Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 10, 1903

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Die Tägliche Die Wöcheutliche freie Pressa iucc Texas« W Pje II M G Xa J Freie Pressa iuot Texas erscheint mit Assnsgtfks des Sonntags erscheint jeden Donnerstag und kostet 610. 00 für das Jahr O 82. 50 für das Jahr oder 82. 50 für 3 Monate. oder 81.25 für 6MonateimVorauS Tagliche Ausgabe. Jahrgang 38 Sau Antoitig, Dienstag den 10 MärzW 1903. w Nummer 6346, »»4·»—, f-- W soutliwastam Ta- l Mng 89 Tel. co hat vor Kurzem einen »So-m Difttmee« Telephon Dienst eint-litt zwischen Sau Antonto und ctvckdqle über Adkins, St. Hedwig Carpeuter, Laveruia und Sntherland sprinsd Prvbtrt es. Prvmpter Dienst. nie »so-Mem M ima Ies. pg. Bsmä oder Tod« chitinuiftier Roman von Waldes-m Urban. CForttetzumU -«"Msx"det detalte BE nde Lubeddu saß besetJels ob ihn das nichts anginge, Mittth als ob die Zeiten U enkchisnng vorbe; gn, en un u delecheei mänd doch war der n un ewe en, und der Æåg hatte Z g g s rwar sogar ein ÆM ,hoffnungsvoller Mann gewe tovdm nicht nur sein Spi name waltet-du Vogtes-it sondern a noch e gegenwät Etcheinung Der ann war trv seif nes Alters-er Jahre sein-—und ULAfeiner Erdl sklesiedungjente noch ein TIER geschienen wie X wes-W ,W me Alster Das nett mii kein, aber ganz weißem l hast« intelligenter Stirn und scharf Gestchi dziigem Seine Ge sehnig und gelenkig, im iet. Ei hätte heute den-Dampf mii dem Leben auf ,tvenn et nicht erblindet Mit wäre. Das war sein Un lück, iese iiberfchiissi e Kta i, die e er imgme Ruhe, die ighm auieelegi, war gen Ironie und verbit Aufg uung. Nun saß er seit MEIMM lauch die Ursache feiner Bei-dissen theTst sit-A aheen in iie esier Nacht aWie iir klein Ungl ci, an dem seine Schu d trug, das ihn wie Wi eteili Er war ur enarbeiier und in der Wetteßerei Oretea durch eine Un Måjebcmdet worden. Eine tielsekunde, die er vor H Weg-wer Strom zu spät mäck qurde zu feinem ängliick s Hause Leben. War es ein Wun ,wennerindetRa tderNoth nnd der lflvsigieit fchlie lich auch an f uuvm Sinnen chadm arti du wartete auf den Tag der san wie er sa? te, wie aufs Dicht nur Rufs-) ange wollte er warien seinen dunklen innen war es ihm chließlichm zur worden, da es »einmal« miie daß der uner Druck, un dem die Menge Jin weichen, die Empörung mitge. Alle ein Revolutionär Bin, ·aber Jeider etwas Man no Läg-r atrfrch svänlvet en ang 1 e vie III Hokslen darauf beschränkte eine M Zahne zu flicken Wam. morgen früh gehe ich um -Iseit zu suchen, Saban Es muß sagte Gaetano zu seinem s s »wes wird eben. SiemiiF g Arbeit Und od geben, und ollit nicht mehr betteln gehen. VALENTIN "sW’T on so ge ag wie Das Und was ist aus ihnen ge isvtdeni Wiieexeitelledgijillzonän votn Drei Wl n un er er crdenndsa aYen nichts mehr? Uns hilft Mc this-! Damit griff er plöhlickx wie von aßt in den Stro act, der Misegeit diente, riß mithseieampb Wäsche rotheF eher-vor in der Luft s wenkendx MW sabd den blinden Mann et Nein nnd mitleidig an Dann wen den Blick fragend auf feine ,al.s wolle er agen Seit wann U d puckie verlegen mit den Deine Dunst-ebenen Lu Æagte Gaeiano dann unwilli, Wie uns dass Du wirst uns m i Msp en die lTit-l ei auf halt W un unser ngl ck ver sehen t verniindetnX Eckc- a kraan wandte seine Frau e ein. M fragt man nicht. Der Un W desle nicht geringen er und r alte Lu ahne mit einem wie et in den Stroh t gtli nichts in seinem nein-weite er nnd ruhte Mike einer elg Ideen Mwie der feinem a dem Stro falck anz. »s» W gin Gaeiano sum· Mäsm isuxtufes und ,wo man na en Kö T ,einen alten Be Lqett Es war s« an zwe ten oder drit s am Tage vorher mit achVilla Buo warn und den dieser M Gaeianv laa an« der Begegnung offenbar nicht viel, und er wollte schon mit einem leichten Gruß vorübergehen, als ihn Peppo an rief. »Wie geht’3, Gaetano?« fragte er« und ließ einen verächtlichen Blick über die etwas stark reduzirie Kleidung des kuriickgelehrten Auswanderers gleiten. Beepo war ja zwar auch nicht nach dem lztz en Modejoutnal gekleidet, aber die Nichte seines Anzuges führte doch in «l)ere Kreise, es war der abgelegte Anzug eines ,,Si nore,« eines Herrn, und deshalb sah eppo verä tlich auf den Arbeiteranzu Gaetanos erab. »Wie zoll? gåjm Giuseppe.« ent nete aeiano, »ich suche Arbeit.« Idaeppo ist eine Abiiitzung von Gin wpsi Abeit"st i sch" S ch m. r i ene one a e,« meinte Peppo ironisch und Gaetano immer mit einer mitleidigen Ueberlegenheit ans nd, als ob ihm der arme Teufel leid t itie Das merkte Gaetano wohl, und wie Um ich zu entschuldigen oder zu ver ieid gen, fuhr ser aufgeregter fort: s· oll denn sonst werden? Jch Habe a es versucht, alles, ich bin aus gewanderi, na Amerika gegangen— und meine Fam lie hun eri.« »Weil Du ein inse -bist, mein lie ber Sohn!« sagte eppo verächtlich »Aber-« »Was hast Du nach Amerika zu lau um Brod zu suchen?« unterbrach hn der Andere roßsprecherisch und überlegen. »Du ist Sizilianer, und Sizilien muß-« Dich nijlzren WOADU rivat-Wut »Ur, Do Machst aucy Dem tod. Wenn Du natürlich ein Ein giltspinsel bist und läßt Dich von dem oden verdrängen, auf den Du ge hdrst, dann-dann derhungere eben Dann ist Dir ni t zu helfen.« Was soll i denn aber thun? M ne milie——« »Da n wir ein Vaterland, oder ha ben wir keines?« fuhr Peppo, immer he tiger und energischer werdend, fort. unde und Esel mag man darum be ’gen, weil sie keinen Begriff haben, aber Menschen nicht, wenn sie nicht auch Hunde und Esel sind.« Die selbstbewußte, leidenschaftliche, fast herrische Sprache Peppos verfehlte auf den Anderen ihre Wirkung nicht;. aber noch wußte er nicht, was damit zu thun war und wo hinaus Peppo eigent lich wollte. Mit Redensarten und gro ßen Worten war Gaetano nicht gedient. Damit konnte er sich und seine Kinder nicht satt machen. »Was nützt mir denn das allesi« entgegnete er. »Ich muß Brod schaf en. Gib mir einen guten Rath, wie ch dazu komme, und ich schenke Dir alles Uebrige.« »Suche Freunde, Gaetano,« er widerte Peppo leiser und vertraulicher sprechend, als ob er etwas ganz Be sonderes sagen wolle. Und als ihn Gaeiano verwundert ansah, fuhr er noch zutrauli r und mit einer eigen thitne chen sch auen Geheimnißkrämerei fort; ,,Suche Freunde, die Dir helfen und denen Du hilfst. Den Einzelnen schiebt man beiseite, wenn er etwas will oder unbequem wird aber die große Familie die Mafia nicht. Jn de: gw en Familie stehen alle fiir einen und einer für alle. Die große Familie steht mit der Waffe in der Hand für das Recht und die Existenz ihrer einzelnen WHAT-hu- ma- nche txx p --»g---—-- q-- las- anc »kl Fiie schieben sondern schiebt seibst bei eite, was dem Recht entge en ist. Di? große Familie sort au fiir Dis, wenn Du zu ihr ge örst, wenn Du f r sie ebenfalls totgst.« Das klang ganz gut. Freunde, die ihm in seiner bedrängten Lage halfen, konnte Gaetano wohl brauchen, nnd es er chi-! ihm ja eigentlich nur recht und bi i wenn er sich für geleistete Dienste durch gelegentliche Gegendiensie revans chirte. (Die Angehörigen der Ma ia bezeichnen sich selbst fehr gerne als ie SJgrosse atnilie« und spr von der afm a gvon »mi- l'aij a« [meine milie Man meint sogar, das ort afia wäre aus mia tamiglia entstanden. Eine Erklärung zu ge ben, wag die Mafia ei entlich sei, ist müßig Je nach den ustiinden, die auf der Insel herrschen, kann sie alles Mögliche sein oder. nicht sein·- Jhre Geschichte ist Jahrhunderte alt; Er eignisse wie die Sizilianische Vesper, der berii mte Zu der Tausend unter Garibald und an ere gewaltsame Um wälzungen wurden nur durch die Ma fia ThatsachQ hre stärkste Wut el ,ist wohl die run verschiedene Abstam mung der evölterung Siziliens und die hrhundertelange remd- u Ge wc herr chafi. Auch eute ist di Ma Liea noch ie geheime Gewalt, die Macht r eheirnen Vereinigung gegenüber der ö fentlichen oder Regierungsgewalt, deren Beamte mit ihr rechnen, oft so gar paktiren müssen, wenn ste bestimmte Zwecke erreichen wollen. Sie kann also Ie nach den Zuständen, die auf der et herrschen ontisch, pqniotisch o verbrechertsch fein. Die leichte Errey batkeit und wilde Leidenschastli ie der Sizilianer erklärt es, da d e a lon« vie Mitgt der ver »in-, vo nem Mittel ur ckfchrecken, um ihren Zweit zu erret n. schezre mi vor keiner Arbeit, M etheuerte Gaetano aufrich tig, thue alles, was es auch gei, Un es M ehrlich ist und mich nii ri. Erz-h Mk ich nie in meinem Leben Felknand vergessen, der mir in der Noth i t.« »Das wäre Dir sehr zu rathen, bester Freund,« erwiderte Peppo scharf und dro d, »denn das könnte für Dich ein öses Ende nehmen. Verstan den? Du gelgörsi Uns, wie wir Dir ge Zören und as Leben, das wir Dir ieien, ist nur geliehen, nicht geschenkt. Sieht man sich eines Ta s von Dir betrogen, so wäre Dir bekfxy Du hät test· nie einen von der großen Familie gehen und Du wirst niemals mehr E er um eine Ecke gehen können.« »Aber es liegi mir ja Eurchtbar fern, Jemand betrügen zu wo en.« ·,,Kör er ehorsaml« chnitt ihm kurz nd hg ’g eppo das ori ab. »Weißt III-, as das heißt? Wie die and Deinem Kopf«gekorcht, ohne Felbt zu denken nd u ur heilen, o hat Du in der gro en amilie u e orchen. Die amilie ist Dein opki, Dein Herz, ine Seele, und Du hast nur zu thun, was man Dir agi. Dafür garaniiri Dir die Familie Leben und Existenz. Zeigst Du Dich als brauchbares und zuverlässiges Glied des Körpers, so wirst Du bald merken, wie groß und mächtig die Familie ist und wie viele Freunde Du hcgi.—Du kannst ja je t noch wählen. egnii it Du Dich mt den paar Brocken, de man Dir zu rvirft, wie man einem Hunde sein Fut ter zuwirft, so geh Deiner Wege, Gue tano. Unten am Hafen wirst Du wohl als Lastiräger oder ich will faaen als Lastefel so viel finden, da Du von einem Tag zum anderen le en kannst damit Du eben wieder arbeiten kann-i Eine Sklaverei, der nichts als der Name fehlt. Willst Du aber ein Mensch und vor allen Dingen Deinen Kindern ein Vater sein, ein menschenwiirdiges Dasein führen und einen ordentlichen Plah in Deinem Vaterlande haben, willst Du, daß man Dich und Deine Menschenrechte respektirt so suche Freundes fFortsetzung solgt.) Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für je )en Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen wn all’B Kam-thue geheilt werden kann. F· J. Che n ey Eo., Eigenth» Talen-, O Wit, die Unterzeichneten- haben F. J. Cheney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn ür )olllommen ehrenhast in allen Geschäftshandlun Ien und sinanziell befähi t, alle von seiner Firma ingegangenen Verhindli keiten zu erfüllen. V e st se T r u a x, Großh-Indels:Droguisten, To ledo, O. Valding, Zinnen Je Mart-in, Großh-m dels-Droguisten, Toledo, O Halljs Naturw-Kur wird innerli genommen und tnrtt direkt aus das Blut nnd die s lennigen Ober lä en des S ems. zieugnisse frei versandt. Preis Je ents für ie Flas e. Ver-lauft von allen Apo e ern quS Inmitten s Ptlleu sind die besten Aus Washington wird vom 8. März berichtet Heute versuchte ein Schwede, der sich Berg nennt und aus Providence, Rhode Island, kam, sum Präsidenten zu gelangen. Die Angestellten redeten ihm zu, sein An Tiegen schriftlich auszulegen und er nachte auch einen Versuch dazu, ie Ioch gelang ihm derselbe nicht. Einer Ier Geheimnolizisten hatte eine Un f serredung mit dem« Manne und fand, Daß derselbe an Einbildungen leide. Berg sagte, er habe die Regierung Der Ver. Staaten vor mehreren Jah :en in Kenntniß gesetzt, daß die Ver Staaten die Absicht haben, eins der imertkanischen Schlachtschifse in die Lust zu sprengen und er wünsche, Daß der Präsident darauf sehe, daß hm 8100,000 für diese Mittheilung kezahlt werden« Berg wurde bewo 1en, nach Providence zurückzukehren md die Sache einem Advokaten zu ibergeben. »Uebetzeit« arbeitet-! Das Achtstunden-Arbeits-Gesetz ist ten sunermüdlichen kleinen Arbei ern—-Dr. Kings Neue Lebens-Pil en— vollständig unbekannt. Millio ien davon sind Tag und Nacht un tnterbrochen an der Arbeit und teilen dadurch Verdauungsschwäche, Halligkeit, Verstopsung, Migräue, owie alle anderen Leiden des Ma Ieng, der Leber und der Eingeweide. Ist leicht und angenehm zu nehmen tnd wirkt absolut sicher. Nur 25 Eents in den Apotheken von F. Halteyer Fx Sohn und Adolph Dreiß. Die sranzösiiche Deputirten Jammer bewilligte einen Posten von L Million Francs»pro Jahr für die Erhöhung der Alternspensionen, oelche d,ie Grubengesellschaften ihren Bergleuten und Angestellten zahlen. Die Bewilligung erfolgte faktisch ihne Debatte und ohne Parteirück ichten. Ein Amendement, das den Zweck hatte, die Wirkung der Maß regel abzuschwächen, ergab, daß die Maßregel von einer Majorität von i30 unterstützt wurde. Diese Be oilligung war eine der hauptsächlich ten Versprechungen, welche die Re Iierung den Vergleuten zur Zeit ih res letzten Streits gab. Man erwar et, daß die heutige Bewilligung die Bension, zu welcher der Bergmann iach Erreichnng einer gewissen Al ersstuse berechtigt ist, aus 550 bis 560 Franks pro Jahr bringen wird, Die Maßregel war ein Theil des so zialistischen Programms und ist zu sestandenertnaßen der erste Schritt n der Richtung, Alterspensionen »iir alle arbeitenden Klassen zu schaf en. A u s l a n d. Kaiser Wilhelm II. empfing am Montag den Ex-Gov. Francis von Missouri, den Präsidenten des St. Louiser Weltausstellungs Directo riums, in längerer Audienz. Der Kaiser versicherte Herrn Francis des regen Interesses, welches er an dem erfolgreichen Zustandekommen des großen Projectes nehme. Die deutsche Börsensteuer hat im Dezember 1902 die anständige Summe von fast Läs Millionen Mark, erbracht. Welche Summen würde eine solche Steuer hier abwerfen, wenn die Steuerschraube mal an die Börse angesetzt würdet Die in Berlin erscheinendej ,.Deutsche Fleischer Zig. schreibt: s Der Londoner Zweig des amerika-! nischen Pöklertrusts macht große An-s strengungen, OleomargarinfabrikenE in Deutschland und Holland zu er werben, um dieselben zu einem Trust zu machen. Mehrere der größten Fabriken befinden sich bereits in den; Händen des Trusts. Die deutsche Militärverwaltung hat erschöpfende Versuche mit der drahtlosen Telegraphie begonnen. Das Luftballon- Batailloii richtete Stationen zwischen Berlin und dem Harz ein. Ein auf Rädern ange brachter Apparat wird leicht von vier Pferden fortbewegt. Einem Berichte an das deutsche Colonialamt zufolge wird dieses Jahr von den Deutschen in Deutsch Ostafrika der Bergbau auf Gold in Angriff genommen werden. Rei sende,.we»l»che d»as» ijstlicher User des KUUUULPUVSV chuwkclh Uclscujlckclh daß dort Goldlager vorhanden seien. Vom Kriegsgerichte in Königs berg wurde Leutnant Stefsens wegen schlechter Behandlung von Soldaten zu einer Festungshaft von drei Mo naten verurtheilt. Es wurden 118 Klagen gegen Steffens erhoben, von denen 25 dahin lauteten, daß er Sol ihzagen mit seinem Degen geschlagen a e. Einer Mittheilung officieller« Blätter zufolge hielt der preußische Eisenbahnminister Budde kürzlich vor dem Kaiser, dem Reichskanzler und den Refsortministern über die Sicher stellung des Eisenbahnbetriebes ge gen Ausstandsbewegungen einen JVortrag. Dabei hätte der Minister gegen die Eisenbahnverbände, die zur Verbreitung von Unzusriedenheit und Disziplinlosigkeitbeitrügen, strengste Maßregeln vorgeschlagen. Uebri gens seien Vorkehrungen getroffen, um im Falle eines Ausstandes durch Militär und Polizei den Fortbetrieb der Verkehrsanstalten zu sichern. Je der Streikversuch von Seiten der Ei senbahn-Angestellten solle mit Dienst entlassung, im Kriegssalle aber als Landesverrath bestrast werden. Man schreibt aus Brüssel: Da die belgische Regierung kürzlich ein Gesetz durchgedrückt hat, welches die Steuqeaus alle alkoholhaltigen Ge tränke rhöht, haben diesocialistischen Führer ein Manifest erlassen, das ihre Anhänger ersucht, sich des Genusses geistiger Getränke zu ent halten, um der Regierung eine Ent täuschung zu bereiten. Die Pest-ir Ost-Okl- Ukb Ocubkcgcl gtuullcll Flugs-, daß jene Drohung durchführbar ist. Die Zuckerproduzenten Deutsch lands wollen, daß die Regie rung das österreichische System ein-» führe. wonach sowohl den Rohzucker« fabriken als auch dem Raffmerien das Quantum Zucker zugetheilt wird. das sie jedes Jahr produziren dürfen. Graf von Kammiu interpellirte heute im Reichstage die Regierung da sriiber, was sie in Hinsicht auf Oesterreiche Vorgehen für die Zuckerindustrie zu thun gedenke. Er sagte, der österreichische Zucker werde auf dem amerikanischen und engli schen Markte einen Vortheil genießen, wenn Deutschland nicht auch das Zu theilungssysten annähme. Darauf antwortete Herr von Thielmann, Staatsietretär des Reichsschatzamts, die Regierung billige nicht den Zu theilungsplan und es sei höchst wahr scheinlich, daß die amerikanische Zoll behörde den neuen Statuö des öster reichischen Zuckers nach dem Septem ber sorgfältig prüfen werde. Dann würde sie wahrscheinlich entscheiden, daß der österreichische Zucker unter dem doppelten Zutheilungssystem eine indirekte Prämie genießt, wie in dem Falle der indirekten Zucker-' vrämie Rußlands. »Uebrigens,« J fuhr der Sekretär fort, »ist die Auss torität, zu entscheiden, ob Zucker eine Prämie genießt, in die Hände der internationalen Kommission gelegt, die durch die Brüsseler Konvention geschaffen wurde.« Herr von Thiels mann gab dann die Gründe an« wes halb er glaube, daß die internationale Kommision die Frage, ob österrei chischer Zucker eine indirckte Prämie genießen werde, aufnehmen wird. Ankerson G Ankerson, die neue Farben- und Tapeten-Firma, ist jetzt bereit Geschäfte zu thun. No. 217 und 219 Ost-Honston-Str.

Raucht thks sc bavaua Ciaarrcn. l Au das Publikum. Die »Freie Presse« hat über 400 etablirte Agenturen im Staate, wird an über 700 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. Jhr Cirkulations-Gebiet in Texas erstreckt sich von Galvest on bis hinauf nach Denison, von Marshallim Osten bis nach El Paso in: fernen Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Texas und den Süd westen ein. Zwei Reife-we sind beständig, jahr ein, jahraus im Interesse des Blat tes unterwegs und führen demselben im Verein mit unseren rührigen Lo kal Agenten fortwährend neue Le ser zu. Jn Anbetracht dieser Thatsachen ist die ,,Freie Presse«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu erreichen, das beste Anzeige Me dium im Staate Texas. M THE PUBLIC The weekly 1s;ue ok the-« THE-m rnnssn Funke TEXAS nas po sitiveiy the largest eireulation I of all German papers published m the State of Texas. It has over 400 established agencies in the state, is mailed to fully 700 post-01Ii008, and has an extended eireulation in Mexi co, in the Indian Territory, and in Oklahoma. It eireulates from Galveston to Denison, from Marshall to El Paso and of course mainly in the thickly populated eentral and sonthwestern parts ok the state-. Two traveling men and our very active local agents are oonZ tinuously adding new sub scrihers to the lists. In consideration ok these kacts the Thus-In Pnnssn nur-n TEXAS" olaims to be the best adver tising medium in the state of Texas, where it is the objeet to reach the German reading po Dulation Seit über 60 Jahren schon wurde Mrg. Winslow’s Soo tbing sSyrup von Millionen vor Müttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, das im Zahnen ist und vor Schmerzen-weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,Mrö. Winslows Soothing Symp« holen. Sein Werth ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Lindernng verschaffen. Verlaßt euch darauf, Mütter, es ist kein Zweifel darüber-. Es heilt Diarrhoe, regu lirt den Magen nnd die Nieren, be seitigt Wind Kolik, erweicht den Gauxnen, 4verhindert fEntzündnng uno starrt oag ganze System. »Zuwid; l Winslows Soothing Snrup« für zah nende Kinder ist angenehm im Ge schmack; das Recept stammt von einem der besten weiblichen Aerzte in den Ver. Staaten. Es ist bei allen» Druggisten in der ganzen Welt ztz haben. Preis 25 Cents per Flasches« Kauft nichts anderes, also Wes-E Winslowe SootliinassSnrun.f Cinderella Schuh- Palast. Jm Cinderella Schuh-Palast sind die für kaltes und nasses Wetter be rechneten Winter-Waaren angekom men in bekannter guter, dauerhafter Qualität. Vom Besten das Beste anzuschaffen, ist stets unser Prinzip gewesen« Wir vertreten die ersten Firmen des Landes. Auch Dolge’s berühmte Filzfchuhe sind wieder auf Lager zu Preisen von fünfzig Centis aufwärts. Der Sais on gemäß haben wir unseren Vorrath in Schuhen für Bälle, Konzerte, Oper, Gesellschaften oervollständigt. Kommt zu uns wenn ihr Schuhe nöthig habt. Cinderella Schuh-Palast. 207 Alamo Plaza. Telephon 585. —-———-O.-O——— Farben, Oele, Pinsel Ic, er hältlich bei Ankerson Cz Ankerson 217 und 219 Ost Houston Straße.

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Mittag-Haks sour «Msskvssslaeskteoutkslsstkcm Tit-s to blos-plus. St. Loui- met latet-Miste Muts W ums w- aus ON we m sit-We est-. III-E onus ums PSII Tms MII ans IEASI WITH MUINC cAR sSRVch .«I. G. LcIIs,-kssvks.tnc Pius-II ins-m Ausflll- Tcx. Il. c. TCINSSID, IS'-I- M·s III TICICIT Ast-CI If- Lccls FmscoLtNE W HEXE-VI Ost-. »Ist-wwwa k. T« St Louis, opskwmonssgssnw stumm-ask ohue Wechsel von Sau flaconio M Uk Juwattømt Vahu. Wegen nähere-r Auskunft schreibe an I- A« All-IN c. II. A. 47 IOM thtlh Texas. Its III-W Dorfs Werk HIDe NEW 's« RI- Itte essette Anklage, mit vie III ils-agen, welches von Was en werden oll. sen besonderer 2 s M Ins-s I· Leute« die I« ver volles-, Imd heeuch für diejenigen, die In Hm einlfaaen veckhn dass-we wie se und d e schreckliwsi Folg-II vo wiu M, m sitfl i- IM soll-Eidam Ungrusskbtakscsk Izu-Z Mfs Un k M EVEle Mittel für Immer brfect st txka Este-rein Werkhe ist dieses nnüberireffs r Ue Menschheit, welches M Seiten tust, m nach Empfang von 25 EI- tn Post IIuktIs gut den-act frei sag-sann wirs. Mode- seit-Institut, U0-1I«U Ith stt Nov Tosk. muß-r 11 Clinton Als-ce- Privat- Klinik, Ist C. Ave» New York, N. Y. Die Ittw dieser Kliuik sind deutsch und behIIIIdelI Amt-em- mit gehst-m Erfol W- Its-ven- Imd Oe chlechio M sonst Hader-Hund (Varicooolk-I M viele ander-, feste innerlich-n sehst-stun sridea werden von ihm-II durch ein völli ,fOIueI-zlofes Heisa-fahren auf eines· set-be Ists-Italien frei. Presse wiss-M CAN-re Auskuan wIkd beteithlligst Imd IIIIeIIt Ililich ertheilt, wenn man adkesfm wie oben Freie Presse sür Texas. Herausgegeben von Atti Mist llltl Mlls Pllbllslllllll W. Dienstag den 10. März 1903. ntereä at the Post Otijce at san Anto nio, Texas, as second class marter. Wks ch c i a e n d e deutsche Zeitung in Texas. Die »Freie Presse sür Texas-« hat von allen deutsch- texanischen Zeitun gen die größte Abonnentenzahl. Jnländisrhe Wochen- Rundschau. Der Senat hat sich in seiner kürz lich begonnenen Extra Session mit löblichem Eifer sofort an die Arbeit gemacht-d. h. wenigstens an den einen Theil seines Pensums, das es in der »Nachsitz Stunde« zu erledi gen hat, zu welcher der Präsident ihn wegen der monatelangen Bummelei in der ,,kurzen Sitzung« des vorigen Congresses verdonnert hat! Befug tes Pensuni besteht bekanntlich aus der Ratificirung des Panamacanal Vertrages mit der Republik Colum bia-und des Handels Reciprocitäts Vertrages mit der Republik Cuba. Was den ersten Punkt anlangt, so scheint man damit schon bald zum Ziele zu gelangen, da die kleine, wenn auch außerordentlich zähe Mi norität einsieht, daß sich mit der Ob structions-Taktik aus die Dauer doch nichts Positives erzielen läßt. Und ihre Argumente gegen das Panama Canal Projekt sind natürlich längst erschöpft. Wenn es sich überhaupt nur um dieDarlegung wirklicher Argumente gehandelt hätte, dann hätte Senator Morgan seine Dauer Reden überhaupt nicht zu halten —hrauchen! Was die Ausführung des Jsthmus Canal Projectes (—erst Nicaragua- und jetzt Panama! das nun schon etwa ein Dutzend Jahre in der Schwebe hängt, bisher ver hindert hat, waren ja überhaupt keine wirklichen Argumente, sondern das waren in ullererster Linie die Privat-Interessen einer verhältniss mäßig kleinen, aber überaus ein flußreichen und mächtigen Gruppe, nämlich der Pacisicbahngesellschaften, resp. ihrer Aktionäre, welche befürch JW tm IM« e-- Ins-. äf- Ost y- shshu usu- Uvs supsqovuk Uns tytsh »u linien durch die neue Welthandels straße gewissermaßen ins Hintertref sen gerathen.würden, indem letztere den o··tasiatischen Handelsverkehr von der Pacif1c-Küste der Ver. Staaten ablencen würden. Von anderer Seite wird dagegen betont, daß die neue Weltverkehrsstraße so viel neuen Han del und Wandel schaffen werde, daß auch die transscontinentalen Eisen bahnen dadurch nur gewinnen, nicht aber verlieren würdent Hat doch auch um ein IIsnaheliegendes Bei spiel anzuführen das Vorhanden sein des Suez-Canales nicht den-Bau der großen Trans Caspischen und Sibirischen Eisenbahn verhindert! Ob die Pacificbahn Interessenten wohl wieder etwas Neues ausge heckt haben, um dem Zustandekom men des Proeltes abermals einen Stein des Antoßes in den Weg zu wälzen? Noch weit ungünstiger steht es übrigens in Bezug aus die Aussich ten für die Ratifikation des cubani schen Handels-Vertrages! Auch da sind es wiederum nicht zugkräftige Argumente, welche die Entscheidung verhindern, sondern es sind abermals Jntere en-Fragen, und zwar von Jutere en, die materiell womöglich noch schwerer in die Wagschale fallen, als diejenigen der combinirten gro szen Pacisic Bahnen. Es sind das nämlich die Interessen der inländi schen Zacker- und Tobak-Produzen ten, welche befürchten, daß selbst eine so verhältnißmäßig geringe Zoll Reduktion, wie sie der vorliegende Cuba Reciprocitäts Vertrag an ordnet, ein verhängnißvoller Schlag siis die zytäxsdijche Zacker- »und LMTS Proollcllvll sclll Wllkllcl Die Sache ist um so bedenklicher und ernster, als es sich dabei um ein den Cubanern gegebenes heiliges Ver sprechen handelt, ein Versprechen, durch welches sie seiner Zeit eigent lich erst bewogen werden konnten, die iemlich bittere Pille der Platt mendementdherabzuschluckenl Man fragt sich nun, was der Präsident eventueli thun wird, wenn der Senat auch in dieser Extra-Sitzung diesen Tuba-Betrag nicht ratifizirt, sondern ihn entweder unerledigt läßt oder direkt verwirft? Man meint, daß dies die Parole zu einer lebhaften Agi tation zu Gunsten der Reciprocität im Blaine’schen Sinne geben werde, und fwar nicht nur in Beng auf Cuba, ondern ganz im allgemeinen Sinne. Die dadurch bedingte Revision der allzu schroffen DingleyiTarifiBestim mungen würde gleichzeitig von den Ruft-Gegnern mit Freuden begrüßt werden, denn auch in den Reihen der Republikuner faßt die Ueberzeugung immer mehr Wurzel, daß die Truste nie zu einer so übersiippigen Entfal tung gekommen wären, wenn den beim-senden Industrien nicht künstlich jegliche auch die schwächste Kon kurrenz des Auslandes aus dein Wege geräumt worden wäre. Aui diese Weise könnten also die obstinas ten ReciprocitätssGegner im Bundes Senate noch— wenn auch sehr widei ihren Wunsch und Willen! etwas Gutes stiften! Was ist eigentlich aus der großer Bandes Commisfion zur Untersu chung des Streit-Z der Pennsylvani fchen Anthracitkohlen-Gräber gewor den, welche noch vor den November Wahlen eingesetzt worden war unt die nun fchon ziemlich zwanzig Wo chen lang am Berathen ist? Ge raume Zeit hatte man gar Nicht mehr davon zu hören bekommen unt setztverlautet, diese Berathung geh r s jetzt ihrem Ende entgegen und schon in wenigen Tagen werde die Gut-i scheidung der Commission bekannt gegeben werden Es heißt, daß sie F zu Gunsten der Arbeiter ausfallen wird. Die Commission wird angeb lich eine Lohnerhöhung von 10 Pro- J zent und eine Veränderung des Aus zahlungs Systems, so daß künftig nach Gewicht bezahlt wird, empfeh len. Letzteres würde einer weiteren Lohnerhöhung gleichkommen. Fällt die Entscheidung wirklich in diesem Sinne aus, so kann die Commis sion gewiß sein, daß sie mit derselben dem Wunsch der meisten Bewohner unseres Landes entsprochen hat. Was aber, wenn die Kohlen-Barone und die Kohlenbahn Magnaten keinen Deut um diese Enscheidung geben und sie völlig ignoriren, wozu sie-formell und auch legal-durch aus berechtigt sind? Fängt dann der Streit von neuem an Präsident Roosevelt hat im Laufe dieser Woche wieder mal eine persön liche Kundgebung in Bezug auf die Rassen-Frage von sich gegeben-und zwar geschah das in einem Briefe an den Herausgeber der in Atlanta, Ga·, erscheinenden "Constitution," welche scharf gegen die Ernennung von Negern für Bundesämter im Süden protestirt hatte. Jn diesem Briese beweist Herr Roosevelt wie der, daß er die ganze Rassen-Frage entweder nicht versteht oder sie nicht verstehenwill. Denn er umgeht den Kernpukt der Sache durch allerlei Behauptungen, deren Richtigkeit Niemand bestreitet. Niemand be streitet, daß die Bandes-Verfassung derartige Anstellungen nicht verbie tet und Niemand hat ihm den Vor wurf gemacht, daß er Leute ange stellt habe, die nicht im Stande ge wesen seien, ihre Amtsobliegenhei ten zu erfüllen. Die Verfassung verbietet auch die Aufstellung eines Negers als Präsidentschafts-Candi dat nicht und doch wird es auch Herrn Roosevelt nicht in den Sinn kommen, eine solche Candidatur zu befürw«or ten! Es kommt eben nicht auf das formelle Recht allein an. Gerade in den Ver. Staaten, unter der Herr schaft der Mehrheiten, sind neben dem npsckjriebgnpn Recht hin-le Sol-sinnen des nngeschriebenen, des Volksrech tes, in Geltung, die beachtet werden müssen, und die Bekleidung öffentli cher Aemter hat hier nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine politische und sociale Seite. Was die Erklä rung des Präsidenten anbelangt, daß er sich durch das Geschrei im Süden nicht um ein Haar breit von seinem eingeschlagenen Kurs abbringen las sen werde, so wird es wohl damit gehen, wie mit verschiedenen anderen, früher von ihm abgegebenen Erklä rungen, welche nicht gerade ausfallend mit seinen späteren Handlungen übereinstimmten! Jm Laufe der verflossenen Woche haben Hochfluthen und Ueberschwem mungen in weiten Theilen des Landes —besonders im Thale des Mississippi und seiner Nebenflüsse viel Unheil angerichtet und-was das Schlimmste dabei ist-es scheint die Gefahr noch keineswegs ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Bei Memphis hatte der gewaltige Strom eine Höhe von 35 Fuß erreicht und er ist noch immer im Steigen begriffen. Der höchste dort je constatirte Wasserstand war 37 Fuß und man befürchtet, daß dieser Stand jetzt allermindestens er reicht, wenn nicht gar überschritten werden wird! Mit großer Yes-Irg niß sieht man in New Orleans den nächsten Tagen entgegen, da die Dämme dann eine harte Probe auf ihre Stärke anzuhalten haben wer den! Dabei regnet es in fast dem gesammten Stromgehiete noch fort während, sodaß auf ein allmäliges J Novfsncon Isi- crsnssnsn Horn-Insp- na nicht zu rechnen ist. Mehr Störungen der Ordnung. Streit-Unruhen sind nicht halb so ernst, wie eine Störung des persön lichen Systems. Ueberarbeitung, Schluflosigkeit und Nerven-Ueber reizung leiten den völligen Zusam menbruch ein, wenn nicht sofort ein wirksames Mittel in» Anwendung ge bracht wird. Es giebt gar Nichts, was Störungen der Leber und der Nieren so schnell heilt wie Electric Bitters. Es ist ein wundervolles Stärkungsmittel und überhaupt die wirksamste Medicin in Fällen von allgemeinerNerven-Erschöpfung Es vertreibt Nervosität, Rheumatismus und Neuralgie und vertreibt die Ma laria-Keime. Nur 50 Eents und volle Befriedigung wird garantirt von den Apothelern F. Kalteyer Fr Sohn und Adolph Dreiß. Die letzte Kulturtamps-Debatte im preußischen Abgeordnetenhause, die Erörterung des Trierer Schul streiks, hat un Allgemeinen einen gu ten Eindruck hinterlassen. Reichs kanzler Gras Biilow erklärte mit Ent schiedenheit, daß der Staat seine Rechte zu wahren wissen werde und dieTn dem Kanzelerlaß sich geltend machende Anmaßung grundsätzlich nicht dulde. Er tadelte den Bischof Korum, welcher gegenwärtig zum päpstlichen Krönungsjubiläum in Rom weilt, aus das Strengste und weit schärfer, als erwartet worden war. Jedoch vermied er es geschickt, das Centrum unnöthig zu provoziren. Der Kanzler wußte jedenfalls von vornherein, daß der Vatikan die preußische Regierung in diesem Zwi schensall unterstützen und den Bischof zwingen werde, den in Rede stehen den Kanzelerlaß rückgängig zu ma chen und die Hetze gegen die paritäti schen Schulen einzustellen. ————-——o.k-————« Um Rheumatismus los zu wer den giebt es nur einen sicheren Weg und der ist die Anwendung von St. Jakobs Oel, welches sichere Heilung bringt« Tages Neuigkeiten Inland. Aus Washington wird vom 9. März berichtet, daß sich der Se natsausschuß für auswärtige Ange legenheiten in Bezug auf einen gün stigen Bericht über den Venezuela Vertrag geeinigt habe. Zum Cuba Vertrage und den anderren Recipro citäts-Verträgen hat man jedoch noch nicht Stellung genommen. Jm Brooklyner Schiffsbau hofe ist jetzt mit dem Bau des Schlachtschiffes »Connecticut« begon nen worden. Es ist dies das größte Schiff, das je für die amerikanische Kriegsflotte gebaut wurde. Es wird ein Deplacement von 16,000 Tons haben. Einem Jnterviewer gegenüber versicherte der Ex-Präsident Grover Cleveland, daß er mit der aktiven Politik absolut Nichts mehr zu thun haben wolle und daß alle gegenthei ligen Gerüchte völlig aus der Lust gegriffen seien. Während der Sessions-Dauer des 57. Congresses schied aus dem Repräsentantenhause die ungewöhn ;.lich große Zahl von 15 Mitgliedern durch den Tod aus Bei Olean, N. Y» einer Sta tiou der Erie-Bahn, war ein Zug vo Petroleum Tank Wagen entgleist, wobei eine der Cars in Brand ge rieth. Als sich eine große Anzahl Neugieriger in der Nähe des bren nenden Wagens angesammelt hatte, explodirte der Tank und die sich auch aus die anderen Cars ausdehnenden Flammen richteten unter der dichten Menschenmenge furchtbares Unheil an. 25 Personen wurden sofort ge tödtet und 45 trugen mehr oder min der schwere Verletzungen davon. Bei dem Straßenbabn-Streik in Waterburh, Connecticut, ist es zu blutigen Zufammenstößen zwischen den Streitern und der Polizei ge kommen. Ein Polizist wurde von Maskirten erfchossen. Die Streck Ifiihrer selbst haben eine Belohnung auf die Ergreifung des Mörders aus gesetzt. Jn Paint Lick bei Lancaster, Kentucky, starb am 9. März im an geblichen Alter von 111 Jahren der Neger Norman Argo, w elcher das Urbild des «Uncle Tom« in Harriet Beecher Stowes ,,Onkel Toms Hütte« gewesen sein soll· Norman Argo war thatfächlich lange Jahre Sklave auf der Plautage des Generals Kenneth aufwelcher Mrs. Stowe hauptsächlich das Material für ihhr epochemachendes Buch gesammelt atte. Aus Washington wird berichtet: zDer hiesige britifche Botschafter hat die Angabe, die britifchen Behörden beabsichtigen die Freigebung der Frau Maybrick, die sich feet13 Jah ren wegen Ermordung ihres Gatten in England im Gefängniß befindet, für unbegründet erklärt, mit dem sHinzufügem es habe in letzter Zeit keine Korrespondenz über den Gegen stand zwischen Washington und Lon don stattgefunden. Aus New York schreibt man: Etwa 400 alte spanische Kanonen, von denen einige laut der daran be findlichen Jnschriften vor 200 Jah ren gegossen wurden, müssen, einer kürzlich im Bundeskreisappellations gerichte abgegebenen Entscheidung zufolge als »fabrizirte Artikel« einen Eingangszoll von 45 Prozent ad valorem bezahlen. Die Kanonen, welche einst die Ausrüstung von Moro Castle und anderer cubanischer Festungen bildeten, waren der spa nischen Regierung am Schluß des Krieges als altes Messing und Bronze abgekauft worden, wobei die Käufer glaubten, dieselben als Ab fallmetal zollfrei importiren zu tön nen. Als der Fall im Circuitgericht verhandelt wurde, auf Grund "der Behauptung der Abfchätzer, daß trotz ihres Alters, die Kanonen trotzdem FDLHIIUICUI Gipse-as« Inn-n Los-s izksnp »so-vo- g- v--- s-( soc-» »so-»so In T General Broots undl andere promi i nente Offiziere, daß die alten Waffen vom militärischen Standpunkte aus snur als altes Metall (junt) betrach tet werden könnten. Das Gericht ent schied übrigens zu Gunsten der Ab schätzer und diese Entscheidung ist jetzt endgültig vom Appellationsge richte bestätigt worden. Ein-— Trauerspiel abgewendet. »Gerade noch im letzten Moment wurde unser kleiner Knabe gerettet! schreibt Frau W. Watkins von Plea sant-City, Ohio. Die Lungenent zündung hatte ihm arg mitgespielt und er wurde außerdem von einem furchtbaren Huften geplagt Die Aerzte behandelten ihn, aber es wurde mit ihm schlimmer von Tag zu Tage. Schließlich versuchten wir Dr. Kings Neue Entdeckung für Schwindsucht und unser Liebling wurde gerettet. Er ist jetzt gesund und munter.« Jedermann sollte wissen, daß dies die einzige Kur für Hustem Erlältungen und alle Lun gen-Beschwerden ist. Garantirt durch F. Kalteher 85 Sohn und Adolph Dreiß, Apotheker. Preis 50 Cents und 81 00 Probeflaschen frei. Während der letzten Tage wur den im sächsischen Voigtlande und im Erzgebirge Erderschiitterungen ver spürt. Die Bewohner von Gras litz flohen aus ihren Häusern und blieben die Nacht hindurch auf den Straßen. Leichte Erschütterungen wurden bis Plauen, Reichenbach und Zwickau verspürt. Jn Unter Schansburg und Asch schwankten die Häuser mehrere Secunden lang. Es herrschte in den von den Erderschütte rungen heimgesuchten Gegenden große Aufregung still-its clsAtiiiEii- flsiilli los uns lob Eisi- lieusion sinnst-. Deutsche Wollweaeen IM-« solle-e Ileusdekteifeise erse Istekmts In sttnmkfwaakm fle- ern-, Dam- Linde-. i Unhe. Deutsche. kfuvteaeaäukvbettiskcheatt Ind. set-Ueber s. sein-Mo sowie Ieblkel te sollen-aste- is unendlicher Auswahl. Istuhlien ist alle Deiblicheu Vandarbeitex Sei-den neu sitt 10 senkt ein KreupftiG Muster-In, enthalten mehr alt 100 Iusier. HSNRY HEssE Eos-Iowa Grund Straße- Ecke Allen Straße Dept B, New York City, New York Kataloqe frei zugefandt. 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»Ist-ei und Eil-elf Insesse Deutsch und feine Aussehen sit senden seen-Mk Professor Friedrich Deliysch, dessen träge vor dem deutschen iser einem auserlesenen Publi er den Zusammenhang der el tiiit altbabylonischen religiösen nd, Kulturanschauungen das vielbe jene »Glaubensbekenntniß« Wil s II. veranlaßt haben, ist einer sie-— Professor Friedrich Delihsch ;det.bedeuiendsten Assyriologen der Ge k wart. Delitzsch wurde 1850 in langen geboren. Er bekleidete län te Zeit einen Lehrstuhl für Assyrio an der Leip i er Universität, und de dann nati; Berlin berufen, wo T sz ch als Direktor der vorder i chen Abtheilung der königlichen een thiitig ist. Eines seiner ge n Werte it »Die Entstehung ältesten Schri äsyxems oder der »in ""tun der Keil r tzeichen.« l or Delitz ch hegte die Æsicht, g den Ver. Staaten zu kommen, um Vorlesungen über die babglond chen Auögrabungen und die Bi el zu lieu. Als Stationen waren vorge »ehen das Lamm-Institut in Bosion, Harnard- nnd die eile-Universität Atem York, Chicago, t. Louis, Mil ee und andere amerikanische Wis k«».»-«ftscentren; wegen einer Et «-«.1wg ließ der berühmte Gelehrte täg- Plan jedoch bis auf Weitere-s sal Missi- S. Rewcomd Hin sum-lausc- seeohmehen—ceiue sei rot-Its us se. Louis- i Eine MÆTUAHZTT derJ It. »Es-« ers d nng m a re; wird des kük n von der Aug- l ngsbehörde es lossene inter- nnale Kongreß f r Kunst und i en bilden, als dessen Prä- s ·-s or Simon Newcomb von n, D. C., berufen ward. r die Ab ltung der mit der Aus- ng in rbindung stehenden Kon e und Konvente tm Allgemeinen t» vie Augstellungsbehörde 8200,000 Uysgeworsew s Professor Newcomb, der 1835 als Sohn eines Lehrers in Neuschottland Licht der Welt erblickte und 1858 Isa« den Bei-. Staaten kam, ist einer Moorragendsten Mathematiker z onornen der Gegenwart Er Oel-öste, nachdem er 1868 an der Lato pWissenschaftlichen Schule zu ddgradutrt hatte, 1860 der Ex an, die in der Saslatchetvan die Beobachtung einer Son vornahm, hel1111ndil FULL-OF or r Mai at n Rai-tun Als solcher Marine-Observatorimnj in der :««s« ptstadt zu et eilt, schloß mb den Kontrai r das vom Hrofessor Simon Newcotnb. let-Mk e Wzöllige Aequaw sskop a nnd übern-achte die I— ng und Montitung desselben ins etwtoriumsthutmr. In 1870 einen Benuödnrchgang am Kap Guten Hofgnung Jm Jahre Professor iir Mathematik und Krone-wie an der John Hoplin5 tät geworden, assistirte New xomb bei der Ausstattung des Lies O ervatotiums in Kalifotniem upcomb hat mehrere astronomische M gschriebem die ihm internatio uf eingebracht haben. Sein swekk aber bildet eine Berech g des Kreislaufö der Planeten, M tbeit, die mit einem bis dakin Mitten Grade der Genauig eit yet worde. E date Kastanien erzeut jährlich für 812,500, km ZW,000,000. Beine Qual kommt der ourch Rhea Wmuö verursachten gleich. Durch Gebrauch von Eimer G Amends W Ro. 2851 wird sofort Len deruno geschaffen. E. F. S ch m c ot, Hvustvm Texas, Agenh W Ung Neapel wird berichJ tei, dnß der Bejnv wieder in starker Wappens-schonqu begriffen ist Eankftmüchnge glühende Kugeln ang, die hoch m der Luft explodiren. Frei für schwache-Männer Ein Heilmittel ist entdeckt worden, das verlorene Mannbarkeit nnd die- Kräfte wieder herstellt. Eine Woche unsres eudeg Probe- Partei wird Jedem fte u eiandt, der darum s re ht. »Regenekative Tablets« sind ancriannt die einzige Kur gegen verlorene Mannbaxfeit in allen Stadien. Sie fl1d wissensch-i tlich durch die besten Aerzte der Welt her estellt. er Ruf des Institutes ist derart, daß alle erste, die das heilmitfel herstellen, dafür sich verantwortlich halten« Und wenn sie auf ihren Ruf bin behanvtcm daß die »Regenetatwe Tablets« verlorene«Maniibark"Olt, cIltierbrnch vder»S mäche der qeschlechtlichen Organe heilen, so mußdie «ur positiv und permanent fein. Diese Kompagnie schickt Jedem, der an newdiser Schwache leidet, die Medizin für eine wöchentliche eljandlnng frei zu. Die Med· in kann mir dadurch erprobt werden, dax man die efultaie des Gebrauchs abwartet,»wenn e das Kult, für inas ge gemacht wurde, fi) i fie zu einp e«hlen. Diese rohe will die Fallapia ynn as mit ihrem Mittel für eine Woche gestatten. Nachdem er die Fliegene rative Tablet5« eine Woche Lgebraucht hat, wird der Patient Kraft jn seinen rganen und Muskeln, neues Blut in seinen Adern, iieuem Unternehmungs geist, und si in Gesundheit und Erscheinen als neuen Mens en finden. Die«,,Regenerative Ta blets« haben eine wunderbare Wirkung und der Pa tient verfpürt dieselben am ersten Ta e. vSie gehen direkt zum Sitz des Uebels, gan glei wie» lange es Instebt und bringen Kraft und iürkr. Dieses wun derbare Mittel verbannt alle Sibü lernbeit dein an dern Geschlecht 1gegenüber, heilt a e Uebel, die aus Ueberreiziing, e erau kezi nna, Geschü Hsorgeiy die zum Verlust d Geda ini es, lunföh eit ic füh ren, hervor-geh n. »Regeneratide Ta lets« find in jedem Alter anwendbat; fie· heilen alle Fülle, aus genommen, wenn schon Einlener oder Jrrsinn ein Yetreten find. Die Fallopia Lynn Co.· cht keine Be i xånknngenz Jeder, derdarum fchrei erhalt das i ttel für eine Woche-frei susefchickt, sorgfälti «ein Ecpacki und ohne zu zeigen, was es enthält te bat ausende non Briesen aus allen Theilen des Landes erhalten, die von den erstgunlichsten Kur-en der -Re enerative Tablets« berichten. Jbre Offerte gir eine eist echt; eswerden keine beunruhigenden ra en qeste t. 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Mo JIEEKA Hausk. Anfang der Vorstellungen IATIIEB Us. AMle: MS met-ist Morgen, Mittwoch Abend «lln tltaWarylaml". Abend-Preise 25c, 50c, Töc, 81.00. Nur ein Abend-Freitag, den 13. März: Auftreten von Mil( MERMI des bedeutendsten Pianisten der Welt. Preise 50c, 81.00, 81.50 und 82.00. Sitze sind jetzt zu haben Ireitag, d. 20. März, Matinee u. Abend: Benefiz -für— W siinayti Weis, denMnnaget des Großen Opernhaules. Zursussührung gelangt das große mu sikalis e Lustspiel: »Hm Inst Pawvrokers«. Mr 25c, 50c, 75c, 81.00. T Reisende Agentexn Ie Schenko F. L. Busch. M. Schorobinn. Reife Brief aus Mexiko. Mexi o erhebt mit vollem Rechte Anspru auf den Namen »Land des Synnenscheing« und es kann nichts Widerwärtiqeresfgebem als sich nach einer·halbtägigen Eisenbahnfahrt von dort in das Regen- und Schmutzwet- l ter Sau Antonius versetzt zu sehen. Jn Mexiko lachender, blauer Himmel mit trockenen, reinen Straßen in den meisten Städten, hier dunkle Wol qebilde, grau in grau nnd ent weder sehr fchlüpfxige Straßen oder zu passivende Seitenwegeund san-nannte Simspn LIM- exempt-. Mer der letzten vier Wochen bat den öffentlichen Verkehrswegen Sau Antonius merkbar mitgespielt, so daß man von der Grundlosigkeit der selben nicht mehr weit entfernt ist. Auf Fremde macht die Stadt unter den gegenwärtigen Verhältnissen den denkbar nachtheiligsteu Eindruck. Doch ich wollte ja von Mexiko erzählen und, mit der Hauptstadt be ginnend, ist zu bemerken, daß der innere Theil mit den schönen Asphalts Straßen sich durch eine besondere Reinlichteit auszeichnet und man bät te· über nichts Klage zu führen, wenn nicht zuweilen aus den mit dem kitanal in Verbindung stehen den Einschnitten im Trottoir, die das O er ableiten, ein mörderischer den A m benehmender Gestank hervorquellen würde. Diese Erb und Eigenthümlichkeit wird der Hauptstadt wobl sür immer erhalten bleiben! «Der Fremden-Andrangs ist in Me gäo noch immer im Steigen begrif und eine Touristen-Armee jagt die andere, so daß die Hotels fort besth sind und es eine schwierige Ausgabe ist, ein Wohnzims mer zu erhalten. Obgleich nun die eu, in erster Linie Amerikaner, eine Menge Geld verzehren. ist man inM to ganz im Allgemeinen weder überi n Besuch, noch über die sich immer mehr vollziehende friedliche ug des Landes durch allerlei Las-ital s Anlagen im größten Styls, erbaut. Es besteht eine förmliche M, daß das Land sich nach und nach amerikanisire und alle bedeuten midwen Mmegetnuäthgen in amerika e u g en. Inn nun auch noch die Civilver W der Stadt amerikan e «Mchmacktbeiten nekskbksikfk mth me magisch durchsehen wie ein1 ueuesSchankss und Sonntagsgesetz, so kann man sich vorstellen, daß die Zu neiaunq sum Amerikanerthum nicht wohl aber das GegentheiL M neuesejskieizeitziggi Molnatfen ins-Last u en e oppegeetz W den Schluß aller Cantinen an Sonntaan um 12 Uhr Mittags und an Wochentaaen um 9 Uhr Abend-. Die Fremden und Einhei die keinen Familienverkehr und nicht zum Club gehören, akso Sonntage Nachmittags und andie Lustaesetzt. Sie können Leuen Mundes in den Straßen spa qehsen und das ist hier, woder M emsßaåiärgewäxlgaersearf Was uuaem un as angen muh etwas Stärkerem nicht zu unter brach-u ist, durchaus kein Vergnü Die Wirthe haben remonftrirt, Fsie eine bedeutende Einbuße in Einnahmen erleiden und einen onnß zu Stande gebracht, wo nach ihnen erlaubt ist, Sonntags und au Wochen Abenden eine Stunde »Wer vsseu u halten ein Zuge Muiß, das fle veranlaßte, das ba roike Gesetz nach amerikanischem Mu ster auch aus echt amerikanische Weise tu umgehen. Sie haben den Schaul ttsch nach den festgesetzten Stunden und Eingang zu demselben ab en und verkaufen nun im anderen Theile des Lokales, das eine geworden, alle denkba ren Getränke, wenn sich der Gast nur ein Sandwich bestellt. Das Gesetz M Fig zuerst und hauptsächlich gegen die ulauestkneipem die aller inqs ein Uebelsiand für die gerin Ieve Bei-diktng sind, wurde aber auf Bei-reiben der» Besitzer dieser Lo Iale aus alle Wirthschaften ausge or einigen Wochen trat in der Hauptstadt die aus 45 Mitgliedern worunter süns Deutsche: Herr M. v. Dur-ing- Herr H. M. Dieffenbach, here Friedrichs, Herr Gustav Stracks und eiu Underer bestehende Kom mission zur Berathung über die Wäh rungssrage zusammen. Die Kom mission theilte sich in vier Unterab theilungen und sobald dieselben ihre Aufgabe bearbeitet und zum Abschluß gebracht haben, werden die Plenar Sitzungen beginnen. Die Ansichten über das etwaige Resultat sind ge theilt; die wenigsten sind zuversicht lich in Bezug aus eine praktische Lo sung der schwierigen Frage und· die meisten erwarten eine rein theoretische Besprechungderselben. Entschiedene Gegner der Bewegung zur Festse tzung des Werthes des Silberdollars, der jetzt auf 373 Cents gesunken ist oder zur Anbahnung der Goldwäh rung find fast alle Industriellen und alle Besitzer von Silberminen. Sie befürchten einen Rückgang der Indu strie, die sich unter der den Jmport erschwerenden Entwerthung des Sil bers lebhaft aufgebaut hat und eine derartige Erhöhung des Arbeitsloh nes, dafz die Bearbeitung der Mi nen sich nicht mehr lohnen wird. Ob diese Befürchtungen Berechtigung haben oder nicht, vermag ich nicht zu beurtheilen. Von anderer Seite wird die Festsetzung des Werthes des Sil berdollars aus 50 Cents gewünscht, um dann die Einführung der Gold währung ganz fallen zu lassen. Aus freundliche Einladung wohnte ich an einem Sonntag einem Aus flug des Deutiikn Reitvereins nach Tlalpam bei, der geradezu großartig sperlief. Morgens 9 Uhr erfolgte von der Plaza aus die Abfahrt der Theil nehmer in Spezialzügen der elektri schen Bahn, während die Mitglieder des Vereins sich zu Pferde zum Fest ort begaben. Nach einstündigers Fahrt, mit einer Geschwindigkeit von 20 Meilen per Stunde, war das Dörfchen Tlalpam erreicht und nun ging’s zum Festplatz, einem reizenden, schattigen nnd großen Privatgarten, der für Picnics etc. vermiethet wird Dort angelangt, trat das Wirth schasts-Komitå sofort in Aktion; eine Reihe von Fässern mit. eiskaltem Bier wurde angezapst und Berge von mit allen nur denkbaren Delika tessen belegten Butterbröden wurden aufgetischt. Nachdem der erste Durst gelöfcht und der Appetit befriedigt waren, zerstreuten sich die Gäste DIIIhhoIomossu O 0«--«« arrangirten allerlei Spiele im Grase unter den schattigen Bäumen, man unterhielt sich, besichtigte den wun derschönen Park und es wurde sogar Skat gedroschen. Um ein Uhr ging’s zur Tafel in einen geräumigen Pavil lon, wo für 250 Personen gedeckt worden war. Das Menu bestand aus fünf warmen Gängen mit Suppe und ich habe mich gewundert, wie es möglich war, eine solche Fülle vor züglichen Essens so weit entfernt von der Stadt, wo alles vorher gekocht worden war, zu liefern. Das ist ja hier zuweilen im Club nicht möglich zu machen. Die Bedienung war tadellos, alle Sorten von Wein und Mineralwasser flossen in Strömen und nach aufgehobener fröhlicher Ta fel trat das Bier wieder in sein Recht. Das Picnic war für alle Mitglieder des Reitvereins und deren Familien frei und ich muß bekennen, daß ich keinen deutschen Verein an zuführen weiß,- der feinen Mitglie dern solche Dividenden in Form sol cher Feste zu erklären vermöchte. Der Reitverein hat übrigens kürzlich in der Nähe der Stadt ein Terrain angekauft und wird dort einen Gar ten anlegen und ein Clubhaus er richten. Jn der Hauptstadt wird mächtig gebaut, besonders in der Wohngegend nahe dem »Pafeo de Reforma«, wo Straßen entstanden sind mit Villen, die an größere deutsche Städte erin nern. Von den übrigen Städten der Republik, die einen bemerkenswer then Fortschritt aufweisen, sind Tor reon und Montereh zu nennen. Na Mbnfssckl smnnfmssn entwickelt- csssb ös dustriell zusehends. Unlängst wur den die großen Stahlwerke, die mit einem Kostenauswand von zehn Mil lionen Dollars erbaut worden sind, und die Glasfabrik in Betrieb gesetzt. Die Brauerei hat ein sunkelnagel neues Brauhaus aufführen lassen, das in zwei Monaten fertiggestellt fein und die Kapazität um das fünf fache erhöhen wird. Die Fabrik des Herrn Guido Möbiuz wird immer vielseitiger und man dars nur noch fragen, »was sie nicht liefert«. Mit den Stahlwerken und der Glasfabrik, erstere unter der Leitung des Herrn H. E. Schild, letztere unter der Lei- :ng des Herrn H. Cordes, sind ein dundert Deutsche nach Monterey ge kommen, so daß die deutsche Kolonie dort jetzt gegen 200 Köpfe zählt. fluch in der Glasfabrik in Toluca, deren Superintendent Herr Carlos Hahne ist, sind etwa dreißig Deut iche beschäftigt. Die neuen Zu zugler sind durchweg junge, kräftige Leute, die direkt von drüben einwan derten. Mit dem Ausbau der Jndus I stric, die intelligente Arbeiter ver langt, wächst somit auch das Deutsch thum in erfreulicher Weise. Il- Ik ’-k Kurze Rotizem Meiuem geschätzten Freunde Herrn Max Ablschier, von der Firma Rubland 83 Ablichier, nachträglich meine herzliche Gratulatidn zu sei ner Verlobung mit Fräulein Anna Vogt. Herr Ahlschier wird übrigens demnächst der alleinige Inhaber der Firma sein, da Herr Ruhland sich nackz Deutschland zurückzuziehen ge den t. Recht vergnügte Stunden habe ich in den Kneipstuben und beim T Sternewirth in den Brauereien zu Toluca, Puebla und Orizaba ver lebt und in gemüthlichster Weise mit den Herren Hagemeister, Sinz, Schneider, Otto und Anton Neu meyer und Anderen geplaudert. Das F s Bier schmeckt an der Quelle immer J am besten. Die Wasserfrage In San Luils fPotosie ist durch die Bohrung artes1 scher Brunnen glücklich gelöst wor den, so daß für den Hausbedarf kein iMangel mehr existirt. Mit der Be Jwässerung hapert es allerdings noch, »du die Röhrenleitung von dem gro ssen Bassin in den Bergen noch nicht Ein Angriff genommen wurde. Die breitspurige Bahn aus der Linie der Nationen-Bahn wird jetzt bis San Luis Potosi befahren und im September wird sie bis zur Hauptstadt im Betrieb sein. Herr Paul Engelmann hat die einzige deutsche Cantine in Monterey, er hat sein Lokal vergrößert und macht als zuvorkommender Wirth gute Geschäfte. Die elegantesten Wirthschaften hat Guadalajara aufzuweisen, sie jsind brillant eingerichtet und die fHauptstadt könnte sich ein Muster daran nehmen« Allen Freunden, welche mir Aufmerksamkeiten erwiesen, meinen ;verbindlichsten Dank! R H ——0-.-O—— Stadtrathsverhaudlnngem Dem Stadtrath lagen verschie dene Petitionen um Straßenverbesse rungen vor, die an das betreffende Komitå verwiesen wurden. Die Straßenbahngesellschaft sucht um Er laubniß nach, in der Main Avenue, zwischen Houston- und Dolorofa Straße, ein Doppelgeleife legen zu dürfen. Das Komitå berichtet günstig über die Verlegung gewisser Geleise der; Straßenbahn. Das Komitå für Straßenverbesse rungen empfiehlt die sofortige Bewil ligung von 81,000, um die Repara taren am Asphaltpslaster in der West Commerce Straße vom Militär Plaza bis zur Gast-Straße und in Trevino-Straße, vorzunehmen. Die Parker Washington- und die Stra ßenbahn Kompagnie aufzufordern, die Reparaturen am Asphaltpflaster zu gleicher Zeit auszuführen und die Municipal Jmprovement Company, die« das kalaster in der AAretine· C legt-, urguupcele, llvcc eitle Forde rung von EB6,000 gegen die Stadt zu haben und ist willens, das Pflaster zu repariren, wenn die Stadt sich be reit erklärt, die Forderung zu be gleichen. Der Mayor ernannte ein Komitö von Bürgern, das gemeinschaftlich mit dem Stadtrath den der Leaisla tur vorliegenden neuen städtifchen Freibrief prüfen soll. Die Ordinanz. welche die Steuer rate aus S1.67 per 8100 festsetzt, wurde angenommen. Dem-Architekten H. L. Page wurde eine Reftforderung von 824950 für die Carnegie-Bibliothet bewilligt. Barker brachte eine Ordinanz ein, das Amt des City-Sexton abzuschaf fen und die Pflichten desselben dem Stadt-Werk zu übertragen. Der Stadtratb vertagte sich auf schriftliche-s Erfuchen des abwesenden Mayor Campbell bis Mittwoch Nach mittag 4 Uhr. Es rettete sein Bein. P. A. Danforth von La Grange, Georgia, litt fechs Monate lang an einem furchtbaren fressenden Schaden am Bein. Aber er schreibt, daß ihn «Bucklens Arnica-Salbe« innerhalb von 5 Tagen geheilt habe. Für der artige Schäden, wie Wunden über haupt, sowie für Hämorrhoiden ist dies die beste Salbe in der Welt. Nur 25 Cents. Zu haben in der Apotheke von F. Kalteyer Fr- Sohn und Adolpb Dreiß. Allerlei. Jn der am letzten Samstag ab gehaltenen Sitzung des Aufsichts rathes der CarnegiesBibliotbek wurde Herr B. Wyche, der bisherige Biblio thekar der Staats-Universität in Au ftin, zum Ober-Bibliothekar erwählt» uno mag Eowaros von hier zur Assirtentin. Mehrere werthvolle Bücher Schenkungen wurden der Bibliothec in Aussicht gestellt. Mit der Ueber·-ührnng der beiden Privat resp. Vere::ns-Bibliotheken in Los ova und St. MaryssStraße wird schon bald begonnen werden. Auf alle Fälle ist der unliebsamen Eventuali tät vorgebeugt, daß man die große öffentliche Bibliothek ohne Bücher zu eröffnen habe! Vom 1. Januar bis heute sind n San Antonio 10.52 Zoll Regen gefallen und mehr steht in Aussicht. Die Konvention der »Wood nenof the World« ist tn der Halle des Beethoven Männerchor zusam nengetreten. Es sind 700 Delegaten inwesend. Die Straßenbahngesellschaftbe 1bsichtigt, mehrere Veränderungen ind Verbesserungen ihrer Linien vor zunehmen, was sehr nöthig ist, denn Iie Cars fahren wie die Segelschiffe daher. Vor allen Dingen sind bessere Unterlagen siir die Geleise und schwe Iere Schienen eine Nothwendigkeit. Louise Stahl wurden in ihrer Klage gegen die Sunset Bahn 8600 zugesprochen. Sie hatte 82000 ver Zangt, da ihr Haus durch Funken der Loromotive in Brand gerieth und zerstört wurde. Der Busineß Mens’ Club hat tin Komitå ernannt, um den neuen städtischen Freibrief zu prüfen, den Senator Hicks ausgearbeitet und der Legislatur eingereicht hat. Col. G. W. Brackenrjdge von hier hat der Staats Universität in Austin abermals ein Geschenk von 525,000 gemacht. Der Turn-Verein veranstaltete Im Samstag Abend in seiner Halle ein großes Vocals und Instrumental Eonzert, dem ein sehr reichhaltiges and gut ausgewähltes Programm zu Grunde lag. Sie alle sagen es. Nicht nur in Sau Antoniu, sondern e auch in jedem Orte der Union. I Wenn der Leser sich die Zeit Und sMühe nehmen würde, seine Mit Ibürger über die einfache Frage, die unten angegeben ist, zu befragen, so würde er die eine Antwort erhalten. Wenn er die Aussagen lesen würde, die jetzt in Sau Antonio veröffent licht werden und die Bezug haben auf diese Antwort, so würde er zwei fellos sehr erstaunt sein darüber, daß es deren so viele sind. Es können und werden auch vielleicht noch viele mehr veröffentlicht werden-aber dessenungeachtet fraget doch den Er sten, dem Jhr begegnet, welches Mit- s tel Rückenschtnerzen heilt. Die Ant wort wird sein: »Doan’s Nieren-f Pillen«. Hier ist ein Bürger, der dieses bestätigt. Herr Hean Körber, ein Farmer, s i1102 Plum Straße wohnhaft, sagt: »Ich zog mir im vergangenen Herbste eine Erkältung zu, die auf meine Nieren schlug. Mein Rücken schmerzte mich, bald ein wenig, bald mit schar fem Sterben und besonders dann, wenn ich mich bückte oder nach dem Vücken wieder aufrichtete. Während der Nacht fand ich keine Ruhe mehr; des Morgens erhobich mich mit ent setzlichen Rückenschmerzen. Mein Zustand verschlimmerte sich mehr und mehr und ich erduldete un beschreibliche Qualen. als ich von Doan’s Nieren Pillen hörte. Jch verschaffte mir eine Schachtel in der Vexar-Apotheke, Ecke Alamo Plaza und Houston-Straße. Diese Pillen gaben mir in wenigen Tagen Linde rung und nach Verlauf von zwei Wochen waren meine Rückenschmer zen total verschwunden. Diese Pil len sind das Beste, was ich jemals gebraucht habe und ich denke, daß je der San Antonio’er, der an den Nie ren oder an Rückenschmerzen leidet, Poåi Doan’s Nieren- Pillen wissen o te.« Erhältlich bei allen Droguisten. Preis 50 Cents. Foster-Millburn Co. in Buffalo, N. Y» alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Vergeßt nicht den Namen Doan und accevtirt kein Substitut. sw— Texas. Jn Dallas findet am 15. April eine Wahl statt über die Erhebung einer Spezial Steuer für Straßen Verbesserungen für die nächsten zwei Jahre. Man beabsichtigt, die Sum me von 8360,000 aufzubringen. Repräsentant J. C. Roberts von Fort Bend County erhielt in Auftin die telegraphifche Meldung, daß ihm der neunte Sohn geboren wurde. Ford hatte 21 Kinder-, wo vvn 14 am Leben sind. Er ist aller dings zum zweiten Male verheira thet. Seine erste Frau schenkt ihm 10, die zweite bis jetzt 11 Kinder. Unfere Gesetzgeber find sehr aufgebracht über den Ex-Gouverneur Hogg, der fie eine Bande von Frei-— vaß- Dieben genannt haben soll Deshalb führte der Antrag, ihm den Saal des Repräfentantenhaufes für eine- Rede abzutreten, zu einer äu ßerst scharfen Debatte, im Verlaufe welcher einer der Zornigen die Frage stellte: »Mit welcher Sorte von Fleisch muß dieser Mensch gefüttert worden sein. daß er fo dick und fett werden konnte? Jm hohen Alter von 91 Jahren starb in der Nähe von Caftroville, Ludwig Möhring, der zu den ersten Anfiedlern jener Gegend gehörte. Ebenfalls hochbetagt starb dortselbst Georg Chriftilles. Die Bewilligunas Bills der Legislatur für den Staatshaushalt weisen für das am 31. August 1904 endende Jahr 83,978,362, für das 1905 endende Jahr 83,213,305 auf. Staats Komptroller R. M. Love hat dem Untersuchungs-Amtes der Legislatur mitgetheilt, daß er in seiner Ofsice seinen Sohn mit einem Gehalt von 81,140 per Jahr, seine Tochter mit einem Gehalt von sil,100 und seinen Schwiegeriohn mit einem Gehalt von sl,300 angestellt hat. Herr Love bat die Sache oermuthlich so verstanden, daß nicht er für das Amt vom Volke erwählt wurde, son dern die ganze Familie. Im nördlichen Theile des Staa tes ist am 9. wieder ein schwerer Re gen gefallen. Friedrichsburg und Umgegend hatten wiederholt einen starken Re- gengnß mit Hagel. Die Hagelkör- T ner erreichten die Größe eines Hüh- nereies. Die Majorität der Prohibioni- sten in Grayson County beträgt 625 Stimmen. Es wurden 4,244 Stim men fiir und 3,619 Stimmen gegen Prohibition abgegeben. Für einen neuen Central-Bahn- bof in Dallas wird die Summe von B2,000.000 ausgegeben werden. Die Eigenthümer des Oriental öotel in Dallas beabsichtigen dort selbst ein anderes Hotel zu errichten und dafür eine Million Dollars aus zugeben. An der Spitze der Unter- nehmer steht Adolphus Busch von St. Louis. Aus Fort Worth wird berich- iet: Eifenbahnleute, die aus dein Panhundle zurückkehren, ingen, daß die Verluste, welche die Viehziichter infolge des letzten Blizzard erlitten, ungeheurer seien. Nach mäßiger Schätzung ist der vierte Theil der öerden umgekommen und es wird sich der Gesammtverlust auf eine halbe Million Dollars belaufen. Heiraths Schein. Geo. Wimberly und Jda Geßler. Haucht Fiasko Zc Harima Cigarrcn. F I Nun auch noch ein Bayerischer Hofstaat-ab Die Hofskandale in den deutschen Fiirstenhäusern mehren sich, und da bei greifen sie in immer höhere Kreise über. Der traurige »Held« des neue sten Skandals ist der Prinz Rup precht von Bayern, ältester Enkel des Prinzregenten Luitpold, ältester Sohn des Prinzen Ludwig von Bayern, somit präsumptiver Tron folger, General Major und Kom mandeur der 7. bayerischen Infan triebrigade in Bamberg. Prinz Rupprecht ist seit dem 10. 1900 mit Herzogin Marie Gabriele in Bayern, der dritten Tochter aus der zweiten Ehe des gelehrten Her zogs Karl Theodor mit der Jnfantin Maria Josepha von Portugal, ver mählt. Der Ehe des Prinzen Rup precht mit der Herzogin Gabriele sind zwei Kinder, der zweijährige Prinz Luitpold und die einjährige Prinzes sin erengard, entsprossen. Prinz Rupprecht und Gemahlin befinden sich zur Zeit aus einer Reise durch Indien. Nun kommt aber die Nachricht, daß die Prinzessin Gabri ele in der Stadt Bangora krank zu rückgeblieben sei, angeblich weil sie im Bade von einem Schwarm Blut egel angefallen worden. Der Herr Gemahl dagegen sei seelenruhig wei tergereist, anstatt bei seiner Frau zu bleiben. Jn eingeweihten Kreisen in«Mün chen, wo es schon längst kein Ge heimniß mehr ist, daß das Eheleben des Prinzenpaares ein höchst un glückliches ist, wird daraus geschlos sen, daß es zwischen dem Prinzen und die Prinzessin zu einem ernsten Zerwürfniß gekommen sein muß, nicht dem ersten in der noch nicht dreijährigen Ehe; man weiß, daß die Prinzessin sich öfters nach stürmischen Szenen mit ihrem Gatten von Bam berg, wo das Prinågnpagr eigenen Raums- ciikmx .«..t. »H»s« las-»s, nun-s wsutswcu zu »Hu Eltern geflüchtet hat. Man weiß in München, daßsdie Jndienreise des Prinzenpaares keine freiwillige ist und daß nach deren Beendigung der prinzliche Hoshalt in Bamberg aufgelöst werden, und der Prinz anderweitig dienstliche Verwendung finden sollte. ———O-.-.——-—— No. 6. des S. A. Lyceum. Hendrickson und Rosani, Magiker, Taschenspieler der Schwarzkünstler, am Donnerstag Abend, den 12. März, im Großen Opern Hause. Dieses Programm enthält etwas ganz Neues für die Besucher der hie sigen LyceumsAbeude; es ist von der Presse und bem Publikum mit dem höchsten Lob ausgesprochen worden. Der Vorverkan der reservirten Sitze nimmt am Mittwoch, den 11. März, um9 Uhr Vorm. bei Weka 85 Nix, No. 329 Alamo Plaza, seinen Anfang. Gewöhnliche Preise. Aus Louisville, Kentucky, schreibt man: Die Whiskhhändler, die Waaren nach Kansas schicken, haben jetzt mit Regulationen, die von allen Eisenbahnlinien in Kansas er lassen worden sind, und die dem Ge schäft wahrscheinlich ungemein viel schaden werden, zu rechnen. Die Regulationen verfügen nicht nur, daß die Frucht im Voraus bezahlt, son dern auch, daß eine genügende Ga rantie für die Rückfracht gegeben werden muß, für den Fall, daß die; Waare in zehn Tagen nicht abgeholt! worden ist. Auch wird verboten,j Waaren an fingirte Adressen, von Personen oder Firmen, zu schicken. Kansas ist ein Prohibitionsstaat und diese Eisenbahn Regulationen sind in Folge eines Staatsgesetzes erlassen worden, das daran hinzielt. den ge heim betriebenen Wirthschasten soviel als möglich die Bezugsquelle abzu schneiden. Man glaubt, daß der Verfandt von Spirituosen nach Kan snä spkns Rat-P net-blossen mipd ———-O-.-O—— Sie helfen unfehlbar die St. Bernard Kräuterpillen, bei allen organischen Leiden. Sie regen die Thä tigkeit der erschlafften Leber wohlthätig in, befördern die Verdauung, tragen zur Ernährun des Körpers sowie zur Aus cheidung er verbrauchten Materie bei, :einigen das Blut und beugen dem Blut Indrang nach dem Kopfe vor. In dieser Beziehung haben die Willen, die aus den Ieinsten vegetabilischen Stoffen zusam nengesetzt sind. schon wahre Wunderkuren In Stande gebracht, und wer sie einmal n der vorgeschriebenen Weise gebraucht Iat, ist ihres Lobes voll. Die Zahl der während des 57. Eongresses eingebrachten Bills be Tief sich aus 17.550, wovon 3,918 ein åerichtet und etwas über 2000 passirt vurden. Der Kalender des Hauses var beim Schluß dieses Congresses zründlicher erschöpft- als je zuvor, Denn es blieben nur 2114 Bills uner Iedigt. Jm 55. Congreß wurden 3114 Bills einberichtet und 1473 pas "irt, und im 56. Congreß wurden 2787 Bills einberichtet und 2204 pas "irt. Hinsichtlich der Anzahl der ein xebrachten Bills kam dem 57. Con sreß der 56. am nächsten, in welchem l4,339 Bills eingebracht wurden, md weiter brachte es noch bezüglich Der Zahl der einberichteten Bills der l9. Congreß, welcher deren 4181 zu Ierzeichnen hatte. Op Drundeigenthums Uebertragnngen. Jakob Rehn an John M. Mechler, 120 Acker Land in Bexar County, 52,100. J. W. Baker an Mrs. Hermine F. Wisse Grundstück an Lewis Str.,

C. Burlev an Otto Wahrinund, 30 Acker an Leone Creek. Preis no ninell. S. Lavenburg an P. J. Koch, Brundjtück an Nord Pine Str» PH50. R. V. Hunstock an Hermann Ses el, Grundstück in Hunstocks Addi ion, 8180. Schwache mis Genesende finden rasche und sichere Kräfte-Erneuerung tu ONHEUSSRESUSCITS »Es-M TUI Dis-Is -dem »Ah-Musik« Man darf dasselbe nicht etwa in einen M werfen mit alkoholi chen Getränke-i- die mir W Rennen mich »t0n1 eh« sind. Male-Unum euthäte Isdoz naht-koste Bestandet-eile und weui er ais 255 Alles-eh Jst absolut nicht he rauf end, sondern wirkt positiv stät-send UIO kräftige-w Uerzte verordnen e-. Ju allen Apotheke- ethälttich. kräpakm tun Un des kommst-Dasel- stsewlas Ast St. Jovis. U. s. s. Er mqer des berü rufen starkem »Ist-esse »Rich- eh,« »Oui« au »Bitte-Leser »so-f »Anheufer-Cumdard,« »GngIkxssle« U. »du-Mess Eisenbahn Ihm-Plan J. G G. N. Ruhm A b f a h r t. Nach allen Nord-Texas-Punktetåö». Vbr Na· "S«t" ·L«-ixii·s« ,"E.o·e«ei:ii-iz·iz und dem O ten 12. 30 Mittags-. Na Nord-Texas, Santa Fe und Friscoi Punkten 8.15 Abends. Nach St. Louis, Waco und dem Osten 9. 00 Abend-. Nach Laredo und Mexico. ..9. 00 Vorm. A n k u n f t Von St Louis und dem Osten. .7. 30Vorm. Von Nord- UTexas Santa Fe und Friöcm Punkten 8 45 Vorm. Von localen Punkten. .8 45 5Nachm. Von St Louis und dem Osten.11.40 Abt-T Von Laredo und Mexiko.. ...12 10 Nachm Southeru—— Paeific Bahn. Abfahrt· Nach New Orleans, sonst-m und Gal veston tä lich 12:15 Mittags, und 9. 00 bends Nach El Paso, Californien und Mexiko 8: 30 Vorm Nach Nord- Has,) St. Louis und Chiro go(K aty yer)u ZObA beut-Z. sit-f Von Vorn-Texas, St. uLonis undChicago (Katy Plyer) s: 00 Morgens. Von New ereans, Houston und Gal vefton täglich» 730 Morgens und 5: 45 Nachm Von El Paso, Californien8 nnd Mexiko 0Abends. S. A. G A. P. Bahn. A b f a h r t. Nach Cuero, Yoakum, Honston und Gal veston, tä glich« 0Vorm. Nach Corpus Christi, Rockport ound Bee ville tä gilch 2.4 Nachm. Nach Börne und Kerrville, täglich 25Borm. nku n f t. Von Cuero, Yoakutm Honfton und Gal veston, täglich. .:7 15 Abends· Von Corpus Christi. Rockport und Bee ville tä glich 1:45 Nachm M. K. G T. Bahn. A b f a h r t. Nach Waco, Fort Worth, Dallas. Kansas City, St. Louis und Chicago, täglich, (Sunset Depot) 8.30 Morgens, und 8.00 Abends A n k u n f t: Von Chieagm St. Louis, Kansas City Dallas, Fort Worth und Waco, täin (Sunfet Depot) 7.45 Morgens, und 8.30 Abends Gulf Shore Padu. A b f ais r t. Nach Lavernia, Sutherland Springs, Stockdale. täglich, 8:00 Borni. Ankunft Von Stockdale, Sutherland Springs und Lavernia, täglich, .......:230 Nachm Via undatia, Pennsylvania-Mk Ein Billet dieser Linie erster Klasse nach New York berechtigt den Jn haber in Washington, Bal timore und Philudelphia einen zehntägigen Aufenthalt zu nehmen. Dies ist ein sehr liberales Zugeständniß. 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