Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 25, 1894
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D i e -E—" Dr e Lagritlse Freie Presse für Tean Wöchentliche Freie Preise iiir Ists erscheint N erscheint mit zunahm- deg Samstag- je d en Y Innerstu unbjostet 10.00 m das Jahr oder 82.50 siir 3 Monate. und kostet 82.·50 fiir va- Jahr oder 81.26 kfssz r ägliche Ausgabe. A ern-umsi- komm-may Jahrgqu 30. f Sau Antoniu, Sonnabend den 25 August 1894 F T szW ckNummkk 3800. Jack. Ins dem Tag-bricht eines Ritters. von Zutun Frhm v. Zierde l. Kapitel. »Wie heißt Du?" fragte ich das Kind. »Betsy." »Komm nur näher, Betsy, ich bin kein böser Mann-« »Wo kommst Du denn her?" »Aus der großen Stadt am Meere.« »Sind dort Deine Eltern?" »Ich habe keine Eltern mehr, Betsy. »Aber Dein Haus?» »s- habe auch kein Haus, Betsy.» Bei ließ die Orange vom Munde und sa mich erstaunt an. »Warum Fast Du keins? Gibt ja so viele Häu er." »Weil ich arm bin, Betsy." »Arm? Was i t denn arm?" »Wenn man ein Haus hat, nichts zu essen, als was einem gute Menschen geben." Betsy trippelte näher und reichte mir die angebissene Orange. »Nimm! Da oben Zangen noch viele.« Ich na m die Orange und das kleine ändchen nnd küßte es mit einer Jn tunst, wie ich noch nie geküßt. Da trat ein stark gebauter Mann im Blusenhemde in den Orangenhain, eine Schaufel aus der Achsel—der Petri »Was wollen Sie hier?" ragte er rauh. »Er ist ein Landsmann und bittet um Nachtquartier,« rief die Frau vom Hause her. »Nachtquartier? Hm!" Wieder der Blick, der mir durch Mark und Bein ging. l·ck;,3sohin wollten Sie- denn eigent 1 »Jch suche Arbeit »Arbeit? Die wird wohl zu finden sein, fehlt ja überall an Händen, aller dings bei mir thun es zwei auch. Ber fuchen Sie es einmal in der Ajna Teniente Rancho. Fünf Wegstunden von hier. Morgen-flir«heute bleiben Sie natürlich. Was können Sie denn arbeiten?« »sich war Miner!« iner!» Seine Stirn zog sich in Falten. »Das ist keine gute Empfeh lung bei uns; sprechen Sie lieber nicht davon." Der Zorn stieg in mir aus, in den Minen war der Bauer verachtet. »Sie einen nicht zu wissen, was ein «ner leisten muß, Ihre Arbeit ist ja Kinderspiel dagegen,« konnte ich mir nicht versagen, zu erwidern. »Mag sein,» sagte er, »aber eine Arbeit, deren Erfolg nur vom ufall abhängig ist, die oft den Faulen egiin stigt, en Fleißigen leer ausgehen läßt, ist nicht die rechte, die verdirbt die Leute. Mühe und Lohn müssen im Ver hältniß stehen. Ihnen scheint sie nicht gut bekommen zu sein.» »Ich hatte Pech, das ist kein Be weis-« .So sagen sie alle, Miner und Spie ler! Es taugt nichts, sage ich Ihnen, auf dem Golde liegt der Fluch. Da schauenSie-—» Erwies auf die wo en den Kornfelder, auf die Orangenhaine, »das ist das echte californische Gold." »Sie haben gut reden.» »Ah so, Sie glauben, ich habe mich in das gemachte Bett gelegt? Fehl.ge schossenl Vor sitnf Jahren war ich so arm, wie Sie. Es ist ja noch nicht viel, was ich habe, aber es langt und mehrt sich langsam allerdings, aber s schen-Jetzt kommen Sie zum Essen Die beiden Kinder-, die mdächtigfläui »Ja-cod- ;--l--fi»-« Uns h-— m«4-« »so-»u-· II u« »u an setzte eine danipsende Schüssel ans den reinlich gedeckten Tisch vor dem Hause. Es war alles so einfach, wie nnr möglich, sast ärmlich, und doch be trachtete ich es mit einer Lehnsiichtiges ren Gier, als je ein kost ares Speci men in der Hand eines glücklichen Kameraden Jch war aiif meiner Wanderschaft ewahnt, meine Abenteuer and den s inen ziim Besten di: geben und aus diese Weise meine stgeber bezahlt zu machen. Diesmal war es mir besonders daran gelegen, diesen Mann von seiner ver ächtlichen Beurtheiliing abzubrinpem ihm begreiflich zii machen, we cher Schatz noch in den Bergen schlummert, an denen bereits jetzt die abendlichen Schatten heranszogem So erzählte ich die merkwürdigsten Fälle aus dein verführerisch blinkenden Sagenkreis der Minen. .Doch Mister Smith ließ sich dadurch nicht im Geringsten beirren, er steckte sein Pseischen an, nahm die zwei Mii dels auf den Schooß, blickte bald mit dem Ausdruck höchsten Wohlbehagens aus seinen wohlgcpflegten Besitz rings umher-, aiis die im Glanze der unter gehenden Sonne wogenden Felder, bald lächelte er seiner Frau zu, die seinen Arbeitsrock slickte, und ließ mi gelas sen von Dingen erzählen, die un ereiner mit pochendem Herzen und gierigen Blicken verschlang. Dann aber begann er: Wie er vor Ja ren dem Fluß, der mischen saftigen Wiesen herausblitzte, sein Land abgewann, die Wildniß sevdete, die ersten Baume pflan te die Furche zog, wie er mit allen ixnd mit sengender Dürre um seine Scholle kämpfte, wie er aus der Blockhütte des Ans iedlers in s ern s elbst gebautes Haus einzog! Dies war Mcht ausregend, nicht spannend, ein altes, sich ewi wiederholendes Ereigniß in diesem ande, aber ich lauschteseinen Worten wie ein andächtiges Klub- Ich schlürfte sie ein wie tin crxxikteudcn Wein in meine heiße, use-m Lsegstaub bedeckte Kehle. Plötzlich kamen die Kinder, welche während des Gespräches mit Orangen Ball gespielt, athemlos gelaufen. »Vater! Was da kommt?" rief Betsy. »Ein Pferd mit einem großen Buckel und ein rather Mann Das war eine Zusammenstellung, die unsere Neugierde erregte. Wir eil ten bor und waren im ersten Augenblick so unklar über den Anblick, der uns wurde, wie Kleinbetsy. Die Formen zerflossen bereits im Dämmerlichte. Ein unförmlicher Vier süßler näherte sich, auf dem unbegreif lich gebauten Rücken ein schwarzes, jeden Augenblick s eine Form verändern des, auf- und abgaukelndes Etwas, daneben eine gebückte, kleine, sich sicht lich mühsam daherschleppende Gestalt, die man in der Dämmerung bis auf einen rothen, auf- und abschwankenden Punkt, der allerdings der Kon sein mußte, wie Betsy ganz richtig errathen, weg ahnte, als sah-Wer war das? a erschütterte ein ohrenzerreißew der, alle Register des Jammers durch laufender Laut die Luft, ein Schluchzen und Grunzen, und der kleine schwarze Kobold sprang wie besessen auf und ab. Die Kinder liefen entsetzt zum Vater. Für uns Erwachsene war das Räthsel wenigstens zum Theil gelöst. Das Unthier war ein Esel, hier zu Lande eine seltene Erscheinung, und jetzt, da er, wohl ein Nachtquartier witternd, die Anhöhe herausgan pirte, erkannten wir auch den Kobo d als Affen. welcher auf einer mit einem Tuche überzogenen Art Kiste, dem ver meintlichen Höcker, s ein Unwesen trieb. ,,Juok, Jacki Attendez donoJackW rief mit schwächlicher Stimme die ge beugte Gestalt, welche sich vergeblich abmühte, das eilende Thier zu erreichen. Da stand er schon vor mir, der unge horsame Jack, während auf seinem Rücken der Affe fauchend und z schend auf- und abgaukelte. Jch hatte noch Brod in der Tasche und reichte es dem Langohr. Er nahm es mit seinen sam metweichen Niistern sorgfältig aus der Handfläche, sah mich mit den braunen Augen dankbar an und rieb dann seine krause Stirn so freundschaftlich wie ein alter Bekannter, an meiner Brust, da ich, der Berlassene, Heimathlose, mich unwillkürlich zu dem Thier hin gezogen fühlte. acki Braver Jack!" Ein fast men chlicher Seufzer war die Antwort auf diese Schmeichelworte. Der Affe nahm mir meinen Hut vom Kopfe und schwang sich damit auf einen Bauma t. Jetzt erst merkte ich, daß ich allen geblieben, auch Jack sah sich nach sei nem Herrn um« Dieser lehnte zu am mengesunken an einem Baum,i isier Smith und feine Frau waren ihm eben zu Hilfe geeilt. ,,Merai, mon eher-— geht schon wieder," stammelte der kleine, alte Mann französisch und eng lisch vermischend. Es ging aber nicht ohne Hilfe des wackeren Farmers, wel cher den Armen gegen das aus führte. Mit gesenktem Haupte olgte Jack, ohne noch einen Blick auf mich zu wer sen. Plötzlich raffte sich der Alte gewalt sauft auf. »Im-U Gogoi venez dont-i« rie er. Der Esel rieb seine Schnauze an dem Rücken seines erm, um ihm seine Nähe zu bekun en. Gogo ließ meinen Hut fallen, kletterte vom Baume herab und näherte sich schuld bewußt. »Ich will Ihnen jetzt zeigen meine gelehrte Esel Jack, le plus admirsblc auimsi du monde,«begann der Fremde ilrii deån besann-den Tonfall der öffent ren en. ch "otfüh(z·vstsetuvo Mad Nicht wag wir befiyem sondern die Reingewqu daß wir verdienen, es zu besiyem beglückt uns. ists Vsslfeis verhil Ihnen, W Sie eine leidende W sind, De. Pier-cel- «I’s vokits Pest-W lir die dein rat-enge chlecht eigent üml äeanbeiäen giitbt es klein-: net, te m läge. Einerlei g wie qualvoll Jhr Leiden das Protoklptioa lindett Ihre Schmerzen nnd Lrsmp e und wird, wenn gewissen ft ein-nicht« ei allen chro nuchen Schw zu Laden oder Störun en, b katetkbnliicher n dnng nnd örtli en Herschiebungew wie e bei Frauen vorkom men, eine dauernde nr bewirken. We Adern-, O. De. R. B. Bin-ce- Ersatz-el Jch kann mit gutem Gewi en allen nden grauen Jhre werthvolle dicin «I«·svoeüo tosetlktiov empfehlen. Bot drei LIM svnwe ch in hinfällig daß ich kaum itn Stande war, bei den ausarbeiten mitzu htlfem Man rieth mir, Ihre Medizin zu gebrauchen und ich kaufte sechs Flaschen ba von. Dies·nnd die mir von Jhnen anse ratbene brtltche Behandlung haben mich ge sund nnd gar-l gemacht. Meine chtyester hatt-as »Frau-ei iion" in ihrer Familie mit dem gleichen lErfolg Z F. W Ein politisch interessantes Experi mten Die britische Jnselkolonie Neu- See land inacht allerhand politische Experi mente. Vor nicht allzulanger Zeit er hielten die Frauen daselbst das allge meine Stimmrecht und es heißt, daß die Männer dadurch viel ritterlicher und liebenswürdiger geworden find und die Frauen sich eine bedeutend freiere Stellung errungen haben, als ihre Schwestern in Australien. Ob das Familienleben durch diesen An theil an der Politik gewonnen hat, da rüber wird allerdings nichts berichtet. Nun wollen die Neuseelünder Colo nisten aber probiren, wie das Zwangs Schiedsgericht (Cotr.vulsorv Arbitra tion) arbeiten wird. W. P Reeves, j der Arbeitsminister, glaubt, daß die Passirung des Gesetzes durch die demo kratischen Siege beider letzten Wahl gesichert ist. Er ist der Meinung, daß Neu-Seeland durch das Gesetz allen anderen britischen Colonien den Rang ablaufen wird und daß die Passirung der einzige Weg zu einem dauernden industriellen Frieden sei. Freiwillige Schiedsgerichte haben, wo sie am mei sten nöthig waren, seiner Ansicht nach immer ihren Zweck verfehlt und die Einigung durch Zwang muß daher ein treten. Das aufgestellte Gesetz für Neu-See land erlaubt jeder Arbeiterorganisa tion, Klagen gegen die Arbeitgeber einzudringen und diese zu zwingen, vor Gericht die Gründe anzugeben, durch welche die Arbeiter sich zurückgesetzt füh len.Auf der anderen Seite kann der Ar beitgeber bei Streits die Organisation zwingen, vor Gericht zu erscheinen, und in beiden Fällen ist der Entscheid des Richters maßgebend und muß nöthi genfalls durch die Gewalt der Regie rung unterstützt werden. Das Experiment kann von hier aus mit Interesse beobachtet werden, ob gleich es, wenn es in Neu-Seeland er folgreich fein sollte, noch sehr fraglich ist, wie sich die Sache bei uns, wo das Industriesystetn eine ganz andere Aus dehnung hat, stellen würde. Jeden- falls wttrde eine kleine Berfassungsitns derung nöthig sein, da das Gesetz eine Untersuchung der Privatgeschüste be dingt, und mit der garantirten persön lichen Freiheit nicht im Einklang siebt. Es ist aber jedenfalls gut, daß die Neu Se länder das Ding probiren und uns das Studiren überlassen wollen. Op— Wenn die Leber uns züchtigt, weil wir sie vernachlasflgen, indenc sie uns rnii gastrt- fchent Kopfweh oder mit Gelbfachi, oder belegter Zange, nrii Unfallen von Schwindel, Schmerzen in der rechten Seite nnd übelriechendes-r Athen- peinigt, fo sind wir wenig niehr als Thore-« wenn wir die uns ertheilien Warnungen arise-ihrem Wenn wir bei Ho steiier’s Magenbitiers Hülfe suchen, so stellen sub Ruhe nnd Gesundheit bald wieder ein; nitt dein Schwinden der genannten Symptom hört auch die von Sei-erlei den unnennbare Unregelmäßigkeit des Stuhlgangs anf. Bei inalariaarii en crantbeitea ift die Leber stets tn Mitleidenichat gezogen; es trifft sich sehr litckltsh daß das Bitters, diese defie aller Ursneien für Lebe-leiden, auch das beste Mittel gegen alle aka lariaaritxn Krankheiten ist Ebenso heilsam ist es hegen ysievsie, Nypetitverlnfh Kräfteadnahmh ervofiiai nnd die Anlage sum Summe-itsan Schlaflossen verhilft es en eririfchender ist-the nnd ist ein labende Eii tr für Sie onvaleseenten, die sieh von zeh renden Kra- heitea erholen. »—-——-4-0·.-——-—-— sama Wechsel. Viele Leute beginnen sich der An sicht zuruneigem daß das amerikanische Klima stufenweife warmer und das enropaische kalter werde; Bis vor et wa 25 Jahren glaubte man allgemein das Gegentheil, und stltßte sich dabei auf angebliche geschichtliche Ueberliese rungen, aus denen hervorgehen soll daß die je igen kalten nnd rauben Kü sten von eu-Fundland und Labrador einst ein mildes und fruchtbares Land umschlossen hätten. Ganz genau ist es i übrigens nicht festgestellt, was die al-? ten notwegischen Entdecker, auf welche man sich da beruft, eigentlich mit »Weinland« gemeint haben; vielleicht haben sie sogar Neu-England, welches heute noch voll wilden Reben in, diesen Namen gegeben. Ueberdem findet» man in ganz Nordamerika wilde Tran- den sehr weit nttrdlich in Gegenden,s in welchen sehr starke Winterittlte ein tritt. Es ist wahr, wir haben in den letzten drei Jahrzehnten nur wenige sehr strenge, sondern meistens milde Winter gehabt; aber das ist noch lange kein Beweis, ja nicht einmal ein An zeichen von einer Klimaveritnderung5 enn der Wechsel der Temperatur in demselben Erdglirtel hat einen sehr weiten Spielraum, nnd viertel oder halbe Jahrhunderte sind im Naturk ben viel zu kurze Perioden, als daß man davon auf die Zukunft schließen könnte. Obwohl wir keine genauen Wetterbeobachtungen aus der vorchrist lichen Zeit nnd nicht einmal aus denk Mittelalter haben, so sind doch glaub wlirdige Ueberlieferungen genug vor handen, aus welchen hervorgeht, daß zwar von Zeit zu Zeit sehr große Un regelmäßigkeiten vorkgekommen sind, wie ungewöhnlich arge itze oder Käl te, Regenmangel oder egentiberfluß, daß sich oft mehrere Jahre hinterein ander durch die gleiche Unregelmäßig keit ausgezeichnet haben, daß aber im Wesentlichen und im großen Ganzen das Klima der in der nördlichen ge mäßigten Zone gelegenen Länder nur fo viel Veränderung erfahren hat, als durch Kultur des Bodens, Zerstörung der Wälder und Drainirung in gro ßem Maßstabe bedingt wurde. Die City Brauerei liefert ein aus gezeichnetes Flaschenbier namentlich für Familien. Die deutsche Sprache in den Turnvew einen. Jn einer ihrer letzten Nummern bringt ,,Bahnfrei«, das Organ des New Yorker Turnvereins, folgende be herzigenswerthe Worte: »Die deut sche Sprache ist längst nicht mehr die Umgangsfvrache der jüngeren Generati on in den Turnvereinen, und selbst bei festlichen Gelegenheiten, bei welchen man das Deutschthum zu repräsentiren vorgiebt, fällt es jungen, hier aufge wachsenen Turnern nicht ein, sich der deutschen Sprache zu bedienen. Mit der Geringschätzung deutscher Sprache geht die Geringschätzung deutschen We sens, deutscher Sitten und Anschauun gen Hand in Hand«.——Hierzu bemerkt die »N. Y. Std. Ztg.«: »Daß mit dein Schwinden der deutschen Einwan derung die Erhaltung der deutschen Sprache hier überhaupt eine schwierige, vielleicht problematische Aufgabe wird, liegt auf der Hand und daß die Turn vereine, die zunächst auf die Rekruti rung aus der deutsch amerikanischen Jugend angewiesen, in erster Linie davon betroffen werden, ist ebenfalls nur natürlich; daß aber schon jetzt, also in der ersten Generation, sich eine gewisse Abneigung gegen den Gebrauch der deutschen Sprache, tron der traditionellen Aufgabe des Tur nerbundes, bemerkbar macht, ist eine bedenkliche Erscheinung, welche in ab sehbarer Zeit sich recht unangenehm im Turnvereinsleben fühlbar machen dürf te. Daß andere deutsche Vereineåhnliche Erfahrungen machen, kann für die Turnvereine weder Genugthuung noch ein Trost sein. Die größeren Turn vereine der Stadt New York bieten in ihren Schulen den Schülern und Schü lerinnen auch deutschen Sprachunter richt, undevar mit nennenswerthem X—I-l- D411t.«., ,s-k-I4 I vesmkp »n- Owusuzuge zuqu Ituug Hunderten, und unter denselben be finden sich Viele, die wohl nie die Gele genheit haben würden, einen gründ lichen deutschen Unterricht zu genießen, wenn es nicht in den Turnschulen der all wäre, aber die wenigsten dieser chiiler bleiben der Turnfache treu, uns selbst bei benen, die sich später ei nem Turnverein anschließen, hält die Anhänglichkeit an die Turnsache nicht immer lange an. Dieses ist der wunde Punkt, auf welchen die Turnvekeine ihr Augenmerk zu richten haben. Es han delt sich darum, der turnerischen Ver einsjugend den Verbleib im Verein angenehm und ersprießlich zu machen und ihr Achtung vor Liebe und zum Deutschthum anzuerziehen. indem der Verein alle das Deutschthum fördern den und ehrenden Bestrebungen nach Kräften unterstützt und in seinen Be reich zieht. Dieses geschieht aber leider nicht immer, obwohl es an Gelegenheit dazu keineswegs fehlt.« Lone Star Bier hilft am besten über die heiße Sommerzeit hin weg. Ein Trunk dieses samosen Ge btiiu’s ist erfrischend und labend. Ex Sprecher Reeds Stiefel. Ein »hltbsches Geschichtchen erzählt man sich in der Bundeshauptstadt Washington wieder vom Ex Sprecher Reed. Derselbe, heißt es, trägt No. 11-Schnhe und ist ein enragirter Whist spielen Diese beiden Thatsachen stehen zwar scheinbar in keinem Zusammenhange miteinander, dennoch besteht ein s olcher. Der schneidige Cx Sprecher des Re präsentantenhauses wohnt iu einem Hoteh und, wie man sich denken mag, ist» die Zahl seiner Besucher Legion. Sie sind so zahlreich, namentlich in den Abendstunden, daß Mr. Reed niemals Zeit finden konnte, in aller Gemütli lichkeit einen kleinen Rubder zu spielen-. Er ließ fich verleugnen; das half nicht. Er ging zu einein Bekannten aufs Zimmer, um dort eine Partie zu machen; aber das half auch nicht, die unerbittlichen Besucher wußten ihn zu finden. Da hat er sich eine Kriegslist ersonnen. Wandelt ihn die Lust an, seinem Lieblingsspiel zu stöhnen, so zieht er seine No. 11 aus und stellt sie draußen auf dem Gang neben seine Thür hin. Er seibst schlüpft in Pantoffeln in das Zimmer eines Bekannten, und spielt seinen Rnbber mit den Auserlese nen. Besucher kommen an seine Thür, sie sehen die beiden Konku boote im Gange-Jeder identifiziii si-: sofort-und denken: Ah. Recy hat iich zur Ruhe gelegt, da wollen mir doch lieber nicht stören. Und sie schleichen sich sachte davon, um ihm den Schlum mer, dessen er so dringlich bedarf, nicht zu rauben. Cx-Sprecher Reed erfreut sich seither deB Rufes, ein sehr solider Mann zu k sein, der mindestens drei tnal in der Woche mit den Hühnern zu Bett geht. l »O Dss Recht der Klini e. Von der jungen Königin von Ho and erzählen holländische Blätter eine reizende Aneki dote. Die englische Aja der Königin ab dieser jüngst aus, eine Karte von ·uropa zu ieichneii. Die Karte wies wesentliche Verschiedenheiten niit der wirklichen politischen Karte des Kon tinents auf und die Lehrerin rief ent setzt: »Aber Ma·eftät, Sie haben ja alle Grenzen verrti tund verMoben.«-— «So,« entgegnete die kleine onurchin. »Nun gut, das war ja von je das Recht der Könige i« ——————Fortwährende— kreis-Hrmaesstgungen bei L. Wolfgan. Nicht nur, daß man bei uns stets etwas Neues findet in jedem Departement unseres Riesen-Waareulagers, offer-ite wir auch fast jede Woche neue Vargains in den verschiedenen Artike Diese Gelegenheitskäufes sollte Jeder benusez Deßhalb kommt Alle und nehmt die großen Vortheile wahr, die wir Euch bieten! Eine allgemeine Preis-Herabsetzung ist in allen unseren verschiedenen Departements vorgenommen. Wit» lassendbst eine beschränkte Lisie der Preis-Reduktionen folgen, die Euch überzeugen werden, daß kein Geschäft uns unterbieten knu Sommer Waaren Lace Ginghams nur 1355 Cents. Zevghr Gynghams, herabgesetzt auf 15 Cö. Far ige Dimity Muster zu 81.90. Französische Organdies, herabgesetzt von 40 auf 28 Cents. Zarbige Orgaadieö, herabgesetzt aus 19 Cä. mportirte farbige Bottiste, herabgesetzt von 35 und 40 Eents auf 28 Cents. 35 und 40 Cents Monsselines zu 18 Cts. Gemusterter Crepon u 19 Cents. Jmportirte wollene hallies zu 65 Cents. Ganz wollene Challies zu 46 Cents. Wasch Seide! Jetzt istdie Zeit· nm Geld zu sparen. War tet nicht mehr länger, sondern kaust fest. Der Preis der Seidenzeuge ist ausdcm der Cotton Waare herabgesetzt worden. Kommt zeitig, um die erste Chance zu haben. Surah und Jndia Wasch- Seide, herab gesetzt von 75 aus 55 Cents. Busch-Seide, herabgesetzt von 60 aus 40 Es. Genxusterte Chinas, herabgesetzt von 40 auf 29 Cents. 81.00 Seide, herabgesetzt aus 63 Cents, und 60 Cents Setde jetzt zu 47 Cents. Handtücherzeug, Setvietten ec. Fancy und weiße Servietten zu 8 Cents das Stück. Huck Damaök und Tütkische Handtücher zu 23 Cents. Marseiller Bett-Ueberzüge zu 72 und 81.18. Bade-Anziige Bade-Anziige Kommt und besichtigt unser großes Lager von fertig gemachten ade- Angügew Damen Kleidetstosse. Fertig gemachte Damen Percale Kleider früherer Preis 81.50, jetzt 81.20. Fertig gemachte Damen Kleider herab gesetzt von s4.00 aus 82.50. Fertig gemachte Damen Kleider herab gesetzt von 85.00 aus 88.60, z6 00 Kleider zu 84 00 und s7.00 Kleider zu 85.00. 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Soviel in Erfahrung gebracht werden konnte, betrugen die sämmtlichen eingegangenen Gelder 876,000, die Unkosten beliefen sich auf etwa 883,000. Folgende Posten sind noch zu begleichen: s4,647, Rest der Schuld, mit der die halte belastet war, 81,000 hat der Komponist der Festha 1ate, Herr Zbllner, noch zu bekommen; dazu kommen noch diverfe andere Schulden in Höhe von 81,505, macht« zusammen 87,152. Die Milwaukee’er Firma Giljohn, Miller ök- Co., welche die Halle geraume Zeit gepachtet hatte, wegen schlechter Geschäfte aber das Un ternehmen aufgeben mußte, fchuidet noch 83000, für welchen Betrag Vor hang, Koulissen u. s. w. befchlagnahmt wurden. Miller, fo heißt eB, wird am 10. September in Cleveland eintreffen und feinen Verpflichtungen nachkom men. Da zur Zeit nur die Süngerfest balle für größere Konzerte und Schau ftellungen zur Verfügung steht, läßt sich wohh annehmen, daß sich ein Päch ter oder gar ein Knufer für die Halle finden wird, so daß mit dem Erlös der Restbeirag der Schuld geordnet werden könnte. ---H» Lunis Philippe, ein Muster der Sparsamkeit. Tei- sprichwortliche Geiz der Orleans soll ein Familienzng sein nnd gab sich namentlich bei dem be riichtigtsten Mitgliede derselben, dein verruchten Philippe Egalite kund nnd ging von diesem sogar schon sehr früh ans seine vier siindcr iibeL Madame de Gcnliö war die Erzieherin derselben; das älteste, der Fchog de Baloid, der spätere König tonis Philippe, dessen anpt einer Birne glich, sagte nnn eines Tages beim Essen von Wildpret zn seiner Gouvernante: »Warum hebt man nicht die Schnotkörner auf, die sich in den Rebhühnern nnd dem Hasenbi«a ten finden? Man könnte ja das spä ter wieder benutzen. Jch lege es auf meinem Teller immer hübsch bei Seite und habe davon schon ein ganzes Pa pier voll.« Dabney G Giesecke, F l e i i ch e r, Ecke Gatten- und Vil lita Straße. Haben stets vorzügliches frisches und Resrigeraiok Fleisch und Fleischwaaren aller Art.—Spezialitat: IJUUgeS Kalt-fleisch. Alle Aus trage werden prompi ausgeführt. ———=LONE STAR BREWlNc OOMPYH )Kapaz1tat 100, OOO Faß Kapuzität 100, OOO M Liefert die folgenden berühmten Biere in Faf und Anschein Erlanger, Cabinet, Pilfener und SM· Garantirt obige Biere absolut rein und frei von allen KomiPtäparaten m irgend welcher Form Nur tieellervesten Materialien zur Fabrikation verwandt Mleph hon No. m. Grund Eigenthum. EMaffenverwalterS Verkauf.T Ueber 61,000,000 Grund-Eigenthum in Sau Autouip ums few veckauft werden; der ganze Besitz wird in Theilen und Gmndstücken angeboten, wie sie ver Käufer wünscht. Groß-« gut eingerichtett VIIUMI mit gutem Absatz von Bier; weit unter dem wirkli en Wettbe. 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MS Misismhümer. W It II cis s In u tut Its-txt- ms istsqu km s: sähst W Mist is its-s In i. vianäMsH XVIII-« ZJHIIM Freie Presse für Texas» Offieer 214 Oft-Commereestraße. 1
Robert Haus«-te Herausgeber. Sonnabend den 25. August 1894. parieren at the Post Mor- ot san Äneen-im J Texas- ss Soooad old-s matten Die einzige täglich erschei rende denticheseitnng in Texas. Sie »Ist-le Presse für Texas-; bat ion allen denan stexaniichen Zeitun sen die größte sbonnenrenzabh Wieder einmal die »Ver. Staaten von Central Amerika-« Jn gewissen Zwischenrüumen kom men aus Mittels Amerika mit uhrwerk- I artige- Re elmiißigkeit wei Nachrich-! ten:—einma von einer evolution inj einer oder mehreren der fünf Republi- ten und dann wieder von »dem unmit fielbar bevorstehenden Abschluß einer Union jener fünf Länder zu einem fe Yen Staatenbund«. Es kann Einem daher Niemand übel nehmen, wenn man dem letzteren Ge rüchte, das jetzt wieder einmal mit ziemlich großer Sicherheit auftritt, we nig oder gar keinen Glauben beimißi. Sicher ift es natürlich, daß die Grün dung eines derartigen Staatenbundes »von großem Vortheilfeinwürde—nicht nur für die fünf Republiken selbst, f on dern auch für die Länder, de ren Handel durch den ewigen Krakehl in Central Amerika mehr oder min der in Mitleidenichaft gezogen wird. «Nachfiehende Tabelle zeigt, was für! einen stattlichen Bund die fünf Republi- ten Costa Rica, Gnaiernala, Handw raB. Nicaragna und Sau SalvadorL repräsentiren würden, wenn es ihnenz gelänge, ihren ewigen Hader unter ein-. ander aufzugeben nnd ein in sich fefis geschlossenes Ganzes zu bilden. Die fünf Repudliken haben bei nach-; stehendern Flächen -Jnhalt folgendez Einwohnerzahlr Quadrat- Einrooh- sssssss cofta Nlea DU,876 243, 000 Inateinalt äs,301 l,452,000 onduras·.....« 46,262 382000 tearngns 47,887 312,000 Sau Salve-der S,139 77s,000 Zusammen 171,475 3,167,000 Von früheren Berichten über central amerikanische Einigkeitsdestrebungen unterscheidet fich der jetzt vorliegende in einem fehr wesentlichen Punkte, nämlich dadurch, daß ein dahin adzielender »Vertrag bereits adgefchlossen und un terzeichnetsei,.aber nur von vier der fünf Repudliken, während die zuerst genannte-Costa Riea sich weigere, dem neuen Staatenbunde beizutreten Auf den ersten Blick mag das verwun deriich erscheinen, daß der an Tenno rinm zweitkleinsteund der Einwohner lzahl nach allerkleinste der fünf Staaten fich allein gegen die Einigkeitsbestre bangen zur Wehr stellt. Man begreift das jedoch, wenn man erfährt, daß die Bevölkerung von Costa Rica fast ganz ans Weißen besteht nnd sich einer ho hen culturelien Entwicklung erfreut, während in den übrigen vier Repnblis ten die Jndinner die überwiegende Mehrzahl bilden. deren Kultur Ent wicklunged über.üußerst bescheideneAn fäer Mz thbenws geb-acht hat. Um die Führerrolle in einem cen tralanieritanischen Staatenbunde über nehmen szu tdnnen, fehlt es Costa Rica fabererstend an der centralen Lage und sodann bildet es sowohl an Gebiet wie un Bevölkerung doch einen zu kleinen Bruchtheil des Ganzen, als daß die größeren Republiten—befonders Gua temala-—stch ohne Weiteres der Füh-; rerschaft dieses kleinsten der fünf Staa-I ten-unterwerfen würden. D keinmt,nach, daß zwar das Vol dexs s til-like- n Einig-; kett M Mik«, Udc nnd· neben ha ben Möcht-« nicht aber die politi schenlfiihrey denn in einer Repnbl würde ed doch naturgemäß W und ipmitszukh Miit-. W- Wir-Hort »k Ist IIW rsngc Es t,; als das Fiel-in den J »der-Fall isi nnd das xgikmtich viel lagen. Diese k, welche wohl vlffen, dajz i »iddesirednnaen nnter den Wh»’ tegszrfrferikth fährtspsnnlar en en e onn, als od sie Dunderd wie fedr dafür begeistert waren, iin geheimen arbeiten sie ader wie dte Biber dagegen. Daher kommt es auch, daß fo oft von der Gründung der Ver. Staaten von Cen tral-Amerika gesprochen wird nnd das do nie etwas daran- wird. nntlich dildeten die 5 Rennle ten schon er einmal ein en Staat. ZU dakækltson ngä-Mihbim a re z I o ne XI- Mhe ciwa zttes stütz Inn die Wer Repudlit tin-n Imm- åns Anmcze Zeit darauf annectitte jedoch Mexito da ntats nnter dem .Kaiier« Jtnrdide— die neue Repndlih allerdings mehr dem Hainen na als in Wirklichkeit Denn sofort na dein Sturze Jtnrdides wurde die »Confoderirte Repnblil von Central-Amerika« wieder hergestellt Es kam ader dald zu Andere-en nnd Eiferfttchteleien der einzelnen Gebiet-Z theile unter einandernnd diefe führ ten schließlich im ahre1839 neinem Zerfall der Repn til in die fünf ein elnen Staaten, die auch jeht noch de e en. lebst-holt Muchten einzelne der fünf Länder den Versuch, Schup- und Imp blindnisse unter einander abzuschließen, alleinjtetd vereitelten Eifersuchteleieu nnd donderdesirednngen den dauern den Abschluß eines solchen. »Am bekanntesten sind in neuekek "å:it die Bestrebungen des Generals rrios von Gnatetnalmder fett 1873 Präsident dieser Uepndlik war, nach dern er den bisherigen Präsidenten qBranadoa verdrängt hatte. Dieser Patriog ein Ufnrpator nnd Dedpst »Hu-G dern Mnsier des Don Porsirio May denr feine enropltifchen Bewunde rer in bedenklicher Anzttslichteit den Namen des «Bismarck von Central Amerika« gegeben hatten, machte 1884 den Versuch, die Cinigung Central Amerikas mit Gewalt zu vollziehen. Aber nur Honduras trat auf seine Seite und die anderen drei Republiken erklärten ihm (wic es heißt aus Ansta ten Mexico-L dem 5 uneinige schwache Nachbarn im Sitden lieber sind als ein einiger starker Nachbar) den Krieg. n diesem Krira starb Varrios an der nitze seiner Trunk-en am 2. April 1885 bei tiltelainabp den Heldentod. Was einem so energischen und inn thiaen Manne wie Barrios mißlung, wird aber kantn einem seiner Enigonen gelingen. Der Inhalt der Anzcigcn von Hood’s Sarsaparilla wird bestätigt durch Jndorses, welche in der Finanz Welt ohne Anstand accevtirt würden. Pas sagt deutlich genug, daß H o o d s u r ir t. Hood’s Pillen kuriren Leberleiden, Gelbsucht. —·-o Die Leipziger »Jllnstrirte Zei tung«. Von der Reduktion der Leipziger »Jllustrirten Zeitung-« (Verlag von J. J. Weber) gingen uns soeben die ersten vier Nummern des neuen-drit ten-Quartals zu. Wer wie der Verfasser dieser Zei len die ersten Jahrgange der »Jlln strikten Zeitung« d. h. vom Jahre 1854 an und dann etwa die nächsten 25 Jahrgange eifrig durchblättert und ihren Jnhalt aufmerksam durchinustert hat« das Blatt dann aber fast andert halb Jahrzehnte nur hin und wieder u Gesichte bekommen hat, der kann ch gar nicht genug wundern über die großartigen Fortschritte, welche die Volzschneidekunst in der Zwischenzeit gemacht hat. Und daß dies geschehen ist, das ist in erster Linie mit das Ver dienst der Verlagshandlung von J. J. Weber in Leipzig, welche aus diesem Gebiete in Deutschland bahnbrechend gewirkt hat und Deutschland wiederum steht von jeher auf dem Gebiete der Xylographie an der Spitze aller ande Ot-L Ein Jahrgang der »Jllustirten« ist die denkbar eindruckvollste und anschau lichste Chronik des betreffenden Jahres in Wort und Bild. Und wenn der Aufgabe des Blattcs nach auch das Hauptgetvicht auf die illustrative Dar ftellung gelegt wird, so bietet doch auch der Text-Inhalt des Lehrreichen und Unterhaltendeu außerordentlich viel. Das Inhaltsverzeichniß jeder einzel nen Wochennuinmer weist auf: Eine Wochen-Rundschau über die politischen Ereignisse des Jn- und Auslandes, Biographien (zu den Porträts) her vorragende Persönlichkeiten der Ge genwart, Personalnachrichten, Vereins nachrichten, Unglücksfiille, Statistische Nachrichten, Berichte aus dem Bereiche von Kunst und Wissenschaft, Kultur geschichtliche Nachrichten, Besprechun gen neuer literarischer Erscheinungen, und endlich sogar noch Novellen und kleinere Feuilletons und Jllustrirte Modenberichte. Die uns jth vorliegenden vier Hefte zeigen, in wie hohem Grade sich die »Jllustrirte Zeitung« das journalifti sche Haupterforderniß zu eigen gemacht hat: die Actualitüt. Sie folgt den Ereignissen auf der Weltbühne mit Wort und Bild in gerader verblüf fender Geschwindigkeit; uud wenn ein zelne der in der dadurch bedingten Ueberstürzung hingeworfenen Darstel lungen (z. B. von den oberbayrischen Cyklonverwiiftungen) auch nicht im entferntesten auf der vornehmen Höhe der übrigen Jllustrationen stehen, so zeigtsich doch darin immer das Bestreben es Blattes, seinen Lesern resp. Be schauern, so schnell als mdglich die durch Special Artisien ausgeführten Originaldarftellungen der neuesten Ta gesereignisse zu liefern. So liefern die uns vorliegenden beste nicht nur Darstellungen der At tentatstra ödie von Lyon und Stizzen ’vou der ordsahrt des Kaisers Wil :helm an Bord der »Hohenzollern«, ysondern auch bereits Skizzen von dem ifernen ostafiatischen Kriegsschauplatz, von Land und Leuten in Korea und Typen der Heere Japans, Chinas und Koreas. Ferner finden wir da Dar stellunqu, die sich auf dieUniversitatö Judilåen in Halle und Königsberg de iehen, sowie aus das Bunde-stum se in Breslau und das Bundes.... Kegelfest in Dresden. Auch die Ero berungen der Jtaliener in Abessynien sind bereits dildlich dargestellt worden. Die Leip iger »Jllustrirte Zeitung« I eichnet si vor ähnlichen engli schen, amerikanischen und franzö sischen Blättern in der vortheilhas testen Weise durch Vielseitigkeit, Genauigkeit, Gewissenhaftigkeit und Geschmack aus. Es ist ein Blatt, aus welches das deutsche Volk im All gemeinen und die deutsche periodische iteratur un Besonderen stolz sein können. Junge-i gelten Häugt von reinem und kräftigem Blute ab. Um Skropbeln und andere Gifte aus dem Blutlanf zu entfernen ist nichts besser als AyeAs Sarsaparilla. Sie ertheilt jedem Organ im Körper dauernde Kraft und Wirksamkeit. Die Wiederherstellung zu vollkommener Gesundheit und Kraft Wird erlangt durch Use-W Sarsaparilla. Mary Schubert, Kansas City, Kos» schreibt: »Ich bin überzeugt, daß mir, nachdem ich ein an es Jahr an der Leber gelitten, Alee s riaparilla das Leben rettete. Da m r die besten Aerzte nicht helfen konnten, und ich drei andere privilegirte Medizinen ohne E olg gebraucht hatte, grif; ich zuletzt zu Aye d Sarfaparilla. Sie eilte mich vollkommen· Seitdem habe ich diese Me dizin auch andern empfohlen, und immer mit Erfolg. Uyer’s Sarsaparilla Wut von Dr. J. E. Ayek E Eo» Lamell« Mass. feile Andere, wird dich heilen. Tages Neuigkeiten-. f J u l a n d Beide Häuser des-s Kotigrcssed ha ben eine Resolution angenommen, wo nach die Vertagnug am Dienstag Nach mittag 2 Uhr eintreten soll. Präsident Clebeland hat den demokratischen Par teislihrern kein Gehör geschenkt, welche ihn dahin zu beeinflussen suchten, das; er »aus politischen Gründen« dic Brice-(Fåornians-»Lttilion-Vill unter-zehn nen möchte-. Jn Folge drr Ditrrc und der dadurch bewirkten Miste-raten in Journ, Nebraska nnd Kansas wird die biegt jiihrige zltinisHirntc der Ver-. Staaten weit hinter den Erwartungen zurück bleiben. Esie wird sich ans ca. l,t5ttt), 000,00t) anhel belaufen, so daß fiir den Expmi Nichts übrig bleibt. Selbst für Fmterzwecke ist dieser Ertrag sehr knapp, wodurch auch die Fleischpreise steigen werde-n. Der Geiacnmtertrag der anicritantschen Weizenernte wird auf 500,(;U0,000 anhels berechnet. Man schreibt aus Albany, N. Y.: Die Wagner Palace Car Companh eigentlich die einzige Concurrentia der Pullman Car Co.——reichte der Staats eisenbahnkommission ihren Bericht ein. Aus demselben geht hervor, daß diese Gesellschaft, trotz der schlechten Zeiten eine Brutto-Einnahme von 84,263,259 erzielt hat. Da sich ihre Ausgaben auf 82,823 702 belieer, so beläust sich der Ueberschuß auf 81,439,557. Durch eine Cxplosion schlagender Wetter in dem Kohlenbergwerke bei Franklin im Staate Washington kamen 35 Bergleute ums Leben. Etwa die Hälfte von ihnen waren Neger, die au dere Hälfte Waliser, Jtaliener und Schweden. Das Bergwerk ist Eigen thum der «0regon Improving com pany« und liefert die beste Kohle an der PacificsKüsie. Jn der Gilbert-Kohlengrube bei Ashland in- Pennsylvanien wurden durch eine Explosion schlagender Wet ter vier Personen getödtet und 9 schwer verletzt. Der mitvernngliickte Super intendent Levh hinterläszt eine Wittwe mit 9 Kindern ZU Wallde Vlclllolh OU Accllcll südlich von Montgomerh, Alabama, wurden zwei Neger gelhncht. Beide waren in Union Springs wegen Mor des processirt, aber nur zu haststrafen verurtheilt worden. Beide gehörten einer Bande farbiger Strolche an, die eine ganze Anzahl von Raubmotden verübt hatten. Jn Ebensburg,einer kleinen Stadt Pennsylvaniens, hat Richter Barker in dein Klage-Falle gegen die Verwen dung katholischer Ordensschwestern in staatlichen Fretschulen die Entscheidung gefällt, daß dagegen Nichts einzuwen den sei, auch nicht, wenn sie im Or densgewand erschienen, wohl aber dürs ten fie nicht Religion lehren nnd keine katholischen Katechismen ic. als Lehr biicher verwenden. Wie es heißt, wird gegen diese Entscheidung an das Ober gericht appellirt werden. Sollte dies die Entscheidung des Richters Barker aufrecht erhalten, dann will man eine Petition an die Legislatur richten, da mit diese ein Gesetz zur absoluten Auf rechterhaltung der consessionslosen StaatsiFreischule erlassen tolle. u u D l a n o. Nicht nur die socialiftischen, fon dern auch die freisinnigen Berliner Blätter behaupten, daß die Affaire der 14 verhafteten Anarchisten von Sei ten der Polizei und auch von Seiten der konservativen Presse stark übertrie ben werde, um Stimmung für das vrojektirte neue Anti-Socialisten-Ge sey zu machen. CB sei gar nicht wahr daß man bei den Verhafteten Papiere vorgefunden habe, welche auf ihren Zusammenhang mit den Anarchisien von Paris, London, Barcelona und Chicago hinweisen, und auch die Ver schwdrungs- nnd Attentatsgeschichte sei lediglich eine Erfindung der Polizei. l Die preußische Regierung hat strenge Quarantilnevvrschristen für die loberschlesischckusfische Grenze erlassen, ’nm die Einschlepvung der Cholera zu s verhüten. Alle Reisenden werden ärzti )lich untersucht. Der Amerikanische Consular Agent Aiern in Bamberg berichtet. daß die diesjährige deutsche Hovfen-Ernte, s wenn nichts Unvvrhergesehenes dazwi schenklime, eine ganz unerwartet glän zende werden würde. Voriges Jahr fiel die Ernte schlecht aus, sodaß viel amerikanischer Hoper (aus den Staa ten Oregon und Washington) ge braucht werden mußte. Dies Jahr wird Deutschland keinen Hoper zu im portiren brauchen. Aus Chemulpo, Korea, wird ge meldet, daß am 18. August 19 japane silche Kriegsschisse an der Mündung des Ta-Tung-Stromes angekommen seien und einen Landungsverfnch gemacht hatten, der jedoch durch ein mörderi sches Artillerie-Feuer von Seiten der Chinesen abgewiesen worden sei, und zwar mit einem Verluste von 1300 Mann. Cinhundert Nachzügler und Verwundete wurden von Seiten der Chinesen getöpr Von japanesischer Seite wird die ganze Nachricht jedoch als eine Erfindung bezeichnet. Seit dem 17. August, wird aus Tokio be richtet, habe überhaupt kein Gefecht stattgefunden und auch dieses sei nur ein unbedeutendes Scharmügel gewe sen, in welchem ein japanesischer Offi zier getödtet und 5 Soldaten verwun det wurden. Jn der fchtvedischen Stadt Go thenburg wurde der frühere Hülfe Staatsfekretür Lindholm von Michi gan verhaftet, der nach Veritdung von allerlei »llnregelmitßigkeiten« im März dieses Jahres von dort verschwunden war. Auf dem Londoner Markte ist jetzt zum ersten Male in größerem Um fange californisches Obst seilgedoten worden. Viele von den Früchten wa ren iiderreifund andere hatten durch inangelhafte Verpackung gelitten. Die meisten waren jedoch in guter Ver fassung. Gute Preise brachten beson ders die Birnen. Jedenfalls hat dae Experiment gezeigt, daß sich der rati fornische Obst Export nach Europa zahlt, wenn er rationell betrieben wird. fNiedteres Fieber Eigenthiitnliche Akt von Malaria. Pe-rn-na ein sicheres Heilmittel. Eine der heitntiutifchstcn Formen der Malatsia ist jetzt in vielen Lokali tttteu bekannt also niedere-z Fieber oder Typhus Malaria. Diese Krankheit ist« tnit der gewöhnlichen Bei)ondlnngs weise, von einer hartiiäckigen Art und währt von dreißig bis sechzig Tagen. Vielleicht eine Mehrheit der Patienten sind mährcnd der Dauer der Krankheit an dass Hans gefesselt, unv einige so gar ano Bett. In Lokalitäten, tvo Pe-ru-na gleich bei dein Auftreten der Krankheit gebraucht worden ist, greift Jedermann sogleich nach dieser bewähr ten Malaria Medizin. Der Gebrauch von Pe-ru-na ver kürzt nicht allein die Dauer der Krank heit, sondern verhindert auch thatsäch lieh die Weiterverbreitung derselben. Pe-ru-na sollte eingenommen werden: zwei Eßlösselvoll vor jeder Mahlzeit, sobald die ersten Symptome der Krank heit sich äußern. Wenn nicht sofort eine Besserung eintritt, sollte diese Do sis allmählich bis zu drei Cßloffelvoll tvertnehrt und Ma-na-lin als ein leich tes Abfiihrtnittel eingenommen werden. Während der Malnria-Saison sollte keine Familie ohne ein Exemplar eines Pamphletes über Malariakrankheiten sein, welches kostenfrei nach jeder Ad resse versandt wird von der Pe-ru-na Drug Manufalturing Company, Co lumbus, Ohio. EisenbahnYIyr Plan. I. G G. N. Bahn. AbfahrL Nach St. Louis via Jron Monmou oder M. K ä T» .·6 :30 Morgens. Nach St Louis via Jron Mountaiu Route 8 .15 Abends. Nach Laredo 9:40 Botm. A n k u n f t. Von St. Louis, Jron Mountain G M. ng HT 9:15 Botm. Von St. Louis, Jron Mouutaiuszlld K.ö’s FIT 10:55 Abends. Von Laredo 7:30 Abean Southeru Parisic Bahn-. A b f a h rt. Nach New- Orient-D Douston und Gal veston täglich 2:20 Uhr Nachmittags und 9 Uhr Abends Nach Sau Francisco, El Paso mit Cagle Paß täglich 9:45 Vorm. A n k u n f t. Von New- Orleans, houston und Gal izkston täglich 9:00 Vorm. und Z .50 a m Von an Franciöcm El Pafo tmd Engle Paß täglich 1:55 Nachm.» v. U. G Ic. P. Bahn. A b f a h et. Nach lGalvestom Houston und Cuero lich 9:05 Vorm. Nachg Corpus Christi, Aranfas Paß und Veeville til glich 2:01Nachm. Nach Kerwille täglich-. 7:15 Abends Nach Kertville täglich, ausgenommen Sonntags Und Montags, mn 7:40 Morgens. Ankunft. Von Galveston, houston und Cuero to glich 7xoo Abendg. Vong Corpus Ckristd Aransas Paß und Beeville tilgl ch 1:40 Nachm. Von Kerrvilletäglich· 8:50 Vorm. Von Kerrville täglich, ausgenommen Sonntags und Montags, unt 6:45 Nachm. Banluftige und Kontraktoren machen wir auf die alte bewahrte Bau bolzbandlung von Ed. Steves F S b h n e aufmerkfam, die bedeutende Quantitüten von vorzüglichem Bauholz und große Vorräihe von Thüren, Fen stern, Jalousien, Schindeln, Eisen waaren, wie Schlösser, Nägel, Farben zc an Hand haben. 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Aus dem »Arie«-jin Kicker.« Traurigcr Zelbstniord Der erste in den Annalen dieser doch schon seit 1872 gegründeten Stadt bekannt gewordene Selbstmord kam vergangene Woche vor, und das Opfer hieß John Wl)ite. Mr« White war früher ein Schrecken in Montana, und während langer Zeit pflegte er jährlich drei bis vier Menschen zu begraben. Vor zwei Jahren entwickelte sich bei ihm der graue Staar, und in den letzten sechs Monaten konnte er fast gar nichts mehr sehen. Als ihm nun neulich der Arzt erklärte, er würde nie mehr Jemanden treffen können, es sei denn durch Zu fall, nahm sich Mr. White die Sache zu Gemiith, ging hinter den Stall vom ,,Last Buffalo«-Saloon und knüpfte sich auf. Das Leben hatte unter diesen Umständen keinen Werth mehr für ihn. Mr. White hatte manche gute Eigen schaften. So unterbrach er niemals die Geschäfte dadurch, daß er die Leute am Tage getödtet hätte, und gewöhnlich richtete er die Dinge so ein, daß die Begräbnisse am Sonntag stattfinden konnten und die Leidtragenden nach Schluß der Ceremonien noch gerade recht zum Rennen kamen. Er war fer ner von außerowentlicher Wahrheits liebe und Pünltlichkeit. Wenn er einem Mitbürger sagen ließ, er würde dann und dann kommen, um aus ihm eine Bleimine zu machen, so war er zur betreffenden Zeit an Ort und Stelle, ob die Sonne schien oder ob es regnete. Erläuterte er einem Bürger, daß einer von ihnen Beiden eines Klimawechsels bedürfe, falls sie am Leben zu bleiben wünschten, daß er selbst aber, in Folge früherer Ab machungen, verhindert sei zu gehen, so sah der Andere die Sache in dem einzig richtigen Lichte an und ging nach New Mexilo. Gewisse Schrecken schießen die Leute unterschiedskbs nieder, ohne irgend welche Rücksicht aus das Gemeinwohl. Mr. White gehörte nicht zu dieser Klasse. So viel wir. erfahren haben, entfernte er stets nur Leute, die man entbehren konnte und deren Vers chwin den wesentlich zur Verbesserung der Gesellschaft beitrug. Obwohl er gerade kein Exceaner war, so hatte er doch manchmal recht seltsame Methoden. So hatte er, als er hierherkam, einen Check auf die hiesige Bank. Der Ban kier verlangte nach einem Jdentitäts nachweis. Mr. White nahm aus seiner Tasche das Pique-Aß, steckte es in die Mündung s einesSechslirsns ers und, den Arm auf das Brett am Kassenschalter stützend, erbot er sich, seine Jdentität dem Bankier durch den Leib zu schießen. Das Anerbieten wurde mit höflichem Dank abgelehnt und Mr. White bekam sein Geld. Auf der Süd-Pacific-Bahn passirte es ihm einmal, daß ihn ein Konduiteur wegen eines abgelaufenen aber Wen Billets, aus wel ches er reiste; interpellirte Unser Freund legte nun so viele Revolver, Messer nnd andere Argumente aus den Sitz neben sich, daß man ihn einlud, auf sein Billet, das nur fiir 50 Mei len ut gewesen war, die ganze Strecke der Zahn zu fahren. Wir waren nicht allein persönlich bei seinem Begräbniß zugegen, sondern bezahlten auch die Hälfte der Kosten, und wir hoffen, daß wir es nie zu bereuen haben werden. Eine Dividendenfrage. Jn der Redaktion des »Kicker" ist ein Brief von einer Wittwe aus St. Louis eingelausen, in welchem die Schrei berin erklärt, siehabe für 85000 Aktien in der »Den- Gulch"-Silbcrmine und wünsche zu wissen, weshalb ihr eigent lich die Dividenden nicht zugeschickt würden. Gerne theilen wir mit, was wir iiber die Sache wissen: Die »Deep Gulch«-Mine wurde von einem Manne eröffnet, der auch bei uns vorsprach und uns durch sein seriäses Wesen und die Aussicht auf 20 Prozent Dividenden zu veranlassen wußte, 82000 in seinem Unternehmen anzulegen. Als wir wenige Wochen später nach »Deep Gulchk hinüberritten und dort nur die Schlucht vorfanden, so gingen wir nach Tucson, um dem Herrn einen Besuch abzustatten Er ließ uns sagen, er sei nicht zu Hause, entwischte gleichzeitig durch die Hinterthiir, und gewann einen solchen Vorsprung, daß wir ihn erst nach zehn Meilen scharfen Galopps ein holten. Nun zahlte er uns Kapital nnd Dividenden so hastig aus, daß wir noch 850 mehr erhielten, als uns zukam. Da wir seither keine Geschäfte mehr mit ihm hatten, so haben wir ihm nichts weiter in den Weg gelegt. Sollte die St. Louiser Wittwe oder irgend eine andere Wittwe, welche An theilscheine an der «Dee Gnlch"-Mine besitzt, hierherkommen, Ja würde es uns großes Vergnügen bereiten, ihr die vbengenannte Schlucht n eigen, indeß, was die Mine, den Er identen, den Direktorenrath und die Dividenden betrifft, so ist die Spur schon zu alt, um sie u verfolgen. Wir selbst haben viel mit Minen zu thun und aben schon Manches dabei verdient, a er nur weil wir stets per sslinlich an Ort und Stelle waren, ehe die betreffenden Unternehmer ausrissew Nur eine einzige ede ge halten hat Senator Nansom von Nord-Carolina während sseiner löjähris gen Kongreßzeit (Er oll früher ein ausgezeichneter Redner gewesen sein aber dieses Metier aus Anlage von Herzschwiiche ausgegeben haben·) Ihren höchsten Wärmegrad erreicht die Temperatur in den gemäßig ten onen etwa einen Monat nach dem liin ten Taae im Jahre ceseissällh C.C. Ilt ordls Iies calleh Wis. hatte net-dies soff-eh u Ihrs-aussah die Ilerda-Ia sorgen Ism tI schlechte- Zt esde, die Leber merklich ange eI, bitterer-es Iettt und sur til-ersannen IM entfalten Oret Flasche-r cleetete Villers ha Idsub Chepherd hiermian ll hatte eint essen III e- dtefcu ach Jahre seit-sei Ist. It drei laschen Gern-te sure-s unt Be- lI disk-«- Irntea Salbe und vi ds eilt- Sohn Sseatet Este-Im Ohio« a- seine dar Fieber verursacht te sticht-e- setseu all a s n- either-. Ein( W Im e ne Schalk viele-s Ir beu txt u indtg nicht« n habenu I ohh reis, the-s on s co« Fig-Zi —1 E Das Beste. TDas urtheil des Publikums über Dr. Hatt-away ör Co.’s Behandlung. Diejenigen, welche Dr. Ost away s- co.’ö System am meisten empfehlen, sind olche, die lange Zeit vergeblich auf Heilung ihrer Leiden warteten, bis sie fast hoffnungslos worden. Die Ansicht eines Nanneö, der Alles oerfnchte, bat Gewicht. 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Lokales San Antonim 25 August ’94. Wdeteachtuugen. Jn dein neuesten beste der Zweima Uiltsfchtifk ithmerjcan an Roview", einein der angesehensten juristischen Fachdliitter in englischer Sprache, ver dsentlicht unser hochgeschükter alter Freund, Herr Distriktrichter H. Teich nrüller in La Grange, eine überaus m ter ante Abhandlng über das Thema »Er eh nnd Sitte-, in welcher er es versucht, die Gren en zwischen den Machtsebieten sesizu ellen, in denen ek Ierseits das geschriebene Gesetz und an dererseits die allgemeine Moral zu schalten und zu walten haben. Wenn wir die Intentionen des vor li enden Artikels genau verstand-en Lin dann handelt es sich in demsel üderhanpt nur um eine Einlei tnnug zu einer ganzen Reihe von Ab ha lun en, in denen Herr Teichmüi ler vom randpunkie des alten bis zur äußersten Consequenz principienfesien Demokraten aus die Theorie von der Aatürlichen Sonneranitüt des einzel neu Judididuunrs« gegen die immer tiefer Wurzel sassende moderne Jdee des Staats Socialismus vertheidi Vers Teichinülley in dem wir einen würdigsten und hetvorragendsten Vertreter des texanischen Richter-stan desttndzdes texanischen Deutschthums verehren auch wenn wir der Ansicht sind, daß seine politischen Theorien durch die wirthschaftliche Entwicklung der Din e praktisch überholt worden sind —i noch einer der wenigen Ver treter der alten demokratischen Schule·. welche bpn dem Grundsase ausging, daß diejenige Regierung die beste sei, welche am wenigsten regiere, und welche in ihrer eisernen Consequenz so weit geht, daß sie beispielsweise dem Staat das Recht abspricht, sich um das Schulwesen zn kümmern, da er sich da durch eines Eingrisses in die Inter esesssphiire des einzelnen Indivi Wjchnldia mache. III-t-—.«rksss v- i Wirtin-y- vbls clllclll Wcllllllc, deren diesem Standpunkte steht, die fegentvärtige Zeitstrbmung sehr tun y ifch fein muß. Jn einer Wuchers Zuschrift an den Sonn-s taszbetrachter spricht er denn auch sein Bedauern darüber aus, baß Anschau ungen, wie beispielsweise die Jdee bet Berstaatlichung der Eifenbabnen in chtifteiy wie der «Nokthamcrjoan Reden-M dem «Forum", dem «Po litietl Soience Quarterlv". der »Am-Mc nnd jetzt sogar in der «an st Review" versuchten würden. »Mit Verstinnnung und Be dauern«, fagter, beobachtete ich diese anscheinend unwiderstehliche Verbrei Mjoeialistischer Theorien«. »Sie sisdjkksio schließt er—»anderer An sichttiisd werden deshalb diese Stro umtq mit Befriedigung wahrnehmen.« Linicht überhaupt schon die That s das man die Grenzen der Be nnd Gebiete von Gesetz und Mo rsi feststellen muß, ein bedenkliches M, istste nicht an sich schon ein daß das geschriebene Gesetz III M hbhere Gefek d. h. das sitt Iechtsetnpfiudeu des Einzelnen des Volkes-lange nicht mehr übereinstimmen, sondern so weit von einander abgewichen sind, daß in ein zelnes-Fällen kaum noch Berührungs putkte vorhanden sind? »Die Mitglieder der menschlichen Mchafi«, sagt Richter Teichmltller, es der Regieruu das Recht Aste flicht stir ihren chup. Es aber sein Prinäty weiches die berechtigt, die Bestrebun itrger zur Besserung ihrer Eis est-trocken Jede solche Con s. stät-d;d Sein Einzelbuen Iseiner au sseioeenen e e erau en, ie unber MIG sind, nnd die er nicht aufgeben bu, ohne seine Mannbett ein abu »Du-» Recht und die Pin des ten san-If um das Dasein isi ein Raturgebot und der ille fttr bte menschliche Ent-l zu M klingt theoretisch san schön. Allein es act i voraus, daß d e politi W Aller im Kampfe ums unverttirzt in Geltung fei, Miste detlanntlich durch die mitth ichaitliehe Und-lutes e ichaeit längst illusorisch werden itsmischmfrtti Zeit dårbgorti breite-den tui a t en tin IW iethre Massen des Volkes san den Wenigen, in deren Händen sich das Kapital oder die Maschinen W, innrer mehr verschwindet folqerichtig kommt Richter daher zu dem Resultate, MIW Ieise allgemeinen MGrundsaph die pl leeäkstßkn Cßllls tut-o thaten er m g gro en III-than Menschenz n Theil werden ta en« init Bottich t aufzunehmen eien, da eine mbRegierung dadurch leicht nchna erathen könne, die inzeluen zur Ver ernu eilt-er Lage zu coutrolliren, Das Jst Refierunq qgalli W Muts e, eiudie gle üchhedeutend sit einer Vespo e fein w Ade-einer lei, ades eh dadei um eine Monat chis oder e Repudlik handele. Usn eine ei enttiehe Controverferanu ks sich niththandelm denn eg da wei Grundanschauungen yAdeh die eine von d absoluten ,,freien Walten «lteslassetts« («Inissez faike at aller-I und die andere von der kÆt der stetiernng die Schwachen die Starken zu schiikem Die us kann ch nder In einer eit, dnl eiidegein elnen en t des Ka tm«.inen inuner mehr Mast-r zusammen Mtigt auf die tdrperlith Give-then dejie en, ffon as au an die aus dehnt ukd hiei ihre WW MAY-»An Eis-Ki- M cis-Wiss MWW WITH-»O naterielle Abhängigkeit hinweggaii Eeln lassen. Schrankenlose individuelle Freiheit auf politischem nnd wirthschaftlichein Gebiete muß naturnothwendig zum Kampfe Alles gegen Alle führen, und da Moral und Gesetz sich nicht völlig decken, so werden Diejenigen aus jenem Kampfe als Sieger hervorgehen müssen welche möglichst unscrnpulds sind, den Begriff der Moral im weitestnibglichen Sinne aiiffassen iind blos daraus ach ten, wenigstens den Buchstaben des Ge seses nicht zu verlegen, welche also be strebt sind, das ,,»uchthaiis blos mit dem Aerniel zii streifen«. Die üußerste Conseqiienz dieser Theorie ist schließlich die allgemeine Anarchie. Das wissen übrigens die »zielbewiißten« Anak chisten auch ganz genau, denn ihr Daß iind ihre Anseindiiiigen richten sich weit weniger gegen die witsten Spekulanten und gegen die Triists und Shndikate, als gegen die Vertreter der socialistischen Lehre, welche die planmäßige Organisation der Production an die Stelle des jetzi gen wilsten nnd chaotischen Kampfes Aller gegen Alle setzen wollen. Jiii Mittelpunkte aller der zahlrei chen weltbewegenden Zeit- und Streit fragen steht’-— wie Richter Teichmltller ani Schlusse seiner hochinteressanten Abhandlung sehr richtig bemerkt die Cardinalfrage: »Welches ist die richtige Grenze der Regierungsgeivalt?« Wie wir gesehen haben, gehen die An sichten über diese Frage sehr weit auseinander, und theoretisch läßt sich jede der verschiedenen An schauungen sehr wohl verfechten. Der Sonntagsbetrachter meint aber, daß dieselbe gar nicht theorisch vom grünen Tisch ans entschieden werden wird, sondern daß die praktische Notwendig keit dabei den Ausschlag zu geben hat. Darin liegt schließlich auch das ganze Geheimnis der »scheinbar unwidersteh lichen Verbreitung« der neuen An ichaiiiingen. Ein Diensten-V D. W. Fuller von can't-harte, N. Y» sagt, daß er immer Dr« Klngs Neue Entdeckung im anfe führe und doissetne Familie durch den Gebrau derselben immer die besten Erfol e erzielt abe. Er sagt, er ruö te gar nicht mehr o ne dieses ittel sen-. G. A Do einan, Apothetertn Tals ill, N. s» saft, daß Or. Lin s Neue Entdeckung ohne Zweifel d e beste Hatten-- edletn fet; er habe dieselbe acht Jahrelang tn seiner amtlte benutzt nnd fte abe sieh stets in glan zender tfe bewahrt. Warum foll man also ein Heilmittel ni tprobtren, das sich fegen so trefflich be wahrt at. rohefla chen frei ln er Sau Intonlo Drug o. Reguläre rdße so Ets. nnd 51.00. Die repnblikanifche Konvention des 12. Kon reßdistrikts wurde vom Vorsitzer des istrikt-Executiv-Komiisz Dr. M. Lindner zur Ordnung gerufen. Als temporärer Vorsiyer wurde C. S. Broddend von Dei Rio erwählt, als Setretttre C. Runge nnd Ed.Harpe. Der Vorsitzende ernannte sodann auf Antrag die folgenden Komitös: Komitö sür Beglaudigungsschreiden C. W. Standort, F. C· Blaine, M. Lindner. Dr. Lane, K. W. Wallace, Chad. Sauer. Komitö für Organisation und Be schlüsse: N. Suldacher, D. Bundv, Ed. Dignowity, h. Palmer, A. W. Mthillip, J. Real, Richter Cooley, W. hüfling, D. Williams. Das erstere Komitö derichtete nach einer Pause von 30 Minuten, daß 16 Countles vertreten sind. Das Komitä für Organisation und Beschlüsse empfiehlt Beibehaltnng der Beamten für permanente Organisation und reicht eine in sehr bestimmten Wor ten adgesaßte Platform ein zum Schutz amerikanischer Industrien und amerika nischer Arbeit. Man schritt hieran zur Nomination und Richter G. H. No onan wird von Deren Cha6. Ogden in längerer Rede unter großem Judel no m i nirt. Unterstüpt wird die Routi natron von Jack Evans und Ed. TerrelL «Nat« Sulzbacher beantragt, die No intnation des Richter Noonan per Acclamanou zu vollziehen. Unter stlt tvon TerrelL te san e Versammlun erhebt sich nnd die ornination geschieht ein stimmig. Terrell deuntra t, ein Komitö zu er nennen, in wel em die sämmtlichen anwesenden Delegationen vertreten sind, um den« Richter Noonan von sei ner Romination in Kenntniß zu setzen. An enonrmen. as Komilö erhielt den Auftrag, dem Richter Roonan seine Aufwartung B- nrachen und ihn einzuladen, um 3 hr in der Konvention zu erscheinen. ———.-O-—.--—.—.. W M satt-. barsch-s thinme YitciezxwszIn m m- JUILW Ema-, I -««,·;.:::-..."Zi.-«k:. MAX-Z sie-W cis-usw« HEFT-EIN .IM Texas-. Man schlikt— daß der für Steuer iivecke angesehene Werth des Grund eine-it ums inr Staate um mindestens ,000 gegen die lehtjährigen Zahlen surlickbleiden wird. Während des quentrieges wi schen den verschiedenen Linien un il lewerkqnf nach St. Lunis und Weih inqton, tmn es vor« daß in douston Don wischeuhiindlern Billette nach Rer klean siir 25 Cenlg verkauft T wurden. Der sechs Meilen westlich von I Sesuin wohnende Former F. Grimm ord begangen, indem er m chetschvg Er litt seit längerer Zeit nni Kre b.g J Die Baumwollspinncreicn im Süden. Mr. R. H. Cdmonds, der Vor sitzende des Komitös der »Southern Exchange« für die Sammlung von ita tistischen Daten, hat einen langen Be richt angefertigt, dem wir folgendes entnehmen: Es giebt in den Ver. Staaten 15-, 000,000 Baumwollspindeln, die ein Kapital von s400,000,000 repräsen tiren. Davon entfallen 2,70Q,000 Spindeln auf den Süden mit einem Kapital von 897,000,000. Jn der ganzen Welt giebt es 85,000,0()0 Spindeln und das Anlagekapital dafür würde, läßt man amerikanische Ver hältnisse gelten, s2,300,000,000 be tragen. Der Süden produzirt nahezu 60 Prozent der gesammten Baumwollernte der Welt und wenn er diese Baum wolle selbst verarbeitete, so würde er zwanzigmal mehr Spindeln nöthig ha ben als er hat, oder etwa 50,000,000 Spindeln, die ein Anlagekapiial von 81.300,000 beanspruchten. Der jähr liche Totalwerth der Produkte dieser Baumwollfabriken würde so viel be tragen we der gegenwärtige Werth von drei vollen Baumwollernten. Seit den letzten 18 Jahren hat die Baum wollernte des Südens durchschnittlich 86,000,000 gebracht. Ehe die Baum wolle den Konsumenten erreicht, hat sich ihr Werth auf 818— 20,000,000,s700 erhöht. Diese Thatsache sollte im Gedächtniß erhalten werden, sagt Herr Edmonds und den Süden anspornen, die Baum woll-Jndustrie immer mehr auszudeh nen, was bei der zur Verfügung ste henden Wasserkrast ein Leichtes sein würde. Allerdings dürfen wir mit dem, was bisher geleistet worden ist, wohl zu frieden sein, denn jedes Jahr hat eine Zunahme ausgewiesen, wie aus fol gender Tabelle ersichtlich: Jahr. Spindeln. Webstühlr. ·Balien. ALle 5,615 10,502 4ls,883 8,203 94,085 667,7 14,323 233,886 ...1,712,930 39,231 573,844 2,550,000 54,000 743,848 1894 2,774,000 62,000 Noch eine andere Zusammenstellung ergiebt folgende Zahlen: Jahr. Kapital. Spindeln. abrttate. erth der 1880 FU,976.713 667,754 S21,038,712 1890 61,124,096 1,712,930 46,971,503 1894 97,000,000 2,774.087 Jn England glaubte man früher, daß die amerikanischen Neu England Staaten keine Baumwollwaaren fabri-; ziken könnten, weil das Klima ungün stig sei und man nicht die geschulten Arbeitskräfte besäße. Diese Theorie ist längst explodirt und ebenso ist er wiesen, daß die Baumwollfabrikate des Südens denen keines anderen Landes nachstehen. Wenn der Süden die Baumwolle erst dann seine Grenzen überschreiten ließe, wenn sie verarbeitet worden ist, so würde sich mit seinem Wohlstande kaum ein anderes Land vergleichen lassen. Darum Hand ans Werk und baut die Banmwotlindustrie ausl Sie gehört nach dem Süden, wo die Baum wolle wächst. Wie ist dies Wir bieten einhundert Dallars Belohnung für jeten Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Halls’s Katarrh-Kur geheilt werden kann F. J. Ehe neh öx C o., Eigenthümer, Toledo, Ohio. Wir, die Unterzeichneten haben F. J. Cheney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenbast in allen Ge schäftsverhandlnngen und finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen Ver bindlichkeiten zu erfüllen. W est ö- T r u a r, Großhandels-Droguisten, Toledo, Ohio. Walding, Kinnnn öz Mart-im Groß handels-Droguisten. Toledo, Ohio. Hall’s Katarrh Kur wird innerlich genom men und wirkt direkt aus das Blut und die schleimigen Oberflächen des Systems. Zeug nisse frei versandt. Preis 75 Cents für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern Immer liberal. Wir sind der Ansicht, und mit uns gewiß eine Majorität der Bürger-, daß unseren industriellen Etablissements nicht nur keine Hindernisse in den Weg gelegt, sondern daß ihnen alle nur möglichen Vortheile gewährt werden sollten. Wir haben mit dieser Bemer kung Bezug auf die Bahn, welche die tManutacturirs TI ansportation co.’ oom Suuset- Geleise über die Fluß brücke nach der Lone Star Brauerei bauen lassen will, wogegen ein Ein haltsbesehl erwirkt worden ist. Es giebt keine Stadt in den Ver. Staaten, wo die Bahnen ni tdurch irgend eine Straße liefen; au in Sau Antonio ist dies der Fall; warum will man da eine Ausnahme machen, wenn» es sich doch um die Hebung der hetmischen Industrie handelt? Gut gebaut und mit allen Vorstchtsmaßregelm automa tischen Schlanbüumen ec. ausgerüstet kann eine solche Bahn keiner Straße und keinem Stadttheil Schaden n fligen. Wenn wir Fadriken hier sa ben wollen, so müssen wir liberal sein. Durch Engherzigkeit halten wir das Kapital und die unternehmenden Leute ab, hierherzukommem Und daran fehlt es uns doch so gewaltig! Oerr Morris Felber, 44 Gift Straße, Baltimore, Md., schreibt: Jch iel von einem Schisse aus das Dock und Ierrenkte mir hierbei den Schenkel. Die Anwendung von St. Jakobs Oel ieilte mich vollständig. Man braucht sich an L o n g S t a r B i e r nicht erst zu gewöhnen. Jeder, dcr’s trinkt, dem ichmeckt’s. M Un hbchsteu Rchren ausgezeichnet auf der Weltausstelluug. Das einzige reine cremor Statuts-Pulver.- Kein Ammoniak, kein A:.mn. I II Millionen von Däusern gebraucht Seit 40 Jahren das «-si«-«u.im1. I Alter-lei. Jn Fort Sam Honston ist man einer systematischen Räuberei auf die Spur gekommen: Es handelt sich um die Beiseiteschasfung von Fourage. Eine gründliche Untersuchung wird an geordnet werden. Mehrere Soldaten sollen beim Abladen von Hafer vor ei nem Store, wo sie denselben verkauft hatten, ertappt worden sein. Jm Hause der Eltern der Braut, sieben Meilen südlich von der Stadt, wurde der Lehrer C. A. Arnold mit Fri. Annie Meier, Tochter des Dr. Meier, ehelich verbunden. An der Küste klagt man nun schon über zu viel Regen. Es heißt, die Baumwollernte wird verdorben. Es scheint, unser Landestheil kann weder Sonnenschein n o ch Regen ver tragen, wenn die paar Zoll Wasser, die gefallen sind, schon Schaden brin-s gen sollen. Das beste wäre es aller-l dings, wenn Jeder seinen eigenens Strick zu der himmlischen Wasser leitung hatte und nach Belieben daran ziehen konnte, um gerade so viel Was ser herabträufeln zu lasscm wie er no thig zu haben glaubt. Wir genießen zum Glück noch immer der politischen Ruhe. Weder die demokratische Staatskonvention noch die Konvention des 12. Kongreß distrikts und die Nomination A. W. Houston’6 haben uns in irgend einer Weise aufgeregt. Wir sind zufrieden, wenn unsere County- Polititer sich so lange wie möglich mäuschenstill ver halten, denn wenn erst der politische Tanz im County beginnt- dann ist es mit dem Gleichmuth und mit dem Frieden vorbei. Capt. Davis, Präsident der S. A. F- Golf Shore Bahn wird dem nächst von New York zurückerwartet. Mit dem Legen der Schienen von hier nach Sutherland Springs wird am 5. Oktober begonnen werden. Große Eröffnung l von Limburgers Garten in derj Niver Avenue am 26. August. Freier Eintritt in den Garten. Barbecue und Ball. Gute Musik. Das Publi kum ist freundlichst eingeladen. Aenszerste Tugendhastigkeit. Ein New Yorker Korrespondent schreibt: Bei der allgemeinen und so- natür lichen Gesundheit der Moral muß es herzerhebend wirken, wenn man ein mal eine Ausnahme antrisst, die nur dazu da sind, die Regel erst erforderlich zu machen. War letzten Mittwoch ein junges Mägdlein mit ihrem Bräuti gam nach Rockwah Beach gefahren. Als gegen sechs Uhr Nachmittags der Gewittersturm losbrach, wagte man nicht, mit dem Dampfboot zur Stadt zurückzufahren. Und man that wohl daran, denn das Schiff- »General Slocum«, lief derart auf den Sand daß es erst gestern wieder flott gemacht werden konnte. Mittlerweile wurde es immer später, und als man sich endlich zur elektrischen Car entschloß, war Mitternacht längst vor-; über. Zu dieser späten Nachtzeit ge-; den auch die Ferrhbbte über den Eaft River nur noch in langen Intervallen, und die Braut brach in Thräuen aus, s als sie berechnete, wie spät sie erst in’ ihr New Yorker Heim zurückkeh ren würde. Sie weinte um die schon verloren geglaubte Reputationl Jhr Bräutigam aber wußte Rath: »Wir wollten doch schon nächsten Monat heirathen, liebste Minnie,«— sagte er »warum kann es denn nicht gleich sein?« Jhr leuchtet das ein. Man begab sich zur nächsten Polizei station, nahm sich dort zwei Polizisten als Begleiter und Zeugen, und ging dann auf dieSuche nach einem Pastoren, der auch des Nachts gern Geld verdient. Bei vier Pastoren klopfte man vergeblich an, denn sie genossen gerade alle ihre Ferien, und bei dem fünften, erläsenden i kam man halb todtgehetzt an. Die Jagd hatte lange gedauert, aber das Hallali s war kurz. Der Knoten wurde theore- tisch geschürzt, und in der grauen Mor- F gendämmerung begab man sich nach’ Hause. Diese sittenstrenge Braut feierte also eine höchst originelle Brautnacht; aber nach meinem Geschmack wäre sie nicht gewesen. s »Jmmerhin, man darf die junge Dame ,,fmart« nennen, kann ihr aber auch das Prädikat der Tugendhastig keit nicht aberkennen. Wehe aber, wenn sie nur einen »Testfall« hat schaf- E fen wollen, wenn man jetzt alle jungen I Damen heirathen muß, mit denen man sich im Unwetter verspätet. H Leset diese Ltste von Briscoe G Co. Oat Meal Sago.· Grütenloiet Stockfiich. Zetnfte Jersey Butter. j eue feine Makrelen. E Weiser honig in Waben. Farina, geauetfchter Weizen. »Angel Foob«, das feinste Mehl. Brod (-ait rising) täglich frisch. Cingemachte Krebse. LachB-Steak. J Makrelen in Oel. Finnia Rabdies. Clams und Clavus-Brühe in Kannen. Beste Janes, Jellieö und Pkeferven. Getvürzte Birnen, Süße Picklcs vom Fuß. 1 Süßgewürzte Psirfiche und Pflau men. Für Eistbee gebraucht ,,Royal Vlend«. I lHsickins’ Suppen und Sandwickys ch cl s Citroneniaft. CkystalWasser. Frucht J Symp. f Gewiirztes HSea I(’00(l". Lamm-( zunge bei Briscoe di C o. -O Als Callawny Kabinet Photogra- phien für 83 ver Dutzend anfertigte,« lieferte er die besten III-Bilder in Texas. Seitdem er 85 per Dutzend berechnet, macht er die besten 85-Kabi net-Photographien in Texas-. Er lie fert nur die beste-: Aristotypen, die nicht blaß werden und auch die Farbe nicht verändern. Darum geht zu Cal laway. Mise. »i. J. Weil-Jedwed Lvnn, Mass Fiik das Beste Anderer. steti- Mr. Williams indossiki herzlich Hanf-'s Sariaparillm Wir lind erfreut, dieer von Rev. I. I. sil licnU der Sillobcc Street christlichen sieche, Tian Wass» Ia vrsiemirem »Ich sehe keinen srnnd, warum ein Geistlicher mehr wie ein Laie, Ieise veiß. wovon er spricht,zöqern sollte, einen Artikel von Verdienst unt- JJcrih anzuerkennen von welchem er weis, dsI ihcn und seiner Familie damiisutes gethan wurde, und dessen Beifall dasu dienen ldnnte, die Wohithaien auf Andere aussudehnen, dur. It ddhunq ihres Vertrauens. Meine Frau Iar Isds tend vieler Jahre leidend an schwerem Nervöscm Kopfichmerz, ge weichen fle weniq hslfe sand. Sie st viele schen probirr. die gut Ia sein vetidra en· ds. wem helfen. Le ten Herbst gad ein krennd ist eine lass-e von oodis Sariapariilc. II cheini erstaunlich. was einfach eine Flasche thun Im nnd für sie that. Die Imacken von Konflikt-en verminderte-i sich in Unzahl nnd waren veniket heftig in ihrer Gen-alt, während ihre ungerne ne Gesundheit verbessert worden ist« Ihr Indem Ist besser. Nach nnieree Erfahrung bekennen Ile. des liootis satsapakilla heili. nnd zsseee is nicht, Heute verdienstes sn WI »En, atmen-. Hat-e Pia-n Im- m den-u cis-W Uild nnd virlsann liesqu eine TM Liquidations-Verkauf. Um einige Geschäfte schnell abzu wickeln, verkaufe ich während der näch sten 30 Tage strikt zum Kostpreise. Jedes Paar Schuhe tragt in blauer Tinte den früheren und in rother Tinte den jetzig en Verkaufspreis. Benutzt die Gelegenheit gute und billig e Schuhwaaren zu kaufen. 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Engelke noch an besagten Hean Zelmendors überging C.L. Dignowity.. öan Antoaio, Texas, 22. Juni 1894. Die EmpreßMiihmafchine No. 4, die überall so großen Anklang findet, kann durch die Expeditton dieses Blat ieB bezogen werden. Sie kostet 821 und kommt irgend einer Nähmaschine im Preise von 845———850 gleich. Die Maschine wird dem Besteuer der die Frucht trügt-— direkt von der Fabrik zugesandt. Man sende das Geld an uns ein und gebe die volle Adresse an. -·-o«.——«— C. Scheuetmeyer’s Familienäarteu nahe den Schwefel quelleu chattiger Pakk fiir Fami lien. Mahlzeiten und Produkte det Molkerei zu jeder Tageszeit Stets frisches, kühleB Faß- und Flaschenbier. Kost und Logik zu mäßigen Preisen. Wekßbier Weißt-ie- s Ein vorzügliches, erftifchendes Ge tränk für diese Jahreszeit Jn beliebigen Quantitaten zum Vet sandt nach auswärts vortäthig. Namentlich Familien bestens zu em pfehlen. an welche es in der Stadt frei abgeliefert wird. 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