Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 13, 1903

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Die Tägliche Die Wiss-Mich freie Pressa tunc Wiss Ei rjess m G XII freie Pressa fast Tom erscheint mit Ausnahmee des Sonntags erscheint jeden Donnerstag und way —810.00 fnürko edas Jahr Ä O s2.50 für das Jahr oder 82. 50 für 3 Monate. »F oder 81.25 für·6,Mouate.iM BW Tagliche Ausgabe. Jahrgmjg 38. ff F ' Sau Ambitio, Freitag den 13. Februar 1903. fW v Nummer 6325. The Soutwestem Te legrapli xi Tel. So. hat vor Kurzem einen «Long Distance« Telephon Dienst etabliet zwischen Sau Antonio,nnd stockdale über Adkins, St. Hedwig, Cum-einen Lavernia nnd Sntherland Creusas. Probiri es. Prompter Dienst. W WWM fil. M M co. Der Backfisch-Kastens— Eine fröhliche Sei-uner- Geschichte von Jeder von scheust-. TIERE-MO 11. K a p i i e l. sum und Daisy schliefen zu sammen in einer gtJenFrew densiube nach dem arie hin-» aus, die aus nicht erweisbaren Gründen die »Wolfsgrube« genannt wurde. Es war ein mächtiges Zimmer und hatte eine Tapete, auf der sich das Muster einer Ja dszene ständig wie herholte. Unter n gejagten Thieren Hand sich auch ein Ge chöpf, das ist« nlich aussah und en Rachen i aufs-iß Vielleicht kam daher Name dessiimmerö UeAm 22. war Anna die Erste, eEri blinzelte sie mit M W ich auf die andere We und wo e weiterschlafen. Aber am fiel ihr ein, daß heute ihk Ge —Miag sei« Das gab ihr den Muth, M Augen toeiier zu öffnen Sie an gedankenlos über die Jagdsze Inn bei-Wand, über die ewig pptrenden Rei ter und vas ewig Eis-de Gethier, verfolgte den Flug gJuli e und schaute schließlich neu dem zweiten Bette hinüb r My Jlmnmerte noche Ueber Es T flog ein lu isger Aus Sief liipfte aus dem Bett, fah der U r und schlich st zu Daisy. blühte zuerst au vie tirn, dann die e und ie lich auf den d. Un jedes al agte sie dabei: Mawltrkgratulire-—gratulire——« Dcify wachte auf und umarmtei Mlire zurück, mein S tz. Bär-M Gute und Schöne Alles, was äkåiichef st il t y,asi uve,«an EIan sich auf as Bett der v. »Alles, wag ich mir l Ichwuåestsdåe mir sehrstvieL vie w n mir zuer Jvtkßes I- wurde rot. y, Du ne mich immer Was 1s Nichts weißt Du Ach dochl— Sie verbarg ihr Ge txt en Das ganze Ge ii e. eiDann gelfihr etwas n· ai ychen I Wort auch ein Geburtstag s-, W IN Zieh Aber natürlich gist es ei tertig geworden Und natür ne Stickerei Dafsy antworten konnte, wurde es unter den »Man lebendig Musik! I«jubelte Anna und quirlte kip- nett unihey »ein Ständchen!—« ttg, es war so. Otto war en, sich von seinem Mom- ghas Musittorps ver zu erbittert Die Trompeter W in aller Frühe mit dem Krüm eingetto en und nun bliesen daran los, e einen Choral, dann paarT Lieder und schließlich einen Taudessen ileideten Ich die Wn an. Man rief bereits nach W. rote enmme Untel Ycantes M inni: »Langschläfer! Back MWstagskammeri Wo steckt -"kanäauk,«' 1otagteW Asanh und n er a üssel. äu ist a schon da. Dgs bist etiisf ch bitte Dich, Ina e das quj und ireie in Erscheinung grubig ab oder bedanke Dich. W ift besser. Das sieht Dir im Bsut sDu hast etwas Königliches mindestens Ladyhafies.« Also s ete Dass? nunmehr Rou -IIIU imd nsier nnd ieß eine angemes i Rede von Stapeb Unten standen nur die Musikanten, sondern Onkel Rente, Egon, Erich, Otto, Und der Rentmeister, und alle hatten Rosenbuketts in den Hän Die Statulationskour in der Halle e geraume Zeit. Die beiden M n wanderten von Hand zu Die Väter und Bertlippchen nich-i mit Küssen, auch Käthe die wie aus dem Häuschen war; DIM Nante und die jungen Herren be fi mit Handtüssen Das der entgieistg nicht. PE: ver sengte eh nur, en ut von yrmont in der Bank-, nnd sagte: »Eine bekannt licht siebet-satt an xollichen Feine-stä M äußert gewö glich etwas vom Wen des Gl«cke·e’, meine hochner Ftiiuleins. Dies will ich nicht wiederholen indem daß ich ein abge isgier Feind von svbenarmten Abgru buäeeu bis-. wackre-z ich etwas Aehn Z denke, ’es kann mir Nie WNV nicht vMVeTeIL und so saTe ich «ÆM.WCU!Z Vingex guter eutk scher Weise: GratixloI-, meine gnädigen Fräuleins alle beiden.« Und dann schüttelte er die ände von Dais und Anna, daß sie rot e Finger chen ekamen. Selbstverständlich wurden vor dem allgemeinen Frühstück noch die Ge burtstagstische in Augenschein genom men. Da gab es nun Ahs und Ohs Und Staunen und Bewunderung und llen Jubel. Egon hatte Daisy wirk ich das Porträt aufgebaut und es mit einem hübschen lebendigen Rahmen aus Blumen und Weinblättern geschmückt »Du—?« agte Daisy; »ich nehme es geschenkt-— on. Aber Du wirst mir ein Gegengeschenl erlauben-« Anna hatte von Daisy Wäsche und vom On kel Ernst eine goldene Uhr bekommen, die sie sich längst gewünächt hatte, von ihrem Vater allerhand utzliches und von Onkel Nante ein Tagebuch mit au tomatisch sich tegulirendem Kalender auf der Deckelseitez allerneuestes Patent ——und flog nun einem nach dem ande ren um den Puls Endlich er aubte sich der General die Bemerkung, daß sein Magen auf die Friihstüklsstunde eingestellt sei. Es wurde unter den Linden gesrühstückt und war ein langer Tis Obenan saß der General und tran aus Gesund heitsrücksichten Kneippkaffee Aber er gen das räßliche Getränl mit wohl Mä igem chmunzeln. Es war doch Esch, daß man wieder einmal alle Lehns auf der alten Schalle zusammen hatte. Freilich, zwischen dem und je nem saß die Sorge; aber heute wenig stens wollte man nicht in ihr graues Faltengesicht sehen. Der heutige Tag gehörte der Jugend-und das war die Zukunft-— Noch während des Frühstücks kam Hasenpfeffer mit der Morgenpost. Die schwarze Posttasche war diesmal statt llich gestillt. Vor denGeburtstagBkindern häuten sich dte Briese auf. Der ganze Bad fischkasten hatte ihrer gedacht. Sie rissen die Briefe auf und riefen sich ge enseitig zu, von wem sie kamen. »Du, nning, von Herzog Botho dem Sech sten!«—»Vom alten Warwici, Daisy!« —»Annin vom Herzog von York!«—— »Von La Laster, Daisy!«—— »Seh’ mal einer an,« sagte Onkel Nante, »das ist ja die ganze englis Geschichte Haben denn die vielgelie ten nnd theueren Sanktissimas aus dem Kloger Biitiojv nicht gratulirt?« awoh1,« schrie Anna. »Tante Fielchen hat geschriebe:ss» kurz, aber sehr nett. Hört zu: ,Liebe Gebi-;rfstagskin der; zugleich im Namen von Tanze Ril Fem die etwas unpaß ist, weil sie ge ern Abend noch nach Sonnenunter gang sich nach den Reineclauden umge sehen hat, von denen jetzt viel gestohlen wird, sende ich Euch allerherzlichste Glücktoiinsche. Möge der liebe Gott Euch auch tm neuen Lebensjahre unter seinen gnädigen utz nehmen für und stir. Grüßt alle nwesenden bestens und bestellt dem Herrn Kandidaten Sling meine Empfehlungen Eurev Tante FiekchenJJ Als Anna ausgelesen hatte, erhob sich unten an der Tafel Mater Sling und sagte nicht ohne Bewegung und einen feierlichen theitlang »in! Ton: njun mir, das gnädige Fräulein untert gst und be cheidentlch verstatten it e eine Bt e aubpus echten, so würde es die sein, m dein twvtts reiben des gnädt en Fräuleins güttgs bemerken zu wo en, dass ich die Empfehlung des niidi Fräulein Tante mit inniger nl rlett entgegengenommen habe und eine gehorsamsie Empfehlung in Ichuldtgem Respekt zurückzu enden mir n Gnaden erlaube.« Dann setzte er sich nieder, fischte ein Lindenblatt en aus seiner Theetasse und machte axselbe merkwürdig aus hsncksfnb Eli-F O fing Mm Imm-- -z«-.. 7... W war. Der General steckte voller Vorur theile gegen den harmlosen Methodisten. Wenn Sling sprach, was in Gegenwart Anderer als Bills allerdings selten ge nug vorkam, dann begann der General nerbös zu werden. Er bekam Kribbeln unter den Fußsohlen und zuckte mit allen Fingern So M diesmal. Er schob einen Stuhl z cl und hob die Tafel auf. f Fortsetzung folgt-) Wem-voller als Gold. »Ich litt unter Unverdaulichkeit und Nervosität«. schreibt F. J. Green von Lancaster, R. H. »Nichts balf mir, bis ich anfing, »Electric Bitters« zu nehmen, welches Mittel auch meine Gattin seit Jahren in be ster Gesundheit erhält. Sie sagt, ,.Electric Bitters« sei ausgezeichnet gegen Frauen-Krankheiten und daß es unübertrosfen sei für schwache und abgesponnte Frauen.« Preis 50 Cents. Er ältlich bei F, Kalteyer se Sohn und dolph Dreiß. ———---—.-4.— Man schreibt aus« Potsdamz Wegen Beleidigung des KronprinzenI wurde der Schlosser Sommer, der am 8. August b. J. hierorts über die Reisen des Kronprinzen absällige Bemerkungen machte und dabei Schimpswvrte gebrauchte, von der Straskammer zu Z Monaten Gefäng niß verurtheilt. —Kochösen so billig wie Päqu bei E. L. Hofbeinz. chi Frauen ausgepcitscht. Folgendes Sittenbild aus einem russischem Dorfe entwirft der »Ssew. Kawk«: Durch die Dorfstrasze zieht eine sonderbare Prozession. Zwei Frauengestaltem ein junges Mäd chen und eine Frauf Beide nur mit dem Hemd bekleidet, befinden sich an der Spitze des Zuges. Jhnen folgt unmittelbar ein ernst drein scbauender Mann, der eine Peitsche in der Hand hält und sie mit voller Kraft auf die zum Theil entblößten Rücken der beiden Frauen nieder sausen läßt. Ein Haufen johlender Männer, Frauen und Kinder sieht dem rohen Schauspiel zu. Offen bar ist das Volk an derartige Sze nen gewöhnt, denn keine Hand rührt sich, der brutalen Enteh rung dieser beiden Frauen Ein halt zu gebieten. Eng aneinan der gesesselt, sind die Bedauern-Z werthen genöthigt, lautlos die Miß handlung zu ertragen, denn nach je dem Klagelaut, den sie von sich ge ben, faust die Peitsche mit doppelter Kraft nieder. Und die in so grausamer Weise Geschändeten sind keine Mörderin nen, keine Diebinnen, sie trifft nur Der Vorwurf, einem ungeliebten Manne, den die Eltern ihnen aufge kwungen haben, entlaufen zu sein. Das Mädchen sollte aus den Wunsch der Mutter verheirathet werden, dreimal machte sie den Versuch, dem ihr ausgezwungenen Schicksal zu ent gehen, das letztemal in Begleitung ihrer seit einem Jahre verheiratheten Leidensgenossin, die nicht länger die Mißhandlung ihres Mannes zu er tragen vermochte. Jn einen sieben1 Werft vom Dorfe befindlichen Wald hatten sich die Beiden geflüchtet und dort in einer leerstehenden Heuscheune Obdach gesunden. Doch schon nach drei Tagen hatte der Vater des Mädchens den Aufenthaltsort der Entflohenen ermittelt; er erschien in der Scheune, befahl den Beiden, sich bis auf das Hemd zu entkleiden, band sie aneinander, stieg auf ein Pferd und trieb die Frauen mit Beinchen hieben in das Dorf zurück, wo sich sofort dem sonderbaren Aufzug die halbe Dorsgemeinde anschloß. Nach Beendigung der «Prozes sion« wurde die Frau ihrem Manne übergeben, der sie sofort in ein Zim ner sperrte und sie in unbarm Ierzigster Weise mißhandelte. Jhr Wehgeschrei war dabei so herzzer :eißend, daß selbst die vor der Hütte Ierfammelten Bauern die »Beleh :-ung« zu grausam fanden und dem Mann das blutübersträmte Weib ent :issen. Das unglückliche Mädchen :raf dasselbe Schicksal; es wurde vom. Vater in das elterliche Haus gebracht und dort so lange mit Worten und Thaten bearbeitet, bis sie dem Vater Iersprach, den für sie bestimmten Mann zu heirathen. Die Heirath, 7chlief3t das Blatt, soll bereits am nächsten Tage stattgefunden haben. ———————0-—.-0———--——— Auch eine »amerikauische Gefahr«. Vielfache Gestalten nimmt die »amerikanifche Gefahr« für die Eu :opäer an, aber die allerneueste Form, in der sie in England er "cheint, ist unser »Quick Lunch«. Die ,,Lancet«, England’s vor iehmste medizinische Zeitschrift, er äebt warnend ihre Stimme dage zen, daß John Bull seine von den illtvordern überkommene Sitte, Mit :ags in aller-Ruhe eine substantielle Mahlzeit von drei oder vier Gängen ju sich zu nehmen und diese sodann zeschaulich zu verdauen, ehe er sich 1uf’s Neue in die Geschäfte des Ta ies stürzt, nunmehr zu Gunsten des Ins Amerika eingesührten »raschen dappens« ausgebe. Die Londoner ilutorität aus dem Gebiete des Ge undheitswesens erblickt in dieser Neuerung, die sich am Themsestrande neuerdings in der dortigen Geschäfts pelt immer weiter- ausgebreitet gaben muß, den Beginn einer Generation von Dyspeptikerm Jm Widerspruche mit die er Ansicht steht indessen die Thatsache, daß in den Ber. Staaten Krankheiten und Lei Ien infolge schlechter Ernährung und Verdauung nicht zunehmen, iondern entschieden abnehmen, wo nit ja nicht gesagt zu sein braucht, Daß diese erfreuliche nationale Errungenschaft aus die Art und Weise zu setzen sei, wie hierzu ande ein großer Theil des arbei :enden Volkes in der Mittags pause seinen »Quick Lunch«« verzehrt. Aber die allgemeine Volksernährung st bei uns neuerdings eine vernunft zemäßere geworden, und wir glauben nicht irre zu gehen, wenn wir diesen Fortschritt direkt auf das gute Bei ipielsetzen, das der vielverleumdete Einst-anderer dem »Stockamerikaner« in der Magensrage und -Behand(ung gegeben hat.

»Mutter«, sagte der kleine Johnnn, die unausgeschnittenen Blät ter eines Buches betrachtend, »wie macht man es, die Buchstaben und Bilder da hinein zu bekomnien?« Raucht Ftnck b 5c Havana Cigarrem Buddhiftifches. Das im Nordosten der Tartaren stadt von Peking gelegene große tibetische Kloster, schreibt der Reise schriftsteller der »Köln. Zig.« über ,,Pekinger Eindrücke«, ist stets ei nes der größten Geheimnisse Pekings gewesen, das einen ähnlich starken Zauber ausübte, wie die Hauptstadt Tibets selbst auf alle asiatischen Forschungsreisenden, seit der franzö-’ sische Jesuitenpater Hue seinen denk würdigen Bericht über einen sechs wöchentlichen Aufenthalt in der ge heimniszvollen Residenz des Delai Lama schrieb. Nur wenigen Besuchern Pekingsl gelang es, auch nur einen Zipfel des l Schleiers zu lüften, den die arg wöhnischen Mönche über ihrem Hei ligthum gebreitet zu halten wußten. Soweit mir die einschlägige Litera tur gegenwärtig ist, hat nur vor fünfzehn Jahren einmal ein jung ver storbener französischer Orientalist dieser Anstalt einen gründlicheren Besuch abstatten können, in der mehr als tausend monogoltsche und til-e tische Priester und Mönche ganz dem Studium der Lehre vom »großen Rade« (Mahayana) leben und ihre Adepten in die Geheimnisse tibetischer Schwarzkunst und Zauberlehrer ein weihen. Jetzt öffnete auch dieser so eiser süchtig gehütete Hort tibetischer Ge heimwifsenschaft seine Pforte Jedem, der da kommen wollte, um sich mit eigenen Augen zu überzeugen von der geradezu berblüsfenden Aehnlich keit. die zwischen den Pult-nähernd langen Buddhismus und dem katho lischen Gottesdienst besteht. Da der Buddhismus über fünf hundert Jahre älter ist als das Chri stenthum und christliche Sendboten niemals ihren Weg nach Tibet ge funden haben, fo kann über den Al tersvorrang dieser Einrichtungen kein Zwei el bestehen, so sehr sich auch chrifkicher Kirchenstolz gegen die Erkenntniß auflehnen mag, daß die äußeren Formen unseres Gottes dienstes selbst bis in’s Einzelne von einer »heidnischen« Religion und Götzenanbetung entlehnt sind. Auch Tonsur und Bartlosigkeit der Prie ster, Stück für Stück ihrer Amts-’ tracht, der Altar mit dem Gottes standbild und den Opfergesäßen, die Nischen mit ihren Heiligenbilderm die weihrauchfaßschwingenden Chor Knaben, Messe und Liturgie, kurz alle Einzelheiten des Gottesdienstes wie der Kirchenausstattung finden hier im Lamatempel Zug um Zug ihr Gegensiück. Ja, um die Ueber einstimmung bis zum äußersten Ende zu bringen« fehlt auch die Ma donna nicht, eine weibliche Gottheit, die in Gesichtsausdruck und Klei dung so sehr der christlichen Mutter gottes ähnelt, daß Einem bei dieser Gottähnlichkeit förmlich bange wer den kann. Es ist dies die bei den nördlichen Buddhiften zur Haupt göttin erhobene Gwan Yin Pn Sfa, »die den Gebeten ihr Ohr Nei gende", im ursprünglichen Budd hismus als Awalokitefchwara be annh Entrauu einem schrecklichen Schicksal. Herr H. Haggins von Melbourne, Fla» schreibt: »Meine Aerzte sag ten mir, ich hätte die Schwindsucht und mir könne nicht geholfen wer den. Eine freie Probe-Flasche von »Dr. King’s New Discovery« gegen Schwindsucht veranlaßte mich, die ses Mittel zu versuchen. Der Erfolg war überraschend und ich befinde mich jetzt auf dem Wege der Besse rung»und«danke dief»er Medizin mei llc Qcccllullg UUIU Ost-es Ulclcsl Mittel wird garantirt gegen alle Hals- und Lungen Leiden. Küns lich bei F. Kalteyer 85 Sohn und Adolph Dreiß. Preis 50 Cents und Zl.00. Probe-Flaschen frei. ——0.0——— Jn einem Variötö Theater zu Königsberg in Preußen seuerte der Direktor S. aus die verheirathete Schauspielerin SAnehrere Revolver schüsse ab und richtete dann die Waise gegen sich selbst. Die beiden Lebens müden hatten beschlossen, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Zur Ausführung dieses Vorhabens wähl ten sie die Garten-Theaterbiihne. Die Schwerverletzten wurden nach dem städtischen Krankenhause ge bracht. Der Theaterdirektor, ein schon bejahrter Mann, ist Wittwer und Vater von vier Kindern, von denen zwei bereits erwachsen sind. Die Schauspielerin S. sieht noch in iüngerem Lebensalter. Büßte beinahe sein Leben ein. J. B. Orner in Franklin Grove, Jlls., zog sich bei einem Unfall seine Pferde gingen durch einen sressenden Schaden am Beine zu, der vier Jahre allen Heilversuchen der Aerzte zähen Widerstand leistete. Aber »Bucklen’s Arnica Salbe« brachte sofort Heilung. Dieselbe ist gleich gut sür Brandwunden, Quetschungen, Hautaugschlag und Hämorrhoiden. Für 25 Cents die Schachtel bei F. Kalteyerök Sohn und Adolph Dreiß. Au das Publikum. Die »Freie Presse« hat uber 400 etablirte Agenturen im Staate, wird an über 700 Postofficen versandt, und hat eine große Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. Jhr Cirkulations-Gebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinauf nach Denison, von Marshall im Osten bis nach El Paso Entfernen Westen; es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht besiedelte Mittel-Tean und den Süd westen ein. Zwei Reisende sind beständig, jahr ein, jahraus im Interesse des Blat tes unterwegs und führen demselben im Verein mit unseren rührigen Lo kal Agenten sortwährend neue Le ser zu. Jn Anbetracht dieser Thatsachen ist die ,,Freie Presse«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu erreichen, das beste Anzeige Me dium im Staate Texas. TU THE PUBUCL The weekly issue of the« TKEIE Pnnsslr Futen TEXAFT has vo-. sitjveiy the tat-gest eireulation of all German paper-s published in the State of Texas· It has over 400 established ageneies in the state, is mailed to fully 700 post-okkiees, and has an extended oireulation in Mexi eo, in the lndian Derritory, and in Oklahoma. It eireulates from Galveston to Denison, from Marshall to El Paso and of course mainly in the thiekly populated eentral and southwestern part-s ok the State Two traveling men and our very active loeal agents are conZ tjnuonsly adding new isan seribers to the 1ists. In consideration of these kaets the »Ihr-Im Pnnssn Einen Tnxas" elaims to be the best adver tising medium in the State of Texas, where it is the objeet to reach the German reading po Pulation. ——-o.o———s—— Seit its-er 60 Jahren schon wurde Mrs. Winölow'e Soo thing sShrup von Millionen vor Müttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, das im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,Mrs. Winslowe Soothing Symp« holen. Sein Werth ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Lindernnq verschassen. Verla teuch darauf, Mütter, es ist kein weisel darüber. Es heilt Diarrhoe, regu lirt den Magen und die Nieren, be seitigt Wind Kolit, erweicht den Gaumen, verhindert Entzündunq nnd stärkt das ganze System. »Mrs. Winslows Soothing Syrup« sür zah nende Kinder ist angenehm im Ge schmack; das Recept stammt von Hin-m dor- bvston mpibsikfwn Nov-k- in den Ver. Staaten. Es ist bei allenl Druggisten in der ganzen Welt zu haben. Preis 25 Cents per Flasche. Kunst nichts anderes. als Mrsx Winslows SootbingsSnrun·. i Disso Süd-weinean wünscht Euch Wenn Ihr Euch irgendwo nieder lassen wollt, thut es entlang der Li nie der Sau Autonto G Arausas Paß Bahn, im Garten-Distrikt des Staates. Ge sundheit und Klima unübertrofseu. Billige Ländereien sür den Farmer, Marktgärtner, Obst- und Viehzuchten Wegen Einzelheiten wendetEuch au E. J Martin, G. P. A» Sau Antonio, Texas C. Scheuermeyer’s Familiengatteu erfreut sich wegen seiner ausgezeich neten Küche des besten Rufes bei Hiesigen und Fremden und wird dementsprechend von Freunden einer guten deutschen Kost stark patronu sirt. Delikatessen der Saison ent sprechend. Milchereiprodukte aller Art. Jm Saloou findet man stets frisches Bier, gute Weine, Liquöre und Cigarren. Scheuermeyer’s Fa miliengarten ist ein Erholungsplatz erster Klasse. Raucht Fincks sc Havana Cigarrem -1..4x.-.-.-.-.-.-.--sp.-. Wann Z ilostlz Regelniiiszigc Dampfer Verbindung von Galveston ixaI Bremen. Voraussifckstliche Segel -Tage x Tonnen- Segelt von Ankunft in Segelt von Don-Ofen Gehalt. Bremen. Galveston. Galvestom THannovcr 7305 21. Februar» 16. März 24. Marz. thln 7410 4. März 22· März 31. März ss rauksurt 7431 2. April 24. April Zo. April. X arm-wer 7305 23.April 16.Ma(».... 25.Mat.» x öln 7410 14· Mai 6. Juni 15. Juni. zkVia Baltimore. TVia New York. tDitekL Weitere Dampfer werden für ev. Verkehrs-Bedürfnisse in Dienst» gestellt Die Gesellschaft behält sich das Recht nor. die Segel-Daten II Esset-. Passagiere sollten auf jeden Fall sich von der Galveston Aaentnt Nach richt erbitten, (wenn nöthig ver Draht) wann sie in Galveston sein müsset-. Passage-Raten sind wie folgt: Bremen—Galvestvu: Zweite Kajüte, Winter-Rate MJM Zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom I. August an 75.Q wischendeck 38.50 ' Passage-Raten: Galveswn—Bremen: v Zweite Kajüte NR k; Zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom 1. April an Tö. z k Zwischendeck».. O« Wegen Ueberfahrt, Tracht und sonstiger Information wende man W W. W. Mist, several-mai SiiskssdIz-IEX.,; oder an C. Griesenbetks Nach other, O. Enkelin I.·W Ists Win· V. Dielmanm 306 Ost- muntere Isen enissuwih Bek. ' ccgiccccccJIJcccccccccccic Immer etwas was Sie stört wenn Sie sich der Oel-Lampen oder irgend etwas Anderen außer Das oder Elektrieität zur· Bekeuchtung rer Wo äszs rs oder Ihr-es Ge stes seh s Es giebt über aupt nichts, was -s s. Gas oder Elektrcziiät ge se- 's leuchtun gsswecken glei, eilest werden ann Kein Rauch, Rein Geruch, Kein Oel, Keim ' und neben all’ diesem iEdas Genannte dassparsamste Beleuchtuqu T Dis-W Aas F- Elentssojco.x 403 vst-Houston-strasse, san Ante-Iso. Ist. J iJIJJJJJJIJJJJJJJJJJJJJJ«,"Å J«J’,7«I KJ solllllslll Päclfic sk E I sssauski Hauses-. E MARDIFGRAS E s17. irr-»Man W unt-Eins ums zwei-»Im ji FahrkarteniVerkauf vom 17. bis 23 Fehruanckf ne Rückfabtt RÆ bis zum 28 Februar Billette können auf Witan bid zum 14. s verlängert werden. s7.90 Nach Galveston und zurück. H7. 90 Fahrkarien Verkauf vom 19 bis 22 Februar; gültig bis zum Bten 83. 00 Nach Galveston und zurück. 83 00 Fahrkarten haben nur für den Mittags- Zug am 20- Gültigkeit und-T berechtigen zur Rücksahrt bis zumN 85.50 Nach Monterey, Mexiko, nnd zurück-s FahrkartensBerkauf am 21. und 22- Februar. Gültig bis zum Z. März-s 825.00 Nach Californien. Einfache Fahrt. Fahrkarten- Verkauf vom 15 Februar bis sum 30 April. Ei Mchiiiii lliv. Pass. Agi. E. Icculslilts ciiy Ist-. III Wiss 301 Alamo Plazm Sau Anton-im Texas Telephon Is. Um Eine der fchdnstcn Reisen der Welt ist cin Besuch in Mexilo im Minutqu Höhe der Mehrzahl seiner Städte ist der Gnindieinks rqizeiiden Mino-O mi sten in den Winter Monchi ist. Dieses Lands-im feinem blauen Himmel nnd feins- Luft des Morgens nnd des Abends macht es zu einem F Jdealen Winter-Aufenthalt MONTEREY sALTnLa sAN uns PoTosI m Tau-m soc-lis dek Linie dct National Railmatl co. ol solici EELAKSDO IOUTE" die kürzeste nnd schnell-n Pullman Bnsset-Schlukwagen suf allen Durch-Zügen Nat fis nn- Tickus, Fahkaka und Tokikistchahkkkviq der Aus-Do Boote-. schreibt oder wendet Euch an irgend einen der folgenden Igemea um weiten Jasomsttmx W. P. PA 1’0N. General Existen- Ammtsp U BkmäwIL New York Oly. ll. J. PA1«KENZAOH, Travollng Right-, s- Psss. Agoah 11 Freud-R Nov TM u. R. nackt-ZU General Weste-so geat. Deo sujaoy Landtag, lossc. l). w. GAYLORlU Tut-m Ttel ht s- kass. A 2 Onlnoy Blei-. Ohio-Am kut FZANK L. Mos. Commekots Many-M 0usskuu11a1ag.8r.i.ouis. o. k. W. MORTON. commercial Assoc, 70800111111011 Its-. New Odem-h Lo. ERNBST MUENZlZNBBRGER. commercial Aste-tm Sizii Anwalt-. THIS J. kl. TlsRNEY, Commekuml Agkmh Lein-do, Tuns-.

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III-»New York M. l J Freie Presse fiir Texas Herausgegeben von nie Presse liic sein iuiisiiniii Freitag den 13.—chbrnar 1903. Potenzd at the Post Ollice at san Anto c- mo, Texas, as second olass matten Die einzige täglich erschei; i e n d e deutsche Zeitung in Texas. Die »Freie Presse sür Texas-« hat san allen deutsch- texanischen Zeitun sen die größte Abonncntenzahl Neue Differenzen im Veneznela Conflict. Nachdem Alles aufs schönste ge ordnet zn sein schien, um den Vene zuela-Conflict dem Jnternationalen Schiedsgericht im Haag zu unterbrei ten, ist es jetzt zu einer neuen Mei nungsverschiedenheit zwischen dem Vertreter Deutschlands, dem Frei herrn Speck v. Sternburg, nnd Herrn Bowen, dem Vertreter Venezuelas, gekommen. Baron Speck v. Sternburg erklär-; te, daß er von der kleinen Abschlags zahlung, welche Bowen mit dem Gra sen Quadt, dem deutschen Geschäfts träger in Washington nach der Ab berufung des Herrn Holleben, ver-I einbart habe, ent chieden Nichts wissen wolle, sondern daß er aus; die sofortige Auszahlung einer Sum me von 515340,000 bedingen müsse D-; Nun-ou ins-s on cons- Acoøhn h; ruf-I -V-«vgs-n-uo owns-·- Vsuu»-» san-I Summe sofort zu bezahlen, dann werde man sich mit der Verpfändung der Einnahmen eines der Häer von Venezuela begnügen, bis der genann te Betrag erzielt worden sei. Darauf erklärte Bowen, daß von einer solchen Verpfändung der Zoll eännahmen erst die Rede sein könne, nachdem das Haager Schiedsgericht sein Urtheil gefällt habe. Er bestritt dem deutschen Reiche auf das ent-» schiedenste das Recht, eine solche Be vorzugung zu verlangen. Außerdem stehe Deutschlands jetzige Forderung im directen Widerspruche zu den von dem dentschen Vertreter selbst unter zeichneten Vereinbarungen Es verlautet, daß Deutschland bei dieser letzten Forderung weder von Großbritannien noch von Jtalien un-; »terstütztwird, daß beide vielmehr Wil lens sind, sich mit der im Protokoll vereinbarten vorläufigen Abschlags ’zablung von L5,500 za begnügen bis Jdie Frage der Vorzugsstellung vom Schiedsgerichte im Haag entschieden worden ist. Mit Ausnahme der erhöhten Baar forderung ist das deutsche Protokoll etwa gleichlautend mit dem britischen, nur ist es etwas genauer und ein gehender-. Auch von deutscher Seite willigt man ein, daß alle von den; Blockade Mächten beschlagnahmtenf Schiffe sofort nach der Protokoll-’ fUnterzeichnung wieder freigelassen i werden sollen. s Bowen behauptet, daß Deutschland verpflichtet sei, sich an die zwischen ihm und dem Grafen Quadt getroffe-» nen Vereinbarungen zu halten, wäh-» rend man von deutscher Seite aus’ betont, daß diese Abmachungen längst schon dadurch gegenstandslos gewor den seien, daß vaen sein Verspre chen, den Blockademächten 30 Pro zent der Zolleinnahmen der venezo lanischen Häsen auszuliefern, dahin modisicirt habe, daß an diesen 30 Prozent alle Länder participiren sollten, die überhaupt Forderungen an Venezuela zu stellen hätten. Das auswärtige-Amt in Berlin hat die Erklärung erlassen, daß es sich bei dieser Meinungsverschiedenheit zwischen Speck von Sternburg und sBowen durchaus um nichts Neu-s ;handele, sondern um eine Forderung, swelcher man von Anfang an gestellt !babe, welcher aber Mr. Bewen bis ietzt scheinbar nicht die genügende Beachtung geschenkt habe. Uebrigens müßten die drei Protokolle gleichzei tig unterzeichnet werden, also könne auch das brinsche nicht eher unterzeich net werden- bis eine Einigung zwi schen Bowen und Speck v. Sternburg erzielt worden sei. Die Erledigung der ganzen Ange legenheit wird dadurch jedenfalls abermals wieder wesentlich verzögert werden. Was will Hamen eigentlich? Senator Hanna hat durch seine. wunderliche Sklaven-Pensionirungs Bill sicherlich wenigstens eins er reicht: »Es wird überall von ihm gesprochen!« Zwar geschieht das vielfach mit einem bedenklichen Schüt teln des Kopfes, allein sein Name ist wieder mal in Aller Munde, nach dem er in letzter Zeit einigermaßen J in Veraessenheit aeratben war. Das geht hier zu Lande ganz merkwürdig schnell! «Seinen Namen vor dem Publikum zu halten« ist aber das Hauptbestreben aller solcher Staats männer, welche hohe und höchste Aspirationen haben, und Senator Danna ist einer Derjenigen, denen man le teres nachsagt! Es iesz daher, durch seine Skla wnsPensionirungsWill habe Hanna den Präsidenten Roosevelt noch in seiner Negersreundlichkeit übertrum psen wollen. Pon anderer Seite war freilich wie schon berichtet behauptet worden, Hannas Bill sei als eine Verspottung der Nega Streichelei Roosevelts aufzufassen, nnd das klang eigentlich viel plan sibler. Aber jetzt kommt Hanna nun gar und erklärt, er habe jene Bill über haupt nicht aus eigenem Antriebe eingebracht, sondern nur als Vermitt ler von Anderen, die ihn darum er sucht hätten. Das klingt aber am allernnwahrscheinlichsten. Am wahrscheinlichsten ist es immer noch, daß Hanna wirklich in der re publikanischen NationaliConvention l als Gegner Roosevelts als Candidat für die Präsidentschafts-Nominatipn aufzutreten gedenkt und daß er sich für diesen Zweck die ·Farb1gen der Delegationen der Südstaaten sichern will. Solch einen Schachng scheint er für um so nöthiger erhalten zu haben, da der Präsident Roofevelt ihm schon ohnehin durch seine ge schickte Manipulation zur Beilegung des großen Kohlen-Streiks in Penn sylvanien viel Wind aus den Segeln genommen hat. Daß jene Pensions Bill jemals Gesetz werden würde, glaubt Hanna natürlich selbst nicht, ihm ist es aus schließlich um den Eindruck zu thun, den das auf die farbigen Stimmgeber im Süden macht! Bezeichnend ist es aber, daß jene Bill im Süden— und zwar von Sei ten ex-conföderirter Veteranen Ver bände! —weit mehr Besürwortung gefunden hat als im Norden. »Es würde Geld unter die Leute brin gen!« meint man, und das ist rich tig, denn wenn der Neger Geld be kommt, und zwar verhältnißmäßig viel Geld, dann haben es bald. .die anderen Leute! Sollte die Bill aber wider alle Wahrscheinlichkeit doch angenom men werden, dann würde der Ruf nach Tarif Revision gar bald ver stummen, denn die Sklaven-Pension würde dann bald dafür sorgen, daß keine Ueberschüsse in der Bundes eKasse xmehr aufkommen könnten. «L--- c1.14- h-- cxl---- III-— OUUUOUJ SJULSB »Ist- IUJCUUO ji«-buhl Hanna dann aber gleich zwei Flie gen mit einer Klappe geschlagen ————.-.-O—-—-—— Hütet Euch vor Salt-en ge en Ka tarrh. die Quecksilber enthalten, da Oneck ilbcr sicher den Sinn des Gernchkz zerstören und das ganze Sy stcm völlig zerrütten wird, wenn es durch die schlei migen Lbcrfliichen eindringt. Solche Artikel sollten nie außer auf Verordnung gut berufener Aerzte ge braucht werde da der Schaden, den sie anrichten, zehnmal so groß ist als das Gute, das Jhr davon er ielen lönntrL Hall s Katarrh Kur-, Fabrizirt von F. J. Ebenen-L CoY Tolede, Ohio, enthältteinLnecksilbcr nnd nnrd innerlich genom men nnd wirkt direkt auf die schleimigen Obciflägen des Systems. Wenn Ihr Halls Katarrh konst, seid sicher- daß Jl)r die ächte bekommt. Sie ioird innerlich genommen und in Tolcdo, Ohio, von F J. ChenendsCrx gemacht S- Verkaust von allen Apothekern, Preis 75 Cents die Flasche. Halks Familien- Pillen sind die besten -—————O-.-O———-— Tages Neuigkeiten. Inland. Jm Bundessenate setzt Mor gan seine zähe Opposition gegen die Ratificierung des Panamacanals fort. Er kündigte nicht weniger als 30 Amendements zu demselben an und erklärte die pekuniären For derungen Colombias siir exorbitant. Die allgemeine Nachtrags-Be willigungs Bill, welche jetzt dem Bandes-Senats- vorliegt, enthält un ter anderem eine Forderung von 85000 als Schadenersatz für die Hin terbliebenen der beiden Italiener, welche im Juni 1901 bei einem Aus ruhr in Erwin, Mississippi, getödtet wurden. Präsident Roosevelt empsing im Weißen Hause eine Anzahl von Jndianer-Häuptlingen vom Stamme der-Nez Perces von der Colville Reservatioaim Staate Washington, welche wegen eines Anliegens an den Congreß in die Bunde-swam stadt gekommen sind. Der unge wohnte Anblick der Rothhäute in vollem Kriegsschmuck erregte großes o Wes-— ä-· H- ;-»-4-·v uussvsjvu Iu wusqquoUui Senator Hanna von Ohio er klärt ietzt, er habe die Vorlage zur Pensionirung der Ex-Sklaven nur »auf Verlangen« eingebracht, er bil lige sie nicht, trete nicht für sie ein, und sei sogar ihr Gegner. Neu gierig find wir, ob Herr Hanna »auf Verlangen« auch eine wirksame Anti Trust-, eine Freihandels- und eine Freiprägungs Vorlage einbringen würde? Die Bandes Regierung in Washington hält die Frage der Ab stretung der dänischen westindischen anseln an die Ver. Staaten durch Laus nicht für abgeschlossen Es ’wird erklärt, daß die Unterhandlun gen sicherlich nicht durch irgend eine Handlung der Ver. Staaten abge brochen wurden und wenn Dane mark mit der Abtretung zögerte, sei dies aus Rücksicht auf innere Ange legenheiten geschehen. Die Verhält nisse, welche die Zögerung verursach ten, können nur von der dänischen Regierung geändert werden. Tech nisch haben die Ver. Staaten mit Dänemark einen Vertrag zur Abtre tung der Jnseln abgeschlossen und die Frist zum Austausch der Ratifica tionen läuft nicht vor dem Juni d. J ab. Die dänische Regierung kann zu irgend einer Zeit vor dem Ablan dieser Frist den Vertrag ratificiren, und da der Senat der Ver. Staaten dies bereits gethan hat, würden die Unterhandlungen ersolgreich zum Ab schluß gelangen. Die Administra tion hat sich vergewissert, daß der Senat den Vertrag in seiner gegen wärtigen Fassuna auch nochmals ra tisiciren würde, aber nicht wegen des Principes, um welches es sich han delt, sondern vielmehr wegen der Form des Vertrages. Daher wird dies wahrscheinlich die letzte Gele genheitsein, welche Dänemarl hat, die Jnsel zu den vereinbarten Bedin gungen zu verlaufen. Laut einer in Washington aus Genua eingetroffenen Mittheilung soll die Leiche James Smithion’s, des Gründers des bekannten Smith sonian Institutes, aus ihrem Grabe entfernt werden, da an jener Stelle ein Steinbruch eingerichtet werden soll. Es hat sich eine Bewegung ge bildet, um die amerikanische Regie rungen zu veranlassen, die Leiche herüberschaffen und aus dedeas Jn stitut umgebenden Anlagen beerdigen zu lassen. Das Haupt Lagerhaus des Bandes Arsenals zu Davenport, Iowa, ist totalniedergebrannt· Der dadurch angerichtete Schaden wird lAb l auf annähernd 32,000,000 abge schätzt- Die Legislatur von Wyoming hat das Gesetz gegen die russische Distel aufgehoben, weil ihre zum größten Theil aus Farmern bestehen den Mitglieder die Ueberzeugung gewonnen haben, daß dies anfangs so gesürchtete Unkraut sich als Fut terpflanze nutzbar machen läßt. l Der Verband der Weichkohlen gräber hat den Rath John Mitchells i befolgt und sich mit dem angebotenen sCompromiß einer 123 prozentigen Lohnerhöhung zufrieden gegeben. A u s l a n d. Jm auswärtigen Amte zu Ber lin wurde die Meldung als unwahr bezeichnet, daß wegen der Wiederzu lass ung amerikanischer Versicherungs Gesellschaften ein Meinungsunter schied zwischen dem Auswärtigen A nn Und dem Reichsamt des Jnern be stehe. Graf v. Posadowsky«-Wehner. der Staatssekretär des Innern und ein Mann von liberalen Jdeen sei durchaus bereit, die Frage in Ueber einstimmung mit den auswärtigen Beziehungen in Ordnung zu brin gen« Es sei ungerecht, daß sich aus wärtige Zeitungen in eine innere deutsche Angelegenheit einmischten und ungerechte Beschuldigungen er höhen. Das auswärtige Amt ist of fenbar ehrlich bemüht, die Sache freundschaftlich zu regeln. Anschei nend macht das Reichsamt des Jn novn III-I Nksnncsnovksohqvnnn Systems-. rigkei·ten, weil die Ansicht vorherrscht der geplante Versicherungs- Vertrag werde die amerikanische Konkurrenz noch verschärsen. Aus Dresden schreibt man: Der Bruch zwischen der Kronprinzessin von Sachsen und Pros. Giron ist ein vollständiger. Dieser rasche Um schwung der Dinge hat nicht gerin ges Erstaunen hervorgerufen. Es verbreitete sich in Dresden das Ge rücht, die Kronprinzessin sei zurück gekehrt und es sammelte sich während der Nacht eine große Menschenmenge vor dem Hotel, in dem sie abgestiegen sein sollte. So viel ist sicher, käme die Kronprinzessin plötzlich zurück, so würde sie bei der Menge keine feind selige Stimmung finden. Die auf geregte Volksstimmung wird durck die überraschende Erklärung des Großherzogs von Toskana, das seine »bisherige Tochter Louise keine finanzielle Hülfe von ihm erwarten könne und auch nicht erhalten werde« keineswegs beruhigt. Aus Dresden wird ferner ge meldet! Die Familie der bisheriger Kronprinzessin von Sachsen hielt ei nen Familienrath und erbot sich de1 Prinzessin einen Wohnort mit Die nerschast zur Verfügung zu stellen. wenn sie verspreche, Giron nie wieder zusehen. Die Wiener »Mittags- Ztg·' meldet, daß Pros. Giron von sachsi schen Agenten durch Zahlung vor 8100, 000 bewogen wurde, die sächsi sche Kronprinzessin zu verlassen. Aus Brüssel wird gemeldet: Prof. Giron, der Galant der Kron prinzessin von Sachsen, ist hierselbst angekommen. Er sagt, es hänge ganz von der Prinzessin ab, ob sie wieder zusammenträsen. Verschie dene sächsische Geheimpolizisten über lsllucgcll Ulc Oclocgullch MEDIUM Regierungs Präsident Dr. Holtz in Oppeln schreibt, die Nach richt, daß er aus Anregung des Kai sers eine Studienreise nach Amerika machen würde, sei falsch, da er nach dem Orient reise, um diesen aus ei gener Anschauung kennen zu lernen. Aus München schreibt man: Der RoyceiSkandal der amerikani schen Kirche hierselbst nimmt immer größere Dimensionen an. Die Ael testen der Kirche übergaben die Ange legenheit dem Staatsanwalt, der aber vorläufig nur einen Steckbries gegen den flüchtigen Prediger Royce erlas sen kann, da Royce, obgleich angeb lich nach Amerika gereist, thatsächlick spurlos verduftet ist. Royce hatte die Erträge seiner zahlreichen unt ergiebigen Collekten bei seinen Pfle gebesohlenen einfach sür sich verwandt Royce war seinerzeit vom Episcopals Bischof von Ohio angestellt. Jetz1 stellt sich heraus, daß dieser Bischos gar kein Recht zu der Anstellung hatte, weil diese Ernennung, wie er forderlich war, seinerzeit nicht vom europäischen Kirchen-Komites- bestätigt wurde. Aus Wiesbaden wird berichtet DerGeneralsekretär Dablen wurde von,den Vertretern der größten Wein berge und Weinfirmen in den Rhein und Moselbezirken ausersehen, das deutsche Interesse in St. Louis wür dig zu vertreten. Die Weininteres senten hatten kürzlich in Wiesbaden eine Versammlung abgehalten, wel cher auch Reichskommissär Lewali beiwohnte, und sich dahin geeinigt« J die«Auss«tellung in St. Louis glän zer zu oeicmcren. Die Wayt Dav lens zum Repräsentanten der Wein indnstrie wird allgemein als eine sehr glückliche angesehen. Aus Rom wird berichtet: Trotz aller gegentheiligen Berichte erregt der Zustand des greisen Papstes Leo XIIL Besorgniß. Jn Anbe tracht seiner erschöpften Kräfte ver ordnete ihm sein Leibarzt am Sams tage zu Bett zu gehen. Alle Em pfänge, die schon angesetzt waren, sind verschoben worden« Geheimuißvoller Umstand. Die eine war blaß und fahl, di( andere dagegen srisch und rosig. Wo her der Unterschied? Die vor Ge sundheit Strahlende gebraucht »Dr. Kings Neue Lebens Pillen«, un gesund zu bleiben. Jndem man die trägen Organe sanft anspornt, lei sten sie eine gute Verdauungsarbeit und verhindern dadurch Verstopsung. Man versuche sie. Nur 25 Cents bei F. Kaltever ö; Sohn nnd Adolrlj Dreiß. deutsche Wollwaaren e».:::... solle-es sitt s dekre- fclm ers-ds. 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Psdumoristisches Ins dem Cornet-grad ett von Sttitzotm »Nu chd is Ia nich übel; aber wenn Tutke Berge wegdenkt—wat -——L——« We Gaste-r ihres Mater-. e r t: »Das-f ich um den n sten bitten, gnädtges Fräulein Jetierstogter (ihreTan;;: e eigend) dau re e r—b äklberztefchnetjjh Gutes Zeichen s Ha r v e n u: »Rosa, heut scheint s u werden, heut’ wird der Graf U, Um Dich anhalten! Jch seh eint Gläubiger umunsj VI la schleichen!« l Gewissenhaft e D a m e (Tochter des THAT-I wirklich, er Bandler, »i« tmånzätieäatznåilE —Zgnt r u ein e wis, s nur unser Gefchäftözett!« Dinge angen. Mo Se ’mal, Herr Rath, tun bedient denn eigent nen das Telephon?«-— I:. eine-da mußichschpn spkf das Te ephon bedient meine W schlaues-. J ,daS-i te Entree hast Du f t chtvendet?« —,,Dag bi get gemacht; ich bin ein mit Meiner Serviette und einem Mschnell an der Kasse vor nnd da haben mi die für eknen Meter gehaltenJ Jus- West-. M gehört, det Maier in el gef en —B.: r Atme, und oben kst et Leg-Latierl« M dem sure-can suteauvot e:her »An neuen Kollegen so n Sie sich ein nehmet-, meine herren; der Los-l wie Sie alle zusam pa, das ist was techt’5!« er Schulbub, hat Weben »Wer k« Er »wir-b aber Mr ers i und von g du Omlkt mi O It ibst Du nach Mktsbuh und Iststiästsmähiw If a n n (zu seiner Frau): goskssräg Naiggkei astdyu in V ZEIT-STI- san IX )M. grä- ä Aug-IT n;r wilde HW Ahn Lin m himä in grause c e. i n Lindenbaum Cum »Werks» Du gehst mer nix n ausrUngsL Du wolltsx gestern im emen ortrag über halten8« YEI ging Its-I-. c- J -,s, v- ais-s sit-sou- III Its-» U kommen sollte1«——»Und das Publikum sclgnl ein, aber ich konnte n t· -,Ikälmulator’ sagen!« M Daraus-vermitro »Die Wittälü di: fie mir em -s;’- Wg mt oweit anj XX gehört sie soll Aseh-z und Ireinste-l ifogsit i ren se a t au en l-, g«hnal)etc!«—»ch, da mit-! gqu einfach e’ Wohnung «»-ne Balken!« Das Beste gegen Rheumattsmus Oft M s- scsmdss Recepi No. Wöl. Berühmt geworden durch feine viele erfolgreiche Hexlungem Schmidt, Agent, Honston, Tem. M«Ktonprinzen von Sachsen ist dnm Ihm nachgesuchte Eheschep M von feuzet Gattin gewährt wor e setzte waren als Sachverständige Vernommen worden. FrTiTiir schwachWänner. Ein Heilmittel ist entdeckt worden« das verlorene Mannbarkeit und die Kräfte wieder herstellt Eine Woche ausreichen-des Probe- Packc wird Jedem frei uqefandt, der darum sit-dreim ,,Regcnetative Tablets« sind anerkannt die einzig» th: gegen verlorene Mannbarkcit in Flllcn Stadien Sie klad wrssenscha tlich durch die betten Aetzte de Welt hergestellt er Ruf des Jnftttuch Ist derart daß alle Ackth die das Heilmittel herstellen, dafü fichlicrantmortlich halten« Und wenn sie auf ihm Ruf hin behaupte-h daß die »Regenemt1ve Tablets« ierloceneMannbarteiL Aderbrnch oder Schwäche der Ieschlechtlicheii Organe heilen, so mußdie Ifnr positiv end permanent sein« Diese Kompagnie schickt Jedem, ier an nerVö er Schwäche leidet, die Medizin für eine vdchentliche ehandlung frei zu; Die Medizin kann iiir dadurch erprobt werden, daß man die Eiesultate )eg Gebrauchs abwartet, wenn sie das heilt, für was ie gema t wurde, sp i sie ·u empfehlen, Diese Probe wi die Fallovia ynn Eil mit ihrem Mittel ür eine Woche gestatten. Nachdem ci die »Regeiie ntive Tablets« eine Woche gebraucht hat, wird der Batient Kraft vin seinen Organen und Muskeln, ceues Blut in seinen Adern, neuem Unternehmungs .eift, und si in Gesundheit nnd Erscheinen als ieuen Mens en finden. Die»,,Regenei-ative Ta ilets« haben eine wunderbare Wirkung und der Pa ient verspürt·dieselben am ersten Ta e. »Sie gehen Iirekt zum Sitz des Uebels, gan glei wie lange es ,nsteht.iiiid bringen Kraft und tät-ke. Dieses wun )erbare Mittel verbannt alle Schü teriiheit dein an pern Geschlecht 1Zegeiiüben heilt a e Uebel, die aus Ieberreiziing, e eran ren ung, Geschäftssorgem die am Verlust des Ge tm es, »Uiifähigkeit ec, süh en, hervorgehen. »Regeiiei-aiive Tablets« find in edem Alter anwendbar; Eie· heilen alle Fälle, ans enommem wenn schon ·pilepsie oder Jrefinn ein etreten sind. Die Fallopia Lynn Cozmacht keine Be Zkäntnngew Jeder-, der-darum schreibt, erhalt das l Ekel für eine Woche»frei zugeschnit, sorgfältig· ein epackt und ohne zu zeigen, was es enthält. Sie hat Tausende von Brieer aus allen Theilen des Landes rhalten, die von den erstaunlichsien Kur-en der »Re enerative TabletB« berichten. Jhre Offerte sür eine Woche ist echt; es werden keine beunruhiaetiden Fta en .estellt. Schreibtheute an die Fallapia Lynn o., sZs oizini Puildina,« St. Louis, Mo., nnd laßt Zug ie Medizin für eine Wp e rei kommen. 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Hei-no its-Ein Hauskpz Instit-Um Ablilibs:8.15pmecise. Sonnabend den 14. Februar-: Auftreten des berühmten Säugers Ism- EUSEME GUWUE8. Zehn Jahre mit den »Postonians«. rei Jahre mit der Abt-e Neilsen Cu. Preise der Plätzc.50c, 75c, 81 und 81.50 S- Rejervirte Sitze find am 14. nach 9 Uhr Vormittags bei Webb 8- Nix, 323 Ulamo Blase-, zu haben. sfeanw.— Nach der Stadtwahb z Wenn bei einer Wahl, bei der rund 8,000 Stimmen abgegeben worden sind, der Sieger mit einer Majorität von 200 Stimmen ge- wählt wird, dann beweist diese That suche an sich, daß der Kampf ein au set-ordentlich heißer war nnd daß von H beiden Seiten die äußersten Anstren guts-sen gemacht wurden, den Sieg zu ·J- erringen. Troh der knappen Mehr s heitist daher der Sieg Campbells em glänzender-und das um so mehr, wenn man in Erwägung zieht, j daß der Gegenpartei entschieden weit »klingende Ueberzeugungs- 1 stünde« zu Gebote standen, als der Seite Campbclls. 1 Bekagte klingende Argumente spiel- s« tenleider bei dieser Wahl eine größere Wolke- Admian ie« zuvor« bei einer Its -sst Ost-s tu Okuvlwllgt—llllo Das trotz Zoll Tax Amendements, das zeitwemeiuteu Zweck hatte, das i käufliche Stimmvieb von den Wahl ·Oeu sern zu halten. Es wird ent chteden noch besonderer gesetzlicher Bestimmungen bedürfen, um diesem Mißbrauch mit den Kopssteuer-Quit tuugen Einhalt zu gebieten! Die neue Stadtadministration wird von Allen, welche mit dem Hiers e unzufrieden waren und wel Ozu der Fortsetzung desselben den die Stadt ,San Antonio er nstem mit Freuden begrüßt, aber eins ist sicher: Zu beneiden sind die neuen Männer, welche jetzt an die Spitze unserer städtischen Verwaltung werden, keineswegs. Die Ausgaben, welche sie zu lösen haben, sind ganz außerordentlich schwer und so utudankbay wie sie nur sein kön nen Die Stadt ist unter dem Hicks'schen System an den Rand des Bankerotts gebracht worden: Spart die Camp bell’s.che Verwaltung nun an allen Mund Enden, um die Stadt all Wsteder aus eine gesunde finan stelle asis zu bringen, dann heißt esuwchben Siehat Nichts gethan! W sie aber fort, nach der bisheri gen Methode das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster Wuszuwersem dann ist der Kra Haw. ausjden die Vorgänger hinge issjeitet ha T Du die richtige Mitte zu finden, weise Sparsamkeit zu üben und seg- die zahlreichen dringend erfor Mi- Berbesserungen in der ge HEW Weise durchzuführen. das W eine Arbeit sein, welche viel EstjkgfIleeßJkiel Arbeit, viel Energie und ZM drei Entsagung in Anspruch stehn-en wird! Und aus viel Dank JHM man dabei auch, wie gesagt, Zaum dürfen. M erfreulich ist die Wahl H» H We und der Sturz des Hiers Michen Regunee schon aus dem M weil man nun einmal Ein TM erlangen wird in gewisse höchst FW Trunsnctionen der Hicks’ schen d· Welttåisns-51Fer·iode— Frank W ie au ie my erioe Mbjse ssissiire zurückdatiren XII-nnd die ferner im Zusammenhang MdunParkersWafhmgtvn Stra scontrakte stehen. Es giebt eine Unzahl dunkler Punkte, in si· auf welche die Bürger das s-«-«-e« Recht haben, Aufklä K verlangen und Aufklärung Mienen s- Eine wichtige Aufgabe der ·-W Stadtadministration wird es Feiich fein, endli Ordnung in den kMeiBiblio kdsKuddelmuddel binnen. Nachdem die Vollen des Gebäudes über ein Jahr M·nåvei·:·den ist, liegen··1«··ent i un unmogi en W nnd Vorwände vor, welche Muhme des fertigen Gebäu m Kontraktor durch die Stadt Die Sache fängt an, i Eis-TM ch 8 se i immer no eit zum der Bäume Krieg der nftenden Mistel! Wienger Krankheit Frau Steinhdss in ihrer an der La s Swaße gelegenen Wohnung. seichenbegängniß fand von der .Fofephd-Kirche aus statt. in.derStadt Eine 810-Note, ficat vom Jahre 1891, entdeckt. die fich als fehr ·Falfificat erwies. Also der Südl. Pacific Bahn denentivurde, batdie Bahn im 45.· Distriktgerichte knstDie 50 Jahre alte hochan ienivaaren Firma Cl ·.o hat jetzt definitiv zu uf·ehört Die Firma on åughes von El Pan das änarenlager ungetauft M hat, nachdem der Haupttheil davon verkauft worden ift, den Rest tinch El Pnso traust-print Jahr Lin Alter von 44 Jahren starb I Es circulirt falsches Papier- l J iehnte lang war die Fixssisr Ebnen IorsFZ Co. das leitende Geschästs« saus der Eisen Branche in WHA Lexasl Mvaxor Allen VuekL unser lo aler officieller Wetter-Prophet, sagt )oraus, daß der Winter vorüber ind kein kaltes Wetter mehr zu er varten sek. Dagegen müsse man Ich»saus plötzliche Witterungsum chlage und namentlich aus noch viel nehr Regen gefaßt machen. Für Den März sagt er heftige Stürme Iorans.

Der neue Champagner Rekord. Die Einsuhr von 125,719 Kisten G. H. Mumm 85 Co.’s «Extra Dry«, oder 407,304 Flaschen mehr Ils die irgend einer anderen Marke, st noch niemals zuvor von irgend einer anderen Firma erreicht wor )en. Die berühmte 1898’er Ernte Ion Mumm’s ,,Extra Dry«, die jetzt Emportirt wird, ist der 1889’er Ernte ähnlich, indem sie reiner, wohl chmeckender und besser ist, als die 1893’er. Die kolossalen Vorräthe Jarantiren die Fortsetzung des Im Iorts dieser Qualität· T e x a s. Auf Anregung des Dr. Cox, Des Stadtarztes von Galveston, soll Jer Legislatur eine Bill zur Bekäm øfung des Cocain-Mißbrauchs unter ireitet werden. i- Jn Dayton, Polk County, ist nan beim Brunnenbohren in einer Fiefe von 830 Fuß aus Steinsalz ge toßen. Die Universitäts Caratoren ersuchten den Nimm-Ausschuß des Repräsentantenhauses in dringlicher Form um möglichst liberale Bewilli sungen für die Staats-Universität Zu Mitgliedern der zahnärzt ichen Staats Examinations -Com nission ernannte Gov. Lanham: T. B. Williams von Harris County, Beo. S Staples von Grahson Conn h und J. H. Grant von Anderson sonnty. Die Rindvieh-Quarantäne-Bill vurde im Repräsentantenhause mit 79 gegen 37 Stimmen angenommen. Es ist aber noch keineswegs sicher, laß die Bill auch im Senate zur An iahme gelangt. Jn Austin trat am Donnerstag Bormittag die Convention des ,,Texas kartner Institut« zusammen. Gov. Zanham begrüßte die Convention tnd wünschte ihr Erfolg zu ihren Ar ieiten. Eine Anzahl von Reden vurde gehalten, darunter auch vom Bros. Attwater, der die Former aus sie dringende Nothwendigkeit eines trengen Vogelschutzes hinwies. da sie Vögel die besten Freunde des karmers seien. Im Repräsentantenhause hofft nan, die vorliegenden Arbeiten so chnell erledigen zu können, um die Bertagung schon am 6. April eintre en zu lassen. Unter dem Titel »Ein Sturm m Theekessel« schreibt die in Dallas rscheinende »Nord Texas -Presse««: ,Die hiesigen Damen der «11pper en" sind seit einiger Zeit mit Vor sereitungen zu einem Bazar zum Besten der ,,freien Kindergärten« ieschäftigt, der morgen seinen Anfang cehmen soll. Unter anderem wand en sich die Veranstalter an die Gat in des Präsidenten Roosevelt um Iebersendung eines Gegenstandes, velcher während des dreitägigen Zazars verloost werden soll. Zur pestimmten Zeit traf denn auch aus Iem »Weißen Haus« ein Damen caschentuch ein, welches jedoch kei cesktzsgs die«Ern-grtungen der«hiesi Fu Ollmcll llcsklclllgl, lllllcm UlcfclI sen erklären, dasselbe fei etwas ganz iewöhnliches und könnte in irgend Einem hiesigen Schnittwaarengeschäst ür 10 Cents gekauft werden« Die Damen rümpsten ob dieses werth ivllen Geschenkes die Näschen und ie chlossen, dasselbe in einem Guit k ·-·ten auszustellen und während der Dauer des Bazars von den Besu hern für »so viel ver Euck« bewun dern zu lassen. Einige der Damen oaren so empört, daß sie das Ge chenk sofort an Frau Roosevelt zu rücksenden wollten, indem sie die Iebersendung des geringfügigen Ge igistandes als eine Beleidigung er i ten. D Fürst Bismarck fat nie viel um die Schulgelehrsamkeit per Aerzte gegeben und Professor Schwen iinger gewann des großen KanzlersBers rauen erade dadurch, daß er sich nicht cufgele rten Kriniskrains, sonder auf »die iesundheitlichen Mittel der Natur berief. Bon demselben Standpunkte aus erfandeu Ior Enhrsunderten die gelehrten Mönche zon t. ernhard die seither berühmten et. Bernard Kräuterpillem eine Natur irznei. welche nur aus den besten Säften Heilkräftiger Pflanzen hergestellt, ein siche tes Heilmittel für alle Leiden des Ma iens, der Leber und der Nieren darbietet. I5 Cents· Alle Apotheken. Kurz vor Weihnachten kaufte in damburg ein Geschäftsmann bei ei ietn Händler eine Pelz-Garnitur. Ver ihm oberslächlich bekannten Ver Eäuferin gegenüber äußerte der Kaus nann, er erwerbe die Garnitur nicht sir seine Frau, sondern für eine an iere Dame. Die Verkäuserin hielt ich für verpflichtet, dies der Frau les Kaufmanns mitzutheilen. Diese iahm sich die Sache so zu Herzen, saß sie sich zu vergiften suchte; sie konnte nur mit vieler Mühe gerettet oerden. Wie nachgewiesen wurde, lat der Kaufmann als Kenner die Belzgarnitur auf Bitten eines Freundes für dessen Frau gekauft. Die VerkäUferin, die der Kaufmanns rau das »Geheimniß« iiberbracht iatte, wurde vom Kaufmann wegen Berleumdung verklagt, während ihr BrincipaL als er von dem Vorfall erfuhr, sie sofort entließ.

staucht FineMt 5c Haman Ein-irrem F «I Bunies Allerlei aus Deutschland. Nach der Statistik der Ein kommensteuer Veranlagungen für 1902 gibt es in Preußen 2762 phy sische Personen mit einem Einkom men von über 100,000 Mark. Das sind 15sweniger als im Jahre vor her. Davon wohnten nur 96 auf dem Lande. Von den 2762 Perso nen hatten 1330 (1901:1317) ein Einkommen von 100, 000 bis 150, 000 Mk., 531 (572) ein solches von 150,000 bis 200,000 Mk., 470 (436) 200,000 bis 300,000 Mk., 183 (182) 300,000 bis 400,000 Mk., 80 (95) 400,000 bis 500,000 Mk., 108 (113) von 500,000 bis 1 Mil lion Mark und 60 (67) von mehr als 1 Million Mark. Die Personen mit mehr als 400,000 Mk. haben also sehr erheblich, um 10 Proz» ab genommen, die mit mehr als 1 Million Mark Einkommen ebenfalls um 10 Proz. Unter den Einkom men Millionären befanden sich 44 (1901: 50) mit 1 bis 2 Millionen Mk., 8 (10)- mit 2 bis 3 Millionen, 2 (2-) mit Z bis 4 Millionen, 3 (3) mit 4 bis 5 Millionen, 2 (1) mit 5 bisGMillionen und l (1) mit 20 bis 21 Millionen Mark (Krupp). Von den Einkommen Millionären wohnen 45 in den Städten und 15 auf dem platten Lande. Eine merkwürdige Thatsache ergiebt sich ans der vom preußischen Finanzminister überreichten Ueber ficht über die Einnahmen und Aus gaben für das Jahr 1901, ein Er eigniß, das denen ein wenig zum Trost dienen kann, die über den Fehlbetrag im« gegenwärtigen Etat in gar zu argen Schrecken und Trauer nor-anenn Und Was dok- Esaus-Hm aus der Lotterie wird nämlich im Allgemeinen ein Posten von 10,- bis 11,0()0 Mk. für nicht abgehobene Gewinne eingesetzt. Jm Jahre 1901 aber hat das Einkommen aus der Vergeßlichkeit der Spieler fast 430, 000 Mk. betragen. Der Hauptge winn der 4. Klasse der 204. Lotterie ist von dem glücklichen Gewinner nicht abgehoben worden. 8— Die letzte der drei historischen Windmühlen, die aus der Schlacht bei Lützen vom 6. November 1632 bekannt sind, wird jetzt abgebro chen. An diesen Mühlen hatte der Graf Colloredo, als Vesehlshaber des rechten Flügels des Wallen stein’schen Heeres, 24 Kanonen aus gestellt, mit denen er den linken Flügel der schwedischen Armee zum Weichen brachte, was dann Gustav Adolph veranlaßte, vom rechten Flü-; gel aus dem hart bedrängten Bern-: hard von Weimar zu Hilfe zu eilen. Auf dem Wege dahin fand der Schwedenkönig bekanntlich den Tod. Die Heils Armee hat in Deutschland zur Zeit 120 Korps und gegen 400 Offiziere. Ferner besitzt sie vier Rettungshäuser für gefal lene Frauen und Mädchen, je eins in Straßburg i. E., Berlin (Frie denau), Köln am Rhein und Kö nigsberg i. P. Außerdem ein Heim für entlassene Gefangene in Ebers walde, ein Wöchnerinnenheim und ein Frauenheiin in Berlin für allein stehende Frauen und Mädchen. Aus Mainz schreibt man: In Delkenheim lebt ein Mann mit Na mens Georg Becht, der im vorigen Herbst 100 Jahre alt geworden ist. Unter den Gratulanten befand sich damals auch der Oberst des 87. Re giments, in dem der Jubilar in den 20er Jahren des vorigen Jahrhun derts als Unteroffizier gedient hat. Der Oberst versprach dem Jubilar, gelegentlich das Regiment in Parade an ihm vorbeizuführen. Diese Ge legenheit ergab sich dieser Tage bei einer Felddienstübung, die das Re giment in die Nähe des Ortes brachte. Stramm paradirte das ganze Regiment vor dem am Fen ster stehenden Alten vorüber. Alle Osfiziere begrüßten den ehemaligen Pegintentsangehörigen durch Hän neue-um uuu uer sur-erst qleil eine Ansprache. Aus Brühl im Landkreise Köln wird der »Frankfurter Zei tung« berichtel: Einen Retord im Kindersegen hat jedenfalls der Fuhr mann Engelsijardorf ausgestellt. Er meldete dieser Tage sein drei ßigstes Kind aus dem Standes amte an. Engels ist zum zweiten Male verheirathet; aus der ersten Ehe stammen 17, aus der zweiten 13 Kinder. Ueber den Selbstmordversuch des irrsinnig gewordenen sozialisti schen Reichstagsabgeordeten Agster von Psorzheim ist bereits berichtet worden. Allgemein wird es nun für unbegreiflich erklärt, daß die sozialdemokratische Fraktion Agster nicht zurückzog, trotzdem seine Gei stesgestörtheit seit geraumer Zeit offenkundige Thatsache war. Er pflegte. laut singend und wirre Re den führend, im ReichstagssGebäude umherzuwandeln, und sagte, er sei der König von Württemberg und wolle die Mutter Gottes heirathen. Man hatte sich aber an sein wunder liches Thun und Treiben gewöhnt und war von seiner Harmlosigkeit sos überzeugt, daß man ihn gewährens ließ. Der Fraktionsvorstand der Sozialdemokraten that keine Schritte und da anch die Wähler im Pforz-’ heimer Kreise gegen eine derartigei Vertretung augenscheinlich nichts ein-s zuwenden hatten, so ist es beim Alteni geblieben, bis nun die That des? Wahnsinnigen einem Zustande ein’ Ende gemacht hat, der überhaunti nicht hätte geduldet werden sollen.i Agster mußte kurz nach seiner Erwäh- s lung im Jahre 1898 einer Heilanstalts überwiesen werden, wurde aber we nige Monate darauf als genesen ent lassen, und das Vorhaben, ihn des Mandatsfiir verl ig zu erklären, war von einflußre chen Parteisreun den vereitelt worden. Jm deutschen l —l Reichstage ist es während der letzten Monate wiederholt wie in einem Tollhause zugegangen. Daß sich aber auch ein echter Toller Unter den sich wie toll geberdenden Lärmmachern befand, wird nun erst in weiteren Kreisen bekannt. Von einer historisch-denkwiirdi gen Stätte handelt eine Bekannt machung, die jüngst der Spandauer Magistrat erlassen hat. Er hat einen Termin zur Verpachtung des ehema ligen Galgenberges ausgeschrieben. Das ist ein etwa einen Morgen umsassendes Stück Land, wo bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts die zum Tode verurtheilten Uebel thäter hingerichtet wurden. Eine Zeitlang wurden zu diesem Zweck auch die Verbrecher aus Berlin nach Spandau gebracht. So ein Hinrich tungstag brachte der Stadt Spandau einen nach Tausenden zählenden Be such von Neugierigen aus Berlin, die kamen, um dem schauerlichen Akt, der in aller Oeffentlichkeit aus freiem Felde vor sich ging, beizuwohnen. Da die Hinrichtung immer schon früh morgens stattfand. so fanden sich die Berliner bereits am Tage vorher in Spandau ein und kampirten meist unter freiem Himmel. Der letzte Delinquent, der in Spandau gerich tet wurde, war der Bürgermeister Tfchech, der bekanntlich auf den König geschossen hat. Er wurde 1844 im Dezember hingerichtet. Der ehe malige Galgenberg. aus dem noch Jahrzehnte hindurch Merkmale der Richtstätte zu sehen waren, ist jetzt von Wohnhäusern fast gänzlich ein gebaut. Da sich Reflektanten gemel »det haben, die das Land zum Anbau J von Kartoffeln und anderen Früchten iausniitzen wollen, so soll es jetzt ver ;pachtet werden. Der Magistrat hat idem Platz die Bezeichnung Hochge Trichtsstätte beigelegt. s Jn Molschleben bei Erfurt ist fder Landwirth Müller im Alter von s101 Jahren gestorben. Das folgende charakteristische FJnserat erschien in der »Frankf. IZtg.«: »Zu einer fürstlichen Adop tion mit Uebertragung des Titels iwird ein junger Mann (nicht über ’37 Jahre alt) gesucht. Zuschristen nur von sehr vermögenden Selbst våeflåkltanten unter 760 an die Exp. Ueber ein modernisirtes Haber seld Treiben berichten verschiedene Blätter vom Kochelsee: In Bichl ist seit längerem eine reiche Bauers wittwe im Geruche eines nicht gerade soliden Lebenswandels-. Als die frommen Gläubigen nun zur Sonn tagsmesse wallten, prangten an der Kirche vor den Häusern zwei große Plakate, in denen nach Habererart das ,,Sündenregister« der Frau in mehr als drastischer Weise vorgehal ten und die Namen einer Reihe von angesehenen Bauern und Bürgern als Mitschuldige ausgeführt waren· Eine Fahndung nach den Urhebern des Pamphlets war bisher erfolglos. Man sieht daraus, daß auch die Ha berer sich dem Fortschritt geneigt zei gen und nur mehr schriftlich »haber seldtreiben«. Die Mutter eines erkrankten Kindes in Hirschberg sandte folgen den Entschuldigungs-Zettel: »Sehr geertes Fräulein Leererin Sie entschuldigen gitigst, daß meine Tochter Gretel nicht zur Schule kom men kann. Sie mußte letzte Nacht Ungeheuer speien. Hochach tungsvoll M. G.« Ueber die Klapver als Lockmits tel für Fische läßt sich der Grauden zer »Gesellige« vom Kurischen Haff schreiben. Die Fischerei mit dem großen Wintergarn hat infolge der ungünstigen Eisverhültnisse ganz ein gestellt werden müssen, und da die Fänge mit dem kleinen Garn nur geringe Erträge liefern, so wird zur Zeit auf dem Eise des Kurischen Hasses die s enannte Klapperfische rei, eine beso ders schädliche Art der Raubfischerei. stark betrieben. Bei deren Ausführung hauen die Fischer eine Wuhne von etwa lit Meter Durchmesser in das Eis, durch die 7 b s 8 kleine Netze in d»as ·Wa»ss7er»ge i -I--k--- »-.-L swaopuwokuuy cost-so us swbuscc Richtung ein etwa 6Meter langes Brett von möglichst trockenem, har tem lHolze fo, daß ein Ende aus dem Wasser hervorragt. Auf dieses Brett beginnt nun der Fischer mit zwei Holzschlägern taktmäßig zu klopfen und regelrechte, immer schneller wer dende Wirbel auszuführen. Der durch das Brett weit in das Wasser gelei tete Schall lockt eine Unmenge von Fischen an, die sich in den aufgestell ten Netzen fangen. Namentlich junge, noch nicht ausgewachsene Edelsische, besonders Zauder, werden manchmal zu Tausenden weggefangen und un ter den Fischbeständen ganz unglaub liche Verwüstungen angerichtet. Man schreibt aus Berlin: Eine günstige Einwirkung des Gipsma bes auf die Lungentuberkulose ist in der letzten Hauptversammlung des Gipsvereins nachdrücklich behauptet worden. Einer der anwesenden Fa brikanten theilte mit, daß er während einer Reihe von Jahren 400 Arbeiter beschäftigt habe, von denen keiner tuberkulös geworden fei, von ande rer Seite wurde auf Grund eigener Erfahrung behauptet, daß bei Arbei tern, welche, mit Tuberkulofe behaf tet, in den Betrieb eintraten, die Krankheit zum Stillstand gekommen sein« Ferner soll im Harz die gün stige Einwirkung des Gipsstaubes auf Tuberkulose eine Erfahrungs thatsache sein. Der Wiener Augenath Dr. Sachs hat einen Apparat erfunden, durch welchen der innere Theil des Auges beleuchtet werden kann. «Der Apparat, der den Helmholtz’1cheii Augenspiegel in vielen Fällen liber fliissig macht, soll einen großen Fort schritt darstellen. Finanzieller Bericht der San Antonio National-Bank in San Antonio, Teva, beim Ab schluß des Gefchäftes am 6. Februar 1903. H C r e d I t. Anleihen u.Di-3conten.sk; 732,985.02 Ueberzogen 22,913.40 Ver. Staaten Bonds zur Sicherheit der Circulation 32,000.00 »Ver. Staaten Bonds Depositen 118,000.00 Stocks, Securitäten 2c. 279,790.81 jBankhauT Möbel ec. 69,062.26 jAnderes Grundeigen thum u. Mortgages 29,376.38 k Forderungen Von Na tionalbanken (nicht E Reserve-Agenten) 24,427.15 Forderungen von Staatsbanken nnd Bankiers 16,970.44 Forderungen an Re- serve-Agenten 338,402.80 Ehecks u. andere Cash Jtems 3,629.50 Roten von anderen Na tionalbanken 5,000.00 Kleine-Z Papiergeld, Nickels und Cents.. 79.83 Gesetzliches Reserve Kapital der Bank: Specie... 8116,500 LegalTen der-Roten 50,000 166,500.00 Einlösungs-Fond beim Ver. Staaten Schatz mecster (5 Prozent der Circulation) 1.600.00 Totar ski,840,737.64 D e b i t. Eingezahltes Kapitals 125,000.00 Ueberschuß-Fond. 125,000.00 UngetheilteGewinneic 10,374.84 Ausftehende National Bank-Noten 31,650.00 Forderungen von Na- s tional-Banken 74,312.60 Forderungen von Staatsbanken und Bankiers 26,307.97 Forderungen von Trust Gesellschaften und Spar Banken. 4,384.71 Forderungen an Re serve-Agenten 2,154.88 Persönliche Depositen. 1,319,105.06 Depositen-Certifikate 6,310.92 Ver.StaatenDepositen 7,092.67 Depositen von Ver. St. Zahlineistern 109,043.99 Total Pl,840,737.64 Staat Texas, Bexar County. Ich, Ferd. Herff jr., Kalis rer obengenannter Bank, schwöre hiermit feierlich, daß der obige Be richt nach meinem besten-Wissen und Glauben richtig ist. (Gezeichnet) Ferd. Herff jr., Kassirer. Richtig befunden: Zum Zeugnis: M. E. Brackenridge, E. A. Stribling, Dr. F. Herff, Direktoren. Unterzeichnet und beschworen in meiner Gegenwart am 11. Februar 1903. M.H.Erskine, Oeffentlicher Notar, Bexar Co. Wiederholung. Hülfsquellen. Anleihen undDiscontoS1,035,689.23 Ver. Staaten Bonds zur Sicherheit der Circulation und De pofiten 150,000.00 Bankhaus und Grund eigenthum 98,438.64 Baar und Sichtwechsel 556,609.77 Total 81,840,737.64 Novbindlirbfoiton Eingezcihitåsä Kapiter f Surplus Fond und ungetheilte Gewinnes 260,374.84 Circulation 31,650.00 Depositen 1,548,712.80l Totai 31,840,737.64Y Grundeigentynms Uebertragungem P. J. Seidemann an Hermann Moos, 157 Acker Land aus dem A. PercysSurvey, 82,000. Albert Beitel an A. A. Wolfs, Grundstück an Monterey Strr, 3500. s-—-·--—-«»-— Ankerfon D Ankersoty die neue Farben-· und Tapeten-Firma, ist jetzt bereit Geschäfte zu thun. No. 217 und 219 Ost-Houston-Str. Excutsion nach Monterey. Nur 85.00 von San Antonio nach Monterey undxzuriick per J. 83 G. N. R. R. und National R. R. Co. von Mexico; gültig für zehn Tage. Tickets zum Verkauf für die Züge, die San Antonio am 22. Februar verlassen. Aufenthalt erlaubt in Laredo wegen der Festlichleit der »Rothen Männer«'".» Wegen näherer Einzelheiten sprecht in der Ticket-Offtce der J. 83 G. N. R. R. vor oder bei E. Münzenberger, Agent der Nat· R. R. Co. von Mex» 122 Alamo Plaza. Via Vandalia, Pennsylvania-Bahn Ein Billet dieser Linie erster Klasse nach New York berechtigt den« Jn haber in Washington, Bal tinioreund Philadelphia einen zehntägigen Aufenthalt zu nehmen. Dies ist ein sehr liberale-s Zugeständnis. Wegen Einzelheiten wende man sich an den Unterzeichneten. H. D. Kilgore, Reifender Passagier Agent, 118 West French Place, San An tonio, Texas. ««Mzue"2«eeäfti;uien der Frau für die Strapa en eellichaftlicheu Lebens oder desz Hacktsshalts ist IANHEUSERFSUschkS ver beste Helfer der Name. Durch ieiiieu Gebrauch beugt man Unpäßlichkeiten und Miß stimmungen vor, fördert man die Verdauung sk« und das Wohlbesinden. r FAMILIva In allen APVMTM XII-Wird Pråparirt nur vou du IInlIeusek-husch hkewing Hssia It. Iouio, Q. S. s. JFÆ IT MIYW Z«I’IQ«X"’MF«" e o a as« a ..InheuIeI«-Ctandard,« »sxhort sie-« JUNGE Das Natur Blut giijbiiiigs Mittte Nein vegetabil) Grosucutjers TheseII Bildet neues Blut und giebt einen schönen Teint. 25 Ceuts. Bei allen Droguisteu zu haben. Acht-, m J dieies Silbe Eisenbahn Fahr-Plan J. G G. N. Bahn. A b f a h r t. Nach allen Nord-Texas-Punkt7en 35.Vorm Nach St. Louis, Memphiz7 und dem Osten 12 30 Mittags Nach Nord-Texas, Santa Fe und Friscw Punkten 8.5.1 Ab ends. Nach St Louis, Waco und9 dem Osten 00Abends. 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A n tu n ft. lBon Cuero, Yoakum, honston und Gal veston, täglich 7:15 Abend-. iVon Corpus Christi, Rockport und Bee ville täglich..1:45Nachm Von Börne und Kerrville. täglich...i·,.s ben M. sk. G T. Bahn. A b f a h r t. Nach Waco, Fort Worth, Dallas, Kansas City, St. Louis und Chsicagm täglich, (Sunset Depot) 8.30 Morgens, und 8 00 Abends f A n k u n f t: Von Chicago, St. Louis, Kansas City, Dallas, Fort Worth und Waso, täglich (Suns et Depot 7. 45 Morgens, und 8 30 Aben s Gnlf Shore Bahn. A b fa h rt. Nach Lavernia, Sutherlandæ Springs, Stockdale, täglich, .8 00Borm. Ankunft. Von Stockdale, Sutherland Springs und Lavernia, täglich, ZOaN chm -—-—-——(0» 82.50 per Tonne geliefert. Unterzeichnete beehren sich hiermit kund zu geben, daß fie »Lhtle« Kohle, für Koch- und Heiz Zwecke, während der letzten fünf Jahre aus schließlich gebrauchten. Wir halten dieses Brennmaterial für billiger und ökonomischer als alle andere Kohle. M. C. Calhoun, 325 Nord Cherrys Straße: H. 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