Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
February 15, 1899
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Die Tägriche Freie Presse für Texas erscheint mit Ausnahme des Sonntags Die Woche-eriqu Freie Presse für T erscheint jeden Donnerstag ask M 82.50 für das Jahr if 81.25 für 6 Monate im Vor-IIlz und kostet 8110.00 für das Jahr oderYkNO v,;-3 t2.50 für 3 Monate- "agliche Ausgabe. Jahrgqu 34 Sau Antonro, Mittwoch den 15. Februar 899. Nummer 5162".. Könnt Ihr nber GeschäftWq tnit möglichen Kunden sprechen? Wenn so, können wir Euch zu einem größeren Geschäft verhelfen, wie je zu vor Eine an den Mannget der sputhwestemfelegraph ä- Telephone co— gerichtete Posttatte wird Euch Einsei heiien geben. ssdgert nicht« Euch mit ihm in Verbindung zu setzen. inne Tit nniss Haltu. Roman von Hang tiiichter. Fortsetzng »Mein Gatt, es ist ja wahr, fuhr »Jammere nach einer Pause fort, indem er seiner Stimme einen gepreßten, wie aus dem Innersten der Brust hernnf steigenden Ton zu geben wußte, »ich habe erreicht, was ich wollte Jch habe einen Hausen Geld, bin unabhängig, kann thun und lassen, wag ich will. —Und dennoch-es ist doch nicht das Beste, das Höchste. Glauben Sie mir, nie bin ich drüben so unglücklich ge wesen, als da ich auf dem höchsten Gipfel meiner kiihnsten Wiinstiic stand Wer fragte denn nach mir? stetem-nnd auf der weiten Welt, nicht Weib, its-W Kind. Jch wallte mir’s setixlt nicht eingesteyen, als ich mich nach der Hei tnath einschifite, daß es nicht nut- die itust war, hier nun zu glänzen, wo man mich nur als den armen Schlatter gekannt hatte. Aber als ich in Hum bnkg an Land ging, merkte ich’s: Hei m sueq wur v, ureIeo richtige-, senluuens tale, deutsche Heinnvehl Als ich dann alle die Stätten wiedersah, die ich als Knabe gekannt, als ich deutsche-r Wind iiber mir tauschen und deutsche Lieder um mich her fingen hörte, ra, weiß Gott, ich-wahrhaftig, geheult half ich, wie ein kleines Kind. Und ge fchworen hab' ich’g mir zu: die Men fchen, mit denen ich zu thun haben würde, follten’ö gut haben. Glilcklich machen wollt’ ich fie, so viel ich’s ver s« möchte!« Er hielt tief athmend inne; dann lachte er plötzlich bitter auf nnd feine Hände ballten fich· »Na, nnd wie man mir dafür mitspielt, das haben Sie ja gehört. Warum? Weil ich keiner von den Ihren bin, und weil ich’g nicht verstehe, mich Jedem gleich fo an den Halszuwerfen. Sie ahnen’s gar nicht, wie unrecht fie mir thun, wie bitter unrecht l« Er fuhr itiisxings zu Arno herum und sah ihr-sl gerade in’s Gesicht. »Auch Sie, Herr von Erdmann, auch Sie! Gestehen Sie-s nur, Sie haben mich fiir einen ganz gewöhnlichen Geldmacher, Hinrichtu der und Landräuber gehalten, nicht wahr-? Und Sie haben vorhin dem Maer im Stillen beigesti1nnn. als Sie hörten, daß er mir Geldfuclzt rot geworfen hat Glauben Sie noch daran, Herr von CrdmannP Auch jetzt nacht-« Er blieb aufrecht vor Arno stehen, und Arno fah, wie in dem grauen Ge sicht des allen Mannes Alles vor tie fer Erregung zuckte. Ein herzliches Mitgefühl erfaßte den Jüngeren, Uner fahrenen. Er schalt fich felbft einen That-en, daß er sich durch ein widriger Gefchick so hatte darniederdriicken las sen, daß er überall nur Schatten und Jinfternifz zu sehen glaubte und nir gendwo Licht und Helle und Wärme. Und so streckte er in ehrlicher Austral lung Hammer die Hand entgegen, die dies-er mit leidenfchaftlichem Druck er »Ich glaub’s nicht mehr, Herr Ham mer!« rief er. »Und was an mir liegt, so soll Alles geschehen, auch Andere darüber aufzuklären i« ammer ließ langsam die Hand sin en und wandte sich ab. Und Arno glaubte zu sehen, wie feine Schultern zucktem -Die Anderen!« stieß er bitter her aus. »An denen liegt mir nicht mehr viel. Wenn nur die paar Menschen, die ich um mich habe, noch ein wenig Theilnahme fiir mich befitzem Ich bin ein alter Mann, wissen Sie, und möchte gern, daß doch ’tnal Jemand an mich dächte, wenn ich fort bin-« Er raffte sich zusammen. »Na ka, nun feilen Sie, mit was fiir einem Schwach matikus Sie’s doch eigentlich zn thun haben! Und darum wollte ich Sie nur bitten, nicht Alles sofort zu glauben, was Sie von Anderen über mich hören. Die sogenannte öffentliche Meinung —haha, sie ift oft genug blinder und rauher als ein Stein. Deshalb brau chen Sie mich aber auch nicht zu der theidigen, wenn ’tnal Jemand schlecht von mir spricht. Kommen Sie nur zu anir und fragen Sie mich ganz einfach, ich werde Ihnen immer die Wahrheit sagen. Nichte, als die Wahrheit! Ich habe keine Kinder und habe mir immer einen Solm gewünscht; wifsen Sie, so einen kräftiger energischen, mit affenem Blick und geradem Herzen, so «ne echteHerrennnturl Na, und Sie-aber genug davon! Der Johann wird f on ungeduldig. Es ift Zeit, daß ich ortlomme!« Er wandte sich zu ’nern Hanömäds cheu, das eben die Puppe tieradlam nnd ihm Hut nnd Mantel brachte. Der Kutscher war mit dem Wager mittlern-eile vor dem Schlosse oorgefad ren. rentan lIc· at Ilber Ham -·.·.·E1 iln jrsoti. »Machen t«:- Sie no llen, lieber er liebenswiirdiq. in Jie nach allen Ii tlig freie Hand-— Eise missen ja noch nur niclIt-— :J«.in Lkanläcr in Bei-l in schreibt mir von Liseriuickelungem die iklI selbst lösen IIII«3 Ich liosie, die Sache in ein paar Tagen zn erledigen. Es kann aber auch länger werden. Na, ich weiß ja, bei Jhnen ist Alles hier in den besten Händen. Jn besseren vielleicht, als in den meinigen!« letzte er mit einein liebenswürdigen Lächeln hinzu nnd in dein Bestrebe11,?lrno zu schmeicheln. »Sie sind viel ruhiger und unparteiischer als ich Bei mir geht das alte Buschkleppexblnt immer noch zu leicht mit dem Verstande durch« Cr bestieg den Wagen; das Haus mkidchen reichte ihm eine schwere Akten mappe nach, die Hammer sorgfältig bewahrte »Uebrigens,« wandte er sich dann nochmals zu Arno, Nehmen Sie sich, bitte, ein wenig meiner Niilkke an. Ich hab’ ihr Incine Reise in dcr Eile noch gar nicht ’nial mittheilrn können. Werde aber die Ixtstiziiitnin Eseleefeld bitten, hin n..b wieder nach ilIr zu sehen. Das arg: Diner säilI Ilt sich sonst zu einsam-« Er ichii telle dein jungen Mann die Hand »Za, und daß Sie fis-It Man-n tin-Zum- Mairiiirbko Inst Rom IMajor nnr sa in Ihrem meiteln mit den Herrschaften nicht beschränken las sen. Hören Eie, Herr non ErdmaunP Im (ssei.1enti1cil,tnir liegt sehr viel daran, we nn Eie mit den Nachbarn freundschaftlich verkehren Die dumme Geschichte ist 1a auch nur ein Mißver Iständnisz; wird sich bald aufktären. lAlso bitte, reiten Sie heut’ oder mor igen schon nach Vorna hinüber. Auf richtig, Sie thun mir einen Gefallen damit! Na, und dann-Gott befoh len!« Er winkte abschiednehmend mit der Hand, und der Wagen rollte davon. Arno sah ihm mit gemischten Empfin dungen nach. Noch nie zuvor tpar Ham mer anscheinend so offen und natürlich zu ihm gewesen, und Arno glaubte schon, daß er sich von dem ungünstigen Eindruck, den des Mannes unsympa thisches Wesen bei der ersten Bekannt schaft auf ihn gemacht, habe täuschen lassen. Auch hier vielleicht barg die rauhe Schale einen guten Kern. Den noch warnte Arno etwas litterklärliches, dieser Ehrlichkeit zn sehr zu trauen. Ein Gefühl der llnhehaglichkeit und Unsicherheit wollte nicht non ihm wei chen. lind so beschloß er, von der ihm durch Hammer fast anfgedrängten Frei heit Gebrauch zu machen und so bald als möglich in Borna vorzusprechem Herr von riianden ioiirde gewiß nicht Anstand nehmen, ihm den Grund zu seinem Streit mit Hammer niitzuthei len. Und Murg-amtie Vor de m es»anken an sie zerfloß der regenichirere liebel, der den Hof erfüllte, in Nichts, und eine unsicht bare Sonne schien das diiitere Schloß, die schwarzen Wirthskhaftrgediiitde, die kahlen Baume und den grauenHimmel plötjlich mit warmem Lichte zu ver klären. I os Als der Wagen den Schlyßhof ver lassen hatte-. sank Ferdinnnd Hammer schwer in die Kissen zurück. Sein Ge sicht nalnn plätzlich einen anderen Aus druck nn, nnn, wo er sich unveobachtet wußte. Das joviale, Vertraulirlie Lächeln verschwand, um einem finsteren Ernst Platz zu machen. Tief grub iiit eine diistere Falte zwischen die Brauen ein, seine Augen brannten in einer verzelkrenden Wirtin feine Hände ball ten iiclt fest aneinander und sein Kinn schob III-weit uoe. Das fahle, ge fnrelne Gesicht erhielt dadurch etwas Wildes, lltigelxätiviges. Wie das Ge iiktxt eines klinuistiiieret war’s. Er lslednnfe an seine Rache gegen des-. Maler ließ iltn nicht los. Jtninc. tieier ieiiltlte er sich hinein, erforichle er jedes Mittel, Jene-m zu schaden. ausli die kleinsten ließ er nicht außer» Acht. Mit einem Netz förmlich wollte er ihn nmspinnen, aus dein es kein Enerinnen mehr geben sollte. Te ganxen Nest feines Lebens wollte ei dieisr Rad-se innern. In diesem singen- blieix let-LE- et netzt :'lt·no, weil cr lich in dsr Gegenwart des Ahnung-Flehn
Keine andere Medizin knrirt Lungen Leiden so rasch und sicher wie der bersten-te Dr. Baue Ha ten Sees-gep, er ist das beste Mitte ge geii f« :lii-’Lii««inne, Bi«eiichiti6, Grolls-» »«--ne:".s.en, Englsrnstigkeiy Lung ensxxgkssl nnd anrtu Enlzinstg. ERSTE- II Hnsten Ente-geizig N» Heilt sofort alle Brun, Haig: .i.2.««»5... Leiden und kostet we 25 Gent-J Ti: Hist-»Ja hatte Zwang auferlegen miissen, weil er ihm sogar hatte schmeicheln, weil er sich Vor sich selbst hatte demiithigen miissen. th, luie er sie has;te, diese Menschen alle, denen das Glück von vornherein alles Gute in den Schooß geworfen hatte: Bildung und Ehre, Besitzthum und Rechte! Während er selbst-—Lllles hatte er sich selbst er ringen rniisseu, iu unaushärlichem aus teibendem Kampfe, mit ängstlichem Kampfe, mit ängstlichem Schielen nach allen Seiten, damit ihm ja kein Ande rer zuvortomme, damit ihm Niemand das Crrungene entreiße. Sie hatten gut reden, sie, deren Fuß nie an einen Stein gestoßen war-; er hätte sie sehen mögen, diese Protzen der Ehre, an seiner Stelle! Gestrauchelt, gefallen, elend untergegangeu wären sie tausend mal, wo er sich durchgezwängt und durchgearbeitet hatte. Und diese unver sucht Tugendhasten wagten ihn zu ver urtheilen wegen einer erbärmlichen Kleinigkeit, weil er gehandelt hatte, wie zu handeln er gezwungen war. Sein Geld war-sen sie ihm vor, dieses Geld, um das er seinen Geist, seine Kraft, sein ganzes Leben ans’s Spiel gesetzt hatte. Nun, da er es besaß, sollte er es nicht genießen diirsen, sollte nicht den Gebrauch davon machen diirsen, der ihm beliebte! Aber dieser Gebrauch-oh, sie sollten sehen, wel chen Gebrauch er davon machte. welche Macht es ihm verlieh, das Geld! Krie chen sollten sie Alle im Staube vor ihm! Vor ihm und dem Gelde! Das Geld! Das Geld! Das Geld! Erst als der Kutscher sich erstaunt zu ihm uniwandte, merlte Hammer-, daß er das Wort laut hinausgeschrien hatte, mit einem Schrei witthendeu Triumphes, der noch lange in ihm nachhallte. Ein böses Lächeln lag aus Ieinen Jugen. Jn der Stadt angekommen, sah er nach der Uhr. Bis zum Abgang des Zuges hatte er noch eine ganze Stunde Zeit. Cr war absichtlich zu friih gefah ren. Nicht, wie er Arno gesagt hatte, nm die Justizrathin Kleeseld zu bit ten, daß- sie sich Charlottens annehme. Er schrieb ihr eine Karte nnd schickte sie ihr durch den Kutscher zu, dem er dann nach Hause zu fahren befahl· Dann wandte er sich dem ärmlicheren Theile von Griinhagen zu, in dem die benachbarten Bauern und Gntsarbeiter verkehrten. Jn einer winkeligen Gasse lag das Haus des Gastwirths Hofs mann, der mit seiner Wirthschast gleichzeitig eine Akt von Gesindebnreau und Arbeitsvermittelung verband. Der Mann hatte Hammer schon wichtige Dienste geleistet. »Er kannte die Verhältnisse der Bauern nnd klei neren Gutsbesitzer genau. In allen Rechtssragen, Prozessen und Geld angelegenheiten halten sie sich Rath bei ihm, oder vielleicht gerade weil ssie seine Geriebenheit und Schlauheit kannten. Er war sriiher einmal Schrei ber bei einem Rechtsnnwalt gewesen, woher er seine Nechtskenntnisz hatte. Man wußte nicht genan, warum er diesen seinen früheren Beruf ausge geben hatte. Eines Tages war er in der Gegend ausgetaucht und hatte diesen Gasthof ungetauft, der damals fast ruinirt war und den er in kurzer Zeit wieder in Blüthe gebracht hatte. Die Polizei hatte ein wachsames Auge aus ihn, aber er war zu gewandt, man konnte ihm nichts anhaben, wie oit auch Klagen der Gioszgrundbesitzer iiber ihii laut winden, denen er die Arbeiter aislee-»Hie. ilnd im Falle der Noth, der bei dem herrschenden Arbeiternmngel fast in jedem Jahre wiederkehtte, muß ien sich auch diese sogar an Hoffmann nni Hilfe wenden. sSo war es ihm im Laufe der Zeit aelnnaen auch lsiksxs einen gewissen Einfluß zu gewinnen. Jedenfalls kannte er in Folge der Zuträgeieien des lierischaftlichen Ge sindes aucli ans diesen Kreisen Vieles, das sich sonst der Oessentlichlejtentzog. Endlich hatte man ibn ini Verdacht, daß er mit den Aneinandernngsagenten der Hafesistiidte in Verbindung siehe nnd diesen die Gelegenheiten zum Ausspiitcn neuer Opfer nachweise rede-»auch hierin konnte man ihm nichts nachweisen; er ltiitete sich wohl, direkt zn vermitteln nnd so der Behörde eine Handhabe In seiner llnschädlichniachnng i-«» It z« JJM lFortseßunq solgt.) —-.-.s—— ——-——f Bncklcus Irrt-a onus-. Die beste Salbe der Welt fiir Schnitte, Qnetschnngem Geschwüre, Fieber- nnd Haut Ausschlag, Flechlem gesprungene ände, Frostbealen und alle Hautlranb Feitem knrittHämorrhmden oder keine Bezahlung. Völlige Zufriedenheit ga l eantirt oder das Geld wird zurückerstats »st. 25 Cents die Schachtel Zum Verlauf bei F. Kalteyer F: Sohn. Das Staatsdenartement in Wa shington bat einen Bericht vom ameri kanischen Botschaster Clavton in der Danntstadt Mexico erhalten« wonach die beiden Regierungea Mexika und der Ber. Staaten sich jekt ans die Be stimmungen eines nenen Ausliefe rnnasvertraged geeinigt habet-, der an die Stelle des vor ea. 14 Tagen abge laufenen treten soll. Flüchtige Ber brecher beider Länder werden aber eine große Enttltnschnag erleben, da der Vertrag rückwirtende Kräfte erbdlt nnd sich auch ans Verbrechen erstreckt, welche seit dem Ablauf des alten Ausliefe rungsvertraaes begangen wurden. Tages Neuigkeiten J n i u n d. Gov· Rvoicvilt hat-die »Arm ries«, die Wassens und Exercieryallen von 5 New Yorter MitizRegimentern, als Wärmeyaiicn und Aiyle flir- die Oddachloieu geöffnet tCr that dies aus sitzen-er Machtuolitommenbeit, hat aber die Hoffnung ausgesprochen-, daß die Legislatur seine Handlungen-esse billigen werde. In »New Orleanei wurde der »Man-i Gras« in großartiget Weise gefeiert. Der eine der Tages-Walten stellte die Siege liber die Spanier dar und reprüietttirie eine Verherrlichung oer ExbanfionsiPolitiL Der Kottgreßtnunn Kleberg hat zwei wichtigengeietzlichen Maßregeln fitr seinen Distritt zur Annahme verhelfen Erstens war das die Bill, welche der Arm-tas-Paß-Terminal-Eiienbahn ge stattet, eine Brücke liber den Carqu Christi Kunal zu bauen und zweitens der Bericht Des Justiz-Hausaubichusses zu Gunsten der Errichtung einer Ab theilung des Bundesgerichteei in Laredo. Jm Bundegsenate gelangte die Resolution McEnerys von Louisiana mit 26 gegen 22 Stimurenzur Annahme-. Dieselbe besagt,: daß die Ratifikation des spunitch owerikantichen Friedens vertrageg nicht als gleichbedeutend zu betrachten sei mit einer «dauernden An nexson bce Philippinen als integriretp Der Theil dir Ber. Staaten«. Jin Grunde genommen verpflichtet dteie Resolution der Ver. Staaten zu gar nichts Bestimmte-an J·n der Bundeshuuttsiadt Wash ington fiel Schnee in«der Höhe von 3 Fuß. Der Etrußenvertkhr kam sinn benlung obllia zum Stillstand. j U u D l a rt d. Die Wadlnrttsnngss Commiision des deutschen Reichstoges hat die Wahl des Freisinnigen Kreitling im 2. Vers s tiner Wahltretse wegen vorgekommener f Unregelmäßigkeiten sttr ungttltig er tlitrt, worauf Kreitling sein Mandat niedergelegt hat« Er war in die Stich wahi mit einein socialdemokratischen Kandidaten gekommen und hatte mit sehr knabper Mehrheit gesiegt. Wie and München mitgetheilt wird, beabsichtigen die sozialdemokra tischen Mitglieder des bairischen Land tagez, zu beantragen, die Minister we gen ihrer haltung in der Milititrgei fichtssrage in Antlagezustand zu ber eseu. Die «Voss. Zig.« versichert, daß sich der Präsident des Munizinalratheö von Linie-, Dr. Rassel, mit wichtigen Deveschen aus dem Wege nach Berlin befindet, und charakterisirt die Berichte tiber das Verhalten des Besehtshobers des »Falce·. als erlogen. Das Blatt sagt: .Die deutschen Seeoffitiere waren ganz und gar nicht bange vor den herausfordernden Worten der bri tischen·’Ossiziere.« Riihnrliche Berichte kommen vom Dr. D. B. Cargile in Wachita im Jadianer-Territorium· Er schreibt: »Vier Flaschen Elektric Bittens haben Mrs. Brett-er von Skropheln geheilt, welche ihr Jahre lang große Beschwerden bereitet hatten. Körperliche Ausschläge brachen bei ihr am Kopfe und Gesichte aus und die be sten Aerzte erklärten, daß ihr nicht zu helfen wäre. Dennoch ist sie jetzt voll ständig tviederhergestellt und« befindet Fich bei bestem Weinheim Dies zeigt, toie Tausende bewiesen haben, daß Electric Bitters das beste Blute-eini gungsniittel ist, welches man kennt. Es ist das sicherste Mittel gegen Ausschlag, Flechteu, Salzfluß, Schwären und offene Wunden. Es regt die Nerven, die Le ber nnd die Eingeweide zu erneuter Thätigkeit an·, treibt das Gift aus, för dert die Verdauung und kräftigt das ganze System. Nur 50 Cents. Zu haben bei F. KalteyeröcSon Wird! garantirt. Jn der Budget Commtssion des deutschen Reichstageet erklärte der Kriegsminister von Goßler, daß die Mititur Verwaltung« darin soktsahre, Versuche mit neuen Gemeinen zu ma chen. Jud-sen werde uns-: sich vorläu fig damit begnügen, an den jetzigen Gen-ehren ein von Mauser ersundrnes neues Schloß anzubringen. Die Lebensweise und die Kälte des Winters sind Feinde der Leder-. Durch die Anwendung von Dr. Auo aust Korn-XI damburger Tropfen wird die Leder in einen gefunden Zu stand gebracht und die Gesundheit wiederhergestellL Kaiser Wilhelm hat dem Domini laner Orden die Erlaubniß ertheilt, sein Kloster iu Köln aufs neue zu de grünt-ern Ein klarer »Tropf, gute Verdauung und ein hohes rüsti girs Alter sind zwei Resultate, die durch den Gebrauch von Tutt’s Leber-Bitten erzielt werden. Ente erwiesene Chatsachr. Kopfschmerzem Malaria, Magensäure, Verstopfung, Dyspepfic, Gallenleiden und ähnliche Kranlheiten werden voll ständig gedeilt durch den Gebrauch von TUMS Leber Pklleu. ä- MERMIS Is I EI «,«.s»«».sj,. k. o l l c CHqu eckcm R P es E o 25 Procent allenmgksäxäm PMB-: Alle wollenen Decken und »Comsorts« in diesem Laden Z; werden vom l. Februar nu zu diesem redneirten Preise verkauft I DIE werden. Es dürfte sich bezahlen, jetzt site den nächsten Winter zksp M einzniansen, da das von uns gebotene Discomo eine wesentliche isjs Zik Ersparnisz darstellt. B THE Te TMYW l.. Wolfson nTm M san Manto Whitehall Termian Neue Einfa tt New ort bin V. e- OlZ SET III-qu erreitbte Instit en. Whiteball Termtnns, die neue Cin fahrt nach New Port bte am Montag den 19. Juli vta der Baltimore, Ohio und Stil-westlichen Bahn eröffnet wurde, ist die gelegenste Statian nach allen Theilen der Stadt New York nnd Brootlyn. Dieser Terminus ist an ber South Ferry, bstlich von der Bat tery und von hier aus unter demselben Dache werben Verbindungen gemacht mit ben Zügen der Zweiten, Dritten Sechsten nnd Neunten Avenue Dachs bahn; mit denen der Broabway, Co lumbuö und Lexington Avenue Cabels linken; Ost- unb Westteite Ringbabs nen der Pferdebabnllnien; Sontbs Ferryz Staten leanb Ferryz amtl tan Avenue nnd 39. Straße roots lyn) Fern-. Kauft Eure Tickets nach New York über die B. Fe O. S. W. Wo nnd Jhr entgeht allen Unbeanentlichteiten. Vor über «50 Ja ten schon wurde Mes. Winslow oothinq S rnp von Millionen von Müttetn beim ah nen der Kinder angewendet. W dn im Schlafe durch das Schreien eines Kindes gestört, das im nen ist nnd vor Schmet en weintf n lo, lasse sofort eine Tilaiche von »Res. Wins lowe South ng Sonn-« oien. Sein Werth i nndezahldak. s wird den kleinen eidendeniofortLindetnn er ichassen. Bei-laßt ench datan es ist kein Zweifel darüber. 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Ein Frauenantli verblaßt und welkt mit der Zeit wie eine Blume. Die Farbe der Role schmückt nur d e Wangcnvolikommeu nefnndcr kauern Die nervöfe bfpans nnng, welche eine Folge der dem Frau engcfchlecht eigen thümlichen Unpäß lichseiten nnd Schmerzen nnd der Sorgen der Hans ran ifi, macht sich häufig in en ügen e nes Frauenantlitzes bemerkbar-. trübe Blick, das biaffe und einkiefallenh wulstige Gesicht nnd jenes unbeft mmbare Ich chegefühl haben ihren Ursprung in den dem Jrauengefchlecht eigenen Störungen nnd Urmgelmäßigkeitein Diefe funktioneilen Stdn-un en, einigenden Schnierzanfalle und onif en chwächeznftänoe können nnt Dr. ves- «1s’o«vokito Proseci tiov" turirt wer den. iir das eben ins Nei ealter eintretende gr- e iidchen, für Mütternnd Frauen, die ss be riff stehen Mutter u werden, nnd ten-Leim Eintritt ins atronenalter, ist «Pkosckiptiou" gerade,was sie brauchen z is hilft der Natur die grauenkonstitntion den bevorstehenden We fel vorzubereiten. m: r als dreißig Jahren wird es fiit enie den ver-ordnet von Dr. N. V. Pierce, konfnltirenden Chefarzt des ,,Jnvalibd »Bei and Surgical Jnsiiiute,« zn Vuffaio, Y. Dr. Brei-TM »Es-vorne Frost-kip furirt die chronifche Entziindnng der leim änte, welche den Frauenkörper fo Eis etf öpfen. Es kurirt newöfe Er VII Schlafiosigkeit, Mattigkeit nee inifiilligkeit nnd alle Uebel, wel e ans s i en der weiblichen Organe und ihre s en erwacher. EFZJ i sran Jennie Williams von Mo Mysane Co.,Oregon schreibt: »Unse a dir-iv lJacfää weg igisäärstfitzSigp hatte »wueon e, erzr i e merses hustiickennndskopf ·Mtt oft on uns indltcherMats cklfit und ich e wenn Isiorkäens aufs ,fow e manch IMkiikmsszsp e ro »Die ice e waren »He-edit atnr mei Eeidens ve schie »in-non Zeiten e inir keiner-. zag«qy«sikth sravWillisss. M Prosori not-» zu nehmen, fühlte i wohler; Eh konnte des Nachts gnti lie umd die Schmerzen im Rücken nnd It i der Newenitberreizung wichen von Jetzt kann ich nieiienwett ehen ohne v ermüden. Jm Ganzen hn e its drei fcheii «Ptescriptjou" Und zwei «Dfs sons« genommen sind Juwelen aller Ärt zu den niedrigften Preisen. ABBIUMIs Ell III MOvmmercestraßr. Sau Antoniu, ssciioosek co sBanquierS, Witten Eitctassirun en und Auszahs von Gelderw in sen Ber. Staaten MSwstai fd sß St ist e an te gr ern a e in »de- th Staaten und in Europa, besonders ji W land. Sicht- echsel auf Montereo, Mexiko, Wißt Merikaniichen Pollux-L Ist-i Retter in der Both its-m Freund und weiser Raihgeber fin- All-, CI Cef lechts sszqnsseimt und Verlust tun-eiska- k leiden ist das nnübertte li e heb txt-b »Der Remu- s- Anker-z ts Id eiten mit mekm lehrt-i en Bildern und einan ndtuugM über Ftauewcranlheiten und linder Jofec Mit-für junge Leute beides-let ALTE-site die in den Eheftand treten wollen. Tau-ask us tm- Ac Lg in III-statuten R Mit-schlag sorgsam verpackt, frei zu OMS WILL-IN INSTIIIU UMMM s. St» New York. N. Y. Dr.S-. Burg WMMM des-L k. Krus senhauiei ins-Wink sxpouiÄrzi u. Operateur. i;,«,: Rs. Miste-d Ulamoisttclsgs "----.sz ’Upptheke.—T-levhvn sphc l-. Hemde-g saktisIckIej Arzt.; s p, I« QIIIH OM8MZrnßvt s D Nu s. III-onu th U ä t z t c. Uwvmmercestmßh Sau Anton-o. schmerzt-pfui Fällen von Zähnek von Nin-at ge brauchen wir v at ei euer Ek Zufriedenheäaxarantigtt M Mk Mm Straße, gegenüber ähne, sz mit-is Anwalt-. M Aber stock Bank, commercestrsße III-M su hast«-um dass-d its-. thes- ehrst Unless-a am Last syst-.- MPELILILTOI u The- —sk,ijs.-.ggs.ts:2 s"« ANDERE-ALLE EIW Ther- s. KMmHudlnny IswsTsmmMesjstraies ts! su. Freie Presse-III1-Texas. Ofsiee 214 Ost-Commerceftraße. Robert Haufchke herausgeben Mittwoch den 15. Februar 1899Il Wann III the PIJFII oktics at sIIII Im tonio, Texas, as second class matt-Iet W Die einzige täglich erschei n eu d e deutsche Zeitung in Texas W CI zürnkt IIIIht Pon L 7'·«I. IJIIIIIIIIIIIIL O, IIIIIIIJI ice TIZI I «L Wo If —.-k«..:IIII VIIIIIIIII IIIIIII Schön IIIIIIsts TII TLIII III-IIITIJIIII dIstI :sIII-I«7IIIII«’III«II B c, zürIIct IIIIIIL III-I-II"I III I AJIIId nach S III-II, III IIIIc·I«I-· IsIII dem III-I« IIIIIIII Sinn; DcI IIIIIeIId ;II. .II iIsr ,I-IIIII IIIIIII lichten III IIIsII. CII I"-I Tepr IIIIII IIIIIIIIIIIIIIIIIIIII IIIAItda IT, IIII IIIId IIII IIII hohe-J TsIsI IIIIIII II I IIIIIIIIIIoll Las JdI II III-III ch« -IIII«II- gleiche TIII III-r d:I· coIIIIII IIIIIII das singe sen II c:«I«cIcheII, III« IIIA end IIIIIIII die ZIIIIIIIII IIIId bemei Das hIIHI dasIIIIIIdIIII«L-I"I·III«IIvoI«gej Ta III. IIIII IIIeIcheIII Hochchilhl begeiste IIIIIII IIIreII JVIIIIIIII Itachgestrrbt IIII d III«—. II115 LTIIIU I CIIIIIII IIIII III-I unger -;II IIIIIIIIII IIIII III IIIIIcI TIIaIeII Ruhm JII IIIIdIII BIIIII III dort IIII III-Im IIIIt IIkII, DIr III-U IsIsIIIeIIII dIIII IdIeII- llkeufchenthunr. D’rIIIII IIIIII IIt tdIr Jugend IIIIe Idextlc, Den IIIIlIII Sonnenschein, die Märchenlustz Steigt sie IIcIaII Von lichter Höh zIIIII Thale, Teg HIIIIIIIIsls Glanz IIIII Iorc III ihrer Brust IIIIII befle- Rolle. DoveIIktte IIIIII Lajoks Gottim Ein schmucker Satan-mit zier linsen, vergoldeten Rokokomöbeln. Die Wände utit nieergriiner Seide tapezirt, iiber nnd iiber tnit Photographien be deckt· Sie stellen die Gräsin in ihren Paraderollen dar· Eine kleine Gesellschaft, die sich hier jeden Donnerstag zum Tltee einzu finden pflegte, war vollständig ver satntnelt. Man hörte einen Wagen in die Tltoreiufahrt rollen-es war der der Griisin, die aus detu Theater ge totuuteu wor· Eine Minute später er schien ibre Kantnterzose: »Die Herren mögen sich noch einige Augenblicke lang nach Belieben atniisiren-—-die Frau Gröfin wiinsche von ihrer anstrengen den Rolle auszuruhen Die Diener boten auf silbernen Tas sen seine Weine nnd aroutatiscbe Cigar retten an. Schriftsteller, Künstler, Kunstsrennde reihten siclj zu ungezwun genen Gruppen, deren gemeinsamen Mittelpunkt eine in diesen Kreisen ganz ungewohnte Erscheinung bildete-: Se. Excellenz der Minister. Cr, der Fainilienoater, der große Moralrichter, war auf recht einfache Weise hierhergerathen. Zufall war es gewesen, daß er heute Abend im Mag naten-Kasino einen alten Freund ge lrosseu hatte. der hierher konnnen wollte. Zufall, daß Se. Excellenz ge rade gut gelaunt war und-mitfuhr. So war er da. Er sagte eben Dum. dir einzigen Tochter des Hauses, einer liebreizenden Blattdine niit stahlblanen Augen, Artigieiten Heute hatte sie, aller dings in Begleitung einer englischen Gouverneme, ausnahmsweise im Sa lon erscheinen diirien, mn scheu die Huldigungen der Herren« anzuhören, unter bereit Kreuzfener sie errltthete, wie ein erbliihendes Moosriischein Se. Excellenz ließ -sich von dent schüchternen Kinde neue Abenteuer von Papa ersiihlem der zur Zeit in Kante run Latr-en ingle, als eine frische Stiunne hinter dem Vorhang ries: »Verderben Sie mir nur das Kind l'« Allgeuieines Lachen erscholl, in das Se. Exeellenz niit einstintntte. Der Vorhang theilte sich, die Kiinstlerin erschien in einem Negligee von weißem Crepe de Chiue, das von kostbare-u, dnftigen Spitzen iibecrieseit war. Sie stand in jenem Alter, in dem main schöne Frauen ,noeh immer schon nennt, einein Aller, das indem Leben geseierter Künstlerinnen die Glanz wsdss chdäz Ist-»Op- set-Is Betroffen iäbec die unerwartete An wesenheit des-Ministers blieb sie einen ;.Augenbliil lgng stehen. F »Verzeihen Sie, Grilfin, mein Ein ksjdtingen in shteu vermuten Kreis,« klagte ver Excellenzherr, nachdem ihn Hein Freund norgeftellt hatte, nnd ver j beugte sich vor der Frau des Hauses. Sie erwiderte mit lei tem Kopf nitcken nnd empfingv fren lieh die Gluckwiinjche zu ihrem heutigengroßen Erfolge. »Genehm! Sie, Gräsin, biß Sie keine Ihrer früheren Rollen so gern cceirt halten« sagte ein Schriftsteller-, veiien Stücken iie manchen Erfolg ver dankte-. »Ich will nicht nnhoflich gegen Sie fein,«« entgegnete die Nünstlerin—«und nmä wenigst- den Theilhqber meines heutigen Trimnplies allzu stolz wachen tfiloixtien Eie mir also, die Antwort sit-keifig zu bleiben-« Tcr iu.:g.· Amor des neuen Stückes leckxeltc glanticltg und tiißte ehrfurchts rttl die Hand der Glutin Man letzte sich an die kleinen Tische, tun den Ttsec einzuneluncn Dorn zog sich tiiit ihrer Gouvernante in due zlixxckkisuxzititnec turnct »Es weit-e scer interessant, zu erfah n«.lrlx" Tiiollc Ihrer berühmten i s su die liebste nian Und H- «rl-ck19tejirh, die leeejchals Hxs Pakt in feinem skauteuil vor. Es z. ihn- Frau ilnu gegenüber sah T tin-u ixxusmetbraunen Augen eine Jk s-; las gx in sein Neiichh dann in i.i di-. ,.-kt.-.- .ruinie-der-Hungelnmue,so, 1l. ttkk k-.: H ihren Memoircn Exic («-·-.«!i-Iisi:-iil lauschte gespannt t.-·:--c-:·.te;«2; lxatle die Schale weg csxstcttt nd :».««-it·heltc seinen Schnurts Visit Jtls its sen von meiner heb-s k» Rolle erziilssxitP-(siut—s Wenn lSie mir erlauben, ohne Jahreszahlen zu sprechen! Zeit einiger Zeit liebe ich es nämlich nicht mein, Daten zu nen nen. Wenn Frau Erzie, meine Kollegin und liebst-c Feindin, hier wärt-, iuiirde sie hinzufügen, das sei schon lange der Fall. Sie- diirfen itir alter nicht Alle-J glauben» »Genug davon-es ist irgend einmal geschehen. Jch iuar damali- schon recht bekannt hier, man liebte mich sogar ein wenig. Meine Wohnung liatte ich in der Sandnrgasse. Es max- cin trilber Herbsttag nnd draußen regnete es in Strömen. Jchnrobirte noch einmal die neue Tollette, in der ich in irgend eitlem französischen Ztiiile eine junge Bäuerin geben sollte. Ein einfaches Batifttleidcheu hatte ich an, eine Schürze vargebnnden nnd eine niedliche Haube auf dem Kopfe-. Eine Kleinig keit an dieser Toilette gefiel mir nicht, und ich schickte mein Stubenmiidctsen nach der Schneiderin. Das LUtiidchen blieb lange aus. Da ging ich in ilir Zimmer-, nachzuselien, ob iie denn noch nicht da sei· Es tiingelte. Als-das ist sie!«’ dachte ich nnd öffnete. Statt meiner Luise stand ein liiibscher junger Mann bor mir mit blondem Bäuchen und blauen Augen. Er war verlegen Und siihlte sich offenbar sehr unbeliag lich in seinem zwar feierlichem aber auch etwas start altgetragenen schwarzen Anzug. ,Wen suchen Sie-« Entschuldigen Sie, Fräulein! Jst die Gniidige zu Hauch sagte der Be sucher, ein großes, gefaltetes Papier hervorzielsend. Er hielt mich wegen meines turzen Kleidchens und der wei ßen Schürze offenbar siir die Kammer sofe. »Die Situation gefiel mir. ,Die Gniidigfte ist nicht zu Hause,’ sprach ich, ,aber sie kommt bald. Tre ten Sie in mein Zimmer, dort können Sie sie erwarten.’ Ich fiihrte ihn in das Zimmer des Stubenmadcheiis, lsiesz l ihn nied-ks-Imn nnd fis-»si- kmsls dies-m Begehr. Anfangs wollte er nicht recht mit der Sprache heraus, dann berichtete er mir, einer meiner alten Bekannten, bei dessen Kindern er einige Jahre hindurch Erzieher gewesen, habe ihn an die ,Gnädige-’ empfohlen. Jch möge ihn beim Minister protegiren, damit er irgend eine Stelle erhalte. Zch forschte ihn dann noch nach Dem und Jenem aus. Er erzählte mir, wie sehr er es bedauere, mich noch nicht spielen ge sehen zu haben, aber er habe tein Geld, unt in’s Theater zu gehen.« «»Die Sache fängt an; interessant zu tverden,'« warf einer ans der Gesell schaft ein. Se. Excellenz heftete feine stahl blauen Augen aufmerksam auf die Er zähleritn Die Grasin fuhr fort: »Das Mäd chen tam noch immer nicht und ich spielte ihre Rolle weiter. Der Regen plätscherte lustig an die Fensterscheiben. Jch bot meinem Gaste Thee, gerade so wie jetzt Ihnen. Zum Beißen war auch etwas da, und wir tranken auch einige Gläser Wein darauf ans einer halbgefiillten Flasche. Der junge Mann wurde immer zuthnnlicher und wagte schliesslich sogar ein Geständniß. Die Situation wurde außerordentlich hübsch. Jtn Ofen brannte ein prasselndes Feuer, kurz, es war ganz so, wie man es in den kliotnanen liest. Da Lnise auch jetzt noch nicht kam, iibetnahtn ich das Bittgesuch und versprach dem jun gen Mann, in seinem Interesse Him mel und Höllein Bewegung zu setzen.« Die Kiinstlerin unterbrach sich einen Moment. Im Nebenzinttner lachte Dora nnd die Gouvernante sprach irgend etwas Englisches. »Mein Schiitzling kam auch nachher öfter Zu mir-. Ich bestellte ihn immer siir eine Stunde, da ,die Gnädige nicht zu Hause sein wiirde’ und empfing ihn dann-als Kammer-zuse. Er wiinfchte nun gar nicht mehr, die Künstlerin selbst zu sprechen und begnügte sich init der Protektion der Zofe. Mir schmei chelte es, daß der-naive, blonde Junge allein siir meine Person und nicht siir meine Kunst schwärmte. Um keinen Preis der Welt hätte ich mich ver s rathen! »Nun sorgte ore atre Geschichte: er war-verliebt in mich! Zn mich, die Kammerzosel Er wollte mich hei rathen! Und die Zofe-war just auch nicht von Holz. Wenn die Sache langer fortgedanert hätte, wer weiß, was ge schehen-wäre! Zum Glück erwirkte die Proteltion dem jungen Manne nach einem Monat eine Stelle: im sechsten Kontilgt, weit weg fran hier. Es gab ein herzerschiitterndes Scheidem nnd er ging-Er ging nnd vergaß mich ebenso rasch, wie er jich siir mich erwärmt hatte! Nicht wahr, meine Herren, das war nicht schön von ihm, da er mir doch seine ganze Laufbahn zu danken hatte? Die ansnrnilietosen Vente in der Pro vinz wählten nämlich den anspruchs losen Jungen nach etlichen Jahren znni Abgeordneten Weder vorher noch nachher lnininerte er sich nnt mith. Freilich erfuhr er niemals-, wer die kleine Zofe geweien war, der er seine ersten Eide geschworen hattc.-—Dae ist die Geschichte meiner besten Nolle.« Die schöne Frau schwieg. Ergrisfen schwiegen ankl; die Zithörer. Se, Eitel lenF stand auf nnd ging znni Fenster. Dort nreßte er seine Stirn an die kalten Scheiben. »Und die lleine Zofe kriinlte sich nirlit nni ilncn Anbetch« fragte der hassnnngcsvolle .-)tntor von heute, der einen Ztofs zn einer nenen Novelle sucan »Sie hatte leine Zeit. Sie wurde bald Nrkisin Dann betont sie wieder eine Rolle, die sie sehr srentet die Reise der snngcn :l·Iiania. Dae war ancli ein-e von Versen, die sie ain liebsten sniclt. :)iinkii:.snln. Denn-« Das Zinn terchen war anf der Schwelle deo Za innel eisrlsienerh nnd die Linn schloß es in leidenfcliastlisher Julius-allnan an ihre Brust, das loilige Lilondhaar luf -send. i Geriihrt sah die Gesellschaft zu. Als schon alte gegangen waren, stand unter einer Laterne ausder anderen r Seite der Straße, der Wohnung der Gräftn gegeniiber, ein einsamer Mann und sah unverwandt hinauf zu den erleuchteten Fenstern. Ein altes, süßes, melancholisches Märchen sliisterte ihm die Erinnerung an seine erste Liebe zu. ·Eiii Itztyrkr f -,Berlin ist eine schöne Stadt, wenn es dort nicht regnet,« sagte der Lehrer am Stannntisch, am ersten Abend nach abgelaufeuem Urlaub. »Aber wehe dem, der dort vom Regen überrascht wird, ohne im Besitze eines Schirmes zu sein. So erging es mir, als ich nom Stet tiner Bahnhose nach der Philhartnonie ging. Meinen Schirm hatte ich nicht mitgenommen, weil ich gewohnt l1in, ihn überall stehen zu lassen. Ich hatte nicht mehr viel Zeit zu verlieren, es mochte gegen halb sieben gewesen sein, da öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete in Strömen. Endlich kam Gott sei Dank eine Pserdebal)n. Hurtig sprang ich anf, da tönte mir ein gebieterischegi ,Vesetzt’ entgegen. Dies Manöoer wiederholte ich siinsntal und fiinsiuat tönte das onlinose ,Ve setzt’ zurück. Da stand ich unn ratl)los. In ein Restanrant stiirlitem wiire gleichbedeu tend gewesen init ,an die Philhnrinonie verzichten,’1nid das wollte ich nicht« »Es muß doch einmal Frühling oder Platz in einein Pferdebahnwagen wer den-« dachte ich. Doch heute schien sich der Himmel gegen mich verschworen zu haben. Ganz durchniißt blickte ich wie Hilfe suchend umher. Da sah ich an einer Ecke mit fetten Lettern die Auf schrist: »Hertn. Dampf, Regenschirtn fabrit.« Schnell entschlossen trat ich ein nnd nach Zwei Minuten kam ich mit einem eleganten Schirm-Mart 4.50—her aus, spannte ihn ans nnd schritt lustig s-t.;.« Mysti Nnn hätten Sie einmal den nieder trächtig fpöttischen Blick sehen sollen, mit dem mich die Vorübergehenden, vorn schmutzigen Schusterjungen ange fangen bis zum Professor ansahen. Was fällt denn den Leuten ein? fragte ich mich, ist der Schirm nicht anständig? Jnitner nene Gesichter zogen an mir voriiber, nnd immer wie der dasselbe Lachen. Endlich wurde mir die Sache zu bunt. ,·Verzeihung,« fragte ich einen Passanten, ,.k«o·nnten Sie mir vielleicht sagen, was Sie Lächerliches an mir finden?« »Jch denle eben darüber nach, wie es möglich war, daß Sie so nafz wurden da Sie doch einen Schirm haben.« Ein Moschugfrenttd. Zu den Män nern, die sich den Schein der Jugend am längsten zu erhalten wußten, ge hörte der Herzog von Nichelieu, Groß neffe des Hiardinaleh eine der einfluß reichsten Persönlichkeiten am Hofe Lud wigs des Fiinszehnten. Als dieser eitle Mann bereits hoch in den Jahren war, hielt man ihn siir etwa dreißig Jahre, und seine Nebenbnhler, sowie die Da men, die vor ihm alt geworden waren, verbreiteten die sonderbarsten Geriichte iiber die Mittel, die er anwenden sollte, um sich die Jugend zu beinah ren. Man erzählte sich schreckliche Dinge, die den Herzog bei manchen in den Ruf eines »Vamphrs« brachten. Allein b)iichelien, der im Alter von st Jahren sich noch zmn dritten Mal ver mählte, wendete blos Schänheits mittel au, allerdings in unmäßig-er Menge. Als er 1788 iiber 92 Jahre alt starb, sah er ans wie eine einhol famirte und in Moschns aufbewahrte Manne Er brauchte dieses Parfiini, welches den meisten Männern so wider wartig ist, in solchen Quantitätem das; man nach seinem Tode, um den Geruch zu entfernen, der alle LllöbeL Taneten nnd Wände dnulrdrnngen hatte, eine Heerde Schafe ans einige Zeit in den Wohnzinimcrn Richeliens einsperren mußte. Das Mittel half, da der dichte Pelz dieser Thiere sonderbarer Weise die Eigenschaft besitzt, derartige inten sive Geriiche in sich auszunehmen. Zwei Mark fünfzig das Pfund. Ein schlesischer Landmann verkaufte eines Tages etwas Wolle an einen H"ndler nnd ging nach dem Ver-wiegen derselben intxHose in’s Haus zurück, unt die Rechnung anszusetzen Wieder heraus lretend vermißte er einen Laib Käse, der anf einem Gestell iui Hofe gestan den kalte, gleichzeitig bemerkte er aber an e nem Wollpackeu, daß dieser plötz lich größer geworden war. »He, guter Freund,« sagte er da zu dem Händler, »ich habe das Gewicht dieses Packens hier rein vergessen. Wir wollen ihn doch noch einmal auf die Wage legen.« Der Händler konnte das nicht abschla gen. Dabei stellte sich nun herang, das; der Packen ian so viel, wie der Käse wog, schwerer war. Es wurde nun eine neue Rechnung ausgesetzt und der verdutzte Handler zog von dannen. Jetzt vermißte die .,2iaitersfrau den schönen iiäse nnd rief ihren Mann, um ihm zu melden, daß derselbe gestohlen worden sei. »Na, na, Olle,·« sagte der Landmann, »sei nur still; ich half ilns ja fiir zwei Mart fünfzig das Psum deriaust.« Yankeessnlagen in Culm Em Sdnditat amerikanilcher Kapitalisten dai fa eben den Kauf eines großen Glückes Land in der Nähe von Santiaqo abgeschlonen nnd wird eines Msvse neue Eisenarubem welche’ sich in dem. Grundstück befinden« erschließe-h Andere Jnveitos ren halten auf der Insel sorgfältig Umichau· nnd innerhalb von fünf Jahren wird Yankee Unter nebmnnasluli das trage Land in eine Stätte von sklchåltlichet cbatlgreit und Energie fern-anheim Jtl gänz gleicher Weise wird Hostetterlg Magen bltters einen beradqekommenens aeichwächtem dünnblåtiaen Menschen in einen Tribut- pon Ge iundbeit nnd Kraft verwandeln. Es wird lerne dem Inlt reinem VlutiilllenJeine trii e«Leber anregenJelne Duldevsle vertreiben und-ein er matteted Iebiru klar machen- Estvsrd»·sbiti gu ten Appetit and gefunden Schlaf vertan-new und falls feine Nerven in schlechter Beriaisuna find wird es dieselben neu beleben und deren ehemali tlen Zustand wieder herstellen, Malaria iit dann noch eine andere Krankheit. für welches das Vit terg belonderd gut ist- oso heiteres-Scheine Richard Steveg und Mabel Robertö. F. G. Fabreutatnp n. Maggle König W. Jungmann und Mary L. Becken W.-.W——————————— chen aueuzuleis den aben, wer che oder ehler in den Men rena tions Organen verursgcht. Bei- nahe jedes Mal, wenn eine ran nicht gesund st, sind diese Organe ange rissen; wenn diese letzteren jedo in utem u ande und träf tig sind, o ist d e an nur selten krank. w. MS EUIEII ist das natürliche Mittel zur Regu lirung der MenstruationssOrganr. Er heilt alle ,,Frauen-Leiden« und ist ach wirksam bei Mädchen von 13.— Jahre, bei jungen mit häusli en und mütterlichen Sor gen be Jwerten jun en Frauen, und de grauen, wel e dem soge nannten ,,Lebenswechsel« si nä hern. Sie alle bedürfen es un alle werden dadurch wieder hergestellt. Betreffs Rath in Fällen, welche besonde res Anweisungen bedürfen, adresstee man mitAn abe der Symptome: »dann-Ad- vlsory epanmeat,» The cbattsnoocs ' Medicine Co.. chattanooga. Tenn. T h o g. J."To v v er Tupelo, Wiss-, s t- »Meine Schwester litt unter est unre elmäfziger und letzmerzhaks er MenEruat on, und d e Aerzte ennten i e keine Erletckzterung ver chassem wir-sc ol est-du hat fte völ ig geheilt und Bat auch meiner Mut tee ebolfen w heend des Lebend wechselw Eiseubayn Fahr- Plan. J· F- G. N. Bahn. A b f a h r t. Nach St. Louis via Jron Mouutaio oder M. K. Fr T 12:30 Nachm. Nach St. Louis via Jron Mountain Route .9 :00 Abends. Nach Hearne täglich .5 :00 Morgens Nach Laredo 9:45 Vorm· A n ku n f t. Von St. Louis, Jron Mountain 82 M s: ö: T .8:00 Vorm. Von St. Louis, Jron Mountain F: M K« ä T. 3:55 Nachm. Von Hearue täglich. .10:20 Abends Von Laredo .7:00 Abends Sontheru Parific Bahn. A b f a hr t. Nach New Orleans, Houstou und Gal vefton täglich 12:10 Mittags unt 9 :30 Abends Nach Engle Paß, Mexico sc. 11 Vorm. Nach Californien .4:45 Nachm. A n k u n f t. Von New Orleatig, Houston und Gal vestontäglich 7:25 Vorm. und 4:2-5 a m..... Von Californiemc 11:50 Vorm. Von Eagle Paß und Mexico 7:()0 Abends. S. A. G A. P. Habt-. A b f a h r t. Nach Galvefton, Houfton und Euer täglich 9 :00 Vorm Nach Corpus Christi, Aransas Paß unt Beeville täglich 2:20 Nachm. Nach Ketrville täglich, ausgenommen Sonnabends u.Sonntags 2 :45Nachn1 Nach Kerrville, Sonntags .8 :.«30 Vorm NachKerrville,Sonnabend.8 4 :30Nachm. A nk u n f t Von Galvefton, Houfton und Cuett täglich .7:00 Abendg. Von Torpus Christi, Aransas Paß unt Beeville täglich 1:40 Nachm Von Kerrville täglich, ausgenommet Sonntags undMontags 10 :45Vorm. Von Kerrville, Sonntags. .7 Abends. Von Kerrville, Montags..9:25 Vorn-. M. K. G T. Bade-. A b f a h r t. Nach Waco, Fort Worth, Dallas, Kan sas City, St. Louis und Chicago täg lich 9:30 Vorm. und 8:00 Abendg. A n k u nf t. Von Chicago, St. Louis, Kansas City, Dallas, Fe et Worth und Waco, täg lich .7 :25 Vorm. und 10 :20 Abends. Guts Thore-Dahin ,A b sa h r t. Nach ·Stvekdale, täglich, ausgenom me- Sonnabends und Sonntags, um 5 :00 Nahm Montags nur 5:0() Morgens Sonnabends nur 8 30 Vorm. A n k u n s t. 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SM General und Schristfellen Die Filiria-IS geben General King Gelegen heit, sich auszuscichnew Unter den amerikanischeu Ofsizie ken, die in den jüngsten Kämper vor Manjla Gelegenheit hatten, sich ans zuzeichnem ist auch der als Jlutor de kannte Brigadegeneral Charlcs Ring zu erwähnen. Eharles Kiug wurde im Jahre 1844 in Albany, N. Y., geboren. Er besuchte das Columbia College zu New York Brigcdmmemt Charch Ring fchlosz sich im Jahre 1861, bei Aus bruch des Biirgertrieges, der Brigade seines Vaters an und ward 1862 in die Kadettenschule zu West Point auf genommer wo er 1866 gradnirte. Er war dann Lehrer in West Point, wurde 1871 Adjutant des Generalniajors Ctnory nnd nahm als Erster Lieutenant der Kavalierie in den Jahren 1874, 1876 nnd 1817 an den Jndianerkämp fen AntheiL Er wurde zum Kapitän befördert, trat aber wegen schwerer Berwundungen aus dem aktiven Dienste ans. Er war dann Professor für mill tärische Wissenschaften an der Univer sität u Wisconsin nnd wurde später zum bersten des 4. Jnfanterieregi ments der Wisconfin-Nationalgarde ernannt. Bei Ausbruch des jüngsten Krieges trat er mit dem Rang eines Brigadegenerals in die Reihen der Freiwiliigen General King ist als Verfasser auf dem Gebiete der Miliiärgeschichte und als solcher von Soldatenerzähtungen hoch geschätzt Wiknkr Modesrisurm Sei Iet.diesiälsrism Konkurrenzauisiellung prrisqetröme Kunstwerke Aus der, wie alljährlich, so auch heuer in der Kaiserstadt der Donau arrangir ten Augsteliung von neuen Mode srisuren siir die Ballsaison haben mehrere Chamvions der Wiener Fri seute Kunstwerke geschaffen, die allge meine Bewunderung erregten. Zwei der schönsten dieser Frisuren seien hier unseren Leserinnen in Iort und Bild vor-geführt. Bei der Bailsrisur »Secession« wird das ganze Haar rund um den Kon Frisar ,,Seceifion.« Friiur ,,Gisela.« ondnlirt nnd oben am Wirbel in einen Bund vereinigt. Aus dem Haare tret den zwei ist-er's Kreuz gesieckte Schlei fen und einige Pnfsen selii1t, aus deren Enden einige Arabesken herab fniletr. Durch die rückwärtige Frisur windet sich eine Schlange in Eint-ite foun. Einige kleine-Schlangen sind nis» Zier-tadeln verwendet. Als Vorder frilnr ist ein fchiefgetheilteg Seni iiaysiQandean verwendet· Ein Para diesreiher nnd ein Mohndlnmenbonlet vervollständigen die Frisnr. Die zweite Frisnr »Gisela« wird in der Weile hergestellt, daß man das Haar til-er den Kan bis znm Nacken theilt nnd den linken und rechten Theil in natürlichen Wellen brennt; hieraus wird die rechte Seite zum Wirbel ge kämmt, dann die linke ebenso behan delt. Auf dem Scheitel werden Löckchen eisirt nnd gesteckt und mit Brillant llrmnen festgehalten Gezieki ist die Friiur mit einem Empiretamm nnl Orchideen und einem Seidenbnnd. curzqihmige Pferde sind it Norwegen so gut wie niemalszu sehen. Man erklärt das damit, saß jeden Pferde bei der Fütterung ein Kiibei voll Wasser mit hingesetzt wird, uni in nimmt das Thier abwechselnd immei ein Maul voll Heu und einen Schlue WasseL Die Lumpeniammler voi Paris sammeln wöchentlich in der Straßen Lumpen im Wertne von 750( Fesan «0.0. Ilie, Solche ihren Rheutnaiismu lssillsttbes Missetat-, iolllen ein FMHI M m Intequ Rezev Is. 2851 mal-inn. E. F Seh wish hausten, Texaz, Agem Wie die «Rordd. Alig. Zig. sillbeiib sind die einleitenden Schein el- Discipllsatvetfabteu gegen de u as der Berliner Un Wi, Osten-, iliagfi erfolg L Markt -.Verichis Geo. Koemei 117 und 119 Military-Plaza (Weftfeite) San Antonio,15. Februar 1899 Preis-Lisir: Cin, frische, per Dtzd. .11!-.·«. C.e.» Latidbutter,vc-r Ast-. Turievs,gkoße..«».»» 75-80Cts kleine... 45 Cts Gänfe, per Stück.». .....40 Cis. En i e n, per Stück ..25 Cts Hüh n e r, große, per Dtzd, .82.25—S2.40 kleine, per Dtzd.. 82 00. Verans, große,per Pfd.... HZCJI mittlere Qualität H335 ' Bienen w a chs,besteQual’t 19 geringere Quat’i. 17 Obige Artttetfinden stetigen Dujer Con stgnments werden von mir Wirtin-i unt vromvte Abreibnimgfgeliefec pes Vieh Wintka can Automiy 15. F»bruar.-—Warschon der Verlust der Biehziichter während der Vo rigen Woche recht erheblich gewesen, fo gilt das noch in ungleich höherem Maßstabe von der letzten Woche mit ihrem noch viel strenge rem Froftwetter und ihren .schneidenden Blie zards. Dennoch aber werden diese Verluste nicht so schlimm fein, wie das bei ähnlichem Weiter noch Vor einem Jahrzehnte der Fall gewesen wäre, da die Viehzüchter dem stei genden Wer-the ihrer Heerden entsprechende größere Vorsorge für die Fütterung und den Schutz des Viehs getroffen haben. Eggende Marttpreise werden quottri tachtochsen 82375 bis 8325 pei und Gute Kühe 82.25 bis s2.75 per 100 Pt« d. Gute fette Jährlingeon bis dato Junge Kälber 83.00 bis 83.20. Gute fette Hämmel 83.00 bis 83,50, Schweine 83.00 bis 83.50. Ziegen 82.25 Cts. bis 82.50. st. Louis- 15. Februar-R in i s Martt fest; Natioes es 60 hie -F4.50; Tikksr Vieh 83.00 bis Jst-hö. Korn, Hafer nnd Hen. Sau Irrt-mic- Tex., 15. Februar Ko kn, 43 bis 45 Cents per Buche l.-:— ie r 35 bis 37 Genie ne Bufbei Es M Ballen. 8650 bis SSJJO Pes Toxinx Wolle. Zwölf-MonatS-Schur.».13 bis 14 Ci. HexeseSchuk 9 bis sys Mohaik .».1--J.;k»is 15 B n lt in ro o E Still soweit-h Its» lä. Febrtut Osdinard ils Ltå.; Gond Orden-: ras« O Lotv Middtingö Cis-. Mir ahn-— Sz- kä: Gspk Mlddltnsä Sysstz C LMU EIin n E-.- r ZIX Ewig. Gclvcftvm Tex 15 Februar OL c nary by CLSJ Good Ordinary ZJH Cttz Middling ds-« Eentsz Middling 6 Eig. Good Middling skj Cis; Middlina is- SZH Cents Mctleaus- La-, tö. Februar Ordinary Sz- Ctd.: Good Ordinarv 535 th Lstv Middltng 54 Etsq Middtmg 6 Tis» Goud Middling 61-4 Ewig-: Middlinr inir Sz- Ets. Baumwollianren nnd dessenPradnttr. 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Wer daher seinen Ver wandten und Freunden eine Freude erweisen, ihnen ein chilltanzmenez Ge III III I Hagern ainiyea win, ver oeneue sur e die »Feeie Presse silr Texa3«. as Interesse flir Texas, wie überhaupt flir den Staat und die Gegend, wo die Verwandten wohnen, ist in Deutsch land sehr lebhaft undes ist unmöglich, in Privaibrieien eine so mündliche Aufklärung und Beschreibung des fremden Landes zu geden, wie dies viel «Freie Presse« allwöchentlich ihm. Für den geringen Preis von 83 ver senden wir poriosrei unser reichhaltiges Wochendlnllnuf ein Jahr an irgend eine Adresse im Auslande· Die Gen-edition der »Freie Presse fiir Texas-O Heirath. ON» Heirath. Heiralhs-Vermittlurig. schtbnre Berlonen jeden Alters. Bernis und ske liqiorh arm oder reich. männlich oder weidlich. tön nen sichre-sch. gut nnd lücklsch verheirathen und garnntiren streng eeelle ermittelnng zu guten und günstigen Bedingungen» ne wirklich ernstmeinenoe Mädchen. 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»W— ·—.'»— J-— Resultat der Stadt- Wahl 1
B Z Z E Randidqiem E Z Z E j X- X- S- R -7 di cO v? l -Msvot— Matshall Hicks 264s 181; 369 254 Man anqghuu 292 154 389 324. j« Stadt-Anwalt— Sei-. Ewigen 253k 18s1z 363 2521 r; Ixthur W. Seeligfoa 302 152s 392 326" z-» Fett-ther— W. C. Kroegek s 245 173I 3555 240j Das Levis 279 144 37Jz 328 has.Magerstadt II s bemgsspk— I": T :-7 i I I I -k-:-.t-.I-I-:I--:I-: .5 !.5 s E I.5 s Z 3-"3 ZEIITJIJ I I I s s I s g I AIRIRIRIRRNIJ .d Ics I k: IIoö I o; es I pij ei H H--4--( I I I o I I 514I300 343 269 279 204.383 248 I 309I197I148sp186 453 263 304 246 283I151 98 112 239 238I418I 268 296I191 128 185 467 271 323E 246 272I142 96 105 278I203 364I246 317I205I155I3191 275 145 95 106 IS. Precinkt. 13. Precinkt 14. Precinkt. l349z1882174 87 92 3361182316H 89 252 135 88I339 182 166 7i224k129 88 ...s G O II W qd »O H M O 17. Precintt. i
1 s 322 1711175 2735149-199 225I293 163E166 62304299 158i211 231i 276’ 163 173 205! 264 134 180 19. Precinkt. 20. Frecinkk -18. Pkeciukt. 233 226 -—-·E 12 TGesatnmjk 507H A Potutzt Majoritdten. 784 4287;.... 4779 4449;· 4738 330 618 4120 17»... Beuuo Eunelke 280 213 371l FULL Derss jk. 5275i 1232 38914 Rosette-r Mox Suior f 299 157· 398. IHUB. Waltet....................! 254 176 3621 O effor hoc-P Deviuek268177 36351 Mr vCunaingham 285 158 3951 Matt L. queg 269 179i 3661 I Miss- V. Viuck i 2855 155I 393; MMU st-large E F. I. Bis-er 255 174« 354 Seq Sukkey 244 173 szkzg 2721311z214 161-191 511 304 34732851105;354 302 2753136« 82 106 281 204 2681237« 79k231 241.4315310;103I28i 3301289I151 100s1207323 1 ,264 289 298· 79;301 x46 294H197i140 177J469 252 306;200 136 179 483 273»326j2561 87533H 323-284;147 109 116k308 229i392 257 94z259 F I 250 309 202 152 182l4981295 3411257 90-336 323;275.145» 95k116g291s209 379x259 91 249 255x307"194;151s190s5071289-3653281i 92E344 sHss M- 292 127 xzss HEEJ 2s4i 2941 2481 VI 221 s »n- Ann. As 189xl72.267T35M 127j 87 1901234 144T106 249 326 l7L 1564210 270» l765156i219 28Q 140 104 238 302 178 165 205 291 136 9612534299 181E16Y 22Äs306 x391154 ZLIEZEF su 203k224 1193149 164H229 158 145 157z156 1647221 1633156 155z219 186k203 Hist x4s L 532A1346 3983».., 4752E186 4566«... 4785E262 4523«.. 48944471 4423.... 5036»... EIN-« I- C. Mumme Ludwig Mahucke ist« Frant Paichal G. A. Dürlek waiu Chamberlain .sp8au e Man Erste Ward-— Ists-h K. Lamm M Woelckeu X Ader-nun Zweite Ward C. Petersou Rätme Dritte Ward eifnek ZHUE E 288E 227 269 I272 3253 280« 275 wo os« zgko 146 3738 316 173 3481 242 1362 370i 312 135 3675 300 1301 364 298 193 140....u... 397k31z l361 26· ZUO’ 1370" 120 LIC- Ist FJC CCU FLJ 5278 143x 101«l 113 314 240 418 265 H 285z 195 131 177 443j 252 285 222E I271s140 92 107 270 196 371 249 260142 86 110 271 217 3532 233 sp256s 139 75 95 234E 179 122J 205 i-- 301 187 157....·..J..·4...9...4. 282 161 88........p...u...»...e p... 177 473j293»...2...x F...;118 318 210.......J. I I ggx one Aus 225 194 Oli DUUl LUUI Ljul 94 253 136; 94 8413101166(14q 85 234 138 88 216 82Y225 125 87 197 77. 223 IFZZ -196 H-
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Ae Inder-e Art nnd Weise est-Hehle sieh der ventenden Menschheit, lich nnd angenehm das zu licen, was ehedem ans sie nnd ungefchickte Manier sonde. Uns das S ystem zu ,cckalternng, Kopfweh nnd asne nnangenehme Folgen zu bme man das angenehme fifshnnilteksyrnp ofFi g. Hei T von der Callfotnia ig of OOOOOO site-lei In deni an der Sud Alamo Ieieqenen Hause des Dr. verursachte ein einaesroeeuez pfui-r eine Expiosion, die den ensersdrte nnd die Kirche in sente. Die schnell her-betei ssåtn vermochte sedoch schnell Ine- sa idscheu. Vi- Nordanklage gegen E. J. nn, diejeii tin 37. Districtae J zanerdandlung kannnensolith der Erkrankung eines wichti Æien aus den Antrag des Dis ·Inltes Carlos Bee bis zum s. Gerichts-Terrain verschoben s-· Jne Alter von 55 Jahren starb sann-I nnd schweren Leiden Frau inc. Linse-, die Gattin des Unr- Itidtischen Recotders General Iz. c. Misset. Frau Kroqer war M Enkelin des aus dein niexitanischen bekannten »Das Smith.« Frau isdteriitßt außer ihrem Gatten M er. T z- i eies D. um hat im 37. Di te eine Scheidunqgtlage ge ne Gattin Rose Arzt anhat-gis s· Essie Mardanklaqe gegen J. M. W- neither den deutschen Schnei Itrl Präser ohne sede Provocattou ent, kommt am Donnerstag zur una. s-»Dis-BinmenschiachtsGesellschast« M »Jenaer-sing Nachmittag ihre Ikstkgasmiung ad, um die Bor eas-Dies fa- oie Abhaltung vi stiumenschlacht am Sau Ja staaein Inst zu nehmet-. I Glut dem e end i See konnte Mi- des teeteu kastmuus Schutt. ask-sausen werden, weiche noch nie rika SCI IIIM sich denn auch est-, inon reunden und Freun nordischen Spoctr nicht liest-. ch LiclIc höckt Millmcc auf. Eine Erzählung von O. F. Bo ningsen. Er hatte doch versprochen, er würde schreiben, sobald er drüben angekom men witte; nnd nnn mußte er doch sschon längst drüben sein, in Amerital Ein Monat war ja dabingegangen jader noch immer tein Brieft Wenn ier es nicht so fest versprochen hätte, wenn er sie nicht so lieb gehabt hätte, witre alles zu erklären gewesen, ader so Hatte er gesagt: ,Stine, Du sollst nicht weinen. Jch werde Dir schreiben, so bald ich drttben din, und wenn ich Ar deit gesunden bade, kommst Du nach nach Ameritol Dn weißt ja, drüben zahltrnan ganz anders als bei uns, nur in Dollarsl Ja, er war immer so praktisch- der Jens, nnd Stine war sicher-, er würde in Amerika noch einmal reich« werden, und dann wttrdesie bei ian sein nnd dann- nnd dann Aber er hatte ja noch nicht einmal qeschriebent Stim, sagte Per, —der war der ältere Bruder des Jens, als «er tnit ihr am Strande 'snsainntentras, »Du stehstso seltsam in'ö Meer dinandl Dn meinst doch nicht, er wird zurück tot-intensi Rein, sagte isie nnd wurde roth. Abenwarnnr sie an den Strand ne sanqen wor nnd in’s Meer hinan-sah, wußte sie seldtt nicht. Dann fragte sie: Per, ist noch immer kein Ortes nehmenan Nein, fngte er, aber er konnte ihr nicht in die Augen fehen, denn eg war doch ein Brief gekommen, nnd in dem stand, das Schiff wdre untergegangen nnd Jene nicht gerettet worden. Er wird wohl warten, dis er Arbeit gefunden hat, meinte Stine. Er wird wohl keine ntehr zu fnrhen braun-en, fngte Per, und er wollte ihr nnn fagen, daß Jend todt fei, ader da er in ihre hoffnungsfoohen Augen inh, konnte er er niedt fagen und fiigte hin zu: Er wird fchon Arbeit gefunden hoben. Ja, nickte Stine, denn er war immer fo praktisch. Und der Brief wird sicher fehon unterwegs fein. Per stieg hinunter zu feinem Boot. Stine ging heim, oder fie wußte noch einmal aufs Meer hinaudfehen. Es lug fo friedlich dn, old hiitte es nlle die Stiirrne derge en, die feine lnih oufi triebe-, oiie d e Opfer oerge en, die es in feine Tiefe sogt Verliebte das Mddchen, oder das wnßte er feldit nicht. tine hatte einst nnf feinen Knien gefe en, nnd nnn war fie groß geworden, er oder war nnn zn olt lftir fie. Jo, fein Bruder war elf Jahre junger als er. der nahte ftir Stinei Ader nun war er todii-— Doch fie liebte ihn noch trntner, nnd fo ionge fie Jend liebte, konnte fie ihn, den ernsten, fünfzehn Jahre älteren Wer-am nicht liedeni Wenn fie oder er fährt-, daß Jend todt fei, idnnte sie ihn doch nicht mehr iiedenii ,dad hatte er gestern gedacht. old der rief gekom men war, nnd fo wollte er ihr sogen, Jens iei todt, und nun follte fie fein Weib werdent Doch das ging nicht an, beides nuf einmal zn lagen, fie witrde ihn ganz gewiß nicht wollen; eigentlich alter war ed nur recht nnd billig, wenn er fie nun heirathethete,—er war ja der Ndchfte dazu; Ver dachte hin und her, konnte nder zu keinem Entfehlnß ltotntnem immer folgte ein «Ader«. ine mer wieder sah ne Ihn an mit iyren hossnungssrohen Angen, und er konnte ihr nicht einmalsagen, daßJenB todt sei. Er traf sie noch ost am Strand, im mer an derselben Stelle aus der Düne nnd immer sah sie in’z Meer hineinz. Wieder war ein Monat vergangen, da trat er zu ihr. Per, sagte sie, er wird doch erst ans Arbeit warten müsset-, aber setzt wird der Vries wohl unterwegs seinl Ja, sagte er. und sah übers Meer hinaus. Nein, er konnte es ihr noch nicht sagenl Dann ging er wieder allein zn iei nem Boot hinab. Endlich mußte sie doch zu hoffen aufhörent Das würde er ja gleich erkennen, nnd dann sollte sie erfahren, Jenv sei todt. Dann, nach einiger eit. wttrde er sie fragen, ob sie sein eid werden wolle— -ja- und dann wird er sie heirathent Er worin gar nicht so viel alter als sie-fünfzehn Jahre nurl Der Mann soll doch älter fein als die Fraul Er wußte immer mehr Gründe, immer sicherer war er, aber er wagte ihr doch immer noch nicht zu sagen, daß Jens todt sel. O Gott, warum war auch Jens gestorben, sie wären sa so glücklich geworden, die Beiden? Würde er so glücklich sein mit Stint-Würde sie so glticklich sein mit ihmti Du, Per. sagte eines Abends seine Mutter en thin, »wenn Du es ihr nicht sagen w llti. so werd’ ich es ihr sagenl« t »Nein, Mutter, ich will noch war en »Wer, nun hast Du schon drei Mo nate gewartet, und es ist Winter ge worden-« Er sah seiner Mutter in das welke, braune Gesicht, sah ihr in die tieslir senden, milden Angen, die so fragend ans ihm ruhten, doch er konnte ihr nicht beistimmen, obwohl sie ja Recht haben mochte. »Nein. Mutter,« sagte er, »ich lann ihre dossnnnq nicht zerstorern und Du sollst ed auch nichtl———« Die Mutter erwiderte nichts, sie kannte sa ihren Sohn-er war ganz wie sein Vaterl Der wagte ihr auch nicht zu sagen, daß er sie heirathen wolle, nnd deshalb mußte sie ihn selbst sta genl Da war ihr Jens doch an ders l Und da mußte sie an Jens denken, wie er so munter gewesen nnd wie drastisch l Aber bittte sie ihn »nur nicht ziehen lassen. Jhre tleslies genden Augen sahen in die Ferne, im jmer weiter, weiter hinaus; aber weinen Jlonnte sie nicht mehr, schon lange nicht mehr. Und als wieder ein Monat vergan ihen war, lag das ganze Land im ’Schnee. Ein eisiger Nordost wehte tider die verddeten holden, dsiss an den Ecken der wenigen Dduser vordei. wehte den Schnee von den Dächern in diikew den Radelnsort tidet die Dttnen nnd weit tlbew Meer-. Ob sie wohl auch heute am Strande war nnd libe« Meer hinanssahs Per schritt dem Strande zu, der Schnee knirschte unter seinen schweren Tritten, sein Athem erstarrte an seinen dicken Kleidern. So kalt war es schon lange nicht mehr gewesen, und es war doch schon Nachmittagl Das Meer lag Taran vor ihm, in der Ferne immer wei Iszer, dis ed in den Dimniei überging. i Sttne war nicht jeden Taq am YStrandh nur eintrat, zweimal in der »Wir-che, ader seht tm Winter konnte ed ihr gestthrttch werden. Deshalb ging Per seit jeden Tag gnm Strande hinun ter, schon seit zwei Wochen. Einmal satte er ne auch w:rrlich getroffen und war dann mit ihr heimgegangen, aber Teither hatte er sie nicht wieber gesehen. Ver ging arit Bangen hinunter, er ging :asch, aber ber Weg schien ihm lang. Unb war sie das nicht bort aus der dllneI Er eilte hinau. Sie war eh, Iasarnuieugelrochem sieis, regungslos. lobt? Darau dachte er nicht. Also war es doch so gekommeni Er nahm sie aus und trug sie heim zu seiner Mut ter, zu ihren Eltern war es zu weit, und sie hatten beu Anblick nicht ertrai gen kbnuen. Aber daß sie sie auch hinausiieszeni Sie wußten doch, wohin sie gingt s— Wie schwer sie wart Der Nordost blies ihm entgegen, schnitt ihm in die Augen, nahm ihm ben Athen aber er blieb nicht stehen.— Stine war nicht tobt, sietam wieder su sich, als sie in dem warmen Bette lag. Sie sah sich um«-wo war sie?— Ja, das war ja bie Mutter PerM Dann aber fielen ihr die Augen wie Ier zu. Zwei Tage lag sie so. ohne recht sum Bewußtsein zu kommen, am drit ceu Tage wollte sie nach Hause, aber weber Per noch seine Mutter ließen es su, und ihre Clieru, die sie besuchten, such nicht. Sie mußte noch bleiben. Es war zeitig Abend. Per und seine Mutter saßen am Tisch-. die Lampe erhellte das Zimmer nur matt, aber Per’g Gesicht war in vollem Lichte. Wie seltsam er zu ihr hin iibersahl Oder war eel nur das grelle Lichts Per, tagte ne matt, nun weißich, daß Jens todt ist. Aber es klang doch noch immer wie eine Frage. Ja, fogte Per, das Schiff ift unter Iennnqen unb er isi nicht gerettet worden. So hat Du einen Brief betoinmeni a. Weißt Du,Per, qute Stine, ihre Stimme bebte, Du hättest mich fosen ersticken lassen! Es wük’ besser ge niefen l Zioei Wochen darauf wurden sie ges ironi. An diesem Tage forschte die Mutter Pers in der Bibel-doch ober slitnbisch war sie nicht; sie schlag die Bibel bei geschiofsenen Augen anf, legte den Finger auf eine Stelle-und siehe- es war das Wort Ponti: »Die Liebe hdret nimmer anf.« Sie verstand es nicht recht, war Jens damit gemeint? Stine ward Pe« ireueit fleißiges Weib«—nber liebte sie ihn? Per nannte leinen ersien Sohn »Jend«, sie aber hatte nichts dagegen, und wenn sie allein zu hause UZAL fah fie noch oft hinaus zum Meer, als er warte sie einen, der feine war nicht auf dein Meere beim Fischfang, ioni dein viel ferner, viel ferner i »O« 7 Wie ist die-i Wir bieten einhnndert Douai-g Lielohnun für jeden Fall von Karat-h, der nicht du«-Yes Einriehmen von Hnll’s Katarrh sKiir geheilt werden rann. .J. Ch e ne h å Co» Eigenth» Toledo,O. ir, die Unterzeichneten, haben F. J. Che ne seit den letzten 15 Jahren gekannt und a ten ihn fiir vollkommen e renhaft in allen eschäftihandlnn en und neinztell besa bigt, alle voii se ner Firma eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen. W e fi di T r u n r, Orosihandels-Drogiusten, Toledo, O· A Weilt-its, Hin iian so Mart-im Gron hanbelbsDrogtiistem Toledo, D» calks Latarrthur wird innerlich genonis nieii nnd wirkt direkt auf das Blut und die s leimigen Doerfiächen des Systems. Zeug nsse frei ver-sandt. Preis 75 Ets. für die Flasche. Verlauft von allen Anteil-elem verurswxiie (-..»1«"—-.ii«i::i.- s, schlagen Ins-! »Ur-«- l·«-lms. II ocler Appetit mirs-. ' von ernstlwspr ji von liervsiscsn l..-EJ«· Beweis Un diiv Blute-, tltsnii w kräftig und Organ und Rein-h Energie Dies »so rillu gegqu J-» i fn ei-«: daher Jeder-I I-- »in-. i: l ilw i;:-.;.- Iris es thut idt ehisnistlis uliiic Frage-. e
o d Zasssaparilla ist its-D hi- -c.-. in der That-die einzige wahre blutnsi gssiuiigdleelizuL Unmib ursnpsusilia wird mit alle-n Droguisten lin si« eelis für 85 verkauft You l. Hoocl sc co» l«0w(«li, Mass» prsiparirL I kuriren Liebe-Hielt HOOCJ S plucn U veraauiichkeiZ Gans-meiden- 250ents. Beia e11Dtogujsten. N ·«—1::s-n. in:t·c-ju»-1n j(«1l« WUFL Texas. Gov. Sayers hat den Termin der Hinrichtung Clisha Swans, der am nächsten Samstag in Bastrov ge hängt werden sollte-, auf den 10. März verschoben. Der Staats Senat zu Ausiin hat definitiv die Bill angenommen, durch welche der Verkauf-von Cigakeneu an junge Burschen unter 16 Jahren ver boten wird. Der Sprecher des Repräsentan ienhauseg erklärte den Antrag auf drei iügige Vertaguug der Legislatur, um in corpore nach Galveston zu fahren und das dort im Huer liegende Kriegsschiff »Tiva« zu beweinen für »aus-er Ordmmu«. Die lsjäycige Emnsa Giepjrsm die Tochter des in der Nähe von Fia konia wohne-ich Fakmsrsk E.(«Ejie1)2ner, kam dem glühenden Ofen zu nahe, wo du:ch ihre Ktrider Feuer fingen, sodaß sie Insoxc lschxerloh in Flammen stand. Trotz sofortiges Hüxfe hatte das bekla gensxswektkze Mädchen so schwere Berle yungen davor-genauem daß sie densel ben nach schweren Qualen erlag. Jn Mir-. Gegenden des Staates Tex«s, wo sich das Vieh in sch chtem Futxekzufmnde befand. sind die erluste der Bxehzücheer während der legten Frost-Periode sehr statt gewesen. Man hat alle Hände voll zu thun mit dem Abzieheu der Däute hMS gefullenen Viehs. Jn Gaioeston find Capt. SiASH bee und die übrigen Ofsiziete nnd See-( leute des Kriegsschiffes »Texas« auf das hetzlichste begrüßt und empfangen; worden. Von einer Frau entdeckt. Wiederum ist eine große Entdeckung gemacht worden und zwar von einer Dame aus diesem Lande. »Die Kran heit hatte sie mit ihren Klauen gepackt und sieben Jahre lang litt sie die ärg sten Qualen, aber ihre Organe waren aufs äußerste geschwächt nnd der Tod schien nahe bevorstehend. Drei Monate hustete sie unaufhörlich und konnte kei nen Schlaf finden. Schließlich aber entdeckte sie den Weg zur Genesung indem sie von uns eine Flasche von Dr. Kings Nener Entdeckung für Schwind sucht kaufte und schon die erste Dosis da von verschaffte ihr so viel Erleichterung, daß sie die ganze Nacht schlafen konnte und durch den Gebrauch von nur zwei Flaschen wurde sie vollständig kurirt. Jhr Name ist Frau Luther Lutz.« So schreiben W. C. Hammock so Co. in Shelby, Nord Carolina. Probeflasche frei in der Apotheke von F. Kalteyer se Son. Reguläre Flaschen 50 Centg und 81.00. Jede Flasche wird garantirt. Grund-kackenan ueoertragangem Geo. und Francisea Dulluig an Friedrich Gaul-ich 132 Acker Land, 6 Meilen dstl. von der Stadt, 81,985. John C. und Regiae Becksnann an Joyn A. Beet-nann. 344 Acker Land an bemes, Preis nominell. HalW Familien Pillen sind die besten. Lone-star-Bier und Hänslichieit. Der Winter ist sehr lang nud schwer, Ia kriegt man wohl daSGeir noch her lin- Holz uud Kohlen zu bestreiten? Das ist die Frag’ bei vielen Leuten. Der ältlfte Bürger weiß es nicht, Ienn in Antoniow Gent-ichs Es je io rauh waruud in kalt Giebt es denn keine Aeud’rung bald Der Himmel ift ieisr triib nnd traurig: lind aller Ausblick ift ganz ichanrig, Die Straßen meistens ansgeftorbeu,» Geschäft nnd Handel ganz verdorben. Denn nuier iiidiich dünne-s Blut Verträgt die Kälte nicht sehr gut, Und wer nicht muß, der seist nicht aus Und matt-W bequem sich in dein Haus Sitzt man im warmen Zimmer dann, So tritt auch bald der Durst heran Man greift znr Flasche bot-e sur-Bier Und ichänkt daraus der Gläser vier. Man wiederholt die Prozednr Der Storch ani einein Bein steht nur. Denn auch dieFrau und auch diekinder Verspiiren großen Durst nicht minder. So fördert tot-e stets Hanslick-kein Gemüthiichkeii nnd Einigkeit Moral- Auch kaltes Wetter hat Viel Gutes au sich in der That. Straußenxsarm EÆWWMMMHMT »Babn« Straußen. Damen sind besonders eingeladen unsere Auswaiki der N e u h e i t e n von Federn zu esichiigen. Feinite Qualität. Z Niedrige Preise. WWIMWKQWXWMWW Sau Antonio’s Stolz.U Grdßte Brauen-Hi südlich von St. Louis. Letztjkihkige Vcktäuse«150,000 Faß mehr als ikgcax eine Brauerei im Süden. Ein durchaus einheimisches Institut SämmtlicheAtticnin Händenvon Sau AntoniUBiikgecn. sc: Usu »T- J.; Eggssjstspxsxszsjkk DIE Oe DIE-I- «OciE.O-O;c«s’c« DIST- Ob »O, wu. J W- s1-. r.ouss, »so Faß- nnd Flatschen- Lagerbier. g Finanzieller Bericht der San Antonio National-Bank in Sau Antonio, Texas, beim Ab schluß des Geschäftes am 4. Februar 1899. C r e d i t. Anleiheu u.DiZconten. -8 340,658.48 Ueberzogen 4,834.71 V. S. Bonds Circulation 32,000·00 V. S. Bunds, Depositen. 118,000.00 Prämien auf Ver. Staa ten Bands 9,660.00 Stocks, Securitäten ic. 277.818.50 Bankgebäude, Möbel ec« 56,894.20 Anderes sGrund Eigen-« thum und Mortgages. 25,707.66 Forderungen an Natio nalsBanken (außer Re ferve-Agenten) 12,633.79 Forderungen an Staats baukenund Bankierx 20,794.43 Forderungen an Reserve Agenten 452,020.48 Noten von anderen Na- tionalbanken 15,000.00 Kleiues Papiergeld, Ni ckels und Cents 346.42 Gefetzliches Reserve- Ka pital der Bank: Specie -8271,500 Legal Tenders Roten 80.000 351,500.00! Eittlösungs-Fond beim i Ver. Staatcn’Schatz- meister (5 Prozent der Circulation) 1,440.00« Total 81,719,308.67 D e b i t. Eingezahltes Kapital. .5 125,000.00 Ueberschuß 125,000.00 Ungetheilte Gewinne Ic. 3,847.87 Ausstehende Nat. Bank- Z Noten 19,850 UO Forderungen von Natio- Ual-Bankeu 84,260«81 Forderungen von Staats Banken und Bankiers. 24,466.061 Persönliche Depositen .1,165,043.08 I Depositen-Certifikate 20,616.13 Ver. Staaten Depositen. 7«933.67 I Depositen von Ver. Staa ten Zahlmeisfern 143 351.05s Totat 81,719,308.67 I Staat Tean, Bexar County. Jch, F e r d. H er ff jr., Cassirer obengenannter Bank, schwör-e hiermit feierlich, daß der obige Bericht nach mei nem besten Wissen und Glauben rich tig ist. (Gezeichnet: t i Ferd. Herffer,Casfiker i Unterzeichnet und beschworen In mei ner Gegenwart am 11. Februar 1899. Gezeichnet:M.h.E1-skine. Oeffentlicher Notar, Bexar Co. Richtig befunden: Zum Zeugniß: F Joha A. Fraser. M. E. Brackenridge, k-.F setfi Direktoren i l i· R. J. Hofhemz, der allgemein bekannte Hündler in Buggies, Wagen und Ackerbau- Geil käthschafien, hai sich m No. 214 Süd Flotes Straße, neben Geo. Stumberg, eiablitt. Er ist Ageni fiik die rühm lichfi bekannten Rock Island Hand und Disc Pflüge, Auch-n- Buagieb, Atti-! buianzen. »a: n cui- vix-« I i,« LL--zt: Eine Oeuprefse mit vollem Geld-« Pferden-oft fiit 875. Gebrauchie Bag gies Uub Wagen werden in Austauicks genommen W Texas No. 5 Nähmaschine. Diese vorzügliche Näh-Maschine, du überall so großen Anklang gefunden hat und die einer Näh Maschine iw Preise von 845—55 gleichkommt, offen ten wir mit allen Attachments wie folgt: Die Maschine und die Freie Presse ein Jahr stei- 821.50. Die Maschine an aiee Abonnentev für 820.00. Der Bestellet bezahlt die Fracht, die etwa PLSO be-« trä g t. Man sende das Geld an une ein und die Maschine wird dem Befiel Ier direkt von der Fabrik zugesandt Die Expeviapu der »Ist-te kreis für Texas-c Deutsch-- Englische Jeb Druckerei. 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ExFuMous Roten nich Hallo-L ExcutstrnskRatsn ins eigen regula ken Fahkpteiis von allen Paul-en der J. EG. N. R. R. gcixenfiic die Jädtliche Versammlung des Soda eiga Cemv W. O. W vom 14. bis 19. Februar 1899. Wegen nüdercr Einzelheiten wendet Euch an die Z ckc i Ofsicen oder an D. J. Pkice G P. FITJ Pglcfiiue Texas. VIII-»O Dr. Robert E. Mosk, foice 123 Ave E Spcciaiist fiik Au gen, Ohren, Nase und sichs-. Sdkech pur-den von 9 bis 1211tr Vormitiagd yixb von 2 bis 5 Mc N Hund«-AK Maul-fes Bros. Fleischer. No.507 Ost-Qoufioii-Stmß k.!.1.r des vorziigljchsie Rind-, Schsks uns- Schweinesicisch. Spezialität: Junqu Kalt-fleisch. Alle Acien von Wirth Schimen Zunge, Schmalz m