Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
November 20, 1886
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,FNJM« ' Dis- D i e Mache Freie Presse Usehentlttthe Fuss erscheint Hm- mit Ausnahme des Sonntags jev e u n: TI uud kostet 10.00 für das Jahr over 82.50 für 82 50 das Jah- s-; 3 Monate. Tägliche Ausgabe. 1 Jahrgang 22 Sau Antonio, Sonnabend den 20. November 1886. I :I:.-. woLksoN-s Ectksxxnscr-Eisi-sc-:-I:..--.I..:II.-:I:-s--·--J"Iff für die Waaren der Herbst- und Winter-Saison von 1886-.-87. Kleidecstossc m den verschiedensten Farben Und MUstern, wie Shouda Cloth, Kameelhaar, Serge, Trieots, Melange, ganzwollene Sackings, Cashnieres,«Debejes, Pongee u. f. w. Prächtige Seide, einfach und in allen neuen Rer Kleiderflanelle, Gilbert Flanelle, Jersey Stripes, solide und brocaded Sammet, Plüfch u. s. w. Besonders werden erwähnt: Embroidered Roben, Combinations-Anzüge und gewürfelter und gestreifter Sammet. Die Damen sollten sich ferner erinnern, daß bei Wolfson alle F Ornainente und sonstige Artikel zu finden find, die zum Verzieren»dienen, sowie Cashmere Searfs und elegante Fischus. 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Es war Leb Schneider, der sich seit einiger Zeit aus dem Fachc der Bonvi bunt-I in das der komischen Väter hin überspielte. Er fühlte sich hier heimisch, begrüßte die Gesellschaft am runden Tisch mit einer flüchtigen aber sehr leb hafte.1handbewegung und trat sofort auf den Unbekannten zu. Wartest du schon lange aus mich? frag te er, indem er ihm die Hand reichte; und ohne die Antwort abzuwarten, fuhr er fort: Es ist eine Teufelsgeschichtel Berlin ist wie ausge·storben. Ueberall bin ich vor verschlossenen Thüren gekom ment Daß du auch gerade im August hier eintressen mußtestl Nun wird dir nichts übrig bleiben als sür heute mit meiner Gesellschaft stirlieb zu nehmen. Wie gesagte ich habe keine Katze zuban se gesunden. Hat gar nichts auf sich, antwortete der Riese. Es eilt ja nichts. Nimm lass Wollen wir uns nicht zu den Uebrigen seyen? Es sind Bekannte von mir, nette Menschen. Wie du willst. Die Beiden traten an den Stamm tisch. Leo Schneider stellte seinen Freund als Herrn Klaus Bewer aus Snmatra vor. Aus Lttbeck, verbesserte Klaus. Aus Lübeckl wiederholte er. Es stillt mir nicht ein, das verwünschte Sumatra als meine Heimath zu betrachten, und ich habe nicht die geringste Lust, dahin zu rückåugebem chneider erzählte mit erstaunlicher Zungenfertigkeit, wie er heute Nachmit tag durch den Besuch seines alten Freun des Klaus Bewer überrascht worden sei. Er habe geglaubt, daß dieier längst von den wilden Thieren zerrissen oder von den wilden Menschen gefressen, oder vorn Hlima gemordet»tkor·den sei. List-Ist uuo Du III UIVIII Uccb IIIUUI Ist-Ich leibhaftig vor ihm hingetreten—gerade wie eri n vor zehn Jahren verlassen, nur no breitschultriger nnd fonnenge brünnterz der Bart sei wohl auch um einige Finger breit litnger geworden; aber sonst ganz der Altel Und nach zehn Minuten habe er ihn gefragt, wo man hier hübsche Weiber zu sehen bekäme nnd da sei er, der treue Freund, der di( übermüthigen Stunden, die er vor sehr Jahren mit Klang in Lübeck verbracht nie vergessen habe. durch die ganzeStad kntschirt, unt eine lustige Partie für der Abend zu verabreden. Aber es sei rein zum Aus-wachsen, all Bügel seien ausgeflogen. die kleine X von der Friedrich-Wilhelmftadt, die grv ße Y. von Krle und die lange Z. voi Banner-Alles fort, die Eine in’s Bad die Andere nach Pvtsdam, die Dritte i1 den Grunewalv. Klaus werde ange nehmen Eindruck von Berlin gewinnen So erzählte Leo weiter, immer i1 demselben schnellen Tempo und mit der selben Lebhaftigteit des Ausdrucks-. Di übrigen Herren hörten aufmerksam z1 nnd ermuthigten durch lautes Lache1 den Erzähler zu weiteren Miiiheilungen sSie lachten bei jeder Kleinigkeit, Ed ’brachte Sect, man stieß gegenseitig a1 fund geberdete sich, als ob Gott wei welches freudige Ereigniß sich zugetra gen habe. Mit einem Worte, die klein Gesellschaft war in rosiger Stimmung »Klein-z amüsirte sich auch. Er hatt die dritte Cigarre angezündet und di vierte Flafche Champagner bestellt. E lächelte vergnügt nnd ertheilte bereitwillix eine jede Auskunft, die man von ihr wünschte, während Schneider sogar un aufgefordert, immer mit schärfster Aus sprache und gewöhnlich mit fchallenden Leichen die Angaben seines Freundes er ganZte und dessen Andeutungen weite aus tthrte. Und io geschah eg, daß de blonde.Rie»se, der um fieben Uhr bei sei nem Cintritte in das Dinterzimmer de1 Herren am Stammtische so viel Kopf zerbrechen-S verursacht hatte, vor denfel en Herren um neun Uhr kaum noch ei Ge etmmß hatte, Sie tannten die gan se efchichte seines Lebens. Klaus Bewer war der dritte Soh des ehrsamen Senatorg,Großkaufmann und Rhederö Jakob Bewer zu Lübed Er hatte noch fünf lebende Brüder wahre Recken bis auf Einen, den Jüng sten, Gottlieb,—der der Knirps genannt wurde-und eine Schwester, Elise, die im Holftein’schen an einen Pfaffern ver heirathet war. Die beiden ältesten Brüder, die gleich falls schon seit einer Reihe von Jahren vermählt waren, hatten das väterliche Geschäft übernommen. Der Vierte war jetzt in San Francisko etablirt, der Knirps hatte die Rechte studirt und sich vor Kurzem in Greifswald als Docent niedergelassen. Mit seinen beiden älteren Brüdern, die ruhige, tüchtige Arbeiter waren, hat te sich Klaus nie recht vertragen können, und für den Knirps, der sich schon als Kind von den Uebrigen zurückgezogen und sein Leben von vornherein auf das Studium angelegt hatte, empfand er nur Mitleid und Geringschätzung; die Schwester war ihm durch die frühzeitige Entfernung von der Heimat; entfrem e So bestand ein rechtes brüderliches Verhältniss eigentlich nur zwischen ihm und dem um zwei Jahre jüngeren Wil helm, dem gutmüthigsteu aber auch leicht sinnigsten der Bewer’schen Söhne. Dieser hatte als ganz junger Mensch sogar einige böse Streiche vollführt, und der alte Bewer, der in solchen Dingen keinen Spaß verstand, und der es sich zur Lebensaufgabe gestellt hatte, seinen Kindern eine ausgezeichnete Schulbil dung zu geben und sie in den Grundsä tzen der strengsten Sittlichkeit zu erzie en, hatte nicht viel Federlesens gemacht. achdem er alle Schulden bezahlt, hat te er dem Jungen hundert Thaler in baarer Münze und eine Anweisung auf 600 Dollars, die in monatlichen Raten zu je 50 Dollars in New-York bei Samuel B. Stern F- Söhne zu erheben waren, gegeben und ihn mit den Wor ten auf’s Schiff gebracht: Nun sorge selbst für dein Fortkom ment Von mir bekommst du, so lange ich lebe keinen Schilling mehr! Und wenn du dich nicht besserst, so werde ich dafür sorgen, daß dir auch mein Testa ment keine Freude bereiten sollt Guts-sung folgw Sorgen, Kann-sey Krankheit, Niedergeschlagenheit over Entkräftung machen ost das Haar frühzeitig grau. Durch Anwendung onst HalPs vegeta bilischem Sicilianischun Haar-Erneuerer kann man ihm seine jugendliche Farbe und Schönheit wieder geben. Text-T Maschine, Gouverneur Jreland hat eine Proklamation erlassen, in welcher er Donnerstag den 25. November als Dank sagunagtag festsetzt. Er meint, Fluthen und Trockenheit haben Tean heim gesucht, aber von einer Epidemie blieb eg verschont und deshalb hat das Volk Ursache zum Dank. Auf eine Anklage der Grandjurh des Bundesgerichieg wurde Dr. W Lennecker in Waco verhaftet. Styx-ebne Briefe durch die Post versandt a en. Er soii Vier Männer in Fort Wortb ha ben durch Ausgabe gefälschter Checks von den Kaufleuten und Saloonbesitzern 8400 erlangt. Die Schwindler sind verhaftet worden. Ex-Alderman Smith in Galve ston, der die dortige Screwmens Asso ciation um 84673 beschwindelte, wurde zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Gustav Cont, der früher vielge nannte Richter des Criminalgerichtg in Honfton, hat seine Refignativn einge reicht Zwischen den Bremsern und Be amten der Sunseibahn besteht Uneinig keit. Ein Komite der Bremser ist nach New Orleans abgereift, um mit den Beamten zu conferiren. Der Advokat Thomas Harris von Denison wurde in verwundetem Zustan de nach Hause gebracht· Er hatte sich auf der Jagd den Fuß abgeschofsen. Jm Counthgericht zu Dallns wa ren 400 Antlagen gegen Gamdler von Fort Worth anhängig gemacht, die wäh rend der Fair in Dallas spielten. Als man die Klage zur Verhandlung aus ausrief, ergab sich, daß alle 25 Gamb ler nach Arkansas entflohen waren. Jn Schambergers Gin bei Grun ville wollte ein junger Mann Namens Pepper einen Treibriemen ordnen. Da bei conrde er aber von dem Riemen ge faßt und ihm der Arm abgerissen. Jn Waverlh gerieth ein zehnjäh riger Knabe Namens Hardy mit dem Kon zwischen die Kammräder eines welche in Gin trieb, und wurde sofort getödtet. Ju Waxahachie hat man einen neuen Counthanwalt, der sein Amt übernahm und sofort gegen die Ueber treter deg Sonntagggesetzeg vorging Nur ein Jahrhundert. Wenn man erlebt, wie langsam Wahrheiten Jrrthümern und Vorur theilen gegenüber sich Bahn brechen, ist man leicht der pessimistischen Ansicht zu gänglich, daß der Fortschritt der Mensch heit nur schneckengleiche Bewegung zei ge, und doch ist dem nicht so. Ein Blick in die Vergangenheit dürfte den Beweis für das Gegentheil liefern. Nur die Frist eines Jahrhunderts-und was ist ein solcher Zeitraum in der Geschichte der Menschheit?-—ift abgelaufen, und die Welt hat sich in einer Weise verändert die Staunen und Veränderung hervor zrufen muß. Jn nächster Nähe, Ame Zrika, ließ damals die kühnfie Phantasie snicht träumen, was jetzt doch Wirklich keit geworden ist. Vor zwölf Jahrzehnten lebte noch kein Weiser in Illinois, Kentucky-— Jn jdiana und Ohio. Der Westen, der be Ireits beginnt, die Führerschaft in der Union zu übernehmen, war fast unbe kanntes Land. Erst im Jahre 1767 verließ Daniel Boone seine Heimathl Nord Carolina, um als der erste weiße Ansiedler auf dem Boden Kentuckh’s sich niederzulassen. Zwanzig Jahre spit ter war es, als die Pioniere ihren Herd in Ohio gründeten. Canada, das jetzt so reich bevölkert ist, war zur vorerwähnten Zeit noch eine französi sche Provinz, deren Agricultur- und Handels Ressourcen kaum nennens werth waren und deren Cinwohnerzahl kaum auf anderthalb Millionen sich be lief. Jn jener Periode Friedrich hatte damals eben seinen Kampf gegen Rußland, Oefterreich und Frankreich siegreich beendigt war Washington noch ein bescheidener Oberst in Virgi nien, und Niemand ahnte die weltbe wegenden Ereignisse, welche bald darauf die loyalen britischen Kolonien in die amerikanische Republik verwandelten; Niemand ließ sich in den Sinn kommen daß Frankreich anderthalb Jahrzehnte später dem Beispiele folgen, das Kö nigthum abschütteln und den Sturz des Feudalthums in Europa herbeifüh ren werde. Nur ein Jahrhundert-—und welcher Umschwungl Vor zwbls Jahrzehnten gab es nur vier Zeitungen in Amerika. Wer ließ damals sieh träumen von den Tausenden von Journalen und Zeit schriften, welche jetzt das Land überflu thens Wer dachte an Dampfpressen, Ci senbahnen, Dampfschiffe, Telegraphen, Gas- und elektrische Beleuchtung? Jn einem Jahrhundert wurde eine neue Welt geschaffen. Jst nun nicht anzunehmen, daß das nächste Jahrhundert den Fortschritt der Menschheit noch gewaltiger demonstriren werde und daß dieser Fortschritt, wel cher aller in diesem Jahrhundert entdeck ten und erfundenen Hülssmittel sich be dienen kann, ein noch rascherer sein muß? Dann wird auch die Lösung des sozialen Problems gelungen sein; unse re Nachkommen werden mit Lächeln aus unseren Standtpunit als auf einen über wundenen zurückblicken. ————-0--——-— Eine schreckliche Form der Malaria ist Wechselsieber. Beständige Mii digkeit. der Schlaf durch einen Frostansall un terbrochen, gefolgt von einer verzehrenden Hide, nnd dann ein schwächender Schweiß. Ein Ge fuhl der Erstarrung wie von Kälte, aber kein Schütteln begleitet es. H o ste t t er s Ma g e n bitter s vertreibt jeden Anfall, wenn es auch die hartnäckigste Form dieses von Miasmen her rührenden Leidens ist. Es ist ebenso unmöglich es durch Chinin zu vertreiben als Gibraltar mit einem Mörser zn erstürrnen Malarische Leiden jeder Art werden von einer Störung der Leber begleitet, eine Thatsache, die durch die" gelbliche Farbe bewiesen wird, die die Haut während dieser Krankheit annimmt. Das Bit ters ist ein sicheres Mittel gegen dieses Symp tom, wie auch gegen seine Ursache. Verstovsnng, Dyspepsie« Rheumatisnius und Uuthätigteit der Nieren und der Blase werden auch durch diese ausgezeichneten Mittel gehoben.
Louis Schade prophezeit in der neuesten Ausgabe seines demokratischen »Washington Sentinel« die Niederlage der Demokraten in der Präsidentenwahl von E 1888 mit folgenden Worten: »Die demokratische Partei wird in 1888 geschlagen werden, wenn die demokrati schen Massen nicht veranlaßt werden können, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.« Letzteres wird aber schwerlich mlt lich sein, da Präsident Cleveland's ulldog-Natur ihn kaum gestatten wird, seine bisherige u ndes motratische Politik auszugeben. —————M'———— herr E. J; Quiri, der sich als Contraetor unter den Bürgern San Antonios eines geachteten Namens er freut, theilt uns mit, daß er sich bei der bevorstehenden städtischen Wahl um das Amt des Street Commissioners zu be werben gedenkt. Verr Quirk hofft, daß ihn die deutschen Stimmgeber der Stadt in derselben Weise unterstützen werden, wie dies in der Vergangenheit geschehen ist. Tit-gesa- Neuigkeiten. Inland. Präsident Cleveland erließ eine Proclamation, in welcher er dem Volke der Ver. Staaten die traurige Nachricht von dem Tode des Expritsidenten Arthur mittheilt. Es heißt in derselben: Ar thur wurde durch ein tragisches Ereigniß auf den Stuhl des höchsten Beamten dieses Landes berufen. Aber mit fester Hand und strengem Pflichtgefühl über nahm er inmitten jener Verwirrung die Zügel ver Regierung, und erfüllte mit Würde und Fähigkeit seinen schweren Beruf. Als ein Zeichen der Trauer ordne ich an, daß das Executivgebäude und die Ministerien für die Dauer von 30 Tagen in Trauer gehüllt werden, und daß am Tage der Beerdigung alle Bundesdepartements geschlossen bleiben. Der Kriegs- und der Marineminister werden Anordnungen erlassen, daß an jenem Tage dem Verstorbenen die übli ghen militärischen Ehren erwiesen wer en. Das Leichenbegängniß des Ex Präsidenten Arthur wird am Montag stattfinden. PräsidentCleveland wird sich zur Theilnahme an demselben nach New York begeben und zwar in Beglei Zung der sämmtlichen Cabinetsmitglie er. Der Generalpostmeister Vilas hat den folgenden Befehl erlassen: Am Montag, den 22. November 1886 sollen in den Stunden zwischen 10 und 1 Uhr sämmtliche Postärnter des Landes ge schlossen bleiben, als ein Zeichen der Erinnerung und des Mitgefübls mit dem verstorbenen früheren Präsidenten Chester Allen Arthur. Die Knight of Labor- Bewegung hat sich jetzt auch auf die Plantagen arbeitet von Louisiana verpflanzt. Auf mehreren Zucker Plantagen oberhalb von New Orleans haben die Arbeiter aus den Befehl einer neu organifirten Local-Loge gestrilt, und zwar um eine Lohnerhöhung von 50 Cents pro Tag zu erlangen. Die Grandjury von Chicago hat das Verdict jener Coroners-Jurh völlig ignorirt, durch welches gegen die Pin terton’schen Privat Detectives die An klage des Mordes erhoben wurde. Aus Chicago wird mitgetheilt, daß der Sturm der letzten Tage den Schiffen auf dem Michigan-See noch weit mehr Schaden angerichtet habe, als man anfänglich glaubte. Noch fort während laufen Nachrichten über neue Unglüssfälle ein. Uck Illll clllck Bllllllllg llllll lU,UUU Bushel Weizen von New York nach Aberdeen fahrende Dampfer ,,Beacons sield« stieß im Hafen mit dem Dampfer »Britannia« zusammen. Das erstere Schiff wurde so schwer beschädigt, daß es nur mit Mühe in die Docks von Ho boten zurückbugsirt werden konnte. Der Prozeß gegen die betrügeri schen New Yorker Aldermen, der jetzt wieder aufgenommen wurde, fördert die haarstritubendsten Dinge zu Tage und eröffnet den Blick in einen Abgrund grauenerregender Korruption und Ver worfenheit. Estlderman Jähne, der als Staatszeuge gegen seine würdigen Herren Kollegen auftritt, sagt aus, daß im Ganzen 8750,000 an Bestechungs gelbern zur Vertheilung gelangt seien. Jeder einzelne Alderman erhielt 820, bis 25,000 für sein Votum zu Gunsten der an Sharp zu eriheilenden Konzessjon zur Errichtung der Broadway-Bahn· A u s l a n d. Graf Kalnoly theilte dem Finanz Comiie der österreichischen Delegationen mit, daß die Ernennung eines Gesand ten für die Ver. Staaten demnächst er folgen werbe. Die ungarische Delega tion bewilligie den von der Regierung verlangten Credit zur Beschaffung von Repetirgewehren. Jn Bulgarieu hat man jetzt, ob gleich Kaulbars mit seinem Gefolge das Land verlassen hat, las Gefühl, als werde man doch nicht von einer raffi schen Occupation bewahrt bleiben. Deutschland, Oesterreich und Eng land bestehen darauf, daß die Einigkeit und Zusammengehörigkeit von ,Bulga rien und Oft-Rumelien erst als festste hende Thatsache anerkannt wird, bevor man definitiv einen Nachfolger Alexan ders wählt. Nachrichten aus Pesth zufolge ist Andrassv für Erhaltung des deutsch österreichischen Bündnisses eingetreten. Kalnoky wird, wie er sagt,·sttr Aufrecht erhaltung der SelbstsiändigkeitBulgm riens eintreten. Russland besitzt dort keine Vorrechte, er könne jedoch nicht mehr sagen« da die Regelung der dul garischen Frage nicht von Oesterreich allein abhänge. Die Berliner Künstler beabsichti gen zur Feier des 90sten Geburtstages A y e r ’s Cherrwspectoml ist in den Anfanggstadien der Auszehrung unschätzbar. Es thut dem Husten Einhalt, heilt die erkrankte Gewebe, und erzielt stets Heilung, wenn man es zeitig genug an wendet. ,,Vor drei Jahren zo i mir eine heftige Erkältung, zu die si s ne zu Vtustbräune sund selbst zu Aus e rang entwickelte. Jch war u schwach an zu sein, ma erte sehr ab, und Zustete unaufhörlich. Jch ieß mich von mehreren Aersten behandeln, aber ihre Be mühungen m r zu elsen waren fruchtlos, und sie alle sagten, i habe die Auszehrung. Endlich verschafste mir ein Freund eine a sche von Ayer’s Cherry-Pectoral. Jch ng an, dieses ein unehmen, nnd von der ersten Dosig an empzfand ich Linderun Jch fuhr damit fort, nnd die zweite Flasse Hetlte Mich vollkommen, und i bin eitdem gesund.« J. S. Bradley, Ma den, ass. seteitet von Dr. J. E. Ader it- Co., Lan-ell, Rats-, Jn allen Antheren zu haben. Preis st; sechs Flatschen Os. des Kaisers Wilhelm einen großartigen Huldigungszug zu veranstalten. Jn Dresden ift der bekannte Pia no-Virtuose Bülow während eines Con certeg «auzgezischt worden. Es wurde gerufen: Wirkung mit dem Czechen, wir sind Deutschel« (Hans v. Bülow hatte sich in seinen Concert Program Imen in Prag »Hannusrh" von Blilow genannt und auch anderweitig mit den I Czechen coquettirt, so namentlich bei ei !netn Concert eine czechische Ansprache geradebrecht.) Ganz ausgezeichnet. I. J. Atlins, Polizeiches in Knarville, Tenn» schreibt: »Meiner Familie nnd mir selbst sind die wohlthätigen Folgen Ihrer ausgezeichneten Medizin, Dr. Kingr New Diseoverh gegen Ans zehrnng, zu Theil geworden. Ich habe gefun den, das- sie halt, was von ihr vers rochen wird und deshalb bezeuae ich ihren Wert Alle mei ge Fszennde, denen ich die Medizin empfahl, lo en ie· Garantie wird geleistet, daß Dr. Kings New Discoverh gegen Anszehrnn pusten, Erkal tung, Bronchitis, Asthma, könne nnd alle Hals-, Brust- und Lungenleiden geilt Probe fiaschen frei bei A. D r e i sz. Gro e Flaschensl Hochzeit im Jagd-Kommen Am 14. d. Mis. vermählte sich Lord Mansfield, der Stallmeister der Köni gin von England, mit dem Ehrenfrtiu lein Maud Lootfield. Die Trauungg karten warenüberreich mit Jagd-Smole- men verziert, die Braut erschien in» der iKirche mit einem Reitkleide von weißem Sammt, mit einem weißen Cylinderz die Brautjungfern gleichfalls in ReitsCostümen. Der Bräu tigam und seine Freunde trugen rathe Jagdgewitnder. Jeder hatte seine »Flinte in der Hand, die er an der Kir J chenpforte anlehnte. Nachdem die Ceres monie vorüber-, fand eine große Jagd auf Hafen und Rebhühner statt, an der die Hochzeitsgefellschaft theilnahmz um 10 Uhr erst entfernten sich die Gäste, und das neuvermählte Paar blieb im Jagdhause zurück!—Es muß auch solche Käuze geben. Au! Was macht ein Schornsteinfe-. ger, wenn er todt ist? j siaqaxai zkpxu xiqaz ID. PUIIIII Unbedingt rein. Das Royal Backpulver bleibt sich stets gleich· Ein Wunder von Reinheit, Stärke nnd Zu träglichleits fparfamer als die gewöhnlichen Sorten und außer Konkurrenz mit der Menge minderwerthiger, zu leicht wiegender Alauns oder Phosphats Pulver. Wird nur m Blech büchsen verkauft. Royal Batinåtpowder Co» 2,6.tnio1t 106 all St» R. I. wes-W- es st Ecke von Commerces und Alamosstkasr. sp, Großartigc Auswahl it; Neuen Herbst- W aller Art-. 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Wir-c pas dest- Mit-r Fetzen henmatismus EINIGE-ZEIT m Msüfimmvpm Rückenfchmerzen, MUIQUEATMHMMMMWIM Zahufthmerzew «·MW com-, es m en, O use mä ice Scoersem welche rissåuätezrltcheggäset h klugem Zentner und Viehz üchter en m dem St. Jakobs Dec ein unübekttesslichez Mosca vie Gebrochen des Viehftanbeå. eine tust-sehst san-'s Ist's-met so Cenkg »aus Wiss-· IF in eder Stlpothesekl a haben. EIN osserdenstl las en frei nacha Dentheb s verwandt Mem Ihr-es reif-re TI- Obst-les A. Vogelst- co. Millqu Diamant-. MGMMH Brautk- geber unMalarim III M Utsuhe iertl ller W k- HERfo is. Fskgssss Este dem Dsfeia su: Mlcppetktvev is kusö sit-s sm« umnebel Ægd Ast-net etliche vtodte-: ges entsge An v ahl eit, ,eg site ei n Mal-s habe. man irgend Ich indel Hex-zuo s- Den I en, Satt-Isc ise Fu v V fung, endung eines Mittels, das as Ifdle Les-ei- wirkt· As eit ever-Heilmittel sendigchtt resebGleie e.n Jhsie II un an rua p mäszwahriteu durch stdiefe ei Ränd zw- WI« beseitigen and Appetit, ge Wasgä Wreselmkftsea Stubqu klare s sub essen h- ftigea Körper herstellen ntrs I weder CU ersei eidea, Oesseeiüsiüheabseeufsar stund «W OW— sei Ums-km Mks til-erzitterte Pillcn. WILL-Hub Itsme einer Wlleu-.sacker welche bis-selben o angenehm wie acht-Laien nd selbst dem schwächste Isca.,44WSn.,u.p ON M Herbst. 1886. I- W a samt die alte und bewährte Memmsdolzwaakew Initi- ttsd Sauruwaudtung sskmm m Mai-, Ist Otto-tw- seyn-. haben soeben erhalten- III-C CM III Butter- Bedarf von D LCM ä Sohn Garten-i und Blumen-Samen. W neue crat- srauti nnd Spinn m, Dosten nd Crbsea Herbst Mag-kund ,Mt·llet, Was-aktu- preis-u III-is Asch »t3«Ft-imk Sie rr, Wertes tsz UE HOT JTJ qu Empäkfchet Maus M seist-tin- same-. usw-TM- W Zwi- kllk s. tun gkp Inn sei Mist-der Zeit. 2,9 IN Täusme su- die berühmte-»B .W the exact cost Hi any pkOpOsed hne of Mem-MS IU Amencan ks by zddressing W F ji«-wen s- cos M Advent-ins Zumu s· Ho M ji« Usw York sit- topu sa- toospsss W HHMQDMFQDMMHW tssz M War s- Vas NEM s I V O I O t e m W S AM. to ownsan Zu Untat-cis KOM- Gerichten Freie Presse für Texas Offieet 214 Ost-Commereestrasze. Robert Hans-like Herausgeber. Sonnabend den 20. November 1886F Hatt-teil at the Post Omoo at« Sau Antoij, I-« Texas, as Second als-as amtier
Die »Freie Presse fiir Texas-« dar von allen dentfchsiexanifchen Zeitungen die größte Ilion-senten sahs. Esa Siuulose Steine Leichtsertiger und kopfloser find noch niemals Arbeiter-Ausstande in Szene gesetztwordem als dies bei den letzten beiden Strikes in den Chicagoer Schlachthdsen und Pdtelbäusern der Fall war. Zweimal innerhalb weniger Wochen brachen dort Strikes aus, die einen bedeutenden Umfang und ei nen sehr bedrohlichen Charakter annah men. Ebenso plötzlich wie sie entstan den, zersielen sie aber auch wieder in Nichts, ohne daß man auch nur die Lö sung irgendwelcher Streitfragen in Er wägung gezogen hatte. Auf das Stichwort irgend eines Ar beiterführers wurden beide Strikes in augurirt, und aus das geheime Stich wort eines andern Führers, des »Groß meisiers« kehrten sie wieder zur Arbeit zurück. Einer jener beiden Anführer hat sie also in der That »angestihrt«, d. h. gefoppt-ob derselbesnun Barth, Powderly oder sonstwie heißt, that Nichts zur Sache. Lag ein ernster Grund zum Strike vor, nun gut, dann ist es unverständlich, warum der Arbei terpapst Powberly ihn urplötzlich auf heben ließ, war aber kein solcher Grund vorhanden, dann war es eine sträfliche Leichtsertigkeit, ihn überhaupt erst zu beginnen. Denn cgwleoctyvil neu jeyr use uue Geschichte aus der Stute-Periode dieses Frühjahr-eg. Die Striker beschließen großmüthig, wieder zur Arbeit zurück zukehren, aber—siehe tin-ihre Plätze sind besetzt, und die Arbeitgeberisind nicht Willens, die neuen Arbeiter aufs Pflaster zu werfen, die ihnen inder Zeit der Bedrängniß aus der Klemme geholfen haben, um die alten Striker wieder einzusegem welche obenein noch zugestehen mu ten, daß der von ihnen ins Leben gernsene Strike ein Vbllig grundloser und unsinniger war. Der mit der Kirche und den Tempe reuzlern coquettirende Herr Powderly ist nicht unser Mann und wir haben nie ein Hehl daraus gemacht, daß uns der selbe znm Sozialreformer ebenso geeig net erscheint, wie der Esel zum Lauten schlagen. Daß er aber in diesem Falle ein Machtwort sprach und den Strike aufhob, selbst auf die naheliegende Ge fahr hin, sich unpopulär zu machen das war anerkennenswerth Hätte er eg :Uicht-gethan, dann hätte Niemand an ders den Gewinn davon gehabt, als die Chicagoer Großschlächter selbst. Hütten ihre Fabriken ein paar Wo chen siillgestandem dann hätten sie Ge legenheit gehabt, ihre gewaltigen Ak« zu räumen, sie wären den Gefahren r Ueberproduttion entgangen und hätten nachher einen außerordentlich gelegen und erwünscht kommenden Vormund gehabt, die Preise ihrer Produkte zu verdoppeln und zu verdreifachen. Die Consumenten wären es gewesen-welche die Zeche zu bezahlen gehabt hätten. Gar nicht soddlltg unglaublich ist daher »das Gerücht-— wenn freilich auch etwas unwahrscheinlich——daß die ,,Bosse« es selbst gewesen wären, welche den Strike im Geheimen angeregt usnd geschürt hät ten. Es wäre das freilich ein sehr ge sährliches, ja, geradezu verbrecherisches Spiel, allein die großen Mono polisten sind von jeher nicht besonders samtle in der Wahl ihrer Mittel ge wesen. Aber nicht nur gefährlich und nett-technisch sondern auch dumm und site-los wäre dies Gebahren der Chica Wer Schlacht-Barone. Denn die uns åusaesekten Streitigkeiten und Witten inWBetriebe müssen doch schließlich Ist-Enden erschüttern, aus dem solche Lßen Geschäfte sich sortentwickeln kün und außerdem inuß duvch jene Be biagngen des Verkehrs doch auch in W unternehmenw Geschäfts Æ Enderer Städte der Gedanke wach wiss-Mem jenen Industrie-Betrieb sit END-a fort und nach ihrer Stadt f Das ist denn auch in der W ausgebliebem Das rasch Mbiiibende Kansas City, sowie ein Stiidte des Südens—unter ihnen «MO, San Antonio und Gal d "-·---si.nd alle nicht ab eneigt, die Erbschaft Chieagas anzutre en. Sinnloz und unbedacht eingeleitet waren diese Strikes aber auf alle Fälle da sie allen Betheiligten sicher Schaden gringntienußtänhgigrens ble; zosn bei en ei ner o ort ei b izweis felhasier Natur war. General Crvok nnd die Angel-ern Während man die Streitfrage: »Was sall aus Geronimo und seiner Bande werdens« endlich dadurch siir gelöst hielt, daß man dieselben als Kriegegesangene nach Florida brachte, wo sie Zeiilebeng bleiben sollen, tritt jetzt plöplich Gene ral Crook aus und erklärt, man solle sie nur zwei Jahre lang dort behalten und sie dann wieder in ihre alte Heimath in Arizona und Neu-Mexiko zurückbringen. Dieser Vorschlag ist um so unerkliirli cher, als General Crooc doch ein alter (wenn auch nicht immer sehr erfolgrei cher) »lndiem-tighber« ist, der- ge nau wissen sollte, daß die Rotbhaute doch unverweilt wieder ihr blutiges Gurgelabschneider Handwerk aufneh men würden. Wunderbarer Weise be streiiei Crook das auch gar nicht, son dern giebt zu, daß die Apachen von Na tur blutdiirsiig sind, und daß eg ihnen wie eine Art thierischen Jnstikteg inne wohnt, die Weißen zu bekämpfen und zu morden. Der Blutdurst und die Mord lust würde von ihnen mit der Mutter milch eingesogen und eg sei daher auch unmöglich, erziehlich und mildernd aus sie einzuwirken. Und trotzdem verlangt Crook, daß man diese wilden Bestjen, die man glücklich in der Gewalt hat, wieder laufen lassen soll? Man mochte, wenn man das hört, geneigt sein, an dem Verstandedes General-s zu zwei feln. Die einzig richtige Folgerung ans seinen Ausführungen wäre doch: Die Anachen sind Bestjen, denen durch Kul tur, Cibilisation und bildende Einflüsse nicht beizukommen ist also vernichte man sie, wie man die Klapperschlange vernichtet, oder wie man den Panther und das-Puma augroitet, wo man es nur lau-m Diese Schlußfolgerng mag harrund grausam klingen, aber es ist eine unerbittliche Forderung der Selbst erhaltung. Was wohl die Bürger von Arizona und Neu Mexiko zu dem menschen freundlichen Plane des sanftmüthigen Herrn Crook sagen, welcher Willens ist, ihnen die unter unsäglichen Mühen eingefangenen Apachen wieder zuzuwi den,—neu eingekleidet, und womöglich mit guten Repetirgewehren allerneue sten Systems versehen. Vetmuthlich würden die Ansiedler und die Cowbohs die Pfleglinge Uncle Sams todtschla-« gen, ehe sie wieder Gelegenheit bekom men, den ,,Kriegspfad zu betreten.« Diese Bewohner des fernsten Westens verlangen entschieden und sie haben ein Recht dazu-daß die feindlichen Jn dianer unschädlich gemacht werden. Ei nerlei auf welche Art. Entweder durch Jnternirung in gut bewachten Reserva tionen, odrr indem man sie ausrottet mit Feuer und Schwert. That die Bundesregierung das nicht auf die erstere Art, sondern läßt die einmal gefangenen Mordbrenner sogar wieder frei was hoffentlich nicht ge schehen wird dann wird man es den Bewohnern jener Territorien nicht ver argen lönnen, wenn sie jenes Unschitd lichmachen auf die letztere Art selbst übernehmen. Daß übrigens die Jndianer völlig als wilde Thiere zu betrachten seien, die man für ihre Thaten nicht verant wortlich machen dürfe, trifft denn doch nicht in dein Grade zu, wie Crook be hauptet. Sie bestrafen Mord und Raub unter sich sehr streng, wissen also» ganz genau, Rechtund Unrecht zu un-l terfcheiden. Mord und Raub, verübtj an Weißen, halten sie allerdings nicht fiir Unrecht. Jst es aber nicht der reine Wahnsinn, die rothen Teufel in diesen ifgjrekn Zinschauungen auch noch zu be k en Nun, die neuesten Depeschen theilen mit, daß das mörderische Fieber-Klima des Küstengebietes von Süd Florida mächtig unter den dort internirten Apuchen aufräumt, und wenn das so weiter fortgeht, dann erledigt sich die ganze Streitfrnge von selbst. Mensch licher und würdiger wäre es aber aus alle Fälle gewesen, den Apachen gleich in Arizona eine ehrliche Kugel zu gön nen, oder selbst sie vermittelst der Hans Kranatte ins bessere Jenseits zu beför dern-in Manitous düsselreiche Jagd gründe—als sie dort am Fieber lang sam und elendiglich zu Grunde gehen zu lassen. -———--—-O---—— Das blinde Legislaturmitglied von Illinois. Zu dem vielerlei Jnteressanten, wel ches die verflossene Wahl zu Tage brach te, gehört auch die Erwühlung eines Blinden in das Abgeordnetenhaus von Illinois. James-O’Connor ging aus der Wahl im 1. Senatsbezirk als einer der siegreichen Candidaten der Arbeiter Partei stir das :Unterhous der Staats gesetzgebung hervor und wird in jener Körperschaft vornehmlich das Jnteresse der Blinden, seiner Leidensgenossen, zu fördern und zu wahren suchen. Die »Jllin. Staats-8tg.« schreibt von ihm: Er ist-wahrscheinlich der erste Blinde, welcher jemals in denVereinigten Staa ten in eine gesetzgebende Körperschast gewählt wurde, ist 38 Jahre alt, wurde in Libertyville, Lake Countv- Jll·, gebo ren und büßte im Jahre 1874 durch die Explosion eines Jagdgewehres sein Au genlichtein. Er war damals aus ei nem Mississippi-Dampfer als Maschi nistbeschüftigt. Nachdem das Unglüc geschehen war, welches ihn sei ner Sehkraft beraubte, widmete er sich dem Studium der Musik, für welche er- ein ausgeprägtes Talent vers-litte, und brachte es durch ange strengte Thätigkeit und fleißiges Ueber bald so weit, daß er fern Brod als Vio tinist verdienen konnte. O Herr O’Connor glaubt, sich in Springfield besonders dadurch nützlich machen zu können, daß er eine energische Agitation zu Gunsten eines Gesetzes ins Werk s-ht, welches in der verflossenen Siknng der Legislatur im Senat ais-I genomwen, dei der zweiten Verlesung im Unterhause nber verworfen wurde und worin bestimmt war, daß 8100,000 behufs Gründung einer Industrie Anstalt für Blinde bewilligt werden sollten. Die Freunde der Gesetzes-vorlage glauben zuverstchtlich, daß eine derar tige Anstalt in kurzer Zeit so viel er übrigen -kttnne, um sich selbst zu erhal ten« wenn sie innerhalb oder in der Nähe einer Handelgstadt gebaut würde, weil sich dort ein Markt für die in dem Jnstitut angefertiger Waaren fin den lafsen und die Transvortaiiongkosteu erspart werden würden. Herr O’Connor erachtet Chicaga für den geeigneten Ori. Er meint, es sei ein großer Irr thum, den gedankenlose Menschen be gingen, wenn sie die Blinden ihres mangelnden Augenlichtes halber für hülslog erachteten. Von diesem Irr thum geheilt werden könne ein Jeder, der den erfolgreich geleiteten, gewerb thätigen Instituten fiir Blinde in den Staaten Massachusetts, New York und Pennsylvanien einen Besuch abstatten wollte, wo die blinden Pfaffen im Stricken, Häkeln, Nähen, erlenarbei ten, Korbflechten, Stuhlflechten, Weben, Bürstenbinden, Polstern u. s. w. Bewunderugwerthes leisteten. Auch an der Schreibmaschine oder im Telegravenbureau wüßten sie sich nütz lich zu machen und vermöchten überall, wo es bei der Arbeit hauptsächlich auf feines Gefühl oder scharfes Gehör an käme, diefe in tadelloser Weise zu ver richten. Es sei bekannt, daß bei Blin den dag Gefühlsvermdgen und das Ge hör meist schärfer ausgeprägt sei, wie bei Sehenden. Wie das blinde Legislaturmitglied in seiner Unterredung, die er mit einem Berichtersiatter der Presse führte, wei terhin bemerkte, befinden sich etwa 3000 Blinde innerhalb des Staates Jllinois und hiervon fallen gut zwei Drittel dem Staate zur Last, weil letzterer bis jetzt eg unterlassen hat, sie in angemessener Weise zu beschäftigen. -—--.CO-.—-—-— Schmeichethafte Betrügeran sind Anerkennungen des großen Wer lhes und der Vorzügiichkeit der ächten Arznei, aber sie find gefährlich und un vortheilhaft fiir den Konfumenten und entfiitlichend fiir den Händler. Wenn stwas Anderes als dasselbe empfohlen wir. oder als gerade so gut, dann be denke, daß das geschieht, damit Du den vollen Preis für eine werthlose Waare bezahlest, welche dem Händlec ein Vier tel des von J. D. Zeilin se Co. wis senschaftlich und sorgsam bereiteten Simmons Liver Regulator eine allgemein für unvergleichlich aner kannte Arznei kostet. Das Baumwollgefchnft von Zieg ler Bros. issdouston ist abgebrannt. J W Vierteljährticher Bericht des Countty Schatzmeifters. Einnahmen und Ausgaben des Connty Schatzmeisterg vom 1. August 1886 bis 31. October 1886: Erste Klasse: Kassenbestand .83691.55 Einnahme. 2978.10 Ausgabe s 2573.50 Kassenbestand 4096.15 86669.65 86669.65 Zweite Klasse. Kassenbestanb .s7956.83 Einnahme 600.03 Ausgaben s 2105.28 Kassenbestand 6451.58 38556.86 88556.86 Dritte Klasse. Rest s 27.95 Einnahme s 752.94 Ausgaben 5127.07 Kassenbestanb 4402.08 85155.02——85155.02 Mex. Golf Bands. Rest 81787.85 Ausgabe 8810.00 Kassenbestanb 977.85 1787.85— 1787.85 Courtbaus Bonds. Kassenbestanb .81911.40 Schulfond No. l. Kassenbestanb .85470.53 Schulfond No. 2. Kassenbesianb 8647.10 Ausgabe 8600.00 Kassenbestand 47.10 8647.10 8647.10 Jch bescheinige hiermit, daß der obige Bericht über die von mir eingenomme nen und berausgabten Gelder während des Termin5, der am 31. October 1886 sendet, richtig ist. Ed. F r o b ö s e, Schatzmeister von Bexar County. Für richtig befunden in offener Court den 12. November 1886. C. L. Wurzbach, County-Richter. Attest: Thad. W. Smith, County Clerk, Bexar Co. Spezifizirter Bericht über die vom 1.l August 1886 bis 31. October 1886 durch denCounty-Schaimeister Ed. Fro-·y böse berausgabten Gelder: Erste Klasse Kosten der Jury. Geschworene 81400.00 Todtenschau.... 338.00 Bewachung von Gefangenen 570.00 Bailissö für Grand Jury 261.50 Ueberseger 4.00 8257350 Zweite Klasse Kosten der Sträflinge. Gehälter 8300.00 Schmied 28.75 Fourage 16.78 Fleisch 5.90 8351.43 Landstraßen und Brücken. Arbeiten an Straßen 81009.30 Brücken 744.50 8210528 Dritte Klasse-Kosten des Armenhauses. Gehälter undArbeit s700.00 Abwartgng von kranken Armen 130.00 Hardware u. Sattlerwaaren.. 94.35 »Don 145.00 Els. 21.70 Leichenschau 85.00 Leichenauggradung 11.50 Hebamme 5.00 Verschiedenes. Beamten-Gehalt 81016.00 Bewilligungen 342.50 Schreibmaterial u. Drucksachen 244.65 Schmied u. Plumber 54.50 Diginfectivnen 24.75 Jrrsinnige 177.35 Vergehen 123.50 Todtenschau 129.00 Arbeit an Courtbaus u. Jail. 243.65 Gas. Oel u. Cis 168.20 Pult, Stühle u. Uhr 35.10 Radirgummi u. Briesmarken.. 10.00 Zurückgezahlte Steuern 17.72 Hardware 155.50 Beköstigung Gefangener 1177.10 Rente für Lot 15.00 85127.07 Ed. Frobdse, Schazmeister von Bexar County. Richtig befunden: C. L. Wurzbach, Counth Richter. Attest: Thad. W. Smith, County Clerk, Bexar Co» Texas. Zur anz für Versicherte. Vom 1. November 1886 an werden alle Feuer-Versicherungg Policen nur nach Einzahlung der Prämien ja cash abgeliefert. Fannie .Florian, R.W.Lahör Co» W. A. onhnge, A. Mone, Smith F- Co., Franz Elmendorf, N. A. Young, Thos. F. Brady, Agenten. A ch t u n g S. J. Fox G Co» No. 266 Com merce Straße, verkaufen die feinsten Herrn- nnd Damen Modewaaren, so wie Schuhe und Kleider zu erstaunlich billigen Preisen. Um gefälligen Besuch wird gebeten. 27,9,tuw6M ess C. H. 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Jn unserer eigenen Familie hat er sich als Segen erniesen, weil er einem Kinde, das mit Kolik ge peinigt war, Schlaf verschaffte und den Eltern Ruhe während der Nacht sicherte. Die meisten Eltern werden die sen Segen zu schätzen wissen. Hier ist ein Artikel, der sich bewährt und harmlos ist, denn der Schlaf, den er dem Kinde verschafft, ist natürlich und der kleine En gel erwacht so »heiter wie ein Knopf.« Während des Zahnens ist sein Erfolg un schätzbar. Wir haben häufig genug von Müttern die Aeußerung gehört, daß sie nicht ohne den Shrup sein mögen von der Geburt des Kindes an bis zur Vollen dung des Zahnens. Verkauft von allen Upothekern zu 25 Cents die Flasche. -Lemp’s Culmbacher Jeden Morgen Freilunch. Die- Sestos-. Eiskaltes »Anheuser-Busch Faß-Bier MJeden Abend musikalische Unterhaltungen. Aper’s GhertyVertoml ist ein zuverlässiges Heilmittel in allen Kehl und Lungenkrankheitenz und zur raschen Heilung einer Erkältung oder eines Hustens giebt es nicht seines Gleichen. E. J. Donmeg von Bottneau’s, Berieley Co» S. C» schreibt: ,,Vor einiger Zeit setzte ich mich dem Wetter aus, und dies zog mir Ertältnng nnd Husten zu. Nach wei oder drei Monaten fin ich an zu für ten, daß ich auf keine Besserung mehr hoffen dürfe Da man mich auf Aheräs Cherrh-Pectoral aufmerksam machte, schaffte ich mir eine glassche an und begann es einzunehmen. te Hetlte memenanstem ehe die erste Flasche verbraucht war, und in Kurzem war meine Gesundheit hergestellt-« A· J.-Davis von Atchison, Kansas, schreibt »Dieses Frühjahr zog ich mir eine heftige Erkaltnng zu, die sich aus meine Lunge setzte. Nach drei Tagen konnte ich nur mit Schwierigkeit nnd Schmerzen athmen. So bald wie mö lich ver-schaffte ich mir eine Flasche von her’s Cherry-Pectoral, nnd das-mich wurde ich schnell erleichtert und ge ei«t.« Ayer’s Cherty-Pectoral, Bereitet von Dr. I. C. Ayer E Co.,· Lamell, Rass. Jn allen Apotheken zu haben. Man-us susqu Ecke Honstons u. 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EEGK, 218 Steig-MI- 218 sp nlle Arten den Schuhen nnd Stiefeln Preisen Witten wenden sauber nnd schnell aus 2, ,1« Eine Gebietes-H II- Muthes Ci h Charterö in Kraft zn MAY W 58 der revidirten Ordinanzen In widekrufem te rat-taki durch den Stadtmty ver weit-et its-; n l. Das Kapitel 58 der revidirten hierdurch auf fehoben wird W I. Deß-in ebereinstinemnng mit MS M Wer-, die Stadt m 8 Ward olgen e:sind WPM1.—Diefeller-xginntvin der La Its Wi eh sie m der West Some-terre s s M, geht dann südlich in cis-zi- Ipache Creek, den M steck esstfiirsszal ne Sau Pedw Creeh Izu-si- ttipszph Wsptgt diesem bit und die Straße entlang sz taki-geke- ekstu Wart-, Of FI- Qnist eirqesslosseen ist, bil »O-. um«-Sau Pe MW durch echschnebx M Issiiaien lich bis zur’ M- denn mit erwähnten sen Me, diese entlan fe, von hiernr M Muts dersel vo- ekuer Linie getheilt, M M pkstraße nach der west Je der Ifadtlä Der westlich me Theil foll» der z xch m südlich MON- FM Evens Tage seiner Ists-sun- IWISÆ thencallsghaih Mayor. chltrudom Ein Clerr. l M cävs Der chwsowt Culm- etster Klasse is Texas. III. M, Mönch ver einzise W in der Stadt, wo das W Tony W Bier zu haben ist. Ieise Weine, Liqnöre n. 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W Brown’s Jron Bitters wird Kuriren Kopfschmerz Berdauungsbeschwerden Gallenbefchwerden Dyspepsie Nerven-Erfchlaffung Malaria Fieber Abgefpanntheit Allgemeine Körperschwäche Rücken- und Seitenfchmerzen Unreines Blut Hartleibigkeit Weibliche Schwächen Rheumatismus j Neuralgie Nieren- und Leber-Beschwerden sit verkauer in allen Noth-keu VCI KARL-sinnst und sei-We W Wen M nehm nicht« Interes Macher OUZES DYsPEPslA, lNDIGEsTlON, IEAKNESFU cHiLLS AND FEVER8, MALAIIA, LIVER OOMPLAINT, KIVNEY TROUZLES, NEUIIALGlA AND RHEUMATISIL rk l- lsvicotst- IT give- NEW III soc De- LXFS to th Wbolc sYsTEM by strengtheuiss the Maule-»Ton ,.':.k.k2"· i:g the »Hm-Es III-- Z und completelyDL F gestingtbsfM «AAM III-that to take, Ins of est value II I etliche for M Iock Ailiag Wem-I satt chit deg h---4--4-44 y· C 0 N T A IN s no battkul Ists-kais- ls com- ot· eacskully Boot-, Wolfes-, by 1 e a d l t- s H ghysicians,tc11iag ow to tkest dis eases It Hob-ts, main-L togcthek with-setof band some cards by new selected Vogt-ta— Ue Ueckicincs, sombiasck still- z Ists Pius-at Heliotype process, y. on receipt of to c. 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December 1886 einge angen werden mit der bedingung, daß Den-o ner von Bexar Connth In Magd-en Andere Beziehungen blei n g Os wird ferner derordnet, daß kein« Beamter non BeFar Connty antotifirt fein foll, Vor rsthe einzulanfen oder Arbeiten anzuweisen, nat Ausnahme, daß solches in regelmäßiger Sihung von den ConntysCommiffioners befoh lenwnrdr. Der Eonntyrichter ist indessen an tarlfirtz in Rothfällen Bomäthe zn kaufen oder Arbeiten anzuordnen nnd darüber in der näch Ien Sisn zu berichten Es wird erner derordnet, daß der Connty richter aufgefordert ist, alle Orders füe Vor räthe der verschiedensten Akt zn gehen, wenn die Mmissioners Coan darüber derfiigt hat. Er soll zu diesem Zweck ein Bach führen und alle Besteilnngen—fär was und an wen-eintragen, nnd dein Eonnthclett ist es verboten, Rechnun gen egen das Gounth für geliefe Vorräthe oder rbeit anzunehmen, ansgenon wen in Be leiinng einer Order. Dieser Beschluß soll 30 To e lang in zwei täglichen Zeitungen, einer levnavifchen nnd einer deutschen, veröffentlicht en. Segel-en unter meiner band am 12. Novem Erst-ausser 18,11,30m Eountyxichter Illi. ALIEIT .l. MIN [von-New poru Arzt u. Wundarzt. Wohnort, 422 Romana Straße. Telephon sw. 864. Stunden von l- s Uhr Noch-n Offiee, Zimmer No. I, Kann-wann Gebäude. Telephon Us. Stunden von 10 12 Uhr Vorw» und 4-6 U r Nach-n Sonntags n n r un Wohnort. 1,10,tniv Das Westens-law Wir senden von jezz ab das »Wochen blatt« für den Preis von 3300 aus ein Jahr portofrei nach Deutschland Der Herausgeber. HapscrisädTiZJreis Eis-das We cheublatt 82.50. Reisende Agenten: L. But stå Lokalea WWM San Antonio, 20.Nod. 1886. Sonntagsbetrachtnngem Ein eigenthümliches Ding ist es mit dem Begriffe »Bildung«l Man kann sicher sein, je mehr Jemand von seiner eigenen Bildung redet, desto ungebilde ter ist er, und je gebildeter er wirklich ist, um so kleinlauter wird er sein wenn von Bildung gesprochen wird. Es ist dies dies die alte Wahrheit, welche jener große griechische Weise mit den Worten aussprech: »Ich weiß, daß ich Nichts weiß«, oder Goethe im Faust-: »Ich weiß, daß wir nichts wissen kön nen, das will mir schier dasHerz ver brennen l« Wie glücklich ist dagegen die Berliner Köchin, die so stolz auf ihre ,,Büldung« ist, oder der preußische Unteroffizier, der in der Jnstructionsstunde zu den Einjährig-Freiwilligen gewendet sagt ,,Die übrigen Kerls da verstehen das ja doch nicht, das ist nur was für uns Gebildetel— Mit den Begriffen Bildung, Halt-bil dung, Ueberdildung und allgemeiner Bildung wird namentlich in Deutsch land ein unglaublicher Unfug getrieben und es entsteht dadurch eine Begriffs oerwirrukng die nur sehr schwer zu ent Wiss-Du IIIO Vor allen Dingen begeht man drüben den Fundamental Fehler, die Begriffe Buchgelehrsamkeit und Bildung mit einander zu verwechseln. Dadurch ent steht eine enorme Ueberproduction an hochgelehrten und überstudirten Leuten, die zwar eine gewaltige Menge Kennt nisse in sich hineingeschluckt haben, bei denen aber »Wifsen« und ,,Können« in einem traurigen Mißverhältniß steht. Kommen solche Leute zur richtigen Zeit an oie richtige Stelle, für die sie ein geschult sind, dann leisten sie allerdings Vorzüglicheg, geschieht das aber nicht, dann haben sie den praktischen Boden unter ihren Füßen verloren, und sie sind für Alles andere ,,verbildct«. Man fängt jetzt in Deutschland an, diesen Uebetstand, der namentlich durch die einseitig tlassische Ghmnasialbildung herbeigeführt wird, einzusehen, und aui Mittel zu sinnen, wie diesem Uebel stande abzuhelfen ist. Ein vielgelesenee Berliner Wochendlatt hat sich die Auf gabe gestellt, die Ansichten hervorragen der Männer über diese Frage von »Wil dung und Ueberbildung« einzuholen und eg sind hierbei eine Anzahl treffli cher Anzsvrttche vom Stapel gelassen worden, welche den Beweis liefern, daß man auch in den Kreisen der deutschen Geistes-Aristokratie zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß wahre Bildung des Geistes und Gemäthes nicht eine Ueber ftitterung mit gelehrten Brocken voraus sest, daß diese Ueberfütterung vielmehr in den meisten Fällen eine Trübung und- Lähmung des praktischen Sinnes und des gesunden hausbackenen Men schenverstandes zur Folge hat. So sagt Hermann Meyer, der Derausgeber de bekannten ,,Meher?schen Conoersation Lexiconz«, ebenso launig als treffend:« »Ich klage die modernen Gymnasien der Concurrenz an, da sie sich darauf oerlegt zu haben scheinen, zweibeinige Cncytlopädieen herauszugeben.« Noch schärfer spricht sich der Dichter Wilhelm Jordan über den vorliegenden Gegen stand aus. Er sagt ,,Ein Ueber-naß von Wissengkram Mist-If Snnvsfkfsmnrk nnd mission-losem I« Dns trifft den Nagel auf den Kopf und es fehlt nicht aus tausenden von lebenden Beispielen, um diese Behaup tung Jordans zu beweisen. Ein namba er Gelehrter führt jenen Ausspruch Jordans in Prosa weiter aus, indem er sagt: Das monopoli sirte Gymnasium hat es rnit seinem Kultus der todten Sprachen und seiner Vergdtterung der Grammatik dahin ge bracht, daß wir sogenannten Höchstge bildeten Fremdlinge in unse retn eigenen Jahrhundert g e w ord e n si n d, unfähig, uns von der abgestorbenen und abstrakten Welt, in der wir »der Berechtigung wegen« unsere ganze Jugend verzetteln mußten, je wieder frei zu machen-gar nicht zu reden von der körperlichen und morali schen Schädigung dieser zwangsweisen Quälereit«—Alles, was sich gegen jene falsche Richtung einwenden läßt, welche man drüben auf dem Gebiete des höhe ren Schulwesens einschlägi, faßt der Wiener Professor Oppolzer in die we nigen Worte zusammen: »Schulen müssen den Bedürfnissen der Menschheit angepaßt seinl« Man sollte meinen, das wäre so selbst verständlich, daß es gar nicht noch aus-— gesprochen zu werden brauchte. Aber da irrt man sich. Jm GegentheiL was s so ein richtiger oerbobrter deutscher Gymnasialprosessor ist, der verachtet nichts mehr, als Etwas, das praktischen Werth hat« Er hält essür eine Belei digung, wenn man der unmaßgeblichen Meinung ist, Sprachen namentlich moderne müßten in der Absicht geleier und gelernt werden, um sie sprechen und sich ihrer fließend bedienen zu kons nen. Nein, er meint, man lerne eine Sprache nur, um an grammatischen Spitzfindigkeiten den Verstand zu bil den iind zu schärfen. Die Erlernung der Sprache an sich sei nur eine Neben sache, welche blos in soweit in Betracht komme, als sie das Verständniß jener fremden Literatur vermittle. Die Kenntniß der lebenden Sprache selbst-— namentlich der gesprochenen Umgangs sprache—weist der gelehrte Philologe in seinem geistigen Hochmuth stolzvoti fich, ja er erklärt dieselbe womöglich sür ei nen Beweis von Oberslächlichkeit und Halbbildung. Mit diesem Begriffe ,,Halbbildung« wird beinahe noch grä ßerer Mißbrauch getrieben, als mit dem der Bildung. Seien wir ehrlich: bei der ungeheueren Ausdehnung, die das menschliche Wissen in allen seinen Ge bieten zur Zeit angenommen hat, reicht ein Menschenleben überhaupt nicht mehr aus, um das zu erwerben, wag man frü her Bildung nannte; selbst beim be sten Willen und dem eisernsten Fleiße wird es jetzt Niemandein mehr ge lingen, es zu etwas Höherein, als zu einer Art Halb-Bildung zu bringen. Der überstudirte Fachgelehrte aber, der ch aus eine ganz bestimmte engbe grenzte Specialität geworfen hat, aus die er nun seine gesammte geistige Thä thigkeit concentirt, verdient das Prädi cat ,,halbgebildet« ebensogut.· Denn während er sich lediglich aus sein Spe cialfach beschränkt, und auf diesem Ge biete Hervorragendes leistet, verliert er wieder den Ueberblick über die· allge meine Lage der Dinge, und er wird da durch-wie der weiter oben erwähnte Wiener Gelehrte sich ausdrückte—zu ei nein Fremdling in den ihn umgeben den nächstliegenden Zeit- und Ortsver- hältnissen. Das Wort «Halbbildung« sollte man daher stets mit großer Vor sichtanwenden, und zwar nur in fol ehezijällenz wars-sich dar-um handelt txt-is qulllllv Ulll sccluulllsscu Ulcll unt einem Bildungsgrade tenoinmirt, den er gar nicht hat« Der in diesem Sinne »Halbgebildete« wird fich lieber die Zunge abbeißen, ehe er fich in irgend einem Falle zu dem offenen unv ehrli chen Bekenntniß herbeilüßt: »Das weiß ich nicht1« Er weiß eben Alles-» und feine Kunst besteht nur darin, hin ter einein ungeheuren Wortfchwall zu» verbergen, wie windig es mit feinen Kenntnissen in Wirklichkeit aussieht. Worin besteht denn nun aber die wirkliche Bildung? Sie besteht in der ——entweder auf der Schulbank oder noch besser in der Schule des Lebens erwor benen Fähigkeit-, Das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, iiiid auf diese Weise befähigt zu fein, die Entwicklung des Völkeklebens zu verste hen und einen verständigen Antheil da ran zu nehmen. Alles was dies verhin dert (und mag es ein noch so ehtwiirdi ges oder gelehrtes Aussehen zur Schau tragen) hat mit der wahren Bildung der stets die Tendenz des Fortschritts innewohnen miß-Nichts zu thunl Ein alter Bürger weicht. Mr. J. M. Norris, ein alter Bewohner von Rome, Ga» sagt, daß er heftig an Nierenleiden mehrere Ja re lang zu leiden hatte und ebenso drei Jahre an an Eczema. Zu Zeiten konnte er gar nicht eFen nnd hatte viel Heilmittel erfolglos versucht, bis er anfing Electrie Bitters zu gebrauchen und seine Hände und Füße mit Bucklenö Arnica Salbe einzureiben. Diese Behandlung verfehaffte ihm Erleichterung-, und deßhalb empfiehlt er Electric Bitters Allen, die mit Nierenleiden behaftet sind, oder eines Blut reini ers bedürfen. Zu haben bei U. Dreiß Allerlet. Col. Fister voin Schatzmeistev Devartnient in Washington ist in San Antonio angekommen, um steh nach ei netn Bauhlah für das Bungeggebäude uinzufehen. Es heißt, daß sich die Par teien welche des Maverickfchen Grundstü ckes wegen Klage führen, geeinigt haben und jede von ihnen einen Vertaufstitel über das Grundstück ausstehen will. Das Kaufgeld foll fo lange in einer Bantdeponirtwerden, bis, die Klage entfchizdeantz L Allullulslll Ylllllccclh clll Ell-exclu ner, wurde gestern verhaften Er wird eingeklagt, ein in der Crocketstraße woh nendes 9 Jahre altes Mädchen geschun det zu haben. Jn der Kluge gegen William Nie derluck, der bei einem in der Houstons straße wohnenden Chinesen eingebro chen war, trat der letztere als Staats zeugeaust Er verlangte, daß er nach den Vorschriften des Confucius einge schworeu werde, indem er einem. Hahn in Gegenwart des Richters den Hals nbdrede. Richter Noonan war damit einverstanden mit der Bedingung, daß xer selbst das Hahn liefete. Dies wollte der Chinefe nicht und der Richter mein te deshalb, es müsse auch ohne den Schwur geben. Der Gouverneur hat einen Kna ben Namens W. R. Brenner begnadigt, der in Martinsbury bei Sberman in einem Store eingebrochen wur. Der Bursche steht noch unter 8300 Bürg schaft wegen Posttaud. Bucklens Aussen-Salbe. Die beste Salbe der Welt fiir Schnitie Quetfchungem Gefchwiire, Fiel-ers und Haut Autfchlaky Flechie, gciptungene Hände, Frost beulen und alle Pauttrankheiten; turirt Ha mucrlpntdus oder feine Bezahlung. Völlige Satissimtion qukantirt oder das Geld wird giriickekstattei. 25 Cenls die Schachtel bei A« reiß ..———-.000—— Haltet Eure Lampen in Ordnung und brennend. Dis- sllwnnu Oelcompaauie liefert das Oel llin Ordns wird gebeten und das Oxl um« prompt abgeliefert. Of fice 237 Ost Ooustonstraße. Tele phon 35l. 6,11,16M (Eingesandt.) -1· Franz Joö.Schäferl -1· So ganz unerwartet kam uns die Nachricht von F. J. Schäfer’g Tode allerdings nicht, seit etwa einem Jahre sanken seine Kräfte in einem Maße daß man seiner vollständigen Auflösung entgegen sehen mußte.-—Jmmerhin be rührt uns eine Tranerbotschaft von ei nem dahingeschiedenen Freunde schmerz lich, so auch mich, da ich seit 1845 mit dem Verstorbenen, mit wenigen Unter« brechungen, zusammen gelebt und ich muß sagen auch gelitten habe. Das Schicksal führte uns schon auf deutschem Boden zusammen, als Einwanderer machten wir die Seereise von Bremen nach-Texas zusammen, ertrugen ge meinschaftlich alle Leiden, die Einwan derern für die deutsche Colonie damals entgegentraien und schätzten uns glück lich, als wir Neu Braunfelg erreicht hatten.-.—Für reund Schäfer war aber das Ende der eiden noch nicht erreicht; er mußte seine Frau, mit der er bisher so glücklich gelebt hatte in Neu Braun fels zu Grabe tragen sehen- nachdem sie durch Entbehrungen und Ermattung dahin gesunken man-Durchaus ohne Mittel, blieb ihm nichts anderes übrig als das ihm zuertheilte Land am Llano, in einer Gegend wo die India ner damals noch sich heimisch fühlten, zu bebauen und mit dem kleinen Er trag, den er mit Hülfe seines kaum 12 jährigen Sohnes demselben abgewann, fein Leben fristen. Jahre waren ver gangen, seine kleine Farm eingerichtet so daß sie zu verpachten war, da litt es ihn nicht länger ein Leben unter solchen Entbehrungen und Gefahren länger fortzusetzen, er kam nebft feinem Sohne nach San Antonio, wo beide auch so fort Beschäftigung fanden und somit menschenwürdig leben konnten-Elias Fleiß, Energie und Sparsamkeit ver mögen,—unser Freund S.-—hat es ge zeigt. Mit der Lieferung von Heu für das Militardepartement betraut, ge stalteten sich seine Verhältnisse von Jahru z; Jahr besser und eine vernünf tige erwendung seiner Ersparnissi sente ihn in den Stand, seine Träume —cine schöne Form nebst Viel-stand zu besitzen-zu verwirklichen. Herr Schä fer bewohnte und bewirthschaftete mit Sohnmnd Schwiegeriochter seine große und gut eingerichtete Form-in Comat County, an der Grenze von Bexar Co. gelegen, seit den letzten 10 oder mehi Jahren und fühlte sich glücklich.—-Red-s tich in alten seinen Transactionem ge fällig und freundlich gegen Nachbarn und Freunde, und geliebt von seinen Hinterbliebenen, wird sein Tod eine Liicke bleiben, die siir längere Zeit un ausgefüllt bleibt. M Wer sich mit dem Gebrauch von Dr.August Königs Hamburger Fami lienmedizinen vertraut gemacht hat« wird ihre heilungbringenden Eigen schaften nie abzustreiten vermögen. Farm Nottzen Eine landwirthschastliche Zeitung giebt folgende Ursachen an, warum es mil;t vielen Farmern nicht vorwärts ge Sie bereiten seinen Composi. Sie striegeln ihre Pferde nicht« Sie haben kein Unterkommen sitt das Vieh im Winter. Sie schmieren ihren Wagen nicht. Sie hängen veralteten Methoden an. Sie gehen überhaupt nicht systema tisch zu W.erke Sie lassen Kleinigkeiten durchschüt en. Sie sehen in einer neuen Sache nichts Gutes. Sie lassen ihr Federvieh in Bäumen schl aer Sie wiegen und nie en karg. Sie lassen ihren P ug im Felde und hängen das Geschirr in den Staub. Sie finden an der Arbeit kein Ver stetige-n Sie gebrauchen auf der Farm nie mals Farbe. Sie schließen das Scheunenthor mit einein Fenzriegel Okt- llllchclc Ulk dcllyc Ipcll lllll Lllgcs Sie lassen die Thürangeln abbrechen und die Thüren abfallen. Sie milchen die Kuh und lassen das Kalb Hunger leiden. Sie wissen nicht, daß das Beste das Billigfte ist. Sie lefen keine Bücher und keine Zeitungen. Sie glauben, daß der Käufer einer guten Biehheerde ein Narr ist und hal ten den Verküufer für glücklich. Sie farmen nicht nach festem Prinzip Sie halten das erbürniliche Pflügen sür Sparsamkeit. Sie glauben nicht, daß ein billiges Farmgeritth das theuerste ist. Sie machen ihr haus fo wenig an kiehend, daß Niemand mit Energie irbeiten kann. »Colemans Rural Wort« iagt:: sEine großes Mißverständniß ist es, venn man das Heu zu trocken werden iißt. Nicht nurist Den besser, wenn nan es fo bald als möglich nach dem Nähen auffchichtet, sondern man ent seht auch der Gefahr, daß es etwa ein retender Regen beschädigts Die Mei cungen der Farmet haben sich in den then Jahren bedeutend über die Auf Iewahrung von Heu geändert und die Erfahrung hat gelehrt, daß das gerin e Trockenen des Deus nothwendiger ist, ls man früher glaubte. Namentlich Denn es in der Scheune fest zufammen epackt wird. ,,Eine Flasche mit Terpentin sollte I jedem Haufe gehalten werden,« leint ein alter Farmer, denn feine An
wendung ist eine vielfache. Einige Tropfen auf einen Platz gegossen, wo sich Cockcraches eingenistet haben, werden dieselben sofort vertreiben, auch alle Ar ten von Ameisen weichen dem Terpentin. Motten entfliehen dem Geruch sofort. Nebenbei ist es sehr heilsam für Brand und Schnittwunden. Mit Seife ver knischt entfernt es Tintenflecke aus Mus in.« Ein anderer Farmer lobt die Car bolsäure. Sie hält Geflügel und deren Nester rein von Ungeziefer. Sie ist ein ausgezeichnetes Deodorisir-Mittel und in geringer Quantität dem Wasser für Hühner beigemischt, verhindert die Car bolsäure die Hühnercholera. Die größte Scheune der Welt be sicht wahrscheinlich die Union Cattle Company in Omaha. Die Scheune bedeckt-H Acker Land, kostet 8125,000 und beherbergt 3750 Kon Vieh. Die Regierung von Turkestan hat ein Circular über den Baumwollenbau veröffentlicht, aus dem hervorgeht, daß derselbe in den letzten Jahren bedeutend zugenommen hat. 1884 waren 300 Deciatines angepftanztund 1886 schon 12,000. Jn Taschkent wurden dieses Frühjahr 27,000 Pouds Baumwolleni saamen verkauft (der Poud beträgt 36 Pfund), von denen nur 2000 nach Nuß land gingen, das übrige blieb im Lan de. Jn Taschkent sind 20 Baumwoll Spinnmaschinen im Gange und außer dem noch andere in Khokand und Sa marcand.« A eh t u n g! Frau A. S ch b n e r t, die renam mirte Putzmacherin Satt Antonios, hat lihr Geschäft wieder «an ihren alten Plah, doch in ein neues geräumiges und elegantes Lokal zurückverlegt. Frau Schönert hat sich hinsichtlich ihres guten Geschmackes und der von ihr angefertig ten Waaren während ihrer 20jährigen echt-. us«-4r.x4:,.s-:« t-I-I. »Um-. uns thqussldssjuussoss Heu-u Iøospz os- weitverbreiteten Ruf erworben, daß die selbe keiner weiteren Empfehlung be darf. Für die dies-jährige Saifon hat Frau Schünert einen äußerst großen und modernen Waarenvorrath erhalten und verkauft denselben zu den billigften Preisen. Wir können dem schönen Ge schlecht dringend anenipsehlen das neue Lokal der Frau Schönert zu besuchen und sich bei der erfahrenen Dame in wichtigen Toilettenfragen Rath zu holen. Photographien. Die neuefte Mode von Photographien ifi das sogenannte ,,Scroll Photo« in Callaways Gallerie. Dasselbe wird vom Proj. Gibsan, früher in Chicago, ange fertigt. Derselbe ist der beste Retoucheur, der jein San Antonio war. 413sOft Haustonftraße. Pumpernickelt Aechter westphälischer Pumpernickel ist zu haben beim Bücket Spahn, Ost-Commercestraße 228,. 25,tuw1M Für städtischer Collektor. Der Unterzeichnete empfiehlt sich den Bürgern achtungsvoll als Kandidat zur Wiederekwähi lung sur das Amt des City Collektora bei der am 14. Februar 1887 stattsindenden Pahb F. C. Haueise·n. or. E. P. EEIITZBERC Praktischer Arzt. Dreiß u. Rette-s Apotheke Sau Ante-cis Zu verkaufen! Sosortcger Antrittt Am Missouri Paeisie Depot in Waeo wegen Haliletdem mein ausgezeichnetes seit 4 Jahren bestehendes Geschäft »Lunch- Counter, Janch Groeeries, Früchte, Confoktionaries, Notions ic. mit bequemer Wohnung, Hofraann Stallang und Brunnen beim cause. Nur Such-Trade, meistens Fremde. Kapital erforderlich: N ssoa Miethe 885 per Monat auf wenigstens 2 Jahre. Louis Ho Brille Anzeege inr Ermessen-tm City Collectors Ofsice, San Antonip, 10. November, 1886. Der Unterzeichnete macht hierdurch bekannt, daß die städtifche ad valoretn nnd Kapsstener für das Munieipaliahr 1886, du am 28. Februar 1887 endet, fällig ist. Die Steuern sind vor dem genannten Datum zu entrichten. F. C. Hanecien, 16,11,tntv2M Städttscher collettoh Deutsche-Z Theater in der Tut-n -Ea-1.Ie Samstag u. Sonntag den 20. n. 21. Nov. Einmaliges Gastspiel der berühmten Soubtettte Alvine kleynold, unterstüjt von Makie Klühn u· den Herren Wolkenstein, Koch und Wallis. ,,Fiir’s Theater lasse ich mein Leben« Preise der Plä e: Refervirte Sitze st.00, Erböhte Sike 75 ents, Gulletie 50 Gent-L MReservirte Sipe bei Sim Hart. S a n A n to n io Arbeiter Vereins Halle. Sonntag den 21. November 1886. Musikalifche Abend Unterhaltung gegeben vom Schweizer-Verein Alpenrösli z u r Erinnerung des Rütli Schwnrs. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Anfang 8 Uhr Eintritt 25 Gent-s. DJedermann hat Zutritt..,gs
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