Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
September 24, 1886
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kid A W D i e 1 h— D t e IX Täglicheschsreie Presse lj Wpchmqgkäeäktek pkkssk et eint Hi mit Ausnahme des Sonntags ,Æ je d e n D o n n e r st a g und kostet nnd hakt 10.00 für das Jahr oder 82. 50 für s2. 50 das Jahr oder sil. 25 fül- S 3 ask-make Tägliche Ausgabe. Monat-in spkqixsokzschkuus Jahrgang 22. i Satt Antonioz Freitag-den 24. SepteYber 1886. Nummer 1331. Gebrauche-SE— e snmoNs lavek Regulator gegen alle Krankheiten der Leber, Nieren, Milz und Magens. Dieses rein v etadilifche Mit tel, nnn so berii int als caus argneh entstand 1 8 2 s im Snden. Es wirkt m il d auf die D ä r m e nnd Nieren, regu ltrt die Thätigkeit der Leber und ist daher, leichviel was sich als die Brausen herausstellen mag dai be e Schnhmittel Bei allen gewöhnlichen Krankhei ten wird es ohne Bei ilke ir gend einer andern rznei eine fchlennige Heilung her beiführen. Ein wirksame-i Heilmittel. »F kann Simmons Liver Regulator als ein ames deilmittel gegen alles Leb-kleiden, Kopfweh nnd egen Dh pe sie empfehlen.« Levis O. under, Ass. oftm., Philadelphia. Kein Z eitderlnst, keine Unterbrechung oder Ge schäftsstörnng während man den Re nlator einnimmt. Kindern, ie über B l äh n n «gen, Kopfweh oder Ma en ü b e lle it llagen, wird ein elöffel voll oder mehr Linde wiss-währen n das Mittel gelegentlich mPatienten eingenommen wird, die der Malaria anegefeit sind, wird es das Gift ansmerzen nnd fie nor demAnfall bewahren. Gntachten eines Arztes. Seit 20 Jahren praktiin ich als Arzt nnd bin nie im Stande gewesen, eine vegetabilische Misihnng zasannnenznseiem welche wie Sini inons Liver Regulator die Leder zur Thätigleit innd gleichzeitig die Verdauungss nnd s« ildnngskriifte des Organismus stärkt, statt sie in schwächen-L M, Hintan, M. D., Wa shington, Urk. W darauf, das Echte zu bekomme-, bereitet von J. H. 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Er fah sich mit einem fon berbaren Gefühl darin um; es kam ihm heute fo ganz befonderg dunkel, öde und einfam vor. Die stanbigen Folianten hatten wunderbar mürrifche Gesichter, die schön gefchriebeneu Mauufkripte fa hen trocken und hartherzig aus, die Tin tenflecken, die überall auf Tisch und Fußboden zu fehen waren, machten sich ungewöhnlich breit, nnd die bis unter die Decke vollgeftopften Aktenregale knarrten mißgünstig bei feinen Fußirit ten wieder. Er konnte sich nicht enthal ten, einen Seufzer auszustoßeu, der von ber anderen Seite des Zimmer-S wieder zuhallen schien. Sie sind ein Narr, Mr. Oldcastle, würde Miß Dauberg ge fagthaben. Aber er wußte es besser. Er fühlte, daß ez keine Narrheit ist, vie fes tiefe Sehnen des Menschenherzeng nach einem freudigen Wiederhall aus ei ner gleichgeftimmten Brust. Er fühlte, daß ek-· nicht gut ist, daß der Mensch al thus- HI. XJIL Entdeckungen. Der Winter war ins Land gekommen; ein Winter, wie ihn Lney noch nicht er lebt hatte. Sie war als Londoner Kind daran gewohnt, sich unter demsel ben eine tägliche Wiederholung von di ckem Nebel, unergrilndlichem Schmutz und steter Dämmerung vorzustellen. Das srische Leben eines guten, deutschen Winters mit seinem klaren Frost, seinen im Schmuck des Reises prangenden Bäumen und Gebüschen, seinen gliäerns den Schneeflitchen, seinen Schlitten-a r ten nnd Eispaklieen war ihr e-n un e-« tannteg Ding gewesen und hatte einen neuen, ungeahiiten Reiz fitr sie. Wäh rend daher Mr. Oldcastle in London seine Feder in ihrem Dienste abmüht-e, um bei allen erdenklichen Behörden nnd in allen Hafenstadten des Jn- nnd Aus landeg Erkuiidiguiigen einzuziehca, die doch niemals ein nennendwerthts Re sultat lieferten, und Miß Dank-ers am Kaminfeuer saß, an Bridqctz Wir-stat tung arbeitete und dabei in ihren Ge danken ihres ferneren Schünlingg Ans sichten aus eine glänzende Zukunft im mer von neuem erwog, beiheiligte sich Luch mit neu crivachtcr Lebensluft an! den Winterfreuden ihr-r jugendliche-F Genossen. Ulrich war nFcht wieder aus die Aka-T demie zurückgekehrt. Abgesehen davonJ daß ihm fltr den Fall, daß er der Erd-s schast verlustig ging, das Studium derj Landwirthschafi keinerlei Voriheile bot, bewog ihn dazu der Wnsch seiner Miit-i -ter, die sich in ihrer ungewispen Lage der Stlipe des Sohnes bedürftig fühlte. Er! suchte das beiseite gelegte Studium wie-; der hervor und arbeitete mit Ernst undi Eifer, uin im Falle der Nothwendigniti die juristische Karritre wieder aufneh-! nien zu können. Dennoch fehlte es ihm nie an Zeit, die jungen Mädchen imi Schlitten über die glatten Schneeflächenz dahinzuflthrem oder mit ihn-n den Wnldsee ansznsuchen, dessen vor benij Winde geschügite Lage und daher außer ordentlich glatte Eisfläche ihn vorzüglich geeignet fiirg Schlittschuhlausen mach ten.·« lxlrich und-Elle hatten Lusti« verz« mvchl, sah von ihnen Ia oteirr acunu unterrichten u lassen, und ihre ungr fchickten Verfuche gaben immer neuen Anlaß zur Frühlichteit, die Nothwendins seit der Unterstützung der ungcüdien ,»Läuferin immer neuen Anlaß zur An fnäherung der jungen Leute unter einai der. Lucynvar sich nicht bewußt, wie sehr eben diefer Umstand zu dein neuen Gefühl von Muth und Frische beitrag, »das ihre Wangen täglich höher färbte und ihren Augen einen ungewohnten Schimmer von Glück und Lebenslust verlieh. Ulrich hatte sich in den ersten Wochen nach-den erfchütternden Vorgän en des HHerbsteg mit allem Ernst dem eiz zu entziehen versucht, den Lucy auf ihn iaus utlben begann. Er fühlte, cg muß— ite o send-Was hatte er in feiner zvbllig ungewissen Stellung für ein Recht, das fchdne Mädchen zu lieben? Oder nach ihrer Liebe zu streben? Er marnglicherweife ein vermögensloier Mann, der sich mit Mühe in einen Be ruf hineni uarbeiten strebte, deri m im besten Fa e erst nach Jahren ugficht auf eine Stellung bot, er hatte über dies die Sorge für Mutter und Schwe ern zu übernehmen, deren geringe ittel ihn erst in den Stand fegen muß ten, sich diese Stellung zu erringen. Wie durfte er feine Hand nach einer lieblichen Blume ausftreekem um sie ver blühen zu sehen, ehe er ihr den Schutz bieten«konnte, dessen sie bedurfte? ·-—So zog ersieh aus dem häuslichen Kreise »zu rück und warf sich mit doppeltem Eifer auf sein Studium, in der hoffnung, die Ruhe und das Gleichgewicht bei der Ar beit wiederzufinden, welche durch die Gemüthgbewegungen der vorhergegan genen Tage tief erschüttert waren. Aber Tag auf Tag verging; die gefürchtete Kunde von der Entdeckung eines recht mäßigen Erben traf nicht ein, und Herr von der Marivitz hatte bei seinen häufi sgen Besuchen nichts weiter mitzutheilen, Hals daß Mr. Oldcastle von Zeit zu Zeit schreibe, aber noch keine bestimmten Be weise ftlr das Dasein eines solchen in Aussicht gestellt habe. Da war eg nur natürlich, daß bei Ulrich und seinen jungen Schwestern neue Hoffnung die Stelle der Sorge einnahm, und daß in ihren Augen die Gefahr mehr und mehr die Gestalt eines schweren, aber vorüber gegangenen Uebels annahm. Bald war es nur noch die Freifrau, die bei jeder ungewöhnlichen Bewegung im Haufe zusammenfuhr und jeden Brief von un bekannter Hand mit behenden Fingern erbrach. Gortsehung solgt.) Erustliche Gefahr droht allen Männern, Frauen und Kindern, die iu einer Gegend wohnen, in der Malaria vorherrscht, da die Keime der Krankheit mit der Lust eingeathmet und mit dein Wasser einer Isolcheu Gegend verschluckt werden. Ein medi zinischer Schutz ist absolut nothwendig, um diese Gefahr zu beseitigen. H o ste t t e r s Ma g en bitters ist nnstreitig das beste nnd popu lärste Mittel, um den Körper zu stärken und zu alilimatisireu, und ihn in Stand zu sehen, dein malarischeu Gift zu wiedersteheu. Unregel mäßigkeiten des Magens, der Leber nnd der Därme befördern die Malaria; aber diese kön nen leicht durch das Bitters entfernt werden. Die Verdauung und die Ausscheidung werden durch seinen Gebrauch gefördert, und ein kräf tiger und regekmäßiger Zustand des Körpers dadurch herbeigeführt.« Der Körper wird auf diese Weise durch dieses unvergleichliche Schuh i mittel vor den Angriffen der Malaria bewahrt, und bietet das Bitters zugleich eine sichere und aründliche Kur der schlimmsten Mille von Wechselfieber. Texas. Die Speisehäuser und Familien in Austin verlangen jetzt nur von 312.50 bis 815 pro Monat für Woh nung und Bekdstigung eines Studenten. Jn Bernon hat man fünf Män ner verhaftet, die Vieh gestohlen hatten. Ein Farbiger Namens Alex. Jke hart wurde in Henrietta zu 5 Jahren uchthaus verurtheilt, weil er Wm. ucaz ermordet hatte. Nach einer Devesche von Victoria wurde Jndianola abermals von ei nem Sturm heimgesucht. Das Wasser stand 3 Fuß hoch in den Straßen. Aus dem Gefängniß in Texarkana entsprangen 7 Farbige, während der Aufwäkter Essen für sie holte. Jn der Nähe von Cameron wurde der Farhige Oliver Thomas in s einem eigenen Hause erschossen. Er hatte auf zwei weiße Frauen einen Angriff ge macht, um sie zu schänden. Jn Clarksville hielten die Renn blikauer eine Versammlung ab und er wählten Delegaten für die Kongreß Konvention in Texartana. ohn Brot-IS, der in der Nähe von nstin ein 13jährigeg Mädchen schäudete, bestand fein Vorverhör und wurde unter 82000 Bürgschaft gestellt. Da er sie nicht leisten konnte, wurde er ins Gefängniß gesteckt. Der Stadtrath von Dallas hat das dortige Opernhauti auf seine Si cherheit untersuchen lassen. Die Com mifsion, der die Untersuchung oblag, Pecgasufteh daß die Frontmauer gefähr 1 e A n f r n f zur Unterstühung der von der Dürre betroffenen Counties Mayorg Office, Sau Antonio, Tex» 22. Sept. 1886. Da die Hülfskomiteg der Countieg Jvneg, Stonewall und Brown fich an die Bürger von San Antonio um Unter stützung gewandt haben, erlasse ich, J. Bryan Callaghan, Mavor der Stadt San Antonio, einen Aufruf an die Be völkerung von San Antonio und ersuche fie, die Bürger von Joneg, Stonewall und Brown Cvunty zu unterstützen. Geschenke werden in dieser Office an genommen. Personen, welche Ge schenke einsenden, werden aufgefordert, die Countieg anzugeben, für welche die selben bestimmt sind. Für alle Geschenke werden Quittungen ausgestellt und die Unterstützung dem dafür ernannten Ko mite eingesendet. Bryan Callahan, Mahn, E. P. Cla u d o n, City Cleri. Buckleis Armut-Salbe. Die beste Salbe der Welt für Schnitte Quetschungen, Gefchtvüre, Fiel-ers und Dant ;Iuischlag, Fleäth gesprunlgene Minde, Frost denlen nad a e Pauttran heiter-; karirt Qui monhatden oder eine Bezahlung Völltge Satissieatioa garanttrt o er das Geld wird grücketisstatteh 25 Gentc die Schachtel bei U. rei Die Besitzer von Angoraziegen wollen am ersten Montag im Oktober eine Convention in San Antonio ab halten. Das Urtheil eines Sachverständigen uber Dentsch-Ostafrika. Curt Treppen, der für das Hambur ger leenbeinaug Henri A. Meyer während der Jahre 1883—1886 unun terbrochen in Ostafrika, darunter zwei Jahre in Zanzibar stationirt war und die von ihm geschilderten Landstriche als Führer einer Karawane kennens lernte, welche Mitte Januar 1885 dem in Usagara allein zurückgelassenen und krank darnieder liegenden Grafen Pfeil Lebensmittel ec. zuzuführen hatte, führt in der neuesten Nummer der ,,Co lo n i alz eitu n g« feine eigenen Beo bachtungen und Erlundigungen in den deutschen Schutzgebieten Oftafrikas vor. Es heißt darin u. a.: Nur der kleinste Theil des deutschen Schutzgebietes ist an ebaut und zwar aus dem einfachen runde, weil ein großer Theil des Landes nicht andau fähig ist, resp. nur mit großen Kosten dazu gemacht werden könnte. ....-Wir müssen uns sagen, daß in der That nur ein kleiner Theil des deutschen Gebiets angebaut werden kann und dieser Theil ist von den Eingedorenen besetzt. Herr Toeppen schildert nun, wie es einem Deutschen ergehen würde, wenn er hier eine Farm anlegen wollte: Wenn nun einer unserer Landsleute die Absicht hätte, sich in Usagara auf seinen in Berlin gekauften 5000 oder mehr Morgen niederzulassen, so müßte er sich entweder dazu entschließen, ein Stück Urwald auszurodem zu bewässern u. s. w., oder er müßte die Neger von ihren Besitzungen verjagen. Letzteres wäre gegen die Kontratte derGesellschaft, die nur auf das undebaute Land An spruch hat, und auch gegen alles Rechts gefühl; außerdem würden sich die Schwarzen eine derartige Behandlung nicht gefallen lassen, würden Gewalt gegen Gewalt setzen, wobei der Kolonist, der dort im Innern ja ganz auf sich selbst angewiesen ist, natürlich den kür zern ziehen würde. Nehmen wir also an, der Landsmann hätte Geduld und die Mittel, sich ein Stück Urwald herzu richten, sich ein Haus zu banen u. w.: wag ronme er nun aus seinem Voer gerausholens Vielleicht gedeiht Vanille. ndigo und sogar Kassee und Baum wolle, doch fehlen bis jetzt die Beweise daslir und wäre es wohl die erste Aufgabe der Gesellschaft gewesen, es mit diesen oder ähnlichen Produkten zu versuchen. Statt dessen pflanzte der angestellte Kunstgitrtner, den ich vor einem Jahre in Usagara traf, aus höheren Befehl Kohl, Rüben, Petersilie 2c., gab mir aber vollkommen recht, als ich ihm vor hielt, daß es doch viel wichtiger wäre, zu wissen, ob Handelsproducie, wie die vorher angeführten, gedeihen. Jst dies der Fall, so steht einer Besiedelung des Landes wohl weniger im Wege, als wenn der Colonist dem Genuß von Karottem Kohl oder Spargel entsagen muß. Jch weiß nicht; ob inzwischen Versuche mit wirklichen Handelsproducten ge macht worden sind,« hosse es aber, trotz dem die deutsche Colonie in Uiagara IAnsang dieses Jahres auf zwei Mann zusammengeschrumvst war. Reis, Mais ec. zu bauen, ist nicht der Mühe werth, denn man kaust nach Erfahrung der dort angesiedelten Curopiter (Bloyet, französische und englische Missionäre) billiger von den Negern als man selbst erzeugen kann. Verfolgen wir unsern Landsmann Iweiter und nehmen wir an, daß er im »ersten Jahre eine glückliche Ernte ge macht hat, so werden ihm jedoch seine Produkte vielt theurer zu stehen kommen, sals irgend einem Pflanzer in roncurri renden außer asrilanischen Gebieten; sdenn Arbeiter sind in Central-Afrika ssehr theuer und wenig fleißig. Beschäf tigt der Plantagenbesitzer Zanzibar Leute, die bei der begreiflichen seindseli gen Stellung des Sultans Said Bar gasch gegen die Gesellschaft sich bis jetzt nicht einmal als Träger bewährt haben, so kostet ihm der Mann 85 nebst Betö ftigung pro Monat. Die Kinder des Landes, also Wasagara, Wazegua ec. nehmen nur selten Arbeit bei Fremden, da es ihnen besser paßt, sich ihren Onkel soff-I su- ksnnon MS IIIJIKD nasse Iübrig, sich Arbeiter zu kaufen; da aber meist nur solche Sklaven verkauft wer den, die einen Hang zum Faullenzen oder zum Ausreißen haben, so ist der Europäer namentlich im letzteren Falle der Geprellte, denn er darf keinen Skla ven besitzen, also eigentlich auch keinen Ausreißer einfangen, sondern muß es der Gutmüthigkeit der Betreffenden an heimstellen, ob er bleiben will oder nicht. Daß der Europäer selbst arbeitet, d. h. angestrengt arbeitet, ist ganz un denkbarz wer das Gegentheil behaup tet, kennt eben nicht die Gewalt der afrikanischen Sonne und den Einfluß des erschlaffenden Klimas. Troydem ich in Afrika zu allen Tages- und Nachmi ten auf dem Marsch gewesen bin, weiß ich doch, was «es heißt, in der Zeit von 10 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmit tags der Sonne ausgeießt sein. Das bloße Marschiren wird einem in dieser Hitze schon oft zur Qual, wie soll man da an ein Arbeiten mit Hacke und Spa ten auch nur denken. Man wird sich also nach einer andern Arbeitskraft umsehen müssen und es bleibt-tut noch übrig, es mit Chinesen zu versuchen. Dazu kommt noch die außerordentlich schwieri e Transportsra e. Es giebt nur einfache Fußwege, ie jedoch mit den europaischen selten Aehnlichkeit ha ben. Das einzige Verkehrgmittel ist» der Mensch. Denn das Pferd erliegts idem Ktima schon an der Kaste, dag» Rindvieh wird ein Opfer der Tietfe fliege und bisweilen auch der Esel; ein erster Versuch mit Kameelen ist geschei tert, ebenso mit Elephanten, die für die primitiven Wege zu groß sind und für die erst besondere Wege gebahnt werden müßten. So giebt es kein Zugvieh für Karten und Wagen, die gleichfalls von Menschenkraft gezogen werden müßten. Wie soll, fragt Toeppen angesichts dieser ungeheuren Schwierigkeiten resig nirt, der arme Usagarakolonist bei solch ungünstigen Transportbedingungen ge gen feine Konkurrenten in Kuba, Java, und Calcutta aufkommen? »Im gan zen ist es ein ziemlich trübes Bild, wag ich da entworfen habe; doch kann ich nicht anders, wenn ich bei der Wahrheit bleiben soll.«——Das klingt freilich etwasv anders, als-die in allen Farben des Re genbogens schillernden officiellen Be fchreibungen der deutsch-ostafrikanischen Geiellschaftl —-.-4. Durch einen Sturz vom Gerüste hatte Herr Eduard Steppe in Lacrosse, Wisc» sich innere Verletzungen zugezo gen, wurde aber durch den Gebrauch von Dr. August König’s Hamburger Tropfen wieder vollständig hergestellt. Die englisch-amerikanische Da ly’sche Theater Gesellschaft hat in Deutschland bei Weitem nicht den gro ßen Beifall gefunden, wie in Paris. Wie das in Hamburg kam, erklärt ein dortiges Blatt so: »Die Schuld liegt einestheils an dem schlecht ausgewählten Repertoire, das neben drei Bearbeitun gen aus dem Deutschen: »Im-e on crat ohes« (Jhre Jdeale, von Stoziger), »A night oft« (der Raub der Stil-ine rinnen, von Schönthan), und Nanch öl Co. (Halbe Dichter, von Julius Ro sen) nur zwei alte englische Lustfpiele aus dem 17. Jahrhundert brachte, an derentheils an den frassen Uebertreibun gen, welche sich Regie und Darsteller, vielleicht in amerikanischem Geschmack, nur allzu oft zu Schulden kommen las sen. Jn dieser Beziehung thut auch der »san«-« der Gesellschaft, Miß Ada Ne han, redlich das feine, und namentlich ihre Backfische und Naiven in ,,A uight 0kc« und in »s. country gir1« chquiken weit mehr als die Rollen verlangen. Tüchtige Miglieder der Gesellschaft, die weit über den gewöhnlichen Mittelfchlag binausragen, sind die Damen Miß Kingdom, die sentimentale Liebhaberin, und Mrs. Gilbert, die komische Alte, sowie die Herren-Lewi.8, der Charakter komikey John Drew und Otis Stin ner, Bonvivant und Liebhaber. Das Ensemble erwies sich durchweg frisch und tadellos und namentlich der nach dem Benedix’fchen Schwant »Eigen sinn« bearbeitete Einakter ,,A wem-MS Wut-« erzielte gerade durch das treffliche Cnfemble lebhaftesten Beifall.« Jn B er l i n war der Erfolg der Amerika ner ebenfalls nur schwach; es wurde vor fast leeren Häusern gespielt. POIIIII Unbedingt rein. Das Royal Backpulver bleibt sich stets gleich. 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Handeltees sich doch hierbei um dieselbe Parteisrage, welche auch für den Ausfall der Parlamentswahlen maßgebend gewesen war, und wäre doch die Annahme seines Antrages gleich bedeutend mit dem Sturze der Regie rung gewesen.- Und in der That ist denn sein Antrag auch abgelehnt wor den und zwar gegen die Stimmen der Conspknntinm nnd der sogenannten Unions-Liberalen. Nur die eigentlichen Parnelliten stimmten dafür und mit ih nen jene Anhänger Gladstones, die sich schon vor den Wahlen sür die Nothwen digkeit von Reformen in Jrland aus gesproche c hatten. An der Gerechtigkeit der Parnellschen Forderung ändert die Ablehnung freilich nicht das Geringste. Was Parnell verlangte, war-um es kurz zusammenzufassen Folgendes-: Die jetzt bestehenden Pacht-Sätze waren in den Jahren 1880 und 1881 festge stellt worden, zu einer Zeit· als die Preise für sämmtliche landwirthschaft lichen Producte etwa um 25 Prozent höher waren, als sie es jetzt sind. Diese Thatsache bestreiten selbst die Conser bativen nicht, die dadurch also indirect die Berechtigung und Nothwendigkeit einer Pacht-Herabsehung zugeben, aber dennoch gegen esne solche opponiren. Was nun Parnell will, ist auch noch keineswegs die allgemeine und bedin gungslose Herabminderung der Pach ten, sondern er will nur, daß die rück sichtlose Austreibung jener Pächter ein gestellt wird, welche bis zum November wenigstens die Hälfte ihrer sälligen Pacht gezahlt haben. Den locat. .-«Ge richten soll es dann überlassen werden, zu entscheiden, wie viel diese Pächter bei vernünftiger Berücksichtigung der ver änderten Verhältnisse von den übrigen 50 Prozent der Pacht noch zu entrichten haben. Alles, was die Conservativeu gegen die Forderung Parnells einzuwenden hatten, war, daß es nicht möglich sein werde, in der kurzen Zeit von jetzt bis m November festzustellen, welche ächter ihre Pachtgelder nicht zahlen können und welche nicht zahlen wollen. Das ist natürlich nur ein Scheingrund,«der«»um so»»derwerflicher TIsl, ils-O cl; su- Qyuquujc ewng Baues-» daß jene Pachtsummen wirklich un gerecht, da das Sinken der Preise ihre Höhe nicht mehr rechtfertigt. Inzwischen wird die Austreibung zahlunggunsähiger Pächter von Haus und hof in einem Umfange fortgesetzt nnd mit einer rücksichtslosen Härte, wie fie- selbst in Jrland bisher beispiellos find. Sir Michael Hickg-Beach, der ,Chef-Sekretiir für Jrland, giebt zu, daß vom 15. Juni bis zum l. Septem ber über 5300 Pächter von ihren Höer getrieben wurden, und« Parnell erklärt-, daß die Zahl bei weitennzu niedrig ge griffen sei. Um die Sachlage, die an und für sich schon trübe genug ist, noch zu verschlims niem, steht in Folge unauf ärlicher Regengüsse in Jrland eine ißernte bevor, namentlich eine solche der Kar toffel, und au diese gerade ist die Mehr zahl der iril en Landbevblterung fast ausschließlich angewiesen. Unter diesen Umständen ist es nicht schwer-, dem armen Jrland für den »be vorstehenden Winter einen bitteren Nothstand zu prophezeihen. Unlbslich verknüpft mit solchen irischen agrarischen Rothständen ift aber auch ein gewaltiges Anwachsen jener »agrarischen Verbre chen«, die als der zu Thaten gewordene Wuthschrei eines bis ur Verzweiflung gepeinigten Volkes aufzufassen find. »«Vielleicht sind diese Verbrechen dann eine olgreiche Mahnung für die eng lische egierung, daß die irischen Zu stände dringen durchgreifende Refor «men verlangen l Die spanische Revolution. Spanienshat also mal wieder eineRevo lntion oder doch wenigstens eine Revolte gehabt. Darin ist nun allerdings nichts Besonderes ena die Zahl solcher Auf stünde, we che Spanien innerhalb der letzten dreißig Jahre erlebte, ist so groß, daß seldst ein Spanier, der die Ge I schichte seines Vaterlandes genau kennt, erst lange nachrechnen muß, ehe er die richtige Zahl herausbringt. Der kleine König in den Windeln wäre beinahe vom Throne gestlts.«t wor den-Sohne daß das arme Jüngelchen etwas davon gemerkt hätte. Der neue steantion in Spanien hat es au geasWch nnr an Einem gefehlt, um erse u sein: einem Haupt, einem wir iihrer. Weit genug her zwei chemr die Verschworung gewesen zu lsein, allein es fehlte der seste Wille, we eher die Massen zusammenhielt und Ordnung in das Chaos brachte. Da dieser fehlte, ist es der Regierung ver hältnis-müßig leicht geworden, die Be we nng zu unterdrücken. s ie Regierung stellte sich das Ar muwszengniß ans, daß ihr der Aus i brach dieser Revolte völlig unerwartet s gekommen wäre nnd daß stki Folge dessen nicht im mindesten daran vorbe reitet gewesen sei. Die Regierung sollte doch das Volk besser kennen und sich namentlich entsinnen, daß während der ersten Jahre der Regierungszeit des Kö nigs Alphons alle paar Monate derar tige MilitttrsVerschwörnngen entdeckt wurden, die dann regelmäßig in der Hinrichtung der Rädelsführer ihren Abschluß fanden. Französische Blätter sprechen die An sicht aus, daß die Majorität des spani schen Volkes republikanisch gesinnt sei, und daß die Einführung der Republik nur verhindert würde durch die gegen seitige Eifersucht der Parteien und durch die Furcht der conservativen Elemente, daß der Einführung der revublikanis then Staatsfarm in Spanien ein allgemeines Drunter und Drüber, kurz völlige Anarchie folgen werde. Ob dem nun so ist oder nicht, für sicher mag gelten, daß es in Spanien eine sehr zahlreiche re publikanische Partei giebt. Auch darf man nicht vergessen, daß es noch gar nicht sehr lange her ist, daß Spa nien längere Zeit wirklich eine Republik war und daß Männer, welche damals an der Spige der Republik standen, noch heute mitten in dem spanischen Parteigetriebe stehen. Vielleicht gelingt es der Regierung der jungen Regentin Christine, noch für längere Zeit Spanien vor einem neuen Bürgekkriege zu bewahren, indem sie die Carlisten auf der einen und die Repu blikaner auf der andern Seite imSchach hält; trohdem ist es aber nicht besonders wahrscheinlich, daß der Säugling, für welchen sie jetzt die Regentschaft führt, jemals in Wirklichkeit den spanischen Königsthron besteigen wird. Die New Yorker Polizei Kniippel. Ja der großen Halle in Broomer’s Park in New York fandeine von vielen Tausenden besuchte Versammlung statt, in der Wilhelm Liebknecht, Dr. Ave ling und Frau Aveling Reden hielten. Die Reden waren in sehr gemäßigtem Tone gehalten. Eine sehr starke Poli zeimannschaft war zur Stelle, die, nach dem die Versammlung sich aufgelösthatte und viele der Theilnehmer draußen im Freien sich drängten, um den Rednern die Hand zu drücken, der Menge ausein anderzugehen befahl und schließlich, als ein Deutscher eine mißliebige Bemer kung über die Ausschreitung der Polizi sten machte, mit dem Knüpvel in die Menge einhieb. Auch Frau Marx Aveling soll mehrere Knüppelschläge ge gen die Brust erhalten haben. Der Mann, welcher jene Worte gebraucht, wurde verhaftet. Sein Name ist Win. Guß. Mindestens 10,000 Personen hatten der Versammlung beigewohnt. Wm. Lieblnecht, Dr. Aveling und Frau haben folgende Erklärung dem Vertreterder United Preß zugestellt: »Wirhaben soeben eine sehr ruhe und ordentliche Versammlung in Broomer’g Park gehabt, eine Versammlung, in der nnrdie Polizei ihr Bettes that, um sie zu einer außerordentlichen zu machen. Die fu«-der Halle gehaltenen Reden wur den von der riesigen Zuhörerschaft aufs j Ruhigste angehört. Nachdem die Re-« den vorüber waren, gingen wir in'g Freie, gefolgt von einer zahlreichen Menge, von denen viele ung persönlich bekannt waren, die tsiit uns zu sprechen pünschtenz· Die-PFlizei schlug auf «dit«2 Bculc Mll lytcll Alluppuu cui uuu tru auch zwei der Unterzeichneten. Nur die große Kaltblütigkeit der Tausende von Anwesenden verhinderte ein Blut bad. Wir haben niemals in Europa einen solchen Eingriff in die persönliche Freiheit, als diesen, im sogenannten »freien Lande« erlebt.« Unsere neuliche Prophezeiuug, daß Liebknecht hier wenig Freunde erleben werde, ist also in ganz unerwartet prompter Weise eingetroffen. Verhält sich die Knüttel-Affaire wirk lich so, wie hier geschildert wird und das muß sich ja bald herausstellen— dann ist das allerdings eine Schmach und Schande für das Volk von Amerika und speciell fürdas des Staates New Yorkl Das die Telegramme der Asso ciirten Presse über diese Vorgänge gar Nichts berichteten, ist übrigens bezeich neud für den Geist, von dem dieselbe be herrscht wird. Deroulede nnd kein Endcl Die Hesereien des prosessionellen in ternationalen Stankers und Aufwieg lers Deroulede, die derselbe zur Zeit auf seiner Reise durch Rußland gegen Deutschland zum Besten giebt, beweisen, wenn nichts Anderes, doch das Eine, wie tief in einzelnen Schichten der russi chen Bevölkerung zur Zeit der Haß ge gen Deutschland sitzt. Daß der fanatis sche Pariser Chauvinist Unfrieden stif tend in der Welt herumåiehh ist freilich Niemandes Schuld. ehr verdächtig jedoch ist, wie derselbe in allen Kreisen der exclusivsten Petersburger Gesellschaft gefeiert wird, nachdem er kurz zuvor in Odessa eine Verwarnung der russischen Behörden erhalten hatte. Die Osfiziere der»«Gard»k, die Künstler-, diåGeschäftD ---»I-S.-«o Wclh u« As YOU-ca Zu syst-u sosuusksp in der rusfischen Hauptstadt glänzende Bankeits veranstaltet. Wie jener be rtichtigte Chauoinist die nationale Lei dens afi gegen Deutschland aufzuwies geln uchi, kann man aus folgenden un erfreulichen Proben ersehen. Deroule besagt: Welche Sympathien fand ich überall! Doch wie könnte es auch anders seinl Nur im engsten Zusammengehen Frank reichs und Rußland’s liegt das --Mittel der Befreiung von dem teutonischen Joch, welches Europa bedrückt. Was ist in Wirklichkeit Europa jetzt? Ein großes geknechteies Land, dessen Residenz Varzinistl Glauben Sie mir, so wie Sie (die Rassen) die Türkei am leichte sten eniktüftcn können durch ein Bünd niß mit Griechenland, so ist die germani sche Welt allein im Zaum zu halten durch ein Bündniß zwischen Rußland und Frankreich«. Weiter erklärte Deroulede, es sei na türlich, daß Frankreich, von Deutschland besiegt, babe büßen müssen, unbegreiflich Jedoch sei es, daß Rußlond, als Sieger in dem Türkenkriege, Deutschland ge stattet habe, die Siegesfrüchte zu ernten. Der Jnietoiewer warf ein, es würde jetztnicht mehr geschehen, die Zeiten hät ten sich geändert. Darauf sagte Demu leden Jch glaube es nach Allem, was ich bisher in Rußlanb gesehen. Er fuhr dann fort: Merkwürdigl je mehr ich nach dem Norden Rußlands kam, desto nun-deutscher erschien mir die Stimmung. Aber wie viele Deutsche sind hier in PetersburgL Wie können Sie nur unterihnen leben? Jch woll te im ,,Hotel de France« absteigen; der Wirth ist ein Deutscher! Jm »Hotel de Rusfie«da§selbet So wühlte ich das ,,Hotel del-Europe«, das wenigstens kosmopolitisch istt« Wuudccbåkc Kutccto W D. Hoyt u. Co., Wholesale und Retailz Druggisien von Rome, Ga., sagt: Seit zwei Jahren führen wir Dr. Kingö New Discovery, Electric Bittets und Bucklenö Arnica Salbe und haben nie Heilmittel gehabt, die sich besser verkauften oder mehr Befriedigung gewährten. Sie haben einige wunderbare Kuren in unserer Stadt bewirkt, namentlich mehrere Fälle bon wirklicher Auszehrnng sind durch den Gebrauch einiger Flaschen von Dr. Kings New Discovery geheilt worden, in Verbindung mit Electrie itter. Wir garantiren dieselben stets. Zum Verkan bei A. D r ei ß. -—-s—4—.———-——s—— Tages Neuigkeiten. J n l a n d. —Jn Philadelphia verübten eine Anzahl Wardpolitiker, meistens ftitdti sche Beamte, in einem Saloon allerhand groben Unfug, um sich für eine Wahl Niederlage zu rächen. Der Anführer der Unruhestifter war der Polizeilieute nant Rache. Sie verwundeten eine Anzahl friedlicher Bürger, die ihnen in den Weg kamen, lebensgefährlich Die Bürger der 5ten Ward von Philadel phia sind in großer Aufregung über dieses wüste Auftreten von städtischen Beamten und sie dringen energiich auf gxemplarische Bestrafung der Schul igen. Fu West Verkeley bei SanFran cisco og eine Fabrik von Explosivstof fen in die Luft. Nur etwa 100 Pfund Schießbaumwolle und Nytro Glhcerin explodirten, aber dennoch wurde das betreffende Gebäude gänzlich zertrüm mert. Zwei Chinesen, die in der Fabrik beschäftigt waren« fanden bei dem Un fall ihren Tod. —Der große Strike in den Bittg burgher Glaswerken ist endlich beige legt worden. Die Fabriken waren seit dem Juni geschlossen und über 3000 Arbeiter waren so lange beschäftigungs los. Es wird sofort wieder mit der Arbeit begonnen werden. Als Basis der Verständigung dient die Annahme der vorjährigen Lohnsätze. Mr. Whitney, ein großes Kirchen licht, welcher Ober-Hofcaplan der Kü nigin von England ist, hält sich jetzt be suchsweise in Washington auf. Jn Be gleitung des Unter-Staatsfelretärs Por ter machte er dem Präsidenten Cleve land seine Aufwartung. A u s l a n d. Es hat beinahe den Anschein, als wolle Fürst Bismarck die Erblichkeit der Reichskanzler-würde einführen. Er hat es durchzusehen gewußt, daß fein Sohn Herbert (geboren im Jahre 1847ll) zum stellvertretenden Reichskanzler er nannt worden ist. Die unabhängige Presse ist sehr unzufrieden damit, denn sie erklärt diese Ernennung für einen Beweis, daß auch in Deutschland der Nepotigmug immer mehr um sich greife. Sie sprechen dem Grafen Herbert auch seiner Jugend wegen die für dieses hohe Amt nöthigen Erfahrungen ab. Selbst febr stark regierungsfreundliche conser vative Blätter können sich mit dieser Er nennung nicht einverstanden erklären. ZweiDeutschsAmerikaner, Namens Schmidt und Stuhr, welche sich besuchs tveife in Kiel aufhielten, haben von der deutschen Regierung die Weisung er halten, daß sie spätestens am 8. Oktober Deutschland wieder zu verlassen haben. Parnell beabsichtigt, einen speziel len Aufruf an die Jrländer Amerika’g zu erlassen, in welchem sie um Hilfsgeb der für die nothleidenden irischen Päch ter ersucht werden, damit es dieer er möglicht werde, den Grundherren ge genüber den Winter hindurch Wider stand zu leisten. General Villacampog, der Leiter der neuesten spanischen Jnsurrection, ist verhaftet worden. Er hatte sich in einer Mühle bei Moblijas versteckt. Ein an derer an der Rebellion betheiligter Of fizier wurde in dem Aubenblicke verhaf tet, als er sich ein Eifenbahnbillet kaufen wollte, das ihn über die französische Grenze bringen sollte. 73 gefangene Jnsurgenten, die von den Truppen und der Gendarmerie in verschiedenen Thei len des Landes aufgefangen wurden, sind in Madrid eingeliefert worden. Characteristisch für die Nothstände welche in Birma in Folge der Jrrawas dyiueberfchwemmungen herrschen, ist die folgende Nachricht aus Mandalay: Bei der Eröffnung einer Volksküche ent ·stand ein solches Gedränge, daß zwölf Personen zu Tode gequetscht wurden. Die brittischen Behörden haben gegen wärtig über·6000 Menschen zu füttern, die ohne diese Hülfe buchftäblich ver yhulhbtu Wust-sue Aus Neapel wird mitgetheilt, daß man bei weiteren Ausgrabungen in Pompeji nahe dem bsilichen Thore eine neue Grabersiraße entdeckt hat, in der man zahlreiche werthvolle Kunstfchiibe zu finden hofft. Du leidest an Kopfschmerzl Wa rum versuchst du es nicht mit Aver"5 PillenZ Sie wirken wohlthätig auf den Magen, rufen eine gesunde Thätigkeii der Verdauungsorgane hervor, entfer nen die Hemmniffe, die das Gehirn und die Nerven bedrücken, und heilen da durch dein Kopfweh auf immer. Eine Anzahi Bewohner von Na varto County bescheinigten neulich, daß Rev. Coulfon am Cryer Creek daselbst von der nationalen Prohibiiiong-Pariei 880 monatlich erhalt, um Temperenzs vorträge zu halten. Versuchte Tongaline in einem Falle von hochgradigem Rheumatismug in der Schulter. Der Effect war über raschem-. M. H. Rose, M.D., Sorgho, Ky. Bei Gordon wurde Charleg Bur deit, der sich betrunken und dann auf das Eisenbahn Geleife gelegt hatte, überfahren und schwer verwundet. Anzeige füvContraktoren. Mayorö Office- San Antonio, Tex.-, 21. Sept. 1886. Jn Uebereinstimmung mit dem vom Stadtrath am 20. Sept. 1886 ange nommenen Beschlusse werden bis zum 12. Oktober d. J. 12 Uhr Mittags in obiger Office versiegelte Angebote für nachstehende in Contract auszugebende städt. Arbeiten entsegenommem Graveliren von 23,000 Square Yrd5. Fahrweg mit Telford Grundlage; Ueberflachung von 25,000 Square Yardg gravelirter Fahrsiraße; 6,500 Kubikfuß Holz-Gassen; 6,()00 Kubikfuß Abzugsrbhrem Pläne sind ersichtlich in der Office des städt. 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Durch ein übers wengliches otnm wurden ihre Rechte ein Th der Segen wiirtigen Staatswnstitntion, angenommen ans 2. December 1879. Jhresroßen Ziehnngen von ein el nen nmmern finden monatlith att. Niemals wird eine Zieynng verschoben. Man lese nachfolgenden Plan. Große monatliche Ziehung Hin der Academy of Music, New Orkan-, Dienstag den 12. October Ess 100,000 Tickets zu 85 jede-. Bruch tbeile in Fünftel im Verbällniß. Liste der Neue 11 paaptääwinu voy s END Rhode W I do IMM- ON Soewiuue vpb M I 5 do 10 do k.,.«-s·. Iowa z 20 do soc ICM i 100 do Doc- AMI i soo da wo someo soc do so 25,m mo do 25 25,oos Approeimattons Gewinne O Appwrimationsssewiuue zu 8750 »Ist g do 500 4,50· 9 do M 2250 l has- Gewinne im Betrage von Reh-ou U Au a en ür A enten sowie Rates zge Clubt tagen Zur ins dec bfsice in steh rleaui gemacht werden. Wege uä eeer Auskunft schreibe man deutlich die ause U Fesse. an schicke Geld durch P o st al N o te n, Expreß Money Order, New York Wechsel auf New Orleaus. 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»La EHaats Me Yamksfhktknenerer Enthält das nährende Peinen-, durch dass dasHaat Nahrung und Unterhaltung em pfängt. »Er verhindert das Anstalten des Haar-es, heilt alle schlimmen Säfte und Miten der Kopfhaut, und stellt grauem Haare seine ursprüngliche Farbe wieder her. «,,Jch- ebrauche Hall’s Haar-Erneuerer seit Me rgals zwanzig July-en und bin über kem anderes räparat für das ihmgle kommt. Ermachtdag Haar ·Merbar san rund glä end, befördert ein Wachst um desfpelbem erhält i m Rest-räuin e Farbe, und er ält ie ·tvpfhaat rein un weiß.« Frau ary J. Won, Albany, N. Y. Birmingham g Reize fiir den Bart ine unnachahmliche Beize, in nur einem Ptaparap Zuber-eint von ".,P. Haft G Co» Nathan, N.H. Jn allen Apotheken zu haben. s— Europäåscher Plan. 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Der Herausgehen Descriptionsqu für das Wpss cheublati 82.50. -——«—-—·O.00---— Reisende Agenien: OLOB FULL Loialea San Antonio, 24.Sept. 1886. Die nächste Wahl. Für die im November statisindende Wahl in Bexar Counth finden sich Complicationen in Menge. Da ist zu erst die demokratische Partei mit ihren beiden Flügeln, von denen der eine Candidaten für die Countyiimter no miniren will, der andere aber nicht. Für die Nomination tritt namentlich der vor Kurzem gebildete junge demo kratische Club auf. Merkwürdig genug ist es, daß die jungen Demokraten die Jniatibe in dieser Angelegenheit ergrei fen, sie beweisen dadurch, daß die Libe ralititt keinen Eingang bei ihnen gesun den hat und daß sie den alten demokra tischen Institutionen anhängen, die man so halb und halb beseitigt glaubte. Ob die demokratische Conbention, die am nächsten Donnerstag stattfindet, wirk lich Nominationen vornehmen wird, ist unentschieden, boraugfichtlich wird aber ein heißer Kampf deswegen stattfinden. Was die Schmieriakeit in dieser Sache vermehrt, ist die Theilung der Mexikaner in zwei verschiedene Par teien. Der eine Theil will nicht länger mehr als Stimmvieh für die demokra tische Cliquedienen, während der an dere Theil daran festhält unter dem» Vorwande, wohlthätige Zwecke zu ver-I folgen. Die Handlunggweife der Mexitaner war bisher unberechenbar« und es ist daher ungewiß, welchen Laufz fte Hei der nächsten Wahl verfolgen werden. Nun kommen die Republikaner. Sie haben denselben Weg eingeschlagen, wie die Demokraten, dag heißt ein Theil von ihnen wollte ein republika nisches Ticket auffiellen und der anderes Theil nicht. Ueber die ZweckmäßigkeiN des Ticketg braucht man gar nicht im Zweifel zu sein, es wird unterliegen, denn die Reorganifation der republika nischen Partei ist noch so neuen Da tums, daß nicht an den Sieg zu denken ist. Die Anti-Ticket-Auffteller haben, wie zu erwarten stand, gesiegt, das will fich die andere Partei nicht ge fallen lassen undspricht deshalb von einer nochmaligen republikanifchen Con vention. Hoffentlich legt fich ihre Aufregung in einigen Tagen nnd dann denken sie nicht mehr an die Ausfüh rung von dummen Streichen. Möglicher Weise stellt die demokrati fche Convention ein Ticket auf, wag dann? Jn diesem Falle werden 50 Republikaner und 50 Demokraten zu sammentreten und ein sogenanntes Fu nongnaet nominiren. Man hat ein solche-s- Ticket immer das Volksiicket ge nannt, weil beim Notniniren der Cau dibaten keine Rücksicht auf deren Partei genommen wurde. Jn diesem Falle hätten wir zwei Tickets im Felde. Dabei bleibt es jedoch nicht stehen, sondern wir erhalten noch ein drittes Ticket, das der Arbeiterpartei. Die Arbeiter haben nümlich eine Partei or ganisirt, welche sie die »Bexar County Jndustrial League« nennen. Die Par tei besteht aus 7 Sektionen Arbeits-rit tern, deren Absicht ist, Männer in die Legiglatur zu wählen, die mit den An sichten der Arbeitgritter übereinstimmen. Dabei soll aber auch eine Nomination von Candidaten für Counthämter statt finden. Die Arbeiter machen große Verfprechungen und wollen an jedem Stimmkasten im Counth während der Waht Mitglieder anstellen, die für ihr Ticket arbeiten. Wenn sie nur die Geheimnißkrttmerei einstellen und mit ihren Grundsüsen in die Oeffentlichkeit treten wollten, dann wüßte man we nigsten-, wie man mit ihnen daran wäre. Indessen ein Ticket werden sie anfstellen und das würde dann das dritte sein, d. h. wenn die Demokraten Candidaten nominiren. Demokraten und Republilaner, die Mexikaner, die Arbeitgtitter, das Bexar Connth Executive Couneil und der demo tratischeUnian Clnb werden also bei der nächsten Wahl ihre Kräfte messen kais am Leben dürfte es daher nicht e en. Wir tagen Dir7s geradezu-, das Sintmons’ Liver Regulator Dich von Dygpevsie befreien, Deinen Organismus reinigen, Dir die Mög lichkeit gesunden Schlafeg bringen, ma larifche Krankheiten verbüten und Dir ein munteres und rüstigeg Gefühl ver schassen wird; Ce wirkt direkt auf die Leber und Nieren, reinigt, kräftigt und vertigt den Organismus gegen Krank heit. Er macht dem Frbftelfieber ein Ende nnd ist ein vblliges Gegengift für alles malarische Gift, aber doch frei von Chinin und Kalomei. Versucht’s und Ihr werdet über die guten Wirkun gen deg echten Simmong Liver Regula tor, bereitet von J. H. Zeiiin und Co» erstaunen. DerSchmied Charleg Underhill von Floregville wird deg Postraubes nngeklagt und· hatte deshalb ein Verhbr vor Friedens-Achter Adam, der ais Ver. Staaten Commisfconer handelte. Der Postmeifier Agee von Florezville sagte aug, daß Underhill ein Loch in die Dausthür bohrte und dieselbe dadurch öffnete. Dann bohrte er ein Loch in »die eiserne Geldspinde, machte die Tbür auf und stahl 8221 in Geld nnd Smme Underbill wurde für sein Erscheinen vor der Grandjury des Bun desgerichtes unter 81000 Bürgfchaft ge Pest-Kinn dieselbe aber noch nicht ge-l ei s- Iluf der KongreßsKonvention in We wurde Lanbatn wieder als Kon sreßmann nominirt. (Eingesandt·) An den Redakteur der ,,Freien Presse««. Jn einer Jhrer letzten Nummern, wie auch im ,,La Grange Journal« und im »Weimar Gimlei« erschienen Artikel unter derUeberschrist »Sekten-Schulen.« Jeder der Artikel enthielt folgende Worte: »Bei der Prüfung der Schwe sterschule zu High Vill, welche am 29. August stattfand, erschien eine von den Schwestern vor dem Counthrichter A. Haidusek und sagte zu ihm: »Wir hör ten, daß wir keinen Aniheil am Staats Schulfond haben sollen, wenn die Her ren sehen, daß wir Unterricht in Reli gion ertheilen. Sie dürfen indeß nicht ;darüber erstaunen, denn wir wurden hierher geschickt, um Religion zu lehren.« Jch bemerke hier, dasz ich den Autor je ner Artikel kenne und daß er bei der Prüfung nicht anwesend war; folglich konnte er auch nicht hören, was gesagt wurde. Jch bemerke ferner, daß ich um 9 Uhr Vormittags in High Hill an kam und sogleich nach dem Schulzimmer ging, woselbst ich bis zum Schluß der Prüfung verblieb. Während meiner Anwesenheit in lHigh Hill kam keine der Schwestern zu mir, um mich anzureden, und ich hörte obige Worte von Niemandem. Wenn sie gesprochen wurden, so geschah es ge sgen Jemand anders, aber nicht gegen smich. Jch hörte eine der Schwestern ’eine Bemerkung im Schulzimmer ma chen, es geschah dies in deutscher Spra che und sie wurde an jeden Anwesenden gerichtet. Es war ungefähr folgendes: »Sie dürfen nicht erstaunt sein, wenn wir die Kinder in Religion prüfen, denn seit dem Schlusse der Freischulen habentwir den Kindern Religion-s Un k--1sl- II sklssch GOIYGIID0 Es ist durchaus keine Gefahr vorhan den, daß ich den Sektenschulen Geld zu kommen lasse, denn ich habe zu viel Achtung vor den Institutionen und Ge setzen dieses Landes. Das Volk, wel ches mich erwählte, kann versichert sein, daß ich das Gesetz nicht verletze, dessen Aufrechterhaltung ich beschwor. Jn der Organisation von Schulge meinden lasse ich mich ausschließlich durch Sektion 73 des Schulgeseses leiten und nicht durch das, wag Dieser oder Jener darüber sagt. Wenn die Bürger, ganz gleichgütig, welcher Religion sie angehö ren, mir eine Petition überreichen, die den in Section 74 enthaltenden Bedin gungen entspricht, und wenn solche Pe tition innerhalb der geeigneten Zeit übergeben wird, dann organisire ich eine Schulgemeinde und vertheile Schulgeld an sie. Das ist meine beschworene Pflicht. Wenn eg Personen giebt, die dadurch benachtheiligt werden, so habe sie ein gesetzlicheg Mittel gegen mich und meinen Bond an Hand, der so gut ist, wie er nur in Fayette County von ir gend einem Manne ausgestellt werden kann. Indessen, durch meine Verthei lung von« Schulgeld an die verschiedenen Schulen nn Counth erscheint es nicht als bündig, daß solche Schulen aufrecht er halten werben. Zu wiederholten Ma len habe ich versichert, daß, wenn mir( durch geeignete Beweise dargethan wird daß die Schwestern oder irgend Jemand innerhalb Fayette Counth »eine«Sekt·en Ichuie unterhalten, ich ore Wuchers oer Lehrer solcher Schule nicht genehmigen werde. Sollte der Autor des Artikels ,,Sektenschulen« dies bezweifeln, so er suche ich ihn, Beweise dafür zu liefern und dann wird er erfahren, was sein gehorsamer Diener in dieser Angelegen heit thut. Zum Schlusse bemerke ich, daß, so lange ich jin Amte bin, von verschiedenen Personen Klagen bei mir eingereicht wurden, daß- die Schwestern Religion in den Freischulen lehren. Wenn solche Beschwerden ein liefen, habe ich dieselben genau unter sucht, konnte sie aber nie bestätigt finden. Wenn es dann zur Erläuterung kam, sagten die sich beschwerenden Personen gewöhnlich: »Ich habe gehört, daß die Schwestern Nichts als Religion leh ren, doch vergaß ich, wer es mir sagte-« Jch besitze verschiedene Briefe vom Au tor des Artikels »Sektenschulen«, in denen er sehr bang ist, daß diese Sekten schulen alle übrigen Schulen im Conniy verdrängen werden. Auf diese Briefe antwortete ich und verlangte Beweise, doch kein Beweis ist mir geliefert worden. Jch gebe zu, daß ich in der Erfüllung meiner Pflichten Jrrthtimer begangen habe, aber keiner derselben geschah mit Vorsatz. Dagegen behaupte ich, daß mir Niemand eine Vernachlässigung der Pflichten meines Amtes vor-werfen kann. Jch versichere dem Volke dieses Counties, daß, so lange ich dessen Die ner verbleibe, Niemand eine gerechte Ursache zum Erheben einer solchen Klage finden wird. A. O a i d u s ek. ji) Wenn das Geseg es verbietet, daß in den öffentlichen Schulen in Religion unterrichtet wird, dann sollte es doch auch konsequenter Weise verboten sein, daß in den Schluß-Examinationen diefer Schulen in Religion geprüft wird. Wenn es unserem Korrespon denten daher bedenklich erschien, daß dies dennoch geschieht, so können auch wir nicht umhin, ung diesem Bedenken an zuschließen. Wer im direkten Dienste einer Seite steht, sollte eben— da es doch kaum möglich ist, die Person von ihrer »geiftlichen« Eigenschaft zu trennen —für untauglich erklärt werden, als Lehrer oder Lehrerin an den Frei schulen zu wirken. Der Buchstabe des Gesegeö, welcher die Freischulen aus drücklich für konfessionslos erklärt, ver langt dies eigentlich ganz direkt. (Anm. d. Redaktion.) ——s-0-0-- Ein nnternehmendeö, zuverlässiges Hans. Man lann sich stets auf A. Dreisi verlas« sen, nicht allein, daß er das Beste fahrt, legt er sich die Agentur von wohlbekannten bewährten Artilein, die das Volk mag, n und erhä t sich dadurch den obigen Rus. Er at fest die A en tur siik Dr. Kings Neue Entdeckung gegen us zehrung übernommen nnd verkauft die Medizin," weil er weis-, das- sie gut ist. Sie lurirt jede Assection der Kehle, Lunge und Brust. Probe Flaschen frei Die Bewohner von Pleasanton haben ein Comite erwählt, das mit Präsident Lott einer Eisenbahn wegen unterhandeln foll Der Sau Pedro Part. Jm Jahre 1884 verpachtete Mayor French den San Pedro Park auf 6 Jahre an Herrn F. Kerble unter der Bedingung, daß der Bart verschönert werde. Jetzt findet sich ein haarspal tender Grundeigenthümer-vielleicht ist er ein Prohibitionist—und behauptet geradezu, daß von der Verschönerung des Parks nichts zu bemerken sei. Deß halb ist der im Jahre 1884 abgeschlos sene Contrakt aufgehoben und ungültig. Doch der »Grundeigenthümer« geht noch weiter. Er meint, wenn man ganz von dem Contrakte absehen wolle, so habe der Stadtrath gar kein Recht, den San Pedro Park zu verpachten. Er könne gerade so gut einen der öffent lichen Plätze oder eine Straße verpach ten. Der Park wäre öffentliches Eigen thum, er gehöre dem Volke, dem er verbleiben müsse, und der Stadtrath habe den Bart-nur zu bewachen Und die Aufsicht darüber zu führen. Und diesi sei Sache des Straßencommissärs. l Wenn man auf die Ansichten jenes närrischen ,,Grundeigenthümerg« ein gehen und den Park sich selbst über lassen wollte, wie würde er wohl in Zeit von vier Wochen aussehen? Wir hatten schon einmal eine ähnliche Zeit zu Ende des Krieges, in welcher der Park brach lag. Der alte Dürler wohnte zwar draußen, aber von einer Wirthschaft war keine Spur. Die San Peer Springg waren in Vergessenheit gerathen und nur selten fand sich ein Besucher ein. Ueber 20 Jahre sind seit jener Zeit vergangen und jetzt hat San Antonio eine Straßenbahn, die nach dem San Pedro Park hinaugführt. Wie würde er heute nach vier Wochen aussehen, wenn Niemand draußen wohnte und der Straßen-Kommissär die Aufsicht über den Park führte? Vor 10 Jahren ließ der Stadtrath einmal 12 Magnolien im San Pedro Park an pflanzen und jetzt ist nur noch ein ein ziger dieser Bäume vorhanden, trotzdem Jemand draußen wohnte. Wie würde heute erst das zerstörungslustige Publi kum mit dem Plage verfahren, wenn Niemand vorhanden wäre, der ihn be aufsichtigteL Das sollte der »Grundeigenthlimer« bedenken, ehe er die Parkangelegenheit resvrmiren will. Allerlei. Gestern Vormittag starb hierselbft ein Deutscher Namens August Fiedler, der erst vor 10 Tagen von Schulenburg herauf kam und in der South Salado Straße wohnte. Er saß im Zimmer, anscheinend wohl, wollte aufstehen und stürzte dabei in die Knie und starb. Vorgestern starb die Frau des Herrn Frank Friedrich nach langer Krankheit. Sie war eine Tochter des in San Antonio wohlbekannten Herrn F. Lesch in Bulverde. Für die Missionsbahn strafen zwei neue Lokomotiven ein. Die Bahn nach Corvus Christi soll bis zum 15. Oktober vollendet sein und dann kom men die Lokomotiven zur Verwendung. Ueber das Fest der Jtaliener ist Streit ausgebrochen. Nicht nur über die Abhaltung des Festes sondern auch über das dabei verabreichte Essen. Der Wirth hatte den Contrakt für 81.25 das Ge deck abgeschlossen und nun stellt sich her aus, daß er dabei Geld verloren hat. Er verlangt ietzt s3 für das Gedeck. '—— Die Häutehändler Croll K- Han sen haben fallirt. Ueber die Verpflich tungen weiß man nichts, glaubt aber daß sie bei weitem nicht durch die Aus stände gedeckt werden. Der jüngere Partner der Firma soll verschwunden sein. Labatt ist von der Firma al Ren-inm- pkemnnt wurde-n. Die Arbeitgrittey oder die Bexar County Jndustrial League, wie sie sich nennen, hielten gestern Abend eine Ver sammlung ab und beschlossen, die bei ben in Bexar Counth bestehenden Far mer Allianzen zum Anschluß einzuladen. An Herrn P. Jngenhütt in Com fart sind 18 Liederbücher (Palmeg) ge sandt worden, die für C a rl F ry e, San Antonio bestimmt sind. Der Adressat mag sich mit obigem Herrn schriftlich in Verbindung sehen. Erössnnng von GnM Cum Am Sonnabend den 25. September werde ich in dem Basement von Arun sas Prescatks Grocerh-Store, an Don stons nnd Saledadstraße, eine Sample nnd Billardhalle erster Klasse erbssnen. Jch mache mir das Vergnügen, meine Freunde zu einem fuperben Lunch zu dieser Gelegenheit einzuladen. Alles wird erster Klasse sein und keine Mühe gespart werden, meinen Kunden die Zeit angenehm zu machen. th Gus.Rawls. Haus Verkauf. Ein großes Lat mit neuem Haus und Stal lung ist billig zu vertausen. Nachzufra en in der stice der »He-den Presse« oder Olive traße nahe Sherman Straße bei H. Leonhardt. Wahl JÄnzeigem Bexar Connty. Für Legislatur Repräsentant Wir sind autorisirt, Herrn J. E. O ch se als Kandidaten für Legtslatusr Reprä se n t an t e n anzuzeigen. Für Connty Kommissär. Wir sind autorisirt Herrn W m. H ö sli n g sr., als Kandidat für Wiedcrwahl für das Amt des County Kommissar-s des Z. Pre einkts anzuzelgem Für Friedensrichter des I. Precinlts. Wir sind antorisirt Herrn C. M. B a r n e s als Kandidat für das Amt eines der- Friedens richter des I. Preeinlls in der bevorstehenden Nodcmberlvahl anzuzeigen. Für Friedensrichter des 1. Precinth An die Stimmgeber des I. Preeinkts, Bexar Counly.—Meine Herren! Da die Wahl Von Counlybeamtcn im nächsten November stattfin det, so halte ich cs für Pflicht, meinen Freunden für die Unterstiiynng nnd die Begünstigungen zu danken, die sie mir in den vergangenen sechs Jahren erwiesen haben, und vertrnue dabei ans Ihre Unterstüxmitg in der kommenden Wahl. Ich lündige mich deshalb als Kandidat für die Wiederwahl als Friedensrichter des I..Precinlts von Vexar County an, nnd sollte ich erwählt werden, so kann ich— nur versprechen und mich verbargen, die Pflichten meines Amtes unpar teiisch in der Zukunft zu erfüllen, gerade wie ich« es versucht habe, in der Vcäzangenhett zu thun. Jch verbleibe achtungsvo A n t o n A d a m. Für County Kommissär. Wir sind autorisirt, Herrn H. L. D i g n o lv ily als Kandidaten für das Amt des Connty Kommifsärs des s. Preeinlts anzuzergetn Für County Clerk. Wir sind antorisitt Herrn T h a d. W. ,S m i t b als Kandidaten für Wiedererwählnng für das Amt des County Clerks anzu kündigen. Für County-Assessor. Wir sind antorisirt Herrn Cnpt. S o h n C. C r a w f o rd als Kandidaten für das Amt des Count Assessor in der bevorstehenden Novem berwa l anznzeigen. Wir sind autorifirt, Herrn Cap t. D. M. P o or als Knndidat für Wiederwahl für das Amt des CountysAsscffor in der bevorstehenden November-wohl nnzuzeigem Für Konstable. Wir sind autorisirt, Herrn F r e d V a d e r als Kandidat für Wiedetwahl für das Amt des K o n st a b l e r s des 1. Distrikts anzuzeigem Für Connty Schaf-meisten Wir sind autorisirt, Herrn E d. F r o b ö f e als Kandidat für Wiedertvahl für das Amt des Couuty Schaxmeifters in der bevor stehenden Novemberwahl anzYzeigem Für Disttikt Anwalt. An die Stimmgeber von Bexar C o n n t y. Ich kündige mich hierdurch als Kandidat an für die Wiedererwählung als Distriltnnwalt für den 37. Judicinl-Distritt. George Pafchal. Für Distrikt Cletk. An die Bürger von Bex ar Connty. Hierdur kündige i mich als Kandidat nr Wiedererw blung für as Amt des Distrikte erk von Bexar County an Geo. R. Dafhieb Für Sheriff. Wir sind autoristrt, Herrn R at L e w i s als Kandidnt für Wiederwahl für das Amt des S b e r i f f s anzukiindigem Lir sind antorifirt Herrn Thos. P. Me call für das Amt des S eriff in der be vorstehenden November-way anzuzeigen. Für Steuer Kollektor. Wir sind antorisirt, Herrn J. S. R a m f ay als Kandidnt fär das Amt des Stenerlolleltots von Bexar Connty in der bevorstehenden Ro bembctwahl anzuzeigen. Für County Vermesset. Wir sind antorisitt, Herrn W. M. Locke als Kandidnt für Wiederervählnng für das Amt des County Vetmeffers bei der bevorstehenden Wahl anzusagen slcE IEW’s sAWL SoledadiStraße. Führt die ältesten und besten Whiskeh’s, feine Liqu31e, Rheinweine, Champagner-. Allezect frisches. eiskaltes Bier. Jeden Tan warmen, vorzüglichen Lnnch. Sprecht vor un Ihr wer det befriedigt fein. 2,9,UM Stablikt 1874. cis-Eo- GABR 410 OstsHonstonstraßI gegenüber von tegor Französifche Färberei --und— Reinigungs Etablissement. 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