Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
May 10, 1882

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D it Tägllche Freie Presse erscheint glich uit Alaskuhue des Sonntags und kostet 810.()0,Fi«ir das Jahr oder 82.5 0 für 3 Monat. Die Göchentliche Freie Pressa tfcheint ede Donnerstag und kostet 82,50 das Jahr oder 81,25 für 6 Monate in Vorausbesahlung Jahrgang 17 Sau Antonio, Mittwoch den 10. Mai 1882. Nummer 3780. E Man Roman von Friedrich Spielhagcn. iFotiietzungJ Aber das Schicksal meinte es besser mit den guten Menschen, als sie selbst, wozu denn freilich nicht viel gehörte. Es war wenige Tage später, als mich die ängst liche Stimme des Onkel-s wieder einmal in den Laden rief, ich meinte schon, zu ei nem zweiten Exauien nach meinen religiö ien Prinzipien. Aber das war glücklicher weise nicht der Fall. Es handelte sich um ein gewöhnliches Geschäft. Die Dame Sie können denken, daß es Lady Bally eastle war wünschte ein Toupet von ei ner gewissen Farbe und Qualität, die sie dem Onkel nicht hatte iegreiflich machen können, worüber sie denn bereite in gro ßen Zorn gerathen war, Te ich eiligst ein trat. Sie wendete sich sosort an mich, indem sie sich dabei jiiber die Unsähigieit des Onlele, den sie sür meinen Vater hielt, in ein-r Weise ausstieß. die ich nicht dulden zu dürfen glaubte. Jch sagte ihr meine Meinung so ruhig, wie ich ver mochte, und daß der alte Mann nicht mein Vater sei, sondern mein Onkel, sür den ich aber den Respetteines Kindes hege und VVU Jedem lll lliklllcl chclllvåkl Dcktctllsc, es fei anch wer es sei. Jch werde nie das Gesicht vergessen, mit welchem die Lady dieser Anoeinandersetznng zuhörte, die ich in meinem besten Englifch zu machen ver fnchte; ich glaubte, es würde ste ein Schlaganfall treffen. Sie schlenderte mir ein paar wüthende Worte tu, die ich nicht verstand, rannte den galonnirten Diener, der an der Thiir harrte, faft iiber den haufen, stürzte in ihre Eqnipage und rollte davon auf Nimmerwiederfehen, dachte ich, hoffte ich. Malen Sie sich mein Erstaunen, meinen Schrecken ane, als es bereits am nächsten Tage zn derselben Stunde die enge Straße heranfoonnerte nnd derselbe Wagen vor dem Laden hielt, ane dem diefethe Dante heraneftieg, gestützt auf den Arm des Galonnirten, der indessen heute draußen vor der Thür»bleiben muß te. Sie aber kam auf inich gn, die ich regungslos dastand nnd rief: Jch bitte Sie unt Verzeihung, mein Fräulein! geben Sie mit Jhre hand, wie müssen Freundinnen werdens Jch that wie ste verlangte, nichtans gnsenr hergen, sondern, daß ich es nnr fa ge« weil ich die Dante, die steh gestern ichon io sonderbar betragen, für eine Jer finnige hielt, deren- Aufregung ich dnrch Widerspruch nicht steigern wollte· JnI den nächsten fuiif Minuten bot ich ihrl heimlich diese Unieistelluiig ab, um nachi weiteren fünf Minuten niir zu sagen, daß mein erster Eindruck doch der richtige ges giesenz und so durch den Verlauf dei ganzen Unterredung. ya, was Jdnen unglaublich klingen wird und jedenfalls sehr bezeichnend sitr ineine von Jhnen sol geilihiute Menschentenniniß ist. was ich während jener Stunde nicht ausmachen konnt-, isi uiir während der sechs Jahre, l die ich dei ihr gewesen bin, eine ,osieiie; Frage ehliebeu die ich heute ebensowenig zii ent cheiren ioiißte, als iiri ersten Au geuhliek. Für den Augenblick handelte es sich iiir wich uzi eine gute Stelle und hier wurde asir eine eng-boten, wie ich sie besser, das heißt lueruiiver nie-has finden konnte Die in allen möglichen überschwänglichen jin-drücken wiederholte Versicherung der Ladh, daß sie seit gesieru seit der Sceue iiiit mir— nicht eschtafen, mein Bild sie iktiik ährend ugi chipelie, sie zortrpkihrend denx on nieiner iiininezuhx ren glaube; daß sie ein weiblicher Diogenes sei, der nach Menschen suche und endlich in mir einen gefunden habe daß sie ohne diesen einzigen Menschen nicht mehr leben lönne und wolle aile diele und ähnliche Ueber- spanntheiten, lage ich, ließen mich lalt oder eieliuehy stießen niich ah; aber in dein sie sich iniiuer uiehr in ihre Leiden-E schaft bineinredele und mein Schweigen! oder meine Bedenken, tie iliz denn dgch in er ersten Beseitigung irr-berie, ganz an ers einlegte, überbot sie sich ielbsi in ih ren Anerbietungen und ich weiß nicht zu yelcher Höhe sie noch die Summe, mit der sie mich ersaufen zu können glaubte, zuletzt gesteigert hätte. Hnd iy dqchte ich »ein die tpirzirnelnde Kinder chanr da hinter er Fensterthüy dachte an meine drei rfder in der Heimath und iagte Ja; ihn ete mein winziges Bündel und folgte ehepden Infeekkdenn sie wollte mich nun ims- nich eine Stunde länger entbeh ren der Ladh in ihren Wagen, in ihr prachtvollei parte an dein Belgrave Sqnnre. So begann file mich die lange Epiiodel meines Leben-, deren ausführliche Schil- i ern-r spenn sie niö lich gder rnir mög-l i I re, olle Sonn rannten-Roman a s i en Schatten stellen wurdens Da isti eine Sprunge-nd zu welcher ich finde nnn dpch keinen andern Inst-ragt ihre Tollheit Laty Ballycsftie nicht verleitet site und qn der ich nplhgedrnngen theil ehryen Unite· Wir hqhen einen Som iuer qnf einer verlassenen Qrktley Jniel in per Weise des prinivn Crnioe gehanst nnd W anderen Zeiten auf ihrqu prächti Sm Schlosse Ballycaiile bei der Stadt gleichen Namens in Jrlqnd Feste gegeben, in denen, nach der Versicherung der Zei tungen, die Tage von Kenilworth wieder aufleblen wir sind gegen die Regierung in eine Fenier-Verichwörung verwickelt gewesen, wir baden einen Sturm winden der Fenier auf das Schloß mit gen-offne ter band guriiikzuichlagen gehabt z wir sind Monate nicht aus dem Hause gekom men, weil eine Schaar von zwanzig ange nommenen Waisenlindern unsere vereinte Pflege Tag und Nacht nothwendig mach te und ebenso lange nicht in ein Haue-, weil wir die ganze Zeit auf einer Segel Yacht verbrachten, mit der wir alle srans zösischen und spanischen Hafen des Mit telmeeres anliefen, ohne jemals ans Land zu steigen. Aber wenn man, was sich in diesen und ähnlichen Abenteuern austobte. Tollheit nennen muß, so war doch zweifellos eine gewisse Methode darin, eine Berechnung, die, wenn sie auch an nnd siir sich wieder um nur von einem überspannten Sinne ausgehen konnte, doch ihr Ziel nicht ver sehlte. Ladh Ballycastle wollte von sich reden machen um jeden Preis. Jch bin überzeugt, sie würde, wäre sie aus einem Throne geboren worden, Reich und Leben aus« Spiel gesetzt haben, ihrer ungemei senen Eitelkeit zu sröhnen denn Eitelkeit oder wenn Sie wollen, die Sucht, zu glän zen, war diejenige Leidenschaft ihrer See le, welche entweder von vornherein die mächtigsie gewesen war oder doch mit der Zeit die anderen unlerjocht hatte und trie denn das wohl zu scin pflegt, hatten die Verhältnisse redlich das Jhre beige tragen, eine schlimme natürliche Anlasse bis zum Uebermaße zu steigern. Lady Ballhcastle flammte aus einein uralten vornehmen englischen Geschlechte, dem der Glenvilles, und ein tyrannischer, von Schulden erdrückter Vater hatte sie, die ebenso durch Ihre Schönheit wie durch ihren Geist berühmt gewesen fein soll, ge zwungen, einem Manne ihre Hand zu rei-« chen, der nichts Besseres als ein glückli cher Spekulant war wie dle Wohlwol lenden sagten, während die Uebelwollen den ihn mit schlimmeren und schlimmsten Namen belegten und behaupteten, daß sein eolossales Vermögen durch jede nur mögliche Schurlerei und Niedertracht zu fammengerasst sei und der Mann wahrlich etwas Anderes verdient habe, als Baro netey, mit welcher die Regierung so eigen thilmliche Verdienste belohnen zu müssen glaubte. Gortsetzung folgt-) Dns Bier der »eigentliche« Grün der der amerikanischen Musikfefte. Frau Amalia Mitterna, Frau Etelka Gerster, der Sänger Candidus und an dere Kunstgrijßen von der anderen Seite des Oeeans haben in dieser Woche bei dem großen Mnsikfeste in New York mit- gewirkt und werden demnächst in Cincin nati und Chicago in den dort vorbereite ten großartigen Musitfesten mitwirken. An diese Thatsache anknüpfend,«"sucl)t ein Mitarbeiter der New Yorler Musitzei tung »Figaro« zu beweisen, dgß dqs deutsche(d. h. ngchdeutschcr Art gebraute) Bier den ersten Anstoß zu den Riesen Musitfesten gegeben hat, welche seit ci nigen Jahren-zuerst in Boston, dann in Cincinnati——mit so großem Erfolge gege ben wurden und in der Folge noch weite re Verbreitung finden werden. Es heißt Darüber im ,,Figaro« wie folgl Cs existirt hier zu Lande eine gewisse Menschenklasse, die sich deutsche Sänger brüder nennt, eine Spezies, die nament lich im Westen ganz bedeutend slorikt; diese Sängerbrüder hatten nun schon seit Jahrzehnten die löbliche Angewohnheit, alljährlich oder später allzweijährlich zu sammenzukommen nnd ein dentsches Sän gerfest abzuhalten; dasselbe dauerte mei stens eine Woche und bestand ans einem großen Uinznge, Ueberrcichung der Bun dessahne, verschiedenen Connnersem Ans singen in die tinigegend der Feststadt, ei nemRiesenpiknit und unendlich vielen, vie ien Prinatkneipeteien, und durch allediese Vergnügungen zog sich das deutsche Bier nicht wie ein rother Faden« sondern wie ein rothes Ankertau hindurch; außerdem pflegte man auch des heutschen Liedes, veranstaltete Eoncerte, sang Massenchöre usw« usw., doch that man das nebenbei; das war, wohlgemerkt, vor zehn, fünf zehn und zwanzig Jah-en, und so. ewig nete es sich denn auch im Jahre des Hei ies und des Herrn 187(), daß dieses gro ße deutsche Biersest mit Musik und Ge- sang ad iibitum in dem gesegneten Ein-s cinnatti abgehalten wurde; die Brauerl hatten ein ganz vortreffliches Sängerbrii- s berbier ein elegt, nnd ein sg tolles undj lqsxiges des ist wohl noch« niemals in den Ver. Staaten gefeiert worden· Die ganze Stadt war in ein leuchtendes Fest gewand von Flaggen, Blumen und Krän en gehüllt, die Burng und Bürgerinnen schwammen in Wonne und Jubel, die Sängerbritder in Bier, nnd Fest und Sommers reihte sich an Commers und Fest. Doch halt, es wurden auch Con zerte gegeben; aus einem großen sreien Platze mitten in der Stadt hatte man eine riesige Bretterbude errichtet und dort san en diz Ennzerte statt, qn denen sich auch ie S ngerbrüder, sowiit es ihre übrigen Verpflichtungen zuließen, betheitigtea. Das war eine köstliche Zeit i Allein das Fest ging schließlich doch zu Ende, nur die große Bretterbixde blieb sieben und dieser riesjge Raum, der sich nebenbei als ganz ieid ich akustisch erwie sen hatte, brachte einige iunstsinnige Ame titaner aus dic Idee, diese Halle dazu zu benutzen um dqrin mal ein wirtiiches Musilsest abzuhalten. Die Herren be hielten die Idee aber vorlanstg sür sieb, machten die nöthigen Arrangements so ganz im Ställen ab nnd als Alles holten det war, da lasen die Cincinnatier eines schönen Morgens in den Zeitungen, daß im nächsten Mai in der Sängerhalle ein großes siinstägiges Musitfest abgehaue würde Paß Thomas lind die nöthigen Solisten bereits engagirt und die Pro gramme bereits aufgestellt seien, und das die Proben für den Chor sofort beginnen würden; die guten Cincinnatier waren anfangs starr und namentlich die Sän gerbrüder erklärten achselzuckend und mit leidig lächelnd, daß ein solches Fest ohne Commers und Piknil, ohne Umzng, ohne weißgckleidete und frischgebügelte Jung frauen, ohne vorherige Comite-Sitzungen, Bürgerversammlungen, kurz ohne den ganzen bewährten Festapparat der helle Wahnsinn und eine ganz lächerliche Jdee sei. Trotzdem ließen sich die Amerikaner nicht abschrecken und das erste Cincinna tier Musikfest im Mai 1873 hatte einen so durchfchlagenden Erfolg, daß sofort die Wiederholung der Feste in jedem zweiten Jahre beschlossen wurde. Der glänzende Erfolg des zweiten Festes im Mai 1875 veranlaßte nun einen reichen Cincinnatier Nabob, die Kleinigkeit von 3260,000 her zugeben, um dafür eine ständige, stattliche Musikhalle zu errichten, die Bürger Cin cinnatis legten noch 8100,000 zu, die Dtadt gab den Platz her und mit dem dritten Musikfest im Mai 1878 wurde die großartige Musikhalle, ein wahrer Pracht bau, der sich auf derselben Stelle erhebt, wo die große Bretterlmde stand, einge weiht. Die Bedeutung dieser Mnsilfeste erreg te nun in immer weiteren Kreisen Auf merksamkeit und sie hatten zunächst die :Folge, daß die deutschen Sängerbrüder »einsahen, daß man doch Musikfeste ohnes iBier arrangiren könnte, und daß auch sie anfingen, Sängerfeste zu veranstalten, die wirklich diesen Namen verdienen und s bei denen das Bier nur noch eine neben sächliche Rolle spielte. Außerdem wur den auch die übrigen Städte neidlsch auf Fden missikilischen Ruf der Schweinstadt und die Resultate dieses lobenswerthen Neides waren das vorjährige Mustksest in New York unter Dr. Damrosch’ö Lei itung und in gleicher Weise das gegenwär s tige unter Thomas’ Leitung. Da haben s Sie also den logischen Kettenschluß: Ob ne deutscheö Bier keine Sängerhalle in Cincinnati, ohne Sängerhalle kein Mu siksest, ohne Musiksest keine permanente Kunsthalle und ohne diesen musikalischen und künstlerischen Erfolg in Cincinnati kein Musiksest in New York-ergo bildete das deutsche Bier die erste Veranlassung zu einem großen amerikanischen Musiksest. Beim Heruntersteigen von den Stufen des Kapitols hatte Alex-. H. Stephens in Folge des Ausgleitens sei ner Krücke das Unglück, zu fallen und den Knöchel zu verrenken. ——-«——--C- k—-——— v Jn Vostan hat eine Frau Maria König ihren bjährigen Knaben die Kehle durchgeschnitten und getödtet, die anderen drei Kinder erhielten gefährliche Verwun dungen und dann versuchte die Frau Selbstmord zu begehen, indem sie sich das Bein unterhalb dem Knie abschneicen wollte. Sie ist wahnsinnig. -———-p-O-.——— Der neue Sekretär für Jrland heißt Georg Otto Trevelyar. ———·O.0.——— Letzten Nachrichten zufolge ist der Kutscher des Wagens, der die vier Mörder des Lord Cavendish und des Untersekretär Burke in den Phönix Pakt zu Dublin fuhr, ebenfalls ermordet gefunden worden; jedenfalls ein Werk der Attentätek, uiti den einzigen Zeugen der That stumm zu machen. PMB-— Unsere Küste zwischen Sandy Hook und Cape May gehört gewiß zu den gefahrlichsten Kitstenstrecken der Welt, wenn zwischen dein l. Sept. 1881 und 1. Mai 1882 daran Schiffe gescheitert oder gestrandet sind, enthal tend 179 Personen, wovon unser Ret tungsdienst alle bis auf eine rettete. und siir 8507,592 Eigenthum wovon stirl 8350,822 geborgen wurde, Und dieser Rettungsdienst empfiehlt sich selber durch seine Wirksamkeit. i Pferdefleisch wächst in der Gunst der Pariser. Jut Jahre 1875 wurden 7000 Pferde und 10 Esel geschla tet; 1880 schon 9000 Pferde und 320 Hel, Idjöl waren es 9300 Pferde nnd 400 Maultbiere. Es giebt 40 Pferde Schlächtereien in Paris. —------i.-i —-7 TJie schöne und getstboile junge Tochter des reichen Pächters F. Deutsch» in Aszod (Ungarn) spazirte atn Abends des 24. April in Begleitung ihrer Cou-i sine vor dem elierlichen Hause. Da erschien plötzlich ein unbekannter junger Mann in ihrer Nähe, feuerte auf sie zwei Schüsse aus einem Revoiver gb nnd jagte sich sodann die beiden andern Kugeln in das« Gehirn. Als Leute herlieieilteth anden sie Beide blniiiber strömt im Oterbem Wie man an »nsimnit, ist der junge Mann ein Opfer der Geldgeschäfte des Deut ch nnd wollte sich in der geschilderten eise an Ideen Vater rächen, der außer dem Mäd chen nur noch ein Feind besitzt: einen iunglücklicheu Jüu lmg- der erst vor l Kurzem das Irre-U Wiss Verließ. s—— i (Detrott Free Ykeßvom18. Jan Fechheimer Brod. haben soeben tin Car ioad Von Reeds Giit Erge Tonie erhalten. Dieser Artikel vertaufi sich sehr rasch und »so muß es auch sein, denn ee isi ohne zwei selber beste Artikel seiner Art, Der ie ein l geführt merke, nnd bst nicht seines Glei« T cheu. Nur bete beste Materiui wird i Reeds Giit Edge Tonic verwandt. Stett Yciiro Springxi York Dieser beliebte Erholungsplatz ist einer gründlichen Reparatur unterzogen worden und wird auch noch fortwährend verbessert und verschönert werden. Man findet da selbst allezeit allerlei Getränke, frisches, eiskaltes Bier direkt vom Faß, importirte und einbkimische Cigakren ec» Jeden Sonntag Nathan-tag: F r e i K o n ze r i. Zum zahlreichen Besuch ladet ein Ferdinand Kerble, 24, 4,tl N Pächter. «O-«-—- Reeds Giie Edge Tonic regulirt die Funktionen der Eingeweide. est em sicheres Hctlmtttei nallen Fällen von malarischem Fieber, Fieber nnd Ague und Dumb Agne; ferner bei Unordnung des Magens, Untbätigkeit der Seht-Unverdaulic keit nnd Störung-u der physischen Funetionen, welche Schwäche erzeugen. Es hat .ichtseine0 Glichen nnd kann durch Nichts ersetzt werden. Es sollte nicht verglichen werden mit den Prövas raten ans billigem Svtrituö nnd Oel-Essenten, die oft unter dem Namen Bittets verkauft werden Zu verkaufen bei Druggtsten und in anderen Stores. Wboleiale Agenten Hugo 85 Schwelger 19,2 uw Satt Antonio, Texas Gtaefenbera Kräuter» PILLBN Dreißiä Jahre bekannt und von A en, welche dieselben gebraucht haben. als sichere Kur für vaffchmerxem Leberleiven, Verdauungsbeschwcrdem Gallan nnd jede andere Art Fieber-, anerkannt. 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Eine gute Gelegenheit sein Glück zu machen. Jhregroßen Zieh unaen von einzelnes N um m er n finden monaiiich stan. Niemals wird eine Ziehung verschoben. Man lese nachfolgende Preieveriheiluiig. Große-J Pxoinenadcn Conzert während weichem die außerordentliche halbjährliche Ziehung Die Zieh-a g der Klasse P findet statt in Hin-o Oele-no Dienstag den is. Janilssz Alle unsere iünsiiges Ziebnngen finden statt unter Aussicht und Leiung der Generäle G. T. Beunregarcl ron Louisiana nun Yndal Z. Gierig ran Meiji«-w Hauplpreis sl00,000. Tickets zu 10 Dollar jeoes. Dache Ticketa Sä, Fiinftel Ha und Zehntel sil. Listedekfkeisn l Namentan von stumm l do. 50,000 l do. 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Obre-web, und alle Schmerzen, welche ela äußer llchee Mittel benöthlgem Unfälle, mit Schmerzen verbunden, leu ueeu dann nnd sann in jeder Familie vor sub es ist daher pßicht eines Jeden, stets 'n Mittel del set band In haben, welches nicht allein sogleich Linden-as et Schneet eu bringt« souver- velchec au das Uebel r iikurzer Zell heilt Illes dieses vollbringt s St. Jakobs Oel Jeder Flasche St. Jakobs Oel ist eer gean- Gebkanchpsslnmifsuk in deutscher Zuglifchm französischer- span schen-, seht-edi schm holländischer- dänischek, bshmischer. vpkivsiisifcha und italienischer Sprach n ege eu. iae Flusse St. Zahl-s Oel kostet 50 Tem- Mm Flasche-I sitt Izu-) iß i iedek Apotheke zu haben oder wird bei Be Ielluusen von nichtxvenigek als 85.00 frei nach allen Theilen der Ver. Staaten ver sank-. Man aldktssim A- Log-let sc To Sammet-, Md. 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Als solchen bezeichnen sie das ebenso Unerklärliche wie gefährliche Zaudern des Kaisers betreffs der von ihnen wiederholt für Rnßland gesor derten Freiheiten. Die Krönung, heißt es dann weiter sei sür den Monat August angesetzt ge wesen; neuerdings höre jedoch das Exekuiid-Komite, sie solle, der nihilisti schen Vorbereitungen wegen, verschoben werden. Das aber sei überflüssig, denn das Konnte verlängere hiermit die dem Kaiser zur Einführung der Reformen im vorigen Jahre bewilligte Frist bis zur Krönung im August. Bis dahin würde der Kaiser vor jedem Attentate sicher sein. Sollten jedoch auch am Krönungstage nicht endlich Rußland diejenigen Freiheiten gegeben werden, die es mit Recht beanspruchen könne, und die das Comite bereits vor einem Jahre dem Kaiser in einer besonderen Proklamation unterbreiiet, so sei, lautl Beschluß des Komites, der Kaiser dem» Tode verfallen, und welche Maßregelns auch immer zu seiner Sicherheit er dann anwenden möge, keine einzige würde ihn schützen können. Daß es sich bei dieser letzten Behauptung nicht etwa um eine leere Drohung handle, davon könne sich der Kaiser sehr leicht und so fort selhsi überzeugen Derselbe brauche nur in seinem Arbeits- und ebenso in seinem Schlaszimmer an der und der Stelle nachsehen zu lassen, und man würde Sprenggeschosse vorfinden, die diesmal allerdings nicht geladen, da sie nur als Beweismittel für die weit reichende Macht der Repolutionspartei dienen sollten. Unter Anwendung der größten Vor sichtsmaßregeln wurde sofort an den bezeichneten Stellen nachgesehen, und, wie das Gerücht behauptet, daselbst auch wirklich, in Bücheratrappen ver borgen, zwei ungeladene Höllenmaschi nen mit ausgezogene-u Uhrwerk vor gesunden! Unser Gewährgmann seht noch hin zu, daß man in Petersburg das eben läsrztiihlte durchaus nicht sür unmöglich a e. Gleichzeitig geht uns-—schreibt das ,,Tageblatt« von anderer sehr beach tenswerther Seite eine N richt zu, die im ersten Moment der o igen in ge wisser Beziehung zu widersprechen scheint, trotzdem aber mit ihr in Ver einbarung zu bringen ist, wenn man bedenkt, daß sich die nachfolgend ge schilderten Vorsälle bereits vor Wochen in Petersburg abgespielt haben. Man berichtet uns nämlich Es mag circa 3 oder 4 Wochen her sein, da erhielt ein hervorragender Chemiker der russischen Residenz ver schiedene Stücke aus der Leibwüsche des Kaisers mit dem Ersuchen zugestellt, zu konstatiren, ob dieselben nicht etwa mit irgend einer giftigen Substanz präpa rirt seien. Die sorgfältigste Unter suchung vermochte jedoch auch nicht das Geringste in dieser Beziehung zu ent decken. Es vergingen einige Tage, als eben derselbe Chemiker nach Gatschina berufen wurde, um an Ort und Stelle die gesammte kaiserliche Leib- und Bett wäsche nachzusehen. Diese Untersu chungen, die erste wie die letztere, waren in Folge einer Warnung der Berliner Geheimpolizei angeordnet, welcher wie derum aus Genf erst eine allgemein, dann eine spezieller lautende Meldung zugegangen. Während in der ersten Meldung nur von einem geplanten Attentat vermittelst vergifteter Leib wäsche die Rede gewesen, hieß es in der zweiten, man wolle versuchen, feine mit ,,Curare« vergiftete Nadeln in den Falten der Leib- und Bettwiische zu befestigen. Teuslisch genug war dieser Anschlag ausgedacht, denn die geringste zufällige Verletzung der Haut durch eine dieser Nadeln mußte den Tod bringen, da die Verletzung bei ihrer äußerlichen Unbedeutendheit kaum rechtzeitig beach tet worden wäre. Außerdem, hieß es in jener War nung, möge man auch ein besonderes Augenmert auf die Nanchsange und Ventilationsvorrichtungen des Gat schina Palais haben, da in Genf auch von ,,Crstickung durch Kohlendamps« die Rede gewesen sei. Daß demgemäß die Wäsche er. aus das Genaueste durch gesehen wurde, läßt sich denken; doch nirgends wurde auch nur eine Spur von Verdachtigem gesunden. s Wabrscheinlich wird man trogdemj jenem Berliner Wink dauernde Aus-; merksamteit schenken. Hat doch dies Erfahrung bereits gelehrt, das; die be züglichen Jnsormationen der Berliner Geheimpolizei sehr gute sind. Wir er innern beispielsweise an die Uebersen dung eines Planes von Petersdurg und vom Winterpalais——eine ganze Weile vor dem Minenattentat-, in welchem die Stellen bezeichnet waren, an denen Minen gelegt werden sollten. Jener Plan war ebensalls von der Ber liner der Petersburger Poli ei zuge gangen; die wodlgemeinie arnung wurde aber an der Nema verlacht Der damalige Hosminisier, Gras Adlerberw erklärte unter Anderem Kaiser Alexander 11. gegenüber, der sich :l zen Plan·vorlegen lief-, die ganze Dache sei em·undurchfithrbares alber 1es Hirngespinnst. Einige Monate piiter, am 5. Februar 1880, cxplodirte ne »annoncirte« Mine im Winterpalais dennoch mit furchtbarer Wirkung. »Nach dreimaligen Enreiben erlöste nich St. Jakobs Oel von einem schlim uen, steifen Arm, welcher mich längere Zeit verhindert hvtte, meine Arbeiten zu verrichten. Gleichfalls that es mir gnte Oienstt bei einem wunnden Finger.« BhiL Grtlieb, Chilton, Wisc.

Jungfrauen-. La Grange, 1. Mai. ,Wenn’s Mailiifterl wehen« oder auch richt, in Texas ist’s mitunter ein kalter Itorder, den man nach der Hitze der setzten Tage ganz empfindlich spürt. Dabei ist’s trocken und Aussichten aus liegen sind gar nicht vorhanden. Die Trockenheit hindert jetzt schon thatsächlich Iie Farmer am Bestellen ihrer Felder, namentlich soll noch Baumwolle in gro ßen Massen gepflanzt werden. Alle Zeichen für Regen, auf die jede alte Base geschworen hätte, haben sich als trügerisch erwiesen und alte bewährte Wetter-Propheten schweigen hübsch still, damit sie sich durch falsche Prephezei hungen nicht blamiren. Am dritten Montag in diesem Mo nat tritt das Distriktgcricht für Fayette County zur Friihjahrssitzung zusammen. Von 24 neu eingereichten Klagen sind 15 Ehescheidungsklagen. Wir stehen somit gar nicht hinter Chicago zurück. Die meisten dieser Prozesse werden von Negern geführt, diesen folgen Deutsche und Böhmen. Dafiir wird aber auch« flott in diesem County geheirathet und wer von den vielen Geburten hier hört, wird zu der Ueberzeugnng kommen, daß auch gehörig fiir die Nachkommenschaft gesorgt wird! Immerhin ist die An zahl der Ehescheidungsklagen eine ganz abnorme und dient als ein Zeichen der Zeit! Zu gleicher Zeit mit dem Di striktgericht wird auch das County-, Civil-undNachlassenschaftsgerichtzurre gelmäßigen zweimonatlichen Sitzung zu sammentreten. Die meisten eontestirten Prozesse im letzteren Gericht sind bis zum Julitermin verschoben worden. Am zweiten Montag schon tritt das Gericht der County-Commissäre zur Sessionznsammen. Jm letzteren Ge richte werden einige wichtige Wege Verlegungsfälle zur Verhandlung kom men. Am Samstag Abend veranstaltete die Qsianesellschaft ihre regelmäßige Abendunterhaltung für den Monat April, die englische Posse: ,,Tbe youog collegiaM gelangte zur Ausführung und ein gemtithlicher Ball folgte der Ausführung. Jn diesem Monat wird ein deutsches Lustspiel zur Ausführung gelangen. Der dramatische .Club hat noch immer seine regelmäßigen wö chentlichen Versammlungen»we1che gut besucht werden. Deklamation-en und Leseübungen sind dem Gesetze nach sur jeden Guß-Abend aus dem Programm Frau Gallin starb hier ge tern Rach mittag um 5 Uhr an der Bleichsucht. Herr Gattin hat die Sympathie aller Bürger, da seine verstorbene Frau noch jung an Jahren war und i r Erstgebo rener erst wenige Wochen a t ist, Im Ganzen ist der Gesundheitszustand, namentlich auf dem Lande kein guter. Erkaltungen gefolgt von Fiebern treten sehr häufig aus und unsere Aerzte sind äußerst beschäftigt. Vor einigen Wochen verließ ein al tes deutsches Paar ihre zweite Heimath am Blusf, um das liebe Deutschland noch einmal wieder zu besuchen. Beide Alten kannten vom amerikanischen Le ben soviel, als sie im deutschen Blusf settlement kennen gelernt hatten, näm lich so viel als Nichts. Man kann sich die Angst und Unbeholfenheit der Besi den vorstellen, namentlich die alte Dame vermuthete in Jedem einen Räuber und Spihbuben und vor Angst getrieben, verließ sie, ohne Wissen ihres Mannes, in Richmond, Jud» den Zug. Der Alte vermißte sie nicht, da er in der Rauchcar war und sie in der Damenrar vermuthete. Schließlich entdeckt erihre Abwesenheit und läuft wie besessen hin und her, Niemand jedoch kann ihm Auskunft geben, wo Mutter ist. Jn Pittsburg übergiebt er die Sache der» der Polizei, fährt weiter bis nach New York, nimmt dortseine Koffer in Em pfang und kehrt schnurstracks nach Te xas zurück. Hier erzählt er seine Lei densgeschichte, welche natürlich mit dem größtenMifztranen aufgenommen wurde. Ein Sohn wird auf die Suche nach Jndiana geschickt, doch noch am Tage feiner Abreise trifft ein Brief von Mut tern ein, in welchem sie Aufklärung über Jrrfahrten giebt und jammert, daß ihr »Vater« abhanden gekommen ist. Die Moral von der Geschichte: »Herr Bumms macht Landpariie nach Neu stadt-Eberswalde.« Mit der Reise nach Deutschland ist's vorbei und das schöne Geld fiir die Tickets ist flöten gegangen! Seit Beginn der obigen Zeilen hat sich Gott Pluvius erbarmt und uns ein gehöriges Schauerbad gegeben. Alles sieht wieder frisch und grün aus und die Pflanzer jubiliren. X. Jch war seit 15 Jahren mit Unver daulichkeit und dadurch hervorgerufenetn Kopfweh geplagt. Jch gebrauchte Dr. August König’s Hamburger Tro pfen, und kann Jhnen nun mit Freuden berichten, daß ich von beiden Uebeln vollstäntig befreit bin. Ich em pfehle jedem Franken eie Hamburger Tropfen. E. Winterheiser, St. Peter Minn. Was ein »schwimmendes Hotel« aus der Fahrt von Hamburg nach New York und zurück an Proviant verbraucht-, das dürfte wohl Wenigen bekannt sein und so mag hier beispielsweise ber Pro viant des Hamburger Postdampfers »Gellert« angeführt werden, den derselbe während einer seiner letzten Reisen ver brauchte· Die Mannschast bestand aus 112 Personen und 1,116 Passagiere wa ren vorhanden· Aus jener 26tägigen Fahrt wurden gebraucht :23,000 Pfund srisches Fleisch, Salzsleisch und sonstige Ileischssnem 1,410 Pfund Fische, 3.1«80 Pfund Geflügel, 5034 Psunp tNguchsleisch und geräucherte Zangen, 993 Pfund- ge räucherter Schinken, Mit Pfund Met warst, 920 Pfund Käse, 108 Dos ’ar dinen, 13,988 Eier, 441 Dosen Milch, 5,200 Pfund Butter-, 42,000 Pfund Kar toffeln, 21,268 Pfund Brod, 4,200 Pfund Hülfenfrüchte, 780 Pfund Hafergrütze, 2,800 Pfund Kaffee, 180 Pfund Thee und eine Unmasse von Delicatessen, als eingemachte Gemüse und frische Gelees, Säfte, Chocolabe, Cakes n. s. w., ferner frische Gemüse. An Getränken umfu mirtc man am »Gellert« 820 Flaschen französische und 350 Flaschen Rheinweine diverfer Marken, 290 Flaschen Champag ner, 150 Flaschen Dessertweinc, 360 Flaschen Spirituosen, 100 Flaschen Por ter und Ale, 9,800 Flaschen divcrse Biere, 150 Flaschen Sodawasser unt 800 Fla schen Selters und Sauerbrunnen. —ANAKESIS betitelt sich das un ttiigliche Hämorrhoiden-Heilmittel. Es ist in seiner wissenschaftlichen Zusammen setzung ein mild wirkendes Mittel, welches bei äußerlicher Anwendung an der Stelle des Leidens die heilsamen Dienste eines Umschlags, eines Instruments und einer Medizin in sich vereinigt. Jn allen Apotheken die Schachtel voll zu Pl. 00 zu hvben. Jn einem Aitessiennngsberichte lesen wir folgende Stilbliitl)e: »Wenn wir die Seitenhalle links betreten, fällt uns so fort die Baumwolle in die Augen«—wo raus folgt, daß es sehr gerathen ist, die Seitenhalle links überhaupt nicht zu be treten. Noch schöner ist eine Stelle in der Uebersetzung einer Turgenjess’schen Novelle: »Mit den Händen bald in die sen, bald in jenen Kasten greifend, öffnete er plötzlich weit die Augen und nahm aus einein derselben eine Schachtel.« O» Wer ist Frau Winslow Da, diese Frage ost gestellt wird, wollen wir einfach sagen, daß sie eine Dame ist, die es sich seit 30 Jahren zur Ausgabe mach te, Franenkrankbeiten, hauptsächlich aber iKinderirankbeiten zu studiren. Sie bat die Konstitution und die Bedürfnisse dieser zablreichen Klassen besonders geprüft und als Resultat praktischer Kenntnisse und Erfahrung, welche sie im Laufe eines Men schenalters als Krankenpflegerin und Arzt gesammelt, bat sie den Sooting Syrup als besonderes Mittel sür zahnende Kinder zusammengesetzt Diese Medizin bat eine magische Wirkung sie gibt Rube und Gesundheit und erhält ossenen Leib. Ja Folge dieser Medizin ist Frau Winelow weltberübmt geworden als Wobltbäterin der Kinder-· Und die Kinder werden groß und danken ihr dafür. Auch in dieser Stadt bat sie die Kinder zu Dank verpflichtet. Große Quantitäten des Sooting Syrup werden bter täglich verkauft und verbraucht. Wir glauben, Mrs. Winolow hat sich durch diesen Artikel unsterblich gemacht nnd wir sind überzeugt, daß durch densel ben Tausende von Klettern gerettet wurden sund daß Millionen denselben noch mit Erfolg gebrauchen werden. Keine »Mutter bat ihrs Pslicht gethan, wenn sie nicht Mes. WinolorW Sooting Syrup an wandte. Persucht es Alle-—Ladieo Visitor New York. Au verkaufen bei allen Druggisten.-«25 ento die Flasche. w»———— Joseph Langia-s Mühle in NeusBraunsels mablt sehr gutes Korn und Weizenmehl nnd verkauft in großen Quantitätrn in die Umgegend. ers-i VI s Miit M syrup. .s»—yo-cscsøo Z see-»Z- DZTO BI A lmps M] III-» pas Wapäozgsm Z- »F VII-« Z ME- III Wonn Kurirt: pyapepsiiy Fehetleideik Mechselsikbes, Kheumatiemus, Wafktfacht, Herz« htauhheiy Sadbrknnen, nee vöfe Schwäche ele. Das beste der Menschheit bekannte Mittel. 12,000,0.00 Flascheu vertan-e seit Idwg Dieser Hytnp besitzt mannigfache Eigen weites-. Er siimnlikt das Ptyalin im Speichel, welcher die Stärke und den Zucker der Nahrung in Trau benzucker verwandelt. Ein Fehlerin der Speichels abipnderung yerurfacht Wind und Verfeinerung der Nahrung un Magen. Wenn ,die Medi in bleich nach dem Efer genqtzilnen wird, wird je il ung der Nahrau verhindert, ivirktau die Le er. Er lvcrlian die Nieren. Er regnlirt die Entgelt-Aha Er reini t das Blut. Er berusigc dqö Nervensystem. Er befördert die Verdauung Er nährt, stärkt und belebt. Er entfernt. das alte Blut nnd macht neues Ex öffnet die Poren bei-Haut nnd befscdert ge sunden S weiß Erneutkal ndle erbliche Befleckang oder Per nin nu Blute, we ches Sleopizelm Ge chtctoie und aus m von Oauttkankheixen und nneten just-n einem-ask W werden keine Spirituoien bei der nfenigung ge braucht, und kannei von dem zustellen Kinde oder von allen unt-schwachen Personen genommen werden, doch in es not wend daß man der Gebunchssnweisung Iniaietkiamteltf entt. Alle Polyklet verkaufen es. Japøkaurlum Mo, 77 Des Assthtp NewYokaicq. Zeugisnvm Bedfoed, Tau-ans Col-um« Texas Meine Frau litt an Dospevsiai ein Agen ver anlaßte such sum Bei-suche von De. Clakk Sohn sons Indien Blood Svmv nnd verstehe erwies sich iehnwodllbälik für fie. Dieselbe edisin bat auch meine Famil e von Fiel-et und Etkölllmg ku kikt. P. Esel tec. Corneksville, M isball Tonart-, Tennessee. Jch hatte Inschwslungea am Kopfe-. ähnlich wie Stiefeln, und vek Gebrauch von Di. Clskk Johniond Jndisn Blond Svruv das mit bessere Dienste geleistet, als jede andere Medizin, die ich versuchte· R· C. E d w a k d s. Wills Wohin Bau Zandc Eva-tm Zeus. Meine Gesundheit war schlecht und es gelang im- nichi ein Heilmittel eufinden, di- ich De, Clasl Jobssono Jndisn Blond Spkup anwenden Ich eeeonunanfiee der leidendea Menschheit den Gebrauch desselben. Ipzn pessimison sg osfmcsz BERU HMTS S ITM IS I Unter den Arzeneimitteln um Krankheiten Ein- balt tu thu, steht Hoste tters Magen bitte r e s obenan. Es hemmt das weitere Vorschreiten aller Magen-, Leber- und Gedärm leiden· erweckt die Lebenskraft aufs Neue,v verbü tet und heilt Schüttelfieber, vermehrt die Tbätigi seit der Riesen, wirkt einer Neigung zum Rhea matiømue entgegen und ist eine echte Stütze und Erquickung für bejahrte, kränkliche und nerveni schwache Leute. i i Zum Verkauf bei allen Apothekern und Händlern. 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Baltimote, direct Durch diesübmlichstketenmn eisernen Schran åewåpoudampfschine erster clcsse Von Z«2u on Brauaschwtig, Leipzis, person-, Nürnberg, Köln, Strafhukh Absaka ms Beet-en je De n Mindede s« sbfehn »von Beltimoke jede u Donneesi««, Der Rotbdemfche Llsvd ist die gedize dtutfde Dampfichiffsedets -·Gefellschefc, sei-e Dampfe sind auf des Soltdeste ge que, mit des-scheu Seeleuieu benannt nnd n den von deutschen clavitäaen befehligt Die Thais-Oh bei seht I H Eine Million Passagiere die Ueberfabrtzvischru Europa und Imertta int N. D. Llovd Dampfetn gemacht, beweist sshl a Zestcn die Beliebtpeit dieser Linie dei- ktjsendrs uilicux. 4 k- I '. L ZwischendecksiYajeagms befördern tvir tu unsereidentlich hilfst- Pulse nach nnd vkn Deutschland. Oestreichilltguts u. Allen Eins-anderem um westlichen Stute ist die Reise über B u le znt or e setts besondere ansuratheuz sie reisen sehr hilfs, sind in Besti rnpre vor jeder Uebervmdeilnng gefchükt tsud können bei Iuknnft in Baltitnote unsitteldar isinnt Schiff in die terettstedenben Eisenbahn-eigen essen. Wer also das alte Vaterland seit-des o e Verwandte und« Freunke I unter tot-eite- le e titl, sollte sich an die unterzeichueten Isektte wenden, cie su jeder Inzsfunft bereit stup. ' Weges weiterer Auskunft wende Inn IS As dicOenerulquenten A. Schumachet ä- Ep. sitz. 5 Süd Gab Str» Damiter L isn In ontp an H. B a r b e ek, J. W a l d o, General-Wem für Texas TrassicHMcneger. b. et T. C. R. R. C bpustotu Texas. Ichtet daß Eure Passugescheine für die Dempr des Norddeutschen Llptsd ausgestellt werde-.

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Ilnktmft und Abgang der Posten Von und nach Satt Aiitonio. Via G» p. u S. A. Eisenbahn. zjotnnit täglich 7 Uhr Abends an und gebt xglich 7:30 Uvr Vormittags ab, Sonntags aus genommen. Eisenbahn Postfachen von jenseits Houston kommen um 9 Vormittags an und geben um s tlbt Nackniittags ab. Schluß det- Post unt U Vormittags und Zz Nachmittags. Vta J. u. G. N. Eisenbahn. Kommt täglich um 10å Ubr Abends an und xcbt um ei Uhr Morg. ab. Schlus der Post 5 Uhu-. P o st l i n i e n Friedrichsburg. Ankunft 12 Uhr Mittags, Ab gang s uhr Morgens.· Etat- PLE. Ankunft C Uhr Nachmittags, Ab gang ej Uhr Vormittags Cotpus Christi Ankunft lå Nachmittags, Ab ftngs Uhr Vormittags. Irr-work Ankunft O Ubr Abends, Abgang Ube Vormittags. Fort CwelL Ankunft 2 Uhr Nachmittag-, Ab gang s Ubt Vormittags. Banden. Ankunft v Ubr Abends, Abgang s lbr Vormittags. Delent. Ankunft 12 Uhr Mittags, Abgang s Uhr Vormittags. Roäotlle. Ankunft 7 Ube Nachmittags-, Abgang s tibr Vormittogs. Die Yoitkntichen nach Friedrichsburg nnd Cor tus Christi fasten täglich. nach den übrigen Piave-i ist ver Sonntag ausgenommen. Steckt-als Ankunft Diennag« Donnetstag nnd Zonnabei d ntn s Abends, Abgang Mittwoch. Fseitag und Montag um,7 Vormittags. Spring Branch. Ankunft um 6 Abends,Ab Fang um 6 Uhr Vormittags jeden Freitag. OfsicesStunden Die hiesige Postofsiee ist täglich von 7 Ubt Vot- ittags bis 5 Ube Abends geöffnet. Die Osfiee st: Registratiott von Brieer bis 4 Ube. Sonntags find beide Officen von s bis OF Uhr Vormittags offen Ankunft und Abgang der Eifenbabnzüqe. Sankt-Bahn DurchsErpreßzüge täglich- mit Ausnahme Töonntags. Sie verlassen San Antonio Ins-o Botm« Seguin ll:17 Luling 12:33 Nachm. Columbuo 3:44 Ankunft in Houston um 9:40 Abends. Die nach Westen gehenden Züge verlassen Houstvn 8:00 Vorm. Columbus 12:25 Nachm. Luling 4:38 Seguin 5:44 Ankunft in San Antonio um 7:30 Abends. Die Nachtzüge verlassen San Antonio um 43 Uhr Nachmittags und kommen um så Uhr Vormittags in Houston an Die nach Westen gehenden Nachtzüge verlas sen Houston umj5:00 Nachm. und kommen um 8:45 Norm. in San Aneonio an. Die Tickecoffree ist von 9 bis 12 Uhr Botm. und vbn 2 bis Z Uhr Nachm. geöffnet, Sonn tags vvn 9 bis 11 Uhr Vorm. und s bis 9 Uhr Abends. Die Züge richten sich nach der Galvestoner Zeit, welche ver von Sen Antonio um 15 Mi nuten voraus ist. Jnternakinalbahn. Abgang der Züge nach dem Norden 6:30 B. und 11:5523orm. Nach dem Süden s UhrP. Ankunft der Züge vom Norden så Ubr Abend und 3.1-3 Uhr Nachm· Vom Süden 7 Uhr N O Ofsie der Berar Bau- und Leth Gesellschaft. S n Ilntonlzden 23. sanken läss. stack einer grändllchey rufmlg der Bücher der sssoeiamn für die am Ze. Dezember esse been den c Monte, Andere wir die folgende IAnfstellIsg. G n t h a b e n. In der Kasse s 1,040.g1 f d jgållige Roten 1,;g;.gx set-· n O on a Urgeist-n T 85,oe5.oo I set Uch l eu. Meslasters 64 50 Ihm Boote- 24 86 J J.I. seiest I 05 san-o- 17 l Verbindlichkeiten. Mike-v l III-BE Z c c IS Fröm- Uns 43 essty III-Bett 24001 oo VI CHOR 95 HEXE III o Zu verweilen vie folgt l. Seen m Ittie QMO 45 di s 99·71 I. do items 4. do 4.27.75 is do Hugo Werth der Atti-IF Klage-ahnet Betrag. Lehtee Werth. l. Setie 54710 865 J. Yo IS sc Si M ’U 26 cö 4· Is M 18 95 ä. U W 6 76 Werth am sl Dezembe: J Einlööbak für I. Sekie 878 09 862 54 s« Cz 37 62 22 s. 37 07 27 u I 4. 29 U 20 M g. w II n Co Odems-ist und attestiktz Sohn E. Ochse. Scherz-, Iiansns Patron, U. E. Indie, Finanztmim G. I. Dis-ler, J· J. Stevenh Präsident, L. S· Bei-, Bin-Präsident, B. Oppenbeiinee, h· B. Andre-O I P· d. Ward. Anmut-. anige mitei- sknen «e«k C. thh die am l. sannst nd m wurde, nd noch In verkaufen. l l Die Issoeiation Iakde im Jnhce 1877 organi sikc Ins weist auf bevorstehende Aufstellung mit Stolz nnd Genngpbunng hin. 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Der Jugendspiegcl, oder; Die Geheimnisse des; Geschlechts-Umwqu I Von III-L Lebst-sch, prakt. Arzt, Shiro-go Die böse-Z Folgen der Sc Essig I bcjsieckun Joufe die amt- en desxtcxssiä ecka yamdeiten sind var-m, clb für den Laien deutlich ennq, charakterifcrt und dut 21 ana tomische A bbildunq en ver-anschau ltcht:—ber Heilungövlth cui der Anwendung der Ecken-i cttät beruhend, ist darin a u H iiihtllch besprochen. und aus-gewesen« pas orejcntacn Patrentem die Ihr Geld für mmeprieiene Medizin net-spendet haben, ohne gsbeiät en 9 inn, iich nicht un die rechte Schmiede Feine-cost haben, da derartiqe Leiden ohne cicceriiche Wittes nicht geheilt werden können. Gegen Einicnknm von 30 Gent-B wird es Jedem frei chlchickh Ichin man addrcjsirtt Dr. J. Lubaksslh 11 w. Zaudoiph st» Suec-O In. hTier demselben Verfasser ist W dcmichcn Preise zu a rn: ..(Heheime götnläe für Mädchen und Trauele oder: »Die tranttkafecn Störun en der Gefchlechtgfunh tionen des Weibes- nnd eken bestimm« IFYO nackt 151 G. ikanckokpb Slk,. El Z 44 Populäre dienstliche Zieh-eng du Zwanwa Ulsmisunon ca in ver Stadt Loulsylllr. see-wein en Minon den Eil. Mai 1382. Diese Ziehpngen nahen Ins-named start unse der Bestimmung eines Gesetzes der General Ils servbly von Kentucky Die Ver Staaten Fluren-Tours vom Ir. März saß-e folgende Beschlüsse l. Das vie Cen: mvnwealtb Distributlon To legal ist. I. Das die Zlebungen qeseymåßig sind Die Verwaltung lenkt die Aufmerlsa lese a dad populäre Schemen weiches so viel Er rels satte nnd welches sind Mai Ziel-two Nebeler Anwendung lot-mi ICW s s 830,000 Tel. 10,")0 eele 5,000 10 Pltlsc, 81000 jeder lc,000 is Preise, 600 IMM 100 Preise, 100 10,000 Ico v!cssc, so Io,000 eoo Dense, 10 xzooe rm weise, ro um«-e s Meist 500 Innre-im wollen« 2,7pd I oyulse, idc r,m D Preish 100 000 1960 Presse ins-on Ganze Tlckets 82. Halt-e Tickets 81. 27 Tlckeis 850. 55 Tickets 8100. Remlllirlceld, Vanlwechsel oder per Exvrei Latinen-der sichs dnro ee islriete Belese oder fis Iser Ord er. Beile errege- lrn Betrage von II nnd aus-Im können aus unsere Unle slen gesandt seiten Man astesslee R. M. Depart-main Evurleessournql Landan Loulovllle, Ky» oder s M. Von-daran, tin-« Ver-www New-Bord J G. Losrvosd J. p. Kamprnanm Lockwood se Kampmamh IFZ a n le i o r s und dandler irr Mexlketnlschen Doktors unt Metallbarren. Telegeavbische lIrrrveisrmksen werden ausgestellt. 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Lo Ist e s. San Antonio, 10.Mai.l Gläubige nnd Freidcnker. Auch eine Predigt. Wir müssen gestehen, daß wir die« jugendliche Frechheitdes Rev. Young, womit er seine himmelstiirnienden nnd dabei doch aller sachlichen nnd histori schen Grundlage entbehrenden Behaup tungen in die Welt schickt, bewundern. Nicht das, was er sagt, setzt uns in Er staunen, denn solche Argumente, wie die seinigen, kann man in der That von jedem Jgnoranten hören,—-sondern die Sicherheit, mit der er dabei auftritt, die Zuversicht, dasz er mit seinen Kiesel steinchen der Sophisterei den gewaltigen Felsen des logischen Denkens über den Hausen werfen zu können glaubt! Will uns der Reverend auch einen Beleg siir die von ihm aufgestellte Behauptung geben, daß die Freidenker bigott sind? Erznuß anerkennen, er mag es wollen oder nicht, daß die Freidenler nie ver sucht haben, Propaganda zu machen, und das hat seinen guten Grund; denn um Freidenler zu werden, nimmt es ein total gesundes Gehirn, einen unbe fanaenen Geist und einen hohen Grad der Crziehung,——und wie viel von vie sen Eigenschaften findet man bei der großen Masse der Menschheit! Die Freidenker lassen Jeden nach seiner Fagon selig werden und verlangen nur, daß man sie ungeschoren lasse. Rev· Young gibt aber das schlagende Bei spiel, daß so viel Toleranz in keinem Geistlichen der Kirche steckt. Er selbst muß gegen die Freidenler zu Felde ziehen, während sie ihm doch gar nicht im Wege stehen und ihm ein viel loh nenderes Feld der Thätigkeit offen steht als dieser Kreuzzugl Warum predigt er seiner Congregation nicht Sittlichkeit, Menschenfreundlichkeit, Bruderliebe und andere Dinge, an denen es gar Man chem mangelt, statt sie mit Haß und Verachtung gegen Andersdenkeude zu füllen, die ihnen den weitesten Spiel raum für ihren Glauben geben? Wer nur eine oberflächliche Kenntniß der Geschichte der Menschheit hat, weiß, daß die Bigotterie eine unzertrennliche Gefährtin aller positiven Religionen ist. Es sind mehr Menschen in den Reli gionskriegen gefallen, als in allen an deren Kriegen zusammengenommen, und an Unmenschlichkeit stehen die Kämpfe zwischen Muhamedanern und Christen und zwischen Christen und Christen obenan. Noch hat kein Frei deuter einen Andersgiauvigen verbren nen lassen. »Man sage uns nicht, daß die katholische Kirche allein den Schei terhaufen benutzt hat, auch Calvin, der Reformator, hat seinen andersdenken den Freund den Flammen überliefert. Von solchen Dingen wird der Gemeinde freilich nichts gesagt. Wo hier in den Ver. Staaten Bigot terie zutage tritt, da geht sie von der» Kirche aus. Jhr haben wir die Sonn- z tags- und Temperenzgesehe zu verdan-j ten, sie ist es, die sich überall in das politische Leben eindrängt und Haß und Zwietracht stiftet. Wenn Les Leute gibt, welche sich ein Vergnügen daraus machen, über Reli gion zuspotten, so bedauern wir das aus dem Grunde, weil die Religion eineshjstorische Rothwendigkeit und in der Natur des Menschen begründet ist. Außerdem wird nichts· damit gebessert. Jeder Mensch fühlt seine Abhängigkeit von den Mächten, die er nicht contro liren kann. Aberglauben und Unwis senheit verwandeln diese Mächte in per sönliche, außerhalb der Natur stehende Wesen, während der gesunde Menschen verstand, die Logik und die Wissen schast, sie in der Natur finden und zu erkennen trachten. Der großen Masse der Menschheit ist die positive Religion heute noch so nothwendig, wie das liebe Brod, und weil wir Freidenker das wissen, gönnen wir ihr gern allen Trost, den sie aus derselben schäpsen kann. Als Gegendienst verlangen wir nur un geschoren zu bleiben. Es ist nicht nöthig, Jngersoll zu ver theidigen. Solche«Männer, wie er, haben stets einen Mückenschwarm von Gegnern und Feinden, die ihn nicht verstehen wollen oder können. Er bleibt darum doch, was er ist. Wenn er in seinen Reden hin und wider Spä sze macht, so thut er das nur in Fällen, wo die Ohrthodoxie gar zu sehr zum Spaßmachen anregt. Ueber ernste Din ge denkt auch Jngersoll ernst. Rev. Young sollte in seiner Beurthei lung der Männer,,die den Kohle-Mau ben der Bibel nichtbesksem etwas vor sichtiger uiid bescheidener sein. Er ist noch viel zu jung, um selbst etwas Or dentliches gelernt u haben. Es ist aber die Manie der gei ig Beschräiiktem sich einzubildem daß iiber ihren Horizont nichts hinaus geht. Gegen Männer wie Darwin, Huxleh, Härte-Z Bauer, Strauß, Renan, Frankliii, Volum Jesserson und eine ganze Heerschaar Anderer, von denensKeiner an die Bibel als ein gättliches Buch geglaubt hat, verschwindet der Reverend in das Dun kel des Nichts. Sein Räsonnement über deii Werth der Bibel beweist, daß ihm die Geschichte der Bibel, ihre Entste hung und Vervollkommnung, gar nicht bekannt ist. Wir bezweielin daß der Neverend mehrals eine o erflächlick sür Schulen sabrizirte Geologie ge esen oder über den Cäsar hinaus gekommen ist, in welchem Cäsar, beiläufig be merkt, nichts von der Zerstörung Car thagos steht; er würde sonst anders über die Bibel urtheilen. Wag« sie gu tes enthält, erkennen wir sicherlich em. Wir befolgen ihr Sittengesey, so weit es aus unser Verhältniss anwendbar ist, und mehr thut der»Reverend auch nicht« Er besolgt nicht einmal den Sabbath der Bibel. Dabei wollen wir dann nicht vergessen, daß das Sittengesetz der Bibel schon bei allen civilisirten Völkern des Alierthums gepflegt wurde, lange bevor es eine Bibel gab, woraus man den Schluß ziehen dars, dasz das bibli sche Sitteiigeseh nicht mehr und nicht weniger als das allgeiiieiii menschliche Sittengesetz ist. Die Argumente, welche der Revereiid für seine Behauptung, daß das-- Chri stenthum größere Freiheit des Denkens ri(-q nichts Besseres in tm zgq erlaubt, als das-. Freibenkerthnin, an sührt, verstehen wir, offen gestanden nicht. Gründe- sür seine-: Behauptung bringt er nicht bei-« sondern bloße Re densarten, nnd die- vsit ist denn doch vorbei, wo man mit edensarten Flie gen fängt. Glauben und Denken sind zwei diametral entgegengesetzte Dinge Wo der Glaube anfängt, hört das Den ken auf, nnd wo Denken anfängt, hört der Glaube ans. Nun heißt es in der EBibeL der Glaube macht selig. Ein guter Christ hat also nur zn glauben, nichtzu denken, wenigstens nicht über religiöse Angelegenheiten. Was hat Rev. Yonng dagegen zu sagen —.0—-— Noch einmal dicskäimcs nnd die Deut cu. Der Editor der »Times« macht uns viel Vergnügen. Er springt in der Falle, in welcher wir ihn gefangen, wie eine verzweifelte Maus herum, ohne einen Auggangzu finden. Wir haben uns schon mit manchem Hanswnrst der Pres se herumgeschlagen und ihm die armse ligen Fetzen, mit denen er das Publi kum zu täuschen suchte, hernntergerissen. Jn allen solchen Fällen haben wir die Erfahrung gemacht, daß, wo einem Gegner die Argumente ausgehen, er mit Schmutz zu werfen be innt weil eben viteekh Der Schmipsbold der ,,Times« verkennt sein Publikum. Er muß seine Leser für ebenso rohe, gemeine nnd geistlose l Creaturen halten, wie er selber eine ist. Schimper kann bekanntlich jeder Stra ßenjunge, dazu braucht man kein Editor zu fein, und wenn Jemand darauf eitel ist, die Höhe der Gemeinheit zu erklim men, so braucht er nur auf Alter und Krankheit zu schimpfen, Daran erkennt man die Niedrigkeit der Seele. Ob uns die ,,Tinies« einer weiteren Antwort für würdig hält oder nicht, ist uns ganz gleichgültig. Wir werden fie im Auge behalten nnd ihr auf die Fin ger klopfen, fo oft-sie es berdienf. Jhre Bocksprünge helfen ihr nichts. Es war dem Editor ein gefundenes Fressen, den Deutfchen und den Juden sagen zu können, datz man fie in England hasse und vertreiben möchte, und in feiner Herzensfreude trägt er dann, wohin die Deutschen und Juden wollen, wenn man sie in England und Amerika nicht mehr haben will? Da stand kein gutes Wort fttr die Deutfchen und Juden in besagtem Artikel, Alles das kam erfi nachher, nachdem die »Er-je Presse« ihm das Ohr gezupft. Die Antwort auf die Frage, in welchen Londoner Zeitungen die von ihm ausgesprochenen Ansichten standen, bleibt er schuldig, natürlich! Er weiß wohl warum Hiite aller Sorten zu allen Prei sen bei Pancoast dis- Sohn. Im Amt-seiten Der Präsident des Gerichtshofes ver kündet in einer pikanten Ehescheidnngs fache, welche die Gallerie des Gerichts saals namentlich mit weiblichem Publi kum angefüllt hatte, den Beschluß des Gerichts, daß die Oeffentlichkeit in die fer Sache, weil sie der Sittlichkect Ge fahr drohe; ausgeschlossen sein solle. Da das Publikum aber keine Anstalten macht, den Sihungssaal zu räumen, gibt er dem Gerichtgdiener einen Wink, den Beschluß des Gerichts zur Ausfüh rung zu bringen. Gerichtsdiener (mit Donnerstimme): Nu aber Publikum 'raus, die Sittlich keit ist jetzt hier ausgeschlossen! Alles-let. —Am Samstag Abend findet im Casino eine Abendunterhaltung statt. Eine Mexikanerin Namens Pau bla ist gestern im Alter von über 90 Jahren gestorben. Jn der gestrigen Expreß wird von einer Schlägerei erzählt, die zwi schen jiidischen Arbeitern stattgefunden haben soll, weil ein Arbeiter den andern beschuldigt haben soll, ihm den Hut ge stohlen zu haben. Die Thatsachen sind, daß ein Arbeiter, kein Jude, den ande ren, der allerdings ein rufsischer Jude war, ohne alle Begründung des Dieb stahls seines Hutes beschuldigte und ihn thätlich angriss, wofür er gestern mit 825 vom Recorder gestraft worden. Dürsten wir bei dieser Gelegenheit ein mal anfragen, warum bei allen Frie densftörungen, bei denen ein jiidischer Bürger, meist passiv, betheiligt war, immer der Jude betont wird? Warum geschieht das nicht, wenn sich ein Me thodist, Baptist, Katholik, Episcopa le, Lutheraner ec. in Tbätlichteiten einläßt oder angegriffen wird? Sind die Juden etwa weniger Bürger, als die Christen? Der jüngste Sturm hat das zwei stöckige Haus des Farmers Busch nörd- lich von San Antonio am Cibolo einge rissen und in jener Gegend an Häusern und Zäunen nicht nnbeträchtlichen Scha den angerichtet. Der Vorsitzer des demokratischen Staats-Executiv-Koinites hat die demo kratische Staatstonvention auf den Its. Juli in Galveston einberufen. Der noroncy gehende Zug der Central-Bahn überfuhr bei Millers Station einen Wächter der Bahn und tödtete ihn augenblicklich. Der Mann hatte Nachtdienft und war zur Zeit schwer betrunken. Jn Dallas wurde ein Neger ver haftet, der vor fünf Jahren in Brazos Counth einen Mord begangen hatte. Jn Laredo geht das Gerücht, daß die Maschinenwertftätten der Interna tionalhahn auf die andere Seite des Rio Grunde verlegt werden sollen. Von Gatesville wird berichtet, daß oberhalb Joneshoro in Hamilton Counth ein gewisser McClroy den Far mer Bukett und dessen fechsjährige Toch ter erschaffen hat, weil Letzterer nicht tm Stande war, ihm eine Schuld von 815 für Ziegen zu bezahlen Der Spezial-Poftagent Crawford verhaftete In Anderion tsounty auf den Verdacht hin, registrirte Briefe gestoh len zu haben, den W. Burd, der die Poftfachen nach Forftetville, Plenitude, Brufhy Creek und anderen Poftdmtein beförderte. Auf dem Transport nach Pakftine brannte jedoch der Gefangene nr Während der Nacht vom 8. bra chen Diebe in den Store von Hunting ton in Arlington ein und beraubten den Geldschrank. Wut. Zuber in Galveston hat die Straszenbahnkoinpagnie siir die Töd tung seines Kindes aus PZSOOO Scha denersatz verklagt. Während der Nacht vom s. wurde in Round Rock der Versuch gemacht, den Store von Wiers es Triggs zn er brechen und zu berauben. Der Ein brecher, der bereits lit Löcher in die Thiir gebohrt hatte, wurde vertrieben. Jn Dallas wurde der Farbige W. Lander um 8100 nnd seine weiße Frau um 3500 bestraft. Der Sturm hat in den Osage Minen bei McAllister, J. T» 30 Hän ser eingerissen, 8 Personen getödtet und 40 verletzt. An der Helotes sollen die Ernten durch den Sturm schwer beschädigt worden sein. Jn Brenham wurde durch den jüngsten großen Sturm die Halle des Vereins «Frohsinn« umgerissen, auch andere Gebäude wurden entweder zer stört oder beschädigt. Das neue Kollege-Gebäude in Graud Birm- Cleburne Countv, ist durch den jün sten Sturm ningeworsen worden; ebenso das Depotgebäude in Caft Bernarh an dexe Stinse bahn. Die mex. national Bahn soll be stimmt am l. September tn Monterey entlaufen. Wollt Jhr nach der neuesten Mode gekleidet sein, so laßt Euch Eure Anziige bei Pancoast å Sohn machen, 8,4 t3M Der über New York gehende Ex port von Schlachtvieh nach Europa belies sich in dem letzten Jahre aus 37,806 Stück Rindvieh im Werthe von 83,690,308, sowie auf 26,733 Schafe im Werthe von 8314,327. Der Export frischen Fleisches umfaßte 57,436,988 Pfund Rindfleiich im Werthe von 83,426,040 und 1,463,88«1 Pfund Ham melsleisch im Werthe von 8114,148. J. Joske G Söhne. Bei der großen Konkurrenz, die allen Branchen des Geschästs geboten wird, kommen nur noch die gründliche Ge schäftskenntniß, der langjährige Ver kehr mit dem Publikum, der zum Stu dium der Geschmacksrichtung desselben wird, der unermeidliche Fleiß, das Neueste nnd Beste zu bieten, zur vollen Geltung. Alle diese Eigenschaften sin det man aber in ersier"Reihe bei den HerxenJoskeöB Söhne, die stets be Itrevr waren, oen zusammen oeg Publi kums zuvorzutommen und die stets hiel ten, was sie versprochen. Eine Preis herabfetzung bedeutete eine Reduktion unter allen Umständen und ein ange kündigtes n e u e s Waarenlager brachte nur Neues, nur Modernes und nur das. Beste. Auch für die jetzige Frühjahrs saison haben die Herren wieder Großes geleistet; sie stehen allen anderen vorn-in Jhri Auswahl in W e i ß- W a a r e n, Victoria ·Lawn, Ltnen Laton, Pique Cambric ist die größte, die je im hiesi gen Markte zu finden war. Farbtge Lawns von 5 Cents per Yard an; lei nene Lawns zu 15 Cents per Yard und höher. Das ·Assart1ment bon Vesatz und Spigen tft geradezu großartig. Spezialität: Handtücher, Tischtüchek, Gardinen und Leinen für angewach tungen and Aussteuer, Jin Schuhdepan tement findet man Dainenschuhe zu 81, JU, 82 und s2z, ferner die berühmten Bim- üne ladies etwas-. Eine langjäh rige Erfahrung hat die erren gelehrt in dieser Brauche das Ri tige zu finden. Wenn wir noch erwähnen, daß dgs Lager in fertigen Herren- und Knaben anzügen brillant ausgestattet ist, so ha ben wir annähernd angeführt, was das große Gefchäftslokal der coulanten Hex ren birgt. Jeder wird seinen Bvrtheilf dabei finden, zuerst das Waarenlagers der Herren Joske zu inspiziren, ehe er anderswo vorspricht. s Pancoast E Sahn haben» sfür diese Saison das feinste Lager in z Anzügen, das je hierhergebracht wurde..( s Es bezahlt sich, ihnen einen Besuch zuf machen. i Schram G Co. Ein Geschäftslokal, das fortwäh rend mit Kunden angefüllt ist, ist das der Herren Schmutz-Eh Die Verkäuser und Verkäuferinnen haben alle Hände voll zu thun und die Packete, die aus dem Store getragen werden, sind zahllos. Mit Recht erfreuen sich die Herren gro ßer Popularität, denn sie sind nicht nnr aufmerksame und liebenswürdige, sondern auch unternehmende und energische Ge schäftsleute,die stets allen Anderen voraus sind und ihren Kunden immer etwas Neues, das Beste und Modernste, bieten können. Das SchnittwaarenssDevartes ment ist siir die Saison wieder außeror dentlich reichhaltig ausgestattet und na mentlich in Kleiderstossen findet man al lerliebste Sachen· Ganz besonders möch ten wir aber die Damen auf die höchst eleganten Hüte aufmerksam machen, die von kunstfertigen Händen im Store ange fertigt werden; ferner auf den großen Vorrath von Schuhen, Promenade nnd Hausschuhen. Herren sinden moderne Anzüge aller Größen zu mäßigen Prei sen. Es bezahlt sich, bei Schram ge Co nach Preisen zu fragen, ehe inan anders wo kauft. Heney’s Carbol Salbe. Ste tst die beste Salbe süe Schnitte, Bei-leih Ausschlag, Geschwiste« Salz-eben matlomue, ansgesprnngene hande, Elter ungen, hübneeaugen und alle haatkranis betten, Sommecflecken nnd Mitesser. Man kause henrtfs Earbvltc Salbe well alle anderen Fatschungn sind. Preis 25 Cents. 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