Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
July 6, 1904

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Die Tägliche Die Wåchentliche freie Frasse suec Mass Mo Pressa suec onas erscheint mit Axsgzgtäeå des Sonntags erscheint jeden Donnerstag und issm 810 00 für das Jahr O 82 50 für das Jahr oder 82. 50 fiir 3 Monate. It Tagltche Ausgabe. Jahrgang 40. Sau Antoniu, Mittwoch der 6 Juli 1904 J smka 6754 Dis Wuan fis WIIZ UMBUIWLBII bringt Euch in direkte und sofortige serbindnng mit allen wichtigen Städten in Texas und Arkansas und vielen anderen Staaten Sein Ge brauch mag Euch eine ermüdende Reiie ersparen Vetincht eine Konvetiatiou damit. Its Mittagessen Tel. co.' Goldene Blumen Ronmu von C h a m p v l. iFortsetzungJ «Be·stehen Sie noch immer darauf, detx auptmann Gerbault des Most-es zu be chuldigen?« «Nein,« antwortete Sylvie, sich wie Ict Icstulx mit mlltltt Stimmc, indtm sie mit der Hand über ihre Lippen fuhr, an; deren Rand blutig gefärbter Schaum petite. So heftig war ihre innere Ertegung, daß sie sich nicht ein mal nach außen Luft machen konnte, nnd diese Starrheit wirkte erschrecken der, als der heftigfte Wuthauöbruch. .Etiennen Sie sich an seiner Statt r fchuidi i« warf der Untersuchungs leb ft ein. wetfälli die Hand hebend, zeigte fie an die Zeitung und stammelte: »Der chnldtge ift dieser Mann.« Dann wischte sie sich von Neuem die Lippen ab, wandte den Kopf nach dem Gatten und schien nichts mehr zu hören Liebste-sehen Hinter ihr berathfchlagten die Her rens Der irn erften Augenblick gefaßte Entschlus, fie feftzunehrnen, war wieder ver worden. Man wollte zuerst f in Ruhe die Sa e prüfen und ihr Wisser sich zu«fa en. Morgen, wenn die Angaben sich eklärt und be Iiitigt hatten, sollte te fortgebracht werden. Bis dahin genügie eg, das Haus zu bewachen Ohne daß die junge rau es zu be treten schien, hatten de fiinf Herren den Salon verl en. Schweigend gin Oen sie an der ienetin vorüber, die noch immer auf der Terrasse mit Nähen beschäftigt war; hierauf stiegen sie in den Wagen, wo Lepage diesmal den Bordttsits einnehmen muckt «Sie ben uns eine außerordentlich werthvo e Unterstützung zu Theil wer den lassen, Herr DAva sagte etwas verlegen der Untersuchungörichier, bei dem die Freude, die Unschuld siegen und das Laster unterliegen zu sehen, den Verdruß darüber-, daß er eine Dumm ste-begangen hatte, noch nicht ganz zu winden vermochte. Ein schalkhasies Lächelndlitzte einen Augenblick über Lepages ernste Züge. Wälligen Umständen ist eigentlich alles zu verdanken, meine Herren, und dann vielleicht aucke einer schlechten An geto von m r." «W ist« «Meinern ausgesxvchenen Wider s s Ihr Hier pflegt doch n ich zu sagen: ,0u est la mei« (Wo ist die Frau?) Jch aber dachte, es set gelleicht ausnahmsweise a t, au einmal zu a en: »Es-Legt Dammes-« (Wo iö gder Manni) I I

Lange schon hatte ich das Geräusch des Wagens tin G ede der Vorstadt Deklami, und auch das fröhliche Leben und treiben verstummte allmälig mit dem hereinbr nden Abend. Jus den las, wo Sylvie noch tara-er saß, fielen die chrägen Strah len der unterg nden anne, aber un ter er Eintv rkung örbte sich weder die» dtliehesltisse i res starren Ge oq senkten sich vie Livet der Waisen Augen. Die ganze Gumenbe Leb-Tan ett ihres es- hattestch tmetes und in dieser fast leblosen Wer Alle Lebte eine anze Welt totscmmer nnd Muth Mtdet Lin-; ganzen Ællenökra mä einem Punkt, woran sie thut-retu, nach einem Ziel sie susteeben könnte, aber sie ti. binden vetstti n· Schatten Iz N auf Spr et weißes Ge III-w- anten erblasten die Blu W sPO cum war verschwunden, M ON die Neigt zetniedetsew III-»O nach dieser t brach ein W To an is schMMe Sylvies Westens heftigen Ruck Jst-s ans eRäch twar Ue Feste Frist, die III s Smasführung ihres tollen. siebeni nach ethis Groß sinkt-« goes ou- eroynnqe Pra Wdem gewährte Diese weni- l YOU-wen mer blieben ihr noch, um eatfeslichen und, was noch schlim mer war, alltäglichen Schicksal zu ent ttsmeiy du an der Schwelle des näch sm Tage-S auf sie lauer-te «Sie befah sich im Spiegel, und es lang ihr zu lächeln. he etsetnet ille ihre eeschla ten Glieder Weder Lebt- Nocka einen leisten. ver i i achtnchen, grollenden Blick ließ sie ilber den weißiapezirten kleinen Salon und die grünen Möbel hinstreifen. Sie ge dachte der langen Tage, der endlosen Abende, die sie hier mit Edrnund ver hracht hatte und deren tödtlicher Lange weile fie nur dadurch entgangen war, daß sie sich mit der Zukunft beschäf tigte und sich mit teuflischer Freude ihren Sieg und den Untergang andrer ausmaltr. Hätte sie diese Zeit noch einmal durchleben mögen? Nein! Nun ihre shosfnung dahin war, wo hätten ihre tro tlosen Gedanken noch Zuflucht fin den können, da sie weder den rettenden, Zuverlässigen Anker religiösen Lebens Amte-jemals hatte kennen lernen wollen, no jene Liebe, woran so viele rauenschi sale ihren Halt finden und eh dadurch selbt in dem schwersten Schiffbruch die Ehre und immerhin einen gewissen Grad von Glück bewah ren: die Liebe zur Pflicht, die weiseste» und lliigste irdische Liebe. i Sie verließ den Salon. Jn der Bor- s halle traf sie die Aufwartefrau, die halb T ungeduld· fragte: ,,E en Frau DUJ laurier nigt bei Ihren ltern?« ,,Doch, doch, nachher. Sie können aber schon jetzt nach Hause gehen«—— eine Aufforderung, die sich die gute rau, auf die ein Mann und eine chaar Kinder warteten, nicht zweimal sagen ließ. Sobald Sylvie allein war, verschloß sie sorgfältig das auf die Straße gehende Hauptthn Schon brach die Nacht herein. Es war keine Zeit mehr zu verlieren. Gei ster-haft leuchteten die sgroßen weißen Lilien auf ihren hohen Stengeln; Ro sen, Nellen und Reseden dufteten——diese Blumen glaubten alle wohl im Frieden der Nacht Schuzeund Ruhe zu finden, um am andern orgen beim fröhlichen Sonnenschein noch frischer und schöner Zu erwachen! Aber selbst.dem Frieden er Nacht dats man nicht trauen! Shlvie näherte sich einem gelben Ro- fenstock, dem am üppi sten blühendenk von allen. Sie neigte sich zu ihm her- i unter, ein kleines Messer fuhr büßde über einen Zweig hin, dann erhob sich Shlvie wieder: nicht nur eine Rose hatte sie abgeschnitten, die gan e Krone war gefallen. Und nun ging e zu den andern Rosensiöckem dann zu den Lilien und evkojen, zu Geißblatt und den Jastninstriiuchern— u all den Blu- i men, deren scharfe Geier e ihr Gattei mit Vorliebe dmsatbwsi et- s isfocllckllklcl solch l Staat Ohio,Toldo, LnraöCeuntn, ask F ra nlJ.Cb711ev bechtoört, dein-derm lere Parlner der Firma J. E h e n e y C o. ist, welche Geschäfte in der Stadt Toledo, in oben zenanntem Connty und Staate, tlnryund daß be saqte Firma die» Summe von e r n h u n d e rt D»o l l a r s für jeden Fall den«-Kataer bezahlen wird, der durch den Gebrauch von h a l l ' s K a ta r r l) K u r nicht theilt werden kann Fausts-denen j-..«-— Beschtporen vor nur nnd unterschrieben Siegelå net-Hinei- Ygsenwarl am s. Septem N» der A. W. G le a s op, öffentlicher Notar. Kall? Kamli zKur wird innerlich genommen an wirkt direkt auf das Blnz und diepchleimigen Das-Bächen des Systems. Laßt Euch Zeugnier frei in len. f J. C h e ne y s- Co., Toledo, L. s- Ver anft von allen Apolhelem 75 (5enlö. l Volks Familien-Willen find die besten. Einladung Alle Kameraden der Indiana Expedition unter General Mileö und General McKins lie im Jahre 1 874 über die Antw Estacado sind freundlichst ersucht, ib ren alten Kameraden B o ots an der Nordostecke der 17. und Markt-StraßeinSt. Louis, Mo. zu besuchen. Die alte Alma wird reprodus ziert und dteLonesStarsFlags a ewtpird Egelxden Weg sei-den« uuxrnex r. v. uns III-I C uqllst II F. O. Lanae, res. lBoots). Die Dreht liren sollenin Berlin auf polizeili Anordnun aus allen öffentlichen Gebäuden en fernt werden. Grund zu dieser Magregel gab die Befürchtung, solche T üren würden bei Feueröpefa r eine rasche Flucht des Publlums unmöglich machen. nternationalität tm Pii sten Sinne kann die Stadt Genf iir Rom Anspruch nehmen. Von den 112, Einwohnetn der Stadt sind nämlich nur ZS,000 Genick, denen 76, 000 Ausländer gegenüberstehen Aller dings sind unter en letzieren 81,000 Schweizer anderer Kante-ne im übri gen 26,000 Fran osen, 11,000 Italie- s net, 4000 Deuts e, 1000 Nu en und 500 Engländer, während der est auf die übrigen Nationen fällt. z Verhindeknng ist besser als Heilen Tutt’s Leber Pil- len furiren nicht nur, sondern verhin- dem auch, wenn zeitig gebraucht, Kopfschmerzen, Tyspepsia, Biliosität, Malaria, Unver daulichkeit, Gelbsucht, Trägheit der Le ber und ähnliche Leid-st. TUTTI Lober PILLBU kkaka Wein-, j Aus Mann Der in der Hauptstadt Mexiko er scheinenden »Deutschen Zeitung« ent nehmen wir folgendes: I Einer alten Sitte des Deutschen Hauses gemäß, in seinen Mauern den Vertretern des deutschen Kaisers einen Willkommensgruß zu entbieten iund ihnen durch ein fröhliches Bei ssammensein Gelegenheit zu geben, sich von der hier geübten Treue zu: Kaiser und Reich zu überzeugen, fand dieser Tage in den schönen Räumen ides Deutschen Hauses ein Fesiessen :zu Ehren des kürzlich hier eingetrof fenen deutschen Gesandten Freiherrn von Wangenheim statt. Dasselbe nahm gegen 9 Uhr seinen Anfang, nachdem der Gesandte von Herrn F. YlberH dem Vorsitzenden des-Deut Iwcu »aus-Im riuPIullgcu ullu lll Ucll festlich geschmückten Saal geleitet war. Mit dem Minister erschien der kaiserliche Legationssekretär Herr Dr. von Flöckner und der MilitiirsAttache, Herr Leutnant Sommerbosf. Der österreichische Gesandte hatte sich ent schuldigen lassen und zu seiner Ver tretung die Grafen Kilmannseng nnd Szapari entsandt. Vom deutschen Konsulat war der kaiserliche Konsu latsverweser Herr Max von Dürinq erschienen und vom Vorstand des Deutschen Hauses sämmtliche Herren; Herr Albert nahm wegen eines Tranerfalles in der Familie an dem Essen selbst nicht teil. Die sonstige Beteiligung an dem Essen war eine ungewöhnlich starke und bot ein höchst erfreuliches Bild der Einigkeit und Zusammengehörigkeit der Kolonie dar; es waren wol so ziemlich sämmt liche deutschen Häuser der Hauptstadt Vcklrctcn Jn einem unbenutzten Raume des Verwaltungsgebäudes der Stadt Veracruz wurde in dieser Woche eine starke Kiste gesunden mit zwei großen goldenen Schlüsseln. Es sind die Stadtschlüssel, welche Kaiser Maxi milian bei seiner Ankunft in Vera cruz am 28. Mai 1864 vom Bürger meister überreicht wurden. Die Schlüssel präsentieren somit einen Historischen Wert und werden zum Andenken an die Kaisertragödie dem hiesigen Museum überwiesen Verschiedene Kapitalisten be absichtigen eine Fabrik zur Herstel tung von Korn Elevatoren zu er bauen. Die Elevatoren sollen nach dem Muster der in amerikanischen Betrieben eingestellten konstruiert werden. Dag Syndikat bat ein Ka pital von BL,500,000 und gedenkt in nächster Zeit mit dem Bau des Fa britgebiiudeö zu beginnen. Nach Berichten aus dem Koh lendistrikt von Coahuila zu schließen, entwickelt sich die Koblenindustrie mit großer Geschwindigkeit. Es sollen jetzt ungefähr eine Million Tonnen Kohlen und gegen 100,000 Tonnen Koks jährlich produziert ever den. Die mexikanische Kohlen- und Kokgaesellschaft bearbeitet die Minen von »Las Esperanzas« im Mus auizdistrikh Die Coabuila Kohlen gesellschaft beutet die Strecken von Hondo, in der Nähe von Sabina6, an der International Bahn aus. Die Gebiete von Fuente, an der me xikanifchen International Bahn, be arbeitet die Fuente Kohlengesellschaft. Die Monterey Eisen- und Stahlges sellschaft besitzt das Koblengebiet von Felipe, 12 Meilen von Sabinas. Arbeiten Tag und Nacht! Die fleißigsten und wirksamsten kleinen Dinger, die je gemacht wur den, sind »Dr. Kings Neue Lebens pillen«. Durch diese Pillen wird Schwäche in Kraft umgewandelt, Trägheit in Tatkraft, allgemeine Mattigkeit in geistige Energie. Sie leisten wunderbare Dienste beim Wiederauibau der Gesundheit. Nur 25 Centö per Schachtel. Zu haben in den LIPZZFeken gon F. Kaltener sz -.--A«-s von uuu uuutpg WEIB. Wagen. BirdfelL 22 Zoll, kommen» .867.50 Mundt, .s67.50 R. J. Special, ·...8377.50 R. J. Reaulär, .·s·75.00 Peter Schuttler, .k1)80.00 Zu verkauer bei Audtews ö: Co» 114 85 116 Süd-Flores-Str. Stimmt für A. Y. Walten jr. für comm- Schatzmeister in den Primärwahlen am 9. Juli. Recept No. 2851 von Eimer Se Amend heilt nicht alle Leiden, aber es kurirt Rheumatismus auf alle Fülle. E. F. Schmidt, Agent Honstom Texas. Ochs O Mehl-nehm Fabrikan ten des berühmten Weis-biet Aas gezeichneteö Sommergetränk. Tele phon No. 504. Dek Sammetplatz aller Deut schen Scholz' Saloon, Alamo Plagt-. Trinkt stumm Kasse-. J Ffsinlhvlytflnchgcu.M Für Distriktrichtcr des 57. DistriML Die ,,Freie Presse« ist autorisiert, Herrn R. B Min or als Kandidat für das Amt des Distriktrichters des 57. Gerichts-di strikts, Bexjar County, anzukündigcn, ab hängig von den demokratischen Primär mahlen. Die »i· reie Presse« ist autorisiert, Herrn Richter Arthur W. Seeligson als» Kandidat für das Amt desDistriktrichters des 57. Distrikts, Bexar County,anzukün digen, abhängig von den demokratischen Primärwahlen. Richter Seeligson wurde als Nachfolger von Richter Brooks von l Gov. Lanham ernannt. Für Distrittrichiet des 37. Distrikm l Die »Freie Presse« iftautorisiert, Herrn 1«

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munter lr o w a r d D w n e r als Kandidat für das Amt des Diftriktrichters des 37. Gerichts-Distrikts, Bexar County, anzu kündigen, abhängig von den demokrati schen Primärwahlen. Richter Dwyer wurde als Nachfolger von Richter Clark von Gov. Lanham ernannt. Die .Frele Presse« iftfautorifierh Herrn T. F. Shields als Kandidat für das Amt des Distriktrtchters des 37. Gerichts diftrikts, Bexar County, anzakündigen, abhängig von den demokratischen Pri märwa len Die reie Presse« ist autorifiert, Herrn Solon Stewart, als Kandidat für das Amt des Di ftriktri chters des 37. Gerichtsdistritts, Bexar County. anzu kündi en, abhängig von den demokrati schen. rimarwahlen. Für Bexar Comny Nichter. Die »Freie Presse« ist autorifiert. Herrn Richter R. B. G reen als Kandidat für das Amt des CountyiRichters von Bexar Tounty anzukündigen, abgängig von den demokratischen Primärtoa len. Die »Freie Presse« ist autorifiert Herrn Be te r J on a s als Kandidat für das ernt des CountysRichters von Bexar Tonnty anzukündigen, abhängig von der Brimärwahl Für Iriedensrichler des l. Prerintw Die »Freie Presse« ist autorisiert, Herrn Flu ust H. Kieffer, (Capt· A. H. Tieffaew als Kandidat für das Amt des kriedensrichters des l. Precinkts anzu sündi en, abhängig von den demokrati chen ästimärwahlem Für Konnt-HEFT Preriattg. Die »Freie Presse« ift autorifiert Herrn Lharles F. Steven s als Kandidat ük die Wiedertvahl für das Amt des T o n ft a d l er s des 1. Precincts anzu ’ündigen. Für Distrittauwalt von Bexar Cursum Die »Freie Presse für Texas« ist auto eifiert, Herrn D. A. McAskill als kandidat für das Amt des Distiktanwalts Ion Bexar County anzukündigen, abhän Iighlvon den demokratischen Primit oa en. gut Ist-unaus- Quillt-sittlich Die »Freie Presse für Texas« ift auto lifiert, Herrn Ru d olph K rifch als Pandidat für das Amt des CountysSchatzs neifters von Bexar County« anzukündc sen, abhänaia von den Primärwahlen. Die ,,Freie Presse« ist autorifiert, Herrn l. Y. W alton jr. als Kandidaten für sag Amt des Count —Schsatzmei ters anzukündigen, ab ängig von den semokratifchen Primärwahlen am 9. Juli Fur Steuer-solicited Die »Freie Presse« ift autorifiert Herrn saul Meerfcheidt als Kandidat für sas Amt des SteuersKollektors von Vexar Eounty anzulündigem abhängig von den Zrimärwahlen. Für CountnglerL Die ,,Freie Presse« ift autorifiert Herrn Era nk R. N ewton als Kandidat für sie Wiederwahl zu dein Amt des Countys Elerks von Berar County anzukündigem bhänaia von den Primörwahlen. Für CouniysCommiffioner. Die »Freie Presse« ifi antorifiert Herrn frank S ommers als Kandidat für ias Amt des County-Commiffioners von Dreckan No. 3. von Bexar County anzu ündlgen, abhängig von den Primärwahs kn Flir District Cleri. Die «Freie Preise« ist autorifiert, Herrn e o rg e S urke y als Kandidaten für sag Amt des DistriktsClerks anzu åndi en, abhängig von den demokrati :hen ritnürwahlcn. spie »Freie Presse für Texas-« ist auto cfiert, errn C· L. Nev ill als Kandis sat für» as Amt des Distrikt Clerkd an ukkijlndlgem abhängig von den Vrimärj Ia en. Fut Conniydllawalb Die «Freie Presse« ist autorisiert Herrn h I l. H. S b o o k als Kandidat, für das lmt des County Anwalts von Bexar sonnty anzukündigem abhängig von den iemokratifchen Primärwahlem Für County Asseffors. Piet«stk(kie Presse« ift antrat-ister Herrn syst-Oe I In- ventar-tout sllc sas Amt des County Assessors von Bexar County anzukündcqem abhän kig von den demokratischen Vriinär oahlen Cur Ereinsionen ;i:Weli Ansstellung. Am 17. und 31. Mai verkauft die Tean und Paciiic Bahn Spezial ExcnrsionsiTickets nach St. Louis md zurück von allen Punkten ihrer Linie in Texas, Arkansas und Loui iana für weniger als einen Fahr )reis. Die Tickets sind nur in den regelmäßigen Cars gültig und für die Dauer von sieben Tagen. Wendet Euch an irgend einen Aqenten der-« Linie. Tägliche Touristcn Schtaswagen iach Calisornien,«« ebenso nach Stsz zouis via Texas 83 Pakjfjk Bahn Ibnc Wechsel. cårbvoibd k Ij Ipqvuu f rinen Tjcket Agenten wegen dieses;. seuen Dienstes oder an E. P. Tur- ter, General-PassagiersAgenL Das-I as, Texas. «-s— O— s F Trinkt Alamo Ftuschenlner. j IAEUSSEW I Man-or Wen nach der sT. LWITER WELT-AUS sTELLWs. I DIENSTM. UEN 21. lWl VlA l. Z- c. N Die l. öc- G. N. Bahn stellt am 28. Juni einen ExcurfionssWagew Dienst ein, von Teva nach St Louis. Tickets gültig für die Rück reise sieben Tage vom Datum des Verkaufs an, was sechs Tage Auf enthalt in St. Louis erlaubt. :1iundreise. Vom Paleftine 81390 Honsten 16.55 Galveston 1 7.60 Austm 1 7.15 SanAntonio 18.65 Waco 15.25 Durchgang-we «0IlAlA-MHS" und Waggons nat-II st Louis ohne umzusteigem Keine SchlafwagensArcommodm tion bei Excu1·fions-Billeten einqes schlossen Täglinb 3 olegame Zugs-. Ankunft in St. Louis: Morgens, Mittags michs-antis. Verpaßt diese Gelegenheit nicht. Für weitere Einzelheiten wende man sich an den Agenten der l. s- c. II. oder schreibt an p. J. Milch General Passagiet und Täter-Wenn The Texas Kost-. Palestinc, Tex. FULTON MARKST —fi.ir— Fleisch, Gemüfcy Fische,I Austern, Früchte, Eier, Käfe, Katmenwarcn, Groceries öx Cigarrcn u. s. w., u. s. w. M uousmu a sotEnAo-sm.. TM AWWIL THAT Telephon 691 ' s u I W HAWUHSsMEHIM D el rauben E preß- und Post app sch DampferkxDieuw Von New York via Izu-month n. Cherhourg nach Hauch-Iris »Teutfchl-and« H- 7. Juli. »Belgm·vm«»............. ....9.Jul!. »Wenn-W 16. Julx. »8ambutg«. 21,Ju11. kaf Walde-me« U. Julk. »9.3Tollttc«s. XII JJUEF u gam« ....:3 .Ju·c. »Deufschland»« »t. Augus ,Pcn1kjt)lt1anm"» ej. Auqu »Pulrstm« 1:-. August »Damlmkg« lN Augu t. «Pl)ocniua«. -.-..JU. Augqu »Mut- cr«. August i, Ka üte im. Is. Ratt-te 04250 nnd aufwärts Von New York nach Neapel und Genua. ,,Prinz chtm«. 1:). Juli .,Vkinz’.sldutkien« M. Aug. »Ist-ins Osfak«.. ...6. Sept. »Vkinz Wintan Oktober. I, skäiüke 875 und aufwärts Vetgnüguugsfahftcn nati Iomegsm Nun-Ins- unu spitzt-argen. sowie stach den nordischen Haupt-tödten Nühm Auskuan cmm Hamburg-Ameritaskinie, 901 OkivesStmßh Sl.Lonis oder die Agentent W. A. Hudfon Gal vestons Pr. Risnnert und E. O. Grif sin, Satt Antonim Stan. S. IoneeL Dallas: Winkel-nun Bohne. Brenhomz V. S. Hudson,Houston: First Nati. Bank, Bellvtllex Vohn Bros» Auftins Clemens Faust. .l I New thmfels etc» erk, I El -v-vs-w-vs v L W—«.«.- .,-.-.,».-»--..-»»-H oiezszuwcsässigezsamitins-weima l

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i i I HOUSTON nach ST. Lculs. SAI Allfcfllc used IDEALI 198 Meilen kürzer-, 6 Stunden 57 M. schneller 109 Meilen tin-sen iJ Stunden 12 M. schneller GALVSSTON nsoll sT· LOUIS. Ausflls nach ST. l-cl.lls. IEbenso schnell nach allen östlicheu Punktenidurkh StELoniCI Zahlen 61Stnnden 39 Minuten igneller von St. Louis nach Honston. trü en 5 Stunden 54 Minuten s neller von St. Louis na Gelt-essen g 4 Stunden 28 Minuten schneller von St. Louis nach Os. Antonien nicht. Hi Stunden 46 Minuten schneller von St. Louis nach Anfän Ausgezeichneier ummterbrvchener Speisewagendienst. noli TEXAS munks I. Die stößt- Auenenm ver Wen wird im Mai 1904 in St. Liniis erdssnet, St nteknational Und Gw eNörd, Lonis erreicht man von Tean direkt via I. O J liche Bahn ß O. R. nnd Jron Monat-in Bahn L. TRICE, D. J. PKIOSL Zweiter Vteessprätldent nnd Gen-! plat- OenemtsPassasler Ind Tittaskkskgy J. O O. N. R. R. »Ehe Tekas Musik« Polemik-. Text-T cAIJIsoIIeIIIsIEImW Kolonistemcieketi zu einemksahrpreife über die· TouriftemSchquwaqeu jeden Dienstag. Mahl zeitea in den berühmten Saum Fe Eßstationeu. Oelbreuuendc Lokomo tiveu. pkit Oel hejkrius tectes Geleifr. ne stsnbfreie Fahrt. U Santafcs I I Fiik nur Isss00· Wegen Einzelheiten wendet Euch an H. Y. Willianw 101 LIeftsCommerceiStt s Wsomusmknwn Wut-o «MFIOM. MIMUAIJ MMIF IF MFchll «Ml5xch lIFERMFlllML MllFIUAlP «lIFElIllclEW[-’ MILWAY UF chlkc H 300 Ulrileu unter einer Verwaltung —Vreiglinipn zsz nach Mexico zkjjs LÄREDC EÄGLEI Fäss, III-Es csllz Wegen Fahrt-lan, Haken nnd anderer Einzelheiten wende man sich an: FI- Hemw A.smsfuki«scn1.tv isommekcial Ast-. Gent Western Axt 230— zsaQumcyBlds Sau Ilntonio Texas Col Clarsz ldams Str Chicqgo J -D1i:st·cEE APOTEEKET w— O: WITH-»EsZeiss-weines :-(k ass.km«sm«- M cosovumssk Wiss-Instit tm

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TEIXASU sta- mkeive sitt Preis-ist« ausgezeichnete Masmsetfe Matauorsoifo. kamqt Eucken Arocerillen Dies-Presse für THIS-X« Herausgegeben von Mc Wässb W Mils PWIISIIIM M Piittwoch den 6. Juli 1904. kurzer-ed at- thct Post Otliee at- Szm Antis n10. Texas. as sey-und Class mattin Die ein igc ,tijglich erschei ci e n d e de sehe Zeitung in Texas. L: Zahn-te Knsignoch pmcgeenlasieu als sicheres Mittel der Zäh listing Es gibt kaum etwas reizenderes für den Freund der Natur, als ein zahmeg Thierchen zu beobachten Sei es nun ein Kanarienvogel oder Zeisig, ein Rothkehlchen oder ein ausländischer Pracht inf, der zahme Vogel wird sei nem esitzer bgld an’s Herz wachsen durch seine liebenswürdige Zut unli keit, eine anmuthende Zierlich eit, d e erst eint zahmen Thierchen sich völlig entfaltet· Natürlich ist ein solches Thierchen noch nicht wirklich zahmJoenn es ängst lich nnd vorsichtig einen hingehaltenen Leckerbissen aus der Hand zieht, um sich dann schleunigst an eine sichere Stelle zurückzuziehen, sondern es muß seinem errn auf Hand nnd Schulter fliegen, gn am Haar zapfen, wenn es etwas haben möchte, sich greifen lassen nnd in der hohlen Hand behaglich befinden. Will man nun einen Vogel zähmen, so ift das einfachste Mittel der Hunger. Das erscheint empfindsamen Seelen gewiß grausam, ist es aber durchaus nicht. Das Thierchen muß natürlich durchaus an die Person gewöhnt fein, die den Zähmungsoersuch macht. Sie muß ihm eint e Fett dag Futter ge reicht haben, mt i m gespro en haben, kurz, ihm vertraut sein« Auch darf sie iein weißes Kleidungsftijck tragen, etwa eine Schürze; vor- einer großen wei en Fläche erschrickt der Vogel stets. un nimmt man ihm den Futternaps weg, nachdem der Käfig so gereini i it, daß keine Futterreste darin zur«ckbleiben, und läßt ihn einige Stunden ohne Fut ter. Dann nimmt man einen besonde ren Leckerbissen zwischen zwei Finger, gelk nicht zu dicht an den Käfig heran un hält dem Vogel das Futter hin, wobei man leise pfeift oder lockt: »Komm, Hänschen." Man muß sich sehr ruhig halten; nimmt der Vogel nach einigen Minuten nichts an, so wartet man eine Viertelstunde uno wie derholt dann den Versuch. Beim zwei tenmal kommt er gewöhnlich schon, holt scheu und ängstlich den Bissen und flieht damit. Man bleibt ruhig dabei stehen oder besser sitzen, hält auch die Finger noch einige Selunden am Käfig, zieht sie dann leise zurück und füt ert von Neuem, so drei- bis otermab Dann wartet man etwa eine halbe Stunde und füttert wieder. Während dieser Zeit darf der Vogel durch nichts er schreckt werden, weder dur lautes Sprechen, noch durch Hin- un Herges hen, Thiirenschlagen oder sonstige Ge räusche, auch darf leine andere Person dem Käfig nahe kommen. So füttert man in kurzen Pausen etwa zwei Stunden lang, dann gibt man den Futternapf wieder in denKäfig wie derholt, wenn man Zeit hat, nach eini gen Stunden Ruhepause das Experi ment wieder. Nach drei Tagen ist das Thierchen völlig täsigzahm,nimmt ganz zutraulich alles aus der Hand. Dann muß er fingerzahm gemacht werden, was schon etwas schwieriger ifi, da der Vogel eine starke Scheu vor der Fand hat. Auch hier hilft der Hunger. an öffnet das Bauer, hält den linken Zeige finger so hin, daß der Vogel sich da rauf setzen kann, und hält mit der rech ten Hand das Futter so vor; daß er sich, um es zu nehmen« auf den linken Zeige singer setzen muß, auch nicht aus dem Käfig heraus kann. Nach einigem Zö gern gelingt auch dies, und nun ist die Hauptklippe überwunden. Nach eini gen Tagen läszt man den Vogel aus dem Bauer, nachdem er zunächst einige Stunden gehungert hatte, beunruhigt Ihn aoer werter nicht, stellt den uner napf auf den Tisch, oder versu t, ihm mit der Hand das Futter zu reichen. Fliegt er angstvoll umher,so macht man eine Fangversuche, sondern stellt das Futter in den Käfig, er geht dann bald von selbst hinein, unter Umständen läßt man ihn ruht längere Zeit gewähren. Alles andere Idmmt nachher ganz von selbst, wenn man sich gtändi und ruhig mtt dem Thierchen tert.· Erst nach Wo en kann man wa en, ihn in die Han zu nehmen, anr sten tm Käfig; man hält ihn dann ruhig und ganz lose einige Minuten, dann öffnet man langsam die Hand und läßt ihn fliegen. Bei den ersten Versuchen deg Vogels, aus Hand oder Schulter zu fliegen, läßt man ihn ruhig gehen, et muß von selbst dreist werden, wag auch sehr schnell ge chieht. GletschersNeger. Kürzlich war eine Dame mit einer größeren Ge ellschast aus einer Gletscherpartie im llis, Schweiz, be rissen, als sie plößlich merkwürdige estalten au sich zukommen sah. Sie waren wie ou cgten gekleidet, aber hatten kohlraben s warze Gesichter. »Neger auf einem Gletscher2« fragten sich alle erstaunt. Die Sache klärte sich am Abend im dotel auf. Dort konnte man die »Ne ger" wiederfinden, wie sie eifrtgst ve Inüht waren, sich wieder in Europäer umzuwandeln Sie waschen und rie ben aus ihren schwarzen Gesichtern herum, und mit großer Mühe gelang es ihnen, die schwarze Kruste zu entfernen. Es waren Pariser Touristen, die sich Die Gesichter mit Nuß beschmiert hatten, weil man ihnen gesagt hatte, daß es das beste Mittel sei, die Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Im Berliner Thier a r t e n befinden sich im Ganzen 186 Dentmiiler, wovon 96 ans die Ziegegallee entfallen. J- eschä tigt. Rie- mais darf man ihn jagen, greifen, ha- i» schen wollen, dadurch wird er verschüchs --1-«0-e«-s(d m z London-ei ,,6obbiks Alles-les über die Organisation der Polizei: in ver englischen Mctrapole Auf nicht is ist der Londoner so siclz,j wie auf seine Polizei, den nnbemaff neien, immer höflichen Freund des Lol les, den Schutzmann oder »Bobbn,« et er von den Bewohnern der Themsestadt nach Sir Robert Peel, der di e Londoner Polizei im Jahre 1829 gründlich re organisirt hat, genannt wird. Nach dem neuesten offiziellen Bericht setzt sich die Metropolitan Police aus 18,725 Patrouilleuren, 2044 Sergean ten, 574 Jnfpektoren und 81 Superin iendenien zusammen Sie besteht also im Ganzen aus 16,374 Mann, zu denen noch die 1000 Mann der City Police zu zählen wären. Mehr als der 14. Theil der Mannschaft von 16,874l Köpfen ist ständig abwesend, da jeder Mann alle 14 Tage einen freien Tagj 1 --L c..-.-I- L- «-ck-c-141 13 -s s Flus, tuusjkhuu sus- SJULUHLHUUL unsrequ weitere 480 Mann krantheitshalber be- urlaubt sind. Der- Eiai der Polizeit beläuft sich auf die stattliche Summej von kund e1,725,000 (58,625,000),s wovon rund 87,500,000 in Beamten-i gehältern aufgehen; auf den einzelnen Schutzmann kommt, wenn auch eine» ausreichende, so doch keineswegs eine länzende Besoldung. Er beginnt seine Sarriere mit 6.50 pro Woche-Wie Uniform wird i in selbstverständlich ge- lieferi—und ste gt mit jährlichen Zu-’ lagen von 25 Cents pro Woche bis zu einem Wochenlohne von 88.50. Nach zehnjähriger Dienstzeii kann er zum Sergeanien befördert werden, und mö licher Weise kann er es zum Jn speåoe brinan mit einem Jahresgehalt von 81000, das bis zu 83350 steigt. Höher hinauf kommen nur wenige Aus erwählte, Nach 15jähriger Dienstzeit isi der S utzmann pensionsberechtigt, undnach S Dienstjahren kann er sich mit zwei Dritteln einer Besoldung zu rückziehen Meist gehi er als Pensio niir wieder gian Land zurück, woher er einst als Dinger Mensch ngch London gekommen ist. An die Kandidaien werden owohl in physischer wie auch in intell tueller und moralischer Beziehung große An forderungen gestellt. Die Auserlesenen machen zunächst einen mehrwiichent lichen Kursus in körperlichen Uebun gen mit; gleichzeitig werden sie im Sa nitätsdienst ausgebildet, sie empfangen Instruktion-n iibex ihr Verhalten in den verschiedenen Situationen, kle- Fir nen, wie man einem scheuen Pferde in die Zügel fallen muß, wie man einen tollen Hund behandeln soll, und sie werden überhaupt so gründlich wie möglich auf ihre Pflichten vorbereitet Vor allem wird ihnen eingeschärfi, daß höflich-lett und Zuvorkommenheit von ihnen erwartet wird im Verkehr mit dem Publikum, dessen Diener sie sind; Lie werden darauf aufmerksam gemacht, aß sie niemals in amtlicher Eigen-l sekaft das Haus eines Bürgers betreten t d rfen, es sei denn, daß sie einen Ver- haftsbefehl in Händen hätten, iund daß auch Berhaftungen aus der Straße, nur wenn ein unabweisbarer Grund dazu vorliegt, vorgenommen werden dürfen. Denn m London gilt nicht derjenige Schutzmaan fiir »smart« oder schnei dt ,der möglichst vieleOpfer zur Wache s leppt, sondern der, der Ruhe und Ordnung in seinem Bezirke ohne dieses letzte Zufluchtsmittel aufrechterhalten kann. An der Spitze der Londoner Polizei steht der »Commissioner,« der gewöhn lich dem Osfiziersstande entnommen ist-. Seine Stellung ist naturgemäß eine wichtige und verantwortungsreiche und wird dementsprechend besoldet; er be zieht ein Gehalt von L2500 (s12,500) jährlich. Jhm stehen drei ,,Assistant« Commissioners« zur Seite mit Gehäl tern von je 86750 und vier »ChiesCon stables« mit 83000 bis 84000 jährlich, und diese kleine auserwählte Truvve bildet den Kern der großen Organisa tion. Jm Bureaudienst nimmt der ,,Receiver« den bedeutendsten Platz ein. Er bezieht ein Gehalt von 87500. Der Palolowurm. Der Palolowurm pflegt in den Ko rallenriffen der Stamm-Inseln um den Tag des letzten Mondviertels im Oktober und November in großen Menge-i zu erscheinen. Genaue Unter iuchungen haben ergeben, daß der Pa Tolo nur das zu besonderen Fortpflan sungskörpern umgewandelte Hinter ende eines Borstentvurms ist. Dieser Wurm lebt gewöhnlich im Flachwasset n den Korallenriffen versteckt, und der Theil desselben, den die Eingeborenen ils Palo o bezeichnen, erscheint an je ien Ta en gewöhnlich in großen Men zen auf der Oberfläche schwimmend sur et det·Morgendämmerung. Es iat ich nun herausge tellt, daß an den Ri en der Bahama- nseln, sowie an ier Küste Floridas, Portorikos eben Iallö ein Palolo vorkommt, dessen Schwarmzeit auch um die Zeit des etzten Mondviertels und in den Mor censtunden eintritt. Das Thier lebt in an en Röhren der abgestorbenen Ko «a enrtfse; der hintere Theil des Wur nes bewegt sich, sobald die Schwarm eit kommt, rückwärts aus der Röhre, chwingt hin Und her, bis er von dem mderen Theil abbricht und an die m--«-;i.«kx--cs2«k.- kxchdmme O«- tin-»t »so-s -«u--· richeint von den Eiern, welche die Pa olo nun ablegen, getrübt, dann sinken sie Thierstücke in die Tiefe, so daß bei Sonnenaufgang nichts mehr davon an set Oberfläche zu sehen ist. Ein ä n icher Wurm kommt auch an der K ste Japans vor. »Vert- Form-lin«, (Eimer öd Imend), hält, wenn es Morgens ls Zahn- und Mund Wasser ge Iraucht wird, Zähne Und Mund Iährend des ganzen Tages rein. I. F. Schmidt, Houston, Texass qent. Der Sammelplas aller Deut shen Scholz' Saloon, Alamo Blasen FH r S ch n 1 tz e c Allkrlei Jnteressantes uns allerlei Ge biet-—Fsi·tr Jeden etwas. Eine Togostraße gibtes in der deutschen Reichshauptstadt. »F J n a p a n benutzt man jetzt» Bahnschwellen aus gebranntem Thon. K o r k werden auf der ganzen Erde T jährlich etwa 20,000 Centner ver braucht. Die erste tägliche Zei t u n g wurde in Deutschland im Jahre 1524 gedruckt. Von ·e 100 Pfund des auf der Erse erzeugten apieres finden nur sechs Pfund zu B chern Verwen dung. Das St. Katharinen k l o st e r auf dem Berge Sinai hat seit 1400 Jahren keine einzige Frau be lkclclL Mordthateik sindimJahre 1901 im europäischen Rußland 8681 zur Anzeige gekommen, d. h. täglich etwas über 20. Ein mittelmäßiger Rau ch e F, der das 60. Jahr erreichte, hat in seinem Leben reichlich 850 Pfund Tobak in Rauch verwandelt General Gokdon Und Prof per Giguel waren die einzigen Eu ropäer, denen es je zugestanden worden ist, die chinesische ,,gelbe Jacke« zu tra gen. sit der Münzstätte zu Zh ladelphia wurden letzthin an einem age zwölf Tonnen Goldes geschmol zen. Es ist dies eine bisher unerreichte Lpistupg Rom ist 2684 Jahre alt; Mar seille erhebt den Anspruch, 2500 Jahre alt zu sein, nnd Kassel wird 1918 das 10001ährige Jubiläum seines Bestehens feiern können. J n V e n e d i g herrscht der merk Kiixdige Aberglaube, daß die Nummer s Zlminers, worin ein Hotelgast ge storben war, vom Glück besonders be günstigt werde. Die Universität in oura Bay in Sterra Leone, Wetafri a, ist die kleinste von allen Hochs ulen. Sie hat fuka Professoren ppch meist höch stens 20 Studenten. Mehr als die Hälftei aller Brauereien der Erde befinden sich m Deutschland Zusammen gibt es deren 51,000, davon kommen 26,000 auf das Deutsche Reich. Die ,,volle« Postsen D u n g die ein großer Dampfer ühet den Ailantischen Ozean mitnimmt, be steht im Mittet aus Eos-am Brieer und 800 Säcken mit Zeitungen Eine OrJidee im Wertge von 85000 war euer aus der Fkü jakrsausstellung der Boianischen Ge Le schaft in Manchester zu sehen. Es andelte sich um ein Ottontoglossum ardentissjmun1· Jn Groß-New York wur den im abgelaufenen Jahre aus sämmt li en Straßen- und Hochbahnen I, 86,884,778 Passagiere befördert, ein Zuwachs von 65,075,964 Passagie ren gegen das Vorjahr. Die Gesammt zahl der zurückgelegten Meilen betrug 197,826,719, eine Zunahme von 18, 220,741. i Der heutige Robben s ch l a g .an Neufundland ergab 284, 470 Robben, welche ein Gewicht von 5786 Tonnen und einen Werth von 8394,885 besaßen. Jm vorigen Jahre wurden 817,562 Robben im Gesammt gewicht von 6275 Tonnen und im Werthe von s449,692 erlegt. Das leichte Gewicht in diesem Jahre rührt daher-, daß die zerlegten Thiere sehr jung waren, Verschiedene Obstsor te n haben im Horttiultriepalast der St. Loujser Weltausstellung ausgestellt die Staaten Connecticut, 425 Teller; Kentucky, 400; West Virginia, 800; Mö»;»i« »m- w-»».k« onn. ei-...-- L »-cu-, 100; Montana, 144; Jyahy, 200; Minnesota, 125z Indiana, 500; Joch 875; Nebraska, 250; Arkansas, 22; Aepsel und Birnen: Colorado, 450 Teller; Aepfel, Birnen und Trau ben: New York, 500 Teller. Eine köstliche Probe Vom politischen Deutsch liefert folgende, einem Ichlksischkn Platte vorliegende Losiiak e: »Broilain Ollga Voltin bai aluza Wohlau Bost Guhkau Kraihs leg. Oberschlösingen Daiischlant. Lih e Broilain Ollga. Dähr Schdos dem Klaid rai i nich. Komen Sie soootd nog beide, onst würd der Majo Uigd verdig. Fil Gruß uni bang Frauh Wagner, Bring Sie auch maihner Schu mid. Unser Kais is gesdekn gre piird was ich von ihnen n ch ho e. grus an Herr Kluscher u. Vrauh. ome sie haide, ich vereisige morrgen.« Wirkung von S und l i i e r a i u r. In Chesier, a» wur den neulich Jo n Prendergasi und George Hanby, zwei Jungen aus acht Zarer Familie, als Einbrecher pon Po pokus-Win- Ocuuq unt-b I spwa Bür chaft dem Gerichte Gewissen Die ungen gaben zu, seit letzten-c Sep tember 27 Räubereien in Candy- und Cigakrenläden be angen zu haben. Hanby sagte, er lBei durch das Lesen von Deteitiverzäh ungeu und Geschich ten über jugendliche Einbreckxr zuerst auf den Gedanken gekommen, inbrüche u begecgm Prendergast habe er auf einen aubzügen mitgenommen Warmes Wetter und Verände rung in der Dietät ist eine sichere Ur sache von Unordnung des Magens, aber das ficherste Besserungsmittel und die fiel-erste Kur ist Dr. August Königs Hamburger Tropfen. Ochs G Aschbachm Fabrikan ten des berühmten Weißt-sen Aus gezeichnetes Sommergetränk. Tele phon No. 504. s Sänfa fe »T- ums l Nach I täglich zum Verkauf. i i 342 65 gljltig bis zuig 14.leez. 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L Japanische Eiziesmnq kollsschulen und Schnlseste im »Lan- de der aufgehenden Sonne.« same sit-O grobes Verdienst saht der kssssschulen Deutschland nnd England Its DOHRN-Beachtung der Kinder-feste. sei-ei In Japan Die japanische Kindererziehung hat seit der Beseitigung des Feudalsystems, tote so manches im »Land des Sonnen aufgangs,« eine große Wandlung er fahren und sich die meisten der europäi schen Errungenschaften auf diesem Ge biet nach und nach zunutze gemacht. Den Anstoß zur Errichtung des heu tigen Schulwesens hat der jetzige Kai ser Mutsu Hito gegeben. Er erteichte es in der kurzen Zeit von nicht viel mehr als 30 Jahren, daß im ganzen Reich sich jth weit über 80,000 Volksschulen damit besassen, den kleinen, schlitzäugi gen Sprößltngen Japans eine gründ liche Elementatbtldung beizubringen einerlei, ob sie aus hohen oder niedrigen ilien stammen Die einseitig rit Mtchen Anschauungen der alten Zeit et sind dadurch, daß die Samurai sich Volt.auslösten, nachdem das Lehns esen beseitigt worden war, sozusagen eingut der Nation eworden und sägtje in Gestalt einer ithiigen Vater dsciebe und eines etftigen National-» aåanischen Volkes ulen nd tm Mit-To en nach deuts ystem tet aus dem en glischen Schul stdie nachdttick tche Betonung körpetlt en Augbildun entle nt Untetvt unter chetde st nchi von dem einer utsckkn alls te 1 IF in einem end apani H viel letickht cis-er dein-lau ais sur a en v e met eitguse Im Tage. Da gibt es n Miso sum Wogme Iz- flir die Knaben das der t u lriegerischen Geistes ge i ist, ehnssuppenfest für die Mäd bei dem die schönen, vielköpfigen pen ans eine große Rolle spie Dr rneren werden begangen iHla st und ein Papierdta en ein Tier-nen- und ein Gold lu eins Frühlingsfest und zwei e, wozu noch verschiedene pa che ste sich gesellen, wie das der rondesteigung des Milados, ollainaiion der Verfassung, end äifers Giburiöia an hi die e Fe te in den Schu len will-l ch auf ie verschieden-sie und munnigfaliigsie Ari; be anders beliebt sind Ausfliige nach historischen Stätten oder Wanderqu zu Naturschönhei ten. Da sehen wir die kleinen Stspsel einer riskieren Klasse mii dunkelblauen iiletiiippis oder mii glaitrasirten Edeln zum Flaggenfesi ausziehen und da erblicken wir eine Schaut von angehenden »Mabame Chrysanthemen« in iMn originellen rothen Schülerin nenr en sittsam zu einem »Hanami,« steter Blumenfchau, hinauspilgettn um draußen an den blühenden Unte en, oder um aufbem Mk zu vielen. Denn Uw ei ee sin beiddeåt ge W W apsmm Im apa Mnnensehr hell :Haschen und Vet en, Fallfchlatzen uanMMtlmsecfheån e e s gtp en m måaa thre ttohsandalen fort II und in ils-en weißen Socken ein Wettmmen hnter ihren bunten e zu machen, denn sie wissen genau, as die Siegetinnen, die die W M e wieder an’3 Ziel bringen, tät Bsieäfdalls der umstehenden Menge e agilt die ganz Kleinen sind Spiele u evang. Die Lehrerin tgravitä insber Mitie an einem einen ar nnd spielt eine japanische s, M VII-List steis aufgestellten Neigen im Sinn Fröbelg im k an kutschen Fugen, Im Inst l- apautxchesX uchs, du hast then am nde, denn der sacht apan minde enö ebenso M wie in tfchlanb n den Kin Rach dem Rhythmus der e wird in Ue dändel geklatscht und was bei der gekawnischen eure Zischen ta t der Kin Ia etgöj ich aussicht. Jedenfalls Ue den runden ein Ver nügen, nchen S ulfesien beizuwosnm sog-· JLFE m S Jaufenstet eines hthausez zu Daumen-, England, befindet Ich ie Notiz: «Die Enthus gehäuft Bkltcnnica liegt hin sur Gin ITAL IIDY Mal-Im vo- Dr. soc-m- i« Bau-. Stopst Ausleerunqen aus den Ukin Organen U beidm Geschlechter-I in 48 Stunden EI ist besser all Ccpnibm Cu beben oder Ein 11tnd itxi von allen schlechten Ge anhören Unanucbmlichteitem is Itässpsetwnchuk I PMB-Mai It W IW i ff f—1 J »U

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Reisende Aaentelnx F. L. Busch. Carl Arno. M. Schorobint)· Carl Schaeffer. states Allerlei ans Deutschland. Jn der Versammlung der Deut schen Pathologischen Gesellschaft zu Berlin machte Privatdozent Dr Neuberq vom Berliner Pathologi schen Institut interessante Mitteilun gen über die bisher rätselhafte Wir kung des Radiums aus den Krebs. Der Vortragende zeigte, daß es sich bei diesem Heilsvorgang um eine bis ietzt unbekannte spezifische Wirkung der Radinmstrahlen aus die Zellser merkte handelt. Diese werden durch Radium sämmtlich. vernichtet bis auf das sogenannte antoytiiche Eccem, das gegen Radiumstrahlung völlig resistent ist. Dies bewirkt die Aus lösung der durch Radium abgetöte ten Krebszellen und veranlaßt so den Rückgang der bösartigen Nenbil dringen. In oeni iranruchen Scaorcyen Volkach wollten zwei Schulknaben den Tellfchuß probieren. Dabei ziel ten sie mit ihren Pistolen nach ihren Hüten. Ein Knabe hielt die Pistole zu tief und schoß feinen Kameraden in den Kopf. Der Angeschossene starb. Aus Berliufchreibtman: Eine Waldfchule, eine vollständig neue Einrichtung, will der Charlottenbur aer Magistrat errichten. Diese Wald fchule ist für solche Kinder bestimmt, die zwar noch nicht krank sind, aber so fchwächlich, daß sie den Keim von Krankheiten in sich ausnehmen kön nen. Jnöbesondere wird dabei an die Lungenfchwindfucht gedacht. Die Kinder bleiben den ganzen Tag von fcüb bis Abends in der Waldfchule, wo sie nicht nur Unterricht, sondern auch ihre Mahlzeiten erhalten. Der vaterländifche Frauenoerein bat sich fchon bereit erklärt, die Bewirtschaf-4 tunq zu führen. Es wird je eine Baracke für die Schule und eine für die Verpflegung errichtet. Jn der baracke werden zwei Raume für den Unterricht eingerichtet. Die Kinder werden nur 2—2k Stunden lang unterrichtet. Auf diefe Weise können mit demselben Raum ver fchiedene Klassen gebildet werden« Die Kinder follen vorläufig etwa vier Monate in der Waldschule bleiben. l Sie bat etwa für 120 und 150 Kni der Pia Jbr Ort befindet sich in einem alde in der Nähe des Span dauer Bocks, der der Südwestend Gesellschaft gehört. Die Kosten der Anlage für die Stadt Charlottenburg betragen etwa 20, 000 Mark. Die Einrichtunq gilt zunächst als ein Ver such. Wenn sie in diesem Jahre Er folge zeigt, .so soll sie im nächstei Jahre endgiltig in dem neuen Chai lottenburger Volkspark in der Jung feenheide eingerichtet werden« Die preußische Eisenbahn-Ver waltung plant Blitzziige, welche die Fahrt zwischen Berlin und Köln in iüns Stunden machen. Die bishe rige Fahrt der Züge beträgt neun bis elf Stauden. Die Entfernung zwi M der Reichöhauptstadt und Köln beträgt nicht ganz 375 englische Mei gen. Da nun die Aufenthalte, die Berlanqsmnunq oerm Durchsayren der Stationen und Kurven 2c. wieder nachgeholt werden müssen, so muß die Durchschnittsgeschwindigkeit von 62 Meilen pro Stunde auf gewissen Teilen der Strecke wesentlich gestei qert werden. Das engmaschige Netz der Bahnen im rheinisch westphälis schen Jndustries Gebiet macht ein so schnelles Jahren besonders schwierig Es wird also zwischen Berlin unis Dannooer besonders schnell gefahren, nnd eine Geschwindigkeit von 80 bis 88 Meilen pro Stunde erzielt wer den. Die Schnellsahrten sollen schon -in·den nächsten Winter-Fabrplan ein rerhtwerdem Der musikalische Graf,« ein altes Original aus dem Norden Ber lin-, hat« jüngst im Moabiter Kra Ienhansenn Alter von 76 das Zeitliche gesegnet nnd ist aus dem Central Friedljofe zu Friedrichsselde sang uni klanalos zu Grabe getragen worden. Gras Arthur v. Kasiminsky, ans altem, polnischem Geschlecht,von hoher Gestalt, mit silberweißen Haar Mnen unter dem-alten, schädigen Dnt and schlotternden Kleidern um den mageren Leib, sristete sein Da csött III hsn Ost-ims- Man-Itz- Schankwirtschasten als Klavierspieler und TdnplebSänaer. Die Sanges kmesi des »musikalischen Grasen« soll einst groß gewesen sein, noch größer aber war sein Darst; dadurch ging seine Stimme nach nnd nach ganz slbten. Jn den Sommermonaten zog der musikasiscbe Gras auf's and, das beißt, unter dem Arm die Genie pilqerte er in den Laubenkolos nien umher, wo man ihm auch als Nachtwächter ein Freianartier ge währte. Dort oeranstaltete er dann Tonoerte, arranqierte auch Kinder und Ernteseste und spielte für ein paar Nickel dee Abends zum Tanze aus Ueber das Antomobil des deut schen Kaisers weiß die »Voss. Zta.« n erzählen, daß ed ebenso wie der Zeiss-liebe Babntrain in den Farben nnd blau lackiert ist. Der Chai nnd der Leibiäqer tragen braune Wostiime mit Gamascben und eine Schirm-nütze mit silbernem, von Wn Adlern durchsticktem Strei sen. esindet sich der Kaiser im Intomobib so sind die Streifen der Käse breit, ist dies nicht der Fall so sind sie Mag chmaL Eine daraus Wisse ittexliing ist seitens des Ministerinms an alle Regimenter der Isiiee versandt worden, damit die Treppen instrniert werden, wie sie sitb im Atanbver nnd bei offiziellen Gelegenheiten in Bezug auf die dem kaiserlichen Wagen zu erweisenden Donnenre zu verhalten haben. Aus Metz schreibt man Der« Oberstleutnant a- la suite des .Gar- desUlanensRegiments Otto Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, Durch-· laucht, der dem hiesigen General-Z Kommando zur Dienstleistung zuge teilt ist, wohnt seitJahren im Vor ort Longeville. Der Ausforderungk die gesetzmäßigen Gemeindesteuern zu I entrichten, kam er nicht nach mit der! Begründung, als reichsunmittelbad rer Fürst sei er gänzlich steuerfrei. l Da dieser Fall in der Steuergesetz- gebung des Reichslandes nicht vor- i gesehen ist, so wurde die Weigerung nicht angenommen und schließlich zur i Pfändung geschritten, indem eine Kutsche des Prinzen mit dem ominö- sen »Siegel" geschmückt wurde. DerI Gepfändete hat nun erklärt, unter! sotanen Umständen nicht länger im Rai-Abstande bis-ian zn mnllen Die l Gemeinde habe durch seine Haushal- 1 tung Vorteile genug genossen.—Sich daraus das Recht zur Steuerver weigerung abzuleiten, erfordert das ganze Standesbewufztsein eines E ,,Reichsunmittelbaren." Eine nette Kreuzotter-Gefchichie wird der ,,Täglichen Rundschau« er zählt Die harmlose Ringelnaiter wird oft für eine Kreuzotter gehalten und getötet. Aengftliche Leute fürch ten wol so ziemlich alles kriechende Getier und denken wol gar, wenn sie im Gras einen großen Regenwurm sehen, an eine Kreuzotter. Eine drollige Verwechslung dieser Art hat sich jüngst, wie uns geschrieben wird in der Umgebung von Moltkes Ge burtsstadt Parchim zugetragen. Auf dem Wege nach der Schützenhalle umstanden zahlreiche Spaziergänger-, allerdings meist Damen und Kinder, in achtungsvoller Entfernung eine Bank, unter der ein Ungeheuer lag, nämlich eine Kreuzotter Niemand getrante fich, das Tier näher zu be trachten, ob dem auch so fei. Schließ lich kam ein Herr des Weges; be herzt ging er aus das Ungeheuer los und wollte ihm eben mit seinem Sto cke den tötlichen Streich Versetzen, als athemlos ein Junge sich zwischen ihn und sein Opfer-wars mit dem Rufe »Um lS MM Um- Oc IS Mit locle pen. latens den Aal tosreden.« Sprach’s und schob den Aal in den eigens dazu mitgebrachten Netzt-eu tel und schlug sich seitwärts in die Büsche. Die Uebrigen aufatmend: ..Also keine Kreuzotter, blos ein Aal l« Zu der Verlobung des Groß -siirsten Kyrill von Rußland mit der geschiedenen Großherzogin von Oes sen schreibt die »Voss. Ztg.« aus Ko burg: Die Vermählung soll Ende dieses Jahres in aller Stille erfolgen, nachdem dann die Trauerzeit um den Tod des einzigen Kindes, der Prin zessin Elisabeth von Hessen, sür die Großherzogin abgelauer ist. Ein osfizielles Verlöbnis findet nicht mehr statt. Großsiirst Kyrill befindet sich seit einigen Tagen bei seiner Tante, der Herzogin Marie. der Mutter der Großberzogim in Koburg. zum Be such und wird längere Zeit hier wei len, um sich von seinen Leiden an läßlich der Katastropbe vor Port Ar thur zu erholen. Er wird immer noch von Herz- und Rückenbeklem mungen. sowie nerväsen Zuständen geplagt. Täglich sieht man die Ver lobten mit einander spazieren geben oder fahren oder im Automobil des Großsürsten Ausflüge machen. Als Knrill dieser Tage auf dem Koburger Babnbos anlangte, bewillkommnete ihn die Großherzogin, ganz in Weiß gekleidet. Da sie sonst noch tiefe Trauer trägt und sich von iedem Ver gnügen sernbielt, besremdete dies einigermaßen. Der auch äußerst freu dige Empfang war jedoch aus einen russischen Aberglauben zurückzufüh ren, dem zufolge eine Braut den Bräutigam nicht in schwarzer Klei dung bewillkommnen dars. Bei der Ankunft auf dem Babnbof begrüßte d» Grncifiirfi di- Gvnsibprennin tim- mit einem steifen Handtuß, Während er ihre beiden Schwestern aus die Wangen küßte. Die »Gemeindevertretung« von Schwientochlowitz in Oberschlesien hatte beschlossen, zwei Straßen nach dem großen Heersübrer Moltke und dem Kriegsminister Roon zu benen nen. Mit Rücksicht aus die Unbe deutendheit der beiden Straßen ver sagte die dortige Polizeiverwaltung hierzu die Genehmigung. Die Ge meindevertreter beschlossen daher, der »Kattowitzer Zeitung« zufolge, die beiden Straßen nach dem verstorbe nen Gemeindevorsteher Maly und dem Dichtersürsten Schiller zu be nennen. Maly hatte es sich gewiß nicht träumen lassen, als Notnagel gegen Moltke und Roon mit Schiller aus eine Stuse gestellt zu werden, noch weniger Schiller, daß eine schlechte Straße in dem durch die »oberschlesische Nationalhymne« be rühmten Schwientochlowitz nach ihm benannt werden würde. Da der Mehrzahl unserer Leser die »ober schlesische Nationalhytnne« nicht be kannt sein wird, so fügen wir hinzu, daß sie nach der Melodie des »Spinn', spinn’, o Tochter mein!" zu singen ist und daß ihre etwas ur wüchsige erste Strophe folgenderma- J ,,Schwien-. S wiew, Schkvientochlosvitz, Königzhüttr. attowiß, Apis-U abrzr. Morgens-oh Dort so sich schon mancher tot -M————-s Zeigt kein Mitleid-. »Jabre lang verfolgte mich das Schicksal fortwährend,« jchrejbt F. A. Gulledge m Verbena, Alabama. »Ich litt furchtbar an Hämorrhoiden, durch welche 24 Geschwulste verur sacht wurden. Als alles Andere ver sagte, heilte mich »Bucklens Arnica Salbe.« Jst gleich gut für Brand wunden und alle anderen Schmerzen und Qualen. Kostetnur 25 Cents in den Apotheken von F. Kalteyer ä Svn und Avolph Dreiß. L Tages Neuigkeiten J n l a n d. Heute Mittag um zwölf Uhr wurde in der riesigen Koliseumhalle zu St. Louis die Sitzung der demo kratischen Nationalkonvention durch den Vorsitzenden des demokratisches Nationalkomites, Senator Jones von Arkansas, eröffnet. Der Sekre tär des Nationalkomites, C. A. Walsh, verlas die Ordre zum Zu sammentritt der Konvention und dann stellte Senator Jones den Kon greßrevräsentanten Williams von Mississippi als den temporären Vor sitzenden vor. Williams wurde be geistert begrüßt und hielt eine län gere Ansprache. Dieselbe wurde mit großem Beifall aufgenommen. Die Erwähnung von Cleveland’s Namen erregte einen Sturm von Applaus. Jn der Nähe von Torrance, N. M., wurde der Schäfer Lentikfche vom Blitz getroffen nnd buchftäblich in Stücke gerissen. Der kleine achtjährige Aaron Vanderbrink in Paterfon, N. J» wurde am 4. Juli von seiner Taute, die eine Pistole aus dem Fenster ab feuerte, erschosfen. Oel clllcc ifcllcclllccctdkxplsllull im Wright Park zu Tacoma, Wash« am 4. Juli, wurden fünfzia Perso nen verletzt Auf dem Weltansstellungsplatze in St. Louiö brach in dem sogenann ten Jerusalem, einer Sehenswiirdig keit auf dem Pice, ein Feuer aus, durch welches das dort bestehende amerikanische Cafå zerstört wurde. Ein Feuer in Brooklyn zerstör te die Gebäude der ,,Electric Vebicle Equipment Co. und richtete einen Schaden von S400,000 an. Nach einer Liste der »Chicago Tribune« sind bei der Feier des 4. Juli, im ganzen Lande, 25 Pec Lonen getötet und 1389 verletzt wor en. Bei Oakford, Jll., wurde ein Bahnzug durch einen Tornado vom Geleite geworfen; eine Person mur de getötet und viele verletzt. Die Populiften haben Thomas E. Watson von Georgia als Präsi dentfchaftskandidaten nnd Thomas H. Tibbles von Nebraska als Vice-. Präsidentschafts Kandibaten aufge stellt. A n s t a n d In einem Vorvoftenaefecht am Mao Tien Paß am Li. Juli wurden die Russen von den Japanern zurück-" geschlagen. Die Japaner haben 150 große Geschütze in Daan gelandet Fürst Obinilinsky ist zum Ge neral-Gouvernem: von Finland er nannt worden« Jn seinem Bestäti gungsschreiben erklärte der Czar, er sei überzeugt, daß der Mörder Bo brikofs s wahnsinnig gewesen sei Der russische Generalleutnant Stalelberg ist bei der plötzlichen Ueberschwemmuna seine-Z Hauptquar tiers bei Tatche Kiao beinahe ertrun-; ken. Der japanische General Kuxoki hatFeng Shun Lina besetzt. Die s japanische Hauptarmee bat eine Stel-! luna eingenommen, die sich von Mao Tien Paß nach Shao Mo Tien Ling erstreckt. t» Warum ist sie die Beste? Warum ist die St. BernardssKräuteri Pille die beste aller Pillen? Weil sie aus reinen heilkräftigen Kräutern und Wur zeln bereitet wird. Es lauert kein tücki scheg Gift wie Quecksilber unter der ver lockenden Zuckerbülle, wie bei den meisten amerikanischen Patentpillen. Sie ist so zuverlässig und rein, wie die St· Ver nardssBrüder selbst es sind, die sie erfun den baben. Bei Magen- und Leberleiden, Verstopfung, sowie bei allen Störungen der Unternein Organe ist die St. Ver starb-Kräuter Pille ein gewaltiges-, doch milde wirkendes Heilmittel. Jn Apothe ken zu haben. T e x a o« Beim Baden in Galveston zog sich ein junger Mann Namens Pate eine Verrenkung des Rückgrats zu. Der Unglückliche starb am nächsten Tage. Der Versandt von Pfirsichen iftjetzt in vollem Gange. Im Allge meinen reifen die Pfirsiche in diesem Jabrsehrzeitig. Die Qualität ist Uukgcsclwslclq Jn der Nähe ein Paris wurden der Former Winston Maroney und sein Sohn Milles von einem Ver wandten Namens Al Maroney, dein Liebhaber der Tochter des Hauses, geschossen nnd schwer verwundet Jm Cedar See bei Mineola ertranken am4. Juli zwei junge Män ner, Robert Galuscha und Bert Kin gern. Fritz Pantermühl, ein bekann ter Bürger von Sattler, Comal Co» sprang in dieGuadalupe und ertrank. Jn der Gegend von Brownss ville hat es so gut geregnet wie seit Jahren nicht. Hondo City will EB8000 Bonds siir den Bau eines neuen Schulban ses ausgeben, Jn Bryan ist der Kongresz der texanischen Former in Sitzung. Nach der Aufstellung des städtis schen Assessors Stoppenbeck sind in dem mit dem Zi. Mai schließenden Jahr Erlaubnißscheine siir Bauten im Werte von P772, )74 ausgegeben worden General Anwalt Bell hat er klärt, die Saloons müßten am Pri märwabltage geschlossen sein wo clI.« ,:..-»A-.»..k»... t,- Ycl Such Ulllpsuug lll YUWUIUU im Taunus wurde am linken Arm geitnpit. Ein Mädchen ans Bors bach, das dabei mit geimpft wurde, machte allein den rechten Arm frei, weil es zu Hause gehört hatte, es würde am rechten Arm gemipr Als der Doktor fragte, warum es den lin ken Arm nicht frei mache, sagte eis ,,Herr Doktor, ich ha»be den linken Arm nicht gewaschen." Allerler. Donnerstag Abend großessonzert in Mutlfs Garten, ausgeführt von Carl Bekks Kapelle. 2 7 Instrumente-. Eorziiglichcs Programm. Straizenkotnmissär Stevens läßt augenblicklich die »man hole-Z« in der Stadt reinigen. Stimmt fiir Alb. V. Hutt) Asscfsor. Paul Müller und Hermann Hakelberg haben ihre zweiten Bür gerpapiere erhalten. Das kleine Töchterchen einer an der Dwyer Avenne wohnenden Frau Thompson trank neulich ver sehentlich eine Tasse voll Petroleum ans, wurde aber mit Hülfe der Ma genpumpe gerettet. Stimmt fiir Alt-. V. Huth Asscssor. Am 14.-d. M. soll in der Markthalle eine Ausstellung nnd eine Verteilung von Erzeugnissen einheimischer Industrie stattfinden. —Stimmt für Jobn W. Tobin für Sheriff in den Primärwahlen am 9. Juli. Ein junger Mexikaner Raniens Tobak ist unter dem Verdacht ver haftet worden, vor einiger Zeit aus verschiedenen Officen biesjger Zahn arzre wom, wie es zum Ptomoieren von Zähnen gebraucht wird, gestoh len zu haben. Stimmt fiir J os. U m seh eid »für Friedensrichter in den Primärwablen am 9. Juli. H. Affleck bat der Stadt ein Stück Land von 500 Ackern für Kirchhofzwecke offeriert. Er will 50 Acker für einen Armenfriedbof schen ;ken und der Stadt 25 Prozent von »dem Profit, den er aus dem Verkan der Grabstellen zieht, abgeben. Stimmt für John W. Ue obin für Sheriff in den Primärwahlen am 9. Juli. Jn einer Extra-Sitzung beschloß der Stadtrat den San Antonio Fluß, den San Pedro und den Alazan gründlich reinigen zu lassen es wurde ferner beschlossen, einen neuen Straßenkehrer anzuschaffen, dem Platz, wo die Abfälle aus der Stadt abgeladen werden, einen Besuch ab zustatten nnd den früher gefaßten Beschluß, daß die ftädtifchen Gefan genen zu Straßenarbeiten verwendet werden sollen, zu widerrufen und fie wieder in den Parks arbeiten zu lassen. »Stim1nt für A. Y. Walton 1r »g- 1s4 sus- Couuus unczugktiuso In ucu Primärwahlen am 9. Juli. Jm Juni sind hier 112 Per sonen gestorben, was der sehr günsti gen Todeerate von 14.5.9 pro Tau send glejctjlvmmt. Stimmt für J os. U nischei d für Friedenssrichter iu den Primärwahlen am SI. Juki. Der Union Meat Conmany wurden die Rindfleisch Lieferan gen für das Southivestern Jnsane Asylum übertragen. Stimmt für All-. V. Huth Asscssør. Seit itvcr 60 Jahren schon wurde Mrs. Winslow's Soo things Syruv von Mellionen von Müttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, daß im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von »Mrs. Winslows Soothing Symp« holen. Sein Wert ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linde rung verschaffen. Verlaßt euch da rauf, Mütter, es ist kein Zweifel darüber-. Es heilt Diarrhoe, regu liert den Magen und die Nieren, beseitigt Wind-Kolik, erweicht den Gaumen, verhindert Entzündung und stärkt das ganze System. »Mrs. Winslows Soothing Syrup« für zahnende Kinder ist angenehm im Geschmack; das Recevt stammt von einem der besten weiblichen Aerzte in den Ver. Staaten. Es ist bei allen Druggisten in der ganzen Welt zu haben. Preis 25 Cents per Flasche. L Kaust nichts anderes, als mirs. Wineiowø Sooioina Syrinx Ein entsetzlicher Vorfall, der den Tod von zwei jungen Männern zur Folge gehabt hat, hat sich dieser Tage in Wandsbeck abgespielt. Auf der Gärtnerei von Chr. Donner be wohnten die beiden Gehilfen Paul Taubert nnd Ernst Döbert mit zwei anderen Gehilfen zusammen ein Zim mer. Als die beiden letzteren von einem Ausgange heiinkebrten, sahen sie Taubert mit durchschossenein Kopfe als Leiche am Tische sitzen. Wäh rend er mit dem Schreiben einer Posttarte beschäftigt gewesen war, war ihm eine Kugel in den Hinter- lops gedrungen und hatteseinen Tod augenblicklich herbeigeführt. Taubert war 19 Jahre alt und aus Apolda gebürtig. Es ergab sich, wie das »Hamb. Montagbl.« berichtet, daß Döbert, während Taubert die Post-, tarte schrieb, aus dem hinter Taubert stehenden Bette liegend, mit einem geladenen Revolver gespielt nnd da durch den Freund getötet hatte. Von Döbert, der ebenfalls 19 Jahre alt nnd ans Cosioig im Kreise Meißen gebürtig war, fehlte jede Spur. Als man jedoch nach ihm suchte. fand man. am Ufer eines in der Nähe der Gärt nerei belegenen Teiches Spuren, die daran hindeutetem daß Döbert aus Verzweiflung in dem Wasser den Tod gesucht habe. Die Vermutung war richtig: man fand in dem Teich die Leiche des unalücktichen Schützen. Die Eltern der beiden ans so entsetz liche Weise ums Leben gekommenen jungen Leute wurden telearapbisch von dein Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der unlängst verstorbene Ren tier Joses Gotthels aus Breslau ver machte seiner Heimatstadt 300.000 Mark, der Snnaaoaen Gemeinde 20(),000 Mark zum Bau billiger Wohnungen für Arme sowie 100.000 Mark zu Stipendien siir arme Stu dierende. s -----s,z.-.--«--k AR Die Lage in Deutsch-Südwest Afrika. Aus Berlin schreibt man: In der neuesten Nummer des ,,Militär Wochenblatts« veröffentlicht Gene ralcnajor v. Frank;-ois, Kommandant von Thorn im preußischen Regie rungsbezirk Marienwerder, einen eingehenden Aufsatz über die Lage der Dinge in Deutsch-Südwestafrika, in welchem er eine überaus lange Dauer des Krieges mit den rebellis schen Herero prophezeit. Er führt aus« daß die Regenzeit herannaht. welche die ohnehin enormen Schwie rigkeiten des Feldzuges für die deut schen Truppen noch vermehren wird. Die Größe des Kriegsschauplatzes, der Mangel an Verpflegnng und Wasser nnd die schlechten Verbin dungen find, nach dem Dafürhalten des Verfassers, höchst bedenkliche Faktoren, welche sich für die Deut schen in empfindlicher Weise geltend machen müssen. Die Eröffnungen des militärischen Fachmannes erregen um so größeres Aufsehen, als von verläßlicher Seite verlautet, daß demnächst noch weitere Truppennachschübe nach dem fernen Schutzgemet erfolgen werden, wo durch die deutsche Streitmacht in Südwestasrika auf 9200 Mann ge bracht werden würde. Auch die Ovambos und Hutten totten, von welchen die Herero seit Monaten offen nnd insgeheim nach drücklich unterstützt werden, sollen endgiltig niedergeworsen werden. Es ist somit ein militärisches Vorge hen großen Stils geplant und als dessen Urheber gilt kein Anderer als der Kaiser selbst, welcher schon seit seiner Rückehr von der Mittelwer sahrt der Situation in Deutsch-Süd westafrika die ernsteste Aufmerksam keit zugewendet hat und auf dessen spezielle Anordnung auch General leutnant v. Trotha als Höchstkom mandierender nach dem Kriegsschaw platz gesandt wurde. s Von neuem wird auch betont, daß’ die Offenhaltung des Weges über die portugiesische Grenze, woher sich die Herero mit Waffen und Mani tion versehen, es den Rebellen allein ermöglicht, den Krieg so lange fort zusetzen. Es wird abermals als eine dringende und gebieterische Aus-H gabe der deutschen Politik bezeichnet. dieser Munitions Ergänzung durch ein energische-s Axstreten Portugal gegraut-es ritt Slluc zu müsse-M Portugal würde, wie man meint,sich bereit finden, die Zollverwaltuna von Portugiesisch Westafrika von der deutschen Grenze bis nach Mos sainedes an das Reich zu übertra gen, wodurch allein eine Fortsetzung des Waffenschmugsels verhindert werden könnte. Sie fürchtete sich stets vor der Nachtl »Ich vfleate fast die ganze Nacht· hindurch zu busten,« schreibt Mrs. Charles Applegate von Alexandria, Ind» »und ich konnte kaum irgend welchen Schlaf bekommen. Jch hatte die Schwindsucht so schlimm, dasz ich, wenn ich nur ein kurze-Z Stück ge gangen war, furchtbar haften mußte und Blut spuckte. Als alle anderen Mittel ihren Zweck verfehlt hatten, heilten mich drei Flaschen von »Dr. Kings Neue Entdeckung«, zu DELOO die Flasche, vollständig und ich habe seitdem 58 Pfund an Gewicht zage nonunen.« Das Mittel wird absolut garantierh um Hastem Erkältungen, die Gripve, Bronchitis und alle an Ieren Hals- und Lungenleiden zu Zeilen. Preis 50 Cents und Pl.00. Probeflaschen frei in den Apotheken non F. Kalteyer Fa Son und Advlph Dreiß. Auö Stendal wird geschrie ben: Die Gründung eines Bismant öaufes und einer Bismarck Gesell schaft mit dem Sitz in Stendal ist, vie der Ausschuß für das hiesige Bismarck-Archiv mitteilt, beschlossene Sache. Bekanntlich ward die Er cichtung »eines BiZUIarchHauseF schon .ll Uccflljlcucllcll OluUchh IUIc Verun Leipzig, Frankfurt a. M» ange itret-t, ohne daß es zur Ausführung Ies Planes gekommen ist. Ja etwa acht Tagen soll die Verwirrt-Gesell chaft gegründet werden, die dann er iorderlicheii Schritte zu einer Propa zanda für ein Bismarck Haus über Tanz Deutschland unternehmen wird. Bln den Fürsten Herbert Bismarck oll die Bitte gerichtet werden« dem chon jetzt hier bestehenden Bismarcks Archiv BismarckAndenken aus dem Schönhausener Museum zu überlas "en. Dass im Dom untergebrachte Archiv weist eine Unzahl von Bis narck-Bildern, Denkmünzem starrt Eaturen in- und ausländischer Witz Ilätter, Bücher aus dem Leben des ültreichskanzlers ic. auf; eine große Karrikaturensammlung die Fürst Bismarck zu Lebzeiten selbst betrieben sat, soll dem Archiv demnächst ein ierleibt werden. W—— Bkuml gcfclkckn Ein Fall wurde bekannt. welcher n Bezug auf andauernde und un iarmherzige Folterqunl seines Glei hen suchen csiirfte. Joe Golobick ion Colusa, Col-. schreibt: »15 Fahre lang litt ich furchtbare Qualen usw-b lehossifsntijinns nnd CJJÆOZ sals mir, obwos ich Älles qebrauchte, vas nur irgend bekannt wurde. Da tießich zufällig auf »Clectric Bit ers««, und ich muß sagen, das ist Ias größte Heilmittel auf Erden ge Ien jenes Leiden! Ein paar Flaschen cavon stellten mich vollständig wie Ier her und heilten mich. Das Mit el ist eben so gnt sür Leber- und stierenteiden und für allgemeine Zchwächeznstände Nur 50 Cents Wird garantiert von den Apothe ZrnsF Kaltener d'; Son und Advlph rec; »0«0.-——-—-«s is- Sclsolz’ Satoon bietet einen ngeiiebnien Aufenthalt I M———-IM nimmt den ersten Rang ein und behauptet die Führung nun bereits seit 28 Jahren. Jn dieser Frist sind 1, 310, 00(), 000 Flaschen davon verkaqu worden. Mehr als von allen anderen Vieren zusammen Man nennt eS deshalb mit Recht den ,,Ksnig der Flaschenbiere« WELTAUSSTEUUMZ BESUUHHIH vergeßtinjrhtldassgrößte optische Geschäft des Westens zu besuchen. 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Die Schule in gegenüber dem Sau Pedrv Part. an wie die Schulfrage gründlich, indem man dreKmder dreie, durchaus gut be kannte Lehmnstalt, besuchen läßt. Für einen illustrierten Katalog schrei be man an den Sekrctäy 1935, Nord-Flotcs-Strafxe,Saus-wusch Tex. W cone stak fiirxikm und Keins-. Der Sommer ist nun wieder da, Mit seinen heißen Tagen, Moskito’s, Prickelhitze gar Und andern schlimmen Plagen. Was will man aber dabei tun, Wir müssen hier verweilen." Wir mü sen schwitzend Tag für Tag Zur sauren Arbeit eilen. Das ist gewiß kein schönes Lan-T Wir könnten’s besser haben; Allein sehr ungerecht verteilt Sind alle Welten-Gaben( Der Eine schweigt im Uebersluß« Der Andre kämpft mit Nöten Und ist der Monat wieder ’rum, Geht jeder Dollar flöten. Doch Jeder nicht nach Reichtum strebt, Man will vergnüglich leben llnd was zur Kräftigung gehört, Will man dem Magen geben. fwenn oceie Magensrage in, Die wichtigste von allen: Ein guter Tisch, ein feiner Trank, Das läßt man sich gefallen. Und mehr kann auch ein Reicher nicht, Ohn’ Risiko sich leisten; Er ißt und trinkt und raucht und lebt« Nicht besser, als die meisten. Das Lone Star Vier, das ist sein Trost, Zu allen Jahreszeiten Es ist des armen Mannes Freund Genuß tut’s ihm bereiten Das Lone Star ist d’rum populär. Bei allen Schichten, Klassen. Das Lone Star hoch und dreimal hoch! Es paßt für alle Kasse-» —sz—...»««—» Freie Reise nach St. Loms und zurück. Um den Besuchern der Weltousi stellung entgegenzukotnmen, wird dieA M. K. ZEIT-Bahn (Tk1e Kam) einen neuen Schnellzng zwischen Golde-. ston nnd San Antonio und St Louis einlegen und die erste Person« die einen Namen sür diesen neuen Zug einsendet, der angenommen werden wird, erhält ein FreisTicket von irgend einer Station in Tean nach St. Louis und zurück während der Ansstellung Die folgenden Be dingungen sind zu beobachten: Der Name muß neu und originell und kurz nnd oerständlichsein. Alle Mit teilungen in Bezug hierauf sind zu richten an W.C Cr u s h, PO bvx MU. is TO D Pallas. Teras. SüvwesnexcisnnäötEnch Wenn Jhr Euch-irgendwo nieder lassen wollt. thut es entlang der Li nie der Sau Antonio G Amicias Paß Bahn .m Garten-Distrikt des Staates. Ge· undheit und Klima unübertrossen. Billige Lündereien für den Former, Ukarktgärtner, Obst- und Viel-züchten Wegen Einzelheiten wendetEuch m E. J- Martin, G. P. A f Sau Umme Teriis.· Lokationen in Tean gewünscht Die Frischystem Land-· Jcnmiq grations Association lenkt bereits ihren Teil der Einwanderung nach Texas. Dreihundertundfünszig Aqenten dieser Association vom Osten und Norden haben soeben eine Tour durch Texas beendet und sich nach den is quellen des Staates ic. erkun ist, um die Tatsachen den Heimstättesus chern der älteren Staaten besser vor siibren zu können. Diese Association ist die wirkt samste, die es giebt; sie hat Aqenten in den ganzen Ver. Staaten. Wollt Jhr Euer Eigentum, aus dem L e oder in der Stadt, vertausen, wüns Ihr Kapitak für Fabriten oder irgend eine Industrie, schreibt an R. S. L e m o n, Sekretär M Int miakations Bureaus, Dept. A Frisco Gebäude, St. Louis, Mit-» S. A H u q h e i, General-Immiarations-Aqent. H- Wegen niedriger Raten sur Weltausstellnng nach St Louis vie Texast Pacific Bahn befragt ir« gend einen Tickets Aqeuteu oder schreibt an E P. Tut-nah Gem ratiPassagiersAqent, Dallas. Texas. —·———-—0.0-——— —Bei Anwendung von, Dr. Vit by s Ponltry Powder« bYeiien Hühner gesund und le eu mehrm Eier; ebenfllas wach chseu une Ihm fchnefllek 25c und 50c scket Fraat Eucken Händlek dafür Michael Hei-wogte Häupter m Farben, Oeler Finsissuh PM Glas and M- Tapetem tssmcwikss m Itskllksstssklkkl sum Inn-It III Ist qaqisteckst Wurf-sue Alamo Plage, gegenüber vo Schock Saloou F ritz Hensel Ru. tun ventdsterrysstkssq H« Wllelmlllsl MZWI TM Mk Auftrang ewesden pro-not musion CAN quefll S. 9 Du l b ked Halm-new .«1-O··t:Cmnme1--rc Straße Sau Ins-nie Texas-T Beide Telephsnk M T t I in i el, I ap« III-fule III Leise-. n S II s U ASCII-III l ;Ä Fürieine Juwelen besuche man I THE BEU Wile ca ..Itu 227 Wen Eos-merke- Guts-. wawwkkakvs