Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
June 2, 1903

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W N W Die Tägliche J H freie Presse suec Tean BGB erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet i-»k510.00 für das Jus-ei oder 82.50 für 3 Monate. Die Wöcheutliche freie Presse-just Texas erscheint jeden Donnerka und kostet O 3250 für das Jahr oder sl.25 fiir 6 Monate im Voraus :Jahrgang«läg-M- J d Sau Antoniu, Dxcusma Hei Z 511Ui1903 s z m f Nunmeer419. Grosse Aufregung Lareäo, woselbst soeben zwei ,,e«0pper metallie«-« Anschlüsse fertiqaesiellt wurden von der souilmostom Tel. xk Tel. vo. Ruer Sie die ,,l.0ng älstances«- Telepho nisiin auf und verlangen Sie Verbin dung mit Punkten zwischen San Antomo und Laredo. mer wird siegen? Ein Zeile-man von Reiuhold Ottmanm (Fortietzung). Sie entschwand den Blicken dez Draußensiehenden in der dämmerigen Tiefe des schmalen Ganges. Aber sie mußte sich wirklich sehr beeilt haben, denn schon im Handumdrehen war sie wieder da. »Das Fräulein freut sich seht-und sie läßt den Herrn Leutnant recht schön bitten-« vervollständigie sie aus der Tiefe des eigenen Gemüihs den ihr ge wordenen Auftrag. Und eine Sekunde Käser- mußte Erich für einen Moment e Augen zusammenkneifen, geblendr von der Fülle goldigen Frühlingsson nenscheins, die ihn mit einem Muse umgab. »Ja, das« war ndch dasselbe grosse, DIE-ABOUT Oluuuck, Usskul cc soc VIII hten alle Bängnissk und Seligkeiten Einer uneingestandenen schwör-mai Icheu erst-u Liebe dumpfen-dieser ben foliden, altersdunklen Mahagoni MöbeL aus denen auch das schärfste( Auge vergebens nach einem Flecken oder Staubchen gesucht haben würde, die selben wunderlichen, alten Holzschnitze xeien überall, wo nur immer ein brauchbares Plätzchen zu ihrer Aufstel lung si dargeboten hatte, derselbe mit Blattpf anzen und Palmen besetzte Blumentisckx und dieselben einfachen, weißen Gardinen vor den drei niederen, ast quadratischen Dachfenstern, die ihrer Kleinheit eine so vers chwen detische Lichtfluth in das altväterisch anheimelnde Gemach hineinsaugten. Aber die Bewohnerin, die da vor ihm stand-nein, das war dieselbe nicht mehr wie vor vier Jahren. Ein sieb zeynjiihtigezschmächtiges Backfischchen nut langen, blonden Zöper und fra genden Kinderaugem so hatte sie wäh rend dieser ganzen Zeit in seiner Er innerung gelebt. Und nun fand er eine voll ent wickelte, fast schon ein wenig zur Fülle migende Frauengestalt mit anmuthfg erundeten, rosigen Wangen, einem reisenden Grübchen im Kinn und einem gleichmiithig unbefangenen Lä Zheln auf den Frischen Lippen, wie vor Fellem in den reundlichen blauen Au gen. herzlich, wie einem guten alten l Freunde, reichte sie ihm die Hand gsp nd alle Beklommenheit, mit der er die schwelle überschritten hatte, war mit .emem Male von ihm genommen, so Pald sie nur das erste Wort der Begrü jßnng gesprochen. »Guien Morgen, Herr von Brun- E suecki Wie hübsch, daß Sie meinen Va- ier wieder einmal aufsuchen. Er wird F sieh von Herzen darüber sreuen.« »Ich hdrte von hrem Mädchen, daß er bei der Arbeit ei. Und ich brauche darum zu meiner Freude wohl nicht erst nach seinem Befinden zu fragen.« »Es geht ihm recht gut-Gott sei ,Dani!-—lörperlich und seelisch. Sie werden sich sehr bald davon überzeugt haben, daß er von seinem Humor nichts eingebüßt hat, seitdem Sie ihn sum letzten Mal gesehen.« »Das war vor vier Jahren!« sagte er indem er seinen Blick noch einmal spie suchend auf ihrem anmuthiger sblond umrahmten Gesichtchen ruhen fließ. »Ich habe in der langen Zeit so oft an Sie und an ihn gedacht. Aber sich war ja weit in die Provinz hinein verschlagen worden, und wenn ich ein mal fiir ein paar Tage nach Berlin ,kan1, nahmen mich tausend Verpflich tungen in Anspruch. Vier« Jahre! Sind nun ist mir's schon wieder, als hatte ich gar nicht aufgehört, hier all wöchentlich zwei oder drei Mal aus und einzugehen.« gendtvoher kam etwas wie ein be ss nes Räuspern, und erst jetzt ge Erich, als er verwundert den Ron nach jener Richtung wendete, daß »U« uichh wie er bisher angenommen, zmii Delene Vollart allein gewesen III-L An der großen Etagere, auf der Ihr anzes Konzil von bemalten, holz s itzten Heiligen versammelt war, nie ein schlanler, junger Mann lockigem, braunem Haar, lebhaf itm Augen und einem gewaltigen, sorg ksam gepflegten Schnurrbart, der sich M seinem weichen, sanft gerötheten ädchengesicht ausnahm, wie wenn soeben der Theaterfriseur aufge k thättr. Etsch schätzte ihn CUf höchstens drei ,undzwanztg ahre, und er gewann auf ke- ersien Bl ck den Eindruck, daß die er tunae Mann ein lebt liebenswür diger und sympathischer Bursche sein müsse. »Ich bitte um Verzeihung,« sagte er artbig, »wenn ich nicht sogleich bemerkt a e—« h Aber Fräulein Helene beruhigte ihn mit einem kleinen, schelmischen Lä chelnt »Es wird Jhnen nicht übelgenom men.« Und förmlich vorstellend fügte sie dann hinzu: »Herr Gabor Sarer ein Schüler meines Vaters-Herr von Brunneck« Leutnant im—« Sie wollte nach der auf dem Tische liegenden Visitenkarte greifen, um den Namen des Regiments abzulesen, den sie offenbar vorhin übersehen hatte. Erich jedoch überhob sie dieser Mühe. »Leutnant außer Dienst, Fräulein Vollartl Diese Karte da bedeutet eine Vorspiegelung falscher Thatsachen Meine Verabschiedung ist nur eben so jungen Datums, daß ich i,noch keine Zeit gesunden habe, mir neue drucken zu lassen-Sie sind Ungar, mein Herr?« Der junge Maler oerbeugte sich artig. »Jawohl-—aber einer, der gar kein Heimwehchah sondern sich ganz un mäßig wohl fühlt hier in Deutsch land.« Vielleicht war es nur ein Zufall, daß bei diesen letzten Worten die blanken Magyarenaugen mit einem so hellen Aufleuchten zu der- lieblichen blonden Mädchengestalt hinüber flogen. Aber fes-Te des-m ask-R Osflmv dag-«c-.U Mäsk- »sp. diesem Zimmer durchlebt hatte, war Erich zu mißtrauisch, um an einen bloßen Zufall zu glauben. Und er ver wunderte sich in der Stille seines Her zens ein wenig über die Wandelbarkeit menschlicher Empfindungen, da er bei solcher Wahrnehmung viel eher ein ge wisses theilnehmendes Vergnügen, als etwa eine Anwandlung von Eifersucht verspürte. »Wie könnte es auch anders sein, »Herr Sarlo, wenn Sie Heinrich Vol Iarts Schüler sind und die Gastfreund schaft seines Hauses genießen dürfen!« sagte er. »Auf Grund eigenster Er fahrung darf ich Sie um diesen Vor zug beneiden.« Gabor Sarlos Mädchengesicht strahlte vor Vergnügen, und wie sich jetzt die Blicke der beiden jungen Män ner offen und freundlich begegneten, da empfunden sie gleichzeitig, daß sich schon bei dieser ersten Begegnung ein unsichtbares Band aufrichtiger Zunei gung zwischen ihnen gewoben. Zu weiterer Unterhaltung aber kam es vorläufig nicht; denn draußen klappte eine Thür, und Fräulein He lene sagte: »Das war im Atelier. Das Modell ist gegangen. Nun will ich eilen, den Vater von Jhrem Hiersein zu benach richtigen, Herr von Brunneck!« Das war jedoch nicht-mehr nöthig; denn noch ehe sie aus dem Zimmer war, stand Heinrich Bollart schon aus der Schwelle-eine Erscheinung wie das aus dem Rahmen gestiegene Selbstporträt eines alten «niederländi schen Meisters-, graubärtig, behäbig und förmlich strahlend in gesunder Le bensfreude ,,Griiß’ Sie Gott, mein lieber Herr von Brunneck! Wußt’ ich’s doch, daß meine Ohren und mein Gedächtniß mich nicht so leicht betrügen! Wie ich Jhre Stimme hörte, sagte ich mir: Nun isi’s Zeit, den Pinsel ein bischen ruhen zu lassen und das Modell nach Hause zu schicken. Der Besuch ist’s schaun-sw- nrufug hanc Stich oie Hallo ge schüttelt, und seiner Rede war’s anzu merken, daß sie von Herzen kam. Nicht ohne ein leises Gefühl der Beschämung fah Erich in das liebenswürdige, noch ganz saltenlose Antlitz seines ehe maligen Lehrers. »Eigentlich habe ich einen so freund lichen Willkomm gar nicht verdient, verehrter Meister! Denn ich bin mir meiner Sünden wohl bewußt. Jedes Mal, wenn ich nach Berlin kam, hatte ich mir vorgenommen, Sie aufzu suchen, und doch-« »Ach, Larifari!« fiel Heinrich Vol lart lustig ein. »Nur keine Entschul digungen! Wir freuen uns, daß Sie jetzt da sind-und das ist genug. Aber was seh’ ich? Sie tragen einen Flor um den Arm. Jst das Landes- oder Familientrauer?« »Ich habe vor einigen Wochen mei nen Onkel, den Obersten von Brunneck, durch den Tod verloren.« Bedauernd wiegte der Maler den dollbuschigen Kopf. ,,O—o, das thut mir leid. Der Herr stand Jhnen sehr nahe, wenn ich mich recht entsinne. Eine häßliche Einrich tung, das Sterben! Hat hoffentlich nicht lange leiden müssen, Jhr Herr Onkel?« »Er kräntelte seit einiger Zeit; aber sein Hinscheiden kam uns dennoch un erwartet. Und es hat eine große Ver änderung in meinem Leben herbeige führt. Würden Sie mir erlauben, lie ber Meister, darüber ein paar Worte unter vier Augen mit Ihnen zu reden?« anrtsetzung folgt-, W.— Stacheldraht bei E. P rne get-. A u s l a n d. Die soeben erschienene Rang liste der preußischen Armee für 1908 zeigt, daß das eiserne Kreuz allmälig verschwindet. Das Großkreuz, wel ches während des Feldzuges von 1870—’71 nur wenigen Auserwähl ten verliehen wurde, ist schon gänzlich verschwunden. Es sind auch nur noch 41 eiserne Kreuze erster Klasse vorhanden. Jn dem Pommer’schen Orte Bahn bei Stettin kam es dieser Tage zu Wahl-Unruhen. Bei einer Ver sammlung zu Gunsten der Reichs tagssKandidatur des Barons Riegen geriethen dessen Anhänger mit So zialisten und Freisinnigen un einan der. Das Haus und der Versamm lungssaal wurden mit Steinen be worfen und in einem Handgcmenge sder Baron mit einigen anderen Per sonen verletzt. Die Polizei trennte die Streitenden. Jn Berlin sind jetzts junge chinesische Ofsiziere, die ihre Studien in der Wu Chang-Militärschule ge macht haben, angekommen. Sie sind die erste Abtheilung einer größeren Zahl von Offizieren, welche, wie die »wer-appearing sagt-, stunk-u du«-sus nach Deutschland gesandt werden, wo ihnen die deutschen Behörden Gele nheit geben werden, ihre unli täris en Studien zu beenden. Aus Posen wird gemeldet: Fast alle Candidaten der polnifchen Ver söhnungspartei sind bei der Aufstel lung der Reichstags Candidaturen unterlegen. Nur Fürst Ferdinand Radziwill verbleibt. Er ist im 10. Posener Wahlkreise von Neuem auf gestellt worden und es ist auch seine Wiederwahl sicher. Alle übrigen polni schen Candidaten sind Vertreter der radikalen Volkspartei und mit der polnischen deutschfeindlichen Propa ganda aufs Engste verwachsen. Aus Mainz wird geschrieben: Der »Verein rheinischer und hefsischer Weinhändler« hat gegen die Folge rungen der ausländischen Presse pro testirt, daß der Prozeß gegen den Weinbergsbesitzer Dr. Schlamp in Nierstein ergeben habe, es werde von deutschen Weinhändlern allgemein Weinverfälfchung betrieben. Der Verein betont, daß das Gesetz gegen die Verfälschung von Nah rungsmitteln zum großen Theil aus Initiative der Weininteressenten ge- schaffen sei. Der deutsche Kreuzer »Ariadne«, J das Flaggschiff des Admiral Prinz Heinrich von Preußen, welches mit dem übrigen deutschen Geschwader im Hafen von Brest eintraf, ist jetzt aus der Rhede von Brest auf den Grund gerathen. Aus Paris schreibt man vom 81;«Ma«i: Während gestern in Bois de Boulogne ein Polospiel im Gange war, erschien unerwartet Santos- Dumont in seinem Luftschiffe No. 9 über dem Palais und stieg vor dem Clubhause herab. Später stieg er wieder auf, führte in einer Höhe von, fünfhundert Fuß mehrere Manöver aus nnd fuhr zuletzt nach dem Bal- lonschuppen in Neuin zurück-. Jenes hämmernde Kopfweh i würde Sie bald verlassen, wenn Sie l f Dr. Kings Neue Lebens Pillen ge- brauchen würden. Tausende von Leidenden haben ausprobirt, wie gut sie gegen Migräne und nervöses i 1 Kopfweh helfen. Sie reinigen das] z Blut und bauen die Gesundheit auf. Nur 25 Cents und das Geld wird lzurückerstatteh wenn sie nicht helfen. Zu haben in den Apotheken von H. I 1 Inst-thos- Xy EIan nnd hnn Olhnlnss i --s,-. s-« s---.-.--, Dkäßs Man schreibt aus Dresden Man erfährt aus der besten Quelle, daß das Schicksal der Prinzessin Louise von Toskana so gut wie ent schieden ist« Der unversöhnliche Kö nig Georg von Sachsen hat seinen Willen durchgesetzt. Die Prinzessin wird sich demnächst in ein »geistliches Institut« zur »Heilung« begeben und darf wahrscheinlich ihr Kind mitneh men. Die Lösung bedeutet nichts Anderes, als daß das an Leib und Seele gebrochene Weib sich in den Händen ihrerbigotten Familie befin det. Der sächsische Hof umkleidet seine lHeuchelei undEngherzigkeit allerdings mit schönen Worten; »später«, heißt es, »dars Louise sich in Schlacken wörth bei Karlsbad niederlassen; zeinstweilen soll sie in ein »Jnstitut«, nicht direkt in ein Kloster.« »Später« wird die Frau, welche der Welt die große Lüge des Hoflebens so treffend illustrirt hatund wie Nora mit ei nem »fremden Mann kein eheliches Verhältniß mehr weiterl eben toollte«, wahrscheinlich so weit ruinirt sein, daß sie in dem Institut-bleiben wird, vielmehr muß. Die Alternative .»Kloster oder Jerenhaus« ist in neuer Form wieder lebendig, der Hof braucht ein Opfer, um das Got tesgnadenthum wieder möglichst neu erstrahlen zu lassen. —Gute Whiskies und gute Weine zu niedrigen Preisen zn verkaufen. M. Castafiolq 83 Son- Main Ave s-« -(1.-1-:o--»s«ssi-01-aa-(-o sit-—- n des-— -w«--«-· «4-—.-xx—.-.-.-«— Die deutschen Trainbkittaillonr. Ihre Entstehung, ihre Kriegsthiiiigfeit um ihr jetziget Bestand. Als nach den großen Kriegen, aus denen das Teeinte Deutschland glanz voll entstan die militärwisfenschast liche Forschung sich daran machte, di Feldzüge im Einzelnen zu erörtern war naturgemäß die Darstellung des Ganges der Begebenheiten die erst( Aufgabe, die sie zu lösen suchte. Dant kamen Strategie und Taktik zu ihren Recht. Was hinter der Front gescheher war, wurde kaum gestreift. Ueber de1 Thätigkeit der Jnfanterie, der Reitere und Artillerie vergaß man die Leistun gen des Trains. Und dabei war etwc ein Fünftel aller Truppen, welche di( französische Grenze überschritten hat ten, verwandt worden, um den geregel ten Nachschub an Bedürfnissen allet Art von der Heimath aus zu der Streitkrästen vor dem Feind zu sichern Es folgten, wenn einmal ein Armee lorps auf einer Straße marschirte, hin ter den fechtenden Truppen noch lang( Kolonnen von Fahrzeugen, die mehren Meilen einnahmen. Diese »Jmpedi menta« der Bewegungen haben sich seit dem nicht vermindert, sondern gestei gert, und sie richtig zu leiten, ist mehr und mehr eine der schwierigsten Auf gaben der obersten Heerftihrung gewor den. Jn der Gegenwart wird der Schulung und dem Ausbau des Trains mit Recht mehr Werth zugemessen und Aufmerksamkeit geschenkt. Von dem halbmitleidigen Uebersehen dieser Waffe ist man abgekomtnen Hin halbes Jahrhundert geht die Ge Ichrchte oeS preußischen Trains als Waffe zurück, und neun seiner Batail lone feierten kürzlich die 50. Wieder kehr des Tages, an dem durch eine Ka binettsordre Friedrich Wilhelms IV. der Grund zur jetzigen Organisation gelegt wurde. Die Mobilmachungen in Der gerade vergangenen stürmischen Zeit hatten so viel Mängel in dem Fuhr vesen des eers an das Licht gezogen, daß eine esserung sich nicht länger quschieben ließ, vor allem galt es, schon im Frieden nicht nur das todte Material, sondern auch das Personal 5ereitzustellen, das für einen Feldzug nöthig war. Die Armee-Reorganifa Zion durch König Wilhelm l. führte Iann den Abschluß der Entwicklung Ies Trains herbei. Für denselben ord rete eine Kabinettsordre vom 2. Juni L860 an, daß künftig jedes Armeekorps ein Trainbataillon zu zwei Kompag iieen haben sollte. Die Trainsoldaten :raten ani I. Mai und 1. November zu salbjähriger Dienstzeit ein. Am Krieg gegen Dänemark nahmen tue das Garde- und das Trainbatail Ton des B· Armeekorps theil, gegen Desterreich und seine Verbündeten rück ten alle 9 Bataillone in’s Feld. Die Iesammelten Erfahrungen führten eine Reihe von Veränderungen herbei, be "onders hatte sich herausgeftellt, daß die proviantkolonnen nicht ausreichten, Ind als der Feldzug gegen Frankreich begann, wurde bei jedem Armeekorps tin Fuhrpark von 400 Wagen, die "ammt Pferden und Kutschern vom Bande gemieihet oder gestellt waren, nobil gemacht. Die Formationen eines Trainbataillons umfaßten 1870 den Stab, 5 Proviantkolonnen, 1 Feld däckereikolonne, 1 Pferdedepot, 3 Sa iitätsdetachements und 1 Trainbeglei ungs-Schwadron, die in 5 Abtheilun sen die 5 Fuhrparkskolonnen, jede zu LO Wagen, überwachen sollte. Die An "prüche der Heerführung an die Marschfähigkeit des Trains wurden cnter den fchwierigsten Verhältnissen rfüllt. Ein Zeichen, wie der Train sich iewährte ist, daß sämmtliche aktive Iffiziere, die in’s Feld rückten, das Eiferne Kreuz erhielten. Mit der Vermehrung des deutschen Heeres hielt auch die Erweiterung des Trainwesens Schritt. Die 17 Train sataillone haben jetzt jedes drei Kom Iagnieen und unterstehen zunächst einer ser vier Traindepot-Direktionen, die iber sich als oberste Waffenbehörde die Lraindepot-Jnspektion haben. Die Ourchfchnittsftärke eines Trainbatail ons beträgt 14 Offiziere, 1 Arzt, 1 Zahlmeister und 816 Unteroffiziere md Mannschaften mit 190 Pferden. Im Jahre 1902 wurde zum ersten Nale der Verpflegungsdienst bei den taisermanövern durch Provianttolon -..n--k«’:s«.k» sp» nasse-suspe, tuuu Uutuluslcc Ian en dabei Verwendung. Eine andere formation der letzten Zeit sind die Be pannungsabtheilungen, welche die chtvere Artillerie des Feldheeres zu be ördern haben. Sie sind von ihren Zataillonen abgezweigt und den Fuß rtillerie-Regimentern zugewiesen, da iit schon irn Frieden die Uebungen sich kiegsmäßig vollziehen können und das ichtige Zusammenarbeiten durch vol es Verständniß gelernt wird· Die Zildungen bei der Mobilmachung um assen jetzt 6 Proviant-, Fahrpark Polonnem 12 Feldlazareihe, 1 Pferde epoi, 1 Feldbäckerei-Kolonne,und ver chiedene Reserveformaiionen, sowie lbgaben für den KorpgsBrückem Irain, die Korps-Telegraphen-Abthei Jng, die Divisions-Brijcken-Trains nd die Sanitäts-Kompagnieen. i Au das Publikum. Die »Freie Presse« hat über 400 elablirte Agenturen im Staate, wird an über 700 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. Ihr Circulations-Gebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinan nach Denison, von Marshallim Osten bis nach El Paso im fernen Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas and den Süd- westen ein. Zwei Reisende sind beständig, jahr- ein, jahraus im Interesse des Blat tes unterwegs und führen demselben im Verein mit unseren rührigen LoJ kal Agenten fortwährend neue Le ser zu. Jn Anbetracht dieser Thatsachen ist die »Freie -Prefse«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu erreichen, das beste Anzeige Me dium im Staate Texas. lll III: Will-lu. The weekly issue of the« TREIE PRESSE PUER Texts-« has po Sitively the tat-gest airculation of all German papers published m the state of Texas. lt has over 400 established agenoies in the state, is Inailed to kully 700 post-0tkices, and has an extended eiroulation in Mexi co, in the Indjan Territory, and in Oklahoma. It oirculates from Galveston to Denison, from Mai-shall to El Paso and of course mainly in the thiekly populated oentral and sonthwestern parts ok the state Two traveling mon and our very active loeal agents are cons tinuously adding new Sub seribers to the lists· In oonsideration ok these kacts the «FRE1F« PImssn For-n TEXAS" elaims to be the best adver tising medium in the State of Texas, where it is the objeot to reach the German reading po vulatjon. Seit über 60 Jahre-n schon wurde Mrs. Winslow’s Soo thing -Syrup von Millionen voi Müttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durchsdas Schreien eine-s Kindes ge stört, das im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,Mrs. Winslows Soothing Symp« holen. Sein Werth ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linderung verschaffen. Verlaßt euch daraus, Mütter, es ist kein Zweifel darüber. 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IF J· HEWIT«3« HU PMB-IFuinnwrccstrsiijc WWW WHA L Norddeutsc r Uon Regelmiifzige Dampfer Verbindung pou Gaweftyn Töremm Borazisfichtliche Segel Tage T E Tonnen- Segelt von Ankunft in Segelt von Dampfer. Gehalt Bremen. Galveston. Galveston. Köln 7410 28. Mai 20 Juni 4. Juli. Kassel 7542 25. Juni 18. Juli 25· Juli. Köln 7410 30. Juli 22. August... 29. August. Weitere Dauipfer werden für ev. Verkehrs-Bedürfnisse in Dienst gestellt. Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die Segel-Dateujzn-ändetu. i Passagiere sollten auf jeden Fall sich von der Galveston Aqenfuk« Nach richt erbittern (wenn nöthig perDraht) wann sie in Galveston fein müssen. Passage-Ratcn find wie folgt: Bremen—Galvefton :L Zweite Kajüte, Winter-Rate ·860. Zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom 1. August an. Zwischendcck Passage-Ratcn: Galvefton—Bremen Zweite skajüte Zweite Kajüte, Sommer-Rate Vom 6. April an Zwischendeck K Wegen Uebersahrt, Frucht und jonstiger Information wende man sich km W. W. Miso-L General-Mond SMESTM fix» oder an C. GriefenbeckDs Nachfolger, C· O. Engeltr. J. UMilluu und iij. V. Dielmasm, 306 Ost-Commetcstr» Nyeuten in Sau Umonst-, Tex- JmZner etwas was Sie stört, wenn Sie sich der Oel-Lampen oder irgend etwas Anderen außer Gas oder Elektricttüt zur Beleuchtung Jgrer Wohnunq oder Jhres Geg äfteg bedienen. Es giebt über aupt»uichts, was Gas oder Elektriznät ür Be leuchtungsiswecken glei gestellt werden kann. Kein Rauch-, Kein Geruch, Rein Oel, Keine Feuer-Gefahr, und neben all’ diesem istdas Genannte dasyparsamste Beleuchtungsmitteb Wiss-im Aas Music vo. 403 LtstkHouston-strasstss, san Amt-nich m» Uashville und zuruck 828 00 l, 9 1«J.,20 und 21 Juni f Knoxville und zuruck III-b 00 2»1 22 ,23.,3 28 Und 29.J1mi. San Franetsco und zuruek l bis- 1().xumund1 bis 14 August Dirckt durchfalsrcndc s Zouristew Schlafwagen nach Chicago, Washington, Cincinnati, St. Louis und Sau Frau-Wem lDurango und zurück 815. 00 c. WH. Div. F. ö- Pass. Agi. E. MccUIWW, ciy Fass. und sie-M Axt 301 Alamo Putz-» Sau Antoniu, Texas. Nach Wiexiko diesen Sommer! Ente der scbdnsten Reisen der Welt ist ein Besuch its Mexico im Som mer. Die gletrlnnäszigc Hohe der Mehrzahl fecner» Städte ist der Grund seines reiienden sili111a—3, welches am angenehmsten m den Sommer-Mona ten ist. Tiefes Land mit seinem blauen Himmel und seiner klaren szst des kllturqensi und des Als-undi- maeyt es zu einem Jdeatcu Sommer Aufenthalt Mann-ren- Sajtillm Sau Luiek Potosi nnd Toluca nnd entmng der Linie der national Railroacl co. of mexic0. »L-ARE:DO ROUTE.« Jus kurze-Te und schnellste. Pullman VuffetsSchlafwagen auf allen Durch ;(·1gcn. Man frage für Tickets, Fahrpläne und TourtftensFührer via die ,.Larcdo Routc". Schreibt oder wendet Euch an irgend einen .der fol genden Aqenten um weitere Information: »L- J-. Paten, General Eustern Agent, 11 Broadway, New York City, R.z D, F. Falkenbach Travelling Freight ö: Pass. Agent, 11 Brondway, N. Oz. :)c. d)ackley, General Western Agent, 230 Quincy Vldg.. Chicago, Jll. W. Muer Tratselg. Freightä Pass. A t» 230 Quincy Bld Thicagm Frank U. Mut-, Cmnmercjal Agent, 206 Honfer Bldg., St LouiskgM T. W Murren. 708 Common Str» New Orleanh La. Ernest 9.Iiuenze11berqer., Cunuuercial Agt., Lan Antoniu, Texas. J. H. Tier-neu Laredth Texas s-)

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Dienstag den:2 Juni 1903 zit-711.X11tu Dir einzige ins-lich erschei-l n nd e neuefche Zeitung in Texas Lvie »Ircie Presse fiir Texas-« hat von allen deutsch- tcxanischcu Zeitun gen die größte Abonncntcnzaht Jnländische Wochen Rundschau. Die fast zehnwöchentliche kombi nirte Vergnügungs-, »Erholungs« und Stump- Tour des Präsidenten Roosevelt nähert sich dieser Tage ihrem Ende. Die »Erholung« muß freilich auch für einen Mann, der eine so so impulsive, «st1enuous Lebensmethode liebt, wie Herr Rosse velt, eine ziemlich zweifelhaste gewe sen sein« aber schließlich wirkt jede bend und an Abwechslungen hat es dem Präsidenten ja auf dieser Tour durch den Westen wahrlich nicht ge fehlt! Seinen Zweck scheint Herr Rovsevelt durch diese Reise auch erfüllt zu haben, indem er seinen Namen für Monate derart in den Vordergrund brachte, resp. im Vordergrunde hielt, daß auf den bevorstehenden Staats Konventionen der republikanischen Partei der Name keines anderen Mannes irgend welche Aussicht hat, bei der Präsidentschafts-Nomination auch nur irgendwie ernstlich in Frage zu kommen. aus der total veränderten Haltung große republikanische Partei-»Boß«, dem Präsidenten gegenüber einzuneh Hanna konnte in seiner Eigenschaft Abwechselung erfrischend und bele- Das läßt sich übrigens auch schon ersehen, welche Senator Hanna, der lmen für rathsam erachtet. Herrn 7 als Partei-Paß kaum etwas Schmerz- J licheres passiven, als daß McKinley, welcher sich ihm gegenüber stets äußerst nachgiebig erwiesen und sich sogar bis zu einem gewissen Grade von ihm hatte leiten lassen, durch Mörderhand aus dem Wege geräumt und durch denimpulsiven und höchst selbstltändigen Ex Rough Rider Ober-i ersetzt wurde, der eigentlich nur von dem schlauen Platt zum Vice Präsidentschasts Kandidaten nominirt worden war, um den unbe quemen Mann für die republikani schen Partei-Macher im Staate New York aus dem Wege zu räumen und ihn als Machtfaktor aus dem Gebiete der nationalen Politik bei Seite zu schasem da die Vice Präsident scha"ts-Nomination in den Ruf eines »ehrenvollen Abhalsterungs Verfah rens« gerathen war. Der Schuß des Polen in Buffalo hat aber einen Strich durch alle diese schönen Berechnungen gemacht und aus der »ehrenvollen Abhalsterung« ist nun ein erster »Ter min« als Präsident geworden, wel chem wenn nicht alle Zeichen trü gen auch noch ein zweiter Termin ans dem Fuße folgen wird! Aus demokratischer Seite weiß man noch immer nicht, woran man ist« Von dem zweifellos besten Manne, den die Partei aufzuweisen hat-von Grover Cleveland will der eine Flügel der Partei so wenig wissen, daß schon seine Nomination höchst unwahrscheinlich ist. Sollte er aber doch wider Erwarten nominirt werden, so würde das dies Pa role zu einer abermaligen Spal- tung geben, gegen welche die der Bryan’schen Revolten von 1896 und 1900 noch harmlos sein wür den. Der Mann aber, welchen man als den demokratischen Frie dens- und Einigkeits Kandidaten ansieht —,Senator Gorman von Marvland-—hüllt sich nach wie vor in völliges Stillschweigen. Vielleicht .ist das aber sehr nmssirbtin nnd weise, denn eine gar zu seht-»in die Länge gezogene Kandidatnr und Campagne ist noch selten ersprießlich gewesenl Die Untersuchungen »in-Sachen der Postskandale dauern lort und sie lie fern auch fortwährend neue Enthül lungen der bedenklichsten Art. So viel auch die amerikanischen M u n i cipal Verwaltungen zu wün schen übrig lassen und so Vieles sich auch gegen die einzelnen S t a a t s Verwaltungen einwenden läßt, so glaubte man doch bisher immer, daß die Verwaltung der B u n d e siAns gelegenheiten eine derartige sei, daß sie nicht die geringste Ursache hätte, das Licht eingehendster Untersuchun gen zu·scheuen. Allein das scheint leider auch ein Jrrwahn gewesen zu sein-sicherlich war er es, soweit das Postdepartement dabei in Betracht kommt! Und was das Schlimmste ist: die Corruption, welche im Post Departement aufgedeckt worden ist, beschränkt sich nicht etwa auf eine einzelne Persönlichkeit, oder auch nur auf eine einzelne Clique, son dern sie erstreckt sich aus so ziemlich alle Abtheilungen des großen Depar tements. Peinliche Bestürzung er regte erst letzthin wieder die Verhaf tung Daniel V. Millers vom Bu- reau des Generalanwalts des Post departements, welchem nachgewiesen wurde, daß er Bestechungsgelder in hohem Gesammtbetrage dafür ent gegennahm, daß er gewissen Schwin delbetrieben, wie den sogenannten «’1’urk lnvestmeut« Gesellschaf ten, welche Wetten auf Pferde-Ren nen vermitteln und den Gimpelsang dabei im Großen betreiben, die Be- nunung der Post gestattete, obwohl das Anti Lotterie Gesetz dies be kanntlich in der strictesten Weise ver bietet. Man sieht da mal wieder, k» was der Erlaß solcher Zwangsmo ral Gesetze fiir einen Zweck hat, wenn es vom Gutdiinken irgend ei F— 1 es einzelnen Beamten abhängt, de en Anwendung in diesem oder je em Falle zu suspendiren War es auf dem Gebiete der Po itik im Laufe der verflossenen Woche n den Ver. Staaten ungewöhnlich till nnd ruhig, so herrschte in der liatur um so mehr Aufregung und Jilde Einpörungl Schon seit Wochen astete über dem ganzen riesigen Ge siete westlich vom Mississippi und sstlich von dem Felsengebirge, welches iie Staaten Nebraska, Missouri, Dansas, Arkansas sowie das India ier-Territorium und Oklahoma, bis Ierunter nach Texas umfaßt, eine innatürliche drückende Schwüle mit Iober elektrischer Spannung, sodaß sie officiellen Wetterpropheten—trotz iller Fehlschläge immer wieder sroße elementare Katastrophen pro )hezeiten, wohlweislich aber ohne Ienaue Angabe der speziellen Vert ichkeiten, wo dieselben losbrechen vürden. Besagte Wetterpropheten laben jetzt die Genugthuung, daß ihre Boraussagungen eingetroffen sind, venn die Katastrophe, welche im Zan der verflossenen Woche Theile ion Kansas, Missouri, Nebraska ind Jowa heimgesucht hat, auch be rächtlich weiter nördlich losgebrochen st, als es beispielsweise hier unser ocaler Wetter-Propbet als wahr cheinlich verkündet hatte. Die Me veorologie ist eben noch keine fertige Wissenschaft. Sie ist noch nicht weit iber das Versuchs-Stadium hinaus, iber auf der richtigen Spur ist man entschieden. Sind wir hier unten im äußersten Südwesten des nach jenen Boraussagungen angeblich gefährdet zewesenen Gebietes von der Wuth der empörten Elemente verschont geblie zen, so haben wir den Einfluß jener Störungen doch auch zu spüren be kommen, und zwar in Form einer kühlen Welle, wie man sie in Texas vohl noch kaum je zuvor zu Anfang Juni erlebt hat. Hatte man doch an Jer Nordgrenze des Staates am Mor zen des 1. Juni Frost, der stark genug var, um die jungen Baumwollpslan ien zu tödten. Man bedenke: Am 1. Juni in Tean Frost, wo man oft ge iug zwischen Weihnachten und Neu jahr in Hemdärmeln im Freien sitzt ind Eis-Getränke trinkt! Es ist eben —um mit dem Herrn Commercien cath Goldberger zu reden-»das Land Der unbegrenzten Möglichkeiten«! ———————-O—.-O———— Vetbliiffendcr Beweis. Neue Zeugnisse treffend fortwäh rend in großer Menge ein, welche er klären. daß Dr. Kings Neue Ent deckung fiir Schwindsucht, Huften und Erkältungen ohne Gleichen da stent. Als Beispiel dienen möge eine kürzliche derartige Kundgebung von T. J, McFarland von Bentor ville, Va. Derselbe schreibt: »Drei Jahre lang wurde ohne jeden Erfolg an mir herumgedoktert. Dann be gann ich Dr. Kings Neue Erfindung zunehmen und ein paar Flaschen davon heilten mich vollständig.« Dies Mittel ist gleich wirksam bei allen Lungen- und Halsleiden, Schwindsucht, Lungenentziindung und Grippe. Garantirt von den Apothekern H. Kalteyer G Sohn und Adolph Dreiß, Probeflaschcn frleidoreguläre Größe 50 Cents und O-— Tages s Neuigkeiten. J n l a n d sz Die Philippinen haben eben olche Post-Skandale, wie sie jetzt in Washington vorkommen. Das Priegodepartement bat per Post die Unzeige von zwei Fällen erhalten. Ver frühere Postmeister von Taclo tan. auf der Insel Leyte, ist ange klagtz nicht plus zweitausend Dol-: ariz oaareo Gelo, Ionoern sogar auch sen vierhundert Pfund schweren Heldschrank, worin sich die Summe Iefand, fortgenommen zu haben. Als der Diebstahl zuerst angezeigt ourde, lenkte der Postmeister (Milne st sein Name) den Verdacht auf ei iige entlassene Kulis. Die Unter uchung ergnb Ædoch ihre Unschuld ind führte zur echuftung Milne’s. Man schreibt aus Manila vom Il. Mai: Das Kabelschiff »An Ilia«, welches mit der Legung des imerikgnischen Pacifickabels beauf ragt ist, ging gestern von hier nach Ier Jnsel Guam in See, wo eine der seiden Kabelstationen auf der Strecke wischen Honolulu und Manila ein cerichtet werden wird. Die andere Ztatipu wird auf der Midway Jn el anäelegh Die Fahrt von hier cach uam wird der Dampfer in twa acht Tagen zurücklegen Das kabelende aus den Philippinen ist sei Malate aelandet worden. Die Stadt Gainesville im Staate Georgia wurde durch einen cornado heimgesucht, welcher die dortige große Baumwollspinnerei otal demolirte. Ueber 50 Menschen ollen dabei ums Leben gekommen ein. Nach einem anderen Berichte oll die Zahl der Todten noch eine oeit größere sein. Gouv. Terrell von Atlanta. Georgia, hat einen Aufruf erlassen, n welchem er um Unterstützung für iie Tornado-Nothleidenden« in Gai iesville ersucht. Die Zahl der durch )en Tornado Umgekommenen soll ich aus mehr als 200 belaufen. Jn Chirago erwählten die De nolraten bei den Richterwahlen 14 Ion 18 Kandidaten, und zwar mit Najoritäten von durchschnittlich 10, )00 Stimmen. Die Zahl der durch die Ueber chwemmungs Katastrophe in Kan as City, Kansas, obdachloo Gewor Jenen beläuft sich nach genauen Er nittlungen auf mehr als 20,000. Herr v. Rheinbaben, der preu Tzische Finanzminister, kam aus sei ier Tour durch die Ver. Staaten am l. Juni nach Chicago, wo er vom A A A A A i A A A A A C HHHHH IS

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ad S See sann ei sein mit EVEMPmaami Xa »Ja-kleiden Wie sind viel zu nachlåssis in Bebandluns dieser Leiden und wenn wir dagegen et was thun ist es gewöhnlich zu spät. Weshalb gebraucht man nicht ein einfaches und sicheres Heilmittel-— Dr. August Kot-nis Damburger Tropfen, welche das ganze System ändern und wohlthuens auf den Magen einwieseih HHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH Z W W W W G W HIDDDdddädd9995999399999999993933ddd« deutschen Konsol, Dr. Weber, em pfangen wurde Die Bnndes- Senatoren Pat terson von Colorado, Nelson von Minnesota und Burnham von New Hampshire, vom Ausfchusse für Ter ritorialsAngelegenbeitem werden iich demnächst nach Alaska begeben, um dort an Ort und Stelle zu ermit teln, auf welche Methode dort die vom Kongresse angeordnete Wahl eines Delegaten für den Kongreß be werkstelliat werden könne« Johann Most scheint ganz merk würdig zahm geworden zu sein, we nigstens wenn die Berichte correct sind über eine Rede. welche er im New Yorker Schützenparke bei dem Picnic der »Arbeiter Zeitung« ge halten hat. Er soll in derselben seine Hörer unter anderem ermahnt haben, die Flagge Und die Verfas sung der Ver. Staaten aufrechtzu erhalten und alle Gewaltakte zu ver 1e1den. Gegen den Baumwollwnrm. Prof. J. H. Connell, Sekretär des Executiv Komitss zur Vertil gung des Baumwollwurms macht bekannt, daß nach den zaleeichen eingegangenen Berichten das Gift den Wurm nicht tödtet. Er em pfiehlt, daß die Baumwolle nicht zu dick gepflanzt resp, gelichtet werden soll, damit der Wurm in den absal lenden Kapseln der Sonne ausgesetzt wird und stirbt. Das Einsammeln der abgefallenen Kapseln hat sich ebenfalls bewährt. Die Baumwoll selder sollten so ost wie thunlich kul tioirt werden, sowohl bei trockenem, wie bei nassem Wetter. Werden die auf dem Boden liegenden Kapseln funtergepflügh so verfaulen sie mit l dem Wurm. Viele Farmersprechen »sich zu Gunsten des rühen Pflan zens und häufigen P ügens aus. da durch Letzteres die Pflanze schneller zur Reife aebracht wird.

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Dentschland in St. innig-. sine Reproduktion sei Charlottenburqer Ichlossei als ,,Deutfcheö Haus« Während auf der Pariser Vieltaus siellung die amtlichen deutschen Reprä sentationsräume, einer Anregung des Kaisers entsprechend, eine Wiederho lung von Zimmern Friedrichs des Großen in Sanssouci mit großem Er folg darstellten, hat Kaiser Wilhelm Angst entschieden, daß das deutsche Laus auf der Weltausstellung in St ouis 1904 eine theilweise Reproduk Prosessor Bruno Schutth n des Charlottenburger Schlo es Läoll Dieses Schloß wurde 1 96 ophie Charlotte, zweite Gemahlin Kurfzrsteky na maligen Königs riedrich unter sigiiters Leitung der Nähe orfes Lietz en iitzond erbaut und anfangs Lie en enannt. Pxch dem Tode näh ie c X tng erhi es po sfbn n amen. Zentheitenenqmib stell-an von Schlüter und zwei Seiten fliiT und eine hohe Kuppel von J. F. osander. JmJ nnern ist es im des Rokoko und Barock aufs Jst-sie und Künstlerixch sie ausgestattet Wer das Charlot enburger Schloß Dutchjv andert, schreitet zugleich durch e Geschi te des preußi chen Königs e3. Ae Könige ha en daran ge und Räume hinterlassen, deren nerungen, Kuntschätze und Aus sag-» Charlottenburger Schloß llutt en ein getreues Spiegelbild et äsgierunggepoche und ihres Ge chmgckeg eben. oriiebe wohnten in dem H e König riedrich der Große Königin utsr. Jn das C ar buräer SIPIoß siedelte auch ai tied ch I nach dem Tode Eines etlijen Vaters von San erno bi er am 1. Juni 1888, kurz vor Tode, in das Neue Palais bei otsdam (S loß Friedrichökron) zo Die Aus tung des Baues tn Si Guts ist em bekannten Architekten Keskot Bruno Schmttz übertragen to essor Bruno Schmitz, de en es Werk, die Mannbeimer st bor Kurzem mit einem glänzen n Musiker eingeweiht wurde, ist eii einer er bekanntesten deut chen rätztetten und steht-er wurde 858 n ti eldot ebenen-in der Voll Zmst se net agre und seines Schaf M Er at nDüsseldorfstudirtund wirkt seit 886 in Berlin, wo ihn 1894 die kbnigliche Akademie zu ihrem Mit «gliede machte. Von seinen zahlreichen monumentalen Schöpsun en sind die bekanntesten die Katfser WIlheleenb mitlet auf dem Ky fhäuser, in Halle, un der Porta Westfalica und am Deut chen Eckin Koblenz. Auch das Völ chlacht-Denkmal m Leipzig, das Leit tm Entstehen ist, wird von i m t. w-— mw —MM W I r reduziren unser Waarenlager von 1 a p e t e n zu außergewöhnlich n i e d rig e n Preisen Beseht Euch unsere Muster. Kostenanfchläge bereit willigst geliefert. Adamek Bros 322- 324 Oft- hvusipu Str. kam-h MI, Slass u. Kunst Istckltllea u. Bilder-atmen. Sprünge-»F Grove Miit-her Poch der an Gesellschaften petmtethet wird. »Wenn Parties". Stets frisches Bier an Zupf. Tiqqrren i Sodann-Heu Cz A O r ch e st e r (20 KünstlerJ p. J. Steinfelvb Dirigeut. Toncert isten Ofen-sag Abend in Muth’i Garten. Groß ist Texas! und die Augen der Welt find auf den Staat gerichtet, Der Heimstätte-Sucher wünscht Auskunft über sein unvergleichliches Klima und seine billigen Ländereien. Der Kapitalist, der Geld anlegen will, wünscht nicht allein Auskunft zu haben über alles dieses, über seine Steuerrate und seinen Reich thum an Minen und Wald, sondern es sei ihm auch gesagt, daß The International sc creat Not-them, Die größte Bahn des Staates mehr denn tausend Meilen des besten Landes des Staates durchschneidet und daß Ihr mehr exfahren könnt über das Land, welches die Große Jnternationale Bahn berührt, wenn Jhr eine Z Cent Briefmarke sitt den ,,lllust1-at0r and General N arm-tots« einschickt, oder 25 Cents für ein Jah res Abonnement, oder wenn Jhr Euch schriftlich wendet an J. Prin. G. P. se T. A. J. F- G. N. R. R., Polestiuc, Texas. alifomien ist die Schweiz Amerika’s und hat das balsamischste Klima der Welt. z TWW I verkaufen wir Tickets nach allen Statis nen von CALlFOKlIlEIL HFTIHH JW 00, mit dem Privilegium in vielen Plätzen in Californien anzuhalten. Wegen Einzelheiten wendet Euch an il. Y. WliLlAMs, Gen. PassjAgtJ Sau Autouio. ITex. ALAMO schon-tat sTLUUN 314 Alamo Plaza, Sau Antoniu, Tep neben dem historischen AlamosGebäudr. Riclllll il BIULML Ellllkiillli Die feinsten Weiue, Liquöre und cis-streu Stets frisches Vier an sapf warmer und kalter Hut-eh zu jeder Tageszeit Tel. (Neuer) 791. «-.-1-e-·-s-:--W-k-c T i

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Das fremdgeborene Fauna-Eleman Nach dem letzten Census giebt es in den Ver. Staaten 4,905,853 weiße Fauna-Familien mit zusammen etwa 23,000,000 Köpfen. Von diesen Fa milien sind 1,327,020 oder 27 Pro zent sremdgeborene. Die meisten stemdgeborenen Far mer haben sich in den nördlichen Central- und in den Weststaaten nie dergelassen und im Allgemeinen sind sie bestrebt, ihre Farm zu besitzen. Die Deutschen bilden den größten Theil der fremd eborenen Farmer, nämlich 522,222 z amilien. Sie ver theilen sich hauptsächlich auf die nach stehenden Staaten und zwar wie folgt: Prozentsatz Staaten-— der Farnibesitzer. Wisconsin 64,044 87.1 Illinois 55,962 59.3 Minnesota 49,614 83.6 Iowa 49,015 67.0 Ohio 34, 67.8 Mi iqan 32,272 86.3 Mis ouri 32,096 77.2 Indiana 29 386 79.2 Nebraska 28,127 66.9 Texas 70.5 New York 21,829 72.0 ansas.·.. ..20,701 74.4 Beim ylvania ...17,576 78.3 Süd- akota 9,414 75.9 cali ornien 6,972 77.0 Nor Dakota 5,554 89.9 Die amerikanischen Farmbesitzer in diesen Staaten« reichen an d·- sen Pro ag. obgleich sie bedeutend in der aiorität«sind, kaum heran. Wisconsin ist der am stärksten mit deutschen Farmern besiedelte Staat und in den fünf Staaten Wisconsin, Illinois-, Minnesota, Iowa und Ne braska wohnt beinahe die Hälfte der deutschen Fariner des aanzen Landes und sie bilden über ein Viertel der garmbevöllerung jener Staaten. Jn isconsin sind von jeden acht Far mern drei Deutsche. Von dem Fleiße. der Sparsamkeit der Wohlhabenden und Seßhaftigkeit der deutschen Former legt die That soche Zeugnis ad, daß 75.4 Prozent one-ihnen ihre Farmen eignen, gegen 67.2 Prozent der eingeborenen neerikanem Nur in Jllinoiö, Ohio s «·«nnd Veto ort ist der Prozentsatz der M chen Farmbesitzer höher, wie· der deutschen. Dagegen ist des erhältniß in Texas, Indiana, ansas und Missouri bedeutend zu Diensten der deutschen Former. Oestoeichifche Former giebt es 34, Familien in den Ver. Staaten. Dieselben ver-theilen sich auf die fol genden Staaten ko cnt fl Stute-t— der Elzittänsibfefitzzen T, e 5,863 48.9 sich 5,539 79.5 Wisconsin 5,104 95.0 Wnesotu ..4,517 87.5 M ,637 81 4 ansqs 2,143 83.2 Süd-Dakota l,312 87.6 RrwbDatota 1,060 89 Z s Von ihnen sind 79 Prozent Be-i deridrerFarm Romener. Schweden und Dänenl dt ed 174,685 Familien in denY er. Staaten, die folgende Staaten en: Irozentsaß Staaten-— der Formdefitzes Mittel-ich G,676 83.4 Msin 26,329 89.9 ,398 69.6 Is,875 91. 3 VIII -026 81.5 NMIIIC 11,194 66.6 7- 44.4 6,494 72.3 tgon 4,870 93.1 4,097 94.0 III-IN 88.4 seit ernten 2,721 68.5 -820 92.1 In den Staaten Minnesota und; Wisconsin wohnt also fast die Hälfte? der nean ffnndinavischen Farin g. neDer tin-weis deeFBesideUst äürl Wonnen armer g n M der nur gewünfcht werden die schlimmste Wer Geringern Weg etwas Schlimmeres eben, ais die Empfindung jede inute Deine letzte sein? Das war ohrnng. weiche Mrs. S. H. Mon in Deo-nun Alabama, durch Wes-hatte »Drei Jahre lang«, dieselbe, Watte ich schon un Mgl n zu erdulden in von Berdauun es wä Kngmd Dumbeschwgtdån get szeeeoo un wen unvermeidlich, da alle Freud rzeneien versagten. ießiicki wurde ich dazu bewogen, Wsitiere zu versuchen und des Wwer geradezu wunderbar! Ich wurde fofert besser und jetzt bin! its vollständig wieder hergestelltf Nieren-, Magen- und sLeiden ift Electric Ritters die( einzige Medicin. Nur 50 Cents Wer von den Anothekern H. W Fi- Sohn und Adolph Dreiß. Wien-d- suehertresunqeie M. Ieft und A. Gittinser an P. ZUMZIZU Grundstück en Helena und U. Gittinser en A MM Grundstücke an Helene’ usiiexwm Kaligki en Jul. Kaufmann, Irnnd ck en Medifon Str, streuvi Stein J. D. Gaja-» Grundstücke Leel Str Preis WI Während dieser Jahreszeit ift ein hilidfer uftend des Magens sehr unensene m, Dr. August Kö nis s Hamburger Tropfen werden se Geile entfernen und des W KOMM Verlange wird ein Junse im Alter von 14— 15 set-ren- dec des Fischnstseren zu eckisufrepen in cht. der estOfsicLevgkrs nFreien Preis Stadfcåthsvcthmldlunch Am Montag wurde zunächst um 11 Uhr Vormittags eine Sitzung ab gehalten, in welcher die Ordinanz, welche die Frist zur Bezahlung der Steuern bis zum 30. Juni ausdehnt, angenommen wurde. ·Jn der Nachmittagssitzung kamen die folgenden Petitionen zur Verle sung: Von Louis Diesel, um einen Cement-Seitenweg vor seinem Hause, wie mit der Stadt vereinbart, als er sein Haus zurücksetzte; von den Bür gern der siebenten Ward, daß die Stadtgefangenen das Gebüsch und Unkraut in den Straßen ausroden; von Dr. Burg, der darauf aufmerk sam macht, daß für das Pesthaus keine Bewilligung gemacht wurde; von Bürgern, um Reparatur der Lake View Avenue; von der katholi schen Central-Union, die ihren Dank ausspricht für die Theilnahme der Stadtbeamten an dem Empfang des Monsignor Falconioz von Bürgern an Mason Straße, um Wasserleitung; vom Stadtclerk, daß das Befahren des Elevators in der Stadthalle ge fährlich ist. W. H. Weiß macht eine Applika tion für einen Freibrief auf 25 Jahre, um eine Gas- nnd eine elektrische Lichtanstalt zu gründen. Er will den Preis des elektrischen Lichtes auf 15 Cents für 1000 Watt mit 1070 Abzug festsetzen, gegen 20 Cents für 10OC Watts mit LOEZJ Abzug. Wird ihm der Freibrief vor dem 12. Juni be willigt, so soll die Anlage bis Ende des Jahres in Betrieb sein und er könnte dann mit der alten Kompag nie, deren Kontrakt mit der Stadt am 1. Juni 1904 abläuft, in Kon kurrenz treten. Eine Offerte derselben Art wird von der »Jeder-at Gas Company von »St. Louis, Chicago und New York« Igemachh ebenfalls mit entsprechenden Preisreduktionen. Das Straßenkomitå empfiehlt die Ausführung mehrerer kleiner Verbes sseVYkFSeLs i Die Petinon oer reorganinrten Ichristlichen Kirche um Ueberlassung der Markthalle wird abgewiesen; ;ebenso die von John Kusch, der an Ecke von Water und Lavaca Straße einen Stall errichten wollte. An der Ecke von Mesquit und Centre Straße wird ein Bogenlichl angebracht; Avenue A und Virginia Avenue erhalten Wasserleitung und Probandt Straße wird macadamisirt. Nach längerer Debatte wurde der Antrag Barker’s angenommen, daß die Bewilligung für Straßenverbes serungen gleichmäßig auf die Wards der Stadt vertheilt werden. Ein an derer Antrag lautete dahin, daß die Vertheilung mit Rücksicht auf die Bewohnerzahl und die Höhe der Steuern jeder Ward geschieht. Kirkpatrick verweist daraus, daß die Stadt nicht in der Lage sei, Ver besserungen größeren Styles vorzu nehmen und die Bürger von dem im neuen Freibriefvorges ebenen Distrikt system Gebrauch machen könnten, wenn sie Verbesserungen wünschen. Nachdem der Posten für laufende Ausgaben für das Feuer-Departe ment von 84350 auf 81690 herabge setzt worden war, wurden aus Em pfehlung des Feuerwehr-Chefs die 20 »Call Men« mit einer Auslage von 82640 per Jahr wieder einge stellt. Die Aldernien werden aufgefor dert, anzugeben, welche Straßen in ihrer Ward besprinkelt werden sollen. Jn Bezug aus die Bürger, welche Forderungen gegen die Stadt haben. wurde beschlossen, dieselben zu be zahlen, sobald die Banken das vor geschossene Geld zurückerhalten haben, Ueberwinder vieler Leiden. Man kann dreist behaupten, dahß es sel ten ein Arzneimittel gegeben at, das trptz feiner verhältnismäßig einfachen und rein vegetabilischen Zusammensetzung so erfolgreicheKuren bei zahlreichen Leiden der menschlichen Organe bewirkt hat, wie die St. Vernard Kräuterpillen. Dieselben helf-n in qllvn Fällen mm molfiinkßi two-« ral ie, D spepfie, Ausschlag, Unverdau lich eit, R eumatismus, Scrofeln, Fieber, Malaria, unregelmäßiger Menftruation, Lebewerhürtung, Scorbut, sowie bei den vielen anderen unzähli en Leiden und Gebrechen, welchen die enfcheit unter worfenift. Jn allen Apotheken zu haben. Steuer-Ausgleichunngehiirdr. Es wird hiermit bekannt gemacht, daß das Achtbare County Commis fårs Gericht von Bexar County, Texas, am zweiten Montag im Juni, alfo am achten Tage des Mo nats, als Ausgleichungsbehörde zu fammentritt, zu dem Zwecke, vom Steueraffeffor von Bexar County alle feine Lisseffmentliftem Bücher ic. behufs Prüfung, Berichtigung, Aus gleichung und Genehmigung entge genzunehmen. »Zum Zeugniß hierfür habe ich an diesem 23. Tage des Monats Mai im Jahre 1903 in meiner Office zu San Antonio dies unterschrieben und das offizielle Siegel beigefügt. ZMJ Frank R. Newton, VI County Cleri, Bexar County, Texas. Drin Liste. denen-Linn W. Ernst G. C. Heufinger Ed. einen— J. D. Heffermann N. Marx rthur Mante—Carl Maurer— A. Rheifs er E. Wunderlift —».b. F. Welborn W. Wolff H. Zavtfch. Damen-List- i Mary Alexander Miß L· Braun Annie Braden Miß S. H. Babns Zehnfy seinen Mrs. H· E. Jordan aulme Meyer Jda Pfeuffer Mrs L. F. Seidekum Marie Stephan Cora Sxeves. Nasen- oder Hals Katarrh wird sofort beseitigt und permanent kurirt durch »Bor-) Formalin«, iEimer Fr- Amend). E F. Schmidt, Ugent, Houston, Texas. 1 Ganz Sau Antonio Kann aus Untcnftehendem Nutzen ziehen. Jm Folgenden werden die Mei nungen nnd Erfahrungen von Be wohnern San Antonios wieder gegeben, die zu einem gewissen Zwecke von Zeit zu Zeit in unseren Lokal Blättern erscheinen. Diesel ben werden hier veröffentlicht, um zu beweisen, daß nicht nur in und unmittelbar um San Antonio, son dern auch in der entfernteren Um gebung das wohlbekannte Heilmittel, Doan’s Nieren-Willen, indofsirt von J K. Findley, seine Pflicht ruhig, schnell und gut ausübt Genannter Herr ist Präsident der Anstreicher Genossenschaft m Marshall, Texas; ist ein Angestellter der Marshall Furniture Co., an der Ost-Fanning Straße wohnhaft und ist nicht nur in Marshall, sondern auch in der gan zen, weiteren Umgebung wohl bekannt. Herr Findley sagt: »Wenn Alle, die an den Nieren oder an Rücken schmerzen leiden, sich so schnell Lin derung und völlige Heilung schaffen könnten, wie Doan s Nieren- Pillen es in meiner Familie gethan haben, so würde diese Krankheit und ihre Folgen keinen Schrecken mehr in fich bergen, wenn dieses heilende, stärkende und wohlthuende Mittel im Bereiche des Leidenden stände. Jch zögere auch nicht nur eine Minute, um allen den Bewohnern Marshalls, die unter Rückenfchmerzen leiden, aufs dringendfte anzurathen, sich Doan’ s Nieren-Pillen zu verschaffen und diese einige Zeit lang zu neh ;n»en.« Der Erfolg wird überraschend ein. Eine genau folch' warme Em pseylung rann auch von Sau An tonio’er Bürgern vorgelegt werden. Sprecht in der Bexar Apotheke, Ecke Alamo Plaza und Houston Straße, vor und laßt Euchsagen, was deren Kunden über dieses Mit tel berichten. Erhältlich bei allen Droguisten. Preis 50 Cents. Foster-Millburn Co. in Busfalo, N. Y» alleinige Agenten sür die Ver-. Staaten. Vergeßt nicht den Namen Doan und acceptirt kein Substitut. ———O-.-.— Allerlei. M. Goggan, Präsident des Schulrathes, beabsichtigt, sein Amt niederzulegen. Die Arbeit ist zu groß und es ist schwer Anerkennung zu finden. Jm Monat Mai wurden hier 193 Bauerlaubnißscheine ausgestellt, im angegebenen Wertbe von 8398,181. Frau J. A. Frazer und Frau Bohn, wurden in der Alamo Straße aus dem Buggy geworfen, weil das Pferd unkontrollirbar geworden war und gegen einen Pfosten anrannte. Die Damen kamen mit dem Schrecken davon. Am Montag Abend stand nach den Wolkenbiidungen irgend ein ge fährliches elementares Ereigniß zu erwarten. Die Geschichte löste sich in ein Gewitter und in einen recht kräf tigen Regen auf. Die Mitglieder des Deutschen Krieger-Vereins und ihre zahlreichen Gäste verlebteu einen durchaus ange nehmen Sonntag- Nachmittag und Abend in Muths Garten bei Gelegen heit ihres Stiftungssestes Reden. Musik, Gesang und Tanz bildeteu mit anregender Unterhaltung das Programm und die Theilnehmer bat ten sich zu einer großen Familie ver ichmolzen.· Begünstigt wurde die hübsche Fe..·tlichkeit durch ein herrli ches Psing--twetter. Die Drainirung in der King William Straße läßtAlles zu wün schen übrig. Beim geringsten Regen bleibt das Wasser tagelang an den Straßenkreuzungen stehen, zum gro ßen Leidwesen der Kutschenbesitzer und Fußgängerz out Ouucoguujen warten un San Pedro Park starb der große Affe, dem Herr Menck den Namen »Ozcar« beigelegt hatte. Er kam von New Orleans und befand sich sechs Jahre im Besitz des Herrn Menck. Um ihn von seinen Schmerzen zu er lösen, erhielt er eine Dofis Chloro form. Die Feuerversicherungs-Agen ten werden am 17. Juni hier eintref fen, um das Nunmehr-Departement zu inspiziren und eine »State Fire Prevention Association« zu organi siren. Das Jahr 1903 war in feiner nun bald zu Ende gehenden ersten Hälfte ein recht regnerisches und fruchtbringendes. Hoffentlich bleibt es zur richtigen Zeit trocken, damit die Ernte auch voll eingebracht wer den kann. Der gelegentliche Regen macht die Sprinkelwagen überflüssig Im mer, wenn der Staub anfängt lästig zu werden« regnet es wie auf Kom mando. Zur Verzweiflung getrieben. Wenn eine Familie an einein ein samen, weit von aller Cioilisation entlegenen Orte wohnt, dann kann dieselbe bei einein plötzlichen Un glückssalle rein zur Verzweifelung getrieben werden, sei es bei Brand wunden, Schnitten oder sonstigen Wunden. Jn solchen Fällen ist es aber gut. wenn man Vucklens Ar nicasSalbe bei der Hand hat. Es ist die beste Salbe auf Erden. Zu haben in den Apotheken von H. Kalteyer 83 Sohn und von Adolph Dreiß. IN Guter Appetit und Wohlbe hagen folgen dem Gebrauche von PricklyAshBitters. Esrei-J ,nigt das Blut, die Leber und die iGedärme und macht das Leben wie-» der lebenswerth. L Etablirt 1858. Deutsche sslollwaarensog-Farnc Sommer Unterzeuq und Strunevswaaren für Bette-m Damen und Kinder. 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Williatns in's Gefängniß ge bracht worden« der einen kriminellen Angriff auf die fünf Meilen östlich von dem Oertchen Commerce woh-» nende Frau A.B Bishop zu machen versuchte Er betrat ihr Zimmer Samstag Abend 10 Uhr, wurde aber durch ihr lautes Hülfegeschrei ver-; trieben Er wurde jedoch verfolgt und festgenommen. Jn der Nähe von Fort Stock-i ton wüthete ein Tvrnado, der auf einer 150 Yards breiten Strecke Al les in seinem Wege sortriß Er ent wurzelte Bäume, Sträucher und selbst das Gras so daß die Erde fak tisch blank gesegt wurde. Nennens werther Schaden ist nicht angerichtet worden. aber die Bewohner von Fort Stockton schwebten in Angst, daß der Tornado die Stadt erreichen würde. Er begann mit einem Wir belwind und aan dann zum Sturm über. Von der Gewalt des Tornado s kann man sich einen Begriff machen, wenn man erfährt, daß er aus sauer Bahn die vier Fuß Wasser aus dem Comanche Creek hob mit allen Fi schen und Schildkröten, die auf’s Land geschleudert wurdenz Ueber die Ernten in Weimar und Umgegend wird uns geschrie ben, daß sich darüber weder günstig noch nugünstig berichten läßt. Nach theilige Witterung und andere Wider wärtigkeiten verschiedener Art haben sie im Wachsthum zurückgehalten; ie doch hat das warme trockene Wetter der letzten zwei Wochen sie gut voran gebracht. Allein diejetzt herrschende Kühle übt wieder eine nachtheilige Wirkung anf sie, besonders die Baumwolle, aus; anstatt dieses em pfindlich kühlen Nordwindes würde ein warmer durchdringender Regen willkommen für das Welschkorn ge wesen sein, da es;» namentlich das frühe, ljetzt sehr nöthig hat, sonst erle ben wir abermals eine Täuschung. Die Extreme scheinen sich auch dies mal wieder zu berühren. Nachtrag lch besten Glückwunsch zum 39. Ge burtstag der »Freie Presse fiir T e x a s«·. C. H. —————O—.-0-————— 8100 Bcioynnugi moc. Dir Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu er fahren, daß es weni steiis eine gefürchtete Kiaitheii giebt, welche die Wissenschaft in all’ ihren Stufen zu heilen im Stande ist; HalPJ Katairh-Knt ist die ein zige Ietzt der ärztlichen Brüderichaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert als eine Constitiitionsitank aeit eine coiistitutionelle Behandlung. HalPs Ka tarrh:Knr wird innerlich genommen und wirst direkt aiifdas Blut nnd die schleimigen Oberflächen des Systems, dadurch die Grundlage de: Krankheit zer störend nnd dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitutioii des Körvcrs ausbaut nnd der Natur in ihrem Werte hilft. Die Eigenthümer haben '»so viel Vertrauen ii ihren .Lieilkräften, daß "e eiii bun dcrt Dollarss Belohnung für «edeii Fuss anbieten, den sie·z·i«i turiren verfehlt. La t Euch eine Liste von Zengiiincn kommen. Man adressire: F. J. C l) e ii en s- Co., Toledo, Ohio. 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Hotebvandnsen nüestchtnpsk Bein-her von Gama- fern nnd Neftanrnnts. qeuduug von Ansichtslarten und Antis papier Kuptomanen Ectchmutzemsnu Ausschlag ans Preise Itisbeamn von Hemd- uud Titchtücksern-Bm Jn der Hamburger Fachzeitschrift «Ku e und Keller« bringt ein Mi arbei er folgende Beschwerden vor: Ein bekanntes amburger Wein Restaurant hat in seinen Totletteräum lichkeiten täglich ganze Stöße von klei nen Handtüchern liegen, so daß jeder Gast ein frisches Handtuch benutzen und es dann in einen bereitstehenden großen Korb werfen kann. Jn eben; diesem Waschraum machte ich eine! eigenartige Beobachtung Herein trat! ein recht elegant und distinguirt"aus-t sehender Herr, in seinem ganzen We sen der Typus des ruhigen Kaufman nes, der durch Ordnung und Spar samkeit sein Schäfchen in’s Trockene gebracht hat. Der kerr wusch sich die i Hände und begann ann mit der Ab trocknungsprozedur. Das erste Hand tuch verschwand, na dem der Herr mit ihm flüchtig die Hän e gestreift, in dem erwähnten Korb. Ein zweites Hand tuch folgte dem ersten, ein drittes dem gweiten So wurden fünf Handtiicher enutzt, dann waren die Hände trocken. Nun kam das Gesicht an die Rei Mit der in das Wa er etauchien E e eines Tuches wurde er taub aus dem Ge sicht entfernt, ein zweites Handtnch han gu demselben Zweck na ein drittes iente zum Trocknen des e chtes. Das waren bis da in acht andtti er. Nummer neun d ente zum B anima n des linken, Nummer zehn des rechten Stiefels. Neben mir am thche im Weinlolal saß ein junger Men ch, der sich Tinte und Feder geben ließ, um eine von den ratis ur Verfügung ste den An sg tspo tiarten zu beschre ben. Die S ltstrung des Kartengrußes eigen ihm nicht recht zu glücken, er wa e nigftens ein halbes Dutzend Karten weg, bevor er zufriedengestellt war. AuYJchien die Tinte etwas diitfltissig zu san, oenn er wischte oie Feder zu wiederholten Malen am Tischtuch ab. An dem Nachbattiseh saß in größerer Gesellschaft eine junge Dame, die with rend eines lebhaften Gesprächs in ihrer Ferstreutheit mit dem Obstme er lustig leine Schnitte in das Tischtu machte. Ein vornehmes otel in Berlin wurde neu möblirt. er Besitzer ließ, um es den Gästen so bequem als mög lich zu machen und eine Möbel zu scho nen, in jedem Zimmer zwei große Aschenbecher mit Ständern für die brennenden Cigarren anbrin en. Noch war ein Monat nicht verstr chen, und in fast allen Zimmern zeigten die Nachtkästchen, die Wand- und Schreib äsche und die kostbaren Tischdecken puren von achtlos hingelegten Cigar renresten. Ein Hotelbesitzer in Frankfurt a. M. versicherte mir, daß sich bei ansehnlichen Leuten, die sonst in durchaus ehrenhaf ter Weise durch’s Leben gehen, im Hu tel eine förmliche Kleptomanie ent wickelt. Aschenbecher, Streichholzbe hälter, Schreibmappen, ja selbst nd tiicher werden von manchen Rei enden förmlig als Gemeingut betrachte Ra mentli sollen sich in dieser Beziehu reisende Damen besonders unangenehlig bemerkbar machen. Dieselben Leute« die bei sich zwause ungehalten sind, wenn ein guter Freund mit nicht ganz sauberen Stiefeln aus ihren Teppich tritt, schleppen ganze Ströme von Straßenschmutz, Regen wafLer und Schnee in das Hotelzimmer, wo ie Teppiche mitunter viel kostbarer sind, als in der eigenen Wohnung. Ge bildete Menschen, die sonst die strengste Etitette bewahrt wissen wollen, scheuen sich nicht, im Hotel den triefenden Re gens irm in eine Zimmerecke zu stellen Mit n Stores und Vorhängen wird auf das Grausamste umgegangen das elektrifche Licht wird stundenlang, selbst während der Abwesenheit, bren nen gelassen. Förmliche Schlachten werden in den Schreibzimmern der Hotels geliefert. Mit dem Briefpapier wird umgegan gen, als wäre es Zeitungsmatulatur. Die Schreibfedern werden mit unbe Lchriebenem Pagier ausgewischt, die tnte wird aus en Fußboden gesprth und schließlich der Federhalter aus das grüne Tuch-des Schreibtisches gelegt; m-- m k» k. J »v- rostouususkud uns Ubk Ast-VIII Fnd m tloö gegen derartige Rück ichtölost etten. Weist er einen Gast zurecht, so entstehen unliebsame Kon trover en und er verliert nicht nur den betres nden Gast, sondern auch dessen Freunde und Bekannte. Er ist gezwun gen, die Verschleuderung des Materials und die unverhältnismäßige Ab niitzung des Mobiliarö durch einen Aufschlag aus die Zimmerprerse und Speisen wieder gutzumachen. Der an ständige, wohlerzo ene Gast, dem frem des Eigenthum e en o heilig ist, wie das ei ene, wird also urch den Bands len geschädigt Die jährliche Pilzernte Frankreichs schänt man auf den Werth von 82,000,000, und in Pa ris gibt es nicht weniger als 60 Groß gindley die sich ausschließlich mit dem erttieb von Pilzen befassen. Jm De partement der Seine zählt man allein 3000 ,,Pilzteller,« die ununterbrochen von 800 Personen bearbeitet und ge pflegt werden. O f-« Kalk, Dement. Sand, Bock-. steine, seuerieste Steine und Thon Theer und Agphaltpapier, Dacht-appe Theer und Ast-halb Oel, Terpentin. I qubem Glas rc. re. stets vorräthig’ bei I. C. Dieb-rann- 306 Oft Commerce-Straße. Niedrige Preise guteWaare sowie gute und reells Bedienung werden garantirt.- Telephon 410. Zarte Rinden deren körperliche Entwickelung zurückgeblieben, oder, die infolge zu raschen Wachsthums kränkeln, bedüvfen Augustin-wqu JMW W- Mk Ein Nährmittel, welches man den Verdau ungS-Pro eß hat künstlich durchmachen lassen und dessen kräftigende Wirkung ganz unverglei lich ist. Ein echter, nicht berauschender Malzs akt. Hilft gegen Schwäche, Müdigkeit und die ol en von Ueberarbeitung. Ni ts Besseres für die ers dauung. Ja allen Apoth en erhaltlich. Hergestcllt von der AnheuscksBuscb BrewingÄss’-I st. Mai-· T s- Ä. Eisenbahn Fahr-Plan J. C- G. 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