Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
January 8, 1903

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Die Wiss-mische Die Tägliche freie Presse suec Male CPBE H I Ins-is qussq iqu Im erscheint mit Ausnagntteesdes Sonate-as den Donnerstag und DIE H1000 für das Jahr KQB BE NR EIN Of erscheintje s2 50 für das Jahr oder 82. 50 für 3 Monate Tagltche Ausgabe. oder sl.25 für 6 MonateimBM Jahrgang 38. San Antoniu, Donnerstag den 8 Januar 1903 v Nummer 6295. Illig Zeinlinger-i Te lsgrapli Z» Tel. vo. hat vor Kurzem einen »So-g Distnuee« Telephon Dienst eitel-litt zwischen Sau Antouio und Ctockdale til-er Aditns, St. Hedwig, Weiner- Ltweenia und Sntyerlaud Wö. Jesus-i es. Grompter Dienst lle Westen Iel no M co. s Der ·WW-Käfien.· Ein il S G ’t so Häs« sthkikskikkws lFortietzung «Wie«ift das nur möglich gewesen« Anna?« fragte Otto ernst, Hit- Anna fchluchzte auf: »Ich wollte ja nnr einen Frosch fangen, Ottchen!« »Einn! Frosch?" erwiderte Otto ver ändert wandte sich dann an Erich -zutiick und sagte halbleife: »Und das hat heirathen wollen—« »Gott, warum nicht,« gab Erich zu rück· »ein Frosch ist schließlich kein sonst-mißg EB ging im langsamen Trauer-— morsch nach dem Herrenhouse. Voran schritt Paul, kläglich anzuschauen und seht still, obwohl ihm Otto eine ge wichtige Rede hielt, in der viel von »Ehe im Leibe« und ,,niedettkiichtige Pflicht und Schuldigkeit« vorkam. Dann folgten Egon und Erich, das Weltkind in der Mitte. Das Weltkind triefte ungeheuerlich und tropfte bei Schritt und Tritt und hielt das nied l· Nischenfeht hoch; denn-wirklich: «lenz war dabei·« Und weinte nnd schlnchzte gottserbärmlich. Erich hntte seine itonische Miene aufgefetzt und sprach nicht viel; Egon dagegen« übers-hätten die Kousine mit Trost lwtten l »Man immer still, Annchen. Der Mensch trocknet wieder, wenn er feucht geworden ist, nnd auch gegen die Mias men gibt es Mittel. Wozu ist die Eau de Cologne erfunden worden nnd son stiges Parfiim? Annchen, Du bist schon tviisserig genug; spare die Thrä- neuslrrth Es gibt Gelegenheiten, wo bei man Thränen gediegener verwer then kann Annchen, sei nicht kindisch. Ursachen, sei lieb Was thut denn so I- bisszn Wasser! Denke doch an die elustne—-und an Undine—und Die die Seemarnsells alle heißen-" Solchen Trost gab es im Schlosse nicht. Da zürnte zuerst der General. Es sei ein unerhörter Siandal, diese Ausführung Und noch dazu an einem Teaueetagr. Tante Fiekchen war auf M Höchste entseßt, als sie die Ge schichte von dem Frosche hörte; sie that als ob der Frosch einer der apokalyp tis Reiter gewesen sei und das n des jüngsten Gerichts verkündet Ostia Praktischer gab sich Tanie Rit Anna und Paul wurden sofort in die Betten ges ckt, bekamen Unmask sen von Flie thee eingefliißt Und messen schwisem Auch Bettlippchen M außer sich über den Streich ihres hasenpfeffer freute sich, daß et so etwas vor-geahnt hatte, und sagte der Mamsell des Hauses: »Das ich gewußt, Mamsell Riedeneck. wollte das titulein das extra Olasi Sie agie, das verstande nicht Und nun haben wir’s. Grade III thtisen Tage hat das was zu be Es Mist ein Anzeichen, Mam Das Telegratnm zu bwar Wdas erste. Jch weiß, was »Das-ei machte- er ein sehr egeolies Gesicht und ließ sich Makel eben, weil »ihm nicht MMTX Di er Zustand trat häu- I k» Ver entmeister hatte sich schon ver doch Oniel Rante war noch II. Er hatte sich als Alletneueftes III-en Paieniihermophar als Sehnt ge st Gewitng angeschafft und war ich, daß er ihn nicht bei sich am ihn Anna in das Bett stecken Men. Den Wasseresselt bei Paul est er im Uebrigen fiir eine durchaus Wicht That. »Der Junge istsder Inn nachgesptungen,« behauptete er, «ee fa t«s blos nicht; er ist bescheiden unge ähnelt dem alten Bat ssa, der im Kalykadnos ertrank, dem Poniatowgli. der in der After dran glauben mußt-. Gut, daß M den Jungendgeroeåtet haben. Aus Zungen wir n einmal ein Ad Vtau en im Weiher hatten die er asser ich wieder beruhigt. Der fchlvan chlummerie tm Sonnen Auf dem Baumfianim im «cht aber saß der entsprungene ch nnd verzog das breite Maul, alt ob ee lächeln wollte. 4.Knpitel. iegnig war eine große Stadt: Garn fon, Regierungs-Sk Maleratqdeniie, eine te nifche Hochf ule, Jtvei Thea zter und ein großer inge Amsel-Des f recht lebhaft zu. Auch war Rieg I fo eine Art Pensionopolik wenn sen auf dem »Menl« spazieren ging, man sicher fein, daß unter den denjet zehnte Mann ein ver abschiedeter Osfizier war. Der ,,Reul,« das war die Promenade: eine vor nehme Gegend mit einer Lindenallee nnd Bänken und einem berühmten Brunnen aus patinirter Bronze, det« noch aus den Tagen des Herzogs Hans von Riegnitz stammen sollte. Am Brunnen spielte allsonntäglich Mittags die Musik: zuerst die von den Drago nern, dann die von der Artillerie. Aber die Dragoner hörte man lieber; sie bliesen auch nicht besser als die von der Bombe, doch ihre blauen Röcke sahen so lustig aus, und dann machten sie immer so vergnügte Gesichter. Das hatten die Riegnitzer gern. Dem historischen Brunnen gegen über, in einem großen Miethshause mit blanken Fenstern, wohnte der Ge neral. Er hatte dasselbe Quartier be halten, das er schon als Brigadekom mandeur bewohnt; er schränkte sich lie ber nach anderen Richtungen hin ein wenig mehr ein. Die alte liebe Woh nung hätte er ungern aufgegeben Allerdings-: das schwarzweiß gestreisie Schilderhaus vor dem Portal hatte man ihm fortgenommen, als ihm der Abschied in Gnaden und mit dem üb lichen Orden bewilligt worden war. Aber der bronzene Brunnen blieb, und an den hatte der General sich gewöhnt. Es war ein närrischer Brunnen und stellte auf niedrigem Postament einen Höllenhund dar, doch mit fünf Köpfen. Die siins Hundemäuler spieen unaus gefe t Wasser in eine weite Porphyr scha e; der fünfte Kopf saß in der Mitte des grün angelaufenen Hunde-— halses, und sein sletschendes Maulwerl spie, um Abwechslung in das Gegur gel zu bringen, das Wasser gleich einer Fontäne hoch in die Luft. Die Gewohnheit thut viel. Wenn der General am Morgen nach dem Frühstücke seine Zeitung las, so saß er f am Fenster, schaute zuweilen auf den bundebrunnen und das unablässme Plätschern, Rauschen und Gurgelns that ihm wohl. Nach einem langen Solda tenleben hatte er angefangen, die Ruhe zu lieben. Kummer und Sorgen wa ren ihm nicht erspart geblieben. Er war arm, und seine Frau, eine gebotene Griifin von Warthausen aus dem Hause Trmnme, hatte so gerade das Kommißvermögen mit in die Ehe ge bracht. Aber die Ehe war dennoch sehr glücklich gewesen. Da starb Frau von Lehn und bald darauf auch ihr jüng stes Töchterchen Agne5· Nun blieb der General allein mit seiner Anna. Er richtete seinen Haushalt auf ziemlich bescheidenem Fuße ein. Köchin nnd»Dien1tmiidchen führten ihn, und über dem Ganzen sollte Anna, der Geist iiber den Wassern, schweben. Aber Anna zeigte wenig wirthschaftliche Ber anlagung. Sie nahm allerdings von Zeit u Zeit heftige Anläuse, studirte das ochbuch und versuchte sich in der Küche auch selbst. Doch wählte sie mit Vorliebe Gerichte, die ihr mißlungen, und da sie viel Sinn für das Ver-zwickte besaß, so kamen zuweilen Speisen auf den Tisch, die den General befremde ien. Zwar erging sie sich dann in Er läuterungen, erzci lie, dies sei ein »Ist-wehe e- la aron de Wisse-« und jenes eine echt provencalische »Bro«ndade de mokao«-—.aber an der Thaisache, daß die Fremdgerichte dem General bei allem Entgegenkommen nicht schmecken wollten, ließ sich nicht tiiitelm Außerdem erklärte die Köchin am Monatserstem daß es ganz unmög lich sei, mit dem Haushaltungsgelde anszulonnnem da die Zuihaien, die das "dige Fräulein auf Befehl des Koch nchs verlange, nicht mehr zu erschwin gen seien. Und da bat denn der Gene ral selber seine Tochter, sie möge das Kochen doch lieber lassen; es sei ihm zu OR Ins-. historischen Hundebrunnen gegenüber, hatte die »Kreuzzeitung« in der hand, las aber nicht, sondern dachte daran, wie einsam es fiir ihn werden würde, wenn Anna erst in den Büszorver Back schkasten gesperrt worden wäre. Das reilich war eine Nothwendigteit; es hals alles nichts. Es la an der Mut ter, daß Anna ein wenig oberslächlich erzogen worden war. Die.tvar zu stolz gewesen aus ihre hübsche begabte Toch ter und hatte sie thun und machen las sen, was sie wollte. So war Anna herangewachsen und doch noch ein gan zes Kind geblieben, mit liebem Herzen und Launen und Ungezogenheiten. Es ging nicht so weiter. Zum Beispiel die Geschichte mit dem Froschfang an dem segrädnißtage aus ohenwarte. Da hörte doch alles au Der General wurde entrüstet, wenn er nur daran dachte. Ein junges Mädchen in Trauerkleidung, ein Mädchen aus frei hetrlichem ause springt einem Frosch nach und allt in das Wasser-. Und dieses Mädchen war sieb ehn Jahre alt und sollte baldigst bet ose oorgestellt werden. Und was eradezu grotest klang: dieses Mäd n wollte allen Ernstes heirathen-»Es ist ei entlich beruhigend für mich,« sagte ich der General, der seine Gedanken gern in die Form hatblaut gemurmelter Selbst gesprache kleidete, »daß die Anna no gar so·tind1sch ist. So hat denn aug die eirathsidee keinen realen Hinter run Es ist einfach eine Laune von r. Und es ist eine Dummheit, daß der Otto diese Laune unterstützt hat. Wenn man nicht einmal so viel hat, daß das Kommißvermögen heraus kommt« soll man an derlei Dinge über haupt nicht denken. Da verkneift man sich das, wie so vieles im Leben-Nicht wahr, mein Kind?« sagte er laut, da in diesem Augenblick Anna iti das Zim mer trat, in Hut und Ic««ke, z:g.m Aus gehen gerüsicz Exxirsrgenjiiscii und strah lend nnd durchaus tu!i:!«ierlos. »Ich weiß zwar ni««’—·)t, mak- Du meinst, Linierle,« erkenn-Ue Fe- »aber iesz Exe::!"e, werte Dir ei 3efnllen il)un, us« ju- snije Also j-.noni)l.« »Ah-« t Du. Nun gib mir noch einen dick-g JJH freue mich, doß nach dein imfckipissczm Bade its-In neulich das Hin noch nai«»lekommen ist« Lin Espäzie eine geixörige Ex iäitnng holen Minnen-« »Wir-ein vergeht nicht, Papa. Und dann rei- inekierihee von Tante Nik chen Jsls lsin eine ziemlich japfere Natur. Aber vor Fliederthre schandere ich. Schon der Gernck)--—brrrr! Ich werde iernqemäß nie wieder ins Was ser fallen, um nicht deni Fliederthee ausgesetzt zu sein« »Ich denke und hoffe, Du wirst in der Pension-" CFortsetznnq with -———--—--·-i·.--———« Nur das Werts-volle hat Bestand, denn die Lü e kann vor der Welt nicht bestehen. Da er kommt es, s daß die St. Vernard Kräuterpillen, welche vor vielen Jahrhunderten von den heil kundigen St. Bernhardiner München ans iden wirksamsten Bestandtheilen duftiger Pflänzlein um ersten Male hergestellt wurden, no heute im Volke das verdiente Ansehen wirklicher Arzeneien für alle Ma en-, Leber- und Nierenleiden genießen. ie enthalten keine ätzenden Gifte, welche unter einer Zuckerhülle verborgen wer den müssen, sondern nur unverfälschte heilkräftig-Be Pflanzensäfte. Für 25 Ets in allen potheken zu haben. ————O-.-O-——s-— Tages Neuigkeiten l Inland. Jn der Bundeöhauptstadtx Washington fand im Beisein des Präsidenten und seines Cabinets, sowie der Mitglieder des Bundes iobergerichts und zahlreicher Senatos Fren und Kongreßmänner die Ein weihung der neuen, von Andrew Carnegie gestisteten Oeffentlichen Bibliothek statt. Carnegie hielt auf allgemeinen Wunsch selbst eine kurze Ansprache. Die Hauptweiherede hielt der Distrikt Kommissär Mc lFarland. Das neue Bibliotheksge-; büude, das ganz aus Marmor er-; richtet ist, bildet einen werthvollen neuen Zuwachs zu den Prachtbausi ten der Bundeshauptstadt. Es steht! inmitten eines hübschen Parkes nicht weit vom Centrum der Stadt Der Bandes Senat bestätigte die Ernennungen von Charles P. Bryan zum Gesandten für Portugal snnd von David J. Hill zum Ge sandten sür die Schweiz. Jm Bsundes Senate opvonir ten die Demokraten gegen die Miliz Bill, durch welche die Staats- Miti zen zu einer Art von Reserve der Bundes- Armee gemacht werden Isollen. Bundezs Senutor Vest vonj Missouri wird vermuthlich durch den Fxs sGouverneur Stone ersetzt wer en. —Der republikanische Caurus der Staats- Legidlatur von Calisornien hat den Bundes- Senator Ver-Einst fast einstimmig wiedernominirt. Von der kleinen amerikanischen s Garnison von Ormok aus der Phi-; lipvinen- Jnsel Letzte erkrankten 9 Mann an der Cholera, von denen 5 starben. Monsignor Guidi, der römi sche Delegat in Manila, hat einen langen Bericht über die kirchliche Situation aus den Philippinen nach IRom gesandt Er- giebt darin der» jvonn ung Uns-drum oaiz es ihm Ebald gelingen werde, dem dortigen sSchiömM ein Ende zu machen. d..h daß der separatistische Bischof lAglipay und seine Anhänger bald wieder zur Mutterkirche zurückkeh ren würden Jn Manila wird jetzt der striegsgerichtliche Process gegen den Major Glenn vom 5. Jnsanteries Regitnente verhandelt. welcher unter der Anklage steht, 7Kriegggefansis gene wider-rechtlich haben umbringen Izu lassen Es scheint als ob die That auf den berüchtigten Mord- und Brand- Befehl des General Smith hin erfolgt sei. Aus New York wird geschrie ben: Herrn Julius Lorenz, Dirigent des hiesigen deutschen Gesangvereins. i»Arion', wurde durch das hiesigej Ideutsche General-Consulat seine Er-! nennung zum königlich preußischen Musikdireltor übermittelt. Die Er-; nennung ist um so höher anzuschla gen, als dieser Titel Seitens der preu ßischen Regierung sehr spärlich ver lieben wird. Nur in außergewöhns lichen Fällen und bei ganz besonderer Veranlassung wird dieser Titel ver lieben, wies. B. seinerzeit bei Ru-» sdolfBilsein Berlin, welcher eben-I ifalls für seine Verdienste aus dem IGebiete der Musik zum königlichen l Musikdirektor besördert wurde. Jn Milwautee hielten die Käse Producenten des Staates Wisconsin 31hre 11. Jahresversammlung ah. zDie Fabriken, welche die Delegaten Ioertraten, sabriciren alle Arten voni s Käse, wie Schweiz-en Amerikanischen, f Brick- und Limburger-Käse. Zahl reiche Delegaten waren erschienen. Der Präsident Dickerson lieferte in zseiner Eröffnungs Ansprache eine zeingehende Uebersicht über die Ent zwicklung der Käse Industrie in den Ver. Staaten während der letzten Jahre. Praktische Vorsührungen und Darstellungen über die verschie denen Methoden der Käse-Bereitung schlossen sich den theoretischen Aus einandersetzungen an. A u s l a n d. Aus Essen wird berichtet: Frau Krupp ist schwer krank; sie hat ein organisches Leiden, das ärztlicher Behandlung spottet. Der socialistische Berliner »Vor wärts« hatte behauptet, Krupp habe in den letzten-Tagen seines Lebens so viel Verdruß mit seiner eigenen Familie gehabt, daß die Enthüllun gen über sein Leben auf Capri kaum hätten Eindruck aus ihn machen kön nen. Daß Krupp Mißhelligkeiten in seiner Familie hatte, bestätigt nun auch die »Nationalztg.«, die bemerkt, bei einem Prozesse gegen den »Vor wärts« würden Dinge zur Verhand lung gekommen sein, die sich für die Veröffentlichung nicht eigneten. Der demnächst in New York seintressende Polizei- Präsident von «Potsdam. Gras Albrecht Percy b. Bernstorsf, welcher eine Studienreise durch Nordamerika macht, soll im Auftragedes Kaisers die überseeischen Polizeieinrichtungen studiren und über dieselben dem Kaiser persönlich und dem Ministerium des Innern amtlich berichten Die Berliner Zeitungen be sprechen die Thatsache, daß dt ame rikanische Schubtrust ein Steigen der Schuhpreise in Deutschland veranlaßt hat, was sich für die Mittelklassen unangenehm bemerkbar macht. Aus Dresden schreibt man: Leutnant Oßmann vom 2. Grenas dier Regiment No. 101 »Kaiser Wilheim, König von Preußen«, hat sich in Monte Caer erschossen. Der junge talentvolle Ofsizier, der als Adjutant beim Bezirks-Kommando I in Dresden kommandirtwar, batte dort viel Geld verbraucht und fuhr nach Monte Carlo, und verlor dort am Spieltisch den Rest seines Geldes in sabelhaster Geschwindigkeit. Da er keinen Ausweg mehr sah, griff er zum Revolver. Jn Berlin ist die deutsche Tagn Kompagnie, welche mit Baumwolle handeln will, mit einem Kapital von 750,000 Mark gegründet worden. Eine wunderbare Erfindung Es giebt immer noch Wunder. Eine Maschine zist erfunden worden, »welche Tapeten schneidet, klebt und aufhängt. Das Gebiet der Erfin dungen nnd Entdeckungen scheint thatsächlich unbegrenzt zu sein« Her vorragend unter den bedeutenden Erfindungen ist Dr. Kingd Neue Entdeckung für Schwindsucht. Dies Mittel bat Wunder gewirkt in Fällen von Lungen-Erkrankungen und hat manches Leben gerettet. Tausende haben es gebraucht und haben da mit die Grippe besiegt, Lungen Entzündung, Bronchitis und Schwindsucht. Jhr einstimmiges Urtheil lautet dabin: »Es ist die beste und zuverlässigste Medicin siir Hals- und Lungenleiden«. Jede 50 Centds und 81.00 Flasche wird garantirt durch F. Kalteyer Fr Sohn, Geo. J. Schmitt. Eigenthü mer, und A. Dreiß’ Apotheke. Probeflaschen srei. Aus Bukarest wird geschrieben Die rumänifche Regierung bezahlte bis vor zwei Jahren in jedem Dorfe drei berufsmäßige Jäger. um die Wölfe und anderes Raubzeug zu vernichten. Aus Sparsamkeitsgrciw den hat man keine Jäger mehr ange stellt und die Raubthiere baben jetzt überhand genommen. Nicht weit von der Eifenbabnftation Braila wurde ein Gensdarin mit feinem Pferde von Wiilfen zerrissen nnd bei Trelcea find ihnen fünf Perionen zum Opfer gefallen. Ein Bauer-, der nach verlaufenem Vieh suchte, wurde von einein Rudel Wölfe an gefallen und rettete fich auf einen Baum. Von dort fchoß er einige, die sofort von den anderen zerrissen wur den. Es sind in diefem Winter über 30 Personen von Wölfen zerrissen worden und die Landbeoölterung be stürmt die Regierung die Jäger wie der anzustellen. Staat Obio,Toldo, LucasCouiity, bis-i F r a ii t J. C- eii e aniIchwört, daß er dir äl tere Partner der iiiiia J. C h e ii e t) s c o. ist, welche Gefchafte in der Stadt Toledo, in oben eiianiitein Coutity und Staate, thiit,iind daß be fagte Firma die« Siininie von ein bu ii d e kt D ol la i- s für jeden Fall von Anton-h beza leii wied, dei- durch den Gebrauch von H a l l ' s a iq k r h K ii r nicht eheilt werden kann. staut J. Ebenen, W Befchiookeii voi: mir und iiiit chriebeii Siegel iii meiner Gegenwart am c. ff-epteiii Op- bek A. ’86. A. W. G l e a f on, öffentlicher Notar Hall’s Ankunft-Kur iiiiid innerlich qenoininen und wirft direkt aiiz das Blut iiiid die schleimigen Ober fläche-n des Si) »emS. '-Zeiigiiisfe frei verfaiidt. Preis 75 fCcnts fttr die Flaf e. Verianft voii allen Ada tfie ern. F. J. C l) e ii ei) ä Co» Ioledo, Ohio das-s Witten Illles sind die besten. An das Publikum. Die »Freie Presse« hat uber 400 etablirte Agenturen im Staate, wird an über 700 Postofficen versandt, und hat eine grosie Verbreitung in der Nachbar-Republik Mexiko, im India ner-Territorium und Oklahoma. E Ihr Cirkulations-Gebiet in Texas erstreckt sich von Galveston bis hinauf i nach Denison, von Marshallim Osten Ebis nach El Paso :mfernen Westen; E es schließt selbstverständlich mit be sonders zahlreichen Lesern das dicht-· E besiedelte Mittel-Tean und den Süd E westen ein E Zwei Reisende sind beständig, jahr ein, jahraus im Interesse des Blat tes unterwegs und führen demselben im Verein mit unseren rührigen Lo kal Agenten fortwährend neue Le ser zu. Jn Anbetracht dieser Thatsachen ist die ,,Freie Presse«, wo es sich darum handelt, die deutsche Bevölkerung zu erreichen, das beste Anzeige Me dium im Staate Texas. Tll THE Will-Ic F The weekly issue of the« Tal-Im Pnnssn rann THE-« has po sitively the largest eireulation of all German paper-s published m the state ok Texas. It has over 400 established ageneies in the state, is mailed to kully 700 Ost-other and has an extended oiroulation in Mexi co. in the lndian Territory, and in Oklahoma-. It oiroulates from Galveston to Denison, from Marshall to El Paso and of course mainly in the thiekly populated eentral and southwestern paits of the state Two traveling men and our very active looal agents are con tinuously adding new sub soribers to the lists. In eonsideratjon ok these faets the ··Pnn1n Pnnssn kenn TnxAsW olaims to be the hest advers tising medium in the State ok Texas, where it is the objeet to reach the German reading po -oulation. Für 83.00 nach Deutschland. Deutsch amerikanische Zeitungen werden im alten Vaterland mit gro ßem Interesse gelesen, weil sie sich frei aussprechen und häufig von drü ben mehr Neuigkeiten und Nachrich ten bringen, als die deutschen Zei tungen selbst. Die »Freie Presse für Texas« ist drüben überall, wohin sie gesandt wird, ein sehr gern gesehener Gast und kann sich rühmen, Aner kennung und Würdigung zu finden, wie aus zahlreichen Brieer an uns, sowie an Diejenigen, welche das Blatt an ihre Verwandten schicken, hervor geht. Wer daher seinen Verwandten und Freunden eine Freude erweisen ihnen ein willkommenes Geschenk machen will, der bestelle für sie die »Freie Presse für Texas«. Das Jn teresse für Texas, wie überhaupt für den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land »sehr lebhaft und es ist unmög lich, in Privatbriesen eine so gründ liche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geben, wie dies die »Freie Presse« allwöchent licht ut. Für den geringen Preis von versenden wir portofrei unser reichhaltiges Wochenblatt auf ein J hr an irgend eine Adresse im Ausla de. Die Freie Presse für Texas Publ. Eos-many. Südwksttextiiwlluftht Euch Wenn Jbr Euch irgendwo nieder lassen woll» thut es entlang der Li nie der Sau Antoniv ä Arm-ins Paß Bahn, im Sinnen-District des Staates. Ge sundheit nnd Klima unübertroffem Billige Ländereien für den Former, Marktgartner, Obst- und Viehzüchter. Wegen Einzelheiten wendetEuch an E. J. Martin, G. P. A» San Antoniu, Texas! «A« Eine wunderschöne Fahrt ist die entlang der Rivep Avenue mit der Straßenbahn oder Kutsche. Ober halb dem Brackenridge Pack an sskommem kehre man in Oenry Opringer’g Gartenwirth ich a ft ein. WUWI W ontlz J Regclmäßige Dampfer Verbindung von Galvefion E Bremen. f Poraussichtliche Segel -Tage V Tonnen- Segelt von Ankunft in Segelt von Dampf-ev Gehalt. Bremen. Galvefton. Gall-estim TCaffel 7542 27· Januar 4. Februar wann-over 7305 18. Februar» 8. März 16. März. deln 7410 4. März 22. März 31. März. Igtankfutt 7431 l. April 19. April 28. April. X annover 7305 23. April 16. Mai 25. Mai jkVia Baltimore. TBia New York. tGalveston na Bremen direkt. Weitere Dampfer weiden für ev. Verkehrs-Bedürfni e in Dienst gestellt. Die Gestaschaft bekält sich das Recht vor, die Segel-Daten z- hier-. Passagiere sollten au jeden Fall sich von der Galveston Aqenxur Nach richt erbitten, (wenn nöthig per Draht) wann sie in Gasvestonfem müssen. Passage-Ratcu sind wie folgt: Bremeu-Galvefton Zweite Kajüte Mswsz wischendeck 38.50 Passage-Rateu: Galvefton-Bremeu Zweite Kajüte MIN wischendeck ZWD Wegen 11eberfahrt, Frucht und sonstiger Information wende man ROHR W. W. MLZM General-may BMEWIH III-; oder an C. Griefenbcck’s Nachfol er, O. Eu elle· O- Ists-I III Win. V. Dielmqam 306 DstiCoiYimchtk.. Aqeuttguin Sau Meinst- sek J- -s s-s-·7"ww-IIW’WWIWWWWW s 8 Fu XW Immer etwas was Sie Hört-, wenn Sie sich der Oel- LW oder irgend etwas Inder-U außer Ga- oder Elektkicitüt sm Beleuchtung Ist-M oder Ihr-es gGe äftet Wen. Es giebt über aupt nichts,wsi H» Gas oder Elektriziiät DOG leuchtun g- Zwecken glei gestellt «7 werden ann Keiu Oel, Keine Feuers-M, und neben all diesemistdas Genannte dassparfatnste Beleuchtnnssmttel Aas Fk Elootrio co. 403 ost- Hauston- sinnst-, san Antoniu, Isi. -»southom Paoitic THE F: ·«su«s-51 mark-«- W- intef-"I(«arnavas"«in EI Paso Hkä für die Rund-fahrt FahrkartensVerkauf am U» 12. uijd 13. Januar, gültig bis zum I9. Jan. MM nie Masken um monemglen Zueae In Mus. compartment-, Observationss uncl Speise-WIN Teigxich 2 Züge nach Carisomien. Durch xSchcafwageu imch der Stadt Mexiko. Tom-isten -Schlafzvag«en nach Washington. Chicagv, Cincinnati. Töt Louis, Atlanta, Calisormen. J. dichl-W, sit Pass. Agi. E. Nessus-UND cify km. M IW M. 301 Alamo Blitze-, Sau Autoniv, Texas. Telephon Is. .q. As il WW ENach Mexiko diesen Winter. Eine der schönsten Reisen der Wci iiist cin Besuch in kaito im Winter Die gl cst Hth der Mehrzahl seiner Etiiotc in der wrnndseincs reisenden Klinia5, welches am Ins s sten in den Winlcr Monaten ist Diter Land mit icincin blauen Himmel und Antrag-ts k Liifi des Meinen-S nnd des Abend- nacht c—J zn einein c Jdealcn Winter- Aufenthalt I MONTEREY sALTiLLO. sAN LUis POTOSI und WLUCA Ins entlsss kder Linie der Eiiaiional iiaiinnni co. oi Wien «l.AKSDO IOUTS" i die kürzeste und schnellste. Pullman Busset- Schlufwa en Iui allen Durch u en Man n» E für Tut-M Fuhrpiönc nnd Tounften Führer via des-W »O .Z a cchrkibt mer wendet Euch an irgend einen der folgenden Weinen um weitere Jnformtipnx W.1s’.PA1’0N Gouoknlsaswm Amor-« U Ztoslwa Nov for-kost k K I FALKSNBACA Trost-Uni- Mjghvzkasss AgosxtJl Brondwiq vNew York U. 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Preise mäßig· III-s Ilskmtft wird bereitwilligst und Unent Mb W man adkessm im- indem z Mkfn Maske-r HEFT k le en. Ilsk Und Unfach belehrt dasselbe, wie Ok- Fort-o esse-, Russlan- vou Wut Siena II -W IIIII IIIIIIIIsIIIIIIIII m m Won- smlsksck sme It. Ieicht-B Halt-V II III IMI est-. ssl AIWML lMs Freie Presse für Texasz Herausgegeben von Atti Plissß lilcl Ms WWSWIU W Donnerstag, den 8. Januar 1903 niedre-d at the Post Oüioe at San Ante nio, Texas, as seeond elass matten Mäs- c rs ch c i seud e deutsche Zeitung in Texas. Die »Freie Presse für Texas-« hat von allen deutsch- tcxauischen Zeitun gen die größte Abounentenzahl. Das Wachsthum des Siidens wäh read der letzten 20 Jahre. Der Herausgeber des in Balti more, Maryland, erscheinenden "Manukacturers Reeord«, Ri chard E. Edmonds, hat unter dem Titel »Das Wachsthum des Südens während der letzten 20 Jahre« ein kleines, zwar nur vierzig Seiten um sassendes Heftchen erscheinen lassen, das aber doch von verschiedenen Sei ten ,;als die wichtigste Publikation, die in Bezug aus den Süden seit dem 1Vürgerkriege erschienen ist«, bezeich net wird. Edmonds beginnt seine Schilde rungen mit dem Hinweis auf den ungeheuren Reichthum, welchen der Süden v o r dem Kriege aufwies. Der seit dem Kriege ausgewachse nen Generation mögen die Zahlen,! welche Edmonds da ansiihrt, schier unglaublich erscheinen! Jm Jahre 1860 waren 30 Prozent ides gesammten Bank-Kapitals des ELandes, d. h. 8117,400.000, im Süden. Der Census von 1860 wies einen ganz beträchtlichen Wohlstand nach, einen Wohlstand, der zum; Theil weit höher war, als der jener Nordstaaten, in denen jetzt der Haupt fReichthum des ganzen Landes kon zentrirt ist. Jnjenern Jahre-wer sllglc Georgia UVBIJ elllcll grosseko Wohlstand, als die Staaten Maine, New Hampshire, Vermont und Rhode Jsland zusammn genommen! Süd-Carolina war damals um 868, 000,000 reicher als Rhode Island und New Jersey zusammen genom men! Mississippi war um S160, 000,000 reicher als der Staat Con-» necticut. Was die eingeschätzten Eigenthums- s Steuerwerthe pro Kopf der Bevölke-; rung anlangt, so stand damals Ton-« inecticut in erster Linie und es folg ten der Reihe nach: Rhode Jsland, Süd-Carolina, Mississippi, Massa chusetts, Louisiana, Georgia, District Columbia, Florida, Kentucky, Ala-; bama, Texas, New Jersey, Muth-; land. Arkansas, Virginia und Ohio. Erst weit hinterher kamen New York und Pennsylvanien, ersteres rangirte an 22., letzteres an 30. Stelle. Jm Jahre 1860 belief sich der ge sammte eingeschätzte Eigenthums werth der Ver. Staaten auss12,000, 000, und davon entsielen auf den s Süden 85,200,000, d. h. 44 Prozent! Aber dann kam der Krieg mit sei ner ungeheuren Eigenthums Ent werthung in Folge der Aufhebung der Sklaverei und der Verwüstungen des Krieges selbst. Und auch die 10 Jahre der »Reconstruction« erwiesen sich um den blutigen, aber leider nicht ganz unberechtigten Witz Ed monds" zu wiederholen, weniger als eine Periode des Wieder-Aufbaues der Reconstruction, als der »Destruc tion«, der weiteren Verwüstung! Der Census von 1870 legte von der erschreckenden Veränderung, die sich innerhalb dieses einen Jahrzehnts im Süden vollzogen hatte, nur allzu öeredtes Zeugniß ab! Die Eigenthumswerthe sanken in dieser Zeit um 82,100,000,000 man denke-« zwei Milliarden und hundert Millionen Dollarsl und in dem Jahrzehnt von 1870 bis 1880 ginge-n sie abermals um 867,000,000 era Aber dann folgte die Periode des Wiederausbliihensi Während der Werth des Fam Eigenthums im Gesammtgebiete der Ver. Staaten in den zwanzig Jahren von 1880 bis 1900 um tj7 Prozent zugenommen hat« belies sich die Zu nahme dieses Werthes für den Sü den allein aus 72 Prozent. Und während das in industriellen Unter nehmungen im ganzen Lande ange legte Kapital im ganzen Lande in jenem Zeitraume um 252 Prozent zunahm, belies sich dieie Zunahme im Süden allein auf 348 Prozent. Der in der Baumwoll Industrie angelegte Betrag ist von 822.000,000 aus 8175,000,000 hinaufgeschnellt und die Anzahl der Spindeln von weniger als 700,000 auf mehr als 7,000,000! Enorm ist auch die Zunahme der Mohlenproduktion des Südens. Die selbe stieg in dem genannten Zeit raum von 6 auf 53 Millionen Tons und die Roheisen- Produktion von 400,000 auf 2ä Millionen Tons! Sachverständige sind schon ietzt der Ansicht, daß der Staat Alabama in einein Vierteljahrhundert an der Spitze der Stahlprodnktion der gan zen Erde stehen werde. Wesentlich zur serneren Entwick-! lung des Südens beigetragen haben und werden in Zukunft noch mehr beitragen die Petroleum-Funde inj den Staaten Louisiana und Texas-— »auch wenn man von den Uebertrei Ibungen absieht, die im Uebereiier des »Bubms« mit nntergelauien sind. Was den Exvorthandel des Südens anlangt, so hat die Ausfuhr über die Hasen des Südens um fast 100 Pro zent zugenommen, während im all gemeinen die Aussuhx der amerika nischen Hasen in derselben Zeit nur um 65 Prozent angewachsen ist. Seit dem Jahre 1880 hat die Schienenlänge der Eisenbahnen im Süden um nicht weniger als 162 Prozent zugenommen und in Eisen bahnen sind in dieser Zeit im Süden nicht weniger als S,500,000,000 an- gelegt worden. Auf Grund dieser allerdings er-T staunlichen Ziffern, glaubt Edtnonds der weiteren Entwicklung des Sü dens ein ganz überaus günstiges Prognostion stellen zu können. Er schließt daher seine Beschlüsse mit dem folgenden schwungvollen Ausruf: »Man vergegenwärtige sich die Sachlage, wie sie noch um das Jahr 1880 herum bestand. Dann prüfe man die gegenwärtige Situation ein gehend und vergegenwärtige sich die Thatsache. daß die gegenwärtigen Entwicklungen in Bezug auf den Eisenbahnbau, auf die Baumwoll Jndustrie und in Bezug auf andere Industriezweige weiter Nichts sind als die Ausführung der Pläne, zu denen schon weit früher der Anstoß gegeben worden war, deren Ausfüh rung dann aber durch den Bürger »krieg unterbrochen wurde, die sich »aber auf natürliche Vortheile grün Tdeten, welche auch der Krieg nicht zerstören konnte, und dann versuche man es. sich auszumalen, was auf dem Gebiete des Wachsthums des Südens innerhalb des nächsten Jahr zehnts noch Alles zu erwarten steht! Schreieude Ratt-stände auf »Wie ren« Philippinem Uncle Sam hat entschieden keine »g!ückliche Hund« für das Colonisik ren! Im Gegentheil—die Philippi nen galten bisher stetsals eins der reichsten, productionskräftigsten Län der der Erde und dieser Ruf wurde vollauf gerechtfertigt durch die enorme Waaren-Ausfahr, speciell von Hans Reis und Tabak. Und nun mit einem Male, da Uncle Sani sich dies große Jnselreich für die Summe von 820,000,000 »ge kauft« hat und nachdem er sich fünf Jahre lang-wenn auch-« bisher nur mir recht mangetyanem Erfolge-ve müht hat, seinen Einkan auch wirk lich in die Hände zu bekommen, bre chen dort an allen Ecken und Enden die ärgsten Nothstände —Handelss stockungen, Viehsterben, Seuchen und Hungersnoth—aus, welche es erforderlich machem daß man den Kingelbeutel über den Stillen Ozean herüberreicht, um als milde Gabe die Kleinigkeit von 83,000,000 zu heischeni Jn diesem Sinne muß der Z. Jah resbericht der PhilippinensConimis sion aufgefaßt werden, welcher soe ben, in Begleitung eines persönlichen Empfehlungsschreibens von Seiten des Präsidenten Roosevelt, dem Con gresse zugegangen ist« In diesem Schreiben macht der Präsident die folgenden Bemerkun gen: »Ich lenke Jhre Aufmerbsank keit ganz besonders aus die in diesem Berichte enthaltenen Empfehlungen des Kriegsministers Root. Jch fürchte, daß schlimme Zustände aus den Philippinen eintreten werden, wenn man diese Empfehlungen unbe achtet lassen sollte.« Der Brief Roots aber, der dem Berichte der Philippinen-Commission beigefügt worden war. enthält eine wahrhaft trostlose Schilderung der zur Zeitan den Philippinen herr schenden Zustände. Die Rinderpest hat von den »Ka-; rabus«, den Last- und Zug-Rindern der Philippinen, über 90 Prozent dahingerafft und die Folge davon war, daß die Reisfelder nicht zum dritten Theile bestellt werden konn ten. Außer der Stockuna im Hans und Tabaks-Export gesellte sich dann zum Ueberslusse noch die Cholera-; Epidemie dazu, um» die Sachlage zu i ecner ganz unertraguchen zu genauen. I Hat die Aufhebung der Cxportzölle auf Waaren aus den Philivvinen auch die Einfuhr ein wenig gehoben-P wenn auch freilich lange nicht in dem erwarteten Umfange—so sind dadurch auch die Zoll-Einnahmen der Inseln wesentlich zurückgegangen. Dazu kommt ferner noch die Entwerthangk des Silbers mit allen Uebelständen des schwankenden Geldwerthes, so daß-meint Root——-die Nothlage auf den Philippinen weit schlimmer ist« alsseiner Zeit diejenige auf Cuba, als die amerikanische Punktes-Regie rung es für angebracht hielt, die Summe von 83,000,000 zur Abldhs nung der cubanischen Soldaten aus dem Bundesschatze auszuzahlen, oder als die Bandes-Regierung im Som mer 1898, als Porto Rico von einem verheerenden Hurrikan heimgesucht worden war, ebenfalls die Summe von 81,000,000 als Hülfe aus der Noth aus dem Bundesschatze aus zahlte ganz abgesehen von den hunderttausenden von Dollars, wel che damals den Nothleidenden auf fVorm-Nun aus privaten lHilfsmit teln zuflofsen. Kurz und gut, eine Nothstandss bewilligung von mindestens 83,000, 000 für die Philippinen hältHerr Root für absolut erforderlich und nach den angeführten Beispielen auch ganz im Einklang mit früheren Handlungen des« Kongresses. Als ganz besonders empfehlend fügt er dann noch hinzu: »Durch eine solche Handlungsweise würde der Kongreß einen praktischen Beweis ablegen von dem innigen Interesse, welches das amerikanische Volk an dem Wohl und Wehe der Filipinos nimmt und von der Be reitwilligkeit, demselben in Zeiten der Heimfuchung beizustehen!« Root ist auch der Ansicht, daß man durch solch eine Bewilligung gewis sermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könne« nämlich daß man der PhilippinewRegierung die Vollmacht ertheile, einen Theil jener Bewilligung für den Anlauf von Hülfstniueln ,oder direkte Paar-Un terstützung zu verwenden, den ande ren Theil aber für die Anstellung arbeits- und erwerbsloser Eingebu rener am Bau von wichtigen Land straßen, Eisenbahnen oder anderen öffentlichen Arbeiten Es ist abzuwarten. wie sich der Kongreß zu diesem Ansinnen ver halten wird. Wahrscheinlich wird ein ensprechender Antrag nach Maßgabe des Grundsatzes: »Wer A gesagt hat, muß auch B sagen!«— angenommen werden. Was würde man aber im Kongresse sagen, wenn einmal für die Nothleidenden in den Kohlendistrikten von Pennsylvanien oder für die Armen und Arbeitslosen in New York ein paar Millionen Dollars verlangt werden würden? Ja, Bauer, das ist auch ganz was Anderes! Versuchte, es zu verbergen. Es ist die alte Geschichte: »Die Sonne bringt es an den Tag!« Nur daß es sich in diesem Falle nicht um ein Verbrechen handelt. Eine Frau fühlt sich abgespannt, sie hat Rückenschmerzen und leidet an Ver dauungsschwäche, aber sie meint, «es sei Nichts« und versucht es zu verbergen, bis sie schließlich ganz uud gar zusammenbricht. Täuschen Sie sich nicht! Nehmen Sie sosort Electrje Bitters. Er hat den Rus, daß er Magen-, Leber- und Nieren Beschwerden heilt und er wird Ihr ganzes System neu beleben! Die schlimmsten Formen jener Krankhei ;ten werden sofort der heilenden kMacht des Electric Bitt-ers weichen. ;Nur 50 Cents und garantirt durch jdie Apotheke von F. Kalteyer Fr iSohm Geo.J. Schmitt, Eigenthü imer und Ad. Dreiß. Aus Mexiko. Der in der Hauptstadt Mexiko er scheinenden »Deutschen Zeitung für Mexiko« entnehmen wir Folgendes: Der neugewählte Stadtrath tritt bereits mit einer Reihe von Verbesserungsprojekten hervor Herr Landa y Escandon hat auf seiner Europareise, besonders in den grö ßeren Städten, St dien über die bvgienischen Verhält isse der Außen Quartiere angestellt und kehrt mit der Ueberzeugung zurück, daß in Mexiko in dieser Hinsicht noch sehr viel gethan werden kann. Er beab tigt zu diesem Zwecke, zu Anfang Januar, persönlich die ,,Barrios«« der Hauptstadt aufzusuchen und die Verhältnisse hinsichtlich der Beleuch tung, Wasserversorgung und Kana lisierung genau kennen zu lernen. Jn allen der städtischen Verwaltung unterstehenden Zweigen, wie dem )Droschkenwesen, der öffentlichen Be leuchtung und deni Verkehrswesen, sind Verbesserungen geplant, über »die wir gelegentlich Näheres berich ten werden. Die Einfuhr von Weizen wird, nachdem schon die Bundesregierung diexZölle bedeutend herabgesetzt hat, znunmehr auch von den Eisenbahnen Jdadurch unterstützt, daß die Fracht gebühren von 823.99, die früher für die Tonne erhoben wurden, auf sl4.00 herabgesetzt worden sind Es soll dadurch der Weizennoth im Lande-abgeholer werden. Es ist unbegreiflich, warum «in Mexiko nicht mehr Weizen gezogen wird,3 der fast überall vorzüglich gedeiht und gute Preise erzielt. Straßenräuber sind besonders im Staat Mexiko nicht selten. Aus dem Wege von Acopilco nach Toluca wurde am Dienstag Morgen ein ar mer Köhler, der seine drei Maul thiere»t»iach Zoluca «trieb·.»y«on ·Räu gern unerfuuen unu oouflanotg gr plündert. Als diese nur elf Centas vos bei ihrem Opfer fanden, schlu gen fie ihn halbtodt und banden ihn fast nackt an einem Baum fest. Durch die intensive Kälte wurde der arme Menfch ohnmächtig. Später vorbeikommende Reifende befreiten ihn von feinen Fesseln. —-Zollgebühren im Monat Ja nuar. Die »Ofsizielle Zeitung« veröffentlichte den Erlaß des Fi-« nanzminifters, durch welchen die Ziffer bekannt gemacht wird, nach der im Monat Januar die Zölle für ausländifche Waaren berechnet wer den follen. Dieselbe ist auf 2522k festgesetzt. Waaren, für die früher ein Zoll von 200 Pesos gezahlt wurde, sind also im Janur mit 825225 zu verzollen. Der Werth eines Kilo Goldes ist auf Pefo 1797.15 (Silber) festgesetzt, wonach fich die Direktoren der Münzhäufer bei der Berechnung der Münzgebühi ren für Gold (3 Prozent für Stem pelgehühren und 2 Prozent für die Prägung) zu richten haben. Frü her wurde das Gold mit 83675,416 Her Kilo berechnet. Der Durch schnitts-Tours auf New York in den ersten 25 Tagen des vergangenen Monat-s toar 166,08 Procent. w m sur oen Oerichternatter eine’angeaehme Aufgabe, wenn er über ein Fest berichten darf, das in allen Theilen glänzend verlaufen ist, wie dass des Musitvereinö »Gemei nia« am Svlvester-Abend im Deut schen Haufe. Wer an diesem Abend nicht fröhlich gewesen ist, hat das Fröhlichiein verlernt. Es herrschte geradezu eine ausgelassene Stim mung, wie selten zuvor im Deut schen Hause nnd es konnte noch Mor gens 5 Uhr eine Polonaise getanzt werden, an der gegen 20 Paare theilnahmen. Das Programm war ein vorzügliches und alle Num mern fanden großen Beifall, zumal das Mennett von Boccherini, wel ches wiederholt werden mußte. Dem Charakter des Tages Rechnung tra gend, hatte man nur heitere Stücke aufs Programm gesetzt, wie die »Wähle im Scharzwald«, ,,Vettel ftudent«, ,,Gasparone«, »Weder mauö« u. a. m. Deutsche Wollwaaren z«:::.... soll-» Hackessdttksseinesonchh B Nat-mai I Ctntmpfwaateu für sw- Iad Kinde-. ent e il mich-. Deutsche Blataslslssxmz etfbskchetm nnd Darm-km senkt-te ist-it Ichäkelts Wollen-nu- ta unendlicher Auswahl Ikatetlaliea sil- sllc weiblichen handarbeiten« Stabe-I Ihn-a Mk 10 cents ein Kreusftidi Muster-VI enthalte-II mehr als 100 Ruft-d HENRY IslsssS Zog-sow; Grund Straße, Ecke Allen Straße Dept. B, New York City, New York. Latr-lage frei zweiundd Schrcibt an obige Firma nnd nennt diese Zeitung. aus« Jas.WanrH-mosges Architekt, Officc: Freie Pressc«- Gebäude 8T7st-Commerce- Straße, l Etage links. Aufträge von außerhalb werden er beten un unter Aufsicht des Architekten prompt ausgeführt. l: 0,Z,1jw ÅLAMO M ZALUM 314 Alamo Plaza, Sau Antoniu, Tex. neven dem historischen Alamo- Gebäude RW ll BlllLllbL Ellellllft Die feinsten Weiue, Litjuöre und Mannes-. Stets frisch-IV er an schi· H warmer und kalter cunchl Izu jeder Tageszeit Te! 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l »He-z Just als JMIIMZ Zur Zeit, als der berühmte nieset -ländisc«ke Maler van Dyk k(1599 bis 1641 czzf der Höhe seinesSchaffenZ stand, wurde er durch die Nachricht tief erschüttern daß einer der geachtetsten Kunftkenner, sein Freund Mynheer Vandermuylen, in seiner Billa bei I Iscnizsterdanl zevnvrdet worden fei. Er eilte sogleich hin and wurde von dem alw«DienersJ-an in den Saal geführt, in welchem die sterbliche Hülle des Vec blfHenen aufgebahrt war. --Während et die theuren Züge iek Freundes be :tva’chtete, traf ein höherer Polizeibeam ter ein. Van Dy! nanxxäc seinen Na men, und deeBeamte, der wohl wußte, in welchen Beziehungen der Maler zu dem Entschlafenen gestanden hatte, drücke dem ersteren. seine Theilnahme Wh, die Hand. Natürlich war fdie-erste Frage van Dyts nach den-c Mörder-. Der Beamte zuckte die Achseln. -,.Wtr Ihabennoch keine direkte—Spu-k,« sagte er. s »Ile man bat auch-gar keinen Ver

j« ziemlich bestimmten sogar. «U«ideber der Schandthat kann nur Xhetabgekommene Neffe, der nächste Erbe des Ermordeten, sein. Aber nur der geistige Urxbey denn et befand sich qux Zeit der hat in BrüsseL Der Mtche Mörder wird unter den drei sj Dienern Vandeemuylens zu suchen fein. Was wir bisher etfors i haben, släktgar keinen anderen Sälu zu.« »Die-drei Diener-?- Der alte Jan ist doch natürlich ausgenommen?« »Es nt allerdings unwahrscheinlich, daß der alte Mann, der schon seit its-emsig Jahrenim Hause ist, an der Muthes betheiligt gewesen fein sollte. dem Knirninalisten darf nichts Sännvslzvexheinlich sein. Dennoch lass en Sie sehen, den Alten frei Weber-, während die anderen bei den Dienen Meter und Anton, bereits verhaftet sind. Alle Drei leugnen hattnäckig jede Schuld, und der einzige Anbaltspunkt ist das Dolchmesser, mit dem Bandermnylen ermordet wurde. Es steckt in der isdtlichen Wunde.« Eine Weile stand der Maler sinnend »vor dem Katafall,sdann wandte er sich MM an den-Polizeibeamten: ,,Wis spin M u« zeigen Auch die Mord ’ftn-Sie, daß Bandetmuylen auf einem Auge blind warf« ,—.,R.ein,« erwiderte der Angeredete Masche .Sie wollen wissen, weshalb ich dies frage? Weil dieser Umstand viel leicht sur Entdeckung des Mörders füh -Mekdings muß ich noch Whisellthum Und vor allen Din Iikb Eh Sie, mich in’5 Gefängniß begleiten nnd mir die verhafteien f km e Tagespggtnfand in der Van des-W ein gekichtsiches Ber lsststaii. wittde der Diener beiden- der-geführt und ge agt, ob er sich schuldig bekenne. Derk M Gsank bjnåntniernd hin dieschszktbiees Opt, a maninun igj derbe-JEAN s oder will Dir das Gegeniheil en,"« tiefi der Richter, »fo·lge mie. Wirt den ALiebenle in wel M Bier Dein Bandemuhlenz »Wer aufher Wf heigelaRich un« u r r ter Ists-c Stimme fort, »und blicke in das-echte Auge des Ermorde ten. EMd Die bekannt sein, daß kder W ein Spiegelbild im Auge M Opfers zutiicklößi. Erkennst Du steckle ank der Diener sittsam ich erblickte er au der Mut des-: en Auges, von dem Lid zu geschoben war, sein Leute-sei das Mpksmessek Mein Werk des Satans, M -.ZI-iet, »bei allen Heiligen ich bin unschuldigs· dieselbe Szene s ielie sich mit W W- »Es ski« Pis: ssssgk s us iange ag iti, Und ex lachelie sogar, während er ldbethenerir. Als er aber ed Udie Mordwasse fchwingendes gs i im Auge des Leich e, war es mgtsdejner But- W Fassung zu on OUUM mgesÆM wand er sich ils und als er inm, legte er ein umfasfe ndes ab. »Er war-es gewesen, II Wissen im Auftrage seines W M danmgteeåtlig die r e an Mk im Auslande verschollen IIij früh-ist nur noch-zu erklären, bis der altes das Bild des Mör wx tm W M Ewig tun-Traub- isi Eifd ge sk- skgsgsssspsschsk unen au Der des Un s ebenso wen Men, ak- eiaem Spiege its sen einer Stelle sm- andeten be W wird. Wien aber trug in der F- Mhle ein Gesange, wel ss i wer, das III-Il- e um dieses Ge IIIOC D chiedenen wußten. III Dr hatte nun auf zwei Glas ,M:d thc dfqukidfetu Din Mag o un voll has der W auf die Be ein etsÆternder sein mußte. Die-jeden kleinen Kunstwerke wurden Mseit im Archiv der Amsterdamet z inalpolizei aufbewahrt, sind aber W abhanden gekommen. »Es-· WHAT- an s i e gegen Mxrndänhxnsmhdey dargean gis- o e et en. chmikp Ase-w Honstom Tean Carrie Nation hat in Kansas Tau-. Mo» für die Summkvon M M cis-s- W von TrunIenbolven bestimikst istsuen E Frei für fchWachgYiännen Ein Heilmittel ist entdeckt worden das verlorene Mannbarkeii nnd die Kräfte wieder herstellt. l Eine Woche ansteltlseades Probe Partei wird Jedem frei usefqndl, der darum schau-by «chcnetativc Tat-leis« sind anerkannt die einzige Km gegen verlorene Mannbarkeii in allen Stadien. Sie sind wissensch-i tlich durch d1e besten Acrzte der Welt he estrllt. cr Ruf des Institutes ist derart, daß alle ermde das Heilmittel beriellerh dafür Fechpexantworiltch halten.· Und wenn Te auf ihren in lim behaupten, daß die »Reqenekat:ve Todten-« Is- Ä.’I «L Is-» ist- i orrlorcneMannbarIeih Aderbruch oder Schwäche dei gefchlechtlichen Organe heilen, fo muß-die Hur positiv und permanent em. Diefe Kompagnie schickt Jedem, der an nervdicr wache leidet, die Medizin für eine wöchentleche Behandlung frei zu; Die Medi in kann nur dadurch erprobt werden, das man die efnltate des Gebrauchs abwartetnenn sie das lzeiln für nms «ie gemacht xvurde, fo i sie zsu emv edlen. Diese älrobe will die Falloina ynn Lo. nut ihrem Mittel für·eine Woche gestatten. Naelzdem er die Ali-gene ratioe Todten-« eine Woche e raucht hat, wird der Patient Kraft in feinen rganen und Muskeln, neues Blut in feinen Adern, neuem Unternehmungs geist, und sich m Gefundheix und Erscheinen als neuen Menschen finden. Die·,,Regenei-atwe Ta blels« haben eine wunderbare Wirkung und »der Pa lientverfvlirx dieselben am ersten Ta e. »Sie gehen direkt zum-»Sitz des Uebels, qanåqålei wie lange es Insiehi und bringen Kraft und t ele. Dieer wun derbare Mittel verbannt alle Schllchteinheit dexn an dern Gefchlechtlkegenüber. heilt alle Uebel, die aus Ueberreizung, e eranstren ung, Gefchäfisforgem die zum Verlust des Gedächtm es, «Unfsh leit Se-, füh ren, hervorgehen »Regenerative Ta leis« sind in. jedem Alter anwendbar; ie, heilen alle Fälle, ans genommem wenn schon ·pilepsie oder Jriiinn ein etrelen find. Die Fallovia Lynn Cozniacht keine Be kränkungem Jeder. der darum fchreibh erhält das ttel für eine Wochejeei zugefchickt, forgfältcis ein epackt und ohne zu zeigen, was es enthält cHei-at ufende von Briefen aus allen Theilen des Landes erhalten, die oon den nsiounlichsten Kuten der »Re enetafive Tablets« berichten. 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»Mit III-End Hausk. Wim- dee Vorstellung-m IUIUEE 2. ZU ABEIlIsz 8.15 praecise H e u t e A b en d W Il. Wssts Mantels Mc Böc, —50c, 75c 81.00. Freitag und Sonnabend, den 9. Und 10. Januar, Matinee Samstag: Illsk SASHLM Freitag Abend und Sonnabend Matinee: »Ist-s set-onst Its. 1anquskay". Sonnabend Abend «k0lisk1 Mk N01". Mist-Preise 25c, 50c und 75c. sMsc 25c,50c,75c,81,81.50 Keine Frei- Liste Sonntag, Matinee und Abend: MSUI lllltl MSM E BEHIIWEI MUL No- 4—— —Lyceum—— No. 4 Heute Abend Jllustrirte Vorlesung: «"Wkn P. —skm««sx» sind erhältliT bei Webb F- Ni M tamo Mach x Un trug-rechter Vorschlag Spweitbekannt, sind drei Mayors MAX-steil im Felde. Es sind dies Dr. F. Terrell, V. Brown und J s. Samt-bell. Die Freunde der beiden Ersteren haben hen Vorschlag gemacht, daß alledrei Kandidaten sich einer Vor abstimmung unterwerfen und daß derjenige Kandidat, der bei dieser sogenannten Primärwahl die meisten W erhält, allein im Felde Mund die anderen zurücktreten. Es ist nicht recht einzusehen, aus In Grunde dieser Vorschlag den v «daten sür das Mayorsamt un terbreitet worden ist; es sei denn zu Gunsten eines einzigen Kandidatem iden man von vornherein sicher zu stellen wünscht. Würde eine Eini aui diesen Punkt stattfinden, o wir faktisch zwei Wahlen. llein der Vorschlag schließt man che Ungerechtigkeiten ein, die die Freunde Tampbells nicht billigen und sie denselben abgewiesen H nach unserem Dafürhalten wir-de die Abhaltung von Primär Miiir den angegebenen Zweck Meint-taktisch und sagen wir es Mehrans, »unsaik«« sein« Denn, der soll berechtigt sein, bei diesen enzu stimmen? Seide-: eigentlichen Wahl sind nur Wenigensstitnmberechtigh die ibre ner entrichtet und einen Re-. Wonsschein erlangt haben. Die Wahler sind noch nicht im dieser Papiere und- werden sich auch erst kurz vor der Wahl «s·olltemannun Jeden über die drei Iandidaten stimmen lassen, der Mem Zahlt-lade meldet, so würde sein Magent von Bewohnern der sp M den eigentlichen Bürgermeister das bei der Wahl selbst smtzmeden hat« Kontrole könnte überhaupt »Æwerden, denn man kann Cl Wähler nicht an der Nase Diesem oberdie Mittel oder die W W. die Kopfsteuer zu bezah F les nnd sich registriren zu lassen. Sei einer solchen Primärwahkj --;»,-.Wtäkl derjenige Kandidat sie-; s. ·e meisten Stimmen kauft, M käufliche Element würde entscheiden-. Deshalb ist Ihelfend-e Wahl unterbleibt und didaten messen ihre Stärke ge. t wird ein zuverlässiger I err oder Dame in J» nty, um ie Vertretung eines s--—. sseu Hauses von solider finan WT fis zu übernehmen. Ein glattes, VII-Mo wöchentliches Salair von 818 site per check an jedem Mittwoch sammt Ile- Spesen direkt von dem Hauotquars tief aus ausbezahlt Geld zur Deckung san Un aben wird voraus eschjckt. e; Caxton Gebäude, hicago, 1,12,30mt Andergletch sehnt-en schon mehrere Male da M verwiesen, daß die Ausgaben »Die stadt Galoestom seitdem die g einer Kommission von »s-« wMten und Bürgern über jährlich um- über JMW gekürzt worden sind. VII es zeigen, wo und wie ge Wkatm führen wir nach die Ausgabeposten für den Dezember 1902 an, die fol W lautem 20. 123Z33 chevibiiothek 40.00 usbehnung 303.78 Departement 210.00 eue- 115.00 k. pitqt 715 35 eb 1,188 00 sesatnnit 812, 687 49 VTTDie monatlichen Ausgaben unse betraqen mehr als das Wette derjenigen Galvestons. XII nicht ebenfalls eine so schte Ersparniß eingeführt Jetiefer einer steht, desto lie ber spricht er von oben herab Allctlci. Die County-Warrants werden von der der San Antonio Trust Kompagnie nicht mehr eingelöst. Sie that dies bisher mit einem Ab zug non 3 Prozent. Die Warrants sind alfo wieder einmal allen mög lichen Fluktuationen unterworfen. Das County hat die Baarzah lgngen immer noch nicht aufnehmen konnen, obgleich die Einnahmen be deutend sind und an den Ausgaben für Verbesserung der Landstraßen gespart wird. Das Assessment des County ist fast dem der Stadt gleich, so ist es in die Höhe geschraubt worden« Jmmer mehr Steuern und immer weniger Resultate! Die »Teva Mininq 85 Manu facturing Co.« von San Antonio hat sich mit einem Kapital von 830,000 inkorporiren lassen. Auch die »Collins Canal Co. von San Antoniu« ließ sich einen Freibrief sioizstellem Kapital ebenfalls 830, Der Verein »Jägerlust« ver anstaltet am 28. Februar jin-Mis kstrittig-Garten einen großen Masken a Die Väckermeister haben die folgenden neuen Beamten erwählt: Präsident, Jas. Bailiez Vice- Prä-« sident. Ferdtnand Herrle; Sekretär, Fred. C. Pfeisfer; Schatzmeister, P. L. Lanqsdorfz Exekntiv-Komitå: W. L. Richter, F. W. Pflughaupt jr. und Chas. Steffler. Die Brunhilde Lage No. 7 des Orden-I der Hermannssöhne hielt eine Beamtenwahl ab, die fol gendes Resuitat ergab: Präsidentin, Mary Weiß; Vice- Präsidentin, P. Pinm Ex- Präsidentin, M. Herrlex Sekretärinz C. Sommer; Schatzmei-" fterin, O. Koch; Exelutiv-Komit6: S. Koehn, E. Ries nnd A. Heller; Führerin, Marv Meyer; Jnneke Wache, J. Nessel; Aeußere Wache, J. Hillebrandt. Jeder durger rann sich regi striren lassen, wenn er auch die Kopfsteuer noch nicht entrichtet hat. Aber er muß die Steuer im Laufe des Monats bezahlen, um am 9. Februar stimmen zu können. Am Stimmplatze sind beide Papiere, der Registrationsichein und die Quit tung für die Kopfsteuer vorzuzeigen, wenn der Wahlzettel entgegengenom men werden soll »Rheumagramm« —das ist die wahrhaft beängstigende Wort Neubildung, welche der ahnungs losen Menschheit aller Wahrschein lichkeit nach bevorsteht, nnd zwar als Bezeichnung für »drahtlose telegra phische Meldungen. Es ist abge leitet vom griechischen Verbucn ,,rheo" fließen, als Welle oder Strom. Um den naheliegenden An iklang an Rbeumatismus zu vermei den, wird von anderer Seite die Bezeichnung »Aetherogramm« vor geschlagen. Etwas schöner wäre das Hfchom aber auch nicht viel! Zu vermiethen Eine geräumige Office im oberen Stockwerk des Freie Presse- Ge bäudes, No. 216 Ost Commerce Straße. Nachzufragen in der Office der »Es-seien Presse«. T e x a s. Die Bank pon A. Wettermark Fr- Son in Nacogdoches hat ihre Thüren geschlossen und das Defizit wird aus eine Million Dollar ge schätzt. Wetter-mark ir» der die Bank leitete, ist verschwunden. Das Fallisseinent der Bank ist für Na cogdoches ein schwerer Schlag, da fast ein jeder Bürger ein mehr oder minder großes Deposit in der Bank hatte. Jn Waco sand zwischen den beiden Mayorskandidaten Allen D. Sansoed nnd J. W. Riggins (srii herer Manor) eine Vorwahl statt, wobei Letzterer mit über 1000 Stim men unterlag." Sansord ist nun der einzige Kandidat bei der Wahl am -Mittwoch. s Die County-Kommissäre von Lee County haben die Frau des ver storbenen County Assessors C. S. Campbell als seinen Nachfolger er nannt. Dies ist das erste Mal, daß eine Frau ein derartiges Amt in Texas bekleidet. Der General Staatsanwalt hatte verher entschie den, daß kein Gesetz besteht, welches sdie Erwählung einer Frau sür die Stelle verbietet. Der Dampser »Penrith Castle«, der vor einigen Tagen von Antwers pen in Galveston eintraf hatte die folgende Ladung: 6,108 Stahlschie nen, 2226 Bündel Weichentheile, 1531 Bündel Stahlwinkel für Ge leise, 13.270 Faß Cement, 40 Fässer Schrauben nnd Muttern, 500 Kisten Fensterglas. 463 Kisten Wein. 50 Kisten Champagner. 12 Fässer Port wein, 100 Kisten andere Liauöre und eine Menge verschiedener Waa ren. Jn Viktoria starb August F. Leutschner im Alter von 55 Jahren Er war in Torgau geboren und kam mit seinen Eltern im Jahre 1853 hierher. Bon Welcome, Austin County, wird berichtet. daß John Franke, ei ner der Pioniere jener Gegend, im Alter von 64 Jahren gestorben ist. Die Streitirage zwischen der Nächsten Montag .»bei— WOLFFOMARX Großer Ausnutan von WssEUI WEBER Einfach großartig! »Eleltrischen Anstalt resp. Straßen Ibahngesellschaft und der Stadt Hon s ston ist geschlichtet worden. Die sKompagnie bezahlt der Stadt LIESC 000 fiir die Pflasterung zwischen ih Iren Geleisen und 2 Prozent von ch frem Netto-Gewinn im vergangenen s Jahre, was die Summe von 825,000 I ausmacht. Von Dallas geht eine Bewe gung aus« daß alle Städte von über 10,000 Einwohnern durch ihre Ber treter die Legislatur petitoniren den Bürgern Lein Amendement zur Staatskanstitution zur Abstimmung vorzulegen. wonach es diesen Städ ten erlaubt fein soll, für die Verbes serung von Straßen und-Seitenwe gen eine Steuer auszufchreiben und zu kollektiren. Durch dieses Amen dement sollen die Ausnahmen aufge hoben werden, welche das Heim stättegesetz in solchen Fällen gestattet. Wildenbruch contra Kipling. Man schreibt aus Berlin: Die Ode, in welcher Ernst von Wilden bruch das deutsche Publikum zum Boycott gegen Rudvard Kivling auf fordert, weil derselbe in seinem Ge dicht »Die Korsaren« (»DieMächte«) von den Deutschen als »Gothen und schamlose Hunnen« gesprochen hat, wird hier in den weitesten Kreisen auf das Lebhasteste besprochen. I Wildenbruch’s »Er-aufs wird wahr scheinlich nicht ohne Entgegnung bleiben, wenn anders Kipling nicht mit dem nenen Jahre auch einen neuen Menschen angezogen hat, der weniger ungezogen, als der bishe rigeist. Die Meinungen sind ge theilt, ob Wildenbruch's polemische Ode wirklich angebracht war und ob es nicht vernünftiger gewesen wäre, Kipling’s Schmähungen mit Verach tung zu bestrafen· Hier folgen sieben der markante sten Strophen der Ode: Ein Raunen und Staunen durch Deutschland geht, Jn England drüben hat ein Poet Zum s»onnerteil wider·Deiit chland gegriffen es Dichterherzens heiligen roll, Der ihm schäumend über die Lippen schwoll, Hat wider nng er zur Waer geschliffen Dichters Wort ioinmt ans einer Welt, Wo nicht mehr der Wnihfchrei der Mas en qelli. Sprecher der Menschheit er und ihr Ri ter, Einen. der scle aui ·e Gasse läuft Schimpfioorte prägt u. d Schmåhnnqen häu t, Neunt, wie ihr wollt, ihn, nennt ihn nicht ichterl Nein, Du wir wissen, was»uns" ebricht Dich als Zeugen nehmen wir ni t Nicht vom Verleuinder nehmen mir Le re. Dei Du, ein Sohn vom germanischen Blut, Blutsverwandte verieumdest als Brut Und verltifierst die deutsche Ehre. Du nicht heiligen Zornes ooll, Du nur sprudelnd giftigen Groll, Schamiose Hunnen ung wagst Du zu nennen. Schlage Du anf das große Buch Der W«ltgeichichte, uiid wie ein Fluch Wird Dein Wort in der Seele Dir brennen, gut man Dir nie von dein Volke-gesagt, as nnch der Seele der Menschhert gewagt Jnimer nach Gott und nach Wahrheit schmachtend, Das Weltgedanten und fremde Kunst Jn sich ichlli te mit liebender Brtnst, Ueber dem erste den Mammon verachtend? Geh’, Dich scheiden für immerdar Wir von dein Lande, daå Sdakesveare gebar Bleibe Du draußen vor unserer Pforte. AIP Dein einstiges Saitenspiel, Jegliches Wort, das von »Dir-new gefiel Haft Du vernichtet niit einein Worte Einst, wenn England iind Drutsches Land Wiederertennen,-zvas lang fie vertanim Seelengeineinichait in Gottes Söhnen, Alle sollen willkommen lein Bis auf Einen, Dein Nnme allein. Soll nie wieder in Deutschland ertönen-l Eine elektriiche Maschine. Eine elektrische Lokomotive ist jetzt tonstruirt wor den, welche, wie man erwartet, 100 bis 125 Meilen iii der Stundezurilckleaen wird. Daraus würde fol en, daß es »in Bezug aus die Schnelligkeit-möglich eiten überhaupt kaum irgendwelche Grenzen giebt ebensb wenig wie es solche Grenzen giebt in Bezug auf die Grenzen der Heilkåhigtert des Hostettee Bitterg in Bezug auf Magenleidem sowie Leber- und Nieren Bei werden· Die Leistungen, auf welche das Haltet ier itters während der letzten 60 Jahre verweilen kann, beweist dies über ieden Zweifel hinaus. wie sie auch beweisen, daß dasselbe allen anderen MediZLneii weit überlegen ist-» Wenn das System erschöpft und gefchwäeht worden ist, entweder durch Krankheit, oder durch Vernachlässigung, dann werden Sie finden, daß· Jhncn ein ar Doicn hiervon lebt gut thun werden Das ·iiebt bueii neue Lebenskraft und neue Ener gie, stellt den Avvetir wieder her reinigt das Blut und heilt Verdaunniölchmächq Kopfweh, Aufgebläht heit und Fieber. Man versuche es! Nord nnd Süd. Anläßlich einer Erörterung über Vorzüge und Fehler von Nord deutsch und Süddeutsch erzählt der badische Volksschriftfteller Pfarrer Hansjaeob folgende Anetdote. Er bepnd sich in einer Gesellschaft, in der Norddeutsche und Süddeutiche sich befanden und in «der über das gleiche Thema recht lebhaft hin- und hergeredetwurde. Als die Nord deutfchen durch die Süddeutschen et was in’s Gedränge gebracht wur den, rief ein Berliner »Aber die Fixigteit werdet Jhr uns doch nicht abstreiten können!« Da erwiderte ein Badischer in sei nem breiten alemanischen Dialeet: »Des iich richtig; fix sin Ihr. Bis wir Süddeutiche emol Wurfcht sage, hen Jhr se ichu lang g’fresse piiuslicher Verdruß. Es ist wohl nur selten eine Fami lie zu finden, in der nicht gelegent lich einmal häuslicher Verdruß vor kommt. Aber dieser kann sehr ver mindert werden, wenn man Dr. King’s Neue Leber-Bitten im Hause hält. Dieselben ersparen viel Aerger durch ihre großartigen Wirkungen bei Magens und Leber-Störungen. Sie verschaffen Jhnen nicht nur Er leichterung, sondern auch Heilung. Zu haben für 25 Cents bei F. Kal teyer FI- Sohn, Geo. J. F. Schmitt, Eigenthümer, und Ad. Dreiß, Dro guisten. -———————-——0.o— Jn New Orleans nimmt der russische Dampfer ,.Baron Dreiien« 500 Tons landwirthschaftliche Ma schinen an Bord, welche für die großen Weizen Formen in den durch die Große Sibirische Ei senbahn neu erschlossenen Gebie ten Central Asiens verwendet wer den sollen. Drei weitere Schiffska dungen sollen folgert Diese in Chicago angekausten Mnschmen nnd Gerätbe repräsentiken einen Werth von 82.500,000, Ganz Sau Antonio EKann aus Untenftehendem Nutzen ziehen. Jm Folgenden werden die Mei nungen und Erfahrungen von Be wohnern San Antonios wieder gegeben, die qu einem gewissen Zwecke von Zeit zu Zeit in unseren Lokal Blättern erscheinen. Diesel ben werden hier veröffentlicht, um zu beweisen, daß nicht nur in und unmittelbar um Sau Antonio, son dern auch in der entferntereu Um gebung das wohlbekannte Heilmittel, Doan’-3 Nieren-Willen indosfirt von J. K. Findley, seine Pflicht ruhig, schnell und gut ausübt. Genannter Herr ist Präsident der Anstreicher Genossenschaft in Marshall, Texas; ist ein Angestellter der Marshall iFurniture Co» an der Ost-Fauning sStraße wohnhaft und ist nicht nur in EMarshall, sondern auch in der gan zen, weiteren Umgebung wohl bekannt. Herr Findleh sagt: »Wenn Alle, die an den Nieren oder an Rücken schmerzen leiden, sich so schnell Lin derung und völlige Heilung schaffen könnten, wie Doan’s Nieren-Pillen es in meiner Familie gethan haben, so würde diese Krankheit und ihre Folgen keinen Schrecken mehr in sich bergen, wenn dieses heilende, stärkende und wohlthuende Mittel im Bereiche des-Leidenden stände. Jch zögere auch nicht nur eine Minute, um allen den Bewohnern Marshalls, die unter Rückenschmerzen leiden, aufs dringendste anzurathen, sich Doan’s Nieren-Pullen zu verschaffen und diese einige Zeit lang zu neh Fnen.« Der Erfolg wird überraschend ein. Eine genau folch’ warme Em pfehlung kann auch von San An tonio’er Bürgern vorgelegt werden. Sprecht in der Bexar Apotheke, Ecke Alamo Plaza und Hauswir Straße, vor und laßt Euch sagen, was deren Kunden über dieses Mit tel berichten. Erhältlich bei allen Droguisten. Preis 50 Cents. FostersMillburn Co. in Bussalo, N. Y» alleinige Agenten für die Ver. Staaten. Vergeßt nicht den Namen DVU und accevtirt kein Substitut. ——————0-.—0—-—— Die elektrifche Schreibmaschine. Obgleich die Schreibmaschine oh nehin als die erfolgreichste Leistung der letzten beiden Jahrzehnte bezeich net werden kann, ist man mit dem Erreichten noch immer nicht zufrieden, Das neuste auf diesem Gebiete ist die Anwendung der Elektrizitiit auf die Schreibmafchine. Die Schnelligkeit, die Bequemlichkeit und die Leichtigkeit des Arbeitens soll dadurch noch wei ter gesteigert werden« indem ein Theil der Arbeitskraft durch einen Elektro moter übernommen wird. Selbstver ständlich kann es der menschlichen Hand nicht abgenommen werden, die Tasten anzuschlagen, aber während ietzt ein erheblicher Druck, dazu ge hört, namentlich wenn zu einer gleich zeitigen Erzeugung mehrer Kopien gearbeitet wird-s soll künftig durch Vermittelung der Elektrizität ein Niederdrücken der Tasten um den gess ringen Betrag von 3 Mm. genügen. T Das Anschlagen der Hebel über nimmt der elektrifche Strom, ebenso; das Verschieben des Wagens zum Uebergehen aus eine neue Zeile, das Unterstreichen und sonstige Verrich tungen, die bisher durch zeitberausl bende und kraststoßende Handgriffe ausgeführt werden mußten. Der Elektromoter läßt sich auf das ge naueste einstellen, so daß der Druck der Thpenhebel auf das Papier in gewünschter Stärke ausfallen kann. Das bedingt den weiteren Vorzug, daß die Schrift eine Gleichmäßigkeit erhält, wie sie durch die menschliche Hand garnicht bewirkt werden kann. Außerdem wird das Schreiben auch sehr viel schneller vor sich gehen, weil die Hand die Tasten der Ma schine überhaupt nicht mehr zu ver lassen braucht. Erst dann wird die Handhabung der Tasten gleich denen eines Klaviers zur Wahrheit werden, da zum Beginn einer neuen Zeile nur ein kleiner Knopf gedrückt zu werden braucht, um den Motor zu der Ver richtung zu veranlassen, die bisher nur durch die Hand vorgenommen werden konnte, Es wird im All e meinen zugegeben, daß bei der r beit auf der Schreibmaschine etwa die Hälfte der Zeit durch die Bedienung des Wagens zur Einrichtung der Zeile verbraucht wird· Die neue Ma schine würde also eine große Zeiters sparniß bedingen und gleichzeitig auch die Handhabung zu einer weit weni er ermüdenden machen i Man schreibt aus Berlin: Die erste Woche des neuen Jahres war die lebhafteste, welche die Börse seit langer Zeit gesehen hat. Die »Frank furter Zeitung« sagt, im Jahre 1902 seien Aktien nnd Bunds im Gesammt betrage von 2031 Millionen Marks verausgabt worden, gegen 1808 Mil lionen im Jahre 1901. Die Indu strie-Aktien beliesen sich auf 94 Mil lionen Mark gegen 104 Millionen iin Vorfahre. Die Zunahme in der er steren Sorte Bunds wird aus die Re gierungs- nnd Munizipal- Anleihens zurückgefiihrt. Niemand versäume den großen Ausverkauf von WssEUN WIERZEW —bei—— WOLFFOMAKX am nächsten Montag Deutsche und englische Kellner. Die London »Truth« schreibt: »Anläßlich der Eröffnung eines großen Eisenbahn-Hokus mit einem deutschen Direktor, einem deutschen Portier und deutsche Kellnerperso nal legt cnir ein Leser die folgenden Fragen vor, die sich sicherlich viele andere Hotelbesucher auch schon vor gelegt haben: »»Warum hält es eine englische Ge sellschaft für nöthig, als Leiter eines engli·chen Hotels einen Deutschen an zuste en? Und warum stellt sie aus ländisches Personal und kein englisches an? Sind nicht Engländer für diese Stellungen geeignet? Werden im Aus lande Engländer als Hoteldirektoren oder auch nur als Hotelbedienteste an gestellt? Die letzte dieser Fragen enthält thatsächlich schon die Antwort auf die vorhergehenden. Bei langer und ausgedehnter Erfahrung habe ich nie in einem ausländischen Hotel einen englischen Direktor, Portier oder Kellner bemerkt. Und wenn man umgekehrt sieht, daß in England das Hotel s Gewerbe von Deutschen und anderen Ausländern überfällt ist, so kann man daraus nur den einen Schluß ziehen, daß die Engländer für diese Stellungen nicht so gut ge eignet sind. Warum ist das so? Ich habe oft mit Hotelbesitzern und Hoteldirektoren darüber gesprochen «und immer die Antwort erhalten, Idaß der Ausländer erstens billiger, Zzweitens weniger trunlsüchtig ist kund weniger Schwierigkeiten bered itet, daß er drittens flinker, gesälliger und höflicher und viertens ein bes jserer Sprachkenner ist. Jn der kProvinz mag diese letztere Ei sgenschaft nicht von großer Be sdeutung sein, dagegen ist sie in einer sWeltstadt wie London von größ-! sptem Werthe, namentlich für einen: »Portier. Jndem ich dies sage, wills »ich den Werth der besten englischen; sKellner und Portiers nicht verkleiJ ;nern. Wenn sie gut sind, dann sinds ;sie sehr, sehr gut und ihren höherens iLosn werth. Grade aber ihr höhe-s srer Lohnanspruch zieht die besten von s ihnen nach den Klubs hin, in denen» die Löhne nicht so genau in Betracht! kommen, oder sie lassen sichiprivatim anstellen. Jch kenne ein oder zwei Hotels, in denen im Speisesaal ein. vorzüglicher englischer Oberkellnerz ist, der ausländisches Personal unter; sich hat, und diese Kombination ists so gut, wie nur eine sein kann. Aber« der englische Kellner zweiter oder» dritter Güte, der jetzt fast nur noch an abgelegenen Orten sortvegitirt, ist ein armselige-T und nach modernemj Maßstabe bemessen, im Allgemeinens auch noch ein schmutziges Geschöpf. Natürlich ist das wirklich Aus schlaggebende die Billigkeit des deut schen Kellners. Aber welches ist der Grund der Billigkeit? Von zehn jungen deutschen-Kellnern sind neun hier, um dieSprache und das Gess schäst zu erlernen, und um dieser» Ausbildungng willen begnügen sie sich mit niedrigen Löhnen—wie.es auch die deutschen jungen Kaufleute in England thun. Zweisellos be trachtet dies der englische Kellner als ,,unlauteren Wettbewerb.« Diese Auffassung zeugt aber nur wieder von unserer insularen, konservatiLen »und m·0-3- -·-t.--.-.- —--h vor-sag usuhsubquspuubll UGULULU denn esiftklar, daß es dem jungen Engländer ebenso. freisteht, in Deutschland, der Schweiz, Frank reich, Italien oder anderswo um sei ner Ausbildung willen gegen nied rigen Lohn Arbeit anzunehmen, wie es der junge Deutsche hier und an derwärts thut. Nicht wenige der jungen deutschen Kellner unter uns sind Söhne von Hotel-Besitzern und HotelsDirektoren, die selbst von unten auf gedient haben und nun kluger weise darauf bestehen,- daß ihre Kin der ebenfalls den Dienst durchma chen. Jch kenne zwei wohlhabende Besitzer vornehmer Hotels auf dem Kontinent, die gegenwärtig ihre Söhne in Londoner Hotels arbeiten lassen. Einer dieser Herren sagte mir, daß sein Sohn alle Einzelheiten des Geschäfts, vom Stiefelputzen bis zur Oberaufficht über den Speifesaal, aus eigener Uebung erlerne. Erst dann werde er, wenn er das väter liche Eigenthum ererbe, ordentlich sein eigenes Personal leiten und für die Bequemlichkeit seiner Gäste sor gen können. Und zweifellos hatte er Recht. Und hierin liegt auch eine sehr gute Antwort auf die Frage« warum die Deutschen im Hotelfach den Engländern überlegen sind. Die Deutschen schlagen uns in diesem Berufe, wie in anderen Berufen, durch ihre unbegrenzte Anpassungsfähigkeit, dadurch, daß sie ganz und gar frei von falschem Hochmuth und dadurch, daß sie um des Endzweckes willen, den sie ver folgen, zeitweilige Opfer bringen. Jch glaube, daß gerade für das Ho telgeroerbe die Ausländer von Na tur besser begabt find, als die Eng länder. Jedenfalls werden aber die Engländer auf diesem wie auf jedem anderen Gebiete ihre Konkurrenten nur dann besiegen, wenn sie auch de ren Waffen gebrauchen lernen.«« Erstauntiche Nervcnstärke wird von manchen Leuten in der Er tragung von Schmerzen kundgege ben, seien es nun solche,«welche durch gelegentliche Schnitte und andere Wunden, oder durch Quetschungen, Verbrühungen, wunde Füße oder steife Gelenke erzeugt werden« Aber man braucht gar nicht solche Schmer zen auszuhaltem Bucklens Arnica Salbe wird die Schmerzen verscheu chen und dann heilen. Es ist die beste Salbe, welche es für Heimat rhojden giebt. Für 25 Cents die Schachtel bei F. Kalteyer Fr Sohn, Geo. J. F. Schmittz Eigenthümer, und Ad. Dreiß, Droguisten. Der« St. Loms und New York Li mited der Vandalca·Pennsylva ma ,,Short Ltne.« Von jetzt ab wird der St. Louis und New York Limited der Pennsyl vania Short Line als ein unabhän giger Zug von St. Louis nach Jn dianapolis laufen und wird aus ei-, ner Bibliothek- und Rauch-, einer Observations- und Speise- Und Schlaf-Cur bestehen. Wenn nöthig, um Aufenthalt in Pittsburg zu ver meiden, wird dieser ganze Zug nach Harrisburg, Philadelphia und New York durchlaufen. Der New York Limited der Van dalia-Pennsylvania Short Line ver läßt das Union-Depot in St. Lunis täglich um 1 Uhr Nachmittags. Drei Expreßzüge täglich mit Durch-Schlafwagen nnd Speisewa gen von St. Louis nach New York über die Vandalia Pennsylvania Sbort Line. Wegen nähexer Einzelheiten wen detEuchanJ.M. Chesbrough, As sistent- General Passagiere Agent, St. Louis, Mo. Via Bandalia, Pennsylvania-Bahn Ein Billet dieser Linie erster Klasse nach New York berechtigt den Jn haber in Washington, Bal timore und Philndelphia einen zehntägigen Aufenthalt zu nehmen. Dies ist ein sehr liberale-Z Zugeständniß. Wegen Einzelheiten wende man sich an den Unterzeichneten. H. D. Kilgore, Reisender Passagier Agent, 118 West Frenchs Place, San An tonio, Texas. -——s Großen Umzugs-Verkaus, 513 Ost Honston Straße. Sämmtliche Waaren müssen v o r dem 1. Februar verkauft wer den, um den Umzug zu vereinfachen. Waaren,· welche für das Weih nachts- Geschäft ankommen sollten, find jetzt angekommen und werden zu erstaunlich niedrigen Preisen ver kauft. Man komme gleich. texts Mantel s- lleroraiiag vo 5 13 Oft-Honfton-Straße. Cinderella Schuh-Palast Jm Ctnderella Schuh-Palast ffind die für kaltes und nasses Wetter be rechneten Winter-Waaren angekom men in bekannter guter, dauerhafter Qualität-«- Vom Besten das Beste anzuschaffen, ift stets unser Prinzip gewesen. 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