Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
December 1, 1886
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D i e Täglich Freie-presse erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet Ichka M Jahr oder szöo für l s Monat-. MXM Dkq sächsstllchis EIN-t jeden DIE-is III who Im Ich-« Mond-iu- z —1 Jahrgang 22. Sau Antonio, Mittwoch den 1. Dezember 1886. :I:-. woLPsoN-s KIESEN-CESCEAE-Es I fiir die Waaren der Herbst- und Winter-Saison von 1886...87. Kleidersteffe m den verschiedensten Farben Und MUftcrU, wie Shouda Cloth, Kameelhaar, Sergc, Tricots, Melange, ganzwollene Sackings, Cashmeres, Debejeo, Pongee u. s. w. Prächtige Seide, einfach und in allen nettes-; Kleidetslanelly Gilbert Flanelle, Jersey S·tripes, solide und brocaded Sammet, Plüsch u. s. w. Besonders werden erwähnt: Embroidered Rohen, Combinations-Anzüge und gewürfelter und gestreister Sammet-, Die Damen sollten sich ferner ertnneru, daß bei Wvlsson alle Oraarnente und sonstige Artikel zu sinden sind, die zum Verzieren dienen, sowie Cashmere Scarfs und elegante Fischus. sqkkqg-Csakquth. Hochzeitsanzüge in verschiedenen Arten und die feinsten französischen, englischen und amerikanischen Korkscrewanzüge. Ferner Diagonalen, Frack- und Sackanzüge. Ebenso verschiedene Biber und Pilot Elothanzüge, französischenEasiQ Röcke und Westen in allen Schattirungen und Größen. Extra große Kleider für große Herren sind Spezialität. sp. »vgthqgg· Noch nie ist eine größere Quantität von diesen Waaren ins Land gebracht worden, als dieses Jahr in unsern Histore und eine bessere Qualität ist nirgends zu finden. Seidene Lislethread, Lansburys, Balbriggans, wollene, flanellene und gesttickte Leise-, Braue und Nansooks in Anzugen und einzelnen, sind jetzt in Carloads vorräthig. x pres- shiksszs. Hier ist der Platz, wo Jhr den Werth Eures Geldes erhaltet. Die feinsten weißen Fanch und einfachen Hemden in «Leinen und Lawn, assortirt, wollene Hemden in allen Farben, von allen Größen und Graden, Plaited und einfache Waists fük vHeiden-e, lederne, Dogskin, Buck, Cashmere und wollene Pulswärmer, brittische, Balbriggan, Lisle, seidene, Merino und vsichaker Hals Hofe sind in großer Auswahl vorhanden s« u. Porter und Swett u. Bozid in Haberhill und vielen andern in New Yorkäkostom Lynn n. sp« w« schade fast- Älle. Sämmtlich von den besten Fabriken, wie Saller, Lewin u. Co. in Philadelvhia, Goodrich Damen Mit den besten Schuhen Vetspkgett- mtt genähten Schuhen von französischen Kalbfellen, Handschuhleden Cur Kid, Pebble Goat und Calf und Sergeschuhen von jeder Urt, Button, Lace und ngreß indenneuesteri ferner mit einer vollen Auswahl von» Schuhen die wir ,,Al»letage-Schuhe« nennen, in Leder- Buff und isFJrain Sewed, Standard Screw und pegged. Wir erwähnen besonders unsere 14 Knöpfe ledernen den besten mit der Hand gemachten. Die älteren Damen sind nicht vergessen. Zu ihrem Besten haben wir niedrige Schuhe mit niedrigen Absätzenund breiten Sohlen anferti en lassen, von Leder und Sergez Lake Und Schuhen und Slippers Die Gesellschaftsdame, wie auch das Schulmädchen, finden die größte Auswahl von französischen handgemachten Leders uhen unddauerhaften Schulschuhen, welche in PMB-- wahl von Flanell besetzten Hoqhzk and kasg welche wir ietzt zur Bequemlichkeit unserer Kunden im unteren Stockwerk führen, sind in bester Auswahl vorhanden. Haushaltungs-Möbel jeder Art. ParlorSets Wir sind bereit, aus Verlangens Muster zu versenden L. w»oL-z Empsohxem Da Regulator weist-unweit Ich empfehl Ql das Bekeitneilligste Allen, welche an gal ums nfällen oder an einer durch Lebetstötnnq achten Krankheit leiden. Kansas Tity, Mo. B. R. Bernard. Seh litt sehr an Magenbeschwekven. Loh weh n. s. v. Ein Rachbay welcher Staunens iver Wer eingenommen hatte, jagte mir, ei sei sehstgwsknalmiitet g en mein Leiden. Die erf- usie, ich Haus«-, half mi: sehe m in seit einer Woche war ich so start und itäftis Reis Nishi-e beste Urznei, die ich ge gen h s ge p sie gebrauchte. M ,Bn. H· O. Ceenshanx i Zeus-iß non Dirnen Waruer Obereichs ne m neckst-« .,Sch habe Simaipus Live I tu gegen ntileibigkeit, die duer eine in e de Le etstöruag verursacht war, den en drei oder vier Jahren nnd ßets mit klitsch iede nein Sinken gebraucht-« Ich seit Wes« Erfahrung mit Simmons Biber gnlator nnd betrachte ihn als die mäch Ie Itznei der Gegenwart gegen die denn-cla Oen Gegenden eigenthümlicheu Krankheiten. ne so gute Itzt-ei vesdient allgemeine Em pfcklssss Ieb. M. B. Ohne-ton, Gott« Sen-. Südl. sah-ist Theologienl Semin. Es giebtnnr einen Sim .K Z mons Livet Regulator. M darauf, den it cht e n zu bekom men," dessen Umschlag vorn mit deas ro then Z Bekennzeichnet ist und der nur von den nietzeichneien bereitet wird. J. Es Zeilin G Go— alleinige cigenthüeuey Philadelphia, Pa. Preis 81.00. 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No II und W commercesirafy cursutouio Texas. vi. E. P. HERR-BUT Praktischer Arzt. I. Dreiß’s, U. Nettcks n. W. DAlbiaW Apotheke, Sen Autoniik Har u. Frau Bewer. Novelle non Paul Lindau. Worts-tuned Zehn Jabre habe ich mich unter Wil den herumgeplagt, habe nicht« gewußt, was es beißt, das Leben genießen. Nun will ich meinen Neigungen folgen. Jch habe mich um keinen Menschen ans der weiten Gotteswelt zu kümmern, ich bin frei und unabhängig, ich brauche keiner Seele über mein Thon und Lassen Re chenschaft abzulegen. Das Weitere wirst du dir selbst sagen können. Leo war sprachlos vor Erstarren Er als »Um Gotteswillen l» Rede mir nicht dareinl Wenn duv mein Freund dist, Leo, so hilf mitl Sucher erfahren, wie es um das Vor« ' leben des Fräulein Schöne bestellt ist. Aber Klaus, so nimm doch Vernunft anl Was willst du denn beginnen? Jch bin entschlossen, Fräulein Kathi Schöne zn heirathen, wenn sie anstttns dig ist-— Und wenn ste leichtsinnig ists Aas ihr meine Geliebte zu machen! Dannn gehe ich mit ihr über’s Meer meinethalben sogar nnch Sumatra zu rück. Aber sie soll mir gehören, mir nnd keinem andern! Bei den legten Worten zitterte seine Stimme, und er drückte Leos Arm mit solcher Gewalt an seine Rippen, daß je ner vdr Schmerz zusammenfuhr. Behalte einstweilen blos die letztere Eventualitätvor Augen, um dir Ent tttuschuugen zu ersparen, entgegnete Leo. Amttsire dich mit KathL nnd wenn du durchaus heirathen willst, beitathe eine andekel Man heirathet doch nicht so ohne Weiteres eine Dame, die durch eine bloße Laune veranlaßt worden ist, sich der Gesellschaft des Prinzen Strusa und der Signora Leviui für diesen Abend zu entziehen! Leo hatte unzweifelhaft Recht, aber gerade das verdroß Klaus. Es ist eine schlechte Gewohnheit, Leu ten, die man gern bat, Dinge zu sagen, von denen man weiß, daß sie unange nehat wirken müssen, sagte Klaus lit gertich. ch mag fett nicht an den Prinzen ttnsa erinnert werden. Ich mache mir keine Jllufinnen darüber, daß ich mich mit Gedanken trage, die ein Sweßbürger verurtheilen müßte. Ader -I- Dis-II-- bund-S sen-II seines-Jst brachte nichts weites über die Lippen »sta- Iuis vpggp·v-, ---7 daß das Regelnchte nicht für Jedermann Hdas Wichtige ist. Jch bin dem Gedan Hieu an die Begründung eines daugstaw ides, wenn er se in mir auftauchte, im spier scheu ansgewichen, weil ich dabei jeden nur das Regelrechte als einzig snibgliche Grundlage erkannte. Und Iwenn ich mir eine sittige, sanbere hang sran vergegenwitrtigte, mit weißem itubchen, mit weißer Schürze und dein s chltisselbunde, eine Frau, die während ich ihr von Liebe sprach, an ben- Kü chenzeitel und die große Wäsche dachte, dann übersiel mich zugleich mit bem hei ligen Respecie, den mir diese achtungs werthe Person einslößte, allemal ein ge heimes Grauen, an der Seite eines sol chen braven Weibes meine Tage zu be schließen. Sie waren am Ende der Straße an gelangt, Leo wollte die Richtung nach den Linden zu einschlagen, aber Klaus behielt die Führung, überschriti mit Lea den Damm, kehrte um und schritt die Zimmeriiraße wieder herauf. Jesy fuhr er fort, betrachte ich diese Mbglichkeiteineg eigenen Hausstandes von einer ganz anderen, viel freundli cheren Seite. Mit liegt nichts an Ru he und der sogenannten Ordnung. Jch will lieben iind froh sein. Jch brauche teine Fran, die mir Knbpse an die Hein ven seht, ich brauche ein heiteres Wesen, dag mich anregt, das mir hübsche Lieder vorsingt, dem ich mit einer Freude, die ich dir gar nicht beschreiben kann, zuhö re und zuhören möchte von Morgens sriih bis Abends spat, dessen Anblick mir ein innigez Wohlbehagen giebt-eine Künstlernatur. eine Genossin, eine Ge liebiel Ein solches Glück, das weiß ich wohl, ist nie ein ungetrübteg. Es will mit Opfern erstanden sein« Klaus seufzte tief aus und sagte lei er. »Mit schweren Opfern bisweilen! Aber da muß man dann Phiosoph sein nnd sich sagen: daß es in keines Men schen Macht steht, die unabänderliche Vergangenheit zu ändern. Seine Stimme klang je t weniger zuversichilich. Klaus blieb ehen. Sie waren an dem Hause angelangt, das Kathig Wohnung gegenüberlag. Die Straße war still. An der näch sten Ecke stand der Nachtwächter und iunter ielt sich mit dem Collegen des ibena barten Revier-. Alle Fenster waren finster. Nur die beiden mit Gardinen verhängten Eck senster des Hauses gegenüber waren er leuchtet. Dus, was mich allein kümmern müßte, wäre die Reinheit der Gegenwart nnd der Zukunft, die mir gehören würde. Und dafür würde ich einstehen, glaube mirl fuhr Klaus fort, während er be ständig nach den hellen Fenstern hin überblickte. Und kannst du dir denn nicht vorstellen, wie glücklich es mich machen würde, ein so schönes und lie bes Mädchen aufzurichten, durch meine Sorgfalt heranzubilden, durch meine Liebe zu veredeln, gewissermaßen erst in das Leben einzuführen: Sei ber stchert, daß ich dieser Pflicht eingedenk sein und meine Ausgabe erfüllen würde. Du lieber Gott, wer weiß denn, wie es um die Kindheit des armen- Ge schöuses bestellt gewesen ist, und welche Beispiele es vor Augen gehabt hats Eine schlechte, verderbte Natur ist es doch wahrhaftig nichtt Da braucht man das freundliche, klare Auge nurs anzusehen. So schaut kein Mädchen drein, das sich wissentlich abgewandt hat bon dem, was ihm als das Rechte gezeigt worden ist. Da kann man viel leicht von einem Unglück, aber da darf man nimmermehr von einer Schuld sprechen. Und wenn ein Mensch be rechtigt ist, einen freieren, rein mensch lichen Standpunkt einzunehmen und milder zu urtheilen, als es die lieblose Gesellschaft zu thun pflegt, so bin ich es, der dieser Gesellschaft vollständig fern steht und ihr gar nicht nahen mag. Was will ich denn thun? Jch heirathe schlimmsten Falls eine Wittwe, die nicht s verheirathet gewesen ist. s Der Ausdruck, womit Klaus diese; Argumente vorbrachte, war viel klein-T lauter als deren Sinn. Er war eben entschlossen und fühlte nun das Be-’ dürfntß, vor sich selbst und vor dem Freunde seinen Entschluß als einen durchaus vernünftigen zu rechtfertigen. Gottlettmg iplgto Ein dummer nnd hartnäckiger Staube an die Wirksamkeit gewisser Mittel, die aus eine gewultsame Weise wirken, ist eine Schwäche, die die Einsältigen und di« Bornrtbeilsvallen beherrscht. Der unvernünftige Gebrauch von Abfitbrmitteln ist eine sehr gewöhnliche Phase der Narrheit dieser Leute. Alpe, deopbtllin mit Zuserüberzng, Castor-bi, Quecksilber und andere altniadtsche Acgneiniittel halten sich noch immer unter dieser-Klasse von Leuten, und ab gleich Ursrsolg von Zustäner Magen ts-o--ld »u gen-»m. Heilung nicht nothwendig ist, io bestehen die Inhanger einer längst widerlegte-i Theorie darauf, ungewöhnlich große Dolen don sb fiihrrnitteln zn gebrauchen. Dhi epsie, Ber stapinng nnd Oel-erleiden werden e enin gewiß nnd rundlich durch das Vitteri geheilt,als sie nnie ldar durch den unvernünftige-: Gebrauch der srzneien, die wir verdammt haben, ver schliaunert werden. Rechten-aber- Nervosität, Rheumatiimns nnd Unthätiyleit der Nieren weichen bei dem Sebranche des bitter-. Tages Neuigkeiten-. Inland. Die nationale weibliche Tempe renz Union hat ein Circular an alle Ar beitsritter erlassen, in welchem es den selben Glück wünscht, zu dem Kriege, den sie gegen die Saloons führen. Die Sozialisten oder Anarchisten in Chicago zeigen fich dem geplanten eooporatioen Fleiichpdtelungsgeschäft feindlich. Jm Opernhaufe zu St. Louis sind Schwierigkeiten entstanden. Die Arbeiter im Weinberge des Derrn in St. Louis haben ihren Gemeinden den Be such des Ballets verboten. Ausland. Die dstereichifchenDelegationen ha ben die außerordentlichen MilitåvBes willigungen genehmigt. f Die itanzijfiiche Regierung hat ih ren Conful in·Sofia imstrnirt, die Be ichtitzung ruftiicher Unterthanen dem deutschen Conful zu überlassen. Professot Seckendorf, in Wien, der am landwirthichaftlichen Institut ange stellt war, hat Selbstmord begangen. Er erschoß stch·. Frantruch hat mit Mexiko einen Dandelsvektrag abgeschlossen; Jn Rio de Janeiro wird das Auf treten der Cholera in Adrede gestellt. Jn Paris wurde bekannt gemacht, daß sich Rußlaud weigert, Nikolaus von Mingrelien als Fürsten von Bulgarien anzuerkennen. --—-——-—--——-·ioo.- «——s Vllckleus Itsimssålbh Die beste Salbe der Welt für Schnitie Quetschungen, Geschwüre, Fiel-ers und Sant Uusschlag, Rechte, geiprun ene Hände, Frost beulen und alle Hautkran eiten; kamt pa morrhoiden oder teine Bezahlung. Völltae Satisfceation garantirt oder das Geld wird grückerstatteh 26 Centi die Schachtelbei U reif Verloren nnd wiedergefunden. Ein glücklicher Vater findet nach neun Jahren sein geliebtes Tächterchens wieder, das ihm zu jener Zeit von Jn dianern geraubt wurde und welches er schon längst als todt betrauert hatte. So lautet eine Nachricht aus Jdaho. Jtn Jahre 1877 war nämlich Dr. Hals brook von Denver, Col« in einem ViehziichtersGeschäst am Salmon Ri ver thätig. Zu dieser Zeit machten die Krieger »Josephs« jene Gegend unsi cher. So wurde auch Frau Holbrook nebst ihrem drei Jahre alten Töchter chen von jenen Dorden als Gefangene fortgeschleptt. Frau Holbrook wurde später nach einer furchtbaren Tortur wieder in Freiheit gefest; sie hat sich je doch von den ausgestandenen Qualen und der erlittenen Nervenerschlitterung nie wieder erholt. Das kleine Mädchen war, wie nran allgemein glaubte, ermor det worden« Vor ungähr zwei Mona ten nun durchstreifte ein Jäger die Schluchten des Sol-non Ritter-Gebirges Er war weit vorgedrungen, fern non jeder menschlichen Wohnung, wohin noch selten ein Jäger den Fuß gefest, als er sich plötzlich vor einem wunder schönen See befand. Und dort erblickte er ein hübsches, goldhaariges Mädchen; von 12 Jahren. Als dasselbe des Jäsi gers ansichtig wurde, fuhr es erschreckt s auf und verschwand in einer Höhle. Abergläudisch, wie unser Jäger war, verfolgte er die Spur nicht weiter, son dern eilte zum Lager, wo er sein Aben teuer seinen Kameraden erzählte. Diese nun machten sich am andern Morgen eiligst aus, um der märchenhaften Er zählung ihres Freundes auf die Spur zu kommen. Sie fanden das Mädchen am See, wie es ihr Kamerad erzählt hatte. Es war in Thierhäute gehüllt und stand am Ufer, doch kaum hatte es die Jäger erblickt, so war es auch schon entflohen. Ohne die Spur weiter zu verfolgen, kehrten die Jäger zurück. Jhre Mittheilung aber hatte großeNeu gter und Aufregung im Thale hervor gerufen. Einige Männer machten sich in Begleitung von kundigen Cowbohs und fanden auch bald die bezeichnete Höhle. Bei Fackellicht gelangten sie nach langem Suchen in der-Höhle an das Versteck des Mädchens. Dasselbe befand sich un Verwahr eines stummen Jkidianers, der die Anrede in der Spur che der Nez Perees Judianer zwar ver stand, aWch tropdenr nur durch ei chen ver ich. machen taume. is dieLBegebIFKpit mit allen ihren liegt-« n-.t«u.- t-t---4 »und- d« Jkulskilp Haushalt-Ists Uhu-au- sous--, u hatte Mr. Doldrook keinen Zweifel mehr, daß das beschriebene Mädchen sein todtgeglaubtes Thchterchen sein müßte. Er reiste darum schleunigst nach sei nem früheren Wohnsitze im Salomon River-Thale. Dort angelangt, schickte er sich zur Rettung seiner Tochter an. Zu Begleitung vougweien der früheren undschafter und einiger Anderen kam er bald vor der Höhle des Jndianers an, welcher den Eintretenden kein Din derniß in den Weg legte. Er erkannte keine Tochter sofort wieder und schloß e vor Freude in die Arme. Diese aber konnte ihn nicht verstehen, weil sie sei ner Sprache nicht kundig-» Nur der alte Judianer konnte sich durch Zeichen mit ihr verständigen. Der Höhlenbes wohner willigte in die Entfernung des Mädchens und schloß als Dplmetscher sich Mr. Dolbrool und feiner Beglei tung an. Von diesem Jndianer erfuhr man auch die Geschichte des an Mrs. Hol brool und Tochter verübten Raubes. Er war früher ein Mitglied des Nez PercessStamrnes gewesen; man hatte ihn aber fttr einen Zauberer und Hexen meister gehalten und ihm deshalb die Zunge ausgeschnitten und ihn nachher verbannt. Das damals drei Jahre alte Mädchen halte er gerettet und mit sich in die Höhle genommen. Hier hat ten sich die Beiden neun Jahre lang von Fischen, Wildpret, Wurzeln und Beeren ernährt. »White River, W. T. Okt.’82. Herren Dr. J. C. Ayer ais- Co. Mei ne herreru Meine Frau litt über- 20 Jahre an Rheumatismus in den lif ten und Beinen. Als sie Ihren A ma nach las, glaubte sie fest, Jhr Sarsa parilla würde sie heilen. Sie hat vier Flaschen davon gebraucht und ist nun so gesund wie je in ihrem Leben. Jch halte es fiir Pflicht, Ihnen meinen auf richtigen Dank auszusprechen. C. Eiigbvrn.« WennJhr die China lHalle besucht, vergießt nicht, die beiden Conn ters zu besichtiqen, welche die für ders Ausvertaus bestimmten Sachen ent halten. Prieskasten F. J. in D. V· Das bewußte Buch über Bienenzucht ist im Verlage von George Brumder, Milwaukee, lWisa erschienen. Cx Gefreiter, City. Wäh srend des Tages der ControllsVersamim klung hat sich der deutsche Reserbist und sLanowehrmann als activer Soldat zu s betrachten. Der Land-Gendarm ist für ihn an diesem Tag ein militttrischer Vorgesetzter, dem er unbedingten Ge horsam schuldig ist. Daß ein Verstosz biergegen, einerlei ob in nüchternem oder in angezechtem Zustande-ein gro bes Vergehen gegen die Disciplin ist, bedarf keiner weiteren Erörterung-eine andere Frage ist es jedoch, ob 5 Jahre Z u ch t b a u s für den Anstifter und 5 Jahre Gefängniß für die Uebrigen nicht ein etwas. reichliches Strafmaß ist. Wenn Sie, Verebrtester, obige Anga ben anzweifeln und sogar mit so lie benswürdigen Bemerkungen, wie ,,lä cherlich« und »einfitltig« um sich wer fen, so beweist das nur, daß Sie zu je nen Leuten gehören, von denen die Bi bel sagt: »Herr, vergied ibnen, denn sie wissen nicht was sie thun!« Jm Uebrigen möchten wir Ihnen das ein-z gehende Studium des »Kleinen Weis-s huhn« anempfehlen. Cin nettes Buch, das namentlich recht geeignet zur Auffrischung alter Commiß Reminisi cenzenl—— Tägltche Erfahrung jedes Einzelnen ist, daß Vernachlässigung des Stuhl ganges die Hauptursache zeitweiliger Ungesundheitst Zeugniß des früheren Oberrichters oon Georgia: »Ich habe Simmons Lioer Regulator gegen eine durch öftere Leberstörung entstehende Hartleibigkeit seit 3——-4 Jahren und wenn den Weisung-nge mäß, immer mit entschiedenecn Nutzen gebraucht. Jch halte ihn für eine gute Medizin gegen Leberstörung, wenig stens habe ich ihn selbst so gesunden. H i r a m Wa r ne r, Ex-Oberrichter von Georgia.« Texas. Richter Gustav Cook in Houstou hat seine Resignution zu zogen. Jn einer Frachtcar·« er Missouri Pacisic Bahn fand man in Hauston ei nen Transp, der dieselbe in El Paso bestiegen hatte und seit drei Tagen keine Lebensmittel hatte, da die Car dersiegelt Mflk Der Mel-or von Galvefton wurde aufgefordert. fich an einer Convention der Mayors aller grd eren Städte zu be theiligenjyf die am 7. eeember in Wash ington stattfindet. Dieselbe behandelt die bundertjåhrige Jahregfeier der An nahme der Conftiiution. Jn Auftin starb der Augenarzt Dr. J.«T. Matbis. Kein Knochen-Reisen mehr. Cdloard Shepberd in parrisburg, Jll» sagt «Da der Gebrauch des Clertrir Bitter fo wohl thiitige Folgen für mich hatte, halte ich mich fur verpflichtet, dies ver leidenoen Menschheitmit Eis-theilen Jch hatte acht Jahrelang ein böses ein und meine Aerzte behaupteten, daß ent weder der Knochen geschabt oder das Bein ab genommen werden mage. Statt dessen gebrauch te ich drei Zlnfchen Cleetrie Vitter und 7 Schach teln Backlens Armen-Salbe und «mein Bein ifi Iestkefnnd E ectrie Bitters wird stets den Erfolg haben der für dasselbe beansprucht wird· Nur 50 Cents die Flasche bei U. D r e i sz. Von Fort Worth aus hat Jemand an die texnnischen Senatoren und Re präsentanten geschrieben und sich nach der Abstimmung über den Bandes-Se nator erkundigt. Das Resultat war folgendes: Moer 50, Terrell 33, Jreland 25, Reagan 29 Stimmen. Guter Erfolg in jedem Falle. D. A. Brudford, Papierbändler in Chattai nooga, Ten» schreibt, daf- seine Lungen von einer starken Ertiiltung befallen wurden und daß er viele Mittel dagegen erfolglos anwaudte. Er wurde veranlaeh Dr. Kinge New Diseovery Siegen Auszebknng su versuchen, er folgte dem athe und ift durch den Gebrauch weniger Fla fchenygeheilt worden. Seit jener Zeit hat er das ittel gegen husten und Ortiiltnng in feiner Familie stets mit gutem Erfolg angewandt. Dieselbe Erfahrung haben Tausende gemacht, deren neben durch die wundervolle Dtseodery gerettet wurde. Probesiafchen frei in der Apotheke von U Dreisp. C. Seeligfon, der frühere Post meifter von Goliad, wurde im Bundes gerichtzn San Antonio um 8250 ge straft, weil er einen Brief geöffnet hatte, der nicht an ihn gerichtet war. Eiferne und ftiihlerne Veiocipedeg, Bicycleö, Tricycles, Expreßwa en und unzählige andere Spielwaaren Find bil lig in der Chinahalle zu haben. G r e g o r y se C o. Mütter die in dem Blute ihrer Kinder Zeichen von Unreinheit entdecken, sollten sogleich zu ge eigneten Heilmitteln streifen. Der Mangel dieser Sorgfalt bei jungen Mädchen ist die Hauptursache der meisten Krankheiten, denen Frauen unterworer sind. Frau Harriet A. Battleo von South Chelmssord, Mass., schreibt: »Meine zwölfjährtge Tochter leidet seit einem Jahre an allgemeiner Schwäche. Seit einigen Wochen singen wir an ihr AherIo Sarsaparilla einzugehen, und ihre Gesundheit hat sich seitdem bedeutend ver hessert.« Frau F. T. Robtnson, Pettins St., Somerville, Mass., sagt: »Mutter sollten Zwerg Sarsaparilta in ihren Familien gebrauchen. Für Mäd chen zwischen 10 und 14 Jahren ist sie un scheu-han« Jn allen Apotheken zu haben. Preis slz Sechs Flasche-n CZ. Bereitet von Dr. J. C. Vers-Eh Loh-etc Mass., B. St. v. A. W Daz Feuerdeparteknent in Corpus Christi hat sein löjahriges Jubtlttum gefeiert. Der Redakteur der »,,Fr. Presse« in Lanraster, Pa» hat Anfttlle von Rheumatigmus schnell durch St. Ja kobs-Oel vertrieben. Achtnugt Frau A. S ch d n e r t, die renam mirte Putzrnacherin San Antoniog, hat ihr Geschäft wieder auf ihren alten Platz, doch in ein neuegigertiumigez und elegantes Lokal zurückverlegi. Frau Schonert hat sich hinsichtlich ihres guten Geschmackeg und der von ihr angefertig ten Waaren während ihrer 2ojiihrigeu Geschäftsthätigkeit einen solch guten und weitverbreiteten Ruf erworben, daß die selbe keiner weiteren Empfehlung be darf. Fttr die dies-jährige Saison hat Frau Schonert einen äußerst großen und modernen Waarenvorrath erhalten und verkauft denselben zu den hilligsten Preisen. Wir können dem schönen Ge schlecht dringend anemnsehlen das neue Lokal sder Frau Schönert zu besuchen und sich bei der erfahrenen Dame in wichtigen Toilettenfragen Rath zu holen. Zur Nottz siir Versicherte i Vom 1. November 1886 an werde alle euer-Versicherungsz- Policen nur nach inzahlung der Prämien in ansh abgeliefert. Fannie .Florian, R.W.LayåCo» W. A. onynge, A. Meye, Smith G Co» Franz Elmendotf, R. A. Young, Thos. F. Btady, Agenten. Die 11.Serie der Bexar Buildinq F- Leuen-Associationf liegtjept zur Unter schrift offen. 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Der Onkel Mast bekam vom Manni pium fünfzig Centesinii für die-Henne und drei Lire für jedes Schwein, das er in Koiitraveniion antraf. Er gab den Schweinen den Vorzug. Und als er das Schweinchen der Gevatierin Sauia erblickte, das ruhig vor der Thiir lag mitten im Schlamm, warf er ihm die verrätherifche Schlinge vüber den Hals. O —heilige Mutter Gottes l-— Onkel Mast, was macht Ihrs schrie die Muh me Santa, bleich wie der Tod. Um der Barmherzlgkeit willenl halft tnir die Buße nicht auf, Jhr rninirt michs Der Onkel Musi, der Verräther, lud das Schweinchen sich auf die Schultern und prahlte vor ihr mit großenWorten: Liede Schwester, was kann ich für Euch thun? Das ist der Befehl des Bürger meisters. Er will nun einmal keine Schweinemast auf der Straße. Laß ich Euch die Sau, verlier ich mein Brod. ,Muhme Santa lief hinter ihm drein, die—v Hände in den Haaren- wie eine Verrückte schreiend: Ach, Onkel Musi, wißt Ihr denn nicht, daß es zu Johan nis vierzehn Tari gekostet hat, und ich hüi’s wie meinen Augapfell Laßt mir mein Schweinchen, Onkel Musi, bei der Seele Eurer Todtenl Zum neuen Jahr, mit Gottes Hilfe, wirds wohl an zwei Un en werth feinl er Onkel Masi schwieg. Mit gefenk tem Kopf, das Herz hart wie ein Stein, schaute er nur, wohin er feinen Fuß legte, uni, das Schwein quer über dem Nacken, das gen Himmel fchrim auf dem ichlammigen Wege nicht auszugleiten. Da gab ihm Muhme Santa, verzwei Efelnd ans-. dexx Rettung ihres Lieblings, einenkrliftigen Tritt in den Rücken, der ihn zu Boden warf. thun- him- h;« m--..«..-:..-.-- sm Schweinefitnger im Kothe liegen, so fielen sie über ihn her mit Stöcken und Pantoffeln nnd wolltens ihm heimzah zahlen für rille Schweine und Hühner, die er auf dem Gewissen hatte. Jn die sem Augenblicke lief Don Liccin Papa herzu, den Stbe lrienien quer über dem Bauche, schon von Weitem, außerhalb ver Schußlinie der Stöcke-, wie ein Be fessener schrei send: Platz gemacht Der Justiz! Platz der Justiz! Die Justiz verurtheilte Gevatteriii Santa in Buße und Kosten und um der Geiängnißstrafe zu entgehen, wagte man sogar den Schutz des Barons on zurufen, dessen Küchenfenster auf das Glis en hinausging lud er rettete sie wie urch ein Wunder-, indem er der Justiz zeigte, baß hier kein Fall von Redellion vorliege, da der Schweine fünger tin jenem Tage die Amtsmütze, mit dem rothen Streifen daran, nicht geistigen S ht Jhr si—riefen die Frauen Im Thore. Es braucht der Heili en, um ins rSiiuxtzidies zu kommenl ie Geschichte sng der Mütze da war Niemandem be nnt Auch fügte -der Baron eine kleine Straiprediut hinzu »Die Schweine und die Hühner müs ien unbedingt aus dein Viertel vertrie ben werben; der Bürgermeister hat nur zu Recht, es war ja wahrhaftig gar der ieine Sauftall. i Von ba an knurrte Niemand mein-, wenn der Diener des Barons den Keh "-t»ist uns die Köpfe der Rachbarinnin s Einzig wurde beklagt, daß er, in die Häuser gebannt, kei Ist-i Bruthennen mehr würenz an s« ne unters Bett gebunden, ek e elend und erbarmenswürbig elen im Fegefeuer. Vorher ziitiibnen wenigstens immer die p; fiiitberi. T eier Miit wäre eben soviel Gold bös Brachfeld am Berget seufzte ber Düngler Bito. ittte ich noch meine a in, is w rde die Straße mit met spünden rituniem Auth- hier tte Don Licein Pnpa miigiivirth rhatte den Amtediener sei-eint- alsbiefergåkommen war, die glitt abtlwiiindem denn vom ints iener allein hätte sie Bito, der Muster nicht aus dem Stalle führen lassen, nnd wenn sie ihn umgebracht n- ex würde ihn- eher bie Naie ab Any wieBrot gegeHen haben. ier nun, vpr dem Richter, der tm am iiibe iaß wie Pontiug Mine. wo f, bin Weiser Venerasds ihn-hatte citiren lass-, hnt.nirgends-exz-Nsckstaitrdes an Weg-, -wn,eer·n. jun-ums s Brachseid gnr Bergeaauairezäny um Grillen, hernerzudringeuz ,-der Tropf M Mk I It T bande- Einte,niit ndo Wie ist-TRA Xt K» sein« mitte, End zwar ohne lange Flansen und Fristen, dnrum dle MUMM .Advpkat.en-2ale.ich- mit gebracht-, der sür ihn sprach. Ader als er fertig war und Meyer Benerqnda »dem-Wins- seelennergniigt sich in seinen» Stiefeln wiegend wie eine Meiste-ite tannte er sich nicht enthalten, den Amts schteibersszn fragen, ob es denn wahr s -es.etin vertause ter- der sichfjeßt wie gewöhnlich die Gewitter-ging Qan Licein Papa erwachte aus seiner edensalls :-Itnhig Wenn Jhk mit dem Addokaten ge -konnnen wareij würde man Euch noch den sprechen lassen, sagte Gevatier M- im ihn zn trösten. Ins dem Maettnlaß, vor der Rath bnneirepph da wurde die Mauleseiin verankiipnirL Mindest Urzeit die Mauleseiin des sGevatier iiv nitrii Fünfzehn Un n," eine schöne braune Maul-Eselin— s» Unszehn Unzen! Gewitter Vito saß aus den Stufen, den Kopf in die Dände gestützt; er wallte es nicht saqeth daß die Maulese lin alt war, daß sie mehr als sechzehn Fahre für idn gearbeitet habe. Dort and sie, glücklich wie eine Braun mit der neuen Valster. Als sie aber dann wirklich weggesühtt wurde, da verlor er den Kopr er dachte an den Wucher-n von Venerandd nnd daß eribm fünf zehn Unzen siir ein einziges Jahr Pacht wegschnadpe: soviel war die ganze Bra d sicher sei, daß man ihm seine Maul-— Organist unterbrach ihn mich ver Z I Nase schnitt-sitz ehe erzn einem andern Bank, sprang pldplich ans und schrie che nicht werth; er dachte, wie er ohne sei-Thierchen die Brache nicht mehr-IT bestellen konnte und daß er im nächsten Jahre wiederum eine Schuld auf dem Rücken haben mußte. Er schrie dem Meyer Venerando wie ein Verzweifelter in die Ohren: Was werdet Jhr mir denn abpfänden, wenn ich nichts mehr habe, Jhr Antichtist, der Jhr seidt Und er hätte ihm die Taufe vom Ko pfe gewaschen, wenn nicht Don Liccin Papa zugegen gewesen wäre mit dem Säbel und der Dienstmütze, der zurück tretend ihm zurief: Halt, beider Ge rechtigkeit, halt! Was für eine Gerechtigkeit schrie Gevatter Vita, mit der Halfter in der Hand, nach Hause zurückkehrend. Die Gerechtigkeit ist gemacht fitr Die, welche sie bezahlen können! Das hatte auch der Schafhirt Arran gelo erfahren, denn als er mit Einwur den einen Streit gehabt hatte von we gen seines Häuschens, das der Edrwür dige mit Gewalt ihm abkaufen wollte, hatten Alle ihm gesagt: Seid Jhr denn verrückt, mit Ehrwiirden anzufangen? Das ist die Geschichte von dem Streite des Kruges mit dem Stein! Der Chr würdige miethet mit seinem Gelde sich die beste Advokatenzunge und Jhr ver liert Kopf und Kauf. Ehrwiirdem seitdem er reich gewor den, hatte angefangen, sein väterliches Häuschen zu vergrößern er hatte es nach rechts und links ausgedehnt, wie der Jgel macht, wenn er seine Mithöh-s lenbetvohner vertreiben will. Da, jetzt hatte er das Fenster erweitert, das auf das Dach des Schafhirten Ateangelo ging und sagte, daß er dessen Häuschen brauchte, um seine Küche darauf zu bauen und jenes Fenster in eine Thüre zu verwandeln. Das seht Jhr doch wohl ein. Gewi ter Arcangelo, ohne Küche kann ich nicht sein, Jhr müßt halt schon Ver nunft annehmen. Gevatter Arcangelo nahm aber keine Vernunft an, er hatte im Gegentheile sich in den Kopf gesetzt, in dem Hause, wor er geboren war, zu sterben. Umso mehr, da er nur einmal in der Woche, des Samstags, hineinkam. Aber, jene Steine kannten ihn, und wenn er an die Heimath.dachte,. fern draußen auf den Weiden von Catcamone, so sah er sie nicht anders als unter dem Bilde jenes alten geflicktenHausthürchens und des Fensters ohne Scheiben. Schon gur, schon guc: Iagre oei nch selbst Ehrmürden; Bauernlchadell De nen muß die Vernunft mit Gewalt ein getrichtert werden. Und aus dem Fenster des ehrwürdi aen Herrn regnete es Topfscherben, al lerlei Kehricht, Steine und ichmuyigeg Wasser auf das Dach des Schafhirsen «ilrcanael-s: und so wurde der Winkel wo sein B.tt staut-, -bala schlimmer als ein Saustali. Wenn Aickingelo schimpf te, so fchimpfte Reverendus auf sein-m Dache noch viel lau-er. Was-? Dürite man nicht einmalmebr ein Basilikumslöckchen auf seinem Fen ster hüten? Wäre man nicht mehr Herr, ieine Blumen zu gießen? Gevatter Arcangelo war härter als der älteste seiner Widder; er wandle sich an die Justiz. Es kamen auch der Richter, der Schreiber und Don Liccin Papa, um zu sehen, ob Ehrwürden Herr war, seine Blumen zu gießen, die an jenem Tage nicht mehr vor den Fen stern standen; und Ehrwürden hatte nichts als die kleine Mühe, sie wegzu nehmen, wenn er wußte, daß die »Ju siiz« kommen sollte, um sie wieder hin zusehen, wenn jene den Rücken kehrte Der Richter selbst konnte nicht Wache halten vor Arcangelckg Dach, auch kam jeder seiner Besuche theuer genug zu stehen. So blieb übrig, zu erfahren, ob das Fenster von Hochwürden ein Eilenaits ter haben müsse oder nichi, und Richter und Schreiber und Alle seyten jetzt ihre Brillen auf die Nasen und,fchauten und maßen, als ob das arme, vermoderte flache Dächlein da das Dach eines Ba rong gewesen wäre. Reverendus führte gewisse alte Rechte aus, welche für das Fenster ohne Eifengitter sprachen. Der arme Arcangelo kapirle nichlg mehr und stand wie die Andern, «ichaufe in die Luft, um herauszukriegem welch-Schuld man feinem Dache beimessen könnte. Er verlor über der Geschichte sogar den Schlaf der Nacht, das Lachen des Man-i deg: feine kleine Habe ging in den Zi richtglosien aus« Immer war ersi Jer« dem Richter und dem Amtsdieneeeher und mußte darob feine Heerdeij der Hut des Jungen lassen. Dann-starben seine Schafe dahin wie die;Fliegen, das war im Anfang des Winters, und nun sagte man, das sei eine Strafe des Herrn, weil er’5 mit der-Kirche habe. So nehmt Euch das augl sagteer end-lich zu Sr. E rden, da ihm nach dem« langen kazxfsitens nicht so viel übrig geblieben-um einen Strick m kaufte-. mit dem-Res- ficb einein-Im Balken hätte aufh Fen- können. Er weilte sich den Q acknmnehmem mit der« Tochter fort en und mit seinen Schasen wohne s denn das verfluchte Haus wollte-s· nicht. mehr sehen, so; so lange er MS auf der Welt war. Nun rückte-· der Baron, der anderes Nachbar,-heraus; auch er hatte Fenster, die auf das Dach des Schafhirten hin ausgegangen. Und da Ehrwiirden sich eine Küchebauen wollte-to mußte der Baron seine Speisekammer vergrößern, so daß der arme Schäfer nicht mehr Iåuknh wem eigentlich sein Haus ge r e. f Chrwürden wußte aber den Streit mit dem Baron zu vermittelt-, sie theil ten sich als gute Freunde in das Våug the-I und Ehkwtirden verstand es auß r Ieni, es war ja noch mit dem Varo nats-Servitut belastet, den Preis des "elben auf ben vierten Theil herabzu drücken. Nina, die Tochter des Schafhirten, Ia sie Haus und Ort verlassen mußte, vollte nicht aufhören zu weinen, es var, als ob ihr Herz an seine Wände Jenageit ware. Jhr Vater versuchte te zu trösten, so guter konnte; er sagte br, daß man da drunten, in den Höh len des Carcamone, wie ein Fürst woh 1e, ohne Nachbarn und ohne Schweine Iänaer. Aber die Gevatterinnen,»wel he die wahre Geschichte wußten-Umsa en sich gegenseitig zu und murmelten )abei: Aus den Carcamone kann der Junker des Abends nicht kommen, sie aufzusa hen, wenn Gevatter Aicangelo bei sei ien Schaer ist« Darum weinte Nina o bitterlich. Als Gevatter Arcangelo aber die Sache erfuhr, begann er zu fluchen und .u schimpfen: Unselige Dirne Du! Mit wem kann ch dich jetzt noch verheirathen? Aber Nina dachte ja gar nicht daran ich zu verheirathen Sie wollte nur da ileiben, wo der Junker war, der den tanzen Tag am Fenster stand und ihr Zeichen machte und anfragte, ob er am Ebend kommen konnte. So hatte die dache angefangen; dann war die Liebe dazugekommen und jetzt konnte sie ihn nicht mehr lassen. Sie erklärte also ih rem Vater rund heraus: Ihr mögt meinetwegen gehen, wohin Jhr wollt, ich bleibe hier, wo ich bin. Und der Sohn des Barons hatte zuge sagt, sie zu unterhalten. Von diesem Sündenbrot mochte aber Arcangelo nicht essen, er wollte Don Liccin Papa rufen, damit er seine Toch ter mit Gewalt wegführe. Wenn wir von hier fort sind, wird wenigstens Niemand mehr unser Un glück kennen: sagte er. Der Richter je doch erklärte ihm, daß Nina großjahrig sei und Herrin, zu thun uud zu lassen, was ihr gefiele. Ah, Herrin ist sie? murmelte Vater Arcangelo. Auch ich bin Herr. Und dann begegnete er dem Junker, der ihm den Rauch seiner Pfeife ins Gesicht wir belte, so spaltete er durch einen Stock streich ihm den Kon wie eine Nuß. Nachdem sie ihn gebunden hatten, lief Liccm Papa herbei und rief: Platz der Justizl Platz der Justiz! Vor dem Tribunal gab man ihm ei nen Advokaten zum Verthetdiger. Diesmal—sagte Gevatter Arcangelo —kosiet die Gerechtigkeit mich wenig stens Nichtst Und es war besser für ihn. Dem Advokaten gelang es, zu be weisen, daß der Schäfer Arcangelo nicht« die Absicht gehabt habe, den Junker umzubringen, mit dem Stab aus wil dem Birnbaum, der zu seinem Berufe gehöre und ihm dazu diene, widersan stige Schafböcke damit auf die Hörner zu schlagen, damit sie Vernunft an nehmen. So wurde er nur zu fünf Jahren verurtheilt. Nan blieb bei dem Junker, der Baron erweiterte seine Speisekam mer und Ehrwürden baute sich auf das alte Nest des Schäfers Arcangelo ein schönes neues Haus mit einem Balkon und zwei grünen Fenstern. E. H. Müller 205 West Commercestraße, hält ein großes und sehr aewählteg La ger von Tapeten, Rouleaux, Bilderrahtnen und Leisten und ferner neben Zeichnen-Materialien aller Art, Farben und Austrei cher Materi a lie·n, besonders Hammers fertig gemischte F a r b e n, die besten und billigsten itn Markte, di; unter voller Garantie ver kauft werden. 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Wir ermächtigen die Com pagnie, diesessCectisieat für ihre Anzeigen zu brausen »Es-H- Z sk« j« Die nnterzeichneten Banken und Bankiers werden alle Gewinne in der Louisiana Staate Lottetie, die ihnen präsentiktwerden, auszahlen. J. H. Oglesby, Präs. La. Nat. Bank. J. W. Kildretb, Präs· State Nat. Bank. A. Ball-with Präs. N. O. Nat. Bank. Unübertreffliche Anziehungl Ueber eine halbe Million verloost. Louisiana Stute Lottery Co. Dieses Institut wurde im Jahre 1868 siii Erzie angs- und Wohlthätigkeits Zwecke von det taatölegislatut sitt den Zeitraum von füninndzwanzig Jahren gefeplich ineokpociki mit einem Kapital von 81,000,000, zu welchem sie seither einen Refervefoud von 5550,(I00 hin ugefiigt hat« Durch ein überschwenglichee OBolnm wurden ihre Rechte ein Theil der gegen wärtigen Staatswnsiitution, angenommen am 2- December ls79. Jhre eeßen lZiehungen von ein el nen stimme-en finden manatlich att. Niemals wird eine Zieh-eng verschoben. an lese nachfolgenden Plan Außerordentlich vierteljährliche Zie huyg in der Academi, of Muste, New Orleand, Dienstag den 14. December 1886 100,000 Tickete zn 810 jedes. Halbe Sö. Fünftel 82. Zehntel st Liste der Preise 1 Haaptgewinn von HMM 8150,000 1 do« 50,000 50,000 1 do, 20,ooo Anooo 2 Gewinne von 10.000 20,000 4 do. .5,000 20,qoo 20 do. 1,ooo Donau 50 do. 500 25,000 100 do. 300 30.000 200 do. 200 40,ooo 600 do. 100 60 000 1000 do, 50 50,000 Apprarimaiioni Gewinne 100 Apptoxtmauonsiwewmue wo u seyn-w 100 100 10 000 100 do. 75 7 500 2,279 im Betrage von 8522500 U Anfragea für Agenteiy sowie Rates für Clan können nur in der Ofsice in Rea Orieane gemacht werden. Wege näheret Auskunft schreibe man dentlict die ganze Adresse. Man schicke Geld durch P ostal N o te n, Expreß Money Order, New York Wechsel auf New Orleans. Briefes mit Currency unverändert per Erpteß Wir zahlen Etpteßcosten M. A. 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Holla, Us 1-2 Marktsttaftz Sau Rat-mith f sich zum Meinigen und Lesen von M Tapetea werden gut und billig au e Wir empfehlen den Lesera der «Freie Presse-« deckte J. M. Einerlei-, Juwelier, sauft-m Und Pfoudleiyer. Er verkauft Uh Les ZI IDKC Douai-. Wand-ihren von sl.00 Ins-M mit Garantie. Dei Emerson kann inkt-Wo usw-erbauen over meins-» M diesen dasiin sma- hnustiß nnd zetlnmvt herumlaufen, m Ins hei« caan eine Pistole für 81.50 Wien-. ««.K«atael Dis-. Miste nnd Retsil W u. Tabak-Händler, swavqk Tasse-pfeife Wku, Rauchuteusitieu qaår Akk. FU- slmo New Stdn-i ·18«. «sTHH-Hqusitcie, gegenüber von Gesause-e Fang-m 7 und Reinigungs Etablissemen t. Met m Ebrach von snüin und ga sumktt sehe-de Farbe-a- U,9,;1j w s Littlo Beehive. Ein st La n g e Eigenthümer( Nachfolger von S. B. Wirthe-U, lic- Ost pwstvustrafek uIzu dem caudystore of Hefe-Mäuse Itteu GEIST-Wie Jäefeln somit M— ähestzengt Euch 2,2 b n Jaso i( 7218 Oukche Wagner Jgsgße 2 18 alle Arten m Schuhen nnd Stiefeln Brei Ler verbei- sauber sub Mnell aus 2,s,1’. WANT Gestank s 4des Si h charms in Kraft zu Denk Mc ss per keoivimn Ordiuanzen zu widerwer. Ist ei dem-steh durch Izu Stadttath der M Sau Zwei-: Wie oft-W IS der revidirten VIeru hierdurchi 1Pol-obenan wird eher-Zustimmung mit ;.»-"-ix- JMWCV die Stadt w s Pard scks E Iikh herzu-Champde sind MRO 1.—Dieselbz beginnt in der La M Iolebst He von der West Commen Mchu chumzkirh geht dann südlich ja Dir-W I pche Euch den they- Miit-new NR »Bei-w Etext, zun» Sc- W lei, folgt diesem bis s tgjz IYId die Straße entlang MMF Dieser Theil bildet esse-M IS TM sich-c tsi W d, see-M zwi- ANY-sein« Iz sub Io. IWUIE da- wo der Sans- Pe dicke-es je duckt-schnei I, I sit der Orgel nördlich bis sue see Hei-p- deau nat erwähnte «««kå135·?"« WITH o e, vo ' afzIad dann mit dersel Æ EW nach» Ade-u Anfange s l budzt von jeit ab Ubert-est is tiefen Seen en ein unt-se de Mjth ob sard Rä. 4 sein Las-— Its-either Uequ DIE-, Ue DI- Weste-je bei der St siehe durchfqneidey lauft denn nötb R- Wälder-Fadens ZEIT-, kann PMB eut us bestW n am w Mcs Use Mk Ich des Infaugtgnukth Dieser Theil »Als-tm i 282 »He-XVI WHAT-str szszibw Ie- ss kaut Is- sksta von einer em- Leu-ein Ist- Ier ngnasm Dilemma-e- und disk-TM u, um«-u- dik Ha IS Jst-Einheit list-T und tht Utiu W nnd der v tin die er Grenze ein ete theit WAXU s s.—-Daß die Oeenzliuien der ver QW sinds vom Stadttath von Zeit zu Herde-, u- die Bat-di zu ver M,w vie ei des Sparta verlangt. Indessen Wagen nicht isueri au- s Mut M eher Æischsu Wahl gemacht M Dis-in oll ei sind-em- iu Kraft Muts-. M Use f tm IIW Was-is. NovembetWÆ ichs-Collegium Mayor. TM Standpu- Eitpr III cävs L v Q- Wir Saldo- erster M ss W LM a e is- ssion-, usw Der einzige Plas m der Stadt, wo das W Teuy Faust Bier zu haben ist. W Weit-, M n. Cigarren f m Wo Halle. »s IFIghsiwM mCMM Gekos-, Das-meist ,NI sitt-nis, Texas. »H— "W IM- Luuch its-U ng so H c s- «Land-Agent, M satt «I«I·ps·,............» »Ist-i —DYsp1-:Ple ist ein kefährliches und quälendes Leiden Wenn Wä- ERST-UND V« Wwa w n e en zu schnellen Verfall bahne v e «ss von-Um umva v III-m Mztärhmgzmitiec eiltM e in allen sen mcnimsem MIUMAÆIM Its-s cs her ereschett and reinigt bis Blut eben Appetit und befördert die Isstmilitang der mkhatles Themas, Reneteuedec,,sers Div, chur s, Ist-. ec» s aus« O brauchte Braten Athen MS Mepe Es hat meian yet-it verstärtta und das Ueb Hefeitigt Das all-legte trägt obige Saus-se and kothe aien auf dem mschlag. III seh-· risst nur von der MII cllsslckh co. BUUICIL Ip Wachs-dies clJlZEs DYsPEPslA, lNDlGEsTlON, IEAKNESS, CHILLS AND FEVERs, MALARIA, LIVER coMPLAlNT, MONEY TROUSLES, NEURALGIA AND RHEUMATlsM. IT is Invisokab rk givds NEW ist Ins De- LXEB w th Ikbtkul to hie-, -’-«««7« T whole sY sTSM Im- ok etc-e value by strengtbeniak II I Uedicias kot- the Muscles Ton M I Zug the NERVES, Wort-e- Isd chils and completelydis steu- gestiag the for-C ONTAle f so hvktfal »san«-Wuls, is ZEI- o cat- y Obstes Vccetas «".UI·IeckIciae-s, somhitseå skill- g gdysicisnstclling ow to ttest dis esscs It HONI mailcch to other with a Isto hand sem· card-s- by new Ists Ast-Ist Benutpr process LIIIH on receipt of us c. pr- stI Amt Grasen-. Skoalet khs den-let- aus movecblstkitvlmuh Ists-gilt .1.00, soc O M st asswa Ihrs-I p:-lci. PIIPAZETD Ost-f If Iclltstdkug nnd chemical com-nah H umso-t- Ipyakh l l About-. Wenn-, by 1 es d i s g Aus-bete für Vorräthe s- von Bexar Genau-. «Angebote sur Liefernug folgender Vorräthe fur Bexat Countv werden angenommen. Die Grössnung der Briefe findet am 15. December 1856 statt. Rtnvflessch. G r o c e ri e s Weisenmesh Kornmehl, Speck, Schmalz. Kassce, Zucker, Essig, They Reis, Bahnen, Sternbl, Bachnlvey Streichhölzchem Pfeffer. Schreibmaterial: Legal, soolsrap und Vriefpapier, Friedens-« richtet-Pianis, Eountycoart Blut-ts, Disttikti wart Mantis Federn, Bleifedern, Gummi. i Tinte, Blankbxscher per Ream, Envelopes, offi· i stelle nah Brief D r a ck sa ch e n: ZWE, Notizetk ugd Circulam «.J·ene,sx«ix·ngs m ateria l: maxixw s« Dvh Gochs: SchadeHgMänneu verschiedener Größe, Schuhe steck-, verschiedener Größe, Strümpfe für Im ,«·serschtedeuer Gräse, Socken für Män Miifkfihfedener Größe, Beinkieiver ver-Wiede tkt Mie, Röcke verschied-net Größe, wollene Dicken verschiedener Größe, boumwollene Un lerhossn vgschiedeuer Größe, weißen Domestic, Meidekzengh gewöhaiichec Qualität Die Gommifsivsets Conct behält sich das Recht vit, ein oder qlle Aug-bete zu verwecer «C. L. Wutzbach, MEDIUM Couutyrichter. W .-«-»-s- Oetfmuiche Notizs Du die GuntycommifsiqnetbCourt von Oexar unty Iotrd hierdurch auqeortaen daß alle Honäthh die vom s. Januar 1887 an für hat«-W gebraucht verdeu, wie sfük das Papst-any Ir das Convict Gaum und Arme Isdhsischerz Ireittctatetiah Kleixer und Dry ...1«.-4 Ulafssssssts staunt-aus uns-s- vgauuu sk Mft werden. Bin solcher soll mit dein mindest sokdernden verantwortlich-n Meter vor dem 20. IM- eingegangen werden mit der sedingynO daß Bewohner von Bexar County den Mbnhen. sndere Beziehungen blei beufid gleich. cö sird ferner verordan- daß kein Beamter von Bekar Couniy autorisirt sein soll, Vor rälhe einzulassen oder Arbeiten onsnweisei-, mit Ausnahme, daß solches in regelmäßiger Ziff-no von den Conntn Commissipners befoh len wurde. Der Conniyrichter ist indessen au tnrißrt, in Rock-fällen Bmäthe zn laufen oder n anzuordnen nnd darüber in der nach fm Sitaris zu berichten. Es wird ferner verordnet, daß der Connty richtet aufgefordert ist, alle erers süc Vor räthe der verschiedensten Akt zu geben- wenn die Commissioners Cnnrt darnber veriiigt hat. Er soll zn diesem Zweck ein Buch führen nnd alle schwitzen-für was nnd an wen-sinnigem Ind« dein Eonntyelekl ist es verboten, Rechnun Iengegrn das Sonate für gelieferte Vorräihe Ider Arbeit anzunehmen, ausgenommen in »Be eirnng einer Order. Dieser Beschluß soll. 30 use lang in zwei täglichen Zeitungen, einer englischen nnd einer deutscher-, veröffentlicht Oegebrn unter meiner band am 12. Novem ber M C.L.Wnrzbach, l8,11,30m Tountyrichter Josw Illi. ALIEIIT J. Milli, Don New sorr.s Arzt u. Wanduer Lohns-et, 422 Montana Straße. Telephon lo. soc-. Stunden von 1 3 Uhr Nach-n Ofsiee, Zimmer Ro. l, Kampf-nun Gebäude. celephcn wö. Stunden von 10 12 Uhr Min» nnd 4—S Uhr Nachm Snnntngi nu r un Wohnort 1,10,tuw M Das Wochen-statt v Wir senden von jeZE qb das »Wochen san-« für den Preis von 93«00 UUf tu Jahr portofrei nach Deutschland. Der Herausgeber. s Tngicrivtionspreis für das We chenblatt 82.50. --—--——«0.«.—-——--- Reisende Agenten: FI. L. Busch. Ir. Thadem Allerlei vom Hin-verbot Jn dem soeben erschienenen Decem berheft des »American Agricnlturist« wird die Frage aufgeworfen, ob es nicht richtiger sei, Eier nach dem Gewicht und nicht nach der Zahl zu kaufen und zu verkaufen, denn nicht die Zahl, sondern das Gewicht der Eier sei der richtige Maßstab zur Werthschiißung derselben. Es giebt Sorten von Hüh ner-Eiern, die doppelt so groß sind, als andere, aber dennoch zahlt man für das Duyend von der einen ebensooiel, als für das von der anderen. Jst das nicht widersinnig? Der Farmer, der auf Ente Hühner-Rassen sieht und große cer erzielt, hat davon nicht den ge ringsten Vortheil,—denn sein Nachbar erhalt für die kleinen unaniehnlichen Eier genau dieselben Preise wie er Die Folge davon ist, daß der Farrner kein Interesse für die Zucht von ver edelten Hühner Rassen hat und daß er diesen ebenso interessanten als wichtigen Theil des landwirthichaftlichen Betrie bes vollständig vernachlässigt. Kurz und gut, genau so widersinnig, wie es sein würde, wenn man die Butter in Stücken (,,Wecken« oder »rolls«) ver-; kaufen wollte-ohne Rücksicht auf dagt Gewicht und die Größe-so widersinnig ist es auch, die Eier nach der Zahl zu ..—k ..:.k.4 L-.— schmiss- i Ucctuusbu unu usw- uuuq »so-- voi-----.s Der nordamerikanische GeflüuelJ ver-ein (N. A Poultry Association) hat in einer kürzlich in Galokfton ab gehaltenen Versammlung die Fraae der kunstlichen Ausbriiiung von Hlthnernv reiflich ersvogen. Die nachstehend-en 7 Resolutionen, betreffend den Gebrauch von Brut Maschinen (incubators) ge langten hierauf zur Annahme. l) Im Winter können Hühner nicht erfolgte-ich uezüchtet werden, um sie zu früher Jah reszeit auf den Markt zu bringen, ohne daß man sich der Jncubatoren bedient. 2) Mit Hülfe der Brut Maschine kann man zu jeder Jahreszeit und in bitte biger Zahl Hühner ausbriilen. Z) Mit Hülfe des Jncubatois können in einem Zimmer von 15 Quadratfuß 200 junge Hühner von marktiähiger Größe geto gen werden. Solche künstlich qezüchteten Hühner im Alter von 8 bis 10 Wochen sind in den Monaten Februar, März und April zu 50 bis 75 Cenis pro Pfund zu verkaufen. 4) Jedermann, der zu einer anderen Vesch·1ftianng zu schwach oder sonst untauglich ist, kann auf diese Weise-selbst bei beschränkten räumlichenVerhiilinissen 8400 bis 8600 pro Jahr verdienen. 5) Jedermann, der nur etwas Geschicklichkeit hat, kann sich solch einen Jncubator ganz leicht selbft herstellen. Der Setretiir dieses Vereins wird demnächst eine gedruate, mit Jünstrationen versehene Anleitung hierzu veröffentlichem 6) Jedernianns im Staate, der den Secretär (Adresss-: f Hemy Grimm, seoretary of the N. A. Poultry Association, Gulvestom Texas) um Zufenoung solch einer An leitung ersucht und Vriefniaiken zur Beförderung beilegt, wird eine solche erhalten. Der dprt beschriebene Incu bator ist für 300 Eier eingerichtet, von denen 807« sicher aus-kommen. Die Herstellungskoiten des Jncubatois be laufen iich auf 841115 86. Man stelle jedochseine Versuche an, ehe die eigent liche Brutzeit da ist. 7) Der Setretiir des Vereins ist jederzeit bereit, Allen, welche sich der Hühnerzuchi widmen wollen, jede gewünschte Auskunft und Belehruna tu ertheilen. Cs herrscht ziemlich allgemein der Glaube, als könnten Enten nur erfolg reich gezüchtet werden, wo fließendes Wasser in der Nähe ist. Wo dies der Fall ist, da ist es ja eine ganz an genehme Zugabe, unbedingt nothwen dig if es jedoch nicht. Tanks und selbst eingegrabene Ttbge mit Wasser, ersetzen dasselbe oollauf. Junge Enten haben vor jungen Hühnern den Vorzug, daß sie schneller wachsen und daher eher marktsithig werden. Zum Ausbeliten eignen sich Hennen besser als Enten, iedoch währt die Brutzeii nicht wie bei bllhneteiern 21, sondern ·31 Tage. Junge Enten sind ebensowenig Kost derachter wie alte, jedoch mussen sie be tühlem Wetter warm gehalten werden, koenn man empfindliche Verluste ver meiden will. Ehe sie vollständig besie Iert sind, ist ihnen das ins Wasser Kom men eher schädlich als zuttitglich. Hält man Enten im eingezitunten Hofe, dann cstes nöthig, daß man ihnen ab und zu serkleinerte Holzkohle unter das Futter me·ngt,-und daß man sie reichlich mit znimalischem und grünem Futter ver- j neht. Man grabe dann Würmer für sie aus und gebe ihnen jeden Tag ge schuittenes Gras, Kohlbliitter ec. Haben ie freien Spielraum, in der Praikie )dersonstmo, so kann man sie sich so iiemlich selbst überlassen. Mit doppel tem Vartheil litßt man sie iruh Morgens n die Kattosselfelder, die sie gierig von Iücmern, Raupen, Schnecken und illerhand Käsern säubern. Man betrachte das im Schaufew ter befindliche elegante Geschenk, das s reg orh se Co. ani Bl. December hren Kunden geben. (Eingesandt.) Versuche mit der Kultur von Jute. Was die diesjährigen Versuche mit Jute anlangt, fo haben ungefähr 15—— 20 Former in unserer Gegend Jute ge oaut und zwar aus von mir und einem meiner Freunde gezogenem Samen. Es hat sich ohne Ausnahme herausgtftellt, obgleich unter verschiedenen Verhältnis sen, bezüglich des Bodens, der Zeit des Bestellens und der Art der Bestellung, daß alle Versuche glänzend ausgefallen sind. Die Jute ist nicht nur eine Pflanze, welche unseren Boden- und cltmatischeti Verhältnissen entspricht, sondern sie hat auch bei den ungünstig sten Witterungsverhältnissen Stand ge halten, weder große Dürre noch Stür me beeinflußten dieselbe in nachthei liger Weise. Aus diesen gemachten Er fahrungen kann man mit voller Ueber zeugung den Farmern den Anbau der Jute entdfchlem Es hat sich aber auch herausgenellt, daß Jute ebenfalls fehl schtagen kann, gerade so wie Coiton zuweilen fehlschlågi; doch nicht unter w conträren Verhältnissen wie bei je ner, indem Juie erst ddnn abfüllt, wenn sie bereits Samen ansetzt. Da aber die Jute behufs Entfaserung zur Zeit der vollen Bluthe geschnitten wird, so thut dies dem Ertrag der Jute keinen Ab bruch. Wir süeten Jute von Anfang April bis Mitte Juni und sie hat je nach Güte des Bodens eine Höhe von 4—15 Faß erlangt. Um mir Gewißå heit zu verschaffen, wieviel Pfund grüne Jutestengel ein Acker liefert, habe ich ein Stück ziemlich mageren abgewasches nen Landes in 2fußigen Rillen vor schriftsmäßig gesäet und zwar am 5ten Juni. Ja Folge mangelnder Feuchtig teit ging dieselbe erst nach einem urth dringenden Regen am 10. Juli a s und gedieh prächtig. Als die Pflänzchen 3—4 Zoll hoch waren, bade ich diesel ben wuchernden Unkrautes halber ge huckt und 8 Tage später »geschwiebt«. Am Z. Oktober war die Jute 4 Fuß hoch und da hielt ich es fiir die rechte Zeit zum Schneiden. Jch maß genau ein Zehntelucker ab, schnitt die Jute und ließ sie zwei Tage liegen, damit sie die i Blatier verlor, band sie dann zusam- l men und wog fie. Es ergab sich, daß» ich von dem Acker 8260 Pfd. grüner Jutestetigelermete. Da nun zu e.ner Tonne trockenen marktfertiger Fasern ungefähr 8000 Pfund grüner Stengel erforderlich find und das Pfund Fafern hier B Certs werih ist, so würde mir dieser Acker einen Brutto- Ertrag von 850 gebracht habet-, wohnend ich auf demselben Felde dieses Jahr nur z Bauen Cotton gemacht haben wlirde Jch have die feste Ueberzeugutiq, daß ein Acker gutes Land bestimmt 2 Ton nen, uno Boitoniland 3 Tonnen trocke ckener Jutesaser liefert. Rechnen wir nun die Ausgaben, die! die Bestellung und Bearbeitung einesl Ackers Jute bedingt, so kann ich folgen-1 des Excli aufstellem 1 Acker Land sorgfältig zu pflügen 83, zu eggen—50 cs., Rillen zu ziehen —25 es» mit der Hand zu fiten—50 es» zu hacken und isten-IT einmal zu fchwiepen——75 es» abzuschneiden (fechs Mann 1 Tag ii 81)—86, 1 Mann und 1 Pferd die Jute an die Maschine zu bringen-Js, Kosten der Maschine incl. Bedienung-Jll, Fuhrlohii nach dem Depot—s4, Summa: 832. Brutto-Er trag bei nur einer Tonne ver Acker 850, bleiben immer noch 818 Ueberschuß. Was dagegen bringt ein Acker Cotton dieses Jahr? Betechiiet es Euch und Jhr iverdet den Unterschied fi«ideii. Du rum, Formen-ruhen frisch d’rauf: Es lebe die Jutel Obgleich ich im vergangenen Früh jahr mit meinen Jute-Experinienien mit Herrn P. Lunghuminer in New Orient-is keine erfreuliche Erfahrung ge nincht habe, so verlor ich doch nicht den Muth, sondern arbeitete tapfer weiter und schließlich ist es mir durch freund liche Vermittlung auch «aelungen, eine Entfaserungsmuschiue zu finden« welche allem-Anforderungen entspricht. (Wa rum so geheimnifzvoll, Herr Correioom deut? Wer ist der Erfinder und wo ist sie zu haben?———Aum. des Red.) Die selbe arbeitet nnrriinlüb nnn namentlich darin praktisch, daß sie von einem Felde zum andern gefahren werden kann und mit2 Thieren in Betrieb gesetzt wird, während 3 Mann zu ihrer Bedienung erforderlich sind. Diese Maschine wird garantirt, und es wird bemerkt, daß Jute Faser als Zahlung entgegenge nommen wird. Zur Kenntniß bringen will ich noch, daß mir diesen Herbst reichlich diesjäh kcger guter, teimfahiger Jute Samen sur Verfügung steht, um jeden« recht seitig eingehenden Auftrag ausführen kann. Emil Koerner. Rock Hause P. O» Austin Co., Texas. 25. Nov. ’86. Für jede 50 Cent5, welche Je nand bei G r eg or h F- Co. verans ;adt, wird ein Loos verabreicht für ein )ecorirtes Dinner Set, eine große präch tige Puppe und eine doppelte Studir Iampe. Man sehe das Schaufenster. Gesangvetein »F ohsiuu«. Der Gesangoerein »Frohfinn«. der ich durch die Veranstaltung wohlge ungener dramatischer Abend-Unterhal ungen einen guten Namen erworben gal, wird am Sonntag, den ö. Decem )er in Knschs Halle wiederum eine olrkse abhalten, in der die beiden Lust piele »Er ist ein Narr« und »Er will ncht sterben-« zur Ausführung gelangen verden. Jedermann ist freundlichst zu peiselben eingeladen. Eine merkwürdige Geschichte. Aus Sleeph Hollow——auch eijr schö ner Name! liißt sich die Galvefton News eine Geschichte berichten, die zwar oermuthlich nicht wahr ist, die aber sehr wunderlich klingt. »Große Aufregung« —-—heißt es in jenem Bericht »herrfcht ietzt in Sleepy Hollow«. Man redet von nichts Anderetn, als der großen un terirdischen Umwälzung, deren Zuckun gen man hier wahrgenommen. Sie ben Meilen von dieser kleinen Post Office wurde letzte Nacht eine der merk würdigsten Natur-Erscheinungen wahr genommen, von der die Weltgeschichte zu berichten weiß. An jenem Punkte· fließen zwei Ereekz zusammen, der Post s Oak und der Ehambers-Ereek, der leh tere ichon ein Fluß, den man in den Neu England Staaten einen ganz an sehnlichen Strom nennen wurde. Hier ist der Ort, swo sich ein merkwürdige-Z Naturereigniß abgespielt hat. Dort bat sich urpldhlich die Erde zu einem Berg emporgehoben und dicht daneben ist ein endlos tiefer Riß entstanden, in den man nur mit Grauen hinabblicken kann. Jetzt klafft dort-wo früher .sich eine glatte Ebene augdehnte—ein tiefer Spalt von 15 Meilen Länge und mehr als 1500 Fuß Breite. Ein dichter wol kenasrtiger Nebel von schwarzem schwe felhaltigem Qualm steigt langsam aus diesem gühnenden Schlunde, aus dessen Grunde ein polternder Lärm bervortönt. Eine intensive Hitze herrscht am Rande dieses Abgrunds-, die zu beiden Seiten eine halbe Meile weit zu verspüren ist« Der Erd-Riß geht quer durch jene Stelle, an den die beiden Ereekg sich vereinigen, so daß hier ein Wasserfall von grotesker und malerischer Großars tigkeit gebildet wird. Die nächste TelegtaphewStation von diesem Orte aus ift Corsieana, d. h. mehr als 35 Meilen davon. Die Be mnbnns ims- lImamend find sitebfame jedoch arme und unwissende Former. Sie find von Natur aus abergläubisch und dieses großartige Natureretgniß bat sie gar-z »aus dem Häuschen« gebracht. Sie singen und beten jetzt den ganzen Tag lang, haben alle Arbeit im Stich gelassen und harren blos der Dinge, die da kommen sollen-wenigstens»ihrer Ansicht nach. Jn dieser Tonart geht die Ermes pnndenz Unter-zeichnet »Lanwellin«) soch eine ganze Weite fact, allein man kann sich bei ihrer Leciute des Verdachs tsg nicht erwehren, als seien die hoch meiien Herren von der,,GalvestonNeros« mit dieser Sensationggeschichte aufs Matt-Cis geführt worden, und als habe srgean ein Witze-old ihnen einen aller-· gings etwas bersriihten Fastnachts schabernack gespielt. Jn diesem Glauben wird man noch dadurch bestärkt, daß man in dem Ver zeichnlß der texanischen Postitrnter (me nigfletss in demjenigen von 1885486) vergeblich eine Post-Office: »Steeph Hollow« sucht. Am Abend des 31. December werden wir in der China-Halle ein ele gantes Dinner Set, eine große und prachtvoll gekleidete Puppe und eine doppel:e Studirlampe verschenken. Je der Verkauf im Betrag von 50 Cents berechtigt den Käufer zu einem Loose für obige Gegenstände. Gregory F- Co. L. Weist-Im Jn dem Schnittwaaren Emborium von L. Wolfson treffen täglich neue Waaren ein. Woran mir jedoch die Damen besonders aufmerksam machen wollen, das ist eine Sendung von neuen seidenen, mit Seide gesittterten, pelzbe festen Mänteln (Circulars), wie sie schöner, eleganter und preiswlirdiger noch nie im hiesigen Markte wareti. Die Herren mögen sich ebenfalls diese Noliz als-Wink drenen lassen, denn so ein neuer, moderner Mantkl von Wolf ion ist ein sehr schönes Weihnachtsgø fchenlk fitr die lheuke Edehalste,» Das Neueste in Mänteln ift also bei Wolf son zu finden. 29,1wt1mw l v Fiir Wirthe. Die vollständige Einrichtung eineg erste Klasse Saloon ist billig zu Ierkaufem Nachzufragen in der Office ver Freien Presse. 1,3mt Califotnia Weine. Herr F. J Meyer, Wholesule ä Ketailhändler in Weinen, Alamo Plaza, st vor Kurzem von seiner vierten Ge chäftsreise nach Calisornien zurückge ’ehrt. Er kann jetzt seine Kunden und kamilien mit den besten Sorten von TaliforniasWeinen und reinem Trau Ien-Brandy versehen. Reinen Califors Iia Claret verkauft er die Gallone——81. Bott- und andere unversalschte Weine ind stets bei ihm borrätbig. haltet Eure Lampen in Ordnung nnd brennend Die Alamo Oelcomvagnie liefert das Del. Um Order-s wird gebeten und pas Oel wird prompt abgeliefert. Of ice 237 Ost Haustonstraße. Tele phon 351. 6,11,i6M Geld, Titel und Wem-fachen sicher gegen Feuer nnd Diebe. Lockwood ö- Kampmann bietet dem Bubltlum Kasten in ihrem sichern De sositumsBehäliee an. Derselbe wird iurch jedes neue moderne Mittel ge chützh ist in der genauesten Weise er aut worden, wird durch Schlösser md Nachtwächter bewacht und ist ab olut feuers und diebssicher. Miethe i6 prti Jahr. Zutritt so ost, wie ge ollnscht. 27,1wt g f· Der glückliche Johnfon ind sein hübscher Gewinn von 5000 Dollars. San Antonio Expreß vom 25. No vember: Jas. H. Johnfon erträgt sein Glück mit Anstand. Er ist der frühere Hühner-Händler und hatte den Ver stand, den fünften Theil des Looses 48,000 der Louisiana Staats-Lotterie für die letzte Ziehung zu kaufen. Er ging als armer Mann schlafen und er wachte mit Geld genug, um ihn comfor label für den Rest seiner Tage zu erhal ten« Er ist ein kleiner thätiger Mann im Alter von 53 Jahren. »Es war das erste Loos,' das ich je in meinem Leben kanfte«, sagte er gestern einem Expreß Reporter, und als ich es kaufte, hatte ich gerade 35 in mei nem Vermögen. Fragen Sie mich nicht, wie ich fühlte, als ich das Geld gewann, denn ich weiß nicht mehr da von-, als Sie. Jch saß gerade und sah nach den Ziffern, als das Blut in mei nem Innern aufstieg und mirs bis in den Schadel stieg. Jch verkaufte meine Hühner, ging nach Hause und sagte meiner alten Frau: ,,Sellin, die huhner haben ausgespielt«, und sie meinte: »Ich hoffe fo." »Nein Herr, ich war nicht bange-, das Geld zu bekommen. Der Ageut, als er mein blaugestreiftes Hemd sah, osseritte mir Geld soviel ich wollte und war be reit, meine Order auf eine Bank für dasselbe zu nehmen. Jch aber wandte mich mit dem Ticket selbst an eine Bank, die das Geld kollektirte, und das Ein-s kassiren kostete mir 810. »Wie ich Ihnen sagte, junger Mann, es war mein erstes Ticket, aber mein letztes ist es nicht.- Jch gedenke diesen Monat wieder eins zu kaufen, um mein Glück zu probiren,-— und wenn Sie mich dazu überreden wollten, würde ich mich darüber nicht verwundern. Ihr Zei tungsleute habt genug. Jst es nicht so? Was? Würden Sie eine Bleifeder fll 85000 schärfen? Gehen Stel« 825,000. E i n e K a r t e. New Okleanö, 29. Nob. 1886. Der Unterzeichneie befcheini 't, daß er von der Traderg Normal-« unt ins Sau Antonia ein Fünftel des Loofes Nr. 48,000 einzelne Nummer der Classe L in der Louisiana Lotteiie zum Kollek iiren erhielt. Das Laus zog am 9ieu· November 1886 den zweiten Hauptpreig von 825,000, und der Gewinn wurde prompt ausbezahlt durch einen Check auf die New Orleans National Bank, sobald das Ticket in der Office der Compugnie Prätentirt wurde. 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