Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 20, 1886

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Die suche Freie Presse erscheint mit Ausnahme des Sonntags nnd kostet 10.00 für das Jahr over 8250 für 3 Monate. Jahrgang 22 eeju Messe Euu MXW 1WspTägliche Ausgabe. Die Woche-titsche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag nnd kostet 82.50 das Jahr oder 81.25 für F Monate in Borausbezahlung. T Sau Antonio, Freitag den 20 f August 1886. Nummer 1301. Leber-Krankheit Smotdmex sitt-m oder übt-: Geschmack im Munde; die-Zunge mit weißem Ue Mage; oder Ims t; Schmerz im Rücken, in Den Seiten«oder0 eukeu, der oft mit Rheumatts musternechfeltwirb; Mageusikuusee Ap p e t ixt lesi g Ie it suwetlen Uebellett aund wä eriges Erbrechen o er Verdauungsfchwachq B uug und saures Anfstoßenz Däme ab wegselnd starr und schlaff; Kopf weh; Ge dä tuisschwäche mit eurem pein u Gefühl, daß man unterlassen habe, etwas ichtiges zu thun, C n tkräf rang Riedergeschlagenzecy dichl-gebet Its eheu der Haut nnd der u gkaztrockener On»en; Fieber; Unruhe; öpärlich Frei-de· rsbochgeigrbter Uria, der beim teheus allen so ensai Met, slIIONs Wild RIEMANN kein vegetabilisch, wird im Süden allgemein angewandt, um vie starre Leber zu einer gefunden Thätigkeit an u regem Es Itzirtt ganz außerordentlich auf ie Lebe-, Nieren nnd D ärme. Ein dien ittel ge en Malaria, Hartleibigs fes fPe Uebelleit, Niedergeschla N ålltgteit, Gelt-sucht Blä IV. sitt-set Oeässqckfvwnihkawo neu schwals die—beste«Wa-rzuei ür Ruder för are-nd für W ente. Be; edem Zu mde desO nie-uns obs-Gefil- ssjkssamth t-« and-Y- qu IFÆIIIZZEZI Pa. sxkz Preis si. 00. Der fashionable Schuhmacher Laden. Luoohese Bros» Eigenthümer. s Durchefe Pros, Imnvstcks Ilivtplusmvcg k, Stiefel von 87 bis 811; Schuhe von 82. 50 bis N. so. Damenschughalbe Sohlen nnd Ubsässe 50 Genie Für atmet 75 ceats bis HI. Dann-schade ans Bestellung Spezialität. Reue Moden erhalten jeden Monat direkt von Pan 882 C dpouston Strasse,u Sau Unterne,g Tex. Alt-il star Lin-F Wische und Ver. Staaten tzeZ.østl)octnpfek segeln jenen Zaun-denn zwischen New York und Untwerpety des- Mein Deutschland Julie Holla-Zi- mtd Frankreich. Spätjahrss u. Winter- Preise. Zlgnlensgk sssoasabiß III Rund-M e von Hätt-W sem. FAUSWIMÆ niedrigen Preis sen Peter wriswh t. sons, General N 55 Bin-Away, New York. Seit-Antoniu, Texas IJF uns. C.Gtiesenbeck. Hände-: melset.J.S. McRmm. A. keins-, Baums-.- Biemitthithsft Z-; m ZEIT-Helen Y.M-.« Z ,-M ,Ehm· M Hist HALF ne C is. MW vier« Aue Anzahl der besten Billarvs stehen BMsSpieluu znt Verfügung« M »O-— Dis V; Breetlingtzcain Zahnärzte, Dem-is ow, Sau Ante-up. Q E ' Dou- Fläs- Wl st. Sgg Syst-sum -T:xAS Yerrechnet Roman von L. Bernh-ern lsortsepungL Sie sind eine tapferesSeele, Miß »Danversl Wollte Gott, eg gäbe mehre ;re von Jhter Art. I Was mir weh thut, fuhr Miß Dan verg fort, das ist, daß der Name des ar men Kindes m diese ganze unehrenhaf-« te Sache verwickelt worden ist. Und in T dieser Beziehung ist’g mir besonders lieb, daß wir hier in einem Winkel der Welt-leben, wo sie vor allen widrigen Angriffen sicher ist. Sie ist hier Miß Lucy, meine Pathe; niemand weiß etwas von der vormaligen Mrs. Manfred. Sie selbst in ihrer Unerfahrenheit ahnt nicht, welche Schmach sich an ihren Na men hängt; wie viele ihr fluchen, alg der Ursache ihreg Unglücks- und sie lebt hier nicht in der Gefahr, eg jemals zu erfah ren. Und Sie haben es wirklich verstan den, fie in Unwissenheit darüber zu er halten? Jch bewundere Sie wirklich Miß Dank-erst Wenn Sie Lust haben, etwas zu be wundern, was dessen würdiger ist, so blicken-Sigm hinaus»,« Mr. OldcgstlH sllglc Alls Ullllvelp llul well uueogqucus tem Arm auf die Szene vor ihnen. Die dunkle Wolkenwand, die höher und hö her-gestiegen war, hatte sich vom Hori zont abgehoben, einen hellen Streifen über demselben freilassend. Die Sonne trat ietzt in diesen freien Raum als gro ße glühende Kugel, die schwarzen Wol ken über ihr mit tiefem Lila färbend und einen breiten Streifen glühenden Gol des über das bewegte Meer ergießend, der sich bis dicht zu den Füßen der bei den ganz in Anschauung versunkenen Zuschauer hinzog. Die oberen leichte Jren Wolken erglühten in prächtigem Rath und färbten die Schaumkronen der Wellen mit rosigem Widerschein, with-! rend die Sentungen sich in tiefem Schatten desto deutlicher abhoben. Die gegenüberliegende Küste der Bucht lag bereits ganz im Dunkel und hob ihre hügetigen Formen deutlich vom helleren Hintergrunde des Himmels ab, wäh rend der Strand zu ihren Füßen mit der majestätisch daherrauschenden Bran dung noch hell beleuchtet erschien. Miß» Danvers hatte die Hände gefaltet, Mr. Oldcastle athmete kaum. Schweigend betrachteten beide das glänzende Schau spiel. Da fuhr plötzlich ein scharfer» Windstoß über das Meer-, der ihnen den Schaum ins Gesicht trieb. Der Sturm ist da, sagte Miß Dan vers. Wo ist Lucy2 Lucy stand in diesem Augenblicke auf einer flachen Düne, nicht weit von den Redenden entfernt. Der Wind sehtez sich in ihre Kleidung und zauste an den Bündern des Strohhutes, den sie am Arme trug, der Schaum, der zu ihr her-« aufiprühte, benetzte Ehr Haar und Wan- I gen, aber sie merkte es nicht. Sie hörte nicht das Brausen, das wie ein mächti ger Flügelschlag dem Sturme voran flog, sie sah nicht die wildbetvegte Fluth, dis- in mindsten. schmxmaekritnten Wo gen var ihm herzog. Sie war von ei nem ihrer gewohnten Spaziergänge, die sie allein am Strande zu machen pflegte, heimgekehrtj und sich mit leich tem Schritte dem hause auf einem durch Gebüsch gedeckten Seitenp ad nähernd, hatte sie unvermuthet die timmen der beiden Sprechenden vernommen. Sie hielt im ihrem Gange siill, um zu unter scheiden, welch einen Ungewohnten Gast Miß Donners so lebhaft unterhalte. Da schlugen Worte an ihr Ohr, die sie an die Stelle sesselten. Charlez Manfred-Lucy—Neuez von der alten traurigen Geschichte-NO zit terte. Wareg nicht genug, wag sie he reitg ertragen hatte? War mit seinem; Mecklichen Tode nicht alles vorübers« lche neue Kunde wartete ihrerfs Deutlich hörte sie Miß Danverg sagen :-x Und ich bin wohl nicht die Einst e, die um das Ihre gekommen ists Es nd an dere- die es noch härter trifft. Lucy war’g, als müsse das laute Klo pfen ihresFetTeng sie verrathen. Sie preßte die tin e sesi auf die Brust und die Lippen sesi aufeinander, damit kein unwillkürlicher Ausruf sie verrathe, als sie Miß Danverg sagen hörte: Häck- dach te mir’s schön, aus meine alten age al ler kleinlichen Einschränkungen üheho den zu sein die Armen müssen sich ei ne andere Beshiitzerin suchen. Und als sollte dem armen Kinde kein Tropfen des bittern Kelches erspart bleiben, folg te jetzt die Bemerkung: Es thut mir weh, daß ihr Name in eine unehrenhaf te Sache verwickelt ist, es ist mir lied, daß sie in einein Winkel der Welt lebt,v wo sie nie erfahren wird, wie viele ih rem Namen fluchen ic. Lucy stand einige Augenblicke wie ge lähmt, als Miß Danvers und ihr Be gleiter ihre Stelle verließen, um sich ins Haus- zurückzuziehen. Dann verließ UUJ sie gerüuschlog ihren Platz in deni Bü then and eilte den geschützteu Pfad: wieder hinunter, bis sie unter den hohen Buchem die den niedrigen Dünenrand, Mk sich sum flachen Strande hinahient- te- bestMdem zum Stillstand kam. M Ishnte sie sich an einen der schlau-! en Stamme und schaute regungslos CUJ M UUM Ihr wogende See, die de-; Uns den Smmd zu überstuthen begann, Z hinunter.· So wie die todenden Wellen, dies L. l schäumend und brausend sich nach al lem, wag am Strande in sicherer Höhe lebte, zu strecken schienen, um mit gieri l ;gem Griffe alles Lebende mit sich hinab xzureißen in die tosende Tiefe, fo hatte ;der Sturm ihres Lebens ihr alles ver Eschlungen, sie selbst bis an den Rand der Vernichtung mit fortgerissen. Wie die schlanken Stämme, die fich· jetzt dem Sturme beugten und bis in die Wurzeln hinein erzitterten unter seinen gewalti gen Schlägen, und sich dennoch im näch sten Augenblicke wieder hoch und mäch tig emporreckten, die unverkürzte Kraft dem erneuten Angriff darbietend, so hatte auch sie sich nach den furchtbaren, scheinbar vernichtenden Schlägen ihres Geschickg zu neuer Kraft emporgerichtet. Lange hatte sie zwischen Tod und Leben geschw ankt, mit aufopfernder Treue den Miß Danverg und der alten Wärterin gepflegt. Und als die Kraft der Krank heit gebrochen, da hatte sie noch Wochen auf Wochen in tödtlicher Ermattung zu gebracht,«unfähig, sich von den quälen den Erinnerungen los-zureißen und das Leben von neuem zu erfassen. Was hat te sie auf der Erde zu schaffen, sie, die jedezLebengzweckeg entbehrte? Wer be durfte ihrer? Die Nachricht you dem Tode ihres Gatten, die man ihr.so scho nend alg möglich mittheilte, konnte ih rer Leidens-fülle wenig mehr zusetzen. Gottfring folgt-) Ein gesunder Körner nnd ein klarer Kopf. Wenn Kopfweh biliöse und Berdannngss leiden den Körper plagen, kann der Kopf nicht klar sein. Diese Leiden üben eine höchst schäd "liche Wirtnn auf das Gehirn aus und verur sachen Umw ltung dieses Organs, die von einem gesunden Menschen nicht verspürt werden. fGliickticherweise können diese das Gehirn be »driickende Leiden durch H o st e t t er s M a g enb itt ers, das olme seines Gleichen da stehende Heilmittel, vollständig beseitigt werden, welches das Gehirn und die Nerven erfrischt und stärkt, während es zu gleicher Zeit die Or ane der Verdauung, der Assimilation nnd der al lenausscheidung in Stand seht. Es vertreibt die eingefunden Säfte, welche den Körper ver iften, durch die Gedärme und die Nieren, und übt außerdem einen stärkenden Einfluß aus Als Abfiihrmittel ist es niemals reizend, ge waltsam oder schmerzhaft, aber gleichmäßig, natürlich und fortschreitend in seinen Wirkun gen. Als ein Mittel den Appetit nnd den Schlaf zu fördern, steht das Bitters unerreicht da; es macht die Ultersschwäche leichter zu er tragen, lindert die Leiden, die dem schwächeren Geschlechte eigen sind, hält vorzeitigen Verfall gnßhund ftellt einen geschwächten Körper wie er er. Tages Neuigkeiten. J n l a n d. Ein Correspondent von Engle Paß warnt unsere »Milizen in Glanz Handschuhen« die mexitanifchen Streit krafte zu unterfchüpem Sie dürften sich arg tauschen, wenn sie dem Comptroller Swain Glauben schenkten, und nach Mexikv zugen, in der Meinung einen »militärifchen Spaziergang von 24 Stunden-« vor sich zu haben. Col. W. H. Bolton, der frühere» Superintendent des Zeitungsdeparte ments im Chicagoer Pvftamte, wurde ver-haftet, weil ihm Unterfchlagungen im Betrage von 812000 nachgewiesen wurden. Bei einer Hausfuchung in Boltons Hause hatte man ein Notizbuch vorgefunden, in welches er die unter schlagenen Summen mit erstaunlicher Gewissenhaftigkeit unter Beifügung des Datums eingetragen hatte. A u s l a n d. O— n--L «.----.I- L-- m4-I«4-«--l JU VIIIUUII IUUCUI III- pulcasslbsls l wieder eröffnet durch eine Thronrede der Königin. Salisbury gab darauf einen kurzen Ueberblick über die politi sche Situation des britischen Reiches. Er gab zu, daß die Sachlage in Birma höchst unbesriedigend sei, daß sie vor läufig jedoch zu ernsten Befürchtungen keinen Anlaß gebe. Eine lange Debatte entipann sich über die Frage der irischen Reform. Salisbury erklärte, daß un bedingt etwas geschehen müsse, um Ruhe und Ordnung in Jrland wieder herzustellen nnd dem Zustande des fort währenden Bürgerkrieges ein Ende zu machen, jedoch dürfe man sich nicht über eilen, sondern müßte die Maßregeln den Verhältnissen anpassen. Zum Schlusse erklärte er, das Ergebniß der legten Wahlen habe bewiesen, daß die Mehr heit des englischen Volkes gegen die Einführung der Gladftone’schen Dorne RulekPläne sei, und dies Votum bilde für die Regierung die Basis für ihr fer neres Verhalten gegen Jrland. Jn Velfaft hat die CoronerssJurh gegen 9 Polizisten die Anklage des Mor des erhoben, weil fie ohne zwingende Nothwendigkeit während des letzten Auf ruhrs auf das Volk feuerten. Inzwi schen dauern die Stracken-Tumulte fort. Ein heftiger Straßenkampf zwischen Katholiken und Protestanten fand statt bei dem man jedoch keinen Gebrauch von Feuerwaffen machte, sondern sich gegen- seitig mit Pflaftersteinen bombardirte. Das Parnellitische Organ »Uni ted Jreland« in Dublin veröffentlicht eine Art Kriegserklärung gegen das Kabinet Salisbury. Das irische Volk «sagt es—werde mit einer ver weifel ten HartnäckigkeitWiderstand lei en und den Krieg bis aufs Messer mit ihm füh ren, wenn die berechtigten Forderungen der Jrländer unberücksichtigt blieben. Die neulich auch von uns gebrach te Nachricht, daß sich die berühmte schwedische Sängerin Christine Nielfon in Paris mit einem spanischen Grafen Miranda vermählt,habe, wird jedi als eine Ente bezeichnet. Die Eifenbahnen der Ver. Staaten. H. V. Poor und H. W. Povr haben jetzt auch für’s Jahr 1886ihrEisenbahw Hanbbuch. (Poor’s Mann-I ot the Railroads ot the United States»)· herausgeben. Man erhält daraus über die neuen Fortschritte des Eisenbahn-I wesens in den Ver. Staaten einen lehr reichen Ueberblick. Die Ziffern des «Msnusi« liefern zwar kein sehr erfreuliches Resultat, denn »wenn auch die Meilenftrecke der Eisen Idahnen nicht unerheblich zugenommen That, so ist diese Zunahme doch hinter zden legten Jahren, selbst 1884, zurück geblieben. Man wähnte, daß mit 1884 die größte Niederdrtickung erreicht wor den fei, die Abnahme der Meilenzalzl neugebauter Bahnstrecken mit derjeni gen des Vorjahrs verglichen erschien so bedeutend; dennoch ist heuer vergleiche greife wieder ein Rückschritt eingetre en. Während im Jahre 1882 noch 11,599 Meilen neuer Bahnen gebaut wurden, 6818 im Jahre 1883 und 3974 im Jah re 1884, Ist im Jahre 1885 diese Ziffer weiterhin auf 3131 Meilen gefallen, Inlfn mn nnllp 20 Nisus-ni- In den Neu- Englandstaaten macht sich die Abnahmeam meisten sühldar;inMaine, lNew Vanipshire, Rhode sland und Connecticut ist nicht eine eile neuer jBahnstrecken gebaut. New York hat zseit Vollendung der Westshotebahn nichts Nennenswerthes im Bahnhau ge sleistet, und auch in Pennsylvanten ist eine beträchtliche Adnahme zu bemerken, wohl einestheils in Folge der üblen Er sahrungen mit Parallel-Bahnen, welche ein Werkzeug flir tostspielige Bdrsens jodberei wurden, während andererseits der Frachtverkehr in Folge des Legens zahlreicher Oelriihren eine namhaste Einbuße erlitt. Zugenommen gegen voriges Jahr hat der Vahnbau in Süd Carolina, Georgia, Florida und Ken tuckh, während er in sämmtlichen andern Südstaaten, namentlich in Virginia, Mississippi und Nord-Carolina beträcht lich abnahm. Jn den westlichen Staaten ist eine geringe Zunahme in Illinois, Jndiana, Nebraska, Kansas, Missouri und Texas zu verzeichnen, während sich besonders in Jowa eine Abnahme zeigt. Die Territorien nehmen die untersten Stufen ein: Jn Montana, Wyoming und im Jndianer-Territorium ist nicht eine Meile Bahn hin u etotnmen, in Dakota wurden nur 11 eilen, gegen 263 im vergangenen Jahre, gebaut. Die Pacisic- Staaten weisen mit Aus-« nahme von Calisornien einen ähnlichen Rückgang auf. Jn dem genannten Staat wuchs die Meilenzahl von 41,70 Meilen im Jahre 1884 auf 14,955, im Jahre 1885, während NeusMexito mit 3.30, Jdahv mit 5 und Utah mit4 Mei len ver-zeichnet stehen; Nevada, Was hington- Territorium und Arizona find gänzlich ohne neue Bahnen geblieben. Für die industrielle Entwickelung dieser Landstriche legt dies kein gutes Zeugniß ab. Obwohl viel Capital im Markte ist, welches Anlage sucht, scheuen sich die Cupitalisten, ihrGeld daselbst in industriellen Unternehmungen und Verkehrsmitteln anzulegen; es muß also wohl ein berechtigtesMißtrauen hin sichtlich einer vortheilhasten Entwicke lung dieser Gebiete vorliegen. Die erfreulichste Entwickelung des Cis-nbabnbmnä sei-It mip erwähnt der Süden. Süd- Carolina, welches in sden drei Jahren von 1882 bis 1884 nicht über 40 Meilen im Jahr hinaus kam; hat heuer 100 Meilen neuer Bahnstrecken aufzuweisen, während Florida von 182 aus 272 Mei len gesprungen ist. Letzterer Staat scheint sich in der That in ungewöhnli chem Maße zu entwickeln; das gün stige Klimm der fruchtbare Boden und andere Bortheile tragen zu seinem raschen Aufblühen bei. Uner erwartet kommt andererseits der unver hältnismäßige Rückschritt eines vielver sprechenden ndustriestaats, nämlich Alabama’s. m Jahre 1883 stand Alabama mit 177 Meilen verzeichnen im Jahre 1884 noch mit 96, während 1885 nur 20 Meilen neuer Bahnen aufweist. Eine Erscheinung, welche in den les ten Jahren auffiel, zeigte sich auch in den dies-jährigen Aufstellungen, nämlich die geringe Zunahme des im Eisenbahn bau angelegten Capitals, bei bedeuten der Zunahme der sundirten Schuld. Zur Jahre 1884 und 1885 betrug die unahme desCapitals etwa je 835,000, 000, während die fundirte Schuld im Jahre 1884 um 160 und in 1885 um 100 Millionen anschwoll. Jm Jahre 1884 ließ sich die Zunahme der fundir ten Schuld theilweise dadurch erklären, daß ein Theil der schwebenden Schuld fundirt wurde, da letztere um 40 Mil lionen gegen das Vorjahr abgenommen hatte. Dieser Grund ist aber für 1885 nicht stichhaltig, weil nicht nur die sun dirte Schuld von 83,669,115,772 auf 83,765,727,066 anwuchs, sondern auch die schwebende Schuld um 15 Millionen zunahm. Diese Ziffern lassen also wohl nur die eine Deutung zu, nämlich, daß mehr als zwei Drittel der neugebauten Bahnstrerlen aus Kredit gebaut wurden. Jm Gan en genommen kann also der Stand des kisenbahngeschästs nicht als sehr erfreulich betrachtet werden. Der Grunddieser ungünstigen Verhältnisse dürste in den andauernden Eisenbahn triegen zu suchen sein, unter welchen s i Aper’"s YakrsÆIgM Jst ein löstlicher Toiletten-Artikel, und zu-. gleich ein wirksames Mittel gegen allt Krankheiten des Haares und der Kopfhaut· Es ruft einen kräftigen Haarwuchs hervor, macht das Haar weich, biegsam und glänk send, nnd giebt ihm feine jugendlicheFarbe wieder· »Ich habe von A1)er’s Hair-Vigoe mit wunderbarem Erfolge Gebrauch gemacht. Es giebt grauem Haare feine ursprüngliche Farbe wieder, ruft neues Wachsthum hervor, und erhält das Haar kräftig und gefund. Als Toiletten-Artikel übertrifft es alles was ich fonst kenne.« Frau J. I. But ton, Bangor, Me. Zubereitet von Dr. Z. C. syer E To» Lamell, Russ. Jn allen Apothelen zu haben. Preis 81. Sechs Ilsfchen sä. namentlich die Frachtraten schwer zu leiden hatten; die aus der Passagier beförderung fließenden Einnahmen wurdenbavon weniger berührt.« Kolofsal fchneidtg. Jm Casino einer kleinen Garnison faßen eines Abends mehrere Officiere und selbstverständlich bildeten die Pfer de den Gegenstand ihrer Unterhaltung. Vor allem wurde über die Schnelligkeit einiger Rasse gestritten. Ein junger, eben erst aus Z. an das Regiment ver fehter Lieutenant griff auch in die Unterhaltung ein. Das ist alles noch nichts, die Herren kennen vermuth Gtaf B. in J.? Selbstverständlichl Jn der ganzen Sportswelt als der fchneis digste Reiter bekannt. Fünf- Mal Sie ger beim Rennen, u. f. w. schnarrte es ihm entgegen. Nun, der Graf wird wohl kein Ren nen mehr mitmachen, hat colossales Pech gehabt. Behauptete nämlich bei Ta el, auf feiner ,,Eurhanthe« mit einer i stolenkugel um die Wette reiten zu können. Hauptmann Bassinskh glaubte das nicht und bot schließlich die Wette um 20 Flaschen Champagner, was auch Graf. B. ac-; ceptirte. Zwei Tage vor meiner Ber fesung hierher kam sie zum Austrag. 100m oom Standort aus war eine Scheibe aufgestellt, an der aupttnann Basfinsky und ich Posto fa ten.« Auf Commando wird geschossen, Graf B. rast wie der Wind daher und noch ehe wir die Kugel einschlagen hätten, ist er bei uns, salutirt, wenden fein Pferd und sinktzu Boden. Ah, vermuth lich vom fchnellen Reiten? Ein Schlag anfalll tönt es durcheinander. Nein, keins von alledem, er hatte die Kugel thatfächlich überholt und beim Wenden feines Pferdes war ihm die selbe in die rechte Seite gedrungen. Eine erfahrene Wärterin in gesetzten Jahren erbietet sich zur Pflege oon Kranken und Wöchnerinnen. Zuerfragenbei FrauReininger, Süd Alamo-Straße, Ecke Nord-Straße. Jn der rufsifchen Stadt Wian brach während der Vorstellung im Stadttheater Feuer aus, das zwar nur anz unbedeutend war, in Folge dessen Jedoch eine Panik entstand, während welcher zahlreiche Personen erdrückt oder schwer verleht wurden. R tt ck g a n g. A: Die neuesten Er findungen auf dem Gebiete der Elektrts cität gehen immer mehr zurück. B.: Wieso? Jch denke gerade entgegengesetzt. A.: Nun, erst war es ein Tele—g r a f, ietzt ist es nur ein ganz einfacher Tele -v o n. p PUIIII Unbedingt rein. Das Royal Backpulver bleibt sich stets gleich. Bin Wunder von Reinheit, Stärke und Zu tiiglichteit; sparsames als die gewöhnlichen Sotten und außer Konkurrenz mit der Menge ninderwetthiger, zu leicht wiegender Manu sdek Phosphat- Pulver. Wird nur in Blech jiichsen verkauft. Rohal Bating Powder co» s,6,tuw1i 106 Wall St., g. p. LWLFWT Monti- Maga-Iu. Bedentend ermiißigte Preife für alle Waaren. Nur für eine kurze Zeit wird zu den rednzirten Preisen verkauft. Seide nnd Seuin schwarz nnd farbi einfach nnd Brorade Cafsimere Abwaq nnd farbig) Tritt-ti, DiiFM Serge n. s. w. attn von Wolke nnd ansee nar, annnet nnd Beldetine in allen seidene Pongees, Plaids in einfacher nnd doppe ter Breite und Kleider-Behi. Handschuhe, Spitzen und Fancv-Waaren.. 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Jhre auf Miete-kund Haut ist eben a s promot, indem sie alle unreiabeitea durch diese m »Auc kesret des Systems« beseitigen and spread se fnsde Verdauung, regelmäßigen Stuhlgan klare t nnd einen kräftigen KR« hetstelletz. upsj wenns-Gen weder- l ede- Lesb undeu. noch lind sie störend bei der täglichen Berufsar eit und ein w M I llches seWIataric Tau-s überzuwtesPiam ARE Hisea find mit einer P lieu-Zucker M egp W dieselben o angenehm wie sd lbstd schwächste szsgwksss is siss Mywk ssmsy usw-a Su« Au. Finsrsci.hss storkkeeyepwkeep it for sale« Jus-z stiwmijk s».«;.««,- Hi W To PAUBNTQ Many hakt-g powders are very per-vielen to Ist-alth. and while every one r anl- ht om he should also hsve s. M tot-Fu- W ones-the little est-Maga 8134 FOADI dont-las vono ot the bmi qui-tiefes ot Mk Miene-W oc Warum It- oestssss so matt-i mgremonkao alum or umwend sclMlelc. M Ci- its who have Dotide se- com Mel r. lloasdkee k- who lum- Iss it will have so other. 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Staats-Conventjon hätte andern .xdn1·ren; im Gegentheil sind· wir in un serem ersten Urtheil nur bestärkt wor den. Der von Herrn DeGreß und An deren angeführte Grund: die Wes-abli taner einzuberufen, damit sie Fühlung unzer sich behalten und sich sammeln, hat sich zbeispielgweise in? unserem:Be xar-County als trügerisch erwiesen, da in der Gaum-Konvention von 30 Precincten nur 12 vertreten waren. An dergwo mag das Veihitltniß ein noch viel schwächere-S gewesen sein und gewiß ist demnach, daß.dieStaats-Konvention iu. Waco die Minorität, aber nicht die Majorität der Republikanex Des Staa tegtegvertreten wirb. Ganz abgesehen von der Berechtigung des Col. DeGreß, eine Staats Konvention einzuberufen, eine Berechtigan die, da er nicht ein trat zum Stets HeEkautiwaUIxte ge hort, unter aueu umnnnpen narr »ange zweifelt werden muß, war gerade er die nnaeeignejste Person, dies zu thun, da mnn sofort von dieser Seite»einen·i Schachzng wittert, der mehr-»t- tinlisz ask-m Berlanz en genügen, ais-Tini närr-» e e der Partei utiernontjmen.;;tper en soll. Denn darüber sind wir doh »Alle Ema-nämlich wenn wir es ehrlich mei en wollen, daß das Interesse der -Pai'ei die A- jaltnng ,ei ·cer Staatgkow veition absolut nicht v :langt. Was-. dxirchi lestere erreicht wer-en soll, ist au- s gc.cblicklich. tanv gar keinem.·Belc.ig, sie s mag aber später einigen WenLgen, dies sich auf derselben proninent zu machen wissen und dieselbe man-Ipuliten, wie wir dies fchon früher gesehen haben, nagen. Mit dem in der letzten Präsidenten wahl abgegebenen Von-m von rund 90,000 Stimmct konnte man sich be-» gnn defes ganz respektadle Votum i soll nnn unnbthsaer Weise herabgedrückt u. d die demokratische Majorität um so- usidioviele Tausend Stimmen erhöht iorrden. Dies ift nicht politisch; es ist ebenso nnpo’itisch, wie die beregte Ein berufung der Staaskonvention mit der» ins Auge gefaßten Aufstellung eines Staatgticketg. Schon seit Jahren und Jahren haben wir von den sozusagen mit Zwang herbeigeschleppten Cur-di daten für die diaatgämtey worunter sich obendrein häufig sehr kümmerliche-s Material befand, hören müssen, daß sie durch Annahme der Kandidatnr der Partei ein Opfer bringen, und nur mit Ach nnd Krach konnten die paar Nem ter besetzt werden. Für die Konvention war ja doch die Nominasion eines Gou xvernenrs Vicegouverneurgk Comptrols slers ze. die reine Spielerei. Stehen I die Sachen etwa heute andere-? Keines «wegg; die Rebublikaner gehen mit der Eselben niederdrückenden Ttlussiehtslosig-4 »Nun k- n-» mmkp mi- imm» nnd tm sdieg allgemein begriffen nnd verstundens list, so werden jich die Republilanerj auch nicht besonders anstrengen, für das ihnen etwa präsentirte Staatsticket ihre Stimme abzugeben. Wir werden einen bedeutenden Stimmenaugfall zu ver-. Zeichnen haben. Gerade jetzt, wo die Demokraten unter sich nneinig, wo ihre Ansichten über Staatsfragen so s ehr ge theilt find, war eg geradezu anklag, die R- Witten-r aufs Reue tu lammclns it einem Worte: die Zeit dazu war schlecht gew lt, da eine Staatsweihh Art-Deren negangfwanxsileikpn jetzt so einig ist, das es: sich nur noch-darum Umbell- die demokratische Majorität mits:.130,000 oder 160,000 Stimmen festzustellen, das volle republitanische Votum, mit dem allein man etwa noch thäat Zinsherr könan nsnåtd nimmer ,"»"»u5 riii en wir n er ng mit einein asidentenwahljathas kaMgS anders; die Revublikaner Ilion Texas in Natiniial-Angele T heitrn ihre rieiiscngehbrigkeit of Fdaren und bis zum Präsidentenwahls ahre hätte man warten solle-»Am ani Nene an sie zu appellirem -——0—-7-—— Der Ex-Prltsident Ra ael albi var von San Salvador, er ieger über-den General Batriog von· Gewie male-« ist auf seiner Durchreise Thon Lentrnlanierika nach New York in Cl M angekommen, wo er natürlich dein Schian entging, -,üb«er feine AWen bezdslich der amerikanische mekitanischen Differenzen interviewt zu werden. Zaldivar äußerte sich etwa folgendermaßen: Jed- habe die Ent wicklun deg Cutting-Falleg mit großem Jntere e von Anfang an verfolgt. Jch bin der Hinsicht, daß die Mexilaner völ lig in ihrem Recht find. —Man muß Mexito das Recht zagestehev, ein Vers eheu gegen einen exilgner uhestim sen, euch wenn da elbeim uslande begangen wurde· Jn Frankreich, Deutschland und Spanien ist derselbe Rechtsgrundsatz ma ebend. Soviel sei jedochv sicher, daß ekito nicht einen Fußbreit von den Ballen zurückweichen werde. ans den eg sich den Forderungen ldzerb Ver. Staaten gegenüber gestellt a e.« An großer Magenschwitche litt cerr John Ballier, Sacranieiito, Cal» nnd an Empfehlung des Cant. Frant Kuhfa 12te Straße daselbst wohn haft,gedranchte er Dr. August Königs butger Tropfen. Jekt ist er doll willig gesund. Der Aufruhr in Ulster. Vor den Neuwahlen zum»btitifchen Parlamente prophezeihten die conser vativen Blätter, daß ein Wahlsteg Gladstones gleichbedeutend sein müsse niit dem Ausbruche einer Revolution in Ulster. Nun ist Gladstone geschlagen worden, dennoch aber ist in Belfast, der Hauptstadt der irischen Provinz Ulster, der Aufruhr in hell lodernden Flammen ausgebrochen. Das ist kein gewöhnlicher Putfch oder Riot mehr, das ist die Revolution und zwar in ih er adschreckendsten Form. Es ist kein Klassenkampf, kein Ringen um politische Freiheit und Gleichheit oder sonstige Ideale, sondern es ist der mittelalterliche Religionskampf- wie ihn Deutschland beispielsweise seit dem 30jährigen Kriege nicht wieder erlebt hat. Der Bürgerxrieg zwischen den prote stantifchen »L·oha-len« nnd den katholi schen »Jrisch-Ratiotlalen«« in Ulstexist weit ernster, als es anfänglich den An schein hatte» Trotz der in Beliast an gehäuften Truppenniassen und Polizei macht wiederholen sich die blutigen Straßen Tumulte fortwährend Und nach den neuesten Kabelderichen schei nen sie sich jetzt nicht nehr auf die Stadt Belfast zu beschränken, sondern sich auch über die ganze Provinz ver breitet zu haben, überall dahin, wo Ex tenner der beiden verschiedenen Consis sionen bei einander wohn i. Jn Bei sast selbst haben die Straßenkümpsevier Tage-lang gewilthet und allem Anschein nach müssen die Kabelberichte falsch sein, welche von etwa 30 Todten nnd 100 Berwundeten reden. Man erin nere sich an den New erennfev Auf stand des Jahres 1876, wo der Stra ßenkampf am Custotnshaufe kaum eine Viertelstunde währte nnd wo! dennoch 50 Todte und iiber 100 Verwundete den Onmnfhlnttsbshvckipn Nach den Schilderungen der Carus pondenzen aus Ulster muß dort eine ge genseitige Erbitterung zwischen Katha Fliken und Protestanten herrschen, wie sie Je die sinstersten Zeiten der Hugenottem erfolgnng oder der Katholikewhetzen unter Cromweli erinnert. Niemand darf es wagen, auf den Straßen über seine politische oder religiöse Ueber zeugung zu reden, wenn er sich nicht der Gefahr grdhlicher Mißhandlungen aus-, setzen will. In Beifasi geht die egen seiti eSpannung so weit, daß rote stan en und Katholiten sich auch räum lich von einander trennen, indem sie verschiedene Stadttheile und verschie dene Straßen bewohnen. Ein Egid testaut dürfte sich nicht einsallen la en, in ein »katholisches« Viertel zu ziehen und umgekehrt. Der Bäcker würde ihrn tein Brod, der Metzger kein Fleisch und der Krämer keinen Kassee und keinen Zucker liefern. Er würde auf dem Wegedes allgemeinen Bohcotts gezwun gen weiden, sich in einer seinem reli giösen Betenntnisse entsprechende Stadt gegend niederzuiassem Die conservative englische Regierung steht diesem Treiben gegenüber völlig machtlos da. Sie ist eigentlich verant wortlich für die jetzige Lage der Dinge denn die Conservativen entsesselten zu Wahlzwecken den Sturm unter den loyalen »Ulster Leuten«, um nachher im Truhen fischen zu können, wag sie ja dann auch mit nicht geringemErsolge thaten. Nichts wäre dem Marquis Salisdurh gelegener gekommen, als solch ein Auf stand in Dublin oder Cork, mit Freu-« den kätte man denselben als Vorwaud benutzt, um eine eiserne Zwan Ihm schaft aus der grünen Insel einzu ihren und die Unabhängigkeits- und Selbst regierungsgelüsie der Jrlitnder in Strö men Blutes zu ersticken. Merkwürdiger Weise waren die Jrläuder verständig genug, den Mahnungen Parnellg Folge -zu leisten, welcher sie eindringlich vor allen Unhesonnenheiten warnte. Hos fentlich wird sich auch die in disser Wo che zu Chicago tagende irisch amerika nische Konvention aller solcher Unde sonnenheiten enthalten, denn die bri tischeRegierung wartet nur aus einen Anlaß-und sei es auch nur ein Schein grund—-mn ihn dazu zu dennsen, die Zügel in Jrland strasser anzuziehem Die Vorgänge in Veliait sind eine Schmach sitt die europitische Civilisation des IZL Jahrhundert-» mit welcher Rassen Religionztämpfe schlechterdingg Hundereindar sein sollten. Jene Vor gänge sind um so schmachvoller, als sie nachweiglich non dem Protestanten aus gingen, deren Partei doch als Sie-yet aus dem letien großen Wahttampf her vorgegangen war, nnd die doch· nicht den geringsten Grund haben- sich über Bedrlirtnng zu beklagen. »Sie sind doch schließlich die Eindtinglinge und wagen et nunxodgleich sie in der verschwin denden Minderheit nd, zu verlangen, daß ihr Wille wär and als der allein inaßgebende a hen werden soll. Welch ein ndfe dieie irischen HWrren nehmen snlte ,«.ist.noch gar nicht« abzu sehen. KI; sift mindestens wertethash daß die-Reform-«Plitnede5 ordg» Ran dolph Charchill,. über welche jekt in den englischen Blättern so viele mysteridse Andeutungen ge twefcde ««den ge wünschten Erfolng den;v zu sind sie nicht radikal genug- sondern huldr gen viel zu sehr dem Grundsadn »Wasch’ mir den Buc·el, nber »mach’ ihn mir nicht naßl« Churchill will dag Princip der Dame-Nun gewissermaßen verallgetneinernkum ihm dadurch die Spitze abzubrechen, die Jrland in be drohlicher Weise gegen England richten könnte. Ader wer gibt dem Herrn Randolph Churchill die Garantie, daß —nachdem er den drei Königreichen England,,Schdttland nnd Jkland, so wie den Walisern die Dame Rule der .schasst—danu nicht auch noch Ulster an kommt, und’"seine Separat-Verwaltung haben will? Denn wenn die dortigen »vaqlen«« loyal, weil sie die Gesetze mit Fünen treten, also so illohal sind, wie nur möglich-schon jetzt fortwäh rend Tumulte veranstalten, wo sie nicht den geringsten Grund dazu haben, um wie viel mehr werden sie dann rebelli ren, wenn man sie unter die direkte Botmäßigkeit einer irifch s nationalen Administratiou in Dudlin stellen will? Geschieht aber gar Nichtg, dann wer den die Schaaren Parnells schließlich ungeduldig und rebellisch. Man mag» sich eben drehen und wenden wie man; will, man sieht keinen Ausweg aus demj Labyrinth der irischen Wirren. Dass Blut, das jetzt in Belsast geflossen ist, f ist jedenfalls nur wenige Tropfen im» Vergleiche zu den Strömen, die dort ims Verlaufe des nächsten Jahres noch site- i ßen werden. Schluß des Anneehisten szesses. Wider Erwarten schnell kamen die Verhandlungen des Chicagoer Anarchi sten-Prozesfes" am 19. August zum Ab schluß. Das Schluß-Argument des Staatsanwalts Grinnel nahm noch den ganzen Vormittag in Anspruch. Allgem los lauschten die dicht zusammenge drängten Zuhdrer, die den Saal bis auf den letzten olihreit ausfülltemden Ausführungen rinnels über dieSchuld der Angeklagten. Wie Keulenschlttge fielen die Argumente aus die Häupter dcr Anarchisiem Hieraus trat-eine Pause bis-? Uhr ein-nach welcher-Richter Garn bee geseMch domescdriebenen Rechts selehss rang der Juty überging. -Cr gab die üblichen Definitionen von Mord unds belehrte die Jury über dusStwfmaßs fitr die verichiedenenGradedesselben. Er empfahles jden»leselcllmmrenen aufs Dringendste, sich strengnn verspotle gende Bewejsmaterial zuhalten und sich nicht aus Combinationen und Con juneturen einzulassen. Jn Bezug auf die Schuldsrage sagte er Folgendes: Be stand zwischen denAnueklagten eine Verschwörung zur Umwälzung der be stehenden Ordnung, und »warf einer derselben um 4. Mai die Bombe, welche den Tod non 7 Polizisten zur Folge hatte? Jst dies der Fall, dann find sämmtliche Angeklagten des Mordes im ersten Grade.schuldig« Auchva Seiten der— Bertheldignng erfolgt eine Bechtsdeledxgva der G schmexenem Dieselbe- gxpfelte indem folgenden merxwltrdtgeu .S.;h,luszsnee: »Wenn die Gesämorenen eine andere Auffassung von. echt nnd.Gesengben« als der Rechten dann sollen sie chnirbt um dessen Retdtsbelehrmkgen Enthu folndlern nucheigeuem messen IM e n Die Seschwdrenenzogen sich gegen s Uhr inrdrBernthungszjmmer zurück Die Zuh örerxnerhurrten m gespannter Erwartung, in der Hoffnung, den Wahrspruch der Jurh noch Zu hören Mehrmalskehrten die Geschworenen m dsn Jst-II Ukaka was isdpämnl elf-III Seusaiion hervorrief, jedoch unbegrilm deter Weise, da sie blos zurückkamen, um sich noch nachträgliche Jnstrukiionen zu erbittert ilber die Unterschiede non Mord und von Todtschlag (mo.n slnughter). i Abendsan 6.Uhr trat Pertagung-? bis zum nächsten Morgen ein, ohne baß fich die Jury bis Dahin über ein Perdict geeinigt hatte. Die Spannung nnd die Erregung, die in dem Sitzungssaale herrschte in der Zwischenzeit, während sich die Ge-( schworenen in ihrer Berathunggzimmer lzurückzogen bis zur Vertagung, spottet jeglicher Beschreibung. Bei der Ver kündigung des Verdixtöund deSUrtheils kann die Aufregung kaum größer sein. Die greife Mzkttekizdez Angeklagten -Spieß, die kaum ein ein iges Wort Englisch versteht, sowie die ranen von Parson5, Schwub nnd Fielden waren ebenfalls anwesend und warteten, big Richter Garn sich aus dem Saale ent-» fernt hatte. Der Advokat Block sprach den Frauen T gegenüber die Ueberzeugung ans, daß die Freisprechung sämmtlicher Auge-. klagten erfolgen werde. Ueber-den muthmaßlichen Ausfall des Verditts zu grübeln, ist natürlich ein« völlig zweckloseg und mäßiges Unter fangen Pferde, Vieh nnd Hühner Gegen Bltihung und Maden, gegen Lungenfieber, Dusten und Verhürtung und andere dergl. Beschwerden gebe ich Simmong' Liver Regulator (flüsfig) in I Unzen Dosen oder einen Tbeeldffel voll Pulver in einen Brei, täglich zwei Mal. Sie tbnnen eg als. dce beste Arznej iedern Viebbefitzer gegen die erwähnten Leiden empfehlen. Wenn ich es bei meinen Dühnern gegen Cho-( lera oder gegen Pips gebrauche, mische; es mit dem Teige und gebeihnen täglich-! einmal von diesem Futter-. Durch solche! Behandlung habe ich da. wo der.Regu-;; Jatur schnell und regelmäßig gebraucht» wurde, kein Huhn verloren.-—-E."T.4 Taylor, Grauger s. Agent vau..Georgia.-s

Witwen-. Umn--hH,--17;i August; VDiegroße Hoffnung der-Fahl mer, dieses Jahr einer und Iguter Cottonernte zu machen, wir wohl, »der Trockenheit wegen, nicht sehr glänzend ausfallen. Schon seit 14 Tagen fallen von den Stauden Blüthen und Knos pen ad und so wurden die Aussichten schlecht, und abenein sind jth schon die Preise für neue Baumwolle sehr niedrig. Deshalb wäre zu müns en, daß sichidie Farmer zu größeren er suchen mit Jute undRamie bewegen ließen, und daß auch dem Gerstenbau mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde. Gersie gedeiht sehr gut hier und es steht zu hoffen, daß die Herren Bierbrauer in San« Antonio die hier gezogene Gerste taufen und zu Malz machen werden. Es würde dann wenigstens nicht mehr Geld aus dem Staate ge schleppt. Bis jept ging jeder Cent, der durch den sauren Schweiß des Far mers verdient wurde, nach dem Norden, und Nichts kam davon zurück. Alles, was der Fariner jetzt wünscht, ist ein guter Regen, denn auch das Gras fürs Vieh ist wie Schnupftaback und der Wassermangel stellt sich an vielen Stel len als groß heraus. Bekommen wir nicht bald Regen, so wird kaum auf einen Baumwollballen von vier Ackern zu rechnen sein und stellenweise auf noch weniger-. Mit den ausaezejchnetsten Erfol gen gebrauchte ich Tpugulme bei einem Patienten an Neuralgie imxfzesichtr. M. D. Vill, M. Dz, Steudenvtlle, Oh. Inn Hösttng G Schu. Unsere Hauptnahrung ist und bleibt das Fleisch, und um folches frisch und gut zu erlangen, kann man unmöglich einen zuverlässigeren Markt finden, als den von Wm. Höfling F- Sohn, No 511 Ave. C. 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Durch die Anwcnvuxtg von Ayeräs than-Bisse wurde ich von den bösen Säften geheilt, das Aus falleu des Haares hörte auf, und sein ur priia lichek efunder Zustand wurde wieder herge ellt.« Z B. Young, Carrolltpm Md. Zwerg Yasrsyigor Zubereitet pay Ossaezsxgeeikkreesee ÄBGMAWM V n U et a reimt at fastJ ösmnestmiäelhnht tg oE Ellen wird fast von allen setzten eaen ver-f ruhen« welche Cis-Mem des Systems bedürfen. fä« W out es utit .fäns Olst lett-thun w M IF kipnssslfiyieänb die Itzt islls Mgiesm 0 set-l M a I ellste see-M mestr et, ists-Im sie ils-Fest oder be di It- III verursacht sec- II andere Itsiui imu sit machs. III-, Indien« a» txt-k: äsfpuMwHu Tausch a derschda use-m- n s Is et Mdi eit, das mich etsayt ts Hehle es M- alt etne seht-. tät vs Ist-d ein« ist«-: W· TM M »Mi e las. Fein- IIM III-käm nur sond IIOII CIIIICUI CO» III-most II« ski NWHHS Bexar Cvunty, Texas. Stadt Dei-ot Nv. 309 Ost-Houstonstraße. Reiche vYIJ-n;;ahl von China- und Schattenpägmm. »T. 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Auch in seinem Berichte nach Washington erhebt er dieselbe Beschuls dignng. Wenn die Amerikaner nach dem gegenwärtigen-Aussehen keinen-krieg gegen Mexiko erklären, im Fall Cutting nicht sreigeseyt und die gegenwärtier mexikanischen Gesetze nicht widerrusen werden, dann wird datz Leben "an der Grenze den Einwohnern zur Last. Amerikaner werden jetzt täglich, ohne jede Ursache in Piedrag Negras beleidigt und je zurückhaltender unsere Regierung um so arroganter werden die Mexikaner. Die Letzteren wollen Krieg haben und die Miliz mit Glaeee Handschuhen braucht nicht im Falle eines Krieges mit Mexico dem Geschwith des Kamptrollers Swain Glauben zu schenken, wenn er von einein 24stündiaen Feldzuge zur Eroberung von Mexiko spricht. Sollte der Krieg ausbrechen, dann würde die südliche Grenze der Ver. Staaten bis zum 26. Breitengrade aus gedehnt werden und Tamvico am Golf und San Blas am Pacific einschließen. Sie würde Mexiko drei Viertheile seines Gebiets und ein Viertheil seiner Be wohner abnehmen. Dieses Territorium würde sehr rasch durch amerikanischen Unternehmungsgeist entwickelt werden. Die daselbst verbleibenden Mexikaner würden binnen einem Jahrzehnt loyale Bürger unserer Regierung gewordi sein; Schulen würde man errichten und Schulzwang eingeführt w"rden. Die Arbeit würde ur Achtung gelangen das Cupital mü te sich sicher fülflen und Land und Leute würer pro periren. Den Freihandel würde man folgen las sen und Bedüiznisse des täglichen Le bens, die man aäs Luxusgegesiitnde be trachtet, würden billig und allgemein werden. Warum sollten wir im Falle uns der Krieg ausgezwnngen wird, nicht eine gebirgige Grenze zwischen uns und un sern südlichen Nachbarn errichten, die Frieden «garantiren würde. Heutigeu Tages ist unsere Grenze 1500 Meilen lang, jedoch ohne alle Grenzmarken, um Schmug el und Einfälle zu verhü ten· Die inie von Tarnpico nach San Blasist nur 500 Meilen lang und die, Natur hat sie in einer Weise construirt, daß nur einige wenige Pässe nöthig sind, um sie uneinnehmbar zu mach-Just Also Land will man von Mexiko ha ben, das wäre die Ursache des Krieges. Wir fürchten. die Vereinjgten Staaten find jetzt schon zu groß und haben zu viel Territorium. Ein überflüssig-r Beamter-. Unter den überflüssigen Beamten, die der Staat best t, befindet sich der Com missioner der ersicherung. Das Gesey verlangt von ihm, daß er jedes Jahr einen statistischen Bericht über die Jn tcressen des Staates ausarbeitet. Diese beziehen sich auf Bevölkerung, Areal, Produktion, Ernten, Preise, Arbeits lohn u. s w. Das erste Buch, welches unter diesem Gesetze erschien, wurde im Jahre 1883 von A. W. Spaight ausarbeitet, ge druckt und gratis vertheilt. So un vollkommen es war, diente es doch da zu, den Einwanderern nach Texas ein Konsfnnki in Ies VWsssv os· s Der Nachfolger von Spaigbt, der Col. Brewster, arbeitete ein ähnliches Buch ans, das sich jetzt als Manuskript in der Ossice befindet. Die 19 Legis latnr verweigerte nämlich, eine Bewilli gung zum Druck des Buches anzu nehmen· Der Nachfolger Brewsters, Gen. Bee, ließ sich dadurch nicht eutmuthigen. Er ndte an alle Countied Blant For m e mii Ansragen und erwartete dann geduldig deren Ankunft. Leider berpslichtet das Gesep die Assessoren inser Antwort, es sept auch keine G dren zur Ver ittung derselben est, und-sehnt es, da nur Antworten on 39 sum-tie- einliesen. Diese Antwor ten liegen jth sämmtlich in der Ossice und warten aus eine Bewilligung der Le islatur, damit sie gedruckt werden. on answiiris laufen genug An staaen nach «Bltchern ein, aber es ist Niemand vorhanden, und auch an Bü chern fehlt es, die man versenden konnte. Gen. Bee ist jth auf eine andere Jdee gerathen. Er möchte ein Buch über die Geschichte herausgeben, welche Texas imKriege spielte« Alle Mani schen Regimentex, sammtihren Muster rollen sollen darin einen Platz finden, und ebenso die Geschichte jedes einzel nen Regiments. Bee betrachtet dieses Buch als einen Tribut des Staates an seine tapfern Söhne, in welchem die Tbaten dersel ben vereinigt werden. Aus diesem Grunde bosst er daraus, daß die nächste Legislniur eine Bewilligung zum Drucke des Buches annehmen wird. Vielleicht irrt er sich nicht. Ader würde es nicht bei Weitem geeigneter sein, einen Beamten abzuse en, der sich in der Ausführung seiner mtgpflichten von allen Seiten gehindert sieht? Die iepte Legislaiur se te den Karpfen conimissiir ad. aruni nicht auch den Sommisstir der Berftcherungi ——l Connty Oel-Many »Das Land, welches für organisitte und unorganisirte Counties zum Besten der Schule vermessen wurde, besteht aus l5 Mill. Ackern. Es hat keinerlei Bezie hung zu den Staats Schulländereien, isondern jedes Counth besitzt vier Liguen davon, oder 17,712 Acker. Nach der Konstitution des Jahres 1876 können diese Ländereien von den Kommissioners »der Counths im Ganzen oder auch theil weise verkauft werden, wie es gewünscht ;wird. Das dafür eingenommene Geld jdarf indessen nicht verausgabt werden, ssondern muß alszum Besten der Schu len zusammengehalten wer en. Viele der älteren Counties haben sich Titel auf die Ländereien ausstellen las sen und dieselben dann verpachtet. An dere wieder lassen das Land mit den Schulländereien verpachten und erhalten dann bloß die Gebühren, womit sich ih re Schulen im Verein mtt dem Staats schul-Fond und dem Ergebniß der Schulsteuer unterhalten. Würden die 17,712 Acker Land, die jedes Countv besitzt, verpachtet, so ergäbe das zu 4 Cents pro Acker 8885.50. Würde das Land aber zu 82 der Acker verkauft und der Ertrag zu 5 Pronzent Zinsen aus geliehen, so würde sich der Ertrag ver doppeln. Leider ist dies nicht überall der Fall und esgiebt auch Counties, die ihr Schulland weit unter dem Durchschnitts ertrage verkauft haben. Kein Mensch kann dagegen einschreiten, denn die Konstitution von 1876 legt den Conn th-Kommissionern nicht die geringste Einschränkung auf. Sie können mit dem Schullande machen, was sie wollen, und es scheint daher nicht unmöglich, daß Vieles von dem Schullande zu Preisen verkauft wurde, von denen die Bewohner des Counth nie etwas erfuhren. Namentlich kommt es in den neuorga sirten Counths häufig genug vor, daß sie sich des Landes, der Quelle künftiger Einnahmen, entitußern nnd es gegen ein Linsengericht verschachern. Neue Conn ties haben oft nur wenige Stimmgeber, denn zur Organisation derselben werden nicht viele verlangt, und an die Organi sationen von Schulen wird nicht ge dacht. Spekulanten und Landhechie finden sich gewöhnlich in solchen Conn ties ein und machen sich um den Cen tralpunkt derselben ansässig. Sind sie schlau und verschlagen, so wird es ihnen leicht werden, sich des Counth Schullan Tdes zu bemächtigen, denn wers denkt an die Errichtung von Schulen, wenn nch im ganzen County nur ungefähr 40 stimmberechtigte Bürger befinden? Jn dieser Weise dient das Land, das einst zur Erhaltung der Schulen ausgesetzt wurde, nur zur Bereicherung der Land spekulanten.« Wie kann hiergegen eingeschritten werden, denn daß es geschehen muß, sollte Jedermann klar werdens Es konn nur durch ein von der Legislatur zu erlassendes Amendent zur Konstitu tion geschehen, das den Verlauf des Schullandes von gewissen Bedingungen abhängig macht. Kann man sich aber auf die Legislatur, die Richter und fon stige Beamte, überhaupt auf die ganze Demokratie verlassen, wenn· sie vor einem Viehzuchter zu Kreuze kriecht? Aufregung in Dean. Große Aufregung wurde in der Umge end von Paris, Teras, durch die Genesung des rn. J. E Corleh hervorgerufen. Derselbe war fo viilftos, daß er sich im Bette nicht her-umzudre hen oder nur den Kon zu heben vermochte· Je dermann glaub·e, daß er an der Auszehrung sterbe. Eine Probeflasche von Dr. Kings New Dieeoverh wurde ihm geschickt. Die-durch fühlte er sich gekräftigt und kaufte eine große Flasche und eine Schachtel von Dr. Kings New Life h1,3ills, nnd nachdem er zwei Flasche-i davon ern e.io;- men hatte, war er. gesund und hatte 36 Zsund an Fleisch gewonnen. GratisiProdeflafchen bei A D r e iß. Große -—-—-·Oo-— Flaschen st. Sei-UT Bottiing Worts. Während des Aufenthalte-s in Mil waukee, ftatteten wir auf Einladung des errn Oscar Schmidt den neuen chli ’schen Bottling Worts einen Be such a Schon längst hatte fich durch die gesteigerte Nachfrage nach dem aus gezeichneten Schlifz Flaschenbier die Nothwendigkeit nach Vergrößerung der« Gedäulichteiteu zum Abfiillen des Bie res ergeben; allein damit verbunden war auch die Dringlichkeit, nicht nur sofort umfafxeude Veränderungen vorzuneh men, andern für immer weiteren Aus bau Raum zu scha en. Die Firma kaufte daher in der ähe von BE Bien-v an den Grenzen der Stadt ein rund ftück, das allen Anforderungen entsprach. Die neuen Bottling Worts, durch welche die Geleiseksämgrtlicher itum Piltnuukee IIIUUUUUIUUIU UIIUIU IUYLCOU slkljcll nun fertig da und sind im flotten Be triebe. Wie sich denken läßt, sind die Einrichtungen, Maschinerien ec. die mo dernsteu und praktifchsien. Die Kapa cititi des Etablissementz ift 120,000 Flaschen pro Tag und es werden gegen wärtig dort täglich 80,000 Flaschen Vier gefüllt, etitettirt und zum Versandt in Fässer verpackt. Neben dem bekann ten hellen Schlitz Bier sind jest noch zwei neue Marien in den Markt ge bracht worden« Ein dunkles-, sogenann tes bayrischeg, und ein ebenfalls helles, aber siitrkeres Bier wie das alte, unter dem Namen »Seleet«'. Die beiden neuen Biere werden bald überall Ein gang sinden, denn sie sind vorzüglich. Die Schlitz Bottling Worts sind heute die größten der Welt, kein anderes der artiges Etablissement kann sich mit ih nen messen. s- Ayer’5 Ague Cure hat den Zweck, als Gegengift gegen Sumpffreber und alle in sumdfigen oder moorigen Ge genden ausstretenden Krankheiten zu wirken. Die Wissenschaft hat dieses Mittel der Vollkommenheit nahe ge bracht. Weder Chinin noch Arsenik, noch irgend ein anderes schädliches Ele ment ist darin enthalten. Die Chemie und die Heilkunst haben vereint dieses Mittel zum Triumph der Arzneikunde unserer Zeit gemacht. i I AdonnementssBillete zu den Carl Beck’schert Sommer-nachts KonzertenT sind bei den Derrn L. Mahncke und Carl Bett zu haben. Alter-let. Jn der Nacht vom Donnerstag auf Freitag starb Herr Friedrich Mül ler im Alter von 81 Jahren. Er mochte wohl schon am Montag ·sein Ende herannahen fühlen, denn er ging vom Hause weg nach der Wohnung des Herrn Wm. Fritze, woselbst er sich nie derlegte, und dort ist er heute Morgen gef srben. Müller gehörte der 48ger Einwanderung an, kam in jener Zeit nach San Antonio und hat bis heute hier gewohnt, woselbst er eine Privati» schule hielt. Vor ungefähr 6 Jahren; gab er dieselbe aber auf, seines mangeln- l den Gehörs wegen und weil seine’ Frau starb. Der ungefähr 12 Meilen von San Antonio gelegene Pasture des Zerrn Sam C. Brunett ist abgebrannt. as Wohnhaus, sowie die Scheunen sind mit verbrannt und das Feuer brach an mehreren Stellen entlang der Zwischensenz aus. Ein fürchterlicher Regensturm aus dem Norden setzte heute Vormittag ein, der mehr oder wenigerSchaden innerhalb der Stadt anrichtete. Von dem 3-stbckigen Gebäude der Schwesternschule wurde das Dach weggerissen und hunderte an- dere Gebäude befinden sich in ähnlicher-, viele darunter in schlimmerer Lage. ———.OO-——-—— Was same geschehen Durch nochmaligem Versuch nnd Aufrechter haltung des Muthes kann manches erreicht wer den, lvas unmöglich erscheint. Hunderte hoff nungsloser Fälle vou Nieren- und Leberleiden sind durch Electric Bitters geheilt worden, nach dem alles übrige vergeblich versucht wurde. Darum denke man nicht, daß es keine Heilung giebt, sondern versu e Electric Bitters. Es iebt keine andere Me izin, die so perfeit und sicher das Blut reinigt. Electric Bitters heilt Dyspepsia,Harns und alle Krankheiten der Nieren. Unschähbar in allen Magen- und Leberkranlheiten. Zu haben für 50 Cents die Flasche bei U. D r e i s-. TexaA Gehülfssheriff Dornsbh in Austin kam mit einein- Manne Namens Dan. Smith von Bnrnet zurück, der unter der Anklage steht, im ahre 1881 den Frederick Bedford in ravis County nach dem Leben getrachtet zu haben. Ein Zug der Austin und nord westlichen Eisenbahn entgleiste, ohne daß irgend Jemand dabei verlegt wurde. Nur drei Frachtwagen wurden vom Geleise geworfen. Eine Ursache des Unfalls konnte nicht aufgefunden werden. Als der Eisenbahnzug San Mar cos passirte, war daselbst ein großes Feuer im Gange. an Dallas vergiftete sich Mollie Mitchell, nachdem sie vorher drei Tage la im Rausche war. Sie ist ge stor en. Am Donnerstag wurden in Dul las 7 Leichen beerdigt. Am 19. herrschte in Galveston ein heftiger Sysxgsz IDEALWEUELDSS l Golf-d in petr Iuouchen Theil ver Diaol trieb. Eine Menge Familien waren gezwungen, ihre Wohnungen zu ver la en. Die Hook Eigfabrik in Paris brannte ain 19. nieder. Ein der Fa brik gegenüber liegendes Wohnhaug brannte."1iieder. Der-elfjährige Charlie Smith in Waco wurde durch eine Pistole tödtlich verwundet, die Jemand dicht neben ihm fallen ließ und die sich dabei entlud. B. F. Davig in Peros, der sich betrunken hatte, begann in der Straße u schießen und verwundete einen Mann amens Krauß schwer. Jn Fort Worth wurde R. B. Pavez verhaftet, der von San Antonio am und in der dortigen Postoffice Un terschleif begangen haben soll. H. Kernole in Bryan erlangte den Handel mit der Farmerg Alliance in Grimez County. N. Toote, ein junger Abdo kat in eimar, wollte Selbstmord be gehen und ftach sich in die Brust. Lei der traf er das Herz nicht und wurde nach feiner Wohnung gebracht. ier stürzte er sich aus feiner Wohnung in au5, 20 Fuß tief auf die Erde. Jetzt liegt er bedenklich darnieder. Eine republikanische Versamm lung wurde in Galoeston abgehalten. Willens Marien-Salbe. Die beste Salbe der Welt für Schnitte Qnet chungen, Geschwirr-, Fieber- nnd aut Auss lag, slechte, gesprnu ene Hände, rost beulen nnd alle auttran eiteu; tnntt pa mmhoideu oder eine Bezahlung. Völlige Satisfreation garnntirt o er das Geld wird grüekeeffiatteh 25 Ceuts die Schachtel bei A. rei Dag britische Cabinei at beschlos sen, die afghanische Grenz- ommission so bald wie thunlich zurückzuberufen und äwarohne Rücksicht darauf, ob sie ihre rbeit vollendet habe oder nicht. Der ,,Standard« bemerkt in Bezug auf die sen Entschluß, daß derselbe in England sowie nicht weniger in Indien die größte Zufriedenheit hervorru en wird, indem man der Versuche müde fei, auf dem Wege der Unterhandlungen mit Nuß lanb zu einem klaren Verständniß zu gelangen. W Ofsice des Superintendenten der öffent lichen Schulen. Sau Antonio, 28. Juli 1886. Vom 16. bis 21. August- findet im Gebäude der Hochschule die Prüfung derjenigen Lehrer statt, die auf Stellung in den öffentlichen Schulen von San Antonio reflektiren. J. E. S m i t h, Superint. der öffentlichen Schulen. Halt-jährlicher W der Berar Bau-' nnd Leib-Association. Sau Antonio, 30. Juni 1886. Der halbjährliche Bericht des Sekte tärg für den am 30. Juni 1886 endenden Termin giebt über die finan Zilellen Verhältnisse und den Werth der ktien folgenden Aufschluß T Credit Anleihen s237,205.79 Tilgungsfond 5,805.12 Schatzmeifter 5,521.95 Möbel 649.10 Verschiedeneg 4,087.79 Summa s253,269.75 D e b i t. Betriebskapital 8248,767.10 Verfchiedenes 4,502.65 Summa 8253,269.75 Bruttogewinnst während des Termin5. Ausgaben 8 1,588.82 Zurückgezahlte Prämien. 5,796.15 Netto-Profit 17,147.16 Summa s 24,532.13 Zurückziehen der 4. Serie, 12 Shareg s 223.92 5. 5 98.35 6. 127 2,170.81 7. 204 2,739.86 8. 169 1,080.66 9. j20 7.82 nteressen 13,022.28 trafen 64.90 Prämien 5,123.53 Summa s 24,532.13 Gewinn während Terming.s 17,147.16 Ungetheilter Gewinn 29.47 Netto-Profit s 17,176.63 Zu vertheilen wie folgt: Zweite Serie J 8.84 Dritte 6.83 Vierte 6.37 Fünfte 5.56 Sechste 4.20 Siebente 2.97 Achte 1.69 Neunie .69 Werth der Aktien. Ein ezkihhlter Werth beim er Serien lesten Bericht. Zweite s 96.00 8175.02 Dritte 78.00 134.86 Vierte 72.00 125.63 Fünfte 65.00 109.46 Sechste 54.00 82.31 Siebente 42.00 57.74 Achie 30.00 82.76 Neunte 18.00. 12.59 Zehnte 6.00 Gegenwärtiger Serieu. Werth. Zurückgezogen. Zweite 8189.86 8189.86 Dritte 147.69 134.61 Vierte 139.77 122.35 I Fünfte 121.38 102.57 I Sechste 95.62 77.41 Siebente 69.48 54.00 Achte 41.60 33.62. Neunie 19.30 18.24 l Zehnte 6.09 6.00 I Wir, die unterzeichneten Mitglieder-l des Finanz-Komiteg haben den Bericht des Sekretärs für die 6 Monate, welche am 30. Juni 1886 enden, sorgfältig geprüft und-richtig befunden. Gezeichnet: Aranfag Pregcott, Jess. M. Bell, Jas. P. Carl. Zum Zeugniß: John E. Ochfe, Sekt. sozu California Weine. Herr F. J. M e y er, Wholefale F: Retailhändler in Weinen, Alamo Pla a, ift vor Kurzem von feiger vierten e schttftsreife nach Califvrnien zurückge kehrt. Er kann jetzt feine Kunden und Familien mit den besten Sekten von California-Weinen Und reinem Trau ben-Brandy versehen. Reinen Califor nia Claret verkauft er die Gallone—sl. Port- und andere unverfälschte Weine find stets bei ihm.vorrtithig. Daz größte Lager von Gewehr und RevolversPatronen und Hüler bei Piper F- Schultheß. Mc Wsks Für StenersKvllektor. Wir find nntorifirt Herrn St. S. It a m av als Kandidat für das Amt des Stenerkolle rs von Pexar Eonnty in der bevorstehenden Ro vembettvahl nnzuzeigem James Martin, Häupter in Stiefeln und Schuhen für Herren und Damen. 237 commerce strssse 237 J «o h n B. K u r tz Gefchäftsfithrer. Ltttle Beohivo. Ernst Lange, Eigenthümer. Nachfolger von S. B. WitchelL 218 Oft Honstonftraße, neben dem Candvstore, verfertigt alle Arten von Schuhen nnd Stiefeln nnd führt Reparatnren schnell nnd gut aus. Kommt nnd überzeugt Euch 2,2 WMAWM tin IJM IMME- sk »Ich-sy m the Juno W Um have because vjecims to the its-W of wol- mo Three-. kmm the use etwa-s rede tolle lPol Neu-J gla. It is M to oder-so that such tim gekous got-mass est-us de svettecl by the use ot Tone-ums which is almost- specific in the som- iomot Rock-USE WM V- sIE9---—--"""-aus M.IMMM t. vgdxmhdsss III-Mississi M anbot-hu E.LIOII.I.D. Io »Es-s- WMUAQHFI sog-us sitz-Tod- Wtszvtvszzbwmåk M M ti Wid is ""Z.Æust.v.. M. Io. sannst-u- vsllootssm mo- oss wagst-W LLIII· sol- M. 700 st- IU IM AM II. VII Gl- Bil. -FIIKllAIlNllK. Jeiihting-ESommer-Maaren! Jce. Berg Refrigerators. Diese Eisschriinke sind die einzigen in Amerika, welche sich selber »der-nicht und welche zur Kühlung weniger Cis bedürfen, wie irgend eine andere Sorte. 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