Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 9, 1903
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Dic Tägliche freie Pressa suec Toan erscheint mit Ausnahme des Sonntags Die Wöchentllsse freie Pressa tust Im 0 Ufud koste; erscheint jeden Donnerstag und IIM 610. 0 ur as Jahr 82.50 für das Jahr oder 82.50 für 3 Monate. O oder PLZHÆIISIMMMIUM Thgliehe Ausgabe« Jahrgang 38 f San Antomo, Montag den 9. Februar 1903 Nummer 6321. f-— J -4 f illa soutlmesiom le legrapli Z- M vo. hat vor Kurzem einen »Aus Diftauee« Telephon Dienst etabliet zwischen Sau Antouio nnd Stockvale über Adkins, St. Hedwig, Carpenter, Lavernia nnd Sntherlaud Springs. Probirt es. Prompter Dienst. IIIE WEIBle M llllll M Ho. Der Backfiskh- Kasten. Eine fröhliche Sommer- Geschichte von Feder von scheint-. (Fortietzung),. Um ibar ein hübscher und frischer, Junge. Es währte eim e Zeit, ehe er mit Paul Freundschacst geschlossen hatte. Ihre beiderseitigen Neigungen en etwas auseinander Paul lte sich schon auf den preußischen ier naus und Bill hatte demo che lüste. Aber nachdem sie sich einmal gehörig geprügelt, weil Bill das Monolle Pauls zerbrochen hatte, schlos sen sie sich enger aneinander an, sehns sen Ktiihen, bauten sich Staarkästen streiften im Wald Umher, kletterten aus alle Venschober und legten im Burg Wem ein Verließ für Gefangene an Erste wurde Anna eines Tages in dieses Verließ eingesperrt. Man hatte ein Raubritterspiel arrangirt, an dem H auch die drei Mädchen, sowie Egon I4UI-- »s- -LC-- Uns-«- -«»..b.- -ko »sp Geißel g angen genommen, wollte aber nicht in n dunklen Thurm, fo daß man Gewalt brauchte. Doch war auch est Unglück dabei Die Fallihür fiel tfti iikö Schloß, daß sie sich nicht nen ließ. Aus der Tiefe der Erde hiirte man das Gebrüll Annas und konnte ihr nicht helfen. Egon wurde wiiihe nd und gab erst Paul, gäan Billhe eine Knallgschoth statt so in das Dorf zum Schmied zu schicken. Paul heulte und schrie, er werde Egon eine ForderungB zlu enden, ist-bald er erst Offiz ier sei. heulte nicht, sondern streifte die Aerlmel arg Und begann zu boxen. Nun warf si Daisy zwischen- ihn und Egon——aber da ie sie schon die kleine Faust Bills m Seite. setzt s rie sie gleichfalls los und es en pann ich eine regelrechte gäriigeleh an et sich auch Paul und betheiligien. Währenddessen er scho nach wie vor aus der Tiefe der Otde der dumpfe Brülllaut der gefan M Anna. Zum Glück erschien ikp pchen mit Onkel Ernst auf der Wci die rasch den Krieg schlich ieien. ·ll und Paul erhielten Stu benanesi; dann belani Daisy eine donnernde Strafpredigt von ihrem Va ter zu hören. Ob sie eine junge Dame ei oder eine infaine Range? Auch die eage ihrer ,,Selbsiständigieit« wurde abermals aufgeworfen und im Hinter Usoshs has-»Hö- ksZ-d»up de-- m-Jcå TR mo-- s-- ·»·-s-- si-» »so-pos fahm for-even Daisy faugte an einer Kraswunde ihrer rechten Hand, strich sich das aar glatt und antwortete mir: »Bi hat zuerst geboxt. Wer boxt, den boxe ich wieder-« Jn 3 eben drang aus der Tiefe der Erde Unentwegt das Gebrüll der gefangenen Unna. Es dauerte geraume Zeit, ehe der Blasier kam und Anna erlöste. Nun W sie an das Tageslicht, mit ver-heul t Augen und gänzlich beschmutzten Neidern und sah sich wild nach Paul nnd Bill um, sie nach Recht und Gesetz zu ver mräg silbka die Begden wären W» r eie on in as S vß geschickt worden, so daß es zu keiner Wen Batatlle lam. Dagegen wurde das Raubritterspiel mit Gefangen M nnd Geißelauötausch eitens der alten her-ten ein für a emal ver boten und auf modernere Vergnüguw Inwiefern zum Exempel Cro Ist-Decier W Uebrigens hielt sich Daisy im All W ziemlich zurück. Sie liebte ich das Alleinsein Das mußte Vater ausfallen. Er nahm sie eines Tages vor. «Daisy, was ist das mit Dies-Z« er. »Na-sichs bei der Raub-rit rügelei. da warst Du wieder ein meine wilde Hummel von jäher anjsdhist Du wie ausgewe elt III I.I III gends und überall, Vater Es systka Es ist eigentlich no keine Nachricht M a tJGiUJettochenW Nie fa te sie an die Nase schweifst m r vom s »in ab. Aber ich will vorerst Deine beantworten Der Anwalt aus pxk hat mir telegtaphirt. Die i lle ad untiejtwsedgikh arg die t t r ieben s. str r dik Satuunize Deiner Geburt: setzte, etne weise rau, etn Ge d, die Tante ose und no e andere. Also de tacto bi Du te älteste Enkelin-« My lachte über das ganze Gesicht Mk dtt Mund allein lachte die Au lachten mit, und der Glanz des stdhßmts lag auch auf Stirn und V fkeUst Du Dich?« fragte der SICH-. .·,Ja; warum soll ich es leugnen?—— Papa, es ergeht mir seltsam; Es muß ein Geheimniß um dies Stück Erde sein. ier wandeln Gespenster Nicht um Mi ternacht und nich die berühmte Hwarze oder weiße Frau; im hellen ageölicht und im Sonnenschein, drau ißen im ark und hier im Schlosse Und auch au dem Burgberg. Diese Ge spenster haben mich eingefangen. Hast recht: ich bin wirklich wie ausgewäh selt. sJch habe einen praktischen Blick verloren und d e amerikanische Nüch -ternk)eit. Aus-»kleinen romantischen Neigungen -hast Du mich ja schon manchmal ertappt. Aber hier um spinnt mich die Romoniik mit dichten Schleiern. Jch möchte sie zerreißen; ich möchte mit den Kugeln der ges unden Vernunft in diese Spinnennetze der Tradition schießen. Aber ich kann es nicht. Liegt wirklich eine gewisse Macht im Wesen der Tradition und eine be rechtigte?——« Der alte Herr sefte sich. Er lächelte; aber nicht sehr be riedigt. Ein klein weni Bitterkeit war dabei. »L ebes Kind,« antwortete er, .,,sagte sskk L« -5»-.. sq In Ost-IS sit-Its es IWL til-Il, cul Streit um Worte. Die Tradition isi wie die Kugel am Fuß, die der Gala rensklave nach sich schleppt. Sie ist aber auch ein holder Traum. Für die Ahnen da unten in der Kirchengrust leben wir nicht; wir leben der Gegen wart und der Sorge für die Zukunft Den A en die Pietät; uns die Arbeit —die rbeit, die den Mann macht und die nur grenzenlose Thorcgeit von derJ Tradition abhängig ma en kann-« ch verstehe ja Dein Empfinden und eue mich darüber. Auf diesem Bo den wachsen geheimnißvolle Blumen, die sehen nur wir, die wir Lehn heißen. Es sind die Blumen der Heimath, und es ist allzu begreiflich,,daß ihr Duft Dich berückt. Jch bin nicht KosmoH polit genug, das belächelnswerth zu» finden. Auch mir ist die Heimath; theuer. Aber ich habe sie aufgeben müs- xen und habe eine neue Heimath ge-» undeu. Gehörst D u nicht auch dort- s hin?—« Daisy antwortete nicht sofort. Es schien, als sinne sie über etwas nach. IDoch nickte sie lebhaft, gleichsam, als wolle sie einen rasch auftauchenden Ge ganken ebenso rasch wieder verscheu en. »Ja gewiß-gewiß, Vater. Aber aber Hohenwarte gehört mir doch nun einmal-gehört mir nach dem Willen der Großmutter!« Ernst wiegte den Kopf hin und her. »Ich weiß nicht, ob das in der That der Wille der Großmutter war. Jeden falls habe ich D e i n e n Willen er üllt. Es ist wohl zweifellos, daß Dir llChlohenwarte zuges rochen werden wird. nd dann kannt Du Deine milde Hand aufthun und es großmüt ’g Anna schenken oder wenn u willst-« Darauf antwortete Daisy gar nichts. Sie hing sich an ihres Vaters Arm und entgegnete: ,,Warten wir’s ab und sprechen wir von etwas ande rem—« Am Abend dieses Tages ergingen sich die beiden alten Herren im Parte. Der General hatte Ieine Cigarre an gesteckt, Ernst seine urze Pfeife. Ein urzes Gewitter hatte am Nachmittag die Hitze abgekühlt. Am Wei r quat ten die Frösche; in der Ferne ang eine Na igall in den Syringen. a, so ist es,« sagte Ernst. »Joh? kann ek- nicht ändern, Fritz. Aber ich hoffe es durchzusehen, daß Daisy den noch freiwillig verzichtet.« CFortsetzung folgt.) Geheimnißvoller Umstand. Die eine. war blaß nnd fahl, die andere dagegen frisch und rosig. Wo her der Unterschied? Die vor Ge sundheit Strahlende gebraucht »Dr. Kings Neue Lebens Pillen«, um gesund zu bleiben. Jndem man die trägen Organe sanft anspornt. lei sten sie eine gute Verdauungsarbeit und verhindern dadurch Verstopfung. Man versuche sie. Nur 25 Cents bZi Fs Kalteer Fa Sohn und Adolrh rei Aus Mentone in Sück Frank reich verlautet von zuverläßlicher Seite, daß der greise Ex Präsident der ehemaligen Transvaal-Republick, Herr Paul Krügen in trübem Stumpfsinne dem Tode entgegen geht. Seine Umgebung glaubt, daß die Auflösung nicht mehr lange auf sich warten lassen wird« Als ein VölligOgebrochener Mann kam Krü ger von Utrecht nach dem Süden, und die Aerzte gaben von Beginn an lkeine Hoffnung auf Wiederherstel l ung. »k-—-3.Y- --...kl»-—:z;.z,-..-..—.s... Tutt’s Leber Pillen halten das System in Ordnung und verhindernden, krankhaftenZuftand der Leber, welcher Krankheiten vorhergeht. Ein Verlisauerungsmmel von Kopfschmerzen, DyspepsiCSchWEIk del, schlechtem Geschmack im Munde, Sodbrennen, belegte-r Zunge, Appetit loscgkeit, Hartleibigkeit und Alle biliöscu Leiden. J n l a n d· Jn ganz unerhörter Weise hat John D. Rockefeller, der Standard Oil Magnat, die Anti-Trust-Gesetz Hebung zu beeinflussen gesucht. Er hat an eine Anzahl ven Bunde-Jena ktoren Telegramme gesandt, in wel chen er ihnen mittheilt, daß »er gegen ijede -Trust-Gesetzgebung sei und daß Heine Anwalt ihn den betreffen den Senator demnächst »fehen« Fwerdet Sechs Senatoren erhielten s solche Telegrainme. Dies unerhörte Verfahren hat aber das Gegentheil Von der erhofften Wirkung gehabt. Der Präsident hat beschlossen, sofort nach dem 4. März eine Extra-Session des Kongresses einzuberufen, wenn bis dahin kein Anti-Trust-Gesetz zu Stande kommt. Aus Birmingham, Alabama, wird geschrieben: Das »Camp Har die« der hiesigen conföderirten Bete ranen hat einstimmig einen Beschluß angenommen, der sich zu Gunsten des Hanna’schen Planes zur Pensio nirung der Ex-Sklaven ausspricht. Aus New York erfährt man, fdaß der unlängst verstorbene vielfache Millionär Theo. Hostetter in dem letzten Jahre in New Yorker Spiel häusern über eine Million Dollars verloren hat· Der Direktor der Murme Akademie zu Annapolis hat den bru talen Brauch des «Hazing", d. h. des Malträtirens der neu-eintreten Pen Zöglinge, aus’s strengste unter agt. Aus Paris wird versichert, daß Präsident Loubet zum Besuche der St. Louiser Welt-Ausstellung nach Amerika kommen werde. Und-mais i Tages Neuigkeiten i I i i i beabsichtigt er an Bord eines fran zösischen Kriegsschiffes über New Orleans nach St. Louis zu kom men. Die Missouri, Kansas-GAan Bahn, die Missouri Pacisic Bahn nnd die St. Louis 85 San Francisco Bahn haben ihren Angestellten eine Lohnerhöhung von 12 bis 15 Pro cent gewährt. Ein ansgedehnter Streit ist dadurch verhindert worden. Jn Centerville, N. Y» wurde eine Mrs.«Lafayette Taylor verhaf tet, welche ihrem eigenen Geständ nisse nach ihren Gatten erschossenz nnd dessen Leiche verbrannt hatte Gewisfensbisse hatten die Frau zu" dem Geständnisse bewogen. E Jn der verflossenen Woche fal lirten in den Ver. Staaten .264 Fir-» men, gegen 260 in der entsprechen den Woche des Voriahres. Jn New York starb Dr. Paul Hädicke, ber bekannte deutsch-ameri kanische Journalist, an einem Leber leiden im Alter von 51 Jahren. Im Staate Vermont w u r d e bei der unlängst abgehalte nen Prohibitions-Abstimmung d i e Prohibition mit30,558 gegen 28,946 Stimmen w i e d e r «a u f g e ho b e n, nachdem sie dort seit dem Jahre 1853, also volle 50 Jahre, be standen hatte! Auch 1853 war die Mehrheit für Prohibition nur eine verhältnismäßig knappe gewesen. Aus Grand Encampment im Staate Wyoming wird vom 7. Februar berichtet: Die Postkutsche, welche zwischen hier und Rudeseha verkehrt, wurde, als sie durch einen Ennkmß fnfns hnn pinor Arn-nim- now schüttet. Die Kutsche, in welcher sich der Postillon Jaek Harris nnd eine Frau befanden, wurde unter einer zehn bis zwölf Fuß hohen Schicht be graben, die aus Schnee, Steinen und Baumästen bestand. Die Jn sasien blieben unverletzt, mußten aber drei Tage lang ohne einen Bissen Brot aushalten, bis sie von Leuten, die nach ihnen gesucht hatten, ausge graben wurden. Eins von den Pferden war bei dem Uniall umge kommen. Aus Bufsalo schreibt man: Jn Woodham, dicht an der canadischen Grenze, ist Frau Marv Ann Mills, die älteste Bewohnerin Caiiadas, im Alter von 115 Jahren gestorben. Sie kam 1857 von Jrland nach Ame disk-· wsspu Ausland. Kaiser Wilhelm hat jetzt wieder beschlossen, die Delegation mit der Statue Friedrichs des Großen am 1 Juni nach Washington zu schicken. Botschafter Tower wird eine Woche oder zwei früher sich nach Washing ton begeben, um dort die Vertreter des Kaisers zu empfangen. Jn Berlin ist dieser Tage der pensionirte General Bumke, der in den Jahren 1867 und 69 die bekann ten Recognoscirungs- Reisen nach Frankreich machte, gestorben. Die Kronprinzessin von Sach sen hat an ihren Vater, den Groß herzog Ferdinand von Toscana, ein Protesischreiben gerichtet, in welchem sie sich nicht nur iiber unwiirdige Chicane der österreichischen Behörden gegen sie, sondern auch darüber ener gisch beschwert, daß ihr der Titel Erzherzoain entzogen worden ist. Als die französischen Behörden in Mentone nach ihrer Ankunft mit Gi ron dort von der Prinzeisin einen Heimathschein und Ausweispapiere verlangten, verweigerten die öster reichischen Behörden, ihr solche ans zusertigen, um die Heirath mit Gi ron zu erschweren. Die Prinzessin fragt nun ihren Vater, ob sie sein eheliches Kind sei? Sie argumentirt weiter, wenn das, wie sie an nehme, der Fall sei, habe er kein Recht, ihr ihren Namen vorzuent halten. Das Schreiben schließt mit der Betheuerung der Prinzessiux »Ich werde mein Recht jetzt als die durch Ausschließung znr Bürgerin erhobene eheliche Tochter meines Va ters suchen und erzwingen.« Die gewerbfleißige preußische Stadt Hanau, Provinz Hessen, feiert gegenwärtig ihr sechshundertjährigest Bestehen und die gesammte Bevöl kerung nimmt an den großartigen Festlichkeiten Theil, welche schon seit geraumer Zeit für das denkwürdige Ereigniß vorbereitet wurden. Ha nau besteht aus der vor 600 Jahren erbauten Altstadt und der 1597 durch eingewanderte Wallonen und Nieder )länder angelegten Neustadt. Es hat srund 30,000 Einwohner. Die noch shente vorhandene Marienkirche ward Hbereits 1322 erwähnt. Hanau hat seine höchst interessante Geschichte. Berühmt ward es durch die Schlachts vom 30. October 1813. Rächst Kassel« iff Hemmt die bpdpittondftp Stadt im Regierungsbezirk, übertrifft aber in gewerblicher Hinsicht alle übrigen. Hauptgegenstände der Fabrikthätig keitsind Bijouterie- und Goldwaa ren, Silberwaaren, Tabak, Etuiar beiten, Handschuhe, Teppiche, Papier, Strumpfwaaren. Es bestehen 9 Diamantschleifereien, 3 Platinschmel zen, 5Mascbinen- und 6 chemische Fabriken etc. Man schreibt aus Berlin: Das Morgan Dampfersyndikat steht im Begriffe, ein Bureau Unter den Lin den neben denen des Nordd. Lloyd und der Hamburg-Amerika-Gesell schaft zu eröffnen und will den bei den Gesellschaften im Passagierver kehr Konkurrenz machen. Das Mor gan-Synditat kann den Passagieren 6 verschiedene Linien zur Verfügung stellen und hofft dadurch Kundschaft anzuziehen. Jn München ist der pensionirte General v. Hoffmann, einer der ge lebrtesten deutschen Offiziere, gestor ben. Aus dem Jngenieur Korps hervorgegangen, war er größten theils mit der Landes-Triangulation und der Landesaufnabme beschäftigt gewesen. General v. Hoffmann war Dr. phil. und feierte im vorigen Jahre sein 50jähriges Dienstjubi läum. Er hatte auch die Münchener Sternwarte längere Zeit vertretungs weise geleitet. Die im Stillen Ozean gelege nen Gesellschafts-Inseln wurden am Januar von einer Springfluth heimgesucht, bei· welcher über-tausend wienschen ums sreoen gekommen sein sollen. Etwa 80 kleine Inseln wurden total verwiistet. Auch meh rere Amerikaner sollen bei der Kata strophe um’s Leben gekommen sein. ———0.0———-——— Werthvoller als Gold. »Ich litt unter sUnverdaulichkeit utid Nervosität«. schreibt F. J. Green von Lancaster, N.H. »Nichts half mir, bis ich anfing, «Electric. Bitters« zu nehmen« welches Mittel auch meine Gattin seit Jahren in be ster Gesundheit erhält. Sie sagt, »Electric Bitters« sei ausgezeichnet ;gegen Frauen-Krankheiten, und daß ses unübertrosfen sei für schwache und abgespannte Frauen.« Preis 50 Cents. Erhältlich bei F. Kalteyer 83 Sohn und Adolph Dreiß. Jm preußischen Abgeordneten hause wurde die Regierung in Be zug aus den »Fal! Löhning« ange zapst. Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben kritisirte in sehr energi scher Weise das Verhalten des verab schiedeten Geheimen Oberfinanz rathes und Provinzialsteuerdirektors 2832 seisva Posesx ist-hinn- »Der LUUIIUUIL UclUlch, UUZ suc Ulc coec abschiedung Löbnings nur dienstliche Gründe, speziell seine von der mi nisteriellen abweichende Auffassung der Steuerpolitik gegenüber den Po len maßgebend gewesen sei. Seine Verlobung mit der Tochter eines Feldwebels sei von dem Oberpräsi denten der Provinz Posen v Bitter nurin einem Privatgespräch erwähnt. Trotzdem habe Herr Löbning in ge I radezu provocatorischer Weise der Regierung und vielleicht auch der iOeffentlichkeit gcågenüber seine Ver lobung als den rund seiner Verab schiedung dargestellt. Der Minister erklärte ferner emphatisch, die Feld s webelstochter habe mit Dienstangele legenheiten absolut nichts zu thun. Im Laufe der Debatte wurde von anderen Rednern dies bezweifelt und deutlich gesagt daß in diesem Falle ein typi sches preußisches Kultnrbild schen vorläge. Nach einigem Hin Jund Herreden und scharfen Anspie lungen auf reaktionäre Tradition gibng das Haus zur Tagesordnung u er —O«-·.-— Raucht Finck s 5k Havaua Ciaarreu. NW IWMSM TchET. Mat)or: Dr. Fred TerrelL Stadt Anwalt Frank H. Wash. Kollektorr W.W.Johnj"on. Assessor: JohnStappenbeck. Auditor: Julius Oppenheimer. Schatzmeister: Otto Meerscheidt. Rekorder: W. C. Krügen AldermewatslargeH Walton Veteet, Silva Heim-Im Harry Gunther, Marshall Terrell. Ward-Aldermen: Ward-J. R Lambert AntonJ Ripps. 1. 2. 3 40 J 5. Jo 6. 7 8 Fiik 33.00 nach Deutschland Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen, als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Aner kennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervor geht. Wer daher feinen Verwandten! und Freunden eine Freude erweisen, ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas«. Das Jn teresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land sehr lebhaft und es ist unmög lich, in Privatbriefen eine so gründ liche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben, wie dies die »Freie Presse« allwöchent licht ut. Für den geringen Preis von versenden wir portofrei unser reichhaltiges Wochenblatt auf ein Jahr f an irgend eine Adresse im Auslande. Die Freie-Presse fü: ZexasPnbb SUUIIIIUY o Südwesttexas wünscht Euch Wenn Ihr Euch irgendwo nieder lassen wollt, thut es entlang der Li nie der Sau Antomo G Aransas Paß Bahn- im Garten-Distrikt des Staates. Ge sundheit und Klima unübertroffen. Billige Ländereien fiir den Farmer, Marktgärtner, Obst- und Viehzüchter. Wegen Einzelheiten wendetEuch an E. J. Martin, G. P. A» San Antoniu, Texas Seit über 60 Jahren schon wurde Mrs. Winslow’s Soo ing sSyrup von Millionen vo:l üttern beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, das im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so, lasse sofort eine Flasche von ,Mrs. Winslows Soothing Symp« holen. Sein Werth ist unbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linderung verschaffen. Verlaßt euch darauf, Mütter, es ist kein Zweifel darüber. Es heilt Diarrhoe, regn lirt den Magen und-die Nieren, be- seitigt Wind Kolik, erweicht den! Gaumen, verhindert Entzündungx nnd stärkt das ganze System. »Mrg.s Winslows Soothing Symp« sür zah nende Kinder ist angenehm im Ges schmack; das Recept stammt von einem der besten weiblichen Aerzte in den Ver. Staaten. Es ist bei allenl Druggisten in der ganzen Welt zu; haben. Preis 25 Cents per Flasches Z Kunst nichts anderes, als Mrssp Winölows SoothingsSyruo.« l l —--—-—-—.o« l C. Scheuermeyet’s Familiengarten erfreut sich wegen seiner ausgezeich-, neten Küche des besten-Rufes beiz Hiesigen und Fremden und wird! dementsprechend von Freunden einer guten deutschen Kost stark patroni strt. Delikatessen der Saison ent-: sprechend. Milchereiprodukte allerl Art. Jm Saloon findet man stets frisches Bier, gute Weine, Liquöre und Cigarren. Scheuermeyers Fa- miliengarten ist ein Erbomngoplntz erster Klasse. Kommt zu uns, ehe Ihr Far- ben oder Tapeten kauft· I Ankerson C- Ankerson, 217 nnd 219 Ost Houston Straße. Hueutsolmr LIM. T T g Re eckg clm mfzige Dampfer- Verbindung von IFaneston nIch Bremen. Vorausficlstliche Segel Tage Tonnen- Segelt von Ankunft in Segelt voll Darm-sen Gehalt. Bremen. Galvefton. Guts-eiteln tHalnnover 7305 21. Februar..16.März 24 März TKD ln 7410 4. März )2. März 31.Mürz. rankfurt 7431 2· April 24. April 30. April annover 7305 23. April 16. Mai 25. Mai, TKöln 7410 14. Mai 6 Juni« 15.Jnm. DeVia Baltimore TVia New York.1Dire!t. Weitere Dampfer werden für ev Verkehrs-Bedürfnisse m Dienst gestellt. Die Gesrllfckmft behält sich das Recht vor vie Segel- Daten zu M Passagiere sollten auf jeden Fall chvon er Galvestou Aqeutuk Nach rich! erbitten, (wenn nöthig per Dtrahy wann sie in Galveftonsein müssen. Passage- Rath find wie folgt Bremen—Galveston Zweite Kajute, Winter-Rate M. M Zweite Kaiüte, Sommer-Rate, vom 1 August an 75.M Ezwisrhendeck 3850 Passage- Roten. Galoefton—Bremeu. Zweite Kajüte M zweite Kajüte, Sommer-Rate, vom 1 April an 7 gwischend deck Wegen Ueberfahrt, Frucht und sonstiger Information wende tuan W w. w. wstson genas-at igim einem-. TR. oder im C. Grikscubccksg Nach olgey .o. en »Herr-, s. W Wm. B. Dielmnnm 306 Ost- onmierc Igen eniusu Jmmet «ng was Sie stört wenn Sie sich der Oel- Lampen oder irgend etwas Anderen außer Geiz oder Elektricität sur Beleuchtung Jr oder Jhres G äftes bedienen. Es giebt über upiz nichts-M Gas oder Elektrtziiät leuchtungS-Zwecken Meissqu werdenk Lann Rein Rauch, Kein Geruch, Kein Oel, sichs-Q- EIN-»Oh OOQ Isf soffs-MIN S und neben all diesem cstdas Genannte dalssparfamfte Beleuchtung-W Zwmsasäklootrio 403 oststiogzton-stcasse, san Antoniu, m ososos soulliom Paoitio sssuusks aou1k.ss..,- MARDl-GRAS.· s17.1o---naon- W ontws aus usw-»Mqu Fahrkarten-Verkauf vom 17. bis 23. Februar; uy RücksahktxÆs bis zum 28.- Februar. Billette können auf Wunschz bis zum U. lrz verlängert werden« ' 87.90 Nach Eisfvai-m und zurück. Mai-d Fahrkarten Verkauf vom 19. bis Iz· Februar gültig bid zum W. 83.00 Nach Galvefton und zurück. 83.00 Fahrkarten haben nur für den Mittags-Zug am 20. Gültigkeit und berechtigen zur Rückfahrt bis zum 22. 85.50 Nach Montecey, Mexiko, und zurück.· FahrkartewBerkauf am 21. und 22. Februar. Gültig bis zum Z. Mes 825.00 Nach Californien. Einfache Fahrt FahrkartemVerkauf vom 15. Februar bis zum 30. Iprib J. MchLLM Div. Pass. Agi. E. IccUIIIMI. cify km. Ists W Ast 301 Alamo Ptaza, Sau Antvuim Texas. Telephon Is. W WWW W 4 ft-— D WW Eim- de. fchönstxn TRIIIIII der Welt ist ein Besuch IIIMexilo im Winter. Die Hdhe der Mehrzahl iIIcr Städt( ist der Grundfeines reisenden Klimas, weM Mk steII III den WiIIIIr Monaten III Diese-s Land mit seinem blauen Himmel nnd J» LIIfI des Zwarun IIII d des sslhendz macht es zu einem Jdcalcn Winter-Aufenthalt now EREY sALTILLa sAN LuIs poTosI Im- ToLucs Ists-entlas der LEIIic ch Nation-II Railcoatl co. of Wiss «l-AKEDO KCUTS" die tm ci« IIsId MIUIHI BIIIlmaII Aufset- Schlufwaqen auf allen Durch-Zücken III- fx-. ' II T JUJ Ichrzslänc und TIIIIIIsteIn Führer via det LMK MZO Schreibt II)crIuI-I1ch Euch an imeIId einen der folgenden Warmen uma weitere IMM V F PUATON Gunekallxisstorn Akenh U Brot-IMM, Nov Yok- W n 1-’—«X1 KEMHCH Tkavolinkk Frei lu, E Pass Ase-at 11 BMI Nov York ti. HA( KI EY nämng wem-m gont Iso IIKunson Baums-h CÆ 1). W. GA YLOKD Trav. 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Februar 1903 g Enkel-ed at the Post Otfice at San Ante mo Texas, as seoond class m its-n Die einzige täglich-erschei aeade deutsche Zeitung in Texas. Die »Freie Presse für Texas-« hat von allen deutsch- tcxanischeu Zeitun- gen die größte Abonuentenzahl. Anständifche Wochen- Rundschau. Der Venezuela- Konflikt fängt nachgerade an, langweilig zu wer- den Es ist das ein Hin- und Her- geziehe ohne Absehen, denn, wenn Ian einem Tage mal ein Fortschritt in der Handlung berichtet wird dann kann man ziemlich sicher sein, daß am nächsten Tage die Nachricht wieder widerrufen wird. Man istjetzt dabei angelangt, die Protokolle aufzusetzen, wobei man io umständlich wie nur möglich zu Werke geht« Jn den ersten Proto kolle-n werden die Bedingungen fest gesetzt, welche der Aufhebung der Blockade der venezolanischen Häer vorausgehen sollen und die Bedin gungen, unter welchen die Frage der Vorzugsstellung der Blockademächte in Bezug aus ihre Forderungen an Venezuela dem Jnternationalen Schiedsgerichte im Haag unterbrei tet werden soll. Man sieht, daß die Erledigung der Vorfragen ge raume Zeit in Anspruch nehmen wird, bevor man zur Beantwortung der Hauptfragen selbst gelangen kann! Auffallend und neu in Bezug aus die Entwickelung der Venezuela-An gelegenheit ist es eigentlich nur, daß Deutschland und Italien stets einmü thtg und sest entschlossen vorgehen, Großbritannien aber separate Wege einzuschlagen versucht. Es zeigt sich das auch in Bezug auf Nebensächlich keiten ohne wesentliche Bedeutung. So will England sofort die erste Abschlagszahlung von s5,500 sofort ausgezahlt haben, während Deutsch land und Jtasien sich damit bis 80 Tage nach Unterzeichnung der ersten Protokolle gedulden wollen. Das mag an sich nebensächlich erscheinen, aber sicher ist eins: Sollte es Herrn Bowen gelingen, die bisherige Ein müthigkeit unter den Alliirten zu zerstören, dann würde er gewonnenes Spiel haben. Jn Süd-Asrika beweisen die Eng länder wieder einmal, was für Mei ster sie in der Kunst des Evlonisirens, d b. in der Rohpwsrbnnn unt-sinkst ter Völkerschasten sind. Jn der Wahl ihrer Mittel sind sie dabei nie skrupulös gewesen, ibr Hauptmittel war es aber stets, Uneinigkeit unter die fremden Völkerschaften zu säen, resp. vorhandene Differenzen und Abneigungen zu verschärfen. Durch dies «Divide et impera" ist es den Engländern möglich gewesen, mit einer Handvoll Soldaten die 200 »Millionen Menschen des riesigen in dischen Colouial Reiches im Zaume zu halten, indem sie die Zwistigkei ten der verschiedenen Religionen und Kasten gegen« einander ausspiel ten und sie gegen einander heh ten. Genau dasselbe Verfahren wenden die Engländer jetzt auch mit großem Geschicke in Süd A-rika an. Es ist ja überhaupt ersichtlich, daß sie dort nie gesiegt haben würden, wenn die Buren stets unter einander einig gewesen wären, was aber vom Anfang des Krie ges an leider nicht der Fall gewesen zu sein scheint. ·Jn England selbst macht sich jetzt eine eigenthümliche Bewegung be merkbar, welche darauf hindeutet, daß man sich dort auf die Eventuali tät eines Krieges gefaßt macht. Es hat sich dort nämlich ein Ausschuß von hervorragenden Männern der verschiedensten Berufs- Arten gebil det, an dessen Spitze der in letzter Zeit ost genannte Lord Beressord und mehrere Parlamentsabgeordnete stehen- welche sich mit der Frage be schäftigen, wie England im Falle eines Krieges mit den erforderlichen Vorräthen veriorgt werden solle. Man befürchtet nämlich sehr ernstlich, daß England im Falle eines Krieges in erstaunlich kurzer Zeit vollständig ausgehungert werden könnte! Wie mgn diesem Uebelstagde vorbeu gkll Will Ull Ullccg Ulc Ulllllgc Un geheurer Vorrth Magazine oder aus welche Weise sonst, wird nicht mitgetheilt, aber es ist immerhin be zeichnend, daß man diese Frage mit einem Ernste behandelt, als ob schon eine seindliche Flotte im Anzuge wäre! Jn Deutschland herrscht jetzt in den weitesten Kreisen große und auch leicht degreifliche Aufregung über die bevorstehende Rückberusnng der Je suiten! Was würde Falk sagen, wenn er das noch erlebt hätte? Und da rum 31-jähriger Krieg, um sür ein Taristinsengericht auch noch die letzte Errungenschaft des Kultur kampses preiszugeben! Bei dieser Gelegenheit kann man übrigens auch sehen, was aus dem Gebiete der Politik seierliche Betheuerungen werth sind. Wie ost haben nicht Bis marck und nach ihm Hohenlohe und Bülow vom Regierungstische aus mit großem Pathos erklärt. daß sie nie und nimmermehr in die Wieder zulassung der Jesuiten welche ge schworene Reichsfeinde seien ein willigen könnten, und nun, nachdem die Regierung mit Hülfe der Cen trumB-Stimmen ihren Willen in Be zug auf den Hochzolltarif durchgeietzt hat-nun gehts mit einem Male! Sind die Jesuiten ietzt weniger Reichsseinde. weil die Reichsmajoris tät den Zoll aus Weizen, Normen I 1 nd die vielgenannte .,Braugerste« nn so und so viel Mark per Centner rhöhthat? Die Nachrichten, welche am Schlusse ier vorigen Berichtswoche über den Zieg des Sultans von Marokko über sie aufständischen Kabylen- Stämme ins Fez kamen, sind im vollste Um ange bestätigtworden, so unwahr cheinlich sie auch nach den bisherigen Berichten über die fortwährenden Eiederlagen der Truppen des Sul ans klangen. Als Erklärung für Die unerwarteten Siege möge aber )ie Meldung dienen, daß der Sultan ich mit Erfolg der vorhin erwähnten iritischen Methoden bedient habe, in Iem er—und zwar mit Hülfe von Be techungen—Zwietracht unter den Jn urgentenführern hervorrief, sodaß ein Theil derselben im letzten Au zenblicke vor dem Zusammenstoße vIeider Heere zum Heere des Sultans überging! Das Jahr 1903 scheint in Bezug auf große Katastrophen und Un glücksfälle gleichen Schritt halten zu wollen mit dem Vorjahre. Unter Dem Datum des 8. Februar, an wel :l)em» der Südiee-Damvfer »Mari-J posa« in San Francisco eintraf, roin von einer großen Springfluth- Katastrophe berichtet, von welcher; Mitte Januar die in der Südsee ge- I egenen Societäts- oder Gesellschafts-i Inseln heimgesucht wurden, jene ziemlich große Jnselgruppe, welche non Bonhtbpfknndiboil d» freies-äff schen Gesammt-Colonie ,,Oceanien«i bildet. Drei Tage lang wüthete dort ein furchtbarer Orkan und am dritten Tage, dem 15. Januar, wälzte sich eine ungeheure Springfluth über die zum Theil ganz flachen Korallen Jnseln hinweg, alle Niederlassungen und deren Bewohner im Fachlande mit sich sortreißend. Der Verlust an Menschenleben wird nach den niedrig sten Schätzungen auf mehr als tau send, nach anderen- aber auf bedeu tend mehr, abgeschätzt und die Noth ist um so größer-, als aus etwa achtzig der kleinen Inseln auch die gerette ten Ueberlebenden nicht nur ihre ganze Habe verloren haben, sondern da die Jnseln selbst durch den Orkan auch völlig verwüstet und unbe wohnbar gemacht sind. Ein ein ziges Schiff hat -400 solcher ge retteten Eingeborenen, die sich aus hohe Palmbäume geflüchtet und dort Tage lang festgeklammert hatten, nach Papiete auf Tahiti gebracht, wo die französischen Kolonialbehörden für Ha fmmon miisson Dis- III-insond fcheiiiäI"ne-"iiäkskiihs "I—"siå«he"""21feä"i-" tinique viel Malheur mit ihren Colonien zu· haben! Hutet Euch vor Salt-en ge en Ka tokrh,«die Quecksilber enthalten, da Que lbet sicher» den Sinn des Gemchs zerstören und das ganze Sy- ftem völlt zerrüttenwtrd wenn es durch »die schlei migen O erflächen eindringt Sol e Artikel sollten nie außer auf Verordnung at beru euer Arme ge braucht werden, da der s- aden, den sie annchten, zehnmal so groß Ist als das Gute-, das Ihr davon er ielen konntet. Hall’s Katarrh Kur, abrizirt von F. J. Cheney Co.», Toledo, Ohio, enthält keinQuekksilber und wird innerlrch genom Inm und wirkt direkt auf die sglenmgen Oberflä en des Sysieyes. Wenn Jhk all’s Knien-h ur kauft, seid nchey daß Ihr d1e Fichte bekommt. Sie wird innerlich genommen und In Tolcdo, Ohio, von F. J. C h e n c Use C o. gemacht. S- Vcrkauft von allen Avothekenl, Preis 75 Eents die Flasche Hall's Familien-Willen sind die besten.
Das amendirte nationale Pauke rott Gesetz. Am Donnerstag Abend hat Präsi Ient Roosevelt die von beiden Häu ern des Kongresses angenommene Bill zur Ameudirung des nationalen Bankerott-Gesetzes vom Jahre 1898 interzeichnet. Mr. William A. Hotchkiß von Buffalo, der Präsident des National Ierbandes des Bankerott-Referenten, 53m. A. Prendergast, der Sekretär Ies Nationalverbandes der Kredit 3eute, und S. C. Mead, der Gekre är des Kaufmannsverbandes oon New York, wohnten der Unterzeich iung der Bill bei. Die Verbände, oelche diese drei Männer vertreten, Iatten es sich in erster Linie angele ien sein lassen, die jetzt angenomme Ien Amendirungen des ursprüng ichen Bankerottgesetzes durchzusehen; ind sie versäumten es auch nicht, dem Bräsidenten Roosevelt ihren Dank Iuszusprechen für das rege Interesse, oelches derselbe persönlich an dem Irompten Zustandekommen dieser llmendirung genommen hatte. Es war zwar allgemein zugestan Ien worden, daß die Annahme des B u n d e s Vankerottgesetzes vom Jahre s1898 als ein ganz bedeutender Fortschritt im Verhältniss zu den Zu tänden zur Zeit der Staats Bankerott Gesetzgebung aufzufassen ei, allein das neue Gesetz hatte in er Praxis doch auch so bedenkliche Rängel und Lfücken gufzuweisen ge aot, weiche oem wiiizvrauche mit« en Bestimmungen desselben Thür :nd Thor öffneten, daß« man sich der leberzeiigung nicht länger verschlie en konnte, daß das neue Gesetz in iner ganzen Reihe von Punkten ringend verbesserungsbedürstig sei. Diesem Bedürfnisse ist durch die itzt durch die Unterschrift des Präsi enten zum Gesetze erhobene Bill idåirchgreifender Weise entsprochen ior en· Einer der Hauptpunkte in diesen imendirungen bezieht sich auf die bevorzugten Gläubiger«. Unter dem sankerottgesetze, wie es bisher lau tte, konnten Solche, welche von einer zerson, welche später bankerott er iärt wurde, Zahlungen entgegen e· ommen hatten, keine anderen n Iriiche geltend machen, es sei denn, aß sie die bereits empfangene Zah- I iiig wieder ausliefertem Diese Be- L iinmuiig ist jetzt so abgeändert wor- en. daß der betreffende Gläubiger ene vorherige Zahlung behalten dars, i I Zseidenn, daß ihm nachgewieseiiz ierden kann, daß er dieselbe unter ilschen Vorspiegelungen erlangt abr. Diese Abänderung entspricht s einer vom Bundesobergerichte gefäll ten Entscheidung »Ein weiteres Amendement läßt vier neue Einwände gegen die Los sprechung von Personen, welche das Bankerotterklärungs Verfahren dnrchgemakht haben, zu. Die beiden wichtigsten Einwände dieser Art sind: Betrügerische Eigenthums-Uebertra gung und falsche Angaben des Ge schäftsftandes. Die Bill enthält auch die Bestimmung, daß die Losspre chung nicht erfolgen darf, wenn Je mand, der sich freiwillig bankerott erklärt hat, mehr als einmal inner halb von 6 Jahren das Bankerott Erlkllärungs Verfahren durchmachen wi Ferner verfügt ein neues Amende ment, daß die Einfetzung eines Mas fenverwalters für eine infolvente Corporation an sich eine Bankerott ÆHIfR--su« åcx k«»J-I-.. h:- krick-»L! uuuuuuuu su, Upcujk Us- WOUUUIHCL zur Erwählung ihrer eigenen Inter essen- Vertreter befugt. Eine weitere Neuerung in dem Bankerottgesetze ertheilt den Bundes gerichten die Jurisdiction in allen Fällen, in denen es sich um die Wiedererlangung von betrügerisch übertragenem Eigenthum handelt. Unter den übrigen Amendements zuin Bankerottgesetze ist noch das jenige zu nennen, welches der Ehe frau von Bankerotteuren gestattet in dem betreffenden Proceß- Verfahren Zeugniß abzulegen Ferner wird das gerichtliche Gebühren-System in Bankerott- Fällen einigermaßen ab geändert und zu der Liste der Schul den, von dem ein Bankerotteur nicht durch das Bankerottverfahren los und ledig gesprochen werden kann, fügt die amendirte Bill noch Schulden an Frau und Kinder und Alimente hinzu. Der NListe der Corporationen, welche das Bankerottverfahren durch mischen können, werden durch die Bill m der neuen Form noch Verg werksgesellschaften hinzugefügt. Entrann einem schrecklichen Schicksal. Herr H. Haggins von Melbourne, ;Fla., schreibt: »Meine Aerzte sag Jten mir, ich hätte die Schwindsucht Hund mir könne nicht geholfen wer den. Eine freie Probe-Flasche von I »Dr. King’s New Discoverv« gegen JSchwindsucht veranlaßte mich, die s fes Mittel zu versuchen. Der Erfolg :war überrafchend und ich befinde mich jetzt auf dem Wege der Besse rung und danke dieser Medizin mei ne Errettung vom Tode.« Dieses Mittel wird garantirt gegen alle Hals- und Lungen Leiden. Kauf lich bei F. Kaltever 83 Sohn und Adolph Dreiß. Preis 50 Cents und P1.00. Probe-Flaschen frei. A- Der Stadt Colorado will aus der St. Louiser Weltausstellung ein Haus von Gold im Werthe von zehn Millionen Dollars haben. Aus rei nem Gold könnte man eines der be rühmten Gebäude des Centennial Staates, das Weiße Haus in Wash ington oder das Bundeskapitol im Kleinen reprodnciren. Senator Tel ler hat den Schatzamtssekretär schrift lich gebeten, dem Staate Colorado Gold im Werthe von zehn Millionen Dollars, das in dem Staatsaebäude auf der St. Louiser Weltausstellung ausgesetzt werden soll, leihweise zu überlassen. Sekretär Shaw sagte, er sehe keinen Grund, warum das Gold nicht unter gehöriger Garantie dargeliehen werden könnte. Er wisse jedoch nicht« ob es vielleicht ein Z Gesetz oder eine Vorschrift gibt, wo- durch die Bundesregierung gehindert s würde, das Gold den Trustees, die I über die Staatsausstellung Colo rados zu wachen haben, zur Verfü gung zu stellen. Teller ersuchte um die Ueberlassung des Goldes aus zehn rTag«e,» allein er sagte kürzlich, c-. seyc nun-u Quem-, wukulll W« nicht aus längere Zeit hergeliehen werden sollte. Sekretär Shaw über wies Tellers Gesuch dem Münzdirel tor Roberts. Dieser ist augenblick lich in Iowa; es wird daher keine Antwort auf das Gefuch erfolgen, bis Herr Roberts nach Washington zurückkehrt und darüber ichlüssig wird. Zehn Millionen Dollars in Gold wiegen etwas mehr als acht zehn Tonnen und das genügt, um ein ganz anfehnliches Haus zu bauen. -——·.O——— Viifkte beinahe sein Leben ein. J. B. Orner in Frantlin Grooe, Jlls., zog sich bei einem Unfall feine Pferde gingen durch einen fressenden Schaden am Beine zu, der vier Jahre allen Heilversuchen der Aerzte zähen Widerstand leistete. Aber »Bucklen’s Arnica Salbe« brachte sofort Heilung. Dieselbe ist gleich gut für Brandwunden, Quetfchungen, Hautansschlag und bämorrhoidem Für 25 Cents die Schachtel bei F. Kalteyer 83 Sohn and Adelle Dreiß. W Kaifer Wilhelm hat an den gegenwärtig in der Reichshauptstadt oeilenden Professor Dr. Hilprecht oon Philadelpbia den ehrenvollen Rufergehen lassen, seinen Vortrag, Den er unlänast im Künstlerhaufe vor Der Berliner Anthropologifchen Ge ellfchaft über seine Ausgrabungen Im Aal-Tempel zn Nivpur hielt, vor einem engeren Hofkreise zu wieder holen. Die Berliner Assyriologen oerden über diese Auszeichnung ver nnthlikch ncicht wenig verschnnkft sein, i 3 s-:..ll.. Ihssss III- UUIISII bsslb Ulbublwls OIIUJC Ianz correcte Angabe des Professor-s dilprechtbenutzt, um einen gehar- jischten Protest daran zu knüpfen, s Der sich recht kleinlich ausnahm. Der Dom Kaiser an Prof. Hilprecht er kangene Ruf macht den Eindruck, ils ob er bestimmt fei, den Collegen Iropteriuvidiam einen Dämpfer tufzusetzen. J Rauche Fimkö sc Harima Ciaarrem deutsche Wollwaareu sitt-se Ist-some- Mns used-. nimm-I Ia Strumpfkvukm für Meu« Osm- Iud Kind-n t Il Quid-. Deutsche kmaciacxr.skettutchesn nnd settfedmr. schritt- sowie ich-tells wollen-sum ja unendlicher Inswahb sum-lallt- fstt II- Ielblichm handarbeiten Scuden Rats für 10 kenn ein Kreuzstih Muster-Du enthalte-II mehr als 100 Muster HENRY HEssE 508—308·-; Grund Straße. Ecke Allen Straße EHUIL E, New York Unv, New York. satt-lage frei zttgesandt. Schreibtan obige Firma und nennt diese Zeitung. Jils. WAIIsBUIJBfLBs Arzhitcktz Offcce: Freie Presse«-Gebäudc 218 bft-Commerce-Straße, l. Etage links. 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Der »Meine Demoflnenea Ausscheiden eines parlamentarische-( Beteranen aus dem Bundessenat. costs-e seit und seine bemerkend-nenne Mie thn glänzender Abgang-Der kleine sieh von Discours-Spiel des Zufalls. Ist's Telrut als Vertheidiger. Der greife Senator George Graharn Befi, der mit dem Ende der gegenwär tigen Kongreßsefsion aus dem öffent lichen Leben scheidet, hat sich durch seine energischen und erfolgreichen Be mägungen zur Abstellung der Kohlen not einen glänzenden Abgang von der olitischen Bühne gesichert. Es ist ein bschied, welcher der langjährigen, er fptleßlichen Thätigkeit des von Freund und Feind geachteten Patrioten würdig ist, und der ihm die dankbare Ver ehrung feiner Mitbürger auch über die eit seiner öffentlichen Wirksamkeit aus erhalten wird. Senat-or Vesi war im Senate der Ver. Staaten fast ein Vierteljahrhun dert lan einer der Vertreter des Staa tes Mk ouri. Er ist der einzige, noch Lebende Senator, der auch dem Senate der Konföderirten Staaten zu Rich nd, Va» als Mitglied angehörte. Gesundheitszuftand ist seit Lan Fm ni tö weniger als zufriedenstel end; Leider ruht des Alters Last auf den ge echltchen Schultern des 72jäh Mannes und nur der außer lich leb te Geist kann die Schwäche des Körpers zeitweise über winden. Von robuster Kraft .und stattlichem Aeußern ist Vest allerdings aus in jüngeren Jahren nicht gewesen. K n von Gesta dabei ziemlich ge ’drech1—ich, hatte er fast immer das Aus eben eines unglücklichen Hypochonders. was die Natur seinem Ktirper gte hat e dur hohe Geistes iiberrei li an gewogen. Als chlagfertiger tter, als packender Redner, dessen Argumenten seltene Be A Ixx x XX UND X Senatok George Graham Vesi. M sttinnewohnt sucht der »kleine neö von Mr ouri« heute noch hes stleichetn Ni is illustrirt die acht seiner Rede und gleichzeitig die deren sich Vest auch seinen goitts en Gegnern erfreut, bes« er als ie Thatsache, da einst der Republi Ftye, der mal-s den Vorctz re, derden denn-trat chen Sena or detZe -Min -Regel volle Minuten o e Unterbteäun spre ll von der tun e an zum ersten Male als Vet onriö im Senate einzog, ee dort eine geachtete und ein telche Stellung ein. Er erfreute t des anderen Ver Wäsenl Cleve andö, und nur wird man in der Mn igeit» ssession den »kleinen Wiesen« vermissen. tl di Tt d bGoßssan si e hasackss taåsineå all war der ississis in ouri einen ie ege des venn Kentuckm von dort wollte eess im Alter von 28 Jahren nach ifornien eben, um sich als An halt niedersul en Unterwegs wurde Zug in der ähe von Georgetown, ,dutch einen Sckneestutm aufge Kurz entsch ossen unterbrach jtme eRechtsgelehrte seine Rei ne, um den tet in Georgetown als verbringen Eme seiner ersten ndlungen daselbst war die Ber --«-«,-g»s eines des Pferdediebstahls Negersllaven, die er aus fis-Im III-Ohnmwcn fasshs CI MKD mite beehrte alsbald den Anwalt mit seinem B uche bedeutete ihm, daß der Hans rick, den satbisen etdedieb von den chm Quaen ckeins sollte, auch eben Beribeidiger unter Umständen etwas unbequeme Ktawa te ab kömik Vesi be artie jedoch auf it einer rief HhielieramnE Mgen eine Maße Verthei für den ersklaven, die Hochzeit mit s Tö rlein ver indetn Das Schie näffen aber ielt die auchße m Vertheid get VIII-Z leich den ozeß gemacht dgelgiihreniäer hontsernungll dgser wen ungsdo en i. seiner Skarr we verblieb S rgeiown, und er wußte sich We seit das Vertrauen seiner dem Ma e zu erwerben, als ibten ettreier in die j, s So begann der is seine olm che Laufbahn, die eing sEndegnd Wien lger imgnd set tue vaniss hetedkieGoiwetneut des St amsoel Sinne gewählt M—————-O-.—O-—————— Rheumatiömus ist m diejem Klimc Mhafter als irgend ein anderes n; wird durch EimerFZAmeuds No. 2851 geheilt E. F. midt. Agent, Houston· Texas. Nov-. WuIWilliamJ Bryan hat die Ein Wum JacksonsBankeit in Chi elehnt, weil sich unter den ande neu auch Grover Cleveland Frei fjjr fchwache Männer Ein Heilmittel ist entdeckt worden das verlorene Nimnibarkcit und die Kräfte wieder herstellt Eine Woche augreichcndcg Brode- Partei wird Jedem frei ngefanvt, der darum fchzr cibt. ,,chncmtiuc Tablcts" sind aiizxrtacmi du einzige Klug-»Mit uirlorene Maniibwckeät in allen Entme Sie kitd iisissciischaftlich durch die licilrn Ali-Un dct Welt licrgciiellL Tei- Rufdes .811iti1111«·1fi demn, die diiJ Heilmittel licrilcllcih dafixi cmixiw il: cl) halten« Und wenn sie auf ilnm s.: soc-. i. tiiii ii daß lic»’-Rc,1cnemtivc Tal-leic jitmd My ANY Mike si verlorciie·91daiiiibarieit, Ader-brach oder Schwäche der geichlechtlichen Organe heilen, so mußdie Kiir positiv und permanent sein. Diese Kompagnie schickt Jedem, der an nervöser Schwäche leidet, die Medizin für eine wöchentliche Behandlung frei zn. Die Medisin kann nur dadurch erprobt werden, daß man die esiiltaje des Gebrauchs abwartet, wenn sie dis heilt, für nins Be gemacht iviirde, sy. ii fie U empfehlen. Diese robe will die Fallopia iynn Ev. mit ihrem Mittel für eine Woche gestatten. Na dem ei die Mit-gene raiive Tablets« eine Woche ge riiiicht liai, ioird der Patieiit Kraft- in seinen Organen nnd Muskeln, neues Blut in feinen Adern, neuern Unternehmungs geist, iiiid iii Gesundheit und Erscheinen eile neuen Mens ·en finden. Die·,,Regeiierative Ta bleis« haben eine wunderbare Wirkung und der Pa tientverspürt·dieselbeii ain ersten Ta e. ’Sie gehen direkt zum Sitz des Uebels« ganzglei wie« lange cs Insieht und bringen Kraft und Stärke. Dieses wun derbare Mittel verbannt alle Schüchternljeit dein an dern Gefchlechtlkegenübeh heilt alle Ue.bel·,.die aus Ueberteiziing, e eransiren ung, Gefihåftssorgenz die zum Verlust des Gedächini es, lunsähigkeit ec, süh: J ren, hervorgeht-n-,Regeneraiive Tableiä« sind in jedem Alter anwendbar; fiel heilen alle Fälle, ans genommen, wenn schon Epilevsie oder Jnfinn ein etreten find. Die Fallopia Lynn Co.sinachi keine Be Ekräniungenz Jeder, der darum schreibt, erhält das ittcl für eine Woche·srei zugeschickt, sorgfältig ein åevackt und ohne zu zeigen, was es enthält. Sie liai ausende von Briefen aus allen Theilen des Landes erhalten, die von den erfiauiilichften Knien der »Re gåueratjve Tal-leis« berichten. Ihre Offerie gir eine oche ist echt; es werden keinelieiinruhigenden ra eii gestellt. Schreibiheuie an die Fallovia Lyiin so., 536 Pozzmi Pnilding, St. Louis, Mo» nnd laßt Eug die Medizin für eine Wri e frei kommen. 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«·J«zMIl1 III-W IMISE Wann ver Vorstellungen IMIEH 2. sc Asktllisc 8.15tttaecise. Beginnend heute Abend bis einschließlich Szonnabend Sonnabend auch Matinect sitttttttttittt der große HYYtifcun STIMME-Preise .10c, 20c nnd 30c. Sonnabend den I4. Februar-: Auftreten des berühmten Sänger-s stillst EWEIE KUWEQ Zehn Jahre mit den »Boftvnians«. M Jahre mit der Alice Neilsen Co steife der Pläizc. 50c,7 sc in und s150 I- Referpirte Sitze sind am 14. nach suhtB ormittags bei Wele å Nits, 323 Manto Blazm zu habe i Herr Bryan iiber die Währungs frage in Mexico. Herr Bryan hat die Eindrücke, die er während feines diesjährigen Auf entbulteö in Mexico empfangen hat, in seinem Blatte, dem ,,Comnioner« ;’I«Mssentlicht. Und da uns in den gen, welche aus den einen oder den anderen Gründen für das »wissenfchaftliche Geld« Propaganda in letzter Zeit so traurige Bilder von dein bedauerngwertben d Mexicos unter seiner altae nSilb lberwäbrung entworfen wordenU sind, so war es uns natürlich ibeitinderd interessant zu hören, was der Vertreter des entgegengefetzten ansprinzipes über die Lage M iiigen haben würde, in welche exico stdurch sein Geldfystem ge BWir wollen chhinzufügem daß die che über die sonstige Teiblgk wEntwickelung Mexico’ s lt drangen, und die unter dereinaiich darin ihre Bestätigung In sinden schienen, daß amerika Kapital zum Betrage von als 500 Millionen Dollars dort in den letzten Jahren Anlage gesucht hat, und schon immer etwas miß trnuiich gegenüber den Calamitätss serichten gemacht haben. Zugleich sind die Bryan’fchen Bemerkungen iiber die Folgen einer internationalen Einignng hinsichtlich des Werthver bültnisses von Silber und Gold, die in Fiiliseu der Ueberweisnng eines der nwigen Antrages durch den Präsi W an den Congrefz jetzt vielfach worden ist, von ganz all Interesse« J Here Brdan schreibt: »Ich fand, daii eMexieaner die Währungs erörtern. Tiber ich habe Nie getroffem der sich zu Gunsten »der Goldwährnng ausgesprochen wohl aber Manche, welche E« nnqen ausspracbem falls sie würde. Aeiißerungen, die von amerikanidchen Finagzleuten ausgingen, wnr en in en ortigen W wiedergegeben, und einige see dort tbätigen Finanzleute haben H Verfahren eingeschlagen, das überall von Denjenigen befolgt wor den ist« welche eine Aendernng zu I Miten der Volks- Interessen im Is- nsteni ibres Landes herbeizu versucht haben. Sie erklären fiir Gegner der Goldwährung, efchlagen vor, ein neues iß zwischen Silber und festh nni die Schwan nd ern. Ille beimifchen Geschäfte werden insilbergem acht, und wenn man inlaiidifche Produkte kauft, fo spielt der sechfeleiire keine Rolle. Da ist ein Sinken des Silberprei innn für Jmporteure. Falle Händler die Lieferung ge n zu einem gewissen in IT Es festgesetzten Preise versprechen, Rhein ihr Profit durch ein Steigen Wein-fee für Gold völlig s cht werden. Das hat nun e,« das die großen Geschäfte "«1-·· ich inländifches Produkt Daher hört man auch die I s Fabrikanten nicht kla Quem Die besser unterrichteten Mexi ereennen gntgenug, daß eine Verminderung der Rate ein Schritt in der Richtung der Goldwährnng Un denn die Annahme der —30 zu 1 ist von einem Meamschen Finanzier porgesclila-J Ils- ssio Les-l- I-4 »o- ssv so s uousouusuusbu uswss anßerwenn die Regie errglicht Ihr-etc Silbermünzen ate gegen Gold umzu vieset-Wenn die Rate auch fest We, die Regierung aber "—---«s« e nichtübernähme, wür Ilnetnationen ebenso andau Legt Uebernühme sie aber owürde sie den Ver -s Uteteaqen oben, ohne sich, eben so Ist der Jinportenr, schützen i Dieser kann im inländi M tausen. Die Regierung den Verlust nnr durch höhere Die Gefahr bei dem würde darin liegen, daß i» tieris, wenn der erste Schritt, Wbleiblich, als nutzloe sich hrrsiese denzweiten Schrittverlangen W, weildererste gethan worden .Biirde die Rate geändert, so wür M e der Regierung sür ss iiät gefordert werden; W sie diese, so würde die Wissen der Garantie als Ar benutzt werden« um das Fal des Silbers überhanntzu SiEber ist Mexico-Z größter Ex Mckch und Mexicos Staats dsich bewußt, daß Anti seinen Exportwerth und Mexicoe Fähigkeit, seine Wdenim Auslande zu bezahlen, oerringern würden, und daß wenn diefe Gesetzgebung es schliesslich da hin brächte, daß es Silber als Geld aufgeben müßte, es gezwungen fein würde, fremden Finanzleuten Hypo theken auszustellen, um das Gold zn erlangen, mit dem es seineinländi— schen» Gefchiifte erledigen könnte. Die mexicanischen Staatsmänner und Beamten find viel besser in formirt, als man außerhalb Mexi-« cos— anzunehmen scheint. Es ist wahrscheinlich, daß Mexico bei der Silberwährung bleibt, trotz der Nach- theile, die aus der Preisfchwankung seines Währungsmetalls entftehen.« L Herr Bryan erklärt dann, die Ver suche, Mexico zur Goldwährung zu« treiben, hätten in dem Bestreben der Großfinanz ihren Grund, die Vor-! theile für die große Menge, die aus j der vermehrten Goldproduction ent- stehen, dadurch auszugleichen, daß! sie immer neue Völker veranlassen, s die Nachfrage nach Gold zu vermeh- k ren, und damit feine Kauskrast unds das Darlehen Geschäft zu erhöhen. s Das ift aber ein Gebiet, auf das wir Herrn Brnan hier nicht folaen wol-T len. Es kam·uns nur darauf an, J den Lesern eine Darstellung ders Währungsfrage tn Mexiko auch em- f mal ans einer anderen Feder zu ge- T ben. Jhr Urtheil werden sich unsere s Leser ja dann selbst zu bilden ver- mögen. I ———0.0——-———— Fürst Bismarck hat nie viel um die Schulgelehrsamkeit der Aerzte gegeben nnd Professor Schwen ninger gewann desf großen Kanzlers Ver trauen erade dadurch, daß er sich nicht auf gele rten Krimgkrams, sonder auf »die gesundheitlichen Mittel der Natur berief. on demselben Standpunkte aus erfandeu vor ahrhunderten die gelehrten Mönche von t. Bernhard die seither berühmten St; Bernard Kräuterpillen, eine Natur arznei, welche uur aus den besten Säften heilkräftiger Pflanzen hergestellt, ein siche res Heilmittel für alle Leiden des Ma ens, der Leber und der Nieren darbietet. -5 Centg. Alle Apotheken. ——————«.0——————— i
Die Buren Kolonie kommt nach! Texas. Die »New Orleanser Deutsche! Zeitung« schreibt: Dr. F. W. ReitzI und die übrigen Buren, welche vor! Kurzem per Southern Pacific-Bahn eine Reise durch den füdwestlichenä Theil von iLouisiana und durchs Tean machten« um Ländereien fürj eine Burenkolonie auszuwählenq sind hierher zurückgekehrt und imz Hotel Grunewald abgestiegen. Die’ Herren erklärten, daß die Kolonie wahrscheinlich in Texas angelegt werden würde. Der südwestliche Theil von Louisiana habe ihnen sehr gut gefallen, doch seien ihre Landsleute an Hügelland gewöhnt und würden sich schwerlich gleich auf ganz flachem Boden heimisch fühlen. Aus diesem Grunde habe man be schlossen, einen Landkomplex von etwa 200.000 Acker im hüglichen Theil von Tean zu kaufen, wenn sich der Verkauf vortheilhaft ab lchließen lasse. Dieses Land könnte dann in Farmen von etwa 200 bis 300 Acker ausgelegtwerdem Wo das Land liegt, ist noch nicht bekannt gemacht worden. Sämmtliche Herren der Gesell Ichaft sind deZ Lobes; ob der- zuvor cUcllcllcllUcll chlllllllllllg scllccls Uck Beamten der Southern Pacific-Bahn voll. Sie erklären, Kdaß sie in den Ver. Staaten keine genauere Aus kunft über alle in Betracht zu ziehen den Verhältnisse hätten bekommen können, als von diesen Bahnbe amten. Alletlei. Der Versuch, eine Wahl abzu halten, deren Gültigkeit hätte bestrit ten werden können, ist gescheitert. Als es am Sonntag bekannt wurde, daß die Stadt Wahlzettel drucken läßt« ohne die Namen der verschiede nen Parteien, verlangte die Volks Partei beim Distriktrichter Clark ei nen EinhaltsbesehL der auch vom Richter bewilligt wurde. Ogden be hauptete zwar, daß das Gesetz darü ber nichts sagt, daß jede Rubrik des Wahlzettels eine Ueberschrist haben soll, um die Partei anzudeuten. Daraus erwiderte aber Richter Clark, daß dies seit undenklichen Zeiten der gebrauch gewesen sei und daß viele ähler, die nur für das Prinzip, aber nicht die sür die Personen stim men, irregeführt werden könnten, wenn der Name der Partei fehlt. ..CivisTeutonicuä« siir Gefang und Piano,- ging uns in brillanter Ausftattung von der Fir ma A. Wagner y Levien Suec. zu. Unser Freund, Herr Roberto Baum bach in Guadalajara, Mexiko, hat das Lied komponirt und wir find überzeugt« daß es allgemein An klang finden wird. Es ist durch Herrn F. Hofineifter, Leipzig, Quer Stroße, zu beziehen Es handelt· fich jetzt darum, einen Platz zu finden für die Blin den-Anstalt für Erwachsene, die vom Staate- errichtet werden soll und wo für eine Bewilligung von 880,000 gemacht wurde. Unser Busineß Men’s Club wird es nicht an An ftrengungen fehlen lassen, die An stalt hierher zu bringen. Unter den in Vorfchlag gebrach ten Nummern für den Nachtzug der Aranfas Paß-Bahn befinden sich die folgendem »Alaino«, ,,Magnolia«, »Brvncho", »Special«, ..Sapho« »Mesquite Flyer« und andere. Kein Wunder, daß die Terrel liten entrüstet find, weil ihre Lohn lifte für das Straßenkratzen im Ja nuar, die nur die kleine Summe von 311.600 verlangte, an’s Tageslicht gefördert wurde. Es wär’ fo schön gewefen! seminis-Scheine Hy. ·Rittimann und Mary Haufler. f jäoms Strieber und Mamic Ermo «or Die Wath i Am Mittag waren noch beide Par-l teien hoffnungslos und siegesbe wußt. Campbell war in einigen Precinkteu voraus Das ungünstige Wetter wird einen nachtheiligen Einfluß auf die Wahl ausüben und manchen Stimmgeber veranlassen, zu Haufe zu bleiben. Die berühmte 1898’er Ernte von G. H. Mumm 83 Co.’s »Extra Dry", .die gegenwärtig eingeführt wird, ist der 1889’er Ernte ähnlich. Der kolossale Vorrath garantirt die Fortsetzung des Jmports dieser Qua lität; im Jahre 1902 wurden 125, 719 Kisten, oder 407,304 Flaschen mehr von dieser Marke importirt, als von irgend einer anderen. T e x a s. Es verlautet in Austin, daß im Repräsentantenhause eine Bill eingebracht werden wird, die eine Steuer Von fünfzig Centh für jedes Fasz Bier vorschreibt. Jn Beeville wurde Chas. Schaeffer, ein Angestellter der San set- Bahn, von H. Powell erschossen, der sich dem Sheriff übergab. Powell behauptet, Schaeffer habe seiner Frau insultirende Briese geschrieben und sich geweigert, dafür Abbitte zu lei sten. Beide sind noch junge Männer Carrie Nation hat in Juarez, Mexiko- schlimme Erfahrungen ge macht. Als sie in El Paso ange kommen war, sprach sie den Wunsch aus-, »die Hölle am Rio Grunde« kennen zu lernen und einige Freunde führten sie aus die mexikanische Seite. Als sie den Saloon ,,Rio Grunde« betreten wollte, packte sie der Bar keeper und schob sie ziemlich unsanft zur Thür hinaus. Sie begann nun zu schimper und zu fluchen, worauf der Barkeeper nicht im gewählte sten Spanisch geantwortet haben Fall Tom-si- ODF kenn fis-urth- mig v----- H-. der zu kommen und eine Vorle sung über die Brutalität des Stier gefechts zu halten. Das soll sie nun lieber bleiben lassen, denn dann könnte sie noch schlechter davon kommen. Jn unseren nördlichen Tausch blättern finden wir die folgende, aus Austin vom 5. Februar- datirte De pesche: »Jark Lloyd Nichols, ein hiesiger Gelehrter, glaubt das Pro blem der Lustschifffahrt gelöst zu ha ben. Er hat eine Maschine kon ftruirt, welche auf dem Prinzip des Vogelflugs beruht. Zahlreiche Ex perimente, die er auf seiner nicht weit von der Stadt gelegenen Farm angestellt hat, lieferten den vollen Beweis, daß seine Maschine wie ein Vogel aus- und abschweben und die Luft mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 150 Meilen die Stunde durchsegeln kann. Die Maschine wird von einem Paar leicht geboge ner Flügel in der Luft schwebend er halten, während ein Propeller die Schnelligkeit liefert. Die Maschine hat ein vogelartiges Aussehen.« Uns ist hier von der Erfindung des Herrn Lloyd nichts bekannt ge worden. Nachdem sich das Straßenver besserungs Komitå von Austin die verschiedenen Pflasterungsarten in den größeren Städten des Staates angesehen, berichtet es einstimmig entschieden gegen Aspbalt. Es em pfiehlt gute Drainirung und ge brannte Ziegelsteine als Pflafter. Kn der Näh- non Nimm- nnf der alten von San Antonio nach Port Lavaca führenden Landstraße, hat der Farmer T. F. Young beim Pflügen eine MessingsGlocke an das Tageslicht gefördert, die 64 Pfund wiegt und die jetzt in Range als Ku riosum ausgestellt ist. Man nimmt an, daß sie für eine der Missions Stationen bestimmt war und entwe der an dem Ort vergraben wurde ober «an dem Transport verloren ging. PalmisU Der berühmte Palmist Andrå Zan zic ist hier angekommen und ist 203 Losan Straße (genau hinter dem Großen Opernhause) zu sprechen für Alle, welche sich von seinen erstaun lichen Fähigkeiten als Hellseher über zeugen und daraus Vortheil ziehen wollen. Für die nächsten 10 Tage nur Pl anstatt 85.00. Sprechstunden von 9 Uhr Vorm. bis 8 Uhr Abends-. Ungeheures Aussehen hat in Berlin das Bekanntwerden der That sache erregt, daß Professor Reinhold Begas, der vortreffliche Bildhauer, von der Leitung des Meisterateliers an der Berliner Akademie zurückge treten ist. Der Schritt war offenbar kein ganzssreiwilliger. Begas ver lor augenscheinlich die Gunst des Kaisers-, welcher das Gesuch der Mei sterschüler, Begas im Lehratnt zu be halten, unberücksichtigt ließ. Gegen Begas waren Beschwerden wegen seiner Lehrtnethode eingelauf:n, auch sollersich in neuerer Zeit um die Meisterschule wenig gekümmerthas ben. Man nahm aber an. daß jene Beschwerden mcht sehr ins Gewicht fallen würden, denn die engen Be ziehungen des Künstlers zum Kaiser, die so häufig zum Ausdruck gekom men waren. galten als unerschüttert. Dem ist aber nicht mehr so. Die Affaire hat namentlich in Kunstkreisen geradezu Sensation hervorgerufen. Begas stand dem Yieifteratelier schon seit dem Jahre 1846 vor. -s——-———O-..-——-«——— An Bord des Dampsers »Einna« ist der Contre Admiral Wildes gestorben I F l Richard Bartholdts Rede. Der Abgeordnete Richard Bart holdt von Missouri hielt im Reprä sentantenhause des Kongresses, die folgende ausgezeichnete Rede, in wel cher er den Jingos den Standpunkt der Deutsch-Amerikaner erklärte. Er sagte: »Von einem Kriege zwischen den Ver. Staaten und Deutschland zu sprechen, ist meiner Meinung nach nichts mehr oder weniger als ein Verbrechen und der Protest dagegen entspricht erleuchteter amerikanischer Gesinnung. Jn der That, es sollte ein Gesetz bestehen, Diejenigen zu strafen, welche Unheil zwischen Na tionen anzustisten suchen nnd das ge heiligte Gebot des Friedens verletzen, aeradeso wie es ein Gesetz gegen Jl loyalität im Kriege giebt. Denn das erstere ist genau so gefährlich wie Jdiese, wenn nichtnoch mehr. J »Ein Freund in der Noth ist ein jFreund in der That« und das alte sVaterland war uns solch’ ein Freund tin bin-I pfififkbsn Novsndo Ist-Inan iGeschichte Friedrich der Große war der wahre JFreund der Colonien im Unabhän Igigkeitskriege Er war der Erste, ihre Unabhängigkeit anzuerkennen und ging so weit. den Durchzug jener unglücklichen Unterthanen kleiner lhabgieriger Fürsten durch sein Ge zbiet zu untersagen, die an England »zum Kampf gegen die Colonien ver ;kauftwurden, deren größerer Theil Haber, wie ich froh bin sagen zu dür ffen, für die Sache der Freiheit und J Unabhängigkeit eintraten, sobald sie erkannt hatten. wozu der Krieg ge führt wurde. Jm Bürgerkriege war Bismarck der einzige Freund, den wir in Eu ropa hatten. Von Anfang nahm er Partei für die Vertheidiger der Union und zwar zu derselben Zeit, als Gladstone im britischen Parlamente erklärte, der Süden würde sicherlich gewinnen. Bismarck gestattete den zAnkauf von Bundesbonds seitens iBankiers von Berlin und Frankfurt, nachdem wir vergebens an der Thür fder englischen und der französi schen Regierung angeklopft hatten. lDavon steht freilich Nichts in ameri Hkanischen Schulbüchern, nichts-desto i weniger find es historische Thatsachen, zdie weder diese noch eine der kom menden Generationen vergessen sollte i Meine Gesinnung-ist die eines ;Anierikaners, wie dies, ich sage das mit Freuden, auch diejenige der ge waltigen Mehrheit der Deutsch-Ame rikaner ist. Sie mögen unter einer anderen Fahne geboren sein, heute sind sie nichts Anderes, einer und Alle, mit Herz und Seele Amerika ner und kennen keine andere Fahne als «Old Glory«. Sie sind, Einer für Alle, für den Frieden, für die Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen, für die Fortdauer der traditionellen Freundschaft zwischen den Ver. Staaten und Deutschland und selbst darin, dünkt es mich, ste hen sie auf gutem amerikanischem Boden. Aber lassen Sie es mich; sagen« ein für»akle»Mal,· Frieden wer verleg, ne nno Amerikaner Und ihr Schicksal ist, wie das eines jeden anderen Bürgers, verbunden mit» dem der Amerikantschen Republik, unzertrennlich und sür immer.« Das sind Worte, die jeder Deutsch-« Amerikaner,« als ihm aus dem Herzen s gesprochen, unterschreiben wird und; Nichts darin kann so gedeutet wer-s den, als wäre darin die Liebe desH Ausgewanderten zum alten Vater-s lande verleugnet worden. i —O-ko—————-—- s i Zu vermietyen s Eine geräumige Office im oberenl Stockwerk des Freie Presse Ge bäudes, No. 216 Ost Commerce Straße. Nachzufragen in der Osfice der «Freien Presse«. Post Ebers-L Am 30. Januar hat das Haus Postosfice Komitts des Kongresses die Postcheck-Currency Bill günstig einberichtet. Es steht zu hoffen, daß dieselbe bald zur Berathung im Hause gelangt und daselbst passirt. Jm Se nat war die Bill seit längerer Zeit unter Berathung und man erwartet auch von diesem eine günstige Stel lungnahme zu der Vorlage. Inzwi schen sollten die Stimmgeber nicht unterlassen, ihre Vertreter im Kon greß an die Vorlage durch Briese zu erinnern, damit dieselbe nicht etwa im Drange der Geschäfte gegen das Ende der Session beiseite gesetzt werde. Wir nahmen schon wiederholt Ge legenheit, unsere Leser aus den gro ßen Nutzen des Post-Check-Systems hinzuweisens DCFsselbe ist leichtclh 1zu harrst-kann vo-» v7vo sen-ou von-US VII 32- und s5i Noten aus, etwa in der Form der Noten der Bank von England, mit leeren Räumen da ran Diese Noten besitzen ge wiß alle Vorzüge unseres gegen wärtigen Currantgeldes und dazu noch einen weiteren. Wenn der Ei genthümer einer solchen Note dieselbe durch die Post zu senden wünscht, klebt er eine 2 Cents Marke darauf, entwertbet dieselbe, schreibt in den leeren Raum seinen und des Adressa· ten Namen ein, und diese Operation gestaltet das Currantgeld in einen Check um, welcher nach erfolgter Jdentisizirung von jeder Money-Or der-Office oder jeder Bank bonorirt wird. Aus diese Weise kann jeder eine Art von Checkbuch eignen, das er nach Belieben ausfüllen kann, ohne auch nur ein Deposit machen zu müssen; außerdem haben wir dann stets saubere neue Noten statt des unreinlichen, ja gesundheitsgesäbrs chen Papiergeldes. Wie vortheilhaft ist dieses System namentlich sür den Farmer der nicht mehr nach der Postosfice zu gehen branchtk Alle Kaufleute sind PEUPUES TchEL Mayor: John P. Campbell. z Stadt-Anwalt: JamesE. Webb. Kollektor: John A. Bitter. Assessor: George F. Stümke. Auditort Vinton L. James. Schatzmeister: George Pfeuffer. Retorder: Phil. Shardein. Aldermen-at-large Wm. L. Richfer, W. L. Barker, N. T. Wilson, Vor-fes P. Brown. Ward-Aldermen Ward-T. A. Eldridge. J D. Seamands. .W. Farris. M. Stone. n rank Glöckner. dward Steves. OHOPPPPH zu Gunsten der Einführung dessel ben, da sie mit Recht sich davon eine Ausdehnung ihres Geschäftsverkehrs versprechen Darum müssen wir nochmals die Bürger darauf aufmerksam machen, daß sie von ihren Repräsentanten im Kongreß eine Besürwortung der sGielstetzesvorlage ernstlich verlangen o en. Ein neues Laster. »Eisenbahnern ist das Trinken alkoholischer Getränke verboten und das Verbot ist wirksam, weil der Schnapsgeruch leicht zur Entdeckung einer etwaigen Uebertretung führt. So sind viele Eisenbahner in der Suche nach einem Ersatztnittel auf das Kokain verfallen sagt der Schatzmeister der staatlichen Auf sichtsbehörde über das Apothekerge werbe in Illinois, Herr Bodemann. Er und einige andere Herren haben eine Untersuchung über das Um sichgreifen des Kokaingenusses an gestellt und die eben erwähn ten Worte verdienen die ernsteste Beachtung von Seiten der Bahn »leiter Und des Niibliksimä. Mir Jhaben gerade in den letzten Tagen eine Reihe schwerer Eisenbahnunfälle gehabt, welche durch das Versagen der menschlichen Maschine verursacht wurden. Der Führer des verun glückten Zuges der »Royal Blue Line« hat, ehe er seinen bei dem Unfall erlittenen Verletzungen erlag, selbst erklärt, daß er die Schuld an dem Unglück trage. Er habe das rothe Warnungslicht gesehen, aber geglaubt, daß es sich in ein weißes verwandeln werde.« Wie so ein erfahrener Lokomotivführer unter den obwaltenden Umständen zu einem solchen Glauben kommen konnte, wenn er nicht wußte, daß er? zu Zeiten Sinnestäuschnngen unter lag, ist schlechterdings unbegreiflich. Der fortgesetzte Kokaingennß er zeugt solche Sinnestäuschungen und es mag sehr gut sein, daß der Mann ein Kokainesfer war und sein merkwürdiges Verhalten da-» raus zu erklären ist. Es mag! natürlich auch ganz anders fein;’ sicher ist aber, daß ein Einreißen des Kokainlasters unter den Eisenbah nern eine fürchterliche Gefahr für das Publikum bedeuten würde oder ist, wenn es schon zur Thatsache wurde. Denn das Kotain läßt seine Opfer nicht los; der Kokainesfer muß immer mehr essen und sein Laster wird in der Regel erst dann entdeckt werden, wenn seine verheerenden Wirkungen sich zeigen und bis dahin mag unge lsheuer viel Unheil angerichtet worden ein. Grnndeigentyums- uevertragnngeu. Adolph Schmitt an Sophia Har rifon, Grundstück westl. vom San Pedro 8900. Home Building F- Loan Aff’u. an Gus. A. Gräbner, Grundstück an Main- Ave. s550. Wm. Bonn an Adolph Herff, 1051 Acker Land im 5. Distrikt Ps, 672. Excursion nach Montetey. Nur s5 00 von San Antonio nach Monterey und zurück per J. 85 G. N. R. R und NationalR R. Co. von Mexico; gültig für zehn Tage. Tickets zum Verkauf für die Züge, die San Antonio am 22. Februar verlassen. Aufenthalt erlaubt in Laredo wegen der Festlichkeit der ,,Rothen Männer« Wegen näherer Einzelheiten sprecht in der Ticket- Office derJ J. Fr- G.N m hnv nhov bo E. Münzenberger, Agent der Nat. R. R. Co. von Mex., 122 Alamo Mach Farben, Oele, Pinsel 2c. er hältlich bei Ankersson 83 Ankerson, 217 und 219 Ost Houston Straße. Brief List-. Herren-Lian G. W. Anthony—Jno. Braden—Frank Loll I. Michael« R. Me er— G. O Ruppert—C. E. Ring M. OchucharkH Win. W· Schulz— Wut, Silgers Louiz Schürmann—C. L. Wirkung-A- C. Wag ner-T. A. Warden. Damen-Liste Olive Aaxon-—Enza Franz-Wirs. Lena Felder— Mcnme Henninger Mrs. Fred JOHN-Muth Langenfeldt—Bella Lang— Rosa Mencr—Annie Welta. Audläydtschez Geo· valentz—-Jofeph Fischer-Latein Nehmt-m zur Kräftigung der Frau für die Strapazen gesellschaftlichen Lebens oder des Haushalts ist ANHEUSERkSuScHJ KLEMM der beste Helfer der Naturer9:1«rM einen Gebrauch beugt man Unpäßlichkeiten gib fMik stimmungen vor fördert man die Verdauun nnd das Wohlbefindem g Jn allen Apotheken ethältlich· Praparirt nat von der theasersbusch Brewing Essai St. Louis. Q. S. K. Erz-user der berühmten Dem-ten- »Budwtlstr," »sich-to «Black s- Tan« ,,Pale-9aser,« »san«-« ..Inhmfer-Standard,« »Export Nie-« »Ist-usw« Das Natur- Blut- Bildungs- Mittel (Rein vegetabil GWUHMUHEIH TheyI Vildet neues Blut und giebt einen schönen Teint. 25 Cents. Bei allen Drognisteu zu haben. Acht-i sank dieses sich. Wahl Änzeigetr. F.i1 r M a y o r. Wir find autorifirt, Herrn J v h n P. I C a m p b e ll als Kandidat für das Amt des M a y o r s bei der bevorstehenden Wahl anzukündigen. Wir find autortfirt, Herrn F r e d e r 1 ck i T e r r e ll als Kandidat für das Mayors- amt bei der bevorstehenden Wahl anzu- j kündigen. Für städttfcher SteuersKollektor. Wir find autorifirt, Herrn W. W. J oh n f o n als Kandidat für das Amt des stüdtifchen Steuer-Kalt ekt o rs anzuzekgem Wir fmd autorifirt, Herrn T h e o. E. M u m m e als Kandtdat für das Amt l des städtischen Steuer Ko l lektors anzuzetgew Für City Afseffor. Wir find autorifirt, die Kandidatur des Herrn George Stümke für das Amt des City Affeffors an zukündigen. ——x—————..—.-—.-« Für städt. Schatzmejiter. Die »Freie Presse« ist autorifirt, die Kandidatur des Herrn G e o r g e P f e us fer für das Amt des städtifchen S ch a tz m e i ft er s anzukündigem Die «Freie Presse« ift autorifirt, die Kandidatur des Herrn Otto M e e r Jscheidt für das Amt des städtischenl Schasmeifters anzüründigem i Für Recorder. Wir find autorisirt Herrn W m. C. K r o e g er als Kandidat für Wiederwahl für das Amt des städtifchen Poli-. z ei r i chter s anzuzeigem Für Alderman der 3. Ward. Wir find autorifirt, serrn R u d o l p h Kri fch als Kandidat für Ald erman in der dritten Ward auf dem Rou-Partifan-Ticket anzukündigen. Für Alderman der 5. Ward. Wir find autorifirt, die Candidatnr des Herrn John F. Fentiman für das Amt des Alderman der ö. W a r d anzuzeigen. Für Alderman der 7. Ward. Wir find aüxorifirh Herrn F r a nk Glöckner als Kandidat für das Amt des Alderman der 7. Ward anzu kündigen. l i 82.50 per Tonne geliefert. Unterzeichnete beehren sich hiermit kund zu geben, daß sie »Lytle« Kohle, für Koch- und Heiz Zwecke, während der letzten fünf Jahre aus schließlich gebrauchten. Wir halten dieses Brennmaterial für billiger und ökonomischer als alle andere Kohle. M. C. Calhoun, 325 Nord Chary Straßex H· McDaniel, 232 West Com «merce-Str.; F. Ludwig, 210 Iowa Str.: Mrs. Stivi on, 232 Iowa Str.: Mrs. Grimes, 1209 West-Honston-Str.; B. Redmond, 113 N.-Leona-Str.; Mrs. Win. Reecks, 817 Ave. C: Mes. Jno. Mnrphy- 709 Ave. C: Jno. O. Ford, 324 Lexington Ave.: Mrs. E. H. Allenswortb, .519 W.-Macon-Str.: F. Sommers, 405 TenthiStreet. Bestellungen werden prompt aus geführt. Carr Wood G Coal Co. Telephon 393. Cinderella Schuh-Palast Jm Cinderella Schuh-Palast sind die für kaltes und nasses Wetter be rechneten Winter-Waaren angekom men in bekannter guter, dauerhafter Qualität. Vom Besten das Beste anzuschaffen, ist stets unser Prinzip gewesen. Wir vertreten die ersten Firmen des Landes. Auch Dolge’s berühmte Filzschuhe sind wieder auf Lager zu Preisen von fünfzig Cents aufwärts. Der Saison gemäß haben wir unseren Vorrath in Schuhen sur Bälle, Konzerte, Oper, Gesellschaften vervollständigt. Kommt zu uns wenn ihr Schuhe nöthig habt. Cinderella Schuh-Palast. 207 Alamo Plaza. Telephon 585. ———0-.O-—— Via Vandalia, Pennsylvania-Bahn. 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