Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 18, 1886

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7 V D i e sit-he Freie Presse erscheint mit Ausnahme des Sonntags und kostet 10.00 für das Jahr oder 82.50 für Tägliche Ausgabe. Jahrgang 22. Sau Antonio, Mittwoch den 18 Angustätsss Nummer 1299»« D i e III 71 Wöchentllche Freie Presse erscheint vf J ÆWIO jeden Donnerstag nnd kostet 82.50 das Jahr over si. 25 für J Monate m Vorausbezshluns. Zur Regulirung. s deuchte D auearsnei. ent Dte get verbirgt-Maßen rein Theitchm erknr oder andere schädliche Sab Mfaadetnist rein vegetabilisch. Sie knkirt alle durch Leber-, Nieren mtd Magenstdrung verursachten Krankheiten. Wenn die Leber in Uns-editionsI ist, dann Inder Daniel Organismus gestortz Das tift unrein, der Atdem widerlich, der san-at hat Kopfweh, fühlt sich schwach, sz .-niedergefchlagen nnd new-Is- Um Ber schlimmen-W des Zastandes zu verhüten, M sofort Simmono Regulator. Deisixkendek Le tv er bensweife oder bei ie r en v leiden dermeide man Stinmlaw ten nnd nehme Simoas Liver Regulator. Der hilft sicher. 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Witchell, 215 VI honstoustrafn neben dem Cauvystore, vepf -»llesrtenvoasch d AND-sägt warnt-neu schmkfhssdst Flor-few Kymmt nnd überzeugt Euch I« U HAN SÄUAFIIPTNW chxs JUVE »T-· Yerrechnet i Roman von L. Verwandt lsortsepungL I Mr. Oldcastle eilte fich zu verab schieden und drückte nur noch die Bitte aus, daß sie sich nach seiner verlassenen Klientin umsehen möge. Gewiß. gewiß! sagte sie bereitwillig. Jch werde das arme Ding auffuchenl Und so war-Mist Danvers in Rose cottage erschienen und hatte die Zügel der Regierung sofort in die Hand ge nonimen. Der nächste Morgen fand Luch in hef tigem Fieber. Mr. Oldcastle fand sieh frühzeitig ein, und Miß Donners ver ließ, nachdem fie ihren Platz an der Sei ile der Kranken der Würterin abgetreten hatte, dag Krankenzimmer, um mit ihm ukonferiren. Er theilte feiner alten kreundin mit, was er Lucy bereits am vergangenen Tage fchonend lDatte mit theilen wollen, daß er einen völligen Mitgkfür unabwendbar halte. Je eher Lilith-das Haus verlassen konnte, je bei-i er war eg für sie, denn fie entging da-» durch den peinlichen Szenen, die die. kommenden Wochen ihr unabwendlich bringen mußten, wenn sie genöthigt war, H der Auflösung ihres Hausstandes, der Zerstreuung ihres Hausratbes, all der kleinen und großen Dinge, die sich un merklich durch Erinnerung und Gewöhii nnng an das menschliche Herz hängen, Zeuge zu fein. Zwar hatte Miß Dan verz dag aus gekauft, aber die vorhe-« kige Verp öndung desselben machte ih ren Besip zu einem sillusorifchem Cz war zwar vorwzufehemdnß die gewiss fenlo en Agentem die es fich stets ange legen sein ließen, einen gewissen An stand zu bewahren, keine Schritte vor der-Beerdigung des Kindes thun wür den; aber fltr später hinaus wagte Mr. Oldcaftle keine Garantie zu übernehmen. Miß Danverg faßte ihren Entschluß gijL ihr-ein -gsw.öhz!lichsp»pxs,k1ilchs.s Idtch Die Kranke um« jcgl um« sou geschasst werden, sagte sie entschieden, ohne die üußerste Gefahr, ganz abgese hen davon, daß es schwer sein würde, ein passendes Asyl zu finden. Jch weiß, wag Sie sagen wo en, Mr. Oldcastle, aber bemühen Sie sich nicht, mir Jhre Plane auseinanderzusesem die naturge mäß so unpraktisch sind, wie die aller Mannerl Es ist liebenswürdig von Ih nen, daß Sie uns in Jhr Quartier neh men wollen,——ung, denn es versieht sich, daß ich fürs erste mit der Kranken zusammengehdrel—aber( davon kann nicht die Rede sein« Sie würde mir in der heißen Luft inmitten der Stadt vol lends erstickeui Vegeben Sie sich sofort zu den Herren Bradshow, verabreden Sie einen Mietäzing für die nächsten drei Monate-beim igen Sie jede vernünfti ge Forderung. Und stellen Sie den Herren, wenn sie Schwierigkeiten ma chen sollten, meinen Besuch in Aussicht. Ich- Emily Danverg, werde in diesem Falle das Vergnügen haben, den Her ren meine Ansicht über gewisse Dinge auseinanderzu etzenl Um Himmelswillem Misz Danversl Stellen Sie uns nicht noch Jujurienpros zesse in Aasfichtl—Jhr Vorschlag ist so vernünftig, daß ich mich anheischig ma che, ihn sofort ins Werk zu setzen! Luch lag währenddessen in einem Zu stande, der ihr die Theilnahme an all den traurigen Ereignissen der folgenden Wochen-ersparte. Der Arzt fand am nächste-n Morgen ein völlig entwickelteg nerdoseg Fieber vor. Sie sah und hör te nichtg von allem, wag um sie her vor ging; dies-kleine Leiche ward bestattet, die-« Qienerjchaft mit Ausnahme der Wall-Nu Ums kuts- Yuuvuiuoujuip via lassen, ohne daß sie ben mindesten An-« theil daran hatte nehmen können. Miß Danvers blieb ihre aufopfernde siege rin, die sich kaum die nothwendig e Ru e» und Erholung gnntr. Tag Zur erschien Mr.. ldeastle, um ch nach dem Crsehen der Kranken zu er tun en. ag für Tag empfing ihn Miß anvers zur bestimmten Zeit, uin ihm dieselbe Auskunft zu geben. So vergingen Wochen, und der Frühling kam ins Land. Die Rosen, die Rose cottage den Namen gegeben hatten, be gannen ihre Ranken mit zarten Blüt tern zu bekleiden und in die offenen Fenster hineinzunicken. Da tam eines Tages Mr. Oldeastle mit gerdthetem Gesicht und. in offenbarer Erregung früher als u feiner gewöhn lichen Zeit, um nach »ein Befinden der Patientin zu fragen, in welchem seit ei nigen Tagen eine entschiedene Wendung zur Besserung eingetreten war. Miß Danvers war noch nicht im Salon, aber gleich darauf hörte er ihren männlichen Tritt auf der Treppe und fah seine alte Freundin im vollen Schmuck ihrer Haar wickel und einer sehr steifen Haube ein treten. Nun, wag ifrgt vfrua »sie- ohne sich zu ejukk Bkgküßung die Zeit zu nehmen. Was haben Sie, Mann? Sie sehe-U aus als hatten Sie Gespenster esehen. Mr. Oldeastle legte ein eitungsblatt iii ihre band und bezeichnete mit dem Finger eine Stelle in demselben. Es war ein Bericht aus San Jago de Culia und lautete so: Der gestern eingelaufes ne portugiesische Dampser Cronos führt Mk Anzahl Schiffsleute des englischen Westmdtensahres Melanie an Bord. Dieselben sagen aus, daß ihr S iff in VM Rselitmttiigsstnnden des 26. ebrui m ar in der Nähe der spanischen Küste mit einem unbekannten Dampfer zusammen gestoßen und plötzlich gesunken sei. Lei der sind die hier ausgeschisften zweiund zwanzig Persoäew die von der Cronog, die einige St nden später die Stelle passtrte, an Schisstrümmern hängend ausgefunden wurden, die einzigen Ue berlebenden, da die Katastryphe mit sol cher Plötzlichteit eintrat, day die Boote nicht ausgesetzt werden konnten, und da die Passagiere sich des Nebels wegen fast augnahmlos in der Kajiite befanden. Die Namen der Geretteten folgten. Ein Mr. Robertg aus Birmingham und einige Landsleute waren die einzigen Passagiere darunter; Charleö Manfred war unter den Untergegangenen. Miß Danverg hob die Arme zum Himmel. Gottlobt rief sie, so trägt die Erde einen Schurken weniger, und mein armes Kind hat nicht mehr einen Mann zu fürchten, der jeden Tag zurück kehren konnte, um sie von neuem elend zu machent Sie sind sehr hart, Miß Danverg, sagte Mr. Oldcastle. Ja, erwiderte sie mit einein Seufzer aus tiefster Brust. Sie haben recht, ich war hartt und sie legte beide Hände vor’5 Gesicht nnd sank in den hinter ihr stehenden Sessel. Eine Weile schwiegen beide, jedes be müht seiner Bewegung Herr zu werden. Dann sagte Mr. Oldcastle: die Strafe war schwer, wie das Verbrechen schwer war. Sie wird ihm verzeihen. .Und wir wollen bitten: Führe uns nicht in Bersuchungt schloß Miß Dan Vers. Gortsehung solgt.) Man stelle der Krankheit einen Ein haltsbesehk zu ;inde»m man einen schwachen Körper stärkt, eine i zetrnttete Gesundheit anffrischt nnd dünne und s an Nahrungsstoffen arme Säfte mit H o st e t te r B»Ma g e v bitte rs bereichert, das beste, am warmsten eins-schiene und populärste Stär kungis nnd Sehn-mittel, daa es gibt. Es stärkt den Wagen, beseitigt die Unthätigteit der Leber nnd der Däme und ailst den Ansscheidunas- nnd Entleerungsfunktionen der Nieren und der Blase einen gesunden Antrieb. Malarische Fieber werden nicht nur durch dasselbe aufge halten und ihre Wiederkehr verhütet, sondern es bietet auch solchen Leuten, die nie an diesen Krankheiten gelitten haben, aber sie sich leicht zuziehen könnten, wenn sie keine medizinischen Vorsichttmaßregeln treffen würden, den einzigen sicheren Schup. Es scheidet aus dem Blute ge wisse Unreinigkeiten aus, welche nach den Aus lagen der bedeutendsten Pat ologen die Quelle ener schmerzlichen Leiden, beumatiömus und Sicht, sind; es ifi außerdem eine ausgezeichnete Arznei für ein geschwächtes nnd überarbeitetee Netrvensystem nnd für geistige Niedergeschlagen shei FOR Sprachverbessernng.—·Bei s Eröffnung des Sommer-Semesters eines berühmten Conservatoriums werden unter den Bewerbern allein 28 gesun den, welche den Namen Cphn führen. jDer Direktpr stellt deßhalb m einer der »nächsten·Siv·ungen den Antrag: Con H servaiorium in Zukunft mit h zu schrei ben, also C o h n servatonum. Aufregung in Texas. i Große Aufregung wurde in der Umgegend von Paris, Teras, durch die Genesung des Hrn. .J. E. Corley hervorgerufen. Derselbe war so bülflos, daß er slch im Bette nicht herumzndret heu, oder nur den Kopf zu heben vermochte· Je 3 dermann glaub-e, daß er an der Auszehrung s sterbe. Eine Probeflasche von Dr· Kings New Dieeodery wurde ihm geschickt. Hierdurch fülxlte F er sich gekräftigt und kaufte eine große Fla che I und eine Schachtel von Dr. Kings New Lise Bill-, nnd nachdem er zwei Flaschen davon ein enommen hatte, war-» er gesund und hatte 36 l fund an Flei ch gewonnen. I GratissPro eflaschen bei A D r eiß. Große Flaschen zi. M o d e r n. Junger Mann wirst sich einer Dame zu Füßen): »Mein Tränlein nasses-m first unser beider seitigen Väter über die nöthigen Geld-— f angelegenheiten verständigt haben, wage ich eg, Jhnen zu gestehen, daß ich Sie unaussprechlich liebe.« Buckleus Aussen-Salbe. Die beste Salbe der Welt für Schnitie Qnet ngen, Geschwiste, Fieber- nnd ant Iuss ag, Ilekty gesprnn ene Hände, ost benlen nnd a e Haattran heiten; kamt Da nivrrhdiden oder keine Be ahlnng. Böllige Satiisieatian garantirt o er das Geld wird girückerßstatteh 25 Gents die Schachtel bei A. sei rrthmn im Motiv. Commis (zum· rinzipal): Herr Morgenstern, ich laß' mir’r von Jhne’ net so grob behandlel Prinzipal: Ja, glauben Sie denn, ich bezahle Sie, um anen Liebeganträge zu machen? -———-.i.· Es ist kein Wunder, wenn sich der Kreis der Verehrer von St. Jakobs Oel mit jedem Tage vergrößert, denn wer es einmal gebraucht hat, sucht und will kein anderes. In allen Apotheken sur 50 Centg die Flasche zu haben. Gebrauchie Tongaline gegen ein geschwollenes Knie mit Entzündung der Sehnen, und Schmerz wie Geschwulst waren nach wenigenEinreibungen gänz lich verschwunden. Philo G. Valentine, M.D., St.LvuiS. -——.——.o.. »s- Fortuna gleicht einer blinden; Kuh, welche den Ochsen nachläust. -k —-0«..-——————-— AbonnementgsBillete zu den Carl Beck’schen Sommernachts Konzerten sind »dei den errn L. Mahncke und Carl Beck zu ha en. Eine spaßige Fliegengeschichte. Jn einem entlegenen Theil des Erz- i gebirges lebte ein Bauer Namens Ham melhuber, welcher ebenso bekannt durch seinen Geiz, als durch feine angeborene Dummheit war. Da die Dummheit ja immer Spötter findet und ausgebeutet wird, so war es kein Wunder, daß Hammelhuber durch seinen Charakter und Geiz noch mehr Veranlassung dazu gab. Jm benachbarten größeren Orte lebte nun wieder ein Baden welcher immer voll von Schnurren und Streichen war. Dieser war wegen eines früheren Aus gleichs auf den Bauer Hammelhuber schlecht zusprechen und hatte sich schon lange vorgenommen, es ihm einmal »heimzuzahlen.« Eines schönen Tages geht nun der Barbier am Gehbfte Ham melhuber’s vorbei. Das Stubensenster steht offen und der Bader biegt sich hin ein und hält Umschau. Hammelhuber steht mit der Fliegenklatsche in der Stu be und bemüht sich, von den zu Tausen den umhersummenden Exemplaren eine Anzahl zum Schweigen zu bringen. Wässer-Franz so hieß der Barbier, sah dem Treiben etwas zu, dann rief er: Schön Tag, Hammelhuber, was macht Jhr denn da? Tag ooch, sagt Hammelhuber, Flie gen todt machenl Todt machen thut Jhr sie, das ist ja ewig schade darum, wenn Jhr die gan zen Fliegen breitschlagtl Sagt, darf tch reinlommen und mir die andern Fliegen alle wegfangen2 Jch bin’s gern los, meinetwegen, sagt hieraus Hammelhuber und schüt telt still den dicken Kopf. als der Bader sich jetzt dabei macht und eine Fliege nach der andern mit der Hand fängt, vorsichtig tödtet und in seine Mütze legt. Sagt, was macht be denn mit de Fliegen’s, fragt endlich der Bauer. Ia, seben Sie, die verkauf’ ich Alle, mein Path Vetter, der Apotheker, macht so eine ganz besondere Arznei d’rau5 und werden gut bezahlt. Für jede Mütze voll allemal "2 Thaler! Aber knit der Hand müssen sie alle gefangen ein. Darauf ging er ganz kaltbllitig weiter. Dem Bauer ging das Gehörte im Kops herum. Sein Geiz wurde wieder rege. Jede Fliege, welche der Bader haschte, that ihm nun leid. Endlich bat er den Pseisser-Franz: Lassen Sie nun die anner’n leben, daß sie nicht all’ rauskommem i hab gern a paar Fliegen in der Stube.—-— Der Bader befand sich am Ziele. Mit dem ernstesten Gesicht packte er seine Fliegen zusammen und trollte sich weiter. Sowie sich aber Hammelhuber allein befand, eröffnete er eine allgemeine Fliegenjagd. Seine Frau, seine Bu ben, kurz Alleg, wag irgend bei der Ar beit entbehrlich war, mußte mitmachen. Er selbst betrieb den Fang ganz rasend und überztthlte schon im Geiste seinen Gewinn in harten Thalern. Bald jedoch war es so weit, daß in Stube und Stall Hammelhubers kaum ein paar Fliegen mehr zu sehen waren und die Buben mußten in fremde Höfe gehen und von dort ihre Beute heim bringen. So ging es einige Zeit, bis der Bauer ein schönes Häuschen zusammen hatte und eines Tages nimmt er die Fliegen mit in den anderen Ort zum Apotheker. Der Apotheker war eigentlich nicht mehr als Droguen-Händler, ein Aller handg Kramer, wurde jedoch immer mit dem Namen »Apotheter« belegt. Dieser jedoch war längst· von dem Schwanke unterrichtet und als der Bauer niit seinen Fliegen ankam, ve deutete er ihm mit der ernsthaftesien Miene der Welt, daß die Fliegen immer erst am Ende des Sommers von ihm getauft würden. ammelhuber war’s zufrieden und tro te sich wieder heim. Nun konnte er bis zum Herbst seinen-«Fliegenvorrath bedeutend vergrößerm Es war daher selbstverständlich, daß die Fliegenjagd mit allem Eifer den ganzen Sommer hindurch betrieben wurde und der tönte volle Barbier wollte si schier todtlas chen, wenn er den sonst o faulen Bauer in seinen Anstrengungen, Fliegen zu ha schen, beobachtete. So war der Herbst gekommen. Der Bauer packte endlich seinen Vorrath zu sammen und siehe da, es war ein stattli cher Sack voll der armen unschuldigen Insekten. Hammelhuber zieht den« Kirchrock an, setzt seinen Sonntagshut auf und wan dert mit seinem Buben, der den Sack trügt, zum Apotheker. J wünsch a guten Tag, Herr Ap’the ker, sagt Dammelhuber in den Laden tretend, und hier bring ich die Fliegen, 's hat dbllisch Arbeit gekost, aber es sind ooch en ganz Menge worden« Aber daß Sie mich ooch gut bezahlenl «Jawohl, Hammelhuber, wenn sie so sind, wie ich sie brauchte, sollst Jhr ein schönes Stück Geld dafür haben, aber lassen’s nur mal sehen, die Fliegen l« Ein gewaltiges Stück Arbeit war es für den Apotheler, das Lachen zu ver beißen, als nun der Bauer seine Samm- lung auf den Tisch schüttete. So viel» eFliegen hatte der Apotheker in seinem, eben noch nicht beisammen gesehen. Der edle Fliegenfänger schmunzeli, als dieser die Waage herbeiholt. Doch plbplich macht der Apotheler ein bedenk MAfoij ist oft ein Anzeichen von einer Störung in den Verdanniigsorganen. Wer an diesem beschwerlichcn Uebel leidet, dem kann durch Ayeks Pillen geholfen werden. ,Jch bin zu Kopfschmerz geneigt e dranche daher Ayer’s Pillen, nnd sie eklö en eg jedes Mal von allem Schmerz.« C We ber, Manchester-, N. H ,,Aizer’s Pillen sind das beste Mittel, das ich je ei Kopfschmerk anwandte. Diese hel fen mir, wenn alle anderen Mittel fehl chlagen.« Jda Stinncr, 304 Thirteenth St» N. W., Washington, D. C ,At)er’s Pillen heilen mich «edes Mal wennich Kopfschmcrz habe.« Hohn Stell Germantown, Pa. »Ich leide seit Jahren an Kopfweh, und Aner’s Pillen helfen mir junerlässigey als irgend ein an deres Mitte Bereitet von Dr. Z. C. Uher ä- Co» Lowelb Mass. Jn allen Apotheken zu haben. licheg Gesicht, nimmt ein Exemplar nach dem andern ans den Haufen und be trachtet die Fliegen bedächtig, zieht die Achseln hoch und spricht: Ja, mein lieber Hammelhuber, die Fliegen, die Jhr mir da gebracht habt, das sind ja fast lauter Weibchens-, ich kann zu mei ner Arznei nur Männchens brauchen! Die müßt Jhr wieder mit nach Hans nehmen und erst alle auslesexn Hammelhnber ist entsetzt, unter Ver wünschungen für den Barbier schaett er seine Fliegenleichen wieder zusammen. Es fängt doch langfarn an in seinem itn etwas zu dämmern. Doch ganz chet fühlt er sich doch nicht, denn als er schon ein Stück von dem Kramladen weg ist, dreht er sich doch noch einmal um und fragt den ihm aus der Laden thür nuchschauenden Apotheker: Ja; wie soll ich die Fliegen auseinander finden? und der Gesragte ruft ihm noch nach: Am Besienift’s, Sie passen auf zur Paarungszeit, da werden Sie die Männchens am schnellsten rang findenl Stelle gefuchtl Ein lediger junger Mann, der sich vor keiner Arbeit scheut, sucht irgend welche Beschäftigung. Derselbe ift der deutschen und italienischen Sprache völ lig mächtig, ebenso versteht er genügend Englisch. Er war früher (in Italien und Oesterreich) in kaufmännischem Fache thätig. Cmpfehluagen durch den Marktmeister Herrn Bruni stehen ihm zur Seite. Offerten beliebe man abzu geben in der Exvedition der »Freien Presse« unter der Chiffek ,,X. Y. Z.« Eine in Bofton erscheinende Zei tung für Blinde enthält einen gehar nischten Leitartikel gegen zu tief aus geschnittene Kleider. —«-—-40.O-———— Ofsice des Superintendenten der öffent lichen Schulen. Sau Antonio, 28. Juli 1886. Vom 16. bis 21. August findet im Gebäude der Hochschule die Prüfung derjenigen Lehrer statt, die auf Stellung in den öffentlichen Schulen von Sau Antonio reflektiren. J. E. S mith, Superint. der öffentlichen Schulen. G es u ckj t ein Partner mit 8500—-81000 Kapital in einem guten neuen Geschäft. Land wirth vorgezogen. Mehrere gute Ar-· veitsefel und Stuten mit Fohlen sind billig zu verkaufen. Nähere-s in der Office dieses Blaltes. 5,8,6mt4mw Die Miffiongbahn ift nur noch ts« Meilen von Corpug Christi entfernt. POIIII Unbedingt rein. Das Royal Backpulver bleibt sich stets gleich. 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Ihre g au Nieren und Haut ist ebenfalls promvt, Mem sie a e Unreinheieen dar-Cz diese drei »Aus Iehtet des Systems« beseitigen ant- Appetit, ge nade Verdauung, regelmäßizen Stuhls-am klng m einen kräftigen Körper herstelle-F Takt s verursachen weder Ekel oder Las-schneiden, Hub sie störend bei der täglichen Berufsarbeit und NU- manches QMELLT UM Tuiks überzuckerte Pillen. M b it einer Bonillem ucketi MMLIIM dieselben so angeue m wie W II Ehan and selbst dem fchwäspstes Wische-Ihn Mist-, is m» 44 sum etc-, II To PAUIJNTQ May baking powders are very pemiclous to heult-h and while- every one re exde bis Wo. he shoukl also have s, case tot Mot omso-tho Ums chüdketx sBA FOADI Qui-M not-to ot the M quplitfes of Its-Uns dass-soda- or saleratns. It contains no Wem-no slum or Zaum-vis WT1F10. LIMI- who hsvs analyzed san M WOC it- Eousekee rs who how it wish-way other-. 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Neben den Häuser-n hatten die Bewohner kleine IGiirten errichtet, sie hatten die Erde un ten aus dem Thale auf den Schultern hinaufgetra en und durch Steinditmme eschiitt, d der Regen sie nicht wieder fortfchwemmtk Es war wenig, was auf diesen enügen Blasen wuchs. Einige Blumen, vie eicht ein verkümmerter und durch die heftigsien Stürme zerzauster Obstbaum, dessen Früchte nie zur Reife gelangten, weil hier oben der Winter seht lang und der Sommer sehr kurz war. Aber die Menschen hingen an diesen kleinen Gärten, wie ihre Herzen fest an ihrer Heimath hielten. Die Männer waren sämmtlich Holz fäller, sie mußten zum Theil stundenweit täglich zur Arbeit geben und am Abend den weiten Weg wieder zurückkehren. Nur einer der Männer, Wilhelm Bar thel, war ein Nagelschniied«. Sein kleines, baufälliges Haus stand dicht an dem Bergbache, weil das Wasser dessel ben ein kleines Rad trieb, durch welches der Blasebalg für das Schmiedfeuer in Bewegung gesetzt wurde. Auf seinen Schultern trug der Mann das Eisen, aus dem er die Nägel fertig te, hinauf, und auf den Schultern trug er die Nägel wieder hinab. Es war ei ne schwere Arbeit bei sehr titrglichem Lohn, aber der Mann dachte kaum da ran, daß es anders sein könne. Sie waren arm, die dort oben wohn ten, aber fZufrieden mit ihrem Geschicke, und wer e des Abends nach Feierabend lachen und scherzen sah, wer horte, wie ihre lustigen Lieder an den Felsen wi derhallten, der wußte, daß fie glücklich waren. Sie glichen Kindern, die fich am glücklichsten im Baterhause fühlen und selbst die Noth in demselben willig ertragen. Zwei Männer dort oben waren be sonders miteinander befreundet, das war der Nagelschmied und der Holzfäller Konrad Steeger, dessen kleines Haus ’hoch oben auf einem Felsenvorsprunge wie ein Schwalbennest angebaut war. Schon als Knaben hatten sie stets zu sammengehalten. Dann hatten sie fast zu gleicher Zeit geheirathet, und jederz von ihnen besaß ein Kind, ein Mädchens von vier Jahren. Es waren beide kräf tige Gestalten, abgehiirtet durch Wind »und Wetter und vorn Glücke nicht ver weichlicht. Sie liebten ihre Frauen, ihre Kinder waren gesund, und mit ih ren Händen hatten sie bis dahin noch jede Noth fern gehalten, was wollten fie mehr? Es war ein heißer, schwüler Tag ge wesen. Mit lahmender Schwere hatte die Hitze auf ben Menschen gelegen und selbst oben in dem kleinen Gebirge-both wo sonst der Wind so lustig pfiff, wehte nicht der leiseste erfrischenbe Hauch. Menschen nnd Thiere lechzten nach Luft und Kühlung. Da zog endlich gegen Abend ein Wetter vom Süden herauf langsam, sinfter. Durch die angstvolle Schwiile fuhr plötzlich ein heftigerWind stoß, um dem nachfolgenden, orlanarti-» gen Sturme gleichsam den Weg zu zei gen. Nun brach das Gewitter mit sei ner vollen Macht los, mit jener schauer lichen Heftigkeit welche die Bewohner der Ebene nicht kennen. Konrad Steeger hatte bei seiner Ar beit unten im Thale wiederholt nach obengeschautz Der äußere Himmel Ullgsllglc list-, vcuu »u- caruugcu ums-ca allein, und sein kleines Haus war dem Sturme, wenn er von Süden kam, sehr ausgesetzt. Vergebens suchte er sich mit dem Gedanken u beruhigen, daß es schon manchem turm getrost, eine un sagbare Angst drückte ihn, bis er zuletzt Axt nnd S e beiseite warfund hinaus eilte zn den einigen. Das Wetter war-« losgebrochen. Er machte sich nichts daraus, da der Regen ihm das Gesicht peitschte, er Sturm drohte mehr als einmal ihn umzuwers sen, er stand jedoch fest oder hielt sich an einetn Felsen. Es war ein Wolken bruch, der oben im Thale sich ergossen. Das Wasser sitt-nie Steeger ans dem Fußpfade entgegen, er n tete auch nicht ans die Bisse die neben m niederzucks ten; denn er dachte nicht an sich. Schlin mend und bransend stürzte der Bergdach in das Thal. Als er hoher hinaufkam, ließ der Re gen nach, aber immer mehr schwoll der Bach an, nnd sein Bett vermochte die Wassermenge kaum noch zu fassen. Stee Pers Brust rang nach Athem, weil. es seiner schwer ans ihm lag, dennoch gædnäite er sich nicht einen Augenblick U c. Da bog er um eine Felsenwand. Von sdier ans konnte er sein Haus sehen; still, unversehrt lag es da oben. Die Abendsonne brach durch das Gewölk und fiel auf sein kleines heim, das ihm freundlich entgegenwinktr. Eine schwere Last war durch diesen einen Blick von ihm genommen; er athmete unf. Auf einer schmalen, über den Berg bach sühreuden Brücke standen mehrere Männer, die ans die brausend und» schäumend niederstürzendenden Wasser massen blickten. Sie hatten den Bach nie so wild gesehen: gewaltige Regen güsse mußten oben in den Bergen durch den Wolkenbruch niedergelommen sein. Auch Konrad trat ans die Brücke. Da kam ein junger Bursche in voller Hast dahergelausen. Der Damm des Fuchsietches oberhalb des Dorfes ist gebrochen! ries er athenk los. Das Wasser reißt alles mit sich fort das Haus des Nagelschmieds ist bereits zusammengestürth Und Bett-thesil fiel Konrad ein« Mit fortgerissen-eh seine Frau-alle verlorenl lautete die Antwort. Entsesen hatte die Männer erfaßt, sdenn auf ein soiches Unglück waren sie nicht vorbereitet. Sie sahen Wirth schaftsgegenstände, welche in wildem Strudel mit fortgerissen wurden. Allmächtiger Gott! Dort kommt Var thel! rief einer der Männer-. Für einen Augenblick tauchte ein Kopf mit dunklem Haar aus dein Was ser auf. Diese kurze Zeit genügte, um Konrad das bleiche Gesicht seines Freun des erkennen zu lassen. Er wollte ihm nachstürzen, um ihn zu retten, die Mün ner hielten ihn zurück, denn er würde dem sichern Tod entgegengegangen sein. Er erkannte dies. Rasch entschlossen band er sich einen starken Strick um den Leib und warf das Ende desselben den Männern zu. Haltet mich! rief er und sprang zum Ufer hinab. Konrad, du bist verloren! riefen die Männer. Haltet fest, gab der Unerschrockene Puck-Antwort und stieg in den wilden a Wohl rissen die Fluten ihn sofort um; allein, durch den Strick gehalten raffte er sich wieder auf undumklams merte mit dem litten Arme den Brü ckenpfeiler. Noch einmal riefen die Männer ihm warnend zu; er hörte nicht, denn jeden Augenblick schüumte das Wasser über seinen Kopf. Aber sein Arm hielt mit eiserner Kraft fest, sein Auge blickte furchtlos auf die Fluthen. Da sah er das Kleid eines Kindes im Wasser schwimmen: soweit er konnte beugte er sich über, und es gelang ihm, das Kleid zu erfassen. Haltet! Halteti rief er den Män nern auf der Brücke zu, und mit dem Aufgebot aller Kräfte riß er des Na gelschmieds Kind aus den« Fluthem Jn· demselben Augenblick tauchten die kleinen Füße eines zweiten Kindes dicht neben ihm anf; er wollte sie erfassen, aber es war unmöglich, denn mit der Linken hatte er den Brückenpfeifer um klammert, in der Rechten hielt er des Freundes bewußtloses Kind. Zieht mich ans Uferl rief er, denn er fühlte feine Kräfte schwinden. Noch einmal drohte das Wasser ihn mit fort zureißen, als er den Brückenpfeiler los lieL aber die Männer hielten fest an dem Strick, und er erreichte mit dem jungen geretteten Leben das Ufer. Er brach zusammen, aber nur fiir einen Augenblick, dann raffte er sich wieder auf. Sein Kopf blutete, er be-. achtete es nicht, seine Sorge galt dem sKinde des Freundes, welches noch im ’mer bewußtlos war. Es gelang ihm, dasselbe ins Leben zurückzurufen. Jn der Erregung dachte er nicht an das zweite Kind, welches die Wochen dicht au ihm vorübergefiihrt hatten. Er sprang auf, um das noch er starrte Mädchen in Sicherheit zu brin gen. Er preßte es an seine Brust, um es zu erwärmen, und eilte mit ihm fort zu seinem kleinen Hause, welches ihm so freundlich entgegenlachte. Es fiel ihm-nicht auf, daß seine Frau »ihm nicht entgegenkam; sie saß gewiß Istill bei der Arbeit, denn der Sturm war vorüber, und die Kunde von dem entsetzlichen Unglück, welches den Na gelschmied betroffen, war noch nicht hierher gedrungen. Jetzt trat er ins Haus und in das Zimmer, in welchem seine Frau ruhig bei der Arbeit saß. Konrad, woher kommst du«-» fragte sie erstaunt und bestürzt. Sein Auge fuhr suchend durch das Zimmer, er wollte antworten, aber ei ne unsagbare Angst preßte ihm die Lippen zusammen, weil er sein Kind nicht sah, das ihm· stets jubelnd ent gegeneilte, wenn er heimkehrte. »Wa ist Grete,« brachte er mit Mühe hervor. »Sie ist bei Batthels, aber woher« »Allmächtiger Gott1« unterbrach er seine Frau mit lautem Aufschrei und brach abnmächtig zusammen. Die Frau stürzter ihm, sie begriff das Geschehene nicht. ,,Kanrad, Kon rad, wo ist Grete?« rief sie, sich über den Bewußtloseu werfend. Er hörte sie nicht. Als er aber wie der zn sich kam und sein Auge das ge rettete sind des Freundes erblickte- als aUcD Illll clllclll llllltc llllcllck Uclllullj UUI ihm stand, bedeckte er das Gesicht mit beiden änden nnd rief jammernd: »Mein ind, mein armes Kind l« Eine nahewohnende Frau trat ein, um die Nachricht von dem Unglück des Naåelschmiedeszu bringen; sie hatte kei ne hnung, daß Steeger’s Kind mit ertrunken war. Ehe Konrad ihr weh ren konnte, hatte seine arme Frau alles erfahren und brach zusammen. Die Sorge um sein unglückliches Weib wang ihn, sich zusammenzurafsem so sehr sein Herz auch blutete. Da kamen wei Männer und brachten den Leichnam feines Kindes, welchen das Wasser weiter unten im Thale an das Ufer gespült. Die nnglitcklichen Eltern warfen sich neben dem gnzgelbschten jungen Leben nieder, nnd das Glück war ihnen ge storbenjür lange, lange Zeit. Die bei »den Männer entfernten sich aus dem isiinmey weil sie das Elend der beiden IMenschen, welche so v iflungsvoll ’diedttnbe rangen, nicht ehen konnten. Thrltnen wilderten endli die Pein der sUngllicklichern Es warsti in dem Zim mer, man hörte nur des krampfhafte Schluchzen. Da trat das gerettete nnd in dem Schmerz vergessene Kind des Nagel schmieds leise an Konradheran nnd legte die kleinen Arme um seinen Nacken. Erschreckt uckte er zusammen. Der Gedanke, da er dieses Kindes wegen seine eigene Tochter nicht hatte retten können, tauchte in ihm auf, «aber nnr für einen Augenblick, dann rief es m ihm: Es ist eine Waisel Er preßte das Kind, welches er gerettet, an sich. Gertrud, sprach er, das Kind hat nicht Vater noch Mutter mehr. Mit ldiesen Worten legte er das Mädchen seiner Frau in die Arme. Sie ant iworteie nicht, aber heftig schluchzend »zc)«g sie das junge Leben, welches noch nicht begriff, wie viel es verloren, und ;wie viel esin diesem Augenblicke wie Zbernefundem an sich. Die Abendsonne schien durch die kleinen Fenster in das Zimmer, und es war, als ob froh des unsagbaren Schmerzes ein leiser, fchwacher Hauch des Friedens durch den Raum hinge-i weht wäre. H Die· Leichname des Nagelschmieds und seiner Frau wurden am folgenden Morgen unten im Thale gefunden und einen Tag später sammt dem Kin de Konrad’s auf dem kleinen Friedhofe am Pergabhange begraben. Die Zeit übte auf die beiden unglück lichen Eltern einen milderden Einfluß aus. Wohl wähnten sie anfangs, daß alles Glückfvon ihnen genommen sei u·nd doch ging es ihnen aus den unschul digen, großen Augen des angenomme nen Kindes langsam wieder auf. Wenn Anna schmeichelnd sich an sie schmiegte dann hatten sie doch das Gefühl, dan ihnen ein Ersatz gegeben war. Am schwersten überwand Konrad. Was er litt, davon hatte Niemand eine Ahnung, denn selbst seiner Frau hatte er nicht anvertraut, daß er fein Kind» hätte retten können, wenn er das des Freundes wieder preisgegeben. Er war: ernst geworden und arbeitete mit dop-i peltem Fleiße, um zu überwinden undj zu vergessen, und es war, als ob auf sei-« ner Arbeit ein besonderer Segen ruhe. Sein Her hatte an dem kleinen Hause uners ütterlich festgehalten, ietzt zitterte er, wenn ein Wetter herauffog und er nicht daheim war. Da entsch oß er sich, sich unten im Thale anzudeuten und mit dem neuen Hause baute er sich ein neues Glück auf. Anna hatte ihre Eltern fast vollständig vergessen, sie war sein Kind geworden welches die ihm zutheil gewordene Liebe mit ihrer Liebe reichlich wieder lohnte. Nach Jahren wurde ihm noch ein Sohn geboren, und nun war es ihm endlich, als ob die letzte Lücke in seinem Herzen ausgefüllt wäre. Und wenn er sah, wie Anna das Kind herzte und liebte, wie sie keine an dere Empfindung kannte, als daß der Knabe ihr Bruder sei, da wurde auch sie in feinem Herzen ganz zu feinem Kinde, ganz und innig.. Pferde, Vieh nnd Hitlueer. Gegen Blähung und Maden, gegen Lungenfieber, Husten und Verhärtung und andere dergl. Beschwerden gebe ich Simmons’ Liver Regulator (flüssig) in 1 Un en Dosen oder einen Theeldsfel voll ulver in einen Brei, täglich zwei Mal. Sie können es als die beste Arznei jedem Viehbesiher gegen die erwähnten Leiden empfehlen. Wenn ich es bei meinen Hühnern gegen Cho lera oder gegen Pips gebrauche, mische es mit dem Teige und gebe ihnen täglich einmal von diesem Futter. Durch solche Behandlung habe ich da, wo der Regu latur schnell und regelmäßig gebraucht wurde, kein Huhn verloren. E. T. Taylor, Granger Agent von Georgia. Tages Neuigkeiten-. J n,l a n d. Wm. Gray ins Boston hat den Atlantic Mills über eine halbe Million Dollar gestohlen. Ein Tramp erstach in Hut-on Station, Indiana, den Eisenbahn Agenten J. E. Dass-is. Das Voik war so aufgebracht über den Mord, daß es den Tramp aufknüpfte. Die Convention der irischen Na tionat-League ist in Chicago zusammen- I getreten. Die Geichworenen im Anarchisten Prozeß ersuchten den Capt. Block, seines Rede abzukürzen. Der Konsnl von Port Stanley auf den Falkland-Jnfelu berichtet das Austreten eines Sumpfes« der sich an der iüdlichen Küste der Falkland-Jnieln etetgnete. Ungefähr 50,000 Tonnen Baufchutt haben sich in Folge davon in Port Stanley angesammelt. Der Sekrettir des Innern zog 87,762,430 zur vierteljährlichen Aus zahlung von Pensionen. A u s l a n d. Jm nächsten Parlament will das Kabinet eine Maßregel einbringen, die in Jrland Selbstregierung errichtet. Jn Belfaft sind aufs Neue Unru hen zwischen Katholiken und Protestan ten ausgebrochen. Jn Potsdam wurde der hundert jährige Geburtstag Friedrichs des Gro ßen gefeiert. Was rann geschehen Durch no maligem Versuch nnd Aufrechter kaltnng des nthes kann manches erreicht wer en, was unmöglich erscheint. Hunderte hoff nnngsloser Fälle von Nieren- nnd Leberleiden. sind durch Electric Bitters geheilt worden, nach- dein alles übrige vergeblich versucht wurde.l Darum denke man nicht, daß ei keine Heilung giebt, sondern versn e Electrie Bitters. Es iebt teine andere Mc isin, die so Zerfelt nnd tcher das Blut reinigt. Eleeirie itters heilt Dyepevsia,parn- nnd alle Krankheiten der Nieren. Unschähbar in allen Wagens nnd Lebertrantheiten. Zn haben für 50 Cents die Flasche bei A. D r e i f. Texas. Ein zehn Jahre altes farbige Mädchen, dag in einer Familie Namens Graham in Alvin lebt, mischte einen Lossel voll gestoßeneg Glas in ein Ge richt von Okta, um die Familie zu ver giften. Sie konnte dann wieder nach Hause gehen, so gab sie an. Eine Massenversammlnng wird in Austin stattfinden, um den Nothleidene den in Coleman Couth Hülfe zu ver schaffen. Nach den Untersuchungen, die in Piedras Negras über Rasures Tod un jgestellt wurden, werden 8100,000 zur Unterstützung seiner hinterbliebenen Fa milie beansprucht. Gou. Jrelaud hat sich des Verlangens angenommen. Jn Ballinger nimmt die Noth in Folge der Trockenheit überhand. W. H. Simms ist in Galvefton unter 85000 Bond gestellt worden, da er an der Ermordung des Quinlan be theiligt war. Die Bewohner von Callaghan Countv hielten eine Versammlung ad, um Unterstützung zu erlangen. zu Chihuahua dringt man da rauf, utting einen neuen Prozeß zu gewahren. Jn der Stadt Mexzko ift man et ftaunt darüber, daß die Refignation des Gesandten Jackson in Washington nicht angenommen wurde. Wur. Höfling G Sohn. Unsere Hauptnahrung ist und bleibt das Fleisch, und um solches frisch und gut zu erlangen, kann man unmöglich einen zuverlässigeren Markt finden, als den von Wm. öfling ö- Sohn,.No. 511 Ave. C. ie Herren haben dem Geschmack ihrer Kunden Rechnung ge tragen .und in ihrem Etablissement eine kalte Luftmaschine errichtet, welche allen Anforderungen für Erhaltung und Ent fernung schädliger Jngredienzen des Fleisches entspri t. Sie haben bestän dig in ihren Biehhösen einen großen Vorrath von Mastvieh, aus welchem nur das Beste für ihre Kunden gewählt wird. Wer reell bedient sein will, der besuche den Markt, No. 511 A v e n u e C. 1,1()tlj Jus Einverqu Schuh -Store stnd neue Waaren eingetroffen für die bevorstehende Frühj ahrs-Sai s on. 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Agenten der ,,Freie Presse für TexaM III-IM- cäsar Dür Utmosa M I Louis Kraus IMuiville E. Engel san ussssss ...-so s--9-·U.. Waidach-r Inn-will- ..,.»..!I. d Arn-Te Ast-M ..-..-.c-atl Kam-v Bude-a J. Post-et Bald-m c. Otönse Biml»..·..... Th. Moll Basis-pp Th. Il. Heiles Zmlau F. Ws IRS-nüt mchm r a N e.,... ..BOZ. Bezirk-et sssss ------s·0--I n n M E. Engel "os Wiss-; R. p. Lö sit ZEIT ZEIT-« ....M. Krüqer Zugs sitt-» -..-........öPKUätli n o r EVeck Bett-It But-et Brot«-upon Wenzcl Bank- M O. E. A. Wen-mep Block Stett c. Ram Betmsu Aug. Glofe MM G. p cai mäns pp Beratin it aus« P.- Bökuer citat cmt caßltr ch An Ovizapfcl Gast-Mk »st. aai Leitung« Cäsar jin Tranks Ins A. Engel Tal-at O. Dir-. Um Springs Loui- Bernhakvt Ins. hol apfel Im S i c FW e pk u O ang castteiix.... me ......Ang. Evas cis-le ....................E. Fromm Gutes ..».....-p M. lehnt ...Dk. I. Löst-s cis-ru- J. Marburg-r END-Ism- P ROHR-lett »Ist i« ti i..·.......... o arm TIPUIHMMZ J« R. 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Prnnz Emonäork, zszImn ssecstthctnngsagem Mts Orts-Sw wzzis Sau Autodid, Texas Jota-les San A ntonio, 18. August1886. Mit der eigenen Waffe geschlagenl ·We«nn irgend Etwas in letzter Zeit hier m Texas »ponullir« gewesen ist, dann war es das Kriegsgeschrei gegen .Mexl.ko.- Man fragte nicht erst lange, ob wirklich zwingenver Grund zu einem solchen Kriege vorhanden war, man gei- sich überhaupt gar keine Mühe, der Sache auf den Grund zu gehen, es war eben populär, in das Kriegshorn zu stoßen und daher that man es denn auch lustig drauflos. Allen voran aber die Presse, wenigstens in ihrer überwie genden Mehrzahl. ' Der kleine aber be sonnenere Theil der texanischen Presse hatte zwar die Genugtbunng, von den großen Zeitungen des Nordens wegen ihrer verständigen Haltung belobt zu werden, im Staate selbst jedoch gab es nicht wenige Stimmen, welche es für unpatriotisch hielten, nicht mit an dem Kriegsliirtn theilzunehmen. Als nachgewiesen wurde, daß die me xikanischen Behörden in dem Catting Falle ganz correct nach den in Mexiko zu Recht bestehenden Gesetzen gehandelt hatten, da ließen sich die Kriegsschwär mer nicht verblüfer, sondern sie riefen: »Nun wohlan, dann zwinge man die elenden «greasers", diese erbärmlichen Gesetze abzuschafsen, durch welche die Bewegungsfreiheit und Meinungsäuße rung des Ansiänders in Mexiko ge hemmt und eingeengt wird!« Diese unsinnigen Aeußernngen wurden so iemlich überall in Texas mit großem eifall aufgenommen. Das Verdammnngsurtheil über die elenden mexikanischen Gesetze war ganz allgemein, bis sich jetzt die beschämende Thutsache herausstellt, d aß wir hier in Texas Gesehe haben, die fast wörtlich denen entspre chen, wegen welcher die blutdür stigen Anhänger des Herrn Jreland Krieg mit Mexiko anfangen wollten. Dem mexikanischen General Konsul in New-York ist es vorbehalten geblie ben,·diese gewiß überraschende Entde ckung zu machen. Keiner-unserer texa miqen «Ucechtsgeieytlen" hat aus oetn Wuste Unserer «Iaws’ und «by-laws’ herausgefunden, daß wir uns itber den Splitter im Auge des Nachbars aufre geu, withrend in unserem eigenen ein zganz gehöriger Balken sitzt. Nach dem texanischen Libellgesehe ist schuldig: »Wer absichtlich eine boshafte falsche Angabe macht, welche die Ehre eines Anderen schädigt, wer sie nieder schreibt, druckt, veröffentlicht, verkauft oder verbreitet. Als Berbreiter ist an zusehen, wer unter Kenntniß des Jn halts eine solche Schrift verkauft, aus theilt, verschenkt oder mit boshaster Absicht Anderen vorliest oder zeigt.« Dieser Fall witrde genau auf Cat ting passen. hören wir nun, was das texanisch e Gesetz über den Haupt punkt, der hier in Betracht kommt, w o nämlich ein solches Vergehen abge nrtheilt werden kann, sagt: .Art. 205: »Anklagen wegen Ver gehen, die zum Theile oder gänzlich außerhalb des Staates be gangen worden und nach inlündischem »Gesehe strasbar sind, können in jedem Counth, in welchem der Verüber an getrofer wird, erhoben werden.« Hätte also umgekehrt ein mexikani icher Journalist einen Texaner beleidigt und wäre hier angetroffen worden, »dann hätte ihm höchst wahrscheinlich ein ähnliches Schicksal geblitht, wie jetzt Herrn Cutting in Pafo del Norte. Und deßhalbalso Räuber und Mör »derl Wo bleibt nun die »Verlegung »des,33dlkerrechts« und die »unerhbrte LAMßungV von welcher Herr Jreland ’faselte, da doch der mexitanische Staat Chihuahua nichts Anderes gethan hat als was auch nach texanischem Gesetze recht und billig ist. Die Waffe, die man gegen die Mexikaner geschleudert hat, hat sich jeht mitten im Fluge-wie der Vunierang der Austral-Neger—urn gedreht und trisst ihre Schleuderer an die Köpfe. Herr Jreland und seine Freunde werden aber gut thun» erst vor der eigenen Thüre zu segen, ehe sie An deren Manael an Reinlichkeit vor werfen. ce-heisßt..neuerdings, man ginge in Chihuahua mit der Absicht um, Cutting zubegnadigen und freizulassen. Es wäre dies-wenn es wahr sein sollte sehr iibsch und sehr lobengwerth von den exikanern. Sie würden dadurch vie ganze unliedsume Afsaire am schnell sten aus der Welt schaffen und gleich zeitig glühende Kohlen auf dem Haupte deg ungestümen Nachbars sammeln. Irgend ein moralischer Zwang jedoch der fie hierzu drängt, ift nicht vor P Die oeiudheits-VOIM" WGesierii wurde eine Sitzung der Ge Yndheitsdehbrde abgehalten, zu der sich fJnßer deui Mahor die Aerzte erff, Gra bes, Bennet und Braunnage eingesun Heu .datteu. Der Mayor theilt mit-« Oas- das Dogpital seiner Vollendung en egenginge und er die Versammlung Herrier habe, um das Gebäude mi1 Betten» Betizeug, heizapparaten u. s. w., ver ehe-u er Architekt Wahrenberger, der ge genwärtig war, bemerkte, daß das Ge ditude für Einrichtung von Dampfhei zuug gebaut wurde, daß aber die Anle gung derselben viel Geld kosten werde. Es wurdedarauf beschlossen, vorläufig Kohlenbsen anzuschaffen. ZUk Avschassung von Betten, Instru menten und sonstigen Gegenständen der Einrichtung wurde ein Comite ernannt, das aus deii Herren Braunnagel, Gra ves nnd Brunett besteht. Die Sewerage Frage wurde dem Mayor und stildtischen Arzt zur Lösung übergeben. Sie sollen die Ableitunk nach bestem Ermessen einrichten. Die Führung des dospitals wurde dem Mayor übergeben. Ueber die Verpflegung der Kranken, ob sie im Contrakt oder in anderer Wei se geschehen soll, wurde noch nichts ver einbart, du Zeit genug dafür übrig bleibt. Indessen will es uns erscheinen. alt habe die Stadt mit dem Hospitals siau ein schlechtes Geschäft übernommen. Die »Seesrhlange«, besiegt vom »Ei ienronrm.« »Ja einer rheinischswestfitlischen FU britstadt saßen ein paar lustige UUV übermüthige Ingenieure beim Glase Bier in einem Wirthshause zusammen als sich ihre Aufmerksamkeit auf einen Reporter lenkte, der sich auf der Jagd nach Stadt-Neuigkeiten befand. Daß dieser Reporter das Pulver nicht erfun den habe, darüber war man sich einig, einer der Spaßvdgel behauptete jedoch, es sei Nichts so dumm, alg daß es Jener nicht bereitwilligst glaube. Nach keiner kurzen Besprechung winkte man dem Reporter zu, sich mit an denselben Tisch zu se en, und unter dem Siegel der Vers wiegendheit theilte man ihm die grause Mithr vom ,,Eisenwurm« mit, der neuerdings aufgetreten sei und des sen Zerstörunggwuth vermuthlich eine Umwälzung auf dem gesammten Ge biete des Maschinenwesens zur Folge haben werde. Der Zeitungsmensch machte zwar ein recht verblüfftes Ge sicht, allein der unerschütierliche Ernst der drei Ingenieure unterdrückte seinen aufkeimenden Verdacht, daß er sich um einen »Ult« handele. Und wirtsichl Am nächsten Tage prangte in dem be treffenden Blatte unter »Localeg« ein großer Sensations-Artikel über den »Ei senwurm.« Jo, und mehr noch, eine große Anzahl rheinisch-westfälischer Zei tungen druckte den Artikel ab und nur wenigen fiel eg.ein, denselben mit einem Commentar zu versehen, in welchem sie einen gelinden Zweifel über die Glaub würdigkeit dieser Nachricht aussprechen. Jetzt beeilt sich die »Westfitlische Volkszeitung« eine köstlich humoristi sche, dabei aber äußerlich ganz ernst gehaltene aussührliche Beschreibung die-. fes höchst merkwürdigen Thieres, sowie seiner Lebensgewohnheiten und Sitten zu geben. Jn dieser Beschreibung heißt eg: Der Cisenwurm, oder besser die Eise nraup e, ist gut fingerlang und fingerdick, hat 14 Paar Füße, ist mit rothbraunen Haaren bedeckt und hat ein sehr tückischez Aussehen, Amunteren Rückeneude besidt das Thier einen-halb mondförmig nach unten gekrümmten Stachel, der in eine feine Spihe endigt. Wenn man den Wurm reizt. so läßt er aus diesem Stachel eine wasserhelle,·naeh A in ei s e n s it u r e riechende Flüssigkeit fahrenzreizt man ihn nicht, so thut er es doch, und zwar alle zehn Minuten aus ungeborener Bosheit« und Nieder tracht. Auf die Hand gebracht, wirkt die Säure ähnlich wie salpetersaures Silberoxhd in starker Lösung. Eisen und Stahl werden von dieser Säure in eine bräunliche, schwammig-poröse Mas se verwandelt, welche die einzige Nah rung des gefräßigeansettes bildet. Wie ich höre, kam es bis vor Kurzem allein in China vor und wurde bei der dorti gen priniitiven Manier der Kanonensiv brikation verwandt, um die Stahlbibcke auszubohren. Die Ausfuhr des Thie res und seiner Eier ist aus Grün-dem welche hier anzuführen zu weitiausig sein würde, in China bei Tadesßrase verboten; doch ist es zweiEmissitren desi» internationalen Schienencartells in aller s Stille zgelungem zwei hohle Bambus stöcke voll Eier aus dem Lande und nach Europa zu bringen. Mein Begleiter-, ein durchaus wahrheitsliebender und» zuverlässiger Mann, wie alle Ingenieure i der Eisen- und Stahlbranche, theiltei mir mit, daß die Eier ungefähr wie Lin-T sen aussehen. Man legt etwa-s Stück. derselben in ein mit Eisenfeilspähnen ge-’ fülltes Cigarrenkistchen und stellt das-s selbe an einen warmen Ort. Nach etwa acht Tagen kriechen die Maden aus und beginnen mit Begier die Eisen seilspiihnezu fressen, welche sich unter der Einwirkung der von den Thieren abge gebenen Sitste in eine bräunliche Masse etwa wie Schnupstabak verwandeln. Fern dies Kiste leer ist, gelten die Ei «enraupen als ausgewachsen. Die auf der Witten-Hugener-Strecke vorhande nen Exemplare sind aus dem Wittener Giißstahlioerk in der oben beschrieveuen Weise ausgebriitet worden. Es ist nicht uninteressant, das Treiben dieser Würmer auf den Schienen zu beobach ten; denn es stellt sich dabei heraus, daß diese aus so niedriger Stufe stehen den Thiere eine Art gemeinsaiiieii Haus halt stihren. Da sie Eisen und Stahl nur dann fressen können, wenn ihnen diese durch die bereits erwähnte Siture mundgerecht gemacht werden, so kriechen sie in doppelter Reihe auf den Schienen hintereinander her und jede Raupe prä parirt der folgenden-durch Abgabe der Sauren aus die Schienen iyre Mani zeit. Die zweiRaupem wel evorans kriechen, können also nichts sre en; der Vortritt wechselt daher alle 2—·3 Meter, eine Strecke, welche die Thiere in etwa 3—4 Stunden urttkllegem Die vorne abtretenden Täiere schließen sich der Prozession hinten wieder an und fre en mit Begierde das ihnen von den or gitngern bereitete Mahl. Es ist schade daß Darwin diese interessante Beobach tung nicht in seine Abbandlung über den thierischen Instinkt hat aufnehmen können. Und nun erlauben Sie mir noch ein Wort über die Excremente der Thiere, welche, zu beiden Seiten der Schienen niederfallend, den Weg der .felben bezeichnen. Dieselben sind so groß und so hart wie Schrot 6, aber nicht rund, sondern eiförmig. Mein sachverständiger Begleiter meinte, man würde dieselben ohne Bedenken zur Ha sen- und Hühnerjagd benutzen können; ich meine aber, das ist nicht appetitlich und die Haugfmuen werden mir darin gewiß beipflichten.. Trotz ihrer Gefrä ßigkeit dttrsten übrigens diese Würmer keine nennenswerthe Gefahr fttr die Cisenbahnichienen sein; ihre Bedeutung liegt aber auch auf einem ganz anderen Gebiete. Nach etwa 4 Wochen verlieren die Eisenraupen den Appetit und begin nen sich einzuspinnen· Sie besorgen diese nützliche Thiitigkeit am liebsten in einem Lager alter Stahlschienen, giebt es deren nicht, so nehmen fie auch mit neuen verlieb. Der Cocon erreicht die Grösse eines Ganseies, ist glänzend Wilan und läßt sich mit Leichtigkeit ahnet-pein, wobei man etwa 2—3000 Meter eine-g Gespmnftes erhält, welches ich les Stahlfaden bezeichnen möchte. Lerletbe lüjzt iich spinnen und weben mie die bette Seide und liesert einen Stoff, der ungemein haltbar, leicht und weich, dabei unzerreißbar und nicht-ver brennlich ist. Derselbe ist bestimmt, in der Bekleidiing der Zukunft eine große Rolle zu spielen, da die Herstellungsb sten kaum nennenswerth sind. Mit Hülfe des nüglichen Wurmes wird man alsbald viel tausend Tonnen Eisen und Stahl alljährlich in Gespinnste verwan deln und dadurch vielen Arbeitern loh iiende Beschäftigung geben." Jch hätte der Reduktion lgern zin lebendes Cxenis plar dieses Eisenspinners übermittelt und hatte auch zu diesem Zwecke etwa 6 Stück derselben nicht ohne Mühe ein gefangen nnd in meine Botanisirtrom mel eingesperrt. Allein die wackeren sieiheitliebeuden Thiere haben sich durch dieTrominel durchgesressen, so daß die selbe jetzt aussieht wie ein Sieb." i Der »,,Eisenwurm« ist fürwahr das großartigste Product nicht nur dieser Saureiigurken Saisoii, sondern auch vieler vorhergehenden. Die Seeschlange ist gründlich vom «Eisenwurin« geschla gen. Sie muß sich vor diesem Eisen sfresser in Raupengestalt in die tiefsten Meerestiefen zurückziehen! Ayer’s »Hast Vigor« ist gefahr los, angenehm und wohlthätig. Seine Wirkung ist von langer Dauer-ein Umstand, der es zum billigsten Toilet ten-Artikel macht. Damen, die es ge brauchen, sindin, daß es» dem Haar kräftiges Wachsthum, natürliche Farbe, Glanz und Weichheit verleiht. Der Papst nnd die Arbeitsritter. Seinem Verdammungsurtheil gegen die Leichenverbrennung hat Papst Leo xlIL einen neuen Bannstrahl folgen lassen-den gegen den Orden der »Knights of Labor«. Erzbischof Ta schereau von Ouebec hat vom pas-st lichen Stuhle den Bescheid erhalten, daß die katholische Kirche den Orden der Arbeitsritter auf dieselbe Stufe stelle mit anderen unter dem Banne ste henden g e h e i m en Verbindungen (Freimaurerl) und daß die katholische Geistlichkeitv angewiesen werde, dieses Deeret allgemein bekannt zu machen und zursSeltungsznsbri en. Mit an deren Worten Der Pap verlangt von alle-n Katholikem aus jenem Orden auszutreten, resp. er verbietet ihnen den Eintritt H Man muß alle die salbungsvollen Circulare des Herrn Powderly gelesen Faden, die alle von Gottergebenheit trie en, uni die Jronie des Schicksals voll und ganz zu würdigen, die darin liegt, daß gerade dieser Orden, an dessen Spitze solch ein frommer Mann steht, vom Bannstrahl des Papstes getroffen werden mußte. Daß der Papst sonder lich viel von den Zwecken und Zielen des Ordens weiß und kennt, ist nicht Finzgnehmene was jhn·«alzer sg gegen VIIIIIIUCC kluuuuulh III Ucc Ukyclluk bündelei. Auch uns gefällt dieselbe nicht-wie wir dies schon oft genug rund heraus erklärt haben, freilich aber stnd es ganz andere Gründe, die uns gegen jene Geheimnißträmerei einneh men als-. den;»Statthalter Christi-« in Rom. Uns erscheint dieselbe unrepubli konisch-, nistd der Bürger eines Landes unwtiedig, in welchem sich alle Vor gänge Hut-n allgemeinem Interesse ge wissermasenhinter Glasthüren abspie len solieny Geheimbündelei mag sich für eine Despotie wie Russland wohl schicken, nicht aber für einen Volksstaat, ia deines keinen Souverain, keine Privilegien und keine Geheimnisse giebt und geben darf. Der Papst jedoch ist so gegen die Knights of Labor einge nommen, weil er hinter der Geheimniß krämerei so Etwas wie Freimaurerei wittert. Dieselbe Wirkung aber, wie fie ein rother Lappen auf einen Puter oder einen Bullen hat, hat das bloße Wort »Freimaurer« auf jeden »guten Katholiken«, geschweige denn gar auf das Oberhaupt der christkatholifchen Kirche. Warum? Ja, das wissen sie vielleicht selbst nicht, denn dieser Haß ist setzt durchaus nicht mehr zeitgemäfz, sondern stammt noch aus jener Zeit, da der Freimaurer-Bund der fast alleinige Vorkämpser für Religions- und Ge wissensfreiheit und gegen Priesterwilltür war. Es ergiebt sich hieraus, daß Leo und seine Rathgeber die Zwecke und Ziele der Arbeitsritter positiv nicht kennen, sondern daß sich ihr Zorn nur gegen »die Ordensspielerei und Geheimhünde ;lei richtet. Die Frage ist nun: Werden sich die Katholiken Unter den K. of L.-, deren Zahl jedenfalls «schon,,in Folge der zu ihnen gehören den Jrländer jeden falls eine sehr beträchtliche ist-um die sen Bannstra l kümmern und austreten oder nichts die Organisation des Bandes der Arbeitsritter die Mitglieder shstematisch daran gewöhnt hat, von oben herab kommenden Befehlen blind lings zu gehorchen, so ist es keineswegs unwahrscheinlich, daß sich eine-erhebliche Zahl der kathol· chenKnights dem Wil lendes Papstes ugt und austritt. Ein Verlust wäre das aber für den Orden doch nicht; solche willenlose Werkzeuge in der Band der Priester sind für eine girkliche Volkspartei nicht zu gebran en. Ein großes Verdienst jedoch würde sich der Papst erwerben-wenn auch un beabstchtigt und wider Willen-wenn sein Bannstrahl die Wirkung haben sollte, daß die Knights das Unzeitges mäße und das Ueberflüsstge der Ordens spielerei einsähen, dieselbe aufgäben und sich zur offenen Partei formirten. Einer gesunden und vernünftigen Arbeiterbewegung wäre dadurch ein größerer Dienst geleistet, als durch die sämmtlichen frömmelnden Circulare des Temperenzlers Powderlh. J Halt-jährlicher beruht der Berar Bau- und Leib-Association. San Antonio, 30. Juni 1886. Der half-jährliche Bericht des Sekte tärs .fltr den am 30. Juni 1886 endendethermin giebt über bie finan iellen Verhältnisse und den Werth der ktien folgenden Aufschluß: Credii. Anleihen. 8237,205.79 Tilgungsfond 5,805.12 Schatzmeister 5,521.95 Möbel 649.10 Verschiedenes 4,087.79 Summa 8253,269.75 D c b i t. Betriebskapital s248,767.10 Verschieden-es 4,502.65 Summa 8253,269.75 Bruttogewinnst während des Terming. Ausgaben 8 1,588.82 Zurückgezahlte Prämien» 5,796.15 Netto-Profit 17,147.16 Summa s 24,532.13 Zurückziehen der 4.Serie, lg Shnres s 223.92 5 98035 6. 127 2,«170.81 7. 204 2,739.86 8. 169 I,080.66 9. 20 7.82 nieressen 13,022.28 trafen 64.90 Prämien 5,123.53 Summa s 24,532.13 Gewinn während Termins.s 17,147.16 Ungetheilter Gewinn 29.47 Netto-Profit s 17,176.63 Zu vertheilen wie folgt Zweite Serie s 8.84 Dritte 6.83 Vierte 6.37 günste -5.56 echste 4.20 Siebente 2.97 Achte 1.69 Neunte .69 Werth Dct Aktien. Eingezahlter Werth beim Wert Sekten legten Bericht. Zweite J 96.00 8175.02 Dritte 78.00 134.86 Vierte 72.00 125.63 Fünfte 65.00 109.46 Sechste 54.00 82.31 Siebe-nie 42.00 57.74 Achte. 30.00 32.76 Neunte 18.00 12.59 Zehnte 6.00 Gegenwärtiger I Serien. Werth. Zurückgezogen. Zweite 8189.86 8189.86 Dritte 147 .69 134.61 Vierte 139.77 122.35 Fünfte 121.38 102.57 Sechste 95.62 77.41 Siebente 69.48 54.00 Achte 41.60 33.62 I Neunte 19.30 18.24 Zehnte 6.09 6.00 Wir, die unterzeichneten Mitglieder des Finanz-Komiteg haben den Bericht des Sekretitrs für die 6 Monate, welche am 30. Juni 1886 enden, sorgfältig» geprüft und richtig befunden. Gezeichnet: Aransag Pregcott, Jess. M. Bell, Jas. P. Carl. Zum Zeugniß: John E. Ochse, Sekt.

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