Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
December 3, 1904
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freie Presse kam Texas erscheint mit Ausnahme des Sonate-as It Die Tägliche nnd kostet 0 .00I für Idas Jahr oder 82.50 für 3 Monstr. Die Wöcheutliche freie Presse tun Iexas erscheint jeden Tennktfqg m T· kostet s2s. 50 für das Jahr —-1 Jahrgang 40. Tagleche Ausgabe. San Antosnn Sonnabend den 3 Dezember 1904 Nummer 688sn ,—WI I in ins-i Inn W II is ISI IIIIIUII i E Tk
I Der Gebrauch der Lo ng Dis-r uns-« Telephvnlinien dieser Ges sells haft wird Euch mache Neish lang oder kurz, ersparen Jede bedeutende H Stadt in Texas, Arkansas, Oklahoma und dem Indien-ers Territorium kann E durch sie erreicht werden; ebenso weit entfernte Orte im Norden oder Osten; cä I m southwesiem fel. si- TSL (I.o AUW sich s ciIITllii ExciWSE Baumwolle Getreide vavisiønekAktien Bnnmwollswefchäfte von 25 Ballen aufw Wdesseichäite von 1000 Bushel aufw. Aktien-Geschäfte von 10 Aktien aufw. 817 West-commekcesstr. Beide Telephon-h Ieferenie—ts——oou Nation-il sank. Schiffbruch. Roman von Henriettesn Meerheimb. iFortietzungI Daf- Haus lag wirklich reizend halb versteckt tm Grünen Um den hölzernen Ballen kankten rothe Klettern-sen und duftendes Geißblatt Auf den grünen Matten der Bergabhänge weideten Kühe Die Töne des abgestitnmten Glo ckenspiels schwangen sich wie eine auf-« steigende Melodie durch die stille Luft Ttodig statt ragten die grauen, zer klüstrten Felswcinde des Wetteesteinge-I bitges zu dem mattgriiniichen Abend-I hist-net auf Rossge Wollenfetzen hin s- Ah htt- Ists-As- IÆoocssn This Die Wirthin kam ihnen mit ausge streckt Hand aus der offenen Haus ihiie entgegen. »Er-M Gatti« »Wir kommen gleich mit Sack und Pack, Frau Wirthin,« tief Mengergkn Wachen Sie rechi.« »Am-sen mit hier ein paar Tage Wi« wAde-; gewiß· Für den Herrn Men getiky ist immer noch ein Platzl feei.« »Und die Damen?« wir auch.« Sie viele Göste2« ist’s noch nii so arg. Ein Vetktner ist grad abgeteist." .coti habf ihn selig.« Heft wohnt nur noch der etr Pro hiet nnd sein kleines ·bk.« «Doch kein Kindergefchrei?« »We- denken S’ hin! Das Bühl ist Mbald acht Jahr. So a liess hat sein Muttetl verban »Um mir leid, kann's aber nicht M. Da muß-sich der Herr Pro fesoe eben eine andere Frau suchen.« MS sag’ ich auch. Wiss niemand mit ihm angeführt Der hocki alleweil über seinen Büchern, da hört man sing-Ins Wöril.« -Die listigen, in Fett verschwomme Ien Augen der Wnthin gingen von Ißa in Maria hin und her· l siegreiw lachte. »Na, Frau Wir-. P- it scheinen mit auch getn Hei seiden zu stiften« Warum sind Sie denn alleineil noch ledigi« Meint :ni’ schön! Heil-« atn er DI gnug-« -.,Sollien Sie Jhte Ansicht andern, lasen Sie es mich ja zuerst wissen. Mit-näh in Parteniitchen wör« ich längst für mein Leben gern." «Dee here Mengerskh ist halt immer »Is« Essi- ssssk IOO Its-s hin neigt thaT«FHeI.I-g.»k w-- fws vol sov pag-Mk tkeM Vor den nei zeig-machten Fenstetln blühten Wand Gelbveigelein in üppi xsm Das Muttetgpttetbilv in wurde-g dagegen ganz nett getauch Papiektpsen petorikt Die VIfehlt-H rasch ein Kreuz im Segen-Mein auch. fiir die Da Die M öffnete i Stp Mike-nach uein get-fix1 dreifelesistitk Zimmer mit Plüfchmöbeln Nuß aufwbiifch nnd billigen Rippe Maria riß vor allen Dingen dag et auf Sie trat auf die kleine, Quinte Holzvetanda. Balsamischeri scheug ihr entgean Aus der; e dicht vor dem Haus hakkte eine! Mige Magd die Heudanfen zusam- UW kleiner Junge in dunkelhkauems T itg half ihr dabei I n,fel Hansel—w as fchaffst denni daf« tief die Witthin ihm zu Der ileine Bursch fah auf H s! blsude Haar klebte an der Lyzrzxn Stim, das Gesichtchen war buntes-. QM Bubetl, ininiee in dem dicken yet Mi- baid Wen vor i »Ich hab’ kein anderes mit, Frau Huber.« Maria ging die kleine Treppe hinun ter auf die Wiese. Etwas in dem Kin dergesichi tani ihr merkwürdig bekannt vor. Diese breite Stirn mit den fein gezeichneten Brauen über den großen hellblauen Augen, deren Blick immer wie in weite Fernen zu schweifen schien, das gerade Näschen, der schmal lippige, weiche Mund-wo hatte sie das doch alles schon gesehen? Sie streckte dem Kind die Hand hin. »Grijß Gott-—wir wohnen jetzt auch ein paar Tage in Deinem Haus-. Dür fen wir uns- in Dein Heu legen? Du hast solchen großen Haufen zufammen gerecht." Das Kind nickie Es schien schen und verfiüiaifen Fremden gegenüber zu sein« »Wie heißt Du denn?« Maria strich leicht iiber das feuchte, glatt anliegende Blondhaar. »Joham.e-":- Reen t)eifz’ ich-« Der kleine Junge nahm wieder die Hatte auf. Maria itai erschrocken einen Schritt zurück. »Wo ist Dein Vater?« fragte sie ganz leise. »Vater ist auf die Berge gegangen, für mich war es zu weit. Zum Abend brot kommt er wieder. Er bringt mir Alpenrosen mit, wenn er welche findet.« »Da freust Du Dich wohl schri« Marka sprach ganz mechanisch. Sie beherrschte sich mühsam. Am liebsten wäre sie vor dem Kinde hingetniet und hätte das kleine, nachdenkliche Gesicht chen mit Thränen und Kiifsen«bedeckt, weil es seinem Vater so ähnlich sah. »Liese, gehst Du schon fort?« fragte HanseL Er sah, daß die Magd ihr Handwerkszeug zusammenraffte. »Ich muß das Abendbrot tichten,« tief diese schon auf der Treppe. »Komm!« sagte Maria. Sie faßte die Hand des Kindes. »Wir wollen alle zusammen im Garten Abendert e en. Wir pflücken einen schönen trauß für den Tisch. Willst Du?« Hansel war einverstanden Sie gin gen an die blühende Rothdornhecke. Maria schnitt einen atoiien Busch ab. fFokttesuna tout-) Das große Hämorrhoiden-Heilmits tel, AUAKSSIQ die Entdeckung des Dr. s. silsbee, hat Anspruch auf den Namen »das Wunder des- Jahrhun derts«. 20,000 dankbare Patienten feg nen dies einzige untrügliche Hämorrhois den· eilmittel, und die, welche umsonst Was mittel, Salben und innerliche Mit tel angewendet habet-, werden das ange nehme Gefühl augenblicklicher Schmerz linderung und die sichere Heilung zu würdigen wissen, welche durchAIAKS sss gewährt werden. Preis 81.00. Bro ben frei. Franco zu efandt durch P seustaedter F- 00.. x 2416. New Of »O-v·.-——— i Kaifer Wilhelm bat den Plan? zum Bau eines Tunnels Unter den! Linden in »der Nähe des Opernhau-( fes genehrnåsz um die Stadt in denl Stand zn setzen, die Straßenbahwf systeme niedlich und südlich von dens Linden, welche die Stadt vor Kurzem gekauft hat, mit einander zu verbin den und dieselben auch in Verbindung mit den fünf weiteren Straßenbahw linien, welche die Stadt ebenfalls taufen wird, weiter auszubauen. Alte Hüte neu gemacht, Klei der-New ung, efiirbt und get-regt S. W. rat-, l. 4 Soledad-Stra e. Die Lehren des rufsifch japanischen Krieges. Der Rasse füllt init Schnaps den Bauch, Indessen er verträgt ihn auch. Wenn eine Mine explodiert, Wirt-Z felten vorher annonsriekt Sehr lästig ist der Stacheldraht wenn er versperrt den Leben-Spitzt Der Stacheldraht ist lästig sehr, Wenn man auch ichorsschießt nebenher Wenn Panzerschisse Schaden feidcn, Anssteigen hat viel Schwierigkeiten Nach Deckung suchen ist verständig, Wer tot ist« wird nicht mehr lebendig Die hinter Festungsmauekns hausen, Sind mehr geschützt crlg die da draußen. Oft kriegetns die Belag’rer, Doch die Belagerten sind mag’rer. Wird ansgehnngeri eine Stadt, Schmeckt nur das Essen, das man nat. Die Dampfmaschin’ versagt geschwind Wenn Kohlen nicht vorhanden find. Mit größ’rem Menschenmaterial Hat man sofort die Ueberzahi Der »Schlachibericht« inachth nicht alleine. Denn Lügen haben kurze Beme. Tin- skss.- -s -2-·-siniiie. Seit« dreixsigi ’-.,.«"»-«ensd stif Tuii’s Wille-I cizii .k::.-i fiir Kran ke erwiesen »Die sind wahrlich des Kranken Freund. Eine bekannte Thgtsaclie Fisr biliijse Kopfidimerjssm Dyspepsia, Magensäure, YJicilarin, Harileibigkeit und ähnliche Leiden find i i Tutt s Leber Pius-u ein akfolntcc Heilmittel-« i l s —Taaes ZfieiitgtseiteiuHf J n l a n d. Unser Münzdirettor veran schlagt in seinem Jahresbericht, daß am 31. Dezember 1905 in der gan Tzeu Welt 5600 Millionen Dollars in Gold in Umlauf sein würden· Die Goldcirkulation in den Ver. Staaten werde dann ungefähr 1300 Millionen betragen. Heute Morgen ist in Ermin Schiffswerft zu Philadelphia der neue Panzerkreuzer »Tennessee« vom Sta pel gelaufen. Ein nach Norden aebender Pai sagierzug der Pennsylvania Bahn kollidierte in der Nähe non Colum bns, Indiana. mit einem Konstruk tionszug Ein Lokomotivführer ein »Brareman«« und ein Heizer wurden getötet und ein anderer Hei-er tötlich verletzt. Das Begräbnis der Frau Janauicheh der größten deutschen Tragödin ihrer Zeit. hat in New York mit geringer Beteiligung stattgetun den. Frau Janauschek war bekannt lich ganz verarmt und hat ihre letzten Tage im Heim sür alte Schauspieler zugebracht. Die älteste Schauspielerin Ame rikas,- Frau Gilbert, ist in Chicago am Schlagfluß gestorben. Sie war 83 Jahre alt und hatte noch vor eint gen Tagen in dem für sie geschriebe nen Stück »Granny« gespielt. Jn Erwiderung der Depeschen des Präsidenten der Weltausstellung an die regierenden Häuver solcher Länder. deren Aussicllung der Präsi dent vasevelt besuchte, kam auch ein Depesche des Kaisers Wilhelm an, »welche lautet: »D. R. Franria. Prä fident der Ansstellung: Vielen Dank für Ihre Depesche. Es macht mir kFreude, abermals zu hören, daß die deutsche Ausstellung so ersolgreich war und daß diese Tatsache von dem Präsidenten Roosevelt anerkannt wurde. Ich hoffe, daß diese Aus stellung als eine kostbare Probe der Freundschaft zwischen dem deutschen und amerikanischen Volk- in Erinne rung bleiben wird. Wilhelm J. R.« Den Berichten der verschiede denen Dampsergesellschaften gemäß kehren gegenwärtig mehr Italiener nach Italien zurück, als ie zuvor Sämmtliche diese Woche abgehende Dampf-er sind bereits angefüllt und viele Jtaliener konnten keine Passaae mehr erlangen. ES wird berichtet, daß ein Mann in der Nähe von Shelby, Pike County, Ky» in der Trunkenheit seine ganze Familie ermordet habe. Enoch D. Sloan kam im trunkenem Zustande von Shelby nach Hause und erschoß seine Frau und vier klei nen Kinder. Jacob Althaus und andere Ak tionäre des Burenkrieg Unterneh mens auf der Weltausstellung haben im Kreiggericht um die Ernennung eines Massenverwalters nachgesucht. Die Kläaer aaben an. daß das-Unter nehmen mit einem Aktienkanital von 8250,000 in’g Leben gerufen wurde, daß die Einnahmen sich bis zum 23. November auf 8600.000, die Aus gaben aber auf 8700,000 beliesen. Von dem Aktienkapital sollen nur 855,000 bezahlt worden sein. Die Gesellschaft trägt sich mit der Absicht einer Rundreise durch die Ver. Staa ten. Eine Revolution in Sicht! Ein sicheres Anzeichen non bevorste henden Umwälzungen und ernsten Stö srungen in Jhreni System sind Nervosi tät, Schloflosigkeit oder Uebelkeit. Cloktkik Miit-pa« wes-s imss st-. sam lgån Ursachen hiervon zerstören. Dies ittel verfehlt nie, den Magen zu stär ken, die Nieren und den Darm Cana zu reguliren, die Leber anzuregen und dns Blut zu reinigen. »I- es onders gün stig wirkt das Mittel aus erschöpfte Nerven- Systeme und alle damit im Zusammenhange stehende Beschwerden verschwinden unter der kräftigen Ein wirkung desselben. ,,«IlectrieBitte1-B« kostet nur 50 Cents und das Geld wird zurückgegeben, wenn es nicht völlige Befriedigung gewährt. Garantirt durch die Avotheker Geo. J. F Schmidt und Ad. Dreiß. s Admiral von Tirvitz. der EStaatdsekretär des deutschen Reichs ztnarineamtes, hat dem Flottenetat knur mit Widerstreben einen Posten svon 8375,000 zu Experimenten mit IUnterseebooten eingefügt. Er tat kdies nur, weil andere Macht«-, na jinentlich Großbritannien, eine Flotte ivon unterseeischen Torpedobooten Eichafsen Die Ratgever des Ad mirals von Tirpitz bezweifeln inicht, dafz unter dem Wasser schiff bare Boote aebaut werden können, doch zweifeln sie nn der Möglichkeit, dieselben praktisch als Kauivsschifse auf hohem Meere zu verwenden, obwol sie glauben, daß sie zur Oasenverteii digung benutzt werden können. Jn Wien hat eine Versamm lung von Regierungöbeamtem Groß industriellen u. A. m. beschlossen, ei nen internationalen Arbeiter Ver sicherungs Kongreß im September oder Oktober des nächsten Jahres in Wien zu veranstalten. Nat Einer. LerRecord in San Antonio ist Feieziq in seiner Art· Wenn der Leser Rücken- und Nie rexkschmerzen hat nnd Heilung wünscht Jus-»O sucht sollte ers sich auf das Mit .-te!. verlassen das non Leuten, die er I sei-ist -.::«-««J-s7shsen :1-ird. Toaich Nie re:«:pitlen xtieichtern schnell und betten permanentf Bürger von San An tonio bezeugen die-J. Hier ist ein Z Fall: Frau Robert Forbrich, Gattin E des Zimmermann-Z RobertForbrich, No. 1915 Virginia Straße wohnhast, erklärt: »Vis zum Anfang des Jah res 1903 litt ich seit vielen Jahren an Nierensclnnerzen. Der Schmerz in meinem Rücken wurde schlimmer und schlimmer, und wurde eine täg liche Last, die mich in der Ausübung meiner häuslichen Pflichten behin derte. Jch litt an Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und konnte Nacht-s nicht schlafen. Jcn Mai 1902 erließ ich, nachdem ich Doan’s Nie rensPillen gebraucht hatte, die Er klärung zur Veröffentlichung, daß mich die Pillen vollständig von den Rückenschmerzen befreit hätten. Jch habe nunmehr ein Jahr Zeit gehabt, überdie Wirkung der Medizin nach zudenken und wenn ich auch mittin ter geringe Anzeichen der Krankheit verspürt habe. so hat der Gebrauch der Medizin stets alle Störungen be seitigt und ich bin zu der Ueberzeu gnng gelangt, daß die erste Behand lung in der Tat permanent in ihrer Wirkung war und ich weiß, daß wenn man eine Schachtel von Dom-As eine Garantie besitzt gegen irgend Nieren-Willen zur Hand hat, mani einen Nieren- oder Rückenschmerz·x Jch möchte jedem Leidenden in San Antonio raten, sich eine Schachtel; Danks-Z Nieren-Pillen entweder im? Bexar Drua Store oder in Fischer FZT Springall’s Drug Store zu kaufen und ich weiß, daß Jeder über das; Resultat erstaunt und mit demselben völlig zufrieden sein wird. Erhältlich bei allen Droguisten. Preis 50 Cents. Foster- Millburn Co. iii Busfalo. N. Y» alleinige Aaenien für die Ver. Staaten Vergefzt nicht den Namen D o n n nnd acceptirt kein Stil-staut Fiir 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen« als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Aner kennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervor geht. Wer daher seinen Verwandten und Freunden eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas«. Das Jn teresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land sehr lebhaft und es ist unmög lich, in Privatbriefen eine so gründ liche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben, wie dies die »Freie Presse« allwöchent licht ut. Für den geringen Preis von versenden wir portofrei unser reichhaltiges Wochenblatt auf ein Jahr an iraend eine Adresse im Auslande. Die- Freie Presse fiir Tiean Publ. Ein-manch s Eis-« .si-ait, Denke-ka, Hand, Back ltejne, Feuerfeste Steinc- und Thon Tbeer und Assphalxpauicr, Dachpappes Thle und END-hast« Oel. Terpentm, Farben, Glas Ic. us. net-Z vorrathxg bei J« C. Diesingan III-IS Ost Cummecce-Sts: iß-. ist-ewige Preise, gute Waare ins-p- -;n:- und reelle Bebt-Lesung »2:Ts.1m«7f.-— Telexfkdcm 410 D as g en ügt. Inhaber eines Delikatessen Ge schäfts: »Sie werden also bei mir hauptsächlich aufzuschneiden haben, Fräulein, Verstehen sie sich da rauf?'« Stellensuchende: Gewiß ich bin eine Fötftereiochter.« Es ist nicht zu vieles Esset-," aber gewöhnlich gerade ein Ding,j welches Unoerdaulichkeit verursacht, T und ee giebt gerade ein Ding, wel-J ches Das Beste ist zu kurieren —i Dr. August Waise Hamburgers Tropfen. Z ———-.-.-0-—-—·- Z w e i d e u t i g. s Dienstmädchen: »Die gnädiqe Frau laßt bitten. zum iAbendessen zu komi men, es wäre bereits angericht!« L Junger Ehemann (fiir sich) »Was wird die wieder angerichtetI haben. W—— z F imPs 5 Cents Hat-atra Cigarre. .l ll —f n i Akusxknsi i i NllElJlilSE Mka nach der IT illlilsER WELT- Alls sTELLUNS. MEDIUM UEN A. JUII VlA I.Tec..«N Diel se- G N. Bahn stellt am 28 Juni einen ExcurfionsiWagens Dienst ein« von Texas nach St Louis. Tickets gültig für die Rück reise sieben Tage vom Datum des Verlaufs an was sechs Tage Auf enthalt in St LoUiB eriaubt Rundreife. Vom Palestine 813.90 Houften 16.55 z« Galvefton 17 60 Austin 17.15 S nAntonio 18. 65 Waco 15 25 es Durchgehende «cliAlR- Wis« unci Waggons nach si Louis olme umzusieigen. Keine Schiafwagen Akkommoda tion bei ExcurfionssBilleten einae ichloss en Taglinii 3 elggame Zige. Ankunft in St. Louis: Morgens, Mittags unti Abends. Verpafzt diese Gelegenheit nicht. Für weitere Einzelheiten wende man sich an den Agenten der l. s- c. N oder schreibt an. v. .I. Date-, General Passagier und Dicht-Aquin flu- Texas Kost-. Pulcstine, Tex Furt-on »Im-Es fiik Fleisch, Gemme Fiscth Austern, Früchte, Eier, Käfe, Kannenwareu, Groceries Fz Cigamn u. s. w., n. f. w. Ecke Haussou a- soLEvo-sm.. sAI M10Nlll, IExAs. Telephon 69I. IsW W. R. Mun« Mgr. W. T. Cis-tu W. II. lWS so co. Nachfolger von Cargill F- Richardson Matten Baumwolle-Getreide, revisionen und Amen. irekte PrinntsTelegrap ensBers bindung mit anderen »Ex angsöN Tägltcher Marttbericht auf Ver langen. 333 West-Commrke-Stt. Beide Telephon- Rth wov Referenz: FrostINattonnl Bank. Oudwefnexas wåmtm Euch Wenn Ihr Euch irgendwo nieder lassen wollt. thut es entlang des-Li nie der Sau Antomo G Uransas Paß Bahn, im GartextsDistrikt des Staate-L Ge sundheit und Kltma unübertrossen. Billige Ländereien für den Former, Marktgärtner, Obst- und Viehzüchter. Wegen Einzelheiten wendetEuch an E. J. Martin, G. P A« Snn Antoniu. Terms. »Boro Formaliu« (Eimek G Amend) antiseptischcs Mittel gegen Brandwunden, Wunden, Animus fchlaq oder ähnliche Leiden. E. F. S ds. m i N, AaenL Honfton. Texas. hie zuverlässige inmitten-Medium Smssmuitor s flink gegen Verstopiung. Das Geld wird zurückgegeben, wenn es nicht hilft. slllITHEM MlFllIo sWleT RWTE skikmchkis Siiciosten und Osten. sz Zum Verkan am 20., 21., 22. und 26. Dez. 1904« gültig auf 30 Tage. EIN FAHKPKSls Guts TUM PUCK DIE KUIDKSISS Rund-reife Feiertags- Tickets nach Stationen der Südiichen Paris-sc in Texas und Louisiana zum Verkauf am 23 24.. 25. 26., 31. Dezember und l. Januar, gültig bis zum 4. Januar 1905. NEIIT IIE "0ttene·fen-tek koute". le lsf UIE skst Wegen Einzelheiten wendet Euch an den nächsten Agenten der Südlichen Pacisic Bahn oder schreibt um weitere Information an neune-akkqu WILL-ha ·l·. J. ANDSIsoNs c. P A «ME IEXAS RWTE". Mailan. Minuten Monaten werden gespart zwischen Texas und St Lunis jvin J. å G N. 181 Mei. en kurzer Stunden of M schneller l09 Meilen kürzer, 4 Stunden 7 M. schneller UOUSTOI nat-h sf.1.0l.lls sAI AUTOIIC nach §T.Lcllls. 193 Meilen kürzer 6 Stunden 57 M schneller 109 Meiien kurzer. 5 Stunden 12 M. schneller GALVSSTOI naelss sf. Louis. Allsfls nich sk. Lcllls IEbenso schnell nach allen östcichen Punkten durch St. Louis. Zahlen 6 Stunden 39 Minuten s neller von St. Loniö mich sung-m trü en 5 Stunden 54 Minuten i neller von St. Louis narlzGalve on. g 4 Stunden 28 Minuten schneller von St Louis nach Antoniu. nicht. US Stunden 46 Minuten schneller von St. Lunis nach Instin. Ansgezeichneter unnnterbrochener Speisewagendienst. I-. T R l c E D. J. P R l O S ZwexeåViceiVeäsident nnd Gen-l Nie Cenerntststtr M Zwist-um I R R. R· «Tht Tmc Rud." Pol-Mitt, Its-D. Die LZate nach califomjen mitten Carol-geschnitten Fär die Tempels-sind Für die de Felsens-. Für alte andere. lich-is zum Ist-If m IS. tust-ei bis ill. sss l gültig Iüt die Rückt-ice bis Zum II Oktober. Jst hattet oft yxcfe Reise geplant, macht sie seen Fahrt mit km berühmten Calqotczm Lamm oder nkotgt den Ioukistek1«-Sch(qf wagen. Weg-» Emzelhetten fragt die Zaum Fe Taktik-H oder schreibt an W. s. RSSIAM c. P. A» Salve-com Ton-· L nach der Hauptstadt Mexito nnd zurück. Tickets zum Verkauf am DO» 21-, 22, 26. und 30. Dezember-. Güitig für dreißig Tage MIIUML WN WN kalcll. Aehnliche niedrige Roten nach allen Punkthn in der Republik enttang der NationalBahn Linie· Wegen weiterer Information wendet Euch an HENRY A. leTkh Gesteins-Ascar 114 BlumsSlråßh sAU Allfclll0, Tass. Es werden uns verschiedene Kapitalanlagen s profitable Kapitalanlagen offer-Ich l
die wir wegen der Länge der Frist und aus anderen Gründen nicht 7 berücksichtigen können. Wir überweisen dieselben qern denjenigen von unseren Depofitoren die Gelder anlegen woll en sswooas Muth Inw vicksi Gebunde, Vouflom Straf-b Sau Antoniu. Texas-. I kw —DEUTSCHE KERFE-KE W- o. KALTSYSKp Sigentnusmer. km ost.nqusma- M tosovksmssk L Just-mes- tm
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:3-—-d— ssss Ist-ist passEaSEH Ost Ida-— «0«TEXAS Inpotmnr cum-us 4 X NO Tscushc To sucwcn Guts-Roms sum- Pumun Vssnsuuv skeepcns. IAIIMIIE IMUMIS GRle cARs Gen-s sag-) IF .Ok«l AU· THROUGH TRAlNS, DNLY LINZ wlTII Last morujng and SVW Its-ins to sti. Louis and me VNLY LINB WITH Wlman Zweig-ers das Näh Mk sagt-ritt sag-r Ooachee throu- wlthoutz change-) to New Otlms, aus-. INLY LINII wIkE handsoms new Chaj r Ost-s through NOT-hour- changm daiizs to st. Louis« Memphis and El Paso ONLY KIND WITH s- savlngs oL 12 hours to Cslltowim DNLY W WITH Tourist sleepmg Gar-« sank-wesli through twivhout VWI to ssscl PKUUCISCO it n U sc· Louis. WANT komme ums To st. Louis ou THE scznnon Mus AND »Man txt-nass I—:.P.TURNER». Z s Mk PASSLNGLR tw- Tscaef W, CAN-AS. TSX. s --I QUICKEST LINE Woncdshtk st» LoUIs. 5--D"XH.Y— TRAZNS ...FROM... TEXAS. X Mosqu pour-sei- fsskeeoing tats. Tecsknäng TIEer cars Geists MED. isininsx Weals a Ia carte). I describsizsc VWFZÆF of sk. 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I kam kamen gnockntssku Xfüx Maxim Essai-at Kraut »Ist frisch und echt«« Wird litt ESan Intonio Iabrizter.. «-;»J; ZAW Wohin-von i r· Josua-is- Berlin. tsnsleetunpen an c. n Urin Smnen bei III- lctht QDLE Jurist-L if set als O raxl Cubeben oder Gu IWI u Und frei von allen schlechten Gehoben VIII-even Uasnaehmtåchkeiten CARL-Uhu istin Kapseln enthalten g s der M ne Geichkjebs n m, ohne cis-ad kein-s sit Masse in alten Artus-sten «ss s» erst-if rings-r Mkupzw «"7·«f«««V GIVE-ist deDiejen Herbst werden wir eine beson ders fehl-ne und retchhqltige Amsan vs 1 Blumen und Pflanzen haben. g P. U. MUSEI 85 slllls fWMl GU. 12200stscommercesStmfkr. Sau Auf-mits- Texaö. Tcr.cpuou 607 cith Office 1127 Wams-Blum Its-cis Presse fiir Texag.« sHerausgegeben von Essskiiizzeyiiii Was innlismng leg Sonnabend den Ok. Dezember 1904. are-reinen ric- i.).081.0m·-(- at biiii Anm mo. "1.(-x.-N. »in-nnd Jst-N matten Dis-« einzig-c tunlich erschei i c k: de deutsche grituna in Texas« Die »Frcjc Presse fur Texas-« nat von allen deutsch texanifchen Zeitun gen die arößte Abonucntcmabl. Arbeiter-Unionen und ihre Gegnern Jn San Francisco hat die Verei nigung der amerikanischen Arbeiter Unionen, die ..American Federation of Labor", ihre Jahressitzung aer halten. Sehr viel widriges ist in derselben nicht passiert, was erledigt wurde waren meistens Geschäfte vor keinem allgemeinen Interesse. Das Beachtensmertefte unter ihnen war wol die Entscheidung in dem Streit der BrauereiarbeikevUnionen gis um die Vereitxinmxg bei Mn chiniften e·1c., welche zu Unqunsieii oeik Erstcsrisn aussiel nnd die wir neulich schon be sprochen iriiben. Der Ansturin Tier Soziaiistcit ist auch dies Mal mit-der eingeschlagen der Delegat Berger aus Milcvaukee innr, wie gewöhnlich, der Sprecher derselben und brachte auch mehrere Resolutionen ein, welche alle Xurückgewiesen wurden. Die Ma jorität der Konvention stellte sich mit aller Entschiedenheit auf den Stand punkt, daß sich die Arbeiterunionen nicht nur speziell von der sozialisti schen, sondern überhaupt von der po litischen Agitation fern halten müß ten, daß sie sich unter keinen Umstän den in ein bestimmtes politisches La ger ziehen lassen dürften und sie do knnientåerte Diesen ihrenStandpunkt noch ganz— besonders durch die Wie syxrxvabl Gompere’,« der stets diese Zuletztng verirrt-n wr, Das ist alles ganz gni und wir sind jedenfalls die Letztem die der »Federation os Labor« einen Vor wurs daraus machen, daß sie nicht zum Bannerträger des Sozialismus werden nnd sich in eine politische Partei umwandeln tassen will man darf aber auch nicht zu einseitig sein und sich des Guten nicht verschließen, nur weil es von einer Seite kommt, mit der man iniAllgenieinen nicht übereinstimmt und mit der man im Allgemeinen auch nicht geben will. Unter den von Berger eingebrachten Beschlüssen war auch einer, der sich aui Altersvensinnen für-Arbeiter be zog und diesen hätte man nicht so ohne weiteres zurückweisen sollen, Die Jdee solcher Altersvensionens ist-gut. Wie sie in Berger’s Antrag s ausgesprochen wurde, ist sie undurch- z führt-an aber die Jdee an und für: sich ist gut und sie ist von der Art. daß die »Federation os Labor« sehr wol sür ihre Ausführung eintreten kann, ohne dadurchibrenStandpunkt dem Sozialismus gegenüber aufzu geben. Die .,Federation« vertritt die Interessen der Arbeiter, soll sie we nigstens vertreten, und ihr Vorgehen im Interesse der Arbeiter sollte nicht ganz und gar durch die jetzigen Uni onsbestrebungen begrenzt werden Die Altersversorgung der Arbeiter, welche durchsührbar ist, ist schließlich von einer gleich großen Bedeutung, wie die Kürzung der Arbeitszeit Durch die entschieden ablehnende Haltung, welche die »Federation« dieser wichtigen sozialen Frage gegen über eingenommen hat, beweist sie, daß ihr Horizont eben doch ein enger ist und daß sie in dem Formalismus des Unionswesens völlig aufgeht. Den-III dik- Mnnnbmo nnd Meeäfsssnsnnn dieser und ähnlicher Ideen könnte sie den Sozialisinusz besser bekämpfen als durch ihre Zurückweisung, aber freilich durch eine Agitation für Al tersversorgung wird die Stellung der Führer nicht so verstärkt, als durch die Agitation für kürzere Arbeitszeit und höhere Löhne. Denn die erstere läßt sich nicht durch Streits führen und der Streit ist nun einmal der Grundstein, aus dem das Machtgess bäude der Arbeiterführer beruht. Und um diesen Grundstein nicht zu er schüttern, hält man alles fern, was das Interesse am Streit und die Be geisteruug für denselben in den Hin tergrund schieben könnte. Das ist auch teilweise mit der Grund» warum die Gegner der Uni anen einen verhältnismäßig beden tenden Erfolg gehabt haben. Gleich nachdem die »Federation of Labor« in San Francisco ihre Sitzung been det hatte, ist in New York die Kon nentiunj der ,,Citizentz Jndustrial Association« zusammengetreten Die ,.Cttizens Industrial Association« wurde vor einigen Jahren ausdrück lich zu dem Zwecke ins Leben geru sen, die Unionsbewegung zu bekäm pfen und wir waren damals der An sicht, daß sie von dem starken Strom sozialer Reformideen, der augenblick lich unser öffentliches Leben durchstu tet, schnell hinweg-gerissen werden wür de, umsomehr,daihrPräsident, David M. Parrn aus Jadianovoliö, gleich in der ersten Konvention tnit so radi kalen Ansichten hervortrat, daß ein Erfolg unmöglich erschien. Aber es ist anders gekommen. Sie hat Er folg gehabt, von Jahr zu Jahr hat sich ihr Machtbereich vergrößert und die Berichte, dle der Konvention dies Mal vorgelegen haben. zeigen deut lich, daß ihre Agitation für die ,,oven shopg«, d. h. Werkstätten welche der Gewalt der Unionen entzogen sind, und in denen Unionsarbeiter und an dere Arbeiter gleiche Rechte haben sollen, auch in den le ten Jahren sehr ersolgreich gewesen i t, Das ist aber nur dadurch möglich geworden, daß die Unionen einerseits durch die unvernünftige Handhabung des Streits nnd die Willkür ihrer kyiilsrkr einen grofzen Teil der Arbeit cxebcr in eine Lage gebracht haben, m der sie dem Vorgehen derllni one-n verzweifelt-en Widerstand ent gegensetien mußten, und daß sie an dererseits durch die Mißachtung be iechtigter Arbeiterinteressen und die drückend-e Herrschaft der Unions nereinianng einen großen Teil der Arbeiter den Vorschlagen der Arbeit net-er geneigt aemakiithaben Wir stehen hier unten in Texas den Ve ivegungen in der Art-ei-rrhevolsisrunn zu serr nm uns ein pas-inves- Urteil erlauben zu können, uns sit-eint es aber, als wenn der »Jeder-stinkt rss Labor« Gefahr von treiben Seiten Hob-L von den Sozialisten nnd von den Unionsfeinden, iisxc daß, wenn sie die Zeichen der Zeit allzu sehr aufsuchten sie in bieten Gefan leicht ihren Untergang finden kann. Rachcndc Nemesis Unsere Leser wissen doch alle, mer Madame Thereie Quirin-it ist Die famose Pariser Schwindler-irr die sich vermittelst eines leeren Eszisldislsismitcs and der Behauptung, in demselben lägen Hunderte von Millionen ;Francs, die ihr von einein Herrn J Cratvford hinterlassen seien, 25 Mil Zlionen Ooilars zusammengeschtvim jdelt hat'? Nim, über diese ielbe Madame Hutnbert, die sich jetzt be kanntlich im Gefängnis befindet, kommt aus quis eine seltsam un iheitnliche Nachricht- Jn. der franzo fischen Hauptstadt geht das Gerücht, sie werde demnächst ans dem Gefäng xnis nach einem Jrrenasvlüberfiihrt ;werden. Sie soll nämlich deutlichel Beweise dafür geben« daß ihr Ver-s istand gelitten hat Es soll bei ihrs zur Manie geworden sein, anzusam- i menhänxi ende nnd insultierende Arie-i ife an Staatsbeamte zu schreiben und diese der ,,Veruntreuung« der Croto iford schen Millionen zu beschnldigen. l I Sollte es wirklich möglich sein« ldaß dieses Weil-, welches sahrelangs die Welt beschwindelt hat jetzt selbst diesem Schwindel zum Opfer gefallen jwäre Das die Wahnideef die siei ausgeheckt hat, um sich zu bereichern! und andere zu betrügen nun von ihr fsfbff msfth ernst-Fest koh- Iivh ko-’ .nicht wieder los: ließe? Daß sie. die Lüge, die sie so lange Jahre mit frechster Stirn ausgesprochen, in diej fsie sich förmlich hineingelebt hat, jetzt von ihr selbst geglaubt wird nnd daß fie iiber diesen Glauben den Verstand verloren hat Es wäre in der Tat eine rächende Nemesis. die sich in einem solchen Schicksal offenbarte Aber, bei der »großen Therese" muß man nicht alles gleich so tragisch nehmen« Möglicher Weise ist diese ganze Wahnsinnsgeschichte, voraus gesetzt, daß sie nicht von irgend einem sensationölustigen Reporter frei er funden ist. ein neuer Trick, den sie sich in der Stille des Gefängniffes ausaedacht hat und durch den sie die Welt ebenso zu beschwindeln hofft wie mit den Crawford’fchen Milli onen. Bei Therefe Hitmbert ist eben alles möglich Seit uvee 60 Jahren schon wurde Mee. Winslow'6 Soe things Sykup von Millionen von Müttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, daß im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von »Mrs. Winslows Soothingi Symp« holen. Sein Wert ist anbezablbnr Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linde rnna verschaffen. Verlaßt euch da raus. Mütter, es ist kein Zweifel darüber. Es heilt Marton regu-. leert den Magen und die Nieren, beseitigt Wind-Kolik, erweicht den Gaumen, verhindert Entzündung und stärkt das ganze System« WMrs Winsloms Sootbing Symp« für zabnende Kinder ift angenehm im Geschmack; das Recept stammt von einem der besten weiblichen Zierzte in den Ber.m Staaten. Es ist llcl llllcll Ukllgslllsll I«ll Vck AIUIMT Welt zu haben. Preis 25 Cento per Flasche. Kanft nichts anderes, als Mitg. Winelows Soothina Surutl. Unser Handel mit Mexico. Der Handel zwischen Mexito und den Ver. Staaten hat laut Auf stellungen des Handels Departe ments in den letzten zehn Jahren ganz bedeutend zugenommen. Jn 1894 betrug der Wert der mexitanis schen Austhr nach den Ver. Staaten rund 29 Millionen Dollars, der Ex port der Ver. Staaten nach Mexito nur 13 Millionen. Jn 1904 bezif ierte sich der Wert mexitanifcher Auts fuhr nach den Ver. Staaten auf rund 5343,600,000 und derjenige der Ausfnhr der Ver. Staaten nach Mexiko auf fast 46 Millionen. Der Cxporthandel der Ver. Staaten dortk hin hat fich alfo in den zehn Jahren um mehr als das Dreifache erhöht und die Einfuhr ans Mexiko um das Doppelte Die Ver. Staaten liefer ten tm letzten Jahre 59 Prozent der geiatnmten Einfnhr Mexito's und Mexiko sendete 76 Prozent seiner Ge Iammtausinhr nach den Ver. Staa en. Der Aufschwung des Dandels tft hauptsächlich als die Folge des Baues von Eifenbahnen, welche von amerikanischen Kapitalisten in Mexito gebaut wurden und Fort setzungen der amerikanischen Eier bahnfysteme bilden, eingetreten. Ehe diese Eifenbahnen existierten, liefer ten die Ver. Staaten nur 20 bis 110 Prozent der mexikanifchen Einfuhr, ietzt das doppelte. Die amerikanische Ausfuhr nach Mexito besteht haupt sächlich aus Eilen- nnd Stahlwaren, Kohlen, Robbaumwolle. Brodftofs fen, Chemitaliem Eifenbahnwags gons, Wagen, Kupfer und Kupfer warm Mineral Oel, Provisionen und Leder-waren Die Ver. Staaten beziehen aus Mexita besonders Vilanzenfibern meist Sisal-Gras), Kupfer-Erze- und Kupfer in Blöcken, Bleierze und Blei in Blöckea, Häute, Vieh und Kassee. Das Handels-Departement besür-j wartet die Erweiterung des Bahn-, systems nach den centralamerikanisi schen Staaten; da zu erwarte-n ist,! daß der Handel mit diesen Republis Z ken sich ähnlich heben wird; wie der- E ieniae mit Mexita. sobald dieselben« zu Lande per Bahn erreiclst werden können, anstatt nur« wie jetzt von der Wasser-leite Hoffentlich finden diese Empfehlungen die gebührende. Berücksichtigung, I A u s la n d Die japanische Regierung bat einen Protest Dagegen eingelegt, daß es der russischen Ostseeflotte erlaubt wurde, in dem spanischen Hafen Vigo Kohlen und Proviant einzunehmen Die spanische Regierung erklärt ixiz ihrer Antwort. daß nichts geschehenk sei, wodurch die Neutralität verletzt; wurde. Herr von Witte, der ietzt Prä sident des russiichen Ministeriums ist, hat eine lange Unterredung mit. dem Czaren gehabt. Da dies seit längerer Zeit das erste Mal war, daß der Kaiser ihn zur Konferenz berufen ließ- sp. bringt man diese Unterre-. duns, wol nicht mit Unrecht, init ders Petition der Seinstwo Vertreter in i Verbindung· Wie es heißt, bereitet tnan in verschiedenen rnliiichen Städ ten. für den 10. Dezimber, den Tag der Leibeigenen Befreiung. große Demonstrationen zu Gunsten einer Verfassung vok. k- Der Pro eß gegen den Mörder des rusfischen iinisters von Plebwe beginnt ani 13. Dezember. Der russische Minister des Jn nern bat einer Depntation von Zionis sten mitgeteilt, die Regierung ziehe ihre bisherige Opposition gegen die Zionistenbewegung zuruck. Die Zionistenbewegung hat bekanntlich das Ziel, in Palästan oder irgend wo anders ein jüdisches Staatswe sen zu gründen, in dem alle Juden. die ihres Judentums wegen verfolgt werden« eine Zufluchtsstätte finden können. Die erste Abteilung der russis schen Ostieeflotte bat am Freitag morgen um 2 Uhr die Jnsel Perim, welche in der Straße von Bad-el Mandeb, der Ausfahrt vom Roten Meer, liegt, passiert, befindet sich also schon in den südsasiatischen Ge wässern. Aus der marokkanischen Haupt stadt Tanger wird gemeldet, daß marollanfche Räuber den Versuch gemacht ätten, sich des englischen Schriftstellers Harria zu bemächtigen. Sie drangen in dessen Haus ein, nachdem sie eine der Wachen getötet hatten, fanden Harris aber nicht, und zogen wieder ab, nachdem sie das Haus geplündert hatten. Am 2. Dezember waren 56 Jahre vergangen, seit Kaiser Franz Joseph den Thron bestiegen bat. Man bat den Tag in OesterreichsUns garn überall festlich begangen. Vom zuständigen Gericht ins Dresden ist die Klage des Prinzeng Friedrich von Schönburg Mulden-! barg, in welcher er die Vaterschaftj des Sohnes Prinzen Karl Leopoldl anfocht, abgewiesen worden. Der Prozeß war eines der Nachspiele der Scandalassäre, zu welcher des Prin zen inzwischen geschiedene Gattin, Alicia von Bourbon, jüngste Tochter des Spanischen Kronprätendenten Don Carlos, vor Jahr und Tag den An-l f4nci »so-hope Ins-« g---v--- q» W Der Kampf wird ein erbitterter fein. Diejenigen, die dabei bebatren, ihre Ohren den andauernden Empfehlungen von »Dr. Kings Neuer Entdeckung-« fåir Schwindsucht zu verschließen, wer den einen langen erbitterten Kampf auszufechten haben gegen ihre Leiden, wenn denselben nicht bald ein verhäng nisvolle-S Ziel gesexzt wird! Man lese, wag T. R. Beall von Benll, Miss» zn sagen hat: »Besten Herbst zeigte meine Frau Symptomc von Sch!vindsuch:. Sie naan »Dr. Kings Neue Entde ckung«, nachdem alle-J andere feine-; Wirkung verfehlt hatte. Sofort zeigcci sich Besserung und vier zlaschen heilten fie völlig. Gatanticrt von den Apothe: kern G. F. Schmibt und Adolphg Dreiß. rets 50 Genie nnd S31.00.l Probe-Flatschen frei kos- cAaouI Als vorzügliche-J Nerven StärkungsmittcL das- schr geeignet ist, die Funk- tionen der Natur zu nnicrstüizcm kann der ane of Cardui nicht äbertroffen werden. F1a1:H. E. Solomon, 119 Nord High Str» Nashville, Tenn Dcr Wjue us Uniuk Um eine wunderbare Veränderung in meinem Leben hervorgebracht L i l li a n H i l l, 10 Cypreß Ave-, Campbell, Cal. Ich erfrcsne mich heute gmcr Gesundheit, und bin überzeugt, daß ich Alles dem Wir-o ot Gnan verdanken Z U sann a M e r k·l c, 142 West 59. Str» This-M Ja. Versucht ihn heute Haben Sie alle Arten von Behandlung-m probiert, und doch keine Linderung empfunden Jst Ihnen Ihr Fall als hoffnungslos dargestellt worden Sind Sie entmuthith Wenn derwine ot· Cardul anderen Frauen so vIelederung gebracht hat, warum sollte er Sie nichi kuriren Ihr Leiden, obgleich schpfekthf1- MIS keschk durch Den Wiss Of Carduibewåltigt werden. Der winc okoskdui tin-fehlt nic, die schlunvstt FAUE M gestörtet Menstklmtivth niederdrückenden Schmerzen und qucnschwäcius zu lindern. ch spupderbaren Hemkäfkc dieser Mediin Haben Tausende voi: verztncifclnden Leidendcxr in Erstaunen grsetz1, indem sie ihnen rasch die Gesundheit wiedergaben. Es ist überflüsng zu sach, daß ane. ok Cardul TMsetxde vpn kMNkM FMUM,kUrikt Hat- die als unheilbar aufgegeben worden waren. Derwjne ok cardukuk SM MI dss TOMD das Jede FMU gebrauchen sollte Jeder Apotheker verkauft 81.00 Flaschen· Macht heute einen Versuch mit dem WIN E OF cARDUI IIMIUIII Eine neue Linie zur! mussskuuuH In Verbindung mit dem be reits vortrefflichen Dienst der .4»—-»-»-,.-. w .-.--x-x-x-«- M ist ein Durchfahrsschlaiwagisns Dienst via Kansas City und der Wabaih Bahn eingerichtet worden. M Diese Car bringt Euch durch den Haupteingang zur Welt ausftellung und Jhr könnt von dort wieder direkt den Zug besteigen. -mä! Jst-erreicht St. Louig um Morgen nnd fahrt am Abend ad« Zwischen Punkten in THAT M sT. Wis zärsegekixinzelheiten erkundiw txgsnsi clnam sama fo Heini-n -oder wendet Eucksan l k»
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KJ —-«-.———7-..- Gknktal v. Mai-km Otf Ruf-feiger des sächsischen Königs Us Kommsmdv des 12. Amectokvc Eine Iser Handlungen, welche der Re: iyrungsnntrittdes neuen Königs von achsen, Friedrich August Ill., km Ge folge hatte, war die Niederlegung bei Kommandos über das 12. deutsche M Generalleutnant Hermann v. Broizenn (1. sächsische) Armeekorps von Seiten des Königs. Der in dieser Stellung« zum Nachfolger des Königs ernanntes Generalleutnant o. Broizetn defe ligtes vorher vie 23. deutsche (1. sächkschos Division Er gehört zu den tüchtigsten! und schneidigsten Offizieten des dem-T s lLeeres und hat eine glänzendes m litii che Laufbahn hinter sich. s Hermann v. Broizem, der 1850 zui Leipzig dag Licht dek Wen erblickt-J trat nach Absvlvttung des Vitzthum’·s schen Gymnasiums in Dresden 1868 inz die Armee ein. Er machte den Feldzugk von 1870 auf —1871 mit und empfing: Ett- dewiesene Tapferkeit das EiserneI us. Nach dem Kriege zur Kriegs-; asademie abkommandirt, wurde Brot-; sein 1879 zum Generalstabe versetzt, in.z dem er eine lange Reihe von Jahren verblieb. Jm ahre 1892 trat er an die Spi e des sächsischen Ende-Reiter-; regimen s, 1895 wurde er Chef des Generalstabs des 12. Armee drpzs 1898 übernahm Broizem den Besehls über die 1. Kavalleriebrigade Nr. 28: in Dresden. Beim RegierungsantritteE des Königs Georg 1902 erhielt er das; Kommando über die 23. Division i Ruhms-her und Gouvernem· III iismwvettse sen-cis savlmebniw III Ame sapshusetts unter den heutigen Wahlekgebuisseus dürfte das in Massachusetts emes derz Wienswerthesten sein. Während-l dent Roosevelt dort. mit einerj memnehrheit von 82.000 über sei-i tfen Gegenkandidaten Parker siegre -das Gouverneursatnt zum erstens e seit 1892 in die Hände der De-, Heiraten über. Ihr Kandidat, Wil-J Kam L. Douglag von Brockton, schlug’ s Uilliatn L. Danslag den republttanischen Iliiitbenierber«z1 Mit Bates von Boston, mit ZEWI men Mehrheit. MAX-um LVDMIIHWMU åÆltn en er en na y mth, Mass» geboren. Als er üns W alt way starb sein Vater, woraus et sn einem Onkel in Pflege karn, bei seen er das Schuhmacherhandwerk er hair. Nachdem er nach Erretchung Majorennetät sieh drei Jahre in lorado aufgehalten, kehrte er nach Im h«-Staate zurück und trat als r in eine Schuhfabrit in Brock bn ein. Er tInnrde lezIorårhetterß und W, ncch ern er ur nnd Mrsanikeit 8875 auf d e «hohe M tacht, mit fünf Gehilfen ein. e scheit, welches kk durch Ge-? Lw nnd Tüchtigkeit derart zu erwei-« wußte, daß sein Name bald im Wen Lande bekannt ward. Male-S wurde in das Repräsentan-« i und in den Senat von Massa etts gewählt und war hierauf Mit Id des Stadtrathes, sowie dann her von Brockton. Er ist bekannt« III-n seiner Arbeiterfreundlichieit nndI schier Mildthätigkeit Douglag ließ auf seine Kosten an das siädtische pital in Brockton einen Anbau für r tsche Zwecke aufführen und war r geistigen Urheber der staats ncheu Schiedsgerichtgbehökdk. s M Ro. 2851 von Eimer sei M heilt nicht alle Leiden, aber es kurirt Rheumatismus auf alle ällr. E. F. Schmidt, Agent ouston, Texas. Laßt Euch nicht übern-schen mitzu wenian »gelbe Wagen« W, wenn der Not-der hier an heim Woon Fr. OOAL Go. -»...d wag-akus- MIIWN Mwokaten E Ditmmw ski- Suec-d- und Sonst-Du Hure-»s sichs-UND ZMAL WWQCJI Apothekem «on Sm» Apotheke. 315 Alamo Plazcr. F. A. Cis-way Hin-als West-Commerce-Straße. Adolpb Dreiß, U: Als-no Plagt-. Telephon H »s. Kalteyer E Such-v ·-’—--is’-! Ixrfsckotrneueeqtravc III G. LUctRZ :".-.-:cc· s Achmo Strauc. s JUMJDM MIJCJLHEIO KLE- TW XVI-I III-IMPL est-furchte n. Versen-mer« ÄPMB-. Hammcrx pas i191-Cmnmcskce-Straßs.Tel. In IWILIDTU Oh ROHR-Is- BZJEMO Bau-— Kontrakwr. 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Staaten 2 50 ach Europa Z. 00 Mexico Cmexikaniiches Geld) 6.00 Sonntaggvettaayamgen Gestern waren hundert Jahre ieit dem Tage vergangen, an dem Napos leon der Erste in der Kirche Notre Dame zu Paris zum Kaiser der Franzosen gekrönt wurde. Wie er wol gelacht haben würde der große Koch wenn ihm ssemand in dem Augenblick, als er sich in der alten Erzbischofskathedrale die Krone aufs Haupt setzte, ins Ohr geflüstert hatte, daß nach hundert Jahren die ganze von ihm ins Leben gernfene Kaiser herrlichkeit längst vergangen und verflogen sein würde? Und doch hat Frankreich in diesen hundert Jahren schon vier Mal seine Reaierungssorm verändert, drei Revolutionen durch gemacht nnd drei Könige, einen Kaiser und acht Präsidenten an der Spitze seiner Regierung gesehen, oon oen provisorischen Mater-angen den Executivtommissionen und Tit iatoren ganz zu schweigen. Ein ewiger Wechselt Und Napoleon glaubte doch damals ganz bestimmt, seine Monarchie so fest etabliert zu Haben. wie einen «k-ochet- de bronze«, um mit dem alten Fried rich Wilhelm von Preußen zu reden. Fünf Jahre lang war Napoteon schon der unumschränkte Beherrscher Frankreichs gewesen, ehe er sich die .Kaiserkrone aufsetzte. Seine Herr schaft begann mit jenem 18 Bru maire des Jahres VlIL dem t) vio oember 1799, an welchem Tage er »der Direktorial-Regierung ein Ende machte und ale erster Konsu! Die Regierung übernahm. Seit jenem Tage hatte Frankreich wieder einen Herrn· der, wie der kluge Abka Sie ves sagte. alles wollte, alles tat, alles konnte. Schon damals hat eon wol an die Gründuna der Monarchie gedacht, er hielt den Zeit punkt für eine solche aber offenbar noch nicht für geeignet, erst nachdem er sich zum Konsnl ausLebenszkit gemacht nnd durch Einrichtung eines Hosstaateg die Pariser wieder etwas an die monarchische Jdee gewöhnt benutzte er die von Cadondal und Pichegru gegen ihn angezettetef HUMM Und ließ Von dcmi einen Beschluß annehmssmj M den ihm die Kaiserkrone anb s-. W wurde. Eine VolkeabstiJip Mbestätigte dann später diesen Beschluß. Am 18. Mai des Jahr-«- v IMW der Sena2t0 den leiäeichlnß Wa; am ero te Die Proklamierung desselben Jm No wurde das Resultat der Bottsabstinminng bekannt gemacht m am 2. Dezember fand die Krö statt. ei derselben wurde ein unge benrer Pomp entfaltet. Die äußere Dekoration besorgte David, damals der berühmteste Maler Frankreichs und Stifter der sogenannten klassi zistischen Richtung. Es war natür lich, daß unter seinem Einfluß alles] eine starke Anlehnung an die Aniikei bekam nnd Napoleon war mit dsg selben auch sehr einverstanden, liebze er sich doch ale Nachfolger der römi tnichen Kaiser zu gerieren. Tie Krone wurde ans goldenen Adler-i gebildet. deren Flügel zusamme:. stießen; der Krönungsmantel hegte eine gewisse Aehnlichkeit mit en er römischen Toga nnd bevor er sich ·c..— We aufsetzte, trua Navoleon den Lorbeerkranz der römischen Jmpexcxs toten. Die Ceremonie vollzog siczz mit großer Pracht. überall Gott-, Pnrpnrsamniet, Seide und Herinelixk. leeon hatte Papst Pius Vil. veranlaßt. nach Paris zu kommen und dieser bildete mit seinen Kardi nälen eine wirkungsoolle Stasfaae bei der großen Krönungsscene. Alle die Inhaber der neuen Hofämter, die der Kaiser geschaffen, die Eri kanzler, die Erz-Schatzmeister nnd-, wie sie alle hießen, die Marschiille lmd Palastbeamten wohnten m ihren Mächtigen, goldstrotzenden Kostümcn Feier bei, dazu die sämtlich-Hi fremden Diplomaten, die ganze nasse-— leonische Familie, mit Ausnahme: anian’e und der alten Frau Lisetis lia, der »Madame Mixre«, wie ne; non oiiiziell hieß, ferner viele De rlihrnte Persönlichkeiten, Künstler» M und dergleichen. Eine glän zende Versammlung, die sich m den Hallen der alten Rotte-Dame zusam mensand nnd in der- sich alter nnd neuer Adel glücklich vereinigte. Drängten sich doch die Mitglieder dei alten Udeloaeschlechier. derenRiickkehr Napoleon als erster Koninl schon er laubt halte und die er so oiel wie möglich begünstigte, an· den Macht haber förmlich heran. Bei der Krö nung trugen Madaer de la Ballette-, eine Nichte Josephinens als Vertre ter-in desg- neuen, nnd Mad. de la »Rochefoncnnlt. als Vertreterin des salien Adels. die Schleppe der Kaise Irin nnd die altadlige Mad. de Fon ztangeiz saß neben der Marschallin Sonlt in der Loge der Madame Mksrh wenigstens aus oein prachtvol len Krönungsbilde, welches David später von der Krönung malte. In Wirklichkeit hatte. wie schon oben ge sagt, Madame Lätitia sich ans-Z Ent schiedenste aeweigert, der Krönung ihres Sohne-Z beizuwohnen Maro leon wollte sie aber wenigstens ans dem Bilde dabei haben, ein Beweis von der Liebe, die er zu ihr hatte, und dem starken Falnlliensinn, der ihm innewohnte nnd der sich bei jeder Gelegenheit zeigte. Jn Verbindung mit Obigem sei nachstehende hübsche, kleine Anekdote erzählt, welche die Verhältnisse am Hase Napoleonss gut illustriert. Bald nach der Krönung überreichte ein Lin-zier, ein Gras :1carhonne, dem Kaiser eine Depesche. Er leate dieselbe auf seinen Hut und hielt die sen kniend dem Kaiser entgegen. »Was soll denn das?« fragte Impo leon erstaunt. »Sire«, entgegnete jener, »dies ist die Art, wie man Ludwig dem Sechzehnten die Dere schen überreichte.«— »Ah. sehr gnt«, sagte Napoleon, und Graf Narbonne machte eine glänzende Karriere. Kurz vorher hatte die schöne Madame Recamier, als Napoleon bei einer Unterhaltung über die Verschwörum gen der iin Auslande weilenden Royalisten in ihrer Gegenwart einen seiner maßlosen Wutanfälle bekam undschrie: »Bei-nichten sollte man diese ganze Lande« was hat denn diese alte Aristotratie überhaupt noch für einen Zweck«, dem Wütenden geantwortet: »Einen sehr großen, sie zeigt uns, wie man sich benehmen muß.« Für gewöhnlich erkannte er diesen Zweck nnd den Wert desselben auch sehr wol an. Er selbst hat nie viel Lebensart besessen nnd die Mei lsten seiner Generäle auch nicht. f Die Krönung vollzog sich in sehr interessanter Weise. Der Papst, der kurz vorher die bis dahin bürgerliche Ehe zwischen Rapoleon und seiner Frau eingesegnet hatte, salbte den Kai fer und Josephine· als er ersterem aber auch die Krone aufsetzen wollte, ergriff Napoleon dieselbe und setzte siesich auf s Haupt, dann krönte er auch feine Frau, die niederkniete, um die Krone aus feinen Händen zu em pfangen. Jofephine soll« nebenbei gesagt, wundervoll angezogen gewe fen sein« sie verstand es ia meister haft, Toilette zu machen. Ihr mit kleinen Bienen bestickter Krönung-Z mantel soll über 200«000 Franc-Z ge kostet haben. Mit der Errichtung der Kaiserwürde wurden, wie gefagt. eine Menge Hof ämterin’s Leben gerufen nnd eine neue Aristokratie geschaffen· Der Hofstaat wurde in großartigsier Weise organisiert und zwar geschah alles lan Anordnung des Kaisers selbst. Wenn man liest, mit welcher Sorg falt dieser Mann sich um derartige Angelegenheiten kümmerte, wie er fo gar die Einzelheiten in der Kleidung der Hofbeamten bestimmte und ganz Jgenau ihre Funktionen oorschrieb, dann begreift man erst die Viehe-nig keit dieses Riesengeistes. So ist es auchimmer geblieben. Während des rnfsifchen Feldzugeg roo man meinen sollte, daß der Kaiser nur ganz von einem Gedanken beherrscht gewe sen wäre, entwarf er einen genau detaillierten Plan für die Führung des berühmten Erziehungsiustituts, welches unter Leitung der Madame Campan stand, und bestimmte fogar die Farbe der Gürtel, welche die jun gen Mädchen in den einzelnen Klassen tragen sollten. Ebenso eifrig war er in der Erfin bring vvtt Adelstitelm Es wimmelle an seinem Hofe bald von Grasen, Fürsten nnd Herzögem mit welch letz terem Titel er meistenteils an eine ge wonnene Schlacht anznkniiplen liebte. Und dann kam die großartige Fami lienversorgnnq, sdann wurden die Brüder zu Königen von Spanien, Holland und Westfalen gemacht, der Stiefsoljn zum Bin-König von Ita lien, der Schwager zum König von Neapel, die Schwestern zu Fürstinnen »von Toskana sund Lucca. Die ver ztrauten Freunde erhielten ebenfalls sFürsientiimen Bertbier Neuschatel, zTakleyrand Benevent, Bernadotte iPontecorvoi Wo sind sie ietzt, alle idiese neuen Königs- nnd Fürsten »Dnnastien? Verschwunden und ver-— znessen zum größten Teil und wenn sie noch existieren, sind ihre Titel leere INameiL Elf Jahre nach jenem L. Dezember 1804 war die ganze Herr-— Eli-breit schon vorber Der 2. Dezember ist iiir Frankreich sund die Welt ein bedeutungsvoller TTag geworden. Ein Jahr nach der Krönung schlug Nanoleon an diesem Tage die Oesterreicher und Rassen bei Austerlitz in der berühmten Drei Kaiierschlacht, durch welche er den Krieg vom Jahre 1805, Den glänzend -sten, den er je geführt hat nnd des-· noch heute als unübertroffenes stra tegiiches Meisterwerk dasteht, been dete. Die nächsten user Jahre sahen ihn auf dem Höhepunkt seiner Macht, dann ging es abwärts, nninerklich anfangs, aber bald mit rasender Schnelli Leit. Am2.Deiember181-4 saß ers on in seinem sogenannten Schloß ausElba, am 2. Dezember 1815 war er Gefangener der Englän Der in St. Helena. 256 Jahre später! Die nannte-Ini sche Zeit ist wieder lebendig gewor den, im Elyseen Palais zu Paris wohnt ein Reife des großen Korsem der Sohn keines Bruders Ludwin j and seiner Stieftdchter Hortense Joh. Scherr sagte immer »der s o g e n a n nte Nefse des angeblichen Qukels« s— nnd bildet das Haupt der französischen Regierung, nicht als Kaier oder König, sondern als Prä sident der Republit. Man schreibt den l. Dezember 1851. Im Ell-seen Pataie ist großer Empfangsabend, eine alänzende Gesellschaft füllt die hübschen Räume and der Weins-Prä sident ist einer der lustigsten, der nur Sinn siir die Unterhaltung seiner Gäste zu haben scheint· Da beugt er sich, so geaen 10 libr, en dein Ober sten Vievra, dem Chef des General stabs der Pariser Nationalgarde, hinüber und sagt lächelnd zn ibnn ,,Oberst, können Sie Jlne Gesichts züge io beherrschen dafz Ihnen keine Ueberraschung anzusehen ist?« Und als Bienra antwortet: »Ich glaube wol,« da fährt Luni-J Napdleon noch freundlicher lächelnd fort: »Nun denn, heute Nacht wird es getan.« Vienra lacht laut auf, ia daß die Gäste auf merksam wert-en und einer sagt: »Da maß der Brinz eben einen köstliche-i Witz gemacht liabeu«« Jn der Nacht aber wurde »er- Ie tan«. Da wurden die Häupter der republikanischen Partei verhaften die Soldaten bestochen nnd als Paris am 2. Dezember aufmachte, da las es eine Proklatnatton, in welchersLonis Napoleon Bonaporte bekannt machte, daß die Nationalversammlung und der Staatsrat aufgelöst seien nnd daß über Parie- und die benachbarten zehn Departements der Belagerungs zustand verhängt sei. mit anderen Worten, daß der Präsident über Nacht der Republik ein Ende und sich zum Dittator aemacht dabe. Und wieder ein Jahr später, da gab es wieder einen Kaiser der Fran zosen and er bieß Napoleoa der Dritte. Am 2. Dezember 1852 wurde die Krönung vollzogen und Louis Napoleon Bonaparte teilte durch Vroklamation der Welt mit-« daß er durch die Gnade Gottes und den Willen der französischen Nation Kaiser der Franzosen sei. »Was sich der liebe Gott doch alles gefallen las sen mnß,« witzelte man damals, »du stiehlt jemand eine Krone und dann bebatmtet er. haft er sie der Gnade Gotte-Z verdanke: Gerade wies die italienischen Banditen mach·en.« Auch die zweite Navoleoniiche Kai ierherrlichkeit hat nicht lange ge dauert, keine achtzebiiJahre. Anna 1870, am 2. Dezember, war Natio leon der Dritte bereits abgesetzt und weilte als Gefangener der Deutschen in Wilhelnishdbe. iii Frankreich aber fand die blutige Schlacht bei Loigny statt, mit welcher die Kämpfe uin Or leans ihren Anfang nahmen. Seitdem icheint der Tag seine Be deutung iijlir Frankreich verloren zii haben, ob er· sie noch einmal wieder gewinnen wird? Wer weist.
Ein Wort genügt dem Weisen. Thiere tun das nie wieder. was einmal üble Folgen xür sie gehabt hat; der Mensch dagegen wir selbst durch Schaden nicht klug: er vergißt nur zu häufig die unan genehmen Folgt-n seiner Genußsucht und die Leiden, die durch Unmäßigkeit im Es sen und Trinken, unregelmäßige Lebens weise, schlechte Luft, Mangel an Bewe gung, gefchlechtliclieAusfchweifung u.i.w. entstehen. Wenn aber gestörte Verdam ung, Kopfweh, Appetitperluft und Ver ftopfung ihn warnen. daß sein Blut un rein geworden und Schmerzen ihn über zeugen, daß ihm eine Krankheit droht, da erinnert er fich, daß st. seen-III Kräutcrpilleu seit Jahrhunderten sich als der beste und iinfrhlbarste Leber-Ne gulator erwiesen haben, der ie entdeckt worden ist. Für 25 Cents bei Apothekern zu haben. Jn Eranes Mill, Coinal County, starb am Dienstag, den 22. November ganz plötzlich und uner wartet der über den ganzen Staat Tean wolbekaiinte und hochaeachtete PioniersPrediger Herr August Engel im hohen Alter von 86 Jahren. Der Verstorbene war der Vater des dort ebenfalls geachteten Geschäftsmannes Herrn August Engel jr. Herr Pastor Aygust Engel war geboren den 17. März Isls ozu Ell-ingen, Wiiztrtems r.-.. ucrg, rotu ruus n- Wu ist«-r wegwe ster Sonhie als unverheirateter jun ger Mann nach Galveston; von hier siedelte er seiner Gesundheit halber nach Viktoria, Tex» über von dort nach Goliad Eintritt-, wo er als Mis-« sionär der deutschen Missionskonse renz der südlichen Methodisienkirche wirkte. Jn den Jahren 1853 und 1854 war er deutscher Lehrer an der öffentlichen Schule zu Friedrichsburgz während dieser Zeit war er auch alt Prediger tätig. Der Verblichene war langjährigeg Konserenzalied der deut s schen Methodistenkirche und bediente unter anderen ebenfalls die Gemein den zn Neu Braunfels, Ltano nnd Yorktokvm auch war er längere Zeit Lehrer an der Schule zu Neu-Brann sels Und Schumannsville, und 3 Jahre Vostmeister pon Cranes Mill und it Jahre Postkneifter von Twin Sitters. Daß der Verblichene sich unter seinen Mitmenschen der höch sten Achtung und Beliebtheit erfreute. davon legte der wol kaum in jener Gegend je an Größe erreichte Leichen zng Zeugnis ab. (»N. B. Ztg.«) -..--.—s- Ein durchgehendes Pferd, pas-I zoic toll die Straßen entlang rast, sodasz die Leute ang dem Wagen fallen i oder hundert Fälle ähnlicher Art, sind alltägliche Ereignisse GL« ist daher fin Jedermann angebracht, eine zuverläs sige Salbe bei der Hand zn haben, aber keine ist so gut, mir »Bucfsen5 Armen Salbe-E Brandwunden- Schnitte, E wund-.- Stellem Salzsinß nnd Oa niorrhoiden heilen danach nnd ver schwinden schnell unter ihrem lindern: dem Einflusse. 25 Centd in den Apo theken non G. J. F. Schmidt nnd Ad. Dreiß. RGO-— Schmnckstiicke in Dionen-new Ohrrinae, Brechen, Armbänder mitf Diamanten besetzt, die großartigstens and schönsten bei den tonan ebenden Juwetieren Geht-wer ritter LLh.-— —s M Allericn Dcis Gespann des No. 325 Dacoto Straße wohnenden Fleischers Williuni Miller brannte in der Wy omingstraße durch und wurde un koiitrollierbnr. Da er voransiah, daß die Tiere, nachdem sie drei Block-Z weit durch die Straße naloppiert wa ren, der Wagen gegen einen Tele .graphenvfosten schleudern und sein ILeben in Gefahr bringen würde, sprang er vom Wagen, er kam aller dings aus die Füße zu stehen, über jfchlug sich jedoch und rollte eine IStrecke weit. Die erhaltenen Ver Zletzungen find nicht gerade gefährlich, «aber schmerzhaft. Zwei Blocke ober zhalb flog der Wagen gegen einen IVfosten nnd wurde zertrümmert· E Die Pferde stürzten, blieben aber un 1beschädigt nnd wurden festgehalten. Die Bewohner der Gegend vom Sein Bedro und Mein Aveniie. nach iMyrite Honstonftraße, Scin Pedro ereeL nach Fluree- und Myrtlei HSirnße und Sau Pedrn Avenue wer den einen Verbesserungzdistrikt bilden Fund dis45.000 in Boiids ausgehen. zivudnrch ihnen eine Extrasteuer von 95 Ceiiisz non 5100 erwächst. Ed. Eninierfoii ist von der An klage, Ella Meers kriminell ange griffen zu haben. freigesprochen wor den. Die Bewohner des von der Ost Coniniercestrnße am Südlichen Pari fic Bahndepot, WAan Jovis-. La bor, Süd-Presa, Alanio und wider Oft Commerceftraße begrenzten Dist rikts beabsichtigen ebenfalls einen Vebesserungsdistrikt zu bilden und Straßen zu pflastern und inacadaniis fieren zu lassen. Mit der Einladung an- den Präsidenten Disz, unsere Stadt zu besuchen, um init dein Präsidenten Rooievelt iiii Frühjahr zusammenzu treffen, wird der Bufineß Meus Cliib wol kein Glück haben. Präsident Diaz hat schon fo häufig erklärt, daß er während seiner AmtszeitMexiko nicht verlassen wird. daß man sich die Mühe, ihn immer wieder einzuladen, ersparen könnte. Der Bundesanwalt Terrell will die Verlegung des Zollhauses von Engle Paß nach Jan Antonio in Nisus-cle« k-:-».«». —--L h von-up qg »was-s ges-» WIW Li» »Is Vergrößerung des hiesigen Bundes gebändes beantragen Bei den Beratungen des Real Estats Konnte s des Busineß Mens Club find die Besitzer der Hotels und Boardingbäuser nicht anwesend-; wesen, sonst würden sie den Entsin siasmus. der sich fiir den Bazt neuer Hotels nnd Appartements Hänsern kund gab, sichertich etwas gediinipit haben. Das Geschrei nach mehr used größeren Hotels ist alten Daruan Man frage bei unseren Hoteiiers cri, ob eine Norm a:digkeit sti: neue spo tecs besteht u: to man wird die richti ge Antwort erhaltene Die Herren ou; i Komite det- aninesz Mens Es W scheinen zu vergessen, daß die Winter saison für Touristen in Sau Antonio nur eine Dauer von etwa drei Mo naten hat. Kapiia isten werden sich hüten Geld in ein il":etiiehitte1i ritt-steifem das nur einige itiionate im Jahre iin Gange ist. Wenn der Beweis geliefert wer den kann, dasz sich neue Hotels nnd Boardinghänser rentieren, so werden sie unzweifelhaft gebaut werden. Die Anregung des Real Estates Konnte s des Busineß Mens Clubu Kapitalisten aufzufordern, spezielles Häuser znr Unterbringung Lungen leidender zn errichten nnd die letzteren womöglich zu isolieren, erscheint uns unpelitisch. Diese Kranken haben bisher Niemand belästigt nnd die Krankheit birgt in diesem Klima kei ne Ansteckungsgefahr. Wenn man aber viel darüber redet nnd schreibt und womöglich die Vorsichtsmaßres geln erörtet, die ergriffen worden sind, so schreckt man höchstens Leute ab, anstatt sie hierberzuziehen. Jm heiligen Eifer, etwas Gutes zu stiften, kann häufig anch zu viel getan werden. Das Komite des Busineß Mens Elub hätte auch angeben sollen, wie und aus welche Weise es ausgeführt werden soll die Schmindsücbtiaen die des ihnen zusagenden nnd in vielen Fällen Heilung bringenden Klimcks wesen hierher kommen, von den Gesunden abzusondern, Aber wenn solche beabsichtigte Maßregeln bekannt werden« könnte es sich auch ereignen. daß die Kranken ganz nnd aar fortbleiben. Die Patti bat in St. Peters ;burg bei einem Woltätigkeitskonzert znmsonst gesungen. Endlich ein russis sicher Sieg. Es giebt Leute, die fiel-I beim Essen nichtschmecken lassen, sondern bloß darauf achten, wie der Nachbar die Gabel hält. Die einzigen wirklich lenkbaren Lastschiffe find die Fabrstühle in den Wolkenkrabern. Man mnß auch für Luftschlösser die Miete bezahlen. Ein kostspieliger Jan-un Jrrtümer sind oft außerordentlich kostspielig. Oft ist sogar das Leben ein Preis solch eines JrrtumLI. Sie werden aber nie einen Irrtum-begehen, wenn Sie ,Dt Kings Neue Lebens-' Ihnen-« xiir Dnspcpsie Kopfweh, Jclzwindeh Leber- und llntcrleib35 Stornngen nehmen. Sie wirken sanft, aber doch gründlich. 25 Cents in den Apotheko voll G. J-. »i. Echncidt und Adolbn Dreif;. 000 Stand- und Taschenuhren, Mei terichmiedwaren, Thee Service. Fruchtschalen, Servierteller, Blu men-Busen und vieles andere zu rai ionablen Preisen bei den leitenden Juwelieren I Gebrüder Critzer, i Lil« West-Commerre Straße ste-HO- Vom Kriegsschaiwlatz. Die Russeu haben den Versuch gemacht, den 203sMetersHügel bei Port Arthur wieder zurück zu er obern, derselbe mißglückte aber. ihr Angriff wurde von den Japanern glänzend abges lag-en. Jn St. Pe tersburg bat die Einnahme dieser wichtigen Position sehr nieder drückend gewirkt. Wie aus Mukden gemeldet wird, verlassen viele Korrespondenten und Militär Attachss die Gegend, da sie der Ansicht sind, daß es vorläu fig noch zu keiner Schlacht kommen wird. T c x a s Der Prozeß gegen John P. Withers. den früheren Präsidenten der American National Bank in Beaumant, hat mit der Freisprechung des Angeklagten geendet. Winters wurde feiner Zeit von der Bundes Grandjury wegen angeblicher gesetz widriger Handlungen bei Verwaltuan der Bank in Anklagezustand verietzt· Der Prozeß, der ungefähr 14 Tage dauerte, ergab, daß Niemand durch Withers’ Amtssührung Schaden er litten hat. Nach dem Vierteljahrsbericht des Staatsschatzmeisters befanden sich am l. Dezember 8691,804.64 baar tn der Staatskasse und 513,262, 248.05 in Bands. Jtn General-Re nenne-Fonds befanden sich 876,343. 40, der Schatzmeister erklärte aber, daß dieselben in den nächsten Tagen ausgegeben werden würden. Jn dem neuen Vasteur-Jnstitnc zu Austin, welches einen Zweig der Jrrenanstalt bildet, werden augen blicklich mehrere Personen wegen Tollwut behandelt. Thomus McGraw, der Supers intendent der städtischen Wasserwerke in Dallas, wurde tot, mit gebroche nem Arm und Bein, unter der Teva FZ Pacific Brücke über den Trinity gefunden. Mit-Gram hatte vor eini gen Tagen sein Gehalt gezogen und war seither verschwunden. Man glaubte anfangen daß er ermordet worden sei, da cis ungefähr 8200 bei sirtj hatte. als inxii ihn zuletzt sah, ietzt nimmt man aber an, daß er von der Brücke gefallen und dabei nm’s Leben gekommen ist. söci der Leiche fand man noch Illi. Die ..Central Asvbalt Oil Ne finern« in der Nähe von Port Arthur ist« wie es heißt, von mehreren Ka pitalisten und Oel Produzent-In ge kaust worden und soll wieder in Be trieb gesetzt werden. Vom Distriktgericht in Houston wurden W. M. Edwards in seinem Prozesse gegen die Honsion Electric sCuinpany 810,000 Scheide-knickte f""sr karperliche Verletzungen zu «.,f;;rdc!;e:i. Jn einem früheren Prozeß waren ihm im« si-«750s0 zuerkatmt worden. ssu iEi iiiehr Katarrh in diein Gegend des Lan-— ch, on allen anderen Krankheiten ziisiininien und in den letzicn Jahren galt er alsJ iiiiheilbak, Viel. «sahre lang erklärten Doktoren ihn für eine lo slaze Krankheit und schrieben loiale Heilmittel our, Hind da fir ihn mit ärzilicher Behandlung beständig i iiiiht iiirirlcm erklärten sie ihn für iiiihcildain Zir H rnirliait hat bewiesen, daß Katnrrh eine (!-onsii iraiiilseis ist und deßhalb lonstituiionelle Be: ilsi innig erfordert Hall«s Katcirrh Hi ii r« fabrizirtl ins-n Jz J. E h e n e u s- Cp., U, Ohio, ist die cinlzi e evnstetutivnelle Kur inii .:i:. Sie wird inne-eng in Dosen oder Gaben »i- Tzdvfen bis zu einein Theelössel voll genom ;incii. vie wiri direkt aus das Blut und die schlei zinige Oberfläshe des Sy ems. Sie bieten einhau dert Dollars silr eben all, den fie zu kurieren ver fehlt; Laßt Eis Circiilareund Zeiigiiisse kommen. Adressicrn F· J. C h e n eise- Eo., Toledo, Ohio. q- Perkaufi von allen Avothelerm Preis 75 Cents die Flasche. das-s Familien-Bitten find die beste-i. Korrespondenz C onien t, Colorado Co» den Dez. 1904. Wieder ist einer unserer alten deut schen Freunde und Mitbürger zur ewigen Ruhe eingegangen. Letzten Montag, den 28. Nov» in der Frühe verschied ans seiner Farm bei Onk land, umgeben von den Seinen, C. J. Laasx wie berichtet wird, an Unterleibd Entzündung. Der Ver storbene wurde am 9. Mai 1842 im Großherzogtum Mecklenburg gebo ren. Mit seinen Eltern, die 1845 nach Teva augwanderten nnd Cat Svrings in Anstin County zum Wohnsitz wählten, kam er als drei jähriger anabe in diesem Lande an nnd arbeitete später aus der Farm seiner Eltern. Während des Kriegesi schloß er sich in den letzten beidenI Jahren einein Kommando an. Die Familie verzog später nach Lavaca Countn. wo der Verstorbene in der Gegend des jetzigen Sublime eine eigene Familie gründete Der Tod entriß ihm seine Lebensgesährtin schon nach etlichen Jahren. ihm 3 Kinder hinterlassend und er ging eine zweite Ebe mit FrL Brune, einer Tochter von Louis Brune bei Freis burg ein. 1872 erwarb er eine Farm bei Oakland. die er mit den Seinen seitdem bewirtschaftete und nebenbei das Gin- und Mühlengeschtist bis ·üngst betrieb. Der Dahingeschiedene interläßt nebst seiner betrübten Gat tin5 Söhne und eine Tochter-, die sein Scheiben beweinen. Wie hochgeachtet nnd beliebt der Verstorbene bei der Bevölkerung im weiten Umkreise war, bewieo das zahlreiche Ehrengeleit, welches ihm trotz der durch Regen in der Nacht ausgelösten Landstraße zu Teil wurde. 70 Kutschen und eine Anzahl Berits tean befanden sich im Leichenzuge Mit dem Dahingeschiedenen ist ein treuer, autrichtiger Freund, Berater und Nachbar, wie sie so selten wer den, aus dem Leben geschieden. Möge ihm die Erde leicht sein. Den trauernden Hinterbliebenen unser inniges Beileid. Auch in Weimar starb kürzlich ein alter Bewohner dieser Gegend, Na mens J. D. Gusman. Sonst nichts von Belang, als eine Menge Hochzeiten, die fast eine tag liche Erscheinung bilden und darum sein besonderes Interesse hervor rufen U. H. Weihnachten uncl Veuiabk -».V-— -—MW«,— «-»W- M-V»W ci«iisssssas"s?dnun-passst dem fafltionabelstcn nnd besten Erhob-Geschäft in der Pfad-L Ein eleganter Anzug ist nur vollständig, wenn dazu em Bank elegant Ochuhis kommen und wer für die bevorstehenden Feiertage-, die Besuche-, Päzlechspllschaften etc. im Gefolge haben, nobel erscheint-it will, der be mc c- en clNDsRSLLA scklukl PALAST, wo eu( ausgewähltes Lager von Schuhen für Herre!1«und «Dt·1311e11, junge Männer nnd Mädchen, und für Kinder Fu finden »t. 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Alle Mit teilungen in Bezug hieran sind zn richten an W. C. Crush. V. O box No. 620 D. Pallas Texas Achtung! Familien, welche an schlechten Stra ßen wohnen, werden höflichst ersucht, ihr Holz ini trockenen Wetter zn be« stellen. Cum Woo« öc- (J«o..i1,« Co. -«-—-—--——.—--.0--— M Wegen niedriger Roten zur Weltausstellnnq nach St. Louis via Texas lcz Pncific Bahn befragt ir gend einen Ticket Agente.. oder schreibt an E. B. Zinnen Gene kakClsasiaqierssllqeieh Dallas. Texas. «.o—s--——-——-— Festtags Rath. Ein Fahrpreis plus 10H7c des-! Kons ventions-Bafis via der »Kaiy·« nach allen Punkten in Texas iiir die Feier tage. Verkaufstage 23., 24., 25., 26. Dezember und I. Januar, gültig bis 4. Januar 1905. Wegen Einzelheiten wende man sich an die Agenten der ,.iiatn« oder schreibe an W. G. Cruib« Dallas, Tex» Tägliche Touristen Schlatwagen nach« Californien, ebenso nach Et. Louis via Teva Fa Pacific Bahn ohne Wechsel. 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