FCCCQCCCCCQGQCECECCECCQCQCCCCGHCCCHCCQQCMW sum-E txt-Ach cæocsmksJk Ablieferung in der qanzenjstadh 738 Süd-Alamo-,«Ecke von Eimquosstr. z Telephon No. 687. S. c. NAECSUN, W. h)-dddzdddddddddddddd)ddddddddddddddddddddsddddsddJ
Page 4
E J Lokales. Oingefandtd Eine Antwort Friedricle bu rg, Texas »ev. 14 mos. An die »Freie Presse für Texas«. Jn der vorigen wöchentlichenj Ausgabe der Freie Presse«, bring« dieselbe einen Artikel betiteltt »Di· Republikaner des Südens«, und ii der Ansgabe dieser Woche abermals einen, unter dein Titel: »Die Aufgab der Repnblikaner«. Jm ersten Artikel zieht die »stei Presse-« ziemlich unglimpflich über dei Staats- Vorsitzenden der republikani schen Partei, Cecil A Lyon, her Dann bekrittelt sie den Umstand,· das die Repnblikaner der Südstaaten s( viel in dein republikmiischen National Konvent»tan seggen hebben«. Bedenk dabei aber nicht, daß. wenn auch den demokratischen Staate Texas 36 De iegierte im republikanischen National Avnvent zustehen, dem republikani ichen Staat Pennsylvanien 68 Dele guten im national demokratischei Konvent erlaubt sind; nnd so wenig wie Texas dem republikanischen Prä sidentfchaftskandidaten eine einzigi Element-Stimme zuführt, so wenig bringt Pennsylvanien dem demokra tisfhen Kandidaten eine ein. Es hin ' vaber jeder Staat m dem einen Natio nalsKonvent so viel zu sagen, wit in dem anderen. Warum will dii ,,,Fteie Presse« uns das Recht schmä lern, das den Nordstaaten zugestan den wird? Was dem Einen recht, is1 dem Andern billig, ,,tkmt’s fair« isn t it?« Was nun Herrn Cecil A. Lyon I--l-L tu k- -U usw«-»O Iu suup suun uuuj zusc sp »sieben, daß unter seiner Leitung die republikanische Partei in Texas, wenn auch numerisch abgenommen, an An sehen doch sehr gewonnen, indem es Herrn Lyons ernstes Bestreben gewe sen ist, die Partei dem dominirenden vSieger Einfluß zu entziehen. «Wenn auch das republikanische Vo tum im Stäate in 1896 fürs Mem Yley 167,520 Stimmen ergab und fiiI Nonsevelt in 1904 nur 51,242, so isf auch das demokratische Votum, das in 1896 für Bryan 370,434 betrug stir-.Parker in 1904 nur 167,200 ge wesen. Große Streitfragen bewirken größere Beteiligung des Volkes an der-Wahl Die Neger sind von jeher ein großes Hindernis für unsere Par tei in Texas gewesen und haben das Ansehen derselben geschadet. Das weiß Herr Roosevelt ganz genau und hat dem Mr. Lyon nie verdacht, daß durch dessen Vorgehen das Votum für ihn in 1904 nur einige 50,000 Stim men betrug Wenn di Neger de "«qutei, die siesus den klavenkittek befreite, keine Dankbarkeit wissen dann laßt sie laufen. Unsere Partei wie sie jeyt dasteht, wenn auch gerin ger an der Zahl, genießt die Achtung der politischen Gegener. Hier haben verschiedene hervorragende Demokra ten erklärt, nie mehr das demokrati sche Ticket zu stimmen. Und nun kommt die ,,Freie Presse« und erteilt uns den Rat, der Partei Valet zu U x sieht-s jetzt quer sagen und ins demokratische Lager, T Wo es fett so bunt aussieht, zu wan Mk Was führte die »New Presse« doch einst für eine gar scharfe, kernige Sprache Mit ossenem Visier trat sie für Freiheit und Recht ein und ver mit Mut und Kr st die Grund zipien der republ« anen Partei sz de im die »Fra- Pkesse« eine Macht in der Partei und im Staate. Wie k» «rj,. stau- guisth neu-crucqu ver-Wegs Zeitung ini Staate; was könnte si( nicht zum Aufbau der Partei, zu des »Im Prinzipien sie sich bekennt, durcl Einfluß beitragen! Statt abL Heiraten rufe sie lieber den braver q-: zkzzx .-i- F Männern von Neu Braunsels Mm zuz« die unerschrocken das Panier füi persönliche-Freiheit erhoben. Um ein Banner müssen wir uns schaaren, und ich bin fest davon nie-zeugt, die Bürger von Coma1 sind schon längst gerüstet. Wir Fried tichsdurger aber rufen unserer Schwe sterstadt Neu Braunfels mit steudis sen setzen ein »Grüß Gott« zu unt dass auch wir rüsteni H. R. R i ch t e r. e Pir haben dem obigen eindringli chen Artikel des Herrn Richter unver aurn gegeben, bedauern abe1 erklären zu»miissen, dasz durch ihr chisere Stellungnahme auch nicht un ecnezsaaresbreite verschoben ist. Wi1 seh-n nochmals allen unseren Lesers den wohlgemeinten und wohlüberleg ten Rat, sich an den deinokratischer Primärwahlen zu beteiligen, wenn si( iraend etwas gegen die drohend· Pwhibition ausrichten wollen. Dei Mk geges- die Pkohibition kam nur in der demokratischen Parte ausgefochten werden und wer das Ge genteil behauptet, kennt die Berhält nier nicht und weiß nicht. wovon e1 spricht. Unter diesen tatsächlicher Verhältnissen, die weder wir noch it gend jemand ändern kann, ist die Be teilignng an den republikanischei Wäwahlen eine lächerliche uni f« Ihrliche Prinzipienreiterei; gefähr insofern, als die in den republi lanischen Primärwahlen oder -Ver sannnlungen abgegebenen Stimmet file den Kampf gegen die Prohibitioi völlig verloren gehen, während sie it den demokratischen Primärwahlei vielleicht den Ausschlag in Bezug au die Stellungnahme der Partei zu1 Prohibition geben könnenk Deshall raten wir nochmals allen unsern Le sem, von -.der gänzlich sruchtlosei fAtti-Meinbitionistischen Agitation in net-halb der republikanischen Partei Soda Crit-ichs die knvisprig sind s Soda Crackers, die begehressswerck sind Soda Crackers, die schmackhaft sind Ungedg ZEIT-Dust frisch-—I(uuspkig——8auver aus Gent Ofen-— In stiiulsfkcicn, gegen Fkillklkkskeif ges-IV J T
,«Z.MV ALTE sczjspkzkzzs grenzen abzuftehen und die Agitation dort zu betreiben, wo sie allein Zweck und Wert hat im demokratischen Lager. W A l l e r l e i. Vor einigen Tagen ift hier ein ungemein trauriger Todesfall vorge kommen. Frau Mary Klaus fiel, während sie mit ihrem kleinen Kinde allein zu Haufe war, und schlug dabei mit dem Kopfe gegen die Maschine, wodurch sie bewußtlos wurde Un glücklicherweise kam sie mit dem Ge sicht auf mehreren Kleidungsftücken zu liegen und erstickte. Als der Mann nach Haufe kam, fand er die Frau tot. Wie unsere Leser aus der be treffenden Anzeige ersehen können, hat Ed. Dieffelhorft das Reftaurant im Arthur Hotel neben der Poftoffice übernommen Herr Diefselhorft, der bekanntlich jahrelang Chef-Werk im Mahncke Hotel war, ist unter dem reisenden Publikum wohl bekannt. Er hat den ersten Koch des Mahncke Hotel mit in fein Reftaurant genom men und man kann überzeugt fein daß er feinen Gästen vorzügliche Speier vorsetzen wird Am Samstag fand im Casino ein Schaltjahrsball statt, der sehr gut besucht war. Nach dein ineuen »Adreßbuch L Mucor ullsccr Wut-« rmr Statut«-Jeer schast von 95,868 Personen haben. Harry Arthur McArdle, der Maler der beiden bekannten Bilder »The Dawn at the Alamo« und »The Battle of San Jaeinto«, ist gestor ben. Er ist 72 Jahre alt geword n. Die beiden genannten Bilder und v schiedene andere, in denen ähnliche patriotische Stoffe behandelt wurden, haben seinen Namen weit mehr be-» kannt gemacht, als seine künstleri schen Fähigkeiten es« verdienten. Erj war in Wirklichkeit ein ziemlich unbe deutender Maler. Zwei kleine Negerjungen wur den ne ich unter der Anklage ver haftet, ilchkannen von den Haus gallerien gestohlen zu haben. Als man sie festnahm, hatten sie vierzig Quart Milch im Besitz, das Geschäft muß sich also lkgut bezahlt haben. Jest so hier auch noch eine« »Womens’s Christian Temperance Union« gegründet werden, ein Lokal verband einer der schlimmsten und gefährlichsten Vereinigungen, die im Lande ihr Wesen treiben. Die »Wo men’s Christian Temperanre Union« hat mehr Leute brodlos gemacht mehr Eigentum vernichtet, mehr Haß und Unfrieden hervorgerufen, als ir gend eine andere Person oder ein Verein, der im Lande existiert. Es ist aufs Tiefste zu bedauern, daß eine solche Vereinigung auch hier in’s Leben gerufen werden soll. Es heißt, Repräsentant Cocke, der streitbare Gegner Baileh’s, wolle als Kandidat für das Amt eines Ei senbahnkommissärs gegen Colquitt anftretenz Er hofftzlddasz sämmtliche q Gegner Wollens sur ihn Inmitten werden. Konstabler Stevens weigert sich, das »alte« Telephon aus seiner Office entfernen zu lassen, wie es die County Mmissäre befohlen haben. Zwischen ihm und den Kommissären ist infolge dessen ein Konflikt entstanden, der möglicherweisein den Gerichten zum Wian gebracht werden wird. m Samstag fand das erste «Jnstitute" für die städtischen Leher statt. Superintendent Wolfe hielt ei nen interessanten Vortrag. Vom 1. März an wird eine re gelmäßige Straßenbahnverbinduna mit Snminit Place eröffnet werden. Ter Sein Antonio Deutscher Männerchor veranstaltete am Sams tag eine äußerst erfolgreiche Abend unterhaltung in der Missions-Gm·ten halle. Der Männerchor sang drei Lieder »Drei blaue Bliimelein«-', »Es steht eine mächtige Linde« nnd »Wohl durch die Nacht« nnd fand lebhaften und wohlverdienten Beifall für seinen vorzüglichen Vortrag. Auch ein tin moristischer Vortrag von Herrn C. Nagel ,,Schusterliebe« fand Anerken nung. Den Schluß bildete ein hüb scher lustiger Einakter ,.Verrechnet«, de; gut gespielt wurde
Nach vierzig Jahren! Ein höchst seltsamer Prozeß spielt gegenwärtig vor dem Pariser Kassa tionshof es gilt, über einen am 27. Mai 1867 erfolgten Mordver such zu urteilen, in Abwesenheit des Verbrechers, der inzwischen längst ver storben ist. Die Umstände klingen romanhaft. Jn Sidi-bel-Abbes, in Oran, saßen Herr und Frau Segura beim Abendbrot, als zwei Männer eindrangen, den Hut tief in der Stirn, um angeblich Kohlen zu verkaufen. »Der eine der Eindringlinge warf Se gura eine Schlinge um den Hals und ssuchte ihn zu erwürgen, der andere warf die Frau zu Boden und trat sie iknit den Füßen; die grellen Hülferufe der Frau veranlaßten die Räuber zur Flucht das Ehepaar wurde geret tet. Daraufhin behauptete die Frau, sie habe in einem der Eindringlinge den Spanier Gonzales, einen Besen händler, erkannt. Gonzales wurde verhaftet nnd aus die Aussage der Frau hin amx10. Juli 1867 zu 15 Jahren Galeere verurteilt; er hat seit dem nicht aufgehört, seine Unschuld »zu beteuern. Jm November 1875 ,tneldete er plötzlich, ein Mitgefange Lner, Ximenes, habe ihm eingestanden, daß er das Attentat aus das Ehepaar sSegura begangen habe. Beim Ver ihör des Ximenes ergaben sich Wider ’sprüche. die Untersuchung zog sich hin aus, bis Gonzales starb. Der Kas lsationshoxbejchloß die Fieber-aufnah «4«4 clcc llcp soci- Iukjkcmm sumro »U» vierzig Jahre nach der Tat, wurden die Akten verlesen. Ximenes hat in zwischen seine Aus-sagen geändert und behauptet, er habe Gonzales einen Gefallen tun wollen, um ihm zur Freiheit zu verhelfen und später von .il)m den gleichen Dienst zu erlangen. Wann sprach Ximenes die Wahrheit? Seine Geschichte klingt gut, aber könn te er nicht die Taktik blos gewechselt haben, um sich nicht eine neue Last aufzuerlegen, jetzt, wo er damit Gou zales nicht mehr nützen kann und wo er selbst nach so langer Galeerestrafe auf Gnade rechnen daer Das Ge richt wird wahrscheinlich die Fort fetzung des Verfahrens beschließen ——-O-.O-——— Gastfrcics Hans. Jeder ist uns willkommen, wenn wir wohlan sind; das sind wir nur, wenn die Verdauungsorgane in Ord nung find. Dr· Kings Neue Lebens pillen regulieren die Tätigkeit des Magens, der Leber und Eingeweide fo vollkommen, daß dabei sich jeder swohlfiihlen muß· 25 Cents bei den sApothekern Adolph Dreiß und R. l Cohn Fr Co. Grundeigentnms—-11ebcrtragungew. manclemens u. I. an Ed s. Men se Zs Acker Land and 61 1-3 Acker Land; Sam Bermier an Ray Hamen- Grund stsck an der Ecke der Süd-Concho und Du rango Straße; Moo S. s. surns und Frau an Augqu satt Inan, Grundstück im neuen S itysBloct AM; flocc. L. J. Oembler an Wai. Kleid. Grund stsck an der Sarden Straße; 8100-I). charles T. henninger und Frau an Seelig carr. Grundstück an der Delaware Straf-ex I215o Oearae D·. Bibl und E. H Storm an Ilsted Hauboijrundstücte in sen Cij stock-I 2441. 2439, 2415, 244«s und Ussx si Ipfevh Boclstra an J. C. H. Meanxst, san-diktie- an der Its-sonst akze: Indus-· I. Y. Iroesbeck ir. und Fee-u an J. G. stumm ZU Acker Land: s1575. Muth E Steht-ins an Simon Beitr-, Irnuditück an der Sqn Pedio Ase.;81750. Muth L. stupid an Maie VII-noldd3-azi leh, Grundstock an der Ave-sue C; 82700. Nachbarschaft-Liebling Frau E. D. Charles von Harbor, Maine, meint damit Electric Bitters. Er verdient der Liebling allerwärts zu fein, denn er beseitigt sofort Dyss pensie Leber und Nierenleiden, Ner vosität und Schwäche Seine Wirkung auf das Blut macht ihn zur guten Frühjahrsmedizin Dieser große Al terativ-Tonik wird unter Garantie verkauft von Adolpb Dreiß nnd N. Colm sc Co. 50c. W Menschenwan sein, dais W nügt noch lange nicht, um die Frauen zu kennen. Maskenspiel des Lebens Roman von August Nie m a n n. (Fortsetzuna.) Der Graf hatte sich noch gar nicht über die wichtigste Angelegenheit und den eigentlichen Zweck der Reise ge äußert. Er war v rstark in Bewegung und schien sich s·e r gut zu unter chaltem meistens auf seine eigene Hand, und indem er die Damen viel fach dem Schutze des Prinzen über ließ. Der Tag genügte nicht für seine Bergnügungen, deshalb nahm er auch noch den ersten Teil der Nacht dafür in Anspruch und kehrte erst spät heim, was ihn jedoch bei seiner starken Na tur nicht abhielt, ebenso zeitig wie die Damen beim Kaffee zu erscheinen Da endlich, am fünften Morgen, ließ er sich beim Frühstück zu einer Kundgebung feiner Ansicht herbei.« »War gestern Abend im Klub,« sagte er, ,,haben ein Spielchen ge macht. Graf Friedersdorf war auch da. Jst doch vielseitiger, als ihr denkt.« Eva blickte ihren Mann scharf an, dessen Augen und Wangen noch von den Vergnügungen der Nacht erhitzt aus-sahen L m««« Mo: m- »s« «nIk-v·" cssssons Rossi »W, »sp» stei uns,« sagte sie. »Gewiß,« entgegnete er, «Prinz Arthur war hier, Graf Friedersdorf erschien alsdann im Klub und machte sein Spielchen, wobei ich sehen konnte, daß es ein alter Aberglaube ist, zu meinen, Glück in der Liebe ginge nicht mit Glück im Spiele zusammen« »Dann ist es- nicht gestern gewesen, sondern heute,« sagte die Gräfin, denn bis halb zwölf Uhr haben wir ihn gesehen.« »Na, wenn du es so auf die Schnei de stellen willft, magst du recht haben. Jedenfalls habe ich aber recht gehabt, als ich meine Ansicht damals zu Hause schon aus-sprach« »Welche Ansicht?« »Du weißt schon, Eva· Und zum Beweise dafür kann ich dir sagen, daß Durchlaucht gar nicht bei den her zoglichen Eltern gewesen sind.« »Philipp!« rief die Gräfin mit ei nem Blick auf erasfs erblassendes Gesicht. »Er hat sich wohl gehütet,« fuhr der Graf unbeirrt fort. »Er hat sich einen sicheren Platz ausgesucht und die ganze Zeit über ganz gemüllich in Ostende Seebäder genommen-« »Woher weißt du das-W fragte die Gräfin, während era krampfhaften l Grifer den Tischrand faßte und star- ’ren Blicke-;- den Erzähler ansah. »Das weiß ich daher, daß mein Freund Podstatzky ihn dort gesehen hat. Podstatzkh ist die ganze Zeit mit ihm dort zusammen gewesen, hat gar keinen Grund, mir das zu erzählen, «wenn es nicht wahr ist. Kam ganz gelegentlich daraus zu sprechen, ganz unbefangen, in aller Unschuld.« »Aber seine Briese sind doch im mer ans der Residenz adressiert ge wesen.« ,,W-eiß nicht, wie er das gemacht hat Muß doch wohl Mittel und Wege gefunden haben.« era hörte mit sieberhaster An spannung aller Nerven zu, und in ihrem Kopfe vollzog sich trotz ihres Schreckens, ihrer qualvollen Enttiiu schng Au scharfe-: Denkpwzeß. Sie erinnerte sich, daß der Prinz davon gesprochen hatte, wie er Briefe in Baden-Baden hätte zur Post gehen lassen, während er sich anderswo aus hielt. Sie erinnerte sich jetzt, indem sie in Gedanken seine Briese wieder durchlas-» wie unbestimmt seine Wen dungen waren, wie allgemein seine Liebespersichernngen Sie wunderte sich, daß es ihr nicht gleich ausgefab len war, wie spät er ihre Fragen be antwortet hatte. Erst drei oder vier Tage später war ans seinen Antwor ten zn erkennen gewesen, daß er ihre Brieie überhaupt erhalten hatte Es durchschauerte sie. »Du hättest wohl einige Rücksicht nehmen können, Philipp-« sagte die Griifin vormnrfsvoll »Rücksicht? Es gibt Verhältnisse wo die rechte Gewißheit gar nicht friih c 1 genug kommen kann. Was hilft das Vertuschen, wo schließlich doch der Fucle zum Loch heraus mnß.« »Mein Himmell Diese Vrntali tätl« »Das nennst du nun brutal,« rief er lachend. »Ich sagte dir, ich wollte mitreisen, damit keine Tunimheiten passierten, und ich glaube, es ist gut, daß ich niitgereist bin. Jch mache ja keine Vorschriften. Jch erzähle ein fach und klar, was ich weiß und was die Wahrheit ist. Fräulein von Bar dolix wird es mir Dank wissen, wenn sie gescheit ist, und ich glaube, sie ist gescheit.« »Ja, ich bin Jhnen dankbar, Herr Graf,« sagte era mit festem Tone. »Ich war Jhnen schon Dank schuldig dafür, daß Sie mich armes Mädchen bei sich beherbergt nnd mit ans die Reise. «Oho! Nichts da! Jst Sache mei ner Frau· Geht mich gar nichts an. Dafür brauchen Sie sich bei mir nicht zu bedanken.« »O doch. Jch weiß, was ich Jhnen schuldig bin. Aber ich danke Jhnen jetzt auch für die Aufklärung die Sie mir Verschafft haben.« Damit stand sie auf, verließ den Frühstückstisch und begab sichin ihr Zimmer-. Als Eva ihr gleich darauf folgte, fand sie sie mit brennenden Augen und bleichen Wangen am Schreibtisch »Was willst du machen P« »Ich will ihm schreiben, daß Alles aus is« »eral Nichts übereilt. Du kannst ihn ja fragen, ob es wahr- ist. Und schließlich überlege, wie weit ihr gekommen seid wie ihr zu einander steht und ob das wirklich schon den Ausschlag geben soll »Ja, ich kann ihn fragen, und ich weiß auch schon, was er mir antwor ten wird Mir ist, als hörte ich schon diese fatalen Ausredemf die schlim mer sind als ein offenes Geständnis. Nein, ich kann ihn nicht fragen. O mein Gott. Eva. ich fühle. wie er mir aus den Händen entrinnt, mir ist, als hieltex ich ein Schattenbild, das blasser und blasser wird und sich ver fliichtigt. Es ist vorbei.« »Du bist zu aufgeregt Nimm es doch nicht so tragisch. Siehst d»u, er ist ein Leichtfuß. -.Und er ist ein Prinz, dem man von Geburt an Alles leicht und angenehm gemacht hat, so daß er gewöhnt ist, dem Unangeneh men aus dem Wege zu gehen. Er hat sich gescheut, persönlich mit sei nem Vater zusammenzukommen und wird schriftlich bei ihm angefragt ha ben· Er dachte, es wäre doch vergeb lich und da hatser vielleicht ganz klug gehandelt, indem er einem Zwist aus dem Wege gegangen ist.« »Wie du es auch beschönigen magst, er hat mich doch fortgesetzt betrogen. Oder ist es kein Betrug, wenn er wo chenlang den Schein annimmt, als ob er o, ich könnte niemals den be trügen, den ich liebte, das ist entsetz lich-« »Und doch liebt er dich, dessen bin ich gewiß. Du hältst ihn fest, und so lange er dir unter Augen ist, wird er dir treu sein.« era lächelte trübe. »Geh weiß nicht, ob er mich sehr liebt. Jst das überhaupt die rechte Liebe, wo ich nötig habe, ihn immer unter Augen zu haben, um ihn festzu halten? Jch habe mir wahrhaftig schon Mühegegebem den Gedanken an ihn loszuwerden, aber es ist wie ein Verhängnis-: was man nicht haben kann, ersehnt man umso heftiger, und ich merke, daß ich ihn umso mehr lie be, je mehr ich befürchte, daß er mich unglücklich machen wird. Nun ich sehe, welches Spiel er mit mir ges trieben hat, fange ich an, ihn zu ver achten oder zu hassen ich weiß selbst nicht und doch sehe ich mit einer wahren Angst, daß er darum doch nicht die Gewalt über mich verliert, sondern daß ich umso eifriger nach t«;--,... «..xcr:,.r.».5«... Ast-sehn M« Cis-Is spuka tuslscoszpuvsu Vplspus »u- Hv»s ausstrecke.« era blickte mit starren Augen aus die Freundin und erweckte deren leb haftes Mitleid »Und er liebt dich doch, liebt dich trotz alledem. Jch bin doch nicht blind. Er wird seine Gründe gehabt haben· Wenn er dich nicht liebte, würde er doch nicht hierher gekommen sein. Nur muß jetzt dem Zustande der Ungewiß heit ein Ende gemacht werden. Du mußt ihn zu einer bestimmten Erklä rung treiben und dann muß so bald als möglich eure Verbindung stattfin den. Er ist mündig und von deinen Eltern werden die notwendigen Pa piere leicht zu erhalten sein« Fortsetzung folgt.) W Das veirlorene Paradies Unzähli e Kranke denken an die Zeit, da sie no esund waren, wie an ein verlorenes Signradies zurück. Namentlich gilt diese qualvolle Sehnsucht von den Menschen, die, an Hämorrhoiden lei dend, keinen schmerzensfreien Augenblick mehr haben und ihr Uebel meistens noch unter der Behandlung von Quacksalbern verschlimmern lassen. Diesen unglückli chen Menschen sei zum Troste gesagt, daß es fiir sie in Dr. Silsbeeiz Anakesis ein sicheres Heilmittel giebt, von welchem so gar durch P. Neustiidter ö: Eo» Vor 1216, New York, eine Probe kostenfrei zu bezie hen ist« Gebraucht eg- nnd gewinnt zu riickt das verlorene Paradies-! W sehnte-Scheine Oeorge W Vennctt nnd Valeöca S. Luni-berg. W Keine Marter kann mit der von kltlmnnatisnnis verglichen werden Rezept No. 2851 Eimer ic- Antkndi lindert schnell alle-I. Ja allen Apothe k I in Hochmut ist ein Laster bei Armen eine Dunnnlicit ———-——-—M—-——— Gesucht ein Mädchen oder ältere Fran, nm bei der Hansarbeit zu hel sen. Näheres 342 Gevers Straße-, Ende der S. Heigl)ts-Babn. In deutschen Haushaltungen X sowohl wie in amerikanischen ist Dr. August König-I Hamburger Brusttbee hoch geschätzt zur Heilung von Hustem Erkältungem Camp- Asthma, Heiserkeih wunden Hals und Crit-tm schaltet immer einen Vorrath davon an Hand, da er als eine Rothw digkeit angesehen ist Nat- lMolklanslcts Pk elf-sc s meinem unsisimm wen-ne 4000 zwei Jahre alte Losenstöclce Zum Pflan zeiI ciiese 8aisoI1. I I i Schrei-stunk must-g Imdkceisr. s I I P II. Ilillsii IIFIlIsIIiWI III. 1220 UST- GUMEIICL sflssh Des- San Hmonio friiblings cameval und die...... Große BlumenschLacht. Besser nnd reichhaltigcr denn je zuvor, Beginnt am 2ii. ipIii unii onus-i am 25. April Niedrigste Eifenb tim- Roten Skv Liva siiwii Pcaesiiisnt skiirss viiiisciiiitiiii selikciasr. ift das vorzügliche, reine und wvlbekömmlikhe Schober- Bier. schonet lce F- Ins-Mag co. WMMMÆÆ sti« sk) MMW Richter-s aamappaaokomi 427Latedetraßr. RenesTeL67. UlteöTel.1880. Datsichdurchihrvorzügliches. reines, qesundes »s« rot und Sackwaren al es- Art einen Ruf erworben Werdet Kunden und der Wagen fährt täglich bei Euch-sofor. Warum wollt Jhr leiden, wenn Ihr geheilt werden könnt? ERST-T Dr. V. E. De EBOOK, Spezialiu in Fällen von Muskelschwächr. Lähmung und allen, anderen chronifchen Schwächefüllem No. 216 Ost- Gemme-eh sei-sus- pdethqlb der »Ist-Eies Presse« W Mein Valentin. s Man schreibt zur Zeit an e nnd ihn »Manch wohldnrchdachtes alentik, Auch ich ich sag’ es ohne Scheu Hab’ einen Schae, var hold nnd tren. Er steht mir auch zur Seite wohl, H Geht alles nicht, wie es wohl soll, l Er treibt die Wolken von der Stirn Sowie die Mncken aus dein Hirn. Er ist derselbe immerdar Der ·er zn allen Zeiten war, Er giebt mir neuen Mut und Kraft Wenn ich zuweilen fast erschlafft. Ein solcher Freund, der ist es wert, Daß man mii einem Lied ihn ehrt, Drum weihe ich ihm dies Gedicht, Daß ihn als ,,B a l e n t i n« ausbricht. Der Freund, den ich so fchildre hier, Es ist das edle »Lone Star Vier« Der Trank, der uns zu jeder Zeit Berhalf zn froher Heiterkeit. Wer hat dasnicht schon selbst gespürt Wenn Aergerliches ihm passiert, Daß ihm des L o n e «S t a r Gersienfaft Den Aerger hat hinweggerafft. Es seht ja wohl ans dieser Welt Nicht immer so, wie’s uns gefällt, Doch wo es immer auch gebricht, Das bringt er stets ins Gleichgewicht Drum, wenn der Mucker freche Brut Aus sein Verderben sinnen int, So kasxiuns Alle, Mann für Mann, Zu seinem Schutze stehen dann. Die machten gern, zu unsrer Qual Die Erde zu 7nem Jammertal, Wo All’ nnd Jedes ist verschni- Was uns das Leben hier verfehan Drum lobt nur Eurer Mädchen Zier» Jch lobe mir mein Lonc Star Vic Und wähle es, so rein und klar Zuiik,»,Balentin«« für dieses Jahr. W—— Eine Scktion Land zu Vcrfuufen in Tom Grccn Conuty, (I Meilen von ldrr Stadt, alles ge fcnzt mit Dreiftnchcldraht; 150 200 Acker davon eben. das midi km tcssI Grasland Preis 855 pro Acker. 8640 haar Rest genügend Zeit zu 8 Prozent. A. F. Bochrens, No. 260 8. Str. Sau Angelv, Tex. Yliljh Ein proauln von glitt ulsst Texas. Der feinste, der jemals hersc stellt wurde, absolut retu. In Kannen von 2, 5und 10 Pfund. Wird von allen Groceks erster Klasse verkauft. perqemllt von der lnlvknlmamioncowkl in Des I III-ens Neues Telesiion in Inst-It 2 0 4 7 okor Nur sieben Meilen von der Stadt lle. »t- Prozcnt schönes schwarzes Farm and; ungefähr im Acker im Feld: einer der schönsten Brunnen in der Gyiend Das :).)ic-Iqisitc-.Lwlz bringt mehr ein, als das Wären kostet-, MJ ver Acker, vernünftige Vodinnnnschi i t- FlUPToN. 7 1073 West-Honston Straße. ,.-—-—.«.0.—-— Jolm H. Bolton, öffentlicher No »21-.—, (InkHWancntmn Agent für v«’s»Tcnsionannfpriickw Zimmer Z, St. Jmnch »Gott-L Ost-Honston Straße-. Beide Tolopbonis (’)50. ————-.-0.-o.———— l I i Dr. J. W. Harwcll, der Krebs stkinlish ist nach Nockpoist verzogen. r