Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 13, 1884
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—--D-ssv-vis-s-««s D It Tägliche Freie Preer erscheint um Ausnahme des Sönntass nnd kostet sumn für das Jahr oder 82.50 für 3 Monate. n W T MAY Taglichc Åusgabc Die Wötyeutllche Freie Preise ktfcheim jeden Douai-Was und kosiet 82.50 das Jahr oder 81,25 für 6 Monate in Vorausbezahlnng A- T —4— II la Jahrgang 20 sz Sau Antoniu, Mittwoch den 13. August 1884. Nummer 671 DerletzteSikrn erloschen; Roman von A. Liitetsbnrg. (Foi·tsekung.) Gräsin Smante Stnre —Jhr wollt keine Versöhnung, kam es endlich über die Lippen des Kanzlers,-. und doch soll tet Jhr im Laufe der Jahre kennen ge lernt haben, daß wir naturgemäß Freunde sein sollten. Jch habe Euch gegenüber eine weibliche Schwäche ge zeigt und Jhr machtet Euch dieselbe zu nutze, aber bedenkt, daß Tropfen einen Stein hbhlen. Nun ist’s genug-nun Krieg oder Friedens Frieden mit Euch, Jöran Pehrson? kam es voll Hohn über die Lippen der» ;Gritsin. Lieber Krieg, wenn es eins sein muß. Was ist mein Leben? Und mehr könnt Jhr mir nicht nehmen. Jn den Augen des Kanzlers blitzte es heimtiickisch aus, doch senkte er rasch die Wimpern auf die hageren Wangen herab. Die Gewißheit des Sieges durchzitterte ihn. Euer Leben Gräsin Stare, mag ich nicht, entgegnete «er mit berechneter Gleichgiltigteit. Wollt Jhr einmal den Krieg, so mögt Jhr allein am Leben bleiben, um Betrachtungen darüber an zustellen, ob Jhr in Eurem grenzen losen Hochmuth den rechten Weg betre ten habt. Jhrhubt mir jede FYTde meines Lebens vernichtet, seitdem-Ich Euch zum ersten Mat-1iegegnete;«-Æch ist es an Euch, einen Theil gut zu ma chen. Wendet Euch nicht mit diesem Hohn, dieser Verachtung von mir« aus daß es Euch nicht zu spät gereue. Denkt an den Herze Johann in Abo. Euer Sohn Erich is als Hofjuuker bät-Risi wiihrend Euer zweiter Sohn Nils näch heute das unwandelbare Vertrauen fes Königs besiYt. Aus wie lange? Die Frage kann nur ein Mensch in der Welt beantworten, und dieser eine bin I sich Gräsin Swante, sobald ich will,’ nnd Eure Söhne von ihrer Höhe herab gestürzt-sobald ich will, bezahlen sie den Vochmuth Ihrer Mutter mit ihrem Blute. Jch frage Euch noch einmal,, wollt Jhr den Krieg oder Frieden? Die Gräsin hatte einen Moment bei der Auseinandersehung ihres Gegners die Fassung verloren, denn sie wußte, daßer einen bereits wohldurchdaehten Plan entworfen habe. Jhr Gesicht war blekich geworden"1in-d sie athrnete Ischder ttII s T I fifsjlm welchen Preis-i sagte sie Mchi Und wieder blitzte es voll Freude in den Augen des Kunzlers auf; es war der Blick eines siegreichen Teufels. «Grüfin Stute, Jhr wißt, daß ich Euch eines Tages geliebt habe und baßf diese Liebe der Fluch meines Lebens ge worden ist, daß sie mich zu dem ge macht bat, wag ich bin. Ihr hättet einen anderen Menschen aus mir bilden kbnneu, und vielleicht giebt es noch ei-·’i nen Weg, der einen solchen Wandeh mit mir schaffen könnte, baß der Fluch-I sich in Segen verkehre, III fragt nach dem Preis! Kennt Ihr ihn nichts Die Gräfin fchauerte zusammen; sie fü- lte eine nie geahnte Schwäche« iu, Jbrun Pehrløm Was könnte ichFulh Westan S t drch ce,. r wen-ex .u piet. Auss« m fü- uch Was-pass inderWeltsckG ern-tin Euren ändern Ehre Ansehen-'Rttbm-« Jus-tin mein und doch tmir etwas,.woua meine ganze See e dürstet. Euch lunn ich nicht mehr ers-innern aber Eure Tochter. Anna-» igbnnis Ebenbild ihrer Mutter. «-Geth He- r zur Ge mahlin und der Frieden iston immer dar besiegelt. »E. Einen Augenblick noch starrtedie Grüfin den Kan ler mit einem Ausdruck an, der b w ln ließ, dirs-sie den« Sinn der vrte verstanden bubeg Ihre Luzpen bewegten sich murmelnd m Dann wart ne wieder ne ten-fix ryr Gesicht nur ein wenig bleicher insge toiihnlich, aber das konnte eine Folge der ihr soeben nnderfahrenen De thi ung sein. Dieser tyrannisch same ufch, dieser schmeichelnde unint kdnnnling wagte es, seine and nach Anna Maria, einer Gräfin take-aug zustreckem wagte es, mit seinem giftigen Hauch diese zarte, vköstliche Blume zu besudeln? Jch fürchte den Krieg mit Euch nicht, eri- Muzlth sagte Je itxsfsiger 'mrne. Eure-Worte nicht detstanden und will fie 's Msiehem Wollte ich deinen, dnß fie der Ausdruck vorhandener Wünsche sein sqltem so märdeich mich ge ungen sehen, mich durch die Diener aftvon einem Wahn toipigen befreien zu lassen.- Unsere Unterredung isi beendet, Jiiran Pelik fon—ich hoffe zu Gott, daß es die letzte ist, welche wir zustimmen gehabt haben, Der Kanzler war vollständig ver nichtet, er hatte nicht im T. ,e an einen solchen Angga ge i Sie schritt init der Nng einer-. KInigin der Thüre zu, und Wer seinen Augenblick daran da te,«dtz8 sitz ch.be sinnen werde, so zei «i, itchfte Nisus-hat« daß dro I g be W Mk. sk» «6k( atte ihn allein-gessen« nich1 eins-il astfreundschaft bot sie ihm an. einen Augenblick des Vesinnenk sehnte se selbst jede Unter-Handlung mi1 rhzn erb, und konnte eine Frau, wie die Msin wonte Stute, nich1 darüber in Zweifel sein, daß er dii Mschk besaß- seine Drohungen zur Aus führung zu bringen. Und er wollte et Fig-. Indieser Stundef wor Joror e hrfon, nicht« rasten no zu ruhen« ig« die Fami te des Graer Swantt Stute vernichtet sei. Troste das hoch: entithige Wer L auf »den Rjang ihre Gatteu, auf dessen einflußreiche Stet sinng? Wer allein stand fest-nug"de1 unmittelbaren Nähe des Fürs-ges Der Kanzler richtete in pszås »Bei-spi- mrf einen III T, J Jus die tostbareEinrichtun de aalee Gsässnäs war einer-ei Yesiknng schön gelegen und das Eigenthum einer der vornehmsten, ältesten Familien des Landes. Warum sollte es nicht eines Tages heißen: »Reichsrath Jöran Pehrsonauf Grässnäs?« Er allein stand fest und außer ihm kein zweiter im schwedischen Rei e. Jn seiner Hand ruhte das Schick al aller Derjenigen, die«-ihm,seine Stel lung nicht verzeihen konnten-, die ihm die Gnade des-, Königs mißgönnten. Lange, langeshntteer um eine freund lichere Stimmung der vornehmen Fa milien des Landes geworden— ver gebens. Er hatte gehofft, durch eine Verbindung mit einer Tochter des Han ses Stute das Vorurtheil endlich zu be siegen, nun war auch diese letzte Hofs nung gescheitert. Und er stand noch immer hier, weilte noch unter einem Dache, wo ihm nicht einmal die Gastfreundschaft erwiesen war-, während man dem Bettler Auf nahme gewährte. Das Blut schoß ihm jählings in das Gesicht. Entsetzung folgt-) Wie ein alter ächzendcr Fensterladem So sind manchmal die rheumatischen Gelenke eines Mannes. Die Haspen alt, rostig und abgenutzt und Oelung sehr nöthig. Die Beschwerde liegt im Blut. Ein Mann der etwas nutz ist, ist derzWiederherstellung werth. Dieses kann durch Brown’s Jron Bitters voll brachtwerden. Es bereichert und rei nigt das Blut, entfernt die Schmerzen und bewirkt txsdllige Wiederherstellung Tausende zeugen dieses von glücklicher Ersahrung.s Herr C. H. Huntleh, 918 North 16. Straße, St. Louis tagt ,,Jch gebtauchte Brown’g Jron Bitters gegen Rheumatismus, allgemeine Schwäche und Niedergeschlagenheit mit den besten Resultaten-· Reisende Amerikanerinnen. Der »Breslauer Morgenzeitung« wird von Berlin, den 15. Juli, ge schrieben: Eine friedliche Jnvasion ist über Ber lin gekommen. Seit gestern ist das Hotel d Angleterre von 72 jungen Ame rikanerinnen in Beschlag genommen worden, die unter dem männlichen Schupe eines Herrn Bornis und der Bemutterung der Gattin desselben Cu ropa bereisen und in Berlin etwa sechs Tage zu bleiben Wgedenken Es sind meist junge Damen von echt amerikani schem Typus, nicht eben schan aber doch alle eigenartig und fesselnd. Sie haben sich zusammenschaart, um, da die El iern verhindert sind, mit ihnen zu rei TM Inn-ts- Fii rung des Herrn eGeJirisikich tsreisezuma amerika Riesel, Spekiåiziäcxtt sich en. i deutschen r"StiläIts-IF-nierneiwier ich, daß er seine Gesellschafts hrzlich nur ein nnd dann men macht ji-««dingten Ver sz iner Schutz Um das ganze Maß des Außerge- wöhnlichen zu begreifen, das in solch« einer Damenåcxpedition liegt, muß man sich dierGeschichte nur einmal nmgekehrt vorstellen. Gesetzt, ein hoch eachteter erPädngoge wdlle mit 0 ungeä; eHFe ieryonax e« a H: neiscs oder N; tkeasi an treten-es svlten 50 gut iituirte Fami lien: er Herr Abgeordnete und der Prose or, der Fabrikant und der Künst ler, ihren Töchterchen erlauben, ein weni durch Amerika zu ziehen, frei wie dä- wich, das den at wenig e Ge !p ckiniRünze1-— wa würden ewohl dazu sagen. Nur wenn man sich in Feisbaren Weise die Situation wird der gewaltige Unterschied zwischen unseren Anschauun gen und denen unserer transoceanischen i Vettern vollkommen klar werden) l Es ist wahr, die amerikanische Miß ist von Blend auf ihrer gleichartigen euadiaan Setbstitäudigkeit ice e ich überlegen. Mit den zuneh mendeu Jahren steigert sich das, und deramerikanische Backsixch ist der Thrann des auses, während ie oung Lady ihre ania depossedirt, so ald sie etwa siebzehn Jahre alt ist. Das junge Mäd chen in Amerika würde es den Eltern Pö lzchst veriibelm H wenn dieselben An to daran nehmen wollten, daß es jun ge betten empfängt und mit ihnen ausgeht Es würde denken, die Welt sgehtaus den Angeln und die Eltern seien durchaus nicht auf der hdhe der Zeit; wenn sie es dem Kinde verengtem mit dem besuchenden jungen Herrn die Unterhaltung im Parlor noch fortzuse tzen, wenndie Eltern ermüdet sich schon zur Ruhe begeben. Daß aus dieser großen Selbsiständig teit bei allen deger gearteten Naturen auch ein großes tiick Selbstbewußtsein M. ein t Stück Selbstverlasz erwächst, s sonder Hand. Und die junge Amerikauerin braucht dann auch in der That weit wen« er männlichen Schutz als ihre deutsche chwester, weil sie eben sich selbst zu schützen versteht. Ja,man kann noch weiter gehen, sie versteht es durch ihr bestimmtes und selbstbewußtes Auftreten zum gro en Antheil jene Si tuaiiouen zu ver üten, in denen ein Schuh überhaupt nothwendig wäre. Vom stärkeren und schwächeren Ge schlecht kann im landläufigen Sinne bei ihnen nicht gut die Rede sein. Die ireiwillige Unterordnung der Männer welt in Amerika in allen Dingen macht sie in Wahrheit zu den Stärkeren von H Beiden. Natürlich hat diese Medailte auch eine Kehrseite. Wenn der Herr Papa gegen die freie Wahl der Tochter in Bezug auf ihre-Freundschaft und die Wahl der jungen Männer, die sie empfängt,nichts einzuwenden hat, so pflegt er auch ge gen .die,Wahl des Mannes nichts zu ta gen, rann-gesehn daß er kein Thunicht gut-ist Daher werden denn auch Ehen ie überaus teichtsinnig geschlossen, daher geht die Zahl der Ehescheidungen ins Grenzenlose, daher steigern sich die frei willigen Trennungen nnd die Fälle bös willigen Verlassens ins Ungeheuerlichc. Das amerikanische Mädchen pflegt sich ihrer Tugend rühmen zu können Aber es ist, bei Lichte besehen, eine fadenscheinige Tugend. Kann es doch den stürmischen Liebeswerber einluden sie zum Friedensrichter zu begleiten, der »den Knoten schiirzt«, ohne daß das Ge seh erst die Erfüllung »pedantischer« deutscher Formalitäten erfordert. Was aus der jungen Ehe nachher wird, das ist allerdings eine andere Sache. Die Eltern aber haben in den meisten Fällen um so weniger gegen die Wahlder Toch ter etwas einzuwenden, als das Justi tnt der Mitgift in Amerika nicht bekannt ist. Man bekommt sein Mädchen, ivie sie geht und steht. Und wer noch etwas dazu haben wollte, der würde als gei stig nicht ganz normal betrachtet werden. Das Alles muß man sich klar machen, um es zu verstehen, daß man 52 junge Mädchen so allein durch die Welt fahren läßt. Denn thatsächlich kommt es darauf hinaus, daß sie allein sind was will der eine Mann für das halbe Hundert junger Damen besagen. Nun, so weit ich beobachtet und erfahren konnte, ent ledigen sie sich ihrer Aufgabe ganz vor züglich. Jn den großen Städten, die fie berühren, lehnen sie sich naturgemäß m die Beamten ihres Heimathslandes, is ist noch keine von ihnen verloren ge gangen und sie unterziehen sich der Be sichtigung der Mufeen, dem Studium der je nach ihrer Individualität ihnen im meisten zusagenden Dinge mit rühm lichem Eifer. Natürlich zogen fie nicht .,bandenmäßig« aus. Sobald sie eine große Stadt betreten trennen sie sich in Gruppen und finden sich an den pro grammmäßig festgesetzten Punkten wie der zusammen. Unter den Theilneh merinnen befinden sich übrigens diesmal auch etwa fünfzehn junge Mädchen aus Baltimore, aus jener Stadt Amerikas, welche sich rühmt, und das wird wohl auch zugestanden, daß sie die schönsten Frauen besitze. Unsere jungenClegants, die bei fünfzig Wienerinnen und fünf sig Pariserinnen kaum sehr zurückhal tend wären, bleiben den Amerilanerin nen gegenüber in respektvoller Entfer nung, denn sie wissen, die Antwort auf jede liebenswürdige Bemerkung würde sein: nicht etwa: ,,Sprechen Sie mit meiner Mama,« sondern: »Führen Sie mich zum Standesamte.« Von hier aus geht die junge Schaar, wenn ich recht berichtet bin, nach Ham burg und dann bald wieder heimwärts. So viel wir uns aber auch abmiihem uns in das Denken und Fühlen eines Volkes zu versetzen, das es als ganz selbstverständlich betrachtet. seine flügge gewordenen Mädchen so durch die Welt siehen zu lassen, trotz aller Erkläru en MEPHon doch nicht recht begreiyich werden. Und wenn wir unsere jungen Mädchen fragen, wir wetten, sie sehnen sich auch nicht danach. Eine Münchener Firma, welche mit Bierbraueteien in Geschäfte-verbin IML stand-; axchte bankerott, und das etichk ers aus den Vetrechaungem was für. merkwürdige Stoffe und Dinge mitunter Bierbrauereien geliefert be kommen. Die nächste Folge war nun die, daß bei einer Anzahl von Bier brauern in Hof, Bayteuth und anderen Orten Hausdurchsuchungen nach Sar rogaten zur Bierfabrikation gehalten und auch bei einigen Bierbtauern die Geschäftsbücher mix Beschlag belegt wurden-Fund baßntxe gegszn alle diese Brauereien ein Riesenprozeß in Aug sichtsteht. —-·Auch in Bayern also ist das Bier nicht mehr zweifelsohne! W——— Zum Beleg dafür, was man sich auf englischen Bühnen hetausnimmt, wird aus London folgendes Extempore mitgetheilt: »Wenn Du einen Hund hättest, wie würdest Du ihn nennen's Vielleicht Beaconsfield?« »Nein.« »Warum nichts-« »Ich will· das An denken dez"«großen Mannes nicht schän den.«—·,,Nun, dann vielleicht Glad stone2«——»Nein-«—»Und warum nicht? —.—»Jch will den Hund nicht schänden-« -0—·c Jm Staate New York ist die Ci vildienstreforin auch auf alle Beamte der sämmtlichen Städte, soweit sie nicht vom Volke gewählt werden, gesetzlich ausgedehnt· «-·o.—s Am 11. fiel in Toulon kein Todes sall durch Cholera vor. Jn Marseille starben 4 Personen-. PUIIIIII Absoluton Fute. Dieses Pulver ist unveränderlich Ein Wun der von Reinheit, Stärke und gesund dabei ISparIamer als die qewöhnlichen Arten Es kann der Mc- rzahI mit schlechtem Geschmack, leichtem Gen-i todeI den Manns oder Phoöphab Pulvckn keine Concmrenz machen Wird nur In Bücpscn verkauft Royal VaIing Powder Co» 2,6,tnw1j 1rpsWallSIr-,R O. Durchaus und unbestritten D a s B c st c Wir machen keine Ausnahmen und stehen hinter Niemand zurück. AGUINB ist das beste Heilmittel der Welt gegen Erkältung und Fieber, Agne, mala rifches Fieber, Wechselfieber, Verlust des Appetits, Gallenleiden und alle Unordnungen durch Malarea. L -t E i "r s ",!I,T.d»x?«’i«kigå?å"gx? richtige ehrliche und wirksame Mittel. Es wirkt in jedem Falle so ecfolgreich und durch schlagenb, das es über allen im Handel befind lichen Heilmitteln dieser Art steht. Kein Chinin oder giftige Jngredienzcn. Heilung garantirt. 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Oeffentliger Notar. g ten C VIcZolgeZon GUThW äldtvello Grundetgenthums Agenten, Generalagenten für die Ländereien von Adams u. Wie-W Office Nr. 273 Commercestraße, 7-6uv Sau Anton-im Texas F. Groos F Co» B AI QUIE F- s und händlektn Rohsilber ausländischen nnd ungang baren Gelt-forten, übernehmen Einkassieren-en und sum-klun gen non Geldetn m den Ver. Staaten nnd Europa nnd tten Wechsel ans auf Ne Orlenns, St. pnis nnd New York, ebenso wie auf die größesen Städte in Texas und Entopa, besonders in Dentechtanb. It S. Lockwopd J. p. Kanonen-. Lockwood E Kampmann, B a n h i o r s sub paudltr in Meiikasiifchen Dollars and Metallbarren. Telegtapbische Inmisauges seiden nasses-Eh Collektioaeu II Europa sub Verm Meist Trcidet’sNatwnal-Bauk. O Sau Antouio, Texas. Eingezahltes Capital 8100,000. Autorisittes Capikai 8500,000. J. S. Tbvtnmy casflter. 3,5,ttj J. M. steuva passiv-It JohnE.Ochse, Rechts-Anwalt und Oeffentlicher Notar. No. 210, West Pension-Straße. Sau7 Intonto Texas 2 6 Shook öx Dittmgy Rechts Anwälte, No. 9 Commetce-Straße, Sau Ante-sich Eis-as. 1,7,tuw JOHN noskunkmnn Rechts-Anwalt —und Oeffentlicher Notar. Offleex Des-m Zum-cum Sau Rate-lo, Thus Walthall s callaghmy Advokaten u.· Anwälte. Okakmm ist Stam- sub Födekslsonichum Dwyer’ö Gebäude, Mai-I Plau, Sau Intonio, Texas. sahn E. Cop also-i Advokat, Rechts- Anwalt and Oeffentliche Notar-. Office: No. 250 West- Commereestraße eine Treppe hoch Prattizirt m alIc-110eriel)te1;E .B. Neumann, Erockett-Straße, Bau- Unternehmer -———und-.——— C v n tr a t o k. Führt alle ihm übertragenen Bauten nnd Arbeiten gewissenhaft au6.17 HENRY P4U1«Y, Bau Unternehmer Unk- TKoxs t taktor. Offic« Salamcn Deutsch. 110,82,nj s-. swdspsepscr z NU» NE« Geigen Staffel, lfnikn Staffel C Vogels l Commifsiku SpeditivnsssGeschäft LNavakwstrasIe.» .San Antonio... .Terai. 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Alle andeuävfigen Spra en werden gespro chen. 11,6,tuw1j ----o««-O«-- -----s FDV A. J. stunk Zahn- Arzt. Beim Aus iehen der Zähne wird condensittes Gas get-must Mßi Preise-—V ce auch Abends geössueh sc werte kaa e, ober halb Clavin s Apotheke. st,8,t0M z Fron- Maja-Mart I Jenewecfithctnugs Agxm No, 12 Ihm-Stroh 10,9,uj Sau sama-. M H- E. A. Itaqu Rechts-Anwalt —und— Oessentlicher Roten-. Ofsice: Zimmer No. 3 Maherick Gebäude, Ecke Honstons und Soledad Strafe, Sos II t I i v, Te k a O Ptaktizirt im Staatens nnd Bundesgerischi. 27,s,toM Joh» .Niedekmay9k, Deutsche Bierhalle No. 214 Ost Pension-Straße, macht das deutsche Publilum von Sau Antouio darauf aufmerk am, daf- iu seiner Bitthschaft stets frisches un eiskaltes Bier zu haben Ist. Kühlende Getränke und Cigarren von der besten Qualität Jeden Morgen I e 1 n er L u n ch.» GUs RAWLS öx GO. Bart-vom Wein-i u. 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Muß da nicht naturgemäß eine Verlobung voran gegangen fein? frug ich mich, und hat mein Freund mir dieselbe absichtiich verschwiegen, weil er dabei eines Abends gedachte, an dem er, bald nach Mitter nacht, in·emen Bund getreten war, der ihm bestimmte Verpflichtungen aufer fegte, die-entscheidend bei der Wahl sei ner künftigen Gattin fein mußten, und hat diese vielleicht umgangen?... .J-a, lieber Freund, es giebt ein Verhängniß und dieses ist unfehlbar für Dich und dieses Zeitungsblatt, das die Veranlas- sung dazu ist, daß ich mich nicht mehr,t wie Du vermutbest, in Hinterindiem sondern auf der Reife -zu Dir befinde, um als Prüses unseres Bundes auch zu kommen und mich zu überzeugen, ob die· Erwühlte Deines Herzens Dich nicht zu einem Wortbrüchigen gemacht hat. Die Liebe ist blind, sagt man, darum muß ich selbst sehen, ob ich fortan Dein böser Dämon oder Dein Schutzengel sein« werde. Du kennst meine Macht unds meine Festigkeit, für den Schuldigens giebt es kein Entrinnen. Es drückt Dirl in den nächsten Ta Freund und Berge Das klingt selb gen die Hand Dein etzten ·t für einen Scherzt unheinftich, sagte die Frau Amtsrichter Helene Würburg, eine reizende Blon d l t. wär erisch blageu Augen is Jäwa itjsf Jen? rosi a en is ihr.—seitdrej» Wo-l e van trau en«G-e·mahl, ais er ihr diesen allerdings sonderbaren Brief mit einem eigenthümlichen Pathos zum Vor trage gebracht hatte. Wer ist denn die ser dämonische Freunds frug sie weiter, und welches Geheimniß bergen diese mostischen Zeilen? CI vetrmt einen Scherz, antwortete der junge Ehemann lächelnd, allerdings einen leichtsinnigen Scherz, fügte er ernst hinzu, der für jeden der Betheilig ten schwere Folgen haben konnte und nur dadurch zu· entschuldigen ist, daß er der Ausdruck einer iibermtithigenWeinq launfxlth s· Du machst mich immer neugieriger, sagte Helene, und ich erwarte mit größ terSpannung Deine interessante Beichte. Also zunächst beginne mit Deinem Freunde! Das Interesse für diesen scheint noch das für die Sache selbst zu überwiesen, antwortete der Amte-richten lächelnd mit dein Finger drohend, und ich will, um dieses nicht noch durch mein Zögern zu vergrößern, lieber bald mit diesem be giM’ an achst st s ozun" weri er: Er ist einer der interessantesten Män ner der Gegenwart, der von den Frauen verwöhnt und verhätschelt, von den Männern bewundert, von vielen wegen seines Sarkasmus gefürchtet wird. Diese Personalbeschreibung wird Dir wohl genügen, ich füge nun seinen Na menhin Dr. Eduard L...., der beliebte riftfteller und geistvolle Kri tiker ist es, den ich die Ehre habe, mei nen Freund zu nennen. Dieser hat diesen Brief geschrieben, siel Helene ein, indem ihr liebliches Ge sichtchen sich mit Purpurröthe überzog, ;und dieser wird uns in den nächsten ZTagen besuchen? O, wie freue ich mich, zihn kennen zu lernen! E Du bist ja ganz Feuer und Flamme, Schaf-, sagte der Amtsrichter, und scheinst Dein Jnteresse so ganz meinem Freunde zuzuwenden» daß Dir die Sa che selbst gleichgültig ekscheinh Mache mich nicht eifersiichtig, Lenchem J Ernst! antwortete die ·unge Frau, indem sie diesen mit ihnen Jucken Kin deraugen vorwurssdoll andiickte. Das war nicht recht-von Virt. Doch nun erzähle mit Endlich um was es sich handelt! Ganz wie Du wünschest, mein Herz! Jch beginne. Des Kaisers Geburtstag atte, wie in jedem Jahr« Feine heitere afelrunde in unserem Kafiuo versam melt. Wir Vieren-sie »Mein tüch tig zugesprochen-Mk des sers ZGie kund ett so manWläfchLeätgelegt leg us J å en, er get-I MZLFM f«hi;kte unsV is e aune ver egt. o HMÆMCJ ein Glas dieses köstlichen Champagners aus unser eige nes Wahl leeren, sagte Doktor Korn, ein junger Mediziner, indem er sein Glas erhob« Der erste«s1runk gilt- die ser, fuhr ermit ung allen anftoßerw fort, der zweite sei unserer Wiederverei nigung hier im nächsten Jahre geweiht. Woge eg org oayrn reiner Tochter Evas gölungendfeissm einjn der« wärng is hmenz ee -"u« u Hr unserer Tafelnge sweni Die Glaser klirrten, die eiter eit hatte ih ren Gipfelpuntt erreicht, ein scherzhafter Toast folgte dem anderen. Jeder der erren nannte die Vorzüge, welche die ame befiken müßte, die er einst als Lebensgefährtin erwählte. Ob« blaue oder schwarze Augen, ob groß oder klein, das würde mich nicht bestimmen, nahm Assesfor Berti-am das Wort, ich würde die Vorzü e des Geistes mehr als dieder ans-ten cheinung auf mich einwirken lassen. Nur eines dürfte das Mädchen, das ich erwählte, nicht besitzen und wenn sie einer Mal-onna gliche.-— Und das wäre? fragten wir im Chor.— Rathe Haare! Jch würde niemals ein Mädchen lieben können, die diese besaße. —-Dag kannst Du nicht so bestimmt fest stellen, sagte ein Anderer, Gedanken Und Geschmack ändern sich.——Niemalg bei mir, antwortete der Assessor gereizt, ist-T m die Zornegader an der Stirn ans wo ,»da man seine Festigleit de ZM Ste; tdir wollen fehenl fiel ich lachend ein, doch die erregten Gemüthet ließen sich nicht mehr bannen, ein heftiger Streit war der Schluß die ser Unterhaltung. Nur nicht alsbald so heißdlütig, Jhr Herren, nahm Dr Felft, ern alter Junggeselle, das Wort. Ahn-g- "j L WWI YF es sit-vix s Um sein «onfequenz zu beweisen, verpflichte sich ein jeder, niemals eine Dame als Lehensgeslthrttn zu. erwählen, welche das ihm seit fo antwathische Merkmal in ihrer Erscheinung defivh Jeder L nenne dies noch einmal, ich will es ver Izeichnen. Man derieth hin nnd her, I der Bund wurde geschlossen, alle Anwe senden traien ihm bei und oerpslichteten sich mit ihrer Ehre darnach zu handeln. Hielten sie dies nicht, so atte der Prit -ses, mein Freund Dr. dnard L. war einstimmig da u erwählt worden, das Recht, dem Mi ethäter jc nachdem eine Strafe zu vindizjeren oder ihn als ehrlos zu erklären. Jch finde diesen Scherz frivol und Männern nicht würdig, sagte die junge. Frau ernst. Leider hast Du recht, antwortete der Anttsrichtey dieser unselige Bund, der wie gesagt, das Ergebniß einer Wein laune war, hat ein trauriges Opfer, ein, Menschenleben gekostet, da er mittelbar den Anlaß zu einein Duell gab, doch das erzähle ich Dir ein anderes Mal. Nun ifi der Brief Dir jetzt verständlich, Schatz?. Ja, ganz entsetzlich, sagte Helenc schaudernd, doch nun, Geliebter fügte sie erröthend hinzu, was wäre Dir bei Deiner Erwählten so antipathischge wesen? Nun rathe, was dies wohl gewesen, Lenchen! Das kann ich nicht, sage es mir, Ernst, Du ciehsi mich auf das Aeußerste gespannt. So sei es deunl Jch sagte-: nur keine Fraumit einer Zahnlücke, und Dir-siehst, IneiiI.Herz, es ist mir gelun gen. Sonst wäre ich nicht Deine Frau ge worden, fiel Helene mit unbegreiflicher Heftigkeit ein, bei dieser Vorstellung tief erbleichend. ——Yiein, mein Kind, sagte der Amts richter, sie zärtlich in seine Arme schlie ßend. Jeb war ja durch mein Ehren "wortgebuiiden, und war dies auch in einer Weinlaune gegeben, so war es doch nicht zu redressiren, die Ehre hätte in diesem Falle den Sieg über meine Liebe tragen müssen. Doch in kam ja glücklicherweise nicht in dieses Dilem ma, der Himmel hatte Gnad· ·-t»mir und -»,zi·iich, einen g. WQ Miit-G si; Äivn sähst en-. sk« Wenn nun aber die Ku i? ersetzt hätte, was die Natur zerstört, fragte die junge Frau erregt, was dann? Auch dieser Fall ist vorgesehen. Je der hatte die Pflicht vor der Hochzeit darnach zu fragen. Erinnerst Du Dich noch, mein Weibchen, als Du mich so verwundert anblicktest, als ich Dich nach der Zahl Deiner Zähne srug. Gewiß, doch ich nahin es für Scherz; Wurde nun die Wahrheit verheim lich, fuhr der Amtsrichter fort, und der Betreffende erfuhr sie erst nach der-Hoch sv WEI- ihm ei Ix eitler Lsit-kaut zu Ttketiiieii Ochs-IV die der Präses des Bundez ihm zu diltirte, zu erleiden. Das ist ein entsetzlicher Bund, sagte Helene schaudernd. Hütte ich gewußt, daß Du Mitglied einer so umheimlichen Verbindung bist, ich wäre nie die Deine geworden. Darum ist es gut so, sagte Ernst, seine Frau zärtlich küssend, aber Lenchen Du nimmst das viel zu tragisch. Spre chen wir nicht weiter darüber, da es Dich unan enehm berührt. Ordne jetzt allez«an,-« chatz, fnhr rr fort, ihr die Hand küssend, damit. mein Freu sich recht be aglich, bei unkfshlh eh seinem chreiben und dem Poststeinpel desselben können wir ihn bald erwarten. Das ·will ich gern thun, aber dieser Bund ist entsetzlich, sagte die junge Frau- nach immer erregt, doch-ich will nicht Väter daran Denan fügtffie ha stig hinzu, denn selbst dies erscheint mir fast sündhaft. Dann verabschiedete sie sich durch ei nen herzlichen Kuß von ihrem Mann und begab sich nach der Küche, um ih reii Hausfrauenpflichten zu genügen und die nothwendigen Anordnungen für den zu erwartenden Gast zu treffen. ,,Ciseksucht ist eine Leidenschaft, i Dir iiiit Eifer sucht, was Leiden schafft-« NOT-; Mist Ich ZSchleiermanchers inumiestei Ern jWiikbiirg immer und zmmex pok hin, indem er aufgeregt kais-Y- »aus- und abschritt. Seit acht gen- weilte Dr. Cduard L.-. als Gast in seinem Hause, er hatte sich so sehr aus dejsen Ankunft gefreut, einen Triumph darin gesehen, als das stereo thpe ironische Lächeln, das den Freund tenzilzehisctiznetk bei dein Anblick eleneng o i ne ve n un einem bewundernden ÆMFPW gemacht site EinGefiihl des Stolzes und des Ei hatte sich dann seiner bemäch tigt, »als der Freund ihn beglückwünscht Jund ihm so innig dabei die Hand ge drückt hatte. Nun und war eg denn jetzt anders, hatte er denn Grund, sich zu beklagen? Ja, das khatte er sicher, denn Helene war offenbar verändert· Wie schiichtern und gleichsam hilsefle hend blickten ihre blauen Augen stets auf Eduard, wenn er sie begrüßte, und senkten sich dann wieder schnell, wie ge blendet von dem dunklen Strahl der sieiiiigein Jhr"sonstiger,s-ihn so beglü ckender Frohsinn war verschwunden und war einer tiervösen, fast unheimliche-n Unruhe gewichen. Er hatte beobachtet, wie sie fortwährend die Farbe wechselte, wenn Lduard im Zimmer war, und ganz ziitzmotibiiizt kerschreckt zusammen iuyh tot-un u su- Illtcoclc. Wie Ichcll wich sie ihm selbst- und das war dag auffallendste, aus, wenn er sie anblickte und erbebte, wenn er sie in seine Arme schloß. Eine solche Veränderung konn te nur« Liebe oder Selbstbewußtsein be wirken. Jm nächsten Augenblick schalt er sich selbst einen Thoren. Helene sollte ihn betrügen,»und der Freund, dessen Chrenhaftigkeit ihiii doch bekannnt war. Er neu te trank sein, daß ein derartiger Gedan eihin überhaupt hatte kommen können, ein kurzer Spaziergang würde ihm sicher gut thun. Er führte ihn auch sofort aus, doch die Gedanken lie ßen sich nicht verscheuchen. Diesen Zu stand ertznge ich nicht länger, sagte er vor sich hin, ich muß mir Gewißheit ver schaffen und zwar bald-und init einer selbst ftir einen eifersiichtigen Cheinann nicht zu unterschähenden Eile kehrte er erregt in sein gemuthliches Heim zurück, daz er· kurz vor-her io"-bertraiieiisielig verlassen hatte. Leise lie er den Dru ·cker in das Entfersihlo glätenx um durch diese unfchuldigeNaniPaiatiom die schon manchem Cheniann vor ihm zu den wunderbarste-i Entdeckungen verholfen, sein Zimmer unbemerkt be treten zu könne«-L» Doch kaum hatte er in Szene-gesiegt als Worte nii sein IT-- drangeijs oie inohl geeignet waren, st den hitgnlosesten Menschen iii ei llxjmzuwandeln vnu, hörte er den Freund sagen, verfügen Sie vollständig über mich; doch bitte, nennen Sie iiiir zu nächst den Grund Ihrer Beftüriiing, Jhrer Aufregung, Herr Doktor-, erwiderte Helene schiuchzend, ich kann das Gefühl des Unrechtes, das ich begehe, nicht länger in mir zum Schweigen bringen. Jch muß zu Jhnen sprechen. Verachten Sie mich nicht, wenn Sie mein Bekenntniß ehdrt, denn dann müßte ich verzwei felm Jch habe meinen Mann schmäh ,.',..M lich betrogen, thue es noch nnd kann doch nicht anders. Herr Doktor-, ich bejchwöre Sie, retten Sie mich, Sie nur allein vermögen dies. Gnädige Frau, wie soll ich denn das Lperftehens Fliehen Sie mit mir-, denn ich kann Ernst mit diesem Schuldbewußtsein nicht mehr in die Augen blicken. Helene, guädige Fran, welche Worte. s Und kehren Sie dann zu ihm zurück, tihm Mittheilung über alles zu machen ’und ihn vor Verzweiflung zu retten,denn ich weiß es, er liebt mich. Er wird den lecken an seiner Ehre nicht ertragen, tch vielleicht gar das Leben nehmen und ich wäre dann seine Mörderin, fuhr die junge Frau in höchster Extase fort und doch kann ich nicht anders-. Jetzt konnte der Lauscher nicht mehr san sich halten, ein Druck an der Thür sie gab nach, Amtsrichter Warburg er schien bleich und verstört auf der Bild-— släche. Helene stieß einen Schrei des Eutsetzens ans, sie schien alle Fassung verloren zu haben. Erst zu Dir, Du Elendert schrie der Amtsrichter wie rasend, indem er aus Dr. L....zuschritt. Dn bist ein Ver s Bitttther der Freundschaft geworden, Du I Halt eint fiel ihm der Doktor heftig ins Wort. Sprich nicht aus, was nichi mehr zurückzunehmen wäre, das nur mit Blut abzuwaschen ist. Jch stehe ekenso vor einem Ritthsel wie Du. O Du Heuchler, glaubst Du noch sein-nat, mich vertrauensseligen Tölpel szn täuschen?« Ich gebe Dir mein Ehrenwort ·stin Verfiihrer hat kein Ehrenwort, er i Jeht ists genug- sagte Dr. L. .mit einer der Situation gegenüber faft un heimlichen Ruhe, indem Leichenblässe seine interessanten Gesichtsziige überzog. Mit der Waffe in der Hand wirft Du mir Rede stehen. Ja, das werde ich, antwortete der Amtsrichter in höchster Erregung, nur einer von uns kann weiter leben. Da löste sich endlich die todesähnliche Erstarrung, die Helene beim Eintritt ihres Gatten erfaßt hatte. Ernst, sagte sie, indem sie bittend die Hände faltete, Dein Freund ist unschul dig, nur mich kann Deine Strafe treffen. Oh, Du wagst es noch, für ihn zu äittgnis sagte er, indem er sie von sich ie Da stürzte die junge Frau ihm ver zweifelt zu Füßen, Thränen entsiiirzten ihren Augen und miideni Ruf: »Ernst, ich habe eine Zahnliicke l« lag sie leblos am Boden. Die Bedeutung des »Ah das die beiden Herren bei dieser unerwarteten Mittheilung, welche die Situation mit einer überraschenden Schnelligkeit klärte, ausstießeu, war sehr verschieden im Ton fall. Beschämt blickte der junge Ehe iiiann auf den Freund. Eduard kannst Du inir vergebens sagte er, indem er ihm die Hand reichte. Es war ein unseliger Jrrthum. Das war kein Heldensiiich Oktavio! Eggte der Doktor in einem unnachahm lich sarkastischen Ton. Doch was soll nun geschehen? fuhr er ernst fort. Du kennst die Bedingungen des Bundes- wie gedenkst Du sie zu erfüllen? Vor dem anstvollen Gesicht des Amts richters konnte der Ernst des Doktors nicht lange Stand halten, er glaubte hier eine Ausnahme gestatten zu können, ihm allein fiel ja die Entscheidung u, da der junge Eheuiann durch seine i fersucht eine genügende Strafe erlitten hatte. Er gelobte Stillschweigen. Als die junge Frau ihr Bewußtsein wieder erlangte, da erfaßte sie ein namenloser Jubel, als sie die Freunde wieder ver söhnt sah und. aus dem Munde des Doktors hörte, daß er nicht so grausam sein werde, ihr Glück zu stören, wenn auch, fügte er lächelnd hinzu, die Er kenntniß, daß die Zahnlücke der Grund Ihrer Aufregung war, nädige Frau, inir eine kleine Enttäuschuiig bereitet at. Ernst aber schloß feine Frau innig in seine Arme. Jetzt weisriches erst, wie ich Dich liebe elene,-"- und was Dein Verlust, Du leine Betrügerin, mich gekostet hätte. Aber- kiif ll das muß man sagen, ist Dein seh endet Zahn ersetzt. Jch kannte ja diesen unseligen Bund nicht, sagte·die junge Frau errbthend, sonst hätte ich es sicher nicht gethan. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sichs ein Zahn zum andern findet, der ZEW ist kurz die Reis ist lang, para dirte der Dr. L.... lachend. Dieser für die drei Betheiligten denk wiirdiger Tag bei-floß nach dieser tragi komischen Szene in der größten eiter keitf der späte Abend fand sie no ver ein Doch eine Lehre habe ich daraus ge zogen, sagte Dr. L. als sie sich trennten, deren Moral man der Mit welt nicht vorenthalten dars. Auch der beste Freund soll sich zum mindesten im ersten Jahre nicht in das Paradies einer ’ungen Ehe wagen, da er, wie die Er fahrung gezeigt, sehr leicht an einem Mißverständniß zu Grunde gehen könn tes denn: »Wer lauter Liebe sich nicht Liebe gönnen, Vor lauter Liebe hassen können, Sie pflegen’s Eifersucht zu nennen.« Sau Pedro Springö Part. 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Er thut gerade das, was er vorgiebi zu thun, Alles und nicht weniger Wir ha ben einmal Mrs. Winelow gesehen nnd kennen sie nur durch ihren Soothing Shrnp für Kinder-. Wenn wir die Macht hätten, würden wir sie als Heiland für die Kinder hinstellen-was sie auch in der That isi Der Syrup wird in allen Apotheken zu 25 Cents per Flasche verkauft. sie THIS RAE-T i Ihr-AS Die Schwächlichen erstarken, wenn sie H o stettesz Magenbittcres zurVefördei rung des Stoffwechsels nnd Bereicherung des Blutes gebrauchen. Unverdaulichkeit, das Haupthinderniß fiir den Schwachen, Kraft zu bekommen, ist ein Leiden, welches der Thätigkeit dieses unvergleichlichen Regulirnngsniittels un fehlbar weicht. Mangel an Körperfleisch und l an Eßlust, Schlaflosig eit nnd zunehmende Zei I chen vorzeitigen Verfalls werden werden durch das mächtige Kräftigungsmittel, welches die Körperkräfte unterstükt und die Constitution gegen Krankheit festigt, schnell überwunden. Zu haben bei allen Apothekern und Händlern im Allgemeinen. Dk. Johu Bau-s jsmitirs lIlonio syrup fiir die Heilung von Fiebern aller Art, und gegen malartfche Krankheite-. I Der Eigenthümer dieser berühmten Medi in beansprucht fiir dieselbe den Vorzug vor a en« übrigen Heilmitteln, welche dem Publikum alss rasche, sich ere und permanenth Kur gegen Fieber aller Art, von längerer oder. tür erer Dauer empfohlen werden. Er ruft alle T wesilichen und südlichen Staaten als Zengens auf fiir die Wahrheit der Versicherung, da es« in keinem einzvigen Falle eine heilende Wir ng versagen wir wenn eAnweisungen genau« befolgt werden. Bei vielen Anfällen ist eine ein- elne Dosis zur Heilung genügend, nnd gan e Familien erlangten durch eine einzige Flasche» ihre Gesund eit wieder. Es ist indess erathen nnd jedenfa s nach langwierigen Aan en siche- ret, wenn man den Gebrauch des Mittels noch eine oder zwei Wochen na dem Aufhören des Fiebers fortsebh Gewöhn ich bedarf man bei dieser Medizin keines weiteren Hülfsmittels, um die Eingewcide in Ordnung zu halten. Sollte aber der Patient noch eines regulirenden Mittels bedürfen, nachdem er drei oder vier Dosen des Tonir genommen hat, so wird eine einzelne Dosis von Vulls Vegetable Farnin P i l l s genügen ltsellss Haupts-Mo ist das alte nnd nveri lässige Heilmittel ge en Unreini teit des lutes— und strophulose An alle der önig der Blut reiniget. ist-. sehn lallt- llegetnblc Wot- pas Meyer- ist in Gestalt von Candy Dtops präpa rirt, schön vorn Ansehn nnd leicht einzunehmen. Dr John Ball-IS Snrith’s Tonic Symp, Bull’s Sarsaparilla, Bull’s Worin Deftroyer, die beliebten Heilmittel des Tages. Haupt-Ostia :-831- Main Str» Lonisville, Ky. Damenkleider—8500 Vetohunnq. 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Die Csjfresæ Presse kur Texas-I Tage- und Wochenblatt -—-—.-----.«0..-- Die »erie Presse« vertritt die Prinzipien der repub likanischen Partei. OOON Das Tageblait vierseits zu je acht Spalten, erscheint jeden Nachmittag, Sonntag aus genommen und kostet 810 pro Jahr für vie Stadt nnd nach außerhalb. Das Wochenblatt besteht aus Hauptblatt und Beilage, Ersteres ist achtseitig zu je sfünf Spalten, Todten riiletseitig lZulje WTSPFZM S «l ·Das othen attentätd nitt 48 paten Lesestoff und kostet nach allen Theilen der Ver. Staaten hin verfandt 32450 per Jahr. Nach Europa portofrei ss pro Jahr in Vorausbezahlung. wiss-sc w Messrssxewsss I .Lonis Kunst samausville E. Engel Instiu Ostia-other «Itueckeville Ang. Hohapfel Bucke- ....«.-.oC. .lI-e Its s k m...k.... shteck H cmt as n M:;H.»:» os Las-wil- .».E as M s---so--o«-- opp nuiw Dset Mem-Z sitt-« Bekame as them Ewig-XVI »Ich-ZW Mc ·---------zf,» «·««Drs us an ist« Egid-II Ins-I äm c. 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Die Expreßzüge verlassen San Antonio Morgens 6:45 und Mittags 12:15, und treffen einNachmittags 4:5t) und Abends 9. Der nach Laredo gehende Zug fährt von San Antonio ab Abends 8:45 und kommt am Morgens 6.15. Postiinienx Jriedrichsburg. Ankunft 12 Uhr Mittag-. Ab gang 8 Uhr Morgens. Egglespaß. Ankunft s Uhr Rachnmta o« Ab ng 6 Uhr Vormittags. Torhus Christi Ankunft lå Nachmi-:«i«·,·i, Ab gang s Uhr Vormittags. «—ßrtoto.vn. Ankunft 9 Uhr Abenbe Bis-eng Uhr Vormittags. Fort Streit. Inknnft 2 Uhr Nach-einige Ab gang s Uhr Vormittags. Bandera. Ankunft 9 Uhr Abends, tät ig 6 UhrBorniittags. Helena. Ankunft 12 Uhr Mittags, Abgang s Uhr Vormittag-. Roßville. Ankunft 7 Uhr Nachmittags, Abgang b Uhr Vormittogs. Die posikutschen nach Jriedrirhsbnrg nnd cor lns Chr sii fabren täglich. nach den übrigen Dingen ist der Sonntag ausgenommen. Stockbaie. Ankunft Dienstag. Donnerstag und Zonnabecd unt 6 Abends, Abgang Mittwoch. Freitag und Montag um 7 Vormittags. Sortng Brauch. Ankunft unt s Ibenbs. 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Du Weisu- Wir endeti bon ieht ab das ;;Wdlijen sinkt-« r den Preis- sen Brod auf ein J r siortvsrei nach Deutschland. F Der Herausgeber subscriptisnspreiö fiir das Wo ÄEUUM .2.50. Reiseiide Agenlcin MOÆU of CHOR F. L. M. I L o i a t e s. Sau Antoniu, Il. August. Die Demokratie hier tote überall. Die demokratische Partei isi eine durch und durch verrottete, von Ehre und Recht zurückgelonimene Partei; eine Partei, die sich aufs Lü en ver legt, darauf aus ist, das Vol zu be-. trügen und in sich selbsi so viel Fäulniß birgt, daß sie riecht, ganz-gleich in wel cher Frage man sie berührt. Wie im Großen, soisiegim Meinem Man besehe sich die demokratische Na tioniilplatforin niit ihrer«ziiieiflpigeii Tatifplaiite, auf welcher Schuzzdsner und Freihiindler zugleich Platz nehmen können; man erinnere sich all der Ver sprechen, welche die Demokraten gegeben und nicht gehalten haben und man wird mit uns übereinstimmen, daß eine Par lei, die absolut keine Prinzipien hat, sondern einzig und allein auf Beute ans isi, nicht verdient, die Führung der Nationalgslngelegenheiten zu überneh men, ja daß es ein bellagenswertheg Unglück"fitr’g Land wäre, wenn Sol ches geschehen sollte. Das sind die Demokraten mit dein ,,soliden Süden« ini Großen; im Klei neni artet die Partei zuweilen noch wil der aus. Wir haben absichtlich unterlassen, über die Vorgänge auf der jüngst hier abgehaltenen Manto-Konvention zu berichten. litten wir unser verdam niendeg Urt eil darüber ausgesprochen, so wäre unsere Einmischung wohl als von Parteirticksichten diktirt ansgelegt worden est Mkeiäeäieewäemokäirtåiå— der M II -·1c doch selbst an, ihre Unzusriedenheit laut zulaisen und in der gestrigen »Expreß« finden wir über zwei Spalten nstilleiide Einsenduiigem in welchen »ber die Vorhandlungen der Konven tioii schotiiugsbose Kritik geübt wird. Essind nur Demokraten, die sich be klagen, die ihre Entrüstung kund geben und wir betrachten diese Knudgebnnfgen CIS.« III-Ists F das-it Am W i et seine-hungert kommt oe. Dwyer weg, der neue po litische reund des Col. Bellnap. Jhm fdird nachgejagt, daß er die ganze poli tische Masch nerie des County manipu-— litt-daß er sich an teiiie Justrnktionen gednri fühlt, sondern handelt wie es ihui iebt und sein Interesse ver langen mag. Auch Mahor Fauch der sich bei eiden politischen Parteien fändggtx zufilijiachgnäiersuschåekerlkäg idar,aer·« ögi iniidet in die demokratische Partei ein-» drängt-was Anderen, die gelegentlich ihre politische Meinung wechseln, eine Wunswkms um goes- Imvukl uuj vie swamp-MU vention zurückzukommen, so muß die-· selbe bieggtößte Farce gewesen sein, die je von den demokratischen Mathem auf gespielt wurde-. Daß früher die Pri mitrtnnbten von siins nnd sechs-chink ten in ein nnd derselben Halle, mit »den selben Beamien und Stimmgebern ab gehalten wnrden, ist bekannt. So tke en heute noch die Nachrichten über die z· habten demokratischen Pri mtttsni en im County Inik einer er stannti Pünttlicbkeit ein. Die.».De Le aten iiien kbäimnten viexlläichtdschogszn e vs ei g nnx e er mitgetåeilmitn erden, Die liqnejn der Stadt ver ern-tut wede, wer wieder erwählt werben soll unb« dass mit Betst-. Mexitaner, prvsessionellel Gebt-««;:E eti Nitscwlerl und anderes lwir herbeigeon en unb· Z zur Wahl- Es ists osalin d, dnssich biet seit Jahren und Wenn-Mk hat« bis der sie-s trug nnd der Ueber-Its sei politischen W ggss mo-. traten eins-bitt at.«" när, derseeeeitg 35 Jahre lang das demokratische Tiiiet gestimmt, httsichmitAbscheu und Ekel von des-»Konvein in beädTuknhalle abgewendet nnd giebt- se in Gesin nW ben Rat den die Bösanblnitgen nicht gäästzk er a n. Wie der Vorsigende selbst zugeben mußte, kannte et von jezebn Delegaten kaum Einen; es war eine aus allen Ecken und Enden zusammengesuchte Ge sellschaft, bie sich versammelt hatte-aus Wett- Alies M ak tangitt un ·nbgemacht; Wider euch —wnrde nicht qednlbet nnd hätte auch Nicht-, sue-richten sonnen. Um unseren Leser-n zu zeigen, baß wir nicht übertreiben, lassen wir ein zelne-Inwi» ans den Mittheilungen der Cinsendet folgen. Einer schreibt unter Andernu »Na Isllllsc von Delegatenfähigkeii, undte die seither denheii solcher-, die eine derartige Mis sion hätten übernehmen können, tritt m dem Kanne-Berichte klar zu Tage. Ein Fünfzehnerssiomite behufs Ernennung von Delegnien znt Staats- und Kon hieß-Konvention berichten, mit Aug nahine von Zweien, feine eigene Namen nlg Delenuien Sieben von den link zehn wurden für deide Konventionen bestimmt Es waren nlfo faktisch nur Fünfzehn weiche die Konvention regierien Andererer fchreilnx »Eursieng: Jih wünsche u nn en, ob es mit den demokraiiichezn Prin dien isn Einklang steht, daß die Demo traten sich in lthsdenruih unter dem Joch bäg welch es ihnen eine zusammen nfene Rotte ausdrücken will, deren größter Theil kaum deren Hin-gen Sprache mächtig, nur alg poliiikeiez AMICwa ist stund ne kinre Vorstellung von DE Bedeutung ir geU Uns Use-IMM- t nnd in GeringernanI-ert- gereuth ers-VII ungen in engi pra e ge ihre Armen-uns dsch eine kund un jeher Mäuschen gewesen und Minore nieeinnnudereä Twicket mnihiajmd ice U M, s m des-Wirks- I mu chin icher ndltungdweise eine Bet »3e stet In der Geißel, III-TM wingen beabsichtige, ange MMM tm. t et les-Les, beso» ni einen nnd mlo cegnien in der uon kenne. Er verbeut-lichte auch nicht daß er nur ein Autorität in den Händen der Drabtzieher setz feine Arbeit iet rein mechanisch; er hatte seine geschrie denen Justrnttionen in der Tasche; die Komites waren vor dem Zusammentritt der Konvention schon ernannt (manch m·al verlas er die falsche Liste) als An Zeitung in seiner Stellung und in seinen Entscheidungen als zeitweiliger und be ständiger Vorsigender·« lege es- an dieser Auslese genug ie1u. Das schmachvolle Treiben des demokratischen Ringes in unserem Eounty sollte jeden Bürger mit Ent setzen erfüllen und Jeder sollte Hand anlegen, dem Uebel abzuhelfen. Esilt gut, daß das Publikum jetzt schon, und zwar von Demokraten selbst auf das verwerfliche, corrupte Spiel des Ringes der feine Jsbätigkeit wieder beginnt, aufmerksam gemacht wird. Behalte nur auch Jeder im Gedächtnifz, daß es hoch an der Zeit ist. unser Eounth von dem Einfluß des Ringes zu befreien. Sonnenstich. Bei dem häufigen Vorkommen von Sonnenstich und seinen Folgezuständen wird das Nachstehende, das wir einem Pechseldlatte entnehmen, von Jnteresfe ein: »Um den Folgen der Sonnenhitze zu begegnen, muß man sich selbstverständ lich möglichst kühl kleiden und verhal ten. Excesse jeder Art, besonders aber istarkes Trinken alcoholisrher Getränke, sind zu vermeiden; viel Tabackrauchem ,..ja selbst allzu viel Eiswasser werden von einigen Autoritäten als schädlich angesehen. Was die Behandlung andetrifft, s ist das Erste die Anwendung von fri xscher Luft und Kälte. Eis auf Kopf iund Nacken, Adreiben mit Eisstlicken Fund kaltem Wasser ec. Die Einsprigung ;vorl Morvhin unter die Haut, ebenso die« von Chinin und Ehloralhydrat ba zben sich bestens bewährt. Unter allen JUniständen sind Blutentziehungen zu ivermeidem so sehr sie dem Publikum ilmponiren und so sehr allzu eistige fAerzte u ihnen geneigt sein mögen. Sir Joszeph Fahr-er, die erste englische «-Auto,rität in dieser Angelegenheit, sagt: Blutentkiehuugen scheinen im ersten Augenb icke gutzu thun, führen aber sehe bald zu noch gefährlicherer Sach tlagekSo erholten sich im Burmefischen Krieg-TM bei einer Ægcke alle, die now präsenstiche befallen wurden, bis )an 2, denen man zur Ader gelassen halte. Nachdem die erste Gefahr vor über ist, ist fltr län ere Zeit Ruhe und Vermeiden von Aufregung anzurathen. JDie heißen Tageszeiten müssen im Schatten und-zu Hause zugebracht wer ;den·. Uebrigens führt nicht nur die disrekteSonnenhi e, sondern auch der Aufenthalt in her en, schlecht ventilirten Räumen zu gefährlichen Erhitzungen des Gehirns und Nervensystems.« Stille Ruhm oben die Sterne Und unten die Gräber. Unser Freund nnd Meister, Oscar Gareißen, ist nicht mehr. Zeitung und Telegtaph haben Jhnen bereits die Trauertnnde überbracht. Daß er einen leichten und schnellen Tod gesunden, ist An Trost sitr die Hinterbliebenen. E r bedarf unserer nicht mehr, aber wir werden seinen Välnst niemals verwin den. Die Freunde in Satt Antonio und san andern Orten wissen unsern Verlust schätzen, dafür bargen die eichenzteundlichet Theilnahme, wel enns dan manchen Seiten bereits zu n sind. Herzlichen Dank dafür. weh ward uns um’s Hetlp alg wir ihn hinaus begleiteten zur etzten Ruhestättr. alg das nach vielen Hun derten zahlendefGefolge den Friedhof betrat, empfangen «von den seierlichen Klän en des schMn Trauermarsches von öndel. Die-Sonne glänzte und el zwitscherten in den Zweigen-ein Z ammenwirken dan Natur und seiner senedtens Kunst, wie unser theurer Ver-. Eeng-euer nichts Liebeteg hatte aus dieser r e. Am Grabe fangen die HWama das ei e Lied ,,U ’I.» ist Ruh .——es war sürdk att üdepens liche Anjz Und w sz"-";"tokte, welMJs Stresau s» -sz ufqch und schlief-ist« auch »M» if SU -«-·,.-s-is—.«..» enan F» -:T trnen Fu ten Augen an, das das Geühl eines tiefschtteren Verlu Rlnen erfüllte» Nun weint die Welt, und sollten wir nicht weinen? Denn er war unser! Wie bequem ge es jeden ingj sellig Den edlen Mann der gute Tag gezeigt, Wie bald sein Ernstzanschließend wohl getrübt-, Zgut Wechselrede heiter sich geneigt, ald raschgewandt, geistreich nnd sicher e ig, Der Ledensklitne tiesen Sinn erzeugt, »Und fruchtbar sich in Rath und That ergossen; Das haben mir an ihm erfahren und genossen-— Denn er war unser! Mag das stolze s Wort Den lauten Schmerz gewaltig über iönent W. Galaeston, 10. August 1884. Schalles-ten Als Lehrer der öffentlichen rei u Ilen wurden ftlr das nächste STulfjkhr zum-re- dete M. F. halbedl, die Zräuleus Netue Noyes, Klot. Wilbants, unie Beck, Edwinå Ro b, E. M. Pre stou, Martha Cvok, LouBell, Lizzie dger Rebbie Cook, ulm Garte, eliq Ring, Agneg otton, Jnez HJslickdäueL A. Month-thale E. Allenzwotth, Cmma Wegcott, Lauka Crider, Emma Deusingeh Alwmq Mose, Ratte Bell. Satt-h Wuqu Laura Steele, sen-je Bee, Texana ,Nvssy, Rath Colum, Emilie Schaufe, ’die Frauen Julia Egan, V. T. Polt S. J. Merrick, Fanny Riptak B. Guusboutgkh Cornelia Archer un Herr C. W. Kro ley. Für dle chule der» Farbigen: Herr ohn A. Moore, die Fräulein Mvllle rep, Jda Lan-ig- Ella Fragler und Frau M. J. rimeö. ——-———-Oo-— is-— Ztvei junge Männer Namens Zucker nnd Blue Wen beider Kirche am Duck Creet m der Nähe von Dallag eine blutige Schlüserei. tu welcher Tu cker mebrse gefährliche Stichwunhen erhielt er Streit wurde durch Blueg l hervorgerufen, dje mit Tucker spazieren ritt. Cursum-Gericht Jm CountyiKommissär-Gericht wur den gestern folgende Berichte eingereicht und gutgeheiszem Kommissär Braden über den Lobi Fahrweg, die Jury über die White, San Juan, Callaghan Und die neuen von F. S. Gardener nnd An dern beantragten Fahrwege; der Ver messer über die Converse, Greytotvn und Felix Fahrwege. Andrea Ruwa Bittschrift um Unterstützung wurde ab fchläglich beschieden nnd Diaz de Soli nas wnrde eine monntliche Unterstüt zung von 35 bewilligt Allerleb —Jn der gestrigen Versammlung des Beethoven Männerchor legte das Empfangs- und Arrangementscomite Rechnung ab. Die Subscriptionen für den Unterbalt der Gäste betrngen 8256.50. Einnahmen und Ausgaben heben sich. Der Finanz-Agent des Beethoven- und Mendelsfohn Verein berichtet, daß das Konzert einen Rein ertrag von 8322 lieferte; etwa 30 Ti ckets stehen noch ans. Auf Antrag wurde R. Hanschke als Ehrenmitglied aufgenommen nnd beschlossen, den üb rigen Komitemitgliedern für ihre Be mühungen und geleisteten Dienste den Dank des Vereins auszusprechen Der Dirigent, Herr Beck überreichte hieran dem Beethoven Münnerchor die für den selben vom Quartett-Club zurückgelasse ne Picnic Fahne, die mit Jubel entge gengenommen wurde. Dann begann die Probe und zwar wurde eins der Chorlieder fürs nächste Gefangfest ein studirt. Zum Schluß wurden noch einige Lieder gesungen und man schwelg te in Erinnerung der mit dem New ereanfer Quartett- Club verlebten schonen Lage. Im San Pedro Creek wurde ge stern von Kindern ein Kasten aufge funden, in welchem blutbefleckte Hand tücher und Unter-kleidet lagen —Maho«r French und die Schum rektoren inspizirten gestern die kürzlich an den Schulhitusern vorgenommenen Verbesserungen. Als Direktoren für die Sau An tonio und Golf-Eisenbahn wurden er wählt: W. H. Maverick, Ed· Steves, Ed. Kotula, D. Sullivan, A. L. Lock wood, G. H. Kalteher, ’A. Belknap W. Heuermanm J. C. Howard. Corporal Baird von Capt. Sie kerg Rangercompagnie meldete nach Au stin, daß er Zeuge war, wie in Edwards County 4 Männer die Fenz eines ge wissen Greer zerstörten. Barrd hatte 3 Ranger bei sich und versuchte die Fenz erstörerzu verhaften. Diese flüchteten eich indeß hinter einen. Felsen, von wo aus sie auf die Ranger schossen. Jn dem sich nun entspinnenden Gesechte wurde einer der Ranger verwundet »und ein Fenzzerstörer Namens Mason er schossen. Den übrigen gelang die Flucht. Jn Fort Worth fand am Abend 4 des 9.' eine Versammlung statt, um über die Gründung einer deutschen Zei tung zu berathen.- Jn der Postosfice zu Austin platz te eine Wasserrdhre, das Wasser drang in den Schrank, in welchem die-Stamps aufbewahrt werden und vernichtete nn gesähr für 810,000 derselben Der Mahor von Belton hatte den 12. August durch eine Proklamation als Fasttag bezeichnet, an dem die Be völkerung fasten und utn Regen beten sollte. Bis jetzt hat das Beten nichts geholfen. Die nit sie Abend-Unterhaltung der Casinv-Ge ellschast sindet Samstag den 30. August statt. 13t3m ——————.-0-o——-— Tages Neuigkeiten Inland. Die Enthüllungen der N. Y. Times daß die Ueber-lebenden vder Greely-Expedition sich von Wenig-en fleiich genährt haben, indem sie die er frorenen Glieder ihrer Kameraden ver Lpeiftenz und daß Sergeant enry,der em Tode nahe war, erschp en wurde damit sein Fleisch alg Nahrung dienen konnte, machen in allen Blättern die Runde und sind Veranlassung-gewesen, daß Gen. Hasen nnd andere Beamte des Marinedepartements lutes-viewed wurden. Gewisseg ift darüber nicht ermittelt worden; aber für den Fall, daß Alles wahr sei, wirddieähgh in welcher sich die Mitglieder der Cxpedii tion befanden, als--thijsnde7 ·.Ent schniJung SÆQF Muts-· ki: Maranåessas »Bitte-, Of CI pagner e e a en. Derlåeistliche dex Pr nee Kirchezn Restharnk fos erlchoß feine-Frau usIIdIdann »lbst. Auf einer arm bei South erry, Ohio, gingen rei Kinder in eine Scheune, um Cigarretten zu rauchen. Sie setzten dabei die Scheune in Feuer und verbrannten alle Drei. Ausland. Die Hitze war am 11. in Paris so groß, daßsi in einer Niederlage ein Baumwoll-Ballen entzündete. Ehe das Feuer unterdrückt werden konnte, hatte eg bereits an 100.000 Francg Werth Baumwolle zerstört. Die Franzosen haben das Fort Kelung zerstört. Jn London herrscht ungeheure Hine. Der Thcrmometer zeigt 94 Grad. Der Versailler Congreß hat die Amendements zur Verfassung: die Präsidentschaft und den Senat abzu schassen und Prinzen nicht zu gestatten in Frankreich zu wohnen und ihr Ei genthum zu consiscirem niedergestimmt. Dem russischen Flottenmandver am 15. d. M. wird roße Bedeutung beigelegt, da es den erth der eisenge panzerten Schifer entscheiden soll. Der neuerwählte Präsident Diaz wohnte einer in der Hauptstakt abge haltenen Versammlung des mexilani schen Advisory Board der Canitavle Lebens Versicherungs Gesellschaft von New-York bei, wurde als Präsident derselben erwählt und versicherte dabei, daß e·r es sich angelegen lassen sein wer de, die Wohlfahrt amerikanischer Insti tutionen in Mexico zu fördern. T·Wien. Hauptmann Dosen ein Ossizier, der sich mehrfach ausgezeichnet hatte, hat in Preßburg seine Gattin nnd dann sich selbst erschossen. Monats September wird in Salzburg eine Zusammenlunst fBigmarckz und Kalnocky5- des öfteruckrerchischen Preniier!, stattfinden, um ' Bündnifses zu berathen. Bismarck wird wahrscheinlich auf eine Bestäti gung durch das Parlament der beiden Reiche bestehen. hunderte von par Kurzem aus MiWne Rassen sind zurückgekehrt Peterdduraer ers-W macht Deutschland daraus auinersain, daß 12,000 in Rußland wohnend-e Deutsche Ver-im Ja der ersten Woche der l die Revision des i i
---«---L s von einer Ausweisung betroffeirioerdegnq würden,falls Rußland Wiedervergel tung üben wollte. Clair Vikto. Die Tochter des Herrn James R. Kettchen von Clair View, Jnverell,. ew South Wales, Anstralieu, war fitr Monate unfähig zu sprechen. Jhr Fall wurde vom Arzte als hoffnungslos aufgegeben. Durch die häufig in den Zeitungen veröffentlichten Zeugnisse an gesehener Leute wurde ihr Vater veran laßt, mal einen Versuch mit dem magi schen Schmerzenverbanner St. Jakobs Oel zu machen. Eine einmalige An wendung genügte, dem jungen Mädchen die Sprache wiederzugeben. ——«—OI-—-—— s Warum die Gefahr eines heftigen Fiebers wagen, das malarisehen Ursachen entspringt, wenn eine einzige Flasche Aguine alle Malarien ans dem System treibt. Man sehe die Ilnzeigen Oh— Ein werthvolles Fieber-Mitten Man lese folgendes Zengnifz: Walnnt Grove, Miss» t7. Januar 1883 Herren N. A. Robinson s- Co. Hierdurch bescheinige ich, daf- das von R. A. Robinson se Eo. in Lonisville präparirte Hu ghes’ T onic seit den letzten 5 oder 6 Jahren von mir verkauft wurde, und als Heil mittel von Frösteln und Fiel-ern alle andern meiner gefiihrten Medizin-In übertrifft nnd all gemeine Genugthuung gewährt Wenn nach Vorschrift gebraucht, heilt es zuverläfsig nnd hinterliißt keine iibeln Folgen für das System« Jeh gebrauchte es in meiner eigenen Familie und es versagte in keinem einzigen Falle. Für dies mit Malaria bebaftete Land ist es die Me dizin, deren wir benöthigt sind, und die einzige gegen Frost und Fieber, die ich verkaufen kann. Ein-geschlossen sende ieh wei weitere Zeugnisse über pnglyek Tonik. ch könnte ebenso gut 100 senden, als zwei, doch diese, denke ich, find hinreichend- Jrloiu Miner Präporirt von R. A. Robinson Fe- Co.- Whole saleiDruggisiem Loutsville, Ky. Zu verkaufen im Wholesale bei Wholesale Dtnggisten, nnd im Retailiu den Apotheken zu San Antonio nnd in Tean überhaupt. Neue Eisenbahn-Rome. 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August von 10 Uhr Vor mittags bis 4 U r Nachmittags statt. Ohnon A. ellerjEs Teele nnd A, Zukün Seag Settlement und Mnd creekx Jaeob Lenz B. Büchfenfchük und C. .«Higgins. Ecker: Amo« D. Zone-, Z. T. uteey nnd S. Dastotn Sana: J..F. Serva, B. Rippstein und Jo seph Balsam St. Hedwig- farbige Thomas Martin, Wade Hitde und Quinte That-now ..Selma: R. B. Evang, H. Grote und Win. SchmidL Helmi» farbige Damen Conley, M. Wil liams und Sohn Thomas, Chnpqdecos: Neill Campbell, R. Lubbock und A. VidaL Oat Island W Doughettn, C. Gayle und A. S. Massey. Caluvekas: S. Delgado, John Hildebkaudt nnd F. Arcimega Log Neues: R. Dias, A. Gugger un d Shelly ec. San Jnan Mifsiom Ed. Bruder-, J. Gemä lee nnd M. Sanchez. RIch-fes W. Mienen W. Braun nnd A. C. Vogel. Pulver-de G. Schmidt, C. Gröneckc und C. Serold. Ødtvakdsx L. Reimann, John Edtvakds nnd F. JackeL Cltn Ckeeh Janus Wes-MAY Sohn K inne and B. F. Avent. ncas Springs: M. Jungmann, J. Tait und Zmas Fletcher. Lachen« A. Quintero, A. Montaon und A. 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Leon: N Mackey, P Mut-alles und N Ortsz. »Tnblito M Seay F Mögeliu und O Trans d or Hithauo V Stiltenftiß, J A Ehavex und IkGencblen Es wurde ferner durch die Coutt angeordnet, daß die Dauben-Mein dem Gesetze gemäß, ihre Pahlberichte innerhalb 5 Tagen nach der Wahl smxukeichen haben. Gegebcu unter meiner band und denI Sie Snsgeh get der Conkt in meiner Office zu Sau Antonio, den s. August ·«884. Chai. Guergutn, Forscher und ftellvertretender Countyri ter von Verm- Countn 1 Ulvlnc F- ,s-.--k-- K Für die Sommersaitvm Mit dem eintretenden wärmeren Wetter wird nicht allein die tileidung verändert; auch mit dem Schiihzeng wird ein Wechsel vorgenommen. Man sieht ans das Leichtere, Elegantcre, nm es dem leichten, lustigen Anzug anzupassen. Herr J. Martin, Connnereestraße, neben Nette’s Apotheke, hat ein vollständig neues Schnhlager erhalten nnd macht die Damen besonders darans aufmerksam. 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