Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 15, 1908
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Die Wöchevtuchc freie Pressa tust mass erscheint jeden Donnerstag I und kostet i 82.00 für das Joch-. Die Täuliche kais Pressa fast Taan erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet 88.00 für 0-:i Jahr Im AMICI für s Mom« te. DREI MERMIS L Tägliche Ausgabe. gmämm 43« Sau Antoniu, Sonnabend dnn 15 Februar 1908. G z Inland. Unsere flone llat clie stmä Vatparaiso in chile passiert Wisconsin file Zwan. Mc Zeitlohn-Bill in im l.e olslatuk von Blinde-no Ein cvclotn Ilkbeitektiihrek als Verletzu dek Trustgesem Unsere Flotte hat die chilenische Stadt Valparaiso passiert. Es wurde dort ein kurzer Aufenthalt gemacht Als sie in die Bay von Valparaiso einfuhr, wurde sie durch Salutschüsse der chilenischen Kriegsschiffe begrüßt Präsident Montt und andere hohe chilenische Regierungsbeamte fuhren der Flotte auf dem Schulschiff »Ge neral Baquedano« entgegen, blieben bei ihr, bis sie die Reise fortsetzte und geleiteten sie dann wieder in die of fene See hinaus-. Die Stadt war voll von Besuchern, die aus dem ganzen Lande dort zusammengeströmt waren« um die amentanijchen Schme zu" sehen. Die Einsahrt und Aussahrt der Flotte, unter Führung der chile nischen Kriege-schiffe war das groß artigste Schauspiel, das je in Valpas .raiso gesehen worden ist. Die demokratische Staatskons vention von Wisconsin hat die Dele gaten zur NationalsKonvention in siruiert, für Bryan als Präsident schaftkandidaten zu stimmen. Das Repräsentantenhaus der Legislatur von Oklahoma hat eine Bill zurückgetviesen, welche bestimme, daß die Bettlaken in den Hotels neun Fuß lang sein müßten und es mit einer Strafe belegte, wenn in einer Restauration gesprungenes oder zer brochenes Geschirr benutzt werde. Man muß sich eigentlich wundern, daß die Legislatur von Oklahoma eine solche Bill zurückgewiesen hat, sie hätte doch so hübsch zu den übrigen Gesetzen gepaßt, die sie bereits ange nommen. Wir waren überhaupt der Meinung, daß es für verrückte Gesetz ggung in Oklahoma gar keine Grenze g e. Am Freitag wurden drei kleine Orte im Staate Mississippi, namens Mooöville, Service und Soso, alle drei in Jones County gelegen, von einem Eyklon zerstört. Es sollen sechs oder sieben Leute, darunter mehrere Regen ums Leben gekommen und eine Menge anderer verletzt sein« Die BundessGrandjury m New Orleans hat gegen 72 Arbeiter, wel che die verschiedenen Organisationen der Hafen- und Bock-Arbeiter in einer gemeinsamen Zentralbehörde, dem «Dock and Cotton Council«, vertreten, die Anklage erhoben, daß sie das Shermansche AntisTrustgesetz verlest hätten. Unter der Veranda des von Vincenzo Manelli bewohnten Hauses in Rochester, N. Y» wurde etwa um Mitternacht von Mitgliedern der ,,Schwarzen Hund« Dynamit zur Erdlofion gebracht, eine ganze Seite des Hauses demoliert und das Leben der Familie Manelli und zweier an derer Faniilien, welche das Gebäude mitbewohnen, gefährdet. Es» wurde allerdingsNiemand getötet, aber meh rere Personen wurden durch Mauer trünnner mehr oder weniger schwer verleht Manelli hatte im Oktober drei Briefe erhalten, worin ihm un ter Todesdrohungen befohlen wurde, 8500 an einem gewissen von den Brieffchreibern bezeichneten Orte zu deponieren. »Eine Weigerung bedeu tet Köpspng,«« fügten die Schreiber der Briefe hinzu. Manelli hate aber die 8500 nicht hergegeben. Nach der Explosion lief er sofort hinaus-, fah aber Niemand. Die Polizei in Oakland, Cal., ist von dem Verschwinden der Frau Ella Eppingen einer 33 Jahre alten Näherin, in Kenntnis gesetzt worden. Die Frau ging am Sonntag zur Kir che und seither haben ihre Verwandten nichts mehr von ihr gehört. Die ver kchwundene Frau. die bei ihrer Tante, Frau Martin-m wohnte, kam erst kürzlich von Damm-oft Jowa, nach Oakland. Während der Bekämpfung eines Feuers. in der Canalstraße in New York fiel Charles W. Krueger, der Deputychef der New Yorker Feuer wehr, in einen mit Wasser gefüllten Keller und ertrank. Jn Chattanooga hat ein gewisser Will Bunch, der des Mordes angeklcigt ist, sich seinem Bruder er damit dieser die ausgesetzte Belohnung von 8150 bekomme I l Jn der chinesischen Stadt Muki den ist ein gewisser Horace G. Mc Kinley unter der Anklage verhaftet worden, an den im Staate Oregon begangenen Landschwindeleien betei ligt gewesen zu sein. Der Generalanwalt des Staates New York hat angekiindigt, daß er beim Gericht um die Ernennung eines Masseverwalters für die ,,Mutual Reserve Life Jnsurance Company« einkommen werde Der letztwöchentliche Bericht von Bradstreat zeigt, daß es zur Zeit mehr Arbeitslose in unserm Lande giebt, als jezuvor in diesem Winter. W Texas Freitag Morgen, kurz vor vier Uhr wurde der südliche Teil der Stadt Tyler von einem Cyklon heimgesucht» Vier Personen, C. A. Francis, seine Frau, sein ein Jahr alter Knabe und« ein Neger, namens Mose Lee, wurdens getötet und sechs Personen, vier von ihnen Mitglieder der Francis’schen Familie und zwei Negerjungen, wur den verletzt Das Francis’sche Haus wurde kollständig zerstört und eine Anzahl anderer Häuser wurde arg beschädigt; unter ihnen sind die St. Paul MethodistewKirche und die Hean Bapttstenkirche, die eJeder Uellsuucu, qu cugrujuuv un Wurst-: Pierce Oil Co., die Wohnhäuser von Cone Johnson, C. A. Connelly und anderen. Der Schaden wird auf 87000 abgeschätzt Jn Beaumont ist Frau Ella Carlin, die im September letzten Jah res in Port Arthur ihren Mann er schoß, freigesprochen worden. Die Frau hat stets behauptet, sie hätte ih ren Mann durch Zufall erschossen und nicht die Absicht gehabt, ihn zu töterH Mittwoch und Donnerstag findet s in Dallas die Versammlung deri Southern Cotton Association statt. Aus Hearne wird von einer Tat. seltener Kühnheit und Unerschrocken-I heit gerneldet, die dort von einem 17 jährigen Jungen, namens Harry’ Brown, einem Angestellten der Hon ston 8z Texas Central Bahn, begangen wurde. Brown entdeckte während der Nacht, daß eine in den Yards stehende Lokomotive in Brand geraten war. Er sprang auf die brennende Maschi ne, brachte sie nach dem Wasser-Tank und rief dann durch die Dampfpfeife Leute herbei, die das Feuer löschten. Die Lokomotive wurde mit Oel ge heizt· Sie hatte benutzt werden sol len und einer der Neger hatte den Auftrag erhalten, das Oel anzuzüni den. Er hatte dies auch getan, sich dann aber nicht weiter um die Sache gekümmert Das Oel war überge laufen und hatte die Maschine in Vrano geietzr Jn der Oelstadt Humble wurde Thomas Sapp, ein junger Mann, der dort eine ,,Moving Pictures Show" hatte, erschossen Ein gewisser James Voland ist verhaftet worden. Sapp wohnte bei Poland und wollte von dort fortziehen, es- scheint, daß die Männer dabei in Streit gerieten· Jn McKinney traf dieser Tage ein gewisser John Shotwell ein und lieferte sich selbst den Behörden aus. Shotwell war vor vier Jahren der Uebertretung des Local Option Ge setzes angeklagt worden, hatte sich da mals aber durch Flucht der Strafe entzogen. Jetzt kam er zu Fuß von New Orleans, um sich den Gerichten zu stellen. Er sagte, sein Gewissen treibe ihn dazu, die Sache-» in Ord nung zu bringen. Er erklärte sich schuldig und wurde zu der niedrigsten Strafe, die nach dem Gesetz möglich ist, Zahlung von 825 und zwanzig Tage Gefängnis-, verurteilt. Aus Brownwood, Del Rin, Cen ter Point, Waelder und anderen Or ten wird gemeldet, es sei dort durch Sturm während der Nacht von Don nerstag aus Freitag mancherlei Scha den angerichtet worden. Jm Panhandle hat es stark ge schneit. Der Wind, der uns hier un ten im Süden des Staates Donners tag Nacht den erwünschten Tempera turwechsel brachte, war dort oben ein regulärer Blizzard Das ganze Ge biet war mit Schnee bedeckt; in Amo rillo lag der Schnee zwölf Zoll hoch. Die Kommissäre von Uwalde County haben die Steuerrate von 52 auf 271X2 heruntergesetzt. Jm Friedensrichter Prezinkt No. 6 von Medina Eounty sind die Bewohner der Lokal Option müde und haben eine Petition an die Kom missnre um Anveraumung einer Wayt gesandt, durch die sie die Prohibition wieder loszuwerden hoffen. Die Kom missäre haben die Wahl auf den 10. März angesetzt Jn dem genannten Prezinkt liegen die Arsejlnngen Hans und Briar Branch. Aus Neu Braunfelg wird ge meldet, in Comal County seien alle Steuern bis auf 8250 kollektiert wor den. Es giebt wohl nur wenige Counties im Staate, die einen solchen ,,Rekord« aufweisen können. Die Summe der in dem genannten Conn ty kollektierten Steuern beträgt BU 372.69. i Gid und Charlie Mayfield, die beiden jungen Leute, die vor kurzem in Karnes City J. C. Goode erschossen haben, sind gegen Zahlung einer Bürgschaft von je 810,000 in Frei heit gesetzt worden. Die Präliminar Verhandlungen-in dein Falle haben in Karnes City stattgefunden, der eigentliche Prozeß wird hier in un serer Stadt verhandelt werden, und zwar ist er auf den 3. März angesetzt worden« Die Verteidiger der beiden Jungen wollten den Fall in Beeville vors Gericht bringen; ihre Klienten mußten deshalb auf eine Vorunter suchung vor dem Friedensrichter in Karnes City verzichten und beim Distriktgericht in Beeville um ein Ha beas Corpus-Verfahren einkommen. Inzwischen erhob aber die Grandjury von Vexar County Anklagen gegen die beiden jungen Leute« wozu sie das Recht hatte, da Goode hier, in San Antonio, gestorben war und dadurch wurden die Pläne der Verteidiger vollständig gestört. Die Präliminar Verhandlungen mußten in Karnes City stattfinden, sie endeten, wie be reits gesagt, damit, daß jeder des An geklagten unter Bürgschaft von 810, 000 gestellt wurden. C. O. Ebensberger, ein bekann ter Geschäftsmatm von Boerne, ist »Hm-bas- Ek stammt- aus Rosen war 62 Jahre alt und seit 1866 in Amerika» Anfangs hatte er in Neu Braunsels und Austin gewohnt. Wilhelm Thiele, ein seit Jahren in Austin wohnender Deutscher-, hat sich in seinem Wagenschuppen erhängt. Seit längerer Zeit war er kränklich, und das hat ihn wohl in den Tod getrieben. Zu Beamten der Friedrichs-hur ger Fast-Gesellschaft wurden gewählt: Wm. Bierschwale, Präsident; Eharles Nimitz jr., VizesPräsident; Henry Hirsch, Sekretär, und H. V. Meckel, Schatzmeister. Emil Beyer aus Beyersville entdeckte neulich auf der Jagd ein Schlangennest mit Klapperschlangen. Er tötete 39 von den Tieren· Einige Tage später wurde er von einer Klapperschlange in die Hand gebissen doch brachten ihn schnell angewandte Mittel bald außer Gefahr. W Die Haltestellr. »Ich war in der Gewalt der Schwindsucht und hatte beinahe die Haltestelle erreicht, als mir Dr. Kings Neue Entdeckung empfohlen wurde. Sie rettete mich. Die erste Flasche gab mir Besserung Ein Dutzend Flatschen machte einen gesunden, glücklichen Mann aus mir-« sagt Geo Moos-o non Grimoälnnd N, C. Als Mittel sür Hustew schwache Lungen, ium Pneumonia vorzubeugen, steht diese Medizin unübertrosfen, 50c und sl bei Adolph Dreisz und R. Cohn s »Co. Probeslasche frei. W thnndementnms Uebertraqnugen. Martin Schertz an Charles Schick, 301.8 Acker Land, 312,072. Ostvald«Herrmann an R. M. Field, Grund "ck an der Bowie Str.; 82000. C. Drew an Emina Drew, Grund stück an der Plum Straße; 81800. «Joe Woller an A. J. Benke, 45.25 Acker Land; 822625 Emil Schertz an arry Weichold, Grundstück .«an der raytown Road; 8154.75. Carl Aaron an William Dobrowolski Hund C. A. Stieren, Grundstück an der sMitchell Straße; 3125 Kate C. und Lenoir D· Martin an Frank- und Eugenia Grimsi er, Grund tück an der Nord-Frit- Stra e; 8630. Geor e D. Bihl und Alfred Haubold an E. Sturm, Grundstücke in den City-Blocke 2441, 2489, 2438, 2417 und 2440; 81. Claudio und P. Romo an Wm. Do browolski und C. A. Stieren, Grundstücke im neuen Cit -Blvck 2092; s75. George D. ihl an Charles A· BihL Grundstücke in den City-Worts 2441. 2440, 2439, 2438 und 2415; 810 u. A. Alfred Haubold und G. H. Storm an George D. Bibl, Grundstücke in den City Blocks 2441, 2440, 2439, 2438 und 2415: 81 u. A. E. H. Storm an Charles A. Bihl, Grundstück nn der Leal Straße; 8600 W Gastfreies Haus. Jeder ist uns willkommen, wenn wir wohlan sind; das sind wir nur, wenn die Verdauungsorgane in Ord nung sind. Dr. Kings Neue Lebens pillen regulieren die Tätigkeit des Magens-, der Leber und Eingeweide so vollkommen, daß dabei sich jeder k.-r.«.".c.fms muß 95 Exian bei den sus-,--a-,--» Apothekern sisziph Dreiß und N. Cobn Z- Co. W Eine Vereinigung, die den Na men ,,Scm Antonio 85 Amnsast Paß Jmmigmtton Burcnu« trägt, ist in Austin um einen Chartcr eingekmni men. Clifton Georgc, Joe F Ryan und George F. Lupton sind die Jn: korvoratoren. suchst r soll-s Isc Podrnous W BY IFAHJ ot- AT out-R IMMle kslcflcll Illslsiss IDE- Ststss II ove BDFRZ Dis ISUSMDSS U sen Fccc Man ist hist-M Warst-Mai forth SÄN ANTON lU Cornel- Älamu Plxmkk and Graf-Ren Muse-h seh-lasse Der deutsche Monorinz Mit an aer technischen Hoch schule in charlottenbucg studieren. Sienkiewiez’ Prozes s. Lehrfreiheit- Debatte in clek mäncltener Kommen Gegen clie Polenvorlage. Sprengung net Augustus Zkiiclie in Dresden. Kronprinz Wilhelm, welcher seit einiger Zeit im preußischen Ministe rium des Innern sich mit den Einzel heiten der Zivilverwaltung vertraut macht, hat sich als Hörer in der Tech nischen Hochschule zu Charlottenburg eingeschrieben. Es sind besondere Vorlesungen, in welchen das gesamm te Gebiet des Maschinenbaues behan delt werden wird, arrangiert worden. Die Prozessierung des Schrift stellrrs, Henryk Sienkiewicz, welcher die Leiter«des vorjährigen Hunger Itkttes Uescyulolgl Hutte, nur out ge sammelten Hülfsfonds Gelage gefeiert zu haben, wird am 23. März in Wien vor sich gehen. Sienkiewicz machte unlängst wieder von sich reden, indem Her VonParis aus in einemAusruf an die »Elite der zivilisierten Welt« aus jforderte, gegen die preußifche Polen jPolitik zu protestieren. Laut Meldung aus München ikam es in der Abgeordnetenkammer sdes bayerischen Landtags gelegentlich jder Beratung des Kultus-Guts zu J einer heißen Debatte über die Ench j lika des Papstes gegen den Modernis jmus Der Abgeordnete Casselmann griff das Dokument in der schärfsten Weise an. Er erklärte, es ziehe De nunzianten Pharisäer und Heuchler groß. Kultusminister Dr· v· Wehner entgegnete auf die Ausführungen Casfelmanns, die geistliche Gewalt in Bayern dürfe nicht in ihrem eigent slichen Wirkungskreise gehemmt wer fden. Es könne eine absolute Lehr l freiheit an den Universitäten nicht ge ben. Lehrfreiheit, namentlich für die katholischen Fakultäten, sowie jeden katholischen Lehrkörper sei ausge schlossen Die Ortsgruppe Berlin der Deutschen Friedensgesellschaft hat an das preußische Herrenhaus eine Pe tition gerichtet, in welcher gegen die Polenvorlage, xdie der- Regierung ein beschränktes Enteignungsrecht in der Ost-mark gewährt, Stellung genom men wird. Die Petenten behaupten, die geplante Maßregel schädige das Ansehen Preußens in den Augen der Welt· Jn Dresden sind die Bogen der Augustus-Brücke, des nahezu sieben hundert Jahre alten Wahrzeichens der sächsischen Residenzstadt, nunmehr-von Pionieren gesprengt worden. König Friedrich August war mit seinen Söh nen zugegen. Nachdem dieJnterimsi brücke in ihrer ganzen Ausdehnung fertig gestellt worden, werden auch die letzten Reste der Augustus-Brücke entfernt. Jm Guts-Ausschuß des preußi schen Landtags wurde bei einer De batte über das UnterrichtssBudget die Frage gestellt, was das Ministerium in Raum mif npmpinsckmftlichen Un terricht von Knaben und Mädchen in den höheren Schulen Deutschlands zu tun gedenke. Unterrichtsminister Dr.-Holle erwiderte, die Frage sei, noch unter Erwägung, doch fürchte er, bei Einführung gemeinschaftli Unterrichts würde die Ausbildung der Knaben benachteiligt werden. Zu Freiburg in Sachsen ist die Mutter der Mörderin Grete Beier zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sie wurde schuldig befun den, zu einem Meineid angestiftet zu haben, durch welchen ihre Tochter entlastet werden sollte. Grete Beier hatte am 14. Mai vorigen Jahres ih ren Bräutigam, Oberingenieur Preßi ler, erschossen, um in deu Besitz sei nes Vermögens zu kommen. Sie be findet sich jetzt zur Beobachtung ihres Geistesznstandes in der Jrenanstalt. s— Kaiser Franz Joseph’s Enkelin, Erzherzogin Elisabeth Marie, welche seit dein 23 Januar 1902 mit dem Fürsten Otto zu Windischgrätz ver mählt ist, befindet sich im Sanatorinm Löw und bereitet sich ans eine Blind darmsOperation vor. Die am 2. September 1883,geborene Fürstin ist das einzige Kind des verstorbenen Kronprinzen Rudolfdund seiner Gat tin, Prinzessin Stephanie von Bel gien, jetzigen Gräfin Lonyay. Rundsciso Tit-kais Zum Verkaus am 2(1., 21. und 22. Fcbk -ar LAKEDO S2.50. MORTLREY 85.50. EZH .N. Uns-- i. chucllftc Linie nach Fort Worth, Dallas, ' Rot-di Te as J. W. D;ley,P. äT A. W 0fsfc8122 Ali-Ema PM. Beide Te lephone 425. v-—.. i Eisenbahn- Fahkplan S. A. F- A. P Bahn »Den-h Maria«-Zug nach Honstom Gulden-im Beaumont und Orange. Abfahrt 8 Uhr abends, Ankunft 7.56 morgens Rach Kerreville, Abfahrthso morgens, An tmka dort 11 so. Abfahrt von Kerkville 4 Uhr» nachmittags, Anlunft in San Antoaio 7.50 abends-. Nur Samstagg nach Her-wille- 4 Uhr nachmittagg. Rümahrt von darf Montag-It d. morgens, Ankunft in San Antonto s.30 mer-i
»genå. Nach Cuero. Yoclum, Vonston Gall-Max Giddings Rockdale Cameton End Wort-, Als-! fahrt s 45 vormittags Anhan 7 Uhr morgens. Nach Beeville Corvus Christi Alter Muts-H Aransas Paß, Rockport, Abfabrt 1.50 nach-’ synops »und-Z Uhr abends. Ankunft 7.55 morgens und 1.50 Hochmut-III Nach Jalfurias, Ahfahrt 8 Uhr abends, An llusft 7.55 morgens. I I. G G. N. Bahn. g s s a o r t. INach allen Nord-Texas-Punkten. 4 Uhr und 8 vormitta s Nach St. Loaig, Memphtg und dem O en .25 Uhr nachm. und 7 45 abends s Nach Mexiko C.20 Uhr vormittags Junius-. Von St. Louig u dem Osten 830 motg I Von St Louis U. dem Osten, 9. 50 morg. Von Laredo und Mexiko .1. 05 nachm. Von St. L ais, Kansas City 845 abd St. Loui- sc Sau Franks-to sa.,u. sc o ca h r t. Nach Fort Smith, Sprianiellx St· Louis, Kan ists-A-- s- M Oskscl sur wiss-, synops vvs "·8.äb« Eis-Ess Ankunft. Von St. Louis, Kansas City, Paris, Thicago 10.10 morgens Sontheru Pacisic Bahn. spinnt-. Nach New Drlean5, hauston und Galvestom täglich 11.40 mittags unb 11.30 abend-; Nach Engle Paß, El Paso, Ealifornien und« Mekilo .800 vormittags u. 6.30 abend-: I Ankunft F Von New Dtleanö, Houlton und Salomon täglich 7. 85 morgen-s und S. 00 nachmittaaö Von El Paio, Californien und Mexito 11.1o vormittags und 8.oo abendsl l Viktoria Division-»O H. ö- S. s. Guts fSlIoteJ s I Ia I f t« Nach Euno, Viktoria, Port Lavaah Towug Christi, Brownsvllle, Mo Stande, cito, Goliad, Beet-ich Phanon Pola-Log und Honston TM morgen-; Ansican ...8.80 abends; I Der »Sam Honstow nach Euero, sictortm Wbarton und houstonx Hilft-htt. ...755 abends Natunhm«. 700 morgens Nach Brsswnaville Der Zug der Sunset Viktoria Division, Ab fahrt 7.05 morgens macht in Plaeedo Verbin foung mit der Golf Coaft Line für Cowus CW Ankunft dort 4. 55 naamnttags, Ankunft l in Vrotongvme 9.25 abends l M. K ö- T Bahn. U I f I I f c« Nach Paro, Fort Worth Dallas. Kansas Ein-H St. Loutg und Chicago, täglich (Sunfet» Devot). 9.00 abend-IF Lolalzug via Smitbville .7 30 vormixttns Alamo Spezial nach Stank-Alle Honston Gal-! veston 10. 25 abends A u n n t Von Chicaao, St. Lunis-, Kansas City. Pallas. Fort Woktb und Eos-: co, täglich Ast-Ufer x E Devot). 7. 80 morgens Lokalzug via Smitkville S. 05 abenth Ulatno Spezial von Smltbvllle, Doustom Gal Veston 6.2s morgens Seit über 60 Jahren jchon wurde Mrs. Winslow’ s Sooths ing- sSyrup von Millionen von Müt-» tern beim Baldqu der Kinder angesj wand-if Smin n im Schlafe durch! das Schreien eines Kindes gestöktJ das im Zahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eines Flasche von ,,Mrs. Winslow’s Sooth- ing-Syrup« holen· Sein Wert ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linderung verschaf fen. Verlaßt euch daraus, Mütter-, es ist kein Zweifel dariiber. 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KolouisteniRamc nach Catifoknica 830 an Verkauf vom I· März bis Zo; III-il k. K. »Ist-sag I I-. aki P.A.· sTAVT Okflccl so« ALAMO III-Ass W M s Von Galvcston nach Bremcn. Tireki mit den Dampfern des Iorilcleuisciien lloyii Die nächsten See-gelinge Hid wie folgt: äs.iuiptj0i5. komm-« Verläßt Meinst-. Bette-h Gan-etwa fKöln 7500 15. Feb. 19 8 18. März 1908. «Fraaklurt..»7500 5 März 1908 6 April III-s «Hauaover....?500 2. April 9 8 4 Mai 1908 Isöln 7500 IF. April 19t8 ·-»5. Mai 1908. rankiurt. .750t2 14 Mai .9(18 )5 Juni 1908. aaupvek....7500 n. Juin ist-s 13 Juli 1908 öla 7500 2. Juli 1908 3 August 1908. Frankfurt» .7500 23 Juli 1908 24. August IM. is via Baltimore. f via New Mker Die Gesellschaft behält sich das Recht vor. vie fahrvlanmüßige sb fahrzeit der Dampier zu verlegen oder ganz zu fiftieren. PASSAGSZsPRSLisTi Vremen-—Galvefton zweite Kajüte, Winter-Rate bis is. Juli 1908 OTTO-Co Bremen—0alveston zweite Kajüte, Sommers nach 16. Juli 1908 07500 IKSMSsl—CALVZSTON—(Vokai-Svezahlte ZwischeadecksRateuL sltassage Kopfstrner. Tonl· Erwachsene 827 M. 84.00. 831.50. Kinder von l--12 Jahren 13 73. 4.00. 17 75.— Säuqlinge Um. 4 00. 5 M. Golveston—Bre-misrt Weste Kajüte, Winter-Rate bis Zl März1908, Blum Gatvefton—Vrem-sn zwei Kapite, Sommer nach 31. März Mus, tiö 00 Galvcsion Bremen ZwischendecL M 00 Kinderl—128ahre ....s14.00i Kinder unter l Jahr O 2.00.» Wegen weint-Irr Information wende man sich an: ALFRSD Rot-L General-ASSM, calvesiom fes-E ' oder an .J-:e:i:iert—Millette Ep» Win. B. Diamant-, E. McClannahan. sz W Daley, Sau Antoniu, Texas-. Clemens il- Fauft und Knake ä Eibandz New Brannfelg, Texas. H. J. Graham und Henry That Bonn-, Les S. Stahl, Ganzales, Tean Bahn Proz-, Austim Texas. W. 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Halss, William Negley, Joseph Courand Otto MeerfW T7A8z IRT 187 THIS-O, SOWJFKLTZDR Es GO. UNOORPOKISTHI wnouimk Weis-s suposriuniunu uquon nkkumks. -««-"I sAN ANTONIO· TEXASZ somit-same« Mehl untl Welsch Zum Verkauf heiser ALAW M HERR-NO BU. AltesloL Isol.
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M Michsmih st- Ists-is scsitt Lager von Juwelen aller Akt Islsi und Zither-Baum Uhren etc, sum-e sitt-se sei-In is m emi ON IIde MS M mit-takes geschienen EIN-L III sollst-I III-W m UIICS Wsllr. Rings so- Iismsq l est-sk- »Ist-. Wf AII Lucis Moll-USE »s— Gute Getränke und famofer stets in Butsstalletw Saloon III unst. Vilita Straße neben der Halle der Hemannbsöbne TFreie Presse sjjr Texax fiele presse luei Was Punlismna cy. K. Entensee-Ins Präsident. Sonnabend den 15. Februar 190-8«« viere-d us- khe Post Oküae at Sau Auto- mo Texas« as second olass matten Die »stei- ptesie für Texas« bat von sles deutsch-sekundiert sein«-ges die stößt lituneumnali Die etuzi e reinlich erschei-; sei-de sent cheZeitnuasnTekas.J Vereinfachnng des Postdienstes. Ein gemeinsamer Ausschluß beider Häuser des Kongresses, welcher mit der Untersuchung unseres Postdiewf stes betraut war, hat jetzt einen Be-» richt eingereicht, worin neben ande-: ren Empfehlungen einer Decentralis sierung des gegenwärtigen Postdien-» stes sowie der Einführung Von län-« geren Amtsterminen für die höheren Stellen das Wort geredet wird-; Beide Vorschläge sind beachtenswert. H Der bitterste Feind einer bureauH kratischen Regierung kann gegen den. letzteren Vorschlag nichts einzuwenden eng-» pa spi donn. er bekennt sichs noch zu dem Grundsatz unerer gu-» ten alten Zeit, daß die öf-·entlichen Aemter in erster Linie Beutestiicke für die zur Macht gelangten Partei seien. Wo diese Anschauung nicht herrscht, wird man der Empfehlung beipflichten, in den höheren-Stellen im Postdienst nicht allzu häufige Ver änderungen vorzunehmen und Män ner, die sich auf solchen Posten be währt haben, nicht ohne guten Grund zu entlassen und unerfahrene Neu linge an ihre Stelle zu setzen. Ueber-I haupt ist es eine seltsame Erscheinung und ein absonderlicher Widerspruch« daß man in dem höheren Verwal-l tungsdienst bis jetzt keine Civildienst-« Gesetze kennt, wo doch gerade hier die. durch Erfahrung gewonnene Fach-! kenntnis so wertvoll ist. Der in eiss ner volkstümlichen Regierung wohl: berechtigte Grundsatz daß die jewei-» lige durch die Wahl zum Ausdrucks gekommene politische Anschauung auch in der Leitung der Regierungsges schiifte ihre Geltung finden soll, kann gegen die obige Empfehlung nicht in’s Feld geführt werden. Denn es handelt sich bei den Posten, von denen die Rede ist, nicht um Aemter, von denen aus die Richtung des Postde partements bestimmt wird. Dafür ist der Generalpoftmeister maßgebend; Es sind Verwaltungsgeschäfte, nichts mehr und nichts weniger, mit denen ein jeder von diesen höheren Postbes amten betraut wird, und weil es Geschäfte sind,« sollten auch die fürs Geschäfte geltenden Grundsätze darauf; Anwendung finden. Von selber würde damit die Ausmerzung der Parteipolitik aus diesem wichtigen Qmoino unseres öffentlichen Verkehrs-« wesens erfolgen. Statt geriebener Politiker oder täppischer Beamten würde man dann erfahrene und tüch tige Männer in solchen verantwortli-« chen Stellen antreffen, deren es ja) auch heute schon giebt, die aber nurz allzu oft gerade dann vom SchauplatF ihrer Wirksamkeit abtreten müssen, wenn sie ihre Fähigkeiten am besten hätten entfalten können. Die von dem genannten Ausschuß gemachte Empfehlung zur Decentrald sierung des Postdienstes hat die Ver einfachung des Betriebes dieser in we nigen Jahren zu ungeheuren Dimen sionen angewachsenen Verkehrsanstaltj zum Zwecke. Mit dieser Empfehlung» wird einem»schon längst allgemein em-; psundenen Bedürfnis Rechnung ge tragen. Das jetzige Postverwaltungss System mit seiner mächtigen Eeni trale in Washington ist veraltet. Be rechtigung hatte es nur so lange als unser Postdienst sich in kleinen Vet hältnissen befand. Heute ist dieser Dienst über die Grenzen hinausge wachsen, in denen er sich vor etwa zwanzig Jahre bewegte. Eine Vertei lung der Geschäfte, mit denen sich jetzt das Generalpostamt in Washington besaßt, auf die Postiimter in den größeren Städten des Landes wird von Tag zu Tag notwendiger. Um nur einen einzigen Fall von der Schwerfälligkeit des jetzigen Systems herauszugreisen, sei an die Umständ -lichkeit erinnert, mit der hierzu lande die Abfertigung unbestellbarer Briefe vor sich geht· Ein jeder die ser Briefe, auf dem der Absender nicht vermerkt ist, muß die Reise nach Washington antreten, wo in der so genannten Dead Letter Osfice weiter über ihn verfügt wird. Weshalb das nächstgelegen größere Postamt diese Arbeit nicht verrichten soll, ist unklar. Ebenso schwerfällig ist das jesige Abrechnungssystem für Post wertzeichen und andere Posten. einer Verteilung dieser Geschäfte aus die größerm Postämter wäre dieser Zweig des Postdienstes einer Verein facknma fähig nnd damit auch einer entfchiödenen Verbesserung der Weg gebahnt. Miit die-! Bilkkdedenewn all Istt thelgk on r M Nehmen von Ka taub-Kur IF lt werden Umgau e n e h gesto» Gigemkx Bir, die Unie eichneten, oval-en F Z Ebeney seit den ehten 15 Jahr-use ntund halten ihn xar vollkommen eh kennt in allen GeI äftsverhandlungen und inanziell befähigt alle von steiner Firma eingegangenen Verbindtich eiten u erlüllen Es s T r u a x, Großhandels-Dro guistem Toledo,D Waldin Kinnan s: Mart-ich Gusse-W ewDroguistem Toledo, Oe h-Kur wird innerlich ciommllen und wirkt direkt an das Bu und die schleimigen Obe lächen des sse frei versandt Preis 7S cents per laschr. Vertauft von allen III-W Msallö Familien-Willen find die besten. fDer Kampf gegen Prohibition ein Kampf gegen persönliche Freiheit Die ,,Model License League« führt den Kampf gegen Prohibition auf ihre Weise. Wir haben über ihre Forderungen bereits verschiedentlich berichtet Sie verlangt, daß nicht mehr als eine Lizens auf 500 Ein jwohner ausgestellt werde, daß diese ILizens aber dauernd sein soll und Inicht alljährlich oder gar jedes halbe Jahr erneuert zu werden braucht. HDen Vorteil dieser Vorschläge sieht J die Liga darin: Die Beschränkung der Lizensen und ihre Dauer macht sie :umso wertvoller für den Besitzer, der Ins-. »s-- »He-m nimm mskd M. d» jGefahV sie zu verlieren, auszusetzen sDer Verlust aber tritt bei zweimali ger Gesetzverletzung ein. Folglich wird der ,,Saloon Keeper« künftig alle Gesetze und Vorschriften so pünkt lich befolgen wie der fromme Knecht sFridolin Dadurch, daß die Lizens f dauernd ist, wird der Schankwirt ser ner der Notwendigkeit enthoben, sich mit der Politik oder den Politikern abzugeben Er hat dies ja bisher auch nicht zum Vergnügen getan, son dern bloß, weil er in steter Gefahr war, unter einer neuen Administra tion seine Lizens und damit die Mög lichkeit, seinen Lebensunterhalt zu ver dienen, zu verlieren. Diese Argumente haben etwas für sich und mögen stehen bleiben. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, daß die Model License League sie in einem offenen Rundschreiben der ame rikanischen Geistlichkeit zur Kenntnis bringt. Schweren Anstoß aber muß ein anderer Pafsus in diesem Briefe erregen, weil er zeigt, daß die League bei: ihrer Bekämpfung der Prohibi tion von einem ganz falschen Grund satz ausgeht und bereit ist, die Sache der persönlichen Freiheit zu verraten, bloß um materielle Interessen vor weiterer Schädigung zu schützen. Wir Deutsche bekämpfen die Prohibition in erster Linie nicht deshalb, weil sie uns das liebgewordene Glas Bier, das uns trotz aller ,,abschrecken den Beispiele« sehr bekömmlich dünkt, das wir aber im Notfalle auch ent behren könnten-v raubt; sondern in erster Line deshalb, weil wir sie als einen schwer-zu ertragenden Eingriff in unfere Rechte, in unsere persön liche Freiheit empfinden. Das enge Zusammenleben der Menschen bringt es notwendigerweise mit sich, daß sie nach allen Richtungen in ihrer Be wegungsfreiheit durch Gesetz einge hemmt sind. Das läßt sich nicht än dern und wird mit Geduld ertragen. Anders, aber, wenn man uns unsere persönlichen Gewohnheiten, die kei nen Menschen etwas angehen und kei nen Menschen belästigen, von Obrig keit wegen regulieren will. Dage gen protestieren wir und dagegen kämpfen wir. Und nun hören wir, was die Model License League zu sagen hat: »Wenn die AntiiSaloon League damit übereinstimmt«, heißt es in dein Rundschreiben an die Geistli chen, »werden wir für ein Amende ment zu allen Prohibitionsgesetzen eintreten, welches schwere Strafen für den A n k a u s alkoholischer Ge-» tränke oder für den B e s i tz solcher in Prohibitionsgebieten vorsieht.« Wenn das irgend etwas bedeutet, so bedeutet es, daß der Polizei über all, wo Prohibition herrscht, das Recht eingeräumt werden soll, in je des- Privathaus einzudringen und herumzuschniiffelm ob im Keller viel leicht ein Fäßchen Wein lagert, oder im Schranke ein Krug Whiskey steht. Und solcher Tyrannei sollten sich ame rikanische Bürger unterwerfen, bloß weil die AntiiSaloon League es will und die Model League ihr die Schleppe trägt? Noch nicht einmal -«·die Prohibitionisten würden sich eine solche Verleugnung des alten angel sächsischen Grundsatzes ,,My home is my castle« gefallen lassen, geschweige denn die anderen Bürger Wie die Model License League dazu kommt, ein solches Zugeständnis zu machen, das dem Grundsatze persönlicher Frei heit direkt in’s Gesicht schlägt, ist uns unerfindlich. Dieser Kampf muß, wie schon früher von uns betont, nach Grundsätzen ausgefochten werden. Feige Kompromisse und ein fauler Opportunismuö helfen bier nicht mehr. Wohl aber haben wir das Vertrauen, daß noch genug Freiheits sinn im amerikanische-n Volke lebt, um der Flutwelle der Prohibition ei nen Damm entgegen zu stellen. Nur ein »Ur-me Quinine«. Das ist Laxative Bromo Quininr. Seht die Unterschrift E. W. Grave. Im Welt ebrauch·. Etkältun in einem Tag zu eilen. Preis 25 ents. Napoleous Freibillets. Frederic Febvre, der ExDoyen der ,,Comedie· Francaise«, hat die -ser Tage im Archiv dicseg ältesten fnnd berühmtesten aller französischen A-1-t«.f-k-- ««3·--«s-u-. Hi WWUSIL cui Deutsqurn vpspvss»-·» »s-· welchem geschrieben steht: »Man lasse bei der heutigen Vorstellung den Bür ger Banaparte ohne Billet ins Thea ter. Gezeichnet: Tal-um« Dieser Bürger Bonaparte tvar kein anderer als der spätere Kaiser Napoleon l. Zu der Zeit, als sein Freund Tals-ne ihm den freien Eintritt erwirkte, war Bonaparte simpler Artillerieleutnant und mußte, da er nie Geld hatte und doch gern ins Theater gehen wollte-, sich mehr als einmal von Talma, dem berühmten Schauspieler, ein Frei billet erbetteln. Er wurde, wie später Tatmas Sohn erzählte, mit seinen »Billetschnorrereien« schließlich so lästig. daß Talma eines Tages zu ei nem Freunde-, der ihn ins Theater begleitete, sagte: »Gehen wir rasch aus die andere Seite der Straße hin über-. Da drüben sieht der Bona parte, der sicher wieder ein Freibillet haben will.« Schwere Leiden ind das Loos aller Frauen, welche verfehlen, den Eigenthümlichkciten ihrer weiblichen Konstitution gerecht zu werden und den körperlichen Or ganismus in voller Gesundheit zu halten. Es liegt keine Veranlassung zu dieser Nachlässigkeit vor, und doch passirt sie fortwährend Wine of Cardui ist das Heilmittel gegen alle Frauenleiden. Schaden kann dies Mittel nie anrichten, aber wo Gelegenheit da ist, ist es bestimmt von großem Nutzen. Natürlich lassen sich gewisse Frauen leiden lei ter lurirrn wie andere. Aber die Wohlthat des Mittels wird in allen ankheitsfiillen empfunden werden« und Sie selbst, oder jede rau, die an einer ihrem Geschlechte eigenthümlichen Krankheit leidet ollte ohne Verzug diese Medizin anwenden und ihre wohlthätige Wir ng beobachten Es schreibt zum Beispiel Frau Sallie H. Blair aus Johnson City Tenn., wse folgt: »Ich hatte durch 16 lange Monate an einer Fratzen krankheit zu leiden, ehe ich zum Gebrauche Jhrer großartigen Medizin (Cardui) veranlaßt wurde. Ich hatte zu Zeiten vier Aerzte, aber sie vermochten nichts für mich zu thun. Jch litt enorm, bis ich schließlich Wine of Cardui nahm. Nach dem Gebrauch der ersten beiden Flaschen merkte ich bereits eine außerordentliche Erleichterung-. Ich denke, daß ich gegenwärtig so gut wie geheilt bin, nachdem ich im Ganzen acht Ulaschen gebraucht habe. Ich kann die Wirksamkeit und Heilkraft der Medizin gar nicht genug loben« Versuchen Sie das Mittel;»es It J« trtåitrdAIitehåigt enttauschen. Zu haben in allen bene- Frau Same Vom sahns-m City, Team Schreiben Sie heute noch und verlangen Sie has werthvolle Buch· sür Frauen, 64 Seiten nnt Janstrationm Wenn Sie Inn- Buch amtlichen Rath brauchen, so geben Sie uns vie Symptom deg Leidens uns Abt Alter an, und wir werden anen die für Damen Antwort in geschlossenem Couvert ohne Ausdruck zusendem Adresse: Ladies’ Abvisory Dept., The Ebnttanoogn Medicine Co» Cynxtanooga, Tenns ane of carduj xf Kompromiß mit dem Verbrechen. s Chinatown ist bei der furchtbarenl sKatastrophe welche Sau Franciscoj sim April 1906 heimsuchte, ausgetilgti worden, aber das von den Lastern aller Zeiten angesressene mongolische Gesindel, das dort seine Schlupfwin kel hatte, ist geblieben. Die Hoffnung, daß die Polizei es nun fertig bringen »werde, dem lichtscheuen Treiben der schlitzäugigen Mörder und Räuber, die dort unter dem Schutze der soge nannten ,,sechs Gesellschaften« dem Gesetze Hohn sprechen, ein Ende zu bereiten, hat sich nicht erfüllt. Jm Gegenteil fühlt sich die Polizei so machtlos, daß sie sich zu einem Ver gleich mit dem organisierten Ver brechertum herbeigelassen hat. Dar über berichtet die dortige Presse als von etwas ganz Selbstverständlichem. So lesen wir im ,,San Franeisco .Chronicle«: »Jn dem großen Sitz ungssaale der sechs chinesischen Ge sellschaften fand die Konserenz statt, welcher Vertreter dieser, mehrere her-I vorragende ,,Highbinders« (Mitglie-I sder der als »tongs« bekannten Ver sbände von Meuchelmördern), der chi Jnesische Generalkonsul und der Po ilizeiches beiwohnten. Einige der ;»Highbinders« waren schwer bewaff inet gekommen, da sie Verrat witter Iten. Bald aber überzeugten sie sich, Hei, und die Konferenz nahm einen istrikt parlamentarischen Verlauf. Schließlich unterzeichneten die ,,Highbinders«, die unter einander in Fehde lagen, einen Vertrag, in dem sie fich verpflichteten, ohne vorherige Kündigung des Abkommens keine weiteren Mordtaten begehen zu wol-. len. Ferner wurde ausgemacht, daß U die beiden feindlichen ,,Tongs·' Lein i Begriff, der fich annähernd mit dem schottifchen ,,Clan« deckt), dieA Hop Sings und die Bing Kongs während der Dauer des Waffenftillstrmdes das Recht haben sollten, den Schutz der Polizei anzurufen- im Falle sie —von Anschlägen der Gegner erfahren soll ten. Endlich wurde dczs von den Hop Sings übst Hov Links und Wang Soi LEW del-hauste Und-in den Tageszei-« Augen« bekannt gegebene »Todesur- teil« fktetllchst aufgehoben Die Feh pe zWIfchen den. beiden «Tengs«, die UJ den letzten drei Jahren mehr als M Dutzend Morde im Gefolge hatte-, entstand dadurch, daß die Bing Kongs die-anderen bei dein Ankan einer aus China tmportierten Sklavin um 3500 betrogen haben sollen. Das Re fultat der Konserenz gereicht dem Po lizeichef, dem Generalkonful und den sechs Gesellschaften zu großer Ehre.« Eine sonderbare Auffassung das! Ein Polizeichef, der mit offenkundi gen Mördern einen Vergleich eingeht, ihnen das bedingungsweise Verspre chen abnimmt, bis auf Weitere-Z von ihrem Metier abzuftehen und dann noch in der Presse öffentlich dafür be lobt wird. Anderswo würde man mit einem Beamten, der fich auf sol che Abmachungen einließe, anstatt es zu versuchen, das ganze Mordgefindel zur Strafe zu bringen, kurzen Prozeß machen, am goldenen Tor aber scheint mit dem Erdbeben gleichzeitig eine Jdeenverschiebung stattgefunden zu haben, welche einen solchen Kompros miß mit dem Verbrechen als etwas Löbliches erscheinen läßt. Hdaß nichts derartiges zu befürchten i l i L Nachbarschaft-Liebling Frau E. D· Eharles von Harbory Maine, meint damit Electric Bitters. Er verdient der Liebling allerwärts zu fein, denn er beseitigt sofort Dysi pepfie, Leber und Nierenleiden, Ner vosität und Schwäche. Seine Wirkung auf das Blut macht ihn zur guten Frühjaermedizin Dieser große Al terativiTonik wird unter Garantie verkauft von Adolph Dreiß und R. Cohn F- Co. 50c. W Die Berliner Blätter warnen vor Noble Roman aus Jrvington am j Hudfon und vor Fred Opp aus Hon fton. Jn den betreffenden Mitteilun gen heißt es, die Beiden suchten Aus- wanderer und Kapital zu werben zui dem angeblichen Zweck, in Texas den T Bautnwollbau zu fördern. Sie ver dienten jedoch kein Vertrauen Tie mexikanifche Bundesregies rnng hat den Bau eines Regierungs gebäudes auf dem Ausftellungsplatzef in Puebla angeordnet Die Ansstel lung in Puebla soll im Jahre 1910 stattfinden. l FWWHMMWI lllll W IHBH lL s
s IMM Doppelschraubeu EIN-reiz Imd Post-Damvfen-Dienst. Von Nest York tim- Plvmoqili Mk Ebers-cum nach Hamburg «Kaiiekin Kugnste Viktor-fu« (mn)2 15 thbr. .’l!retokia ,,")-In.r ia (neu) TM ,Prmz Adaibekt ..21. März Ien We nach sit-kalten Insel u Eins-s- ,,Buigoria«. .21. Febtimr. .Btvia« IMM ,hambura« 31.Mütz. Die neuen RiesensDqu Eis-erste m »Austrit- Astcnfte Wittwe-· 22,509 Reg Tonnen, 42,000 Brutto Tonnen, resp. IJMJ Neg Tonnen 45.000 Brutto-Tonnen sahen gu ßer den quurtösen Einrichtungen alt Neuigkeiten em Neitaurant d la Carte (mit Zigeuner-Kapelle), PassagiersAufzuq, Tun-halle, elek trische Bilder. BUT-ers and 1Stu men -·Laden,. 1., 2. und Z. Kaiüte und Zwischendect sc. Zllestmene Prospekte stetig sechs-vix Nähere Auskunft erteiitz Wange-means umk 001 Olive» Sie-, St. Honig. Ia Ilgcmen in Sau Amt-nip E. seminis-M 301 mho Plau F. SEIIERL Mist-Me- Zeiss-ist 4.«.-..4.«-. -«-.44.444-4444-444444 -.-.-««.-.«.-«x ««.44,«««4-.-..44 i Tonan co. Agenten der HERMW fle Besika GO. os New Troste-— Mr keimten die ngtlctn Gesellschaften der s Aktiva H80,000,000. oft-W ich ais Immo- usa l s okncaocuipsmssh Esse— Gepfropfte Pecanbäume Obsxbäume, Rosen und Jmmekgtün Mle WHSESIES, 201 Ei Many-Str. AnesTe1.288. Miss fcikkli Engtzyspcøt Nachfolgerin von Mir-. Chaj M Ulllis WR Missks —Unp..—— Fabrikantiu vsu Zäpr und Petri-up haarwarem Manicure und GefichtsiM sage. TosletteniArtitel aller Art in wich haltiger Auswahl. ko. 212 Avenue D. N. Tel. loos E. l-. FRAIICOIS. IMMle nigra-Mississ Plumdioo ancl Heini-stichtan 207 N. steh-Sau e, neben Alam National ank. Alle RevatatursArbetten prompt aus geführt und summiert Wir richten itgenzwo aus dem Brun knn für irgend eis-; Zimmer heiße und kalte Wassekleitunsk ein Jeder kam Wasserleitunq und ein Bude-zumutet ha ben. Fragt um Auskunft und laßt Euch ixostenunfchläae machen -v»-- »---s —-Ias Zuct ZE. Es- Inksey, Lacheuhcstatter n. Embalsamicrer, Ecke von Svcamokes und Deunannsktr.
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-—l bszsxlins neuer polizeiptäpdeni. II- fqarf Ins-eiserne Natur und eju Mann von weitem Blick l Der neue Berliner Polizeipräsident »Ernst v. Stubenrauch, dem es als eine der er en Amtshandlungen leider zu- stel, d e Wahlrechtsdemonstrationen in I i Spkeeathen« zu unterdrücken, steht im Es. Lebensjahre. Er wurde 1852 in Mistrin geboren, machte als Einjährip T Ernst v. Stubenrauch. reinsilliger ben Krieg gegen Frank reich mit, studirie dann in Berlin ura und Kameralia und war hierauf egietun Zassessor beim Oberpräsi rhinm in otsdam, wo Kaiser Wilhelm iI. ihn kennen und schätzen lern2e. Jm Fahre 1885 zum Landrath des Krei es Teltow, des größten der preußi schen Monarchie, ernannt, behielt Stu- s bentauch den Posten bis zu seiner kürz- lieben Berufung als Polizeipriisidents Don Berlin. Stubenrauch wäre schon i auf einen hsheten Posten beför- worden, aber er wollte nicht von I Landtaihamie scheiden, bevor Teltowkanal vollendet sei. Das III nun der Fall. Stubenrauch ist eine scharf zugrei Ienbe Natur-, ein Mann von weitem "Seine Ernennung sinnt Polizei Wmtm der deutschen eichsbauvt phadt ist mit Genugthuung begrüßt its-then, hat er sich doch als ein Mann seieigh welcher die Bedürfnisse der Andenken großstädtischen Entwicklung leimt und ihnen Vetstandniß entgegen ksttngt kJnsondetheit erwärmt er sich finden Staaten Plan der Berliner Ar- Men, e en einheitlichen Behau plan für Groß-Berlin zu schaffen. Durch-u- nachfolng f Mnse der sent-time M scheite- ein stopft-. W L. Leu-is, der zum Präsi des Verhandez der Veteinigten Ihnen-ebener von Amerika erwäth b, ist einer der be bekannten Män Iet in der Atbeite wegung hierzu Et hat der Organisation seit in welchem Jahre Zahn Mitchell ersten Male als räsident des bandes erwählt wurde, als Vinc cbmae L. kenn-. i gedient Lewis ist in seinen radikaler als sein Vor än er ,dee aus Gesundheitz W; nichisdeftvweniger ist c wihss gelungen, Unterhandlungen mit Mehern zu erfolgreicher-I Ende dieseheiinehnker zu fil ren. Er ein ltiger Redner un mit den des Verhandeg durchaus Leu-is gilt als ein Kämpfer, und die triegerisehen Erklärungen Wllm in den letten Jahren von der llenBehörde der Bereinigten heiter ausgingen, stnd zum stoßen Theile dein Einflusse Lewig’ Msthveiden Er zählt zu den Män ner-, welche das Motiv Reine Ueber räc« auf ihr Banner geschrieben ha Lewis ist 45 Ja te alt und tin MidgeportO ists-aquat, baß Mitchea ver E dem Maroßen Sttike im Jahre 1902 steht und mehr Konservativen An zugewandt hatte, als sei Its Nachfolger liebe-: den bisherigen Meist der Or anisation, William QMlsoty gesen hätte. Wilson ,als nunmehti es Mii Yede mistessez auch Zürderhin mheit has en, siir die Sache der zu w irlew Schmerle und billig E S. Loper von Marilla, N J» is »Ich bin ein Zimmermann und h viele böse Schnittwunden mit Werks Amica Salbe, schmerzlos und billig;· die beste Salbe, die ich kenne.« Sie heilt Brandwunden, Ge schwücr. Eczema und Hämorrlsoiden ss Tent- b« Adolph Dreiß und R sehn c TO» Ipvtheker An das Publikum Die «Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofficen verfandt, und hat eine große Verbreitung in der NachbariRepublik Meriko, im Jn dianer Territorium und Oklahoma. Jhr CirkulationssGebieti in Teva erstreckt sich von Galveston bis hinan nach Denifon, vom äußersten Osten bis nach El Pafo im fernsten Westen; es fchließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lefern das dicht befiedelte Mittel-Teva und den Süd weften ein. Auch in Mexiko hat sie eine große Verbreitung. Zwei Reifeude find beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühris gen Lokal-Agenten fortwährend neue Lefer zu. Jn Anbetracht diefer Tatfachen ist die »Freie Presse für Texas-»O wo es fich darum handelt, die deutsche Be völkerung zu erreichen, das beste An zeigesMedium im Staat- Texts-. W M Illk PUBLIC The weekly iesue ok the« Thus klingen wen Trug« has po sitively the let-gest eirculation of all German paper-s pnhljshed in the state ok Texas. It is meilexl to 450 post-ot’öces. end has an extended cixeulation in Mexico in the lndjen Territorv. end in 0k1ahome. lt exreulates trom Galveston to Denjson. from Max-shall to El Peso and of com-se mejnly 1n the thjckly populeted eentrel end sovthwestern parte ot the Letzte. es also in Mexico. I Two tin-sehne men and our I very active loeel agents are Cen Ltinuously edding new Sah l seribers to the lists. In eonstderetlon ok these keets the "Pnn1n Pia-Ieise Imnn Tuns-« eleims to he the best Alver tising medium m the state of UNDer when it Is the objeet to Jreeeh the German reading po »pulet10n. W Fiit 83.00 nach Demschland.· «I s ...!I-..Skl-- 5-24---- OUUIIIJ assistance-qu Josua-gu- v werden im alten Vaterland mit gro ßemJnteresse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrichten ’bringen, als die deutschen Zeitungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Anerkennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervorgeht. Wer daher seinen Verwandten und Freun den eine Freude erweifen, ihnen ein willkommnes Geschenk machen will der beftelle für sie die ,,Freie Presse für Texas-". Das Interesse für Texas-, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen ist in Deutschland sehr lebhaft und es ist unmöglich, in Privatbriefen eine ’a gründliche Aufklärung und Be -’chreibung des fremden Landes zu ge ben, wie dies die »Freie Presse« all wöchentlich tut. Für den geringen Preis von sZ.00 versenden wir portu frei unser reichhaltiges Wochenblau auf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande. Die Freie Presse für Tean Publishing Tompamn Süd-TexakFarm-Ländereieu. 200,000 Acker billiges, reiches atmland im attesischen Gürtel von säh-Texas in Nueces, Cameron und Duval Eounties. Alles Land ist tiefe, schwarze, rollende, Mesquite Prairie und tiefer, schwarzer, sandiger Lehm. Keine Steine, gutes Wasser in ge ringer Tiefe. Aeußerst gesunde Ge gend Das Land ist ausgezeichnet für Baumwolle, Corn, Alfalfa, Wein trauben, Orangen, Zitronen etc. und liegt an der Eisenbahn Wir verkau fen in Parzellen von gewünschter Größe. 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Das Wochen-blatt der »Freie Presse für Texas-« ist 16 Seiten stark. ···Es bringt durch schnittlich 72 Spalten Lesestosf, der gediegene Leitartikel über Begeben heiten des Jn- und Anstandes, eine eurppäifche nnd amerikanische Rund schau, Tages-Nachrichten, europäische Postnachricht--n, Texanisches, land wirthschaftliche Artikel, Wissenschasuiches, soweit es in dem Rahmen einer Zeitung besprochen werden kann, ein Fenillewn, Stizzem Erzäh lungen, Hnmotistisches eic., umfaßt Abonnements-Prei·s szllll am Jahr. fiik s monace Sl.00 in VorausbezahlasIg-. Jn Folge der großen Circulation des Blattes, die sich über den gan zen Staat Texas erstreckt, ist die ,,Freie Presse-· das beste UnzeigseiUcedimmz J wenn es sich darum h andelt, die deutsch-fprecheude Bevdttermig zu erreichet-. nie We Pnkssk mer muss Nach vautsclilamh posnuicai sä. WI Mexico sz sooft-IS galvanisikt nncl gemalt. s. 7. s. S. 10 usul 12 fass lang Mholmle uncl Wall. Maus flache co. 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Lokales. Sonntagsbetrnchtungcn. Vor ein paar Tagen wurde in un serein Kongreß ein Beschluß einge bracht, durch den der Kongreß seine Mißbilligung über die preußische Polenvorlage und die Art und Weise, wie Preußen seine politischen Bewoh ner behandelt, erklärt. Die Vorlage wird wohl nicht angenommen werden, aber die Tatsache, daß sie eingebracht ist, beweist, daß es noch viele Leute in unserm Lande giebt, die vor Be gierde brennen, sich in die Angelegen heiten anderer Leute zu mischen. Tat sächlich tritt diese Neigung hier bei uns stärker auf, als vielleicht in ir gend einem anderen Landes Mag Passierem was dir will, es giebt hier bei uns immer eine Anzahl-Leute die sich einbilden, daß wir ein Recht be sitzen, uns hineinzumischen Was hat man sich nicht siir die russischen Revo lutionäre oder die russischen Juden oder die rumänischen Juden oder die Buren oder die Kubaner oder sonst noch jemand begeistert! Und im mer wurde vom Kongreß verlangt, Jdaß er Beschlüsse annehme und vom Präsidenten, daß er ein Wort hinein rede in das, was dort »hinten weit in sdet Tür-kei« oder in einer anderen lieblichen Gegend, in der wir absolut nichts zu tun oder zu suchen haben geschah. Wobei dann noch die naive Ansicht hervor-trat daß es nur des Hineinredensjo eines Wortes« vbe plltsc, Um alles wlevrr ist-H wen-He zu bringen. Ein paar Mal haben wir auch hineingeredet; zuweilen ha ben wir eine höflich abwesende Ant wort bekommen, zuweilen hat man unser Hineinreden ganz ignoriert; und einmal sind wir sogar selbst grindlich hineingefallen, da haben wir mit unserm Hineinreden uns so gar in einen Krieg verwickelt, jenen wunderbaren Krieg mit Spanien den die Geschichte noch einmal für einen der unsinnigsten und grundle sesten Kriege erklären wird, die je vorgekommen sind. Wir stehen übrigens mit dieser’ Neigung, unsere Nase in anderer Leute Angelegenheiten zu stecken, nicht allein da. Auch anderswo tritt sie hervor, nur nicht so oft, nicht bei je der Gelegenheit, wie bei uns« Aber» die hysterische Aufregung, die inj Deutschland während des Bürgerkriesj ges herrschte, war noch viel schlimmer, als ähnliche Gefühlswallungen sich in unserm eigenen Lande je geäußert haben· Neuerdings haben wir wieder von verschiedenen Erscheinungen dieser Art gehört. Die eingangs erwähnte Polenvorlage hat in Oesterreich in parlamentarischenKörperschasten zu Debatten geführt, die ganz eigen tümliche Ansichten über das Einmi schungsrecht zu Tage förderten. Jm deutschen Reichstag kam es seinerzeit zu ungemein heftigen Scenen, als gen den Sozialdemokraten-dort die Isrgange in Ausland zureprache ge --br"acht werden sollten und in Italien haben die JtalienersKrawalle, die sich seinerzeit in Tirol und andern Ge genden Oesterreichs abspielten eben falls große Aufregung hervorgeruer und zu heftigen Gefühlsäußerungen s gegen den Nachbarstaat Anlaß gege ben. Nun ist es ja allerdings richtig, daß es in den meisten derartigen en Sympathien mit den vermeint lich«Unterdriickten find, die solche Gefühlsäußerungen und Neigungen »zum Einmischen hervor-rufen Wenig stens ist dies ganz entschieden der bei dem Verlangen, daß unsere erung zu Gunsten der rumänis schen und russischen Juden und der Wischen Christen einschreiten solle nnd ebenso war die Burenbegeistei rang der Deutschen auf die reine Sympathie zurückzuführen, die man »H mit dem unterdrückten Volke hatte. Aber nichts destoweniger ist das Ver langen, die detreffende Regierung solle zu Gunsten jener bemitleidenss werten Unterdrückten einfchreiten, falsch, durchaus falsch. Ein Einschrei ten, veranlaßt durch nichts anderes als durch Sympathie oder Mitleiden, ist, vom politischen Standpunkt aus betrachtet, durchaus ungehsrig Nie hat es. z.B.etwas politischUnsinnigeres u. völkerrechtlich Undurchsührbareres gegeben, als die Idee, an der früher ein großer, ja vielleicht der größte Teil unserer Bevölkerung krankte, daß unser Land als republikanische Ver-nacht verpflichtet sei, allen Revo lutieniiren seine Sympathie zu be en und vor allem alle Bemühun MM «M- Wpublikanische Staats-formen einzuführen nach Kräften zu unter X Mitm Solch’ Einschreiten ist aber nicht s. nur unsinnig und undurchführbar, es ist auch gefährlich Denn wenn es als richtig anerkannt würde, daß die Regierung eines Landes zu Gun sten bedrückter Untertanen eines an n«.x-- -;..4..«.4.. t« Glis-Ok- as Iagiicher Weise auch richtig und be rechtigt fein, wenn die Regierung ei nes- Landes zu Gunsten der bedrück ten Regierung eines andern Landes eintrete. Das Prinzip der Einmi schung, der Jntervention, als berech tigt anerkannt, müßte unbedingt nach beiden Seiten hin wirken. Es würde dem freiheitsliebenden Teile einer Bevölkerung Gelegenheit geben, die Freiheitsbewegungen in andern Ländern zu unterstützen, aber ebenso wiixde es auch den reaktionären Ele menten einer Bevölkerung die Gele genheit geben, bei der Unterdrückung solcher Freiheitsbewegnngen hülf-reich site Hand zu bieten. Diese unum Mliche Tatsache wird uns- klar, wenn wir die Ereignisse Revue pas sieren lassen, die dazu geführt haben M heute dag Prinzip der Nicht L s I Einmischung allgemein anerkannter völkerrechtlicher Grundsatz ist. Jn früheren Zeiten kannte nnd beachtete man das Prinzip der Nicht einmischung nicht« Das Altertum kannte ja überhaupt das nicht, was wir unterVölkerrecht verstehen, völker rechtliche Zustände wurden nur durch einzelne direkte Verträge geschaffen. Jm Uebrigen galt das Recht des Stärkeren; wer die Macht hatte oder zu haben glaubte, ein Land anzugreis sen oder sichin dessen Angelegenhei ten zu mischen, hatte auch das Recht dazu, wer siegte war der »Herr des Besiegten Diese Zustände dauerten bis in’s Mittelalter hinein. Dann trat allmählich an Stelle dieses Rechts der Gewalt eine Art Recht der Fa milie. Das Land wurde als Privat eigentum des Fürsten behandelt, die öffentlichen Angelegenheiten als per sönliche Angelegenheiten des Herr schers; die Politik war eine Haus und Familien-Politik» Daß unter solchen Umständen das Recht der Ein mischung Voll anerkannt wurde, lag in der Natur der Sache. Wenn dem Herrn Chnrfürsten von X. von seine Untertanen das Leben schwer machten und ihn gar fortzujagen drohten, so war es doch nur selbstverständlich daß sein Herr Vetter Liebden, der Herzog von Y» ihm zu Hülfe kam. Oder wenn man sich in einem Lande unt-die·Krone.stri«t«tz so«warM es Inur natutllm, onjz Im) me ziemen-ur länder einmischten und sich denjenigen als Fürsten aussuchten, der ihnen am Besten behagte. Derartige Jn terventionen haben bis in’s achtzehnte Jahrhundert hinein nnanfbörlich stattgefunden Eine große, man kann eigentlich sagen, die letzte große Aktion dieser Art war die Jntervention der ver bündeten preußischen, sächsischen und österreichischen Herrscher und anderer deutschen Fürsten zu Gunsten der französischen Monarchie gegen die große Revolution, die in unrühmli cher Weise mit der Kannonade von Valmy endete, jenem seltsamen Ge fecht, das gleichzeitig eines der un bedeutendsten und solgenschwersten der neueren Zeit war. Dann drehte» die siegreiche Revolution eine Zeit-’ lang den Spieß um und intervenierte ihrerseits, indem sie nach Deutschland, den österreichischen Niederlanden und Nord-Italien Truppen sandte, um die von den Tyrannen bedrückten Be wohner zu befreien, wobei sich die Unterdrückten oft genug mit Hand und Fuß gegen ihre Befreiung wehr iten. Die Kriege Napoleon’s waren steilweise noch auf dem Jnterventions- Jprinzip begründet, wenigstens ging Eman von ihm aus,- doch trat allmäh lich dieses Prinzip ganz und gar vor dem Hauptzweckdzuriich eine neue Weltmacht zu gründen und zu befestigen. Als dann der Wirbelwind dieser napoleonischen Kriege vorüber ge braust war, holte Mettern1ch, der con angehende Staatsmann jener Zeit, das Prinzip der Jntervention wieder hervor und- etablierte es als einen seststehenden politischen Grundsatz. Auf dem Wiener Kongreß setzte er durch, daß das Verhältnis der Fürsten zu einander so aufgefaßt werde, als seien sie Glieder einer großen Fami lie, die Politik wurde wieder zur Fa miliensache gemacht und Vetter Lieb den mußte wieder Vetter Liebden bei stehen, wenn Letzterer nicht mehr wei ter konnte. Um die Geschichte noch mehr in ein System hinein zu brin gen, wurde die Lehre vom europäi schen Gleichgewicht geformt; d. h. die Staaten Europas wurden ganz genau «gruppiert, so und so viele Großmächte, so und so viele Mächte zweiten, dritten und vierten Ranges, die Rechte und Jnteressen der einzel nen genau bestimmt und dann feier lich erklärt, daß nur auf diese Weise Europa im Gleichgewicht sei und daß nur, wenn dieses Gleichgewicht un verändert bleibe, Europa gedeihen könne. Nun wußte man, wann man einzugreifen hatte: immer wenn das Gleichgewicht in Gefahr kam. Aber diese allgemeinen Feststellun gen waren Metternich noch nicht ge nügend, es mußte alles noch fester verbunden, noch genauer bestimmt werden. So wurde denn 1816 auf seinen Antrieb und unter seiner Bei hiilse die »Hei·lige Allianz« gegrün det, der nach und nach alle christlichen Staaten mit Ausnahme Englands beitraten und in der sich die· Fürsten nicht nur Bruderliebe, Hülfe und Beistand zusicherten, sondern sich auch zur Aufrechterhaltung der Religion, des Friedens und der Gerechtigkeit verpflichteten. 1818 fand dann der Fürstenkongreß in Aachen statt, in dem man sich direkt Unterstützung bei Lrevolutionären Bewegungen zusicher te; 1813 me Minqrerronserruz Karlsbad, in der speziell Abmachun gen bezüglich gegenseitiger Hülfe zur Unterdrückung revolutionärer Bewe gungen in Deutschland getroffen wur den und 1822 der berühmte Fürsten kongreß in Verona, auf dem man Oesterreich freie Hand gab, in Jtas lien zu schalten und zu walten, wie es wollte, und Frankreich den Aus trag erteilte, nach Spanien zu ziehen und dort die arg ramponierte und in Gefahr gekommene Monarchie wieder herzustellen. Beide Jnterventionen wurden mit Erfolg ausgeführt so wol in Italien als auch in Spanien wur den Revolutionsneigungen und Re volutionsbewegungen unterdrückt Die ganze Metternicl)'sche Inter ventionspolitik hatte den einen Zweck, die absolute Fiirstemnacht fest zu etablieren und jede selbstständige Re gung der Völker zu unterdrücken Nie ist diese Einmischungstheorie systematischer und konsequenter aus geführt worden, nie aber hat sie sich auch bösartiger gezeigt als damals-. Die erste Auflehnung gegen dieses Prinzip kam aus unserm Lande Jm Herbst 1822 hatte der Kongreß in Veran stattgefunden, im Sommer 1823 stellte ein französisches Heer un ter dem Herzog Von Angonleme den Absolutismns in Spanien wieder her, im Dezember 1828 sandte Präsident Monroe dem Kosigresz der Ver. Staaten jene Botschaft, welche die be rühmte Erklärung enthält, sie wir heute die Ionroe-Doktrin nennen und die im Wesentlichen sagt, daß die Ver. Staaten es als einen Akt der Feindseligkeit ansehen würden, wenn die europäischen Staaten Gebiet-Zer werbungen in Amerika machten. Ver anlaßt wurde diese Erklärung be kanntlich durch die Befiirchtimg Spa nien könne mit Hülfe der europäischen Staaten den Versuch machen, die ver lorenen Kolonien in Mittel- nnd Süd-Amerika wieder unter seine Herrschaft zu bringen. Ob diese Be fürchtung begründet war, wissen wir nicht, jedenfalls ab war die Mon roe-Doktrin die erste—-offizielle Beto nung des Prinzipå der Nichteinmi schung gegenüber dein damals herr schenden Prinzip der Jnterventiom und darin liegt ihre Hauptbedeu tung. Leider hat man in neueren Jahren ihr gerade diese Bedeutung genommen und sie, die ein Protest ge aen die Jntervention war-, zur Grund lage einer ganz neuen Jnterventions lehre und -Politik gemacht, die auf die Dauer aber ebenso undurchführ bar sein wird. wie jene alte. Metternich’s Jnterventionspolitik war eine der Hauptursachen, warum das von ihm etablierte Regime so bitter gehaßt wurde. Zur Zeit sei ner Macht war er aber tatsächlich im Stande, mit seiner Hülfe alles nie der zu halten, was einer freiheitlichen Regung glich. Nur in zwei Fällen nicht« in Griechenland und in Bel gien. Beides hat ihm auch Kummer genug gemacht Das Jahr 1848 fegte ihn mit sammt seinem »Gleichgewicht«, sei ner »Familienpolitik« und seinem »Jnterventionsprinzip« weg. Spä ter wurde von England aus dieses letztere Prinzip noch einmal bei der ersten Regelung der schleswig-hol steinischen Frage in Anwendung ge bracht, aber im Allgemeinen ließ Jman es doch fallen. Je mehr das Volk erstarkte, desto weniger wollte es von diesem Prinzip, Unter dem es so viel geliiten hatte, wissen. Und im Jahre 1856, beim Abschluß des Pariser Vertrages, der dem gräßli chen Wirrsal des Krimkrieges, der ja eigentlich auch aus einer Jnters vention entstanden war, ein Ende machte, wurde das Prinzip der Nicht )einmischung, der Nichtantervention, ossiziell als «völkerrechtlicher Grund satz anerkannt Seitdem gilt die Einmischung ei nes Staates in die inneren Angele genheiten eines andern Staates für völkerrechtswidrig Man hat sich auckfziemlich strikt an dieses Prinzip gehalten. Allerdings sind Versuche genug gemacht worden, es zu umge ben Merkmürdiaer Weise sind diese Versuche immer vom Volke ausgegan gen, es sind die oben erwähnten SympathisAenßerungen für die ,,Unterdrückten« anderer Länder, doch ist es nicht gelungen, eine Regierung durch diese Sympathie-Awßerungen zu einem wirklichen Eingreifen zu bewegen. Selbst die für das Prin zip der Nichtantervention so ge fährliche Zeit des Burenkrieges ging vorüber, ohne daß das Prinzip ver letzt wurde· Neuerdings droht dem Prinzip eine neue Gefahr in dem viel gepriesenen Schiedsgerichtsversahren Jn seinen konsequenten Ausbau müßte dasselbe auch zur Verletzung des Prinzips der Nicht-Jntervention führen. Möge man sich stets erinnern, was die Völ ker früher gelitten haben, als dieses Prinzip noch nicht anerkannt war und jedes Land das Recht zu haben glaubte, sich in die inneren Angele genheiten des andern Landes einzu mischen und mögen sie bei allen po litischen Reformbewegungen diese Lei den stets im Auge behalten. Unsere internationalen Beziehun gen sollten einzig und allein aus der Grundlage eines idealen Egoismus aufgebaut sein. Nur das Interesse das Wohl und Wehe des eigenen Lan des sollte für alle Handlungen maß gebend sein und somit sollte man auch nur an eine Jntervention denken, wenn das Wohl und Webe,.das Jn teresse des eigenen Landes sie fordere. Und nun zum Schluß noch eine Anekdote aus des großen Bismarck Zeit. Als Preußen an die Regelung der schleswigsholsteinischen Frage ging, wurden im englischen Parla ment entrüstete Stimmen laut und die Regierung wurde beauftragt zu protestieren. Es ging auch eine Note nach Berlin, Bismarck wars sie aber fchmunzelnd in den Papierkorb, es ngte eine zweite, sie ging denselben Jst-.- m«-l«m«1»4 im I isde iX.-- -f. Ochs. kpss cuvsqapsu 7ws--·»»»- man inzwischen ungeduldig und in terpellierte Darauf erklärte die eng- I lische Regierung: »Wir haben pro testiert und befriedigen de Erklärungen erhalten« Damit war die Sache erledigt und Dänemark verlor SchleswigsHolstein Bismarck kannte eben die großen Jn tetventionsfreunde an der Themse. W Bsn Pol zu Pol. Trotz aller Opfer an Menschenleben ist der Nordpol no nicht gesunden worden. Wohl aber wu e, gerade lveil so viele Menschenleben über dein Suchen nach ei nem Mittel gegen die nurerenGtste des Körpers verloren gingen, von Ienen wei senMönchen schließlich doch ein« uner lässi es Heilmittel gegen diete Fern e der Men chen llgefunden Die St» Bernard Krautervi en haben seitdem Fehntuseitk den das Leben erettet nnd izs in einl hohes Men chenaY er, bis zum äussrstens Pol der öglich eit bewahrt. iescsi wunderbare Heilmittel enthält nur Vflanzenstofse und keine Mincrnlien In Avothelen zu haben Das einzige »Beste« Sau Antoniet erkennen an, was anzuerkennen ist. Bewohner von San Antonio, die an kranken Nieren nnd schwachem Rücken leiden, verlangen nach einem Nieren-Mittel, auf das sie sich ver lassen können. Das beste sind Doan’s Nicren-Pillcn, eine Medizin, die nur für die Nieren bestimmt ist, ans rei nen Wurzeln nnd Kräutern fabri ziert nnd die einzige, die Resultate nnd Zengnisse aufweisen kann. Hier ist das Zeugnis eines San A1Itmiiers: C. Richardson, 917 Nord Mesquite Straße, San Antoi«1io,Tex., sagt: ,,Jkacl)de1n ich kurze Zeit Doans Nieren- Pillen gebraucht habe, kann ich nur Lobenswertes von ihnen sa gen. Jch litt seit längerer Zeit an den Nieren, vernmtlich infolge von 1.leberanstrenauna. Jcb hatte die Schmerzen, die gewöhnlich ein der artiges Leiden begleiten und zu Zei ten waren dieselben so stark, daß ich kaum gehen konnte. Jch litt ebenfalls viel an Kopfweh, Auf den Rat ei nes Freundes verschaffte ich mir eine Schachtel von Doan’s NiereiisPillen im Beer Drug Store nnd dieselben haben Wunder an mir verrichtet Die Aktion der Nieren, die zu frei und ungebunden wurde, wurde vollkom men regelmäßig und ich leide weniger von Rückenschmerzen und Kopfweh, wie jemals vorher. Jch bin Doans Nieren-Willen viel Dank schuldig und empfehle sie hiermit.« Zum Verkauf bei allen Händlern, Preis 50 Cents. FostersMilburn Eo» anfalo, New York, alleinige Agens ten fiir die Ver. Staaten. Erinnert Euch des Namens Doan’s und nehmt keine anderen. A l l e r l e i. Freitag Nachmittag fand eine Sitzung der städtischen Sanitätsbe hörde statt, in der die Monatsberichte vorgelegt und viele Routine-Geschäfte erledigt wurden. Unser schreibselige und interviewfreudige Staats-Sant tätsbeamte Dr. Brumby, der keinen Tag vorübergehen lassen kann, ohne die Welt durch Jnterviews, Prokla mationen, öffentliche Briefe und der gleichen an seine Existenz zu erinnern, hatte dem Countyarzt ein Schreiben zugesandt, in dem er ihn darauf auf merksam machte, daß die letzte Legis latur ein Gesetz angenommen habe welches genaue Berichte über Gebur ten und Sterbefälle von den Counties fordert und mit allem Möglichen be drohte, wenn er den Bestimmungen dieses Gesetzes nicht nachkomme. Der County-Arzt verlas das ziemlich un liebenswürdig gehaltene Schreiben, welches allgemein getadelt wurde, da es in unberechtigter Weise insinuiere, daß die Sanitätsbehörde von San Antonio ihre Verpflichtung nicht er fülle. Es wurde ferner beschlossen, bei den statistischen Berechnungen künftig anzunehmen, daß San An tonio hunderttausend Einwohner habe. s Heute wurden vom 9ten Infan terie-Regiment 150 Mann entlassen, die ihre Dienstzeit beendet haben. Es wurden ihnen vom Zahlmeister 334,· 120 ausbezahlt, die sie sich im Laufe der drei Jahren von ihrer Löhnung ausgesvart hatten. Ganz so schlimm wies gemacht wird, ist also die Lage unserer jungen Vaterlandsverteidiger nicht. Es ist noch sehr fraglich, ob sie sich als ClerkS oder Arbeiter in drei Jahren so viel erspart hätten. Countyrichter Shook hat in dem Fall von August Gimbel, der der Verletzung des Sonntagsgesetzes an geklagt ist, die Entscheidung abgege ben, daß das Baskin-McGregor-Ge setz konstitutionell sei. Der Angeklag te hatte auf Grund der Behauptung, das Gesetz sei nnkonstitutionell, Ein wand gegen seine Prozessierung er hoben· Der Prozeß wird jetzt wäh rend des- März-Termins stattfinden. Freitag Abend fanden in der Beethoven-Halle die Schlußfeierlichs keiten der Hochschule statt. Ein hüb sches Programm war zusammenge stellt und wurde auch gut durchge führt. Auf der Liste der Abiturienten finden sich folgende deutsche Yeamem Carrie Brockmann, Harold Heck, Gladys Heilig, Emma Rieden, Louis Sien, Lena Stein. Am 4. März werden die Steuerzahler im Schuldiftrikt No. 7 über die Ausfchreibung einer Extra Schulfteuer von zehn Cents abzustim men haben. Es ist hier die Nachricht einge troffen, daß der früher hier wohnende Will Spiegle in der Hauptstadt Mexi ko gestorben ist. Das beste für Rheumatismus (Eimer F- Amend) Rezept No.2851. Berühnit wegen feiner Vorzüge bei erfolgreichen Heilungen Jn allen Apotheken. Ernst Schmidt, ein in der Hauptstadt Mexiko wohnender deut scher Kaufmann, hat sich eine schwere Schnßwunde in der Brust beigebracht. John H. Bolton, öffentlicher No tar. Grundeigentum. Agent für Pensionsansprüche Zimmer 9, St James HoteL Ost-Houfton Straße Beide Telephone 650. W Gefncht ein Mädchen oder ältere Frau, um bei der Hausarbeit zu hel fen. Näheres 342 Gevers Straße Ende der S. HeightsiBahn. W Geld zu verleihen Emcrspn F Co., 321 West Commerce Straße. Pfandleiher und Juweliere. Var Jains in verfallenen Pfände1«n. W Dr. J. W. Haku-ell, der Krebs Spezialist, ist nach Rockoort verzogen l Maskenspiel des Lebens Pliotnan von August N i e m a n n (Fortfetznna.) »Verdirb nicht die erste köstliche Stunde unseres Wsiedersehens,« ver setzte der Prinz. »Ich bin so selig, dich wieder an meiner Seite zu sehen, deine entziickende Gestalt in meinem Arme zu fühlen, Was soll ich dir da von zu Hause berichten, wo ich nichts als grimmigen Aerger gehabt habe? Jch habe es ja immer vorher gesagt. Der Herzog ist ein Mann ohne Ge fühl, das muß ich von ihm sagen, ob wohl er mein Vater ist. Politik nnd Militaria füllen seinen Kopf aus, und ein Herz hat er, glaube ich, gar nicht. Er ist höchst ungnädig, weil ich die Prinzessin Luise nicht heiraten will. Daraqu hatten er und meine Mutter die feinsten Pläne gebaut. Ach laß mich von den Geschichten nicht re den! Mir quillt dabei die Zunge im Munde und bleibt das Wort im Halse stecken. Auf dich habe ich mich gefreut, wie auf die herrlichste Er srischung. Wir wollen von unserer Liebe reden, die ewig frisch und jung bleiben soll, von deinen wundervollen Augen, meine holde era, und dei-; nen süßen Lippen, die ich so rasend gern kiisse.« Was war das für eine Sprache I«..-.- kr. Um mxx :.·.«.k«-s; »Im-.- A ysuiu pu u u u« kswk us va X, IVI J fühle an Sie war verletzt Welches Veränderung war mit ihm Vorgegan- gen? War das die Sprache eines E Mannes-Z, dem sie ihr Lebensglück ans T vertrauen wollte? War das der Ernst, der sich für die jetzige Lage schickte? Oder hatte sie sich vielleicht selbst ver ändert, so daß sie nun die Liebesver sicherungen des Prinzen anders aus faßte, während er noch der Alte war? Er war ja zärtlich, er sprach ja von Liebe, aber der Ton, worin er sprach, schreckte und beleidigte sie. Sie zog sich ein wenig zurück, und er konnte in ihre Gedanken, in ihren Blicken lesen. »Was hast du?« fragte er. Sie schüttelte den Kopf und sah vor sich nieder. ,,Nur keine Mißverständnisse,« sagte er ungeduldig. »Du hast etwas. Du hast irgend etwas übelgenoms men.« »O nein. Hier kann wohl von Uebelnehmen nicht die Rede sein« ,,Wovon denn? So sprichl Nicht wahr, dir ist es nicht recht, daß ich nicht eine lange Litanei anstimme und haarklein über alle Vorgänge berichte. So seid ihr Weiber. Heiraten, immer heiraten, das ist der einzige Punkt der Weltgeschichte, aus den ihr hin blickt.« era sprang empor und sah ihn mit flammenden Augen an. Jhr Bu sen hob und senkte sich vor innerer Bewegung. »Verzeih,« sagte er schnell. »Es war nicht böse gemeint Es ist mir so herausgefahren« Er haschte nach ihrer Hand, aber lr um zurau ,,Das hatte ich nicht erwartet,« sagte sie, »Was denn? Was denn? Was habe ich denn nur verbrochen? Komm, mein liebstes Herz, nur keine Uebel nehmerei.« »,«O entgegnete sie kühl, »ich habe nichts übelgenommen. Du hast das Wort schon einmal gebraucht, aber, es ist nicht das richtige Wort. Jch sehe nur ganz klar ein, wie hoch du mich schätzest, und da ist es wohl das Beste, wenn unsereWege sich trennen-« Jhre Lippen zuckten, sie war sehr blaß, und nur mit Mühe hielt sie ihre Tränen zurück. Doch ihr Stolz hielt sie aufrecht. ,,era,« rief er stürmisch, »das ist zu arg! Du übertreibst, du bist ausge regtl Was verlangst du denn nur? I.Was soll ich denn nur erklären? Jch mache einen kleinen Scherz, und du nimmst sogleich die Pose einer Medea an. Jch schwöre dir, daß ich dich liebe, daß ich niemals von dir lassen will. Jedes Wort, das ich früher zu dir gesprochen habe, gilt mir so viel wie ein Eid. Du sollst mein Weib werden und keine andere.« Dies besänftigte sie, und sie zwang sich, zu glauben, daß sie allzu empfind lich gewesen wäre. Nun kamen ihr die Tränen, aber er küßte sie unter Liebesschwüren weg. Er wiederholte, daß er nur in der Absicht einer Heirat nach Wien gekommen sei und daß er allen Hindernissen zum Trotze seinen Willen durchsetzen würde. Sie möch te ihm nur treu bleiben und sich aus ihn verlassen. Nach und nach fand er wieder den alten zärtlichen Ton «»«h RAE- IIDIHTZRHWHÆD Ost-Rossi fun ersten Begegnungen, und sie glaubte nur zu gern, was sie wünschte. Jms merhin blieb jedoch ein Schatten aus ihrem Wesen zurück, und das merkte auch Eva, als das Paar in das Spei sezimmer hinübergekommen war. Nachdem der Prinz sich entfernt hatte und der Graf mit ihm gegangen wär, unter dem ziemlich durchsichtigen Vor wande, ihm den Weg zum Hotel zu zeigen, zogen sich die Freundinnen in eras Zimmer zurück und nun frag te Eva. »Es ist etwas Fremdes zwischen ihn und mich getreten,« antwortete Jri ma, nachdem sie berichtet hatte. »Ich kann nicht beschreiben, was es ist, es gleicht einem Schleier, der ihn um hüllt, so daß ich nicht klar erkennen kann, wie er denkt und was er beab sichtigt Daß seine Reise erfolglos geblieben ist, nnd daß wir wieder aus dem alten Flecke wie damals stehen, beunruhigt niich nicht so sehr. Halb nnd halb hatten wir es ja erwartet, sonst würde eg- ja gar nicht notwendig gewesen sein, die weite Reise hierher zu machen, sondern wir hätten bei dir seine Erklärung erwarten können. Aber was mich unruhig macht, das ist sein Wesen. Jch versichere dir, wenn ich ihn nicht so rasend liebte, hätte ich mich heute schon mit ihm auseinandergesetzt und hätte abge brochen." Der Prinz schien sich den Austritt des ersten Tages ebenfalls zu Herzen genommen zu haben. Er zeigte sich dieTage daraus von durchaus liebenstä würdiger Seite, widmete era den größten Teil seiner Zeit und ent wickelte den ganzen Zauber seiner-Pers sönlichkeit, ohne jemals wieder einei üble Laune oder ein Zeichen von Un-? geduld durchblicken zu lassen Auch sprach er so als ob die Heirat mit era eine ausgemachte Sache wäre und als ob er nach der Einwilligung seiner Eltern nichts mehr frage. Nur tat er noch keinen entscheidenden Schritt, sondern ließ es beim Aus malen reizender Zukunftsbilder und Uct Octslujctuuguc aussu- »u Liebe bewenden, und dabei erkannte eras scharfer Liebesblick an ihm zwischen stükmischen Zärtlichkeiten, deren sie sich oft mit Aufgebot ihrer ganzen Willenskrast erwehren mußte, zuweilen eine Zerstrentheit, einenj träumerischen Zug, der sie in hohems Maße ausregte, weil sie daraus ans ein geheimes Interesse bei ihm schliesz ßen mußte, das außerhalb des Liebes- l bundes zwischen ihr nnd ihm stand. Sie geriet durch alle diese Aufregun-; gen in einen Zustand, der ihr die! nächtliche Ruhe raubte, und besorgt-i 5ah Eva blänliche Schatten unter derZ Freundin sonst so klaren, nun aber umschleierten Augen erscheinen I I Fortsetzung folgt) l Mein Valentin. Man schreibt zur Zeit an e nnd isn Manch wohldnrklsdachtes aleuttn, Auch ich ich sag’ es ohne Scheu Hab’ einen Schatz, gar hold und tret-. Er steht mit-nach zur Seite wohl, Geht alles nicht, wie es wohl soll, Er treibt die Wollen von der Stirn Sowie die Mucken aus dem Hien. Er ist derselbe immerdar-, Der er zu allen Zeiten war, Er giebt mir neuen Mut und Kraft Wenn ich zuweilen sast erschlafft Ein solcher Freund, der ist es wett, Daß man mit einem Lied ihn ehrt, Drum weihe ich ihm dies Gedicht, Daß ihn als »V a l e n t i n« entspricht Der Freund, den ich so schildte hier, Es ist das edle ,,Lone«Star Dies-« Der Trank, der uns zu jeder Zeit Ver-half zu froher Heiterkeit -.,-»4 Wil- lllll Ums lltust Ins-us Its-It usw-us Wenn Aergcrlichcs ihm passiert, Daß ihm des L o n e S t a r Getftensnst Den Aetger hat hinweggerafft Es geht ja wohl auf dieser Welt Nicht immer so, wie’5 nnd gefällt, Doch wo es immer auch gebricht, Das bringt er stets ins Gleichgewicht. Demn, wenn der Mutter freche Brut Auf sein Verderben sinnen tut, So laßt uns Alle-, Mann für Mann. Zu seinem Schutze stehen dann. Die machten gern, zn unsrer Qual, Die Erde zu Tnem Jammertal, Wo All’ und Jedes ist verwan Was uns das Leben biet vernian Drum lobt nur Eurer Mädchen Zier-, Ich lobe mir mein Lone Statt Bier Und wähle es, so rein nnd klar Zum »Valentm« für dieses Jahr. CFoktfetzung folgt.) «’s——— l)ie neuen Waren Sind angekommen tiik alle fruelilingss W Jammer- saisolh Zwar ist per Winter rogix nicht Jnrübexz aber trotzdem haben wtr Uns auf dii bevorstehende-i saiszing vorbereitet und ein Lager von Herren-. Damens und Kinder-Schuhen einzelegh wie wir es f.iiher nie gehabt haben. Wir bitten unsere Kunden und das Publikum, uns zu besuchen und den Vorrat in durchaus moDcRNEM, ELZGANTEM SCHUHZEUG zu inspiziercrk Jeder wird seine Freude durch haben —-...-.-———·.-I— nimmst-»Hian State, 207 Amme Piazn. qrgexsiicr dem Menger Hom. X· »«1000 Lin-: liausnumsßaeume, 4000 zwei Jahre alte i, Rosengchiie Zum Pflan E gen diese Saisom Sdzrcibt um Katatog und Preise. IX EgssxsssixhskggåstpxgxW Des- San Hotonio fräblings Sameoal nnd vie...... Große Blumenschäacht. sesset nnd teichhqkttgm dran je zuvor Beginnt am 2s. W aml eint-It am 25. April. Richtigste E fenbatms hRaten SEU LEIM WW Priesläint sELS DURCH-»Ist seltsam-. Ein familien Getränk im wahren Sinne II ist das vorzügliche, reiye und wolbeköjnmliche Schober- Bier-. Gleick zuttäglich für Ge fande. Kranke nnd Ge nesende schonet los Z-. Brawing ca. Richter s Damm- Rast-kamt 427LaredosStkair. NeuesTet.67. Michel.1886. Hatsichdurchihrvorzüqliches, reines, qefundes rot und Zackwaren alker Akt einen Ruf erworben. Werdet Kunden und der Wagen fährt täglich bei Euch·vot.-· Warum wollt Ihr leiden, wenn Ihr geheilt werden könnt? ÆZZ Dr. V. E. De SRO0K, Spezialkn in Fällen von Maske-schwäche, Lähmung und allen anderen chronifchen Schwächefällem No. 216 Ost-commescssstkssso. oberhalb der »Es-reich JUNGE KCQCCCQLCCCCCF CCCCCCCCCCGCCCCCE(CCCCCGQGQEEEEGQGQGQQQNIIKIWJ Bins-matessialien—ulbolesale ancl lietaiL Cum-h Kalt, Sand, Dacht-amer. Dacht-lech, Dacheifem Verm-h PZC Ist-halb Farben, Bornislxeä, Oct ktc -"1;;ent skiär Carbolineum I- tustin Palacc Carferug gemischt-: Farber »Ist-ne Gr-..xeixe Bsrfter. Mex eith Roofing· Dersirobone Meta! Both J; O- DIELGAETSHH soc Ost-commsssoo-Sts» ssa das-nis. Tons-« Tal-Mosis Cic DddddddddsddDdddddddpdddtdddzzdddddddddddddyw Ddddssnodnf