Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
January 16, 1907
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W III-— DIE Tägliche OW Wo Pressa ius- Texas erscheint mit Axäztckgtfkteet des Sonntags s spli. l i 810.00 für das JulerI HERR e BE U J oder 82. 50 für 3 Monate Die Wbcheutliche freie Presse iuec stas erscheint jeden Donnerstag und kostet 82.50 für das Jahr Tagltche Ausgabe. Juquun 42 Sau Antoniu, ,Ym?schjeu 16 Januar 1907 -W -«"W ""Nummkk 7517««M An Former und Landbewohner: Diese Kompagnie toünscht Eure Knndschaft und Ihr habt täqlich das Bedürfnis nach Verbindungen, die wir allein Euch geben können. Bleibt ruhig zn Hause und tclephvniert, iraend wo hin. Ihr werdet erstaunt sein, wie leicht nnd billig Jhr unsere Dienste haben konnt. stirbst unseren nächsten Manager. Die Gibt-estim IELESMPIIEI M TELEPIIUI MIPMY. sz Ju Enigkeitp Roninn vonWaldemarUrban. (Fortietzunq.) beu Sie, meine Erten,« fuhr der tinet fort, ,,hund wenn sie rosrig tden sind, so genügt ein wenig bund sie werden wieder wie neu. Sie, meine Erren? Nur beicht esimi das Stück, hund die gro esLiraL Nur eine Lira!« Tish bemerkte er unter seiner Zu den Wliere Alfossi und in der Anweisung seiner Messer It IM lunbeinetkt an seinem eMMipn amd abgetragenen Filz M muri-site mit einer gewissen t, als ob er ihn kenne: Mein Gott, Eccellenza!" tauchte Mfossi verstohlen und unwr den Messer-( her-um« Der fuhr nun in der Anweisung Mute fort nnd that, als ob er eleganten Känfer weiter nicht be M Du mit herausgeben?« M den Mann nach einer III Is III-n Jst- Q·Itn-0;svmoöo s-- --s 7-s-- -7--- -s--- V--,-- Ws Der die- nahm den Schein, rieb P nd zwischen den Fingern, hielt gegen dns Licht und benahm sich splibekhnupt hin Bwkbillet gegenüber Mk W UND Witwka »Der M nicht falsch,« sagte "vassi wieder, kannst ihn getrost bei der Baum ionale präsentitem und ek wird Dir osott umgewechselt Inan M, mein Gott. es gibt so vieles fal »Papie: eld in Rom, Guel lem daß man eht haus seiner Ut sein M sich seine Leute ansehen,« antwortete und nahm den Resi, den ihm der r gab. Darunter war ein FünWcheim der sich ei en Wlich W nnd settig ansii lie. Auch war« die W und der Kon des Mgl etwas matter in der Farbe, als es gewöhnlich du Fall ist. Alfpssi erbaute ihn »als falsch. Er sah, des der Me »W: einer von jenen W war- die ihr Mißtrauen M kd nur als ein Manöver en, unt Anderen sicher zu ma ÅM nnd ihre falschen Scheine aus diese an den Mann u bringen. Z »Spi· sagteAks in eigenthümlich gener Weise und den ändlek verstohlen auf den alschen M aufmerksam machend. »Gerellmza,« flatterte der Mann et W Wet. »Vo, Cecellenza.« »Es ist gut,« antwortete Alfossi und E das Geld ruhig in die Westen «Jch komme wieder.« s-—- 11I--C.—1. gsscc quIchkk ck IUUZI sulll IUTIJIL MS Mußt schaute der Händler Hm Isch. aber noch ehe Ajfossi an der e ankam, hörte er ihn schon nach wie vor seine Waare aus Mam Alfvssi überschritt die Brücke und ge langte somit in das jenxeitz des Tibers gelesen Traötevsere r wandte sich, ilslskt Mdam bisschlwdernd und Messe Ich pfetsend wte ein Mann, der esse Ziel und Zweck seiner Bet W wesen spazieren gezk links ab in eine der Stra n ein, die noch t. Peter hinführen- Oeftek Hieb et vor einem Schaufenster stehen oder chstchuny alswesm et sich ver wollte, da et unbeobachtet msthlikßkich äu tte et aber seine ging mkt eascheu, hastigen i- ein dunkles schau-les Sei und verschwand in feiner L Dis in das er eintrat, war sehr eitel-ebend. Es machte einen f Eindruck, und als er die S der Treppen in die Höhe W We er sehr Acht geben, um mszugleiten, so feucht und stslsidffin Inn-Ists knoc- vvsnlss du« Un TM Im zweiten Stock zog er III-IX An der Thür war kein M einmal eine Visitenkatte Du hie angegeben hätte, wer hier spie das doch sonst in vielbe Hör-fern der Fall; indessen et keine Sekunde zu warten· auf sein Klingeln wurde ge W so daß es den Anschein hatte, ais si man auf ihn gewartet hätte. die Madame zu ause?« fragte et du Magd, die ihm öf nete. ,,Du lieber Himmel, Herr Eavaliere, ob sie zu use ist! Sie geht seit Stun den unt ig im Zimmer auf und ab sub wartet mit einer wahren Qual auf Sr. Seil einer Stunde hat sie wenig M fllnfzigmal gefragt, ob Sie noch l I mcht gekommen waren. Kommen Sie nur rasch Alfossi trat ein, aber noch ehe er das Zimmer erreichte, in das ihn die Magd wies-, trat aus demselben eine Dame von einigen vierzig Jahren. Sie machte einen kräftigen, energischen Eindruck, und wenn sie auch nicht mehr in ihm Jugendbliithe stand, so zeigte sie doch noch die Spuren einfiiger großer Schön heit. Das dunkle, volle Auge blickte hastig erregt, leidenschaftlich; das Gesicht, obwohl rein und edel ge formt, hatte gleichwohl eine gewisse ur wüchftge Kraft, mit vollen Lippen und ausgeprägten Zügen, wie man es häu fig bei den Sizilianerinnen sieht. Jhre Gestalt war groß und kräftig, aber von angenehmem Gleichmaß. »Santifsima Maiwan sind Sie endlich da?« rief sie ihrem Be uifer er p-«4 s» Mc sk-. Kis- s« ZJL V» die Minuten zähle, bis richten erhalte? Treien Sie ein. Rasch. Sie Laien ihn gesehen? Haben mit ihm gesprochen? Was sagt er? Wann werde ich ihn sehen? Werde ich ihn überhaupt sehen? Heiliger Gott, so reden Sie doch, Cavaliere!« Unter dieser Fluth von Fragen wa ren sie in das ziemlich dürftig möblirte Wohnzimmer getreten, und Alfossi machte zunächst seine Hand, die sie in der Aufregung gefaßt und gleichsam zur Unterstützung ihrer dringenden Fragen hin und her gezerrt hatte, wie der los. Er stellte seinen Chlinder auf den Kaminsims und setzte sich langsam und gemächlich in einen StuhL »Aber, mein Gott, Maria,« be ruhigte er sie, »so lassen Sie mich doch erst zu Athein kommen, und bedenken Sie, daß wir hier nicht in Jhrer schif nen Heimath Palermo sind, wo die .Menschen lochendes Blut haben, son dern in Rom, wo Alles gemessener und ruhiger hergeht.« ,,Misericordia!« rief sie exaltirt. »Warum sagen Sie mir, was ich weiß, und nicht das, was ich nicht weiß. Ha ben Sie Severo gesehen? Bedenken Sie doch, daß eine arme, gequälte, versto ßene und verleumdete Frau zu Ihnen spricht, eine Mutter, die ihren Sohn sehen will, diz dreizehn Jahre, dreizehn elende, unglückliche Jahre auf dieses Glück gewartet hat und nun nicht mehr warten kann, die zusammenbricht oor Sehnsucht nach ihm, dem Einzigen, wag sie auf dieser Welt noch besitzt!« ,,Vergessen Sie nicht, Maria« dasz in dieser niederen Welt der Geduldige siegt, und daß, wer dreizehn Jahre ge wartet, auch noch zwei Minuten war ten kann »Was Severo sagt, will ich wissen!« schrie sie ihn an und schüttelte ihn un sanst an den Schultern. »Nun, wenn Sie es durchaus nicht anders wollen: Nichts sagt er-« »Wie! Sie haben ihn also nicht ge sehen?« »Doch, ich habe ihn gesehen, und wenn Sie die große Giite haben wer den, sich dort auf jenen Stuhl zusetzen und mir ruhig zuzuhiiren, ohne mich zu unterbrechen, so w den Sie aller Yakrscheinlichteitynag in kürzerer Zeit even-ku, umso gesetz-qui Ist, um lllkllci Ost in Ihren exaltirten Lamentationen sortfahren.« Sie blickte verzweifelt nach der Decke, rang die Hände, seufzte und setzte sich mit einer halblauten Beschwörung aller heiligen nach seiner Weisung in einen gegenüberstiehenden Sessel. ,,Also!« drän· te ste. «Also. Wie Sie wissen, Maria, habe ich heute früh mein Duell mit dem Grafen Alessandro bestanden, oder vielmehr bestehen wollen »Nun?-« fragte sie wieder Begierig. Er sah sie prüfend an· »ti:m, Sie wissen ja schon, was dabei geschehen ist!« sagte er langsam nnd lauernd. Sie bog sich in ihrem Sessel zurück. »Nichts weiß ich,« antwortete sie. »Wo her soll ich wissen, was heute früh an der Kirche ,Domine quo vadis’ ge schehen ist? Es ist ja weit von hier ent fernt und, wie Sie wissen, gehe ich am Tage nicht aus.« »Und woher wissen Sie denn, daß unser Zusammentreffen bei der Kirche ,Domine quo oadis’ stattfand?« fragte er scharf. Sie sah ihn mit einem raschen, hasti gen Blick an. »Sie haben es mir ja gestern Abend selbst erzählt, daß das Duell dort stattfinden wiirde,« antwor tete sie prom pt. »Drit! Das stimmt. Jch hatte das vergessen,« sagte er langsam. »Aber saht-en Sie doch lsort. Sie sind, Gott sei Ta:!k, unvermundet. Und Graf Alessandro?«’ Wieder sab er sie forschend an, als solle-s- ieine Blicke in die aebeimsten Verbindung ist besser als Heilm. Tuth M Pil len kuriten nicht nur, sondern verhin dern auch, wenn zeitig gebraucht Kvpsschmkkzes, Dyspepsia, Biliosität, Malariq, Unver daulichkeit, Gelbsucht, Trägheit der Le ber und ähnliche Leiden. MS Lebst PMB Wut-Isi- J Fallen IVch Oper-UND Uclligcli, act-r auch sie erwiderte seinen Blick mit fester Energie ,,Alessundro ist todt!« fagie er rasch. Er wußte seh-c wohl, daß er eine Lüge sagte, aber er wollte beobachten, was sie fiir einen Eindruck auf sie mache. Ihre Augen leuchteten triumphirend auf. Ein tiefer, befreiender Seufzer löste sich aus ihrer Brust, und wie dan kend hob sie die Hände hoch über ihr Haupt. »Hu todt!« mutmelie sie. »Ja,« fuhr er fort, sie noch immer lauernd beobachtend, als ob er noch immer nicht sicher sei, was er zu glau ben habe. »Jhre Kugeln treffen gut, Maria« »Meine Kugeln?« fragte sie kalt, kaum überrascht zurück. »Sie wollen mir weiß machen, Sie stünden diefet Unternehmung fetni« Sie sah ihn einige Sekunden lang au, t kalt. prüfend. »Sie md in einem großen Jrrthum Tavakiere,« antwortete fie dann. »Ja! ich habe ein Its-sei Interesse an Ales nndkos Tod. Dass ist ritt-U denn nn würde Seneka einziger Erbe Nuignanos sein Jrrthum ist also verzeihlich. Die hrheit aber ist« daß ich im Uebrigen an dem Vorfall nicht im Geringste-sc betheiiigi bin.« »me weilen sie nicht offen zu met sw, Aus-IN WU Sie W rnihi Von sei-? A i« »Ich biswåsch km Jhmädvg nicht eine nehmen von r i WM »So! Schade dann tun meine Mühe, die ich mir gegeben habe, um den Mörder entweichen zu lassen. Uebrigens wird er wohl its-Adern nicht weit lauftn Man ist aus seiner Spur« »Ein Mörder? Sie haben ihn also nicht im M Weni« Aus Warder
ein. Wie wir uns gegeniibersiank den« fiel ein Schuß, der ihn durch bohrte« ,Und der Mörder enttam?« »Ja. Indessen habe ich, alö Ein Iiget, det ihn gesehen, wenn auch nur von Weitem, sein Signalement genau angegeben Man wird ihn vermuth lich bald habeu.« Miete Ulsvssi schien nun einmal die Idee u haben, daß die Frau, die vor ils-n sand, mit dem Attentat von heute in Verbindung stünde, m ers-W mit einer Hartnäcklgteir aus den sch, die seine Begier, den wahren Sachverdalt zu erfahren, be wies. Diese dee war ihm gekommen, als der vorzei ·ge Schuß an der Kirche »Damine quo vadis« fiel, und sie hatte ihn seitdem nicht wieder Verlassen. Alle seine Handlungen feine Aussagen in dieser Angelegenheit hatten sich mehr instinktiv als überlegend oder klar be wußt dahin gerichtet. seiner Freundin gefällig zu fein, isie durch nichts zu kommt-minnen gleichviel, ob sein Ber dacht Whiwarpder .Nun teil-s e er writier t, aber Etwas-der W durch ID---k-«...--- s-s.- i i grau-wolltest illuus
Seit Ists 60 Faste ichon wurde Mes. Mal-locke Soo thing Shrun von Millionen von Müttern beim Bahnen der Kinder angewendet Wirtt Duim Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, daß im Zahnen iit und vor Schmerzen weint? Wenn io, lasse sofort eine Flasche von ,-Mr5. Winglowe Spothinq Symp« holen. Sein Wert ist anbenhlbaa Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linde runq verschaffen. Verlaßteuch da rauf, Mütter, ed ist kein Zweifel darüber. Es heilt Diarrhoe, requ liert den Magen und die Nieren. beseitigt Wind-Relik, erweicht den Gaumen, verhindert Entzündnng nnd stärkt das ganze System. Mee. Winelowe Sootbinq Symp« für zahnende Kinder iit angenehm im Geschmack; das Recept stammt von einein der besten weiblichen Aerste in den Ber. Staaten. Es ist bei allen Drnggiiten in der ganzen Welt zu haben. Preis 25 Centd oee Flasche. Kauit nichts anderes. ald Mes. 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The weekly issue ok the« III-m Pnnsss Imm- Tnns" has po sitively the largest circulation of all German papers published in the state of Texas-« lt is mailecl to 450 post-olliees, and has an extended circulation in Mexico in the Indian Terrjtory,» and in Oklahoma. lt cjreulates trom Galveston to Denjson. from Mal-shall to El Paso and ok course mainly in the thjckly populatecl central and southwestern parts ok the State. as also ln Mexico. Two ttaveung men and our very actlve looal agents are oons tinuously adding new subs l scribers to the lists. In consideratIon of these kacts the »Kann Pnnsss For-n Taus« claims to be the best adver tising methum m the state of Texas, when it is the object to reach the German readmg po ulat10u. Für 83.00 nach Deutschland.. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen. als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin fie gesandt wird, ein sehr gern gefehener Gast und kann sich rühmen, Aner kennung und Würdigung zu finden. wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervor geht. Wer daher seinen Verwandten und Freunden eine Freude erweisen. ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle siir sie die »Freie Presse für Texa3«·. Das Jn teresse für Texas, wie überhaupt fiir den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land sehr lebhaft und es ist unmög lich, in Privatbriesen eine so gründ liche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben« wie dies die »Freie Presse« allwöchent lich thut. Für den geringen Preis von 83 versenden wir portofrei unser reichhaltiges Wochenblatt auf ein Jahr an iraend eine Adresse im Auslande. Die Freie Presse für Texas Publ. 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März IM äöwsilpxil 19s7. ayupvcr....7500 4. April 1907 at pelu 7500 W. April 1907 27. Mai 1907. »7 tallkfukh 18. Mai 1907 19. Juni 19M. Wucher-« 7500 6. Juni 1907 8- Juli IM. »Auch t7500 26. Juni 1907 29. Juli 1907. »Fraukfurt....7500 17. Juli 1907 9. August IM via Baltimore.) R via New Noth PASSAGEJDRSISTI Bremen-—Galveston zweite Kajüte, .860.00 Bremeu—Galveston Zwischendeck OZMM Galveston—Bremen zweite Kajüte, RGO Galveston—Bremen Zwischendeck säh-G Wegen sonstiger Information wende mansisich an: ALFKSD Idol-K General-Agent. Salve-Zions fu. oder an Rennen-Millette Co.. Wm. V. Diamant-, E. McClannahan, J. W. Daley. San Antoniu, Texas. Clemens EFauft und Knoke sc Eihaut-, New Braunfels, Texas. H. J. Graham und Hean THAT Boerne, Tex. S. Stahl, Gonzales, Texas. Bahn Bros» Austin, Texas s r s s« --s fkpvaksav Uf «s.-. 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Neues Telephon No. 46. IMW sllssllIS soll-AK 819 Mem Straf-. site Sen-»und Mineralwassek End in Bezug tu Seid-met and Reinheit nachdem-merk III-Wim- ufms sent-n «,,Freie Presse sitt Texas«3s deraiwqegebeik von Heiß presse luek lequ Mission-co u. Hausen ne PräsidentJ Mittwoch den 16. Januar 1907. T met-sei at the Post Oüice at san Anto njo. Texas-. as second eluss matten sie elszi e tägliq entkeimt-he Deutsche se unsiu Texts-. Kinnersrliniy Anstalten zur Aufnahme mißhandelirr Kinder bei Berlin. Ursprung der Kinderscimtzbewegnnq Tomy vereine in Amerika nnd Enylemd Et schteckliiilc Smttftit in Wen-first Die Et iielmtm der Kinde-. Jn Zehtendorf bei Berlin besteht ein Haus zur Aufnahme mißhandelier und vernachlässigter Kinder. Tag Jnstitui führt den Namen »Kinderscln(tz.« Die Kinderschutzbewegung hat ihren Ursprung irr-Amerika Eine Missio narin pflegte im Herbste 1874 in New York eine arme, schwindsijchtige Frau und wurde von dieser gebeten, sich eines Kindes anzunehmen, das seine Eltern in der anstoßenden Wohnung täglich auf das grausamste peinigten Die Missionatin versuchte zu helfen, aber vergebens. Die Polizei lehnie ein Cin TJJIDZOOH Als Los-If sR «n O-(»»u« Lyksxs -s-- »s, die ein begangenes Verbrechen nachwei sen konnten. Schließlich brachte die Missionarin das beklagensroerthe kleine Mädchen zu dem Präsidenten des Thierschutzvereins, und mit den Wor ten: »Ein kleines hilfloses Kind ist ja toie ein hislflofeöThieU es darf nicht mißhandelt werden« nahm sich der hochbersige Mann des Kindes an. Auf seine Anregung erfolgte in-Netv York die Gründung eines Kinderschutzver-» seines, und bald entstanden in allen größeren Städten der Ver. Staaten» und Kanadaö Kinderfchutzvereine. Jm Jahre 1889 konstituirte sich in London ein Kinderschutzverein und heute gibtJ es in Großbritannien und Jrland kaum einen Ort, der nicht einen Kin derschugverein hat. I Viel später erinnerte man sich im Deutschland der Verantwortung fiiril mißhandelte und vernachlässigte Kin der. Jm Sommer 1897 erschienen fast gleichzeitig in mehreren viel gelesenen Blättern zwei Aufsiitze, die in ergrei fender Weise die Leiden armer Kinder schilderten. Aus den angeführten Sta tistiien ersah man, daß im Berlaufe von zehn Jahren in Preußen allein 1700 Kinder sich das Leben genommen. So trat am 26. Oktober 1897 der »Dritt sche Verein der Kinderfreunde« in’3 Leben. Es zeigte sich, daß man vor allen Dingen den Kampf aufnehmen mußte gegen Ausnuhung und über smiißige Anstrengung der Kinder, gegen körperliche und sittliche Berwahrlosung und gegen Mißhandlung Diesen Kampf zu führen, bildete sich bald dar auf der »Verein zum Schutz der Kin der oor Ausnutgung und Mißhankk lung,« dessen Thiitigieit sich über alle Theile des Deutschen Reichs erstreckt; reinen Sitz over hat er in Berlin. Der erste Grundsah dieses Vereins ist es, fiir solche Kinder einzutreten, denen sonst Niemand hilft, ganz gleich, welcher Religion und welcher Abkunft sie sind. Waisenkinder und Fürsorge pfleglinge werden nicht aufgenommen, denn für diese muß die Gemeinde sor gen. Sind die Kinder noch unverdor ben, so werden sie in dem tleinen Afyl in Zossen untergebracht, das der Ber ein bereits am 1. April 1901 eingerich tet hat« Dieses Asyl erwies sich bald als zu klein. Durch die Großherzig keit zweier Vorstandsmitglieder, James Simon und Franz v. Mendelssohm welche die nöthigen Mittel hergaben, wurde die Errichtung eines neuen gro ßen heims, def- hauses ,,Kinderschuh« in Zehlendorf, ermöglicht Arn 29. Oktober 1904 wurde der Grundstein gelegt, und seit Ende April 1906 ist das Hans «Kinderfchns« bereits be zogen. Ein großer, lichter, lustiger-Bau in tünstlerisch schönen sethältnissem rnit den besten und prakiifchsen wirthfchaft lichen und hygienischen Ein-WAN von einem riesigen Garten nnd at Spielplähen umgeben, if dss hauls s Ideal eines ErziehungW. Es ist vorläufig zur Aufnahme pon 70 Kin dern bestimmt, kann aberstthehlich er weitert werden. Kinder Mr sechs Jahren kommen nach wiklbsr in das Asyl nach Zossen, alle its-eigen finden Aufnahme im Zehlendorfer Haus. Die Kinder empfangen hier nicht nur den gleichen Unterricht wie in den Volls schulen, sondern werden auch ihren Fähigkeiten entsprechend praktisch vor-s gebildet Der Garten bietet allen Kin dern Gelegenheit ihre Kräfte zu be-; thätigen; die größeren Knaben arbeiten in der Schuhmacher- oder der Tischler wertstiiite und erlangen hier eine für alle Berufe wünschenswerthe Handferi iigkeit. Nach ihrer Einsegnung korn men sie in die Lehre, bleiben aber so viel sou- muguuj uuxkt Ucul Owus Uc- Zott eins. Die Mädchen, die während der Schulzeit schon im Nähen,« Stricken und in andern Handarbeiten unterrich tet sind, bleiben bis zum 16. Jahr im use, und indem sie nach der Einw nung alle häuslichen Arbeiten verrich ten, werden sie zu Dienstboten ausge bildet Bestes »Matekial« für Chinesenheer. Die ätztliche und sonstige Untersuchung der Rekruten in Chan war leytes Jahr so streng, daß von 6000 Mann, welche in die Notdatmee eingemustert werden woll ten, nur 400 angenommen wurden. Das Kapital allerjapani schen Erwerbs- und Handelsgesell schaften ist noch nicht so groß wie das det Standakd Oil Eompany. Fom Theo. Uubau, Aus-fuhr und Sekten des Gewäihscs und die Theehcceitnng. i i Alte The-saurer in China and Japan-Ou umässche und amerikanische Einsicht-Der Ziegeltbee Chineseu old Theoretisier. Thervekbeeituag. Der Anbau Des Thees ist schon sehr ali; in China baut man ihn etwa sseit Beginn unserer Zeitrechnung, und s wenig später wurde er nach Japan ver ;pslanzt. Dagegen dauerte es noch reich s lich 1000 Jahre, ehe er nur in Indien ibekannt wurde, und noch weit länger, d. h. bis zum Anfang des 17. Jahr hunderts, bevor das Kraut nach Eu iropa kam. Noch bis in die Mitte des zvorigen Jahrhunderts war die Thu tEinfuhr in Europa indessen nur ge I ring; sie betrug nicht viel über 500,000 Pfund; erst seit der Erschließung der großen Theefelder in Jndien und Cen lon nahm die Einsuhr in Europa und auch in Amerika rasch zu. Durch Kreuzungen der wildwachsen «den Theepflanze mit der kultivirten chinesischen hat man eine große Anzahl Varietäten erhalten. ZU den bekann testen Sorien gehört der Pekio oder Blüthenthee, dessen Aufguß gvlbgelb erscheint; ferner der Souchong von citronenartigem Geruch; der Kongo mit schwärzlich grauen Blättern, die gleichfalls einen hellen Aufguß von an genehmem Geruch liefern. Von den so genannten grünen Theeö steht der »Kat serthee obenan. Er pflegt aber in China selten über die allerhischsten Kreise hinaus zu kommen. Jhm nahe steht der Perlthee, der Ausguß ist grün gelb und von angenehmem, mildem Duft und Geschmack Eine eigen tbümlfckss Manie- Fss du- OH-««·"b--, d aus Abfällen der Theegewinnung her gestellt, Wasserdärnpsen ausgeseht und in Ziegelsormen gepreßt wird, deren Aufguß vom untern Volke getrunken wird; auch dient er, gewöhnlich mit Fett oder Milch versetzt, den China be nachbarten Nornadenvöliern als Nah rungsmitteL Das Theegetränt wird in China in der Weise bereitet, daß man einige Theebliitter in die Tasse legt, kochen des Wasser darüber gießt und die Tasse mit der umgekehrten Untertasse zudeckt. Der Chinese kennt keinerlei Zusatz, nicht Zucker-, noch weniger Sahne oderMileh Jn ähnlicher Art wird der Thee im ganzen Orient genossen. Thee, der-aus diese Weise, d. h. nur nach flüchtiger Berührung seiner Blätter mit kochen dern Wasser, entstanden ist und daher nur das leichtlösliche Theobromin, nicht die schwerer löslichen (brenzlichen) Gerbstosfe enthält, die den Thee dun kelbraun färben, ist eines der herrlich sten, fiir Gesunde und Kranke gleich empfehlenswerthen Getränke und in jeder Beziehung harmloser als Kaffer. Der grüne Thee, der bei iibermäßigem Genuß die schädlichen Wirkungen des Thees überhaupt in stärkerem Maße zeigt als der schwarze, ist auch reicher an Gerbsäure als der letztere. Ein gu ter Thee darf von den Blättern nur das Atoma angenommen haben; alles übrige ist von Uebel. Ueberhaupt muß. der Thee leicht sein. Dies haben außer den Chinesen am besten und rascheckteu ihre Nachbarn, die Rassen, begrif-«en, die bei der Theebereitung nach densel ben Grundsätzen verfahren wie jene, während die Engländer und noch mehr die Holländer den Thee sehr stark und fast schwarz genießen. Da hilft denn keine Verdiinnung mit Wasser mehr, der herbe, bittere Geschmack bleibt« Blume gewinntsdas Getränk niemals, während die ungünstigen physiologi Lihen Eigenschaften hier, wie bei jedem ebermaß, unliebsam hervortreten. Einen Begriff svon der Bedeutung des Thees gewinnt man, wenn-man erfährt, daß er fiir 500,000,000 Men schen fasts das einzige Getränt bildet und seine Verbreitung diejenige aller andern Narcvtica weit übertrifft wie denn auch der Gesammtexpori der Thee erzeugenden Länder, an deren Spitze China steht, heute wohl schon aus 400, YOMOOO Pfund im Jahre gestiegen sein e. Geheimnis-ist Its Ihm-. Jn London war man« seit einiger Zeit überzeugt, daß gewisse Geheim nisse der briiischen Flotte an fremde Nächte verrathen wurden. Vor eini ger Zeit ließ sich nun in Chaiham ein ausländisch augsehender Mann nieder, der in Wirthshäusern Verkehr mit Ma ttosen und Wersiarbeitek suchte. Die Leute schöpsien Verdacht und waren ihm gegenüber vorsichtig. Vor Kurzem kam ein Kreuzer 1. Klasse in das Deck, smn Winterquartiet zu nehmen. Die Mannschaft wurde in der Ka sserne untergebracht. Ein Signalmaat sei-see Kreuzers wukde häufig in Ge isellschast des Fremden gesehen· Der Signal-mai zog diesen Fremden eines Abends bei Seite, erklärte dem Manne. er wisse, daß er ein ausländischer Spion sei, und sagte, er sei bereit, ihm ein Signaibuch zu verkaufen. Man einigte sich über einen hohen Preis-. Der Signalmaai lieferte thatsächlich das Buch und wurde bald daraus verhaftet, denn der Fremde war ein Geheimpoii zist der Admiralität Die Arbeitslöhne in J a p a n sind außerordentzich niedrig. Frauen arbeijen dort heute noch für 5 bis 10, Männer für 10 bis 20 Cents den Tag. Weiser Rat tmu Gilde-. Ich will Denen. die am lahmen Rücken nnd an den Nieren leidet-, einen Rat geben« faqt J. R. Blutk keuihip, Beck, Tenn. Ich quedte Erfahruns gemacht, daß Ekectrtc Bit ters diese Leiden positiv heilt. Nach Gebrauch von ein paar Flasche-I war ich kuriert. Tun-fehle ihn unt Bee qnüqen. 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Wir schicken Such steten Both in unbedruckiem geschlossenem Couvett Und ein werthvollss Buch iiber »Weibliche Krankhei den« Abg-He Las-fes Advisoty Depaktment, The Weges Redikine Co» Thattanoogm Tenn I Frauenschwäche verursacht mehr Unannehmlichkeiten als nur Schmerz und Krankheit für Euch selbst Wenn Jhr derselben einen Halt gestattet, dann sührt sie zu bekünnnerten und umusrie denen Freunden nnd Verwandten, kranken, schlecht entwickeler Kindern, einem eerkütz ten Leben für Euch und Eure Familie Aus Gerechtigkeit gegen Euch selbst und Eure Kinder solltet Ihr Eure Gesundheit aufbauen, den Schwächezustand, der sich durch Eure sich wiederholendengSchmerzem Schwindelansälle, periodischel Unannehrnlichkeiten etc. äußert, vertreiben und Wssssk got-irre sak H Jenaensciden stbwuchtm weis-her diesen Schmerz und dieses Elend verhüten, Messeme erhöhen, Eure Unkegelmisigleiten resuliten und Such Kraft g eben wird, wo Jhc sie am meisten bedürft. »Ehe ich Tatbui gebraucht-A schreibt Eva Robinsqn v on Sakris, J. T» »wog ich. genau Do Ist-nd Jch war schwach. ncrvöz und litt an periodischen Schmerzen und Schlaslosiskeit. Seit ich sinf Flatschen Tardui gebraucht habe, hak sich mein Z usiand bedeutend gebessert Jch fühle mich tsie ein neues Wesen und wiege 109 Pfund-« Jn erfol greichrn Gebrauch, seit über einem haben Jahrhundert, als spezifische-s Heilmittel gegen Frauenleiiem hat Carbui in dieser Zeit über einer Misisn Frauen Linderung verschafft oder sie kurici. Prebirt ihn. In allen Apotheke-I in sl.00-".fsaschen zu Haben. H M Die Ochsen von Tat-kam t JMseisisse Thiersystem in Im dortige Demokrit-nein l, Ueber entsetzliche Thierquälerei in Z den berühmten Marmorbriichen von Entrara, Italien, schreibt ein Bericht eksfatter der ,,Frankfurier Zeitung«: Jch hatte es als selbstverständlich angesehen, daß in den Marmotbrüchen von Carrara die Ochsentarren durch sie Marmorbahn zum alten Eisen ge worfen seien und daß der technische Fortschritt die Mühen der Menschen und die Qualen der Thiere vermindert hab-. Leider ist das bis jetzt nur theil weise der Fall, denn die hälfte des Matmvrs wird noch immer auf den ein-as billiger saht-enden Qchseniarren iefstrbeet, und zwar transportirt man von Ravacrione nach Carkara je 1000 Kilogramm (1 Kilogtamm gleich 2.2 amerikanische Pfund) für 6 Lire (1 Lira gleich 19.3 Cents, von Cur-tara nach dem Meere für 2.25 Lite. Diese Ochsentarren sind vorsintfluth lich, mit plumpen Rädern, und bezeich nenderweise trägt Carrara ein solches O-h Z-. t-:..-.— Eh-s4.—--... ns» Its Ibblbkllk VOUUOIUUPFIIIO VIII zweirädrigen Karten nennt man ,,car retta,« den vierriidrigen »carto.« Zur Beförderung von Blinken die für die sen zn klein, für jene aber zu groß sind, dient der »carro matto,« der »ver rückte Karten« von dem man zum Zwecke der leichteren Beladnng ein oder swei Räder entfernen kann. Ein Paar Ochsen muß im Winter 1800 bis 2000 Kilogramnn im Sommer, wenn die Wege besser sind, 2200 bis 2800 Kilo gramm Marmor ziehen und bringt sei nem rrn 15 bis 16 Lire täglich ein-. Vor te ,,carretta« spannt man zwei Ochsen und zuweilen auch noch einen ungiiicklichen Esel, vor den ,,carro,« je nach dem Gewicht des Blocks, bis zu 20 Paar Ochsen, und die lange Reihe die ser Karten. hinter denen als Bremse ein gewaltiger Marmorblock an eiserner Kette auf der grauenhasten Straße her geschleift wird, mit den vielen schönge hörnten Ochsen, die sich in regelmäßi gen Absätzen ruckweise unter gräß lichem Geschrei ihrer Peiniger, zwischen den weißen Geröllhalden nnd in dem grünen Thale abwärts schlängeln, ge währt einen ganz eigenartigen Anblick, aber die Menschlichkeii verhüllt hier trauernd ihr Antlitz, und der Thier sreund wendet sich voll Schauder ab, und man kann nur wünschen, daß die entsetzliche Thierauäierei. die selbst im Neapolitanischen nicht übertroffen wird, nun im 20. Jahrhundert ihr wohlverdientes Ende finde. Die Ochsen werden beschlagen nnd müssen wie Ziegen die steilen Abhange hinaufklettern, zwischen großen Stei nen hindurch-, ja über sie hinwegvolti giren. Um das schwere, hölzerne Joch, das jedem Paar auf den Nacken gelegt wird, sind in der Mitte Hanfstricke ge wunden, und aus diesem Polster sitzt rittlings, mitten zwischen den Hälsen dieser Unglücksgeschöpfe, der rohe Trei ber und sticht sie unbarmherzig mit eisernem Stachel oder schlägt aus Lei beskröften mit dem Stachelstecken auf sie ein« Der Nacken ist wundgescheuert und erinnert ost an ein Stück Ochsen flessch im Schlächierladm nnd auf die sem rohen Fleisch liegt das Joch! Weiche Qual bereitet da jeder Schritt und wie erhöht sie der Reiter durch den Druck seines Gewichtes, durch grausa mes Schütteln des wunden Rackens und durch seinen Stachel! Milde liegen die ausgespannten schmachtenden Thiere an der Ladestelle auf der Mar morstraße, wo sie kein Grün, keinen Tropfen Wasser finden, in dessen Er mangelung ihnen auch das etwa mit genomnzene Futter nicht zusagt. Einige sal) ich mit blukenden Hufen, was bei den spitzen Mannes-stärken auf der Straße kein Wunder ist. Kein Mensch kümmert sEch darum. Brich-i ein Ochse ein Bein, so s(k)1mbtet man ihn nicht an Ort nnd Breite, sondern fährt ilm auf einer «carretta« ins Schlachthaus nach Tentam Das ist dann die schmerz vollste Fahrtdez armen Thieres, aber sein Brüllen und Stöhnen rührt keinen Menschen. Haben diese Ochsen nicht das Glück, zu verunglücken, so sind sie in einem bis drei Jahren ruinirt und kommen dann nach Tosiana auf die Weide, um etwas Fleisch anzusehen, be vor sie geschlachtet werden. »sa- Form-lin« tcimer ä Ieum), ist als antiseptisches Zahn und Mundwasser nnübertrvneM Ja allen thseken tu sahen. W MMWIMMEIIIKA. Doppelfchraubeu Expreszs und Post-Dampfer-Dieust. Von Net- psrt via Oliv-mus- im Eier-ones nai- hauste-. »F kenn-in- 19. Jan-, 9.00 Uhr Bor. Ang. Vielotia«26. Jan., 3.00 Uhr NO. ,Patnc(a« 9. Fede» 2.00 Uhr Rach. ,Amerita· 16. eb» 00U tVor. »Er-f Waldetfee·.23· eb» 2.t)0 Ugr NO. ,Batnv1a« 2. tät-, 6.30 U r Von-. sen loklc nun Silnsltsn lleapsl u. sent-s ,Moltke« 29. Januar. »Deutfchland« 4. February »Statut-um« lO. Februar ,qumbmg« LIMITE ,4 oltke« 23. Irrli Die neuen Meleastlek Aste-tin- nnd »Hutten- Ilasafle Wort-« 22,500Reg Tonnen, 42,000 Brutto Tonnen. resp. 25.000 Reg Tonnen, 45,000 Brutto-Tonnen, haben nu ßer den luxuriösen Einrichtungen als Neuigkeiten ein Nestnurant ä la Takte lmit Zigeuner-Kapelle), Panasierssufzug, Turnhalle, elek trilche Büber, Bücher-« nnd Blu men-Laden, 1., Z. und Z. Kniüte und Zwischendeck ec. Ic. Vergnügnngs- nnd Erbot-kuns Reisen. VergnügnngöiNeisen nach dem Mittelmeer, Italien, Palältinq, Aegyptem West- Indien und Süd Amerika ver Dopvel chraubenqums Pfsktt »letke'«, lücher«, »Me teor« nnd .,Oceqnn«. 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F JOSEPH-DE posxkische DIESES-LIESCHE ie Karikatur (von dem italieni schen ,,caricare,« überladen, übertreiben), welche die charak terisstischen Züge oder Eigen thümlichkeiten einer Persönlichkeit in starker Uebertreilsuna hervortreten Läßt, ist als Politische-Z Spottbild zuerst In England undFrankreich gepflegt worden, ron da aJer auch nach allen übri gen Kulsurstfmten ge des-Esse UUZZIHUI lULU Hfscsll ber- te eile bedeutende Rolle, nmnenilich al »inmpfrniltel in den Händen der Opposi tion gegen dieStaats gewalt. AusderHöhe der Kunst freilich, dEe dem Getroffcnen, wenn er gesunden Präsident Roosevelt. Si un hat nicht we niget Vergnügen bereiten wird, wie großen Publikum, hält sich der tdes Zeichners nur, wenn er gut Meist Ia den Ver. Staaten hat sich die Kutscher besonders ein weites Feld er Pbetx und es dürfte nur wenige grös ete Tageszeitungen geben, die sich nicht ausglebig bedienten. Will-end Präsident Roosevclt als Mget Rauhreitet mit blinkendem ß die Reise um die ganze Welt ges »Hm hat und so ziemlich jedem eure s n Schulbuben eine vertraute Fsi ist, steht die Persönlichkeit des s ’,ssidenten o hoch auch sein offi Amt sein mag, selbst hierzulande M abseits vom Ziele des mulhwil Higm Zeichenstiftö Eine der tresfend Den der existirenden Kakikaturen um sibt Ihn mit einem Heiligenschein In der That ist der hoch und stati ’T« chsene Vizepräsident Chaeles banks in seinem streng zuge v Bratenrock das Urbild der Is- und des senatoriellen Ernstes Als man Präsident evelt zum ersten die Vizepräsi -:Mschastsnvmina M anbot, zeigte er mit geringeReigung, sidieselbe anzunehmen Und soll sich geäußert EIIUHII, sUUU bl- IIO Amt käme, könnte er sich, als Vorsitzender des Senats, allzu Ieicht bingeriss en füh len, den ersten besten —Spucknapf nach ei Ini sädergefchwiiht-s v -knRedmr suschleus T isp bekn. Niemand M UFTZÆWF Vizepräs. Fairbanks Gedanken, ges chtveige denn eine der Mc Aeufzerung unterschieben. Fair Tkzmksivird von vielen Seiten als kalt kleid. beinahe lan weili verschrieen, doch bat sein ös entl es Auftreten zwkderholi gezeigt, daß er sich leicht ssyucpaihien erwirbt und daß er ein Fest gewandter Redner ist. Man sagt, daß er seinerzeit im hohen Rathe der M unser-wählt wurde, un: gewisser maßen als Gegengewicht zu Theodore Roofebelt zu dienen. Während er in Bekannte- O» auf der Schule war, interessirie sich Jung Fairbanks sehr fitr das lotale Asch wesen, und, wenn immer ein Feuer ausbrach, kam er gerannt, Um an den handpumpen mitzuhelsen. Ein Mal sichrte er gar, in Abwesenheit des Korn pagniechefg, selbstständig und erfolg teich bei einem ziemlich ernsten Feuer M Kommaudo. Staatssekretiir Elihu Rock, »der Mu, der niemals lacht,« wird als talt und streng von Untergebenen nnd. mit Antiegen behafteten Besuchern, seien sie noch so hoch gestellt, in leichem Maßegeyürchtei. Die enorme Ar beitskraft, mit welcher dies e »besie intellektu elle Maschine« arbeitet, hat so wohl im Kriegs hshnkfømonk mö im Staatsw-n partement einen Wandel geschaf fen wie nie zu MUM Mot» vor und die bu reaukrat i s ch e n W mttseidlos zerzaust. Rost felbst aber hat Ueses Wirken thatfächlich ver fsjst as Gesundheit wie an Aussehen So n seine Bewundaer. Er i Ibr iniimer Freund des Prä sidenten Es wird erzählt, daß dieser, nach Msikretör Hans Tode, zu ihns ,,Etihn. ich möchte, daß Sie Hohn Posten übernehmen!« Mit der A t: »Herr Präsident, ich stehe Ihnen su Diensten« sei ohne ein wei tetes Wort die ganze Sache abqemachi err ch ihm näher getreten sind, wissen IVUJDaß hinter der steifen Amts auch das herz aus den Augen Ins-n kann; die ihm zu nahe treten, III-I unliebsam seinen raschen Witz. Mr wollte ihn einst über die uug der Geider für die Ver rictiqe Name. Mr. In Sberve. Verwalter des IW s in Fort Madiion, La» iust: Dr. Kian Neue Lebens-Pil len W den richtigen Namen» Sie beleben nen. Zu haben bei Adolph Dreiß nnd R. Col-n Fa Co. 25 Cis Wwooss Wi 5 Genie davanniixiqarre Messe-gesessen es Askzssssdfssq s Z ästeshcigäätgtFeU He sei est Hex- ess ca- n its-J ie V-! Mönchsländereien auf den Philippinen aushorchent »Im Verhaler gesagt« infornkirte ihn de: dir-Heilige Kriegs sekretär, »die Weis ich selbst mitneh men, wenn tch aus dem Amte geh’!« Kriegssektetär William H. Taft nett seinen 800 Pfund Gewicht gleicht in seinem Aussehen gewiß nicht dem Lie besgott Amor; nichtsdestowenigex steht er in dem Rufe eine-J Heirathsvermiti le:5, nnd etliche seiner Freunde hat«-en ihn mit dem Beinacnen »Anme« oder ,,Cupido« beehrt. ' Die Sache hat ihren Ursprung in der Reife, die Taft im Sommer 1905 mit einer Anzahl von Kongreßmttgltedern nach den Philippinen unternahm. Eine Frucht dieser Reise war unter anderem die Bermählung zweier Kot"1greß-Re präsentantem Nicholas Longtootth von Cincinnati nützt-: bekanntlich die Fahrt, um die Liebe der Tochter des Präsidenten, Fräulein Alice Nonse velts, zu eringen; ein von Taft zur Theilnahme an der Reise eingeladenes Fräulein Mignon Critten von Grimes’ hill auf States-I Island, N. Y» fund sich mit Repräsen tant Swagar Gher ley von Louisville, Hy.,z»un1Bethe sur Qtsucll Zusam nen. Taft ist ein its großer Freund von Späßen und gebraucht oft scherz hafte Ausdrücke und Anspielungen Auf den Philippinen er mahnte er einmal ge wisse Beamte, Filip Semm TM pinog,trcuihkePfIicht zu erfüllen. »Wenn Sie,« so führte er des Weiteren aus, »dies- verabsäumen, so werden Jhre offiziellen Häupter ab geschnitten werden« Die biederen Filipinos faßten die Worte Tafts buchstäblich auf, und Taft sah sich zu der Erklärung genöthigt, dafz er durch aus keinerlei böse Anschläge auf ihr Leben in seinem Busen berge. «George Vruce Cortelhou, P. M. G.,« so schreiben die Freunde des Ge neralpostmeisters gelegentlich seinen Namen und halten das für einen guten Wis, aber selten Unternimmt es Je mand, mit Herrn Cortelyou allzu witzig zu sein. So würdevoll, gesetzt, taktvoll und oft recht reservirt ist der künftige Schatzamtsselretär. Seine Fähigkeit das was er denkt, für sich. zu behalten, ist sprichwörtlich geworden. Herrn Cortelyvus ruhige Art tratJ nie deutlicher zu Tage, als zu der Zeit, I da er als Setretär für Handel und Arbeit Mitglied des Kabinetts wurde. Obwohl er durch feine frühere Stel gung als Privatst kretär des Präsiden ten seit langem mit seinen neuen Kolle gen auf hierin-mie stem Fuße stand, so schien er doch bei den z ersten Sitzungen et- wasmißtrauisch und genirt: »Ich will erst ein wenig in mein Nessort hinein- j schauen, ehe ich dar- aber mich anstasscn I meinte er vorsichti EinesTageTalg use Oelretar Certelyon. anderen Kabinettsmitglieder mehr oder weniger über ihre Departements ges pro chen hatten, und der Präsident sich an ihn wandte, schüttelte Cortelhou nur lächelnd das Haupt und bemerkte, et halse ,,nichts besonderes zu sagen.« »Cortelyou,« rief der Präsident. «Jhre Geschwähigkeit ist manchmal wirklich brutal!« »Onkel Joe,« der so populäre Spre cher des Repräsentantenhauses, wettete eins-i bei einem «Liebesmahl sL daß er ein gewisses ziemlich langes Vollb lied tibch auswendig singen könne. Schon nach der ersten Strophe erklärte sich sein Gegner reumlithig für geschla gen falls der Sänger aufhören würde. Auch als S p r e eh e r wird Can non nicht von Jedermann gewürdigt Er selbst erzählt, wie seine sechsjähriges Enkelin, die ihn ein-l mal auf seinem Bu-; reau besuchte und» dort in seinem gro-" szen Arbeitsstuhl sitzen durfte-, zuj Hause sagte: »Ich? "x weiß nicht« warnen! N W sie Großpapa denf Z Sprecher nennen; ers hat gar nicht gespro-« chenI«—-Cannon ißt leidenschaftlich gern grünes Korn. Als er einst imAtlington Hotel einen seiner Wähler, einen Illi noiser Former, zu Tisch lud, verzehrte» et sieben Stück. Der Gast staunte und meinte dann, als er erfuhr, daß Can non PS Board täglich bezahle: »Glaubt Ihr nicht, Joc, daß es bil liger für Euch wäre, in einem Livery Stahle zu boarden Cannon liebt es, mit beiden Armen beim Sprechen zu gesiikulitm. mir für Mosis-eurem GegenFrostbeulen wandte ich Buck- len’g Arnica Salbe mit Erfolg an,z ebenso gegen Rheumatigmuö, schreibt; Jvhn Kentu, East Otiisfield. MvJ Gnrantiert. Zu haben bei Ade-stehtl Dreiß und R. 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Majgstic Theater. Ente-state Amufemcm Cis-, Eigentümer, T. W. Mullaly. Mai-aged AMM MAMIUMM AMU MUMPAMY in dem erschütternden Drama "SEGc-ARS", Hayes ä- Healy, Ferry »The Frag« George Evens-. Louise Adams, Merrit Afters Sqoxtniag EN«1ti11k-es’-cht!e.ss,1-si. sjks und »i« Heut-. Abends Preise 1-·», zis- :3--, ZU und TI- Gent-tu W TMMMWW Beweises Insel Garten-Straße llie feinsta Mollsohulmahn WA; im Süden Prof. Roger s Musikkapellc. Wiss-law s Ball See-sing Skstes Täglich dreimal offen: 9—1 Uhr vorm« LIZlFJ nachm» 7. 30——10 30 abends. Eintritt: Morgens frei; nachm. 10c: abends läc. —Rollschuhe 25c .;500 Sitze for Zuschauer WWM dnutes Allerlei aus Deutschl-Ind. Aus Neckarsteinach wird den «Münchener Neuesten Nachrichten« folgendes, jedenfalls hübsch erfunde ne Histörchen erzählt: Ein fleißiger Gambrinus-Verehrer der dortigen Umgegend hatte, wie schon so oft, beim Bier des Guten zu viel getan und blieb auf dem Heimwege aus Dreier Landstraße liegen. Völlig er starrt fand ihn am frühen Morgen ein zum Eifenwerk gehender Arbeiter und schleppte ihn auf dem Rücken zur warmen Werkstätte Als dort der Bierselige endlich aus seinem tiefen Schlaf erwachte und den fremden, halbenttleideten Mann tnit russigeni Gesicht vor der glühenden Eise stehen sah, ein gewaltigesSchüreisen schwin gend. glaubte er sich im unterirdischen Reiche und rief schreckensbleich aug: .Gntidiger« Herr ObersDeiwell Ha we Se Barmherzigkeit mit mir. Jch bin gestern im Rausch qestorwe.« Die Generalversammlung der Deutschen Verlaasanstalt in Stutt gart beschloß, 7 Prozent Dividende statt der von der Verwaltung vorge schlagenen ää Prozent zu verteilen. Diese Erhöhung wurde möglich, weil die OvhenlohesMenioiren einen un erwartet günstigen Absatz gefunden haben. Jn der Diskussion wurde festgestellt, daß das Telegramm des Kaisers Wilhelm an den Prinsen Philipp Hohenlohe in Pardubitz, in dem bekanntlich ein Tadel über die poin Prinzen Alexander Hohenlohe im Verein mit Prof. Curtiud vorge nommene Veröffentlichung der Me moiren ausgesprochen war, einen au ßerordbntlich günstigen Einfluß auf deii Absatz des Memoirenwerkes aud Ietibt habe. Schon wieder ist der Ausspruch des sel. Ven Akibm »Es ist schon alles dagewesen« durch die Tat eifri ger Statspieler zu Schandeng eindr den. Da fuhren eines Dinstags früh drei Herren von Schledwig auf «geineiniainen Wege nach Kiel. Aus deinBahnhof bedurfte es nur der geringsten Andeutung und flugs war cis Muts Kartenspiel vom Ruh-i bøssioirt erstanden, in dem her anbraiisenben ane ein möglichstlees red Tonne erobert, die Reisedecke al Scistb über sechs Beine aebreitet, und das Statbreschen begann. Jn Rendes biira nnifteiqen. war das Wert eines Inaenblicks und das Dreschen gan weiter. Wohl noch nie hat sich ein Reisender über zu arosze Schnelligkeit des sogenannten Milchziiges be schwert, aber unseren Statbrüdern subr er doch nocb zii schnell. Jn Kiel annekvniinem erlaubte sich der glück liche Gewinner, die Verlierer zu ei nem opulenten Frübstück einzula den, bestehend aus einer Tasse Bonn tvn (ki’instliih) und einer SeinineL Niin sing jeder seinen eigenen Ge schäften nach nnd merkwürdiqerweise trafen sieh alle iiin 9 Uhr Abends wieder iin selben Zuge, obwohl der eine schon nm 2 Uhr wieder hatte zu rücksabren wollen. Groß war die Freude, herzlich die Bearüßiina und ebe man sich versah, hatte der eine schon einen «Gran»d mit Vieren« an qesaqt. »Und so ging das Spiel bis Hehle-ims- Man hätte glauben sol len. daß ezsniin genug sei des gran santen Spiel-. aber weit qeseblt,denn erstietzt unternehmen sie das Atten tiit ans den weisen Sprach: »Es ist schon alles dagewesen.« Hinein in die harrenbe Straßenbabn, die Reise decke über die Beine und hoch vom Himmel ber fielen die Karten ans den imprnoistrten Tisch. Weiter aina das Spiel, vorbei sauste der Pferde en an den Hob-Lungen der ' I-;-- h s--- wovo- sousbh Usqu UULUII,UUI susteiqem und gerade war der Kampf auf's Höchste gestiegen. als die Stim assnerd auf dem Hofe des fekdebalindepvts eine höfliche An in das Wageninnere richtete. ob ed den Herren beliebe. nunmehr Ins-zustelqu da das Petroleum in Lampe ausgebrannt lei. Wohl manches verspätete Passant, der die led interessante Bild der lachenden Statipieler tzn Pferdebahnwagen ge sehen hat« wird wohl, so schließt der serväbrsmann der »Schlegw. Nach ten«, fleich mir ausgeruer haben «Na, o wad ist aber auch noch nicht duaewelen.« Und dad Resultat die ses erbitterten Statftreiteg: 20 Pfa. lanz für den Verliere-idem —Der Hauptmann von Römean wird von der deutlchländischen Jn dnftrie fett als Reklametltel verwen det. Das Neueste in Berlin ist ein Masenlitör mit dem lchönen Na men Einem-Der Hauptmann-Inan-; F l lfen und eine Sektmarke, Könenicker Heldentrunh Aus Berlin schreibt man: Ein to misches Mißgeschick ist dem Angestell ten eines hiesigen ersten Vankhauses passiert, der im Auftrage seiner Fir- ma den Beschluß über Diskontoersi höhnng bei der Reichsbank abzuwar ten hatte, um ihn mit Beschleuni gung der Firma zu übermitteln. Bei der Ausführung dieses Auftrages, nachdem die Diskontoerhöhung he fchlossen war, entwickelte er einen sol chen Eifer, daß er voller Hast aus dem Reichsbankgebäude nach Hause stürzte. Das kam einem Polizei Lieutenant so verdächtig vor, daß er den jungen Mann anhalten und sisti ren Ließ. Er mußte erst durch seinen Chef recognoszirt und aus seiner un angenehmen Lage befreit werden. Großartige Stiftungen hat der kürzlich in Dirschau geftorbene Ge heime Sanitäterat Scheffler überwie sen. Er hat sein aanzee Vermögen in der Höhe von 260.000 Mark und ein Hauzgrundstiick im Werthe von über 50,000 Mark der Stadt vers macht mit der Bestimmung, daß eine Volks-Badeansta« erbaut, der Stadt part erweitert und eine Erfrischungss halle darin errichtet werde. Der Ertrag des Hauses soll zur Erzieh ung von Waisen verwandt werden. An der Peterskirche im Mit telpunkte der Stadt Wien wurde ein Denkmal für Karl den Großen entss hüllt zum Andenken an seine, aller-s dingz nur traditionell übertieferte An wesenheit in Wien Das Denkmal ist ein Marmorrelies von Wever ans der Seitenwand der Kirche« Bei ders Enthüllungsfeier war der Kaifers durch Erzhergog Leopold Salvator vertreten. Jm Generalstabewerk über dens Krieg 1870—-71 steht bei der Sehn-; derung einer Begebenheit im Haupt-: kamnje vor Le Year-is in kurzen kann-s s pcll wollt-III »Bei Ulclcc UclcgcllyclL wurde der Leutnant Haus schwer ver wundet.«« Ein Mitkämpser aus Ham barg die Hanseaten wirkten bei Le Maus kräftig mit erzählte oorJah ren mal über ihn: »Wie der Leutnant Haus bat wieder durchkommen kön nen, ist mir ein Rätsel, denn er hatte von der krepierenden Kanonenkugel 17 Kleinkugeln in seinem Körpermls man ihn aus demBerbanddplatze vor nahm." Die ungeheuerlich erschei- nende Zahl ist dann später aus dems Munde von Hans selbst bestätigton den. Unlängst ist derselbe Mann, dessen Brust unter anderen das Ei serne Kreuz I. und II. Klasse iiert, zum Reichegerichtsrat beim Reichs gericht in Leipzig ernannt worden« Als junger aktiver Ofsizier zog Haallll 1870 beider dritten Artilleriedriaadet mit ins Feld. Um 16. Ananst hielt. er mit seinenGeschützen kaltdlütig eine vorgeschobene, schon verloren gegebe-! ne Stellung, bis Hilfe herankom.j Haas erhielt dafür das eiserne Kreuz« II. Klasse. Bei LeManö wurde er am 9. Januar 1871 sum ersten Male; verwundet. Er tonnuandierte weiterz und zog auch am anderen Morgen( mit aus den Kampsplatz. Weil er! aber wegen seines aeschcoollenen, ver-; wundeten Beines nicht reiten konnte» suhr er mit aus der Protze dorthin,1 stieg dann ab, sah seine Geschützes nach und kommandiertr ruhig weiter. l Als nach einiger Zeit die Franzosen sich aus die im Walde vor Le Maus stehende Urtillerie eingeschossen hatte, tras eine sranzösisckle Kugel das Ge Jscllützrohh ervlodierle mit furchtbarer-s Gewalt und riß Pferde nnd Beutel schwer verwundet zu Boden.Leutnant1 Hans hatte, wie schon gesagt, 17 Kuq geln im Körper, andere Kugeln but-s ten sein Zeug und seinen Mantel zer rissen. Die Besinnung verlor Hang nicht« sondern er soll noch einmal »Feuer« kommandiert haben. Nach langem schweren Krankenlagen aus dem ihm das Eiserne Kreuz l. Klasse verliehen wurde. schied Haas aus der Armee« um sich nun der Rechts wissenschast zu widmen. Haus muß sich beim Gehen zweier Stöcke bedie nen, zu den Gerichtdtertninen fährt ihn ein Diener itn Rollstuhh Der neuernannte Reichsgerichtsrat Haus war früher Jahre lang Landgerichtss rai in Wiegbaden Uns Veranlassung des deutschen GenchtskVersicherungsamtes ist vor Kurzem in Berlin ein Werk veröf fentlicht worden« welches unter dein Titel: »Leitsaden iur Arbeiter s Ber sicherunq un deutschen Reich« recht viel Jnteressantes bietet. Eli erhellt dar s, daß bei einer Gesamnitsses völ erung von L59.-.i00,l.10l) Seelen im Jahre 1904 die Zahl der Lohnarbei ter sich aus 15,000,000, wovon 11, 480,000 gegenKrankheih 13,756,000 gegen Invalidität versichert waren. Gegen Unsiille waren 19,876,000 Personen, darunter also auch Nicht arbeiter, versichert· Es ist also et wa ein Fünftel der Bevölkerung des Deutschen Reiches gegen die schweren Folgen der Krankheit geschicht, fast i der Bevölkerung gegen die Folgen der Invalidität. über ein Drittel der Bevölkerung neuen Unsallfolgen.Bes rücksichtigtmam daß die Leistungen der Versicherung nicht nur dem Ver nenerten allein zugute kommen, san-i dern auch in hohem Maße feiner Fa milie, so nmß man den Kreis derje nigen Personen,welche von der Arbei ter-Versicherung berührt werden, auf mehr als die Välfte der Bevölternna des deutschen Reiches ichiitzemFerner wird ausgeführt, daß in den Jahren 1885 bis 1905 auf Grund der Ver icherungsaeietze rund 70 Millionen erssnen (Ektrankte, Verungliickte. Jnvalide nnd deren Angehörige) Rente erhielten. Die Höhe dieser Entschädigung erreichte» die bemer ,kenswerte Summe von Milliarden sMarL J Bon einem furchtbaren Unglück Iiit kurz var Weihnachten das Teehs iche Ehepaar. in der Berlinerstraße 7 in Mariendorf wobnbaft, betroffen c- 1 worden- Der Arbeiter Teetz, der in der dritten Etage deg genanntenHaus ses eine aus Stube und Küche beste hende Wohnung inne hat« war nach Berlin gefahren, um bei einem Ver wandten mi· Geschäft zu helfen. Sei ne Frau, die eine Aufwartestelle in Tempelhoi versieht, hatte sich vor mittags gegen 11 Uhr nach ihrer Ar beitsstelle begeben und ihre beiden 6 und Z Jahre alten Töchter Anna und Franziska allein in der Wohnung zu rückgelassen. Die Kinder lagen, als Frau Teetz fortging, in ihrem in der Stube stehenden Bett. Gegen 1 Uhr wurden die Bewohner des Hauses Berlinerstraße 7 durch einen intensi ven Brandqeruch alarmiert, der aus der verschlossenen Teetzschen Woh nung kam. Die Tür wurde erbros chen und den Eindringenden schlug ein so dichter Qualm entgegen, daß sie erst eine Zeit lang warten mußten, bevor sie das Zimmer betreten konn ten. Dann bot sich ihnen ein furcht barer Anblick. Jn der Stube, in wel cher der bereits ausgeschmückte Weih nachtsbaum stand, wurden die beiden Mädchen erstickt in ihrem Bette auf gefunden. Die Brandstelle befand sich in der Küche, wo am Kvchherd die Dielen vom Feuer ergriffen wa ren. Die Flammen hatten jedoch nur eine aanz geringe Ausdehnung gefun den, so »daß- der Brand init einigen Clcllckllkbllnck gcllllcql Werken sonach Recht sonderbare Namen alg Bezeichnunan von Ortschaften nnd Gehöften oder auch als Vornamen men haben sich im Oldenbnrgifchen und in Oftfriesland erhalten« Jin kleinen Bezirk Jederland liegen z. B. Himmelreich, Fegefeuer und Hölle, dann wieder Sommer und Winter dicht bei einander. Wenn der Hu der Landbriesträger von feiner Tour erzählt, könnte ein Unbefangener wol eher denken, der friedliche Jünger weiland Stephans ginge, einer an deren Liebhaberei jenes Herrn auch folgend. auf die Birfch. denn der Weg führt von Dreckort (ed gibt auch ein Dreckhörne) über den Fuchsberg nach dem HundervinkeL von da nach dem Kleine Dafenlager. Auch Kneis pezange könnte als etwas Jagdfports liebes gelten. Kotende dagegen ifi ’übel. Zuletzt führt der Weg glück licherweise nach Tempel und Stivpvi fes gibt auch ein Waterpott). Das könnte man für die Rendezvousplätze halten. An eigenartigen, wahrschein lich ausschließlich oftfriefifchen Vor namen fand sich allein in den in ei nem Monat von der »Ostfriefifchen Zeitung« veröffentlichen Mitteilun gen des Emdener Standesamts fol gende feltfaai anmntende Blütenlese zufammen: Ede Hinrickm Claas; Onnoz Reemt; Heil-; Frei-ich Gerdess Freekz Verm-; Tiarto Johann; Geerd; Ennv; Friede Ezaard Latona Nanne Janssen: Dirkx Lübbert; Ja kob Eggenz Hermanus Terborg Hie rongmnd·Are,«n-dz«Jan Enkexkee7 Hie UU Vcllklllls Blicks-cui VIII-IV Puls; Terz. darmanue Bernhardnsx Jan tine Elise Harminez Hineminaz Da roina; Taalke; Reli Johanne Hindris Ie; Jibbeminez Himelinm Engelina; Koertdiencn Hinderitai Rintelina; Geeste Tiaten, Jannette Heinrikm Duja; Etta Antoniu; Allamina Geerdsx Johanna Heinderina; Etta Antoniu; Gesina Diederikaz Anni Elise Berendina; Uilderite Otten; Untie; Aalke; Linse Gertrnda; Geer truda; Hermanna Gelrüdaz Hemde Klaaßenz Johanna Aleida; Reine-; Metije; Stientjax Eta; Grelie (Die zwischen zwei Semitolong verzeich neten Namen sind immer Vornamen ein und derselben Person-) Bei dem streng konservativen Bestreben der Ostsriesen. sich ihre Stammegeigens tümlicbteit zu erhalten« dürften bei ihnen diese Namen auch noch lange Geltung behalten und hoffentlich nicht so bald durch allerlei Modenamen von Scheidemünzenwert verdrängt werden« Pros. v. Bergmann, der aeles qentlich sei ed Inbilänmt in der gan zen ärztli en Welt gefeiert wurde, hat an den Herausgeber der Miedi zm sür Alle« anläßlich einer Enquete über das medizinische Studium der Frauen ein Schreiben gerichtet, in dem es unter Andere-n heißs: »Ich kann mich in der Beantwortung Jhs rer Frage über die Frau als Arzt sehr kurz fassen. Ich bin ein ausge sprochener Gegner des Studiums der Medizin von Frauen. Weder tör verlieh noch geistig sind sie ihm ge machsem Solange die Frauen nicht die Köche und die Schneider aus ih rem Gewerbe zu drängen vermögen Ist-d mansskösus dåsbs M-—--l-- -I- Sc sank wein-Inkons- vuqb vhwbssb Mk Ist Monopol in Anspruch nehmen« wer den sie auch neben den Uereten nur ein tümmerlichee Leben führen. Wä re es möglich« die Geschlechteuniers ichiede aufzuheben so könnten die Frauen vielleicht gute Uerzte werden. Aber das geht eben nicht. Gute wissen schaftliche Arbeiten können Frauen gewiß leisten; die Kämpfe aber mit den Erregunqem Verantwortungen und Verzweiflungen eines Arztes will ich ihnen nicht zumuten, denn dazu schätze ich die Frauen viel zu hoch-« »s— Jn« der »Straßburger Post« wird berichtet: Zu den von Alters her beihehaltenen Sitten und Gebräuchen der Schwurzcvälder gehört auch das »Bei-steigern« der Braut am Hoch zeitstage. das man vor einiger Zeit wieder in St. Georgen mit anzuse hen, und anzuhören Gelegenheit hatte. Der Grundsatz, daß jeder Jüngling des Städtchens oder Dor fes an und für sich (Geldheutel, Zu neigung 2c. abgerechnet) eigentlich den gleichen Anspruch aus die einmal mehr, ein andernmal weniger Hold selige hat« scheint zum Entstehen die ser Sitte geführt zu haben. Darum soll auch derjenige, welcher das Glück hat, die Bielnmworbene heimzusühs ren, die anderen Jünglinge einiger maßen schadlos halten und ihnen die Braut abknusen oder, besser gesagt, I- H i jenen ibren Anteil an seiner Zukünf tigen herangbezablem In fast mitk tärischer Ordnung stehen die weibli chen Hochzeitsgaste in ihrer schmucken Tracht mit dem flimmerndem spie gelnden und buntfarbigen Kopf schmuck den sogenannten Schanpelm vor dem Gotteshaus. Die bellen Kirchenglocken laden zuni Festesglanzl und nun erscheinen Braut und Bräu tigam; im Augenblick sind sie um ringt vonder Schaar der noch nicht brautbegliickten »Was-schen, eiki Wei tergehen ist uniiioglich gemacht. Zu nächst kreist nun auf dem öffentlichen Platze das Weingan ans dem nicht etwa genippt, sondern so recht nach Germanenart getrunken wird; wahr scheinlich sollen dadurch barte Herzen zn der jetzt folgenden Versteigernng; weich gemacht werden. Die ..Ledi-i gen« verlangen zunäch drei oder mehr Liter Wein pro Kopf von dem Bräu tigam; dieser bietet zunächst zwei; esz wird nun gehandelt, gefeilscht und! erst das Freilassen des Paares besä weist die Einigung. Es richtet sich’ der Preis natürlich nach der finan ziellen Lage des Brautpaares. Aber! Brautlostäufesvon 150 bis 200 Liter Wein sollen an arößeren Orten keine j Seitenbeit sein« Ueber den Ausfall der Wein-sl zlese kommt aus dem Rheingausols gender Bericht: Fast ullentbalben ist Zdie Weinlese, welche Ende Oktober s oder Anfang November begann, be ’endet. Das Resultat ist wie auch in «anderen weinbautreibenden Gegen den ein klägliches-. Jm Durchschnitt kann man kaum mehr wie ein zwan ziqstel Herbst rechnen. Was die Qua littit des qeberbsteten Weines betrifft, -so ist nur Gutes darüber zu berich ten. Das andauernd schöne bis in den November hinein sich erstreckende Herbstwetter bat die Trauben recht süß und edel gemacht, so daß der »Neue« ein sebr brauchbar-er Mittelwein zu werden verspricht. Es wurden Most uewicbte erzielt, die den besseren stü heren Jahr-sangen keineswegs nach stehen. Ins Weigueicbäst ist gegen wurtig gesteigerte Nachfrage tmm noch lagernden 1904er und 1905er Wei nen, welch letztere für die kommende Saifon auch gebrauchsfähig werden und sich fehr vorteilhaft ausgebaut haben. Der Preis ist aus Anlaß der geringen Ernte dieses Jahr für diese Sachen ganz bedeutend in die Höhe gegangen, so daß dadurch die Winzer in etwas wenigstens für die Fehl ernte entschädigt werden. Jn Diedenbofen stiegen un lüngst im Hotel Sankt Hubert zwei Personen, angeblich Pariser« ab. Sie engagierten drei Schreinermeifter und gingen mit diesen nach dem in den Scheut-en gelegenen Schloß des Grafen Berthier, Adjutanten des französischen stri sministers, der fei nen Wohnsitz in aris bat. Dort erklärten sie, unter Vorzeigung eines Schreibens, im Auftrage des Grafen Berthier zu kommen und Gobelins im Werte von 100.000 Mart holen zu lassen. Mit Hülfe der Diener fchsft entfernten sie dann die Gove lins von den Wänden und verschwan den mit«ihnen. Als der Hausver walter« der auf der Jagd abwesend war. zurückkehrte, telegraphierte er sofort an den Grafen, von dem er den Bescheid erhielt, daß ein Auftrag von ihm nicht vorliege. Die Schwindler find spurlos verschwunden. Der Oberstvon X. ist ein Freund des vokstümlichen Jnstrukiionsss Un terrichts für die Mannfchaften. Als er jüngst seinen Leutnant von Y. dass raufhin kontrolliert, hört er zu feinemf Erstaunen, wie akademifch der milis töriiche Pädagoge seinen Schülern den Begriff »Treue' su erklären fucht. »Aber, Herr Leutnant, ich werde Ih nen mal zeigen, wie man das macht.u Und leutfelig wendet er sich an einen Vaterlandsverteidiger. »Sie haben sicher einen Schatz, mein Sohn.« »Nein, Herr Oherft«, ertönt die stramme Antwort. »Aber dann hier, Jhr Nachbar. hat gewiß sein Mädel. Und wenn er nun nur mit dem Mü del alleweil ginge und zu ihr auch noch nach der Dienstzeit hielte, wie würden Sie das nur erkltirenz'«. Da --k----I-t-4 s! J out-uqu- Iag uuso cum-II III Sclcllss ten und er replisiert »Daß sie bril lant kocht, Herr Oberst!« Berliütenisl besserals Ku r i e r en. Der ehrwürdige Name St Bernard wird in der Erinnerung fortk ben, iolnn e die Menschheit iortsiihxt« durch Iusläweifiinaen die Natur zu mis brauchen iind die »Mit-n unserer Väter« werden die oorzügli ite zur serhutiin von Krankheiten die-i iche Irsnei der We t bleiben. Wenn Dein Appetit verloren Deine Zuge beleqt, Dein Schla unrubi Deine Däriiie verstopft Deine aut bln gelb, Deine Augen iielb sind un Du Dich. wenn auch nicht ganz krank, doch unon fühlst- so ist gewiß Krankheit im Anzugr. Barte nicht daraus, sondernbedenlr. diiß Verbüten besser und leichter ist als Kurie ren und daß st. Sei-nu- Kräuter-nun sür 25 ceiiis bei spotbetern zu haben sind. Das Majestic Theater. Von Woche zu Woche ist das Programm des Maiestic Theaters, dieses populären Musenteinpels inte resianter und auch künstlerischer ge worden, so daß der Besuch stets zu genommen hat. Diese Woche ist das Programm wieder so reichlialtiq und abwechselnd, daß Jeder zufrieden qes itellt werden wird. Es präsentiert sich eine zahlreiche und rühmlichst be kannte Künstlerschaar, worunter eini qe bedeutende Spezialisten. Alles was zur Erbeiteriinq beitragen kann, wird vorgefiilirt. aber es fehlt auch nicht an ernsteren Leistungen. Die Preise des Majestic sind so niedrig, so erreichbar siir Jeden, daß allen Familien in der Stadt, ohne Aus nahme.eineGeleaenbeit geboten wird, iich zu zerstreuen. Os Geht zu Burgitatleso Saloon und Restaiiraiit, Vil litasStraße neben der Dalle der Der mannsiöbnr. Tit-es Nmigkeiieit s J n l a n o. s Das Vauötomite für Handels-( marine bat beschlossen, tue Schiffs subsidieniill zur Annahme zu emp fehlen. Senator Spooner hat eine Re de über die Brownsviller Asfaire ges s halten, in der er Tillman aufs Schärfste anqrifs. lippinen Jnsel Letzte sollen 100 Menschen getötet sein« A u g l a n d. i Kinqston, die Hauptstadt der! westindischen Insel Jamaica, ist am Montag durch Erdbeben und Feuers zerstört worden. Viele Leute sind verletzt, ungefähr hundert sollen ge tötet sein. General Fiauero ist zum Prä sidenten der Republik San-Salvador erwählt worden« Jn Berlin ist eine aroße Ar beitssperre unter den Holzarbeitern im Gange, durch den 15,000 Mann ausgeschlossen sind. Texas Bei einem Sturm aus der Phi-; Diennag qoeno rano m Austin der große Jnangnrationdball statt. Das Reveäsentantenhauz der Legiglatur bat einen Beschluß ange snommem durch den Generalanwalt lDavibson ersucht wird, dem Hause ialle Papier-e bezüglich des Baileys sFalles vorzulegen. Jn Fort Wortb ist ein Staats verband der StenersAssessoren gebil oet worden. Jn Kerrville bat der Prozeß gegen Sam Tbnkman, der angeklagt ist, Albert Zuberbuebler ermordet zu haben, begonnen, der Prozeß ist von Edwardg nach Kett Conntv verlegt worden. W Heilte Lungenleidem Es sind ietzt elf Jahre ber. schreibt C. Flovd, ein veominenter Kans mann von Kersbann S. C» daß ich nabe daran war, die Schwindsucht zu erbauen. Jch nahm schließlich Dr. King'g Neue Entdeckung und innerhalb sechs Monaten war mein Lungenleiden geheilt. Mein Gewicht stieg von 135 qns170 Pfund. Zu baben bei Adolpb Dreiß und R.Eobn Co» garantiert. 50 Ets. und SI. Probeflasche frei. Allerleb Besahlt die Kovssteueri Die Konvention der »Retoil Saddle so Harneß Materz’ Associa tion« findet augenblicklich in der Odd Fellowg Halle statt. E. M. Rotolev hat seinen Pro zeß gegen die Stadt, bei dem ed sich um ein Stück Land an der Brooklvn Ave. handelte, gewonnen. Cbas. N. Knight ist zum Se Ifossv nnd M c! m--L äiiäimxiilek »Ze- ·Bfifi?k«e"ß«’ III-T Cluli erwählt worden 8100 Vapsssllsl Bloc. Die Leier vieler etnmg werden M freuen zu er fahren, da eg wenz eng eine qestlrthtete Krankheit lebt, pel die Ei enfchaft in all’ ihren Stuhan len tm tande ll’s scattered-Kur ist die erzi ziqejestder arzt der-schaff bekannte positive Kur. Katarr erfordert alsOeine Constitntionsktnnk heit eine can tionelle Behandlung. HalPI Ka tarrh-Knr wird innerlich aenonxmen und wirkt dirett auf das Blut unt-»die schleimigen Oberfläche-n des’ LSystemh dadurch dte Grundlage der Krankheit zer Hflürend und dem Patienten Kr- t gebend, indem sie die»Constitvttan des Weges an» baut und der Natur ’in ihrem Werte hll t. enthutner haben fo viel Vertrauen ul n Hetltra daß e ein hun dert Voll-txt lo nun für eden Ja anbieten, den sie« u luriren nettes-Fa L Euch eine Lilie va Zeaamsen kommen. n adressiru F. J. Cb e n e v u. Eo» Emeng.,«Toledt-, O. Verlauft von allen othelern, reis 75 Tenn Nelnnt salPY Farnl ien Allen für Versenkung Dik lieben Damenhütr. sätssuns einer widerspenstiseu Syst-I II e Ies- Otuuwersener The-ten Jn dem königlichen Theater von Antwerpen besteht wie auch anderwärts die sehr vernünftige Vorschrift, daß die Damen im Partett die Hüte ablegen müssen. Nun wurde jüngst in diesem Theater eine Vormittagsaufführung veranstaltet, und zu ihr erschienen ste hen Damen der wohlhabenden Anmer pener Gesellschaft-streife, mit recht an lehnlichen Hüten geschmückt, um in einer der vordersten Reihen der Orche stersessel Platz zu nehmen. Ehe der Vorhang in die Höhe ging, nahte sich ihnen der dienfthabende Pa ltzeiassizier und erfuchte sie in sehr höf licher Weise, ihre Kopfbedeckungen, Wundern-rede der neuesten Pariser Mode, abzunehmen Ja, er war ent gegenkommend genug, ihnen anzubie ten, selbst die Hllte nach dem Garbe robenrauni zu tragen, falls sie es nicht vorzögen, sie auf dem Schooße zu be halten. Das letztere thaten sechs von L tm- 6·-- w-» »J. »He-- kam-»k »p. nung sosvri. Die·siedente jedoch, dief Gattin eines der angesedenfien Bürger der Stadt, schenkte der Aufforderung des Polizisten nicht die geringste Be schilt-dg Daraus erhob sich plöslich hinter ihr ctn Herr, der iein anderer war als der Ehegemalsl der widerspenstigen Schö nen. Und zu deren zorniger Verwun derung ersuchte er den Polizeiosfizier, seines Amtes zu walten und seine un gehorsame Frau nach dem Polizeiseire tariat mitzunehmen Ta dem Osfizier das Ehepaar persönlich bekannt war, Fgetie et, der Aufforderung zu ent techen Schließlich aber gewann das Pflicht belvußisein doch in ihm die Oberhand, und er veranlaßte Madame zum gro ßen Gaudium der übrigen Zuschauer, das Lokal zu verlassen und ihm zu folgen. Jlsren Hut -ivunie sie jetzt auf bedalten. aber von der Vorstellung ke kam sie nichts zu sehen. Der Vorfall hat die heilsame Folge gehabt, daß seit dem in Aniwerpen keine Dame mehr den Versuch machi, der behördlichen Vorschrift zuwider mit dem Oute das Theater auszusuchen III-MS 5 Cents HavanasCiaarre. sps M Hm NR i 7l Des-TI- IX Vdfd M Wie nnnn auch nur ein vernünftiger stande, von dem wir doch alle unseren Theil abbekommen haben, wie kann ein solcher Mensch fortfahren die s« ordinären ,,Soda Crackers« zu i kaufen, alt und staubig wie sie sein müssen, wenn man für 5 Cli. schon Uneeda Siscuit Efzj frisch vom Ofen, geschützt gegen s Staub durch ein Packet dessen äußere Zierde hungrig macht, erhalten kann. .-««z i i i Mvow stscurr codes-ANY s
Mensch mit gesundem Menschenver. sä» III-. —JMB san Antonio tiquor Eo. seine Meine umä Whislcies unsere Spezialität-. Agenten für die berühmten EscasesieisC«««ceiacieeiciaecatcthz Wo vak"um1 WII Riw Wlliskiss". YOU-»)-z)zzddzdzddzzzzddzzddvddpzzvv Die berühmten FSCECCCCCCCEECECCCE««««(««««(( Eliankall Mosols ums Mit-in EWIII ums chamoagner. s A A A d)dddddd)d)ddddddddddzdddddäsddddddddddDE Beide Telephone 447. W Allllll0· M clilllllellllssc Will-SMAL SAI ANTOsll0, TSXAQ d ECCCC Samson Mincls IViibIen. Keine bessere im Markte. Mast Cum sucht-arm Das er von feiner Wind-kühle denkt's Wenn es eine ,Samfon« sWindmühIe ist, wird er unbedin t sagen, daß lese-he mehrsfer vampt als irgend eine andere Windmügle sämmtliche Größen zu haben In Sau Ists-Im Ahn-ro mon wozu-s Allet Anfang ist schwer. Bekanntlich ist der Januar Der erste Mond im neuen Jahr, such sitt ein Spruch von Alters her, Der sagt, daß aller Anfang schwer. Nun denk ich öfter hin und ber, Sirt mit dem Januar auch so wür, Ob, weils der erste, der entspringt Dem Jahr, er auch uns Schweres bringe. Fn Instin da versammeln dann Senat und Haus sich, Mann für Mann, Des Volkes Wahl, das ist ihr Ziel Doch scheint es oft mir NarrenspieL Gar man er kommt dahin. der voll Von Pei- eit. wie sie n i ch t sein soll: Der tisteit dann Gesetze aus, Die stammen eh’r vom Narrenhaus. herr Bailen reist im Land herum Und haranqniert das Publikum Welch’ chuldios reines Kind er wür’, Doch ü erzeuqu das hält schwer Allein, vielleicht siegt der Verstand Wat zwar nicht immer hier zu Land, EIN-»- wes-he --»t. name wie-nip- he Dsebkfsåiusthset säh-TIERE D’rum, ift des ahres Anfang gut. So faßt auch Je er frischen Mut Und ho t, et wird so weiter aehn», Die Ho nung läßt nicht untergeh n Auf daß sie Iiss auch nie verlaß’ Bringt Baue Etat Bin-. ein volles Blas, Das trink ich aus bis aus den Grund, Das hält mich munter und gesund. So lan das Lone Etat Bier uns bleibt, Es au die Grillen uns vertreibt. f Und macht,daßSchwermut von uns weicht, Und leichter man sein Ziel erreicht. Wie schwer der Anfang auch ma sein« Das Los-e star macht die Mit e klein. Es stinkt die Glieder, schwillt die Brust. Und Macht« was Plage schien zur Luft. Scheuermeyer’s Part Familiengarten. AllerleiMilchereis propuktr. Vorzügliche Küche. Reich haltsqe Speise-Karte. Kelleifrisches Lone Star Bier. FeineWeine und an dere Getränke. Aufmerksam Bedie nung. Cars laufen bis Mitternacht Philipp Seit-ler- E i I e n t ü m e r Comak Springs Rariery. Diese, eiae der größten Baums-bu len, bietet auch dieses Jahr wieder einen großen Vorrat an Obst- nnd Schattenbäumen, Beweis-Obst Re den aller Art. Rosen, Blumen-Knot len, Sämereieu und Palmen. Wie haben keine reisenden Ase-new täu nen daher gute Ware billiger verkau fen als andere. Schreibt unt-unse ren großm, eleganten Kutalom er kostet nur Zc Worte-. Adresse: Otto Locke, New Bei-unseli. Texas. w. .I. sit-Hm Enstman Kam-M Tmneros uns photographische Utensilieu. AmatursArbeit wird sorgfältig fer tiqqestellt. 406 Ostscomessteaha Acclimatisitte Obst-Gmel Ich habe einen großen Vorrat oon hier in Texas gezogenen Bäumen Zierftrånchern, Rosen u.s. w» auch zPalmen und anderen Topr und Blumen-Pflanzen Meine Preise sind recht. Zufriedenheit ift Ins-an tirt. Ein Jnspektor'iicectisisot mit jeder Bestellung. Schreiht sofort on smicb um Katalog. A e: A. W. Steinbristd Marien-mon New Brannfels. Texas l s Millionen von Menschen leiden nu dem furchtbaren nebel, Himmhoioen se nannt. Nach jahrelangem Forschen ist es Dr S. Silsbeiks gelungen. do- vorzüglich fte Heilmittel. ANAKSSIS genannt, zu erfinoen. Es ist das Beste, das noch ede qewefen. Beweiömittel dieser B« un tung liegen bei Tanfenoem schriftlich sur Einsicht vor. Augenblickliche Linden-n oer Schmerzen und, bei Anwendnn no Vorschrift vollstitndige Kur zu e eher-L P. Neustavdtcsr ö: CO. Box 24 S. Nov Mal-. schicken aus Verlangen Proben koste-frei nach allen Blüten in den Ver Staaten