Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 11, 1903
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L Die Tägliche Die Wöchentliche freie Presse irrer WITH Er BE E r je I I E UQ freie Presse irrer Ierres erscheint mit Ausnahme des Sonntags 610 00 sitz stdas Jahr GXÆS ergegt glän Donnerstag und kostet o für d s Jahr der 82. 50 für 3 Monate oder 81.25 fur 6 Montte un Voraus Tag liche Ausgabe. Jahrgang 38« Sau Antoniu, Mittwoch dce 11 März 1903. Nummer 6347. lTllo soutlmostom Ta- g f legt-Inn Z- Tel. vo. hat vor. Kurzem einen »Long Distnnee« Telephon Dienst etahlirt zwischen San Antonio nnd stockdale über Wollus- St. Hedwig, Carl-enter- anernin nnd Sntherland Mas. Probirt es. Prompter Dienst me sowestW« cum mi. co. Brod oxr Tod; Cisillnnischer Roman non Woldemat Urban. sFortsetzung Dafklang schon anders, und noch mehr als aus den Worten merkte Gue iano aus dem Wesen seines alten Freundes heraus, um was es sich han delte. Obgleich Peppo sich offenbar Milde gab, eine gewisse äußere Ruhe und Würde zu bewa ten machte sich M ihm doch alle Augenblicke die maß vlo e und kücksichtslose Leidenscha tüch i und Energie durch hastige ber den undkdrohende Blicke Luft. Gue tano war al o darüber nicht im Un klaren, daß ie große Familie unter Umständen eine recht tislante Ver wandtschaft war. Aber gleichwohl lag in dem, was Peppo sagte, viel Rich dkgeg. So dumm war Gaetano auch nicht, daß er das nicht.eingesehen hätte. Fast-Mk Recht des Menschen war doch ch das Recht auf die Heimath. G ihm auch das verloren, so war er nich werth, geboren und erzogen zu werden. Aber um das Recht auszu üben, brauchte Gaetano Freunde, die Läst- ZSETOILZIP Liszt-Es W- wie v s I- ssssssv Ists-s Haz biieb also fiir eine Wahl? Das Messer stand dem jungen Familien vater an der Kehle, nnd die Schande, u wissen, daß seine FrauSch der traße gestanden, titn den do zu erbetteln," machte ihn mürbr. Was niiktte ihm denn Recht und Gesetz, wenn et bei verhungerte? «Mach’s kurz, ich habe keine Zeit mehr mahnte Peppo, da gerade in die Leenå ugenblick ein Wagen heranrnlltee unmittelbar vor dem Dom drei Damen und ein err entstiegen, offen bar iauieyDeuts e. Mit einem Blick hatte Gaetano die Situation erfaßt. Sein Freund Peppo hier den Fremdenfiihrer, oder doch «tvenigftens so, als ob das Besgcfvgungsen Und u willst mir wirklich behilf -i ein, po? Mir Freunde ver s ens« aåie et rasch und leise. on- dem ugenblick, wo Du,xagst, P Du willst, bist Dus der Un ete,« derte dieser. »Ich will wohl, weil ich muß.« at. Komm heute Abend um Ave Maria hier »Ja. er bis dahin? Jch bin ganz auf dem Trockenen.« a ch Peppo in die Westen bete eine Lira heraus und sie ihm verstohlen in die hand. gebe Dit’s natürlich wieder, I ich kann,« rief Gaetano dem Ost davon Eime nasf «Rpo guckte verachtlich mit den nnd sagte noch etwas, was Wo aber n cht mehr verstand. M blieb noch einen Augenblick nach ch emet-stehen und befjah das Geldstücl est-erhand. Teu elssoldl schoß es sdurch den Kopf. Brannte es ihns tn det ndi Keine Spur. Es M ein Gel wie jedes andere, und wenn er jekt hmging,u um etwas Sa lamh Brod und Gemitfe für sich und Mist zu kaufen, so wurde der es wechseln wie edee andere nnd noch eine Menge Kup ersoldi dar tmterzog sich Giuseppe Ittwie Pezpo mits einem vollen M ges der öflichen und Heu Zudrinin seit, die man Leuten kennt, seinem Beruf f t. Er zeigte den kamen waren, um so ,die berühmten oben qu, Her-Saat hag sss II., der Kaiserin s Nat ers Veinrich v1., s-- s-. Wil lm von nnd rsonst noch ermitt u erzii lte äGeschi te von er I.,II den man mpbosen und Mgkapuchttfk VIERTER Mai-gefunden habe. Mchm rte da sogar, m der ssåfkapuer habe Engländer vor sich, nen, von denen er glaubte, zyeimewf eng i ch, die aber weder er noch er Mensch dieser Welt einWer trotz alledem von seinem Beruf als Fremdenführer noch gttvar, dem zeigte eppo Werg-By Diplom mit dem a-p tPalermo und ausgestellt as der Stadtvetwaltung, mit vielen Untets en und einem rothen Stegsrin dem ihm be wurde daß er wohlbestallter s- er im Dom der heiligen alermo xei rem en glau ten ihm das ge Mch rIhm Diplom und waren ond,em was er inen Kund« erzählt-. h 3.Kapitel. aron Gualtieri ,Buonanima Und der Commendatore Francesco dei Falconari wa ren Nachbarn. Die Gärten ihrer Grundstücke stießen auf einer ziemlich lan en Strecke-am Abhang des Pel l r ——ane·mander. Der Verkehr deer Familien war also ein selbstver ständlicher. Es wäre im Gegentheil aufgefallen, wenn er nicht stattgefunden hätte. Das war nun aber doch seit einiger Zeit der Fall. Sowohl der Commen atore dei Falconari, sowie seine Tochter G ela vermieden so viel wie möglich alle eriihrungspunkie mit der amilie Buonanima. Baron Gualtieri und seine Schwestern konnten der Annahme nicht ausweichen, daß ihre Nachbarn zu dieser verletzenden Ren derung in den gegenseitigen Beziehun gen doch einen bestimmten Grund haben mußten, und sahen diesen-—auch ohne dasz es ausgesprochen wurde-in der lxniersuchungssache gegen Baron Gual teri. Das war besonders diesem sehr un angenehm. Was wollte denn der alte Falconarii Baron Gualtieri war frei gesprochen Seine Schuld hatte nicht ewiesen werden können, seine Unschuld freilich auch nicht, aber das war doch sein«-Grund zum Mißtrauen. Wenn man in einem Lande wie Sizilien und in einer Stadt wie Palermo, wo die Klatschmäuler nie stillstehen, jedem böswillig oder auch nur leichtsertig ge äußerten Verdacht in dieser Weise Folge geben wollte, so durfte man schließlich mit keinem Menschen mehr verkehren. Gualtieri suchte also eine Aussprache —sreundscha tlich und nachbarlich, wie sich das von selbst verstand-herbeizu führen und ritt häufig in der Umge bung spazieren, in der Hoffnung, dabei den a ten Falconari oder Ghela selbst Visiillig zu treffen. Ihnen direkt einen esuch zu machen, das ging nicht gut an. Das yatte unter den ohwaltenden Verhältnissen zu steif, zu förmlich und gesucht ausgesehem aber er kam bei seinen Ausritten auch durch den Gar ten Falconaris, wie er das früher, um den Weg abzutiirzen, auch gethan und wie das auch anderseits von Falconari zu geschehen pflegt-. lFortsetzuna folgt.) Vertrnnt Euch nicht Qnacksalbern au, venn Jhr spürt, daß Euer Organismus zu er Ordnung ist. Sobald Ihr bemerkt, Ia der Magen den Dienst versagt, daß Eure Verdauung gestört ist, daß Leber, kltieren und Milz nicht so sungiren, wie dies der Fall fein sollte, wenn Jhr mit Kopfweh, saurem Aufstoßen, Hartleibigi leit, Blähungen und andern von unrei nem Blut herrührenden Leiden geplagt leid, so ne net die St· Bernard Kräuter pillen, die allbewührte Heilmittel, das aus rein ve etabilischen Jngredienzen besteht, d. aus den reinen Säften heilkräftiger Kräuter, und das deßhalb kochen unzählige glückliche Kurs-n bewirkt a --—--——-0.0——-—— Die MoskitoiPsinnzr. Jn West- Afrika ist sowohl unter den Eingeborenen wie unter den An siedlern die Ansicht verbreitet, daß es eine Pflanzenart gebe, mit der die Moskitos nicht in einem Zimmer bei sammen bleiben mögen, fo daß die Anwesenheit eines einzigen Exem plars von ihr genügt, die Blutsauger sämmtlich in die Flucht zu schlagen. Major Bnrdon hat bei feiner Rück kehr aus NgrdsNigeria einiae Blät cer dreier Pflanze mitgebracht, die von den Sachverständigen-des Bom nifrhen Garteng in« Kew als zu Oeymum vrrido W111d., einer von Senegambien bis Angola verbreite ten Labiate, gehörig erkannt wurden. Nach einer in der »Nature« ver öffentlichten Mittheilung Major Bur dons hat dieser die Pflanzenblätter von Kapitän Larvmore, Refidenten der Provinz Kabba in Nord-Nigeria, erhalten. Larvmore hörte von Ein geborenen, daß sie dank dieser Pflan ze wenig-von Moskitoe belästigt wür den und pflanzte daher einige Stöcke in Töpfe und Kästen, die er im Hause aufstellte. Diese Pflanzen, die etwa die Größe eines Geraniums hatten, könnte Bnrton in Augenschein neh men und Larymore erzählte ihm, daß die Anwesenheit einer einzigen von ihnen die Mozkitoö nnweigerlich aus dem Zimmer verjage; nach Aufstel lung von drei oder vier Pflanzen rings um das Bett vermochte Larv more ohne Moskitonetz zu schlafen. Dies ift, bemerkt Burton. ein ge wichtigeg Zeugniß für die Wirksam keit der Pflanze, denn dae von Hauptmann Larvmore bewohnte Haus wird, wie Burton selbst früher erfahren hatte, sehr von Moskitos heimgesucht. Die Pflanze wird auch Ooymum kebrikugum oder Fieber Pflanje von Siera Lean genannt. Sparen Sie Jhr Geld; O EineSchachtel Tutt’5Pillen wirthnen viele Dollars an Doktor-Rechnungen sparen. Dieselben lutiren sicher alle Leiden des Magens, der Leber oder Eingeweidr. Keine qemuqle Minimum Gegen Kopfschxnerzem Dyepepsih, Maler-im Harileibigkeit und Biliofi tät, indossiren Millionen Personen fünf-Leder Fissenp Tages Neuigkeiten. Jnland. Der amerikanische Gesandte Squires in Havana hat sich dieser Tage nach der Indien-Insel (Isla de Pinos) begeben, um sich über den Umfang der dortigen amerikani schen Interessen zu orientiren und mit den Leuten zu konseriren, welche darauf dringen, daß die Souveräni tät über die Jnsel auf die Ver. Staaten übergehe. Viel besprochen wird in Havana auch die Frage, wann die noch verbliebenen 900 amerikani schen Asrtilleristem welche die Küsten batterien in allen bedeutenden Hafen plätzen bewachen, Cuba verlassen werden. Das Publikum in Havana scheint nicht darauf erpichtzu sein, daß die Truppen die Insel räumen. Jn Santiago ist dagegen die Stimmung sehr für die Entfernung der Trupven und in Cienfuegos giebt die Ein wohnerschaft ihrer Antipathie gegen die Soldaten einen noch viel deutli cheren Ausdruck. Aus York, Pennsylvanien, wird berichtet, daß in der Nähe von Wrightsville reiche Eisenerz Lager entdeckt worden seien. Das Eisen soll von vorzüglicher Qualität sein. Die Pähe der» großen Kofhlenlager Ucclcchl Uccll Julius clllc chUllUcciö große Bedeutung. Die Bandes-Regierung in Washington hat gegen die vom Prä sidenten Castro von Venezuela ge ante Blockade der Drinnen-Mün ung protestirt. Ausland. Die Verzögerung der Emission der neuen deutschen Reichs-Anleihe im Betrage von 250 Millionen Mark, welche zur Deckung von Deficits be stimmt sind, hat die Regierung über rascht, jedoch sagt die »Frankfurter Ztg.«, sie habe erfahren, daß die An leihe wahrscheinlich Anfangs April ausgegeben werden wird. Es ist nicht wahrscheinlich, daß ein Theil der Anleihe in den Ver. Staaten genom men werden wird. Vertreter ameri kanischer Bankhäuser sagen, die Ver« Staaten müssen selbst Geld borgen und können Deutschland keines leihen. Von amtlicher Seite wird aus Berlin versichert, die Meldung aus Caracas, daß die Deutschen eine Dynamit-Bombe in den Kohlenbun kers des venezolanischen Kanonen bootes »Restaurador« zurückließen, ehe dasselbe der venezolanischen Re gierung ausgeliefert wurde, könne nicht wahr sein. Wenn eine solche Bombe gefunden worden sei, so müsse sie nach der Rückgabe des Schiffes von den Venezolanern selbst dorthin gelegt worden sein. Das Fahrzeug wurde gründlich inspizirt und gereinigt, ehe es dem venezola nischen Kommandanten überantwor tet wurde und befand sich in besserem Zustande als vor der Kaperung. Aus St. Petersburg wird be richtet, daß bei der Erinnerungsseier an die Aufhebung der Leibeigenschaft unter den Bauern bestimmte Gerüch teseirculirtem wonach der Czar den« Plan einer »einleitenden Verfas- ung« fix und fertig habe. Die ru sifche Regierung will mit der Einführung von Landtagen für die verschiedenen Provinzen den Anfang machen. Diese Körperschasten sollen gesetzge bende Gewalt erhalten und aus Ver tretern aller Klassen und Stände be stehen. Ueber den Wahlmodus wird nichts gesagt. Die Nachricht klingt plaufibel, weil sie gegen die seitheri gen Reichsverfassungs-Gerüchte den concreten und gemäßigteren Gesichts punkt der Lokal Regierungen her k-—k»-LL Ussqv Man schreibt aus Dresden Der älteste Sohn des Kronpriuzen von Sachsen, Vrinz Georg, der am 15. Januar 1893 geboren wurde. wurde dieser Tage zum größten Schrecken seiner Lehrer mehrere Stunden lang vermißt. Man glaubte schon, daß der Prinz durch Agenten seiner Mut ter entführt fei, als man den kleinen Burschen in der Kapelle fand, wo er betete, daß der liebe Gott seine Maan zurückkommen lassen möge. Die Sozialisten arbeiten die unselige Fa milien Tragödie des sächsischen Kö nigshauses nach Kräften aus und die Popularität der Dnnaftie hat unter den Verhältnissen schwer gelitten. Jn München hat der Sensa tions-Proceß gegen die Oberin des Maximilian Waisenstifts, Fräulein Elisabeth von Heusler, begonnen. Sie sieht unter der Anklage. einen Giftmordoersuch begangen zu haben, und wurde im Dezember letzten Jah res verhaften Jm Juli erkrankte nach einem heftigen Streite mit der Oberin eine Pflegerin, die 26iährige Minna Wagner, und zwar-— wie sie behauptete-nachdem sie den Rest des Jnhalts einer Kasseetasse ausgetrun ken hatte. Die verdächtigen Erschei nungen, unter welchen Uebelkeit bei der Vflegerin austrat, veranlaßten ihre Aufnahme in ein Krankenhaus Schon bei der Erkrankung sprach sie die Vermuthung aus, das Opfer ei nes Mordversuches seitens der Obe rin ewesen zu sein, doch sahen sich die ehörden nicht zu einem Vorge hen gegen Fräulein von Heusler ver anlaßt. Um so größeres Aussehen erregte es, als die Oberin im Dezem ber plötzlich verhaftet wurde. Mehrere conservative deutsche Reichstags -Abgeordnete haben dem Kaiser Wilhelm eine Eingabe über reicht, in welcher sie um die Rehabi litirung des Dr. Karl Peters bitten. Sie weisen in dem Schriftstück da rauf hin, daß die Fe-«·tstellungen, welche 1897 die Verurtheilung von Peters herbeiführten, sich nachträglich als falsch geosfenbart haben. Seit dem Bebel neuerdings öffentlich er klärt hat, es sei seinerzeit mit den Angriffen gegen Peters wegen dessen angeblichen Grausamkeiten aus der Kilimandscharo Expedition Unrecht geschehen und er habe sich durch den sogenannten »Tuckerbrief«, der eine Fälschung gewesen, täuschen lassen, ist die Bewegung zu Gunsten von vPeters immer mehr gewachsen, und man nimmt an, daß seiner Rehabili kiriäng nichts Ernstes mehr im Wege te e. Aus Kairo wird berichtet: Der Damm quer durch den Nil bei Zifta, halbwegs zwischen hier und dem Meere, der mit einem Kostenauf wand von L450.000 erbaut wurde, um Wasser auszuspeichern, wurde in Gegenwart des Khedive mit großen Feierlichkeiten eingeweiht. Mehr Störungen der Ordnung. Streit-Unruhen sind nicht halb so ernst, wie eine Störung des persön lirban Griff-ins Hob-vorbestim« Schlaflosigkeit und Nerven- Ueber reizung leiten den völligen Zusam menbruch ein, wenn nicht sofort ein wirksames Mittel in Anwendung ge bracht wird, Es giebt gar Nichts, was Störungen der Leber und der Nieren so schnell heilt wie Electric Bitters. Es ist ein wundervolles Stärkungsmittel und überhaupt die wirksamste Medicin in Fällen von allgemeiner Nerven-Erschöpfung Es vertreibt Nervosität, Rheumatismus und Neuralgie und vertreibt die Ma laria-Keime. Nur 50 Cents und volle Befriedigung wird garantirt von den Apothekern F. Kalteyer 85 Sohn und Adolph Dreiß. —-.-.-O—--- -——-s-» »Nixie Clerks.« Unter unseren Staatsmännern in Washington giebt es viele, welche nur »United States« sprechen und noch dazu auf ihre Unwissenheit stolz sind. Wenn diese Solons in den von ihren Privatsekretären zusam mengeschriebenen Reden Ausdrücke wie »Hinterland«, »Rinderpest«, »Meerschaum« ec. gebrauchen, welche sich ja schon lange in der englischen ESprache fest eingebürgert haben, so wissen sie, wenn sie vielleicht auch Fdie Bedeutung der Worte verstehen, fwahrscheinlich nur in wenigen Fäl zlen, woher dieselben stammen. Deutsche Worte finden in ungli isirter Form oder als »Slang« Aus idrücke immer mehr Anwendung in funserer Landessprache, wie z. B. die fietzt im Postdienst gebräuchlich ge s wordene Bezeichnung »Nixie-Clerks« »Wenn nämlich ein Vriefträger einen falsch oder ungenau adressirten Brief erhält und den Adressat nicht finden kann, so schreibt er eine Bemerkung darauf, welche in der Postsprache mit ,,nixie« be zeichnet wird, und der Brief geht dann einem Postclerk zu, dessen be sondere Aufgabe darin besteht, die Adressaten derartiger Briefe auszu schniiffeln. Lange Uebung erwirbt ihm eine spezielle Fertigkeit darin. AllePostämter größerer Städte ha ben ietzt derartige Clerks, welche den Namen »Nixie-Clexks« führen und in. ofsiziellen Dokumenten sogar Ver willigungsbills, unter dieser Be zeichnung-aufgeführt werden. Man sieht» daß sich das ,,United States«-Engltsch immer mehr ger tnanisirt und daß das deutsche Ele ment nicht nur auf die Sitten und Gebräuche unseres Volkes, sondern auch auf dessen Sprache einen nicht szu verkennenden Einfluß ausübt. ————O—.-O—————— Wie M USSJ Wir bieten einhundert Dollaxs Belohnung iin je den Fall von Kaiarrth der nicht durch Einnchmen i von all’»s Kaumde geheilt werden kann. F. J. Eh e n en e Co» Eigenth» Tand-» O Wir, die Unterzeichneten, haben F· J. Cheney Feit den letzten 15 Jahren gekannt nnd halten ihn ür ivollkommen chrenhait in allen Geschäftshandlun igen und finanziell hefüli" t, alle von feiner Firma eingegangenen Verbindli teilen zu erfüllesn W c st T r u a x, GroßhandelssDkognistem To ledo, O. Walding, Pinnan ä- Maksim Großmut delZ:Tkogu1sien, Toiedo, O. «Hall’«5 KaiatrHRUr wird innerli genommen und wirkt diretiguz das Blut und die f leimiqen Ober flachen des by ems. ' unmier frei versank-L Preis l 7i3 IHosents für die Fias e. Vetianft von allen Apis l)e ern. IIIW Inmitten s Ville- find dir befieik ————-O-.-.——— Grundeigeutynms Uebertragnngeu. R. A. Menger an H. Kalisth Grundstück an Camden Str» 8950. John Pinn an J. F. Neal, 223 Acker Land am AtascosmCreek und Eber Medium 82,500. i Weaen mehrerer cholerasver Z dächtiqer Fälle an Bord wird der ,aus Marseille im New Yorker Hafen jeinaetroffene Dampfe-.- »Karamonia« tin Quarantäne gehalten. An das Publikum. Die ,,Freie Presse« hat über 400 etablirte Agentnren im Staate, wird an über 700 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. Jhr Cirkulations-Gebiet in Teva erstreckt sich von Galvesion bis hinauf nach Denison, von Marshall im Osten bis nach El Pafo Entfernen Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Tean und den Süd westen ein« Zwei Reisende sind beständig, jahr ein, jahraus im Interesse des Blat tes unterwegs und führen demselben im Verein mit unseren rührigen Lo kal Agenten fortwährend neue Le sevzin In Anbetracht dieser Thatfachen ist die »Freie Presse«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu erreichen, das beste Auzeige Me dium im Staate Texas. M THE PUBLIC T he weekly issue of the« Tanne PKESSE PUEB THE-« has po sitivejy the l arg-est aimulation »F on Akkon non-ev» Hahn-J- »O v-. U-- vauxqu Fussva Fuuxxuuvu in the state of Texas. lt has over 400 established ageneies in the State, is mailed to fully 700 post-ot1iees, and has an extende cireulation in Mexi co, in the 1ndian Territory, and in Oklahoma. lt eireulates from Galveston to Denison, from Mai-shall to El Paso and of course mainly in the thiekly populated eentral and southwestern parts ok the state. Two traveling men and our very active local agents are eonZ tinuously adding new subZ seribers to the lists. In eonsideration ok these facts the "E’K"nm Pnnssn Funke Taus« elaims to be the best advers tising medium in the state of Texas, where it is the objeet to reach the German reading po Dulati0n. Seit über 60 Jahren schon wurde Mrs. Winslow’s Soo t ing iSyrup von Millionen notI üttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, das im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,Mrs. Winslows Soothing Sonn-« holen. 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Verkehrs-Bedürfnisse in Dienst gestellt Die Geicllfchnft behält sich das Recht vor, die Segel-Daten zu W· Passagiere sollten auf jeden Fall sich von der Galveston Aqentur Rach rirbt erbittern (wenn nöthig per Draht) wann sie in Galveston sein müssen. Passage-Raten sind-wie folgt: BrememGalveston Zwtite Kajüte, Winter-Rate .860.00 Zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom l. August an« 75.00 wischendeck v38.50 Passage-Raten: Galveston—Bremen: Zweite Kajüte —...O60».—00 Zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom 1. April an s 75L00 Zwischendeck ZMII Wegen lleberfahrt, Frucht und sonstiIer Information wende man sich an W. W. Wltth Seuscal-tgetlt. Stlllismib III-. oder an E. GriefeubeIW Rath tilgen C. O. cn elke. J. an Wut-« V. Dielmasuy 306 Ost- ommerestr., sgen cui-Sau M, Er "·WW"7·III·WWWIWW"WWWW’WWWWWW L ini »Es-im åas T klar-tm- co 403 ost- Mission-stran san Malt-. m wenn Sie sich der Oel- Lampen n oderr. irgend etwas Anderen außer Sag oder Elektricität zur Beleuchtung Its-er Wohnung oder Jhresg Ge äftes bedienen? Es giebt über upsz nichts- was Gas oder Elektriziiät ür Ve leuchtungssswecken glei gestellt werden kann. Kein Rauch, Rein Betrach Zusammoniiuaii iiec Konsum-mit ..·in... iiow iirloani sii .45 fualr tiio liumiiaiici sii .·45 Fahrkarten- -Verkauf am 16. und 17. Mai 325 iiii iiaio iuoc coionisien nat-is caiiiocM fiir einfache Fahrt. Fahrkarten- Verkauf täglich bis zum 15 Junis 845 aaoii Baliiomign unti zucuocli Im iiiai. Die einzige Bahn, die Durch- Schlafwagen na der Hauptstckt Mexiko ohne Wechsel laner l" i. Durch- Touriiten- Schlafwagen nach Washington, Cincinnati, Chi cago, St Louis, Louisville und Californien. wampiec Biilsiio auf allen Haupt-0ampiscliiii-iinis. .I. Mosis-III Div. Pass. Agi. 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Ehe-Kunz Genetzt wem-m Mant. gso qui-w Baums-g- dloisgtd MI— -1)- w. GAYLOZU Trav. Tksj ht s- PM. Fu» M mxluoy Zldcss Ohio-P III PMNK l« Mos. Commoszfzx geat, 206 ouva- btttxüjnx, St. Lonm, h o. P. W. UOZTON. Oommgkksixu Agmm 708 (·m11mon st» New Oxloaum 1«a. BUNEST MUENZENBEROER. Summen-.ij Aaetm san Antoniu, Texas-. J. H« TlERNEY. Connnurcsmi Akt-nis, Läksslop TDXBSs MIMWMMII
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J BEST PASSENGER sERVlcE IN TEXAS. L----IlePORTANT GATSWAYSOC NO THOUILS TO ANSWII OUSSTIOII VII. want-. Ists-. Aus-s M Tsoktsk Aas-f Its-Us. Tot-s- j bining tat-s Iofu cum-n Sout U Meil- cstste ot- tksi as also-s Istswsflomshls 5t.1.0al M vakat-. MW MS AND kMs csl M W W M. Mk 0Nl.7 Ule H Tms Maja sk- IEASI IIIIIC OKTUSSRVIOL J.G. LMI Ist-Hun- um« Fuss-m Tcx H. c. TOTNSZII, ern sti- uss IWMW Hut-IM Bewies-« ohne Wechsel von Sau Hatonio Oh set International Bat-m M sicherer Auskunft schreibe an Tki Iz A. Tut-IN C. I. A sitt Wirth, s Texas. »Es-Mr ijijjjgeliet b me Deutsche Werk »Der Ist sub verbesserte Anklage, mtt die m ibitdungesy welches von beiden st .z lefeu werden os. sen besonderer Dieses Bachs esse-ste- dte sichxev usw« und auch fu- diejenigem du tu k Ehe leben III einfach belehrt dasselbe, vie se i sah die schrecklich-er Folgen von me: M, wositär. Zut -llstimnt,mmehfruck;tl-:ttit, M Cäs- n an W en II Ue met für taum- btfemst werden Las-. Ii It Ist-seen Werthe( Ue eg unsbertre DIRka Dzi: «»-«7«-«2«·.x.szs«: III-T ang von 5 s. M Im mpackh tm zugeyandt kam-. u est Wes Egiblmcccul JO. IIIIIGIIR Streut-, Nov- For-h Gelder 11 Clinton Mart-) Privat klinik, tm c. Ave» New York, N. Y. Die Wie dieser Miall sind deutsch und behandeln It en- mls gesinnt Griol e. Ek W- Ren-en- und Oe chlechw tim- stsupsadetsstseh (V-kl(-ocol·k), Die M andere, jeder inne-suchen Behandlung seiden werden von ihnen durch ein vollfg Wut-Ists Heil-erfahren auf ein-a seh-ist« sciihltitiu irri. Preise mißiq. EIN-te Iaslunft wird bereinoilliaft und unent Iscttth ertheilt wenn man adkesstct wie oben Freie Presse für Texas. Herausgegeben von fiili Piissi illil iiills Pliblislilllll M. Mittwoch den ri; März 1903 stored at the Post OBce at san Anto nio, Texas, as second class marter Die einzige täglich Michel-; e u d e deutsche Zeitung in Texas. gebrochenes Herz. Zkizze von E. Fahr-any Zwei Jahre lang liebte sie ihn nun schon und wartete aus ihn wie auf das Heil iste; Lebens. Und immer noch um ont Arme Si? eid! ein CARL-F ewußte es, daß sie ni t so per erisch war wie Anita ret und die sanfte, geschei iuelie, rass nirte Maria. Denn jene hatten alle das gewisse Etwas, das die Herren anzog, das Prickelnde, Reiz volle, das ihr eben fehlte. Ader schon war sie do auch, das sagten ihr nicht nur die s weicht-luden jun en Attaches und Ossigiera ondern aus-F ihr eigener Spiegel, er ihr dunk les, ein wenig melancholisches Gesicht und ihre volle, ebenmäßige Gestalt zu tückwarf. Ja, sie liebte ist-» den ,,schönen Gre or der leider, eider nicht nur«-schön, sondern auch so ungeheuer reich war, daß er im diplomatischen Korps nur »der Nabo hieß. Wie leid that Sigrid dieser Um siandi Denni r Baier, der Baron Olnffen, der esandte den Hofe zu H» war durchaus kein Krösus Und Gregor wurde sv bodenlos oerwiihni von allen jungen Damen der Gesell schaft, daß er es schon längst wissen mußie: nicht nur se ne Person, sondern vor allem seine Millionen waren das begehrte Ziel all dieser Schönen. Freili wenn er in den Ballsaal trai, alle Anderen fast urn Ha tes· länge überragend, und m seiner s ken Schönheit, mit dem sonnigen Lä ln unter dem schwarzen Wörtchen die unde machte, dann itierten viele Herzen nur ihm und seinem sich ent en. uch Sigrid erbebte jedesmal, wenn er sie begrüßte Und vexnzirrt schlug sie die sammtschwarzen Augen zu Bo den, wenn er denru rngäem immer ein gierig hochmüthigen ck auf siehef Anita und Gretchen, die beiden Töchter des dents n und des spani schen Gesandten, ennhinen sich ganz unders. Sie erwiderten die blitzende Augensprache G egors, lachten mit i m und ver ten nicht das Ent z elen, das sie über seine Gegenwart andeu. nderg Griifin Maria, die schöne Rwriln mit dem aschbloriden enscheitel Sie schien der be ngenden Macht Gregors zu widerst en, blieb kühl und ruhig bei seinen Huldigungen und lockte ihn dadurch immer weiter an. Das war vielleicht gerade das, was sie wollte; Niemand durchschavte diese Miste Grä in, am allerwenigsten ihre terggeno sinnen und Ridalinnen Gregor war rettungslos verliebt in die dlonde Madonnenschönheit, und er machte ihr den Hof-Nicht gerade auf xaLlend aber doch deutlich genug für te Eine, welcher es alt. Stgrid sah es wol aber sie hatte den schönen rauen lden so oft den Hof machen, o oft ein »Herz verlie WITH Isan reine-im en e te i nicht besonders bednrnhit hitg e-— Baron Olu eigenpr ragte zu dieser Zeit or tun Rath endet JMM n Bl e und tägw iiutspi sw ÆQ de WHAT er er e r a e trittng por; est Sallein wußte ja, welche vergeb PS ehns ,welcher·- tiefe Kummer Herz bei S n sein stand an der Ter ka e atkdes Btf fietheielö u blickte einem Reiter nach, der jen Wust-ver yoxübex e tniägk war untan zu ihr hinübetge ßt ti S M, WEEnigllinchgoth in lief »Dieses M fvll’s eini« muxmelie M, ein leiiger und· ent enee Zug sich um ihre- feinen Lip daran uå itai aus der Glas ihiiy die zum peifesaal führt-» Gee THE wollte eTrnich verabschieden, »schw! wie-der bin txt-W ve: Måeqqzte vom-it den Gästen Jhkeg »Wirk!ich?« sagte iiea mit einem be tiickenden Axt-genau Wgchlag kann mich en nie von JZeem e sitennen Werde ich Sie ute d im Theder schen, Komtess es« wallch5 wir erwarteness Gäste Suroneff kommt Mfeiner Arn-gürt Oeeger biß die weißen Zii ne zu sammen, nnd aus keinen bunt en Au gen cheßeein Blin er Leidenschan e sensi se ruhige, warme III-me klang ei,i als er fragte: beva Kett tsi en fe. Fett-n »ne ellsaf afi wirkt ch ogenn Sie lii lie ir bezauberndes Mäd chenlöcheln n Gott, weshalb Wie ichzunlieäenswiitdi zu ihm fsein-? n wkd alt ehn ie, und en, die-, en Leutey zu bea innM w a I Mncheni te mich nicht win! Weniik Sife wisse en zwanzig Zahrenchdä ndv Migjähriåein eheißi das denken daran, WITH woisigljgh zuvlzejz fi» «»nur eine Minute an Zie sind««.- ·r stetsausgewichem wenn ch Sie alleinsprechen wollte. Aber ch halte Sie Jetzt fest-sehen Sie-so ibei Jhren Händchen—und bitte Sie, IehmenSie mich zum Gatten, machen Ziemich selig, indem Sie mein wer sen!«—— Aber Maria hatte mit einer glatten Bewegung ihre Hände aus den seinen Bogen und trat einen Schritt zurück. ein,« sagte sie kühl und hart. Gregor erblaßte bis in die Lippen. Das hatte er nicht erwartet. Er, per noch nie um ein Mäd en geworben, zem sie alle so bereitwi ig entge en gsmen———er wurde ab ewiesenls Un er iebtekdieses blonde eschöpfl Er liebte ie wirklich. »Warum?« stieß er heiser herang. »Weil ichSie nicht liebe!« sagteKom esse fsMaria Und mit ihrer gra Zsen z« keik s ritt sie auf die gras h r·«zu, hinter er sie nun verschwand Daß dieses ganze Gespräch von ihrer Dausdame mitangehört wpxden war, zie innerhalb der Tertasse in einem Bambussessel Siesta hielt, das wußte Varia. Und te wußte anch, daß nun sie ganze Sta t von diesem glanzen )en Antrag erfa ren würde. »Er wird nich daran sterben,« dachte ie. Den schönen, den großen Gregor ib, ewiesen zu haben, das war ein thumph der ihr wie Balsam über die eitle Seele sloß.— GregorJtürzte ans dem Palais fort, rnßer sich, blindwiithend, vor Schmerz rasend. »Dieses herzlose, iokette Weib!" dachte er. »Sie soll es sehen, daß ich n t vor Verzweiflung um omme, daß ich mich zu tröstend-ON mu- rahmhss ein«-- rohe-h sw dem«Baron Olufsen und ielt um die Hand von Fräulein Sigri an. Und Cochzxine Stunde später hielt er seine hasdselige ekriijhende Bran im Arm, di pernxeikakaimmel selbst habe si Lpr ihr gqu bit-w Ja, Sigrid niar überselig. Gregor haiie«7um sie geworden, Gre gor warihr Verlobier, in sechs Wochen würde-sie Gregors Weib sein! Sigsragte sich nicht, warum er ihre Hand: erbeten hatte. Mein Gott, das war doch so selbstverständlich! Weil er ihr gut war, natürlich, und weil er ihre Gesellschaft sein ganzes Leben lang neben sich zu haben roiinschtel-— Und er war go gut, so aufmerksam zu ihr! Er ii erschüttete sie mit so königlichen Juwelen, daß sie sich fast s «mte, sie anzunehmen. Und alle eli, ja ausnahmslos die ganze weib liche Welt von H; beneideie sie. Komiesse Maria war verreist. Sie hatte sich an demselben Ta e wie Sigrid verlobi-—Fiirsi Surono und seine betagte Mutter hatten sie sogleich nach Petersburg mitgenommen Gregor knirschte mit den ahnen, als er es hörte. Um dieses Ka lkopseg willen also hatte sie ihn ausgeschla gen, haiie mit ihm gespielt und ihm diese nie zu verwindende Niederlage bereiieti Weil sie eine Fürstenlrone tra en wollte!—O, und wie sehr hatte er« te geliebt! Fern Vergleich mit Marias zarter S "nheit, mit ihrem seinen Geist er s ien ihm Sigrid plump und gewöhn li Aber es rührte ihn, ihre Liebe zu Hen. Er ließ sich von dieser demü h en, hingebenden Liebe streicheln und· trösten, nicht viel anders wie ein gro-« szes Kind. Dann kam der Hochzeitstag, und d meinte nun sür ew· in den Ha en des irdischen Paradie es einge lauLen u sein. s ie litterioorhen.toaren wolkenlos. Griisin Maria kehrte aus Rußland suriick—unpermählt. «Sie hatie ihre Verlobung mit Su ronoss wieder ausgelös;, weil es sich herausgesiellt haiieZ da er nicht fünf nndps ig. sondern füufvndfüvisig agreja i»«toar.-—— ie lächelte als Aniia und Grei- e Mrihr von dem lttcklichen jungen 7 aar'erzeågten. S? fragte auch wie ig n dem Datum der Ver ng nnd s dann: »Ach, der 6. Maaii Wie rollig-—an demselben ehatte lja der schöne Gregor um angeha ten!« Daj war eine Sensation siir die mFing-s fanden sich zwei, welche hin Z Mund dtvie einen guten eigen diese Neutgteit erzäkflten igrid sanften Ynze ein ach das sei Sie glaubte es auch wigltchnåhicht ach h i s tegdr n aus kam, sage sie ihm lächelnd in Gegen-wart einiger Verwandten: »Deine Dir, Gregor, was sitt ungereimies Zeug man mir heute erzählte: Du sollst am 6 Mai-— an unserem eigenen Verlobungstage-— um Griifin Maria angehalten haben!« Greer wurde dutrlelrvth vor Aet get »Wer hat das gesagt?«« »O, Aniia meinte, daß die Komtesse sel es erzählt habe. Aber natürlichl hat te wie immer Unsinn eschwatzt Gregor wandte sich brii t ab und verliess das Zimmer »Er küßt Dich nicht, wenn er nachs tommi?« state neugierig die aufme, die anweseng war »Er ist nie zärtlich in Gegenwart Anderer« sagte Sigrid. Sie war ja so bescheiden und selbstlos Aber daß er auch, war er allein mit Ehr-, nicht zärtlich war, das verschwieg te te es nun schon, er lie sich M in- hiznuszg da hätt c HYIYÆMM abeYFo Fig chxth II Y end dieses Tages Mk M O r. gr d Wink-Mk Epime its-I Perlen, welche ihr so viexe gisti ewi derinnen verscha Of d gela en Iiyie is genbxii Ins-ihr mderen Logk Komtesse Maria Tnii hrem Vater. Gregor fiihlte in seinem Herzen eine ramenlose Bitterkeit aufsteigen, als er Dort drüben das geliebte Jdol seines Herzens-und hier dicht vor sich seine Frau sah, die er nicht liebte. »Du hast Dich wieder viel zu sehr nit Schmuck beladen,« raunte er ihr böse in’s Ohr. »Alle Operngläser im hause sind auf Dich gerichtet.« »Aber Gregor, weshalb hast Du mir Das nicht zu Hause gesagt?« »Was nü t das? Du bist ja froh, Daß Du a diese albernen Juwelen hast! Uebrigens fand ich es unItheL ex iattlos von Dir, daß Du heute zenwart Deiner Verwandten von jener Klatscherei über mich sprachst.« »Warum denn? Da es doch nicht rva r sein kann, was sie sagen!« regor blickte kalt in die bittenden; Augen, die sich ihm zuwandten, und spras grausam: er sagt, daß es nicht wahr isi?« Sigrid wandteganz langsam den Blick wieder der Bühne zu. Das Thea ter verschwand vor ihren Augen, eine schwarze Nebelmasse umdrängte sie-— re fühlte, daß irgend etwas Schreck liches in ihr vorging. Tapfer, tapfer und resungslos ver- harrte sie jedoch Vor die er gasfenden Menge, die ihre Juwelen anstarrte. Sie war so todtenblaß geworden, daß sie ihr Opernglas zum Schutz vor ihre Augen hielt.-— chJm nächsten Zwis enatt erhob sie si und verlangte na ihrem Wagen. Gregor fragte- e nach dem Grunde. »Mir ist schl i-—sehr schlecht.« Noch in derselben Nacht brach der so qualvoll niedergehaltene Herzkrampf aus. Der« Arzt war rathlos. dQtltn nächsten Morgen war Sigrid o Aber »vor-her hatte sie noch die un- eheure Selbstverleugnun gehabt,» regor zu tröx Hätt-Diese erzneurose ist nichts en: ,,Du«w tja, Gre- euesA Gram- Dich nickt Du bist I nicht schuld dara—n.« Mit großen Augen hatte er sie an esehen—sah er auch jetzt die stille Ge ftalt an, die an gebrochenem Herzen ge iorben war-. Unwiderlegbore Kräftigung Auf der Universität Oxford war es früher den Studirenden streng untersagt, gei stilge Getränke zu sich- zu nehmen oder so che in ihren Wohnungen zu haben. Dem Rektor wurde nun eines Tages Zweit-et daß ein Student ein Faß ein ugeschickt erhalten habe. Der Missetsäter wurde zitirt und vom Rek tor e ragt, warum er gegen die Ge setze er Hochschule gefrevelt habe. Die Antwort lautete: »Herr Rektorl Der Arzt hat mir den Wein zurKräftigung perordnet!«——»Nun,« fragte der Reltorl weiter, ,,glauben Sie wirllich, daßi hnen das Weintrinten Stärke ver-T eihen werdet aben Sie denn schon ein Resultat erzielt?«—,,Gewiß, Mag nifizenz,« antwortete der Student; »als· ich das Faß bekam, konnte ich es kaum vom Boden heben, so schwach war ich, und jetzt kann ich es bereits mit einer einzigen Hand in die Höhe halten!« Ein Trauerspiel abgewendet. »Gerade noch im letzten Moment wurde unser kleiner Knabe gerettet!« schreibt Frau W. Watkins von Plea sant City, Ohio. Die Lungenent zündung hatte ihm arg mitgespielt und er wurde außerdem von einem furchtbaren sonsten .geplagt. Die Aerzte behandelten ihn, aber es wurde mit ihm schlimmer von Tag zu Tage. Schließlich versuchten wir Dr. Kings Neue Entdeckung für Schwindsucht und unser Liebling wurde gerettet. Er ist jetzt gesund und munter.« Jedermann sollte wissen, daß dies die einzige Kur für Susten, Erkältungen und alle Lun gen-Beschwerden ist. Garantirt durch F. Kalteyer Fr- Sohn und Adolph Dreiß, Apotheker. Preis 50 Cents und 81.00. Probeflaschen frei. Die Knien in der Bank-. «Ipn G. Dink ksr.l en, Linien in der Band, nd r au ihre Sprache verstand, Der ward tragen Schla aus Schlag, Denqutilten die Zweifel ag um Tag. Iarer der« ulunft Gauen Wirkens-- nenjå e zu schauen, Her l u t aus tiefer Seele das Licht s n n Wiin chen der Seele spricht M bleiben die Wüns e auch Wünsche nur Erd werden sie nie in rsiillung geben, Du lesi verklärt tu die Ferne gesehen Und ist gewandelt aus bliihender Flur. d Was man im Junern durchgelebt, Ine der Erinnerung mein-weht Galdi s, vorn ellsien Sonnengolde, sichti i, vom« Untersucht-das holde, Alls du e n Lind, an’e Bettlein schlich Und leise dir über-»den Scheitel strich. Ob hart die Zukunft oder leicht, Ob dich ein erd Geschick erreicht, Ob irdisches Gut und irdischer Glanz Gen-oben in deiner Tage Kranz, s alles flieht, vergeht, verwedt nd eins mir fest in dir bestehn Was du in deinem Herzen fpannsi, Was dn in Einsamkeit ersannst, Unsceein und hell nur anzuschauen, Dann braucht es niximer dir zugrauen Borsdeinex in ft dunklem chaß, gsiec deinen th, dein Selbstveetraueu. ie weisen nach des Friedens Auen Und machenxahrhast gut und groß. »Ueberzeit« arbeiten! Das AchiftnndensArbeits-Gesetz ist den unermüdlichen kleinen Arbei tern-Dr. Kings Neue Lebens-Pil len-— vollständig unbekannt. Millio nen davon sind Tag und Nacht Un unterbrochen an der Arbeit und heilen dadurch Verdauunggschwäche, Galligleit, Verftopfung, Migriiue, sowie alle anderen Leiden des Ma gens, der Leber und der Eingeweide. Jst leicht nnd angenehm zu nehmen und wirkt absolut sicher. Nur 25 Cenis in den Apotheken von F. Kalteyer se Sohn und Adolph Dreiß. W Was er thun kann. E J os. 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J Heinrich ConrieT M seu- Dikektor der Reiten-man OW geiellichast in New York. Direktor Heinrich Conried, de efg Yåttgteit als Leiter des deuts zz rs zu New York längst auf bet kensSettenfdeZdOzZans lobende Aner ennung ge un en at, ist durch eine Berufung an die Spitze der Metroxoln tan Operngesellschaft in New York kenn leitenden Faktor auf dem Gebiete r Großen Oper in den Ver. Staaten «Æorden. Die Thatsache, daß Con aus »dem Kampfe um den durch den Rücktritt Maurice Graus erledig im kosten als Sieger hervorgegangen Udet eine neuerliche Würdigung s künstlerischen Bestrebungen, ifekehzeittg aberauch eine Auszeich mmgdet deutschen dramatischen Kunst Mgenieinem mit welcher der Name des Neuenstpresario bisher aus x Iteßlich verknü ft war und der er e ne Erfolge zu anken hatte. Direktor Conried, dex»; im Jahre 1855 in Vielitz in Qexterreichische Schlesien geboren wurde, it- seit mehr als 25 Jahren in New York als Re g eur und Theaterleiter thätig Seit ge n Jahren steht er an der Spitze des orttgen deutschen Jrving Blute-Thea ters. Jn dieser Eigenschaft hat es Conried verstanden, sich mit tüchtigen Htl sträften zu umgeben und durch Inn haft inszenirte Vorstellungen a das Interesse von Amerikanern sitt die deutsche Bühne zu erweckensz V chtedene amerikanische Universitä- den seine Bemühungen, das Jn- e für das deutsche Drama und die Heinrich ConkiedY deutsche Literaturhierzulande zu stei .»gern, durch Verleihung von Ehren graden anerkannt. Direktor Conried bereiste mi: den hervorragendsien Repräsentanten der deutschen Schauspielkun-’t, wie Adolf v.-Sonnentl)al, Agnes Sonna, Ernst p, Possart, Helene Odilon u. s. w» wiederholt-die Ber. Staaten. Er wird n o kein Fremder sein, wenn er im sten Herbste an der Spitze einer Schaar auserlesener Gesangskünstlet Fett Freude aller Opernfreunde die donagendsten Städte de: unidu de en wird. Wall einen Dichter-, IOI see IW Mira-s dein trefflichen Ly v W We nasses-Oh Wenn in Deutschland bisher große ld ren, Staatsmänner und Wi eul let mit Ehrengaben beda t I sden, so gebührt der Stadt Ham die kürzlich die Auszahlung eines zs Ehrengesaltes für den tr n Lyriker Gutav Falle beschlo Verdienst, die Frage der staat städe n und lands aftlichen Dis-sen f r Poeten in luß ge ziquew Schon ist in Schleg Ists-It n die Anregung gegeben, den mathlichen Dichtern hermann g, Deklev v. Liliencron, oachkm l nnd J. H. Fehrs tändige s. aben zu gewä ren. Der Vor soll an den s leswigcholsteinis Wiallandtag gelangen. Gn- v Falle isi"«allen Freunden ge W ller nnd formfchöner Ltzrik Unsremder mehr. Seine d ch Gaben haben ihm einen treuen M von Berehrern erworben, und Weh in Norddeutschland ist sein «RM·wo s anni. Falle stammt aus W. ort wurde er am l. anuar M geboren. Er bethätigte Ich erst Gustav Falke. Wsuchhändler und dann als Musik Seiner reichen lyrischen Be verdanken wir eine ganze An l Optik lichet Werke. Auch als fchri Heller hat sich Falke, der bieten Jahren seinen dauernden w in Hamburg aufgeschlagen I Glück versucht. »Im Small-IN CCimer Cz III-U- hält, wenn es Morgens ski- Mzssd stsssik sss W, ne un un Wen des ganzen Tages rein. E. F. Schmid t, Haus«-m Texas-, Unent. W Nkas Nimm-HIle f lcs M M Esnsllouston West-. Ein Heilmittel ist entdeckt worden« das verlorene Mannbarkeit und die Kräfte wieder t herstellt s Eine Woche ausreichen-es Probe Packet s wird Jedem frei ugcfandh der j darum f reibt. »Negeuckative Tablets« sindynerlannl die einzige I Kni gegen yerwnue Mannbcirleitf in allen Stadien. j Sie nnd wissenschaxlich durch die besten Aetzte der i Welt her eftellt. set Ruf des Institutes Ist derart i daß alle erzie, die das beilmitlel herstellen, dafür Zikch verantwortlich halten« Und wenn sie auf ihren uf liin behaupten, daß die »Regeneraiive Talilets« i »F i-. verlorene «Mannbarleit, Vderbrueh oder Schwache der geschlechtlichen Organe heilen, so mußdie Kur positiv und permanent fein. Diese Kompagnie schickt Jedem, der an nerdö er Schwache leidet, die Medizin für eine wöchentliche ehandlung frei gu. Die Mssdizxii kann nur dadurch erprobt-werden, daffz man die esultate des Gebmichs abwartet, wenn ie das heilt, für was Be gemacht wurde, fo i sie weint-fehlen cTPiese rohe will die Fallapia hnn as mit ihrem Mittel für eine Woche gestatten. Nachdem er die »Wie-Jene ’rative Tablets« eine Woche gebraucht hat, wird der Patient Kraft »in feinen rganeii and Musleln, neues Blut in seinen Adern, neuem Unternehmungs geist, und si in Gesundheit und Erscheinen als neuen Mens en finden. Die-,Regenerative Ta blets« haben eine wunderbare Wirkung und der Pa tientverspürtdiefeliien ani ersten Ta e. fSie gehen direkt zum Sitz des Uebels,’gan glei wie« lange es mfteht und bringen Kraft und· tarle. Dieses wun derbare Mittel verbannt alle Seh ternheit deni an dern Geschlechtcke enüber, heilt a e Uebel, die aus Ueberreizung, e eran ten ung, Geschäftssorgem die zum Verlust des Geda tni es, ·Unfühigteit re füh -««eeii, hervorgehen. ,Regeiieratide Tablets« find in jedem Alter anwendbar; ie· heilen alle Fälle, aris geninnnien, wenn schon «pilepsie oder Jnsiixn ein: etreten find. Die Fallapm Lynn Co. macht keine Be kräntungenz Jeder, der darum schreibt, erhält das ittel für eine Wochesrei sugeschickt, sorgfältig ein Eepackt iind ohne zu zeigen, was es enthatt. Sie hat anfende non Briefen aus allen Theilen des Landes erha ten-die von den erstaunlichsien Euren der »Re enerative Tal-leis« berichten. Ihre Osierte Er eine viheift echt; es werdenleine heunkiihigenden ra en gestellt. Lehrein heute an die Fallapia Lynn o., 536 Pagim Puildingz St. Louis» Mo» und laßt Eug die Medizin für eine Wp e tei kommen. Jhr Bii das ebenfalls frei ist, gie t uih die An aben, wie J r Euch mit dein Mittel zu Haufe sel lt lu riisen dniit 0 An das Publikum! Einladung —an— Einst Aigiisl liest-li, in seine Wirthschaft No. 209 West CommercesStraße, wo seit 45 Jah ren immer die besten Getränke, Cigarren und der b e ft e L u n ch in anständiger Gesellschaft zu sin den sind. THE WIMEL Will co 110 Saledad Straße· Gelegenheitstauf: Uhren, Dia maiiten, Juwelen, Glaswaaren ek. Wahl-los et ,Rech«ts Ante-älte Offiee über Groas’ Barth Cammerce Straße, San Antoniu, Texas. Dy, S. Burg serv-Feuer Sekundarssrzt des k. k. Kran Zenhaufes in Wien· Frauen-Arzt u. Operatenn Dfsice: No. 121 Nord-Alamo-Stta e Aber Reif Apotheke-Te l ev h ou ok. E; I-. Hemde-g Praktiscer Arzt O ce- Stunden in W. D’Ulbini’s und PS Lucai Apotheke. DE. K. COSTH, Offiee in Wm. Kalteheks Apotheke! Ecke Losoyai und Ost-Houston-.Straße. South-Stunden von 9 bis 10 Uhr Vormittan und 2—4 Uhr Nachmittan on. 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Wer hätte ge t, daß der bis zuletzt jugendfri ,»geistig und körperlich ungemein sstllche Greis so rafch dem Tode seinen Tribut zahlen mußte-er, der bis zum letzten Augenblick das fri scheste Leben verlörperte., der heitere, unverwüstliche Genußmensch mit dem vollen Haarwuchs, den großen, tief blanen, glänzenden Augen« dem ro sigen Teint und der reckenhaften un gebeugten Gestalt Sein Grundsatz, dem er huldigte, war das Wort: «Nur m der Bewegung ist die Ruhe,« und daher trieb es ihn seit einem i Mutter immer wieder hinaus Indie Welt. Nicht das «.behagliche Denn-. nickt die Freuden der Häus llchkeit·f«e elten sein Gemüth, wohl aber die Unsregungen des Reisele dens; und wie sehr er auch die Mu sibliebte er selbst spielte die Geige musterhaft— so war ihm doch der Psiss der Lokomotive ein angenehme res Geräusch als das schönste musi kalische Instrument. Seinen 75. Geburtstag feierte Ge nernl Baron Korfs in Tiflis und er eb mir an jenem Tage-Bl. Mai einen humorreichen Brief, worin er mir in großen Zügen sein Leben skizzirte Er sagte darin un ter anderem »Ich wurde geboren, als Beetho ven starb, war sechs Jahre alt, als die Nachricht vom Tode Göthes ein traf untk erinnere mich heute noch der W, die ich darüber vergeß nicht, weil ich damals Göthe schon W hätte, sondern weil ich sah, welchen Eindruck der Tod eins meine Ildern machte. Mit russischen Ver hältnissen trat ich frühzeitig in Be g. Mit Spannung hörte ich lgarstiges-iceitzt-ionner vondOUsztrolentik rupuens un rovian olonnen durch das Gut meines Va ters in Ostpreußen marschiren, lief W mit- MZFM Nitkaka STUSU s allb- Jsck Pcllslclllklchl M übers Fuß und trommelte vir Maus zwölf Trommeln. Das war Doch der Mühen-erth. Wenn ich da bei geblieben wäre, hätte ich es viel su was gebracht, denn Trom gehört zum Handwerk und es Mike doch irgend ein Resultat ha ben, wenn einer 25 Jahre lang zu M versteht. Durch Besiebungen meiner Eltern kam ich bereits in sehr jugendlichem Alter unt Alexander v. dumboldt, M, Hegeh den beiden Schlegels in iche Berührung und lernte in en Kreisen instinkiip das geistige der Zeit empfinden. Anre in wissenschaftlicher Bezie Æchafsten mir von da an bis gen Stunde Freude ani dei weit und Kenntnißnahme an allem, was war und allem. was geschahl so trieb es mich hinaus in die Welt· .das Fremde Zu erforschen, das Schö äedu sehen, as Edle zu suchen, dat ck zu finden. Ein Bahnbrechei bin ich geworden, denn ich bereist( sasi alle Länder, ehe an eine Eisen babn zu denken war. Jm Haudere1 ichbis Neapel, war schon An der fünfziger Jahre des vorigen underts aus dem Nordkap,rit1 eheran, durchsnhr im Dreiges spann die Steppen Rußlands unt landete sieYhnmal an den Küster Meiqu eute bin ich das viert nn Kaukasus, komme soeben M Samarland und Taschkend unt wohl« Veranlassung, an dem wo ich in das 76. Lebensjahr M, bei-Botschng dankbar zu sein« es nnr noch gestattet war, so viek nnd anderes zu sehen, was meinen Zeitgenossen versagt ist.'« So spmch der Baron über sein« Ich machte seine Bekannti s vor etwa 13 Jahren, als meint ’st über- Meyerbeer erschien unt Bewäbrt in langsabngem Besteheni Tlie Mutual Use lnsurance co. ot- msw von-L Richard kl. meist-rein Präsident Am Schlusse eines sechszigiährigen stetigen Fortschrittes geht obige Gesellschaft————·——--——-—-—— allen anderen voran AssETs am Zi. UEZEWEIT 1902 382 MLUUTTETT Voll-ART. VETTTUESBAREIT BAMTTTlHUTTUs 88 MUlWETT Bill-Wis. (Obige Angaben schließen die autorifirten Dividenden für 1903 ein. MT TAST 600 MlLUllTTETT soll-MS M PUUTJETTs IIIWIIETT AllssEZMLT. Mehr als irgend eine andere Gesellschaft in der Welt. Beginnt recht und knüpft Verbindungen mit einer Gesellschaft au, die Ihr uicht überleben könnt. Dieses ift die Kompagnie, in welcher man sich versicherte laser sollte, weil Man von ihr am meisten Gutes erhält; Sie die bedeutendste in der Welt ist; Sie die be ten und liberalsten Policen ausstellt; Siedie ficherste und konservativste aller Gesellschaften ist. O Wir erfuchen darum, mit solchen, die ihr Leben verfichern zu lassen gedenken, in fchri tlichen MT årkftbrs zu täetem um ihnen einige Auskunft über die beste Police in der besten efell a zu ge eu. Solche, die als Agenten für diefe Gefellscha t t atig zu sein wünschen und ein überaus vor theilhafteg Abkommen mit der größten er Einmisc- Gefellfchqft in der Welt treffen möchten, wollen sich gefälligft wenden an UMWEIMIN 85 Ell-IIIle General-lernten san into-tin Tex. Der 60ste jährliche Bericht wird auf Verlangen frei versandi. seinen Beifall fand. Seiner Ein ladung folgend, besuchte ich ihn in seinem Palais am Pariser Platz und war nicht wenigt erstaunt,· als ich seine glänzend ausgestatteten Salons mit den seltensten, eigenartigsten und kostbarsten Antiquitäten und Fanden aus allen Theilen der Welt angefüllt fah und seine kostbare geschichtlich und kulturhistorijch bedeutende Uh rensammlung—fpäter schenkte Baron Korss die Sammlung dem Märkis schen Mu-eum, wo sie sich jetzt noch besindet—«tndirte. »Sie sehen, Herr Doktor«, scherzte er, »als ich meiner Bewunderung über die mit so viel historischem und Kunstsinn und durch gewaltige finanzielle Opfer zusam mengebrachte Sammlung Ausdruck gab- »ich bin ein einfacher Uhrwäh ler!«· Bei diesem Anlaß hatte ich auch das Vergnügen, seiner schon da mals sehr kränkelnden und schmächti chen kleinen Frau, die sich aus Ge sundheitsrücksichten zumeist im Sü den aufhielt, durch Korff vorgestellt zu werden. Die Zärtlichkeit und Galanterie des alten Herren seiner Gattin gegenüber ließ es in hohem Grade nnwa rscheinlich erscheinen, daß der »tolle "Korss, wie der schnei dige Ulanenoffizier in der Berliner Gesellschaft genannt zu werden pflegte, einmal in übermüthigerLaune einem intimen Bekannten die Toch ter Meyerbeer’s mit den Worten vor gestellt haben soll: »Mein Vorn-mon nase Er wurde nicht müde, mir allerlei unbekannte, bezeichnende und drollige E Rüste ans dem Leben und Schaffen seines Schwiegervaters zu erzählen. aus der Fülle seiner Mittheilungen möge-hier nur einiges hervorgehoben werden. Bei der Erstaufsührung der Oper »Der Kreuzritter in Egypten«-. in Pa dua wurde der Komponist nicht allein auf der Bühne gefeiert, sondern auch in einem alten römischen Theater Triumphwagen nach seiner Wohnung gezogen, welche man während der eit festlich geschmückt hatte; bis um Uhr in der Nacht lösten sich Anspra chen und Gesangvereine ab. Als nun endlich Ruhe eingekehrt war, »und Menerbeer sich todtinüde in einen Sessel niedergelassen hatte, trat sein Diener mit groteslem Pathos vor ihn hin und sagte: »Man hat uns ehr gut aufgenomminen, ich werde nicht verfehlen, es der Köchin ngch Berlin zuschreiben.«' Bei allen seinen späteren Opern schien diese Anerkennung dem Meister immer das Entscheidende zu sein, und er fragte sich stets vorher, »ob er es wohl« der Köchin nach Berlin wird schreiben können Durch Baron Korff erfuhr ich im Jahre 1893, »daß der musika lische und literarische Nachlaß seines Schwiegervnters, der unter Anderem auch höchst interessante und bedeut same Briefe Heinrich Heines an Gin conio Meyerbeer enthält, wohlgeord net im Familienarchiv sich befindet, und daß der Komponist testamenta risch die Bestimmung getroffen habe, daß dieser Nachlaß dreißig Jahre nach seinem Ahleben, also 1894, veröffent licht werden sollte. Baron Korff versprach mir, den Nachlaß behufs Veröffentlichung auszuliefern, und er gab sich die erdenklichste Mühe, hierzu die Zustimmung seiner Schwä gerin, der Wittwe des berühmten Porträtmalers Professors Gustav Richter, des Malers der Königin Luise, zu erwirkem aber alle seine Schritte waren vergebens, denn die Zweite Tochter Meyerbeers widersetzte ich hartnäckig der Publikation jenes geistigen Schatzes. Jn den vielen Briesen, die mir der Baron von allen Stationen seiner Weltreisen zugehen ließ, findet sich manches interessante Wort. Eins sei hier wiedergegeben, weil es von Bis marck handelt. Jch hatte die Absicht, dem Baron v. Korfs meine Schrift »Bismarck und die Frau« zu wid men; er lehnte aber die Bitte mit den folgenden Worten ab: »Auch ich habe durch dreißig Jahre das Wohlwollen und den persönlichen Verkehr mit Bismarck genossen, ohne das Bewußtsein zu haben, daß, wie bei Göthe, etwa die Frau ein Faktor in seinem Denken und seinem Sein wäre. Die weiblichen Personen, die Jhr Verzeichniß anführt, waren und sind mir persönlich bekannt. Mein Gefühl und meine Bescheidenheit drängt mir aber den Wunsch aus, meine Person dabei aus dem Spiele zu lassen. Haben Sie besten Dank sür die Aufmerksamkeit, die Sie mir damit erzeigen wollten« aber ich kann mich damit nicht einverstanden erklä ren. Mit welchem Recht dürfte ich wohl die Widmnng einer Veröffent lichung so privater gesellschaftlicher Beziehungen tragen? Das würde nur die Verwunderung von Bismarck und allerdarin genannten Personen hervorrusen.«' Köstlich war Korfs auch als Anc dotenerzähler aus seinem so reich be wegten Leben, nnd ich bedaure, daß ich aus Raummangel nur das nach stehende .,Von Mot« meines vereinig ten Freundes hier produziren kann. »Wenn der Schah von Persien niest, wäre es eine nichtssagende Redensart, »zur Gesundheit!« zu rufen. Der wahre Verehrer greift daher bei solcher Gelegenheit in den Gürtel und legt dabei ein Goldstück zu den Füßen des gebenedeitenl Herrn. Der »König der Könige« niest aber anssallend viel er ist eben ein sparsamer Herrscher! und wehe demjenigen seiner Unterthanen, l welche dabei nur geringe Theilnahme Leim-ni« Man sollte eine VerstopfnnJ knicht vernachlässigenz eine derartiges sVernachlässignng könnte ernstliche sKrankheiten verursachen. Man ge-! Hbraiiche pronipt Dr. August Königgs Hamburger Tropfen, welche eine wirksame Heilung herbeiführen nnd. Zustand des Magens verbessern. Allerlei. Der Frau Emina Withrow, einer ans St. Joseph, Mo» stam-! imenden Dame, die sich hier zu Be such aufhält, wurden in ihrem Zim-» mer in einem an ElmyrasStraße ges« legenen Boardingshause Diamanten im Werthe von ra. 81500 gestohlen. Eine farbige Wafchfraii wurde als der That verdächtig verhaftet. Robert Sibert wurde unter der Anklage des Einbruchsdiebstahls, begangen in der Office des Dr. Johw son, verhaftet. Die Koniinisfäre von Bexar Countn haben eine Konvention auf den 11·. April einberufen, in welcher über die Mittel nnd Wege zur abso lut nothwendigen Verbesserung der Landstraßen berathen werden foll. Eine große Anzahl von Ehe scheidungsklagen sind vom Protokoll des 37. Distriktgerichtes gestrichen worden, da die Klagen nicht weiter verfolgt wurden. Die Zwiebel-Produzenten von SüdwestsTexas haben hier in San Antonio eine Zusammenkunft abge halten und eine permanente Organi sation vollzogen. zu deren Präsiden ten H. E. Hildebrand von hier er wählt wurde. Texas. Der Staats Senat bat das Haus-Amendement zu der Jdioten Anstalt- Bill angenommen, wonach dieses Institut in Abilene errichtet werden soll. Der Staats-Senat hat David sons gemeinsame Resolution, welche sich sür die inherufung einer consti tuirenden ersummlung ausspricht, mit 14 gegen 11 Stimmen angenom men. Der Staats-Senat hat die Be schlußfassung über die Vertagungs Bill des lHauses mit 14 gegen 11 Stimmen auf den nächsten Dienstag verschoben. Das Repräsentantenhaus in Austin hat nun doch die Resolution angenommen, durch welche Ex-Gov. Hogg eingeladen werden soll, eine Rede vor der Legislatur zu halten, aber auch di- Senatoren Bailey und Culberson sind in diese Einladung eingeschlossen und es ist zweifelhaft, ob Hogg die Einladung in dieser Form annehmen wird. An der Golskiiste hat es wieder ungewöhnlich stark geregnet. In Rockport hatte man einen Regenfall von 6 Zoll und in Corpus Christi einen solchen von 4 Zoll. Galveston hatte am 10. März seinen Regenfall von 4.3 Zoll. Der Regenfall seit dem 1. Januar 1903 belief sich dort auf 17.3 Zoll. Nach einer neuen Zählung ist die-Einwohnerschaft Galvestons wie der aus 32,745 Seelen gestiegen. Man geht mit dem Plane um, das über 10,000 Quadratmeilen um fassende,.«El Paso County in zwei Counties zu theilen. Die Prohibitionisten wurden bei der in Llano County abgehalte nen LocalsOptionsWahl mit einer Majorität von 17 Stimmen geschla gen. No.«6. des S. A. Lyceum. Etwas Neues für die Besucher des Lyceurn: Hendrickson und Pasani. Magiker, Taschen Spieler und -Schwarzkünstler. Ein Abend im Wunderlande. Eine durchweg in teressante und empfehlenswerthe Un terhaltung. Morgen Abend im Großen Opern hause. Sitze können ietzt reservirt werden bei Webb Fr- Nix, 309 Alamo Plaza. »u Jm Lustgarten vor dem Ber liner Schlosse paradirten 300 Auto mobilfahrer mit ihren Fahrzeugen vor dem Kaiser. Es waren je dreißig Automobiie in einer Reihe, so daß es zehn Reihen gab. Jedes Automo bil war mit vier elektrischen Fackeln versehen, wodurch der ganze große Platz glänzend erleuchtet wurde Utn den Lustgarten hatte sich eine ungeheure Menschenmenge an gesammelt, welche lebhaften Bei fall bekundete. Dies bildete das zEnde eines Automobil Corsos Der Zug bildete sich auf der Rennbahn im West-End und be wegte sich durch den Thiergarten, Jdas Brandenburger Thor und Unter den Linden bis zum Schlosse. Jn dem vordersten Automobil waren der Herzog und die Herzogin von Nati bor, dann folgten der Fürst und die Fürstin von Plesz, die zwei Grafen von Sierstorpf, Fürst von Hohenlohe Oehringen, Graf TalleyrandsPrieri »gord, Graf Thiele-Winkler, ein per »sischer·Prinz, der jetzt Berlin besticht und eine zahlreiche Gesellschaft an derer distinguirter Persönlichkeiten, sowie die Betriebs Direktoren der Automobil Fabriken Deutschlands. l Wie wird man Millionär? (Von Karl Dücker im »Wal)ren Jakob«, Stuttgart.) Neulich saß ich in meiner mit Verlaub zu sagen —»Mansardenwoh nnng, und dachte gerade an das, aus dem Gott die Welt erschuf. Da brach te der Bote die Zeitung und mein erster Blick fiel auf einen Artikel, in welchem zum so und so viel dutzend sten Male die amerikanischen Millio näre das Geheimniß zu enthiillten, das ihnen angeblich ihrem ebenso schnöden wie begehrenswerthen Mam mon verholsen haben sollte. Sei sparsam, sei fleißig, sei nüch tern, das war alles, was die transat lantischen Millionabobs dem stau nenden Europa zu verkünden hatten. Lieber Himmel, ich habe all mein Lebtag diese Tugenden geübt, manch mal freiwillig, manchmal zwangs weise, aber zu einer Million habe ich’s bis heute nicht gebracht. Und ich möchte doch so gerne! Sollte es vielleicht am Klima liegen? dachte ich bei mir. Sollten die Amerikaner sich statt des Golfstromes einen Gold strom gesichert haben, der ihnen die spült?- Der Tausch wäre so übel nicht, aber es ist unwahrscheinlich, denn auch bei uns finden sich zahl reiche Millionäre, von deren Fleiß und Nüchternheit bis jetzt noch Nie mand, von deren Sparsamkeit höch stens ihr Arbeiterversonal etwas ge merkt hat. Warum ist kein deutscher Journalist je aus den Gedanken ge nach der Herkunst ihrer Millionen zu fragen? Ich hab’s gewagt! Jch bin furcht Los in die Höhle des Löwen des Ta tjpä non-sinnen abm- einmal nnd iob Millionen so mühelos in die Tasche kommen, die einheitnischen Krösusse l nicht wiede Meine nat« liche Intelligenz sagte mir, daß i von unten anfangen müsse, deshalb ließ ich mich zuerst bei dem einfachen Mark-Millionär, dem bekannten Bankier Hasenseller, mel den. Er empfing mich in der leutse ligsten Weise mit den Worten: »Ha ben Sie das Schild im Haqulur nicht gelesen? Betteln und Hausiren ist streng»verboten!«« Hieran drückte er herablassend auf einen Knopf und ehe mich versah, befand ich mich schon draußen. Durch diesen Erfolg nicht entmu thigt, begab ich mich zu dem Gehei men Kommerzienrath Jesko, der es der Sage nach verstanden haben soll, noch aus geflickten Schienen Geld zu machen und den die Damen vom Ballet als ihren zweiten Onkel ver ehren. Der Sekretär bedeutete mir auf meine Bitte um Audienz, daß der Herr Geheimrath grundsätzlich keine Journalisten empfange. Jch möchte mich an den Verein für Für sorge für entlassene Sträflinge wen den, dem der Herr Geheimrath als stiftendes Mitglied angehöre. Auf meine schüchterne Andeutung, daß ich nochnie gesessen hätte, erwiderte er kurz: »Das thut mir sehr leid« und verschwand, während ein Diener mir behülslich war, den Ausgang zu finden. Jch konnte mich der Einsicht nicht verschließen, daß es sehr schwer sei, von einem Millionär die Wahrheit zu erfahren, fast noch schwerer als einem Fürsten die Wahrheit zu sagen. Aber einen letzten Versuch wollte ich noch machen. Diesmal jedoch nicht bei einem bürgerlichen Emportömm ling. sondern bei einem der Aller edelsten der Nation. An den Für sten von Qualm Clarixigen wandte ich mich, der durch« seine kürzlich er folgte Vermählung mit der Tochter des Berliner Börsenfürsten von Rothbleicher dem Ruhmeskranze sei nes Geschlechtes ein neues unver welkliches Reis hinzugefügt hat. Jhm unterbreitete ich meine Bitte schriftlich, da mir der Verkehr mit so hohen Persönlichkeiten nicht geläufig ist und einige leichte Kontusionen in der Riickengegend, die ich mir bei »in-unten nbenneschilderten Besuchen zugezogen hatte-, noch nicht völlig verheilt waren. Jn den Ausdrücken tiefster und höchster Ehrfurcht bat ich Seine Durchluucht um authentische Aufklärung über den Ursprung sei nes fürstlichen Vermögens, da ich ge sonnen sei, der deutschen Jugend an einem so hervorragenden Beispiele zu beweisen, daß man nicht bloß in Amerika, sondern auch im deutschen Vaterlande noch zu Geld kommen könne, wenn man es nur zu nehmen wisse. Auf die Antwort warte ich heute noch, der Leser müßte denn gerade das Urtheil des königlichen Schöfsen gerichts s als solchelzetrachten wollen, welches mich wegen Beleidigung sei ner Durchlaucht zu 150 Mark Geld strafe, im Uneinbringlichkeitssalle zu 14 Tagen Gefängniß, verdonnert. Jch werde wohl die Strafe absitzen, zu mal wie ich höre, augenblicklich Man gel an Gefangenen herrscht und ich nichts weiter vorhabe. Jch wüßte auch nicht, wo ich die 150 Mark her nehmen sollte— ich, der ich von Mil lionen träumte! Die amerikanischen Krösusse schei nen doch mehr Sinn für Humor zu haben, als ihre deutschläudischen Kollegen. ——————M—-—— Es rettete sein Bein. P. A. Danforth von La Grange, Georgia, litt sechs Monate lang an einem furchtbaren fressenden Schaden am Bein. Aber er schreibt, daß ihn »Vucklens Arnica-Salbe« innerhalb von 5 Tagen geheilt habe. Für der artige Schiiden, wie Wunden über haupt, sowie fiir Hämorrhoiden ist dies die beste Salbe in der Welt. Nur 25 Cents. Zu haben in der Apotheke von F. Kalteyer äs- Sohn und Adolbh Dreiß. s »Nun-txt Fincks 5c Havana Cigarrcn. finden rt
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