Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
January 26, 1903
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Die Wall-he Die Wische-nich fcois Pressa suec foan BE B XII M E XII Freie Pressa tust Tom erscheint mit Axägtskgtftttå des Sonntags erscheint jeden Donnerstag und kostet 010.00 für das Jahr s2. 50 für das Jahr oder s2.50 für 3 Monate. oder 81. 25 fär;6 Monateimsoms Tag liche Ausgabe. Jahrgang 38. Je Sau Autonio, Montag pkzk 26. Januar 1903. Vkmmek 6310. illa soutlmostom Te lcgrapli 89 Tel. co. hat vor Kurzem einen »Aus Ast-um« Telephon Dienst ethlirt zwischen Sau Antouto nnd Stpckdale über Adkin8, St. Hedwig, Tau-enter, Lavernta mw Sutherlemd Springs. Probitt es. Prother Dienst. M WMW M llllll M W. Der BnckfischijffM Eine migdrståtgemime von (ertjesung) »Er ist gut. Fritz, es kommt zu wetien Weisheit aus Kindermunde· Sieh die Daisy ist nicht aus der Welt zu- schaffen Sie ist da und hat spgak, wie Du behaupteft, ihr Anrecht auf heanttr. Nun denke weiter. tto i arm und muß sich sehr quälen. Man XM ja auch Etich und Egon in die Berechnung ziehen, aber die schla en «sich f durch, wenn auch ihre e I rnfs tigkeit bürgerlicher Natur ist. Otto da egen ist Offizier. Und als ther Le n wird er auch ein Opfer zu brm en wgssen.;u s enn "r ein Opfer?« fragte der General. m-!·. m441 k—- A.,k., k-, s- is-. »Hu-e Wut-, sag »Hu-, »i( UUIW v heirathen Stell Dich doch nicht so schwerfällig Frid. Dann kann schließ lich noch alles in’s Reine und in Ord nung kommen-Arm dann verbleibt Mkte den Nachkommen Otto-L al o den Lehns. Die Daisy ist, I t’z, ja nicht häßlich. Mein Ge ack war sie nicht. Aber die Män ner, von heute lieben ja das Spillrige. »Und Otto würde sie sich schon erziehen. und-dann geht Ernst wieder nach Ame rika zurück, und der Fleck in der Chro nik wird, wenn auch nicht ausge so doch erheblich blasseL Hör, der Gedanke Fieichens sagt mir e ich sehr zu.« »Er lata ganz aus mir selbst,·' wie dektkiesieichew »so auf einmal-« General war nachdenklich ge worden. Er stand langsam auf. »Es ist nur die Sache,« sagte er, »daß zum heirathen immer zwei e Angenommen, der Otto wäre J dazu zu bewegen, sig um Æy zu bewetden—songaube i noch m da das ädel i n an Mithin-Gewerkstäka h ch «Jedenfallö isi der Gedanke gui,« ineinie Tanie Jieichen in wachsendem qußmxemz »er lam mir anz kommen man mal Gedanienf laDer General nickie lächelnd. »Ich werde darüber nachdenken und mal init Bettlippchen sprechen. Auch Otto Bericht so leicht Fu nehmen Er ist Chara ter; das muß man M la en Also aij; ich will noch v Stets, die Mädel abholen Sonntag-rulan kann man schon gönnen-« Die Tanien begleiteten den General Ue Mmenallee hinab, die vom Kloster M zur Gartenpforte führte. Tante gab ihm n im lesten Augen ein paar gute been. Mk Du, Zeiss sagte sie, »Du Dich auch hinter die Daisyei n? hermachem Erzähle ihr nur, M neulich, das hätte ich gar nicht Schtckmä sie mal zu mir. Hieiiechi zu ihr sein, is, liebenswürdig, verwandt Jch werd' sie schon ein f,stz—na—« Der General zögerte einen Augenblick. »Bei-wandt us einmal Die ganze Ge einfach scheußlich und-Ihr .-.s M Ihr wolliqdelmäm s M Und daß qerade Jhr Wwphlqbdip J— III- OAIOION COECA-«- III r oriickkehrten with an alt,« sagte FiekcheM wird fest recht alt,« bestä ie äußerte er sich? s- be männisch?’ Jm Gegentheil —wr wollen ja nich-es weiter, als die W Fieber an uns heran i nicht klug. Er war los wiggentz baß wir auf seinen Muth nicht eingingen." «DSI war-I Unsere paar Nordens -Und die Ameritaner haben es schef c. Welcher-, es müssen doch J im No da ein· Mk begecvätrtnäeu riügt LnöleJch W «e o t. Des Spalierobst Erträger wir eisi das Invrpl e auf den Tisch. vers-ruf er. Und bie SNEL wenig genug. Wir sind viel das sind wir. Aber es ist mir tin rest, be wir es sind. Es gibt M eine Löst iche innerliche Befriedi M End das ist besser als ålles z m checsten bereitete si an Sonn ag eine große Walsa rt is vor. Alles flog aus« S III-! JVLL baß man bis M suclll llUlkgclc UUU Olicsclllscll Iml l hohen Absätzen anziehen durfte. Die Mutter Ulla von Mergentins, die in Riegnitz wohnte, hatte einige der en sionärinnen zu sich geladen. Der ene ral gerieth gerade in den Abzugstxubel hinein. Er fand auch Anna und Daiskj bereits reisefertig vor, die den alten Herrn mit brennender Ungeduld er warteten. Wie wundervoll war dieser reie Sonntag! Nun stapften die Bei en rechts und links von ihm der Pserdebahn zu, die am Kurpark hielt. »Väterchen,« fragte Anna, ,,wie fin dest Du mich? Mache ich schon einen gesitteteren Eindruck?« t »Noch nicht so ganz den erwünsch- s en.« »Onkel, das kommt noch,« schaltete Daisy ein; »ein Viertel’ahr im Back fischkasten, und tvir sind nicht wieder zu erkennen.« »Vaterchen,.der Ernst des Lebens hat sich mir bereits ausgethan—« »Mir auch, Onkel. Jch bitte drin gend, daß Du ein utes Wort bei mei nem Vater für mi einsiegst-—« ,,Will ich schon; aber was siir eins? Den Dicktopf hast Du noch immer?« »Der ist, glaub’ ich, Lehn’sche5 Erbe. Und warum nicht? Andere nennen so etwas Charakter. Von Erbe spreche ich übrigens nicht gern. Jch habe im mer Angst, Du wirst zornig« »Nein, mein"Kind, itber den Zorn bin ich hinaus. Jch möchte nur die Vernunft walten lassen. Ich frage mich vergebens: was willst Du mit Lober-wartet Früher oder später kehrst u doch mit Deinem Vater nach Ame rika zurück. Und wann wirst Du wie derkommen? Vielleicht in Jahresfrist, vielleicht häufiger, vielleicht gar nicht. Nimm an, Du verheirathest Dich drü ben, Du beiommst Familie-« »Ach, Onkel-« »Aber- Papa-« ,,Kinder, was ist denn da weiter? Also nimm an, so täm’ es. Dann wird Dir der Besitz von Hohenwarte nur eine Last sein, eine große Unbe quemlichkeit—« »Sagtest Du nicht, auch Dir sei der Besitz im Grunde genommen nichts anderes?« Der General wurde ein wenig ver legen. »Gewiß. Aber der ideale Zweck hilft mir, diese Last leichter zu tragen. Das fällt bei Dir fort. Taxire ich wenig stens. Du bist Deines Vaters Tochter. Jhr hängt nicht so an der Ueberliese rung wie wir hier. Das ist anz na turgemäß. he steht der Famslie schon um deshalb erner, weil hr in Ame rika lebt. Und unwilltiir ich haben sich die aus das taktische gerichteten ame rikani chen nschauungen auch aus Euch übertragen. Stimmung und Em pfindung ist Euch sozusagen Luxus- suche. Jhr lebt der Gegenwart und i nicht der Erinnerung an die Vergan- i enbeit. Wie gesagt, das« ist selbstver- sändlich durch das Milieu, aus dem J Jhrjotntni. Aberich nzill·Dich nicht Zu werteer versuchen, Daim. Mach as mit Dir selber ab. Schließlich mit te das Recht sprechen-J ie antwortete nicht. Sie war wirk lich ein Tronto f. Sie hatte die Lip kenjest e chlossyem und auf ihrer Stirn ag erhåensinm z ortfetzung folgt.) Erstqnultche Nerventtärke wird von manchen Leuten in der Er tragung von Schmerzen kundgege ben, seien es nun solche, welche durch gelegentliche Schnitte und andere Wunden, oder durch Quetschungen, Verbrühungen, wunde Füße oder steife Gelenke erzeugt werden« Aber man braucht gar nicht solche Schmer zen auszubauen Bucklens Arnica Salbe wird die Schmerzen verscheu- 1 chen und dann heilen. Es ist die; beste Salbe, welche es für Hämor- rhoiden giebt. Für 25 Cents die Schachtel bei F. Kalteyer Fr- Sohn. Geo. J. F. Schmitt, Eigenthümer, und Ad. Dreiß, Droguisten. Jn Chicago haben die beiden Parkbebörden der Nord- und Süd ieite beschlossen, die Boulevards der Nord- und Südseite durch einen brei ten, gut erleuchteten unterirdischen Weg zu verbinden, der sich von dem Kunstinftitut unter dem Flusse bin nach der Illinois- und St. Clair Straße erstrecken foll. ADie Kosten des grosllkclch unlekllchmells Wec den auf 32,00(.!,000 veranschlagt nnd sollen durch eine Bondausgabe auf gebracht werden, die aber noch von dem Ausfalle der nächsten Abstim mung des Volkes abhängen wird. —Mit anmaßenden Menschen sollte man nie aus einer Schüssel essen, denn sie nehmen sich zu viel heraus. Sparen Sie Ihr Geld; Eineächachiel Tutt'sPillen withhnen viele Dollark an Doktor-Rechnungen sparen. Dieselben luriren sicher alle Leiden des Magens, der Leber oder Gingetpeidr. Keine gesagte Behauptung Gegen Kopfschxnerzem Dyspepsia, Malen-Un hartleibigleit und Biliosi tät, indossiten Millionen Personen fügt-s »Lehre- Ismen. Tages Neuigkeiten· Jnland. Jn Washington erwartet man die Ankunft des neuen deutschen Bot schafters, Baron Speck von Stern berg. Herr Bowen, der amerikani sche Gesandte in Caracas, hat sich da hin ausgesprochen, er hoffe zuversicht lich, daß der Streit zwischen den al liirten Mächte und Venezuelaner trotz des Bombardements von San Car los bald friedlich beigelegt werden würde. Jm Repräsentantenhause zu Washington beschäftigt man sich jetzt mit der fensationellen Enthüllung des Repräsentanten Leßler von New York, eines Mitgliedes des Aus schusses für Marine-Angelegenheiten, welchem eine Bestechungsfumme von 35,000 angeboten worden war, wenn er feine Opposition gegen die endliche formelle Abnahme des vielbesproche nen Unterfee-Boot »Holland" ein stellen wird. Die Democraten der Staats legislatur von Colorado erwählten den früheren Republikaner, späteren Silber-Republikaner und schließlich Democraten Teller wiederum zum Vundessenator. Die Republikaner werden die Wahl als ungesetzlich an fechten, weit der Staatsfeuat sich in zwei feparat tagenden Gruppen ge trennt hat. Im Bundessenate hat der Jn dianola-Poftofsice-Fall das Thema heftiger Debatten geliefert Spoo Ilbli UUII WIVLUUIIOI Ilulsjlls LIle Phan denten wegen seines im Süden all gemein getadelten Vorgehens in Schutz. Jm Laufe der Debatte kam übrigens die für die eigenartigen Verhältnisse im aate Mississippi charakteristische Tha sache zur Spra che, daß es in dem Städtchen Jn dianola, Miss» überhaupt nur 85 Weiße giebt. Jn Cincinnati starb Col. Phil. Deitsch, der seit 20 Jahren an der Spitze der dortigen Polizei stand. Er war in Edenkoben, Rhein Bahern, geboren und stand im Alter »63 Jahren. N- Die Zahl der Bankerotte in der verflossenen Woche belies sich in den Ver. Staaten aus 265, gegen 301 in der entsprechenden Woche des Voriahres. Aus New York wird unter dem Datum des 24. Januar ge schrieben: Der Theater Director Adolph Philipp hat durch den An walt Rud. Marks seinen Bankerott anmelden lassen. Es ist derselbe Adole Philipp- welcher am 12. oft-uns b- Iso- Hov offissxnsd8- mov stellung im »Germania Theater« sich stolz auf die Brust klopfen und ausrufen konnte: »Ich bin in diesem Hause zum reichen Manne geworden und ich bin der einzige deutsch-ameri kanische Direktvr, der je hier in die sem Lande ein solches Kunststück ser tig gebracht hat!« Gestern Abend im Rauchzimmer des Carnegie Hills Hotels zeigte derselbe Adolpb Philipp dem Reporter des »Morgen Jour nal« seine beschworene Bilanz: Ver mögen null, Verbindlichkeiten 8367, 000. »Als meine Frau davon ging-", fuhr Philipp in seinen Re miniscenzen fort, ,,besaß ich das für einen Cornergrocer ganz anständige Vermögen von 830,000. Meine bessere Hälfte hieß die bessere Hälfte meines Vermögens mitgeben. Jn Europa gab ich letzten Sommer S3000 aus, und die Tourn6, welche ich letzten Samstag, der Noth gehor chend, nicht dem eigenen Triebe, ab gebrochen habe, hat mich 5512,000 gekostet. Esiftkein »Ufe«, daß man darüber »talken thut.« s Bei der Eröffnung der Beu lenpest Konferenz in Washington setzte General-Arzt »Wyman den De legaten der verschiedenen Staaten auseinander, daß man hauptsächlich den Schutz San Francischs in's Auge zu fassen habe·und daß der Ausbruch der Seuche m Mexiko erst in zweiter Reihe zu berücksichtigen fei· Dr. Wyman schilderte darauf den Versammelten den Befund fei ner eigenen Untersuchungen in San Francisco und verlas dann einen Bericht des von dem MarinesDepars tement nach San Francisco ent sandten Dr. A· H. Glennan. aus welchem hervorgeht, daß bis jetzt in .San Francisco sich 6 Fälle bei -Weißen, 4 bei Japaneru und 83 bei Chinefen gezeigt haben. Allem An schein nach sei jeder der Fälle durch zvon außen eingeschleppte Ansteckung entstanden. Aus dem Bericht Dr. GlennanT gebt ferner hervor, daß von 22 in Chinatown gefundenen Ratten 11 mit dem Beulenpest Gift infizirt gewesen seien und daß von 354 lebend gefangenen Ratten 4 den Giftstoff mit sich herumgetragen ha ben· Die Konferenz nahm dann eine Reihe von Resolutionen an, in welchen die städtischen Behörden San Francisco’s und die californis schen Staatsbehörden aufgefordert werden« durch inniges Zusammen arbeiten und im Verein mit den Bundeöbehörden dem meiteren Um sichgreifen der entsetzlichen Seuche Einhalt zu thun. Dr. Lorenz daheim. W i e n, 20. Januar. Dr. Lorenz, der heute hier von London eintraf« sprach sich einem Vertreter der Asso cnrten Presse gegenüber offen über die in den Ver. Staaten empfangenen Eindrücke aug. »Vor Allem«, sagte der Doctor, »war ich von der großartigen Wohlthätigkeit der Amerikaner und ihren ungeheueren Schenkungen für erziehliche Anstalten und Hospitäler überrascht. Ihre Be reitwilligkeit, um nicht zu sagen, ihre Begierde, Geld auszugeben, um Anderen zu helfen, ist kaum glaub lich.« Rächst diesem versetzte den Gelehrten, wie er sagte, am meisten die große Zahl angeblicher Heiler in iErstaunenx er nannte die Anhänger jder Frau Eddy und sonstige Glau Hbenstheiler verschiedenster Benen ;nung, die dort in Blüthe zu stehen ischeinem Der berühmte Arzt sprach jmit großem Enthusiasmus von dem HStande der ärzlichen Kunst in den sVer. Staaten und meinte, daß die Iameritanischen Aerzte, Krankenpfle sgerinnen und Hospitäler denen der übrigen Welt voraus seien. »Amerikani"che Aerzte repräsenti ren den Fortschritt,« sagte er, »wich rend die englischen Aerzte äußerst con servativ sind. Jn Amerika wurde es mir schwer, alle Aerzte und Studen ten-»die meinen Klinikzn beingohnen lullulclh sulclcllcllzullcuclh Wllchllu in der letzten Woche meines Londoner Aufenthalte-s viele der bedeutendsten Chirurgen kein Interesse für die neue Methode zeigten; andere, die wirklich hinkamen, erklärten die alte Art und Weise für die bessere.« Zum Schlusse sagte Dr. Lorenz, daß er einen weiteren Besuch in den Ver. Staaten zu machen gedenke, daß er aber unmöglich sagen könne, ann sich ihm wieder eine Gelegen seit dazu bieten werde ———.-.-0-———— Eine wunderbare Erfindung. Es giebt immer noch Wunder. Eine Maschine ist erfunden worden, welche Tapeten schneidet, klebt und aufhängt. Das Gebiet der Erfin dungen und Entdeckungen scheint sthatsächlich unbegrenzt zu sein. Her ’vorragend unter den bedeutenden Erfindungen ist Dr. Kings Neue Entdeckung für Schwindsucht. Dies Mittel hat Wunder gewirkt in Fällen von gungznsErkrantungen »und» hgtj Tuscisch Ochs-U gckcucks Ouulcllvc Ihaben es gebraucht und haben da smit die Grippe besiegt, Lungen Entzündung, Bronchitis und Schwindsucht. Ihr einstimmiges Urtheil lautet dabin:- »Es ist die beste und zuverlässigste Medicm für Hals- und Lungenleiden«. Jede 50 Centss und 81.00 Flasche wird garantirt durch F. Kalteyer ör Sohn, Geo. J. Schmitt, Eigenthü Tmer, nnd A. -Dreiß’ Apotheke. Probeflaschen frei. —-—————O-.-0—————— Wer weis- ein Wort für »Gutes-E Die Bielefelder Cakess n. Bisluits fabri-! von Stratmann 85 Meyer, Bie lefeld, hat einen Preis von tausend Mark für die beste Verdeutschung deö nicht nur ausländischen, sondern in ganz Deutschland auch falsch ge brauchten Wortes »Cakes« ausgesetzt. Die unzutreffende Bezeichnung »Ka chen« oder allgemeine Begriffe wie Gebäck oder Backwaaren dürfen na türlich nicht gebraucht werden. Be werbnngen müssen vor dem l. April 1903 an die Fabrik in Bielefeld ein gesandt werden und dürfen nur das in Vorschlag gebrachte Wort enthal ten. Das Preisrichteramt haben fol gende Herren übernommen: Prof. Dr. O. Brenner, Würzburg; Dr. Gustav Zieler, Schriftleiter, Berlin; Dir-Hm- Dk Eh Kahn-tonm- Onccocs Pisfl" DEL· Lin-is "We"i"ßj"·33isik"sö"ii? Wilh. F. Brand, Schriftsteller, Lon don. Hänslichet Verdruß. Es ist wohl nur selten eine Fami lie zu finden, in der nicht gelegent lich einmal häuslicher Verdruß vor kommt. Aber dieser kann sehr ver Lmindert werden« wenn man Dr. YKingV Neue Leber-Pillen tni Hause shälh Dieselben ersparen viel Aerger sdurch ihre großartigen Wirkungen bei Magen- und Leber-Störungen Sie verschaffen Ihnen nicht nur Er leichterung, sondern auch Heilung. Zu haben für 25 Cents bei F. Kal teher Fr- Sohn, Geo. J. F. Schmitt, Eigenthümer, und Ad. Dreiß, Dro guistem Aue Rom wird gemeldet: Der ICultusminister Nasi hat die Ernen inung Pietro Maöcagni's zum Di irektor des Rossini Lyceums (des iMusiksConservatoriums in Pesaro iofficiell bestätigt. Bekanntlich legte Magcagni diesen »Posten, welcher der höchste der Musikwelt Italiens ist; im letzten Sommer nieder, um seine »so schlimm mißgliickte Tourneze durch »die Ver. Staaten zu unternehmen. H Ankerson de Anweion die neue Farben- und Tapeten-Firma, ist jetzt bereit Geschäfte zu thun. ;No. 217 und 219 Ost-Honston-Str. L lsx es- ein Teufel oder Ist er ein Zauberei-? Was von Bspeiden ist Prof. Anton Weber, der große Hellseher Advokaten, ,Aer te und Geschäfts leute haben isn iu Bezug an Lebens agen konsultirt nnd kein inziger ist unbe friedigt fortgegangen Prof. Weber fährt fort die Bürger von San Antonio in Erstaunen zu setzen durch die Leichtigkeit, mit wel cher er in der Vergangenheit, Gegen wart und Zukunft zu lesen vermag. Diese Leichtigkeit, mit welcher der Professor durch seine Methoden Dinge, leistet, die Anderen ganz un-! möglich erscheinen, ist im Laufe der letzten Woche das Stadtgespräch in« San Antonio gewesen, und viele Leute, welche bisher noch sehr skep-; tisch waren in Bezug auf solches Dinge sind inzwischen zu dem Pro fessor gegangen, um sich in Bezug auf seine Fähigkeiten zu vergewissen. Sie Alle scheinen aber davon über zeugt zu sein, daß »mehr da ran ist, als sie geglaubt hätten.« So erzählt er zum Beispiel ohne ngern jedem Befucher die Vergan genheit, Gegenwart Und Zukunft und zwar in so überzeugender Weise, daß dem Zweifel gar kein Raum gelassen wird. Er thut mancherlei, was die Leistungen aller sogenannten »Palmiften" die San Antonio je mals befucht haben, weit in den Schatten stellt. Seine Fähigkeiten find einfach erstaunlich. Wenn Sie irgend eine Frage be unruhigt, fo geben Sie zum Prof Weber. Legen Sie ihm diefelbe vor und er wird Ihnen eine so klare und bestimmte Antwort geben, daß Sie dadurch überzeugt werden werden« Prof. Weber wird den Winter über in der Stadt bleiben und alle Dieje nigen, welche die Gelegenheit wahr nehmen wollen, von feinen wunder baren Fähigkeiten zur Entscheidung über wichtige Lebensfragen Ge brauch zu machen, sollten diefe Ge legenheit, ihn zu befragen, nicht ver säumen. Er kann mit keinem anderen Hell feber verglichen werden, der jemals diese Stadt besucht hat, wie alle Die jenigen bestätigen werden, welche ssrb bar-its oinnobønd non bin-n Fähigkeiten überzeugt haben. Seine Zeit wird hier zweifellos während feines kurzen Aufenthaltes im voll sten Umfange in Anspruch gen men werden von Denjenigen, we che von feinen Fähigkeiten Vortheil zu ziehen wünschen. Wenn Sie nicht an eine derartige Kraft oder an die Wahrheit seiner Aussage glauben, dann gehen Sie zum Professor Weber und über zeugen Sie sich vom Gegentheile. Wenn Sie nur überhaupt geneigt sind,gerecht inJhrem Urtheile zu sein, dann werden Sie-so voreingenom men Sie auch gegen den Glauben an solch eine Kraft sein mögen doch seine Fähigkeiten, und die Genauig keit und Wahrheit seiner Aussagen zugeben müssen. Während seines Aufenthaltes in Sau Antonio hat der Professor sein Hauptquartier in dem Mahncke Hotel Annex, gegenüber vomMahncke-Hotel, 305 St. Marys Street, aufgeschlagen, wo er täglich —auch des Sonntags consultirt werden kann. Der St. Lunis und New York Li mited der Bandalia Pennsylva nia ,,Short Line.« Von je tab wird der St. Louis und New ork Limited der Pennsyl vania Sbort Line als ein unabhän giger Zug von St. Louis nach Jn dianapolis laufen und wird aus ei ner Bibliothek- und Rauch-, einer Qbiervationss nnd Speise- und Schlaf-Cur bestehen. Wenn nöthig, um Aufenthalt in Pittsburg zu ver meiden, wird dieser ganze Zug nach Daniel-arg Philadelphia und New York durchlaufen. Der New York Limited der Van dalia-Penniylvania Short Line ver läßt-das UnionsDepot in St. Louis täglich um 1 Uhr Nachmittags. Drei Expreßzüge täglich mit Durch-Schwimmen und Speisewa gen von St. Louis nach New York über die Vandalia Pennsylvania Short Line. Wegen näheier Einzelheiten wen detjäuchanJ.M. Chesbrough, Assistent-General Passagier Agent, St. Louis, Mo. —0.0—— Rost-It Fineks sc Havana Cigarrcu. Notiz! M SingersNühmaschine mit mai-p deckkb sv gut wie neu, für SW haar Seht sie Euch an. Ui J· HEWlTTp 110 West-Commercestraße.
iioniclouisolnc Uoii Regelmiißige Dampfcr- Verbindung von Galvefton nach Bremen. Vorausfichtliche Segel Tage. Tonnen- Segeit von Ankunft in Segelt von Damper Gehalt.- Bremen. Galveston. Gaiveston. TCassel 7542 4. Februar. tHannovcr.... .7305 18. Februar-. 8. März 16· März. TKdln 7410 4. März 22. März 31 März. I rankfurt 7431 1. April 19 April. 28. A rit. annovcr 7305 23. April. 16. Mai kVia Valtimore iVia New York iGalvestvn na Brauen dir Weitere Dampfer werden für ev BertehrssBedürfni ein Dienst ge Die Sei-Tischqu behält sich das Recht vor- die Segel- sDoien zu suec-: Passagiere sollten auf jeden Fall sich von der Galveston Aqenxur Asch richt erbitten, (wenn nöthig per Draht) wann sie m Gaiveston fein Müssen. Passe-ge- Rath sind wie folgt: Bremen—Galvestvu: Zweite Kajüte MMI Zwischendeck 38.50 Passage- Raten. Galvestou-Bremen Zweite Kajüte III-Uc wischendeck....................., FOR Wegen Ueberfahrt, Frucht unds sonstiger Information wende man sichs W. W. Mist Senokals sigeai Zwisle Tit-; oder an C. Grieieuheckse Nach ocgek o. c- eae pessi- si Wiu. V. Dienste-um 306 Ost- ommEre t» Igenkn USE- Mstiip W v Immer etwas was Sie stört. wenn Sie sich der Oel Lampen oder irgend etwas Anderen außer Gaz oder Elektrkitätsut Beleuchtung J vers Bo· nuns oder J reZ gG ästez heb even s Es gie tübet aupt uichtIJIII Gas oder Elektriziidt r se- leuchtun Ssswecken qlei gestellt werden ann. und neben all’ i efem ist das Genannte das sparsamste Beleuchumthth T MW oas F- Eloctric co» 403 ost- Hauston Rasse-, san Aalonim m. MARDl-"GRAS. su. 10---aacsi W uneins un sinnig-san Fahrkarteni Verkauf vom 17 bis 23 Februar; zur Rückschrt Miit bis zum 28. Februar Billette können auf Wunsch bis zum 14 Its verlängert werden Die einzige Linie, die einen wDurch Schlafwageu nach der Stadt 's Mexiko laufen läßt; kein Wagen-Wechsel. 825.oo nat-n oiisdeHh ein-on sinnt-. sei-no T Fahrtnrten Ausgabe vom lö. Februar bis Zo. April. liein umsteigen in new Okleansz alle Zuge ries- Soss s them Paciiic laufen in das Union bevor ein. j. Mosis-Wi, lliv. Pass. Agi. k. IccUIIllilI, ciiy km. III W U« 301 Aiamo Platze-, Sau Anna-M Texas. Telephon Is. Nach Mexiko diesen Wim Eine der schönsten Reisen der Welt ist ein Bgsuch111»Mextko tax Winker. Du Il» Ohr der Mehrzahl feiner Städte ist der Grundfemys reizend-n Man-Is. welches est Ins en in den Winter Monaten ist. Dieses Laudlnm feinem blauen himmel nnd jeher M Luft des Morgen-I und des Abends macht es zu einem Jdealeu Winter-Aufenthalt wwan skmkka sAN Luss PoToss m Tot-oc« m meint-I der Linie dcr National Railcoatl vo. of Win, «l-AKSDO KOUTS" die kürzeste und schnellste. Pullman Lasset-Schlußsaqu auf allen Durch-Zügen. MI- fsk Hr TicüssL Fahrplänc nnd TouristemFühtek via der Ists-IN DREI schreibe wer wendet Euch km irgend einen der folqeuden Mem-a us weitere Jukomttiom W. P. PATON, General lehnten-a Amt-h U Bunds-L Nov York ty )l. J. PALMSN Imka Travsllok Prol ht z Pass. Ase-m 11 Krommgülssv kost «i. ic. iu(:t(1«1«:Y. Hex-um wogte-so gen-. M maoy Zutun-z sm- M 1). W. OAYLORD, Trav. Tkel ht Fass. Fu 2 Qulaoy Blitz Ohio q. lus. PZANK l« Mos. anuuekolafAsønh M must Kam-Ung, BUT-only c r. W. UORTON. Commarom Eigent. Moommou sc» New onna-. LI EZNHST MUSNZENBERGBR, Summen-Ist Accor, Sau Ast-odio, Text-. s J. H. TlSRNDL Sammet-mal Away Lan-Mo, Texas.
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Januar 190ZZ kniete-d at the Post Oikwe at san Anto mo, Texas, as second elass matten Die einzige täglich erschei ne nd e deutsche Zeitung in Texas. Die »Ist-de Presse für Texas-« hat von allen deutsch tcxanischen Zeitun nen die größte AbonneutenzahL Anständifche Wochen- Rundschan. Wenn nicht alle —Zeichen trügen, befindet sich das deutsche Reich zur Zeit in einer ernsteanerfassungW Krisis-, die direkt auf einen Staats streich loszusteuern droht. Und zwar ist man dabei längst über das An fangsstadium und auch über das zweite Stadium hinaus-. Das erste Stadium war die Vergewaltigung der Reichstagsminorität zur Durch zwingung der neuen Tarifeeform Bill unter Jgnorirung nnd Beiseite setzung der klaren und deutlichen Be stimmungen der Haus- und Geschäfts ordnung. Das zweite Stadium ist im Laufe der jetzt hinter uns liegen den Berichts Woche überschritten worden. Es handelte sich dabei um das Verbot von Seiten des Reichs Ltaas-Prälidenten Grafen von Balle strem, die .,Krupp-Affäre« (—natür lich einschließlich der beiden darauf bezugnehmenden Kaiser Reden ins Essen und Breslau!——)·im Reichs-! tage zur Sprache zu bringen« Graf. Ballestrem that das unter der na türlich seiner eigenen Ueberzeugung widersprechenden Begründung, daß ,,Privat Angelegenheiten des Monarchen im Reichstage nicht zur Sprache gebracht werden dürften.« Diese Begründung wäre ja schließ lich ganz richtig, wenn sie nuran den vorliegenden Fall zuträfel Aber das thut sie keineswegs. Wenn der Monarch die Anhänger einer Par tei, die bei den letzten Reichs tagswahlen B Millionen Stimmen abgaben, und welche bei den be vorstehenden Wahlen vermuthlich 3 Millionen Stimmen abgeben werden, in öffentlichen formellen Reden als »Schurken«, »elende Feiglinge« und »Ehrabschneider« bezeichnet und; wenn er allen Denen, die sich dieseri Partei anschließen, die deutsche Man- nesehre abspricht, so hört das doch unter allen Umständen auf, eine »Privatangelegenheit des Manar chen« zu sein. Es ist das eine par teispolitische Beeinflussung von Sei ten der Krone, wie sie in keinem an deren constitutivnell regierten Lande als Deutschland jemals vorgekommen ist! Es heißt, Gras Ballestrem habe» aus »Besehl von oben her« gehandelt. Wenn das wahr ist, hat er das Recht verwirlt, noch länger den Vorsitz im Reichstage zu Führen und»es sckgeint II UUW Volks-lag WULJL zu fcuh Uclul am Tage nach der Entscheidung hat Graf Ballestrem sein Amt als Reichs tagspräsident niedergelegt. Es heißt, die Opposition werde nicht eher ruhen, bis die Krupps Assäre trotzdem im Reichstage zur Sprüche gebracht worden -sei. Jn der Presse und in den öffentlichen Versammlungen verhindert der un glaublich dehnbare Majestätsbeleidi gungsparagraph jede gebührende sAntwort auf die herausfordernden Angriffe des Monarchen und jetzt will man auch noch eine Knebelung der freien Rede aus der Reichstags »Tribüne einführen!« Was wird das dritte Stadium die ser Verfassungs-Krisis sein? Auf hebung des freien und gleichen Wahl rechts und Substituirung desselben durch das jämmerliche Drei- Klassen Wahlsystem? Einem allerdings nicht verbürgten—Geriichte zufolge soll Kaiser Wilhelm II zum Grafen Bülow gesagt haben »Bülow, wenn Sie mich von dem infamen allgemei nen Wahlrecht befreien, dann schenke ich Ihnen den Fürstenhut!« Ob Biilow auf diesen Köder anbeißen wird? Wahrscheinlich nicht, da er zu klug dazu ist und da besagter Fürsten hut ihm schwerlich als genügend ver lockender Lohn für diese riskante Ausgabe erscheint! Vielleicht wäre zur Zeit der beiden Attentate auf den alten Kaiser Wilhelm im Sommer 1878 und zur Zeit des Anti-Socia listensGesetzes im October desselben Jahres dazu noch Zeit gewesen-viel JIO ca Anss- cztsiflv ofss ists-w- tin-Bis noch keineswegs-aber ietzt ist esT l unter allen Umständen zu spät dazu-— genau iii demselben Grade veripätet wie- in Frankreich nach 33jährigem Bestande der Republik alle Versuche zur Wiedererrichtung der Monarchie sein würden! Je fester sich die deut sche Reichs-Regierung davon liber zeiigt, um so besser-wird es für sie sein, denn umso sicherer wird sie dann vor Experimenten bewahrt blei ben, die an Gefährlichkeit etwa auf die Spielerei mit Zündhölzern und Feuerwerl in der Nähe eines offenen FPulbersasses hinauslauseiii Jin preußischen Abgeordnetenhause antwortete der Minister- Präsident Gras Blilow in längerer Rede auf die Kritik, welche an· der Polenpolis til der Regierung im Allgemeinen und an der Verwendung der seit letz teiii Jahre reichlicher fließenden Lin siedliiiigöfondg im Besonderen geübt worden ist. Graf Bülow ließ von sBeginn an keinen Zweifel darüber ibestehen, daß die Regierung trotz der Gegnerschaft des Centrums an der einmal eingeschlagenen Politik fest halten ivird. Doch fiel es allge mein auf, daß der Redner mit strik ter Coniequenz die Ausdrücke »Po lensrage" und »Polenpolit·ik« ver mied. Er sprach immer von »«Ost-, markensrage«' und «Ostmarkenpoli-j tik«. Der Redner bezeichnete die J Ostmarkenfrage als die wichtigste der inneren Politik. Gegenüber der planmäßigen polnischen Agitation würde jedes Nachgeben ein gro ber Fehler sein. Die Regierung sei entschlossen, mit rücksichtsloser Energie das Erworbene festzuhalten. Sie werde fortfahren, in der bisheri gen Weise das Deutschthum in den Istmarken zu schützen. Die Behaup tung, daß die Regierung bestrebt sei, die polnische Muttersprache zu unter drücken, wies Graf Bülow auf das Allerentschiedenste zurück. Die Be schuldigung sei völlig unbegründet. Kein Mensch verhindere die Polen, so zu reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen sei. Aber die Unterthanen polnischer Zunge müßten die deutsche Sprache kennen und gebrauchen ler nen, damit sie theilnehmen könnten an dem Verkehr, theilnehmen an den kulturellen Einrichtungen in Preu ßen. Deshalb werde auch in den Oberstusen der dortigen Schulen der Unterricht deutsch ertheilt. Der Reli gions Unterricht sollte nicht Mittel zur Germanisiruna sein. Der beste Beweis dafür, daß dieser Zweck die Regierung nicht leite, sei, daß that sächlich in vielen Schulen der Reli gions Unterricht noch gänzlich in polnischer Sprache ertheilt werde. Auf dieser Grundlage, die durchaus mit der Verfassung im Einklang sei, werde man --"tehen bleiben. Das sensationelle Haupt-Ereigniß dieser«Woche war das Bombarde ment und die Zerstörung des Hafen Forts San Carlos am Eingange zur Lagune von Maracaibo an der Küste von Venezuela. Als Vorspiel zu der Conferenz in Washington, in welcher die Vorbedingungen für die fchiedsgerichtliche Schlichtung des Venezuela Conflicts festgesetztwer den sollten, mußte diese Gewaltmaß regel allerdings allgemein einen recht peinlichen Eindruck machen und die Frage wirft sich von selbst auf: »War das wirklich nöthig?« oder auch: »Wer hat angefangen?« Jn Bezug auf diese letztere Frage standen sich die Aussagen und Betheuerungen anfänglich schroff gegenüber. Von deutscher Seite wurde erklärt: »Die Venezolaner haben zuerst geschos sen!« Und die Venezolaner be theuerten: »Nein. das ist nicht wahr, die Deutschen haben angefangen!« Dann mußte man offenbar von einer Seite.... die Unwahrheit sprechen. Nach einer Meldung aus Maracaibo vom 25. Januar scheint jedoch die eigentlich auszuschließende Möglichkeit vorzulieaem daß V e i d e Recht haben! Danach hat das Fort San Carlos am 17. Januar als der «Panther« den ersten Versuch machte, in die Laguna von Mam caibo einzudringen, einen blind e n Warnungs Schuß abge feuert, um das deutsche Kriegsschiff von seinem Vorhaben ab uhalten, woraus das deutsche Schiff ann so fort mit scharfen Schüssen erwidert habe. Von deutscher Seite wird betont,"dasz das Eindringen in den See von Maracaibo zur wirk samen Durchführung der Blockade dringend erforderlich gewesen sei, und daß man auf keinen gewalt samen Widerstand von Seiten des Fort San Carlos gerechnet habe, von venezolanischer Seite dagegen betont man, es sei den Deutschen aus schließlich darum zu thun gewesen, das Kanonenboot »Miranda", das einzige das den Venezolanern noch von ihrer »Kriegsflotte« übrig geblieben sei, in ihren Besitz zu bringen und man habe es mit der Aufrechterhaltung der nationalen Ehre für unvereinbar gehalten, dies widerstandslos zuzu-; lassen. Die Behauptung, daß von Seiten des Forts aus zuerst geschos sen worden sei, war also richtig. Wer soll es nun aber constatiren, ob jener verhängnißvolle »erste Schuß« der sonst besonders bei Revolutionen und Straßenkämpfen eine hervorragende Rolle spielt »blind« oder .,scharf« gewesen seit? Von Seiten der deutschen Presse bedauert man den «San Carlos Zwischenfall«, meint aber, die Ame rikaner hätten gar keine Ursache, dies Bombardement so scharf zu kritisiren. Sieselbst würd-en im« entsprechenden Faue geraoe io gehandelt nahen. Wenn man nicht gewollt hätte, daß die ganze Blockade weiter Nichts sein sollte, als eine OperettensFarce, dann mußte man den Maracaibos See beietzen und wenn ed nicht anders ging mit Gewalt. Auf fallender Weise ist das aber, bis jetzt wenigstens, trotz der angeblichen totalen Zerstörung des Forts San Carlos, noch nicht geschehen! Ein weiteres seniationelles Er eigniß dieser Woche wenngleich auch seiner Bedeutung nach mir etwa »zweiter Klasse« war die Verurtheilung des irisch-nationalen britischen Parlamentsabgeordneten und Ex-Buren-Kämpfers Col. Ar thur Lynch zum Tode durch den Strang auf die Anklage des Hoch verraths. Dies Urtheil hat unter den Jrländern auch denen Ameri ka’s eine ungeheure Erbitterung und Entrüstung hervorgerufen. Wir vermögen diese Entrüstung nicht zu theilen, so wenig wir auch mit den Unterdrückern der Buren inmpathisiren. Aber als die Wähler Galways den Col. Lynch ins Parlament wählten, kam esih nen doch wohl nur auf eine Demons stration gegendie Linken-Politik der britiichen Regierung an und sie dach ten nicht im Ernste daran, daß Lynch je den Versuch machen würde, seinen Parlamentssitz wirklich einzunehmen. Daß er das doch that, war eine toll kiihne Sensationshascherei, iiir die er ietzt die Folgen tragen muß! Keine Regierung der Welt würde sich etwas Derartiges gefallen lassen. Wir glauben nun zwar nicht, daß Lynch wirklich gehängt werden wird --·so imtlng werden die Engländer nicht j sem, den Jren einen neuen Märtyrer und Nationalheiligen zu liefern,s aber brummen lassen werden sie ihn Z wohl, bis er blau wird! i ——-—O-.-O———— Versuchtc, es zu verbergen. Es ist ·die alte Geschichte: »Das Sonne bringt-es an den Tag!« Nur daß es sich. in diesem Falle nichts um ein Verprechen handelt. Eine Frau fühlt sich abgespannt, sie hat Rückenschmerzen und leidet an Ver- T dauungsschwäche, aber sie meintJ »esse1 Nichts« und versucht es zu? »verbergen, bis sie schließlich aanzi ;uud gar zusammenbricht Täuscheni jSiesichmchti Nehmen Sie sofort Bleetno Bitters. Er hat den Ruf, daß er Magen-, Leber- und Nieren Beschwerden heilt und er wird Ihr ganzes System neu beleben! Die schlimmsten Formen jener Krankhei ten werden sofort der heilenden I Macht des Electne Bitters weichen sNur 50 Cents und garantirt durch idie Apotheke von F. Kalteyer Fz ;Sohn, Geo.J. Schmitt, Eigenthü mer und Ad. Dreiß. s i Ausland. Graf Bülow cittrte in seiner IReichstagsrede über die Venezuela l Frage aus der Note. worin Präsi dent Roosevelt das Schiedsrichteramt ablehnt, Folgendes: Der Präsident würdigt im höchsten Grade die Ehre, welche die Mächte ihm erwiesen ha ben, indem sie ihn ersuchteu, als Schiedsrichter in der gegenwärtigen Streitsrage mit Venezuela zu fungi ren. Er würde den Wünschen der Mächte mit dem größten Vergnügen willsahrt und sich nach Kräften be müht haben, ein so wünschenswer thes Resultat zu erzielen, wenn sich nicht ein anderes, besseres Mittel ge boten hätte, diese Streitfrage beizu legen. Der Präsident ist stets der Ansicht gewesen, daß die ganze Streit srage an das Haager Tribunak ver wiesen werden sollte, da dasselbe von den einflußreichsten Mächten der Welt geschaffen wurde, um Fragen, wie die in Rede stehende, bei der es sich nicht um nationale Ehre oder Gebiets Abtretung handelt, zu schlichten. Aus St. Petersburg wird ge meldet: Der deutsche Kronprinz Wil helm, welcher dem Czaren zur Zeit einen Besuch absiattet, ist durch eine Erkältung an seine Gemächer ge fesselt. Die Minorität im deutschen Reichstag hat die feste Absicht, trotz der barschen Weigerung des Grafen Ballestrem, die kaiserlichen Kundge bangen in Essen und Breslau, welche durch die Krupv-Afsaire veranlaßt wurden, im Reichstage wieder zur Sprache zu bringen, sobald sich eine neue Gelegenheit dazu bietet. Es verlautet, daß Graf Ballestrem’s schroffe Zurückweisung einem höhe ren Befehle entsprang. Auch der Rücktritt des Grafen Ballestrem vom Amte des Reichstags-Präsidenten hängt hiermit zusammen. Die Animosität gegen die Sekte der-Murm«on«en,« dieL viele Emissäre lluky Oclllscylllllu UllU llllUcccll Alco päischen Ländern entsandie, um dort Proselyten zu machen, greift immer weiter um sich. Jn Elberfeld, Han Inover und Umgebung wurde 15 «Mormonen-Missionären ein Aus weifungs-Befehl zugestellt, laut wel chem sie innerhalb 8 Tagen das preu ßische Gebiet zu verlassen haben. Dein Reichstag liegt eine Petition» mit mehreren tausend Unterschriften vor, in welcher ersucht wird, die Mormonen aus Deutschland zu wei sen. Mehrere Reichstags-Abgeord nete sind bereit, einen daraus bezüg lichen Antrag zu stellen und man glaubt, daß die Regierung denselben nicht bekämpfen, sondern die Aus weisung anordnen wird. Der deutfche Reichsschatzamtss sekretär v. Thielmaim shatte es vor einigen Wochen als wahrscheinlich hingestellt, daß die Tabak- und Bier steuern erhöht werden würden. Jn demer im Reichstage auf die Finanz misere des Reicheszu sprechen kam, sagte er, das Defizit fei theilweise durch verhältnißmäßige Beiträge von den verbündeten Staaten gedeckt worden. Viele der kleineren Staaten seien jedoch abfolut außer Stande, ihre Quote zu liefern, ohne Anleihen aufzunehmen. Jn den militärischen Kreisen Berlins verlautet, daß zum Geburts tag des Kaifers auf dessen Initiative ein Erlaß erfolgen soll, wonach sämmtliche Sergeanten, die sich tadel los aeiübrt haben. nach neuniäkiriaer solilenstzeit Vice Feldwebel werden o en. Das »Verl. Tagebl.'· berichtet, daß sich Capitän-Leutnant Reiche vom deutschensSchulschifi »Stein« erschossen habe. Dieser Selbstmord erregt um so größeres Aufsehen, als letzte Woche erst der Selbstmord des CapitänsLeutnants von Lengerke ge meldet wurde-. Der Nationalverband deutscher Zahnärzte versendet eine Denkschrift, in welcher er die Praktilen ameri kanische-: Schein-Organisationen zur Verleihung des Doctortitels als Schwindelmanöver beleuchtet und die Esterthlosigkeit derartiger Diplome e out. ———O—.O-————— Hütet Euch vor Salt-en ge en Ka tarrh, »die Queck lber enthalten, da Our nldcr sicher den Sinn des eruchs zerstören und das ganze Sis stem völli zerrütten wird, Ivenn es durch »die fschlei migen O erflü en eindringt. Solche Artikel Ollien nie außer auf erordnung at berufener Aerzie gr brauchiwerdcn, da du« S adeli, den sie anrichten, zehnmal io groß ifi als das Gute, das Ihr davon er ielen lönnlel. Hall's Kainrrli Kur. labrisiri non F. J. Ebenen Co., Toledo, Ohio, enthält kein Quecksilber und nnrd innerlich genom men und wirft direct auf die schleimigen Ober-lächer dez Systems. Wenn Uhr Oalks Kainrrh Kur lauft, seid siæen daß Jlir die richte bekommt Sie wird innerli genommen nnd in Tnledn Ohio von F.J. Sinnen-Co gemacht ts- Vercauft von allen Hypotheken-, Preis- 75 Cents die Flasche hall's Familien-Willen sind die ließen Dr. Hoofland’s Kräute Theo« ein kein L".-" Wurzeln, Kräu vegembilifcheö tem, Pflanzen Heilmimh iamen und einrle ans Blüthenmstkhead Traum Jus-) Als ein ist er z Blufreis Z, unver nigungg: gleich mittel lich. 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Pracsitlont uns san Ätna-Im Pasta works General Man-gek sk -’L««-·· Es· »T·.-l· HEXE-»F -·x·«
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F Im We der plastilr set me Mlptutdteektor der St. Los-ite Wismlmsq von 1904. An Stelle Fredericl W. Ruckstuhlz B dieser Tage der Bildhauer Karl tter von New York zum Skulptur direkter der St. Louiser Weltausstel lang erwählt worden. Ruckstuhl hatte r rgnirt, weil er nach seiner Angabe nut Privatarbeiten derart überhäuft ist, daß er der Ausstellung nicht die ge kgtige Aufmerksamkeit hätte schenken unen. Karl Bitter wurde 1867 in Wien ge boren. Er besuchte dort die Akademtr der-Schönen Künste, gewann schon mit 19 ahren eine Goldmedaille, half THE in Halle a. S. bei der Aus fskhtung des Kolossal-Monumentes einer Walküre und kam 1889 nach Amerika, wo er schon ein Jahr später als jüngster unter einem halben Dutzend von Bildhauern bei einem Wettbewerb um die künstlerische Aus gestaltung von Bronze-Thoren an der Trinity-Kirche in New York den Sieg davontrag.· Es wurden ihm dann für die Chicagoer Weltaugktellung in 1898 die Skulpturarbeiten für das Admi ntstrationsgebäude übertragen m Verein mit Yaktlett» und Horndo tel Iwuss Du cc Ulc UUL VUUILLLPUUUIU amerika ischer Schulkinder er tellte La sahest-Statue, welche anlä lich der Pariser Augstellun von 1900 von den et Staaten der epublik Frankreich eschenkt wurde Bitter war sodann äkulptuedirektor der panamerikani schen Ansstellnng in Buffalo. Zu den bekanntesten Slulptuewetlen Karl Bitters, der mit leicher Meister schä t in Thon und armor arbeitet, geh ten die Helden-Statuen Ludwigs des Heiligen und der J ungrau von Oeleans in dem Palast von wege W. Bildhauer Karl Bittee Wlt in Baltimote, Md., ferner II UT MWF Nisus Tichmb un e en guten Kdag Meere dünn-Museum ,sowie ie Steine von lu Mpetm für die Universität von Ans Gennd der von Ruckst stu l machten Teig-Käse Etatll Bitterbxe b egiie M us e ungsge u e n It. Lonis bereits einen Plan entwor n, der vom Exekuttwskomtte der Behörde uigeyeißen Nach dem Plane so en für die der pemanenten Ge Ist-de WM und site die Skrup dem Aubstellnngs Möansgegeben werden. eine Summe non 8500,000 ists-Heim um alle Saläee der An e tendes Departements, Mod e, der Genme und andere hlen zu Innen. Eine Geihel Satinams. W P Musen-seltenen in Rie Wiss-ein« Miste aus einem verhüllt-iß genannien Lande halten BM sni Zeit in den Ver Staaten auf. dies der herrnkuterpredier Wd H. Weiß nnd eme G in Surinam oder Niederländifch in Südamerika. Sie sind ge um von reichen Amerikanern W für die Leptairankemmlonie In Gwoi Chaiillon in Surinam, deren Direktor Weiß ist« zu erbittern Die Wen Gebäude und Einrichtun »Bei solt-nie genügen den Anfor nicht, und der Paupiwunsch ehi rn der Hinz-u ugung neuer ei in der Etrichinn Osmk mein und einer chitur sieben Man Aus as bildet eine Geißel für III-Wann Als Ur ern für das Uebel werden verschie Wgenannh Thaisache ist, daß das en unter der fis Mo Mienen des Landes au verschlimmer wird die Kran durch veu dort übliche- kki lich-« von gepiiteliem Rindfleis. Di in den lehien Jahren in Gnyana derart verbrei VII die fholliindifciye Regierung eint und ein opiial fü1 Esp schenkte Ein ist«-ai ch in de1 W· Ein-« MAX-we g-.kech..ss-.k2:s. Its-EIN bei-F es m!·" II I lung Mahgetäesgy In M sitvfie vorhanden ist. säh-Er tündungnn eilst-du« genannte MKFIonie zu Gtoot Cha M WWeiß, dek, wie dgesagtM M Wiss-d Mjimæw MWW EBO Mit-führst A Wes-— tebens Rasen- oder lö- -Katarrh wir Mbeseitigt Fig permanent kurit »so-o Wann-L Ein-e G M) F. S m i di IM, Honstvm Texas. fä· Die Ausführung von Heyse Maria von Magdala« i1 LIMIng Mttg durch Entfchei Obewetwaltungsgericht zFrci fijr schwache-Männer. Ein Heilmittel ist entdeckt worden das verlorene Mannbnrkeit und die Kräfte wieder herstellt Eine Woche ausreichendes Probe- Buckel wird Jedem frei nqefanvt, der darum f teilst· »Wie-generatio» Tnblcts« sind anerkannt die einzige Qui gegen ncrloxeue Mannbakkcit in allen Stadien. Sie fmd nnsscmchathlich durch die besten Aerzte der Welt herkäcstellt Lur Rnfch Institutes ist derart. daß alle« crztm die das Heilmittel herstelle-h dafür sich verantwortiich halten. Und wenn sie auf ihren Ruf hin benannten, daß die ,,chenemtme Taum« i«« orrlorene·Mannbarkeit, sIlderbruisb oder Schwache der aefchlechtlichen Organe heilen, so muß die Kur positiv und permanent fein. Diese· Kompagnie schickt-Jedem der an nervö er Schwäche leidet, die Medizin für eine ioöchentliche ehandlung frei zu. Die Medi in kann l nur dadurch erprobt werden, daß inan dic iefnltate des Gebrauchs abwaiiet,«wenn fie das heilt, fiir was Be gemacht wurde, sy i sie Zu empfehlen. Tiefe rohe will die Fallopia ynn Lo. mit ihrem Mittel für«mie Woche gestatten. Nachdem ei die »Ist-gene rative Tablets« eine Woche Lgebraucht hat, wird der Patient Kraft fiii feinen rganen nnd Muskeln, neues Blut in feinen Adern, neuern Unternehmungs geist, und sich m Gesundheit und Erscheinen als neuen Menschen finden. 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UHEM Hollle Mo der Vorstellungen Ek: Mo AIEIIM s.15praecise. Heute Abend: David— Ihran L —50c,25c,75c,31..00 Wen den 27 AbJaguan Matinee und s Wiss-s Wiss. ce- sPrcife 25c und 50c. Mc 25c, 50c, 75c, 81 00. Muth den BÅJanuar, Matinee und .6ektris(l Gogblan Wes of oto Man-innew -e——M 25c, 50c und 75c. Me» .25c 50c, 75c Bl, Bl. 50 Sitze sind jetzt zu haben reitag Abend, den30 Januar: Auftreten von Hm neu-H am Mk san-M LEWM Gillette’s großem Schauspiel: TIEZUM WWE8". Male-T ctu schwache-I Dicken Nachdem den Bürgern das Non seartissåns regt-. das TerlrellsTickeå sen agen vor e egen un siesW init der Durchsi t desselben ben sie ch auch ein Mit darü gebilde und d sselbe isi. wie wir von der Mehrzal Der ieuiaem init denen wir darüber spra haben, daß es ein äußerst schwachez Machwerk ist. Na useutlich läßt sich dies von den Kan für den Stadtraih sagen, Aldermen at large sowohl, tatest-du den Ward-Aldermen. Entwickeli schon der Kopf des Liset- keinerlei Stiirke, so wird auch unter den übrigen Kandidaten für die Mustellen Derjenige vermißt, der die Führung des Tickets in der ne übernehmen soll und der »das gemeine Interesse für das Tichet zu erwecken im Stande wäre. M die Freunde der Admira Mou haben eine gelinde Enttäu M erfahren, wie sich denn auch iudee Nominationds Konvention -W nur- ein sebr mäßiger Enthu WMarmachte teder einer W Wes-TM Eiåchk km ins e g ar es i e e Die Stadtmaschine wird selbst mit der Countymaschine, die sich ihr siir die bevorstehende Wahl hat, nicht im Stande III-I Wo s Tit-Iei- hinabzustnnnon ikuni ift entschlossen, init ,--'cks'fchen Ma menh gin für zu brechen. an a genug Verschwendung der Gelder der sehr geringen Leistungs einer in diesem Sinne ge Verwaltung. steht unzweifelhaft geschrieben, einen Wechsel geben soll und nnd daß der nächste Mayor Terrell heißt! cis znrn ersten Februar nicht bezahlt hat Mutes-is für ein gan W! Und dabei steht ein Industrien-s dedu! Insel-rin- Unzngr. MMitioniften regen sich al W nnd eöifi nicht ausgeschlos ·-die Mibitionss Frage m »s-« r wieder zur Sprache und über die Anordnung verhandelt wird. Alle sprechen dafür, daß Ge snznge ift und es ist an des die Freunde der per i. Freiheit darauf vorbereiten M sind, ihr zu begeg s i Jnnn vor allen Dingen "-.'·j s nnd das ift, daß Jede1 euer entrichtet und zwar «.T"·«s- l« Wer nichtim see g über die be Kupfsieuer ist hat kein Recht nnd kann sich überhaupt M, dieim Laufe des deet werden mag, be Z Wiss neinmal erkten K steuer sowie bezahl an gewinnt also nicht swenn man die Entrichtun hinnnsschiebn man kam den Vorwurf machen I uns- Pflicht versäumt, übe man aufgeklärt was ;-h. mit-»- cum-I I- IIIWII pas- »von-Ist- Ist-· MMbitionisteu wurde wir werden aller Stimmet diz füså JasbPriczzip de1 ret et a gege e wer TM nnd die Stimmenyeinei III- ist verloren, der es versäumte die-» s zu bezahlen. «uung, die paar ledtet Monats noch dazu zu be szzz umdie Quittung zu erlan m Ausübung des Stimm gablässis Uöthi ist, kam is und ern tltch genuq Die Wem-»aus ist erlassen wor s· miß, wag auf den Thue nun Jeder fem W, damiter in die Reihe1 M di PMB trine chs W e ro I 1 on a Its-tu W, Mit Eure Kot-isten Mk M such nicht Euer Wahl MWT F Allerlci. Heute Abend findet in der Markthalle eine Konvention statt, um Jvhn P. Campbell als Mayors Kandidaten zu endorsiren und ein volles Ticket sür die Stadtwahl auf zustellen. Die Jnsinuation der Terrell Leute, daß unter Campbell, wenn er als Mayor erwählt werden sollte, die Variåtå-Theater, Tanzhallen und Spielbudenswieder in Blüthe kom men werden, ist ein sehr einfältiges Manöver. Die Spielbuden sind beute so im Gange, wie je und die Tingeltangel sind für eine große Stadt wie San Antonio eine Noth wendigkeit und sie sind auchnie aus gerottet worden. Warum also etwas schwarz malen, was schon schwarz ist? Versehlt nicht, in der heutigen Versammlung in der Markthalle zu erscheinen und an der Abstimmung über die verschiedenen Kandidaten für Stadtämter theilzunehmen. Jeder, der einen Wechsel in der Verwaltung der Stadt herbeizufüh ren wünscht, sollte der heute Abend in der Markthalle stattfindenden Konvention beiwohnen. Um der Verschwendung ein Ende zu machen, ist es nöthig, eine andere Stadtadministration zu er wählen. Vesucht die heutige Ver sammlung in der Markthalle und unterstützt J. P. Campbell als Mayors-Kandidaten. Jn der zahlreich bejuchzeanerz k---«s---- h-- GL IUICIIIIDUIIZ »Is- Vubu Is- Ubb U« Nu liU am Samstag Abend wurden J. P. Campbell als Kandidat für das Mayors Amt, V. L. James als Kandidat für uditor endorsirt und Ed. Steves al Kandidat für Aber man aufgestellt. Die Terrell Partei hatte den Fand der «Umted Workers As sociat10n", der aus Beiträgen von Stadtangestellten gebildet worden war, mit Beschlag belegen lassen, nachdem es bekannt wurde, daß in einer Sitzung beschlossen wurde, 31,000 davon für die Kampagne von Campbell auszugeben. Richter Brooks hattet einen Einhaltsbefehl gegen den Gebrauch des Geldes er lassen, löste denselben aber wieder auf, nachdem er beide Parteien ge hört hatte. Der General- Staats -Anwa11 hat entschieden, daß Einer die Steu ern für einen Andern bezahlen kann, also auch die. Kopfsteuer. Einem Kandidaten die liberale, im Einklang mit der Majorität der Bü ger eines Gemeinwesens ste he e Auslegung der Gesetze zum Vorwurf zu machen, ist kein geschick tes Wahlmanöver. Nach der «Bxpress" geht das Asphaltpslaster in der San Pedro Avenue in die Brüche. Wer ryist dafür verantwortlich und warum wird es nicht reparirt Ueber 895,000 sind im letzter Finanzjahre für Straßenreparaturen ausgegeben worden. Jst etwas da von zu bemerken? Die Straßen sind durchweg in gräßlicher Verfas sung; die Drainage ist der reine Hohn und die Straßenübergänge sind im Morast·verschwunden oder gefährlich zu pas--iren. Die Südlche Pacific Bahn läßt durch Duval-Straße ein neues Geleise nach der Eisenbahn-Räum tion bauen nnd zu gleicher Zeit eine neue Brücke über die Olive Straße mit leichterem Zugang. —Am Samstag Nachmittag wurde der von den Töchtern der Republil gestiftete Trinkbrunnen auf dein Alamo-Plaza eingeweiht. General Grant bringt von Washington die Neuigkeit mit- daß in Fort Sam Houstom Fort Clark, Bliß und Ringoko für die Soldaten Vergnügungshallen errichtet werden sollen. Jin hiesigen Fort Sain Houston wird der jetzige große Spei iesaal dazu eingerichtet werden. Die verschiedenen Kompagnien erhalten jede ihre separate Küche. »Wnrnifortsatz« So heißt ein kleines loer Darmstück it unserem Körper-, das leicht durch Ver stopfung mit festen Kothmafsen u. f, w. it eitrige Entzündung geräth, die binnei weni en Tagen Juni Tode führt. Diefi schr liche Krankheit, welche Appendicitii enannt wird, könnte also, wie aus den esagten schon hervorgeht, gar nicht vor kommen, wenn man ei den geringstei Anzeichen einer Berftopfung· für utei Stu lgang sorgt, und zwar mit Hül e bei berü niten St. Bernard Kräutervillen Andere Mittel find nicht angezeigt! Si· reizen den Darm nur noch mehr. In al J len Avotheken zu halben. Iw-(Is-·---- »s Etne fenfationelle Erfindung. Von Newark, N. J» wird gemel det, daß dort von Sachverständiger eine neue Erfindung geprüft wordet ist, die in der That in der ganzer Welt Sensation erregen und ein· Umwälzung im ganzen Kraftbetriel hervorrusen muß. Es handelt sick um die direkte Erzeugung von elektri scher Kraft aus Kohlen oder irgeni welchem Heizmaterial, sodaß all ErzeugungssMafchinerien überflüssig werden, da die hervorgebrachte Kraf sofort in die Motoren geleitet wird. Die Gesellschaft nennt fxch »Dyno Electric Evmpany« und dte Mitglte der sind fämmtlich San Antonioer nämlich Otto Kämen Oskar Berg strom, George Angle und G. Stuar Simmons. Die Ersparnisse, die fich durch An wendung dieser Erfindung ergebei müssen, sind gar nicht zu berechnen Sobald wir Nähere-S über dies Erfindung erfahren, werden wi« prompt Bericht erstatten. Grundeigenthums uebcrtrugnngcn Arthur W. Günther un F. W Weeks, 2 Grundstücke an San Pedri Ave. und French Place, Pl .800. J. Hitchcock an George Haller Grundstück an Montana Str. Die deutsche Vertretung aus dem ,,Non- Partisan«- Ticket. An den Redakteur der »Freie Presse für Tex as Unter allen Tickets, die in San Antonio nominirt worden sind, weist das, welches am vergangenen Mitt woch Abend im Großen Opernhause aufgestellt wurde, im Verhältniß die größte deutsche Vertretung auf. Auf dem »Non-Partisan« -Ticket befinden sich die folgenden Deutschen: Für städt. Assessor: Herr John Stappenbeck. Für städt. Schatzmeister: Herr Otto Meerscheidt. Für städt. Recorder: Herr W. C. Kroeger. Für Alderman Zweite Ward: Herr Anton J. Ripps. Für Alderman Dritte Ward: Herr Rudolka Krisch. Für Alderman Sechste Ward: Herr W A Shaser. Für Aldermcin Achte Ward: Herr Ed. Dreiß. s Für Alderman at tax-ge: Herr Harry Gunther. Acht Deutsche unter Neun zehn Beamten! Dieses giebt ein beredtes Zeugniß- i in welch’ hoher Werthschätzung diel Deutschen gehalten werden« Wenn; die Administration des Dr. Terrell Unserer deutschen Bevölkerung eine so große Beachtung schenkt, wie diese große und schmeichelhaste Vertretung voraussehen läßt und wir zweifeln nicht daran, daß sie es thun wird so werden wir allen Grund haben mit derselben zufrieden zu sein. Philipp J. Wolfs. Billiger als Kohlen. Kleine, trockene Klötze, passend für Kohlen-Oesen, 83425 per Cord. Carr Wood 83 Coal Co Die Blutvergiftunig nnd dirs For« mal n. Conservative Aerzte wie ein ver ständiges Publikum nehmen ein je des neues medizinisches Fündlein, zumal wenn es durch die Tages presse ausposaunt wird, im allge meinen mit großem Mißtrauen auf. Aus guten Gründen!. Aus keinem Gebiet des menschlichen Wissens macht sich der Charlatanismus so breit wie aus dem Gebiet der Heil kunde. Gerade in unserer Zeit, die sich doch in dem Ruhm gefällt, alles mit dem kritischen Auge des siebten den Verstandes zu prüfen, läßt sich das verehrliche Publikum immer wieder durch die Anpreisung einer Wundersalbe oder eines Wunder extrakts dupieren, um dann freilich ebenso schnell die vermeintlichen Pa naceen beiseite zu werfen. Man wird deshalb- auch die neue Kunde, daß subcutane Jnjektio nen von Formulin eine vor handene Blutvergistung heben, mit einiger Vorsicht aufnehmen. Und doch sollte man dem neuen antiseptischen Mittel nicht so ohne weiteres skeptisch gegenüber stehen, zumal die Mittheilung von Dr. Barrows vom New York Belle vue-Hospital ausgeht. Derselbe hat einer Negerin, die nach der Entbin dnnn on given-I minfhswisffnna sit-G In deren Fofge die Temseiätiis Eüf die excessive Höhe von 108 Grad und der Puls aus 160 Schläge hinausgewie ben war, 500 Gramm einer Fama linlösung in die große Vene des rech ten Armes gespritzt, nach welcher die Temperatur der schon im Verfall lie genden Kranken aus 101 sank und auch eine entsprechenne Verminderung der Pulssrequenz eintrat. Am sol genden Tage gab Dr. Barrows der Patientin eine zweite Einspritznng von 750 Gramm, nach welcher sich eine entnommene Blutprobe bei der bakteriologischen Untersuchung als völlig frei von Streptococcen, die man als die Erreger der Blutvergistung ansieht, erwies. Die Jnsektion von Medicamenten in die Venen ist übrigens nicht neu. Salzlösung wird seit längerer »Seit schon solchen Patienten eingespritzt, welche durch großen Blutverlust oder F auch ans andern Ursachen geschwächt sind. Auch hat man übermangan saures Kali als Jnjektion bei Z Vergiftungen durch Schlangen gift, wie behauptet wird, er solgreich angewandt. Gegen Blut i vergiftng hat seinerzeit der Ver liner Gynäkologe Crede Silberm sung in Vorschlag gebracht. Es heißt also doch etwas allzu abrupt aburtheilen, wenn man die Hoffnun gen des Dr. Barrows, die er an die Jnjektion des Formalins knüpft, ein sach als grundlos bezeichnet. ,Zu bedauern bleibt es, wenn Heilmethodem die erst im Experi mentierstadium stehen und noch nicht ausgereift sind, als erprobt verkün det werden. Aber was bleibt heut zutage, wenn es sich auch im stillen Laboratorium der Gelehrten oder in den Versuchsstationen der Hospitäler k abspielt, dem schnüsfelnden Reporter verborgen, und wie soll sich der For solt-v dont-non vom-norma- kusc Ins-« l
»H-- -ss-Y--·-, s-» »in-v Untersuchungen, die er no gar nicht als abgeschlossen betrachtet« als Er rungenschaften m alle Welt posaunt werden? s—·——0.0——-——« Billiger als Kohlen. Kleine, trockene Klöve, passend für Kohlen-Oeer, S4.25 per Cord. Carr Wood ör- Coa lCo. Die Gegner der Omnibus-Bill zur Aufnahme der Territorien Ari zona, New Mexiko und Oklahoma mit Staaten der Union bleiben im Senate zäh entschlossen, die An nahme derselben zu verhindern, und wenn das dadurch geschehen sollte, daß sie dieselbe todtreden. An die Bürger von San’ Antoniu. Alle Bürger, die nicht mit der Kandidatur von Dr. Fred. Terrell für das Mayorsamt einverstanden! sind. sind freundlichst eingeladenJ einer heute, Montag den 26. Januar, Um 8 Uhr Abends m der Markthalle stattfindenden Konvention beizuwoha nen. Diese Konvention wird für jedes bei der bevorstehenden Mani cipal Wahl zu besetzende Amt einen Kandidaten nominiren. Alle Kan didaten, die der Konvention ihren Namen vorzulegen wünschen, sind ersucht, in meiner Office im Kamp mann-Gebäude vorzusprechen und ihre Apvlikation und Deklaration zu hinterlegen. Die Bürger von jeder Ward, die der Konvention beiwohnen, werden aufgefordert werden, ihre respektiven Ward-Aldermen auszuwählen. Diese Wahl muß jedoch durch die Konven tion ratifizirt werden. Lewis Maverich 2mt Sekretär Instit-uns nlri Das-lot Ipvsvsw »s- vvvJoouo Kleine, trockene Klötze, passend für Kohlen-Oeer, 8425 per Cord. Carr Wood ä- Coal Co. Die Pest in Mexiko. Die ungefähr 17,000 Einwohner zählende Stadt Mazatlan im mexika nischen Staat Sinaloa am calisor nischen Meerbusen wird jetzt, weil daselbst die Pest wüthet, viel ge nannt. Die »Deutsche Zeitung« in der mexikanischen Hauptstadt be schreibt den Platz so: ,,Mazatlan (das ,,Land der Hirsche und Rehe«) fist eine der modernsten Städte der mexikanischen Republik und wurde in den 30er Jahren des 19. Jahr Ihunderts angelegt. Der Ort nahm infolge der Entdeckung der Goldlager jin Californien einen Aufschwung. IDamals hatte Mazatlan direkte sHandelsbeziehungen zu China und Japan. Es ist zweimal blockirt wor ;den, zuerst im Jahre 1847 durch die Amerikaner und im Jahre 1864 durch idie Franzosen. Während dieser letz »ten Blockade ereignete sich die für Mexiko ruhmvolle Episode, daß die französische Fregatte ,,Cordeliå-re« vom Land aus mit einer kleinen Kanone erfolgreich beschossen wurde Das Klima Mazatlans, obwohl sub »tropisch. wird als gesund gerühmt. IES giebt dort keinerlei epidemische ’Krankheiten. Vor zwanzig Jahren gab es dort gelbes Fieber, aber seit 1884 ist der Hafenbis vor Kurzem seuchenfrei gewesen.« Ueber die seit Kurzem dort herr schende Pest entnehmen wir derselben Zeitung folgendes: »Das Elend un ter der Bevölkerung nimmt immer mehr zu. Bis jetzt sind 5000 Men chen aus Mazgtlan äusgcewatnfdertä fis-ds« Osmkhus n- Uuoukqvh vps »Von-Isa- »dan werden bis auf weiteres nicht mehr in Mazatlan anlegen Die kürzlich geäußerte optimistifche Meinung, dasz die Epidemie im Erlöschen begriffen sei, hat sich als irrig herausge stellt; sie nimmt im Gegentheil immer größere Dimensionen an. Nach der Aussage des Präsiden ten des ,,Consejo Superior« in der Hauptstadt Mexiko, Dr. Liceago, traf ein Telegramtn des Dr. Gonza lez Favela aus Mazatlan ein, das klar ausspricht, daß·die in Mazatlan herrschende Epidemie die Beulenpest ist. Der Bacillus der Pest ist bei mehreren Erkrankten sicher nachge wiesen worden. Die größte Schwie rigkeit bei der« Bekämpfung der Seuche liegt darin. daß die Familien ihre Kranken nicht anzeigen, son dren in den Häusern versteckt hal ten. Der den Dr. Gonzalez Fabela nach Mazatlan begleitende Arzt hat die Aufgabe übernommen, den Ur sprung dieser Epidemie ausfindig zu machen. Das Jsolirungslazareth auf der Insel Belveddere wird aus Anord nung des ,,Evnsejo Superior« erwei tert und verbessert und außerdem wer den dort Baracken für Personen er richtet, die mit den Kranken irgend wie in Berührung gekommen sind. Für die Familien, deren Häuser desinsizirt oder niedergelegt werden, hat die Regierung Schlafstellen ein gerichtet. Es werden noch immer die Häuser, in denen Epidemiekranke ge storben sind, verbrannt. Die Ge rüchte, daß die Kranken in dem La zareth schlecht behandelt würden, sind amtlich dementirt worden Das mexis kanische Ministerium des Jnnern hat den Regierungen der an Sinaloa an grenzenden Staaten ausgegeben, für die bestmögliche Hygiene zu sorgen und besonders Ratten zu vernichten. Bari-den letzten LNafchrichten ist die chlp III ccukukcuch Oulluljlllc UIULIF sen. Man hat beobachtet, daß die Epidemie bei bewölktem Himmel hef tiger auftritt, als wenn die Sonne scheint. Es werden von ihr fast nur Leute aus den untersten Volksschich ten befallen. Es find Barracken ge baut worden für die Familien, von denen Angehörige an der Pest er kranktfind. Die Bundesregierung will zu den Kosten beitragen. Die Bevölkerung ist verhältnißmäßig ruhig und gefaßt.« Die Pest griff auch nach anderen mexitanischen Staaten hinüber. Es sind kräftige Maßregeln ergriffen, um das Eindringen in die Ver. Staaten zu verhindern. ———0.O—— Billiger als Kohlen. Kleine, trockene Klötze, pafsend für Kohlen-Odem 8425 per Cord. Carr Wood Cz Coal Co. W ERST-san nom. Mayon Dr. Fred Terrell. Stadt-Anwalt: Frank H. Wale. Kollektor: W. W. Johnjom Affessor: John Stappenbeck. Auditor: Julius Oppenheimer. Schatzmeister: Otto Meerscheidh Rekorder: W. C. Krügen Aldermen-at-lmsge: Walton Peteet, Silva Heitnan, Harry Gunther, Marshall Terrel.l. Ward-Aldermen: 1 Ward-J. R. Lambert 2. AntonJ.Ripps. ONOQPP T e x a s. Aus Cibolo wird uns geschrie ;ben: Am 20. Januar starb bei ISchertz in Bexar County, Texas, Herr Julius Kschischan am Krebs im l Halse im Alter von 35 Jahren. Am !22. Januar wurde sein Leib unter großer Betheiligung auf Engel manns Kirchhofe bei Selma, Texas, kirchlich bestattet. Er hinterläßt die trauernde Gattin, ein dreijähriges Knäblein, eine Mutter, einen Stief vater, die Schwiegereltern, 4 Brü der und 6 Schwestern. Mit dem Erscheinen des Stra ßenpredigers Sam Jones ist die Er bitterung des Wahlkampses in Dat las gewachsen und nimmt an Inten sität täglich zu. Jones hatte das Opernhaus gemiethet, um dort eine Rede zu halten, als er aber am Samstag Abend eintreten wollte, war dasselbe geschlossen und lag in völliger Dunkelheit. Er bestieg hieraufseine Kutsche und hielt von hier aus eine sulminante Rede gegen Bier und Whisley. Mayor Cabell versuchte Eingang in’s Opernhaus zu erlangen, aber dasselbe wurde ihm verweigert, unter der Angabe, daß im Opernhause keine politischen Reden gehalten werden sollten. Als ihm aber schließlich geöffnet wurde und das elektrische Licht angedreht war, weigerte sich Jones, das Ge bäude zu benutzen und sprach weiter von seiner Kutsche aus. Er sagte, daß er wiederkommen und ein Zelt aufschlagen würde, das 15,000 Men sch-en faßtL um die Anti-Pxohibitiok lllllcll zu Uckampfcll UMI Ihnen eine Niederlage zu bereiten. Jn Marion starb Jacob Riedel im Alter von 62 Jahren. Er wan derte vor 38 Jahren ein und wohnte zuerst in NeusBraunfels. John Hill in Austin hat Klage gegen drei Wirthe erhoben, weil sie feinen beiden minderjährigen Söhnen Getränke verabfolgt haben. Laßt Euch registrireni Jeder, der die Stadt von Mißver waltung und Extravaganz befreit zu sehen wünscht, sollte sich registriren lassen und vor dem 31.« Januar seine Kopffteuer bezahlen. Alle Personen, die das Alter von 60 Jahren no nicht erreicht haben, müssen die opfsteuer entrichten; die über 60 Jahre alt, haben das nicht nöthig; aber Jeder, der stim men will, muß sich registriren lassen, obcher die Kopfsteuer bezahlt oder ni t. Indem Jhr die Kopfsteuer bezahlt und für eine ehrliche Administration stimmt, spart Jhr in den nächsten zwei Jahren mehr, als die gehabte Auslage. Ein Steuerzahler-. —-——————o.k——-—-——— Man schreibt aus Berlin: Die Duell-Affäre im Grunewald, bei welcher Dr. Aye aus Flensburg von dem Oberleutnant v. Grawert er fchoffen wurde, stellt fich nach neuen Enthüllungen in völlig anderetn Lichte dar. Die Ursache des Zwei kampfes war, daß Dr. Aye seine Schwägerin, Fräulein v. Grawert, verführt hatte, die also eine Schwe ster der Frau Aye und feines Duell Igegners war. Ave hatte sich lange geweigert, das Duell anzunehmen, wurde aber schließlich dazu ge zwungen. ———«-.—O——s-— Zu vermiethen Eine geräumige Office im oberen Stockwerk des Freie Presse Ge bäudes, No. 216 Ost Commerre Straße. Nachzufragen in der Office der ,,Freien Presse«. Mantis-Scheine S. Brown und Sarah Hahn. Cinderetta Schuh-Palast Jm Cinderella Schuh-Palast sind die für kaltes und nasses Wetter be rechneten Winter-Waaren angekom men in bekannter guter, dauerhafter Qualität. Vom Besten das Beste anzuschaffen, ist stets unser Prinzip gewesen. Wir vertreten die ersten Firmen desssandez »Auch Dolge's berühmte Filzschuhe sind wieder auf Lager zu Preisen von fünfzig Cents aufwärts. Der Satfon gemäß haben mir unseren Vorrath in Schuhen für Bälle, Konzerte, Oper-, Gesellschaften vervollständigt.· Kommt zu uns wenn ihr Schuhe nöthig habt. Cinderella Schuh-Palast. 207 Alamo Plaza. Telephon 585. »Der süße Erquicker« So benamfen die poeten den Schlaf. Kein Schlaf ist süßer und erquickender alt der nach dem Gen-esse von MREUSEAZS USMW TMII MAIIC von den tüchtigsten Aerzten empfohlen als ein reines Tonicnm, das gefunkene Kräfte wundersam erneuert Man hat es hier nicht mit einem »dnnklen Bier« zu thun, sondern mit wirklichem Malz-Exttakt. Jn allen Apotbeien eebältlich. Präparikt nirvpn der Anheusek-anch Bkewing Ass’n St tout-· 'tii. H s Grause-V der aberiilmiteu senten- seid OW »Michel Txan Male wer-« »Ist-CH »Vielgeehr- Stauden-v- »Es-km Weile« »Hast Das Natur- Blut- Bildungs- Mittel CRein vegetabil) Großmutters Theei Bildet neues Blut und giebt einen schönen Teint. 25 Cents. Bei allen Droguiften zu habet-. Athlet Saus dieses sah Wähler Registrirnng. San Antoniu, l. Januar 1902. Hierdurch wird bekannt gemacht, daß ich die Bücher meines Amtes für die Registrirung aller Wähler der Stadt San Antonio, Bexar Co., Texas, dem Gesetze gemäß am ersten Dienstag im Monat Januar des Jahres 1903 eröffnet habe, nämlich am 6. Januar, und zwar in der Stadthalle am Military Plaza, und daß ich dieselbe offen halten werde 20 Tage lang hinter einander, mit Ausnahme der Sonntage, und zwar von 8 (acht) Uhr Vormittags bis 8 (acht) Uhr Abends an jedem Tage. Hierdurch ersuche ich achtungsvoll alle Diejenigen, welche sich registri ren zu lassen wünschen, so vorbereitet zu kommen, daß sie nicht nur ihre Namen angeben können, sondern auch Namen und Nummern der Straße, an welcher sie wohnen. sowie die Nummer ihres betreffenden Stadt-Precinkts, da sie dadurch un nöthige Verzögerungen verhindern und zur schnelleren Erledigung der Negistrirung beitragen. AChapa, Wähler- Registrator von Bexar County, Texas. Via Vandalia, Pennsylvania-Bahn Ein Billet dieser Linie ersterKlasse nach New York berechtigt den Jn haber in Washington, Bal timore und Philadelphia einen zehntägigen Aufenthalt zu nehmen« Dies ist ein sehr liberales Zugeständniß. Wegen Einzelheiten wende man sich an den Unterzeichneten H. D. Kilgore, Reisender Passagier Agent, 118 West French Place, San An tonio, Texas. Großer Umzu gs- Verkauf; 513 Ost Honstons Straße. Sämmtliche Waaren müssen v o r dem l. Februar verkauft wer den, um den Umzug zu vereinsachen. Waaren, welche für das Weih nachtss Geschäft ankommen sollten, sind jetzt angekommen und werden zu erstaunlich niedrigen Preisen ver kauft. Man komme gleich. sexas Mantel Fi- llseocaiing vo. 513 Ost-Honston-Straske. Seit über 60 Jahren Ischon wurde Mrs. Winslow's Soo ’thing sSyrup von Millionen von Mütter-n beim Zahnen der Kinder angewendet. Wirst Du im Schlafe durch das Schreien eines Kindes ge stört, das im Bahnen ist und vor Schmerzen weint? Wenn so. lasse sofort eine Flasche von ,Mrs. Winslows Soothing Symp« holen. Sein Werth ist nnbezahlbar. Es wird dem kleinen Leidenden sofort Linderung verschassen. Verla euch dar-aus« Mütter, es ist kein weisel darüber. 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Wir find autorisirt, Herrn F r e d e r i ck T e r r e l l als Kandidat für das Mut-ord amt bei der bevorstehenden Wahl anzu kündigenz Füs- Recorder. Wir sind autorisikt errn Win. C.. K r o e g er ats Kandida für Wiederum l für das Amt des städtifchen Polt zeirichters anzuzeigen. Für städtischek SteuersKonektkwx Wir find autorifirt, Herrn ’W. W. J o h n s o n als Kandidat für das Imtz des stkidtischen S t en e risse thejk xgo r s anzuzecgem x F Wir find autorisirt, Herrn T Hed. Fi. M u m me als Kandidat fijr dat- Um des städtifchen Steu er Koslkektprzi anzuzecgzsz.k. Für City Afsessor. Wir sind autorisirt, die Kandidatnr des Herrn George Stümkefürs das Amt des City AfsessoröRn-" zukündigen. Für Alderman der 3. Ward. Wir sind autorisirt, Herrn R u d old-h Krisch als Kandidat für Aldermau in der dritten Ward auf dem— Non-Partisan-Ticket anzukündigen. Für Alderman der 5. Ward. Wir sind autorisirt, die Tand-Gunst des Herrn John F. Fentimun für das Amt des Alderman der 5. 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