Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
April 22, 1907
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Die Täglich kksio Pcssss ius- mas z erfcheintmitAugnabme des i Die Wömutlkche i l f Sonntags und kostet s8.00 für das Jahr oder 82.00 für s Monat-. Weis Pressa tust MS E erfcheintgägeitoägnnerstag d I j 82.00 für da- Jahr. l Tägliche Ausgabe) SasÄictbniöj MdeF den 22. April 1907. Rai-mer 7599. Jahrgang 42. Ein Former mit Telephon-Ver binduug kann MarktkPreise, kommende Wetter verhältnisse erfahrenund mit seinen Nach barn wie Freunden in der Stadt mit so gerinaen Kosten in Berührung bleiben, daß sie kaum in Betracht zu ziehen sind Das System dieser Kompagnie gewährt Denen unerreichte Vorteile, die einen vortrefflichen und ausreichenden Dienst wünschen. Unser nächster Manager erteilt gern weitere Auskunft Die Südmnunse lklkslllkllkll M lElEPilllll sollt-M Des Freundes Vermächtnisz Roman von H.Ehrhardt. litvrtienunasl Die jungen Osfiziere ritten jetzt methviirdi höusi die Feldstraße ent lan die ie sont der schlechten Be schräme wegen möglichst vermieden, read Fleßburg mußte ein wahres Mverhör bestehen, wie die «schöne Jtalienerin« aussähe und ob sie denn ewig unsichtbar sein würde, eö sei doch eine Sünd’ und Schaude, daß Meß burg allein das Glück haben solle, die sen beiden begehrenswerthen Wittwen Gesellschaft leisten zn dtirsen. »Ich war erst ein einziges Mal dort, seit Gräfin Nievenhelm da ist,« dertheidigte sich der hlonde Ofsizier. Und dann erzählte er, die Gräfin sei die echte Jtalienerin mit prachtvollen Glut gen in einem ein klein wenig schat geschnittenen von schwarzem Haar umrahmten Gesicht, mit dem warmen, bräunltchen hautton der Brünettem eine zierliche und doch volle Gestalt und von sehr lebhaftem Wesen, augenscheinlich sehr reich und auch nicht einer zweiten Ehe a eneigt. Da wuchs ihr in’g Ungemes sene. Fleßhnrg aber tatn sich gar nicht so beneidenstvettb vor. als er an einem Machtmittaåe zehn Tagt- nach der An kun der räfin. mit ieser und Bera in dem Ballstedtschen Garten saß. Ein roth-weiß gestreistes Zeltdach spannte sich über ihnen aus, aber die Sonne stand schon schräg und funkelte in aus- und abzuckenden Lichtern durch die hohen Fliederbiische und Zier-sträu cher, deren Blätter ein warmer Wind hauch in steter Bewegung hielt. Die Lichter glitten in goldenen Tupfen iiber das dünne, weiße, spitzenbesetzp Seidentleid, das in plissirten Falten von der zierlichen Gestalt der Italie nerin herunter floß und den Kies des Bodens schleifte, sie glitzetten in den riesigen goldenen Reifen, die in Form von Schlatt en mit Augen von Rubi nen, die roiggen Ohrliippchen schmück ten, und die das Fremdartige« Süd ländische ihres dunkeläugigen Gesichts vervollständigten, sie setzten Veras über eine Stickerei geneigtetn Köpfchen schlich-goldene Funken auf und ließen die Doppelringe an ihrer schmalen, weißen Rechten, das Zeichen der Witt wenschaft, zuweilen blitzartig ausglei .sen, je nachdem die Finger den bunten Seidensaden durch den Stoff zogen. Sie hielt die Augen ebenso stampf ha ans ihre Arbeit gesenkt, als die St fin sie ungenirt auf den jungen Offizier richtete, dessen blondes Haupt sich von Zeit zu Zeit nach der schattigen i Ecke des Gartens wandte, wo Karl-Ä Ggon unter Aussicht seiner alten Kin derfrau auf einem großen Sandhaufen spielte, indem er unermüdlich Sand in s einen kleinen Eimer schaufelte und ihn T wieder ausschüttete. Fletzbztrg fühlte sich direkt unbehag I I, III UIL IIIZIOIIILCOI MIUIIICUOIZ, »kl ibndie Gräsin unterzog. Er vergaß kein-e- Minute darauf, daß sie die Saätåester seines Rivalen war und daß er mehr denn je davor hüten mußte, steh eine Blöße zu geben. Er war befangen und schweigsam, Pera desgleichen und aus genau dem selben Grunde, und so trug die Gräfin eigentlich allein die Kosten der Unter haltung. Sie sprach ein ganz sließendes, rei nes Deutsch, und ihre Stimme hatte den melodischen Wohlllang, der den weichen Lauten ihrer Muttersprache entstammtr. »Sie gehen nun bald in’s Manöver, herr von leszburg?« »Ja siin Tagen, gnädigste Gräfin.« «Schade, daß es so weit von hier stattfindet,« bedauerte die zierliche grau lebhaft, »ich liebe das Militär, sonderz bei solch iriegerischen Vor siellungen, wenn überall Leben und Bewegung ist und doch alles so exakt arbeitet, wie die einzelnen Theile einer großen Maschine. Jch war von Wies baden aus mit meinem Manne wäh rend eines Kaiserrnanövers in das Manövergeliinde gefahren, und wir hatten das Glück, einen Standpunkt zu erlangen, von wo aus wir die regel rechte Entwicklung eines Gefechts aufs schönste beobachten konnten. Nie werde ich die Aufregung vergessen, in der ich mich befand, als in der zuerst scheinbar ganz einsamen Gegend plötzlich hinter einem Grabenrand die ersten Helm spigen austauchten, dann mehr, immer nie r, bis auf einmal, wie aus der Erde Muan aanjgjtegtrnentei mit Ka sci-«ss-v-·- nonen und Maschinengewehren um uns her eine fieberhafte Thiittgteit ent wickelten, und nach wenigen Minuten in der eben noch stillen Gegend die Ka nonen donnerten, das Maschinenge weht knatterte und Gewehre knallten, dazwischen Kommandorufe, Trompe tensignale, dann von blauen Husaren geritten eine überraschende Attacke, die von Jnfanterie abgeschlagen wurde, die ein bis dahin friedliches Dörfchen in solchen Massen ausspie, daß ich meinte, das Gewimmel würde nie ein Ende nehmen. Es war ein großarti ges, erhabenes Schauspiel, ich war be geistert, und mein Mann hat mich tüchtig geneckt damit, daß ich den Satt ner’schen Friedensruf: ,Die Waffen nieder!’ wohl kaum unterschreiben würde. Und er hatte recht. Jch meine, die Welt in fevttstikem Frieden, das muß etschlaffend en, und es gibt Dinge, die eben nur durch das Schwert ent schieden werden können. Das meinen Sie doch auch, Herr von Fleßburg?« »Gewiß, gnädigste Gräfin Und ich bin auch ganz Ihrer Ansicht, daß eine lange Friedenszeit erschlaffend und verweichlichend wirkt, ja, aus uns Of iete wirkt ste geradezu deprimirend. S Endziel unseres Strebens ist doch schließlich, das, was wir gelernt haben und anderen lehrten, in einem Kampfe Ziegen einen Feind erprobt und bethä gt zu sehen. Außerdem ist es doch schon an und fiir sich etwas Schönes und Herrliches fiir eine große Jdee, fiirdie Ehre des Vaterlandes in den Tod zu gehen. Damit hat man doch als Soldat erst seinen Zweck erfüllt.« Seine braunen Augen leuchteten aus in einer großen, ehrlichen Begeisternng, seine schlanke Gestalt straffte sich· Er hatte einen jener Momente, in denen man vergaß, daß er gar nicht hübsch Die Gräfin betrachtete ihn erneut mit Interesse, dann suchte ihr lauern der Blick Veras gesenktes Gesicht. »Sie sind so schweigsam, Frau Ve ra, ein Beweis, daß Sie unsere Kriegs geliiste nicht theilen.« Pera sah auf, aber ihre Augen irr ien an den beiden anderen vorüber mit einem angstvollen Ausdruck, als er stehe vor ihr ein entseßliches Bild. Der geliebte Mann fern von ihr im Kriege einen frischen, fröhlichen Krieg nannten es ja wohl die jungen Offi 5iere, wenn sie ihn herbei wünschten-— und dann kam eine Kugel, nein Tau sende. aber Tausende von Kugeln, und sie sanken- wie hingemiiht und starben lang und qualvoll oder kurz und schmerzlos und man be rub sie in fremder Erde und so wenige kehrten wieder, und er, Fleßburg, er war nicht unter den wenigen. Die bloße Bor siellung ließ sie frösieln in der Juli wiirme. Oh, all den Jammer noch ein zweites Mal durchleben müssen! Nein, das würde sie nicht ertragen. »Ich bin nicht fiir den Krieg,« sagte sie, »ich denke an den Schmerz der bie len Mütter, Frauen und Kinder, an die vielen heißen Thränen Die Gräfin lächelte ein wenig von oben herab mit ihren tiefer-then vollen Lippen, die neben den Augen das schönste waren in dem scharflinigen Gesicht. »Da sieht man die Deutsche, bei der das Gemüth vor der egeisterung spricht· Sie kommen mir hier Uber haupt furchtbar deutsch vor, beste Frau Bera, schon allein mit dieser Hand arbeit, an der sie nun schon den ganzen Nachmittag sticheln, ohne uns beiden einen Blick zu gsnnen Jn San Reino kurb- irfi Eit- nip bei snlckier Fbiitinkeii ertappt, dort waren Sie überhaupt ganz anders,»so viel lebensfreudiger. Sehen Sie, das kommt davon,« unter brach sie sich, halb bedauernd, halb trinmvhirend Vera war zusammen gezucit, denn sie hatte sich bei einer hastiqen Bewe sgung die Spitze der Nabel in den 5 Zeigefinget der Linken getrieben. Ein rother Blutstropfen heilte auf der wei ßen Haut. Sie konnte wohl kein Blut sehen. Wenigstens war sie plötzlich sehr blaß geworden und ihre Hand, die nach dem Taschentuch suchte, hatte unruhige, zit ternde Bewegungen Ahnte sie den Stich, den Fleßburg innerlich empfangen, schmerzlicher als der slüchiige Nabelstich, der ihr Blut rinnen ließ? Nein, sie ahnte ihn nichH aber sie fürchtete, er könnte aus Ninus Rievenheims Worten erneut den Ver-; dacht schöpfen, den sie selbst neulich ins ihm geweckt, daß in San Remo derj Graf ihrem Leben den Rausch neuer Daseinsfreude gegeben habe. Sie hatte nur zu recht mit ihrer
VI I Mein-ils der schmünt ist Gesundheit Das Geheimniß der Gesundheit besteht in dem Verdau ,ungs- und Assimilirungs Vermögen einer gehörigen Quantität Nahrung. Wissen Sie das Tutks Leber Pillen sind ein absolutes Heilmittel für Kopfschmerzem The-gep fla, Malaria, Hartleibigkeit und ähnli che Leiden. D tun-s roh-r rxxxxxx v Befürchtung. Fleßburg hatte einel Wunde empfangen, und wie man manchmal gewaltsam in einer solchen wühlt, von einer Art Grausamkeit ge gen sieh selbst getrieben, so sagte er jetzt, das Unterbrochene Thema weiter spinnend: l i »Frau von Ballstedt hat sich an scheinend dort unten im Süden wohler gefühlt als hier.« ,,Sicher!« bekräftigte die Gräfin, ehe Vera einen Einwand hervorbringen konnte, »sie: sieht auch lange nicht mehr so gut aus-V ihre großen, dunklen Au gen hafteteu priifend auf der tief Er gliihenden, »die Luft hier bekommt ihrs wohl nicht« wir werden sie im Oktobers wieSder mit uns nehmen l Sie hatte ihr liebenstrI iastes Lä cheln, die schöne Gräfin 1 nd doch fand es als Widerschein ils. Bei-ai- Gesicht eine tiefe, fast böse Falte zwischen den: dunklen Brauen. »Ich muß Jhrer löblichen Absicht widersprechen,G1-Tifii Rina, als Deut-» sche will ach Wein täten in Deutsch land feiern, ich had zu viel Gemüth, ich muß um die Tueihnachtszeit wenig: stens Schneeflociens wirbeln sehen,« selbst mit Papa hat-se ich Weihnachten stets in Schlesåen verlebt darin fühlte auch er, wie in so vielem an deren, ganz deutsch." Die offenbare Gereiztheit in ihrer Stimme war zum Schluß in leise Wehmuth umgeschlagen, die sich auch in ihrem Gesicht ausprägte nnd ihm einen wunderbaren Liebreiz verlieh. Fortsetzung tolatJ Wieder im Geschäft. Als meine Freunde schon glaubten, daß ich der Unverdaulichkeit, Nervo sität und allgemeiner Ermattung er liegen würde, schreibt A. A. Chie holm, Treadwell, N. Y» wurde ich überredet Electric Bitters zu gebrau chen, der mich vollständig herstellte, so daß ich wieder im Geschäft bin. Zu haben bei Adolph Dreiß und R. Cohn Fr- Co Preis 50 Cente. .---«-0-————.-.» Ausland. Aus München wird gemeldet. daß Generaloherst Prinz Arnulf von Bayern, der drittälteste Sohn des Prinzregenten Lnitoold. demnächst eine Forscherreile nach Centralasien antreten wird. Deatschlan as Vertretung aui der Oaaaer Konserenz ist nunmehr voll ziihlig ernannt. Sie besteht aus: Freiherrn Marichall von Biehersiein. Botschaster in Konstantinooelz Geh. Legationgrat Dr. Kriege, Deutsch lands nermanentem Mitglied ani Haager Schiedsgerichtöhoß Konve adiniral Siegel, MarinesAttachå der deutschen Botschaft in Paris; Gene ralinaior v. Gündell vom General stab der Armee. als Berater in milis iärifchen Angelegenheiten und Pro fessor Philipp Zorn, Völkerrechtgleh rer an der Universität Bonn. Nach läsgekkm Leiden ist der frühere Diserouigeiineisier Halmos von Bndanest nun gestorben. Sein Name wurde oor mehreren Monaten niiufiq genannt. war Halmos ed doch, der seinerzeit die schweren Anschnldi annan gegen den Justiiininisier v. Polonyi erhob und damit dessen Sturz anbahnte. Halmog war schon damals ein schwerkranter Mann. .«o.-.. A l z e n e ist der Name einer neuen Legirung, die aus zwei Theilen Aluininium und einem Theile Zinl be steht. Sie soll so fest wie gutes Guß: eisen, aber weit elastischer als solches kein. Die Legirung sieht weiß aug, äßt sich fein poliren und widersteht recht qui dem Rollen. Auf-richtige Reue folgt meiii ent qanaenen Vorteilen v- Schnitzel. sllerlei Jnterefsantes ans allerlei Ge biet-Für Jeden etwas. Einen Lokomotivetsp p f i f f hört man im Ballon noch in 21,450 Fuß Höhe. Die Ber. Staaten haben im Jahre 1906 79,483,125 Cigarren aus Kuba importirt Die Herstellung- voni G u m mi aus Weizen ist eine der neuesten Erfindungen M a d r i d ist die am höchsten ge legene Hauptstadt Europas; es liegt fast 2810 Fuß über dem Meere. Ein etwa 60 Fuß gro ßer Walfisch liefert durch schnittlich 3500 Pfund Fischbein. Jm westlichen Persien soll es Kameele geben, die s neeweisz und nur etwa fünf Fuß hoch md. Von den Eingeborenen A f r i·k a s smd bis jetzt 3,000,000 zum Christenthum bekehrt worden. Das Schachspiel war schon zu Beginn der Geschichte Indiens, eines der ältesten Länder der Welt, be kannt. Jn den Ber. Staaten gab es am 1. Januar 1907 863 At tien- und 234 Feuerversicherungsgesell schaften. Der durchschnittliche W e r t h des Papiergeldes, das On kel Sam täglich erzeugt bezißfert sich auf über 88,,000000 Eine Million Acker L a n d soll die Drittle South Africa »Ca. der Heilsatmee für Befredlungs zwecke in Rhodesia zur Verfügung ge z stellt kcxx n I Et Toa 240, 000 Insek j t e n a r t e n gibt es auf der ganzen Edee Einige davon sind so winzi, daß crft 1000 von ihnen das Gewi t I eins-- Gnnhknmä habe-n Jn etlichen Hindu-Tem p e l n werden die Sammlungen durch einen Elephanten vorgenommen, der zu dem Behufe mit einem von seinem Körper lfserunterhängenden Korbe herumgehL Wenn Berlin, nach dem Vorbilde von Paris, feine sämmtlichen Verorte sich einverleiben würde, so würde es etwa 3,000,000 Einwohner haben und die zweiigrößte Stadt Eu ropas fein. Die Armee Tamerlanö, des Mongoienchans, der im Jahre 1402 in der Schlacht bei Angora den türtifchen Sultan Bajazeth besiegte, zählte 800,000 Mann. Das heer fei- nes Gegners war 400,000 Mann stark. Der ruffische Vieh-» heerdenkönig, GustafJuva-. nowitsch- besitzt 1500 Otuadrattila- meter Land; er züchtet darauf unter« anderem 1,000,000 Schafe und hält wegen dieser 34,000 Schöferhunde· E d e l ft e i n e zum Betrage von 33,740,000 Mart wurden im verflosse nen Jahre in Deutschland eingeführt Die Ver. Staaten importirten im fel ben Zeitraume Edelsteine zum Ges sammtwerthe von 165,000,000 Mart. Die Tintenpflanze von R e u g r a n a d cr (Kolumbien) ist ein wunderbares Naturerzeugniß. Ihr Saft kann ohne weiteres als Tinte be nutzt werden. Die Schriftzeichen er scheinen dann zuerst roth, verändern sich aber in wenigen Stunden zu tief schwarz. Was den Menschen not tat, ist: zu wissen, wem er zu gehorchen. erst dann, wem er zu befehlen bat· An das Publitun Die »Freie Presse für Texas« wird an über 450 Postofsicen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. Ihr CirkulationssGebiet in Tean erstreckt sich von Galveston bis hinaus nach Denison, vom äußersten Osten bis nach El Pan im fernen Westen; ed schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Auch in Mexico hat sie eine große Verdreituna. Zwei Reises-de sind beständig, jahrein, jahraus im Interesse des Blattes unterwegs und führen dem selben im Verein mit unseren rühris sen Lokal Agenten fortwährend neue Leser iu. Jn Anbetrncht dieser Thatsachen ist die »Freie Presse«, wo ed sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu Irreichem das beste Unzeiqe Me dium im Staate Texas 10 lllk Pllllllcs The weekly issne ok the· Tann Pnrser kor- Tsus" has po sitively the let-gest ejroulation ok all German papers published in the state ok Texas. It is maileil to 450 postsoBees, and has an extended oirenlntion in Mexieo in the Indien Territory. and in Oklahoma-. lt eitenlates from Galveston to Denison. krom Mai-shall to El Paso and ok course mainly in the thisle populated oentrnl sncl Sonthwestern parte ok the state. as also in Mexico. Two tiaveung men and our very active loeal agents are eonZ tinnonsly adding new sub serjbers to the liste. ln eonsideration ok these facts the »Im-m Presse- ronn Treus« elaims to he the best Alver tising medium m the state of Texas, when it is the ohjeet to reach the German reading po puletiotn Für sil. 00 Lach Deutschland Deutsch ameriTanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen, als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Aner tennung und Würdigung zu finden« wie aus zahlreichen Brieer an ung, sowie an Diejenigen, welche das Blau 4 an ihre Verwandten schicken. hervor-i geht. Wer daher feinen Verwandten und Freunden eine Freude erweisen. ihnen ein willkommened Geschenk machen will, der bestelle für fie die «Freie Presse für Texaz«. Das Jn teresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land jehr lebhaftund es ist unmög lich, in Privatbriefen eine fo gründ liche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben, wie dies die »Freie Presse« allwöchent lich ut. Für den geringen Preis von versenden wir portofrei unfer reichhaltiges Wochenblatt auf ein Jahr an irqend eine Adresse im Auslande. Die Freie Preer fiir Texas Publ. compms Schickt es nicht auf. Erspart Euch den etwaigen späte-( ren Anfall einesfchcveren FiebergH indem Ihr Euer System jetzt von der l Ansammlung von Unreinigkeiten beJ freit. Staunens Sarsaparilla vers l richtet die Arbeit. Er bringt gutes Blut, ausgezeichneten Appetit, großel Kraft und großen Unternehmunggsf geist. i SüdnnanaMåsihT Euch I Wenn Jhr Euch iraendwo nieder lassen wollt, tut es entlang der Li-« nie der San Antomo G Aranfasl Paß Bahn, im Garten-Diftritt des Staates. Ge sundheit nnd Klima unübemossen. Billige Litndereien für den« Formen Marktgärtner, Odfts und Vieh-lichten Wesen Einzelheiten wendet Euch an Geo. F. vuvtom G. P. I.,I San Astonio. Stern-. åsk stetig s« sssi «jJ;f W-« .x-« s’- -«’,«' ·w zen »Hu welcher durch und »Es-»du Eise-exer- aber der einzige »Soda Cracker« von dem dies mit Wahrheit behauptet werden kann ist dieses-CI Biscuit Der einzige »Soda Cracker« in wissenschaft licher Weise zubereitet. 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Nun Ist der Reichtanzler allerdinag ein rüstiger-, kräftiger Mann von 58 Jahren, aber deswegen könnte er doch achts knüde sein, indessen ist es kaum an zunehmen. daß die Mitteilung der Depesche korrekt wäre. Vor allem icheint es ganz unglaublich zu sein, daß er in diesem Augenblick, in dem sich so vieles vorbereitet und so span nende politische Verschiebungen statt finden, aus dem Amte gehen würde. Man wird also jener Nachricht woht berechtigten Zweifel entgegensetzen können. Jn Deutschland scheint ed augen blicklich sebr ruhig heutiges-en Auch die sozialpolitische Debatte im Reichs taa hat offenbar kein alle-u amtie- Aufsehen erregt, denn die Deveschen haben keine nähere Einzelheiten über sie zu berichten gewußt. Allerlei interessante Persönlichkeiten sind ge storben: der sozialdemokratische Füss rer Auer, dessen Begräbnis Anlaß zu einer großartigen, aber durchaus ordentlich gehaltenen sozialdemokra tischen Demonstration gegeben bat; der Schriftsteller Otto von Leixner, viele Jahre hindurch Chesredatteur der Janke’schen Romanzeitungx der Schriftsteller Stern und andere. Auch der Tod des Münchener Dichters Martin Greif, eines der besten deut ichen Lhriter neuerer Zeit, wurde gemeldet, doch wurde die Nachricht später widerrufen. Der Bedeutendste oon allen diesen war wohl Leixner, ein feiner, interessanter Dichtertops, der auch qute litteraturs und kultur qeschichtliche Werke geschrieben und die »Ronianzeitung" zu einem Un terhaltungsblatt ersten Ranges ge macht hat.— Die Budqettommissson des deut schen Reichstags hat wieder einmal beschlossen; ein besonderes Kolonials amt einzurichten und dies Mal wird der Reichstag den Beschluß wol gut heißen, Der erste Staatssetretair für die Kolonien wird jedenfalls der jetzige Kolonialdirettor Dernburu werden. Hoffentlich wird die Ein richtung eines besonderen Koloniali miuisteriums alle Erwartungen er füllen, die man aufsie setzt-; Kaiser Franz Joseph ist setzt end lich in Prag eingetroffen. Ein gro her Hofstaat begleitet ihn, auch meh rere»Minister, darunter der Brenner« Freiherr von Beck. Der Empfang in der böbmiichen Hauptstadt war äu- szerst entbnsiastisch, die Festlichteiten trugen aber einen völlig tschechischen Karakter. Die Stadt prangte aus schließlich in tschechischen Farben und selbst die Unsichristen aus den Fest banten, den Triumphs-ödem Vanil lans nnd Säulen. waren tschechisch. Der Kaiser bat aus dem Dradschim dem alten Prager Königspalast, Wohnung genommen, wo er diesel ben Zimmer bewohnt. wie bei srlibes ren Besuchen. Zugleich mit dem Kaiser weilt die Aebtissindes adeligen theresianischen Damenstists,· Merzogin Maria Ynnunsintm in Prag. Sie war mit ibreni gesammten Hofstaat bereits vor dein Kaiser eingetroffen. um als erste Dame des Hofes die Repräsen tationsvflichten zu erfüllen. ·Karakteriltisch flir den Geist. der die ganzen Emvsangsseierlichteiten bebst-tschi bat,·ist eine Denlschrist, die der Bürgermeister »und der Stadtrat von Prag dem Kaiser til-erreicht a ben. Jn ibr wird der Kaiser ge ten, alljährlich eine Zeitlang in der böbinischen Hauptstadt Hof zu bal ten. Gleichzeitig wird die Einheit nnd Rateilbnrkeit des Königreichs be tont und der Bitte Ausdruck verlie ben. daß am Wenzelstaa stets die böbniischen Kroninsigtiien ausgestellt werden möchten. Die Denkschrist verlangt also nichts weniger als eine Anerkennung der Berechtigung Böh mens ans Autonomir. Jst sie er folgt, dann ist die tatsächliche Verlei bung einer autonoinen Verwaltung nur eine loaische Folge. le Donnerstag bat in der alten italienischen Stadt Garte, derens Besitz einst von der lesien Königins von Neapel ruhmvoll verteidigt! wurde, die nngetündigte Zusammen- 2 lunst zwischen dem König von Jtas’ lien und dein König von England stattgefunden. Sie verlies. wie der-; artige Zusammenlitnste gewöhnlich; verlaufen, freundschaftliche Begrü-? ßung, Festessen tnit obliqaten Ton-i sten, herrlicher Abschied, irgend etwas Besonderes ist von ibr nicht zu mel-! den. Es scheint weder etwas Sen-, liaitivnelles getan noch gesprochen zu« e n. Jn den ossisiellen Kreisen Deutsch land’s giebt man sich den Anschein völliger Gleichgültigkeit diesen Für sten-Begegnungen gegenüber. Auch Hu dein bereits angetündigten Be suche des Königs von Italien in Spanien verhält inan sich so. Die l -—1 deutsche Presse zeigt sich teilweise et was nervöser. So veröffentlicht die »Kölnische Zeitung« einen Artikel, der, wenn die betreffende Deveschen meldung richtig ist, eine aussallend scharfe Sprache redet. Die öffent liche Meinung in Deutschland, heißt es in dem Artikel, erblicke in König Edward’6 Jntriguen einen Versuch, das euroväische Gleichgewicht zu stö ren und gleichzeitig werde sein Ab rüstungö Vorschlag mit erhöhtem Mißtrauen entgegengenocnmen. Eng land falle sich hüten, feinen Krieg zu vrovozieren, denn ein Krieg mit Deutschland würde höchit gefährlich für irgend einen Gegner oder selbst für eine Koalition von Gegnern sein. Unserer Meinung nach ist diese Auffassung keine ganz richtige. Die geschickte Diplomatie König Ed ward’s, deren Züge gar nicht so ver steckt gehalten werden« mit dem Wor te: »Jntriguenspiel« anzufertigen, ist schwerlich angebracht und der gereizte Ton kann nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, daß man in Deutsch land den groben Fehler begangen hat« die Bedeutung der Persönlich keit des Königs viel zu gering einzu schätzem Man hat in ihm eben im mer nur den Spieler und Wüstling sehen und sich auch durch Leute, die den König besser rannten, nicht von dieser Einschätzung abbringen lassen wollen. Das rächt sich heute durch allerlei unangenebme Ueberraschun gen. Der Artikel der »Köln. Zeitung« wird von vielen Seiten als inspiriert angesehen und die «Tögliche Rund schau«, ein stark chauvinistisch ange hauchtes Blatt- sagt aerade aus« der Yrtixel Mitte die Bedeutung. daßdie ucuuujc vergl-sung »Is- »vmsuilgrll Verstecksnielens und der Friedens nnd Abriistungslomödie« überdrüssig geworden sei. Die Regierung wi derspricht dieser Auffassung und be streitet etwas mit deni Artikel zu tun haben. Da der deutschen Regierung eine derartige Gefühlsäußerung, wie sie in dem Artikel der »Min. Zei tung« hervortritt, augenblicklich gar keinen Nutzen bringen würde, so brauchtwan, unserer Meinung nach, an diesem Dementi der Regierung keinen Zweifel zu hegen. Jn London wird augenblicklich die Konserenz der KolonialsMinister ab gehalten. Es sind bereits sehr wich tige Beschlüsse zur Annahme gelangt Die Konserenz soll alle vier Jahre zusammentreten, soll aus den Pre miersMinistern der Kolonien und »den Kolonialselretiiren gebildet wer den und der Premierminister des Reiches soll ex ofkimo der Vorsitzen de sein-. Außerdem sollen die einzel nen Kolonialregierungen auch noch das Recht haben. weitere Vertreter. doch nicht mehr als zwei. zu ernen nen, jede Kolonie wird aber nui eine Stimme in den Beratungen ha ben. Auch kann die Konserenz öfter zusammenberusen werden als alle vier Jahre, wenn wichtige Dinge vorliegen. Durch diese Beschlüsse wird das Verhältnis der Kolonien zum Mut terlande im Großen und Ganzen we nig verändert. Die einzelnen Kolos nien nehmen eine verhältnismäßig unabhängige Stellung ein, bilden aber nach außen hin mit dem Mut terlaude ein Ganzes, das in allen national-politischen oder. besser ge sagt« reichspoliiiichen Fragen einheits lich vorgeht. In Bezug aus dieses einheitliche Vorgehen haben die Re gierungen der Kolonien künftig eine beratende-Stichlin, es ist dies dies IMIPIMOUMUC Vateruns- Wclchc Dis Konsereni getroffen hat« die Entschei dung liegt aber bei Reichsregierung. Es haben alfo weder die weitaebens den Autonomistem die eine nahezu vollständige Loslbfung der Kolonien anstrebten, noch die anerialistem welche ein festgefügtes Reich mit ge meinsauien Zollaesetzen schaffen woll ten, in dein die Vertreter der Kolos nialregiernngen mit den Vertretern der Reichsregierung eine Art aus schlaggebenden Reichsrat bilden soll ten, gesiegt. Jm Allgemeinen bleibt alles, wie es war. Aus Rußland sind verschiedene Nachrichten gekommen. aber über die eigentliche Situation bieten sie we nig Unfkläruna. Jn der Diana gebt es zeitweise offenbar stürtnisch ber, man kann aber aus den zufammen banglosen Depeschen nicht erkennen, ob das, was dort geschieht. die Situa tion oerichlimmert oder nicht. Un ter Verschlimmerung würden wir eine Verschärfung des Gegensatzes sur Re gierung verstehen. Die Mitteilun gen aus dem Lande lassen auch keine besondere Veränderung der Lage er kennen, nur aus Polen ist eine Nach richt von allgemeiner Bedeutung ge kommen: die Nationalisten, d. h. die jenigen, deren Bestrebungen auf eine möglichst weitgehende nationale Selbststiindigkeit Polen's hinzielem und die Sozialisten wollen künftig Frieden baltenx bisher haben sie sich grimmig. ia blutig bekämpft-. Man kann gespannt darauf sein, was bei dieser Vereinigung herauskommen wird. In Central-Amerika sind die Frie densoerbandlnngen im Gange. Nä here Einzelheiten sind noch nicht ein etroffen. Hoffentlich führen sie sur erstellung gesicherter und geregelter Zustände. Purumonws Todesuserk hatte meine Lungen so angegriffen,! ichreithrs. Fannie Connor, Rnss ral Route No. l, Georgetown, Tenn» daß ich Tag und Nacht huftete und» die Nachbarn Schwindsucht voraus sagten. Eine Flasche von Dr. Kina's Neuer Entdeckung hob den Hasten uud heilte die Lungen. Das Mittel bewirkt eine sichere Kur. Garan tiert. Zu haben bei Adolvh Dreisz und R. Cohn O Co. 50 Cenis und; Pl. Probeslasche frei. Tages s Neuigkeiten-. Inland. »Wie ans St. Louis gemeldet wird.ist Adolpbns Busch der Brauer- fürst von St. Louis, nach New York abgereist, von ioo aus er am 14." Mai mit dem »Kaiser Wilhelm Il.«« nach Europa fahren wird. Er be-; absichtigt. den Sommer in Lungen Schioalbach anzubringen. Er ist noch immer sehr schwach nnd mußte vons seinem Wobnhause nach seinem Pri vat-Bahmvagen getragen werden. Eine geradezu unerhörte Un» oerichämtbeit hat sich ein englischerj Bantistenprediger Namens Aled ers-s lanbt, der soeben von Liverpool ber- s übergekommen ist, um eine Anstel« lung an der sasbionablen Fünften Avenue Baptistenkirkbe in New York, an deren Gemeinde auch die Rocke seller’s geboren, anzunehmen. Seine erste Predigt war- gegen die Einwan derung gerichtet«von der er alles mög- s liche Unheil sür die Ver. Staatenl vrvpbezeite. Wenn lauter Leute wiel dieser Herr Ased bierherkiimen, die, gerade selbst eingewandert. nichts Eis i ligeres zu tun haben, als aus dies Einwanderung an schimpfen, dann, sollte man allerdings die Tore gegen l glle und jede Einwanderung verschlie en. Während Moses J. Oppenbeis beimer, der Präsident des jüdischenz Waisenbauses iniBaltimore in der; Direktorenversammknng seinen sah-. resbericht vorles. sank er plötzlich zu Z Boden und starb wenige Augenblicke daraus. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende- gemacht. s Jn D«enoer, Ctzlo., sind trüb-! reno oer Zeit vom Freitag morgen; bis Samstag morgen dreizehn Zoll; Schnee gefallen. Der Schneesturm, der in Colorado am Schlimmsten ges j tobt bat, hat sich im Osten bis nacht Dodge City. Kansas. und im Südeni bis in den texanischenPanhandle hin- ein ausgedehnt z Manila, die Hauptstadt derf Philipp-wem ist jetzt auch von einerk Feuersbrunst heimgesucht wordenJ Dieselbe hat Schaden zum Betrage! von 8200.000 annerichtet. Jn Pittsburg wurden beim Zu- l sammenstoszen eines Stroszenbabns wagend mit einein andern Wagen dreizehn Personen verletzt. unter ils-I nen drei so schwer, daß sie höchsti wahrscheinlich sterben werden« Z Jobn F. Steoens, der bisherisz ge Chef-Ingenieur des Panainasstas x nalhauz, erklärte neulich, der Kanal Foerde bis zum Jahre 1913 vollendet eint U u s l a n d. Jn der russischen Stadt Rostow am Don wurde der VicesGouoerneur des Gesängnissed aus der Straße ers schossen· I Die unter dem Namen »La Sultann·« bekannte Feuerwerkssabris in der meriknnischen Stadt Chihuas bua ist durch eine Explosion zerstörtk worden. Zwei Angestellte. ein Mann und eine Frau, wurden tötlich ver letzt, die übrigen Arbeiter hatten die Fabrik zum Glück schon verlassen, sonst würde höchst wahrscheinlich ein ichwerer Verlust an Menschenleben I zu beklagen gewesen sein. Der Scha den wird auf 8250.000 geschätzt. Die Explosion ist wahrscheinlich durch eine brennende Cignrette. die Jemand uns i vorsichtiger Weise sortgeworfen hatte, verursacht worden. Uud Paris wird gemeldet, die sranzösischc Regierung sehe mit Be sorgnid das Anwachsen der Streit bewegung im Lande und der Justiz tninistei habe an alle Staatsanwälte die Weisung ergehen lassen, energisch gegen irgend welche Ruhestörer vors z sag-rieth Ain Sonntag baben in Spanien i die Parlamentswablen begonnen und man erwartet ziemlich sturmiscbe Zei ten« In Barcelona und andern Or-v ten ist es schon zu Ruhestörungen ges kommen. i Jn Berlin wird augenblicklichz eine Sport sUusstellung abgehalten. dieselbe wurde am Samstag durch den Kraut-ringen eröffnet. Wäbrend der Fluß Dampfers »Archangel« Samstag abend in einem s schweren Schneesturm bei St.Peters burg über die Neu-a fuhr, um eine Unzahl Passagiere nach der Vorstadt Jrinowka l?) en bringen, tollidierte er mit einer Eismafse wurde leck ne schlagen und sank. 31 Personen sind ertrunken. Jn Valbaraiso und Santiago, in der siidsamerikaniscben Revublik Cbile, hat man am Samstag Erd stöße gespürt. Gleichzeitig wird von Erdstbßen aus der portugiesischen hauptstadt Lissabon und aus Kon stantinouel gemeldet. Eine Depescbe aus Berlin sagt: Es wird von ofsisiöser Seite den im Umlauf befindlichen Gerüchten von einem Zerwiirsnisse zwischen dem Reichskanzler und dem Staatssekres tür des Aeußern v. Tschirschku über die Leitung der auswärtigen Politik widersprochen- Jn Prag wird im Juni d. J. ein großes tschechisches Turuseit ab gehalten werden, zu dein Deputatios nen aus Deutschland, Frankreich und England kommen sollen. Gras Franz Lügen-, ein Bruder des österreichisch· Ungariscben Botschasters in Rom, teiite dem Komiie des Prager Ticbesi chemFestes mit, er habe denKönig Eduard von England dnsu eingela den und der König habe versprochen das »Seit zu besuchen. wenn er im Juni in Marienbad sei. Der Preis der Gesundheit. 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Uagorassiegen per Pfd 12 Cis beschädigt» Wildschrveine, eroß .' lein ...18 WonandFuchs.-.........15—25 Wilde Katzen 15 Ovossums «10 H ä n i e. Schwere vom Lande ....17 Ets. Leichte unter 16 Psd.... .15 Schwere qesalzene 9 s beschädigt 735 Baamwour. Sau Amortis, Tex» 17. April Ordinary 6.Zcents; Gouv Ordinari 7.s-4 ceatsz Low Middlinq 8.Z Ets Middlinq 10 Gent-; Good Middliaq las-. Ett Mitwiqu Fair »11 Ets. Galvestpw Tex» 17. April. —Ordinark» IX Cts.; Gouv Ordinary IX Ets. Low Middliag 9 Z Ets.; Middlinq 11 Sitz Øood Middling 11.5-. Ets. Middliag Iair 12 Gent-. New Ort-aus. La» 17. April. Gvod Ordinary87t16 txt-J Low Mida 1inq III-»Ein Middling 10.-4« Ets. Good Middliaq 11.«-« CtI.: Middlink Fair 12.s-. Teatt Baamwolllameu nnd besser-Produkte Vrimq Baummnlliquu Mehl as Tonne 82250 und 23.00. Baymwollsamensseh rob, 327 Ets Brune- Baumwrllsamen Du en. ne Tonne 823.50. Gemüse Hartosselm Colnrado, s1.50 S 81.60; Faat sitzärtosseln VZHOO 82.60. Neuex u« Zwiebeln, Caloradm 8175 S s2.00. 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Ein Gomit-Magnet Ihm-les s. Mut-fes Spekulationeu und Ists f he geschäftliche Muts-. Was E. H. Harriman für die Etsw bahnen, ist Charleö W. Mvrse für die Küstenschtssfahrt geworden. Es heißt, daß Morse bereits die Schifffahrt des nördlichen Theileg des atlanttschen us an der amerikanischen Küste beherrschL Gleichzeitig kontrollirt er 13 Bauten mit einem Gesammttapital Don 8200,000,000. Wetter-en Kreisen ist Muse als ein Eistrust-Magnat be kannt geworden. Die Thatsache, daß er etwa 812,000,000 dadurch ver diente, daß er andere Syndiiate im Eisdandel aus diesem Geschäft »aus Xrorf bildet jedoch nur e i n e Epi fode in Morseg Karrterr. Charleö W. Mvrse ist erst 51 Jahre alt. Er begann seine Laufbahn als MdysBerkäufer auf einem Dampf M in Maine, trat im Alter von 15 in dte Schisszbaufirma seines als Wtet ein, besuchte Mk das Bowdotn College, Me., nnd wußte säh, er die Anstalt Werk eian alt aus Lieferung von 50,000 Tonnen Eis sitt einen Moder Vrauer zu M Dieses W We Was M e e U W dem rida anlegte. Z ihnen ers-Kette er einen Reingewinn von un a RGO-M- nocheheetZIJchte« alt war. Der Firma seines Vaters, A— L I chatles W. M in die ee bei seiner Ma orennität als messen in der lzhandeh un ais imm ahee Eisernte nur eine seht Urs tige war, kau e er in Kanada und III-ZU eintrat, e et zahlreiche e etwatb in der gnkgegetit Maine alles E s anf, das er bekommen kannte, und stellte im Eismarit einen «catner« het. Die Folge war, daß We die Kontrolle über eine Anzahl von Wem-haften erhielt Er orga: We die American ce Conipann, met-et dem Namen E ernst Rom-seist erlangte Mse erwarb darauf eine Reihe von Ban en und organisitte mit eine-n Mc von MMOOO efue Dampf otpakatton zur Kon o lldituna aller derjenigen Dampr lenken, deren Kontrolle Messe zu et langen vermag. Der Herzog der Stirn-sen sen-· Leu-ne siq sum m ich-ema- l Umwe Prinz Ludwig Amadeus. Mag der Abruzzem der als Kommandeut des italienischen Kreuzers ,Barese« an der internationalen Flottentevue ge ' ilich der Jamstotvausstellung ’lnehmen wird, ist ein bekannter Forschen Jn der letien Zeit hat der Miss, der ein Vetter des Wiss von Italien ist und 1878 geboren ward, in der wissenschaftlichen Welt besonders Aussehen durch die Erforschung der MtiWergtette in Afrika, auch Mondgebitge genannt, erregt. Er er ilomm dort W Berggipsel und nahm Messun gen vor.a Die GipfelÆizarghv tita und Alex andra von ihm benannt, ragen Hi 16,810 bezw· 16,744 uß zu Der hetzog et -reichte auf die ser Reise den höchsten Punkt des a Nani schen anti nents und hat krieg-der Ihn-nen- dutch sie Licht auf viele Dinge orsen,iib·et denmbtsherdeeschleier Geheimnissezlag So entdecktender nnd seine N egesiihrten im J gehirge zahlreiche eitsaniePsian bewohnt von Vögeln und Rep die in anderm Gegenden der Erde vollständig unbekannt sind. In den Ver. Staaten ist der her og der Abruzzen iein Fremder-. Im ais-te 1897 etstieg er in Alaska den onnt Elias, der damals als der höchste Berg jenes Teeritoriumg galt. Der Rang wird diesem jegt von dem 19,000 Fuß hohen Monnt Mcsiinley streitig ge macht. Bot etwa vier Jahren weilte der Prinz Ludwig Amadeus in New port, R. J. Die von ihm 1900 ausge tlisteie und geleitete Nordpolexpedition drang bis zu 86 Grad 34 Minuten« Itthlicher Breite Vor, einem Punkte-. der vorher noch von keinem Nordpols fahrer erreicht worden war. Dem Her selbsi war es nichi vergönnt, diese e für sich in Anspruch nehmen zu können Während die E pedition auf BEIDE-IS MADE-Wart s J aufgeschlagen hatte, trciinirte der Her "og bei Nordlicht die Hunde· Er ver or bei der Rückkehr nach seiner Hätte den Weg, und durch die dauernde Ein l Central-Gipfel der chwenzori-Beegketre. wirkung der Kälte erfroren ihm zwei» Mer, die amputiri werden mußten.! Prinz blieb in dem Lager zurück Und überließ die fernere Leitung der Expedition dem Leutnanl Cagni. der! bis zu dem oben angeführten Punktes vordrang. Für das Buch, das die Reis fnltate der Expedition beschrieb, ver cusgabte der Herzon20,000. Als der König von tal hiervon hätte, Aber-sandte er einem Vetter einen Theck für diese Summe. Der heron überlieferte info edessen dem Leut ncznt Tagni eine eträchtliche Summe als Anerknnnng für feine Dienste. nnauaunktisn Doppelfchranben Ewreßs nnd Post-Dampfer-Dienft. von Reis York via Adams nnd Money Ins pas-i neg. ,Ameriiq: 25. April 27 INiL mtTJtmchlnnd«..... .30. IhriL ate 4.M«i. lychek s. Mai. Iinserin Anat-sie Viktoria« 16 Mai len York stei- cshniitn Insel o. Zeno-. ,M-oltke« Wä I til -«ninbum oltie« 28 Mai pbamburg 11.Jdni -«Molite L· Jan-» Die neuen RiesensDnmiee Anat-its- m »Komm- Intmfte Bis-ein« 22 ,.500Reg Tonnen, 42, 000Bruttos Tonnen, resp. 25, 000 Reg Tonnen, Sö, M Brutto-Tonnen, haben au ßer den quuriöfen Einrichtungen als Neuigkeiten ein Restanant d lo Ein-te (mit Zigeuner-Kavelle), Pnnqgierssukfsug Turnhnlle, elek triiche Bude sicher- nnd Blu men-Laden, 1., 2 und Z. Kajüte und Zwischendeci te ec. 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Usbclspflsdlmis stimmen und Igbemyken von Möbel-I ein-I 110 125 Abs 120 um«-tm- cum Wie eine Frau die Tctiitftage in fünf Mini teu lottr. »Sei-e tau, die ernsttich Rnchtetjii eit Im riuten in ihrer Famile tun-sicht, tmia ihren Wunsch leicht erfüllen-« Sie tagt Jch qlanbe das. Jch bin überzeugt, daß jedem Manne chblcktell vor Sehn-ins iiiid Bier beige bracht werden kann. Das ift meine Erfah rnnq gewesen. Nach zivanzikjähisBer Sorge um meinen ann, der immer aufhören wollte und n ich t konnte, ha be ich aiiHFegindeih daß die Tritt ewohngeit itberhanptkein a fter, sondern ein Leiden ift und daß der starke Triiiler viel nöttget Medizin als Gurt-inm redigten braucht. s- urch Befolgung dieser Theorie habeichdas richtige Mittel gesunden und lhiLluriert. stetem r Zeit habe ich Legioiien von Frauen mit Mist einfachen Hausbehandlung, die ich brauchte be tnnnt geniacht und sie auch qtten großartigen Erfolg, viele von ihnen mit denke ungglofesten Trinkem Das Mittel kann heimlt lFegeben werden, ist nicht teuer, leicht zii erhalten, vo ständi harmlos, und es dauert nicht lange, bis es wirkt. ch bin überzeugt, daß es Ihnen helfen wird uiid ich werde Jhnen nein alles weitere darüber sagen. toenn Sie mir Ihren Na men und Adresse senden wollen. Die ineinige ists Umnret Inder-sein Mahle Ave» 2527 N. I. 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Lokalesxg Zwischen Tal-in nnd Callaaham J Allemal fiir den letzteren Mann. J i Die gegenwärtige Kampaane ist? nicht dazu angetan, aroße Aufregung hervorzurufem es sind in ihr keinej Prinzipien involviert, Parteipolitik ist ausgeschlossen-beide Kandidateni fiir das Mannesamt sind gute De mokraten-und da ist man in der Lage, das Wahlseld leidenschaftslos zu überblicken. Auf der einen Seite haben wir das »Citizens Non Partiian«, auf der anderen das »Peovles Ticket". Das erstere wurde aufgestellt von Denen, welche ans irgend einem Grunde Callaghan ovvonieren, das letztere ist das Administrations Ticket, das bis auf zwei Aldermen alle die jetzigen Beamten und Stadt ratsmitglieder aufweist. Die Art der Nomination der beiden Tickets aeschab auf dieselbe Weise. Nur daß die Leiter der Gegenpartei sich ent tsuschtfühltem als Tobin nominirt wurde sie hatten ein anderes Re sultat erwartet und Tobin war nicht ihr Kandidat und daß in der Kon vention der Adminiitrations s Partei alles wie am Schnürchen ging. da es von vornherein ausgemachte Sache war. daß Callaghan und feine Leute wieder nominirt werden würden. Das Citizens Non Partisan Ticket —man mag es betrachten wie man will-besitzt keinerlei Stärke, aber manche Schwächen, die ihm gefähr lich werden. Die Wiederaufnahme einiger ansranairter Politiler fchmeckt nicht nach Reform und es wird schwer sein, unter den Beamten oder Stadtrtiten den eigentlichen leitenden Mann zu finden. der die Adminis strationsmaschine in die Hand neh men soll, falls das Ticket erwählt werden würde, woran aber wol nicht In denken ist. Der Mayorslandidat John W. Tobin, ein ausgezeichneter Sherifb der aber noch nicht eine« Spur von Verwaltungstalent offen barte. hat sich eigentlich selbst um-« gebracht. reso. unmöglich gemachtJ indem er erklärte. daß er von Fi snnnien absolut nichts verstehe und die Regelung derselben dem Finanz Komite ,;des Stadtraies überlassen werde. Wer, möchten wir fragen. soll das Finanzsäomite unter seinen Stadtratskandidaien bilden? Es ist gerade die Pflicht des Oberhauptes der Idininistratiom die sämmtlichen Franz-Angelegenheiten zu leiten, es ist dies die allererste, die wichtigste Frage und Aufgabe. Wir haben deinen Mai-or nötig, der zum Feuer länst oder der Straßenreiniguna zu steht. sondern einen. der die Zimm n in Ordnung nnd damit den Kre it der tadt aufrecht bält. Tobin ist ein se guter Mann, ein tüchtiaer Sberiff,toie gesagt, aber wir haben unsere starken Zweifel, daß er als Mai-or ein Erfolg sein wird; dazu feblt ibin offenbar das Zeug. Und das ganze Tieket ist ein äußerst schwa cheg. Einige von den Kandidaten wurden vielleicht Aussicht auf Er wäblnna haben. wenn sich die Sach lage nicht so arg zugespitzt bätte zwi schen callaaban und Antii Callaaban Unter bestehenden Umständen wird ein Mantiss kaum möglich sein nnd jeden Ticket fast obne Streichung werden. Wir wollen nicht sagen, daß eine bestimmte Anzahl von das alleinige Anrecht auf die Stadttimter bat, durchaus nicht; im Gegenteil sind wir für zeitgemiiße Mel. Aber wir können unserer ehrlichen Uebersenguna nach nicht einsehen. in wiefern sich die Verhält nisse in unserem Stadtbangbalt bes sern sollten. wenn Tobin und seine Mitkaudidaten an'd Ruder kämen Waö die Callagban Administrm tion anbetrifft, so läßt sich gegen die selbe wenia einwenden. Sie bat sich nicht nnr innerhalb der Budqetgrens sen schallen, sondern Ersparnisse er Zät nnd sie bat getan, wag in ibren seen stand und wag unter dem be stehenden System möglich war. Aber tnit der Idministration ald solcher giebt sichanch keine Unzufriedenbeit kund; die Opposition richtet sich ein sia nnd allein gegen Callagban selbst, der als czar nnd Diktator verschrie en wird, der die Beamten und den Stadtrat nach Gntdünken regiert. Run, wenn sich die Letzteren, die doch alle Munftiae nnd denkende Män ner sind nnd ganz genau wissen, wag sie tun. dies gefallen lassen, so ist das doch nur tbre Sache; aber sie wissen schon. woran sie sind und daß sie Alle mit Ausnabtne von nur zwei Illd wieder mit Callagban infammenxandidierem zeigt doch ekla tant. dass sie mit ihm im vollsten Ein- vernehmen stehen und die »Unter drückte-s« noch weitere zwei Jahre zu W ewillt sind. TM an hat seine Fehler, aber auch seine Vorzüge. Er ist ein gu tee Its-aussen er bester Energie, Ini tiative und erkennt die Verhältnisse und Bedürfnisse der Stadt durch und durch« Fast jeder Fortschritt, fast je des Unternehmen der Stadt ist von ihm aussesanaem die Partanlageuz der Bau der Schulhüuseru. Brücken; die Eröffnung neuer Straßen wir vermessen aus Crockett Straße beim lasse. wodurch eine der schönsten artien in der Stadt erschlossen wur de; aus St. Marte- und ietzt wieder Brftsdoustdu Straße. Er hat offen bar sttr alle prastische Verbesserungen und Neuerunqu etu Auge und nicht in verqessem er ist arundehrlich und undeftechlich. Versuchen wir ed mit ihm und seiner Udministratidu noch weitere zwei Jahre und wenn die Jdee reif dem-wen sein sollte, dann zur Verwaltungs-Kommission We Mädchen zmu Näher-, Americas Oderall Co» 206 W.Com merke-Straße 4. Stock. Der Karncval. Vom Wetter wenig begünstigt, im Uebrigen aber äußerst erfolgreich kam der Carneval am Samstag äU Ende. Morgens fanden die üblichen Festlichkeiten am Grabe Ben Mi lams’s statt und nachmittnas wurden bei Regenwetter und schneidend kal tem Nordwind der große Blumen korso und die Blumenichlacht abge halten. Der Zug war sehr hübsch und eine Anzahl äußerst geschmackvoll ausgebutzter Wagen nahm an ihm teil. Aber es machte sich doch alles nicht so gut. in dem kalten Regenwetter, wie sonst, wenn die Sonne vom blauen Himmel herunterschien, und die Stim mung im Publikum war auch keine sehr animierte, was man übrigens dem Publikum gar nicht verdenken konnte. denn schließlich gehört es nicht zu den Annehmlichkeiten des menschlichen Lebens, eine bis zwei Stunden. im Regen und bei Nordwind, auf der Strasie zu steben und auf einen Fest zng zu warten. Die Schüler der militärischen Col leges eröffneten wie üblich den Zug. dann kam der Wagen mit dem Prä sidenten des Carnevals, Oberst Le Rotz Brown, und den Vice Präsi denten, den Herren Henning Brubn und W. B. Tuttle. Ihnen solate der Wagen der Frau Fraser, welche den .Blumenkorso arrangiert hatte, und dann kam der prächtige Wagen der Königin, Fräulein Leonore Hummel, dem sich die übrigen »Carriages«, »Floats« ec. anschlossen. Abends herrschte auf den Straßen wieder das alte Treiben, aber es hat ten sich doch viele durch das schlechte Wetter abhalten lassen, herauszu »kommen, es war lange nicht so voll. iwie an den Abenden vorher. Jm Menger Hotel gab der König. Herr ;Kirtvatrick, seiner Königin. Fräulein Hummel, und mehreren andern Da zmen und Herren ein Festessen. nach dessen Beendigung aus der Alamo Plaga die Krönung der Königen voll zogen wurde. Damit erreichte der Carneoal seinen ossiziellen Abschluß. Was den Besuch anbetras, so war der diesjtthrige Carneval unzweifel haft ein Erfolg. während der letzten beiden Tage war eine Menichenmasie in der Stadt, wie Sau Antonio sie selten zuvor tn seinen Mauern beher bergt bat. Die Festliehkeiten wur den durch das ungünstige Wetter aber arg gestbrt. besonders die Stromfabrt und der Blumenkorso. Die Jllumi nation der Stadt war wunderbar schön, aber ein Mangel machte sich an dem Ganzen bemerkbar, es seblte an Schaubuoen nnd Sebenewurdigs keiten. Mag man sagen, was man will, mag man über die geringe Qua-l lität des Dargebotenen noch so sehr die Nase rümpfen, ed gehört nun ein mal mit dazu, diesee Jahrmarktstreis ben, und wir möchten der Carnevalgs leitung den Rat geben, nächstes Jabr doch wieder iiir dergleichen zu sor gen. Es erhöht die Stimmung. W Die Leber ist schliesslich doch --Bose«.» Je mehr die Wissenschaft non der künst lichen und komplicierten Tätigkeit der Le ber und ihrem wunderbaren Einfluß auf Verdauung, Ernährung und Ausschei dun? kennen lernt, um so bereitwilliger ist d e Wissenschaft. das wunderbare Vor berseben und die medizinische Geschicklich keit jener guten alten Doktoren, der Mön che des 12. Jahrhunderts, anzuerkennen Hütten sie die Physidlogie der Leber so gut gekannt wie wir, sie hätten kein besse res Mittel, das Blut zu reinigen und das System zu regulieren, erfinden kdnnen, als dad, was heute als St. Bernard’d Kräuterpillen bekannt ist an »An-ei Oamdling s Seien-u Auf Ansragen von NeusBraunfeld and bat Distriktamnalt Staren ver schiedene interessante Gntachten über einzelne Punkte des neuen Anti GamblinasGesetzes abgegeben. Nach diesen Gutachten muß man jetzt sol gended beachten: Aus einer Kegelbahn dars um das Kegelgeld gespielt werden, aber nicht um Preise; selbst das Auekegeln von Putern und dergleichen ist verboten. Bei Schüsensesien und in Schützen vereinen darf um Preise geschossen werden« auch sogenannte »Pot« Schießen sind erlaubt. Jn Wirtschasten können Karten ge spielt werden, wenn ed sich bei dem Spiel nicht um Geld oder Geldes wert. also auch Getränke, handelt, obne daß der Wirt sich einer Ueber tretung des Gesetes schuldig macht. Es dars in einem Clublokal um Preise gespielt werden. wenn die Preise von keinem der Mitspielenden ausgesetzt sind. Es dars aber in ei nem Cludlokal nicht um Geld, auchl nicht um einen kleinen Einiatz, ge spielt werden. Die Eigentümer ded; Hauses, die Beamten ded Clubd undj alle Personen, die in irgend einers Mosk- sna dsm als-In Butsu-sti--5 cäqd s s- vors-« Ist-is useka machen sich dadurch einer Uebertre tuna des Gesetzes schuldig Auch vom General- Anwaltds De partement in Austin sind verschiedene Gutachten abgegeben worden. Jn’ dekn einen wird erttärt, daß die fo genanien Slot« iMaschinen nichtnur in Saioons, inndern auch in Ano tbeken und irgend einem andern Ge schäft-plat- verboten sind. Ebenso wenig dürer derartige oder ähnliche Maschinen in Ciqarrenläden benutzt werden; überhaupt dürfen keine Ei garren .ansgeinielt« werden. Man siebt. das neue Gesetz ist sehr weitgreifend und man tut gut daran. sich genau über seine Wirkungen zu informieren Von vie-er Ghin-e gebissen. Dur-u Bintversiftung in Folge ei nes Spinnenbisses hätte Jobn Wash ington, Boeaneville. Texas, sein Le ben verloren, wäre er nicht überredet worden« Vorstufe Arnica Salbe zu gebrauchen, dieibn knriertr. 25 Cis. äei Adolph Dreiß und R. Cohn ör ob Ein grünliche-s Bahnnngliick. Eine zweite Sektion des Passa gierzuaes der Aranias Paß Bahn mit fünf Cars. die etwa 500 Passa giere hatten, entgleiste am Sonntag abend gegen 9 Uhr, vier Meilen von der Stadt in der Nähe von Berg’s Mühle. in Folge einer vom Rean unterwafchenen Stelle im Geleise. Als die fünfzehn Minuten früher hier abgegangene erste Section diefe Stelle passierte. merkte der Ingenieur, daß nicht alles in Ordnung sei und schickte einen Mann gurück,-der dem nachfol genden Zuge das Warnungssignal geben sollte. Ehe er jedoch den Platz erreichte, war der Zug fchon da und das Unglück geschehen. Sobald die yLolomotive das Geleife verließ, fetzte lder Jugenieur die Bremse an und Jbrachte den Zug auf Carlünge zum jStehen. Der Stoß war jedoch so plötzlich und gewaltig, daß die Passa giere bunt durcheinander gewürfelt und einige sehr schwer verletzt wurden. Miß Mnrtle Morris von Yoakum, 16 Jahre alt, stand in der hinteren Tür des erstens Wagens; sie wurde aus der Car geschleudert, schwer am Filickgrat verletzt und war besinnungss oö S. W. Bowman von Eorvus Christi wurde ein Bein gequetscht. Mrs. lö. R. Schultz von Avrttown hat Verletzungen am linken Bein. Miß Emilie Keilich von Yorktown hat schlimme Verletzungen am Kopfe. Der Neger Julius Stevens von Yorktown bat Verletzungen an der Hüfte. Die Negerin Alonia Walker von Yoakum ift am Knie verletzt. George Holt von Houstvn hat ein verletztes Rückgrat. Paytonvathe von CorvusChristi ist am sion verledt. Sofort nach dem Unfall verließen die Passagiere die Curs. Einige gin gen die Strecke su Fuß zurück bis zum bot Wells thel. von wo sie mit der Straßenbahn zur Stadt fuh ren. Die anderen warteten den Zug von der Stadt ab, der gegen elf Uhr an der Unglücksstütte eintraf, da erst eine Lokomotive angeheizt werden mußte. Die Eisenbahn-Kompagnie stellte es den Passagieren frei, auf ihre Unkosten in ein Hotel zu gehen. Der Zug fuhr nur mit einer Ge schwindigkeit von fünfzehn Meilen; wäre er schneller gefahren, so wäre das Unglück ein viel größeres gewe sen. So kamen alle Passagiere mit dem Leben davon und die Aransas Paß Bahn behält noch immer den Ruf, daß noch nie ein Vassagier auf ihrer Strecke getötet wurde. Vermeidet Kopssuiinerzew das heißt, beseitigt sie bei Zeiten. Kopf schnietz ist tust iniiner ein Warnung-fig nul seitens einer irgendwo anders nisten den Krankheit Unverdaulichteit. Nieren befchwerdem Ledetieiden, Malariu. Ber stov ung, ic. kündigen ihr Erscheinen diir Kop ichinertz an. »St. Bei-now Kräiitetm en« wirken direkt auf die Beiz diiuiings-», Ernährung-i und Ausschei dung-tätigteiten ein« keuulieren die Le ber, reini en die verstopften Gefäße, und der Kopsssiniers verschwindet Sie find due Muster-Lederftårtungis und Blutrep nigiingsmittel und haben nicht Jbress gleichen. Jn Börne feierte Herr Johann zAugust Minnich mit seiner treuen Ehedälfte am 13. das Fest der silber ’uen Hochzeit. Die Gäste, einige Hundert an Zahl, wurden reich de swirteh die Börne Kapelle lieferte die fMiisik und echt deutsche Fröhlichkeit und Gemütlichkeit machte« das Fest Izu einem der schönsten, die dort ge tfeiert wurden. Man tanzte die gegen FRAqu i Verlangi ein Mädchen für ein IKintL Gutes Heim, guter Lohn. Nachzuiruqen bei Jo b n D urra s b 1010 Nord-Olive Straße. --—s- W————--—— Iiiiikd 5 Cents davunu Figuren Allerlei. Der Busineß Mens Club ver anstaltet am 25. abends im Electric Park eine Festlichkeit, weil die Mit gliederzahl 1000 überschritten bat. Slus dem Erlös von 336,100 für den Verkauf des alten Courthaus ses wird das County eine Schuld von sl4,922 an den Schulfond ab tragen, einen Teil des Geldes dem Mexican Golf Bahn Tilgungsfond überweisen und 88000 für Verände rungen im Courthaus ausgeben. Die Anwälte von Gustav Nan rath sind um einen neuen Prozeß ein gekommen, weil der Vorwann der Juw. die ihn verurteilte, schon vor her die Aeuszerung getan hat, daß Raurath gehängt zu werden verdiene, weil er diese Worte im Jurvgims mer wiederholte und weit bei der Ver handlung des Falles mehrere Unre gelmäßigkeiten vorgekommen sind. Jm Alter von 76 Jahren starb Frau Susanne J. Fink, die vor ei nigen Monaten von Galoeston hier herkam. Die Stadt hat das Exvroprias tionsverfahren gegen die Besitzer des Eigentums, das sur Erweiterung der West-Hauswi! Straße benutzt werden soll, eingeleitet. Das kalte regnerische Wetter am Sonntag hielt alle Leute zu Hau se. Die Straßen waren leer und der Verkehr auf den elektrischen Cars war gering. Alle Leute haben ihre Win terkleider wieder ausgevackt und die Wohnungen sind geheizt. Der Um schlug ist sehr fühlbar-, da wir vorher schon recht heiße Tage hatten. Der Regen ist flir das Land unbezahlbar. Also kann es ruhig weiter regnen und kalt bleiben. Der Kampf um die Alamo iiber den die Geschichte schon längst abgeschlossen hat, wird fortgesetzt. Jetzt haben ihn die Frauen aufge nommen. Die Süd-Texas und Golf Bahn, die von Earriio Springs aus gebaut wird, soll in der Nähe von Arten-i mit der International Bahn verbun den werden. Von der »JnternationalNews Tom-ans in New York erhielten wir »Gartenlaube«, Heft13. Der heurige Lenz hat sich bös in den April schicken lassen. Rezept No. 2851, bei Eimer ör slmend, kuriert nicht alle Beschwer den, aber es wird Rheumatidmus kurieren. .-«——s--.-—.-..——»-». Texts Wie aus Austin gemeldet wird, haben sich Gouverneur Camper und General Anwalt Davidfon in dem Kampf, der unter den »Töchtern der Renublik« ausgebrochen ist« auf die Seite der Drigcolls Fakiion ge stellt. Bei der 8avala Faktion herrscht inskolge dessen große Empfi riing. Die letztere erklärt sich sür die allein berechtigte Vereinigung; sie hat die Konvention. welche die Drigi coll-Faktion verlassen hatte. zu Ende geführt. hat Beamten erwählt und als nächsten Zusammentunftöort Beauinont bestimmt. Die Bildung des Alamo Mission Chanter von San Antonio wurde für unaesedlich erklärt. Der Gouvernenr und der Genera l- Anwalt wurden für ihre Stellungnahme scharf getadelt. Uns der Josin Tnler’schen Fariii in der Nähe von Tavlor wurde der viereebniäbrige Chailen Walla durch zufällige Entladung eines Gen-ehrs, das sein Bruder Adolpli in der Hand hielt, getötet. Jn Amarillo bat eine Frau Antbonn ihre Augen versehenilich niit Karbolsäure statt mit einem Au genwsisser ausgewafchem sie wurde schwer verletzt. Das Ende der vergangenen Woche bat für unsern Staat eine r höchst unangenehme Wetter Ueber raschung gebracht. Der am Donner stag resu. Freitag eingetrossene Nur der machte ed so kalt wie im Winter und er war doppelt unangenehm, da er von Regen begleitet war. Jni Norden des Staates, z. B. in dem sehr exuonirt liegenden Amarillo, hat es geschneit und sast überall gefroren, in andern Teilen hat es geregnet, teilweise ziemlich stark. Yorltown, Rable. Thomaston und andere Orte in De Witt County sind von einem schweren Hagelschlag heimgesucht worden« der eine Menge Fenster-schei ben zertrümmerte und auch der Ernte Schaden zugefügt hat Am Sonntag beginnt in Gal vestou die Feier des silbernen Amts iubiläums des Bischofs Gallagher und deg sechzigjährigen Bestehens des dortigen MAqu Die Feier wird drei Tage dauern und eine An zahl von Erz-Bischösen und Bischö gen wird bei derselben anwesend ein. Zu der Beamtenwahl in der Großloge der dermannssöhue haben wir noch hinzuzufügen, daß A. Hexe hnusen in Houston wieder zum Groß Vertreter siir die Schwestern-Logen uud C. A. Goeth in San Antoniu, F. G. Qbeim in Neusstnunfeld und Wm. F. Eichholz in Caero wieder zu Mitgliedern des Komitee für deutsche Sprache ernannt sind In El Pan hat man bereits eine Verhnstung unter dem neuen Anti Gambling sGesetz vorgenom men. Da das Gesetz keine Bürg schaftsstellung erlaubt, so müssen die Verhafteten—-es sind vier junge Män ner icn Gefängnis bleiben, bis die Grandsurv Anllagen gegen sie erhebt oder ihre Freilassung anordnet. —Jn Austin istC ..A Groog, seit vielen Jahren in der dortigen Comvtrollers Office angestellt, ge storben. Jn Sonst-en haben A. Cramer und seine Frau das Fest ihrer golde nen Hochzeit gefeiert. Wie aus Galveston gemeldet wird, beabsichtigen die Bahnen, sich an dem Bau des sogenannten. Carise wuh«, der die Jnsel mit dem Fest lunde verbinden soll zu beteiligen. so daß ein breiter Damm, der als Vahnweg und Fahrweg zu benutzen wäre, hergestellt werden würde. Hiitet Euch vor Sau-en gegen Ka tnrrh. die Queckilber enthalten, da Quecksilber sicher den Sinn des L ernchs zerstören und das ganze Sy stem völlig zerrüttenfwzrm wenn es durch die schlei migen Ober-flachen eindringt Solche Artikel sollten nie außer aus Verordnun gut berufener Acrzte ge braucht werden-. »du der Schaden, den sie anrichten, zehnmal so gkoiz ist als das Gute, das Jer davon ek ielen konntet Hall’s Katatrb Kur, sabkizieri von F.J Cbeneoöe Co» Triebe-, Ohio, enthält kein Quecksilber -un»o wird innerlich genom men und wirkt direkt aus die schleimigen Oberflächen des Systems. Wenn Ihr· Hall«s Kaiarch -ur !aufi, seid sicher-, das Jbr die·achie bekommt. Sie wird innerlich genommen und in Toll-da Ohio, von F. O. Ebenen a- Co. gemacht. S- Vertauft von allen Apoibetem Preis 75 Cenis die Flasche Diebs-is Sanais Familien-Billet- itit Verbovfuna. Tages-Neuigkeiten. Jnlanb. Jn der Räbe der Stadt Bir mingham in Alabama rannte am Sonntag moraen ein Passagierzug der Soutbern Babn zuerst mit einer sogenannten »toten« Lokomotioe nnd dann mit einem vor derselben hersabs renden Frachizuae zusammen. Merk würdiger Weise kamen bei dieser Doppelkollision nur zwei Leute« der Heizer Harris und der ..Brakeman« Beverly. um’s Leben und wurden nur sechs Personen oerletzL Die Geschichte von der anarchis stiichen Verlebwörang geaen Roose belt hat sich, wie ans Washington ge kneldet wirb, als Schwindel-erwie en. Auo Columbus in Obio mel det man: De. Oliver Hauab wurde« im hiesigen Zuchtbanse durch ElektrisH sitat binaericbtet. Dr. Hauab wari seinerzeit ein angesehener Arzt inl Dayton, O» mit auggedebnters Praxia, bis er sich dem Maximum-. iiennise ergab. Von da an ging es. iaicb abwärts mit ibm, und eine ges s beime Mordmanie begann sich bei dem Unglücklichen in entwickeln. Vor zwei Jahren machte er einen Angriff auf seine Frau. Diese ent floh ibm rechtzeitig. Wenige Wochen später, am 4. November 1905, er mordete Hauab seine Eltern und einen Bruder. Dafür wurde er zum Tode verurteilt. Seit er im Gefäng- niß war, bat man ihm fast ein halbesi Dutzend grausame Mordtaten in: Cbicaao, Cincinnati und LoraineJ D» nachgewiesen. ..Andrew Carnegie«, sagt die Detroiter Abenopost. »war einer der ersten unserer Großindustriellen. welche die Bedeutung der Wissen Ichnffpn HI- dös Enkmiessolnnn des Go merbes nach dem wahren Werte eins i schätzten und praktisch würdigten. Er war e-, der-mit seinen eigenen Worten zu reden-zuerst dein »den-it schen Prosessor« den gebührenden Platz in dem riesig ausstrebenden büttenmesen einräumte.« Aus Staunton in Birginien wird berichtet: Der 19jährige Stuart Gan, Sohn eines Eisenbahn-Konduts teure, und die lsiährige Mabel Pen dleton waren aus Cliston Forge heimlich nach Washington unterwegs-, um sich daselbst trauen zu lassen. Ihre Eltern aber hatten von dem Ausfluge Wind bekommen nnd ließen das Pärchen um Mitternacht in die ser Stadt anhalten und knit dem nüchstensnge surlicksendem Nachdem die beiden sangen Leute in Cliston Forge wieder angekommen waren und unter Begleitung die 40 Fuß hoch über den JacksonsFluß führende Brücke passirten. sprangen sie plötz lich beide in den Fluß und ertranken, ehe ihnen Hülfe gebracht werden« konnte. Das tragische Ende dess sangen Paares hat ganz Clistons Forge in Trauer versetzt. Die Lei chen sind noch nicht gefunden. Jm Aufschub liegt Gefahr. Nierenlrantheiteii find für die Be wohnerSan Antonius-s zu ge fahrlich, als daß sie sie ver-· nachlaiiigen sollten. Die große Gefahr der Nierenkranks beiten liegt darin, daß sie einen festen Halt gewinnen, ebe der Leidende sich dessen bewußt wird. Die Gesundheit wird langsam unterarabeii. Rücken- schmerz, Kopfweh, Nervoiität, Labms r jbeih .allgemeinez Web. Vüftiveb, zSchivierigkeiten im Urinieren, Was ;ferfncht, Harnruhr und Briabt'iche zKrankheit folgen in schneller Reihe. jVernachlässigt Eure Nieren nicht. HKuriert die Nieren mit einem siche ren nnd zurerlässigen Mittel-Dran’s :Nieren-Pillen, die Kranke aerade ;hier in San Antonio geheilt haben. Frau George L. Spanier-. 432 Neunte Straße, San Antonio Tex» ;iaat: .,Jnfoiae der Erfahrung, die wir in unserer Familie mit Dachse ENierensVillen aeiiabt haben, fiible ;ich, daß ich cis-Tit genug des Lobes über diese Pilleii sagen kann. Jch lbat-e nie große-Z Vertrauen zu den angezeigt-en Medizinen gehabt, bis mein Mann und meine Tochter be gannen, Doan’s Nieren Pillen zu jnebmen Mein Mann litt an einer Rierrntcxxinkbeii in der ärgsten Form eine ganze Zeitlang. Er hatte die bekannten heftigen Schmerzen iin Rücken nnd in der Hüfte. Zu Zeiten hatte er Schwindelanfälle, wurde schwach und fchien immer mebr an Kraft sn verlieren. Schließlich bolte er sich ans dem Bexar Druq Store eine Schachtel Doan’e Nieren-Willen und sie befreiten ihn total von seinem Leiden. Nachher aebraiichte meine Tochter diese Pillen nnd sie wurde ebenfalls gebeilt.« Zum Verkan bei allen Händlerm Preis 50 Cents. Foster Milbarn Co» anfalo, New York, alleinige Agenten für die Vereinigten Staaten. Erinnert Euch des Namens D o a n ’S—nnd nehmt keine andern. W Der Münchener Physiker Dr. Korn hat neuerdings mit feiner Er findung der Fernpbotograpbie zwi schen München nnd Berlin großeErs folge erzielt. Er bat sich dabei eines verbesserten Apparate bedient, der die erftannlichsten Refultate ergab Dr. Korn will sich in mehreren Mo naten bekanntlich auch nach den Ber. Staaten begeben, um Versuche in größerem Masstabe anzustellen. I Schriftsetzer verlangt. Ein geübter Schriftsetzer findet so fort Stellung »Freie Presse für Texas«.· Zum Picniet Hinaus in’s Grüne, Freie, Wo tönt der Vogelfang, Wo prangt der Blumen Reihe Den schatc’gen Weg entlang. Was wollt Jhr denn noch sitzen Im engen dunstgen Haus, s Ob Eurer Arbeit schwitzen? Zum Picnic kommt hinaus! Balsamisch weh’n die Lüfte Vom Süden um Euch her; Es sendet seine Düfte Empor das Vlumenheer. Es grüßt mit seinem Rauschen Der Fluß der Quell, der Bach, Dem Vogellied wollt lauschen In grüner Bäume Dach. Die Schmetterlinge jagen Gar lustig hin und her, Ihr hört von Winters Klagen Ja keine Silbe mehr. Es lädt nach alter Weise, Zur Ruh’ der Rasen ein, So lagert Euch im Kreise Und laßt uns fröhlich sein. Und stellt in unsere Mitte Die Körbe wohlgefüllt, Damit nach alter Sitte Der Hunger wird gestillt. Der Hunger nicht alleine, Der Durst quält auch uns hier, Ihr wißt schon, wIs ich meine, D’rum her das- Lvue Star Vier. Entkorkt die Flaschen schnelle Und wartet nistn aufs Glas, Vom Flaschenhals st»önit helle Die Kehk hinab das Naß. Es schmeckt noch 'mal fo prächtig Jin Freien dieser Trank, So bringt ein Hoch aus, mächtig, Dem Lone Star Bier zum Dant. Die Ursache. Tausende von Schachteln von HunFS Cure werden jährlich unter der positiven Garantie verkauft, um Eczema, Rechte. Rath-nd Ring wnrm nnd juckenden Schmerz in ir gend einer Form zu heilen. Nur wenige in der Tat verlangen ihr Geld zurück. Die Ursache ist erklärlich; önnt'g Cure tut, wofür sie empfoh len ist· Wahl Anzeigen. Für Stadt s Schatzmeister. Die »Freie Presse für Texas« ist aworis siert, herrn Jno F· kkentiman »Es Kandidat für das Amt des Stadtschass meisters nnzukündigem W——·-————s Maske 5 Essai-T- b«·w-.Im«-i«cc.«i1rsc. Possflotss EDCUREDMIUNU nur« l- ot- AT ogs It UWSWW Pssclchi sllsllkss 28 VlColleEebs in is stat Mk suche-u Dby BUslNEss M N 7o oco III-dann kscklitcrutunx N titewddy Zot- it. vltlzcns sowonlsan sinkst Rominiert in der Markthalle, ALLE-es »M MCyOtt John W. Tot-im Stadtanwalt: R. P. J u g r u m. Kollektou Charles Horn ir. Assessor: Thad. W. Smitb. Auditorx F r i tz G r o o g. Schadmeiften John F. Fentiman. Retordert E. Griff Jv neg. Aldermen-at-Lakge: F. A. C b a p a. Silva Heimann. Georqe V. Taliaferro. Edwin Pooewilg. Alderman erste Ward: Andre-v Meyer. Alderman zweite Ward: J. G. S ch o d ts. Alderman dritte Wart-: Paul Mecrscheidt. «.«!lderman vierte Ward: El F T Er o ri: U 5 U v. Adelan Hixicste Wurd: Dr. L. L. Shropihires Alberman sechste Ward W. A. S b af e r. Aldmnan siebente Ward: William Dobrowolssi.L Alderman achte Ward Frank J. Botzsardr. MuseigeJ wEifeuvcum-Falst-Plau. So A· G «u. s-.thso Zug No. 2 nach Cum-, Yvakum. pu fton.Waco und dazwischen liegenden tionen verläßtSan Antomo 8:45 morgen-· Zug Ro. 4 (Davy Crockety nach Euere Yoakum, Haustom Waco und dazmsäen liegenden Station verläßt Sau Anton-I um s. abend-. Zug Ro. 6 nach Beeville, Corpuö Chrifki. Rocke-m, Mike ic. verläßt Sau Antonw um 1:50 mittags Zug No. 1 von Wart-, sonsten, Yasan Cuero 2c. kommt hier um 7:00 abends au. Zug No. 3 (Davy Crockety von Wegen« sonston Yvukmm Cum-, Ton-us Ihnsth Nod-very Falfurias, Alice ic. kommt in Sau Antonio um 7:55 morgens an. Zug Po. 5 vpn Cur-us Christi,»Rocks port, Altce ic. trifft m Sau Anton-o um 1:50 nachmittaqs ein J. G C. N. VIII-. A b f a hr t Rach allen Nord-Texas-Puntten 4 Uhr und Am vorn-. Na St. Louis, Memphis und dem O en 20Uhr nacht-. Na Nord Texas, Kansas City nnd St. Lunis s. 30 abends Nach Mexiko 10.20 vorm. Ll n u n ft. Von St. Lonisn dem Osten, 6 30 morgens Von localen Punkten .10.10 morgens Bon St. Louis u. dem Osten, 7. 25 abends Von Laredo nnd Meriko 1 00 nachm. St. Loniö San Frannseo Japa. I b f a h t t Nach Fort Samt-, Springfield. St. Louit. Katnsas City. Chicago (J.åt GR. De vot) mahnt-. U n tu n st. Von St. Lunis Kansas City- Bari-, Chi caqo 10.10.moraens. South-tu Pacisie Sah-. sbfahrh Nach Nen- Orleant disnstonl our-d sal vefton täglich 12.101nittas. Zoaben I. Rach: Eugle Paß, El Waso, californien dMexiko.. .8 vorm. n. s. 30 abend-. It n t n n f t. Von New Orkan-, vauston nnd sal vefton tasNim 6. 30 morgens und s: 00 Von El Paß-, Califvrnien nnd Me to 1.1 40 vorm und 11 aben s. Vtctoria Division-, G. p. s s. s. Guts ShoreJ A b f a H r t. Nach Cum-. Viktoria, Port Lavaca, cor vus Christi, Brownzville, Nin Stande City, Goliad, Beeville, Wharton, Pala cios und Honston 6. 00 morgen-. A n t u n ft 8.45 abend-. Der »So-n Honston«fsnach Euer-o, Vikto ria, Wharton un haust on. bfabrt. 7.55abends Ankunft 700marsens. Nach Brownsnille. Der Zug der Sunset Bictoria Division. Abfahrt 6. 00 morgen-, macht in Makel-o Berbinduna tmt der Gqu Sonst Line für Erwqu Christi, Ankunft dort 4 55 nacht-. Ankunft in Brownzville »O 25 abends. M. K. G T. bitt-. is h i a h r t. Nach Wart-. Fort Worth, Deus-, III-est City, St. Lunis und Tät-usw Ihnen ch, (Sunset Depoy Locqlsuq via Smithville.. .7-. 30 von-. Alamo Spezial nach Smitfvtllr. di uston. Galvefion 10.25 abend-. U n k u n f t: Von Chiusi-, St. Louis, Kansas cits Dallaih efort Werth und Ware tågl J (Suniet Depot).. .7. 30 morgens Locqlzug via Smithville.. 9. 05 abends Alamo spezial von Smithville, sonst-nd Gaivefion ALLE incrqu Iohn H. Boltom Dessentlichet Notar-. Grundeigentum. Ageut für Pensionsansprüche Ecke Cwcketts und Navarra-Straße, gegenüber von der .-San Antonio Exnreß.« Neues Telephon 439. Wirkliche Tatsachen Seit fünfzehn Jahren ist Dunst Cum unter ter stritten Garantie ver kauft werdet-, irgend eine Form von Jucken oder Maikrankheit zu heilen ganz gleich wie sie heißen möqe. Jn dieser lanan Zeit haben weniger denn ein Prozent der Känfer ihr Geld zurückverlanat. Warum? Die Me dizin verrichtet ibre Arbeit. pkonks näm. Nominiert in der Beethoven-Halle am 2. Apil 1907. May-m Bryau Colle-ahnen Stadtanwalt: J o s. R y a n. Assessok: John Stappenbeck. Kollektor: C. Villemaim Auditvrs V. B e z e. Schqtzmeifien That-. A. F. Hummel. RekvrdeU M. E. B u ck l e y. AldermeniatsLarsex J o h n B a u e r. Jobn T. Hambletotu Wm. L. Richter. B. J. Mauermaun. Albero-can erste Wart-; J. R. Lambert. Aldermau zweite Wart-: E l i A r n a u d. Alderman dritte Ward: E r i ch M e n g e r. Ader-man vierte Ward: Elias. S. Smitb. Alderman fünfte Ward: A. J. Lvckwood. Alderman sechste Ward: K. J. C a r e y. Atdecman siebente Bari-: E d. B r a d e n. Ulderman achte Ward: E m il K u e h u. Erweiqu